XPSMCMDO0004 - Nicht kategorisiert SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Ausgangserweiterungsmodul |
| Modellreferenz | XPSMCMDO0004 |
| Anzahl der Sicherheitsausgänge | 4 sichere 2-Kanal-Festkörperausgänge (OSSD) |
| Abmessungen (H x B x T) mit Schraubklemmen | 108 x 22,5 x 114,5 mm |
| Abmessungen (H x B x T) mit Federzugklemmen | 118,5 x 22,5 x 114,5 mm |
| Gewicht | 0,12 kg |
| Bemessungsspannung | 24 VDC ±20 % (PELV) |
| Verlustleistung | 3 W max. pro Modul |
| Maximaler Laststrom pro OSSD | 400 mA |
| Minimale ohmsche Last | 60 Ω |
| Maximale kapazitive Last | 0,82 μF |
| Maximale induktive Last | 30 μF |
| Umgebungstemperatur Betrieb | -10 bis +55 °C (vertikale oder horizontale Montage) |
| Lagertemperatur | -20 bis +85 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 10 bis 95 % |
| Schutzart des Gehäuses | IP20 |
| Schutzart der Klemmenleisten | IP2x |
| Verschmutzungsgrad | 2 |
| Maximale Betriebshöhe | 2000 m |
| Montage | DIN-Schiene 35 mm nach EN/IEC 60715 |
| Anschluss | Abnehmbare Schraub- oder Federzugklemmen, Raster 5,08 mm |
| Lieferumfang | Mehrsprachige Anleitung, Baugruppenträgeranschluss (falls erforderlich), Klemmenleisten |
| Wartung | Keine wartbaren Komponenten; defekte Module durch Neugerät ersetzen |
| Sicherheitswerte | SIL 3 (IEC 61508), PL e (ISO 13849-1), Kategorie 4 |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls (PFHd) | Siehe modulspezifische Merkmale im Handbuch |
| Mittlere Betriebsdauer bis zum gefährlichen Ausfall (MTTFd) | Siehe Projektreport der SoSafe Configurable |
Häufig gestellte Fragen - XPSMCMDO0004 SCHNEIDER
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BEDIENUNGSANLEITUNG XPSMCMDO0004 SCHNEIDER
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur Verwendung für persönliche nichtkommerzielle Zwecke. Darüber hinaus erklären Sie, dass Sie keine Hypertext-Links zu diesem Dokument oder seinem Inhalt einrichten werden. Schneider Electric gewährt keine Berechtigung oder Lizenz für die persönliche und nichtkommerzielle Verwendung dieses Dokument oder seines Inhalts, ausgenommen die nichtexklusive Lizenz zur Nutzung als Referenz. Das Handbuch wird hierfür „wie besehen“ bereitgestellt, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Alle weiteren Rechte sind vorbehalten.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
© 2020 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise 7
Über dieses Buch 11
Teil I Allgemeine Hardwareinformationen 17
Kapitel 1 Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller 19
Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller .. 20
Modular Safety Controller-System. 24
Lieferumfang 30
China RoHS. 31
Kapitel 2 Technische Daten.... 33
Allgemeine Systemmerkmale 34
Mechanische Abmessungen 36
Kapitel 3 Elektrische Anforderungen 37
Best Practices für die Verdrahtung 38
Klemmenleisten 45
Teil II Komponentenspezifische Hardwareinformationen .. 47
Kapitel 4 Technische Merkmale. 49
Beschreibung des Controllers und der Funktionen 51
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 55
LED-Anzeigen 58
Merkmale des Controllers 62
Beschreibung des Controllers und der Funktionen 65
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 69
LED-Anzeigen 74
Merkmale des Controllers 78
4.3 Analoges Eingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x 81
Modul- und Funktionsbeschreibung 82
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 84
LED-Anzeigen 88
Merkmale des Moduls XPSMCMAI0400• 93
4.4 Eingangserweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und
XPSMCMDI1600x 95
Modul- und Funktionsbeschreibung. 96
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 97
LED-Anzeigen 99
Merkmale des Moduls 101
4.5 Eingangserweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx 103
Modul- und Funktionsbeschreibung. 104
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 105
LED-Anzeigen 107
Merkmale des Moduls 109
4.6 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMD0002x und XPSMCMD0004x 110
Modul- und Funktionsbeschreibung. 111
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 112
LED-Anzeigen 117
Merkmale des Moduls 120
4.7 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD00042Ax 122
Modul- und Funktionsbeschreibung.... 123
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 125
LED-Anzeigen 130
Merkmale des Moduls XPSMCMD00042A• 134
4.8 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0004Sx 136
Modul- und Funktionsbeschreibung. 137
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 138
LED-Anzeigen 143
Merkmale des Moduls XPSMCMD0004S• 148
4.9 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0008C1x 150
Modul- und Funktionsbeschreibung.... 151
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 152
LED-Anzeigen 154
Merkmale des Moduls XPSMCMD0008C1• 158
4.10 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0016C1x 159
Modul- und Funktionsbeschreibung. 160
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 161
LED-Anzeigen 163
Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1• 167
4.11 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x 168
Modul- und Funktionsbeschreibung 169
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 170
LED-Anzeigen 173
Merkmale des Moduls 174
4.12 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x 177
Modul- und Funktionsbeschreibung 178
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 179
LED-Anzeigen 181
Merkmale des Moduls 184
4.13 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x..... 188
Modul- und Funktionsbeschreibung 189
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 190
LED-Anzeigen 193
Merkmale des Moduls 196
4.14 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x..... 198
Modul- und Funktionsbeschreibung 199
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 201
LED-Anzeigen 207
Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804• 210
4.15 Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur Geschwindigkeitskontrolle .. 212
Modul- und Funktionsbeschreibung 213
Anschlussbezeichnungen 214
LED-Anzeigen 216
Merkmale des Moduls 220
4.16 Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx ..... 223
Kommunikationserweiterungsmodule 224
Anschlussbezeichnungen und Kabel. 225
LED-Anzeigen 227
Merkmale des Moduls 229
Kapitel 5 Zubehör 231
USB/Mini B USB-Konfigurationskabel 232
Konfigurationsspeicherkarte 233
Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung 236
RS485-Kabel 237
Splitterkabel für Geber für PacDrive M 238
Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62.... 241
Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse 245
RJ45-Halterung für Gebermodule 246
Index 247
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb, Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

Wird dieses Symbol zusätzlich zu einem Sicherheitshinweis des Typs „Gefahr“ oder „Warnung“ angezeigt, bedeutet das, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung der Anweisungen unweigerlich Verletzung zur Folge hat.

Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.
GEFAHR
GEFAHR macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge hat.
⚠️ WARNING
WARNUNG macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.
VORSICHT
VORSICHT macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, leichte Verletzungen zur Folge haben kann.
HINWEIS
HINWEIS gibt Auskunft über Vorgehensweisen, bei denen keine Verletzungen drohen.
BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
⚠️ WARNING
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
- Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
- Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhnlichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisierungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automatisierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten. Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
⚠️ WARNING
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
- Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
- Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
- Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
- Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
- Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
- Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
- Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
- Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher Anlagen Gefahren mit sich bringen.
- Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten Maschinen vertraut sein.
- Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
In diesem Benutzerhandbuch wird die Verwendung des Modular Safety Controller-Systems XPSMCM• beschrieben.
Das XPSMCM•-Modular Safety Controller-System umfasst einen Controller der Baureihe XPSMCMCP0802•, der mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert werden kann. Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• können Eingangs- und Ausgangserweiterungsmodule verbunden werden.
Gültigkeitsbereich
Dieses Dokument wurde für EcoStruxureMachine Expert V1.2.4 aktualisiert.
Die technischen Eigenschaften der in diesem Dokument beschriebenen Geräte sind auch online verfügbar. Um auf diese Online-Informationen zuzugreifen, gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.se.com.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
Weiterführende Dokumentation
| Dokumenttitel Referenz | |
| Modular Safety Controller - Bibliotheks- und Programmierhandbuch | EIO0000004007 (ENG)EIO0000004008 (FRE);EIO0000004009 (GER);EIO0000004010 (ITA);EIO0000004011 (SPA);EIO0000004012 (CHS)EIO0000004013 (POR) |
| Modular Safety Controller - Feldbus-Erweiterungsmodule - Benutzerhandbuch | EIO0000004014 (ENG)EIO0000004015 (FRE);EIO0000004016 (GER);EIO0000004017 (ITA);EIO0000004018 (SPA);EIO0000004019 (CHS)EIO0000004020 (POR) |
Produktbezogene Informationen
Der XPSMCM• kann einen maximalen Sicherheitsintegritätslevel (SIL) 3 nach IEC 61508, eine maximale SIL-Anspruchsgrenze (SILcl) nach IEC 62061 und einen maximalen Performance Level (PL) e, Kategorie 4, nach ISO 13849-1 erreichen. Der tatsächlich erreichte SIL und PL der Anwendung ist von der Anzahl der Sicherheitskomponenten, deren Parametern und den vorhandenen Verbindungen abhängig und wird anhand einer Risikoanalyse ermittelt.
Das Modul muss dann gemäß der anwendungsspezifischen Risikoanalyse sowie allen geltenden Normen konfiguriert werden.
Achten Sie dabei insbesondere auf die Konformität mit allen vorhandenen Sicherheitsinformationen, verschiedenen elektrischen Anforderungen und normgebenden Standards, die unter Umständen für Ihre Anpassung von Relevanz sind.
⚠️ WARNING
UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN
- Führen Sie eine Risikobeurteilung gemäß ISO 12100 und/oder eine andere gleichwertige Beurteilung durch und berücksichtigen Sie alle für Ihre Maschine bzw. Ihren Prozess geltenden, anwendbaren Vorschriften und Normen entsprechend, bevor Sie diese Software verwenden.
- Ermitteln Sie bei Ihrer Risikobewertung alle bestehenden Anforderungen in Bezug auf Sicherheitsintegritätslevel (SIL) und Performance Level (PL) sowie alle anderen für Ihre Maschine bzw. Ihren Prozess relevanten sicherheitsbezogenen Anforderungen und Fähigkeiten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
HINWEIS: Die Konfiguration des Moduls liegt im alleinigen Verantwortungsbereich der installierenden Person oder des Benutzers.
Terminologie gemäß den geltenden Standards
Die technischen Begriffe, Terminologie, Symbole und die entsprechenden Beschreibungen in diesem Handbuch, oder die in beziehungsweise auf den Produkten selbst erscheinen, sind im Allgemeinen von den Begriffen und Definitionen der internationalen Normen hergeleitet.
Im Bereich der funktionalen Sicherheitssysteme, Antriebe und allgemeinen Automatisierungssysteme betrifft das unter anderem Begriffe wie Sicherheit, Sicherheitsfunktion, Sicherer Zustand, Fehler, Fehlerreset/Zurücksetzen bei Fehler, Ausfall, Störung, Warnung/Warnmeldung, Fehlermeldung, gefährlich/gefahrbringendusw.
Unter anderem schließen diese Normen ein:
| Standard Beschreibung | |
| IEC 61131-2:2007 | Speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen. |
| ISO 13849-1:2015 | Sicherheit von Maschinen: Sicherheitsspezifische Teile von Steuerungen. Allgemeine Gestaltungsleitsätze. |
| EN 61496-1:2013 | Sicherheit von Maschinen: Berührungslos wirkende Schutzeinrichtung. Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen. |
| ISO 12100:2010 | Sicherheit von Maschinen - Allgemeine Gestaltungsleitsätze - Risikobeurteilung und Risikominderung |
| EN 60204-1:2006 Sicherheit | von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil1: Allgemeine Anforderungen |
| ISO 14119:2013 | Sicherheit von Maschinen - Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen - Leitsätze für Gestaltung und Auswahl |
| ISO 13850:2015 Sicherheit | von Maschinen - Not-Halt- Gestaltungsleitsätze |
| IEC 62061:2015 Sicherheit | von Maschinen - Funktionale Sicherheit von sicherheitsbezogenen elektrischen, elektronischen und elektronisch programmierbaren Steuerungen. |
| IEC 61508-1:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Allgemeine Anforderungen. |
| IEC 61508-2:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Anforderungen für sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme. |
| IEC 61508-3:2010 Funktionale | Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Softwareanforderungen. |
| IEC 61784-3:2016 | Industrielle Kommunikationsnetze - Profile - Teil 3: Funktional sichere Übertragung bei Feldbussen - Allgemeine Regeln und Festlegungen für Profile. |
| 2006/42/EC Maschinenrichtlinie | |
| 2014/30/EU EG-Richtlinie E | ektromagnetische Verträglichkeit |
| 2014/35/EU EG-Richtlinie Niederspannung |
Zusätzlich kann die in vorliegendem Dokument verwendete Nomenklatur tangential verwendet werden, wenn sie aus anderen Normen abgeleitet ist, wie z.B.:
| Standard Beschreibung | |
| Normenreihe IEC 60034 Drehende elektrische Maschinen | |
| Reihe IEC 61800 | Elektrische Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl |
| Serie IEC 61158 | Digitale Datenkommunikation in der Leittechnik – Feldbus für industrielle Leitsysteme |
Bei einer Verwendung des Begriffs Betriebsumgebung/Betriebsbereichin Verbindung mit der Beschreibung bestimmter Gefahren und Risiken entspricht der Begriff der Definition von Gefahrenbereich oder Gefahrenzone in der Maschinenrichtlinie (2006/42/EC) der Norm ISO 12100:2010.
HINWEIS: Die vorherig erwähnten Standards können auf die spezifischen Produkte in der vorliegenden Dokumentation zutreffen oder nicht. Weitere Informationen über die einzelnen anwendbaren Normen die hier beschriebenen Produkte betreffend, entnehmen Sie den entsprechenden Tabellen dieser Produktbezeichnungen.
Für den Modular Safety Controller relevante Normen
Die folgende Liste bietet einen Überblick über die Normen, die sich auf den Modular Safety Controller beziehen:
| Norm Beschreibung | |
| ISO 13849-1:2015 | Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze |
| ISO 13855:2010 | Sicherheit von Maschinen - Anordnung von Schutzeinrichtungen im Hinblick auf Annäherungsgeschwindigkeiten von Körperteilen |
| IEC 61131-2 (Messung und Steuerung von Industrieprozessen)Speicherprogrammierbare Speicherungen – Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen | |
| EN 61496-1:2013 | Sicherheit von Maschinen – Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen |
| IEC 61508-1:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 1: Allgemeine Anforderungen | |
| IEC 61508-2:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 2: Anforderungen für sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme | |
| IEC 61508-3:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 3: Softwareanforderungen | |
| IEC 61508-4:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 4: Begriffe und Abkürzungen | |
| IEC 61800-5-2:2016 | Elektrische Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl – Teil 5-2: Anforderungen an die Sicherheit – Funktionale Sicherheit |
| 2014/65/EU Beschränkung der Verwendung bestimmter Gefahrstoffe in elektrischen und elektronischen Geräten | |
Die Liste der Normen, die für den Modular Safety Controller gelten, ist nicht unbedingt vollständig in Bezug auf Ihre Anwendung. Darüber hinaus sind ggf. noch weitere Normen zur Funktionssicherheit vorhanden, die sich auf Ihre spezifische Anwendung beziehen. Lesen Sie sich die Benutzerhandbücher des Modular Safety Controllers durch und besuchen Sie die Website von Schneider Electric unter www.se.com, um sich über Produktzertifizierungen zu informieren, die Details zur Einhaltung bestimmter Normen, Vorschriften und Richtlinien liefern.
Teil I
Allgemeine Hardwareinformationen
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
| Kapitel Kapitelname Seite | |
| 1 Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller 19 | |
| 2 Technische Daten 33 | |
| 3 Elektrische Anforderungen 37 |
Kapitel 1
Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller 20 | |
| Modular Safety Controller-System 24 | |
| Lieferumfang 30 | |
| China RoHS 31 |
Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller
Sicherheitsbezogene Informationen
GEFAHR
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER EINES LICHTBOGENS
- Trennen Sie alle Geräte, einschließlich der angeschlossenen Eingangsgeräte, Schütze und Antriebe vor der Entfernung von Abdeckungen oder Klappen sowie vor der Installation oder Entfernung von Zubehörteilen, Hardware, Kabeln oder Drähten von der Spannungsversorgung.
- Dieses Gerät darf ausschließlich an nicht explosionsgefährdeten Standorten installiert und betrieben werden.
- Verwenden Sie das hier beschriebene Gerät nicht zur Speisung anderer externer Geräte.
- Verwenden Sie stets ein Spannungsprüfgerät mit geeigneter Bemessungskapazität, um sicherzustellen, dass keine Spannung mehr anliegt.
- Vermeiden Sie es, die Klemmen mit der Hand oder mit Werkzeugen zu berühren, solange die Spannungsversorgung nicht definitiv abgeschaltet ist.
- Befolgen Sie alle Sicherheitsvorschriften und Bestimmungen für elektrische Geräte (z. B. Anlaufsperre, Erdung der Phasen, Schranken), um die Möglichkeit zu reduzieren, dass im Arbeitsbereich ein Kontakt mit gefährlichen Spannungen stattfindet.
- Entfernen Sie Sperren, Tags, Schranken sowie temporäre Erdungsbänder und ersetzen Sie alle Abdeckungen, Klappen, Zubehörteile, Hardware, Kabel und Drähte und sorgen Sie unbedingt für eine ordnungsgemäße Erdung, bevor Sie die Einheit wieder an die Stromversorgung anschließen.
- Führen Sie umfassende Hardwaretests durch und gehen Sie bei der Inbetriebnahme des Systems sorgfältig vor. Vergewissern Sie sich, dass an den Steuerungsschaltkreisen keine Netzspannung anliegt, bevor Sie die Hardware in Betrieb nehmen.
- Dieses Gerät und jegliche zugehörigen Produkte dürfen nur mit der angegebenen Spannung betrieben werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
GEFAHR
VERLUST DER VORGESEHENEN SICHERHEITSFUNKTION
- Installieren Sie das XPSMCM• Modular Safety Controller-System in einem Gehäuse mit einer Schutzart, die mindestens IP 54 entspricht.
- Verwenden Sie eine Schutzkleinspannung (PELV: Protective Extra Low Voltage) für die Spannungsversorgung, um das Gerät von der Netzspannung zu isolieren.
- Das Gerät darf nicht direkt an die Netzspannung angeschlossen werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
HINWEIS: Die Sicherheitsfunktion kann beeinträchtigt werden, wenn dieses Gerät nicht für die vorgesehenen Zwecke und in Übereinstimmung mit den Anweisungen im vorliegenden Dokument verwendet wird. Das Gerät darf nur als Sicherheitseinrichtung für Maschinen verwendet werden, die zum Schutz von Personen, Material und Installationen vorgesehen sind.
GEFAHR
EXPLOSIONSGEFAHR
Der Modular Safety Controller darf ausschließlich an nicht explosionsgefährdeten Standorten installiert und betrieben werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
HINWEIS: Die Beachtung der Grenzwerte für den Betrieb und der Einschaltdauer ist insbesondere bei Geräten, die zur Durchführung von sicherheitsrelevanten Funktionen entwickelt wurden, von großer Bedeutung. Wenn das Modul elektrischen, mechanischen oder Umweltbelastungen ausgesetzt wird, die über die festgelegten Grenzen hinausgehen, darf es nicht verwendet werden.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Die im vorliegenden Dokument für das Gerät angegebenen Betriebsgrenzwerte dürfen in keinem Fall überschritten werden.
- Jedes Gerät, das nachweislich oder vermutlich Betriebsbedingungen ausgesetzt wurde, die die zutreffenden Betriebsgrenzwerte überschreiten, ist sofort außer Betrieb zu setzen und auszuwechseln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Der Modular Safety Controller und die zugehörigen Erweiterungsmodule enthalten keine vom Benutzer zu wartenden Komponenten. Funktionsunfähige Produkte müssen durch neue Produkte derselben Bestellreferenz ersetzt werden.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Öffnen Sie in keinem Fall die Abdeckung und nehmen Sie keinerlei Wartungseingriffe an den sicherheitsbezogenen Produkten vor.
- Bringen Sie jedes Produkt sofort zu dem Fachhandel zurück, bei dem Sie es erworben haben, sobald Sie Schäden, Betriebsstörungen oder sonstige Mängel feststellen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Verantwortungsbereich des Benutzers
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer, Maschinenbauer oder Systemintegrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen.
Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Wenn Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben oder Fehler in dieser Veröffentlichung entdeckt haben, benachrichtigen Sie bitte Schneider Electric. Beachten Sie die relevanten Sicherheitsbestimmungen bei der Installation und Verwendung des Geräts. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Qualifiziertes Personal
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Als qualifiziertes Personal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs dieser elektrischen Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
| Wichtige Sicherheitswerte Wert Norm | ||
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | Siehe modulspezifische Merkmale. | IEC 61508 |
| Safety Integrity Level (SIL) 3 | ||
| Hardware Fault Tolerance (HFT) 1 (Typ B) | ||
| Definierter „sicherer Zustand“(1) | Alle Ausgänge ausgeschaltet | |
| Safety Integrity Level claim limit (SILcl) 3 IEC 62061 | ||
| Typ 4 EN 61496-1 | ||
| Performance Level (PL)(2) | e EN ISO 13849-1 | |
| Diagnostic Coverageavg | Hoch | |
| Mean Time to Dangerous Failure (MTTFd) 2500 Jahre bei einer Architektur der Kategorie 4, andernfalls 100 Jahre(3) | einerArchitektur derKategorie 4, andernfalls100 Jahre(3) | |
| Kategorie (2) | 4 | |
| Maximale Betriebslebensdauer 20 Jahre | ||
| (1) Der Modular Safety Controller und die Erweiterungsmodule befinden sich in einem definierten sicheren Zustand, wenn ihre sicherheitsbezogenen Funktionsausgänge ausgeschaltet sind. Eine Kombination aus verschiedenen Hardwareeingängen ist erforderlich, um den definierten sicheren Zustand zu verlassen.(2) Der Performance Level (PL) und die Sicherheitskategorie (Cat) des globalen Systems nach EN ISO 13849-1 sind von zahlreichen Faktoren abhängig, u. a. von den ausgewählten Modulen, den Verdrahtungsverfahren, der physischen Umgebung und der Anwendung.(3) Wenn der Konfiguration Erweiterungsmodule hinzugefügt werden, ist die MTTFd des gesamten Systems betroffen. Informationen dazu finden Sie im SoSafe Configurable-Projektbericht. | ||
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Sie müssen eine Risikobeurteilung nach ISO 12100 durchführen.
- Überprüfen Sie das gesamte System/Gerät entsprechend der erforderlichen Leistungsstufe und Risikobeurteilung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Es sind in regelmäßigen Zeitabständen Abnahmeprüfungen gemäß IEC 61508 durchzuführen. Beachten Sie die für Ihre Anwendung erforderlichen Testzyklen.
Modular Safety Controller-System
Beschreibung
Bei dem Funktionssicherheitsprodukt XPSMCM• handelt es sich um einen Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804•, der mithilfe der Software SoSafe Configurable (siehe Modular Safety Controller, Feldbus-Erweiterungsmodule - Benutzer handbuch) konfiguriert werden kann. Die Controller verfügen über acht sicherheitsbezogene Eingänge und zwei oder vier sicherheitsbezogene Festkörperausgänge mit zwei Kanälen. Ein- und Ausgangserweiterungsmodule können über den Baugruppenträgererweiterungsbus (siehe Seite 236) mit dem Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• verbunden werden. Gemeinsam bilden diese Komponenten die strukturelle Grundlage für ein Funktionssicherheitssystem.
Das System umfasst ggf. eine Reihe elektronischer Erweiterungen bis maximal 14 und nicht mehr als 4 E/A-Module derselben Referenz. Die Anzahl der externen Relaismodule XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004•, die installiert werden kann, ist durch die Anzahl der OSSD-Ausgänge und Statusausgänge des Systems begrenzt.
Mit 14 Erweiterungen bietet das System Unterstützung für bis zu 128 Eingänge, 16 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 32 Statusausgänge. Der Controller und die zugehörigen Erweiterungsmodule kommunizieren über den 5-Wege-Baugruppenträgererweiterungsbus, der physisch mit der Rückseite des Controllers und der Erweiterungsmodule verbunden ist. Wenn allerdings der Funktionsbaustein Network in der Konfiguration verwendet wird, können maximal 9 Erweiterungsmodule mit einem Controller eingesetzt werden.
Darüber hinaus können durch Hinzufügen von Feldbus-Erweiterungsmodulen Feldbuseingänge und Feldbussonden für nicht-sicherheitsbezogene Befehle verwendet werden. Die Anzahl der verfügbaren Feldbuseingänge und -sonden ist vom jeweiligen Typ des Modular Safety Controller abhängig.
Die Software SoSafe Configurable ermöglicht die Erstellung einfacher bis komplexer Konfigurationen mit einer Mischung aus sicherheitsbezogenen Funktionen und Logik, wie beispielsweise die Kombination einer Muting-Funktion mit Zeitgebern oder Zählern.
Die auf dem PC erstellte Konfiguration wird über ein USB-zu-XPSMCMCP0802•-Kabel (PC zu Controller) an den Controller XPSMCMC10804• oder Mini B USB gesendet. Die Datei wird im Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• abgelegt und kann zudem auf einer als optionales Zubehör (siehe Seite 233) XPSMCMME0000 verfügbaren Speicherkarte gespeichert werden. Damit lässt sich die Konfiguration schnell und problemlos in einen anderen Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• übertragen.
Der Modular Safety Controller ermöglicht die Überwachung der folgenden sicherheitsbezogenen Sensoren und Befehlsgeräte:
- Optoelektronische Sensoren (Sicherheitslichtvorhänge, Scanner, Sicherheitsfotozellen usw.)
- Mechanische Schalter
• Schutzkontaktmatten - Notaus-Vorrichtungen
• Zweihandsteuerungen
• Zustimmschalter
- Magnetschalter
- Näherungsschalter
- Geber
Controllermodule
Folgende Controllermodule stehen zur Auswahl:
| Controller module | Typ Beschreibung |
| XPSMCMCP 0802•(siehe Seite 5 0)XPSMCMCP 0802•G(siehe Seite 5 0) | CP0802 ●8 Sicherheitseingänge● 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgänge (Output Signal Switching Device, OSSD) |
| XPSMCMC10 804•(siehe Seite 6 4)XPSMCMC10 804•G(siehe Seite 6 4) | C10804 ●8 Sicherheitseingänge● 4 Festkörpersicherheitsausgänge, verwendbar als 4 einzelne oder 2 doppelte Ausgänge (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD) |
E/A-Erweiterungsmodule
Folgende Eingangs- und Ausgangserweiterungsmodule stehen zur Auswahl:
| E/A-Erweiterungsmodul | Typ Beschreibung | |
| XPSMCMD00042A• (siehe Seite 122) | DO042A • 4 Festkörpersicherheitsausgänge mit je einem Kanal(Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)Mit diesem Modul kann das System 4 Sicherheitsausgänge mit höherem Strom bereitstellen. | |
| XPSMCMAI0400•(siehe Seite 81) | AI04 • 4 konfigurierbare analoge EingangskanäleMit diesem Modul kann im System eine Vielzahl verschiedener Analogsensoren eingesetzt werden. | |
| XPSMCMMX0804•(siehe Seite 198) | MX0804 • 8 Sicherheitseingänge4 Festkörpersicherheitsausgänge, verwendbar als 4 einzelne oder 2 doppelte Ausgänge (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD) | |
| XPSMCMD0004S• (siehe Seite 136) | DO04S • 4 Festkörpersicherheitsausgänge mit je einem Kanal (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)• Mit diesem Modul kann das System 4 Sicherheitsausgänge bereitstellen. | |
| XPSMCMD0008C1• (siehe Seite 150) | DO08C1 | • 8 Statusausgänge für PL c, SIL 1• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen. |
| XPSMCMD0016C1• (siehe Seite 159) | DO16C1 | • 16 Statusausgänge für PL c, SIL 1• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen. |
| Modul XPSMCMMX0802•(siehe Seite 188) | MX0802 • 8 sicherheitsbezogene Eingänge• 2 Festkörpersicherheitsausgänge mit je zwei Kanälen (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD) | |
| Modul XPSMCMDI0800•(siehe Seite 95) | DI08 • 8 Sicherheitseingänge• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen. | |
| Modul XPSMCMDI1600•(siehe Seite 95) | DI16 • 16 Sicherheitseingänge• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen. | |
| Modul XPSMCMDI1200MT• (siehe Seite 103) | DI12M | • Anwendungsspezifisches Modul, speziell für Sicherheitsmatten.• Stellt 8 Testausgänge zur Leitungskontrolle und -überwachung bereit.• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen. |
| Modul XPSMCMD0002•(siehe Seite 110) | DO02 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgangspaare für die Verbindung mit Schaltschützen oder Antrieben. | |
| Modul XPSMCMD0004•(siehe Seite 110) | DO04 4 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgangspaare für die Verbindung mit Schaltschützen oder Antrieben. | |
| Modul XPSMCMER0002•(siehe Seite 168) | ER02 | • 2 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (2 NO +1 NC) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.• Das Modul XPSMCMER0002• ist nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden. |
| Modul XPSMCMER0004•(siehe Seite 168) | ER04 | 4 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (2 NO +1 NC) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Das Modul XPSMCMER0004•ist nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden. |
| Modul XPSMCMRO0004•(siehe Seite 177) | R04 | 4 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (4x 2 NO) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Erweiterungsmodul mit 4 unabhängigen sicherheitsbezogenen Relaisausgängen und den entsprechenden 4 Eingängen für die externen Rückkopplungskontakte (EDM).Das Relais kann gemäß Architekturen der Kategorie 1, 2 und 4 konfiguriert werden. |
| Modul XPSMCMRO0004DA•(siehe Seite 177) | R04DA | 4 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (4x 2 NO) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Erweiterungsmodul mit 4 unabhängigen sicherheitsbezogenen Relaisausgängen und den entsprechenden 4 Eingängen für die externen Rückkopplungskontakte (EDM).Das Relais kann gemäß Architekturen de Kategorie 1, 2 und 4 konfiguriert werden.Enthält 8 nicht sicherheitsbezogene Statusausgänge. |
| Modul XPSMCMEN•(siehe Seite 212) | PROXE01HTE01SCE01TTE02HTE02SCE02TT | Module zur Geschwindigkeitskontrolle über Näherungsschalter und je nach Referenz über Sicherheitsgeber mit SinCos-, HTL-oder TTL-Schnittstelle.Die Erweiterungsmodule XPSMCMEN•können zur Kontrolle folgender Parameter eingesetzt werden (bis PLe):Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, GeschwindigkeitsbereichBewegungsrichtung, Drehung/ÜbersetzungFür jeden logischen Ausgang (Achse) können bis zu 4 Geschwindigkeitsschwellenwerte definiert werden.Jedes Modul ist mit zwei logischen Ausgängen ausgestattet, die mithilfe der SoftwareSoSafe Configurable konfiguriert werden können, sodass ein Modul jeweils bis zu 2 unabhängige Achsen kontrollieren kann. |
Kommunikationsmodule
Folgende Kommunikationsmodule stehen zur Auswahl:
| Kommunikationsmodul | Typ Beschreibung | |
| Modul XPSMCMCO0000S•(siehe Seite 223) | SCOM1, SCOM2 | Die Module XPSMCMCO0000S1 und XPSMCMCO0000S2 ermöglichen die Einrichtung von Funktionssicherheits-Islands zwischen dem Controller und den E/A-Erweiterungsmodulen, wobei eine Entfernung von < 50 m zwischen den Islands eingehalten werden muss und maximal 6 Islands eingerichtet werden können.Zwei Erweiterungsmodule des Typs XPSMCMCO0000S1 oder XPSMCMCO0000S2 können über ein geschirmtes RS-485-Kabel(siehe Seite 237)miteinander verbunden werden. |
| Modul XPSMCMCO0000•• (siehe Modular Safety Controller,Feldbus-Erweiterungsmodule -Benutzerhandbuch) | CAN , ECT,EIP, MBS,MTP, PDP | Die Feldbuserweiterungsmodule ermöglichen eine Verbindung mit den meisten gängigen industriellen Feldbussystemen zur Diagnose und Datenübertragung. |
Zubehör
Die folgenden Zubehörteile stehen zur Verfügung:
| Zubehör Typ Beschreibung | |
| TCSXCNAMUM3P(siehe Seite 232) | USB/Mini-B-USB-Konfigurationska bel |
| XPSMCMME0000(siehe Seite 233) | Speicherkarte Im Modular Safety Controller kann eine Speicherkarte installiert und zur Speicherung/Wiederherstellung der Hardware-/Softwarekonfiguration verwendet werden. |
| XPSMCMCN0000SG(siehe Seite 236) | Anschluss zur Baugruppenträge rerweiterung |
| TSXSCMCN0••(siehe Seite 237) | RS485-Kabel Geschirmte Kabel mit serieller RS485-Schnittstelle werden zwischen Kommunikationsmodulen zur Buserweiterung eingesetzt. Dadurch können dezentrale sicherheitsbezogene Islands erstellt werden. Die Kabel sind mit einer Länge von 10 m (32,81 ft), 25 m (82,02 ft) und 50 m (164,04 ft) erhältlich. |
| TSXESPPM•••(siehe Seite 238)TSXESPP3•••(siehe Seite 241) | Splitterkabel für GeberEin Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Das eine Signal wird dann an den Antrieb und das andere an dassicherheitsbezogene Geschwindigkeitskontrollmodul geleitet. Die Kabel sind mit einer Länge von 1 m (3,28 ft), 3 m (9,84 ft) und 5 m (16,4 ft) erhältlich. |
Lieferumfang
Überblick
Im Lieferumfang jedes Controllers sind folgende Elemente enthalten:
- Mehrsprachige Anleitung
- Baugruppenträgeranschluss XPSMCMCN0000SG (nur bei XPSMCMCP0802*BC* oder XPSMCMC10804*BC*; Controller mit einer Referenznummer ohne „BC“ werden für den Standalone-Einsatz ohne Baugruppenträgeranschluss geliefert)
- Controller, deren Referenznummer das Suffix „G“ enthält, werden mit Federklemmenleisten geliefert, die anderen Controller mit Schraubklemmenleisten
Im Lieferumfang jedes Erweiterungsmoduls, einschließlich Feldbusse und spezifische Module, ist Folgendes enthalten:
- Mehrsprachige Anleitung
- Baugruppenträgeranschluss für XPSMCMCN0000SG (ausgenommen XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004•, da diese nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden sind)
- Module, deren Referenznummer das Suffix „G“ enthält, werden mit Federklemmenleisten geliefert, die anderen Module mit Schraubklemmenleisten
HINWEIS: Folgende Elemente müssen für jeden Controller separat als optionales Zubehör bestellt werden:
• TCSXCNAMUM3P: USB/Mini B USB-Konfigurationskabel(siehe Seite 232)
• XPSMCMME0000: Speicherkarte (siehe Seite 233)
- XPSMCMCN0000SG: Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung(siehe Seite 236) (ausgenommen Controller XPSMCMCP0802*BC* oder XPSMCMC10804*BC*)
China RoHS
Kapitel 2 Technische Daten
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Allgemeine Systemmerkmale 34 | |
| Mechanische Abmessungen 36 |
Allgemeine Systemmerkmale
Allgemeine technische Daten
| Allgemeine Merkmale | |||
| Bemessungsspannung 24 VDC ± 20 % (PE LV-Spannungsversorgung) | |||
| Verlustleistung 3 W max. (pro Modul) | |||
| Überspannungskategorie II | |||
| Umgebungstemperatur | -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F), für vertikale oder horizontale Montageposition | ||
| Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) | |||
| Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 % | |||
| Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft) | |||
| Verschmutzungsgrad 2 | |||
| Vibrationsfestigkeit (EN 61496-1) | +/- 0,35 mm (0.014 in.) / 10–55 Hz | ||
| Stoßfestigkeit (EN 61496-1) 10 g (16 ms Halbsinus) | |||
| Antwortzeit (ms)Die Antwortzeit ist abhängig von folgenden Parametern:Anzahl der installierten ErweiterungsmoduleAnzahl der OperatorenAnzahl der OSSD-AusgängeStatusausgängeVerwenden Sie die von der Software SoSafe Configurable berechnete Antwortzeit (siehe Projektbericht) für die globale Systemantwortzeit. T_Input\_filter = Die im Projekt für die Eingänge festgelegte Filterzeit. Weitere Informationen finden Sie unter Eingangsfunktionen (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch). | Steuerung (XPSMCMCP0802•) 10,6–12,6 + T | Input_filter | |
| Controller + 1 Erweiterungsmodul | 11,8–26,5 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 2 Erweiterungsmodule | 12,8–28,7 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 3 Erweiterungsmodule | 13,9–30,8 + T | Input_filter | |
| Controller + 4 Erweiterungsmodule | 15–33 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 5 Erweiterungsmodule | 16–35 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 6 Erweiterungsmodule | 17–37,3 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 7 Erweiterungsmodule | 18,2–39,5 + T | Input_filter | |
| Controller + 8 Erweiterungsmodule | 19,3–41,7 + T | Input_filter | |
| Controller + 9 Erweiterungsmodule | 20,4–43,8 + T | Input_filter | |
| Controller + 10 Erweiterungsmodule | 21,5–46 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 11 Erweiterungsmodule | 22,5–48,1 + T | Input_filter | |
| Controller + 12 Erweiterungsmodule | 23,6–50,3 | +T_Input\_filter | |
| Controller + 13 Erweiterungsmodule | 24,7–52,5 + T | Input_filter | |
| Controller + 14 Erweiterungsmodule | 25,8–54,6 + T | Input_filter | |
| Antwortzeit (ms)Die Antwortzeit ist abhängig von folgenden Parametern:Anzahl der installierten ErweiterungsmoduleAnzahl der OperatorenAnzahl der OSSD-AusgängeStatusausgängeVerwenden Sie die von der Software SoSafe Configurable berechnete Antwortzeit (siehe Projektbericht) für die globale Antwortzeit. T_Input\_filter = Die im Projekt für die Eingänge festgelegte Filterzeit. Weitere Informationen finden Sie unter Eingangsfunktionen (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch). | Controller (XPSMCMC10804•) 12.75...1 | 4.75 + T | Input_filter |
| Controller + 1 Erweiterungsmodul 13.83 | ...37.84 + T | Input_filter | |
| Controller + 2 Erweiterungsmodule 14.9 | 1...40.00 + T | Input_filter | |
| Controller + 3 Erweiterungsmodule 15.9 | 9...42.16 + T | Input_filter | |
| Controller + 4 Erweiterungsmodule 17.0 | 7...44.32 + T | Input_filter | |
| Controller + 5 Erweiterungsmodule 18.1 | 5...46.48 + T | Input_filter | |
| Controller + 6 Erweiterungsmodule 19.2 | 3...48.64 + T | Input_filter | |
| Controller + 7 Erweiterungsmodule 20.3 | 1...50.80 + T | Input_filter | |
| Controller + 8 Erweiterungsmodule 21.3 | 9...52.96 + T | Input_filter | |
| Controller + 9 Erweiterungsmodule 22.4 | 7...55.12 + T | Input_filter | |
| Controller + 10 Erweiterungsmodule 23 | 55...57.28 + T | Input_filter | |
| Controller + 11 Erweiterungsmodule 24 | 63...59.44 + T | Input_filter | |
| Controller + 12 Erweiterungsmodule 25 | 71...61.60 + T | Input_filter | |
| Controller + 13 Erweiterungsmodule 26 | 79...63.76 + T | Input_filter | |
| Controller + 14 Erweiterungsmodule 27 | 87...65.92 + T | Input_filter | |
HINWEIS: Allgemeine technische Daten für jede Modellreferenz finden Sie unter Komponentenspezifische Hardwareinformationen (siehe Seite 47).
Gehäusemerkmale
| Gehäusemerkmale | |
| Gehäusematerial Polyamid | |
| Schutzart des Gehäuses IP20 | |
| Schutzart der Klemmenleisten IP2x | |
| Montage DIN-Schiene (35 mm) gemäß EN/IEC 60715 | |
| Einbaulage Vertikal oder horizontal | |
| Abmessungen (H x L x T) | ● mit Schraubklemmen: 108 x 22,5 x 114,5 mm (4.25 x 0.89 x 4.5 in.)● Mit Federzugklemmen: 118,5 x 22,5 x 114,5 mm (4.67 x 0.89 x 4.5 in.) |
Mechanische Abmessungen
Abmessungen
Die Abbildung zeigt die Abmessungen der XPSMCM•-Modelle:

* Schraubklemmen 108 mm (4.25 Zoll)
** Federzugklemmen 118 mm (4.67 Zoll)
Montieren Sie die Module (Modular Safety Controller und etwaige E/A-Erweiterungsmodule) in einem elektrischen Schaltschrank mit der Schutzart IP54. Der Mindestabstand unter und über dem Controller beträgt 40 mm (1.57 in.). Der Abstand zwischen der Schaltschranktür und der Vorderseite des bzw. der Module muss mindestens 100 mm (3.93 in.) betragen. Links und rechts der Module sind keine Mindestabstände zu einzuhalten, für das Modul XPSCMCMDO00042A• ist jedoch ein zusätzlicher Abstand zu nebenstehenden Module obligatorisch (siehe Seite 124). Andere Geräte in der Nähe erfordern unter Umständen größere Abstände, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Kapitel 3
Elektrische Anforderungen
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Best Practices für die Verdrahtung 38 | |
| Klemmenleisten 45 |
Best Practices für die Verdrahtung
Überblick
In diesem Abschnitt werden die Verdrahtungsrichtlinien und entsprechenden Best Practices beschrieben, die bei Verwendung des XPSMCM• Modular Safety Controller-Systems eingehalten werden sollten.
GEFAHR
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER EINES LICHTBOGENS
- Trennen Sie alle Geräte, einschließlich der angeschlossenen Komponenten, vor der Entfernung von Abdeckungen oder Türen sowie vor der Installation oder Entfernung von Zubehörteilen, Hardware, Kabeln oder Drähten von der Spannungsversorgung, ausgenommen unter den im zugehörigen Hardwarehandbuch dieser Geräte angegebenen Bedingungen.
- Verwenden Sie stets ein genormtes Spannungsprüfgerät, um sicherzustellen, dass die Spannungsversorgung wirklich abgeschaltet ist.
- Bringen Sie alle Abdeckungen, Zubehörteile, Hardware, Kabel und Drähte wieder an, sichern Sie sie und vergewissern Sie sich, dass eine ordnungsgemäße Erdung vorhanden ist, bevor Sie die Spannungszufuhr zum Gerät einschalten.
- Betreiben Sie diese Geräte und jegliche zugehörigen Produkte nur mit der angegebenen Spannung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
WARNING
STEUERUNGSAUSFALL
- Bei der Konzeption von Steuerungsstrategien müssen mögliche Störungen auf den Steuerpfaden berücksichtigt werden, und bei bestimmten kritischen Steuerungsfunktionen ist dafür zu sorgen, dass während und nach einem Pfadfehler ein sicherer Zustand erreicht wird. Beispiele kritischer Steuerfunktionen sind die Notabschaltung (Not-Aus) und der Nachlauf-Stopp, Stromausfall und Neustart.
- Für kritische Steuerfunktionen müssen separate oder redundante Steuerpfade bereitgestellt werden.
- Systemsteuerungspfade können Kommunikationsverbindungen umfassen. Dabei müssen die Auswirkungen unerwarteter Sendeverzögerungen und Verbindungsstörungen berücksichtigt werden.
- Sämtliche Unfallverhütungsvorschriften und lokale Sicherheitsrichtlinien sind zu beachten. ^1
- Jede Implementierung des Geräts muss individuell und sorgfältig auf einen einwandfreien Betrieb geprüft werden, bevor das Gerät an Ort und Stelle in Betrieb gesetzt wird.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
^1 Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Versionen von NEMA ICS 1.1 „Safety Guidelines for the Application, Installation, and Maintenance of Solid State Control“ sowie von NEMA ICS 7.1, „Safety Standards for Construction and Guide for Selection, Installation, and Operation of Adjustable-Speed Drive Systems“ oder den entsprechenden, vor Ort geltenden Vorschriften.
Richtlinien für die Verdrahtung
Beachten Sie bei der Verdrahtung eines XPSMCM• Modular Safety Controller-Systems folgende Regeln:
- Die E/A-Kommunikationskabel müssen getrennt von den Stromkabeln verlegt werden. Verlegen Sie diese zwei Leitungstypen in separaten Kabelkanälen.
- Stellen Sie sicher, dass die Betriebs- und Umgebungsbedingungen den in den technischen Kenndaten angegebenen Nennwertbereichen entsprechen.
- Verwenden Sie geeignete Drahtstärken in Übereinstimmung mit den geltenden Spannungs- und Stromanforderungen.
- Verwenden Sie Kupferleiter (zwingend).
- Verwenden Sie paarig verdrillte, geschirmte Kabel für Netzwerke und Feldbusse.
- Die maximale Länge der Kabel, die mit Eingängen verbunden sind, und der Kabel, die Controller über den Netzwerkfunktionsbaustein anschließen, beträgt 100 m (328 ft).. Andere einschränkende Faktoren sind Widerstand und Kapazität des Kabels. Diese Werte können Sie den technischen Daten jedes Moduls entnehmen.
Um elektromagnetische Interferenzen auf eine Mindestmaß zu begrenzen, verwenden Sie für alle E/A, die empfindlich auf elektrische Störgeräusche reagieren, sowie für sämtliche Kommunikationsverbindungen geschirmte, ordnungsgemäß geerdete Kabel. Wenn Sie für diese Verbindungen keine geschirmten Kabel verwenden, kann es zu elektromagnetischen Störungen und dadurch zu einer Beeinträchtigung der Signalqualität kommen. Gestörte Signale wiederum können ein unbeabsichtigtes Verhalten der Steuerung bzw. der verbundenen Module und Geräte zur Folge haben.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Verwenden Sie geschirmte Kabel für die Übertragung der Kommunikationssignale sowie für alle E/A, die ggf. empfindlich auf elektromagnetische Störstrahlungen reagieren.
- Erden Sie den Kabelschirm an einem einzigen Punkt ^1 .
- Verlegen Sie die Kommunikations- und E/A-Kabel separat von den Stromkabeln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
^1 Eine Erdung an mehreren Punkten ist zulässig (und in manchen Fällen unvermeidbar), wenn Verbindungen zu einer äquipotenzialen Erdungsplatte hergestellt werden, deren Abmessungen eine Beschädigung der Kabelschirme bei Kurzschlussströmen im Leistungssystem verhindern.
Die Verwendung von geschirmten Kabeln erfordert die Einhaltung der folgenden Verdrahtungsregeln:
- Für die Verbindungen mit der Schutzerde (PE) können Kabelkanäle oder Kabelrohre aus Metall für einen Teil der Schildlänge verwendet werden, sofern die Kontinuität der Masse nicht unterbrochen wird. Für die Funktionserde (FE) soll die Schirmung elektromagnetische Störungen abschwächen und muss deshalb über die gesamte Länge des Kabels ohne Unterbrechung fortlaufen. Wenn sowohl eine Funktions- als auch eine Schutzerde gewährleistet werden muss, was häufig bei Kommunikationskabeln der Fall ist, dann ist eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Kabelschirmung erforderlich.
- Sofern möglich, sind die Kabel zur Übertragung eines Signaltyps separat von den Übertragungskabeln anderer Signaltypen bzw. von den Stromkabeln zu verlegen.
Schutzerde (PE) des Baugruppenträgers
Die Schutzerde (PE) sollte über einen hoch belastbaren Leiter an den leitfähigen Baugruppen-träger angelegt werden, in der Regel über ein geflochtenes Kupferlitzenkabel mit der maximal zulässigen Kabelstärke.
Anschluss geschirmter Kabel
Geschirmte E/A-Kabel und Kabel zur Übertragung der Feldbuskommunikationssignale müssen sicher mit der Schutzerde verbunden werden. Die Schirmung der E/A-Kabel kann entweder mit der Funktionserde (FE) oder mit der Schutzerde (PE) der Anlage verbunden werden. Die Schirme der Feldbuskommunikationskabel müssen mithilfe einer Verbindungsklammer mit der Schutzerde (PE) verbunden werden. Dies ist sicher am leitenden Baugruppenträger der Installation anzubringen.
Die Schirmung der Modbus-Kabel muss mit der Schutzerde (PE) verbunden werden.
GEFAHR
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS
Stellen Sie sicher, dass eine geeignete Erdung zwischen der integrierten Erdungsklemme des Geräts und der Montageschiene vorhanden ist, auf der das Gerät angebracht ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Kabeltypen und Drahtstärken
Kabeltypen und Drahtstärken
Für eine abnehmbare Schraubklemmenleiste mit Abstand 5,08
| mmin.70.28 | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] |
| mm^2 | 0.2...2.5 | 0.2...2.5 | 0.25...2.5 | 0.25...1.5 | 2×0.2...1 | 2×0.2...1.5 | 2×0.25...1 |
| AWG | 24...14 | 24...14 | 23...14 | 23...16 | 2×24...18 | 2×24...16 | 2×23...18 |
| ∅3,5 mm (0.14 in.) | ( )c | N·m | 0.5 | ||||
| lb-in | 4.42 | ||||||
Für eine abnehmbare Federklemmenleiste mit Abstand 5,08 (verwendet von XPSMCM ·s G)
Die folgenden Anweisungen im Bezug auf Verbindungskabel müssen beachtet werden:
- Verwenden Sie nur Kupferleiter (Cu) (60/75 °C). Maximale Kabellänge 100 m (328 ft).
- Kabel für Verbindungen von mehr als 50 m (164 ft) müssen einen Querschnitt von mindestens 1 mm ^2 (AWG 16) aufweisen.
HINWEIS: Anschlüsse mit Federzugklemmen weisen den besonderen Vorteil auf, dass sie keine Wartung benötigen, um die Spannung am Leiter aufrechtzuerhalten. Schraubanschlüsse hingegen erfordern eine regelmäßige Wartung des Anzugsmoments.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG AUFGRUND LOCKERER VERDRAHTUNG
Ziehen Sie die Anschlüsse in Übereinstimmung mit den angegebenen Anzugsmomenten fest.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Die Federspannanschlüsse der Klemmenleiste sind nur für einen Draht bzw. ein Kabelende vorgesehen. Zwei Drähte im gleichen Anschluss müssen mit einem Zweileiter-Kabelende angebracht werden, damit sie sich nicht lösen können.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG AUFGRUND LOCKERER VERDRAHTUNG
Sie dürfen jeweils nur einen Draht pro Verbinder an den Federklemmenleisten anschließen, es sei denn, Sie verwenden ein doppeltes Drahtkabelende (Aderendhülse).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Schutz der Ausgänge vor induktiven Lasten
Abhängig von der Last ist für die Ausgänge an den Steuerungen und bestimmten Modulen eventuell eine Schutzschaltung erforderlich. Induktive Lasten mit Gleichspannung können Spannungsreflexionen verursachen, die zu Überschwingungen führen, die wiederum die Ausgangsgeräte beschädigen oder deren Lebensdauer verkürzen.
VORSICHT
BESCHÄDIGUNG VON AUSGANGSSCHALTKREISEN DURCH INDUKTIVE LASTEN
Verwenden Sie einen geeigneten externen Schutzkreis bzw. eine sachgemäße Schutzvorrichtung, um die Gefahr einer Beschädigung aufgrund induktiver Direktstromlasten zu begrenzen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Wenn Ihre Steuerung oder Ihr Modul Relaisausgänge umfasst, bieten diese Ausgänge Unterstützung für bis zu 240 VAC. Eine Beschädigung dieser Art Ausgänge durch induktive Lasten kann zu Schweißkontakten und Steuerungsverlust führen. Induktive Lasten müssen mit einer Schutzeinrichtung ausgestattet sein, wie z. B. einem RC-Spitzenwertbegrenzer, einem RC-Stromkreis oder einer Schutzdiode. Kapazitive Lasten werden von diesen Relais nicht unterstützt.
WARNING
VERSCHWEISSUNG DER RELAISAUSGÄNGE
- Schützen Sie Relaisausgänge stets vor einer Beschädigung durch induktive Wechselstromlasten mithilfe einer geeigneten externen Schutzschaltung oder -vorrichtung.
- Schließen Sie Relaisausgänge niemals an kapazitive Lasten an.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Schutzschaltung A für Relaisausgänge: Diese Schutzschaltung kann sowohl für AC- als auch für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

