TSE 801 - Generator EINHELL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts TSE 801 EINHELL als PDF.
| Produkttyp | Stromerzeuger (Generator) |
| Marke | Einhell |
| Modell | TSE 801 |
| Motortyp | 4-Takt-Benzinmotor, luftgekühlt, seitliche Ventile |
| Hubraum | 78 ccm |
| Kraftstoff | Normalbenzin bleifrei |
| Tankinhalt | 1,5 Liter |
| Öleinfüllmenge | 0,3 Liter |
| Empfohlenes Öl | SAE 10W-30 oder 10W-40 (Klasse SC oder besser) |
| Generator-Typ | Synchronogenerator, 2-polig, Selbsterregung |
| Nennspannung (Wechselstrom) | 230 V |
| Nennfrequenz | 50 Hz |
| Nennleistung (cos φ = 1) | 550 Watt |
| Schalleistungspegel | LWA 92 dB(A) |
| Steckdosen (230 V) | 2 Stück (Schutzkontakt) |
| Gleichstrom-Ladefunktion | 12 V, 100 W (8,3 A) |
| Dauerbetrieb (ca.) | 3,5 Stunden |
| Startvorrichtung | Reversierstarter (Seilzug) |
| Zündung | Transistorzündung |
| Überlastschutz | Ja, für Wechsel- und Gleichstrom getrennt |
| Betriebskontrollleuchte | Ja, im Power-Schalter |
| Voltmeter | Ja, analog |
| Ölstandskontrolle | Elektronisch, schaltet Motor bei Ölmangel ab |
| Abmessungen (ca.) | Nicht angegeben (typisch für Klasse: ~50×40×40 cm) |
| Gewicht (ca.) | Nicht angegeben (geschätzt ca. 30 kg) |
Häufig gestellte Fragen - TSE 801 EINHELL
Benutzerfragen zu TSE 801 EINHELL
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Generator kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TSE 801 - EINHELL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TSE 801 von der Marke EINHELL.
BEDIENUNGSANLEITUNG TSE 801 EINHELL
D Bedienungsanleitung für Stromerzeuger


Art.-Nr.: 41.512.00 I.-Nr.: 91014
Sehr verehrter Kunde,
in dieser Bedienungsanleitung finden Sie Hinweise und Anleitungen für den effektiven, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb des Stromerzeugers. Lesen Sie diese Anleitung bitte vor Inbetriebnahme des Stromerzeugers aufmerksam durch, damit Sie sich stets einer einwandfreien und optimalen Arbeitsweise des Gerätes erfreuen können. Ein evtl. Ersatzteilbedarf wird durch genaue Angaben (Art.-Nr. und I.-Nr.) erleichtert.
Wir sind um eine ständige Weiterverbesserung unserer Produkte bemüht. Zu diesem Zweck unterhalten wir ein aufwendiges Forschungs- und Entwicklungsprogramm. Haben Sie daher bitte Verständnis für evtl. technische Änderungen, die wir uns ohne vorherige Bekanntgabe vorbehalten.
Transportschäden
Überprüfen Sie das Gerät auf Transportschäden. Etwaige Schäden sofort dem Transportunternehmen melden (Bahn oder Spedition).
Inhaltsangabe
- Technische Daten 3
- Sicherheitshinweise 3
- Bedienelemente 4 - 5
- Vor Inbetriebnahme 5 - 6
- Betrieb 6 - 7
- Batterie laden 7 - 8
- Wartung und Pflege 8 - 10
- Mängelbehebung 11
- Ersatzteilzeichnung und -Liste 12 - 13
- Schaltplan 14
- Garantie 16
Seite
1. Technische Daten
Antriebsmotor:
●4-Takt-Benzinmotor luftgekühlt mit seitlichen Ventilen
●Hubraum 78 ccm
●Tankinhalt 1,5 Liter
-Öleinfüllmenge 0,3 Liter
●Transistorzündung
●Reversierstarter
●Dauerbetrieb ca. 3,5 Std.
●Normalbenzin bleifrei
Generator:
●Synchronogenerator 2-polig; Selbsterregung
●230 V Nennspannung
●50 Hz Nennfrequenz
●550 Watt Nennleistung bei cosphi 1
●Schalleistungspegel LWA 92 dB (A)
Ausstattung:
●Batterieladeeinrichtung 12 V - 100 W (8,3 A)
●2 Schutzkontakt-Steckdosen
- Überlastschalter für 230 V-Ausgang
●Uberlastschalter für Ladestromkreis
●Betriebskontrolleuchte
●Elektronische Ölstandskontrolle
●Voltmeter
Zubehörwerkzeug:
●1 Zündkerzenschlüssel
Geräusch:
Das Geräusch dieses Stromerzeugers wird nach ICE 59 CO 11; IEC 704; DIN 45 635 Teil 21; NFS 31-031 (84/537/EWG) gemessen. Das Geräusch am Arbeitsplatz kann 85 dB (A) überschreiten. In diesem Fall sind Schallschutzmaßnahmen für den Bedienenden erforderlich.
