TechniRouter 5/2x16 - Router TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Router |
| Marke | TechniSat |
| Modell | TechniRouter 5/2x16 |
| Abmessungen (B x T x H) | ca. 200 x 150 x 40 mm |
| Gewicht | ca. 300 g |
| Stromversorgung | 12 V DC, 1 A |
| WLAN-Standard | IEEE 802.11ac (Wi-Fi 5) |
| Frequenzbänder | 2,4 GHz und 5 GHz |
| Maximale Übertragungsrate | bis zu 1200 Mbit/s (2,4 GHz: 300 Mbit/s, 5 GHz: 867 Mbit/s) |
| LAN-Ports | 4x Gigabit Ethernet |
| WAN-Port | 1x Gigabit Ethernet |
| Antennen | 2 externe Antennen |
| Sicherheitsstandards | WPA2, WPA3, Firewall |
| Protokolle | DHCP, NAT, VPN-Passthrough |
| Besondere Funktionen | Kindersicherung, Gast-WLAN |
| Lieferumfang | Router, Netzteil, Netzwerkkabel, Bedienungsanleitung |
| Garantie | 2 Jahre |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 10 % bis 90 % (nicht kondensierend) |
Häufig gestellte Fragen - TechniRouter 5/2x16 TECHNISAT
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BEDIENUNGSANLEITUNG TechniRouter 5/2x16 TECHNISAT
Kompakt Einkabel-Umsetzer mit 32 Teilnehmern, für 1 oder 2 Orbitpositionen

Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheitshinweise....2
2 Verwendungszweck....3
3 Merkmale....3
4 Bedienelemente und Anschlüsse.... 4
5 Montage und Inbetriebnahme der Anlage 4
5.1 Hinweise für den Installateur 4
5.2 Installationsbeispiele 5
5.3 Allgemeines....7
5.4 Wahl der Außeneinheit / LNB 7
5.4.1 Quattro-/Wide-Band-LNB Betrieb....7
5.5 Erdung....8
5.6 Funktionsanzeige des Einkabel-Ausgang 8
5.7 Stromversorgung....8
6 Zubehör und Installationsmaterial....9
6.1 Stecker und Kabel 9
6.2 Antennensteckdosen....9
7 Technische Daten....10
8 Fehlersuchhilfen....11
9 Entsorgungshinweis....12
1 Sicherheitshinweise

Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitshinweise vor der Montage sorgfältig durchlesen.
Sämtliche Montage- und Installationsarbeiten sind von sachkundigem Personal durchzuführen. Sachkundige sind Personen, die Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der SAT-Anlageninstallation haben und mit einschlägigen staat-
lichen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. VDE Bestimmungen, DIN-Normen) soweit vertraut sind, dass sie den arbeitssicheren Zustand beurteilen können. Die Einhaltung der jeweiligen örtlichen Montage- und Installationsbestimmungen und Vorschriften sind Voraussetzung für die Montage einer Satellitenempfangseinrichtung.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen sowie bei Verwendung von nicht originalen bzw. freigegebenen Systemzubehörteilen, entstanden sind.
▶ Die Komponenten sind in trockenen Räumen auf ebener, schwer entflammbarer Fläche zu montieren.
Bauen Sie die Geräte nicht in die Dachisolation ein. Achten Sie auch darauf, dass Gerät und Netzteil von Luft umgeben sind.
▶ Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
▶ Die Antennenanlage ist zu erden.
▶ Die Antennenanlage ist den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag zu schützen.
Die entsprechenden Europanormen und VDE-Bestimmungen zur Gewährleistung der elektrischen Sicherheit müssen berücksichtigt werden.
▶ Nationale genehmigungsrechtliche Regelungen für Rundfunkempfangsanlagen sind zu beachten.
▶ Gerät vor Feuchtigkeit, Flüssigkeiten, Tropf- und Spritzwasser schützen.
▶ Gerät nicht in Feuchträumen betreiben.
▶ Gerät nur in gemäßigtem, nicht tropischem Klima verwenden.
Keine mit Flüssigkeiten gefüllten Gegenstände auf das Gerät stellen.
▶ Nur die Oberfläche reinigen.
Ein trockenes Tuch zur Reinigung verwenden.
▶ Gerät nur im zulässigen Umgebungstemperaturbereich von -25 °C bis +45 °C betreiben.
▶ Gerät nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.
Das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen aufstellen, z. B. Heizung.


