M88H 121 CF - Ladegerät DELTA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Solar-Wechselrichter (netzgebunden) |
| Modell | M88H_122 (CF) / RPI883M122000 |
| Abmessungen (B × H × T) | 960 × 615 × 275 mm |
| Gewicht (gesamt) | 84 kg (Leistungsmodul: 68 kg) |
| Schutzart | IP65 (Elektronik) |
| Schutzklasse | I |
| Kühlung | 3 Lüfter (geregelt) |
| Max. DC-Eingangsspannung | 1100 V |
| DC-Eingangsspannungsbereich | 200 … 1000 V |
| Anzahl MPP-Tracker | 2 (separat oder parallel) |
| AC-Nennspannung | 400 V (3-phasig) oder 480 V |
| Nenn-Scheinleistung | 66 kVA (400 V) / 80 kVA (480 V) |
| Max. Wirkungsgrad | 98,8 % |
| Kommunikationsschnittstellen | 2× RS485, 2× potentialfreie Kontakte, 6× Digitaleingänge, Externe Abschaltung (EPO) |
| DC-Anschlüsse | 18 Paar MC4-Stecker (je 9 pro DC-Eingang) |
| AC-Anschluss | Phoenix Contact UKH 70 (Klemmenblock) |
| Überspannungsableiter | Typ 2, austauschbar (DC und AC) |
| String-Sicherungen | 15 A, 1000 V (Littlefuse oder Hollyland) |
| Betriebstemperaturbereich | -25 °C bis +60 °C (Abregelung ab +40 °C) |
| Lagertemperaturbereich | -25 °C bis +60 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0 … 100 %, nicht kondensierend |
| Garantie | Siehe Garantiebedingungen des Herstellers |
| Service (Deutschland) | 0800 800 9323 (gebührenfrei), service.deutschland@solar-inverter.com |
Häufig gestellte Fragen - M88H 121 CF DELTA
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BEDIENUNGSANLEITUNG M88H 121 CF DELTA
Installations- und Betriebshandbuch
Solar-Wechselrichter M88H_122 (CF), Produktversion D
Diese Installationskurzanleitung gilt für folgende Wechselrichtermodelle:
- M88H_122 (mit DC-Anschlüssen von Multi-Contact und String-Sicherungen, Delta-Teilenummer RPI883M122000, Produktversion D)
mit den Firmwareversionen:
DSP: 1.33 / RED: 1.03 / COM: 1.16 oder höher
Die Delta-Teilenummer befindet sich auf dem Typenschild des Wechselrichters. Die Produktversion ergibt sich aus dem letzten Buchstaben der Seriennummer, die sich ebenfalls auf dem Typenschild befindet. Die Firmwareversionen sind im Display im Menü Wechselrichterinfo. aufgelistet.
Delta überarbeitet kontinuierlich seine Handbücher, um Ihnen vollständige Informationen für die Installation und den Betrieb unserer Wechselrichter zur Verfügung zu stellen. Vor Beginn der Installationsarbeiten deshalb immer unter www.solar-inverter.com prüfen, ob eine neuere Version der Installationskurzanleitung bzw. des ausführlichen Installations- und Betriebshandbuchs verfügbar ist.
© Copyright – Delta Electronics (Netherlands) B.V. – Alle Rechte vorbehalten.
Dieses Handbuch ist für die Verwendung durch Installateure bestimmt.
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen dürfen nicht ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Delta Electronics reproduziert werden. Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen dürfen für keine Zwecke verwendet werden, die nicht direkt mit der Verwendung des Wechselrichters verbunden sind.
Alle Informationen und Spezifikationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Autorisierter Repräsentant für dieses Produkt in der EU:
1. Über dieses Handbuch 7
1.1 Zweck dieses Handbuchs 7
1.2 Zielgruppe dieses Handbuchs 7
1.3 Wie Sie mit diesem Handbuch arbeiten 7
1.4 Warnhinweise und Warnsymbole 8
1.5 Schreib- und Kennzeichnungskonventionen. 8
2. Grundlegende Sicherheitsanweisungen 9
3. Bestimmungsgemäße Verwendung 10
4. Produktübersicht 11
4.1 Lieferumfang.... 11
4.2 Übersicht Komponenten und Anschlüsse 13
4.3 Display, Tasten, Status-LEDs 15
4.4 DC-seitige Komponenten 16
4.4.1 DC-Anschlüsse.... 16
4.4.2 DC-Trennschalter 16
4.4.3 Strangsicherungen....17
4.4.4 DC-Überspannungsableiter 17
4.5 AC-seitige Komponenten 18
4.5.1 AC-Kabeldurchführung. 18
4.5.2 AC-Klemmenblock 18
4.5.3 AC-Überspannungsableiter 19
4.6 Kommunikationsanschluss....19
4.7 Erdungsanschluss 20
4.8 Belüftungssystem 20
4.9 Informationen auf dem Typenschild 21
5. Installation planen 23
5.1 Montageort....23
5.1.1 Anforderungen Wand und Montagesystem 23
5.1.2 Einbauhöhe 23
5.1.3 Ausrichtung bei der Montage 24
5.1.4 Außeninstallationen 24
5.2 Montageabstände und Luftzirkulation 25
5.3 Kennlinien 26
5.4 Abmessungen 32
5.5 AC-Anschluss (Netz) 34
5.5.1 Wichtige Sicherheitshinweise 34
5.5.2 Fehlerstrom-Schutzschalter 34
5.5.3 Integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit. 34
5.5.4 Integrierte Überspannungsableiter 34
5.5.5 Erdung des Wechselrichters....34
5.5.6 Zulässige Erdungssysteme 34
5.5.7 Anforderungen an die Netzspannung 34
5.5.8 Verdrahtungsbeispiele für M88H_122 (CF) 35
5.5.9 Anforderungen an das AC-Kabel. 35
5.6 DC-Anschluss (Solarmodule) 39
5.6.1 Symmetrische und asymmetrische Auslegung der DC-Eingänge 40
5.6.2 Separat und parallel angeschlossene DC-Eingänge. 41
5.6.3 Anschluss an Solarmodule, die nicht geerdet sind. 43
5.6.4 Anschluss an geerdete Solarmodule. 44
5.6.5 Anschluss der DC-Strings an die DC-Eingänge 45
5.6.6 Anforderungen an die DC-Kabel 46
5.7 Kommunikationsanschluss....46
5.7.1 Übersicht 46
5.7.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel 46
5.7.3 Kabelverschraubung des Kommunikationsanschlusses 47
5.7.4 Anschluss eines Datenloggers.... 47
5.7.5 Anschluss eines externen Alarmgeräts 48
5.7.6 Anschluss eines Rundsteuerempfängers 48
5.7.7 Externe Abschaltung 48
5.7.8 Verwendung eines externen Netz- und Anlagenschutzes 48
5.7.9 Anschluss eines PC 49
5.8 Was Sie benötigen....50
5.8.1 Für die Montage des Wechselrichters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
5.8.2 Für den Anschluss des Wechselrichters an das Netz (AC) 50
5.8.3 Für den Anschluss des Wechselrichters an die Solarmodule 51
5.8.4 Für die Erdung des Wechselrichtergehäuses 52
5.8.5 Für den Anschluss eines Datenloggers 52
5.8.6 Für den Anschluss eines externen Alarmgeräts 52
5.8.7 Für den Anschluss eines Rundsteuerempfängers und einer externen Abschaltung. 52
5.8.8 Für den Anschluss eines PC 52
5.8.9 Andere Teile 53
6.1 Sicherheitshinweise 54
6.2 Wechselrichter montieren 55
6.3 Wechselrichtergehäuse erden 58
6.4 Kommunikationskarte anschließen 59
6.4.1 Einleitung 59
6.4.2 Einleitende Arbeitsschritte 60
6.4.3 Einen Datenlogger über RS485 anschließen 62
6.4.4 Ein externes Alarmgerät anschließen 68
6.4.5 Rundsteuerempfänger anschließen 71
6.4.6 Externe Abschaltung (EPO) anschließen 72
6.4.7 Abschließende Arbeiten 73
6.5 Netz (AC) anschließen 74
6.5.1 AC-Kabel vorbereiten 74
6.5.2 AC-Kabel anschließen 74
6.6 Solarmodule (DC) anschließen 86
6.7 Warnetiketten am Wechselrichter anbringen. 88
6.8 Einen PC über RS485 anschließen 89
7. Inbetriebnahme 90
8. Einstellungen 92
8.1 Menübereich „Wechselrichterinfo“ (aktuelle Einstellungen) 93
8.2 Menübereich „Allgemeine Einstellungen“ 96
8.2.1 Sprache 96
8.2.2 Datum und Zeit. 97
8.2.3 Baudrate 98
8.2.4 Protokoll 99
8.2.5 Testmenü....100
8.3 Menübereich „Installationseinstellungen“ 101
8.3.1 Wechselrichter-ID 101
8.3.2 Isolation 102
8.3.3 Land 104
8.3.4 Netzeinstellungen 105
8.3.5 DC-Einspeisung 114
8.3.6 Potenzialfreie Kontakte 116
8.3.7 PID Function 118
8.3.8 RCMU - Integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit 119
8.3.9 EPO (Externe Abschaltung) 120
8.3.10 AC-Anschluss 121
8.3.11 Anti-Inselbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
8.3.12 Max. Leistung (maximale Wirkleistung) 123
8.3.13 AFCI 124
8.3.14 Werkeinstellungen laden....125
8.4 Menübereich „Wirk-/Blindleistung“. 126
8.4.1 Leistungsbegrenzung (Wirkleistung). 126
8.4.2 Wirkleistung über Netzfrequenz regeln 128
8.4.3 P (V) (Wirkleistung über Netzspannung regeln) 131
8.4.4 Konstanter cos phi (cos φ) ..... 133
8.4.5 Cos Phi (P) (Cos Phi über Wirkleistung regeln) 135
8.4.6 Konstant Q (Konstante Blindleistung) 137
8.4.7 Q (V) – Blindleistung über Spannung regeln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
8.5 FRT (Fault Ride Through) 142
- Messwerte und Statistiken ..... 144
9.1 Messungen....144
9.2 Energieprotokoll .....146
9.3 Ereignisprotokoll 147
9.3.1 Fehlermeldungen 147
9.3.2 Netzbericht....148
- Fehlermeldungen und Fehlerbehebung ..... 150
10.1 Fehler 151
10.2 Warnungen....152
10.3 Störungen 153
- Wartung ..... 155
11.1 Sicherheitsanweisungen....155
11.2 Regelmäßige Wartung ..... 156
11.3 Austausch von Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
11.4 Lüfter testen 157
11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen ..... 159
11.6 Kühlsystem reinigen 163
11.6.1 Luftaustritte und Lüfter reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
11.6.2 Lufteintritt reinigen 169
11.7 DC-Überspannungsableiter austauschen 171
11.8 AC-Überspannungsableiter austauschen 174
11.9 Lüfter im Inneren des Anschlusskastens auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
11.10 Stringsicherungen austauschen 179
11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden .....183
- Wechselrichter austauschen....186
12.1 Sicherheitshinweise ..... 186
12.2 Kompletten Wechselrichter austauschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
12.2.1 Benötigte Werkzeuge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
12.2.2 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
12.2.3 Alten Wechselrichter demontieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
3 Inhaltsverzeichnis
12.2.4 Neuen Wechselrichter installieren 197
12.3 Leistungsmodul austauschen 198
12.3.1 Übersicht der Arbeitsschritte....198
12.3.2 Benötigte Werkzeuge 198
12.3.3 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
12.3.4 Interne Kabel trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
12.3.5 Altes Leistungsmodul demontieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
12.3.6 Neues Leistungsmodul montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
12.3.7 Neues Leistungsmodul anschließen. 211
- Außerbetriebnahme. 214
13.1 Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
13.2 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
13.3 Wechselrichter demontieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
- Technische Daten....229
1. Über dieses Handbuch
1.1 Zweck dieses Handbuchs
Dieses Handbuch ist Bestandteil des Wechselrichters und unterstützt Sie bei der Installation, der Inbetriebnahme und dem Betrieb des Wechselrichters.
Lesen Sie dieses Handbuch, bevor Sie an dem Wechselrichter arbeiten.
Befolgen Sie stets die Sicherheitsanweisungen und Arbeitsanweisungen in diesem Handbuch. Damit stellen Sie sicher, dass der Wechselrichter sicher installiert, in Betrieb genommen und betrieben werden kann.
Bewahren Sie dieses Handbuch an einem sicheren Platz in der Nähe des Wechselrichters auf, damit es bei Arbeiten am Wechselrichter schnell verfügbar ist.
Delta Electronics ist nicht für Schäden verantwortlich, die dadurch entstehen, dass die Sicherheitsanweisungen und Arbeitsanweisungen dieses Handbuchs nicht befolgt wurden.
1.2 Zielgruppe dieses Handbuchs
Dieses Handbuch ist an Installateure gerichtet, die für die Installation, Inbetriebnahme und den Betrieb von Solar-Wechselrichtern in netzgebundenen Solaranlagen ausgebildet und zugelassen sind.
1.3 Wie Sie mit diesem Handbuch arbeiten
Im Kapitel 1. Über dieses Handbuch ist der Aufbau dieses Handbuchs beschrieben, außerdem die verwendeten Symbole und Textmarkierungen. Letzteres bedeutet, dass die Inhalte nach ihrer Bedeutung gekennzeichnet sind. So sind Arbeits-schritte, Namen von Tasten sowie Displaytexte immer auch an ihrer spezifischen Formatierung zu erkennen.
Das Kapitel 2. Grundlegende Sicherheitsanweisungen geht auf die sicherheitsrelevanten Risiken im Umgang mit dem Wechselrichter ein. Dieses Kapitel müssen Sie durchlesen, um den sicheren Umgang bei Installation, Wartung und Bedienung des Wechselrichters zu gewährleisten.
Für welchen Verwendungszweck der Wechselrichter verwendet werden darf, ist im Kapitel 3. Bestimmungsgemäße Verwendung erläutert. Außerdem wird in diesem Kapitel auf Verwendungszwecke des Wechselrichters eingegangen, die zwar manchmal naheliehend sein mögen, die aber trotzdem nicht erlaubt sind.
Im Kapitel 4. Produktübersicht werden Lage und Verwendung der wichtigsten Komponenten des Wechselrichters kurz beschrieben. In diesem Kapitel erfahren Sie zum Beispiel, wo die Kabel für das Netz und die Solarmodule angeschlossen werden.
Das Kapitel 5. Installation planen dient der Planung der Installation und enthält Informationen, um die Installation des Wechselrichters effektiv vorzubereiten und Verzögerungen bei der Installation zu vermeiden. Wenn notwendig, wird dabei auf das Betriebsverhalten des Wechselrichters eingegangen. In diesem Kapitel erfahren Sie zum Beispiel, was Sie bei der Auswahl, Berechnung oder Verlegung der Kabel zu beachten haben.
Das Kapitel 6. Installation ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung. In diesem Kapitel ist beispielsweise beschreiben,
wie die Arbeitsschritte zum Anschluss der Kabel ablaufen und Sie können die Arbeitsschritte direkt ausführen. Damit das reibungslos funktioniert, müssen Sie vorher anhand der Kapitel 4. Produktübersicht und 5. Installation planen alles vorbereitet haben.
Im Kapitel 7. Inbetriebnahme ist die Inbetriebnahmeprozedur am Display beschrieben, die automatisch startet, sobald der Wechselrichter erstmalig mit Strom versorgt wird.
Alle weiteren Einstellmöglichkeiten sind im Kapitel 8. Einstellungen aufgeführt. Dabei wird nur auf die Einstellungen eingegangen, die direkt am Display geändert werden können. Einstellmöglichkeiten über die Delta Service Software sind hingegen nicht beschrieben.
Das Kapitel 9. Messwerte und Statistiken beschreibt, wie Statistiken und Messwerte am Display abgerufen werden können und was die angezeigten Informationen bedeuten.
Fehlermeldungen am Display, deren Ursache und Maßnahmen zur Beiseitigung der Fehler sind im Kapitel 10. Fehlermeldungen und Fehlerbehebung aufgelistet. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen. Versuchen also nicht einen Fehler, der mit „Delta Support kontaktieren“ gekennzeichnet ist, selbst zu beheben.
Wartungsarbeiten, die Sie selbst durchführen dürfen, beschreibt das Kapitel 11. Wartung. Alle weiteren Wartungsarbeiten dürfen nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst ausgeführt werden.
Das Kapitel 12. Wechselrichter austauschen führt Sie Schritt für Schritt durch die Arbeitsschritte beim Austausch des kompletten Wechselrichters beziehungsweise des Leistungsmoduls.
Falls Sie den Wechselrichter außer Betrieb nehmen und einlagern wollen, finden Sie alle dafür notwendigen Informationen i, Kapitel 13. Außerbetriebnahme.
Im Kapitel 14. Technische Daten finden Sie eine Liste der wichtigsten technischen Daten. Wenn Sie darüberhinaus weitere technische Werte benötigen, kontaktieren Sie bitte den Delta-Kundendienst.
1.4 Warnhinweise und Warnsymbole
In diesem Handbuch werden folgende Warnhinweise und Warn-symbole verwendet, um potenzielle Gefahren und Maßnahmen zur Reduzierung dieser Gefahren zu beschreiben.
Befolgen Sie stets die Anweisungen, die in diesen Warnhinweisen gegeben werden.
Warnstufen
GEFAHR
weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, immer zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt.
! WARNING
weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.
VORSICHT
weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
weist auf mögliche Sachschäden hin, die durch den Wechselrichter an anderen Sachen verursacht werden können.
Ein Hinweis enthält Informationen zur effizienten Verwendung des Wechselrichters.
Falls es erforderlich ist, werden die Warnhinweise durch Warn-symbole ergänzt, mit denen auf die Quelle der Gefahr hingewiesen wird.

Hohe elektrische Spannungen oder Ströme

Heiße Oberflächen

Hohes Gewicht

Allgemeine Gefahr
1.5 Schreib- und Kennzeichnungskonventionen
In diesem Handbuch werden bestimmte Inhalte besonders gekennzeichnet.
Kennzeichnung von Handlungsanweisungen
Handlungsanweisungen, die in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden müssen, sind nummeriert. Nummerierte Handlungsanweisungen müssen immer in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden.
1. Erster Arbeitsschritt
→ Hier wird gegebenenfalls das Ergebnis des Arbeits- schritts beschrieben. Dies dient als Kontrolle, ob der Arbeitsschritt korrekt durchgeführt wurde.
2. Zweiter Arbeitsschritt
3. Dritter Arbeitsschritt
Die Handlung ist abgeschlossen.
Wenn eine Handlungsanweisung nur aus einem einzelnen Arbeitsschritt besteht oder wenn die Arbeitsschritte in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden können, werden die Arbeits- schritte wie folgt gekennzeichnet:
▶ Arbeitsschritt
▶ Arbeitsschritt
Kennzeichnung von Komponenten des Wechselrichters
Tasten

Texte am Display des Wechselrichters
Wechselrichterinfo.
LEDs
ALARM LED
LED Bedeutung

Die LED leuchtet konstant.

Die LED blinkt.

Die LED ist aus.
2. Grundlegende Sicherheitsanweisungen

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen.
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann. Wie Sie dabei vorgehen müssen, ist bei den jeweiligen Arbeitsanweisungen beschrieben.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann. Wie Sie dabei vorgehen müssen, ist bei den jeweiligen Arbeitsanweisungen beschrieben.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.

WARNUNG

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser oder Schmutz in den Wechselrichter eindringen könnte.
▶ Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.

WARNUNG

Hohes Gewicht
Der Wechselrichter ist sehr schwer.
▶ Der Wechselrichter muss von mindestens 3 Personen oder mit einem geeigneten Hebezeug (z. B. Flachenzug oder Kran) angehoben und getragen werden.
- Um die Sicherheitsanforderungen aus der IEC 62109-5.3.3 zu erfüllen und Personen- bzw. Sachschäden zu vermeiden, muss der Wechselrichter gemäß den Sicherheitsanweisungen und Arbeitsanweisungen dieses Handbuchs installiert und betrieben werden. Delta Electronics ist nicht für Schäden verantwortlich, die dadurch entstehen, dass die Sicherheitsanweisungen und Arbeitsanweisungen dieses Handbuchs nicht beachtet wurden.
- Der Wechselrichter darf nur durch Installateure, die für die Installation und Inbetriebnahme von netzgebundenen Solar-Wechselrichtern ausgebildet und zugelassen sind, installiert und in Betrieb genommen werden.
- Alle Reparaturarbeiten am Wechselrichter müssen durch Delta Electronics ausgeführt werden. Anderenfalls erlischt die Garantie.
- Warnhinweise und Warnsymbole, die von Delta Electronics am Wechselrichter angebracht wurden, dürfen nicht entfernt werden.
- Der Wechselrichter weist einen hohen Kriechstromwert auf. Das Erdungskabel muss vor der Inbetriebnahme angeschlossen werden.
- Keine Kabel abziehen, wenn der Wechselrichter unter Last steht, da die Gefahr eines Störlichtbogens besteht.
- Um Schäden durch Blitzeinschläge vorzubeugen, befolgen Sie die Bestimmungen, die in Ihrem Land gelten.
- Die Oberfläche des Wechselrichters kann sich im Betrieb stark erhitzen. Berühren Sie den Wechselrichter außerhalb des Displays nur mit Sicherheitshandschuhen.
- An die RS485-Schnittstellen dürfen nur Geräte nach SELV (EN 60950) angeschlossen werden.
- Um Schutzart IP65 sicherzustellen, müssen alle Anschlüsse ausreichend abgedichtet sein. Ungenutzte Anschlüsse sind durch Abdeckkappen abzudichten.
3. Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Wechselrichter darf nur für den vorgesehenen Verwendungszweck eingesetzt werden.
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Wechselrichters ist wie folgt definiert:
- Verwendung in stationären Solaranlagen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Zur Umwandlung des Gleichstroms, der von den Solarmodulen der Solaranlage erzeugt wird, in Wechselstrom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
- Verwendung unter Einhaltung der vom Hersteller geforderten Leistungswerte und Umgebungsbedingungen.
Folgende Verwendungen gelten als nicht bestimmungsgemäß:
- Verwendung im Inselbetrieb, das heißt, ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Der Wechselrichter verfügt über Funktionen, die einen Inselbetrieb verhindern.
- Verwendung in mobilen Solaranlagen.
4. Produktübersicht
4.1 Lieferumfang
Teil Beschreibung Teil Beschreibung
| Wechselrichter mit Anschlusskasten | 1 | Montageplatte 1 | |
| Abdeckkappen | Zum Verschließen der oberen Kabeldurchführungen des Anschlusskastens, wenn der Wechselrichter- Teil abgetrennt wird. Die Abdeckkappen sind an der Montageplatte angebracht. | ||
| 2 | 1 | ||
| DC-Stecker | Multi-Contact MC4-Stecker für DC+ (32.0017P0001-UR für 4/6 mm²) | M6-Erdungsschraube 1 | Zum Erden des Wechselrichter- gehäuses; mit Federring, Unter- legscheibe und Zahnscheibe; am Wechselrichter montiert. |
| 18 | |||
| Multi-Contact MC4-Stecker für DC- (32.0016P0001-UR für 4/6 mm²) | M6-Montageschraube 4 | Zum Befestigen des Anschluss- kastens an der Montageplatte; mit Federring und Unterlegscheibe | |
| 18 | |||
| Kabelverschraubung für AC-Anschluss | Zum Durchführen des AC-Kabels am Anschlusskasten | Installationskurzan- leitung und Grundle- gende Sicherheitsan- weisungen | 1 |

Teil Beschreibung Teil Beschreibung
Kabelverschraubung für Kommunikations- 1 anschluss
Zum Befestigen des Kommunikationskabels am Anschlusskasten

Zum Abdecken der Lufteintritte. Verhindern das Einnisten kleiner Tiere.
Abschirmplatte für Lufteintritt
2

Vor Beginn der Installationsarbeiten den Lieferumfang auf Vollständigkeit und alle Komponenten auf Beschädigungen prüfen.
Keine beschädigten Komponenten verwenden.

