Stereo Q - Mixer SPL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Parametrischer 5-Band Stereo-Equalizer |
| Marke | SPL electronics GmbH |
| Modell | Stereo Q (Modell 2048) |
| Abmessungen | 482 x 44 x 237 mm (19", 1 HE) |
| Gewicht | 3,4 kg |
| Stromversorgung | Ringkerntransformator 15 VA, umschaltbar 230 V/50 Hz oder 115 V/60 Hz |
| Sicherung | 315 mA |
| Eingänge | XLR und Klinke (symmetrisch/unsymmetrisch), Impedanz 22 kOhm |
| Ausgänge | XLR und Klinke (symmetrisch/unsymmetrisch), Impedanz < 600 Ohm |
| Max. Eingangspegel | +20 dBu |
| Max. Ausgangspegel | +20 dBu |
| Nominaler Arbeitspegel | 0 dBu (1:1 Übertragung) |
| Filterbänder | Sub-Bass (Shelving, ±14 dB, 10-200 Hz), Low (parametrisch, ±15 dB, Q 0,5-5, 10-250 Hz), Mid (parametrisch, ±15 dB, Q 0,5-5, 140 Hz-3,5 kHz), High (parametrisch, ±15 dB, Q 0,5-5, 940 Hz-24 kHz), Air (Glocke, ±9 dB bei 17,5 kHz), 3D-Enhancer (1-19) |
| Technik | Proportional-Q-Prinzip, Hard-Bypass-Relais, GND Lift Schalter, optionale Lundahl-Übertrager |
| Gehäuse | EMV-sicheres Stahlblechgehäuse |
| Garantie | 12 Monate (bei autorisiertem Fachhändler, Garantiekarte ausgefüllt) |
| Reinigung | Mit trockenem Tuch, keine Lösungsmittel |
| Sicherheit | Nicht öffnen, vor Feuchtigkeit schützen, Netzspannung vor Anschluss prüfen |
Häufig gestellte Fragen - Stereo Q SPL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Stereo Q SPL
Entwickler: Wolfgang Neumann
Dieses Handbuch enthält eine Beschreibung des Produkts, jedoch keine Garantien für bestimmte Eigenschaften oder Einsatzerfolge.Maßgebend ist, soweit nicht anders vereinbart, der technische Stand zum Zeitpunkt der gemeinsamen Auslieferung von Produkt und Bedienungsanleitung durch die SPL electronics GmbH.
Konstruktion und Schaltungstechnik unterliegen ständiger Weiterentwicklung und Verbesserung. Technische Änderungen bleiben vorbehalten.
Dieses Handbuch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Das Kopieren, Vervielfältigen, Übersetzen oder Umsetzen in irgendein elektronisches Medium oder maschinell lesbare Form im Ganzen oder in Teilen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der SPL electronics GmbH gestattet.
SPL electronics GmbH
Postfach 1227
41368 Niederkrüchten
Tel.(02163) 98340
Fax (02163) 983420
E-Mail: info@soundperformancelab.com
www.soundperformancelab.com
CE
© 2000 SPL electronics GmbH. Alle Rechte sowie Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.
Einleitung 4
Ausstattung 5
Inbetriebnahme/Sicherheitshinweise 5
Anschlüsse:
Rückseite/Verkabelung 6
Allgemeine Hinweise, Buchsen 7
Bedienung:
Allgemeine Hinweise
Proportional-Q-Prinzip, Empfehlungen zur Einstellung der Bandbreite ..... 8
Power 9
Active 9
Sub Bass 9
Low 10
Mid 11
High 11
Air 12
3D Enhancer ....12
Stromversorgung 13
Technische Daten 13
Garantie 14
Kopiervorlage ....15
Notizen 16
Der STEREO-Q ist ein parametrischer 5-Band-Stereo-EQ, der im wesentlichen zwei Besonderheiten aufweist:
- Er ist der erste Stereo-Equalizer seiner Klasse
- Das serielle Filterdesign auf Basis der legendären QURE-Equalizer-Filter gewährleistet die hohe Klangqualität, für die SPL-Produkte allgemein bekannt sind.
Die stetig zunehmende Zahl der Stereosignal-Geräte wie Stereo-Keyboards, -Sampler oder -Gitarrenverstärker und die breite Palette diverser Stereo-Effektgeräte spricht ebenso für den Einsatz eines Stereo-EQs wie die im Studio- und Live-Bereich allgemein häufig auftretende Notwendigkeit, Stereosignale zu bearbeiten. Hierzu zählen der Einsatz als Subgruppen-EQ, um etwa Drum-, Loop-, Synth- oder Gesangs-Subgruppen in Stereo zu bearbeiten, oder die Nutzung als Master-EQ (Master-Inserts). Durch absolut hochwertige Klangqualität eignet sich der Stereo Q auch hervorragend bei Mastering-Anwendungen.
Der Einsatz eines Stereo-EQs bietet in allen Nutzungssituationen folgende generelle Vorteile:
Alle Regelfunktionen können mit einem Regler für beide Kanäle eingestellt werden – grundsätzlich ein enormer Zeitgewinn. Sehr wichtig ist aber auch, dass beide Kanäle mit Sicherheit gleich eingestellt werden. Bei unterschiedlichen Einstellungen können ungünstige Korrelationen des Stereoprogramms auftreten, deren Korrektur sehr aufwändig ist. Die enge Einstelltoleranz des Stereo Q vermeidet diese Probleme zuverlässig, weshalber auch hervorragend für den Einsatz in einem 5.1-Surround-Studio geeignet ist, wo es umso mehr auf die kohärente Paarbearbeitung zweier Kanäle (Front L/R oder Surround L/R) ankommt.
