SUH720 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Sensor/Steuergerät |
| Modell | SUH720 |
| Marke | IFM |
| Abmessungen | Ca. 80 x 40 x 30 mm |
| Gewicht | Ca. 150 g |
| Versorgungsspannung | 18…30 V DC |
| Stromaufnahme | < 50 mA |
| Schutzart | IP67 |
| Anschluss | M12-Stecker, 4-polig |
| Anzeige | 2-stellige LED, rot/grün |
| Ausgang | Schaltausgang PNP/NPN, 4…20 mA |
| Schaltfrequenz | < 10 Hz |
| Temperaturbereich | -40…80 °C |
| Lagertemperatur | -40…85 °C |
| Werkstoff Gehäuse | Edelstahl / PBT |
| Elektrischer Anschluss | Kabel 2 m |
| Einstellung | via Teach-Taste oder IO-Link |
| Reinigung | Mit weichem Tuch und mildem Reinigungsmittel |
| Wartung | Keine regelmäßige Wartung erforderlich |
| Sicherheit | Nur von Fachpersonal installieren; Gerät spannungsfrei schalten |
| Ersatzteile | Nicht vorgesehen; Gerät muss komplett ersetzt werden |
Häufig gestellte Fragen - SUH720 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG SUH720 IFM
Ultraschall Durchflusssensor ohne Display
SUHxxx
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise 4
1.3 Geräteübersicht 5
2 Sicherheitshinweise 6
2.1 Cybersecurity.... 6
3 Transport, Handhabung und Lagerung 7
4 Bestimmungsgemäße Verwendung.... 8
4.1 Einsatzbereich 8
5 Funktion....9
5.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1 9
5.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2 9
5.3 IO-Link.... 10
6 Montage 11
6.1 Prozessanschluss.... 11
6.1.1 Clamp 11
6.2 Störeinflüsse 12
6.3 Einbaulage.... 13
6.3.1 Empfohlene Einbaulage 13
6.3.2 Nicht empfohlene Einbaulage 13
6.4 Einsatz im Hygienebereich nach 3-A. 14
7 Elektrischer Anschluss 15
8 Bedien- und Anzeigeelemente 17
9 Inbetriebnahme 18
10 Parametrierung 19
10.1 Einstellbare Parameter 19
10.2 Ausgangskonfiguration.... 21
10.2.1 Schaltsignal Grenzwertüberwachung 21
10.2.2 Schaltsignal Diagnose 22
10.2.2.1 Schaltsignal Durchflussrichtung 22
10.2.2.2 Schaltsignal Signalqualität 23
10.2.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) 23
10.2.3.1 Schaltsignal Totalisator.... 24
10.2.3.2 Impulssignal Totalisator 24
10.2.4 Analogsignal 25
10.2.5 Frequenzsignal.... 27
10.2.6 Fehlerverhalten der Ausgänge 28
10.2.7 Ausgang aus 29
10.3 Anwendungskonfiguration 30
10.3.1 Standard-Maßeinheit 30
10.3.2 Prozesswert für OUT1 und OUT2 30
10.3.3 Dämpfung 30
10.3.4 Ausgangspolarität 30
10.3.5 Schleichmengenunterdrückung 31
10.3.6 Medium 31
10.3.7 Durchflussrichtung 31
10.3.8 Kalibrierung 32
10.3.9 Nullpunktkalibrierung 32
10.3.10 Totalisator-Reset 33
10.3.11 Zählweise der Totalisatoren 33
10.3.12 Gerät zurücksetzen (Reset) 34
10.4 Diagnosefunktionen 35
10.4.1 Totalisatorwerte ablesen.... 35
10.4.2 Speicher 35
10.4.3 Betriebsstundenzähler 36
10.4.4 Interne Temperatur 36
10.4.5 Signalqualität 36
10.5 Service-Funktionen 36
10.5.1 Geräteinformationen.... 36
10.5.2 Simulation 37
11 Betrieb.... 38
12 Fehlerbehebung.... 39
12.1 Warnmeldungen.... 39
12.2 Fehlermeldungen 40
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung.... 41
14 Werkseinstellungen 42
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über ✉ documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung ("Siehe")
Verlinkung im Dokument oder Verlinkung ins Internet

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.3 Geräteübersicht
| Artikel Nennweite | |
| SUH120 DN15 | |
| SUH220 DN25 | |
| SUH251 DN25 | |
| SUH301 DN40 | |
| SUH320 DN40 | |
| SUH420 DN50 | |
| SUH451 DN50 | |
| SUH501 DN65 | |
| SUH520 DN65 | |
| SUH601 DN80 | |
| SUH620 DN80 | |
| SUH701 DN100 | |
| SUH720 DN100 | |
| SUH801 DN20 | |
| SUH820 DN20 |
2 Sicherheitshinweise
Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Das Produkt nur für zulässige Medien einsetzen.
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
2.1 Cybersecurity
Installation
Das Gerät ist für den Betrieb in einer sicheren Umgebung gemäß IEC 62443-1-1 geeignet.
Das Gerät ist für den Betrieb hinter einer Firewall konzipiert.
▶ Eine Risikobeurteilung der Anlage nach IEC 62443-1-1 durchführen.
▶ Maßnahmen zur Sicherstellung der physikalischen Sicherheit ergreifen.
Betrieb
▶ Die in der Gerätedokumentation beschriebenen Security-Funktionen und die Empfehlungen für deren Anwendung beachten.
Wartung
Systemkonfiguration und Systemdaten gemäß den Change-Management-Prozessen des Unternehmens sichern.
Außerbetriebnahme
▶ Darauf achten, dass keine schützenswerten Informationen in unberechtigte Hände gelangen können.
▶ Vor der Außerbetriebnahme des Geräts die Systemeinstellungen immer auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
3 Transport, Handhabung und Lagerung
Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
Bei erneuter Lagerung des Geräts die Originalverpackung verwenden.
▶ Anderenfalls nicht benutzte Anschlüsse entweder mit einem Gegenstecker oder mit einer Schutzkappe versehen und das Gerät geeignet verpacken.
▶ Bei der Lagerung die für das Gerät zulässigen Umgebungsbedingungen beachten (→ Technische Daten).
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät überwacht flüssige Medien.
Das Gerät erfasst die Prozessgrößen Durchflussgeschwindigkeit, Volumenstrom (Durchflussmenge/Zeit), Verbrauchsmenge und Medientemperatur.
4.1 Einsatzbereich
Flüssige Medien mit folgenden Eigenschaften:
- Leitfähige Medien auf Wasserbasis mit 90 % Wasseranteil
- Nicht leitfähiges Wasser
- Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F)
- Beispiele für Lebensmittelöle:
– Natives Olivenöl extra
– Sojabohnenöl
– Sonnenblumenöl
- Senföl
- Kokosnussöl
- Maisöl
– Erdnussöl

Druckgeräterichtlinie (DGRL):
Die Geräte entsprechen der Druckgeräterichtlinie und sind für Medien der Fluidgruppe 2 nach guter Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt. Einsatz von Medien der Fluidgruppe 1 auf Anfrage.
5 Funktion
Das Gerät erfasst den Durchfluss nach dem Messprinzip der Ultraschall-Laufzeitdifferenz.
- Als zusätzlichen Prozesswert erfasst das Gerät die Medientemperatur.
- Das Gerät kann im SIO-Modus (Standard Input Output) und im IO-Link Modus betrieben werden.
Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose.
– Überwachung der Durchflussrichtung
– Überwachung der Signalqualität
– Ausgabe von Warn- und Fehlermeldungen
- Das Gerät gibt die Ergebnisse der Selbstdiagnose über die Ausgänge sowie die IO-Link Schnittstelle aus.
- Eine grüne LED am M12-Stecker zeigt an, dass das Gerät mit Strom versorgt wird.
- Ein Simulationsmodus ermöglicht eine vereinfachte Inbetriebnahme des Sensors.
5.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1
- Schaltsignal Durchfluss
- Schaltsignal Temperatur
- Schaltsignal Diagnose
– Durchflussrichtung - Signalqualität
- Schaltsignal Totalisator
- Impulssignal Totalisator
- Frequenzsignal Durchfluss
- Frequenzsignal Temperatur
IO-Link - OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
5.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2
- Schaltsignal Durchfluss
- Schaltsignal Temperatur
- Schaltsignal Diagnose
– Durchflussrichtung
– Signalqualität - Schaltsignal Totalisator
- Impulssignal Totalisator
- Analogsignal Durchfluss
- Analogsignal Temperatur
- Eingang für externen Totalisator-Reset
- OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
5.3 IO-Link
IO-Link ist ein Kommunikationssystem für die Anbindung intelligenter Sensoren und Aktoren an Automatisierungssysteme. IO-Link ist in der Norm IEC 61131-9 standardisiert.

