IFM AL4222 - Nicht kategorisiert

AL4222 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM AL4222 - page 5
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ProdukttypEtherNet/IP-Gateway-Modul
Spannungsversorgung24 V DC (20…30 V) SELV/PELV
Digitale Eingänge8 (Typ 2 nach EN 61131-3), Ports X05…X08
Digitale Ausgänge8, Ports X01…X04, max. 3,6 A pro Port, max. 4 A gesamt
Eingangsfrequenzmax. 4500 Hz
EingangsfilterEntprellen, Halten, Invertieren, parametrierbar
ZählermodiCTU, CTD, CTUD, CTDIR
SchaltkanalmodiDeactivated, Single Point, Latch, Two Point, Window
KommunikationEtherNet/IP (Adapter)
NetzwerkredundanzDevice Level Ring (DLR), Address Conflict Detection (ACD)
KonfigurationParametriersoftware, IoT-Core Visualizer, EtherNet/IP-Projektierung
MontageSchraubbefestigung M5, Anzugsdrehmoment 1,8 Nm
SchutzartIP65/IP66/IP67 (bei korrektem Anschluss)
AnschlusssteckerM12 (A-codiert für Spannung, D-codiert für Ethernet)
Kabellängemax. 30 m (Sensor/Aktuator)
Umgebungstemperatur-30…80 °C (Betrieb)
Herstellerifm electronic gmbh
ArtikelnummerAL4222
SicherheitSELV/PELV, Basisisolierung nach EN 61010-1
WartungReinigung, Firmware-Update über IoT-Core Visualizer

Häufig gestellte Fragen - AL4222 IFM

Wie wird das Gerät AL4222 von IFM montiert?
Das Gerät wird mit zwei M5-Schrauben und Unterlegscheiben auf einer ebenen Montagefläche befestigt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 1,8 Nm. Vor der Montage muss die Anlage spannungsfrei geschaltet werden.
Welche Spannungsversorgung benötigt das Gerät?
Das Gerät benötigt zwei Versorgungsspannungen US und UA mit 24 V DC (20…30 V) gemäß SELV/PELV. US versorgt das Gerät und die angeschlossenen Sensoren, UA die Aktuatoren.
Wie konfiguriere ich die digitalen Eingangsfilter?
Die Filter (Entprellen, Halten, Invertieren) werden über die Parametriersoftware oder den IoT-Core Visualizer unter dem Menü [io] > [port[n]] eingestellt. Jeder Filter kann separat parametriert werden.
Welche Zählermodi stehen zur Verfügung?
Es stehen vier Modi zur Verfügung: CTU (Aufwärtszähler), CTD (Abwärtszähler), CTUD (Auf- und Abwärtszähler) und CTDIR (Zähler mit wählbarer Richtung). Die maximale Zählfrequenz beträgt 4500 Hz.
Wie setze ich das Gerät auf Werkseinstellungen zurück?
Über die Parametriersoftware unter dem Menü [firmware] > [factoryreset] wird das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Alternativ kann der Reset über das Identity Object (Reset-Typ 1) erfolgen.
Wie kann ich die Firmware des AL4222 aktualisieren?
Die Firmware wird über den IoT-Core Visualizer unter dem Menü [Update] aktualisiert. Nach dem Laden der Firmware-Datei (*.bin) startet der Update-Prozess, und das Gerät startet automatisch neu.
Welche LED-Anzeigen gibt es?
Das Gerät verfügt über LEDs für Status (RDY, NET, MOD), Ethernet (LNK, ACT), Prozessanschlüsse (DO1, DO2, DI1, DI2) und Spannungsversorgung (US, UA). Die Bedeutung der LED-Zustände ist in der Bedienungsanleitung detailliert beschrieben.
Kann ich das Gerät mit anderen Feldbussystemen nutzen?
Nein, das Gerät unterstützt ausschließlich EtherNet/IP als Feldbussystem. Es fungiert als EtherNet/IP-Adapter.
Wo finde ich die EDS-Datei für die EtherNet/IP-Projektierung?
Die EDS-Datei (Electronic Device Description) kann von der Webseite documentation.ifm.com heruntergeladen werden. Sie wird benötigt, um das Gerät in der EtherNet/IP-Projektierungssoftware (z. B. RSLogix 5000) einzubinden.
Welche Schutzart hat das Gerät?
Bei korrekter Montage und Verwendung von M12-Steckverbindungen mit mindestens IP65/IP66/IP67 erreicht das Gerät die Schutzart IP65/IP66/IP67. Nicht belegte Anschlüsse müssen mit Schutzkappen verschlossen werden.

Benutzerfragen zu AL4222 IFM

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AL4222 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AL4222 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG AL4222 IFM

1.1 Rechtliche Hinweise 5
1.2 Verwendete Symbole 5
1.3 Warnhinweise 5
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6
1.5 Änderungshistorie 6

2 Sicherheitshinweise 7

2.1 Cyber-Sicherheit 7

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 8

4 Funktion 9

4.1 Optische Signalisierung 9
4.2 Parametrierung 9
4.3 Eingänge.... 9
4.4 Ausgänge 9
4.5 Digitale Eingangsfilter 9

4.5.1 Entprellen 10
4.5.2 Invertieren.... 10
4.5.3 Halten 10
4.5.4 Filterkombination.... 11

4.6 Zähler 11

4.6.1 Zählermodus CTU.... 12
4.6.2 Zählermodus CTD.... 12
4.6.3 Zählermodus CTUD 13
4.6.4 Zählermodus CTDIR.... 14

4.7 Schaltkanäle 14

4.7.1 Deactivated.... 14
4.7.2 Latch Mode.... 15
4.7.3 Single Point Mode.... 15
4.7.4 Two Point Mode 16
4.7.5 Window Mode 17

4.8 EtherNet/IP 18

5 Montage 19

5.1 Überblick.... 19
5.2 Gerät montieren 19

6 Elektrischer Anschluss 20

6.1 Überblick.... 20
6.2 Generelle Anschlusshinweise 20

6.2.1 Anschlusstechnik 20

6.3 Ethernet 21
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren).... 21
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren).... 21
6.6 Spannungsversorgung 22

6.6.1 Derating-Verhalten 22

7 Bedien- und Anzeigeelemente 23

7.1 LEDs....23

7.1.1 Status 23
7.1.2 Ethernet 24
7.1.3 Prozessanschlüsse 24
7.1.4 Spannungsversorgung 24

8 Inbetriebnahme 26

9 Einstellungen 27

9.1 Parametriersoftware 27

9.1.1 Feldbusschnittstelle....27

9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen 27
9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen.... 27

9.1.2 Prozessanschlüsse 28

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren 28
9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren.... 28
9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren 30
9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren 30

9.1.3 Prozessdaten 31

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen 32
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben.... 32
9.1.3.3 Zählerwerte lesen 33
9.1.3.4 Zählermodule steuern 33
9.1.3.5 Schaltsignale lesen 33
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern. 34
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen 34

9.1.4 Geräteinformationen 35

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen 35

9.1.5 Gerätekennung 35

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen 35

9.1.6 Gerätesteuerung 36

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen 36
9.1.6.2 Gerät neu starten 36
9.1.6.3 Firmware-Version lesen 36

9.2 IoT-Core Visualizer 37

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten 37
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen.... 38
9.2.3 Gerät konfigurieren 39

9.2.3.1 Konfiguration der EtherNet/IP-Schnittstelle lesen 40
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren 40
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren.... 41
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren 42
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren 43
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen 43
9.2.3.7 Firmware-Version lesen 44
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen 44

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen 44

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen 46
9.2.4.2 Zählerwerte lesen 46
9.2.4.3 Zählermodule steuern 46
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben.... 47
9.2.4.5 Schaltsignale lesen 47
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern. 47
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 48
9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen 48

9.2.5 Firmware aktualisieren 49

9.3 EtherNet/IP 50

9.3.1 EDS-Datei registrieren 50
9.3.2 Gerät in EtherNet/IP-Projekt einbinden 50
9.3.3 Verbindungstypen einstellen 51
9.3.4 Eingangsfilter parametrieren 52
9.3.5 Digitalausgänge parametrieren 52
9.3.6 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren.... 53
9.3.7 Auf Prozessdaten der Ports zugreifen 54
9.3.8 Energieüberwachung nutzen.... 54
9.3.9 Azyklischer Zugriff.... 55

9.3.9.1 Hinweise zu azyklischem Zugriff 55

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 56

10.1 Reinigung 56
10.2 Firmware aktualisieren 56

11 Anhang 57

11.1 EtherNet/IP 57

11.1.1 Parameter....57

11.1.2 Zyklische Daten 62

11.1.3 Azyklische Daten 69

11.1.3.1 CIP-Objektklassen 69
11.1.3.2 CIP-Klassen- und Instanzdienste 70
11.1.3.3 Identity Object (Class Code: 0x01) 71
11.1.3.4 Message Router Object (Class Code: 0x02) 73
11.1.3.5 Assembly Object (Class Code: 0x04) 74
11.1.3.6 Connection Manager Object (Class Code: 0x06) 75
11.1.3.7 Device Level Ring Object (Class Code: 0x47)....76
11.1.3.8 Quality Of Service Object (Class Code: 0x48)....77
11.1.3.9 Input Filter Object (Class Code: 0x81). 78
11.1.3.10 Output Object (Class Code: 0x83). 79
11.1.3.11 Counter / SCC Object (Class: 0x84) 80
11.1.3.12 TCP/IP Object (Class Code: 0xF5) 82
11.1.3.13 Ethernet Link Object (Class Code: 0xF6) 84
11.1.3.14 LLDP Management Object (Class Code: 0x109)....86

1 Vorbemerkung

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.

1.1 Rechtliche Hinweise

© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.

Alle verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

1.2 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM AL4222 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM AL4222 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.3 Warnhinweise

Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

IFM AL4222 - Warnhinweise - 1

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

IFM AL4222 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden

▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

IFM AL4222 - Sicherheitssymbol auf dem Gerät - 1

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:

Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.

1.5 Änderungshistorie

Ausgabe Thema Datum
00 Neuerstellung des Dokuments 11 / 2024

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
  • Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
  • Mitgeltende Dokumente beachten.

2.1 Cyber-Sicherheit

ACHTUNG

Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung

▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:

- Gateway zwischen digitalen Sensoren / Aktuatoren und einem übergeordneten Steuerungssystem Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz im Anlagenbau konzipiert.

4 Funktion

4.1 Optische Signalisierung

Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:

  • Status- und Fehleranzeige des EtherNet/IP-Gateways und des Systems
  • Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
  • Status der Spannungsversorgungen US und UA
  • Status- und Fehleranzeige der Sensor- und Aktuator-Ports

4.2 Parametrierung

Das Gerät kann über folgende Optionen parametriert werden:

  • Parametriersoftware
  • ifm moneo OS + ifm moneo|configure
  • ifm moneo|configure free

  • ifm IoT Core

  • IoT-Core Visualizer

- EtherNet/IP

– Projektierungssoftware

4.3 Eingänge

Die Ports X05...X08 verfügen über jeweils 2 digitale Eingänge (Typ 2 nach EN 61131-3).