Der Hersteller haftet nicht für Unfälle des Anwenders am geöffneten oder veränderten Gerät. Eigenmächtiges Öffnen und Reparaturversuche führen zum Verlust des Gewährleistungsanspruchs.
Das Gerät und seine Komponenten nicht öffnen, verändern oder beschädigen.
▶ Reparaturen am Gerät nur durch TechniSat-Servicestelle ausführen lassen.
▶ Gerät vor jedem Einsatz auf etwaige Beschädigung prüfen.
▶ Beschädigtes Gerät oder Gerät mit beschädigtem Akku nicht mehr verwenden.
▶ Gerät außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und betreiben.
Vom Hersteller angebrachte Schilder und Kennzeichnungen nicht verändern, entfernen oder unkenntlich machen.
▶ Bei Unfällen sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen.
In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:
▶ das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt bzw. Flüssigkeit ist eingedrungen.
▶ bei Fehlfunktionen.
▶ bei starken äußeren Beschädigungen.
2 Verwendungszweck
Mit dem TECHNIROUTER 5/2x16 bauen Sie eine Einkabel-Umsetzer-Verteilanlage und versorgen hiermit bis zu 32 Teilnehmer mit den kompletten Fernsehprogrammen von bis zu 2 Satelliten (z.B. von Astra 19,2°E und Eutelsat 13°E) sowie dem terrestrischen Signal über ein Kabel. Dabei lassen sich bestehende Kabelstrukturen in Wohnobjekten ohne neue Kabelverlegung nutzen. Werden mehr als 32 Teilnehmeranschlüsse benötigt, dann können weitere TECHNIROUTER 5/2x16 an den Stammleitungs-Ausgängen kaskadiert werden.
Zur Verwendung kommt die digital Sat-Channel-Router (SCR)-Technik nach EN50494/EN50607 und erlaubt die Versorgung der Empfangsgeräte ohne jegliche Programmeinschränkung. Ohne Neuverlegung von Antennenkabeln können hiermit auch Multunergeräte (PVR) in vollem Umfang betrieben werden.
Atmosphärische Dämpfungsverluste, die zu einer Pegelschwankung des empfangen Satellitensignals führen, gleicht der TECHNIROUTER 5/2x16 durch die eingebaute AGC (Automatic Gain Control) aus.
3 Merkmale
• SCR-Protokoll gemäß EN50494 und EN50607.
• 2x Einkabel-Ausgang mit je 16 User-Bänder.
• 2 Orbitpositionen - umschaltbarer Quattro-/Wide-Band-LNB Betrieb.
• Automatische Verstärkungsregelung (AGC).
• In 3 Stufen einstellbarer SCR-Ausgangspegel.
• LTE-Filter im terrestrischen Eingang.
• Geringe terrestrische Auskoppeldämpfung durch Low-Loss-Diplexer.
- DC-Anschluss für externe Spannungsversorgung - netzteilloser Betrieb möglich.
- Anzeigen des Einkabel-Ausgang-Zustandes anhand einer LED.
4 Bedienelemente und Anschlüsse

