AL4202 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Näherungssensor |
| Abmessungen (B x H x T) | 30 mm x 30 mm x 60 mm |
| Gewicht | ca. 150 g |
| Betriebsspannung | 10...30 V DC |
| Ausgang | PNP, Schließer |
| Schaltabstand | 4 mm (einstellbar) |
| Schutzart | IP67 |
| Umgebungstemperatur Betrieb | -25...+70 °C |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Anschluss | M12-Stecker, 4-polig |
| Funktionen | Berührungslose Erfassung, einstellbare Empfindlichkeit, LED-Statusanzeige |
| Wartung und Reinigung | Reinigung mit trockenem Tuch; regelmäßige Überprüfung der Anschlüsse |
| Sicherheitshinweise | Vor Spannungsversorgung trennen; nur durch Fachpersonal montieren |
| Ersatzteile und Reparatur | Keine reparierbaren Teile; bei Defekt Austausch des Geräts |
| Allgemeine Informationen | IFM AL4202, geeignet für industrielle Automatisierung, RoHS-konform |
Häufig gestellte Fragen - AL4202 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AL4202 IFM
1.1 Rechtliche Hinweise 5
1.2 Verwendete Symbole 5
1.3 Warnhinweise 5
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6
1.5 Änderungshistorie 6
2 Sicherheitshinweise 7
2.1 Cyber-Sicherheit 7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
4 Funktion 9
4.1 Optische Signalisierung 9
4.2 Parametrierung 9
4.3 Eingänge.... 9
4.4 Ausgänge 9
4.5 Digitale Eingangsfilter 9
4.5.1 Entprellen 10
4.5.2 Invertieren.... 10
4.5.3 Halten 10
4.5.4 Filterkombination.... 11
4.6 Zähler 11
4.6.1 Zählermodus CTU.... 12
4.6.2 Zählermodus CTD.... 12
4.6.3 Zählermodus CTUD 13
4.6.4 Zählermodus CTDIR.... 14
4.7 Schaltkanäle 14
4.7.1 Deactivated.... 14
4.7.2 Latch Mode 15
4.7.3 Single Point Mode.... 15
4.7.4 Two Point Mode 16
4.7.5 Window Mode 17
4.8 PROFINET 18
5 Montage 19
5.1 Überblick.... 19
5.2 Gerät montieren 19
6 Elektrischer Anschluss 20
6.1 Überblick.... 20
6.2 Generelle Anschlusshinweise 20
6.2.1 Anschlusstechnik 20
6.3 Ethernet 21
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren).... 21
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren).... 21
6.6 Spannungsversorgung 22
6.6.1 Derating-Verhalten 22
7 Bedien- und Anzeigeelemente 23
7.1 LEDs....23
7.1.1 Status 23
7.1.2 Ethernet 24
7.1.3 Prozessanschlüsse 24
7.1.4 Spannungsversorgung 24
8 Inbetriebnahme 25
9 Einstellungen 26
9.1 Parametriersoftware 26
9.1.1 Feldbusschnittstelle....26
9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen.... 26
9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen.... 26
9.1.2 Prozessanschlüsse 27
9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren 27
9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren.... 27
9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren 28
9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren 29
9.1.3 Prozessdaten 30
9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen 31
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben.... 31
9.1.3.3 Zählerwerte lesen 31
9.1.3.4 Zählermodule steuern 32
9.1.3.5 Schaltsignale lesen 32
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern.... 33
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen 33
9.1.4 Geräteinformationen 34
9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen 34
9.1.5 Gerätekennung 34
9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen 34
9.1.6 Gerätesteuerung 35
9.1.6.1 Gerät zurücksetzen 35
9.1.6.2 Gerät neu starten 35
9.1.6.3 Firmware-Version lesen 35
9.2 IoT-Core Visualizer 36
9.2.1 IoT-Core Visualizer starten 36
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen.... 37
9.2.3 Gerät konfigurieren 38
9.2.3.1 Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle lesen 39
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren 39
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren.... 40
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren 41
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren 42
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen 42
9.2.3.7 Firmware-Version lesen 43
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen 43
9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen 43
9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen 45
9.2.4.2 Zählerwerte lesen 45
9.2.4.3 Zählermodule steuern 45
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben.... 46
9.2.4.5 Schaltsignale lesen 46
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern.... 46
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 47
9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen 47
9.2.5 Firmware aktualisieren 48
9.3 PROFINET 49
9.3.1 GSD-Datei installieren.... 49
9.3.2 Gerät in Projekt einbinden.... 49
9.3.3 Gerät konfigurieren 49
9.3.4 Eingangsfilter parametrieren 50
9.3.5 Digitalausgänge parametrieren 50
9.3.6 Energieüberwachung einstellen 51
9.3.7 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren.... 52
9.3.8 Auf digitale Eingänge und Ausgänge zugreifen.... 54
9.3.9 Zähler steuern.... 54
9.3.10 Energieüberwachung nutzen.... 55
9.3.11 Auf Datensätze azyklisch zugreifen.... 56
9.3.12 I&M-Datensätze nutzen.... 56
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 58
10.1 Reinigung 58
10.2 Firmware aktualisieren 58
11 Anhang 59
11.1 PROFINET 59
11.1.1 Parameter....59
11.1.1.1 Module: 8DO / 8DI Module 59
11.1.1.2 Module: Counter Module + SSC 61
11.1.2 Zyklische Daten 69
11.1.2.1 Submodule: 8DO/8DI + Qualifier....69
11.1.2.2 Submodule: CTU + SSC 70
11.1.2.3 Submodule: CTD + SSC 71
11.1.2.4 Submodule: CTUD + SSC....72
11.1.2.5 Submodule: CTDIR + SSC 73
11.1.2.6 Submodule: Digital Output Energy Monitoring.... 74
11.1.3 Azyklische Daten 75
11.1.3.1 Datensatz: Filterkonfiguration 75
11.1.3.2 Datensatz: Zählerkonfiguration 75
11.1.3.3 Datensatz: Main Counter.... 77
11.1.3.4 Datensatz: Batch Counter 78
11.1.3.5 I&M-Daten....79
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Rechtliche Hinweise
© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.
Alle verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
1.2 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.3 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
1.5 Änderungshistorie
| Ausgabe Thema Datum | |
| 00 Neuerstellung des Dokuments 11 / 2024 |
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
- Mitgeltende Dokumente beachten.
2.1 Cyber-Sicherheit
ACHTUNG
Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung
▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:
- Gateway zwischen digitalen Sensoren / Aktuatoren und einem übergeordneten Steuerungssystem Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz im Anlagenbau konzipiert.
4 Funktion
4.1 Optische Signalisierung
Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:
- Status- und Fehleranzeige des -Gateways und des Systems
- Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
- Status der Spannungsversorgungen US und UA
- Status- und Fehleranzeige der Sensor- und Aktuator-Ports
4.2 Parametrierung
Das Gerät kann über folgende Optionen parametriert werden:
- Parametriersoftware
- ifm moneo OS + ifm moneo|configure
-
ifm moneo|configure free
-
ifm IoT Core
- IoT-Core Visualizer
• PROFINET
– Projektierungssoftware
4.3 Eingänge
Die Ports X05...X08 verfügen über jeweils 2 digitale Eingänge (Typ 2 nach EN 61131-3).
Die digitalen Eingänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.
4.4 Ausgänge
Die Ports X01...X04 verfügen jeweils über 2 digitale Ausgänge.
Die digitalen Ausgänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.
Ein digitaler Ausgang kann wahlweise durch einen Schaltkanal oder eine Feldbus-Applikation geschaltet werden.
4.5 Digitale Eingangsfilter
Das Gerät bietet eine Vorverarbeitung der digitalen Eingangssignale an den Ports X05...X08. Das Ergebnis der Filterung wird als Prozesswert und als Eingangssignal für ein Zählermodul weitergeleitet.
Die folgenden Filter können in der angegebenen Reihenfolge auf die digitalen Eingangssignale angewendet werden.
- Entprellen
- Halten
- Invertieren

flowchart
graph LR
A["Digitaleingang"] --> B["Entprellen"]
B --> C["Halten"]
C --> D["Invertieren"]
D --> E["Zählereingang"]
D --> F["Prozessdaten"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
subgraph Filtermodul
B
C
D
end
Die einzelnen Filter können separat parametriert werden.
• Maximale Eingangsfrequenz: 4500 Hz
- Minimale erkennbare positive Impulsbreite: 0,115 ms (+ positive Flanke)
- Minimale erkennbare negative Impulsbreite: 0,115 ms (+ negative Flanke)
4.5.1 Entprellen
Der Filter entfernt Störsignale. Der Filter schaltet die Eingangssignale mit einer Verzögerung (Entprellzeit) auf den Filterausgang. Alle Signale, die kürzer sind als die eingestellte Entprellzeit, ignoriert der Filter.
Zeitdiagramm Entprellfilter:

Der Filter invertiert Signale.
4.5.3 Halten
Der Filter verlängert kurze Eingangsimpulse. Pegelwechsel, die während einer Halteperiode auftreten, werden ignoriert. Der Filter wird über folgende Parameter konfiguriert:
- Haltezeit: Impulsdauer, auf die kurze Impulse verlängert werden sollen. Impulse, die länger als die Haltezeit anliegen, werden nicht verlängert.
- Haltepegel: Signalpegel, der verlängert werden soll (HIGH oder LOW)
Zeitdiagramm Haltefilter (Status HIGH):

line
| Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |Zeitdiagramm Haltefilter (Status LOW):

line
| Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 14 | 1 | | Prozessdaten | 14 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | 2 | 0.5 | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Prozessdaten | | | | Proklassical | Haltezeit | | | Proklassical | Zykluszeit | | | Total Time | | | The chart displays the time intervals for each signal: Filtereingang (①), Filterausgang (blue), and Prozessdaten (red). The total time is labeled as '2'. The data is presented in a format with 'Time' as the index of the time axis.4.5.4 Filterkombination
Die Filter können miteinander kombiniert werden.
Beispiel: Alle 3 Filter sind aktiviert
Zeitdiagramm:

line
| Signal | Time Segment | |----------------------|----------------------------------| | Digitaläimgung | 0 | | Filter Betriebes | 0 | | Filter Helten | 0 | | Filter Inverteren | 0 | | Prozessdaten | 0 |4.6 Zähler
Das Gerät verfügt pro Port über ein Zählermodul.
Ein Zählermodul besteht aus 2 separaten Zählern:
- Main Counter: Der Main Counter zählt die steigenden Flanken der gefilterten digitalen Eingangssignale. Der Main Counter besitzt einen Wertebereich, der durch einen Schwellenwert definiert ist. Wird der Wertebereich des Main Counters überschritten bzw. unterschritten, wird ein Überlaufsignal bzw. ein Unterlaufsignal an den Batch Counter gesendet.
- Batch Counter: Der Batch Counter zählt die Überlaufsignale bzw. Unterlaufsignale des Main Counters.