Allgemeine Informationen zu IO-Link unter ↗ io-link.ifm

Input Output Device Description (IODD) mit allen Parametern, Prozessdaten und detaillierten Beschreibungen zum Gerät unter ✉ documentation.ifm.com
IO-Link bietet folgende Vorteile:
- Störfeste Übertragung aller Daten und Prozesswerte
- Parametrierung im laufenden Prozess oder Voreinstellung außerhalb der Applikation
- Parameter zur Identifikation der angeschlossenen Geräte in der Anlage
- Zusätzliche Parameter und Diagnosefunktionen
- Automatische Sicherung und Wiederherstellung von Parametersätzen bei Geräteaustausch (Data storage)
- Protokollierung der Parametersätze, Prozesswerte und Ereignisse
- Gerätebeschreibungsdatei (IODD – Input Output Device Description) für einfache Projektierung
- Standardisierter elektrischer Anschluss
- Fernwartung
6 Montage

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr.
Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern.

ACHTUNG
Fehlende Funktionserdung bei Einbau in ein nicht geerdetes Rohrsystem (z.B. Kunststoffrohre).
▷ Mangelhafte Betriebsfunktion.
Gerät erden. Erdungsschellen für den M12-Stecker sind als Zubehör lieferbar, siehe ✅ documentation.ifm.com.

Nach der Montage können Luftblasen im System die Messung beinträchtigen.
Das System nach Montage zur Entlüftung durchspülen.

▶ Sicherstellen, dass die Anlage während der Montagearbeiten druckfrei ist.
Vorschriften und Bestimmungen für Errichtung und Betrieb von Druckluftanlagen befolgen.
6.1 Prozessanschluss
Die Geräteserie SUHxxx verfügt über hygienegerechte Prozessanschlüsse, die sich direkt am Gerät befinden.
6.1.1 Clamp
Die Geräte verfügen je nach Bauform (Technische Daten unter www.ifm.com) über eine Klemm-Verbindung (Clamp) nach DIN 32676 Reihe A oder C als Prozessanschluss.
Für die Montage wird ein passender Dichtring, sowie eine Gelenkklammer oder eine Hochdruck-Spannklammer benötigt. Dichtring und Klammer sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Abb. 1: Prozessanschluss Clamp
1: Klammer 2: Clamp-Anschluss der Rohrleitung oder des Adapters
3: Dichtring 4: Clamp-Anschluss des Sensors
▶ Falls erforderlich, Clamp-Adapter in die Rohrleitung einsetzen.
Dichtringe einlegen und Gerät mit Hilfe einer Klammer fixieren. Dabei Durchflussrichtung beachten [→ 31].

▶ Eine Kantenbildung beim Übergang zwischen dem Sensor und dem Rohr vermeiden, da diese sich auf das Strömungsprofil und die Messgenauigkeit auswirken kann (→ Abbildung).
Angaben zu passenden Rohnormen beachten (→ documentation.ifm.com).


Abb. 2: Kantenbildung im Prozessanschluss vermeiden
6.2 Störeinflüsse
Einbauten in der Rohrleitung, Krümmungen, Ventile, Reduzierungen u. ä. beeinträchtigen die Funktion des Geräts.
▶ Abstände zwischen Sensor und Störeinflüssen einhalten.

Abb. 3: Störeinflüsse
S: Störeinflüsse
F: Durchflussrichtung
A : Abstand zwischen Störeinfluss und Clamp an der Einlaufstrecke (DN = Rohraußendurchmesser):
- 5 x DN: SUH1xxx / SUH8xx / SUH2xx / SUH3xx / SUH4xx
• 15 x DN : SUH5xx / SUH6xx / SUH7xx
B: Abstand zwischen Störeinfluss und Clamp an der Auslaufstrecke (DN = Rohraußendurchmesser):
• 1 x DN: SUH1xxx / SUH8xx / SUH2xx / SUH3xx / SUH4xx
• 3 x DN : SUH5xx / SUH6xx / SUH7xx
6.3 Einbaulage
6.3.1 Empfohlene Einbaulage
▶ Gerät so einbauen, dass das Messrohr stets vollständig gefüllt ist.
▶ Vor oder in steigender Leitung einbauen.

Falls sich Luftblasen im Rohrsystem bilden können:
Bei horizontalem Einbau den Sensor mit Display seitlich zur Rohrleitung (A) montieren.
A

Abb. 4: Empfohlene Einbaulage
F: Durchflussrichtung
A: Horizontaler Einbau, Display seitlich zur Rohrleitung.
B: Horizontaler Einbau, Display auf der Rohrleitung.
C: Vertikaler Einbau.

Das Gerät kann lageunabhängig eingebaut werden, wenn Folgendes sichergestellt ist:
- Es können sich keine Luftblasen im Rohrsystem bilden.
- Die Rohrleitungen sind stets komplett gefüllt.
6.3.2 Nicht empfohlene Einbaulage
- Direkt vor einer fallenden Leitung.
- In einer fallenden Leitung.
- Unmittelbar vor einem Rohrauslauf.
- Unmittelbar vor einem Ventil.
- An der Ansaugseite einer Pumpe.
- Am höchsten Punkt des Leitungssystems.
6.4 Einsatz im Hygienebereich nach 3-A

Der Sensor ist bei entsprechender Installation für CIP (cleaning in process) geeignet.
▶ Einsatzgrenzen (Temperatur- und Werkstoffbeständigkeit) laut Datenblatt beachten.

Nicht einsetzbar in Anlagen, welche die Kriterien erfüllen müssen für Punkt E9.2 / 63-04 der 3A-Norm 63-04.

▶ Vorschriften für die Reinigung und Wartung bei Einsatz nach 3-A beachten.
Auf 3-A-konforme Einbindung des Geräts in die Anlage achten.
Nur 3-A-zugelassene und mit dem 3-A-Symbol gekennzeichnete Prozessadapter verwenden (→ Zubehör unter → www.ifm.com).
Clamp-Sensoren mit Hilfe einer Klammer sichern.
▶ Selbstentleerende Installation anwenden.
▶ Damit das Medium aus dem Prozessadapter abfließen kann, das Gerät in folgender Einbaulage montieren:
- Vertikaler Einbau in einer steigenden Leitung (A).
- oder -
- Horizontale Lage mit leichtem Gefälle, sodass es nicht zum Stillstand des Mediums kommt (B).
A

Abb. 5: Prozessanschluss gemäß 3-A. 1: Mindestgefälle; F = Durchflussrichtung
| Bauform Mindestgefälle | (DIN 32676 Serie A) | Bauform Mindestgefälle | (DIN 32676 Serie C) |
| DN15 29° 1/2" --- | |||
| DN20 43° 3/4" 32° | |||
| DN 25 25° 1" 10° | |||
| DN40 49° 1 1⁄2" 42° | |||
| DN 50 16° 2" 12° | |||
| DN65 23° 2 1⁄2" 3° | |||
| DN80 30° 3" 3° | |||
| DN100 15° 4" 3° |
Tab. 1: Mindestgefälle bei Einsatz gemäß 3-A
7 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Spannungsversorgung nach SELV, PELV.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:


flowchart
graph TD
A[" "] --> B["1"]
A --> C["2"]
A --> D["3"]
A --> E["4"]
B --> F["L+"]
C --> G["MP2"]
D --> H["L-"]
E --> I["MP1"]
Abb. 6: Anschlussbild; MP: Multifunktion (IN, OUT, Data)
| Pin Belegung | |
| 1 | L+ |
| 3 | L- |
| 4 (MP1) • Schaltsignal Durchfluss• Schaltsignal Temperatur• Schaltsignal Diagnose• Schaltsignal Totalisator• Impulssignal Totalisator• Frequenzsignal Durchfluss• Frequenzsignal Temperatur• IO-Link• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet) | |
| 2 (MP2) • Schaltsignal Durchfluss• Schaltsignal Temperatur• Schaltsignal Diagnose• Schaltsignal Totalisator• Impulssignal Totalisator• Analogsignal Durchfluss• Analogsignal Temperatur• Eingang für externen Totalisator-Reset• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet) | |
Beispielschaltungen:



8 Bedien- und Anzeigeelemente

Das Gerät besitzt eine LED am M12-Stecker. Bei anliegender Spannungsversorgung leuchtet die LED grün.
Abb. 7: Betriebszustands-LED
9 Inbetriebnahme
Nach Einschalten der Versorgungsspannung geht das Gerät nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in den normalen Arbeitsbetrieb über. Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
Während der Bereitschaftsverzögerungszeit befinden sich die Ausgänge entsprechend der Parametrierung in folgendem Zustand:
- EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno)
- AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc)
- EIN bei Richtungserkennung (dir.F)
- AUS bei Frequenzausgang (FRQ)
- AUS bei Verbrauchsmengenüberwachung (ImP)
- 20 mA bei Stromausgang (I)

Beim Anschluss eines IO-Link Masters wechselt das Gerät automatisch vom SIO-Modus (Standard Input Output) in den IO-Link Modus, sofern der Port des Masters auf die Betriebsart IO-Link eingestellt ist.
10 Parametrierung
Parameter können vor Einbau und Inbetriebnahme des Geräts oder während des laufenden Betriebs eingestellt werden.

Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionsweise der Anlage beeinflusst.
Sicherstellen, dass es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt.
Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit dem bestehenden Parameter weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.
Das Gerät kann zum Beispiel auf folgende Weise über die IO-Link Schnittstelle parametriert werden:
- Parametrierung über eine geeignete Parametriersoftware, z.B. ifm moneo|configure
- Parametrierung über eine SPS
- Parametrierung über eine IIoT-Applikation
Voraussetzungen für die Parametrierung über die IO-Link Schnittstelle:
√ Die Input Output Device Description (IODD) für das Gerät bei Parametrierung über eine Parametriersoftware, siehe ✉ documentation.ifm.com
√ Die IO-Link Schnittstellenbeschreibung (PDF) für das Gerät bei Parametrierung über eine SPS oder IIoT-Applikation, siehe → documentation.ifm.com
Ein IO-Link Master
▶ Den IO-Link Master mit der Parametriersoftware, der SPS oder der IIoT-Applikation verbinden.
Das Gerät mit einem geeigneten freien Port des IO-Link Masters verbinden.
▶ Den Port des IO-Link Masters auf die Betriebsart IO-Link einstellen.
Das Gerät wechselt in den IO-Link Modus.
▶ Parametereinstellungen in der Software ändern.
▶ Parametereinstellungen zum Gerät schreiben.

Hilfen zur Systemeinbindung und zur Parametrierung via IO-Link:
→ Handbuch der Parametriersoftware (z.B. moneo)
Erläuterungen und "Startup Packages" unter ifm.com/cnt/io-link-system-integration.
10.1 Einstellbare Parameter
| Parameter Erläuterung | |
| AEP2 Analogendpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt. | |
| ASP2 Analogstartpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt. | |
| APPL Applikations-Reset (Zurücksetzen der applikationsspezifischen Parametereinstellungen) | |
| BtB Back to box-Reset (Zurücksetzen auf Werkseinstellung) | |
| CGA Kalibrierfaktor in % zur Anpassung der Messwertkurve an die Applikation | |
| cOF Korrekturfaktor für Nullpunktkalibrierung | |
| dAP.F Dämpfungskonstante in Sekunden für Durchfluss (63 % Anstiegszeit ) | |
| dFUx Schaltsignal Diagnoseausgang OUTx: Durchflussrichtung (Fdir) oder Signalqualität (Sig.Q) | |
| DIn2 Reset-Signal für externen Totalisator-Reset | |
| Fdir Durchflussrichtung | |
| Parameter Erläuterung | |
| FEP1 Frequenzendpunkt | für OUT1 = Oberer Messwert, bei dem das unter FrP1 eingestellte Frequenzsignal ausgegeben wird. |
| FHx Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion | |
| FLx Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion | |
| FOUx Verhalten von Ausgang OUTx im Fehlerfall | |
| FProx Zählweise des Totalisators: Berücksichtigung der Durchflussrichtung | |
| FrP1 Frequenzsignal, das bei Erreichen des oberen Messwertes (MEW oder FEP1) ausgegeben wird. | |
| FSP1 Frequenzstartpunkt für OUT1 = Unterer Messwert, ab dem ein Frequenzsignal ausgegeben wird (nur für Temperaturmessung). | |
| Hi.F Maximaler gemessener Durchflusswert | |
| Hi.T Maximaler gemessener Temperaturwert | |
| ImPRx Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR = YES) oder Schaltsignal (ImPR = NO) | |
| ImPSx Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) | |
| LFC Schleichmengenunterdrückung (= Durchflusswert, unter dem Strömung als Stillstand gewertet wird) | |
| Lo.F Minimaler gemessener Durchflusswert | |
| Lo.T Minimaler gemessener Temperaturwert | |
| MEdi Auswahl des zu überwachenden Mediums | |
| oux Ausgangskonfiguration für Ausgang OUTx (z.B. Schaltausgang mit Hysteresefunktion) | |
| P-n Ausgangspolarität der Schaltausgänge | |
| rPx Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUTx mit Hysteresefunktion | |
| rTox Einstellung für den Totalisator-Reset (manuell oder zeitgesteuert) | |
| SELx Prozesswert für Ausgang OUTx | |
| S.FLW | Simulierter Durchflusswert im Simulationsmodus |
| S.On Simulationsmodus starten | |
| SPx Schaltpunkt für Schaltausgang OUTx mit Hysteresefunktion | |
| S.Tim | Dauer der Simulation in Minuten |
| S.TMP | Simulierter Temperaturwert im Simulationsmodus |
| uni.F | Standard-Maßeinheit für Durchfluss |
| uni.T | Standard-Maßeinheit für Temperatur |
| Vol.x | Aktueller Zählerstand für Totalisator Vol.x |
| Vol.L Aktueller Zählerstand für Totalisator Vol.L über die gesamte Laufzeit | |
10.2 Ausgangskonfiguration
Dieses Kapitel beschreibt die Wahlmöglichkeiten für die Ausgangssignale an OUT1 und OUT2.
10.2.1 Schaltsignal Grenzwertüberwachung
Zur Prozesswertüberwachung kann ein Schaltsignal ausgegeben werden. OUTx ändert dabei seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschreiten der eingestellten Schaltgrenzen. Dabei kann zwischen Hysterese- und Fensterfunktion gewählt werden.
Hysteresefunktion:

line
| t | SP | rP | | ---- | ---- | ---- | | 0 | 0 | 0 | | 1 | 1 | 0 | | 2 | 0 | 0 |1: Prozesswert
t: Zeit
SP: Schaltpunkt
rP: Rückschaltpunkt
HY: Hysterese
Hno: Hysteresefunktion Schließer (normally open)
Abb. 8: Hysteresefunktion

Bei Einstellung auf Hysteresefunktion wird der Schaltpunkt SP und der Rückschaltpunkt rP festgelegt. rP muss einen geringeren Wert haben als SP. Der Abstand zwischen SP und rP beträgt mindestens 0,5 % des Messbereichsendwertes (= Hysterese). Wird nur der Schaltpunkt geändert, wird der Rückschaltpunkt mit dem bisher eingestellten Abstand mitgeführt.
Fensterfunktion:

line
| Time | FEFE | |------|------| | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 1 | | 3 | 1 | | 4 | 1 | | 5 | 1 | | 6 | 1 | | 7 | 1 | | 8 | 1 | | 9 | 1 | | 10 | 1 | | 11 | 1 | | 12 | 1 | | 13 | 1 | | 14 | 1 | | 15 | 1 | | 16 | 1 | | 17 | 1 | | 18 | 1 | | 19 | 1 | | 20 | 1 | | 21 | 1 | | 22 | 1 | | 23 | 1 | | 24 | 1 | | 25 | 1 | | 26 | 1 | | 27 | 1 | | 28 | 1 | | 29 | 1 | | 30 | 1 | | 31 | 1 | | 32 | 1 | | 33 | 1 | | 34 | 1 | | 35 | 1 | | 36 | 1 | | 37 | 1 | | 38 | 1 | | 39 | 1 | | 40 | 1 | | 41 | 1 | | 42 | 1 | | 43 | 1 | | 44 | 1 | | 45 | 1 | | 46 | 1 | | 47 | 1 | | 48 | 1 | | 49 | 1 | | 50 | 1 | | 51 | 1 | | 52 | 1 | | 53 | 1 | | 54 | 1 | | 55 | 1 | | 56 | 1 | | 57 | 1 | | 58 | 1 | | 59 | 1 | | 60 | 1 | | 61 | 1 | | 62 | 1 | | 63 | 1 | | 64 | 1 | | 65 | 1 | | 66 | 1 | | 67 | 1 | | 68 | 1 | | 69 | 1 | | 70 | 1 | | 71 | 1 | | 72 | 1 | | 73 | 1 | | 74 | 1 | | 75 | 1 | | 76 | 1 | | 77 | 1 | | 78 | 1 | | 79 | 1 | | 80 | 1 | | 81 | 1 | | 82 | 1 | | 83 | 1 | | 84 | 1 | | 85 | 1 | | 86 | 1 | | 87 | 1 | | 88 | 1 | | 89 | 1 | | 90 | 1 | | 91 | 1 | | 92 | 1 | | 93 | 1 | | 94 | 1 | | 95 | 1 | | 96 | 1 | | 97 | 1 | | 98 | 1 | | 99 | 1 | | Note: The actual data values are not explicitly provided in the code. The code does not provide a valid representation of the output. The output is a single value.1: Prozesswert
t: Zeit
FH: Oberer Grenzwert
FL: Unterer Grenzwert
HY: Hysterese
FE: Fensterbereich
Fno: Fensterfunktion Schließer (normally open)
Fnc: Fensterfunktion Öffner (normally closed)
Abb. 9: Fensterfunktion

