Aim TTi QPX1200SP - Stromversorgung

QPX1200SP - Stromversorgung Aim TTi - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts QPX1200SP Aim TTi als PDF.

📄 29 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice Aim TTi QPX1200SP - page 10
Handbuch anzeigen : Deutsch DE English EN
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
TypProgrammierbares DC-Netzteil
MarkeAim TTi
ModellQPX1200SP
Eingangsspannung100-240 VAC, 50/60 Hz
Ausgangsspannungsbereich0-30 V
Ausgangsstrombereich0-40 A
Ausgangsleistung1200 W
AnzeigeDuale 5-stellige LED
Auflösung1 mV / 1 mA
Restwelligkeit & Rauschen< 0.5 mVrms, < 5 mArms
SchutzOVP, OCP, OTP
SchnittstelleUSB, RS232, LAN (optional)
Abmessungen (B x H x T)430 x 88 x 445 mm
Gewicht12.5 kg
KühlungLüftergekühlt
Betriebstemperatur0°C bis 40°C
SicherheitszertifizierungEN 61010-1
Enthaltenes ZubehörNetzkabel, Bedienungsanleitung, Messleitungen
ReinigungMit trockenem Tuch abwischen; keine Lösungsmittel verwenden
Ersatzteile & WartungErhältlich bei autorisierten Servicezentren
Garantie3 Jahre

Häufig gestellte Fragen - QPX1200SP Aim TTi

Wie stelle ich die Ausgangsspannung ein?
Verwenden Sie den Spannungs-Drehknopf oder das numerische Tastenfeld nach Drücken der V-set-Taste. Das Display zeigt die Zielspannung an.
Wie kann ich die Strombegrenzung einstellen?
Drücken Sie die I-set-Taste und verwenden Sie den Drehknopf oder das Tastenfeld, um die gewünschte Strombegrenzung einzustellen. Das Netzteil arbeitet im Konstantstrommodus, wenn die Last diese Grenze überschreitet.
Welche maximale Last kann ich anschließen?
Die maximale Last wird durch die Nennausgangsleistung bestimmt. Bei einer 30V-Ausgangsspannung beträgt der maximale Strom 40A, daher sollte der Lastwiderstand nicht weniger als 0,75 Ohm betragen. Stellen Sie sicher, dass die Last 1200W nicht überschreitet.
Wie verwende ich die Fernabfühlung?
Schließen Sie die Fernabfühlungsleitungen an die Lastklemmen an. Aktivieren Sie die Fernabfühlung in den Menüeinstellungen. Dies kompensiert den Spannungsabfall in den Lastleitungen.
Kann ich mehrere Geräte in Reihe oder parallel schalten?
Ja, Sie können Geräte in Reihe für höhere Spannung oder parallel für höheren Strom schalten. Verwenden Sie den Serie/Parallel-Modus im Menü und befolgen Sie die Anleitung für korrekte Verbindungen.
Wie aktualisiere ich die Firmware?
Laden Sie die neueste Firmware von der Aim TTi-Website herunter. Verbinden Sie das Netzteil über USB mit einem PC und führen Sie das Firmware-Update-Dienstprogramm aus. Schalten Sie das Gerät während des Updates nicht aus.
Was soll ich tun, wenn der Überspannungsschutz (OVP) auslöst?
Trennen Sie die Last und überprüfen Sie die Ausgangsspannungseinstellung. Reduzieren Sie die Spannung unter den OVP-Schwellenwert. Setzen Sie den OVP durch Drücken der Clear-Taste oder durch Aus- und Wiedereinschalten zurück.
Wie soll ich das Netzteil reinigen?
Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz. Wischen Sie die Außenseite mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Scheuermittel. Stellen Sie sicher, dass die Lüftungsschlitze staubfrei sind.
Kann ich das Netzteil in einer feuchten Umgebung betreiben?
Der Betriebsfeuchtigkeitsbereich beträgt 20% bis 80% relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend). Vermeiden Sie Kondensation. Falls Kondensation auftritt, lassen Sie das Gerät vor Gebrauch trocknen.
Wie setze ich das Netzteil auf Werkseinstellungen zurück?
Halten Sie die Menu-Taste gedrückt, während Sie das Gerät einschalten. Navigieren Sie im Menü zu Werkseinstellungen und bestätigen Sie. Alle Einstellungen werden auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Benutzerfragen zu QPX1200SP Aim TTi

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Stromversorgung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch QPX1200SP - Aim TTi und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. QPX1200SP von der Marke Aim TTi.

BEDIENUNGSANLEITUNG QPX1200SP Aim TTi

BEDIENUNGSANLEITUNG AUF DEUTSCH

Inhaltsverzeichnis

Specification 2

EMC 5

Sicherheit 6

Installation 7

Anschlüsse 8

Erste Inbetriebnahme 10

Manueller Betrieb 13

Ferngesteuerter Betrieb 21

Fernbedienungsbefehle 25

Wartung 27

Specification

Diese Stromversorgung wurde nach der Sicherheitsklasse (Schutzart) I der IEC-Klassifikation und gemäß den europäischen Vorschriften EN61010-1 (Sicherheitsvorschriften für Elektrische Meß-, Steuer, Regel- und Laboranlagen) entwickelt. Es handelt sich um ein Gerät der Installationskategorie II, das für den Betrieb von einer normalen einphasigen Versorgung vorgesehen ist.

Das Gerät wurde gemäß den Vorschriften EN61010-1 geprüft und wurde in sicherem Zustand geliefert. Die vorliegende Anleitung enthält vom Benutzer zu beachtende Informationen und Warnungen, die den sicheren Betrieb und den sicheren Zustand des Gerätes gewährleisten.

Dieses Gerät ist für den Betrieb in Innenräumen der Umgebungsklass 2, für einen Temperaturbereich von 5°C bis 40°C und 20 - 80 % relative Feuchtigkeit (nicht kondensierend) vorgesehen. Gelegentlich kann es Temperaturen zwischen +5° und -10°C ausgesetzt sein, ohne daß seine Sicherheit dadurch beeinträchtigt wird. Betreiben Sie das Gerät jedoch auf keinen Fall, solange Kondensation vorhanden ist.

Ein Einsatz dieses Geräts in einer Weise, die für diese Anlage nicht vorgesehen ist, kann die vorgesehene Sicherheit beeinträchtigen. Auf keinen Fall das Gerät außerhalb der angegebenen Nennversorgungsspannungen oder Umgebungsbedingungen betreiben.

WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN!

Jede Unterbrechung des Netzschutzleiters innerhalb oder außerhalb des Geräts macht das Gerät gefährlich. Eine absichtliche Unterbrechung ist verboten. Die Schutzwirkung darf durch Verwendung eines Verlängerungskabels ohne Schutzleiter nicht aufgehoben werden.

Ist das Gerät an die elektrische Versorgung angeschlossen, so können die Klemmen unter Spannung stehen, was bedeutet, daß beim Entfernen von Verkleidungs- oder sonstigen Teilen (mit Ausnahme der Teile, zu denen Zugang mit der Hand möglich ist) höchstwahrscheinlich spannungsführende Teile bloßgelegt weden. Vor jeglichem Öffnen des Geräts zu Nachstell-, Auswechsel-, Wartungs- oder Reparaturzwecken, Gerät stets von sämtlichen Spannungsquellen abklemmen.

Kondensatoren in der Stromversorgung können auch noch nach Abschalten sämtlicher Stromversorgung Spannung führen, sie entladen sich jedoch innerhalb von etwa 10 Minuten nach Spannungsabschaltung.

Jegliche Nachstellung, Wartung und Reparatur am geöffneten, unter Spannung stehenden Gerät, ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Falls unvermeidlich, sollten solche Arbeiten nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das sich der Gefahren bewußt ist.

Ist das Gerät eindeutig fehlberbehaftet, bzw. wurde es mechanisch beschädigt, übermäßiger Feuchtigkeit oder chemischer Korrosion ausgesetzt, so können die Schutzeinrichtungen beeinträchtigt sein, weshalb das Gerät aus dem Verkehr zurückgezogen und zur Überprüfung und Reparatur eingesandt werden sollte.

Sicherstellen, daß nur Sicherungen der vorgeschriebenen Stromstärke und des vorgesehenen Typs als Ersatz verwendet werden. Provisorische "Sicherungen" und der Kurzschluß von Sicherungshaltern ist verboten.

Beim Reinigen darauf achten, daß das Gerät nicht naß wird.

Am Gerät werden folgende Symbole verwendet:

Aim TTi QPX1200SP - WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN! - 1

Aim TTi QPX1200SP - WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN! - 2

Aim TTi QPX1200SP - WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN! - 3

Erdungsklemme

Netz ON (ein)

Netz OFF (aus)

Aim TTi QPX1200SP - WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN! - 4

Aim TTi QPX1200SP - WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN! - 5

Gleichstrom

Wechselstrom

Installation

Netzbetriebsspannung

Dieses Gerät hat einen universellen Eingangsbereich und kann über eine Nennspannung von 115 V oder 230 V ohne weitere Anpassungen betrieben werden. Prüfen Sie, dass Ihre lokale Spannungsversorgung den in den technischen Daten angegebenen AC-Eingangswerten entspricht.

Netzkabel

Schließen Sie das Gerät unter Verwendung des mitgelieferten Netzkabels an die Wechselspannungsversorgung an. Falls ein Netzstecker für eine unterschiedliche Netzsteckdose erforderlich ist, muss ein geeigneter und zugelassener Netzkabelsatz verwendet werden, der mit dem geeigneten Wandstecker und einem IEC60320 C13-Stecker für das Geräteende versehen ist. Zur Bestimmung der Mindest-Nennstromstärke des Kabelsatzes für die beabsichtigte Wechselspannungsversorgung sind die Informationen zu Leistungswerten auf dem Gerät bzw. in seiner Spezifikation hinzuzuziehen.

ACHTUNG! DIESES GERÄT MUSS GEERDET SEIN!

Jegliche Unterbrechung der Netzerde, ob im Innern oder außerhalb des Geräts, macht das Gerät zur Gefahrenquelle! Eine absichtliche Unterbrechung ist verboten!

Befestigung

Dieses Gerät kann auf einer Arbeitsplatte oder in einem Gestell befestigt werden. Es enthält Füße zur Befestigung auf einer Arbeitsplatte. Die vorderen Gerätefüße sind mit einem Kippmechanismus zur Einstellung des optimalen Winkels versehen.

