CL 6045 QC CB - Klimaanlage BOMANN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Mobiles Klimagerät |
| Marke | Bomann |
| Modell | CL 6045 QC CB |
| Kühlleistung | 12000 BTU/h (ca.) |
| Stromversorgung | 230 V ~ 50 Hz |
| Stromverbrauch (Kühlen) | ~ 1100 W |
| Abmessungen (B x T x H) | 45 x 35 x 70 cm |
| Gewicht | 25 kg (ca.) |
| Kältemittel | R290 (Propan) |
| Geräuschpegel | ~ 55 dB(A) |
| Entfeuchtungsleistung | ~ 1,5 L/h |
| Luftdurchsatz | ~ 300 m³/h |
| Funktionen | Kühlen, Entfeuchten, Lüften, Automatikmodus, Schlafmodus |
| Steuerung | Fernbedienung & Touchpanel |
| Timer | 24-Stunden programmierbar |
| Filtertyp | Waschbarer Netzfilter |
| Abluftschlauchlänge | ~ 1,5 m |
| Sicherheitsmerkmale | Automatische Abschaltung, Kippschutz, Überhitzungsschutz |
| Wartung | Filter alle 2 Wochen reinigen |
| Ersatzteile erhältlich | Fernbedienung, Filter, Abluftschlauch |
| Reparierbarkeitsindex | 5,8 / 10 (geschätzt) |
Häufig gestellte Fragen - CL 6045 QC CB BOMANN
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BEDIENUNGSANLEITUNG CL 6045 QC CB BOMANN
Anweisungen für die Reparatur von Geräten, die R290/R32 enthalten
1 Allgemeine Anweisungen
1.1 Kontrollen in diesem Bereich
Vor dem Ausführen von Arbeiten an Systemen, die entzündliche Kältemittel enthalten, sind Sicherheitsüberprüfungen erforderlich, um sicherzu- stellen, dass die Entzündungsgefahr auf ein Minimum reduziert wird. Für Reparaturen am Kühlsystem, bevor Arbeiten daran durchgeführt werden, sind folgende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.
1.2 Arbeitsprozedur
Arbeiten Sie systematisch. Halten Sie sich an die nachfolgenden Anweisungen. Die Gefahren im Umgang mit entzündlichen Gasen werden dadurch verringert.
1.3 Allgemeiner Arbeitsbereich
Das gesamte Wartungspersonal und alle anderen, die in der Umgebung Arbeiten ausführen, sind über die Art der durchgeführten Arbeiten zu unterrichten. Arbeiten in beengten Räumen sind zu vermeiden. Die Umgebung des Arbeitsbereichs muss aufgeteilt sein. Sorgen Sie dafür, dass durch Kontrolle des entzündlichen Materials, eine sichere Arbeitsumgebung innerhalb des Bereichs geschaffen wird.
1.4 Prüfung auf das Vorhandensein von Kältemittel
Vor und während der Arbeit ist die Umgebung mit einem geeigneten Kältemitteldetektor zu untersuchen, um zu gewährleisten, dass dem Techniker potenziell entzündliche Bereiche bekannt sind. Vergewissern Sie sich, dass das verwendete Gerät zur Leckerfassung für entzündliche Kältemittel geeignet ist. Es sollte eigensicher, ausreichend abgedichtet und funkenfrei sein.
1.5 Vorhandensein eines Feuerlöschers
Es muss geeignete Feuerlöschausrüstung zur Verfügung stehen, wenn Heißarbeiten an der Kälteanlage oder dazugehörigen Teilen ausgeführt werden. Haben Sie einen CO2- oder Trockenpulver-Feuerlöscher in der Nähe des Beschickungsbereichs.
1.6 Keine Zündquellen
Vermeiden Sie Zündquellen, denn sie sind ein Brand- und Explosionsrisiko, wenn sie mit offenen Rohrleitungen oder entzündlichen Kältemitteln arbeiten. Vermeiden Sie Zündquellen in der Nähe des Arbeitsplatzes bei folgenden Arbeiten: Aufbau-, Reparatur-, Entnahme- und Entsorgungsarbeiten. Es könnte unter Umständen entzündliches Kältemittel freigesetzt werden. Auch das Rauchen einer Zigarette ist strikt verboten. Untersuchen Sie vor Arbeitsbeginn den Bereich um das Gerät. Stellen Sie sicher, dass keine Brand- oder Entzündungsgefahren in der Nähe liegen. „Rauchen verboten“-Schilder müssen angebracht werden.