2. Sicherheitshinweise
Vermeidung von Brandgefahr
Nachtanken:
●Den Motor stoppen.
- Beim Nachtanken nicht rauchen oder mit offenem Licht hantieren.
- Den Tank nur bis zur vorgeschriebenen Füllstandsmarke auffüllen. Auf keinen Fall überfüllen.
●Evtl. verschütteten Kraftstoff wegwischen.
Aufstellen des Stromerzeugers:
- Den Generator mindestens 1 m entfernt von Gebäuden oder angeschlossenen Geräten aufstellen.
●Die unmittelbare Umgebung muß frei von entzündlichen Stoffen (Müllabfälle, Holzspäne usw.) sowie anderen brennbaren Stoffen sein. - Bei Aufstellen in geschlossen Räumen sind weiterführende Vorschriften für Brand- und Explosionsschutz zu beachten.
Während des Betriebes:
- Den Stromerzeuger auf sicheren, ebenen Platz stellen. Drehen, kippen oder Standortwechsel während des Betriebes vermeiden.
●Das Gerät nicht mit einer Kiste oder ähnlichem abdecken.
Vermeidung elektrischer Schläge:
- Den Generator nicht im Regen oder Schnee betrieben.
- Den Generator nicht mit nassen Händen berühren.
●Den Generator nicht abspritzen.
Vorsicht vor Auspuffgasen:
●In den Auspuffgasen sind Giftstoffe enthalten.
- Sie sollten deshalb die damit verbundenen Gefahren für Mensch und Tier stets im Auge behalten.
●Vermeiden Sie, den Stromerzeuger in geschlossenen Räumen oder an mangelhaft belüfteten Orten zu betreiben
●Die Auspufföffnung sollte auf eine gut belüftete, offene Stelle gerichtet werden.
Erforderliche Kontrollen
Vor Inbetriebnahme:
- Ölstand prüfen und erforderlichenfalls nachfüllen.
●Kraftstoffstand prüfen.
●Die unmittelbare Umgebung des Stromerzeugers begutachten. - Alle evtl. angeschlossenen elektrischen Geräte vom Stromerzeuger trennen.
Einfache Überprüfungen und Wartungsarbeiten:
●Luftfiltereinsatz
- Ölwechselfälligkeit
●Prüfung/Einstellung der Zündkerzer
Weitere Sicherheitsmaßnahmen
- Den Stromerzeuger niemals an eine Haushaltssteckdose anschließen. Es kann dadurch zu Betriebsstörungen am Stromerzeuger oder an den angeschlossenen Elektrogeräten kommen.
- Den Generator stets nur auf ebenen, festen Flächen aufstellen.
- Beim Auftreten unnormaler Betriebszustände, wie z.B. überhöhtem Lärm, verdächtigem Geruch, übermäßigem Vibrieren usw., den Motor sofort stoppen.
-
Bei Verwendung von Verlängerungsleitung oder beweglichen Verteilungsnetzen darf deren Gesamtlänge für den Querschnitt 1,5 mm 2 nicht mehr als 60 m; für 2,5 mm 2 nicht mehr als 100 m betragen.
-
Bedienelemente

Motorschalter
Um das Gerät zu starten muß der Schalter „ENGINE SWITCH“ auf „ON“ gestellt werden.
Power-Schalter
Damit an den zwei Wechselstromsteckdosen Spannung anliegt muß der Schalter „POWER“ auf „ON“ gestellt werden. Bei Betätigung des Schalters leuchtet die Lampe im Schalter.
Voltmeter
Das Voltmeter zeigt die, an den Wechselstromsteckdosen anliegende, Spannung an.
Wechselstromsteckdosen
Über diese Steckdosen wird Wechselstrom zur Verfügung gestellt.
Überlastschalter
Bei Überschreiten der zulässigen Spannung oder beim Auftreten einer Störung im angeschlossenen elektrischen Gerät wird von den Überlastschaltern automatisch der Wechsel- bzw. Gleichstrom unterbrochen. Die angeschlossenen Geräte auf übermäßigen Stromverbrauch und Störungen überprüfen. Nach erfolgter Beseitigung der Störungsursache den Überlastschalter wieder einschalten.
