CR100S - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Frei programmierbare Steuerung (SPS) |
| Modellbezeichnung | CR100S |
| Hersteller | ifm electronic gmbh |
| Versorgungsspannung | 12 V DC / 24 V DC (Nennspannung) |
| Anzahl Eingänge | 12 |
| Anzahl Ausgänge | 12 |
| Ausgangsgruppen | 2 (versorgt über VBB_01) |
| Schnittstellen | 2× CAN (CAN0, CAN1) |
| Programmiersystem | CODESYS V3.5 (Safety SIL 2-Erweiterung verfügbar) |
| Sicherheitsfunktion | Umwandelbar in Sicherheitssteuerung (SIL 2) mit Software CP100S |
| Montageort (mobil) | Kabineninnenbereich, Karosserie, Fahrzeugrahmen (nicht Motor) |
| Befestigung | 4× Rohrnieten + M4 Zylinderkopfschrauben, Anzugsdrehmoment 1,5 ± 0,2 Nm |
| Schutzart | Abhängig von Applikation; Verschmutzungsgrad 2 oder besser erforderlich |
| Umgebungstemperatur | Erweiterter Temperaturbereich (siehe technische Daten) |
| Wartung | Wartungsfrei |
| Reinigung | Mit weichem, trockenem Mikrofasertuch; vorher von Spannungsversorgung trennen |
| Reparatur | Nicht möglich; bei Fehlfunktion ifm kontaktieren |
| Entsorgung | Umweltgerecht gemäß nationalen Bestimmungen |
| Lieferumfang | 1× ecomatBasic, 4× Rohrnieten mit Unterlegscheiben, CE-/UK-Konformitätserklärung |
Häufig gestellte Fragen - CR100S IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG CR100S IFM
Originalbetriebsanleitung
CP100S + CR403S
1.1 Herstelleranschrift 3
1.2 Verwendete Symbole 3
1.3 Warnhinweise 3
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 4
2 Sicherheitshinweise 5
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.1 Umwandlung in eine Sicherheitssteuerung 7
3.2 Vorhersehbare Fehlanwendung 7
4 Lieferumfang.... 8
4.1 Lieferumfang CR403S....8
4.2 Download Software CP100S....8
4.3 Zubehör 8
5 Montage 9
5.1 Montageort 9
5.2 Montagefläche 9
5.3 Wärmeabführung 9
5.4 Befestigung.... 10
6 Elektrischer Anschluss 11
6.1 Flachstecker 6,3 x 0,8 mm 11
6.2 Anschlussbelegung.... 12
6.3 Sicherungen 14
6.4 Führung der Versorgungs- und Signalleitungen 15
6.4.1 GND-Anschlüsse 16
6.5 Analogeingänge 17
6.6 Widerstandseingänge 17
6.7 High-Side Digitaleingänge (CSO) 18
6.8 Digital-/PWM-Ausgänge 18
6.9 Gemischter Betrieb (12 V / 24 V).... 19
7 Inbetriebnahme....20
7.1 Schnittstellen und Systemvoraussetzungen 20
7.2 Erforderliche Dokumentationen.... 20
8 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 21
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Herstelleranschrift
ifm electronic gmbh
Friedrichstraße 1
45128 Essen
Deutschland
www.ifm.com
info@ifm.com
1.2 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.3 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
- Mitgeltende Dokumente beachten.
• Das Gerät in der Originalverpackung lagern. - Bei erneuter Lagerung des Geräts vorzugsweise Originalverpackung verwenden.
- Anderenfalls nicht benutzte Anschlüsse entweder mit einem Gegenstecker oder mit einer Schutzkappe versehen und das Gerät geeignet verpacken.
- Bei Lagerung Schutzart / Verschmutzungsgrad des Geräts beachten (→ Technische Daten).
ACHTUNG
Überstrom, Schweißperlen und Verschmutzung durch Schweißarbeiten
▶ Beschädigung des Geräts, Beeinträchtigung der elektrischen Sicherheit
Schweißarbeiten am Fahrgestellrahmen nur durch Fachpersonal vornehmen.
Plus- und Minusklemmen der Batterien abnehmen und abdecken.
Gerät vor dem Schweißen am Fahrzeug bzw. an der Anlage mit allen Kontakten vom Bordnetz trennen.
▶ Masseklemme des Schweißgerätes direkt mit dem zu schweißenden Teil verbinden.
Gerät und elektrische Leitungen nicht mit der Schweißelektrode oder der Masseklemme des Schweißgerätes berühren.
Gerät inkl. aller Anschlussstecker und alle Verbindungsleitungen gegen Schweißperlen und andere Verschmutzungen schützen.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die frei programmierbaren Steuerungen der Baureihe "ecomatBasic" sind für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen ausgelegt: Dazu gehören erweiterter Temperaturbereich, starke Vibrationen, intensive EMV-Belastung.
Erlaubter Einsatz:
- in mobilen Arbeitsmaschinen mit Versorgung aus Bordnetzen (mit Batterie) von 12 V DC oder 24 V DC Nennspannung
- in industrieller Umgebung als fest angebrachtes Gerät mit Versorgung aus SELV/PELV gemäß den technischen Daten