Ein Rack-Montagesatz für ein 19"-Rack ist vom Hersteller oder seinen Vertretungen in Übersee erhältlich.

Belüftung

Das Gerät wird mittels intelligenter Gebläse mit stufenweiser Drehzahlregelung auf der Geräterückseite gekühlt. Es muss sichergestellt werden, dass die Lufteinlässe auf den beiden Geräteseiten sowie der Luftauslass auf der Geräterückwand nicht blockiert werden. Bei Geräten, die auf Racks befestigt sind, muss genügend Raum um das Gerät gelassen und/oder eine Zwangskühlung mittels eines zusätzlichen Gebläses eingesetzt werden.

©

Die Eingangsskalierung für beide Funktionen kann auf 0-10 Volt bzw. 0-5 Volt für eine maximale Ausgabe gestellt werden. Die Analogsteuerungsfunktionen und -skalierung werden über die Tastatur ausgewählt. Das COMMON-Rücklaufsignal (gemeinsames Rücklaufsignal) bezieht sich auf die positive Ausgabe des Netzgeräts.

Aim TTi QPX1200SP - Belüftung - 1

Legen Sie zwischen den Klemmen keine externe Spannung von mehr als 20 V DC an.

Analogüberwachung

Die Ausgangsklemmenspannung und -stromstärke können auf V MONITOR (Spannungsüberwachung) bzw. I MONITOR (Stromüberwachung) überwacht werden. Die Ausgangsskalierung für beide ist mit den für V CONTROL und I CONTROL eingestellten Skalierungen identisch (siehe vorhergegangenen Abschnitt). Das COMMON-Rücklaufsignal bezieht sich auf die positive Ausgabe des Netzgeräts.

Aim TTi QPX1200SP - Analogüberwachung - 1

Legen Sie keine externe Spannung an diese Klemmen an.

RS232

9-poliger weiblicher D-Anschluss mit Pinbelegung wie folgt. Kann mithilfe eines vollverdrahteten Kabels (männlich-weiblich 1:1) ohne überkreuzende Verbindungen an einen standardmäßigen PC-Port angeschlossen werden.

Pin Name Beschreibung

1 RI Passive Bestimmung (+V durch 10 kΩ)
2 TXD Vom Gerät übertragene Daten
3 RXD Vom Gerät empfangene Daten
4 CTS
5 GND Signalerde
6 RTS Passive Bestimmung (+V durch 10 kΩ)
7 DSR Kein interne Verbindung
8 DTR
9 CD Keine interne Verbindung

Signalerde ist mit Geräteerde verbunden.

USB

Der USB-Port ist an die Geräteerde angeschlossen. Er entspricht USB 2.0 (Full Speed, volle Geschwindigkeit) und akzeptiert ein standardmäßiges USB-Kabel. Falls der USB als aktuelle Schnittstelle ausgewählt wurde, sollte die Plug-and-Play-Funktion von Windows automatisch erkennen, dass das Gerät angeschlossen worden ist. Falls der korrekte Treiber nicht gefunden wird, befolgen Sie bitte die Windows-Aufforderungen auf dem Bildschirm und installieren Sie die benötigten Dateien von der mitgelieferten CD.

Erste Inbetriebnahme

Dieser Abschnitt des Handbuches dient als allgemeine Einführung zu den Bedienelementen und dem Betrieb des Geräts. Vor dem erstmaligen Einsatz des Netzgeräts sollten Sie diesen Abschnitt durchlesen.

Die Tasten auf der Vorderseite, die Anschlussbuchsen und Anzeigen werden in diesem Handbuch in Großbuchstaben dargestellt, z.B. ESCAPE, JOG SET (Schritteinstellung), OUTPUT, ON (Ein). Die auf der Anzeige dargestellten Nachrichten und Meldungen sind in einer unterschiedlichen Schriftart geschrieben, z.B. Enter V (V eingeben), Limits (Grenzwerte), CV (konstante Spannung), Store (Speichern).

Einschalten, Ausgang Ein/Aus

Der Netzschalter befindet sich unten links auf der Gerätevorderseite.

Nach dem Einschalten nimmt das Gerät automatisch die zuletzt verwendeten Einstellungen an, die beim letzten Ausschalten gespeichert wurden, jedoch ist der Ausgang immer ausgeschaltet (OUTPUT OFF (Ausgang aus) erscheint auf der Anzeige). Der Anwender kann jedoch auch diese Standardeinstellung dahingehend verändern, dass der Ausgang den gleichen Wert wie beim letzten Abschalten des Geräts annimmt (siehe Abschnitt „Zusatzfunktionen“).

Der DC-Ausgang wird elektronisch durch abwechselnde Betätigung der —-Taste ein- und ausgeschaltet. Die ON-Lampe leuchtet bei eingeschaltetem Ausgang. Zur gleichen Zeit wechselt die Meldung über der VOLTS- und AMPS-Anzeige von OUTPUT OFF auf CV oder CI (konstante Stromstärke) zur Anzeige des vorliegenden Betriebsmodus. Falls die Last das Gerät zum Betrieb außerhalb seines garantierten Leistungsbereichs veranlasst, stellt die Anzeige stattdessen UNREG (nicht geregelt) dar.

Tastatur

An dieser Stelle wird lediglich auf die grundsätzliche Bedienung der Tastatur eingegangen; die Einstellung der einzelnen Parameter wird in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben.

Die Bedienung des Netzgeräts wurde so konzipiert, dass der Wechsel auf eine andere Einstellung so „sicher“ wie möglich durchgeführt werden kann (d. h. die Gefahr, dass der angeschlossene Verbraucher einer zu hohen Spannung ausgesetzt wird, möglichst zu verringern) ohne die Bedienungsfreundlichkeit einzuschränken. Dies wurde erreicht, indem der Benutzer bei Eingabe neuer Werte immer die Taste OK drücken muss. Durch Drücken der Taste ESCAPE kann eine Änderung jederzeit rückgängig gemacht werden. Andererseits kann der Anwender auch einfach warten, bis das Gerät nach einer gewissen Zeitspanne automatisch auf die ursprüngliche Einstellung zurückkehrt. Zusätzlich wird der Anwender durch LED-Anzeigen und Anzeigeinformationen auf falsche Bedienung bzw. Eingaben aufmerksam gemacht. Ein mit dem Gerät vertrauter Anwender kann auf Wunsch auch bestimmte Warnfunktionen (z.B. Töne) ausschalten (siehe Abschnitt „Zusatzfunktionen“).

Unter normalen Umständen ist die Tastatur gesperrt. Beim Drücken einer Taste ertönt ein Warnton und weist damit auf eine unzulässige Bedienung hin. Zur Einstellung einer Spannung über die Tastatur drücken Sie zuerst auf die Taste V NUMERIC SET (Spannungswert einstellen). Die VOLTS-Anzeige wechselt auf die Darstellung des aktuell eingestellten Werts in einer kleineren Schriftart und zeigt darunter die Meldung Enter V or ESC (V oder Esc eingeben) an. Außerdem beginnt die OK-Lampe zu blinken. Der neue Wert wird dann über die Tastatur eingegeben und erscheint direkt unter der aktuellen Einstellung, wobei er die Aufforderungsmeldung ersetzt. Die neue Einstellung kann jederzeit während der Eingabe mit der OK-Taste bestätigt werden. Es ist zum Beispiel ausreichend, 1 und OK einzugeben, um die Einstellung auf 1 Volt zu ändern. Beim Drücken auf OK kehrt die Anzeige auf die Darstellung der neuen Einstellung in der Schriftart normaler Größe zurück und die OK-Lampe hört auf zu blinken. Wurde die OK-Taste nicht innerhalb von 10 Sekunden gedrückt, wird der eingegebene Wert annulliert und die Anzeige kehrt auf den vorherigen Wert zurück. Das gleiche gilt, wenn die Taste ESCAPE während des Eingabevorgangs gedrückt wurde. Der Stromgrenzwert wird auf genau die

gleiche Weise eingestellt, nachdem Sie zuerst auf I NUMERIC SET (numerischen Stromstärkewert einstellen) gedrückt haben.

Die OK-Taste dient hauptsächlich zur Bestätigung der Tastatureingaben. Sie hat jedoch auch eine zweite Funktion zur Anzeige von Konstantstrom/Konstantspannung (VIEW V/I LIMITS) und bewirkt dann, dass die voreingestellte Ausgangsspannung bzw. Stromstärke 3 Sekunden lang angezeigt wird. Während dieses Zeitraums erscheint die Meldung Limits auf der Anzeige.

Die Taste SHIFT lässt die ▲–Lampe aufleuchten und bewirkt, dass die Nummerntasten die jeweils angegebene Zweitfunktion annehmen (z. B. STR (Store), RCL (Recall, Abrufen) usw.). Sobald eine solche Zweitfunktion gewählt worden ist, verliert die SHIFT-Taste vorübergehend ihre Funktion (und die ▲–Lampe ist auch nicht länger beleuchtet). Die einzelnen Tastatureingaben zur Ausführung gewählter Funktionen werden weiter unten ausführlich beschrieben. Falls innerhalb von 10 Sekunden keine weitere Taste zur Ausführung einer Funktion gedrückt wurde, wird die jeweilige Funktion ungültig (gleiche Wirkung wie das Drücken der Taste ESCAPE). Die Taste SHIFT ist eine Umschalttaste, d. h. sie wird durch wiederholtes Drücken ein- und ausgeschaltet. SHIFT wird zusätzlich durch Drücken der Taste ESCAPE oder der Tasten SET V (Spannung einstellen) bzw. SET I (Stromstärke einstellen) annulliert.

Drehregler

Mit dem Drehregler kann die Ausgangsspannung bzw. die Strombegrenzung schrittweise erhöht oder gesenkt werden. Die Schrittgröße wird mit Hilfe der Tasten JOG SET eingestellt. Diese Einstellung wirkt sich sofort auf den Ausgang aus, d. h. es ist nicht notwendig, die OK Taste zu drücken.