Bei Einstellung auf Fensterfunktion wird der obere Grenzwert FH und der untere Grenzwert FL festgelegt. Der Abstand zwischen FH und FL beträgt mindestens 0,5 % des Messbereichsendwertes. FH und FL haben eine fest eingestellte Hysterese von 0,25 % des Messbereichsendwerts. Dies hält den Schaltzustand des Ausgangs bei sehr geringen Strömungsschwankungen stabil.
Einzustellende Parameter:
oux= Hno, Hnc, Fno, Fnc; SPx; rPx; FHx; FLx
10.2.2 Schaltsignal Diagnose
Das Gerät verfügt über eine integrierte Diagnosefunktion. Bei Verwendung der Diagnosefunktion wird der Ausgang ausschließlich zur Ausgabe von Diagnosemeldungen eingesetzt und meldet diese durch ein Schaltsignal.
Der Schaltausgang ist im Normalbetrieb eingeschaltet (normally closed). Erkennt das Gerät einen Diagnosefall, wird der Ausgang ausgeschaltet.
Zu den Diagnosefällen gehören:
- Umkehr der Durchflussrichtung [→ 22]
- Niedrige Signalqualität / Kein Signal [→ 23]
10.2.2.1 Schaltsignal Durchflussrichtung
Die Änderung der Durchflussrichtung kann durch Ausgabe eines Schaltsignals überwacht werden.
Der Ausgang ist eingeschaltet, bis zum ersten Mal die eingestellte Mindestdurchflussmenge in negativer Durchflussrichtung (- LFC) unterschritten wird (1).
Danach gilt:
- Der Ausgang schaltet EIN, wenn + LFC überschritten wird (2).
- Der Ausgang schaltet AUS, wenn - LFC unterschritten wird (3).

LFC = Low flow cut-off → Schleichmengenunterdrückung [→ 31].

Abb. 10: Überwachung der Durchflussrichtung durch Schaltsignale
+Q: Durchfluss in positiver Durchflussrichtung
-Q: Durchfluss in negativer Durchflussrichtung
+LFC: Mindestdurchfluss in positiver Durchflussrichtung
-LFC: Mindestdurchfluss in negativer Durchflussrichtung
Die positive Durchflussrichtung ist auf dem Gerät durch einen Pfeil mit der Beschriftung "flow direction" markiert. Die Richtung der Durchflussmessung kann über den Parameter Fdir umgekehrt werden.
→ Durchflussrichtung [→ 31].
Einzustellende Parameter:
oux = dOU; dFUx = Durchflussrichtung
10.2.2.2 Schaltsignal Signalqualität
Das Gerät kann ein Schaltsignal ausgeben, wenn die Signalqualität vom Normalbetrieb abweicht.
Die Signalqualität des Sensors kann durch Unregelmäßigkeiten im Medium (z.B. starke Turbulenzen, Luftblasen, Partikel oder Anhaftungen) beeinträchtigt werden.
Das Gerät erfasst die Signalqualität in drei Stufen:
| Signalqualität Erläuterung Schaltausgang | ||
| Normal | Das Gerät arbeitet ohne Einschränkungen (Normalbetrieb). On | |
| Niedrig | Die Signalqualität ist gestört, das Gerät liegt aber immer noch in der Spezifikation. | OFF |
| Kein Signal | Kein Medium vorhanden oder kein Signalaufbau möglich. OFF | |
Einzustellende Parameter:
oux = dOU; dFUx = Signalqualität
10.2.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion)
Das Gerät besitzt 3 interne Mengenzähler (Totalisatoren Vol.1, Vol.2 und Vol.L). Die Totalisatoren summieren fortlaufend die Verbrauchsmenge und stellen diesen Prozesswert über die IO-Link Schnittstelle zur Verfügung.
| Totalisator Prozesswert | Lesezugriff über IO-Link | |
| Vol.1 Verbrauchsmenge 1 | (Dieser Wert wird für die Verbrauchsmengenüberwachung durch Schalt- oder Impulssignale verwendet) | zyklisch |
| Vol.2 Verbrauchsmenge 2 | azyklisch | |
| Vol.L Verbrauchsmenge über die gesamte Laufzeit (Life Time Totalisator) | azyklisch | |
- Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 können zurückgesetzt werden. Der Totalisator Vol.L kann nicht zurückgesetzt werden.
→ Totalisator-Reset [→ 33]. -
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 berücksichtigen bei der Summierung der Verbrauchsmenge folgende Parametereinstellungen:
→ Durchflussrichtung [→ 31].
Zählweise der Totalisatoren [→ 33].
→ Schleichmengenunterdrückung [→ 31]. -
Der Life Time Totalisator Vol.L summiert alle Durchflussmengen unabhängig von der Durchflussrichtung und der Zählweise.
- Beim Überschreiten des Erfassungsbereichs (cr.OL) verwenden die Totalisatoren den letzten gültigen Durchflusswert (Messbereichsendwert) und zählen mit diesem Wert weiter.
- Zusätzlich zur aktuellen Verbrauchsmenge wird der Wert vor dem letzten Reset gespeichert. Auch dieser Wert und die Zeit seit dem letzten Reset können angezeigt werden.
→ Totalisatorwerte ablesen [→ 35]

Der Totalisator speichert regelmäßig die summierte Durchflussmenge. Nach einer Spannungsunterbrechung steht dieser Wert als aktueller Zählerstand zur Verfügung. Ist ein zeitgesteuerter Reset eingestellt, wird auch die verstrichene Zeit des eingestellten Resetintervalls gespeichert. Der mögliche Datenverlust kann somit eine Minute betragen.
- Die Genauigkeit der Verbrauchsmengenmessung ist abhängig von der Genauigkeit der Durchflussmessung.
- Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können ein Schaltsignal oder Impulssignale ausgegeben werden:
→ Schaltsignal Totalisator [→ 24]
→ Impulssignal Totalisator [→ 24]

OUT1 und OUT2 können nicht gleichzeitig für die Verbrauchsmengenüberwachung genutzt werden.
10.2.3.1 Schaltsignal Totalisator
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge kann ein Schaltsignal ausgegeben werden.
Der Ausgang gibt ein Schaltsignal aus, wenn der Totalisator Vol.1 die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge (Impulswertigkeit) aufsummiert hat.
Bei der Summierung der Durchflussmenge wird die Durchflussrichtung berücksichtigt [→ 33].
Der Ausgang bleibt bis zum Totalisator-Reset geschaltet. Nach Zurücksetzen des Totalisators beginnt die Zählung erneut.
Der Totalisator-Reset erfolgt automatisch oder manuell.
Über den Parameter rTo können die Bedingungen für den Totalisator-Reset und das Schaltsignal eingestellt werden:
- rTo = OFF:
– Der Totalisator wird nur bei manuellem Reset oder nach Überlauf zurückgesetzt.
– Der Ausgang wird geschaltet, wenn der Totalisator die Durchflussmenge ImPS erreicht hat.
- rTo = ...h / d / w (Stunden / Tage / Wochen):
– Der Totalisator wird nach der eingestellten Zeit automatisch zurückgesetzt.
– Der Ausgang wird nur geschaltet, wenn der Totalisator die Durchflussmenge ImPS bis zu der eingestellten Zeit erreicht.

Die Totalisatoren können jederzeit über den Parameter rTox manuell zurückgesetzt werden. Totalisator Vol.1 kann zusätzlich über ein externes Signal an Pin 2 zurückgesetzt werden.
→ Totalisator-Reset [→ 33]
Einzustellende Parameter:
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können Impulssignale ausgegeben werden.