Gleichstromklemmen
Zur Aufladung von Batterien sind die Gleichstromklemmen vorgesehen.
- Rot (+)
●Schwarz (−)
Choke Hebel
Zum Anlassen des Motors den Choke Hebel auf Stellung „ZU“ stellen. Nachdem der Motor angelaufen ist, den Hebel auf „MITTEL“ stellen. Nach einer Laufzeit des Motors von ca. 2 - 3 Minuten sollte der Choke Hebel auf „AUF“ gestellt werden.
Kontrollhebel
Im Leerlauf kann der Kontrollhebel in Stellung „L“ (oberer Anschlag) gestellt werden, um Kraftstoff zu sparen.
Bei Belastung muß der Kontrollhebel auf Stellung „S“ ( unterer Anschlag ) gestellt werden.
Reversierstarter
Zum Anlassen des Generators diesen Griff kräftig ziehen.
4. Vor Inbetriebnahme
Prüfen des Motorenölstands
- Den Ölmeßstab herausziehen und den Ölstand ablesen.
- Bei zu niedrigem Ölstand, Öl bis zum Öleinfüllstutzen nachfüllen.
- Bei starker Verschmutzung, Ölwechsel vornehmen. Die Öleinfüllmenge beträgt ca. 0,3 Liter. Öl der Klasse SC ( API - Klassifikation ) oder besserer Güte verwenden:
SAE 10W-30 oder 10W-40 wird für normalen Alltemperatureinsatz empfohlen. Bei der Wahl einer Ölsorte begrenzter Viskosität, ist von der durchschnittlichen Temperatur des Einsatzbereichs auszugehen. Altöl richtig entsorgen; Altöl bei geeigneten Annahmestellen abgeben ( z. B. Tankstellen ), evtl. in der örtlichen Gemeinde erkundigen.
Achtung!
Bei Ölstandsprüfung und Nachfüllarbeiten muß der Motor abgeschaltet sein und der Generator muß sich in ebener Stellung befinden.


Prüfen des Kraftstoffstands
Bei niedrigem Kraftstoffstand den Motorschalter (ENGINE SWITCH) und den POWER-Schalter auf Stellung „OFF“ setzen und den Tankdeckel abnehmen.
Fassungsvermögen 1,5 Liter Empfohlener Kraftstoff Normalbenzin bleifrei
Achtung!
- Beim Nachtanken geeignete Vorsichtsmaßnahmen zur Brandverhütung treffen.
- Überlaufen von Benzin vermeiden.
- Vor dem Nachtanken unbedingt den Motor abschalten.
- Bei Verwendung von Starthilfemitteln, wie z. B. leicht verdunstenden Brennstoffen (Supralin, Äther) ist besondere Vorsicht geboten.
Prüfen der Umgebung des Generators
- Im Umfeld des Gerators dürfen sich keine feuer- und explosionsgefährliche Stoffe befinden.
- Der Generator muß einen Mindestabstand von 1 Meter zu Gebäuden oder angeschlossenen Geräten haben.
- Der Aufstellort des Generators muß sich an einem gut belüfteten, freien Platz befinden.
- Der Auspuff muß in Richtung eines freien, gut belüfteten Raumes weisen.
- In der Nähe des Generators dürfen kein offenes Licht oder Funken auftreten.
- Der Generator muß auf einer festen, geraden Fläche stehen.
- Der Generator darf nicht abgedeckt werden.
●Vor dem Anlassen des Generators unbedingt alle angeschlossenen Elektrogeräte trennen. Das Anlassen des Motors bei angeschlossenen Geräten kann zu Störungen führen.
●Stromerzeugeraggregate dürfen nur unter den angegebenen Kühlungs- und Temperaturbedingungen bis zur Nennleistung belastet werden. Bei Aufstellung unter Bedingungen, die von den Normalbedingungen nach DIN 6271, Teil 1, abweichen, bei Behinderung der Kühlung von Motor und Generator, z. B. bei Betrieb in engen Räumen, ist eine Leistungsreduzierung erforderlich.
5. Betrieb
Starten
●Die Öl- und Kraftstoff-Füllstände prüfen.
- Sicherstellen, daß das mit Strom zu versorgende Gerät abgeschaltet oder nicht am Stromerzeuger angeschlossen ist.
- Den Motorschalter „ENGINE SWITCH“ einschalten.
- Der Kontrollhebel muß immer auf Stellung „S“ (unterer Anschlag) sein.
- Den Choke-Hebel auf Stellung „ZU“ stellen. (Wenn der Motor angelaufen ist den Hebel auf „MITTEL“ stellen, und nach einer Laufzeit des Motors von ca. 2 - 3 Minuten wird dieser auf „AUF“ gestellt.)
