SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Nicht kategorisiert

XPSMCMDO0004 - Nicht kategorisiert SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - page 2
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Produkttyp Ausgangserweiterungsmodul
Modellreferenz XPSMCMDO0004
Anzahl der Sicherheitsausgänge 4 sichere 2-Kanal-Festkörperausgänge (OSSD)
Abmessungen (H x B x T) mit Schraubklemmen 108 x 22,5 x 114,5 mm
Abmessungen (H x B x T) mit Federzugklemmen 118,5 x 22,5 x 114,5 mm
Gewicht 0,12 kg
Bemessungsspannung 24 VDC ±20 % (PELV)
Verlustleistung 3 W max. pro Modul
Maximaler Laststrom pro OSSD 400 mA
Minimale ohmsche Last 60 Ω
Maximale kapazitive Last 0,82 μF
Maximale induktive Last 30 μF
Umgebungstemperatur Betrieb -10 bis +55 °C (vertikale oder horizontale Montage)
Lagertemperatur -20 bis +85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 %
Schutzart des Gehäuses IP20
Schutzart der Klemmenleisten IP2x
Verschmutzungsgrad 2
Maximale Betriebshöhe 2000 m
Montage DIN-Schiene 35 mm nach EN/IEC 60715
Anschluss Abnehmbare Schraub- oder Federzugklemmen, Raster 5,08 mm
Lieferumfang Mehrsprachige Anleitung, Baugruppenträgeranschluss (falls erforderlich), Klemmenleisten
Wartung Keine wartbaren Komponenten; defekte Module durch Neugerät ersetzen
Sicherheitswerte SIL 3 (IEC 61508), PL e (ISO 13849-1), Kategorie 4
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls (PFHd) Siehe modulspezifische Merkmale im Handbuch
Mittlere Betriebsdauer bis zum gefährlichen Ausfall (MTTFd) Siehe Projektreport der SoSafe Configurable

Häufig gestellte Fragen - XPSMCMDO0004 SCHNEIDER

Welche Module sind mit dem XPSMCMDO0004 kompatibel?
Das XPSMCMDO0004 ist ein Ausgangserweiterungsmodul für den Modular Safety Controller XPSMCMCP0802 oder XPSMCMC10804. Es kann über den Baugruppenträgererweiterungsbus angeschlossen werden. Insgesamt sind bis zu 14 Erweiterungsmodule (max. 4 gleiche Referenz) möglich.
Kann ich das Modul an 230 V AC betreiben?
Nein, das Modul benötigt eine 24 VDC PELV-Spannungsversorgung (±20 %). Ein direkter Anschluss an Netzspannung ist nicht zulässig und gefährlich.
Wie viele Ausgänge hat das XPSMCMDO0004?
Das Modul verfügt über 4 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgänge (OSSD). Jeder Ausgang kann mit bis zu 400 mA belastet werden.
Welche Kabelquerschnitte sind für die Verdrahtung zulässig?
Für Schraubklemmen: 0,2–2,5 mm² (AWG 24–14) für Einzelader, 0,2–1,5 mm² für zwei Adern mit Aderendhülse. Für Federzugklemmen: 0,2–2,5 mm² (Einzelader) mit Aderendhülse. Verwenden Sie nur Kupferleiter (60/75 °C). Maximale Kabellänge: 100 m.
Kann ich das Modul in explosionsgefährdeter Umgebung einsetzen?
Nein, das Modul darf ausschließlich an nicht explosionsgefährdeten Standorten installiert und betrieben werden. Es besteht Explosionsgefahr.
Wie werden Fehler am Ausgangsmodul angezeigt?
Das Modul hat LEDs für Betriebszustand und Fehler. Details zu den LED-Codes finden Sie im Handbuch, z. B. Blinkmuster für interne Fehler oder Verdrahtungsfehler.
Was ist der sichere Zustand des Ausgangsmoduls?
Der definierte sichere Zustand ist erreicht, wenn alle sicherheitsbezogenen Ausgänge ausgeschaltet sind (0 V). Dies wird durch die Beschaltung der Eingänge und die Konfiguration sichergestellt.
Kann ich das Modul selbst reparieren?
Nein, das Modul enthält keine vom Benutzer wartbaren Komponenten. Bei Defekt muss das gesamte Modul durch ein Neugerät gleicher Referenz ersetzt werden. Wenden Sie sich an den Lieferanten.
Welche Schutzeinrichtungen für induktive Lasten sind erforderlich?
Bei induktiven Lasten an den Ausgängen ist ein externer Schutz erforderlich (z. B. Freilaufdiode oder RC-Glied), um Spannungsspitzen zu begrenzen und Schäden zu vermeiden.
Wo finde ich die genauen technischen Daten und PFHd-Werte?
Die detaillierten technischen Daten, einschließlich PFHd und MTTFd, sind in den modulspezifischen Merkmalen des Benutzerhandbuchs sowie im Projektbericht der Software SoSafe Configurable enthalten.

Benutzerfragen zu XPSMCMDO0004 SCHNEIDER

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BEDIENUNGSANLEITUNG XPSMCMDO0004 SCHNEIDER

Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.

Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur Verwendung für persönliche nichtkommerzielle Zwecke. Darüber hinaus erklären Sie, dass Sie keine Hypertext-Links zu diesem Dokument oder seinem Inhalt einrichten werden. Schneider Electric gewährt keine Berechtigung oder Lizenz für die persönliche und nichtkommerzielle Verwendung dieses Dokument oder seines Inhalts, ausgenommen die nichtexklusive Lizenz zur Nutzung als Referenz. Das Handbuch wird hierfür „wie besehen“ bereitgestellt, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Alle weiteren Rechte sind vorbehalten.

Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.

Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.

Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.

Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!

© 2020 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.

Inhaltsverzeichnis

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Inhaltsverzeichnis - 1

Sicherheitshinweise 7

Über dieses Buch 11

Teil I Allgemeine Hardwareinformationen 17

Kapitel 1 Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller 19

Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller .. 20

Modular Safety Controller-System. 24

Lieferumfang 30

China RoHS. 31

Kapitel 2 Technische Daten.... 33

Allgemeine Systemmerkmale 34

Mechanische Abmessungen 36

Kapitel 3 Elektrische Anforderungen 37

Best Practices für die Verdrahtung 38

Klemmenleisten 45

Teil II Komponentenspezifische Hardwareinformationen .. 47

Kapitel 4 Technische Merkmale. 49

Beschreibung des Controllers und der Funktionen 51

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 55

LED-Anzeigen 58

Merkmale des Controllers 62

Beschreibung des Controllers und der Funktionen 65

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 69

LED-Anzeigen 74

Merkmale des Controllers 78

4.3 Analoges Eingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x 81

Modul- und Funktionsbeschreibung 82

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 84

LED-Anzeigen 88

Merkmale des Moduls XPSMCMAI0400• 93

4.4 Eingangserweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und XPSMCMDI1600x 95
Modul- und Funktionsbeschreibung. 96
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 97
LED-Anzeigen 99
Merkmale des Moduls 101

4.5 Eingangserweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx 103

Modul- und Funktionsbeschreibung. 104

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 105

LED-Anzeigen 107

Merkmale des Moduls 109

4.6 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMD0002x und XPSMCMD0004x 110

Modul- und Funktionsbeschreibung. 111

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 112

LED-Anzeigen 117

Merkmale des Moduls 120

4.7 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD00042Ax 122

Modul- und Funktionsbeschreibung.... 123

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 125

LED-Anzeigen 130

Merkmale des Moduls XPSMCMD00042A• 134

4.8 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0004Sx 136

Modul- und Funktionsbeschreibung. 137

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 138

LED-Anzeigen 143

Merkmale des Moduls XPSMCMD0004S• 148

4.9 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0008C1x 150

Modul- und Funktionsbeschreibung.... 151

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 152

LED-Anzeigen 154

Merkmale des Moduls XPSMCMD0008C1• 158

4.10 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMD0016C1x 159

Modul- und Funktionsbeschreibung. 160

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 161

LED-Anzeigen 163

Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1• 167

4.11 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x 168
Modul- und Funktionsbeschreibung 169
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel ..... 170
LED-Anzeigen 173
Merkmale des Moduls 174

4.12 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x 177

Modul- und Funktionsbeschreibung 178

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 179

LED-Anzeigen 181

Merkmale des Moduls 184

4.13 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x..... 188

Modul- und Funktionsbeschreibung 189

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 190

LED-Anzeigen 193

Merkmale des Moduls 196

4.14 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x..... 198

Modul- und Funktionsbeschreibung 199

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele ..... 201

LED-Anzeigen 207

Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804• 210

4.15 Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur Geschwindigkeitskontrolle .. 212

Modul- und Funktionsbeschreibung 213

Anschlussbezeichnungen 214

LED-Anzeigen 216

Merkmale des Moduls 220

4.16 Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx ..... 223

Kommunikationserweiterungsmodule 224

Anschlussbezeichnungen und Kabel. 225

LED-Anzeigen 227

Merkmale des Moduls 229

Kapitel 5 Zubehör 231

USB/Mini B USB-Konfigurationskabel 232

Konfigurationsspeicherkarte 233

Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung 236

RS485-Kabel 237

Splitterkabel für Geber für PacDrive M 238

Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62.... 241

Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse 245

RJ45-Halterung für Gebermodule 246

Index 247

Wichtige Informationen

HINWEISE

Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb, Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - HINWEISE - 1

Wird dieses Symbol zusätzlich zu einem Sicherheitshinweis des Typs „Gefahr“ oder „Warnung“ angezeigt, bedeutet das, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung der Anweisungen unweigerlich Verletzung zur Folge hat.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - HINWEISE - 2

Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.

GEFAHR

GEFAHR macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge hat.

⚠️ WARNING

WARNUNG macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.

VORSICHT

VORSICHT macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, leichte Verletzungen zur Folge haben kann.

HINWEIS

HINWEIS gibt Auskunft über Vorgehensweisen, bei denen keine Verletzungen drohen.

BITTE BEACHTEN

Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.

Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.

BEVOR SIE BEGINNEN

Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.

⚠️ WARNING

UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE

  • Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
  • Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhnlichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.

Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisierungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automatisierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten. Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.

Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.

Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der Softwareprogrammierung koordiniert werden.

HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.

START UND TEST

Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.

⚠️ WARNING

GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB

  • Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
  • Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
  • Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.

Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.

Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.

Vor dem Einschalten der Anlage:

  • Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
  • Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
  • Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
  • Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.

BETRIEB UND EINSTELLUNGEN

Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):

  • Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher Anlagen Gefahren mit sich bringen.
  • Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten Maschinen vertraut sein.
  • Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.

Auf einen Blick

Ziel dieses Dokuments

In diesem Benutzerhandbuch wird die Verwendung des Modular Safety Controller-Systems XPSMCM• beschrieben.

Das XPSMCM•-Modular Safety Controller-System umfasst einen Controller der Baureihe XPSMCMCP0802•, der mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert werden kann. Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• können Eingangs- und Ausgangserweiterungsmodule verbunden werden.

Gültigkeitsbereich

Dieses Dokument wurde für EcoStruxureMachine Expert V1.2.4 aktualisiert.

Die technischen Eigenschaften der in diesem Dokument beschriebenen Geräte sind auch online verfügbar. Um auf diese Online-Informationen zuzugreifen, gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.se.com.

Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.

Weiterführende Dokumentation

Dokumenttitel Referenz
Modular Safety Controller - Bibliotheks- und ProgrammierhandbuchEIO0000004007 (ENG)EIO0000004008 (FRE);EIO0000004009 (GER);EIO0000004010 (ITA);EIO0000004011 (SPA);EIO0000004012 (CHS)EIO0000004013 (POR)
Modular Safety Controller - Feldbus-Erweiterungsmodule - BenutzerhandbuchEIO0000004014 (ENG)EIO0000004015 (FRE);EIO0000004016 (GER);EIO0000004017 (ITA);EIO0000004018 (SPA);EIO0000004019 (CHS)EIO0000004020 (POR)

Produktbezogene Informationen

Der XPSMCM• kann einen maximalen Sicherheitsintegritätslevel (SIL) 3 nach IEC 61508, eine maximale SIL-Anspruchsgrenze (SILcl) nach IEC 62061 und einen maximalen Performance Level (PL) e, Kategorie 4, nach ISO 13849-1 erreichen. Der tatsächlich erreichte SIL und PL der Anwendung ist von der Anzahl der Sicherheitskomponenten, deren Parametern und den vorhandenen Verbindungen abhängig und wird anhand einer Risikoanalyse ermittelt.

Das Modul muss dann gemäß der anwendungsspezifischen Risikoanalyse sowie allen geltenden Normen konfiguriert werden.

Achten Sie dabei insbesondere auf die Konformität mit allen vorhandenen Sicherheitsinformationen, verschiedenen elektrischen Anforderungen und normgebenden Standards, die unter Umständen für Ihre Anpassung von Relevanz sind.

⚠️ WARNING

UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN

  • Führen Sie eine Risikobeurteilung gemäß ISO 12100 und/oder eine andere gleichwertige Beurteilung durch und berücksichtigen Sie alle für Ihre Maschine bzw. Ihren Prozess geltenden, anwendbaren Vorschriften und Normen entsprechend, bevor Sie diese Software verwenden.
  • Ermitteln Sie bei Ihrer Risikobewertung alle bestehenden Anforderungen in Bezug auf Sicherheitsintegritätslevel (SIL) und Performance Level (PL) sowie alle anderen für Ihre Maschine bzw. Ihren Prozess relevanten sicherheitsbezogenen Anforderungen und Fähigkeiten.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

HINWEIS: Die Konfiguration des Moduls liegt im alleinigen Verantwortungsbereich der installierenden Person oder des Benutzers.

Terminologie gemäß den geltenden Standards

Die technischen Begriffe, Terminologie, Symbole und die entsprechenden Beschreibungen in diesem Handbuch, oder die in beziehungsweise auf den Produkten selbst erscheinen, sind im Allgemeinen von den Begriffen und Definitionen der internationalen Normen hergeleitet.

Im Bereich der funktionalen Sicherheitssysteme, Antriebe und allgemeinen Automatisierungssysteme betrifft das unter anderem Begriffe wie Sicherheit, Sicherheitsfunktion, Sicherer Zustand, Fehler, Fehlerreset/Zurücksetzen bei Fehler, Ausfall, Störung, Warnung/Warnmeldung, Fehlermeldung, gefährlich/gefahrbringendusw.

Unter anderem schließen diese Normen ein:

Standard Beschreibung
IEC 61131-2:2007Speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen.
ISO 13849-1:2015Sicherheit von Maschinen: Sicherheitsspezifische Teile von Steuerungen. Allgemeine Gestaltungsleitsätze.
EN 61496-1:2013Sicherheit von Maschinen: Berührungslos wirkende Schutzeinrichtung. Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen.
ISO 12100:2010Sicherheit von Maschinen - Allgemeine Gestaltungsleitsätze - Risikobeurteilung und Risikominderung
EN 60204-1:2006 Sicherheitvon Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil1: Allgemeine Anforderungen
ISO 14119:2013Sicherheit von Maschinen - Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen - Leitsätze für Gestaltung und Auswahl
ISO 13850:2015 Sicherheitvon Maschinen - Not-Halt- Gestaltungsleitsätze
IEC 62061:2015 Sicherheitvon Maschinen - Funktionale Sicherheit von sicherheitsbezogenen elektrischen, elektronischen und elektronisch programmierbaren Steuerungen.
IEC 61508-1:2010 FunktionaleSicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Allgemeine Anforderungen.
IEC 61508-2:2010 FunktionaleSicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Anforderungen für sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme.
IEC 61508-3:2010 FunktionaleSicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme: Softwareanforderungen.
IEC 61784-3:2016Industrielle Kommunikationsnetze - Profile - Teil 3: Funktional sichere Übertragung bei Feldbussen - Allgemeine Regeln und Festlegungen für Profile.
2006/42/EC Maschinenrichtlinie
2014/30/EU EG-Richtlinie Eektromagnetische Verträglichkeit
2014/35/EU EG-Richtlinie Niederspannung

Zusätzlich kann die in vorliegendem Dokument verwendete Nomenklatur tangential verwendet werden, wenn sie aus anderen Normen abgeleitet ist, wie z.B.:

Standard Beschreibung
Normenreihe IEC 60034 Drehende elektrische Maschinen
Reihe IEC 61800Elektrische Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl
Serie IEC 61158Digitale Datenkommunikation in der Leittechnik – Feldbus für industrielle Leitsysteme

Bei einer Verwendung des Begriffs Betriebsumgebung/Betriebsbereichin Verbindung mit der Beschreibung bestimmter Gefahren und Risiken entspricht der Begriff der Definition von Gefahrenbereich oder Gefahrenzone in der Maschinenrichtlinie (2006/42/EC) der Norm ISO 12100:2010.

HINWEIS: Die vorherig erwähnten Standards können auf die spezifischen Produkte in der vorliegenden Dokumentation zutreffen oder nicht. Weitere Informationen über die einzelnen anwendbaren Normen die hier beschriebenen Produkte betreffend, entnehmen Sie den entsprechenden Tabellen dieser Produktbezeichnungen.

Für den Modular Safety Controller relevante Normen

Die folgende Liste bietet einen Überblick über die Normen, die sich auf den Modular Safety Controller beziehen:

Norm Beschreibung
ISO 13849-1:2015Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
ISO 13855:2010Sicherheit von Maschinen - Anordnung von Schutzeinrichtungen im Hinblick auf Annäherungsgeschwindigkeiten von Körperteilen
IEC 61131-2 (Messung und Steuerung von Industrieprozessen)Speicherprogrammierbare Speicherungen – Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen
EN 61496-1:2013Sicherheit von Maschinen – Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen
IEC 61508-1:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
IEC 61508-2:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 2: Anforderungen für sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme
IEC 61508-3:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 3: Softwareanforderungen
IEC 61508-4:2010 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 4: Begriffe und Abkürzungen
IEC 61800-5-2:2016Elektrische Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl – Teil 5-2: Anforderungen an die Sicherheit – Funktionale Sicherheit
2014/65/EU Beschränkung der Verwendung bestimmter Gefahrstoffe in elektrischen und elektronischen Geräten

Die Liste der Normen, die für den Modular Safety Controller gelten, ist nicht unbedingt vollständig in Bezug auf Ihre Anwendung. Darüber hinaus sind ggf. noch weitere Normen zur Funktionssicherheit vorhanden, die sich auf Ihre spezifische Anwendung beziehen. Lesen Sie sich die Benutzerhandbücher des Modular Safety Controllers durch und besuchen Sie die Website von Schneider Electric unter www.se.com, um sich über Produktzertifizierungen zu informieren, die Details zur Einhaltung bestimmter Normen, Vorschriften und Richtlinien liefern.

Teil I

Allgemeine Hardwareinformationen

Inhalt dieses Teils

Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:

Kapitel Kapitelname Seite
1 Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller 19
2 Technische Daten 33
3 Elektrische Anforderungen 37

Kapitel 1

Allgemeine Informationen zum Modular Safety Controller

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller 20
Modular Safety Controller-System 24
Lieferumfang 30
China RoHS 31

Sicherheitshinweise für den XPSMCMx Modular Safety Controller

Sicherheitsbezogene Informationen

GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER EINES LICHTBOGENS

  • Trennen Sie alle Geräte, einschließlich der angeschlossenen Eingangsgeräte, Schütze und Antriebe vor der Entfernung von Abdeckungen oder Klappen sowie vor der Installation oder Entfernung von Zubehörteilen, Hardware, Kabeln oder Drähten von der Spannungsversorgung.
  • Dieses Gerät darf ausschließlich an nicht explosionsgefährdeten Standorten installiert und betrieben werden.
  • Verwenden Sie das hier beschriebene Gerät nicht zur Speisung anderer externer Geräte.
  • Verwenden Sie stets ein Spannungsprüfgerät mit geeigneter Bemessungskapazität, um sicherzustellen, dass keine Spannung mehr anliegt.
  • Vermeiden Sie es, die Klemmen mit der Hand oder mit Werkzeugen zu berühren, solange die Spannungsversorgung nicht definitiv abgeschaltet ist.
  • Befolgen Sie alle Sicherheitsvorschriften und Bestimmungen für elektrische Geräte (z. B. Anlaufsperre, Erdung der Phasen, Schranken), um die Möglichkeit zu reduzieren, dass im Arbeitsbereich ein Kontakt mit gefährlichen Spannungen stattfindet.
  • Entfernen Sie Sperren, Tags, Schranken sowie temporäre Erdungsbänder und ersetzen Sie alle Abdeckungen, Klappen, Zubehörteile, Hardware, Kabel und Drähte und sorgen Sie unbedingt für eine ordnungsgemäße Erdung, bevor Sie die Einheit wieder an die Stromversorgung anschließen.
  • Führen Sie umfassende Hardwaretests durch und gehen Sie bei der Inbetriebnahme des Systems sorgfältig vor. Vergewissern Sie sich, dass an den Steuerungsschaltkreisen keine Netzspannung anliegt, bevor Sie die Hardware in Betrieb nehmen.
  • Dieses Gerät und jegliche zugehörigen Produkte dürfen nur mit der angegebenen Spannung betrieben werden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

GEFAHR

VERLUST DER VORGESEHENEN SICHERHEITSFUNKTION

  • Installieren Sie das XPSMCM• Modular Safety Controller-System in einem Gehäuse mit einer Schutzart, die mindestens IP 54 entspricht.
  • Verwenden Sie eine Schutzkleinspannung (PELV: Protective Extra Low Voltage) für die Spannungsversorgung, um das Gerät von der Netzspannung zu isolieren.
  • Das Gerät darf nicht direkt an die Netzspannung angeschlossen werden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

HINWEIS: Die Sicherheitsfunktion kann beeinträchtigt werden, wenn dieses Gerät nicht für die vorgesehenen Zwecke und in Übereinstimmung mit den Anweisungen im vorliegenden Dokument verwendet wird. Das Gerät darf nur als Sicherheitseinrichtung für Maschinen verwendet werden, die zum Schutz von Personen, Material und Installationen vorgesehen sind.

GEFAHR

EXPLOSIONSGEFAHR

Der Modular Safety Controller darf ausschließlich an nicht explosionsgefährdeten Standorten installiert und betrieben werden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

HINWEIS: Die Beachtung der Grenzwerte für den Betrieb und der Einschaltdauer ist insbesondere bei Geräten, die zur Durchführung von sicherheitsrelevanten Funktionen entwickelt wurden, von großer Bedeutung. Wenn das Modul elektrischen, mechanischen oder Umweltbelastungen ausgesetzt wird, die über die festgelegten Grenzen hinausgehen, darf es nicht verwendet werden.

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Die im vorliegenden Dokument für das Gerät angegebenen Betriebsgrenzwerte dürfen in keinem Fall überschritten werden.
  • Jedes Gerät, das nachweislich oder vermutlich Betriebsbedingungen ausgesetzt wurde, die die zutreffenden Betriebsgrenzwerte überschreiten, ist sofort außer Betrieb zu setzen und auszuwechseln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Der Modular Safety Controller und die zugehörigen Erweiterungsmodule enthalten keine vom Benutzer zu wartenden Komponenten. Funktionsunfähige Produkte müssen durch neue Produkte derselben Bestellreferenz ersetzt werden.

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Öffnen Sie in keinem Fall die Abdeckung und nehmen Sie keinerlei Wartungseingriffe an den sicherheitsbezogenen Produkten vor.
  • Bringen Sie jedes Produkt sofort zu dem Fachhandel zurück, bei dem Sie es erworben haben, sobald Sie Schäden, Betriebsstörungen oder sonstige Mängel feststellen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Verantwortungsbereich des Benutzers

Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer, Maschinenbauer oder Systemintegrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen.

Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Wenn Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben oder Fehler in dieser Veröffentlichung entdeckt haben, benachrichtigen Sie bitte Schneider Electric. Beachten Sie die relevanten Sicherheitsbestimmungen bei der Installation und Verwendung des Geräts. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.

Qualifiziertes Personal

Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Als qualifiziertes Personal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs dieser elektrischen Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.

Wichtige Sicherheitswerte Wert Norm
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)Siehe modulspezifische Merkmale.IEC 61508
Safety Integrity Level (SIL) 3
Hardware Fault Tolerance (HFT) 1 (Typ B)
Definierter „sicherer Zustand“(1)Alle Ausgänge ausgeschaltet
Safety Integrity Level claim limit (SILcl) 3 IEC 62061
Typ 4 EN 61496-1
Performance Level (PL)(2)e EN ISO 13849-1
Diagnostic CoverageavgHoch
Mean Time to Dangerous Failure (MTTFd) 2500 Jahre bei einer Architektur der Kategorie 4, andernfalls 100 Jahre(3)einerArchitektur derKategorie 4, andernfalls100 Jahre(3)
Kategorie (2)4
Maximale Betriebslebensdauer 20 Jahre
(1) Der Modular Safety Controller und die Erweiterungsmodule befinden sich in einem definierten sicheren Zustand, wenn ihre sicherheitsbezogenen Funktionsausgänge ausgeschaltet sind. Eine Kombination aus verschiedenen Hardwareeingängen ist erforderlich, um den definierten sicheren Zustand zu verlassen.(2) Der Performance Level (PL) und die Sicherheitskategorie (Cat) des globalen Systems nach EN ISO 13849-1 sind von zahlreichen Faktoren abhängig, u. a. von den ausgewählten Modulen, den Verdrahtungsverfahren, der physischen Umgebung und der Anwendung.(3) Wenn der Konfiguration Erweiterungsmodule hinzugefügt werden, ist die MTTFd des gesamten Systems betroffen. Informationen dazu finden Sie im SoSafe Configurable-Projektbericht.

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Sie müssen eine Risikobeurteilung nach ISO 12100 durchführen.
  • Überprüfen Sie das gesamte System/Gerät entsprechend der erforderlichen Leistungsstufe und Risikobeurteilung.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Es sind in regelmäßigen Zeitabständen Abnahmeprüfungen gemäß IEC 61508 durchzuführen. Beachten Sie die für Ihre Anwendung erforderlichen Testzyklen.

Modular Safety Controller-System

Beschreibung

Bei dem Funktionssicherheitsprodukt XPSMCM• handelt es sich um einen Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804•, der mithilfe der Software SoSafe Configurable (siehe Modular Safety Controller, Feldbus-Erweiterungsmodule - Benutzer handbuch) konfiguriert werden kann. Die Controller verfügen über acht sicherheitsbezogene Eingänge und zwei oder vier sicherheitsbezogene Festkörperausgänge mit zwei Kanälen. Ein- und Ausgangserweiterungsmodule können über den Baugruppenträgererweiterungsbus (siehe Seite 236) mit dem Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• verbunden werden. Gemeinsam bilden diese Komponenten die strukturelle Grundlage für ein Funktionssicherheitssystem.