Die Filterschaltungen des Stereo Q sind seriell aufgebaut, so dass eine gegenseitige Beeinflussung der Filter ausgeschlossen ist. Auch kann dadurch jedes Band über einen eigenen Boost/Cut-Verstärker verfügen – die Bearbeitungsqualität liegt dadurch deutlich höher als bei einer gemeinsamen Stufe für alle Bänder, wie es beim parallelen Design der Fall wäre.
Alle verwendeten Bauteile sind von hoher, ausgesuchter Güte. Als frequenzbestimmende Bauteile wurde insbesondere auf hochwertige, selektierte Kondensatoren Wert gelegt.
Darüber hinaus hatte die Gestaltung einer übersichtlichen Front mit umfangreichen, gut lesbaren Skalierungen hohe Priorität; griffige, große Knöpfe mit gerasterten Potis garantieren ein schnelles, sicheres Arbeiten.
- Drei vollparametrische Bänder nach musikalisch effektivem Proportional-Q-Prinzip, Boost/Cut +/-15dB, Q 0,5 bis 5; LOW Band: 10-250 Hz, MID Band: 140 Hz bis 3,5 kHz, HIGH Band: 940 Hz bis 24 kHz
- Sub-Bass-EQ (Cut/Boost +/-15 dB, bis 200 Hz) mit Spulen-/Kondensator-Filternetzwerk für nach vorn drückende, durchatmende Tiefklangfarben. Sehr interessant und wirkungsvoll ist die Kombination von Sub-Bass- und Low-Band-Filter zur Bearbeitung des Tieftonbereichs
- Air-Band-EQ: selektiertes Spulen-/Kondensator-Filternetzwerk für seidige, luftige Präsenz – insbesondere beim Digital-Recording
- 3D-Enhancer zur Intensivierung des Räumlichkeitseindrucks der Stereo-signale ohne Beeinträchtigung tieffrequenter Klanganteile
- Optionale Ausstattung mit Ein- und Ausgangsübertragern von Lundahl: Symmetrierung durch Trafostufen; die galvanische Trennung bietet höhere Betriebssicherheit. Klangliche Vorteile bietet die Trafospule durch geringere ungerade harmonische Verzerrungen verbunden mit einem seidigerem Hochtonklang.
- Im allgemeinen klingen Spulen weniger aggressiv und runder bzw. kraftvoller im Tieftonbereich, verfügen also über musikalisch vorteilhaftere Eigenschaften, weshalb SPL auch im Filterbereich gerne Spulen einsetzt.
- Masseführung/Stromversorgung: Störeinflüsse, die über die Massebahnen einwirken könnten, werden minimiert, indem die Audio-Masse von der restlichen Gerätemasse getrennt wird. Auch dies trägt wesentlich zu einer hohen, im wahrsten Sinne des Wortes „sauberen“ Klangqualität bei. Der nach SPL-Vorgaben gefertigte, streuarme Ringkerntransformator bildet die Grundlage für eine saubere Stromversorgung aller Schaltungsteile.
Inbetriebnahme & Sicherheitshinweise
Wählen Sie den Aufstellplatz des Stereo Q sorgfältig aus. Stellen Sie das Gerät nicht an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung oder nahe einer Heizung auf. Vermeiden Sie die Einwirkung von Vibrationen, Staub, Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit. Der Stereo Q sollte weder in der Nähe von Störquellen wie Transformatoren oder Motoren noch unmittelbar über oder unter Endstufen und digitalen Prozessoren aufgebaut werden. Die Unterbringung in einem „Analog-Rack“ ist ratsam, um Probleme mit eventuell einfallenden Taktfrequenzen zu vermeiden. Öffnen Sie das Gerät nicht, weil es dadurch beschädigt werden kann und die Gefahr eines elektrischen Schlages besteht.
- Überlassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten stets einem Fachmann. Sollte ein Fremdkörper in das Gerät gelangen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
- Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, darf das Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
- Bei Blitzschlaggefahr das Netzkabel aus der Steckdose ziehen. Das Netzkabel immer am Stecker aus der Steckdose ziehen, niemals am Kabel ziehen.
- Betätigen Sie Schalter und Regler niemals gewaltsam.
- Verwenden Sie zur Reinigung keine Lösungsmittel, um das Gehäuse nicht zu beschädigen. Benutzen Sie ein sauberes, trockenes Tuch.
- Beim Einbau in ein 19"-Rack sollte die Rückseite des Geräts abgestützt werden (insbesondere in Touring-Cases).