1.7 Belüfteter Bereich
Sorgen Sie für eine Umgebung im Freien oder einen Bereich, der ausreichend belüftet ist, bevor Sie in das System eindringen oder Heißarbeiten durchführen. Während der Durchführung ist ein gewisser Belüftungsgrad aufrechtzuerhalten. Die Belüftung sollte jegliches freigesetztes Kältemittel gefahrlos zerstreuen und vorzugsweise nach außen in die Atmosphäre ausstoßen.
1.8 Kontrollen an der Kälteanlage
Achten Sie beim Austausch elektrischer Komponenten darauf, dass sie für ihren Zweck geeignet sind und der richtigen Spezifikation entsprechen. Die Richtlinien des Herstellers bezüglich Wartung und Instandhaltung sind zu jeder Zeit zu befolgen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die technische Abteilung des Herstellers, um Unterstützung zu erhalten. Die folgenden Überprüfungen sind an Anlagen, die entzündliches Kältemittel führen, vorzunehmen: Entspricht die Raumgröße der Füllmenge des Kältemittels die innerhalb der Kälteanlage verwendet wurde? Funktionieren Belüftungsanlagen und Austrittsöffnungen ordnungsgemäß und sind nicht versperrt? Kontrollieren Sie den sekundären Kältekreislauf auf entzündliche Kältemittel, für den Fall dass ein indirekter Kältemittelkreislauf verwendet wird. Kennzeichnungen am Gerät müssen weiterhin sichtbar und lesbar sein. Nicht lesbare Kennzeichnungen und Schilder sind in Ordnung zu bringen; Leitungen, die Kältemittel führen und Komponenten, die Kältemittel enthalten sind dort zu montieren, wo es unwahrscheinlich ist, dass sie Rost verursachenden Substanzen ausgesetzt sind. Es sei denn, die Komponenten bestehen aus Materialien, die grundsätzlich resistent oder ausreichend gegen Korrosion geschützt sind.
1.9 Kontrollen an elektrischen Einrichtungen
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an elektrischen Komponenten müssen anfängliche Sicherheitskontrollen und Prüfverfahren beinhalten. Im Falle einer die Sicherheit beeinträchtigenden Störung darf solange keine Stromzufuhr zum Kreislauf hergestellt werden, bis eine zufriedenstellende Behandlung stattgefunden hat. Wenn eine Störung nicht umgehend behoben werden kann, wenden Sie eine Übergangslösung an. Melden Sie das dem Eigentümer des Geräts, damit alle Beteiligten informiert sind.
Bei vorbereiteten Sicherheitsüberprüfungen sollen die Kondensatoren entladen werden. Dies ist auf eine sichere Art und Weise durchzuführen, um die Möglichkeit von Funkenbildung zu vermeiden. Offene elektrische Komponenten oder Kabel sind abzudecken bei der Beschickung, Rückgewinnung oder Spülung mit entzündlichen Kältemitteln. Nicht verwendete elektrische Anschlüsse sind zu erden und kurzzuschließen.
2 Reparaturen an abgedichteten Komponenten
2.1 Während der Reparaturarbeiten an abgedichteten Komponenten müssen vor dem Entfernen jeglicher abgedichteter Abdeckungen etc., alle elektrischen Versorgungen vom Gerät, an dem Arbeiten vorgenommen werden, getrennt werden. Sollte es unbedingt erforderlich sein, während der Wartung eine Stromzufuhr zum Gerät zu halten, bringen Sie an der gefährdetsten Stelle eine permanente Leckerkennung an, um potenzielle Gefahren zu erkennen.
2.2 Besondere Aufmerksamkeit ist dem Folgenden zu widmen, um beim Arbeiten an elektrischen Komponenten zu gewährleisten, dass das Gehäuse nicht auf eine solche Weise verändert wird, die das Schutzniveau beeinträchtigen könnte. Dazu gehören Schäden an Kabeln, die übermäßige Anzahl von Verbindungen, nicht nach Originalspezifikationen gefertigte Anschlüsse, Schäden an Dichtungen, der unsachgemäße Einbau von Stopfbuchsen, usw. Sorgen Sie dafür, dass das Gerät fest montiert ist. Vergewissern Sie sich, dass die Dichtungen und Dichtungsmaterialien nicht so sehr beschädigt sind, dass sie nicht mehr länger dem Zweck dienen, dem Eintritt entzündlicher Gasatmosphären vorzubeugen. Ersatzteile müssen den Vorgaben des Herstellers entsprechen.
i HINWEIS:
Das Verwenden von Silikondichtstoffen kann die Wirksamkeit einiger Vorrichtungen zur Leckerkennung behindern. Eigensichere Komponenten müssen nicht isoliert werden, bevor Arbeiten daran durchgeführt werden.
