WLT-38-EC - Klimaanlage Krone - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kaltwasser-Wandgerät (Klimaanlage) |
| Modell | WLT-38-EC |
| Marke | Krone |
| Kühlleistung | 0,8 - 3,7 kW |
| Heizleistung | 1,2 - 4,9 kW |
| Abmessungen (H x B x T) | 315 x 824 x 245 mm |
| Gewicht | 12 kg |
| Betriebsspannung | 230 V / 1~ / 50 Hz |
| Ventilatormotor | EC-Motor (bürstenlos, energieeffizient) |
| Ventilatorstufen | 5 (inkl. AUTO, TURBO, SILENT) |
| Schalldruckpegel (min./max.) | 19 / 45 dB(A) |
| Luftvolumenstrom (min./max.) | 150 / 625 m³/h |
| Betriebsmedium | Wasser oder Wasser-Glykol-Gemisch (max. 35 % Glykol) |
| Mediumanschluss (Vor-/Rücklauf) | 12 mm |
| Kondensatanschluss | 16 mm |
| Einstellbereich Raumtemperatur | +16 bis +30 °C |
| Integriertes Ventil | 2- oder 3-Wege-Ventil (serienmäßig) |
| Steuerung | IR-Fernbedienung (serienmäßig), Kabel-Fernbedienung (Zubehör), Modbus, 0-10 V |
| Master/Slave-Funktion | Bis zu 32 Geräte über Bus verbindbar |
| Filter | Waschbarer Luftfilter |
| Zubehör (optional) | Kabel-Fernbedienung, Kondensatpumpe, Präzisions-Raumthermostat |
| Gehäusefarbe | Weiß (RAL 9016 ähnlich) |
| Ersatzteile | Gemäß Ersatzteilliste verfügbar (z.B. Ventilator, Sensor, Platine) |
Häufig gestellte Fragen - WLT-38-EC Krone
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BEDIENUNGSANLEITUNG WLT-38-EC Krone
Kaltwasser-Wandgeräte
Bi e lesen Sie diese Anleitung vor Anschluss und Inbetriebnahme aufmerksam durch. Für Druckfehler und Irrtümer übernehmen wir keine Haftung! Technische Änderungen sowie Änderungen in Form, Farbe und Gewicht vorbehalten!

Dieses Produkt darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Dieses Produkt muss an einer autorisierten Recycling-Stelle für elektrische und elektronische Geräte entsorgt werden.
INHALT
Sicherheits- und Anwenderhinweise 4
Allgemeine Sicherheitshinweise 4
Kennzeichnung von Hinweisen 4
Personalqualification....4
Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise 4
Sicherheitsbewusstes Arbeiten 5
Sicherheitshinweise für den Betreiber 5
Sicherheitshinweise für Montage-, Wartungs- und Inspektionsarbeiten....5
Eigenmächtiger Umbau und Veränderungen....5
Bestimmungsgemäße Verwendung 5
Gewährleistung......6
Transport und Verpackung 6
Umweltschutz und Recycling 6
Geräteabmessungen 7
Technische Daten: Kühlleistung 8
Technische Daten: Heizleistung 10
Aufbau und Funktion 12
Lieferumfang....12
Systemaufbau....13
Gerätebedienung 14
Fernbedienung 15
Master/Slave-Verhalten....21
Montageanweisung für das Fachpersonal....23
Montagematerial 23
Wahl des Installationsortes 23
Mindestfreiräume 23
Anschlussvarianten 23
Biegen der Mediumleitungen....24
Montagepla en 25
Installation 26
Frostschutz (Zubehör) 27
Membranausdehnungsgefäß (MAG) 27
Sicherheitsventil 27
Automatische Entlüftungsventile 27
Kondensatanschluss 28
Dichtigkeitskontrolle 28
Elektrischer Anschluss 29
Elektrisches Schaltschema....30
Anschlussmöglichkeiten 31
Konfigurierung....33
Vor der Inbetriebnahme....36
Funktionstest....36
Außerbetriebnahme 37
Störungsbeseitigung und Kundendienst 38
Störanzeige durch Blinkcode 40
Pflege und Wartung 41
Gerätedarstellung und Ersatzteillisten....43
SICHERHEITS- UND ANWENDERHINWEISE ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Gerätes oder deren Komponenten die Betriebsanleitung auf- merksam durch. Sie enthält nützliche Tipps, Hinweise sowie Warnhinweise zur Gefahrenabwendung von Personen und Sachgütern. Die Miss-achtung der
Anleitung kann zu einer Gefährdung von Personen, der Umwelt und der Anlage oder deren Komponenten und somit zum Verlust möglicher Ansprüche führen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung und zum Betrieb der Anlage erforderlichen Informationen (z.B. Kältemi eldatenbla) in der Nähe der Geräte auf.
KENNZEICHNUNG VON HINWEISEN
Dieser Abschni gibt einen Überblick über alle wichtigen Sicherheitsaspekte für einen optimalen Personenschutz sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb. Die in dieser Anleitung aufgeführten Handlungsanweisungen und Sicherheitshinweise sind einzuhalten, um Unfälle, Personen- und Sachschäden zu vermeiden. Direkt an den Geräten angebrachte Hinweise müssen unbedingt beachtet und in vollständig lesbaren Zustand gehalten werden. Sicherheitshinweise sind in dieser Anleitung durch Symbole gekennzeichnet. Die Sicherheitshinweise werden durch Signalworte eingeleitet, die das Ausmaß der Gefährdung zum Ausdruck bringen.
4
GEFAHR
Bei Berührung mit spannungsführenden Teilen besteht unmi elbare Lebensgefahr durch Stromschlag.
Beschädigungen der Isolation oder einzelner Bauteile können lebensgefährlich sein.
!
GEFAHR
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmi elbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird.
!
WARNUNG
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
!
VORSICHT
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu Verletzungen oder zu Sach- und Umweltschäden führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
!
HINWEIS
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu Sach- und Umweltschäden führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
i
Dieses Symbol hebt nützliche Tipps und Empfehlungen sowie Informationen für einen effizienten und störungsfreien Betrieb hervor.
PERSONALQUALIFICATION
Das Personal für die Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung, Inspektion sowie Montage muss entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen.
GEFAHREN BEI NICHTBEACHTUNG DER SICHERHEITSHINWEISE
Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für die Umwelt und Geräte zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadenersatzansprüche führen. Im Einzelnen kann Nichtbeachtung beispielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen:
Versagen wichtiger Funktionen der Geräte.
Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung.
Gefährdung von Personen durch elektrische und mechanische Einwirkungen.
SICHERHEITSBEWUSSTES ARBEITEN
Die in dieser Anleitung aufgeführten Sicherheitshinweise und die bestehenden nationalen Vorschriften zur Unfallverhütung sowie alle eventuelle interne Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des Betriebes, sind zu beachten.
SICHERHEITSHINWEISE FÜR DEN BETREIBER
Die Betriebssicherheit der Geräte und Komponenten ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung und im komple montiertem Zustand gewährleistet.
Die Aufstellung, Installation und Wartungen der Geräte und Komponenten darf nur durch Fachpersonal erfolgen.
Ein vorhandener Berührungsschutz (Gi er) für sich bewe gende Teile darf bei einem sich im befindlichen Gerät nicht entfernt werden.
Die Bedienung von Geräten oder Komponenten mit augenfälligen Mängeln oder Beschädigungen ist zu unterlassen.
Bei der Berührung bestimmter Geräteteile oder Komponenten kann es zu Verbrennungen oder Verletzungen kommen.
Die Geräte oder Komponenten sind keiner mechaischen Belastung, einem extremen Wasserstrahl und extremen Temperaturen auszusetzen.
Räume, in denen Kältemi el austreten kann, sind ausreichend zu be- und entlüften. Es besteht Erstickungsgefahr.
Alle Gehäuseteile und Geräteö nungen z.B.Luft-ein- und-austri sö nungen, müssen frei von fremden Gegenständen, Flüssigkeiten oder Gasen sein.
Die Geräte sollten mindestens einmal jährlich durch einen Fachkundigen auf ihre Arbeitssicherheit und Funktion überprüft werden.
Sichtkontrollen und Reinigungen können vom Betreiber im spannungslosen Zustand durchgeführt werden.
SICHERHEITSHINWEISE FÜR MONTAGE-, WARTUNGS- UND INSPEKTIONSARBEITEN
Bei der Installation, Reparatur, Wartung oder Reinigung der Geräte sind durch geeignete Maß nahmen Vorkehrungen zu tre- en, um von dem Gerät ausgehende Gefahren für Personen auszu schließen.
Aufstellung, Anschluss und Betrieb der Geräte und Komponenten müssen innerhalb der Einsatz- und Betriebsbedingungen gemäß der Anleitung erfolgen und den geltenden regionalen Vorschriften entsprechen.
Regionale Verordnungen und Gesetze sowie das Wasserhaushaltsgesetz sind einzuhalten.
Die elektrische Spannungsversorgung ist auf die jeweiligen Anforderungen der Geräte anzupassen.
Die Befestigung der Geräte darf nur an den werkseitig vorgesehenen Punkten erfolgen. Die Geräte dürfen nur an tragfähigen Konstruktionen oder Wänden oder auf Böden befestigt bzw. aufgestellt werden.
Die Geräte zum mobilen Einsatz sind auf geeigneten Untergründen betriebssicher und senkrecht aufzu stellen. Geräte für den stationären Betrieb sind nur in fest installiertem Zustand zu betreiben.
Die Geräte und die Komponenten dürfen nicht in Bereichen mit erhöhter Beschädigungsgefahr betrieben werden. Die Mindestfreiräume sind einzuhalten.
Die Geräte und die Komponenten erfordern ausreichende Sicherheitsabstände zu entzündlichen, explosiven, brennbaren, aggressiven sowie ver schmutzten Bereichen oder Atmosphären.
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert oder überbrückt werden.
EIGENMÄCHTIGER UMBAU UND VERÄNDERUNGEN
Umbau oder Veränderungen an den Geräten oder Komponenten sind nicht zulässig und können Fehlfunktionen verursachen. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert oder überbrückt werden. Originalersatzteile und vom Hersteller zugelassenes Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
Die Geräte sind je nach Ausführung und Ausrüstung ausschließlich als Kaltwasser-Abnehmer zum Abkühlen bzw. Erwärmen innenliegender Räume mit dem Betriebsmediums Wasser oder einem Wasser-Glykolgemisch innerhalb eines geschlossenen Mediumkreises vorgesehen.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und Installationsanweisung und die Einhaltung der Wartungsbedingungen.
Die in den technischen Daten angegebenen Grenzwerte dürfen nicht überschritten werden.
GEWÄHRLEISTUNG
Voraussetzungen für eventuelle Gewährleistungsansprüche sind, dass der Besteller oder sein Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit Verkauf und Inbetriebnahme die dem Gerät beigefügte „Gewährleistungsurkunde“ vollständig ausgefüllt an die KRONE Kälte+Klima Vertriebs-GmbH zurückgesandt hat. Die Gewährleistungsbedingungen sind in den „Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen“ aufgeführt. Darüber hinaus können nur zwischen den Vertragspartnern Sondervereinbarungen getro- en werden. Infolge dessen wenden Sie sich bi e erst an Ihren direkten Vertragspartner.
TRANSPORT UND VERPACKUNG
Die Geräte werden in einer stabilen Transportverpackung geliefert. Überprüfen Sie bitte die Geräte sofort bei Anlieferung und vermerken eventuelle Schäden oder fehlende Teile auf dem Lieferschein und informieren Sie den Spediteur und Ihren Vertragspartner. Für spätere Reklamationen kann keine Gewährleistung übernommen werden.
!
WARNUNG
Plastikfolien und -tüten etc. können für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden! Deshalb:
- Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen.
- Verpackungsmaterial darf nicht in Kinderhände gelangen!
UMWELTSCHUTZ UND RECYCLING ENTSORGUNG DER VERPACKUNG
Alle Produkte werden für den Transport sorgfältig in umweltfreundlichen Materialien verpackt.
Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur
Abfallverminderung und Erhaltung von Rohsto- en und entsorgen Sie das Verpackungsmaterial daher nur bei entsprechenden Sammelstellen.