Die digitalen Eingänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

4.4 Ausgänge

Die Ports X01...X04 verfügen jeweils über 2 digitale Ausgänge.

Die digitalen Ausgänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

Ein digitaler Ausgang kann wahlweise durch einen Schaltkanal oder eine Feldbus-Applikation geschaltet werden.

4.5 Digitale Eingangsfilter

Das Gerät bietet eine Vorverarbeitung der digitalen Eingangssignale an den Ports X05...X08. Das Ergebnis der Filterung wird als Prozesswert und als Eingangssignal für ein Zählermodul weitergeleitet.

Die folgenden Filter können in der angegebenen Reihenfolge auf die digitalen Eingangssignale angewendet werden.

  1. Entprellen
  2. Halten
  3. Invertieren

IFM AL4222 - Digitale Eingangsfilter - 1

flowchart
graph LR
    A["Digitaleingang"] --> B["Entprellen"]
    B --> C["Halten"]
    C --> D["Invertieren"]
    D --> E["Zählereingang"]
    D --> F["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    subgraph Filtermodul
        B
        C
        D
    end

Die einzelnen Filter können separat parametriert werden.

• Maximale Eingangsfrequenz: 4500 Hz
- Minimale erkennbare positive Impulsbreite: 0,115 ms (+ positive Flanke)
- Minimale erkennbare negative Impulsbreite: 0,115 ms (+ negative Flanke)

4.5.1 Entprellen

Der Filter entfernt Störsignale. Der Filter schaltet die Eingangssignale mit einer Verzögerung (Entprellzeit) auf den Filterausgang. Alle Signale, die kürzer sind als die eingestellte Entprellzeit, ignoriert der Filter.

Zeitdiagramm Entprellfilter:

IFM AL4222 - Entprellen - 1

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |

4.5.2 Invertieren

Der Filter invertiert Signale.

4.5.3 Halten

Der Filter verlängert kurze Eingangsimpulse. Pegelwechsel, die während einer Halteperiode auftreten, werden ignoriert. Der Filter wird über folgende Parameter konfiguriert:

  • Haltezeit: Impulsdauer, auf die kurze Impulse verlängert werden sollen. Impulse, die länger als die Haltezeit anliegen, werden nicht verlängert.
  • Haltepegel: Signalpegel, der verlängert werden soll (HIGH oder LOW)

Zeitdiagramm Haltefilter (Status HIGH):

IFM AL4222 - Halten - 1

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |

Zeitdiagramm Haltefilter (Status LOW):
IFM AL4222 - Halten - 2

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 |

4.5.4 Filterkombination

Die Filter können miteinander kombiniert werden.

Beispiel: Alle 3 Filter sind aktiviert

Zeitdiagramm:

IFM AL4222 - Filterkombination - 1

line | Signal | Time Segment | |----------------------|----------------------------------| | Digitaläimgung | 1 | | Filter Betriebes | 1 | | Filter Helten | 1 | | Filter Inverteren | 1 | | Prozessdaten | 1 |

4.6 Zähler

Das Gerät verfügt pro Port über ein Zählermodul.

Ein Zählermodul besteht aus 2 separaten Zählern:

  • Main Counter: Der Main Counter zählt die steigenden Flanken der gefilterten digitalen Eingangssignale. Der Main Counter besitzt einen Wertebereich, der durch einen Schwellenwert definiert ist. Wird der Wertebereich des Main Counters überschritten bzw. unterschritten, wird ein Überlaufsignal bzw. ein Unterlaufsignal an den Batch Counter gesendet.
  • Batch Counter: Der Batch Counter zählt die Überlaufsignale bzw. Unterlaufsignale des Main Counters.

IFM AL4222 - Zähler - 1

flowchart
graph TD
    A["Filtermodul Pin 4"] --> B["Zähleingang"]
    C["Filtermodul Pin 2"] --> D["Zähleingang / Steuereingang"]
    B --> E["Main Counter"]
    D --> E
    E --> F["Prozessdaten"]
    E --> G["Batch Counter"]
    G --> H["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#ffc,stroke:#333
    style H fill:#ffc,stroke:#333

Ein Zählermodul kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. Folgende Betriebsmodi sind verfügbar.

Maximale Zählfrequenz: 4500 Hz

4.6.1 Zählermodus CTU

Im Modus CTU (Count Up) arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung und Überlaufzähler.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b + 1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).

IFM AL4222 - Zählermodus CTU - 1

Im Modus CTD (Count Down) arbeitet das Zählermodul als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung und Unterlaufzählung.

Verhalten:

- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.

  • Bei der ersten Erkennung einer positiven Flanke an Pin 4 wird der Wert des Main Counters auf den Schwellenwert CT-1 gesetzt (m = CT-1). Gleichzeitig wird der Wert des Batch Counters auf den Schwellenwert CTb-1 gesetzt (b = CTb-1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4222 - Zählermodus CTU - 2

Im Modus CTUD (Count Up Down) arbeitet das Zählermodul gleichzeitig als Aufwärts- und Abwärtszähler mit Überlauf- und Unterlauferkennung.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 2 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn das Zählermodul gleichzeitig eine positive Flanke an Pin 4 und Pin 2 des Ports erkennt, dann bleibt der Zählerwert des Main Counters unverändert.
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4222 - Zählermodus CTU - 3

Im Modus CTDIR (Count Direction) arbeitet das Zählermodul wahlweise als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung oder als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung. Die Zählrichtung kann eingestellt werden.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
    • Die Zählrichtung kann der Anwender bestimmen. Initial arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung des Ports auf „Aufwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung an Pin 2 des Ports auf „Abwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4222 - Verhalten: - 1

Das Gerät verfügt über 4 Schaltkanäle (Switching Signal Channel - SSC). Die Schaltkanäle sind jeweils einem Zählermodul zugeordnet.

Jeder Schaltkanal stellt 2 Schaltsignale bereit. Die Schaltsignale können an den Ausgangskanälen der Ports X01...X04 ausgegeben werden.

Die Schaltkanäle können als Öffner (Low-active) oder als Schließer (High-active) betrieben werden.

4.7.1 Deactivated

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Deactivated hat der Zustand des Zählermoduls (Main Counter + Batch Counter) keinen Einfluss auf die ausgegebenen Schaltsignale. Das Schaltsignal ist dauerhaft im Zustand INACTIVE.

IFM AL4222 - Deactivated - 1

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Latch Mode werden die Überlauf- bzw. Unterlauf-Ereignisse sowie das Steuersignal Latch Reset ausgewertet und daraus der Zustand des Schaltsignals abgeleitet.

Wenn der Schaltkanal ein Überlauf- oder ein Unterlauf-Ereignis erkennt, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Das Schaltsignal verbleibt in diesem Zustand auch beim Auftreten weiterer Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisse.

Wenn der Schaltkanal eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Wenn der Schaltkanal gleichzeitig ein Überlauf- oder Unterlauf-Ereignis und eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4222 - Deactivated - 2

line | Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Abb. 3: Latch Mode (High-active)

IFM AL4222 - Deactivated - 3

line | Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Eine Schaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Eine Rückschaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.3 Single Point Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Single Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) definieren. Im Grundzustand ist das Schaltsignal nicht gesetzt (INACTIVE). Erreicht der Zählerwert den SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Anschließend wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Der Anwender kann definieren, ob der Schaltkanal steigende oder auf fallende Zählerwerte auswerten soll.

IFM AL4222 - Single Point Mode - 1

line | Time | Main Batch | SSIC | |------|------------|------| | t=0 | 0 | 1 | | t=1 | 1 | 2 | | t=2 | 0 | 1 |

Abb. 5: Single Point Mode (High-active)

IFM AL4222 - Single Point Mode - 2

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen des Schaltsignals verzögert werden.

IFM AL4222 - Single Point Mode - 3

Abb. 7: Single Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4222 - Single Point Mode - 4

Abb. 8: Single Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Two Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) und einen Rückschaltpunkt (SP2) definieren. Steigt der Zählerwert und erreicht SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Fällt der Zählerwert und erreicht SP2, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4222 - Single Point Mode - 5

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | SP1 | ① | | t=0.5| SP2 | ② |

Abb. 9: Two Point Mode (High-active)

IFM AL4222 - Single Point Mode - 6

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4222 - Single Point Mode - 7

Abb. 11: Two Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4222 - Single Point Mode - 8

Abb. 12: Two Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.5 Window Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Window Mode kann der Anwender zwei Schaltpunkte (SP1, SP2 mit SP1 > SP2) definieren. Die 2 Schaltpunkten begrenzen einen Bereich.

Wenn sich der Zählerwert innerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE).

Wenn sich der Zählerwert außerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4222 - Window Mode - 1

bar_line | t | SP1 | SP2 | SSC | | ---- | ---- | ---- | ---- | | Start | 0 | 0 | 0 | | Peak | 1 | 0 | 1 | | End | 0 | 0 | 0 |

Abb. 13: Window Mode (High-active)

IFM AL4222 - Window Mode - 2

line | Time | Main Batch | Segment 1 | Segment 2 | |------|------------|-----------|-----------| | t=0 | 0 | 0 | 0 | | t=1 | 1 | 1 | 1 | | t=2 | 2 | 2 | 2 | | t=3 | 3 | 3 | 3 | | t=4 | 2 | 2 | 2 | | t=5 | 1 | 1 | 1 | | t=6 | 0 | 0 | 0 |

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4222 - Window Mode - 3

Abb. 15: Window Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4222 - Window Mode - 4

Abb. 16: Window Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Mit der Hysterese-Funktion können die Schaltschwellen der Schaltpunkte SP1 und SP2 gleichermaßen erhöht bzw. verringert werden.

Schalten:

• Steigende Zählerwert erreicht SP2
• Fallender Zählerwert erreicht SP1

Rückschalten:

• Steigender Zählerwert erreicht SP1 + HyS

- wenn SP1 + HyS > HyS max , dann Rückschalten bei HyS max

• Fallender Zählerwert erreicht SP2 – HyS

- wenn SP2 - HyS < 0, dann Rückschalten bei 0

IFM AL4222 - Window Mode - 5

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | | 1 | | t=1 | | 2 | | t=2 | | 1 | | t=3 | | 2 |

Abb. 17: Window Mode (High-active) mit Hysterese

IFM AL4222 - Window Mode - 6

Abb. 18: Window Mode (Low-active) mit Hysterese

4.8 EtherNet/IP

Das Gerät unterstützt folgende EtherNet/IP-Funktionen:

• Gerätetyp: EtherNet/IP-Adapter
• Device Level Ring (DLR) – Media Redundancy
- Address Conflict Detection (ACD)
• Quality of Service (QoS)

5 Montage

5.1 Überblick

IFM AL4222 - Überblick - 1

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche

5.2 Gerät montieren

IFM AL4222 - Gerät montieren - 1

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
▶ Maximales Anzugsdrehmoment beachten.

Gerät auf der Montageoberfläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Überblick

X21 X31 X01 X03 X05 X22 X02 X04 X06 X08X07

X21: Ethernet (EtherNet/IP)
X22: Ethernet (EtherNet/IP)
X31: Power IN
X01: Prozessanschluss 1 (Aktuator)
X02: Prozessanschluss 2 (Aktuator)
X03: Prozessanschluss 3 (Aktuator)
X04: Prozessanschluss 4 (Aktuator)
X05: Prozessanschluss 5 (Sensor)
X06: Prozessanschluss 6 (Sensor)
X07: Prozessanschluss 7 (Sensor)
X08: Prozessanschluss 8 (Sensor)

6.2 Generelle Anschlusshinweise

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.