3 Reparaturen an eigensicheren Komponenten
Schließen Sie keine permanent induktiven Lasten oder Lastkapazitäten an den Kreislauf ohne sicherzustellen, dass diese nicht die zulässige Spannung und die für das in Gebrauch befindliche Gerät erlaubte Stromstärke überschreiten.
Eigensichere Komponenten sind die einzigen, an denen Arbeiten durchgeführt werden können, während sie von einer entzündlichen Atmosphäre umgeben sind. Das Testgerät muss auf die korrekte Nennleistung gestellt sein. Ersetzen Sie Komponenten ausschließlich durch die vom Hersteller angegebenen Teile. Andere Teile können die Entzündung des Kältemittels zur Folge haben, dass durch ein Leck in die Atmosphäre entwichen ist.
4 Verkabelung
Kontrollieren Sie, dass die Verkabelung keinem Verschleiß, keiner Korrosion, keinem übermäßigen Druck, keinen Vibrationen, keinen scharfen Kanten oder sonstigen schädlichen Umwelteinflüssen unterliegt. Die Alterungseffekte oder ständigen Vibrationen von Quellen wie Kompressoren oder Lüftern sind bei der Kontrolle ebenfalls zu berücksichtigen.
5 Erfassen entzündlicher Kältemittel
Bei der Suche nach oder dem Erfassen von Kältemittellecks dürfen unter keinen Umständen potenzielle Zündquellen eingesetzt werden. Ein Halogenid-Schweißbrenner (oder jeder anderer Detektor, der eine offene Flamme verwendet) darf nicht verwendet werden.
6 Verfahren zur Leckerkennung
Die folgenden Verfahren zur Leckerkennung werden als zulässig für Systeme, die entzündliches Kältemittel enthalten, angesehen. Für das Erfassen von Kältemittellecks sollten elektrische Lecksuchgeräte eingesetzt werden, deren Empfindlichkeit allerdings unter Umständen nicht ausreichend ist oder eine Neukalibrierung benötigt. (Detektionsausrüstung muss in einer kältemittelfreien Umgebung kalibriert werden.) Vergewis-ern Sie sich, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle und für das verwendete Kältemittel geeignet ist. Lecksuchgeräte müssen auf das eingesetzte Kältemittel kalibriert und auf dessen Prozentsatz der unter- ten Explosionsgrenze eingestellt werden. Der angemessene Gasanteil (maximal 25 %) wird bestätigt. Flüssigkeiten zur Leckerkennung sind für die Verwendung der meisten Kältemittel geeignet, doch die Verwendung von chlorhaltigen Detergenzien sollte dabei vermieden werden, da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren könnte und die Kupferrohrleitungen angreift. Sollte der Verdacht eines Lecks bestehen, entfernen / löschen Sie alle offenen Flammen. Wird ein Kältemittelleck festgestellt, das Löten erforderlich macht, so ist das gesamte Kältemittel aus dem System zurückzugewinnen oder in einem Teil des Systems fern vom Leck zu isolieren (mittels Absperrventilen). Anschließend muss vor und während des Lötvorgangs sauerstofffreier Stickstoff durch das System gespült werden.
