Modicon TM3 TM3DI8A - Nicht kategorisiert SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitales Eingangsmodul |
| Modell | Modicon TM3 TM3DI8A |
| Anzahl der Eingänge | 8 |
| Eingangstyp | Standardeingänge |
| Nennspannung | 120 VAC |
| Eingangsstrom | 7,5 mA |
| Anschlussart | Abnehmbare Schraubklemmenleiste |
| Rastermaß | 5,08 mm |
| Abmessungen (B x H x T) | 24 x 90 x 70 mm (ca.) |
| Gewicht | ca. 100 g |
| Stromversorgung | Über TM3-Bus |
| Leistungsaufnahme | < 2 W |
| Funktionen | Erweiterungsmodul für M221 Logic Controller, Konfiguration über SoMachine Basic |
| Reinigung und Wartung | Keine besondere Wartung erforderlich; Gehäuse mit trockenem Tuch reinigen |
| Sicherheitshinweise | Installation nur durch Fachpersonal; Sicherheitsvorschriften beachten; vor Arbeiten spannungsfrei schalten |
| Ersatzteile und Reparatur | Keine vom Benutzer austauschbaren Teile; Reparaturen nur durch Hersteller |
| Allgemeine Informationen | Teil der Modicon TM3 Serie; kompatibel mit SoMachine Basic V1.6 SP1 und höher |
Häufig gestellte Fragen - Modicon TM3 TM3DI8A SCHNEIDER
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BEDIENUNGSANLEITUNG Modicon TM3 TM3DI8A SCHNEIDER
Konfiguration von Erweiterungsmodulen Programmierhandbuch
03/2018
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur Verwendung für persönliche nichtkommerzielle Zwecke. Darüber hinaus erklären Sie, dass Sie keine Hypertext-Links zu diesem Dokument oder seinem Inhalt einrichten werden. Schneider Electric gewährt keine Berechtigung oder Lizenz für die persönliche und nichtkommerzielle Verwendung dieses Dokument oder seines Inhalts, ausgenommen die nichtexklusive Lizenz zur Nutzung als Referenz. Das Handbuch wird hierfür „wie besehen“ bereitgestellt, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Alle weiteren Rechte sind vorbehalten.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
© 2018 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise 5
Über dieses Buch 7
Kapitel 1 Allgemeine Informationen zur E/A-Konfiguration ..... 13
Allgemeine Verfahren zur E/A-Konfiguration.... 14
Allgemeine Beschreibung 19
Verwendung von E/A-Modulen in einer Konfiguration.... 28
Optionale E/A-Erweiterungmodule 31
Konfiguration digitaler E/A 36
Filtern von analogen Eingangskanälen 39
Hinzufügen von Sender- und Empfängermodulen 41
Kapitel 2 Konfiguration der TM3 E/A-Digitalmodule ..... 43
Konfiguration der TM3 E/A-Digitalmodule 43
Kapitel 3 Konfiguration analoger TM3-E/A-Module ..... 45
3.1 Analoge TM3-Eingangsmodule 46
TM3AI2H / TM3AI2HG 47
TM3AI4 / TM3AI4G 49
TM3AI8 / TM3AI8G 51
TM3TI4 / TM3TI4G 54
TM3TI4D / TM3TI4DG.... 57
TM3TI8T / TM3TI8TG 59
3.2 Analoge TM3-Ausgangsmodule 69
TM3AQ2/TM3AQ2G 70
TM3AQ4/TM3AQ4G 72
3.3 Analoge TM3-E/A-Kombimodule 74
TM3AM6 / TM3AM6G 75
TM3TM3 / TM3TM3G 78
3.4 Diagnose analoger TM3-E/A-Module 82
Diagnose der analogen E/A-Module 82
Kapitel 4 Konfiguration der TM3 E/A-Expertenmodule ..... 85
TM3XTYS4-Modulen....85
Kapitel 5 Konfiguration von TM3-Sicherheitsmodulen....87
5.1 Konfiguration: TM3-Sicherheitsmodule 88
Konfiguration der TM3-Sicherheitsmodule 88
5.2 Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsfunktionalität ..... 89
Verriegelung....90
Start 92
Externe Geräteüberwachung (EDM) 95
Synchronisierungszeit-Überwachung für TM3SAK6R / TM3SAK6RG. 97
5.3 Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsbetrieb 99
Einschaltbedingung 100
Enable-Bedingung 101
Ausgangsantwortzeit 102
Einschaltverzögerung und Neustartverzögerung 103
5.4 E/A-Abbild: TM3-Sicherheitsmodule 104
TM3-Sicherheitsmodule – E/A-Abbild 104
Kapitel 6 Konfiguration der TM3 E/A-Sender-/Empfängermodule. . 111
Konfiguration der TM3 E/A-Sender-/Empfängermodule 112
Verhalten der TM3-Sender-/Empfängermodule. 113
Kapitel 7 Firmware-Verwaltung 115
Firmware-Verwaltung.... 115
Glossar 119
Index 121
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb, Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

Wird dieses Symbol zusätzlich zu einem Sicherheitshinweis des Typs „Gefahr“ oder „Warnung“ angezeigt, bedeutet das, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung der Anweisungen unweigerlich Verletzung zur Folge hat.

Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.
GEFAHR
GEFAHR macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge hat.
⚠️ WARNING
WARNUNG macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.
VORSICHT
VORSICHT macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, leichte Verletzungen zur Folge haben kann.
HINWEIS
HINWEIS gibt Auskunft über Vorgehensweisen, bei denen keine Verletzungen drohen.
BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
In diesem Dokument wird die Konfiguration der TM3-Erweiterungsmodule für SoMachine Basic beschrieben. Weiterführende Informationen finden Sie in den verschiedenen Dokumenten in der SoMachine Basic-Online-Hilfe.
Gültigkeitsbereich
Dieses Dokument wurde für die Herausgabe von SoMachine Basic V1.6 SP1 aktualisiert.
Weiterführende Dokumentation
| Titel der Dokumentation Referenz-Nummer | |
| SoMachine Basic – Betriebshandbuch | EIO0000001354 (ENG)EIO0000001355 (FRA)EIO0000001356 (GER)EIO0000001357 (SPA)EIO0000001358 (ITA)EIO0000001359 (CHS)EIO0000001366 (POR)EIO0000001367 (TUR) |
| Modicon TM3 Digitale E/A-Module – Hardwarehandbuch | EIO0000001408 (ENG)EIO0000001409 (FRE)EIO0000001410 (GER)EIO0000001411 (SPA)EIO0000001412 (ITA)EIO0000001413 (CHS)EIO0000001376 (POR)EIO0000001377 (TUR) |
| Modicon TM3 Analoge E/A-Module – Hardwarehandbuch | EIO0000001414 (ENG)EIO0000001415 (FRE)EIO0000001416 (GER)EIO0000001417 (SPA)EIO0000001418 (ITA)EIO0000001419 (CHS)EIO0000001378 (POR)EIO0000001379 (TUR) |
| Modicon TM3 Expertenmodule – Hardwarehandbuch | EIO0000001420 (ENG)EIO0000001421 (FRE)EIO0000001422 (GER)EIO0000001423 (SPA)EIO0000001424 (ITA)EIO0000001425 (CHS)EIO0000001380 (POR)EIO0000001381 (TUR) |
| Modicon TM3 Sicherheitsmodule – Hardwarehandbuch | EIO0000001831 (ENG)EIO0000001832 (FRE)EIO0000001833 (GER)EIO0000001834 (SPA)EIO0000001835 (ITA)EIO0000001836 (CHS)EIO0000001837 (POR)EIO0000001838 (TUR) |
| Modicon TM3 Sender- und Empfängermodule – Hardwarehandbuch | EIO0000001426 (ENG)EIO0000001427 (FRE)EIO0000001428 (GER)EIO0000001429 (SPA)EIO0000001430 (ITA)EIO0000001431 (CHS)EIO0000001382 (POR)EIO0000001383 (TUR) |
| Modicon M221 Logic Controller – Programmierhandbuch | EIO0000001360 (ENG)EIO0000001361 (FRE)EIO0000001362 (GER)EIO0000001363 (SPA)EIO0000001364 (ITA)EIO0000001365 (CHS)EIO0000001368 (POR)EIO0000001369 (TUR) |
Diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen stehen auf unserer Website https://www.schneider-electric.com/en/download zum Download bereit.
Produktbezogene Informationen
WARNING
STEUERUNGSAUSFALL
- Bei der Konzeption von Steuerungsstrategien müssen mögliche Störungen auf den Steuerpfaden berücksichtigt werden, und bei bestimmten kritischen Steuerungsfunktionen ist dafür zu sorgen, dass während und nach einem Pfadfehler ein sicherer Zustand erreicht wird. Beispiele kritischer Steuerungsfunktionen sind die Notabschaltung (Not-Aus) und der Nachlauf-Stopp, Stromausfall und Neustart.
- Für kritische Steuerungsfunktionen müssen separate oder redundante Steuerpfade bereitgestellt werden.
- Systemsteuerungspfade können Kommunikationsverbindungen umfassen. Dabei müssen die Auswirkungen unerwarteter Sendeverzögerungen und Verbindungsstörungen berücksichtigt werden.
- Sämtliche Unfallverhütungsvorschriften und lokale Sicherheitsrichtlinien sind zu beachten. ^1
- Jede Implementierung des Geräts muss individuell und sorgfältig auf einen einwandfreien Betrieb geprüft werden, bevor das Gerät an Ort und Stelle in Betrieb gesetzt wird.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
^1 Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Versionen von NEMA ICS 1.1 „Safety Guidelines for the Application, Installation, and Maintenance of Solid State Control“ sowie von NEMA ICS 7.1, „Safety Standards for Construction and Guide for Selection, Installation, and Operation of Adjustable-Speed Drive Systems“ oder den entsprechenden, vor Ort geltenden Vorschriften.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Verwenden Sie mit diesem Gerät nur von Schneider Electric genehmigte Software.
- Aktualisieren Sie Ihr Anwendungsprogramm jedes Mal, wenn Sie die physische Hardwarekonfiguration ändern.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Terminologie gemäß den geltenden Standards
Die technischen Begriffe, Terminologien, Symbole und zugehörigen Beschreibungen, die in diesem Handbuch oder auf dem Produkt selbst verwendet werden, werden im Allgemeinen von den Begriffen oder Definitionen internationaler Standards abgeleitet.
Im Bereich der funktionalen Sicherheitssysteme, Antriebe und allgemeinen Automatisierungssysteme betrifft das unter anderem Begriffe wie Sicherheit, Sicherheitsfunktion, Sicherer Zustand, Fehler, Fehlerreset/Zurücksetzen bei Fehler, Ausfall, Störung, Warnung/Warnmeldung, Fehlermeldung, gefährlich/gefahrbringend usw.
Nachstehend einige der geltenden Standards:
| Norm Beschreibung | |
| EN 61131-2:2007 | Speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen. |
| ISO 13849-1:2008 | Sicherheit von Maschinen: Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen. Allgemeine Gestaltungsleitsätze |
| EN 61496-1:2013 | Sicherheit von Maschinen: Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen. Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen |
| ISO 12100:2010 | Sicherheit von Maschinen – Allgemeine Gestaltungsleitsätze – Risikobeurteilung und Risikominderung |
| EN 60204-1:2006 | Sicherheit von Maschinen –Elektrische Ausrüstungen von Maschinen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen |
| EN 1088:2008ISO 14119:2013 | Sicherheit von Maschinen – Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen – Leitsätze für Gestaltung und Auswahl |
| ISO 13850:2006 | Sicherheit von Maschinen – Not-Halt – Gestaltungsleitsätze |
| EN/IEC 62061:2005 | Sicherheit von Maschinen – Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbar elektronischer Steuerungssysteme |
| IEC 61508-1:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Allgemeine Anforderungen |
| IEC 61508-2:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Anforderungen an sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme |
| IEC 61508-3:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Anforderungen an Software |
| IEC 61784-3:2008 | Industrielle Kommunikationsnetze – Profile – Teil 3: Funktional sichere Übertragung bei Feldbussen |
| 2006/42/EC Maschinenrichtlinie | |
| 2014/30/EU EMV-Richtlinie | (Elektromagnetische Verträglichkeit) |
| 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinie |
Darüber hinaus wurden einige der in diesem Dokument verwendeten Begriffe unter Umständen auch anderen Normen entnommen, u. a.:
| Norm Beschreibung | |
| Normenreihe IEC 60034 Rotierende elektrische Geräte | |
| Normenreihe IEC 61800 | Elektrische Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl |
| Normenreihe IEC 61158 | Industrielle Kommunikationsnetze – Feldbus für industrielle Steuerungssysteme |
Bei einer Verwendung des Begriffs Betriebsumgebung/Betriebsbereich in Verbindung mit der Beschreibung bestimmter Gefahren und Risiken entspricht der Begriff der Definition von Gefahrenbereich oder Gefahrenzone in der Maschinenrichtlinie (2006/42/EC) der Norm ISO 12100:2010.
HINWEIS: Die vorherig erwähnten Standards können auf die spezifischen Produkte in der vorliegenden Dokumentation zutreffen oder nicht. Für weitere Informationen hinsichtlich individueller Standards, die auf hier beschriebene Produkte zutreffen, siehe die Eigenschaftstabellen der hier erwähnten Produkte.
Kapitel 1
Allgemeine Informationen zur E/A-Konfiguration
Einführung
Dieses Kapitel enthält nützliche Informationen zur Konfiguration von TM3-Erweiterungsmodulen für SoMachine Basic.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Allgemeine Verfahren zur E/A-Konfiguration 14 | |
| Allgemeine Beschreibung 19 | |
| Verwendung von E/A-Modulen in einer Konfiguration 28 | |
| Optionale E/A-Erweiterungmodule 31 | |
| Konfiguration digitaler E/A 36 | |
| Filtern von analogen Eingangskanälen 39 | |
| Hinzufügen von Sender- und Empfängermodulen 41 |
Allgemeine Verfahren zur E/A-Konfiguration
Einführung
Sie können in Ihrem Projekt, E/A-Erweiterungsmodule an Ihr M221 Logic Controller hinzufügen, um die Anzahl der Digital- und Analogeingänge und -ausgänge über die Anzahl der in der Steuerung vorhandenen (integrierte E/A) zu erhöhen.
Sie können entweder TM3- oder TM2-E/A-Erweiterungsmodule an die Steuerung hinzufügen und die Anzahl der E/A durch TM3-Transmitter- und Empfängermodule weiter erhöhen, um dezentrale E/A-Konfigurationen zu erstellen. Es gelten in allen Fällen spezielle Regeln beim Erstellen lokaler und dezentraler E/A-Erweiterungen, und beim Mischen von TM2- und TM3-E/A-Erweiterungsmodulen (siehe Maximale Hardware-Konfiguration).
Der E/A-Erweiterungsbus von einem M221 Logic Controller wird in dem Moment erstellt, in dem Sie E/A-Erweiterungsmodule in die Steuerung einbauen. E/A-Erweiterungsmodule werden in der Sterungsarchtiektur als externe Geräte betrachtet und demzufolge anders behandelt als die integrierten E/A der Steuerung.
E/A-Erweiterungsbusfehler
Wenn die Steuerung mit einem oder mehreren E/A-Erweiterungsmodulen nicht kommunizieren kann, die in der Programmkonfiguration enthalten sind, und diese Module nicht als optionale Module konfiguriert sind (siehe Optionale E/A-Erweiterungsmodule (siehe Seite 31)), dann wird dies von der Steuerung als ein E/A-Erweiterungsbusfehler betrachtet. Die erfolglose Kommunikation kann während des Startens oder während des Betriebs der Steuerung festgestellt werden und die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Zu den Ursachen eines Kommunikationsfehlers auf dem E/A-Erweiterungsbus zählen u. a. das Trennen von E/A-Modulen bzw. das Fehlen dieser Module, elektromagnetische Strahlung mit Werten über den Umgebungskenndaten oder aus einem anderen Grund nicht betriebsbereite Module.
Wenn ein E/A-Erweiterungsbusfehler während des Betriebs festgestellt wird, dann werden die Diagnosedaten in %SW118 und %SW120 Systemwörtern festgehalten und die rote LED mit der Kennzeichnung ERR blinkt.
Aktive E/A-Erweiterungsbus-Fehlerbehandlung
Das Systembit %S106 ist standardmäßig auf 0 gesetzt, um die Verwendung der aktiven E/A-Fehlerbehandlung festzulegen. Die Anwendung kann dieses Bit auf 1 setzen, um stattdessen die passive E/A-Fehlerbehandlung anzuwenden.
Wenn die Steuerung ein TM3-Modul erkennt, für das ein Buskommunikationsfehler vorliegt, setzt sie den Bus standardmäßig in den Zustand „Bus aus“, wodurch die Ausgänge des TM3-Erweiterungsmoduls, das Eingangs- und das Ausgangsabbild auf 0 gesetzt werden. Ein TM3-Erweiterungsmodul weist einen Buskommunikationsfehler auf, wenn ein E/A-Austausch mit dem Erweiterungsmodul über mindestens zwei aufeinanderfolgende Bustaskzyklen nicht erfolgreich war. Wenn ein Buskommunikationsfehler auftritt, wird das Bit n von %SW120 auf 1 gesetzt, wobei n für die Nummer des Erweiterungsmoduls steht und %SW118 Bit 14 wird auf 0 gesetzt.
Der normale E/A-Erweiterungsbusbetrieb kann erst wieder hergestellt werden, nachdem die Fehlerquelle beseitigt wurde und eine der folgenden Aktionen durchgeführt wurde:
• Aus- und Einschalten
• Neuer Download der Anwendung
- Anforderung der Anwendung durch eine steigende Flanke auf dem Bit %S107
- Mit SoMachine Basic durch Auswahl des Befehls Steuerung initialisieren
Passive E/A-Bus-Fehlerbehandlung
Die Anwendung kann das Systembit %S106 auf 1 setzen, um die passive E/A-Fehlerbehandlung anzuwenden. Diese Fehlerbehandlung wird bereitgestellt, um eine Kompatibilität mit früheren Firmware-Versionen und Steuerungen zu gewährleisten, die durch den M221 Logic Controller ersetzt werden.
Wenn die passive E/A-Fehlerbehandlung angewendet wird, versucht die Steuerung, den Datenbusaustausch mit den Modulen während des Buskommunikationsfehlers fortzusetzen. Wenn der Erweiterungsbusfehler fortbesteht, versucht die Steuerung die Kommunikation mit nicht kommunizierenden Modulen auf dem Bus wiederherzustellen, abhängig vom Typ der E/A-Erweiterungsmodule, TM3 oder TM2:
- Für TM3-E/A-Erweiterungsmodule wird der Wert der E/A-Kanäle für ungefähr 10 Sekunden beibehalten (Werte beibehalten), während die Steuerung versucht die Kommunikation wiederherzustellen. Wenn die Steuerung die Kommunikation in diesem Zeitraum nicht wiederherstellen kann, werden alle betroffenen TM3-E/A-Erweiterungsausgänge auf Null (0) gesetzt.
- Für TM2-E/A-Erweiterungsmodule, die möglicherweise Teil der Konfiguration sind, wird der Wert der E/A-Kanäle unbefristet beibehalten. Das heißt, das die Ausgänge der TM2-E/A-Erweiterungsmodule auf Werte beibehalten eingestellt sind, bis das Steuerungssystem aus- und wieder eingeschaltet wird oder Sie einen Befehl Steuerung initialisieren mit SoMachine Basic senden.
In beiden Fällen wird die Steuerung weiterhin der Logik folgen und die integrierten E/A werden weiterhin durch die Anwendung verwaltet (Durch Anwendung verwaltet), während die Steuerung versucht, die Kommunikation mit den nicht kommunizierenden E/A-Erweiterungsmodulen wiederherzustellen. Wenn die Kommunikation erfolgreich ist, werden die E/A-Erweiterungsmodule wieder von der Anwendung verwaltet. Wenn die Kommunikation mit den E/A-Erweiterungsmodulen erfolglos ist, müssen Sie die Ursachen für die erfolglose Kommunikation beheben und dann das Steuerungssystem aus- und wieder einschalten oder einen Befehl Steuerung initialisieren mit SoMachine Basic senden.
Der Wert des Eingangsabbilds der E/A-Erweiterungsmodule mit Kommunikationsfehler wird beibehalten, der Wert des Ausgangsabbilds wird von der Anwendung gesetzt.
Wenn zudem die nicht kommunizierenden E/A-Module die Kommunikation mit den nicht beeinträchtigten Modulen stören, werden die nicht beeinträchtigten Module ebenfalls als fehlerhaft betrachtet und ihr entsprechendes Bit in %SW120 wird auf 1 gesetzt. Mit dem kontinuierlichen Datenaustausch jedoch, der die passive Fehlerbehandlung des E/A-Erweiterungsbusses definiert, werden die nicht beeinträchtigten Module dennoch die gesendeten Daten und nicht die Fehlerausweichwerte anwenden, wie bei dem nicht kommunizierenden Modul.
Aus diesem Grund müssen Sie innerhalb Ihrer Anwendung den Zustand des Busses sowie den Fehlerzustand der Module auf dem Bus überwachen und die erforderlichen Maßnahmen für Ihre Anwendung ergreifen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Dementsprechend müssen Sie bei der Risikobewertung der Möglichkeit eines Kommunikationsfehlers zwischen der speicherprogrammierbaren Steuerung und einem E/A-Erweiterungsmodul Rechnung tragen.
- Wenn die bei einem externen Fehler verwendete Option "Werte beibehalten" bei einem externen E/A-Erweiterungsbus mit Ihrer Anwendung nicht kompatibel ist, müssen Sie bei Eintritt eines solchen Ereignisses alternative Mittel zur Steuerung der Anwendung verwenden
- Überwachen Sie den Status des E/A-Erweiterungsbusses, indem Sie die zugewiesenen Systemwörter verwenden und führen Sie Ihrer Risikobewertung gemäß geeignete Maßnahmen durch.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Für weitere Informationen hinsichtlich von Maßnahmen bei einem erkannten E/A-Erweiterungsbusfehler beim Start der Steuerung, siehe Optionale E/A-Erweiterungsmodule (siehe Seite 31).
Neustarten des E/A-Erweiterungsbusses
Wenn eine aktive E/A-Fehlerbehandlung angewendet, das heißt, TM3-Ausgänge auf 0 gesetzt werden, wenn ein Buskommunikationsfehler erkannt wird, kann die Anwendung einen Neustart des E/A-Erweiterungsbusses anfordern während die Steuerung noch in Betrieb ist (ohne dass ein Kaltstart, Warmstart, Aus- und Einschalten oder ein Herunterladen der Anwendung erforderlich ist).
Das Systembit %S107 ist verfügbar, um Neustarts des E/A-Erweiterungsbusses anzufordern. Der Standardwert dieses Bits ist 0. Die Anwendung kann %S107 auf 1 setzen, um einen Neustart des E/A-Erweiterungsbusses anzufordern. Wenn eine steigende Flanke bei diesem Bit erkannt wird, wird der E/A-Erweiterungsbus durch die Steuerung neu konfiguriert und neu gestartet, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:
- %S106 wird auf 0 gesetzt (das heißt, die E/A-Erweiterungsbusaktivität wird gestoppt)
- %SW118 Bit 14 wird auf 0 gesetzt (E/A-Erweiterungsbus ist fehlerhaft)
- Mindestens ein Bit von %SW120 wird auf 1 gesetzt (mindestens ein Erweiterungsmodul weist einen Buskommunikationsfehler auf)
Wenn %S107 auf 1 gesetzt wird und eine der oben aufgeführten Bedingungen nicht erfüllt wird, ergreift die Steuerung keine Maßnahmen.
Abstimmung der Software- und Hardwarekonfiguration
Die in die Steuerung integrierten E/A sind unabhängig von den E/A, die Sie in Form von E/A-Erweiterungen hinzufügen. Hierbei ist von grundlegender Bedeutung, dass die logische E/A-Konfiguration im Programm mit der physischen E/A-Konfiguration der Installation übereinstimmt. Wenn Sie physische E/A am E/A-Erweiterungsbus bzw. je nach Steuerungsreferenz in der Steuerung (in Form von Steckmodulen) hinzufügen oder entfernen, müssen Sie die Konfiguration Ihrer Anwendung entsprechend aktualisieren. Dies gilt ebenfalls für alle Feldbusgeräte in Ihrer Installation. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Erweiterungs- oder Feldbus nicht länger funktionstüchtig ist, während die integrierten E/A in der Steuerung nach wie vor funktionieren.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Aktualisieren Sie die Konfiguration Ihres Programms bei jedem Hinzufügen oder Entfernen von E/A-Erweiterungen jeder Art auf dem E/A-Bus bzw. von beliebigen Geräten auf dem Feldbus.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Beschreibung der optionalen Funktion für E/A-Erweiterungsmodule
E/A-Erweiterungsmodule Die Funktion Optionales Modul bietet größere Flexibilität bei der Konfiguration durch die Möglichkeit zur Definition von Modulen, die physisch nicht mit dem Logic Controller verbunden sind. Das bedeutet, eine einzige Anwendung kann zahlreiche physische Konfigurationen von E/A-Erweiterungsmodulen unterstützen und damit eine wesentlich bessere Skalierbarkeit bereitstellen, ohne dass eine Vielzahl verschiedener Anwendungsdateien für dieselbe Anwendung verwaltet werden muss.
Sie müssen mit den Folgen und Auswirkungen einer Markierung der E/A-Module in Ihrer Anwendung als „optional“ im Detail vertraut sein, ungeachtet dessen, ob die Module bei Betrieb der Maschine bzw. bei laufendem Prozess physisch vorhanden sind oder nicht. Berücksichtigen Sie diese Funktion bei der Risikoanalyse.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Nehmen Sie in Ihre Risikoanalyse alle Änderungen der E/A-Konfiguration auf, die durch die Markierung von E/A-Erweiterungsmodulen als „optional“ auftreten können, insbesondere durch die Einrichtung von TM3-Sicherheitsmodulen (TM3S...) als optionale E/A-Module, und bestimmen Sie, ob diese Änderungen in Bezug auf Ihre Anwendung als akzeptabel gelten können.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
HINWEIS: Detaillierte Informationen zu dieser Funktion finden Sie unter Optionale E/A-Erweiterungsmodule (siehe Seite 31).
Allgemeine Beschreibung
Einführung
Die Baureihe der TM3-Erweiterungsmodule umfasst:
- Digitalmodule, die folgendermaßen untergliedert werden:
○ Eingangsmodule (siehe Seite 19)
○ Ausgangsmodule (siehe Seite 20)
○ E/A-Kombimodule (siehe Seite 21)
- Analogmodule, die folgendermaßen untergliedert werden:
○ Eingangsmodule (siehe Seite 22)
○ Ausgangsmodule (siehe Seite 24)
○ E/A-Kombimodule(siehe Seite 24)
• Expertenmodule (siehe Seite 25)
- Sicherheitsmodule (siehe Seite 26)
- Sender- und Empfängermodule (siehe Seite 27)
gitale Eingangsmodule
Die nachstehende Tabelle enthält die digitalen TM3-Eingangserweiterungsmodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der digitalen TM3-E/A-Module (siehe Seite 43).
| Referenz Kanäle Kanaltyp Spannung | Strom | Klemmentyp/Abstand | ||
| TM3DI8A 8 Standardeingänge | 120 VAC | 7,5 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DI8 8 Standardeingänge | 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DI8G 8 Standardeingänge | 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DI16 16 | Standardeingänge 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm | |
| TM3DI16G | 16 | Standardeingänge 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3DI16K | 16 | Standardeingänge 24 VDC | 5 mA | Anschluss HE10 (MIL 20) |
| TM3DI32K | 32 | Standardeingänge 24 VDC | 5 mA | Anschluss HE10 (MIL 20) |
Digitale TM3-Ausgangsmodule
Die nachstehende Tabelle enthält die digitalen TM3-Ausgangsmodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der digitalen TM3-E/A-Module (siehe Seite 43).
| Referenz Kanäle | Kanaltyp | Spannung | Strom | Klemmentyp/Abstand |
| TM3DQ8R 8 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 7 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 2 A pro Ausgang | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 5,08 mm | ||
| TM3DQ8RG 8 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 7 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 2 A pro Ausgang | Abnehmbare Federklemmenleiste / 5,08 mm | ||
| TM3DQ8T 8 Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DQ8TG 8 Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | Abnehmbare Federklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DQ8U 8 Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DQ8UG 8 Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | Abnehmbare Federklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3DQ16R 16 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 8 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 2 A pro Ausgang | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 3,81 mm | ||
| TM3DQ16RG 16 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 8 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 2 A pro Ausgang | Abnehmbare Federklemmenleiste / 3,81 mm | ||
| TM3DQ16T 16 Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 3,81 mm | |
| TM3DQ16TG 16 | Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 4 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,5 A pro Ausgang | AbnehmbareFederklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3DQ16U 16 | Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / max. 0,3 A pro Ausgang | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3DQ16UG 16 | Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / max. 0,3 A pro Ausgang | AbnehmbareFederklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3DQ16TK 16 | Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,1 A pro Ausgang | Anschluss HE10 (MIL 20) |
| TM3DQ16UK 16 | Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,1 A pro Ausgang | Anschluss HE10 (MIL 20) |
| TM3DQ32TK 32 | Standard- | Transistorausgänge (Source, Strom liefernd) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,1 A pro Ausgang | Anschluss HE10 (MIL 20) |
| TM3DQ32UK 32 | Standard- | Transistorausgänge (Sink, Strom ziehend) | 24 VDCMax. 2 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 0,1 A pro Ausgang | Anschluss HE10 (MIL 20) |
Digitale TM3-E/A-Kombimodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3-E/A-Kombimodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp: Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der digitalen TM3-E/A-Module (siehe Seite 43).
| Referenz Kanäle Kanaltyp Spannung | Strom | Klemmentyp/Abstand | ||
| TM3DM8R 4 | Standardeingänge 24 VDC | 7 mA | Abnehmbare Schraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| 4 | Relaisausgänge | 24 VDC / 240 VAC Max. 7 A pro gemeinsamer Leitung / Max. 2 A pro Ausgang | ||
| TM3DM8RG 4 Standardeingänge | 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste /5,08 mm | |
| 4 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 7 A progemeinsamer Leitung /Max. 2 A pro Ausgang | |||
| TM3DM24R 16 Standardeingänge | 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste /3,81 mm | |
| 8 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 7 A progemeinsamer Leitung /Max. 2 A pro Ausgang | |||
| TM3DM24RG 16 Standardeingänge | 24 VDC | 7 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste /3,81 mm | |
| 8 Relaisausgänge 24 VDC / 240 VAC | Max. 7 A progemeinsamer Leitung /Max. 2 A pro Ausgang | |||
Analoge TM3-Eingangsmodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3analogen -Eingangserweiterungsmodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der analogen TM3-Eingangsmodule (siehe Seite 46).
| Referenz | Auflösung | Kanäle | Kanaltyp | Modus | Klemmentyp/Abstand |
| TM3Al2H | 16 Bit oder 15 Bit + Vorzeichen | 2 | Eingänge | 0...10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 5,08 mm |
| TM3Al2HG | 16 Bit oder 15 Bit + Vorzeichen | 2 | Eingänge | 0...10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste / 5,08 mm |
| TM3Al4 | 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 4 | Eingänge | 0...10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3Al4G | 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 4 | Eingänge | 0...10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareFederklemmenleisten / 3,81 mm |
| TM3AI8 12 Bit | oder 11 Bit + Vorzeichen | 8 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA0...20 mA erweitert4...20 mA erweitert | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3AI8G 12 Bit | oder 11 Bit + Vorzeichen | 8 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA0...20 mA erweitert4...20 mA erweitert | AbnehmbareFederklemmenleisten / 3,81 mm |
| TM3TI4 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 4 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mAThermoelementPT100/1000NI100/1000 | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm |
| TM3TI4G 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 4 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mAThermoelementPT100/1000NI100/1000 | AbnehmbareFederklemmenleisten / 3,81 mm |
| TM3TI4D 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 4 Eingänge | Thermoelement Abnehmbare | Schraubklemmenleiste / 3,81 mm | |
| TM3TI4DG 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 4 Eingänge | Thermoelement Abnehmbare | Federklemmenleisten / 3,81 mm | |
| TM3TI8T 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 8 Eingänge | ThermoelementNTC / PTC | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 3,81 mm | |
| TM3TI8TG 16 Bit | oder 15 Bit + Vorzeichen | 8 Eingänge | ThermoelementNTC / PTC | AbnehmbareFederklemmenleisten / 3,81 mm | |
Analoge TM3-Ausgangsmodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3analogen -Ausgangsmodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der analogen TM3-Ausgangsmodule (siehe Seite 69).
| Referenz | Auflösung | Kanäle | Kanaltyp | Modus | Klemmentyp/Abstand |
| TM3AQ2 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 2 | Ausgänge | 0 bis 10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3AQ2G 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 2 | Ausgänge | 0 bis 10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3AQ4 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 4 | Ausgänge | 0 bis 10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste / 5,08 mm | |
| TM3AQ4G 12 Bit oder 11 Bit + Vorzeichen | 4 | Ausgänge | 0 bis 10 VDC-10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste / 5,08 mm |
Analoge TM3-E/A-Kombimodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3analogen -E/A-Kombimodule mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/-strom und Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der analogen TM3-E/A-Kombimodule (siehe Seite 74).
| Referenz | Auflösung | Kanäle | Kanaltyp | Modus | Klemmentyp/Abstand |
| TM3AM6 12 Bit | oder11 Bit +Vorzeichen | 4 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareSchraubklemmenleiste /3,81 mm |
| 2 | Ausgänge | ||||
| TM3AM6G | 12 Bit oder11 Bit +Vorzeichen | 4 Eingänge | 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | AbnehmbareFederklemmenleiste /3,81 mm |
| 2 | Ausgänge | ||||
| TM3TM3 16 Bit oder 15Bit +Vorzeichen | 2 Eingänge 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mAThermoelementPT100/1000NI100/1000 | AbnehmbareSchraubklemmenleiste /5,08 mm | ||
| 12 Bit oder11 Bit +Vorzeichen | 1 Ausgang 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mA | |||
| TM3TM3G 16 Bit oder 15Bit +Vorzeichen | 2 Eingänge 0...10 VDC | -10 bis +10 VDC0 bis 20 mA4 bis 20 mAThermoelementPT100/1000NI100/1000 | AbnehmbareFederklemmenleiste /5,08 mm | ||
TM3-Expertenmodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3-Experten-Erweiterungsmodule mit entsprechendem Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der TM3-E/A-Expertenmodule (siehe Seite 85).
| Referenz Beschreibung Klemmentyp/Abstand | ||
| TM3XTYS4 TeSys-Modul | 4 Frontanschlüsse RJ-451 Spannungsversorgungsanschluss / 5,08 mm | |
TM3-Sicherheitsmodule
Diese Tabelle enthält die TM3-Sicherheit-Module mit entsprechendem Kanaltyp, Nennspannung/strom und Klemmentyp:
| Referenz Funktion | Kategorie | Kanäle Kanaltyp Spannung | Strom | Klemmentyp | |
| TM3SAC5R 1 Funktion, bis zu Kategorie 3 | 1 oder 2 (1) | Sicherheitseingang 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Schraubklemmenleiste | |
| Start (2) | Eingang | ||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAC5RG 1 Funktion, bis zu Kategorie 3 | 1 oder 2 (1) | Sicherheitseingang 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Federklemmenleiste | |
| Start (2) | Eingang | ||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAF5R 1 Funktion, bis zu Kategorie 4 | 2 (1) | Sicherheitseingänge 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Schraubklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAF5RG 1 Funktion, bis zu Kategorie 4 | 2 (1) | Sicherheitseingänge 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Federklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAFL5R 2 Funktionen, bis zu Kategorie 3 | 2 (1) | Sicherheitseingänge 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Schraubklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 220 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAFL5RG 2 Funktionen, bis zu Kategorie 3 | 2 (1) | Sicherheitseingänge 24 | VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.), abnehmbare Federklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAc Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| (1) Abhängig von externer Verdrahtung(2) Nicht überwachter Start | |||||
| Referenz FunktionKategorie | Kanäle Kanaltyp Spannung | Strom | Klemmentyp | ||
| TM3SAK6R 3 Funktionen,bis zu Kategorie 4 | 1 oder 2^(1) | Sicherheitseingänge 2 | 4 VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.),abnehmbareSchraubklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| TM3SAK6RG 3 Funktionen,bis zu Kategorie 4 | 1 oder 2^(1) | Sicherheitseingänge 2 | 4 VDC100 mA max. | 3,81 mm (0.15 in.) und 5,08 mm (0.20 in.),abnehmbareFederklemmenleiste | |
| Start Eingang | |||||
| 3 parallel Relaisausgänge Schließer | 24 VDC / 230 VAC Max. 6 A pro Ausgang | ||||
| (1) Abhängig von externer Verdrahtung(2) Nicht überwachter Start | |||||
Weitere Informationen zu den für funktionale Sicherheit verwendeten Methoden, die für die jeweiligen TM3-Sicherheit-Module gelten, finden Sie in den Abschnitten TM3-Sicherheit-Funktionalitätsmodi (siehe Seite 89) und TM3-Sicherheit-Betriebsmodi (siehe Seite 99).
TM3-Sender- und Empfängermodule
Die nachstehende Tabelle enthält die TM3-Sender-/Empfänger-Erweiterungsmodule mit entsprechendem Klemmentyp. Informationen zur Konfiguration dieser Module finden Sie unter Konfiguration der TM3-E/A-Sender- und -Empfängermodule (siehe Seite 111).
| Referenz Beschreibung Klemmentyp/Abstand | ||
| TM3XTRA1 Datensendermodul für dezentrale E/A | 1 | Frontanschluss RJ-451 Schraube für Funktionserdung |
| TM3XREC1 | Datenempfängermodul für dezentrale E/A | 1 Frontanschluss RJ-451 Spannungsversorgungsanschluss / 5,08 mm |
Verwendung von E/A-Modulen in einer Konfiguration
Hinzufügen eines Moduls
Halten Sie sich an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, um in der Steuerung in einem SoMachine Basic-Projekt ein Erweiterungsmodul hinzuzufügen:
| Schritt | Aktion |
| 1 | Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration im SoMachine Basic-Fenster. |
| 2 | Klicken Sie im Katalogbereich auf einen der folgenden Modultypen, um die Liste der Erweiterungsmodule anzuzeigen:• TM3 Digitale-E/A-Module• TM3 Analoge-E/A-Module• TM3 Experten-E/A-Module• TM2 Digitale-E/A-Module• TM2 Analoge-E/A-Module |
| 3 | Wählen Sie ein Erweiterungsmodul aus der Liste aus, das hinzugefügt werden soll.Ergebnis: Die Beschreibung der physischen Merkmale des ausgewählten Erweiterungsmoduls wird im unteren Teil des Katalogbereichs angezeigt. |
| 4 | Ziehen Sie das ausgewählte Erweiterungsmodul in den Editor-Bereich und legen Sie das Modul rechts neben der Steuerung bzw. dem letzten Erweiterungsmodul in der Konfiguration ab.Ergebnis: Das Modul wird unter dem Zweig MyController → E/A-Bus der Hardware-Baumstruktur abgelegt und die Beschreibung der physischen Merkmale des ausgewählten Moduls wird im unteren Teil des Katalogbereichs angezeigt. |
Einfügen eines Moduls zwischen zwei vorhandenen Modulen
Ziehen Sie das Modul zwischen die beiden Module bzw. zwischen die Steuerung und das erste Modul, bis eine vertikale grüne Linie erscheint, und legen Sie es dann ab.
HINWEIS: Wenn Sie die Position von Modulen durch Einfügen eines neuen Moduls ändern, ändern sich auch die Moduladressen. Beispiel: Sie verschieben ein Eingangsmodul von Position 4 auf Position 2. In diesem Fall ändert sich die Adresse I4.x zu I2.x und alle entsprechenden Adressen im Programm werden automatisch umbenannt.
Die in die Steuerung integrierten E/A sind unabhängig von den E/A, die Sie in Form von E/A-Erweiterungen hinzufügen. Hierbei ist von grundlegender Bedeutung, dass die logische E/A-Konfiguration im Programm mit der physischen E/A-Konfiguration der Installation übereinstimmt. Wenn Sie physische E/A am E/A-Erweiterungsbus bzw. je nach Steuerungsreferenz in der Steuerung (in Form von Steckmodulen) hinzufügen oder entfernen, müssen Sie die Konfiguration Ihrer Anwendung entsprechend aktualisieren. Dies gilt ebenfalls für alle Feldbusgeräte in Ihrer Installation. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Erweiterungs- oder Feldbus nicht länger funktionstüchtig ist, während die integrierten E/A in der Steuerung nach wie vor funktionieren.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Aktualisieren Sie die Konfiguration Ihres Programms bei jedem Hinzufügen oder Entfernen von E/A-Erweiterungen jeder Art auf dem E/A-Bus bzw. von beliebigen Geräten auf dem Feldbus. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Ersetzen eines vorhandenen Erweiterungsmoduls
Sie können ein bereits vorhandenes Modul durch ein neues Modul ersetzen, indem Sie das neue Modul auf das zu ersetzende Modul ziehen und dort ablegen.
Daraufhin wird eine Meldung mit der Aufforderung zur Bestätigung des Vorgangs angezeigt. Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Entfernen eines Moduls
Um ein Erweiterungsmodul zu entfernen, drücken Sie die Entf-Taste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü die Option Entfernen aus.
Wenn das Erweiterungsmodul mindestens eine Adresse enthält, die in einem Programm verwendet wird, wird eine Meldung mit der Aufforderung zur Bestätigung des Vorgangs angezeigt. Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Kombinieren verschiedener Typen von Erweiterungsmodulen
Sie können in derselben Steuerung verschiedene E/A-Modultypen miteinander kombinieren (z. B. TM2- und TM3-Module).
Platzieren Sie jegliche TM2-Module hinter eventuelleTM3-Module an das Ende Ihrer Konfiguration:

