CAS 06 - Empfänger KATHREIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Offset-Parabolantenne |
| Modell | CAS 06 |
| Farbe | Weiß (ähnlich RAL 9002) |
| Reflektordurchmesser | 57 cm |
| Empfangsfrequenzbereich | 10.70 – 12.75 GHz |
| Antennengewinn (bei 10.70–11.70 / 11.70–12.50 / 12.50–12.75 GHz) | 34.9 / 35.5 / 35.9 dBi |
| Halbwertsbreite | < 2.8° |
| Kreuzpolarisationsentkopplung | > 27 dB |
| Windlast (bei 800 N/m² Staudruck) | 300 N |
| Maximal zulässige Windgeschwindigkeit | 157 km/h |
| Mastklemmbereich | 38 – 60 mm |
| Einstellbereich Elevation | 5° – 45° |
| Einstellbereich Azimut | 360° |
| Abmessungen (B x H x T, max. ohne Einspeisesystem) | 599 x 759 x 528 mm |
| Nettogewicht | 4.8 kg |
| Bruttogewicht | 5.6 kg |
| Reflektormaterial | Aluminium, pulverbeschichtet |
| Material des Einspeisesystemträgers | Verzinktes Stahlblech, kunststoffbeschichtet |
| Material der Mastschelle | Stahlblech, feuerverzinkt |
| Mitgeliefertes Zubehör | Reflektor, Mast- und Einspeisesystemträger, Inbusschlüssel (Größe 5) |
| Multi-Feed-Fähigkeit | Bis zu 2 Einspeisesysteme (6° oder 9° Abstand) oder 3 mit ZAS 90 Adapter |
| Verwendungszweck | Empfang von Satellitensignalen im Haushalt |
| Garantie Korrosionsbeständigkeit | Gültig bei professioneller Installation, ohne Modifikationen, ohne mechanische oder chemische Beschädigung |
Häufig gestellte Fragen - CAS 06 KATHREIN
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BEDIENUNGSANLEITUNG CAS 06 KATHREIN
■ Reflektor in bewährter Aluminiumausführung, pulverbeschichtet
■ Speisesystemhalterung aus verzinktem Stahlblech, kunststoffbeschichtet
■ Mastbefestigung aus Stahlblech, feuerverzinkt
■ Optimale elektrische Daten durch Offset-Speisung bei geringsten mechanischen Abmessungen
■ In Graphit oder Weiß lieferbar
■ Lieferumfang: Reflektor, Mast- und Speisesystemhalterung, Innensechskant-Schlüssel (SW 5)
■ Am Tragarm können, ohne zusätzliche Bauteile, zwei Universalspeisesysteme zum Empfang von 6° (z. B. ASTRA/EUTELSAT-HOTBIRD) oder 9° auseinander liegenden Satelliten befestigt werden

Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Parabolantenne CAS 06/CAS 60 ist ausschließlich für den Empfang von Satellitensignalen und nur für den Einsatz als Haushaltsantenne vorgesehen.
Als Haushaltsantenne gilt gemäß DIN 4131 eine Antenne mit höchstens 6 m freier Mastlänge und einem Einspannmoment bis zu 1650 Nm.
Nicht geeignet für die Montage an schwingungsanfälligen Bauwerken.
Beachten Sie unbedingt die Angaben über die Grenzlast in den Technischen Daten (letzte Seite). Bei Überschreitung dieser Last können Teile losbrechen!
Die Parabolantenne CAS 06/CAS 60 ist für die Verwendung mit einem Speisesystem (LNB) zum Empfang der Signale von einer Satellitenposition oder zwei Speisesystemen für Multifeed-Anwendungen zum Empfang der Signale von zwei Satellitenpositionen mit 6° oder 9° Satellitenabstand konzipiert.
Unter Verwendung der als Zubehör lieferbaren Multifeed-Adapterplatte ZAS 90 ist die Parabolantenne auch für drei Speisesysteme geeignet. Die Speisesysteme sowie Hinweise zu deren Montage gehören nicht zum Lieferumfang der Parabolantenne.