ENTSORGUNG DER GERÄTE UND KOMPONENTEN
Bei der Fertigung der Geräte und der Komponenten werden ausschließlich recyclebare Materialien verwendet. Tragen Sie zum Umweltschutz bei, indem Sie sicherstellen, dass Geräte

oder Komponenten (z.B. Ba- erien) nicht im Hausmüll sondern nur auf umweltverträgliche Weise nach den regional gültigen Vorschriften, z.B. durch autorisierte Fachbetriebe
der Entsorgung und Wiederverwertung oder z.B. kommunale Sammelstellen entsorgt werden.
TECHNISCHE DATEN
System KÜ ILEN
| Model | WLT-28-EC | WLT-38-EC | WLT-48-EC | WLT-58-EC | WLT-78-EC | WLT-88-EC | |
| Kühlleistung1 | kW | 0,8 - 2,8 | 0,8 - 3,7 | 0,8 - 4,9 | 0,9 - 6,1 | 1,9 - 7,4 | 2,0 - 9,3 |
| Nonweisungsaufnahme | kW | 0,027 | 0,031 | 0,046 | 0,060 | 0,105 | 0,115 |
System HH/EN
| Model | WLT-28-EC | WLT-38-EC | WLT-48-EC | WLT-58-EC | WLT-78-EC | WLT-88-EC | |
| Heizleistung2) | kW | 1,2 - 4,2 | 1,2 - 4,9 | 1,2 - 6,4 | 1,2 - 7,8 | 2,3 - 9,4 | 2,4 - 11,3 |
| Nennleistungsraufnahme3) | kW | 0,027 | 0,031 | 0,046 | 0,060 | 0,105 | 0,115 |
System INNENGERÄT
| Model | WLT-28-EC | WLT-38-EC | WLT-48-EC | WLT-58-EC | WLT-78-EC | WLT-88-EC | |
| Ventltyp, Integriert | 2- oder 3-Wege | 2- oder 3-Wege | 2- oder 3-Wege | 2- oder 3-Wege | 2- oder 3-Wege | 2- oder 3-Wege | |
| Typ Ventilarormotor | EC-Motor | EC-Motor | EC-Motor | EC-Motor | EC-Motor | EC-Motor | |
| Anzahl Vanilla orslufen | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | |
| Luftvolumonstrom, min./max. | m3/h | 150/560 | 150/625 | 150/950 | 150/1120 | 320/1650 | 320/1790 |
| Scholldruckpegel, min./max. | dL(A) | 18/45 | 19/45 | 18/47 | 18/47 | 19/50 | 20/51 |
| Betriebsmodium, Wasser | max. 35% Glykol | max. 35% Glykol | max. 35% Glykol | max. 35% Glykol | max. 35% Glykol | max. 35% Glykol | |
| Betriebsgrenze, Medium Kühlen | °C | +4 bis +20 | +4 bis +20 | +4 bis +20 | +4 bis +20 | +4 bis +20 | +4 bis +20 |
| Betriebsgrenze, Medium Fezen | °C | +36 bis +70 | +36 bis +70 | +36 bis +70 | +36 bis +70 | +36 bis +70 | +36 bis +70 |
| Nonnvolumonsstrom Medium | m3/h | 0,48 | 0,64 | 0,83 | 1,05 | 1,28 | 1,60 |
| Nonndruckverlust, Intern | kPa | 23,1 | 31,3 | 31 | 38,4 | 27,4 | 30 |
| Mediumanschluss, Vorlauf | mm | 12 | 12 | 12 | 12 | 15 | 15 |
| Mediumanschluss, Rücklauf | mm | 12 | 12 | 12 | 12 | 15 | 15 |
| Anschuss Kondensatsch auch | mm | 16 | 16 | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Finstellbereich Raumtemperatur | °C | +16 bis +30 | +16 bis +30 | +16 bis +30 | +16 bis +30 | +16 bis +30 | +16 bis +30 |
| Abmessungen (H x B x T) | mm | 315 x 824 x 245 | 315 x 824 x 245 | 315 x 1147 x 245 | 315 x 1147 x 245 | 378 x 1557 x 300 | 378 x 1557 x 300 |
| Gewicht | kg | 11,0 | 12,0 | 16,0 | 17,0 | 26,0 | 27,0 |
| Betriebsspannung | V/Hz/Hz | 230/1-/50 | 230/1-/50 | 230/1-/50 | 230/1-/50 | 230/1-/50 | 230/1-/50 |
System ZJFFOR
| Model | WLT-28-EC | WLT-38-EC | WLT-48-EC | WLT-58-EC | WLT-78-EC | WLT-88-EC |
| Kondensatpumpe | B-3068N | B-3068N | B-3068N | B-3068N | B-3068N | B-3068N |
| Kondensatpumpe (für Montage unter Gerät) | B-3067 | B-3067 | B-3067 | B-3067 | B-3067 | B-3067 |
| Kabelfernbedierung | C-RT-23-EC | C-RT-23-EC | C-RT-23-EC | C-RT-23-EC | C-RT-23-EC | C-RT-23-EC |
| Präzisions-Raummermostat (Touchscreen-Forbodierung mit Wochenlinen C. RT 715-EC) | C-RT-02-EC | C-RT-02-EC | C-RT-02-EC | C-RT-02-EC | C-RT-02-EC | C-RT-02-EC |
Angaben zur Kühleistung basieren auf Raumtemperatur 27°C, T/K/19°C, FK, 7°C Mediuminri, 12°C Mediumaustri, 0% Glycol, max. Luftvolumenstrom.
2 Angaben zur Heizleistung postener auf Raumlemperein 20°C TK/14°C FK, 50°C Medizineln H, 0% Glykol. max. -üflvolumenslorn.
5 Schalldruckoegelangaben in 1 m Absand und †mutterhalb Insergerät, Frsteld.
GERÄTEABMESSUNGEN