- Beim warmen Motor oder hohen Außen-temperaturen kann der Generator auch angelassen werden, wenn sich der Choke-Hebel in Stellung „AUF“ befindet.
●Den Startergriff langsam ziehen, bis der Druckpunkt (Sie spüren einen Widerstand) überschritten ist. Anschließend den Griff in Ausgangsstellung zurückführen und kräftig ziehen.
- Nach dem Anlassen den Anlassergriff von Hand in dessen Ausgangsstellung zurückgleiten lassen.
Abnehmen von Wechselstrom
●Sicherstellen, daß der Netzschalter des, mit Spannung zu versorgenden, Gerätes abgeschaltet ist. Dann erst den Gerätestecker an die Wechselstromsteckdose des Generators anstecken.
- Den „POWER“-Schalter drücken damit an den Steckdosen Spannung vorhanden ist. Bei Betätigung des Schalters leuchtet die Lampe im Schalter.
●Das Voltmeter zeigt die Spannung an, die an den Wechselstromsteckdosen anliegt.
Zulässige Anschlußleistung
Elektrogeräte besitzen normalerweise deutlich sichtbare Angaben hinsichtlich ihrer Spannung, Frequenz und Wattleistung, der elektrischen Leistung, die das Gerät verbraucht. Bei Verwendung des Generators als Netzteil sind jedoch sowohl Leistungsfaktor als auch Anlaßstrom zu berücksichtigen.
Achtung!
-
Beim gleichzeitigen Anschluß von zwei Geräten sicherstellen, daß deren Gesamtwattleistung die zulässigen Anschlußwerte des Generators nicht übersteigt. Ansonsten kann der Generator wegen überhöhter Belastung nicht arbeiten.
-
Verschiedene Elektrowerkzeuge benötigen einen hohen Anlaufstrom. In manchen Fällen ist der Einsatz des Generators daher nicht möglich.
- Bei Überlastung spricht der Wechselstrom-Überlastschalter an und unterbricht den Strom. In solch einem Fall ist die Wattleistung des angeschlossenen Geräts noch einmal zu prüfen und das Gerät selbst auf Störungen zu untersuchen. Zur Wiederaufnahme des Betriebs den Wechselstrom-Überlastschalter wieder einschalten.
Elektrogeräte zu Anschlußwerte 50 Hz
| Glühlampe, Heizlampe,Radio bis zu 550 Watt |
| Neonlampe,Quecksilberdampflampe bis zu ca. 400 Watt |
| Elektrowerkzeuge bis zu ca. 450 Watt |
| Pumpe, Kompressor,Transformator bis zu ca. 200 Watt |
Heizwiderstand
(kein Leistungsfaktor, kein Anlaßstrom)
- Elektrische Verbraucher wie Glühlampen und Heizplatten verbrauchen die gleiche Wattleistung, wie vom jeweiligen Hersteller angegeben. Beispiel: Ein 500 Watt - Generator kann fünf Lampen von je 100 Watt versorgen.
Elektrische Entladungsröhre
(Leistungsfaktor kleiner als 1,0;
Entladungszündspannung)
●Elektrische Verbraucher wie Neon- und Quecksilberberdampflampen benötigen die 1,2 bis 2-fache Nenn-Wattleistung zur Entladungszündspannung. Beispiel: Ein 500 Watt - Generator kann 3 Quicksilberdampflampen von je 70 Watt versorgen.
Elektromotor
(Leistungsfaktor kleiner als 1,0; Anlaufstrom)
- Elektromotoren benötigen eine große Anlaufleistung. Der tatsächliche Leistungsbedarf ist abhängig von Bauart und Betriebsbedingungen.
Elektrowerkzeug
(über Universalmotor angetrieben.
Welle frei beim Anlaufen)
- Beim Anlassen werden rasch hohe Drehzahlen erreicht, was bedeutet, daß zum Anlassen die 1,2-bis-3-fache Nennwattleistung benötigt wird. Beispiel: Ein 500 Watt Generator kann eine Elektrobohrmaschine von 150 bis 450 Watt versorgen.
- Verbraucher, wie Unterwasserpumpen und Kompressoren (Angetrieben über Asynchronmotoren, eingedämmt durch Wasser bzw. Druckluft.)
●Zum Anlassen solcher Verbraucher wird eine große Kraft benötigt. Deshalb muß der Generator das 3-bis-4-fache der Nennwattleistung dieser Maschine erbringen.
Beispiel: Ein 500 Watt Generator kann höchstens eine Hauspumpe (80 bis 200 W) antreiben.