Verwenden Sie die Parabolantenne nicht zu anderen Zwecken als in dieser Anleitung angegeben! Jegliche anderweitige Nutzung hat den Verlust der Gewährleistung bzw. Garantie zur Folge.
Insbesondere dürfen Sie niemals
- irgendwelche Bauteile verändern oder
- andere Bauteile verwenden, als vom Hersteller ausdrücklich für die Verwendung mit der Antenne vorgesehen.
Andernfalls kann es sein, dass die Antenne nicht mehr ausreichend stabil und sicher ist!
Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen
Bevor Sie die Parabolantenne montieren, anschließen oder verwenden, beachten Sie unbedingt die Hinweise in dieser Anleitung!
Wenn Sie die Hinweise nicht beachten,
- können durch Fehlverhalten Gefahren für Ihre Gesundheit und Ihr Leben entstehen,
- können durch Fehler bei der Montage oder beim Anschluss Schäden an der Antenne oder am Montageort entstehen,
- haftet der Hersteller nicht für darauf zurückzuführende Fehlfunktionen und Schäden!

- Auf keinen Fall dürfen Sie unter oder in der Nähe von Freileitungen Antennen montieren, andernfalls können vielleicht unbedingt erforderliche Mindestabstände unterschritten sein. Halten Sie auch zu den Seiten mindestens 1 m Abstand zu allen anderen elektrischen Einrichtungen ein! Bei Berührung oder falls metallische Antennenteile elektrische Einrichtungen berühren, besteht akute Lebensgefahr!
- Arbeiten Sie niemals bei aufziehendem Gewitter oder während eines Gewitters an Antennenanlagen. Es besteht Lebensgefahr!
- Montieren Sie niemals Antennen auf Gebäuden mit leicht entzündbaren Dachabdeckungen, z. B. Stroh, Reet oder ähnlichen Materialien! Andernfalls besteht Brandgefahr bei atmosphärischen Überspannungen (statische Aufladung) oder Blitzentladungen (z. B. Gewitter).
- Die hier beschriebenen Montageschritte setzen gute handwerkliche Fähigkeiten und Kenntnisse vom Materialverhalten bei Windeinwirkung voraus. Lassen Sie die Arbeiten daher von einem Fachmann ausführen, wenn Sie nicht selbst über solche Voraussetzungen verfügen.
- Die montierende Person muss festes und rutschsicheres Schuhwerk tragen, schwindelfrei sein, sich sicher auf dem Dach bewegen können sowie eine sichere Stand- und Halteposition haben (evtl. am Dach angurten).
- Vergewissern Sie sich, ob das Dach Ihr Gewicht trägt. Betreten Sie niemals brüchige oder unstabile Flächen! Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen qualifizierten Fachhändler oder an einen Fachmann des Dachhandwerks, um einen geeigneten Montageort zu finden.
- Betreten Sie Dächer oder absturzgefährdete Stellen nur mit einem ordnungsgemäß angelegten intakten Sicherheitsgurt oder verwenden Sie eine Arbeitsbühne.
- Leitern oder andere Steighilfen müssen in einwandfreiem Zustand (trocken, sauber und rutschfest) sein. Bauen Sie keine waghalsigen „Klettertürme“!
- Wenn Passanten durch herabfallende Gegenstände während der Montage gefährdet werden können, müssen Sie den Gefahrenbereich absperren! Achten Sie darauf, dass sich niemand unterhalb des Montageortes befindet.
- Es besteht Lebens-/Verletzungsgefahr durch möglichen Absturz, Durchbruch und durch evtl. herabfallende Teile sowie die Möglichkeit, dass das Dach beschadigt wird.
- Die jeweiligen landesspezifischen Sicherheitsbestimmungen und aktuellen Normen z. B. DIN EN 60728-11 sind zu beachten.
- Jegliche anderweitige Nutzung oder die Nichtbeachtung dieses Anwendungshinweises hat den Verlust der Gewährleistung oder Garantie zur Folge.