Dies ist ein Klasse-A Produkt. In Haushaltsumgebung kann dieses Produkt Rundfunkstörungen verursachen.
▶ Bei Bedarf EMV-Maßnahmen zur Abschirmung ergreifen.
- Bei Aufspielen der Software CP100S erfolgt eine Umwandlung des Geräts zu einer Sicherheitssteuerung, die der Maschinenrichtlinie entspricht.
-
Zwei getrennt voneinander programmierbare SPS:
-
Sicherheits-SPS für sicherheitsrelevante Applikationen mit zertifizierter Software CP100S bis SIL 2
– Standard-SPS für Standard-Applikationen - Programmiersystem CODESYS V3.5 (in einer durch die ifm freigegebenen Version) für beide Steuerungen.
– Die sichere Steuerung erfordert eine Safety SIL 2-Erweiterung für CODESYS.
- Für die Ausführung des Selbsttests der Steuerung ein geeignetes Zeitintervall aus dem Sicherheitskonzept oder den gültigen Produktnormen der Applikation ermitteln. Lässt sich kein Wert ermitteln, wird dringend empfohlen, das Gerät spätestens nach 7 Tagen neu zu starten (siehe Programmierhandbuch).
• Die Betriebsart der Ein- und Ausgänge und deren Verwendung ist in einer SPS konfigurierbar, beispielsweise Strom-, Spannungs-, Frequenzeingang; PWM-, Digitalausgang.
- Sensoren und Aktoren können (abhängig von der erforderlichen Ein- bzw. Ausgangsart) entweder 1-kanalig oder 2-kanalig angeschlossen werden.
Welche Kanäle sicher verwendet werden können und wie dies umgesetzt wird, ist im Programmierhandbuch CP100S für das entsprechende Gerät beschrieben.
- Anbindung von Sensorik oder Aktorik über CAN-Schnittstellen. Verbindung mit anderen Steuerungen über CAN. Realisierung einer sicheren Kommunikation über CANopen Safety.
- Das Gerät nur innerhalb der Grenzen der technischen Daten einsetzen: Technische Daten.
- Anbauort: → Montageort