6. Batterieladen
Abnahme von Gleichstrom ( Ausschließlich für das Laden von 12V - Batterien )
●Die Gleichstromklemme dienen ausschließlich zum Aufladen von 12 Volt Batterien.
●Anschluß der Batteriekabel:
- Positive (+) Klemme (rot) des Gerators an positive (+) Klemme der Batterie. - Negative (-) Klemme (schwarz) des Generators an negative (-) Klemme der Batterie.
●Aufladen der Batterie:
- Wie eben erklärt, die Anschlüsse in der richtigen Polung vornehmen und die Kabel nicht miteinander verwechseln. Alle Anschlußkabel zu sonstigen Elektrogeräten von der Batterie trennen. - Alle Batteriestöpsel öffnen. - Den Säurestand prüfen und erforderlichenfalls destilliertes Wasser nachfüllen. - Den Motor anlassen, um mit der Aufladung der Batterie zu beginnen.
Achtung! An den Anschlußklemmen liegt beim Anlaufen des Generators sofort Spannung an, es muß nicht der „POWER“-Schalter gedrückt werden.
Die Aufladedauer ist abhängig vom Entladezustand der Batterie. Die Säuredichte des Elektrolyten zeigt den jeweiligen Ladezustand der einzelnen Batteriezellen. Während des Ladevorgangs die Säuredichte mit dem Säureheber messen.
| Es gilt: Säuredichte ( kg/l bei 20°C ) |
| 1,28 Batterie geladen |
| 1,21 Batterie halb geladen |
| 1,14 Batterie entladen |
Beispiel: Für eine vollständige entladene 12-40Ah Autobatterie werden zur vollständigen Aufladung etwa 5 bis 7 Stunden benötigt.
●Sicherheitsmaßnahmen beim Aufladen:
Batterien erzeugen explosives Wasserstoffgas. Dieses Gas wird aus den Entlüftunglöchern der Batteriestöpsel freigelassen. Demzufolge sind gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen, um ein Entzünden und Explodieren dieses Wasserstoffgases durch offenes Licht oder Funken zu vermeiden.
- Rauchen und offenes Licht sind in der Umgebung der aufzuladenden Batterie verboten. - Das Batterieladen hat in gut belüfteten Räumen zu geschehen.
Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit der Batteriesäure geboten die Augen, Haut und Bekleidung verbrennen kann. Bei Verletzungen große Mengen Wasser auf die betroffenen Stellen geben und unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Achtung!
- Beim Laden einer besonders großen oder stark entladenen Batterie überschreitet der Ausgangsgleichstrom möglicherweise den zulässigen Strom. Hierbei spricht der Überlastschalter an und unterbricht den Stromfluß. In diesem Fall einige Minuten verstreichen lassen und anschließend den Überlastschalter wieder einschalten, um den Ladevorgang fortzusetzen.
- Der Generator kann gleichzeitig für Gleich- und Wechselstrom benutzt werden. Dabei darf die Gesamtwattleistung der Netzgeräte nicht überschritten werden.
- Wartungsfreie Batterien dürfen nur kurzzeitig geladen werden, d.h. ein Gasen der Batteriesäure darf nicht eintreten. Der Gasungsbeginn liegt bei 14,4 Volt Ladespannung. Die Aufladung muß vor Erreichen der Gasung unterbrochen werden.
- Defekte Batterien sind der Sondermüll-Entsorgung zuzuführen, d.h. in Kfz-Werkstätten oder in speziellen Sondermüllannahmestellen abgeben. Die Batterieinhalte wie Säure und Blei sind umweltschädigend. Bei Transport ein Kippen der Batterie vermeiden. Keine Batteriesäure verschütten.
Betriebsende:
●Wie folgt vorgehen:
●Den POWER-Schalter abschalten.
- Angeschlossene Elektrogeräte ausschalten und deren Netzstecker aus der Generatorsteckdose ziehen.
- Den Motorschalter „ENGINE SWITCH“ abschalten.
7. Wartung und Pflege
Sachgerechte Instandhaltung des Generators garantiert dessen dauerhafte Zuverlässigkeit zu vertretbaren Wartungskosten. Dieser Abschnitt befaßt sich mit den durchzuführenden Wartungsmaßnahmen unter Normalbedingungen. Die Angabe gelten als Anhaltspunkte und sind vom Benutzer auf die jeweiligen besonderen Betriebsbedingungen abzustimmen.