Die Verpackung aufbewahren.
4.2 Übersicht Komponenten und Anschlüsse

Abb. 4.1: Übersicht Komponenten und Anschlüsse
1 Leistungsmodul 8 Erdungsanschluss
2 Display, Tasten und LED 9 Montageplatte
3 Lüftermodul
4 Filter für Luftaustritt (2x)
5 Filter für Lufteintritt
6 Abdeckplatte für Lufteintritt (2x)
7 DC-Kabelverschraubung (2x)
11.1 RS485-Anschluss
11.2 Digitale Eingänge
10 Kabelverschraubung für Kommunikationsanschluss
11 Kommunikationskarte
12 AC-Kabelverschraubung
13 Abdeckplatte für Anschlusskasten
11.3 Potenzialfreie Kontakte
11.4 DIP-Schalter für VCC und RS485-Abschlusswiderstand
4 Produktübersicht
Übersicht Komponenten und Anschlüsse

Abb. 4.2: Übersicht Komponenten im Inneren des Anschlusskastens
14 AC-Überspannungsableiter
16 String-Sicherungen DC1
18 AC-Klemmenblock
15 DC-Überspannungsableiter 17 String-Sicherungen DC2
4.3 Display, Tasten, Status-LEDs

Abb. 4.3: Übersicht Display, Tasten und Status-LEDs
| Beschriftung Bezeichnung Verwendung | ||
| Status-LEDs | ||
| GRID | Netz | Grüne LED; leuchtet auf, wenn der Wechselrichter in das Netz einspeist. |
| ALARM | Alarm | Rote LED; zeigt eine Warnung, einen Fehler oder einen Ausfall an. |
| Tasten | ||
![]() | Exit | Das aktuelle Menü verlassen.Die Einstellung eines Parameters abbrechen. Änderungen werden nicht übernommen. |
![]() | Nach unten | Im Menü nach unten bewegen.Den Wert eines einstellbaren Parameters verringeren. |
![]() | Nach oben | Im Menü nach oben bewegen.Den Wert eines einstellbaren Parameters erhöhen. |
![]() | Enter | Einen Menüeintrag auswählen.Einen einstellbaren Parameter zur Bearbeitung öffnen.Die Einstellung eines Parameters beenden. Änderungen werden übernommen. |
4 Produktübersicht
DC-seitige Komponenten
4.4 DC-seitige Komponenten
4.4.1 DC-Anschlüsse

Abb. 4.4: Position der DC-Anschlüsse
An die DC-Anschlüsse werden die Solarmodule angeschlossen. Benötigter Steckertyp:
• Multi-contact MC4 32.0017P0001-UR für DC+
• Multi-contact MC4 32.0016P0001-UR für DC-
18 Paar DC-Stecker sind im Lieferumfang enthalten.
4.4.2 DC-Trennschalter

Abb. 4.5: Position des DC-Trennschalters

Abb. 4.6: DC-Trennschalter in der Position 0 (AUS)
Der Wechselrichter ist von den Solarmodulen getrennt, wenn der DC-Trennschalter in Position 0 (AUS) steht.

Abb. 4.7: DC-Trennschalter in der Position 1 (EIN)
Der Wechselrichter ist mit den Solarmodulen verbunden, wenn der DC-Trennschalter in Position 1 (EIN) steht.
4.4.3 Strangsicherungen

Abb. 4.8: Position der Strangsicherungen
1 Strangsicherungen DC1
2 Strangsicherungen DC2
Der Wechselrichter hat Strangsicherungen auf der DC-Seite. Die Strangsicherungen befinden sich im Anschlusskasten.

Abb. 4.9: Ab Werk sind Strangsicherungen von Littlefuse eingesetzt
Typ
| Hersteller Littelfuse |
| Teilenummer 0SPF015.T |
| Nennstrom 15 A |
| Nennspannung 1000 V |
| oder |
| Hersteller Hollyland |
| Teilenummer 10GPV15UO |
| Nennstrom 15 A |
| Nennspannung 1000 V |
4.4.4 DC-Überspannungsableiter

Abb. 4.10: Position der DC-Überspannungsableiter
Der Wechselrichter hat austauschbare Überspannungsableiter Typ 2 auf der DC-Seite. Die Überspannungsableiter schützen den Wechselrichter vor zu hohen Spannungen. Wenn ein Überspannungsleiter defekt ist, muss der ganze Block ausgewechselt werden.
Die Überspannungsableiter befinden sich im Anschlusskasten.
Typ
| Typ 2 OCM gemäß EN 50539-11 | |
| Strom I_n | 10 kA (8/20 μs) |
| Strom I_max | 20 kA (8/20 μs) |
| Spannung U_p | 1.175 V |
4 Produktübersicht
AC-seitige Komponenten
4.5 AC-seitige Komponenten
4.5.1 AC-Kabeldurchführung

Abb. 4.11: Position der AC-Kabeldurchführung
Über den AC-Anschluss wird der Wechselrichter mit dem öffentlichen Netz verbunden.
Technische Spezifikation der AC-Kabeldurchführung
Min./max. Kabeldurchmesser 23,9 ... 51,3 mm
4.5.2 AC-Klemmenblock

Abb. 4.12: Position des AC-Klemmenblocks

Abb. 4.13: Phasenbelegung des AC-Klemmenblocks
Technische Spezifikation des AC-Klemmenblocks
Nennstrom 106 A
Min./max. Drahtquerschnitt
ohne Aderendhülse
• starres Kabel (massiv) 16 ... 95 mm ^2
- flexibles Kabel 25 ... 70 mm
mit Aderendhülse
- flexibles Kabel (Aderendhülse ohne Kunststoffhülse) 16 ... 70 mm²
- flexibles Kabel (Aderendhülse mit 16 ... 70 mm² Kunststoffhülse)
Empfohlenes Drehmoment für Anschluss- 8 Nm schrauben

Für die Auswahl der AC-Kabel unbedingt die Anmerkungen in „5.5.9 Anforderungen an das AC-Kabel“, S. 35 beachten.
4.5.3 AC-Überspannungsableiter

Abb. 4.14: Position der AC-Überspannungsableiter
Der Wechselrichter hat austauschbare Überspannungsableiter Typ 2 auf der AC-Seite. Die Überspannungsableiter schützen den Wechselrichter vor zu hohen Spannungen. Wenn ein Überspannungsleiter defekt ist, muss der ganze Block ausgewechselt werden.
Die Überspannungsableiter befinden sich im Anschlusskasten.
Typ
| Typ 2 OCM gemäß EN 61643-11 | |
| Nennstrom I_n | 10 kA (8/20 μs) |
| Maximaler Strom I_max | 20 kA (8/20 μs) |
| Spannung U_p | 895 V_AC |
4.6 Kommunikationsanschluss

Abb. 4.15: Position des Kommunikationsanschlusses

Abb. 4.16: Komponenten der Kommunikationskarte
1 Potenzialfreie Kontakte (Klemmenblock)
2 DIP-Schalter für RS485-Abschlusswiderstand
3 Digitale Eingänge und Externe Abschaltung (Klemmen-block)
4 RS485 und VCC (Klemmenblock)
5 Schutz gegen elektromagnetische Störungen (EMI)
Verfügbare Anschlüsse
| Anschluss Verbindungstyp | |
| 2x RS485 (DATA+ und DATA-) Klemmenblock | |
| 1x VCC (12 V, 0,5 A) Klemmenblock | |
| 6x digitale Eingänge Klemmenblock | |
| 2x potenzialfreie Kontakte Klemmenblock | |
| 1x Externe Abschaltung (EPO) | Klemmenblock |
4 Produktübersicht
Erdungsanschluss
4.7 Erdungsanschluss

Abb. 4.17: Position des Erdungsanschlusses am Wechselrichter
Über den Erdungsanschluss kann das Gehäuse des Wechselrichters geerdet werden.
M6-Schraube, Federring, Unterlegscheibe und Zahnscheibe sind am Wechselrichter montiert.
4.8 Belüftungssystem

Abb. 4.18: Position der Luftaustritte und des Lüfterblocks
Auf der linken und rechten Seite befindet sich oben je ein Luftaustritt. Der Lüfterblock kann nach links und rechts herausgezogen werden.

Abb. 4.19: Position der Lufteintritte
Über den Lüfteintritt wird Umgebungsluft durch die Lüfter angesaugt, zur Kühlung durch den Wechselrichter geleitet und die erwärmte Luft über die Luftaustritte wieder an die Umgebung abgegeben.
4.9 Informationen auf dem Typenschild
Informationen auf dem Typenschild Description


100 seconds
Dieser Wechselrichter enthält keinen Transformator.
Lebensgefahr durch Stromschlag
Wenn der Wechselrichter in Betrieb ist, besteht darin eine potenziell lebensgefährliche Spannung, die noch 100 Sekunden nach Trennung von allen Spannungen erhalten bleibt.


CE
Vor Arbeiten am Wechselrichter das mitgelieferte Handbuch lesen und die darin enthaltenen Anweisungen befolgen.
Das Gehäuse des Wechselrichters muss geerdet werden, wenn es die lokalen Vorschriften verlangen.
CE-Kennzeichnung. Mit dieser Kennzeichnung erklärt Delta, dass der Wechselrichter die Bestimmungen der anzuwendenden EU-Richtlinien erfüllt.
Den Wechselrichter nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern entsprechend den für Elektroschrott geltenden Entsorgungsvorschriften Ihres Landes oder Ihrer Region.
Dieses Gebotszeichen gilt nicht für die EU, da der Lärmpegel unterhalb der Grenzwerte der EU-Richtlinien liegt (siehe „14. Technische Daten“, S. 229).

| Solar Inverter | Das ist ein Solar-Wechselrichter. |
| Model: M88H_122 | Delta Modellname |
DC Input
200\~1000Vdc DC-Eingangsspannungsbereich
MPPT 600-800Vdc MPP-Eingangsspannungsbereich bei DC-Nennleistung (symmetrische Auslegung der DC-Eingänge)
1000Vdc max Maximale DC-Eingangsspannung
70A*2 max Maximaler DC-Eingangsstrom (jeweils 70 A an DC1 und DC2)
Isc: 90A*2 max Maximaler DC-Kurzschlussstrom I sc (jeweils 90 A an DC1 und DC2)
AC Output
230/400, 277/480Vac AC-Nennspannung
3P3W or 3P4W Der Wechselrichter kann an 3-Phasen-Netze ohne Neutralleiter (3P3W, 3 Phasen + PE) und 3-Phasen-Netze mit Neutralleiter (3P4W, 3 Phasen + N + PE) ange- schlossen werden.
50/60Hz AC-Nennfrequenz
106A max Maximaler AC-Strom
cosφ 0.8 ind \~ 0.8 cap Einstellbereich des Verschiebungsfaktors cos φ
400Vac: 66kW/66kVA nom, 73kW/73kVA max Nenn-Wirkleistung/Nenn-Scheinleistung, Maximale Wirkleistung/Maximale Scheinleistung bei AC-Nennspannung = 400 V _AC
480Vac: 80kW/80kVA nom, 88kW/88kVA max Nenn-Wirkleistung/Nenn-Scheinleistung, Maximale Wirkleistung/Maximale Scheinleistung bei AC-Nennspannung = 480 V _AC
4 Produktübersicht
Informationen auf dem Typenschild
Informationen auf dem Typenschild Description
Weitere Informationen
IP Code: IP65(Electronics) Schutzart für die interne Elektronik gemäß EN 60529
Protective Class I Schutzklasse nach EN 61140
Over Voltage Category: AC: III / DC: III AC- und DC-Überspannungskategorie nach IEC 62109-1
| Authorized representative | Autorisierter Repräsentant für dieses Produkt in der EU: |
| Delta Electronics (Netherlands) B.V. | Delta Electronics (Netherlands) B.V. |
| Zandsteen 15, 2132 MZ Hoofdorpp | Zandsteen 15 |
| The Netherlands | 2132 MZ Hoofddorp |
| Niederlande |
5. Installation planen

Dieses Kapitel dient ausschließlich der Planung der Installationsarbeiten. Die Ausführung der Installationsarbeiten und die damit verbundenen Gefahren sind in Kapitel „Installation“ beschrieben.
5.1 Montageort
5.1.1 Anforderungen Wand und Montagesystem

▶ Immer die Montageplatte verwenden, die mit dem Wechselrichter geliefert wird.
▶ Montagematerial (Dübel, Schrauben etc.) verwenden, das für die Wand oder das Montagesystem sowie das hohe Gewicht des Wechselrichters geeignet ist.
▶ Den Wechselrichter an einer schwingungsfreien Wand montieren, um Störungen zu vermeiden.
Bei Einsatz des Wechselrichters in Wohngebieten oder in Gebäuden mit Tieren können mögliche Lärmemissionen störend wirken. Den Montageort daher sorgfältig wählen.
▶ Den Wechselrichter an einer feuerfesten Wand montieren.
5.1.2 Einbauhöhe

Abb. 5.20: Einbauhöhe - das Display muss ablesbar und bedienbar sein
▶ Den Wechselrichter so anbringen, dass die Informationen auf dem Display ohne Probleme gelesen und die Tasten bedient werden können

Der Wechselrichter ist sehr schwer. Die Wand beziehungsweise das Montagesystem müssen das hohe Gewicht des Wechselrichters tragen können.
5 Installation planen
Montageort
5.1.3 Ausrichtung bei der Montage
Montage ohne Gestell Montage mit Gestell

Abb. 5.21: Ausrichtung bei der Montage
▶ Den Wechselrichter ausschließlich in den Einbaulagen montieren, die in „Abb. 5.21: Ausrichtung bei der Montage“, S. 24 gezeigt sind. Alle anderen Einbaulagen sind nicht zulässig.
5.1.4 Außeninstallationen

Abb. 5.22: Bei Außeninstallationen den Wechselrichter vor Sonne, Regen und Schnee schützen
Der Wechselrichter hat Schutzart IP65 und kann innen und außen installiert werden. Trotzdem sollte der Wechselrichter durch ein Dach gegen direkte Sonneneinstrahlung, Regen und Schnee geschützt werden. Wenn sich der Wechselrichter zum Beispiel durch die Sonneneinstrahlung zu stark erhitzt, wird die Leistung des Wechselrichters reduziert. Dies ist ein normales Betriebsverhalten des Wechselrichters und ist notwendig, um die interne Elektronik zu schützen.
5.2 Montageabstände und Luftzirkulation

Abb. 5.23: Montageabstände und Luftzirkulation
▶ Für ausreichende Luftzirkulation sorgen. Warme Luft muss nach oben entweichen können. Um jeden Wechselrichter genügend Platz lassen.
▶ Wechselrichter nicht direkt übereinander installieren, damit sich die Wechselrichter nicht gegenseitig aufwärmen.
Den Betriebstemperaturbereich ohne Abregelung und den Betriebstemperaturbereich beachten. Wenn der Betriebstemperaturbereich ohne Abregelung überschritten wird, regelt der Wechselrichter die AC-Leistung, die in das Netz eingespeist wird, ab. Wenn der Betriebstemperaturbereich überschritten wird, stoppt der Wechselrichter die Einspeisung in das Netz. Dies ist ein normales Betriebsverhalten des Wechselrichters und ist notwendig, um die interne Elektronik zu schützen.
In Gegenden mit vielen Bäumen oder Wiesen können Pollen die Lufteintritte und -austritte verstopfen und den Luftstrom behindern.
5.3 Kennlinien

Abb. 5.24: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 0,90, AC-Spannung 400 V“
S/S_n(S_n=69,5 kVA)
P/P_n(P_n=66 kW) U
AC = 400 ~V_AC
cos phi = 0,95

Abb. 5.25: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 0,95, AC-Spannung 400 V“
5 Installation planen
Kennlinien

Abb. 5.26: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 1.0, AC-Spannung 400 V“
$$ \mathrm{S} / \mathrm{S} _ {\mathrm{n}} (\mathrm{S} _ {\mathrm{n}} = 8 8, 9 \mathrm{kVA}) $$
$$ P / P _ {n} \left(P _ {n} = 8 0 \mathrm{kW}\right) U $$
$$ _ {A C} = 4 8 0 \mathrm{V} _ {A C} \quad \cos \text {phi} = 0, 9 0 $$

Abb. 5.27: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 0.90, AC-Spannung 480 V“
5 Installation planen
Kennlinien
$$ \mathrm{S} / \mathrm{S} _ {\mathrm{n}} (\mathrm{S} _ {\mathrm{n}} = 8 4, 2 \mathrm{kVA}) $$
$$ P / P _ {n} \left(P _ {n} = 8 0 \mathrm{kW}\right) U $$
$$ _ {A C} = 4 8 0 \mathrm{V} _ {A C} $$
$$ \cos \text { phi } = 0, 9 5 $$

Umgebungstemperatur [°C]

line
| Component | Voltage (V) | DC Voltage (V) | |---|---|---| | P [W] | 600 | 710 | | S [VA] | 710 | 800 |Abb. 5.28: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 0,95, AC-Spannung 480 V“

Abb. 5.29: Kennlinie „Leistungsabregelung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, cos φ = 1.0, AC-Spannung 480 V“
5 Installation planen
Abmessungen
5.4 Abmessungen

Abb. 5.30: Abmessungen 1 (in mm)

Abb. 5.31: Abmessungen 2 (in mm)
5.5 AC-Anschluss (Netz)
ACHTUNG

Eindringende Feuchtigkeit
Wenn die Abdeckung des Sicherungskastens entfernt wird, ist der Schutzgrad IP65 nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn sich der Wechselrichter in einer trockenen Umgebung befindet.
5.5.1 Wichtige Sicherheitshinweise
▶ Stets die spezifischen Bestimmungen Ihres Lands oder Ihrer Region befolgen.
▶ Stets die spezifischen Bestimmungen Ihres Energieversorgers befolgen.
Alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen (zum Beispiel automatische Leitungsschutzschalter und/oder Überspannungsschutz-Einrichtungen) installieren.
▶ Den Wechselrichter mit einem geeigneten, vorgeschalteten Leitungsschutzschalter schützen:
Vorgeschalteter Leitungsschutzschalter 125 A

▶ Bei der Auswahl der Schutzeinrichtungen für die Netzkabel zum Transformator des Netzeinspeisepunkts immer die Impedanz zwischen dem PE des Wechselrichters und dem Anlagen- und/oder Betriebserder des Verteilungsnetzes berücksichtigen. Dies gilt insbesondere für TT- und IT-Netze.
5.5.2 Fehlerstrom-Schutzschalter
Aufgrund seiner Konstruktion kann der Wechselrichter keinen DC-Fehlerstrom in das Netz einspeisen. Der Wechselrichter erfüllt damit die Anforderungen nach DIN VDE 0100-712. Mögliche Fehlerereignisse wurden von Delta in Übereinstimmung mit den aktuell geltenden Installationsnormen untersucht. Die Untersuchungen haben ergeben, dass keine Gefahren entstehen, wenn der Wechselrichter in Kombination mit einem vorgeschalteten Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter, RCD) Typ A betrieben wird. Der Einsatz eines Fehlerstrom-Schutzschalters Typ B ist nicht notwendig.
Minimale Auslösestromstärke des Fehlerstrom-Schutzschalters Typ A ≥300 mA

Die benötigte Auslösestromstärke des Fehlerstrom-Schutzschalters hängt in erster Linie von der Qualität der Solarmodule, der Größe der PV-Anlage und den Umgebungsbedingungen (z. B. Luftfeuchtigkeit) ab. Die Auslösestromstärke darf jedoch nicht niedriger als die angegebene minimale Auslösestromstärke sein.
5.5.3 Integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit
Die integrierte, allstromsensitive Fehlerstrom-Überwachungs-einheit (RCMU) ist gemäß VDE 0126 1-1:2013-08 §6.6.2 zertifiziert.
5.5.4 Integrierte Überspannungsableiter
▶ Überspannungsableiter sind bei Delta erhältlich.
5.5.5 Erdung des Wechselrichters
Der Wechselrichter muss über den PE-Leiter geerdet werden. Dazu den PE-Leiter des AC-Kabels an dem dafür vorgesehenen Pol des AC-Steckers anschließen.
5.5.6 Zulässige Erdungssysteme
| Erdungssystem TN-S TN-C TN-C-S TT IT | |||||
| Zulässig | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
5.5.7 Anforderungen an die Netzspannung
| 3P3W | Spannungsbereich | 3P4W | Spannungsbereich |
| L1-L2 | 400 V_AC ± 30% L1-N | 230 V | _AC ± 30% |
| L1-L3 | 400 V_AC ± 30% L2-N | 230 V | _AC ± 30% |
| L2-L3 | 400 V_AC ± 30% L3-N | 230 V | _AC ± 30% |
| L1-L2 | 480 V_AC ± 20% L1-N | 277 V | _AC ± 20% |
| L1-L3 | 480 V_AC ± 20% L2-N | 277 V | _AC ± 20% |
| L2-L3 | 480 V_AC ± 20% L3-N | 277 V | _AC ± 20% |
5.5.8 Verdrahtungsbeispiele für M88H\_122 (CF)

Verdrahtungsbeispiel 1: mit PE-Leiter, mit Neutralleiter

Verdrahtungsbeispiel 2: mit PE-Leiter, ohne Neutralleiter

Verdrahtungsbeispiel 3: ohne PE-Leiter, ohne Neutralleiter
5.5.9 Anforderungen an das AC-Kabel
ACHTUNG

Gefahr eines Kabelbrands.
Durch das Biegen und Verdrehen die innere Struktur der Leiter beschädigt, was zur punktuellen Erhöhung des elektrischen Widerstands führt. Infolgedessen kann es zu einer Überhitzung des Leiters und Zerstörung der Isolierung kommen.
▶ Beim Biegen und Verdrehen des Kabels bzw. der Leiter immer die Vorgaben des Kabelherstellers befolgen.
5.5.9.1 Allgemeine Informationen zum AC-Klemmenblock
In diesem Abschnitt sind die allgemeinen technischen Eigenschaften des AC-Klemmenblocks beschrieben. Die Besonderheiten, die sich für die Installation des Wechselrichters ergeben, sind in den nachfolgenden Abschnitten erläutert.

Die Spezifikationen in diesem Abschnitt sind von Phoenix Contact definiert. Prüfen Sie vor den Installationsarbeiten, ob sich die technischen Spezifikationen geändert haben, siehe www.phoenixcontact.com.
Spezifikation AC-Klemmenblock
Bezeichnung Phoenix Contact UKH 70
Anschlussart Schrauben mit Innensechskant
Schraubengewinde M8
Nennstrom I_N 96 A
Nennspannung U_N 1000 V
Leiterbefestigung
Befestigungstyp M8-Schrauben mit Innensechskant
Anzugsdrehmoment 8 ... 10 Nm
Spezifikation für Kupferkabel
Min./max. Drahtquerschnitt
ohne Aderendhülse
• starres Kabel 16 ... 95 mm ^4
• flexibles Kabel 25 ... 70 mm ^4
mit Aderendhülse
- flexibles Kabel (Aderendhülse ohne 16 ... 70 mm² Kunststoffhülse)
- flexibles Kabel (Aderendhülse mit 16 ... 70 mm² Kunststoffhülse)
Abisolierlänge 24 mm
5 Installation planen
AC-Anschluss (Netz)
Spezifikation für Aluminiumkabel

Wichtigste Kabeltypen für Aluminiumkabel
SE sektorförmig, eindrähtig
SM-S sektorförmig, mehrdrähtig, starre Drähte
SM-L sektorförmig, mehrdrähtig, Litze (feine Drähte)
RE rund, eindrähtig
RM-S rund, mehrdrähtig, starre Drähte
RM-L rund, mehrdrähtig, Litze (feine Drähte)
Die Klemmen sind speziell für direkten Anschluss von sektorförmigen, eindrähtigen (SE) Aluminiumkabel entwickelt:
Min./max. Leiterquerschnitt
50 / 70 mm ^4
Abisolierlänge
24 mm

5.5.9.2 Besondere Hinweise zur Verwendung von Aluminiumkabeln

Die Hinweise in diesem Abschnitt beziehen sich spezifisch auf die Verwendung von Aluminiumkabeln mit diesem Wechselrichter. Diese Hinweise erweitern die Angaben des Herstellers der Klemmenblöcke.
Umgang mit Aluminiumleitern bei den Installationsarbeiten
Beim Einsatz von Aluminiumleitern müssen die speziellen Eigenschaften des Aluminiums beachtet werden:
- Aluminium „fließt“, das heißt, es gibt bei Druck nach.
- Beim Abisolieren bildet sich innerhalb weniger Minuten eine dünne, nichtleitende Oxidschicht, die den Übergangswiderstand zwischen Leiter und Klemmstelle erhöht.
- Die spezifische Leitfähigkeit und damit die Strombelastbarkeit ist etwa ein Drittel geringer als bei Kupfer.
ACHTUNG

Extreme Erwärmung der Klemmstelle
Wenn der Übergangswiderstand zwischen Aluminium und Klemmstelle zu hoch ist, kann sich die Klemmstelle stark erwärmen und im Extremfall sogar in Brand geraten.
Um einen sicheren und zuverlässigen Kontakt zu gewährleisten, immer folgende Arbeitsschritte durchführen:
Wegen der geringeren Strombelastbarkeit, den Leiterquerschnitt mindestens eine Nummer größer auswählen als bei Kupferleitern.
▶ Den Einbauort möglichst frei von Feuchtigkeit oder aggressiver Atmosphäre halten.
▶ Den Anschluss von Aluminiumkabeln zügig durchführen.
Das abisolierte Ende des Aluminiumleiters mechanisch reinigen (zum Beispiel mit einer Messerklinge die Oxidschicht abschaben), den Aluminiumleiter anschließend sofort in säure- und alkalifreie (= neutrale) Vaseline tauchen und unverzüglich im Klemmenblock montieren.
▶ Die Klemmschraube im Klemmkörper der Schraubklemme mit dem maximal zulässigen Anzugsdrehmoment anziehen.
Sollen andere Typen von Aluminiumkabeln verwendet werden, müssen Al-Cu-Pressverbinder (z. B. von Klauke, Elpress oder Mecatraction) verwendet werden, siehe „Hinweise zur Auswahl und Verwendung von Al-Cu-Pressverbindern“, S. 36.
Hinweise zur Auswahl und Verwendung von Al-Cu-Pressverbindern
Bei Verwendung von Aluminiumkabeln mit Al-Cu-Pressverbindern (z. B. von Klauke, Elpress oder Mecatraction) und Schrumpfschlauch folgende Hinweise beachten.
5 Installation planen
AC-Anschluss (Netz)
▶ Die Pressverbinder passend zum verwendeten Kabeltyp auswählen.
▶ Die vom Hersteller für die Pressverbinder vorgebenen Installationsanweisungen beachten.
▶ Die Kabel durch eine externe Zugentlastung absichern.