Abb. 1: Geräteabmessungen
A: WLT 28 EC - WLT 38 EC
B: WLT 48 EC - WLT 58 EC
C:WLT 78 EC - WLT 88 EC
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschridienen, bleiben uns vorbehalten.
Kühlleistung WLT 28 EC - WLT 48 EC
| Medium Nenn- | 5°C 7°C 9°C 11°C 13°C | ||||||||||||||||
| Kühlleistung | |||||||||||||||||
| Volumen trom | Druck-verlust | QK (kW) | QS (kW) | QK (kW) | QS (kW) | QK (kW) | QS (kW) | QK (kW) | QS (kW) | QK (kW) | QS (kW) | ||||||
| SDLV(€3/h) | (kPa) | ||||||||||||||||
| WLT 28 EC | 1 | 150 | 18 | 0,230 | 7,9 | 0,95 | 0,55 | 0,82 | 0,50 | 0,64 | 0,47 | 0,49 | 0,41 | 0,40 | 0,35 | ||
| 2 | 360 | 33 | 0,323 | 13,0 | 2,17 | 1,63 | 1,88 | 1,27 | 1,46 | 1,20 | 1,12 | 1,04 | 0,91 | 0,88 | |||
| 3 | 450 | 39 | 0,370 | 15,6 | 2,94 | 1,78 | 2,15 | 1,46 | 1,67 | 1,38 | 1,28 | 1,20 | 1,04 | 1,01 | |||
| 4 | 510 | 43 | 0,397 | 17,0 | 2,67 | 2,26 | 2,31 | 1,60 | 1,79 | 1,51 | 1,37 | 1,31 | 1,12 | 1,11 | |||
| 5 | 560 | 45 | 0,482 | 30,1 | 3,25 | 2,77 | 2,81 | 1,95 | 2,18 | 1,84 | 1,67 | 1,60 | 1,36 | 1,35 | |||
| WLT 38 EC | 1 | 150 | 19 | 0,240 | 8,2 | 0,95 | 0,55 | 0,82 | 0,50 | 0,64 | 0,47 | 0,50 | 0,41 | 0,42 | 0,36 | ||
| 2 | 405 | 34 | 0,397 | 13,7 | 2,54 | 1,63 | 2,21 | 1,48 | 1,68 | 1,32 | 1,36 | 1,22 | 1,13 | 1,06 | |||
| 3 | 480 | 38 | 0,411 | 15,2 | 2,75 | 1,78 | 2,39 | 1,61 | 1,82 | 1,44 | 1,47 | 1,33 | 1,22 | 1,15 | |||
| 4 | 590 | 42 | 0,472 | 19,0 | 3,69 | 2,26 | 3,21 | 2,05 | 2,44 | 1,83 | 1,97 | 1,69 | 1,64 | 1,47 | |||
| 5 | 625 | 45 | 0,640 | 31,3 | 4,17 | 2,77 | 3,63 | 2,51 | 2,76 | 2,24 | 2,23 | 2,07 | 1,86 | 1,80 | |||
| WLT 48 EC | 1 | 150 | 18 | 0,250 | 11,7 | 0,98 | 0,58 | 0,84 | 0,51 | 0,67 | 0,49 | 0,55 | 0,45 | 0,45 | 0,38 | ||
| 2 | 570 | 32 | 0,611 | 19,5 | 4,15 | 2,73 | 3,56 | 2,42 | 2,82 | 2,31 | 2,34 | 2,15 | 1,89 | 1,80 | |||
| 3 | 470 | 40 | 0,689 | 23,5 | 4,86 | 3,13 | 4,02 | 2,78 | 3,18 | 2,65 | 2,65 | 2,47 | 2,14 | 2,07 | |||
| 4 | 910 | 46 | 0,763 | 27,3 | 5,17 | 3,47 | 4,44 | 3,08 | 3,52 | 2,93 | 2,92 | 2,73 | 2,36 | 2,29 | |||
| 5 | 950 | 47 | 0,830 | 31,0 | 5,59 | 3,80 | 4,80 | 3,37 | 3,80 | 3,21 | 3,16 | 2,99 | 2,55 | 2,51 | |||
Lufteintri stemperatur TK 27 °C / FK 19 °C, 0% Glykolkonzentration, max. Luftvolumenstrom
QK = Kühlleistung gesamt
QS = Kühlleistung sensibel
LV = Luftvolumenstrom [m³/h]
SD = Schalldruckpegel [dB(A)]
VS = Ventilatorstufe
Kühlleistung WLT 58 EC - WLT 88 EC
| Mediumintri | |||||||||||||||||
| 5°C 7°C 9°C 11°C 13°C | |||||||||||||||||
| Kühlleistung | |||||||||||||||||
| Volumen- trrom | Druck-verlust | Qk (kW) | Qs (kW) | Qk (kW) | Qs (kW) | Qk (kW) | Qs (kW) | Qk (kW) | Qs (kW) | Qk (kW) | Qs (kW) | ||||||
| SDLV(83/h) | (kPa) | ||||||||||||||||
| WLT 58 EC | 1 | 150 | 18 | 0,250 | 11,7 | 0,65 | 0,91 | 0,53 | 0,75 | 0,54 | 0,61 | 0,49 | 0,41 | 0,50 | 0,42 | ||
| 2 | 705 | 33 | 0,676 | 19,0 | 4,81 | 3,25 | 3,94 | 2,65 | 3,24 | 2,71 | 2,63 | 2,45 | 2,61 | 2,08 | |||
| 3 | 895 | 41 | 0,804 | 25,6 | 5,71 | 3,87 | 4,68 | 3,16 | 3,85 | 3,23 | 3,12 | 2,93 | 2,56 | 2,49 | |||
| 4 | 1050 | 46 | 0,924 | 31,0 | 6,56 | 4,45 | 5,38 | 3,63 | 4,43 | 3,71 | 3,59 | 3,361 | 2,95 | 2,86 | |||
| 5 | 1120 | 47 | 1,047 | 38,4 | 7,44 | 5,11 | 6,10 | 4,17 | 5,02 | 4,26 | 4,07 | 3,86 | 3,34 | 3,28 | |||
| WLT 78 EC | 1 | 320 | 19 | 0,490 | 9,5 | 2,23 | 1,48 | 0,82 | 1,20 | 1,50 | 1,25 | 1,14 | 1,11 | 1,01 | 0,92 | ||
| 2 | 1090 | 40 | 0,832 | 14,3 | 5,68 | 4,05 | 4,85 | 3,26 | 3,83 | 3,39 | 3,16 | 3,02 | 2,59 | 2,51 | |||
| 3 | 1300 | 44 | 1,041 | 19,0 | 7,10 | 5,05 | 6,06 | 4,09 | 4,78 | 4,25 | 3,95 | 3,78 | 3,23 | 3,15 | |||
| 4 | 1490 | 47 | 1,179 | 23,7 | 8,05 | 5,73 | 6,87 | 4,64 | 5,42 | 4,82 | 4,48 | 4,29 | 3,67 | 3,57 | |||
| 5 | 1650 | 50 | 1,278 | 27,4 | 8,72 | 6,27 | 7,44 | 5,08 | 5,87 | 5,28 | 4,85 | 4,70 | 3,97 | 3,91 | |||
| WLT 88 EC | 1 | 320 | 20 | 0370 | 7,6 | 2,50 | 1,91 | 2,00 | 1,43 | 1,77 | 1,61 | 1,39 | 1,23 | 1,13 | 1,05 | ||
| 2 | 1300 | 44 | 1,023 | 13,9 | 8,69 | 6,13 | 6,96 | 4,58 | 6,15 | 5,16 | 4,82 | 4,57 | 3,93 | 3,81 | |||
| 3 | 1460 | 46 | 1,353 | 22,9 | 9,84 | 7,06 | 7,88 | 5,28 | 6,97 | 5,95 | 5,46 | 5,27 | 4,45 | 4,39 | |||
| 4 | 1640 | 49 | 1,491 | 26,9 | 10,84 | 7,78 | 8,68 | 5,82 | 7,67 | 6,56 | 6,01 | 5,81 | 4,90 | 4,84 | |||
| 5 | 1790 | 51 | 1,599 | 30,0 | 11,63 | 8,36 | 9,31 | 6,25 | 8,23 | 7,04 | 6,45 | 6,24 | 5,26 | 5,20 | |||
Lufteintri stemperatur TK 27 °C / FK 19 °C, 0% Glykolkonzentration, max. Luftvolumenstrom
QK = Kühlleistung gesamt
QS = Kühlleistung sensibel
LV = Luftvolumenstrom [m³/h]
SD = Schalldruckpegel [dB(A)]
VS = Ventilatorstufe
Heizleistung WLT 28 EC - WLT 48 EC
| Medium Nenn- | Mediumintri | |||||||||||
| 35°C | 40°C | 45°C | 50°C | 55°C | 60°C | 65°C | ||||||
| Heizleistung | ||||||||||||
| Volu-men trom | Druck-verlust | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | ||||
| SDLV(163/h) | (kPa) | |||||||||||
| WLT 28 EC | 1 | 150 | 18 | 0,230 | 7,9 | 0,57 | 0,76 | 0,95 | 1,22 | 1,40 | 1,50 | 1,66 |
| 2 | 360 | 33 | 0,323 | 13,0 | 1,24 | 1,67 | 2,08 | 2,67 | 3,06 | 3,27 | 3,64 | |
| 3 | 450 | 39 | 0,370 | 15,6 | 1,43 | 1,91 | 2,39 | 3,07 | 3,51 | 3,76 | 4,18 | |
| 443510 | 0,7397 | 1,61 | 2,16 | 2,70 | 3,46 | 3,96 | 4,24 | 4,72 | ||||
| 545,560 | 30,1 | 1,77 | 2,37 | 2,96 | 3,80 | 4,35 | 4,66 | 5,18 | ||||
| WLT 38 EC | 191501 | 8,2 | 0,20,61 | 0,80 | 0,99 | 1,22 | 1,36 | 1,53 | 1,54 | |||
| 2 | 405 | 34 | 0,397 | 13,7 | 1,59 | 2,07 | 2,58 | 3,17 | 3,53 | 3,99 | 4,00 | |
| 3 | 480 | 38 | 0,411 | 15,2 | 1,78 | 2,33 | 2,89 | 3,56 | 3,97 | 4,48 | 4,49 | |
| 4 | 590 | 42 | 0,472 | 19,0 | 2,11 | 2,75 | 3,42 | 4,21 | 4,69 | 5,30 | 5,31 | |
| 5 | 625 | 45 | 0,640 | 31,3 | 2,33 | 3,04 | 3,78 | 4,65 | 5,18 | 5,85 | 5,87 | |
| WLT 48 EC | 181501 | 0,250 | 11,7 | 0,60 | 0,80 | 0,99 | 1,23 | 1,38 | 1,56 | 1,74 | ||
| 2 | 570 | 32 | 0,611 | 19,5 | 2,20 | 2,93 | 3,65 | 4,51 | 5,05 | 5,72 | 6,36 | |
| 3 | 470 | 40 | 0,689 | 23,5 | 2,58 | 3,44 | 4,28 | 5,29 | 5,92 | 6,71 | 7,47 | |
| 4 | 910 | 46 | 0,763 | 27,3 | 2,86 | 3,81 | 4,4475 | 5,87 | 6,57 | 7,44 | 8,28 | |
| 5 | 0,850 | 47 | 31,0 | 3,13 | 4,17 | 5,19 | 6,42 | 7,19 | 8,14 | 9,06 | ||
Lufteintri stemperatur TK 27 °C / FK 19 °C, 0% Glykolkonzentration, max. Luftvolumenstrom
QK = Kühlleistung gesamt
QS = Kühlleistung sensibel
LV = Luftvolumenstrom [m³/h]
SD = Schalldruckpegel [dB(A)]
VS = Ventilatorstufe
Heizleistung WLT 58 EC - WLT 88 EC
| Mediumintri | ||||||||||||
| 35°C | 40°C | 45°C | 50°C | 55°C | 60°C | 65°C | ||||||
| Heizleistung | ||||||||||||
| Volumenstrom | Druck-verlust | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | QH (kW) | ||||||
| SDLV(183/h) | (kPa) | |||||||||||
| WLT 28EC | 1 | 150 | 18 | 0,250 | 11,7 | 0,64 | 0,85 | 1,06 | 1,25 | 1,45 | 1,64 | 1,83 |
| 2 | 705 | 35 | 0,804 | 19,0 | 2,52 | 3,35 | 4,19 | 4,95 | 5,75 | 6,50 | 7,23 | |
| 3 | 895 | 41 | 0,804 | 25,2 | 3,09 | 4,11 | 5,14 | 6,07 | 7,06 | 7,97 | 8,87 | |
| 4 | 1050 | 46 | 0,924 | 31,0 | 3,37 | 4,49 | 5,61 | 6,63 | 7,71 | 8,71 | 9,69 | |
| 5 | 1120 | 47 | 1,047 | 38,4 | 3,97 | 5,29 | 6,61 | 7,81 | 9,08 | 10,3 | 11,4 | |
| WLT 38EC | 3001 | 0,490 | 9,5 | 1,19 | 1,60 | 1,98 | 2,27 | 2,73 | 3,09 | 3,44 | ||
| 2 | 1090 | 40 | 0,832 | 14,3 | 3,11 | 4,19 | 5,19 | 5,94 | 7,15 | 8,08 | 9,00 | |
| 3 | 1600 | 44 | 1,041 | 19,0 | 3,90 | 5,24 | 6,49 | 7,43 | 8,94 | 10,1 | 11,3 | |
| 4 | 1490 | 47 | 1,179 | 23,7 | 4,44 | 5,98 | 7,40 | 8,47 | 10,2 | 11,5 | 12,8 | |
| 5 | 1650 | 50 | 0,278 | 27,4 | 4,95 | 6,66 | 8,25 | 9,44 | 11,4 | 12,8 | 14,3 | |
| WLT 48EC | 3201 | 20 | 0,370,6 | 1,34 | 1,77 | 2,17 | 2,36 | 2,97 | 3,34 | 3,68 | ||
| 2 | 1300 | 44 | 1,023 | 13,9 | 4,81 | 6,38 | 7,84 | 8,5 | 10,7 | 12,0 | 13,3 | |
| 3 | 1460 | 46 | 1,353 | 22,9 | 5,38 | 7,14 | 8,78 | 9,51 | 12,0 | 13,5 | 14,8 | |
| 4 | 1640 | 49 | 1,491 | 26,9 | 5,94 | 7,14 | 9,69 | 10,5 | 13,2 | 14,9 | 16,8 | |
| 5 | 1790 | 51 | 1,599 | 30,0 | 6,38 | 8,46 | 10,4 | 11,3 | 14,2 | 16,0 | 17,6 | |
Lufteintri stemperatur TK 27 °C / FK 19 °C, 0% Glykolkonzentration, max. Luftvolumenstrom
QK = Kühlleistung gesamt
QS = Kühlleistung sensibel
LV = Luftvolumenstrom [m³/h]
SD = Schalldruckpegel [dB(A)]
VS = Ventilatorstufe
AUFBAU UND FUNKTION
Gerätebeschreibung
Das Gerät (Kaltwasser-Abnehmer) nimmt im Kühlbetrieb die Wärme aus dem zu kühlenden Innenraum im Lamellenregister auf und gibt sie an das kalte Betriebsmedium Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und Glykol innerhalb eines geschlossenen Mediumkreises ab. Infolge des Wärmeaustausches erwärmt sich das Medium, die austretende Luft kühlt den Raum ab.
Im Heizbetrieb kann ein warmes Betriebsmedium den zu beheizenden Raum erwärmen. Das Medium kühlt sich infolge des Wärmemaustausches ab.
Zur Regelung der Kühl- oder Heizleistung ist im Gerät eine 2-oder 3-Wege-Ventilbaugruppe serienmäßig eingebaut.
Ist die verwendete Umwälzpumpe im Mediumkreis ungeregelt, so emp eht sich der Einsatz eines Gerätes mit 3-Wege-Ventil.
Im Fall einer Proportionaldruck geregelten Umwälzpumpe ist die Verwendung eines Gerätes mit 2-Wege-Ventil empfohlen.
Durch die neuen und sehr robusten, bürstenlosen EC-Ventilatoren (electronically commutated) können die Energieverbräuche, besonders im kleinen Drehzahlbereich, deutlich reduziert und die Ventilator-drehzahl stufenlos an den Bedarf angepasst werden. Somit ist auch eine stufenlose Abgabe der Kühl- oder Heizleistung möglich, um eine noch konstantere Temperatur im Raum erreichen zu können.
Die Bedienung des Gerätes kann über eine Vielzahl von Regelungsmöglichkeiten oder mit Hilfe eines externen Ansteuerungssignals erfolgen. Die Anwendungen können einfach mi els Jumper eingestellt werden.
Folgende Ansteuerungen sind möglich:
Einzelsteuerung mi els werksseitiger IR-Fernbedienung, alternativ Kabel-Fernbedienung (Zubehör) mit fünfstu gem Ventilatorbetrieb.
Netzwerksteuerung bis zu 32 Geräte aller Geräte innerhalb einer Gruppe mi els werksseitigem Bus mit fünfstu gem Ventilatorbetrieb.
Netzwerksteuerung bis zu 32 Geräte bestimmter Geräte innerhalb einer Gruppe mi els werksseitigem Bus mit fünfstu gem Ventilatorbetrieb.
Einzelsteuerung mit els kabelgebundene Raum-temperatur-Regelung (bauseitig oder Zubehör) mit dreistu gem Ventilatorbetrieb oder stufenlos über 0-10V Signal.
Modbus-Netzwerkansteuerung mit als externer Hardware oder GLT mit stufenlosem Ventilatorbetrieb.
Das Gerät verfügt über einen modernen EC-Ventilator-Motor, Kunststo gehäuse ähnlich RAL 9016, integriertem 2-oder 3-Wege-Ventil, Kondensatau angwanne sowie Regelplatine mit einer Vielzahl von Schaltkontakten.
Als Zubehör sind eine Kabel-Fernbedienung, verschiedene 230V oder 0-10V Regelungen sowie Kondensatpumpen erhältlich.
Lieferumfang
Im Lieferumfang der Geräte ist serienmäßig enthalten:
Infrarot-Fernbedienung [1]
. Wandhalterung für Fernbedienung [2]
2 Dübel und Schrauben für Wandhalterung [3]
2 Ba erien für Fernbedienung [4]
Jumper [5]

①

Das Gerät ist für ein 2-Leiter-System konzipiert. Das System besitzt 2 Mediumrohre (Leiter: Vor und Rücklauf) zum Kühlen mit kaltem Medium oder zum Heizen mit warmem Medium.
Das kombinierte Kühl-/Heizregister im Innengerät gibt im Kühlbetrieb die Wärme aus der Raumluft an das Betriebs-medium ab. Eine Umwälzpumpe transportiert das erwärmte Medium zu einem Kaltwasser-Erzeuger, der dem Medium die Wärme in einem Verdampfer entzieht und über einen Kältekreis in einem Verüssiger an die Außenluft wieder abgibt.
Das abgekühlte Betriebsmedium wird in dem Mediumkreislauf dem Gerät erneut zugeführt. Bei 2- Leiter-Systemen, die zum Kühlen oder Heizen verwendet werden, kann die Heizleistung durch einen Kaltwasser-Erzeuger mit Wärmepumpenfunktion oder durch einen Heizkessel erzeugt und dem Kreislauf zugeführt werden. Im Heizbetrieb kann das Innengerät die Wärme des Betriebsmediums an die Raumluft abgeben.
Um ein Ausblasen von kalter Luft im Heizbetrieb zu vermeiden, muss eine entsprechende Mindesttemperatur des Mediums im Heizbetrieb berücksichtigt werden.
![graph LR A["1"] --> B["2"] B --> C["3"] C --> D["4"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#bbf,stroke:#333 style C fill:#bfb,stroke:#333 style D fill:#ffb,stroke:#333](/content/2026/05/914877/images/8c8d4aaf75a0016c40b218b344772b78c463858407d89978d2e43ede47c9319d.jpg)
Abb.: 3: Schematische Abbildung ohne wesentliche
Hydraulik-Komponenten
A: Außenbereich
B: Innenbereich
1: Kaltwasser-Erzeuger
2: Kaltwasser-Abnehmer
3: Strangregulierventil
4: Kondensatleitung
BEDIENUNG
Das Gerät besitzt eine Vielzahl von Bedienungsmöglichkeiten: Mittels der werksseitigen Infrarot-Fernbedienung oder der als Zubehör erhältlichen Kabel-Fernbedienung können bis zu 32 Geräte innerhalb eines Bus-Systems oder einzeln bedient werden. Paralell dazu kann die Bedienung über eine externe Regelung mit einer dreistu gen Ventilatorgeschwindigkeit über eine als Zubehör erhältliche Raumtemperatur-Rege-lung oder eine bauseitige Regelung (z.B. GLT) bedient werden. Darüber hinaus ist hierbei eine externe, bei-nahe stufenlose Ansteuerung des Ventilatormotors mit einem externen 0...5V oder 0...10V Signal möglich.
STEUERUNGSBEISPIELE:
Einzelansteuerung mit dreistufigem Ventilatorbetrieb durch externe Regelung
![graph TD A["1: Regelung bauseitig"] --> B["Control Unit"] B --> C["Air/Condenser"] C --> D["Output"]](/content/2026/05/914877/images/95f6c01d3ca46decf4b02a02007d20610a6b87679bf0b7dc86fcefb8d5d7c5ee.jpg)
Gruppenansteuerung mit dreistu gem Ventilatorbetrieb durch externe Regelung
![graph TD A["①"] --> B["GLT"] B --> C["Switch ②"] C --> D["Control Unit"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style C fill:#cfc,stroke:#333 style D fill:#fcc,stroke:#333 note1["1: Regelung bauseitig\n2: Schaltrelais"]](/content/2026/05/914877/images/b503721e41cb896c589eccb23ac3a3861e7fbdfef5a64dc6d5644cdd920e4880.jpg)
Einzelbedienung mit fünfstu gem Ventilatorbetrieb über IR- oder alternative Kabel-Fernbedienung

Die entsprechenden Schaltpläne sind den separaten Bedienungsanleitungen der Fernbedienung/Regelungen zu entnehmen.

