M Monochrom - Kamera LEICA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Art des Produkts | Digitale Sucher- und Messsucherkamera |
| Sensor | Monochrom-CCD, 18,5 MP (aktiv 18 MP), 23,9 x 35,8 mm |
| Objektivanschluss | Leica M-Bajonett mit 6-Bit-Codierungssensor |
| Kompatible Objektive | Leica M-Objektive von 16 bis 135 mm |
| Bildauflösung | DNG: 5212 x 3472 (18 MP); JPEG: wählbar von 18 MP bis 1 MP |
| Dateiformate | DNG (Rohdaten), JPEG oder gleichzeitig |
| ISO-Empfindlichkeit | ISO 320 bis 10000 (Pull 160 verfügbar), Auto-ISO mit einstellbaren Grenzen |
| Belichtungsmodi | Blendenpriorität (A), manuell (M), B/T für Langzeitbelichtungen |
| Verschlusszeitbereich | 32 s bis 1/4000 s (A-Modus), 8 s bis 1/4000 s (manuell); Blitzsynchronisation bei 1/180 s |
| Belichtungsmessung | TTL mittenbetonte Messung mit Arbeitsblende |
| Blitzsteuerung | TTL-Vorblitzmessung mit SCA-3000/2-kompatiblen Geräten |
| Sucher | Messsucher mit Leuchtrahmen, 0,68-fache Vergrößerung, automatischer Parallaxenausgleich |
| Monitor | 2,5" Farb-TFT-LCD, 230.000 Pixel, Saphirglasabdeckung |
| Speichermedien | SD-/SDHC-Karten bis 32 GB |
| Stromversorgung | Lithium-Ionen-Akku 3,7 V, 1900 mAh; ca. 350 Aufnahmen (CIPA) |
| Abmessungen (B x T x H) | Ca. 139 x 37 x 80 mm |
| Gewicht | Ca. 600 g (nur Gehäuse) |
| Gehäusematerial | Magnesiumlegierung mit KTL-Tauchlackierung, Messing oben und unten |
| Sensorreinigung | Menübasierte Funktion öffnet Verschluss; Gummibalg oder professionelle Sprays verwenden |
| Garantie und Service | Leica Kundendienst; Reparaturen nur durch autorisierte Zentren |
Häufig gestellte Fragen - M Monochrom LEICA
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BEDIENUNGSANLEITUNG M Monochrom LEICA
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Leica möchte sich bei Ihnen für den Erwerb der Leica M Monochrom bedanken und Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen. Sie haben mit dieser einzigartigen digitalen Messucher-Kamera eine hervorragende Wahl getroffen. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Fotografieren mit Ihrer neuen Leica M Monochom. Damit Sie alle Möglichkeiten dieser Kamera richtig nutzen können, empfehlen wir Ihnen, zunächst diese Anleitung zu lesen.
Diese Anleitung wurde auf 100% chlorfrei-gebleichtem Papier gedruckt, dessen aufwendiger Herstellungsprozess die Gewässer entlastet und damit unsere Umwelt schont.

Rechtliche Hinweise.... 6
Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte.... 6
Lieferumfang....7
Bezeichnung der Teile 8
Die Anzeigen Im Sucher 10
Im Monitor....11
Die Menüpunkte Im Hauptmenü 13
Im Aufnahmeparameter-Menü 13
Kurzanleitung....14
Ausführliche Anleitung
Vorbereitungen
Anbringen des Tragriemens .... 16
Laden des Akkus.... 16
Einsetzen/Herausnehmen des Akkus in die/aus der Kamera 18
Ladezustands-Anzeigen 18
Einsetzen und Herausnehmen der Speicherkarte.... 19
Leica M-Objektive 20
Ansetzen eines Objektivs.... 21
Abnehmen eines Objektivs 21
Die wichtigsten Einstellungen/Bedienungselemente
Ein- und Ausschalten der Kamera 22
Der Auslöser 23
Serien-Aufnahmen 23
Diskret/erschütterungsarm Auslösen 24
Das Zeit-Einstellrad 24
Der Monitor 25
Einstellen der Helligkeit 25
Die Menüsteuerung.... 26
Hauptmenü 26
Aufnahmeparameter-Menü 26
Einstellen der Menüfunktionen.... 26
Voreinstellungen
Kamera-Grundeinstellungen
Menüsprache 28
Datum und Uhrzeit 28
Automatische Abschaltung 29
Tastenquittierungs-, bzw. Signaltöne 29
Aufnahme-Grundeinstellungen
Ein-/Ausschalten der Objektivtyp-Erkennung...... 30
Manuelle Eingabe des Objektivtyps/
der Brennweite 30
Auflösung.... 31
Kompressionsrate/Dateiformat 31
ISO-Empfindlichkeit 32
Bildeigenschaften (Kontrast, Schärfe) 34
Tönen 34
Richtiges Halten der Kamera 35
Der Leuchtrahmen-Messsucher....36/37
Der Bildfeldwähler 36
Entfernungsmessung 38
Mischbildmethode (Doppelbild) 38
Schnittbildmethode 38
Belichtungsmessung 39
Ein-/Ausschalten des Belichtungsmessers...... 39
Die Belichtungs-Betriebsarten.... 40
Zeitautomatik 40
Messwertspeicherung.... 40
Belichtungskorrekturen 41
Automatische Belichtungsreihen 43
Manuelle Einstellung der Belichtung...... 44
Die B-Einstellung/Die T-Funktion.... 44
Der Messbereich des Belichtungsmessers ..... 45
Über- und Unterschreiten des Messbereichs..... 45
Allgemeines zur Blitz-Belichtungsmessung und -steuerung.... 46
Verwendbare Blitzgeräte 46
Aufsetzen des Blitzgeräts.... 47
Der Blitzbetrieb 47
Die Einstellungen für den von der Kamera gesteuerten, automatischen Blitzbetrieb...... 48
Die Blitzbelichtungs-Kontrollanzeigen im Sucher mit systemkonformen Blitzgeräten.....48
Bei automatischem Blitzbetrieb 49
Bei Einstellung des Blitzgeräts auf Computersteuerung A) oder manuellen Betrieb (M) ..... 49
Wahl der Synchronzeit/ des Synchronzeit-Bereichs.... 50
Wahl des Synchron- Zeitpunktes 51
Weitere Funktionen Anwender-/Anwendungsspezifische Profile ..... 52 Zurückstellen aller individuellen Einstellungen ..... 53
Der Wiedergabe-Betrieb 54
Zeitlich unbegrenzte Wiedergabe - PLAY .....54
Automatische Wiedergabe der jeweils letzten Aufnahme 55
Normale Wiedergabe 3.2....55
Wiedergabe mit Histogramm 3.3....56
Wiedergabe mit Clipping-Anzeigen 3.4....56 Clipping-Einstellungen ....56
Wiedergabe mit Zusatzfunktion 3.5 .....57
Betrachten anderer Aufnahmen/ „Blättern“ im Speicher.... 58
Vergrößern/Wählen des Ausschnitts/Gleichzeitiges Betrachten von mehreren verkleinerten Aufnahmen 58
Löschen von Aufnahmen 59
Schützen von Aufnahmen/ Aufheben des Löschschutzes...... 60
Weitere Funktionen Ordner-Verwaltung 62
Formatieren der Speicherkarte 63
Fotografieren mit dem Selbstauslöser.... 63
Datenübertragung auf einen Rechner.... 64
USB-Verbindung 64
mit Windows®XP/Vista®/7 ^® 64
mit Ma®OS X (10.6).... 65
Mit der Kamera als externes Laufwerk ....65 Mit Karten-Lesegeräten ....6
Datenstruktur auf der Speicherkarte 66
Arbeiten mit DNG-Rohdaten 66
Installieren von Firmware-Updates 67
Verschiedenes Das Systemzubehör für die Leica M Monochrom Wechselobjektive ....68 Filter ....68
Universal Weitwinkelsucher M.... 68
Sucher für 21/24/28mm .... 68 Spiegelsucher M .... 68
Sucherlupe M 1.25x und 1.4x....68
Blitzgeräte 69
Handgriff M....69
Korrektionslinsen 69
Taschen 69
Ersatzteile 69
Sicherheits- und Pflegechinweise Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen ....70
Monitor 71
Sensor 71
Kondensationsfeuchtigkeit.... 71
Pflegehinweise Für die Kamera....71 Für Objektive....72
Für den Akku....72
Für das Ladegerät 73
Für Speicherkarten.... 73
Reinigen des Sensors....74 Aufbewahrung....75
Fehlfunktionen und ihre Behebung.... 76
Stichwort-Verzeichnis.... 78
Technische Daten und Geräte-Beschreibung...... 80
Leica Akademie....83
Leica im Internet 83
Leica Infodienst.... 83
Leica Kundendienst....83
wArnhInwElsE
- Verwenden Sie ausschließlich empfohlenes Zube hör, um Störungen, Kurzschlüsse oder elektrische Schläge zu vermeiden.
- Setzen Sie das Gerät nicht Feuchtigkeit oder Regen aus.
- Versuchen Sie nicht, Gehäuseteile (Abdeckungen) zu entfernen; fachgerechte Reparaturen können nur in autorisierten Servicestellen durchgeführt werden.
rEChtLIChe hlnwElsE
- Beachten Sie bitte sorgfältig die Urhebergesetze. Die Aufnahme und Veröffentlichung von selbst bereits aufgenommenen Medien wie Bänder, CDs, oder von anderem veröffentlichtem oder gesendetem Material kann Urhebergesetze verletzen.
- Dies trifft genauso auf die gesamte mitgelieferte Software zu.
• Das SD-Logo ist ein Warenzeichen. - Andere Namen, Firmen- und Produktnamen, die in dieser Anleitung erwähnt werden, sind Warenzeichen, bzw. eingetragene Warenzeichen der betreffenden Firmen.

Entsorgung ELEktrIsChEr und ELEktronIsChEr gErätE
(Gilt für die EU, sowie andere europäische Länder mit getrennten Sammelsystemen)
Dieses Gerät enthält elektrische und/oder elektronische Bauteile und darf daher nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden! Stattdessen muss es zwecks Recycling an entsprechenden, von den Gemeinden bereitgestellten Sammelstellen abgegeben werden.
Dies ist für Sie kostenlos.
Falls das Gerät selbst wechselbare Batterien oder Akkus enthält, müssen diese vorher entnommen werden und ggf. ihrerseits vorschriftsmäßig entsorgt werden.
Weitere Informationen zum Thema bekommen Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung, Ihrem Entsorgungsunternehmen, oder dem Geschäft, in dem Sie dieses Gerät erworben haben.
LIEfEruMfAng
Bevor Sie Ihre Leica M Monochrom in Betrieb nehmen, über prüfen Sie bitte das mitgelieferte Zubehör auf Vollständigkeit.
A. Akku
B. Ladegerät
C. USB-Verbindungskabel
D. Tragriemen
bEzEIChnung dEr tEILE
VordErAnsICht
1.1 Objektiv-Entriegelungsknopf
1.2 Ösen für Tragriemen
1.3 Ausblickfenster des Entfernungsmessers
1.4 Helligkeitssensor ^1
1.5 Beleuchtungsfenster für die Leuchtrahmen
1.6 Ausblickfenster des Suchers mit Verspiegelungen zur besseren Erkennbarkeit der Sucheranzeigen bei sehr hellern Umfeld
1.7 Selbstauslöser-Leuchtdiode
1.8 Bildfeldwähler
1.9 Haltelasche des Bodendeckels
VordErAnsICht kAMErAbAjonEtt/rückAnslCht objEktIVbAjonEtt
1.10 Sensor für Objektivkennung
1.11 6 Bit-Objektivkennung
AnslCht Von obEn
1.12 Feststehender Ring mit
a. Index für Entfernungseinstellung,
b. Schärfentiefe-Skala und
c. rotem Indexknopf für Objektivwechsel
1.13 Entfernungs-Einstellring mit a.Griffmulde
1.14 Blenden-Einstellring
1.15 Weißer Indexpunkt für Blendeneinstellung
1.16 Gegenlichtblende
1.17Zeiteinstellradmit
- A Rastposition für automatische Steuerung der Verschlusszeit
1.18 Hauptschalter mit Rastpositionen für
- OFF (Kamera ausgeschaltet)
- S (Einzel-Aufnahmen)
- C (Serien-Aufnahmen)
- (Selbstauslöser)
1.19Auslöseknopfmit
a. Gewinde für Drahtauslöser
1.20 Blitzgeräteschuh mit
a. Mitten (Zünd-) und
b. Steuerungskontakten, sowie
c. Bohrung für Sicherungsstift
rüCkAnslCht
1.21 SET-Taste zum Aufrufen des Aufnahmeparameter-Menüs/zum Aufrufen der Untermenüs innerhalb der Menüsteuerung / zur Übernahme der in den Untermenüs angewählten Einstellungen/Funktionen
1.22 INFO-Taste zur Anzeige von Einstellungen/Daten bei Aufnahme/der Aufnahme-Daten bei Bild-Wiedergabe
1.23 ISO-Taste zum Aufrufen der Empfindlichkeitseinstellung
1.24 DELETE-Taste zur Anwahl der Lösch-Funktion
1.25 Abdeckklappe über der USB Anschlussbuchse
1.26 PLAY-Taste zur Einschaltung des (Dauer-) Wiedergabe-Betriebs/zur Rückkehr zur Vollbild-Darstellung
1.27 Suchereinblick
1.28 MENU-Taste zum Aufrufen und Verlassen des Hauptmenüs
1.29 Zentrales Einstellrad zum Navigieren in den Menüs/zum Einstellen der angewählten Menüpunkte/Funktionen/zum Einstellen eines Belichtungs-Korrekturwerts/zum Blättern im Aufnahmespeicher/zum Vergrößern/Verkleinern der betrachteten Aufnahmen
1.30 Kreuztasten zum Navigieren in den Menüs/ zum Einstellen der angewählten Menüpunkte/Funktionen/zum Blättern im Aufnahmespeicher
1.31 Leuchtdiode für Aufnahme-Aufzeichnung/ Daten speicherung
1.32 Monitor
AnslCht bEl gEöffnEtEr AbdECkkLAppE
1.33 USB-Buchse (5-polig, für Verbindung mit Rechnern)
AnslCht Von untEn
(bel angesetztem Bodendeckel)
1.34StativgewindeA / _4 DIN 4503 (1/4")
1.35Bodendeckel
1.36 Verriegelungsknebel für Bodendeckel
(bei abgenommenem Bodendeckel)
1.37 Akkufach
1.38 Akku-Verriegelungsschieber
1.39Speicherkarten-Schacht
LAdEgErät
1.40Grüne( CHARGE) Leuchtdiode zur Anzeige des Ladevorgangs
1.41 Gelbe( 80%) Leuchtdiode zur Anzeige: 80%
Ladung erreicht
1.42 Ladeschacht für Akku mit
a.Kontakten
1.43 Buchse für KFZ-Ladekabel
1.44 2-polige Buchse für
1.45auswechselbareNetzkabel
DIE ANZEIGEN


2. IM SUCHER
2.1 Durch LEDs
(Light Emitting Diodes - Leuchtdioden) (mit automatischer Helligkeitssteuerung, an die Außenhelligkeit angepasst ^1 ) für:
2.1.1 Vierstellige Siebensegment-Digitalanzeige mit oben- und unten liegenden Punkten Digitalanzeige:
- Anzeige der automatisch gebildeten Ver - schlusszeit bei Zeitautomatik A, bzw. Ablauf längerer Verschlusszeiten als 1s
- Warnung vor Über-, bzw. Unterschreitung des Mess-, bzw. Einstellbereichs bei Zeitautomatik A
- Anzeige des Belichtungs-Korrekturwerts (kurzzeitig während der Einstellung)
- Hinweis auf (vorübergehend) vollen Zwischenspeicher
- Hinweis auf fehlende Speicherkarte ( Sd)
- Hinweis auf volle Speicherkarte ( Full) Oben liegender Punkt:
- Hinweis (Aufleuchten) auf die Verwendung der Messwert Speicherung
Unten liegender Punkt: - Hinweis (Blinken) auf die Verwendung einer Belichtungskorrektur
2.1.2 Zwei dreieckige und eine runde LED:
- Bei manueller Einstellung: Gemeinsam als Lichtwaage für den Belichtungsabgleich
- Warnung vor Unterschreitung des Messbereichs
2.1.3 Blitzsymbol:
- Blitz-Bereitschaft
- Angaben zur Blitz-Belichtung vor und nach der Aufnahme
2.2 Leuchtrahmen für 50mm und 75mm (Beispiel)
2.3 Messfeld für Entfernungseinstellung

bar
| Category | Value | |---|---| | Akku | 10 | | 25 | 50 | | 50 | 75 | | 100% | 100 | | Verbleibende Aufnahmen | 38 | | Verschlusszeit | M 1/125s | | Objektivtyp | 50 f/2 | | 1878 MB | - | | - | 3.1.1 | | - | 3.1.2 | | - | 3.1.3 | | - | 3.1.4 | | - | 3.1.5 |
3. IM MONITOR
3.1 Bei Aufnahme
(durch Drücken der INFO-Taste, 1.22)
3.1.1 Akku-Kapazität
3.1.2 Verbleibende Speicherkapazität in MByte
3.1.3 Verbleibende Aufnahmezahl
3.1.4 Eingestellte/eingesteuerte Verschlusszeit
3.1.5 Objektivtyp
3.2 Bei normaler Wiedergabe
(Bild/er auf gesamter Monitorfläche)
3.2.1 Löschschutz-Symbol (nur wenn eingestellt)
3.2.2 Verschlusszeit(nicht bei vergrößerter Darstellung)
3.2.3 Empfindlichkeit(nicht bei vergrößerter Darstellung)
3.2.4 Bildnummer/Gesamtzahl der vorhandenen Aufnahmen (nicht bei vergrößerter Darstellung)
3.2.5 Vergrößerungsstufe, bzw. Lage des gezeigten Ausschnitts
(schematisch, nur bei vorgrößertor Wiedergabe)
3.2.6 □ Angewähltes Bild
(nur bei verkleinerter Wiedergabe von 4, bzw. 9 Bildern)
3.3 Wiedergabe mit Histogramm
(Wie 3.2, zusätzlich)

(Schematische Darstellung, die Breite und Anzahl der Segmente differieren in Wirklichkeit etwas)
DIE ANZEIGEN
3. IM MONITOR (Fortsetzung)
3.4 Bei Wiedergabe mit Clipping-Anzeigen

3.4.1 Helle Bildpartieen ohne Zeichnung
3.4.2 Dunkle Bildpartieen ohne Zeichnung

3.5 Bei Wiedergabe mit Zusatzinformationen
(durch Drücken der INFO-Taste, 1.22; Bild verkleinert)
3.5.1 Bild (ggf. mit „Clipping“-Anzeige)
3.5.2 Histogramm
3.5.3 Löschschutz-Symbol (nur wenn eingestellt)
3.5.4 Verschlusszeit
3.5.5 Empfindlichkeit
3.5.6 Bildnummer/Gesamtzahl der vorhandenen Aufnahmen
3.5.7 Bilddaten
a. Belichtungs-Betriebsart
b. Brennweite
c. Belichtungskorrektur
d. Auflösung
e. Kompression/Dateiformat
f. Benutzer-Profilname
g. Datei-Nummer
h. Vergrößerungsstufe, bzw. Lage des gezeigten
Ausschnitts (nur wenn eingestellt)
i. Datum/Uhrzeit
1 siehe „Wiedergabe mit Ilistogramm 3.3“, S. 56
^7 Nur mit Leica M-Objektiven neuester Bauart mit 6-bit Kodierung, bzw. entsprechend umgerüsteten Objektiven (s. S. 20), bzw. bei manueller Einstellung im Monü (s. S. 31).
DIE MENÜPUNKTE
4.1 Im Hauptmenü (über MENU-Table, 1.28)
Menüpunkt Erläuterung
| 4.1.1 Obj.typ-Erkennung | - | s. Seite 30 | ||
| 4.1.2 | Profil speichern Benutzerspezifisches Profil (speichern) s. Seite 52 | |||
| 4.1.3 | Ausl./Aufziehen | Erschütterungsarmes Auslösen/ Zeitpunkt des Verschluss Spannens | s. Seite 24 | |
| 4.1.4 | Selbstauslöser | Selbstauslöser-Vorlaufzeit | s. Seite 63 | |
| 4.1.5 | AUTO ISO-Einst. | - | s. Seite 32 | |
| 4.1.6 | Schärfen Bild-Schärfe | s. Seite 34 | ||
| 4.1.7 | Kontrast | Bild-Kontrast | s. Seite 34 | |
| 4.1.8 | Tönung | Bildfärbung | s. Seite 34 | |
| 4.1.9 | Bel.reihe-Einst. | Aufnahme Anzahl/ Stufung/ Reihenfolge | s. Seite 43 | |
| 4.1.10 | Bel.korr.- Einst. | Über Menü/zentrales Einstellrad | s. Seite 41 | |
| 4.1.11 | Monitor-Helligkeit | - | s. Seite 25 | |
| 4.1.12 | Clipping | Anzeige über- und unterbelichtete Bereiche | s. Seite 56 | |
| 4.1.13 | Ordner-Verw. | Bezeichnung ändern/neu anlegen | s. Seite 62 | |
| 4.1.14 | Autom. Wiederg. | Automatische Wiedergabe der jeweils lotzten Aufnahme | s. Seite 55 | |
| 4.1.15 | Autom. Absch. | Automatische Abschaltung | s. Seite 29 | |
| 4.1.16 | Blitz-Zündung | - | s. Seite 51 | |
| 4.1.17 | Auto Slow Sync | Blitz-Verschlusszeit | s. Seite 50 | |
| 4.1.18 | Zurücksetzen | (auf die Werks-Grundeinstellungen) | s. Seite 53 | |
| 4.1.19 | Sensor-Reinigung | Offener Verschluss zur Reinigung des Sensors | s. Seite 74 | |
| 4.1.20 | Datum | - | s. Seite 28 | |
| 4.1.21 | Zeit | Uhrzeit | s. Seite 28 | |
| 4.1.22 | Piepton | Tasten-Quittiorungstöne | s. Seite 29 | |
| 4.1.23 | Language | Sprache | s. Seite 28 | |
| 4.1.24 | USB-Verbindung | Erkennung der Kamera als ext. Laufwerk oder gemäß PTP-Protokoll | s. Seite 64 | |
| 4.1.25 | Karte formatieren | Formatieren der Speicherkarte | s. Seite 63 | |
| 4.1.26 | Firmware | Firmware-Version | s. Seite 67 | |
4.2 Im Aufnahmeparameter-Menü (über SET-Taste, 1.21)
Menüpunkt Erläuterung
| 4.2.1 | Kompression | Kompressionsrate/Dateiformat | s. Seite 31 |
| 4.2.2 | Auflösung | Auflösung | s. Seite 31 |
| 4.2.3 | Bel.-Korrektur | Bolichtungs-Korrekturen (einstellen) | s. Seite 41 |
| 4.2.4 | Bel.reihe | Ein-/ausschalten | s. Seite 43 |
| 4.2.5 | Benutzerprofil | Benutzerspezifisches Profil | s. Seite 52 |
KURZANLEITUNG
Halten Sie die folgenden Teile bereit:
- Kamera
- Akku (A)
- Speicherkarte (nicht im Lieferumfang enthalten)
- Ladegerät (B)
VOREINSTELLUNGEN
- Setzen Sie den Akku (A) in das Ladegerät (s. S. 16)
- Schließen Sie das Ladegerät (B) an das Netz an, um den Akku zu laden (s. S. 16)
- Stellen Sie den Hauptschalter (1.18) aufOFF (s. S. 22).
- Setzen Sie den aufgeladenen Akku in die Kamera ein (s. S. 18).
-
Setzen Sie eine Speicherkarte ein (s. S. 19).
-
Schalten Sie den Hauptschalter (1.18) auf S (s. S. 22).
- Stellen Sie die gewünschte Menüsprache ein (s. S. 28).
- Formatieren Sie die Speicherkarte (s. S. 63).
Hinweise:
- Dies ist in der Regel nur bei nicht werksseitig formatierten Speicherkarten erforderlich.
- Beim einfachen Formatieren gehen die auf der Karte vorhandenen Daten zunächst nicht unwiderruflich verloren. Es wird lediglich das Verzeichnis gelöscht, so dass die vorhandenen Dateien nicht mehr unmittelbar zugänglich sind. Mit entsprechender Software können die Daten wieder zugänglich gemacht werden. Nur die Daten, die anschließend durch das Speichern neuer Daten überschrieben werden, sind tatsächlich endgültig gelöscht. Machen Sie es sich dennoch zur Gewohnheit, alle Ihre Aufnahmen immer möglichst bald auf einen sicheren Massenspeicher, wie z.B. die Festplatte Ihres Rechners zu überspielen (s. dazu S. 64).
- Stellen Sie Datum und Uhrzeit ein (s. S. 28/29).
FOTOGRAFIEREN
- Setzen Sie das gewünschte Objektiv an die Kamera (s. S. 21).
- Stellen Sie das Zeit-Einstellrad (1.17) auf A für die automatische Steuerung der Verschlusszeit (s. S. 24).
- Stellen Sie, mit Ihrem Auge am Sucher, die Schärfe mit dem Entfernungseinstellring des Objektivs ein (s. S. 38).
- Aktivieren Sie die Belichtungsmessung der Kamera durch Drücken des Auslösers (1.19) bis zum ersten Druckpunkt.
- Korrigieren Sie ggf. die Belichtung mit dem Blenden-Einstellring des Objektivs (1.14) ein (s. S. 40).
- Drücken Sie den Auslöser für die Aufnahme vollständig durch.
BETRACHTEN DER AUFNAHMEN
Für automatische, kurzzeitige Wiedergabe der jeweils letzten Aufnahme (innerhalb der Aufnahme-Betriebsart): Die Leica M Monochrom ist werksseitig bereits auf diese Funktion -Autom. Wiederg.- eingestellt. Im Hauptmenü können unter diesem Punkt (4.1.14) verschiedene Funktionsvarianten gewählt werden (s. S. 54/55).
Für zeitlich unbegrenzte Wiedergabe:
- Stellen Sie durch Drücken der PLAY-Taste (1.26) den Wiedergabe-Betrieb ein (s. S. 54).
- Drücken Sie die linke oder rechte Kreuztaste (1.30), um andere Aufnahmen zu betrachten.
Hinweis:
Wenn mit der Serienbild-Funktion (s. S. 23) fotografiert worden ist, wird bei beiden Wiedergabe-Betriebsarten zunächst das letzte Bild der Serie, bzw. das letzte, auf der Karte gespeicherte Bild der Serie gezeigt – falls zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Aufnahmen der Serie vom Kamera-internen Zwischenspeicher auf die Karte überschrieben worden sind.
VERGRÖSSERN DER AUFNAHMEN IM MONITORBILD
Drehen Sie das zentrale Einstellrad (1.29) nach rechts (im Uhrzeigersinn), um die gezeigte Aufnahme vergrößert zu betrachten (s. S. 58).
LÖSCHEN DER AUFNAHMEN
Drücken Sie die Löschtaste (DELETE, 1.24) und folgen Sie den Anweisungen im Monitor (1.32) (s. S. 59).
AUSFÜHRLICHE ANLEITUNG
VORBEREITUNGEN
ANBRINGEN DES TRAGRIEMENS