Bei nicht-sektorförmigen Aluminiumkabeln werden zusätzlich Al-Cu-Pressverbinder und Schrumpfschlauch benötigt
▶ Zum Konfektionieren der Aluminiumkabel Originalwerkzeug vom Hersteller der Pressverbinder benutzen.

AC-Verkabelung bei Verwendung von Aluminiumkabeln mit Pressverbindern und Schrumpfschlauch
- Der Außendurchmesser der Pressverbinder inklusive Schrumpfschlauch muss kleiner sein als die Breite einer Klemmstelle am Klemmenblock.

Breite einer Klemmstelle am AC-Klemmenblock
- Den Schrumpfschlauch so überziehen, dass der Aluminiumteil des Pressverbinders komplett bedeckt ist.

Schrumpfschlauch über den kompletten Aluminiumteil ziehen
- Die Länge des Kupferbolzens am Al-Cu-Pressverbinder muss etwa gleich der vom Hersteller des Klemmenblocks angegebenen Abisolierlänge für Kupferkabel sein (siehe „Spezifikation für Kupferkabel“, S. 35):

Typ Abisolierlänge I
1 Kupferbolzen
UKH 70 24 mm ≈ 24 mm
5 Installation planen
AC-Anschluss (Netz)
5.5.9.3 Verlegung des AC-Kabels

Beim Biegen und Verdrehen des Kabels bzw. der Leiter immer die Vorgaben des Kabelherstellers befolgen, um ein Brechen der Leiter oder Isolierung zu vermeiden.

Abb. 5.32: Empfohlene Zuführung des AC-Kabels
Das Kabel mit einer Zugentlastung fixieren.
5.5.9.4 AC-Kabelverschraubung

Der Wechselrichter hat 1 AC-Kabelverschraubung mit 1 Kabel-durchführung.
Min./max. Kabeldurchmesser 23,9 ... 51,3 mm
Hinweise zur Berechnung des Kabelquerschnitts
Bei der Berechnung des Kabelquerschnitts folgende Einflussgrößen berücksichtigen:
- Kabelmaterial
• Temperaturbedingungen - Kabellänge
- Installationstyp
- Spannungsabfall
• Leistungsverluste im Kabel
Immer die in Ihrem Land geltenden Installationsvorschriften für AC-Kabel befolgen.
Frankreich: Befolgen Sie die Installationsvorschriften der UTE 15-712-1. Diese Norm enthält Vorschriften zu den minimalen Kabelquerschnitten und zur Vermeidung von Überhitzung durch hohe Ströme.
Deutschland: Befolgen Sie die Installationsvorschriften der VDE 0100-712. Diese Norm enthält Vorschriften zu den minimalen Kabelquerschnitten und zur Vermeidung von Überhitzung durch hohe Ströme.
5.6 DC-Anschluss (Solarmodule)
ACHTUNG

Falsch dimensionierte Solaranlage.
Eine falsch dimensionierte Solaranlage kann Schäden am Wechselrichter verursachen.
Bei der Berechnung der Anzahl der Solarmodule immer die technischen Spezifikationen des Wechselrichters beachten (Eingangsspannungsbereich, maximale Stromstärke und maximale Eingangsleistung).
ACHTUNG

Überhitzung der DC-Anschlüsse.
Eine Überschreitung der maximalen Stromstärke kann eine Überhitzung der DC-Anschlüsse verursachen und zu einem Brand führen.
▶ Immer die maximale Stromstärke der DC-Anschlüsse bei der Planung der Installation berücksichtigen.
5.6.1 Symmetrische und asymmetrische Auslegung der DC-Eingänge
Der Wechselrichter hat pro DC-Eingang (DC 1 und DC 2) einen MPP-Tracker.
Die beiden MPP-Tracker arbeiten unabhängig von einander, der optimale Arbeitspunkt wird also für DC 1 und DC 2 getrennt eingestellt. Damit können die Modulstrings an DC 1 und DC 2 eine unterschiedliche Ausrichtung oder Dimensionierung haben. Ein klassisches Verwendungsbeispiel ist ein Gebäude mit Satteldach, bei dem die Dächer nach Ost und West ausgerichtet sind.
Variante 1: Symmetrische Auslegung der DC-Eingänge
Die Gesamteingangsleistung ist immer gleichmäßig (50%/50%) auf DC 1 und DC 2 verteilt.
Variante 2: Asymmetrische Auslegung der DC-Eingänge
Die maximal erlaubte Gesamteingangsleistung kann im Bereich 60%/40 bis 40%/60% auf DC 1 und DC 2 verteilt werden.
Es ist also zum Beispiel auch eine Verteilung 55%/45% oder 45%/55% möglich.
Die Prozentangaben beziehen sich immer auf den Momentanwert der Eingangsleistung. Dadurch ist es bei einer Ost-Westdach-Anlage möglich, auf beiden Dächern 60% der maximalen Eingangsleistung zu installieren. Man nutzt dann den Effekt, dass die Solarmodule auf den beiden Dächer ihr Maximum zu unterschiedlichen Tageszeiten erreichen.

line
| Time | Gesamt | Ostdach | Westdach | | ----------------- | ------ | ------- | -------- | | 7:0013:0019:00 | - | - | - | | Current | Peak | - | - | | Peak | High | Medium | Low | | Decline | - | - | - | | Final | - | - | - |Abb. 5.33: Konzept eines Systems mit 2 MPP-Trackern bei asymmetrischer Belastung der DC-Eingänge
Symmetrische Auslegung

line
| Eingangsspannung | Eingangsstrom DC 1 | Eingangsstrom DC 2 | | ----------------- | ------------------ | ------------------ | | Ustartup | Imax | Imax | | Max. Leistung MPPT Bereich | Imax | Imax |Asymmetrische Auslegung

line
| Eingangsspannung | Eingangsstrom DC 1 | Eingangsstrom DC 2 | | ----------------- | ------------------ | ------------------ | | Ustartup | Imax | Imax | | Max. Leistung MPPT Bereich | Imax | Imax | | Umax | Imax | Imax |Abb. 5.34: I-U-Kennlinien für symmetrische und asymmetrische Auslegung der DC-Eingänge (Prinzipdarstellung)

Für Ströme und Spannungen siehe „14. Technische Daten“, S. 229.
5.6.2 Separat und parallel angeschlossene DC-Eingänge
Der Wechselrichter kann mit separat oder parallel angeschlossenen DC-Eingängen verwendet werden.
Separat angeschlossene DC-Eingänge

Abb. 5.35: Separat angeschlossene DC-Eingänge
Die Modulstrings für DC1 und DC2 werden getrennt angeschlossen. MPP-Tracker 1 regelt die Modulstrings an DC1, MPP-Tracker 2 regelt die Modulstrings an DC2.
Damit lassen sich symmetrisch und asymmetrisch ausgelegte DC-Eingänge realisieren.
Diese Variante der DC-Verkabelung kann für geerdete Solarmodule nicht verwendet werden.
5 Installation planen
DC-Anschluss (Solarmodule)
Parallel angeschlossene DC-Eingänge

Abb. 5.36: Parallel angeschlossene DC-Eingänge
Die Modulstrings werden in einer Verteilerbox zusammengeführt und anschließend die DC-Kabel an DC1 und DC2 angeschlossen. MPP-Tracker 1 regelt alle Modulstrings, MPP-Tracker t2 wird nicht benutzt.
Damit lassen sich nur symmetrisch ausgelegte DC-Eingänge realisieren.
Diese Variante der DC-Verkabelung ist für geerdete Solarmodule zwingend vorgeschrieben.
5.6.3 Anschluss an Solarmodule, die nicht geerdet sind
Bei Solarmodulen, die nicht geerdet sind, können die DC-Eingänge separat oder parallel angeschlossen werden.

Abb. 5.37: Systemdesign bei Verwendung von Solarmodulen, die nicht geerdet sind
5.6.4 Anschluss an geerdete Solarmodule
Bei geerdeten Solarmodulen müssen die DC-Eingänge parallel angeschlossen sein.
▶ Zwischen der Verbindung zum Netz und dem AC-Anschluss des Wechselrichters einen Trenntransformator anschließen.
Nach der Inbetriebnahme am Display des Wechselrichters die Isolationsüberwachung einstellen, siehe „8.3.2 Isolation“, S. 102.

Abb. 5.38: Systemdesign bei Verwendung von geerdeten Solar-modulen
5.6.5 Anschluss der DC-Strings an die DC-Eingänge
Prüfen Sie die Polarität der DC-Spannung, bevor Sie die Solar-module an den Wechselrichter anschließen.
Der negative Pol der Solarmodule muss an DC- angeschlossen werden, der positive Pol an DC+.

Abb. 5.39: Anschluss eines DC-Strings an einen DC-Anschluss
Immer die Maximale Rückstrombelastbarkeit der Solarmodule bei der Auswahl von Schutzvorrichtungen (zum Beispiel Sicherungen) berücksichtigen.
Immer die lokalen Sicherheitsbestimmungen bei der Auswahl von Schutzvorrichtungen berücksichtigen.
1 Immer die Maximale Rückstrombelastbarkeit der Solar-module bei der Auswahl von Schutzvorrichtungen (zum Beispiel Sicherungen) berücksichtigen.
2 Immer die lokalen Sicherheitsbestimmungen bei der Auswahl von Schutzvorrichtungen berücksichtigen.
5.6.6 Anforderungen an die DC-Kabel
Die DC-Stecker für alle DC-Anschlüsse sind im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
Falls Sie nachbestellen wollen oder eine andere Größe benötigen, orientieren Sie sich an den Angaben in der nachfolgenden Tabelle.

| DC-Anschlüsse am Wechselrichter | DC-Stecker für DC-Kabel | |
| DC- | ![]() | ![]() |
| DC+ | ![]() | ![]() |
| a | b | Multi-Contact |
| mm^2 | mm | |
| 4/6 | 3-6 32.0014P0001-UR | |
| 5,5-9 32.0016P0001-UR | 1) | |
| 10 5.5-9 32.0034P0001-UR | ||
| 4/6 | 3-6 32.0015P0001-UR | |
| 5,5-9 32.0017P0001-UR | 1) | |
| 10 5.5-9 32.0035P0001-UR | ||
| 4/6 | 3-6 32.0015P0001-UR | |
| 5,5-9 32.0017P0001-UR | ||
^1) Im Lieferumfang enthalten
5.7 Kommunikationsanschluss
5.7.1 Übersicht

Die Anschlüsse für RS485, die digitalen Eingänge, die potenzialfreien Kontakte und die externe Abschaltung (EPO) befinden sich alle auf der Kommunikationskarte. Die Installationsarbeiten können deshalb kombiniert werden.

1 2 x Potenzialfreie Kontakte (Klemmenblock)
2 DIP-Schalter für RS485-Abschlusswiderstand und VCC
3 Digitale Eingänge und Externe Abschaltung (Klemmen-block)
4 RS485 (Klemmenblock)
5 Schutz gegen elektromagnetische Störungen (EMI)
5.7.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel
• Verdrilltes und geschirmtes Kabel (CAT5 oder CAT6)
• Kabeldurchmesser: 7,2 / 8,7 / 10,0 mm
• Drahtquerschnitt: 0,25 ... 1,5 mm ^2
Das Kommunikationskabel wird benötigt für den Anschluss der folgenden Geräte:
- Datenlogger
- Externes Alarmgerät
• Rundsteuerempfänger - Externe Abschaltung
Das Kabel mit Abstand zu AC-Kabel und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
5.7.3 Kabelverschraubung des Kommunikationsanschlusses

Der Wechselrichter hat 1 Kabelverschraubung für das Kommunikationskabel mit 2x2 Kabeldurchführungen.
5.7.4 Anschluss eines Datenloggers
ACHTUNG

Unerwünschte Ströme.
Wenn mehrere Wechselrichter über RS485 miteinander verbunden sind, können bei einigen Installationsvarianten unerwünschte Ströme fließen.
▶ GND und VCC nicht verwenden.
▶ Wenn die Kabelschirmung zum Schutz gegen Blitzeinschlag benutzt werden soll, das Gehäuse nur eines der Wechselrichter in der RS485-Reihe erden.
Der Wechselrichter kann über RS485 an einen Datenlogger angeschlossen werden, um zum Beispiel die PV-Anlage zu überwachen oder die Einstellungen am Wechselrichter zu ändern.
Zur Datenübertragung wird das SUNSPEC-Protokoll mit Modbus RTU genutzt.
Mehrere Wechselrichter können in Reihe an einen Datenlogger angeschlossen werden.
Für eine stabile Datenverbindung müssen die nachfolgenden Empfehlungen berücksichtigt werden.
Der Wechselrichter kann über RS485 an einen Datenlogger angeschlossen werden, um zum Beispiel die PV-Anlage zu überwachen oder die Einstellungen am Wechselrichter zu ändern.
Mehrere Wechselrichter können in Reihe an einen Datenlogger angeschlossen werden.
Für eine stabile Datenverbindung die nachfolgenden Empfehlungen berücksichtigen.
Anschluss eines einzelnen Wechselrichters an einen Daten- logger
▶ Den RS485-Abschlusswiderstand einschalten.
Das Kabel mit Abstand zu AC-Kabel und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
Anschluss mehrerer Wechselrichter an einen Datenlogger
▶ Am letzten Wechselrichter in der Reihe den RS485-Abschlusswiderstand einschalten.
▶ Wenn der Datenlogger keinen internen RS485-Abschlusswiderstand hat, den RS485-Abschlusswiderstand am ersten Wechselrichter in der Reihe ebenfalls einschalten.
An allen anderen Wechselrichtern den RS485-Abschlusswiderstand ausschalten.
An jedem Wechselrichter muss eine andere Wechselrichter-ID eingestellt sein. Anderenfalls kann der Datenlogger die einzelnen Wechselrichter nicht identifizieren.
▶ An jedem Wechselrichter die gleiche Baudrate für RS485 einstellen.
Das Kabel mit Abstand zu AC-Kabel und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
5.7.5 Anschluss eines externen Alarmgeräts
Der Wechselrichter hat zwei Multifunktionsrelais, an die jeweils ein externes akustisches oder optisches Alarmgerät angeschlossen werden kann.
Nach der Inbetriebnahme kann den potenzialfreien Kontakten am Display des Wechselrichters ein Ereignis zugeordnet werden (siehe „8.3.6 Potenzialfreie Kontakte“, S. 116).
Ereignis Beschreibung
| Deaktiv. | Die Funktion ist deaktiviert. |
| Am Netz | Der Wechselrichter hat sich mit dem Netz verbunden. |
| Lüft. def. | Die Lüfter sind defekt. |
| Isolation | Der Isolationstest ist fehlgeschlagen. |
| Alarm | Eine Fehlermeldung, eine Ausfallmeldung oder eine Warnung wurde gesendet. |
| Fehler | Eine Fehlermeldung wurde gesendet. |
| Ausfall | Eine Ausfallmeldung wurde gesendet. |
| Warnung | Eine Warnung wurde gesendet. |
Standardeinstellung für beide Relais ist Deaktiv..
5.7.6 Anschluss eines Rundsteuerempfängers
An die digitalen Eingänge kann ein Rundsteuerempfänger angeschlossen werden.
Pin-Belegung
| Pin Bezeichnung | Kurzschließen | Zugewiesene Aktion |
| 1 V1 - - | ||
| 2 K0 V1 + K0 Externe Abschaltung (EPO) | ||
| 3 K1 V1 + K1 | Maximale Wirkleistung auf 0 % begrenzt | |
| 4 K2 V1 + K2 | Maximale Wirkleistung auf 30 % begrenzt | |
| 5 K3 V1 + K3 | Maximale Wirkleistung auf 60 % begrenzt | |
| 6 K4 V1 + K4 | Maximale Wirkleistung auf 100 % begrenzt | |
| 7 K5 V1 + K5 Reserviert | ||
| 8 K6 V1 + K6 Reserviert | ||
5.7.7 Externe Abschaltung
Der Wechselrichter hat ein Multifunktionsrelais, über das extern eine Abschaltung des Wechselrichters ausgelöst werden.
Pin-Belegung
| Pin Bezeichnung | Kurzschließen | Zugewiesene Aktion |
| 1 V1 -- | ||
| 2 K0 V1 + K0 Externe Abschaltung (EPO) | ||
| 3 K1 V1 + K1 | Maximale Wirkleistung auf 0% begrenzt | |
| 4 K2 V1 + K2 | Maximale Wirkleistung auf 30% begrenzt | |
| 5 K3 V1 + K3 | Maximale Wirkleistung auf 60% begrenzt | |
| 6 K4 V1 + K4 | Maximale Wirkleistung auf 100% begrenzt | |
| 7 K5 V1 + K5 Reserviert | ||
| 8 K6 V1 + K6 Reserviert | ||
Nach der Inbetriebnahme kann das Relais für die Externe Abschaltung (EPO) am Display des Wechselrichters als Schließer oder Öffner eingestellt werden, siehe XYZ.
5.7.8 Verwendung eines externen Netz- und Anlagenschutzes
- Die deutsche Norm VDE-AR-N 4105, Abschnitt 6.1, fordert für PV-Anlagen größer 30 kVA die Verwendung eines externen Netz- und Anlagenschutzes mit Kuppelschalter.
- Alternativ erlaubt die VDE-AR-N 4105, Abschnitt 6.4.1, die Verwendung eines Wechselrichters mit internem Kuppelschalter, wenn der interne Kuppelschalter den Wechselrichter in weniger als 100 ms vom Netz trennt.
Dieser Wechselrichter erfüllt die Anforderung unter (2), wenn die folgenden Firmwareversionen installiert sind: DSP ≥ 1.30 / RED ≥ 1.20 / COMM ≥ 1.10. Für Wechselrichter mit diesen Firmwareversionen ist kein externer Netz- und Anlagenschutz erforderlich.
5.7.9 Anschluss eines PC
Mit Hilfe eines PC können die Einstellungen des Wechselrichters geändert werden. Dazu wird folgendes Zubehör benötigt.
| Zubehör Beschreibung | |
| Standard USB/RS485-Adapter | Zum Anschließen eines PC an den Wechselrichter |
| Delta Service Software | Zum Ändern der Einstellungen am Wechselrichter |
Die Delta Service Software können Sie von www.solar-inverter.com herunterladen.
Kabelanforderungen
Klingeldraht. Beide Enden offen.
5.8 Was Sie benötigen
In diesem Abschnitt sind nur Werkzeuge und Materialien aufge- listet, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
5.8.1 Für die Montage des Wechselrichters
| Teil Menge Beschreibung | |
| Befestigungschrauben 6 bis 12 | Die Montageplatte muss mit 6 bis 12 M6-Schrauben befestigt werden. Abhängig davon, wo der Wechselrichter angebracht wird (z. B. Ziegelwand, Betonwand, Metallrahmen etc.), werden zusätzliche Montagemittel benötigt: Dübel, Unterlegscheiben, Zahnscheiben, Muttern etc. Bei der Auswahl des Montagematerials immer die Bedingungen am Installationsort beachten. Bei der Verwendung von Montagematerial, das aus unterschiedlichen Metallen besteht, kann eine galvanische Korrosion auftreten. |
5.8.2 Für den Anschluss des Wechselrichters an das Netz (AC)
| Teil Menge Beschreibung | |
| AC-Kabel | Zur Auswahl der AC-Kabel siehe „5.5.9 Anforderungen an das AC-Kabel“, S. 35. |
| Aderendhülsen (optional) 4 - 5 | Für Kupferkabel. Ob Aderendhülsen verwendet müssen hängt vom verwendeten Kupferkabel ab. Für mehr Informationen siehe „Spezifikation für Kupferkabel“, S. 35.Verwenden Sie eine Crimpzange, um die Aderendhülsen an den Drähten anzubringen.![]() |
| Al-Cu-Pressverbinder (optional) 4 - 5 | Zur Benutzung mit rundem oder rundverpresstem Aluminiumkabel. Für mehr Informationen siehe „5.5.9.2 Besondere Hinweise zur Verwendung von Aluminiumkabeln“, S. 36.![]() |
| Schrumpfschlauch (optional) - | Zur Benutzung mit Al-Cu-Pressverbindern.![]() |
Teil Menge Beschreibung
Zur Verpressung von Klauke Al-Cu-Pressverbindern.
(z. B. manuelles Presswerkzeug Klauke K 18, akkuhydraulisches Presswerkzeug Klauke EK 120/42)
Klauke Presswerkzeug für Al-Cu-Pressverbinder
optional

5.8.3 Für den Anschluss des Wechselrichters an die Solarmodule
Teil Menge Beschreibung
| DC-Kabel - | Für Hinweise zur Auswahl des DC-Kabels siehe „5.6.6 Anforderungen an die DC-Kabel“, S. 46 |
| DC-Schutzkappen bis zu 24 | Zum Verriegeln der DC-Stecker, sodass diese nur mit dem DC-Montageschlüssel von den DC-Anschlüssen getrennt werden können. Erhältlich bei Multi-Contact.Befolgen Sie die lokalen Bestimmungen zur Verwendung der DC-Schutzkappen.Frankreich: Die DC-Schutzkappen müssen verwendet werden.![]() |
| DC-Montageschlüssel 1 | Zum Trennen der DC-Stecker und der DC-Schutzkappen von den DC-Anschlüssen. Erhältlich bei Multi-Contact.![]() |
5 Installation planen
Was Sie benötigen
5.8.4 Für die Erdung des Wechselrichtergehäuses
| Teil Menge Beschreibung | |
| Erdungskabel mit Kabelschuh - | Typischerweise ein gelb-grünes Kupferkabel mit einem Kabelquerschnitt von mindestens 6 mm^2 .Befolgen Sie die lokalen Bestimmungen bezüglich der Anforderungen an das Erdungskabel. |
5.8.5 Für den Anschluss eines Datenloggers
| Teil Menge Beschreibung | |
| Kabel - | Zur Auswahl des Kommunikationskabels siehe „5.7.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel“, S. 46. |
5.8.6 Für den Anschluss eines externen Alarmgeräts
| Teil Menge Beschreibung | |
| Kabel - | Zur Auswahl des Kommunikationskabels siehe „5.7.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel“, S. 46. |
5.8.7 Für den Anschluss eines Rundsteuerempfängers und einer externen Abschaltung
| Teil Menge Beschreibung | |
| Kabel - | Zur Auswahl des Kommunikationskabels siehe „5.7.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel“, S. 46. |
5.8.8 Für den Anschluss eines PC
| Teil Menge Beschreibung | |
| Für den Anschluss eines PC an den Wechselrichter. | |
| USB-RS485-Adapter 1 | |
| 2-adrige Leitung 1 Klingeldraht. Beide Enden offen. | |
| Delta Service Software 1 | Für die Änderung der Einstellungen am Wechselrichter. Bei Delta erhältlich. Viele Einstellungen können auch direkt am Display des Wechselrichters geändert werden, siehe „8. Einstellungen“, S. 92. |
5.8.9 Andere Teile
Teil Menge Beschreibung
Befolgen Sie die lokalen Bestimmungen zum Anbringen von Warnetiketten.

VORSICHT Zweiseltige Speisung

Nicht an diesem Betriebsmittel arbeiten, bevor es sowohl vom Netz als auch von der örtlichen Erzeugungseinheit getrennt ist.
Örtliche Erzeugungseinheit trennen am Punkt
Netzversorgung trennen am Punkt
Warnetiketten -

Warnung Zwei Spannungsquellen vorhanden - Verteilungsnetz - PV-Module

Vor jeglichen Arbeiten beide Quellen abtrennen
6. Installation

Lesen Sie das Kapitel „5. Installation planen“, S. 23 und dieses Kapitel vollständig durch, bevor Sie mit den Installationsarbeiten beginnen.
6.1 Sicherheitshinweise
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.
! WARNU NG

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser in den Wechselrichter eindringen könnte.
Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.
WARNING

Hohes Gewicht
Der Wechselrichter ist sehr schwer.
▶ Der Wechselrichter muss von mindestens 3 Personen oder mit einem geeigneten Hebezeug (z. B. Flachenzug oder Kran) angehoben und getragen werden.
ACHTUNG

Eindringendes Wasser.
▶ Alle Dichtungskappen, die während der Installation entfernt werden, für eine spätere Nutzung (z. B. Transport oder Lagerung) aufbewahren.
6.2 Wechselrichter montieren

- Bei senkrechter Montage des Wechselrichters die Montageplatte mit 8 M8-Schrauben entsprechend dem Bild links an der Wand bzw. dem Montagesystem befestigen.
Bei Verwendung von mehr als 8 Schrauben auf jeden Fall diese 8 Fixierungspunkte mitbenutzen.
Bei geneigter oder waagerechter Montage des Wechselrichters die Montageplatte mit 10 M8-Schrauben entsprechend dem Bild links an der Wand bzw. dem Montagesystem befestigen.
Bei Verwendung von mehr als 10 Schrauben auf jeden Fall diese 10 Fixierungspunkte mitbenutzen.
6 Installation
Wechselrichter montieren

-
Den Wechselrichter in die Montageplatte einhängen.
-
Prüfen, dass der Wechselrichter korrekt in die Montageplatte eingehängt ist.