Das Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.

Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.

Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!

Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

6.2.1 Anschlusstechnik

Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.

▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm

Für UL-Anwendungen:

Für den Anschluss des Geräts und der Sensoren nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80 °C verwenden (75 °C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C).

6.3 Ethernet

Über die Ethernet-Ports X21 / X22 wird das Gerät mit dem EtherNet/IP-Netzwerk verbunden (z. B. EtherNet/IP-Steuerung, zusätzliches EtherNet/IP-Gerät). Zusätzlich kann das Gerät über die Ethernet-Ports mit einem IT-Netzwerk verbunden werden. Über das IT-Netzwerk kann der Anwender auf Funktionen des ifm IoT Core zugreifen (Parametriersoftware, IoT-Core Visualizer).

Anschlussbelegung:

IFM AL4222 - Ethernet - 1

1: DATA TX +
2: DATA RX +
3: DATA TX -
4: DATA RX -
5: n.c. 

Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem EtherNet/IP-Netzwerk verbinden.
▶ Optional: Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem IT-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss eine M12-Steckverbindung verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren)

Über die Ports X01...X04 werden die Aktuatoren mit dem Gerät verbunden.

Maximale Strombelastbarkeit pro Port: 3,6 A

Maximale Strombelastbarkeit insgesamt: 4 A

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4222 - Prozessanschlüsse (Aktuatoren) - 1

1: n.c.
2: OUT2 DO2 (UA)
3: L - (UA)
4: OUT1 DO1 (UA)
5: FE 

▶ Die Aktuatoren an den Ports X01...X04 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren)

Über die Ports X05...X08 werden die Sensoren mit dem Gerät verbunden.

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4222 - Prozessanschlüsse (Sensoren) - 1

▶ Die Sensoren an die Ports X05...X08 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.6 Spannungsversorgung

Über den Port Power IN wird das Gerät an die Versorgungsspannungen US und UA angeschlossen.

Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X05...X08 angeschlossenen Sensoren.

Die Versorgungsspannung UA versorgt die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Aktuatoren.

Der Port X31 verfügt über einen Überspannungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Verpolungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Kreuzverpolungsschutz (US, UA).

IFM AL4222 - Spannungsversorgung - 1

VORSICHT

Überschreitung der maximalen Eingangsstromstärke von 16 A

▷ Brandgefahr

J und I _A der Versorgungsspannungen US und UA unter Berücksichtigung des Derating-Verhaltens des Geräts dimensionieren: Derating-Verhalten (→ 22)

Anschlussbelegung:

IFM AL4222 - VORSICHT - 1

1: L + (US)

2: L - (UA)

3: L - (US)

4: L + (UA)

▶ Anlage spannungsfrei schalten.

Das Gerät über Port anschließen an die Versorgungsspannungen US und UA mit je 24 V DC (20...30 V SELV/PELV).

Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: ).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm

6.6.1 Derating-Verhalten

***t.b.d.***

7 Bedien- und Anzeigeelemente

7.1 LEDs

IFM AL4222 - LEDs - 1

1: Status: RDY
2: Status: NET
3: Status: MOD
4: EtherNet/IP: LNK
5: EtherNet/IP: ACT
6: Prozessanschluss: DO1
7: Prozessanschluss: DO2
8: Prozessanschluss: DI1
9: Prozessanschluss: D12
10: Spannungsversorgung: UA
11: Spannungsversorgung: US

7.1.1 Status

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
RDY Gateway-Status - aus nicht aktiv oder startet neu
grün blinkt3 s (1 Hz) DCP-Signalsierungsdienst über Feldbus eingeleitet
blinkt (5 Hz) Fehler
blinkt (200 ms ein, 800 ms aus)Firmware-Update läuft
einOK
roteinFehler beim Firmware-Update (z. B. Firmware inkompatibel)
NET Netzwerk-Status - ausNot powered, no IP address: Gerät hat keine IP-Adresse oder ist keine Spannung anliegend oder anliegende Spannung zu niedrig
grün / rot / ausblinktSelf test: Gerät im Selbsttest nach Start (→ MOD-LED)
grün blinkt(1 Hz) No connection: keine CIP-Verbindung hergestellt und keine Zeitüberschreitung bei Exclusive-Owner-Verbindung
einConnected: Gerät hat IP-Adresse und min. eine CIP-Verbindung hergestellt und keine Zeitüberschreitung bei Exclusive-Owner-Verbindung
rotblinkt (1 Hz) Connection Timeout: Gerät hat IP-Adresse und Zeitüberschreitung bei Exclusive-Owner-Verbindung
einDuplicate IP: IP-Adresse doppelt vergeben
MODEtherNet/IP-Status--ausNo power: keine Spannung anliegend oder anliegende Spannung zu niedrig
LED Beschreibung Farbe ZustandBeschreibung
MOD EtherNet/IP-Status grün /rot / grünblinkt Self test: Gerät im Selbsttest während des Starts
grün blinkt(2 Hz) Standby: Gerätst nicht konfiguriert
ein Device operational:Gerät arbeitet fehlerfrei (Nor-malbetrieb)
rot blinkt (1 Hz) Major recoverablefault: Schwerer, behebbarer Fehler (z. B. inkorrekte Konfiguration)
ein Major unrecoverable fault: Schwerer, nicht beheb-barer Fehler (z. B. Modul ausgefallen)

7.1.2 Ethernet

LED Beschreibung Farbe ZustandBeschreibung
LNK Status der Verbindung - auskeine Ethernet-Verbindung
grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt
ACT Status der Datenübertragung- auskeine Datenübertragung
gelbblinkt Datenübertragung

7.1.3 Prozessanschlüsse

LED Beschreibung Farbe ZustandBeschreibung
DO1Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 4)- ausDigitalerAusgang – Pin 4: LOW
gelbein Digitaler Ausgang –Pin 4: HIGH
rot blinktFehlerKurzschluss nach 24 V (wenn DO1 = LOW)Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO1 = HIGH)
ein Ausgang werden nicht von Anwendung gesteuert
DO2Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 2)- ausDigitalerAusgang – Pin 2: LOW
gelbein Digitaler Ausgang –Pin 2: HIGH
rot blinktFehlerKurzschluss nach 24 V (wenn DO2 = LOW)Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO2 = HIGH)
ein Ausgang werden nicht von Anwendung gesteuert
DI1Signalpegel Digitaler Ein-gang (Pin 4)- ausDigitalerEingang - Pin 4: LOW
gelbein Digitaler Eingang -Pin 4: HIGH
DI2Signalpegel Digitaler Ein-gang (Pin 2)- ausDigitalerEingang - Pin 2: LOW
gelbein Digitaler Eingang -Pin 2: HIGH

7.1.4 Spannungsversorgung

LED Beschreibung Farbe ZustandBeschreibung
US StatusSpannungsversorgung US- auskeine Versorgungsspannung anliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<4,5 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Sensorversorgung
UA StatusSpannungsversorgung UA- aus keine Versorgungsspannunganliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<6 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Aktuatorversorgung

8 Inbetriebnahme

▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.

9 Einstellungen

9.1 Parametriersoftware

9.1.1 Feldbusschnittstelle

Das Menü [fieldbus] bietet Zugriff auf die Konfiguration der Feldbusschnittstelle.

IFM AL4222 - Feldbusschnittstelle - 1

Die Feldbusschnittstelle kann nur über die Feldbus-Projektierungssoftware konfiguriert werden.

9.1.1.1 Schnittstellenkonfiguration lesen

▶ Hinweis zur Konfiguration der EtherNet/IP-Schnittstelle beachten: Feldbus-Schnittstelle konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[dhcp] Status des DHCP-Clients des GerätsStatic IP: IP-Parameter werden vom Anwender eingestelltDHCP: IP-Parameter werden von einem DHCP-Server im Netzwerk eingestelltBOOTP: IP-Parameter werden über Bootstrap Protocol eingestelltro ^1
[ipaddress] IP-Adresse der EtherNet/IP-Schnittstellez. B. 192.100.0.10192.168.1.250 (default)ro ^1
[subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegmentsz. B. 255.255.255.0255.255.255.0 (default)ro ^1
[ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.100.0.10.0.0.0 (default)ro ^1
[macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstellez. B. 00:02:01:0E:10:7F ro ^1
[hostname] Name des Geräts in EtherNet/IP-Netzwerkz. B. al4x2x ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Konfiguration der EtherNet/IP-Schnittstelle.

9.1.1.2 Verbindungsstatus lesen

Verfügbare Informationen:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[connectionstatus]Status der EtherNet/IP-Verbindung• Disconnected: nicht verbunden• Connected: verbundenro ^1
[fieldbusfirmware]Firmware-Version des EtherNet/IP-Stacksz. B. 3.4.0.7 (EtherNet/IP Adapter)ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Status der EtherNet/IP-Verbindung.

9.1.2 Prozessanschlüsse

Das Menü [io] bieten Zugriff auf die Parameter der Prozessanschlüsse.

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4222 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[debounce_time] Pin 2: Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 500: 50 ms rw^1
[hold_time] Pin 2: Haltezeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 60000: 6000 ms rw^1
[hold_level] Pin 2: Haltepegel • 0: Pegel LOW halten• 1: Pegel HIGH halten (default) rw^1
[invert] Pin 2: Invertierung • 0: nicht invertieren (default)• 1: invertieren rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Digitale Eingangsfilter sind parametriert.

9.1.2.2 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4222 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4222 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Betriebsart des Zählermoduls • CTU (Up-counter): Aufwärtszähler (default)• CTD (Down-counter): Abwärtszähler• CTUD (Up-counter / Down-counter): Auf- und Abwärtszähler• CTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszählerrw ^1
[pin2_function] Funktion Pin 2des Ports (Hinweis be- achten!)• N/C: ohne Funktion (default)• Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)• Count Direction: Zählrichtung• Reset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzen• Disable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivieren• Reset Latch: Schaltsignal Latchrw ^1
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrich- tung (Hinweis beachten!)• Pin 2 Count Direction: Pin 2 des Ports (default)• IoT / PLC Count Direction: IoT-Core oder Feldbus-Steuerungrw ^1
[main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1...• 4294967295 (default)rw ^1
[batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1...• 65535 (default)rw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

ZählermodusPin2 functionCount direction selecti-on
Ohne FunktionCounter transition input 2Count di-rectionReset counterDisable counterReset SSC LatchPin 2PLC / IoT Core
CTU√ × ×√ √ √× ×
CTD√ × ×√ √ √× ×
CTUD× √ ×× × ×× ×
CTDIR× × √× × ×√ ×
√ × ×√ √ √× √

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [counter[n]] (n: 5...8) wählen.

▷ Menüseite zeigt Konfigurationsoptionen des Zählers.