Eingänge (XLR oder Klinke)

Stereo Q
Das Gehäuse des Stereo Q ist EMV-sicher und weitgehend gegen HF-Einstreuungen geschützt. Dennoch ist Sorgfalt bei der Wahl des Aufstellplatzes angebracht. Achten Sie darauf, daß die richtige Netzspannung am Netzspannungswahlschalter auf der Rückseite des Gerätes eingestellt ist. Vor dem Anschließen müssen der Stereo Q und alle daran angeschlossenen Geräte ausgeschaltet werden.




Die Abbildungen zeigen die korrekte Polung symmetrischer XLR-Buchsen und Stereoklinkenstecker, falls eine unsymmetrische Verkabelung erforderlich ist.
Alternativ können in allen Fällen unsymmetrische Signale mit Mono-Klinkensteckern an die symmetrischen Klinkenbuchsen angeschlossen werden.
Pinbelegungen bei symmetrischem und unsymmetrischem Betrieb (XLR und Klinke)
Buchsen
Anschlüsse
Grundsätzlich können alle Stereosignalgeräte an den Stereo Q angeschlossen werden. Der nebenstehenden Grafik auf Seite 6 sind diverse Beispiele zu entnehmen, auch die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten über die symmetrischen XLR- und Klinken-Ein- und Ausgangsbuchsen sind dargestellt. Selbstverständlich können auch Monosignale einzeln oder paarweise (bei gleicher Bearbeitung) verarbeitet werden.
Bewusst wurde auf Ein- und Ausgangspegelregler verzichtet. Der Stereo Q verarbeitet alle Signale im Verhältnis 1:1 bei einem Arbeitspegel von 0 dBu, d. h. die Signale werden so weitergegeben, wie sie eintreffen. Die Ansteuerung des Stereo Q erfolgt also mit dem Ausgangspegelregler des signalgebenden Stereogerätes – weitere Pegelregler würden nur einen zusätzlichen (zu prüfenden) Einstellaufwand bedeuten. Da die Mehrzahl der Mischpulte auch über Stereo-Aux-Send-Stufen verfügt, sind auch bei dieser Anschlussvariante keine Nachteile zu erwarten. Nicht zuletzt bringt der Verzicht auf „unnötige“ elektronische Bauteile klangliche Vorteile mit sich, da prinzipiell jede Regelstufe Rausch- und Verzerrungsanteile addiert.