Nach dem Einschalten ist die schrittweise Einstellung zunächst immer ausgeschaltet. Um die schrittweise Einstellung der Spannung bzw. Stromstärke zu aktivieren, muss die Taste V bzw. I JOG SET gedrückt werden. Die Taste leuchtet auf und die Anzeige des entsprechenden Parameters wechselt jetzt auf zwei Zeilen. Bei eingeschaltetem Ausgang zeigt die obere Zeile weiterhin den aktuellen Ausgang an, doch stellt die zusätzliche untere Zeile jetzt den gegenwärtigen Limits –Wert dar. Der JOG-Indikator (♦) ist auf der unteren Anzeige unterhalb der zuletzt weitergeschalteten Ziffer dargestellt. Bei beleuchteter V bzw. I JOG SET Taste wird die JOG-Anzeige beim jedem Drücken der V- bzw. I-Taste eine Stelle nach links verschoben. Die Wahl der Schrittgröße erfolgt nach dem Kreislaufprinzip, d.h. nach Erreichen der höchsten Schrittgröße wird beim nächsten Tastendruck wieder die kleinste Schrittgröße gewählt. Beim Einschalten ist automatisch die niederwertigste Ziffer, d.h. die kleinste Schrittgröße, gewählt und standardmäßig unter der LSD angezeigt.

Durch Drehen des Stufenreglers im/gegen den Uhrzeigersinn wird die gewählte Ziffer erhöht/erniedrigt. Ziffern links zur eingestellten Ziffer werden automatisch erhöht/erniedrigt, wenn der Zehnerbereich über- bzw. unterschritten wird. Ziffern rechts zur eingestellten Ziffer werden nicht beeinflusst, es sei denn, der eingestellte Schritt über-/unterschreitet den maximalen/minimalen Wertebereich. In diesem Fall geht die Ziffer auf Null. Zum Beispiel: bei einer Schrittgröße von 0,1 V wechselt 59,861 V auf 59,961 V und schließlich auf 60,000 V; bei einer Schrittgröße von 1 A wechselt 1,60 A auf 0,60 A und auf schließlich 0,01 A.

Folgende Schrittgrößen können gewählt werden: 1 mV, 10 mV, 100 mV und 10 mA, 100 mA, 1 A.

Der Drehregler kann durch Drücken der Taste JOG SET OFF (Schritteinstellung aus) deaktiviert werden. Durch erneutes Wählen von JOG SET V oder I kann die zuletzt verwendete Ziffernstelle wieder verändert werden. Die Schrittfunktion wird weder durch eine Zifferneingabe auf der Tastatur noch durch Betätigen der SHIFT-Funktionen beeinflusst, ist jedoch bei Wahl einer Zweitfunktion deaktiviert.

Bitte beachten Sie, dass die doppelte Anzeige des veränderten Parameters primär bei eingeschaltetem Ausgang nützlich ist. Bei ausgeschaltetem Ausgang zeigen beiden Zeilen der Anzeige den Limits-Wert an und wechseln bei Weiterschaltung des Parameters gleichzeitig.

Anzeige

Beim Einschalten des Geräts zeigt die Anzeige kurzfristig die Gerätemodellnummer und installierte Firmwareänderungsnummer an, bevor sie auf die standardmäßige Statusanzeige zurückschaltet.

Die standardmäßige Statusanzeige zeigt links die Spannung (über der VOLTS-Kennzeichnung auf der Gerätefront) und rechts die Stromstärke an (über der AMPS-Kennzeichnung). Außerdem wird der aktuelle Ausgangsstatus angegeben, d.h. OUTPUT OFF, CV, CI oder UNREG. Bei ausgeschaltetem Ausgang wird außerdem Limits auf der Anzeige oberhalb der V- und I-Werte dargestellt. Während des sonstigen Betriebs dienen die Anzeigefähigkeiten allerdings zur umfassenderen Darstellung von Aufforderungen während der Funktionseinstellung, z.B. Speicher- und Abrufbetrieb oder Sonderfunktionen, die über die #-Umschaltfunktion aufgerufen werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Abschnitten in diesem Handbuch.

Der Anzeigekontrast wird im Werk eingestellt, kann jedoch zur Optimierung für bestimmte Umgebungsbedingungen über die Tastatur angepasst werden. Drücken Sie auf SHIFT, # und wählen Sie Extra Function 90, und befolgen Sie dann die Anweisungen auf dem Bildschirm.

Manueller Betrieb

Erstbenutzer sollten zunächst das Kapitel „Erste Inbetriebnahme“ lesen, um sich mit der prinzipiellen Funktionsweise von Tastatur und Drehregler vertraut zu machen.

Einstellen der Spannung

Bei ausgeschaltetem -Ausgang stellt die standardmäßige Statusanzeige die eingestellte Spannung dar. Limits wird als Erinnerung neben OUTPUT OFF in der oberen Anzeigezeile dargestellt. Bei eingeschaltetem Ausgang wechselt der Modus in Abhängigkeit von der eingestellten Strombegrenzung und den Lastbedingungen auf CV oder CI und die Anzeige stellt die aktuelle Ausgangsspannung dar (am Abnahmepunkt gemessen). Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Ausgangsspannung im CI-Modus unter der eingestellten Spannung liegen wird. Sowohl die eingestellte als auch die aktuelle Spannung werden mit einer Auflösung von 1 mV angezeigt. Falls die eingestellte Spannung und die Lastbedingungen zum Betrieb des Geräts außerhalb seines garantierten Leistungsbereichs führen, zeigt die Anzeige UNREG an, und die aktuelle Ausgangsspannung wird wiederum kleiner als die eingestellte Spannung sein.

Die Spannung kann direkt über die numerische Tastatur eingegeben werden: hierzu die Taste NUMERIC SET V (numerischen Spannungswert einstellen) drücken, den neuen Wert auf der Tastatur eingeben und mit OK bestätigen. Die allgemeine Vorgehensweise bei der Tastatureingabe ist im Abschnitt „Erste Inbetriebnahme“ beschrieben und sollte zuerst durchgelesen werden.

Wenn SET V gedrückt wird, wechselt die VOLTS-Anzeige auf die Darstellung des aktuell eingestellten Werts in kleinerer Schriftart mit der darunter dargestellten Meldung Enter V or ESC und die OK-Lampe beginnt zu blinken. Danach wird die neue Spannung über die Tastatur eingegeben, z.B. 12,345 V wird als 1, 2, ·, 3, 4, 5 eingegeben. Nach der Eingabe wird sie direkt unter der aktuellen Einstellung angezeigt und ersetzt dabei die Meldung.

Die kleinste einstellbare Spannung beträgt 0,000V, der größtmögliche Wert beträgt 60,000 V.

Durch Drücken der Taste OK wird die eingegebene Spannung eingestellt, wobei alle anderen Ziffern auf Null gesetzt werden. Zum Beispiel ergibt die Tastenfolge 1, 2, •, 3, OK eine eingestellte Spannung von 12,300 V; 1, OK ergibt 1,000 V. Wenn OK gedrückt wird, wird die eingestellte Spannung geändert und die Anzeige kehrt in den standardmäßigen Statusmodus zurück.

Durch Drücken der Taste ESCAPE (oder durch das Unterlassen weiterer Eingaben in den nächsten 10 Sekunden) kehrt die Anzeige auf den Wert zurück, der vor Drücken der Taste SET V Gültigkeit hatte.

Wird eine Spannung außerhalb des Maximalbereichs eingegeben (gilt auch bei der Eingabe von 3 Ziffern vor dem Dezimalkomma), oder wenn versucht wird mehr als 5 Ziffern einzugeben, ertönt ein Warnsignal - die zuletzt gedrückte Taste wird ignoriert.

Die Spannung kann auch mit dem Drehregler eingestellt werden. Durch Drücken der Taste JOG SET V wird die V JOG SET-Lampe beleuchtet und die VOLTS-Anzeige wechselt wieder auf zwei Zeilen. Bei eingeschaltetem Ausgang zeigt die obere Zeile weiterhin den aktuellen Ausgang an, doch stellt die zusätzliche untere Zeile jetzt den gegenwärtigen Limits-Wert dar. Der JOG-Indikator (♦) ist auf der unteren Anzeige unterhalb der zuletzt weitergerückten Ziffer dargestellt. Bei beleuchteter V SET-Lampe wird die ♦JOG-Anzeige beim jedem Drücken um eine Stelle nach links verschoben. Die Wahl der Schrittgröße erfolgt nach dem Kreislaufprinzip, d.h. nach Erreichen der höchsten Schrittgröße wird beim nächsten Tastendruck wieder die kleinste Schrittgröße gewählt. Beim Einschalten ist automatisch die niederwertigste Ziffer, d.h. die kleinste Schrittgröße, gewählt und standardmäßig unter der LSD angezeigt. Die wählbaren Schrittgrößen sind 1 mV, 10 mV und 100 mV.

Bei aktivierter Schritteinstellung kann die Ausgangsspannung mit Hilfe des Drehreglers erhöht oder erniedrigt werden, wobei die Schrittgröße durch die Position der blinkenden ♦JOG Anzeige angezeigt wird. Die Ausgangsspannung verändert sich sofort nach der Neueinstellung, d.h. die Taste OK muss nicht gedrückt werden. Im CV-Modus folgt die Anzeige der aktuellen

Ausgangsspannung in der oberen Anzeigezeile der eingestellten Spannung, die in der unteren Anzeigezeile weitergeschaltet wird. Falls der Ausgang jedoch in den Modus mit konstanter Stromstärke geht (durch den Ersatz der CV-Statusmeldung durch CI angezeigt), stellt die obere Anzeige zur Darstellung der aktuellen Spannung einen geringeren Wert als die eingestellte Spannung dar.

Bitte beachten Sie, dass die doppelte Anzeige während JOG SET V primär bei eingeschaltetem Ausgang nützlich ist. Bei ausgeschaltetem Ausgang zeigen beide Zeilen der Anzeige den Limits-Wert und wechseln bei Weiterschaltung der Spannung gleichzeitig.

Einstellen der Strombegrenzung

Bei ausgeschaltetem Ausgang stellt die standardmäßige Statusanzeige die eingestellte Strombegrenzung dar. Bei eingeschaltetem Ausgang stellt sie in allen Modi die aktuelle Ausgangsstromstärke dar (CV, CI oder UNREG). Sowohl die aktuelle Stromstärke als auch die Strombegrenzung werden mit einer Auflösung von 10 mA dargestellt.

Die Strombegrenzung kann direkt über die numerische Tastatur eingegeben werden: hierzu die Taste NUMERIC SET I drücken, den neuen Wert auf der Tastatur eingeben und mit OK bestätigen. Die allgemeine Vorgehensweise bei der Tastatureingabe ist im Abschnitt „Erste Inbetriebnahme“ beschrieben und sollte zuerst durchgelesen werden.