Die Leica M Monochrom wird durch einen Lithium-Ionen Akku (A) mit der notwendigen Energie versorgt.
Achtung:
- Es darf ausschließlich der in dieser Anleitung aufgeführte und beschriebene Akkutyp, bzw. von der Leica Camera AG aufgeführte und beschriebene Akkutypen in der Kamera verwendet werden.
- Diese Akkus dürfen ausschließlich mit den speziell dafür vorgesehenen Geräten, und nur genau wie unten beschrieben geladen werden.
• Die vorschriftswidrige Verwendung dieser Akkus und die Verwendung von nicht vorgesehenen Akkutypen können unter Umständen zu einer Explosion führen! - Diese Akkus dürfen weder längere Zeit Hitze oder Sonnenlicht, noch Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt werden. Ebenso wenig dürfen diese Akkus in einem Mikrowellenofen oder einem Hochdruck-Behälter untergebracht werden – es besteht Feuer- oder Explosionsgefahr!
- Ein Sicherheitsventil im Akku gewährleistet, dass ein bei unsachgemäßer Handhabung ggf. entstehender Überdruck kontrolliert abgebaut wird.
-
Es darf ausschließlich das in dieser Anleitung aufgeführte und beschriebene Ladegerät oder das Leica Ladegerät mit der Best.-Nr 14 463 verwendet werden.
Die Verwendung von anderen, nicht von der Leica Camera AG zugelassenen Ladegeräten kann zu Schäden an den Akkus führen, im Extremfall auch zu schwerwiegenden, lebensgefährlichen Verletzungen. -
Das mitgelieferte Ladegerät darf ausschließlich zum Laden dieser Akkus verwendet werden. Versuchen Sie nicht, es für andere Zwecke einzusetzen.
- Das mitgelieferte Kfz-Ladekabel darf keinesfalls angeschlossen werden, solange das Ladegerät mit dem Netz verbunden ist.
- Sorgen Sie dafür, dass die verwendete Netzsteck-dose frei zugänglich ist.
- Ladegerät und Akku dürfen nicht geöffnet werden. Reparaturen dürfen nur von autorisierten Werkstätten durchgeführt werden.
Hinweise:
- Der Akku sollte vor der ersten Verwendung der Leica M Monochrom geladen werden.
- Der Akku muss eine Temperatur zwischen 0°–35°C aufweisen, um geladen werden zu können (ansonsten schaltet sich das Ladegerät nicht ein, bzw. wieder aus).
- Lithium-Ionen Akkus können jederzeit und unabhängig vom Ladezustand geladen werden. Ist ein Akku bei Ladebeginn nur teil-entladen, wird die Voll-Ladung entsprechend schneller erzielt.
- Während des Ladevorgangs erwärmen sich Akkus. Dies ist normal und keine Fehlfunktion.
- Sollten die beiden Leuchtdioden (1.40/1.41) nach Ladebeginn schnell blinken (>2Hz), deutet dies auf einen Ladefehler hin. Trennen Sie in einem solchen Fall das Ladegerät vom Netz und entnehmen Sie den Akku. Stellen Sie sicher, dass die oben erwähnten Temperaturbedingungen erfüllt sind und starten Sie dann den Ladevorgang erneut.
Sollte das Problem weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, die Leica Vertretung in Ihrem Land oder die Leica Camera AG.
- Ein neuer Akku erreicht seine vollständige Kapazität erst nachdem er 2–3 Mal vollständig geladen und - durch den Betrieb in der Kamera - wieder entladen worden ist. Dieser Entlade-Vorgang sollte jeweils nach ca. 25 Zyklen wiederholt werden.
- Für eine maximale Lebensdauer des Akkus sollte er nicht dauerhaft extrem hohen oder niedrigen Temperaturen (z. B. in einem stehenden Fahrzeug im Sommer, bzw. Winter) ausgesetzt werden.
- Die Lebensdauer jedes Akkus ist - selbst bei optimalen Einsatzbedingungen -begrenzt! Nach mehreren hundert Ladezyklen ist dies an deutlich kürzer werdenden Betriebszeiten zu erkennen.
- Defekte Akkus sollten den jeweiligen diesbezüglichen Vorschriften (s. S. 6) entsprechend entsorgt werden.
-
Der wechselbare Akku versorgt einen weiteren, fest in der Kamera eingebauten Puffer-Akku, der die Speicherung der eingegebenen Daten, z.B. des Datums, für maximal 3 Monate sicherstellt. Ist die Kapazität dieses Puffer-Akkus erschöpft, muss er durch Einsetzen des Wechsel-Akkus wieder aufge laden werden. Die volle Kapazität des Puffer-Akkus ist – mit eingesetztem Wechsel-Akku – nach ca. 60 Std. wieder erreicht. Die Kamera muss dazu nicht eingeschaltet bleiben.
-
Schließen Sie das Ladegerät an, d.h. stecken Sie den Kabelstecker des Netzkabels (1.45) in die entsprechende Buchse des Ladegeräts (1.44) und den Netzstecker an eine Steckdose.
- Schieben Sie einen Akku mit seinen Kontakten unten und mit seiner durch einen Pfeil gekennzeichneten Seite nach vorne zeigend bis zum Anschlag in den Ladeschacht (1.42) des Ladegeräts. Die Formgebung des Ladeschachts gewährleistet dabei die korrekte Lage des Akkus.

- Als Bestätigung des Ladevorgangs beginnt daraufhin die grüne, mit CHARGE gekennzeichnete LED (1.40) zu blinken. Sobald der Akku auf mindestens ^4/5 seiner Kapazität aufgeladen ist, leuchtet zusätzlich die gelbe, mit 80% gekennzeichnete LED (1.41) auf. Wenn der Akku vollständig geladen ist, d.h. 100% Kapazität erreicht sind – nach ca. 3 ^1/2 Std., geht auch die grüne LED in dauerhaftes Leuchten über.
hinweis:
Die 80%-LED leuchtet auf Grund der Lade-Charakteristik bereits nach ca. 2 Std. auf. Mit dieser Akku-Kapazität sind schon etwa 280 Aufnahmen möglich. Wenn also die volle Kapazität von ca. 350 Aufnahmen nicht unbedingt benötigt wird, kann die Bereitschaft der Kamera immer in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder hergestellt werden.
- Anschließend sollte das Ladegerät vom Netz ge trennt werden. Eine Gefahr der Überladung besteht jedoch nicht.
- Entnehmen Sie den Akku, indem Sie ihn aus dem Ladeschacht entweder herausziehen, oder -schieben (dazu dient ein Ausschnitt an der Kopfseite des Schachts).
EINSETZEN/HERAUSNEHMEN DES AKKUS IN DIE/AUS DER KAMERA
- Stellen Sie den Hauptschalter (1.19) auf OFF.



- Nehmen Sie den Bodendeckel (1.35) der Kamera ab. Dazu:
a. den Knebel (1.36) des Bodendeckels hoch klappen,
b. ihn nach links drehen, und
c. den Bodendeckel abheben.

- Setzen Sie den Akku mit seinen Kontakten voran in das Fach ein. Drücken Sie ihn so weit in das Fach (1.37), dass der gefederte, weiße Verriegelungsschieber (1.38) sich zur Sicherung über den Akku schiebt.
- Setzen Sie den Bodendeckel wieder an. Dazu:
a. ihn in die Haltelasche (1.9) an der Kameraseite einhängen,
b. ihn beiklappen,
c. ihn mit dem Knebel durch Drehen nach rechts bis zum Anschlag verriegeln, und
d. den Knebel herunterklappen.
Zum Herausnehmen des Akkus in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Der gefederte, weiße Verriegelungsschieber im Akkufach muss dabei zur Entriegelung des Akkus zur Seite gedrückt werden.
Hinweis:
Die Kamera sollte immer ausgeschaltet sein, wenn Sie den Akku herausnehmen. Mit vollständig geladenem Akku sind nach CIPA-Standard ca. 350 Aufnahmen mit jeweils 4s Wiedergabezeit möglich.
LADEZUSTANDS-ANZEIGEN (3.1.1)
Der Ladezustand des Akkus wird - im Aufnahmebetrieb - im Monitor (1.32) durch Drücken der INFD-Taste (1.22) angegeben. Liegt die Kapazität nur im Bereich von bis zu 10%, ist Ersatz oder wieder Auf laden des Akkus erforderlich.
Hinweise:
- Nehmen Sie den Akku heraus, wenn Sie die Kamera für längere Zeit nicht benutzen. Schalten Sie dazu vorher die Kamera mit dem Hauptschalter aus.
- Spätestens 3 Monate nachdem die Kapazität eines in der Kamera verbliebenen Akkus erschöpft ist (s. dazu auch den letzten Hinweis unter „Laden des Akkus“, S. 16), müssen alle individuellen Einstellungen erneut vorgenommen werden.
EINSETZEN UND HERAUSNEHMEN DER SPEICHERKARTE
Die Leica M Monochrom speichert die Aufnahme-Daten auf einer äußerst kompakten SD- (Secure Digital), bzw. SDHC (-High Capacity) Karte.
SD/SDHC-Speicherkarten sind kleine, leichte und austauschbare externe Speichermedien. SD/SDHC-Speicherkarten, insbesondere solche hoher Kapazität und Schreib-/Lese-Geschwindigkeit ermöglichen eine deutlich schnellere Aufzeichnung und Wiedergabe der Daten. Sie besitzen einen Schreibschutz-Schalter, mit dem sie gegen unbeabsichtigte Speicherungen und Löschungen gesperrt werden können. Dieser Schalter ist als Schieber auf der nicht abgeschrägten Seite der Karte ausgeführt; in seiner unteren, mit LOCK gekennzeichneten Stellung sind die auf der Karte vorhandenen Daten gesichert. SD/SDHC-Speicherkarten gibt es von verschiedenen Anbietern und mit unterschiedlicher Kapazität und Schreib-/Lese-Geschwindigkeit.
Hinweis:
Berühren Sie die Kontakte der Speicherkarte nicht.
-
Stellen Sie den Hauptschalter (1.18) auf OFF.
-
Nehmen Sie den Bodendeckel (1.35) der Kamera ab. Dazu:
a. den Knebel (1.36) des Bodendeckels hoch klappen,
b. ihn bis zum Anschlag nach links drehen, und
c. den Bodendeckel abheben.

- Setzen Sie die Speicherkarte mit den Kontakten nach hinten- und mit der abgeschrägten Ecke nach unten zeigend in den Schacht (1.42). Schieben Sie sie gegen den Federwiderstand ganz hinein bis sie hörbar einrastet.
- Setzen Sie den Bodendeckel wieder an. Dazu:
a. ihn in die Haltelasche (1.9) an der Kameraseite einhängen,
b. ihn beiklappen,
c. ihn mit dem Knebel durch Drehen nach rechts bis zum Anschlag verriegeln, und
d. den Knebel herunterklappen.
Zum Herausnehmen der Speicherkarte die Kamera ausschalten und in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Zur Entriegelung muss die Karte – wie im Kameraboden angegeben – zunächst noch ein wenig weiter hinein geschoben werden.
Hinweise:
- Das Angebot an SD/SDHC-Karten ist zu groß, als dass die Leica Camera AG sämtliche erhältlichen Typen vollständig auf Kompatibilität und Qualität prüfen könnte. Daher empfehlen wir z. B. die „Extreme III“-Karten des führenden Markenherstellers „SanDisk“.
- Bei der Nutzung anderer Kartentypen ist eine Beschädigung von Kamera oder Karte zwar nicht zu erwarten, da insbesondere sogenannte „No-Name“-Karten teilweise nicht die SD und SDHC Standards einhalten, kann die Leica Camera AG jedoch keine Funktionsgarantie übernehmen.
- Falls sich die Speicherkarte nicht einsetzen lässt, überprüfen Sie ihre korrekte Ausrichtung.
- Wenn Sie den Bodendeckel abnehmen oder die Speicherkarte herausnehmen, erscheinen im Monitor entsprechende Warnmeldungen anstatt der jeweiligen Anzeigen:
- Achtung Bodendeckel offen
- Achtung Keine Speicherkarte vorhanden
- Öffnen Sie den Bodendeckel nicht und entnehmen Sie weder Speicherkarte noch Akku, solange als Zeichen für Aufnahme-Aufzeichnung und/oder Datenspeicherung auf der Karte die rote LED (1.31) rechts unten neben dem Monitor (1.32) blinkL Ansonsten könnten noch nicht (vollständig) ge speicherte Aufnahmedaten verloren gehen.
- Da elektromagnetische Felder, elektrostatische Aufladung, sowie Defekte an Kamera und Karte zur Beschädigung oder Verlust der Daten auf der Speicherkarte führen können, empfiehlt es sich, die Daten auch auf einen Rechner zu überspielen und dort zu speichern (s. S. 64).
- Aus dem gleichen Grund empfiehlt es sich, die Karte grundsätzlich in einem antistatischen Behältnis aufzubewahren.
LEICA M-OBJEKTIVE
Grundsätzlich gilt: Die meisten Leica M-Objektive können mit der Leica M Monochrom verwendet werden. Einzelheiten zu den wenigen Ausnahmen und Einschränkungen entnehmen Sie bitte folgenden Anmerkungen.
Die Verwendung ist unabhängig von der Objektiv-Ausstattung – ob mit oder ohne 6-bit Kodierung im Bajonett (aktuellste Version).
Auch ohne diese zusätzliche Ausstattung, d.h. bei der Verwendung von Leica M-Objektiven ohne Kennung, wird Ihnen die Leica M Monochrom in den meisten Fällen gute Aufnahmen liefern.
Um optimale Bildqualität auch in solchen Fällen zu ermöglichen, ist es empfehlenswert, den Objektivtyp einzugeben (s. „Ein-/Ausschalten der Objektivtyp-Erkennung“, S. 30).
Wichtig:
- Nicht verwendbar:
- Hologon 1:8/15mm,
- Summicron 1:2/50mm mit Naheinstellung
- Elmar 1:4/90mm mit versenkbarem Tubus (Herstellungszeitraum 1954–1968)
- Manche Exemplare des Summilux-M 1.4/35mm (nicht asphärisch, Herstellungszeitraum 1961–1995, Made in Canada) lassen sich nicht an die Leica M Monochrom ansetzen, bzw. nicht bis unendlich fokussieren. Der Leica Kundendienst kann diese Objektive so modifizieren, dass sie sich auch an der Leica M Monochrom verwenden lassen.
- Verwendbar, aber Gefahr der Kamera-, bzw. Objektiv-Beschädigung
Objektive mit versenkbarem Tubus können aus schließlich mit ausgezogenem Tubus verwendet werden, d.h. ihr Tubus darf an der Leica M Monochrom keinesfalls versenkt werden. Dies gilt nicht für das aktuelle Macro-Elmar-M 1:4/90mm, dessen Tubus selbst im versenkten Zustand nicht in die Kamera hineinragt, und infolgedessen uneingeschränkt eingesetzt werden kann.
• Eingeschränkt Verwendbar
Trotz der hohen Präzision des Messsuchers der Leica M Monochrom kann exaktes Fokussieren mit 135mm-Objektiven bei offener Blende auf Grund der sehr geringen Schärfentiefe nicht garantiert werden. Daher wird Abblenden um mind. 2 Stufen empfohlen.
- Verwendbar, aber von der Belichtungsmessung ausgenommen
- Super-Angulon-M 1:4/21 mm
- Super-Angulon-M 1:3,4/21mm
- Elmarit-M 1:2,8/28mm mit Fabr.-Nr. unter 2 314 921.
Hinweis:
Der Leica Kundendienst kann viele Leica M-Objektive mit der 6-bit Kodierung nachrüsten. Fragen Sie im Einzelfall nach (Adresse, s. S. 83).
ANSETZEN EINES OBJEKTIVS

- Das Objektiv am festen Ring (1.12) fassen,
- den roten Indexknopf (1.12c) des Objektives dem Entriegelungsknopf (1.1) am Kameragehäuse gegenüberstellen und dann
- das Objektiv in dieser Stellung gerade einsetzen.
- Eine kurze Rechtsdrehung lässt das Objektiv hör- und fühlbar einrasten.
ABNEHMEN EINES OBJEKTIVS

- Das Objektiv am festen Ring (1.12) fassen,
- den Entriegelungsknopf (1.1) am Kameragehäuse niederdrücken,
- das Objektiv nach links drehen, bis dessen roter Indexknopf (1.12c) dem Entriegelungsknopf gegenübersteht, und
- dann gerade herausnehmen.
Hinweise:
- Grundsätzlich gilt: An der Leica M Monochrom sollte zum Schutz vor dem Eindringen von Staub, etc. in das Kamera-Innere immer ein Objektiv oder der Gehäusedeckel aufgesetzt sein.
- Aus dem gleichen Grund sollten Objektivwechsel zügig und in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen.
- Kamera- oder Objektivrückdeckel sollten nicht in der Hosentasche aufbewahrt werden, da sie dort Staub anziehen, der beim Aufsetzen in das Kamera Innere gelangen kann.
DIE WICHTIGSTEN EINSTELLUNGEN / BEDIENUNGSELEMENTE
EIN- UND AUSSCHALTEN DER KAMERA

Die Leica M Monochrom wird mit dem Hauptschalter (1.18) ein- und ausgeschaltet. Er liegt unterhalb des Auslösers (1.19) und ist als rastender Hebel mit vier Stellungen ausgeführt:
a. OFF - Kamera ausgeschaltet
In dieser Ruhestellung ist die Kamera ausgeschaltet.
b. S - Einzelbild-Schaltung
Das Betätigen des Auslösers (s. u.) bewirkt jeweils nur eine Aufnahme, unabhängig davon, ob dieser gedrückt gehalten wird oder nicht.
Für besonders diskretes Arbeiten kann im Menü (s. S. 13/26) die Funktion Diskret aktiviert werden (s. S. 24).
c. C - Serienbild-Schaltung
Wird der Auslöser (s. S. 23) gedrückt gehalten, erfolgen ≤ 8 Aufnahmen nacheinander - solange die Kapazität der verwendeten Speicherkarte und des kamerainternen Zwischenspeichers ausreicht (s. „Ein- selzen und Herausnehmen der Speicherkarte“, S. 19).
d. Ⓧ- Selbstauslöser
Das Betätigen des Auslösers (s. S. 23) startet die eingestellte Vorlaufzeit (s. S. 63), danach erfolgt die Aufnahme.
Einschalten
Nach dem Einschalten, d.h. nach dem Einstellen einer der drei Funktionen S, C oder leuchtet die LED (1.31) kurz auf und die Anzeigen im Sucher (2.1.1) erscheinen (s. S. 10).
Ausschalten
Auch wenn der Hauptschalter nicht auf OFF gestellt ist, wird die Kamera automatisch abgeschaltet, wenn über die Menüsteuerung eine automatische Abschalt-Zeit vorgegeben ist (Autom. Absch., 4.1.15, s. S. 29), und innerhalb dieser Zeit keine Bedienung erfolgt.
Hinweis:
Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt oder in einer Tasche verstaut wird, sollte sie immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden. Dadurch wird jeglicher Stromverbrauch unterbunden, der auch im Standby Betrieb nach dem selbsttätigen Ausschalten des Belichtungsmessers und dem Erlöschen der Anzeige weiterhin erfolgt. Versehentliche Auslösungen werden auf diese Art ebenfalls verhindert.
DER AUSLÖSER
Der Auslöser (1.19) besitzt drei Druckstufen:
- Ein kurzes Antippen bis zum 1. Druckpunkt aktiviert Belichtungsmessung und Sucheranzeige, und startet eine cvtl. vorgewählte Selbstauslöser-Vorlaufzeit (s. S. 63).
Nach Loslassen des Auslösers bleiben das Messsystem und die Anzeige noch ca. 12s eingeschaltet (Näheres dazu entnehmen Sie bitte den Abschnitten unter "Die Belichtungsmessung" ab S. 39).
Wird der Auslöser bei dieser Druckstufe gehalten, bleibt die Anzeige an, bzw. wenn vorher der Wiedergabe-Betrieb eingestellt war (s. S. 54), schaltet die Kamera zurück in den Aufnahme-Betrieb.
War die Kamera vorher im Stand-by Betrieb (s. S. 22), wird sie wieder aktiviert und die Anzeige eingeschaltet.
Während der Auslöser in dieser Position gehalten wird, kann mit dem Einstellrad (1.29) sehr schnell und einfach eine Belichtungskorrektur eingestellt werden (Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt "Belichtungskorrekturen" auf S. 41).
Hinweis:
Der Auslöser bleibt gesperrt
- wenn der interne Zwischenspeicher (vorübergehend) voll ist, z.B. nach einer Serie von ≥ 8 Aufnahmen, oder
- falls die eingesetzte Speicherkarte und der interne Zwischenspeicher (vorübergehend) voll sind.
- Niederdrücken bis zum 2. Druckpunkt speichert bei Zeitautomatik den Belichtungs-Messwert, d.h. die von der Kamera ermittelte Verschlusszeit (Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Die Messwert-Speicherung“ auf S. 40). Nach Loslassen des Auslösers kann eine neue Messung erfolgen.
- Wird der Auslöser ganz durchgedrückt, erfolgt die Aufnahme. Die Daten werden anschließend auf die Speicherkarte übertragen.
Hinweise:
- Der zweite Druckpunkt ist bei der Verwendung von Drahtauslösern nicht spürbar.
- Auch wenn vorher der Wiedergabe-Betrieb (s. S. 54) oder die Menüsteuerung (s. S. 26) aktiviert war, wird durch Antippen des Auslösers sofort in den Aufnahme-Betrieb umgeschaltet.
- Es können über die Menüsteuerung Tastenquittierungs- (Rückmelde-) töne ausgewählt, bzw. eingestellt werden (s. S. 29).
- Der Auslöser sollte zur Vermeidung von Verwacklung weich – und nicht ruckartig – gedrückt werden, bis mit leisem Klicken der Verschluss abläuft.
SERIEN-AUFNAHMEN
Mit der Leica M Monochrom können Sie nicht nur Einzelaufnahmen erstellen - Hauptschalter 1.18 auf (S [single]), sondern auch Aufnahmeserien - Hauptschalter auf (C [continuous]), z. B. um Bewegungsabläufe in mehreren Stufen festzuhalten.
Serienaufnahmen erfolgen bis auf die Bedienung des Auslösers (1.19) wie Einzelaufnahmen: Solange Sie den Auslöser ganz durchgedrückt halten (und die Kapazität der Speicherkarte ausreicht), erfolgen Serienaufnahmen. Wenn Sie dagegen den Auslöser nur kurz drücken, erfolgen weiterhin Einzelaufnahmen.
Es können maximal ca. 2 Bilder pro Sekunde und ≤ 8 hintereinander erstellt werden.
Hinweise:
- Die aufgeführte Aufnahme-Frequenz und die maximal mögliche Anzahl von Aufnahmen in einer Serie beziehen sich auf eine Standard-Einstellung – ISO 320 und als Format DNG. Mit anderen Einstellungen können Frequenz und Anzahl geringer sein.
- Unabhängig davon, wie viele Aufnahmen in einer Serie erfolgt sind, wird bei beiden Wiedergabe-Betriebsarten (s. S. 54) zunächst das letzte Bild der Serie, bzw. das letzte, auf der Karte gespeicherte Bild der Serie gezeigt – falls zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Aufnahmen der Serie vom Kamera-internen Zwischenspeicher auf die Karte überschrieben worden sind.
DISKRET/ERSCHÜTTERUNGSARM AUSLÖSEN
In Situationen, in denen größtmögliche Diskretion gefragt ist, kann es vorteilhaft sein, das Geräusch des Verschluss Spannens zumindest vorübergehend zu unterdrücken. Ebenso gibt es Situationen, in denn es sinnvoll ist, die Kamera beim Auslösen so ruhig wie möglich zu halten.
Zu diesem Zweck kann die Arbeitsweise des Auslösers per Menüsteuerung abgewandelt werden.
Einstellen der Funktionen
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13-26) Ausl./Aufziehen (4.1.3), und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Arbeitsweise, Standard, Weich, Diskret oder Diskret & Weich.
Mit den Weich-Funktionen erfolgt das Auslösen des Verschlusses bereits beim 2. Druckpunkt des Auslösers, d.h. ohne dass der sonst notwendige erhöhte Widerstand überwunden werden muss. Dies begünstigt das ruhige Halten der Kamera auch im Augenblick des Auslösens – eine Voraussetzung für scharfe Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten.
Mit den Diskret-Funktionen erfolgt das Spannen des Verschlusses – anstatt wie sonst sofort nach der Aufnahme – erst nachdem Sie den Auslöser wieder loslassen.
Die - beliebig lange - Verzögerungszeit können Sie beispielsweise dazu nutzen, die Kamera zum Spannen in eine Geräusch dämpfende Umgebung zu bringen (unter einem Kleidungsstück oder ähnliches), oder einen geeigneteren Zeitpunkt abzuwarten.
Während die Weich-Funktionen sowohl bei Einzel- und Serienbild-Betrieb zur Verfügung stehen, können die Diskret-Funktionen ausschließlich bei Einzelbild-Betrieb (Hauptschalter 1.18 Auf Position S) eingesetzt werden.
DAS ZEIT-EINSTELLRAD