Wartungsplan:
| Posten Zeitraum | |
| Motoröl prüfen und nachfüllen Soweit wie nötig nachfüllen | |
| Sauberer Luftfilter Vor jedem Gebrauch prüfen | |
| Verschraubungen reinigen und nachziehen Vor jedem Gebrauch prüfen | |
| Filtereinsatz waschen Alle 50 Stunden | |
| Zündkerze reinigen Alle 50 Stunden | |
| Motorenöl wechseln Alle 100 Stunden | |
| Elektrodenabstand der Zündkerze einhalten Alle 6 Monate (200 Stunden) |
Regelmäßige Wartung:
| Posten Monate Monate Monate | Alle 6 Alle 12 (200 Stunden) (500 Stunden) (1000 Stunden) | ||
| Kraftstofffilter reinigen ● | |||
| Zündkerze austauschen ● | |||
| Filtereinsatz austauschen ● | |||
| Vergaser reinigen ● | |||
| Kohlenstoff vom Zylinderkopf entfernen ● | |||
| Ventilspiel prüfen und einstellen ● | |||
| Überhohlung ● | |||
| Motorschalter prüfen | ● | ● | |
| Läufer prüfen | ● | ||
| Stator prüfen | ● | ||
| Motorlagerung austauschen | ● | ||
| Bauteile der Schalttafel | ● | ||
| Wechselstromsteckdose | ● | ||
| Gleichstromklemme | ● | ||
| POWER-Schalter | ● | ||
| Kontrollampen des POWER-Schalter | ● | ||
- Bei Undichtheiten oder alle zwei Jahre, unabhängig vom Verschleiß, die Kraftstoffleitungen austauschen
- Zur Überhohlung gehört das Prüfen der Abmessung sowie Einstellung bzw. Austausch von Bauteilen gemäß der Bedienungsanleitung. Eine vollständige Überholung der Generators sollte alle 2 Jahre (1000 Betriebsstunden) durchgeführt werden.
Zubehörwerkzeug
Das Zubehörwerkzeug ( Zündkerzenschlüssel ) ist dem Gerät beigelegt.
Wartung der Luftfilters
- Ein verstopfter Filtereinsatz führt zu verringerter Generatorleistung, unregelmäßiger Motorlauf und zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch. Den Filtereinatz deshalb in regelmäßigen Abständen, wie folgt, reinigen:
●Wartungsabstände: Alle 50 Betriebsstunden oder, bei besonders staubigen Umgebungsbedingungen, täglich.
Reinigung:
- Den Seitendeckel, auf dem der Choke-Hebel zu sehen ist, abnehmen
- Den Spannhabel des Luftfilterdeckels lösen.
- Luftfilterdeckel abnehmen.
- Den Filtereinsatz herausnehmen und in einem sauberen Lösungsmittel waschen.
- Nachdem Reinigen, den Filtereinsatz in einem sauberen Kraftstoffgemisch (3 Teile Petroleum und 1 Teil Motorenöl) tränken, überflüssiges Öl ausdrücken und den Filtereinsatz wieder einsetzen.
Achtung!
- Beim Reinigen des Luftfiltereinsatzes besteht Brandgefahr. Offenes Licht und Funken vermeiden und nicht rauchen.
- Den Filtereinsatz vorsichtig in der Hand ausdrücken und nicht beschädigen.
Prüfen der Zündkerze
●Prüfen und Einstellung:
●Die Zündkerzenabdeckung öffnen.
●Die Zündkerzenkappe abnehmen und die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel herausdrehen.
●Mit Zündkerzenreiniger oder Drahtbürste Elektrode von verbranntem Kohlenstaub befreien.
- Den Elektrodenabstand messen.
Erforderlichenfalls die Seitenelektrode auf einen Abstand von 0,6 bis 0,7 mm zurechtbiegen.
●Empfohlene Austauschkerze BMR 4 A (Hersteller: NGK)
Motorenölwechsel
●Wartungsabstände:
●Erste Wartung: 20 Stunden nach erster Inbetriebnahme.
●Normale Wartungsabstände: Alle 100 Stunden.
●Empfohlene Ölsorte:
- Öl der Klasse SC (API - Klassifikation) oder besserer Güte verwenden:
SAE 10W-30 oder 10W-40 wird für normalen Alltemperatureinsatz empfohlen. Bei der Wahl einer Ölsorte begrenzter Viskosität ist von der durchschnittlichen Temperatur des Einsatzbereichs auszugehen.
Ölwechsel:
●Die Öleinfüllstutzenschraube entfernen und den Generator kippen, damit das Öl rasch und vollständig abfließt. Besonders schnell und vollständig läßt sich das Öl bei noch warmen Motor ablassen.
Verwenden Sie ein geeignetes Auffanggefäß in dem Sie das Altöl auffangen können.