Wenn SET I gedrückt wird, wechselt die AMPS-Anzeige auf die Darstellung des aktuellen Strombegrenzungswerts in kleinerer Schriftart mit der darunter dargestellten Meldung

Enter I

or ESC, und die OK-Lampe beginnt zu blinken. Danach wird die neue Strombegrenzung über die Tastatur eingegeben, z.B. 12,34 A wird als 1, 2, ·, 3, 4 eingegeben. Nach der Eingabe wird sie direkt unter der aktuellen Einstellung angezeigt und ersetzt dabei die Meldung.

Der kleinste einstellbare Strom beträgt 0,01 A; der größtmögliche Wert beträgt 50,00 A, d. h. es findet keine automatische Bereichsüberschreitung statt.

Durch Drücken der Taste OK wird die eingegebene Spannung eingestellt, wobei alle anderen Ziffern auf Null gesetzt werden. Zum Beispiel ergibt die Tastenfolge 1, 2, , 3, OK eine eingestellte Stromstärke von 12,30 A; 1, OK ergibt 1,00 A. Wenn OK gedrückt wird, wird die eingestellte Stromstärke geändert und die Anzeige kehrt in den standardmäßigen Statusmodus zurück.

Durch Drücken der Taste ESCAPE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Sequenz (oder durch das Unterlassen weiterer Eingaben in den nächsten 10 Sekunden) kehrt die Anzeige auf den Wert zurück, der vor Drücken der Taste SET I Gültigkeit hatte.

Wird ein Wert außerhalb des Maximalbereichs eingegeben (gilt auch bei der Eingabe von 3 Ziffern vor dem Dezimalkomma), oder wenn versucht wird mehr als 4 Ziffern einzugeben, ertönt ein Warnsignal - die zuletzt gedrückte Taste wird ignoriert.

Die Strombegrenzung kann auch mit dem Drehregler eingestellt werden. Durch Drücken der Taste JOG SET I wird die I JOG SET-Lampe beleuchtet und die AMPS-Anzeige wechselt wieder auf zwei Zeilen. Bei eingeschaltetem Ausgang zeigt die obere Zeile weiterhin den aktuellen Ausgang an, doch stellt die zusätzliche untere Zeile jetzt den gegenwärtigen Limits-Wert dar.

Der JOG-Indikator ( ◆) ist auf der unteren Anzeige unterhalb der zuletzt weitergerückten Ziffer dargestellt. Bei leuchtender I SET-Lampe wird die ◆JOG-Anzeige bei jedem Drücken um eine Stelle nach links verschoben. Die Wahl der Schrittgröße erfolgt nach dem Kreislaufprinzip, d.h. nach Erreichen der höchsten Schrittgröße wird beim nächsten Tastendruck wieder die kleinste Schrittgröße gewählt. Beim Einschalten ist automatisch die niederwertigste Ziffer, d.h. die kleinste Schrittgröße, gewählt und standardmäßig unter der LSD angezeigt. Die wählbaren Schrittgrößen sind 10 mA, 100 mA und 1 A.

Bei aktivierter Schritteinstellung kann der Strombegrenzungswert mit Hilfe des Drehreglers erhöht oder erniedrigt werden, wobei die Schrittgröße durch die Position der ♦JOG-Anzeige angezeigt wird. Die Ausgangsspannung verändert sich sofort nach der Neueinstellung, d.h. die Taste OK muss nicht gedrückt wird. Bei eingeschaltetem Ausgang und im CV-Modus stellt die obere Zeile der Anzeige die aktuelle Stromstärke mit einem geringeren Wert als die gegenwärtig in der unteren Anzeige weitergeschaltete Strombegrenzung dar. Falls der Ausgang jedoch in den

Modus der konstanten Stromstärke übergeht (durch den Ersatz der CV-Statusmeldung durch CI angezeigt), stellt die obere Anzeigezeile die aktuelle Stromstärke dar und folgt dabei dem Wert der Strombegrenzung, der in der unteren Anzeigezeile weitergeschaltet wird.

Bitte beachten Sie, dass die doppelte Anzeige während JOG SET I primär bei eingeschaltetem Ausgang nützlich ist. Bei ausgeschaltetem Ausgang zeigen beide Zeilen der Anzeige den Limits-Wert und wechseln bei Weiterschaltung der Strombegrenzung gleichzeitig.

Momentanstrom

Mit Hilfe der Strombegrenzungsfunktion kann der Dauerausgangsstrom bis auf 10 mA herab begrenzt werden. Wie bei allen Präsisionsnetzgeräten wird jedoch auch hier der Ausgang mit einem Kondensator überbrückt, um eine stabile Ausgangsspannung und ein gutes dynamisches Verhalten zu gewährleisten. Dieser Kondensator lädt sich bis zur Höhe der Ausgangsspannung auf und erzeugt beim Kurzschließen des Ausgangs durch seine Entladung einen Stromimpuls, auf den die Strombegrenzung keinen Einfluss hat.

Ausgangsleistung (V x A)

Bei Drücken von SHIFT, V x A stellt die Anzeige das Produkt der gemessenen

Ausgangsspannung x gemessenen Stromstärke in der Form nn.n VA dar. Der V x A-Wert wird mit derselben Messrate wie für V und I aktualisiert. Wenn Sie auf ESCAPE drücken, wird der V x A-Modus beendet.

Mittelwerte der Stromstärkemessung

Drücken Sie auf SHIFT, IAVG zur Wahl der Mittelwertberechnung für die Stromstärke; IAVG wird in der oberen Zeile der Anzeige neben dem Modusstatus dargestellt. Die AMPS-Anzeige wird weiterhin mit derselben Rate (4 Mal pro Sekunde) aktualisiert, doch ist der dargestellte Wert der laufende Durchschnitt der letzten 4 aktuellen Strommessungen.

Anschluss der Last

Die Last sollte an die mit OUTPUT gekennzeichneten positiven (rot) und negativen (schwarz) Klemmen angelegt werden. Beide Klemmen sind galvanisch getrennt und können daher an Erde gelegt werden.

Fernabnahme

Obwohl das Gerät eine sehr geringe Ausgangsimpedanz besitzt, erhöht sich diese zwangsweise durch den Widerstand der angeschlossen Kabel und den Kontaktwiderstand zwischen Klemmen und Kabeln. Bei hohen Strömen ergibt sich hieraus ein deutlicher Unterschied zwischen der angezeigten Quellspannung und der tatsächlichen Lastspannung. (Zwei Anschlusskabel mit 2 mΩ erzeugen z.B. bei einem Strom von 50 A einen Spannungsabfall von 0,2 V.) Dieses Problem lässt sich zwar durch Verwendung kurzer Anschlusskabel mit großem Querschnitt einschränken, es ist aber besser, diesen Effekt mit Hilfe der Fernabnahmefunktion ganz zu umgehen.

Dazu müssen die Fernfühlerklemmen (Sense) an der Last anstelle der Spannungsquelle angeschlossen werden. Schließen Sie die Kabel an die Federklemmen des REMOTE SENSE-Anschlusses und direkt an der Last an.

Wählen Sie die Fernfühlerfunktion durch Drücken der Tasten SHIFT, SENSE. Die Meldung Turn On Remote sense? OK to confirm, ESCAPE to cancel (Fernabnahme

einschalten? Mit OK bestätigen oder mit Escape abbrechen) wird auf der Anzeige dargestellt und die OK-Lampe blinkt. Mit OK bestätigen oder mit ESCAPE annullieren. Die REMOTE SENSE-Lampe oberhalb der Klemmen auf der Gerätefront leuchtet bei Auswahl der Fernabnahme. Die Fernfühlerfunktion wird durch erneutes Drücken auf SHIFT, SENSE wieder abgeschaltet. Die Meldung Turn Off Remote Sense? OK to confirm, ESCAPE to cancel

(Fernabnahme ausschalten?) wird auf der Anzeige dargestellt und die OK-Lampe blinkt. Mit OK bestätigen oder mit ESCAPE annullieren. Die REMOTE SENSE-Lampe oberhalb der Klemmen auf der Gerätefront ist bei Deaktivierung der Fernabnahme erloschen.

Um Instabilität und dynamisches Fehlverhalten zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass eine gute Verbindung zwischen jedem Ausgangs- und Fernabnahmekabel besteht. Dies

wird am besten erreicht, indem man die Kabel miteinander verdrillt. Auch ein Elektrolytkondensator der direkt den Lastanschluss überbrückt kann hilfreich sein.

Der Spannungsabfall des jeweiligen Ausgangskabels darf 0,5 Volt nicht überschreiten.

Das Netzteil verfügt über Ausgangs- und Sense-Klemmen auf der Rückseite (nützlich beim Rack-Einbau). Die Fernabnahmeklemmen auf der Rückseite sind immer in Verbindung mit den Ausgangsklemmen auf der Rückseite zu verwenden.

Falscher Anschluss im Sense-Betrieb

Der Ausgang schaltet sich automatisch ab, wenn die Spannungsdifferenz zwischen einem Ausgang und dem zugehörigen Sense-Anschluss ca. 1 V überschreitet. Dies ist dann der Fall, wenn die Fernabnahmekabel falsch an der Last angeschlossen sind oder wenn versucht wird, einen Strom über die Sense-Kabel zu entnehmen.

In einem solchen Fall wird der Ausgang ausgeschaltet und die Meldung Sense Error - Check Connections (Abnahmefehler – Anschlüsse prüfen) erscheint. Wird nun ESCAPE gedrückt, zeigt die Anzeige die voreingestellte Spannung und den Stromgrenzwert an. Nach Beseitigung der Fehlerquelle kann der Ausgang wieder eingeschaltet werden.

Serielle oder Parallelschaltung mit anderen Spannungsquellen

Der Ausgang des Netzgeräts ist galvanisch getrennt und kann mit anderen Netzgeräten in Reihe geschaltet werden, um hohe Gleichstromspannungen bis zu 300 V DC zu erzeugen.

Die maximal zulässige Spannung zwischen einer Anschlussklemme und Erde ( 12 ) beträgt 300 V DC.

ACHTUNG! Spannungen dieser Größenordnung sind äußerst gefährlich. Daher müssen die Ausgangsklemmen bei Verwendung derartiger Spannung unbedingt vor Berührung geschützt werden. Auf keinen Fall dürfen die Ausgangsklemmen in einem solchen Fall berührt werden. Sämtliche Anschlüsse an den Klemmen dürfen erst dann erfolgen, wenn alle betreffenden Netzgeräte ausgeschaltet sind.

Zu beachten ist, dass das Gerät nur als Stromquelle dient und keine Ströme ableiten kann, d. h. es können keine gegenphasigen Geräte angeschlossen werden.