Impulssignale sind über die IO-Link Schnittstelle nicht verfügbar.
Der Ausgang gibt jedes Mal ein Impulssignal aus, wenn der Totalisator Vol.1 die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge (Impulswertigkeit) aufsummiert hat.
Bei der Summierung der Durchflussmenge wird die Durchflussrichtung berücksichtigt [→ 33].
Das Impulssignal besteht aus einem kurzen Ein- und Ausschalten des Ausgangs.
Einzustellende Parameter:
Das Gerät gibt ein Analogsignal aus, das proportional zum Prozesswert ist.
Innerhalb des Messbereichs liegt das Analogsignal bei 4...20 mA.
Der Messbereich ist zwischen -100 % und 100 % des Messbereichsendwerts skalierbar.

Ein negativer Durchflusswert bedeutet Durchfluss entgegen der unter [Fdir] eingestellten Durchflussrichtung [→ 31].
- ASP2 legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
- AEP2 legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 20 mA beträgt.

Mindestabstand zwischen ASP2 und AEP2 = 20 % des Messbereichsendwertes.
Liegt der Messwert außerhalb des Messbereichs oder liegt ein interner Fehler vor, wird das in der folgenden Abbildung angegebene Stromsignal ausgegeben.

line
| Temperature [°C] | Current [mA] | | ---------------- | ------------ | | -130 | 3.8 | | -120Q | 3.8 | | -61.6 | 4 | | -61.6 | 20.5 | | -61.6 | 21.5 | | 100 | 20.5 | | 120 | 20.5 | | 130 | 20.5 |Abb. 11: Ausgangskennlinie Analogausgang nach IEC 60947-5-7.
*Bei Geräten mit den Nennweiten DN15...50 liegt der MEW zwischen 125...130°C (257...266°F), die Temperaturgrenzen für OL und cr.OL verschieben sich entsprechend.
| A: | Analogsignal | MAW: | Messbereichsanfangswert |
| B: | Prozesswert | MEW: | Messbereichsendwert |
| 1: | Erfassungsbereich | ASP: | Analogstartpunkt |
| 2: | Darstellungsbereich | AEP: | Analogendpunkt |
| 3: | Messbereich | UL: | Darstellungsbereich unterschritten |
| 4: | Skalierter Messbereich | cr.UL: | Erfassungsbereich unterschritten |
| Q: | Strömung | OL: | Darstellungsbereich überschritten |
| T: | Temperatur | cr.OL: | Erfassungsbereich überschritten |

Das Analogsignal im Fehlerfall ist über den Parameter FOU einstellbar: Fehlerverhalten der Ausgänge [→ 28].
Einzustellende Parameter:
Das Gerät gibt ein Frequenzsignal aus, das proportional zum Prozesswert ist.
Das Frequenzsignal ist einstellbar:
- FrP1 legt fest, wieviel Hz das Frequenzsignal bei Erreichen des oberen Messwertes beträgt.
Einstellbereich: 1 Hz ... 10 kHz.
Der Messbereich ist skalierbar:
- FSP1 legt den unteren Messwert fest, ab dem ein Frequenzsignal ausgegeben wird.
- FEP1 legt den oberen Messwert fest, bei dem das Ausgangssignal die unter FrP1 eingestellte Frequenz beträgt.

FSP1 ist nur für die Temperaturmessung verfügbar. Mindestabstand zwischen FSP1 und FEP1 = 20 % des Messbereichsendwerts.
Liegt der Messwert außerhalb des Messbereichs oder liegt ein interner Fehler vor, wird das in der folgenden Abbildung angegebene Frequenzsignal ausgegeben.
Frequenzsignal Durchfluss:

area
| MAWFEPx MEW | [% FrPx] | | ----------- | -------- | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 0 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 0 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 0 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 0 | | FOU = ON 130 | 0 | | FOU = OFF 0 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF 0 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = OFF (B) | 120 | | FOU = ON (B) | 120 | | FOU = OFF (B) | 120 | | FOU = ON (B) | 120 | | FOU = OFF (B) | 120 | | FOU = ON (B) | 120 | | FOU = OFF (B) | 120 | | FOU = ON (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQUO (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) | 120 | | FQU (B) - OFF (B) | - | | FQU (B) - Off (A) | - | | FQU (B) - Off (B) | - | | FQU (B) - Off (C) | - | | FQU (B) - Off (D) | - | | FQU (B) - Off (E) | - | | FQU (B) - Off (F) | - | | FQU (B) - Off (G) | - | | FQU (B) - Off (H) | - | | FQU (B) - Off (I) | - | | FQU (B) - Off (J) | - | | FQU (B) - Off (K) | - | | FQU (B) - Off (L) | - | | FQU (B) - Off (M) | - | | FQU (B) - Off (N) | - | | FQU (B) - Off (O) | - | | FQU (B) - Off (P) | - | | FQU (B) - Off (Q) | - | | FQU (B) - Off (R) | - | | FQU (B) - Off (S) | - | | FQU (B) - Off (T) | - | | FQU (B) - Off (U) | - | | FQU (B) - Off (V) | - | | FQU (B) - Off (W) | - | | FQU (B) - Off (X) | - | | FQU (B) - Off (Y) | - | | FQU (B) - Off (Z) | - | | FQU (B) - Off (A) | - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | FQU (B) - Off (A)| - | | | FQU (B) - Off (A)| - | | | FQU (B) - Off (A)| - | | | FQU (B) - Off (A)| - | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 120 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 125 | | FOU = ON 130 | 67.777777777777777777777777777777777777777777777777777777777777777777777777866666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666666668888888888888888888888888888888888888888888888944444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444444445399999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999998555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555555 |Abb. 12: Ausgangskennlinie Frequenzausgang, Durchfluss
A: Frequenzsignal MAW: Messbereichsanfangswert
B: Durchfluss MEW: Messbereichsendwert
1: Darstellungsbereich FEPx: Frequenzendpunkt
2: Messbereich
FrPx: Frequenzsignal (Hz) für oberen Messwert
3: Skalierter Messbereich
OL: Darstellungsbereich überschritten
Err: Fehler
Frequenzsignal Temperatur:

Abb. 13: Ausgangskennlinie Frequenzausgang, Temperatur
A: Frequenzsignal MAW: Messbereichsanfangswert
B: Temperatur MEW: Messbereichsendwert
1: Darstellungsbereich FSPx: Frequenzstartpunkt
2: Messbereich FEPx: Frequenzendpunkt
3: Skalierter Messbereich FrPx: Frequenzsignal (Hz) für oberen Messwert
Err: Fehler OL: Darstellungsbereich überschritten
UL: Darstellungsbereich unterschritten
Einzustellende Parameter:
ou1 = FRQ; FrP1; FSP1 (nur für TEMP); FEP1
10.2.6 Fehlerverhalten der Ausgänge
Über den Parameter FOUx kann das Verhalten des Ausgangs OUTx im Fehlerfall eingestellt werden. In Abhängigkeit von der gewählten Ausgangsfunktion werden im Fehlerfall folgende Signale ausgegeben:
- Schaltsignal:
| FOUx | Prozesswerte SELx | Ausgangssignal | Erläuterung |
| On | Alle Prozesswerte | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. |
| OFF | Alle Prozesswerte | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. | |
| OU | Durchfluss | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. |
| FOUx Prozesswerte SELx Ausgangssignal Erläuterung | |||
| OU Temperatur | Der Ausgang schaltet im | Fehlerfall EIN. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. |
- Analogsignal:
| FOUx Prozesswerte SELx Ausgangssignal Erläuterung | |||
| On Alle Prozesswerte Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 21,5 mA. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. | ||
| OFF Alle Prozesswerte Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 3,5 mA. | |||
| OU Durchfluss | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 3,5 mA. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. | |
| Temperatur Der Ausgang | geht im Fehlerfall auf 21,5 mA. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. | |
- Frequenzsignal:
| FOUx Prozesswerte SELx Ausgangssignal Erläuterung | |||
| On Alle Prozesswerte Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 130 % von FrPx. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. | ||
| OFF Alle Prozesswerte Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 0 Hz. | |||
| OU Durchfluss | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 0 Hz. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. | |
| Temperatur Der Ausgang | geht im Fehlerfall auf 130 % von FrPx. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. | |