Größe und Anordnung des Zeit-Einstellrades (1.17) der Leica M Monochrom sind ergonomisch optimal: Einerseits lässt es sich – auch mit der Kamera am Auge – hervorragend bedienen. Andererseits ist es trotzdem gut geschützt gegen versehentliches Verstellen.
Darüber hinaus entspricht seine Drehrichtung (wie auch die des Blenden-Einstellrings der Objektive) den Belichtungsmesser-Anzeigen im Sucher bei manueller Einstellung (2.1.3): Leuchtet beispielsweise die linke dreieckige LED auf, führt eine Drehung in Pfeilrichtung, d.h. nach rechts, zu der benötigten, längeren Verschlusszeit.
Mit dem Zeit-Einstellrad der Leica M Monochrom werden zwei der drei Belichtungs-Betriebsarten angewählt,
- Zeltautomatik-Betrieb durch Einstellung auf die rot gekennzeichnete A-Position (s. S. 40),
- Manuellbetrieb durch Wahl einer der Verschlusszeiten von ^1/4000 s bis 8s, (Zwischenwerte, in ^1/2 Stufen rastend, stehen ebenfalls zur Verfügung, s. S. 44) sowie
- die mit dem Symbol zusätzlich gekennzeichnete, kürzestmögliche Synchronzeit ^1/_180 s für den Blitzbetrieb (s. S. 46), und
- B für Langzeit-Belichtungen (s. S. 44).
Das Zeit-Einstellrad der Leica M Monochrom besitzt keinen Anschlag, d.h. es lässt sich aus jeder Position in beliebiger Richtung drehen. Es rastet bei sämtlichen gravierten Positionen und den Zwischenwerten ein. Zwischenstellungen außerhalb der Rastpositionen dürfen nicht verwendet werden.
Hinweise:
- Wie im Zusammenhang mit der ISO-Einstellung auf S. 32 beschrieben, macht sich bei der Verwendung höherer Empfindlichkeiten, und insbesondere in gleichmäßigen, dunklen Flächen mehr oder weniger Bildrauschen bemerkbar. Zur Verringerung dieser störenden Erscheinung erstellt die Leica M Monochrom selbsttätig nach Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten eine zweite, „Schwarzaufnahme“ (gegen den geschlossenen Verschluss). Das bei dieser Parallel-Aufnahme gemessene Rauschen wird dann rechnerisch vom Datensatz der eigentlichen Aufnahme „abgezogen“.
- Diese Verdopplung der „Belichtungs“-Zeit muss bei Langzeit-Belichtungen berücksichtigt werden. Die Kamera sollte währenddessen nicht abgeschaltet werden.
- Bei Verschlusszeiten ab 2s erscheint als Hinweis die Meldung Rausch-Verringerung 12s ^1 im Monitor.
- Wird die B-Funktion zusammen mit dem Selbstauslöser (s. S. 63) eingesetzt, muss der Auslöser nicht gedrückt gehalten werden; der Verschluss bleibt solange offen, bis der Auslöser ein zweites mal gedrückt wird (entspricht dann einer T-Funktion).
Näheres zur Einstellung der korrekten Belichtung entnehmen Sie bitte den Abschnitten unter: „Die Belichtungsmessung“ ab S. 39.
^1 Zeitangabe ist ein Beispiel
DER MONITOR
Die Leica M Monochrom besitzt einen 2,5" Flüssigkristall-Farbmonitor (1.32).
Er dient
- der Anzeige einiger Grundeinstellungen im Aufnahme-Betrieb. Durch Drücken der INFO-Taste (1.22) können Sie sich die Akku- und Speicherkarten-Kapazitäten, sowie einige weitere Einstellungen anzeigen lassen (s. S. 57).
- der Menüsteuerung (s. nä. S.).
- der Betrachtung der erfolgten Aufnahmen auf der Speicherkarte. Der Wiedergabe-Betrieb (s. S. 54) wird mit der PLAY-Taste (1.26) eingeschaltet, bzw. bei aktivierter Autom. Wiederg. Funktion automatisch eingeschaltet.
Der Monitor der Leica M Monochrom ist durch ein außerordentlich hartes, und dadurch besonders kratzfestes Saphir-Deckglas geschützt.
Einstellen der Helligkeit
Die Helligkeit des Monitorbildes lässt sich über die Menüsteuerung fünftufig einstellen, so dass Sie sie optimal auf die jeweilige Situation, d. h. die vorhandenen Lichtverhältnisse anpassen können.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/25) Monitor-Helligkeit (4.1.11), und
- im Untermenü die gewünschte der fünf Stufen (Niedrig, Mäßig, Standard, Mittelhoch, Hoch).
DIE MENÜSTEUERUNG
Viele Einstellungen werden an der Leica M Monochrom über Menüs (s. S. 13) vorgenommen.
Mit Zeitautomatik und manueller Einstellung der Belichtung stehen zwei voneinander unabhängige Menüs zur Verfügung. Das Hauptmenü besteht aus 26 Punkten (4.1.1–.26), zusätzlich gibt es ein Aufnahmeparameter-Menü. Durch die Gruppierung und Trennung lassen sich die erfahrungsgemäß am häufigsten verwendeten Menüpunkte besonders schnell und einfach aufrufen und einstellen.
HAUPTMENÜ
Im Hauptmenü sind bei Zeitautomatik und manueller Einstellung der Belichtung neben den Kamera-Grundeinstellungen zusätzlich die Speicherung der Benutzerprofile sowie Nebenfunktionen zusammengefasst.
AUFNAHMEPARAMETER-MENÜ
Im Aufnahmeparameter-Menü, das aus 5 Punkten besteht (4.2.1-.5), werden die Grundeinstellungen für die Aufnahme sowie die Auswahl der gespeicherten Benutzerprofile vorgenommen.
Die jeweiligen Einstellungen, bzw. Einstellungs-Schritte dieser Funktionen werden bei eingeschalteter Kamera übersichtlich und Schritt für Schritt im Monitor (1.32) dargestellt.
Bei beiden Menüs erfolgen die Einstellungen im Prinzip immer gleich, lediglich das Aufrufen und Verlassen unterscheidet sich.
EINSTELLEN DER MENÜFUNKTIONEN
- Das Hauptmenü rufen Sie mit der MENU-Taste (1.28) auf, das Aufnahmeparameter-Menü mit der SET-Taste (1.21).
- Daraufhin erscheinen im Hauptmenü die ersten 7 Menüpunkte, im Aufnahmeparameter-Menü alle.


Hinweise:
• Das Aufnahmeparameter-Menü ist
- ausschließlich aus dem Aufnahme-Betrieb heraus zugänglich, und
- nur bei der Verwendung der Belichtungs-Betriebsarten Zeitautomatik (s. S. 40) und manueller Einstellung (s. S. 44) verfügbar.
- Das Hauptmenü ist nicht während des DELETE-Vorgangs oder der Löschschutz-Funktion (s. S. 59/60) zugänglich.
2. Den gewünschten Menüpunkt können Sie sowohl durch Drehen des Einstellrades (1.29) als auch mit der oberen/unteren Kreuztaste (1.30) anwählen.


- Zur Einstellung der jeweiligen Funktion drücken Sie zunächst – bzw. im Aufnahmeparameter-Menü erneut – die SET-Taste.
- Rechts neben dem Menüpunkt erscheint das dazugehörige, durch die rote Umrandung gekennzeichnete mehrzeilige Untermenü. Der jeweils gewählte Punkt ist zur Kennzeichnung hell hervorgehoben.
-
Die gewünschte Funktionsvariante können Sie dann wieder sowohl durch Drehen des Einstellrades als auch mit der oberen/unteren Kreuztaste anwählen.
-
Ihre Einstellung speichern Sie durch erneutes Betätigen der SET-Taste.
- Rechts in der Menüzeile ist die damit eingestellte Funktionsvariante aufgeführt.
- Die Menüs können Sie durch Drücken folgender Tasten verlassen:
| Auslöser (1.19) | PLAY (1.25) | MENU (1.28) | |
| Hauptmenü | Kamera schaltet auf Aufnahme-Betrieb | Kamera schaltet auf Wiedergabe-Betrieb um | Keine weiteren Funktionswechsel |
| Aufnahme-parameter-Menü | - | - |
hinweise:
- Im Hauptmenü können Sie die Untermenüs jederzeit ohne Übernahme der dort evtl. vorgenommenen Einstellungen durch Drücken der MENU-Taste verlassen.
- Menüpunkte wie z. B. Datum (4.1.22) und Zeit (4.1.23) erfordern weitere Einstellungen. Die entsprechenden Erläuterungen, wie auch weitere Einzelheiten zu den anderen Menü-Funktionen finden Sie in den jeweiligen Abschnitten.
VOREINSTELLUNGEN
KAMERA-GRUNDEINSTELLUNGEN
Menüsprachen
Die in der Werkseinstellung der Menüsteuerung verwendete Sprache ist Englisch, d.h. alle Menüpunkte erscheinen zunächst mit ihren englischen Bezeichnungen. Als alternative Menüsprachen können auch Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Russisch oder traditionellem, bzw. vereinfachtem Chinesisch gewählt werden.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Language (4.1.23), und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Sprache.
- Bis auf wenige Ausnahmen (Tastenbezeichnungen, Kurzbegriffe) wechseln alle sprachlichen Angaben.
DATUM UND UHRZEIT
Datum und Uhrzeit werden jeweils über eigene Menüpunkte eingestellt.
DATUM
Es stehen 3 Varianten für die Reihenfolge der Darstellung zur Verfügung.
Einstellen
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Datum (4.1.20), und
-
rufen Sie das Untermenü auf. Es besteht aus den 2 Punkten Einstellen und Reihenfolge.
-
Wählen Sie Einstellen.
- Es erscheint ein weiteres Untermenü mit Zifferngruppen für die Jahres-, Monats- und Tageszahlen, wobei die jeweils aktivierte, d.h. einstellbare, durch die schwarze Hinterlegung und die rote Umrandung gekennzeichnet ist.
- Mit dem Einstellrad (1.29) oder der oberen und unteren Kreuztaste (1.30) werden die Zahlenwerte eingestellt, mit den linken und rechten Kreuztasten zwischen den Zahlengruppen gewechselt.
Hinweis:
Die Verwendung des Einstellrades ist meistens nicht nur bequemer, sondern auch erheblich schneller.
- Nach der Einstellung aller 3 Werte bestätigen und speichern Sie sie durch Betätigen der SET-Taste (1.21).
• Die Liste der Menüpunkte erscheint wieder. - Zur Änderung der Darstellungsweise wählen Sie im Untermenü jetzt den Punkt Reihenfolge.
- Es erscheinen die 3 möglichen Reihenfolgen Tag/Monat/Jahr, Monat/Tag/Jahr, und Jahr/Monat/Tag.
- Die Einstellung und Bestätigung erfolgen prinzipiell genau wie in den Punkten 3. und 4..
Hinweis:
Selbst wenn kein Akku eingesetzt, bzw. er leer ist, bleibt die Datums- und Uhrzeit-Einstellung durch einen eingebauten Pufferakku für etwa 3 Monate erhalten (s. dazu auch „Ladezustands-Anzeigen“, S. 18). Danach müssen Datum und Uhrzeit allerdings wieder wie oben beschrieben neu eingestellt werden.
UHRZEIT
Die Uhrzeit kann wahlweise im 24-Stunden oder im 12-Stunden Format dargestellt werden.
Einstellen
Die Einstellung sowohl der beiden Zifferngruppen als auch der Darstellungsweise erfolgen im Menüpunkt Zeit (5.1.19) in den Unterpunkten Einstellen und
Anzeigeform, und prinzipiell genau wie bei Datum im vorangegangenen Abschnitt beschrieben.
AUTOMATISCHE ABSCHALTUNG
Diese Funktion schaltet die Leica M Monochrom selbsttätig nach einer vorher festgelegten Zeit aus. Dieser Zustand entspricht der Hauptschalter-Stellung OFF (1.18, s. S. 22).
Sie können wählen,
a. ob Sie diese Funktion aktivieren, und wenn ja,
b. nach welcher Zeit die Kamera ausgeschaltet wird.
So können Sie diese Funktion optimal Ihrer persönlichen Arbeitsweise anpassen und ggf. die Standzeit einer Akkuladung deutlich verlängern.
Einstellen der Funktion
-
Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Autom. Absch. (4.1.15), und
-
dort die gewünschte Funktion.
Hinweis:
Auch wenn die Kamera im Bereitschaftszustand ist, d.h. die Anzeigen nach 12s erloschen sind, oder die aktivierte Autom. Absch.-Funktion sie ausgeschaltet hat, kann sie jederzeit durch Drücken des Aus lösers (1.19) wieder in Betrieb genommen werden.
TASTENQUITTIERUNGS-, BZW. SIGNALTÖNE
Mit der Leica M Monochrom können Sie entscheiden, ob Ihre Einstellungen, sowie einige Funktionsabläufe und Warmmeldungen durch akustische Signale – es sind zwei Lautstärken wählbar – quittiert werden sollen, oder ob der Betrieb der Kamera weitgehend geräuschlos sein soll.
Als Rückmeldung dienen ein Klick-, bzw. ein Piepton, die jeweils einzeln zur Bestätigung von Tastenbetätigungen und als Hinweis auf eine volle Speicherkarte aktiviert werden können.
Hinweis:
In der Werkseinstellung sind die Signaltöne ausgeschaltet.
Einstellen der Funktionen
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Piepton (4.1.22), und
- rufen Sie das Untermenü auf. Es besteht aus den 3 Punkten Lautstärke, Tastenklick und SD Karte voll.
- Wählen Sie Lautstärke, und
- Es erscheint ein weiteres Untermenü mit den 3 Alternativen Aus (grundsätzlich keine Töne), Niedrig und Hoch.
- in diesem Untermenü die gewünschte Funktion.
- Nach der Bestätigung erscheint wieder das anfängliche Monitorbild
- Wählen Sie in den anderen beiden Untermenüs, ob Sie die Töne für die jeweiligen Funktionen aktivieren möchten oder nicht.
AUFNAHME-GRUNDEINSTELLUNGEN
EIN-/AUSSCHALTEN DER OBJEKTIVTYP-ERKENNUNG
Die 6-bit Kodierung im Bajonett (1.11) aktueller Leica M-Objektive ermöglicht es der Leica M Monochrom – mit dem Sensor in ihrem Bajonett (1.10), den angesetzten Objektivtyp zu erkennen.
- Diese Information wird u. A. zur Optimierung der Bilddaten herangezogen. So wird die Randabdunklung, die z.B. bei Weitwinkel-Objektiven und großen Blendenöffnungen besonders auffällig werden kann, in den jeweiligen Bilddaten kompensiert.
- Auch die Steuerung der Blitz-Belichtung und des Blitz-Reflektors nutzt die Objektivdaten (siehe „Verwendbare Blitzgeräte“, S. 46).
- Darüber hinaus werden die Informationen, die diese 6-bit Kodierung liefert, in die jeweilige EXIF-Datei der Aufnahmen geschrieben. Bei den Bilddaten der INFO-Darstellung (s. S. 57) erfolgt zusätzlich die Anzeige der Objektiv-Brennweite (3.3.7 b, s. S. 12).
Hinweis:
Bei der Verwendung von Objektiven ohne 6-bit Kodierung muss die Erkennungsfunktion zur Vermeidung von Fehlfunktionen ausgeschaltet werden, bzw. der verwendete Objektivtyp muss manuell eingegeben werden (s. S. 30).
EINSTELLEN DER FUNKTION
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Obj.typ-Erkennung (4.1.1), und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Variante:
- Aus, oder
- Automatisch, wenn ein kodiertes Objektiv an gesetzt ist, oder
- Manuell, wenn ein nicht kodiertes Objektiv angesetztist.
MANUELLE EINGABE DES OBJEKTIVTYPS/DER BRENNWEITE
Frühere Leica M-Objektive werden mangels Kennung nicht vom Kameragehäuse erkannt, die „Identifizierung“ kann jedoch über das Menü erfolgen.
- Wählen Sie aus der Liste im Untermenü Manuell das verwendete Objektiv aus.
- Im Monitor (1.32) erscheint eine Objektivliste, die zwecks eindeutiger Identifizierung auch die jeweiligen Artikel-Nummern enthält
Hinweise:
- Die Artikelnummer ist bei vielen Objektiven auf der gegenüberliegenden Seite der Schärfentiefeskala eingraviert.
- Die Liste enthält Objektive, die ohne Kodierung erhältlich waren (ca. vor Juni 2006). Objektive neuen Einführungsdatums sind ausschließlich kodiert erhältlich und somit nicht manuell auswählbar.
- Bei der Verwendung des Leica Tri-Elmar-M 1:4/16-18-21mm ASPH, wird die eingestellte Brennweite nicht auf das Kameragehäuse übertragen, und daher auch nicht im EXIF-Datensatz der Aufnahmen aufgeführt. Sie können die jeweilige Brennweite jedoch auf Wunsch manuell eingeben.
- Das Leica Tri-Elmar-M 1:4/28-35-50mm ASPH. besitzt dagegen die für die Einspiegelung der passenden Leuchtrahmen im Sucher notwendige mechanische Übertragung der eingestellten Brennweite in die Kamera, die von der Kameraelektronik abgetastet und zur Brennweiten-spezifischen Korrektur genutzt wird. Aus Platzmangel ist im Menü allerdings lediglich eine Artikel-Nummer aufgeführt - 11 625. Selbstverständlich können auch die beiden anderen Varianten - 11 890 und 11 894 - verwendet werden, und natürlich gelten die im Menü vorgenommenen Einstellungen auch für diese.
AUFLÖSUNG
Die Aufzeichnung der Bilddaten ist im JPEG-Format mit fünf unterschiedlichen Pixel-Mengen, d.h. Auflösungen möglich. Dies erlaubt eine genaue Abstimmung auf den vorgesehenen Verwendungszweck, bzw. auf die Nutzung der vorhandenen Speicherkarten-Kapazität. Mit der höchsten Auflösung (gleichbedeutend mit der größten Datenmenge), die Sie z.B. für höchste Qualität bei größeren Ausdrucken wählen sollten, können naturgemäß wesentlich weniger Aufnahmen auf einer Karte gespeichert werden als bei geringster Auflösung, die z.B. für die Versendung per e-mail oder auf Internet-Seiten völlig ausreicht.
Hinweis:
Die Rohdaten-Speicherung ⓄNG, siehe den nächsten Abschnitt) erfolgt ausschließlich mit höchster Auflösung.
Einstellen der Funktion
-
Wählen Sie im Aufnahmeparameter-Menü (s. S. 13/26) Auflösung (4.2.2), und
-
im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Auflösung.
DATEIFORMAT
Die Aufzeichnung der Bilddaten erfolgt wahlweise
a. mit jeweils dem JPEG-Format - JPG fein oder
b. mit dem Dateiformat ONG, oder
c. parallel mit beiden Formaten, d.h. es entstehen pro Aufnahme immer zwei Dateien. Dabei wird immer für die JPG-Datei die für die gewählte Variante eingestellte Auflösung verwendet.
Dies erlaubt einerseits eine genaue Abstimmung auf den vorgesehenen Verwendungszweck, bzw. auf die Nutzung der vorhandenen Speicherkarten-Kapazität, andererseits aber auch die für nachträgliche Verwendungs- Entscheidungen notwendige Sicherheit und Flexibilität.
Einstellen der Funktion
-
Wählen Sie im Aufnahmeparameter-Menü (s. S. 13/26) Kompression (4.2.1), und
-
im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Variante.
Hinweise:
- Zur Speicherung völlig unbearbeiteter Aufnahme-Rohdaten wird das standardisierte DNG (Digital Negative) Format benutzt.
- Bei Rohdaten-Speicherung (UNG) wird die Auflösung automatisch und unabhängig von der bestehenden Einstellung (für das JPEG-Format) auf ■■ 8MP) umgeschaltet, (siehe vorherigen Abschnitt).
- Bei gleichzeitiger Speicherung der Bilddaten als DNG und JPG fein wird für das JPEG-Format die bestehende Auflösungs-Einstellung verwendet, d.h. die beiden Dateien können durchaus unterschiedliche Auflösungen aufweisen.
- Die im Monitor angezeigte, verbleibende Bildzahl wechselt nicht unbedingt nach jeder Aufnahme. Dies hängt vom Motiv ab; sehr feine Strukturen ergeben bei JPEG-Dateien höhere Datenmengen, homogene Flächen geringere.
ISO-EMPFINDLICHKEIT
In der herkömmlichen Fotografie wird mit der Wahl des ISO-Wertes die Lichtempfindlichkeit des verwendeten Films berücksichtigt. Höher empfindliche Filme erlauben – bei gleicher Helligkeit – kürzere Verschlusszeiten und/oder kleinere Blenden, und umgekehrt. Die ISO-Einstellung an der Leica M Monochrom umfasst einen Bereich von ISO 320-10 000. Optimale Wiedergabequalität wird mit der Einstellung ISO 320 erzielt. Die höheren Empfindlichkeiten haben ein zunehmendes „Bildrauschen“ zur Folge. Dieser Effekt kann mit der „Körnung“ hochempfindlicher Filme verglichen werden. Die Einstellung Pull 160 entspricht in der Helligkeit einer Empfindlichkeit von ISO 160. Aufnahmen mit dieser Einstellung besitzen jedoch einen niedrigeren Kontrastumfang. Bei der Verwendung dieser Empfindlichkeit sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass wichtige Bildteile nicht überbelichtet werden. Die Einstellung erfolgt in 13 ISO-Stufen, und erlaubt so eine feinfühlige, manuelle und bedarfsgerechte Anpassung der Verschlusszeit-/Blendenwerte an die jeweiligen Situationen.
Neben den Festeinstellungen bietet die Leica M Monochrom auch eine AUTO ISO-Funktion an, bei der die Kamera die Empfindlichkeit automatisch der Außenhelligkeit anpasst. Dies erweitert zusammen mit der Zeitautomatik¹ (s. dazu S. 40) den Bereich der automatischen Belichtungssteuerung erheblich – genau genommen um bis zu 4 Blendenstufen. Innerhalb der Funktion ist es jedoch auch möglich, Prioritäten festzulegen, z. B. aus Gründen der Bildgestaltung. So können Sie sowohl den Bereich der genutzten Empfindlichkeiten begrenzen – z. B. wegen des oben beschriebenen Rauschens, als auch die Verschlusszeit bestimmen, ab der die automatische Erhöhung der Empfindlichkeit einsetzt – z.B. um verwackelte Aufnahmen zuverlässig zu vermeiden.
Einstellen der Funktion
- Halten Sie die ISO-Taste (1.23) gedrückt.
- Im Monitor (1.32) erscheinen, angeordnet in einem Raster, die möglichen Einstellungen.
- Wählen Sie, während Sie die ISO-Taste gedrückt halten, mit dem Einstellrad (1.29, vor und zurück) oder den Kreuztasten (1.30, zeilen-, oder spaltenweise) die gewünschte Empfindlichkeit, bzw. die automatische Einstellung.
Hinweis:
Die Liste bleibt nach Loslassen der ISO-Taste noch ca. 2s sichtbar. Nach Erlöschen der Liste wird der eingestellte Wert übernommen. Wenn AUTO ISO eingestellt ist, können Sie die Funktion Ihrer Arbeitsweise, bzw. Ihren Bildgestaltungswünschen anpassen ^2 .
- Wählen Sie dazu im Hauptmenü (s. S. 13/26) AUTO ISO Einst. (4.1.5), und
-
im dazugehörigen Untermenü Max ISO und/oder Längste Bel.-Zeit.
-
Wählen Sie anschließend im Max ISO-Untermenü
- den Bereich, innerhalb derer die Automatik arbeiten soll, indem Sie die höchste zu nutzende Empfindlichkeit festlegen, und/oder
-imLängste Bel.-Zeit-Untermenü, ob Sie es der Kamera überlassen möchten, verwacklungssichere Verschlusszeiten sicherzustellen – mit Objektivbezogen ^2 , oder
- ob Sie selber eine bestimmte, längste Verschlusszeit im Bereich zwischen ^1/125 s und ^1/8 s (in ganzen Stufen) vorgeben möchten.
Bei Objektivbezogen schaltet die Kamera erst dann auf eine höhere Empfindlichkeit, wenn wegen geringerer Helligkeit die Verschlusszeit unter die ^1/Brennweite -Schwelle sinken würde, also z. B. bei längeren Zeiten als ^1/30 s mit einem 35mm-Objektiv.
hinweis:
Beim Verwenden der automatischen Belichtungsreihe (s. S. 43) sind sämtliche AUTO ISO-Einstellungen festgelegt:
- Die von der Kamera automatisch für die erste Aufnahme ermittelte Empfindlichkeit wird auch für alle anderen Aufnahmen einer Reihe verwendet, d.h. dieser ISO-Wert wird während einer Reihe nicht verändert.
- Die Einstellungen in den AUTO ISO-Untermenüs sind unwirksam, d.h. der verfügbare Verschlusszeiten-Bereich der Kamera steht in vollem Umfang zur Verfügung.
Hinweis:
Die in den folgenden drei Abschnitten beschriebenen Funktionen und Einstellungen betreffen ausschließlich Aufnahmen mit einer der JPEG-Formate. Ist das DNG-Dateiformat vorgegeben, haben sie keine Auswirkungen, da die Bilddaten in diesem Fall grundsätzlich in der ursprünglichen Form gespeichert werden (Veränderungen müssen später am Rechner erfolgen).
BILDEIGENSCHAFTEN/ KONTRAST UND SCHÄRFE
Eine der vielen Vorteile der elektronischen Bildaufzeichnung liegt in der sehr einfachen Veränderung wesentlicher Bildeigenschaften. Während Bildbearbeitungsprogramme dies – nach der Aufnahme und am Rechner
- in großem Umfang erlauben, können Sie bei der Leica M Monochrom zwei der wesentlichsten Bildeigenschaften bereits vor den Aufnahmen beeinflussen:
- Der Kontrast, d.h. der Unterschied zwischen hellen und dunklen Partien, bestimmt ob ein Bild eher „flau“ oder „brillant“ wirkt. Infolgedessen kann der Kontrast durch Vergrößern oder Verkleinern dieses Unterschiedes, d.h. durch die hellere Wiedergabe heller- und dunklere Wiedergabe dunkler Partien beeinflusst werden.
- Die scharfe Abbildung durch die korrekte Entfernungseinstellung – zumindest des Hauptmotivs – ist eine Voraussetzung für eine gelungene Aufnahme. Der Schärfe-Eindruck eines Bildes wiederum wird stark von der Kantenschärfe bestimmt, d.h. davon, wie klein der hell/dunkel-Übergangsbereich an Kanten im Bild ist. Durch Vergrößern oder Verkleinern solcher Bereiche kann also auch der Schärfe-Eindruck verändert werden.
Beide Bildeigenschaften lassen sich – unabhängig voneinander – über die Menüsteuerung in jeweils fünf Stufen einstellen, so dass Sie sie optimal auf die jeweilige Situation, d. h. die vorhandenen Lichtverhältnisse anpassen können.
Hinweis:
Diese Einstellungen betreffen ausschließlich Aufnahmen mit einer der JPEG-Formate. Ist eine der beiden DNG-Dateiformate vorgegeben, haben diese Einstellungen keine Auswirkungen, da die Bilddaten in diesem Fall grundsätzlich in der ursprünglichen Form gespeichert werden (Veränderungen müssen später am Rechner erfolgen).
Einstellen der Funktionen
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Schärfen (4.1.6), bzw. Kontrast (4.1.7), und
- im jeweiligen Untermenü die gewünschte Stufe (Niedrig, Mäßig, Standard, Mittelhoch, Hoch).
TÖNEN
Tonen ist ein in der S/W-Fotografie schon immer beliebtes Stilmittel gewesen. Dabei verleiht eine leichte „Einfärbung“ der schwarz/weißen Aufnahme einen anderen „Charakter“. So kann eine bräunliche Tonung eine „antike“ Wirkung erzeugen, eine bläuliche eine kalte Stimmung erzeugen.
Mit der Leica M Monochrome haben Sie die Wahl zwischen drei solchen Tönungen, in jeweils zwei Intensitäten.
Einstellen der Funktionen
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) TÖNUNG (4.1.8),
- im folgenden Untermenü die Art der Tonung, FÄRBUNG oder INTENSITÄT,
- im jeweiligen Untermenü die gewünschte Stufe, bei Färbung den Farbton (Sepia, Blau oder Selen), bzw. bei Intensität die Farbsättigung, (Aus, Schwach oder Stark).
RICHTIGES HALTEN DER KAMERA

Für scharfe, unverwackelte Aufnahmen muss die Kamera möglichst ruhig und bequem gehalten werden. Eine geeignete, sichere „Drei-Punkt-Haltung“ der Leica M Monochrom ergibt sich, wenn sie mit der rechten Hand gefasst wird, wobei der Zeigefinger auf dem Auslöseknopf liegt und der Daumen stabilisierend dahinter auf der Rückseite des Gehäuses ruht. Zusätzlich stützt die linke Hand entweder das Objektiv von unten, bereit zum schnellen Nachfokussieren, oder sie umfasst die Kamera. Festes Anlegen an Stim und Wange gibt der Kamera zusätzlichen halt. Für Hochformataufnahmen wird die Leica M Monochrom nach links gedreht. Die Hände können dabei in der gleichen Stellung wie bei Aufnahmen im Querformat bleiben.
Sie kann aber auch nach rechts geschwenkt werden. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, mit dem Daumen auszulösen.