- Den Wechselrichter mit 4 M5-Schrauben, Federring und Unterlegscheibe an der Montageplatte festschrauben. Die Schrauben sind im Lieferumfang enthalten.
Wenn gewünscht, die Abdeckplatten für die seitlichen Lufteintritte mit montieren.

6.3 Wechselrichtergehäuse erden

WARNUNG

Hohe Stromstärke
▶ Immer die lokalen Bestimmungen hinsichtlich der Anforderungen an das Erdungskabel beachten.
▶ Auch wenn es keine lokalen Bestimmungen gibt, das Wechselrichtergehäuse zur Erhöhung der Sicherheit immer erden.
Das Wechselrichtergehäuse immer erden bevor Sie den Wechselrichter mit dem Netz und den Solarmodulen verbinden.

-
Das Erdungskabel am Wechselrichter anschrauben. Mutter, Federring, Unterlegscheibe und Zahnscheibe sind schon am Wechselrichter montiert.
-
Eine Durchgangsprüfung des Erdungsanschlusses durchführen. Wenn keine ausreichende leitende Verbindung vorliegt, den Lack vom Wechselrichtergehäuse unter der Zahnscheibe abkratzen, um einen besseren elektrischen Kontakt zu erhalten.
6.4 Kommunikationskarte anschließen

Die Anschlüsse für RS485, die potenzialfreien Kontakte, die digitalen Eingänge und die externe Abschaltung (EPO) befinden sich alle auf der Kommunikationskarte. Die Installationsarbeiten können deshalb kombiniert werden.
HINWEIS

Eindringendes Wasser.
▶ Alle Dichtungskappen, die während der Installation entfernt werden, für eine spätere Nutzung (z. B. Transport oder Lagerung) aufbewahren.
6.4.1 Einleitung
6.4.1.1 Komponenten der Kommunikationskarte

1 2 x Potenzialfreie Kontakte (Klemmenblock)
2 DIP-Schalter für RS485-Abschlusswiderstand und VCC
3 Digitale Eingänge und Externe Abschaltung (Klemmen-block)
4 RS485 (Klemmenblock)
5 Schutz gegen elektromagnetische Störungen (EMI)
6.4.1.2 Anforderungen an das Kommunikationskabel
- Verdrilltes und geschirmtes Kabel (CAT5 oder CAT6)
• Kabeldurchmesser: 7,2 / 8,7 / 10,0 mm
• Drahtquerschnitt: 0,25 ... 1,5 mm ^4
Das Kabel mit Abstand zu den AC- und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
6 Installation
Kommunikationskarte anschließen
6.4.2 Einleitende Arbeitsschritte

-
Die Kabelverschraubung des Kommunikationsanschlusses abdrehen und Kabelverschraubung und Dichtung entfernen.
-
Die Abdeckung abschrauben und vorsichtig herausziehen. Die Kommunikationskarte ist an der Abdeckung festgeschraubt.

- Gummistöpsel entsprechend der Anzahl der Kabel aus der Dichtung entfernen.
Bei den unbenutzten Durchführungen der Dichtung die Gummistöpsel nicht entfernen.
- Die Kabel durch Kabelverschraubung und Dichtung ziehen.
6.4.3 Einen Datenlogger über RS485 anschließen
6.4.3.1 Einleitung
HINWEIS

Unerwünschte Ströme.
Wenn mehrere Wechselrichter über RS485 miteinander verbunden sind, können bei einigen Installationsvarianten unerwünschte Ströme fließen.
▶ GND und VCC nicht verwenden.
▶ Wenn die Kabelschirmung zum Schutz gegen Blitzeinschlag benutzt werden soll, das Gehäuse nur eines der Wechselrichter in der RS485-Reihe erden.
Klemmenbelegung des RS485-Klemmenblocks

1 VCC (+12 V; 0.5 A)
2 GND
3 DATA+ (RS485)
4 DATA- (RS485)
5 DATA+ (RS485)
6 DATA- (RS485)
Klemmenpaar 3/4 oder 5/6 kann genutzt werden. Das zweite Klemmenpaar wird nur benötigt, wenn mehrere Wechselrichter über RS485 miteinander verbunden werden.
Datenformat
| Baudrate 9600, 19200, 38400; Standard: 19200 |
| Daten-Bits 8 |
| Stopp-Bit 1 |
| Parität nicht zutreffend |
Die Baudrate kann nach der Inbetriebahme am Display des Wechselrichters eingestellt werden, siehe „8.2.3 Baudrate“, S. 98.
DIP-Schalter für RS485-Abschusswiderstand und VCC

Anschluss des Datenloggers
Der Datenlogger muss MODBUS RTU mit SUNDSPEC-Protokoll unterstützen.
Am Wechselrichter werden einzelne Drähte angeschlossen.

| DATA+ | Klemme 3 oder 5 |
| DATA- | Klemme 4 oder 6 |
Anschlussplan für einen einzelnen Wechselrichter
Abschlusswiderstand = ON (EIN)


Anschlussplan für mehrere Wechselrichter
▶ Wenn der Datenlogger keinen integrierten RS485-Abschlusswiderstand hat, den RS485-Abschlusswiderstand am ersten Wechselrichter einschalten.
▶ Während der Inbetriebnahme an jedem Wechselrichter eine andere Wechselrichter-ID einstellen.
Abschlusswiderstand = OFF (AUS) Abschlusswiderstand = OFF (AUS) Abschlusswiderstand

6 Installation
Kommunikationskarte anschließen
6.4.3.2 Einen einzelnen Wechselrichter verdrahten

- Den Draht für DATA+ an Klemme 5 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 6.

- Den DIP-Schalter für den RS485-Abschlusswiderstand (DIP 2) in die Position ON (EIN) stellen.
6.4.3.3 Mehrere Wechselrichter verdrahten

flowchart
graph LR
A["Device 1"] --> C["Datenlogger"]
B["Device 2"] --> C
D["Device 3"] --> C

-
Am Kabel, das vom Datenlogger kommt: Den Draht für DATA+ an Klemme 5 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 6. Am Kabel, das zum zweiten Wechselrichter geht: Den Draht für DATA+ an Klemme 3 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 4.
-
Den DIP-Schalter für den RS485-Abschlusswiderstand (DIP 2) in die Position OFF (AUS) stellen.
6 Installation
Kommunikationskarte anschließen

flowchart
graph LR
A["Computer 1"] --> C["Central Server"]
B["Computer 2"] --> C["Central Server"]
D["Computer 3"] --> C["Central Server"]
C --> E["Datenlogger"]

-
Am Kabel, das vom vorherigen Wechselrichter kommt: Den Draht für DATA+ an Klemme 5 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 6. Am Kabel, das zum nächsten Wechselrichter geht: Den Draht für DATA+ an Klemme 3 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 4.
-
Den DIP-Schalter für den RS485-Abschlusswiderstand (DIP 2) in die Position OFF (AUS) stellen.

flowchart
graph LR
A["Server 1"] --> D["Datenlogger"]
B["Server 2"] --> D
C["Server 3"] --> D
D --> E["Terminal Device"]

-
Den Draht für DATA+ an Klemme 5 anschließen, den Draht für DATA- an Klemme 6
-
Den DIP-Schalter für den RS485-Abschlusswiderstand (DIP 2) in die Position ON (EIN) stellen.
6 Installation
Kommunikationskarte anschließen
6.4.4 Ein externes Alarmgerät anschließen
6.4.4.1 Ein externes Alarmgerät mit externer 12 V _DC -Spannungsversorgung verdrahten
Wenn die interne 12- V_DC -Spannungsversorgung nicht verwendet wird, muss das externe Alarmgerät an eine externe Spannungsversorgung angeschlossen werden.

Abb. 6.40: Anschlussbeispiel: Potenzialfreie Kontakte mit externer Spannungsversorgung

-
Zwei Drähte des Kabels an einen der beiden potenzialfreien Kontakte anschließen.
-
Nach der Inbetriebnahme am Display des Wechselrichters dem Alarmgerät ein Ereignis zuordnen, bei dem es auslöst (siehe „8.3.6 Potenzialfreie Kontakte“, S. 116).
6.4.4.2 Ein einzelnes Alarmgerät mit interner 12 V _DC -Spannungsversorgung verdrahten
Anschlussbeispiele



Abb. 6.41: Anschlussbeispiel 1: 1 potenzialfreier Kontakt mit interner 12 VDC-Spannungsversorgung für externes Alarmgerät, Variante 1
Abb. 6.42: Anschlussbeispiel 2: 1 potenzialfreier Kontakt mit interner 12 VDC-Spannungsversorgung für externes Alarmgerät, Variante 2
- Die Drähte entsprechend des gewünschten Anschlussplans anschließen, siehe „Anschlussbeispiele“, S. 69.
- Nach der Inbetriebnahme kann am Display des Wechselrichters den potenzialfreien Kontakten ein Ereignis zugeordnet werden (siehe „8.3.6 Potenzialfreie Kontakte“, S. 116).
6 Installation
Kommunikationskarte anschließen
6.4.4.3 Zwei Alarmgeräte mit interner 12 V _DC -Spannungsversorgung verdrahten
Anschlussbeispiele


flowchart
graph TD
A["RS485-Klemmenblock"] --> B["VCC"]
A --> C["GND"]
A --> D["D+"]
A --> E["D-"]
A --> F["D+"]
A --> G["D-"]
H["Potenzialfreie Kontakte"] --> I["A"]
H --> J["B"]
I --> K["+"]
J --> L["-"]
K --> M["Lampe Summer"]
L --> N["+"]
M --> O["-"]
N --> P["+"]


Abb. 6.43: Anschlussbeispiel 3: 2 potenzialfreie Kontakte mit interner 12 VDC-Spannungsversorgung mit 2 externen Alarmgeräten, Variante 1
Abb. 6.44: Anschlussbeispiel 4: 2 potenzialfreie Kontakte mit interner 12 VDC-Spannungsversorgung mit 2 externen Alarmgeräten, Variante 2
- Die Drähte entsprechend des gewünschten Anschlussplans anschließen, siehe „Anschlussbeispiele“, S. 69.
- Nach der Inbetriebnahme kann am Display des Wechselrichters den potenzialfreien Kontakten ein Ereignis zugeordnet werden (siehe „8.3.6 Potenzialfreie Kontakte“, S. 116).
6.4.5 Rundsteuerempfänger anschließen
Kabel- und Verdrahtungsanforderungen
- Verdrilltes und geschirmtes Kabel (CAT5 oder CAT6)
• Kabeldurchmesser: 7,2 / 8,7 / 10,0 mm
• Drahtquerschnitt: 0,25 ... 1, 5 mm ^4
Das Kabel mit Abstand zu AC-Kabel und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
Pin-Belegung
| Pin Bezeichnung | Kurzschließen | Zugewiesene Aktion |
| 1 V1 -- | ||
| 2 K0 V1 + K0 | Externe Abschaltung (EPO) | |
| 3 K1 V1 + K1 | Maximale Wirkleistung auf 0% stellen | |
| 4 K2 V1 + K2 | Maximale Wirkleistung auf 30% stellen | |
| 5 K3 V1 + K3 | Maximale Wirkleistung auf 60% stellen | |
| 6 K4 V1 + K4 | Maximale Wirkleistung auf 100% stellen | |
| 7 K5 V1 + K5 Reserviert | ||
| 8 K6 V1 + K6 Reserviert |
Anschluss eines Rundsteuerempfängers
| Leistungsbegrenzung auf: Kurzschließen |
| 0% Klemme V1 und K1 |
| 30% Klemme V1 und K2 |
| 60% Klemme V1 und K3 |
| 100% Klemme V1 und K4 |

Abb. 6.45: Anschlussbeispiel 7: Anschluss eines Rundsteuer- empfängers

Die Farben der Drähte im Anschlussbeispiel entsprechen einem Standard-CAT5-Kabel und können bei anderen Kabeln abweichend sein. Für das Funktionieren der Verdrahtung spielt die Farbe keine Rolle.
- Die Drähte entsprechend des gewünschten Anschlussplans anschließen.
6 Installation
Kommunikationskarte anschließen
6.4.6 Externe Abschaltung (EPO) anschließen
Kabel- und Verdrahtungsanforderungen
- Verdrilltes und geschirmtes Kabel (CAT5 oder CAT6)
• Kabeldurchmesser: 7,2 / 8,7 / 10,0 mm
• Drahtquerschnitt: 0,25 ... 1,5 mm ^4
Das Kabel mit Abstand zu AC-Kabel und DC-Kabeln verlegen, um Störungen der Datenverbindung zu vermeiden.
Pin-Belegung
| Pin Bezeichnung | Kurzschließen | Zugewiesene Aktion |
| 1 V1 -- | ||
| 2 K0 V1 + K0 | Externe Abschaltung (EPO) | |
| 3 K1 V1 + K1 | Maximale Wirkleistung auf 0% stellen | |
| 4 K2 V1 + K2 | Maximale Wirkleistung auf 30% stellen | |
| 5 K3 V1 + K3 | Maximale Wirkleistung auf 60% stellen | |
| 6 K4 V1 + K4 | Maximale Wirkleistung auf 100% stellen | |
| 7 K5 V1 + K5 Reserviert | ||
| 8 K6 V1 + K6 Reserviert |
Verdrahtungsbeispiele

Abb. 6.46: Anschlussbeispiel 8: Anschluss einer externen Abschaltung

Die Farben der Drähte im Anschlussbeispiel entsprechen einem Standard-CAT5-Kabel und können bei anderen Kabeln abweichend sein. Für das Funktionieren der Verdrahtung spielt die Farbe keine Rolle.
- Die Drähte entsprechend des gewünschten Anschlussplans anschließen.
- Nach der Inbetriebnahme kann am Display des Wechselrichters das Relais für die externe Abschaltung als Öffner oder Schließer eingestellt werden (siehe „8.3.9 EPO (Externe Abschaltung)“, S. 120).
6.4.7 Abschließende Arbeiten

-
Die Kommunikationskarte einsetzen und festschrauben.
-
Dichtung und COMM-Kabelverschraubung einsetzen und die COMM-Kabelverschraubung festdrehen.
6.5 Netz (AC) anschließen
6.5.1 AC-Kabel vorbereiten
Kupferkabel

Aluminiumkabel

6.5.2 AC-Kabel anschließen
ACHTUNG

Gefahr eines Kabelbrands.
Durch das Biegen und Verdrehen wird die innere Struktur der Leiter beschädigt, was zur punktuellen Erhöhung des elektrischen Widerstands führt. Infolgedessen kann es zu einer Überhitzung des Leiters und Zerstörung der Isolierung kommen.
▶ Beim Biegen und Verdrehen des Kabels bzw. der Leiter immer die Vorgaben des Kabelherstellers befolgen.
Die Isolierung von Kabel und Leitern entfernen. Mehrdrahtige Leiter nicht verdrillen, da sich dadurch die Kontaktfläche mit den Aderendhülsen reduziert.
▶ Die Pressverbinder entsprechend den Herstellervorgaben montieren und mit einem Schrumpfschlauch zusätzlich fixieren.

Gefahrenzonen mit potenziell lebensgefährlichen Strömen und Spannungen

- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.

Die Schutzabdeckung im Inneren des Anschlusskastens braucht für die Installationsarbeiten nicht entfernt zu werden!
- Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.
6 Installation
Netz (AC) anschließen

- Die Kabelverschraubung der AC-Kabeldurchführung ab-drehen und Kabelverschraubung und Dichtung entfernen.

-
Äußeren und inneren Ring der Kabelverschraubung abschrauben.
-
Die Abdeckung der AC-Kabeldurchführung abschrauben.
-
Entsprechend der nachfolgenden Übersichten alle Teile der Kabelverschraubung auswählen, die für den Kabel-durchmesser benötigt werden.
6 Installation
Netz (AC) anschließen


6 Installation
Netz (AC) anschließen

Beim Biegen und Verdrehen des Kabels bzw. der Leiter immer die Vorgaben des Kabelherstellers befolgen, um ein Brechen der Leiter oder Isolierung zu vermeiden.
- Das vorbereitete AC-Kabel durch alle benötigten Teile der Kabelverschraubung und die AC-Kabeldurchführung ziehen.
Die Leiter des AC-Kabels entsprechend der Phasenbelegung in die Klemmen des AC-Klemmenblocks stecken und festschrauben (Drehmoment 8 ... 10 Nm). Das Bild links zeigt die Verdrahtung für ein 5-Leiter-System mit PE und N bei Verwendung von Kupferkabeln.
8 ... 10 Nm8 ... 10 Nm

Bei Verwendung von Aluminiumkabeln mit Pressverbindern sollte die Installation aussehen wie in diesem Bild gezeigt.
- Die Abdeckung der AC-Kabeldurchführung anschrauben.
6 Installation
Netz (AC) anschließen

-
Äußeren und inneren Ring der AC-Kabelverschraubung anschrauben.
-
Dichtung und AC-Kabelverschraubung aufsetzen und die Kabelverschraubung festdrehen.

-
Das AC-Kabel mit einer Zugentlastung absichern.
-
Alle notwendigen Warnetiketten im Inneren des Anschlusskasten anbringen. Dabei stets die lokalen Bestimmungen befolgen.


Dieser Arbeitsschritt ist nur in Frankreich notwendig.
- Das Warnetikett „Nicht unter Spannung arbeiten.“ abringen.

Beeinträchtigung des Betriebsverhaltens durch Feuchtigkeit und Schmutz. Um Schutzgrad IP65 nach Abschluss der Installationsarbeiten wieder herzustellen, die Abdeckung des Anschlusskastens entsprechend den nachfolgenden Anweisungen anbringen.
- Vor dem Anschrauben der Abdeckung alle Dichtungen und Oberflächen auf korrekten Sitz und Sauberkeit prüfen.
6 Installation
Netz (AC) anschließen

-
Die Abdeckung bündig aufsetzen und nicht verkanten.
-
Die Schrauben zuerst per Hand anziehen und anschließend über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel und einem Drehmoment von 2,37 Nm festziehen.
-
Die Schrauben nicht verkanten. Die Schraubenköpfe müssen bündig aufsitzen.

Me Arbeiten am AC-Anschluss sind abgeschlossen.
6.6 Solarmodule (DC) anschließen
GEFAHR

Elektrischer Schlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.
ACHTUNG

Gefahr eines Kabelbrands.
Durch das Biegen und Verdrehen die innere Struktur der Leiter beschädigt, was zur punktuellen Erhöhung des elektrischen Widerstands führt. Infolgedessen kann es zu einer Überhitzung des Leiters und Zerstörung der Isolierung kommen.
▶ Beim Biegen und Verdrehen des Kabels bzw. der Leiter immer die Vorgaben des Kabelherstellers befolgen.

- Für DC+ ein rotes Kabel benutzen, für DC- ein schwarzes Kabel.
Mit einem Spannungsmessgerät die Polarität prüfen.

-
Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
-
Die Dichtungskappen von den DC-Anschlüssen entfernen und aufbewahren.
Bei unbenutzten DC-Anschlüssen die Dichtungskappen nicht entfernen.
Die Dichtungskappen aufbewahren.
- Die DC-Stecker mit den DC-Kabeln in die DC-Anschlüsse am Wechselrichter einstecken.
Die Arbeiten am DC-Anschluss sind abgeschlossen.
6 Installation
Warnetiketten am Wechselrichter anbringen
6.7 Warnetiketten am Wechselrichter anbringen
Alle Länder
Alle notwendigen Warnetiketten am Wechselrichter anbringen. Dabei stets die lokalen Bestimmungen befolgen. Nachfolgend einige Beispiele für Warnetiketten.


Abb. 6.47: Beispiele für Warnetiketten
Frankreich
Gemäß UTE 15-712-1 müssen folgende Warnetiketten angebracht werden:

Abb. 6.48: Warnetikett im Inneren des Anschlusskastens

Abb. 6.49: Warnetikett auf Abdeckung des Anschlusskastens
6.8 Einen PC über RS485 anschließen
Wechselrichter USB/RS485-Adapter

DATA+ Klemme 3 oder 5 D+
DATA- Klemme 4 oder 6 D-
7. Inbetriebnahme

Um die Einstellungen, die in diesem Kapitel beschriebenen sind, durchführen zu können, muss der Wechselrichter mit Wechselstrom (Netz) versorgt werden.
Für eine vollständige Inbetriebnahme durch den Energieversorger muss am Wechselrichter außerdem eine DC-Spannung anliegen.

| Wirklich folgendes Land einstellen? |
| GERMANY LV 230/400V▶Ja / Nein |
| Prot. Delta |
| Prot. SUNSPEC |
| Dieses Protokoll wählen? |
| Prot. SUNSPEC |
| ►Ja / Nein |
-
Den DC-Trennschalter in die Position 1 (EIN) drehen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ die Sprache Deutsch auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ Ihr Land oder Ihren Netztyp auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Prüfen, ob das richtige Land oder Netz ausgewählt ist. Wenn das richtige Land ausgewählt ist, mit den Tasten ▼ und ▼ den Eintrag JA wählen und die Taste ENT drücken. Zum Ändern der Auswahl die Taste EXIT drücken.
HINWEIS
Das Delta-Protokoll ist das Delta Modbus-Protokoll und ist für die Benutzung mit der Delta Service Software vorgesehen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ SUNSPEC als RS485-Protokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Prüfen, ob das richtige Protokoll ausgewählt ist.
Wenn das richtige Protokoll ausgewählt ist, mit den Tasten ▼ und ▼ den Eintrag JA wählen und die Taste ENT drücken. Zum Ändern der Auswahl die Taste EXIT drücken
ID einstellen:
ID=001
| Wirklich einstellen? | |
| ID: 1 | |
| ►Ja / Nein | |
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
HINWEIS
Wenn in der PV-Anlage mehrere Wechselrichter angeschlossen sind, muss für jeden Wechselrichter eine andere Wechselrichter-ID eingestellt werden. Die Wechselrichter-ID wird zum Beispiel in Überwachungssystemen verwendet, um den Wechselrichter eindeutig zu identifizieren.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ die einzelnen Ziffern einstellen und die Taste ENT drücken.
-
Prüfen, ob die richtige Wechselrichter-ID eingestellt ist.
Wenn die richtige Wechselrichter-ID eingestellt ist, mit den Tasten ▼ und dem Eintrag JA wählen und die Taste ENT drücken. Zum Ändern der Auswahl die Taste EXIT drücken
Basisestellungen sind abgeschlossen. Das Standardmenü wird angezeigt.
→ Der Wechselrichter startet einen Selbsttest von etwa 2 Minuten Dauer. Auf dem Display wird die verbleibende Zeit angezeigt.
8. Einstellungen