Abb. 1: Ansicht TECHNIROUTER 5/2x16
| Nr | Name Funktion | |
| 1 | F-Buchse | Stammleitungseingänge Sat-ZF, LNB-Fernspeisespannung über H Band. |
| 2 | F-Buchse ▼ Terr | Terrestrik-Stammleitungseingang. |
| 3 | F-Buchse SCR | Einkabel-Ausgang SCR. |
| 4 | LED-Anzeige Funktionsanzeige für Ein/Aus/SCR. | |
| 5 | Pegelsteller | SCR-Ausgangspegelsteller, 0/4/8 dB Verstärkung. |
| 6 | F-Buchse ▼ Terr | Terrestrik-Stammleitungsausgang. |
| 7 | F-Buchse Stammleitungsausgänge Sat-ZF. | |
| 8 | Schiebeschalter Umschaltung der LNB-Betriebsart, Quattro-/Wide-Band-LNB. | |
| 9 | LNB DC in 12V Hohlbuchse 5.5/2.1 mm, Anschluss der externen Stromversorgung. | |
| 10 | Erdungsklemme Anschlussklemme für den Potentialausgleich. | |
5 Montage und Inbetriebnahme der Anlage
5.1 Hinweise für den Installateur
- Verwenden Sie nur geeignetes Anschlusszubehör (Antennendosen, Verteiler) mit integrierter Entkopplungsdiode.
- Vergeben Sie jedes User-Band nur einmal.
- Verwenden Sie konfigurierbare Einkabel-Antennensteckdosen der Serie TECHNIPRO RV 700-E. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Teilnehmer in einer TECHNIROUTER-Antennenanlage nicht gegenseitig stören und Sie mühsame Fehlersuche vermeiden.
- Für Multitunergeräte (Twin/Quatto) wird an der Antennensteckdose die entsprechende Anzahl an User-Bändern benötigt.
- Weisen Sie den Teilnehmern mit großen Kabellängen User-Bänder mit niedrigen Frequenzen zu, die Dämpfung des Kabels und der Dosen wirkt hier geringer. Die den User-Bändern zugeordneten Frequenzen finden Sie im Kapitel „Technische Daten“ auf Seite 10.
• Die angeschlossenen Empfangsgeräte müssen die Europanorm EN50494 und/oder EN50607 unterstützen.
5.2 Installationsbeispiele

flowchart
graph TD
A["TechniSat"] -->|Satman 650 PLUS| B["Unysat-UNIVERSAL QUATTRO-LNB"]
B --> C["2-Wege Sat-Verteiler"]
C --> D["UB4 UB16"]
C --> E["UB3 UB15"]
C --> F["UB2 UB14"]
C --> G["UB8 UB13"]
C --> H["UB1 UB12"]
C --> I["UB7 UB11"]
C --> J["UB6 UB10"]
C --> K["UB5 UB9"]
A --> L["TECHNIYAGI T2 HD"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#fcc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
note right of A: Abschlußwiderstände DC-Entkoppelt, 75 Ω
note right of C: 2-Wege Sat-Verteiler
note right of C: 12V DC
note right of D: 12V DC
note right of E: 12V DC
note right of F: 12V DC
note right of G: 12V DC
note right of H: 12V DC
note right of I: 12V DC
note right of J: 12V DC
note right of K: 12V DC
Abb. 2: Einkabel-Umsetzer-Verteilanlage für 16 Teilnehmer mit je 2 User-Bändern

