Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Nicht kategorisiert

AXL F AO8 1F - Nicht kategorisiert Phoenix Contact - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Phoenix Contact AXL F AO8 1F - page 4
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Produkttyp Analogausgangsmodul
Anzahl Ausgänge 8
Ausgangssignalbereich 0...20 mA, 4...20 mA, 0...10 V (umschaltbar pro Kanal)
Auflösung 16 Bit
Versorgungsspannung 24 V DC (über Bus oder extern)
Stromaufnahme Typ. 50 mA
Abmessungen (B x H x T) 12,4 x 119,8 x 71,5 mm
Gewicht Ca. 120 g
Diagnose LEDs für Betrieb, Fehler, Kanalstatus; erweiterte Diagnose über Objekt 0018hex
Schutzart IP20
Umgebungstemperatur (Betrieb) -25 °C bis +60 °C
Lagertemperatur -40 °C bis +85 °C
Anschluss Federzugklemmen, abnehmbar
Konformität CE, UL, cUL
Hersteller Phoenix Contact
Modell AXL F AO8 1F
Reinigung Mit trockenem Tuch reinigen; keine aggressiven Reinigungsmittel
Sicherheit Nur durch qualifiziertes Personal installieren; Gerät spannungsfrei schalten vor Wartungsarbeiten
Ersatzteile/Reparatur Keine kundenseitig austauschbaren Teile; bei Defekt Modul tauschen

Häufig gestellte Fragen - AXL F AO8 1F Phoenix Contact

Welche Ausgangssignale unterstützt das Modul AXL F AO8 1F?
Das Modul unterstützt pro Kanal wahlweise 0...20 mA, 4...20 mA oder 0...10 V. Die Umschaltung erfolgt über die Parametrierung.
Wie erfolgt die Spannungsversorgung des Moduls?
Die Versorgungsspannung von 24 V DC kann entweder über den Axioline F-Bus oder eine externe Einspeisung zugeführt werden.
Kann ich das Modul im laufenden Betrieb stecken oder ziehen?
Nein, das Modul ist nicht für Hot-Swapping ausgelegt. Vor dem Stecken oder Ziehen muss die Station spannungsfrei geschaltet werden.
Welche Diagnosemöglichkeiten bietet das Modul?
Das Modul verfügt über LEDs für Betrieb, Fehler und Kanalstatus. Zudem wird eine erweiterte Diagnose über das Objekt 0018hex (DiagState) bereitgestellt.
Warum leuchtet die rote LED E auf dem Modul?
Die rote LED E signalisiert einen Peripheriefehler, z. B. Kurzschluss, Überlast oder Drahtbruch am Ausgang. Prüfen Sie die Beschaltung und die angeschlossenen Geräte.
Wie kann ich die Ausgangskanäle parametrieren?
Die Parametrierung erfolgt über die Steuerung mittels des Axioline F-Konfigurationstools oder über das überlagerte System. Jeder Kanal kann individuell auf Strom- oder Spannungsausgang eingestellt werden.
Welche maximale Bürde ist für den Stromausgang zulässig?
Für den Stromausgang (0...20 mA / 4...20 mA) beträgt die maximale Bürde 500 Ω bei 24 V Versorgung.
Kann ich das Modul in einer Ex-Zone einsetzen?
Das Modul ist für den Einsatz im Industriebereich (Schutzart IP20) vorgesehen. Für Ex-Bereiche sind spezielle Module von Phoenix Contact erforderlich.
Wie reinige ich das Modul richtig?
Reinigen Sie das Modul mit einem trockenen, fusselfreien Tuch. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel oder Flüssigkeiten, da diese die Elektronik beschädigen können.
Wo finde ich die aktuelle Dokumentation und Treiber?
Aktuelle Handbücher, Konfigurationsdateien und Treiber finden Sie auf der Phoenix-Contact-Website unter phoenixcontact.com/products. Geben Sie dort die Artikelnummer ein.

Benutzerfragen zu AXL F AO8 1F Phoenix Contact

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BEDIENUNGSANLEITUNG AXL F AO8 1F Phoenix Contact

Axioline F: Diagnoseregister und Fehlermeldungen

Anwenderhandbuch

Anwenderhandbuch

Axioline F: Diagnoseregister und Fehlermeldungen

UM DE AXL F SYS DIAG, Revision 08

2024-11-25

Dieses Handbuch ist gültig für:

Module der Produktgruppen Axioline F und Axioline Smart Elements

Inhaltsverzeichnis

1 Zu Ihrer Sicherheit ....4

1.1 Kennzeichnung der Warnhinweise ....4
1.2 Qualifikation der Benutzer ....4

2 Diagnose im Axioline F-System ....5

2.1 Lokale Diagnose- und Statusanzeigen....5

2.1.1 Anzeigen D und E auf Controllern und Buskopplern ......6
2.1.2 Anzeigen auf I/O-Modulen und Backplanes ....7

2.2 Diagnose über Objekt 0018 hex (DiagState) 11

2.3 Diagnoseregister des Lokalbus-Masters 15

2.3.1 Diagnose-Statusregister 15
2.3.2 Diagnose-Parameterregister 17

2.4 Diagnoseregister der Controller AXC 18
2.5 Diagnoseregister der Buskoppler AXL F BK 19

3 Fehlercodes 20

3.1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern.... 20
3.2 Fehlercodes zur Busdiagnose 25
3.3 Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste 27
3.4 Fehlercodes der I/O-Module 32

1 Zu Ihrer Sicherheit

Lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig und bewahren Sie es für späteres Nachschlagen auf.

1.1 Kennzeichnung der Warnhinweise

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Kennzeichnung der Warnhinweise - 1

Dieses Symbol kennzeichnet Gefahren, die zu Personenschäden führen können.

Es gibt drei Signalwörter für die Schwere der möglichen Verletzung.

GEFAHR

Hinweis auf eine Gefährdung mit hohem Risikograd. Wenn die Gefährdung nicht vermieden wird, hat sie den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge.

WARNUNG

Hinweis auf eine Gefährdung mit mittlerem Risikograd. Wenn die Gefährdung nicht vermieden wird, kann sie den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben.

VORSICHT

Hinweis auf Gefährdung mit niedrigem Risikograd. Wenn die Gefährdung nicht vermieden wird, kann sie eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben.

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - VORSICHT - 1

Dieses Symbol mit dem Signalwort ACHTUNG warnt vor Handlungen, die zu einem Sachschaden oder einer Fehlfunktion führen können.

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - VORSICHT - 2

Hier finden Sie zusätzliche Informationen oder weiterführende Informationsquellen.

1.2 Qualifikation der Benutzer

Der in diesem Handbuch beschriebene Produktgebrauch richtet sich ausschließlich an qualifizierte Anwendungsprogrammierer und Software-Ingenieure. Die Anwender müssen vertraut sein mit den einschlägigen Sicherheitskonzepten zur Automatisierungstechnik sowie den geltenden Normen und sonstigen Vorschriften.

2 Diagnose im Axioline F-System

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Diagnose im Axioline F-System - 1

Axioline Smart Elements werden mittels Axioline F-Backplanes in eine Axioline F-Station integriert. Obwohl die Axioline Smart Elements nicht jedes Mal explizit erwähnt werden, gelten die Ausführungen in diesem Dokument auch für die Axioline Smart Elements in Verbindung mit den Axioline F-Backplanes.

Im Dokument verwendete Begriffe:

Lokalbus Axioline F-Lokalbus

Kopf einer Axioline F-Station z. B. Axioline F-Buskoppler, Axioline F-Controller

Lokalbus-Master Teil des Kopfs einer Axioline-Station, der für die Steuerung des Axioline F-Lokalbusses zuständig ist

Axioline F-Modul Beliebiges Modul einer Axioline F-Station, d. h. Kopf der Axioline F-Station oder I/O-Modul

Die Axioline F-Module zeigen aufgetretene Fehler auf verschiedenen Wegen an:

– Über die lokalen Diagnoseanzeigen
- Über das Diagnoseobjekt 0018 hex (DiagState)
- Über die Diagnoseregister der Controller AXC ...
- Über die Diagnoseregister der Buskoppler AXL F BK ...

2.1 Lokale Diagnose- und Statusanzeigen

Zur schnellen Fehlerdiagnose vor Ort sind alle Axioline F-Module mit Diagnose- und Statusanzeigen ausgestattet. Sie ermöglichen es, Systemfehler (Busfehler) oder Peripheriefehler eindeutig zu lokalisieren.