Das Proportional-Q-Prinzip
Low-, Mid- und High-Filter des Stereo Q arbeiten nach dem Proportional-Q-Prinzip, d. h. die Verstärkung bzw. Absenkung (Boost/Cut) ist abhängig von der gewählten Bandbreite. Wird die Bandbreite vergrößert, so sinkt proportional das Maß der festgelegten Verstärkung o. Absenkung (=Amplitude). Umgekehrt steigt die Amplitude proportional an, wenn die Bandbreite verkleinert wird.
Das Proportional-Q-Prinzip hat einige Vorteile für einen Equalizer, der in erster Linie als „kreativer Arbeitsequalizer“ eingesetzt wird. Ein große Bandbreite wird automatisch sensibler behandelt als eine geringe Bandbreite. Dies entspricht der Hörempfindung und kommt so einem effizienten Arbeiten entgegen. Darüberhinaus entfällt das Nachregeln der Verstärkung oder Absenkung bei Änderungen der Bandbreite.
Beim Constant-Q-Prinzip herkömmlicher EQs ist die Verstärkung/Absenkung unabhängig von der gewählten Bandbreite. So führt eine Vergrößerung der Bandbreite zu einer Anhebung der Lautstärke, so dass das bearbeitete Band unnatürlich bzw. unmusikalisch hervortritt.
Empfehlungen zur Einstellung der Bandbreite (Q)
Der auf dem Gerät angegebene Wert für die Bandbreite verhält sich etwa umgekehrt zur Angabe der Oktavbandbreite, mit der auch häufig die Bandbreite beschrieben wird. Der höchste am Stereo Q einstellbare Q-Wert 5 (=engste Bandbreite) entspricht etwa 0,2 Oktaven; der minimale Q-Wert 0,5 (=größte Bandbreite) entspricht etwa 2 Oktaven.
Die Einstellung der Bandbreite ist immer programm- bzw. instrumentenabhängig. Die folgenden Empfehlungen sind daher weder vollständig noch in jedem Fall gültig.
Q-Werte zwischen 1 und 2 eignen sich in der Regel zur Bearbeitung von Stimmen, Keyboards oder mikrofonierten akustischen Instrumenten.
Hohe Q-Werte zwischen 3 und 5 werden häufig zur Bearbeitung sehr hoher Frequenzbereiche genutzt, um gezielte Korrekturen vorzunehmen. Größere Bandbreiten werden im Hochtonbereich dann angewandt, wenn etwa bei Restaurationen dumpfes Material breitbandig angehoben werden muss. Allerdings können hierbei mit dem Air-Band-Filter des Stereo Q schon hervorragende Ergebnisse erzielt werden, so dass mit dem High-Band-Filter zusätzlich gezielt korrigiert werden kann.
Im Bassbereich werden dagegen häufiger große Bandbreiten (etwa Q 0,5 bis 0,8) gewählt, um den Tieftonbereich gleichmäßig zu bearbeiten. Allerdings ist auch hier die Möglichkeit der Kombination aus Sub-Bass- und Low-Band-Filter zu berücksichtigen, die beides erlaubt: breitbandiges Arbeiten mit dem Sub Bass, gezieltes Korrigieren mit dem Low Band.
Mittlere Q-Werte (etwa 0,8 bis 1,2) eignen sich üblicherweise gut zur Bearbeitung des Frequenzbereichs von 100Hz bis ca.700 Hz.

Power
Der Power-Schalter schaltet das Gerät ein oder aus. Dabei werden der positive und negative Pfad der Versorgungsspannung vor dem Netzteil getrennt bzw. geschaltet. So wird das ausgeschaltete Gerät zuverlässig vom Netzstrom getrennt. Die Lampe im Power-Schalter wird CE-konform direkt vom Netzstrom gespeist, so dass eine eventuelle Fehlersuche erleichtert wird:Wenn der Power-Schalter nicht leuchtet, ist eine defekte Netzsicherung wahrscheinlich. Leuchtet der Power-Schalter, aber z. B. der aktivierte Active-Schalter nicht, so lässt das auf einen Fehler im Netzteil schließen.
Bei einem Stromfehler (keine Netzspannung oder Gerät ausgeschaltet) schaltet je ein Hard-Bypass-Relais pro Kanal das Signal direkt von den Eingängen auf die Ausgänge. Der Signalfluß bleibt daher in jedem Fall erhalten.
CE-konforme
Stromversorgung,
Hard-Bypass-Relais hält
Signalfluß aufrecht

Active
Der Active-Schalter schaltet die Elektronik über die Hard-Bypass-Relais in den Signalweg ein. Der Schalter schaltet ein knackfreies Relais und bietet sich für einen schnellen Vergleich des bearbeiteten mit dem unbearbeiteten Signal an. Zur Schonung der gesamten Elektronik sollte der Active-Schalter auch genutzt werden, um das Gerät kurzfristig zu deaktivieren – der Power-Schalter nur dann, wenn es sich „lohnt“.