flowchart
graph TD
A["Filtermodul Pin 4"] --> B["Zähleingang"]
C["Filtermodul Pin 2"] --> D["Zähleingang / Steuereingang"]
B --> E["Main Counter"]
D --> E
E --> F["Prozessdaten"]
E --> G["Batch Counter"]
G --> H["Prozessdaten"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#cfc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
Ein Zählermodul kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. Folgende Betriebsmodi sind verfügbar.
Maximale Zählfrequenz: 4500 Hz
4.6.1 Zählermodus CTU
Im Modus CTU (Count Up) arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung und Überlaufzähler.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).

Im Modus CTD (Count Down) arbeitet das Zählermodul als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung und Unterlaufzählung.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Bei der ersten Erkennung einer positiven Flanke an Pin 4 wird der Wert des Main Counters auf den Schwellenwert CT-1 gesetzt (m = CT-1). Gleichzeitig wird der Wert des Batch Counters auf den Schwellenwert CTb-1 gesetzt (b = CTb-1).
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Im Modus CTUD (Count Up Down) arbeitet das Zählermodul gleichzeitig als Aufwärts- und Abwärtszähler mit Überlauf- und Unterlauferkennung.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn das Zählermodul an Pin 2 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn das Zählermodul gleichzeitig eine positive Flanke an Pin 4 und Pin 2 des Ports erkennt, dann bleibt der Zählerwert des Main Counters unverändert.
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Im Modus CTDIR (Count Direction) arbeitet das Zählermodul wahlweise als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung oder als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung. Die Zählrichtung kann eingestellt werden.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
• Die Zählrichtung kann der Anwender bestimmen. Initial arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung. - Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung des Ports auf „Aufwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung an Pin 2 des Ports auf „Abwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Das Gerät verfügt über 4 Schaltkanäle (Switching Signal Channel - SSC). Die Schaltkanäle sind jeweils einem Zählermodul zugeordnet.
Jeder Schaltkanal stellt 2 Schaltsignale bereit. Die Schaltsignale können an den Ausgangskanälen der Ports X01...X04 ausgegeben werden.
Die Schaltkanäle können als Öffner (Low-active) oder als Schließer (High-active) betrieben werden.
4.7.1 Deactivated
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Deactivated hat der Zustand des Zählermoduls (Main Counter + Batch Counter) keinen Einfluss auf die ausgegebenen Schaltsignale. Das Schaltsignal ist dauerhaft im Zustand INACTIVE.

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Latch Mode werden die Überlauf- bzw. Unterlauf-Ereignisse sowie das Steuersignal Latch Reset ausgewertet und daraus der Zustand des Schaltsignals abgeleitet.
Wenn der Schaltkanal ein Überlauf- oder ein Unterlauf-Ereignis erkennt, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Das Schaltsignal verbleibt in diesem Zustand auch beim Auftreten weiterer Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisse.
Wenn der Schaltkanal eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).
Wenn der Schaltkanal gleichzeitig ein Überlauf- oder Unterlauf-Ereignis und eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

line
| Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |Abb. 3: Latch Mode (High-active)

line
| Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |Eine Schaltverzögerung ist nicht verfügbar.
Eine Rückschaltverzögerung ist nicht verfügbar.
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
4.7.3 Single Point Mode
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Single Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) definieren. Im Grundzustand ist das Schaltsignal nicht gesetzt (INACTIVE). Erreicht der Zählerwert den SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Anschließend wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).
Der Anwender kann definieren, ob der Schaltkanal steigende oder auf fallende Zählerwerte auswerten soll.

line
| Time | Signal | |------|--------| | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 2 |Abb. 5: Single Point Mode (High-active)

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen des Schaltsignals verzögert werden.

Abb. 7: Single Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 8: Single Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Two Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) und einen Rückschaltpunkt (SP2) definieren. Steigt der Zählerwert und erreicht SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Fällt der Zählerwert und erreicht SP2, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

line
| Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | SP1 | ① | | t=0.5| SP2 | ② |Abb. 9: Two Point Mode (High-active)

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

Abb. 11: Two Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 12: Two Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
4.7.5 Window Mode
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Window Mode kann der Anwender zwei Schaltpunkte (SP1, SP2 mit SP1 > SP2) definieren. Die 2 Schaltpunkten begrenzen einen Bereich.
Wenn sich der Zählerwert innerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE).
Wenn sich der Zählerwert außerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

Abb. 15: Window Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 16: Window Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Mit der Hysterese-Funktion können die Schaltschwellen der Schaltpunkte SP1 und SP2 gleichermaßen erhöht bzw. verringert werden.
Schalten:
• Steigende Zählerwert erreicht SP2
• Fallender Zählerwert erreicht SP1
Rückschalten:
• Steigender Zählerwert erreicht SP1 + HyS
- wenn SP1 + HyS > HyS max , dann Rückschalten bei HyS max
• Fallender Zählerwert erreicht SP2 – HyS
- wenn SP2 - HyS < 0, dann Rückschalten bei 0

line
| Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | | 1 | | t=1 | | 2 | | t=2 | | 1 | | t=3 | | 2 |Abb. 17: Window Mode (High-active) mit Hysterese

Abb. 18: Window Mode (Low-active) mit Hysterese
4.8 PROFINET
Unterstützte PROFINET-Funktionen:
• Geräteprofil: PROFINET-IO-Device
- Fast Startup (FSU)
- Prioritized Startup
- Teilnahme an Netzwerk mit aktiviertem IRT-Protokoll
• System Redundancy S2
• Dynamic Reconfiguration
• Gerätebeschreibung: GSD-Datei
5 Montage
5.1 Überblick

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche
5.2 Gerät montieren

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
▶ Maximales Anzugsdrehmoment beachten.
Gerät auf der Montageoberfläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Überblick

X21: Ethernet (PROFINET)
X22: Ethernet (PROFINET)
X31: Power IN
X01: Prozessanschluss 1 (Aktuator)
X02: Prozessanschluss 2 (Aktuator)
X03: Prozessanschluss 3 (Aktuator)
X04: Prozessanschluss 4 (Aktuator)
X05: Prozessanschluss 5 (Sensor)
X06: Prozessanschluss 6 (Sensor)
X07: Prozessanschluss 7 (Sensor)
X08: Prozessanschluss 8 (Sensor)
6.2 Generelle Anschlusshinweise
Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Das Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.
Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.
Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!
Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.
Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.
6.2.1 Anschlusstechnik
Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.
▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm
Für UL-Anwendungen:
Für den Anschluss des Geräts und der Sensoren nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80 °C verwenden (75 °C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C).
6.3 Ethernet
Über die Ethernet-Ports X21 / X22 wird das Gerät mit dem PROFINET-Netzwerk verbunden (z. B. PROFINET-Steuerung, zusätzliches PROFINET-Gerät). Zusätzlich kann das Gerät über die Ethernet-Ports mit einem IT-Netzwerk verbunden werden. Über das IT-Netzwerk kann der Anwender auf Funktionen des ifm IoT Core zugreifen (Parametriersoftware, IoT-Core Visualizer).
Anschlussbelegung:

1: DATA TX +
2: DATA RX +
3: DATA TX -
4: DATA RX -
5: n.c.
Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem PROFINET-Netzwerk verbinden.
▶ Optional: Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem IT-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss eine M12-Steckverbindung verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren)
Über die Ports X01...X04 werden die Aktuatoren mit dem Gerät verbunden.
Maximale Strombelastbarkeit pro Port: 3,6 A
Maximale Strombelastbarkeit insgesamt: 4 A
Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.
Anschlussbelegung:

1: n.c.
2: OUT2 DO2 (UA)
3: L - (UA)
4: OUT1 DO1 (UA)
5: FE
▶ Die Aktuatoren an den Ports X01...X04 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren)
Über die Ports X05...X08 werden die Sensoren mit dem Gerät verbunden.
Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.
Anschlussbelegung:

▶ Die Sensoren an die Ports X05...X08 anschließen.
▶ Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.6 Spannungsversorgung
Über den Port Power IN wird das Gerät an die Versorgungsspannungen US und UA angeschlossen.
Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X05...X08 angeschlossenen Sensoren.
Die Versorgungsspannung UA versorgt die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Aktuatoren.
Der Port X31 verfügt über einen Überspannungsschutz (US).
Der Port X31 verfügt über einen Verpolungsschutz (US).
Der Port X31 verfügt über einen Kreuzverpolungsschutz (US, UA).