C 0,1 bis 0,82 μF (einschließlich Kabelkapazität)
R Widerstand mit etwa demselben Widerstandswert wie die Last
Schutzschaltung B für Relaisausgänge: Diese Schutzschaltung kann für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

Verwenden Sie eine Diode mit den folgenden Kenndaten:
- Reverse Stehspannung: Leistungsspannung des Lastschaltkreises x 10
• Durchlassstrom: höher als der Laststrom
Schutzschaltung C: Diese Schutzschaltung kann sowohl für AC- als auch für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

Bei Anwendungen, in denen die induktive Last häufig bzw. schnell ein- und ausgeschaltet wird, ist sicherzustellen, dass die Nennenergie bei Dauerbetrieb (J) des Varistors die Spitzenlastenergie um 20 % oder mehr übersteigt.
Die Empfehlungen für die Bemessungswerte der Komponenten sind mit denjenigen zum Relaisausgangsschutz oben identisch.
Klemmenleisten
Beschreibung
Die verschiedenen Modular Safety Controller-Modelle sind mit abnehmbaren Klemmenleisten für die elektrischen Anschlüsse ausgestattet. Jedes Modell kann 8 (2 Klemmenleisten), 16 (4 Klemmenleisten) oder 24 Klemmen (6 Klemmenleisten) bereitstellen.
Die nachstehende Abbildung zeigt ein Beispiel für die maximale Klemmenanzahl:

Je nach Referenz sind die Klemmenleisten vom Typ Schraubklemme oder Federspannklemme.
Abnehmen einer E/A-Klemmenleiste
Verwenden Sie zum Entfernen einer Klemmenleiste einen isolierten oder anderweitig nichtleitenden Schlitzschraubendreher, wie nachfolgend beschrieben:
| Schritt Aktion | |
| 1 Führen | Sie dazu die Spitze des Schraubendrehers in den Spalt zwischen der Vorderseite der Klemmenleiste und dem Modul ein, um die Klemmenleiste anzuheben. |
![]() | |
| HINWEIS: Sie können die Klemmenleiste entfernen, um sie zu verdrahten. | |
| 2 Um eine | Klemmenleiste an einem Modul anzubringen, schieben Sie sie in die dafür vorgesehene Position, bis sie mit einem Klicken einrastet. |
![]() |
Teil II
Komponentenspezifische Hardwareinformationen
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
| Kapitel Kapitelname Seite | |
| 4 Technische Merkmale 49 | |
| 5 Zubehör 231 |
Kapitel 4
Technische Merkmale
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
| Abschnitt Thema Seite | ||
| 4.1 Modular | Safety Controller XPSMCMCP0802x 50 | |
| 4.2 Modular | Safety Controller XPSMCMC10804x 64 | |
| 4.3 Analoges | Eingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x 81 | |
| 4.4 Eingang | serweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und XPSMCMDI1600x 95 | |
| 4.5 Eingang | serweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx 103 | |
| 4.6 Ausgang | serweiterungsmodule XPSMCMDO0002x und XPSMCMDO0004x 110 | |
| 4.7 Ausgang | serweiterungsmodul XPSMCMDO00042Ax 122 | |
| 4.8 Ausgang | serweiterungsmodul XPSMCMDO0004Sx 136 | |
| 4.9 Ausgang | serweiterungsmodul XPSMCMDO0008C1x 150 | |
| 4.10 Ausgang | serweiterungsmodul XPSMCMDO0016C1x 159 | |
| 4.11 Ausgang | serweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x 168 | |
| 4.12 Ausgang | serweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x | 177 |
| 4.13 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x 188 | ||
| 4.14 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x 198 | ||
| 4.15 | Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur Geschwindigkeitskontrolle | 212 |
| 4.16 Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx | 223 | |
Abschnitt 4.1
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Beschreibung des Controllers und der Funktionen 51 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 55 | |
| LED-Anzeigen 58 | |
| Merkmale des Controllers 62 |
Beschreibung des Controllers und der Funktionen
Beschreibung
Der XPSMCMCP0802• ist ein Modular Safety Controller mit 8 sicherheitsbezogenen Eingängen und 2 sicherheitsbezogenen 2-Kanal-Ausgängen, die mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Außerdem kann der Modular Safety Controller über den Baugruppen-trägererweiterungsbus mit einer Reihe von Erweiterungsmodulen kombiniert werden.
Konfiguration des Controllers: Für die Konfiguration des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller ist ein USB-zu-Mini B USB-Konfigurationskabel (Computer zu Controller) erforderlich, das über einen USB 2.0-Port (oder höher) an einen PC angeschlossen werden muss. Für den XPSMCMCP0802• ist die Software SoSafe Configurable erforderlich, die die Konfiguration des Controllers und des Systems ermöglicht (weitere Informationen finden Sie im Modular Safety Controller - Bibliotheks- und ProgrammierhandbuchGuide (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch)).
Optionale Speicherkarte: Eine optionale Backup-Speicherkarte kann im XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller installiert und zum Speichern der Softwarekonfigurationsparameter verwendet werden.
Eingang MASTER ENABLE
Der XPSMCMCP0802•Modular Safety Controller umfasst zwei EN-Freigabe-Eingänge:
MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2. Diese Signale müssen permanent auf die logische Ebene 1 (24 VDC) eingestellt werden, um den Betrieb des Controllers zu ermöglichen. Um den Controller zu deaktivieren, unterbrechen Sie die Spannungszufuhr zu den Eingängen, logische Ebene 0 (0 VDC).
Eingang RESTART (RST)
Der Signaleingang RESTART (RST) ermöglicht dem XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller die Prüfung eines EDM-Rückkopplungssignals (Reihe von Kontakten) von externen Schaltvorrichtungen (EDM, External Device Monitoring) und die Überwachung des Hand-/Automatikbetriebs.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Das RESTART-Steuergerät muss außerhalb des Betriebsbereichs an einer Position angebracht werden, von der aus der Betriebs- sowie der zugehörige gesamte Arbeitsbereich gut sichtbar sind.
- Es darf nicht möglich sein, das RESTART-Steuergerät von innerhalb des Betriebsbereichs aus zu betätigen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Betriebsmodus EDM | Restart_fbk | |
| Automatisch Mit K1_K2-Steuerung | ![]() | |
| Ohne K1_K2-Steuerung | ![]() | |
| Manuell Mit K1_K2-Steuerung | ![]() | |
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
⚠️ WARNING
UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN
Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• stehen zwei Statusausgänge zur Verfügung.
Ausgang TEST
Die TEST-Ausgänge sind miteinander verknüpft, sodass sie mit den Eingangskreisen des Modular Safety Controller verwendet werden können.
Die TEST-Ausgänge müssen zur Überwachung vorhandener Quer- oder Kurzschlüsse an den Eingängen eingesetzt werden. Durch die Verbindung der Testausgänge kann PL e nach ISO 13849-1 und SILCL 3 nach IEC 62061 erreicht werden.
HINWEIS: Diese Sicherheitsstufen können ebenfalls durch Anwendung anderer Fehlerausschlussvorrichtungen gemäß der Beschreibung in ISO 13849-2 erreicht werden.
HINWEIS: Die Testausgänge eines spezifischen Moduls können nur mit den Eingängen desselben Moduls verbunden werden.
Die maximale Anzahl steuerbarer Eingänge für jede Testausgangsklemme:
- Zwei Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMCP0802•, XPSMCMMX0802•, XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1200MT•
- Vier Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMDI1600•

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, der OSSD angemessen mit SoSafe Configurable konfiguriert wurde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Die zwei sicherheitsbezogenen Ausgänge OSSD des Modular Safety Controller sind gegen Kurzschluss geschützt. Für eine Architektur der Kategorie 4 ist Redundanz erforderlich, das bedeutet zwei Ausgänge.
Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:
- Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ±20 %)
- Im ausgeschalteten Zustand: 0...2 Veff
Der maximale Laststrom von (pro OSSD) beträgt 400 mA. Die minimale Widerstandslast beträgt 60 Ω.
Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.
Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.
Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.
Die folgende Tabelle zeigt die mögliche Konfiguration jedes OSSD-Ausgangs:
| Automatisch | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der entsprechende RESTART-Eingang mit Uv verbunden ist (24 VDC ±20 %). |
| Manuell | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv wechselt (24 VDC ±20 %). |
| Überwacht | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv (24 VDC ±20 %) und dann wieder zurück zu 0 VDC wechselt. |
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für den Modular Safety Controller
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 MASTER_ENABLE1 EN Eingan | g | Master enable 1 Eingang | eng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 3 MASTER_ENABLE2 EN Master enable 2 | |||||
| 4 0 VDC PWR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 5 OSSD1_A OSSD1 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 6 OSSD1_B | |||||
| 7 RESTART1 RST 1 Eingan | g | Feedback/Neustart 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 8 | OUT_STATUS 1 | STATUS 1 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 9 OSSD2_A OSSD2 | Sicherheitsbezogen er Ausgang 2 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |||
| 10 OSSD2_B | |||||
| 11 | RESTART2 | RST 2 Eingang | Feedback/Neustart 2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 12 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 13 | OUT_TEST1 | - | Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in Eingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | |
| 14 | OUT_TEST2 | - | |||
| 15 | OUT_TEST3 | - | |||
| 16 | OUT_TEST4 | - | |||
| 17 INPUT1 | IN 1 Eingan | g | Sicherheitsbezogen er Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 18 INPUT2 | IN 2 Sicherheitsbezogen | er Eingang 2 | |||
| 19 INPUT3 | IN 3 Sicherheitsbezogen | er Eingang 3 | |||
| 20 INPUT4 | IN 4 Sicherheitsbezogen | er Eingang 4 | |||
| 21 INPUT5 | IN 5 Sicherheitsbezogen | er Eingang 5 | |||
| 22 INPUT6 | IN 6 Sicherheitsbezogen | er Eingang 6 | |||
| 23 INPUT7 | IN 7 Sicherheitsbezogen | er Eingang 7 | |||
| 24 INPUT8 | IN 8 Sicherheitsbezogen | er Eingang 8 | |||
Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMCP0802:

flowchart
graph TD
A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc"]
B --> C["1"]
C --> D["24 Vdc Master_Enable1"]
C --> E["2"]
E --> F["Master_Enable2"]
C --> G["3"]
G --> H["0 Vdc OSSD1_A"]
G --> I["6"]
I --> J["OSSD1_B"]
C --> K["7"]
K --> L["RESTART1"]
K --> M["8"]
M --> N["OUT_STATUS1"]
K --> O["9"]
O --> P["OSSD2_A"]
O --> Q["10"]
Q --> R["OSSD2_B"]
K --> S["11"]
S --> T["RESTART2"]
K --> U["12"]
U --> V["OUT_STATUS2"]
C --> W["XPSMCMCP0802"]
W --> X["13 OUT_TEST1"]
W --> Y["14 OUT_TEST2"]
W --> Z["15 OUT_TEST3"]
W --> AA["16 OUT_TEST4"]
W --> AB["17 INPUT1"]
W --> AC["18 INPUT2"]
W --> AD["19 INPUT3"]
W --> AE["20 INPUT4"]
W --> AF["21 INPUT5"]
W --> AG["22 INPUT6"]
W --> AH["23 INPUT7"]
W --> AI["24 INPUT8"]
W --> AJ["Emergency Stop"]
AJ --> AK["24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMCP0802• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMCP0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1 /2 Rot/Grün | RST 1/2 Gelb | STATUS 1/2 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN | EIN EIN | EIN EIN | Rot EIN EIN | Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| (1) Eingänge MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2 im Zustand 1 | |||||||||
| AUS AUS | AUS | EIN (max. | 1 Sek.) | EIN (max. 1 Sek.) | AUS Rot | AUS AUS | Speicherkarte | erkannt | |
| AUS AUS | AUS | 5-maliges | Blinken | 5-maliges Blinken | AUS Rot | AUS AUS | Schreiben/Laden | eines Projekts in die / aus der Speicherkarte | |
| AUS AUS | AUS | EIN AUS | AUS Rot AU | S AUS Controller | angehalten | ||||
| EIN AUS | AUS | EIN = | Verbunden / AUS | EIN^(1) / AUS | Eingangszustand | Ausgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 | EIN = Warten auf Neustart / Blinken = Keine Rückmeldung | Ausgangsdiagnose | Normalbetrieb |
| (1) Eingänge MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2 im Zustand 1 | |||||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMCP0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler | RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1/2 Rot/Grün | RST 1/2 Gelb | STATUS 1/2 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt | AUS | 2- oder 3-malige s Blinken | AUS | AUS | AUS | AUS | Rot | AUS | AUS | Produkt nicht funktionstüchtig ^(1) . |
| Keine interne Konfiguration vorhanden | AUS AUS | AUS | AUS Lang | sa mes Blinken | AUS | AUS | Rot | AUS | AUS | Laden Sie die Konfiguration in den Controller herunter ^(1) . |
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||||
| Modul- oder Knotennummer nicht gültig | AUS AUS | AUS AUS | Schnell | es Blinken | AUS AUS | Rot AUS | AUS AUS | Überprüfen | Sie die | Hardwarekonfiguration und die Klemmen 2 und 3 jedes Erweiterungsmoduls. |
| Modul nicht verfügbar oder nicht bereit | Schne Iles Blinken | AUS AUS | S Schnell | es Blinken | AUS AUS | Rot AUS | AUS AUS | Überprüfen | Sie die | Hardwarekonfiguration und den Zustand jedes Erweiterungsmoduls. |
| Externer Verdrahtungsehler erkannt | EIN AUS | EIN EIN = | Verbunden / AUS | AUS Blinken = Eingang im Fehlerzustand | AUS AUS | AUS AUS | Überprüfen | Sie alle E/A-Verbindungen. | ||
| Interner Fehler erkannt | AUS 2-oder 3-maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | AUS Rot | AUS AUS | Produkt | nicht | funktionstüchtig(1). | ||
| Konfigurationsehler | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | AUS 5-maliges Blinken | Blinken Laden Sie die | Konfiguration in den Controller herunter(1). | |||||
| OSSD-Ausgangsfehler | AUS 4-maliges Blinken | AUS AUS | AUS 4- | maliges Blinken | AUS AUS | Überprüfen Sie die (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheit sausgangs(1). | ||||
| Fehler bei der Kommunikation mit Erweiterungs modul | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | Starter | Sie das | System neu(1). | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||||
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1/2 Rot/Grün | RST 1/2 Gelb | STATUS 1/2 Gelb | Fehlerbehebung |
| Fehler im Erweiterungs modul | AUS EIN | AUS A | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | AUS Starten | Sie das | System neu. Identifizieren Sie das Erweiterungsmodul, das sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach. | ||
| Fehler in Bezug auf Speicherkart e erkannt | AUS 6-maliges Blinken | AUS 6-maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | Wechseln | Sie die | Speicherkarte (siehe Seite 233) aus. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||||
Merkmale des Controllers
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Controllerspezifische Kenndaten | |
| Referenzbeschreibung | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Maximale Anzahl Eingänge 128 | |
| Maximale Anzahl Ausgänge 16 | |
| Maximale Anzahl Erweiterungsmodule (ausgenommen XPSMCMER0002 - XPSMCMER0004) | 14 |
| Maximale Anzahl Erweiterungsmodule mit derselben Modellnummer (ausgenommen XPSMCMER0002 - XPSMCMER0004) | 4 |
| Aktive Einheit (Anz./Beschreibung) | 2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung) | 8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Neustarteingang (Anz./Beschreibung) | 2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) 4 | / zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC |
| Controller zu Controller durch Netzwerkfunktion | Maximal 10 Modular Safety Controller mit einem Abstand bis 100 m (328 ft) zwischen den einzelnen Controllern. |
| Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung) | 2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochDie Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast von 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 5,5 ms, die Testimpulsdauer 100 μs. |
| Statusausgänge Max. Ausgangsstrom | pro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 6.06E-9 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 382 |
| Anschluss an den PC USB 2.0 oder | höher (Hochgeschwindigkeit), keine Isolation.Maximale Kabellänge: 3 m (9.84 ft) |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | |
| Steckplatz für Speicherkarte Ja | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.2
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Beschreibung des Controllers und der Funktionen 65 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 69 | |
| LED-Anzeigen 74 | |
| Merkmale des Controllers 78 |
Beschreibung des Controllers und der Funktionen
Beschreibung
Der XPSMCMC10804• ist ein Modular Safety Controller mit 8 sicherheitsbezogenen Eingängen und 4 sicherheitsbezogenen Festkörperausgängen, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device / Ausgangsschalteinrichtung) verwendet und mithilfe von SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Außerdem kann der Modular Safety Controller über den Baugruppenträgererweiterungsbus mit einer Reihe von Erweiterungsmodulen kombiniert werden.
Weitere Informationen finden Sie im Modular Safety Controller - Bibliotheks- und Programmierhandbuch.
Konfiguration des Controllers: Für die Konfiguration des XPSMCMC10804• Modular Safety Controller ist ein USB-zu-Mini B USB-Konfigurationskabel (Computer zu Controller) erforderlich, das über einen USB 2.0-Port (oder höher) an einen PC angeschlossen werden muss. Der XPSMCMC10804• benötigt die Software SoSafe Configurable für die Konfiguration des Controllers und des Systems.
Optionale Speicherkarte: Eine optionale Backup-Speicherkarte kann im XPSMCMC10804• Modular Safety Controller installiert und zum Speichern der Softwarekonfigurationsparameter verwendet werden.
Eingang RESTART (RST)
Der Signaleingang RESTART (RST) ermöglicht dem Controller XPSMCMC10804• die Prüfung eines EDM-Rückkopplungssignals (Reihe von Kontakten) von externen Schaltvorrichtungen (EDM = External Device Monitoring) und die Überwachung des Hand-/Automatikbetriebs.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Das RESTART-Steuergerät muss außerhalb des Betriebsbereichs an einer Position angebracht werden, von der aus der Betriebs- sowie der zugehörige gesamte Arbeitsbereich gut sichtbar sind.
- Es darf nicht möglich sein, das RESTART-Steuergerät von innerhalb des Betriebsbereichs aus zu betätigen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Betriebsmodus EDM | Restart_fbk | |
| Automatisch Mit K1_K2-Steuerung | ![]() | |
| Ohne K1_K2-Steuerung | ||
| Manuell Mit K1_K2-Steuerung | ![]() | |
| Ohne K1_K2-Steuerung | ||
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMC10804• stehen vier Statusausgänge zur Verfügung. Die Statusausgänge werden mit den Rückmeldungs-/Neustarteingänge der OSSDs gemeinsam verwendet. Zur Nutzung der Statusausgänge muss die entsprechende OSSD-Einrichtung mit automatischem Reset ohne externe Rückmeldungsüberwachung eingesetzt werden. Beispiel: Um den Ausgang STATUS1 (Klemme 7) verwenden zu können, müssen Sie OSSD1 (mithilfe von SoSafe Configurable) mit automatischem Reset und ohne K-Rückmeldungsüberwachung programmieren.
Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge.
WARNING
UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN
Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Ausgang TEST
Die TEST-Ausgänge sind miteinander verknüpft, sodass sie mit den Eingangskreisen des Modular Safety Controller verwendet werden können.
Die TEST-Ausgänge müssen zur Überwachung vorhandener Quer- oder Kurzschlüsse an den Eingängen eingesetzt werden. Durch die Verbindung der Testausgänge kann PL e nach ISO 13849-1 und SILCL 3 nach IEC 62061 erreicht werden.
HINWEIS: Diese Sicherheitsstufen können ebenfalls durch Anwendung anderer Fehlerausschlussvorrichtungen gemäß der Beschreibung in ISO 13849-2 erreicht werden.
HINWEIS: Die Testausgänge eines spezifischen Moduls können nur mit den Eingängen desselben Moduls verbunden werden.
Die maximale Anzahl steuerbarer Eingänge für jede Testausgangsklemme:
- Vier Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMC10804•, XPSMCMMX0802•, XPSMCMMX0804•, XPSMCMDI0800•, XPSMCMDI1200MT•, XPSMCMDI1600•.