Das Gerät kann auch mit anderen Netzteilen parallel geschaltet werden, um eine höhere Stromabgabe zu erzielen. Werden mehrere Geräte parallel geschaltet, entspricht die Ausgangsspannung dem Gerät mit der höchsten Ausgangsspannung. Dies gilt nur, solange der Strombegrenzungswert des betreffenden Geräts nicht erreicht wird. Ist dies der Fall, fällt die Ausgangsspannung auf die nächsthöchste Einstellung ab, usw. Bei Konstantstrombetrieb können mehrere Geräte parallel geschaltet werden, um einen Strom mit der Summe der jeweiligen Stromgrenzwerte bereitzustellen.

Beachten Sie, dass die Ausgangsklemmen für einen maximalen Strom von 60 A ausgelegt sind. Sollen mehrere Quellen parallel geschaltet werden, um einen höheren Strom zu erreichen, muss die Verbindung an einer anderen Stelle erfolgen und nicht an einer der Anschlussklemmen

Überspannungsschutz

Der Überspannungsschutz (OVP) kann zwischen 2,0 V und 65,0 V eingestellt werden. Übersteigt die Ausgangsspannung den eingestellten OVP-Wert, schaltet sich der Ausgang sofort ab (generell innerhalb von 100 μs) und verhindert somit eine Beschädigung der angeschlossen Testschaltung. Der Überspannungsschutz gilt für den Fall, dass unbeabsichtigt eine zu hohe Spannung am Gerät oder über die Fernbedienung eingestellt wird, aber auch wenn eine zu hohe Fremdspannung an den Ausgangsklemmen anliegt oder die Steuerschaltung im Gerät selbst versagt. Der OVP wird ebenfalls ausgelöst, falls eine Überspannung von einer externen Quelle zwischen den Klemmen angelegt wird. Bei Auslösung des Ausgangs liegt die externe Spannung jedoch weiterhin an, und der Benutzer muss die Spannungsquelle entfernen, um mögliche Beschädigungen zu vermeiden.

Der Überspannungsschutz wird durch Drücken auf SHIFT, OVP eingestellt. Die Anzeige wechselt auf die ausschließliche Darstellung der aktuellen OVP-Einstellung zusammen mit der

Aufforderung Numeric Entry: Range 2-65 (numerische Eingabe: Bereich 2-65); die OK-Lampe blinkt. Geben Sie den neuen OVP-Wert über die Tastatur genau wie für die Einstellung der Ausgangsspannung ein und drücken Sie zur Bestätigung der neuen Einstellung auf OK. Mit der Taste ESCAPE kann die Einstellung rückgängig gemacht werden. Der werksseitig voreingestellte Wert ist 65,0 V.

Wurde der Überspannungsschutz ausgelöst, erscheint die Meldung OVP - Press ESC to Reset (drücken Sie Esc zur Rücksetzung) auf der Anzeige, und der Ausgang wird abgeschaltet. Wird nun ESCAPE gedrückt, zeigt die Anzeige die voreingestellte Spannung und den Stromgrenzwert an. Nachdem die Ursache für den Auslöser behoben worden ist (oder der Grenzwert verändert worden ist), kann der Ausgang wieder eingeschaltet werden.

Zu beachten ist auch, dass es möglich ist, einen Überspannungswert einzugeben, der unter der eingestellten Ausgangsspannung liegt. Befindet sich das Gerät im Konstantstrombetrieb, liegt die Ausgangsspannung ohnehin unter der eingestellten Spannung. In diesem Fall kann der OVP-Wert so gesetzt werden, dass er über der tatsächlichen, jedoch unter der eingestellten Ausgangsspannung liegt. Auf diese Weise schaltet sich der Ausgang automatisch ab, wenn ein Fehler vorliegt, bei dem die Lastimpedanz steigt und damit auch die tatsächliche Ausgangsspannung den OVP-Wert überschreitet.

Überstromschutz

Der Überstromschutz (OCP) kann zwischen 2,0 A und 55,0 A eingestellt werden. Übersteigt der Ausgangsstrom den eingestellten OCP-Wert schaltet sich der Ausgang ab (generell innerhalb von 100 µ s).

Der Überstromschutz wird durch Drücken auf SHIFT, OCP eingestellt. Die Anzeige wechselt auf die ausschließliche Darstellung der aktuellen OCP-Einstellung zusammen mit der Aufforderung Numeric Entry: Range 2-55 ; die OK-Lampe blinkt. Geben Sie den neuen OCP-Wert über die Tastatur genau wie für die Einstellung der Strombegrenzung ein und drücken Sie zur Bestätigung der neuen Einstellung auf OK. Mit der Taste ESCAPE kann die Einstellung rückgängig gemacht werden. Der werksseitig voreingestellte Wert ist 55 V.

Wurde der Überspannungsschutz ausgelöst, erscheint die Meldung OCP - Press ESC to Reset auf der Anzeige, und der Ausgang wird abgeschaltet. Wird nun ESCAPE gedrückt, zeigt die Anzeige die voreingestellte Spannung und den Stromgrenzwert an. Nachdem die Ursache für den Auslöser behoben worden ist (oder der Grenzwert verändert worden ist), kann der Ausgang wieder eingeschaltet werden.

Zu beachten ist auch, dass es möglich ist, einen Überstromwert einzugeben, der unter der eingestellten Strombegrenzung liegt. So kann das Netzgerät z. B. dazu verwendet werden, ein Testgerät mit einer Spitzenstromaufnahme von z.B. 10 Ampere wiederholt zu prüfen. Ein fehlerhaftes Testgerät würde jedoch einen Strom von mehr als 10 Ampere aufnehmen und durch die 10-A-Strombegrenzung nicht vor Beschädigung geschützt werden. In diesem Fall könnte die Strombegrenzung auf 11 A und der OCP-Wert auf 10 A eingestellt werden, um sicherzustellen, dass ein fehlerhaftes Testgerät zur Abschaltung der Spannungsversorgung führt.

Schutz des Ausgangs

Neben OVP und OCP zum Überspannungs- bzw. Überstromschutz ist der Ausgang zusätzlich durch eine Diode gegen eine Rückspannung geschützt. Diese Rückspannung darf 3 Ampere nicht überschreiten (Spannungsspitzen können erheblich höher liegen).

Auslösung durch Übertemperatur und sonstige Fehler

Falls die sichere interne Temperaturgrenze überschritten wird, zum Beispiel aufgrund der Blockierung der Gebläseöffnungen, wird der Ausgang automatisch abgeschaltet. Die Anzeige stellt in diesem Fall eine Meldung dar, die sich auf den Fehler bezieht und besagt, dass die AC-Versorgung zum Rückstellen des Geräts ausgeschaltet und danach wieder eingeschaltet werden muss. Falls eine Überhitzung des Geräts vermutet wird, sollte die Ursache untersucht und behoben werden. Lassen Sie das Gerät abkühlen, bevor die AC-Versorgung wieder eingeschaltet wird.

Bitte beachten Sie, dass ein Auslösen des Übertemperaturschutzes die Primärseite des Geräts abschaltet. Das Gerät erkennt diesen Zustand und stellt eine Fehlermeldung dar. Es können

jedoch andere Störungen auftreten, die ebenfalls zum Abschalten der Primärseite führen und von einer Auslösung aufgrund Übertemperatur nicht unterschieden werden können. Falls das Gerät nach einer gewissen Abkühlungszeit nicht wieder startet, könnte ein anderer Fehler vorliegen. Bitte schicken Sie es in diesem Fall zum Service ein.

Logiksteuerungseingang und -ausgang

Digitale Signalanschlüsse mit der Bezeichnung LOGIC IN und LOGIC OUT sind auf der Rückseite des Geräts vorhanden. Drücken Sie auf die orangefarbenen Betätigungen der Klemmen ohne Schrauben, stecken Sie die Anschlussdrähte ein und lassen Sie die Betätigung wieder los, um den Anschluss in der Klemme zu sichern. LOGIC IN ist direkt mit dem Eingang eines isolierenden Optokopplers verbunden. Ein Reihenwiderstand ist nicht vorhanden. Der Eingang wird aktiviert, wenn ein Strom von mehr als ca. 1 mA zwischen LOGIC IN und LOGIC COMMON erzwungen wird. LOGIC IN kann auf die Aktivierung bzw. Deaktivierung des Ausgangs eingestellt oder bei Aktivierung ignoriert werden (siehe den Abschnitt zu „Zusatzfunktionen“). Bitte beachten Sie, dass LOGIC IN nur zur Aktivierung/Deaktivierung des Ausgangs verwendet werden kann, wenn der Ausgang bereits mit der ----Taste auf der Gerätefront oder über einen Befehl über die Fernschnittstelle eingeschaltet worden ist. Damit kann die ----Taste im Notfall zum Ausschalten des Ausgangs, d.h. zum Umgehen von LOGIC IN, verwendet werden. Beachten Sie ebenfalls, dass bei mit der ----Taste eingeschaltetem Ausgang die ON-Lampe weiterhin leuchtet, selbst wenn der Ausgang durch das LOGIC IN-Signal deaktiviert wird.

LOGIC OUT ist ein isolierter Ausgang mit offenem Kollektor auf der Rückseite, der bei Aktivierung (geschlossener Schalter) bis auf 2 mA absinkt. Die maximal an LOGIC OUT anzulegende Spannung beträgt 30 V DC. LOGIC OUT kann für einen aktivierten oder deaktivierten Ausgang, Strombegrenzung (CI-Modus), Leistungsbegrenzung (UNREG-Modus) oder Fehlerauslösung auf „geschlossen“ oder „offen“ gestellt werden. Der Standardzustand für LOGIC OUT ist bei eingeschaltetem Ausgang geschlossen und bei Fehlerauslösung geöffnet. Mit dieser Einstellung wird auch ein Ausfall der Stromversorgung und der damit verbunden Deaktivierung des Optokopplers sicher erkannt. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zusatzfunktionen“.

Analogsteuerung

V CONTROL und I CONTROL auf der Geräterückseite bieten Ihnen die direkte Analogsteuerung der Ausgangsspannung und des Stromgrenzwerts. Die Eingangsskalierung für beide Funktionen kann auf 0-10 Volt oder 0-5 Volt für eine maximale Ausgabe gestellt werden. Die Analogsteuerungsfunktionen und -skalierung werden über die Tastatur ausgewählt (siehe „Zusatzfunktionen“).

Das COMMON-Rücklaufsignal bezieht sich auf den positiven Ausgang des Netzgeräts.