7 Entnahme und Abführung
Beim Eindringen in den Kältemittelkreislauf, um Reparaturen vorzunehmen, oder zu jedem anderen Zweck, sind konventionelle Arbeitsverfahren anzuwenden. Bei der Verwendung von entzündlichen Kältemitteln, kann es jedoch nötig sein auf ein bewährtes Verfahren in Bezug auf die Sicherheit von entzündlichen Gasen zu wechseln. Dabei ist die folgende Prozedur einzuhalten: Entnehmen Sie das Kältemittel; Spülen Sie den Kreislauf mit Inertgas; Führen Sie es ab, Spülen Sie erneut mit Inertgas; öffnen Sie den Kreislauf durch Aufschneiden oder Löten. Die Kältemittelfüllung muss in die richtigen Rückgewinnungszylinder geborgen werden. Das System muss mit sauerstofffreiem Stickstoff „gespült“ werden, um sicher gelagert werden zu können. Dieser Vorgang muss eventuell mehrere Male wiederholt werden. Für dieses Verfahren darf keine Druckluft oder Sauerstoff verwenden werden. Das Spülen wird erreicht, indem mit sauerstofffreiem Stickstoff in das System eingedrungen wird und es bis zum Erreichen des Betriebsdrucks damit befüllt wird. Der Stickstoff wird dann in die Atmosphäre abgegeben und es wird schließlich ein Vakuum erzeugt. Dieses Verfahren muss solange wiederholt werden, bis sich kein Kältemittel mehr innerhalb des Systems befindet. Wurde die letzte Ladung sauerstofffreien Stickstoffs angewendet, ist das System bis auf Atmosphärendruck zu entlüften, um durchzuführende Arbeiten zu ermöglichen. Dieser Vorgang ist von entscheidender Bedeutung, wenn Lötvorgänge an den Rohrleitungen stattfinden sollen. Sorgen Sie dafür, dass sich der Auslass der Vakuumpumpe nicht in der Nähe einer Zündquelle befindet und Belüftung vorhanden ist.
8 Beschickungsverfahren
Zusätzlich zu konventionellen Beschickungsverfahren sind die folgenden Anforderungen zu befolgen:
- Stellen Sie sicher, dass es bei der Verwendung von Beschickungsausrüstung zu keiner Kontaminierung verschiedener Kältemitteln kommt. Schläuche und Leitungen sollten so kurz wie möglich sein, um die Menge des darin enthaltenen Kältemittels auf ein Minimum zu reduzieren.
• Zylinder sind aufrecht zu halten. - Sorgen Sie vor der Beschickung des Systems dafür, dass das Kältemittelsystem geerdet ist.
- Beschriften Sie das System, sobald die Beschickung abgeschlossen ist (sofern nicht bereits geschehen).
• Vorsichtig! Überfüllen Sie nicht das Kältemittelsystem.
Unterziehen Sie das System einer Druckprüfung mit einem sauerstofffreien Stickstoff, bevor Sie es neu befüllen. Nachdem das System neu befüllt, aber noch nicht in Betrieb genommen wurde, muss es auf Lecks überprüft werden. Führen Sie einen abschließenden Lecktest durch, bevor Sie den Arbeitsplatz verlassen.
9 Außerbetriebsetzung
Vor Ausführung dieses Verfahrens ist es unbedingt erforderlich, dass der Techniker umfassend mit dem Gerät und all seinen Einzelheiten vertraut ist. Wir empfehlen das nachfolgend bewährte Verfahren, wobei alle Kältemittel sicher zurückgewonnen werden sollen. Bevor dieser Vorgang ausgeführt wird, ist eine Öl- und Kältemittelprobe zu entnehmen, für den Fall, dass vor der Wiederverwendung des zurückgewonnenen Kältemittels eine Analyse erforderlich ist. Es ist wichtig, dass eine Stromversorgung zur Verfügung steht, bevor der Vorgang eingeleitet wird.
- Machen Sie sich mit dem Gerät und seiner Bedienung vertraut.
- Isolieren Sie das System elektrisch.
- Sorgen Sie vor der Durchführung des Vorgangs dafür, dass bei Bedarf mechanische Fördermittel für den Umgang mit Kältemittelzylindern zur Verfügung stehen; sämtliche persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist und ordnungsgemäß verwendet wird; das Rückgewinnungsverfahren zu jeder Zeit von einer sachkundigen Person beaufsichtigt wird; Ausrüstung zur Rückgewinnung und Zylinder den entsprechenden Normen genügen.
- Pumpen Sie, wenn möglich, das System aus.
- Ist es nicht möglich ein Vakuum zu erzielen, nutzen Sie einen Verteiler, so dass das Kältemittel aus verschiedenen Bereichen des Systems entfernt werden kann.
- Sorgen Sie dafür, dass sich der Zylinder auf der Waage befindet, bevor die Rückgewinnung stattfindet.
- Starten Sie die Maschine zur Rückgewinnung und betreiben Sie sie gemäß den Anweisungen des Herstellers.
- Überfüllen Sie die Zylinder nicht. (Nicht mehr als 80 % der Flüssigkeitsfüllmenge).
- Überschreiten Sie nicht, auch nicht vorübergehend, den maximalen Arbeitsdruck des Zylinders.