In diesem Kapitel werden nur die Einstellungen beschrieben, die direkt am Display des Wechselrichters geändert werden können. Die Delta Service Software bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten.
8.1 Menübereich „Wechselrichterinfo“ (aktuelle Einstellungen) 93
8.2 Menübereich „Allgemeine Einstellungen“ 96
8.2.1 Sprache 96
8.2.2 Datum und Zeit. 97
8.2.3 Baudrate 98
8.2.4 Protokoll 99
8.2.5 Testmenü. 100
8.3 Menübereich „Installationseinstellungen“ 101
8.3.1 Wechselrichter-ID 101
8.3.2 Isolation 102
8.3.3 Land 104
8.3.4 Netzeinstellungen 105
8.3.5 DC-Einspeisung 114
8.3.6 Potenzialfreie Kontakte 116
8.3.7 PID Function 118
8.3.8 RCMU - Integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit 119
8.3.9 EPO (Externe Abschaltung) 120
8.3.10 AC-Anschluss 121
8.3.11 Anti-Inselbildung ..... 122
8.3.12 Max. Leistung (maximale Wirkleistung) 123
8.3.13 AFCI 124
8.3.14 Werkeinstellungen laden....125
8.4 Menübereich „Wirk-/Blindleistung“ 126
8.4.1 Leistungsbegrenzung (Wirkleistung). 126
8.4.2 Wirkleistung über Netzfrequenz regeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
8.4.3 P (V) (Wirkleistung über Netzspannung regeln) 131
8.4.4 Konstanter cos phi (cos φ)....133
8.4.5 Cos Phi (P) (Cos Phi über Wirkleistung regeln) 135
8.4.6 Konstant Q (Konstante Blindleistung) 137
8.4.7 Q (V) – Blindleistung über Spannung regeln. 139
8.5 FRT (Fault Ride Through) 142
8.1 Menübereich „Wechselrichterinfo“ (aktuelle Einstellungen)
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie sich die aktuellen Einstellungen des Wechselrichters anzeigen lassen.
Einstellmöglichkeiten
Keine.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wechselrichterinfo
Wechselrichterinformationen anzeigen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| Energieprotokoll |
| Ereignisprotokoll |
| ►Wechselrichterinfo |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wechselrichterinfo auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten und die Liste durchblättern.
Hinweis: Zu einigen Listenpunkten sind Unterpunkte mit zusätzlichen Informationen verfügbar.
- Zum Verlassen des Menüs Taste EXIT drücken.
Übersicht der Informationen, die in diesem Menüpunkt angezeigt werden.
Angezeigte Information Beschreibung Wie kann ich diese Einstellung ändern
Seite 1
| SN:xxxxxxxxxxxxxx | |
| Inst.Dat.: | |
| Wechselr.-ID: | 1 |
Die 13-stellige Seriennummer des Wechselrichters. Die Seriennummer steht außerdem auf dem Typenschild des Wechselrichters.
Inst.Dat.:
Das Installationsdatum des Wechselrichters.
ID: 1
Die Wechselrichter-ID. Diese wird benötigt, um einen Wechselrichter eindeutig identifizieren zu können, wenn in einer Anlage mehrere Wechselrichter installiert sind.
Diese Einstellung kann nicht geändert werden.
Diese Einstellung kann nicht geändert werden.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.1 Wechselrichter-ID“, S. 101
Seite 2
| Firmware-Versionen |
| DSP: 1.31 Red: 1.03 |
| COM: 1.15 ARC: 0 |
| SCM: 1.02 |
Die Versionsnummern der installierten Firmware. Dieses Handbuch bezieht sich auf die hier angezeigten Firmware-Versionen.
Diese Einstellung kann nicht geändert werden.
Angezeigte Information Beschreibung Wie kann ich diese Einstellung ändern
Seite 3
| Land: | |
| GERMANY LV | 230/400V |
| Isolation: | 250K |
| Baudrate: | 19200bps |
Land: GERMANY LV
Das eingestellte Land oder Netz.
Isolation: 250kΩ
Der Isolationswiderstand.
Baudrate: 19200bps
Die Baudrate für RS485.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.3 Land“, S. 104
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.2 Isolation“, S. 102
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.2.3 Baudrate“, S. 98
Seite 4
| AC-Anschluss: 3P4W |
| Max. Leistg.: 88000W |
| Pot.Kont. A:Deaktiv. |
| Pot.Kont. B:Deaktiv. |
AC-Anschluss: 3P4W
Der Netztyp (mit oder Neutralleiter).
Max.Leistg.: 88000W
Die maximale Einspeiseleistung (Wirkleistung), auf die der Wechselrichter begrenzt ist.
Pot.Kont. A: Deaktiv.
Pot.Kont. B: Deaktiv.
Das Ereignis, bei dem die Relais der potenzialfreien Kontakte auslösen.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.10 AC-Anschluss“, S. 121
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.12 Max. Leistung (maximale Wirkleistung)“, S. 123
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.6 Potenzialfreie Kontakte“, S. 116
Seite 5
| Not-Aus: nrm. offen |
| Netzeinstellungen |
| Einst. Wirkleistung |
| Einst. Blindleistg. |
Not-Aus: nrm. offen
Die Einstellung für das Relais der externen Abschaltung.
Netzeinstellungen
Unterpunkt mit den Einstellungen für Netzspannung, Netzfrequenz, Wiederverbindungszeit nach Netzfehler und Anstieg der Wirkleistung nach Wiederverbinden.
Einst. Wirkleistung
Unterpunkt mit den Einstellungen für die Funktionen zur Kontrolle der Wirkleistung.
Einst. Blindleistung
Unterpunkt mit den Einstellungen für die Funktionen zur Kontrolle der Blindleistung.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.9 EPO (Externe Abschaltung)“, S. 120
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.3.4 Netzeinstellungen“, S. 105
Beschreibung weiter unten.
Beschreibung weiter unten.
Unterpunkt „Einst. Wirkleistung“
| Leistungsbegrenzung Leistung über Freq. P(V) |
Leistungsbegrenzung
Funktion zur Wirkleistungsbegrenzung
Leistung über Freq.
Funktion zur Regelung der Wirkleistung in Abhängigkeit von der Netzfrequenz.
P(V)
Funktion zur Regelung der Wirkleistung in Abhängigkeit von der Netzspannung.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.1 Leistungsbegrenzung (Wirkleistung)“. S. 126
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.2 Wirkleistung über Netzfrequenz regeln“, S. 128
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.3 P (V) (Wirkleistung über Netzspannung regeln)“, S. 131
Angezeigte Information Beschreibung Wie kann ich diese Einstellung ändern
Unterpunkt „Einst. Blindleistung“
▶Konstanter cos phi Cos phi über Leist. Konstant Q Q(V)
Konstanter cos phi
Funktion zur Einstellung eines konstanten cos phi (Wirkfaktor).
Cos phi über Leist.
Funktion zur Regelung des cos phi (Leistungsfaktors) über die Wirkleistung.
Konstant Q
Funktion zur Einstellung einer konstanten Blindleistung.
Q(V)
Funktion zur Regelung der Blindleistung in Abhängigkeit von der Netzspannung.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.3 P (V) (Wirkleistung über Netzspannung regeln)“, S. 131
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.5 Cos Phi (P) (Cos Phi über Wirkleistung regeln)“, S. 135
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.6 Konstant Q (Konstante Blindleistung)“, S. 137
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.4.7 Q (V) – Blindleistung über Spannung regeln“, S. 139
Seite 6
▶Einstellungen FRT
Einstellungen FRT
Funktion zur Einstellung des Betriebsverhaltens im Falle eines Spannungseinbruchs im Netz.
Detaillierte Beschreibung und Änderung der Einstellungen siehe „8.5 FRT (Fault Ride Through)“, S. 142
8 Einstellungen
Menübereich „Allgemeine Einstellungen“
8.2 Menübereich „Allgemeine Einstellungen“
8.2.1 Sprache
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Displaysprache einstellen.
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Sprache | Die Displaysprache. | Deutsch | English | Español | Français | Italiano | Nederlands |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Allg. Einstellungen > Sprache
Displaysprache einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| ▶Allg. Einstellungen Installationseinst.Wirk-/Blindleistung FRT |
| Sprache |
| Datum und Zeit |
| Baudrate |
| Protokoll |
| English | |||||||
| ►Deutsch | |||||||
| Français | |||||||
| Italiano |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Allg. Einstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Sprache auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ eine Sprache auswählen und die Taste ENT drücken.
8.2.2 Datum und Zeit
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie Datum und Uhrzeit einstellen.

Zur exakten Berechnung der Statistiken im Wechselrichter oder in einem Überwachungssystem müssen Datum und Uhrzeit korrekt eingestellt sein.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
Datum und Zeit –
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Allg. Einstellungen > Datum und Zeit
Datum und Uhrzeit einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| ▶Allg. Einstellungen Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Sprache | |
| ►Datum und Zeit | |
| Baudrate | |
| Protokoll | |
| 10.Sep 2014 14:55 |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Allg. Einstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Datum und Zeit auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den markierten (unterstrichenen) Wert ändern und die Taste ENT drücken.
→ Die Markierung springt zum nächsten Wert.
8 Einstellungen
Menübereich „Allgemeine Einstellungen“
8.2.3 Baudrate
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Baudrate für RS485 einstellen.

Wenn mehrere Wechselrichter über RS485 verbunden sind, muss an jedem Wechselrichter die gleiche Baudrate eingestellt werden.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Baudrate | Baudrate für RS485 | 9600 | 19200 | 38400 |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Allg. Einstellungen > Baudrate
Baudrate für RS485 einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| ▶Allg. Einstellungen Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Sprache |
| Datum und Zeit |
| ►Baudrate |
| Protokoll |
| 9600 |
| 19200 |
| 38400 |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Allg. Einstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Baudrate auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert auswählen und die Taste ENT drücken.
8.2.4 Protokoll
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie das RS485-Protokoll auswählen.
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Prot. Delta | Delta Modbus-Protokoll, nur für Verwendung mit der Delta Service Software | - |
| Prot. SUNSPEC | Standard RS485-Protokoll | - |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Allg. Einstellungen > Baudrate
Baudrate für RS485 einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| ▶Allg. Einstellungen Installationseinst.Wirk-/Blindleistung FRT |
| Sprache |
| Datum und Zeit |
| Baudrate |
| ►Protokoll |
| 9600 |
| 19200 |
| 38400 |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Allg. Einstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Protokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Eintrag auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Allgemeine Einstellungen“
8.2.5 Testmenü
Beschreibung siehe „11.4 Lüfter testen“, S. 157
8.3 Menübereich „Installationseinstellungen“

Da die Einstellungen in diesem Menübereich einen Einfluss auf die Energieproduktion des Wechselrichters haben, ist dieser Menübereich passwortgeschützt.
▶ Alle Einstellungen in diesem Menübereich mit Bedacht vornehmen.
8.3.1 Wechselrichter-ID
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Wechselrichter-ID einstellen.

Wenn in der PV-Anlage mehrere Wechselrichter angeschlossen sind, muss für jeden Wechselrichter eine andere Wechselrichter-ID eingestellt werden. Die Wechselrichter-ID wird zum Beispiel in Monitoringsystemen verwendet, um den Wechselrichter eindeutig identifizieren zu können.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| ID einstellen | Wechselrichter-ID | 001 .. 254 |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Wechselr. ID
Wechselrichter-ID einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am Netz | |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001IsolationLandNetzeinstellungen |
| ID einstellen: ID=001 |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wechselr.-ID auswählen. und die Taste ENT drücken. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ die Wechselrichter-ID einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.2 Isolation

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie Isolationsmodus und Isolationswiderstand einstellen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Der Isolationsmodus. | EINPlus-ErdungMinus-ErdungAUS |
| Widerstand | Isolationswiderstand 150 kΩ | 250 kΩ | 1200 kΩ |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Isolation
Aufruf des Menüs
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| Land |
| Netzeinstellungen |
| Mod.: EINWiderstand: 1100 k |
| ▶EIN |
| Plus-Erdung |
| Minus-Erdung |
| AUS |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Isolation auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Mod. (Modus) auswählen und die Taste ENT drücken. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Widerstand auswählen und die Taste ENT drücken. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Wert auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.3 Land

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie das Land einstellen.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Land
Werkeinstellungen laden
| 10.Feb 2017 15:32 | |||
| Status: | Am | Netz | |
| Leistung: | 0W | ||
| E-Heute: | 0kWh | ||
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| ►Land |
| Netzeinstellungen |
| France | LV | VFR2014 |
| ▶GERMANY | LV | 230/400V |
| GERMANY | LV | 277/480V |
| INDIA |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Land auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ ein Land oder Netz auswählen und die Taste EXIT drücken.
8.3.4 Netzeinstellungen

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
8.3.4.1 Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
In diesem Menübereich ist festgelegt, wie sich der Wechselrichter bei Störungen im öffentlichen Netz verhält.
Der Menübereich Netzeinstellungen hat folgende Unterbereiche:
Spannungsschutz Verhalten des Wechselrichters bei Netzüberspannung oder Netzunterspannung.
Frequenzschutz Verhalten des Wechselrichters bei Netzüberfrequenz oder Netzunterfrequenz.
Wiederverbindungszeit Die Zeit, die der Wechselrichter wartet, bevor er sich nach einer Störung wieder mit dem Netz verbindet.
P-Rampe hoch Anstieg der Wirkleistung pro Minute, wenn sich der Wechselrichter nach einer Störung wieder mit dem Netz verbindet.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.4.2 Spannungsschutz

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie festlegen, wie sich der Wechselrichter bei Netzüberspannung oder Netzunterspannung verhält.
Netzspannung

line
| Point Label | Time Segment | Value | | ----------------- | -------------------- | ----- | | UHoch Aus Slow | ~0.3 | 240 | | UHoch Aus T | ~0.6 | 265 | | UHoch Ein | ~0.8 | 260 | | UHoch Ein L | ~1.0 | 245 | | UTief Aus TL | ~1.2 | 215 | | UTief Aus L | ~1.4 | 205 | | UTief Aus T | ~1.6 | 200 | | UTief Ein L | ~1.8 | 218 | | UTief Ein | ~2.0 | 208 |Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| UHoch Aus | Spannung hoch aus | 104.0 .. 374.0 V |
| UHoch Ein | Spannung hoch ein | 104.0 .. 374.0 V |
| UHoch Aus T | Trennzeit für Spannung hoch aus | 0.0 .. 5.0 s |
| UTief Aus | Spannung niedrig aus | 104.0 .. 374.0 V |
| UTief Ein | Spannung niedrig ein | 104.0 .. 374.0 V |
| UTief Aus T | Trennzeit für Spannung hoch aus | 0.0 .. 5.0 s |
| UHoch Aus L | Spannung hoch aus langsam | 104.0 .. 374.0 V |
| UTief Ein L | Spannung tief ein langsam | 104.0 .. 374.0 V |
| UHoch Aus TL | Trennzeit für Spannung hoch aus langsam | 0.0 .. 600.0 s |
| UTief Aus L | Spannung niedrig aus langsam | 104.0 .. 374.0 V |
| UTief Ein L | Spannung niedrig ein langsam | 104.0 .. 374.0 V |
| UTief Aus TL | Trennzeit für Frequenz niedrig aus langsam | 0.0 .. 600.0 s |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Netzeinstellungen > Spannungsschutz
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| Land |
| Netzeinstellungen |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben. Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzeinstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
| Spannungsschutz |
| Frequenzschutz |
| T Wiederverb.: 600s |
| P Rampe ho: 6000%/m |
| ▶UHoch Aus: | 276.0V |
| UHoch Ein: | 259.0V |
| UHoch Aus T: | 0.3s |
| UTief Aus: | 104.0V |
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Spannungsschutz auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste EXIT drücken.
8.3.4.3 Frequenzschutz

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie festlegen, wie sich der Wechselrichter bei Netzüberfrequenz oder Netzunterfrequenz verhält.
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| FHoch Aus | Frequenz hoch aus | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FHoch Ein | Frequenz hoch ein | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FHoch Aus T | Trennzeit für Frequenz hoch aus | 0.0 .. 5.0 s |
| FTief Aus | Frequenz niedrig aus | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FTief Ein | Frequenz niedrig ein | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FTief Aus T | Trennzeit für Frequenz hoch aus | 0.0 .. 5.0 s |
| FHoch Aus L | Frequenz hoch aus langsam | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FTief Ein L | Frequenz tief ein langsam | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FHo Aus TL | Trennzeit für Frequenz hoch aus langsam | 0 .. 600 s |
| FTief Aus L | Frequenz niedrig aus langsam | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FTief Ein L | Frequenz niedrig ein langsam | 45.00 .. 65.00 Hz |
| FTi Aus TL | Trennzeit für Frequenz niedrig aus langsam | 0.0 .. 600.0 s |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Netzeinstellungen
Frequenzschutz
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| Land |
| Netzeinstellungen |
| Spannungsschutz |
| ►Frequenzschutz |
| T Wiederverb.: 600s |
| P Rampe ho: 6000%/m |
| FHoch Aus: 51.50HzFHoch Ein: 50.05HzFHoch Aus T: 0.1sFTief Aus: 47.50Hz |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen. Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
- Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben. Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzeinstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Frequenzschutz auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken... → Die Form des Pfeils ändert sich), der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.3.4.4 Wiederverbindungszeit

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie eine Wiederverbindungszeit einstellen für den Fall, dass sich der Wechselrichter aufgrund eines Spannungsfehlers oder Frequenzfehlers vom Netz getrennt hatte.
Nach dem Verschwinden des Fehlers wartet der Wechselrichter die eingestellte Wiederverbindungszeit, bevor er sich wieder mit dem Netz verbindet.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| T Wiederverb. | Wiederverbindungszeit | 0 .. 600 s |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Netzeinstellungen > T Wiederverb.
Wiederverbindungszeit einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | |||
| Status: | Am Netz | ||
| Leistung: | 0W | ||
| E-Heute: | 0kWh | ||
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| Land |
| Netzeinstellungen |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzeinstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag T Wiederverb. auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sieh, der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.3.4.5 P-Rampe hoch

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie den Anstieg der Wirkleistung definieren für den Fall, dass sich der Wechselrichter aufgrund eines Spannungsfehlers oder Frequenzfehlers vom Netz getrennt hatte.
Nach dem Verschwinden des Fehlers wird die Wirkleistung entsprechend des eingestellten Anstiegs kontinuierlich erhöht.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| P Rampe ho | Anstieg der Wirkleistung in Prozent pro Minute. | 0 .. 6000 %/min |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Netzeinstellungen
P Rampe ho
Anstieg der Wirkleistung einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wechselr. ID: 001 |
| Isolation |
| Land |
| Netzeinstellungen |
| Spannungsschutz |
| Frequenzschutz |
| T Wiederverb.: 600s |
| P Rampe ho: 6000%/m |
| Spannungsschutz |
| Frequenzschutz |
| T Wiederverb.: 600s |
| →P Rampe ho: 6000%/m |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzeinstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag P Rampe Ho und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.5 DC-Einspeisung

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie einstellen, wie sich der Wechselrichter verhält, wenn bei der Einspeisung in das Netz ein Gleichstromanteil auftritt.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Auslösewert | Die Stromstärke des Gleichstromanteils, bei der der Wechselrichter die Einspeisung in das Netz stoppt. | 0.01 .. 1.00 A |
| Auslösezeit | Wenn der Abschaltwert überschritten wird, wartet der Wechselrichter für die angegebene Abschalt-zeit, dass die Stromstärke wieder unter den Abschaltwert sinkt.Wenn die Abschaltzeit überschritten wird, schaltet der Wechselrichter ab. | 0.0 .. 5.0 s |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > DC-Einspeisung
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst. | |
| Wirk-/Blindleistung | |
| FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| DC-EinspeisungPotKont. | |
| PID Function | |
| RCMU: | ON |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag DC-Einspeisung auswählen und die Taste ENT drücken.
Modus einstellen
| Modus: | EIN |
| Auslösewert: | 1.00A |
| Auslösezeit: | 0.2s |
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sieh, der Modus kann geändert werden.
Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt. - Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
| Modus: | EIN |
| ►Auslösewert: | 1.00A |
| Auslösezeit: | 0.2s |
| Modus: | EIN |
| Auslösewert: | 1.00A |
| Auslösezeit: | 0.2s |
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sieh, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.6 Potenzialfreie Kontakte
Überblick
Wenn Sie ein externes Alarmgerät an die potenzialfreien Kontakte angeschlossen haben, können Sie mit dieser Funktion einstellen, bei welchen Ereignissen das externe Alarmgerät ausgelöst wird.
Für die beiden potenzialfreien Kontakte können Sie jeweils ein anderes Ereignis einstellen.
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Dry contact A | Das Ereignis für den potenzialfreien Kontakt A. | Deaktiv. | Am Netz | Lüfter def. | Isolation | Alarm | Fehler | Ausfall | Warnung |
| Dry contact B | Das Ereignis für den potenzialfreien Kontakt B. | |
| Ereignis Beschreibung | |
| Deaktiv. | Die Funktion der potenzialfreien Kontakte ist deaktiviert. |
| Am Netz | Der Wechselrichter hat sich mit dem Netz verbunden. |
| Lüft. def. | Die Lüfter sind defekt. |
| Isolation | Der Isolationstest ist fehlgeschlagen. |
| Alarm | Eine Fehlermeldung, eine Ausfallmeldung oder eine Warnung wurde gesendet. |
| Fehler | Eine Fehlermeldung wurde gesendet. |
| Ausfall | Eine Ausfallmeldung wurde gesendet. |
| Warnung | Eine Warnung wurde gesendet. |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > PotKont.
Den potenzialfreien Kontakten ein Ereignis zuweisen
| 10.Feb 2017 15:32Status: Am NetzLeistung: 0WE-Heute: 0kWh |
| Allg. Einstellungen►Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung:Einstell.beeinflusstEnergieproduktionPasswort 0 * * * |
| DC-Einspeisung►PotKont.PID FunctionRCMU: ON |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag PotKont. auswählen un die Taste ENT drücken.
▶PotKont.A deaktiv. PotKont.B deaktiv.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen potenzialfreien Kontakt auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ ein Ereignis auswählen und die Taste ENT drücken,.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.7 PID Function

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie einstellen, wie lange die PID-Funktion aktiv ist.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Zeit | Die Zeitdauer, für die die PID-Funktion aktiv ist. | 0 .. 10Std. | Auto |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > PID Function
Die PID-Funktion einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| DC-Einspeisung | |
| PotKont. | |
| PID Function | |
| RCMU: | ON |
| Zeit: | 0Std. | ||||||||
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag PID Function auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich, der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.3.8 RCMU - Integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie die integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit einschalten und ausschalten.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| RCMU | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > RCMU
Die integrierte Fehlerstrom-Überwachungseinheit einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| DC-Einspeisung | |
| PotKont. | |
| PID Function | |
| RCMU: | ON |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag RCMU auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich), der Modus kann geändert werden.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.9 EPO (Externe Abschaltung)
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie das Relais für die externe
Abschaltung (Notaus) als Öffner oder Schließer einstellen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| EPO | Definiert, wie das Relais für die externe Abschaltung (Notaus) arbeitet. | nrm. offen | nrm. geschl. |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > EPO
EPO einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| EPO: nrm. offenAC-Anschluss: 3P4WAnti-Inselbild: ONMax. Leist.: 80000W |
| EPO: | nrm. | offen |
| AC-Anschluss: | 3P4W | |
| Anti-Inselbild: | ON | |
| Max. | Leist.: | 80000W |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Notaus auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich, der Wert kann geändert werden.
Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.3.10 AC-Anschluss
Überblick
Standardmäßig ist der Wechselrichter für den Anschluss an ein Netz mit 3 Phasen und Neutralleiter (3P4W) eingestellt. Falls Sie den Wechselrichter ohne Neutralleiter anschließen, müssen Sie nach der Inbetriebnahme den AC-Anschlusstyp auf 3P3W umstellen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| AC-Anschlusstyp einstellen. | ||
| AC-Anschluss | 3P3W: 3-Phasen-System ohne Neutralleiter (L1, L2, L3, PE) | 3P3W | 3P4W |
| 3P4W: 3-Phasen-System mit Neutralleiter (L1, L2, L3, N, PE) | ||
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > AC-Anschluss
AC-Anschlusstyp einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| EPO: | nrm. offen |
| ▶AC-Anschluss: | 3P4W |
| Anti-Inselbild: | ON |
| Max. Leist.: | 80000W |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt. Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag AC-Anschluss auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich), der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.11 Anti-Inselbildung

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie den Inselbildungsschutz einschalten und ausschalten.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
Anti-Inselbild
Den Inselbildungsschutz einschalten und ausschalten.
EIN | AUS
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Anti-Inselbild
Inselbildungsschutz einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| EPO: | nrm. offen |
| AC-Anschluss: | 3P4W |
| Anti-Inselbild: | ON |
| Max. Leist.: | 80000W |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und ▲ die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Anti-Inselbild auswählen un die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
8.3.12 Max. Leistung (maximale Wirkleistung)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die maximale Wirkleistung einstellen, die in das Netz eingespeist wird.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Max. Leist. | Die maximale Wirkleistung, die in das Netz eingespeist werden kann. | 0 .. 66000 W (für U_AC = 400 V_AC ) |
| 0 .. 88000 W (für U_AC = 480 V_AC ) |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Max. Leist.
Maximale Wirkleistung einstellen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| EPO: | nrm. | offen |
| AC-Anschluss: | 3P4W | |
| Anti-Inselbild: | ON | |
| Max. | Leist.: | 80000W |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Max. Leist. auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich, der Wert kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Installationseinstellungen“
8.3.13 AFCI
Überblick
Diese Funktion steht zurzeit nicht zur Verfügung.
8.3.14 Werkeinstellungen laden

Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie den Wechselrichter auf die Werkeinstellungen zurücksetzen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
Werkeinst. laden
Den Wechselrichter auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. keine
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Installationseinst. > Werkeinst. laden
Werkeinstellungen laden
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen |
| Installationseinst.Wirk-/BlindleistungFRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Werkeinst. laden |
| Werkeinst. laden? ▶Ja / Nein |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Installationseinst. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Geben Sie das Passwort ein, das Sie vom Delta-Kundendienst erhalten haben.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Werkeinst. laden auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ja auswählen und die Taste EXIT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
8.4 Menübereich „Wirk-/Blindleistung“

Da die Einstellungen in diesem Menübereich einen Einfluss auf die Energieproduktion des Wechselrichters haben, ist dieser Menübereich passwortgeschützt.
▶ Alle Einstellungen in diesem Menübereich mit Bedacht vornehmen.
8.4.1 Leistungsbegrenzung (Wirkleistung)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Wirkleistung zusätzlich begrenzen. Die Wirkleistung wird als Prozentwert eingestellt, der sich auf den Wert bezieht, der im Parameter Max. Leist. eingestellt ist (siehe „8.3.12 Max. Leistung (maximale Wirkleistung)“, S. 123).
Beispiel
Maximale Leistung = 75000 W (aus dem Parameter Max.
Leist.)
Leistungsbegrenzung = 90%
Maximale Wirkleistung = Max. Leistung x Leistungsbegrenzung
Maximale Wirkleistung = 75000 W x 90% = 67500 W
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Punkt festleg. | Zusätzliche Wirkleistungsbegrenzung | 0 .. 100% |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Wirkleist.kontrolle > Leistungsbegrenzung
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen Installationseinst.►Wirk-/Blindleistung FRT |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
Warnung: Einstell.beeinflusst Energieproduktion Passwort 0 * * *
Wirkleist.kontrolle Blindleist.kontr.
▶Leistungsbegrenzung Leistung über Freq. P(V)
Modus einstellen
Modus: EIN Punkt festleg.:100%
Einstellungen ändern
Modus: EIN ►Punkt festleg.:100%
- Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirkleist.kontrolle auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Leistungsbegrenzung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sieh, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.2 Wirkleistung über Netzfrequenz regeln