Bitte beachten Sie bei Arbeiten an Antennenanlagen Ihre Verantwortung für Ihre Mitmenschen!
Heben Sie die Anleitung für später auftretende Fragen auf und geben Sie diese bei einem Besitzerwechsel an den neuen Besitzer weiter!
Montwageort wählen
Der richtige Montageort ist entscheidend darüber, ob Ihre Parabolantenne sicher aufgebaut ist und optimal funktionieren kann.
Bei der Montageortwahl sind bauwerktypische Besonderheiten zu berücksichtigen. Bei Montage an Dach- und Gebäudekanten und zylindrischen Bauwerken ist gemäß DIN 1055, Teil 4 bzw. 4131 mit erhöhten Wind oder Schwingungsbelastungen zu rechnen. Die dynamischen Eigenschaften der Antenne und des Bauwerks können sich gegenseitig beeinflussen und negativ verändern.
Bei Nichtbeachtung kann eine Überschreitung der unter den technischen Daten genannten Grenzbelastung oder Schwingungsfestigkeit auftreten. Die Parabolantenne muss nicht unbedingt auf dem Dach montiert werden, weil es nicht auf die Höhe über Grund ankommt, sondern nur auf die freie „Sicht“ zum Satelliten. Deshalb kann ein geeigneter Montageort zum Beispiel auch im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse, an einer Fassade oder an einer Garage zu finden sein.
Wenn möglich, besser nicht auf dem Dach montieren. Sie verringern damit Ihren Arbeitsaufwand und die Gefahren bei Montagearbeiten auf dem Dach!
- Für einen einwandfreien Empfang muss eine freie „Sicht“ in Richtung Süden (± 20°) gewährleistet sein, bei einer Erhebung von etwa 30°. Dann stehen Ihnen folgende Satelliten zur Auswahl:
1 TÜRKSAT 42° Ost 5 EUTELSAT 16° Ost W 2
2 ASTRA 2-Gruppe 28,2° Ost 6 EUTELSAT 13° Ost HOTBIRD
3 ASTRA 3-Gruppe 23,5° Ost 7 EUTELSAT W 1 10° Ost
4 ASTRA 1-Gruppe 19,2° Ost 8 HISPA-Sat 30° West
- Achten Sie darauf, dass sich keine Hindernisse zwischen der Parabolantenne und dem jeweiligen Satelliten befinden (z. B. Bäume, Dach- oder Hausecken, andere Antennen). Diese können den Empfang sogar so beeinträchtigen, dass dieser bei ungünstiger Witterungslage völlig ausfällt.

Antenne montieren
Achten Sie bei der Montage des Antennenträgers (Mast oder Wandausleger) darauf, dass dieser senkrecht steht. Andernfalls kann die Ausrichtung der Antenne auf den Satelliten zu Schwierigkeiten führen.
a. Anforderungen an den Antennenträger
- Verwenden Sie nur Masten oder Tragrohre, die speziell für Antennenmontage geeignet sind. Andere Rohre oder Träger haben zumeist nicht die erforderliche Festigkeit bei Wind- und Wettereinflüssen.
- Wählen Sie bei Mastmontage einen Rohrdurchmesser zwischen 48 bis 90 mm mit einer Wanddicke von mindestens 2 mm. Bei Wandmontage empfiehlt Kathrein die Verwendung der Wandhalterungen ZAS 60 oder ZAS 61.
- Bei einer Mastmontage auf dem Dach, muss der Mast über mindestens 1/6 der freien Länge eingespannt werden (im Beispiel unten rechts sind dies 0,7 m).
a. Mehrere Antennen an einem Antennenträger:
- Montieren Sie die Parabolantenne am Mast ganz unten, um das Biegemoment an der Einspannstelle gering zu halten.
- Überschreiten Sie keinesfalls die maximale Belastbarkeit für den Mast oder Masthalter, wie in deren technischen Daten angegeben. Die maximale Belastbarkeit ist ausreichend berücksichtigt, wenn Sie Ihre Antennenanlage so ausführen, wie im Beispiel rechts gezeichnet und übliche Haushaltsantennen sowie aus dem Fachhandel bezogene Mastbauteile (Rohr in Stahlgüte St 52 mit Außendurchmesser 60 mm und Wanddicke 2,5 mm an der Masteinspannstelle – z. B. ZSH 59 von Kathrein) verwenden.



Bei einer anderen Bauweise müssen Sie Windlast und Biegemoment an der Einspannstelle gemäß DIN EN 60728-11 errechnen (oder von einem Fachmann errechnen lassen).
b. Montage Tragarm und Parabolantenne
- Reflektor mit vormontiertem Rückenteil am Antennenträger montieren. Flügelmuttern der Mastschelle wechselseitig handfest anziehen (①).
- Speisesystem-Tragarm einstecken und festschrauben (②). Die beiden Schrauben des Tragarms ziehen, siehe die beiden Ausschnitte unten in der Grafik rechts, mit dem Innensechskantschlüssel fest (4 – 5 Nm).