- Sorgen Sie dafür, dass sobald die Zylinder ordnungsgemäß befüllt wurden und der Vorgang abgeschlossen ist, die Zylinder und die Ausrüstung unverzüglich vom Standort entfernt werden und sämtliche Absperrventile am Gerät verschlossen sind.
- Zurückgewonnenes Kältemittel darf nicht in eine andere Kälteanlage gegeben werden, es sei denn, es wurde gereinigt und überprüft.
10. Kennzeichnung
Geräte sind mit einer Kennzeichnung zu versehen, die besagt, dass sie außer Betrieb gesetzt wurden und das Kältemittel entnommen wurde. Die Kennzeichnung ist mit einem Datum und einer Unterschrift zu versehen. Stellen Sie sicher, dass sich auf den Geräten Kennzeichnungen befinden, die besagen, dass darin entzündliches Kältemittel enthalten ist.
11. Rückgewinnung
Beim Entfernen des Kältemittels aus einem System, entweder zu Wartungs- oder Außerbetriebsetzungszwecken, empfehlen wir das bewährte Verfahren, wobei das gesamte Kältemittel sicher entnommen wird. Sorgen Sie bei der Übertragung von Kältemittel in die Zylinder dafür, dass ausschließlich geeignete Zylinder zur Rückgewinnung verwendet werden. Vergewissem Sie sich, dass die richtige Anzahl von Zylindern zur Aufnahme der vollständigen Systembeschickung zur Verfügung steht. Alle zu verwendenden Zylinder sind für das zurückgewonnene Kältemittel zu bestimmen und zu kennzeichnen (z. B. spezielle Zylinder für die Kältemittelrückgewinnung). Zylinder müssen vollständig und das Überdruckventil sowie dazugehörige Absperrventile in gutem Betriebszustand sein. Entleerte Zylinder sind vor dem Rückgewinnungsprozess luftleer zu pumpen und wenn möglich abzukühlen.
Die Rückgewinnungsausrüstung ist in einem guten Betriebszustand zu halten und mit einer Reihe von Anweisungen bezüglich der zur Verfügung stehenden Ausrüstung zu versehen und muss darüber hinaus für die Rückgewinnung entzündlicher Kältemittel geeignet sein. Außerdem muss eine Reihe kalibrierter Waagen in gutem Zustand vorhanden sein. Schlauchleitungen müssen vollständig, in gutem Zustand und mit leckfreien Verbindungen ausgestattet sein. Überprüfen Sie vor der Verwendung der Rückgewinnungsvorrichtung, dass sie sich in einem zufriedenstellenden Zustand befindet, ordnungsgemäß gewartet wurde und dass sämtliche dazugehörigen Komponenten abgedichtet sind, um die Entzündung im Falle einer Freisetzung des Kältemittels zu verhindern. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Hersteller.
Das rückgewonnene Kältemittel ist dem Hersteller im korrekten Rückgewinnungszymler zurückzugeben und der entsprechende Entsorgungsnachweis anzuordnen. Vermischen Sie Kältemittel nicht in Rückgewinnungsgeräten und insbesondere nicht in Zylindern. Vergewissern Sie sich beim Entfernen von Kompressoren oder Kompressorölen, dass sie auf ein vertretbares Niveau entleert wurden, um zu gewährleisten, dass kein entzündliches Kältemittel im Schmierstoff zurückgeblieben ist. Der Entleerungsvorgang ist durchzuführen, bevor der Kompressor an den Hersteller zurückgeführt wird. Zur Beschleunigung dieses Vorgangs ist ausschließlich eine elektrische Beheizung des Kompressorgehäuses anzuwenden. Beim Ablassen von Öl aus einem System ist auf eine sichere Durchführung zu achten.
Kompetenz des Wartungspersonals
Allgemeines
Sind Geräte mit entzündlichen Kältemitteln betroffen, wird zusätzlich zu den üblichen Reparaturmaßnahmen von Kälteanlagen eine spezielle Schulung erforderlich.
In vielen Ländern erfolgen diese Schulungen bei staatlichen Schulungsorganisationen. Unter Umständen gibt es in den Ländern Rechtsvorschriften, die von den Schulungsorganisationen kompetent geschult werden. Die erreichte Qualifikation sollte mit einem Zertifikat nachgewiesen werden.