HINWEIS
Helfen Sie mit, die Energieverbräuche im Stand-By-Betrieb einzusparen! Wird das Gerät, die Anlage oder die Komponente nicht verwendet, empfehlen wir eine Unterbrechung der Spannungsversorgung. Der Sicherheit dienende Komponenten unterliegen nicht unserer Empfehlung!
Bedienung mit externem 0...5/10V Signal und stufenlosem Ventilatorbetrieb durch externe Regelung

: Bedienung mit externem 0...5/10V Signal und stufenlosem Ventilatorbetrieb durch externe Regelung
![graph TD A["Master Slave"] --> B["Device ①"] C["Slave"] --> D["Device ①"] E["Device ①"] --> F["Device ①"] G["Device ①"] --> H["Device ①"] I["Device ①"] --> J["Device ①"] K["Device ①"] --> L["Device ①"] M["Device ①"] --> N["Device ①"] O["Device ①"] --> P["Device ①"] Q["Device ①"] --> R["Device ①"] S[…](/content/2026/05/914877/images/934f8933078abf6b3ecaddc209de89b63dd5bc02f46def5abe25e05f6317fb42.jpg)
Ansteuerung im Netzwerk mit fünfstu gem Ventilatorbetrieb und Einzelansteuerung an bestimmte Slavegeräte
![graph TD A["Master Slave1"] --> B["①"] C["Master Slave2"] --> D["①"] E["Master Slave3"] --> F["①"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style C fill:#f9f,stroke:#333 style E fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style D fill:#ccf,stroke:#333 style F fill:#ccf,stroke:#333](/content/2026/05/914877/images/7066bec609124fc4822e0e4bbd99d3aa1214557d8abb4fee7149636e4b9628ac.jpg)
MANUELLE BEDIENUNG
Das Gerät kann manuell in Betrieb genommen werden. Durch Betätigen der Taste RESET am Empfangsteil der Abdeckung wird der Automatikmodus aktiviert.
Im manuellen Betrieb gelten die folgenden Einstellungen:
Kühlbetrieb: 24 °C, Ventilatorgeschwindigkeit: AUTO
Heizbetrieb: 26 °C, Ventilatorgeschwindigkeit: AUTO
Durch Betätigen einer Taste der Infrarot-Fernbedienung wird der manuelle Betrieb unterbrochen.
Anzeige
Die Anzeige LED's leuchten entsprechend der eingestellten Ventilatordrehzahl:
LED „H“ (rot) = hohe Ventilatordrehzahl
LED „M“ (gelb) = mi lere Ventilatordrehzahl
LED „L“ (grün) = niedrige Ventilatordrehzahl

1 = Taste „RESET“ / Manueller Betrieb

HINWEIS
Blinken die LED's, liegt eine Störung des Innengerätes vor.
(Siehe Kapitel „Störungsbeseitigung und Kundendienst“)
BEDIENUNG MIT SERIENMÄSSIGER INFRAROT-FERNBEDIENUNG
Das Gerät wird komfortabel mit der serienmäßigen Infrarot-Fernbedienung bedient. Die ordnungsgemäße Datenübermi lung wird vom Innengerät mit einem Signalton qui iert.
Sollte eine Programmierung über die Infrarot-Fernbedienung nicht möglich sein, kann das Innengerät auch manuell bedient werden.
Die Infrarot-Fernbedienung sendet die programmierten Einstellungen in einem Abstand von bis zu 6 m zum Empfangsteil des Gerätes.
Ein ungestörter Empfang der Daten ist nur möglich, wenn die Fernbedienung auf das Empfangsteil gerichtet und keine Gegenstände die Übertragung behindern.
Vorbereitend sind die im Lieferumfang befindlichen Ba erien (2 Stück, Typ AAA) in die Fernbedienung einzusetzen. Ziehen Sie dazu die Klappe des Ba eriefachs ab und setzen die Ba erien polungsrichtig ein (siehe Markierung).

HINWEIS
Ersetzen Sie entladene Ba erien sofort durch einen neuen Satz, da sonst die Gefahr des Auslaufens besteht.
Bei längeren Außerbetriebnahmen empfiehlt es sich, die Ba erien zu entfernen.

TASTEN DER FERNBEDIENUNG

1 Taste „ON/OFF“
Mit dieser Taste nehmen Sie das Gerät in Betrieb.
2 Taste „Pfeil auf/ab“
Mit dieser Taste wird die gewünschte Temperatur in einem Bereich von 16 °C bis 30 °C in Schrien von 1 °C eingestellt.
3 Taste „FAN“
Mit dieser Taste wird die gewünschte Ventilator-drehzahl eingestellt. 4 Einstellungen stehen hier zur Verfügung: Automatik, hohe, mi lere und kleine Ventilatorstufe.
4 Taste „MODE“
Mit dieser Taste wird der Betriebsmodus gewählt. Das Innengerät verfügt über 5 Modi:
- Automatikmodus
(COOL/HEAT):
Im Automatikmodus wird die Temperatur konstant auf dem eingestellten Sollwert gehalten.
- Kühlmodus (COOL):
Im Kühlmodus wird die wärmere Raumluft auf den eingestellten, kälteren Sollwert abgekühlt.
- Entfeuchtungsmodus (DRY):
In diesem Modus wird der Raum überwiegend entfeuchtet.
- Heizmodus (HEAT):
Im Heizmodus wird die kältere Raumluft auf den eingestellten, wärmeren Sollwert erwärmt.
- Umluftmodus (FAN)
Im Umluftmodus wird nur die Luft umgewälzt. Der Raum wird nicht temperiert.
5 Taste „SWING“
Diese Taste aktiviert die oszillierenden Lamellen zur besseren Luftverteilung im Raum, und ermöglicht zusätzlich die Arretierung der Lamellen.
6 Taste „Follow me“
(Taste ohne Funktion)
7 Taste „TURBO“
Mit dieser Taste wird der Turbo-Modus aktiviert'. Im Turbo-Modus läuft das Gerät mit einer besonders hohen Ventilatordrehzahl, um den Sollwert schnellstmöglich zu erreichen.
8 Taste „TIME-ON“
Mit dieser Taste wird das automatische Einschalten des Innengerätes programmiert.
9 Taste „SILENT“
Mit dieser Taste kann eine besonders niedrige Ventilatordrehzahl eingestellt werden.
10 Taste „TIME-OFF“
Mit dieser Taste wird das automatische Ausschalten des Innengerätes programmiert.
TASTENFUNKTIONEN
Die Übermi Lung der Einstellungen wird durch ein Symbol im Display angezeigt.
Taste ON/OFF
Aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Innengerät mit der „ON/OFF“ Taste.
Im Display erscheinen die vor der Abschaltung des Gerätes programmierten Werte und Einstellungen.

Die Tasten „Pfeil auf / Pfeil ab“ ermöglichen die Einstellung der gewünschten Solltemperatur in 1°C Schrien. Im Umluftmodus FAN ist diese Einstellung nicht möglich.

![graph TD A["User"] --> B["TURBO"] B --> C["M"] B --> D["Solar Panel 1"] B --> E["Solar Panel 2"] B --> F["Solar Panel 3"] B --> G["Solar Panel 4"] B --> H["Solar Panel 5"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style C fill:#cfc,stroke:#333 style D fill:#fcc,stroke:#333 style E…](/content/2026/05/914877/images/07ba39495fa5b1623da4c1b448a3939b0b5c144aac001e5feed1b4a6b78d3812.jpg)
MODE-Taste
Betätigen Sie die Taste „Mode“, wenn Sie in einen anderen Modus wechseln wollen. Zur Verfügung stehen 5 Modi:
- COOL/HEAT Automatikmodus, automatische Wahl von Kühl- oder Heizbetrieb
- COOL Kühlmodus, vorwiegender Sommerbetrieb
- DRY Entfeuchtungsmodus, Sommer- oder Winterbetrieb
- HEAT Heizmodus, vorwiegender Winterbetrieb
- FAN Umluftmodus, keine Abgabe von Kühl- oder Heizleistung

Drücken Sie auf der Fernbedienung die Tasten Timer On und O gleichzeitig und die Uhrzeit-Anzeige fängt an zu blinken.
Mit der Pfeiltaste ▲ werden die Stunden eingestellt.
Mit der Pfeiltaste ▼ die Minuten. Zum Speichern die
Timer On und Off Taste nochmals gleichzeitig drücken.
Die Uhrzeit blinkt nicht mehr und ist gespeichert.
TASTENFUNKTIONEN
Betriebsart AUTOMATIK
Betätigen Sie ein- bzw. mehrmals die Taste „Mode“, um in den Automatikmodus zu wechseln. In diesem Modus wählt die Regelung, abhängig von der Temperatur, selbstständig den COOL oder HEAT Modus und hält den eingestellten Temperaturwert konstant, vorausgesetzt es steht genügend Kühl- bzw. Heizmedium mit ausreichender Temperatur zur Verfügung. Die FAN Einstellung sollte auf AUTO eingestellt werden

Betätigen Sie ein- bzw. mehrmals die Taste „Mode“ um in den Kühlmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus, um die Raumluft auf die gewünschte Solltemperatur abzukühlen.
Stellen Sie die gewünschte Raumtemperatur durch Betätigen der Tasten ▲ / ▼ in 1°C Schri en ein. Liegt die Raumtemperatur 1°C oberhalb der gewünschten Temperatur und steht ausreichend Kühlmedium zur Verfügung, beginnt das Innengerät damit die Raumluft abzukühlen. Wird die eingestellte Raumtemperatur um ca. 0,5 °C unterschrien, schaltet die Regelung die Kühlung ab.

Es ist empfehlenswert, die Solltemperatur maximal 6°C unterhalb der Außentemperatur einzustellen, die automatische Ventilatorgeschwindigkeit und die Funktion Swing zu verwenden.
Betriebsart ENTFEUCHTEN
Betätigen Sie ein- bzw. mehrmals die Taste „Mode“ um in den Ent- feuchtungsmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus um den Raum ungeregelt zu entfeuchten. Nach Betätigung der Taste DRY kann die gewünschte Temperatur und die Lamellenstellung gewählt werden. Eine Einstellung der Ventilatordrehzahl ist nicht möglich. In bestimmten Inter- vallen wird der Ventilator abgeschaltet, um die Temperatur am Kühlregister zu senken. Auf Grund der geringen Temperatur wird der Taupunkt der Luft an den Lamellen unterschri en. Die überschüssige Feuchtigkeit der Luft kondensiert am Kühlregister, der Raum wird entfeuchtet.

Betätigen Sie ein- bzw. mehrmals die Taste „Mode“, um in den Heizmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus um die Raumluft auf die gewünschte Solltemperatur zu erwärmen. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Vorhandensein im Heizleitersystem.
Stellen Sie die gewünschte Raumtemperatur durch Betätigen der Tasten ▲ / ▼ in 1°C Schri en ein. Liegt die Raumtemperatur unterhalb der gewünschten Temperatur, ö net das bauseitige Ventil. Steht ausreichend Heizmedium zur Verfügung, beginnt das Innengerät damit die Raumluft zu erwärmen. Wird die eingestellte Raumtemperatur um ca. 1°C überschritten, schaltet die Regelung das Ventil ab.