Das/die Speisesystem/e sowie Hinweise zu deren Montage gehören nicht zum Lieferumfang der Parabolantenne.
Bitte entnehmen Sie daher die näheren Informationen zur sachgerechten Montage den Anleitungen, die dem jeweiligen Speisesystem beiliegen.
Über die Multifeed-Adapterplatte am Tragarm können Sie ein oder zwei Kathrein-Universal-Speisesysteme montieren. Auf der Adapterplatte zeigt die Markierung
- 3 die Montageposition für ein einzelnes Speisesystem,
- 2 und 4 die Montagepositionen für zwei Multifeed-Speise-systeme bei 6° Satellitenabstand,
- 1 und 5 die Montagepositionen für zwei Multifeed-Speise systeme bei 9° Satellitenabstand.

- Beispiel für Montageposition bei einer Multifeed-Anwendung mit 6° Satellitenabstand:
Pos. 2 Pos. 4
ASTRA 19,2° Ost EUTELSAT 13° Ost
EUTELSAT 16° Ost EUTELSAT 10° Ost
EUTELSAT 13° Ost EUTELSAT 7° Ost
Tipp
Bei Multifeed-Anwendungen sollte die Antenne auf den Satelliten ausgerichtet werden, der die pegelschwächeren Signale sendet.
- Beispiel für Montagepositionen bei einer Mutifeed-Anwendung mit 9° Satellitenabstand:
Pos. 1 Pos. 5
ASTRA 19,2° Ost EUTELSAT 10° Ost
EUTELSAT 16° Ost EUTELSAT 7° Ost
Tipp
Bei Multifeed-Anwendungen sollte die Antenne auf den Satelliten ausgerichtet werden, der die pegelschwächeren Signale sendet.

Die Antenne muss sowohl von der Richtung (Azimut), als auch von der Neigung (Elevation) her genau auf den Satelliten ausgerichtet sein. Bei Multifeed-Lösungen sollte die Antenne auf den Satelliten mit dem schwächsten Signalpegel ausgerichtet werden.
a. Neigung (Elevation) einstellen
- Lösen Sie die Schraube an der Neigungsskala (Elevation) links und rechts an der Halterung mit dem der Parabolantenne beiliegenden Innensechskantschlüssel (①).
- Stellen Sie dann die Neigung (Elevation) ein – den genauen Elevationswinkel für Ihren Standort finden Sie in der Anleitung für das Speisesystem (LNB).
- Ziehen Sie im Anschluss daran erst nur eine der Schrauben an der Neigungsskala wieder handfest an.

b. Richtung (Azimut) einstellen
Für die folgenden Schritte benötigen Sie gegebenenfalls einen Helfer, falls Sie nicht selbst an einem Antennenmessgerät oder Bildschirm mit angeschlossenem Satelliten-Receiver das Ergebnis der Ausrichtarbeiten beobachten können. Eine exakte Ausrichtung der Antenne kann nur mittels eines digitalen Antennenmessgerätes geschehen. Fragen Sier hierzu Ihren Fachhändler.
- Stellen Sie am Satellitenreceiver einen bekannten Programmplatz ein, um kontrollieren zu können, ob Sie auch wirklich den gewünschten Satelliten „getroffen“ haben.
- Lösen Sie nun leicht die Flügelmuttern an der Mastschelle.
- Drehen Sie die Antenne grob in Richtung Süden. Drehen Sie dann die Antenne langsam um die Mittelachse – nach links und rechts, bis das eingestellte Programm am besten zu empfangen ist.
- Ziehen Sie im Anschluss die Flügelmuttern erst nur soweit fest, dass sich die Antenne nicht verdrehen kann.
c. Feineinstellung
- Lösen Sie dann erneut die Schraube an der Neigungsskala und schwenken Sie die Antenne leicht nach oben und unten, bis Sie entweder am Antennenmessgerät das stärkste Antennensignal messen oder bei optischer Beurteilung am Bildschirm den besten Bildeindruck erzielen: Hierzu schwenken Sie die Antenne soweit nach oben und unten, bis Sie jeweils an die Grenze kommen, wo die ersten sogenannten „Fischchen“ (analog) oder „Klötzchen“ (digital) am Bildschirm erscheinen. Stellen Sie die Antenne dann in die Mitte zwischen diesen beiden Grenzpunkten.
- Korrigieren Sie nun abwechselnd die Richtung (Azimut) und Neigung (Elevation), bis sich das Mess- oder Bildergebnis nicht mehr verbessert.
Hinweis: Beim Festdrehen der Muttern an der Schließschelle kann sich die Antenne leicht verdrehen! Dies sollten Sie bei der Feineinstellung beachten (und eventuell für eine ganz genaue Einstellung ausnutzen).
d. Antenne endgültig festschrauben
- Ziehen Sie anschließend die Muttern an der Schließschelle wechselseitig per Hand fest. Im Anschluss ziehen Sie die Flügelmuttern mit einem Gabelschlüssel (SW 13 mm) je um eine Umdrehung nach.
- Ziehen Sie danach links und rechts an der Halterung die Schrauben an der Neigungsskala fest, indem Sie diese mit dem Sechskantschlüssel erst mit dem kurzen Ende handfest anziehen und dann am langen Ende 1/4 - 1/2 Umdrehung weiterdrehen (Drehmomentschlüssel: 4 - 5 Nm).
- Kontrollieren Sie zum Schluss noch einmal alle Schraubverbindungen auf festen Sitz.
- Befestigen Sie die Kabel am Tragarm durch Einklippsen in die Kabelhalterungen an der Innenseite des Tragarms und mit Kabelbindern im gesamten Verlauf am Antennenträger, damit diese nicht durch Windbewegung scheuern und beschädigt werden können.