Die Analogsteuerung wird über das Busmenü aktiviert (siehe Abschnitt „Fernsteuerung“). Bei Aktivierung zeigt die obere Anzeigezeile die ausgewählten Funktionen (V und/oder I) an. Die korrespondierenden Funktionen auf der Gerätefront (NUMERIC SET/JOG SET für V und/oder I) sind zwecks Vermeidung von Störungen zwischen der Betätigung der Analogsteuerung und der Gerätefront gehemmt.

Analogüberwachung

Die Ausgangsklemmenspannung und -stromstärke können auf V MONITOR bzw. I MONITOR überwacht werden. Die Ausgangsskalierung für beide ist mit den für V CONTROL und I CONTROL eingestellten Skalierungen identisch (siehe vorhergegangenen Abschnitt). V MONITOR und I MONITOR sind an den Klemmen auf der Rückseite immer verfügbar. Das COMMON-Rücklaufsignal bezieht sich auf den positiven Ausgang des Netzgeräts.

Einstellungen speichern

Das Gerät kann bis zu 10 verschiedene Einstellungen in einem nicht flüchtigen Speicher halten. Bei den gespeicherten Parametern handelt es sich um Spannung, Strombegrenzungswert, OVP und OCP. Der Ausgangsstatus und die Einstellungen für die Fernabnahme werden nicht gespeichert.

Um eine Einstellung zu speichern, werden die Tasten SHIFT, STORE gedrückt. Damit werden die Speicherorte und gegenwärtig gespeicherten Einstellungen auf dem Store Bildschirm dargestellt.

Der zu verwendende Speicherort kann direkt durch Drücken einer Taste von 0 bis 9 oder durch Bildlauf durch die entsprechende Speichernnummer in der Liste mithilfe der JOG SET-Steuerung gewählt werden. Der gewählte Speicher wird durch rechteckige Klammern [ ] am entsprechenden Ort angezeigt. Drücken Sie auf OK, um die Einstellung am gewählten Ort zu speichern. Der Bildschirm kehrt daraufhin auf die standardmäßige Statusanzeige zurück. Ein belegter Speicher kann mit neuen Einstellungen überschrieben werden. Durch Drücken auf ESCAPE (oder Abwarten der Zeitüberschreitung) kann die Speicherfunktion jederzeit deaktiviert werden, vorausgesetzt, die OK-Taste wurde noch nicht betätigt.

Speichereinstellungen löschen

Jeder beliebige Speicher kann wie folgt gelöscht werden: Drücken Sie auf SHIFT, STORE und wählen Sie die entsprechende Speichernnummer gemäß Beschreibung im obigen Abschnitt „Einstellungen speichern“ aus. Zur Bestätigung drücken Sie an diesem Punkt auf · , gefolgt von OK. Durch Drücken auf ESCAPE (oder Abwarten der Zeitüberschreitung) kann die Löschfunktion jederzeit deaktiviert werden, vorausgesetzt, die OK-Taste wurde noch nicht betätigt.

Einstellungen abrufen

Um eine Einstellung abzurufen, werden die Tasten SHIFT, RECALL (Abrufen) gedrückt. Damit werden die Speicherorte und gegenwärtig gespeicherten Einstellungen auf dem Recall Bildschirm dargestellt. Jeder Speicherort wird mit seiner Ausgangsspannung und Strombegrenzung sowie seinen OVP- und OCP-Einstellungen angezeigt. Ausgangsstatus (ein/aus) und Abnahmeeinstellungen (lokal/Fern) sind nicht gespeichert. Leere Speicherorte werden ohne Daten angezeigt.

Der die Einstellung enthaltende Speicherort kann direkt durch Drücken einer Taste von 0 bis 9 oder durch Bildlauf durch die entsprechende Speichernnummer in der Liste mithilfe der JOG SET-Steuerung abgerufen werden. Der gewählte Speicher wird durch rechteckige Klammern [ ] am entsprechenden Ort angezeigt. Drücken Sie auf OK, um die Einstellung am gewählten Ort abzurufen. Der Bildschirm kehrt daraufhin auf die standardmäßige Statusanzeige zurück. Einstellungen können bei ein- oder ausgeschaltetem Ausgang abgerufen werden.

Zusatzfunktionen

Optionen für Zusatzfunktionen wie LOGIC CONTROL (Logikkontrolle) und ANALOGUE CONTROL/MONITOR (Analoge Steuerung/Überwachung) sowie einige vom Werk aus eingestellten Funktionen können mit Hilfe der Taste # (Zusatzfunktionen) vom Benutzer verändert werden. Die vollständige Liste von Funktionen wird über SHIFT, # aufgerufen. Die gewünschte Funktion kann direkt durch Eingabe von „nn“ über die Tastatur ausgewählt werden, wobei nn die 2-stellige Nummer aus der folgenden Liste ist. Anderenfalls können Sie die entsprechende Funktion aus der Liste mit JOG SET im Bildlauf suchen. Die gewählte Funktion wird in der Liste durch rechteckige Klammern [ ] angezeigt. Drücken Sie zur Initialisierung der gewählten Funktion auf OK und befolgen danach bei Bedarf die Aufforderungen auf dem Bildschirm. Durch Drücken auf ESCAPE (oder Abwarten der Zeitüberschreitung) kann die Zusatzfunktion jederzeit deaktiviert werden, vorausgesetzt, die OK-Taste wurde noch nicht betätigt.

Ausgewählte Funktionen werden durch ein √ neben dem Code in der Liste auf dem Bildchirm angezeigt. Bitte beachten Sie, dass die Optionen innerhalb einer Zehnergruppe sich gegenseitig ausschließen und dass die Wahl einer Funktion innerhalb einer Gruppe zur automatischen Deaktivierung der zuvor gewählten Funktion innerhalb der Gruppe führt, einschließlich der standardmäßigen Werkseinstellung. Falls beispielsweise # 26 gewählt wird, werden 20-25 und 27 deaktiviert.

# Code Funktion

10 Ausgang beim Einschalten immer aus (Werkseinstellung)
11 Ausgangsstatus beim Einschalten der gleiche wie beim letzten Ausschalten
20 LOGIC OUT bei eingeschaltetem Ausgang 'geschlossen' und bei ausgeschaltetem Ausgang 'offen' (Werkseinstellung)
21 LOGIC OUT bei ausgeschaltetem Ausgang 'geschlossen' und bei eingeschaltetem Ausgang 'offen'
22 LOGIC OUT bei Auslösung 'geschlossen'
23 LOGIC OUT bei Auslösung 'offen'
24 LOGIC OUT bei UNREG 'geschlossen'
25 LOGIC OUT bei UNREG 'offen'
26 LOGIC OUT bei CI (Strombegrenzung) 'geschlossen'
27 LOGIC OUT bei CI (Strombegrenzung) 'offen'
30 Akustisches Signal eingeschaltet. Ein einzelner Piepton zeigt eine falsche Eingabe an (Werkseinstellung)
31 Akustisches Signal aus
40 V CONTROL und I CONTROL beide ausgewählt (Werkseinstellung)
41 Nur V CONTROL ausgewählt
42 Nur I CONTROL ausgewählt
50 V CONTROL- und I CONTROL-Skalierung von 0 bis 10 Volt (Werkseinstellung)
51 V CONTROL- und I CONTROL-Skalierung von 0 bis 5 Volt
60 LOGIC IN ignoriert (Werkseinstellung)
61 Aktives LOGIC IN aktiviert Ausgang
62 Aktives LOGIC IN deaktiviert Ausgang
90 LCD-Kontrasteinstellung
91 Stellt diese #-Einstellungen auf Werkseinstellung zurück
99 Kalibriermodus. Siehe Wartungsanleitung

Standardeinstellungen ab Werk

Vom Werk aus wurden folgende Standardeinstellungen gesetzt, die beim ersten Einschalten des Geräts gültig sind:

Spannung:0,000V
Strombegrenzung:1,00A
OVP:65,0V
OCP:55,0A

Ausgang: Ausgang aus, lokale Abnahme

-Einstellungen: 10, 20, 30, 40, 50, 60 aktiv

RS232: 9600 Baud

Ferngesteuerter Betrieb

Das Gerät kann über RS232, USB oder analoger Schnittstelle fern gesteuert werden.

Die USB-Fernbedienung funktioniert genauso wie bei einem RS232, nur wird stattdessen der USB-Anschluss verwendet. Die mit dem Gerät gelieferte Software richtet den steuernden Computer darauf ein, den USB-Anschluss als virtuellen COM-Port zu behandeln. Die Anwendungssoftware auf dem Computer kann dann über den COM-Port auf das Gerät zugreifen.

Die Analogfernsteuerung wird über das BUS-Menü aktiviert, doch werden die Funktionen (V und/oder I) und die Skalierung im Menü „Zusatzfunktionen“ eingestellt (siehe vorhergegangener Abschnitt).

Steuerbus, Wahl der Baudrate

Drücken Sie auf SHIFT, BUS zur Anzeige der Liste von Bustypen – Analogsteuerung, RS232, USB oder Keine. Die aktuelle Buswahl wird durch ein √ angezeigt. Der Bustyp kann durch Eingabe der Nummer (0 bis 3) neben dem Bus in der Liste direkt geändert werden; anderenfalls können Sie auch in der Liste mit der JOG SET-Steuerung zum entsprechenden Bus gehen. Der gewählte Bus wird in der Liste durch rechteckige Klammern [ ] angezeigt. Drücken Sie Aktivierung des gewählten Busses auf OK. Durch Drücken auf ESCAPE (oder Abwarten der Zeitüberschreitung) kann die Auswahl jederzeit deaktiviert werden, vorausgesetzt, die OK-Taste wurde noch nicht betätigt. Falls None (Keine), USB oder Analogue Control als Bustyp gewählt wurden, kehrt die Anzeige bei Drücken auf OK zum standardmäßigen Statusbildschirm zurück.

Falls RS232 gewählt wurde, drücken Sie auf OK, um die Anzeige auf den Baudratenbildschirm mit Darstellung der aktuellen Baudrate und der Meldung Set Baud with JOG (Baudrate mit JOG einstellen) umzuschalten. Zur Änderung der Baudrate gehen Sie im Bildlauf mit der JOG-Steuerung durch die verfügbaren Raten, bis die gewünschte Einstellung angezeigt wird. Drücken Sie zur Auswahl auf OK und kehren Sie zum Standardstatusbildschirm zurück.