Für das Gerät ist keine unmittelbare Anbindung an IT-Strukturen vorgesehen. Wird diese Anwendung gewünscht, ist dies durch den Anwender zu realisieren (z. B. durch Verwendung von eigenen Zusatzkomponenten).
Folgendes Dokument beachten: „Betriebsanleitung (Ergänzung) – Cyber-Security“ über documentation.ifm.com
Anzahl der Eingänge: 12
Anzahl der Ausgänge: 12
Anzahl der Ausgangsgruppen: 2 (versorgt über VBB _01 )
3.1 Umwandlung in eine Sicherheitssteuerung
Das Gerät wird als Standardsteuerung vertrieben. In Kombination mit dem Artikel CP100S kann die Standardsteuerung in eine Sicherheitssteuerung umgewandelt werden.
CP100S besteht aus einer Lizenz, Lizenzvereinbarung, Zertifikaten, Benutzer-Dokumentation sowie einem Softwarepaket.
Der Erwerb der kostenpflichtigen Lizenz mit zugehöriger Lizenzvereinbarung berechtigt zusammen mit dem Softwarepaket und der Dokumentation zur Umwandlung der Standardsteuerung in eine Sicherheitssteuerung. Der Lizenzvereinbarung muss zugestimmt werden und sie muss eingehalten werden.
Die Umwandlung von einer Standardsteuerung zu einem Sicherheitsbauteil erfolgt durch Laden der im Softwarepaket enthaltenen Firmware, der funktional sicheren IEC-Applikation des Kunden und der Dokumentation. Durch diese Umwandlung ändert sich die Konformitätsbewertung des Geräts. Im Namen der ifm wird die Standardsteuerung in ein Sicherheitsbauteil gemäß Nr. 21 des Anhangs IV der Maschinenrichtline 2006/42/EG umgewandelt.
Alle zur Sicherheitssteuerung umgewandelten Geräte müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Dies gilt für Prototypen und Serienproduktion.
Sobald die Standardsteuerung in eine Sicherheitssteuerung umgewandelt wurde, darf diese nur noch als Sicherheitssteuerung verwendet werden. Diese darf nicht mehr in eine Standardsteuerung umgewandelt werden.
Falls eine Steuerung ausschließlich in der Entwicklung verwendet wird, darf diese zu Entwicklungszwecken ohne gesonderte Dokumentationspflicht verwendet werden. Sie darf mit funktional sicherer und nicht funktional sicherer Firmware betrieben werden.
Falls eine Steuerung außerhalb der Spezifikation betrieben worden ist, darf dieses Gerät nicht mehr in eine Sicherheitssteuerung umgewandelt werden.
Es dürfen nur die HW-Versionen in einer Sicherheitsfunktion verwendet werden, die in dem im Package enthaltenen TÜV-Zertifikat genannt sind.
Der Systemersteller muss die Nachvollziehbarkeit und Nachverfolgung für alle umgewandelten Steuerungen gewährleisten. Hierfür müssen alle relevanten Informationen dokumentiert werden um die Hardware, Software und die Applikation jeden einzelnen Gerätes zurückzuverfolgen. Auf Anfrage der ihm müssen folgende Informationen vom Systemersteller bereitgestellt werden:
- Lizenzschlüssel mit dem die funktional sichere IEC-Applikation erzeugt wurde
• Seriennummer des Geräts
• Verwendete Firmwareversion
Folgende zusätzliche Dokumentationspflicht liegt beim Systemersteller:
- Verwendete Codesys Packages
- Verwendete Bibliotheken und deren Versionen
- Eindeutige Zuordnung des Geräts zu einer Maschine/Anlage
3.2 Vorhersehbare Fehlanwendung
- Dauerbetrieb 24/7 ist für sicherheitsrelevante Anwendungen nicht zulässig.
- Keine Verwendung in sicheren Anwendungen, für die der sichere Zustand nicht der energielose Zustand ist.
- Sicherheitsfunktionen nicht auf der Standard-SPS ausführen.
- Keine Verwendung der Steuerung in einer nicht ausreichend geschützten Netzwerkumgebung zusammen mit anderen netzwerkfähigen Geräten.
- Kein Update einer Sicherheitssteuerung mit einer Standard-Software (Firmware).
- Keine Verwendung mit Anbauort "Motor".
- Keine Verwendung in einer Umgebung mit ionisierender Strahlung.
4 Lieferumfang
4.1 Lieferumfang CR403S
CR403S:
- 1 ecomatBasic
• 4 Rohrnieten mit 4 Unterlegscheiben
• CE-Konformitätserklärung
• UK-Konformitätserklärung
Bei unvollständigem oder beschädigtem Lieferumfang ifm kontaktieren.
Dokumentation und Software (Firmware des Geräts und Programmierumgebung) unter documentation.ifm.com und im Software-Package.
▶ Online auf die neuste Version prüfen.
4.3 Zubehör

Informationen zu verfügbarem Zubehör unter www.ifm.com.
5 Montage
5.1 Montageort

Die Stabilität von Montagefläche und Befestigung am Montageort liegt in der Verantwortung des Systemerstellers. Gerätegewicht, Umgebungsbedingungen der Applikation und örtliche Vorschriften sind zu berücksichtigen.
Folgende Montageorte sind bei mobilem Einsatz zulässig:
• Kabineninnenbereich
- Karosserie
- Fahrzeugrahmen
Die Montage am Motor ist nicht zulässig.
Die gültigen Vorschriften sind unter Berücksichtigung der spezifizierten Umgebungsbedingungen einzuhalten.
Umgebungsbedingungen: → Technische Daten
▶ Schutzart und Verschmutzungsgrad berücksichtigen.
Der Systemersteller ist verantwortlich für den Schutz des Geräts in der Applikation, sofern die geforderte Schutzart oder der Verschmutzungsgrad für das Gerät nicht eingehalten wird.
5.2 Montagefläche

Auf das Gehäuse dürfen keine Verwindungskräfte oder mechanischen Belastungen wirken.
▶ Steht keine ebene Montagefläche zur Verfügung, geeignete Ausgleichelemente verwenden.

