IFM AL4202 - Nicht kategorisiert

AL4202 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM AL4202 - page 5
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Produkttyp Näherungssensor
Abmessungen (B x H x T) 30 mm x 30 mm x 60 mm
Gewicht ca. 150 g
Betriebsspannung 10...30 V DC
Ausgang PNP, Schließer
Schaltabstand 4 mm (einstellbar)
Schutzart IP67
Umgebungstemperatur Betrieb -25...+70 °C
Gehäusematerial Edelstahl
Anschluss M12-Stecker, 4-polig
Funktionen Berührungslose Erfassung, einstellbare Empfindlichkeit, LED-Statusanzeige
Wartung und Reinigung Reinigung mit trockenem Tuch; regelmäßige Überprüfung der Anschlüsse
Sicherheitshinweise Vor Spannungsversorgung trennen; nur durch Fachpersonal montieren
Ersatzteile und Reparatur Keine reparierbaren Teile; bei Defekt Austausch des Geräts
Allgemeine Informationen IFM AL4202, geeignet für industrielle Automatisierung, RoHS-konform

Häufig gestellte Fragen - AL4202 IFM

Welche Spannung benötigt der IFM AL4202?
Der Sensor arbeitet mit einer Betriebsspannung von 10...30 V DC.
Wie stelle ich den Schaltabstand ein?
Der Schaltabstand kann über einen Potentiometer am Gerät eingestellt werden. Drehen Sie im Uhrzeigersinn, um den Abstand zu vergrößern.
Welche Schutzklasse hat der AL4202?
Der Sensor ist nach IP67 geschützt, also staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt.
Kann der Sensor direkt an eine SPS angeschlossen werden?
Ja, der PNP-Ausgang kann direkt an den Digitaleingang einer SPS angeschlossen werden. Beachten Sie die Spannungspegel.
Was bedeutet die LED-Anzeige?
Die LED leuchtet, wenn das Ausgangssignal aktiv ist (Schaltzustand). Bei kurzschluss blinkt sie.
Wie reinige ich den Sensor?
Verwenden Sie ein trockenes, fusselfreies Tuch. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
Ist der Sensor für den Außeneinsatz geeignet?
Ja, aufgrund der IP67-Schutzart und des Edelstahlgehäuses ist er für raue Umgebungen geeignet, jedoch nicht für dauerhaftes Untertauchen.
Was tun, wenn der Sensor nicht schaltet?
Überprüfen Sie die Spannungsversorgung, die Verdrahtung und ob das Zielobjekt im Schaltabstand liegt. Reinigen Sie die Sensorfläche.
Welches Kabel wird benötigt?
Ein M12-Stecker, 4-polig ist erforderlich. Die Belegung entnehmen Sie der Anleitung.
Kann der Schaltabstand nachjustiert werden?
Ja, der Schaltabstand ist über das Potentiometer einstellbar. Drehen Sie langsam und prüfen Sie mit einem Testobjekt.

Benutzerfragen zu AL4202 IFM

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BEDIENUNGSANLEITUNG AL4202 IFM

1.1 Rechtliche Hinweise 5
1.2 Verwendete Symbole 5
1.3 Warnhinweise 5
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6
1.5 Änderungshistorie 6

2 Sicherheitshinweise 7

2.1 Cyber-Sicherheit 7

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 8

4 Funktion 9

4.1 Optische Signalisierung 9
4.2 Parametrierung 9
4.3 Eingänge.... 9
4.4 Ausgänge 9
4.5 Digitale Eingangsfilter 9

4.5.1 Entprellen 10
4.5.2 Invertieren.... 10
4.5.3 Halten 10
4.5.4 Filterkombination.... 11

4.6 Zähler 11

4.6.1 Zählermodus CTU.... 12
4.6.2 Zählermodus CTD.... 12
4.6.3 Zählermodus CTUD 13
4.6.4 Zählermodus CTDIR.... 14

4.7 Schaltkanäle 14

4.7.1 Deactivated.... 14
4.7.2 Latch Mode 15
4.7.3 Single Point Mode.... 15
4.7.4 Two Point Mode 16
4.7.5 Window Mode 17

4.8 PROFINET 18

5 Montage 19

5.1 Überblick.... 19
5.2 Gerät montieren 19

6 Elektrischer Anschluss 20

6.1 Überblick.... 20
6.2 Generelle Anschlusshinweise 20

6.2.1 Anschlusstechnik 20

6.3 Ethernet 21
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren).... 21
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren).... 21
6.6 Spannungsversorgung 22

6.6.1 Derating-Verhalten 22

7 Bedien- und Anzeigeelemente 23

7.1 LEDs....23

7.1.1 Status 23
7.1.2 Ethernet 24
7.1.3 Prozessanschlüsse 24
7.1.4 Spannungsversorgung 24

8 Inbetriebnahme 25

9 Einstellungen 26

9.1 Parametriersoftware 26

9.1.1 Feldbusschnittstelle....26

9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen.... 26
9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen.... 26

9.1.2 Prozessanschlüsse 27

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren 27
9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren.... 27
9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren 28
9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren 29

9.1.3 Prozessdaten 30

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen 31
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben.... 31
9.1.3.3 Zählerwerte lesen 31
9.1.3.4 Zählermodule steuern 32
9.1.3.5 Schaltsignale lesen 32
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern.... 33
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen 33

9.1.4 Geräteinformationen 34

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen 34

9.1.5 Gerätekennung 34

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen 34

9.1.6 Gerätesteuerung 35

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen 35
9.1.6.2 Gerät neu starten 35
9.1.6.3 Firmware-Version lesen 35

9.2 IoT-Core Visualizer 36

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten 36
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen.... 37
9.2.3 Gerät konfigurieren 38

9.2.3.1 Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle lesen 39
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren 39
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren.... 40
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren 41
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren 42
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen 42
9.2.3.7 Firmware-Version lesen 43
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen 43

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen 43

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen 45
9.2.4.2 Zählerwerte lesen 45
9.2.4.3 Zählermodule steuern 45
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben.... 46
9.2.4.5 Schaltsignale lesen 46
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern.... 46
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 47
9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen 47

9.2.5 Firmware aktualisieren 48

9.3 PROFINET 49

9.3.1 GSD-Datei installieren.... 49
9.3.2 Gerät in Projekt einbinden.... 49
9.3.3 Gerät konfigurieren 49
9.3.4 Eingangsfilter parametrieren 50
9.3.5 Digitalausgänge parametrieren 50
9.3.6 Energieüberwachung einstellen 51
9.3.7 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren.... 52
9.3.8 Auf digitale Eingänge und Ausgänge zugreifen.... 54
9.3.9 Zähler steuern.... 54
9.3.10 Energieüberwachung nutzen.... 55
9.3.11 Auf Datensätze azyklisch zugreifen.... 56
9.3.12 I&M-Datensätze nutzen.... 56

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 58

10.1 Reinigung 58
10.2 Firmware aktualisieren 58

11 Anhang 59

11.1 PROFINET 59

11.1.1 Parameter....59

11.1.1.1 Module: 8DO / 8DI Module 59
11.1.1.2 Module: Counter Module + SSC 61

11.1.2 Zyklische Daten 69

11.1.2.1 Submodule: 8DO/8DI + Qualifier....69
11.1.2.2 Submodule: CTU + SSC 70
11.1.2.3 Submodule: CTD + SSC 71
11.1.2.4 Submodule: CTUD + SSC....72
11.1.2.5 Submodule: CTDIR + SSC 73
11.1.2.6 Submodule: Digital Output Energy Monitoring.... 74

11.1.3 Azyklische Daten 75

11.1.3.1 Datensatz: Filterkonfiguration 75
11.1.3.2 Datensatz: Zählerkonfiguration 75
11.1.3.3 Datensatz: Main Counter.... 77
11.1.3.4 Datensatz: Batch Counter 78
11.1.3.5 I&M-Daten....79

1 Vorbemerkung

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.

1.1 Rechtliche Hinweise

© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.

Alle verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

1.2 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM AL4202 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM AL4202 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.3 Warnhinweise

Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

IFM AL4202 - Warnhinweise - 1

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

IFM AL4202 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden

▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

IFM AL4202 - Sicherheitssymbol auf dem Gerät - 1

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:

Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.

1.5 Änderungshistorie

Ausgabe Thema Datum
00 Neuerstellung des Dokuments 11 / 2024

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
  • Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
  • Mitgeltende Dokumente beachten.

2.1 Cyber-Sicherheit

ACHTUNG

Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung

▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:

- Gateway zwischen digitalen Sensoren / Aktuatoren und einem übergeordneten Steuerungssystem Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz im Anlagenbau konzipiert.

4 Funktion

4.1 Optische Signalisierung

Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:

  • Status- und Fehleranzeige des -Gateways und des Systems
  • Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
  • Status der Spannungsversorgungen US und UA
  • Status- und Fehleranzeige der Sensor- und Aktuator-Ports

4.2 Parametrierung

Das Gerät kann über folgende Optionen parametriert werden:

  • Parametriersoftware
  • ifm moneo OS + ifm moneo|configure
  • ifm moneo|configure free

  • ifm IoT Core

  • IoT-Core Visualizer

• PROFINET

– Projektierungssoftware

4.3 Eingänge

Die Ports X05...X08 verfügen über jeweils 2 digitale Eingänge (Typ 2 nach EN 61131-3).

Die digitalen Eingänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

4.4 Ausgänge

Die Ports X01...X04 verfügen jeweils über 2 digitale Ausgänge.

Die digitalen Ausgänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

Ein digitaler Ausgang kann wahlweise durch einen Schaltkanal oder eine Feldbus-Applikation geschaltet werden.

4.5 Digitale Eingangsfilter

Das Gerät bietet eine Vorverarbeitung der digitalen Eingangssignale an den Ports X05...X08. Das Ergebnis der Filterung wird als Prozesswert und als Eingangssignal für ein Zählermodul weitergeleitet.

Die folgenden Filter können in der angegebenen Reihenfolge auf die digitalen Eingangssignale angewendet werden.