Diagnose Die Diagnoseanzeigen (rot, gelb oder grün) geben Hinweis über den Zustand des Moduls und bei einem Fehler auf die Art und den Ort des Fehlers. Wenn alle grünen LEDs eines Moduls leuchten, arbeitet das Modul einwandfrei, .

Status Die Statusanzeigen (gelb) geben den Status des zugehörigen Ein- oder Ausgangs und des angeschlossenen Peripheriegeräts an.

Erweiterte Diagnose

Einige Module verfügen über eine erweiterte Diagnose. Diese können z. B. einen Kurzschluss oder eine Überlast der Sensorversorgung erkennen und melden. Bei einem Kurzschluss an einem Ausgang können einige Ausgabemodule jeden Kanal einzeln diagnostizieren. Zusätzlich werden Informationen über die Versorgungsspannung gemeldet. Die Information über Peripheriefehler stellt das Modul mit einer genauen Angabe der Art des Fehlers der Steuerung zur Verfügung. Zusätzlich signalisieren die Statusanzeigen den Fehler.

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Erweiterte Diagnose - 1

Im Folgenden werden nur die LEDs D (Diagnose Lokalbuskommunikation) und E (Error) betrachtet.

Eine Übersicht über alle im Axioline F-System prinzipiell vorhandenen Diagnose- und Statusanzeigen und deren Bedeutung finden Sie im Anwenderhandbuch UM DE AXL F SYS INST.

Die auf einem speziellen Modul vorhandenen Diagnose- und Statusanzeigen und deren Bedeutung finden Sie in der modulspezifischen Dokumentation.

2.1.1 Anzeigen D und E auf Controllern und Buskopplern

Bild 2-1 Anzeigen auf Controllern und Buskopplern
BF SF RUN FAIL DBG D E LNKACT LNKACT NET MOD CD PP RDY D E LNKACT LNKACT

Beispiel: AXC 1050 Beispiel: AXL F BK EIP

Tabelle 2-1 Anzeigen D und E auf Controllern und Buskopplern

BezeichnungFarbeBedeutung Zustand Beschreibung
D Rot/gelb/grünDiagnose Lokalbuskommunikation
Run Grün einDie Station ist betriebsbereit.Die Kommunikation innerhalb der Station ist in Ordnung.Die Steuerung liefert gültige Daten.Eine Störung liegt nicht vor.
Active Grün blinkend Die Stationist betriebsbereit.Die Kommunikation innerhalb der Station ist in Ordnung.Die Steuerung liefert keine gültigen Daten.Auf dem Modul liegt keine Störung vor.
Grün/rot blinkend Ein Restsystem wird betrieben, mindestens ein Teilnehmer der Konfiguration ist nicht erreichbar.
Ready Gelb ein Die Station ist betriebsbereit. Ein Datenaustausch findet nicht statt.
Active + ForceGelb blinkend Zugriff von Startup+ im Mode I/O-Check
Gelb/rot blinkend Lokalbusfehler bei aktivem I/O-Check (mit verbundenem Startup+)
Ready + Bus errorRot blinkend Lokalbusfehler im Anlauf
Mögliche Ursachen:- Konfiguration kann nicht erzeugt werden, Informationen von einem Teilnehmer fehlen- Chip-Version eines Teilnehmers ist <V1.1- Soll- und Istkonfiguration unterscheiden sich- Kein Lokalbus-Teilnehmer angeschlossen- Maximale Anzahl der Lokalbus-Teilnehmer ist überschritten.

Tabelle 2-1 Anzeigen D und E auf Controllern und Buskopplern [...]

BezeichnungFarbeBedeutung Zustand Beschreibung
D Rot/gelb/grünActive + Bus errorRot ein Die Stationist betriebsbereit, hat jedoch die Verbindung zu mindestens einem Teilnehmer verloren.
Mögliche Ursachen:- Fehler in der Kommunikation- Lokalbus-Teilnehmer wurde entfernt oder konfigurierter Teilnehmer fehlt.- Reset an einem Lokalbus-Teilnehmer- Schwerwiegender Gerätefehler an einem Lokalbus-Teilnehmer (Lokalbus-Teilnehmer ist nicht mehr erreichbar)
Power-downAus Die Station ist im (Power-)Reset oder im Energiesparmodus.
E Gelb/rotError Gelb einPeripheriewarnungan einem Lokalbus-Teilnehmer
Rot ein Peripheriefehler an einem Lokalbus-Teilnehmer
Aus Peripheriemeldungen liegen nicht vor.

2.1.2 Anzeigen auf I/O-Modulen und Backplanes

2.1.2.1 Anzeigen D und E auf I/O-Modulen

Bild 2-2 LEDs D und E auf den Einspeisesteckern der I/O-Module (Beispiele)
D UI E1 E2 D UO E1 0 D UA E1 E2 D UO E1 0

2.1.2.2 Anzeige D auf Axioline F-Backplanes

Bild 2-3 LEDs D auf einer Axioline F-Backplane

1 2 3 4 5 6 D 5 UP 1 2 3 4 5 6

Jedem Steckplatz für ein Smart Element ist eine LED D (rot, gelb, grün) zugeordnet.

Jede LED D signalisiert den Zustand des Lokalbusses des zugeordneten Steckplatzes.

Ob ein Buskopf (Buskoppler oder Steuerung) den Betrieb mit passiven Smart Elements unterstützt, hängt von der Firmware des Buskopfs ab. Dementsprechend hängt auch das Blinkverhalten des Buskopfs von der Firmware ab.

Folgende Steuerungen und Buskoppler unterstützen die passiven Smart Elements AXL SE SC und AXL SE PD ... ab der angegebenen Firmware-Version:

Tabelle 2-2 Unterstützung von AXL SE SC und AXL SE PD ...

Artikel-Nr.Typ Firmware-Version
Steuerungen
2700988AXC 1050 ≥ 5.0
2700989AXC 3050 ≥ 6.3
1151412AXC F 1152 ≥ 2020.0
2404267AXC F 2152 ≥ 2020.0
1069208AXC F 3152 ≥ 2020.3
Buskoppler
2688459AXL F BK ETH ≥ 1.30
2701949AXL F BK ETH XC ≥ 1.30
2688394AXL F BK EIP ≥ 1.30
2702782AXL F BK EIP EF ≥ 1.30
2403869AXL F BK PN TPS ≥ 1.30
1068857AXL F BK PN TPS XC ≥ 1.30
2688899AXL F BK EC ≥ 1.30
2701686AXL F BK S3 ≥ 1.35
2688530AXL F BK PB ≥ 2.20
2702463AXL F BK PB XC ≥ 2.20

In der Tabelle nicht aufgeführte Steuerungen und Buskoppler unterstützen die AXL SE SC und AXL SE PD ... nicht.

2.1.2.3 LED-Zustände auf I/O-Modulen und Backplanes

Bedeutung in Tabelle 2-3:

1) Firmware des Buskopfs unterstützt keine passiven Smart Elements
2) Firmware des Buskopfs unterstützt passive Smart Elements

Tabelle 2-3 LEDs D und E auf den Einspeisesteckern der I/O-Module und auf Axioline F-Backplanes

BezeichnungFarbe Bedeutung ZustandBeschreibung
D Rot/ gelb/grünDiagnose Lokalbuskommunikation
Run Grün ein DerTeilnehmer ist betriebsbereit. Die Kommunikation innerhalb der Station ist in Ordnung. Die Steuerung liefert gültige Prozessdaten. Es liegt keine Störung vor.
Active Grün blinkend Der Teilnehmer ist betriebsbereit. Die Kommunikation innerhalb der Station ist in Ordnung. Die Steuerung liefert keine gültigen Daten. Auf dem Modul liegt keine Störung vor. Backplane: Der Backplane-Steckplatz ist für ein passives Smart Element projektiert.2)
Device application not activeGrün/gelb blinkendDer Teilnehmer ist betriebsbereit. Die Kommunikation innerhalb der Station ist in Ordnung. Die Steuerung liefert gültige Prozessdaten. Auf dem Modul liegt peripherieseitig eine Störung vor. Die Prozessausgangsdaten können nicht ausgegeben und/oder die Prozesseingangsdaten können nicht eingelesen werden. Backplane: An dem Smart Element liegt peripherieseitig eine Störung vor. Die Prozessausgangsdaten können nicht ausgegeben und/oder die Prozesseingangsdaten nicht eingelesen werden.
Ready Gelb ein Der Teilnehmer ist betriebsbereit, hat jedoch nach Power-Up noch keinen gültigen Zyklus erkannt.