Abb. 1: Montagefläche
Bei der Montage und Lagerung darauf achten, dass der Verschmutzungsgrad 2 oder besser eingehalten wird (IEC 60664-1).
5.3 Wärmeabführung
Das Gehäuse kann sich stark erwärmen.
Bei Montage für ausreichende Wärmeabführung am Montageort sorgen.
▶ Maximale Umgebungstemperatur beachten.
Die in den technischen Daten angegebenen Parameter und Angaben für die Temperatur, Höhe über dem Meeresspiegel und die Frequenz der Ausgänge beachten.
5.4 Befestigung
Die beiliegenden Rohrnieten von der Geräterückseite in die 4 Befestigungslöcher setzen.
Das Gerät mit 4 Unterlegscheiben und M4 Zylinderkopfschrauben befestigen.
Anzugsdrehmoment: 1,5 ± 0,2 Nm
Die Schrauben dabei wechselweise über Kreuz anziehen.

Abb. 2: Maße für die Bohrungen

Abb. 3: Einsetzen der Rohrnieten
1: Rohrnieten
2: Unterlegscheiben
3: Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten)
6 Elektrischer Anschluss

▶ Vor Anschluss des Geräts die Anlage spannungsfrei schalten, ggf. auch unabhängig versorgte Ein-/Ausgangslastkreise.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Anforderungen der Norm EN 60204 berücksichtigen.
Der Stromkreis ist zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach IEC 61010-1 (Sekundärstromkreis mit max. 32 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).
Die Basisisolierung gilt nicht für Anschlussbereiche (IP20).
Die externe Verdrahtung muss die jeweils erforderliche Trennung zu anderen Stromkreisen sicherstellen.

Alle Hinweise zur Anschlusstechnik vollständig beachten.

Anschlussstecker nur bei getrennter Versorgungsspannung anschließen. "Hot-Plugging" ist nicht zulässig.

Die Kabelquerschnitte sind auf die Betriebsströme/ Sicherungswerte abzustimmen.
▶ Geräteaufdruck beachten.
Nicht verwendete Anschlüsse mit unbelegten Kontaktgehäusen versehen.
Alle abgehenden Kabel nach maximal 200 mm mit einer geeigneten Zugentlastung versehen. Minimalen Biegeradius der Kabel beachten (→ Angaben der Kabelhersteller).
6.1 Flachstecker 6,3 x 0,8 mm

Die Flachstecker 6,3 x 0,8 mm sind verzinnt. Funktion und technische Daten sind gewährleistet für bis zu 10 Steckzyklen.
Selbstkonfektionierte Kabel:
- Kontaktgehäuse müssen einer Entflammbarkeitsklassifikation gemäß IEC 60695 von mindestens V-2 (V-0, V-1, V-2) entsprechen.
- Isolierte Kabel müssen schwer entflammbar sein (VW-1 nach ANSI/UL 2556 oder gleichwertig).
• Die maximale Temperatur für Kontaktgehäuse des ifm-Zubehörs beträgt 105 °C. Der Systemersteller muss diese Temperatur in der Applikation gewährleisten. Die erreichte Temperatur ist abhängig vom Kabelquerschnitt und den maximalen Strömen. Bei Verwendung von Kabeln mit 1,5 mm² Querschnitt sind die technischen Daten des Kontaktgehäuses gewährleistet und die technischen Daten des Geräts sind weiterhin gültig. - Maximale Anzahl der Steckzyklen der Stecker beachten.
6.2 Anschlussbelegung

1: Eingänge C2.0 – C2.2 (Flachstecker)
2: Versorgung und CAN-Anschlüsse C1.0 und C1.1 (Flachstecker)
3: Ausgänge C3.0 - C3.2 (Flachstecker)
Abb. 4: Steckverbinder
Belegung der Steckerleisten:
Alle VBB _30 -Anschlüsse der Steckerleisten sind im Gerät miteinander verbunden.
Benennung der Eingänge und Ausgänge:


Steckerleisten C1.0, C1.1
| Steckerleiste Anschluß | ss Funktion | |
| C1.0 VBB | _30 | Versorgung Steuerung |
| VBB _0 | Versorgung Ausgangsgruppe 0 | |
| VBB _1 | Versorgung Ausgangsgruppe 1 | |
| GND _0 | GND Steuerung | |
| CAN0_H CAN-Schnittstelle | 0 (High) | |
| CAN0_L CAN-Schnittstelle | 0 (Low) | |
| C1.1 VBB | _30 | Versorgung Steuerung |
| GND _1 | GND Steuerung | |
| CAN1_H CAN-Schnittstelle | 1 (High) | |
| CAN1_L CAN-Schnittstelle | 1 (Low) |
| Steckerleiste Anschluß | ss Funktion | ||
| C2.0 VBB | 30 | Versorgung Sensorik (gespeist aus VBB_30 von C1.0 / C1.1) | |
| Steckerleiste Anschlußss Funktion | |||
| C2.0 IN0400 Frequenzeingang (IN FREQUENCY-B) | |||
Tab. 1: Steckerleisten C2.0, C2.1, C2.2
| Steckerleiste Anschluß | ss Funktion | |
| C3.0 OUT0000 Digital- / | PWM- / PWM-I -Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-A) | |
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0001 Digital- / PWM- / | PWM-I -Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-A) | |
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0002 Digital- / PWM-Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-B) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0003 Digital- / PWM-Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-B) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| C3.1 OUT0004 Digital- / | PWM-Ausgang 1 A (OUT PWM-10-D) | |
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0005 Digital- / PWM-Ausgang 1 A (OUT PWM-10-D) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0006 Digital- / PWM-Ausgang 1 A (OUT PWM-10-D) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0007 Digital- / PWM-Ausgang 1 A (OUT PWM-10-D) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| C3.2 OUT0100 Digital- / | PWM-Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-B) | |
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0101 Digital- / PWM-Ausgang 2,5 A (OUT PWM-25-B) | ||
| Steckerleiste Anschluss Funktion | ||
| C3.2 GND GND Aktorik | ||
| OUT0102 Digital- / PWM-Ausgang 4,0 A (OUT PWM-40-B) | ||
| GND GND Aktorik | ||
| OUT0103 Digital- / PWM-Ausgang 4,0 A (OUT PWM-40-B) | ||
| GND GND Aktorik | ||
Tab. 2: Steckerleisten C3.0, C3.1, C3.2

An den Anschlussklemmen dürfen nur die in den technischen Daten angegebenen Signale eingespeist werden.
ACHTUNG
Fehlender Verpolungsschutz bei VBB _01
▷ Verpolungsschutz besteht nur bei Versorgung durch Bordnetz (mit Batterie), wenn diese Versorgung gesamthaft verpolt wird (Batterie falsch angeschlossen). Der Verpolungsschutz beruht darauf, dass im Fall der Verpolung die vorgeschalteten Sicherungen durch Überstrom schnell abgeschaltet werden.
▷ Bei Versorgung durch SELV/PELV ist der Verpolungsschutz nicht gewährleistet.
▷ Beschädigung des Geräts
Korrekten Anschluss am Stecker vor deren Montage am Gerät sicherstellen, auch bei Bordnetzbetrieb.

Das Gerät ist für die Versorgung durch ein mobiles Bordnetz (12/24 V DC Nennspannung) oder SELV/PELV gemäß den technischen Daten und nationalen Vorschriften ausgelegt. Die Versorgung wird direkt ohne galvanische Trennung an die angeschlossenen Sensoren/Aktuatoren weitergeleitet.