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Wirkleistung, die in das Netz eingespeist wird, über die Netzfrequenz regeln.
Standardverhalten für Niederspannungsnetze in Deutschland (VDE-AR-N 4105)
Standardverhalten für Mittelspannungsnetze in Deutschland (BDEW)

Wenn die Netzfrequenz f_start überschreitet, wird der Momentanwert der Wirkleistung gespeichert und die eingespeiste Wirkleistung entsprechend dem Gradienten reduziert.
Solange die Netzfrequenz zwischen f_start und f_stop liegt, wird die Wirkleistung entsprechend dem Gradienten geregelt.
Wenn die Netzfrequenz f_stop überschreitet, wird die Einspeisung gestoppt.
Die Einspeisung wird solange gestoppt, bis die Netzfrequenz wieder unter f_start fällt.
Wenn die Netzfrequenz wieder unter f_start fällt, wird die Einspeisung mit dem gespeicherten Momentanwert wieder aufgenommen.
Wenn die Netzfrequenz f_start überschreitet, wird der Momentanwert der Wirkleistung gespeichert und die eingespeiste Wirkleistung entsprechend dem Gradienten reduziert.
Das weitere Einspeiseverhalten ist vom Verlauf der Netzfrequenz abhängig.
a)
Wenn die Netzfrequenz wieder absinkt, bevor sie f_stop erreicht, wird die zu diesem Zeitpunkt eingespeiste Wirkleistung beibehalten.
Wenn die Netzfrequenz unter f_restart absinkt, wird die Einspeisung mit dem gespeicherten Momentanwert fortgesetzt.
b)
Wenn die Netzfrequenz f_stop überschreitet, wird die Einspeisung gestoppt.
Die Einspeisung wird solange gestoppt, bis die Netzfrequenz wieder unter f_restart fällt.
Wenn die Netzfrequenz wieder unter f_restart fällt, wird die Einspeisung mit dem gespeicherten Momentanwert wieder aufgenommen.
f_stop wird automatisch mit folgender Formel berechnet:
$$ f _ {\text { stop }} = f _ {\text { start }} + (1 / \text { Gradient }) $$
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| F Start | Die Netzfrequenz, bei deren Überschreiten die eingespeiste Wirkleistung reduziert wird. | 50.00 .. 55.00 Hz |
| F Restart | Die Netzfrequenz, bei deren Unterschreiten die eingespeiste Wirkleistung nicht mehr reduziert wird. | 50.00 .. 55.00 Hz |
| Gradient | Wenn die Netzfrequenz über F Start steigt, wird die eingespeiste Wirkleistung um den hier eingestellten Wert kontinuierlich gesenkt. | 0 .. 100% |
| T Restart | Wenn die Netzfrequenz wieder unter F Restart sinkt, wartet der Wechselrichter die hier eingestellte Zeit, bevor er die Reduktion der eingespeisten Wirkleistung wieder aufhebt. | 0 .. 600 s |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Wirkleist.kontrolle > Leistung über Freq
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst. | |
| Wirk-/Blindleistung | |
| FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolleBlindleist.kontr. |
| Leistungsbegrenzung |
| ▶Leistung über Freq. P(V) |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirkleist.kontrolle auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Leistung über Freq. auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Modus einstellen
| Modus: | EIN | |
| F Start: | 50.20Hz | |
| F Restart: | 50.20Hz | |
| Gradient: | 100% | |
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten und einen Modus und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
| Modus: | EIN | |
| ▶F Start: | 50.20Hz | |
| F Restart: | 50.20Hz | |
| Gradient: | 100% | |
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.3 P (V) (Wirkleistung über Netzspannung regeln)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Wirkleistung, die in das Netz eingespeist wird, über die Netzspannung regeln.
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| P lock-in 10 .. 100% | ||
| P lock-out 0 .. 50% | ||
| V lock-in 230.0 .. 276.1 V | ||
| V lock-out 207.0 .. 253.1 V | ||
| T Restart 10 .. 900 s | ||
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Wirkleist.kontrolle > P(V)
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen Installationseinst.►Wirk-/Blindleistung FRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolleBlindleist.kontr. |
| Leistungsbegrenzung Leistung über Freq. |
| P(V) |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirkleist.kontrolle auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag P(V) auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Modus einstellen
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich), der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten und einen Modus auswählen. Zum Bestätigen die Taste ENT drücken, zum Abbrechen die Taste EXIT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.4 Konstanter cos phi (cos φ)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie einen konstanten cos φ einstellen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Cos Phi | Konstanter cos phi (cos φ), kapazitiv oder induktiv | 0.800 .. 0.999 kap10.800 .. 0.999 ind |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Blindleist.kontr. > Konstanter cos phi
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen Installationseinst. |
| Wirk-/Blindleistung FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolle |
| Blindleist.kontr. |
| Konstanter cos phiCos phi über Leist.Konstant QQ(V) |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Blindleist.kontr. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Konstanter cos phi auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Modus einstellen

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.5 Cos Phi (P) (Cos Phi über Wirkleistung regeln)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie den cos phi (cos φ) über die Wirkleistung regeln.

line
| Category | Value | |---|---| | Obere Grenze | 0.8 | | Untere Grenze | 0.8 | | Obere Grenze | 1.0 | | Untere Grenze | 0.8 | | 100% | 0.8 |Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Q hoch | Die obere Grenze des cos phi (cos φ). | 0.800 .. 0.999 kap10.800 .. 0.999 ind |
| P tief | Die untere Grenze der Wirkleistung. | 0 .. 100% |
| Q tief | Die untere Grenze des cos phi (cos φ). | 0.800 .. 0.999 kap10.800 .. 0.999 ind |
| P hoch | Die obere Grenze der Wirkleistung. | 0 .. 100% |
| U lock-in | Einschaltspannung für die Funktion | 230.0 .. 253.1 V |
| U lock-out | Abschaltspannung für die Funktion | 207.0 .. 230.0 V |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Blindleist.kontr. > Cos phi über Leist.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen |
| Installationseinst. | |
| Wirk-/Blindleistung | |
| FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolle |
| Blindleist.kontr. |
| Konstanter cos phi |
| Cos phi über Leist. |
| Konstant Q |
| Q(V) |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und ▲ die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Blindleist.kontr. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Cos phi über Leist. auswählen und die Taste ENT drücken.
Modus einstellen
| Modus: | EIN | ||
| Q hoch: | ind | 1.00 | |
| P tief: | 45% | ||
| Q hoch: | ind | 1.00 |
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich), der Modus kann geändert werden.
Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
| Modus: | EIN | ||
| ►Q hoch: | ind | 1.00 | |
| P tief: | 45% | ||
| Q hoch: | ind | 1.00 |
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden.
Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.6 Konstant Q (Konstante Blindleistung)

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie eine konstante Blindleistung einstellen.
Einstellmöglichkeiten
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Q fest | Die konstante Blindleistung in Prozent der Nennscheinleistung. | 1 .. 100% kap0%1 .. 100% ind |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Blindleist.kontr. > Konstant Q
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen Installationseinst. |
| Wirk-/Blindleistung FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolle |
| Blindleist.kontr. |
| Konstanter cos phiCos phi über Leist. |
| Konstant QQ(V) |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Blindleist.kontr. auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Konstant Q auswählen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Modus einstellen

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sich, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8.4.7 Q (V) – Blindleistung über Spannung regeln

Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick
Mit dieser Funktion können Sie die Blindleistung über die Netzspannung regulieren.
Diese Funktion ist nur für Mittelspannungsnetze verfügbar.

line
| V | Q induktivQ kapazitiv | |-------|----------------------| | V2i | 0 | | V1i | 0 | | V1s | 0 | | V2s | 1 | | V2s | 1 |Fall 1: Netzspannung > Nennspannung
Wenn die Netzspannung die untere Spannungsgrenze V1s übersteigt, beginnt der Wechselrichter induktive Blindleistung einzuspeisen.
Ist die Verzögerungszeit größer 0 (Null), wartet der Wechselrichter für diesen Zeitraum, dass die Netzspannung wieder unter V1s fällt, bevor er kapazitive Blindleistung einspeist.
Wenn die Netzspannung weiter ansteigt, wird die induktive Blindleistung entsprechend der durch die Kennlinie definierten Rampe ansteigen.
Wenn die Netzspannung die obere Spannungsgrenze V2s überschreitet, bleibt die induktive Wirkleistung auf dem in Qs Limit definierten Niveau.
Fall 2: Netzspannung < Nennspannung
Wenn die Netzspannung die obere Spannungsgrenze V1i unterschreitet, beginnt der Wechselrichter kapazitive Blindleistung einzuspeisen.
Ist die Verzögerungszeit größer 0 (Null), wartet der Wechselrichter für diesen Zeitraum, dass die Netzspannung wieder über V1i steigt, bevor er kapazitive Blindleistung einspeist.
Wenn die Netzspannung weiter ansteigt, wird die kapazitive Blindleistung entsprechend der durch die Kennlinie definierten Rampe ansteigen.
Wenn die Netzspannung die untere Spannungsgrenze V2i unterschreitet, bleibt die kapazitive Blindleistung auf dem in Qi Limit definierten Niveau.
8 Einstellungen
Menübereich „Wirk-/Blindleistung“
Einstellmöglichkeiten
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | ||
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | Kennlinie A | Kennlinie B | AUS |
| V1s | Die untere Spannungsgrenze zum Einspeisen induktiver Blindleistung. | 230.0 .. 264.6 V |
| V2s | Die obere Spannungsgrenze zum Einspeisen induktiver Blindleistung. | 230.0 .. 264.6 V |
| Qs limit | Der Grenzwert für die induktive Blindleistung. Der Wert wird in Prozent der Nennscheinleistung S_n eingestellt. Dieser Wert ist verbunden mit dem Parameter V2s. | ind 63% .. 1% | 0% |
| V1i | Die obere Spannungsgrenze zum Einspeisen kapazitiver Blindleistung. | 184.0 .. 230.0 V |
| V2i | Die untere Spannungsgrenze zum Einspeisen kapazitiver Blindleistung. | 184.0 .. 230.0 V |
| Qi limit | Der Grenzwert für die kapazitive Blindleistung. Der Wert wird in Prozent der Nennscheinleistung S_n eingestellt. Dieser Wert ist verbunden mit dem Parameter V2i. | kap 63% .. 1% | 0% |
| T Verzögerung | Verzögerungszeit bevor Blindleistung eingespeist wird. | 0.00 .. 120.00 s |
| Lock-in-Leistung | Die obere Grenze des Wirkleistungsbereichs, in dem die Funktion aktiv ist. Der Parameter wird in Prozent der Nennleistung angegeben. | kann nicht geändert werden |
| Lock-out-Leistung | Die untere Grenze des Wirkleistungsbereichs, in dem die Funktion aktiv ist. Der Parameter wird in Prozent der Nennleistung angegeben. | kann nicht geändert werden |
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Wirk-/Blindleistung > Blindleist.kontr. > Q(V)
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. | Einstellungen Installationseinst. |
| Wirk-/Blindleistung FRT | |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
| Wirkleist.kontrolle |
| Blindleist.kontr. |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. -
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt. Mit den Tasten ▼ und die einzelnen Ziffern einstellen. Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Blindleist.kontr. auswählen und die Taste ENT drücken.
Konstanter cos phi
Cos phi über Leist.
Konstant Q
▶Q(V)
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Q(V) auswählen und die Taste ENT drücken.
Modus einstellen
Modus: AUS
V1s: 248.4V
V2s: 253.0V
Qs Limit: Ind 44%
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sieh, der Modus kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
Modus: AUS
V1s: 248.4V
V2s: 253.0V
Qs Limit: Ind 44%
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Form des Pfeils ändert sieh, der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
8 Einstellungen
Die Parameter sind entsprechend den Anforderungen des ausgewählten Lands eingestellt. Eine Änderung der Parametereinstellungen kann zum Verlust der Zulassung führen. Ändern Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem Delta-Kundendienst.
Überblick

Zum Ändern dieser Einstellung benötigen Sie ein spezielles Passwort, dass Sie vom Delta-Kundendienst erhalten. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
Mit dieser Funktion können Sie einstellen, wie sich der Wechselrichter bei kurzzeitigen Spannungseinbrüchen im Netz verhält.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Einstellungen > FRT
Einstellmöglichkeiten

line
| Time | U_grid/U_n | |------|------------| | t0 | 100% | | t1 | 0% | | t3 | 100% |t_0 : Der Zeitpunkt, zu dem der Spannungseinbruch beginnt.
Parameter Beschreibung Einstellbereich
| Modus | Die Funktion einschalten und ausschalten. | EIN | AUS |
| Totband | Die obere Spannungsgrenze des Spannungsbereichs, in dem die Funktion nicht aktiv ist.Der Prozentwert bezieht sich auf die Nennspannung. | -20 .. 0% |
| Vdrop | Spannungsabfall | 0 .. 90% |
| t1 | Zeit t1 | 0.00 .. 5.00 s |
| U1 | Spannung U1 20 .. 90% | |
| t3 | Zeit t3 | 0.00 .. 5.00 s |
| K-Faktor | Schaltstromfaktor | 0.00 .. 10.00 |
Menüpunkt aufrufen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Allg. Einstellungen Installationseinst.Wirk-/Blindleistung▶FRT |
| Warnung: | |
| Einstell.beeinflusst | |
| Energieproduktion | |
| Passwort | 0 * * * |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Wirk-/Blindleistung auswählen und die Taste drücken. ENT
-
Die Funktion ist mit Passwort 5555 geschützt.
Mit den Tasten ▼ und ▲ die einzelnen Ziffern einstellen.
Zum Bestätigen einer Ziffer die Taste ENT drücken.
Modus einstellen
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich), der Modus kann geändert werden.
Der aktuell eingestellte Modus wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Modus auswählen und die Taste ENT drücken.
Einstellungen ändern

Die Vorgehensweise ist für alle Parameter gleich.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ einen Parameter auswählen und die Taste ENT drücken.
→ Die Form des Pfeils ändert sich), der Parameter kann geändert werden. Der aktuell eingestellte Wert wird hinter dem Eintrag angezeigt.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Wert einstellen und die Taste ENT drücken.
9 Messwerte und Statistiken
Messungen
9. Messwerte und Statistiken
Die folgenden Informationen sind verfügbar:
Art der Informationen Beschreibung
Messungen Aktuelle Daten verschiedener Parameter
Energieprotokoll Informationen zu erzeugten Energie für die gesamte Nutzungsdauer des Wechselrichters
Ereignisprotokoll Eine Liste wichtiger Ereignisse, beispielsweise von Warnmeldungen, Ausfällen, Parameteränderungen usw. mit Datum und Uhrzeit.
| Wechselrichter-informationen | Informationen zu allgemeinen Einstellungen, Netzeinstellungen, Wirkleistungs- und Blindleistungskontrolle, Firmware-Versionen usw. (siehe „8.1 Menübereich „Wechselrichterinfo“ (aktuelle Einstellungen)“, p. 93) |
9.1 Messungen
Überblick
In diesem Menü werden die aktuellen Daten verschiedener Parameter in Echtzeit angezeigt.
Einstellmöglichkeiten
Die angezeigten Informationen können nicht bearbeitet werden.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Messungen
Messungen anzeigen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| Energieprotokoll |
| Ereignisprotokoll |
| Wechselrichterinfo |
| cos phi: | kap 0.95 |
| Leistung: | 0 kw |
| Frequenz: | 0 Hz |
| E-Heute: | 0 kWh |
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Messungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten und das Menü durchblättern. Zum Abbrechen die Taste EXIT drücken.
AC-Seite
Angegeben sind die Momentanwerte für die Phasen L1, L2 und L3.
V: AC-Spannung in V
I: AC-Stromstärke in A
P: AC-Wirkleistung in W
AC-Seite
cos phi: Wirkleistungsfaktor cos phi
Leistung: Momentan eingespeiste Wirkleistung in kW
Frequenz: Momentane Netzfrequenz in Hz
E-Heute: Bisher erzeugte Energie am aktuellen Tag
Angegeben sind die Momentanwerte für die DC-Eingänge DC1 und DC2.
V: DC-Spannung in V
I: DC-Stromstärke in A
P: DC-Wirkleistung in W
DC-Seite
Die Strangströme 1 bis 6 für den DC-Eingang DC1.
| IDC1 | (A) | |||
| 1: | 000 | 4: | 000 | |
| 2: | 000 | 5: | 000 | |
| 3: | 000 | 6: | 000 | |
DC-Seite
Die Strangströme 7 bis 9 für den DC-Eingang DC1.
| IDC1 | (A) | |||||
| 7: | 000 | |||||
| 8: | 000 | |||||
| 9: | 000 | |||||
DC-Seite
Die Strangströme 1 bis 6 für den DC-Eingang DC2.
| IDC2 | (A) | |||
| 1: | 000 | 4: | 000 | |
| 2: | 000 | 5: | 000 | |
| 3: | 000 | 6: | 000 | |
DC-Seite
Die Strangströme 7 bis 9 für den DC-Eingang DC2.
| IDC2 | (A) | |||||
| 7: | 000 | |||||
| 8: | 000 | |||||
| 9: | 000 | |||||
9 Messwerte und Statistiken
Energieprotokoll
9.2 Energieprotokoll
Überblick
In diesem Menü werden die Energieerträge für verschiedene Zeiträume angezeigt.
Einstellmöglichkeiten
Die angezeigten Informationen können nicht bearbeitet werden.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Energieprotokoll
Energieprotokoll anzeigen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| ►Energieprotokoll |
| Ereignisprotokoll |
| Wechselrichterinfo |
| ►Ertrag gesamt |
| Ertrag pro Tag |
| Ertrag pro Monat |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. - Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Energieprotokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten und das Menü durchblättern. Zum Öffnen eines Untermenüs die Taste ENT drücken. Zum Abbrechen die Taste EXIT drücken.
Ertrag gesamt
| Ertrag gesamt | |
| Ertr.ges.: | 0kWh |
| Laufzeit: | 0h |
Ertr.ges.: Die während der gesamten Laufzeit erzeugte Energie.
Laufzeit: Gesamtlaufzeit des Wechselrichters.
Ertrag pro Tag
| Ertrag pro Tag | ||
| 2016.05.19 | 0kWh | |
| 2016.05.18 | 0kWh | |
| 2016.05.17 | 0kWh | |
Die erzeugte Energie pro Tag.
Ertrag pro Monat
| Ertrag pro Tag | |
| 2016.05.19 | 0kWh |
| 2016.05.18 | 0kWh |
| 2016.05.17 | 0kWh |
Die erzeugte Energie pro Monat.
9.3 Ereignisprotokoll
Das Ereignisprotokoll umfasst Fehlermedlungen und einen Netzbericht.
9.3.1 Fehlermeldungen
Überblick
In diesem Menü wird eine Liste mit den letzten 30 Fehlermeldungen angezeigt.
Einstellmöglichkeiten
Die Liste kann gelöscht werden.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Ereignisprotokoll > Fehlermeldungen
Fehlermeldungen anzeigen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| Energieprotokoll |
| ►Ereignisprotokoll |
| Wechselrichterinfo |
| FehlermeldungenNetzbericht |
| 1. | 23/02/2016 17:20 |
| AC Freq High | |
| 2. | 22/02/2016 08:20 |
| AC Volt Low |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. - Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ereignisprotokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Fehlermeldungen auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten und das Menü durchblättern. Zum Abbrechen die Taste EXIT drücken.
Fehlermeldungen löschen

Mit den Fehlermeldungen wird auch der Netzbericht gelöscht!
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| Energieprotokoll |
| ►Ereignisprotokoll |
| Wechselrichterinfo |
- Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ereignisprotokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
9 Messwerte und Statistiken
Ereignisprotokoll
▶Fehlermeldungen Netzbericht
- 23/02/2016 17:20 AC Freq High
- 22/02/2016 08:20 AC Volt Low
Ereig.prot.löschen? ▶Ja / Nein
Ereig.prot.löschen? ▶Ja / Nein
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Fehlermeldungen auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Liste mit den Fehlermeldungen wird angezeigt.
-
Die Tasten ▼ und ▲ ENT gleichzeitig mindestens 5 Sekunden lang drücken. → Eine Sicherheitsabfrage wird angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ja auswählen und die Taste ENT drücken. →.
☑es Ereignisprotokoll ist gelöscht.
9.3.2 Netzbericht
Überblick
In diesem Menü wird eine Liste mit den letzten 5 Fehlermeldungen angezeigt.
Einstellmöglichkeiten
Die Liste kann gelöscht werden.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Ereignisprotokoll > Netzbericht
Netzbericht anzeigen
10.Feb 2017 15:32 Status: Am Netz Leistung: 0W E-Heute: 0kWh
Messungen Energieprotokoll ►Ereignisprotokoll Wechselrichterinfo
Fehlermeldungen ►Netzbericht
- 23/02/2016 17:20 AC Freq High
-
22/02/2016 08:20 AC Volt Low
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen.
Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird. - Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ereignisprotokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzbericht auswählen und die Taste ENT drücken.
- Mit den Tasten 📋 das Menü durchblättern. Zum Abbrechen die Taste EXIT drücken.
Netzbericht löschen

Mit dem Netzbericht werden auch die Fehlermeldungen gelöscht!
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |
| Messungen |
| Energieprotokoll |
| ►Ereignisprotokoll |
| Wechselrichterinfo |
| Fehlermeldungen |
| Netzbericht |
| 1. | 23/02/2016 17:20 |
| AC Freq High | |
| 2. | 22/02/2016 08:20 |
| AC Volt Low |
| Ereig.prot.löschen? |
| ▶Ja / Nein |
| Ereig.prot.löschen? ▶Ja / Nein |
-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen. Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ereignisprotokoll auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Netzbericht auswählen und die Taste ENT drücken. → Die Liste mit den Fehlermeldungen wird angezeigt.
-
Die Tasten ▼ und ▲ ENT gleichzeitig mindestens 5 Sekunden lang drücken. → Eine Sicherheitsabfrage wird angezeigt.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Ja auswählen und die Taste ENT drücken. →.
☑s Ereignisprotokoll ist gelöscht.
10. Fehlermeldungen und Fehlerbehebung

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.

WARNU NG

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser in den Wechselrichter eindringen könnte.
Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.