- Als praktisches Zubehör wird der Handgriff M für besonders sicheres Halten und einhändiges Tragen der Leica M Monochrom empfohlen (Best.-Nr. 14 486 schwarz).
- Die Leica M Monochrom ist mit einem integrierten Sensor ausgestattet, der die Lage der Kamera - horizontal oder vertikal (beide Richtungen) - bei jeder Aufnahme registriert. Diese Informationen ermöglichen es, dass die Aufnahmen bei einer anschließenden Wiedergabe mittels entsprechender Programme auf einem Rechner (nicht im Monitor der Kameral) stets automatisch aufrecht gezeigt werden.
dEr LEuChtrAhMEn-MEsssuChEr
Der Leuchtrahmen-Messsucher der Leica M Monochrom ist nicht nur ein besonders hochwertiger, großer, brillanter und heller Sucher, sondern auch ein mit dem Objektiv gekuppelter, sehr präziser Entfernungsmesser. Er weist einen Vergrößerungsfaktor von 0,68x auf. Die Größe der Leuchtrahmen ist auf das Ausgangsformat der Leica M Monochrom abgestimmt und entspricht damit etwa der Sensorgröße von 24 x 36mm ^1 bei einer Entfernungseinstellung von 1m. Die Leuchtrahmen sind mit der Entfernungseinstellung so gekuppelt, dass die Parallaxe - der Versatz zwischen der Objektiv- und der Sucherachse - automatisch ausgeglichen wird. Leuchtrahmen- und Aufnahmebild sind im gesamten Entfernungs-Einstellbereich von 0,7m bis ∞ weitestgehend deckungsgleich. Weitestgehend heißt, dass der Sensor bei Entfernungen unterhalb 1m geringfügig weniger erfasst als die Innenkanten der Leuchtrahmen anzeigen, bei Entfernungen darüber geringfügig mehr (siehe die neben-stehende Grafik). Diese geringen, in der Praxis selten ausschlaggebenden Abweichungen sind Prinzip-bedingt:
Leuchtrahmen einer Sucherkamera müssen auf die Bildwinkel der jeweiligen Objektiv-Brennweiten abgestimmt werden. Die Nenn-Bildwinkel verändern sich jedoch leicht beim Fokussieren – bedingt durch den sich dabei verändernden Auszug, d.h. durch den Abstand des optischen Systems von der Sensorebene. Ist die eingestellte Entfernung kleiner als unendlich (und entsprechend der Auszug größer), wird auch der tatsächliche Bildwinkel kleiner – das Objektiv erfasst weniger des Motivs. Zudem sind die Bildwinkel-Unterschiede bei längeren Brennweiten in Folge des dort größeren Auszugs tendenziell ebenfalls größer. Werden Objektive der Brennweiten 28 mm (Elmarit ab Fabrikationsnummer 2411001), 35, 50, 75, 90 und 135mm eingesetzt, so spiegelt sich automatisch der zugehörige Leuchtrahmen in den Kombinationen 28+90mm, 35+135mm, 50+75mm ein. In der Mitte des Sucherfeldes liegt das rechteckige Entfernungs-Messbild, das heller als das umliegende Bildfeld ist. Alle Objektive von 16 bis 135mm Brennweite kuppeln sich beim Einsetzen in die Leica M Monochrom mit dem Entfernungsmesser. Wenn der Belichtungsmesser eingeschaltet ist, er scheinen am unteren Rand des Sucherbildes zusätzlich die LEDs des Belichtungsmessers, bzw. das LED-Blitzsymbol. Näheres zur Entfernungs- und Belichtungsmessung sowie zum Blitzbetrieb entnehmen Sie bitte den entsprechenden Abschnitten auf den S. 38/39/46.
dEr bILdfELdwähLEr
Der Bildfeldwähler (1.8) erweitert die Möglichkeit des Suchers der Leica M Monochrom. Mit diesem eingebauten Universalsucher können Sie sich jederzeit die Bildrahmen einspiegeln, die nicht zu dem gerade eingesetzten Objektiv gehören. Sie sehen dann sofort, ob es aus bildgestalterischen Gründen günstiger ist, das jeweilige Motiv mit einer anderen Brennweite aufzunehmen.
Wird der Hebel nach außen, d.h. vom Objektiv weggeschwenkt, erscheinen die Bildbegrenzungen für 35 und 135mm Brennweite.
Wird der Hebel in die senkrechte, mittige Stellung geschwenkt, erscheinen die Bildfeldbegrenzungen für 50 und 75mm Brennweite.
Wird der Hebel nach innen, d.h. zum Objektiv ge schwenkt, erscheinen die Bildbegrenzungen für 28 und 90mm Brennweite.

A Leuchtrahmen / B Tatsächliches Bildfeld

Einstellung auf 0,7m: Der Sensor erfasst ca. eine Rahmen breite weniger.
Einstellung auf 1 m: Der Sensor erfasst exakt das von den inneren Kanten des Leuchtrahmens angezelgte Bildfeld.
Einstellung auf unendlich: Der Sensor erfasst ca. 1 (vertikal)/4 (horizontal) Rahmen breite(n) mehr.
ENTFERNUNGSMESSUNG
Mit dem Entfernungsmesser der Leica M Monochrom lässt sich aufgrund seiner großen effektiven Mess-basis sehr präzise arbeiten. Dies macht sich insbesondere bei der Verwendung von Weitwinkel-Objektiven mit ihrer relativ großen Schärfentiefe vorteilhaft bemerkbar.
| Mechanische Messbasis(Abstand der optischen Vergrößerung Messbasis | x Sucher- = Effektive |
| Achsen des Sucherfenstersund des Entformungs-messer Ausblickfensters) | |
| 69,25mm x 0,68 = 47,1mm |
Das Messfeld des Entfernungsmessers ist in der Mitte des Suchers als helles, scharf begrenztes Rechteck sichtbar. Wenn Sie das große Ausblickfenster (1.6) des Suchers zu halten, bleiben lediglich der eingespiegelte Leuchtrahmen und dieses Messfeld sichtbar. Die Schärfe kann nach der Mischbild- oder der Schnittbildmethode eingestellt werden:
MISCHBILDMETHODE (DOPPELBILD)
Bei einem Portrait z. B. das Auge mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfermungs-einstellring des Objektivs so lange drehen, bis die Konturen im Messfeld zur Deckung gebracht sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Doppelkontur = Unscharf

Unterbrochene Linie = unscharf
SCHNITTBILDMETHODE
Bei einer Architektur-Aufnahme z.B. die senkrechte oder eine andere klar definierte senkrechte Linie mit dem Messfeld des Entfernungsmessers anvisieren und am Entfernungseinstellring des Objektives so lange drehen, bis die Konturen der Kante bzw. Linie an den Begrenzungen des Messfeldes ohne Versatz zu sehen sind. Danach Motiv-Ausschnitt festlegen.

Durchgehende Linie = scharf
Eine klare Trennung der beiden Einstell-Methoden ist in der Praxis selten gegeben. Beide Kriterien lassen sich in Kombination miteinander sehr gut verwenden.
BELICHTUNGSMESSUNG
Bei der Leica M Monochrom erfolgt die Belichtungsmessung für das vorhandene Umgebungslicht durch das Objektiv bei Arbeitsblende mit starker Mitten-betonung. Dabei wird das von den hellen Verschlusslamellen des ers ten Verschlussvorhangs reflektierte Licht von einer Fotodiode aufgefangen und gemessen. Diese Silizium-Fotodiode mit vorgesetzter Sammellinse ist unten mittig im Kameraboden angeordnet.
Die für eine korrekte Belichtung passenden Zeit-/Blenden-Kombinationen werden von den Sucher-, bzw. Monitoranzeigen angegeben bzw. mit ihrer Hilfe ermittelt.
Mit der Zeitautomatik wird die Blende manuell gewählt, die dazu passende Verschlusszeit bildet die Kamera dagegen selbsttätig. In dieser Betriebsart informiert eine digitale LED-Anzeige über die entstehende Verschlusszeit (z.B. 1000)
Bei manueller Einstellung beider Werte dient zum Abgleich der Belichtung eine aus drei roten LEDs bestehende Lichtwaage (▶▶). Ist die Einstellung richtig, leuchtet nur die mittlere, runde LED.
EIN/AUSSCHALTEN DES BELICHTUNGSMESSERS
Der Belichtungsmesser wird durch leichtes Niederdrücken des Auslösers (1.19) bis zu seinem 1. Druckpunkt eingeschaltet, vorausgesetzt, die Kamera ist mit dem Hauptschalter (1.18) eingeschaltet und das Zeit-Einstellrad (1.17) steht nicht auf B.
Die Messbereitschaft des Belichtungsmessers wird durch konstantes Leuchten einer der Anzeigen im Sucher signalisiert:
- bei Zeitautomatik durch die digitale LED-Anzeige der Verschlusszeit,
- und bei manueller Einstellung durch einer der beiden dreieckigen LEDs, ggf. zusammen mit der mittleren, runden LED.
Wird der Auslöser wieder losgelassen, ohne den Verschluss zu aktivieren, bleibt der Belichtungsmesser noch ca. 12s lang eingeschaltet und die entsprechende(n) LED(s) leuchtet/n solange weiter. Wenn das Zeit-Einstellrad auf B steht, ist der Belichtungsmesser abgeschaltet.
Hinweise:
- Wenn die Anzeigen erloschen sind, befindet sich die Kamera in einem „Stand-by“-Zustand.
-
Bei sehr wenig Umgebungslicht, d.h. im Grenz bereich des Belichtungsmessers, kann es ca. 0,2s dauern, bis die LEDs aufleuchten.
-
Ist eine korrekte Belichtung mit den zur Verfügung stehenden Verschlusszeiten bei Zeitautomatik nicht möglich, blinkt als Warnung die Verschlusszeit-Anzeige (Näheres dazu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Die Zeitautomatik“ auf S. 40).
- Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei manueller Einstellung und sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt als Warnanzeige die linke dreieckige LED. Bei Zeitautomatik wird weiterhin die Verschlusszeit angezeigt. Unterschreitet die notwendige Verschlusszeit die längste mögliche von 32s, blinkt auch diese Anzeige.
- Wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt oder in einer Tasche verstaut wird, sollte sie immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden. Dadurch wird jeglicher Stromverbrauch unterbunden, der auch im Stand-by Betrieb nach dem selbsttätigen Ausschalten des Belichtungsmessers und dem Erlöschen der Anzeige weiterhin erfolgt. Versehentliche Auslösungen werden auf diese Art ebenfalls verhindert.
- Für eine optimale Aufnahme empfiehlt es sich darauf zu achten, dass helle Bildpartieen keinesfalls überbelichtet werden. Dles kann mit Hilfe der Clipping-Anzeige (s. S. 56) sehr einfach sichergestellt werden.
DIE BELICHTUNGS-BETRIEBSARTEN
Die Leica M Monochrom bietet zwei Belichtungs-Betriebsarten: Zeitautomatik oder manuelle Einstellung. Je nach Motiv, Situation und individueller Neigung kann so gewählt werden zwischen
- der gewohnten „Halb-Automatik“, oder - der festen Vorgabe von Verschlusszeit und Blende.
ZEITAUTOMATIK
Ist das Zeit-Einstellrad (1.17) in der A-Position, bildet die Elektronik der Kamera die passende Verschluss zeit automatisch und stufenlos im Bereich von 14000 s bis 32s, und zwar je nach eingestellter Empfindlichkeit, gemessener Helligkeit und der manuell gewählten Blende.
Im Sucher der Kamera wird die ermittelte Verschlusszeit digital, und zur besseren Übersicht in halben Stufen angezeigt.
Bei längeren Verschlusszeiten als 2s wird nach der Auslösung in der Anzeige die verbleibende Belichtungszeit in Sekunden zurückgezählt. Die tatsächlich ermittelte, und stufenlos gesteuerte Belichtungszeit kann jedoch von der halbstufigen angezeigten abweichen: Wenn z.B. vor dem Auslösen 16 (als nächstgelegener Wert) in der Anzeige zu sehen ist, die ermittelte Belichtungszeit jedoch länger ist, kann das Zurückzählen nach dem Auslösen auch mit 19 beginnen.
Bei extremen Lichtverhältnissen kann die Belichtungsmessung unter Verrechnung aller Parameter Verschlusszeiten ergeben, die außerhalb seines Arbeitsbereichs liegen, d.h. Helligkeitswerte, die kürzere Belichtungen als 14000 s oder längere als 32s erfordern würden. In solchen Fällen werden die genannten Minimal-, bzw. Maximal-Verschlusszeiten dennoch verwendet und als Warnung blinken diese Werte im Sucher.
MESSWERTSPEICHERUNG
Oft sollen wichtige Motivteile aus gestalterischen Gründen außerhalb der Bildmitte angeordnet sein, und gelegentlich sind diese wichtigen Motivteile auch überdurchschnittlich hell oder dunkel. Die stark mittenbetonte Messung der Leica M Monochrom erfasst jedoch im Wesentlichen nur einen Bereich in der Bildmitte und ist auf einen mittleren Grauwert geeicht. Motive und Situationen der oben beschriebenen Art können auch innerhalb der Zeitautomatik sehr einfach mit der Messwertspeicherung bewältigt werden.
Dazu wird:
- die Suchermitte durch Schwenken der Kamera im ersten Fall auf das wichtige Motivteil, im zweiten Fall ersatzweise auf ein anderes, durchschnittlich helles Detail gerichtet,
- und durch Niederdrücken des Auslösers (1.19) bis zum 2. Druckpunkt angemessen und gespeichert. Solange der Druckpunkt gehalten wird, erscheint zur Bestätigung im Sucher ein kleiner roter Punkt oben in der Ziffernzeile und die Zeitangabe verändert sich auch bei veränderten Helligkeitsverhältnissen nicht mehr.
- Bei weiterhin gedrückt gehaltenem Auslöseknopf wird die Kamera dann auf den endgültigen Bildausschnitt geschwenkt,
- und kann dann mit der ursprünglich ermittelten Belichtung ausgelöst werden.
Eine Veränderung der Blendeneinstellung nach erfolgter Messwertspeicherung bewirkt keine Anpassung der Verschlusszeit, d.h. es würde zu einer Fehlbelichtung führen.
Die Speicherung wird aufgehoben, wenn der Finger vom Druckpunkt des Auslöseknopfs genommen wird.
Hinweis:
Die Messwertspeicherung steht nicht zur Verfügung, wenn die Auslöserfunktion WEICH eingestellt ist (s. S. 24).
BELICHTUNGSKORREKTUREN
Belichtungsmesser sind auf einen mittleren Grauwert geeicht (18% Reflexion), der der Helligkeit eines normalen, d.h. durchschnittlichen fotografischen Motivs entspricht. Erfüllt das angemessene Motivdetail diese Voraussetzungen nicht, kann eine entsprechende Belichtungskorrektur vorgenommen werden. Insbesondere für mehrere Aufnahmen hintereinander, z.B. wenn aus bestimmten Gründen für eine Aufnahme-reihe bewusst eine etwas knappere oder reichlichere Belichtung gewünscht wird, ist eine Belichtungskorrektur eine sehr hilfreiche Funktion: Einmal eingestellt, bleibt sie im Gegensatz zur Messwert-Speicherung solange wirksam, bis sie (bewusst) wieder zurückgestellt wird (Näheres zur Messwert-Speicherung entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Abschnitt auf S. 40).
An der Leica M Monochrom können Belichtungskorrekturen im Bereich von ±3 EV in 1/_3 EV-Stufen eingestellt werden (EV: Exposure Value = Belichtungswert).
Einstellen der Funktion
Mit der Leica M Monochrom stehen Ihnen drei Varianten zur Einstellung einer Belichtungskorrektur zur Verfügung. Gleichzeitig wählen Sie damit, ob Sie die Einstellung über die Menüsteuerung vornehmen möchten, oder mit dem Einstellrad.
Die Einstellung über die Menüsteuerung empfiehlt sich, wenn Sie z. B. bereits vorher wissen, dass Sie grundsätzlich eine knappere/reichlichere Belichtung Ihrer Motive bekommen möchten. Die besonders schnelle Variante mittels Einstellrad bietet sich bei unerwartet auftretenden Situationen an, und erlaubt es Ihnen, Ihr Motiv ununterbrochen im Sucher weiter zu verfolgen.
A. Durch die Menüsteuerung
- Wählen Sie im Aufnahmeparameter-Menü (s. S. 13/26) Bel.-Korrektur (4.2.3), und
- im dazugehörigen Untermenü den gewünschten Korrekturwert.
B. Mit dem Einstellrad
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Belkorr.-Einst. (4.1.10), und
- im dazugehörigen Untermenü Einstellrad.
- Durch Drehen des Einstellrades (1.29) können Sie Belichtungskorrekturen einstellen – im Uhrzeigersinn für positive Werte, gegen den Uhrzeigersinn für negative.
C. Mit Auslöser und Einstellrad
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Bel.korr.-Einst. (4.1.10), und
- im dazugehörigen Untermenü Einst.rad & Ausl..
- Wird der Auslöser (1.19) beim ersten Druckpunkt gehalten ^1 können Sie durch Drehen des Einstellrades (1.29) eine Belichtungskorrektur für die darauf folgende Aufnahme einstellen.
Für eingestellte Korrekturen gilt – unabhängig davon wie sie ursprünglich eingegeben wurden:
- Sie bleiben so lange wirksam, bis sie manuell auf 0 zurückgesetzt werden.
- Sie können sowohl mittels Menü als auch mit dem Einstellrad zurückgesetzt werden.
- Sie werden im Aufnahmeparameter-Menü in Form von EV-Werten angezeigt, im Sucher in Form veränderter Verschlusszeiten.
Hinweis:
Eine an der Kamera eingestellte Belichtungskorrektur beeinflusst ausschließlich die Messung des vorhandenen Lichts! Wenn Sie beim Blitzbetrieb gleichzeitig eine Korrektur der TTL-Blitzbelichtungsmessung wünschen – ob parallel oder gegenläufig, müssen Sie diese zusätzlich (am Blitzgerät) einstellen! Siehe dazu auch die Abschnitte zum Blitzbetrieb ab S. 46.
BEISPIEL FÜR EINE KORREKTUR NACH PLUS

Bei sehr hellen Motiven, wie z. B. Schnee oder Strand, wird der Belichtungsmesser wegen der großen Helligkeit eine relativ kurze Belichtungszeit angeben. Der Schnee wird dadurch in einem mittleren Grau wiedergegeben, vorhandene Personen sind zu dunkel: Unterbelichtung! Als Abhilfe muss die Belichtungszeit verlängert bzw. die Blende geöffnet werden, d.h. eine Einstellung von z.B. +1 1/3 EV vorgenommen werden.
BEISPIEL FÜR EINE KORREKTUR NACH MINUS

Bei sehr dunklen Motiven, die wenig Licht reflektieren, wird der Belichtungsmesser eine zu lange Belichtungszeit angeben. Aus einem schwarzen wird ein graues Auto: Überbelichtung! Die Belichtungszeit muss verkürzt, d.h. eine Einstellung von z.B. -1EV vorgenommen werden.
AUTOMATISCHE BELICHTUNGSREIHEN
Viele reizvolle Motive sind sehr kontrastreich, d. h. sie weisen sowohl sehr helle als auch sehr dunkle Bereiche auf. Je nachdem, auf welche Anteile Sie Ihre Belichtung abstimmen, kann die Bildwirkung unterschiedlich sein. In solchen Fällen können Sie sich mit der Leica M Monochrom – bei Zeitautomatik – mit der automatischen Belichtungsreihe mehrere Alternativen mit abgestufter Belichtung, d.h. mit unterschiedlichen Verschlusszeiten erstellen. Im Anschluss können Sie die passendste Aufnahme zur weiteren Verwendung auswählen, oder mit entsprechender Bildbearbeitungs-Software daraus eine Aufnahme mit besonders hohem Kontrastumfang errechnen lassen (Stichwort HDR). Es stehen zur Verfügung:
- 4 Abstufungen: 0,5EV, 1EV, 1,5EV und 2EV
- 3 Aufnahmezahlen: 3, 5 oder 7
- 2 Reihenfolgen: korrekte Belichtung, Überbelichtung/en, Unterbelichtung/en, oder Unterbelichtung/en, korrekte Belichtung, Überbelichtung/en.
Hinweise:
- Beim Verwenden der automatischen Belichtungsreihe sind sämtliche AUTO ISO-Einstellungen (s. S. 32) festgelegt:
- Die von der Kamera automatisch für die erste Aufnahme ermittelte Empfindlichkeit wird auch für alle anderen Aufnahmen einer Reihe verwendet, d.h. dieser ISO-Wert wird während einer Reihe nicht verändert.
- Die Einstellungen in den AUTO ISO-Untermenüs sind unwirksam, d.h. der verfügbare Verschlusszeiten-Bereich der Kamera steht in vollem Umfang zur Verfügung.
- Je nach Ausgangs-Verschlusszeit kann der Arbeitsbereich der automatischen Belichtungsreihe eingeschränkt sein. Beispiele (immer bei festgelegter Blendeneinstellung):
- Gemessene Verschlusszeit ^1/1000 s, Belichtungsreihe mit 5 Aufnahmen/2EV: eingeschränkte Funktion, da die -2EV-Aufnahme ^1/16000 s erfordern würde.
- Gemessene Verschlusszeit ^1/125 s, Belichtungsreihe mit 5 Aufnahmen/2EV: uneingeschränkte Funktion, da die -2EV-Aufnahme mit ^1/2000 s möglich ist.
- Gemessene Verschlusszeit ^1/1000 s, Belichtungsreihe mit 7 Aufnahmen/1EV: eingeschränkte Funktion, da die -3EV-Aufnahme ^1/8000 s erfordern würde.
-
Gemessene Verschlusszeit ^1/500 s, Belichtungsreihe mit 7 Aufnahmen/1EV: uneingeschränkte Funktion, da die -3EV-Aufnahme mit ^1/4000 s möglich ist.
-
Unabhängig davon werden immer die vorgegebene Anzahl von Aufnahmen erstellt, als Folge sind ggf. mehrere Aufnahmen einer Reihe gleich belichtet.
- Für Reihen mit 7 Aufnahmen stehen nur die Abstufungen 0,5EV und 1EV zur Verfügung.
- Automatische Belichtungsreihen sind in Verbindung mit Blitzbetrieb nicht möglich. Wird ein aufgesetztes Blitzgerät eingeschaltet, erfolgt keine Aufnahme.
- Die Funktion bleibt aktiv bis sie im Menü wieder ausgeschaltet wird. Wird sie nicht ausgeschaltet, erfolgt bei jeder Betätigung des Auslösers eine weitere Belichtungsreihe.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Aufnahmeparameter-Menü (s. S. 13/26) Bel.reihe (4.2.4), und
- dort, ob Sie die Funktion ein- oder ausschalten möchten.
- Wählen Sie anschließend im Hauptmenü (s. S. 13/26) Bel.reihe-Einst. (4.1.9),
- im dazugehörigen Untermenü Anzahl Bilder, bzw. Reihenfolge, bzw. EV-Abstufung, und
- in den jeweiligen Untermenüs die gewünschte Werte, bzw. Varianten.
MANUELLE EINSTELLUNG DER BELICHTUNG
Soll die Belichtungseinstellung vollständig manuell erfolgen, muss das Zeit-Einstellrad (1.17) bei einer der gravierten Verschlusszeiten oder einem der Zwischenwerte eingerastet sein.
Dann
- den Belichtungsmesser einschalten und
- durch Drehen am Zeit-Einstellrad und/oder Blenden-Einstelling des Objektives (1.14) – jeweils in die von der aufleuchtenden, dreieckigen LED gezeigten Richtung – die runde LED alleine zum Leuchten bringen.
Neben der für eine richtige Belichtung nötigen Drehrichtung von Zeit-Einstellrad und Blendeneinstellring, zeigen die drei LEDs der Lichtwaage auf die folgende Art Unter- und Über-, sowie die korrekte Belichtung an:
Unterbelichtung von mindestens einer Blenden-Stufe; Drehung nach rechts nötig
Unterbelichtung von Blenden-Stufe; Drehung nach rechts nötig
- Richtige Belichtung
Überbelichtung von Blenden-Stufe; Drehung nach links nötig
Überbelichtung von mindestens einer Blenden-Stufe; Drehung nach links nötig
Hinweis:
Bei längeren Verschlusszeiten als 2s wird nach der Aus- lösung in der Anzeige die verbleibende Belichtungszeit in Sekunden zurückgezählt.
DIE B-EINSTELLUNG / DIE T-FUNKTION
Mit der B-Einstellung, bei der der Verschluss solange geöffnet bleibt, wie der Auslöseknopf gedrückt gehalten wird (bis maximal 240s).
In Verbindung mit dem Selbstauslöser steht Ihnen zusätzlich eine T-Funktion zur Verfügung: Sind sowohl B eingestellt als auch der Selbstauslöser durch Antippen des Auslösers aktiviert (s. dazu auch S. 69), öffnet sich der Verschluss nach der gewählten Vorlaufzeit selbsttätig. Er bleibt dann – ohne dass der Auslöser festgehalten werden müsste – so lange geöffnet, bis der Auslöser ein zweites Mal angetippt wird. So können die durch Betätigung des Auslösers ggf. entstehenden Verwacklungen auch bei Langzeitaufnahmen weitestgehend vermieden werden.
Der Belichtungsmesser bleibt in beiden Fällen ausgeschaltet, nach der Auslösung zählt die digitale Ziffernanzeige im Sucher jedoch zur Orientierung die abgelaufene Belichtungszeit in Sekunden mit.
Hinweise:
- Bei langen Belichtungszeiten kann es zu sehr starkem Bildrauschen kommen.
Zur Verringerung dieser störenden Erscheinung erstellt die Leica M Monochrom selbsttätig nach Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten (ca.
ab 130 s, je nach anderen Menü-Einstellungen unterschiedlich) eine zweite, „Schwarzaufnahme“ (gegen den geschlossenen Verschluss). Das bei dieser Parallel-Aufnahme gemessene Rauschen wird dann rechnerisch vom Datensatz der eigentlichen Aufnahme „abgezogen“. - Diese Verdopplung der „Belichtungs“-Zeit muss bei Langzeit-Belichtungen berücksichtigt werden. Die Kamera sollte währenddessen nicht abgeschaltet werden.
- Bei Verschlusszeiten ab 2s erscheint als Hinweis die Meldung Rausch-Verringerung 12s ^1 im Moni-tor.
DER MESSBEREICH DES BELICHTUNGSMESSERS
Der Messbereich entspricht bei Raumtemperatur, normaler Luftfeuchte und ISO 160/23 EV 0 bis 20 bzw. Bl. 1,0 und 1,2s bis Bl. 32 und ^1/_1000 s.
ÜBER- UND UNTERSCHREITEN DES MESSBEREICHS
Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei manueller Einstellung und sehr niedrigen Leuchtdichten unterschritten, blinkt als Wamanzeige die linke dreieckige LED, entsprechend bei zu hohen Leuchtdichten die rechte. Bei Zeitautomatik wird weiterhin die Verschlusszeit angezeigt. Unter-, oder überschreitet die notwendige Verschlusszeit die längstmögliche von 32s, bzw. die kürzestmögliche von 14000 s, blinken auch diese Anzeigen.
Da die Belichtungsmessung mit Arbeitsblende erfolgt, kann dieser Zustand auch durch Abblenden des Objektivs entstehen.
Der Belichtungsmesser bleibt – auch bei unterschrittenem Messbereich – noch ca. 12s nach dem Loslassen des Auslösers eingeschaltet. Verbesser sich in diesem Zeitraum (z.B. durch Änderung des Motivausschnitts oder durch Öffnen der Blende) die Lichtverhältnisse, geht die LED-Anzeige von Blinken in konstantes Leuchten über und zeigt damit Messbereitschaft an.
ALLgEMEInEs zur bLItz-bELIChtungsMEssung und -stEuErung