Antenne erden/Blitzschutz
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten dürfen wegen der Gefahr unzulänglicher Arbeitsergebnisse nur von hierfür speziell geschulten Fachkräften des Elektrohandwerks ausgeführt werden!

Führen Sie niemals Erdungs- und Blitzschutzarbeiten durch, wenn Sie nicht selbst Fachkraft mit entsprechenden Kenntnissen sind!
Die hier abgedruckten Hinweise sind keine Aufforderung an Nichtfachleute, Erdungs- und Blitzschutzarbeiten in eigener Verantwortung durchzuführen, sondern dienen der von Ihnen beauftragten Fachkraft als zusätzliche Information!
Die Antenne muss gemäß DIN EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend geerdet werden. Von der Erdungspflicht ausgenommen sind nur solche Antennen:
– die mehr als 2 m unterhalb der Dachkante
- und zugleich weniger als 1,5 m von Gebäuden angebracht sind.
Zur Erdung muss der Mast auf kürzestem Weg über einen geeigneten Erdungsleiter mit der Blitzschutzanlage des Gebäudes verbunden sein, falls keine Blitzschutzanlage vorhanden ist: mit der Gebäudeerdung.
Anschlüsse an die Blitzschutzanlage dürfen nur von einem qualifizierten Blitzschutzanlagen-Installateur durchgeführt werden.
a. Geeignet als Erdungsleiter
- ist ein Einzelmassivdraht mit einem Querschnitt von min. 16 mm² Kupfer, min. 25 mm² Aluminium oder min. 50 mm² Stahl.
b. Nicht geeignet als Erdungsleiter
– sind die Außenleiter der Antennenkabel
- metallische Hausinstallationen (z. B. Metallrohre der Wasser- oder Heizungsanlage) da die Dauerhaftigkeit der Verbindung nicht gewährleistet werden kann
- oder Schutzleiter oder Neutralleiter des Starkstromnetztes.
c. Führung von Erdungsleitern
– Antennenkabel und Erdungsleiter dürfen nicht durch Räume geführt werden, die zur Lagerung von leicht entzündlichen Stoffen dienen (z. B. Heu, Stroh) oder in denen sich eine explosive Atmosphäre bilden kann (z. B. Gase, Dämpfe).
- Bei Verwendung der Parabolantenne in kompletten Antennenanlagen (z. B. Verteilanlagen) müssen zudem die Erdungsmaßnahmen so ausgeführt sein, dass der Erdungsschutz auch dann bestehen bleibt, wenn einzelne Einheiten entfernt oder ausgetauscht werden.

flowchart
graph TD
A["Wind Turbine"] --> B["Wind Turbine"]
B --> C["Wind Turbine"]
C --> D["Wind Turbine"]
D --> E["Wind Turbine"]
E --> F["Wind Turbine"]
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O --> P["Wind Turbine"]
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Q --> R["Wind Turbine"]
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S --> T["Wind Turbine"]
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U --> V["Wind Turbine"]
V --> W["Wind Turbine"]
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X --> Y["Wind Turbine"]
Y --> Z["Wind Turbine"]
Z --> AA["Wind Turbine"]
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AQ --> AR["Wind Turbine"]
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AS --> AT["Wind Turbine"]
AT --> AU["Wind Turbine"]
AU --> AV["Wind Turbine"]