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24l Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, wenn dieser mit SoSafe Configurable angemessen konfiguriert wurde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Die vier sicherheitsbezogenen Ausgänge OSSD des Modular Safety Controller sind gegen Kurzschluss geschützt.
Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:
- Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ±20 %)
- Im ausgeschalteten Zustand: 0...2 Veff (Effektivwert)
Der maximale Laststrom von (pro OSSD) beträgt 400 mA. Die minimale Widerstandslast beträgt 60 Ω.
Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.
Die maximale induktive Last beträgt 2.4 μF.
Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.
Es können unterschiedliche Ausgangskonfigurationen (kompatibel mit SoSafe Configurable) festgelegt werden:
- 4 Einzelkanäle (1 sicherheitsbezogener Ausgang pro Kanal mit entsprechendem Rückmeldungseingang).
- 2 Doppelkanäle (2 sicherheitsbezogene Ausgänge mit entsprechendem Rückmeldungseingang pro Kanal).
• 1 Doppelkanal und 2 Einzelkanäle.
Die folgende Tabelle zeigt die mögliche Konfiguration jedes OSSD-Ausgangs:
| Automatisch | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der entsprechende RESTART-Eingang mit Uv verbunden ist (24 VDC ±20 %). |
| Manuell | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv wechselt (24 VDC ±20 %). |
| Überwacht | Der Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv (24 VDC ±20 %) und dann wieder zurück zu 0 VDC wechselt. |
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für den Modular Safety Controller
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 | N C | - | - | - | |
| 3 | N C | - | - | - | |
| 4 0 VDC | PWR - | 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 5 OSSD1 | OSSD 1 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogener Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 6 OSSD2 | OSSD 2 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogener Ausgang 2 | |
| 7 RESTART | T_FBK1/STATUS1 | STATUS 1 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 1 für OSSD1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSD1 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010) | ||||
| 8 RESTART | T_FBK2/STATUS2 | STATUS 2 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 2 für OSSD2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010) | ||||
| 9 OSSD3 | OSSD 3 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogener Ausgang 3 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 10 | OSSD4 | OSSD 4 | Ausgang | Sicherheitsbezogener Ausgang 4 | |
| 11 | RESTART_FBK3/STATUS3 | STATUS 3 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 3 für OSSD3 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010) | ||||
| 12 RESTART_FBK4/STATUS4 | STATUS 4 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 4 für OSSD2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD2 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010) | ||||
| 13 OUT_TEST1 - Ausgan | g | Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in Eingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | ||
| 14 OUT_TEST2 - | |||||
| 15 OUT_TEST3 - | |||||
| 16 OUT_TEST4 - | |||||
| 17 INPUT1 | IN 1 Eingan | g | Sicherheitsbezogen er Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 18 INPUT2 | IN 2 Sicherheitsbezogen | er Eingang 2 | |||
| 19 INPUT3 | IN 3 Sicherheitsbezogen | er Eingang 3 | |||
| 20 INPUT4 | IN 4 Sicherheitsbezogen | er Eingang 4 | |||
| 21 INPUT5 | IN 5 Sicherheitsbezogen | er Eingang 5 | |||
| 22 INPUT6 | IN 6 Sicherheitsbezogen | er Eingang 6 | |||
| 23 INPUT7 | IN 7 Sicherheitsbezogen | er Eingang 7 | |||
| 24 INPUT8 | IN 8 Sicherheitsbezogen | er Eingang 8 | |||
HINWEIS: Das Statusausgangssignal wird mit den Rückmeldungs-/Neustarteingänge der OSSDs gemeinsam verwendet. Zur Nutzung der Statusausgänge muss die entsprechende OSSD-Einrichtung mit automatischem Reset ohne externe Rückmeldungsüberwachung eingesetzt werden.
Beispiel: Um den Ausgang STATUS1 (Klemme 7) verwenden zu können, müssen Sie OSSD1 (mithilfe der Software SoSafe Configurable) mit automatischem Reset und ohne K-Rückmeldungsüberwachung programmieren.
Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller
Der folgende interne Verdrahtungsplan illustriert den Unterschied zwischen der 1-Kanal- und 2-Kanal-Logik im Modul:

flowchart
graph TD
A["PWR"] --> B["μ1/μ2"]
B --> C["Ch1"]
B --> D["Ch2"]
C --> E["(μ1)"]
C --> F["(μ2)"]
D --> G["(μ1)"]
D --> H["(μ2)"]
E --> I["OSSD1"]
F --> J["OSSD2"]
G --> K["OSSD4"]
H --> L["OSSD3"]
M["FBK1"] --> B
N["FBK3"] --> B
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#9cf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#cfc,stroke:#333
style E fill:#fcc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#cff,stroke:#333
style J fill:#cff,stroke:#333
style K fill:#cff,stroke:#333
style L fill:#cff,stroke:#333

flowchart
graph TD
A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
B --> C["Ch1"]
B --> D["Ch2"]
B --> E["Ch3"]
B --> F["Ch4"]
C --> G["(μ1) (μ2)"]
D --> H["(μ1) (μ2)"]
E --> I["(μ1) (μ2)"]
F --> J["(μ1) (μ2)"]
G --> K["OSSD1"]
H --> L["OSSD1"]
I --> M["OSSD1"]
J --> N["OSSD1"]
K --> O["OSSD2"]
L --> P["OSSD2"]
M --> Q["OSSD2"]
N --> R["OSSD2"]
O --> S["OSSD3"]
P --> T["OSSD3"]
Q --> U["OSSD3"]
R --> V["OSSD3"]
S --> W["OSSD3"]
T --> X["OSSD3"]
U --> Y["OSSD3"]
V --> Z["OSSD4"]
W --> AA["OSSD4"]
X --> AB["OSSD4"]
Y --> AC["OSSD4"]
Z --> AD["OSSD3"]


2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMC10804:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMC10804• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

(1) Mit dem Funktionsbaustein OSSD EDM verbundene Kontakte
(2) Mit dem Funktionsbaustein USER RESTART MANUAL, USER RESTART MONITORED or MACRO RESTART MANUAL, MACRO RESTART MONITORED verbundene Kontakte
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMC10804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1-4 Rot/Grün /Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN | EIN EIN | EIN EIN | Rot EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS AUS | AUS E | N (max. | 1 Sek.) | EIN (max. 1 Sek.) | AUS Rot | AUS | Speicherkarte erkannt | |
| AUS AUS | AUS 5- | maliges | Blinken | 5-maliges Blinken | AUS Rot | AUS Schreiben/Laden | eines Projekts in die / aus der Speicherkarte | |
| EIN AUS | AUS EIN = | Verbunden AUS = Nicht verbunden | EIN Entspricht dem Eingangszustand | Ausgangszustand : Rot = 0 Grün = 1 Ein, gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine Rückmeldung | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb | ||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMC10804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler | RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt | AUS 2- | oder 3-maliges Blinken -periodisch | AUS | AUS | AUS | AUS | Rot | AUS | Produkt nicht funktionstüchtig ^(1) . |
| Konfigurations fehler | AUS AU | S AU | S Langsames Blinken | AUS | AUS | Rot AUS | Laden Sie die Konfiguration in den Controller herunter ^(1) . | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||||
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | COM Orange | EN Blau | IN 1-8 Gelb | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Erweiterungs modul- oder Knotennummer nicht gültig | AUS AUS | S AUS S | Schnell | es Blinken | AUS AUS | Rot AUS | Überprüfen Sie die | Hardwarekonfiguration und die Klemmen 2 und 3 jedes Erweiterungsmoduls. | |
| Erweiterungs modul nicht gefunden oder nicht bereit | Schnelles Blinken | AUS AUS | Schnelles Blinken | es Blinken | AUS AUS | Rot AUS | Überprüfen Sie die | Hardwarekonfiguration und den Zustand jedes Erweiterungsmoduls. | |
| Externer Verdrahtungsfehler erkannt | EIN AUS | EIN EIN = | Verbunden AUS = Nicht verbunden | EIN Blinken = Eingang im Fehlerzu stand | Ausgangszustand: Rot = 0 Blinken, gelb = Keine Rückmeldung | Verweis auf den Zustand des Statusausgangs | Überprüfen Sie alle E/A-Verbindungen. | ||
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4- | maliges periodisches Blinken, wieder holt | AUS AUS | AUS AUS | AUS 4- | maliges Blinken (nur zugehörige LED) | AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) . | ||
| Überlast an OSSD / Mit 24 VDC verbundene OSSD-Last erkannt | E I | N | A U S | E I N szustand | Blinken, rot (nur zugehörige LED) | U Verweis auf den Zustand des Statusausgangs | Überprüfen Sie die N Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) . | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Erweiterungs modul | AUS 5- | maliges periodisches Blinken, wieder holt | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | AUS Starten | Sie das | System neu(1). | |
| Erweiterungs modulfehler erkannt | AUS EIN | AUS AUS | AUS AUS | AUS AUS | AUS Führen Sie einen | Neustart des Systems durch.Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffeneErweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach. | |||
| Fehler in Bezug auf Speicherkarte erkannt | AUS 6- | maliges periodisches Blinken, wieder holt | AUS 6- | maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | Wechseln Sie die | Speicherkarte (siehe Seite 233) aus. | |
| Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkannt | EIN AUS | EIN AUS | Eingan | gszust and | EIN Ausgangszustand | Blinken | Prüfen Sie die Verdrahtung des STATUS-Ausgangs(1). | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||||
Merkmale des Controllers
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.
Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Controllerspezifische Kenndaten | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Montage DIN-Schienenmontage mit Verriegelungsbügel | |
| Max. Anzahl Eingänge eines vollständigen MCM-Systems | 128 |
| Max. Anzahl sicherheitsbezogener OSSD-Ausgänge eines vollständigen MCM-Systems | 32 |
| Max. Anzahl Erweiterungsmodule (ausgenommen XPSMCMER0002 und XPSMCMER0004) | 14 |
| Max. Anzahl Erweiterungsmodule derselben Modellnummer (ausgenommen XPSMCMER0002 und XPSMCMER0004) | 4 |
| Sicherheitsbezogener Eingang (Anz./Beschreibung) | 8 /Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung) | 4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster. |
| Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung) | 4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) 4 | /Für Querschluss-/Kurzschlussüberwachung - Höchststrom 100 mA,Nennspannung 24 VDC. |
| Controller zu Controller durch Netzwerkfunktion | Maximal 10 Modular Safety Controller mit einem Abstand bis 100 m (328 ft) zwischen den einzelnen Controllern. |
| Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD) | 4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast von 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und der Verlust der Leiterkontinuität erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms, die Testimpulsdauer 100 μs. |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour) | 1.35E-08 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 161 |
| Anschluss an den PC USB 2.0 oder | höher (Hochgeschwindigkeit), keine Isolation.Maximale Kabellänge: 3 m (9.84 ft) |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,155 kg (5.46 oz) | |
| Steckplatz für Speicherkarte Ja | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.3
Analoges Eingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 82 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 84 | |
| LED-Anzeigen 88 | |
| Merkmale des Moduls XPSMCMAI0400• 93 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Beim XPSMCMAI0400• handelt es sich um ein analoges Eingangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMAI0400• kann nur mit dem XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert werden. Der XPSMCMAI0400• stellt bis zu 4 Einkanal- oder 2 Doppelkanal-Analogeingänge mit Sicherheitsfunktion bereit. Jeder der 4 Kanäle ist potenzialgetrennt und muss mit der Software SoSafe Configurable als Spannungs- oder Stromeingang konfiguriert werden.
Der XPSMCMAI0400• unterstützt eine breite Palette von Analogsensoren (in der Regel in einer redundanten Konfiguration), wie z. B.:
• Temperatursensoren
- Pegelsensoren
- Lastzelle
- Positionsensoren
- usw.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
XPSMCMAI0400• kann bis zu vier externe sicherheitsbezogene Ein-/Ausgänge für externe Stromsensoren bereitstellen. Jeder Kanal des XPSMCMAI0400• kann Sensoren mit 24 VDC / 30 mA (max. Laststrom) versorgen.
Die analogen Sicherheitseingänge ermöglichen die Verbindung von Wandlern mit:
- sicherheitsbezogenen, analogen Stromsignalen 0...20 mA oder 4...20 mA (Auswahl in SoSafe Configurable): IN S1/OUT S1, IN S2/OUT S2, IN S3/OUT S3, IN S4/OUT S4.
Ein-/Ausgänge für Spannungssensoren
NEG_S1/POS_S1, NEG_S2/POS_S2, NEG_S3/POS_S3, NEG_S4/POS_S4
XPSMCMAI0400• kann bis zu vier externe Ein-/Ausgänge für externe Spannungssensoren bereitstellen. Jeder Kanal des XPSMCMAI0400• kann Sensoren mit 24 VDC / 30 mA versorgen.
Die analogen Sicherheitseingänge ermöglichen die Verbindung von Wandlern mit:
- sicherheitsbezogenen, analogen Spannungssignalen 0...10 VDC (Auswahl in SoSafe Configurable):
NEG_S1/POS_S1, NEG_S2/POS_S2, NEG_S3/POS_S3, NEG_S4/POS_S4.
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMAI0400•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | ng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR0 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC P | WR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 9 24VDC_S1 | CH1 Ausgan | g | Anschlüsse Sensor 1 | Isolierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 1 | |
| 10 | IN_S1 | Eingang | Eingang 0/20-mA-Sensor 1(1) | ||
| NEG_S1 | Eingang | Negativer Eingang 0/10-V-Sensor 1(2) | |||
| 11 | OUT_S1 | Ausgang | Ausgang 0/20-mA-Sensor 1(1) | ||
| POS_S1 | Eingang | Positiver Eingang 0/10-V-Sensor 1(2) | |||
| 12 | 0 VDC_S1 | Ausgang | Isolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 1 | ||
| (1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2. | |||||
| 13 24VDC | S3 CH 3 Ausgan | g | Anschlüsse Sensor 3 | solierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 3 | |
| 14 IN_S3 | Eingan | g | Eingang 0/20-mA-Sensor 3^(1) | ||
| NEG_S3 Eingan | g | Negativer Eingang 0/10-V-Sensor 3^(2) | |||
| 15 OUT_S3 | Ausgan | g | Ausgang 0/20-mA-Sensor 3^(1) | ||
| POS_S3 Eingan | g | Positiver Eingang 0/10-V-Sensor 3^(2) | |||
| 16 0 VDC | S3 Ausgan | g | Isolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 3 | ||
| 17 24VDC | S2 CH2 Ausgan | g | Anschlüsse Sensor 2 | solierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 2 | |
| 18 IN_S2 | Eingan | g | Eingang 0/20-mA-Sensor 2^(1) | ||
| NEG_S2 Eingan | g | Negativer Eingang 0/10-V-Sensor 2^(2) | |||
| 19 OUT_S2 | Ausgan | g | Ausgang 0/20-mA-sensor 2^(1) | ||
| POS_S2 Eingan | g | Positiver Eingang 0/10-V-Sensor 2^(2) | |||
| 20 0 VDC | S2 Ausgan | g | Isolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 2 | ||
| (1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2. | |||||
| 21 24VDC_S4 CH 4 Ausgan | g | Anschüsse Sensor 4 | Isolierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 4 | ||
| 22 IN_S4 Eingan | g | Eingang 0/20-mA-Sensor 4^(1) | |||
| NEG_S4 Eingan | g | Negativer Eingang 0/10-V-Sensor 4^(2) | |||
| 23 OUT_S4 Ausgan | g | Ausgang 0/20-mA-sensor 4^(1) | |||
| POS_S4 Eingan | g | Positiver Eingang 0/10-V-Sensor 4^(2) | |||
| 24 0 VDC_S4 Ausgan | g | Isolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 4 | |||
| (1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2. | |||||
Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMAI0400•
Analogsignale sind empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störsignalen. Eine Störung kann unzuverlässige analoge Signalwerte und ein unerwartetes Verhalten des Moduls zur Folge haben.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verwenden Sie geschirmte Kabel für die Verbindung von Analoggerätn und stellen Sie sicher, dass die Kabelschirme an beiden Kabelenden an der Schutzerde (Masse) abgeschlossen werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Weitere Informationen finden Sie unter Best Practices für die Verdrahtung(siehe Seite 38).
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMAI0400• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | CH 1-4 Rot / Grün | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN | Rot Eingeschaltet - Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS = | Normalbetrieb EIN = Anomalie an Messkanal erkannt | Codierte Knotenadresse (siehe Seite 82) | AUS rot, AUS grün = Kanal nicht konfiguriert AUS rot, EIN grün (nur zugehörige LED) = Kanal konfiguriert | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMAI0400• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | CH 1-4 Rot/Grün | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS Codierte Knotena dresse (siehe Seite 82) | Starten Sie Prüfen Sie | AUS Produkt nicht funktionstüchtig(1). | ||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 3-maliges Blinken | AUS AUS | version nicht kompatibel mit 1). | |||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | das System neu(1). | |||
| Fehler an einem anderen Modul oder Controller erkannt | AUS EIN | AUS AUS Führen Sie einen | Neustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1). | |||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse erkannt | AUS 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS Ändern Sie die Knotenadresse des Geräts (siehe Seite 82). | |||
| Ungültige Konfiguration erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | die | Systembusverbindung(1). | ||
| Kanal als Einzelkanal oder überhaupt nicht konfiguriert | ||||||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||
| Überlast an Sensorversorgung erkannt | EIN AUS | EIN Codierte | Knotena dresse (siehe Seite 82) | 1-maliges rotes Blinken alle 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | |
| Überlastfehler an Eingangskanal erkannt | EIN AUS | EIN 1-maliges | rotes Blinken alle 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | ||
| Gelesenen Wert über Schwellenwert erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte. | ||
| Gelesenen Wert unter Schwellenwert erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte. | ||
| Getrennten Sensor erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | ||
| Kanal als redundantter Kanal konfiguriert (zwei Sensoren angeschlossen), Zustände:1. Überlast an Sensorversorgung / Überlast an Eingangskanal / Gelesener Wert über Schwellenwert / Gelesener Wert unter Schwellenwert / Getrennter Sensor:Wenn einer dieser Diagnosezustände an einem Kanal erkannt wird:Die rote LED des betroffenen Kanals blinkt.Die rote LED des anderen Kanals bleibt EIN (kein Blinken).Wenn einer der oben aufgeführten Diagnosezustände gleichzeitig an beiden Kanälen erkannt wird:Die rote LED des zweiten Kanals blinkt.Die rote LED des ersten Kanals bleibt EIN (kein Blinken).2. Gelesener Wert von Doppelsensor außerhalb des Toleranzbereichs: Beide LEDs des Kanalpaar blinken. | ||||||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||
| Überlast an Sensorversorgung erkannt | EIN AUS | EIN Codierte | Knotena dresse (siehe Seite 82) | 1-maliges rotes Blinken alle 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | |
| Überlastfehler an Eingangskanal erkannt | EIN AUS | EIN 1-maliges | rotes Blinken alle 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | ||
| Gelesenen Wert über Schwellenwert erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte. | ||
| Gelesenen Wert unter Schwellenwert erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte. | ||
| Getrennten Sensor erkannt | EIN AUS | EIN 3-maliges | schnelles rotes Blinken und Pause von 600 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. | ||
| Gelesenen Wert von Sensorpaar außerhalb des Toleranzbereichs erkannt | EIN AUS | EIN 1-maliges | rotes Blinken alle 100 ms | Prüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||
HINWEIS: Ziehen Sie die Tabelle (siehe Seite 93) mit den modulspezifischen Merkmalen heran, um den Überlastzustand der isolierten Kanalspannungsversorgung zu prüfen.
Merkmale des Moduls XPSCMCAI0400•
Beschreibung
| Modulspezifische Merkmale | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Montage DIN-Schienenmontage mit | Verriegelungsbügel |
| Bemessungsspannung 24 VDC ± 20 % | |
| Kanäle (Anz./Beschreibung) 4 / isoliert (500 VDC) zwischen Kanälen und zwischen Kanälen und Steuerelektronik.Jeder Kanal kann als Spannungs- oder Stromeingang konfiguriert werden. | |
| Diagnose | |
| Erkennung einer Überlast der isolierten Sensorversorgung (wenn der Sensor über 30 mA bezieht) | Ja mit aktivem Schutz (1). |
| Erkennung von Überspannung/Überstrom am Eingang | Ja mit aktivem Schutz (1). |
| Erkennung eines getrennten Drahts | Ja |
| Erkennung einer Schwellenüberschreitung/-unterschreitung | Ja |
| Erkennung einer Nichtübereinstimmung zwischen redundanten Kanälen | Ja |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 1,53E-8 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 106 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,164 kg (5.78493 oz) | |
| (1) Bei Erkennung dieses Zustands wird die Spannungsversorgung des Sensors 1 Sekunden lang aus- und anschließend wieder eingeschaltet. Das Aus- und Wiedereinschalten der Spannungsversorgung wird fortgesetzt, bis der Überstromzustand behoben wurde. | |
| Modulspezifische Stromeingänge | |
| Nennbereich | 0 bis 20 mA / 4 bis 20 mA |
| Vom Benutzer auswählbare zulässige Stromgrenzen | 0 bis 23 mA (bei Auswahl von 0 bis 20 mA),2,5 bis 23 mA (bei Auswahl von 4 bis 20 mA) |
| Digitale Auflösung 16 | |
| Auflösungswert 381 nA | |
| Abtastrate (Abfragewerte pro Sekunde) | Vom Benutzer auswählbar. Zulässige Werte: 2.5, 5, 10, 16.6, 20, 50, 60, 100, 200, 400, 800, 1000, 2000, 4000 |
| Eingangsimpedanz 200 Ω | |
| Maximaler Eingangsstrom 23 mA | |
| Modulspezifische Spannungseingänge | |
| Bereich 0 bis 10 VDC | |
| Vom Benutzer auswählbare zulässige Spannungsgrenzen | 0 bis 11,5 VDC |
| Digitale Auflösung 16 | |
| Auflösungswert 152 μV | |
| Abtastrate (Abfragewerte pro Sekunde) | Vom Benutzer auswählbar. Zulässige Werte: 2.5, 5, 10, 16.6, 20, 50, 60, 100, 200, 400, 800, 1000, 2000, 4000 |
| Eingangsimpedanz 250 kΩ | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.4
Eingangserweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und XPSMCMDI1600x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 96 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 97 | |
| LED-Anzeigen 99 | |
| Merkmale des Moduls 101 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei den Modulen XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600• handelt es sich um Eingangserweiterungsmodule für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMDI0800• bietet 8 sicherheitsbezogene Eingänge und das Modul XPSMCMDI1600• bietet 16 sicherheitsbezogene Eingänge.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Ausgang TEST
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel
Anschlussbezeichnungen für die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600•
Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMDI1600• sind identisch mit 8 weiteren Eingängen an den Klemmen 17 bis 24.
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_ADDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |||
| 3 NODE_ADDR1 ADDR1 | |||||
| 4 0 VDC PWR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 5 INPUT1 | IN 1 Eingan | gSicherheitsbezogene R Eingang 1 | Sicherheitsbezogene R Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 6 INPUT2 | IN 2 | sicherheitsbezogene R Eingang 2 | |||
| 7 INPUT3 | IN3 | sicherheitsbezogene R Eingang 3 | |||
| 8 INPUT4 | IN4 | sicherheitsbezogene R Eingang 4 | |||
| 9 OUT_TEST1 - Ausgan | g | Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in Eingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | ||
| 10 OUT_TEST2 - | |||||
| 11 OUT_TEST3 - | |||||
| 12 OUT_TEST4 - | |||||
| 13 | INPUT5 | IN 5 | Eingang | Sicherheitsbezogene R Eingang 5 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 14 | INPUT6 | IN 6 | Sicherheitsbezogene R Eingang 6 | ||
| 15 | INPUT7 | IN 7 | Sicherheitsbezogene R Eingang 7 | ||
| 16 | INPUT8 | IN 8 | Sicherheitsbezogene R Eingang 8 | ||
Verdrahtungsplanbeispiel für die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600•
Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMDI1600• sind identisch mit 8 weiteren Eingängen an den Klemmen 17 bis 24.

flowchart
graph TD
A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc GND"]
B --> C["24 Vdc Light Curtain"]
D["Emergency Stop"] --> E["1"]
D --> F["2"]
D --> G["3"]
D --> H["4"]
D --> I["5"]
D --> J["6"]
D --> K["7"]
D --> L["8"]
D --> M["9"]
D --> N["10"]
D --> O["11"]
D --> P["12"]
Q["XPSMCMDI0800"] --> R["INPUT1"]
Q --> S["INPUT2"]
Q --> T["INPUT3"]
Q --> U["INPUT4"]
Q --> V["OUT_TEST1"]
Q --> W["OUT_TEST2"]
Q --> X["OUT_TEST3"]
Q --> Y["OUT_TEST4"]
R --> Z["INPUT5"]
R --> AA["INPUT6"]
R --> AB["INPUT7"]
R --> AC["INPUT8"]
Z --> AD["13"]
Z --> AE["14"]
Z --> AF["15"]
Z --> AG["16"]
Z --> AH["17"]
Z --> AI["18"]
Z --> AJ["19"]
Z --> AK["20"]
Z --> AL["21"]
Z --> AM["22"]
Z --> AN["23"]
Z --> AO["24"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht


Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDI0800• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMDI1600• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | IN 1 bis 8 (16) Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS / EIN = Verdrahtungsfehler erkannt | Codierte Knotenadresse (siehe Seite 96) | Eingangszustand Blinken = Eingang im Fehlerzustand | Normalbetrieb | |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMDI0800• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMDI1600• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | IN 1 bis 8 (16) Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder | 3-maliges Blinken | AUS AUS | Produkt nicht funktionstüchtig ^(1) . | |
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges | Blinken | AUS 5-maliges Blinken | Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) . |
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges | Blinken | AUS AUS | Starten Sie das System neu ^(1) . | |
| Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkannt | AUS EIN A | US AUS Starten Sie das System neu. | Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach. | ||
| Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden. | AUS 5-maliges | Blinken AUS Ändern | Sie die Knotenadresse(siehe Seite 96) des Geräts. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung
GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMCMDI0800• XPSMCMDI1600• | ||
| Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Knotenadresse (Anz./Beschreibung) | 2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ. | |
| Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung) | 8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ. | 16 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) | 4 / zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC | |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 5.75E-9 7.09E-9 | |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 474 402 | |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.5
Eingangserweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 104 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 105 | |
| LED-Anzeigen 107 | |
| Merkmale des Moduls 109 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei dem Modul XPSMCMDI1200MT• handelt es sich um ein Eingangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMDI1200MT• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMDI1200MT• bietet 12 sicherheitsbezogene Eingänge.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Ausgang TEST
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDI1200MT•
| Klemme Signal LED Typ Beschreibung | Betrieb | ||||
| 1 24 VDC PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 2 NODE_ADDR0 ADDR0 Eingang Knotenauswahl | Eingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||||
| 3 NODE_ADDR1 ADDR1 | |||||
| 4 | 0 VDC | PWR | - | 0-VDC-Spannungsversorgung | - |
| 5 INPUT1 | IN1 | Eingang | Sicherheitsbezogener Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 6 INPUT2 | IN2 | Sicherheitssbezogener Eingang 2 | |||
| 7 INPUT3 | IN3 | Sicherheitssbezogener Eingang 3 | |||
| 8 INPUT4 | IN4 | Sicherheitssbezogener Eingang 4 | |||
| 9 OUT_TEST1 - | Ausgang | Testausgang zurErkennung von Kurz-/Querschlüssen inEingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | ||
| 10 | OUT_TEST2 | ||||
| 11 | OUT_TEST3 | ||||
| 12 | OUT_TEST4 | ||||
| 13 | INPUT5 | IN5 | Eingang | Sicherheitsbezogener Eingang 5 | Eingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 14 | INPUT6 | IN6 | Sicherheitsbezogener Eingang 6 | ||
| 15 | INPUT7 | IN7 | Sicherheitsbezogener Eingang 7 | ||
| 16 | INPUT8 | IN8 | Sicherheitsbezogener Eingang 8 | ||
| 17 | OUT_TEST5 | - | Ausgang | Testausgang zurErkennung von Kurz-/Querschlüssen inEingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. |
| 18 | OUT_TEST6 | ||||
| 19 | OUT_TEST7 | ||||
| 20 | OUT_TEST8 | ||||
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 21 INPUT9 | IN9 Eingang Sicherheitsbezogene | r Eingang 9 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 22 INPUT10 | IN10 Sicherheitsbezogene | r Eingang 10 | |||
| 23 INPUT11 | IN11 Sicherheitsbezogene | r Eingang 11 | |||
| 24 INPUT12 | IN12 Sicherheitsbezogene | r Eingang 12 | |||
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMDI1200MT•

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDI1200MT• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | IN 1 bis 12 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | EIN = Verdrahtungsfehler erkannt | Codierte Knotenadresse (siehe Seite 104) | Eingangszustand Blinken = Eingang im Fehlerzustand | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert |
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMDI1200MT• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | IN 1 bis 12 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt AUS 2- oder | 3- | maliges Blinken | AUS AUS | Produkt nicht funktionstüchtig ^(1) . | |
| Kompatibilitätsfehler erkannt AUS | 5-maliges | Blinken | AUS 5- | maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) . |
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges | Blinken | AUS AUS | Starten Sie das System neu ^(1) . | |
| Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkannt | AUS EIN AUS | AUS AUS Starten Sie das System neu. | Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach. | ||
| Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden. | AUS 5-maliges | Blinken AUS Ändern Sie die K | knotenadresse (siehe Seite 104) NODE ADDR des Geräts. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung
GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | |
| Referenzbeschreibung | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Knotenadresse (Anz./Beschreibung) | 2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung) | 12 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) 8 | / zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 3.24E-9 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.6
Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMD0002x und XPSMCMD0004x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 111 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 112 | |
| LED-Anzeigen 117 | |
| Merkmale des Moduls 120 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei den Modulen XPSMCMD00002• und XPSMCMD00004• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Die Module XPSMCMD00002• und XPSMCMD00004• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMD00002• bietet 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 2 Statusausgänge. Das Modul XPSMCMD00004• bietet 4 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 4 Statusausgänge.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 53).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDO0002•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 | 0 VDC | PWR | - | 0-VDC-Spannungsversorgung | - |
| 5 OSSD1_A | OSSD 1 | Ausgang | g 1_ | Sicherheitsbezogener Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 6 | OS S | ||||
| 7 | RESTART1 | RST 1 | Eingang | Feedback/Neustart 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 8 | OUT_STATUS 1 | STATUS 1 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 9 OSSD2_A | OSSD 2 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogener Ausgang 2 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 10 | OSSD2_B | ||||
| 11 | RESTART2 | RST 2 | Eingang | Feedback/Neustart 2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 12 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 13 | 24 VDC - | - 24-VDC- | Spannungsversorgung | OSSD1/2-Spannungsversorgung | |
| 14 | N.C. | - | - | - | - |
| 15 | 0 VDC | - | - | 0-VDC-Spannungsversorgung | - |
| 16 | N.C. | - | - | - | - |
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD0004•
| Terminal Signal LED Typ Beschreibung Betrieb | |||||
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingang Knoten auswahl Eingang vom Typ 3 nach EN | ||||
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC | PWR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 5 | OSSD1_A | OSSD 1 | Ausgang | Sicherheitsbezogener Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%). |
| 6 | OSSD1_B | ||||
| 7 | RESTART1 | RST 1 | Eingang | Feedback/Neustart 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 8 OUT_STATUS 1 | STATUS 1 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | |
| 9 | OSSD2_A | OSSD 2 | Ausgang | Sicherheitsbezogener Ausgang 2 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%). |
| 10 | OSSD2_B | ||||
| 11 | RESTART2 | RST 2 | Eingang | Feedback/Neustart 2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 12 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 13 | 24 VDC -- 24-VDC- | Spannungsversorgung | OSSD1/2-Spannungsversorgung | ||
| 14 | 24 VDC -- 24-VDC- | Spannungsversorgung | OSSD3/4-Spannungsversorgung | ||
| 15 | 0 VDC | -- 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 16 | |||||
| 17 | OSSD4_A | OSSD 4 | Ausgang | Sicherheitsbezogener Ausgang 4 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%). |
| 18 | OSSD4_B | ||||
| 19 | RESTART4 | RST 4 | Eingang | Feedback/Neustart 4 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Terminal | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 20 OUT_STAT | STATUS4 STATUS | 4 Ausgang | Konfigurierbarer | Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 21 OSSD3 | A OSSD 3 Ausgang | Sicherheitsbezogener | Ausgang 3 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 22 OSSD3 | B | ||||
| 23 | RESTART3 | RST 3 | Eingang | Feedback/Neustart 3 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 24 OUT_STAT | STATUS3 | STATUS 3 | Ausgang Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | |
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMD0002•
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0002•:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0002• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XP SMCMDO0004•
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004•:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMD0004• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht


Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0002• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMD0004• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 1/2 Orange | OSSD 1/2 (4) Rot/Grün | RST 1/2 (4) Gelb | STATUS 1/2 (4) Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN RED | EIN EIN | EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | EIN = Verdrahtungsfehler erkannt | Codierte Knotenadresse (siehe Seite 111) | Ausgangs zustand: Rot = 0 Grün = 1 | EIN = Warten auf Neustart Blinken = Keine Rückmeldung | Ausgangsdia gnose | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert |
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0002• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMD0004• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | OSSD 1/2 (4) Rot/Grün | RST 1/2 (4) Gelb | STATUS 1/2 (4) Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- | oder 3-maliges Blinken | AUS Rot | AUS AUS | Produkt nicht | funktionstüchtig ^(1) . | |
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS 5- | maliges Blinken Firmwareversion nicht | kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) . | ||
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4- | maliges Blinken | AUS 4- | maliges Blinken | AUS AUS | Überprüfen Sie | die (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheitsausgangs ^(1) . |
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | Starten Sie | das System | neu ^(1) . |
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
| Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkannt | AUS E | N AUS AU | S AUS | AUS Starten | Sie das System | neu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach. | |
| Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden. | AUS 5- | maliges Blinken | AUS AUS AU | US Ändern | Sie die | Knotenadresse (siehe Seite 111) des Geräts. | |
| Keine Spannung an OSSD 3,4 erkannt (nur MO4) | EIN AU | S EIN Blin | ken rot | Blinken Ausgangszus | tand | Verbinden Sie Pin 13 und 14 mit der Spannungsversorgung. | |
| Fehler am Knotenerkennungss chaltkreis erkannt | AUS 3- | maliges Blinken | AUS AU | US AUS AU | Produkt nicht | funktionstüchtig ^(1) . | |
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMCMDO0002• XPSMCMDO0004• | |
| Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Knotenadresse (Anz./Beschreibung) | 2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Neustarteingang (Anz./Beschreibung) | 2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster |
| Modulspezifische Merkmale XPSM | MCMD0002• XPSMCMD0004• | |
| Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung) | 2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hoch | 4 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hoch |
| Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Zur Erkennung von Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen wird eine Leitungsüberwachung mithilfe eines Ausgangsimpulses an jedem Kanal durchgeführt. Der Ausgangsimpuls wird alle 5,5 ms mit einem Impuls von 100 Mikrosekunden generiert. | ||
| Statusausgänge Max. Ausgangsstrom pro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. | ||
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 3.16E-9 3.44E-9 | |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 954 686 | |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.7
Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO00042Ax
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 123 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 125 | |
| LED-Anzeigen 130 | |
| Merkmale des Moduls XPSMCMDO00042A• 134 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei dem Modul XPSMCMD00042A• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Der XPSMCMD00042A• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMD00042A• stellt 4 sicherheitsbezogene Festkörperausgänge mit Hochstrom bereit, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device / Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 8 SIL 1/PL c-Statusausgänge.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | ||
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | ||
| KNOTEN 1 24 VDC | 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | ||
| KNOTEN 3 24 VDC | 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | ||
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, wenn dieser mit SoSafe Configurable angemessen konfiguriert wurde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Bei Verwendung des XPSMCMD000042A• mit einem Ausgangsstrom von insgesamt > 5 A, trennen Sie die nebenliegenden Module durch Zwischenschaltung eines Steckverbinders XPSMCMCN0000SG.
Nur eine Seite des Moduls XPSMCMD00042A• darf frei bleiben. Das bedeutet, für die Montage des Moduls an einer oder beiden Enden der physischen Konfiguration ist kein Steckanschluss erforderlich. Die innerhalb der physischen Konfiguration montierten Module benötigen an der einen oder anderen Seite einen Steckverbinder, aber nicht an beiden.
⚠️ WARNING
ÜBERHITZUNG UND FEUER
Trennen Sie nebeneinander liegende XPSMCMDO00042A•-Module durch Zwischenschaltung eines Steckverbinders XPSMCMCN0000SG voneinander oder stellen Sie sicher, dass es sich um das erste und/oder letzte Modul in der physischen Konfiguration handelt.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
XPSMCMDO00042A• stellt 4 1-Kanal-Sicherheitsausgänge mit höherem Strom zur Auswahl (max. 2 A pro Kanal).
Es können unterschiedliche Ausgangskonfigurationen (kompatibel mit SoSafe Configurable) festgelegt werden:
- 4 Einzelkanäle (1 sicherheitsbezogener Ausgang pro Kanal mit entsprechendem Rückmeldungseingang).
- 2 Doppelkanäle (2 sicherheitsbezogene Ausgänge mit entsprechendem Rückmeldungs-eingang pro Kanal).
• 1 Doppelkanal und 2 Einzelkanäle.
HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb des OSSD 1,2,3,4 zu gewährleisten, müssen Sie die Klemmen 1 und 14 mit der Uv-Spannungsversorgung (24 VDC ± 20 %) verbinden.
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD00042A•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb | |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |||
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | |||||
| 4 0 VDC P | WR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 5 RESTART | T_FBK1 | RST 1 | Eingan | g | Feedback/Neustart 1 für OSSD1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 6 RESTART | T_FBK2 | RST 2 | Eingan | g | Feedback/Neustart 2 für OSSD2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 7 RESTART | T_FBK3 | RST 3 | Eingan | g | Feedback/Neustart 3 für OSSD3 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 8 RESTART | T_FBK4 | RST 4 | Eingan | g | Feedback/Neustart 4 für OSSD4 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 9 OSSD1 | OSSD1 | Ausgang | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 10 | OSSD2 | OSSD2 Ausgang | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 2 | ||
| 11 | OSSD3 | OSSD 3 | Ausgang | Sicherheitsbezogen er Ausgang 3 | ||
| 12 | OSSD4 | OSSD 4 | Ausgang | Sicherheitsbezogen er Ausgang 4 | ||
| 13 | - | - | - | - | - | |
| 14 | 24 VDC PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 15 | - | - | - | - | - | |
| 16 | - | - | - | - | - | |
| 17 OUT_ST | STATUS1 STATUS 1 Ausgan | g | KonfigurierbarerAusgang 1 | KonfigurierbarerAusgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||
| 18 OUT_ST | STATUS2 STATUS 2 Konfigurierbarer | Ausgang 2 | ||||
| 19 OUT_ST | STATUS3 STATUS 3 Konfigurierbarer | Ausgang 3 | ||||
| 20 OUT_ST | STATUS4 STATUS 4 Konfigurierbarer | Ausgang 4 | ||||
| 21 OUT_ST | STATUS5 STATUS 5 Konfigurierbarer | Ausgang 5 | ||||
| 22 OUT_ST | STATUS6 STATUS 6 Konfigurierbarer | Ausgang 6 | ||||
| 23 OUT_ST | STATUS7 STATUS 7 Konfigurierbarer | Ausgang 7 | ||||
| 24 OUT_ST | STATUS8 STATUS 8 Konfigurierbarer | Ausgang 8 | ||||
Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller
Der folgende interne Verdrahtungsplan illustriert den Unterschied zwischen der 1-Kanal- und 2-Kanal-Logik im Modul:

flowchart
graph TD
subgraph Left_Circuit
A["PWR"] --> B["μ1/μ2"]
B --> C["Ch1"]
B --> D["Ch2"]
B --> E["Ch3"]
B --> F["Ch4"]
C --> G["OSSD1"]
C --> H["OSSD2"]
D --> I["OSSD3"]
E --> J["OSSD4"]
F --> K["OSSD5"]
L["FBK1"] --> B
M["FBK2"] --> B
N["FBK3"] --> B
O["+24"] --> B
P["(μ1)"] --> Q["(μ2)"]
R["(μ1)"] --> S["(μ2)"]
end
subgraph Right_Circuit
T["PWR"] --> U["μ1/μ2"]
U --> V["Ch1"]
U --> W["Ch2"]
U --> X["Ch3"]
U --> Y["Ch4"]
V --> Z["(μ1)"] --> AA["(μ2)"]
AB["(μ1)"] --> AC["(μ2)"]
AD["OSSD1"] --> AE["(μ1)"]
AF["OSSD2"] --> AG["(μ2)"]
end
style Left_Circuit fill:#f9f,stroke:#333
style Right_Circuit fill:#bbf,stroke:#333

2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.

1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO00042A:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMD00042A• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDO00042A• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | OSSD 1-4 Rot/Grün | RST 1-4 Gelb | STATUS 1-8 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN | Rot EIN | EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AU | US Codierte Knotenadresse (siehe Seite 123) | Rot = Ausgangs AUS Grün = Ausgang EIN | EIN = Warten auf Neustart Blinken = Keine Rückmeldung | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb | |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD00042A• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR Orange | OSSD 1-4 Rot/Grün | RST 1-4 Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt | AUS 2- | oder 3-maliges Blinken | AUS Co | dierte Knotenadresses maliges (siehe Seite 123) | Rot AUS A | US Produkt nicht | funktionstüchtig(1). | |
| Kompatibilitätsehler erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS 5- | Blinken | 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit 1). | |
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4- | maliges periodisches Blinken, wiederholt | AUS 4-maliges | Blinken (nur zugehörige LED) | AUS AUS | Produkt nicht | funktionstüchtig(1). | |
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS AUS Führen | AUS Starten | Sie das | System neu(1). | ||
| Erweiterungsmodul- oder Controller-Fehler erkannt | AUS EIN | AUS AUS | AUS AUS | Sie einen | Neustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach. | |||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5- | maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS AUS | AUS Ändern | Sie die | Knotenadresse (siehe Seite 123)des Geräts. | |
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
| Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkannt | EIN AUS | EIN Codier | te Knotenadresse (siehe Seite 123) | Ausgangszustand | AUS Blinken | Prüfen | Sie die Verdrahtung des Statusausgangs(1). | |
| Überlast an OSSD/Mit 24 VDC verbundene OSSD-Last erkannt | EIN AUS | EIN Blinken, | rot (nur zugehörige LED) | AUS Zustand des Statusausgangs | Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD )(1). | |||
| Keine Spannungsversorgung an Ausgang OSSD3 , OSSD4 erkannt | EIN AUS | EIN Blinken, | rot (OSSD 3,4) | Blinken (RST 3,4) | Zustand des Statusausgangs | Verbinden Sie Pin 14 mit der Spannungsversorgung. | ||
| Fehler an Knotenerkennungsschaltkre is erkannt | AUS 3-maliges Blinken | AUS 3-maliges Blinken | AUS AUS | AUS Produkt nicht | funktionstüchtig(1). | |||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
Merkmale des Moduls XPSMCMD00042A•
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.
Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, m | aximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Montage DIN-Schienenmontage mit | Verriegelungsbügel |
| Neustarteingang 4 / | EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster. |
| Statusausgänge 8 / | SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. |
| Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD) | 4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,2 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 2 A bei 24 VDC (jeder OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 12 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 1 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 550 ms, die Testimpulsdauer 100 μs. |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour) | 8,64E-09 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 395 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,150 kg (5.29 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.8
Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0004Sx
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 137 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 138 | |
| LED-Anzeigen 143 | |
| Merkmale des Moduls XPSMCMD00004S• 148 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
XPSMCMD00004S• ist ein Ausgangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMD00004S• kann nur it dem Modular Safety Controller XPSMCMC10804• konfiguriert werden.
Das Modul XPSMCMD00004S• stellt 4 sicherheitsbezogene Ausgänge bereit, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device (Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 4 OSSDSIL 1/PL c-Statusausgänge.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | ||
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | ||
| KNOTEN 1 24 VDC | 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | ||
| KNOTEN 3 24 VDC | 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | ||
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 67) des Controllers XPSMCMC10804•.
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Sicherheitsmodul XPSMCMD0004S
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | ng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR0 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC P | WR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 5 OSSD1 | OSSD 1 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 6 OSSD2 | OSSD 2 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 2 | ||
| 7 RESTART | FBK1 / STATUS1 | STATUS 1 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 1 für OSSD1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSD | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 8 RESTART | FBK2 / STATUS2 | STATUS 2 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 2 für OSSD2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 9 OSSD3 | OSSD 3 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 3 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 10 | OSSD4 | OSSD 4 | Ausgang | Sicherheitsbezogen er Ausgang 4 | |
| 11 | RESTART_FBK3 / STATUS3 | STATUS 3 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 3 für OSSD3 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 12 RESTART_FBK4 / STATUS4 | STATUS 4 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 4 für OSSD4 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD4 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMD0004S•
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004S•:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004S• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0004S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN | EIN Rot | EIN Eingeschaltet - Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | Codierte | Knotenadresse (siehe Seite 137) | Ausgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 Gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine Rückmeldung | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | ||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | ||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0004S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt | AUS 2- | oder 3-maliges Blinken - periodisch, wiederholt | AUS Co | dierte Knotenadresse (siehe Seite 137) | Rot AUS | produkt nicht funktionstüchtig(1). | |
| Kompatibilitätsehler erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS 5- | maliges | Blinken | 5-maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit dem Controller(1). |
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4- | maliges Blinken | AUS 4- | Blinken (nur zugehörige LED) | AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD )(1). | ||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5- | maliges Blinken | AUS AUS | AUS AUS | Starten Sie das | System neu(1) | |
| Erweiterungsmodul- oder Controller-Fehler erkannt | AUS EIN | AUS AUS | AUS Führen Sie | einen | Neustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1). | ||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5- | maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS AUS | Ändern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 137) des Geräts. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
| Überlast an OSSD/Mit24 VDC verbundene OSSD-Last erkannt | EIN AUS | EIN Codier | te Knotenadresse (siehe Seite 137) | Blinken, rot (nur zugehörige LED) | Verweis auf den Zustand des Statusausgangs | Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) . | |
| Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkannt | EIN AUS | EIN Ausgangs | zustand | Blinken | Prüfen Sie die Verdrahtung des STATUS-Ausgangs^(1) . | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
Merkmale des Moduls XPSMCMD0004S•
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.
Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, m | aximal 12 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Montage DIN-Schienenmontage mit | Verriegelungsbügel |
| Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung) | 4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster. |
| Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung) | 4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. |
| Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD) | 4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed 2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms, die Testimpulsdauer 100 μs. |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde(PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour) | 1.12E-08 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 238 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,138 kg (4.86 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.9
Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0008C1x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 151 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 152 | |
| LED-Anzeigen 154 | |
| Merkmale des Moduls XP SMCMD0008C1• 158 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei dem Modul XPSMCMD0008C1• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMD0008C1• stellt 8 SIL 1/PL c-Ausgänge bereit.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Das Modul XPSMCMDO0008C1• bietet 8 SIL 1/PL c-Ausgänge
Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können.
⚠️ WARNING
UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN
Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Statusausgänge 1 bis 8 zu gewährleisten, müssen Sie Klemme 5 mit der Spannungsversorgung verbinden (24 VDC ± 20 %).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD0008C1•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | ng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC P | WR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 5 OUT_ST | ATUS 1/8 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 6 | - | - | - | - | |
| 7 | - | - | - | - | |
| 8 | - | - | - | - | - |
| 9 OUT_ST | ATUS 1 STATUS 1 Ausgan | g | Konfigurierbarer Ausgang 1 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | |
| 10 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Konfigurierbarer Ausgang 2 | ||
| 11 | OUT_STATUS 3 | STATUS 3 | Konfigurierbarer Ausgang 3 | ||
| 12 | OUT_STATUS4 | STATUS 4 | Konfigurierbarer Ausgang 4 | ||
| 13 | OUT_STATUS5 | STATUS 5 | Konfigurierbarer Ausgang 5 | ||
| 14 | OUT_STATUS6 | STATUS 6 | Konfigurierbarer Ausgang 6 | ||
| 15 | OUT_STATUS7 | STATUS 7 | Konfigurierbarer Ausgang 7 | ||
| 16 | OUT_STATUS8 | STATUS 8 | Konfigurierbarer Ausgang 8 | ||
Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMD0008C1•

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0008C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | STATUS 1-8 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN | EIN EIN Eingeschaltet - Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | Codierte | Knotenadresse (siehe Seite 151) | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0008C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1Orange | STATUS1-8Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS Codierte Knotena dresse(siehe Seite 151)Starten Sie | AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1). | |||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS 5-maliges Blinken | Blinken | Firmwareversion nichtkompatibel mit 1). | ||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | das System neu(1). | |||
| Fehler an einem anderen Erweiterungsmodul oder Controller erkannt | AUS EIN | AUS AUS Führen Sie einen Neustart | des Systems durch.Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1). | |||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS Ändern Sie die Knotenadresse(siehe Seite 151)des Geräts. | |||
| Fehler an Knotenerkennungsschaltkreis erkannt | AUS 3-maliges Blinken | AUS 3-maliges Blinken | AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1). | |||
| Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 1-8 erkannt | AUS AUS | EIN AUS Blinken Prüfen | Sie die Verdrahtung | des Statusausgangs(1). | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||
| Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 1-8 erkannt | AUS AUS | EIN AUS Blinken | (jeweils STATUS 1,3,5,7 und 2,4,6,8) | Verbinden Sie Pin 5 mit der Spannungsversorgung. | ||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||
Merkmale des Moduls XPSMCMDO0008C1•
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMCMDO0008C1• | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Montage DIN-Schienenmontage mit Statusausgänge 8 / | Verriegelungsbügel |
| SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. | |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour) | 4.44E-09 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 985 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,13 kg (4.6 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.10
Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0016C1x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 160 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 161 | |
| LED-Anzeigen 163 | |
| Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1• 167 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei dem Modul XPSMCMD0016C1• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMD0016C1• stellt 16 SIL 1/PL c-Ausgänge bereit.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Nom EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Das Modul XPSMCMD0016C1• bietet 16 SIL 1/PL c-Ausgänge.
Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können.