  1. Entprellen
  2. Halten
  3. Invertieren

IFM AL4202 - Digitale Eingangsfilter - 1

flowchart
graph LR
    A["Digitaleingang"] --> B["Entprellen"]
    B --> C["Halten"]
    C --> D["Invertieren"]
    D --> E["Zählereingang"]
    D --> F["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    subgraph Filtermodul
        B
        C
        D
    end

Die einzelnen Filter können separat parametriert werden.

• Maximale Eingangsfrequenz: 4500 Hz
- Minimale erkennbare positive Impulsbreite: 0,115 ms (+ positive Flanke)
- Minimale erkennbare negative Impulsbreite: 0,115 ms (+ negative Flanke)

4.5.1 Entprellen

Der Filter entfernt Störsignale. Der Filter schaltet die Eingangssignale mit einer Verzögerung (Entprellzeit) auf den Filterausgang. Alle Signale, die kürzer sind als die eingestellte Entprellzeit, ignoriert der Filter.

Zeitdiagramm Entprellfilter:

IFM AL4202 - Entprellen - 1

Der Filter invertiert Signale.

4.5.3 Halten

Der Filter verlängert kurze Eingangsimpulse. Pegelwechsel, die während einer Halteperiode auftreten, werden ignoriert. Der Filter wird über folgende Parameter konfiguriert:

  • Haltezeit: Impulsdauer, auf die kurze Impulse verlängert werden sollen. Impulse, die länger als die Haltezeit anliegen, werden nicht verlängert.
  • Haltepegel: Signalpegel, der verlängert werden soll (HIGH oder LOW)

Zeitdiagramm Haltefilter (Status HIGH):

IFM AL4202 - Halten - 1

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |

Zeitdiagramm Haltefilter (Status LOW):
IFM AL4202 - Halten - 2

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Proklassical | Haltezeit | | | Proklassical | Zykluszeit | | | Total Time | | | The chart displays the time intervals for each signal: Filtereingang (①), Filterausgang (blue), and Prozessdaten (red). The total time is labeled as '2'. The data is presented in a format with 'Time' as the index of the time axis.

4.5.4 Filterkombination

Die Filter können miteinander kombiniert werden.

Beispiel: Alle 3 Filter sind aktiviert

Zeitdiagramm:

IFM AL4202 - Filterkombination - 1

line | Signal | Time Segment | |----------------------|----------------------------------| | Digitaläimgung | 0 | | Filter Betriebes | 0 | | Filter Helten | 0 | | Filter Inverteren | 0 | | Prozessdaten | 0 |

4.6 Zähler

Das Gerät verfügt pro Port über ein Zählermodul.

Ein Zählermodul besteht aus 2 separaten Zählern:

  • Main Counter: Der Main Counter zählt die steigenden Flanken der gefilterten digitalen Eingangssignale. Der Main Counter besitzt einen Wertebereich, der durch einen Schwellenwert definiert ist. Wird der Wertebereich des Main Counters überschritten bzw. unterschritten, wird ein Überlaufsignal bzw. ein Unterlaufsignal an den Batch Counter gesendet.
  • Batch Counter: Der Batch Counter zählt die Überlaufsignale bzw. Unterlaufsignale des Main Counters.

IFM AL4202 - Zähler - 1

flowchart
graph TD
    A["Filtermodul Pin 4"] --> B["Zähleingang"]
    C["Filtermodul Pin 2"] --> D["Zähleingang / Steuereingang"]
    B --> E["Main Counter"]
    D --> E
    E --> F["Prozessdaten"]
    E --> G["Batch Counter"]
    G --> H["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333

Ein Zählermodul kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. Folgende Betriebsmodi sind verfügbar.

Maximale Zählfrequenz: 4500 Hz

4.6.1 Zählermodus CTU

Im Modus CTU (Count Up) arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung und Überlaufzähler.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).

IFM AL4202 - Zählermodus CTU - 1

Im Modus CTD (Count Down) arbeitet das Zählermodul als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung und Unterlaufzählung.

Verhalten:

- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.

  • Bei der ersten Erkennung einer positiven Flanke an Pin 4 wird der Wert des Main Counters auf den Schwellenwert CT-1 gesetzt (m = CT-1). Gleichzeitig wird der Wert des Batch Counters auf den Schwellenwert CTb-1 gesetzt (b = CTb-1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4202 - Zählermodus CTU - 2

Im Modus CTUD (Count Up Down) arbeitet das Zählermodul gleichzeitig als Aufwärts- und Abwärtszähler mit Überlauf- und Unterlauferkennung.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 2 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn das Zählermodul gleichzeitig eine positive Flanke an Pin 4 und Pin 2 des Ports erkennt, dann bleibt der Zählerwert des Main Counters unverändert.
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4202 - Zählermodus CTU - 3

Im Modus CTDIR (Count Direction) arbeitet das Zählermodul wahlweise als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung oder als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung. Die Zählrichtung kann eingestellt werden.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
    • Die Zählrichtung kann der Anwender bestimmen. Initial arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung des Ports auf „Aufwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung an Pin 2 des Ports auf „Abwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4202 - Verhalten: - 1

Das Gerät verfügt über 4 Schaltkanäle (Switching Signal Channel - SSC). Die Schaltkanäle sind jeweils einem Zählermodul zugeordnet.

Jeder Schaltkanal stellt 2 Schaltsignale bereit. Die Schaltsignale können an den Ausgangskanälen der Ports X01...X04 ausgegeben werden.

Die Schaltkanäle können als Öffner (Low-active) oder als Schließer (High-active) betrieben werden.

4.7.1 Deactivated

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Deactivated hat der Zustand des Zählermoduls (Main Counter + Batch Counter) keinen Einfluss auf die ausgegebenen Schaltsignale. Das Schaltsignal ist dauerhaft im Zustand INACTIVE.

IFM AL4202 - Deactivated - 1

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Latch Mode werden die Überlauf- bzw. Unterlauf-Ereignisse sowie das Steuersignal Latch Reset ausgewertet und daraus der Zustand des Schaltsignals abgeleitet.

Wenn der Schaltkanal ein Überlauf- oder ein Unterlauf-Ereignis erkennt, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Das Schaltsignal verbleibt in diesem Zustand auch beim Auftreten weiterer Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisse.

Wenn der Schaltkanal eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Wenn der Schaltkanal gleichzeitig ein Überlauf- oder Unterlauf-Ereignis und eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4202 - Deactivated - 2

line | Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Abb. 3: Latch Mode (High-active)

IFM AL4202 - Deactivated - 3

line | Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Eine Schaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Eine Rückschaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.3 Single Point Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Single Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) definieren. Im Grundzustand ist das Schaltsignal nicht gesetzt (INACTIVE). Erreicht der Zählerwert den SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Anschließend wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Der Anwender kann definieren, ob der Schaltkanal steigende oder auf fallende Zählerwerte auswerten soll.

IFM AL4202 - Single Point Mode - 1

line | Time | Signal | |------|--------| | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 2 |

Abb. 5: Single Point Mode (High-active)

IFM AL4202 - Single Point Mode - 2

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen des Schaltsignals verzögert werden.

IFM AL4202 - Single Point Mode - 3

Abb. 7: Single Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4202 - Single Point Mode - 4

Abb. 8: Single Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Two Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) und einen Rückschaltpunkt (SP2) definieren. Steigt der Zählerwert und erreicht SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Fällt der Zählerwert und erreicht SP2, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4202 - Single Point Mode - 5

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | SP1 | ① | | t=0.5| SP2 | ② |

Abb. 9: Two Point Mode (High-active)

IFM AL4202 - Single Point Mode - 6

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4202 - Single Point Mode - 7

Abb. 11: Two Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4202 - Single Point Mode - 8

Abb. 12: Two Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.5 Window Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Window Mode kann der Anwender zwei Schaltpunkte (SP1, SP2 mit SP1 > SP2) definieren. Die 2 Schaltpunkten begrenzen einen Bereich.

Wenn sich der Zählerwert innerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE).

Wenn sich der Zählerwert außerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4202 - Window Mode - 1

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4202 - Window Mode - 2

Abb. 15: Window Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4202 - Window Mode - 3

Abb. 16: Window Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Mit der Hysterese-Funktion können die Schaltschwellen der Schaltpunkte SP1 und SP2 gleichermaßen erhöht bzw. verringert werden.

Schalten:

• Steigende Zählerwert erreicht SP2
• Fallender Zählerwert erreicht SP1

Rückschalten:

• Steigender Zählerwert erreicht SP1 + HyS

- wenn SP1 + HyS > HyS max , dann Rückschalten bei HyS max

• Fallender Zählerwert erreicht SP2 – HyS

- wenn SP2 - HyS < 0, dann Rückschalten bei 0

IFM AL4202 - Window Mode - 4

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | | 1 | | t=1 | | 2 | | t=2 | | 1 | | t=3 | | 2 |

Abb. 17: Window Mode (High-active) mit Hysterese

IFM AL4202 - Window Mode - 5

Abb. 18: Window Mode (Low-active) mit Hysterese

4.8 PROFINET

Unterstützte PROFINET-Funktionen:

• Geräteprofil: PROFINET-IO-Device
- Fast Startup (FSU)
- Prioritized Startup
- Teilnahme an Netzwerk mit aktiviertem IRT-Protokoll
• System Redundancy S2
• Dynamic Reconfiguration
• Gerätebeschreibung: GSD-Datei

5 Montage

5.1 Überblick

IFM AL4202 - Überblick - 1

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche

5.2 Gerät montieren

IFM AL4202 - Gerät montieren - 1

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
▶ Maximales Anzugsdrehmoment beachten.

Gerät auf der Montageoberfläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Überblick

X21 X31 X01 X03 X05 X22 X02 X04 X06 X08X07

X21: Ethernet (PROFINET)
X22: Ethernet (PROFINET)
X31: Power IN
X01: Prozessanschluss 1 (Aktuator)
X02: Prozessanschluss 2 (Aktuator)
X03: Prozessanschluss 3 (Aktuator)
X04: Prozessanschluss 4 (Aktuator)
X05: Prozessanschluss 5 (Sensor)
X06: Prozessanschluss 6 (Sensor)
X07: Prozessanschluss 7 (Sensor)
X08: Prozessanschluss 8 (Sensor)

6.2 Generelle Anschlusshinweise

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.