Zählermodul konfigurieren.
▶ Optional: Weitere Zählermodule konfigurieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.1.2.3 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4222 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modusrw ^1
[logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0(Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[single_point_edge] Definiert,ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flankerw ^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)• 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[hysteresis]Hysterese• 0: 0 (Default)...• 65535: 65535rw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Schaltkanäle zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [ssc] (n: 5...8) wählen.

Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters (main) und des Batch Counter (batch) des Ports.

▶ Parameter einstellen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.1.2.4 Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[current_limit] max. Ausgangsrom des digitalen Ausgangs0: 0 A...2000: 2000 mA...3600: 3600 mA rw^1
[output_select] Wahl der Steuerungsinstanz des digitalen AusgangsPLC: Übergeordnete SPSCounter 1 SSC Main: Zähler 1 Schaltkanal - Main CounterCounter 1 SSC Batch: Zähler 1 Schaltkanal – Batch CounterCounter 2 SSC Main: Zähler 2 Schaltkanal - Main CounterCounter 2 SSC Batch: Zähler 2 Schaltkanal - Batch CounterCounter 3 SSC Main: Zähler 3 Schaltkanal - Main CounterCounter 3 SSC Batch: Zähler 3 Schaltkanal - Batch CounterCounter 4 SSC Main: Zähler 4 Schaltkanal - Main CounterCounter 4 SSC Batch: Zähler 4 Schaltkanal - Batch Counter rw^1
[output_state_com_lost] Rückfallwert für Unterbrechung FeldbusverbindungState off: AUSState on: EINKeep last: Den zuletzt gültigen Wert halten rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Ausgänge der Ports zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 2 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Die digitalen Ausgänge des Geräts sind konfiguriert.

9.1.3 Prozessdaten

Der Dashboard-Bereich bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Um den Dashboard-Bereich einzublenden:

√ Editor für Parameterwerte des Geräts ist geöffnet.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Um den Dashboard-Bereich auszublenden:

√ Dashboard-Bereich ist eingeblendet.

In der senkrechten Leiste in der Mitte des Bilds: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird ausgeblendet.

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital] Signalpegel des digitalen Eingangskanals (nach der Filterung)• LOW: aus• HIGH: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]] (n: 5...8) die aktuellen Signalpegel der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4.

IFM AL4222 - Digitale Eingangsdaten lesen - 1

Die angezeigten Signalpegel sind die gefilterten Eingangsdaten.

9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanalsdigitalen AusgangskanalsLow: Pegel LOWHigh: Pegel HIGH rw^1
[qualifier] Statusanzeige des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Um die digitalen Ausgänge zu schreiben:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin2] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 2 des Ports.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin4] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 4 des Ports.

▶ Schaltsignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Eingestellte Werte werden an den digitalen Ausgängen ausgegeben.
▶ Gültigkeit der digitalen Ausgänge prüfen.

9.1.3.3 Zählerwerte lesen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] Zählerstand Main Counter 0...4294967294 ro1
[batchcounter_value] Zählerstand Batch Counter 0...65534 ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die aktuellen Zählerwerte des Main Counter und Batch Counter.

9.1.3.4 Zählermodule steuern

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[disable] Main Counter und Batch Counter de-aktivieren• 0: Zählermodul ist aktiv (default)• 1: Zählermodul ist inaktiv r w ^1
[reset] Main Counter, Batch Counter und Schwellenwerte CT und CTb auf Initialwerte zurücksetzen• 0: keine Aktion (default)• 1: zurücksetzen r w ^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• 0: aufwärts (default)• 1: abwärts

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die verfügbare Steuersignale der Zählermodule.

▶ Optional: Zählermodul deaktivieren.
▶ Optional: Zählermodul zurücksetzen.
▶ Optional: Zählrichtung des Zählermoduls einstellen.
▶ Geänderte Parameterwerte auf das Gerät schreiben.
▷ Gewählte Aktionen werden ausgeführt.

9.1.3.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[state] Zustand des Schaltsignals• False: aus• True: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]/ssc] (n: 5...8) die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

9.1.3.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)• Inactive: Status Inactive setzen• Active: Status Active setzenrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur io/port[n]/ssc (n: 5...8) die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counter (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

▶ Steuersignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle wechseln in den neuen Zustand.

9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4222 - Zustand- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur desGeräts (Wert in °C) -30...80 ro1
[supervisionstatus_us] Statusder Geräteversorgung US • 0: kein Fehler• 1: FehlerFehlerro1
[supervisionstatus_ua]Status der Geräteversorgung UA0: kein Fehler1: Fehlerro1
[voltage_us]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...40000ro1
[current_us]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...40000ro1
[voltage_ua]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...4000ro1
[current_ua]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...4000ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [processdatamaster] die Zustands- und Diagnoseinformationen des Geräts.

9.1.4 Geräteinformationen

Das Menü [deviceinfo] bietet Zugriff auf die Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4222 ro1
[devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro1
[vendor] Hersteller ifm electronic gmbh ro1
[swrevision] Firmware-Revision z. B. AL4x2x_fw_eip_1.4.0.137ro1
[hwrevision] Hardware-Revision (Stand)z. B. AAro1
[bootloaderrevision] Bootlader-Versionz. B. AL4xxx_bl_1.2.0.35ro1
[serialnumber] Seriennummerz. B. 0002043100003ro1
[fieldbustype] Feldbus EtherNet/IPro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.5 Gerätekennung

Das Menü [devicetag] bietet Zugriff auf die Gerätekennung.

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

ParameterBeschreibungWertebereichZugriff
[applicationtag]Anwendungsspezifische Kennung des Geräts in moneoz. B. plant 1 machine 3 r w ^1

^1 lesen und schreiben

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [devicetag] wählen.
▶ Anwendungskennung eingeben.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät ist unter gewählter Anwendungskennung identifizierbar.

9.1.6 Gerätesteuerung

Das Menü [firmware] bietet Zugriff auf die Funktionen zur Steuerung des Geräts.

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [factoryreset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.

9.1.6.2 Gerät neu starten

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.

9.1.6.3 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung WWertebereich Zugriff
[version] Firmware-Version z.B. AL4x2x_fw_eip_1.4.0.137 ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version des Geräts.

9.2 IoT-Core Visualizer

Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten

Um den IoT-Core Visualizer zu starten:

Voraussetzungen:

√ Laptop / PC ist direkt oder über eine geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit einem EtherNet/IP-Port (X21 / X22) des Geräts verbunden.
√ EtherNet/IP-Schnittstelle ist konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http:// (z. B. http://192.168.0.10)
▶ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

IoT-Core Visualizer Nicht sicher 192.168.0.101/web/subscribe 00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | identifier profile type site identifier to search for profile(s) to search for: Separator * site type to search for Search for Elements 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:

• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ 38)
• [Parameter]: Gerät konfigurieren (→ □ 39)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 44)
- [Update]: Firmware aktualisieren (→ 49)

9.2.2 Elemente des IoT Core suchen

Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.

Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:

• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Identifier one Identifier to search for profile profile(s) to search for 'Soperaat' type group type to search for Search for Elements Io Processdatamaster Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL querytree 00-02-01-A5-32-0F/querytree type: service profiles: undefined Copy URL getsubscrib 00-02-01-A5-32-0F/getsubscriberlist type: service profiles: undefined Copy URL

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for Elements] klicken.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
▷ Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.

Die Menüseite [Parameter] bietet Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Geräts.

IFM AL4222 - Elemente des IoT Core suchen - 2

Die über den IoT-Core Visualizer erstellte Konfiguration wird überschrieben, wenn bei einer Verbindung zur EtherNet/IP-SPS ein Configuration Assembly Object auf das Gerät übertragen wird.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des Geräts.

00-02-01-A5 32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Io Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5-32-0F ✓ io ✓ devicainfo type: structure profiles: deviceinfo ✓ fieldbussetup ✓ firmware type: structure profiles: software,software/uploadablesoftware,devicereset ✓ devicetag type: structure profiles: devicetag applicationtag Type: string Namespace: json Encoding: UTF-8 Valuation: minlength: 0 maxlength: 31 Copy URL

9.2.3.1 Konfiguration der EtherNet/IP-Schnittstelle lesen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Werte Zugriff
[network] > [dhcp] Status des DHCP-Clients • Static IP: Statische IP-Adresse• DHCP: DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)• BOOTP: BOOTP (Bootstrap Protocol)ro ^1
[network] > [ipaddress] IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100• 192.168.1.250 (default)ro ^1
[network] > [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255.192.0• 255.255.255.0 (default)ro ^1
[network] > [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.200.63.1• 0.0.0.0 (default)ro ^1
[network] > [macaddress] MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 00:02:001:0E:10:7C ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt die aktuelle Konfiguration der EtherNet/IP-Schnittstelle.

9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4222 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter ( ☐ 9)

Verfügbare Parameter:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[debounce_time]Entprellzeit (= Wert * 0,1 Millisekunden)• 0: 0 ms (Default) ... • 500: 50 msrw ^1
[hold_time]Haltezeit (= Wert * 0,1 Millisekunden)• 0: 0 ms (Default) ... • 60000: 6000 msrw ^1
[hold_level]Haltepegel• low: Pegel LOW halten • high: Pegel HIGH halten (Default)rw ^1
[invert]Invertierung• signal not inverted: nicht invertieren (Default) • signal inverted: invertierenrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Eingangsfilter an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.

9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4222 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4222 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Betriebsart des Zählermoduls • CTU (Up-Counter): Aufwärtszähler(Default)CTD (Down-Counter): AbwärtszählerCTUD (Up-Counter / Down-Counter): Aufwärts- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung rw^1
[pin2_function]Funktion Pin 2 des Ports (→ Hinweis beachten!)N/C: ohne Funktion (Default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset SSC Latch (Main & Batch Counter): Schaltsignal zurücksetzen
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (→ Hinweis beachten!)Pin 2 Count Direction: Pin 2 (Default)IoT / PLC Count Direction: IoT Core / Feldbus-SPS rw^1
[main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1...4294967295 (Default) rw^1
[batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1...65535 (Default) rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.

√ Menü [Parameter] ist aktiv.

Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des Zählermoduls des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4222 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)Single Point: Single-Point-ModusLatch: Latch-ModusTwo Point: Two-Point-ModusWindow: Window-Modusrw ^1
[logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default)...4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0 (Default)...4294967295: 4294967295rw ^1
[single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flankerw ^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms(Default)...65535: 65535 msrw ^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...65535: 65535 msrw ^1
[hysteresis]Hysterese• 0: 0 (Default)...65535: 65535

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters ([main]) und des Batch Counter ([batch]) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[current_limit] max. Stromwerdes digitalen Aus-gangs (Wert in mA)0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA rw^1
[output_select] Steuerungsinstanz für digitalen Aus-gang einstellenPLC: Feldbus-Steuerung (Default)Counter 1 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 1Counter 1 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 1Counter 2 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 2Counter 2 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 2Counter 3 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 3Counter 3 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 3Counter 4 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 4Counter 4 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 4 rw^1
[output_state_com_lost] Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur SteuerungState off: Zustand OFFState on: Zustand ONKeep last: den zuletzt gültigen Zustand halten rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Ausgangskanäle an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Digitale Ausgänge sind konfiguriert.