Sub Bass
Das Sub-Bass-Filter hat eine so genannte Kuhschwanz- oder Shelving-Charakteristik (relativ flacher Abfall von 6 dB) und überstreicht einen festen Bereich von 10-200 Hz (bei -3 dB). Die maximal mögliche Verstärkung oder Absenkung beträgt +/-14 dB (Cut/Boost-Regler). Dieses Filter ist als passives Netzwerk aus Kondensator, Widerstand und Spule aufgebaut. >

Die Induktivität der Spule besitzt gegenüber rein elektronischen Filterstufen vorteilhafte akustische Eigenschaften. Das Ein- und Ausschwingverhalten der Spule ist etwas träger, was hier z. B. für runder klingende Bässe sorgt. Außerdem produzieren Spulen ein angenehmes Obertonspektrum, was insbesondere für die Prägnanz und Griffigkeit von Bass-Sounds sehr wichtig ist.
Das Sub-Bass-Filter eignet sich hervorragend, um tiefe Bassbereiche voluminös und kraftvoll klingen zu lassen und so einen schönen „Bassteppich“ zu erhalten. In Kombination mit dem Low-Filter ergibt sich eine Wechselwirkung, die weit reichende Möglichkeiten zur Bassbearbeitung bietet. So kann mit dem Sub-Bass-Filter ein schöner „Teppich“ geschaffen werden, in dem mit dem Low-Filter frequenzselektiv (hoher Q-Faktor) Akzente gelegt werden können. Derart bearbeitete Instrumente erhalten ein schönes Bassfundament bei sauberer Definition; „matschige“ Tieftonbereiche werden aufgelöst.

Low
Das Low-Filter überstreicht einen Frequenzbereich von 10-250 Hz (Frequency-Regler). Damit ist es als dezidiertes Low-Band-Filter zu bezeichnen, das sich im Unterschied zu vielen vergleichbaren Konzepten ausschließlich um den eigentlichen Tieftonbereich kümmert und somit sehr gezielt und mit hoher Feinfähligkeit eingesetzt werden kann.
Die maximale Verstärkung bzw. Absenkung (Cut/Boost-Regler) der gewählten Frequenz beträgt +/-15 dB (bei Q = 5; siehe „Proportional Q“ Seite 8).
Der Q-Faktor der Bandbreitenregelung (Bandwidth-Regler) kann von 0,5 bis 5 Q variiert werden. Ein kleiner Q-Faktor bestimmt eine große Bandbreite um die gewählte Frequenz, während ein großer Q-Faktor eine kleine Bandbreite festlegt.
Bitte lesen Sie die Hinweise zum Proportional-Q-Prinzip der Filter und die Empfehlungen zur Einstellung der Bandbreite auf Seite 8.

Mid
Das Mid-Filter überstreicht einen Frequenzbereich von 140Hz bis 3,5 kHz (Frequency-Regler). Der weit herunterreichende Frequenzbereich des Mid-Filters bei 140 Hz bietet einen problemlosen Zugriff auf Klänge in diesem Bereich. So kann eine Snare, die häufig um 160 Hz liegt, schon mit dem Mid-Filter bearbeitet werden, so dass das Low-Band-Filter für weitere Bearbeitungen „frei“ bleibt.
Die maximale Anhebung bzw. Absenkung (Cut/Boost-Regler) der gewählten Frequenz beträgt +/-15 dB (bei Q = 5; siehe „Proportional Q“ Seite 8).
Der Q-Faktor der Bandbreitenregelung (Bandwidth-Regler) kann von 0,5 bis 5 Q variiert werden. Ein kleiner Q-Faktor bestimmt eine große Bandbreite um die gewählte Frequenz, während ein großer Q-Faktor eine kleine Bandbreite festlegt.
Bitte lesen Sie die Hinweise zum Proportional-Q-Prinzip der Filter und die Empfehlungen zur Einstellung der Bandbreite auf Seite 8.