Das System umfasst ggf. eine Reihe elektronischer Erweiterungen bis maximal 14 und nicht mehr als 4 E/A-Module derselben Referenz. Die Anzahl der externen Relaismodule XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004•, die installiert werden kann, ist durch die Anzahl der OSSD-Ausgänge und Statusausgänge des Systems begrenzt.

Mit 14 Erweiterungen bietet das System Unterstützung für bis zu 128 Eingänge, 16 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 32 Statusausgänge. Der Controller und die zugehörigen Erweiterungsmodule kommunizieren über den 5-Wege-Baugruppenträgererweiterungsbus, der physisch mit der Rückseite des Controllers und der Erweiterungsmodule verbunden ist. Wenn allerdings der Funktionsbaustein Network in der Konfiguration verwendet wird, können maximal 9 Erweiterungsmodule mit einem Controller eingesetzt werden.

Darüber hinaus können durch Hinzufügen von Feldbus-Erweiterungsmodulen Feldbuseingänge und Feldbussonden für nicht-sicherheitsbezogene Befehle verwendet werden. Die Anzahl der verfügbaren Feldbuseingänge und -sonden ist vom jeweiligen Typ des Modular Safety Controller abhängig.

Die Software SoSafe Configurable ermöglicht die Erstellung einfacher bis komplexer Konfigurationen mit einer Mischung aus sicherheitsbezogenen Funktionen und Logik, wie beispielsweise die Kombination einer Muting-Funktion mit Zeitgebern oder Zählern.

Die auf dem PC erstellte Konfiguration wird über ein USB-zu-XPSMCMCP0802•-Kabel (PC zu Controller) an den Controller XPSMCMC10804• oder Mini B USB gesendet. Die Datei wird im Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• abgelegt und kann zudem auf einer als optionales Zubehör (siehe Seite 233) XPSMCMME0000 verfügbaren Speicherkarte gespeichert werden. Damit lässt sich die Konfiguration schnell und problemlos in einen anderen Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• übertragen.

Der Modular Safety Controller ermöglicht die Überwachung der folgenden sicherheitsbezogenen Sensoren und Befehlsgeräte:

  • Optoelektronische Sensoren (Sicherheitslichtvorhänge, Scanner, Sicherheitsfotozellen usw.)
  • Mechanische Schalter
    • Schutzkontaktmatten
  • Notaus-Vorrichtungen
    • Zweihandsteuerungen

• Zustimmschalter
- Magnetschalter
- Näherungsschalter
- Geber

Controllermodule

Folgende Controllermodule stehen zur Auswahl:

Controller moduleTyp Beschreibung
XPSMCMCP 0802•(siehe Seite 5 0)XPSMCMCP 0802•G(siehe Seite 5 0)CP0802 ●8 Sicherheitseingänge● 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgänge (Output Signal Switching Device, OSSD)
XPSMCMC10 804•(siehe Seite 6 4)XPSMCMC10 804•G(siehe Seite 6 4)C10804 ●8 Sicherheitseingänge● 4 Festkörpersicherheitsausgänge, verwendbar als 4 einzelne oder 2 doppelte Ausgänge (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)

E/A-Erweiterungsmodule

Folgende Eingangs- und Ausgangserweiterungsmodule stehen zur Auswahl:

E/A-ErweiterungsmodulTyp Beschreibung
XPSMCMD00042A• (siehe Seite 122)DO042A • 4 Festkörpersicherheitsausgänge mit je einem Kanal(Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)Mit diesem Modul kann das System 4 Sicherheitsausgänge mit höherem Strom bereitstellen.
XPSMCMAI0400•(siehe Seite 81)AI04 • 4 konfigurierbare analoge EingangskanäleMit diesem Modul kann im System eine Vielzahl verschiedener Analogsensoren eingesetzt werden.
XPSMCMMX0804•(siehe Seite 198)MX0804 • 8 Sicherheitseingänge4 Festkörpersicherheitsausgänge, verwendbar als 4 einzelne oder 2 doppelte Ausgänge (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)
XPSMCMD0004S• (siehe Seite 136)DO04S • 4 Festkörpersicherheitsausgänge mit je einem Kanal (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)• Mit diesem Modul kann das System 4 Sicherheitsausgänge bereitstellen.
XPSMCMD0008C1• (siehe Seite 150)DO08C1• 8 Statusausgänge für PL c, SIL 1• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen.
XPSMCMD0016C1• (siehe Seite 159)DO16C1• 16 Statusausgänge für PL c, SIL 1• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen.
Modul XPSMCMMX0802•(siehe Seite 188)MX0802 • 8 sicherheitsbezogene Eingänge• 2 Festkörpersicherheitsausgänge mit je zwei Kanälen (Ausgangsschalteinrichtung, OSSD)
Modul XPSMCMDI0800•(siehe Seite 95)DI08 • 8 Sicherheitseingänge• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen.
Modul XPSMCMDI1600•(siehe Seite 95)DI16 • 16 Sicherheitseingänge• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen.
Modul XPSMCMDI1200MT• (siehe Seite 103)DI12M• Anwendungsspezifisches Modul, speziell für Sicherheitsmatten.• Stellt 8 Testausgänge zur Leitungskontrolle und -überwachung bereit.• Mit diesem Modul kann die Anzahl der Statusausgänge im System erhöht werden, um die Anbindung weiterer externer Geräte zu ermöglichen.
Modul XPSMCMD0002•(siehe Seite 110)DO02 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgangspaare für die Verbindung mit Schaltschützen oder Antrieben.
Modul XPSMCMD0004•(siehe Seite 110)DO04 4 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Festkörperausgangspaare für die Verbindung mit Schaltschützen oder Antrieben.
Modul XPSMCMER0002•(siehe Seite 168)ER02• 2 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (2 NO +1 NC) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.• Das Modul XPSMCMER0002• ist nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden.
Modul XPSMCMER0004•(siehe Seite 168)ER044 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (2 NO +1 NC) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Das Modul XPSMCMER0004•ist nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden.
Modul XPSMCMRO0004•(siehe Seite 177)R044 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (4x 2 NO) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Erweiterungsmodul mit 4 unabhängigen sicherheitsbezogenen Relaisausgängen und den entsprechenden 4 Eingängen für die externen Rückkopplungskontakte (EDM).Das Relais kann gemäß Architekturen der Kategorie 1, 2 und 4 konfiguriert werden.
Modul XPSMCMRO0004DA•(siehe Seite 177)R04DA4 sicherheitsbezogene Relaisausgangsmodule (4x 2 NO) mit zwangsgeführten Kontakten ohne Verbindung zum Baugruppenträger.Erweiterungsmodul mit 4 unabhängigen sicherheitsbezogenen Relaisausgängen und den entsprechenden 4 Eingängen für die externen Rückkopplungskontakte (EDM).Das Relais kann gemäß Architekturen de Kategorie 1, 2 und 4 konfiguriert werden.Enthält 8 nicht sicherheitsbezogene Statusausgänge.
Modul XPSMCMEN•(siehe Seite 212)PROXE01HTE01SCE01TTE02HTE02SCE02TTModule zur Geschwindigkeitskontrolle über Näherungsschalter und je nach Referenz über Sicherheitsgeber mit SinCos-, HTL-oder TTL-Schnittstelle.Die Erweiterungsmodule XPSMCMEN•können zur Kontrolle folgender Parameter eingesetzt werden (bis PLe):Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, GeschwindigkeitsbereichBewegungsrichtung, Drehung/ÜbersetzungFür jeden logischen Ausgang (Achse) können bis zu 4 Geschwindigkeitsschwellenwerte definiert werden.Jedes Modul ist mit zwei logischen Ausgängen ausgestattet, die mithilfe der SoftwareSoSafe Configurable konfiguriert werden können, sodass ein Modul jeweils bis zu 2 unabhängige Achsen kontrollieren kann.

Kommunikationsmodule

Folgende Kommunikationsmodule stehen zur Auswahl:

KommunikationsmodulTyp Beschreibung
Modul XPSMCMCO0000S•(siehe Seite 223)SCOM1, SCOM2Die Module XPSMCMCO0000S1 und XPSMCMCO0000S2 ermöglichen die Einrichtung von Funktionssicherheits-Islands zwischen dem Controller und den E/A-Erweiterungsmodulen, wobei eine Entfernung von < 50 m zwischen den Islands eingehalten werden muss und maximal 6 Islands eingerichtet werden können.Zwei Erweiterungsmodule des Typs XPSMCMCO0000S1 oder XPSMCMCO0000S2 können über ein geschirmtes RS-485-Kabel(siehe Seite 237)miteinander verbunden werden.
Modul XPSMCMCO0000•• (siehe Modular Safety Controller,Feldbus-Erweiterungsmodule -Benutzerhandbuch)CAN , ECT,EIP, MBS,MTP, PDPDie Feldbuserweiterungsmodule ermöglichen eine Verbindung mit den meisten gängigen industriellen Feldbussystemen zur Diagnose und Datenübertragung.

Zubehör

Die folgenden Zubehörteile stehen zur Verfügung:

Zubehör Typ Beschreibung
TCSXCNAMUM3P(siehe Seite 232)USB/Mini-B-USB-Konfigurationska bel
XPSMCMME0000(siehe Seite 233)Speicherkarte Im Modular Safety Controller kann eine Speicherkarte installiert und zur Speicherung/Wiederherstellung der Hardware-/Softwarekonfiguration verwendet werden.
XPSMCMCN0000SG(siehe Seite 236)Anschluss zur Baugruppenträge rerweiterung
TSXSCMCN0••(siehe Seite 237)RS485-Kabel Geschirmte Kabel mit serieller RS485-Schnittstelle werden zwischen Kommunikationsmodulen zur Buserweiterung eingesetzt. Dadurch können dezentrale sicherheitsbezogene Islands erstellt werden. Die Kabel sind mit einer Länge von 10 m (32,81 ft), 25 m (82,02 ft) und 50 m (164,04 ft) erhältlich.
TSXESPPM•••(siehe Seite 238)TSXESPP3•••(siehe Seite 241)Splitterkabel für GeberEin Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Das eine Signal wird dann an den Antrieb und das andere an dassicherheitsbezogene Geschwindigkeitskontrollmodul geleitet. Die Kabel sind mit einer Länge von 1 m (3,28 ft), 3 m (9,84 ft) und 5 m (16,4 ft) erhältlich.

Lieferumfang

Überblick

Im Lieferumfang jedes Controllers sind folgende Elemente enthalten:

  • Mehrsprachige Anleitung
  • Baugruppenträgeranschluss XPSMCMCN0000SG (nur bei XPSMCMCP0802*BC* oder XPSMCMC10804*BC*; Controller mit einer Referenznummer ohne „BC“ werden für den Standalone-Einsatz ohne Baugruppenträgeranschluss geliefert)

- Controller, deren Referenznummer das Suffix „G“ enthält, werden mit Federklemmenleisten geliefert, die anderen Controller mit Schraubklemmenleisten

Im Lieferumfang jedes Erweiterungsmoduls, einschließlich Feldbusse und spezifische Module, ist Folgendes enthalten:

  • Mehrsprachige Anleitung
  • Baugruppenträgeranschluss für XPSMCMCN0000SG (ausgenommen XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004•, da diese nicht mit dem Baugruppenträgererweiterungsbus verbunden sind)
  • Module, deren Referenznummer das Suffix „G“ enthält, werden mit Federklemmenleisten geliefert, die anderen Module mit Schraubklemmenleisten

HINWEIS: Folgende Elemente müssen für jeden Controller separat als optionales Zubehör bestellt werden:

• TCSXCNAMUM3P: USB/Mini B USB-Konfigurationskabel(siehe Seite 232)
• XPSMCMME0000: Speicherkarte (siehe Seite 233)
- XPSMCMCN0000SG: Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung(siehe Seite 236) (ausgenommen Controller XPSMCMCP0802*BC* oder XPSMCMC10804*BC*)

China RoHS

Kapitel 2 Technische Daten

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Allgemeine Systemmerkmale 34
Mechanische Abmessungen 36

Allgemeine Systemmerkmale

Allgemeine technische Daten

Allgemeine Merkmale
Bemessungsspannung 24 VDC ± 20 % (PE LV-Spannungsversorgung)
Verlustleistung 3 W max. (pro Modul)
Überspannungskategorie II
Umgebungstemperatur-10 bis +55 °C (14 bis 131 °F), für vertikale oder horizontale Montageposition
Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 %
Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft)
Verschmutzungsgrad 2
Vibrationsfestigkeit (EN 61496-1)+/- 0,35 mm (0.014 in.) / 10–55 Hz
Stoßfestigkeit (EN 61496-1) 10 g (16 ms Halbsinus)
Antwortzeit (ms)Die Antwortzeit ist abhängig von folgenden Parametern:Anzahl der installierten ErweiterungsmoduleAnzahl der OperatorenAnzahl der OSSD-AusgängeStatusausgängeVerwenden Sie die von der Software SoSafe Configurable berechnete Antwortzeit (siehe Projektbericht) für die globale Systemantwortzeit. T_Input\_filter = Die im Projekt für die Eingänge festgelegte Filterzeit. Weitere Informationen finden Sie unter Eingangsfunktionen (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch).Steuerung (XPSMCMCP0802•) 10,6–12,6 + TInput_filter
Controller + 1 Erweiterungsmodul11,8–26,5 +T_Input\_filter
Controller + 2 Erweiterungsmodule12,8–28,7 +T_Input\_filter
Controller + 3 Erweiterungsmodule13,9–30,8 + TInput_filter
Controller + 4 Erweiterungsmodule15–33 +T_Input\_filter
Controller + 5 Erweiterungsmodule16–35 +T_Input\_filter
Controller + 6 Erweiterungsmodule17–37,3 +T_Input\_filter
Controller + 7 Erweiterungsmodule18,2–39,5 + TInput_filter
Controller + 8 Erweiterungsmodule19,3–41,7 + TInput_filter
Controller + 9 Erweiterungsmodule20,4–43,8 + TInput_filter
Controller + 10 Erweiterungsmodule21,5–46 +T_Input\_filter
Controller + 11 Erweiterungsmodule22,5–48,1 + TInput_filter
Controller + 12 Erweiterungsmodule23,6–50,3 +T_Input\_filter
Controller + 13 Erweiterungsmodule24,7–52,5 + TInput_filter
Controller + 14 Erweiterungsmodule25,8–54,6 + TInput_filter
Antwortzeit (ms)Die Antwortzeit ist abhängig von folgenden Parametern:Anzahl der installierten ErweiterungsmoduleAnzahl der OperatorenAnzahl der OSSD-AusgängeStatusausgängeVerwenden Sie die von der Software SoSafe Configurable berechnete Antwortzeit (siehe Projektbericht) für die globale Antwortzeit. T_Input\_filter = Die im Projekt für die Eingänge festgelegte Filterzeit. Weitere Informationen finden Sie unter Eingangsfunktionen (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch).Controller (XPSMCMC10804•) 12.75...14.75 + TInput_filter
Controller + 1 Erweiterungsmodul 13.83...37.84 + TInput_filter
Controller + 2 Erweiterungsmodule 14.91...40.00 + TInput_filter
Controller + 3 Erweiterungsmodule 15.99...42.16 + TInput_filter
Controller + 4 Erweiterungsmodule 17.07...44.32 + TInput_filter
Controller + 5 Erweiterungsmodule 18.15...46.48 + TInput_filter
Controller + 6 Erweiterungsmodule 19.23...48.64 + TInput_filter
Controller + 7 Erweiterungsmodule 20.31...50.80 + TInput_filter
Controller + 8 Erweiterungsmodule 21.39...52.96 + TInput_filter
Controller + 9 Erweiterungsmodule 22.47...55.12 + TInput_filter
Controller + 10 Erweiterungsmodule 2355...57.28 + TInput_filter
Controller + 11 Erweiterungsmodule 2463...59.44 + TInput_filter
Controller + 12 Erweiterungsmodule 2571...61.60 + TInput_filter
Controller + 13 Erweiterungsmodule 2679...63.76 + TInput_filter
Controller + 14 Erweiterungsmodule 2787...65.92 + TInput_filter

HINWEIS: Allgemeine technische Daten für jede Modellreferenz finden Sie unter Komponentenspezifische Hardwareinformationen (siehe Seite 47).

Gehäusemerkmale

Gehäusemerkmale
Gehäusematerial Polyamid
Schutzart des Gehäuses IP20
Schutzart der Klemmenleisten IP2x
Montage DIN-Schiene (35 mm) gemäß EN/IEC 60715
Einbaulage Vertikal oder horizontal
Abmessungen (H x L x T)● mit Schraubklemmen: 108 x 22,5 x 114,5 mm (4.25 x 0.89 x 4.5 in.)● Mit Federzugklemmen: 118,5 x 22,5 x 114,5 mm (4.67 x 0.89 x 4.5 in.)

Mechanische Abmessungen

Abmessungen

Die Abbildung zeigt die Abmessungen der XPSMCM•-Modelle:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Abmessungen - 1
* Schraubklemmen 108 mm (4.25 Zoll)
** Federzugklemmen 118 mm (4.67 Zoll)

Montieren Sie die Module (Modular Safety Controller und etwaige E/A-Erweiterungsmodule) in einem elektrischen Schaltschrank mit der Schutzart IP54. Der Mindestabstand unter und über dem Controller beträgt 40 mm (1.57 in.). Der Abstand zwischen der Schaltschranktür und der Vorderseite des bzw. der Module muss mindestens 100 mm (3.93 in.) betragen. Links und rechts der Module sind keine Mindestabstände zu einzuhalten, für das Modul XPSCMCMDO00042A• ist jedoch ein zusätzlicher Abstand zu nebenstehenden Module obligatorisch (siehe Seite 124). Andere Geräte in der Nähe erfordern unter Umständen größere Abstände, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Kapitel 3

Elektrische Anforderungen

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Best Practices für die Verdrahtung 38
Klemmenleisten 45

Best Practices für die Verdrahtung

Überblick

In diesem Abschnitt werden die Verdrahtungsrichtlinien und entsprechenden Best Practices beschrieben, die bei Verwendung des XPSMCM• Modular Safety Controller-Systems eingehalten werden sollten.

GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER EINES LICHTBOGENS

  • Trennen Sie alle Geräte, einschließlich der angeschlossenen Komponenten, vor der Entfernung von Abdeckungen oder Türen sowie vor der Installation oder Entfernung von Zubehörteilen, Hardware, Kabeln oder Drähten von der Spannungsversorgung, ausgenommen unter den im zugehörigen Hardwarehandbuch dieser Geräte angegebenen Bedingungen.
  • Verwenden Sie stets ein genormtes Spannungsprüfgerät, um sicherzustellen, dass die Spannungsversorgung wirklich abgeschaltet ist.
  • Bringen Sie alle Abdeckungen, Zubehörteile, Hardware, Kabel und Drähte wieder an, sichern Sie sie und vergewissern Sie sich, dass eine ordnungsgemäße Erdung vorhanden ist, bevor Sie die Spannungszufuhr zum Gerät einschalten.
  • Betreiben Sie diese Geräte und jegliche zugehörigen Produkte nur mit der angegebenen Spannung.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNING

STEUERUNGSAUSFALL

  • Bei der Konzeption von Steuerungsstrategien müssen mögliche Störungen auf den Steuerpfaden berücksichtigt werden, und bei bestimmten kritischen Steuerungsfunktionen ist dafür zu sorgen, dass während und nach einem Pfadfehler ein sicherer Zustand erreicht wird. Beispiele kritischer Steuerfunktionen sind die Notabschaltung (Not-Aus) und der Nachlauf-Stopp, Stromausfall und Neustart.
  • Für kritische Steuerfunktionen müssen separate oder redundante Steuerpfade bereitgestellt werden.
  • Systemsteuerungspfade können Kommunikationsverbindungen umfassen. Dabei müssen die Auswirkungen unerwarteter Sendeverzögerungen und Verbindungsstörungen berücksichtigt werden.
  • Sämtliche Unfallverhütungsvorschriften und lokale Sicherheitsrichtlinien sind zu beachten. ^1
  • Jede Implementierung des Geräts muss individuell und sorgfältig auf einen einwandfreien Betrieb geprüft werden, bevor das Gerät an Ort und Stelle in Betrieb gesetzt wird.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

^1 Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Versionen von NEMA ICS 1.1 „Safety Guidelines for the Application, Installation, and Maintenance of Solid State Control“ sowie von NEMA ICS 7.1, „Safety Standards for Construction and Guide for Selection, Installation, and Operation of Adjustable-Speed Drive Systems“ oder den entsprechenden, vor Ort geltenden Vorschriften.

Richtlinien für die Verdrahtung

Beachten Sie bei der Verdrahtung eines XPSMCM• Modular Safety Controller-Systems folgende Regeln:

  • Die E/A-Kommunikationskabel müssen getrennt von den Stromkabeln verlegt werden. Verlegen Sie diese zwei Leitungstypen in separaten Kabelkanälen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Betriebs- und Umgebungsbedingungen den in den technischen Kenndaten angegebenen Nennwertbereichen entsprechen.
  • Verwenden Sie geeignete Drahtstärken in Übereinstimmung mit den geltenden Spannungs- und Stromanforderungen.
  • Verwenden Sie Kupferleiter (zwingend).
  • Verwenden Sie paarig verdrillte, geschirmte Kabel für Netzwerke und Feldbusse.
  • Die maximale Länge der Kabel, die mit Eingängen verbunden sind, und der Kabel, die Controller über den Netzwerkfunktionsbaustein anschließen, beträgt 100 m (328 ft).. Andere einschränkende Faktoren sind Widerstand und Kapazität des Kabels. Diese Werte können Sie den technischen Daten jedes Moduls entnehmen.

Um elektromagnetische Interferenzen auf eine Mindestmaß zu begrenzen, verwenden Sie für alle E/A, die empfindlich auf elektrische Störgeräusche reagieren, sowie für sämtliche Kommunikationsverbindungen geschirmte, ordnungsgemäß geerdete Kabel. Wenn Sie für diese Verbindungen keine geschirmten Kabel verwenden, kann es zu elektromagnetischen Störungen und dadurch zu einer Beeinträchtigung der Signalqualität kommen. Gestörte Signale wiederum können ein unbeabsichtigtes Verhalten der Steuerung bzw. der verbundenen Module und Geräte zur Folge haben.

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Verwenden Sie geschirmte Kabel für die Übertragung der Kommunikationssignale sowie für alle E/A, die ggf. empfindlich auf elektromagnetische Störstrahlungen reagieren.
  • Erden Sie den Kabelschirm an einem einzigen Punkt ^1 .
  • Verlegen Sie die Kommunikations- und E/A-Kabel separat von den Stromkabeln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

^1 Eine Erdung an mehreren Punkten ist zulässig (und in manchen Fällen unvermeidbar), wenn Verbindungen zu einer äquipotenzialen Erdungsplatte hergestellt werden, deren Abmessungen eine Beschädigung der Kabelschirme bei Kurzschlussströmen im Leistungssystem verhindern.

Die Verwendung von geschirmten Kabeln erfordert die Einhaltung der folgenden Verdrahtungsregeln:

- Für die Verbindungen mit der Schutzerde (PE) können Kabelkanäle oder Kabelrohre aus Metall für einen Teil der Schildlänge verwendet werden, sofern die Kontinuität der Masse nicht unterbrochen wird. Für die Funktionserde (FE) soll die Schirmung elektromagnetische Störungen abschwächen und muss deshalb über die gesamte Länge des Kabels ohne Unterbrechung fortlaufen. Wenn sowohl eine Funktions- als auch eine Schutzerde gewährleistet werden muss, was häufig bei Kommunikationskabeln der Fall ist, dann ist eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Kabelschirmung erforderlich.

- Sofern möglich, sind die Kabel zur Übertragung eines Signaltyps separat von den Übertragungskabeln anderer Signaltypen bzw. von den Stromkabeln zu verlegen.

Schutzerde (PE) des Baugruppenträgers

Die Schutzerde (PE) sollte über einen hoch belastbaren Leiter an den leitfähigen Baugruppen-träger angelegt werden, in der Regel über ein geflochtenes Kupferlitzenkabel mit der maximal zulässigen Kabelstärke.

Anschluss geschirmter Kabel

Geschirmte E/A-Kabel und Kabel zur Übertragung der Feldbuskommunikationssignale müssen sicher mit der Schutzerde verbunden werden. Die Schirmung der E/A-Kabel kann entweder mit der Funktionserde (FE) oder mit der Schutzerde (PE) der Anlage verbunden werden. Die Schirme der Feldbuskommunikationskabel müssen mithilfe einer Verbindungsklammer mit der Schutzerde (PE) verbunden werden. Dies ist sicher am leitenden Baugruppenträger der Installation anzubringen.

Die Schirmung der Modbus-Kabel muss mit der Schutzerde (PE) verbunden werden.

GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS

Stellen Sie sicher, dass eine geeignete Erdung zwischen der integrierten Erdungsklemme des Geräts und der Montageschiene vorhanden ist, auf der das Gerät angebracht ist.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

Kabeltypen und Drahtstärken

Kabeltypen und Drahtstärken
Für eine abnehmbare Schraubklemmenleiste mit Abstand 5,08

mmin.70.28[IMAGE][IMAGE][IMAGE][IMAGE][IMAGE][IMAGE][IMAGE]
mm^2 0.2...2.50.2...2.50.25...2.50.25...1.52×0.2...12×0.2...1.52×0.25...1
AWG24...1424...1423...1423...162×24...182×24...162×23...18
∅3,5 mm (0.14 in.)( )cN·m0.5
lb-in4.42

Für eine abnehmbare Federklemmenleiste mit Abstand 5,08 (verwendet von XPSMCM ·s G)

Die folgenden Anweisungen im Bezug auf Verbindungskabel müssen beachtet werden:

  • Verwenden Sie nur Kupferleiter (Cu) (60/75 °C). Maximale Kabellänge 100 m (328 ft).
  • Kabel für Verbindungen von mehr als 50 m (164 ft) müssen einen Querschnitt von mindestens 1 mm ^2 (AWG 16) aufweisen.

HINWEIS: Anschlüsse mit Federzugklemmen weisen den besonderen Vorteil auf, dass sie keine Wartung benötigen, um die Spannung am Leiter aufrechtzuerhalten. Schraubanschlüsse hingegen erfordern eine regelmäßige Wartung des Anzugsmoments.