WARNUNG
Gefahr, dass Stecker C2.0, C2.1 und C2.2 vertauscht werden
Gefahr, dass Stecker C3.0, C3.1 und C3.2 vertauscht werden
▷ Verlust des Brandschutzes
▷ Fehlfunktionen
▷ Verlust der Anlagenfunktion, Beschädigung der Anlage möglich
▶ Korrekte Verdrahtung und korrekte Funktion sicherstellen.
6.3 Sicherungen

VORSICHT
Eingangsströme der Betriebsspannungen sind nicht begrenzt.
▷ Kein Brandschutz ohne externe Sicherungen.
▶ Stromkreise absichern.
Zum Schutz des gesamten Systems die einzelnen Stromkreise absichern. KFZ-Flachstecksicherungen werden empfohlen.
| Anschluss Sicherung Nennwert erforderliche Auslösecharakteristik | ||
| VBB_30 | 2 A T | fuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A |
| VBB_0 | ≤ 15 A - | |
| VBB1 | ≤ 15 A - | |
| Versorgung Sensorik (bei direktem An-schluss an Versorgung) | ≤ 2 A T | fuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A |

Schutz vor Load-Dump:
Im Gerät ist ein Schutz vor Load-Dump am Anschluss VBB _1 eingebaut.
▶ Für den Schutz vor Load-Dump ist VBB zwingend anzuschließen.
Für den Schutz vor Load-Dump 15 A Sicherung und Kabel mit 1,5 mm² Querschnitt verwenden.
▶ Schutz vor Load-Dump für VBB 30 nur bei gemeinsamem Anschluss von VBB 1 und VBB _30 am selben Potential.
6.4 Führung der Versorgungs- und Signalleitungen

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["+"]
B --> C["①"]
C --> D["②"]
D --> E["load"]
E --> F["③"]
F --> G["output C3.n"]
G --> H["load"]
H --> I["②"]
I --> J["⑤"]
J --> K["④"]
K --> L["sensor"]
L --> M["C2.n input"]
L --> N["C2.n input"]
L --> O["C2.n VBB 30"]
L --> P["C2.n input"]
L --> Q["C2.n GND"]
C --> R["VBB0 C1.0"]
C --> S["VBB1 C1.0"]
C --> T["VBBr C1.0"]
C --> U["GND C1.0"]
C --> V["GND C1.1"]
D --> W["output C3.n"]
D --> X["output C3.n"]
D --> Y["load"]
Y --> Z["③"]
Z --> AA["④"]
Abb. 5: Anschluss der Versorgungs- und Signalleitungen (X= unzulässig)
1: GND-Sternpunkt
2: Lastrückführung zum gemeinsamen Sternpunkt
3: Lastrückführung über den zugehörigen GND-Pin der Steckerleisten C3.n
4: Versorgung der Sensorik über die VBB _30 - und GND-Kontakte der Steckerleisten C2.n
5: Versorgung der Sensorik über Sicherung: Sicherungen (→ 14)

Das Brücken von Anschlüssen in Anschlusssteckern ist unzulässig.

Fehlerhafte Führung der Versorgungs- und Signalleitungen
▷ Beeinträchtigung der EMV möglich
Versorgungs- und Signalleitungen getrennt führen, EMV / Applikation berücksichtigen
Versorgungs- und Masseleitungen zur Steuerung und zu den Sensoren/Aktuatoren über einen jeweils gemeinsamen Sternpunkt oder über die jeweils zugehörigen Steckerleisten C2.x / C3.x verbinden.

Wird ein vorkonfektioniertes Anschlusskabel verwendet, nichtbelegte Leitungen entfernen.
Bei Signalstörungen, Eingänge mit geschirmten Leitungen betreiben. Abschirmungen einseitig mit dem Shield/Funktionserde-Anschluss verbinden.

WARNUNG
Überspannung > 36 V (ungeschützt)
▷ Gefahr von Personenschaden und/oder Sachschaden.
▷ Unkontrollierbares und nicht vorhersehbares gefährliches Verhalten der Steuerung, z.B. alle Ausgänge aktiviert.
▶ Externen Schutz vor Überspannung vorsehen.
Der CAN-Bus ist intern gegen Kurzschluss zu VBB und GND geschützt.