HINWEIS
HEIZBETRIEB:
Der Ventilator startet erst bei Erreichen einer Lamellentemperatur von 38 °C.

TIPP
HEIZBETRIEB:
Es ist empfehlenswert, die Solltemperatur auf bis zu maximal 28 °C einzustellen, die maximale Ventilatorgeschwindigkeit und die unterste Lameleneinstellung zu verwenden.
Betriebsart UMLUFT
Betätigen Sie ein- bzw. mehrmals die Taste „Mode“ um in den Umluftmodus zu wechseln. In diesem Modus wird das Gerät als Umluftgerät genutzt. Es wird keine Kühl- oder Heizleistung an den Raum abgegeben.

Die Taste „Swing“ ermöglicht eine kontinuierliche und automatische vertikale Lamellenverstellung. Im eingeschalteten Zustand wird die gekühlte Luft besser im Raum verteilt. Wird die Taste SWING während der Swingbewegung gedrückt, arretieren die Lamellen in der momentanen Position. Eine nochmalige Betätigung der Taste setzt die Swingfunktion wieder in Gang.

Nach Betätigung der Taste „Fan“ wird in der Anzeige die Ventilator- geschwindigkeit „AUTO“ sichtbar. Jede weitere Betätigung der Taste führt zu einer hohen (H), mi leren (M) und niedrigen (L) Einstellung der Geschwindigkeit.
In der Einstellung AUTO wählt die Regelung selbst-stätig die Ventilatordrehzahl. Je weiter die Soll- von der Ist-Temperatur entfernt ist, umso höher wird die Geschwindigkeit gesetzt. In allen anderen Stufen ist eine feste Drehzahl eingestellt.

Durch Betätigung der Taste „SILENT“ wird die Ventilatordrehzahl besonders niedrig eingestellt und das Ventilatorsymbol beginnt zu blinken. Diese Stufe wird verwendet, um z.B. die Schallemission nochmals zu reduzieren.
Nach Betätigen der Taste „FAN“ wird der SILENT-Betrieb verlassen.


Durch Betätigung der Taste „TURBO“ wird die Ventilatordrehzahl beson- ders hoch eingestellt und das Ventilatorsymbol der Stufe H beginnt zu blinken. Diese Stufe wird verwendet, um z.B. den Raum schneller abzu- kühlen oder zu erwärmen.
Nach Betätigen der Taste „FAN“ wird der TURBO-Betrieb verlassen.

![graph TD A["↑"] --> B["Power Circle"] C["▼"] --> D["Down Arrow"] E["M"] --> F["TURBO"] G["Sun"] --> H["Light Bulb"] I["Person"] --> J["Light Bulb"] K["Light Bulb"] --> L["TURBO"] M["Light Bulb"] --> N["Light Bulb"] O["Light Bulb"] --> P["TURBO"] Q["Light Bulb"] --> R["TURBO"] S["Light Bulb"] --> T["…](/content/2026/05/914877/images/93a3bfd729f5b9b5b91431a62999ab7be23ad160628b1c1be6f7c78e6463c332.jpg)
TIME-Funktionen
Die „TIME-ON/OFF“ Tasten werden zur Programmierung einer Ein- bzw. Ausschaltzeit verwendet.
Durch Drücken der Tasten „TIME-ON“ bzw. „TIME-OFF“, wird der Timer aktiviert und die Uhrzeitanzeige erlischt. Das Timersymbol zur Ein- bzw. Ausschaltzeit blinkt. Durch Drücken der Tasten „TIME-ON“ bzw. „TIME-OFF“ wird die gewünschte Ein- oder Ausschaltzeit in Schrien von 10 Minuten eingestellt.
Nach erfolgter Programmierung werden die Einstellungen an das Innen- gerät übermielt. Bei der Einschaltverzögerung durch Betätigung der Taste „TIME-ON“, bei der Ausschaltverzögerung durch Betätigung der Taste „TIME-OFF“. Das Timersymbol blinkt nicht mehr und das Innenge-rät quiiert die Programmierung durch einen Signalton.
Wird die programmierte Zeit erreicht, schaltet sich das Gerät automatisch ein bzw. aus. Wird das Innengerät automatisch eingeschaltet, sind der Modus, die
Temperatur und die Ventilatorgeschwindigkeit der letzten Einstellung aktiviert.
Die vorzeitige Löschung der Ein- und Ausschaltzeit erfolgt durch Betätigung der entsprechenden TIME Taste oder durch die Taste „ON/OFF“.
![graph TD A["Power"] --> B["M"] A --> C["TURBO"] A --> D["Signal"] B --> E["User"] C --> F["Node 1"] D --> G["Node 2"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style C fill:#cfc,stroke:#333 style D fill:#fcc,stroke:#333](/content/2026/05/914877/images/99296433d80d095daf1a36c897dd8574821c13d238a1e034b8ec858db63389a8.jpg)

HINWEIS
Um den TIME ON zu programmieren, muss sich das Gerät und die IR-FB im Standby befinden.

Um den TIME OFF zu programmieren, muss sich das Gerät und die IR-FB im Betrieb befinden.

Das Gedrückthalten der Tastenkombination „Follow-ME“ und „TURBO(NETWORK)“ ermöglicht die Über-mi lung der programmierten Einstellungen des Master-Gerätes (Führungsgerätes) an alle im Netzwerk befindlichen Slave-Geräte (Folgegeräte). Alle Geräte bestätigen den korrekten Empfang der Einstellungen durch einen Signalton, die Infrarot-Fernbedienungen übernehmen die geänderten Einstellungen nicht. Eine individuelle Bedienung jedes einzelnen Gerätes ist dennoch nachträglich möglich.

MASTER/SLAVE-Verhalten
Bei der Installation mehrerer Geräte z.B. innerhalb eines Raumes kann ein übergeordnetes Gerät (Führungsgerät) die Einstellungen der Fernbedienung aller untergeordneter Geräte (Folgegerät) übernehmen. Zur Datenübermi lung wird das Führungsgerät (Master) mit den Folgegeräten (Slave) mi els einer bauseitigen Busanschlussleitung verbunden. Die Bedienung des Master-Gerätes kann mi els einer serienmäßigen Infrarot-Fernbedienung oder mi els einer fest installierten Kabel-Fernbedienung (Zubehör) erfolgen. Die gesendeten Daten werden dann über die interne Busleitung an alle anderen Slave-Geräte übermi elt. Die Anzahl der Slave-Geräte ist auf 31 begrenzt.
Es stehen zwei unterschiedliche Netzwerk-Varianten zur Verfügung:
1. Bedienung einer Gruppe:
Eine Kabel- oder IR-Fernbedienung des Master-Gerätes kann das Master- und alle Slave-Geräte bedienen. Eine Kabel- oder IR-Fernbedienung des Slave-Gerätes kann nur das Slave-Gerät bedienen. Hierbei ist das Master-Gerät durch den gesteckten Jumper auf der Platine zu adressieren.
2. Bedienung einer Gruppe oder bestimmter Geräte einer Gruppe:
Eine Kabel-FB des Master-Gerätes kann das Master- und alle bzw. einzelne Slave-Geräte bedienen. Eine Kabel-FB des Slave-Gerätes kann nur das Slave-Geräte bedienen. Hierbei ist der Master-Gerätes und alle Slave-Geräte durch die Dip-Schaltereinstellung der Kabel-FB zu adressieren.
![graph TD A["Master Slave"] --> B["Device 00"] A --> C["Device 010231"] A --> D["Device ----"] A --> E["Device"]](/content/2026/05/914877/images/bf909615e0a0ca0d3f77f93cde7f2bda4d65f89c2124e76a3ea7872c44a61dae.jpg)
Taste „NETWORK“ - Master / Slave Verhalten
ADRESSZUWEISUNG
Tragen Sie bei e die Konfiguration der installierten Netzwerke in die Tabelle ein. Kennzeichnen Sie die Master- oder Slave-Geräte in der entsprechenden Zelle.
| Adresse | Raum-bezeichnung | Infrarot-Fernbedienung MASTER | Infrarot-Fernbedienung SLAVE | Kabel-Fernbedienung MASTER | Kabel-Fernbedienung SLAVE |
| 00 | |||||
| 01 | |||||
| 02 | |||||
| 03 | |||||
| 04 | |||||
| 05 | |||||
| 06 | |||||
| 07 | |||||
| 08 | |||||
| 09 | |||||
| 10 | |||||
| 11 | |||||
| 12 | |||||
| 13 | |||||
| 14 | |||||
| 15 | |||||
| 16 | |||||
| 17 | |||||
| 18 | |||||
| 19 | |||||
| 20 | |||||
| 21 | |||||
| 22 | |||||
| 22 | |||||
| 23 | |||||
| 24 | |||||
| 25 | |||||
| 26 | |||||
| 27 | |||||
| 28 | |||||
| 29 | |||||
| 30 | |||||
| 31 |
MONTAGEANWEISUNG FÜR DAS FACHPERSONAL
Wichtige Hinweise vor der Installation
Zur Installation der Gesamtanlage sind die Betriebsanleitungen des Innengerätes und des Außenteiles zu beachten.
Die Innengeräte und Kaltwasser-Erzeuger arbeiten eigenständig. Eine Verbindungsleitung untereinander ist nicht erforderlich.
Bringen Sie das Gerät in der Originalverpackung so nah wie möglich an den Montageort. Sie vermeiden so Transportschäden.
Kontrollieren Sie den Verpackungsinhalt auf Vollständigkeit und das Gerät auf sichtbare Transportschäden.
Melden Sie eventuelle Mängel umgehend Ihrem Vertragspartner und der Spedition.
Wählen Sie einen Montageort, der einen freien Lufteintri und -austri gewährleistet (Siehe Abschni „Mindestfreiräume“).
Installieren Sie das Gerät nicht in unmi elbarer Nähe von Geräten mit intensiver Wärmestrahlung. Die Montage in der Nähe von Wärmestrahlungen reduziert die Geräteleistung.
Heben Sie das Gerät an den Ecken und nicht an den Medium- oder Kondensatanschlüssen an.
Die Mediumanschlussleitungen, Ventile und die Verbindungen sind dampfdi usionsdicht zu isolieren. Gegebenfalls ist auch die Kondensatleitung zu isolieren. In kombinierten Anlagen mit Kühl- und Heizbetrieb sind die Anforderungen der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) zu beachten.
Schotten Sie offene Kältemittelleitungen gegen den Eintri von Feuchtigkeit durch geeignete Kappen, bzw. Klebebänder ab und knicken oder drücken Sie nie die Kältemielleitungen ein.
Vermeiden Sie unnötige Biegungen. Sie minimieren so den Druckverlust in den Leitungen. Führen Sie alle elektrischen Anschlüsse nach den gültigen DIN- und VDE Bestimmungen durch.
Befestigen Sie elektrische Leitungen stets ordnungsgemäß in den Elektroklemmen. Es könnte sonst zu Bränden kommen.
Für Wartungsarbeiten am Schaltkasten bzw. an der Ventilbaugruppe sind in der Zwischendecke Revisionsö nungen vorzusehen.
Montagematerial
Das Gerät wird mi els 4 bauseitig zu stellenden Schrauben für die Wandhalterung befestigt.
Wahl des Installationsortes
Das Innengerät ist für eine waagerechte Wandmontage oberhalb von Türen konzipiert. Es ist aber auch im oberen Wandbereich (mind. 1,75 m Oberkante Fußboden) einsetzbar.
Mindestfreiräume
Die Mindestfreiräume sind zum einen für Wartungs- und Reparaturarbeiten und zum anderen für die optimale Luftverteilung vorzusehen.
1: Lufteintri
2: Luftaustri

Anschlussvarianten
Die folgenden Anschlussvarianten für die Medium-, Kondensat- und Steuerleitungen können genutzt werden.
A: Abgang auf der Wand rechts
B: Abgang durch die Wand rechts
C: Abgang durch die Wand links
D: Abgang auf der Wand links

BIEGEN DER MEDIUMLEITUNGEN
Mediumleitungen dürfen nur wie im Folgenden dargestellt gebogen werden.