GEFAHR

ELEKTRISCHER SCHLAG AUFGRUND LOCKERER VERDRAHTUNG

Ziehen Sie die Anschlüsse in Übereinstimmung mit den angegebenen Anzugsmomenten fest.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

Die Federspannanschlüsse der Klemmenleiste sind nur für einen Draht bzw. ein Kabelende vorgesehen. Zwei Drähte im gleichen Anschluss müssen mit einem Zweileiter-Kabelende angebracht werden, damit sie sich nicht lösen können.

GEFAHR

ELEKTRISCHER SCHLAG AUFGRUND LOCKERER VERDRAHTUNG

Sie dürfen jeweils nur einen Draht pro Verbinder an den Federklemmenleisten anschließen, es sei denn, Sie verwenden ein doppeltes Drahtkabelende (Aderendhülse).

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

Schutz der Ausgänge vor induktiven Lasten

Abhängig von der Last ist für die Ausgänge an den Steuerungen und bestimmten Modulen eventuell eine Schutzschaltung erforderlich. Induktive Lasten mit Gleichspannung können Spannungsreflexionen verursachen, die zu Überschwingungen führen, die wiederum die Ausgangsgeräte beschädigen oder deren Lebensdauer verkürzen.

VORSICHT

BESCHÄDIGUNG VON AUSGANGSSCHALTKREISEN DURCH INDUKTIVE LASTEN

Verwenden Sie einen geeigneten externen Schutzkreis bzw. eine sachgemäße Schutzvorrichtung, um die Gefahr einer Beschädigung aufgrund induktiver Direktstromlasten zu begrenzen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Wenn Ihre Steuerung oder Ihr Modul Relaisausgänge umfasst, bieten diese Ausgänge Unterstützung für bis zu 240 VAC. Eine Beschädigung dieser Art Ausgänge durch induktive Lasten kann zu Schweißkontakten und Steuerungsverlust führen. Induktive Lasten müssen mit einer Schutzeinrichtung ausgestattet sein, wie z. B. einem RC-Spitzenwertbegrenzer, einem RC-Stromkreis oder einer Schutzdiode. Kapazitive Lasten werden von diesen Relais nicht unterstützt.

WARNING

VERSCHWEISSUNG DER RELAISAUSGÄNGE

  • Schützen Sie Relaisausgänge stets vor einer Beschädigung durch induktive Wechselstromlasten mithilfe einer geeigneten externen Schutzschaltung oder -vorrichtung.
  • Schließen Sie Relaisausgänge niemals an kapazitive Lasten an.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Schutzschaltung A für Relaisausgänge: Diese Schutzschaltung kann sowohl für AC- als auch für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

Ausgang Q Induktive Last R C COM Oder + -

C 0,1 bis 0,82 μF (einschließlich Kabelkapazität)

R Widerstand mit etwa demselben Widerstandswert wie die Last

Schutzschaltung B für Relaisausgänge: Diese Schutzschaltung kann für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

Ausgang Q Induktive Last COM + -

Verwenden Sie eine Diode mit den folgenden Kenndaten:

  • Reverse Stehspannung: Leistungsspannung des Lastschaltkreises x 10
    • Durchlassstrom: höher als der Laststrom

Schutzschaltung C: Diese Schutzschaltung kann sowohl für AC- als auch für DC-Lastleistungsschaltungen verwendet werden.

Ausgang Q Induktive Last Varistor U COM + - Oder

Bei Anwendungen, in denen die induktive Last häufig bzw. schnell ein- und ausgeschaltet wird, ist sicherzustellen, dass die Nennenergie bei Dauerbetrieb (J) des Varistors die Spitzenlastenergie um 20 % oder mehr übersteigt.

Die Empfehlungen für die Bemessungswerte der Komponenten sind mit denjenigen zum Relaisausgangsschutz oben identisch.

Klemmenleisten

Beschreibung

Die verschiedenen Modular Safety Controller-Modelle sind mit abnehmbaren Klemmenleisten für die elektrischen Anschlüsse ausgestattet. Jedes Modell kann 8 (2 Klemmenleisten), 16 (4 Klemmenleisten) oder 24 Klemmen (6 Klemmenleisten) bereitstellen.

Die nachstehende Abbildung zeigt ein Beispiel für die maximale Klemmenanzahl:

1 | 2 | 3 | 4 9 | 10 | 11 | 12 17 | 18 | 19 | 20 5 | 6 | 7 | 8 13 | 14 | 15 | 16 21 | 22 | 23 | 24

Je nach Referenz sind die Klemmenleisten vom Typ Schraubklemme oder Federspannklemme.

Abnehmen einer E/A-Klemmenleiste

Verwenden Sie zum Entfernen einer Klemmenleiste einen isolierten oder anderweitig nichtleitenden Schlitzschraubendreher, wie nachfolgend beschrieben:

Schritt Aktion
1 FührenSie dazu die Spitze des Schraubendrehers in den Spalt zwischen der Vorderseite der Klemmenleiste und dem Modul ein, um die Klemmenleiste anzuheben.
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Abnehmen einer E/A-Klemmenleiste - 1
HINWEIS: Sie können die Klemmenleiste entfernen, um sie zu verdrahten.
2 Um eineKlemmenleiste an einem Modul anzubringen, schieben Sie sie in die dafür vorgesehene Position, bis sie mit einem Klicken einrastet.
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Abnehmen einer E/A-Klemmenleiste - 2

Teil II

Komponentenspezifische Hardwareinformationen

Inhalt dieses Teils

Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:

Kapitel Kapitelname Seite
4 Technische Merkmale 49
5 Zubehör 231

Kapitel 4

Technische Merkmale

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt Thema Seite
4.1 ModularSafety Controller XPSMCMCP0802x 50
4.2 ModularSafety Controller XPSMCMC10804x 64
4.3 AnalogesEingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x 81
4.4 Eingangserweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und XPSMCMDI1600x 95
4.5 Eingangserweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx 103
4.6 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMDO0002x und XPSMCMDO0004x 110
4.7 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO00042Ax 122
4.8 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0004Sx 136
4.9 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0008C1x 150
4.10 Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0016C1x 159
4.11 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x 168
4.12 Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x177
4.13 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x 188
4.14 Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x 198
4.15Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur Geschwindigkeitskontrolle212
4.16 Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx223

Abschnitt 4.1

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Beschreibung des Controllers und der Funktionen 51
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 55
LED-Anzeigen 58
Merkmale des Controllers 62

Beschreibung des Controllers und der Funktionen

Beschreibung

Der XPSMCMCP0802• ist ein Modular Safety Controller mit 8 sicherheitsbezogenen Eingängen und 2 sicherheitsbezogenen 2-Kanal-Ausgängen, die mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Außerdem kann der Modular Safety Controller über den Baugruppen-trägererweiterungsbus mit einer Reihe von Erweiterungsmodulen kombiniert werden.

Konfiguration des Controllers: Für die Konfiguration des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller ist ein USB-zu-Mini B USB-Konfigurationskabel (Computer zu Controller) erforderlich, das über einen USB 2.0-Port (oder höher) an einen PC angeschlossen werden muss. Für den XPSMCMCP0802• ist die Software SoSafe Configurable erforderlich, die die Konfiguration des Controllers und des Systems ermöglicht (weitere Informationen finden Sie im Modular Safety Controller - Bibliotheks- und ProgrammierhandbuchGuide (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch)).

Optionale Speicherkarte: Eine optionale Backup-Speicherkarte kann im XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller installiert und zum Speichern der Softwarekonfigurationsparameter verwendet werden.

Eingang MASTER ENABLE

Der XPSMCMCP0802•Modular Safety Controller umfasst zwei EN-Freigabe-Eingänge:

MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2. Diese Signale müssen permanent auf die logische Ebene 1 (24 VDC) eingestellt werden, um den Betrieb des Controllers zu ermöglichen. Um den Controller zu deaktivieren, unterbrechen Sie die Spannungszufuhr zu den Eingängen, logische Ebene 0 (0 VDC).

Eingang RESTART (RST)

Der Signaleingang RESTART (RST) ermöglicht dem XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller die Prüfung eines EDM-Rückkopplungssignals (Reihe von Kontakten) von externen Schaltvorrichtungen (EDM, External Device Monitoring) und die Überwachung des Hand-/Automatikbetriebs.

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Das RESTART-Steuergerät muss außerhalb des Betriebsbereichs an einer Position angebracht werden, von der aus der Betriebs- sowie der zugehörige gesamte Arbeitsbereich gut sichtbar sind.
  • Es darf nicht möglich sein, das RESTART-Steuergerät von innerhalb des Betriebsbereichs aus zu betätigen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Betriebsmodus EDMRestart_fbk
Automatisch Mit K1_K2-SteuerungSCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1
Ohne K1_K2-SteuerungSCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 2
Manuell Mit K1_K2-SteuerungSCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 3

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

⚠️ WARNING

UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN

Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• stehen zwei Statusausgänge zur Verfügung.

Ausgang TEST

Die TEST-Ausgänge sind miteinander verknüpft, sodass sie mit den Eingangskreisen des Modular Safety Controller verwendet werden können.

Die TEST-Ausgänge müssen zur Überwachung vorhandener Quer- oder Kurzschlüsse an den Eingängen eingesetzt werden. Durch die Verbindung der Testausgänge kann PL e nach ISO 13849-1 und SILCL 3 nach IEC 62061 erreicht werden.

HINWEIS: Diese Sicherheitsstufen können ebenfalls durch Anwendung anderer Fehlerausschlussvorrichtungen gemäß der Beschreibung in ISO 13849-2 erreicht werden.

HINWEIS: Die Testausgänge eines spezifischen Moduls können nur mit den Eingängen desselben Moduls verbunden werden.

Die maximale Anzahl steuerbarer Eingänge für jede Testausgangsklemme:

  • Zwei Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMCP0802•, XPSMCMMX0802•, XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1200MT•
  • Vier Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMDI1600•

E-STOP Safety Guard 17 INPUT1 18 INPUT2 19 INPUT3 20 INPUT4 14 OUT TEST2 13 OUT TEST1 XPSMCMCP0802

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, der OSSD angemessen mit SoSafe Configurable konfiguriert wurde.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Die zwei sicherheitsbezogenen Ausgänge OSSD des Modular Safety Controller sind gegen Kurzschluss geschützt. Für eine Architektur der Kategorie 4 ist Redundanz erforderlich, das bedeutet zwei Ausgänge.

Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:

  • Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ±20 %)
  • Im ausgeschalteten Zustand: 0...2 Veff

Der maximale Laststrom von (pro OSSD) beträgt 400 mA. Die minimale Widerstandslast beträgt 60 Ω.

Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.

Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.

Die folgende Tabelle zeigt die mögliche Konfiguration jedes OSSD-Ausgangs:

AutomatischDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der entsprechende RESTART-Eingang mit Uv verbunden ist (24 VDC ±20 %).
ManuellDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv wechselt (24 VDC ±20 %).
ÜberwachtDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv (24 VDC ±20 %) und dann wieder zurück zu 0 VDC wechselt.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für den Modular Safety Controller

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 MASTER_ENABLE1 EN EingangMaster enable 1 Eingangeng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 MASTER_ENABLE2 EN Master enable 2
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OSSD1_A OSSD1AusganggSicherheitsbezogen er Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
6 OSSD1_B
7 RESTART1 RST 1 EingangFeedback/Neustart 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
8OUT_STATUS 1STATUS 1AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9 OSSD2_A OSSD2Sicherheitsbezogen er Ausgang 2PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10 OSSD2_B
11RESTART2RST 2 EingangFeedback/Neustart 2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
12OUT_STATUS 2STATUS 2AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
13OUT_TEST1-Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in EingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
14OUT_TEST2-
15OUT_TEST3-
16OUT_TEST4-
17 INPUT1IN 1 EingangSicherheitsbezogen er Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
18 INPUT2IN 2 Sicherheitsbezogener Eingang 2
19 INPUT3IN 3 Sicherheitsbezogener Eingang 3
20 INPUT4IN 4 Sicherheitsbezogener Eingang 4
21 INPUT5IN 5 Sicherheitsbezogener Eingang 5
22 INPUT6IN 6 Sicherheitsbezogener Eingang 6
23 INPUT7IN 7 Sicherheitsbezogener Eingang 7
24 INPUT8IN 8 Sicherheitsbezogener Eingang 8

Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMCP0802:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 1

flowchart
graph TD
    A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc"]
    B --> C["1"]
    C --> D["24 Vdc Master_Enable1"]
    C --> E["2"]
    E --> F["Master_Enable2"]
    C --> G["3"]
    G --> H["0 Vdc OSSD1_A"]
    G --> I["6"]
    I --> J["OSSD1_B"]
    C --> K["7"]
    K --> L["RESTART1"]
    K --> M["8"]
    M --> N["OUT_STATUS1"]
    K --> O["9"]
    O --> P["OSSD2_A"]
    O --> Q["10"]
    Q --> R["OSSD2_B"]
    K --> S["11"]
    S --> T["RESTART2"]
    K --> U["12"]
    U --> V["OUT_STATUS2"]
    C --> W["XPSMCMCP0802"]
    W --> X["13 OUT_TEST1"]
    W --> Y["14 OUT_TEST2"]
    W --> Z["15 OUT_TEST3"]
    W --> AA["16 OUT_TEST4"]
    W --> AB["17 INPUT1"]
    W --> AC["18 INPUT2"]
    W --> AD["19 INPUT3"]
    W --> AE["20 INPUT4"]
    W --> AF["21 INPUT5"]
    W --> AG["22 INPUT6"]
    W --> AH["23 INPUT7"]
    W --> AI["24 INPUT8"]
    W --> AJ["Emergency Stop"]
    AJ --> AK["24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMCP0802• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 2

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX COM EN CP0802 1 2 IN 3 4 5 6 7 8 USB 1 2 OSSD 1 2 RST 1 2 STATUS 1 2 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMCP0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1 /2 Rot/GrünRST 1/2 GelbSTATUS 1/2 GelbBedeutung
EIN EINEIN EINEIN EINRot EIN EINEingeschaltet -Initialtest
(1) Eingänge MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2 im Zustand 1
AUS AUSAUSEIN (max.1 Sek.)EIN (max. 1 Sek.)AUS RotAUS AUSSpeicherkarteerkannt
AUS AUSAUS5-maligesBlinken5-maliges BlinkenAUS RotAUS AUSSchreiben/Ladeneines Projekts in die / aus der Speicherkarte
AUS AUSAUSEIN AUSAUS Rot AUS AUS Controllerangehalten
EIN AUSAUSEIN =Verbunden / AUS EIN^(1) / AUSEingangszustandAusgangszustand: Rot = 0 Grün = 1EIN = Warten auf Neustart / Blinken = Keine RückmeldungAusgangsdiagnoseNormalbetrieb
(1) Eingänge MASTER_ENABLE1 und MASTER_ENABLE2 im Zustand 1

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMCP0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

FehlerRUN GrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1/2 Rot/GrünRST 1/2 GelbSTATUS 1/2 GelbFehlerbehebung
Interner Fehler erkanntAUS2- oder 3-malige s BlinkenAUSAUSAUSAUSRotAUSAUSProdukt nicht funktionstüchtig ^(1) .
Keine interne Konfiguration vorhandenAUS AUSAUSAUS Langsa mes BlinkenAUSAUSRotAUSAUSLaden Sie die Konfiguration in den Controller herunter ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Modul- oder Knotennummer nicht gültigAUS AUSAUS AUSSchnelles BlinkenAUS AUSRot AUSAUS AUSÜberprüfenSie dieHardwarekonfiguration und die Klemmen 2 und 3 jedes Erweiterungsmoduls.
Modul nicht verfügbar oder nicht bereitSchne Iles BlinkenAUS AUSS Schnelles BlinkenAUS AUSRot AUSAUS AUSÜberprüfenSie dieHardwarekonfiguration und den Zustand jedes Erweiterungsmoduls.
Externer Verdrahtungsehler erkanntEIN AUSEIN EIN =Verbunden / AUSAUS Blinken = Eingang im FehlerzustandAUS AUSAUS AUSÜberprüfenSie alle E/A-Verbindungen.
Interner Fehler erkanntAUS 2-oder 3-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSAUS RotAUS AUSProduktnichtfunktionstüchtig(1).
KonfigurationsehlerAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSAUS 5-maliges BlinkenBlinken Laden Sie dieKonfiguration in den Controller herunter(1).
OSSD-AusgangsfehlerAUS 4-maliges BlinkenAUS AUSAUS 4-maliges BlinkenAUS AUSÜberprüfen Sie die (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheit sausgangs(1).
Fehler bei der Kommunikation mit Erweiterungs modulAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSAUS AUSAUS AUSStarterSie dasSystem neu(1).
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1/2 Rot/GrünRST 1/2 GelbSTATUS 1/2 GelbFehlerbehebung
Fehler im Erweiterungs modulAUS EINAUS AAUS AUSAUS AUSAUS AUSAUS StartenSie dasSystem neu. Identifizieren Sie das Erweiterungsmodul, das sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach.
Fehler in Bezug auf Speicherkart e erkanntAUS 6-maliges BlinkenAUS 6-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSAUS AUSWechselnSie dieSpeicherkarte (siehe Seite 233) aus.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Controllers

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Merkmale des Controllers - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Controllerspezifische Kenndaten
ReferenzbeschreibungElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Maximale Anzahl Eingänge 128
Maximale Anzahl Ausgänge 16
Maximale Anzahl Erweiterungsmodule (ausgenommen XPSMCMER0002 - XPSMCMER0004)14
Maximale Anzahl Erweiterungsmodule mit derselben Modellnummer (ausgenommen XPSMCMER0002 - XPSMCMER0004)4
Aktive Einheit (Anz./Beschreibung)2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung)8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Neustarteingang (Anz./Beschreibung)2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster
Testausgang (Anz./Beschreibung) 4/ zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC
Controller zu Controller durch NetzwerkfunktionMaximal 10 Modular Safety Controller mit einem Abstand bis 100 m (328 ft) zwischen den einzelnen Controllern.
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung)2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochDie Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast von 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 5,5 ms, die Testimpulsdauer 100 μs.
Statusausgänge Max. Ausgangsstrompro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)6.06E-9
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren382
Anschluss an den PC USB 2.0 oderhöher (Hochgeschwindigkeit), keine Isolation.Maximale Kabellänge: 3 m (9.84 ft)
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)
Steckplatz für Speicherkarte Ja

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.2

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Beschreibung des Controllers und der Funktionen 65
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 69
LED-Anzeigen 74
Merkmale des Controllers 78

Beschreibung des Controllers und der Funktionen

Beschreibung

Der XPSMCMC10804• ist ein Modular Safety Controller mit 8 sicherheitsbezogenen Eingängen und 4 sicherheitsbezogenen Festkörperausgängen, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device / Ausgangsschalteinrichtung) verwendet und mithilfe von SoSafe Configurable konfiguriert werden können. Außerdem kann der Modular Safety Controller über den Baugruppenträgererweiterungsbus mit einer Reihe von Erweiterungsmodulen kombiniert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Modular Safety Controller - Bibliotheks- und Programmierhandbuch.

Konfiguration des Controllers: Für die Konfiguration des XPSMCMC10804• Modular Safety Controller ist ein USB-zu-Mini B USB-Konfigurationskabel (Computer zu Controller) erforderlich, das über einen USB 2.0-Port (oder höher) an einen PC angeschlossen werden muss. Der XPSMCMC10804• benötigt die Software SoSafe Configurable für die Konfiguration des Controllers und des Systems.

Optionale Speicherkarte: Eine optionale Backup-Speicherkarte kann im XPSMCMC10804• Modular Safety Controller installiert und zum Speichern der Softwarekonfigurationsparameter verwendet werden.

Eingang RESTART (RST)

Der Signaleingang RESTART (RST) ermöglicht dem Controller XPSMCMC10804• die Prüfung eines EDM-Rückkopplungssignals (Reihe von Kontakten) von externen Schaltvorrichtungen (EDM = External Device Monitoring) und die Überwachung des Hand-/Automatikbetriebs.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Eingang RESTART (RST) - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Das RESTART-Steuergerät muss außerhalb des Betriebsbereichs an einer Position angebracht werden, von der aus der Betriebs- sowie der zugehörige gesamte Arbeitsbereich gut sichtbar sind.
  • Es darf nicht möglich sein, das RESTART-Steuergerät von innerhalb des Betriebsbereichs aus zu betätigen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Betriebsmodus EDMRestart_fbk
Automatisch Mit K1_K2-SteuerungSCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1
Ohne K1_K2-Steuerung
Manuell Mit K1_K2-SteuerungSCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 2
Ohne K1_K2-Steuerung

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Mit dem Modular Safety Controller XPSMCMC10804• stehen vier Statusausgänge zur Verfügung. Die Statusausgänge werden mit den Rückmeldungs-/Neustarteingänge der OSSDs gemeinsam verwendet. Zur Nutzung der Statusausgänge muss die entsprechende OSSD-Einrichtung mit automatischem Reset ohne externe Rückmeldungsüberwachung eingesetzt werden. Beispiel: Um den Ausgang STATUS1 (Klemme 7) verwenden zu können, müssen Sie OSSD1 (mithilfe von SoSafe Configurable) mit automatischem Reset und ohne K-Rückmeldungsüberwachung programmieren.

Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge.

WARNING

UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN

Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Ausgang TEST

Die TEST-Ausgänge sind miteinander verknüpft, sodass sie mit den Eingangskreisen des Modular Safety Controller verwendet werden können.

Die TEST-Ausgänge müssen zur Überwachung vorhandener Quer- oder Kurzschlüsse an den Eingängen eingesetzt werden. Durch die Verbindung der Testausgänge kann PL e nach ISO 13849-1 und SILCL 3 nach IEC 62061 erreicht werden.

HINWEIS: Diese Sicherheitsstufen können ebenfalls durch Anwendung anderer Fehlerausschlussvorrichtungen gemäß der Beschreibung in ISO 13849-2 erreicht werden.

HINWEIS: Die Testausgänge eines spezifischen Moduls können nur mit den Eingängen desselben Moduls verbunden werden.

Die maximale Anzahl steuerbarer Eingänge für jede Testausgangsklemme:

- Vier Eingänge (parallele Verbindung) für XPSMCMC10804•, XPSMCMMX0802•, XPSMCMMX0804•, XPSMCMDI0800•, XPSMCMDI1200MT•, XPSMCMDI1600•.

E-STOP Safety Guard 17 INPUT1 18 INPUT2 19 INPUT3 20 INPUT4 14 OUT TEST2 13 OUT TEST1 XPSMCMC10804

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24l Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, wenn dieser mit SoSafe Configurable angemessen konfiguriert wurde.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Die vier sicherheitsbezogenen Ausgänge OSSD des Modular Safety Controller sind gegen Kurzschluss geschützt.

Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:

  • Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ±20 %)
  • Im ausgeschalteten Zustand: 0...2 Veff (Effektivwert)

Der maximale Laststrom von (pro OSSD) beträgt 400 mA. Die minimale Widerstandslast beträgt 60 Ω.

Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.

Die maximale induktive Last beträgt 2.4 μF.

Typ C, Klasse 3 gemäß „ZVEI CB24I Ed. 2“ mit einer maximalen Testimpulsdauer von 100 μs.

Es können unterschiedliche Ausgangskonfigurationen (kompatibel mit SoSafe Configurable) festgelegt werden:

  • 4 Einzelkanäle (1 sicherheitsbezogener Ausgang pro Kanal mit entsprechendem Rückmeldungseingang).
  • 2 Doppelkanäle (2 sicherheitsbezogene Ausgänge mit entsprechendem Rückmeldungseingang pro Kanal).
    • 1 Doppelkanal und 2 Einzelkanäle.

Die folgende Tabelle zeigt die mögliche Konfiguration jedes OSSD-Ausgangs:

AutomatischDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der entsprechende RESTART-Eingang mit Uv verbunden ist (24 VDC ±20 %).
ManuellDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv wechselt (24 VDC ±20 %).
ÜberwachtDer Ausgang wird gemäß den über die Software SoSafe Configurable vorgenommenen Konfigurationen aktiviert, jedoch nur dann, wenn der Pegel am entsprechenden RESTART-Eingang von 0 VDC zu Uv (24 VDC ±20 %) und dann wieder zurück zu 0 VDC wechselt.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für den Modular Safety Controller

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2N C---
3N C---
4 0 VDCPWR -0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OSSD1OSSD 1AusganggSicherheitsbezogener Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
6 OSSD2OSSD 2AusganggSicherheitsbezogener Ausgang 2
7 RESTARTT_FBK1/STATUS1STATUS 1Eingang/AusgangFeedback/Neustart 1 für OSSD1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSD1Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010)
8 RESTARTT_FBK2/STATUS2STATUS 2Eingang/AusgangFeedback/Neustart 2 für OSSD2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010)
9 OSSD3OSSD 3AusganggSicherheitsbezogener Ausgang 3PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10OSSD4OSSD 4AusgangSicherheitsbezogener Ausgang 4
11RESTART_FBK3/STATUS3STATUS 3Eingang/AusgangFeedback/Neustart 3 für OSSD3Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010)
12 RESTART_FBK4/STATUS4STATUS 4Eingang/AusgangFeedback/Neustart 4 für OSSD2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD2Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit EN 61508:2010)
13 OUT_TEST1 - AusgangTestausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in EingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
14 OUT_TEST2 -
15 OUT_TEST3 -
16 OUT_TEST4 -
17 INPUT1IN 1 EingangSicherheitsbezogen er Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
18 INPUT2IN 2 Sicherheitsbezogener Eingang 2
19 INPUT3IN 3 Sicherheitsbezogener Eingang 3
20 INPUT4IN 4 Sicherheitsbezogener Eingang 4
21 INPUT5IN 5 Sicherheitsbezogener Eingang 5
22 INPUT6IN 6 Sicherheitsbezogener Eingang 6
23 INPUT7IN 7 Sicherheitsbezogener Eingang 7
24 INPUT8IN 8 Sicherheitsbezogener Eingang 8

HINWEIS: Das Statusausgangssignal wird mit den Rückmeldungs-/Neustarteingänge der OSSDs gemeinsam verwendet. Zur Nutzung der Statusausgänge muss die entsprechende OSSD-Einrichtung mit automatischem Reset ohne externe Rückmeldungsüberwachung eingesetzt werden.