- Den Generator in waagrechter Lage versetzen und bis zum oberen Rand des Öleinfüllstutzes neues Öl einfüllen.
●Die Öleinfüllstutzenschraube fest verschließen.
Achtung!
Altöl und verschmutztes Reinigungsbenzin (Luftfilterreinigung) nicht in die Kanalisation oder ins Erdreich schütten. Unbedingt der Entsorgung durch Altölsammelstellen (z.B. Tankstellen) oder Sondermüllannahmestellen zuführen. Evtl. in der örtlichen Gemeinde erkundigen.
●Zur Langzeitlagerung des Gerators wie folgt vorgehen:
- Benzin aus Benzintank und Vergaser ablassen. Bei lange Zeit im Tank verbleibendem Benzin tritt eine Qualitätsverschlechterung ein, die zu Schwierigkeiten beim Anlassen des Motors führen kann.
- Wenn das Öl nicht kürzlich ausgewechselt wurde, sollte ein Ölwechsel vorgenommen werden.
●Luftfilter reinigen
●Schrauben und Muttern auf Festigkeit prüfen. Erforderlichenfalls nachziehen.
●Den Generator sorgfälltig reinigen.
●Den Motorschalter ( ENGINE SWITCH ) und den POWER-Schalter abschalten.
●Zur Lagerung einen gut belüfteten, trockenen Raum wählen.
Achtung!
Vorsicht beim Ablassen des Benzins.
Den Stromerzeuger nicht abspritzen.
8. Mängelbehebung
Wenn der Motor nicht anläuft oder sich dreht, sich aber kein Strom an den Steckdosen entnehmen läßt, gehen sie wie folgt vor:
Motor läßt sich nicht anlassen:
| Prüfen, ob der Motorschalter Zum Anlassen des Motors ( ENGINE SWITCH ) eingeschaltet ist ( ENGINE SWITCH ) auf „ON“ den Choke-Hebel auf Stellung „ZU“ stellen |
| Kraftstoffstand prüfen Bei leerem Tank Kraftstoff tanken |
| Sicherstellen, daß keine Elektrogeräte am Angesch lossene Geräte ausschalten und deren Stromerzeuger angeschlossen sind. Netzstecker aus der Steckdose des Stromerzeugers ziehen |
| Zündkerze auf lose Kappe prüfen Zündkerzenkappe in die richtige Stellung drücken |
| Zündkerze auf Verschmutzung prüfen Zündkerze herausnehmen und Elektrode reinigen. |
Es liegt keine Spannung an den Steckdosen an:
| Überlastschalter auf normale Arbeitstellung Sicherstellen, daß die Gesamtwattleistung der prüfen. „EINGEDRÜCKT“ angeschlossenen Elektrogeräte innerhalb des zulässigen Bereichs liegt. Dann den Überlastschalter wieder einschalten. | |
| Wechselstromsteckdose und Gleichstromklemmem auf gelockerte Anschlüsse prüfen. | Erfoderlichenfalls die Anschlüsse sichern |
| Wurde der Motor bei angeschlossenem Netzschalter des Elektrogerätes ausschalten oder Elektrogerät gestartet? Netzstecker aus der Steckdose des Stromerzeugersziehen. Sobald der Generator einen stabilen Arbeitszustand erreicht, die Anschlüsse erneut vornehmen. | |
Achtung!
Bei Fragen oder Problemen bezüglich des Antriebsmotors wenden Sie sich bitte an eine ROBIN Servicestelle. Eine Service-Liste, auf der die Servicestellen ersichtlich sind, liegt dem Gerät bei.