9.2.3.6 Geräteinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4222 ro ^1
[vendor]Herstellerifm electronicro ^1
[devicefamily] GerätefamilieEthernet Modulero ^1
[serialnumber]Seriennummer (12-stellig)z. B. 000174210161ro ^1
[hwrevision]Hardware-Revisionz. B. AAro ^1
[swrevision]Firmware-Versionz. B. AL4x2x_fw_eip_1.4.0.137ro ^1
[bootloaderrevision]Bootloader-Versionz. B. AL4xxx_bl_1.2.0.35ro ^1
[fieldbustype]FeldbusEtherNet/IPro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Geräteinformationen.

9.2.3.7 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[version] Firmware-Version AL4x2x_fw_eip_1.4.0.137 ro1
[type] Typ • firmware: Typ Firmware ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [firmware] wählen.

▷ Menüseite zeigt verfügbare Informationen.

9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[applicationtag]Bezeichnung des Geräts in der Monitoring-Softwarez. B. “factory 2 plant 1“rw ^1

^1 lesen und schreiben

IFM AL4222 - Anwendungskennung einstellen - 1

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).

▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [devicetag] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Neue Anwendungskennung ist eingestellt.

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen

Die Menüseite [Processdata] bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.

00-02-01-A5-32-0F - online Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: Polling interval in seconds: 15 Refresh all Io | Processdatamaster | Fieldbussetup 00-02-01-A5-32-0F Io ^ port[1] ^ pin2 digital_output Low Type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valueist: 0: Low 1: High Copy URL qualifier Output okay Type: enum Namespace: json Encoding: integer

▶ Optional: Im Kopfbereich die Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall einstellen.

Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.

▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_input] Prozesswert digitaler Eingang (nach der Filterung)• Low: LOW• High: HIGHro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die digitalen Eingangsdaten an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

9.2.4.2 Zählerwerte lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] aktueller Zählerwert Main Counter 0...4294967295 ro1
[batchcounter_value] aktueller Zählerwert Batch Counter 0...65535ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Zählerwerte des Zahlermoduls.

9.2.4.3 Zählermodule steuern

Verfügbare Steuersignale:

Name Beschreibung WerteZugriff
[reset]Zählermodul zurücksetzen (Zählerstände und Schwellenwerte auf Defaultwerte zurücksetzen)• inactive: keine Aktion (Default)• active: zurücksetzen rw^1
[disable]Zählermodul deaktivieren• inactive: Zähler aktivieren (Default)• active: Zähler deaktivieren rw^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• up: aufwärts (Default)• down: abwärts rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt verfügbare Dienste.

▶ Steuersignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Steuersignale an das Gerät zu senden.

▷ Steuersignale werden ausgeführt.

9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangs-kanalsLow: LOW-PegelHigh: HIGH-Pegel r w ^1
[qualifier] Status des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro ^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt die Optionen zur Steuerung der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Wert der digitalen Ausgänge einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
Eingestellter Wert wird am digitalen Ausgang ausgegeben.
Prüfen, ob Status des Digitalausgangs fehlerfrei.

9.2.4.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[state] Zustand des Schaltsignals • False: OFF• True: ONro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.

9.2.4.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)Inactive > Active: Schaltsignal zurücksetzen (INACTIVE)Sonst.: keine Aktionrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.

√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.

▶ Status der Schaltsignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.

9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4222 - Zustands- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur des Geräts (Wert in °C) z. B. 52: 52°C ro1
[voltage_us] aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_us] aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_us] Status der Geräteversorgung US • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1
[voltage_ua] Spannungswert der Geräteversorgung UA (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_ua_upper] Oberer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 2: 2 mAro1
[current_ua_lower] Unterer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_ua] Status der Geräteversorgung UA • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [processdatamaster] wählen.
▷ Menüseite zeigt Zustands- und Diagnoseinformationen.

9.2.4.8 Verbindungsstatus lesen

Verfügbare Informationen:

Name BeschreibungWertebereich Zugriff
[connectionstatus]Status der Verbindung zum EtherNet/IP-Netzwerk• disconnected: nicht verbunden• connected: verbundenro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Verbindungsstatus.

▷ Menüseite zeigt Anzahl der Verbindungsunterbrechungen.

9.2.5 Firmware aktualisieren

Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.

▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

00-02-01-AS-32-OF - online Visualizer v2.25 257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Firmware 00-02-01-AS-32-OF/firmware Version: AL4x0x_fw_pr_1.4.0.154 (S) Type: firmware Load software file choose software package Update Container Chunk size: 4096 Max size: 4128768 Size: 0 U

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.

9.3 EtherNet/IP

9.3.1 EDS-Datei registrieren

Für die Abbildung des Geräts in einer EtherNet/IP-Projektierungssoftware stellt ifm eine Electronic Device Description (EDS) bereit. Die Gerätebeschreibungsdatei enthält Identifikationsinformationen, unterstützte Parameter, Prozessdaten und Feldbus-Objekte. Der Anwender kann die EDS-Datei von der Webseite documentation.ifm.com herunterladen.

Um das Gerät zum Gerätekatalog von RSLogix 5000 hinzuzufügen:

Voraussetzungen:

√ EDS-Datei des Geräts wurde heruntergeladen.
▶ EtherNet/IP-Projektierungssoftware RSLogix 5000 starten.
▶ [Tools] > [EDS Hardware Installation Tool] wählen.
▷ Wizard startet.
Mithilfe des Wizards die heruntergeladene EDS-Datei registrieren.
Gerät wird zum Gerätekatalog der EtherNet/IP-Projektierungssoftware hinzugefügt.
RSLogix 5000 kann auf Funktionen und Daten des Geräts zugreifen.

9.3.2 Gerät in EtherNet/IP-Projekt einbinden

Das Gerät wird als Ethernet-Modul in das EtherNet/IP-Projekt eingebunden.

Voraussetzungen:

√ EDS des Geräts ist ordnungsgemäß installiert.
▶ RSLogix 5000 starten.
Neues EtherNet/IP-Projekt erstellen oder existierendes EtherNet/IP-Projekt öffnen.
Notwendige Komponenten (z. B. SPS, IO-Scanner) zum Automatisierungsnetzwerk hinzufügen und konfigurieren.
In [Controller Organizer]: Ordner [I/O Configuration] öffnen.
▶ Rechtsklick auf Knoten [Ethernet].
▷ Kontextmenü erscheint.
In Kontextmenü [New module...] wählen.
▷ Dialogfenster für die Modulauswahl erscheint.
▶ Gerät in Katalog wählen und auf [Create] klicken.
▷ Dialogfenster [New Module] erscheint.
Name und IP-Adresse eingeben und mit [OK] bestätigen.
▶ Gerät ist in das EtherNet/IP-Projekt eingebunden.

Beispiel:

I/O Configuration Backplane, CompactLogix System 1769-L32E EIP_PLC 1769-L32E Ethernet Port LocalENB Ethernet 1769-L32E Ethernet Port LocalENB AL4222 RemotelO CompactBus Local

9.3.3 Verbindungstypen einstellen

Die Verbindungstypen bestimmen Art und Umfang der verfügbaren Parameter und Prozessdaten des Geräts.

Unterstützte Verbindungstypen:

Verbindungstyp ConfigurationAssembly Input AssemblyOutput Assembly
Exclusive Owner 101 Instance189 Instance 110 Instance 160
Exclusive Owner 102 Instance188 Instance 111 Instance 160
Exclusive Owner 103 Instance188 Instance 112 Instance 160
Input Only Instance 189 Instance110 Instance 193 (leer)
Listen Only Instance 189 Instance110 Instance 192 (leer)

Detaillierte Informationen zu Assembly Objects: Parameter

IFM AL4222 - Verbindungstypen einstellen - 1

Wenn zwischen IO-Scanner und dem Gerät eine "Exclusive Owner"-Verbindung besteht, dann wechselt das Gerät in den "Implicit Protection Mode".

Im "Implicit Protection Mode" ist der azyklische Zugriff auf das CIP-Objekt "Identity Object" und dessen Funktionen (z. B. Gerät zurücksetzen) nicht möglich. Ein Zugriffsversuch wird mit der Fehlermeldung Device state conflict (0x10) verweigert.

Um den Verbindungstyp einzustellen:

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in EtherNet/IP-Projekt eingebunden.
In [Controller Organizer]: Auf Knoten des Geräts doppelklicken.
▷ Dialogfenster für die Gerätekonfiguration erscheint.
▶ Auf [Change...] klicken.
▷ Dialogfenster [Module Definition] erscheint.

Module Definition* Revision: 1 2 Electronic Keying: Compatible Module Connections: Name Size Tag Suffix Exclusive Owner 102 Input: 28 SINT 1 RemoteIO:11 Output: 5 1 RemoteIO:01 Select a connection OK Cancel Help

In Liste [Connections] den Verbindungstyp wählen.
▶ Falls notwendig, Datentyp auf [INT] setzen.
▶ Auf [OK] klicken, um die Eingaben zu bestätigen.
RSLogix 5000 erzeugt auf Basis des gewählten Verbindungstyps die Controller Tags des Geräts (Configuration, Input, Output).

9.3.4 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4222 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)

Die Filter der digitalen Eingänge können über folgende Objekte konfiguriert werden:

Für jeden Eingangsfilter steht ein separater Konfigurationsbereich zur Verfügung.

Verfügbare Parameter pro Eingangsfilter:

  • Entprellzeit
  • Haltezeit
  • Haltepegel
  • Signalinvertierung

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in Ethernet/IP-Projekt eingebunden.
√ Verbindungstyp [Exclusive Owner] oder [Inputs only] ist eingestellt.
In [Controller Organizer] den Ordner des Geräts wählen.
▶ [Controller Tags] wählen.
▷ [Controller Tags] zeigt die Konfiguration des Geräts (DeviceName.C:Data).
▶ Parameter einstellen.
▷ Eingangsfilter sind konfiguriert.

9.3.5 Digitalausgänge parametrieren

Die Digitalausgänge an Pin 2 und Pin 4 der Ports X01...X04 können über die folgenden Objekte parametriert werden:

Jeder Digitalausgang kann separat parametriert werden.

Verfügbare Parameter pro Digitalausgang:

  • max. Stromwert
  • Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung
    • Steuerungsinstanz für digitalen Ausgang

Voraussetzungen:

√ Das Gerät ist in das EtherNet/IP-Projekt eingebunden.
√ Verbindungstyp [Exclusive Owner 101] oder [Exclusive Owner 103] ist eingestellt.
Im [Controller Organizer]: Doppelklick auf Knoten [Controller Tags].
▷ Ansicht [Controller Tags] zeigt die verfügbaren Parameter (DeviceName.C:Data).

▶ Parameter einstellen.
▶ Projekt speichern.
▷ Die Digitalausgänge sind parametriert.

Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.6 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4222 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4222 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 2

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Die Parametrierung der Zählermodule und der Schaltkanäle (SSC) der Ports X05...X08 erfolgt über die folgenden Objekte:

Verfügbare Parameter für Zählermodule:

- Betriebsart des Zählermoduls

- Funktion Pin 2 des Ports (nur Betriebsarten CTU, CTD)

- Funktion Pin 2 des Ports / Wahl der Zählerrichtung (nur Betriebsart CTDIR)

• Schwellenwert CT des Main Counters

• Schwellenwert CTb des Batch Counters

Verfügbare Parameter pro Schaltkanal:

• Main SSC - Schaltmodus

• Main SSC - Schaltlogik

- Main SSC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken

• Main SCC - Schaltpunkt SP1

• Main SCC - Schaltpunkt SP2

• Main SCC - Schaltverzögerung

• Main SCC - Rückschaltverzögerung

- Batch SCC - Schaltmodus

- Batch SCC - Schaltlogik

- Batch SCC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken

- Batch SCC - Schaltpunkt SP1

- Batch SCC - Schaltpunkt SP2

- Batch SCC - Schaltverzögerung

- Batch SCC - Rückschaltverzögerung

√ Das Gerät ist in das EtherNet/IP-Projekt eingebunden.

√ Der Verbindungstyp [Exclusive Owner] ist eingestellt.

Im [Controller Organizer]: Doppelklick auf Knoten [Controller Tags].

▷ Ansicht [Controller Tags] zeigt die verfügbaren Parameter (DeviceName.C:Data).

▶ Parameter einstellen.

▶ Projekt speichern.

Die Zählermodule und die zugeordneten Schaltkanäle sind aktiviert und parametriert.

Die geänderte Konfiguration wird beim nächsten Herunterladen der Applikation auf das Gerät aktiviert.

9.3.7 Auf Prozessdaten der Ports zugreifen

Verfügbare Eingangsdaten der Ports X05...X08:

• Digitale Eingangsdaten (nach Filterung)
- Qualifier der digitalen Eingangsdaten
- Status der Spannungsversorgung

Verfügbare Ausgangsdaten der Ports X01...X04:

• Digitale Ausgangsdaten
- Qualifier der digitalen Ausgangsdaten

Die Prozessdaten werden in den folgenden Objekten übertragen:

  • Input Assembly (Instance 110) ( ☐ 62)
  • Input Assembly (Instance 111) (→ □ 64)
  • Input Assembly (Instance 112) (→ ☐ 66)
  • Output Assembly (Instance 160) (→ ☐ 68)

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in Ethernet/IP-Projekt eingebunden.
√ Das Gerät ist konfiguriert.
√ Verbindungstyp [Exclusive Owner 100], [Exclusive Owner 101], [Exclusive Owner 102], [Inputs only] oder [Listen only] ist eingestellt.
Im [Controller Organizer]: Doppelklick auf Knoten [Controller Tags].
In [Controller Organizer] den Ordner des Geräts wählen.
▶ [Controller Tags] wählen.

Unterstruktur [DeviceName.I:Data] zeigt die Eingangsdaten des Geräts.
Unterstruktur [DeviceName.O:Data] zeigt die Ausgangsdaten des Geräts:

▶ Prozessdaten mit Variablen verknüpfen.

▷ Prozessdaten der Ports sind in der Applikation verfügbar.

9.3.8 Energieüberwachung nutzen

Das Gerät bietet eine Energieüberwachung.

IFM AL4222 - Energieüberwachung nutzen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Energieüberwachung:

  • Fehleranzeige Versorgungsspannung US
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung US
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 1&2
  • Fehleranzeige Versorgungsspannung UA – Port 3&4
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US

  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US

  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 1&2
  • Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA – Port 3&4

Die Daten werden in den folgenden Objekten übertragen:

- Input Assembly (Instance 110) ( ☐ 62)

- Input Assembly (Instance 112) ( ☐ 66)

Voraussetzungen:

√ Gerät ist in Projekt eingebunden.
√ Verbindungstyp [Exclusive Owner 101] oder [Exclusive Owner 103] ist eingestellt.
▶ Im [Controller Organizer]: Doppelklick auf Knoten [Controller Tags].

▷ Ansicht [Controller Tags] zeigt die verfügbaren Eingangsdaten (DeviceName.I:Data).

Eingangsdaten mit Variablen verknüpfen.
▷ Energieüberwachungsdaten sind in der Applikation verfügbar.

9.3.9 Azyklischer Zugriff

Der Anwender kann über die CIP-Objektklassen auf Identifikations- und Diagnoseinformationen sowie Konfigurations- und Prozessdaten azyklisch zugreifen.

Das Gerät unterstützt folgende CIP-Objektklassen:

Class Code Name Beschreibung
0x01 Identity ObjectIdentity Object (Class Code: 0x01) ( ☐ 71)
0x02 Message Router ObjectMessage Router Object (Class Code: 0x02) ( ☐ 73)
0x04 Assembly ObjectAssembly Object (Class Code: 0x04) ( ☐ 74)
0x06 Connection Manager ObjectConnection Manager Object (Class Code: 0x06) ( ☐ 75)
0x109 LLDP Management ObjectLLDP Management Object (Class Code: 0x109) ( ☐ 86)
0x47 Device Level Ring ObjectDevice Level Ring Object (Class Code: 0x47) ( ☐ 76)
0x48 Quality Of Service ObjectQuality Of Service Object (Class Code: 0x48) ( ☐ 77)
0x81 Input Filter ObjectInput Filter Object (Class Code: 0x81) ( ☐ 78)
0x84 Counter / SCC ObjectCounter / SCC Object (Class: 0x84) ( ☐ 80)
0xF5 TCP/IP ObjectTCP/IP Object (Class Code: 0xF5) ( ☐ 82)
0xF6 Ethernet Link ObjectEthernet Link Object (Class Code: 0xF6) ( ☐ 84)

IFM AL4222 - Azyklischer Zugriff - 1

ifm electronic empfiehlt, die Zählermodule über die Configuration Assembly anstatt über Counter/SSC Object 0x84 zu konfigurieren.

9.3.9.1 Hinweise zu azyklischem Zugriff

Für das azyklische Senden und Empfangen von Daten nutzen EtherNet/IP-Applikationen den Befehl Message (MSG).

IFM AL4222 - Hinweise zu azyklischem Zugriff - 1

IFM AL4222 - Hinweise zu azyklischem Zugriff - 2

Detaillierte Informationen zum Befehl Message (MSG): → Nutzerdokumentation der EtherNet/IP-Projektierungssoftware

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.

Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.

10.1 Reinigung

Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.

▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.

▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

IFM AL4222 - Reinigung - 1

▶ Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!

10.2 Firmware aktualisieren

Die Firmware des Geräts kann über folgende Optionen aktualisiert werden:

• IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 49)

11 Anhang

11.1 EtherNet/IP

11.1.1 Parameter

11.1.1.1 Configuration Assembly (Instance 188)

Legende:
- OutputStateCOMLost Rückfallwert für Ausgangskanal bei Verbindungsunterbrechung
2 BIT · 0x0: LOW
- 0x1: HIGH
- 0x2: Keep last value
- OutputSelect Steuerungsinstanz für Ausgangskanal 4 BIT • 0x0: PLC
• 0x1: Counter 1 SSC Main
• 0x2: Counter 1 SSC Batch
• 0x3: Counter 2 SSC Main
• 0x4: Counter 2 SSC Batch
- 0x5: Counter 3 SSC Main"
• 0x6: Counter 3 SSC Batch
• 0x7: Counter 4 SSC Main
• 0x8: Counter 4 SSC Batch

11.1.2 Zyklische Daten

11.1.2.1 Input Assembly (Instance 110)

Power Status & Counter EventsStatus der Spannungsversorgung und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Zähler-module 1...4USINT / roPower Status & Counter Events (Mapping) ( 64)
Digital Inputs StateDigitale Eingänge der Ports X05...X08USINT / roDigital Inputs States (Mapping) ( 65)
Sensor Supply VoltageAktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (in mV)UINT / ro0x0000: 0 mV...0x0E10: 3600 mV
Sensor Supply CurrentAktueller Stromwert der Versorgungsspannung US (in mA)UINT / ro0x0000: 0 mA...0x0E10: 3600 mA
Actuator Supply VoltageAktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (in mV)UINT / ro0x0000: 0 mV...0x0E10: 3600 mV

- Actuator Supply Current Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA (in mA)

UINT / ro • 0x0000: 0 mA

...

- 0x0E10: 3600 mA

- SENS PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung US 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- AUX PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung UA 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- Cx OF / UF Zählermodul x: Anzeige eines Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisses (x: 1...4)

1 BIT • 0x0: kein Ereignis

- 0x1: Überlauf-/Unterlauf-Ereignis erkannt

Status der Spannungsversorgung und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Zähler-module 1...4

Digitale Eingänge der Ports X05...X08

USINT / ro Digital Inputs States (Mapping) (→ 65)

Zählermodul x: aktueller Zählerwert des Main Counter (x: 1...4)

UDINT / ro • 0x0000 0000: 0

...

• 0xFFFF FFFE: 4294967294

- Cx Batch Counter Value

Zählermodul x: aktueller Zählerwert des Batch Counter (x: 1...4)

UINT / ro • 0x0000: 0

...

- 0xFFFE: 65534

Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Main Counter 1...4

Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Batch Counter 1...4

- SENS PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung US 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- AUX PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung UA 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- Cx OF / UF Zählermodul x: Anzeige eines Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisses (x: 1...4)

1 BIT • 0x0: kein Ereignis

- 0x1: Überlauf-/Unterlauf-Ereignis erkannt

Digital Inputs States (Mapping)

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
n X08 DI2 Pin 2X08 DI1 Pin 4X07 DI2 Pin 2X07 DI1 Pin 4X06 DI2 Pin 2X06 DI1 Pin 4X05 DI2 Pin 2X05 DI1 Pin 4

Legende:

• DI1 Pin 4 Signalpegel des digitalen Eingangskanals

1 BIT / ro · 0x0: LOW

DI1 an Pin 4 des Ports (nach der Filterung)

- 0x1: HIGH

• DI2 Pin 2 Signalpegel des digitalen Eingangskanals

1 BIT / ro · 0x0: LOW

DI2 an Pin 2 des Ports (nach der Filterung)

- 0x1: HIGH

Zähler x: Anzeige Überlauf-/Unterlauf-Event am Main Counter (x: 1...4)

1 BIT / ro • 0x0: kein Event

• 0x1: Event Überlauf / Unterlauf

Zähler x: Anzeige Überlauf-/Unterlauf-Event am Batch Counter (x: 1...4)

1 BIT / ro · 0x0: kein Event

• 0x1: Event Überlauf / Unterlauf

• Power Status & Counter EventsStatus der Spannungsversorgung und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Zähler-module 1...4USINT / ro Power Status & Counter Events (Mapping) ( ☐ 67)
• Digital Inputs StateDigitale Eingänge der Ports X05...X08USINT / ro Digital Inputs States (Mapping) ( ☐ 67)
• Sensor Supply Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (in mV)UINT / ro • 0x0000: 0 mV...• 0x0E10: 3600 mV
• Sensor Supply Current Aktueller Stromwert der Versorgungsspannung US (in mA)UINT / ro • 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
• Actuator Supply Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (in mV)UINT / ro • 0x0000: 0 mV...• 0x0E10: 3600 mV
• Actuator Supply CurrentAktueller Stromwert der Versorgungsspannung UA (in mA)UINT / ro • 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
• Cx Main Counter ValueZählermodul x: aktueller Zählerwert des Main Counter (x: 1...4)UDINT / ro • 0x0000 0000: 0...• 0xFFFF FFFE: 4294967294
• Cx Batch Counter ValueZählermodul x: aktueller Zählerwert des Batch Counter (x: 1...4)UINT / ro • 0x0000: 0...• 0xFFFE: 65534
• Main Counter EventsÜberlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Main Counter 1...4USINT / ro Main Counter Events (Mapping) ( ☐ 67)
• Batch Counter EventsÜberlauf-/Unterlauf-Ereignisse der Batch Counter 1...4USINT / ro Batch Counter Events (Mapping) ( ☐ 67)