Beispiel: Um den Ausgang STATUS1 (Klemme 7) verwenden zu können, müssen Sie OSSD1 (mithilfe der Software SoSafe Configurable) mit automatischem Reset und ohne K-Rückmeldungsüberwachung programmieren.

Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller

Der folgende interne Verdrahtungsplan illustriert den Unterschied zwischen der 1-Kanal- und 2-Kanal-Logik im Modul:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller - 1

flowchart
graph TD
    A["PWR"] --> B["μ1/μ2"]
    B --> C["Ch1"]
    B --> D["Ch2"]
    C --> E["(μ1)"]
    C --> F["(μ2)"]
    D --> G["(μ1)"]
    D --> H["(μ2)"]
    E --> I["OSSD1"]
    F --> J["OSSD2"]
    G --> K["OSSD4"]
    H --> L["OSSD3"]
    M["FBK1"] --> B
    N["FBK3"] --> B
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#9cf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#cfc,stroke:#333
    style E fill:#fcc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#cff,stroke:#333
    style J fill:#cff,stroke:#333
    style K fill:#cff,stroke:#333
    style L fill:#cff,stroke:#333

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller - 2

flowchart
graph TD
    A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
    B --> C["Ch1"]
    B --> D["Ch2"]
    B --> E["Ch3"]
    B --> F["Ch4"]
    C --> G["(μ1) (μ2)"]
    D --> H["(μ1) (μ2)"]
    E --> I["(μ1) (μ2)"]
    F --> J["(μ1) (μ2)"]
    G --> K["OSSD1"]
    H --> L["OSSD1"]
    I --> M["OSSD1"]
    J --> N["OSSD1"]
    K --> O["OSSD2"]
    L --> P["OSSD2"]
    M --> Q["OSSD2"]
    N --> R["OSSD2"]
    O --> S["OSSD3"]
    P --> T["OSSD3"]
    Q --> U["OSSD3"]
    R --> V["OSSD3"]
    S --> W["OSSD3"]
    T --> X["OSSD3"]
    U --> Y["OSSD3"]
    V --> Z["OSSD4"]
    W --> AA["OSSD4"]
    X --> AB["OSSD4"]
    Y --> AC["OSSD4"]
    Z --> AD["OSSD3"]

XPSMCMC10804 OSSD1 OSSD2 K1 FBK 24VDC

XPSMCMC10804 OSSD (1,2,3,4) K1 FBK (1,2,3,4) K2 24VDC

2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMC10804:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NC 3 NC 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMC10804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND 24 Vdc OSSD1 OSSD2 Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc K1 K2 24 Vdc RESTART 1 24 Vdc NC NC 0 Vdc OSSD1 OSSD2 RST_FBK_ST1 RST_FBK_ST2 OSSD3 OSSD4 RST_FBK_ST3 RST_FBK_ST4 XPSMCMC10804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.
Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMC10804• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NC 3 NC 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMC10804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NC 3 NC 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMC10804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain FEEDBACK (1) K1 K2 RESTART (2)

(1) Mit dem Funktionsbaustein OSSD EDM verbundene Kontakte
(2) Mit dem Funktionsbaustein USER RESTART MANUAL, USER RESTART MONITORED or MACRO RESTART MANUAL, MACRO RESTART MONITORED verbundene Kontakte
HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX COM EN C10804 IN 1 2 3 4 5 6 USB 7 8 1 2 OSSD 3 4 STATUS 1 2 3 4 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMC10804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1-4 Rot/Grün /GelbSTATUS 1-4 GelbBedeutung
EIN EINEIN EINEIN EINRot EIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS AUSAUS EN (max.1 Sek.)EIN (max. 1 Sek.)AUS RotAUSSpeicherkarte erkannt
AUS AUSAUS 5-maligesBlinken5-maliges BlinkenAUS RotAUS Schreiben/Ladeneines Projekts in die / aus der Speicherkarte
EIN AUSAUS EIN =Verbunden AUS = Nicht verbundenEIN Entspricht dem EingangszustandAusgangszustand : Rot = 0 Grün = 1 Ein, gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine RückmeldungVerweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMC10804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

FehlerRUN GrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbFehlerbehebung
Interner Fehler erkanntAUS 2-oder 3-maliges Blinken -periodischAUSAUSAUSAUSRotAUSProdukt nicht funktionstüchtig ^(1) .
Konfigurations fehlerAUS AUS AUS Langsames BlinkenAUSAUSRot AUSLaden Sie die Konfiguration in den Controller herunter ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotCOM OrangeEN BlauIN 1-8 GelbOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbFehlerbehebung
Erweiterungs modul- oder Knotennummer nicht gültigAUS AUSS AUS SSchnelles BlinkenAUS AUSRot AUSÜberprüfen Sie dieHardwarekonfiguration und die Klemmen 2 und 3 jedes Erweiterungsmoduls.
Erweiterungs modul nicht gefunden oder nicht bereitSchnelles BlinkenAUS AUSSchnelles Blinkenes BlinkenAUS AUSRot AUSÜberprüfen Sie dieHardwarekonfiguration und den Zustand jedes Erweiterungsmoduls.
Externer Verdrahtungsfehler erkanntEIN AUSEIN EIN =Verbunden AUS = Nicht verbundenEIN Blinken = Eingang im Fehlerzu standAusgangszustand: Rot = 0 Blinken, gelb = Keine RückmeldungVerweis auf den Zustand des StatusausgangsÜberprüfen Sie alle E/A-Verbindungen.
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges periodisches Blinken, wieder holtAUS AUSAUS AUSAUS 4-maliges Blinken (nur zugehörige LED)AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) .
Überlast an OSSD / Mit 24 VDC verbundene OSSD-Last erkanntE INA U SE I N szustandBlinken, rot (nur zugehörige LED)U Verweis auf den Zustand des StatusausgangsÜberprüfen Sie die N Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler bei der Kommunikation mit dem Erweiterungs modulAUS 5-maliges periodisches Blinken, wieder holtAUS AUSAUS AUSAUS AUSAUS StartenSie dasSystem neu(1).
Erweiterungs modulfehler erkanntAUS EINAUS AUSAUS AUSAUS AUSAUS Führen Sie einenNeustart des Systems durch.Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffeneErweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach.
Fehler in Bezug auf Speicherkarte erkanntAUS 6-maliges periodisches Blinken, wieder holtAUS 6-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSWechseln Sie dieSpeicherkarte (siehe Seite 233) aus.
Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkanntEIN AUSEIN AUSEingangszust andEIN AusgangszustandBlinkenPrüfen Sie die Verdrahtung des STATUS-Ausgangs(1).
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Controllers

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.

Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Controllerspezifische Kenndaten
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mit Verriegelungsbügel
Max. Anzahl Eingänge eines vollständigen MCM-Systems128
Max. Anzahl sicherheitsbezogener OSSD-Ausgänge eines vollständigen MCM-Systems32
Max. Anzahl Erweiterungsmodule (ausgenommen XPSMCMER0002 und XPSMCMER0004)14
Max. Anzahl Erweiterungsmodule derselben Modellnummer (ausgenommen XPSMCMER0002 und XPSMCMER0004)4
Sicherheitsbezogener Eingang (Anz./Beschreibung)8 /Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung)4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster.
Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung)4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Testausgang (Anz./Beschreibung) 4/Für Querschluss-/Kurzschlussüberwachung - Höchststrom 100 mA,Nennspannung 24 VDC.
Controller zu Controller durch NetzwerkfunktionMaximal 10 Modular Safety Controller mit einem Abstand bis 100 m (328 ft) zwischen den einzelnen Controllern.
Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD)4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast von 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und der Verlust der Leiterkontinuität erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms, die Testimpulsdauer 100 μs.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour)1.35E-08
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren161
Anschluss an den PC USB 2.0 oderhöher (Hochgeschwindigkeit), keine Isolation.Maximale Kabellänge: 3 m (9.84 ft)
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,155 kg (5.46 oz)
Steckplatz für Speicherkarte Ja

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.3

Analoges Eingangserweiterungsmodul XPSMCMAI0400x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 82
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 84
LED-Anzeigen 88
Merkmale des Moduls XPSMCMAI0400• 93

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Beim XPSMCMAI0400• handelt es sich um ein analoges Eingangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMAI0400• kann nur mit dem XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert werden. Der XPSMCMAI0400• stellt bis zu 4 Einkanal- oder 2 Doppelkanal-Analogeingänge mit Sicherheitsfunktion bereit. Jeder der 4 Kanäle ist potenzialgetrennt und muss mit der Software SoSafe Configurable als Spannungs- oder Stromeingang konfiguriert werden.

Der XPSMCMAI0400• unterstützt eine breite Palette von Analogsensoren (in der Regel in einer redundanten Konfiguration), wie z. B.:

• Temperatursensoren
- Pegelsensoren
- Lastzelle
- Positionsensoren
- usw.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

XPSMCMAI0400• kann bis zu vier externe sicherheitsbezogene Ein-/Ausgänge für externe Stromsensoren bereitstellen. Jeder Kanal des XPSMCMAI0400• kann Sensoren mit 24 VDC / 30 mA (max. Laststrom) versorgen.

Die analogen Sicherheitseingänge ermöglichen die Verbindung von Wandlern mit:

- sicherheitsbezogenen, analogen Stromsignalen 0...20 mA oder 4...20 mA (Auswahl in SoSafe Configurable): IN S1/OUT S1, IN S2/OUT S2, IN S3/OUT S3, IN S4/OUT S4.

Ein-/Ausgänge für Spannungssensoren

NEG_S1/POS_S1, NEG_S2/POS_S2, NEG_S3/POS_S3, NEG_S4/POS_S4

XPSMCMAI0400• kann bis zu vier externe Ein-/Ausgänge für externe Spannungssensoren bereitstellen. Jeder Kanal des XPSMCMAI0400• kann Sensoren mit 24 VDC / 30 mA versorgen.

Die analogen Sicherheitseingänge ermöglichen die Verbindung von Wandlern mit:

- sicherheitsbezogenen, analogen Spannungssignalen 0...10 VDC (Auswahl in SoSafe Configurable):

NEG_S1/POS_S1, NEG_S2/POS_S2, NEG_S3/POS_S3, NEG_S4/POS_S4.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMAI0400•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR0 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
9 24VDC_S1CH1 AusgangAnschlüsse Sensor 1Isolierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 1
10IN_S1EingangEingang 0/20-mA-Sensor 1(1)
NEG_S1EingangNegativer Eingang 0/10-V-Sensor 1(2)
11OUT_S1AusgangAusgang 0/20-mA-Sensor 1(1)
POS_S1EingangPositiver Eingang 0/10-V-Sensor 1(2)
120 VDC_S1AusgangIsolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 1
(1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2.
13 24VDCS3 CH 3 AusgangAnschlüsse Sensor 3solierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 3
14 IN_S3EingangEingang 0/20-mA-Sensor 3^(1)
NEG_S3 EingangNegativer Eingang 0/10-V-Sensor 3^(2)
15 OUT_S3AusgangAusgang 0/20-mA-Sensor 3^(1)
POS_S3 EingangPositiver Eingang 0/10-V-Sensor 3^(2)
16 0 VDCS3 AusgangIsolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 3
17 24VDCS2 CH2 AusgangAnschlüsse Sensor 2solierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 2
18 IN_S2EingangEingang 0/20-mA-Sensor 2^(1)
NEG_S2 EingangNegativer Eingang 0/10-V-Sensor 2^(2)
19 OUT_S2AusgangAusgang 0/20-mA-sensor 2^(1)
POS_S2 EingangPositiver Eingang 0/10-V-Sensor 2^(2)
20 0 VDCS2 AusgangIsolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 2
(1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2.
21 24VDC_S4 CH 4 AusgangAnschüsse Sensor 4Isolierte 24-VDC-Spannungsversorgung für Sensor 4
22 IN_S4 EingangEingang 0/20-mA-Sensor 4^(1)
NEG_S4 EingangNegativer Eingang 0/10-V-Sensor 4^(2)
23 OUT_S4 AusgangAusgang 0/20-mA-sensor 4^(1)
POS_S4 EingangPositiver Eingang 0/10-V-Sensor 4^(2)
24 0 VDC_S4 AusgangIsolierte 0-VDC-Referenz für Sensor 4
(1) Eingangsimpedanz (Kanal als Stromeingang konfiguriert) = 200 Ω gemäß EN 61131-2.(2) Eingangsimpedanz (Kanal als Spannungseingang konfiguriert) = 250 Ω gemäß EN 61131-2.

Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMAI0400•

Analogsignale sind empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störsignalen. Eine Störung kann unzuverlässige analoge Signalwerte und ein unerwartetes Verhalten des Moduls zur Folge haben.

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Verwenden Sie geschirmte Kabel für die Verbindung von Analoggerätn und stellen Sie sicher, dass die Kabelschirme an beiden Kabelenden an der Schutzerde (Masse) abgeschlossen werden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Best Practices für die Verdrahtung(siehe Seite 38).

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMAI0400• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeCH 1-4 Rot / GrünBedeutung
EIN EIN EIN EINRot Eingeschaltet - Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUS =Normalbetrieb EIN = Anomalie an Messkanal erkanntCodierte Knotenadresse (siehe Seite 82)AUS rot, AUS grün = Kanal nicht konfiguriert AUS rot, EIN grün (nur zugehörige LED) = Kanal konfiguriertNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMAI0400• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeCH 1-4 Rot/GrünFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS Codierte Knotena dresse (siehe Seite 82)Starten Sie Prüfen SieAUS Produkt nicht funktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS AUSversion nicht kompatibel mit 1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSdas System neu(1).
Fehler an einem anderen Modul oder Controller erkanntAUS EINAUS AUS Führen Sie einenNeustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1).
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse erkanntAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS Ändern Sie die Knotenadresse des Geräts (siehe Seite 82).
Ungültige Konfiguration erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSdieSystembusverbindung(1).
Kanal als Einzelkanal oder überhaupt nicht konfiguriert
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Überlast an Sensorversorgung erkanntEIN AUSEIN CodierteKnotena dresse (siehe Seite 82)1-maliges rotes Blinken alle 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Überlastfehler an Eingangskanal erkanntEIN AUSEIN 1-maligesrotes Blinken alle 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Gelesenen Wert über Schwellenwert erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte.
Gelesenen Wert unter Schwellenwert erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte.
Getrennten Sensor erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Kanal als redundantter Kanal konfiguriert (zwei Sensoren angeschlossen), Zustände:1. Überlast an Sensorversorgung / Überlast an Eingangskanal / Gelesener Wert über Schwellenwert / Gelesener Wert unter Schwellenwert / Getrennter Sensor:Wenn einer dieser Diagnosezustände an einem Kanal erkannt wird:Die rote LED des betroffenen Kanals blinkt.Die rote LED des anderen Kanals bleibt EIN (kein Blinken).Wenn einer der oben aufgeführten Diagnosezustände gleichzeitig an beiden Kanälen erkannt wird:Die rote LED des zweiten Kanals blinkt.Die rote LED des ersten Kanals bleibt EIN (kein Blinken).2. Gelesener Wert von Doppelsensor außerhalb des Toleranzbereichs: Beide LEDs des Kanalpaar blinken.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Überlast an Sensorversorgung erkanntEIN AUSEIN CodierteKnotena dresse (siehe Seite 82)1-maliges rotes Blinken alle 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Überlastfehler an Eingangskanal erkanntEIN AUSEIN 1-maligesrotes Blinken alle 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Gelesenen Wert über Schwellenwert erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte.
Gelesenen Wert unter Schwellenwert erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte.
Getrennten Sensor erkanntEIN AUSEIN 3-maligesschnelles rotes Blinken und Pause von 600 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus.
Gelesenen Wert von Sensorpaar außerhalb des Toleranzbereichs erkanntEIN AUSEIN 1-maligesrotes Blinken alle 100 msPrüfen Sie die Sensorverbindungen. Prüfen Sie den Sensorstatus. Prüfen Sie die mit SoSafe Configurable eingestellten Schwellenwerte.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

HINWEIS: Ziehen Sie die Tabelle (siehe Seite 93) mit den modulspezifischen Merkmalen heran, um den Überlastzustand der isolierten Kanalspannungsversorgung zu prüfen.

Merkmale des Moduls XPSCMCAI0400•

Beschreibung

Modulspezifische Merkmale
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mitVerriegelungsbügel
Bemessungsspannung 24 VDC ± 20 %
Kanäle (Anz./Beschreibung) 4 / isoliert (500 VDC) zwischen Kanälen und zwischen Kanälen und Steuerelektronik.Jeder Kanal kann als Spannungs- oder Stromeingang konfiguriert werden.
Diagnose
Erkennung einer Überlast der isolierten Sensorversorgung (wenn der Sensor über 30 mA bezieht)Ja mit aktivem Schutz (1).
Erkennung von Überspannung/Überstrom am EingangJa mit aktivem Schutz (1).
Erkennung eines getrennten DrahtsJa
Erkennung einer Schwellenüberschreitung/-unterschreitungJa
Erkennung einer Nichtübereinstimmung zwischen redundanten KanälenJa
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)1,53E-8
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren106
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,164 kg (5.78493 oz)
(1) Bei Erkennung dieses Zustands wird die Spannungsversorgung des Sensors 1 Sekunden lang aus- und anschließend wieder eingeschaltet. Das Aus- und Wiedereinschalten der Spannungsversorgung wird fortgesetzt, bis der Überstromzustand behoben wurde.
Modulspezifische Stromeingänge
Nennbereich0 bis 20 mA / 4 bis 20 mA
Vom Benutzer auswählbare zulässige Stromgrenzen0 bis 23 mA (bei Auswahl von 0 bis 20 mA),2,5 bis 23 mA (bei Auswahl von 4 bis 20 mA)
Digitale Auflösung 16
Auflösungswert 381 nA
Abtastrate (Abfragewerte pro Sekunde)Vom Benutzer auswählbar. Zulässige Werte: 2.5, 5, 10, 16.6, 20, 50, 60, 100, 200, 400, 800, 1000, 2000, 4000
Eingangsimpedanz 200 Ω
Maximaler Eingangsstrom 23 mA
Modulspezifische Spannungseingänge
Bereich 0 bis 10 VDC
Vom Benutzer auswählbare zulässige Spannungsgrenzen0 bis 11,5 VDC
Digitale Auflösung 16
Auflösungswert 152 μV
Abtastrate (Abfragewerte pro Sekunde)Vom Benutzer auswählbar. Zulässige Werte: 2.5, 5, 10, 16.6, 20, 50, 60, 100, 200, 400, 800, 1000, 2000, 4000
Eingangsimpedanz 250 kΩ

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.4

Eingangserweiterungsmodule XPSMCMDI0800x und XPSMCMDI1600x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 96
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 97
LED-Anzeigen 99
Merkmale des Moduls 101

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei den Modulen XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600• handelt es sich um Eingangserweiterungsmodule für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMDI0800• bietet 8 sicherheitsbezogene Eingänge und das Modul XPSMCMDI1600• bietet 16 sicherheitsbezogene Eingänge.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Ausgang TEST

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel

Anschlussbezeichnungen für die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600•

Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMDI1600• sind identisch mit 8 weiteren Eingängen an den Klemmen 17 bis 24.

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 INPUT1IN 1 EingangSicherheitsbezogene R Eingang 1Sicherheitsbezogene R Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6 INPUT2IN 2sicherheitsbezogene R Eingang 2
7 INPUT3IN3sicherheitsbezogene R Eingang 3
8 INPUT4IN4sicherheitsbezogene R Eingang 4
9 OUT_TEST1 - AusgangTestausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in EingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
10 OUT_TEST2 -
11 OUT_TEST3 -
12 OUT_TEST4 -
13INPUT5IN 5EingangSicherheitsbezogene R Eingang 5Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
14INPUT6IN 6Sicherheitsbezogene R Eingang 6
15INPUT7IN 7Sicherheitsbezogene R Eingang 7
16INPUT8IN 8Sicherheitsbezogene R Eingang 8

Verdrahtungsplanbeispiel für die Module XPSMCMDI0800• und XPSMCMDI1600•

Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMDI1600• sind identisch mit 8 weiteren Eingängen an den Klemmen 17 bis 24.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel - 1

flowchart
graph TD
    A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc GND"]
    B --> C["24 Vdc Light Curtain"]
    D["Emergency Stop"] --> E["1"]
    D --> F["2"]
    D --> G["3"]
    D --> H["4"]
    D --> I["5"]
    D --> J["6"]
    D --> K["7"]
    D --> L["8"]
    D --> M["9"]
    D --> N["10"]
    D --> O["11"]
    D --> P["12"]
    Q["XPSMCMDI0800"] --> R["INPUT1"]
    Q --> S["INPUT2"]
    Q --> T["INPUT3"]
    Q --> U["INPUT4"]
    Q --> V["OUT_TEST1"]
    Q --> W["OUT_TEST2"]
    Q --> X["OUT_TEST3"]
    Q --> Y["OUT_TEST4"]
    R --> Z["INPUT5"]
    R --> AA["INPUT6"]
    R --> AB["INPUT7"]
    R --> AC["INPUT8"]
    Z --> AD["13"]
    Z --> AE["14"]
    Z --> AF["15"]
    Z --> AG["16"]
    Z --> AH["17"]
    Z --> AI["18"]
    Z --> AJ["19"]
    Z --> AK["20"]
    Z --> AL["21"]
    Z --> AM["22"]
    Z --> AN["23"]
    Z --> AO["24"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DI08 1 2 IN 3 4 5 6 7 8 Schneider Electric

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DI16 1 2 IN 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDI0800• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMDI1600• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeIN 1 bis 8 (16) GelbBedeutung
EIN EIN EIN EIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUS / EIN = Verdrahtungsfehler erkanntCodierte Knotenadresse (siehe Seite 96)Eingangszustand Blinken = Eingang im FehlerzustandNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMDI0800• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMDI1600• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotIN 1 bis 8 (16) GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder3-maliges BlinkenAUS AUSProdukt nicht funktionstüchtig ^(1) .
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maligesBlinkenAUS 5-maliges BlinkenBlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) .
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maligesBlinkenAUS AUSStarten Sie das System neu ^(1) .
Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkanntAUS EIN AUS AUS Starten Sie das System neu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach.
Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden.AUS 5-maligesBlinken AUS ÄndernSie die Knotenadresse(siehe Seite 96) des Geräts.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMDI0800• XPSMCMDI1600•
Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem VerriegelungsbügelElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Knotenadresse (Anz./Beschreibung)2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ.
Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung)8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ.16 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarerEingangswiderstand 1,2 kΩ.
Testausgang (Anz./Beschreibung)4 / zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)5.75E-9 7.09E-9
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren474 402
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.5

Eingangserweiterungsmodul XPSMCMDI1200MTx

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 104
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 105
LED-Anzeigen 107
Merkmale des Moduls 109

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei dem Modul XPSMCMDI1200MT• handelt es sich um ein Eingangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMDI1200MT• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMDI1200MT• bietet 12 sicherheitsbezogene Eingänge.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Ausgang TEST

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDI1200MT•

Klemme Signal LED Typ BeschreibungBetrieb
1 24 VDC PWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 Eingang KnotenauswahlEingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
40 VDCPWR-0-VDC-Spannungsversorgung-
5 INPUT1IN1EingangSicherheitsbezogener Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6 INPUT2IN2Sicherheitssbezogener Eingang 2
7 INPUT3IN3Sicherheitssbezogener Eingang 3
8 INPUT4IN4Sicherheitssbezogener Eingang 4
9 OUT_TEST1 -AusgangTestausgang zurErkennung von Kurz-/Querschlüssen inEingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
10OUT_TEST2
11OUT_TEST3
12OUT_TEST4
13INPUT5IN5EingangSicherheitsbezogener Eingang 5Eingang vom Typ 3 nach EN61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
14INPUT6IN6Sicherheitsbezogener Eingang 6
15INPUT7IN7Sicherheitsbezogener Eingang 7
16INPUT8IN8Sicherheitsbezogener Eingang 8
17OUT_TEST5-AusgangTestausgang zurErkennung von Kurz-/Querschlüssen inEingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
18OUT_TEST6
19OUT_TEST7
20OUT_TEST8
KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
21 INPUT9IN9 Eingang Sicherheitsbezogener Eingang 9Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
22 INPUT10IN10 Sicherheitsbezogener Eingang 10
23 INPUT11IN11 Sicherheitsbezogener Eingang 11
24 INPUT12IN12 Sicherheitsbezogener Eingang 12

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMDI1200MT•

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 INPUT1 6 INPUT2 7 INPUT3 8 INPUT4 9 OUT_TEST1 10 OUT_TEST2 11 OUT_TEST3 12 OUT_TEST4 XPSMCMDI1200MT INPUT5 13 INPUT6 14 INPUT7 15 INPUT8 16 OUT_TEST5 17 OUT_TEST6 18 OUT_TEST7 19 OUT_TEST8 20 INPUT9 21 INPUT10 22 INPUT11 23 INPUT12 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht
Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DI12M 1 2 IN 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDI1200MT• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeIN 1 bis 12 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EIN EIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSEIN = Verdrahtungsfehler erkanntCodierte Knotenadresse (siehe Seite 104)Eingangszustand Blinken = Eingang im FehlerzustandNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMDI1200MT• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotIN 1 bis 12 GelbFehlerbehebung
Interner Fehler erkannt AUS 2- oder3-maliges BlinkenAUS AUSProdukt nicht funktionstüchtig ^(1) .
Kompatibilitätsfehler erkannt AUS5-maligesBlinkenAUS 5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) .
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maligesBlinkenAUS AUSStarten Sie das System neu ^(1) .
Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkanntAUS EIN AUSAUS AUS Starten Sie das System neu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach.
Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden.AUS 5-maligesBlinken AUS Ändern Sie die Kknotenadresse (siehe Seite 104) NODE ADDR des Geräts.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale
ReferenzbeschreibungElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Knotenadresse (Anz./Beschreibung)2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung)12 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Testausgang (Anz./Beschreibung) 8/ zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)3.24E-9
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.6

Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMD0002x und XPSMCMD0004x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 111
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 112
LED-Anzeigen 117
Merkmale des Moduls 120