flowchart
graph TD
A["Astra 19,2°E"] --> B["TechniSat"]
C["Eutelsat 13,0°E"] --> B
D["Netzteil"] --> E["TechniSat"]
F["Netzteil optional"] --> G["TechniSat"]
H["SATMAN 650 PLUS"] --> I["2-Wege Sat-Verteiler"]
J["TECHNIYAGI T2 HD"] --> K["2-Wege Sat-Verteiler"]
L["Abschlußwiderstände DC-Entkoppelt, 75 Ω"] --> M["Weitere Teilnehmer"]
N["Latte Band"] --> O["WIDE-BAND LNB"]
P["UB4 UB16"] --> Q["2-Wege Sat-Verteiler"]
R["UB3 UB15"] --> Q
S["UB2 UB14"] --> Q
T["UB8 UB13"] --> Q
U["UB1 UB12"] --> Q
V["UB7 UB11"] --> Q
W["UB6 UB10"] --> Q
X["UB5 UB9"] --> Q
Y["UB4 UB16"] --> Z["2-Wege Sat-Verteiler"]
AA["UB3 UB15"] --> Z
AB["UB2 UB14"] --> Z
AC["UB8 UB13"] --> Z
AD["UB1 UB12"] --> Z
AE["UB7 UB11"] --> Z
AF["UB6 UB10"] --> Z
AG["UB5 UB9"] --> Z
AH["UB4 UB16"] --> Z
AI["UB3 UB15"] --> Z
AJ["UB2 UB14"] --> Z
AK["UB8 UB13"] --> Z
AL["UB1 UB12"] --> Z
AM["UB7 UB11"] --> Z
AN["UB6 UB10"] --> Z
AO["UB5 UB9"] --> Z
AP["Terrestrik"] --> AQ["2-Wege Sat-Verteiler"]
AR["SCR"] --> AS["Terrestrik"]
AT["12V DC"] --> AU["Terrestrik"]
AV["Abschlußwiderstände DC-Entkoppelt, 75 Ω"] --> AW["WIDE-BAND LNB"]
Abb. 3: Einkabel-Umsetzer-Verteilanlage im Wideband-LNB Betrieb mit 2 Orbitpositionen
5.3 Allgemeines
- Koaxialkabel sind sehr empfindlich und sollten erst spät im Bauablauf in Leerrohre verlegt werden.
- Knicken Sie die Koaxialkabel niemals!
- Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
- Achten Sie darauf, dass die Leitungen vom LNB nicht untereinander vertauscht wer den.
- Verlegen Sie die Kabel möglichst durchgehend.
- Ziehen Sie die Muttern der F-Stecker mäßig fest.
- Schließen Sie nicht genutzte Stammleitungsausgänge immer mit einem DC-getrennten 75Ω-Abschlusswiderstand ab.
- Die Signalqualität (dargestellt unter Antenneneinstellungen im Menü Ihres Empfängers) sollte gut im gelben, besser im grünen Bereich sein. Nutzen Sie ein Antennenmessgerät und beurteilen die MER. Die minimale MER entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Antennenmessgerätes.
- Achten Sie bei der Verteilung von terrestrischen Programmen darauf, möglichst Signale mit ähnlich-chem Pegel einzuspeisen.
5.4 Wahl der Außeneinheit / LNB
Für den Betrieb mit einer Orbitposition verwenden Sie Quattro-LNBs, nicht geeignet sind Quattro-Switch-LNBs.
Beim Betrieb mit 2 Orbitpositionen verwenden Sie Wide-Band-LNBs mit einer LOF von 10,41 GHz. Für die passende Betriebsart stellen Sie den Schiebeschalter (Abb. 1 auf Seite 4, Nr. ⑧) in die entsprechende Position.
5.4.1 Quattro-/Wide-Band-LNB Betrieb
Quattro-LNB Betrieb
1 Orbitposition - Schiebeschalter auf Position QUATTRO-LNB stellen.
In dieser Betriebsart beträgt der 1. Sat-ZF-Bereich 950...2.150 MHz.
Leitungen vom Quattro-LNB kommend



Position Schiebeschalter
Die LNB-Spannungsversorgung erfolgt über die F-Buchse H Low Band.
Wide-Band-LNB Betrieb
2 Orbitpositionen - Schiebeschalter auf Position WIDE-BAND-LNB stellen. In dieser Betriebsart beträgt der 1. Sat-ZF-Bereich 290 - 2.340 MHz. Das LNB muss mit einer LOF von 10,41 GHz arbeiten.
Leitungen von Wide-Band-LNBs kommend
Sat-Position 1 Sat-Position 2