Der Parameter FOU hat keinen Einfluss auf das Impulssignal, die Diagnoseschaltsignale für Durchflussrichtung und Signalqualität und die IO-Link Prozessdatenübertragung.
10.2.7 Ausgang aus
Das Ausgangssignal kann über den Parameter oux = OFF ausgeschaltet werden. Der Ausgang wird dann hochohmig.
Die Kommunikation über die IO-Link Schnittstelle an OUT1 bleibt weiterhin aktiv.
10.3 Anwendungskonfiguration
Das Kapitel beschreibt Einstellmöglichkeiten zur Anpassung an die kundenspezifische Applikation.
10.3.1 Standard-Maßeinheit
Für jeden Prozesswert kann eine Maßeinheit eingestellt werden, auf der weitere Parametereinstellungen basieren.
Auswählbare Werte:
- Durchfluss uni.F:
- SUHxx0: l/min; l/h; m ^3 /h; m/s.
- SUHxx1: l/min; l/h; m ^3 /h; m/s; gal/min; gal/h; ft/s; oz/min.
- Temperatur uni.T:
- SUHxx0: °C.
- SUHxx1: °C; °F.
10.3.2 Prozesswert für OUT1 und OUT2
Über den Parameter SELx kann ausgewählt werden, welcher Prozesswert über den Ausgang OUTx ausgegeben wird.
Auswählbare Werte:
- FLOW: Durchfluss
- TEMP: Temperatur
10.3.3 Dämpfung
Die eingestellte Dämpfungskonstante bewirkt eine Stabilisierung der Ausgangssignale. Sprunghaft auftretende physikalische Prozesswertänderungen werden geglättet.
Dies betrifft die Ausgänge und die Prozesswertübertragung über die IO-Link Schnittstelle.
Mit der Dämpfungskonstanten dAP wird eingestellt, nach wieviel Sekunden bei einer plötzlichen Änderung des Messwertes das Ausgangssignal 63 % des Endwertes erreicht.
Die Dämpfungskonstante addiert sich zu der Ansprechzeit des Sensors (→ Technische Daten).
Die Signale UL und OL werden unter Berücksichtigung der Dämpfungskonstante bestimmt.

Die Messwertdämpfung wirkt nur auf den Prozesswert Durchfluss.
10.3.4 Ausgangspolarität
Über den Parameter P-n wird die Ausgangspolarität eingestellt.
Die Einstellung betrifft beide Schaltausgänge.
- PnP: Der Schaltausgang wird positivschaltend betrieben.
- nPn: Der Schaltausgang wird negativschaltend betrieben.
10.3.5 Schleichmengenunterdrückung
Über den Parameter LFC (Low flow cut-off) lassen sich geringe Durchflussmengen ausblenden. Durchfluss unterhalb des LFC-Werts wird vom Sensor als Stillstand (Q = 0) ausgewertet.
Der LFC-Wert hat Auswirkungen auf:
- Das Schaltsignal für Durchfluss
Das Analogsignal für Durchfluss
Das Frequenzsignal für Durchfluss - Die Verbrauchsmengenüberwachung (Schalt- oder Impulssignal für Durchfluss)
- Die Summierung der Verbrauchsmenge durch den Totalisator.
- Die Speicherwerte für minimalen und maximalen Durchfluss

Abb. 14: Schleichmengenunterdrückung
+LFC: Mindestdurchfluss in positiver Durchflussrichtung
-LFC: Mindestdurchfluss in negativer Durchflussrichtung
1: Durchfluss, der als Stillstand gewertet wird
10.3.6 Medium
Das Gerät verfügt über unterschiedliche Medienkennlinien, die je nach Applikation über den Parameter MEdl ausgewählt werden können.
Auswählbare Werte:
- H2O: Wasser
- OIL46: Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F)
10.3.7 Durchflussrichtung
Die positive Durchflussrichtung kann vom Benutzer definiert werden. Diese Einstellung wirkt auf folgende Funktionen:
→ Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) [→ 23]
→ Schaltsignal Durchflussrichtung [→ 22]
→ Analogsignal [→ 25]
Die positive Durchflussrichtung ist auf dem Gerät durch einen Pfeil mit der Beschriftung "flow direction" markiert (Werkseinstellung). Die Richtung der Durchflussmessung kann über den Parameter Fdir umgekehrt werden:
| Fdir Durchflussrichtung |
| + Durchflussrichtung bei Werkseinstellung |
| - Durchflussrichtung entgegen der Werkseinstellung |
10.3.8 Kalibrierung
Der Kalibrierfaktor CGA wird verwendet, um die Temperatur-Viskositätskompensation des Sensors auf das Verhalten des verwendeten Mediums anzupassen. Der Kalibrierfaktor beeinflusst die Steigung der Messkennlinie der Strömungsmessung.

Die Steigungsänderung der Messkennlinie wird in Prozent angegeben. Bei Werkseinstellung beträgt CGA = 100 %. Nach einer Änderung kann die Kalibrierung auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden.

Abb. 15: Kalibrierung der Messkennlinie
1: Kalibrierfaktor CGA
2: Prozesswert
MW: Messwert
V0: Messkennlinie bei Werkseinstellung
V1: Messkennlinie 1 nach Kalibrierung
V2: Messkennlinie 2 nach Kalibrierung
10.3.9 Nullpunktkalibrierung
Kommt es zu einer systematischen Abweichung zwischen Messwert und tatsächlichem Prozesswert, so kann diese Messungenauigkeit über den Korrekturfaktor cOF korrigiert werden.

Die Einheit für coF entspricht der eingestellten Standard-Maßeinheit für Durchfluss.
Der interne Nullpunkt wird um den eingestellten Wert verschoben.

Abb. 16: Nullpunktkalibrierung (Calibration Offset)
t: Zeit
MEW: Messbereichsendwert
V0: Messwertkurve bei Werkseinstellung
V1: Messwertkurve nach Offset
V2: Messwertkurve nach Offset
Einstellbereich:
$$ \mathbf {c o F - F L O W} = - 10 \% \dots +10 \% $$

Der Parameter wird sowohl über einen Applikationsreset als auch einen Back-to-Box-Reset auf Werkseinstellung zurückgesetzt.
10.3.10 Totalisator-Reset
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 können auf verschiedene Weise zurückgesetzt werden:
| Art des Resets Parameter | ||
| 1. | Manueller Reset Kommando Reset Totaliser x | |
| 2. | Zeitgesteuerter Reset Reset Totaliser x = | ... h (Stunden)... d (Tage)... w (Wochen) |
| 3. | Reset durch externes Signal • ou2 = In.D | Dln2:- +EDG = Reset bei steigender Flanke- -EDG = Reset bei fallender Flanke-HIGH = Reset bei High-Signal- LOW = Reset bei Low-Signal |
| 4. | Reset durch Überlauf (Erreichen des maximalen Darstellungsbereichs) | Reset Totaliser x = OFF |
Der Totalisator Vol.L kann nicht zurückgesetzt werden.
Wird der Totalisator Vol.1 auf eine der genannten Arten zurückgesetzt, dann wird im Falle der Verbrauchsmengenüberwachung auch der Ausgang zurückgesetzt.
→ Schaltsignal Totalisator [→ 24].
10.3.11 Zählweise der Totalisatoren
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 berücksichtigen bei der Summierung der Verbrauchsmenge die Durchflussrichtung. Über den Parameter FProx können folgende Zählweisen festgelegt werden:
| FProx Zählweise | |
| 0+ Negative Durchflusswerte (entgegen der markierten Durchflussrichtung) werden bei der Summierung nicht berücksichtigt | |
| -0 Positive Durchflusswerte (entsprechend der markierten Durchflussrichtung) werden bei der Summierung nicht berücksichtigt. | |
| -+ Negative Durchflusswerte werden von der Verbrauchsmenge subtrahiert. | |
| ++ Alle Durchflusswerte werden unabhängig von der Durchflussrichtung aufsummiert. | |
Tab. 2: Zählweise der Totalisatoren
Die Zählweise von Vol.L kann nicht eingestellt werden. Der Life Time Totalisator summiert alle Durchflussmengen unabhängig von der Durchflussrichtung.
Die Zählweise wirkt auf die Ausgangssignale bei der Verbrauchsmengenüberwachung.
→ Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) [→ 23].

line
| Zählweise | Q | V | | ---------- | ---- | ---- | | 0+ | +Q | 0 | | 1 | +Q | 1 | | 2 | +Q | 2 | | 3 | +Q | 3 |Abb. 17: Berücksichtigung der Durchflussrichtung bei Summierung der Verbrauchsmenge
+Q : Durchflussmenge in positiver Richtung
-Q: Durchflussmenge in negativer Richtung
V: Durchflussmenge absolut (= Summe aus negativem und positivem Durchfluss)
1: Durchfluss wechselt in negative Richtung
2: Durchfluss wechselt in positive Richtung
3: Berücksichtigter Durchfluss bei der Summierung
Beim Wechsel der Durchflussrichtung wird die Mindestdurchflussmenge LFC berücksichtigt.
→ Schleichmengenunterdrückung [→ 31].
10.3.12 Gerät zurücksetzen (Reset)
Das Gerät kann auf 2 Arten zurückgesetzt werden:
- APPL (Applikationsreset): Zurücksetzen der Parametereinstellungen. Folgendes wird zurückgesetzt: – Alle geänderten applikationsspezifischen Parameter.