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei den Modulen XPSMCMD00002• und XPSMCMD00004• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Die Module XPSMCMD00002• und XPSMCMD00004• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMD00002• bietet 2 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 2 Statusausgänge. Das Modul XPSMCMD00004• bietet 4 sicherheitsbezogene 2-Kanal-Ausgänge und 4 Statusausgänge.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 53).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDO0002•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangvom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
40 VDCPWR-0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OSSD1_AOSSD 1Ausgangg 1_Sicherheitsbezogener Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
6OS S
7RESTART1RST 1EingangFeedback/Neustart 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
8OUT_STATUS 1STATUS 1AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9 OSSD2_AOSSD 2AusganggSicherheitsbezogener Ausgang 2PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10OSSD2_B
11RESTART2RST 2EingangFeedback/Neustart 2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
12OUT_STATUS 2STATUS 2AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
1324 VDC -- 24-VDC-SpannungsversorgungOSSD1/2-Spannungsversorgung
14N.C.----
150 VDC--0-VDC-Spannungsversorgung-
16N.C.----

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD0004•

Terminal Signal LED Typ Beschreibung Betrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 Eingang Knoten auswahl Eingang vom Typ 3 nach EN
3 NODE_ADDR1 ADDR1
4 0 VDCPWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5OSSD1_AOSSD 1AusgangSicherheitsbezogener Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%).
6OSSD1_B
7RESTART1RST 1EingangFeedback/Neustart 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
8 OUT_STATUS 1STATUS 1AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9OSSD2_AOSSD 2AusgangSicherheitsbezogener Ausgang 2PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%).
10OSSD2_B
11RESTART2RST 2EingangFeedback/Neustart 2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
12OUT_STATUS 2STATUS 2AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
1324 VDC -- 24-VDC-SpannungsversorgungOSSD1/2-Spannungsversorgung
1424 VDC -- 24-VDC-SpannungsversorgungOSSD3/4-Spannungsversorgung
150 VDC-- 0-VDC-Spannungsversorgung-
16
17OSSD4_AOSSD 4AusgangSicherheitsbezogener Ausgang 4PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%).
18OSSD4_B
19RESTART4RST 4EingangFeedback/Neustart 4Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
TerminalSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
20 OUT_STATSTATUS4 STATUS4 AusgangKonfigurierbarerDiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
21 OSSD3A OSSD 3 AusgangSicherheitsbezogenerAusgang 3PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
22 OSSD3B
23RESTART3RST 3EingangFeedback/Neustart 3Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
24 OUT_STATSTATUS3STATUS 3Ausgang Konfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMD0002•

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0002•:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1_A 6 OSSD1_B 7 RESTART1 8 OUT_STATUS1 9 OSSD2_A 10 OSSD2_B 11 RESTART2 12 OUT_STATUS2 XPSMCDO0002 24 Vdc 13 14 0 Vdc 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 24 Vdc Restart

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0002• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1_A 6 OSSD1_B 7 RESTART1 8 OUT_STATUS1 9 OSSD2_A 10 OSSD2_B 11 RESTART2 12 OUT_STATUS2 XPSMC0002 24 Vdc 13 0 Vdc 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 K1 K2 Restart Feedback

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XP SMCMDO0004•

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004•:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1_A 6 OSSD1_B 7 RESTART1 8 OUT_STATUS1 9 OSSD2_A 10 OSSD2_B 11 RESTART2 12 OUT_STATUS2 XPSMCMD0004 24 Vdc 13 24 Vdc 14 0 Vdc 15 0 Vdc 16 OSSD4_A 17 OSSD4_B 18 RESTART4 19 OUT_STATUS4 20 OSSD3_A 21 OSSD3_B 22 RESTART3 23 OUT_STATUS3 24 K1 K2 Restart

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMD0004• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1_A 6 OSSD1_B 7 RESTART1 8 OUT_STATUS1 9 OSSD2_A 10 OSSD2_B 11 RESTART2 12 OUT_STATUS2 XPSMCMD0004 24 Vdc 13 24 Vdc 14 0 Vdc 15 0 Vdc 16 OSSD4_A 17 OSSD4_B 18 RESTART4 19 OUT_STATUS4 20 OSSD3_A 21 OSSD3_B 22 RESTART3 23 OUT_STATUS3 24 K1 K2 K1 Feedback

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO02 OSSD 1 2 RST 1 2 STATUS 1 2 Schneider Electric

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO04 OSSD 1 2 RST 1 2 STATUS 1 2 OSSD 3 4 RST 3 4 STATUS 3 4 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0002• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMD0004• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 1/2 OrangeOSSD 1/2 (4) Rot/GrünRST 1/2 (4) GelbSTATUS 1/2 (4) GelbBedeutung
EIN EIN EIN EIN REDEIN EINEIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSEIN = Verdrahtungsfehler erkanntCodierte Knotenadresse (siehe Seite 111)Ausgangs zustand: Rot = 0 Grün = 1EIN = Warten auf Neustart Blinken = Keine RückmeldungAusgangsdia gnoseNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0002• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für XPSMCMD0004• sind identisch. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotOSSD 1/2 (4) Rot/GrünRST 1/2 (4) GelbSTATUS 1/2 (4) GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2-oder 3-maliges BlinkenAUS RotAUS AUSProdukt nichtfunktionstüchtig ^(1) .
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maliges Blinken Firmwareversion nichtkompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) .
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges BlinkenAUS 4-maliges BlinkenAUS AUSÜberprüfen Siedie (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheitsausgangs ^(1) .
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSStarten Siedas Systemneu ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkanntAUS EN AUS AUS AUSAUS StartenSie das Systemneu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach.
Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden.AUS 5-maliges BlinkenAUS AUS AUUS ÄndernSie dieKnotenadresse (siehe Seite 111) des Geräts.
Keine Spannung an OSSD 3,4 erkannt (nur MO4)EIN AUS EIN Blinken rotBlinken AusgangszustandVerbinden Sie Pin 13 und 14 mit der Spannungsversorgung.
Fehler am Knotenerkennungss chaltkreis erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS AUUS AUS AUProdukt nichtfunktionstüchtig ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Merkmale des Moduls - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMDO0002• XPSMCMDO0004•
Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem VerriegelungsbügelElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Knotenadresse (Anz./Beschreibung)2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Neustarteingang (Anz./Beschreibung)2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster
Modulspezifische Merkmale XPSMMCMD0002• XPSMCMD0004•
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung)2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hoch4 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hoch
Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Zur Erkennung von Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen wird eine Leitungsüberwachung mithilfe eines Ausgangsimpulses an jedem Kanal durchgeführt. Der Ausgangsimpuls wird alle 5,5 ms mit einem Impuls von 100 Mikrosekunden generiert.
Statusausgänge Max. Ausgangsstrom pro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)3.16E-9 3.44E-9
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren954 686
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.7

Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO00042Ax

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 123
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 125
LED-Anzeigen 130
Merkmale des Moduls XPSMCMDO00042A• 134

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei dem Modul XPSMCMD00042A• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Der XPSMCMD00042A• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMD00042A• stellt 4 sicherheitsbezogene Festkörperausgänge mit Hochstrom bereit, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device / Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 8 SIL 1/PL c-Statusausgänge.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Schließen Sie ein Gerät nur dann an einen OSSD-Ausgang (Output Signal Switching Device / Ausgangssignalschaltvorrichtung) an, wenn dieser mit SoSafe Configurable angemessen konfiguriert wurde.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Bei Verwendung des XPSMCMD000042A• mit einem Ausgangsstrom von insgesamt > 5 A, trennen Sie die nebenliegenden Module durch Zwischenschaltung eines Steckverbinders XPSMCMCN0000SG.

Nur eine Seite des Moduls XPSMCMD00042A• darf frei bleiben. Das bedeutet, für die Montage des Moduls an einer oder beiden Enden der physischen Konfiguration ist kein Steckanschluss erforderlich. Die innerhalb der physischen Konfiguration montierten Module benötigen an der einen oder anderen Seite einen Steckverbinder, aber nicht an beiden.

⚠️ WARNING

ÜBERHITZUNG UND FEUER

Trennen Sie nebeneinander liegende XPSMCMDO00042A•-Module durch Zwischenschaltung eines Steckverbinders XPSMCMCN0000SG voneinander oder stellen Sie sicher, dass es sich um das erste und/oder letzte Modul in der physischen Konfiguration handelt.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

XPSMCMDO00042A• stellt 4 1-Kanal-Sicherheitsausgänge mit höherem Strom zur Auswahl (max. 2 A pro Kanal).

Es können unterschiedliche Ausgangskonfigurationen (kompatibel mit SoSafe Configurable) festgelegt werden:

  • 4 Einzelkanäle (1 sicherheitsbezogener Ausgang pro Kanal mit entsprechendem Rückmeldungseingang).
  • 2 Doppelkanäle (2 sicherheitsbezogene Ausgänge mit entsprechendem Rückmeldungs-eingang pro Kanal).
    • 1 Doppelkanal und 2 Einzelkanäle.

HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb des OSSD 1,2,3,4 zu gewährleisten, müssen Sie die Klemmen 1 und 14 mit der Uv-Spannungsversorgung (24 VDC ± 20 %) verbinden.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD00042A•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 RESTARTT_FBK1RST 1EingangFeedback/Neustart 1 für OSSD1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6 RESTARTT_FBK2RST 2EingangFeedback/Neustart 2 für OSSD2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
7 RESTARTT_FBK3RST 3EingangFeedback/Neustart 3 für OSSD3Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
8 RESTARTT_FBK4RST 4EingangFeedback/Neustart 4 für OSSD4Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
9 OSSD1OSSD1AusganggSicherheitsbezogen er Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10OSSD2OSSD2 AusganggSicherheitsbezogen er Ausgang 2
11OSSD3OSSD 3AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 3
12OSSD4OSSD 4AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 4
13-----
1424 VDC PWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
15-----
16-----
17 OUT_STSTATUS1 STATUS 1 AusgangKonfigurierbarerAusgang 1KonfigurierbarerAusgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
18 OUT_STSTATUS2 STATUS 2 KonfigurierbarerAusgang 2
19 OUT_STSTATUS3 STATUS 3 KonfigurierbarerAusgang 3
20 OUT_STSTATUS4 STATUS 4 KonfigurierbarerAusgang 4
21 OUT_STSTATUS5 STATUS 5 KonfigurierbarerAusgang 5
22 OUT_STSTATUS6 STATUS 6 KonfigurierbarerAusgang 6
23 OUT_STSTATUS7 STATUS 7 KonfigurierbarerAusgang 7
24 OUT_STSTATUS8 STATUS 8 KonfigurierbarerAusgang 8

Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller

Der folgende interne Verdrahtungsplan illustriert den Unterschied zwischen der 1-Kanal- und 2-Kanal-Logik im Modul:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsplanbeispiel für den Modular Safety Controller - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Left_Circuit
        A["PWR"] --> B["μ1/μ2"]
        B --> C["Ch1"]
        B --> D["Ch2"]
        B --> E["Ch3"]
        B --> F["Ch4"]
        C --> G["OSSD1"]
        C --> H["OSSD2"]
        D --> I["OSSD3"]
        E --> J["OSSD4"]
        F --> K["OSSD5"]
        L["FBK1"] --> B
        M["FBK2"] --> B
        N["FBK3"] --> B
        O["+24"] --> B
        P["(μ1)"] --> Q["(μ2)"]
        R["(μ1)"] --> S["(μ2)"]
    end

    subgraph Right_Circuit
        T["PWR"] --> U["μ1/μ2"]
        U --> V["Ch1"]
        U --> W["Ch2"]
        U --> X["Ch3"]
        U --> Y["Ch4"]
        V --> Z["(μ1)"] --> AA["(μ2)"]
        AB["(μ1)"] --> AC["(μ2)"]
        AD["OSSD1"] --> AE["(μ1)"]
        AF["OSSD2"] --> AG["(μ2)"]
    end

    style Left_Circuit fill:#f9f,stroke:#333
    style Right_Circuit fill:#bbf,stroke:#333

XPSMCMD00042A OSSD1 OSSD2 K1 K2 FBK 24VDC

2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.

XPSMCMD00042A OSSD (1,2,3,4) K1 K2 FBK (1,2,3,4) 24VDC

1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO00042A:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 RESTART_FBK1 6 RESTART_FBK2 7 RESTART_FBK3 8 RESTART_FBK4 9 OSSD1 10 OSSD2 11 OSSD3 12 OSSD4 XPSMCMDO00042A NC 13 24 Vdc 14 NC 15 NC 16 OUT_STATUS1 17 OUT_STATUS2 18 OUT_STATUS3 19 OUT_STATUS4 20 OUT_STATUS5 21 OUT_STATUS6 22 OUT_STATUS7 23 OUT_STATUS8 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 RESTART_FBK1 6 RESTART_FBK2 7 RESTART_FBK3 8 RESTART_FBK4 9 OSSD1 10 OSSD2 11 OSSD3 12 OSSD4 XPSMCMDO00042A NC 13 24 Vdc 14 NC 15 NC 16 OUT_STATUS1 17 OUT_STATUS2 18 OUT_STATUS3 19 OUT_STATUS4 20 OUT_STATUS5 21 OUT_STATUS6 22 OUT_STATUS7 23 OUT_STATUS8 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMD00042A• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc H RESTART K1 K2 FEEDBACK K1 K2 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 RESTART_FBK1 6 RESTART_FBK2 7 RESTART_FBK3 8 RESTART_FBK4 9 OSSD1 10 OSSD2 11 OSSD3 12 OSSD4 XPSMCMDO00042A NC 13 24 Vdc 14 NC 15 NC 16 OUT_STATUS1 17 OUT_STATUS2 18 OUT_STATUS3 19 OUT_STATUS4 20 OUT_STATUS5 21 OUT_STATUS6 22 OUT_STATUS7 23 OUT_STATUS8 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc H RESTART K1 K2 FEEDBACK K1 K2 1 24 Vdc NODE_ADDR0 NODE_ADDR1 0 Vdc 5 RESTART_FBK1 RESTART_FBK2 RESTART_FBK3 RESTART_FBK4 OSSD1 OSSD2 OSSD3 OSSD4 XPSMCMDO00042A NC 13 24 Vdc 14 NC 15 NC 16 OUT_STATUS1 17 OUT_STATUS2 18 OUT_STATUS3 19 OUT_STATUS4 20 OUT_STATUS5 21 OUT_STATUS6 22 OUT_STATUS7 23 OUT_STATUS8 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO042A OSSD 1 2 RST 1 2 OSSD 3 4 RST 3 4 STATUS 1 2 3 4 5 6 7 8 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMDO00042A• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeOSSD 1-4 Rot/GrünRST 1-4 GelbSTATUS 1-8 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EINRot EINEIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUUS Codierte Knotenadresse (siehe Seite 123)Rot = Ausgangs AUS Grün = Ausgang EINEIN = Warten auf Neustart Blinken = Keine RückmeldungVerweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD00042A• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR OrangeOSSD 1-4 Rot/GrünRST 1-4 GelbSTATUS 1-4 GelbFehlerbehebung
Interner Fehler erkanntAUS 2-oder 3-maliges BlinkenAUS Codierte Knotenadresses maliges (siehe Seite 123)Rot AUS AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-Blinken5-maliges Blinken5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit 1).
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges periodisches Blinken, wiederholtAUS 4-maligesBlinken (nur zugehörige LED)AUS AUSProdukt nichtfunktionstüchtig(1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUS FührenAUS StartenSie dasSystem neu(1).
Erweiterungsmodul- oder Controller-Fehler erkanntAUS EINAUS AUSAUS AUSSie einenNeustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach.
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS AUSAUS ÄndernSie dieKnotenadresse (siehe Seite 123)des Geräts.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkanntEIN AUSEIN Codierte Knotenadresse (siehe Seite 123)AusgangszustandAUS BlinkenPrüfenSie die Verdrahtung des Statusausgangs(1).
Überlast an OSSD/Mit 24 VDC verbundene OSSD-Last erkanntEIN AUSEIN Blinken,rot (nur zugehörige LED)AUS Zustand des StatusausgangsÜberprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD )(1).
Keine Spannungsversorgung an Ausgang OSSD3 , OSSD4 erkanntEIN AUSEIN Blinken,rot (OSSD 3,4)Blinken (RST 3,4)Zustand des StatusausgangsVerbinden Sie Pin 14 mit der Spannungsversorgung.
Fehler an Knotenerkennungsschaltkre is erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS 3-maliges BlinkenAUS AUSAUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls XPSMCMD00042A•

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.

Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mitVerriegelungsbügel
Neustarteingang 4 /EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster.
Statusausgänge 8 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD)4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,2 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 2 A bei 24 VDC (jeder OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 12 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 1 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 550 ms, die Testimpulsdauer 100 μs.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour)8,64E-09
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren395
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,150 kg (5.29 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.8

Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0004Sx

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 137
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 138
LED-Anzeigen 143
Merkmale des Moduls XPSMCMD00004S• 148

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

XPSMCMD00004S• ist ein Ausgangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMD00004S• kann nur it dem Modular Safety Controller XPSMCMC10804• konfiguriert werden.

Das Modul XPSMCMD00004S• stellt 4 sicherheitsbezogene Ausgänge bereit, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device (Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 4 OSSDSIL 1/PL c-Statusausgänge.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 67) des Controllers XPSMCMC10804•.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Sicherheitsmodul XPSMCMD0004S

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR0 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OSSD1OSSD 1 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
6 OSSD2OSSD 2 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 2
7 RESTARTFBK1 / STATUS1STATUS 1Eingang/AusgangFeedback/Neustart 1 für OSSD1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSDKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
8 RESTARTFBK2 / STATUS2STATUS 2Eingang/AusgangFeedback/Neustart 2 für OSSD2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9 OSSD3OSSD 3 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 3PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10OSSD4OSSD 4AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 4
11RESTART_FBK3 / STATUS3STATUS 3Eingang/AusgangFeedback/Neustart 3 für OSSD3Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
12 RESTART_FBK4 / STATUS4STATUS 4Eingang/AusgangFeedback/Neustart 4 für OSSD4Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD4Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)

Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMD0004S•

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004S•:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMDO0004S• 24 Vdc K1 K2 RESTART

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMDO0004S• K1 K2 24 Vdc RESTART

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMDO0004S• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NC 3 NC 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMDD0004S• 24 Vdc RESTART K1 K2 FEEDBACK

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMDD0004S• 24 Vdc RESTART K1 K2 FEEDBACK

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO04S OSSD 1 2 3 4 STATUS 1 2 3 4 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0004S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbBedeutung
EIN EIN EINEIN RotEIN Eingeschaltet - Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSCodierteKnotenadresse (siehe Seite 137)Ausgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 Gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine RückmeldungVerweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0004S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbFehlerbehebung
Interner Fehler erkanntAUS 2-oder 3-maliges Blinken - periodisch, wiederholtAUS Codierte Knotenadresse (siehe Seite 137)Rot AUSprodukt nicht funktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maligesBlinken5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit dem Controller(1).
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges BlinkenAUS 4-Blinken (nur zugehörige LED)AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD )(1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSAUS AUSStarten Sie dasSystem neu(1)
Erweiterungsmodul- oder Controller-Fehler erkanntAUS EINAUS AUSAUS Führen SieeinenNeustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1).
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS AUSÄndern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 137) des Geräts.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Überlast an OSSD/Mit24 VDC verbundene OSSD-Last erkanntEIN AUSEIN Codierte Knotenadresse (siehe Seite 137)Blinken, rot (nur zugehörige LED)Verweis auf den Zustand des StatusausgangsÜberprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge ( OSSD^(1) .
Kurzschluss oder Überlast an Statusausgang erkanntEIN AUSEIN AusgangszustandBlinkenPrüfen Sie die Verdrahtung des STATUS-Ausgangs^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls XPSMCMD0004S•

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.

Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 12 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mitVerriegelungsbügel
Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung)4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster.
Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung)4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Sicherheitsbezogener Festkörperausgang (OSSD)4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed 2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms, die Testimpulsdauer 100 μs.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde(PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour)1.12E-08
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren238
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,138 kg (4.86 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.9

Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0008C1x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 151
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 152
LED-Anzeigen 154
Merkmale des Moduls XP SMCMD0008C1• 158

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei dem Modul XPSMCMD0008C1• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMD0008C1• stellt 8 SIL 1/PL c-Ausgänge bereit.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Das Modul XPSMCMDO0008C1• bietet 8 SIL 1/PL c-Ausgänge

Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können.

⚠️ WARNING

UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN

Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Statusausgänge 1 bis 8 zu gewährleisten, müssen Sie Klemme 5 mit der Spannungsversorgung verbinden (24 VDC ± 20 %).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMD0008C1•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OUT_STATUS 1/8 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
6----
7----
8-----
9 OUT_STATUS 1 STATUS 1 AusgangKonfigurierbarer Ausgang 1Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
10OUT_STATUS 2STATUS 2Konfigurierbarer Ausgang 2
11OUT_STATUS 3STATUS 3Konfigurierbarer Ausgang 3
12OUT_STATUS4STATUS 4Konfigurierbarer Ausgang 4
13OUT_STATUS5STATUS 5Konfigurierbarer Ausgang 5
14OUT_STATUS6STATUS 6Konfigurierbarer Ausgang 6
15OUT_STATUS7STATUS 7Konfigurierbarer Ausgang 7
16OUT_STATUS8STATUS 8Konfigurierbarer Ausgang 8

Verdrahtungsplanbeispiel für den XPSMCMD0008C1•

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OUT_STATUS1/8 24 Vdc 6 - 7 - 8 - XPSMCMDO0008C1 OUT_STATUS1 9 OUT_STATUS2 10 OUT_STATUS3 11 OUT_STATUS4 12 OUT_STATUS5 13 OUT_STATUS6 14 OUT_STATUS7 15 OUT_STATUS8 16

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO08C1 STATUS 1 2 3 4 5 6 7 8 Schneider & Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0008C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeSTATUS 1-8 GelbBedeutung
EIN EIN EINEIN EIN Eingeschaltet - Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSCodierteKnotenadresse (siehe Seite 151)Verweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0008C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0-1OrangeSTATUS1-8GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS Codierte Knotena dresse(siehe Seite 151)Starten SieAUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maliges BlinkenBlinkenFirmwareversion nichtkompatibel mit 1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSdas System neu(1).
Fehler an einem anderen Erweiterungsmodul oder Controller erkanntAUS EINAUS AUS Führen Sie einen Neustartdes Systems durch.Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1).
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS Ändern Sie die Knotenadresse(siehe Seite 151)des Geräts.
Fehler an Knotenerkennungsschaltkreis erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS 3-maliges BlinkenAUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 1-8 erkanntAUS AUSEIN AUS Blinken PrüfenSie die Verdrahtungdes Statusausgangs(1).
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 1-8 erkanntAUS AUSEIN AUS Blinken(jeweils STATUS 1,3,5,7 und 2,4,6,8)Verbinden Sie Pin 5 mit der Spannungsversorgung.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls XPSMCMDO0008C1•

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMDO0008C1•
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mit Statusausgänge 8 /Verriegelungsbügel
SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour)4.44E-09
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren985
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,13 kg (4.6 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.10

Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMDO0016C1x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 160
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 161
LED-Anzeigen 163
Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1• 167

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei dem Modul XPSMCMD0016C1• handelt es sich um ein Ausgangserweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMD0016C1• stellt 16 SIL 1/PL c-Ausgänge bereit.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Nom EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Das Modul XPSMCMD0016C1• bietet 16 SIL 1/PL c-Ausgänge.

Bei den Statusausgängen handelt es sich um SIL 1/PL c-Ausgänge, die mit SoSafe Configurable konfiguriert werden können.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Nom EN 61508:2010) - 1

WARNUNG

UNZUREICHENDE SICHERHEITSFUNKTIONEN

Verwenden Sie die Statusausgänge nicht für sicherheitsbezogene Zwecke über SIL 1/PL c (EN 61508:2010).

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

HINWEIS: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Statusausgänge 1 bis 16 zu gewährleisten, müssen Sie die Klemmen 5 und 6 mit der Spannungsversorgung verbinden (24 VDC ± 20 %).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMDO0016C1•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangng vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OUT_STATUS 1/8 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
6 OUT_STATUS 9/16 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
7-----
8-----
9 OUT_STATUS 1 STATUS 1 AusgangKonfigurierbarer Ausgang 1Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
10OUT_STATUS 2STATUS 2Konfigurierbarer Ausgang 2
11OUT_STATUS 3STATUS 3Konfigurierbarer Ausgang 3
12OUT_STATUS4STATUS 4Konfigurierbarer Ausgang 4
13OUT_STATUS5STATUS 5Konfigurierbarer Ausgang 5
14OUT_STATUS6STATUS 6Konfigurierbarer Ausgang 6
15OUT_STATUS7STATUS 7Konfigurierbarer Ausgang 7
16OUT_STATUS8STATUS 8Konfigurierbarer Ausgang 8
17 OUT_STATUS9 STATUS 9 AusganggKonfigurierbarer Ausgang 9Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
18 OUT_STATUS10 STATUS 10Konfigurierbarer Ausgang 10
19 OUT_STATUS11 STATUS 11Konfigurierbarer Ausgang 11
20 OUT_STATUS12 STATUS 12Konfigurierbarer Ausgang 12
21 OUT_STATUS13 STATUS 13Konfigurierbarer Ausgang 13
22 OUT_STATUS14 STATUS 14Konfigurierbarer Ausgang 14
23 OUT_STATUS15 STATUS 15Konfigurierbarer Ausgang 15
24 OUT_STATUS16 STATUS 16Konfigurierbarer Ausgang 16

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMDO0016C1•

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OUT_STATUS1/8 - 24 Vdc 6 OUT_STATUS9/16 - 24 Vdc 7 - 8 - 9 OUT_STATUS1 10 OUT_STATUS2 11 OUT_STATUS3 12 OUT_STATUS4 XPSMCMDO0016C1 OUT_STATUS5 13 OUT_STATUS6 14 OUT_STATUS7 15 OUT_STATUS8 16 OUT_STATUS9 17 OUT_STATUS10 18 OUT_STATUS11 19 OUT_STATUS12 20 OUT_STATUS13 21 OUT_STATUS14 22 OUT_STATUS15 23 OUT_STATUS16 24

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR DO16C1 STATUS 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMD0016C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeSTATUS 1-16 GelbBedeutung
EIN EIN EINEIN EIN Eingeschaltet - Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSCodierteKnotenadresse (siehe Seite 160)Verweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMD0016C1• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeSTATUS 1-8 GelbSTATUS 9-16 GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS Codierte Knotena dresse (siehe Seite 160)AUS AUSProdukt nicht funktionstüchtig^(1) .
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maliges BlinkenBlinken5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit ^1) .
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSAUS Starten Sie das System neu^(1) .
Fehler an einem anderen Erweiterungsmodul oder Controller erkanntAUS EINAUS AUS AUSFühren Sie einenNeustart des Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach ^(1) .
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS AUS Ändern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 160)des Geräts.
Fehler an Knotenerkennung sscchaltkreis erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS 3-maliges Blinkenmaliges BlinkenAUS AUSProdukt nicht funktionstüchtig^(1) .
Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 1-8 erkanntAUS AUSEIN AUS BlinkenAUSPrüfen Sie dieVerdrahtung des Statusausgangs ^(1) .
Kurzschluss oder Überlast an Ausgang STATUS 9-16 erkanntAUS AUSEIN AUS AUSBlinkenPrüfen Sie dieVerdrahtung des Statusausgangs ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 1-8 erkanntAUS AUSEIN AUS Blinken(jeweils STATUS 1,3,5,7 und 2,4,6,8)AUS Verbinden Sie Pin 5 mit der Spannungsversorgung.
Keine Spannungsversorgung an Ausgang STATUS 9-16 erkanntAUS AUSEIN AUS AUS Blinken(jeweils STATUS 9,11,13,15 und 10,12,14,16)Verbinden Sie Pin 6 mit der Spannungsversorgung.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls XPSMCMD0016C1•

Beschreibung

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMDO0016C1•
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mit Statusausgänge 16 /Verriegelungsbügel
SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010. Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde (PFHd: Probability of a Dangerous Failure per Hour)6.61E-09
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren772
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,145 kg (5.11 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.11

Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMER0002x und XPSMCMER0004x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 169
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel 170
LED-Anzeigen 173
Merkmale des Moduls 174

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei den Modulen XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den Modular Safety Controller XPSMCM•. Die Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert.