Das Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.

Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.

Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!

Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

6.2.1 Anschlusstechnik

Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.

▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm

Für UL-Anwendungen:

Für den Anschluss des Geräts und der Sensoren nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80 °C verwenden (75 °C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C).

6.3 Ethernet

Über die Ethernet-Ports X21 / X22 wird das Gerät mit dem PROFINET-Netzwerk verbunden (z. B. PROFINET-Steuerung, zusätzliches PROFINET-Gerät). Zusätzlich kann das Gerät über die Ethernet-Ports mit einem IT-Netzwerk verbunden werden. Über das IT-Netzwerk kann der Anwender auf Funktionen des ifm IoT Core zugreifen (Parametriersoftware, IoT-Core Visualizer).

Anschlussbelegung:

IFM AL4202 - Ethernet - 1

1: DATA TX +
2: DATA RX +
3: DATA TX -
4: DATA RX -
5: n.c.

Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem PROFINET-Netzwerk verbinden.
▶ Optional: Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem IT-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss eine M12-Steckverbindung verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren)

Über die Ports X01...X04 werden die Aktuatoren mit dem Gerät verbunden.

Maximale Strombelastbarkeit pro Port: 3,6 A

Maximale Strombelastbarkeit insgesamt: 4 A

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4202 - Prozessanschlüsse (Aktuatoren) - 1

1: n.c.
2: OUT2 DO2 (UA)
3: L - (UA)
4: OUT1 DO1 (UA)
5: FE

▶ Die Aktuatoren an den Ports X01...X04 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren)

Über die Ports X05...X08 werden die Sensoren mit dem Gerät verbunden.

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4202 - Prozessanschlüsse (Sensoren) - 1

▶ Die Sensoren an die Ports X05...X08 anschließen.
▶ Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.6 Spannungsversorgung

Über den Port Power IN wird das Gerät an die Versorgungsspannungen US und UA angeschlossen.

Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X05...X08 angeschlossenen Sensoren.

Die Versorgungsspannung UA versorgt die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Aktuatoren.

Der Port X31 verfügt über einen Überspannungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Verpolungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Kreuzverpolungsschutz (US, UA).

IFM AL4202 - Spannungsversorgung - 1

VORSICHT

Überschreitung der maximalen Eingangsstromstärke von 16 A

▷ Brandgefahr

▶ J und I_A der Versorgungsspannungen US und UA unter Berücksichtigung des Derating-Verhaltens des Geräts dimensionieren: Derating-Verhalten ( ☐ 22)

Anschlussbelegung:

IFM AL4202 - VORSICHT - 1

1: L + (US)

2: L - (UA)

3: L - (US)

4: L + (UA)

▶ Anlage spannungsfrei schalten.

Das Gerät über Port anschließen an die Versorgungsspannungen US und UA mit je 24 V DC (20...30 V SELV/PELV).

Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: ).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm

6.6.1 Derating-Verhalten

***t.b.d.***

7 Bedien- und Anzeigeelemente

7.1 LEDs

IFM AL4202 - LEDs - 1

1: Status: RDY
2: Status: BF
3: Status: SF
4: PROFINET: LNK
5: PROFINET: ACT
6: Prozessanschluss: DO1
7: Prozessanschluss: DO2
8: Prozessanschluss: DI1
9: Prozessanschluss: D12
10: Spannungsversorgung: UA
11: Spannungsversorgung: US

7.1.1 Status

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
RDY Gateway-Status - aus nicht aktiv oder startet neu
grün blinkt3 s (1 Hz) DCP-Signalisierungsdienst über Feldbus eingeleitet
blinkt (5 Hz) Fehler
blinkt (200 ms ein, 800 ms aus)Firmware-Update läuft
einOK
roteinFehler beim Firmware-Update (z. B. Firmware inkompatibel)
BFPROFINET-Verbindungsstatus (Bus Failure)- aus keinFehler
rotblinkt (2 Hz) keine Datenübertragung
ein• keine Konfiguration oder• physikalische Verbindung mit niedriger Geschwindigkeit oder• keine physikalische Verbindung
SFSystemstatus (System Failure)- aus keinFehler
rotblinkt 3 s (1 Hz) DCP-Signalisierungsdienst über Feldbus eingeleitet
ein• Watchdog abgelaufen oder• Kanaldiagnose, allgemeine oder erweiterte Diagnose verfügbar oder• Systemfehler

7.1.2 Ethernet

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
LNK Status der Verbindung - aus keine Ethernet-Verbindung
grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt
ACT Status der Datenübertragung- aus keine Datenübertragung
gelb blinkt Datenübertragung

7.1.3 Prozessanschlüsse

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
DO1 Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 4)- aus Digitaler Ausgang - Pin 4: LOW
gelb ein Digitaler Ausgang - Pin 4: HIGH
rot blinkt Fehler• Kurzschluss nach 24 V (wenn DO1 = LOW)• Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO1 = HIGH)

7.1.4 Spannungsversorgung

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
US StatusSpannungsversorgung US- aus keine Versorgungsspannunganliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<4,5 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Sensorversorgung
UA StatusSpannungsversorgung UA- aus keine Versorgungsspannunganliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<6 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Aktuatorversorgung

8 Inbetriebnahme

▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
▶ Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.

9 Einstellungen

9.1 Parametriersoftware

9.1.1 Feldbusschnittstelle

Das Menü [fieldbus] bietet Zugriff auf die Konfiguration der Feldbusschnittstelle.

IFM AL4202 - Feldbusschnittstelle - 1

Die Feldbusschnittstelle kann nur über die Feldbus-Projektierungssoftware konfiguriert werden.

9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen

▶ Hinweis zur Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle beachten: Feldbus-Schnittstelle konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[ipaddress] IP-Adresse der PROFINET-Schnittstellez. B. 192.100.0.100.0.0.0 (default)ro ^1
[subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegmentsz. B. 255.255.255.00.0.0.0 (default)ro ^1
[ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.100.0.10.0.0.0 (default)ro ^1
[macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstellez. B. 00:02:01:0E:10:7F ro ^1
[hostname] Name des Geräts in PROFINET-Netzwerkz. B. al4x0x ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle.

9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[connectionstatus] Status der PROFINET-Verbindung • Disconnected:nicht verbunden• Connected: verbunden
[fieldbusfirmware]Firmware-Version des PROFINET-Stacksz. B. 5.4.0.3 (PROFINET IO Device)

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Status der PROFINET-Verbindung.

9.1.2 Prozessanschlüsse

Das Menü [io] bieten Zugriff auf die Parameter der Prozessanschlüsse.

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4202 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[debounce_time] Pin 2: Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 500: 50 ms rw^1
[hold_time] Pin 2: Haltezeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 60000: 6000 ms rw^1
[hold_level] Pin 2: Haltepegel • 0: Pegel LOW halten• 1: Pegel HIGH halten (default) rw^1
[invert] Pin 2: Invertierung • 0: nicht invertieren (default)• 1: invertieren rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Digitale Eingangsfilter sind parametriert.

9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4202 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4202 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung WertebereichZugriff
[mode]Name Beschreibung Wertebereich ZugriffBetriebsart des ZählermodulsCTU (Up-counter): Aufwärtszähler (default)CTD (Down-counter): AbwärtszählerCTUD (Up-counter / Down-counter): Auf- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler r w ^1
[pin2_function] Funktion Pin 2des Ports (Hinweis beachten!)N/C: ohne Funktion (default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset Latch: Schaltsignal Latch rw^1
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (Hinweis beachten!)Pin 2 Count Direction: Pin 2 des Ports (default)IoT / PLC Count Direction: IoT-Core oder Feldbus-Steuerung rw^1
[main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1...4294967295 (default) rw^1
[batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1...65535 (default) rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

ZählermodusPin2 functionCount direction selecti-on
Ohne FunktionCounter transition input 2Count di-rectionReset counterDisable counterReset SSC LatchPin 2PLC / IoT Core
CTU√ × ×√ √ √× ×
CTD√ × ×√ √ √× ×
CTUD× √ ×× × ×× ×
CTDIR× × √× × ×√ ×
√ × ×√ √ √× √

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [counter[n]] (n: 5...8) wählen.

▷ Menüseite zeigt Konfigurationsoptionen des Zählers.

Zählermodul konfigurieren.
▶ Optional: Weitere Zählermodule konfigurieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4202 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modusrw ^1
[logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0(Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flankerw ^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)• 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default)...• 65535: 65535rw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Schaltkanäle zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [ssc] (n: 5...8) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters (main) und des Batch Counter (batch) des Ports.

▶ Parameter einstellen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

ParameterBeschreibungWertebereichZugriff
[current_limit]max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangs0: 0 A...2000: 2000 mA...3600: 3600 mArw ^1
Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[output_select] Wahl der Steuerungsinstanz des digitalen AusgangsPLC: Übergeordnete SPSCounter 1 SSC Main: Zähler 1 Schaltkanal - Main CounterCounter 1 SSC Batch: Zähler 1 Schaltkanal – Batch CounterCounter 2 SSC Main: Zähler 2 Schaltkanal - Main CounterCounter 2 SSC Batch: Zähler 2 Schaltkanal - Batch CounterCounter 3 SSC Main: Zähler 3 Schaltkanal - Main CounterCounter 3 SSC Batch: Zähler 3 Schaltkanal - Batch CounterCounter 4 SSC Main: Zähler 4 Schaltkanal - Main CounterCounter 4 SSC Batch: Zähler 4 Schaltkanal - Batch Counter rw^1
[output_state_com_lost] Rückfallwert für Unterbrechung FeldbusverbindungState off: AUSState on: EINKeep last: Den zuletzt gültigen Wert halten rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Ausgänge der Ports zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 2 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Die digitalen Ausgänge des Geräts sind konfiguriert.

9.1.3 Prozessdaten

Der Dashboard-Bereich bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Um den Dashboard-Bereich einzublenden:

√ Editor für Parameterwerte des Geräts ist geöffnet.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Um den Dashboard-Bereich auszublenden:

√ Dashboard-Bereich ist eingeblendet.
In der senkrechten Leiste in der Mitte des Bilds: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird ausgeblendet.