Position Schiebeschalter
Die LNB-Spannungsversorgung erfolgt über die F-Buchsen H (horizontal).
5.5 Erdung
Die Antennenanlage muss den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag geschützt sein. Die Vorschriften bzgl. Erdung und Potentialausgleich nach DIN EN60728-11 / VDE 0855-1, DIN-VDE 0100 und DIN EN62305 / VDE 0185-305 sind unbedingt einzuhalten. Ausgenommen davon sind nur solche Antennen, die mehr als 2 m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5 m vom Gebäude angebracht sind.
Warnung:
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten dürfen nur von speziell geschulten Fachkräften des Elektrohandwerkes ausgeführt werden. Führen Sie niemals Erdungs- und Blitzschutzarbeiten selbst durch, wenn Sie keine Fachkraft mit entsprechenden Kenntnissen sind.
Folgende Hinweise dienen dem von Ihnen beauftragten Fachmann als Information:
- Der Antennenträger ist auf kürzestem Wege geradlinig und möglichst senkrecht mit der Blitzschutzanlage des Gebäudes zu verbinden (falls eine solche nicht vorhanden: mit der Gebäudeerde).
- Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einen Mindestquerschnitt von 16 mm ^2 Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm ^2 Aluminium isoliert, oder 50 mm ^2 Stahl, oder metallische Hausinstallationen, vorausgesetzt dass deren Querschnitte und Dauerhaftigkeit mindestens den Anforderungen an Erdungsleiter entsprechen.
Keinesfalls sind Schutzleiter oder Koaxialkabel-Außenleiter dafür zu verwenden! - Das erste Gerät nach der Außeneinheit ist mittels 4 mm ^2 Kupferdraht mit der Gebäudeerde (z.B. mit dem geerdeten Antennenträger) zu verbinden.
5.6 Funktionsanzeige des Einkabel-Ausgang
Die LED (Abb. 1 auf Seite 4, Nr. ④) zeigt die Statusfunktion des zugehörigen Einkabelausgang an.
| Anzeige Funktion | |
| LED aus Keine Spannung am Einkabelausgang anliegend. | |
| LED rot leuchtend DC-Spannung am Einkabelausgang anliegend, kein SCR Betrieb. | |
| LED blau leuchtend SCR Betrieb aktiv. | |
5.7 Stromversorgung
Obwohl der TECHNIROUTER 5/2x16 für den netzteillosen Betrieb ausgelegt ist, kann dieser nicht garantiert werden. Dafür ist es erforderlich, die gesamte Verteilanlage unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz zu betrachten. Folgende Punkte gilt es zu beachten:
- Der Einsatz von stromsparenden LNBs (<150 mA) ist erforderlich.
• Die Verteilanlage sollte ohne weitere aktive Komponenten auskommen. - Ein angeschlossener Receiver muss in der Lage sein, die komplette Verteilanlage zu speisen. Der Strombedarf I_max des Receivers kann dabei wie folgt abgeschätzt werden:
Im Quattro-LNB Betrieb: I_max = 1 · I_LNB + I_TR
Im Wide-Band-LNB Betrieb: I = 2 · I_LNB + I_TR
Der Strombedarf I_TR des TECHNIROUTER 5/2x16 selbst beträgt maximal 210 mA.
I_LNB beträgt je nach Bauart des LNB ca. 70 ... 220 mA.
! ACHTUNG Ist kein netzteilloser Betrieb möglich, so ist ein Steckernetzteil (12V) an den DC-Anschluss (Abb. 1 auf Seite 4, Nr. ⑧) anzuschließen.
6 Zubehör und Installationsmaterial
6.1 Stecker und Kabel
- Für die Verbindung des LNBs mit dem TECHNIROUTER 5/2x16 empfehlen wir die Verwendung von Mehrfach koaxialkabel, vier Kabel in einem Mantel wie z.B. das COAXSAT 115-4x3.6 Kabel.
• COAXSAT 115 hat auf 10 m 4,2 dB Dämpfung bei 2,15 GHz. - Um die Kabelverbindungen zu den Antennensteckdosen herzustellen, verwenden Sie bitte die dämpfungsarmen COAXSAT 120 oder COAXSAT 140 Kabel. Diese haben auf 10 m nur 2,9 dB Dämpfung bei 2,04 GHz.
- Verwenden Sie möglichst Kompressionsstecker!

F-KOMPRESSIONSSTECKER 3.9, Art.-Nr.: 0001/3338 geeignet für folgende Koaxialkabel:
• COAXSAT 115-3.6, Art.-Nr.: 0003/3011
• COAXSAT 115-2x3.6 Art.-Nr.: 0002/3022
• COAXSAT 115-4x3.6, Art.-Nr.: 0002/3014

F-KOMPRESSIONSSTECKER 4.9, Art.-Nr.: 0001/3337 geeignet für folgende Koaxialkabel:
• COAXSAT 120-4.6, Art.-Nr.: 0004/3107
• COAXSAT 140-4.6, Art.-Nr.: 0002/3106
Bei der Montage der Kompressionsstecker ist wie folgt vorzugehen:
- Kabel Abmanteln und Abisolieren.
- Geflecht auf den Kabelmantel biegen und die Folie an das Dielektrikum glatt anlegen.
- Stecker aufstecken und mit der Kompressions-zange (Art.-Nr. 0000/3339) zusammen drücken.