Bei CAN-Leitungen ≥ 30 m für geeigneten Schutz sorgen (z. B. geschirmte Leitungen verwenden).
VBB_30 ist gegen Verpolung geschützt.
Alle benötigten Versorgungsleitungen (VBB 30 , VBB 0 , VBB 1 ) anschließen. VBB 30 kann an C1.0 oder C1.1 angeschlossen werden.
6.4.1 GND-Anschlüsse

VORSICHT
Fehlanschluss GND
- Nicht alle GND-Anschlüsse der Steuerung (GND _0...1 ) am Sternpunkt ① angeschlossen
- Unterschiedliche Kabelquerschnitte
- Unterschiedliche Kabellängen
▷ Brandgefahr
▷ unzulässige Erwärmung
Alle GND-Anschlüsse der Steuerung (GND _0...1 ) am GND-Sternpunkt ① anschließen.
Für alle GND-Anschlüsse der Steuerung den gleichen Kabelquerschnitt verwenden.
Für alle GND-Anschlüsse der Steuerung die gleiche Kabellänge verwenden.
Die Anschlüsse der Steuerung (GND _e...1 ) jeweils einzeln mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt ① verbinden.
▶ Die GND-Anschlüsse der Sensorik mit den GND-Anschlüssen der zugehörigen Steckerleiste verbinden.
Die GND-Anschlüsse der Aktuatoren (Lasten) mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt oder mit den GND-Anschlüssen der zugehörigen Steckerleiste verbinden.
Alle GND-Anschlüsse sind im Gerät miteinander verbunden.
6.5 Analogeingänge

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["①"]
B --> C["②"]
C --> D["③"]
D --> E["ecomatBasic"]
E --> F["C2.n input"]
E --> G["C2.n VBB 30"]
E --> H["C2.n input"]
E --> I["C2.n GND"]
E --> J["C2.n GND"]
E --> K["C2.n GND"]
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
style G fill:#ccf,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
style I fill:#ccf,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 6: Anschluss der Analogeingänge (X= unzulässig)
1: GND-Sternpunkt
2: Sicherung für die Versorgung der Sensorik: Sicherungen (→ 14)
GND der Signalquelle mit dem zugehörigen GND-Anschluss der Steckerleiste C2.n verbinden. GND der Signalquelle nicht mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt ① verbinden.
6.6 Widerstandseingänge

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["+"]
B --> C["①"]
C --> D["②"]
D --> E["C2.1 input"]
D --> F["C2.1input"]
D --> G["C2.1 GND"]
D --> H["C2.nGND"]
D --> I["C2.nGND"]
E --> J["ecomatBasic"]
F --> J
G --> J
H --> J
I --> J
Abb. 7: Anschluss der Widerstandseingänge (X= unzulässig)
1: GND-Sternpunkt
GND der Signalquelle mit dem zugehörigen GND-Anschluss der Steckerleiste C2.n verbinden. GND der Signalquelle nicht mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt ① verbinden.
Widerstandseingänge nicht mit einer VBB verbinden.
6.7 High-Side Digitaleingänge (CSO)

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["+"]
B --> C["①"]
C --> D["②"]
D --> E["C2.n input"]
D --> F["C2.n VBB 30"]
D --> G["C2.n input"]
D --> H["C2.n GND"]
D --> I["C2.n GND"]
E --> J["ecomatBasic"]
F --> J
G --> J
H --> J
I --> J
Abb. 8: Anschluss der High-Side Eingänge (X= unzulässig)
1: GND-Sternpunkt
2: Sicherung für die Versorgung der Sensorik: Sicherungen (→ 14)
GND der Signalquelle mit dem zugehörigen GND-Anschluss der Steckerleiste C2.n oder dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden.
6.8 Digital- / PWM-Ausgänge

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["+"]
B --> C["Resistors"]
C --> D["C1.0 C1.0 VBBs"]
C --> E["C1.0 C1.0 VBBi"]
C --> F["Resistors"]
G["①"] --> H["Resistors"]
H --> I["GND C1.0 C1.1 GND"]
I --> J["Load"]
J --> K["output C3.n"]
J --> L["load"]
M["×"] --> N["Load"]
N --> O["output C3.n"]
N --> P["load"]
Q["ecomalBasic"] --> R["Ground"]
Abb. 9: Anschluss der High-Side-Digitalausgänge (X= unzulässig)
1: GND-Sternpunkt

WARNUNG
Unterbrechung des GND-Sternpunkts und gleichzeitig an Ausgängen angeschlossene Lasten, die noch mit GND der Versorgung verbunden sind (siehe Bild oben, gestrichelte Leitung)
Dadurch können Fehlerströme durch Steuerung und Last fließen, die zu einem undefinierten Zustand von Steuerung und System führen.
▷ Verlust der Sicherheitsfunktion
▶ Masseleitung der Steuerung und der Lasten (Aktuatoren) immer über gemeinsamen GND-Sternpunkt ① verbinden (siehe Bild oben).
Dadurch ist gewährleistet, dass bei Unterbrechung der Leitung zur Versorgung auch die Lasten nicht mehr mit GND verbunden sind.
Die Steuerung kann mit folgenden Lasten betrieben werden:
- ohmsche Lasten
- kapazitive Lasten (Diagnoseeinstellungen an die Last anpassen, siehe Programmierhandbuch)
- induktive Lasten
Die angeschlossene Last darf die maximal zulässigen Werte des jeweiligen Ausgangs nicht überschreiten ( Technische Daten).