Reparaturarbeiten und der Austausch von Komponenten des Wechselrichters dürfen nur durch den Delta-Kundendienst vorgenommen werden. Ausnahmen:
▶ Lüfter austauschen.
▶ Lufteinlässe/Luftauslässe reinigen.
Das Nichteinhalten dieser Vorgaben führt zum Verlust der Garantie.
Die Kontaktdaten des Delta-Kundendiensts in Ihrem Land finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.
10.1 Fehler
| Nummer Meldung Mögliche Fehlerursachen Vorschläge zur Fehlerbehebung | |||
| E01 | AC Freq High(AC-Freq. Hoch) | Stromnetzfrequenz liegt über der OFR-Einstellung (Überfrequenzerkennung). | Netzfrequenz am Wechselrichterdisplay überprüfen. |
| Falsche Ländereinstellung. | Ländereinstellung am Wechselrichterdisplay überprüfen. | ||
| E02 | AC Freq Low(AC Freq Niedrig) | Stromnetzfrequenz liegt unter der UFR-Einstellung (Unterfrequenzerkennung). | Netzfrequenz am Wechselrichterdisplay überprüfen. |
| Falsche Länder- oder Netzeinstellung. Länder- und Netzeinstellung überprüfen. | |||
| E11, E13,E16, E18,E21, E23 | AC Volt High(AC-SpannungHoch) | Stromnetzfrequenz liegt über der OVR-Einstellung (Überspannungserkennung). | Netzspannung am Wechselrichterdisplay überprüfen. |
| Versorgungsspannung liegt während des Betriebs über der OVR Langs.-Einstellung. | Netzspannung am Wechselrichterdisplay überprüfen. | ||
| Falsche Länder- oder Netzeinstellung. Länder- und Netzeinstellungen überprüfen. | |||
| E10, E15,E20 | AC Volt Low(AC-SpannungNiedrig) | Stromnetzspannung liegt unter der UVR-Einstellung (Unterspannungserkennung). | Den Netzspannungsanschluss an der Wechselrichterklemme überprüfen. |
| Falsche Länder- oder Netzeinstellung. Länder- und Netzeinstellung überprüfen. | |||
| Falsche Verdrahtung im AC-Stecker. Verdrahtung des AC-Steckers überprüfen. | |||
| E07 | Grid Quality(Netzqualität) | Nichtlineare Last im Netz und nahe des Wechselrichters. | Der Netzanschluss des Wechselrichters muss weit von einer nichtlinearen Last, falls erforderlich, entfernt sein. |
| E08 | HW Connect Fail(HW Verbindungausgefallen) | Falsche Verdrahtung im AC-Stecker. Verdrahtung des AC-Steckers überprüfen. | |
| E34 | Insulation(Isolation) | Isolationsfehler der PV-Anlage. Isolation der DC-Eingänge überprüfen. | |
| Große PV-Anlagen-Kapazität zwischen Plus und Erde oder Minus und Erde oder beides. | Kapazität überprüfen, falls erforderlich, PV-Module trocknen. | ||
| E09 | No Grid(Kein Netz) | Der AC/DC-Trennschalter ist in der Stellung 0(AUS). | Den AC/DC-Trennschalter in die Stellung 1(EIN)bringen. |
| AC-Stecker ist nicht ordnungsgemäß ange-schlossen. | Anschluss im AC-Stecker überprüfen und dessen Verbindung mit dem Wechselrichter überprüfen. | ||
| Falsche Verdrahtung im AC-Stecker. Verdrahtung des AC-Steckers überprüfen. | |||
| E30 | Solar1 High(Solar1 Hoch) | DC-Eingangsspannung an DC1 liegt über der max. erlaubten DC-Eingangsspannung. | Die Solaranlageneinstellung ändern, sodass die DC-Eingangsspannung an DC1 unter der max. erlaubten DC-Eingangsspannung liegt. |
| E31 | Solar2 High(Solar2 Hoch) | DC-Eingangsspannung an DC2 liegt über der max. erlaubten DC-Eingangsspannung. | Die Solaranlageneinstellung ändern, sodass die DC-Eingangsspannung an DC1 unter der max. erlaubten DC-Eingangsspannung liegt. |
10 Fehlermeldungen und Fehlerbehebung
Warnungen
10.2 Warnungen
| Nummer Meldung Mögliche Fehlerursachen Vorschläge zur Fehlerbehebung | |||
| W01 | Solar1 Low(Solar1 Niedrig) | DC-Eingangsspannung an DC1 liegt unter der min. erforderlichen DC-Eingangsspannung. | DC-Eingangsspannung an DC1 am Wechselrichterdisplay überprüfen.Eventuell ist die Sonneneinstrahlung zu niedrig. |
| W02 | Solar2 Low(Solar2 Niedrig) | DC-Eingangsspannung an DC2 liegt unter der min. erforderlichen DC-Eingangsspannung. | DC-Eingangsspannung an DC2 am Wechselrichterdisplay überprüfen.Eventuell ist die Sonneneinstrahlung zu niedrig. |
| W11 | HW Fan(HW Lüfter) | Ein oder mehrere Lüfter sind blockiert. | Alle Objekte entfernen, die die Lüfter blockieren können. |
| Ein oder mehrere Lüfter sind defekt. Die Lüfter austauschen. | |||
| Ein oder mehrere Lüfter sind getrennt. Anschlüsse aller Lüfter überprüfen. | |||
| SPD Fail(SPD Ausgefallen) | Wechselrichter wurde von einem Blitz getroffen. | Wechselrichterstatus überprüfen. | |
| Eine oder mehrere Überspannungsableiter sind defekt. | Die defekten Überspannungsableiter austauschen. | ||
| Eine oder mehrere Überspannungsableiter sind nicht ordnungsgemäß eingesetzt. | Alle Überspannungsableiter prüfen. | ||
10.3 Störungen
| Nummer Meldung Mögliche Fehlerursachen Vorschläge zur Fehlerbehebung | |||
| F36, F37, F38, F39, F40, F41 | AC Current High (AC-Strom Hoch) | Überspannung während des Betriebs. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F30 | Bus Unbalance (Bus unsymmetrisch) | Nicht vollständig unabhängig oder parallel zwischen Eingängen. | Die Eingangsanschlüsse überprüfen. |
| Erdschluss der PV-Anlage. Isolation der PV-Anlage überprüfen. | |||
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F60, F61, F70, F71 | DC Current High (DC-Strom Hoch) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F24 | Ground Current (Erdstrom) | Isolationsfehler der PV-Anlage. Isolation der DC-Eingänge überprüfen. | |
| Große PV-Anlagen-Kapazität zwischen Plus und Erde oder Minus und Erde. | Kapazität überprüfen, sie muss < 2.5 μF sein. Bei Bedarf externen Transformator installieren. | ||
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F45 | HW AC OCR (HW AC OCR) | Große Netzoberschwingungen. Netzwellenform überprüfen. Der Netzanschluss des Wechselrichters muss weit von nichtlinearen Lasten, falls erforderlich, entfernt sein. | |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F31, F33, F35 | HW Bus OVR (HW Bus OVR) | DC-Eingangsspannung liegt über der max. erlaubten DC-Eingangsspannung. | Die Solaranlageneinstellung ändern, sodass die DC-Eingangsspannung an DC1 unter der max. erlaubten DC-Eingangsspannung liegt. |
| Überspannung während des Betriebs. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F23 | HW COMM1 (HW COMM1) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F22 | HW COMM2 (HW COMM2) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F26 | HW Connect Fail (HW Verbindung ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F42 | HW CT A Fail (HW CT A Ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F43 | HW CT B Fail (HW CT B Ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F44 | HW CT C Fail (HW CT C Ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F01, F02, F03 | HW DC Injection (HW DC-Einspeisung) | Die Netzwellenform ist nicht normal. | Netzwellenform überprüfen. Der Netzanschluss des Wechselrichters muss weit von nichtlinearen Lasten, falls erforderlich, entfernt sein. |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
10 Fehlermeldungen und Fehlerbehebung
Störungen
Nummer Meldung Mögliche Fehlerursachen Vorschläge zur Fehlerbehebung
| F15,F16,F17 | HW DSP ADC1,HW DSP ADC2,HW DSP ADC3 | DC-Eingangsspannung liegt unter der min. erforderlichen DC-Spannung. | DC-Eingangsspannung am Wechselrichterdisplay überprüfen.Eventuell ist die Sonneneinstrahlung zu niedrig. |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F20 | HW Efficiency (HW Wirkungsgrad) | Falsche Kalibrierung. | Genauigkeit von Spannung und Leistung überprüfen. |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F06,F08,F09,F10 | HW NTC1 Fail,HW NTC2 Fail,HW NTC3 Fail,HW NTC4 Fail (HW NTCx Ausgefallen) | Umgebungstemperatur ist > 90 °C oder < -30 °C. | Überprüfen Sie die Anlagenumgebung. |
| Fehlfunktion des Erkennungsschaltkreises. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F18,F19 | HW Red ADC1,HW Red ADC2 | DC-Eingangsspannung liegt unter der min. erforderlichen DC-Spannung. | DC-Eingangsspannung am Wechselrichterdisplay überprüfen.Eventuell ist die Sonneneinstrahlung zu niedrig. |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F50 | HW ZC Fail (HW ZC Ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F27 | RCMU Fail (RCMU Ausgefallen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F13, F29 | Relay Open (Relais Offen) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| F28 | Relay Short (Relais Kurzsch.) | Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |
| Fehlfunktion im Treiberschaltkreis des Relais. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
| F05 | Temperature High (Temperatur Hoch) | Die Umgebungstemperatur ist > 60 °C. Überprüfen Sie die Anlagenumgebung. | |
| F07 | Temperature Low (Temperatur Niedrig) | Die Umgebungstemperatur ist < -30 °C. Überprüfen Sie die Anlagenumgebung. | |
| Interner Fehler. Wenden Sie sich an den Delta-Kundendienst. | |||
11. Wartung
11.1 Sicherheitsanweisungen
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solarmodule fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.
WARNING

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser in den Wechselrichter eindringen könnte.
Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.
WARNING

Hohes Gewicht
Der Wechselrichter ist sehr schwer.
▶ Der Wechselrichter muss von mindestens 3 Personen oder mit einem geeigneten Hebezeug angehoben und getragen werden.

Immer alle Wartungs- und Austauscharbeiten beginnen mit „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159!
Einzige Ausnahme ist der Austausch von Stringsicherungen. In diesem Fall ist die Vorgehensweise anders (siehe „11.10 Stringsicherungen austauschen“, S. 179).
Immer alle Wartungs- und Austauscharbeiten abschließen mit „11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden“, S. 183!
11 Wartung
Regelmäßige Wartung
11.2 Regelmäßige Wartung
Alle 6 Monate folgende Prüfungen durchführen.
- Stringsicherungen prüfen. Den Strom mit einem Stromwandler messen.
- Lüfter auf Verschmutzung prüfen und gegebenenfalls reinigen.
- Lüfter testen.
- Lufteintritte auf Verschmutzung prüfen und gegebenenfalls reinigen.
11.3 Austausch von Komponenten
Folgende Komponenten dürfen durch den Installateur ausgetauscht werden:
- Stringsicherungen
- Lüfterblock
• Lüfter im Anschlusskasten
• AC-Überspannungsableiter
• DC-Überspannungsableiter
11.4 Lüfter testen
Um den Lüftertest durchführen zu können, muss der Wechselrichter mit DC-Spannung versorgt sein.
Weg zum Menüpunkt
Hauptmenü > Allg. Einstellungen > Testmenü
Lüftertest durchführen
| 10.Feb 2017 15:32 | ||
| Status: | Am | Netz |
| Leistung: | 0W | |
| E-Heute: | 0kWh | |


-
Wenn die Standardinformationen angezeigt werden, eine beliebige Taste drücken um das Hauptmenü zu öffnen. Anderenfalls die Taste EXIT wiederholt drücken, bis das Hauptmenü angezeigt wird.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Allg. Einstellungen auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Testmenü auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Lüftertest auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Mit den Tasten ▼ und ▲ erneut den Eintrag Lüftertest auswählen und die Taste ENT drücken.
-
Um den Lüftertest zu starten, mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Lüftertest auf ein EIN stellen und die Taste ENT drücken.
→ Nach etwa 5 Sekunden startet der Lüftertest.
→ Die Lüfter beschleunigen hörbar bis zur maximalen Geschwindigkeit. Wenn das Laufgeräusch konstant bleibt, haben die Lüfter die maximale Geschwindigkeit erreicht.
- Die Lüfter etwa 20 Sekunden auf maximaler Geschwindigkeit laufen lassen.
→ Wenn einer der Lüfter nicht korrekt funktioniert, fängt di ALARM LED nach etwa 10 Sekunden an zu blinken. → Wenn alle Lüfter korrekt funktionieren, bleibt di ALARM LED aus.
- Um den Lüftertest zu beenden, mit den Tasten ▼ und ▲ Lüftertest auf ein AUS stellen und die Taste ENT drücken.
→ Die Lüftergeschwindigkeit verringert sich bis zum Stillstand.

11 Wartung
Lüfter testen

- Um die Ergebnisse des Lüftertests anzusehen, mit den Tasten ▼ und ▲ den Eintrag Erg. Lüftertest auswählen und die Taste ENT drücken.

In der Liste werden die Lüfter aufgeführt, die defekt sind.
Ergebnis, wenn kein Lüfter defekt ist.

Ergebnis, wenn ein Lüfter defekt ist.
11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen

Die Arbeitsanweisungen in diesem Abschnitt gelten für alle Wartungsarbeiten, die der Installateur am Wechselrichter ausführen darf.
Einzige Ausnahme ist der Austausch von Stringsicherungen. In diesem Fall ist die Vorgehensweise anders (siehe „11.10 Stringsicherungen austauschen“, S. 179).

Gefahrenzonen mit potenziell lebensgefährlichen Strömen und Spannungen
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.
11 Wartung
Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen

Zwischen Wechselrichter und Netz gibt es normalerweise einen externen Lasttrennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter vom Netz zu trennen und AC-seitig spannungslos zu schalten.
Benötigte Werkzeuge
Neben Standardwerkzeugen wie Schraubendreher, Maulschlüssel und Steckschlüssel in verschiedenen Größen werden für die Arbeiten am Wechselrichter folgende Werkzeuge benötigt:
- Spannungsmesser zum Prüfen der Spannungsfreiheit im Anschlusskasten
- M6 Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Öffnen der Abdeckung des Anschlusskastens
- M10 Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Trennen der Kabel an AC-Klemmenblock
-
Montageschlüssel zum Trennen der MC4-Steckverbinder der DC-Kabel
-
Um den Wechselrichter AC-seitig spannungslos zu schalten, den Lasttrennschalter zwischen Wechselrichter und Netzanschlusspunkt öffnen. Den Lasttrennschalter gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.

- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.

- Mindestens 100 Sekunden warten, bis die internen Kondensatoren entladen sind.
- Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.

- Mit einem Spannungsprüfer messen, dass am AC-Klemmenblock keine Spannung mehr anliegt.
→ Wenn Spannung anliegt, den externen Lasttrennschalter öffnen.
→ Wenn keine Spannung anliegt, weiter mit dem nächsten Arbeitsschritt.
-
Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens entfernen.
-
Falls noch nicht gemacht, die DC-Kabel kennzeichnen, damit sie später wieder dem korrekten DC-Anschluss zugeordnet werden können.
- Die DC-Kabel mit dem Montageschlüssel lösen und herausziehen.
11 Wartung
Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen

Elektrischer Stromschlag
Stromführende Teile können immer noch unter Spannung stehen!
▶ Potentiell stromführende Teile nicht berühren bevor diese durch Spannungsmessung als spannungslos nachgewiesen sind!
- Mit einem Spannungsmesser prüfen, dass an den Gefahrenzonen keine Spannung mehr anliegt.

11.6 Kühlsystem reinigen
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Führen Sie die Anweisungen in „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159 aus, bevor Sie am Wechselrichter arbeiten!

Zum Reinigen keine scharfen, spitzen oder harten Gegenstände benutzen.
Zum Reinigen keine Flüssigkeiten benutzen.

Die Schrauben der Luftaustritte sind sehr klein und fallen leicht herunter. Daher einen magnetischen Schraubenzieher verwenden.
11.6.1 Luftaustritte und Lüfter reinigen

- Auf der rechten Seite die Abdeckung des Luftaustritts abschrauben und entfernen.
11 Wartung
Kühlsystem reinigen

-
Auf der linken Seite die Abdeckung des Luftaustritts abschrauben und entfernen.
-
Auf der linken Seite die Befestigungsschrauben des Lüftermoduls lösen.

-
Auf der rechten Seite die Stecker der 3 Stromversorgungskabel des Lüftermoduls trennen.
-
Auf der rechten Seite die Befestigungsschrauben des Lüftermoduls lösen. Die unteren Befestigungsschrauben entfernen.
-
Das Lüftermodul nach rechts herausziehen.

-
Die Filter der Luftaustritte mit einem Druckluftreiniger oder einem kräftigen Pinsel reinigen.
-
Das Lüftermodul mit einem Druckluftreiniger oder einem kräftigen Pinsel reinigen.

- Das Lüftermodul von der rechten Seite in den Wechselrichter schieben.

- Auf der rechten Seite die Befestigungsschrauben des Lüftermoduls anschrauben.

- Auf der linken Seite die Befestigungsschrauben des Lüftermoduls anschrauben.
11 Wartung
Kühlsystem reinigen


HINWEIS: Die Reihenfolge der Stecker spielt keine Rolle.
-
Auf der rechten Seite die Stecker der 3 Stromversorgungskabel des Lüftermoduls bis zum Einrasten zusammenstecken.
-
Auf der rechten Seite die Abdeckung des Luftaustritts aufsetzen und anschrauben.

- Auf der linken Seite die Abdeckung des Luftaustritts aufsetzen und anschrauben.
11.6.2 Lufteintritt reinigen

- Den Filter des Lufteintritts nach links oder rechts herausziehen.
11 Wartung
Kühlsystem reinigen

-
Den Filter des Lufteintritts mit einem Druckluftreiniger oder einem kräftigen Pinsel reinigen.
-
Den Filter des Lufteintritts von links oder rechts in die Führungsschiene einsetzen und bis zum Einrasten einschieben.
-
Zum Abschluss der Wartungsarbeiten die Anweisungen in folgendem Abschnitt ausführen: „11.9 Lüfter im Inneren des Anschlusskastens auswechseln“, S. 177.
11.7 DC-Überspannungsableiter austauschen
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Führen Sie die Anweisungen in „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159 aus, bevor Sie am Wechselrichter arbeiten!
▶ Einen isolierten Schraubendreher verwenden!

Die Überspannungsableiter werden im Block ausgetauscht. Ersatzteile erhalten Sie beim Delta-Kundendienst. Die Kontaktdaten finden Sie auf der letzten Seite dieses Dokuments.

Die Befestigungsschrauben der Überspannungsableiter sind teilweise sehr klein und können leicht in den Anschlusskasten fallen. Daher einen magnetischen Schraubenzieher verwenden.

- Führen Sie die Anweisungen in „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159 aus, bevor Sie die nachfolgenden Arbeitsschritte ausführen!
11 Wartung
DC-Überspannungsableiter austauschen

-
Den Stecker mit dem Kommunikationskabel herausziehen.
-
Die 5 Schrauben lösen und den Block mit den defekten Überspannungsableitern herausheben.

-
Den neuen Block mit den Überspannungsableitern einsetzen und mit den 5 Schrauben fixieren.
-
Den Stecker mit dem Kommunikationskabel einstecken.
-
Zum Abschluss der Wartungsarbeiten die Anweisungen in folgendem Abschnitt ausführen: „11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden“, S. 183.
11 Wartung
AC-Überspannungsableiter austauschen
11.8 AC-Überspannungsableiter austauschen

-
Führen Sie die Anweisungen in „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159 aus, bevor Sie die nachfolgenden Arbeitsschritte ausführen!
-
Den Stecker mit dem Kommunikationskabel herausziehen.

- Die 6 Schrauben lösen und den Block mit den defekten Überspannungsableitern herausheben.

- Den neuen Block mit den Überspannungsableitern einsetzen und mit den 6 Schrauben fixieren.

AC-Überspannungsableiter austauschen

-
Den Stecker mit dem Kommunikationskabel einstecken.
-
Zum Abschluss der Wartungsarbeiten die Anweisungen in folgendem Abschnitt ausführen: „11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden“, S. 183.
11.9 Lüfter im Inneren des Anschlusskas- tens auswechseln
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Führen Sie die Anweisungen in „11.5 Wartungsarbeiten vorbereiten - Wechselrichter vom Netz (AC) und den Solarmodulen (DC) trennen“, S. 159 aus, bevor Sie am Wechselrichter arbeiten!

-
Das Stromversorgungskabel des internen Lüfters abziehen.
-
Den internen Lüfter abschrauben und herausziehen.
11 Wartung
Lüfter im Inneren des Anschlusskastens auswechseln

-
Den neuen internen Lüfter einsetzen und festschrauben.
-
Das Stromversorgungskabel des internen Lüfter einstecken.
-
Zum Abschluss der Wartungsarbeiten die Anweisungen in folgendem Abschnitt ausführen: „11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden“, S. 183.
11.10 Stringsicherungen austauschen
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Alle in diesem Abschnitt angegebenen Arbeitsschritte ausführen und unbedingt in der angegebebenen Reihenfolge.

Zwischen Wechselrichter und Netz bzw. den Solarmodulen gibt es normalerweise einen Trennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen zu trennen und spannungslos zu schalten.

-
Mit einer Stromzange am Wechselrichter den String mit der defekten Stringsicherung ermitteln und das zugehörige Kabel kennzeichnen.
-
Den Wechselrichter durch Öffnen des externen AC-Lasttrennschalter vom Netz trennen. Den externen AC-Lasttrennschalter gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
-
Den DC-Trennschalter des Wechselrichter in die Position 0 (AUS) drehen.

- Mindestens 100 Sekunden warten, bis die internen Kondensatoren entladen sind.
11 Wartung
Stringsicherungen austauschen

-
Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.
-
Mit einem Spannungsprüfer messen, dass am AC-Klemmenblock keine Spannung mehr anliegt.
→ Wenn Spannung anliegt, den externen Lasttrennschalter öffnen.
→ Wenn keine Spannung anliegt, weiter mit dem nächsten Arbeitsschritt.
- Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens entfernen.

- Falls noch nicht gemacht, die DC-Kabel kennzeichnen, damit sie später wieder dem korrekten DC-Anschluss zugeordnet werden können.
-
Die DC-Kabel mit dem Montageschlüssel lösen und herausziehen.
-
Anhand des Übersichtsplans auf der Innenseite der Abdeckung des Anschlusskastens die Stringsicherung bestimmen, die ausgewechselt werden muss.
-
Den Sicherungshalter mit der defekten Stringsicherung mit der Hand herausziehen.
11 Wartung
Stringsicherungen austauschen

-
Die defekte Stringsicherung durch die neue Stringsicherung ersetzen.
-
Den Sicherungshalter mit der neuen Stringsicherung einsetzen.
-
Zum Abschluss der Wartungsarbeiten die Anweisungen in folgendem Abschnitt ausführen: „11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden“. S. 183.
11.11 Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden

Abb. 11.1: Gefahrenzonen mit potenziell lebensgefährlichen Strömen und Spannungen

Zwischen Wechselrichter und Netz bzw. den Solarmodulen gibt es normalerweise einen Trennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen zu trennen und spannungslos zu schalten.

- Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens einsetzen.
11 Wartung
Wartungsarbeiten abschließen - Wechselrichter mit Netz (AC) und Solarmodulen (DC) verbinden

- Die DC-Kabel einstecken.
ACHTUNG

Beeinträchtigung des Betriebsverhaltens durch Feuchtigkeit und Schmutz.
Um Schutzgrad IP65 nach Abschluss der Installationsarbeiten wieder herzustellen, die Abdeckung des Anschlusskastens entsprechend den nachfolgenden Anweisungen anbringen.
-
Vor dem Anschrauben der Abdeckung alle Dichtungen und Oberflächen auf korrekten Sitz und Sauberkeit prüfen.
-
Die Abdeckung bündig aufsetzen und nicht verkanten.


-
Die Schrauben zuerst per Hand anziehen und anschließend über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel und einem Drehmoment von 2,37 Nm festziehen.
-
Die Schrauben nicht verkanten. Die Schraubenköpfe müssen bündig aufsitzen.
-
Um den Wechselrichter mit dem Netz zu verbinden, die Trennschalter zwischen Wechselrichter und Netz schließen.
-
Den DC-Trennschalter in die Position 1 (EIN) drehen. → Der Wechselrichter startet einen Selbsttest von etwa 2 Minuten Dauer. Auf dem Display wird die verbleibende Zeit angezeigt.
12 Wechselrichter austauschen
Sicherheitshinweise
12. Wechselrichter austauschen
12.1 Sicherheitshinweise
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.
WARNING

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser in den Wechselrichter eindringen könnte.
▶ Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.
! WARNING

Hohes Gewicht
Der Wechselrichter ist sehr schwer.
▶ Der Wechselrichter muss von mindestens 3 Personen oder mit einem geeigneten Hebezeug (z. B. Flachenzug oder Kran) angehoben und getragen werden.

Zwischen Wechselrichter und Netz bzw. den Solarmodulen gibt es normalerweise einen Trennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen zu trennen und spannungslos zu schalten.
Falls der komplette Wechselrichter, das Leistungsmodul oder der Anschlusskasten zur Reparatur zu Delta gesendet werden muss, erhalten Sie von Delta einen entsprechenden Ersatz.
Kontaktieren Sie immer den Delta-Kunden-dienst, bevor Sie mit der Demontage des Wechselrichters für den Austausch beginnen.
Der Wechselrichter kann entweder komplett ausgetauscht werden, oder Leistungsmodul und Anschlusskasten separat.

Die dafür jeweils notwendigen Arbeitsschritte sind in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Warten Sie am besten mit der Demontage, bis Sie das Austauschgerät erhalten haben. Sie müssen die Lieferbox des Austauschgeräts zur Einsendung des alten Teils verwenden.
Mit dem Austauschgerät werden alle benötigten Anbauteile wie Kabelverschraubungen oder Kommunikationskarte geliefert. Sie brauchen Kabelverschraubungen und Kommunikationskarte des alten Wechselrichters nicht zurückschicken, können diese also wiederverwenden.
12.2 Kompletten Wechselrichter austauschen
12.2.1 Benötigte Werkzeuge

Sie brauchen die Kabelverschraubungen und die Kommunikationskarte des alten Wechselrichters nicht einsenden.
Mit dem neuen Wechselrichter werden aber alle benötigten Kabelverschraubungen und eine Kommunikationskarte geliefert.
Neben Standardwerkzeugen wie Schraubendreher, Maulschlüssel und Steckschlüssel in verschiedenen Größen werden für die Arbeiten am Wechselrichter folgende Werkzeuge benötigt:
- Spannungsmesser zum Prüfen der Spannungsfreiheit im Anschlusskasten
- M6-Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Öffnen der Abdeckung des Anschlusskastens
- M10-Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Trennen der Kabel an AC-Klemmenblock
• M12-Ösenschrauben zum Anheben des Wechselrichters - Flaschenzug oder kleinen Kran zum Anheben des Wechselrichters (Gewicht des Wechselrichters beachten!) oder alternativ 3 Leute
- Montageschlüssel zum Trennen der MC4-Steckverbinder der DC-Kabel
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen
12.2.2 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen

Gefahrenzonen mit potenziell lebensgefährlichen Strömen und Spannungen
ACHTUNG

Beim Herausziehen der Kabel darauf achten, dass keine Teile im Anschlusskasten beschädigt werden.

Zwischen Wechselrichter und Netz gibt es normalerweise einen externen Lasttrennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter vom Netz zu trennen und AC-seitig spannungslos zu schalten.

- Um den Wechselrichter AC-seitig spannungslos zu schalten, den Lasttrennschalter zwischen Wechselrichter und Netzanschlusspunkt öffnen.
Alle Trennschalter gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
- Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.