Fernbedienung/lokaler Betrieb

Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät im Modus Lokalbetrieb. In diesem Zustand sind alle Eingaben über die Tastatur möglich. Wird das Gerät als „Listener“ (Hörer) adressiert und empfängt es einen Befehl, wird der ferngesteuerte Betrieb eingeschaltet und die Meldung REMOTE erscheint in der oberen Anzeigezeile. In diesem Modus ist die Tastatur abgeschaltet, und es werden nur Fernbedienungsbefehle abgearbeitet. Das Gerät kann durch Drücken der LOCAL (Lokal-) Taste wieder auf lokal umgeschaltet werden. Der Zustand hält so lange an, bis das Gerät wieder adressiert wird oder über die Schnittstelle ein weiteres Zeichen empfängt. Dann ist es wieder im Remote-Status.

RS232-Schnittstelle

Schnittstellenanschluss RS232

Der 9-polige Steckverbinder (Typ D) für die serielle Schnittstelle befindet sich auf der Geräterückwand. Die Pinbelegung ist wie folgt:

Pin Name Beschreibung

1 RI Passive Bestimmung (+V durch 10 kΩ)

2 TXD Übertragungsdaten vom Gerät

3 RXD Empfangsdaten zum Gerät

4 CTS

5 GND Signalerde

6 RTS Passive Bestimmung (+V durch 10 kΩ)

7 DSR Keine interne Verbindung

8 DTR

9 CD Keine interne Verbindung

RS232-Anschlüsse

Die RS232-Schnittstelle sollte mithilfe eines vollverdrahteten Kabels (männlich-weiblich 1:1) ohne überkreuzende Verbindungen an einen standardmäßigen PC-Port angeschlossen werden. Alternativ werden nur die Pins 2, 3 und 5 an den PC angeschlossen, doch müssen Verbindungen im PC-Anschluss zwischen den Pins 1, 4 und 6 sowie 7 und 8 hergestellt werden (siehe Diagramm).

Aim TTi QPX1200SP - RS232-Anschlüsse - 1

flowchart
graph TD
    A["9-Poliger D-Steckverbinder (Buchse)"] --> B["9-Poliger D-Steckverbinder (Stecker)"]
    C["Verbindungen zum Nullausgangs-PC"] --> D["9-Poliger D-Steckverbinder (Buchse)"]
    E["Zum PC"] --> A
    F["Zum Gerät"] --> G["9-Poliger D-Steckverbinder (Stecker)"]
    H["DCD"] --> I["1"]
    J["RX"] --> K["2"]
    L["TX"] --> M["3"]
    N["DTR"] --> O["4"]
    P["GND"] --> Q["5"]
    R["DSR"] --> S["6"]
    T["RTS"] --> U["7"]
    V["CTS"] --> W["8"]
    X["RI"] --> Y["9"]
    Z["1"] --> AA["2"]
    AB["2"] --> AC["3"]
    AD["3"] --> AE["4"]
    AF["4"] --> AG["5"]
    AH["5"] --> AI["6"]
    AJ["6"] --> AK["7"]
    AL["7"] --> AM["8"]
    AN["8"] --> AO["9"]

Die Baudrate wird gemäß der Beschreibung im obigen Abschnitt „Einstellung von Bus und Baudrate“ eingestellt. Die anderen Parameter sind wie folgt festgelegt:

Startbits: 1 Parität: keine

Datenbits: 8 Stoppbits: 1

RS232-Zeichensatz

Aufgrund des erforderlichen XON/XOFF-Protokolls stehen zur Datenübertragung nur ASCII-kodierte Zeichen zur Verfügung, binäre Blöcke sind nicht zulässig. Bit 7 des ASCII-Codes wird ignoriert, d.h. als Low angenommen. In der Befehlsmnemonik wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, sie kann auch vermischt werden. Die ASCII-Codes unter 20H (Leerzeichen) werden nicht verwendet. In diesem Handbuch steht 20H usw. für 20 hexadezimal usw.

USB-Schnittstelle

Durch die USB-Schnittstelle kann das Gerät mit Hilfe des RS232-Protokolls über den USB-Anschluss eines Rechners gesteuert werden. Das Gerät hat eine beiliegende CD mit einer .inf-Datei für die standardmäßigen Microsoft-Treiber in Windows 2000, XP und Vista. Treiber-Updates sind auf der TTi-Website www.tti-test.com erhältlich.

Die Installation des Schnittstellentreibers erfolgt, indem das Gerät über ein normales USB-Kabel an einen PC angeschlossen wird. Durch die „Plug-and-Play“ Funktionalität unter Windows wird die am USB-Port angeschlossene neue Hardware normalerweise automatisch erkannt. Beim erstmaligen Anschluss des Geräts fragt Windows daraufhin nach dem Pfad des entsprechenden Treibers. Nach korrekter Eingabe der entsprechenden Informationen installiert Windows nun den geeigneten Treiber und richtet im PC einen virtuellen COM-Port ein. Die Nummer des neuen COM-Ports richtet sich nach der Zahl der bereits vorhandenen COM-Schnittstellen im PC. Dieser virtuelle COM-Port kann von Windows genau wie jeder andere normale COM-Port angesprochen werden, ausgenommen dass die Baudrateneinstellung des virtuellen COM-Port ignoriert wird. Der installierte Treiber verbleibt auf dem PC, sodass der virtuelle COM-Port in Zukunft automatisch eingerichtet werden kann, sobald das Gerät über USB an den PC angeschlossen wird.

Weitere virtuelle COM-Ports werden für jedes zusätzlich über USB an den PC angeschlossene Gerät erstellt. Jedem Gerät wird bei seinem ersten Anschluss ein separater virtueller COM-Port zugewiesen, und derselbe COM-Port wird bei jedem darauf folgenden Anschluss erneut zugewiesen. Die PC-Software nutzt den in jedem Gerät enthaltenen eindeutigen Code zur Verbindung mit demselben virtuellen COM-Port unabhängig vom physikalischen USB-Port, an den es angeschlossen ist.

Statusberichterstattung

Es gibt zwei Statusregister, die über die RS232- oder USB-Schnittstellen zur Feststellung des Gerätestatus abgefragt werden können. Das Event Status Register (Ereignisstatusregister) enthält Informationen in Bezug auf eine fehlgeschlagene Implementierung eines Fernbefehls, und das Limit Status Register (Begrenzungsstatusregister) protokolliert den Übergang in und/oder aus Strombegrenzungen oder Spannungsbegrenzungen sowie Auslösebedingungen, die seit dem letzten Ablesen des Registers eingetreten sind. Die Antwort auf beide Abfragen ist eine Dezimalzahl, die der Summe der Binärbits des Registers entspricht.

Ereignisstatusregister

Das Ereignisstatusregister wird mit dem *ESR?-Befehl abgelesen und gelöscht.

Bit 7 - Power On (Einschalten). Wird gesetzt, wenn das Gerät zum ersten Mal eingeschaltet wird.

Bit 6 - Nicht belegt.

Bit 5 - Command Error (Befehlsfehler). Wird gesetzt, wenn ein Syntaxfehler in einem Befehl vom Bus festgestellt wird. Der Parser wird rückgestellt und die Verarbeitung beginnt mit dem nächsten Byte des Eingabedatenstroms

Bit 4 - Execution Error (Abarbeitungsfehler). Wird gesetzt, wenn beim Versuch der Abarbeitung eines vollständig verarbeiteten Befehls ein Fehler festgestellt wird. Die entsprechende Fehlernummer wird im Execution Error Register (Ausführungsfehlerregister) aufgezeichnet (siehe Abschnitt „Fehlermeldungen“).

Bit 3 - „Verify Timeout“ Fehler. Wird gesetzt, wenn ein Parameter verifiziert werden soll, der jeweilige Wert aber nicht innerhalb von 5 Sekunden erreicht ist (z.B. wenn die Ausgangsspannung durch einen großen Kondensator am Ausgang verzögert wurde).

Bit 2 - Nicht belegt.

Bit 1 - Nicht belegt.

Bit 0 - Nicht belegt.

Begrenzungsstatusregister

Diese Register dienen dazu, den steuernden Rechner über die aktuellen Strom- und Spannungsbegrenzungsbedingungen zu informieren und die Historie der Schutzauslösebedingungen seit dem letzten Lese-/Löschvorgang zu erfassen.

Das Begrenzungsstatusregister wird mit dem LSR1?-Befehl abgelesen und gelöscht.

Bit 7 - Zur späteren Verwendung reserviert.

Bit 6 - Wird gesetzt, wenn eine Störungsauslösung eingetreten ist, welche die Rückstellung der AC-Versorgung (aus- und einschalten) erfordert.

Bit 5 - Wird gesetzt, wenn ein Auslöser im Sense-Betrieb aufgetreten ist.

Bit 4 - Wird gesetzt, wenn ein Auslöser aufgrund eines Überstroms am Ausgang aufgetreten ist.

Bit 3 - Wird gesetzt, wenn ein Auslöser aufgrund einer Überspannung am Ausgang aufgetreten ist.

Bit 2 - Wird gesetzt, wenn der Ausgang der Leistungsbegrenzungswert erreicht ist (ungeregelter Modus).

Bit 1 - Wird gesetzt, wenn der Strombegrenzungswert erreicht ist (Konstantstrombetrieb).

Bit 0 - Wird gesetzt, wenn der Spannungsbegrenzungswert erreicht ist (Konstantspannungsbetrieb).

Fehlermeldungen

Jede Fehlermeldung ist mit einer Nummer versehen. Fehlermeldungsnummern werden nicht angezeigt, sondern im Execution Error Register (Ausführungsfehlerregister) aufbewahrt, wo sie über die Fernschnittstellen auf dieselbe Weise wie die Statusregister gelesen werden können.

Das Ereignisfehlerregister wird mit dem EER?-Befehl abgelesen und gelöscht.

0 Es liegt kein Fehler vor.

1-9 Zeigt das Auftreten eines Hardwarefehlers an.

100 Der mit dem Befehl geschickte numerische Wert war zu groß oder zu klein. Umfasst negative Zahlen, unzulässig gespeicherte Zahlen, Zahlen >1, wenn nur 0 und 1 zulässig sind, usw.

101 Der Abruf eingerichteter Daten wurde angefordert, doch sind die Daten im angegebenen Speicher korrupt. Damit wird entweder ein Hardwarefehler oder eine vorübergehende Datenkorruption angezeigt, die durch erneutes Schreiben von Daten in den Speicher korrigiert werden kann.