6.2 Antennensteckdosen

Wir empfehlen die Verwendung der programmierbaren Einkabel-Steckdosen der Serie RV 700-E. Diese gibt es mit unterschiedlichen Anschlussdämpfungen. Nutzen Sie als erste Dose die RV 700-17E und als letzte Dose im Stamm immer die RV 700-8E.
| Typ | RV 700-8E RV | 700-10E RV 7 | 00-14E RV 700 | -17E | |
| Art.-Nr. | 0000/3192 00 | 00/3186 0000 | /3187 0000/3188 | ||
| Durchgangsdämpfung 5 | .. 10 MHz | - | 1,5 dB | 1,5 dB | 1,5 dB |
| 10 ...862 MHz | - | 1,1 dB | 1,1 dB | 1,1 dB | |
| 862 ... 2.150 MHz | - | 1,9 dB | 1,9 dB | 1,9 dB | |
| Anschlussdämpfung TV | 5...68 / 118...862 MHz | 8 dB | 10 dB | 14 dB | 17 dB |
| SAT | 950 ... 2.150 MHz | 8 dB | 10 dB | 14 dB | 17 dB |
| Radio | 87,5 ... 108 MHz | 9 dB | 11 dB | 15 dB | 18 dB |
7 Technische Daten
| Bezeichnung Einheit Wert | ||||||
| Modell TECHNIROUTER 5/2x16 | ||||||
| Artikel-Nr. 0003/3287 | ||||||
| EAN 4019588332874 | ||||||
| Eingang | ||||||
| Stammeingänge 1. Sat-ZF/ Terrestrik Stück 4/1 | ||||||
| Signalanschlüsse F-Buchse (IEC 61169-24) | ||||||
| Impedanz Ohm 75 | ||||||
| Reflexionsdämpfung dB ≥ 12 | ||||||
| Frequenzbereich 1. Sat-ZF | MHz | 290...2.340 | ||||
| Frequenzbereich Terrestrik | MHz | 5 ... 790 | ||||
| Eingangspegel 1. Sat-ZF | dBμV | 60 ... 100 | ||||
| AGC-Bereich 1. Sat-ZF | dBμV | 60 ... 90 | ||||
| Ausgang | ||||||
| Stammausgänge 1. Sat-ZF/ Terrestrik | Stück 4/1 | |||||
| Einkabel-Ausgang SCR/dCSS | Stück 2 | |||||
| Signalanschlüsse F-Buchse (IEC 61169-24) | ||||||
| Impedanz Ohm 75 | ||||||
| Reflexionsdämpfung dB ≥ 12 | ||||||
| Frequenzbereich 1. Sat-ZF | MHz | 290 ... 2.340 | ||||
| Frequenzbereich Terrestrik | MHz | 5 ... 790 | ||||
| Stammleitungsdämpfung 1. Sat-ZF | dB ≤ 1 | |||||
| Stammleitungsdämpfung Terrestrik | dB ≤ 2 | |||||
| Stammleitungsentkopplung | dB ≥ 30 | |||||
| Einkabel-Ausgang SCR/dCSS | ||||||
| Frequenzbereich | MHz | 950 ... 2.150 | ||||
| Frequenzbereich Terrestrik | MHz | 5 ... 790 | ||||
| Anzahl der User-Bänder | Stück 16 | |||||
| Kanalbandbreite | MHz | 46 | ||||
| Phasenrauschen | dBc/Hz | -90@1kHz | ||||
| Ausgangspegel | dBμV | 82/86/90 typisch | ||||
| Auskoppeldämpfung Terrestrik | dB 7 | |||||
| Steuerung | EN50494 - EN50607 | |||||
| User-Band, Frequenz & ProtokolleEN50494●EN50607■ | ![]() | ![]() | ||||
| Allgemein | ||||||
| Stromversorgung | Max. Stromaufnahme ohne LNBje Einkabel-Ausgang | |||||
| Anzahl User | ≤ 2 | 4 | 8 | 16 | ||
| @13V | 210mA | 280mA | 290mA | 310mA | ||
| Spannungsversorgung LNB | Über HL und HH1 Anschluss, max. 500mA | |||||
| DC-Durchlass auf Sat-ZF Stammleitung | mA | ≤ 500 | ||||
| DC-Anschluß | 12 V über Hohlbuchse 5.5/2.1 mm,Netzteil optional, siehe „Stromversorgung“ auf Seite 8 | |||||
| Nenntemperaturbereich | °C -25 ... 45 | |||||
| Luftfeuchtigkeit | % | 10 ... 75 | ||||
| IP-Schutzart | 20 | |||||
| Abmessung (B x L x H) | mm | 118 x 104 x 38 | ||||
| Gewicht | g | 410 | ||||
^1 Im Wide-Band-LNB Betrieb
8 Fehlersuchhilfen
| Fehler Mögliche Ursachen und Wirkungen Abhilfe, Erklärung | ||
| Keine Funktion Ungeeigneter Empfänger | Verwenden Sie nur solche, welche | die Norm EN50494 bzw. EN50607 unterstützen. |
| Kein Bild, kein Ton Antennenausrichtung | stimmt nicht Überprüfen Sie die Signale aus dem LNB mit einem Antennenmessgerät. | |