Das Modul XPSMCMER0002• bietet einen sicherheitsbezogenen Relaisausgang der Kategorie 4 (2 NO-Kontakte und 1 NC-Kontakt). Das Modul XPSMCMER0004• bietet 2 sicherheitsbezogene Relaisausgänge der Kategorie 4 (2 x 2 NO-Kontakte und 1 NC-Kontakt). Digitale Ausgänge des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller oder der Erweiterungsmodule XPSMCMD0002•, XPSMCMD0004• oder XPSMCMMX0802• sind physisch direkt mit den Eingängen der Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• verdrahtet. Die Module XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• sind nicht mit der Baugruppenträgererweiterung verbunden.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMER0002•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
4 0 VDCPWR - 0-VDC-Spannungsversorgung
5 OSSDIN1_A - Eingang Steuerungsschaltkreis 1Eingang vom Typ 3 nachEN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6 OSSDIN1_B
7 FBK_K1K2_1 - Ausgan9Feedback K1K2 ZONE 1 -
9 A_NC1RELAY1NC-Kontakt ZONE 1
10B_NC1
13A_NO11NO1-Kontakt ZONE 1
14B_NO11
15A_NO12NO2-Kontakt ZONE 1
16B_NO12

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMER0004•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR-24-VDC-Spannungsversorgung-
40 VDCPWR0-VDC-Spannungsversorgung-
5OSSDIN1_A-EingangSteuerungsschaltkreis 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6 OSSDIN1_B
7FBK_K1_K2_1-AusgangFeedback K1 K2 ZONE 1-
9A_NC1RELAY 1AusgangNC-Kontakt ZONE 1-
10B_NC1
11A_NC2RELAY 2AusgangNC-Kontakt ZONE 2-
12B_NC2
13A_NO11RELAY 1AusgangNO1-Kontakt ZONE 1-
14B_NO11
15A_NO12NO2-Kontakt ZONE 1
16B_NO12
17 OSSDIN2_A – Eingang Steuerungsschaltkreis 2 Eingang vom Typ 3 nachEN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
18 OSSDIN2_B
19 FBK_K1_K2_2 – Ausgang Feedback K1 K2 ZONE 22 –
21 A_NO21 RELAY 2 NO1-Kontakt ZONE 2
22 B_NO21
23 A_NO22 NO2-Kontakt ZONE 2
24 B_NO22

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMER0002

24 Vdc 1 24 Vdc 2 Master_Enable1 3 Master_Enable2 4 0 Vdc 5 OSSD1_A 6 OSSD1_B 7 RESTART1 8 OUT_STATUS1 9 OSSD2_A 10 OSSD2_B 11 RESTART2 12 OUT_STATUS2 XPSMCMCP0802 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain XPSMCMER0002 24 Vdc 1 24 Vdc 2 Not Connected 3 Not Connected 4 0 Vdc FB_B FB_A 5 OSSDIN1_A 6 OSSDIN1_B FB_K1_K2_1 Not Connected 7 A_NC1 B_NC1 Not Connected 8 Not Connected 9 Not Connected 10 B_NC1 Not Connected 11 Not Connected 12 Not Connected A NC1 A NO11 13 Fuse L1 Load K1_1 B NC1 B_NO11 14 Load K2_1 N A_NO12 15 Fuse L1 Load

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtungsplanbeispiel für das Modul XPSMCMER0004•
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiel - 2

flowchart
graph TD
    subgraph_XPSMCMCP0802["XP SMC MCP0802"]
        A1["1"] --> A2["24 Vdc"]
        A3["2"] --> A4["Master_Enable1"]
        A5["3"] --> A6["Master_Enable2"]
        A7["4"] --> A8["0 Vdc"]
        A9["5"] --> A10["OSSD1_A"]
        A11["6"] --> A12["OSSD1_B"]
        A13["7"] --> A14["RESTART1"]
        A15["8"] --> A16["OUT_STATUS1"]
        A17["9"] --> A18["OSSD2_A"]
        A19["10"] --> A20["OSSD2_B"]
        A21["11"] --> A22["RESTART2"]
        A23["12"] --> A24["OUT_STATUS2"]
    end

    subgraph_XPSMCMER0004["XP SMC MER0004"]
        B1["1"] --> B2["24 Vdc"]
        B3["2"] --> B4["Not Connected"]
        B5["3"] --> B6["Not Connected"]
        B7["4"] --> B8["0 Vdc"]
        B9["5"] --> B10["OSSDIN1_A"]
        B11["6"] --> B12["OSSDIN1_B"]
        B13["7"] --> B14["FBK_K1_K2_1"]
        B15["8"] --> B16["Not Connected"]
        B17["9"] --> B18["A_NC1"]
        B19["10"] --> B20["B_NC1"]
        B21["11"] --> B22["A_NC2"]
        B23["12"] --> B24["B_NC2"]

    end

    XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST1 13| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST2 14| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST3 15| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|OUT_TEST4 16| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT1 17| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT2 18| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT3 19| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT4 20| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT5 21| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT6 22| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT7 23| XPSMCMCP0802
    XPSMCMCP0802 -->|INPUT8 24| XPSMCMCP0802

    subgraph Light_Curtain
        GND["GND"] --> GND_GND
        OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD2_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD1_OSSD
        K1_1["K1_1"]
        Load_K2_1["K2_1"]
        Load_N["N"]
    end

    subgraph Power
        FB_B_FB_B
        FB_A_FB_A
    end

    subgraph Currents
        A_NC1["A_NC1"]
        B_NC1["B_NC1"]
        C_NOO1A["A_NOO11"]
        D_NOO1B["B_NOO11"]
        E_NOO1C["A_NOO12"]
        F_NOO1D["B_NOO12"]
        G_NOO1E["A_NOO13"]
        H_NOO1F["B_NOO13"]
        I_NOO2A["A_NOO21"]
        J_NOO2B["B_NOO21"]
        K_NOO2C["A_NOO22"]
        L_NOO2D["B_NOO22"]
    end

    Note: The diagram shows connections between the two components of the circuit. Numbers are explicitly labeled on the circuit edges.

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon ER02 RELAY 1 Schneider Electric

Modicon ER04 RELAY 1 2 Schneider Electric

Betriebszustand

In der folgenden Tabelle wird der Betriebszustand von XPSMCMER0002• und XPSMCMER0004• beschrieben, der über die LED ausgewiesen wird:

RELAIS 1 (2)GrünBedeutung
EIN mit aktiviertem Ausgang Normalbetrieb

Merkmale des Moduls

Beschreibung

GEFAHR

BRANDGEFAHR

  • Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
  • Für die Verdrahtung von Relaisausgängen (2 A) sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 0,5 mm ^2 (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
  • Für die gemeinsamen Leiter von Relaisausgängen (7 A) oder für die Verdrahtung von Relaisausgängen mit mehr als 2 A sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 1,0 mm² (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMER0002• XPSMCMER0004•
Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole, mit montiertem VerriegelungsbügelElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Schaltleistung gemäß EN 60947-5-1AC-15, 240 V, 3 A oder D C - 1 3 , 2 4 V , 2 A
Schaltstrom (ohmsche Last)6 A maximal (mindestens 17 V bei 10 mA)
Relaiskontakttyp2 NO + 1 NC2 x 2 NO + 1 NC
FEEDBACK-Kontakte 1 2
Antwortzeit 12 ms
Mechanische Lebensdauer der Kontakte > 20 × 10^6
Verbindung mit ErweiterungsmodulenKeine Baugruppenträgererweiterung verfügbar, Verbindung mit digitalen Ausgängen mittels Festverdrahtung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

HINWEIS: Um eine angemessene Isolation zu gewährleisten und eine vorzeitige Alterung bzw. Beschädigung der Relais zu vermeiden, muss die Ausangsleitung durch eine träge Sicherung mit geeigneter Bemessungskapazität geschützt werden, die den Höchststrom des Relais, die Last am Relais und die Drahtstärke zwischen Relais und Last berücksichtigt. Die Lastmerkmale müssen den angegebenen Kenndaten entsprechen. Weitere wichtige Informationen zum Schutz der Relaisausgänge finden Sie unter „Schutz der Ausgänge vor Schäden durch induktive Lasten (siehe Seite 42)“.

HINWEIS: Wenn ein Relaismodul verbunden wurde, muss die Antwortzeit des verknüpften OSSD um 12 ms erhöht werden.

Sicherheitsspezifische Modulmerkmale

Modulspezifische Merkmale die Sicherheit betreffend (XPSMCMER0002-/XPSMCMER0004-)
-Rückkopplungskontakt verwendetRückkopplungskontakt nicht verwendet
- PFHd SFF (%)MTTFd(Jahre)DCavg PFHd SFF (%)MTTFd(Jahre)DCavg
DC-13(2A) t_Zyklus1 3.09E-10 99,62335,9498,99.46E-100,602335,93 0
t_Zyklus2 8.53E-1199,724453,4797,71.08E-100,8724453,470
t_Zyklus3 6.63E-11 99,8126678,4992,56.75E-11 0,97126678,59 0
AC-15(3A) t_Zyklus1 8.23E-0999,570,9999,04.60E-070,5070,990
t_Zyklus2 7.42E-1099,5848,1699,04.49E-090,54848,150
t_Zyklus3 1.07E-1099,712653,8598,41.61E-100,7912653,850
AC-15(1A) t_Zyklus1 3.32E-0999,5177,3899,07.75E-080,51177,370
t_Zyklus2 3.36E-10 99,62105,1498,91.09E-090,602105,14 0
t_Zyklus3 8.19E-1199,728549,1397,51.00E-100,8828549,130
t_Zyklus1 300 s (1 Kommutierung alle 5 Minuten) t_Zyklus2 3600 s (1 Kommutierung pro Stunde) t_Zyklus3 1 Kommutierung pro TagPFHd Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) gemäß IEC 61508MTTFd und DCavg Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure) und Durchschnittlicher Diagnosedeckungsgrad (Diagnostic Coverage) gemäß EN ISO 13849-1

Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte

Die Abbildung zeigt die elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte gemäß EN 60947-51-1:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte - 1

line | Betriebszyklen | Nennbetriebsstrom x 0.1 A | | -------------- | ------------------------- | | AC1 | 230V | | DC1 | 24V | | DC13 | 24V | | AC15 | 230V |

Zeitdiagramm der Schaltvorgänge

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Zeitdiagramm der Schaltvorgänge - 1

Ausgangserweiterungsmodule XPSMCMRO0004DAx und XPSMCMRO0004x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 178
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 179
LED-Anzeigen 181
Merkmale des Moduls 184

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei den Modulen XPSMCMRO0004• und XPSMCMRO0004DA• handelt es sich um Ausgangserweiterungsmodule für den Modular Safety Controller XPSMCM•. Die Module XPSMCMRO0004• und XPSMCMRO0004DA• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMRO0004• bietet zwei Relaisausgänge der Kategorie 4 oder vier Relaisausgänge der Kategorie 1 oder zwei Einzelkanal-Relaisausgänge. Das Modul XPSMCMRO0004DA• bietet zwei Relaisausgänge der Kategorie 4 oder vier Relaisausgänge der Kategorie 1 oder zwei sicherheitsbezogene Einzelkanal-Relaisausgänge. XPSMCMRO0004DA• bietet 8 zusätzliche Statusausgänge. Die Diagnosestatusausgänge werden mithilfe der Software SoSafe Configurable konfiguriert.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).

Ausgang STATUS für (XPSMCMRO0004DA• in Übereinstimmung mit der Norm SIL 1/PL cEN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS(siehe Seite 151).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XP SMC MRO0004DA•

Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMRO0004• sind identisch, jedoch ohne die Statusausgänge an den Klemmen 17 bis 24.

Klemme Signal LED Typ Beschreibung Betrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 Eingang KnotenauswahlEingang vom Typ3 nach EN 61131-2.Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
40 VDCPWR-0-VDC-Spannungsversorgung-
5RESTART1RST 1EingangFeedback/Neustart 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2.Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
6RESTART2RST 2Feedback/Neustart 2
7RESTART3RST 3Feedback/Neustart 3
8RESTART4RST 4Feedback/Neustart 4
9 A_NO1RELAY 1AusgangNO-Kontakt Kanal 1-
10B_NO1
11A_NO2RELAY 2NO-Kontakt Kanal 2
12B_NO2
13A_NO3RELAY 3NO-Kontakt Kanal 3
14B_NO3
15A_NO4RELAY 4NO-Kontakt Kanal 4
16B_NO4
17OUT_STATUS 1STATUS 1AusgangKonfigurierbarerDiagnoseausgangPNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
18OUT_STATUS 2STATUS 2
19OUT_STATUS 3STATUS 3
20OUT_STATUS 4STATUS 4
21OUT_STATUS 5STATUS 5
22OUT_STATUS 6STATUS 6
23OUT_STATUS 7STATUS 7
24OUT_STATUS 8STATUS 8

Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMRO0004DA•

Die Anschlüsse für das Modul XPSMCMRO0004• sind identisch, jedoch ohne die Statusausgänge an den Klemmen 17 bis 24.

Verdrahtung der Kategorie 2

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMRO0004DA• - 1

flowchart
graph TD
    A["24VDC"] --> B["XPSMCMRO00004DA"]
    B --> C["1"]
    B --> D["2"]
    B --> E["3"]
    B --> F["4"]
    B --> G["5"]
    B --> H["6"]
    B --> I["7"]
    B --> J["8"]
    B --> K["9"]
    B --> L["10"]
    B --> M["11"]
    B --> N["12"]
    B --> O["Logic"]
    O --> P["A_NO3"]
    O --> Q["B_NO3"]
    O --> R["A_NO4"]
    O --> S["B_NO4"]
    O --> T["C13"]
    O --> U["C14"]
    O --> V["OUT_STATUS1"]
    O --> W["OUT_STATUS2"]
    O --> X["OUT_STATUS3"]
    O --> Y["OUT_STATUS4"]
    O --> Z["OUT_STATUS5"]
    O --> AA["OUT_STATUS6"]
    O --> AB["OUT_STATUS7"]
    O --> AC["OUT_STATUS8"]
    A --> AD["24VDC"]
    A --> AE["24VDC"]
    A --> AF["24VDC"]
    A --> AG["24VDC"]
    A --> AH["24VDC"]
    A --> AI["24VDC"]
    A --> AJ["24VDC"]
    A --> AK["24VDC"]
    A --> AL["24VDC"]
    A --> AM["24VDC"]
    A --> AN["24VDC"]
    A --> AO["24VDC"]
    A --> AP["24VDC"]
    A --> AQ["24VDC"]
    A --> AR["24VDC"]
    A --> AS["24VDC"]
    A --> AT["24VDC"]
    A --> AU["24VDC"]
    A --> AV["24VDC"]
    A --> AW["24VDC"]
    A --> AX["24VDC"]
    A --> AY["24VDC"]
    A --> AZ["24VDC"]
    A --> BA["24VDC"]
    A --> BB["24VDC"]
    A --> BC["24VDC"]
    A --> BD["24VDC"]
    A --> BE["24VDC"]
    A --> BF["24VDC"]
    A --> BG["24VDC"]
    A --> BH["24VDC"]
    A --> BI["24VDC"]
    A --> BJ["24VDC"]
    A --> BK["24VDC"]
    A --> BL["24VDC"]
    A --> BM["24VDC"]
    A --> BN["24VDC"]
    A --> BO["24VDC"]
    A --> BP["24VDC"]
    A --> BQ["24VDC"]
    A --> BR["24VDC"]
    A --> BS["24VDC"]
    A --> BT["24VDC"]
    A --> BU["24VDC"]
    A --> BV["24VDC"]
    A --> BW["24VDC"]
    A --> BX["24VDC"]
    A --> BY["24VDC"]
    A --> BZ["24VDC"]
    A --> CA["24VDC"]
    A --> CB["24VDC"]
    A --> CC["24VDC"]
    A --> CD["24VDC"]
    A --> CE["24VDC"]
    A --> CF["24VDC"]
    A --> CG["24VDC"]
    A --> CH["24VDC"]
    A --> CI["24VDC"]
    A --> CJ["24VDC"]
    A --> CK["24VDC"]
    A --> CL["24VDC"]
    A --> CM["24VDC"]
    A --> CN["24VDC"]
    A --> CO["24VDC"]
    A --> CP["24VDC"]
    A --> CQ["24VDC"]
    A --> CR["24VDC"]
    A --> CS["24VDC"]
    A --> CT["24VDC"]
    A --> CU["24VDC"]
    A --> CV["24VDC"]
    A --> CW["24VDC"]
    A --> CX["24VDC"]
    A --> CY["24VDC"]
    A --> CZ["24VDC"]
    A --> DA["24VDC"]
    A --> DB["24VDC"]
    A --> DC["24VDC"]
    A --> DD["24VDC"]
    A --> DE["24VDC"]
    A --> DF["24VDC"]
    A --> DG["24VDC"]
    A --> DH["24VDC"]
    A --> DI["24VDC"]
    A --> DJ["24VDC"]
    A --> DK["24VDC"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 4

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMRO0004DA• - 2

flowchart
graph TD
    A["24VDC"] --> B["XPSMCMRO00004DA"]
    C["24VDC"] --> D["Node_ADDR0"]
    E["24VDC"] --> F["Node_ADDR1"]
    G["24VDC"] --> H["Node_ADDR2"]
    I["24VDC"] --> J["Node_ADDR3"]
    K["24VDC"] --> L["Node_ADDR4"]
    M["24VDC"] --> N["Node_ADDR5"]
    O["24VDC"] --> P["Node_ADDR6"]
    Q["24VDC"] --> R["Node_ADDR7"]
    S["24VDC"] --> T["Node_ADDR8"]
    U["Feedback"] --> V["Logic"]
    W["N"] --> X["LOAD"]
    X --> Y["L1"]
    Y --> Z["FAse"]
    AA["K1_1"] --> AB["LOAD"]
    AC["K1_2"] --> AD["LOAD"]
    AE["K1"] --> AF["A_NO1"]
    AF --> AG["B_NO1"]
    AH["A_NO2"] --> AI["B_NO2"]
    AJ["C11"] --> AK["C12"]
    AL["A_NO3"] --> AM["A_NO4"]
    AN["B_NO3"] --> AO["B_NO4"]
    AP["OUT_STATUS1"] --> AQ["OUT_STATUS2"]
    AR["OUT_STATUS3"] --> AS["OUT_STATUS4"]
    AT["OUT_STATUS5"] --> AU["OUT_STATUS6"]
    AV["OUT_STATUS7"] --> AW["OUT_STATUS8"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR R04DA RELAY 1 2 RST 1 2 RELAY 3 4 RST 3 4 STATUS 1 2 STATUS 3 4 STATUS 5 6 STATUS 7 8 Schneider Electric

Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR R04 RELAY 1 2 1 2 RST 3 4 RELAY 3 4 RST Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMRO0004DA• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Die LED-Beschreibungen für den XPSMCMRO0004• sind identisch, allerdings verfügt das Modul über keine STATUS-LEDs. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeRELAY 1-4 Rot/GrünRST 1-4 GelbSTATUS 1-8 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EIN RotEIN EINEingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUS CodierteKnotenad resse (siehe Se ite 178)Ausgangszustand: Rot = 0 (Kontakt geöffnet) Grün = 1 (Kontakt geschlossen)EIN = Warten auf NeustartAusgangs diagnoseNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriertBlinken = Keine Rückmeldung
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMRO0004DA• und XPSMCMRO0004• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeRELAY 1-4 Rot/GrünRST 1-4 GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS Codierte Knoten adressRot AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maliges Blinken (siehe Seite 178)Blinken Firmwareversionnichtkompatibel mit XPSMCMCP0802.(1).
Relaisausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges BlinkenAUS 4-maligesBlinken1AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUS Starten SieStarten Sie das Systemneu.
Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder XPSMCMCP0802• erkanntAUS EINAUS AUSAUS Starten Siedas Systemneu(1).Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und -behebung nach.
Es wurden zwei oder mehre Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefunden.AUS 5-maliges BlinkenAUS Ändern Sie dieKnotenadresse (siehe Seite 178)des Geräts.
Kein externes Rückmelderelais der Kategorie 4EIN AUS 4-maliges BlinkenRot: 4-maliges BlinkenAUS Prüfen Sie die Anschlüsse 5, 6, 7 und 8.
Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS 3-maliges Blinkenmaliges BlinkenAUS AUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

  • Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.
  • Für die Verdrahtung von Relaisausgängen (2 A) sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 0,5 mm ^2 (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
  • Für die gemeinsamen Leiter von Relaisausgängen (7 A) oder für die Verdrahtung von Relaisausgängen mit mehr als 2 A sind Leiter mit einer Drahtgröße von mindestens 1,0 mm² (AWG 20) mit einem Temperaturnennwert von mindestens 80 °C (176 °F) zu verwenden.
    Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale XPSMCMRO0004• XPSMCMRO0004DA•
Referenzbeschreibung Elektronikgehäuse, maximal 16 Pole,mit montiertem VerriegelungsbügelElektronikgehäuse, maximal 24 Pole,mit montiertem Verriegelungsbügel
Nennschaltleistung gemäßEN 60947-5-1AC-15, 230 V, 3 A oderDC - 1 3 , 2 4 V , 2 AAC-1, 230 V, 6 ADC-1, 24 V, 6 A
Kommutierungsspannung 17–31 VDC
Minimale Schaltspannung 10 VDC
Minimaler Schaltstrom 20 mA
Maximale Schaltspannung (DC) 250 VDC
Maximale Schaltspannung (AC) 400 VAC
Relaiskontakttyp 4
Modulspezifische Merkmale XPSMMCMRO0004• XPSMCMRO0004DA•
FEEDBACK-Kontakte 4 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster
Statusausgänge - 8 / konfigurierbare Diagnoseausgänge,PNP aktiv hoch, 100 mA, Nennspannung 24 VDC
Antwortzeit 12 ms
Mechanische Lebensdauer der Kontakte > 20 × 10^6
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

HINWEIS: Um eine angemessene Isolation zu gewährleisten und eine vorzeitige Alterung bzw. Beschädigung der Relais zu vermeiden, muss die Ausangsleitung durch eine träge Sicherung mit geeigneter Bemessungskapazität geschützt werden, die den Höchststrom des Relais, die Last am Relais und die Drahtstärke zwischen Relais und Last berücksichtigt. Die Lastmerkmale müssen den angegebenen Kenndaten entsprechen. Weitere wichtige Informationen zum Schutz der Relaisausgänge finden Sie unter „Schutz der Ausgänge vor Schäden durch induktive Lasten (siehe Seite 42)“.

HINWEIS: Wenn ein Relaismodul verbunden wurde, muss die Antwortzeit des verknüpften OSSD um 12 ms erhöht werden.

Sicherheitsspezifische Modulmerkmale

Modulspezifische Merkmale die Sicherheit betreffend (XPSMCMRO0004•/XPSMCMRO0004DA•)
- Rückkopplungskontakt verwendet Rückkopplungskontakt nicht verwendet
- PFHd SFF (%) MTTFd(Jahre)DCavg PFHd SFF (%) MTTFd(Jahre)DCavg
DC-13(2A)tZyklus13.09E-10 99,6 2335,994 98,9 9.46E-10 0,60 2335,93 0
tZyklus28.53E-11 99,7 24453,4797,7 1.08E-10 087 24453,470
tZyklus36.63E-11 99,8 12667,8,4992,5 6.75E-11 097 126678,50
AC-15(3A)tZyklus18.23E-09 99,5 70,9999,0 4.60E-07 050 70,990
tZyklus27.42E-10 99,5 848,1699,0 4.49E-09 054 848,150
tZyklus31.07E-10 99,7 12653,8598,4 1.61E-10 079 12653,850
AC-15(1A)tZyklus13.32E-09 99,5 177,3899,0 7.75E-08 051 177,370
tZyklus23.36E-10 99,6 2105,1498,9 1.09E-.09 0,60 2105,14 0
tZyklus38.19E-11 99,7 28549,1397,5 1.00E-10 088 28549,130
tZyklus1 300 s (1 Kommutierung alle 5 Minuten)tZyklus2 3600 s (1 Kommutierung pro Stunde)tZyklus3 1 Kommutierung pro TagPFHd Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) gemäß IEC 61508MTTFd und DCavg Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure) und Durchschnittlicher Diagnosedeckungsgrad (Diagnostic Coverage) gemäß EN ISO 13849-1

Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte

Die Abbildung zeigt die elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte gemäß EN 60947-51-1:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Elektrische Lebensdauer der Ausgangskontakte - 1

line | Betriebszyklen | Nennbetriebsstrom x 0.1 A | | -------------- | ------------------------- | | AC1: 230V | ~50 | | DC1: 24V | ~70 | | DC13: 24V | ~10 | | AC15: 230V | ~5 |

Abschnitt 4.13

Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0802x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 189
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 190
LED-Anzeigen 193
Merkmale des Moduls 196

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Bei dem Modul XPSMCMMX0802• handelt es sich um ein E/A-Erweiterungsmodul für den XPSMCM• Modular Safety Controller. Das Modul XPSMCMMX0802• wird mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert. Das Modul XPSMCMMX0802• stellt 8 sicherheitsbezogene Eingänge und 2 sicherheitsbezogene Doppelausgänge bereits.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Eingang RESTART (RST) (siehe Seite 51).