102 Der Abruf eingerichteter Daten wurde angefordert, doch enthält der angegebene Speicher keine Daten.

Starteinstellung nach dem Einschalten

Beim Einschalten des Gerätes werden folgende Statuswerte gesetzt:

Event Status Register = 128 (Einschalt-Bitsatz)

Limit Status Register = 0, danach unmittelbar auf die Anzeige des neuen Begrenzungsstatus gesetzt

Das Gerät befindet sich im lokalen Betriebsmodus mit aktivierter Tastatur.

Die Geräteparameter beim Einschalten sind dieselben wie beim letzten Ausschalten des Geräts, mit Ausnahme des Ausgangsstatus. Standardmäßig ist dieser beim Einschalten des Geräts immer ausgeschaltet, kann aber vom Benutzer so eingerichtet werden, dass er den gleichen Status wie beim letzten Ausschalten des Geräts annimmt.

Fernbedienungsbefehle

RS232-Fernbedienungsformate

Der RS232-Eingang des Gerätes wird über eine 256 Byte große Warteschlange gepuffert. Dies erfolgt unter Verwendung eines Interrupts, quasi im Hintergrund und unabhängig zu allen anderen Gerätefunktionen. Befinden sich etwa 200 Zeichen in der Warteschlange, so sendet das Gerät ein XOFF. XON wird gesendet, wenn wieder 100 Bytes in der Warteschlange frei geworden sind. Diese Schlange enthält die „Rohdaten“ (syntaktisch noch nicht analysiert), die der Parser nach Bedarf übernimmt. Befehle (und Abfragen) werden der Reihe nach ausgeführt, und der Parser startet einen neuen Befehl erst, wenn der vorherige Befehl bzw. die vorherige Abfrage vollständig abgeschlossen ist. RS232-Antworten auf Befehle oder Abfragen werden sofort gesendet; es gibt keine Ausgabeschlange.

Der USB-Eingang entspricht dem USB 2.0 Full Speed (volle Geschwindigkeit).

Befehle müssen in der Form gesendet werden, die in der Befehlsliste festgelegt ist, und immer mit dem Befehlsabschlusscode 0AH (Line Feed, LF) enden. Befehle können in Gruppen gesendet werden, wenn die einzelnen Befehle durch den Code 3BH (;) voneinander getrennt sind. Die Gruppe muss mit dem Befehlsabschlusscode 0AH (Line Feed, LF) enden.

Antworten vom Gerät an den Controller werden in der Form gesendet, die in der Befehlsliste festgelegt ist. Jede Antwort muss mit einem (Antwortabschluss) enden, d.h. dem Code 0DH (Carriage Return, CR), gefolgt von 0AH (Line Feed, LF).

ist mit den Zeichencodes 00H bis einschließlich 20H definiert.

wird ignoriert, außer bei Befehlsunterscheidung, d. h. „*C LS“ ist nicht gleich „*CLS“.

Bei allen Zeichen wird das höchste Bit ignoriert.

Die Befehle unterscheiden nicht zwischen Groß-/Kleinschreibung.

Befehlsliste

In diesem Abschnitt sind alle Befehle und Abfragen für dieses Gerät aufgeführt. Die Befehle sind in alphabetischer Reihenfolge innerhalb der Funktionsgruppen angeordnet.

Beachten Sie, dass es keine abhängigen Parameter, gekoppelten Parameter, überlappenden Befehle, „Ausdrucksprogramm-Datenelemente“ oder zusammengesetzte Befehlsprogrammköpfe gibt und dass jeder Befehl vollständig abgearbeitet ist, bevor der nächste Befehl gestartet wird.

Folgende Nomenklatur wird verwendet:

Eine Zahl in beliebigem Format: 12, 12,00, 1,2e1 und 120 e-1 zum Beispiel werden immer als 12 erkannt. Jede Zahl wird nach ihrem Empfang in die erforderliche Genauigkeit umgewandelt, die mit der Verwendung übereinstimmt, und dann aufgerundet, um den Wert des Befehls zu erhalten.

Zahl ohne Dezimalstelle, d.h. Ganzzahl (Integer)

Eine Zahl mit Festkomma, z.B. 11,52; 0,78 usw.

Gerätespezifische Befehle

Bei Befehlen, die verifiziert werden sollen ('WITH VERIFY'), ist die Operation erst dann abgeschlossen, wenn der einzustellende Paramter den erforderlichen Wert innerhalb von +/-5 % oder ±10 Zählschritten erreicht hat (je nachdem welcher Wert größer ist). Werden diese Grenzwerte nicht innerhalb von 5 Sekunden erreicht, wird die Operation mit Ablauf der Zeitüberschreitung abgeschlossen und Bit 3 wird im Event Status Register gesetzt. (Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Statusberichterstattung“.)

V1 Ausgangsspannung auf Volt setzen

V1V Ausgangsspannung auf Volt setzen, mit Verifizierung

OVP1 Auslösepunkt für den Überspannungsschutz auf Volt setzen

I1 Strombegrenzung des Ausgangs auf Ampere setzen

OCP1 Auslösepunkt für den Überstromschutz auf Volt setzen

DAMPING1 Mittelwertberechnung des Amperemessers ( IAVG ) setzen, wobei folgende Bedeutung hat: 0=OFF, 1=ON

V1? Eingestellte Spannung rückmelden – Antwort ist V1 mit in Volt

I1? Eingestellte Strombegrenzung rückmelden – Antwort ist I1 mit in Ampere

OVP1? Überspannungseinstellung rückmelden – Antwort ist VP1 mit in Volt

OCP1? Überstromeinstellung rückmelden – Antwort ist IP1 mit in Ampere

V1O? Erfasste Ausgangsspannung rückmelden – Antwort ist V mit in Volt

I10? Erfassten Ausgangsstrom rückmelden – Antwort ist A mit in Ampere

DELTAV1 Schrittgröße der Ausgangsspannung auf Volt setzen

DELTAI1 Schrittgröße des Ausgangsstroms auf Ampere setzen

DELTAV1? Schrittgröße der Ausgangsspannung rückmelden – Antwort ist DELTAV1 mit in Volt.

DELTAI1? Schrittgröße des Ausgangsstroms rückmelden – Antwort ist DELTAI1 mit in Ampere.

INCV1 Ausgangsspannung um die Schrittgröße erhöhen

INCV1V Ausgangsspannung um die Schrittgröße erhöhen (mit Verifizierung)

DECV1 Ausgangsspannung um die Schrittgröße senken

DECV1V Ausgangsspannung um die Schrittgröße senken (mit Verifizierung)

INCI1 Ausgangsstrom um die Schrittgröße erhöhen

DECI1 Ausgangsstrom um die Schrittgröße senken

OP1 Ausgang auf Ein/Aus stellen wobei folgende Bedeutung hat: 0=OFF, 1=ON

OPALL Alle Ausgänge auf Ein/Aus stellen wobei folgende Bedeutung hat: 0=OFF, 1=ON. Dieser Befehl hat bei diesem Gerät dieselbe Funktion wie OP1 .

SENSE1 Ausgangsabnahmemodus setzen wobei folgende Bedeutung hat: 0=lokale Abnahme, 1=Fernabnahme

SAV1 <nrf>Die aktuelle Einstellung des Netzgeräts mit der durchangegebenen Speicher-Nr. speichern wobeidie Werte 0-9 annehmen kann
RCL1 <nrf>Eine Einstellung des Netzgeräts mit der Speicher-Nr.aufrufen, wobeidie Werte 0-9 annehmen kann

System- und Statusbefehle

*RST Stellt das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück, mit Ausnahme der Einstellungen zur Fernbedienung der Schnittstellen. Siehe Abschnitt „Werkseinstellungen“.

TRIPRST Versuch des Löschens aller Auslösebedingungen.

LOCAL Lokaler Betrieb.

EER? Abfragen und Löschen des Ausführungsfehlerregisters (Execution Error Register). Das Antwortformat hat die Form . Weitere Informationen zur Antwort entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Fehlermeldungen“.

*ESR? Abfragen und Löschen des Ereignisstatusregisters (Event Status Register). Das Antwortformat hat die Form . Weitere Informationen zur Antwort entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Statusberichterstattung“.

LSR1? Abfragen und Löschen des Begrenzungsstatusregisters (Limit Status Register). Das Antwortformat hat die Form . Weitere Informationen zur Antwort entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Statusberichterstattung“.

Sonstige Befehle

*IDN? Gibt die Gerätekennung an. Die genaue Antwort richtet sich nach der Gerätekonfiguration und hat die Form ,, 0, , wobei für der Herstellername erscheint, für der Gerätetyp und für die installierte Softwareversion.

ADDRESS? Ausgabe der Busadresse des Geräts. Die Syntax der Antwort ist .

*TST? Das Netzteil hat keine Fähigkeit zum Selbsttest und die Antwort ist immer 0 .

*TRG Das Netzteil hat keine Fähigkeit zur Auslösung. Der Befehl wird bei diesem Gerät ignoriert.

Kalibrierspezifische Befehle

Die kalibrierspezifischen Befehle befinden sich in der Wartungsanleitung

Hinweis: Die Verwendung der ‘1’ in vielen Befehlen (z.B. V1 , I1O?) dient dazu, diese Befehle vollständig mit den Befehlen für programmierbare Netzteile mit mehreren Ausgängen von TTi kompatibel zu machen. ‘1’ bezieht sich auf ‘Ausgang 1’, dem einzigen Ausgang für dieses Netzteil. Ein Netzteil mit Doppelausgang hätte beispielseise einen doppelten Satz von Befehlen mit V2 , I2O?, usw.

Wartung

Die Hersteller oder ihre Vertretungen bieten einen Reparaturdienst für fehlerhafte Geräte an. Falls Anwender Wartungsarbeiten selbst durchführen möchten, sollten sie nur geschultes Personal damit beauftragen. Für diese Arbeiten sollte das Servicehandbuch zu Hilfe genommen werden, das direkt beim Hersteller der Geräte oder dessen Vertretungen bezogen werden kann.

Reinigung

Verwenden Sie zur Reinigung des Geräts ein leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtetes Tuch.

ACHTUNG! ZUR VERMEIDUNG VON STROMSCHLÄGEN ODER BESCHÄDIGUNGEN DES GERÄTS DARF KEIN WASSER IN DAS GEHÄUSE GELANGEN. DAS GERÄT NICHT MIT LÖSUNGSMITTELN REINIGEN, UM SCHÄDEN AM GEHÄUSE ZU VERMEIDEN.

TTi

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Aim TTi

Modell : QPX1200SP

Kategorie : Stromversorgung