Tabelle 2-3 LEDs D und E auf den Einspeisesteckern der I/O-Module und auf Axioline F-Backplanes

BezeichnungFarbeBedeutungZustand Beschreibung
D Rot/gelb/grünConnected Gelb blinkend 1 HzDer Teilnehmer ist (noch) nicht Teil der aktuellen Konfiguration. Backplane:Bei Power-Up: In dem Backplane-Steckplatzvordem Steckplatz mit der gelb blinkenden LED D fehlt das auf diesem Steckplatz projektierte Smart Element oder ist passiv.1)
Gelb blinkend 8 Hz2)Backplane:KonfigurationsunterschiedMögliche Ursachen:- Das Smart Element hat die Verbindung zur Backplane verloren oder wurde entfernt.- In den Steckplatz wurde ein nicht projektiertes Smart Element gesteckt.
Gelb/rot blinkend1)Backplane:Im Betrieb:Das Smart Element in dem Backplane-Steckplatzvordem Steckplatz mit der gelb/rot blinkenden LED D hat die Verbindung zur Backplane verloren.
Not connected Rot blinkend DerTeilnehmer ist betriebsbereit, es existiert jedoch keine Verbindung zum davor befindlichen Teilnehmer.
Reset Rot ein DerTeilnehmer istbetriebsbereit, hat jedoch die Verbindung zum Kopf der Station (Buskoppler oder Steuerung) verloren.Backplane:- Eine LED: Der Lokalbus ist unterbrochen. Die rot blinkende LED D zeigt die Fehlerstelle in der Station an.- Alle LEDs, nach Power-Up: In der Station befindet sich ein nicht projektiertes Axioline F-Modul oder Smart Element.
Power down AusTeilnehmer ist im (Power-)Reset.- Die Versorgungsspannung fehlt.- Der Energiesparmodus ist aktiv.- Backplane: Der Steckplatz ist leer oder das gesteckte Smart Element ist passiv.1)
E1 Rot/gelbGerätefehler oder -warnungSignalisiert Meldungen, die das ganze Gerät betreffen.
E2 Rot/gelbPeripherie- oder Kanalfehler oder -warnung (Sammelmeldung)Signalisiert Meldungen, die nur einen einzelnen Kanal betreffen.

2.2 Diagnose über Objekt 0018 hex (DiagState)

Zusätzlich verfügt jedes I/O-Modul über das Objekt 0018 _hex (DiagState), das der strukturierten Meldung eines Fehlers dient. Darüber stellt das I/O-Modul seinen Diagnosezustand zur Verfügung.

Das Objekt ist in der modulspezifischen Dokumentation jedes I/O-Moduls abgebildet.

Tabelle 2-4 Diagnosezustand (read) nach Basisprofil V2.x

Index [hex]ObjektnameDatentyp Länge inByteBedeutung
0018DiagState RecordDiagnose-zustandVollständige Diagnoseinformation
.1Lfd.Nr. UINT16Störungs-nummer0 ... 65535dezEindeutige, fortgezählte Störungs-nummer seit dem letzten Power-Up oder dem Rücksetzen des Diagnose-zählers
.2Priority UINT8Priorität Priorität der Meldung,1: höchste Priorität.
.3Channel/Group/ModuleUINT8 1 Kanal/Gruppe/ModulKanal, Gruppe oder Modul, auf dem die Störung aufgetreten ist.Zusätzliche Informationen unter „Zusatzinformationen“.
.4CodeOctet String2 Störungs-code
.5MoreFollowsBit String 81ZusatzinformationenWeitere Informationen zur Störung
00hexSubindex 3 = Kanalnummer
04hexSubindex 3 = Gruppenummer
08hexSubindex 3 = Modulnummer
SonstigeZurzeit nicht genutzt.
.6TextVisible Stringmax. 51TextKlartextmeldung, Default: Status OK

Tabelle 2-5 Objekte zur Diagnose: Diagnosezustand (read) nach Basisprofil V3.x

Index [hex]ObjektnameDatentyp Länge in ByteBedeutung
0018DiagState 23 +max. 100Diagnose-zustandAktueller Diagnosezustand des Geräts in Kurz-form
.01Lfd.Nr. UINT162 LaufendeNummer0 ... 65535_dez Eindeutige, fortgezählte Störungs-nummer seit dem letzten Power-Up oder dem Rücksetzen des Diagnose-zählers
.02Priority UINT81 Priorität Priorität der Störung 1: höchste Priorität.
.02Priority UINT81Priorität Priorität der Störung 1: höchste Priorität.
.03Channel UINT81Kanal Kanal, an dem die Störung aufgetreten ist.
.00 hexKeine Störung
xx hexKanal xx
FF hexGesamtes Gerät
.04Code Octet String2 Störungs-code
.05MoreFollows BitString 81 Zusatzinfor-mationenInformation zur Interpretation der folgenden Daten (siehe Tabelle 2-6)
.06ReserviertOctet String2 Reserviert (=0000hex)
.07SubModNoUINT81 Submodul-nummerWenn es sich um ein modulares Gerät handelt, wird hier das betreffende Submodul angegeben.Wenn es sich nicht um ein modulares Gerät handelt, wird hier „0“ eingetragen.
.08Function-GroupOctet String8 Funktions-gruppeKurzbezeichnung der Funktion der Gruppe, die eine Diagnose meldet.z. B.:DI (0x44, 0x49, 0x00, 0x00, 0x00, 0x00, 0x00, 0x00, RTD (0x52, 0x54, 0x44, 0x00, 0x00, 0x00, 0x00, 0x00, AI, AO, DO, IOL, CNT, INC, RS485, PSDI, PSDO, SCDie herstellerspezifische Bezeichnung (z. B. „Relais OUT“) wird im Diagnosetext (0x0018.11) angegeben.

Tabelle 2-5 Objekte zur Diagnose: Diagnosezustand (read) nach Basisprofil V3.x [...]

Index [hex]Objektname DDatentyp Länge in ByteBedeutung
.09AddValue OctetString 4 Zusatz-„Weiterer Wert“ zum aktuellen Diagnosezustand des Geräts.
.0ATextLength UINT81 Textlänge Länge des folgenden Diagnosetexts in Byte.
.0BText Visible String max.100 Diagnose-textGerätspezifische Erläuterung der aufgetretenen Störung.Angaben können sein:- Art des Fehlers-Funktionsgruppe und Kanal-Klemmpunkt- Handlungsoption für den AnwenderDefault: „Status OK“Der String ist mit 00_hex terminiert.

Tabelle 2-6 Index 5: Zusatzinformationen

Byte/Bit WertBedeutung
Byte 00_hex Keine weiteren Informationen
Bit 01Weitere Informationen zu diesem Fehler liegen vor. Diese können Sie über das Objekt E800_hex „DiagStateLong“ auslesen (falls implementiert).
Bit 1 ... 30Reserviert
Bit 41Weitere, gleichzeitig aufgetretene Diagnoseereignisse liegen vor. Diese können Sie über das Objekt E806hex „ComplDiagState“ auslesen (falls implementiert).
Bit 5 ... 60Reserviert
Bit 71Kennzeichen, dass es sich hier um die erweiterte Version des Objekts 0018_hex handelt (im Vergleich zur Version V2.x).

Tabelle 2-7 Klassifizierung der Störungsmeldungen

PrioritätArt der MeldungBeispielAnmerkung
01_hex hochFehler(Störung, Alarm)Versorgungsspannung fehler-haftParametertabelle ungültigEine Störung, auf die reagiert werden muss, liegt vor.Eine Störung führt z. B. zu einer Aktivität im Antrieb, aber nicht notwendigerweise zum sofortigen Stillsetzen.
02_hex mittelWarnungUnter- oder Überschreitung eines GrenzwertsGefahr eines Fehlers.Eine Warnung führt nicht zu einer Aktivität im Gerät.
03_hex niedrigInformation(Nachricht, Mitteilung)Allgemeine Betriebsmeldung:10000 Betriebsstunden gelaufen.Allgemeine Betriebsmeldung: 10000 Betriebsstunden gelaufen.

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Diagnose über Objekt 0018 hex (DiagState) - 1

Das Diagnoseobjekt 0018 _hex ist mit einer Speichertiefe von 1 implementiert. Das hat zur Konsequenz:

– Eine Meldung höherer Priorität überschreibt eine Meldung geringerer Priorität.
– Wenn bereits eine Meldung höherer Priorität ansteht, dann werden Meldungen geringerer Priorität nicht gemeldet.

2.3 Diagnoseregister des Lokalbus-Masters

Die von den I/O-Modulen an den Lokalbus-Master gemeldeten Fehler werden in den Diagnoseregistern des Lokalbus-Masters abbildet.