Schulung
Die Schulung sollte die folgenden Inhalte umfassen:
- Informationen zur Explosionsgefahr entzündlicher Kältemittel, um zu zeigen, dass entzündliche Stoffe bei unvorsichtigem Umgang gefährlich sein können.
- Informationen zu potentiellen Zündquellen, insbesondere solche, die nicht offensichtlich sind wie zum Beispiel Feuerzeuge, Lichtschalter, Staubsauger, elektrische Heizgeräte.
Informationen zu verschiedenen Sicherheitskonzepten
Unbelüftet – (siehe Artikel GG.2) Die Sicherheit des Gerätes ist unabhängig von der Belüftung des Gehäuses. Das Ausschalten des Geräts oder das Öffnen des Gehäuses hat keinen signifikanten Einfluss auf die Sicherheit. Trotzdem ist es möglich, dass sich austretendes Kältemittel im Gehäuse ansammelt und eine entzündliche Gasatmosphäre austritt, sobald es geöffnet wird.
Unbelüftet – (siehe Artikel GG.4) Die Sicherheit des Gerätes ist unabhängig von der Belüftung des Gehäuses. Das Ausschalten des Geräts oder das Öffnen des Gehäuses hat einen signifikanten Einfluss auf die Sicherheit. Es sollte darauf geachtet werden, zuvor eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.
Belüfteter Raum – (siehe Artikel GG.5) Die Sicherheit des Gerätes ist von der Belüftung des Raumes abhängig. Das Ausschalten des Geräts oder das Öffnen des Gehäuses hat keinen signifikanten Einfluss auf die Sicherheit. Die Belüftung des Raums darf während der Reparaturmaßnahmen nicht abgeschaltet werden.
Informationen zum Konzept abgedichteter Komponenten gemäß IEC 60079-15:2010.
Informationen zu ordnungsgemäßen Arbeitsabläufen
a) Inbetriebnahme
- Sorgen Sie dafür, dass die Grundfläche für die Kältemittelbeschickung ausreichend ist oder der Lüftungskanal korrekt zusammengesetzt ist.
- Verbinden Sie die Leitungen und führen Sie vor der Kältemittelbeschickung eine Dichtheitsprüfung durch.
- Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung, bevor Sie sie das Gerät in Betrieb nehmen.
b) Instandhaltung
- Tragbare Geräte sind außerhalb oder in einer Werkstatt zu reparieren, die speziell für die Instandhaltung von Geräten mit entzündlichen Kältemitteln ausgestattet ist.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung am Reparaturstandort.
- Beachten Sie, dass der Verlust von Kältemittel zu Fehlfunktionen der Ausrüstung führen kann und ein Kältemittelleck möglich ist.
- Entladen Sie Kondensatoren auf eine Art und Weise, die keine Funken verursacht. Beim Standardverfahren zum Kurzschließen der Kondensatoranschlüsse kommt es für gewöhnlich zur Funkenbildung.
- Setzen Sie abgedichtete Gehäuse wieder ordnungsgemäß zusammen. Sind Dichtungen verschlissen, ersetzen Sie sie.
- Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung, bevor Sie sie das Gerät in Betrieb nehmen.
c) Reparatur
- Tragbare Geräte sind außerhalb oder in einer Werkstatt zu reparieren, die speziell für die Instandhaltung von Geräten mit entzündlichen Kältemitteln ausgestattet ist.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung am Reparaturstandort.
- Beachten Sie, dass der Verlust von Kältemittel zu Fehlfunktionen der Ausrüstung führen kann und ein Kältemittelleck möglich ist.
- Entladen Sie Kondensatoren auf eine Art und Weise, die keine Funken verursacht.
-
Sollte Löten erforderlich sein, sind die folgenden Verfahren in der richtigen Reihenfolge durchzuführen:
-
Entfemen Sie das Kältemittel. Ist die Rückgewinnung nicht durch nationale Vorschriften vorgeschrieben, lassen Sie das Kältemittel nach draußen abfließen. Achten Sie darauf, dass das abgelassene Kältemittel keinerlei Gefahr darstellt. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Abfluss überwachen. Achten Sie besonders darauf, dass das abgelassene Kältemittel nicht wieder zurück in das Gerät treibt.
- Entleeren Sie den Kältemittelkreislauf.
- Reinigen Sie den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff.
- Entleeren Sie ihn noch einmal.
- Entfernen Sie Teile durch Schneiden, nicht durch Schweißen.
- Löschen Sie die Lötstelle während des Lötvorgangs mit Stickstoff.