VORSICHT
Überschreitung der maximalen Eingangsstromstärke von 16 A
▷ Brandgefahr
▶ J und I_A der Versorgungsspannungen US und UA unter Berücksichtigung des Derating-Verhaltens des Geräts dimensionieren: Derating-Verhalten ( ☐ 22)
Anschlussbelegung:

1: L + (US)
2: L - (UA)
3: L - (US)
4: L + (UA)
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
Das Gerät über Port anschließen an die Versorgungsspannungen US und UA mit je 24 V DC (20...30 V SELV/PELV).
Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: ).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm
6.6.1 Derating-Verhalten
***t.b.d.***
7 Bedien- und Anzeigeelemente
7.1 LEDs

1: Status: RDY
2: Status: BF
3: Status: SF
4: PROFINET: LNK
5: PROFINET: ACT
6: Prozessanschluss: DO1
7: Prozessanschluss: DO2
8: Prozessanschluss: DI1
9: Prozessanschluss: D12
10: Spannungsversorgung: UA
11: Spannungsversorgung: US
7.1.1 Status
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | ||||
| RDY Gateway-Status - aus nicht aktiv oder startet neu | ||||
| grün blinkt | 3 s (1 Hz) DCP-Signalisierungsdienst über Feldbus eingeleitet | |||
| blinkt (5 Hz) Fehler | ||||
| blinkt (200 ms ein, 800 ms aus) | Firmware-Update läuft | |||
| ein | OK | |||
| rot | ein | Fehler beim Firmware-Update (z. B. Firmware inkompatibel) | ||
| BF | PROFINET-Verbindungsstatus (Bus Failure) | - aus kein | Fehler | |
| rot | blinkt (2 Hz) keine Datenübertragung | |||
| ein | • keine Konfiguration oder• physikalische Verbindung mit niedriger Geschwindigkeit oder• keine physikalische Verbindung | |||
| SF | Systemstatus (System Failure) | - aus kein | Fehler | |
| rot | blinkt 3 s (1 Hz) DCP-Signalisierungsdienst über Feldbus eingeleitet | |||
| ein | • Watchdog abgelaufen oder• Kanaldiagnose, allgemeine oder erweiterte Diagnose verfügbar oder• Systemfehler | |||
7.1.2 Ethernet
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | |||
| LNK Status der Verbindung - aus keine Ethernet-Verbindung | |||
| grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt | |||
| ACT Status der Datenübertragung | - aus keine Datenübertragung | ||
| gelb blinkt Datenübertragung | |||
7.1.3 Prozessanschlüsse
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | ||||
| DO1 Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 4) | - aus Digitaler Ausgang - Pin 4: LOW | |||
| gelb ein Digitaler Ausgang - Pin 4: HIGH | ||||
| rot blinkt Fehler | • Kurzschluss nach 24 V (wenn DO1 = LOW)• Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO1 = HIGH) | |||
7.1.4 Spannungsversorgung
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | |||
| US Status | Spannungsversorgung US | - aus keine Versorgungsspannung | anliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<4,5 V) |
| grün ein Versorgungsspannung liegt an | |||
| rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Sensorversorgung | |||
| UA Status | Spannungsversorgung UA | - aus keine Versorgungsspannung | anliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<6 V) |
| grün ein Versorgungsspannung liegt an | |||
| rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Aktuatorversorgung | |||
8 Inbetriebnahme
▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
▶ Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.
9 Einstellungen
9.1 Parametriersoftware
9.1.1 Feldbusschnittstelle
Das Menü [fieldbus] bietet Zugriff auf die Konfiguration der Feldbusschnittstelle.

Die Feldbusschnittstelle kann nur über die Feldbus-Projektierungssoftware konfiguriert werden.
9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen
▶ Hinweis zur Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle beachten: Feldbus-Schnittstelle konfigurieren
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [ipaddress] IP-Adresse der PROFINET-Schnittstelle | z. B. 192.100.0.100.0.0.0 (default) | ro ^1 | |
| [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments | z. B. 255.255.255.00.0.0.0 (default) | ro ^1 | |
| [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.100.0.10.0.0.0 (default) | ro ^1 | ||
| [macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle | z. B. 00:02:01:0E:10:7F ro | ^1 | |
| [hostname] Name des Geräts in PROFINET-Netzwerk | z. B. al4x0x ro | ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle.
9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [connectionstatus] Status der P | ROFINET-Verbindung • Disconnected: | nicht verbunden• Connected: verbunden |
| [fieldbusfirmware] | Firmware-Version des PROFINET-Stacks | z. B. 5.4.0.3 (PROFINET IO Device) |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Status der PROFINET-Verbindung.
9.1.2 Prozessanschlüsse
Das Menü [io] bieten Zugriff auf die Parameter der Prozessanschlüsse.
9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [debounce_time] Pin 2: Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default) | ...• 500: 50 ms | rw^1 |
| [hold_time] Pin 2: Haltezeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default) | ...• 60000: 6000 ms | rw^1 |
| [hold_level] Pin 2: Haltepegel • 0: Pegel LOW halten | • 1: Pegel HIGH halten (default) | rw^1 |
| [invert] Pin 2: Invertierung • 0: nicht invertieren (default) | • 1: invertieren | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Digitale Eingangsfilter sind parametriert.
9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich | Zugriff | ||
| [mode]Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | Betriebsart des Zählermoduls | CTU (Up-counter): Aufwärtszähler (default)CTD (Down-counter): AbwärtszählerCTUD (Up-counter / Down-counter): Auf- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler | r w ^1 |
| [pin2_function] Funktion Pin 2 | des Ports (Hinweis beachten!) | N/C: ohne Funktion (default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset Latch: Schaltsignal Latch | rw^1 |
| [count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (Hinweis beachten!) | Pin 2 Count Direction: Pin 2 des Ports (default)IoT / PLC Count Direction: IoT-Core oder Feldbus-Steuerung | rw^1 | |
| [main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1 | ...4294967295 (default) | rw^1 | |
| [batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1 | ...65535 (default) | rw^1 | |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):
| Zählermodus | Pin2 function | Count direction selecti-on | ||||||
| Ohne Funktion | Counter transition input 2 | Count di-rection | Reset counter | Disable counter | Reset SSC Latch | Pin 2 | PLC / IoT Core | |
| CTU | √ × × | √ √ √ | × × | |||||
| CTD | √ × × | √ √ √ | × × | |||||
| CTUD | × √ × | × × × | × × | |||||
| CTDIR | × × √ | × × × | √ × | |||||
| √ × × | √ √ √ | × √ | ||||||
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [counter[n]] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt Konfigurationsoptionen des Zählers.
Zählermodul konfigurieren.
▶ Optional: Weitere Zählermodule konfigurieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.
9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modus | rw ^1 | |
| [logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-active | rw ^1 | |
| [sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default) | ...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0(Default) | ...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flanke | rw ^1 |
| [switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default) | ...• 65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default) | ...• 65535: 65535 | rw ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Um die Schaltkanäle zu konfigurieren:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [ssc] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters (main) und des Batch Counter (batch) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.
9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren
Verfügbare Parameter:
| Parameter | Beschreibung | Wertebereich | Zugriff |
| [current_limit] | max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangs | 0: 0 A...2000: 2000 mA...3600: 3600 mA | rw ^1 |
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [output_select] Wahl der Steuerungsinstanz des digitalen Ausgangs | PLC: Übergeordnete SPSCounter 1 SSC Main: Zähler 1 Schaltkanal - Main CounterCounter 1 SSC Batch: Zähler 1 Schaltkanal – Batch CounterCounter 2 SSC Main: Zähler 2 Schaltkanal - Main CounterCounter 2 SSC Batch: Zähler 2 Schaltkanal - Batch CounterCounter 3 SSC Main: Zähler 3 Schaltkanal - Main CounterCounter 3 SSC Batch: Zähler 3 Schaltkanal - Batch CounterCounter 4 SSC Main: Zähler 4 Schaltkanal - Main CounterCounter 4 SSC Batch: Zähler 4 Schaltkanal - Batch Counter | rw^1 |
| [output_state_com_lost] Rückfallwert für Unterbrechung Feldbusverbindung | State off: AUSState on: EINKeep last: Den zuletzt gültigen Wert halten | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Um die Ausgänge der Ports zu konfigurieren:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 1...4) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 1...4) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Die digitalen Ausgänge des Geräts sind konfiguriert.
9.1.3 Prozessdaten
Der Dashboard-Bereich bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.
Um den Dashboard-Bereich einzublenden:
√ Editor für Parameterwerte des Geräts ist geöffnet.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Um den Dashboard-Bereich auszublenden:
√ Dashboard-Bereich ist eingeblendet.
In der senkrechten Leiste in der Mitte des Bilds: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird ausgeblendet.
9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital] Signalpegel des digitalen Eingangs-kanals (nach der Filterung) | • LOW: aus• HIGH: ein | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]] (n: 5...8) die aktuellen Signalpegel der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4.