- SENS PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung US 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- AUX PWR Fehleranzeige Versorgungsspannung UA 1 BIT • 0x0: kein Fehler

- 0x1: Fehler

- Cx OF / UF Event Zählermodul x: Anzeige eines Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisses (x: 1...4)

1 BIT • 0x0: kein Ereignis

- 0x1: Überlauf-/Unterlauf-Ereignis erkannt

Digital Inputs States (Mapping)

Byte (Offset)Bit
7 6 5 43 2 1 0
n X08 DI2 Pin 2X08 DI1 Pin 4X07 DI2 Pin 2X07 DI1 Pin 4X06 DI2 Pin 2X06 DI1 Pin 4X05 DI2 Pin 2X05 DI1 Pin 4

Legende:

• DI1 Pin 4 Signalpegel des digitalen Eingangskanals

1 BIT / ro · 0x0: LOW

DI1 an Pin 4 des Ports (nach der Filterung)

- 0x1: HIGH

• DI2 Pin 2 Signalpegel des digitalen Eingangskanals

1 BIT / ro · 0x0: LOW

DI2 an Pin 2 des Ports (nach der Filterung)

- 0x1: HIGH

Zähler x: Anzeige Überlauf-/Unterlauf-Event am Main Counter (x: 1...4)

1 BIT / ro • 0x0: kein Event

• 0x1: Event Überlauf / Unterlauf

Zähler x: Anzeige Überlauf-/Unterlauf-Event am Batch Counter (x: 1...4)

1 BIT / ro · 0x0: kein Event

• 0x1: Event Überlauf / Unterlauf

• DO1 Pin 4 Schaltpegel des digitalen Ausgangskanals DO1 an Pin 4 des Ports

1 BIT / rw · 0x0: LOW

- 0x1: HIGH

• DO2 Pin 2 Schaltpegel des digitalen Ausgangskanals DO2 an Pin 2 des Ports

1 BIT / rw • 0x0: LOW

- 0x1: HIGH

- Counter x + SSC x Reset Zählermodul x: Main + Batch SSC Counter zurücksetzen (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Main SSC Counter + Batch SSC Counter und Zähler-Events zu Überlauf / Unterlauf zurücksetzen

- Counter x Disable Zählermodul x: Main + Batch Counter deaktivieren (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Main SSC Counter + Batch SSC Counter deaktivieren

- Counter x Zählermodul x: Zählrichtung Main + Batch Counter Direction einstellen (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: Aufwärts • 0x1: Abwärts

- nur wirksam, wenn Parameter [Counter Mode] = [CTDIR] und Parameter [Counter Direction Selection] = [PLC]

- Main Schaltkanal x: Latch-Signal des Schaltkanals Main Counter x Counter zurücksetzen (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Latch-Signal zurücksetzen

- nur wirksam, wenn Parameter [Mode] = [Latch]

- Batch Schaltkanal x: Latch-Signal des Schaltkanal Batch Counter x Counter zurücksetzen (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Latch-Signal zurücksetzen

- nur wirksam, wenn Parameter [Mode] = [Latch]

- Counter x Zählermodul x: Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse zurücksetzen (x: 1...4)

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Ereignisse zurücksetzen

- Main Zählermodul x: Überlauf-/Unterlauf-Ereignis des Counter x Main Counter zurücksetzen (x: 1...4) Event Reset

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Ereignis zurücksetzen

- Batch Zählermodul x: Überlauf-/Unterlauf-Ereignis des Counter x Batch Counter zurücksetzen (x: 1...4) Event Reset

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Ereignis zurücksetzen

11.1.3 Azyklische Daten

11.1.3.1 CIP-Objektklassen

Unterstützte Objektklassen:

Class Code Name Beschreibung
0x01 Identity ObjectIdentity Object (Class Code: 0x01) ( ☐ 71)
0x02 Message Router ObjectMessage Router Object (Class Code: 0x02) ( ☐ 73)
0x04 Assembly ObjectAssembly Object (Class Code: 0x04) ( ☐ 74)
0x06 Connection Manager ObjectConnection Manager Object (Class Code: 0x06) ( ☐ 75)
0x47 Device Level Ring ObjectDevice Level Ring Object (Class Code: 0x47) ( ☐ 76)
0x48 Quality Of Service ObjectQuality Of Service Object (Class Code: 0x48) ( ☐ 77)
0x81 Input Filter ObjectInput Filter Object (Class Code: 0x81) ( ☐ 78)
0x83 Output ObjectOutput Object (Class Code: 0x83) ( ☐ 79)
0x84 Counter / SCC ObjectCounter / SCC Object (Class: 0x84) ( ☐ 80)
0xF5 TCP/IP ObjectTCP/IP Object (Class Code: 0xF5) ( ☐ 82)
0xF6 Ethernet Link ObjectEthernet Link Object (Class Code: 0xF6) ( ☐ 84)
0x109 LLDP Management ObjectLLDP Management Object (Class Code: 0x109) ( ☐ 86)

11.1.3.2 CIP-Klassen- und Instanzdienste

Unterstützte Klassen- und Instanzdienste:

Service CodeName Beschreibung
0x01 Get AttributeAll Alle Attribute lesen
0x02 Set AttributeAll Alle Attribute schreiben
0x05 Reset Rücksetzen
0x09 Delete Löschen
0x0E Get AttributeSingle Einzelnes Attribut lesen
0x10 Set AttributeSingle Einzelnes Attribut schreiben
0x4E ForwardClose Verbindung schließen
0x54 ForwardOpen Neue Verbindung öffnen

11.1.3.3 Identity Object (Class Code: 0x01)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name Datentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revisiondes Objekts 2.001
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UI NT Anzahl der Instanzen des Objekts 1
6 Get Max. ID Number ClassAttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instan-ce AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 9

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1 GetVendor IDUINT Hersteller-ID322
2 GetDevice TypeUINT Gerätetyp12
3GetProduct CodeUINTProduktcode des Geräts4222
4GetRevisionSTRUCTRevision des Geräts2.001
• Major RevisionUSINTHaupt-Revision (1...127)2
• Minor RevisionUSINTNeben-Revision (3 Stellen)001
5 GetStatusWORD Gesamtstatus des Geräts
6GetSerial NumberUDINTSeriennummer des Geräts--
7 GetProduct NameSHORTSTRINGProduktname des GerätsETH Module SL EIP 8DO8DI IP67
8GetStateUSINTZustand des Geräts (State machine)0: Nonexistent1: Device Self Testing2: Standby3: Operational4: Major Recoverable Fault5: Major Unrecoverable Fault6-254: Reserved255: Default für "Get_Attributes_All"-Dienst
19GetProtection ModeUINTAktueller Schutzmodus des Geräts0

Dienste

CodeDienstKlasseInstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AlljajaAlle Attribute lesen
0x05ResetjajaRücksetzen
0x4BFlash LEDsneinjaGeräte-LEDs blinken lassen (Identifikation)
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut schreiben

Wenn ein Identity Object eine Reset-Anforderung empfängt, dann führt es folgende Aktionen aus:

  • Es prüft, ob es den angeforderten Reset-Typ unterstützt.
  • Es antwortet auf die Anforderung.
  • Es versucht, den geforderten Reset-Typ auszuführen.

Unterstützte Reset-Typen:

  • 0: Gerät neu starten (obligatorisch für alle EtherNet/IP-Geräte).
  • 1: Werkseinstellungen wiederherstellen und Gerät neu starten.

11.1.3.4 Message Router Object (Class Code: 0x02)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen 1
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 0

Instanzattribute

Die Objektklasse hat hat keine Instanzattribute.

Dienste

Code DienstKlasseInstanzBeschreibung
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 2
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 0x00C7
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen 6
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer des Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number IInstance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 4

Instanzattribute

Attr. ID Zugriff NameDatentyp BeschreibungDefault
1GetNumber of MembersUINTAnzahl der Mitglieder in Liste--
2GetMemberUINTMitgliederliste--
3Get / SetDataUINTAktuelles Prozessdatenabbild--
4GetSizeUINTProzessdatenlänge (Anzahl Bytes)--

Folgende Objektinstanzen stehen zur Verfügung:

CodeDienstKlasseInstanzBeschreibung
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben
0x18Get MemberneinjaMitglied eines Instanzattributs lesen
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen 3
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 0

Instanzattribute

Die Objektklasse hat hat keine Instanzattribute.

Dienste

Code DienstKlasseInstanz Beschreibung
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben
0x4EForward CloseneinjaVerbindung schließen
0x54Forward OpenneinjaNeue Verbindung öffnen
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 3
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen des Objekts 1
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer des Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 12

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1GetNetwork TopologyUSINTAktuelle Netzwerk-Topologie• 0: Linear0
2GetNetwork StatusUSINTAktueller Netzwerk-Status• 0: OK0
10GetActive SupervisorSTRUCTIdentifikation des Supervisors0
• UDINTIP-Adresse
• ARRAY(6) of USINTMAC-Adresse des aktiven Supervisors
12GetCapability FlagsDWORDDLR-Fähigkeit des Geräts• 0x82: Beacon based Ring Node, Flush Table Frame support0x82

Dienste

Code DienstKlasseInstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen des Objekts 1
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number InstancesInstance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 8

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
2Get / SetDSCP PTP EventUSINTDSCP-Wert für PTP-Event-Frames59
3Get / SetDSCP PTP generalUSINTDSCP-Wert für PTP-General-Frames47
4Get / SetDSCP PTP UrgentUSINTDSCP-Wert für für implizite Nachrichten mit Priorität "Urgent"55
5Get / SetDSCP ScheduledUSINTDSCP-Wert für implizite Nachrichten mit Priorität "Scheduled"47
6Get / SetDSCP HighUSINTDSCP-Wert für implizite Nachrichten mit Priorität "High"43
7Get / SetDSCP LowUSINTDSCP-Wert für implizite Nachrichten mit Priorität "Low"31
8Get / SetDSCP ExplicitUSINTDSCP-Wert für explizite Nachrichten mit Priorität "Scheduled"27

Dienste

Code DienstKlasseInstanzBeschreibung
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben

11.1.3.9 Input Filter Object (Class Code: 0x81)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 8
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 4

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1Get / SetInput InverterUSINTSignalinvertierung• 0: keine Signalinvertierung• 1: Signalinvertierung0
2Get / SetHold LevelUSINTSignalpegel, der gehalten werden soll• 0: LOW• 1: HIGH1
3 Get / SetDebounceTime UINT Entprellzeit• 0: 0 ms...• 500: 50 ms0
4 Get / SetHold TimeUINT Haltzeit• 0: 0 ms...• 60000: 6000 ms0