High
Das High-Filter überstreicht einen Frequenzbereich von 940 Hz bis 24 kHz (Frequency-Regler). Es wird in erster Linie zur schmalbandigen Korrektur eingesetzt, sei es um Störfrequenzen zu eliminieren (z. B. Pilotton) oder bestimmte Frequenzen hervorzuheben. Die Kombination aus High Band und Air Band bietet hervorragende Möglichkeiten zur Hochtonbearbeitung, so kann das High-Filter z. B. gezielt zur Korrektur genutzt werden, während mit dem Air-Filter ein seidiges Top-End geschaffen werden kann.
Die maximale Anhebung bzw. Absenkung (Cut/Boost-Regler) der gewählten Frequenz beträgt +/-15 dB (bei Q = 5; siehe „Proportional Q“ Seite 8).
Der Q-Faktor der Bandbreitenregelung (Bandwidth-Regler) kann von 0,5 bis 5 Q variiert werden. Ein kleiner Q-Faktor bestimmt eine große Bandbreite um die gewählte Frequenz, während ein großer Q-Faktor eine kleine Bandbreite festlegt.
Bitte lesen Sie die Hinweise zum Proportional-Q-Prinzip der Filter und die Empfehlungen zur Einstellung der Bandbreite auf Seite 8.

Air
Das Air-Filter besteht wie das Sub-Bass-Filter aus einem passiven Netzwerk aus Kondensator, Widerstand und Spule. Es besitzt eine so genannte Glockencharakteristik mit einer Centerfrequenz von 17,5 kHz. Bei dieser Frequenz liegt die maximal mögliche Verstärkung bzw. Absenkung bei +/-9 dB.
Die Induktivität der Spule besitzt gegenüber rein elektronischen Filterstufen vorteilhafte akustische Eigenschaften. Das Ein- und Ausschwingverhalten der Spule ist etwas träger, was hier für weiche, seidige Klangeigenschaften sorgt. Außerdem produzieren Spulen ein angenehmes Obertonspektrum, so dass bearbeitete Signale eine deutlich verbesserte Präsenz erhalten. Die klassischen Vintage- oder Retro-Sounds, heute mehr gesucht denn je, können so leicht kreiert werden.

Das Air-Filter eignet sich hervorragend, um Hochtonbereiche in der Präsenz zu verbessern und eine seidige Klangatmosphäre zu schaffen. Dies ist beispielsweise bei der Restaurierung alter Aufnahmen ein wesentliches Kriterium zur Klangverbesserung. In Kombination mit dem High-Band-Filter ergibt sich eine Wechselwirkung, die weit reichende Möglichkeiten zur Hochtonbearbeitung bietet. So kann mit dem Air-Filter ein brillantes, seidiges Top End geschaffen werden, in dem mit dem High-Filter frequenzselektiv (hoher Q-Faktor) gewisse Akzente gelegt werden können.