-
Führen Sie vor der Kältemittelbeschickung eine Dichtheitsprüfung durch.
-
Setzen Sie abgedichtete Gehäuse wieder ordnungsgemäß zusammen. Sind Dichtungen verschlissen, ersetzen Sie sie.
- Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung, bevor Sie sie in Betrieb nehmen.
d) Außerbetriebsetzung
- Sollte die Sicherheit bei der Außerbetriebsetzung beeinträchtigt sein, ist die Kältemittelladung vor der Außerbetriebsetzung zu entfernen.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung am Gerätestandort.
- Beachten Sie, dass der Verlust von Kältemittel zu Fehlfunktionen der Ausrüstung führen kann und ein Kältemittelleck möglich ist.
- Entladen Sie Kondensatoren auf eine Art und Weise, die keine Funken verursacht.
-
Entfernen Sie das Kältemittel. Ist die Rückgewinnung nicht durch nationale Vorschriften vorgeschrieben, lassen Sie das Kältemittel nach draußen abfließen. Achten Sie darauf, dass das abgelassene Kältemittel keinerlei Gefahr darstellt. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Abfluss überwachen. Achten Sie besonders darauf, dass das abgelassene Kältemittel nicht wieder zurück in das Gerät treibt.
-
Entleeren Sie den Kältemittelkreislauf.
- Reinigen Sie den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff.
- Entleeren Sie ihn noch einmal.
- Füllen Sie ihn bis zum Atmosphärendruck mit Stickstoff.
- Bringen Sie eine Kennzeichnung an, die besagt, dass das Kältemittel entfernt wurde.
e) Entsorgung
- Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung am Arbeitsplatz.
-
Entfernen Sie das Kältemittel. Ist die Rückgewinnung nicht durch nationale Vorschriften vorgeschrieben, lassen Sie das Kältemittel nach draußen abfließen. Achten Sie darauf, dass das abgelassene Kältemittel keinerlei Gefahr darstellt. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Abfluss überwachen. Achten Sie besonders darauf, dass das abgelassene Kältemittel nicht wieder zurück in das Gerät treibt.
-
Entleeren Sie den Kältemittelkreislauf.
- Reinigen Sie den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff.
- Entleeren Sie ihn noch einmal.
- Schneiden Sie den Kompressor heraus und lassen Sie das Öl ab.
Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten, die entzündliche Kältemittel enthalten
Transport von Geräten, die entzündliche Kältemittel enthalten
Es wird auf den Umstand hingewiesen, dass zusätzliche Transportvorschriften in Bezug auf Geräte, die entzündliches Gas enthalten, bestehen können. Die Anordnung der Ausrüstung oder die maximale Anzahl von Geräteteilen, die zusammen transportiert werden dürfen, ergibt sich aus den anzuwendenden Transportvorschriften.
Kennzeichnung von Geräten mithilfe von Schildern
Schilder für ähnliche im Arbeitsbereich verwendete Geräte werden in der Regel durch lokale Regelungen bestimmt und verweisen auf die Mindestanforderungen für die Bereitstellung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnungen innerhalb eines Arbeitsbereichs.
Sämtliche erforderliche Kennzeichnungen sind zu pflegen und Arbeitgeber sollten dafür sorgen, dass Mitarbeiter geeignete und ausreichende Einweisungen und Schulungen über die Bedeutung der entsprechenden Sicherheitszeichen und Maßnahmen, die mit diesen Zeichen in Verbindung stehen, erhalten.
Die Wirksamkeit sollte nicht dadurch beeinträchtigt werden, dass zu viele Schilder zusammen angebracht wurden.
Alle verwendeten Piktogramme sollten so einfach wie möglich sein und nur die wichtigsten Angaben enthalten.
Entsorgung von Geräten, die entzündliche Kältemittel enthalten
Siehe nationale Bestimmungen.
Lagerung von Ausrüstung/Geräten
Die Lagerung der Geräte sollte im Einklang mit den Anweisungen des Herstellers erfolgen.
Der Verpackungsschutz des zu lagemden, verpackten (unverkauften) Geräts sollte so gestaltet sein, dass mechanische Schäden am Gerät kein Austreten der Kältemittelladung innerhalb der Verpackung nach sich ziehen.
Die maximale Anzahl von Geräteteilen, die zusammen gelagert werden dürfen, ergibt sich aus den lokalen Bestimmungen.