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital] Signalpegel des digitalen Eingangs-kanals (nach der Filterung)• LOW: aus• HIGH: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]] (n: 5...8) die aktuellen Signalpegel der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4.

IFM AL4202 - Digitale Eingangsdaten lesen - 1

Die angezeigten Signalpegel sind die gefilterten Eingangsdaten.

9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanalsdigitalen AusgangskanalsLow: Pegel LOWHigh: Pegel HIGH r w ^1
[qualifier] Statusanzeige des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro ^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Um die digitalen Ausgänge zu schreiben:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin2] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 2 des Ports.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin4] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 4 des Ports.

▶ Schaltsignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Eingestellte Werte werden an den digitalen Ausgängen ausgegeben.
▶ Gültigkeit der digitalen Ausgänge prüfen.

9.1.3.3 Zählerwerte lesen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] Zählerstand Main Counter 0...4294967294 ro1
[batchcounter_value] Zählerstand Batch Counter 0...65534 ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die aktuellen Zählerwerte des Main Counter und Batch Counter.

9.1.3.4 Zählermodule steuern

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[disable] Main Counter und Batch Counter de-aktivieren• 0: Zählermodul ist aktiv (default)• 1: Zählermodul ist inaktiv r w ^1
[reset] Main Counter, Batch Counter und Schwellenwerte CT und CTb auf Initialwerte zurücksetzen• 0: keine Aktion (default)• 1: zurücksetzen r w ^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• 0: aufwärts (default)• 1: abwärts

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die verfügbare Steuersignale der Zählermodule.

▶ Optional: Zählermodul deaktivieren.
▶ Optional: Zählermodul zurücksetzen.
▶ Optional: Zählrichtung des Zählermoduls einstellen.
▶ Geänderte Parameterwerte auf das Gerät schreiben.
Gewählte Aktionen werden ausgeführt.

9.1.3.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[state] Zustand des Schaltsignals• False: aus• True: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]/ssc] (n: 5...8) die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

9.1.3.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)• Inactive: Status Inactive setzen• Active: Status Active setzenrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur io/port[n]/ssc (n: 5...8) die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counter (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

▶ Steuersignale setzen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ Schaltkanäle wechseln in den neuen Zustand.

9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4202 - Zustand- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur desGeräts (Wert in °C) -30...80 ro1
[supervisionstatus_us] Statusder Geräteversorgung US • 0: kein Fehler• 1: FehlerFehlerro1
[supervisionstatus_ua]Status der Geräteversorgung UA0: kein Fehler1: Fehlerro1
[voltage_us]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...40000ro1
[current_us]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...40000ro1
[voltage_ua]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...4000ro1
[current_ua]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...4000ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.

√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [processdatamaster] die Zustands- und Diagnoseinformationen des Geräts.

9.1.4 Geräteinformationen

Das Menü [deviceinfo] bietet Zugriff auf die Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4202 ro1
[devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro1
[vendor] Hersteller ifm electronic gmbh ro1
[swrevision] Firmware-Revision z. B. AL4x0x_fw_pn_v1.4.0.137ro1
[hwrevision] Hardware-Revision (Stand)z. B. AAro1
[bootloaderrevision] Bootlader-Versionz. B. AL4xxx_bl_v1.2.0.35ro1
[serialnumber] Seriennummerz. B. 0002043100003ro1
[fieldbustype] Feldbus PROFINETro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.5 Gerätekennung

Das Menü [devicetag] bietet Zugriff auf die Gerätekennung.

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

ParameterBeschreibungWertebereichZugriff
[applicationtag]Anwendungsspezifische Kennung des Geräts in moneoz. B. plant 1 machine 3 r w ^1

1 lesen und schreiben

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [devicetag] wählen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät ist unter gewählter Anwendungskennung identifizierbar.

9.1.6 Gerätesteuerung

Das Menü [firmware] bietet Zugriff auf die Funktionen zur Steuerung des Geräts.

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [factoryreset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.

9.1.6.2 Gerät neu starten

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.

9.1.6.3 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung WWertebereich Zugriff
[version] Firmware-Version z.B. AL4x0x_fw_pn_1.4.0.137 ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version des Geräts.

9.2 IoT-Core Visualizer

Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten

Um den IoT-Core Visualizer zu starten:

Voraussetzungen:

√ Laptop / PC ist direkt oder über eine geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit einem PROFINET-Port (X21 / X22) des Geräts verbunden.
√ PROFINET-Schnittstelle ist konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http:// (z. B. http://192.168.0.10)
▷ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

IoT-Core Visualizer Nicht sicher 192.168.0.101/web/subscribe 00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | identifier: Site identifier to search for profile: profile(s) to search for: Separator * type: one type to search for Search for Elements lo | Processdatamaster | Deviceinfo | Fieldbussetup | Firmware | Devicetag 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:

• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ 37)
• [Parameter]: Gerät konfigurieren (→ □ 38)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 43)
• [Update]: Firmware aktualisieren (→ 48)

9.2.2 Elemente des IoT Core suchen

Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.

Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:

• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Identifier one Identifier to search for profile profile(s) to search for: Soperaatn type one type to search for Search for Elements Io Processdatamaster Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL querytree 00-02-01-A5-32-0F/querytree type: service profiles: undefined Copy URL getsubscrib 00-02-01-A5-32-0F/getsubscriberlist type: service profiles: undefined Copy URL

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for Elements] klicken.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
▷ Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.

Die Menüseite [Parameter] bietet Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Geräts.

IFM AL4202 - Elemente des IoT Core suchen - 2

Die über den IoT-Core Visualizer erstellte Konfiguration wird überschrieben, wenn eine Verbindung zwischen dem Gerät und der PROFINET-SPS hergestellt wird.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des Geräts.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Io Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5-32-0F ✓ io ✓ devicainfo type: structure profiles: devicinfo ✓ fieldbussetup ✓ firmware type: structure profiles: software,software/uploadables,software,devicereset ✓ devicetag type: structure profiles: devicetag applicationtag Type: string Namespace: json Encoding: UTF-8 valuation: minlength: 0 maxlength: 31 Copy URL

9.2.3.1 Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle lesen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[network] > [ipaddress] IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100• 0.0.0.0 (default)ro ^1
[network] > [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255192.0• 0.0.0.0 (default)ro ^1
[network] > [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.200.63.1• 0.0.0.0 (default)ro ^1
[network] > [macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 00:02:01:0E:10:7C ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [Fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt die aktuelle Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle.

9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4202 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)

Verfügbare Parameter:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[debounce_time]Entprellzeit (= Wert * 0,1 Millisekunden)0: 0 ms (Default)...500: 50 ms rw^1
[hold_time]Haltezeit (= Wert * 0,1 Millisekunden)0: 0 ms (Default)...60000: 6000 ms rw^1
[hold_level]Haltepegellow: Pegel LOW haltenhigh: Pegel HIGH halten (Default) rw^1
[invert]Invertierungsignal not inverted: nicht invertieren (Default)signal inverted: invertieren rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Eingangsfilter an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.

9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4202 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4202 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Betriebsart des Zählermoduls • CTU (Up-Counter): Aufwärtszähler(Default)CTD (Down-Counter): AbwärtszählerCTUD (Up-Counter / Down-Counter): Aufwärts- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung rW^1
[pin2_function]Funktion Pin 2 des Ports (→ Hinweis beachten!)N/C: ohne Funktion (Default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset SSC Latch (Main & Batch Counter): Schaltsignal zurücksetzen
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (→ Hinweis beachten!)Pin 2 Count Direction: Pin 2 (Default)IoT / PLC Count Direction: IoT Core / Feldbus-SPS rW^1
[main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1...4294967295 (Default) rW^1
[batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1...65535 (Default) rW^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des Zählermoduls des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4202 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)Single Point: Single-Point-ModusLatch: Latch-ModusTwo Point: Two-Point-ModusWindow: Window-Modusrw ^1
[logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default)...4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0 (Default)...4294967295: 4294967295rw ^1
[single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flankerw ^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms(Default)...65535: 65535 msrw ^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...65535: 65535 msrw ^1
[hysteresis]Hysterese• 0: 0 (Default)...65535: 65535

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters ([main]) und des Batch Counter ([batch]) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[current_limit] max. Stromwerdes digitalen Aus-gangs (Wert in mA)0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA rw^1
[output_select] Steuerungsinstanz für digitalen Aus-gang einstellenPLC: Feldbus-Steuerung (Default)Counter 1 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 1Counter 1 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 1Counter 2 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 2Counter 2 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 2Counter 3 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 3Counter 3 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 3Counter 4 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 4Counter 4 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 4 rw^1
[output_state_com_lost] Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur SteuerungState off: Zustand OFFState on: Zustand ONKeep last: den zuletzt gültigen Zustand halten rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Ausgangskanäle an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Digitale Ausgänge sind konfiguriert.

9.2.3.6 Geräteinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4202 ro ^1
[vendor]Herstellerifm electronicro ^1
[devicefamily] GerätefamilieEthernet Modulero ^1
[serialnumber]Seriennummer (12-stellig)z. B. 000174210161ro ^1
[hwrevision]Hardware-Revisionz. B. AAro ^1
[swrevision]Firmware-Versionz. B. AL4x0x_fw_pn_v1.4.0.137ro ^1
[bootloaderrevision]Bootloader-Versionz. B. AL4xxx_bl_v1.2.0.35ro ^1
[fieldbustype]FeldbusPROFINETro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Geräteinformationen.

9.2.3.7 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[version] Firmware-Version AL4x0x_fw_pn_1.4.0.137 ro1
[type] Typ • firmware: Typ Firmware ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [firmware] wählen.

▷ Menüseite zeigt verfügbare Informationen.

9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[applicationtag]Bezeichnung des Geräts in der Monitoring-Softwarez. B. “factory 2 plant 1“rw ^1

^1 lesen und schreiben

IFM AL4202 - Anwendungskennung einstellen - 1

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).

▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [devicetag] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Neue Anwendungskennung ist eingestellt.