Abweichende Anschlüsse sind unzulässig.
6.9 Gemischter Betrieb (12 V / 24 V)

Bei Versorgung durch SELV/PELV ist ein gemischter Betrieb nicht zulässig. Gemischter Betrieb nur bei Versorgung durch Bordnetz zulässig.

flowchart
graph TD
A["supply"] --> B["24 V 12V"]
B --> C["①"]
C --> D["②"]
D --> E["sensor"]
E --> F["C2.n input"]
E --> G["C2.n input"]
E --> H["C2.n VBB 30"]
E --> I["C2.n input"]
E --> J["C2.n GND"]
C --> K["VBB0 VBB1 C1.0"]
C --> L["VBBi C1.0"]
C --> M["GNDi C1.0 C1.1"]
C --> N["GNDj C1.1"]
K --> O["output C3.n"]
L --> P["output C3.n"]
M --> Q["output C3.n load"]
N --> R["GND C3.n"]
O --> S["load"]
P --> S
Q --> S
R --> S
S --> T["ecomatBasic"]
Abb. 10: Beispiel Anschluss an 24 V und 12 V Spannungsversorgung kombiniert
1: GND-Sternpunkt
2: Sicherung für die Versorgung der Sensorik: Sicherungen (→ 14)
7 Inbetriebnahme
7.1 Schnittstellen und Systemvoraussetzungen

Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Anwendungsprogramme ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er zusätzlich entsprechend der nationalen Vorschriften eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.
Der Programmierer erstellt das Anwendungsprogramm mit dem IEC 61131-3 konformen Programmiersystem CODESYS und lädt die Anwendungen über die CAN-Schnittstelle auf die Steuerung. Die erforderlichen Informationen zur Installation und Inbetriebnahme stehen im Programmierhandbuch.
Erforderliche Komponenten:
- Einsetzbare CODESYS Version (→ Programmierhandbuch)
• CODESYS Plugins
• CODESYS Package für die Steuerung - Firmware (Achtung: Firmware-Version prüfen!)
- Releasenotes
Zum Programmieren der Steuerung müssen die Personen mit der Software CODESYS und der Erweiterung CODESYS Safety SIL 2 vertraut sein.
Darüber hinaus müssen die Personen über Kenntnisse zu folgenden Themenkomplexen verfügen:
- Anforderungen an die sicherheitsgerichtete Programmierung
- Erforderliche anwendungsspezifische Normen
7.2 Erforderliche Dokumentationen
Neben dem Programmiersystem CODESYS sind zur Inbetriebnahme und Programmierung des Gerätes folgende Dokumente erforderlich:
- Programmierhandbuch für die verwendete Firmware-Version
- Betriebsanleitung (Ergänzung) – Cyber-Security

Dokumentation und Software (Firmware des Geräts und Programmierumgebung) unter documentation.ifm.com und im Software-Package.
▶ Online auf die neuste Version prüfen.
Onlinehilfe CODESYS: in CODESYS-Installation enthalten (documentation.ifm.com).
8 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Das Gerät ist wartungsfrei.
▶ Bei Fehlfunktionen Kontakt mit ifm aufnehmen.
Eine Instandsetzung des Geräts ist nicht möglich.
Vor Entsorgung oder Rücksendung des Geräts alle Daten löschen:
▶ Falls benötigt, vor dem Löschen eine Datensicherung anlegen: Backup und Restore
Alle auf dem Gerät befindlichen Passwörter löschen, z.B. durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen (Factory Reset).
Alle auf dem Gerät befindlichen Programme und Benutzerdaten löschen, z.B. durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen (Factory Reset).
Entsorgung:
Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
Reinigung:
Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Mikrofasertuch entfernen.