Die Leica M Monochrom ermittelt die erforderliche Blitzleistung durch Zündung eines oder mehrerer Messblitze in Sekundenbruchteilen vor der eigentlichen Aufnahme. Unmittelbar danach, beim Beginn der Belichtung, wird der Hauptblitz gezündet.
Alle Faktoren, welche die Belichtung beeinflussen (z.B. Aufnahmefilter und Änderungen der Blenden-Einstellung) werden automatisch berücksichtigt.
VErwEndbArE bLItzgErätE
Folgende Blitzgeräte erlauben an der Leica M Monochrom sämt liche in dieser Anleitung beschriebenen Funktionen:
- Das System-Blitzgerät Leica SF 58 (Bestell-Nr. 14 488). Mit einer maximalen Leitzahl von 58 (bei 105mm-Einstellung), einem automatisch (mit kodierten Leica M-Objektiven, s. S. 20) gesteuerten Zoom-Reflektor, einem wahlweise zuschaltbaren Zweit-Reflektor, sowie vielen weiteren Funktionen ist es ebenso leistungsstark wie vielseitig. Dank seines fest eingebauten Blitzfußes mit den entsprechenden zusätzlichen Steuer- und Signalkontakten, die der automatischen Übertragung einer Reihe von Daten und Einstellungen dienen, ist es sehr einfach zu bedienen.
- Das Systemblitzgerät Leica SF 24D (Bestell-Nr. 14 444). Mit seinen kompakten Abmessungen und seinem auf die Kamera abgestimmten Design ist es besonders geeignet. Es besitzt, wie das Leica SF 58 einen fest eingebauten Blitzfuß mit sämtliche Kontakten und zeichnet sich auch durch einfachste Bedienung aus.
- Blitzgeräte, die über die technischen Voraussetzungen einer System Camera Adaption (SCA) des Systems 3000 verfügen, mit dem Adapter SCA-3502/3501 ausgerüstet sind und die Leitzahlsteuerung ermöglichen.

Es können aber auch andere, handelsübliche Aufsatz-Blitzgeräte mit Norm-Blitzfuß ^1 und positivem Mittenkontakt eingesetzt und über den Mittenkontakt (X-Kontakt, 1.20a) gezündet werden. Wir empfehlen die Verwendung moderner Thyristor-gesteuerter Elektronenblitzgeräte.
AUFSETZEN DES BLITZGERÄTS

Beim Aufsetzen eines Blitzgerätes sollte darauf geachtet werden, dass sein Fuß ganz in den Blitzschuh (1.20) der Leica M Monochrom eingeschoben, und, falls vorhanden, mit der Klemm-Mutter gegen versehentliches Herausfallen gesichert wird. Dies ist insbesondere bei Blitzgeräten mit zusätzlichen Steuer- und Signalkontakten schon deshalb wichtig, weil Veränderungen ihrer Position im Blitzschuh die erforderlichen Kontakte unterbrechen, und dadurch Fehlfunktionen verursachen können.
Hinweis:
Vor dem Aufsetzen müssen Kamera und Blitzgerät ausgeschaltet werden.
DER BLITZBETRIEB
Der vollautomatische, d.h. von der Kamera gesteuerte Blitzbetrieb steht mit der Leica M Monochrom mit den im vorangegangenen Abschnitt aufgeführten, systemkompatiblen Blitzgeräten, und bei beiden Belichtungs-Betriebsarten, Zeitautomatik A und manueller Einstellung, zur Verfügung.
Zusätzlich ist bei allen drei Belichtungs-Betriebsarten eine automatische Aufhell-Steuerung in Betrieb.
Dabei wird, um stets ein ausgewogenes Verhältnis von Blitz- und vorhandenem Licht sicher zu stellen, die Blitz leistung bei zunehmender Helligkeit ggf. um bis zu 1 ^2/_3 EV verringert. Wenn allerdings die vorhandene Helligkeit selbst mit der kürzesten möglichen Blitz-Synchronzeit, 1/180s, bereits eine Überbelichtung zur Folge hätte, wird der Blitz bei Zeitautomatik nicht ausgelöst. In solchen Fällen wird die Verschlusszeit entsprechend des Umgebungslichts gesteuert und im Sucher angezeigt.
Darüber hinaus erlaubt die Leica M Monochrom mit Zeitautomatik A und manueller Einstellung den Einsatz weiterer, gestalterisch interessanter Blitztechniken wie die Synchronisierung der Blitzauslösung auf den 2. anstatt wie gewöhnlich auf den 1. Verschluss-Vorhang und das Blitzen mit längeren Verschlusszeiten als der Synchronzeit ^1/1_RMS . Diese Funktionen werden an der Kamera über das Menü eingestellt (Näheres dazu entnehmen Sie bitte den entsprechenden, folgenden Abschnitten).
Zusätzlich übermittelt die Leica M Monochrom die eingestellte Empfindlichkeit an das Blitzgerät. Damit kann das Blitzgerät, sofern es solche Anzeigen besitzt und sofern die am Objektiv gewählte Blende manuell auch am Blitzgerät eingegeben wird, seine Reichweiten-Angabe automatisch entsprechend nachführen. Die Empfindlichkeits-Einstellung kann nicht vom Blitzgerät aus beeinflusst werden.
Hinweise:
- Die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Einstellungen und Funktionsweisen beziehen sich ausschließlich auf solche, die mit der Leica M Monochrom und systemkompatiblen Blitzgeräten zur Verfügung stehen.
- Eine an der Kamera eingestellte Belichtungskorrektur (s. S. 41) beeinflusst ausschließlich die Messung des vorhandenen Lichts! Wenn Sie beim Blitzbetrieb gleichzeitig eine Korrektur der TTL-Blitzbelichtungsmessung wünschen – ob parallel oder gegenläufig, müssen Sie diese zusätzlich (am Blitzgerät) einstellen!
- Näheres zum Blitzbetrieb, insbesondere mit anderen, nicht speziell auf die Leica M Monochrom abgestimmten Blitzgeräten, sowie zu den unterschiedlichen Betriebsarten der Blitzgeräte entnehmen sie bitte der jeweiligen Anleitung.
DIE EINSTELLUNGEN FÜR DEN VON DER KAMERA GESTEUERTEN, AUTOMATISCHEN BLITZBETRIEB
Nachdem das verwendete Blitzgerät eingeschaltet und auf die Betriebsart für Leitzahlsteuerung (z.B. GNC = Guide Number Control) gestellt wurde, muss dazu an der Leica M Monochrom
-
vor jeder Blitzaufnahme zunächst die Belichtungsmessung durch leichtes Niederdrücken des Auslösers eingeschaltet werden, d.h. die Anzeige im Sucher muss auf die Angabe der Verschlusszeitwerte oder die Lichtwaage umgeschaltet haben. Sollte dies durch zu schnelles, vollständiges Durchdrücken des Auslösers in einem Zug versäumt werden, wird das Blitzgerät ggf. nicht gezündet.
-
das Zeit-Einstellrad auf A, auf die Blitz-Synchronzeit (1/_189s) , oder - für spezielle Effekte eine längere Verschlusszeit (auch B) eingestellt werden. In der Betriebsart Zeitautomatik schaltet die Kamera automatisch auf die über das Menü eingestellte Blitz-Synchronzeit, bzw. den Zeitenbereich um (s. „Wahl der Synchronzeit/des Synchronzeit-Bereichs“, S. 50).
-
die gewünschte, bzw. die für die jeweilige Entfernung zum Motiv erforderliche Blende eingestellt werden.
Hinweis:
Wenn die automatisch gesteuerte oder manuell eingestellte Verschlusszeit kürzer als 1180 s ist, wird der Blitz nicht ausgelöst.
DIE BLITZBELICHTUNGS-KONTROLLANZEIGEN IM SUCHER MIT SYSTEMKONFORMEN BLITZ- GERÄTEN
Im Sucher der Leica M Monochrom dient eine blitzförmige LED (2.1.3) zur Rückmeldung und Anzeige verschiedener Betriebszustände. Diese LED erscheint gemeinsam mit den in den entsprechenden Abschnitten beschriebenen Anzeigen für die Belichtungsmessung des vorhandenen Lichts.
BEI AUTOMATISCHEM BLITZBETRIEB
(Blitzgerät auf Leitzahlsteuerung eingestellt)
• erscheint trotz eingeschaltetem und betriebsbereitem Blitzgerät nicht:
An der Kamera ist manuell eine kürzere Verschlusszeit als 180 s eingestellt. In solchen Fällen zündet die Leica M Monochrom auch ein eingeschaltetes und betriebsbereites Blitzgerät nicht.
- blinkt vor der Aufnahme langsam (mit 2Hz): Das Blitzgerät ist noch nicht betriebsbereit
• leuchtet vor der Aufnahme: Das Blitzgerät ist betriebsbereit
- fleuchtet nach dem Auslösen ununterbrochen weiter, die restlichen Anzeigen sind jedoch erloschen: Die Blitz Belichtung war in Ordnung, die Blitz Bereitschaft besteht weiter.
- blinkt nach dem Auslösen schnell (mit 4Hz), die restlichen Anzeigen sind jedoch erloschen:
Die Blitz-Belichtung war in Ordnung, die Bereitschaft ist jedoch noch nicht wieder hergestellt.
- erlischt zusammen mit den restlichen Anzeigen nach dem Auslösen:
Unterbelichtung, z.B. durch eine für das Motiv zu klein gewählte Blende. Ist am Blitzgerät eine Teillicht-Leistungsstufe eingestellt, kann es aufgrund der geringeren abgerufenen Leistung trotz erloschener Blitz-LED weiterhin betriebsbereit sein.
BEI EINSTELLUNG DES BLITZGERÄTS AUF COMPUTERSTEUERUNG (A) ODER MANUELLEN BETRIEB (M)
- 4 erscheint trotz eingeschaltetem und betriebsbereitem Blitzgerät nicht:
An der Kamera ist manuell eine kürzere Verschlusszeit als V_190 s eingestellt. In solchen Fällen zündet die Leica M Monochrom auch ein eingeschaltetes und betriebsbereites Blitzgerät nicht. - 4 blinkt vor der Aufnahme langsam (mit 2 Hz): Das Blitzgerät ist noch nicht betriebsbereit.
• 4 leuchtet vor der Aufnahme: Das Blitzgerät ist betriebsbereit.
WAHL DER SYNCHRONZEIT/ DES SYNCHRONZEIT-BEREICHS
Während die verwendete Verschlusszeit auf die Steuerung der Blitz-Belichtung keinen Einfluss hat (wg. der ohnehin sehr viel kürzeren Dauer des Blitzes), wird die Wiedergabe des vorhandenen Lichts sehr wohl durch die Verschlusszeit – und die Blende – bestimmt. Bei fester Einstellung auf die kürzestmögliche Verschlusszeit für den Blitzbetrieb, die Synchronzeit, führt dies bei vielen Situationen zu einer unnötigen, mehr oder weniger starken Unterbelichtung all der Motivteile, die nicht vom Blitzlicht korrekt ausgeleuchtet werden. Die Leica M Monochrom erlaubt es Ihnen, die beim Blitzbetrieb in Kombination mit Zeitautomatik verwendet Verschlusszeit feinfällig den Bedingungen des jeweiligen Motivs, bzw. Ihren Vorstellungen zur Bildgestaltung anzupassen. Dazu können Sie zwischen fünf Einstellungen wählen:
1. Objektivbezogen
Automatische Steuerung der Verschlusszeit je nach verwendeter Brennweite (nach der Faustregel für unverwackelte Aufnahmen aus der Hand = 1/Brennweite, z.B. 1/50 s mit dem Summicron-M 1:2/50mm) bis zur Synchronzeit 1/180 s.¹
2. Aus (1/180s)
Feste Einstellung auf die kürzestmögliche Verschlusszeit ^1/_180 s, z.B. für die möglichst scharfe Abbildung bewegter Motive und das Aufhell-Blitzen.
3. bis 1/30s, 4. bis 1/8s und 5. bis 32s
Automatische Steuerung aller Verschlusszeiten vom genannten Wert bis zur Synchronzeit ^1/_180 s.
Hinweis:
Bei manueller Steuerung der Belichtung können ebenfalls sämtliche Verschlusszeiten bis zur Synchronzeit 1150 s eingestellt werden.
Einstellen der Funktion
-
Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Auto Slow Sync (4.1.17) und
-
im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Variante.
WAHL DES SYNCHRON-ZEITPUNKTES
Die Belichtung von Blitzaufnahmen erfolgt durch zwei Lichtquellen, dem vorhandenen – und dem Blitzlicht. Die ausschließlich oder überwiegend vom Blitzlicht ausgeleuchteten Motivteile werden dabei durch den extrem kurzen Lichtimpuls fast immer (bei korrekter Scharfeinstellung) gestochen scharf wiedergegeben. Dagegen werden alle anderen Motivteile – nämlich die, die ausreichend vom vorhandenen Licht ausgeleuchtet sind, bzw. selbst leuchten – im gleichen Bild unterschiedlich scharf abgebildet.
Ob diese Motivteile scharf oder „verwischt“ wiedergegeben werden, wie auch der Grad der „Verwischung“, wird durch zwei – voneinander abhängige - Faktoren bestimmt:
- die Länge der Verschlusszeit, d.h. wie lange diese Motivteile auf den Sensor „einwirken“, und
- wie schnell sich diese Motivteile – oder auch die Kamera selbst – während der Aufnahme bewegen Je länger die Verschlusszeit, bzw. je schneller die Bewegung ist, desto deutlicher können sich die beiden – sich überlagernden – Teilbilder unterscheiden.

Beim herkömmlichen Zeitpunkt der Blitz-Zündung zu Beginn der Belichtung, d.h. sofort nachdem der 1. Verschlussvorhang das Bildfenster vollständig geöffnet hat, kann das sogar zu scheinbaren Widersprüchen führen, wie z.B. beim Bild des Motorrades (links), das von seinen eigenen Lichtspuren überholt wird. Die Leica M Monochrom erlaubt Ihnen die Wahl zwischen diesem herkömmlichen Blitz-Zündzeitpunkt und der Synchronisation auf das Ende der Belichtung, d.h. unmittelbar bevor der 2. Verschlussvorhang beginnt, das Bildfenster wieder zu schließen. Das scharfe Bild befindet sich in dem Fall am Ende der Bewegung. Diese Blitztechnik vermittelt im Foto (rechts) einen natürlicheren Eindruck von Bewegung und Dynamik.

Die Funktion steht bei allen Kamera- und Blitzgeräte-Einstellungen zur Verfügung, bei Zeitautomatik ebenso wie bei manueller Verschlusszeitenwahl, bei den verschiedenen automatischen- als auch im manuellen Blitzbetrieb, die Anzeigen sind in beiden Fällen gleich.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Blitz-Zündung (4.1.16) und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Variante: 1. Vorhang oder 2. Vorhang.
WEITERE FUNKTIONEN ANWENDER-/ANWENDUNGSSPEZIFISCHE PROFILE
An der Leica M Monochrom sind beliebige Kombinationen aller Haupt- und Aufnahmeparameter-Menü-Einstellungen dauerhaft speicherbar, z. B. um sie jederzeit für immer wieder kehrende Situationen / Motive schnell und unkompliziert aufzurufen zu können. Es stehen Ihnen insgesamt vier Speicherplätze für solche Kombinationen zur Verfügung. Die Namen dieser vier Profile bestehen grundsätzlich aus zehn Stellen. In der Werkseinstellung wird der erste Ordner als Profil_1_1 bezeichnet, der zweite als Profil_2_, u.s.w.. Sie können die von der Kamera vorgegebenen Namen allerdings auch umbenennen, z.B. mit ihren Anwendungsbereichen. So lassen sie sich besser und schneller erkennen und aufrufen.
Übernahme von Einstellungen/ Herstellen eines Profils
- Stellen Sie die gewünschten Funktionen im Haupt- und Aufnahmeparameter-Menü ein.
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Profil Speichern (4.1.2), und
- im dazugehörigen Untermenü den gewünschten Speicherplatz.
- Der Profilname erscheint. Die erste Stelle ist ge kenn zeichnet als bereit zur Bearbeitung.
- Mit den oberen und unteren Kreuztasten (1.30), bzw. dem zentralen Einstellrad (1.29) verändern Sie die Zeichen, mit den linken und rechten Kreuztasten wählen Sie die anderen Stellen an.
- Als Zeichen stehen die Großbuchstaben von A bis Z, die Kleinbuchstaben von a bis z und die Ziffern von 0 bis 9 zur Verfügung; sie sind in dieser Reihenfolge in einer Endlos-Schleife angeordnet.
- Speichern Sie Ihre Einstellungen durch Drücken der SET-Taste (1.21).
Wählen eines der gespeicherten Profile
- Wählen Sie im Aufnahmeparameter-Menü (s. S. 13/26) Benutzerprofil (4.2.5), und
- im dazugehörigen Untermenü das gewünschte Profil.
Hinweise:
- Verändern Sie eine der Einstellungen des gerade verwendeten Profils, erlischt die entsprechende Ziffer.
- Das aktivierte Schnappschuss-Profil kann jederzeit durch Betätigen der SETTaste (1.21) verlassen werden.
ZURÜCKSTELLEN ALLER INDIVIDUELLEN EINSTELLUNGEN
Mit dieser Funktion können Sie sämtliche vorher vorgenommenen eigenen Einstellungen im Haupt- und Aufnahmeparameter-Menü alle auf einmal auf die Werks-Grundeinstellungen zurückstellen.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Haupt-Menü (s. S. 13/26) Zurücksetzen (4.1.18), und
- rufen Sie mit der SET-Taste (1.21) das dazugehörige Untermenü auf.
- Wählen Sie anschließend mit der linken/rechten Kreuztaste (1.30) die gewünschte Funktion, und
- bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Betätigen der SET-Taste.
Hinweis:
Diese Zurückstellung betrifft auch die ggf. mit Profil speichern (4.1.2, s. oben) festgelegten und gespeicherten, individuellen Profile.
DER WIEDERGABE-BETRIEB
Für die Wiedergabe der Aufnahmen im Monitor (1.32) der Leica M Monochrom kann zwischen zwei Betriebsarten gewählt werden:
- PLAY Zeitlich unbegrenzte Wiedergabe
- Autom. Wiederg. Kurzzeitige Wiedergabe direkt nach der Aufnahme
ZEITLICH UNBEGRENZTE WIEDERGABE - PLAY
Durch Betätigen der PLAY-Taste (1.26) kann auf den Wiedergabe-Betrieb umgeschaltet werden.
- Im Monitor erscheint das zuletzt aufgenommene Bild sowie die entsprechenden Anzeigen (s. S. 11). Ist allerdings keine Billdatei auf der eingesetzten Speicherkarte vorhanden, erscheint nach Umschalten auf Wiedergabe die entsprechende Meldung: Achtung: Keine Bilddaten vorhanden.
Hinweise:
- Je nach vorher eingestellter Funktion bewirkt Drücken der PLAY-Taste unterschiedliche Reaktionen:
| Ausgangssituation | Nach Drücken der PLAY-Taste | |
| a. | Vollbild-Wiedergabe einer Aufnahme Monitor aus | Aufnahme Betrieb, |
| b. | Wiedergabe eines vergrößerten Ausschnitts/mehrerer kleinerer Aufnahmen (s. S. 58)1 | Vollbild-Wiedergabe der Aufnahme |
| c. | INFO-Anzeige mit beliebiger Vergrößerung Vollbild-Wiedergabe (s. S.58) | INFO-Anzeige mit |
| d. | Eine der Menüsteuerungen (s. S. 26), bzw. DELETE oder Löschschutz-Funktion1 (s. S. 59/60) aktiviert | Vollbild-Wiedergabe der zuletzt gezeigten Aufnahme |
^1 Die PLAY-Taste muss in diesen Fällen zwei mal betätigt werden.
• Die Leica M Monochrom speichert Aufnahmen gemäß den DCF-Standards (Design Rule for Camera File System).
- Mit der Leica M Monochrom können ausschließlich die mit Kameras dieses Typs aufgenommene Bilddaten wiedergegeben werden.
AUTOMATISCHE WIEDERGABE DER JEWEILS LETZTEN AUFNAHME
Im Autom. Wiederg.-Betrieb wird jedes Bild unmittelbar nach der Aufnahme gezeigt.
Auf diese Weise können Sie z.B. schnell und einfach kontrollieren, ob das Bild gelungen ist oder wiederholt werden sollte.
Diese Funktion erlaubt die Wahl der Dauer, für die das Bild gezeigt werden soll.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Autom. Wiederg. (4.1.14),
- im dazugehörigen Untermenü zunächst den Punkt Dauer, und
- im daraufhin erscheinenden, weiteren Untermenü die gewünschte Funktion, bzw. Dauer: (Aus, 1s, 3s, 5s, Dauerhaft, Auslöser gedrückt).
- Zur Wahl, ob Sie die Wiedergabe mit oder ohne Histogramm (s. dazu auch S. 56) haben möchten, rufen Sie erneut das erste Untermenü auf,
- wählen Sie Histogramm,
- und hier die gewünschte Variante (An, Aus). Aus dem Autom. Wiederg-Betrieb kann jederzeit in den normalen, d.h. zeitlich unbegrenzten, PLAY-Wiedergabe-Betrieb (s. oben) umgeschaltet werden.
Hinweise:
- Die Wiedergabe-Funktionen greifen immer auf den jeweils aktiven Ordner der verwendeten Speicherkarte zurück. Möchten Sie Aufnahmen aus anderen Ordnern betrachten, müssen Sie den entsprechenden Ordner aktivieren (s. S. 62).
- Wenn mit der Serienbild-Funktion (s. S. 23) fotografiert worden ist, wird bei beiden Wiedergabe-Betriebsarten zunächst das letzte Bild der Serie, bzw. das letzte, auf der Karte gespeicherte Bild der Serie gezeigt – falls zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Aufnahmen der Serie vom Kamera-internen Zwischenspeicher auf die Karte überschrieben worden sind.
Wie Sie die anderen Aufnahmen der Serie anwählen können, sowie weitere Möglichkeiten bei der Wiedergabe finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Normale Wiedergabe 3.2
Zwecks ungestörter Betrachtung der Aufnahmen erscheinen bei normaler Wiedergabe nur die Informationen in der Kopfzeile (3.2.1 -3.2.6).
Falls ein Ausschnitt gezeigt wird erscheint zusätzlich eine entsprechende Anzeige (s. S. 11).

Neben der normalen Wiedergabe stehen 3 weitere Varianten mit unterschiedlichen Zusatz-Informationen zur Verfügung. Alle 4 sind in einer Endlos-Schleife angeordnet und können durch (mehrfaches) Drücken der INFO-Taste (1.22) aufgerufen werden.
Wiedergabe mit Histogramm 3.3
Drücken Sie die INFO-Taste 1x (von der normalen Wiedergabe ausgehend), um das Histogramm (3.3.1) einzublenden.
- Das Histogramm erscheint in der unteren Bildhälfte. Bei Verwendung des DNG-Formats (s. S. 31) ist das Histogramm in 11 Abschnitte unterteilt, die Abstufungen entsprechen jeweils einem Helligkeits-Unterschied von 1EV.
Sind zusätzlich Clipping-Anzeigen eingeschaltet (s. nä. Abschnitt), blinken ggf. die linken (dann blau) und/oder rechten (dann rot) Enden des Histogramms.

Hinweise:
- Die Unterteilung des DNG-Histogramms ist mit dem Zonensystem vergleichbar. Dieses System wurde in der analogen S/W-Fotografie genutzt, um die Belichtung so abzustimmen, dass der im Motiv vorhandene Kontrastumfang auf die gewünschte Weise im entwickelten Bild wiedergegeben werden kann.
- Das Histogramm steht sowohl bei der Wiedergabe des gesamten Bildes als auch bei der eines Ausschnitts zur Verfügung (s. S. 58), nicht jedoch bei der gleichzeitigen Wiedergabe von 4 oder 9 verkleinerten Aufnahmen (s. S. 58).
- Das Histogramm bezieht sich immer auf den gerade gezeigten Ausschnitt der Aufnahme (s. S. 58).
Wiedergabe mit Clipping-Anzeigen 3.4
Drücken Sie die INFO-Taste 2x (von der normalen Wiedergabe ausgehend).
Clipping-Einstellungen
Über die Menüsteuerung können Sie wählen, ob die Bereiche im Bild gekennzeichnet werden sollen, die unter-, bzw. überbelichtet sind und daher keine Zeichnung mehr aufweisen. Diese Erscheinung wird in der Fotografie als Clipping bezeichnet.
Darüber hinaus können Sie die Clipping-Schwellen, d.h. die Helligkeits-Werte bestimmen, ab denen die Anzeigen erfolgen sollen.
Wenn Clipping-Anzeigen eingeschaltet sind, erscheinen sie auch bei der Wiedergabe mit Histogramm (3.3).
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Clipping (4.1.12), und
-
im dazugehörigen Untermenü, ob Sie die Anzeigen für Unterbelichtung - Shadow Clipping, und/oder für Überbelichtung - Highlight Clipping einstellen möchten.
-
In den daraufhin erscheinenden Untermenüs (in beiden Fällen prinzipiell gleich) wählen Sie, ob
-
keine Clipping-Anzeigen erscheinen sollen - Off, oder
- nur angezeigt werden soll, dass es unter-, bzw. überbelichtete Bereiche gibt - 0%, bzw. 100%, oder
- Sie die Anzeige-Schwellen einstellen möchten 0% - 5%, bzw. 95% - 100%.
In den Bildern erscheint dann Folgendes:
- Jeweils blinkend, sind zu dunkle Bereiche blau, zu helle rot gekennzeichnet. Bei der Wiedergabe mit Histogramm (3.2) erfolgt die Anzeige unterschiedlich, je nachdem ob 0%, bzw. 100%, oder andere Schwellenwerte eingestellt sind. Im ersten Fall erscheinen nur die linken und/oder rechten Ränder blau/rot, im zweiten auch entsprechende Anteile des Histogramms selbst.