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 151).

Ausgang TEST

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 52).

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 53).

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMMX0802•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
40 VDCP Spannungsversorgung- W R -
5 OSSD1_AOSSD1Ausgang DSicherheitsbezogen er Ausgang 1 BPNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
6O SS
7 RESTART1 RST 1EingangFeedback/Neustart 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
8OUT_STATUS 1STATUS 1AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9 OSSD2_AOSSD2OUT 2Sicherheitsbezogen er Ausgang 2PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20 %).
10OSSD2_B
11RESTART2 RST 2EingangFeedback/Neustart 2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
12OUT_STATUS 2STATUS 2AusgangKonfigurierbarer DiagnoseausgangKonfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
13OUT_TEST1-Testausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in EingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
14OUT_TEST2-
15OUT_TEST3-
16OUT_TEST4-
17 INPUT1IN 1 EingangSicherheitsbezogen er Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
18 INPUT2IN 2 Sicherheitsbezogener Eingang 2
19 INPUT3IN 3 Sicherheitsbezogener Eingang 3
20 INPUT4IN 4 Sicherheitsbezogener Eingang 4
21 INPUT5IN 5 Sicherheitsbezogener Eingang 5
22 INPUT6IN 6 Sicherheitsbezogener Eingang 6
23 INPUT7IN 7 Sicherheitsbezogener Eingang 7
24 INPUT8IN 8 Sicherheitsbezogener Eingang 8

Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMMX0802•

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0802•:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 1

flowchart
graph TD
    A["24 Vdc"] --> B["24 Vdc"]
    B --> C["24 Vdc"]
    C --> D["24 Vdc"]
    D --> E["24 Vdc"]
    E --> F["24 Vdc"]
    F --> G["24 Vdc"]
    G --> H["24 Vdc"]
    H --> I["24 Vdc"]
    I --> J["24 Vdc"]
    J --> K["24 Vdc"]
    K --> L["24 Vdc"]
    L --> M["24 Vdc"]
    M --> N["24 Vdc"]
    N --> O["24 Vdc"]
    O --> P["24 Vdc"]
    P --> Q["24 Vdc"]
    Q --> R["24 Vdc"]
    R --> S["24 Vdc"]
    S --> T["24 Vdc"]
    T --> U["24 Vdc"]
    U --> V["24 Vdc"]
    V --> W["24 Vdc"]
    W --> X["24 Vdc"]
    X --> Y["24 Vdc"]
    Y --> Z["24 Vdc"]
    Z --> AA["24 Vdc"]
    AA --> AB["24 Vdc"]
    AB --> AC["24 Vdc"]
    AC --> AD["24 Vdc"]
    AD --> AE["24 Vdc"]
    AE --> AF["24 Vdc"]
    AF --> AG["24 Vdc"]
    AG --> AH["24 Vdc"]
    AH --> AI["24 Vdc"]
    AI --> AJ["24 Vdc"]
    AJ --> AK["24 Vdc"]
    AK --> AL["24 Vdc"]
    AL --> AM["24 Vdc"]
    AM --> AN["24 Vdc"]
    AN --> AO["24 Vdc"]
    AO --> AP["24 Vdc"]
    AP --> AQ["24 Vdc"]
    AQ --> AR["24 Vdc"]
    AR --> AS["24 Vdc"]
    AS --> AT["24 Vdc"]
    AT --> AU["24 Vdc"]
    AU --> AV["24 Vdc"]
    AV --> AW["24 Vdc"]
    AW --> AX["24 Vdc"]
    AX --> AY["24 Vdc"]
    AY --> AZ["24 Vdc"]
    AZ --> BA["24 Vdc"]
    BA --> BB["24 Vdc"]
    BB --> BC["24 Vdc"]
    BC --> BD["24 Vdc"]
    BD --> BE["24 Vdc"]
    BE --> BF["24 Vdc"]
    BF --> BG["24 Vdc"]
    BG --> BH["24 Vdc"]
    BH --> BI["24 Vdc"]
    BI --> BJ["24 Vdc"]
    BJ --> BK["24 Vdc"]
    BK --> BL["24 Vdc"]
    BL --> BM["24 Vdc"]
    BM --> BN["24 Vdc"]
    BN --> BO["24 Vdc"]
    BO --> BP["24 Vdc"]
    BP --> BQ["24 Vdc"]
    BQ --> BR["24 Vdc"]
    BR --> BS["24 Vdc"]
    BS --> BT["24 Vdc"]
    BT --> BU["24 Vdc"]
    BU --> BV["24 Vdc"]
    BV --> BW["24 Vdc"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0802• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 2

flowchart
graph TD
    A["24 Vdc"] --> B["1"]
    A --> C["2"]
    A --> D["3"]
    A --> E["4"]
    A --> F["5"]
    A --> G["6"]
    A --> H["7"]
    A --> I["8"]
    A --> J["9"]
    A --> K["10"]
    A --> L["11"]
    A --> M["12"]
    B --> N["24 Vdc"]
    C --> O["NODE_ADDR0"]
    D --> P["NODE_ADDR1"]
    E --> Q["OSSD1_A"]
    F --> R["OSSD1_B"]
    G --> S["RESTART1"]
    H --> T["OUT_STATUS1"]
    I --> U["OSSD2_A"]
    J --> V["OSSD2_B"]
    K --> W["RESTART2"]
    L --> X["OUT_STATUS2"]
    Y["XPSMCMMX0802"] --> Z["OUT_TEST1"]
    Y --> AA["OUT_TEST2"]
    Y --> AB["OUT_TEST3"]
    Y --> AC["OUT_TEST4"]
    Y --> AD["INPUT1"]
    Y --> AE["INPUT2"]
    Y --> AF["INPUT3"]
    Y --> AG["INPUT4"]
    Y --> AH["INPUT5"]
    Y --> AI["INPUT6"]
    Y --> AJ["INPUT7"]
    Y --> AK["INPUT8"]
    Z --> AL["13"]
    Z --> AM["14"]
    Z --> AN["15"]
    Z --> AO["16"]
    Z --> AP["17"]
    Z --> AQ["18"]
    Z --> AR["19"]
    Z --> AS["20"]
    Z --> AT["21"]
    Z --> AU["22"]
    Z --> AV["23"]
    Z --> AW["24"]
    AC --> AX["Emergency Stop"]
    AD --> AY["24 Vdc GND"]
    AE --> AZ["OSSD1 OSSD2"]
    AF --> BA["Light Curtain"]

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht
Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR MX0802 IN 1 2 3 4 5 6 7 8 OSSD 1 2 RST 1 2 STATUS 1 2 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMMX0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeIN 1-8 GelbOSSD 1/2 Rot/GrünRST 1/2 GelbSTATUS 1/2 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EINEIN RotEIN EINEingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUSAUS Codiente Knotenad resse (siehe Seite 189)Eingang szustandAusgangszustand: Rot = 0 Grün = 1EIN = Warten auf NeustartAusgangsd iagnoseNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriertEIN = Verdrahtungsfehler erkanntBlinken = Eingang im Fehlerzu standBlinken = Keine Rückmeldung
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMMX0802• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotIN 1-8 GelbOSSD 1/2 Rot/GrünRST 1/2 GelbSTATUS 1/2 GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS AUS Rot AUS AUSProdukt nichtfunktionstüchtig ^(1) .
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-maliges BlinkenRot, 5-maliges Blinken5-maliges Blinken5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 ^(1) .
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges BlinkenAUS AUS Rot, 4-maliges BlinkenAUS AUS Überprüfen Sie die (OSSD-) Anschlüsse 1/2 des Festkörpersicherheitsaus gangs.
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUS Starten Sie das Systemneu ^(1) .
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler in anderem Erweiterungsmodul oder Controller XPSMCMCP0802• erkanntAUS EINAUS AUSStartenSie das Systemneu.Identifizieren Sie das Modul bzw. den Controller, das bzw. der sich im Fehlerzustand befindet, und schlagen Sie im zugehörigen Handbuch zur Fehlersuche und - behebung nach.
Zwei Geräte derselbenModulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenAUS Ändern Sie dieKnotenadresse (siehe Seite 189)NODE ADDR des Geräts.
(1) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Merkmale des Moduls - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale
ReferenzbeschreibungElektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Aktive Einheit (Anz./Beschreibung)2 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Digitale Eingänge (Anz./Beschreibung)8 / Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ.
Neustarteingang (Anz./Beschreibung)2 / EDM-Eingang (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximal verwendbarer Eingangswiderstand 1,2 kΩ. / Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster
Testausgang (Anz./Beschreibung) 4/ zum Querschluss-/Kurzschlusstest, Höchststrom 100 mA, Nennspannung 24 VDC
Festkörpersicherheitsausgang (OSSD) (Anz./Beschreibung)2 Paare/Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochDie Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,75 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA bei (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 30 μF.Zur Erkennung von Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen wird eine Leitungsüberwachung mithilfe eines Ausgangsimpulses an jedem Kanal durchgeführt. Der Ausgangsimpuls wird alle 5,5 ms mit einem Impuls von 100 Mikrosekunden generiert.
Statusausgänge Max. Ausgangsstrom pro Kanal: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd)5.72E-9
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren459
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.14

Eingangs-/Ausgangserweiterungsmodul XPSMCMMX0804x

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 199
Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele 201
LED-Anzeigen 207
Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804• 210

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Der XPSMCMMX0804• ist ein Ein-/Ausgangserweiterungsmodul. Das Modul XPSMCMMX0804• kann nur mit dem XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert werden. Das Modul XPSMCMMX0804• stellt 8 sicherheitsbezogene Eingänge, 4 sicherheitsbezogene Festkörperausgänge, die als 4 Einzel- oder 2 Doppelausgänge (OSSD: Output Signal Switching Device (Ausgangsschalteinrichtung) verwendet werden können, sowie 4 SIL 1/PL c-Statusausgänge bereit.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Eingang RESTART (RST)

Weitere Informationen finden Sie unter Input RESTART (RST) (siehe Seite 65) des Controllers XPSMCMC10804•.

Ausgang STATUS (SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010)

Die Statusausgänge sind konfigurierbare digitale Diagnoseausgänge, die auf den Status der sicherheitsbezogenen Ein- und/oder Ausgänge verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang STATUS (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.

Ausgang TEST

Weitere Informationen finden Sie unter Ausgang TEST (siehe Seite 66) des Controllers XPSMCMC10804•.

Festkörpersicherheitsausgang (OSSD)

Weitere Informationen finden Sie unter Festkörper-Sicherheitsausgang (Solid-State Safety Output, OSSD) (siehe Seite 67) des Controllers XPSMCMC10804•.

Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele

Anschlussbezeichnungen für das Modul XPSMCMMX0804•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1ADDR1 ADDR1
4 0 VDC PWR - 0-VDC-Spannungsversorgung-
5 OSSD1OSSD1 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 1PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%).
6 OSSD2OSSD2 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 2
7 RESTART_FBK1 / STATUS1STATUS 1Eingang/AusgangFeedback/Neustart 1 für OSSD1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 1 für OSSD1Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
8 RESTART_FBK2 / STATUS2STATUS 2Eingang/AusgangFeedback/Neustart 2 für OSSD2Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 2 für OSSD2Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
9 OSSD3OSSD 3 AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 3PNP aktiv bei Uv (24 Vdc ± 20%).
10OSSD4 OSSD 4AusgangSicherheitsbezogen er Ausgang 4
11RESTART_FBK3 / STATUS3STATUS 3Eingang/AusgangFeedback/Neustart 3 für OSSD3Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 3 für OSSD3Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
12 RESTART_FBK4/ STATUS4STATUS 4Eingang/AusgangFeedback/Neustart 4 für OSSD4Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Konfigurierbarer Ausgang 4 für OSSD4Konfigurierbarer Ausgang (SIL 1/PL c gemäß EN 61508:2010)
13 OUT_TEST1 - AusgangTestausgang zur Erkennung von Kurz-/Querschlüssen in EingangsschaltungenPNP aktiv bei 24 VDC.
14 OUT_TEST2 -
15 OUT_TEST3 -
16 OUT_TEST4 -
17 INPUT1IN 1 EingangSicherheitsbezogen er Eingang 1Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
18 INPUT2IN 2 Sicherheitsbezogener Eingang 2
19 INPUT3IN 3 Sicherheitsbezogener Eingang 3
20 INPUT4IN 4 Sicherheitsbezogener Eingang 4
21 INPUT5IN 5 Sicherheitsbezogener Eingang 5
22 INPUT6IN 6 Sicherheitsbezogener Eingang 6
23 INPUT7IN 7 Sicherheitsbezogener Eingang 7
24 INPUT8IN 8 Sicherheitsbezogener Eingang 8

Verdrahtungsplanbeispiele für das Modul XPSMCMMX0804•
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 1

flowchart
graph TD
    A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
    B --> C["Ch1"]
    C --> D["OSSD1"]
    C --> E["OSSD2"]
    B --> F["Ch2"]
    F --> G["OSSD3"]
    G --> H["OSSD4"]
    H --> I["+24"]
    I --> J["Ch1"]
    J --> K["Ch2"]
    K --> L["OSSD1"]
    K --> M["OSSD2"]
    K --> N["OSSD3"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#9cf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#fcc,stroke:#333
    style F fill:#cff,stroke:#333
    style G fill:#ffc,stroke:#333
    style H fill:#ffc,stroke:#333
    style I fill:#cfc,stroke:#333
    style J fill:#fcc,stroke:#333
    style K fill:#cfc,stroke:#333
    style L fill:#fcc,stroke:#333
    style M fill:#fcc,stroke:#333

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Anschlussbezeichnungen und Verdrahtungsplanbeispiele - 2

flowchart
graph TD
    A["PWR"] --> B["μ1 μ2"]
    B --> C["Ch1"]
    B --> D["Ch2"]
    B --> E["Ch3"]
    B --> F["Ch4"]
    C --> G["(u1)"]
    D --> H["(u2)"]
    E --> I["(u1)"]
    F --> J["(u2)"]
    G --> K["OSSD1"]
    H --> L["OSSD2"]
    I --> M["OSSD3"]
    J --> N["OSSD4"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#9cf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#cfc,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#cfc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#fcc,stroke:#333
    style J fill:#fcc,stroke:#333
    style K fill:#cff,stroke:#333
    style L fill:#cff,stroke:#333
    style M fill:#cff,stroke:#333

XPSMCMMX0804 OSSD1 OSSD2 K1 FBK 24VDC

XPSMCMMX0804 OSSD (1,2,3,4) 24VDC K1 K2 FBK (1,2,3,4)

2-Kanal-OSSD-Konfiguration mit zwei 2-Kanal-Ausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.
1-Kanal-OSSD-Konfiguration mit vier Einzelausgängen, Sicherheitskategorie SIL3/PL e: EN 61508:2010.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0804•:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMMX0804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMMX0804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND 24 Vdc OSSD1 OSSD2 24 Vdc RESTART Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

Verdrahtung der Kategorie 3 für XPSMCMMX0804• mit Rückmeldung der Schütze K1 und K2:

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMMX0804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

24 Vdc 1 24 Vdc 2 NODE_ADDR0 3 NODE_ADDR1 4 0 Vdc 5 OSSD1 6 OSSD2 7 RST_FBK_ST1 8 RST_FBK_ST2 9 OSSD3 10 OSSD4 11 RST_FBK_ST3 12 RST_FBK_ST4 XPSMCMMX0804 OUT_TEST1 13 OUT_TEST2 14 OUT_TEST3 15 OUT_TEST4 16 INPUT1 17 INPUT2 18 INPUT3 19 INPUT4 20 INPUT5 21 INPUT6 22 INPUT7 23 INPUT8 24 Emergency Stop 24 Vdc GND OSSD1 OSSD2 Light Curtain FEEDBACK (1) K1 K2 24 Vdc RESTART (2)

(1) Mit dem Funktionsbaustein OSSD EDM verbundene Kontakte

(2) Mit dem Funktionsbaustein USER RESTART MANUAL, USER RESTART MONITORED or MACRO RESTART MANUAL, MACRO RESTART MONITORED verbundene Kontakte

HINWEIS: Eine Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, sieht die Zuschaltung einer Absicherung an der 24-VDC-Spannungszufuhr mit geeigneter Bemessungsleistung für die Anforderungen des Moduls vor.

LED-Anzeigen

Frontansicht
Modicon PWR RUN E IN E EX 0 1 ADDR MX0804 1 2 IN 3 4 5 6 7 8 1 2 OSSD 3 4 1 2 STATUS 3 4 Schneider Electric

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMMX0804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 OrangeIN 1-8 GelbOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EINEIN RotEIN Eingeschaltet -Initialtest
AUS = Warten auf InitialisierungAUSA US CodierteKnotenadresse (siehe Seite 199)Entspricht dem Eingangs zustandAusgangszustand: Rot = 0 Grün = 1 Ein, gelb = Warten auf Neustart Blinken, gelb = Keine RückmeldungVerweist auf den Zustand des StatusausgangsNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMMX0804• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0-1 OrangeIN 1-8 GelbOSSD 1-4 Rot/Grün/GelbSTATUS 1-4 GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges Blinken - periodisch, wiederholtAUS Codieerte Knotenadresse (siehe Seite 199)AUS RotAUS Produkt nichtfunktionstüchtig(1).
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS 5-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 4-AUS 199maliges BlinkenRot: 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenFirmwareversion nicht kompatibel mit1).
OSSD-Ausgangsfehler erkanntAUS 4-maliges BlinkenAUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUSAUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUSmaliges Blinkenmaliges rotes Blinken (nur zugehörige LED)AUS Überprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge (OSSD)(1).
Fehler bei der Kommunikation mit dem Controller erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS A US AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS AUS A US AUS AUS AUS BauschAUS Starten Sie das Systemneu(1).
Erweiterungsmodul-oder Controller-Fehler erkanntAUS EINAUS AUSAUS AUSEingSie einen Neustartdes Systems durch. Identifizieren Sie das von diesem Zustand betroffene Erweiterungsmodul und schlagen Sie im entsprechenden Benutzerhandbuch nach(1).
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-maliges Blinken5-maliges BlinkenBlinkenAUS AUS AUS Ändern Sie die Knotenadresse (siehe Seite 199)des Geräts.
Überlast an OSSD / Mit 24 VDCEIN AUSEINBlinken , rot (nur zugehörige LED)Verweist auf denÜberprüfen Sie die Verdrahtung der Sicherheitsausgänge (OSSD)(1).
verbundene OSSD-EIO0000004002 10/2020 209 Last erkanntstandZustand des StatusausgangsSicherheitsausgänge (OSSD)(1).

Merkmale des Moduls XPSMCMMX0804•

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Um ein Performance Level PL e nach der Norm EN 13849-1 zu erreichen, müssen die OSSD-Sicherheitsausgänge unabhängig sein.

Reduzieren Sie die Anzahl gemeinsam verursachter Ausfälle (GVA) der OSSD-Sicherheitsausgänge durch Trennung der Kabelpfade (siehe EN 13849-2 in Bezug auf den Ereignisausschluss).

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Verlegen Sie 1-Kanal-Doppeldrähte in separaten Kabeln.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische Merkmale
Beschreibung Elektronikgehäuse, maximal 24 Pole, mit montiertem Verriegelungsbügel
Montage DIN-Schienenmontage mit Verriegelungsbügel
Sicherheitsbezogener Eingang (Anz./Beschreibung)8 /Eingang vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
Neustarteingang (optional für Statusausgänge)(Anz./Beschreibung)4 /EDM (External Device Monitoring / Externe Geräteüberwachung) vom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ. Mögliche automatische Neustartfunktion oder manueller Vorgang mit Neustart-Drucktaster.
Statusausgänge (optional für Neustarteingang)(Anz./Beschreibung)4 /SIL 1/PL c in Übereinstimmung mit der Norm EN 61508:2010.Höchststrom pro Ausgang: 100 mA, Nennspannung 24 VDC.
Testausgang (Anz./Beschreibung) 4/Für Querschluss-/Kurzschlussüberwachung - Höchststrom 100 mA,Nennspannung 24 VDC.
Festkörpersicherheitsausgang(OSSD) (Anz./Beschreibung)4 /Festkörpersicherheitsausgänge, PNP aktiv hochSchnittstelle Typ C, Klasse 3 (ZVEI CB24I Ed.2)Die Ausgänge stellen folgende Versorgung bereit:Im eingeschalteten Zustand: (Uv - 0,6 V)...Uv (24 VDC ± 20 %)Im ausgeschalteten Zustand: 0 - 2 Veff (Effektivwert)Die Höchstlast 400 mA (pro OSSD) entspricht einer minimalen ohmschen Last von 60 Ω.Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF.Die maximale induktive Last beträgt 2,4 μF.Mithilfe von Testimpulsen werden Kurzschlüsse und Drahtbrüche erkannt. Das Intervall für den Ausschalttestimpuls beträgt 650 ms,die Testimpulsdauer 100 μs.
Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde(PFHd: Probability of Dangerous Failure per Hour)1.32E-08
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren166
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Gewicht 0,150 kg (5.29 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Abschnitt 4.15

Erweiterungsmodule XPSMCMENx zur

Geschwindigkeitskontrolle

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Modul- und Funktionsbeschreibung 213
Anschlussbezeichnungen 214
LED-Anzeigen 216
Merkmale des Moduls 220

Modul- und Funktionsbeschreibung

Beschreibung

Die Module XPSMCMEN0200•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• sind Erweiterungsmodule zur Geschwindigkeitssteuerung für Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Geschwindigkeitsbereich und Richtungsüberwachung. Darüber hinaus können Sie maximal 4 Geschwindigkeitsschwellen für jede überwachte Achse konfigurieren.

Die Module XPSMCMEN0200•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• werden mit dem XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller konfiguriert.

Das Modul XPSMCMEN0200• bietet 2 sicherheitsbezogene Eingänge für Näherungsschalter. Die Module XPSMCMEN0100HT• und XPSMCMEN0200HT• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen HTL-Encodern. Die Module XPSMCMEN0100SC• und XPSMCMEN0200SC• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen Sin/Cos-Encodern. Die Module XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT• bieten 2 Näherungsschaltereingänge und 1 oder 2 Kanäle für die Überwachung von sicherheitsbezogenen TTL-Encodern.

HINWEIS: Die Encoder müssen gemäß EN 61800-5-2 an der Motorwelle montiert werden.

Die Module werden mithilfe von SoSafe Configurable konfiguriert.

Das Erweiterungsmodul unterstützt zwei Eingänge NODE_ADDR0 und NODE_ADDR1, die die Festlegung einer physischen Adresse für das Modul ermöglichen:

NODE_ADDR0 (Klemme 2) NODE_ADDR1 (Klemme 3)
KNOTEN 0 0 (oder nicht angeschlossen) 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 1 24 VDC 0 (oder nicht angeschlossen)
KNOTEN 2 0 (oder nicht angeschlossen) 24 VDC
KNOTEN 3 24 VDC 24 VDC
HINWEIS: Die Verwendung derselben physischen Adresse für zwei Geräte mit derselben Modulreferenz ist nicht zulässig.HINWEIS: Die LED-Anzeigen ADDR 1 und ADDR 0 entsprechen jeweils NODE_ADDR1 und NODE_ADDR0 in dieser Tabelle.HINWEIS: Die Verdrahtung der Knotenadresse muss den Konfigurationseinstellungen entsprechen.

Anschlussbezeichnungen

Anschlussbezeichnungen für die Module XP SMC MEN•

KlemmeSignalLEDTypBeschreibungBetrieb
1 24 VDCPWR - 24-VDC-Spannungsversorgung-
2 NODE_ADDR0 ADDR0 EingangKnotenauswahl Eingangvom Typ 3 nach EN 61131-2. Maximaler Widerstand 1,2 kΩ.
3 NODE_ADDR1 ADDR1
40 VDCPWR-0-VDC-Spannungsversorgung-
5 PROXY1_24V PROX1 AusgangPROXIMITY 1-Anschlüsse SpannungHöchststrom 100 mA
6 PROXY1_REFsversorgung 0 VDC zu PROXY1
7 PROXY1_IN1 (3 Drähte)EingangPROXY1 Eingang_1 für NO-oder NC-Kontakt
8 PROXY1_IN2 (4 Drähte)PROXY1 Eingang_2 für NO-oder NC-Kontakt
9 PROXY2_24V PROX2 AusgangPROXIMITY 2-AnschlüsseHöchststrom 100 mA
10PROXY2_REFSpannungsversorgung 0 VDC zu PROXY2
11PROXY2_IN1 (3 Drähte)EingangPROXY2 Eingang_1 für NO-oder NC-Kontakt
12PROXY2_IN2 (4 Drähte)PROXY2 Eingang_2 für NO-oder NC-Kontakt
13Nicht angeschlossen-- Nicht angeschlossen-
14
15
16

Geberverbindungen mit RJ45-Anschluss (Module XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0100SC•, XPSMCMEN0200SC•, XPSMCMEN0100TT• und XPSMCMEN0200TT•):

8 7 6 5 4 3 2 1 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 EIA/TIA-568A 8 1

PinFarbeXPSMCMEN0•00TTXPSMCMEN0•00HTXPSMCMEN0•00SC
1 Grün/Weiß5 VDC ^(1) Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen
2 Grün 0 VDC 0 VDC 0 VDC
3 Orange/Weiß Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen
4B Ia uAA
5 Blau/Weiß /A/A/A (Sin-)
6 OrangeNicht angeschlossen Nicht angeschlossen Nicht angeschlossen
7 Braun/WeißBBB (Cos+)
8 Braun/B/B/B (Cos-)
(1) Bei diesem Pin handelt es sich nicht um die Spannungsversorgung des TTL-Gebers, der separat bereitgestellt werden muss. Der Pin muss verbunden werden, damit das Modul zur Geschwindigkeitssteuerung die Präsenz eines TTL-Gebers erfassen kann.

Weitere Informationen finden Sie unter den Angaben zu den Splitterkabeln für Geber (siehe Seite 238).