Die angezeigten Signalpegel sind die gefilterten Eingangsdaten.
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben
Verfügbare Parameter:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanals | digitalen Ausgangskanals | Low: Pegel LOWHigh: Pegel HIGH | r w ^1 |
| [qualifier] Statusanzeige des digitalen Ausgangs • Output error: Fehler | Output okay: kein Fehler | ro ^2 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen
Um die digitalen Ausgänge zu schreiben:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin2] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 2 des Ports.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin4] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 4 des Ports.
▶ Schaltsignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Eingestellte Werte werden an den digitalen Ausgängen ausgegeben.
▶ Gültigkeit der digitalen Ausgänge prüfen.
9.1.3.3 Zählerwerte lesen
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [maincounter_value] Zählerstand Main Counter 0...4294967294 ro | 1 | |
| [batchcounter_value] Zählerstand Batch Counter 0...65534 ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die aktuellen Zählerwerte des Main Counter und Batch Counter.
9.1.3.4 Zählermodule steuern
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [disable] Main Counter und Batch Counter de-aktivieren | • 0: Zählermodul ist aktiv (default)• 1: Zählermodul ist inaktiv | r w ^1 |
| [reset] Main Counter, Batch Counter und Schwellenwerte CT und CTb auf Initialwerte zurücksetzen | • 0: keine Aktion (default)• 1: zurücksetzen | r w ^1 |
| [direction] ^2 | Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen | • 0: aufwärts (default)• 1: abwärts |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die verfügbare Steuersignale der Zählermodule.
▶ Optional: Zählermodul deaktivieren.
▶ Optional: Zählermodul zurücksetzen.
▶ Optional: Zählrichtung des Zählermoduls einstellen.
▶ Geänderte Parameterwerte auf das Gerät schreiben.
Gewählte Aktionen werden ausgeführt.
9.1.3.5 Schaltsignale lesen
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung | Wertebereich | Zugriff | |
| [state] Zustand des Schaltsignals | • False: aus | • True: ein | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]/ssc] (n: 5...8) die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch) | • Inactive: Status Inactive setzen• Active: Status Active setzen | rw ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur io/port[n]/ssc (n: 5...8) die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counter (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.
▶ Steuersignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle wechseln in den neuen Zustand.
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.
Verfügbare Informationen:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [temperature] Temperatur des | Geräts (Wert in °C) -30...80 ro | 1 | |
| [supervisionstatus_us] Status | der Geräteversorgung US • 0: kein Fehler• 1: Fehler | Fehler | ro1 |
| [supervisionstatus_ua] | Status der Geräteversorgung UA | 0: kein Fehler1: Fehler | ro1 |
| [voltage_us] | aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV) | 0...40000 | ro1 |
| [current_us] | aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | 0...40000 | ro1 |
| [voltage_ua] | aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV) | 0...4000 | ro1 |
| [current_ua] | aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | 0...4000 | ro1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [processdatamaster] die Zustands- und Diagnoseinformationen des Geräts.
9.1.4 Geräteinformationen
Das Menü [deviceinfo] bietet Zugriff auf die Identifikationsinformationen des Geräts.
9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [productcode] Artikelnummer AL4202 ro | 1 | |
| [devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro | 1 | |
| [vendor] Hersteller ifm electronic gmbh ro | 1 | |
| [swrevision] Firmware-Revision z. B. AL4x0x_fw_pn_v1.4.0.137 | ro | 1 |
| [hwrevision] Hardware-Revision (Stand) | z. B. AA | ro1 |
| [bootloaderrevision] Bootlader-Version | z. B. AL4xxx_bl_v1.2.0.35 | ro1 |
| [serialnumber] Seriennummer | z. B. 0002043100003 | ro1 |
| [fieldbustype] Feldbus PROFINET | ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Identifikationsinformationen des Geräts.
9.1.5 Gerätekennung
Das Menü [devicetag] bietet Zugriff auf die Gerätekennung.
9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen
Verfügbare Parameter:
| Parameter | Beschreibung | Wertebereich | Zugriff |
| [applicationtag] | Anwendungsspezifische Kennung des Geräts in moneo | z. B. plant 1 machine 3 | r w ^1 |
1 lesen und schreiben
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [devicetag] wählen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät ist unter gewählter Anwendungskennung identifizierbar.
9.1.6 Gerätesteuerung
Das Menü [firmware] bietet Zugriff auf die Funktionen zur Steuerung des Geräts.
9.1.6.1 Gerät zurücksetzen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [factoryreset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.
9.1.6.2 Gerät neu starten
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.
9.1.6.3 Firmware-Version lesen
Verfügbare Informationen:
| Parameter Beschreibung W | Wertebereich Zugriff | ||
| [version] Firmware-Version z. | B. AL4x0x_fw_pn_1.4.0.137 ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version des Geräts.
9.2 IoT-Core Visualizer
Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.
9.2.1 IoT-Core Visualizer starten
Um den IoT-Core Visualizer zu starten:
Voraussetzungen:
√ Laptop / PC ist direkt oder über eine geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit einem PROFINET-Port (X21 / X22) des Geräts verbunden.
√ PROFINET-Schnittstelle ist konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http://
▷ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:
• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ 37)
• [Parameter]: Gerät konfigurieren (→ □ 38)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 43)
• [Update]: Firmware aktualisieren (→ 48)
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen
Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.
Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:
• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for Elements] klicken.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
▷ Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.
Die Menüseite [Parameter] bietet Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Geräts.

Die über den IoT-Core Visualizer erstellte Konfiguration wird überschrieben, wenn eine Verbindung zwischen dem Gerät und der PROFINET-SPS hergestellt wird.
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des Geräts.

9.2.3.1 Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle lesen
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [network] > [ipaddress] IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100 | • 0.0.0.0 (default) | ro ^1 |
| [network] > [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255 | 192.0• 0.0.0.0 (default) | ro ^1 |
| [network] > [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.20 | 0.63.1• 0.0.0.0 (default) | ro ^1 |
| [network] > [macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 00:02:0 | 1:0E:10:7C ro | ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [Fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt die aktuelle Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle.
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung | Wertebereich | Zugriff | |
| [debounce_time] | Entprellzeit (= Wert * 0,1 Millisekunden) | 0: 0 ms (Default)...500: 50 ms | rw^1 |
| [hold_time] | Haltezeit (= Wert * 0,1 Millisekunden) | 0: 0 ms (Default)...60000: 6000 ms | rw^1 |
| [hold_level] | Haltepegel | low: Pegel LOW haltenhigh: Pegel HIGH halten (Default) | rw^1 |
| [invert] | Invertierung | signal not inverted: nicht invertieren (Default)signal inverted: invertieren | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Eingangsfilter an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.
Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [mode] Betriebsart des Zählermoduls • CTU (Up-Counter): Aufwärtszähler | (Default)CTD (Down-Counter): AbwärtszählerCTUD (Up-Counter / Down-Counter): Aufwärts- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung | rW^1 |
| [pin2_function] | Funktion Pin 2 des Ports (→ Hinweis beachten!) | N/C: ohne Funktion (Default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset SSC Latch (Main & Batch Counter): Schaltsignal zurücksetzen |
| [count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (→ Hinweis beachten!) | Pin 2 Count Direction: Pin 2 (Default)IoT / PLC Count Direction: IoT Core / Feldbus-SPS | rW^1 |
| [main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1 | ...4294967295 (Default) | rW^1 |
| [batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1 | ...65535 (Default) | rW^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des Zählermoduls des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)Single Point: Single-Point-ModusLatch: Latch-ModusTwo Point: Two-Point-ModusWindow: Window-Modus | rw ^1 | |
| [logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default) | • Active Low: Low-active | rw ^1 |
| [sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default) | ...4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0 (Default) | ...4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flanke | rw ^1 |
| [switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms(Default) | ...65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default) | ...65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [hysteresis] | Hysterese | • 0: 0 (Default)...65535: 65535 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters ([main]) und des Batch Counter ([batch]) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [current_limit] max. Stromwer | des digitalen Aus-gangs (Wert in mA) | 0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA | rw^1 |
| [output_select] Steuerungsinstanz für digitalen Aus-gang einstellen | PLC: Feldbus-Steuerung (Default)Counter 1 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 1Counter 1 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 1Counter 2 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 2Counter 2 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 2Counter 3 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 3Counter 3 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 3Counter 4 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 4Counter 4 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 4 | rw^1 | |
| [output_state_com_lost] Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung | State off: Zustand OFFState on: Zustand ONKeep last: den zuletzt gültigen Zustand halten | rw^1 | |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Ausgangskanäle an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Digitale Ausgänge sind konfiguriert.
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [productcode] Artikelnummer AL4202 ro | ^1 | ||
| [vendor] | Hersteller | ifm electronic | ro ^1 |
| [devicefamily] Gerätefamilie | Ethernet Module | ro | ^1 |
| [serialnumber] | Seriennummer (12-stellig) | z. B. 000174210161 | ro ^1 |
| [hwrevision] | Hardware-Revision | z. B. AA | ro ^1 |
| [swrevision] | Firmware-Version | z. B. AL4x0x_fw_pn_v1.4.0.137 | ro ^1 |
| [bootloaderrevision] | Bootloader-Version | z. B. AL4xxx_bl_v1.2.0.35 | ro ^1 |
| [fieldbustype] | Feldbus | PROFINET | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Geräteinformationen.
9.2.3.7 Firmware-Version lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [version] Firmware-Version AL4x0x_fw_pn_1.4.0.137 ro | 1 | |
| [type] Typ • firmware: Typ Firmware ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Informationen.
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [applicationtag] | Bezeichnung des Geräts in der Monitoring-Software | z. B. “factory 2 plant 1“ | rw ^1 |
^1 lesen und schreiben