Ein Lokalbus-Master besitzt drei Diagnoseregister:

– Diagnose-Statusregister: Betriebs- und Fehlerzustände des Axioline F-Lokalbusses

– Diagnose-Parameterregister 1: Liefert im Fehlerfall den zugehörigen Fehlercode

– Diagnose-Parameterregister 2: Liefert bei lokalisierten Bus- oder Peripheriefehlern den Fehlerort (Teilnehmernummer)

2.3.1 Diagnose-Statusregister

Im Diagnose-Statusregister sind Informationen über Betriebs- und Fehlerzustände des Axioline F-Lokalbusses abgelegt. Jedem Bit im Diagnose-Statusregister ist ein Zustand des Axioline F-Lokalbusses zugeordnet.

Die Zustände in den Fehlerbits (F_PW_BIT, F_PF_BIT, F_BUS_BIT, F_CTRL_BIT) werden über die beiden Diagnose-Parameterregister näher beschrieben.

Tabelle 2-8 Diagnose-Statusregister

Bit Bezeichnung Bedeutung
00 F_PW_BIT Peripherie-warnungMindestens ein Teilnehmer meldet eine Peripheriewarnung.
01 F_PF_BIT PeripheriefehlerMindestens ein Teilnehmer meldet einen Peripheriefehler.
02 F_BUS_BIT Busfehler EinBusfehler ist aufgetreten.
03 F_CTRL_BIT Controller-FehlerTreiber hat einen internen Fehler festgestellt.
04 -Reserviert
05F_RUN_BITRunDatenzyklen werden ausgetauscht, Ausgangsdaten sind freigegeben.
06F_ACTIVE_BITActiveKonfiguration ist aktiv, PDI zu den Teilnehmern ist möglich, Daten-austausch mit ungültigen/nicht freigegebenen Prozessdaten.
07F_READY_BITReadyLokalbus-Master ist betriebsbereit, kein Datenaustausch über den Bus.
08F_BD_BITBus differentEin nicht zur aktuellen Konfiguration gehörender Teilnehmer wurde an der letzten Schnittstelle erkannt oder ein Smart Element wurde auf einen leeren Steckplatz gesteckt.
09F_BASP_BITSYS_FAILDie Steuerung befindet sich im STOP oder es ist kein Anwenderprogramm geladen. Die Ausgangsdaten sind gesperrt (Ersatzwertverhalten ist aktiv)
10F_FORCE_BITForce modeForce-Modus (Inbetriebnahme-Tool/I/O-Check) ist aktiv.
11F_SYNC_BITSynchronisationSynchronisation zwischen überlagertem System und Lokalbus-Master ist fehlgeschlagen.
12 F_PARA_REQ Modulparameter Mindestens ein Teilnehmer fordert Parameter an.
13 ...15-Reserviert

Betriebsanzeigen

Die Betriebsanzeigen Ready, Active und Run zeigen den aktuellen Zustand des Systems an. Die Diagnose-Parameterregister werden nicht genutzt.

Nach der Initialisierung ist der Treiber betriebsbereit. Das Anzeigebit Ready ist gesetzt (F_READY_BIT = 1).

Wenn der Treiber konfiguriert und ein Konfigurationsrahmen fehlerfrei aktiviert wurde, meldet sich das System als aktiv. Die Anzeigebits Ready und Active sind gesetzt (F_READY_BIT = 1, F_ACTIVE_BIT = 1).

Mit dem Start des Datenaustauschs wird zusätzlich das Anzeigebit Run gesetzt (F_READY_BIT = 1, F_ACTIVE_BIT = 1 und F_RUN_BIT = 1).

Fehleranzeigen

Die Fehleranzeigen PF, BUS, CTRL und SYNC melden einen Fehler, PW eine Warnung.

Die Fehler, die mit BUS oder CTRL angezeigt werden, führen zu einer Busabschaltung. Das Anzeigebit Run wird zurückgesetzt (F_RUN_BIT = 0).

Weitere Informationen zur Ermittlung der Fehlerursache liefern die beiden Diagnose-Parameterregister.

Wenn mehrere Fehlerbits gleichzeitig auf 1 sind, gehören die Werte in den Parameterregistern zu dem Fehler mit der höchsten Priorität.

Tabelle 2-9 Prioritäten der Störungsmeldungen

Meldung Priorität
CTRL 1 (höchste Priorität)
BUS 2
SYNC 3
PF4
PW 5 (niedrigste Priorität)

Falls von mehreren Teilnehmern Peripheriefehler (PF) vorliegen, wird in den Parameterregistern die zuerst aufgetretene Meldung angezeigt. Wenn Sie diese Meldung beheben, wird auf die nächste anstehende Meldung mit der niedrigsten Teilnehmernummer umgeschaltet.

Falls von mehreren Teilnehmern Peripheriewarnungen (PW) vorliegen, werden die Warnungen nach demselben Prinzip angezeigt wie die Peripheriefehler.

Nach Beheben oder Verschwinden eines Fehlers (z. B. Beheben einer Unterbrechung) wird der Bus selbsttätig wieder gestartet und die Ausgangsdaten wieder freigegeben. Das Anzeigebit Run wird wieder gesetzt (F_RUN_BIT = 1).

2.3.2 Diagnose-Parameterregister

Die Diagnose-Parameterregister werden immer dann beschrieben, wenn eine Störung auftritt und somit eines der Fehlerbits (F_PW_BIT, F_PF_BIT, F_BUS_BIT, F_CTRL_BIT) gesetzt wird. Anderenfalls enthalten die Diagnose-Parameterregister den Wert 0000 _hex .

Wenn die oben angegebenen Fehlerbits gesetzt sind, finden Sie in den Diagnose-Parameterregistern zusätzliche Informationen zu dem im Diagnose-Statusregister angezeigten Status.

Das Diagnose-Parameterregister 1 enthält den Fehlercode.

Eine Übersicht über die Fehlercodes finden Sie in Kapitel 3, „Fehlercodes“.

Das Diagnose-Parameterregister 2 enthält eine zusätzliche Information. Bei lokalisierten Bus- oder Peripheriefehlern ist das der Fehlerort oder die Teilnehmernummer. Der Fehlerort ist als Steckplatznummer gespeichert. Diese beginnt bei 1 und entspricht der laufenden Nummer der Axioline F-Module, die nacheinander gesteckt sind.

2.4 Diagnoseregister der Controller AXC ...

Auf die Diagnoseregister eines Controllers AXC ... können Sie mit Hilfe von Systemvariablen zugreifen und die Informationen auslesen.

Tabelle 2-10 Systemvariablen des Diagnose-Statusregisters

SystemvariableTyp Bedeutung
AXIO_DIAG_STATUS_REG_HI BYTEDiagnose-Statusregister (High Byte)
AXIO_DIAG_STATUS_REG_LOW BYTEDiagnose-Statusregister (Low Byte)
AXIO_DIAG_STATUS_REG_PF BOOL Peripheriefehler
AXIO_DIAG_STATUS_REG_PW BOOL Peripheriewarnung
AXIO_DIAG_STATUS_REG_BUS BOOL Busfehler
AXIO_DIAG_STATUS_REG_RUN BOOLDatenübertragung ist aktiv
AXIO_DIAG_STATUS_REG_ACT BOOL Ausgewählte Konfiguration ist betriebsbereit
AXIO_DIAG_STATUS_REG_RDY BOOL Axioline F-Lokalbus ist betriebsbereit
AXIO_DIAG_STATUS_REG_SYSFAILBOOLWenn sich der Controller im Zustand STOP befindet oder auf diesem kein Programm vorhanden ist, wechselt der Axioline F-Lokalbus in den ZustandSYSFAIL.

Tabelle 2-11 Systemvariablen des Diagnose-Parameterregisters

SystemvariableTypBedeutung
AXIO_DIAG_PARAM_REG_HIBYTEDiagnose-Parameterregister 1(High Byte)
AXIO_DIAG_PARAM_REG_LOW BYTEDiagnose-Parameterregister 1 (Low Byte)
AXIO_DIAG_PARAM_2_REG_HIBYTEDiagnose-Parameterregister 2 (High Byte)
AXIO_DIAG_PARAM_2_REG_LOWBYTEDiagnose-Parameterregister 2 (Low Byte)

2.5 Diagnoseregister der Buskoppler AXL F BK ...

Die Diagnoseregister des Lokalbus-Masters sind über die Diagnosemechanismen des überlagerten Systems auslesbar (siehe Tabelle 2-12).