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen

Die Menüseite [Processdata] bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.

00-02-01-A5-32-0F online Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: Polling interval in seconds: 15 Refresh all Io Processdatamaster Fieldbussetup 00-02-01-A5-32-0F Io ^ port[1] ^ pin2 digital_output Low Type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valueist: 0: Low 1: High Copy URL qualifier Output okay Type: enum Namespace: json Encoding: integer

▶ Optional: Im Kopfbereich die Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall einstellen.
Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.
▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_input] Prozesswert digitaler Eingang (nach der Filterung)Low: LOWHigh: HIGHro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die digitalen Eingangsdaten an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

9.2.4.2 Zählerwerte lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] aktueller Zählerwert Main Counter 0...4294967295 ro1
[batchcounter_value] aktueller Zählerwert Batch Counter 0...65535ro1

1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Zählerwerte des Zahlermoduls.

9.2.4.3 Zählermodule steuern

Verfügbare Steuersignale:

Name Beschreibung WerteZugriff
[reset]Zählermodul zurücksetzen (Zählerstände und Schwellenwerte auf Defaultwerte zurücksetzen)• inactive: keine Aktion (Default)• active: zurücksetzen rw^1
[disable]Zählermodul deaktivieren• inactive: Zähler aktivieren (Default)• active: Zähler deaktivieren rw^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• up: aufwärts (Default)• down: abwärts rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt verfügbare Dienste.

▶ Steuersignale einstellen.
▶ Auf, klicken, um die Steuersignale an das Gerät zu senden.

▷ Steuersignale werden ausgeführt.

9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen AusgangskanalsLow: LOW-PegelHigh: HIGH-Pegel r w ^1
[qualifier] Status des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro ^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt die Optionen zur Steuerung der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Wert der digitalen Ausgänge einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
Eingestellter Wert wird am digitalen Ausgang ausgegeben.
Prüfen, ob Status des Digitalausgangs fehlerfrei.

9.2.4.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[state] Zustand des Schaltsignals • False: OFF• True: ONro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.

9.2.4.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)Inactive > Active: Schaltsignal zurücksetzen (INACTIVE)Sonst.: keine Aktion rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.

√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.
▶ Status der Schaltsignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.

9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4202 - Zustands- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur des Geräts (Wert in °C) z. B. 52: 52°C ro1
[voltage_us] aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_us] aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_us] Status der Geräteversorgung US • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1
[voltage_ua] Spannungswert der Geräteversorgung UA (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_ua_upper] Oberer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 2: 2 mAro1
[current_ua_lower] Unterer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_ua] Status der Geräteversorgung UA • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [processdatamaster] wählen.
▷ Menüseite zeigt Zustands- und Diagnoseinformationen.

9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen

Verfügbare Informationen:

Name BeschreibungWertebereich Zugriff
[connectionstatus]Status der Verbindung zum PROFINET-Netzwerk• disconnected: nicht verbunden• connected: verbundenro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Verbindungsstatus.

▷ Menüseite zeigt Anzahl der Verbindungsunterbrechungen.

9.2.5 Firmware aktualisieren

Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.

▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

00-02-01-AS-32-OF - online Visualizer v2.25 257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Firmware 00-02-01-AS-32-OF/firmware Version: AL4x0x_fw_pr_1.4.0.154 (S) Type: firmware Load software file choose software package Update Container Chunk size: 4096 Max size: 4128768 Size: 0 U

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.

9.3 PROFINET

9.3.1 GSD-Datei installieren

Für die Abbildung des Geräts in einer PROFINET-Projektierungssoftware stellt ifm eine GSD-Datei bereit. Die Gerätebeschreibungsdatei enthält Identifikationsinformationen, unterstützte Parameter und Prozessdaten. Der Anwender kann die GSD-Datei über documentation.ifm.com herunterladen.

Um das Gerät zum Hardware-Katalog der PROFINET-Projektierungssoftware hinzuzufügen:

▶ GSD-Datei des Geräts herunterladen.
▶ PROFINET-Projektierungssoftware starten.
▶ GSD-Datei installieren.
▶ Gerät wird zum Gerät im Hardware-Katalog der PROFINET-Projektierungssoftware hinzugefügt.
▷ PROFINET-Projektierungssoftware kann auf Funktionen und Daten des Geräts zugreifen.

9.3.2 Gerät in Projekt einbinden

Mithilfe der installierten Gerätebeschreibung im Hardware-Katalog kann das Gerät zu einem PROFINET-Projekt hinzugefügt werden.

Voraussetzungen:

▶ Neues Projekt erstellen oder existierendes Projekt öffnen.
▶ Ansicht Gerät & Netzwerke öffnen.
Notwendige Komponenten zum Netzwerk hinzufügen (z. B. PROFINET Controller).
▶ Gerät im Hardware-Katalog wählen und per Drag & Drop in das Netzwerk ziehen.
Logische PROFINET-IO-Verbindung zwischen Gerät und PROFINET Controller herstellen.
IP-Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle des Geräts einstellen.
▷ Gerät ist in das Projekt eingebunden.

Die Konfiguration des Geräts erfolgt über den Slot [0], Subslot [X1].

Das Modul [PN-IO] ist dem Slot fest zugewiesen. Die Zuweisung kann nicht geändert werden.

Geräteübersicht Modul Baugr... Steck... E-Adresse A-Adres... Typ AL4202 0 0 AL4202 PNHO 0 0 X1 AL4202 X21 0 0 X1 P1 X21 X22 0 0 X1 P2 X22 8DO / 8DI Module_1 0 1 19...21 4 8DO / 8DI Module 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 1 19...21 4 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 2 0 2 Katalog Filter Kopfmodul AL4202 Modul Counter Submodule

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Geräteansicht] des Geräts öffnen.

▷ Reiter [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.

▶ Auf Modul [PN_IO] in Slot [0 X1] klicken.

▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
▷ Reiter [Allgemein] zeigt die verfügbaren Konfigurationsoptionen des Geräts.

▶ Parameter einstellen.
▷ Gerät ist konfiguriert.

9.3.4 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4202 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ □ 9)

Die Parametrierung der digitalen Eingangsfilter der Ports X05...X08 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodul:

- Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 59)

Das Modul [8DO/8DI Module] ist Slot 1 fest zugeordnet.

Das Submodul [8DO/8DI + Qualifier] ist Slot 1, Subslot 1 fest zugeordnet.

Geräteübersicht Modul Baugr... Steck... E-Adresse A-Adres... Typ AL4202 PNHO 0 0 X1 X21 0 0 X1 P1 X22 0 0 X1 P2 X21 X22 8DO / 8DI Module 1 0 1 19...21 4 8DO / 8DI Module 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 1 19...21 4 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 2 0 2 Katalog Filter Kopfmodul AL4202 Modul Counter Submodule

Jeder digitale Eingangsfilter kann separat parametriert werden.

Verfügbare Parameter pro Eingangsfilter:

  • Entprellzeit
  • Haltezeit
    • Haltepegel
  • Signalinvertierung

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
▶ Auf Submodul [8DO/8DI + Qualifier] (Slot [1 1]) klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.

▶ Die Parameter der digitalen Eingangsfilter einstellen.

▶ Projekt speichern.

▷ Die Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.

Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.5 Digitalausgänge parametrieren

IFM AL4202 - Digitalausgänge parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Digitalausgängen beachten: Ausgänge (→ 9)

Die Parametrierung der Digitalausgänge der Ports X01...X04 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodul:

- Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 59)

Das Modul [8DO/8DI Module] ist Slot 1 fest zugeordnet.

Das Submodul [8DO/8DI + Qualifier] ist Slot [1 1] fest zugeordnet.

Geräteübersicht Modul Baugr... Steck... E-Adresse A-Adres... Typ Katalog Filter Al4202 AL4202 PNHO 0 0 X1 X21 X22 0 0 X1 P1 0 0 X1 P2 X22 8DO / 8DI Module 1 0 1 19...21 4 8DO / 8DI Module 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 1 19...21 4 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 2 0 2

Jeder Digitalausgang kann separat parametriert werden.

Verfügbare Parameter pro Digitalausgang:

  • max. Stromwert
  • Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung
    • Steuerungsinstanz für digitalen Ausgang

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in Projekt eingebunden.
Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.

▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.

▶ Die Parameter der Digitaleausgänge einstellen.
▶ Projekt speichern.
Die Digitalausgänge sind parametriert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.6 Energieüberwachung einstellen

Die Ports verfügen über eine Energieüberwachung.

Die Parametrierung der Energieüberwachung der Ports X01...X04 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodule:

  • Submodule: Digital Output Energy Monitoring (→ 60)
  • Submodule: Empty Slot - No Energy Monitoring (→ 60)

Das Modul [8DO / 8DI Module] ist dem Slot [1] fest zugeordnet.

Die Energieüberwachung wird über den Slot [1 2] aktiviert und eingestellt.

Geräteübersicht Modul AL4202 PN-IO X21 X22 8DO / 8DI Module_1 8DO / 8DI + Qualifier Digital Output Energy Monitoring Ba... 0 0 0 X1 0 0 X1 P1 0 0 X1 P2 1 1 19...21 4 1 2 25...33 Typ AL4202 AL4202 X21 X22 8DO / 8DI Module 8DO / 8DI + Qualifier Digital Output Energy Mo... Katalog Filter Kopfmodul AL4202 Modul Counter Submodule Digital Output Energy Mo... Empty Slot - No Energy ...

Verfügbare Parameter:

- Ereignisse der Energieüberwachung aktivieren

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.

Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.

Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.

Option1: Energieüberwachung aktivieren:

Im Hardware-Katalog im Ordner [Submodules] das Submodul [Digital Output Energy Monitoring] wählen und per Drag & Drop dem Slot [1 2] zuweisen.
Gewähltes Submodul ist dem Slot zugeordnet.
▶ Auf das Submodul [Digital Output Energy Monitoring] klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
▶ Die Parameter der Energieüberwachung einstellen.
▶ Projekt speichern.
Energieüberwachung des Geräts ist aktiviert und parametriert.