WARNUNG
UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN
Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Statusausgänge 1 bis 16 zu gewährleisten, müssen Sie die Klemmen 5 und 6 mit der Spannungsversorgung verbinden (24 VDC ± 20 %).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDO0016C1•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | ng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC P | WR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 5 OUT_ST | ATUS 1/8 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 6 OUT_ST | ATUS 9/16 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 7 | - | - | - | - | - |
| 8 | - | - | - | - | - |
| 9 OUT_ST | ATUS 1 STATUS 1 Ausgan | g | Konfigurierbarer Ausgang 1 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | |
| 10 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Konfigurierbarer Ausgang 2 | ||
| 11 | OUT_STATUS 3 | STATUS 3 | Konfigurierbarer Ausgang 3 | ||
| 12 | OUT_STATUS4 | STATUS 4 | Konfigurierbarer Ausgang 4 | ||
| 13 | OUT_STATUS5 | STATUS 5 | Konfigurierbarer Ausgang 5 | ||
| 14 | OUT_STATUS6 | STATUS 6 | Konfigurierbarer Ausgang 6 | ||
| 15 | OUT_STATUS7 | STATUS 7 | Konfigurierbarer Ausgang 7 | ||
| 16 | OUT_STATUS8 | STATUS 8 | Konfigurierbarer Ausgang 8 | ||
| 17 OUT_STATUS9 STATUS 9 Ausgang | g | Konfigurierbarer Ausgang 9 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||
| 18 OUT_STATUS10 STATUS 1 | 0 | Konfigurierbarer Ausgang 10 | |||
| 19 OUT_STATUS11 STATUS 1 | 1 | Konfigurierbarer Ausgang 11 | |||
| 20 OUT_STATUS12 STATUS 1 | 2 | Konfigurierbarer Ausgang 12 | |||
| 21 OUT_STATUS13 STATUS 1 | 3 | Konfigurierbarer Ausgang 13 | |||
| 22 OUT_STATUS14 STATUS 1 | 4 | Konfigurierbarer Ausgang 14 | |||
| 23 OUT_STATUS15 STATUS 1 | 5 | Konfigurierbarer Ausgang 15 | |||
| 24 OUT_STATUS16 STATUS 1 | 6 | Konfigurierbarer Ausgang 16 | |||
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMDO0016C1•

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0016C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | STATUS 1-16 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN | EIN EIN Eingeschaltet - Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | Codierte | Knotenadresse (siehe Seite 160) | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0016C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | STATUS 1-8 Gelb | STATUS 9-16 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS Codierte Knotena dresse (siehe Seite 160) | AUS AUS | Produkt nicht | funktionstüchtig^(1) . | ||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS 5-maliges Blinken | Blinken | 5-maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit ^1) . | ||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | AUS Starten Sie das System | neu^(1) . | |||
| Fehler an einem anderen Erweiterungsmodul oder Controller erkannt | AUS EIN | AUS AUS AUS | Führen Sie einen | Neustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach ^(1) . | |||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS AUS Ändern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 160)des Geräts. | ||||
| Fehler an Knotenerkennung sscchaltkreis erkannt | AUS 3-maliges Blinken | AUS 3-maliges Blinken | maliges Blinken | AUS AUS | Produkt nicht | funktionstüchtig^(1) . | |
| Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 1-8 erkannt | AUS AUS | EIN AUS Blinken | AUS | Prüfen Sie die | Verdrahtung des Statusausgangs ^(1) . | ||
| Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 9-16 erkannt | AUS AUS | EIN AUS AUS | Blinken | Prüfen Sie die | Verdrahtung des Statusausgangs ^(1) . | ||
| (1) Wenden Sie sich an ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
| Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 1-8 erkannt | AUS AUS | EIN AUS Blinken | (jeweils STATUS 1,3,5,7 und 2,4,6,8) | AUS Verbinden Sie Pin 5 mit der Spannungsversorgung. | |||
| Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 9-16 erkannt | AUS AUS | EIN AUS AUS Blinken | (jeweils STATUS 9,11,13,15 und 10,12,14,16) | Verbinden Sie Pin 6 mit der Spannungsversorgung. | |||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1•
Beschreibung
GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMC | MDO0016C1• |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Montage DIN-Schienenmontage mit Statusausgänge 16 / | Verriegelungsbügel |
| SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. | |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour) | 6.61E-09 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 772 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,145 kg (5.11 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.11
Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 169 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 170 | |
| LED-Anzeigen 173 | |
| Merkmale des Moduls 174 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei den Modulen XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den Modular Safety Controller XPSMCM•. Die Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert.
Das Modul XPSMCMER0002• bietet einen sicherheitsbezogenen Relaisausgang der Kategorie 4 (2 NO-Kontakte und 1 NC-Kontakt). Das Modul XPSMCMER0004• bietet 2 sicherheitsbezogene Relaisausgänge der Kategorie 4 (2 x 2 NO-Kontakte und 1 NC-Kontakt). Digitale Ausgänge des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller oder der Erweiterungsmodule XPSMCMD0002•, XPSMCMD0004• oder XPSMCMMX0802• sind physisch direkt mit den Eingängen der Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• verdrahtet. Die Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• sind nicht mit der Baugruppenträgererweiterung verbunden.
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMER0002•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 4 0 VDC | PWR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | |||
| 5 OSSDIN | 1_A - Eingang Steuerungsschaltkreis 1 | Eingang vom Typ 3 nach | EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 6 OSSDIN | 1_B | ||||
| 7 FBK_K1 | K2_1 - Ausgan | 9 | Feedback K1K2 ZONE 1 - | ||
| 9 A_NC1 | RELAY | 1 | NC-Kontakt ZONE 1 | ||
| 10 | B_NC1 | ||||
| 13 | A_NO11 | NO1-Kontakt ZONE 1 | |||
| 14 | B_NO11 | ||||
| 15 | A_NO12 | NO2-Kontakt ZONE 1 | |||
| 16 | B_NO12 | ||||
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMER0004•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR | -24-VDC- | Spannungsversorgung | - | |
| 4 | 0 VDC | PWR | 0-VDC-Spannungsversorgung | - | |
| 5 | OSSDIN1_A | - | Eingang | Steuerungsschaltkreis 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 6 OSSDIN1_B | |||||
| 7 | FBK_K1_K2_1 | - | Ausgang | Feedback K1 K2 ZONE 1 | - |
| 9 | A_NC1 | RELAY 1 | Ausgang | NC-Kontakt ZONE 1 | - |
| 10 | B_NC1 | ||||
| 11 | A_NC2 | RELAY 2 | Ausgang | NC-Kontakt ZONE 2 | - |
| 12 | B_NC2 | ||||
| 13 | A_NO11 | RELAY 1 | Ausgang | NO1-Kontakt ZONE 1 | - |
| 14 | B_NO11 | ||||
| 15 | A_NO12 | NO2-Kontakt ZONE 1 | |||
| 16 | B_NO12 | ||||
| 17 OSSDIN2_A – Eingang Steuerungsschaltkreis 2 Eingang vom Typ 3 nach | EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||||
| 18 OSSDIN2_B | |||||
| 19 FBK_K1_K2_2 – Ausgang Feedback K1 K2 ZONE 2 | 2 – | ||||
| 21 A_NO21 RELAY 2 NO1-Kontakt ZONE 2 | |||||
| 22 B_NO21 | |||||
| 23 A_NO22 NO2-Kontakt ZONE 2 | |||||
| 24 B_NO22 | |||||
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMER0002

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMER0004•

flowchart
graph TD
subgraph_XPSMCMCP0802["XP SMC MCP0802"]
A1["1"] --> A2["24 Vdc"]
A3["2"] --> A4["Master_Enable1"]
A5["3"] --> A6["Master_Enable2"]
A7["4"] --> A8["0 Vdc"]
A9["5"] --> A10["OSSD1_A"]
A11["6"] --> A12["OSSD1_B"]
A13["7"] --> A14["RESTART1"]
A15["8"] --> A16["OUT_STATUS1"]
A17["9"] --> A18["OSSD2_A"]
A19["10"] --> A20["OSSD2_B"]
A21["11"] --> A22["RESTART2"]
A23["12"] --> A24["OUT_STATUS2"]
end
subgraph_XPSMCMER0004["XP SMC MER0004"]
B1["1"] --> B2["24 Vdc"]
B3["2"] --> B4["Not Connected"]
B5["3"] --> B6["Not Connected"]
B7["4"] --> B8["0 Vdc"]
B9["5"] --> B10["OSSDIN1_A"]
B11["6"] --> B12["OSSDIN1_B"]
B13["7"] --> B14["FBK_K1_K2_1"]
B15["8"] --> B16["Not Connected"]
B17["9"] --> B18["A_NC1"]
B19["10"] --> B20["B_NC1"]
B21["11"] --> B22["A_NC2"]
B23["12"] --> B24["B_NC2"]
end
XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST1 13| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST2 14| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST3 15| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST4 16| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT1 17| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT2 18| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT3 19| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT4 20| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT5 21| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT6 22| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT7 23| XPSMCMCP0802
XPSMCMCP0802 -->|INPUT8 24| XPSMCMCP0802
subgraph Light_Curtain
GND["GND"] --> GND_GND
OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD
K1_1["K1_1"]
Load_K2_1["K2_1"]
Load_N["N"]
end
subgraph Power
FB_B_FB_B
FB_A_FB_A
end
subgraph Currents
A_NC1["A_NC1"]
B_NC1["B_NC1"]
C_NOO1A["A_NOO11"]
D_NOO1B["B_NOO11"]
E_NOO1C["A_NOO12"]
F_NOO1D["B_NOO12"]
G_NOO1E["A_NOO13"]
H_NOO1F["B_NOO13"]
I_NOO2A["A_NOO21"]
J_NOO2B["B_NOO21"]
K_NOO2C["A_NOO22"]
L_NOO2D["B_NOO22"]
end
Note: The diagram shows connections between the two components of the circuit. Numbers are explicitly labeled on the circuit edges.
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht


Betriebszustand
In der folgenden Tabelle wird der Betriebszustand von XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• beschrieben, der über die LED ausgewiesen wird:
| RELAIS 1 (2)Grün | Bedeutung |
| EIN mit aktiviertem Ausgang Normalbetrieb |
Merkmale des Moduls
Beschreibung
GEFAHR
BRANDGEFAHR
- Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
- Für die Verdrahtung von Relaisausgängen (2 A) sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 0,5 mm ^2 (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
- Für die gemeinsamen Leiter von Relaisausgängen (7 A) oder für die Verdrahtung von Relaisausgängen mit mehr als 2 A sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 1,0 mm² (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMCMER0002• XPSMCMER0004• | ||
| Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Schaltleistung gemäß EN 60947-5-1 | AC-15, 240 V, 3 A oder D C - 1 3 , 2 4 V , 2 A | |
| Schaltstrom (ohmsche Last) | 6 A maximal (mindestens 17 V bei 10 mA) | |
| Relaiskontakttyp | 2 NO + 1 NC | 2 x 2 NO + 1 NC |
| FEEDBACK-Kontakte 1 2 | ||
| Antwortzeit 12 ms | ||
| Mechanische Lebensdauer der Kontakte | > 20 × 10^6 | |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | Keine Baugruppenträgererweiterung verfügbar, Verbindung mit digitalen Ausgängen mittels Festverdrahtung | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
HINWEIS: Um eine angemessene Isolation zu gewährleisten und eine vorzeitige Alterung bzw. Beschädigung der Relais zu vermeiden, muss die Ausangsleitung durch eine träge Sicherung mit geeigneter Bemessungskapazität geschützt werden, die den Höchststrom des Relais, die Last am Relais und die Drahtstärke zwischen Relais und Last berücksichtigt. Die Lastmerkmale müssen den angegebenen Kenndaten entsprechen. Weitere wichtige Informationen zum Schutz der Relaisausgänge finden Sie unter „Schutz der Ausgänge vor Schäden durch induktive Lasten (siehe Seite 42)“.
HINWEIS: Wenn ein Relaismodul verbunden wurde, muss die Antwortzeit des verknüpften OSSD um 12 ms erhöht werden.
Sicherheitsspezifische Modulmerkmale
| Modulspezifische Merkmale die Sicherheit betreffend (XPSMCMER0002-/XPSMCMER0004-) | |||||||||
| - | Rückkopplungskontakt verwendet | Rückkopplungskontakt nicht verwendet | |||||||
| - PFHd SFF (%) | MTTFd | (Jahre) | DCavg PFHd SFF (%) | MTTFd | (Jahre) | DCavg | |||
| DC-13(2A) | t_Zyklus1 | 3.09E-10 99,6 | 2335,94 | 98,9 | 9.46E-10 | 0,60 | 2335,93 0 | ||
| t_Zyklus2 | 8.53E-11 | 99,7 | 24453,47 | 97,7 | 1.08E-10 | 0,87 | 24453,47 | 0 | |
| t_Zyklus3 | 6.63E-11 99,8 | 126678, | 49 | 92,5 | 6.75E-11 0,97 | 126678,59 0 | |||
| AC-15(3A) | t_Zyklus1 | 8.23E-09 | 99,5 | 70,99 | 99,0 | 4.60E-07 | 0,50 | 70,99 | 0 |
| t_Zyklus2 | 7.42E-10 | 99,5 | 848,16 | 99,0 | 4.49E-09 | 0,54 | 848,15 | 0 | |
| t_Zyklus3 | 1.07E-10 | 99,7 | 12653,85 | 98,4 | 1.61E-10 | 0,79 | 12653,85 | 0 | |
| AC-15(1A) | t_Zyklus1 | 3.32E-09 | 99,5 | 177,38 | 99,0 | 7.75E-08 | 0,51 | 177,37 | 0 |
| t_Zyklus2 | 3.36E-10 99,6 | 2105,14 | 98,9 | 1.09E-09 | 0,60 | 2105,14 0 | |||
| t_Zyklus3 | 8.19E-11 | 99,7 | 28549,13 | 97,5 | 1.00E-10 | 0,88 | 28549,13 | 0 | |
| t_Zyklus1 300 s (1 Kommutierung alle 5 Minuten) t_Zyklus2 3600 s (1 Kommutierung pro Stunde) t_Zyklus3 1 Kommutierung pro TagPFHd Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) gemäß IEC 61508MTTFd und DCavg Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure) und Durchschnittlicher Diagnosedeckungsgrad (Diagnostic Coverage) gemäß EN ISO 13849-1 | |||||||||
Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte
Die Abbildung zeigt die elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte gemäß EN 60947-51-1:

line
| Betriebszyklen | Nennbetriebsstrom x 0.1 A | | -------------- | ------------------------- | | AC1 | 230V | | DC1 | 24V | | DC13 | 24V | | AC15 | 230V |Zeitdiagramm der Schaltvorgänge

Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 178 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 179 | |
| LED-Anzeigen 181 | |
| Merkmale des Moduls 184 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei den Modulen XPSMCMRO0004• und XPSMCMRO0004DA• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den Modular Safety Controller XPSMCM•. Die Module XPSMCMRO0004• und XPSMCMRO0004DA• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMRO0004• bietet zwei Relaisausgänge der Kategorie 4 oder vier Relaisausgänge der Kategorie 1 oder zwei Einzelkanal-Relaisausgänge. Das Modul XPSMCMRO0004DA• bietet zwei Relaisausgänge der Kategorie 4 oder vier Relaisausgänge der Kategorie 1 oder zwei sicherheitsbezogene Einzelkanal-Relaisausgänge. XPSMCMRO0004DA• bietet 8 zusätzliche Statusausgänge. Die Diagnosestatusausgänge werden mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).
Ausgang STATUS für (XPSMCMRO0004DA• in Übereinstimmung mit der Norm SIL 1/PL cEN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS(siehe Seite 151).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XP SMC MRO0004DA•
Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMRO0004• sind identisch, jedoch ohne die Statusausgänge an den Klemmen 17 bis 24.
| Klemme Signal LED Typ Beschreibung Betrieb | |||||
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingang Knotenauswahl | Eingang vom Typ | 3 nach EN 61131-2.Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 | 0 VDC | PWR | - | 0-VDC-Spannungsversorgung | - |
| 5 | RESTART1 | RST 1 | Eingang | Feedback/Neustart 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2.Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| 6 | RESTART2 | RST 2 | Feedback/Neustart 2 | ||
| 7 | RESTART3 | RST 3 | Feedback/Neustart 3 | ||
| 8 | RESTART4 | RST 4 | Feedback/Neustart 4 | ||
| 9 A_NO1 | RELAY 1 | Ausgan | g | NO-Kontakt Kanal 1 | - |
| 10 | B_NO1 | ||||
| 11 | A_NO2 | RELAY 2 | NO-Kontakt Kanal 2 | ||
| 12 | B_NO2 | ||||
| 13 | A_NO3 | RELAY 3 | NO-Kontakt Kanal 3 | ||
| 14 | B_NO3 | ||||
| 15 | A_NO4 | RELAY 4 | NO-Kontakt Kanal 4 | ||
| 16 | B_NO4 | ||||
| 17 | OUT_STATUS 1 | STATUS 1 | Ausgang | KonfigurierbarerDiagnoseausgang | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 18 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | |||
| 19 | OUT_STATUS 3 | STATUS 3 | |||
| 20 | OUT_STATUS 4 | STATUS 4 | |||
| 21 | OUT_STATUS 5 | STATUS 5 | |||
| 22 | OUT_STATUS 6 | STATUS 6 | |||
| 23 | OUT_STATUS 7 | STATUS 7 | |||
| 24 | OUT_STATUS 8 | STATUS 8 | |||
Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMRO0004DA•
Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMRO0004• sind identisch, jedoch ohne die Statusausgänge an den Klemmen 17 bis 24.
Verdrahtung der Kategorie 2

flowchart
graph TD
A["24VDC"] --> B["XPSMCMRO00004DA"]
B --> C["1"]
B --> D["2"]
B --> E["3"]
B --> F["4"]
B --> G["5"]
B --> H["6"]
B --> I["7"]
B --> J["8"]
B --> K["9"]
B --> L["10"]
B --> M["11"]
B --> N["12"]
B --> O["Logic"]
O --> P["A_NO3"]
O --> Q["B_NO3"]
O --> R["A_NO4"]
O --> S["B_NO4"]
O --> T["C13"]
O --> U["C14"]
O --> V["OUT_STATUS1"]
O --> W["OUT_STATUS2"]
O --> X["OUT_STATUS3"]
O --> Y["OUT_STATUS4"]
O --> Z["OUT_STATUS5"]
O --> AA["OUT_STATUS6"]
O --> AB["OUT_STATUS7"]
O --> AC["OUT_STATUS8"]
A --> AD["24VDC"]
A --> AE["24VDC"]
A --> AF["24VDC"]
A --> AG["24VDC"]
A --> AH["24VDC"]
A --> AI["24VDC"]
A --> AJ["24VDC"]
A --> AK["24VDC"]
A --> AL["24VDC"]
A --> AM["24VDC"]
A --> AN["24VDC"]
A --> AO["24VDC"]
A --> AP["24VDC"]
A --> AQ["24VDC"]
A --> AR["24VDC"]
A --> AS["24VDC"]
A --> AT["24VDC"]
A --> AU["24VDC"]
A --> AV["24VDC"]
A --> AW["24VDC"]
A --> AX["24VDC"]
A --> AY["24VDC"]
A --> AZ["24VDC"]
A --> BA["24VDC"]
A --> BB["24VDC"]
A --> BC["24VDC"]
A --> BD["24VDC"]
A --> BE["24VDC"]
A --> BF["24VDC"]
A --> BG["24VDC"]
A --> BH["24VDC"]
A --> BI["24VDC"]
A --> BJ["24VDC"]
A --> BK["24VDC"]
A --> BL["24VDC"]
A --> BM["24VDC"]
A --> BN["24VDC"]
A --> BO["24VDC"]
A --> BP["24VDC"]
A --> BQ["24VDC"]
A --> BR["24VDC"]
A --> BS["24VDC"]
A --> BT["24VDC"]
A --> BU["24VDC"]
A --> BV["24VDC"]
A --> BW["24VDC"]
A --> BX["24VDC"]
A --> BY["24VDC"]
A --> BZ["24VDC"]
A --> CA["24VDC"]
A --> CB["24VDC"]
A --> CC["24VDC"]
A --> CD["24VDC"]
A --> CE["24VDC"]
A --> CF["24VDC"]
A --> CG["24VDC"]
A --> CH["24VDC"]
A --> CI["24VDC"]
A --> CJ["24VDC"]
A --> CK["24VDC"]
A --> CL["24VDC"]
A --> CM["24VDC"]
A --> CN["24VDC"]
A --> CO["24VDC"]
A --> CP["24VDC"]
A --> CQ["24VDC"]
A --> CR["24VDC"]
A --> CS["24VDC"]
A --> CT["24VDC"]
A --> CU["24VDC"]
A --> CV["24VDC"]
A --> CW["24VDC"]
A --> CX["24VDC"]
A --> CY["24VDC"]
A --> CZ["24VDC"]
A --> DA["24VDC"]
A --> DB["24VDC"]
A --> DC["24VDC"]
A --> DD["24VDC"]
A --> DE["24VDC"]
A --> DF["24VDC"]
A --> DG["24VDC"]
A --> DH["24VDC"]
A --> DI["24VDC"]
A --> DJ["24VDC"]
A --> DK["24VDC"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 4

flowchart
graph TD
A["24VDC"] --> B["XPSMCMRO00004DA"]
C["24VDC"] --> D["Node_ADDR0"]
E["24VDC"] --> F["Node_ADDR1"]
G["24VDC"] --> H["Node_ADDR2"]
I["24VDC"] --> J["Node_ADDR3"]
K["24VDC"] --> L["Node_ADDR4"]
M["24VDC"] --> N["Node_ADDR5"]
O["24VDC"] --> P["Node_ADDR6"]
Q["24VDC"] --> R["Node_ADDR7"]
S["24VDC"] --> T["Node_ADDR8"]
U["Feedback"] --> V["Logic"]
W["N"] --> X["LOAD"]
X --> Y["L1"]
Y --> Z["FAse"]
AA["K1_1"] --> AB["LOAD"]
AC["K1_2"] --> AD["LOAD"]
AE["K1"] --> AF["A_NO1"]
AF --> AG["B_NO1"]
AH["A_NO2"] --> AI["B_NO2"]
AJ["C11"] --> AK["C12"]
AL["A_NO3"] --> AM["A_NO4"]
AN["B_NO3"] --> AO["B_NO4"]
AP["OUT_STATUS1"] --> AQ["OUT_STATUS2"]
AR["OUT_STATUS3"] --> AS["OUT_STATUS4"]
AT["OUT_STATUS5"] --> AU["OUT_STATUS6"]
AV["OUT_STATUS7"] --> AW["OUT_STATUS8"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht


Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMRO0004DA• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für den XPSMCMRO0004• sind identisch, allerdings verfügt das Modul über keine STATUS-LEDs. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | RELAY 1-4 Rot/Grün | RST 1-4 Gelb | STATUS 1-8 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN Rot | EIN EIN | Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AU | S Codierte | Knotenad resse (siehe Se ite 178) | Ausgangszustand: Rot = 0 (Kontakt geöffnet) Grün = 1 (Kontakt geschlossen) | EIN = Warten auf Neustart | Ausgangs diagnose | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | Blinken = Keine Rückmeldung | ||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMRO0004DA• und XPSMCMRO0004• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | RELAY 1-4 Rot/Grün | RST 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS Codierte Knoten adress | Rot AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1). | ||||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS 5-maliges Blinken (siehe Seite 178) | Blinken Firmwareversionnichtkompatibel mit XPSMCMCP0802.(1). | ||||
| Relaisausgangsfehler erkannt | AUS 4-maliges Blinken | AUS 4-maliges | Blinken1 | AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1). | |||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS Starten Sie | Starten Sie das System | neu. | |||
| Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder XPSMCMCP0802• erkannt | AUS EIN | AUS AUS | AUS Starten Sie | das System | neu(1).Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und -behebung nach. | ||
| Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden. | AUS 5-maliges Blinken | AUS Ändern Sie die | Knotenadresse (siehe Seite 178)des Geräts. | ||||
| Kein externes Rückmelderelais der Kategorie 4 | EIN AUS 4- | maliges Blinken | Rot: 4-maliges Blinken | AUS Prüfen Sie die Anschlüsse 5, 6, 7 und 8. | |||
| Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkannt | AUS 3-maliges Blinken | AUS 3-maliges Blinken | maliges Blinken | AUS AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1). | |||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | |||||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
- Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
- Für die Verdrahtung von Relaisausgängen (2 A) sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 0,5 mm ^2 (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
- Für die gemeinsamen Leiter von Relaisausgängen (7 A) oder für die Verdrahtung von Relaisausgängen mit mehr als 2 A sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 1,0 mm² (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale XPSMCMRO0004• XPSMCMRO0004DA• | |
| Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole,mit montiertem Verriegelungsbügel | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole,mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Nennschaltleistung gemäßEN 60947-5-1 | AC-15, 230 V, 3 A oderDC - 1 3 , 2 4 V , 2 AAC-1, 230 V, 6 ADC-1, 24 V, 6 A |
| Kommutierungsspannung 17–31 VDC | |
| Minimale Schaltspannung 10 VDC | |
| Minimaler Schaltstrom 20 mA | |
| Maximale Schaltspannung (DC) 250 VDC | |
| Maximale Schaltspannung (AC) 400 VAC | |
| Relaiskontakttyp 4 | |
| Modulspezifische Merkmale XPSM | MCMRO0004• XPSMCMRO0004DA• | |
| FEEDBACK-Kontakte 4 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster | ||
| Statusausgänge - 8 / konfigurierbare Diagnoseausgänge, | PNP aktiv hoch, 100 mA, Nennspannung 24 VDC | |
| Antwortzeit 12 ms | ||
| Mechanische Lebensdauer der Kontakte | > 20 × 10^6 | |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
HINWEIS: Um eine angemessene Isolation zu gewährleisten und eine vorzeitige Alterung bzw. Beschädigung der Relais zu vermeiden, muss die Ausangsleitung durch eine träge Sicherung mit geeigneter Bemessungskapazität geschützt werden, die den Höchststrom des Relais, die Last am Relais und die Drahtstärke zwischen Relais und Last berücksichtigt. Die Lastmerkmale müssen den angegebenen Kenndaten entsprechen. Weitere wichtige Informationen zum Schutz der Relaisausgänge finden Sie unter „Schutz der Ausgänge vor Schäden durch induktive Lasten (siehe Seite 42)“.
HINWEIS: Wenn ein Relaismodul verbunden wurde, muss die Antwortzeit des verknüpften OSSD um 12 ms erhöht werden.
Sicherheitsspezifische Modulmerkmale
| Modulspezifische Merkmale die Sicherheit betreffend (XPSMCMRO0004•/XPSMCMRO0004DA•) | |||||||||
| - Rückkopplungskontakt verwendet Rückkopplungskontakt nicht verwendet | |||||||||
| - PFHd SFF (%) MTTFd | (Jahre) | DCavg PFHd SFF (%) MTTFd | (Jahre) | DCavg | |||||
| DC-13(2A) | tZyklus1 | 3.09E-10 9 | 9,6 2335,9 | 94 98,9 9.46E- | 10 0,60 2 | 335,93 0 | |||
| tZyklus2 | 8.53E-11 9 | 9,7 24453,47 | 97,7 1 | .08E-10 0 | 87 24453,47 | 0 | |||
| tZyklus3 | 6.63E-11 9 | 9,8 12667,8,49 | 92,5 6 | .75E-11 0 | 97 126678,5 | 0 | |||
| AC-15(3A) | tZyklus1 | 8.23E-09 9 | 9,5 70,99 | 99,0 4 | .60E-07 0 | 50 70,99 | 0 | ||
| tZyklus2 | 7.42E-10 9 | 9,5 848,16 | 99,0 4 | .49E-09 0 | 54 848,15 | 0 | |||
| tZyklus3 | 1.07E-10 9 | 9,7 12653,85 | 98,4 1 | .61E-10 0 | 79 12653,85 | 0 | |||
| AC-15(1A) | tZyklus1 | 3.32E-09 9 | 9,5 177,38 | 99,0 7 | .75E-08 0 | 51 177,37 | 0 | ||
| tZyklus2 | 3.36E-10 9 | 9,6 2105,14 | 98,9 1.09E- | .09 0,60 2 | 105,14 0 | ||||
| tZyklus3 | 8.19E-11 9 | 9,7 28549,13 | 97,5 1 | .00E-10 0 | 88 28549,13 | 0 | |||
| tZyklus1 300 s (1 Kommutierung alle 5 Minuten)tZyklus2 3600 s (1 Kommutierung pro Stunde)tZyklus3 1 Kommutierung pro TagPFHd Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) gemäß IEC 61508MTTFd und DCavg Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure) und Durchschnittlicher Diagnosedeckungsgrad (Diagnostic Coverage) gemäß EN ISO 13849-1 | |||||||||
Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte
Die Abbildung zeigt die elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte gemäß EN 60947-51-1:

line
| Betriebszyklen | Nennbetriebsstrom x 0.1 A | | -------------- | ------------------------- | | AC1: 230V | ~50 | | DC1: 24V | ~70 | | DC13: 24V | ~10 | | AC15: 230V | ~5 |Abschnitt 4.13
Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 189 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 190 | |
| LED-Anzeigen 193 | |
| Merkmale des Moduls 196 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Bei dem Modul XPSMCMMX0802• handelt es sich um ein E/A-Erweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMMX0802• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMMX0802• stellt 8 sicherheitsbezogene Eingänge und 2 sicherheitsbezogene Doppelausgänge bereits.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).
Ausgang TEST
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 53).
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMMX0802•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 | 0 V | D | C | P Spannungsversorgung | - W R - |
| 5 OSSD1_A | OSSD1 | Ausgan | g D | Sicherheitsbezogen er Ausgang 1 B | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). |
| 6 | O S | S | |||
| 7 RESTART1 RST 1 | Eingan | g | Feedback/Neustart 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 8 | OUT_STATUS 1 | STATUS 1 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 9 OSSD2_A | OSSD2 | OUT 2 | Sicherheitsbezogen er Ausgang 2 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %). | |
| 10 | OSSD2_B | ||||
| 11 | RESTART2 RST 2 | Eingang | Feedback/Neustart 2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 12 | OUT_STATUS 2 | STATUS 2 | Ausgang | Konfigurierbarer Diagnoseausgang | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) |
| 13 | OUT_TEST1 | - | Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in Eingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | |
| 14 | OUT_TEST2 | - | |||
| 15 | OUT_TEST3 | - | |||
| 16 | OUT_TEST4 | - | |||
| 17 INPUT1 | IN 1 Eingan | g | Sicherheitsbezogen er Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 18 INPUT2 | IN 2 Sicherheitsbezogen | er Eingang 2 | |||
| 19 INPUT3 | IN 3 Sicherheitsbezogen | er Eingang 3 | |||
| 20 INPUT4 | IN 4 Sicherheitsbezogen | er Eingang 4 | |||
| 21 INPUT5 | IN 5 Sicherheitsbezogen | er Eingang 5 | |||
| 22 INPUT6 | IN 6 Sicherheitsbezogen | er Eingang 6 | |||
| 23 INPUT7 | IN 7 Sicherheitsbezogen | er Eingang 7 | |||
| 24 INPUT8 | IN 8 Sicherheitsbezogen | er Eingang 8 | |||
Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMMX0802•
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0802•:

flowchart
graph TD
A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc"]
B --> C["24 Vdc"]
C --> D["24 Vdc"]
D --> E["24 Vdc"]
E --> F["24 Vdc"]
F --> G["24 Vdc"]
G --> H["24 Vdc"]
H --> I["24 Vdc"]
I --> J["24 Vdc"]
J --> K["24 Vdc"]
K --> L["24 Vdc"]
L --> M["24 Vdc"]
M --> N["24 Vdc"]
N --> O["24 Vdc"]
O --> P["24 Vdc"]
P --> Q["24 Vdc"]
Q --> R["24 Vdc"]
R --> S["24 Vdc"]
S --> T["24 Vdc"]
T --> U["24 Vdc"]
U --> V["24 Vdc"]
V --> W["24 Vdc"]
W --> X["24 Vdc"]
X --> Y["24 Vdc"]
Y --> Z["24 Vdc"]
Z --> AA["24 Vdc"]
AA --> AB["24 Vdc"]
AB --> AC["24 Vdc"]
AC --> AD["24 Vdc"]
AD --> AE["24 Vdc"]
AE --> AF["24 Vdc"]
AF --> AG["24 Vdc"]
AG --> AH["24 Vdc"]
AH --> AI["24 Vdc"]
AI --> AJ["24 Vdc"]
AJ --> AK["24 Vdc"]
AK --> AL["24 Vdc"]
AL --> AM["24 Vdc"]
AM --> AN["24 Vdc"]
AN --> AO["24 Vdc"]
AO --> AP["24 Vdc"]
AP --> AQ["24 Vdc"]
AQ --> AR["24 Vdc"]
AR --> AS["24 Vdc"]
AS --> AT["24 Vdc"]
AT --> AU["24 Vdc"]
AU --> AV["24 Vdc"]
AV --> AW["24 Vdc"]
AW --> AX["24 Vdc"]
AX --> AY["24 Vdc"]
AY --> AZ["24 Vdc"]
AZ --> BA["24 Vdc"]
BA --> BB["24 Vdc"]
BB --> BC["24 Vdc"]
BC --> BD["24 Vdc"]
BD --> BE["24 Vdc"]
BE --> BF["24 Vdc"]
BF --> BG["24 Vdc"]
BG --> BH["24 Vdc"]
BH --> BI["24 Vdc"]
BI --> BJ["24 Vdc"]
BJ --> BK["24 Vdc"]
BK --> BL["24 Vdc"]
BL --> BM["24 Vdc"]
BM --> BN["24 Vdc"]
BN --> BO["24 Vdc"]
BO --> BP["24 Vdc"]
BP --> BQ["24 Vdc"]
BQ --> BR["24 Vdc"]
BR --> BS["24 Vdc"]
BS --> BT["24 Vdc"]
BT --> BU["24 Vdc"]
BU --> BV["24 Vdc"]
BV --> BW["24 Vdc"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0802• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

flowchart
graph TD
A["24 Vdc"] --> B["1"]
A --> C["2"]
A --> D["3"]
A --> E["4"]
A --> F["5"]
A --> G["6"]
A --> H["7"]
A --> I["8"]
A --> J["9"]
A --> K["10"]
A --> L["11"]
A --> M["12"]
B --> N["24 Vdc"]
C --> O["NODE_ADDR0"]
D --> P["NODE_ADDR1"]
E --> Q["OSSD1_A"]
F --> R["OSSD1_B"]
G --> S["RESTART1"]
H --> T["OUT_STATUS1"]
I --> U["OSSD2_A"]
J --> V["OSSD2_B"]
K --> W["RESTART2"]
L --> X["OUT_STATUS2"]
Y["XPSMCMMX0802"] --> Z["OUT_TEST1"]
Y --> AA["OUT_TEST2"]
Y --> AB["OUT_TEST3"]
Y --> AC["OUT_TEST4"]
Y --> AD["INPUT1"]
Y --> AE["INPUT2"]
Y --> AF["INPUT3"]
Y --> AG["INPUT4"]
Y --> AH["INPUT5"]
Y --> AI["INPUT6"]
Y --> AJ["INPUT7"]
Y --> AK["INPUT8"]
Z --> AL["13"]
Z --> AM["14"]
Z --> AN["15"]
Z --> AO["16"]
Z --> AP["17"]
Z --> AQ["18"]
Z --> AR["19"]
Z --> AS["20"]
Z --> AT["21"]
Z --> AU["22"]
Z --> AV["23"]
Z --> AW["24"]
AC --> AX["Emergency Stop"]
AD --> AY["24 Vdc GND"]
AE --> AZ["OSSD1 OSSD2"]
AF --> BA["Light Curtain"]
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMMX0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | IN 1-8 Gelb | OSSD 1/2 Rot/Grün | RST 1/2 Gelb | STATUS 1/2 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN | EIN Rot | EIN EIN | Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS | AUS Codiente Knotenad resse (siehe Seite 189) | Eingang szustand | Ausgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 | EIN = Warten auf Neustart | Ausgangsd iagnose | Normalbetrieb | |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | EIN = Verdrahtungsfehler erkannt | Blinken = Eingang im Fehlerzu stand | Blinken = Keine Rückmeldung | |||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | ||||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMMX0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | IN 1-8 Gelb | OSSD 1/2 Rot/Grün | RST 1/2 Gelb | STATUS 1/2 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS AUS Rot AUS AUS | Produkt nicht | funktionstüchtig ^(1) . | ||||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS 5-maliges Blinken | Rot, 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) . | ||
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4-maliges Blinken | AUS AUS Rot, 4-maliges Blinken | AUS AUS Überprüfen Sie die (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheitsaus gangs. | |||||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS Starten Sie das System | neu ^(1) . | |||||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
| Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkannt | AUS EIN | AUS AUS | Starten | Sie das System | neu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach. | |||
| Zwei Geräte derselbenModulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5- | maliges Blinken | 5-maliges Blinken | AUS Ändern Sie die | Knotenadresse (siehe Seite 189)NODE ADDR des Geräts. | |||
| (1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | |
| Referenzbeschreibung | Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Aktive Einheit (Anz./Beschreibung) | 2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung) | 8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. |
| Neustarteingang (Anz./Beschreibung) | 2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) 4 | / zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC |
| Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung) | 2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochDie Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Zur Erkennung von Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen wird eine Leitungsüberwachung mithilfe eines Ausgangsimpulses an jedem Kanal durchgeführt. Der Ausgangsimpuls wird alle 5,5 ms mit einem Impuls von 100 Mikrosekunden generiert. |
| Statusausgänge Max. Ausgangsstrom pro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. | |
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 5.72E-9 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 459 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.14
Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 199 | |
| Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 201 | |
| LED-Anzeigen 207 | |
| Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804• 210 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Der XPSMCMMX0804• ist ein Ein-/Ausgangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMMX0804• kann nur mit dem XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert werden. Das Modul XPSMCMMX0804• stellt 8 sicherheitsbezogene Eingänge, 4 sicherheitsbezogene Festkörperausgänge, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device (Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 4 SIL 1/PL c-Statusausgänge bereit.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | ||
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | ||
| KNOTEN 1 24 VDC | 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | ||
| KNOTEN 3 24 VDC | 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | ||
Eingang RESTART (RST)
Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.
Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)
Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.
Ausgang TEST
Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)
Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 67) des Controllers XPSMCMC10804•.
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele
Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMMX0804•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_ADDR0 | ADDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | ||
| 3 NODE_ADDR1 | ADDR1 ADDR1 | ||||
| 4 0 VDC PWR - 0-VDC- | Spannungsversorgung | - | |||
| 5 OSSD1 | OSSD1 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 1 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%). | |
| 6 OSSD2 | OSSD2 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 2 | ||
| 7 RESTART_FBK1 / STATUS1 | STATUS 1 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 1 für OSSD1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSD1 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 8 RESTART_FBK2 / STATUS2 | STATUS 2 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 2 für OSSD2 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 9 OSSD3 | OSSD 3 Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 3 | PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%). | |
| 10 | OSSD4 OSSD 4 | Ausgan | g | Sicherheitsbezogen er Ausgang 4 | |
| 11 | RESTART_FBK3 / STATUS3 | STATUS 3 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 3 für OSSD3 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 12 RESTART_FBK4/ STATUS4 | STATUS 4 | Eingang/Ausgang | Feedback/Neustart 4 für OSSD4 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD4 | Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010) | ||||
| 13 OUT_TEST1 - Ausgan | g | Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in Eingangsschaltungen | PNP aktiv bei 24 VDC. | ||
| 14 OUT_TEST2 - | |||||
| 15 OUT_TEST3 - | |||||
| 16 OUT_TEST4 - | |||||
| 17 INPUT1 | IN 1 Eingan | g | Sicherheitsbezogen er Eingang 1 | Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 18 INPUT2 | IN 2 Sicherheitsbezogen | er Eingang 2 | |||
| 19 INPUT3 | IN 3 Sicherheitsbezogen | er Eingang 3 | |||
| 20 INPUT4 | IN 4 Sicherheitsbezogen | er Eingang 4 | |||
| 21 INPUT5 | IN 5 Sicherheitsbezogen | er Eingang 5 | |||
| 22 INPUT6 | IN 6 Sicherheitsbezogen | er Eingang 6 | |||
| 23 INPUT7 | IN 7 Sicherheitsbezogen | er Eingang 7 | |||
| 24 INPUT8 | IN 8 Sicherheitsbezogen | er Eingang 8 | |||
Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMMX0804•

flowchart
graph TD
A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
B --> C["Ch1"]
C --> D["OSSD1"]
C --> E["OSSD2"]
B --> F["Ch2"]
F --> G["OSSD3"]
G --> H["OSSD4"]
H --> I["+24"]
I --> J["Ch1"]
J --> K["Ch2"]
K --> L["OSSD1"]
K --> M["OSSD2"]
K --> N["OSSD3"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#9cf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#fcc,stroke:#333
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style G fill:#ffc,stroke:#333
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style I fill:#cfc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#cfc,stroke:#333
style L fill:#fcc,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333

flowchart
graph TD
A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
B --> C["Ch1"]
B --> D["Ch2"]
B --> E["Ch3"]
B --> F["Ch4"]
C --> G["(u1)"]
D --> H["(u2)"]
E --> I["(u1)"]
F --> J["(u2)"]
G --> K["OSSD1"]
H --> L["OSSD2"]
I --> M["OSSD3"]
J --> N["OSSD4"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#9cf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#cfc,stroke:#333
style E fill:#cfc,stroke:#333
style F fill:#cfc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#cff,stroke:#333
style L fill:#cff,stroke:#333
style M fill:#cff,stroke:#333


2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0804•:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0804• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

(1) Mit dem Funktionsbaustein OSSD EDM verbundene Kontakte
(2) Mit dem Funktionsbaustein USER RESTART MANUAL, USER RESTART MONITORED or MACRO RESTART MANUAL, MACRO RESTART MONITORED verbundene Kontakte
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMMX0804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | IN 1-8 Gelb | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN | EIN Rot | EIN Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS | A US Codierte | Knotenadresse (siehe Seite 199) | Entspricht dem Eingangs zustand | Ausgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 Ein, gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine Rückmeldung | Verweist auf den Zustand des Statusausgangs | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert |
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMMX0804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0-1 Orange | IN 1-8 Gelb | OSSD 1-4 Rot/Grün/Gelb | STATUS 1-4 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken - periodisch, wiederholt | AUS Codieerte Knotenadresse (siehe Seite 199) | AUS Rot | AUS Produkt nicht | funktionstüchtig(1). | |||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS 5-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 199 | maliges Blinken | Rot: 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | Firmwareversion nicht kompatibel mit1). | ||
| OSSD-Ausgangsfehler erkannt | AUS 4-maliges Blinken | AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS | AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS | maliges Blinken | maliges rotes Blinken (nur zugehörige LED) | AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge (OSSD)(1). | ||
| Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS A US AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS A US AUS AUS AUS Bausch | AUS Starten Sie das System | neu(1). | ||||
| Erweiterungsmodul-oder Controller-Fehler erkannt | AUS EIN | AUS AUS | AUS AUS | Eing | Sie einen Neustart | des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1). | ||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5-maliges Blinken | 5-maliges Blinken | Blinken | AUS AUS AUS Ändern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 199)des Geräts. | ||||
| Überlast an OSSD / Mit 24 VDC | EIN AUS | EIN | Blinken , rot (nur zugehörige LED) | Verweist auf den | Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge (OSSD)(1). | |||
| verbundene OSSD-EIO0000004002 10/2020 209 Last erkannt | stand | Zustand des Statusausgangs | Sicherheitsausgänge (OSSD)(1). | |||||
Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804•
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.
Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | |
| Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel | |
| Montage DIN-Schienenmontage mit Verriegelungsbügel | |
| Sicherheitsbezogener Eingang (Anz./Beschreibung) | 8 /Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. |
| Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung) | 4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster. |
| Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung) | 4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC. |
| Testausgang (Anz./Beschreibung) 4 | /Für Querschluss-/Kurzschlussüberwachung - Höchststrom 100 mA,Nennspannung 24 VDC. |
| Festkörpersicherheitsausgang(OSSD) (Anz./Beschreibung) | 4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms,die Testimpulsdauer 100 μs. |
| Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde(PFHd: Probability of Dangerous Failure per Hour) | 1.32E-08 |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren | 166 |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Gewicht 0,150 kg (5.29 oz) | |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Abschnitt 4.15
Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur
Geschwindigkeitskontrolle
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Modul- und Funktionsbeschreibung 213 | |
| Anschlussbezeichnungen 214 | |
| LED-Anzeigen 216 | |
| Merkmale des Moduls 220 |
Modul- und Funktionsbeschreibung
Beschreibung
Die Module XPSMCMEN0200•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• sind Erweiterungsmodule zur Geschwindigkeitssteuerung für Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Geschwindigkeitsbereich und Richtungsüberwachung. Darüber hinaus können Sie maximal 4 Geschwindigkeitsschwellen für jede überwachte Achse konfigurieren.
Die Module XPSMCMEN0200•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert.
Das Modul XPSMCMEN0200• bietet 2 sicherheitsbezogene Eingänge für Näherungsschalter. Die Module XPSMCMEN0100HT• und XPSMCMEN0200HT• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen HTL-Encodern. Die Module XPSMCMEN0100SC• und XPSMCMEN0200SC• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen Sin/Cos-Encodern. Die Module XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen TTL-Encodern.
HINWEIS: Die Encoder müssen gemäß EN 61800-5-2 an der Motorwelle montiert werden.
Die Module werden mithilfe von SoSafe Configurable konfiguriert.
Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:
| NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3) | |
| KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen) | |
| KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC | |
| KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC | |
| HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen. | |
Anschlussbezeichnungen
Anschlussbezeichnungen für die Module XP SMC MEN•
| Klemme | Signal | LED | Typ | Beschreibung | Betrieb |
| 1 24 VDC | PWR - 24-VDC- | Spannungsversorgung | - | ||
| 2 NODE_A | DDR0 ADDR0 Eingan | g | Knotenauswahl Eingang | vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. | |
| 3 NODE_A | DDR1 ADDR1 | ||||
| 4 | 0 VDC | PWR | - | 0-VDC-Spannungsversorgung | - |
| 5 PROXY1 | _24V PROX1 Ausgan | g | PROXIMITY 1-Anschlüsse Spannung | Höchststrom 100 mA | |
| 6 PROXY1 | _REF | sversorgung 0 VDC zu PROXY1 | |||
| 7 PROXY1 | _IN1 (3 Drähte) | Eingang | PROXY1 Eingang_1 für NO-oder NC-Kontakt | ||
| 8 PROXY1 | _IN2 (4 Drähte) | PROXY1 Eingang_2 für NO-oder NC-Kontakt | |||
| 9 PROXY2 | _24V PROX2 Ausgan | g | PROXIMITY 2-Anschlüsse | Höchststrom 100 mA | |
| 10 | PROXY2_REF | Spannungsversorgung 0 VDC zu PROXY2 | |||
| 11 | PROXY2_IN1 (3 Drähte) | Eingang | PROXY2 Eingang_1 für NO-oder NC-Kontakt | ||
| 12 | PROXY2_IN2 (4 Drähte) | PROXY2 Eingang_2 für NO-oder NC-Kontakt | |||
| 13 | Nicht angeschlossen | - | - Nicht angeschlossen | - | |
| 14 | |||||
| 15 | |||||
| 16 | |||||
Geberverbindungen mit RJ45-Anschluss (Module XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT•):

| Pin | Farbe | XPSMCMEN0•00TT | XPSMCMEN0•00HT | XPSMCMEN0•00SC |
| 1 Grün/Weiß | 5 VDC ^(1) | Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen | ||
| 2 Grün 0 VDC 0 VDC 0 VDC | ||||
| 3 Orange/Weiß Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen | ||||
| 4 | B I | a u | A | A |
| 5 Blau/Weiß /A | /A | /A (Sin-) | ||
| 6 Orange | Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen | |||
| 7 Braun/Weiß | B | B | B (Cos+) | |
| 8 Braun | /B | /B | /B (Cos-) | |
| (1) Bei diesem Pin handelt es sich nicht um die Spannungsversorgung des TTL-Gebers, der separat bereitgestellt werden muss. Der Pin muss verbunden werden, damit das Modul zur Geschwindigkeitssteuerung die Präsenz eines TTL-Gebers erfassen kann. | ||||
Weitere Informationen finden Sie unter den Angaben zu den Splitterkabeln für Geber (siehe Seite 238).
LED-Anzeigen
Frontansicht