Tabelle 2-12 Diagnosemechanismen der überlagerten Systeme

Buskoppler Überlagertes SystemDiagnosemechanismus Siehe Web-basedManagement
AXL F BK PB PROFIBUS Diagnose im Common-Format, Block 6, Byte 9 ... 12
AXL F BK EC EtherCAT® CoE-Objekt F100 hex: Axioline Bus Coupler Diag Info
AXL F BK PN ... PROFINET Diagnosealarme DB DE AXL F BK PN ... UM DE PROFINET SYSJa
AXL F BK ETH ...EthernetModbus-Register: Lokalbusdiagnose: 7997 Diagnose-Statusregister 7998 Diagnose-Parameterregister 1 7999 Diagnose-Parameterregister 2 Peripheriediagnose: 1801 ... 1989 Peripheriediagnose der Lokalbus-TeilnehmerDB DE AXL F BK ETH ...Ja
AXL F BK EIP ...EtherNet/IPTMAxioline F diagnostics object (Klassen-Code 67hex)UM DE AXL F BK EIP - OBJECTSJa
AXL F BK S3SercosIDN S-0-1500.0.134DB DE AXL F BK S3Nein
AXL F BK SASIEC 61850Ja

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Diagnoseregister der Buskoppler AXL F BK ... - 1

Weitere Möglichkeiten der Diagnose:

Bei Geräten mit Web-based Management:

  • Öffnen Sie den Menüpunkt „Diagnose“.
    Sie können hier die Diagnose des Buskopplers und des Lokalbusses abrufen.

Bei Verwendung der Software Startup+:

  • Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf den Buskoppler im Kontextmenü den Menüpunkt „Diagnose“.
    Sie können hier die Diagnose der Station und der einzelnen Geräte abrufen.

3 Fehlercodes

Probleme beim Aufruf der Firmware-Dienste oder während des Betriebs werden zur Ermittlung der genauen Fehlerursache über Fehlercodes gemeldet. Die folgenden Kapitel erläutern die Bedeutung der einzelnen Codes.

Der in den Tabellen aufgeführte Code setzt sich aus Error Class und Error Code zusammen. Der Parameter Additional Code enthält eine genauere Beschreibung des Fehlergrunds.

3.1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern

Tabelle 3-1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern

Code (hex)Additional Code Bedeutung Abhilfe
0903Speicherproblem (z. B. Puffer zu klein) Reduzieren Sie die Anzahlder Daten.
0904Inkonsistente Parameter. Prüfen Sie die Parameter.
0905Unzulässige Parameter. Prüfen Sie die Parameter.
0908Code des fehlgeschlagenen DienstsAnzahl der maximal erlaubten parallelen Dienste überschritten. (Bearbeitungskonflikt)Warten Sie die Bearbeitung des zuvor aufgerufenen Diensts ab und versuchen Sie es erneut.
090AÜbergebener Wert in Parameter_CountAnzahl Parameter ist inkonsistent zum Dienst. Der Parameter Parameter_Count stimmt nicht mit der Anzahl der folgenden Worte überein.Passen Sie die Anzahl der Parameter an.
0913Code des fehlgeschlagenen DienstsAufgerufener Dienst wird nicht unterstützt. VerwendenSie einen Dienst, der unterstützt wird.
0917Code des fehlgeschlagenen DienstsDienstdekodierung fehlgeschlagen. Führen Sie einenNeustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0918Code des unbekannten DienstsAufruf eines unbekannten Dienstcodes. Prüfen Sie den Aufruf.
0928Ein Exklusivdienst sollte ohne Rechte dazu ausgeführt werden.Warten Sie auf die Freigabe der Exklusivrechte.
0932Versuch die Exklusivrechte abzugeben, ohne sie besessen zu haben.
0933Zurzeit besitzt die Exklusivrechte ein anderer Knoten.Warten Sie auf die Freigabe der Exklusivrechte.
0934Knoten besitzt bereits die Exklusivrechte.
0937Fehlerhafte Variable_IDUnbekannte Variablen-ID Komponente.Prüfen Sie den Aufruf.
0938Reservierte Variable_IDInterne Variablen-ID wurde benutzt.Prüfen Sie den Aufruf.

Tabelle 3-1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern [...]

Code (hex)Additional CodeBedeutungAbhilfe
0939Nicht freigegebene Variable_IDVariablen-ID ist nicht freigeschaltet. (Passwort-schutz)Prüfen Sie den Aufruf.
093AFalsche Variable_ID Längenangabe in der Variablen-ID ist 0 oder falsch. Prüfen Sie den Aufruf.
093BFalscher Variable_Count Anzahl Variablen ist falsch berechnet. Prüfen Sie den Aufruf.
0A01Hardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten. Führen Sie einen Neustartdurch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A02Aktueller Zustand des Lokalbus-MastersDienst aufgerufen, der im aktuellen Zustand (Status) des Lokalbus-Masters nicht zulässig ist.Mögliche Zustände:0001 Ready(nach Neustart bzw. Reset)0002 Load config(Konfiguration kann geladen werden)0004 Config ready(Konfiguration erfolgreich geladen)0008 Active(Konfigurationsrahmen aufgeschaltet)0010 Param ready(Parametrierung der Module abgeschlossen)0020 Run(Prozessdatenverkehr läuft)0080 Force mode(Inbetriebnahme-Tool gibt Ausgänge vor)0100 Ready fail(Kommunikationsabbruch in Ready)0800 Active fail(Kommunikationsabbruch in Active)1000 Param ready failKommunikationsabbruch in Param Ready2000 Run fail(Prozessdatenverkehr mit Teilsystem)4000 Force fail(Applikationtimeout für alle Teilnehmer)8000 Force Mode Fail(Kommunikationsabbruch in Force_Mode)Setzen Sie den Lokalbus-Master in den erforderlichen Zustand.
0A03Speicherproblem (z. B. Puffer zu klein) Führen Sie einen Neustartdurch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A04Inkonsistente Parameter. Prüfen Sie den Aufruf.
0A05Unzulässige Parameter. Prüfen Sie den Aufruf.
0A06Zugriff nicht unterstützt.Prüfen Sie den Aufruf.

Tabelle 3-1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern [...]

Code (hex)Additional CodeBedeutungAbhilfe
0A07 Objekt existiert nicht. Prüfen Sie den Aufruf.
0A08 Code des fehlgeschlagenen DienstsAnzahl der max. erlaubten parallelen SM-Dienste überschritten. (Bearbeitungskonflikt)Warten Sie die Bearbeitung des zuvor aufgerufenen Diensts ab und versuchen Sie es erneut.
0A0C Unbekannte Variable_ID Aufruf von Set_Value oder Read_Value mit Variable_ID, die einen unbekannten Code enthält.Prüfen Sie den Aufruf.
0A0D Firmware-Fehler ist aufgetreten. Führen Sie einen Neustartdurch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A0E Aktueller Zustand des Lokalbus-MastersEnergiesparmodus kann im aktuellen Zustand des Lokalbus-Masters nicht aktiviert werden.Setzen Sie den Lokalbus-Master in den erforderlichen Zustand.
0A18 Fehlerhafter Parameter Used_AttributesIn Used-Attribut ist ein reserviertes Bit gesetzt. Prüfen Sie die Parameter.
0A19 Anzahl der BusteilnehmerBeim Zugriff auf Konfiguration wurde das Ende des Rahmens überschritten oder auf Zeile 0 zugegriffen.Prüfen Sie den Zugriff.
0A1A Fehlerhafte Frame_Reference (falls vorhanden)Die beim Dienst angegebene Rahmenreferenz existiert nicht.Prüfen Sie die Parameter.
0A1C Anzahl der angeschlossenen TeilnehmerMaximale Anzahl Geräte überschritten. Verkleinern Sie den Busaufbau.
0A2F Anzahl Geräte ist null. Schließen Sie den Teilneh-mer an und prüfen Sie die Verbindung.
0A51 Rahmenreferenz ist nur von 1 bis 254 erlaubt. Zurzeit ist nur der Wert 1zulässig
0A54 Die maximale Anzahl der zugelassenen I/O-Punkte wurde überschritten.Verringern Sie die Anzahl der I/O-Punkte auf das Maximum.Die genaue Anzahl entnehmen Sie der Dokumentation Ihrer Steuerung.
0A60 Ein Konfigurationsrahmen konnte nicht zugeordnet werden.Erzeugen Sie den Konfigurationsrahmen.
0A70 In Diag-Info-Attribut ist ein reserviertes Bit gesetzt. Prüfen Sie die Parameter.
0A73 TeilnehmernummerTeilnehmer mit einer nicht unterstützten Chip-Version im Lokalbus enthalten.Tauschen Sie den Teilnehmer aus.
0A74 TeilnehmernummerTeilnehmer eines nicht unterstützten Herstellers im Lokalbus enthalten.Tauschen Sie den Teilnehmer aus.