Option 2: Energieüberwachung deaktivieren

Im Hardware-Katalog im Ordner [Submodules] das Submodul [Empty Slot – No Energy Monitoring] wählen und per Drag & Drop dem Slot [1 2] zuweisen.
Gewähltes Submodul ist dem Slot zugeordnet.
▶ Projekt speichern.
Energieüberwachung des Geräts ist deaktiviert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.7 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4202 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4202 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 2

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Die Parametrierung der Zählermodule und der Schaltkanäle der Ports X05...X08 erfolgt über das Modul [Counter Module + SSC] und dessen Submodule:

  • Submodule: CTU + SSC (→ 61)
  • Submodule: CTD + SSC (→ 63)

  • Submodule: CTUD + SSC (→ 65)

  • Submodule: CTDIR + SSC (→ 67)

Das Modul [Counter Module + SSC] muss dem Slot 2 manuell zugewiesen werden. Anschließend kann den Sublots [2 X5 (DI)] bis [2 X8 (DI)] jeweils ein Schaltkanal-Zähler-Submodul zugeordnet werden.

Geräteübersicht ... Modul Ba... Steckpl... E-Adresse A-Adres... Typ AL4202 0 0 AL4202 PNIO 0 0 X1 AL4202 X21 0 0 X1 P1 X21 X22 0 0 X1 P2 X22 8DO / 8DI Module_1 0 1 8DO / 8DI Module 8DO / 8DI + Qualifier 0 1 19...21 4 8DO / 8DI + Qualifier Digital Output Energy Monitoring 0 1 25...33 Digital Output Energ... Counter Module + SSC_1 0 2 Counter Module + SSC CTU + SSC 0 2 X5 (DI) 96...102 72 CTU + SSC CTD + SSC 0 2 X6 (DI) 103...109 73 CTD + SSC CTUD + SSC 0 2 X7 (DI) 110...116 74 CTUD + SSC CTDIR + SSC 0 2 X8 (DI) 117...123 75 CTDIR + SSC Katalog Filter Kopfmodul AL4202 Modul Counter Counter Module + SSC Submodule Counter CTD + SSC CTDIR + SSC CTU + SSC CTUD + SSC Digital Output Energy Mo

Die Eigenschaften der Zählermodule und der Schaltkanäle werden über die Subslots [2 X5 (DI)] ... [2 X8 (DI)] eingestellt. Jedes Zählermodul und jeder Schaltkanal kann separat konfiguriert werden.

Verfügbare Parameter für Zählermodule:

• Ereignismeldungen des Main Counters
• Ereignismeldungen des Batch Counters
- Funktion Pin 2 des Ports (nur Betriebsarten CTU, CTD)
- Funktion Pin 2 des Ports / Wahl der Zählerrichtung (nur Betriebsart CTDIR)
• Schwellenwert CT des Main Counters
• Schwellenwert CTb des Batch Counters

Verfügbare Parameter pro Schaltkanal:

• Main SSC - Schaltmodus
• Main SSC - Schaltlogik
- Main SSC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
• Main SCC - Schaltpunkt SP1
• Main SCC - Schaltpunkt SP2
• Main SCC - Schaltverzögerung
• Main SCC - Rückschaltverzögerung
- Main SCC – Hysterese
• Batch SCC - Schaltmodus
- Batch SCC - Schaltlogik
- Batch SCC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
- Batch SCC - Schaltpunkt SP1
- Batch SCC - Schaltpunkt SP2
- Batch SCC - Schaltverzögerung
- Batch SCC - Rückschaltverzögerung
- Batch SCC - Hysterese

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
Im Hardware-Katalog unter [Module] > [Counter] das Modul [Counter Module + SSC] wählen und per Drag & Drop auf den Slot 2 ziehen.
Zähler-Schaltkanal-Modul ist dem Gerät zugeordnet.
▶ Geräteübersicht zeigt die verfügbaren Port-Steckplätze.
▷ Hardware-Katalog zeigt die verfügbaren Submodule.
Im Hardware-Katalog unter [Submodule] > [Counter] das gewünschte Zähler-Schaltkanal-Submodul wählen und per Drag & Drop auf einen freien Steckplatz eines Ports ziehen.
Submodul ist dem Port-Steckplatz zugeordnet.
▶ Auf den Steckplatz des zugeordneten Submoduls klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
▷ Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
Im Bereich [Counter parameters] die Parameter des Zählermoduls einstellen.
Im Bereich [Main SSC Parameters] die Parameter des dem Main Counter zugeordneten Schaltkanals einstellen.
Im Bereich [Batch SSC Parameters] die Parameter des dem Batch Counter zugeordneten Schaltkanals einstellen.
▶ Optional: Vorgang wiederholen, um freien Ports weitere Zähler-Schaltkanal-Submodule zuzuweisen und zu konfigurieren.
▶ Projekt speichern.
Zählermodule und Schaltkanäle sind aktiviert und konfiguriert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.8 Auf digitale Eingänge und Ausgänge zugreifen

Die digitalen Eingangsdaten und Ausgangsdaten der Ports und die zugehörigen Gültigkeitsanzeigen sind Bestandteil der zyklischen Eingangsdaten und Ausgangsdaten.

Bei der Konfiguration der Eingangsfilter und der Digitalausgänge werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Prozessdaten angelegt:

• Digitale Eingangsdaten
- Qualifier der digitalen Eingangsdaten
• Digitale Ausgangsdaten
- Qualifier der digitalen Ausgangsdaten

Struktur der Prozessdaten: Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 69)

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
IEC-Adressen der Subslots mit Symbolen in Globaler Variablenliste verbinden.
Anwender kann über Symbolnamen in der Applikation auf die Prozessdaten der Ports zugreifen.

9.3.9 Zähler steuern

Die Steuersignale der Zähler sind Bestandteil der zyklischen Ausgangsdaten.

Bei der Konfiguration der Zählermodule werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Steuersignale angelegt:

Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:

• Zählermodul zurücksetzen
• Zählermodul deaktivieren
- Zählrichtung einstellen (nur für Zählerbetriebsart CTDIR)

Position der Steuersignale in den zyklischen Ausgangsdaten:

  • Submodule: CTU
  • Submodule: CTD
  • Submodule: CTUD
  • Submodule: CTDIR

Um die Zählermodule zu steuern:

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
√ Zählersubmodule sind konfiguriert.
√ IEC-Adressen der zyklischen Prozessdaten sind mit Variablen verknüpft.
In den Ausgangsdaten der Zählersubmodule die Steuersignale setzen.
▷ Steuersignale werden an Zählersubmodul gesendet.

9.3.10 Energieüberwachung nutzen

Die Energieüberwachungsdaten werden in den zyklischen Prozessdaten übertragen.

IFM AL4202 - Energieüberwachung nutzen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Bei der Aktivierung und Konfiguration des Submoduls [Digital Output Energy Monitoring] werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Prozessdaten angelegt:

  • Fehleranzeige Versorgungsspannung US
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung US

- Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 1&2

- Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 3&4

- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US

- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US

- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA

- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 1&2

- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 3&4

Position der Energieüberwachungsdaten in den zyklischen Eingangsdaten: Submodule: Digital Output Energy Monitoring ( ☐ 74)

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
√ Submodul [Digital Output Energy Monitoring] ist aktiviert und konfiguriert.
IEC-Adressen der Subslots mit Symbolen in Globaler Variablenliste verbinden.
Anwender kann über Symbolnamen in der Applikation auf die Energieüberwachungsdaten zugreifen.

9.3.11 Auf Datensätze azyklisch zugreifen

Der Anwender kann über Datensätze (Data Records) auf Konfigurations- und Prozessdaten azyklisch zugreifen.

Das Gerät unterstützt folgende Datensätze:

• Datensatz: Zählerkonfiguration (→ 75)
• Datensatz: Main Counter (→ 77)
• Datensatz: Batch Counter (→ □ 78)

Hinweis: Datensatz lesen

▶ Mit Funktionsbaustein RDREC den Datensatz lesen.

"RDREC_DB" RDREC Variant EN ENO REQ VALID ID BUSY INDEX ERROR MLEN STATUS RECORD LEN

Spezifische Parameter:

  • Eingang ID: HW_ID des Subslots (projektspezifisch); Eigenschaften des Subslots
    • Eingang INDEX: Index des Datensatzes

9.3.12 I&M-Datensätze nutzen

Das Gerät unterstützt die I&M-Datensätze I&M0 bis I&M3 (→ I&M-Daten ☐ 79).

  • Der Datensatz I&M0 enthält Identifikationsinformationen. Der Datensatz I&M0 ist für jedes Modul / Submodul des Geräts verfügbar.
  • In den Datensätzen I&M1...I&M3 kann der Anwender anwendungs- und gerätespezifische Informationen speichern.

Auf die I&M-Datensätze kann azyklisch zugegriffen werden. Der Zugriff auf die I&M-Datensätze erfolgt indexbasiert.

Hinweis: Datensatz lesen

Mit Funktionsbaustein RDREC den Datensatz lesen.

"RDREC_DB" RDREC Variant EN ENO REQ VALID ID BUSY INDEX ERROR MLEN STATUS RECORD LEN

Spezifische Parameter:

  • Eingang ID: HW_ID des Subslots (projektspezifisch); Eigenschaften des Subslots
    • Eingang INDEX: Index des Datensatzes

Hinweis: Datensatz schreiben

▶ Mit Funktionsbaustein WRREC den Datensatz schreiben.
▶ Lese- und Schreibrechte beachten!

IFM AL4202 - Hinweis: Datensatz schreiben - 1

Spezifische Parameter:

  • Eingang ID: HW-ID des Slots (projektspezifisch); Eigenschaften des Slots
    • Eingang INDEX: Index des Datensatzes

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.

Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.

10.1 Reinigung

Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

IFM AL4202 - Reinigung - 1

▶ Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!