- Ersatzteilzeichnung: Stromerzeuger TSE 801 Art.-Nr.: 41.512.00 I.-Nr. 91014

- Ersatzteilliste: Stromerzeuger TSE 801
Art.-Nr.: 41.512.00 I.-Nr. 91014
| Pos. | Bezeichnung ET-Nr. | |
| 01 | Motor Robin EY08 41.512.00.01 | |
| 02 | Grundplatte 41.512.00.02 | |
| 03 | Gehäuseoberteil 41.512.00.03 | |
| 04 | Frontplatte 41.512.00.04 | |
| 05 | Gehäuserückwand 41.512.00.05 | |
| 06 | Seitenteil links 41.512.00.06 | |
| 07 | Seitenteil rechts 41.512.00.07 | |
| 08 | Tragegriff 41.512.00.08 | |
| 09 | Abdeckung f. Zündkerzenstecker 41.512.00.09 | |
| 10 | Bedienungsfeld 41.512.00.10 | |
| 11 | Voltmeter 41.512.00.11 | |
| 12 | Glühlampe 41.512.00.12 | |
| 13 | Steckdose 41.512.00.13 | |
| 14 | Anschlußklemme (-) 41.512.00.14 | |
| 15 | Anschlußklemme (+) | 41.512.00.15 |
| 16 | Schraube 6x1/2 | 41.512.00.16 |
| 17 | Überlastschalter | 41.512.00.17 |
| 18 | Überlastschalter 8A | 41.512.00.18 |
| 25 | Kondensator | 41.512.00.25 |
| 26 | Gleichrichter | 41.512.00.26 |
| 27 | Abdeckhaube | 41.512.00.27 |
| 28 | Gegenstück | 41.512.00.28 |
| 29 | Ölleitung | 41.512.00.29 |
| 30 | Verbindungsgehäuse | 41.512.00.30 |
| 31 | Lagergehäuse 41.512.00.31 | |
| 32 | Gummifuß 41.512.00.32 | |
| 33 | Gummi-Standfuß | 41.512.00.33 |
| 34 | Stator | 41.512.00.34 |
| 35 | Rotor | 41.512.00.35 |
| 36 | Masseleitung | 41.512.00.36 |
| 37 | Schraube 5/16 UNF x 24 | 41.512.00.37 |
| 38 | Schraube M6 | 50.047.61 |
| 39 | Schraube M8x125 | 41.512.00.39 |
| 40 | Schraube M6 | 50.241.60 |
| 41 | Schraube M4 | 50.921.90 |
| 42 | Schraube 1/4x1" 41.512.00.42 | |
| 43 | 6-kant Schraube M6 | 50.041.60 |
| 44 | Schraube M5 | 50.931.90 |
| 45 | Zahnscheibe 5,3 | 52.136.00 |
| 46 | Scheibe 5,3 | 52.036.10 |
| 47 | Zahnscheibe 8,2 | 52.166.10 |
| 48 | Zahnscheibe 6,4 | 52.146.00 |
| o.B. | Rotor/Stator Set (Pos. 34+35) | 41.512.00.49 |
10. Schaltplan: Stromerzeuger TSE 801

1 Botor
2 Diode
3 Widerstand
4 Erregerwicklung
5 Kondensator
6. Gleichrichter
o Glicionnenter
13 Gleichstrom-Überlastschalter
14 Wechselstrom-Überlastschalter
15 Wechselstromsteckdosen
16 Zündanlage
17 Zündkerze
18 elektronische Ölstandskontrolle
19 Mikroschalter
7 (+) Anschluß
8 (-) Anschluß
9 Power-Schalter
3 Power Schalter 0 Motorschalter (F
10 Motorschalter (Engine Switch) 11 Kostellamper im Power Scholte
11 Kontrollampe im Power Schalter
12 Voltmeter
1 Botor
Bescheinigung Declaration
Wir, Hersteller/Vertreiber
We, Manufacturer/Importeur
Hans Einhell AG
Eschenstraße 6
D-94405 Landau/Isar
bescheinigen, daß unser Produkt
mit den folgenden Normen übereinstimmt
BMPT-Verfügung 242/1991

BMPT-Verfügung 243/1991

EN 55014

prEN 55024 Teil 2

prEN 55024 Teil 3

prEN 55024 Teil 4

EN 60555-2

EN 60555-3
Datum / date Unterschrift / sign

Product-Management-L
GARANTIEURKUNDE
Wir gewähren Ihnen ein Jahr Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen. Die Garantiezeit beginnt jeweils mit dem Tag der Lieferung, der durch Kaufbeleg, wie Rechnung, Lieferschein oder deren Kopie, nachzuweisen ist. Innerhalb der Garantiezeit beseitigen wir alle Funktionsfehler am Gerät, die nachweisbar auf mangelhafte Ausführung oder Materialfehler zurückzuführen sind. Die dazu benötigten Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet. Ausschluß: Die Garantiezeit bezieht sich nicht auf natürliche Abnutzung oder Transportschäden, ferner nicht auf Schäden, die infolge Nichtbeachtung der Montageanleitung und nicht normgemäßer Installation entstanden. Der Hersteller haftet nicht für indirekte Folge- und Vermögensschäden. Durch die Instandsetzung wird die Garantiezeit nicht erneuert oder verlängert. Bei Garantieanspruch, Störungen oder Ersatzteilbedarf wenden Sie sich bitte an.
ISC GmbH · International Service Center Eschenstraße 6 · D-94405 Landau/Isar (Germany) Ersatzteil- und Reparatur-Abt.: Telefon (0 99 51) 942 357 · Telefax (0 99 Technische Kundenberatung: Telefon (0 99 51) 942 35
Technische Änderungen vorbehalten