Rohrleitungslängen

Geräbezeichnung WLT 28 EC WLT 38 EC WLT 48 EC WLT 78 EC WLT 88 ECWLT 58 EC
| Maße ca. mm | (A) Vorlauf | 580 580 700 | 760 760700 | ||||
| (B) Rücklauf | 645 645 745 | 845 845745 | |||||
| (C) Kondensat | 610 | 610 | 670 | 670 | 610 | 610 |
MONTAGEPLATTEN
Die folgenden Abbildungen zeigen die Montageplatten im eingebauten Zustand sowie den Verlauf der am Gerät installierten Mediumleitungen (blau schaiert). Der an der Montagepla e markierte Mi elpunkt ist auch Mi elpunkt des Gerätes. Die Bohrung für die Mediumleitungen kann wahlweise links oder rechts erfolgen und sollte über einen Mindestdurchmesser von 65 mm verfügen.
WLT 28-38 EC

WLT 48-58 EC

WLT 78-88 EC

INSTALLATION
Geräteinstallation

HINWEIS
Die Installation und Inbetriebnahme darf nur durch ausgebildetes Fachpersonal vorgenommen werden.
Das Gerät wird über die Wandhalterung, unter Beachtung der erforderlichen Mindestfreiräume, befestigt.
- Markieren Sie gemäß den Abmessungen der Wand halterung die Befestigungspunkte an statisch zu- lässigen Bauwerksteilen.
- Entfernen Sie ggf. die Ausbrechöffnung des Gehäuses.
- Schließen Sie, wie im weiteren beschrieben, die Medium-, Elektro- und Kondensatleitung an das Innengerät an.
- Hängen Sie das Innengerät leicht nach hinten gekippt in die Wandhalterung ein und drücken dann mit der Unterseite das Gerät gegen die Halterung.
- Überprüfen Sie nochmals die waagerechte Ausrichtung des Gerätes.

Waagerechte Ausrichtung
Anschluss der Mediumleitungen
Die Mediumleitungen des Gerätes sind ohne jeglichen Übergang ausgeführt. Der entsprechende Übergang (Press-Verbindung, Lötmu e etc.) kann individuell gewählt werden.
Für Servicezwecke sind die Anschlüsse mit Absperrventilen auszurüsten und der Volumenstrom mi els Strangregulierventilen einzustellen.
Zusätzliche automatische Entlüftungsventile sind im Vor- und Rücklauf, an der höchsten Stelle der Installation, vorzusehen.
Die Mediumleitungen dürfen keine statischen Belastungen auf das Gerät ausüben.
Der Anschluss der Leitungen darf keine thermische oder mechanische Beanspruchung auf das Gerät erzeugen. Ggf. Leitung kühlen bzw. mit dem zweiten Werkzeug gegenhalten.
ERFORDERLICHE ANLAGENKOMPONENTEN
Ventilbaugruppe (Serienaussta ung)
Bei 2-Leiter-Systemen wird kaltes oder warmes Medium durch das Register in das Gerät geführt und es kann kalte bzw. warme Luft abgegeben werden. Die Regelung erfolgt durch die 3-Wege-Ventilbaugruppe. Sie besteht aus dem elektrisch betätigtem Ventilkopf und dem Ventilkörper. Wird der Kopf elektrisch aktiviert, betätigt er den Körper, der das Medium in das Register leitet. Ist die Temperatur erreicht, wir der Kopf abgeschaltet und das Medium wird am Register vorbei in den Bypass geführt.
Der Bypass dient zur Sicherstellung des Mindestvolumenstromes für den Kaltwasser-Erzeuger. Bei Geräten mit 2-Wege-Ventil ist kein Bypass vorhanden. Diese Ausführung ist bei Verwendung einer proportionaldruck-geregelten Umwälzpumpe zu empfehlen.

HINWEIS
Die Zeitdauer zwischen vollständiger Ö nung bzw. Schließung kann ca. drei Minuten betragen.
Strangregulierventile
Durch bauseitig zu stellende Strangregulierventile werden die in der Rohrnetzauslegung errechneten Einzel-Druckverluste jedes einzelnen Gerätes an die Gesamtanlage angepasst. Infolge des Druckverlustes passen sich die Nennvolumenströme des Mediums an die erforderlichen Werte an.
Frostschutz (Zubehör)
Als Medium einer Kaltwasser-Anlage wird in der Regel ein Wasser-Glykol-Gemisch verwendet. Je nach Einsatz des verwendeten Glykoltyps und -menge verändert sich die Viskosität, der Druckverlust erhöht sich und die abgegebene Kühl-/bzw. Heizleistung des Gerätes wird reduziert.
Alle Anlagen-Komponenten müssen für die Verwendung mit Glykol freigegeben sein.

HINWEIS
Bei der Verwendung und Entsorgung sind die Produkt- und Sicherheitsdatenblätter des verwendeten Glykoltyps zu beachten.
Membranausdehnungsgefäß (MAG)
Um Druckschwankungen im Stillstand infolge von Temperaturveränderungen zu vermeiden sind MAG's mit Sticksto füllung (feuchtigkeitsneutral) in die Anlage einzubinden.
Sicherheitsventil
Sicherheitsventile begrenzen einen zu großen Betriebsdruck infolge zu starker Erwärmung oder bei einer Überfüllung des Betriebsmediums. Der Austri des Ventils erfordert einen freien Einlauf in eine Ab- lau eitung. Bei der Verwendung von Glykol sind die örtlichen Entsorgungsvorschriften zu beachten.

1. Manuelles Entlüftungsventil
Automatische Entlüftungsventile
Das Gerät besitzt einen bzw. zwei manuelle Entlüftungsventile am Sammelrohr des Registers. Nach Füllen der Anlage kann hier separat das Gerät entlüftet werden. Zudem sind automatische Entlüftungsventile in der Sammelleitung an der nächst höheren Stelle zu montieren.

HINWEIS
Bei der Verwendung von glykolhaltigen Medien sind glykolbeständige Entlüftungsventile erforderlich.
6.2 Kondensatanschluss
Auf Grund der Taupunktunterschreitung am Register kommt es während des Kühlbetriebes zur Kondensatbildung. Unterhalb des Registers be- ndet sich eine Au- angwanne, die mit einem Ablauf verbunden werden muss.
Die bauseitige Kondensatleitung ist mit einem Gefälle von min. 2 % zu verlegen. Gegebenenfalls sehen Sie eine dampfdi usionsdichte Isolation vor.
Führen Sie die Kondensatleitung des Gerätes frei in die Ablau eitung. Falls das Kondensat in eine Abwasserleitung geführt wird, sehen Sie einen Siphon als Geruchsverschluss vor.
Bei einem Betrieb unter 0°C Außentemperatur ist auf eine frostsichere Verlegung der Kondensatleitung zu achten. Ggf. ist eine Rohrbegleitheizung vorzusehen.
Nach erfolgter Verlegung muss der freie Ablauf des Kondensats überprüft und eine permanente Dichtheit sichergestellt werden.
Der Kondensatschlauch ist serienmäßig für den Anschluss auf der linken Seite (Ansicht von vorne) vorgesehen, kann jedoch im Bedarfsfall auch durch Umstecken des Schlauches geändert werden.
6.3 Dichtigkeitskontrolle
Nach erfolgtem Anschluss wird die Dichtigkeitsprüfung durchgeführt.
- Spülen Sie die Anlage zweimal mit Leitungswasser.
- Reinigen Sie den Siebeinsatz des Schmutzfängers.
- Füllen Sie die Anlage erneut mit Wasser und entlüften Sie das Gerät an den manuellen Entlüftungsventilen.
- Passen Sie den Prüfdruck auf min. 200 kPa (2,0 bar) an.
- Kontrollieren Sie die hergestellten Verbindungen nach einem Zeitraum von min. 24 Std. auf Wasser austri e. Sind Austri e sichtbar, ist die Verbindung nicht korrekt ausgeführt. Ziehen Sie dann die Verschraubung fester an oder erstellen Sie eine neue Verbindung.
- Nach erfolgreicher Dichtigkeitsprüfung entfernen Sie bei Wasser-Glykol-Gemischen den Überdruck aus den Mediumleitungen oder passen Sie den Stillstandsdruck an den erforderlichen Anlagen druck an.


- Manuelles Entlüftungsventil

HINWEIS
Während des manuellen Entlüftens sind austretende Glykol-Gemische separat zu entsorgen. Nicht in die Kondensatwanne einführen!
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Allgemeine Anschluss und Sicherheitshinweise

GEFAHR
Sämtliche elektrische Installationen sind ausschließlich von Fachunternehmen auszuführen.
Die Montage der Elektroanschlüsse hat spannungsfrei zu erfolgen.
Wir empfehlen, bauseitig einen Haupt-/Reparatur schalter in der Nähe des Gerätes zu installieren.
Die Spannungsversorgung erfolgt am Innengerät, eine Steuerleitung zum Kaltwasser-Erzeuger ist nicht erforderlich.
Wird bei dem Gerät eine als Zubehör erhältliche Kondensatpumpe eingesetzt, schaltet ggf. der Abschaltkontakt der Pumpe die Spannungsversorgung oder das Ventil aus.
Der Anschlussplan des Alarmkontaktes ist der als Zubehör erhältlichen Kondensatpumpe der separaten Bedienungsanleitung zu entnehmen.
Sofern das Gerät mi els Infrarot-Fernbedienung bedient werden soll, ist einzig der Anschluss der Gerätezuleitung erforderlich.
Zum Anschluss gehen Sie bi e folgendermaßen vor:
- Die Klemmleiste zum Anschluss der Zuleitung befindet sich unter der Kunststo abdeckung an der rechten, unteren Geräteseite. Diese kann mi els Lösen der Schraube der Geräteunterseite gelöst werden.

Abdeckung Gerätezuleitung

Demontage Gerätegehäuse
1: Befestigungsschrauben
- Sofern einer der Schaltkontakte des Gerätes genutzt werden soll, ist das Gerätegehäuse zu entfernen. Hierzu sind die Schrauben unterhalb der Luftaus tri slamelle zu lösen.
Anschließend lässt sich das Gehäuse entfernen, indem es an der Unterseite zuerst nach vorn gezogen wird. - Wenn alle entsprechenden Kontakte angeschlossen sind, ist die Geräteabdeckung wieder in umgekehrter Reihenfolge zu montieren. Hierbei ist zu beachten, dass die Abdeckung an der Geräteoberseite in die entsprechende Führung einrastet.
!
ACHTUNG
Sämtliche elektrische Steck- und Klemmverbindungen sind auf ihren festen Sitz und dauerhaften Kontakt zu kontrollieren und ggf. nachzuziehen.

Abb. 34: Elektrisches Schaltschema
A: Geräteplatine
Dieser Jumper ist bei Erstellung einer Gruppensteuerung am letzten Gerät in der Steuerke e auf der Platine zu setzen
3: Jumper CN9
geö net --> 0-5 V DC Ansteuerung geschlossen --> 0-0 V DC Ansteuerung
4: Sensor Register
5: Sensor Raumtemperatur
6: Swingmotor
7: Anzeigedisplay
8: Kabel-Fernbedienung
ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN
3-stu ge Ventilator-Ansteuerung
Bei einer 3-stu gen Ansteuerung des Ventilators können 3 Lüfterstufen (Low = Niedrig, Medium = Mi el, High = Hoch) plus der Automatikbetrieb angesteuert werden. Hierzu ist auf die jeweils geforderte Lüfterstufe 230V aufzulegen.

Geräte-Ansteuerung über 0-10V Signal
Der im Gerät verbaute EC-Ventilator ermöglicht eine stufenlose Drehzahleinstellung mittels 0-10V DC Signal (optional 0-5V bei Entfernen des Jumpers CN9). Fällt die Spannung unter 2V DC ab, schaltet das Gerät automatisch in den Stand-by-Betrieb. Bei Anschluss des 0-10V Signales ist die Polarität zwingend zu beachten. Auch kann das 0-10V Signal mehrerer Geräte parallel angeschlossen werden, um eine Gruppensteuerung zu realisieren.

Freigabe/Sperrung über externen Start- Stopp-Kontakt
Mittels des potentialfreien Start-Stopp-Kontakt kann das Gerät von externer Stelle freigegeben bzw. gesperrt werden. Wird dieser Kontakt geschlossen, ist das Gerät gesperrt und wird in den Stand-by-Betrieb versetzt. Die Anzeige einer externen Sperre erfolgt über einen entsprechenden Blinkcode der LEDs (siehe Kapitel Störanzeige durch Blinkcodes). Eine Invertierung dieser Logik ist nicht möglich.

Externe Umschaltung Kühlen/Heizen
Soll die Betriebsart Kühlen oder Heizen über eine externe Regelung vorgegeben werden, so kann dies mi els Zuschaltung des jeweiligen 230V Kontaktes erfolgen.
Solange an diesen Kontakten Spannung anliegt, ist eine Umschaltung der Betriebsart über eine weitere Regelung (zum Beispiel Infrarot-Fernbedienung) nicht möglich.

Alarm-Kontakt Sammelstörmeldung
Das Gerät verfügt über einen Sammelstörmelde-kontakt, der zur Signalisierung einer Fehlfunktion an externer Stelle genutzt werden kann. Liegt eine Gerätestörung an, schließt der potentialfreie Kontakt. Eine Beschaltung dieses Kontaktes mit 230 V ist möglich.