Dienste

Code DienstKlasse InstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben

11.1.3.10 Output Object (Class Code: 0x83)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 8
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 4

Instanzattribute

Attr. ID Zugriff NameDatentyp BeschreibungDefault
1Get / SetOutput State COM LostUSINTRückfallwert bei Verbindungsunterbrechung0: LOW1: HGH0
2 Get / SetOutput Value USINT Ausgangswert des Kanals0: LOW1: HGH00
3Get / SetOutput SelectUSINTSteuerungsinstanz für Ausgang0: PLC1: Counter 1 SSC Main2: Counter 1 SSC Batch3: Counter 2 SSC Main4: Counter 2 SSC Batch5: Counter 3 SSC Main6: Counter 3 SSC Batch7: Counter 4 SSC Main8: Counter 4 SSC Batch0
4 Get / SetCurrent Limit UINT Max.Ausgangsstrom am Port0: 0 mA...3600: 3600 mA1000

Dienste

Code DienstKlasseInstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben

11.1.3.11 Counter / SCC Object (Class: 0x84)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 4
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 16

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1Get / SetMain Switchpoint ModeUSINTMain Counter – Schaltmodus des Schaltkanals0x00: Deactivated0x01: Single Pint Mode0x02: Latch Mode0x03: Two Point Mode0x04: Window Mode0x00
2Get / SetMain Switchpoint LogicUSINTMain Counter – Schaltlogik0x00: High Active0x01: Low Active0x00
3Get / SetMain Single Point EdgeUSINTMain Counter - Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte0x00: Rising Counter Value0x01: Falling Counter Value0x00
4Get / SetMain SP1UDINTMain Counter – Schaltpunkt 10x0000 0000: 0...0xFFFF FFFF: 42949672950xFFFF FFFF
5Get / SetMain SP2UDINTMain Counter – Schaltpunkt 20x0000 0000: 0...0xFFFF FFFE: 42949672940xFFFF FF-FE
6Get / SetMain Switch DelayUINTMain Counter – Schaltverzögerung (Wert in ms)0x0000. 0 ms...0xFFFF: 65535 ms0x0000
7Get / SetMain Reset DelayUINTMain Counter – Rücksetzverzögerung (Wert in ms)0x0000. 0 ms...0xFFFF: 65535 ms0x0000
8Get / SetMain HysteresisUDINTMain Counter – Hysterese0x0000 0000: 0...0xFFFF FFFF: 42949672950x0000 0000
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Default
9 Get / Set BBatch Switchpoint Mode USINT Batch Counter – Schaltmodus des Schaltkanals0x00: Deactivated0x01: Single Pint Mode0x02: Latch Mode0x03: Two Point Mode0x04: Window Mode0x00
10 Get / SetBatch Switchpoint Logic USINT Batch Counter – Schaltlogik0x00: High Active0x01: Low Active0x00
11 Get / SetBatch SinglePoint Edge USINT Batch Counter - Reaktion des Schaltkanals auf steigende oder fallende Zählerwerte0x00: Rising Counter Value0x01: Falling Counter Value0x00
12 Get / SetBatch SP1JINT Batch Counter – Schaltpunkt 10xFFFF
13 Get / SetBatch SP2JINT Batch Counter – Schaltpunkt 20xFFFF
14 Get / SetBatch SwitchDelay UINT Batch Counter – Schaltverzögerung0x0000: 0...0xFFFF: 655350x0000
15 Get / SetBatch Reset DelayUINT Batch Counter – Rücksetzverzögerung0x0000: 0...0xFFFF: 655350x0000
16 Get / SetBatch HysteresisUINT Batch Counter – Hysterese0x0000: 0...0xFFFF: 655350x0000

Dienste

CodeDienstKlasseInstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben

11.1.3.12 TCP/IP Object (Class Code: 0xF5)

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 4
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen des Objekts 1
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributeUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 14

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1 Get StatusUINT Status der TCP/IPSchnittstelle0: Schnittstelle nicht konfiguriert1: Schnittstelle konfiguriert mit DHCP, BOOTP oder nichtflüchtigem Speicher
2 Get Configuration Capability DWORD KonfigurationInsoptionen für SchnittstelleBit 0: BOOTP ClientBit 2: DHCP ClientBit 4: Konfiguration einstellbarBit 7: ACD-fähig0x95 (BOOTP, DHCP, TCP/IP configurable, ACD capable)
3Get / SetConfiguration ControlDWORDKonfigurationssteuerungBit 0..3: Startup-Konfiguration0: statisch zugewiesene IP-Adresse1: Konfiguration via BOOTP2: Konfiguration via DHCP0
4GetPhysical Link Object PathSTRUCT ofLogischer Pfad zur physikalischen Kommunikationsschnittstelle (Ethernet Link Object)
Path SizeUINTLänge (Anzahl der Wörter, Little Endian Format)0x02 00
PathPadded EPATHKlassen-ID: 0xF6 (Ethernet Link Object)Instanz-ID: 0x10x20 F6 24 01
5Get / SetInterface ConfigurationSTRUCT ofTCP/IP-Schnittstellen-Konfiguration
IP AddressUDINTIP-Adresse192.168.1.250
Network MaskUDINTNetzwerk-Maske255.255.255.0
Gateway AddressUDINTGateway-Adresse0.0.0.0
Name ServerUDINTPrimärer Name Server0.0.0.0
Name Server 2UDINTSekundärer Name Server0.0.0.0
Domain NameSTRINGDefault Domänen-Name0
6 Get / SetHost NameSTRINGHost-Name0: nicht konfiguriert0
8 Get TTL ValueUINT TTLWert1
9Get / SetMcast ConfigUINTMcast-Konfiguration0
10Get / SetSelectAcdBOOLACD-Aktivierung / Deaktivierung0: deaktiviert1: aktiviert1
Attr. ID Zugriff Name Datentyp Beschreibung Default
11 Get / SetLast conflictdetected STRUCT of Letzter erkannter Konflikt 0
• AcdActivity USINT Zustand der ACD-Aktivität bei dem zuletzt erkannten Konflikt• 0: Noconflictdetected• 1: Probelpv4Address• 2: Ongoing Detection• 3: SemiActiveprobe
• Remote MAC ARRAY(6)of USINTMAC-Adresse des Remote-Knotens der ARP PDU, in dem der Konflikt erkannt wurde
• ArpPdu ARRAY(28)of USINTKopie der Daten der ARP PDU, in welcher der Konflikt erkannt wurde
13 Get / SetEncapsulationInactivity TimeoutUINTInaktivität, bevor die TCP-Verbindung beendet wird (in Sekunden)120
14GetIANA Port AdminUINTIANA Port Administrator Konfiguration• 0x0: tcp: 44818• 0x1: udp: 44818• 0x2: udp: 22220

Dienste

CodeDienstKlasseInstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben

Klassenattribute

Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 4
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 2
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen 2
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributeUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 768

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1GetInterface SpeedUDINTAktuelle Übertragungsrate• 10: 10 Mbit/s• 100: 100 Mbit/s100
2GetInterface Status FlagDWORDSchnittstellen-Status-Flags• Bit 0: Link Status• Bit 1: Half/Full Duplex• Bit 2...4: Verhandlungsstatus• Bit 5: Manuelle Änderung erfordert Reset• Bit 6: Lokaler Hardware-Fehler• Bit 7...31: reserviert0x20
3 GetPhysical AddressARRAY(6)of USINTMAC-Adresse
4 GetInterface CountersSTRUCT(1)1) of UDINTSchnittstellen-spezifischer Zähler
5 GetMedia CountersSTRUCT(1)2) of UDINTMedien-spezifischer Zähler
6 Get / SetInterface ControlSTRUCT of Schnittstellen-Steuerung
• Interface SettingsDWORDEinstellungenBit 0:• 0: Auto-Negotiation ein• 1: Autonegotiation ausBit 1:• 0: Half Duplex• 1: Full Duplex0
• Interface SpeedUINTÜberragungsrate• 10: 10 Mbit/s• 100: 100 Mbit/s
7GetInterface TypeUSINT• 0: unbekannt• 1: Interne Schnittstelle• 2: Twisted Pair• 3: Optical Fiber2
8GetInterface StateUSINTAktueller Zustand der Schnittstelle• 0: unbekannt• 1: aktiv; sende- und empfangsbereit• 2: inaktiv• 3: Testmodus0
Attr. ID Zugriff Name Datentyp Beschreibung Default
9 Get / Set Admin State USINT Steuerung des Zugriffs aufSchnittstelle• 1: aktivieren• 2: Deaktivieren1
10 Get Interface Label SHORT_STRINGSchnittstellen-Kennzeichner • X21(Instanz 1)• X22(Instanz 2)
11 Get Interface CapabilitySTRUCT of Schnittstellen-Fähigkeit
• Interface SpeedDWORDÜbertragungsrate• 10: 10 Mbit/s• 100: 100 Mbit/s
• Interface Duplex ModeDWORDDuplex Mode• HD: Half Duplex• FD: Full Duplex
768Get / Set MDIXUSINT MDIX-Konfiguration1

Dienste

CodeDienstKlasse InstanzBeschreibung
0x01Get Attribute AllneinjaAlle Attribute lesen
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben
Attr. ID Zugriff Name DDatentyp Beschreibung Wert
1 Get Revision UINT Revision des Objekts 1
2 Get Max. Instance UINT max. Anzahl der Instanzen des Objekts 1
3 Get Number of Instances UINT Anzahl der Instanzen des Objekts 1
6 Get Max. ID Number Class AttributesUINT max. ID-Nummer eines Klassenattributs 7
7 Get Max. ID Number Instance AttributesUINT max. ID-Nummer des Instanzattributs 5

Instanzattribute

Attr. IDZugriffNameDatentypBeschreibungDefault
1Get / SetLLDP EnableSTRUCTLLDP global oder für einzelne Ports aktivieren / deaktivierenLänge des LLDP Enable Arrays (UINT):– 3: 1 + 2 (= Wert des Klassenattributs 2 des Ethernet Link Object)LLDP Enable Array (BYTE):– Bit 0: 1 (= Global aktiviert, LLDP Tx + Rx aktiviert)– Bit 1: 1 (= LLDP Tx aktiviert - Instanz 1 Ethernet Link Object– Bit 2: 1 (= LLDP Rx aktiviert - Instanz 2 Ethernet Link Object0x030007
2Get / SetmsgTxIntervalUINTIntervallzeit für Übertragung der LLDP-Frames (in Sekunden)30
3Get / SetmsgTxHoldUSINTIntervallzeit-Multiplikator, Faktor für Bestimmung der Haltezeit für die Übertragung an Nachbargerätez. B. 4: 4x Intervallzeit4
4 GetLLDP DatastoreUINT Unterstützte Methodenfür Abfrage der LLDP-Datenbank0x02: SNMP0x02
5Get / SetLast ChangeDWORDZeit seit der letzten Änderung in lokaler LLDP-Datenbank (in Sekunden)0

Dienste

CodeDienstKlasseInstanzBeschreibung
0x0EGet Attribute SinglejajaEinzelnes Attribut lesen
0x10Set Attribute SingleneinjaEinzelnes Attribut schreiben
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : AL4222

Kategorie : Nicht kategorisiert