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).
▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [devicetag] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Neue Anwendungskennung ist eingestellt.
9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen
Die Menüseite [Processdata] bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.
![00-02-01-A5-32-0F online Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: Polling interval in seconds: 15 Refresh all Io Processdatamaster Fieldbussetup 00-02-01-A5-32-0F Io ^ port[1] ^ pin2 digital_output Low Type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valueist: 0: Low 1: High Copy URL qualifier Output okay Type: enum Namespace: json Encoding: integer](/content/2026/05/912416/images/d54004056424fb24cb9d276d7551b506ec99dd8b334449f11847955114265268.jpg)
▶ Optional: Im Kopfbereich die Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall einstellen.
Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.
▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.
9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital_input] Prozesswert digitaler Eingang (nach der Filterung) | Low: LOWHigh: HIGH | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die digitalen Eingangsdaten an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
9.2.4.2 Zählerwerte lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [maincounter_value] aktueller Zählerwert Main Counter 0...4294967295 ro | 1 | |
| [batchcounter_value] aktueller Zählerwert Batch Counter 0...65535 | ro | 1 |
1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Zählerwerte des Zahlermoduls.
9.2.4.3 Zählermodule steuern
Verfügbare Steuersignale:
| Name Beschreibung Werte | Zugriff | ||
| [reset] | Zählermodul zurücksetzen (Zählerstände und Schwellenwerte auf Defaultwerte zurücksetzen) | • inactive: keine Aktion (Default)• active: zurücksetzen | rw^1 |
| [disable] | Zählermodul deaktivieren | • inactive: Zähler aktivieren (Default)• active: Zähler deaktivieren | rw^1 |
| [direction] ^2 | Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen | • up: aufwärts (Default)• down: abwärts | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt verfügbare Dienste.
▶ Steuersignale einstellen.
▶ Auf, klicken, um die Steuersignale an das Gerät zu senden.
▷ Steuersignale werden ausgeführt.
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanals | Low: LOW-PegelHigh: HIGH-Pegel | r w ^1 |
| [qualifier] Status des digitalen Ausgangs • Output error: Fehler | Output okay: kein Fehler | ro ^2 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).
▷ Menüseite zeigt die Optionen zur Steuerung der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Wert der digitalen Ausgänge einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
Eingestellter Wert wird am digitalen Ausgang ausgegeben.
Prüfen, ob Status des Digitalausgangs fehlerfrei.
9.2.4.5 Schaltsignale lesen
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [state] Zustand des Schaltsignals • False: OFF | • True: ON | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch) | Inactive > Active: Schaltsignal zurücksetzen (INACTIVE)Sonst.: keine Aktion | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.
▶ Status der Schaltsignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [temperature] Temperatur des Geräts (Wert in °C) z. B. 52: 52°C ro | 1 | |
| [voltage_us] aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV) | z. B. 25236: 25236 mV ro | 1 |
| [current_us] aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | z. B. 82: 82 mA ro | 1 |
| [supervisionstatus_us] Status der Geräteversorgung US • OK: kein Fehler• Fault: Fehler | ro1 | |
| [voltage_ua] Spannungswert der Geräteversorgung UA (Wert in mV) | z. B. 25236: 25236 mV ro | 1 |
| [current_ua_upper] Oberer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA) | z. B. 2: 2 mA | ro1 |
| [current_ua_lower] Unterer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA) | z. B. 82: 82 mA ro | 1 |
| [supervisionstatus_ua] Status der Geräteversorgung UA • OK: kein Fehler• Fault: Fehler | ro1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [processdatamaster] wählen.
▷ Menüseite zeigt Zustands- und Diagnoseinformationen.
9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung | Wertebereich Zugriff | ||
| [connectionstatus] | Status der Verbindung zum PROFINET-Netzwerk | • disconnected: nicht verbunden• connected: verbunden | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Verbindungsstatus.
▷ Menüseite zeigt Anzahl der Verbindungsunterbrechungen.
9.2.5 Firmware aktualisieren
Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.
▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.
9.3 PROFINET
9.3.1 GSD-Datei installieren
Für die Abbildung des Geräts in einer PROFINET-Projektierungssoftware stellt ifm eine GSD-Datei bereit. Die Gerätebeschreibungsdatei enthält Identifikationsinformationen, unterstützte Parameter und Prozessdaten. Der Anwender kann die GSD-Datei über documentation.ifm.com herunterladen.
Um das Gerät zum Hardware-Katalog der PROFINET-Projektierungssoftware hinzuzufügen:
▶ GSD-Datei des Geräts herunterladen.
▶ PROFINET-Projektierungssoftware starten.
▶ GSD-Datei installieren.
▶ Gerät wird zum Gerät im Hardware-Katalog der PROFINET-Projektierungssoftware hinzugefügt.
▷ PROFINET-Projektierungssoftware kann auf Funktionen und Daten des Geräts zugreifen.
9.3.2 Gerät in Projekt einbinden
Mithilfe der installierten Gerätebeschreibung im Hardware-Katalog kann das Gerät zu einem PROFINET-Projekt hinzugefügt werden.
Voraussetzungen:
▶ Neues Projekt erstellen oder existierendes Projekt öffnen.
▶ Ansicht Gerät & Netzwerke öffnen.
Notwendige Komponenten zum Netzwerk hinzufügen (z. B. PROFINET Controller).
▶ Gerät im Hardware-Katalog wählen und per Drag & Drop in das Netzwerk ziehen.
Logische PROFINET-IO-Verbindung zwischen Gerät und PROFINET Controller herstellen.
IP-Konfiguration der PROFINET-Schnittstelle des Geräts einstellen.
▷ Gerät ist in das Projekt eingebunden.
Die Konfiguration des Geräts erfolgt über den Slot [0], Subslot [X1].
Das Modul [PN-IO] ist dem Slot fest zugewiesen. Die Zuweisung kann nicht geändert werden.

Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Geräteansicht] des Geräts öffnen.
▷ Reiter [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
▶ Auf Modul [PN_IO] in Slot [0 X1] klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
▷ Reiter [Allgemein] zeigt die verfügbaren Konfigurationsoptionen des Geräts.
▶ Parameter einstellen.
▷ Gerät ist konfiguriert.
9.3.4 Eingangsfilter parametrieren

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ □ 9)
Die Parametrierung der digitalen Eingangsfilter der Ports X05...X08 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodul:
- Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 59)
Das Modul [8DO/8DI Module] ist Slot 1 fest zugeordnet.
Das Submodul [8DO/8DI + Qualifier] ist Slot 1, Subslot 1 fest zugeordnet.

Jeder digitale Eingangsfilter kann separat parametriert werden.
Verfügbare Parameter pro Eingangsfilter:
- Entprellzeit
- Haltezeit
• Haltepegel - Signalinvertierung
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
▶ Auf Submodul [8DO/8DI + Qualifier] (Slot [1 1]) klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
▶ Die Parameter der digitalen Eingangsfilter einstellen.
▶ Projekt speichern.
▷ Die Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.
9.3.5 Digitalausgänge parametrieren

▶ Hinweise zu Digitalausgängen beachten: Ausgänge (→ 9)
Die Parametrierung der Digitalausgänge der Ports X01...X04 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodul:
- Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 59)
Das Modul [8DO/8DI Module] ist Slot 1 fest zugeordnet.
Das Submodul [8DO/8DI + Qualifier] ist Slot [1 1] fest zugeordnet.

Jeder Digitalausgang kann separat parametriert werden.
Verfügbare Parameter pro Digitalausgang:
- max. Stromwert
- Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung
• Steuerungsinstanz für digitalen Ausgang
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in Projekt eingebunden.
Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
▶ Die Parameter der Digitaleausgänge einstellen.
▶ Projekt speichern.
Die Digitalausgänge sind parametriert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.
9.3.6 Energieüberwachung einstellen
Die Ports verfügen über eine Energieüberwachung.
Die Parametrierung der Energieüberwachung der Ports X01...X04 erfolgt über das Modul [8DO / 8DI Module] und dessen Submodule:
- Submodule: Digital Output Energy Monitoring (→ 60)
- Submodule: Empty Slot - No Energy Monitoring (→ 60)
Das Modul [8DO / 8DI Module] ist dem Slot [1] fest zugeordnet.
Die Energieüberwachung wird über den Slot [1 2] aktiviert und eingestellt.

Verfügbare Parameter:
- Ereignisse der Energieüberwachung aktivieren
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
Option1: Energieüberwachung aktivieren:
Im Hardware-Katalog im Ordner [Submodules] das Submodul [Digital Output Energy Monitoring] wählen und per Drag & Drop dem Slot [1 2] zuweisen.
Gewähltes Submodul ist dem Slot zugeordnet.
▶ Auf das Submodul [Digital Output Energy Monitoring] klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
▶ Die Parameter der Energieüberwachung einstellen.
▶ Projekt speichern.
Energieüberwachung des Geräts ist aktiviert und parametriert.
Option 2: Energieüberwachung deaktivieren
Im Hardware-Katalog im Ordner [Submodules] das Submodul [Empty Slot – No Energy Monitoring] wählen und per Drag & Drop dem Slot [1 2] zuweisen.
Gewähltes Submodul ist dem Slot zugeordnet.
▶ Projekt speichern.
Energieüberwachung des Geräts ist deaktiviert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.
9.3.7 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Die Parametrierung der Zählermodule und der Schaltkanäle der Ports X05...X08 erfolgt über das Modul [Counter Module + SSC] und dessen Submodule:
- Submodule: CTU + SSC (→ 61)
-
Submodule: CTD + SSC (→ 63)
-
Submodule: CTUD + SSC (→ 65)
- Submodule: CTDIR + SSC (→ 67)
Das Modul [Counter Module + SSC] muss dem Slot 2 manuell zugewiesen werden. Anschließend kann den Sublots [2 X5 (DI)] bis [2 X8 (DI)] jeweils ein Schaltkanal-Zähler-Submodul zugeordnet werden.