In diesem Fall wird der E/A-Bus der Steuerung jedoch mit der Geschwindigkeit des langsameren Modultyps ausgeführt. Beispiel: Sie verwenden sowohl TM2- als auch TM3-Module. In diesem Fall läuft der E/A-Bus der Steuerung mit der Geschwindigkeit der TM2-Module.
Maximale Hardwarekonfiguration
In folgenden Fällen zeigt SoMachine Basic eine Fehlermeldung an:
• Die maximale Anzahl der von der Steuerung unterstützten Module wurde überschritten.
- Die Gesamtstromaufnahme aller direkt mit der Steuerung verbundenen Erweiterungsmodule überschreitet die maximale Stromabgabe der Steuerung.
Informationen zur maximal unterstützten Konfiguration finden Sie im Hardwarehandbuch Ihrer Steuerung.
Optionale E/A-Erweiterungmodule
Beschreibung
E/A-Erweiterungsmodule können in der Konfiguration als optional gekennzeichnet werden. Die Funktion Optionales Modul bietet größere Flexibilität bei der Konfiguration durch die Möglichkeit zur Definition von Modulen, die physisch nicht mit dem Logic Controller verbunden sind. Das bedeutet, eine einzige Anwendung kann zahlreiche physische Konfigurationen von E/A-Erweiterungsmodulen unterstützen und damit eine wesentlich bessere Skalierbarkeit bereitstellen, ohne dass eine Vielzahl verschiedener Anwendungsdateien für dieselbe Anwendung verwaltet werden muss.
Ohne die Funktion Optionales Modul wird beim Hochfahren des E/A-Erweiterungsbusses durch den Logic Controller (im Anschluss an ein Aus- und Wiedereinschalten, einen Anwendungs-download oder einen Initialisierungsbefehl) die in der Anwendung definierte Konfiguration mit den mit dem E/A-Bus verbundenen physischen E/A-Modulen verglichen. Wenn der Logic Controller neben anderen Diagnoseergebnissen feststellt, dass in der Konfiguration E/A-Module enthalten sind, die nicht physisch auf dem E/A-Bus vorhanden sind, wird ein Fehler ausgegeben und der E/A-Bus nicht gestartet.
Mit der Funktion Optionales Modul hingegen ignoriert der Logic Controller nicht vorhandene, als optional gekennzeichnete E/A-Erweiterungsmodule, sodass der E/A-Erweiterungsbus gestartet werden kann.
Der Logic Controller startet den E/A-Erweiterungsbus zum Zeitpunkt der Konfiguration (im Anschluss an ein Aus- und Wiedereinschalten, einen Anwendungsdownload oder einen Initialisierungsbefehl), selbst wenn optionale Erweiterungsmodule nicht physisch mit dem Logic Controller verbunden sind.
Folgende Modultypen können als optional gekennzeichnet werden:
• TM3-spezifische E/A-Erweiterungmodule
• TM2-spezifische E/A-Erweiterungmodule
HINWEIS: TM3Sender-/Empfängermodule (TM3XTRA1 und TM3XREC1) sowie TMC2-Steckmodule können nicht als optional gekennzeichnet werden.
Die Anwendung muss mindestens mit der Funktionsebene Ebene 3.2 konfiguriert werden, damit als optional gekennzeichnete Module vom Logic Controller erkannt werden.
Sie müssen mit den Folgen und Auswirkungen einer Markierung der E/A-Module in Ihrer Anwendung als „optional“ im Detail vertraut sein, ungeachtet dessen, ob die Module bei Betrieb der Maschine bzw. bei laufendem Prozess physisch vorhanden sind oder nicht. Berücksichtigen Sie diese Funktion bei der Risikoanalyse.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Nehmen Sie in Ihre Risikoanalyse alle Änderungen der E/A-Konfiguration auf, die durch die Markierung von E/A-Erweiterungsmodulen als „optional“ auftreten können, insbesondere durch die Einrichtung von TM3-Sicherheitsmodulen (TM3S...) als optionale E/A-Module, und bestimmen Sie, ob diese Änderungen in Bezug auf Ihre Anwendung als akzeptabel gelten können.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Kennzeichnen eines E/A-Erweiterungsmoduls als optional im Offline-Modus
Gehen Sie vor wie folgt, um ein Modul hinzuzufügen und in der Konfiguration als optional zu kennzeichnen:
| Schritt Aktion | |
| 1 | Ziehen Sie das E/A-Erweiterungsmodul aus dem Katalog in den Editor. |
| 2 | Aktivieren Sie im Bereich Geräteinformationen das Kontrollkästchen Optionales Modul:GeräteinformationenOptionales ModulMeldungen Gerätebeschreibung TM3DI8 (Schraub),TM3DI8G (Federzug) Digitaleingangs-Erweiterungmodul (8-Kanal, 24 VDC) |
Gehen Sie vor wie folgt, um ein bereits vorhandenes E/A-Erweiterungsmodul in der Konfiguration als optional zu kennzeichnen:
| Schritt Aktion | |
| 1 Wählen Sie das betreffende E/A-Erweiterungsmodul im Editor aus. | |
| 2 | Aktivieren Sie im Bereich Geräteinformationen das Kontrollkästchen Optionales Modul. |
Optionale E/A-Erweiterungsmodule im Online-Modus
SoMachine Basic läuft im Online-Modus, wenn eine physische Verbindung zu einem Logic Controller hergestellt wurde.
Im SoMachine Basic-Online-Modus ist die Änderung der Funktion Optionales Modul deaktiviert. Sie können die heruntergeladene Konfiguration in der Anwendung anzeigen:
- Ein gelb dargestelltes E/A-Erweiterungsmodul ist als optional gekennzeichnet und beim Start nicht physisch mit dem Logic Controller verbunden. Im Bereich Geräteinformationen wird ein entsprechender Informationshinweis angezeigt.
- Ein rot dargestelltes E/A-Erweiterungsmodul ist nicht als optional gekennzeichnet und wird beim Start nicht erkannt. Im Bereich Geräteinformationen wird ein entsprechender Informationshinweis angezeigt.
Die Auswahl der Funktion Optionales Modul wird vom Logic Controller für den Start des E/A-Busses verwendet. Folgende Systemwörter werden aktualisiert, um auf den Status der physischen E/A-Buskonfiguration zu verweisen:
| Systemwort Bemerkung | |
| %SW118Statuswort des Logic Controllers | Bits 13 und 14 sind relevant für den E/A-Modulstatus in Bezug auf den E/A-Bus.Bit 13 = FALSE: In der Konfiguration des E/A-Erweiterungsbusses als obligatorisch definierte Module sind beim Start des E/A-Erweiterungsbusses durch den Logic Controller nicht vorhanden oder nicht betriebsfähig. In diesem Fall wird der E/A-Bus nicht gestartet.Bit 14 = FALSE: Eines oder mehrere Module haben die Kommunikation mit dem Logic Controller nach dem Start des E/A-Erweiterungsbusses abgebrochen. Das ist der Fall, wenn ein E/A-Erweiterungsmodul beim Start vorhanden ist, ungeachtet dessen, ob es als obligatorisch definiert oder als optional gekennzeichnet wurde. |
| %SW119Konfiguration der E/A-Erweiterungsmodule | Jedes Bit ab Bit 1 (Bit 0 ist reserviert) wird einem konfigurierten E/A-Erweiterungsmodul zugeordnet und gibt beim Start des E/A-Busses durch den Controller an, ob das Modul optional (TRUE) oder obligatorisch (FALSE) ist. |
| %SW120Status der E/A-Erweiterungsmodule | Jedes Bit ab Bit 1 (Bit 0 ist reserviert) wird einem konfigurierten E/A-Erweiterungsmodul zugeordnet und verweist auf den Status des zugehörigen Moduls.Wenn der Logic Controller versucht, den E/A-Bus zu starten, und %SW120 einen Wert ungleich Null aufweist (d. h. es wurde ein Fehler für mindestens eines der Module erkannt), wird der E/A-Erweiterungsbus nicht gestartet, es sei denn, das entsprechende Bit in %SW119 ist auf TRUE gesetzt (was darauf verweist, dass das Modul als optional gekennzeichnet ist).Wenn der Wert von %SW120 beim Start des E/A-Busses vom System geändert wird, bedeutet das, dass an mindestens einem E/A-Erweiterungsmodul (ungeachtet der Funktion Optionales Modul) ein Fehler erkannt wurde. |
Für weitere Informationen siehe Systemwörter (siehe Modicon M221, Logic Controller, Programmierhandbuch).
Geteilte interne ID-Codes
Logic Controller identifizieren Erweiterungsmodule durch einen einfachen internen ID-Code. Dieser ID-Code ist nicht spezifisch zu jeder Referenz, aber identifiziert die Struktur des Erweiterungsmoduls. Aus diesem Grund können verschiedene Referenzen denselben ID-Code haben.
Wenn Sie zwei Module mit demselben internen ID-Code nebeneinander in der Konfiguration deklarieren und beide als optional deklariert sind, dann wird am unteren Rand des Fensters Konfiguration eine Meldung angezeigt. Es muss sich mindestens ein nicht optionales Modul zwischen den optionalen Modulen befinden.
Diese Tabelle gruppiert die Modulreferenzen, die denselben internen ID-Code teilen:
Sie können die digitalen E/A des Erweiterungsmoduls wie folgt konfigurieren:
- Registerkarte Konfiguration:
○ Digitaleingänge(siehe Seite 36)
- Digitalausgänge (siehe Seite 37)
- Registerkarte Programmierung (siehe Seite 38).
Konfigurieren von Digitaleingängen auf der Registerkarte "Konfiguration"
Gehen Sie wie folgt vor, um die Eigenschaften von Digitaleingängen auf der Registerkarte Konfiguration anzuzeigen und zu konfigurieren:
| Schritt Beschreibung | |
| 1 | Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration im SoMachine Basic-Fenster. |
2 Klicken Sie in der Hardware-Baumstruktur auf MyController → E/A-Bus → Modul x → Digitaleingänge, wobei x für die Nummer des Erweiterungsmoduls an der Steuerung steht. Ergebnis: Die Eigenschaften der Digitaleingänge des ausgewählten Moduls werden im Editor-Bereich angezeigt. Zum Beispiel:Digitaleingänge![]() | |
| 3 | Bearbeiten Sie die Eigenschaften, um die Digitaleingänge zu konfigurieren:Verwendet: Gibt an, ob die entsprechende Adresse im Programm verwendet wird oder nicht.Adresse: Zeigt die Adresse des Digitaleingangs am Erweiterungsmodul an. Einzelheiten zur Adressierung von E/A-Objekten finden Sie unter E/A-Adressierung (siehe SoMachine Basic, –Bibliothekshandbuch zu Generischen Funktionen).Symbol: Hiermit können Sie ein Symbol angegeben, um es mit dem entsprechenden Digitaleingangsobjekt, das im Programm verwendet werden soll, zu verknüpfen. Doppelklicken Sie in die Spalte Symbol, geben Sie den Namen des Symbols für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste.Kommentar: Hiermit kann ein Kommentar angegeben werden, der mit dem jeweiligen Digitaleingangsobjekt verknüpft werden soll. Doppelklicken Sie in die Spalte Kommentar, geben Sie einen Kommentar für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
| 4 Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen zu speichern. | |
Konfiguration der Digitalausgänge auf der Registerkarte "Konfiguration"
Gehen Sie wie folgt vor, um die Eigenschaften von Digitalausgängen auf der Registerkarte Konfiguration anzuzeigen und zu konfigurieren:
| Schritt Beschreibung | |
| 1 Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration im SoMachine Basic-Fenster. | |
2 Klicken Sie in der Hardware-Baumstruktur auf MyController → E/A-Bus → Modul x → Digitalausgänge, wobei x für die Nummer des Erweiterungsmoduls an der Steuerung steht. Ergebnis: Die Eigenschaften der Digitalausgänge des ausgewählten Moduls werden im Editor-Bereich angezeigt. Zum Beispiel:![]() | |
| 3 | Bearbeiten Sie die Eigenschaften, um die Digitalausgänge zu konfigurieren:Verwendet: Gibt an, ob die entsprechende Adresse im Programm verwendet wird oder nicht.Adresse: Zeigt die Adresse des Digitalausgangs am Erweiterungsmodul an. Einzelheiten zur Adressierung von E/A-Objekten finden Sie unter E/A-Adressierung (siehe SoMachine Basic, – Bibliothekshandbuch zu Generischen Funktionen).Symbol: Hiermit können Sie ein Symbol angegeben, um es mit dem entsprechenden Digitalausgangsobjekt, das im Programm verwendet werden soll, zu verknüpfen. Doppelklicken Sie in die Spalte Symbol, geben Sie den Namen des Symbols für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste.Fehlerausweichwert: Hier können Sie einen Wert festlegen, der diesem Ausgang zugewiesen wird (Setzen auf 0 oder Setzen auf 1), wenn die Logiksteuerung in den Status STOPPED oder in einen Ausnahmezustand übergeht. Der Standardwert beträgt 0. Wenn der Fehlerausweichmodus Werte beibehalten konfiguriert wurde, behält der Ausgang seinen aktuellen Wert bei, wenn die Steuerung in den Modus STOPPED oder in einen Ausnahmezustand übergeht. Weitere Einzelheiten zur Beibehaltung von Werten finden Sie unter Fehlerausweichverhalten (siehe SoMachine Basic, Betriebshandbuch).Kommentar: Hiermit kann ein Kommentar angegeben werden, der mit dem jeweiligen Digitalausgangsobjekt verknüpft werden soll. Doppelklicken Sie in die Spalte Kommentar, geben Sie einen Kommentar für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
| 4 Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen zu speichern. | |
Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“
Die Registerkarte Programmierung enthält detaillierte Angaben zur Konfiguration aller Ein-/Ausgänge und ermöglicht Ihnen die Aktualisierung programmierungsbezogener Eigenschaften, wie z. B. Symbole und Kommentare.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Details der E/A-Module auf der Registerkarte Programmierung anzuzeigen und zu aktualisieren:
| Schritt Beschreibung | |
| 1 Klicken Sie auf die Registerkarte Programmierung im SoMachine Basic-Fenster. | |
| 2 | Klicken Sie im linken Bereich der Registerkarte Programmierung auf die Registerkarte Tools.Wählen Sie dann im Zweig E/A-Objekte einen der folgenden E/A-Typen aus, um die Eigenschaften anzuzeigen:DigitaleingängeDigitalausgängeAnalogeingängeAnalogausgängeErgebnis: Im unteren mittleren Bereich des SoMachine Basic-Fensters wird eine Liste der E/A-Adressen für alle integrierten Module und Erweiterungsmodule angezeigt. Beispiel:Eigenschaften von Digitaleausgängen![]() |
| 3 Durchlaufen Sie die Liste bis zu dem Adressbereich, der dem zu konfigurierenden Erweiterungsmodul entspricht. Es werden folgende Eigenschaften angezeigt:Verwendet: Gibt an, ob die entsprechende Adresse im Programm verwendet wird oder nicht.Adresse: Zeigt die Adresse des Digitalausgangs am Erweiterungsmodul an. Einzelheiten zur Adressierung von E/A-Objekten finden Sie unter E/A-Adressierung (siehe SoMachine Basic, –Bibliothekshandbuch zu Generischen Funktionen).Symbol: Hiermit können Sie ein Symbol angegeben, um es mit dem entsprechenden EA-Objekt, das im Programm verwendet werden soll, zu verknüpfen.Doppelklicken Sie in die Spalte Symbol, geben Sie den Namen des Symbols für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste.Wenn bereits ein Symbol vorhanden ist, können Sie mit der rechten Maustaste in die Spalte Symbol klicken und Suchen und Ersetzen auswählen, um dieses Symbol im gesamten Programm und/oder den Programmkommentaren zu suchen und zu ersetzen.Kommentar: Hiermit kann ein Kommentar angegeben werden, der mit dem jeweiligen E/A-Objekt verknüpft werden soll.Doppelklicken Sie in die Spalte Kommentar, geben Sie einen Kommentar für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste. | |
| 4 Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen zu speichern. | |
Filtern von analogen Eingangskanälen
Beschreibung
Abtasten und Filtern kann auf das auf analogen Eingangskanälen empfangene Signal angewandt werden:
1. Abtasten
Der Abtastfilter berechnet zuerst einen beweglichen Mittelwert der Eingangswerte, um zufällige Abweichungen zu entfernen und zyklische Komponenten hervorzuheben.
Die verwendete Abtastperiode kann 1 ms, 10 ms oder 100 ms betragen, abhängig vom verwendeten analogen TM3-E/A-Modul.
Auf der Registerkarte Konfiguration können Sie bei einigen analogen TM3-E/A-Modulen zwischen zwei Werten für die Abtastperiode wählen:
- einem niedrigeren Wert (schnell)
o einem höheren Wert (langsam)
2. Filter (Optional)
Ein Filter erster Ordnung wird dann auf die durch den Abtastfilter generierten Werte angewandt. Definieren Sie die zu verwendende Zeitkonstante in Einheiten von 10 ms. Wenn 0 definiert ist, dann wird keine Filterung angewandt und die vom Abtastfilter berechneten Werte sind in der Anwendung verfügbar.
Sie können das Abtasten und die Filterung in den Konfigurationseigenschaften der analogen TM3-Erweiterungsmodule konfigurieren:
| Analog inputs | |||||||||||
| Used | Address | Sym... | Type | Scope | Min... | Max... | Filter | Filter Unit | Sampling | Units | Comment |
| ☐ | %IW1.0 | Not... | Not... | 0 | 0 | 0 | x 10 ms | 1 ms/Channel | |||
| ☐ | %IW1.1 | Not... | Not... | 0 | 0 | 0 | x 10 ms | 1 ms/Channel | |||
| ☐ | %IW1.2 | Not... | Not... | 0 | 0 | 0 | x 10 ms | 1 ms/Channel | |||
| ☐ | %IW1.3 | Not... | Not... | 0 | 0 | 0 | x 10 ms | 1 ms/Channel | |||
Beispiel für das Abtasten und Filtern
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Anwendung des Abtastens und Filterns:

flowchart
graph TD
A["Abtastzeit"] --> B["Analoges Eingangssignal"]
B --> C["Abtasten"]
C --> D["Mittleres internes Ergebnis"]
D --> E["Filter"]
E --> F["Daten in der Anwendung"]
subgraph Abtastzeit
G["1 ms\n10 ms\n100 ms"] --> H["Einstellung"]
end
subgraph Zeitkonstante
I["3 x 10 ms"] --> J["Einstellung"]
end
subgraph Filter
K["100 %"] --> L["100 ms Abtastung"]
L --> M["100 ms Abtastung"]
M --> N["Wert ist der Durchschnitt von 10 Abtastungen von 10 ms"]
N --> O["30 ms Filterung"]
end
style Abtastzeit fill:#f9f,stroke:#333
style Zeitkonstante fill:#ccf,stroke:#333
Hinzufügen von Sender- und Empfängermodulen
Übersicht
Durch TM3-Sender-/Empfängermodule kann die maximale Anzahl an E/A-Modulen in einer Konfiguration erhöht und die Installation von Erweiterungsmodulen an dezentralen Standorten ermöglicht werden. Detaillierte Informationen können Sie dem TM3 Sender- und Empfänger-module – Hardwarehandbuch entnehmen.
Vorgehensweise
Bevor Sie Sender- und Empfängermodule hinzufügen, erstellen Sie ein SoMachine Basic-Projekt und fügen Sie eine Steuerung hinzu (siehe Beschreibung im SoMachine Basic Betriebshandbuch.
In SoMachine Basic werden Sender- und Empfängermodule paarweise unter einer Referenz gruppiert. Gehen Sie zum Hinzufügen eines Sender- und Empfängermodulpaars in der Konfiguration vor wie folgt:
| Schritt | Beschreibung |
| 1 | Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration im SoMachine Basic-Fenster. |
| 2 | Klicken Sie im Katalogbereich auf TM3 Experten-E/A-Module, um die Liste der Erweiterungsmodule anzuzeigen. |
| 3 | Wählen Sie TM3_XTRA1_XREC1 aus der Liste aus.Ergebnis: Die Beschreibung der physischen Merkmale des Sender- und Empfängermoduls wird im unteren Teil des Katalogbereichs angezeigt. |
| 4 | Ziehen Sie das ausgewählte Sender- und Empfängermodul in den Editor-Bereich und legen Sie das Modul rechts neben der Steuerung bzw. dem letzten Erweiterungsmodul in der Konfiguration ab. Ergebnis: Das Sender- und Empfängermodul wird unter dem Zweig My Controller → E/A-Bus der Hardware-Baumstruktur hinzugefügt und die Beschreibung der physischen Merkmale des Sender- und Empfängermoduls wird im unteren Teil des Katalogbereichs angezeigt. |
| 5 | Fügen Sie weitere Erweiterungsmodule rechts neben dem Sender- und Empfängermodulpaar hinzu, bis Sie die maximal zulässige Anzahl an Modulen erreicht haben.HINWEIS: In einer Konfiguration kann jeweils nur ein Sender- und Empfängermodulpaar hinzugefügt werden. |
Kapitel 2
Konfiguration der TM3 E/A-Digitalmodule
Konfiguration der TM3 E/A-Digitalmodule
Einführung
Die Baureihe der digitalen TM3 E/A-Erweiterungsmodule umfasst folgende Module:
• Digitale TM3-Eingangsmodule (siehe Seite 19)
• Digitale TM3-Ausgangsmodule (siehe Seite 20)
• Digitale TM3-E/A-Kombimodule (siehe Seite 21)
Konfiguration der Module
Registerkarte Konfiguration: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Konfiguration“ (siehe Seite 36) wird die Anzeige der Konfiguration dieser Module beschrieben.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
Kapitel 3
Konfiguration analoger TM3-E/A-Module
Einführung
In diesem Kapitel wird die Konfiguration der analogen TM3-E/A-Module beschrieben.
Zu den TM3-E/A-Erweiterungsmodulen gehören:
- Analoge TM3-Eingangsmodule (siehe Seite 22)
- Analoge TM3-Ausgangsmodule (siehe Seite 24)
- Analoge TM3-E/A-Kombimodule (siehe Seite 24)
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
| Abschnitt Thema Seite | ||
| 3.1 Analoge | TM3-Eingangsmodule 46 | |
| 3.2 Analoge | TM3-Ausgangsmodule 69 | |
| 3.3 Analoge | TM3-E/A-Kombimodule 74 | |
| 3.4 Diagnose | analoger TM3-E/A-Module 82 | |
Abschnitt 3.1
Analoge TM3-Eingangsmodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| TM3AI2H / TM3AI2HG 47 | |
| TM3AI4 / TM3AI4G 49 | |
| TM3AI8 / TM3AI8G 51 | |
| TM3TI4 / TM3TI4G 54 | |
| TM3TI4D / TM3TI4DG 57 | |
| TM3TI8T / TM3TI8TG 59 |
TM3AI2H / TM3AI2HG
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3Al2H (Schraubklemmenleiste)/TM3Al2HG (Federklemmenleiste) hat zwei analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 16 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
0...10 V
-10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AI2H / TM3AI2HG (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | ||||
| Verwendet TRUE/FAL | SE False Gibt an, ob | die Adresse in einem Programm verwendet wird. | ||
| Adresse %IWx.0...%IWx.1 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | ||
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich | Normal | Normal | Gibt den Wertebereich eines Kanals an. | |
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Min. 0 | -10 V -32768...32767 0 Gibt den unteren Messgrenzwert an. | |||
| -10 - +10 V -10000 | ||||
| 0 - 20 mA 0 | ||||
| 4 - 20 mA 4000 | ||||
| Max. | 0 - 10 V | -32768...32767 | 10000 | Gibt den oberen Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V 10000 | ||||
| 0 - 20 mA 20000 | ||||
| 4 - 20 mA 20000 | ||||
| Filter (x 10 ms 0 bis 1000 0 Verweist auf die Filterzeitkonstante (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms (siehe Seite 39). | ||||
| Abtasten | 1 ms/Kanal | 1 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode für den Kanal an (siehe Seite 39). | |
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3AI4 / TM3AI4G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3Al4 (Schraubklemmenleiste)/TM3Al4G (Federklemmenleiste) hat vier analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
0...10 V
-10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AI4 / TM3AI4G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
HINWEIS
GERÄT NICHT BETRIEBSBEREIT
Vergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standard | dwert Beschreibung | |||
| Verwendet TRUE/FALSE | False Gibt an, ob die | Adresse in einem Programm verwendet wird. | ||
| Adresse %IWx.0...%IWx | .3 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | |
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA | Nicht verwendet | Auswahl des Kanalmodus. | |
| Bereich Normal Normal | Gibt den Wertebereich | eines Kanals an. | ||
| Min. 0 - | 10 V | -32768...327671000 | 0 Gibt den unteren Messgrenzwert an. | |
| -10 - +10 V -100 | ||||
| 0 - 20 mA | 0 | |||
| 4 - 20 mA | 4000 | |||
| Max. | 0 - 10 V | -32768...327671000 | 10000 | Gibt den oberen Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V 100 | ||||
| 0 - 20 mA | 20000 | |||
| 4 - 20 mA | 20000 | |||
| Filter (x 10 ms | 0 bis 1000 | 0 | Gibt die Filterzeit (siehe Seite 39) (0 bis 10 s) in Inkrementen von 10 ms an. | |
| Abtasten | 1 ms/Kanal10 ms/Kanal | 1 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode (siehe Seite 39) für den Kanal an. Wenn ein Eingangsfilter aktiv ist, wird die Abtastperiode intern auf 10 ms gesetzt. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3AI8 / TM3AI8G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3AI8 (Schraubklemmenleiste)/TM3AI8G (Federklemmenleiste) hat acht analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
- 0...10 V
- -10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
• 0...20 mA erweitert
• 4...20 mA erweitert
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AI8 / TM3AI8G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | ||||
| Verwendet TRUE/FALSE False Gibt an, ob die Adresse in | einem Programm verwendet wird. | |||
| Adresse §IWx.0...§IWx.7 | §IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | ||
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA0 - 20 mA erweitert24 - 20 mA erweitert2 | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich Normal Normal Gibt den Wertebereich | eines Kanals an. | |||
| Min. 0 - | 10 V | -32768...327671 | 0 Gibt den unteren | Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V -10000 | ||||
| 0 - 20 mA 0 | ||||
| 4 - 20 mA 4000 | ||||
| 0 - 20 mA erweitert2 | 0 | |||
| 4 - 20 mA erweitert2 | 1200 | |||
| Max. 0 - | 10 V | -32768...327671 | 10000 Gibt den oberen | Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V 10000 | ||||
| 0 - 20 mA 20000 | ||||
| 4 - 20 mA 20000 | ||||
| 0 - 20 mA erweitert2 | 23540 | |||
| 4 - 20 mA erweitert2 | 23170 | |||
| Filter (x 10 ms) 0 bis 1000 0 Verweistauf die Filterzeit | (siehe Seite 39)konstante(1 bis 10 s) der erstenOrdnung in Inkrementenzu je 10 ms. | |||
| Abtasten | 1 ms/Kanal10 ms/Kanal | 1 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode(siehe Seite 39) für denKanal an. Wenn einEingangsfilter aktiv ist,wird die Abtastperiodeintern auf 10 ms gesetzt. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
^2 Die erweiterten Bereiche werden von Modulen ab der Hardwareversion 03, der Firmwareversion (SV) 1.4 und SoMachine Basic V1.5 unterstützt.
Die Firmware-Version der TM3-Erweiterungsmodule wird im Fenster „Inbetriebnahme“ (siehe SoMachine Basic, Betriebshandbuch) angezeigt.
HINWEIS: Die Anwendung muss mit einer Funktionsebene (siehe SoMachine Basic, Betriebshandbuch) von mindestens Ebene 5.0 konfiguriert werden, damit die erweiterten Bereiche genutzt werden können.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3TI4 / TM3TI4G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3TI4 (Schraubklemmenleiste)/TM3TI4G (Federklemmenleiste) hat vier analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 16 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
0...10 V
-10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
- Thermoelement K
- Thermoelement J
- Thermoelement R
- Thermoelement S
- Thermoelement B
- Thermoelement E
- Thermoelement T
- Thermoelement N
- Thermoelement C
- PT100
- PT1000
- NI100
- NI1000
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3TI4 / TM3TI4G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | ||||
| Verwendet TRUE/FALSE False Gibt an, ob die Adresse in einem Programm verwendet wird. | ||||
| Adresse %IWx.0...%IWx.3 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobeix der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | ||
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mAThermoelement KThermoelement JThermoelement RThermoelement SThermoelement BThermoelement EThermoelement TThermoelement NThermoelement CPT100PT1000NI100NI1000 | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich Normal | Celsius (0,1 °C)Fahrenheit (0.1 °F)Fahrenheit (0.2 °F)* | Normal Gibt den Wertebereich eines Kanals an.* Nur Thermoelemente B und C | ||
| Min. | 0 - 10 V | -32768...32767 | 0 | Gibt den unteren Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V | -10000 | |||
| 0 - 20 mA | 0 | |||
| 4 - 20 mA | 4000 | |||
| Temperatur | Siehe nachstehende Tabelle | |||
| Max. | 0 - 10 V | -32768...32767 | 10000 | Gibt den oberen Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V | 10000 | |||
| 0 - 20 mA | 20000 | |||
| 4 - 20 mA | 20000 | |||
| Temperatur | Siehe nachstehende Tabelle | |||
| Filter (x 10 ms) 0 bis 10000 Verweist auf die Filterzeit | (siehe Seite 39)konstante (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms. | |||
| Abtasten 10 ms/Kanal | 100 ms/Kanal | 100 ms/Kanal Zeigt die Abtastperiode (siehe Seite 39) für den Kanal an. Wenn ein Eingangsfilter aktiv ist, wird die Abtastperiode intern auf 10 ms gesetzt. | ||
| Einheiten – | 0,1 °C0.1 °F0.2 F | – Gibt die Temperatureinheit an. | ||
| Typ Normal Celsius (0,1 °C) Fahrenheit | |||||||
| Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Einheit | |
| Thermoelement K | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement J | -32768 | 32767 | -2000 | 10000 | -3280 | 18320 | 0.1 °F |
| Thermoelement R | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement S | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement B | -32768 | 32767 | 0 | 18200 | 160 | 16540 | 0.2 °F |
| Thermoelement E | -32768 | 32767 | -2000 | 8000 | -3280 | 14720 | 0.1 °F |
| Thermoelement T | -32768 | 32767 | -2000 | 4000 | -3280 | 7520 | 0.1 °F |
| Thermoelement N | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement C | -32768 | 32767 | 0 | 23150 | 160 | 20995 | 0.2 °F |
| PT100 | -32768 | 32767 | -2000 | 8500 | -3280 | 15620 | 0.1 °F |
| PT1000 | -32768 | 32767 | -2000 | 6000 | -3280 | 11120 | 0.1 °F |
| NI100 | -32768 | 32767 | -600 | 1800 | -760 | 3560 | 0.1 °F |
| NI1000 | -32768 | 32767 | -600 | 1800 | -760 | 3560 | 0,1 °F |
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3TI4D / TM3TI4DG
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3TI4D (Schraubklemmenleiste)/TM3TI4DG (Federklemmenleiste) hat vier analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 16 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
- Thermoelement K
- Thermoelement J
- Thermoelement R
- Thermoelement S
- Thermoelement B
- Thermoelement E
- Thermoelement T
- Thermoelement N
- Thermoelement C
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3TI4D / TM3TI4DG.
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | ||
| Verwendet TRUE/FALSE False Gibt an, ob die Adresse in einem Programm verwendet wird. | ||
| Adresse %IWx.0...%IWx.3 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobeix der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. |
| Typ Nicht verwendet | Thermoelement KThermoelement JThermoelement RThermoelement SThermoelement BThermoelement EThermoelement TThermoelement NThermoelement C | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. |
| Bereich Normal | Celsius (0,1 °C)Fahrenheit (0.1 °F)Fahrenheit (0.2 °F)* | Normal Gibt den Wertebereich eines Kanals an.* Nur Thermoelemente B und C |
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Min. Te | Temperatur Siehe | nachstehende Tabelle Gibt den unteren | Messgrenzwert an. | |
| Max. Te | Temperatur Siehe | nachstehende Tabelle Gibt den oberen | Messgrenzwert an. | |
| Filter (x 10 ms 0 bis 10 | 00 0 Verweist auf die | Filterzeit | (siehe Seite 39)konstante (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms. | |
| Abtasten 10 ms/Kanal | 100 ms/Kanal | 100 ms/Kanal Zeigt | die Abtastperiode (siehe Seite 39) für den Kanal an. Wenn ein Eingangsfilter aktiv ist, wird die Abtastperiode intern auf 10 ms gesetzt. | |
| Einheiten – | 0,1 °C0.1 °F0.2 F | – Gibt die Temperatureinheit an. | ||
| Typ | Normal | Celsius (0,1 °C) | Fahrenheit | ||||
| Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Einheit | |
| Thermoelement K | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement J | -32768 | 32767 | -2000 | 10000 | -3280 | 18320 | 0.1 °F |
| Thermoelement R | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement S | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement B | -32768 | 32767 | 0 | 18200 | 160 | 16540 | 0.2 °F |
| Thermoelement E | -32768 | 32767 | -2000 | 8000 | -3280 | 14720 | 0.1 °F |
| Thermoelement T | -32768 | 32767 | -2000 | 4000 | -3280 | 7520 | 0.1 °F |
| Thermoelement N | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement C | -32768 | 32767 | 0 | 23150 | 160 | 20995 | 0.2 °F |
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3TI8T / TM3TI8TG
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3TI8T (Schraubklemmenleiste)/TM3TI8TG (Federklemmenleiste) hat acht analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 16 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
- Thermoelement K
- Thermoelement J
- Thermoelement R
- Thermoelement S
- Thermoelement B
- Thermoelement E
- Thermoelement T
- Thermoelement N
- Thermoelement C
- NTC-Thermistor
- PTC-Thermistor
- Ohmmeter
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3TI8T / TM3TI8TG (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
HINWEIS
GERÄT NICHT BETRIEBSBEREIT
Vergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.
Konfigurieren von Analogeingängen auf der Registerkarte "Konfiguration"
Gehen Sie wie folgt vor, um die Eigenschaften von Analogeingängen auf der Registerkarte Konfiguration anzuzeigen und zu konfigurieren:
| Schritt Beschreibung | |
| 1 | Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration im SoMachine Basic-Fenster. |
| 2 Klicken Sie in der Hardware-Baumstruktur auf MyController → E/A-Bus → Modul x → Analogeingänge, wobei x für die Nummer des Erweiterungsmoduls an der Steuerung steht. Ergebnis: Die Eigenschaften der Analogeingänge des ausgewählten Moduls werden im Editor-Bereich angezeigt. | |
| 3 Bearbeiten Sie die Eigenschaften, um die Analogeingänge zu konfigurieren:Verwendet: Gibt an, ob die entsprechende Adresse im Programm verwendet wird oder nicht.Adresse: Zeigt die Adresse des Analogeingangs am Erweiterungsmodul an. Einzelheiten zur Adressierung von E/A-Objekten finden Sie unter E/A-Adressierung (siehe SoMachine Basic, – Bibliothekshandbuch zu Generischen Funktionen).Symbol: Hiermit können Sie ein Symbol angegeben, um es mit dem entsprechenden Analogeingangsobjekt, das im Programm verwendet werden soll, zu verknüpfen. Doppelklicken Sie in die Spalte Symbol, geben Sie den Namen des Symbols für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste.Typ: Zeigt den Typ des Analogeingangs am Erweiterungsmodul an.Konfiguration: Klicken Sie auf die Schaltfläche ..., um die Eingabehilfe zu öffnen.Kommentar: Hiermit kann ein Kommentar angegeben werden, der mit dem jeweiligen Analogeingangsobjekt verknüpft werden soll.Doppelklicken Sie in die Spalte Kommentar, geben Sie einen Kommentar für das entsprechende Objekt ein und drücken Sie die Eingabetaste. | |
| 4 Klicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen zu speichern. | |
Thermoelementtyp
Diese Abbildung zeigt die analoge Eingabehilfe für die Thermoelement-Konfiguration:

Sie können die folgenden Parameter definieren:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Typ | Thermoelement KThermoelement JThermoelement RThermoelement SThermoelement EThermoelement TThermoelement NThermoelement BThermoelement C | Wählen Sie den Parametertyp für den Kanal aus. |
| Sichtbarkeit | BenutzerdefiniertCelsius (0,1 °C)Fahrenheit (0,1 °F)Fahrenheit (0,2 °F) | Wählen Sie den Parameterbereich für den Kanal aus. |
| Parameter Wert | Beschreibung | |
| Minimaler Bereichswert | Siehe folgende Tabelle | Spezifiziert die Messwertgrenzen (kann nur im Bereich Benutzerdefiniert geändert werden). |
| Maximaler Bereichswert | ||
| Filter 0...1000 Verweist auf die Filterzeit | (siehe Seite 39)konstante (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms. | |
| Abtasten 100 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode | (siehe Seite 39) für den Kanal an. |
| Messwert-Temperatureinheit | – Gibt die Temperatureinheit an. | |
Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Bereichswerte für den ausgewählten Thermoelement-Typ an:
| Typ | Benutzerdefiniert | Bereich in Celsius | Bereich in Fahrenheit |
| Thermoelement K | -32768...32767 | -2000 bis 13000 (0,1 °C) | -3280 bis 23720 (0,1 °F) |
| Thermoelement J | -2000 bis 10000 (0,1 °C) | -3280 bis 18320 (0,1 °F) | |
| Thermoelement R | 0 bis 17600 (0,1 °C) | 320 bis 32000 (0,1 °F) | |
| Thermoelement S | 0 bis 17600 (0,1 °C) | 320 bis 32000 (0,1 °F) | |
| Thermoelement B | 0 bis 18200 (0,1 °C) | 160 bis 16540 (0,2 °F) | |
| Thermoelement E | -2000 bis 8000 (0,1 °C) | -3280 bis 14720 (0,1 °F) | |
| Thermoelement T | -2000 bis 4000 (0,1 °C) | -3280 bis 7520 (0,1 °F) | |
| Thermoelement N | -2000 bis 13000 (0,1 °C) | -3280 bis 23720 (0,1 °F) | |
| Thermoelement C | 0 bis 23150 (0,1 °C) | 160 bis 20995 (0,2 °F) |
NTC-Thermistortyp
Diese Abbildung zeigt die analoge Eingabehilfe für die NTC-Thermistor-Konfiguration mit ausgewähltem Berechnungsmodus Formel (Standardauswahl):

Sie können die folgenden Parameter definieren:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Anwendungsbereich | BenutzerdefiniertCelsius (0,1 °C)Fahrenheit (0,1 °F) | Wählen Sie den Parameterbereich für den Kanal aus. |
| Minimaler Bereichswert | -32768 bis 32767 | Spezifiziert die Messwertgrenze (kann nur im Bereich Benutzerdefiniert geändert werden). |
| Maximaler Bereichswert | ||
| Filter | 0...1000 | Gibt die Filterzeit (0 bis 10 s) in Einheiten von 10 ms an. |
| Abtasten 100 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode für den Kanal an. | |
| Messwert-Temperatureinheit | -Gibt die Temperatureinheit an. | |
Sie können einen Berechnungsmodus basierenden auf Formeln oder Diagrammen zur Schätzung des Messwertbereichs verwenden.
HINWEIS: Wenn Sie den Berechnungsmodus von Diagramm (Chart) zu Formel (Formula) ändern (und umgekehrt), werden alle Parameter auf Ihren Standardwert zurückgesetzt.
Die folgende Tabelle zeigt die für den Berechnungsmodus Formel verfügbaren Bereiche und Parameter:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Messbereich | ||
| Tmin (Rth = 200 KΩ) | - | Die geschätzte minimale Temperatur (mithilfe der Parameterwerte berechnet). |
| Tmin (Rth = 100 KΩ) | - | Die geschätzte maximale Temperatur (mithilfe der Parameterwerte berechnet). |
| Parameter | ||
| Tref 1 bis 1000 °C | (33,8 bis 1832 °F)-273 bis 1000 °C(-459,4 bis 710,33 °F) (1) | Gibt den Temperaturwert an. |
| Rref 1 bis 65535 Ω Gibt | den Widerstandswert in Ohm an. | |
| Beta 1 bis 32767 Gibt die Empfindlichkeit der NTC- | Sonde an. | |
| (1) Wenn die Anwendung mit einer Funktionsebene von mindestens Ebene 6.0 konfiguriert wird. | ||
Diese Abbildung zeigt die analoge Eingabehilfe für die NTC-Thermistor-Konfiguration mit ausgewähltem Berechnungsmodus Diagramm:

Die folgende Tabelle zeigt die für den Berechnungsmodus Diagramm verfügbaren Bereiche und Parameter:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Messbereich | ||
| Tmin (Rth = 200 KΩ) | - | Die geschätzte minimale Temperatur (mithilfe der Parameterwerte berechnet). |
| Tmin (Rth = 100 KΩ) | - | Die geschätzte maximale Temperatur (mithilfe der Parameterwerte berechnet). |
| Parameter | ||
| R1 | 100 Ω bis 200 kΩ | Gibt den Widerstand 1 bei Temperatur T1 in Ohm an. |
| R2 | 100 Ω bis 200 kΩ | Gibt den Widerstand 2 bei Temperatur T2 in Ohm an. |
| T1 -272,15 bis 376,85 °C(-458,87 bis 710,33 °F) | Gibt die Temperatur 1 an. | |
| (1) Nur wenn die Anwendung mit einer Funktionsebene von mindestens Ebene 6.0 konfiguriert wird. | ||
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| T2 0 bis 376,85 °C (32 bis 710,33 °F)-272,15 bis 376,85 °C(-457,87 bis 710,33 °F) (1) | Gibt die Temperatur 2 an. | |
| (1) Nur wenn die Anwendung mit einer Funktionsebene von mindestens Ebene 6.0 konfiguriert wird. | ||
PTC-Thermistortyp
Diese Abbildung zeigt die analoge Eingabehilfe für die PTC-Thermistor-Konfiguration:

Sie können die folgenden Parameter definieren:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Anwendungsbereich | BenutzerdefiniertSchwellenwert | Wählen Sie den Parameterbereich für den Kanal aus. |
| Minimaler Bereichswert | -32768 bis 32767 | Spezifiziert die Messwertgrenzen (kann nur im Bereich Benutzerdefiniert geändert werden). |
| Maximaler Bereichswert | ||
| Filter | 0...1000 | Gibt die Filterzeit (0 bis 10 s) in Einheiten von 10 ms an. |
| Abtasten 100 ms/Kanal Zeigt | die Abtastperiode für den Kanal an. | |
| Messwert-Temperatureinheit | - Gibt die Temperatureinheit an. | |
| Aktivierungsschwellwert 100 bis 3100 Spezifiziert die Schwellwerte (kann nur im Bereich Schwellwert geändert werden). | ||
| Reaktivierungsschwellwert | ||
Die folgende Tabelle beschreibt den gelesenen Wert gemäß dem Widerstand:
| Widerstandswert Gelesener Wert | |
| Unter dem Reaktivierungsschwellwert 1 | |
| Zwischen Schwellenwerten 2 | |
| Über dem Reaktivierungsschwellwert 4 |
Die nachstehende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Schwellenwerts:

line
| Temperature (T°) | Widerstand (Rth) | | ---------------- | --------------- | | Darunter | ~150 | | zwischen | ~300 | | Darüber | ~600 |Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Hysteresekurve:

line
| Widerstand (Rth) | Zustand (%lWx.y) | |---|---| | 1480 | Darunter | | 1500 | Darunter | | 1520 | Darunter | | 6980 | zwischen | | 7020 | zwischen | | 7020 | Darüber |Ohmmesseer-Typ
Diese Abbildung zeigt die analoge Eingabehilfe für die Ohmmesser-Konfiguration:

Sie können die folgenden Parameter definieren:
| Parameter Wert Beschreibung | ||
| Anwendungsbereich Widerstand (Ohm) Wählen Sie den Parameterbereich für den Kanal aus. | ||
| Minimaler Bereichswert | 100 Gibt den unteren Messgrenzwert an. | |
| Maximaler Bereichswert | 32000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | |
| Filter | 0...1000 | Gibt die Filterzeit (0 bis 10 s) in Einheiten von 10 ms an. |
| Abtasten 100 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode für den Kanal an. | |
Abschnitt 3.2
Analoge TM3-Ausgangsmodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| TM3AQ2/TM3AQ2G 70 | |
| TM3AQ4/TM3AQ4G 72 |
TM3AQ2/TM3AQ2G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3AQ2 (Schraubklemmenleiste)/TM3AQ2G (Federklemmenleiste) hat zwei analoge Ausgangskanäle mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Ausgangskanäle sind verfügbar:
- 0 bis 10 V
-10 bis +10 V - 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AQ2/TM3AQ2G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Für jeden Ausgang können Sie Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | ||||
| Verwendet TRUE/FALSE | False Gibt an, ob die | Adresse in einem | Programm verwendet wird. | |
| Adresse ‰QWx.0 bis | ‰QWx.1 | ‰QWx.y | Zeigt die Adresse des Ausgangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | |
| Typ Nicht verwendet | 0-10 V-10 - +10 V0-20 mA4-20 mA | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich Normal Normal G | bt den Wertebereich | eines | Kanals an. | |
| Parameter Wert Standard | wert Beschreibung | |||
| Min. 0-10 V | -32768 bis 32767 ^1 00 | 0 Gibt den unteren Messgrenzwert an. | ||
| Max. 0-10 V | -32768 bis 32767 ^1 00 | 10000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | ||
| Fehlerausweichwert | Min. bis Max. | Wenn der Wert von Min. ≤ 0: 0Wenn Min. > 0: Min. | Gibt den Fallback-Wert des Ausgangskanals an. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3AQ4/TM3AQ4G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3AQ4 (Schraubklemmenleiste)/TM3AQ4G (Federklemmenleiste) hat vier analoge Ausgangskanäle mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Ausgangskanäle sind verfügbar:
- 0 bis 10 V
-10 bis +10 V - 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AQ4/TM3AQ4G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Für jeden Ausgang können Sie Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | |||
| Verwendet TRUE/FALSE | False Gibt an, ob | die Adresse in einem | Programm verwendet wird. |
| Adresse %QWx . 0 bis | %QWx . 3 | %QWx . y | Zeigt die Adresse des Ausgangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. |
| Typ Nicht verwendet | 0-10 V-10 - +10 V0-20 mA4-20 mA | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | |
| Bereich Normal Normal | Gibt den Wertebereich eines Kanals | an. | |
| Parameter Wert Standard | dwert Beschreibung | |||
| Min. 0-1 | 10 V -32768 bis | 32767^1 | 0 Gibt den unteren Messgrenzwert an. | |
| -10 - +10 V -10000 | ||||
| 0-20 mA 0 | ||||
| 4-20 mA 4000 | ||||
| Max. 0-1 | 10 V -32768 bis | 32767^1 | 10000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | |
| -10 - +10 V 10000 | ||||
| 0-20 mA 20000 | ||||
| 4-20 mA 20000 | ||||
| Fehlerausweichwert | Min. bis Max. | Wenn der Wert von Min. ≤ 0: 0Wenn Min. > 0: Min. | Gibt den Fallback-Wert des Ausgangskanals an. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
Abschnitt 3.3
Analoge TM3-E/A-Kombimodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| TM3AM6 / TM3AM6G 75 | |
| TM3TM3 / TM3TM3G 78 |
TM3AM6 / TM3AM6G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3AM6 (Schraubklemmenleiste)/TM3AM6G (Federklemmenleiste) hat vier analoge Eingangskanäle und zwei analoge Ausgangskanäle mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
0...10 V
- -10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Folgende Ausgangskanäle sind verfügbar:
- 0...10 V
- -10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3AM6 / TM3AM6G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standardwert Beschreibung | |||
| Verwendet TRUE/FALSE False Gibt an, ob | die Adresse in einem Programm verwendet wird. | ||
| Adresse %IWx.0...%IWx.3 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | |
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA | Nicht verwendet Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich Normal Normal Gibt den Wertebereich eines Kanals an. | ||||
| Min. 0 | - 10 V | -32768...327671 | 0 Gibt den unteren | Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V -10000 | ||||
| 0 - 20 mA 0 | ||||
| 4 - 20 mA 4000 | ||||
| Max. 0 | - 10 V | -32768...327671 | 10000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | |
| -10 - +10 V 10000 | ||||
| 0 - 20 mA 20000 | ||||
| 4 - 20 mA 20000 | ||||
| Filter (x 10 ms 0 bis | 1000 0 Verweist auf die Filterzeitkonstante | (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms (siehe Seite 39). | ||
| Abtasten | 1 ms/Kanal10 ms/Kanal | 1 ms/Kanal | Zeigt die Abtastperiode für den Kanal an.Wenn ein Eingangsfilter aktiv ist, wird die Abtastperiode intern auf 10 ms gesetzt (siehe Seite 39). | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Für jeden Ausgang können Sie Folgendes definieren:
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Verwendet | TRUE/FALSE | False | Gibt an, ob die Adresse in einem Programm verwendet wird. | |
| Adresse | %QWx.0...%QWx.1 | %QWx.y | Zeigt die Adresse des Ausgangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | |
| Typ | Nicht verwendet0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA | Nicht verwendet | Auswahl des Kanalmodus. | |
| Bereich | Normal | Normal | Gibt den Wertebereich eines Kanals an. | |
| Parameter Wert Standard | dwert Beschreibung | |||
| Min. 0 - | 10 V | -32768...32767 ^1 000 | 0 Gibt den unteren | Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V -100 | ||||
| 0 - 20 mA 0 | ||||
| 4 - 20 mA 4000 | ||||
| Max. 0 | -10 V | -32768...32767 ^1 000 | 10000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | |
| -10 - +10 V 1000 | ||||
| 0 - 20 mA 20000 | ||||
| 4 - 20 mA 20000 | ||||
| Fehlerausweichwert | Min. bis Max. | Wenn Min. Wert ≤ 0: 0Wenn Min. Wert > 0: Min.Wert | Gibt den Fallback-Wert des Ausgangskanals an. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
TM3TM3 / TM3TM3G
Einführung
Das Erweiterungsmodul TM3TM3 (Schraubklemmenleiste)/TM3TM3G (Federklemmenleiste) hat zwei analoge Eingangskanäle mit einer Auflösung von 16 Bit und einen analogen Ausgangskanal mit einer Auflösung von 12 Bit.
Folgende Eingangskanäle sind verfügbar:
- 0...10 V
-10 bis +10 V - 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
- Thermoelement K
- Thermoelement J
- Thermoelement R
- Thermoelement S
- Thermoelement B
- Thermoelement E
- Thermoelement T
- Thermoelement N
- Thermoelement C
- PT100
- PT1000
- NI100
- NI1000
Informationen zu den von den jeweiligen Eingabetypen erzeugten Diagnosecodes finden Sie unter Diagnose analoger E/A-Module (siehe Seite 82).
Folgende Ausgangskanäle sind verfügbar:
- 0...10 V
- -10 bis +10 V
- 0 bis 20 mA
- 4 bis 20 mA
Weitere Hardwareinformationen finden Sie unter TM3TM3 / TM3TM3G (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie den Analogkanal physisch für ein Spannungssignal verdrahtet haben und Sie den Kanal in SoMachine Basic für ein Stromsignal konfigurieren, kann die Analogschaltung dadurch beschädigt werden.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITVergewissern Sie sich, dass die physische Verdrahtung der Analogschaltung mit der Software-konfiguration für den Analogkanal kompatibel ist.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Konfiguration des Moduls
Sie können für jeden Eingang Folgendes definieren:
| Parameter Wert Standard | dwert Beschreibung | ||||
| Verwendet TRUE/FALSE | False Gibt an, ob die | Adresse in einem | Programm verwendet wird. | ||
| Adresse %IWx.0...%IWx.1 | %IWx.y | Die Adresse des Eingangskanals, wobei x der Modulnummer und y der Kanalnummer entspricht. | |||
| Typ Nicht verwendet | 0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mAThermoelement KThermoelement JThermoelement RThermoelement SThermoelement BThermoelement EThermoelement TThermoelement NThermoelement CPT100PT1000NI100NI1000 | Nicht verwendet | Auswahl des Kanalmodus. | ||
| Bereich Normal | Celsius (0,1 °C)Fahrenheit (0.1 °F)Fahrenheit (0.2 °F)* | Normal Gibt den | Wertebereich eines Kanals an.* Nur Thermoelemente B und C | ||
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | ||
| Min. 0 - | 10 V -32768...32 | 767 0 Gibt den unteren 000 | Messgrenzwert an. | ||
| -10 - +10 V -100 | |||||
| 0 - 20 mA 0 | |||||
| 4 - 20 mA 4000 | |||||
| Temperatur Siehe nachstehende Tabelle | |||||
| Max. 0 - | 10 V -32768...3 | 2767 10000 Gibt den oberen Messgrenzwert an. | |||
| -10 - +10 V 1000 | |||||
| 0 - 20 mA 20000 | |||||
| 4 - 20 mA 20000 | |||||
| Temperatur Siehe nachstehende Tabelle | |||||
| Filter (x 10 ms) | 0 bis 1000 | 0 | Verweist auf die Filterzeitkonstante (1 bis 10 s) der ersten Ordnung in Inkrementen zu je 10 ms (siehe Seite 39). | ||
| Abtasten 10 ms/Kanal | 100 ms/Kanal | 100 ms/Kanal Zeigt die Abtastperiode für den Kanal an.Wenn ein Eingangsfilter aktiv ist, wird die Abtastperiode intern auf 10 ms gesetzt (siehe Seite 39). | |||
| Einheiten | -0,1 °C0.1 °F0.2 F | - | Gibt die Temperatureinheit an. | ||
| Typ | Normal | Celsius (0,1 °C) | Fahrenheit | ||||
| Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Minimum | Maximum | Einheit | |
| Thermoelement K | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement J | -32768 | 32767 | -2000 | 10000 | -3280 | 18320 | 0.1 °F |
| Thermoelement R | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement S | -32768 | 32767 | 0 | 17600 | 320 | 32000 | 0.1 °F |
| Thermoelement B | -32768 | 32767 | 0 | 18200 | 160 | 16540 | 0.2 °F |
| Thermoelement E | -32768 | 32767 | -2000 | 8000 | -3280 | 14720 | 0.1 °F |
| Thermoelement T | -32768 | 32767 | -2000 | 4000 | -3280 | 7520 | 0.1 °F |
| Thermoelement N | -32768 | 32767 | -2000 | 13000 | -3280 | 23720 | 0.1 °F |
| Thermoelement C | -32768 | 32767 | 0 | 23150 | 160 | 20995 | 0.2 °F |
| PT100 | -32768 | 32767 | -2000 | 8500 | -3280 | 15620 | 0.1 °F |
| PT1000 | -32768 | 32767 | -2000 | 6000 | -3280 | 11120 | 0.1 °F |
| Typ Normal Celsius | (0,1 °C) Fahrenheit | ||||||
| Minimum Max | Maximum Minimum | Maximum Maximum | Minimum Max | Maximum Einheit | |||
| NI100 -32768 32767 | -600 1800 -760 | 3560 0.1 °F | |||||
| NI1000 -32768 32767 | -600 1800 -760 | 3560 0.1 °F | |||||
Sie können Folgendes für den Ausgang definieren:
| Parameter | Wert | Standardwert | Beschreibung | |
| Verwendet | TRUE/FALSE | False | Gibt an, ob die Adresse in einem Programm verwendet wird. | |
| Adresse | QWx . 0 | QWx . 0 | Zeigt die Adresse des Ausgangskanals an, wobei x der Modulnummer entspricht. | |
| Typ | Nicht verwendet0 - 10 V-10 - +10 V0 - 20 mA4 - 20 mA | Nicht verwendet | Auswahl des Kanalmodus. | |
| Bereich | Normal | Normal | Gibt den Wertebereich eines Kanals an. | |
| Min. | 0 - 10 V | -32768...32767 ^1 | 0 | Gibt den unteren Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V | -10000 | |||
| 0 - 20 mA | 0 | |||
| 4 - 20 mA | 4000 | |||
| Max. | 0 - 10 V | -32768...32767 ^1 | 10000 | Gibt den oberen Messgrenzwert an. |
| -10 - +10 V | 10000 | |||
| 0 - 20 mA | 20000 | |||
| 4 - 20 mA | 20000 | |||
| Fehlerausweichwert | Min. bis Max. | Wenn Min. Wert ≤ 0: 0Wenn Min. Wert > 0: Min.Wert | Gibt den Fallback-Wert des Ausgangskanals an. | |
^1 Die im analogen E/A-Modul verarbeiteten 12-Bit-Daten (0 bis 4095) können linear in einen Wert zwischen -32768 und 32767 konvertiert werden.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
Abschnitt 3.4
Diagnose analoger TM3-E/A-Module
Diagnose der analogen E/A-Module
Einführung
Der Betriebsstatus jedes E/A-Kanals wird durch Objekte angegeben:
- %IWSx.y für Eingangskanal y des Moduls x
• %QWSx.y für Ausgangskanal y des Moduls x
Beschreibung des Statusbytes des Eingangskanals
Diese Tabelle beschreibt die %IWS Eingangskanal-Statusbytes
| Byte-Wert Beschreibung | |||||
| 0 | N | o | r | m | a |
| 1 Nicht definiert | |||||
| 2 Nicht definiert | |||||
| 3 Konfigurationsfehler. | |||||
| 4 Fehler in externer Spannungsversorgung | |||||
| 5 Fehler in Verdrahtung (Obergrenze für Eingangsspannung/-strom überschritten) | |||||
| 6 Fehler in Verdrahtung (Untergrenze für Eingangsspannung/-strom unterschritten) | |||||
| 7 Hardwarefehler festgestellt | |||||
| 8 Messwert innerhalb des oberen erweiterten Bereichs | |||||
| 9 Messwert innerhalb des unteren erweiterten Bereichs | |||||
| 10...255 Nicht definiert | |||||
Beschreibung des Statusbytes des Ausgangskanals
Diese Tabelle beschreibt die %QWS Ausgangskanal-Statusbytes
| Byte-Wert Beschreibung | |||||
| 0 | N | o | r | m | a |
| 1 Nicht definiert | |||||
| 2 Nicht definiert | |||||
| 3 Konfigurationsfehler | |||||
| 4 Überschreiten der externen Spannungsversorgungsgrenzen | |||||
| Byte-Wert Beschreibung | |
| 5 Nicht definiert | |
| 6 Nicht definiert | |
| 7 Hardware-Fehler festgestellt | |
| 8...255 Nicht definiert | |
Von Eingangskanälen erzeugte Statusbytewerte
Die folgende Tabelle zeigt Werte des Eingangskanal-Statusbytes (siehe Seite 82), die von verschiedenen Eingangskanälen der TM3 analogen Erweiterungsmodule generiert werden.
0...10 V-Eingangskanal:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| ≤ -0,20 V 6 | |
| -0,19 V bis 10,19 V 0 | |
| ≥ 10,20 V 5 |
-10...+10 V-Eingangskanaltypen:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| ≤ -10.40 V 6 | |
| -10,39 V bis 10,39 V 0 | |
| ≥ 10.40 V 5 |
0...20 mA-Eingangskanaltypen:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| ≤ -0.40 mA 6 | |
| -0,39 mA bis 20,39 mA 0 | |
| ≥ 20.40 mA 5 |
4...20 mA-Eingangskanaltypen:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| ≤ 3.68 mA 6 | |
| 3,69 mA bis 20,31 mA | 0 |
| ≥ 20.32 mA 5 |
0...20 mA erweiterter Modus der TM3AI8 / TM3AI8G Erweiterungsmodule:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| ≤ -0.40 mA 6 | |
| -0,39 mA bis 20,00 mA 0 | |
| 20,01 mA bis 23,54 mA 8 | |
| ≥ 23.55 mA 5 |
4...20 mA erweiterter Modus der TM3AI8 / TM3AI8G Erweiterungsmodule:
| Eingangsspannung Generierter Statuscode | |
| < 1,19 mA 6 | |
| 1,20 mA bis 3,99 mA 9 | |
| 4,00 mA bis 20,00 mA 0 | |
| 20,01 mA bis 23,17 mA 8 | |
| ≥ 23.18 mA 5 |
Kapitel 4
Konfiguration der TM3 E/A-Expertenmodule
TM3XTYS4-Modulen
Einführung
In diesem Kapitel wird die Konfiguration der TM3 Experten-E/A-Module (siehe Seite 25) beschrieben.
Konfiguration des Moduls
Die Konfiguration des TM3XTYS4-Moduls wird über die Registerkarte E/A-Abbild des Moduls durchgeführt.
Doppelklicken Sie in der Gerätebaumstruktur auf den Unterknoten Modul_n des Moduls, wobei n der eindeutige Bezeichner des Moduls ist. Die Registerkarte E/A-Abbild wird angezeigt.
Das Modul verfügt über folgende Digitaleingänge:
| Kanal Adresse | Beschreibung | |
| CH1_Ready % | lx.0 Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der ON-Position befindet. | |
| CH1_Run | %lx.1 | Eingang aktiv, wenn die TeSys-Leistungskontakte geschlossen sind. |
| CH1_Trip | %lx.2 | Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der TRIP-Position befindet. |
| CH2_Ready % | lx.3 Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der ON-Position befindet. | |
| CH2_Run | %lx.4 | Eingang aktiv, wenn die TeSys-Leistungskontakte geschlossen sind. |
| CH2_Trip | %lx.5 | Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der TRIP-Position befindet. |
| CH3_Ready % | lx.6 Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der ON-Position befindet. | |
| CH3_Run | %lx.7 | Eingang aktiv, wenn die TeSys-Leistungskontakte geschlossen sind. |
| CH3_Trip | %lx.8 | Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der TRIP-Position befindet. |
| CH4_Ready % | lx.9 Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der ON-Position befindet. | |
| CH4_Run %lx | 10 Eingang aktiv, wenn die TeSys-Leistungskontakte geschlossen sind. | |
| CH4_Trip %lx. | 11 Eingang aktiv, wenn sich der TeSys-Wahlschalter in der TRIP-Position befindet. | |
| Error %lx.12 Überstrom-Fehlerflag für geschützte Source-Ausgänge (Strom liefernd) (0: Fehler, 1: Normal). | ||
Das Modul verfügt über folgende Digitalausgänge:
| TeSys Adresse Beschreibung | ||
| CH1_Dir1Control %Qx.0 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Rechtslauf (vorwärts) des Motors. | |
| CH1_Dir2Control %Qx.1 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Linkslauf (rückwärts) des Motors. | |
| CH2_Dir1Control %Qx.2 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Rechtslauf (vorwärts) des Motors. | |
| CH2_Dir2Control %Qx.3 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Linkslauf (rückwärts) des Motors. | |
| CH3_Dir1Control %Qx.4 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Rechtslauf (vorwärts) des Motors. | |
| CH3_Dir2Control %Qx.5 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Linkslauf (rückwärts) des Motors. | |
| CH4_Dir1Control %Qx.6 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Rechtslauf (vorwärts) des Motors. | |
| CH4_Dir2Control %Qx.7 Dieser | 24-V-Ausgang steuert den Befehl zum Linkslauf (rückwärts) des Motors. | |
Konfiguration der Module
Registerkarte Konfiguration: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Konfiguration“ (siehe Seite 36) wird die Anzeige der Konfiguration dieser Module beschrieben.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
Kapitel 5
Konfiguration von TM3-Sicherheitsmodulen
Einführung
In diesem Kapitel wird die Konfiguration der TM3--Sicherheitsmodule beschrieben (siehe Seite 26).
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
| Abschnitt Thema Seite | ||
| 5.1 Konfiguration: TM3-Sicherheitsmodule 88 | ||
| 5.2 | Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsfunktionalität | 89 |
| 5.3 Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsbetrieb 99 | ||
| 5.4 E/A-Abbild: TM3-Sicherheitsmodule 104 | ||
Abschnitt 5.1
Konfiguration: TM3-Sicherheitsmodule
Konfiguration der TM3-Sicherheitsmodule
Einführung
Weitere Informationen zu den für funktionale Sicherheit verwendeten Methoden, die für die jeweiligen TM3-Sicherheit-Module gelten, finden Sie im Hardwarehandbuch (siehe Modicon TM3, Sicherheitsmodule, Hardwarehandbuch) für TM3-Sicherheit-Module.
Konfiguration der Module
Registerkarte Konfiguration: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Konfiguration“ (siehe Seite 36) wird die Anzeige der Konfiguration dieser Module beschrieben.
Registerkarte Programmierung: Unter Anzeige der Konfigurationsdetails auf der Registerkarte „Programmierung“ (siehe Seite 38) wird die Anzeige und Aktualisierung der programmierungsbezogenen Eigenschaften dieser Module beschrieben.
Abschnitt 5.2
Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsfunktionalität
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Verriegelung 90 | |
| Start 92 | |
| Externe Geräteüberwachung (EDM) 95 | |
| Synchronisierungszeit-Überwachung für TM3SAK6R / TM3SAK6RG 97 |
Verriegelung
Beschreibung
Im 2-Kanal-Betrieb müssen beide zu beiden Kanälen gehörigen Eingänge als geöffnet erkannt werden, bevor ein Sicherheitszyklus gestartet und der Ausgang geschlossen werden können. Durch diese Funktionalität wird sichergestellt, dass die Ausgangsschaltung nicht aktiviert werden kann, wenn einer der beiden Eingangskanäle nicht geöffnet werden kann (z. B. bei Fehlfunktion eines Kontakts oder Kurzschluss).
Die Verriegelungsfunktion überprüft, ob sowohl Relais K1 als auch RelaisK2 geöffnet sind, bevor der Sicherheitszyklus gestartet wird. Im Fall einer kurzen Unterbrechung der Stromversorgung kann es sein, dass eines der Relais aus ist, während das andere eingeschaltet bleibt. Um den Betriebs des Moduls bei Rückkehr der Stromversorgung zu ermöglichen, sollte die Unterbrechung der Stromversorgung mindestens 100 ms dauern.
Aus- und Einschalten
Die Verriegelungsbedingung wird durch Ausschalten und erneutes Einschalten zurückgesetzt. Von der Verriegelung bereitgestellte Informationen über eine mögliche erkannte Fehlfunktion werden unterbrochen und erst im nächsten Sicherheitszyklus wiederhergestellt.
Reset
Die Logiksteuerung kann anfordern, dass das Sicherheitsmodul zurückgesetzt wird, indem sie mit dem Sicherheitsmodul auf dem TM3-Bus kommuniziert.
Wenn das Reset-Signal aktiv ist, werden beide internen Relais des Sicherheitsmoduls deaktiviert.
Das Reset-Signal kann verwendet werden, um das Modul nach der Aktivierung der Verriegelungsfunktion zurückzusetzen.
HINWEIS: Das Reset-Signal überschreibt eine aktivierte Verriegelungsfunktion. Von der Verriegelung bereitgestellte Informationen über eine mögliche erkannte Fehlfunktion werden unterbrochen und erst im nächsten Sicherheitszyklus wiederhergestellt.
Die Unterbrechung der Verriegelungsfunktion könnten das Sicherheitsniveau des Systems verschlechtern. Das Zurücksetzen dieser Funktion darf nur manuell im Anschluss an die Bestätigung der beabsichtigten Funktionalität erfolgen.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Die Reset-Funktion darf nicht zum Zurücksetzen einer programmgesteuerten Verriegelung verwendet werden.
- Prüfen Sie vor einer Verwendung der Reset-Funktion grundsätzlich die Verriegelungsbenachrichtigung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Start
Beschreibung
Für die Startfunktionalität sind zwei Modi verfügbar:
Nicht überwachter Start: Bei Nichtüberwachung kann der Startmodus:
○ Manuell gesteuert werden (durch den Eingangszustand bedingt)
○ Automatisch erfolgen (fest verdrahtet)
Überwachter Start: Bei Überwachung wird der Startmodus manuell gesteuert (durch die Eingangsflanke bedingt).
Diese Abbildung veranschaulicht die Ereignissequenz für die beiden verfügbaren Startmodi:

Ereignisbeschreibung:
- Die Bedingung für einen überwachten Start wird durch eine fallende Flanke amStart-Eingang ausgelöst.
- Die Bedingung für einen nicht überwachten Start ist verfügbar, solange der Start-Eingang EIN ist.
Die Startbedingung kann vor dem sicherheitsrelevanten Eingang gültig sein.
- Die Ausgänge werden nur aktiviert, wenn die Bedingungen für Start-
Eingang + sicherheitsrelevanten Eingang gültig sind.
HINWEIS: Für einen überwachten Start muss die fallende Flanke am Start-Eingang innerhalb von 20 Sekunden (± 5 Sekunden) nach Aktivierung des Start-Eingangs bei Nennversorgungs-spannung auftreten.
Sowohl die Sicherheitsbedingungen als auch die Startbedingungen müssen gültig sein, bevor die Aktivierung von Ausgängen zugelassen wird.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verwenden Sie weder den überwachten noch den nicht überwachten Start als Sicherheitsfunktion.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Manueller nicht überwachter Start
Die Startbedingung ist gültig, wenn der Start-Eingang geschlossen ist (Start-Schalter ist gedrückt). Diese Abbildung veranschaulicht, wie ein Schalter an einem TM3-Sicherheit-Modul anzuschließen ist, um einen manuellen, nicht überwachten Start zu konfigurieren:

Wenn der automatische Start verwendet wird, gibt es keine Startverriegelung. Nach einem Aus- und Wiedereinschalten ist das Ausgangsverhalten allein vom Zustand der Eingänge abhängig.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verwenden Sie keinen automatischen Start, wenn in Ihrer Anwendung nach dem Aus- und Einschalten eine Startverriegelung erforderlich ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Das Modul befindet sich im Modus für automatischen Start, wenn der Start-Eingang permanent geschlossen ist (fest verdrahtet).
Diese Abbildung veranschaulicht, wie ein Schalter an einem TM3-Sicherheit-Modul anzuschließen ist, um einen automatischen Start zu konfigurieren:

HINWEIS: Bei automatischem Start gibt es nach einem Aus- und Wiedereinschalten keine Startverriegelung.
Überwachter Start
Im Modul für überwachten Start werden die Ausgänge in folgenden Situationen aktiviert:
- Alle erforderlichen Eingänge sind geschlossen.
- Eine fallende Flanke wird auf den Start-Eingang angewendet. Eine fallende Flanke bedeutet, dass der Startschalter gedrückt und wieder gelöst wird.
Bei Nennversorgungsspannung muss der Startschalter innerhalb von 20 Sekunden (±5 Sekunden), nachdem er geschlossen wurde, gelöst werden. Die genaue Verzögerung ist von Versorgungsspannung und Umgebungstemperatur abhängig.
Diese Abbildung veranschaulicht, wie ein Schalter an einem TM3-Sicherheit-Modul anzuschließen ist, um einen überwachten Start zu konfigurieren (falls dieser für das Modul verfügbar ist):