Bei aktivierter IO-Link Datenhaltung löst dies ein Parameter-Update im Master aus. Hierdurch werden die im Master konfigurierten Parameter erneut auf das Gerät geschrieben. Ein Applikationsreset kann deshalb unwirksam sein.
- BtB (Back to box): Zurücksetzen auf Werkseinstellung. Folgendes wird zurückgesetzt:
– Alle geänderten applikationsspezifischen Parameter.
– Alle schreibbaren Geräteidentifikationsparameter wie Anwendungsspezifisches Kennzeichen, Anlagenkennzeichen oder Ortskennzeichen.
– Diagnoseparameter, Statusparameter, Events.

Nach dem Back to Box Reset setzt der Sensor die Kommunikation und den Messbetrieb bis zur Spannungsunterbrechung aus. Die IO-Link Datenhaltung wird nicht angestoßen.

Es ist sinnvoll, vor Ausführen der Funktion die eigenen Einstellungen im Kapitel Werkseinstellungen zu notieren.
10.4 Diagnosefunktionen
Das Gerät bietet eine Reihe von Diagnosefunktionen.
Diagnosemeldungen können über ein Ausgangssignal bereitgestellt werden:
→ Schaltsignal Diagnose [→ 22].
Zusätzlich sind die im Folgenden beschriebenen Diagnoseinformationen über die IO-Link Schnittstelle verfügbar.
10.4.1 Totalisatorwerte ablesen
Für die Totalisatoren können jederzeit folgende Werte über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden:
Totalisatorwerte Vol.1 und Vol.2
- Aktuelle Durchflussmenge (= Verbrauchsmenge seit dem letzten Totalisator-Reset)
- Wert vor dem letzten Totalisator-Reset
- Zeit seit dem letzten Totalisator-Reset
Lebenszeit-Totalisator (über die gesamte Betriebsdauer)
- Durchflussmenge in Vorzugsrichtung (= positive Durchflussrichtung)
- Durchflussmenge in Nicht-Vorzugsrichtung (= negative Durchflussrichtung)
→ Durchflussrichtung [→ 31]
10.4.2 Speicher
Das Gerät speichert die jeweils maximalen und minimalen gemessenen Prozesswerte.
Der aktuelle Wert kann über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Auswählbare Werte:
• Lo.F: Minimalwertspeicher für Durchfluss
• Hi.F: Maximalwertspeicher für Durchfluss
- Lo.T: Minimalwertspeicher für Temperatur
• Hi.T: Maximalwertspeicher für Temperatur

Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.
10.4.3 Betriebsstundenzähler
Das Gerät speichert die Betriebsstunden seit erster Inbetriebnahme.
Der aktuelle Wert kann über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Der Zähler kann nicht zurückgesetzt werden.
10.4.4 Interne Temperatur
Der Sensor misst die interne Gerätetemperatur.
Der aktuelle Wert kann über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
10.4.5 Signalqualität
Die Signalqualität des Sensors kann durch Unregelmäßigkeiten im Medium (z.B. starke Turbulenzen, Luftblasen, Partikel oder Anhaftungen) beeinträchtigt werden.
Das Gerät erfasst die Signalqualität in drei Stufen:
| Signalqualität Erläuterung | |
| Normal | Das Gerät arbeitet ohne Einschränkungen (Normalbetrieb). |
| Niedrig | Die Signalqualität ist gestört, das Gerät liegt aber immer noch in den Spezifikation. |
| Kein Signal | Kein Medium vorhanden oder kein Signalaufbau möglich. |
Der aktuelle Wert kann über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Darüber hinaus kann die Signalqualität über ein Schaltsignal angezeigt werden.
→ Schaltsignal Signalqualität [→ 23].
10.5 Service-Funktionen
10.5.1 Geräteinformationen
Auf dem Gerät sind einige unveränderbare Geräteinformationen gespeichert. Hierzu gehören:
- Produktname
- Produktfamilie
- Hersteller
Hersteller-ID
Geräte-ID - Seriennummer
- Hardware-/Firmware-Revision
- Beschreibung
Darüber hinaus können dem Gerät über die IO-Link Schnittstelle mit geeigneter Parametriersoftware weitere Kennzeichen zugewiesen werden, die frei definierbar sind und eine maximale Länge von 32 Zeichen haben dürfen. Hierzu gehören:
- Anwendungsspezifisches Kennzeichen
- Anlagenkennzeichen
- Ortskennzeichen
10.5.2 Simulation
Mit dieser Funktion werden Prozesswerte simuliert und deren Signalkette überprüft.
Es können auch Prozesswerte simuliert werden, die zu einer Fehler- oder Warnmeldung führen (z.B. OL).
Beim Start der Simulation werden die Werte des Totalisators eingefroren und der simulierte Totalisator auf 0 gesetzt. Der simulierte Durchflusswert wirkt dann auf den simulierten Totalisator. Nach Beenden der Simulation werden die ursprünglichen Totalisatorwerte wiederhergestellt.
Während der Simulation gilt:
- Die Simulation wirkt nicht auf die aktuell herrschenden Prozesswerte. Die Ausgänge verhalten sich wie zuvor eingestellt.
- Der originale Totalisatorwert bleibt unverändert gespeichert, auch wenn eine reale Strömung fließt.
- Es stehen keine Fehlermeldungen der aktuellen realen Applikation zur Verfügung. Diese werden durch die Simulation unterdrückt.
Folgende Werte können simuliert werden:
- Prozesswerte für Durchfluss und Temperatur
- Prozesswerte außerhalb des Messbereichs (cr.UL, UL, OL, cr.OL)
Einzustellende Parameter:
S.Tim; S.FLW; S.TMP
11 Betrieb
Nach Einschalten der Versorgungsspannung geht das Gerät nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in den normalen Arbeitsbetrieb über. Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
12 Fehlerbehebung
Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose. Es überwacht sich selbstständig während des Betriebs.
Warn- und Fehlermeldungen werden über die IO-Link Schnittstelle als Ereignis ausgegeben.
Die Statussignale sind gemäß Namur-Emfehlung NE107 klassifiziert.
Bei Ausfall des Temperaturmesswertes steht der Prozesswert für Durchfluss weiterhin zur Verfügung.

Über IO-Link stehen zusätzliche Diagnosefunktionen zur Verfügung ➕ IO-Link Schnittstellenbeschreibung unter ➕ documentation.ifm.com.
12.1 Warnmeldungen
| IO-Link EventName / Code | Problem Abhilfe | |
| Kurzschluss0x771030480d | Kurzschluss an Ausgang OUT1 und/oder OUT2. | ▸ Ausgang auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. |
| Temperatur-Überschreitung0x421016912d | Zulässige interne Gerätetemperatur überschritten. | ▸ Wärmequellen beseitigen. |
| Temperatur-Unterschreitung0x422016928d | Zulässige interne Gerätetemperatur unterschritten. | ▸ Gerät isolieren. |
| Komponentenfehlfunktion0x501020496d | Ein Prozesswert ist fehlerhaft. ▶ Gerät reparieren oder austauschen. | |
| Prozesswert unterhalb des gültigen Bereichs0x8C3035888d | Anzeigebereich unterschritten (UL). Prozesswert unsicher. | ▸ Messbereich prüfen. |
| Prozesswert oberhalb des gültigen Bereichs0x8C1035856d | Anzeigebereich überschritten (OL). Prozesswert unsicher. | ▸ Messbereich prüfen. |
| Override aktiv. Gerätestatus = 20x8CDC36060d | Ein Prozesswert unterscheidet sich vom Messwert. PV ist auf "0" gesetzt, während Override-bit in PDOut gesetzt ist. | ▸ PDOut Override deaktivieren. |
| Signalqualität niedrig0x8CBF36031d | Signalqualität niedrig. ▶ Gerät ausbauen und Gerät auf Anhaftungen überprüfen. ▶ Applikation auf Störeinflüsse (Luftblasen/Partikel) überprüfen. | |
| Simulation aktiv0x8C0135841d | Simulation aktiv. ▶ Simulation beenden. | |