Betriebszustände
In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMEN• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | ENC^(1) Gelb | PROX 1/2 Gelb | SH 1/2 Gelb | Bedeutung |
| EIN EIN EIN EIN EIN | EIN EIN | Eingeschaltet - | Initialtest | ||||
| (1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC. | |||||||
| AUS = Warten auf Initialisierung | AUS AUS | Codiente | Knotenadresse (siehe Seite 213) | EIN Geber verbunden und betriebsbereit | EIN Näherungsensor verbunden und betriebsbereit | AUS = Achse im normalen Geschwindigkeitsbereich | Normalbetrieb |
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | Blinken = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | ||||||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | EIN = Achse im Stillstand | ||||||
| (1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC. | |||||||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMEN• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | ENC^(1) Gelb | PROX 1/2 Gelb | SH 1/2 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Microcontroller-Fehler | AUS 2- oder 3-maliges Blinken | AUS Codiedierte Knotena-dresse (siehe Seite 213) | AUS Produkt nicht | funktionstüchtig (2). | ||||
| Kompatibilitätsfehler erkannt | AUS 5-maliges Blinken | AUS AUS | reversion | nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 (2). | ||||
| Geber konfiguriert, aber nicht verbunden | AUS EIN | 3- | maliges Blinken | AUS Verbinden Sie den | Geber mit dem Modul. Überprüfen Sie, ob die Eingangsfrequenz im gültigen Bereich liegt. | |||
| Näherungssensor nicht betriebsbereit | AUS AUS | EIN AUS | Blinken: | 2 Sek. | AUS Wech | heln Sie den Näherungssensor aus. | ||
| Näherungssensor konfiguriert, aber nicht verbunden | AUS AUS | 3- | maliges Blinken | AUS Blinken: 0,5 Sek. | AUS Verb | binden Sie den Näherungsschalte r mit dem Modul. Überprüfen Sie, ob die Eingangsfrequenz im gültigen Bereich liegt. | ||
| Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden | AUS 5-m | maliges Blinken | Ändern Sie die | Knotenadresse (siehe Seite 213) des Geräts. | ||||
| (1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
| Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkannt | AUS AUS | AUS 3- | maliges Blinken | AUS AUS | Blinken P | produkt nicht | funktionstüchtig ^(2) . | |
| (1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
Problembehebung bei der Geschwindigkeitskontrolle (Speed Monitoring)
In der folgenden Tabelle werden die Fehler beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden.
Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | ADDR 0/1 Orange | ENC^(1) Gelb | PROX 1/2 Gelb | SH 1/2 Gelb | Fehlerbehebung |
| Interner Geberfehler erkannt. | AUS 3- | maliges Blinken | AUS - 3- | maliges Blinken | AUS AUS | Wechseln | Sie den Geber aus^(2) . | |
| Interner Fehler beim Näherungsschalter erkannt. | - | 3-maliges Blinken | AUS -- | 3- | maliges Blinken | - Wechseln | In Sie den Näherungsschalte r aus^(2) . | |
| Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkannt | AUS 3- | maliges Blinken | AUS 3- | maliges Blinken | AUS AU | AUS Produkt nicht | funktionstüchtig^{(2)}$ . | |
| (1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht. | ||||||||
Merkmale des Moduls
Beschreibung

GEFAHR
BRANDGEFAHR
Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Vergewissern Sie sich, dass Ihre Erfassungskonfiguration geeignet ist und konsistente Signale erzeugt, insbesondere bei höheren Rotationsgeschwindigkeiten, wenn Sie Näherungssensoren einsetzen.
- Beachten Sie alle Anwendungsrichtlinien des Sensorherstellers.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
| Modulspezifische Merkmale | XPSMCMEN0200/ XPSMCMEN0200 G | XPSMCMEN0100HT• XPSMCMEN0200HT• | XPSMCMEN0100SC• XPSMCMEN0200SC• | XPSMCMEN0100TT• XPSMCMEN0200TT• |
| Geberschnittstelle Keine | HTL Sin/Cos TTL | |||
| Gebereingangssignale elektrisch isoliert gemäß EN 61800-1 | Keine | Nennisolationsspannung 250 VÜberspannungskategorie IIBemessungsstoßspannung 4,00 kV | ||
| Max. Anzahl Achsen 2 | ||||
| Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Frequenzabstand | >10 Hz | |||
| Mindestabstand zwischen Schwellen (mit Schwelle >1) | >5 % | |||
| Max. Anzahl Geber 0 1 | bei XPSMCMEN0100TT•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0100SC•2 bei XPSMCMEN0200TT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0200SC• | |||
| Max. Geberfrequenz - | 300 kHz 500 kHz 500 kHz | |||
| Anpassbarer Schwellenbereich des Gebers | -1 Hz bis 450 kHz | |||
| Geberanschlüsse - RJ45 | ||||
| Max. Anzahl Näherungssensoren | 2 | |||
| Max. Frequenz der Näherungssensoren | 5 kHz | |||
| Max. Ausgangsstrom für Näherungsschalter | 100 mA, Nennspannung 24 VDC (Klemmen 5 und 9) | |||
| Anpassbarer Schwellenbereich der Näherung | 1 Hz bis 4 kHz | |||
| Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Frequenzabstand | >10 Hz | |||
| Mindestabstand zwischen Schwellen (mit Schwellen >1) | >5 % | |||
| Näherungsschalteran Schlüsse | Klemmenleisten | |||
| Näherungsschaltertyp | 2x PNP oder NPN - 3-/4-Draht | |||
| PFHd XPSMCMEN01• | -6.70-09 7.94E-09 | 7.08E-09 | ||
| PFHd XPSMCMEN02• | 5.98E-09 | 7.42-09 9.89E-09 8.18E-09 | ||
| Modulspezifische Merkmale | XPSMCMEN0200/ XPSMCMEN0200 G | XPSMCMEN0100HT· XPSMCMEN0200HT· | XPSMCMEN0100SC· XPSMCMEN0200SC· | XPSMCMEN0100TT· XPSMCMEN0200TT· |
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0200 | 424 | |||
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0100HT· , XPSMCMEN0100SC· , XPSMCMEN0100TT· | 247 | |||
| Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0200HT· , XPSMCMEN0200SC· , XPSMCMEN0200TT· | 180 | |||
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||||
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
In der folgenden Tabelle wird das Verhalten des Systems basierend auf den Funktionen der Geschwindigkeitskontrolle erläutert:
| Funktionsbausteine zur Geschwindigkeitskontrolle | Höchstgeschwindigkeit Nullgeschwindigkeit Geschwindigkeitsbereich | ||
| Definierter sicherer Zustand | Wenn die Geschwindigkeit die Höchstgeschwindigkeit überschreitet, führt dies zur Deaktivierung der mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge. | Wenn die Nullgeschwindigkeit nicht erreicht wird, führt dies dazu, dass die mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge nicht aktiviert werden. | Wenn die Geschwindigkeit den oberen oder unteren Grenzwert für die Geschwindigkeit überschreitet, führt dies zur Deaktivierung der mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge. |
Abschnitt 4.16
Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| Kommunikationserweiterungsmodule 224 | |
| Anschlussbezeichnungen und Kabel 225 | |
| LED-Anzeigen 227 | |
| Merkmale des Moduls 229 |
Kommunikationserweiterungsmodule
Beschreibung
Bei den Modulen XPSMCMCO0000S• handelt es sich um Kommunikationserweiterungsmodule (Sender und Empfänger), die die Verbindung des XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller mit dezentralen Erweiterungsmodulen (≤50 m / ≤164 ft) ermöglichen. Mithilfe der Kommunikationsmodule können maximal 6 Islands mit einer Gesamtlänge von 250 m (820.2 ft) und einer maximalen Länge von 50 m (164 ft) zwischen 2 Kommunikationsmodulen erstellt werden. Die Antwortzeit des Systems ändert sich bei Verwendung der Kommunikationsmodule nicht.
Zwei in der gewünschten Entfernung voneinander platzierte Module XPSMCMCO0000S• können über ein geschirmtes RS-485 -Kabelsiehe Seite 237) miteinander verbunden werden, sodass die Erweiterungsmodule an den Controller angebunden werden. Jedes Modul XPSMCMCO0000S2• verfügt über zwei unabhängige Verbindungskanäle. Zur Verbindung von zwei Modulen XPSMCMCO0000S2• kann jeweils einer der zwei Kanäle verdrahtet werden.
Das Modul XPSMCMCO0000S1• verfügt nur über einen Kanal und muss als erstes (dezentrales) oder letztes (lokales) Modul verbunden werden.
Anschlussbezeichnungen und Kabel
Anschlussbezeichnungen für die Module XPSMCMCO0000S
| Klemme Signal Beschreibung Kabelverbindunge | n | |||
| 1 24 VDC 24-VDC-Spannungsversorgung - | ||||
| 2 Nicht angeschlossen - | ||||
| 3 Abschirmung CH1 - | ||||
| 4 0 VDC 0-VDC-Spannungsversorgung | ||||
| 5 Nicht | angeschlossen | Nicht angeschlossen | - | |
| 6 | - | |||
| 7 Abschirmung | CH2 | - | ||
| 8 Nicht | angeschlossen | - | ||
| 9 CH1-A Verbinden Sie unbedingt die | entsprechenden Klemmen mit dem dezentralen XPSMCMCO0000S:● A <-> A● B <-> B● C <-> C● D <-> D● ABSCHIRMUNG <->ABSCHIRMUNGSie können auch CH1 mit CH2 verbinden (XPSMCMCO0000S2). | Erstes Paarverdrillter Leiter | ||
| 10 | CH1-B | |||
| 11 | CH1-C | Zweites Paarverdrillter Leiter | ||
| 12 | CH1-D | |||
| 13 | Nicht angeschlossen | CH2-A | Erstes Paarverdrillter Leiter | |
| 14 | CH2-B | |||
| 15 | CH2-C | Zweites Paarverdrillter Leiter | ||
| 16 | CH2-D | |||
Technische Kenndaten des RS485-Kabels

| Element Beschreibung/Wert | |
| Leiter 2 Paare verdrillter Leiter mit Abschirmung | |
| Nennimpedanz 120 Ω | |
| Nominale Kapazität <42 pF/m | |
| Nennwiderstand <95 Ω/m | |
Verdrahtungsbeispiel, RS485-Island-Erweiterung
Ethernet

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMCO0000S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| RUN Grün | E IN Rot | E EX Rot | Bedeutung |
| EIN EIN EIN Eingeschaltet - Initialtest | |||
| 1 Weitere Informationen finden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch). | |||
| AUS = Warten auf Initialisierung AUS AUS Normalbetrieb | |||
| Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||
| EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert | |||
| ^1 Weitere Informationen finden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch). | |||
Problembehandlung
In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMCO0000S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:
| Fehler RUN | Grün | E IN Rot | E EX Rot | Fehlerbehebung |
| Interner Fehler erkannt AUS Blinken AUS Weitere Informationen | finden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch). | |||
| Externer Verdrahtungsfehler erkannt | AUS AUS EIN Prüfen Sie die | Verbindungen. | ||
Merkmale des Moduls
Beschreibung
| Modulspezifische Merkmale XPSMCM | MCO0000S1 XPSMCMCO0000S2 | |
| Referenzbeschreibung Elektronisches | Gehäuse, maximal 8Pole, mit montiertemVerriegelungsbügel | Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole,mit montiertem Verriegelungsbügel |
| Verbindungskanäle 1 2 | ||
| Max. Verbindungen 6 | ||
| Maximale Kabellänge zwischen Kommunikationsmodulen | <50 m (164 ft) pro Abschnitt | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | ||
| Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) | 1,13 × 10^-8 | 1,31 × 10^-8 |
HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).
Kapitel 5
Zubehör
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
| Thema Seite | |
| USB/Mini B USB-Konfigurationskabel 232 | |
| Konfigurationsspeicherkarte 233 | |
| Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung 236 | |
| RS485-Kabel 237 | |
| Splitterkabel für Geber für PacDrive M 238 | |
| Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62 | 241 |
| Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse 245 | |
| RJ45-Halterung für Gebermodule 246 |
USB/Mini B USB-Konfigurationskabel
Beschreibung
Der Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• und die Feldbuskommunikationsmodule verfügen über einen zweckbestimmten USB 2.0-Anschluss zur Verbindung eines PC mit der Software SoSafe Configurable.

Ein USB/Mini B USB-Konfigurationskabel kann als Zubehör unter der Bestellnummer TCSXCNAMUM3P bezogen werden.
Konfigurationsspeicherkarte
Beschreibung der Speicherkarte XPSMCMME0000
Im Modular Safety Controller kann eine Speicherkarte XPSMCMME0000 installiert und zur Speicherung/Wiederherstellung der Hardware-/Softwarekonfiguration verwendet werden.
Die Speicherkarte XPSMCMME0000wurde speziell für einen Einsatz mit dem Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• entwickelt, d. h. nur diese Referenz kann mit dem Controller verwendet werden.
Auf die Speicherkarte wird nur über die Software SoSafe Configurable während des Downloads der Konfiguration zugegriffen.
Wenn eine Speicherkarte ohne Konfiguration eingeführt wird, setzt der Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• den Betrieb mit der zuvor geladenen Konfiguration in seinem nicht-flüchtigen Speicher fort.
Beim Einführen einer Speicherkarte mit einer Konfiguration, die nicht mit derjenigen im Controller übereinstimmt, wird die Konfiguration im Controller durch diejenige auf der Speicherkarte überschrieben, wobei die im Controller-Speicher enthaltene vorhergehende Konfiguration definitiv gelöscht wird. Das bedeutet, dass sämtliche Daten (einschließlich das Passwort), die bisher im Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• gespeichert waren, überschrieben werden.
HINWEIS
DATENVERLUST
Sie müssen die im Controller vorhandene Konfiguration auf jeden Fall speichern, bevor Sie eine Speicherkarte einsetzen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.
Mehrfach-Ladefunktion: Wenn Sie mehrere XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller ohne Verwendung eines PC und des USB-Steckverbinders konfigurieren möchten, können Sie die gewünschte Konfiguration auf einer Speicherkarte ablegen und die Daten anschließend von der Speicherkarte in den XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• Modular Safety Controller herunterladen.
Wiederherstellungsfunktion: Wenn der Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• beschädigt ist, ersetzen Sie ihn durch einen neuen XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• Modular Safety Controller. Wenn die Speicherkarte verwendet wurde, entnehmen Sie die Speicherkarte aus dem beschädigten Controller, setzen Sie den Speicherkarte in den neuen XPSMCMCP0802• Controller ein und schalten Sie den Modular Safety Controller ein. Die Konfiguration der Speicherkarte wird automatisch in den neuen Controller geladen.
Einführen der Speicherkarte XPSMCMME0000
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
- Trennen Sie zuerst die Spannungsversorgung vom Modular Safety Controller, bevor Sie die Speicherkarte einsetzen oder entfernen.
- Bei jeder Verwendung der Speicherkarte müssen Sie sicherstellen, dass die ausgewählte Konfiguration der für das jeweilige System vorgesehenen Konfiguration entspricht.
- Führen Sie einen kompletten Funktionstest (siehe den Abschnitt zur Überprüfung und Validierung im Benutzerhandbuch des Modular Safety Controller) des Systems durch, d. h. des Modular Safety Controller sowie der gesamten mit dem Controller verbundenen Eingangs- und Ausgangshardware, nachdem Sie Ihre sicherheitsrelevante Anwendung mithilfe der Speicherkarte überschrieben haben.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Die Speicherkarte kann an der Rückseite des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller eingesetzt werden.
| Schritt Aktion | |
| 1 Trennen Sie jegliche Stromversorgung vom Controller, bevor Sie die Speicherkarte einsetzen oder entfernen.HINWEIS: Bevor Sie die Speicherkarte zum ersten Mal einsetzen, entfernen Sie das Schutzetikett an der Rückseite des Controllers. (Siehe 1 in der folgenden Grafik.) | |
| 2 | Setzen Sie die Speicherkarte ein, wobei das Produktetikett nach rechts zeigt. (Siehe 2 in der folgenden Grafik.)HINWEIS: Wenn die Speicherkarte falsch ausgerichtet ist, kann sie beschädigt werden oder sie wird nicht erkannt. |
Schritt Aktion
3 Führen Sie die Karte in den Steckplatz an der Rückseite des Controllers ein.

Merkmale der Speicherkarte XPSMCMME0000
| Speicherkartenspezifische Merkmale | |
| Beschreibung 8-poliger Steckverbinder | |
| Speicherkartengröße 250 MB | |
| Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) | |
| Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) | |
| Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 % | |
| Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft) | |
| Abmessungen 21,5 x 18 x 2 mm (0.85 x 0.7 x 0.079 in.) | |
| Gewicht 0,12 kg (4.2 oz) | |
Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung
Übersicht
Der Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung XPSMCMCN0000SG ermöglicht das Hinzufügen von E/A-Erweiterungskommunikationsmodulen zum XPSMCM•Modular Safety Controller. Die Erweiterungsmodule, für die ein XPSMCMCN0000SG-Anschluss erforderlich ist, werden mit diesem Steckverbinder geliefert. Wenn dem Controller für den Verwendungszweck Ihres Systems Erweiterungsmodule hinzugefügt werden müssen, müssen Sie einen zusätzlichen XPSMCMCN0000SG-Steckverbinder für den Controller XPSMCM• bestellen.
Gehen Sie für den Anschluss des Modular Safety Controller und der Erweiterungsmodule vor wie folgt:
| 1. Verbinden Sie die gleiche Anzahl Anschlüsse zur Baugruppenträgererweiterung wie zu installierende Module vorhanden sind. | 1 | 2a | |
![]() | ![]() | ||
| 2. Befestigen Sie die Anschlüsse an der DIN-Schiene (35 mm) (EN ISO 5022) und verbinden Sie sie zuerst an der oberen Schiene. | |||
| 3. Bringen Sie die Module an der Schiene an, wobei Sie die Kontakte an der Basis des Moduls mit dem entsprechenden Anschluss ausrichten. Drücken Sie vorsichtig auf das Modul, bis es einrastet. | 2b | 3 | 4 |
![]() | ![]() | ![]() | |
| 4. Zum Entfernen eines Moduls drücken Sie den Verriegelungsbügel an der Rückseite des Moduls mit einem Schraubendreher nach unten. Heben Sie das Modul dann an und ziehen Sie es heraus. | |||
| Spezifische Kenndaten des Anschlusses zur Baugruppenträgererweiterung | |
| Verbindung mit Erweiterungsmodulen | 5-Wege-Baugruppenträgererweiterung |
| Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) | |
| Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) | |
| Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 % | |
| Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft) | |
| Abmessungen 36,5 x 29,2 x 20,5 mm (1.44 x 1.15 x 0.8 in.) | |
| Gewicht 5.2 g (0.18 oz) | |
RS485-Kabel
Kenndaten des RS485-Kabels
Geschirmte Kabel mit serieller RS485-Schnittstelle werden zwischen Kommunikationsmodulen zur Buserweiterung eingesetzt. Dadurch können bis zu 6 dezentrale sicherheitsbezogene Islands erstellt werden. Die maximale Entfernung zwischen den Islands beträgt 50 m (164,04 ft).

| Element Beschreibung/Wert | |
| Leiter 2 Paare verdrillter Leiter mit Abschirmung | |
| Nennimpedanz 120 Ω | |
| Nominale Kapazität <42 pF/m | |
| Nennwiderstand <95 Ω/m | |
Folgende Kabel sind mit dem Modular Safety Controller-System kompatibel:
| Referenz Länge | |
| TSXSCMCN010 10 m/32,81 ft | |
| TSXSCMCN025 25 m/82,02 ft | |
| TSXSCMCN050 50 m/164,04 ft |
Splitterkabel für Geber für PacDrive M
Beschreibung
Ein Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Ein Signal wird an den Antrieb und das andere an den RJ45-Anschluss des sicherheitsbezogenen Geschwindigkeitskontrollmoduls geleitet. Bedingt durch die verwendete Verdrahtung sind die Kabel speziell für das spezifische Antriebssystem vorgesehen. Splitterkabel für Geber sind in folgenden Längen verfügbar: 1, 3 und 5 m (3,28, 9,84 und 16,40 ft).
Splitterkabel für Geber

Splitter für Geber – Klemmenbezeichnung

line
| Feedback-Anschluss des Motors | Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle | | ----------------------------- | ------------------------------------------- | | 1 | 5 | | 2 | 4 | | 3 | 8 | | 4 | 7 | | 9 | 2 |Feedbackanschluss des Motors:
| Pin Aderfarbe | |
| 1 | B I |
| 2 | B I |
a u /
a u
| Pin | Aderfarbe |
| 3 Braun | |
| 4 Weiß/Braun | |
| 9 | G r |
| Nicht angeschlossen | Weiß/Grün |
| Nicht angeschlossen | Orange |
| Nicht angeschlossen | Weiß/Orange |
| Abdeckung Abschirmung | |
ü n
Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle:
| Pin Aderfarbe Funktion | ||
| 5 Blau/Weiß /A (Sin-) | ||
| 4 | B I | a u |
| 8 Braun /B (Cos-) | ||
| 7 Weiß/Braun B (Cos+) | ||
| 2 Grün | 0 V | |
| Nicht angeschlossen | Weiß/Grün | Nicht verwendet |
| Nicht angeschlossen | Orange | Nicht verwendet |
| Nicht angeschlossen | Weiß/Orange | Nicht verwendet |
| Abdeckung | Abschirmung | GND |
Splitter für Geber – Merkmale
Splitterkabel für Geber – Merkmale:
| Parameter | Wert |
| Umgebungstemperatur | -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) |
| Lagertemperatur | -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 10...95 % |
| Maximale Betriebshöhe | 2000 m/6562 ft |
Splitterkabel für Geber – Modellnummern
Splitterkabel für Geber – Modellnummern:
| Referenz Länge | |
| TSXESPPM001 1 m/3,28 ft | |
| TSXESPPM003 3 m/9,84 ft | |
| TSXESPPM005 5 m/16,40 ft |
Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62
Beschreibung
Ein Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Ein Signal wird an den Antrieb und das andere an den RJ45-Anschluss des sicherheitsbezogenen Geschwindigkeitskontrollmoduls geleitet. Bedingt durch die verwendete Verdrahtung sind die Kabel speziell für das spezifische Antriebssystem vorgesehen. Splitterkabel für Geber sind in folgenden Längen verfügbar: 1, 3 und 5 m (3,28, 9,84 und 16,40 ft).
Splitterkabel für Geber

Splitterkabel für Geber – Klemmenbezeichnung

line
| Motor | Antriebsverbindung (grünes Kabel) | Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle (rotes Kabel) | |---|---|---| | 1 | 1 | 2 | | 2 | 2 | 4 | | 3 | 3 | 5 | | 4 | 4 | 7 | | 5 | 5 | 8 | | 6 | 6 | 7 | | A | A | 8 | | B | B | 7 |Feedbackanschluss des Motors:
| Pin Aderfarbe | |
| 1 | G r |
| 2 Gelb | |
| 3 | W e |
| 4 | G r |
| 5 | R o |
| 6 Braun | |
| A | Rot |
| B | B l |
| Abdeckung Abschirmung | |
| ü | n |
| i | ß |
| a | u |
| s | a |
| a | u |
Antriebsverbindung (grünes Kabel):
| Pin Aderfarbe Funktion | ||
| 1 Grün B (Cos+) | ||
| 2 Gelb /B (Cos-) | ||
| Pin Aderfarbe Funktion | ||
| 3 Weiß A (Sin+) | ||
| 4 Grau RS485+ | ||
| 5 Rosa RS485- | ||
| 6 Braun /A (Sin-) | ||
| A Rot 7–12 V | ||
| B | B I | a u |
| Abdeckung Abschirmung GND | ||
Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle (rotes Kabel):
| Pin Aderfarbe Funktion | ||
| 1 Nicht angeschlossen | Nicht angeschlossen | |
| 2 | Grün 0 V | |
| 3 Nicht angeschlossen | Nicht angeschlossen | |
| 4 | Blau | A (Sin+) |
| 5 Blau/Weiß | /A (Sin-) | |
| 6 Nicht angeschlossen | Nicht angeschlossen | |
| 7 Weiß/Braun | B (Cos+) | |
| 8 Braun | /B (Cos-) | |
| Abdeckung Abschirmung GND | ||
Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62 – Merkmale
Merkmale der Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62:
| Parameter | Wert |
| Umgebungstemperatur | -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) |
| Lagertemperatur | -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 10...95 % |
| Maximale Betriebshöhe | 2000 m/6562 ft |
Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62 – Modellnummern
Modellnummern der Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62
| Referenz | Länge |
| TSXESPP3001 | 1 m/3,28 ft |
| TSXESPP3003 | 3 m/9,84 ft |
| Referenz Länge | |
| TSXESPP3005 5 m/16,40 ft |
Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse
Beschreibung
Diese Abdeckungen ermöglichen einen Verschluss der Anschlüsse am Baugruppenträger:

Spezifische Merkmale der Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse:
| Parameter Wert | |
| Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) | |
| Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) | |
| Relative Luftfeuchtigkeit 10...95 % |
RJ45-Halterung für Gebermodule
Beschreibung
Es handelt sich um eine Halterung aus Kunststoff für den RJ45-Geberanschluss:

Spezifische Merkmale der RJ45-Halterung für Gebermodule:
| Parameter Wert | |
| Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F) | |
| Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F) | |
| Relative Luftfeuchtigkeit 10...95 % |
Index

B
Baugruppenträgeranschluss XPSMCMCN0000SG, 236
C
Induktive Last, Ausgangsschutz Ausgangsschutz, Induktive Last, 42
M
Modul XPSMCMAI0400•, 81 XPSMCMDI0800•, 95 XPSMCMDI1200MT•, 103 XPSMCMDI1600•, 95 XPSMCMDO0002•, 110 XPSMCMDO0004•, 110 XPSMCMDO00042A•, 122 XPSMCMDO0004S•, 136 XPSMCMDO0008C1•, 150 XPSMCMDO0016C1•, 159 XPSMCMER0002•, 168 XPSMCMER0004•, 168 XPSMCMMX0802•, 188 XPSMCMMX0804•, 198 XPSMCMRO0004•, 177 XPSMCMRO0004DA•, 177
Module