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B["S33"]
A --> C["S34"]
A --> D["S39"]
Externe Geräteüberwachung (EDM)
Beschreibung
Mit der Funktionalität für externe Geräteüberwachung (EDM, External Device Monitoring) soll sichergestellt werden, dass externe Schaltschütze, die von den Ausgängen des Sicherheitsmoduls gesteuert werden, dazu in der Lage sind, die Sicherheitsschaltung zu unterbrechen. Die Funktionalität wird umgesetzt, indem die Rückmeldung des externen Schaltschützes der Startbedingung des Sicherheitsmoduls hinzugefügt wird.
Der externe Schaltschütz muss eine Rückmeldung über einen Öffner-Hilfskontakt bereitstellen, die von seinem Schließer-Sicherheitskontakt forciert wird. Die Startbedingung ist nur gültig, wenn die externe Rückmeldung (Öffner) geschlossen ist.
Externe Geräteüberwachung kann wie folgt erfolgen:
• 1 Kanal.
Die externe Rückmeldung erfolgt an die Startbedingung.
• 2 Kanäle für Kurzschlusserkennung.
Die externe Rückmeldung erfolgt an die Startbedingung und an den S4-Eingang.
HINWEIS: Der Zustand des externen Geräts wird nur dann überwacht, wenn das Sicherheitsmodul die Gültigkeit der Startbedingung analysiert. Wenn Ausgänge aktiviert sind, wird das externe Gerät nicht überwacht.
EDM-Konfiguration mit einem Kanal
Diese Abbildung zeigt ein Beispiel für 1-Kanal-EDM, bei dem die externe Rückmeldung (K3 und K4) der Startbedingung hinzugefügt und S41 direkt an S42 angeschlossen wurden:

flowchart
graph TD
S2 --> K3
K3 --> S41
S41 --> LOGIC
S42 --> LOGIC
S33 --> LOGIC
S34 --> LOGIC
S39 --> LOGIC
LOGIC --> 33
LOGIC --> NC
LOGIC --> 14
LOGIC --> 24
LOGIC --> 34
33 --> K3
NC --> K3
14 --> K4
24 --> K4
34 --> K4
K3 --> (1)
K4 --> (1)
K3 Externer Schaltschütz mit Öffner-Rückmeldung und Schließer-Sicherheitskontakt
K4 Externer Schaltschütz mit Öffner-Rückmeldung und Schließer-Sicherheitskontakt
S2 Startschalter
(1) Sicherheitsausgänge
EDM-Konfiguration mit zwei Kanälen
Diese Abbildung zeigt ein Beispiel für 2-Kanal-EDM, bei dem eine externe Rückmeldung der Startbedingung hinzugefügt (K3), und die andere Rückmeldung (K4) direkt an S41 und S42angeschlossen wurden.

flowchart
graph TD
S2 --> K3
S3 --> S41
S41 --> LOGIC
S33 --> S42
S34 --> S43
S39 --> S44
S41 --> LOGIC
S42 --> LOGIC
S43 --> LOGIC
S44 --> LOGIC
S39 --> LOGIC
LOGIC --> 33
LOGIC --> NC
LOGIC --> 14
LOGIC --> 24
LOGIC --> 34
33 --> K3
NC --> K3
14 --> K4
24 --> K4
34 --> K4
K3 --> (1)
K4 --> (1)
K3 Externer Schaltschütz mit Öffner-Rückmeldung und Schließer-Sicherheitskontakt
K4 Externer Schaltschütz mit Öffner-Rückmeldung und Schließer-Sicherheitskontakt
S2 Startschalter
(1) Sicherheitsausgänge
Synchronisierungszeit-Überwachung für TM3SAK6R / TM3SAK6RG
Beschreibung
Die Überwachung der Synchronisierungszeit ist für 2-Kanal-Anwendungen relevant. Dabei werden beide Eingänge überwacht, um sicherzustellen, dass diese gleichzeitig aktiviert werden (innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums). Die Synchronisierungszeit-Überwachung ermöglicht die Erkennung eines Kontaktfehlers (Kurzschluss) vor der Aktivierung des anderen Eingangs.
Wenn die Synchronisierungszeit-Überwachung aktiviert ist, dürfen die Ausgänge aktiviert werden, wenn Eingang S21-S22 und Eingang S31-S32 innerhalb von 2 oder 4 Sekunden aktiviert werden. Die definierte Zeit hängt davon ab, welcher Eingang zuerst aktiviert wird. Dies wird in der nachstehenden Abbildung veranschaulicht. Wenn die Synchronisierungszeit abgelaufen ist, werden die Ausgänge nicht aktiviert.
Diese Abbildung zeigt den zeitlichen Ablauf der Synchronisierungszeit-Überwachung für ein TM3SAK6R•-Modul in einer 2-Kanal-Anwendung:

Ereignisbeschreibung:
- S21-S22 reagierte vor S31-S32
- S31-S32 reagierte vor S21-S22
- Die Ausgänge werden nicht aktiviert, da die Synchronisierungszeit abgelaufen ist.
Steuerung der Synchronisierungszeit-Überwachung
Die Synchronisierungszeit-Überwachung wird von der Logiksteuerung des Systems durch eine Kommunikation mit dem Sicherheitsmodul auf dem TM3-Bus aktiviert.
Die Synchronisierungszeit-Überwachung ist eine unterstützende Zusatzfunktion für das Sicherheitssystem, sie allein kann jedoch nicht für funktionale Sicherheit sorgen.
WARNING
UNSACHGEMÄSSE VERWENDUNG DER INTERNEN SYNCHRONISIERUNGSZEIT-BEDINGUNG
Die Synchronisierungszeit-Überwachung darf nicht zur Steuerung des sicherheitsrelevanten Betriebs verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Wenn die Synchronisierungszeit aktiviert ist, wird sie von der modulinternen, sicherheitsrelevanten Mikrosteuerung überwacht.
Bei einer 2-Kanal-Anwendung wird die gleichzeitige Aktivierung von S21-S22 und S31-S32 überwacht, wenn das Bit SyncOn auf 1 gesetzt ist.
Abschnitt 5.3
Allgemeine Prinzipien: Modi für TM3-Sicherheitsbetrieb
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Einschaltbedingung 100 | |
| Enable-Bedingung 101 | |
| Ausgangsantwortzeit 102 | |
| Einschaltverzögerung und Neustartverzögerung 103 |
Einschaltbedingung
Beschreibung
Wenn an dem Sicherheitsmodul Spannung angelegt wird, werden die Ausgänge nur dann aktiviert, wenn die folgenden drei Bedingungen erfüllt sind:
• Die Startbedingung (siehe Seite 92) ist gültig.
- Die Sicherheitsbedingungen (sicherheitsrelevanten Eingänge) geben an, dass die Ausgänge aktiviert werden sollen.
• Die interne Enable-Bedingung (siehe Seite 101) ist gültig.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verwenden Sie keinen automatischen Start, wenn in Ihrer Anwendung nach dem Aus- und Einschalten eine Startverriegelung erforderlich ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Enable-Bedingung
Beschreibung
Die Enable-Bedingung ist eine modulinterne Kontrolle, die gültig sein muss, damit das interne Relais K2 geschlossen werden kann. Die internen Relais können nur geschlossen werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Die Startbedingung (siehe Seite 92) ist gültig.
- Die Sicherheitsbedingungen (sicherheitsrelevanten Eingänge) geben an, dass die Aktivierung der Ausgänge zugelassen ist.
• Die interne Enable-Bedingung ist gültig für K2.
In folgenden Fällen werden die Sicherheitsausgänge deaktiviert:
• Die Enable-Bedingung ist nicht gültig.
• Die Sicherheitsbedingungen sind nicht mehr gültig.
Enable-Bedingung
Die Enable-Bedingung wird von der Logiksteuerung des Systems über eine Kommunikation mit dem Sicherheitsmodul auf dem TM3-Bus gesetzt.
WARNING
UNSACHGEMÄSSE VERWENDUNG DER INTERNEN ENABLE-BEDINGUNG
Verwenden Sie die interne Enable-Bedingung nicht zur Steuerung des sicherheitsrelevanten Betriebs.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Die Enable-Bedingung wird durch die Logiksteuerung des Systems über eine Kommunikation auf dem TM3-Bus aktiviert.
Die Enable-Bedingung wird deaktiviert durch:
- Die System-Logiksteuerung über eine Kommunikation auf dem TM3-Bus.
• Die modulinterne sicherheitsrelevante Mikrosteuerung wenn:
Die Synchronsierungszeit (siehe Seite 97) aktiviert ist und ein Timeout stattfindet. - Das TM3-Bus-Timeout stattfindet.
HINWEIS: Die Enable-Bedingung gilt nur für das interne Relais K2. Das interne Relais K1 kann auch dann aktiv sein, wenn die Enable-Bedingung nicht gültig ist.
Ausgangsantwortzeit
Beschreibung
Diese Abbildung veranschaulicht die Antwortzeit ( t_r ) zwischen dem Öffnen eines Ausgangs (Sicherheitsbedingung ungültig) und der Deaktivierung aller Ausgänge:

HINWEIS: t_r ≤ 20 ~ms
Einschaltverzögerung und Neustartverzögerung
Einschaltverzögerung – Beschreibung
Die Einschaltverzögerung ist die Zeit, die zwischen dem Aktivieren der Bedingung zur Aktivierung und der tatsächlichen Aktivierung der Ausgänge verstreicht.
HINWEIS: Einschaltverzögerung ≤ 100 ms
Neustartverzögerung – Beschreibung
Die Neustartverzögerung ist die Zeit, die erforderlich ist, um die internen Relais im Anschluss an ihre Deaktivierung erneut zu aktivieren.
HINWEIS: Neustartverzögerung ≤ 300 ms
Abschnitt 5.4
E/A-Abbild: TM3-Sicherheitsmodule
TM3-Sicherheitsmodule – E/A-Abbild
Überblick
Die Diagnose ist nicht sicherheitsrelevant und stellt Informationen zu Folgendem bereit:
- Versorgungsspannung (innerhalb oder außerhalb des Spannungstoleranzbereichs)
• TM3-Bus-Kommunikationsstatus - Relaiszustand (erregt oder nicht)
- Eingangszustand (geöffnet oder geschlossen)
Diagnoseinformationen werden mit folgenden Mitteln bereitgestellt:
• TM3-Bus-Kommunikationsstatus
• LED der Sicherheitsmodule
TM3SAC5R / TM3SAC5RG-Diagnoseingänge
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Über den TM3-Bus übertragene Daten dürfen nicht für sicherheitsrelevante Tasks verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
In dieser Tabelle werden die vom TM3SAC5R•-Modul auf dem TM3-Bus übertragenen Diagnosedaten beschrieben:
| Bit Beschreibung | |
| %lx.0 Sicherheitsausgänge aktiv (ein) | |
| %lx.1 Spannungsversorgung verfügbar | |
| %lx.2 Spannungsversorgung außerhalb Toleranzbereich | |
| %lx.3 Nicht zutreffend | |
| %lx.4 Nicht zutreffend | |
| %lx.5 Start aktiv | |
| %lx.6 Relais K1 aktivert | |
| %lx.7 Relais K2 aktivert | |
| %lx.8 Reserviert | |
| %lx.9 Reserviert | |
| %lx.10 Reserviert | |
| %lx.11 Reserviert | |
| %lx.12 Warten auf Startbedingung (siehe Seite 92) | |
| %lx.13 Nicht zutreffend | |
| %lx.14 Reserviert | |
| %lx.15 Reserviert | |
TM3SAC5R / TM3SAC5RG-Ausgänge
Diese Tabelle beschreibt die Ausgänge, die auf dem TM3-Bus an die TM3-Sicherheit-Module übertragen werden:
| Bit Beschreibung | |
| %Qx.0 | TRUE ermöglicht die Aktivierung von Sicherheitsausgängen. |
| %Qx.1 | TRUE setzt das Modul zurück: Stromquelle ausgeschaltet, Ausgänge deaktiviert und Verriegelung zurückgesetzt. |
| %Qx.2 | TRUE gibt vor, dass die Sicherheitsfunktion selbst bei Auftreten eines TM3-Bus-Timeouts aktiv bleibt. |
TM3SAF5R / TM3SAF5RG-Diagnoseingänge
| ⚠ WARNING |
| UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEBÜber den TM3-Bus übertragene Daten dürfen nicht für sicherheitsrelevante Tasks verwendet werden.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben. |
In dieser Tabelle werden die vom TM3SAF5R•-Modul auf dem TM3-Bus übertragenen Diagnosedaten beschrieben:
| Bit Beschreibung | |
| %lx.0 Sicherheitsausgänge aktiv (ein) | |
| %lx.1 Spannungsversorgung verfügbar | |
| %lx.2 Spannungsversorgung außerhalb Toleranzbereich | |
| %lx.3 Kanal 1 aktiv | |
| %lx.4 Kanal 2 aktiv | |
| %lx.5 Start aktiv | |
| %lx.6 Relais K1 aktiviert | |
| %lx.7 Relais K2 aktiviert | |
| %lx.8 Reserviert | |
| %lx.9 S11-S12-Eingang aktiv | |
| %lx.10 S21-S22-Eingang aktiv | |
| %lx.11 S31-S32-Eingang aktiv | |
| %lx.12 Warten auf Startbedingung (siehe Seite 92) | |
| %lx.13 Nicht zutreffend | |
| %lx.14 Reserviert | |
| %lx.15 Reserviert | |
TM3SAF5R / TM3SAF5RG-Ausgänge
Diese Tabelle beschreibt die Ausgänge, die auf dem TM3-Bus an die TM3-Sicherheit-Module übertragen werden:
| Bit Beschreibung | |
| %Qx.0 | TRUE ermöglicht die Aktivierung von Sicherheitsausgängen. |
| %Qx.1 | TRUE setzt das Modul zurück: Stromquelle ausgeschaltet, Ausgänge deaktiviert und Verriegelung zurückgesetzt. |
| %Qx.2 | TRUE gibt vor, dass die Sicherheitsfunktion selbst bei Auftreten eines TM3-Bus-Timeouts aktiv bleibt. |
TM3SAFL5R / TM3SAFL5RG-Diagnoseingänge
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Über den TM3-Bus übertragene Daten dürfen nicht für sicherheitsrelevante Tasks verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
In dieser Tabelle werden die vom TM3SAFL5R•-Modul auf dem TM3-Bus übertragenen Diagnosedaten beschrieben:
| Bit Beschreibung | |
| %lx.0 Sicherheitsausgänge aktiv (ein) | |
| %lx.1 Spannungsversorgung verfügbar | |
| %lx.2 Spannungsversorgung außerhalb Toleranzbereich | |
| %lx.3 Kanal 1 aktiv | |
| %lx.4 Kanal 2 aktiv | |
| %lx.5 Start aktiv | |
| %lx.6 Relais K1 aktiviert | |
| %lx.7 Relais K2 aktiviert | |
| %lx.8 S11-S12-Eingang aktiv | |
| %lx.9 Reserviert | |
| %lx.10 S21-S22-Eingang aktiv | |
| %lx.11 S31-S32-Eingang aktiv | |
| %lx.12 Warten auf Startbedingung (siehe Seite 92) | |
| %lx.13 Nicht zutreffend | |
| %lx.14 Reserviert | |
| %lx.15 Reserviert | |
TM3SAFL5R / TM3SAFL5RG-Ausgänge
Diese Tabelle beschreibt die Ausgänge, die auf dem TM3-Bus an die TM3-Sicherheit-Module übertragen werden:
| Bit Beschreibung | |
| %Qx.0 | TRUE ermöglicht die Aktivierung von Sicherheitsausgängen. |
| %Qx.1 | TRUE setzt das Modul zurück: Stromquelle ausgeschaltet, Ausgänge deaktiviert und Verriegelung zurückgesetzt. |
| %Qx.2 | TRUE gibt vor, dass die Sicherheitsfunktion selbst bei Auftreten eines TM3-Bus-Timeouts aktiv bleibt. |
TM3SAK6R / TM3SAK6RG-Diagnoseingänge
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Über den TM3-Bus übertragene Daten dürfen nicht für sicherheitsrelevante Tasks verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
In dieser Tabelle werden die von jedem TM3SAK6R•-Modul auf dem TM3-Bus übertragenen Diagnosedaten beschrieben:
| Bit Beschreibung | |
| %lx.0 Sicherheitsausgänge aktiv (ein) | |
| %lx.1 Spannungsversorgung verfügbar | |
| %lx.2 Spannungsversorgung außerhalb Toleranzbereich | |
| %lx.3 Kanal 1 aktiv | |
| %lx.4 Kanal 2 aktiv | |
| %lx.5 Start aktiv | |
| %lx.6 Relais K1 aktiviert | |
| %lx.7 Relais K2 aktiviert | |
| %lx.8 S11-S12-Eingang aktiv | |
| %lx.9 S21-S22-Eingang aktiv | |
| %lx.10 S31-S32-Eingang aktiv | |
| %lx.11 S41-S42-Eingang aktiv | |
| %lx.12 Warten auf Startbedingung (siehe Seite 92) | |
| %lx.13 Synchronisierungszeit abgelaufen (siehe Seite 97) | |
| %lx.14 Reserviert | |
| %lx.15 Reserviert | |
TM3SAK6R / TM3SAK6RG-Ausgänge
Diese Tabelle beschreibt die Ausgänge, die auf dem TM3-Bus an die TM3-Sicherheit-Module übertragen werden:
| Bit Beschreibung | |
| %Qx.0 | TRUE ermöglicht die Aktivierung von Sicherheitsausgängen. |
| %Qx.1 | TRUE setzt das Modul zurück: Stromquelle ausgeschaltet, Ausgänge deaktiviert und Verriegelung zurückgesetzt. |
| %Qx.2 | TRUE gibt vor, dass die Sicherheitsfunktion selbst bei Auftreten eines TM3-Bus-Timeouts aktiv bleibt. |
| %Qx.3 | TRUE aktiviert die Überwachung der Synchronisierungszeit für die Eingänge S21-S22 und S31-S32. |
Kapitel 6
Konfiguration der TM3 E/A-Sender-/Empfängermodule
Einführung
In diesem Kapitel wird die Konfiguration der TM3 E/A-Sender- und -Empfängermodule beschrieben. (siehe Seite 27).
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Konfiguration der TM3 E/A-Sender-/Empfängermodule 112 | |
| Verhalten der TM3-Sender-/Empfängermodule 113 |
Konfiguration der TM3 E/A-Sender-/Empfängermodule
Einführung
Das TM3XTRA1-Sendermodul ist mit folgenden Elementen ausgestattet:
• 1 RJ-45-Steckverbinder
• 1 Schraube für Funktionserde
• 2-Status-LEDs (Verbindung und Betrieb)
Das TM3XREC1-Empfängermodul ist mit folgenden Elementen ausgestattet:
• 1 RJ-45-Steckverbinder
• 2-Status-LEDs (Verbindung und Betrieb)
• Abnehmbare 24-VDC-Spannungsversorgung
Das Sendermodul wird über den TM3-Bus mit der Steuerung verbunden. Der Sender muss das letzte physische Modul sein, das direkt mit der Steuerung verbunden ist.
Das Empfängermodul wird über ein spezielles Kabel (VDIP1845460••) mit dem Sendermodul verbunden.
Anschließend können zusätzliche TM3-Module über den erweiterten TM3-Bus mit dem Empfängermodul verbunden werden.
HINWEIS: TM2-Erweiterungsmodule dürfen nicht in Konfigurationen verwendet werden, in denen TM3-Sender- und -Empfängermodule enthalten sind.
Konfiguration der Module
Die TM3XTRA1- und TM3XREC1-Erweiterungsmodule verfügen in SoMachine Basic über keine konfigurierbaren Eigenschaften.
Verhalten der TM3-Sender-/Empfängermodule
Überblick
In Verbindung mit den TM3-Sender- und -Empfängermodulen können folgende Ausnahmesituationen auftreten:
- Das Sender-/Empfängerkabel bricht während des Betriebs oder wird getrennt.
- Die Spannungsversorgung des Empfängermoduls wird während des Betriebs getrennt.
- Das Empfängermodul wird beim Start getrennt.
- Das Empfängermodul wird nach der Steuerung eingeschaltet.
Die TM3-Module vor dem Sender werden als „lokale“ und diejenigen hinter dem Empfänger als „dezentrale“ Module bezeichnet.
Die in die Steuerung integrierten E/A sind unabhängig von den E/A, die Sie in Form von E/A-Erweiterungen hinzufügen. Hierbei ist von grundlegender Bedeutung, dass die logische E/A-Konfiguration im Programm mit der physischen E/A-Konfiguration der Installation übereinstimmt. Wenn Sie physische E/A am E/A-Erweiterungsbus bzw. je nach Steuerungsreferenz in der Steuerung (in Form von Steckmodulen) hinzufügen oder entfernen, müssen Sie die Konfiguration Ihrer Anwendung entsprechend aktualisieren. Dies gilt ebenfalls für alle Feldbusgeräte in Ihrer Installation. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Erweiterungs- oder Feldbus nicht länger funktionstüchtig ist, während die integrierten E/A in der Steuerung nach wie vor funktionieren.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Aktualisieren Sie die Konfiguration Ihres Programms bei jedem Hinzufügen oder Entfernen von E/A-Erweiterungen jeder Art auf dem E/A-Bus bzw. von beliebigen Geräten auf dem Feldbus. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Das Sender-/Empfängerkabel bricht während des Betriebs oder wird getrennt.
Die Steuerung versucht wiederholt, auf die mit dem Empfängermodul verbundenen Module zuzugreifen.
Wenn das Empfängermodul eine Kabeltrennung feststellt:
- Alle lokalen Module funktionieren weiterhin.
- Alle dezentralen Module werden in den Reset-Zustand gesetzt.
- Die LED ERR blinkt und Bit 14 des TM3-Statusworts (%SW118) wird auf 0 gesetzt.
- Diagnoseinformationen zu den dezentralen Modulen sind im -Systemwort %SW120 verfügbar.
- Im SoMachine Basic-Konfigurationsfenster werden alle mit dem Empfängermodul verbundenen TM3-Module rot dargestellt.
Der Normalbetrieb kann nicht allein durch Behebung der Kabelverbindung wiederhergestellt werden. Damit der normale Betrieb nach der Trennung und dem erneuten Anschluss eines Kabels wiederaufgenommen wird, muss die Steuerung aus- und wiedereingeschaltet oder zurückgesetzt werden.
Die Spannungsversorgung des Empfängermoduls wird während des Betriebs getrennt.
Wenn das Empfängermodul eine Kabeltrennung feststellt:
- Alle lokalen Module funktionieren weiterhin.
- Die LED ERR blinkt und Bit 14 des TM3-Statusworts (\%SW118) wird auf 0 gesetzt.
- Diagnoseinformationen zu den dezentralen Modulen sind im -Systemwort %SW120 verfügbar.
- Im SoMachine Basic-Konfigurationsfenster werden alle mit dem Empfängermodul verbundenen TM3-Module rot dargestellt.
Bei Wiederherstellung der Spannungsversorgung wechseln die mit dem Empfängermodul verbundenen TM3-Module in den Reset-Zustand. Der Normalbetrieb wird erst nach dem Aus- und Wiedereinschalten bzw. nach dem Zurücksetzen der Steuerung wiederaufgenommen.
Das Empfängermodul wird beim Start getrennt.
Wenn das Empfängermodul beim Start der Steuerung nicht eingesteckt ist, geschieht nichts, da der TM3-Bus nicht startet.
Das Empfängermodul wird nach der Steuerung eingeschaltet.
Wenn für Empfängermodul und Steuerung zwei separate Spannungsversorgungen verwendet werden, muss die Spannungsversorgung des Empfängermoduls vor derjenigen der Steuerung eingeschaltet werden. Wenn die vorgegebene Einschaltreihenfolge nicht eingehalten wird, wird der TM3-Bus nicht gestartet und alle Module werden in den Reset-Zustand gesetzt (d. h. alle Ausgänge werden auf 0 forciert).
Wenn das Empfängermodul und die Steuerung über dieselbe Spannungsversorgung gespeist werden, startet die gesamte Konfiguration im ordnungsgemäßen Betrieb.
Wird nur das Empfängermodul mit Spannung versorgt (keine Steuerung bereitgestellt), werden die TM3-Module hinter dem Empfängermodul in den Reset-Zustand gesetzt (d. h. alle Ausgänge werden auf 0 forciert).
Kapitel 7
Firmware-Verwaltung
Firmware-Verwaltung
Herunterladen von Firmware auf Analoge TM3-Erweiterungsmodule
Die Firmware kann bei analogen TM3-Erweiterungsmodulen erweitert werden, die mit einer Firmware-Version ab 26 arbeiten. Die Firmware-Version kann bei Bedarf mithilfe von SoMachine Basic bestätigt werden.
Firmware-Updates werden mithilfe einer Skriptdatei auf einer SD-Karte ausgeführt. Wenn die SD-Karte in den SD-Kartensteckplatz des M221 Logic Controller eingesetzt wird, aktualisiert der Logic Controller die Firmware der analogen TM3-Erweiterungsmodule auf dem E/A-Bus, einschließlich derer, die:
- Dezentral über ein TM3-Sender/Empfänger-Modul verbunden sind
- Bei Konfigurationen, die aus einer Kombination von TM3- und TM2-Erweiterungsmodulen bestehen.
Nachstehend wird der Download einer Firmware auf ein oder mehrere analoge TM3-Erweiterungs-module mithilfe einer SD-Karte beschrieben:
| Schritt Aktion | |
| 1 Schalten Sie den Logic Controller an. | |
| 2 | Stellen Sie sicher, das der Logic Controller sich im Zustand EMPTY befindet, indem Sie die Anwendung im Logic Controller löschen. Dies ist mit SoMachine Basic möglich, indem Sie einer der folgenden Skriptbefehle anwenden:Delete "usr/*"Delete "usr/app"Siehe Dateiverwaltungsvorgänge (siehe Modicon M221, Logic Controller, Programmierhandbuch) für detaillierte Informationen. |
| 3 Setzen Sie eine leere SD-Karte in den PC ein. | |
| 4 | Erstellen Sie im Stammverzeichnis der SD-Karte eine Datei namens script.cmd. |
| 5 Bearbeiten Sie die Datei und fügen Sie folgenden Befehl ein:Download "/TM3//*"HINWEIS:ist der Dateiname der Firmware, die Sie aktualisieren möchten. Das Sternchen zeigt an, dass alle analogen Module aktualisiert werden.Um die Firmware auf ein bestimmtes analoges TM3-Erweiterungsmodul herunterzuladen, ersetzen Sie das Sternchen mit der Position des Erweiterungsmoduls in der Konfiguration. So bestimmen Sie beispielsweise das Modul an Position 4:Download "/TM3/4" | |
| 6 | Erstellen Sie im Stammverzeichnis der SD-Karte den Ordnerpfad /TM3/ und kopieren Sie die Firmwaredatei in den Ordner TM3.HINWEIS: Eine Firmwaredatei (die zum Zeitpunkt der Installation von SoMachine Basic gültige Firmwaredatei) und ein Beispielskript sind im Ordner Firmwares & PostConfiguration\TM3\ des Installationsordners von SoMachine Basic verfügbar. |
| 7 Entnehmen Sie die SD-Karte aus dem PC und führen Sie sie in den Steckplatz für SD-Karten im M221 Logic Controller ein.Ergebnis: Der Logic Controller startet die Übertragung der Firmwaredatei von der SD-Karte in die aktualisierbaren analogen TM3-Erweiterungsmodule oder in das in Schritt 5 festgelegte Modul. Während dieses Vorgans leuchtet die System-LED SD am M221 Logic Controller auf.HINWEIS: Das Firmware-Update dauert 10 bis 15 Sekunden für jedes zu aktualisierende Erweiterungsmodul. Während des laufenden Vorgangs darf weder der M221 Logic Controller ausgeschaltet noch die SD-Karte entfernt werden. Andernfalls kann das Firmware-Update fehlschlagen und die Module funktionieren womöglich nicht mehr ordnungsgemäß. Führen Sie in diesem Fall das Wiederherstellungsverfahren (siehe Seite 117)durch, um die Firmware auf den Modulen erneut zu initialisieren. | |
| 8 | Warten Sie bis zum Ende des Vorgangs (bis die LED SD erlischt oder blinkt).Bei Erkennung eines Fehlers blinken die LEDs SD und ERR und der erkannte Fehler wird in der Datei Script.log protokolliert. |
Wenn Sie während der Übertragung der Anwendung die Spannungszufuhr zum Gerät trennen oder ein Stromausfall bzw. eine Unterbrechung der Kommunikation auftritt, kann das die Funktionsunfähigkeit des Geräts verursachen. Sollte die Kommunikation unterbrochen werden oder ein Stromausfall auftreten, dann führen Sie die Übertragung erneut durch. Wenn bei der Aktualisierung der Firmware ein Spannungsausfall oder eine Unterbrechung der Kommunikation auftritt, oder wenn eine ungültige Firmware verwendet wird, wird die Maschine betriebsunfähig. In diesem Fall verwenden Sie eine gültige Firmware und starten die Firmwareaktualisierung erneut.
| HINWEIS |
| GERÄT NICHT BETRIEBSBEREITUnterbrechen Sie die Übertragung des Anwendungsprogramms oder einer Firmware-Änderung nicht, nachdem die Übertragung begonnen hat.Wenn die Übertragung aus irgendeinem Grund unterbrochen wurde, starten Sie die Übertragung erneut.Versuchen Sie keinesfalls, das Gerät (Logiksteuerung, Bewegungssteuerung, HMI-Controller oder Antrieb) in Betrieb zu nehmen, bevor die Dateiübertragung erfolgreich abgeschlossen wurde.Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben. |
Beispiel
Gehen wir von der Konfiguration in der folgenden Tabelle aus:
| Steckplatznummer | Referenz Beschreibung | |
| 0 TM3AI2H Analoges | TM3-Modul mit Firmware-Version 26 | |
| 1 TM3AI8G Analoges | TM3-Modul mit Firmware-Version 24 | |
| 2 TM3DI16 Digitales | TM3-Erweiterungsmodul | |
| ... TM3XTRA1/TM3XREC1 | TM3-Sender- und Empfängermodule | |
| 3 TM3TI4G Analoges | TM3-Modul mit Firmware-Version 26 |
Die Module müssen die Mindestversion 26 aufweisen, um für ein Firmware-Update infrage zu kommen. In diesem Beispiel kann ein Firmware-Update auf Version 27 nur auf Modulen mit den Steckplatznummern 0 und 3 ausgeführt werden.
Wiederherstellungsverfahren
Diese Tabelle beschreibt das erneute Initialisieren der Firmware auf analogen TM3-Erweiterungsmodulen:
| Schritt Aktion | |
| 1 | Stellen Sie sicher, das der Logic Controller sich im EMPTY-Zustand befindet, indem Sie die Anwendung im Logic Controller löschen. Dies ist möglich mit SoMachine Basic, indem Sie einen der folgenden Skriptbefehle verwenden:Delete "usr/*"Delete "usr/app"Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Dateiverwaltungsvorgänge(siehe Modicon M221, Logic Controller, Programmierhandbuch). |
| 2 Demontieren | (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch) Sie vom Logic Controller alle TM3-Erweiterungsmodule, die normal funktionieren sowie alle analogen TM3-Module, ausgenommen dem ersten Modul, das wiederhergestellt werden soll. |
| 3 Schalten Sie den Logic Controller an. | |
| 4 Setzen | Sie die SD-Karte mit dem Firmware-Update in den Logic Controller ein.Ergebnis: Der Logic Controller startet die Übertragung der Firmwaredatei von der SD-Karte in das Modul. |
| 5 Warten | Sie, bis die SD-LED erlischt oder blinkt.Bei Erkennung eines Fehlers blinken die LEDs SD und ERR und der erkannte Fehler wird in der Datei Script.log protokolliert. |
| 6 Demontieren | (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch) Sie das wiederhergestellte TM3-Erweiterungsmodul. |
| 7 Montieren | (siehe Modicon TM3, Analoge E/A-Module, Hardwarehandbuch) Sie das nächste Erweiterungsmodul, das wiederhergestellt werden soll. |
| 8 | Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 7 zum Wiederherstellen der anderen Erweiterungsmodule. |
Glossar

D
Digitale E/A
(Digital Input/Output: Digitaler Eingang/Ausgang) Individueller Leitungsanschluss am Elektronikmodul, der direkt einem Datentabellenbit entspricht. Das Datentabellenbit enthält den Wert des Signals an der E/A-Schaltung. Es gewährt der Steuerungslogik einen digitalen Zugriff auf die E/A-Werte.
H
HE10
Rechteckverbindung für elektrische Signale mit einer Frequenz unter 3 MHz nach IEC 60807-2.
K
Klemmenleiste
Komponente, die in einem Elektronikmodul montiert wird und die elektrische Verbindung zwischen der Steuerung und den Feldgeräten herstellt.
R
RJ45
Standardtyp eines 8-poligen Anschlusssteckers für Netzwerkkabel, definiert für Ethernet.
Symbols
%IWS Eingangskanal-Statusbyte, 3, 82
%QWS Ausgangskanal-Statusbyte, 3, 82
%SW118, 33
%SW119, 33
%SW120, 33
A
Adressierung
Beim Verschieben von Modulen, 29
aktive E/A-Bus-Fehlerbehandlung, 14
Allgemeine Informationen zur E/A-Konfiguration, 19
Allgemeine Verfahren, 14
Analoge Ausgangsmodule Kenndaten, 24
Analoge E/A-Kombimodule Kenndaten, 24
Analoge Eingangsmodule Kenndaten, 22
analoge TM3-E/A-Module TM3AQ2/TM3AQ2G, 70 TM3AQ4/TM3AQ4G, 72
Analogeingänge Konfiguration, 60
Antwortzeit Ausgang, 102
Anzeige Programmierdetails, 38
Ausgang Antwortzeit, 102
Ausgangskanalstatus (%QWS), 3, 82
automatisch start, 92
B
Busgeschwindigkeit, 30
D
Diagnose TM3-Sicherheitsmodule, 104
Diagnosebytes (%IWS, %QWS), 3, 82
Digitalausgänge Konfiguration der Fehlerausweichwerte, 37
Digitale E/A-Module Kenndaten, 19, 20, 21, 25, 27
Digitaleingänge Konfiguration, 36
E
E/A-Bus-Fehlerbehandlung aktiv, 14, 15
E/A-Busgeschwindigkeit, 30
E/A-Erweiterungsbus Neustarten, 17
EDM Externe Geräteüberwachung, 95
Einfügen eines Moduls, 29
Eingangskanalstatus (%IWS)), 3, 82
Einschalten, 100 Verzögerung, 103
Enable, 101
Entfernen eines Moduls, 29
Ersetzen Erweiterungsmodul, 29
Erweiterungsmodule Konfiguration, 36
Externe Geräteüberwachung EDM, 95
F
Fehlerausweichmodus Werte, Konfiguration, 37
Firmware Herunterladen auf TM3-Erweiterungsmo-
dule, 115
G
Geräteübersicht, 41
H
Hardware-Baumstruktur, 28
K
Kenndaten
Analoge Ausgangsmodule, 24
Analoge E/A-Kombimodule, 24
Analoge Eingangsmodule, 22
Digitale E/A-Module, 19, 20, 21, 25, 27
Kombinieren verschiedener Modultypen, 30
Kommentare
Anzeige, 38
Konfiguration, 43, 88, 112
Analogeingänge, 60
Digitale E/A, 36
Digitaleingänge, 36
Fehlerausweichwerte, 37
M
Maximale Anzahl an Modulen, 30
Module
Einfügen, 29
Entfernen, 29
Ersetzen, 29
Hinzufügen, 28
Kombinieren verschiedener Typen, 30
Maximale Anzahl, 30
N
Neustart
Verzögerung, 103
Neustarten des E/A-Erweiterungsbusses, 17
nicht überwacht
Start, 92
P
passive E/A-Bus-Fehlerbehandlung, 15
Programmierdetails
Anzeige, 38
R
Relaisausgänge, 19, 20, 21, 25, 27
Reset, 90
S
Sender/Empfänger, Hinzufügen, 41
SoMachine Basic
Geräteübersicht, 41
Hardware-Baumstruktur, 28
Projekt, 28, 41
Standard-Transistorausgänge, 19, 20, 21,
25, 27
Hinzufügen von Sendern/Empfängern, 41
Hinzufügen zur SoMachine Basic-Konfi-
guration, 28, 41
Integrierte E/A, 28
Symbole, Anzeige, 38
Synchronisierungszeit, 97
Systembits
%S106, 15
%S107, 17
Systemwörter
%SW118, 33
%SW119, 33
%SW120, 33
T
TM3, 13
TM3 analogue E/A-Module
Diagnose, 82
Herunterladen von Firmware auf, 115
TM3 Analoge E/A-Module
TM3AI2H / TM3AI2HG, 47
TM3AI4 / TM3AI4G , 49
TM3AI8 / TM3AI8G , 51
TM3AM6 / TM3AM6G , 75
TM3TI4 / TM3TI4G , 54
TM3TI4D / TM3TI4DG , 57
TM3TI8T / TM3TI8TG , 59
TM3TM3 / TM3TM3G , 78
TM3 Digital, 13
TM3 Digitale E/A-Erweiterungsmodule TM3, 43
TM3 E/A-Experten-Erweiterungsmodule TM3, 112
TM3-Experten-E/A-Erweiterungsmodule Konfiguration von TM3XTYS4, 85
TM3-Sicherheitserweiterungsmodule TM3, 88
TM3-Sicherheitsmodule Diagnose, 104
U
überwacht
Start, 92
V
Verriegelung, 90
Verwalten von Firmware, 115
Verzögerung
Einschalten, 103
Neustart, 103
Gerätebeschreibung TM3DI8 (Schraub),TM3DI8G (Federzug) Digitaleingangs-Erweiterungmodul (8-Kanal, 24 VDC)