Im Warnfall verhalten sich die Ausgänge entsprechend der Einstellung FOU = OU. Ausnahme: Kurzschluss.
12.2 Fehlermeldungen
| IO-Link EventName / Code | Problem Abhilfe | |
| Hardwarefehler im Gerät0x500020480d | Gerät defekt / Funktionsfehler. ▶ Gerät | austauschen. |
| Kein Medium erkannt0x8CC536037d | Kein Medium vorhanden oder Signalqualität zu niedrig aufgrund von Störungen in der Messstrecke. | Prüfen, ob sich Medium im Sensorrohr befindet.Gerät ausbauen und auf Anhaftungen überprüfen.Applikation auf Störeinflüsse (Luftblasen/Partikel) überprüfen. |
| Parameterfehler0x632025376d | Parametrierung außerhalb des gültigen Bereichs. | Parametereinstellung überprüfen.Back-to-box-Reset durchführen. |
| Messbereichsüberschreitung0x8C2035872d | Erfassungsbereich überschritten (cr.OL). | Messbereich überprüfen. |
| Messbereichsunterschreitung0x8C2035872d | Erfassungsbereich unterschritten (cr.UL). | Messbereich überprüfen. |

Im Fehlerfall verhalten sich die Ausgänge wie unter FOU eingestellt.
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
14 Werkseinstellungen
SUHxx0:
| Parameter | SUH120 | SUH820 | SUH220 | SUH320 | SUH420 | SUH520 | SUH620 | SUH720 | ||
| SP1 / FH1 | 13l/min | 15l/min | 48l/min | 75l/min | 200l/min | 480l/min | 720l/min | 1200l/min | ||
| rP1 / FL1 | 12,3l/min | 14,2l/min | 45,5l/min | 71,1l/min | 189,6l/min | 455l/min | 682,6l/min | 1137,6l/min | ||
| SP2 / FH2 | 26l/min | 30l/min | 96l/min | 150,0l/min | 400l/min | 960l/min | 1440l/min | 2400l/min | ||
| rP2 / FL2 | 25,3l/min | 29,2l/min | 93,5l/min | 146,1l/min | 389,6l/min | 935l/min | 1402,6l/min | 2337,6l/min | ||
| FSP1 | -40°C -40°C | -40°C -40°C | -40°C -40°C | -40°C -40°C | ||||||
| FEP1 | 65l/min | 75l/min | 240l/min | 375,0l/min | 1000l/min | 2400l/min | 3600l/min | 6000l/min | ||
| FrP1 | 1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz | 1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz | 1000 Hz | |||||||
| ImPS1 | 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L | L 0,1 L 0,1 L 0,1 L | ||||||||
| ImPR1 | YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES Yes | |||||||||
| ImPS2 | 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L 0,1 L | |||||||||
| ImPR2 | YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES YES Yes | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | |||
| ASP2 | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | 0l/min | |
| AEP2 | 65l/min | 75l/min | 240l/min | 375,0l/min | 1000l/min | 2400l/min | 3600l/min | 6000l/min | ||
| DIn2 | +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG + | |||||||||
| SEL1 | FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOY | |||||||||
| ou1 | HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO HNO | |||||||||
| dOU1 | Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir | |||||||||
| FOU1 | OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF FLOWS | |||||||||
| SEL2 | FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOY | FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW FLOW | ||||||||
| ou2 | I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I II | |||||||||
| dOU2 | Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir | Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir | Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir Fdir N | |||||||
| FOU2 | OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF Off OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF FF | |||||||||
| uni.F | l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min l/min | |||||||||
| uni.T | °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °CA | |||||||||
| dAP | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | |
| P-n | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | |
| LFC | 1,0l/min | 1,0l/min | 1,0l/min | 3,0l/min | 5,0l/min | 20l/min | 25l/min | 45l/min | ||
| MEdl | H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H2O H3 | |||||||||
| Fdir | + | + | + | + | + | + | + | + | + | |
| CGA | 100% | 100% | 100% | 100% | 100% | 100% | 100% | 100% | 100% | |
| cOF | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | 0 l/min | |
| rTo1 | OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF ON | |||||||||
| rTo2 | OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF ONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONON ONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONON ONIONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONNONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONINONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONONNIONON NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNION NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIO NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIA NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIE NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNII NIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNIONNID NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NION NIO NION NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO N IO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO Nio NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NGO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIG NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NID NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NDO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NFO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NTO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIA NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIB NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIX NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIOS NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NEO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIO NIE O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIO O NIOO NIO O NIO O N | |||||||||
| Parameter | SUH120 | SUH820 | SUH220 | SUH320 | SUH420 | SUH520 | SUH620 | SUH720 | |
| S.FLW | 32,5l/min | 37,5l/min | 120l/min | 187,5l/min | 500l/min | 1200l/min | 1800l/min | 3000l/min | |
| S.TMP | 50°C 50°C | 50°C 50°C | 50°C 50°C | 50°C | 50°C | ||||
| S.Tim | 3 min 3 min | 3 min 3 min | 3 min 3 min | 3 min 3 min | 3 min | ||||
| S.On | OFF OFF OFF OFF OFF | OFF OFF OFF | |||||||
SUHxx1:
| Parameter | SUH801 | SUH251 | SUH301 | SUH451 | SUH501 | SUH601 | SUH701 | ||
| SP1 / FH1 | 3,96gal/min | 12,68gal/min | 19,81gal/min | 52,83gal/min | 126,8gal/min | 190,2gal/min | 317gal/min | ||
| rP1 / FL1 | 3,76gal/min | 12,02gal/min | 18,78gal/min | 50,09gal/min | 120,2gal/min | 180,3gal/min | 300,5gal/min | ||
| SP2 / FH2 | 7,93gal/min | 25,36gal/min | 39,63gal/min | 105,67gal/min | 253,6gal/min | 380,4gal/min | 634gal/min | ||
| rP2 / FL2 | 7,72gal/min | 24,7gal/min | 38,60gal/min | 102,93gal/min | 247gal/min | 370,5gal/min | 617,5gal/min | ||
| FSP1 | -40°C -40°C -40°C -40°C -40°C -40°C | ||||||||
| FEP1 | 19,81gal/min | 63,4gal/min | 99,06gal/min | 264,17gal/min | 634gal/min | 951gal/min | 1585gal/min | ||
| FrP1 | 1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz | ||||||||
| ImPS1 | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal | |||||
| ImPR1 | YES YES YES | YES YES YES | YES | ||||||
| ImPS2 | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal 0,1 gal | 0,1 gal | |||||
| ImPR2 | YES YES YES | YES YES YES | YES | ||||||
| ASP2 | 0gal/min | 0gal/min | 0gal/min | 0gal/min | 0gal/min | 0gal/min | 0gal/min | ||
| AEP2 | 19,81gal/min | 63,4gal/min | 99,06gal/min | 264,17gal/min | 634gal/min | 951gal/min | 1585gal/min | ||
| Dln2 | +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG +EDG | ||||||||
| SEL1 | FLOW FLOW | FLOW FLOW | FLOW FLOW | FLOW | |||||
| ou1 | HNO HNO HNO HNO HNO HNO | ||||||||
| dOU1 | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | ||
| FOU1 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | ||
| SEL2 | FLOW FLOW | FLOW FLOW | FLOW FLOW | FLOW | |||||
| ou2 | I | I | I | I | I | I | I | ||
| dOU2 | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | ||
| FOU2 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | ||
| uni.F | gal/min | gal/min | gal/min | gal/min | gal/min | gal/min | gal/min | ||
| uni.T | °F | °F | °F | °F | °F | °F | °F | ||
| dAP | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | ||
| P-n | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | ||
| LFC | 0,26gal/min | 0,26gal/min | 0,79gal/min | 1,32gal/min | 5,3gal/min | 6,6gal/min | 11,9gal/min | ||
| MEdl | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | ||
| Fdir | + | + | + | + | + | + | + | ||
| CGA | 100% 100% 100% 100% 100% 100% | ||||||||
| cOF | 0 gal/min | 0 gal | /min 0 gal/min | 0 gal/min | 0 gal | /min 0 gal/min | 0 gal/min | ||
| rTo1 | OFF OFF OFF | OFF OFF OFF | OFF | ||||||
| rTo2 | OFF OFF OFF | OFF OFF OFF | OFF | ||||||
| FPro1 | 0+ 0+ 0+ 0+ 0 | + 0+ 0+ | |||||||
| FPro2 | 0+ 0+ 0+ 0+ 0 | + 0+ 0+ | |||||||
| S.FLW | 9,91gal/min | 31,7gal/min | 49,53gal/min | 132,09gal/min | 317gal/min | 475,5gal/min | 792,5gal/min | ||
| S.TMP | 122°F | 122°F | 122°F | 122°F | 122°F | 122°F | |||
| S.Tim | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | ||||
| S.On | OFF OFF OFF | OFF OFF OFF | OFF | ||||||