10.2 Firmware aktualisieren

Die Firmware des Geräts kann über folgende Optionen aktualisiert werden:

• IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 48)

11 Anhang

11.1 PROFINET

11.1.1 Parameter

11.1.1.1 Module: 8DO / 8DI Module

Submodule: 8DO/8DI + Qualifier
Pro Eingangskanal:

Parameter BeschreibungWerte Zugriff
Debounce Time[ * 0.1ms]Entprellzeit (Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 500: 50 msrw ^1
Hold time [ * 0.1ms] Haltezeit (Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 60000: 6000 msrw ^1
Hold level Haltepegel • 0: Low: Pegel LOW haltenrw ^1 • 1: High: Pegel HIGH halten (default)
Input Inverter Signalinvertierung • 0: Signal not inverted: Signal nicht invertieren (default)• 1: Signal inverted: Signal invertierenrw ^1

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Pro Ausgangskanal:

Parameter BeschreibungWerte Zugriff
Digital Output Current Li-mitmax. Stromwert des digitalen Ausgangs0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA rw^1
Digital Output State Communication LostRückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur SteuerungSet OFF when communication lost: Zustand OFF (Default)Set ON when communication lost: Zustand ONKeep last value when communication lost: den zuletzt gültigen Zustand halten rw^1
Digital Output SelectSteuerungsinstanz für digitalen Aus-gangPLC: Feldbus-Steuerung (Default)MAIN SSC 1: Schaltkanal Main Counter 1BATCH SSC 1: Schaltkanal Batch Counter 1MAIN SSC 2: Schaltkanal Main Counter 2BATCH SSC 2: Schaltkanal Batch Counter 2MAIN SSC 3: Schaltkanal Main Counter 3BATCH SSC 3: Schaltkanal Batch Counter 3MAIN SSC 4: Schaltkanal Main Counter 4BATCH SSC 4: Schaltkanal Batch Counter 4 rw^1

1 lesen und schreiben

Submodule: Digital Output Energy Monitoring

Parameter BeschreibungWerte Zugriff
Energy Monitoring Events EnableBenachrichtigungen für Energieüberwachung aktivieren / deaktivieren• : deaktivieren• : aktivieren (default) r w ^1

^1 lesen und schreiben

Submodule: Empty Slot - No Energy Monitoring

Keine Parameter

11.1.1.2 Module: Counter Module + SSC

Submodule: CTU + SSC

Counter Parameters:

Parameter Beschreibung Werte Zugriff
Enable Main counter eventBenachrichtigungen für Main Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default)rw ^1
Enable Batch counter eventBenachrichtigungen für Batch Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default)rw ^1
Pin2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Not used: ohne Funktion (default)Reset main & batch counter: Main Counter und Batch Counter zurücksetzenDisable main & batch counter: Main Counter und Batch Counter deaktivierenReset main & batch SSC Latch: Main Counter und Batch Counter Schaltsignal zurücksetzenrw ^1
Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter• 1...• 4294967295 (default)rw ^1
Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter• 1...• 65535 (default)rw ^1

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Main SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus desSchaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw1
Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default)• Low Active:rw1
Single Point EdgeDefiniert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw1
Set Point 1 Schaltpunkt10...4294967295rw1
Set Point 2 Schaltpunkt20...4294967294rw1
Switch DelayVerzögerung Schalten (Wert in ms)0...65535rw1
Reset DelayVerzögerung Rücksetzen (Wert in ms)0...65535rw1
HysteresisHysterese0...4294967295rw1

1 lesen und schreiben

Batch SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw1
Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default)• Low Active:rw ^1
Single Point Edge Definert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw ^1
Set Point 1 Schaltpunkt 1 0...65535 rw ^1
Set Point 2 Schaltpunkt 2 0...65534 rw ^1
Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw ^1
Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw ^1
Hysteresis Hysterese 0...65535 rw ^1

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Submodule: CTD + SSC

Counter Parameters:

Parameter Beschreibung Werte Zugriff
Enable Main counter eventBenachrichtigungen für Main Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Enable Batch counter eventBenachrichtigungen für Batch Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Pin2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Not used: ohne Funktion (default)Reset main & batch counter: Main Counter und Batch Counter zurücksetzenDisable main & batch counter: Main Counter und Batch Counter deaktivierenReset main & batch SSC Latch: Main Counter und Batch Counter Schaltsignal zurücksetzen rw^1
Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter• 1...• 4294967295 (default) rw^1
Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter• 1...• 65535 (default) rw^1

1 lesen und schreiben

Main SSC Parameters:

Parameter BeschreibungWertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus rw^1
Logic Schaltlogik• High Active: (default)• Low Active: rw^1
Single Point EdgeDefiniert, ob Schaltkanal auf steigen-de oder fallende Zählerwerte reagie-ren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte (default) rw^1
Set Point 1 Schaltpunkt 10...4294967295 1
Set Point 2 Schaltpunkt 20...4294967294 1
Switch DelayVerzögerung Schalten (Wert in ms)0...65535 rw^1
Reset DelayVerzögerung Rücksetzen (Wert in ms)0...65535 rw^1
HysteresisHysterese0...4294967295 rw^1

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Batch SSC Parameters:

Parameter BeschreibungWertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(default)Single Point: Single-Point-ModusLatch: Latch-ModusTwo Point: Two-Point-ModusWindow: Fenster-Modusrw ^1
Logic Schaltlogik• High Active: (default)Low Active:rw ^1
Single Point Edge Definiert, ob Schaltkanal auf steigen-de oder fallende Zählerwerte reagie-ren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte (default)rw1
Set Point 1 Schaltpunkt 10...65535 rw1
Set Point 2 Schaltpunkt 20...65534 rw1
Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw1
Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw1
Hysteresis Hysterese 0...65535 rw1

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Submodule: CTUD + SSC

Counter Parameters:

Parameter Beschreibung Werte Zugriff
Enable Main counter eventBenachrichtigungen für Main Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Enable Batch counter eventBenachrichtigungen für Batch Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Pin 2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Counter edge input 2: Zähleingang (default) rw 1
Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter• 1...• 4294967295 (default) rw^1
Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter• 1...• 65535 (default) rw^1

1 lesen und schreiben

Main SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus desSchaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw ^1
LogicSchaltlogik des Schaltkanals• High Active: (default)• Low Active:rw ^1
Single Point EdgeDefiniert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw ^1
Set Point 1 Schaltpunkt10...4294967295rwrw ^1
Set Point 2 Schaltpunkt20...4294967294rwrw ^1
Switch DelayVerzögerung Schalten (Wert in ms)0...65535rw ^1
Reset DelayVerzögerung Rücksetzen (Wert in ms)0...65535rw ^1
HysteresisHysterese0...4294967295rw ^1

^1 lesen und schreiben

Batch SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus desSchaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw ^1
LogicSchaltlogik des Schaltkanals• High Active: (default)• Low Active:rw ^1
Single Point EdgeDefiniert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw ^1
Set Point 1 Schaltpunkt10...65535rw ^1
Set Point 2 Schaltpunkt20...65534rw ^1
Switch DelaySchaltverzögerung (Wert in ms)0...65535rw ^1
Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw1
Hysteresis Hysterese 0...65535 rw1

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Submodule: CTDIR + SSC

Counter Parameters:

Parameter Beschreibung Werte Zugriff
Enable Main counter eventBenachrichtigungen für Main Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Enable Batch counter eventBenachrichtigungen für Batch Counter• : deaktivieren• : aktivieren (default) rw^1
Pin2 function / Count direction selectionBenachrichtigungen für Main Counter • Pn2 Count direction: ???(default)• Pin2 Not used & Count Direction by PLC:• Pin2 REset Counter & Count Direction by PLC:• Pin2 Disable Counter & Count Direction by PLC:• Pin2 Reset SSC Latch & Count Direction by PLC: rw^1
Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter• 1...• 4294967295 (default) rw^1
Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter• 1...• 65535 (default) rw^1

^1 lesen und schreiben

Main SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus desSchaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw ^1
Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default)• Low Active:rw ^1
Single Point EdgeDefiniert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw ^1
Set Point 1 Schaltpunkt10...4294967295rw ^1
Set Point 2 Schaltpunkt20...4294967294rw ^1
Switch DelayVerzögerung Schalten (Wert in ms)0...65535rw ^1
Reset DelayVerzögerung Rücksetzen (Wert in ms)0...65535rw ^1
HysteresisHysterese0...4294967295rw ^1

^1 lesen und schreiben

Batch SSC Parameters:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
Mode Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusdeaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modusrw ^1
Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default)• Low Active:rw ^1
Single Point Edge Definert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerterw1
Set Point 1 Schaltpunkt 1 0...65535 rw1
Set Point 2 Schaltpunkt 2 0...65534 rw1
Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw1
Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw1
Hysteresis Hysterese 0...65535 rw1

1 lesen und schreiben

11.1.2 Zyklische Daten

11.1.2.1 Submodule: 8DO/8DI + Qualifier

Eingangsdaten: 3 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
n Ch07DI Ch06: DICh05: DI Ch04DI Ch03: DICh02: DI Ch01:DI Ch00: DI
n+1 Ch07QDI Ch06:QDI Ch05: QDICh04: QDI Ch03:QDI Ch03:QDI Ch01:QDI Ch00: QDI
n+2 Ch07QDO Ch06:QDO Ch05: QDO Ch04: QDO Ch03: QDOCh02: QDO Ch01:QDO Ch00: QDO

Legende:

- DI Signalpegel des digitalen Eingangs 1 BIT • 0x0: LOW

- 0x1: HIGH

• QDI Gültigkeit des Prozesswerts des digitalen Eingangs 1 BIT • 0x0: ungültig

- 0x1: gültig

• QDO Gültigkeit des Prozesswerts des digitalen Ausgangs 1 BIT • 0x0: ungültig

- 0x1: gültig

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
nCh07: DOCh06: DOCh05: DOCh04: DOCh03: DOCh02: DOCh01: DOCh00: DO

Legende:

• DO Signalpegel des digitalen Ausgangs

1 BIT · 0x0: LOW

- 0x1: HIGH

11.1.2.2 Submodule: CTU + SSC

Eingangsdaten: 7 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0...3 Main Counter Value
4...5 Batch Counter Value
6 reserviert SwitchingSignal BatchSwitching Signal Main

Legende:

- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 reserviert Reset BatchSSC LatchReset Main SSC LatchCounter DirectionDisable CounterReset Counter

Legende:

  • Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
  • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: deaktivieren
  • Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
  • 0x1: abwärts
  • Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen

11.1.2.3 Submodule: CTD + SSC

Eingangsdaten: 7 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0...3 Main Counter Value
4...5 Batch Counter Value
6 reserviert SwitchingSignal BatchSwitching Signal Main

Legende:

- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 reserviert Reset BatchSSC LatchReset Main SSC LatchCounter DirectionDisable CounterReset Counter

Legende:

  • Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
  • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: deaktivieren
  • Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
  • 0x1: abwärts
  • Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen

11.1.2.4 Submodule: CTUD + SSC

Eingangsdaten: 7 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0...3 Main Counter Value
4...5 Batch Counter Value
6 reserviert SwitchingSignal BatchSwitching Signal Main

Legende:

- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 reserviert Reset BatchSSC LatchReset Main SSC LatchCounter DirectionDisable CounterReset Counter

Legende:

  • Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
  • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: deaktivieren
  • Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
  • 0x1: abwärts
  • Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen

11.1.2.5 Submodule: CTDIR + SSC

Eingangsdaten: 7 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0...3 Main Counter Value
4...5 Batch Counter Value
6 reserviert SwitchingSignal BatchSwitching Signal Main

Legende:

- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0

Ausgangsdaten: 1 Byte

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 reserviert Reset BatchSSC LatchReset Main SSC LatchCounter DirectionDisable CounterReset Counter

Legende:

  • Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
  • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: deaktivieren
  • Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
  • 0x1: abwärts
  • Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen
  • Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
  • 0x1: zurücksetzen

11.1.2.6 Submodule: Digital Output Energy Monitoring

Eingangsdaten: 9 Byte

- SENS PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung US 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- AUX PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung UA 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (in mV)

UINT16 · 0x0000: 0 mV

Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US (in mA)

UINT16·0x0000:0 mA

Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (in mV)

UINT16·0x0000:0mV

Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA (in mA)

UINT16 · 0x0000: 0 mA

Ausgangsdaten: keine

11.1.3 Azyklische Daten

11.1.3.1 Datensatz: Filterkonfiguration

Index: 300...307

Zuordnung der Eingangskanäle zu Datensatzindices:

Index 310311 312313 314315 306307 308
Ein-gangs-kanalCh00Ch01Ch02Ch03Ch04Ch05Ch06Ch07

Pro Index:

Byte (Off-set)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0...1 Debounce Time
2...3 Hold Time
4 res. res. res. res. res. Res. Hold Level Input Inverterter

Legende:

  • Debounce Time Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms)
    UINT16 / rc · 0x0000: 0 ms
    Debounce Time = 0x0123:
  • Debounce Time[0] = 0x01
  • Debounce Time[1] = 0x23
  • Hold Time Haltezeit (= Wert * 0,1 ms)
    UINT16 / rc · 0x0000: 0 ms
    Hold Time = 0x1234:
  • Hold Time[0] = 0x12
  • Hold Time[1] = 0x34

- Input Inverter Invertierung

1 Bit / rc • 0x0: nicht invertieren

- 0x1: invertieren

- Hold Level

Haltepegel

1 Bit / rc • 0x0: Pegel LOW halten

- 0x1: Pegel HIGH halten

11.1.3.2 Datensatz: Zählerkonfiguration

Index: 500

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0Counter mode
1 reserviert Batch EventenableMain Event enableCount direction ^1 | Pin 2 function / Count direction ^2
2..5Main Treshold
6..7Batch Threshold

1 nur verfügbar für Betriebsarten [CTU], [CTD] und [CTUD]
2 nur verfügbar für Betriebsart [CTDIR]

Legende:

- Counter mode Betriebsmodus Zählermodul UINT8 / rc • 0x0: CTU - Aufwärtszähler

• 0x1: CTD - Abwärtszähler
- 0x2: CTUD – Aufwärts- und Abwärtszähler
- 0x3: CTDIR – Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung

- Pin 2 function Funktion Pin 2 des Ports 4 Bits / rc Für [CTU] und [CTD]:

  • 0x00: ohne Funktion
    • 0x03: Zählermodul zurücksetzen
  • 0x04: Zählermodul deaktivieren Für [CTUD]:
    • 0x01: Zähleingang

- Pin 2 function / Count direction Funktion Pin 2 des Ports und gewünschte Zählrichtung

4 Bits / rc • 0x02: Pin 2 bestimmt Zählrichtung

  • 0x08: Pin 2 nicht genutzt & SPS bestimmt Zählrichtung
  • 0x0B: Pin 2 setzt Zählermodul zurück & SPS bestimmt Zählrichtung
  • 0x0C: Pin 2 deaktiviert Zählermodul & SPS bestimmt Zählrichtung

- Main Event enable Überlauf / Unterlauf Event des Main Counter aktivieren

1 Bit / rc • 0x0: deaktivieren

- 0x1: aktivieren

- Batch Event enable Überlauf / Unterlauf Event des Batch Counter aktivieren

1 Bit / rc • 0x0: deaktivieren

- 0x1: aktivieren

- Main Threshold Schwellenwert CT des Main Counters UINT32 /rc • 0x00000001:1

...

• 0xFFFFFFF: 4294967295

- Batch Threshold Schwellenwert CTb des Batch Counters UINT16 /rc • 0x0001: 1

...

- 0xFFFF: 65535

11.1.3.3 Datensatz: Main Counter

Index: 0x510

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 Switchpoint Mode
1 Switchpoint Logic
2 Single Point Edge
3...6 SP1
7...10 SP2
11...12 Switch Delay
13...14 Reset Delay
15...18 Hysteresis HyS

Legende:

- Switchpoint Mode Schaltmodus des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: Deactivated (default)

  • 0x01: Single Pint Mode
  • 0x02: Latch Mode
  • 0x03: Two Point Mode
  • 0x04: Window Mode

- Switchpoint Logic Schaltlogik des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: High Active (default)

- 0x01: Low Active

- Single Point Edge Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte

UINT8 / rc • 0x00: Rising Counter Value (default)

- 0x01: Falling Counter Value

• SP1 Schaltpunkt 1

UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0

...

- 0xFFFF FFFF: 4294967295 (default)

• SP2 Schaltpunkt 2

UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0

...

- 0xFFFF FFFE: 4294967294 (default)

- Switch Delay Verzögerung Schalten (Wert in ms)

UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)

...

- 0xFFFF: 65535

- Reset Delay Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)

UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)

...

- 0xFFFF: 65535

• Hysteresis HyS Hysterese

UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0 (default)

...

• 0xFFFF FFFF: 4294967295

11.1.3.4 Datensatz: Batch Counter

Index: 0x511

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
0 Switchpoint Mode
1 Switchpoint Logic
2 Single Point Edge
3...6 SP1
7...10 SP2
11...12 Switch Delay
13...14 Reset Delay
15...18 Hysteresis HyS

Legende:

- Switchpoint Mode Schaltmodus des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: Deactivated (default)

  • 0x01: Single Pint Mode
  • 0x02: Latch Mode
  • 0x03: Two Point Mode
  • 0x04: Window Mode

- Switchpoint Logic Schaltlogik des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: High Active (default)

- 0x01: Low Active

- Single Point Edge Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte

UINT8 / rc • 0x00: Rising Counter Value (default)

• 0x01: Falling Counter Value

• SP1 Schaltpunkt 1

UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0

...

• 0x0000 FFFF: 65535 (default)

• SP2 Schaltpunkt 2

UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0

...

• 0x0000 FFFE: 65534 (default)

- Switch Delay Verzögerung Schalten (Wert in ms)

UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)

...

- 0xFFFF: 65535

- Reset Delay Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)

UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)

...

- 0xFFFF: 65535

• Hysteresis HyS Hysterese

UIN16 / rc • 0x0000: 0 (default)

...

- 0xFFFF: 65535

11.1.3.5 I&M-Daten

I&M0 (Slot 0)

Index: 0xAFF0

Variable Beschreibung WertBytes
MANUFACTURER_ID Hersteller-ID 0x136 2
ORDER_ID Order-ID (ASCII, durch Leerzeichen getrennt) AL4202 20
SERIAL_NUMBER Seriennummer (ASCII, durch Leerzeichen getrennt) 16
HARDWARE_REVISION Hardware-Revision z. B. AA 2
SOFTWARE_REVISION Software-Revision• Byte 0: Softwaretyp (V: Release)• Byte 1: Hauptversion (uint8)• Byte 2: Unterversion (uint8)• Byte 3: Build-Version (uint8)z. B. V1.0.34
REVISION_COUNTERRevisionszähler; bei jeder Parameteränderung wird Zähler in-krementiert0x0000 ... 0xFFFF2
PROFILE_IDProfil-ID• 0x0000: unspezifisch0x00002
PROFILE_SPECIFIC_TYPEProfiltyp• 0x0000: ungenutzt0x00002
IM_VERSIONI&M-Version• 0x0101: V1.10x01012
IM_SUPPORTEDUnterstützte I&M-Datensätze• 0x000: I&M0 wird unterstützt• 0x00E: I&M0-3 werden unterstützt• DAP: 0x000E• Submodul e: 0x00002

I&M1 (Slot 0)

Index: 0xFF1

Variable BeschreibungWertBytes
TAG_FUNCTIONBezeichner für Funktion des Submoduls• 0x20: leer0x20 32
TAG_LOCATIONBezeichner für Standort des Submoduls• 0x20: leer0x20 22

I&M2 (Slot 0)

Index: 0xAFF2

Variable Beschreibung Wert Bytes
INSTALLATION_DATEInstallationsdatum des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer0x2016
RESERVEDreserviert0x0038

I&M3 (Slot 0)

Index: 0xAFF3

Variable Beschreibung WertBytes
DESCRIPTORBeschreibung des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer0x2054

I&M0 (Slot 1)

Index: 0xFF4

Variable Beschreibung Wert Bytes
API API des Submoduls 4
SLOT Slot des Submoduls 2
SUBSLOT Subslot des Submoduls 2
FLAGS Flags:0x01: Submodul hat eigene I&M-Daten0x02: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Moduls0x04: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Geräts4
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : AL4202

Kategorie : Nicht kategorisiert