Gefahren können nicht nur durch Gewitter entstehen (Blitzschlag), sondern auch durch statische Aufladung oder Kurzschluss in den angeschlossenen Geräten.
Deshalb muss generell für alle Antennenanlagen aus Sicherheitsgründen ein Potenzialausgleich aus 4 mm 2 Kupfer vorgenommen werden.
Die Kabelschirme aller Koaxialantennen-Niederführungskabel müssen über einen Potenzialausgleichsleiter mit dem Mast verbunden werden.
Technische Daten
| Typ CAS 06 CAS 60 | ||||
| Bestell-Nr. 20010005 20010006 | ||||
| Durchmesser cm 57 57 | ||||
| Farbe Weiß (ähnl. RAL 9002) Graphit (ähnl. RAL 7012) | ||||
| Empfangsbereich GHz 10,70 – 12,75 | ||||
| Antennengewinn bei10,70 – 11,70 GHz/11,70 – 12,50 GHz/12,50 – 12,75 GHz | dBi 34,9/35,5/35,9 | |||
| Halbwertsbreite1) | ° | < 2,8 | ||
| Systemgüte2)Speisesystem mittig | UAS 571/572/584/585UAS 481 | dB/K | 14,7/15,714,0/15,0 | |
| Systemgüte2)Speisesystem Abstand 6° | UAS 571/572/584/585UAS 481 | dB/K | 14,3/15,313,6/14,3 | |
| Systemgüte2)Speisesystem Abstand 9° | UAS 571/572/584/585UAS 481 | dB/K | 13,6/14,412,9/13,7 | |
| Kreuzpolarisationsentkopplung | dB | >27 | ||
| Windlast3) | N | 300 | ||
| Max. zulässige Windgeschwindigkeit | km/h | 157 | ||
| Spannbereich der Mastschelle | mm | 38 – 60 | ||
| Einstellbereich Elevation/Azimut | ° | 5 – 45/360 | ||
| Abmessungen(Breite x Höhe max. x Auslage max. ab Mastmitte ohne Speisesystem) | mm | 599 x 759 x 528 | ||
| Verpackungsmaße | mm | 800 x 655 x 200 | ||
| Gewicht ca. netto/brutto | kg | 4,8/5,6 | ||
1) Bei Bandmitte
2) G/T bei 11,3/12,5 GHz bei Standardumgebung (klarer Himmel)
3) Bei einem Staudruck von 800 N/m² nach EN 60728-11

Alle Angaben sind typische Werte!
Es können Teile losbrechen, wenn Sie die Grenzlast überschreiten!
Garantiebedingungen für die Korrosionsbeständigkeit der Antenne
Wichtige Hinweise zu den Garantiebedingungen für die Korrosionsbeständigkeit der Kathrein-Offset-Parabolantennen:
- Die Antenne muss fachmännisch, unter Berücksichtigung der Vorgaben des ihr beigelegten Anwendungshinweises, aufgebaut und montiert werden
• Die Antenne darf nicht verändert (z. B. angebohrt) werden - Die Antenne darf nicht mechanisch beschädigt werden (z. B. Deformationen, tiefe oder großflächige Verletzungen bzw. Abschabungen der Pulverschichten und Oberflächenbeschichtung)
- Die Antenne darf nicht durch Chemikalien (z. B. aus Lösungsmitteln, Lacken, Reinigungsmitteln o.ä.) beschädigt werden
- An der Antenne darf nur original Kathrein-Zubehör verwendet werden

Diese Garantiebedingungen sind gültig ab Kaufdatum.
Als Garantienachweis dient ausschließlich der Original-Kaufbeleg.
Weiterhin besteht keine Garantie für Korrosionsbeständigkeit für Folgen höherer Gewalt, z. B. durch Blitzeinschlag oder bei der Verwendung der Antenne in Klimaregionen, die oft wiederkehrende, starke erosive Belastungen aufweisen (z. B. Sandstürme), die die Schutzschichten innerhalb kurzer Zeit abtragen.
Entsorgung


Elektronische Geräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen - gemäß Richtlinie 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte fachgerecht entsorgt werden.
Bitte geben Sie dieses Gerät am Ende seiner Verwendung zur Entsorgung an den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen ab.