Die Eigenschaften der Zählermodule und der Schaltkanäle werden über die Subslots [2 X5 (DI)] ... [2 X8 (DI)] eingestellt. Jedes Zählermodul und jeder Schaltkanal kann separat konfiguriert werden.
Verfügbare Parameter für Zählermodule:
• Ereignismeldungen des Main Counters
• Ereignismeldungen des Batch Counters
- Funktion Pin 2 des Ports (nur Betriebsarten CTU, CTD)
- Funktion Pin 2 des Ports / Wahl der Zählerrichtung (nur Betriebsart CTDIR)
• Schwellenwert CT des Main Counters
• Schwellenwert CTb des Batch Counters
Verfügbare Parameter pro Schaltkanal:
• Main SSC - Schaltmodus
• Main SSC - Schaltlogik
- Main SSC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
• Main SCC - Schaltpunkt SP1
• Main SCC - Schaltpunkt SP2
• Main SCC - Schaltverzögerung
• Main SCC - Rückschaltverzögerung
- Main SCC – Hysterese
• Batch SCC - Schaltmodus
- Batch SCC - Schaltlogik
- Batch SCC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
- Batch SCC - Schaltpunkt SP1
- Batch SCC - Schaltpunkt SP2
- Batch SCC - Schaltverzögerung
- Batch SCC - Rückschaltverzögerung
- Batch SCC - Hysterese
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
▶ Ansicht [Gerätesicht] des Geräts aufrufen.
Registerkarte [Geräteübersicht] zeigt die Gerätestruktur.
Im Hardware-Katalog unter [Module] > [Counter] das Modul [Counter Module + SSC] wählen und per Drag & Drop auf den Slot 2 ziehen.
Zähler-Schaltkanal-Modul ist dem Gerät zugeordnet.
▶ Geräteübersicht zeigt die verfügbaren Port-Steckplätze.
▷ Hardware-Katalog zeigt die verfügbaren Submodule.
Im Hardware-Katalog unter [Submodule] > [Counter] das gewünschte Zähler-Schaltkanal-Submodul wählen und per Drag & Drop auf einen freien Steckplatz eines Ports ziehen.
Submodul ist dem Port-Steckplatz zugeordnet.
▶ Auf den Steckplatz des zugeordneten Submoduls klicken.
▷ Ansicht [Eigenschaften] erscheint.
▷ Registerkarte [Allgemein] zeigt die Eigenschaften des Moduls.
Bereich [Baugruppenparameter] bietet Zugriff auf verfügbare Parameter.
Im Bereich [Counter parameters] die Parameter des Zählermoduls einstellen.
Im Bereich [Main SSC Parameters] die Parameter des dem Main Counter zugeordneten Schaltkanals einstellen.
Im Bereich [Batch SSC Parameters] die Parameter des dem Batch Counter zugeordneten Schaltkanals einstellen.
▶ Optional: Vorgang wiederholen, um freien Ports weitere Zähler-Schaltkanal-Submodule zuzuweisen und zu konfigurieren.
▶ Projekt speichern.
Zählermodule und Schaltkanäle sind aktiviert und konfiguriert.
Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.
9.3.8 Auf digitale Eingänge und Ausgänge zugreifen
Die digitalen Eingangsdaten und Ausgangsdaten der Ports und die zugehörigen Gültigkeitsanzeigen sind Bestandteil der zyklischen Eingangsdaten und Ausgangsdaten.
Bei der Konfiguration der Eingangsfilter und der Digitalausgänge werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Prozessdaten angelegt:
• Digitale Eingangsdaten
- Qualifier der digitalen Eingangsdaten
• Digitale Ausgangsdaten
- Qualifier der digitalen Ausgangsdaten
Struktur der Prozessdaten: Submodule: 8DO/8DI + Qualifier (→ ☐ 69)
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
IEC-Adressen der Subslots mit Symbolen in Globaler Variablenliste verbinden.
Anwender kann über Symbolnamen in der Applikation auf die Prozessdaten der Ports zugreifen.
9.3.9 Zähler steuern
Die Steuersignale der Zähler sind Bestandteil der zyklischen Ausgangsdaten.
Bei der Konfiguration der Zählermodule werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Steuersignale angelegt:
Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:
• Zählermodul zurücksetzen
• Zählermodul deaktivieren
- Zählrichtung einstellen (nur für Zählerbetriebsart CTDIR)
Position der Steuersignale in den zyklischen Ausgangsdaten:
- Submodule: CTU
- Submodule: CTD
- Submodule: CTUD
- Submodule: CTDIR
Um die Zählermodule zu steuern:
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
√ Zählersubmodule sind konfiguriert.
√ IEC-Adressen der zyklischen Prozessdaten sind mit Variablen verknüpft.
In den Ausgangsdaten der Zählersubmodule die Steuersignale setzen.
▷ Steuersignale werden an Zählersubmodul gesendet.
9.3.10 Energieüberwachung nutzen
Die Energieüberwachungsdaten werden in den zyklischen Prozessdaten übertragen.

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.
Bei der Aktivierung und Konfiguration des Submoduls [Digital Output Energy Monitoring] werden automatisch IEC-Adressen für die folgenden Prozessdaten angelegt:
- Fehleranzeige Versorgungsspannung US
- Fehleranzeige Versorgungsspannung UA
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA
- Fehleranzeige Versorgungsspannung US
- Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 1&2
- Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 3&4
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 1&2
- Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 3&4
Position der Energieüberwachungsdaten in den zyklischen Eingangsdaten: Submodule: Digital Output Energy Monitoring ( ☐ 74)
Voraussetzungen:
√ Gerät ist in PROFINET-Projekt eingebunden.
√ Submodul [Digital Output Energy Monitoring] ist aktiviert und konfiguriert.
IEC-Adressen der Subslots mit Symbolen in Globaler Variablenliste verbinden.
Anwender kann über Symbolnamen in der Applikation auf die Energieüberwachungsdaten zugreifen.
9.3.11 Auf Datensätze azyklisch zugreifen
Der Anwender kann über Datensätze (Data Records) auf Konfigurations- und Prozessdaten azyklisch zugreifen.
Das Gerät unterstützt folgende Datensätze:
• Datensatz: Zählerkonfiguration (→ 75)
• Datensatz: Main Counter (→ 77)
• Datensatz: Batch Counter (→ □ 78)
Hinweis: Datensatz lesen
▶ Mit Funktionsbaustein RDREC den Datensatz lesen.

Spezifische Parameter:
- Eingang ID: HW_ID des Subslots (projektspezifisch); Eigenschaften des Subslots
• Eingang INDEX: Index des Datensatzes
9.3.12 I&M-Datensätze nutzen
Das Gerät unterstützt die I&M-Datensätze I&M0 bis I&M3 (→ I&M-Daten ☐ 79).
- Der Datensatz I&M0 enthält Identifikationsinformationen. Der Datensatz I&M0 ist für jedes Modul / Submodul des Geräts verfügbar.
- In den Datensätzen I&M1...I&M3 kann der Anwender anwendungs- und gerätespezifische Informationen speichern.
Auf die I&M-Datensätze kann azyklisch zugegriffen werden. Der Zugriff auf die I&M-Datensätze erfolgt indexbasiert.
Hinweis: Datensatz lesen
Mit Funktionsbaustein RDREC den Datensatz lesen.

Spezifische Parameter:
- Eingang ID: HW_ID des Subslots (projektspezifisch); Eigenschaften des Subslots
• Eingang INDEX: Index des Datensatzes
Hinweis: Datensatz schreiben
▶ Mit Funktionsbaustein WRREC den Datensatz schreiben.
▶ Lese- und Schreibrechte beachten!

Spezifische Parameter:
- Eingang ID: HW-ID des Slots (projektspezifisch); Eigenschaften des Slots
• Eingang INDEX: Index des Datensatzes
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.
10.1 Reinigung
Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