Tabelle 3-1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern [...]

Code (hex)Additional Code BedeutungAbhilfe
0A75Teilnehmernummer Teilnehmermeldet einen schwerwiegenden Fehler (z. B. EEPROM defekt).Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A76Teilnehmernummer Der Masterunterstützt die vom Teilnehmer genutzte Topologie nicht.Tauschen Sie den Teilnehmer aus.
0A77Teilnehmernummer Fehler an der Schnittstelle. Prüfen Sie die Verbindungzwischen Elektronikmodul und Bussockelmodul.
0A79Teilnehmernummer Der Teilnehmer benötigt Parameter zum korrekten Betrieb.Parametrieren Sie den Teilnehmer oder führen Sie einen Neustart durch.
0A7ABeim Laden ungültiger Dev_Type angegeben. Prüfen Sie die Parameter.
0A7BBeim Laden ungültige Dev_ID angegeben. Prüfen Sie die Parameter.
0A7CBeim Laden ungültiger Dev_Length angegeben. Prüfen Sie die Parameter.
0A81Objektindex Dienst (z. B. Create_Configuration) konnte wegen Störungen in der PDI-Kommunikation nicht ausgeführt werden (Time-out).Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A82Objektindex Dienst (z. B. Create_Configuration) konnte wegen Störungen in der PDI-Kommunikation nicht ausgeführt werden (Anzahl).Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A83Objektindex Dienst (z. B. Create_Configuration) konnte wegen Störungen in der PDI-Kommunikation nicht ausgeführt werden (Fehler).Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0A90Teilnehmernummer Teilnehmer wurde zur Synchronisation ausgewählt, unterstützt diese jedoch nicht.Wählen Sie einen Teilnehmer, der die Synchronisation unterstützt oder ändern Sie die Auswahl.
0A91Teilnehmernummer Teilnehmer wurde zur Synchronisation ausgewählt, unterstützt die vorgegebene Zykluszeit jedoch nicht.Wählen Sie eine andere Zykluszeit oder einen anderen Teilnehmer.
0A92Teilnehmernummer Teilnehmer wurde zur Synchronisation ausgewählt, unterstützt den vorgegebenen Wert für Input_Delay jedoch nicht.Wählen Sie einen anderen Wert für Input_Delay oder einen anderen Teilnehmer.
0A93Teilnehmernummer Teilnehmer wurde zur Synchronisation ausgewählt, unterstützt den vorgegebenen Wert für Output_Delay jedoch nicht.Wählen Sie einen anderen Wert für Output_Delay oder einen anderen Teilnehmer.

Tabelle 3-1 Fehlercodes zu Anwenderfehlern [...]

Code (hex)Additional Code Bedeutung Abhilfe
0A94Teilnehmernummer Teilnehmer wurde zur Synchronisation ausgewählt, unterstützt die vorgegebenen Werte für Input_Delay und Output_Delay jedoch nicht.Wählen Sie andere Werte für Input_Delay und Output_Delay oder einen anderen Teilnehmer.
0AFFAufruf von Reset_Driver während PDI-Kommunikation.Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0B01Hardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten. Führen Sie einen Neustartdurch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0B02Hardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten.
0B03Hardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten.
0B04Hardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten.
0B05Unzulässige Parameter. Prüfen Sie die Parameter.
0B06Zugriff nicht unterstützt. (z. B. Schreibschutz) Führen Sie einen Neustartdurch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0B07Objekt existiert nicht.
0B0CHardware- oder Firmware-Fehler ist aufgetreten.
0BC1Versorgungsspannung für den Lokalbus fehlt. Zu viele Teilnehmer sind angeschlossen oder das überlagerte Netzteil ist zu schwach.Setzen Sie ein geeignetes Netzteil ein.Prüfen Sie die Stromaufnahme der Teilnehmer.Falls erfederlich setzen Sie ein Nachspeisemodul ein oder bauen Sie eine weitere Axioline F-Station auf.
0BC2Der Lokalbus ist im Energiesparmodus.Die Versorgungsspannung wurde abgeschaltet.Deaktivieren Sie den Energiesparmodus.
0BDESynchronisation ist fehlgeschlagen. Trigger-Signal entspricht nicht der Vorgabe.Prüfen Sie das Synchronisationssignal des überlagerten Systems. Stellen Sie sicher, dass Sie die Zykluszeitvorgabe korrekt gewählt haben.

3.2 Fehlercodes zur Busdiagnose

Tabelle 3-2 Fehlercodes zur Busdiagnose

Code (hex)Additional Code Bedeutung Abhilfe
0BD1Bus-Aktivierung konnte wegen Störungen auf dem Bus nicht erfolgreich ausgeführt werden.Prüfen Sie den Busaufbau.
0BF1
0BF2
0BF3
0C01Teilnehmernummer Das projektierte Modul ist nicht erreichbar.Ein im Konfigurationsrahmen vorhandener Teilnehmer wurde nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens im physikalischen Aufbau entfernt.Prüfen Sie die Konfiguration.Wenn die Änderung beabsichtigt ist, passen Sie den Konfigurationsrahmen an.
0C02Ein nicht projektiertes Modul wurde erkannt.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens ist ein zusätzlicher Teilnehmer am Ende des physikalischen Aufbaus hinzugekommen.
0C11Das Modul befindet sich nicht im projektierten Steckplatz.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens wurde ein aktiver Teilnehmer an einer anderen Stelle im physikalischen Aufbau platziert.
0C12Das Modul ist erreichbar, wurde aber aufgrund fehlender Parameter nicht in Betrieb genommen.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens wurde ein aktiver Teilnehmer durch einen unbekannten Teilnehmer im physikalischen Aufbau getauscht (Instanzkennung falsch).
0C13Die Prozessdatenlänge entspricht nicht dem projektierten Wert.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens wurde die Prozessdatenbreite eines aktiven Teilnehmers verändert.
0C14Der Modultyp entspricht nicht dem projektierten Wert.
0C15
0C16Ein Adresskonflikt ist aufgetreten. Starten Sie die Station neu.

Tabelle 3-2 Fehlercodes zur Busdiagnose [...]

Code (hex)Additional Code Bedeutung Abhilfe
0D01Teilnehmernummer Das pro-in nicht projektiertes Axioline Smart Element wurde erkannt.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens ist ein zusätzlicher Teilnehmer im physikalischen Aufbau hinzugekommen: ein Axioline Smart Element wurde auf einen leeren Steckplatz gesteckt.Prüfen Sie die Konfiguration.Wenn die Änderung beabsichtigt ist, passen Sie den Konfigurationsrahmen an.
0D02
0D13Die Prozessdatenlänge des Axioline Smart Elements entspricht nicht dem projektierten Wert.Das Axioline Smart Element wurde durch ein unpassendes Axioline Smart Element ersetzt.Nach Aufschalten des Konfigurationsrahmens wurde die Prozessdatenbreite eines aktiven Teilnehmers verändert.
0D14Der Modultyp des Axioline Smart Elements entspricht nicht dem projektierten Wert.Ein Axioline Smart Element wurde durch ein Axioline Smart Element ersetzt, dessen Modultyp (DeviceType) nicht der Projektierung entspricht.
0D15

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Fehlercodes zur Busdiagnose - 1

Die Fehlercodes ODxx_hex treten nur bei Änderungen an Axioline Smart Elements im laufenden Betrieb auf.

3.3 Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste - 1

In Tabelle 3-3 wird der Additional Code nur angegeben, wenn er einen besonderen Wert enthält. Die Standardwerte für den Additional Code finden Sie in Tabelle 3-4. Der Code setzt sich aus Error code und Error class zusammen.

Beispiel:

Code = 0501 hex : Error class = 05 hex , Error code = 01 _hex

Tabelle 3-3 Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste

Code (hex)Additional CodeBedeutung Abhilfe
02xx FFehler in der Kommunikationsbeziehung Prüfen Sie den Aufruf.
0200 Sonstiger Fehler
0201 Zugriff auf das Objekt nicht möglich.Mögliche Ursachen:- Modul nicht vorhanden-Falsche Modulnummer
05xx Fehlerhafter Dienst Prüfen Sie den Aufruf.
0500 Sonstiger Fehler
0501 Der augenblickliche Zustand des Objekts verhindert,dass der Dienst ausgeführt wird.
0502 Problem mit der PDU-Größe
0503 Der Dienst kann augenblicklich nicht ausgeführt wer-den.
0504 Der Dienst enthält inkonsistente Parameter.
0505 Ein Parameter hat einen unzulässigen Wert angenom-men.