Gruppensteuerung/MODBUS-Ansteuerung
Sollen mehrere Geräte beispielsweise über eine einzelne
Kabel-Fernbedienung angesteuert werden, so sind die WLT-EC-Geräte miteinander zu verbinden. Hierfür sind die Kontakte A und B der einzelnen Geräte miteinander zu verbinden.
Ebenso kann über diese Kontakte eine Ansteuerung via Modbus-Schni stelle erfolgen. Das entsprechende Daten-protokoll ist als separate Unterlage erhältlich.

KONFIGURIERUNG
Die Geräte können durch eine eintsprechende Einstellung der DIP-Schalterblöcke SW1 bis SW3, auch nachträglich an die Erfordernisse angepasst werden.
Der DIP-Schalterblock SW1 kon guriert die Netzwerkadressierung innerhalb eines Busses.
Der DIP-Schalterblock SW2 kon guriert die geräte-spezi- sche Kennwerte und muss gemäß der neben stehenden Tabelle eingestellt sein.
Der DIP-Schalterblock SW3 kon guriert die Funktion des Gerätes.
Die Kon gurierung erfolgt mi els Einstellung der weißen Schiebeschalter.
Netzwerkkon gurierung (SW1)
Die Adressierung von Führungs- (Master) und Folgegeräte (Slave) wird durch den Schalterblock SW1 realisiert.
SWI
Die Geräte können für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten und -anforderungen eingesetzt werden. Mi-els des Schalterblocks SW2 sind die unten in der Tabelle dargestellten Einstellungen möglich. Eine Umstellung dieses Schalterblocks ist in der Regel nicht notwendig (Ausnahme S2).
SW2
| Funktionslogik | S1 S2 S3 S4 | ||
| Verwendung eines Regelventils | ON | ||
| Verwendung ohne Regelventils | OFF | ||
| Heizbetrieb Ventilatorbetrieb > 36 °C | ON | ||
| Heizbetrieb Ventilatorbetrieb > 28 °C | OFF | ||
| Ventilatorbetrieb Close-Loop | ON | ||
| Ventilatorbetrieb Open-Loop | OFF | ||
| Nachheizbetrieb Ventilator nicht aktiv | |||
| Nachheizbetrieb Ventilator aktiv |
Gerätekon gurierung (SW3)
Durch Einstellung dieses DIP-Schalters erhält die integrierte Regelung bestimmte Kenngrößen, die zum sicheren Regelverhalten und optimalen Gerätebetrieb nötig sind. Hierbei darf nur die für das entsprechende Gerät angegebene Kon guration gewählt werden, da nur so ein optimal angepasstes Regelverhalten gewährleistet werden kann.
SW3
| Gerätetyp | S1 S2 S3 S4 | S5 |
| WLT 28 EC | ON OFF OFF OFF | OFF |
| WLT 38 EC | OFF ON OFF OFF | OFF |
| WLT 48 EC | ON ON OFF OFF | OFF |
| WLT 58 EC | OFF OFF ON OFF | OFF |
| WLT 78 EC | ON OFF ON OFF | OFF |
| WLT 88 EC | OFF ON ON OFF | OFF |

DIP-Schalterblöcke SW1-SW3
INTERNES NETZWERK
Durch das parallele Verbinden mi els einer Busleitung (Zubehör) können bis zu 32 Geräte gleichzeitig bedient werden. Die Geräte können parallel auf diesen Verbund (Internes Netzwerk) zugreifen.
Das Netzwerk kann ein Führungsgerät (Master) und bis zu 31 Folgegeräte (Slave) besitzen.
Die Geräte sind untereinander über eine zweiadrige, abgeschirmte Busleitung verbunden.
Der Mindestquerschni beträgt 1,0 mm² mit einer maximalen Leitungslänge im Netzwerk von 500 m (Polarität beachten!).
Das Ende des Netzwerkes ist durch den gesteckten Jumper JP1 zu markieren. Die Adressierung erfolgt durch Einstellung des DIP-Schalterblocks SW1 (siehe Kapitel „Kon gurierung“).
Netzwerk mit Infrarot- Fernbedienungen
Die serienmäßige Infrarot-Fernbedienung bedient ein Master-Gerät. Alle Slave-Geräte werden entsprechend der Programmierung eingestellt.
Die benutzerspezifische Bedienung jedes einzelnen Slave-Gerätes kann mit der Infrarot-Fernbedienung oder mit der Kabel-Fernbedienung (Zubehör) erfolgen.
Durchführung
Die Adressierung der Geräte erfolgt mittels Änderung der DIP-Schalterstellungen des DIP Schalterblocks SW1.
Netzwerk mit Kabel- Fernbedienungen
Die als Zubehör erhältliche Kabel-Fernbedienung bedient ein Master-Gerät. Alle Slave-Geräte mit Kabel-Fernbedienungen können von dem Master-Gerät einzeln direkt oder als gesamte Gruppe programmiert werden. Die benutzerspezifische Bedienung jedes einzelnen Slave-Gerätes kann mit der Kabel-Fernbedienung (Zubehör) erfolgen.
Durchführung
Die Adressierung der Master-/ und Slave-Geräte wird über die Kon-gurierung der Kabel-Fernbedienung realisiert (siehe separate Montageanleitung).
![graph TD A["1"] --> B["2"] B --> C["3"] C --> D["4"] D --> E["5"] E --> F["6"] F --> G["7"] G --> H["8"] H --> I["9"] I --> J["10"] J --> K["11"] K --> L["12"] L --> M["13"] M --> N["14"] N --> O["15"] O --> P["16"] P --> Q["17"] Q --> R["18"] R --> S["19"] S --> T["20"] T --> U["21"] U --> V["22"]…](/content/2026/05/914877/images/7d0e48e39df64b6f7b32c8f293ca07eefab78da24cb9c2900fbccd566c529e09.jpg)
VOR DER INBETRIEBNAHME
Frostschutz des Mediums
Wird ein Wasser-Glykol-Gemisch verwendet, ist es vorgemischt in die Anlage einzubringen.
Die gewünschte Konzentration ist abschließend nachzuprüfen.
Entlüftung der Anlage
Ggf. be ndet sich nach der Dichtigkeitskontrolle noch Luft in den Rohrleitungen. Diese wird durch den Betrieb der Umwälzpumpe zu den automatischen Entlüftern oder zu den Kaltwasser-Abnehmer transportiert. Hier ist ein erneutes Entlüften erforderlich.
Nachträglich ist der Stillstandsdruck an den erforderlichen Anlagendruck anzupassen.

HINWEIS
Während des manuellen Entlüftens sind austretende Glykol-Gemische separat zu entsorgen.
Nicht in die Kondensatwanne einführen!
MAG
Der Vordruck des MAG ist je nach Anlagenaufbau, Volumen des Mediums und den Installationsort einzeln anzupassen.
Strangregulierventile
Die in der Rohrnetzauslegung ermittelten Drucküberschüsse an den einzelnen Kaltwasser-Abnehmern sind an den Strangregulierventilen einzustellen.
Sicherheitsventil
Die Sicherheitsventile und deren korrekte Funktion sind zu überprüfen. Die Ablau eitung der Ventile ist auf Funktion und Dichtigkeit zu kontrollieren.
Kon gurationseinstellung
Bevor dem Gerät zum ersten Mal elektrische Spannung zugeführt wird, sind die in dem Kapitel „Konfigurierung“ beschriebenen Einstellungen der Verwendung vorzunehmen.
INBETRIEBNAHME

HINWEIS
Die Inbetriebnahme ist nur durch speziell geschultes Fachpersonal durchführbar und entsprechend zu dokumentieren.

HINWEIS
Zur Inbetriebnahme der Gesamtanlage sind die Betriebsanleitungen des Gerätes und aller anderen Komponenten zu beachten.
Funktionstest des Betriebsmodus Kühlen
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein.
- Ö nen Sie ggf. alle Absperrventile.
- Schalten Sie den Kaltwasser-Erzeuger und die zuge hörige Umwälzpumpe ein. Die Austrittstemperatur muss zwischen +4 und +18 °C betragen.
- Schalten Sie das Gerät über die Fernbedienung ein und wählen Sie den Kühlmodus, maximale Ventila tordrehzahl und niedrigste Solltemperatur.
- Messen Sie alle erforderlichen Werte, tragen diese in das Inbetriebnahmeprotokoll ein und überprüfen Sie die Sicherheitsfunktionen.
- Überprüfen Sie die Gerätesteuerung mit den im Kapitel „Bedienung“ beschriebenen Funktionen.
- Prüfen Sie die Funktion der Kondensatleitung, in- dem Sie in die Kondensatwanne destilliertes Wasser gießen.
Es emp eht sich hierzu eine Schnabel asche zu verwenden, die das Wasser in die Kondensatwanne einleiten kann.
FUNKTIONSTEST DES BETRIEBSMODUS HEIZEN
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein.
- Ö nen Sie ggf. alle Absperrventile.
- Schalten Sie die Heizungsanlage und die zugehörige Umwälzpumpe ein. Die Austri stemperatur muss zwischen +35 und +70 °C betragen.
- Schalten Sie das Gerät über die Fernbedienung ein und wählen Sie den Heizmodus, maximale Ventilatordrehzahl und höchste Solltemperatur.
- Messen Sie alle erforderlichen Werte, tragen diese in das Inbetriebnahmeprotokoll ein und überprüfen Sie die Sicherheitsfunktionen.
- Überprüfen Sie die Gerätesteuerung mit den im Kapitel „Bedienung“ beschriebenen Funktionen.
Abschließende Maßnahmen
Montieren Sie alle demontierten Teile.
Weisen Sie den Betreiber in die Anlage ein.
AUSSERBETRIEBNAHME
Befristete Außerbetriebnahme
- Lassen Sie das Gerät 2 bis 3 Stunden im Umluftbetrieb oder im Kühlbetrieb mit maximaler Temperatureinstellung laufen, damit die Restfeuchtigkeit aus dem Gerät transportiert wird.
- Nehmen Sie die Anlage mi els der Fernbedienung außer Betrieb.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung des Gerätes ab.
- Kontrollieren Sie das Gerät auf sichtbare Beschädigungen und reinigen Sie es wie im Kapitel „P ege und Wartung“ beschrieben.
Unbefristete Außerbetriebnahme
Die Entsorgung der Geräte und Komponenten ist nach den regional gültigen Vorschriften, z.B. durch autorisierte Fachbetriebe der Entsorgung und Wiederverwertung oder Sammelstellen, durchzuführen.
Ihr zuständiger Vertragspartner nennt Ihnen gerne einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe.
STÖRUNGSBESEITIGUNG UND KUNDENDIENST
Die Geräte und Komponenten werden mit modernsten Fertigungsmethoden hergestellt und mehrfach auf fehlerfreie Funktion geprüft.
Sollten dennoch Funktionsstörungen auftreten, überprüfen Sie bei die Funktion nach untenstehender Liste. Bei Anlagen mit Innengerät und Außenteil ist
auch das Kapitel „Störungsbeseitigung und Kunden-dienst“ in den Bedienungsanleitungen zu beachten. Wenn alle Funktionskontrollen durchgeführt wurden und das Gerät immer noch nicht einwandfrei arbeitet, benachrichtigen Sie bei Ihren Fachhändler!
Funktionelle Störung
Störung Mögliche Ursachen Überprüfung Abhilfe
| Das Gerät läuft nicht an oder schaltet sich selbstständig ab | Stromausfall, Unterspannung | Arbeiten alle anderen elektrischen Betriebsmi el? | Spannung überprüfen und ggf. auf Wiedereinschalten warten |
| Netzsicherung defekt / Hauptschalter ausgeschaltet | Sind alle Lichtstromkreise funktionstüchtig? | Netzsicherung austauschen. Hauptschalter einschalten | |
| Netzzuleitung beschädigt Arbeiten alle anderen elektrischen Betriebsmittel? | Instandsetzung durch einen Fachbetrieb | ||
| Wartezeit nach dem Einschalten zu kurz | Erfolgte ein Neustart nach ca. 5 Minuten? | Längere Wartezeite einplanen | |
| Einsatz-Temperaturbereich unter- bzw. überschrien | Arbeiten die Ventilatoren von Innengerät und Außenteil? | Temperaturbereiche von Innengerät und Außenteil beachten | |
| Überspannungen durch Gewi er | Gab es in letzter Zeit regionale Blitzeinschläge? | Abschaltung der Netzsicherung und erneuter Einschaltung. Überprüfung durch Fachbetrieb | |
| Störung der externen Kondensatpumpe | Hat die Pumpe eine Störabschaltung durchgeführt? | Pumpe überprüfen ggf. reinigen | |
| Heizbetrieb: Mindesttemperatur des Wärmetauschers nicht erreicht | Befindet sich das Gerät in der Aufwärm- / Abkühlphase (vgl. „Störanzeige durch Blinkcode“)? | Vorlauftemperatur überprüfen bzw. anheben | |
| Das Gerät reagiert nicht auf die Fernbedienung | Sendedistanz zu groß / Empfang gestört | Bei Tastendruck Signalton am Innengerät? | Distanz auf unter 6 m reduzieren und Standort wechseln |
| Fernbedienung defekt Arbeitet | das Gerät im manuellen Betrieb? | Fernbedienung austauschen | |
| Empfangs- bzw. Sendeteil erfährt zu starke Sonneneinstrahlung | Ist die Funktion bei Beschau ungegeben? | Sendeteil bzw. Empfangsteil bescha en | |
| Elektromagnetische Felder stören die Übertragung | Ist die Funktion nach Ausschalten eventueller Störquellen gegeben? | Keine Signalübertragung bei gleichzeitigem Betrieb von Störquellen | |
| Taste der FB eingeklemmt / doppelte Tastenbedienung | Erscheint das “Sende”- Symbol in der Anzeige? | Taste entriegeln / nur eine Taste betätigen | |
| Ba erien der Fernbedienung erschöpft | Sind frische Batterieneingesetzt? Ist die Anzeige unvollständig? | Frische Ba erien einsetzen | |
Störung Mögliche Ursachen Überprüfung Abhilfe
| Das Gerät arbeitet mit reduzierter oder ohne Kühl-/Heiz-leistung | Ventilbaugruppe klemmt, arbeitet nicht, ist noch nicht vollständig aktiviert | Ist Spannung am Ventilkopf vorhanden oder die Zeitdauer von 3 Min. nach Aktivierung vergangen? | Ventilkopf austauschen lassen, bzw. Zeitdauer abwarten |
| Filter ist verunreinigt / Luft-eintri s-/Austri sö nung durch Fremdkörper blockiert | Sind die Filter gereinigt worden? | Filterreinigung durchführen | |
| Fenster und Türen geö net. Wärme-/bzw. Kältelast wurde erhöht | Gibt es eine bauliche / anwendungsmäßige Veränderung? | Fenster und Türen schließen / zusätzliche Anlagen montieren | |
| Kein Kühlbetrieb eingestellt Ist das „Kühl“-Symbol in der Anzeige aktiviert? | Einstellung des Gerätes korrigieren | ||
| Vorlauftemperatur im Kühlbetrieb zu hoch | Beträgt die Vorlauftemperatur ca. + 5...+ 10 °C und arbeitet die Umwälzpumpe? | Vorlauftemperatur reduzieren | |
| Vorlauftemperatur im Heizbetrieb zu gering | Beträgt die Vorlauftemperatur ca. + 24...+ 45 °C und arbeitet die Umwälzpumpe? | Vorlauftemperatur erhöhen | |
| Kondensat-wasseraustri am Gerät | Ablaufrohr des Sammelbehälters verstopft / beschädigt | Ist der ungehinderte Kondensatablauf gewährleistet? | Reinigen des Ablaufrohres und des Sammelbehälters |
| Externe Kondensatpumpe bzw. Schwimmer defekt | Ist die Au angwanne voll Wasser und die Pumpe arbeitet nicht? | Pumpe vom Fachunternehmen ersetzen lassen | |
| Es befindet sich nicht abgelaufenes Kondensat in der Kondensatleitung | Ist die Kondensatleitung mit Gefälle verlegt und nicht verstopft? | Die Kondensatleitung mit Gefälle verlegen, bzw. reinigen | |
| Kondensat kann nicht abgeleitet werden | Sind die Kondensatleitungen frei und mit Gefälle verlegt?Arbeitet die Kondensatpumpe und der Schwimmerschalter? | Die Kondensatleitung mit Gefälle verlegen, bzw. reinigen. Defekten Schwimmerschalter bzw. die Kondensatpumpe ersetzen. | |
| Schwimmer klebt oder klemmt wegen hohem Anteil an Schmutz | Blinken die LED’s am Empfangsteil des Innengerätes? | Von Fachunternehmen reinigen lassen | |
STÖRANZEIGE DURCH BLINKCODE
H (rot) M (gelb) Ursla(ngre) Was ist zu tun?
| an Ventilator hohe Stufe Normaler Betriebszustand | ||||
| Ventilator mi lere Stufe Normaler Betriebszustandan | ||||
| Ventilator kleine Stufe Normaler Betriebszustandan | ||||
| Heizbetrieb: Aufwärmphase, Ventilator nicht aktiv, Wärmetauschertemperatur < 28/36 °C (entsprechend DIP3, SW5) | Ca. 1 Minute wartenblinkt | |||
| Heizbetrieb: Abkühlphase Ventilator aktiv (nur bei Konfigurierung DIP3, SW7 = ON) | Ca. 1 Minute wartenblinkt | |||
| an Sensor Register defekt /angesprochen Fachhändler kontaktierenblinkt blinkt | ||||
| blinkt | Kühlbetrieb: Frostschutz Innengerät < 2 °C für 10 Minuten | Mediumtemperatur erhöhen | ||
| blinkt | an | Sensor Wärmetauscher/Frostschutz > 75 °C | Mediumtemperatur reduzieren | |
| blinkt | blinkt | Heizbetrieb: Überhitzungsschutz Innengerät | Mediumtemperatur reduzieren | |
| blinkt | blinkt | Sensor Umluft Innengerät defekt/angesprochen | Fachhändler kontaktieren | |
| an Fensteblinktakt angesprochen/Anlage im Stand-by | Freigabekontaktö nen | |||
PFLEGE UND WARTUNG
Die regelmäßige P ege und Beachtung einiger Grundvoraussetzungen gewährleisten einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer des Gerätes.