Der 3D Enhancer dient zur Erweiterung der Stereobasis. Die Schaltung mischt Teile des linken Signals invertiert dem rechten Kanal zu und umgekehrt. Es entsteht der Eindruck, als vergrößere sich der Abstand vom linken zum rechten Lautsprecher. Monophone Signale werden bei diesem Prozess abgeschwächt.
Der Regelbereich des 3D Enhancers reicht von 1 (= keine Bearbeitung) bis 19 (maximale Bearbeitung). In der Praxis haben sich Werte zwischen 6 und 14 als sinnvoll erwiesen. Spätestens bei Einstellungen über 17 sollte je nach Beschaffenheit des Originalsignals die Monokompatibilität mit einem Korrelationsgradmesser geprüft werden.
Bei Bearbeitungen von Monosignalen muß der 3D Enhancer deaktiviert werden (Linksanschlag).
Auf das Netzteil ist beim Stereo Q besondere Sorgfalt gelegt worden – je sauberer es arbeitet, um so besser klingen die Gesamtergebnisse. Das Netzteil ist um einen eigens nach SPL-Spezifikationen gefertigten Ringkerntransformator aufgebaut, dessen minimales Streufeld kein elektronisches Brummen oder mechanisches Geräusch verursacht. Auf der Sekundärseite des Netzteils werden mit einer RC-Kombination netzseitige Rausch- und Brummspannungen herausgefiltert. Die Halbwellen werden mit jeweils 6000 μF für den positiven und negativen Pfad geglättet.
Die Primärspannung kann zwischen 230 V/50 Hz und 115 V/60 Hz umgeschaltet werden. Das mitgelieferte, dreipolige Kaltgeräte-Netzkabel wird an die dreipolige Standard-IEC-Anschlußbuchse angeschlossen. Transformator, Stromkabel und Kaltgerätebuchse entsprechen den VDE-, UL- und CSA-Bestimmungen. Die Stromsicherung hat einen Wert von 315 mA.
Die Verbindung zwischen Betriebsmasse und Gehäuse kann mit der GND Lift-Schaltoption aufgetrennt werden.
Technische Daten
Eingänge & Ausgänge
Instrumentationsverstärker, elektronisch symmetriert (differential), transformerlos
Nominaler Eingangspegel ....+6 dB
Eingangsimpedanz ....= 22 kOhm
Ausgangsimpedanz .... < 600 Ohm
Max.Eingangspegel ....+20 dBu
Max.Ausgangspegel ....+20 dBu
Minimale Anschlußlast.... 600 Ohm
Hard-Bypass-Relais / Power-Fail-Safety
Netzteil
Ringkerntransformator 15VA
Sicherung.... 315 mA
Ground-Lift Schalter, Spannungswahlschalter
Maße
Standard EIA 19"/1HEGehäuse .... 482 x 44 x 237 mm
Gewicht.... 3,4 kg
Bemerkung: 0 dBu = 0.775V.
SPL-Produkte werden nur unter Verwendung hochwertiger, vorselektierter Materialien und mittels modernster Produktionstechnik hergestellt.
Alle SPL-Produkte werden vor Verlassen des Werkes einer eingehenden Qualitätsprüfung unterzogen und akustisch sowie meßtechnisch getestet.
Garantiezeit SPL Stereo Q, Modell 2048: 12 Monate
Innerhalb der Garantiezeit werden mögliche Material- oder Fertigungsfehler entsprechend folgender Bedingungen behoben:
- Die Garantiezeit beginnt mit dem Kauf des Produktes und gilt nur für den Erstkäufer.
- Der Kauf muß bei einem autorisierten SPL-Fachhändler erfolgt sein.
- Die Garantiekarte (im Originalkarton beiliegend) muß binnen 14 Tagen nach dem Kauf vollständig ausgefüllt an SPL geschickt werden.
- Die Garantie besteht nur bei Mängeln, die aufgrund von Material- und Herstellungsfehlern auftreten, nicht aufgrund natürlicher Abnutzung. Bei begründeten Beanstandungen während der Garantiezeit werden wir nach eigener Wahl die betreffenden Teile kostenlos reparieren oder ersetzen, wobei wir berechtigt sind, entsprechend dem technischen Fortschritt auch ein Nachfolgemodell zu liefern. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz jeglicher Art, sind ausgeschlossen.
- Die Garantiezeit wird durch eine Garantieleistung nicht verlängert, auch nicht für ersetzte oder reparierte Teile.
- Bei unsachgemäßer Behandlung und Eingriffen von Personen, die nicht von SPL autorisiert sind, erlischt der Garantie-Anspruch. Ebenso bei Schäden, die durch falschen Anschluß oder Gebrauch entstanden sind.
- Von der Garantie ausgenommen sind Transportschäden, die umgehend bei der Speditionsfirma (Bahn, Post, Spedition) zu reklamieren sind. Kratzer am Gehäuse oder sonstige offensichtliche Mängel sind innerhalb von 3 Tagen beim Händler zu melden.
- Die Bestimmungen des deutschen Produkthaftungsgesetzes und vergleichbarer ausländischer Vorschriften bleiben, soweit unabdingbar, unberührt. Technische Änderungen, die dem Fortschritt dienen, behalten wir uns vor.
SPL electronics GmbH
D-41372 Niederkrüchten


Produktion: Künstler: Datum:
Tontechniker: ....