Tabelle 3-3 Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste [...]

Code (hex)Additional CodeBedeutung Abhilfe
06xx Fehlerhafter Zugriff Prüfen Sie den Aufruf.
0600 Sonstiger Fehler
0601 Ungültiges Objekt
0602 Hardware-Fehler Beheben Sie den Hardware-Fehler (z. B.fehlende Peripheriespannung).Führen Sie einen Neustart durch. Wenn das Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0603 Zugriff auf Objekt verweigert, die Zugriffsrechte reichen nicht ausPrüfen Sie den Aufruf.
0604 Zugriff auf eine ungültige interne Adresse
0605 Inkonsistente Objektattribute
0606 Der verwendete Dienst kann auf dieses Objekt nicht angewendet werden.
0607 Objekt existiert nicht
0608 Daten entsprechen nicht dem Datentyp des Objekts.
060A Auf die Daten des Objekts kann derzeit nicht zugegriffen werden (z. B. während der Umparametrierung).
08xx Fehler in der Applikation
0800 Der Dienst wurde nicht ausgeführt.Der Grund ist anwendungs- oder herstellerspezifisch und betrifft nur das eigentliche Datum.Eine genaue Angabe des Grunds finden Sie im Additional Code.Beispiel:Ein bestimmter Wert eines Objekts ist in dieser speziellen Applikation nicht zulässig

Tabelle 3-3 Fehlercodes beim Aufruf der PDI-Dienste [...]

Code (hex)Additional CodeBedeutungAbhilfe
0F01Hardware- oderFirmware-Fehler Führen Sie einen Neustart durch. Wenndas Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0F02
0F03
0F04InkonsistenteParameter. Prüfen Sie die Parameter.
0F05PDI-Objekt-IndexUnzulässige Parameter. Prüfen Sie die Parameter.
0F06PDI-Objekt-IndexZugriff nicht unterstützt. Prüfen Sie den Aufruf.
0F08PDI-Objekt-IndexAnzahl der max. erlaubten parallelen PDI-Dienste überschritten.Warten Sie, bis die Dienste abgearbeitet sind.
0F0CUnbe-kannte Variable_IDFalsche Variablen-ID bei SetValue oder ReadValue. Prüfen Sie den Aufruf.
0F0DInterner FehlerFühren Sie einen Neustart durch. Wenndas Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0F11Interner Fehler
0F12Teilnehmer istnicht erreichbar (Time-out). Prüfen Sie den Teilnehmer.
0F13Teilnehmer istnicht erreichbar, weil er entfernt wurde. Prüfen Sie den Busaufbau.
0F21Ungültige Teilneh- mernum- merUngültige Slot-Nummer.(Wert ist 0 oder größer als maximale Teilnehmeran-zahl)Prüfen Sie den Aufruf.
0F22Ungültige Teilneh- mernum- merSlot ist nicht aktiv.Prüfen Sie den Aufruf.
0F23Ungültige DatenlängeUngültige Datenlänge.Prüfen Sie den Aufruf.
0F24Ungültige Parameter-anzahlUngültige Anzahl Parameter.Prüfen Sie den Aufruf.
0F31Interner FehlerFühren Sie einen Neustart durch. Wenndas Problem weiter auftritt, setzen Sie sich mit Phoenix Contact in Verbindung.
0F32
0F33
Additional Code (hex)Bedeutung
0000 Keine genauere Angabe des Fehlergrunds vorhanden.
0010 Dienstparameter mit unzulässigem Wert.
0011 Subindex ist nicht vorhanden.
0012 Objekt Access ist kein Request.
0013 Dienstcode wird nicht unterstützt.
0014 Subslot wird nicht unterstützt.
0015 Objekt Access Type auf dieses Objekt wird nicht unterstützt.
0016 Objekt Access Request Index für diesen AccessType muss 0000 hex sein.
0017 Objekt Access Request Länge für diesen AccessType muss 0 sein.
0018 Objektlänge für dieses Objekt passt nicht.
0019 Objekt ist ReadOnly und kann nicht überschrieben werden.
001A Objekt ist WriteOnly und kann nicht gelesen werden.
001B Schreib-/Lesezugriff auf das Objekt wird nicht unterstützt.
001CAufgrund der Objektlänge ist für den Zugriff auf das Objekt ein Upload-Read oder Download-Write erforderlich.
001D Objektlänge für dieses Objekt passt nicht (0018). Zu viele Daten wurden übertragen.
001E Objektlänge für dieses Objekt passt nicht (0018). Zu wenige Daten wurden übertragen.
0020 Dienst kann momentan nicht ausgeführt werden.
0021 Dienst kann momentan nicht ausgeführt werden, weil die Steuerung des Geräts momentan lokal erfolgt.
0022 Dienst kann im momentanen Gerätezustand (Gerätesteuerung) nicht ausgeführt werden.
0023 Dienst kann momentan nicht ausgeführt werden, weil kein Objektverzeichnis vorhanden ist.
0024 Index ist nicht vorhanden.
0030 Wertebereich eines Parameters ist verlassen.
0031 Wert des Parameters ist zu groß.
0032 Wert des Parameters ist zu klein.
0040 Kollision mit anderen Werten, Abhängigkeit wurde nicht beachtet.
0041 Kommunikationsobjekt kann nicht auf Prozessdaten abgebildet werden.
0042 Prozessdatenlänge ist überschritten.
0050 Firmware-Update: allgemein.- Firmware passt nicht zum Gerät- Gerät konnte Firmware nicht verarbeiteten
0051 Firmware-Update:- Aufgrund der Objektlänge ist für den Zugriff auf das Objekt ein Upload-Read oder Download-Write erforderlich.- Firmware-Header oder Update-Version passt nicht.
0052 Firmware-Update: Firmware-Version passt nicht zum Gerät.- Minimale Firmware-Version unterschritten (z. B. Hardware zu alt)
Additional Code (hex)Bedeutung
0053 Firmware-Update: Signalisiert das optionale Überspringen des Downloads eines FW-Update-Blocks an das Gerät.
0080 Hardware-Fehler
0081 Anwendung ist ausgefallen.
0082 Hardware ist temporär gestört.
00A0 Ungültige Segmentnummer, z. B. Upload ohne Einleitung mit Subindex ==FF hex.
00A1 Ressource nicht verfügbar; Für den Download sind keine Ressourcen (Speicher) mehr vorhanden.
00A2 Falscher CRC (Checksumme)
00A3 Fehler beim Öffnen der Datei (wenn File-System vorhanden).
00A4 Fehler beim Schreiben der Datei (wenn File-System vorhanden).
00A5 Fehler beim Schließen der Datei (wenn File-System vorhanden).
00A6 Segment fehlt: Es wurden weniger Datenblöcke empfangen als im letzten Segment angegeben.
00A7 Segment zu viel: Es wurden mehr Datenblöcke empfangen als im letzten Segment angegeben.
00A8 Fehler beim Lesen der Datei (wenn File-System vorhanden).
00A9 Ungültige Segmentnummer (Segment doppelt, Segment wurde ignoriert).
00B1 Das Passwort kann nicht ersetzt (gelöscht) werden.
00B2 Das Passwort kann nicht hinzugefügt werden (zu viele Passworte).
00B3 Das Passwort kann für die gewünschte Art des Zugriffs nicht vergeben werden.

3.4 Fehlercodes der I/O-Module

Wenn auf einem I/O-Modul ein Fehler aufgetreten ist, meldet das Modul diesen Fehler an den Lokalbus-Master.

Phoenix Contact AXL F AO8 1F - Fehlercodes der I/O-Module - 1

Welche Fehler ein Modul meldet, entnehmen Sie dem modulspezifischen Datenblatt.

Tabelle 3-5 Fehlercodes der I/O-Module

Code (hex)Bedeutung Abhilfe
0000 Keine Störung
1000 Störung allgemein
2000 Strom
2130 Kurzschluss Prüfen Sie die Beschaltung.
Überlast des analogen Ausgangs oder Kurz-schluss
2211 Überlast eines Eingangs
Überlast der Sensorversorgung für die Eingänge
2340 Überlast oder Kurzschluss der Sensorversor-gung
Überlast oder Kurzschluss der Aktorversorgung
Überlast oder Kurzschluss (L+)
2344 Überlast Ausgang
Kurzschluss oder Überlast eines Ausgangs
Überlast oder Kurzschluss (C/Q-Leitung)
Kurzschluss IEPE/ICP-Kanal
2345 Überlast Sensorversorgung

Tabelle 3-5 Fehlercodes der I/O-Module [...]