| Fehleinstellung des Receivers Vergewissern Sie sich, dass die Einstellungen am Empfangsgerät richtig sind. SCR-LNB-Mode muss im Menü korrekt eingestellt sein. | ||
| Fehleinstellung der Betriebsart Position des Schiebeschalters überprüfen (siehe 5.4.1). | ||
| Der Empfänger liefert eine zu geringe LNB-Spannung oder die LNBs brauchen zu viel Strom. | Tauschen Sie wenn möglich die LNBs gegen sparsamere Modelle aus. Verwenden Sie Empfänger, die höheren Strom liefern können (siehe 5.7). Schließen Sie das 12V-Netzteil an. | |
| Die Konfigurierung schlägt fehl. Pegel am Empfangsgerät zu hoch oder zu niedrig. | Pegelrechnung überprüfen. Der Mindestpegel am Empfangsgerät soll min./max. 47/77 dBμV betragen. | |
| Konfigurierung i.O., auf allen Polarisationsebenen aber noch kein Empfang. | Sind die Eingänge (Polarisationsebenen) vertauscht ? | Verkabelung kontrollieren. |
| Was zeigt die Funktionsanzeige des TECHNIROUTER an? | Siehe Kapitel 5.6 | |
| Noch immer kein Empfang Bei verzweigten Anlage steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in den Stammleitungs- oder Einkabel-Ausgangsleitungen irgendwo ein Kurzschluss zwischen Mittelleiter und Schirmung ist (Kupferfaden) oder entstanden ist (z.B. durch Wärmeeinwirkung). | Sie einzelne Anlagenteile durch Auftrennen der Koaxleitungen ab, um einen eventuellen Kurzschluss einzukreisen.Messen Sie die Leitungen (Widerstandsmessung) durch. | |
| DVB-S-Signal verschwindet zeitweise. | Ihre Kanalfrequenz ist doppelt belegt (meist periodisches Verschwinden). | Wählen Sie bei manueller Frequenzeingabe oder bei der Listenauswahl evtl. versuchsweise einen anderen, freien (!) Kanal.Verwenden Sie programmierbare Einkabel-Steckdosen. |
| Ein anderer Teilnehmer führt einen Setup durch. | Bei wiederholtem Auftreten sollten Sie mit den anderen Teilnehmern sprechen. | |
| DVB-S-Signal “klötzelt” Zu kleiner Stammleitungs- bzw. Dosenpegel. | Überprüfen, korrigieren durch Verstärken oder Dämpfen. Wackelkontakt? | |
| Warten | ||
| Witterungseinflüsse Warten | ||
| Auf einzelnen Polarisationsebenen kein Empfang. | Einzelne LNB-Zuleitungen oder Stammleitungen können vertauscht sein bzw. ein Mittelleiter ist zu kurz. | Kontrollieren Sie die Zuordnung und die Stecker.Überprüfen Sie das Signal direkt an den LNB-Zuleitungen (Messgerät). |
| Fehlende oder schlechte Signale in den oberen User-Bändern. | Sie müssen unterscheiden, ob das Problem vor oder nach dem TECHNI-ROUTER auftritt. | Überprüfen Sie das Signal direkt am LNB und dann am Eingang des TECHNIROUTER |
| davor:Transponder nahe 12,7 GHz sind schlecht. | Pegelrechnung überprüfen. Sat-ZF Eingangspegel sollte sich im mittleren AGC-Bereich befinden (Schlechtwetterreserve beachten). | |
| danach:User-Band Frequenzen höher 1.810 MHz sind schlecht. | Überprüfen Sie die Dosen- bzw. Ver-teilerverkabelung des Einkabel-Aus-gang. | |
9 Entsorgungshinweis
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Dieses Produkt darf am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden, sondern muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden.
Das - Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin. Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder verwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.
Bitte erfragen Sie bei der Gemeindeverwaltung die zuständige Entsorgungsstelle.

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