-
Mindestens 100 Sekunden warten, bis die internen Kondensatoren entladen sind.
-
Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.

- Mit einem Spannungsprüfer messen, dass am AC-Klemmenblock keine Spannung mehr anliegt.
→ Wenn Spannung anliegt, den externen Lasttrennschalter öffnen.
→ Wenn keine Spannung anliegt, weiter mit dem nächsten Arbeitsschritt.
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen

-
Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens entfernen.
-
Die DC-Kabel mit dem Montageschlüssel lösen und herausziehen.

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Stromführende Teile können immer noch unter Spannung stehen!
▶ Potentiell stromführende Teile nicht berühren bevor diese durch Spannungsmessung als spannungslos nachgewiesen sind!
- Mit einem Spannungsmesser prüfen, dass an den Gefahrenzonen keine Spannung mehr anliegt.


- Das AC-Kabel am AC-Klemmenblock abschrauben.
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen

-
Die Abdeckung des AC-Anschlusses abschrauben und entfernen.
-
Die Abdeckung des Kommunikationsanschlusses abschrauben und vorsichtig herausziehen. Die Kommunikationskarte ist an der Abdeckung festgeschraubt.
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen

-
Das Erdungskabel abschrauben.
-
Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens einsetzen.
-
Die Abdeckung des Anschlusskastens aufsetzen und anschrauben.
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen

12.2.3 Alten Wechselrichter demontieren

- M12-Ösenschrauben an der Oberseite des Wechselrichters anbringen. Die Ösenschrauben sind nicht im Lieferumfang enthalten.

- Den Wechselrichter mit einem Flaschenzug oder einem Kran absichern.
12 Wechselrichter austauschen
Kompletten Wechselrichter austauschen

-
Den Anschlusskasten von der Montageplatte abschrauben.
-
Den Wechselrichter mit einem Flaschenzug oder einem Kran anheben und in die Box des Austauschgeräts legen. Wenn das nicht möglich ist, den Wechselrichter auf einer stabilen und trockenen Fläche zwischenablegen, die das hohe Gewicht des Wechselrichters tragen kann.
12.2.4 Neuen Wechselrichter installieren
- Den neuen Wechselrichter entsprechend den Anweisungen in der Installationskurzanleitung, die mit dem neuen Wechselrichter geliefert wird, installieren.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen
12.3 Leistungsmodul austauschen
ACHTUNG

Wenn der Anschlusskasten vom Leistungsmodul abgeschraubt wird, hängt das Leistungsmodul ohne zusätzliche Absicherung nurnoch in der Montageplatte.
▶ Das Leistungsmodul immer mit einem
Flaschenzug oder einem Kran absichern.
12.3.1 Übersicht der Arbeitsschritte
- „12.3.3 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen“, p. 199
- „12.3.4 Interne Kabel trennen“, p. 202
- „12.3.5 Altes Leistungsmodul demontieren“, p. 204
- „12.3.6 Neues Leistungsmodul montieren“, p. 207
- „12.3.7 Neues Leistungsmodul anschließen“, p. 211
12.3.2 Benötigte Werkzeuge
Neben Standardwerkzeugen wie Schraubendreher, Maulschlüssel und Steckschlüssel in verschiedenen Größen werden für die Arbeiten am Wechselrichter folgende Werkzeuge benötigt:
- Spannungsmesser zum Prüfen der Spannungsfreiheit im Anschlusskasten
- M6-Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Öffnen der Abdeckung des Anschlusskastens
• M12-Ösenschrauben zum Anheben des Wechselrichters - Flaschenzug oder kleiner Kran zum Anheben des Wechselrichters (Gewicht des Wechselrichters beachten!)
- Montageschlüssel zum Trennen der MC4-Steckverbinder der DC-Kabel
12.3.3 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen
ACHTUNG

Beim Herausziehen der Kabel darauf achten, dass keine Teile im Anschlusskasten beschädigt werden.

Zwischen Wechselrichter und Netz gibt es normalerweise einen externen Lasttrennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter vom Netz zu trennen und AC-seitig spannungslos zu schalten.

-
Um den Wechselrichter AC-seitig spannungslos zu schalten, den Lasttrennschalter zwischen Wechselrichter und Netzanschlusspunkt öffnen. Alle Trennschalter gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
-
Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.
-
Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen

- Mit einem Spannungsprüfer messen, dass am AC-Klemmenblock keine Spannung mehr anliegt.
→ Wenn Spannung anliegt, den externen Lasttrennschalter öffnen.
→ Wenn keine Spannung anliegt, weiter mit dem nächsten Arbeitsschritt.
-
Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens entfernen.
-
Die DC-Kabel mit dem Montageschlüssel lösen und herausziehen.

12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen
12.3.4 Interne Kabel trennen

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Stromführende Teile können immer noch unter Spannung stehen!
▶ Potentiell stromführende Teile nicht berühren bevor diese durch Spannungsmessung als spannungslos nachgewiesen sind!
- Mit einem Spannungsmesser prüfen, dass an den Gefahrenzonen keine Spannung mehr anliegt.

ACHTUNG

Beim Herausziehen der Kabel darauf achten, dass keine Teile im Anschlusskasten beschädigt werden.

Alle Kabel, die vom Anschlusskasten in das Leistungsmodul führen, müssen getrennt werden:
• internes Kommunikationskabel
- interne AC-Kabel
- interne DC-Kabel

- Die internen DC-Kabel abschrauben (4 Kabel).

- Die internen AC-Kabel abschrauben (4 Kabel) und die Kabel, die aus dem Leistungsmodul kommen, abziehen.

- Oben links im Anschlusskasten die beiden internen Kommunikationskabel herausziehen.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen
12.3.5 Altes Leistungsmodul demontieren

- M12-Ösenschrauben an der Oberseite des Leistungsmoduls anbringen. Die Ösenschrauben sind nicht im Lieferumfang enthalten.

- Den Wechselrichter mit einem Flaschenzug oder einem Kran absichern, damit nach dem Lösen der Verbindungsschrauben zum Anschlusskasten das Gewicht des Leistungsmoduls am Flaschenzug hängt.

- Die Verbindungsschrauben zwischen Leistungsmodul und Anschlusskasten im Inneren des Anschlusskastens abschrauben (2 Schrauben).
Die beiden Schrauben aufbewahren.
- Die Verbindungsschrauben zwischen Leistungsmodul und Anschlusskasten auf der linken und rechten Außenseite abschrauben (auf jeder Seite 3 Schrauben).
Die 6 Schrauben aufbewahren.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen

Beschädigung interner Komponenten des Leistungsmoduls
Beim Anheben des Leistungsmoduls darauf achten, dass die internen Kabel, die in den vorhergehenden Arbeitsschritten getrennt wurden, nicht an Teilen des Anschlusskastens hängenbleiben.
-
Das Leistungsmodul mit einem Flaschenzug oder einem Kran anheben und in die Box des Austauschgeräts legen. Wenn das nicht möglich ist, das Leistungsmodul auf einer stabilen und trockenen Fläche, die das hohe Gewicht des Leistungsmoduls tragen kann, zwischenablegen.
-
Die Ösenschrauben von der Oberseite des Leistungsmoduls abschrauben.
12.3.6 Neues Leistungsmodul montieren

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Stromführende Teile können immer noch unter Spannung stehen!
▶ Potentiell stromführende Teile nicht berühren bevor diese durch Spannungsmessung als spannungslos nachgewiesen sind!
- Mit einem Spannungsmesser prüfen, dass an den Gefahrenzonen keine Spannung mehr anliegt.


- Die Verbindungsschrauben an der Unterseite des Leistungsmoduls abschrauben (2 Schrauben).
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen

- M12-Ösenschrauben an der Oberseite des Leistungsmoduls anbringen. Die Ösenschrauben sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Beschädigung der Kabel oder interner Komponenten
An der Unterseite des Leistungsmoduls hängen Kabel heraus.
▶ Beim Bewegen des Leistungsmoduls darauf achten, dass die Kabel nicht an anderen Teilen der Installation hängenbleiben.
▶ Beim Aufsetzen des Leistungsmoduls auf dem Anschlusskasten darauf achten, dass die Kabel nicht zwischen Leistungsmodul Anschlusskasten eingeklemmt werden.
▶ Die Kabel durch die korrekte Öffnung im Anschlusskasten führen.
- Das Leistungsmodul mit einem Flaschenzug oder einem Kran anheben und in die Montageplatte einhängen.
Beim Aufsetzen des Anschlusskastens darauf achten, dass die Montagelöcher von Leistungsmodul und Anschlusskasten auf beiden Seiten korrekt übereinander liegen.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen

-
Die Verbindungsschrauben zwischen Leistungsmodul und Anschlusskasten auf der rechten und linken Außenseite anschrauben (auf jeder Seite 3 Schrauben).
-
Die Verbindungsschrauben zwischen Leistungsmodul und Anschlusskasten im Inneren des Anschlusskastens anschrauben (2 Schrauben).
12.3.7 Neues Leistungsmodul anschließen

- Links oben im Anschlusskasten die beiden internen Kommunikationskabel einstecken.

- Die internen AC-Kabel anschrauben (4 Schrauben).

- Die internen DC-Kabel anschrauben (4 Schrauben).

- Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens einsetzen.
12 Wechselrichter austauschen
Leistungsmodul austauschen

- Die externen DC-Kabel einstecken.
ACHTUNG

Beeinträchtigung des Betriebsverhaltens durch Feuchtigkeit und Schmutz.
Um Schutzgrad IP65 nach Abschluss der Installationsarbeiten wieder herzustellen, die Abdeckung des Anschlusskastens entsprechend den nachfolgenden Anweisungen anbringen.
-
Vor dem Anschrauben der Abdeckung alle Dichtungen und Oberflächen auf korrekten Sitz und Sauberkeit prüfen.
-
Die Abdeckung bündig aufsetzen und nicht verkanten.


-
Die Schrauben zuerst per Hand anziehen und anschließend über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel und einem Drehmoment von 2,37 Nm festziehen.
-
Die Schrauben nicht verkanten. Die Schraubenköpfe müssen bündig aufsitzen.
-
Um den Wechselrichter mit dem Netz zu verbinden, die Trennschalter zwischen Wechselrichter und Netz schließen.
-
Den DC-Trennschalter in die Position 1 (EIN) drehen. → Der Wechselrichter startet einen Selbsttest von etwa 2 Minuten Dauer. Auf dem Display wird die verbleibende Zeit angezeigt.
13 Außerbetriebnahme
Sicherheitshinweise
13. Außerbetriebnahme
13.1 Sicherheitshinweise
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Während des Betriebs liegt im Wechselrichter eine potenziell lebensgefährliche Spannung an. Nachdem der Wechselrichter von allen Stromquellen getrennt wurde, liegt diese Spannung noch bis zu 100 Sekunden lang im Wechselrichter an.
Vor Arbeiten am Wechselrichter deshalb immer folgende Arbeitsschritte durchführen:
- Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen und sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
- Mindestens 100 Sekunden warten, bis sich die internen Kondensatoren entladen haben.
GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
An den DC-Anschlüssen des Wechselrichters liegt potenziell lebensgefährliche Spannung an. Wenn Licht auf die Solarmodule fällt, beginnen diese sofort, Strom zu erzeugen. Dies passiert auch, wenn das Licht nicht direkt auf die Solar-module fällt.
▶ Den Wechselrichter niemals unter Last von den Solarmodulen trennen.
▶ Die Verbindung zum Netz trennen, sodass der Wechselrichter keine Energie in das Netz einspeisen kann.
▶ Den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen trennen. Sicherstellen, dass keine der Verbindungen versehentlich wiederhergestellt werden kann.
▶ Die DC-Kabel gegen versehentliches Berühren schützen.
WARNING

Elektrischer Stromschlag
Wenn die Abdeckung von dem Anschlusskasten entfernt wird, liegen stromführende Teile offen und Schutzgrad IP65 ist nicht mehr gewährleistet.
▶ Die Abdeckung nur entfernen, wenn es wirklich notwendig ist.
▶ Die Abdeckung nicht entfernen, wenn Wasser in den Wechselrichter eindringen könnte.
▶ Nach Beendigung der Arbeiten die Abdeckung wieder korrekt aufsetzen und anschrauben. Prüfen, dass die Abdeckung dicht abschließt.

Zwischen Wechselrichter und Netz bzw. den Solarmodulen gibt es normalerweise einen Trennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter von allen AC- und DC-Spannungsquellen zu trennen und spannungslos zu schalten.

Gefahrenzonen mit potenziell lebensgefährlichen Strömen und Spannungen
13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen
13.2 Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen
ACHTUNG

Beim Herausziehen der Kabel darauf achten, dass keine Teile im Anschlusskasten beschädigt werden.

Zwischen Wechselrichter und Netz gibt es normalerweise einen externen Lasttrennschalter (zum Beispiel in einem Geräteanschlusskasten), um den Wechselrichter vom Netz zu trennen und AC-seitig spannungslos zu schalten.
Benötigte Werkzeuge
Neben Standardwerkzeugen wie Schraubendreher, Maulschlüssel und Steckschlüssel in verschiedenen Größen werden für die Arbeiten am Wechselrichter folgende Werkzeuge benötigt:
- Spannungsmesser zum Prüfen der Spannungsfreiheit im Anschlusskasten
- M6-Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Öffnen der Abdeckung des Anschlusskastens
- M10-Inbusschlüssel (Innensechskant) zum Trennen der Kabel an AC-Klemmenblock
• M12-Ösenschrauben zum Anheben des Wechselrichters - Flaschenzug oder kleinen Kran zum Anheben des Wechselrichters (Gewicht des Wechselrichters beachten!) oder alternativ 3 Leute
-
Montageschlüssel zum Trennen der MC4-Steckverbinder der DC-Kabel
-
Um den Wechselrichter AC-seitig spannungslos zu schalten, den Lasttrennschalter zwischen Wechselrichter und Netzanschlusspunkt öffnen. Alle Trennschalter gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
-
Den DC-Trennschalter in die Position 0 (AUS) drehen.

- Mindestens 100 Sekunden warten, bis die internen Kondensatoren entladen sind.

-
Die Abdeckung des Anschlusskastens abschrauben und entfernen.
-
Mit einem Spannungsprüfer messen, dass am AC-Klemmenblock keine Spannung mehr anliegt.
→ Wenn Spannung anliegt, den externen Lasttrennschalter öffnen.
→ Wenn keine Spannung anliegt, weiter mit dem nächsten Arbeitsschritt.
- Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens entfernen.
13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen

- Die DC-Kabel mit dem Montageschlüssel lösen und herausziehen.

GEFAHR

Elektrischer Stromschlag
Stromführende Teile können immer noch unter Spannung stehen!
▶ Potentiell stromführende Teile nicht berühren bevor diese durch Spannungsmessung als spannungslos nachgewiesen sind!
- Mit einem Spannungsmesser prüfen, dass an den Gefahrenzonen keine Spannung mehr anliegt.


- Das AC-Kabel am AC-Klemmenblock abschrauben.
13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen

-
Die Kabelverschraubung des AC-Anschlusses abdrehen.
-
Die Abdeckung der AC-Kabeldurchführung abschrauben und mit dem AC-Kabel herausziehen.
-
Die Kabelverschraubung des Kommunikationsanschlusses abdrehen.

- Die Abdeckung des Kommunikationsanschlusses abschrauben und vorsichtig herausziehen. Die Kommunikationskarte ist an der Abdeckung festgeschraubt.

- Alle Kabel von der Kommunikationskarte entfernen und aus der Kabelverschraubung herausziehen.

- Die Abdeckung mit der Kommunikationskarte einsetzen und festschrauben.
13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen

-
Dichtungen und Kabelverschraubung des Kommunikationsanschlusses einsetzen und die Kabelverschraubung festdrehen.
-
Die Abdeckung der AC-Kabeldurchführung einsetzen und festschrauben.

-
Dichtungen und Kabelverschraubung der AC-Kabeldurchführung einsetzen und die Kabelverschraubung festdrehen.
-
Die Dichtungskappen der DC-Anschlüsse einsetzen.
13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter von externen Spannungsquellen trennen

-
Das Erdungskabel abschrauben.
-
Die Abdeckung im Inneren des Anschlusskastens einsetzen.
-
Die Abdeckung des Anschlusskastens aufsetzen und anschrauben.

13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter demontieren
13.3 Wechselrichter demontieren

- Ösenschrauben an der Oberseite des Wechselrichters anbringen. Die Ösenschrauben sind nicht im Lieferumfang enthalten.

- Den Wechselrichter mit einem Flaschenzug oder einem Kran absichern, damit nach dem Lösen der Montageschrauben das Gewicht am Flaschenzug hängt.

- Den Anschlusskasten von der Montageplatte abschrauben.

- Den Wechselrichter mit einem Flaschenzug oder einem Kran anheben.

13 Außerbetriebnahme
Wechselrichter demontieren

-
Den Wechselrichter zusammen mit allen Zubehörteilen in die Originalbox legen.
-
Den Wechselrichter unter den notwendigen Umgebungsbedingungen einlagern (z. B. Lagertemperatur, siehe "14. Technische Daten", S. 229).
-
Technische Daten
| Eingang (DC) M88H_122 (CF) | ||
| für AC-Nennspannung 400 V | AC | 480 V_AC |
| Empfohlene maximale PV-Leistung 90 kW | P | 110 kW_p |
| Maximale Eingangsleistung (Total / pro Eingang) | ||
| Symmetrische Auslegung 76 kW / 38 kW 91 kW / 45,5 kW | ||
| Asymmetrische Auslegung 45,6 kW / 30,4 kW 54,6 kW / 36,4 kW | ||
| Nennleistung 70 kW 84 kW | ||
| Maximale Eingangsspannung 1100 V | DC | |
| Eingangsspannungsbereich Betrieb 200 ... 1000 V | DC | |
| Nennspannung | 595 V_DC | 710 V_DC |
| Einschaltspannung | 250 V_DC | |
| Einschaltleistung | 150 W | |
| MPP-Eingangsspannungsbereich | 200 ... 1000 V_DC | |
| MPP-Eingangsspannungsbereich mit voller Leistung | ||
| Symmetrische Auslegung 540 ... 800 V | DC | 650 ... 800 V_DC |
| Asymmetrische Auslegung (60% / 40%) | 650 / 440 V_DC | 780 / 520 V_DC |
| MPP-Eingangsspannungsbereich mit Nennleistung | ||
| Symmetrische Auslegung 500 ... 800 V | DC | 600 ... 800 V_DC |
| Asymmetrische Auslegung (60% / 40%) | 580 / 390 V_DC | 710 / 475 V_DC |
| Asymmetrische Auslegung | 60/40% ; 40/60% | |
| Maximaler Eingangsstrom, gesamt (DC1 / DC2) | 140 A (70 A / 70 A) | |
| Maximaler DC-Kurzschlussstrom I_sc | 180 A (90 A pro DC-Eingang, 10 A pro DC-String) | |
| Maximaler Unterbrechungsstrom | 120 A | |
| Leerlaufspannung VOC | 1000 V | |
| Anzahl der MPP-Tracker | Parallele Eingänge: 1 MPP-Tracker;Separate Eingänge: 2 MPP-Tracker | |
| Anzahl der DC-Eingänge, gesamt (DC1/DC2) | 18 (9 / 9) | |
| Galvanische Trennung | Nein | |
| Überspannungskategorie1) | II | |
| String-Sicherungen | 15 A2) | |
| Überspannungsableiter3) | Typ 2, austauschbar | |
| Ausgang (AC) | M88H_122 (CF) | |
| AC-Nennspannung | 400 V_AC | 480 V_AC |
| Max. Scheinleistung4) | 73 kVA5) | 88 kVA6) |
| Nenn-Scheinleistung5) | 66 kVA | 80 kVA |
| Nennspannung7) | 400 ± 30% Δ und Y / 480 V_AC ± 20% Δ und Y3 Phasen + PE oder 3 Phasen + N + PE | |
| Nennstromstärke | 96 A | |
| Maximale Stromstärke | 106 A | |
| Maximale Stromstärke im Fehlerfall | 115,4 A_rms | |
| Einschaltstrom | 40 A / 100 μs | |
| Nennfrequenz | 50 / 60 Hz | |
| Frequenzbereich7) | 45 ... 65 Hz | |
| Einstellbarer Leistungsfaktor | 0,8 kap ... 0,8 ind | |
| Gesamtkirrfaktor | <3% bei Nennscheinleistung | |
14 Technische Daten
| Ausgang (AC) M88H_122 (CF) | |
| DC-Strom-Einspeisung <0,5% bei Nennstrom | |
| Verlustleistung im Nachtbetrieb <3 W | |
| Überspannungskategorie 1) | III |
| Überspannungsableiter 8) | Typ 2, austauschbar |
| Mechanische Ausführung M88H_122 (CF) | |
| Abmessungen (B x H x T) 960 × 615 × 275 mm | |
| Gewicht 84 kg (Leistungsmodul: 68 kg) | |
| Kühlung 3 Lüfter | |
| AC-Anschlusstyp Phoenix Contact UKH 70 | |
| DC-Anschlusstyp Multi-Contact MC4 | |
| Kommunikationsschnittstellen | 2x RS485, 2x potenzialfreie Kontakte, 1x Externe Abschaltung, 6x digitale Eingänge |
| Allgemeine Spezifikationen M88H_122 (CF) | |
| Delta Modellname RPI M88H_122 | |
| Delta Teilenummer RPI883M122000 | |
| Maximaler Wirkungsgrad 98,8% | |
| EU-Wirkungsgrad | 98,5% |
| Betriebstemperaturbereich | -25 ... +60 °C |
| Betriebstemperaturbereich ohne Abregelung | -25 ... +40 °C |
| Lagertemperaturbereich | -25 ... +60 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0 ... 100%, nicht kondensierend |
| Maximale Betriebshöhe | 3000 m über Meeresspiegel |
| Geräuschpegel (in 1 m Entfernung) | 75,8 dB(A) |
| Standards und Richtlinien | RPI M88H_12x |
| Schutzart | IP65 |
| Schutzklasse | I |
| Verschmutzungsgrad | II |
| Überlastverhalten | Stromstärkebegrenzung, Leistungsbegrenzung |
| Sicherheit IEC 62109-1 / -2, CE-Konformität | |
| EMV | EN 61000-6-2, EN 61000-6-3 |
| Störfestigkeit | IEC 61000-4-2 / -3 / -4 / -5 / -6 / -8 |
| Klirrfaktor | EN 61000-3-2 |
| Schwankungen und Flimmern | EN 61000-3-3 |
| Netzanschlussrichtlinien | Die aktuelle Liste finden Sie auf www.solar-inverter.com. |
1) IEC 60664-1, IEC 62109-1
2) Der angegebene Wert gilt für eine Temperatur von 25 °C im Inneren des Wechselrichters. Bei höheren Innentemperaturen kann der Wert bis auf 10 A absinken.
31 EN 50539-11
41 Für cos phi = 1 (VA = W)
5) Möglich unter folgenden Bedingungen: DC-Eingangsspannung > 540 V; symmetrische Auslegung; Umgebungstemperatur < 35 °C.
^61 Möglich unter folgenden Bedingungen: DC-Eingangsspannung > 650 V; symmetrische Auslegung; Umgebungstemperatur < 35 °C.
71 AC-Spannung und Frequenzbereich werden anhand der jeweiligen Länderbestimmungen programmiert.
8) EN 61463-11
Service Europa
| Belgien support.belgium@solar-inverter.com 0800 711 35 (gebührenfrei) | ||
| Bulgarien support.bulgaria@solar-inverter.com +421 42 4661 333 | ||
| Dänemark support.danmark@solar-inverter.com 8025 0986 (gebührenfrei) | ||
| Deutschland | service.deutschland@solar-inverter.com | 0800 800 9323 (gebührenfrei) |
| Frankreich | support.france@solar-inverter.com | 0800 919 816 (gebührenfrei) |
| Griechenland support.greece@solar-inverter.com +49 7641 455 549 | ||
| Großbritannien | support.uk@solar-inverter.com | 0800 051 4281 (gebührenfrei) |
| Israel | supporto.israel@solar-inverter.com | 800 787 920 (gebührenfrei) |
| Italien | supporto.italia@solar-inverter.com | 800 787 920 (gebührenfrei) |
| Niederlande | ondersteuning.nederland@solar-inverter.com | 0800 022 1104 (gebührenfrei) |
| Österreich | service.oesterreich@solar-inverter.com | 0800 291 512 (gebührenfrei) |
| Polen | serwis.polska@solar-inverter.com | +48 22 335 26 00 |
| Portugal | suporte.portugal@solar-inverter.com | +49 7641 455 549 |
| Slowakei | podpora.slovensko@solar-inverter.com | 0800 005 193 (gebührenfrei) |
| Slowenien | podpora.slovenija@solar-inverter.com | +421 42 4661 333 |
| Spanien | soporto.espana@solar-inverter.com | 900 958 300 (gebührenfrei) |
| Schweiz | support.switzerland@solar-inverter.com | 0800 838 173 (gebührenfrei) |
| Tschechische Republik | podpora.czechia@solar-inverter.com | 800 143 047 (gebührenfrei) |
| Türkei | support.turkey@solar-inverter.com | +421 42 4661 333 |
| Andere europäische Länder | support.europe@solar-inverter.com | +49 7641 455 549 |