GEFAHR
Vor allen Arbeiten an dem Gerät muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden und gegen Wiedereinschalten gesichert sein!
P ege
Halten Sie das Gerät frei von Verschmutzung, Bewuchs und sonstigen Ablagerungen.
Reinigen Sie das Gerät nur mit einem angefeuchteten Tuch. Nutzen Sie keine scharfen, schabenden oder lösungsmi elhaltige Reiniger.
Setzen Sie keinen Wasserstrahl ein.
Reinigen Sie vor Beginn einer längeren Stillstandsperiode die Lamellen des Gerätes.
Wartung
Wir empfehlen einen Wartungsvertrag mit jährlichem Wartungsintervall mit einer entsprechenden Fach rma abzuschließen.

HINWEIS
So gewährleisten Sie jederzeit die Betriebs- sicherheit der Anlage!
Luft Iter des Innengerätes
Das Reinigungsintervall der Luft Iter im Gerät hängt maßgeblich von der Raumluftqualität ab. Ist die Raumluft in hohem Maße mit Feststo partikeln belastet, sollte die Überprüfung und Reinigung der Luft Iter in einer entsprechend hohen Taktung durchgeführt werden.
Art der Arbeit
| Kontrolle/Wartung/Inspektion | Inbetriebnahme Monatlich | Halbjährlich Jährlich | ||
| Allgemein | ■ | ■ | ||
| Entlüftung Mediumkreis | ■ | ■ | ||
| Mediumfüllung kontrollieren | ■ | ■ | ||
| Verschmutzung Lamellenregister | ■ | ■ | ||
| Verschmutzung Filter | ■ | ■ | ||
| Spannung und Strom prüfen | ■ | ■ | ||
| Funktion Ventilator überprüfen | ■ | ■ | ||
| Kondensatablauf kontrollieren | ■ | ■ | ||
| Isolation kontrollieren | ■ | ■ | ||
1) siehe Hinweis
Reinigung des Gehäuses
- Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung zum Gerät.
- Önen Sie das Ansauggier auf der Vorderseite und klappen Sie es nach oben.
- Reinigen Sie das Gier und das Gehäuse mit einem weichen angefeuchtetem Tuch.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein.
Reinigung der Filter
- Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung zum Gerät.
- Öffnen Sie die Vorderseite des Gerätes, indem Sie das Gier nach oben klappen und einrasten lassen (Abb. 37).
- Heben Sie die Filter nach oben an und ziehen Sie diese nach unten heraus (Abb. 37).
- Reinigen Sie den Filter mit Hilfe eines handelsüblichen Staubsaugers (Abb. 38). Drehen Sie dazu die verunreinigte Seite nach oben.
- Sie können Verschmutzungen auch vorsichtig mit lauwarmen Wasser und milden Reinigungsmi eln entfernen (Abb. 39). Drehen Sie dazu die verunreinigte Seite nach unten.
-
Lassen Sie den Filter beim Einsatz von Wasser erst an der Luft vollständig trocken, bevor Sie ihn wieder in das Gerät einsetzen.
-
Setzen Sie den Filter vorsichtig ein. Achten Sie dabei auf korrekten Sitz.
- Schließen Sie die Vorderseite wie oben beschrieben in umgekehrter Reihenfolge.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein.
- Schalten Sie das Gerät wieder ein.

Abb. 37: Gi er nach oben klappen Abb. 38: Reinigung mit dem Staubsauger
Abb. 39: Reinigung mit lauwarmen Wasser
Reinigung der Kondensatpumpe (Zubehör)
Gegebenfalls befindet sich im Innengerät eine eingebaute oder separate Kondensatpumpe, die das anfallende Kondensat zu höher gelegenen Abläufen pumpt.
Beachten Sie die Pflege und Wartungsanweisungen in der separaten Bedienungsanleitung.

Ersatzteilliste WLT 28 EC - WLT 58 EC
Nr. Bezeichnung
1 Geräteblende
2 Luftfilter links
3 Luftfilter rechts
4 Gehäusefront, komplett
5 Lufteintrittsgitter
6 Gerätegehäuse, front
7 Kondensatwanne, komplett
8 Kondensatwanne
9 Swingmotor
10 Luftaustrittslamelle, vertikal rechts
11 Luftaustrittslamelle, vertikal links
12 Luftaustrittslamelle, horizontal schmal
13 Luftaustrittslamelle, horizontal breit
14 Kondensatschlauch
15 Lamellenwärmetauscher
16 Abdeckung Wärmetauscher
17 Lüfterwalze
18 Gummilager Lüfterwalze
19 Ventilatormotor
20 Gehäuseecke, rechts
21 Gehäuseecke, links
22 Gerätegehäuse, rückseitig
23 Befestigung Ventilatormotor
24 Wandhalterung
25 Halterung, komplett
26 Halterung Filterkomponenten
27 Halterung Empfangsdisplay
28 Halterung Platine
29 Infrarot-Fernbedienung
30 Steuerplatine
31 Klemmblock 5-polig
32 Klemmblock 7-polig
Nr. Bezeichnung
33 Empfangsplatine
3-Wege-Ventil 1/2"
34
2-Wege-Ventil 1/2"
35 Winkelverschraubung
36 Stellantrieb
Ersatzteile ohne Abbildung
Sensor, Umluft
Sensor, Wärmetauscher
Dichtring für Bindstopfen
Blindstopfen 1/2"
Zubehör
Kabel-Fernbedienung
!
WICHTIG
Zur Sicherstellung der korrekten Ersatzteil-auslieferung geben Sie bitte immer den Gerätetyp mit der entsprechenden Seriennummer (s. Typenschild) an.

Gerätedarstellung
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
15.3 Ersatzteilliste WLT 78 EC - WLT 88 EC
Nr. Bezeichnung
1 Geräteblende
2 Luftfilter links oder rechts Luftfilter mitte 3
4 Gehäusefront, komplett
5 Lufteintrittsgitter
6 Gerätegehäuse, front
7 Kondensatwanne, komplett
8 Kondensatwanne
9 Swingmotor
10 Luftaustrittslamelle, vertikal rechts
11 Luftaustrittslamelle, vertikal links
12 Luftaustrittslamelle, horizontal schmal
13 Luftaustrittslamelle, horizontal breit
14 Kondensatschlauch
15 Lamellenwärmetauscher
16 Lüfterwalze, links
17 Lüfterwalze, rechts
20 Gehäuseecke, rechts
21 Gehäuseecke, links
22 Gerätegehäuse, rückseitig
23 Befestigung Ventilatormotor, rechts
24 Befestigung Ventilatormotor, links
25 Wandhalterung
26 Halterung, komplett
27 Halterung Filterkomponenten
28 Halterung Empfangsdisplay
29 Halterung Platine
30 Infrarot-Fernbedienung
31 Steuerplatine
32 Klemmblock 5-polig
Nr. Bezeichnung
33 Klemmblock 7-polig
34 Empfangsplatine
35 Abdeckung Ventilator, oben
36 Abdeckung Ventilator, unten
37 Abdeckung
3-Wege-Ventil 3/4"
38 2-Wege-Ventil 3/4"
39 Winkelverschraubung 3/4"
40 Stellantrieb
Ersatzteile ohne Abbildung
Sensor, Umluft
Sensor, Wärmetauscher
Dichtring für Bindstopfen
Blindstopfen 3/4"
Zubehör
Kabel-Fernbedienung
!
WICHTIG
Zur Sicherstellung der korrekten Ersatzteil-auslieferung geben Sie bitte immer den Gerätetyp mit der entsprechenden Seriennummer (s. Typenschild) an.