Hinweise:
• Die Clipping-Anzeigen stehen sowohl bei der Wiedergabe des gesamten Bildes als auch bei der eines Ausschnitts zur Verfügung, nicht jedoch bei der gleichzeitigen Wiedergabe von 4 oder 9 verkleinerten Aufnahmen (s. S. 58).
• Die Clipping-Anzeigen beziehen sich immer auf den gerade gezeigten Ausschnitt der Aufnahme (s. S. 58).
Wiedergabe mit Zusatzinformationen 3.5
Drücken Sie die INFO-Taste 3x (von der normalen Wiedergabe ausgehend), um eine ganze Reihe von zusätzlichen Aufnahme-Daten und ein verkleinertes Bild anzeigen zu lassen.

Hinweis:
Bei dieser Wiedergabe-Variante erfolgt ausschließlich eine Wiedergabe des gesamten Bildes, unabhängig davon, ob vorher ein Ausschnitt eingestellt war.
WEITERE OPTIONEN WÄHREND DES BETRACHTENS
A. BETRACHTEN ANDERER AUFNAHMEN/ "BLÄTTERN" IM SPEICHER
Mit der linken und rechten Kreuztaste (1.30) können Sie die anderen gespeicherten Aufnahmen aufrufen. Drücken der linken Taste führt zu den Aufnahmen mit kleineren Nummern, Drücken der rechten zu den mit höheren Nummern. Längeres Drücken (ca. 2s) ergibt einen schnellen Durchlauf. Nach den höchsten und niedrigsten Nummern beginnt die Reihe der in einer Endlos-Schleife angeordneten Aufnahmen wieder von vorne, so dass Sie sämtliche Aufnahmen in beiden Richtungen erreichen können.
- Im Monitor wechseln dementsprechend die Bild- und Datei-Nummem.

B. VERGRÖSSERN/WÄHLEN DES AUSSCHNITTS/GLEICHZEITIGES BETRACHTEN VON MEHREREN VERKLEINERTEN AUFNAHMEN
Mit der Leica M Monochrom ist es möglich, von einer Einzelaufnahme im Monitor zur genaueren Beurteilung einen vergrößerten Ausschnitt aufzurufen und den Ausschnitt dabei frei zu wählen. Umgekehrt können Sie auch bis zu 9 Bilder gleichzeitig im Monitor betrachten, z.B. um sich einen Überblick zu verschaffen oder um ein gesuchtes Bild schneller zu finden.
Hinweise:
- Je stärker die Aufnahme vergrößert wird, desto mehr lässt die Wiedergabequalität im Monitor nach – wegen der proportional geringeren Auflösung.
- Solange eine Aufnahme vergrößert abgebildet ist, stehen die Kreuztasten nicht für das Aufrufen anderer Aufnahmen zur Verfügung, sondern dienen zum „Navigieren“ im Bild (Ausnahme: siehe nächsten Hinweis).
Durch Drehen des Einstellrades (1.29) nach rechts (im Uhrzeigersinn) erfolgt die Vergrößerung eines mittigen Ausschnitts. Je weiter Sie drehen, desto stärker ist die Vergrößerung und desto kleiner der Ausschnitt. Vergrößerungen sind bis 1:1 möglich, d.h. bis 1 Pixel des Monitors 1 Pixel der Aufnahme wiedergibt.
Mit den vier Kreuztasten (1.30) können Sie bei vergrößerter Abbildung zusätzlich die Lage des Ausschnitts beliebig wählen. Dazu wird die Taste (mehrach) gedrückt, in deren Richtung Sie den Ausschnitt verschieben möchten.
- Das Rechteck innerhalb des Rahmens (3.2.5/3.5.7j) in der rechten unteren Ecke des Monitors symbolisiert sowohl die jeweilige Vergrößerung als auch die Lage des gezeigten Ausschnitts.


Hinweis:
Sie können auch bei vergrößerter Abbildung direkt zu einer anderen Aufnahme wechseln, die dann in gleicher Vergrößerung gezeigt wird. Dazu dient wieder die linke oder die rechte Kreuztaste - allerdings bei gedrückt gehaltener PLAY-Taste (1.26).
Durch Drehen des Einstellrades nach links (gegen den Uhrzeigersinn, ausgehend von der Normalgröße) können sie gleichzeitig 4-, bzw. durch weiteres Drehen 9 Aufnahmen im Monitor betrachten.
- Im Monitor (1.32) werden bis zu 9 verkleinerte Abbildungen gezeigt, einschließlich der vorher in Normalgröße betrachteten Aufnahme, die durch eine rote Umrandung gekennzeichnet ist.
Mit den vier Kreuztasten können Sie frei unter den verkleinerten Abbildungen navigieren, das jeweilige Bild wird entsprechend gekennzeichnet. Dieses Bild können Sie durch Drehen des Einstellrades nach rechts wieder auf Normalgröße bringen.
Hinweis:
Bei der Wiedergabe von 9 Bildern wird durch eine weitere Drehung des Einstellrades nach links der rote Rahmen um die gesamte Bildergruppe gelegt, so dass dann „blockweise“ und damit entsprechend schnell „geblättert“ werden kann.
C. LÖSCHEN VON AUFNAHMEN
Solange eine Aufnahme im Monitor abgebildet wird, kann sie auf Wunsch auch gleich bei dieser Gelegenheit gelöscht werden. Dies kann sinnvoll sein, z.B. wenn die Aufnahmen bereits auf anderen Medien gespeichert wurden, wenn sie nicht mehr benötigt werden, oder wenn mehr Speicherplatz auf der Karte benötigt wird. Die Leica M Monochrom bietet Ihnen dazu die Möglichkeit, je nach Bedarf einzelne, oder gleichzeitig alle Aufnahmen zu löschen.
Hinweise:
- Löschen ist nur aus dem Wiedergabe-Betrieb heraus möglich, allerdings unabhängig davon ob eine Aufnahme gerade in Normalgröße-, oder ob mehrere verkleinerte gezeigt werden (nicht jedoch, wenn bei der 9-fach Wiedergabe der rote Rahmen um den gesamten Block gelegt wurde, s. S. 63).
- Bei geschützten Aufnahmen muss der Löschschutz zunächst wieder aufgehoben werden, bevor sie ge löscht werden können (siehe dazu auch den nächsten Abschnitt).
Wichtig:
Das Löschen der Aufnahmen ist endgültig. Sie können danach nicht wieder aufgerufen werden.

Vorgehensweise
- Drücken Sie die DELETE-Taste (1.24).
- Im Monitor (1.32) erscheint im Bild das entsprechende Untermenü.
Hinweise:
- Der Löschvorgang kann jederzeit durch erneute Betätigung der DELETE-Taste abgebrochen werden.
-
Während des gesamten Löschvorgangs stehen die folgenden Bedienungselemente, bzw. deren Funktionen nicht zur Verfügung: die INFO-(1.22) Taste, und die Löschschutz-Funktion.
-
Im ersten Schritt entscheiden Sie,
• ob Sie einzelne Löschen Einzeln, oder
- gleichzeitig alle Aufnahmen löschen möchten Löschen Alle.
- Die weitere Bedienung erfolgt Menü gesteuert, d.h. prinzipiell genauso wie im Abschnitt „Die Menüsteuerung“ beschrieben (s. S. 26). Es erfolgt nach Vorgabe des jeweiligen Menübildes, und mit Hilfe des Einstellrades (1.29), der Kreuztasten (1.30) und der SET-Taste (1.21).
Hinweis:
- Ist die gezeigte Aufnahme löschgeschützt (s. S. 60), kann im Untermenü die Funktionsvariante Einzeln nicht gewählt werden.
- Bei der Löschung aller Aufnahmen müssen Sie – zur Sicherheit gegen versehentliches Löschen – in einem Zwischenschritt noch einmal bestätigen, dass Sie wirklich alle Bilder auf der Speicherkarte löschen möchten.
DIE ANZEIGEN NACH DEM LÖSCHEN LÖSCHEN EINZELNER AUFNAHMEN
Nach dem Löschen erscheint die vorhergehende Aufnahme. Falls jedoch keine weitere Aufnahme auf der Karte gespeichert war, erscheint die Meldung: Achtung Keine Bilddaten vorhanden.
LÖSCHEN ALLER AUFNAHMEN AUF DER SPEICHERKARTE
Nach dem Löschen erscheint die Meldung:
Achtung Keine Bilddaten vorhanden.
Falls jedoch eine oder mehrere Aufnahmen löschgeschützt waren, erscheint diese, bzw. die erste dieser Aufnahmen.
Hinweis:
Durch das Löschen einer Aufnahme werden die nachfolgenden Aufnahmen im Bildzählwerk (3.2.4/3.3.6) nach folgendem Muster neu nummeriert: Löschen Sie beispielsweise Bild Nr. 3, bekommt das ehemalige Bild Nr. 4 anschließend die Nr. 3, das ehemalige Bild Nr. 5 die Nr. 4, u.s.w.. Dies gilt jedoch nicht für die Datei-Nummerierung auf der Speicherkarte (in der INFO-Darstellung, s. S. 12/57) der verbleibenden Bilddateien innerhalb der Ordner (3.3.7i), die grundsätzlich unverändert bleibt.
D. SCHÜTZEN VON AUFNAHMEN/ AUFHEBEN DES LÖSCHSCHUTZES
Die auf der Speicherkarte aufgezeichneten Aufnahmen können gegen versehentliches Löschen ge schützt werden. Dieser Löschschutz kann jederzeit auch wieder entfernt werden.
Hinweise:
- Schützen von Aufnahmen, bzw. das Aufheben des Löschschutzes ist nur aus dem Wiedergabe-Betrieb heraus möglich, allerdings unabhängig davon, ob eine Aufnahme gerade in Normalgröße-, oder ob mehrere verkleinerte gezeigt werden (nicht jedoch, wenn bei der 9-fach Wiedergabe der rote Rahmen um den gesamten Block gelegt wurde, s. S. 58).
- Zu den unterschiedlichen Verfahren/Reaktionen beim Löschen geschützter Aufnahmen lesen Sie bitte den vorigen Abschnitt.
- Möchten Sie sie dennoch löschen, heben Sie den Schutz wie unten beschrieben auf.
- Der Löschschutz ist nur in der Leica M Monochrom wirksam.
- Auch geschützte Aufnahmen werden beim Formatieren der Speicherkarte gelöscht (siehe dazu auch den nächsten Abschnitt).
- Bei SD-/SDHC-Speicherkarten können Sie versehentliches Löschen verhindern, indem Sie den Schreibschutz-Schalter der Karte (s. S. 19) in die mit LOCK gekennzeichnete Stellung schieben.
Vorgehensweise
- Drücken Sie die SET-Taste (1.21).
- Im Monitor (1.32) erscheint im Bild das entsprechende Untermenü.

Hinweise:
- Der Einstellvorgang kann jederzeit abgebrochen werden entweder durch Betätigung der PLAY-Taste (1.26), – um in den normalen Wiedergabe-Betrieb zurückzukehren, oder durch Antippen des Auslösers (1.19) – um in den Aufnahme-Betrieb zu gelangen.
- Während des gesamten Einstellvorgangs stehen die folgenden Bedienungselemente, bzw. deren Funktionen nicht zur Verfügung: DELETE - (1.24) und INFO - (1.22) Tasten
Die weitere Bedienung erfolgt Menü-gesteuert, d.h. prinzipiell genauso wie im Abschnitt „Die Menüsteuerung“ beschrieben (s. S. 26). Es erfolgt nach Vorgabe des jeweiligen Menübildes, und mit Hilfe des Einstellrades (1.29), der Kreuztasten (1.30) und der SET-Taste (1.21).
- Im ersten Schritt entscheiden Sie,
• ob Sie einzelne Schützen Einzeln, oder
- gleichzeitig alle Aufnahmen schützen möchten Schützen Alle, bzw.
- ob Sie einen ggf. vorhandenen Löschschutz für einzelne Schutz aufh. Einzeln, oder
- alle Aufnahmen wieder aufheben möchten Schutz aufh. Einzeln,
Hinweis:
Bei folgenden, nicht möglichen Funktionen erscheint die Menüschrift als Hinweis darauf weiß statt schwarz:
- Schützen einer bereits geschützten Aufnahme, bzw.
wenn alle Aufnahmen bereits geschützt sind.
- Aufheben des Löschschutzes bei einer nicht geschützten Aufnahme, bzw. wenn keine Aufnahme geschützt ist.
DIE ANZEIGEN NACH DEM SCHÜTZEN/AUFHEBEN DES LÖSCHSCHUTZES
Nach Verlassen der Menüsteuerung erscheint das ursprüngliche Monitorbild wieder, bei geschützten Aufnahmen mit der entsprechenden Anzeige (3.2.1/3.3.3).
Hinweis:
Die Anzeige Anscheint auch, wenn eine bereits geschützte Aufnahme aufgerufen wird.
WEITERE FUNKTIONEN
ORDNER-VERWALTUNG
Die Bilddaten auf der Karte werden in Ordnern abgespeichert, die automatisch erzeugt werden. Diese Ordnernamen bestehen grundsätzlich aus acht Stellen, drei Ziffern und fünf Buchstaben. In der Werkseinstellung wird der erste Ordner als „100LEICA“ bezeichnet, der zweite als „101LEICA“, u.s.w.. Infolgedessen kann die Kamera maximal 999 Ordner anlegen. Diese Zählung kann jederzeit wieder zurückgesetzt werden.
Mit der Leica M Monochrom können Sie darüber hinaus selber neue Ordner anlegen und deren Namen festlegen, d.h.
- Ordnernummern zurücksetzen
- Ordner neu anlegen/Namen selber festlegen
ORDNERNUMMERN ZURÜCKSETZEN
Hinweis:
Diese Funktion kann nur mit einer Speicherkarte durchgeführt werden, auf der weder Bilddaten, noch leere Ordner vorhanden sind, also noch nicht verwendete/neue Karten, oder solche, die vorher formatiert worden sind (s. S. 63).
- Wählen Sie im Haupt-Menü (s. S. 13/26) Ordner-Verw. (4.1.13), und
- im dazugehörigen Untermenü Ördnernr. Zurücks. Die Kamera interne Ordner Zählung wird zurückgesetzt, d.h. es wird beim Anlegen eines neuen Ordners immer die niedrigste, noch nicht vergebene Nummer verwendet.
Hinweis:
Dies kann dazu führen, dass in bestimmten Fällen eine oder mehrere Nummern nicht verwendet werden: Wenn z.B. die Kamera zuletzt die Nummer 102 vergeben hatte, dann eine Karte eingesetzt wird, die als höchste Ordnernummer 105 aufweist, be kommen die folgenden neuen Ordner Nummern ab 106.
ORDNER WÄHLEN
Die Wiedergabe-Funktionen (s. S. 54) und die Datenübertragung gemäß PTP-Standard (s. S. 64) greifen immer auf den jeweils aktiven Ordner der verwendeten Speicherkarte zurück. Möchten Sie Aufnahmen aus anderen Ordnern betrachten oder auf ein externes Speichermedium übertragen, müssen Sie den entsprechenden Ordner aktivieren.
- Wählen Sie im Haupt-Menü (s. S. 13/26) Ordner-Verw. (4.1.13), und
- im dazugehörigen Untermenü Ordner ausw.
- Im Monitor (1.32) erscheint eine Liste aller vorhandener Ordner. Falls die Karte große Daten mengen enthält, dauert es eine kurze Zeit, bis diese Anzeige erfolgt, und es erscheint stattdessen vorübergehend die Meldung Ordner werden glesen bitte warten.
- Wählen Sie den gewünschten Ordner.
ORDNER NEU ANLEGEN/BENENNUNG SELBER FESTLEGEN
Die Leica M Monochrom ermöglicht es Ihnen, neue Ordner auf der Speicherkarte anzulegen, bei denen Sie den Namen selbst festlegen können.
- Wählen Sie im Haupt-Menü (s. S. 13/26) Ordner-Verw. (4.1.13), und
- im dazugehörigen Untermenü Neu anlegen.
- Der Ordnername erscheint (zunächst immer „Leica“). Der erste der fünf Buchstaben ist gekennzeichnet als bereit zur Bearbeitung.
Hinweis:
Als Ordnernummer wird grundsätzlich die nächste freie Nummer angelegt.
3. Mit den oberen und unteren Kreuztasten (1.30), bzw. dem zentralen Einstellrad (1.29) verändern Sie die ersten fünf Stellen, mit den linken und rechten Kreuztasten wählen Sie die anderen Stellen an. Als Zeichen stehen die Großbuchstaben von A bis Z, die Kleinbuchstaben von a bis z und die Ziffern von 0 bis 9 zur Verfügung; sie sind in dieser Reihenfolge in einer Endlos-Schleife angeordnet.
FORMATIEREN DER SPEICHERKARTE
Normalerweise ist es nicht erforderlich, bereits eingesetzte Speicherkarten zu formatieren (zu initialisieren). Wenn jedoch eine noch unformatierte Karte erstmals eingesetzt wird, muss sie formatiert werden. Daher erscheint in solchen Fällen automatisch das Karte formatieren Untermenü.
Mit der Leica M Monochrom haben Sie die Wahl, ob Sie die Speicherkarte nur formatieren möchten, oder, z.B. zwecks Sicherheit gegen Missbrauch, sämtliche auf der Karte vorhandenen Daten tatsächlich komplett löschen möchten – durch Überschreiben.
Hinweise:
- Beim einfachen Formatieren gehen die auf der Karte vorhandenen Daten zunächst nicht unwiderruflich verloren. Es wird lediglich das Verzeichnis gelöscht, so dass die vorhandenen Dateien nicht mehr unmittelbar zugänglich sind. Mit entsprechender Software können die Daten wieder zugänglich gemacht werden.
Nur die Daten, die anschließend durch das Speichern neuer Daten überschrieben werden, sind tatsächlich endgültig gelöscht.
Machen Sie es sich dennoch zur Gewohnheit, alle Ihre Aufnahmen immer möglichst bald auf einen sicheren Massenspeicher, wie z.B. die Festplatte Ihres Rechners zu überspielen. Dies gilt insbesondere wenn die Kamera in einem Servicefall zusammen mit der Speicherkarte eingeschickt wird.
- Je nach verwendeter Speicherkarte kann das Formatieren bis zu 3 Minuten dauern.
Vorgehensweise
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Karte formatieren (4.1.25), und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Funktion, Ja, Nein oder Überschreiben.
- Wenn die Speicherkarte wirklich überschrieben werden soll, müssen Sie dies anschließend – zur Sicherheit gegen unbeabsichtigte Einstellungen im dazugehörigen Untermenü bestätigen.
Hinweise:
- Schalten Sie die Leica M Monochrom nicht aus, während die Speicherkarte formatiert/überschrieben wird.
- Falls die Speicherkarte in einem anderen Gerät, wie z.B. einem Rechner formatiert worden ist, sollten Sie sie in der Leica M Monochrom erneut formatieren.
- Falls sich die Speicherkarte nicht formatieren/überschreiben lässt, sollten Sie Ihren Händler oder den Leica Infodienst (Adresse, siehe S. 83) um Rat fragen.
- Beim Formatieren wird der Zugang selbst zu geschützten Aufnahmen (s. vorigen Abschnitt) gelöscht.
- Je nach Kapazität und Schreib/Lesegeschwindigkeit der Karte kann das Überschreiben bis zu 60 Minuten in Anspruch nehmen, überprüfen Sie deshalb vorher den Ladezustand des Akkus (s. S. 18). Wird die Kapazitätsgrenze des Akkus während des Überschreibens erreicht, erscheint im Monitor ein entsprechender Hinweis.
FOTOGRAFIEREN MIT DEM SELBSTAUSLÖSER
Mit dem Selbstauslöser können Sie eine Aufnahme mit einer Verzögerung von wahlweise 2 oder 12s erstellen. Dies ist besonders nützlich, z.B. im ersten Fall wenn Sie Unschärfen durch Verwackeln beim Auslösen vermeiden wollen, oder, im zweiten, bei Gruppenaufnahmen, in denen Sie selbst auch mit im Bild erscheinen möchten. Es empfiehlt sich in solchen Fällen, die Kamera auf einem Stativ zu befestigen.
Einstellen und Verwenden der Funktion
- Drehen Sie den Hauptschalter (1.18) auf 🔒.
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Selbstauslöser (4.1.4) und
- im dazugehörigen Untermenü die gewünschte Vorlaufzeitoder Aus.
- Zum Starten bzw. Auslösen der Vorlaufzeit tippen Sie den Aus löser (1.19) an (bis zur 1. Druckstufe, s. S 23). Vorne an der Kamera zeigt die - für die ersten 10s bei 12s Vorlaufzeit - blinkende, sonst dauerhaft leuchtende Leuchtdiode (1.7) das Ablaufen der Vorlaufzeit an, im Monitor wird sie gleichzeitig zurückgezählt.
Während der laufenden Selbstauslöser-Vorlaufzeit kann der Betrieb jederzeit durch Drücken der SET-Taste (1.21) abgebrochen werden – die jeweilige Einstellung bleibt erhalten, bzw. durch erneutes Antippen des Auslösers neu gestartet werden.
Wichtig:
Im Selbstauslöser-Betrieb erfolgt die Einstellung der Belichtung nicht bei Druckpunktnahme des Auslösers, sondern erst unmittelbar vor der Aufnahme.
DATENÜBERTRAGUNG AUF EINEN RECHNER
Die Leica M Monochrom ist kompatibel mit folgenden Betriebssystemen:
Microsoft®: Windows® XP/Vista®/7 ^3
Apple®Macintosh®: Mac®OS X (10.6)
Zur Übertragung der Daten auf einen Rechner ist die Leica M Monochrom mit einer USB 2.0-Schnittstelle ausgerüstet. Diese ermöglicht die schnelle Datenübertragung zu Rechnern mit gleichartiger Schnittstelle.
Der verwendete Rechner muss entweder einen USB-Anschluss (zum direkten Anschluss der Leica M Monochrom) besitzen, oder mit einem Kartenlesegerät für SD-/SDHC-Karten ausgestattet sein.
Hinweis:
Bei Verwendung der USB-Verbindung ist folgendes zu beachten: Bei Anschluss von zwei oder mehr Geräten an einen Rechner, bzw. mittels eines Verteilers („Hub“) oder Verlängerungskabeln, kann es Funktionsstörungen geben.
USB-VERBINDUNG
Die Leica M Monochrom ermöglicht die Datenübertragung über USB-Kabel mit zwei unterschiedlichen Standards. Sie berücksichtigt damit, dass manche Programme zur Übertragung der Bilddaten eine Verbindung gemäß PTP-Protokoll erfordern.
Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit, die Kamera wie ein externes Laufwerk („Massenspeicher“) zu betreiben.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) USB-Verbindung (4.1.24), und
- im dazugehörigen Untermenü PTP oder Massenspeicher.
ANSCHLIESSEN UND ÜBERTRAGEN DER DATEN GEMÄSS PTP-PROTOKOLL
Ist die Leica M Monochrom auf PTP eingestellt und vom angeschlossenen Rechner erkannt, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis:
Die Datenübertragung gemäß PTP-Standard greift immer auf den jeweils aktiven Ordner der verwendeten Speicherkarte zurück. Möchten Sie Aufnahmen aus anderen Ordnern betrachten oder auf ein externes Speichermedium übertragen, müssen Sie den entsprechenden Ordner aktivieren (s. S. 62).
MIT WINDOWS® XP/VISTA®/7®
- Stellen Sie mit dem mitgelieferten USB-Kabel (C) die Verbindung zwischen der USB-Buchse (1.33) der Leica M Monochrom und einer USB-Buchse des Rechners her. Dazu muss zuerst die Klappe (1.25) über der Buchse der Kamera nach unten geöffnet werden.
MIT WINDOWS XP
- Nach erfolgreichem Anschluss erscheint auf dem Desktop ein Hinweis, dass die Leica M Monochrom - als neue Hardware erkannt wurde (nur beim 1. Anschluss!).
- Doppelklicken Sie auf den Hinweis (nach dem 1. Anschluss nicht mehr erforderlich).
- Es öffnet sich ein Pull-Down Menü „M Monochrom Digital Camera“ für den Datenübertragungs-Assistenten.
- Klicken Sie auf „OK“ und folgen Sie den weiteren Anweisungen des Assistenten, um von dort die Bilder wie gewohnt in einen Ordner ihrer Wahl zu kopieren und darauf zuzugreifen.
MIT WINDOWS®VISTA®/7®
- Nach erfolgreichem Anschluss erscheint oberhalb der Taskleiste der Hinweis auf die Installation der Gerätetreibersoftware. Gleichzeitig erscheint auf dem Display der Kamera USB-Verbindung. Die erfolgreiche Installation wird mit einem weiteren Hinweisfenster bestätigt. Es öffnet sich das Menu Autom. Wiederg. mit verschiedenen Geräteoptionen.
- Sie können – wie gewohnt – mit Hilfe des Windows Assistenten die „Bilder importieren“ oder „Das Gerät zum Anzeigen der Dateien öffnen“, um
- mit dem Windows Explorer auf die Verzeichnisstruktur der Karte zuzugreifen.
ANSCHLIESSEN UND ÜBERTRAGEN DER DATEN MIT MAC® OS X (10.6)
- Stellen Sie mit dem mitgelieferten USB-Kabel (C) die Verbindung zwischen der USB-Buchse (1.33) der Leica M Monochrom und einer USB-Buchse des Rechners her. Dazu muss zuerst die Klappe (1.25) über der Buchse der Kamera nach unten geöffnet werden.
- Bei erfolgreich hergestellter Verbindung zwischen Kamera und Rechner erscheint auf dem Display der Kamera USB-Verbindung.
-
Öffnen Sie nun auf dem Rechner den „Finder“.
-
Im linken Fensterbereich in der Kategorie „Orte“ auf „Programme“ klicken.
-
Nun im rechten Fensterbereich das Programm „Digitale Bilder“ auswählen.
- Das Programm öffnet sich und in der Programm-Titelleiste erscheint der Name „M Monochrom Digital Camera“.
- Jetzt können die Bilder über den Button „Laden“ auf dem Rechner gespeichert werden.
ANSCHLIESSEN UND ÜBERTRAGEN DER DATEN MIT DER KAMERA ALS EXTERNES LAUFWERK (MASSENSPEICHER)
Mit Windows-Betriebssystemen:
Ist die Leica M Monochrom per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden, wird diese als externes Laufwerk vom Betriebssystem erkannt und bekommt von diesem einen Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Verwenden Sie den Windows-Explorer, um die Bilddaten auf Ihrem Rechner zu übertragen/speichern.
Mit Mac-Betriebssystemen:
Ist die Leica M Monochrom per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden, erscheint die eingesetzte Speicherkarte als Speichermedium auf dem Desktop. Verwenden Sie den Finder, um die Bilddaten auf Ihrem Rechner zu übertragen/speichern.
Wichtig:
- Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte USB-Kabel (C).
- Solange Daten von der Leica M Monochrom auf den Rechner übertragen werden, darf die Verbindung keinesfalls durch Herausziehen des USB-Kabels unterbrochen werden, da sonst Rechner und/oder die Leica M Monochrom „abstürzen“ können, ggf. kann sogar die Speicherkarte irreparabel beschädigt werden.
- Solange Daten von der Leica M Monochrom auf den Rechner übertragen werden, darf die Kamera nicht ausgeschaltet werden oder sich selbst wegen nachlassender Akkukapazität abschalten, da sonst der Rechner „abstürzen“ kann. Aus demselben Grund darf der Akku bei aktivierter Verbindung keinesfalls entnommen werden. Sollte die Kapazität des Akkus während der Datenübertragung zur Neige gehen, beenden Sie die Datenübertragung, schalten Sie die Leica M Monochrom aus (s. S. 22) und laden Sie den Akku (s. S. 16).
ANSCHLIESSEN UND ÜBERTRAGEN DER DATEN MIT KARTEN-LESEGERÄTEN
Mit einem handelsüblichen Kartenlesegerät für SD-/SDHC-Speicherkarten können die Bilddateien auch auf andere Rechner übertragen werden. Für Rechner mit einer USB-Schittstelle sind Kartenlesegeräte mit USB-Schnittstelle erhältlich. Falls Ihr Rechner mit einem PCMCIA-Steckplatz ausgestattet ist (häufig bei tragbaren Modellen) sind alternativ dazu Steckkarten mit PCMCIA-Anschluss erhältlich. Diese Geräte, ebenso wie weitere Informationen, erhalten Sie im Computer-Zubehör-Handel.
Hinweis:
Die Leica M Monochrom ist mit einem integrierten Sensor aus gestaltet, der die Lage der Kamera – horizontal oder vertikal (beide Richtungen) – bei jeder Aufnahme registriert. Diese Informationen ermöglichen es, dass die Aufnahmen bei einer anschließenden Wiedergabe mittels entsprechender Programme auf einem Rechner (nicht im Monitor der Kamera!) stets automatisch aufrecht gezeigt werden.
DATENSTRUKTUR AUF DER SPEICHERKARTE
Wenn die auf einer Karte gespeicherten Daten auf einen Rechner übertragen werden, erfolgt das mit folgender Ordner-Struktur:

In den 100LEICA-, 101LEICA-, u.s.w. -Ordnern können bis zu 9999 Aufnahmen gespeichert werden.
ARBEITEN MIT ROHDATEN DNG
Wenn Sie das standardisierte und zukunftssichere DNG (Digital Negativ) -Format gewählt haben, benötigen Sie eine hoch spezialisierte Software, um die gespeicherten Rohdaten in höchster Qualität zu konvertieren, beispielsweise den professionellen Rohdaten konverter Photoshop® Lightroom® der Firma Adobe®. Er bietet qualitätsoptimierte Algorithmen für die digitale Farbverarbeitung, die gleichzeitig besondere Rauscharmut und erstaunliche Bildauflösung ermöglicht.
Bei der Bearbeitung haben Sie die Möglichkeit, nachträglich Parameter wie Rausch reduktion, Gradation, Scharfzeichnung usw. einzu stellen, und so ein Höchstmaß an Bildqualität zu er reichen.
Adobe®Photoshop®Lightroom®steht als Download kostenlos zur Verfügung, wenn Sie Ihre Leica M Monochrom im Kundenbereich auf der Homepage der Leica Camera AG registrieren. Weitere Details dazu finden Sie auf dem diesbezüglichen Beilegeblatt in der Verpackung der Kamera.
Weiterhin steht Ihnen nach der Registrierung Ihrer Leica M Monochrom die Software Silver Efex Pro™ 2 des Herstellers NIK® Software zur Verfügung. Silver Efex Pro™ 2 bietet herausragende, leistungsstarke Tools zum Erstellen fesselnder Bilder in Schwarz-Weiß. Silver Efex Pro™ 2 überzeugt durch einzigartige, leistungsstarke, Dunkelkammer-inspirierte Werkzeuge, um Schwarz-Weiß-Bilder in hoher Qualität zu erzeugen. Die revolutionäre U Point®-Technologie (Auswahl selektiver Bildbereiche per Mausklick zur Bearbeitung) ermöglicht die präzise selektive Optimierung Ihrer Bilder.
INSTALLIEREN VON FIRMWARE-UPDATES
Leica arbeitet permanent an der Weiterentwicklung und Optimierung seiner Produkte. Da im Fall von digitalen Kameras sehr viele Funktionen rein elektronisch gesteuert werden, können einige dieser Verbesserungen und Erweiterungen des Funktionsumfangs nach träglich in der Kamera installiert werden.
Zu diesem Zweck bietet Leica in unregelmäßigen Ab ständen so genannte Firmware-Updates an, die Sie selbst auf einfache Art von unserer Homepage auf Ihre Kamera downloaden, d.h. übertragen können:
- Formatieren Sie eine Speicherkarte in Ihrer Leica M Monochrom (s. S. 63).
- Schalten Sie die Kamera aus und legen Sie die Karte in ein – integriertes oder mit Ihrem Rechner verbundenes - SD/SDHC-Kartenlesegerät. (Ein Lesegerät ist für Firmware Updates erforderlich).
- Laden Sie die Firmware-Datei beispielsweise von der Leica M Monochrom-Seite unter dem Linknamen „UPDATES“herunter.
-
Speichern Sie die Datei Mm-X_xxx.upd auf die oberste Ebene der Karten-Ordnerstruktur. X_xxx steht für die jeweilige Version.
-
Entfernen Sie die Karte ordnungsgemäß aus Ihrem Kartenlesegerät, legen Sie die Karte in die Kamera ein und schließen Sie den Bodendeckel. Schalten Sie die Kamera über den Hauptschalter ein.
- Bestätigen Sie die im Monitor erscheinende Abfrage, ob Sie die Firmware der Kamera auf die Version X_xxx updaten möchten.
Der Update-Vorgang benötigt bis ca. 180s. Abschließend erscheint die Aufforderung, die Kamera über den Hauptschalter neu zu starten.
- Schalten Sie die Kamera aus und wieder ein.
Hinweise:
- Falls der Akku nicht ausreichend geladen ist, erhalten Sie eine entsprechende Warnmeldung.
- Die aktuell in der Kamera verwendete Firmware-Version können Sie sich mit Hilfe des Menüpunkts Firmware (4.1.26) anzeigen lassen.
VErsChlEdEnEs
dAs systEMzubEhör für dIE LEICA M MonoChroM
wEChsELobjEktIVE
Das Leica M-System bietet die Basis für optimale An passung an schnelles und unauffälliges Fotografie ren. Die Objektivpalette umfasst Brennweiten von 16 bis 135mm und Lichtstärken bis zu 1:0,95.
fILtEr
Für die aktuellen Leica M-Objektive, die mit Norm-Filtergewinde-Größen ausgerüstet sind, stehen UVa-Filter und ein Universal Polfilter M zur Verfügung.
unIVErsAL wEltwInkELsuChEr M
Der Leica Universal Weitwinkelsucher M ist ein ausgesprochen praktisches Zubehör. Er kann uneingeschränkt an allen analogen und digitalen Leica M-Modellen verwendet werden und zeigt – genau wie im Sucher der Kameras – mit eingespiegelten Leuchtrahmen nach Wahl den Bildausschnitt der Weitwinkel-Brennweiten 16, 18, 21, 24 und 28mm. Der Sucher ist mit einem Parallaxen-Ausgleich ausgestattet, sowie mit einer Libelle (Wasserwaage) zur exakt horizontalen Ausrichtung der Kamera (Best.-Nr. 12 011).
suChEr für 21/24/28MM
Der Leica Sucher für 21/24/28mm-Objektive kann an allen Leica M-Modellen verwendet werden und zeigt mit seiner verstellbaren Optik wahlweise den Bildausschnitt der beliebten Weitwinkel-Brennweiten 21 mm, 24 mm und 28 mm. Der aufwändige optische Aufbau sichert eine hohe Wiedergabequalität auf dem Niveau des Suchers der Leica M. Die Vergrößerung erlaubt in Verbindung mit dem Brillenträger-tauglichen Pupillenabstand von 15 mm sowohl eine gute Detail-Erkennbarkeit als auch die bequeme Betrachtung des gesamten Bildfeldes (Best.-Nr. 12 013).
splEgELsuChEr M
Für 18-, 21- und 24mm-Objektive stehen jeweils Spiegelsucher zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch ihre besonders kompakte Konstruktion aus, sowie durch ihr helles Sucherbild. Zur Bestimmung des Bildausschnitts dienen Leuchtrahmen wie im Kamerasucher (Best.-Nr. 18mm: 12 022 schwarz/ 12 023 silbern/ 21mm: 12 024 schwarz/ 12 025 silbern/ 24mm: 12 026 schwarz/ 12 027 silbern).
suChErLupEn M 1.25X und M 1.4X
Die Leica Sucherlupen M 1.25x und M 1.4x erleichtern die Bildgestaltung bei der Verwendung von Brennweiten ab 35mm erheblich. Sie können an allen Leica M-Modellen verwendet werden und vergrößern den mittleren Bereich des Sucherbildes: Der 0,68x-Sucher der Leica M Monochrom bekommt mit der Lupe 1.25x eine 0,85-fache Vergrößerung, mit der Lupe 1.4x eine 0.95-fache Vergrößerung. Zur Sicherung gegen Verlust dient ein Sicherungskettchen mit Schnappverschlüssen, mit denen der Sucher am Befestigungsring des Tragriemens eingehängt werden kann.
Die Sucherlupen werden in einem Lederköcher ge liefert. Eine Schlaufe am Köcher ermöglicht es, die Sucherlupe einsatzbereit und geschützt am Trag riemen der Kamera aufzubewahren (Best.-Nr. 12 004 M 1.25x/ 12 006 M 1.4x).
BLITZGERÄTE
Das System-Blitzgerät Leica SF 58 (Bestell-Nr. 14 488) ist mit einer maximalen Leitzahl von 58 (bei 105mm-Einstellung), einem automatisch (mit codierten Leica M-Objektiven, s. S. 20) gesteuerten Zoom-Reflektor, einem wahlweise zuschaltbaren Zweit-Reflektor, sowie vielen weiteren Funktionen ebenso leistungsstark wie vielseitig. Dank seines fest eingebauten Blitzfußes mit den entsprechenden zusätzlichen Steuer - und Signal-kontakten, die der auto matischen Übertragung einer Reihe von Daten und Einstellungen dienen, ist es sehr einfach zu bedienen. Das Systemblitzgerät Leica SF 24D (Bestell-Nr. 14 444) ist mit seinen kompakten Abmessungen und seinem auf die Kamera abgestimmten Design es besonders geeignet. Es besitzt, wie das Leica SF 58 einen fest eingebauten Blitzfuß mit sämtliche Kontakten für und zeichnet sich auch durch einfachste Bedienung aus.
HANDGRIFF M
Als praktisches Zubehör wird der Handgriff M für besonders sicheres Halten und einhändiges Tragen der Leica M Monochrom empfohlen. Er wird anstelle des serienmäßigen Bodendeckels angesetzt. (Best.-Nr. 14 486, schwarz).
KORREKTIONSLINSEN
Zur optimalen Anpassung des Auges an den Sucher der Kamera bieten wir Korrektionslinsen in folgenden Plus- oder Minus-Dioprienwerten (sphärisch) an: ± 0,5/1/1,5/2/3.
TASCHEN
Für die Leica M Monochrom gibt es zwei Neopren-Bereitschafts taschen mit verschiedenen Vorderteilen für unterschiedlich lange Objektive, eine klassische Leder-Bereitschaftstasche und einen Protektor, der dem Unterteil einer herkömmlichen Bereitschaftstasche ähnelt. Dieser Protektor gewährleistet so den Schutz des Kamera-Gehäuses auch beim Fotografieren (Best.-Nr. 14 867 kurz / 14 868 lang / 14 872 Leder / 14 869 Protektor).
Darüber hinaus bieten sich für umfangreiche Kamera- ausrüstungen die klassische Billingham Kombinations- tasche aus wasserdichtem Gewebe. Sie beherbergt entweder zwei Gehäuse mit zwei Objektiven oder eines mit drei Objektiven. Selbst für große Objektive und einen montierten Handgriff M ist genügend Platz. Ein Reißver- schlussfach bietet zusätzlich Platz für einen Blitz Leica SF 24D sowie für weitere Accessoires (Best.-Nr. 14 854 schwarz / 14 855 khaki).
ERSATZTEILE Best.-Nr.
Kamera-Bajonettdeckel....14 195
Tragriemen 14 312
Lithium-Ionen Akku 14 464
Kompakt-Ladegerät (m. EU/USA
Netzkabeln, KFZ-Ladekabel)....14 470
Netzkabel für AUS und UK....14 422/14 421
USB-Kabel, (2m, 4- auf 6-polig) ..... 420-200.023-000
sIChErhElts- und pfLEgEhInwElsE ALLgEMEInE VorsIChtsMAssnAhMEn
- Verwenden Sie Ihre Leica M Monochrom nicht in der unmittelbaren Nähe von Geräten mit starken Magnetfeldern sowie elektrostatischen oder elektromagnetischen Feldern (wie z.B. Induktions-Öfen, Mikrowellen-Herden, TV- oder Computermonitoren, Videospiel-Konsolen, Handys, Funkgeräten).
- Wenn Sie die Leica M Monochrom auf einen Fernse her stellen oder in seiner unmittelbaren Nähe betreiben, könnte sein Magnetfeld Bildaufzeichnungen stören.
- Das gleiche gilt für die Verwendung in der Nähe von Handys.
- Starke Magnetfelder, z.B. die von Lautsprechem oder großen Elektromotoren können die gespeicherten Daten beschädigen, bzw. die Aufnahmen stören.
- Verwenden Sie die Leica M Monochrom nicht in der unmittelbaren Nähe von Radiosendern oder Hochspannungsleitungen. Deren elektromagnetische Felder können die Bildaufzeichnungen ebenfalls stören.
-
Sollte die Leica M Monochrom durch die Einwirkung von elektromagnetischen Feldern fehlerhaft arbeiten, schalten Sie sie aus, nehmen Sie den Akku heraus und schalten Sie sie schließlich wieder ein.
-
Schützen sie die Leica M Monochrom vor dem Kontakt mit Insektensprays und anderen aggressiven Chemikalien. Benzin, Verdünner und Alkohol dürfen ebenfalls nicht zur Reinigung verwendet werden.
- Bestimmte Chemikalien und Flüssigkeiten können das Gehäuse der Leica M Monochrom, bzw. die Oberflächenbeschichtung beschädigen.
- Da Gummi und Kunststoffe manchmal aggressive Chemikalien ausdünsten, sollten sie nicht länger mit der Leica M Monochrom in Kontakt bleiben.
- Stellen Sie sicher, dass Sand oder Staub nicht in die Leica M Monochrom eindringen können, z.B. am Strand. Sand und Staub können Kamera und Speicherkarte beschädigen. Achten Sie insbesondere beim Wechseln der Objektive und Einsetzen und Herausnehmen der Karte darauf.
- Stellen Sie sicher, dass kein Wasser in die Leica M Monochrom eindringen kann, z.B. bei Schnee, Regen, oder am Strand. Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen und sogar unwiderrufliche Schäden an der Leica M Monochrom und der Speicherkarte verursachen.
- Falls Salzwasserspritzer auf die Leica M Monochrom gelangen, befeuchten Sie ein weiches Tuch zunächst mit Leitungswasser, wringen es gründlich aus und wischen die Kamera damit ab. Anschließend mit einem trockenen Tuch gründlich nach-wischen.
Monitor
Die Herstellung des Monitors erfolgt in einem hoch-präzisen Verfahren. So wird sichergestellt, dass von den insgesamt über 230.000 Pixeln mehr als 99,995% korrekt arbeiten und lediglich 0,005% dunkel bleiben oder immer hell sind. Dies ist jedoch keine Fehlfunk tion und beeinträchtigt die Bildwiedergabe nicht.
- Wenn die Leica M Monochrom großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, kann sich Kondensfeuchtigkeit auf dem Monitor bilden. Wischen Sie ihn vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch ab.
- Sollte die Leica M Monochrom beim Einschalten sehr kalt sein, ist der Monitor zunächst etwas dunkler als gewohnt. Sobald er wärmer wird, erreicht er wieder seine normale Helligkeit.
sEnsor
Höhenstrahlung (z.B. bei Flügen) kann Pixeldefekte verursachen.
kondEnsAtlonsfEuChtlgkElt
Falls sich Kondensationsfeuchtigkeit auf oder in der Leica M Monochrom gebildet hat, sollten Sie sie ausschalten und für etwa 1 Std. bei Raumtemperatur liegen lassen. Haben sich Raum- und Kameratemperatur angeglichen, verschwindet die Kondensationsfeuchtigkeit von selbst.
pfLEgEhInwElsE
Da jede Verschmutzung gleichzeitig Nährboden für Mikroorganismen darstellt, ist die Ausrüstung sorg fältig sauber zu halten.
für dIE kAMErA
- Reinigen Sie die Leica M Monochrom nur mit einem weichen, trockenen Tuch. Hartnäckige Verschmutzungen sollten zuerst mit einem mit stark verdünntem Spülmittel benetzten- und Anschließend mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.
- Kamera und Objektive werden zur Beseitigung von Flecken und Fingerabdrücken mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abgewischt. Gröbere Verschmutzung in schwer zugänglichen Ecken des Kameragehäuses lassen sich zweckmäßig mit einem kleinen Pinsel beseitigen. Dabei dürfen die Verschluss lamellen nicht beschädigt werden, beispielsweise mit dem Schaft des Pinsels.
- Alle mechanisch bewegten Lager und Gleitflächen Ihrer Leica M Monochrom sind geschmiert. Bitte denken sie daran, wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt wird: Um einer Verharzung der Schmierstellen vorzubeugen, sollte die Kamera etwa alle drei Monate mehrfach ausgelöst werden. Ebenso empfehlenswert ist wiederholtes Verstellen und Benutzen aller anderen Bedienelemente, wie z.B. der Bildfeldwähler. Auch die Entfernungs- und Blenden-Einstellringe der Objektive sollten von zeit zu Zeit bewegt werden.
- Achten Sie darauf, dass der Sensor für die 6-bit Kodierung (1.10) im Bajonett weder verschmutzt oder verkratzt wird. Sorgen Sie ebenfalls dafür, dass sich dort keine Sandkörner oder ähnliche Teilchen festsetzen, die das Bajonett verkratzen könnten. Reinigen Sie dieses Bauteil ausschließlich trocken!
für objEktIVE
- Auf den Objektivaußenlinsen sollte Staubbeseitigung mit dem weichen Haarpinsel normalerweise völlig ausreichen. Falls sie jedoch stärker verschmutzt sind, können sie mit einem sehr sauberen, garantiert fremdkörperfreien, weichen Tuch in kreisförmigen Bewegungen von innen nach außen vorsichtig gereinigt werden. Wir empfehlen Mikrofasertücher (erhältlich im Foto- und Optik-Fachhandel), die im Schutzbehälter aufbewahrt werden, und bei Temperaturen bis 40°C waschbar sind (kein Weichspüler, niemals bügeln!). Brillenreinigungstücher, die mit chemischen Stoffen imprägniert sind, sollten nicht benutzt werden, weil sie Objektivgläser beschädigen können.
- Achten Sie darauf, dass die 6-bit Kodierung (1.11) im Bajonett weder verschmutzt oder verkratzt wird. Sorgen Sie ebenfalls dafür, dass sich dort keine Sandkörner oder ähnliche Teilchen festsetzen, die das Bajonett verkratzen könnten. Reinigen Sie dieses Bauteil ausschließlich trocken!
- Optimalen Frontlinsenschutz bei ungünstigen Aufnahmebedingungen (z.B. Sand, Salzwasserspritzer!) erreicht man mit farblosen UVa-Filtern. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sie bei be stimmten Gegenlichtsituationen und großen Kontrasten, wie jedes Filter, unerwünschte Reflexe verursachen können. Die immer empfehlenswerte Verwendung der Gegenlichtblenden bringt zusätzlichen Schutz vor unbeabsichtigten Fingerabdrücken und Regen.
für dEn Akku
Wieder aufladbare Lithium-Ionen Akkus erzeugen Strom durch interne chemische Reaktionen. Diese Reaktionen werden auch durch Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Sehr hohe und niedrige Temperaturen verkürzen Standzeit und Lebensdauer der Akkus.
- Entfernen Sie den Akku grundsätzlich, wenn Sie die Leica M Monochrom längere Zeit nicht einsetzen. Andernfalls könnte der Akku nach mehreren Wochen tief entladen werden, d.h. die Spannung stark sinken, da die Leica M Monochrom, selbst wenn sie ausgeschaltet ist, einen geringen Ruhestrom verbraucht (für die Speicherung des Datums).
- Lithium-Ionen Akkus sollten nur in teilweise geladenem Zustand gelagert werden, d.h. weder vollständig entladen noch vollständig geladen (in der entsprechenden Anzeige im Monitor (1.32)). Bei sehr langer Lagerzeit sollten sie etwa zweimal im Jahr den Akku für ca. 15 Minuten laden, um eine Tiefentladung zu vermeiden.
-
Halten Sie die Akku-Kontakte stets sauber und frei zugänglich. Lithium-Ionen Akkus sind zwar gegen Kurzschließen gesichert, dennoch sollten Sie die Kontakte vor Metall-Gegenständen wie Büroklammern oder Schmuckstücken schützen. Ein kurzgeschlossener Akku könnte sehr heiß werden und schwere Verbrennungen verursachen.
-
Sollte ein Akku hinfallen, überprüfen Sie anschließend das Gehäuse und die Kontakte auf etwaige Schäden. Das Einsetzen eines beschädigten Akkus kann seinerseits die Leica M Monochrom beschädigen.
- Bei Geruchsentwicklung, Verfärbungen, Verformungen, Überhitzung oder Auslaufen von Flüssigkeit muss der Akku sofort aus der Kamera oder dem Ladgerät entnommen und ersetzt werden. Bei weiterem Gebrauch des Akkus besteht sonst Überhitzungs- mit Feuer- und/oder Explosionsgefahr!
- Bei auslaufenden Flüssigkeiten oder Verbrennungsgeruch den Akku von Hitzequellen fern halten. Ausgelaufene Flüssigkeit kann sich entzünden!
- Ein Sicherheitsventil im Akku gewährleistet, dass ein bei unsachgemäßer Handhabung ggf. entstehender Überdruck kontrolliert abgebaut wird.
- Akkus haben nur eine begrenzte Lebensdauer.
- Geben Sie schadhafte Akkus an einer Sammelstelle zwecks korrekten Recyclings ab.
- Diese Akkus dürfen weder längere Zeit Hitze oder Sonnenlicht, noch Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt werden. Ebenso wenig dürfen diese Akkus in einem Mikrowellenofen oder einem Hochdruck-Behälter untergebracht werden, – es besteht Feuer- oder Explosionsgefahr!
FÜR DAS LADEGERÄT
- Wenn das Ladegerät in der Nähe von Rundfunk-Empfängern eingesetzt wird, kann der Empfang gestört werden; sorgen Sie für einen Abstand von mindestens 1m zwischen den Geräten.
- Wenn das Ladegerät verwendet wird, kann es Ge räusche („Sirren“) verursachen – dies ist normal und keine Fehlfunktion.
- Nehmen Sie das Ladegerät bei Nichtgebrauch vom Netz, da es sonst auch mit nicht eingesetztem Akku eine (sehr geringe) Menge Strom verbraucht.
- Halten Sie die Kontakte des Ladegeräts stets sau ber und schließen Sie sie niemals kurz.
- Das mitgelieferte Kfz-Ladekabel darf keinesfalls ange schlossen werden, solange das Ladegerät mit dem Netz verbunden ist.
- Stellen Sie sich, dass das Ladegerät nur bei Temperaturen von -40 bis +70°C gelagert wird.
FÜR SPEICHERKARTEN
- Solange eine Aufnahme gespeichert- oder die Speicherkarte ausgelesen wird, darf sie nicht herausgenommen werden, die Leica M Monochrom ausgeschaltet- oder Erschütterungen ausgesetzt werden.
- Speicherkarten sollten zur Sicherheit grundsätzlich nur im mitgelieferten Antistatik-Behältnis aufbewahrt werden.
- Lagern Sie Speicherkarten nicht, wo sie hohen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung, Magnetfeldern oder statischen Entladungen ausgesetzt sind.
- Lassen Sie die Speicherkarte nicht fallen und biegen Sie sie nicht, da sie sonst beschädigt werden könnte und die gespeicherten Daten verloren gehen können.
- Entfernen Sie die Speicherkarte grundsätzlich, wenn Sie die Leica M Monochrom längere Zeit nicht einsetzen.
- Berühren Sie die Anschlüsse auf der Rückseite der Speicherkarte nicht und halten Sie Schmutz, Staub und Feuchtigkeit von ihnen fern.
- Es empfiehlt sich, die Speicherkarte gelegentlich zu formatieren, da die beim Löschen entstehende Fragmentierung einiges der Speicherkapazität blockieren kann.
Hinweise:
- Beim einfachen Formatieren gehen die auf der Karte vorhandenen Daten zunächst nicht unwiderruflich verloren. Es wird lediglich das Verzeichnis gelöscht, so dass die vorhandenen Dateien nicht mehr unmittelbar zugänglich sind. Mit entsprechender Software können die Daten wieder zugänglich gemacht werden.
Nur die Daten, die anschließend durch das Speichern neuer Daten überschrieben werden, sind tatsächlich endgültig gelöscht. Machen Sie es sich dennoch zur Gewohnheit, alle Ihre Aufnahmen immer möglichst bald auf einen sicheren Massenspeicher, wie z.B. die Festplatte Ihres Rechners zu überspielen. Dies gilt insbesondere wenn die Kamera in einem Servicefall zusammen mit der Speicherkarte eingeschickt wird. - Je nach verwendeter Speicherkarte kann das Formatieren bis zu 3 Minuten dauern.
REINIGEN DES SENSORS
Sollten Staub- oder Schmutzpartikel auf dem Sensor-Deckglas haften, kann sich dies, je nach Partikelgröße, durch dunkle Punkte oder Flecken auf den Aufnahmen bemerkbar machen.
Die Leica M Monochrom kann zur kostenpflichtigen Reinigung des Sensors an den Customer Service der Leica Camera AG (Adresse: s. S. 83) eingeschickt werden, diese Reinigung ist kein Bestandteil der Garantieleistungen.