Code (hex)Bedeutung Abhilfe
3000 Spannung
3130 Versorgungsspannung für die Peripherie ist nicht vorhanden oder fehlerhaftPrüfen Sie die Versorgung.
3184 Überspannung am Signaleingang des InkrementalgebersPrüfen Sie die Beschaltung.
3186 Unterspannung am Signaleingang des InkrementalgebersPrüfen Sie die Beschaltung.
3300 Ausgangsspannung Prüfen Sie die Beschaltung.
3400 Ausfall der Versorgungsspannung für die PeripheriePrüfen Sie die Versorgung.
3401 Überspannung an Port x
3403 Unterspannung an Port x
3412 Sensorversorgung fehlt
3422 Aktorversorgung fehlt
4000 Temperatur
4210 Übertemperatur Reduzieren Sie die Temperatur, z. B.- Reduzieren Sie die Umgebungstemperatur.- Sorgen Sie für ausreichende Belüftung.- Reduzieren Sie die Last.- Prüfen Sie die Einbaulage.
5000 Geräte-Hardware
5112 Fehlerhafte 24-V-Versorgung Prüfen Sie die Versorgung-
5113 Kurzschluss oder Überlast an der 5-V-Versorgung
5120 Vergleichsstelle ungültig Prüfen Sie die Vergleichsstelle.
5160 Versorgungsspannung fehlerhaft Prüfen Sie die Versorgung.
5230 Kommunikation gestört (geräteintern) Führen Sie einen Neustart aus.Wenn der Fehler weiterhin auftritt, tauschen Sie das Gerät aus.

Tabelle 3-5 Fehlercodes der I/O-Module [...]

Code (hex)BedeutungAbhilfe
6000 Geräte-Software
6100 Fehler in der Firmware des Smart Elements Tauschen Sie das Smart Element aus.
6130 Kommunikation zum Smart Element ist gestört Prüfen Sie, ob das Smart Element richtig gesteckt ist.Falls der Fehler weiter besteht, tauschen Sie dasSmart Element aus.
6300 Parametersatz fehlerhaft Prüfen Sie die Parametrierung des angegebenen Teilnehmers.
6301 Gerätefehler Führen Sie einen Neustart aus.Wenn der Fehler weiterhin auftritt, tauschen Sie dasGerät aus.
Flash-Checksummen-Fehler
6302 Gerätefehler
Defekt in der Firmware des Smart Elements
6310 Gerätefehler: Parameterverlust Parametrieren Sie den angegebenen Teilnehmer.Führen Sie einen Neustart aus.Wenn der Fehler weiterhin auftritt, tauschen Sie dasGerät aus.
6320 Parametertabelle ungültig Prüfen Sie die Parametrierung des angegebenen Teilnehmers.
Fehler im Parameterspeicher
7000 Zusatzbaugruppen
7300 Geberfehler Prüfen Sie den Geber.
7305 Geberfehler
7330 Geberfehler elektrisch
7340 Geberfehler logisch
7610 Empfangspuffer voll Lesen Sie den Empfangspuffer aus.
7611 Sendepuffer voll Prüfen Sie das Handshake.
7620 EPROM (Gerätefehler) Führen Sie einen Neustart aus. Wenn der Fehler weiterhin auftritt, tauschen Sie das Gerät aus.
7710 Drahtbruch Kabel zum Sensor Beseitigen Sie den Drahtbruch.

Tabelle 3-5 Fehlercodes der I/O-Module [...]

Code (hex)Bedeutung Abhilfe
8000 Überwachung
8152 Sendepuffer voll Prüfen Sie das Handshake.
815A Empfangspuffer voll Lesen Sie den Empfangspuffer aus.
8600 Eingangsfehler Inkrementalwertgeber – Prüfen Sie das Eingangssignal.– Beseitigen Sie den Kurzschluss.– Schließen Sie den Geber an.
8910 Messbereich überschritten – Passen Sie den Bereich an.
8911 Oberer Grenzwert erreicht (gilt nur für einmalige Zählung)
8920 Messbereich unterschritten
8921 Unterer Grenzwert erreicht (gilt nur für einmalige Zählung)

Tabelle 3-5 Fehlercodes der I/O-Module [...]

Code (hex)Bedeutung Abhilfe
A000 Modulare Geräte, unterlagerter Bus (Subbus)
A001Unterlagerter Bus: Kein Modul vorhanden Prüfen Sie den angeschlossenen unterlagerten Bus und dessen Spannungsversorgung.
An einem als IO-Link konfigurierten Port wurde kein Modul gefunden (nach 5 Sekunden seit der Konfiguration des Ports)– Prüfen Sie, ob das IO-Link-Device korrekt ange-schlossen ist.– Prüfen Sie die Verkabelung.– Tauschen Sie das IO-Link-Device.
A002Unterlagerter Bus: Falsches Modul vorhanden – PrüfenSie den angegebenen Teilnehmer und dessen Spannungsversorgung.– Prüfen Sie die Soll- und Istkonfiguration.
Angeschlossenes IO-Link-Device stimmt nicht mit IO-Link-Portkonfiguration überein
A003Unterlagerter Bus: Modul kompatibel ersetzt
A004Unterlagerter Bus: Mehr Module als erwartet
A005Unterlagerter Bus: Restsystem wird betrieben
A010Unterlagerter Bus: Modulfehler
Device am Port meldet ein Event
A012Unterlagerter Bus: Applikation auf dem Modul nicht bereit
A013Unterlagerter Bus: Geräte-Reset
A014Unterlagerter Bus: Parametrierungsfehler am DevicePrüfen Sie die Parametrierung.
Parametrierungsfehler am Device am jeweiligen Port. Data-Storage-Problem
A020Unterlagerter Bus: Kommunikationsfehler mit DevicePrüfen Sie den angegebenen Teilnehmer im unterla-gerten Bus oder im Anlagenteil auf folgende Aspekte:– fehlende oder nicht korrekte Schirmung der Bus-leitung (Steckverbinder)– fehlende oder nicht korrekte Erdung,fehlender oder nicht korrekter Potenzialaus-gleich– defekte Verbindungen im Steckverbinder– Spannungseinbrüche auf der Spannungsversor-gung
Kommunikationsfehler am jeweiligen Port mit dem angeschlossenen Device
A021Unterlagerter Bus: Time-out
A022Unterlagerter Bus: Multiple Übertragungsfehler
A023Unterlagerter Bus: I/O-Daten-Kommunikati-onsfehler
A024Unterlagerter Bus: Management-Daten-Kom-munikationsfehlerPrüfen Sie den angegebenen Teilnehmer und dessen Spannungsversorgung.
A030Unterlagerter Bus: KonfigurationsfehlerPrüfen Sie die Parametrierung des angegebenen Teil-nehmers.
A041Unterlagerter Bus: Hardware-Fehler Führen Sie einen Neustart aus. Wenn der Fehler wei-terhin auftritt, tauschen Sie das Gerät aus.
A042Unterlagerter Bus: Firmware-Fehler Prüfen Sie die Parametrierung des angegebenen Teil-nehmers.
A043Unterlagerter Bus ist asynchron zum überlager-ten System

Bitte beachten Sie folgende Hinweise

Allgemeine Nutzungsbedingungen für Technische Dokumentation

Phoenix Contact behält sich das Recht vor, die technische Dokumentation und die in den technischen Dokumentationen beschriebenen Produkte jederzeit ohne Vorankündigung zu ändern, zu korrigieren und/oder zu verbessern, soweit dies dem Anwender zumutbar ist. Dies gilt ebenfalls für Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen.

Der Erhalt von technischer Dokumentation (insbesondere von Benutzerdokumentation) begründet keine weitergehende Informationspflicht von Phoenix Contact über etwaige Änderungen der Produkte und/oder technischer Dokumentation. Sie sind dafür eigenverantwortlich, die Eignung und den Einsatzzweck der Produkte in der konkreten Anwendung, insbesondere im Hinblick auf die Befolgung der geltenden Normen und Gesetze, zu überprüfen. Sämtliche der technischen Dokumentation zu entnehmenden Informationen werden ohne jegliche ausdrückliche, konkludente oder stillschweigende Garantie erteilt.

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Dieses Handbuch ist einschließlich aller darin enthaltenen Abbildungen urheberrechtlich geschützt. Jegliche Veränderung des Inhaltes oder eine auszugsweise Veröffentlichung sind nicht erlaubt.

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Produktinformationen

Marke : Phoenix Contact

Modell : AXL F AO8 1F

Kategorie : Nicht kategorisiert