LED-Anzeigen

Frontansicht
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - LED-Anzeigen - 1

Betriebszustände

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMEN• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 Orange ENC^(1) GelbPROX 1/2 GelbSH 1/2 GelbBedeutung
EIN EIN EIN EIN EINEIN EINEingeschaltet -Initialtest
(1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.
AUS = Warten auf InitialisierungAUS AUSCodienteKnotenadresse (siehe Seite 213)EIN Geber verbunden und betriebsbereitEIN Näherungsensor verbunden und betriebsbereitAUS = Achse im normalen GeschwindigkeitsbereichNormalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriertBlinken = Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriertEIN = Achse im Stillstand
(1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMEN• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 Orange ENC^(1) GelbPROX 1/2 GelbSH 1/2 GelbFehlerbehebung
Interner Microcontroller-FehlerAUS 2- oder 3-maliges BlinkenAUS Codiedierte Knotena-dresse (siehe Seite 213)AUS Produkt nichtfunktionstüchtig (2).
Kompatibilitätsfehler erkanntAUS 5-maliges BlinkenAUS AUSreversionnicht kompatibel mit XPSMCMCP0802 (2).
Geber konfiguriert, aber nicht verbundenAUS EIN3-maliges BlinkenAUS Verbinden Sie denGeber mit dem Modul. Überprüfen Sie, ob die Eingangsfrequenz im gültigen Bereich liegt.
Näherungssensor nicht betriebsbereitAUS AUSEIN AUSBlinken:2 Sek.AUS Wechheln Sie den Näherungssensor aus.
Näherungssensor konfiguriert, aber nicht verbundenAUS AUS3-maliges BlinkenAUS Blinken: 0,5 Sek.AUS Verbbinden Sie den Näherungsschalte r mit dem Modul. Überprüfen Sie, ob die Eingangsfrequenz im gültigen Bereich liegt.
Zwei Geräte derselben Modulreferenz mit derselben Knotenadresse gefundenAUS 5-mmaliges BlinkenÄndern Sie dieKnotenadresse (siehe Seite 213) des Geräts.
(1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.
Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkanntAUS AUSAUS 3-maliges BlinkenAUS AUSBlinken Pprodukt nichtfunktionstüchtig ^(2) .
(1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Problembehebung bei der Geschwindigkeitskontrolle (Speed Monitoring)

In der folgenden Tabelle werden die Fehler beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden.

Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotADDR 0/1 Orange ENC^(1) GelbPROX 1/2 GelbSH 1/2 GelbFehlerbehebung
Interner Geberfehler erkannt.AUS 3-maliges BlinkenAUS - 3-maliges BlinkenAUS AUSWechselnSie den Geber aus^(2) .
Interner Fehler beim Näherungsschalter erkannt.-3-maliges BlinkenAUS --3-maliges Blinken- WechselnIn Sie den Näherungsschalte r aus^(2) .
Fehler am Knotenerkennungsschaltkreis erkanntAUS 3-maliges BlinkenAUS 3-maliges BlinkenAUS AUAUS Produkt nichtfunktionstüchtig^{(2)}$ .
(1) Die Module XPSMCMEN0200 und XPSMCMEN0200G verfügen über keine LED-Anzeige ENC.(2) Wenden Sie sich an Ihre örtliche Schneider Electric-Niederlassung, wenn der Fehler fortbesteht.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

GEFAHR

BRANDGEFAHR

Verwenden Sie für die maximale Stromleistung der E/A-Kanäle und Spannungsversorgungen ausschließlich angemessene Drahtstärken.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - BRANDGEFAHR - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

Überschreiten Sie keinen der in den Kenndatentabellen angegebenen Nennwerte.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB - 1

WARNUNG

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Erfassungskonfiguration geeignet ist und konsistente Signale erzeugt, insbesondere bei höheren Rotationsgeschwindigkeiten, wenn Sie Näherungssensoren einsetzen.
  • Beachten Sie alle Anwendungsrichtlinien des Sensorherstellers.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Modulspezifische MerkmaleXPSMCMEN0200/ XPSMCMEN0200 GXPSMCMEN0100HT• XPSMCMEN0200HT•XPSMCMEN0100SC• XPSMCMEN0200SC•XPSMCMEN0100TT• XPSMCMEN0200TT•
Geberschnittstelle KeineHTL Sin/Cos TTL
Gebereingangssignale elektrisch isoliert gemäß EN 61800-1KeineNennisolationsspannung 250 VÜberspannungskategorie IIBemessungsstoßspannung 4,00 kV
Max. Anzahl Achsen 2
Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Frequenzabstand>10 Hz
Mindestabstand zwischen Schwellen (mit Schwelle >1)>5 %
Max. Anzahl Geber 0 1bei XPSMCMEN0100TT•, XPSMCMEN0100HT•, XPSMCMEN0100SC•2 bei XPSMCMEN0200TT•, XPSMCMEN0200HT•, XPSMCMEN0200SC•
Max. Geberfrequenz -300 kHz 500 kHz 500 kHz
Anpassbarer Schwellenbereich des Gebers-1 Hz bis 450 kHz
Geberanschlüsse - RJ45
Max. Anzahl Näherungssensoren2
Max. Frequenz der Näherungssensoren5 kHz
Max. Ausgangsstrom für Näherungsschalter100 mA, Nennspannung 24 VDC (Klemmen 5 und 9)
Anpassbarer Schwellenbereich der Näherung1 Hz bis 4 kHz
Nullgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Frequenzabstand>10 Hz
Mindestabstand zwischen Schwellen (mit Schwellen >1)>5 %
Näherungsschalteran SchlüsseKlemmenleisten
Näherungsschaltertyp2x PNP oder NPN - 3-/4-Draht
PFHd XPSMCMEN01•-6.70-09 7.94E-097.08E-09
PFHd XPSMCMEN02•5.98E-097.42-09 9.89E-09 8.18E-09
Modulspezifische MerkmaleXPSMCMEN0200/ XPSMCMEN0200 GXPSMCMEN0100HT· XPSMCMEN0200HT·XPSMCMEN0100SC· XPSMCMEN0200SC·XPSMCMEN0100TT· XPSMCMEN0200TT·
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0200424
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0100HT· , XPSMCMEN0100SC· , XPSMCMEN0100TT·247
Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time to Dangerous Failure, MTTFd) in Jahren XPSMCMEN0200HT· , XPSMCMEN0200SC· , XPSMCMEN0200TT·180
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

In der folgenden Tabelle wird das Verhalten des Systems basierend auf den Funktionen der Geschwindigkeitskontrolle erläutert:

Funktionsbausteine zur GeschwindigkeitskontrolleHöchstgeschwindigkeit Nullgeschwindigkeit Geschwindigkeitsbereich
Definierter sicherer ZustandWenn die Geschwindigkeit die Höchstgeschwindigkeit überschreitet, führt dies zur Deaktivierung der mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge.Wenn die Nullgeschwindigkeit nicht erreicht wird, führt dies dazu, dass die mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge nicht aktiviert werden.Wenn die Geschwindigkeit den oberen oder unteren Grenzwert für die Geschwindigkeit überschreitet, führt dies zur Deaktivierung der mit dieser Funktion verknüpften Ausgänge.

Abschnitt 4.16

Kommunikationserweiterungsmodule XPSMCMCO0000Sx

Inhalt dieses Abschnitts

Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Kommunikationserweiterungsmodule 224
Anschlussbezeichnungen und Kabel 225
LED-Anzeigen 227
Merkmale des Moduls 229

Kommunikationserweiterungsmodule

Beschreibung

Bei den Modulen XPSMCMCO0000S• handelt es sich um Kommunikationserweiterungsmodule (Sender und Empfänger), die die Verbindung des XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller mit dezentralen Erweiterungsmodulen (≤50 m / ≤164 ft) ermöglichen. Mithilfe der Kommunikationsmodule können maximal 6 Islands mit einer Gesamtlänge von 250 m (820.2 ft) und einer maximalen Länge von 50 m (164 ft) zwischen 2 Kommunikationsmodulen erstellt werden. Die Antwortzeit des Systems ändert sich bei Verwendung der Kommunikationsmodule nicht.

Zwei in der gewünschten Entfernung voneinander platzierte Module XPSMCMCO0000S• können über ein geschirmtes RS-485 -Kabelsiehe Seite 237) miteinander verbunden werden, sodass die Erweiterungsmodule an den Controller angebunden werden. Jedes Modul XPSMCMCO0000S2• verfügt über zwei unabhängige Verbindungskanäle. Zur Verbindung von zwei Modulen XPSMCMCO0000S2• kann jeweils einer der zwei Kanäle verdrahtet werden.

Das Modul XPSMCMCO0000S1• verfügt nur über einen Kanal und muss als erstes (dezentrales) oder letztes (lokales) Modul verbunden werden.

Anschlussbezeichnungen und Kabel

Anschlussbezeichnungen für die Module XPSMCMCO0000S

Klemme Signal Beschreibung Kabelverbindungen
1 24 VDC 24-VDC-Spannungsversorgung -
2 Nicht angeschlossen -
3 Abschirmung CH1 -
4 0 VDC 0-VDC-Spannungsversorgung
5 NichtangeschlossenNicht angeschlossen-
6-
7 AbschirmungCH2-
8 Nichtangeschlossen-
9 CH1-A Verbinden Sie unbedingt dieentsprechenden Klemmen mit dem dezentralen XPSMCMCO0000S:● A <-> A● B <-> B● C <-> C● D <-> D● ABSCHIRMUNG <->ABSCHIRMUNGSie können auch CH1 mit CH2 verbinden (XPSMCMCO0000S2).Erstes Paarverdrillter Leiter
10CH1-B
11CH1-CZweites Paarverdrillter Leiter
12CH1-D
13Nicht angeschlossenCH2-AErstes Paarverdrillter Leiter
14CH2-B
15CH2-CZweites Paarverdrillter Leiter
16CH2-D

Technische Kenndaten des RS485-Kabels

1 Erstes Paar 2 Zweites Paar 3 Abschirmung

Element Beschreibung/Wert
Leiter 2 Paare verdrillter Leiter mit Abschirmung
Nennimpedanz 120 Ω
Nominale Kapazität <42 pF/m
Nennwiderstand <95 Ω/m

Verdrahtungsbeispiel, RS485-Island-Erweiterung

Ethernet
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Verdrahtungsbeispiel, RS485-Island-Erweiterung - 1

In der folgenden Tabelle werden die Betriebszustände des XPSMCMCO0000S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

RUN GrünE IN RotE EX RotBedeutung
EIN EIN EIN Eingeschaltet - Initialtest
1 Weitere Informationen finden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch).
AUS = Warten auf Initialisierung AUS AUS Normalbetrieb
Blinken = Keine Ein- oder Ausgänge konfiguriert
EIN = Ein- oder Ausgänge konfiguriert
^1 Weitere Informationen finden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch).

Problembehandlung

In der folgenden Tabelle werden die Fehler des XPSMCMCO0000S• beschrieben, die über die LEDs ausgewiesen werden. Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Betriebs-LED (PWR) eingeschaltet ist:

Fehler RUNGrünE IN RotE EX RotFehlerbehebung
Interner Fehler erkannt AUS Blinken AUS Weitere Informationenfinden Sie unter Fehlercodes (siehe Modular Safety Controller, Bibliotheks- und Programmierhandbuch).
Externer Verdrahtungsfehler erkanntAUS AUS EIN Prüfen Sie dieVerbindungen.

Merkmale des Moduls

Beschreibung

Modulspezifische Merkmale XPSMCMMCO0000S1 XPSMCMCO0000S2
Referenzbeschreibung ElektronischesGehäuse, maximal 8Pole, mit montiertemVerriegelungsbügelElektronikgehäuse, maximal 16 Pole,mit montiertem Verriegelungsbügel
Verbindungskanäle 1 2
Max. Verbindungen 6
Maximale Kabellänge zwischen Kommunikationsmodulen<50 m (164 ft) pro Abschnitt
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)
Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of a dangerous failure per hour, PFHd) 1,13 × 10^-8 1,31 × 10^-8

HINWEIS: Informationen zu den gemeinsamen Merkmalen aller Module finden Sie unter Allgemeine Merkmale (siehe Seite 34).

Kapitel 5

Zubehör

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
USB/Mini B USB-Konfigurationskabel 232
Konfigurationsspeicherkarte 233
Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung 236
RS485-Kabel 237
Splitterkabel für Geber für PacDrive M 238
Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62241
Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse 245
RJ45-Halterung für Gebermodule 246

USB/Mini B USB-Konfigurationskabel

Beschreibung

Der Modular Safety Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• und die Feldbuskommunikationsmodule verfügen über einen zweckbestimmten USB 2.0-Anschluss zur Verbindung eines PC mit der Software SoSafe Configurable.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

Ein USB/Mini B USB-Konfigurationskabel kann als Zubehör unter der Bestellnummer TCSXCNAMUM3P bezogen werden.

Konfigurationsspeicherkarte

Beschreibung der Speicherkarte XPSMCMME0000

Im Modular Safety Controller kann eine Speicherkarte XPSMCMME0000 installiert und zur Speicherung/Wiederherstellung der Hardware-/Softwarekonfiguration verwendet werden.

Die Speicherkarte XPSMCMME0000wurde speziell für einen Einsatz mit dem Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• entwickelt, d. h. nur diese Referenz kann mit dem Controller verwendet werden.

Auf die Speicherkarte wird nur über die Software SoSafe Configurable während des Downloads der Konfiguration zugegriffen.

Wenn eine Speicherkarte ohne Konfiguration eingeführt wird, setzt der Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• den Betrieb mit der zuvor geladenen Konfiguration in seinem nicht-flüchtigen Speicher fort.

Beim Einführen einer Speicherkarte mit einer Konfiguration, die nicht mit derjenigen im Controller übereinstimmt, wird die Konfiguration im Controller durch diejenige auf der Speicherkarte überschrieben, wobei die im Controller-Speicher enthaltene vorhergehende Konfiguration definitiv gelöscht wird. Das bedeutet, dass sämtliche Daten (einschließlich das Passwort), die bisher im Controller XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• gespeichert waren, überschrieben werden.

HINWEIS

DATENVERLUST

Sie müssen die im Controller vorhandene Konfiguration auf jeden Fall speichern, bevor Sie eine Speicherkarte einsetzen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.

Mehrfach-Ladefunktion: Wenn Sie mehrere XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• Modular Safety Controller ohne Verwendung eines PC und des USB-Steckverbinders konfigurieren möchten, können Sie die gewünschte Konfiguration auf einer Speicherkarte ablegen und die Daten anschließend von der Speicherkarte in den XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• Modular Safety Controller herunterladen.

Wiederherstellungsfunktion: Wenn der Controller XPSMCMCP0802• oder XPSMCMC10804• beschädigt ist, ersetzen Sie ihn durch einen neuen XPSMCMCP0802• bzw. XPSMCMC10804• Modular Safety Controller. Wenn die Speicherkarte verwendet wurde, entnehmen Sie die Speicherkarte aus dem beschädigten Controller, setzen Sie den Speicherkarte in den neuen XPSMCMCP0802• Controller ein und schalten Sie den Modular Safety Controller ein. Die Konfiguration der Speicherkarte wird automatisch in den neuen Controller geladen.

Einführen der Speicherkarte XPSMCMME0000

⚠️ WARNING

UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB

  • Trennen Sie zuerst die Spannungsversorgung vom Modular Safety Controller, bevor Sie die Speicherkarte einsetzen oder entfernen.
  • Bei jeder Verwendung der Speicherkarte müssen Sie sicherstellen, dass die ausgewählte Konfiguration der für das jeweilige System vorgesehenen Konfiguration entspricht.
  • Führen Sie einen kompletten Funktionstest (siehe den Abschnitt zur Überprüfung und Validierung im Benutzerhandbuch des Modular Safety Controller) des Systems durch, d. h. des Modular Safety Controller sowie der gesamten mit dem Controller verbundenen Eingangs- und Ausgangshardware, nachdem Sie Ihre sicherheitsrelevante Anwendung mithilfe der Speicherkarte überschrieben haben.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Die Speicherkarte kann an der Rückseite des XPSMCMCP0802• Modular Safety Controller eingesetzt werden.

Schritt Aktion
1 Trennen Sie jegliche Stromversorgung vom Controller, bevor Sie die Speicherkarte einsetzen oder entfernen.HINWEIS: Bevor Sie die Speicherkarte zum ersten Mal einsetzen, entfernen Sie das Schutzetikett an der Rückseite des Controllers. (Siehe 1 in der folgenden Grafik.)
2Setzen Sie die Speicherkarte ein, wobei das Produktetikett nach rechts zeigt. (Siehe 2 in der folgenden Grafik.)HINWEIS: Wenn die Speicherkarte falsch ausgerichtet ist, kann sie beschädigt werden oder sie wird nicht erkannt.

Schritt Aktion

3 Führen Sie die Karte in den Steckplatz an der Rückseite des Controllers ein.

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Schritt Aktion - 1

Merkmale der Speicherkarte XPSMCMME0000

Speicherkartenspezifische Merkmale
Beschreibung 8-poliger Steckverbinder
Speicherkartengröße 250 MB
Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 %
Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft)
Abmessungen 21,5 x 18 x 2 mm (0.85 x 0.7 x 0.079 in.)
Gewicht 0,12 kg (4.2 oz)

Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung

Übersicht

Der Anschluss zur Baugruppenträgererweiterung XPSMCMCN0000SG ermöglicht das Hinzufügen von E/A-Erweiterungskommunikationsmodulen zum XPSMCM•Modular Safety Controller. Die Erweiterungsmodule, für die ein XPSMCMCN0000SG-Anschluss erforderlich ist, werden mit diesem Steckverbinder geliefert. Wenn dem Controller für den Verwendungszweck Ihres Systems Erweiterungsmodule hinzugefügt werden müssen, müssen Sie einen zusätzlichen XPSMCMCN0000SG-Steckverbinder für den Controller XPSMCM• bestellen.

Gehen Sie für den Anschluss des Modular Safety Controller und der Erweiterungsmodule vor wie folgt:

1. Verbinden Sie die gleiche Anzahl Anschlüsse zur Baugruppenträgererweiterung wie zu installierende Module vorhanden sind.12a
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Übersicht - 1SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Übersicht - 2
2. Befestigen Sie die Anschlüsse an der DIN-Schiene (35 mm) (EN ISO 5022) und verbinden Sie sie zuerst an der oberen Schiene.
3. Bringen Sie die Module an der Schiene an, wobei Sie die Kontakte an der Basis des Moduls mit dem entsprechenden Anschluss ausrichten. Drücken Sie vorsichtig auf das Modul, bis es einrastet.2b34
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Übersicht - 3SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Übersicht - 4SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Übersicht - 5
4. Zum Entfernen eines Moduls drücken Sie den Verriegelungsbügel an der Rückseite des Moduls mit einem Schraubendreher nach unten. Heben Sie das Modul dann an und ziehen Sie es heraus.
Spezifische Kenndaten des Anschlusses zur Baugruppenträgererweiterung
Verbindung mit Erweiterungsmodulen5-Wege-Baugruppenträgererweiterung
Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 10 bis 95 %
Maximale Betriebshöhe 2000 m (6562 ft)
Abmessungen 36,5 x 29,2 x 20,5 mm (1.44 x 1.15 x 0.8 in.)
Gewicht 5.2 g (0.18 oz)

RS485-Kabel

Kenndaten des RS485-Kabels

Geschirmte Kabel mit serieller RS485-Schnittstelle werden zwischen Kommunikationsmodulen zur Buserweiterung eingesetzt. Dadurch können bis zu 6 dezentrale sicherheitsbezogene Islands erstellt werden. Die maximale Entfernung zwischen den Islands beträgt 50 m (164,04 ft).

1 Erstes Paar 2 Zweites Paar 3 Abschirmung

Element Beschreibung/Wert
Leiter 2 Paare verdrillter Leiter mit Abschirmung
Nennimpedanz 120 Ω
Nominale Kapazität <42 pF/m
Nennwiderstand <95 Ω/m

Folgende Kabel sind mit dem Modular Safety Controller-System kompatibel:

Referenz Länge
TSXSCMCN010 10 m/32,81 ft
TSXSCMCN025 25 m/82,02 ft
TSXSCMCN050 50 m/164,04 ft

Splitterkabel für Geber für PacDrive M

Beschreibung

Ein Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Ein Signal wird an den Antrieb und das andere an den RJ45-Anschluss des sicherheitsbezogenen Geschwindigkeitskontrollmoduls geleitet. Bedingt durch die verwendete Verdrahtung sind die Kabel speziell für das spezifische Antriebssystem vorgesehen. Splitterkabel für Geber sind in folgenden Längen verfügbar: 1, 3 und 5 m (3,28, 9,84 und 16,40 ft).

Splitterkabel für Geber
Feedbackanschluss des Motors 100 Länge Seitenansicht Vorderansicht Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle Antriebsverbindung

Splitter für Geber – Klemmenbezeichnung
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 2

line | Feedback-Anschluss des Motors | Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle | | ----------------------------- | ------------------------------------------- | | 1 | 5 | | 2 | 4 | | 3 | 8 | | 4 | 7 | | 9 | 2 |

Feedbackanschluss des Motors:

Pin Aderfarbe
1B I
2B I

a u /
a u

PinAderfarbe
3 Braun
4 Weiß/Braun
9G r
Nicht angeschlossenWeiß/Grün
Nicht angeschlossenOrange
Nicht angeschlossenWeiß/Orange
Abdeckung Abschirmung

ü n

Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle:

Pin Aderfarbe Funktion
5 Blau/Weiß /A (Sin-)
4B Ia u
8 Braun /B (Cos-)
7 Weiß/Braun B (Cos+)
2 Grün0 V
Nicht angeschlossenWeiß/GrünNicht verwendet
Nicht angeschlossenOrangeNicht verwendet
Nicht angeschlossenWeiß/OrangeNicht verwendet
AbdeckungAbschirmungGND

Splitter für Geber – Merkmale

Splitterkabel für Geber – Merkmale:

ParameterWert
Umgebungstemperatur-10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur-20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit10...95 %
Maximale Betriebshöhe2000 m/6562 ft

Splitterkabel für Geber – Modellnummern

Splitterkabel für Geber – Modellnummern:

Referenz Länge
TSXESPPM001 1 m/3,28 ft
TSXESPPM003 3 m/9,84 ft
TSXESPPM005 5 m/16,40 ft

Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62

Beschreibung

Ein Splitterkabel für Geber dient zum Teilen des Rückkopplungssignals des Motorgebers. Ein Signal wird an den Antrieb und das andere an den RJ45-Anschluss des sicherheitsbezogenen Geschwindigkeitskontrollmoduls geleitet. Bedingt durch die verwendete Verdrahtung sind die Kabel speziell für das spezifische Antriebssystem vorgesehen. Splitterkabel für Geber sind in folgenden Längen verfügbar: 1, 3 und 5 m (3,28, 9,84 und 16,40 ft).

Splitterkabel für Geber

Feedbackanschluss des Motors Vorderansicht Draufsicht 2.5 200 Antriebsverbindung Vorderansicht Draufsicht 50 L=Länge Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle Vorderansicht Seitenansicht

Splitterkabel für Geber – Klemmenbezeichnung
SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Splitterkabel für Geber - 2

line | Motor | Antriebsverbindung (grünes Kabel) | Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle (rotes Kabel) | |---|---|---| | 1 | 1 | 2 | | 2 | 2 | 4 | | 3 | 3 | 5 | | 4 | 4 | 7 | | 5 | 5 | 8 | | 6 | 6 | 7 | | A | A | 8 | | B | B | 7 |

Feedbackanschluss des Motors:

Pin Aderfarbe
1G r
2 Gelb
3W e
4G r
5R o
6 Braun
ARot
BB l
Abdeckung Abschirmung
ün
iß
au
sa
au

Antriebsverbindung (grünes Kabel):

Pin Aderfarbe Funktion
1 Grün B (Cos+)
2 Gelb /B (Cos-)
Pin Aderfarbe Funktion
3 Weiß A (Sin+)
4 Grau RS485+
5 Rosa RS485-
6 Braun /A (Sin-)
A Rot 7–12 V
BB Ia u
Abdeckung Abschirmung GND

Verbindungsmodul der Geschwindigkeitskontrolle (rotes Kabel):

Pin Aderfarbe Funktion
1 Nicht angeschlossenNicht angeschlossen
2Grün 0 V
3 Nicht angeschlossenNicht angeschlossen
4BlauA (Sin+)
5 Blau/Weiß/A (Sin-)
6 Nicht angeschlossenNicht angeschlossen
7 Weiß/BraunB (Cos+)
8 Braun/B (Cos-)
Abdeckung Abschirmung GND

Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62 – Merkmale

Merkmale der Splitterkabel für Geber für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62:

ParameterWert
Umgebungstemperatur-10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur-20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit10...95 %
Maximale Betriebshöhe2000 m/6562 ft

Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62 – Modellnummern

Modellnummern der Splitterkabel für Lexium 32, Lexium 52 und Lexium 62

ReferenzLänge
TSXESPP30011 m/3,28 ft
TSXESPP30033 m/9,84 ft
Referenz Länge
TSXESPP3005 5 m/16,40 ft

Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse

Beschreibung

Diese Abdeckungen ermöglichen einen Verschluss der Anschlüsse am Baugruppenträger:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

Spezifische Merkmale der Abdeckungen für Baugruppenträgeranschlüsse:

Parameter Wert
Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 10...95 %

RJ45-Halterung für Gebermodule

Beschreibung

Es handelt sich um eine Halterung aus Kunststoff für den RJ45-Geberanschluss:

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Beschreibung - 1

Spezifische Merkmale der RJ45-Halterung für Gebermodule:

Parameter Wert
Umgebungstemperatur -10 bis +55 °C (14 bis 131 °F)
Lagertemperatur -20 bis +85 °C (-4 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 10...95 %

Index

SCHNEIDER XPSMCMDO0004 - Index - 1

B

Baugruppenträgeranschluss XPSMCMCN0000SG, 236

C

Induktive Last, Ausgangsschutz Ausgangsschutz, Induktive Last, 42

M

Modul XPSMCMAI0400•, 81 XPSMCMDI0800•, 95 XPSMCMDI1200MT•, 103 XPSMCMDI1600•, 95 XPSMCMDO0002•, 110 XPSMCMDO0004•, 110 XPSMCMDO00042A•, 122 XPSMCMDO0004S•, 136 XPSMCMDO0008C1•, 150 XPSMCMDO0016C1•, 159 XPSMCMER0002•, 168 XPSMCMER0004•, 168 XPSMCMMX0802•, 188 XPSMCMMX0804•, 198 XPSMCMRO0004•, 177 XPSMCMRO0004DA•, 177

Module

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Produktinformationen

Marke : SCHNEIDER

Modell : XPSMCMDO0004

Kategorie : Nicht kategorisiert