Sie können die Reinigung allerdings auch selbst vornehmen, dazu dient die Menüfunktion Sensor-Reinigung. Dabei wird die Zugänglichkeit des Sensors durch den offen gehaltenen Verschluss hergestellt.
Hinweise:
- Grundsätzlich gilt: An der Leica M Monochrom sollte zum Schutz vor dem Eindringen von Staub, etc. in das Kamera-Innere immer ein Objektiv oder der Gehäuse-deckel aufgesetzt sein.
- Aus dem gleichen Grund sollten Objektivwechsel zügig und in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen.
- Da Kunststoff-Teile sich leicht statisch aufladen und dann verstärkt Staub anziehen, sollten einzelne Objektiv- und Gehäusedeckel möglichst nur kurz zeitig in Taschen der Kleidung aufbewahrt werden.
Einstellen der Funktion
- Wählen Sie im Hauptmenü (s. S. 13/26) Sensor-Reinigung (4.1.19).
• Das betreffende Untermenü erscheint. - Bestätigen Sie - bei ausreichender Akku-Kapazität, d.h. bei mindestens 60% - im Untermenü die Funktion.
- Ein weiteres Untermenü erscheint.
Hinweis:
Falls die Akku-Kapazität jedoch geringer ist, erscheint stattdessen die Warnmeldung Achtung Akku-Kapazität zu niedrig für Sensor-Reinigung als Hinweis darauf, dass die Funktion nicht verfügbar ist, d.h. Ja kann nicht gewählt werden
- Betätigen Sie den Auslöser (1.19). Der Verschluss öffnet sich daraufhin und bleibt offen.
- Nehmen Sie die Reinigung vor. Beachten Sie dabei unbedingt die folgenden Angaben:
Hinweise:
- Inspektion und Reinigung des Sensors sollten eben falls in möglichst staubfreier Umgebung erfolgen, um weitere Verschmutzung zu vermeiden.
- Bei der Inspektion vor und nach der Reinigung ist eine 8-fach oder 10-fach Lupe sehr hilfreich.
- Leicht anhaftender Staub kann mit sauberen, evtl. ionisierten Gasen wie Luft oder Stickstoff vom Sensor-Deckglas geblasen werden. Sinnvoll ist es, dazu ein (Gummi-) Blasebalg ohne Pinsel zu verwenden. Auch spezielle, druckarme Reinigungssprays, w. z. Beispiel „Tetenal Antidust Professional“ können gemäß deren vorgegebener Anwendung eingesetzt werden.
- Sind die anhaftenden Partikel auf die beschriebene Weise nicht zu entfernen, wenden Sie sich bitte an den Leica Infodienst (Adresse: s. S. 83).
- Sinkt die Akku-Kapazität bei offenem Verschluss auf weniger als 40%, erscheint im Monitor die Warnmeldung Achtung Akku-Kapazität niedrig Kamera abschlaten. Gleichzeitig erfolgt ein anhaltender Piepton, der sich nur durch Ausschalten der Kamera beenden lässt. Durch das Ausschalten wird auch der Verschluss wieder geschlossen. Achten Sie unbedingt darauf, das Verschlussfenster in einem solchen Fall frei zu halten, d.h. darauf, dass kein Gegenstand das korrekte Schließen des Verschlusses behindern kann, um Schäden zu vermeiden!
Wichtig:
• Die Leica Camera AG übernimmt keinerlei Gewährleistung für Schäden, die durch den Anwender beim Reinigen des Sensors verursacht wurden.
- Versuchen Sie nicht, Staubpartikel mit dem Mund vom Sensor-Deckglas zu blasen; bereits kleinste Speicheltröpfchen können schwer zu entfernende Flecken verursachen.
- Druckluft-Reiniger mit hohem Gasdruck dürfen nicht eingesetzt werden, da sie ebenfalls Schäden verursachen können.
- Vermeiden Sie es sorgfältig, die Sensor-Oberfläche bei Inspektion und Reinigung mit irgend einem harten Gegenstand zu berühren.
Aufbewahrung
- Wenn Sie die Leica M Monochrom längere Zeit nicht einsetzen, empfiehlt es sich
a. sie auszuschalten (s. S. 22),
b. die Speicherkarte herauszunehmen (s. S. 19), und
c. den Akku zu entnehmen (s. S. 18), (nach spätestens 3 Monaten gehen die eingegebene Uhrzeit und das Datum verloren, s. S. 28). - Ein Objektiv wirkt wie ein Brennglas, wenn praller Sonnenschein frontal auf die Kamera einwirkt. Die Kamera darf deshalb auf keinen Fall ohne Schutz vor starker Sonneneinstrahlung weggelegt werden. Aufsetzen des Objektivdeckels, Kameraunterbringung im Schatten (oder gleich in der Tasche) helfen Schäden im Kamerainnern zu vermeiden.
- Bewahren Sie die Leica M Monochrom vorzugsweise in einem geschlossenen und gepolsterten Behälter auf, damit nichts an ihr scheuern kann und sie vor Staub ge schützt ist.
- Lagern Sie die Leica M Monochrom an einem trockenen, ausreichend belüfteten, und vor hohen Temperaturen und Feuchtigkeit sicheren Ort. Die Leica M Monochrom sollte bei Verwendung in feuchter Umgebung vor der La gerung unbedingt frei von jedweder Feuchtigkeit sein.
-
Fototaschen, die im Einsatz nass geworden sind, sollten ausgeräumt werden, um Beschädigungen Ihrer Ausrüstung durch Feuchtigkeit und eventuell frei werdende Ledergerbmittel-Rückstände auszuschließen.
-
Zum Schutz gegen Pilzbefall (Fungus) beim Einsatz in feuchtheißen Tropenklima sollte die Kameraausrüstung möglichst viel der Sonne und Luft ausgesetzt werden. Ein Aufbewahren in dicht abgeschlossenen Behältern oder Taschen ist nur empfehlenswert, wenn zusätzlich ein Trockenmittel, wie z.B. Silica-Gel verwendet wird
- Lagern Sie die Leica M Monochrom zur Vermeidung von Fungus-Befall auch nicht längere Zeit in einer Ledertascheauf.
- Notieren Sie die Fabrikationsnummer Ihrer Leica M Monochrom (auf dem Zubehörschuh eingraviert!) und der Objektive, weil sie im Verlustfall außerordentlich wichtig sind.
FEHLFUNKTIONEN UND IHRE BEHEBUNG 1. Die Leica M Monochrom reagiert nicht auf das Einschalten.
1.1 Ist der Akku korrekt eingesetzt?
1.2 Ist der Ladezustand des Akkus ausreichend?
Verwenden Sie einen aufgeladenen Akku.
1.3 Ist der Bodendeckel korrekt angesetzt?
2. Unmittelbar nach dem Einschalten schaltet sich die Leica M Monochrom wieder aus.
2.1 Reicht der Ladezustand des Akkus zum Betrieb der Leica M Monochrom?
Laden Sie den Akku oder setzen Sie einen aufgela - denen ein.
2.2 Liegt Kondensfeuchtigkeit vor? Dies kommt vor, wenn die Leica M Monochrom von einem kalten an einen warmen Platz gebracht wird.
Warten Sie bis die Kondensfeuchtigkeit verdunstet ist.
3. Die Leica M Monochrom lässt sich nicht auslösen.
3.1 Es werden gerade Bilddaten auf die Speicherkarte übertragen und der Zwischenspeicher ist voll.
3.2 Die Kapazität der Speicherkarte ist erschöpft und der Zwischenspeicher ist voll. Löschen Sie nicht mehr benötigte Aufnahmen, bevor Sie neue erstellen.
3.3 Es ist keine Speicherkarte eingesetzt und der Zwischenspeicher ist voll.
4. Die Aufnahme lässt sich nicht speichern.
4.1 Ist eine Speicherkarte eingesetzt?
4.2 Die Kapazität der Speicherkarte ist erschöpft. Löschen Sie nicht mehr benötigte Aufnahmen, bevor Sie neue erstellen.
5. Der Monitor ist zu dunkel oder zu hell.
5.1 Bei Betrachtung des Monitorbildes aus größeren Winkeln ist es prinzipbedingt schlechter zu erkennen.
Wenn es zu hell oder zu dunkel ist, obwohl Sie senkrecht auf den Monitor blicken: Stellen Sie eine andere Helligkeit ein.
6. Die gerade erfolgte Aufnahme wird nicht im Monitor gezeigt
6.1 Ist (bei Einstellung der Leica M Monochrom auf die Aufnahme-Betriebsart) die Autom. Wiederg-Funktion eingeschaltet?
7. Die Aufnahme lässt sich nicht wiedergeben.
7.1 Ist eine Speicherkarte eingesetzt?
7.2 Es sind keine Daten auf der Speicherkarte.
8. Trotz Anschluss an einen Rechner lassen sich die Daten nicht übertragen.
8.1 Kontrollieren Sie, ob Rechner und Kamera korrekt miteinander verbunden sind.
9. Die Zeit- und Datumsangaben sind falsch, bzw. nicht mehr vorhanden.
9.1 Die Leica M Monochrom wurde längere Zeit nicht verwendet, insbesondere bei entnommenem Akku.
-
Setzen Sie einen vollständig aufgeladenen Akku ein.
-
Stellen Sie Datum und Uhrzeit ein.
stlChwort-VERzEIChnIs
Abschaltung, automatische 35
Akku
Einsetzen/Herausnehmen 20
Laden 18
Ladezustands-Anzeigen 20
Anzeigen
im Sucher 10
im Monitor....11
Aufbewahren der Leica M Monochrom 82
Auflösung.... 37
Aufnahme- und Wiedergabe-Betriebsarten 25
Auslöser, siehe auch Verschluss und
Technische Daten 26/88
Ausschnitt, Wahl des, siehe
Wiedergabe-Betrieb.... 63/62
Belichtung/Belichtungsmesser 47
Abschalten 47
Einschalten 47
Empfindlichkeit 54
Manuelle Einstellung 52
Messbereich 54
Über- und Unterschreiten des Messbereichs ..... 54
Zeitautomatik 48
Belichtungskorrekturen 49
Betrachten der Aufnahme (im Aufnahme-Betrieb,
sofort nach der Aufnahme) 25
mit der PLAY-Funktion 25/62
mit der Autom. Wiederg.-Funktion
(automatische Wiedergabe).... 25
Bezeichnung der Teile 8
Bildeigenschaften (Kontrast, Schärfe) 39
Bildfeldwähler 44
Bildfrequenz 27
Blenden-Einstellring 8
Blitzbetrieb 55
Synchronisation.... 59/60
Blitzgeräte 53/75
Clipping 56
Datenstruktur auf der Speicherkarte.... 72
Datenübertragung auf einen Rechner 70
Ein-/Ausschalten 24
Entfernungseinstellung 46
Einstellring....8
Entfernungsmesser 46
Messfeld.... 46
Mischbildmethode 46
Schnittbildmethode 46
Empfindlichkeit 40/54
Einstellen 40
Ersatzteile 75
Fehlfunktionen und ihre Behebung 83
Filter 74
Firmware-Downloads....73
Formatieren der Speicherkarte 69
Geräusche (Tastenquittungs-(Rückmelde-) töne)...... 35
Halten der Kamera, richtiges 42
Hauptschalter 24
Histogramm 30
Infodienst, Leica 83
Internet/Leica Homepage 83
ISO-Empfindlichkeit.... 38
Kompressionsrate 37
Kontrast, siehe Bildeigenschaften
Korrektionslinsen 75
Lautstärke, Einstellen der Tastenquittungs- (Rückmelde-) töne.... 35
Leuchtrahmen-Messsucher 43/45
Lichter-Clipping.... 31
Lieferumfang....7
Löschen der Aufnahme .... 65 aller Aufnahmen auf der Speicherkarte.... 65 einzelner Aufnahmen .... 65
Menüpunkte 14/15
Menüsprache 34
Menüsteuerung.... 32
Monitor....29
Helligkeit einstellen 29
Objektive, Leica M....22 Ansetzen und Abnehmen....23
Aufbau 8
Verwendung bisheriger Objektive 22
Pflegechinweise 77
Reparaturen/Leica Customer-Service 89
Rohdaten 37/72
Schärfe, siehe Bildeigenschaften
Schärfentiefe-Skala 8
Schützen von Aufnahmen/ Aufheben des Löschschutzes 66
Selbstauslöser 69
Serienaufnahmen 27
Speicherkarte, Einsetzen und Herausnehmen ...... 21
Sucher....43/45 Anzeigen....10
Aufsetzbare Sucher Spiegelsucher M 74
Sucherlupe M 1,25x/M 1,4x....74
Universal Weitwinkelsucher M 74
Leuchtrahmen 43/44/45
Taschen 75
Technische Daten 86
Teile, Bezeichnung der 8
Tönung 41
Tragriemen 18
Uhrzeit und Datum 34/35
USB-Verbindung....70
Vergrößern, siehe Wiedergabe-Betrieb und Betrachten der Aufnahme
Verschluss, siehe Auslöser und Technische Daten
Vorsichtshinweise 76
Warnhinweise....6
Wechselobjektive 22/74
Wiedergabe-Betrieb 62
Ausschnittswahl 63
Einzelaufnahmen.... 62
Vier/Neun Einzelaufnahmen gleichzeitig 63
Vergrößern 63
Zeitautomatik.... 48
Zeit/Blenden-Kombination, siehe
Belichtungseinstellung
Zeit-Einstellrad 28
Zubehör 74
Blitzgeräte 75
Filter....74
Handgriff M 75
Korrektionslinsen.... 75
Sucherlupe M 1,25x/M 1,4x....74
Spiegelsucher M....74
Taschen 75
Universal Weitwinkelsucher M....74
Wechselobjektive....74
Zurückstellen aller individuellen Menü-Einstellungen.... 61
TECHNISCHE DATEN
Kamera-Typ Kompakte digitale Messsucher-System-kamera mit Schwarzweiss-Sensor.
Objektiv-Anschluss Leica M-Bajonett mit zusätzlichem Sensor für 6-Bit Kodierung.
Objektivsystem Leica M-Objektive von 16–135mm.
Aufnahmeformat/Bildsensor 5270 x 3516 Pixel (18,5 Megapixel) Monochrom-CCD-Chip, aktive Fläche ca. 23,9 x 35,8 mm, 5212 x 3472 Pixel (18 Megapixel). Infrarotfilter zur Filterung des nicht sichtbaren Spektrums über 700nm, kein Tiefpassfilter
Auflösung Wählbar, DNG™: 5212 x 3472 (18 Megapixel), JPEG: 5212 x 3472 (18 Megapixel), 3840 x 2592 (10 Megapixel), 2592 x 1728 (4,5 Megapixel), 1728 x 1152 (2 Megapixel), 1280 x 846 (1 Megapixel).
Datenformate DNG™ (Rohdaten), unkomprimiert, JPEG mit qualitätsorientierter Kompression
Dateigröße DNG™: 36 MB, JPEG: ca. 2-10 MB.
Speichermedium SD-Karten bis 2 GB, SDHC-Karten bis 32 GB.
Menüsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanish, Italienisch, Japanisch, traditionelles Chinesisch, vereinfachtes Chinesisch, Russisch.
Belichtungsmessung Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), mittenbetont bei Arbeitsblende. Mittenbetonte TTL-Messung für Blitzbelichtung mit systemkonformen SCA-3000/2-Standard-Blitzgeräten.
Messprinzip Gemessen wird das von hellen Lamellen des 1. Verschlussvorhangs reflektierte Licht.
Messbereich (b. ISO 160/23°) Entspricht bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchte EV 0 bis 20 bzw. Bl.1,0 und 1,2s bis Bl. 32 und ^1/_1000 s. Blinken der linken dreieckigen LED im Sucher im Sucher signalisiert Unterschreitung des Messbereichs.
Messzelle für vorhandenes Licht (Dauerlicht-Messungen) Silizium-Fotodiode mit Sammellinse unten mittig im Kameraboden.
Empfindlichkeitsbereich ISO 320/19° bis ISO 10000/41°, in ^1/_5 -ISO-Stufen einstellbar, mit Zeitautomatik (A) und manueller Belichtungseinstellung, wahlweise automatische Steuerung oder manuelle Einstellung. Zusätzlich ISO 160 als Pull-Funktion verfügbar.
Belichtungs-Betriebsart Wahlweise automatische Steuerung der Verschlusszeit bei manueller Blenden-Vorwahl – Zeitautomatik A- mit entsprechender digitaler Anzeige, oder manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende und Abgleich mittels LED-Lichtwaage mit Anzeige der korrekten Belichtung.
Blitz-Belichtungssteuerung
Blitzgeräte-Anschluss Über Zubehörschuh mit Mitten- und Steuerkontakten.
Synchronisation Wahlweise auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang schaltbar.
Blitzsynchronzeit f = ^1/_180 s; längere Verschlusszeiten verwendbar.
Blitz-Belichtungsmessung (m. SCA-3501/3502 Adapter, bzw. SCA-3000-Standard-Blitzgerät, z.B. Leica SF 24D/Leica SF 58) Steuerung mit mittenbetonter TTL-Vorblitz-Messung.
Blitz-Messzelle 2 Silizium-Fotodioden mit Sammelinse im Kameraboden.
Blitz-Belichtungskorrektur ±3^1/3 EV in ^1/3 EV-Stufen am SCA-3501/3502-Adapter einstellbar. Am Leica SF 24D sind bei Computersteuerung ±3 EV in ^1/3 EV-Stufen, bzw. von 0 bis -3EV in 1EV-Stufen / am Leica SF 58 in allen Betriebsarten ±3 EV in ^1/3 EV-Stufen einstellbar.
Anzeigen bei Blitzbetrieb Bereitschaft: durch konstantes Leuchten der Blitzsymbol-LED im Sucher, Erfolgskontrolle: Durch Weiterleuchten bzw. vorübergehend schnelles Blinken der LED nach der Aufnahme, Unterbelichtungsanzeige durch vorübergehendes Erlöschen der LED.
Sucher
Sucherprinzip Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxen-Ausgleich.
Okular Abgestimmt auf -0,5 dptr. Korrektionslinsen von -3 bis +3 Dptr. erhältlich.
Bildfeldbegrenzung Durch Einspiegelung von jeweils zwei Leuchtrahmen: Für 35 und 135mm, oder für 28 und 90mm, oder für 50 und 75mm. Automatische Einspiegelung bei Einriegeln des Objektivs. Mit Hilfe des Bildfeldwählers kann jedes beliebige der Rahmenpaare eingespiegelt werden.
Parallaxen-Ausgleich Die horizontale und vertikale Differenz zwischen Sucher und Objektiv wird entsprechend der jeweiligen Entfernungseinstellung automatisch ausgeglichen, d.h. der Leuchtrahmen des Su chers deckt sich automatisch mit dem vom Objektiv erfassten Motivausschnitt.
Übereinstimmung von Sucher- und tatsächlichem Bild Die Leuchtrahmengröße entspricht bei einer Einstell-Entfernung 1 Meter exakt der Sensorgröße von ca. 23,9 x 35,8mm. Bei Unendlich-Einstellung wird, je nach Brennweite, ca. 7,3% (28mm) bis 18% (135mm) mehr vom Sensor erfasst, als der jeweilige Leuchtrahmen zeigt, umgekehrt bei kürzeren Einstell-Entfermungen als 1m etwas weniger.
Vergrößerung (Bei allen Objektiven) 0,68-fach.
Großbasis-Entfernungsmesser Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt.
Effektive Messbasis 47,1mm (mechanische Messbasis 69,25mm x Sucher Vergrößerung 0,68x).
Anzeigen
Im Sucher (Am unteren Rand) LED-Symbol für Blitzstatus. Vierstellige Siebensegment-LED-Digitalanzeige mit oben- und unten liegenden Punkten, Anzeigenhelligkeit der Außenhelligkeit angepasst, für: Warnung bei Belichtungskorrekturen, Anzeige der automatische gebildeten Verschlusszeit bei Zeitautomatik, Hinweis auf die Verwendung der Messwert-Speicherung, Warnung vor Über-, bzw. Unterschreitung des Mess bereichs bei Zeitautomatik und Ablauf längerer Verschlusszeiten als 2 s. LED-Lichtwaage mit zwei dreieckigen und einer zentralen runden LED bei manueller Einstellung der Be- lichtung. Dreieckige LEDs geben die zum Abgleich erforderliche Drehrichtung sowohl für den Blendenring als auch für das Verschlusszeiten-Einstellrad an. Auch für Warnung vor Über-, bzw. Unterschreitung des Messbereichs.
Auf Rückwand 2,5" Monitor (Farb-TFT-LCD) mit 230.000 Pixeln, Anzeigen s. S. 11.
Verschluss und Auslösung
Verschluss Mikroprozessor-gesteuerter, besonders leiser Metall-Lamellen-Schlitzverschluss mit vertikalem Ablauf.
Verschlusszeiten Bei Zeitautomatik (A) stufenlos von 32s bis 1_/4000 s. Bei manueller Einstellung 8s bis 1_/4000 s in halben Stufen, B für Langzeitaufnahmen ( ≤ 240s, zusammen mit Selbstauslöser T-Funktion, d.h. 1. Auslösen= s. S. 81 Verschluss öffnet, 2. Auslösen= Verschluss schließt), (1_/180 s) kürzeste Verschlusszeit für Blitz-Synchronisation.
Spannen des Verschlusses Durch integrierten Motor, mit geringer Geräuschentwicklung, wahlweise erst nach Loslassen des Auslösers.
Serienaufnahmen Ca. 2 Bilder/s, ≤ 8 Bilder in Serie.
Auslöser Dreistufig: Aktivierung der Belichtungsmessung – Messwertspeicherung (bei Zeitautomatik) – Auslösung. Genormtes Gewinde für Drahtauslöser integriert.
Selbstauslöser Vorlaufzeit wahlweise 2 oder 12 s, über Menü einstellbar, Anzeige durch blinkende Leuchtdiode (LED) auf der Frontseite der Kamera sowie entsprechende Anzeige im Monitor.
Ein-/Ausschalten der Kamera Mit Hauptschalter auf der Kamera-Deckkappe, wahlweise selbständiges Abschalten der Kameraelektronik nach ca. 2/5/10 Minuten, Neuaktivierung durch Antippen des Auslösers.
Stromversorgung Ein Lithium-Ionen-Akku, Nennspannung 3,7 V, Kapazität 1900 mAh. Kapazitätsangabe im Monitor, bei offen gehaltenem Verschluss (für Sensorreinigung) zusätzlich akustische Warnung bei nachlassender Kapazität.
Ladegerät Eingänge: Wechselstrom 100–240 V, 50/60 Hz, automatisch umschaltend, oder Gleichstrom 12/24 V; Ausgang: Gleichstrom 4,2 V, 800 mA.
Kameragehäuse
Material Ganzmetall-Gehäuse aus Magnesium-Druckguss mit KTL-Tauchlackierung, Kunstleder-Bezug. Deckkappe und Bodendeckel aus Messing, schwarz oder stahlgrau lackiert.
Bildfeldwähler Ermöglicht es, die Leuchtrahmen-Paare jederzeit manuell einzuspiegeln (z.B. zwecks Ausschnitts-Vergleichen).
Stativgewinde A ^1/4 ( ^1/4 ) DIN aus Edelstahl in Bodendeckel.
Betriebsbedingungen 0 bis +40°C
Schnittstelle 5polige Mini-USB Buchse 2.0 High-Speed für schnelle Datenübertragung.
Maße (Breite x Tiefe x Höhe) ca. 139 x 37 x 80mm
Gewicht ca. 600 g
Lieferumfang Ladegerät 100–240V mit 2 Netzkabeln (Euro, USA, auf einigen Exportmärkten abweichend) und 1 Kfz-Ladekabel, Lithium-Ionen Akku, USB-Kabel, Tragriemen.
Änderungen in Konstruktion, Ausführung und Angebot vorbehalten.
LEICA AkAdEMIE
Neben anspruchsvollen Produkten der Höchstleistungsklasse für Beobachtung und Aufnahme bieten wir als besonderen Service seit vielen Jahren in der Leica Akademie praxisgerechte Seminare und Schulungen an, in denen das Wissen um die Welt der Fotografie, der Projektion und der Vergrößerung sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Foto-Enthusiasten nahe gebracht wird.
Die Inhalte der Kurse – die in modern ausgestatteten Kursräumen im Werk Solms sowie im nahe gelegenen Gut Altenberg von einem ausgebildeten Team von Fachreferenten durchgeführt werden – variieren von allgemeiner Fotografie bis zu interessanten Spezialgebieten und bieten eine Fülle von Anregungen, In formationen und Ratschlägen für die Praxis.
Nähere Auskünfte und das aktuelle Seminarprogramm, einschließlich der Fotoreisen sind erhältlich bei:
Leica Camera AG
Leica Akademie
Oskar-Barnack-Str. 11
D-35606 Solms
Tel.: +49 (0) 6442-208-421
Fax: +49 (0) 6442-208-425
la@Leica-camera.com
LEICA InfodIEnst
Anwendungstechnische Fragen zu den Leica Produkten, einschließlich der ggf. mitgelieferten Software beantwortet Ihnen schriftlich, telefonisch, oder per E-Mail der Leica Anwender-Service.
Auch für Kaufberatungen und die Bestellung von Anleitungen ist er Ihr Ansprechpartner.
Alternativ können Sie Ihre Fragen ebenso über das Kontaktformular auf der Leica Camera AG Homepage (s. o.) an uns richten.
Leica Camera AG
Anwender-Service / Software-Support
Postfach 1180
D-35599 Solms
Tel.: +49 (0) 6442-208-111 / -108
Fax: +49 (0) 6442-208-490
info@leica-camera.com /
software-support@leica-camera.com
LEICA kundEndlEnst
Für die Wartung Ihrer Leica Ausrüstung sowie in Schadensfällen steht Ihnen die Customer Care Abteilung der Leica Camera AG oder der Reparatur-Service einer Leica Landesvertretung zur Verfügung (Adressenliste siehe Garantiekarte).
Leica Camera AG
Customer Care
Solmser Gewerbepark 8
D-35606 Solms
Solmser Gewerbepark 8
D--35606 Solms