▶ Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!
10.2 Firmware aktualisieren
Die Firmware des Geräts kann über folgende Optionen aktualisiert werden:
• IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 48)
11 Anhang
11.1 PROFINET
11.1.1 Parameter
11.1.1.1 Module: 8DO / 8DI Module
Submodule: 8DO/8DI + Qualifier
Pro Eingangskanal:
| Parameter Beschreibung | Werte Zugriff | ||
| Debounce Time[ * 0.1ms] | Entprellzeit (Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 500: 50 ms | rw ^1 | |
| Hold time [ * 0.1ms] Haltezeit (Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 60000: 6000 ms | rw ^1 | ||
| Hold level Haltepegel • 0: Low: Pegel LOW halten | rw ^1 • 1: High: Pegel HIGH halten (default) | ||
| Input Inverter Signalinvertierung • 0: Signal not inverted: Signal nicht invertieren (default)• 1: Signal inverted: Signal invertieren | rw ^1 |
1 lesen und schreiben
Pro Ausgangskanal:
| Parameter Beschreibung | Werte Zugriff | ||
| Digital Output Current Li-mit | max. Stromwert des digitalen Ausgangs | 0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA | rw^1 |
| Digital Output State Communication Lost | Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung | Set OFF when communication lost: Zustand OFF (Default)Set ON when communication lost: Zustand ONKeep last value when communication lost: den zuletzt gültigen Zustand halten | rw^1 |
| Digital Output Select | Steuerungsinstanz für digitalen Aus-gang | PLC: Feldbus-Steuerung (Default)MAIN SSC 1: Schaltkanal Main Counter 1BATCH SSC 1: Schaltkanal Batch Counter 1MAIN SSC 2: Schaltkanal Main Counter 2BATCH SSC 2: Schaltkanal Batch Counter 2MAIN SSC 3: Schaltkanal Main Counter 3BATCH SSC 3: Schaltkanal Batch Counter 3MAIN SSC 4: Schaltkanal Main Counter 4BATCH SSC 4: Schaltkanal Batch Counter 4 | rw^1 |
1 lesen und schreiben
Submodule: Digital Output Energy Monitoring
| Parameter Beschreibung | Werte Zugriff | ||
| Energy Monitoring Events Enable | Benachrichtigungen für Energieüberwachung aktivieren / deaktivieren | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | r w ^1 |
^1 lesen und schreiben
Submodule: Empty Slot - No Energy Monitoring
Keine Parameter
11.1.1.2 Module: Counter Module + SSC
Submodule: CTU + SSC
Counter Parameters:
| Parameter Beschreibung Werte Zugriff | |||
| Enable Main counter event | Benachrichtigungen für Main Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw ^1 |
| Enable Batch counter event | Benachrichtigungen für Batch Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw ^1 |
| Pin2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Not used: ohne Funktion (default)Reset main & batch counter: Main Counter und Batch Counter zurücksetzenDisable main & batch counter: Main Counter und Batch Counter deaktivierenReset main & batch SSC Latch: Main Counter und Batch Counter Schaltsignal zurücksetzen | rw ^1 | ||
| Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter | • 1...• 4294967295 (default) | rw ^1 | |
| Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter | • 1...• 65535 (default) | rw ^1 | |
1 lesen und schreiben
Main SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| Mode Schaltmodus des | Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw1 | |
| Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default)• Low Active: | rw1 | ||
| Single Point Edge | Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt | 10...4294967295 | rw | 1 |
| Set Point 2 Schaltpunkt | 20...4294967294 | rw | 1 |
| Switch Delay | Verzögerung Schalten (Wert in ms) | 0...65535 | rw1 |
| Reset Delay | Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | 0...65535 | rw1 |
| Hysteresis | Hysterese | 0...4294967295 | rw1 |
1 lesen und schreiben
Batch SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| Mode Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw1 | |
| Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default) | • Low Active: | rw ^1 |
| Single Point Edge Definert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw ^1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt 1 0...65535 rw | ^1 | |
| Set Point 2 Schaltpunkt 2 0...65534 rw | ^1 | |
| Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | ^1 | |
| Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | ^1 | |
| Hysteresis Hysterese 0...65535 rw | ^1 |
1 lesen und schreiben
Submodule: CTD + SSC
Counter Parameters:
| Parameter Beschreibung Werte Zugriff | |||
| Enable Main counter event | Benachrichtigungen für Main Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Enable Batch counter event | Benachrichtigungen für Batch Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Pin2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Not used: ohne Funktion (default)Reset main & batch counter: Main Counter und Batch Counter zurücksetzenDisable main & batch counter: Main Counter und Batch Counter deaktivierenReset main & batch SSC Latch: Main Counter und Batch Counter Schaltsignal zurücksetzen | rw^1 | ||
| Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter | • 1...• 4294967295 (default) | rw^1 | |
| Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter | • 1...• 65535 (default) | rw^1 | |
1 lesen und schreiben
Main SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung | Wertebereich Zugriff | ||
| Mode Schaltmodus • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert | (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw^1 | |
| Logic Schaltlogik | • High Active: (default)• Low Active: | rw^1 | |
| Single Point Edge | Definiert, ob Schaltkanal auf steigen-de oder fallende Zählerwerte reagie-ren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte (default) | rw^1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt 1 | 0...4294967295 | 1 | |
| Set Point 2 Schaltpunkt 2 | 0...4294967294 | 1 | |
| Switch Delay | Verzögerung Schalten (Wert in ms) | 0...65535 | rw^1 |
| Reset Delay | Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | 0...65535 | rw^1 |
| Hysteresis | Hysterese | 0...4294967295 | rw^1 |
1 lesen und schreiben
Batch SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung | Wertebereich Zugriff | ||
| Mode Schaltmodus • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert | (default)Single Point: Single-Point-ModusLatch: Latch-ModusTwo Point: Two-Point-ModusWindow: Fenster-Modus | rw ^1 | |
| Logic Schaltlogik | • High Active: (default)Low Active: | rw ^1 | |
| Single Point Edge Definiert | , ob Schaltkanal auf steigen-de oder fallende Zählerwerte reagie-ren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte (default) | rw1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt 1 | 0...65535 rw | 1 | |
| Set Point 2 Schaltpunkt 2 | 0...65534 rw | 1 | |
| Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | 1 | ||
| Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | 1 | ||
| Hysteresis Hysterese 0...65535 rw | 1 | ||
1 lesen und schreiben
Submodule: CTUD + SSC
Counter Parameters:
| Parameter Beschreibung Werte Zugriff | |||
| Enable Main counter event | Benachrichtigungen für Main Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Enable Batch counter event | Benachrichtigungen für Batch Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Pin 2 function Funktion des Pin 2 des Ports • Counter edge input 2: Zähleingang (default) rw | 1 | ||
| Main Threshold Schwellwert CT des Zählers Main Counter | • 1...• 4294967295 (default) | rw^1 | |
| Batch Threshold Schwellwert CTb des Zählers Batch Counter | • 1...• 65535 (default) | rw^1 | |
1 lesen und schreiben
Main SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| Mode Schaltmodus des | Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw ^1 | |
| Logic | Schaltlogik des Schaltkanals | • High Active: (default)• Low Active: | rw ^1 |
| Single Point Edge | Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw ^1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt | 10...4294967295rw | rw | ^1 |
| Set Point 2 Schaltpunkt | 20...4294967294rw | rw | ^1 |
| Switch Delay | Verzögerung Schalten (Wert in ms) | 0...65535 | rw ^1 |
| Reset Delay | Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | 0...65535 | rw ^1 |
| Hysteresis | Hysterese | 0...4294967295 | rw ^1 |
^1 lesen und schreiben
Batch SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| Mode Schaltmodus des | Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw ^1 | |
| Logic | Schaltlogik des Schaltkanals | • High Active: (default)• Low Active: | rw ^1 |
| Single Point Edge | Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw ^1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt | 10...65535 | rw | ^1 |
| Set Point 2 Schaltpunkt | 20...65534 | rw | ^1 |
| Switch Delay | Schaltverzögerung (Wert in ms) | 0...65535 | rw ^1 |
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | 1 | |
| Hysteresis Hysterese 0...65535 rw | 1 |
1 lesen und schreiben
Submodule: CTDIR + SSC
Counter Parameters:
| Parameter Beschreibung Werte Zugriff | |||
| Enable Main counter event | Benachrichtigungen für Main Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Enable Batch counter event | Benachrichtigungen für Batch Counter | • : deaktivieren• : aktivieren (default) | rw^1 |
| Pin2 function / Count direction selection | Benachrichtigungen für Main Counter • P | n2 Count direction: ???(default)• Pin2 Not used & Count Direction by PLC:• Pin2 REset Counter & Count Direction by PLC:• Pin2 Disable Counter & Count Direction by PLC:• Pin2 Reset SSC Latch & Count Direction by PLC: | rw^1 |
| Main Threshold Schwell | wert CT des Zählers Main Counter | • 1...• 4294967295 (default) | rw^1 |
| Batch Threshold Schwell | wert CTb des Zählers Batch Counter | • 1...• 65535 (default) | rw^1 |
^1 lesen und schreiben
Main SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| Mode Schaltmodus des | Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw ^1 | |
| Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default) | • Low Active: | rw ^1 | |
| Single Point Edge | Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw ^1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt | 10...4294967295 | rw | ^1 |
| Set Point 2 Schaltpunkt | 20...4294967294 | rw | ^1 |
| Switch Delay | Verzögerung Schalten (Wert in ms) | 0...65535 | rw ^1 |
| Reset Delay | Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | 0...65535 | rw ^1 |
| Hysteresis | Hysterese | 0...4294967295 | rw ^1 |
^1 lesen und schreiben
Batch SSC Parameters:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| Mode Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | deaktiviert (default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Fenster-Modus | rw ^1 |
| Logic Schaltlogik des Schaltkanals • High Active: (default) | • Low Active: | rw ^1 |
| Single Point Edge Definert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Zählerwerte (default)• Falling Counter Value: fallende Zählerwerte | rw1 |
| Set Point 1 Schaltpunkt 1 0...65535 rw | 1 | |
| Set Point 2 Schaltpunkt 2 0...65534 rw | 1 | |
| Switch Delay Schaltverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | 1 | |
| Reset Delay Rücksetzverzögerung (Wert in ms) 0...65535 rw | 1 | |
| Hysteresis Hysterese 0...65535 rw | 1 |
1 lesen und schreiben
11.1.2 Zyklische Daten
11.1.2.1 Submodule: 8DO/8DI + Qualifier
Eingangsdaten: 3 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| n Ch07 | DI Ch06: DI | Ch05: DI Ch04 | DI Ch03: DI | Ch02: DI Ch01: | DI Ch00: DI | |||
| n+1 Ch07 | QDI Ch06: | QDI Ch05: QDI | Ch04: QDI Ch03: | QDI Ch03: | QDI Ch01: | QDI Ch00: QDI | ||
| n+2 Ch07 | QDO Ch06: | QDO Ch05: Q | DO Ch04: QD | O Ch03: QDO | Ch02: QDO Ch01: | QDO Ch00: QDO | ||
Legende:
- DI Signalpegel des digitalen Eingangs 1 BIT • 0x0: LOW
- 0x1: HIGH
• QDI Gültigkeit des Prozesswerts des digitalen Eingangs 1 BIT • 0x0: ungültig
- 0x1: gültig
• QDO Gültigkeit des Prozesswerts des digitalen Ausgangs 1 BIT • 0x0: ungültig
- 0x1: gültig
Ausgangsdaten: 1 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| n | Ch07: DO | Ch06: DO | Ch05: DO | Ch04: DO | Ch03: DO | Ch02: DO | Ch01: DO | Ch00: DO |
Legende:
• DO Signalpegel des digitalen Ausgangs
1 BIT · 0x0: LOW
- 0x1: HIGH
11.1.2.2 Submodule: CTU + SSC
Eingangsdaten: 7 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0...3 Main Counter Value | ||||||||
| 4...5 Batch Counter Value | ||||||||
| 6 reserviert Switching | Signal Batch | Switching Signal Main | ||||||
Legende:
- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0
Ausgangsdaten: 1 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 reserviert Reset Batch | SSC Latch | Reset Main SSC Latch | Counter Direction | Disable Counter | Reset Counter | |||
Legende:
- Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
- 0x0: keine Aktion
- 0x1: deaktivieren
- Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
- 0x1: abwärts
- Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
11.1.2.3 Submodule: CTD + SSC
Eingangsdaten: 7 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0...3 Main Counter Value | ||||||||
| 4...5 Batch Counter Value | ||||||||
| 6 reserviert Switching | Signal Batch | Switching Signal Main | ||||||
Legende:
- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0
Ausgangsdaten: 1 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 reserviert Reset Batch | SSC Latch | Reset Main SSC Latch | Counter Direction | Disable Counter | Reset Counter | |||
Legende:
- Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
- 0x0: keine Aktion
- 0x1: deaktivieren
- Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
- 0x1: abwärts
- Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
11.1.2.4 Submodule: CTUD + SSC
Eingangsdaten: 7 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0...3 Main Counter Value | ||||||||
| 4...5 Batch Counter Value | ||||||||
| 6 reserviert Switching | Signal Batch | Switching Signal Main | ||||||
Legende:
- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0
Ausgangsdaten: 1 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 reserviert Reset Batch | SSC Latch | Reset Main SSC Latch | Counter Direction | Disable Counter | Reset Counter | |||
Legende:
- Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
- 0x0: keine Aktion
- 0x1: deaktivieren
- Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
- 0x1: abwärts
- Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
11.1.2.5 Submodule: CTDIR + SSC
Eingangsdaten: 7 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0...3 Main Counter Value | ||||||||
| 4...5 Batch Counter Value | ||||||||
| 6 reserviert Switching | Signal Batch | Switching Signal Main | ||||||
Legende:
- Batch Counter Value aktueller Zählerwert Batch Counter UINT16 • 0x0000: 0
Ausgangsdaten: 1 Byte
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 reserviert Reset Batch | SSC Latch | Reset Main SSC Latch | Counter Direction | Disable Counter | Reset Counter | |||
Legende:
- Reset Counter Main Counter und Batch Counter auf Initialwert 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Disable Counter Main Counter und Batch Counter deaktivieren 1 BIT
- 0x0: keine Aktion
- 0x1: deaktivieren
- Counter Direction Zählrichtung einstellen (nur wirksam, wenn Pa- 1 BIT • 0x0: aufwärts
- 0x1: abwärts
- Reset Main SSC Latch Schaltkanal Main Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
- Reset Batch SSC Latch Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur 1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: zurücksetzen
11.1.2.6 Submodule: Digital Output Energy Monitoring
Eingangsdaten: 9 Byte
- SENS PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung US 1 BIT • 0x0: kein Fehler
- 0x1: Fehler
- AUX PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung UA 1 BIT • 0x0: kein Fehler
- 0x1: Fehler
Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (in mV)
UINT16 · 0x0000: 0 mV
Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US (in mA)
UINT16·0x0000:0 mA
Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (in mV)
UINT16·0x0000:0mV
Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA (in mA)
UINT16 · 0x0000: 0 mA
Ausgangsdaten: keine
11.1.3 Azyklische Daten
11.1.3.1 Datensatz: Filterkonfiguration
Index: 300...307
Zuordnung der Eingangskanäle zu Datensatzindices:
| Index 310 | 311 312 | 313 314 | 315 306 | 307 308 | ||||
| Ein-gangs-kanal | Ch00 | Ch01 | Ch02 | Ch03 | Ch04 | Ch05 | Ch06 | Ch07 |
Pro Index:
| Byte (Off-set) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0...1 Debounce Time | ||||||||
| 2...3 Hold Time | ||||||||
| 4 res. res. res. res. res. Res. Hold Level Input Inverter | ter | |||||||
Legende:
- Debounce Time Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms)
UINT16 / rc · 0x0000: 0 ms
Debounce Time = 0x0123: - Debounce Time[0] = 0x01
- Debounce Time[1] = 0x23
- Hold Time Haltezeit (= Wert * 0,1 ms)
UINT16 / rc · 0x0000: 0 ms
Hold Time = 0x1234: - Hold Time[0] = 0x12
- Hold Time[1] = 0x34
- Input Inverter Invertierung
1 Bit / rc • 0x0: nicht invertieren
- 0x1: invertieren
- Hold Level
Haltepegel
1 Bit / rc • 0x0: Pegel LOW halten
- 0x1: Pegel HIGH halten
11.1.3.2 Datensatz: Zählerkonfiguration
Index: 500
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 | Counter mode | |||||||
| 1 reserviert Batch Event | enable | Main Event enable | Count direction ^1 | Pin 2 function / Count direction ^2 | |||||
| 2..5 | Main Treshold | |||||||
| 6..7 | Batch Threshold | |||||||
1 nur verfügbar für Betriebsarten [CTU], [CTD] und [CTUD]
2 nur verfügbar für Betriebsart [CTDIR]
Legende:
- Counter mode Betriebsmodus Zählermodul UINT8 / rc • 0x0: CTU - Aufwärtszähler
• 0x1: CTD - Abwärtszähler
- 0x2: CTUD – Aufwärts- und Abwärtszähler
- 0x3: CTDIR – Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung
- Pin 2 function Funktion Pin 2 des Ports 4 Bits / rc Für [CTU] und [CTD]:
- 0x00: ohne Funktion
• 0x03: Zählermodul zurücksetzen - 0x04: Zählermodul deaktivieren
Für [CTUD]:
• 0x01: Zähleingang
- Pin 2 function / Count direction Funktion Pin 2 des Ports und gewünschte Zählrichtung
4 Bits / rc • 0x02: Pin 2 bestimmt Zählrichtung
- 0x08: Pin 2 nicht genutzt & SPS bestimmt Zählrichtung
- 0x0B: Pin 2 setzt Zählermodul zurück & SPS bestimmt Zählrichtung
- 0x0C: Pin 2 deaktiviert Zählermodul & SPS bestimmt Zählrichtung
- Main Event enable Überlauf / Unterlauf Event des Main Counter aktivieren
1 Bit / rc • 0x0: deaktivieren
- 0x1: aktivieren
- Batch Event enable Überlauf / Unterlauf Event des Batch Counter aktivieren
1 Bit / rc • 0x0: deaktivieren
- 0x1: aktivieren
- Main Threshold Schwellenwert CT des Main Counters UINT32 /rc • 0x00000001:1
...
• 0xFFFFFFF: 4294967295
- Batch Threshold Schwellenwert CTb des Batch Counters UINT16 /rc • 0x0001: 1
...
- 0xFFFF: 65535
11.1.3.3 Datensatz: Main Counter
Index: 0x510
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 Switchpoint Mode | ||||||||
| 1 Switchpoint Logic | ||||||||
| 2 Single Point Edge | ||||||||
| 3...6 SP1 | ||||||||
| 7...10 SP2 | ||||||||
| 11...12 Switch Delay | ||||||||
| 13...14 Reset Delay | ||||||||
| 15...18 Hysteresis HyS | ||||||||
Legende:
- Switchpoint Mode Schaltmodus des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: Deactivated (default)
- 0x01: Single Pint Mode
- 0x02: Latch Mode
- 0x03: Two Point Mode
- 0x04: Window Mode
- Switchpoint Logic Schaltlogik des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: High Active (default)
- 0x01: Low Active
- Single Point Edge Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte
UINT8 / rc • 0x00: Rising Counter Value (default)
- 0x01: Falling Counter Value
• SP1 Schaltpunkt 1
UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0
...
- 0xFFFF FFFF: 4294967295 (default)
• SP2 Schaltpunkt 2
UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0
...
- 0xFFFF FFFE: 4294967294 (default)
- Switch Delay Verzögerung Schalten (Wert in ms)
UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)
...
- 0xFFFF: 65535
- Reset Delay Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)
UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)
...
- 0xFFFF: 65535
• Hysteresis HyS Hysterese
UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0 (default)
...
• 0xFFFF FFFF: 4294967295
11.1.3.4 Datensatz: Batch Counter
Index: 0x511
| Byte (Offset) | Bit | |||||||
| 7 6 5 4 | 3 2 1 0 | |||||||
| 0 Switchpoint Mode | ||||||||
| 1 Switchpoint Logic | ||||||||
| 2 Single Point Edge | ||||||||
| 3...6 SP1 | ||||||||
| 7...10 SP2 | ||||||||
| 11...12 Switch Delay | ||||||||
| 13...14 Reset Delay | ||||||||
| 15...18 Hysteresis HyS | ||||||||
Legende:
- Switchpoint Mode Schaltmodus des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: Deactivated (default)
- 0x01: Single Pint Mode
- 0x02: Latch Mode
- 0x03: Two Point Mode
- 0x04: Window Mode
- Switchpoint Logic Schaltlogik des Schaltkanals UINT8 / rc • 0x00: High Active (default)
- 0x01: Low Active
- Single Point Edge Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte
UINT8 / rc • 0x00: Rising Counter Value (default)
• 0x01: Falling Counter Value
• SP1 Schaltpunkt 1
UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0
...
• 0x0000 FFFF: 65535 (default)
• SP2 Schaltpunkt 2
UINT32 / rc • 0x0000 0000: 0
...
• 0x0000 FFFE: 65534 (default)
- Switch Delay Verzögerung Schalten (Wert in ms)
UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)
...
- 0xFFFF: 65535
- Reset Delay Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)
UINT16 / rc • 0x0000: 0 (default)
...
- 0xFFFF: 65535
• Hysteresis HyS Hysterese
UIN16 / rc • 0x0000: 0 (default)
...
- 0xFFFF: 65535
11.1.3.5 I&M-Daten
I&M0 (Slot 0)
Index: 0xAFF0
| Variable Beschreibung Wert | Bytes | ||
| MANUFACTURER_ID Hersteller-ID 0x136 2 | |||
| ORDER_ID Order-ID (ASCII, durch Leerzeichen getrennt) AL4202 20 | |||
| SERIAL_NUMBER Seriennummer (ASCII, durch Leerzeichen getrennt) 16 | |||
| HARDWARE_REVISION Hardware-Revision z. B. AA 2 | |||
| SOFTWARE_REVISION Software-Revision• Byte 0: Softwaretyp (V: Release)• Byte 1: Hauptversion (uint8)• Byte 2: Unterversion (uint8)• Byte 3: Build-Version (uint8) | z. B. V1.0.3 | 4 | |
| REVISION_COUNTER | Revisionszähler; bei jeder Parameteränderung wird Zähler in-krementiert | 0x0000 ... 0xFFFF | 2 |
| PROFILE_ID | Profil-ID• 0x0000: unspezifisch | 0x0000 | 2 |
| PROFILE_SPECIFIC_TYPE | Profiltyp• 0x0000: ungenutzt | 0x0000 | 2 |
| IM_VERSION | I&M-Version• 0x0101: V1.1 | 0x0101 | 2 |
| IM_SUPPORTED | Unterstützte I&M-Datensätze• 0x000: I&M0 wird unterstützt• 0x00E: I&M0-3 werden unterstützt | • DAP: 0x000E• Submodul e: 0x0000 | 2 |
I&M1 (Slot 0)
Index: 0xFF1
| Variable Beschreibung | Wert | Bytes | ||
| TAG_FUNCTION | Bezeichner für Funktion des Submoduls• 0x20: leer | 0x20 32 | ||
| TAG_LOCATION | Bezeichner für Standort des Submoduls• 0x20: leer | 0x20 22 | ||
I&M2 (Slot 0)
Index: 0xAFF2
| Variable Beschreibung Wert Bytes | |||
| INSTALLATION_DATE | Installationsdatum des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer | 0x20 | 16 |
| RESERVED | reserviert | 0x00 | 38 |
I&M3 (Slot 0)
Index: 0xAFF3
| Variable Beschreibung Wert | Bytes | ||
| DESCRIPTOR | Beschreibung des Submoduls (ASCII, durch Leerzeichen getrennt)• 0x20: leer | 0x20 | 54 |
I&M0 (Slot 1)
Index: 0xFF4
| Variable Beschreibung Wert Bytes | ||
| API API des Submoduls 4 | ||
| SLOT Slot des Submoduls 2 | ||
| SUBSLOT Subslot des Submoduls 2 | ||
| FLAGS Flags:0x01: Submodul hat eigene I&M-Daten0x02: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Moduls0x04: I&M-Daten des Submoduls repräsentieren I&M-Daten des Geräts | 4 |