UT181A - Multimeter Uni-T - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitalmultimeter |
| Modell | UT181A |
| Marke | Uni-T |
| Abmessungen (ca.) | 200 x 100 x 50 mm |
| Gewicht (ca.) | 500 g (mit Batterien) |
| Stromversorgung | 6 x AAA-Batterien |
| Anzeige | LCD mit Hintergrundbeleuchtung, 60.000 Zählungen |
| Messbereiche | AC/DC Spannung, AC/DC Strom, Widerstand, Kapazität, Frequenz, Temperatur, Diodentest, Durchgangsprüfung |
| Besondere Merkmale | True RMS, automatische Bereichswahl, Datenlogger, USB-Schnittstelle |
| Genauigkeit (Basis) | ±0,025 % |
| Sicherheitskategorie | CAT III 1000V / CAT IV 600V |
| Zubehör | Messleitungen, Temperaturfühler, USB-Kabel, Software, Tragetasche |
| Garantie | 1 Jahr |
| Herkunftsland | China |
| Preisklasse | ca. 200–300 € |
| Reparierbarkeit | Ersatzteile verfügbar, Schaltpläne online |
| Reinigung | Feuchtes Tuch, keine aggressiven Reinigungsmittel |
| Sicherheit | EN 61010-1 konform |
| Entsorgung | Elektroschrott, Batterien getrennt |
Häufig gestellte Fragen - UT181A Uni-T
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BEDIENUNGSANLEITUNG UT181A Uni-T
TrueRMS-Datalogging-Multimeter UT181A
Bedienungsanleitung
Art.-Nr. 13 32 59
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme komplett und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für späteres Nachlesen auf. Wenn Sie das Gerät anderen Personen zur Nutzung überlassen, übergeben Sie auch diese Bedienungsanleitung.
1. Funktion
Das TrueRMS-Multimeter UT181A ist ein hochwertiges und sehr universell einsetzbares Vielfachmessgerät, basierend auf einem hochwertigen LSI-ADC. Neben den eigentlichen Messfunktionen bietet es zahlreiche Zusatzfunktionen wie Vergleichsmessung, Relativwertmessung, Spitzenwert-Detektion, Trendanzeige, USB-Anschluss für die Datenkommunikation und Datenlogger bis zu 20.000 Messwerten. Das Gerät wird mit einem wiederaufladbaren Lithium-Akku betrieben und verfügt über ein vollgrafisches TFT-Display mit 320 x 240 Pixeln, das eine Anzeige mehrerer Messwerte und Daten ermöglicht.
Die Ausstattung und die Funktionen
- Gleich- und Wechselspannungsmessung bis 1000 V
- Echteffektivwertmessung (TrueRMS) bis 100 kHz
- Gleich- und Wechselstrommessung bis 10 A
- Widerstandsmessung bis 60 MΩ
- Kapazitätsmessung bis 60 mF
- Leitwertmessung bis 60 nS
- Frequenzmessung bis 60 MHz
- Tastverhältnis- und Pulsweitenmessung
- Temperaturmessung (-40 bis +1000 °C), K-Type-Sensor, Sensor für Messungen bis 230 °C im Lieferumfang
- Diodentest
- Durchgangsprüfung
- Hinterleuchtetes TFT-Display, 320 x 240 Pixel
- 4 Softkeys, Tasten-Quittungston
- Anzeigeumfang: 60.000 Digit + Bargraph
- Auto-Range
- Auto-Power-Off, konfigurierbar
- USB-Schnittstelle
- 7,4-V-Lithium-Akku, wiederaufladbar, mitgeliefertes Ladegerät
- Schutzart CAT IV (600 V), CAT III (1000 V)
Sonderfunktionen
- Alarm für Fehlbelegung der Messbuchsen
- Testfunktion für interne Sicherungen
- Zeitstempel für Messdaten
- Hilfemenü, Sprache wählbar
- AC- und DC-Messung
- Pegelanzeige dBV, dBm
- 1-kHz-Tiefpassfilter für die Messung von Composite-Signalen bei Sinus-Invertern und Frequenz-Umrichtern
- Datenlogger für 20.000 Messwerte/Datensätze mit grafischer Anzeige
- Hold-Funktion
- Min.-/Max.-Wertspeicher
- Speicher für Durchschnittswerte
- Spitzenwerterfassung
- Relativwertmessung
- Vergleichsmessung mit Bereichskonfiguration
- Bargraph-Anzeige für Trendwerterfassung
- PC-Datenkommunikation über USB, optional über Bluetooth-Adapter
2. Betriebs-, Wartungs- und Sicherheitshinweise
In dieser Anleitung sind die Sicherheitshinweise wie folgt eingestuft:

Warnung
Kennzeichnet Gefahren für den Benutzer, die durch Handlungen oder Bedingungen entstehen können.

Achtung
Kennzeichnet Verhaltensweisen, die das Messobjekt oder das Messgerät beschädigen können.
Bestimmungsgemäßer Einsatz
Das Messgerät entspricht der Überspannungskategorie IV mit bis zu 600 V bzw. CAT III mit bis zu 1000 V nach EN 61010-1. Der Einsatzbereich nach CAT III ist die Verteilungsebene, der nach CAT IV die Anschlussebene.
Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und Wechselspannungen bis 1000 V, Gleich- und Wechselströmen bis 10 A, von Widerständen bis 60 MΩ, Kapzitätsmessung bis 60 mF, Leitwertmessung bis 60 nS, Frequenzmessung bis 60 MHz, Tastverhältnis- und Pulsweitenmessung, Durchgangsprüfung, Diodentest mit den mitgelieferten Messleitungen unter den in den technischen Daten genannten Bedingungen vorgesehen.
Wenn dieses Produkt in einer vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abweichenden Art verwendet wird, kann dies Sach- sowie Personenschäden zur Folge haben, die Gewährleistung erlischt.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und der Bedienungsanleitung resultieren, übernehmen wir keine Haftung, Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
Sicherheitshinweise
Dieses Messgerät wurde nach IEC 1010, Teil 1 (EN 61010-1): Sicherheitsbedingungen für elektronische Messgeräte (Überspannungskategorie III/1000 V; IV/600 V) gefertigt und geprüft und entspricht damit allen herstellerseitigen Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen.
Um einen sicheren Betrieb des Messgeräts zu gewährleisten, sind folgende Sicherheitshinweise zu befolgen:

Warnung
- Bei Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Geräts eine Fachkraft oder unseren Service kontaktieren.
- Das Gerät nicht verwenden, wenn es von außen erkennbare Schäden z. B. am Gehäuse, an Bedienelementen oder an den Anschlussleitungen bzw. eine Funktionsstörung aufweist. Im Zweifelsfall das Gerät von einer Fachkraft oder unserem Service prüfen lassen.
- Das Gerät ist kein Spielzeug. Es darf nicht im Zugriffsbereich von Kindern aufbewahrt oder betrieben werden.
- Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen. Plastikfolien/-tüten, Styroporteile etc. können für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
- Das Gerät darf nicht verändert oder umgebaut werden.
-
Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 VACeff bzw. 42 VDC die nötige Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht.
-
Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie eine Spannung anlegen, die 600 V bei CAT IV bzw. 1000 V bei CAT III überschreitet (siehe auch Gehäuseaufdruck).
- Die Messleitungen auf beschädigte Isolationen untersuchen. Durchgang der Messleitungen prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich die Isolation der Messgerätebuchsen prüfen.
- Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgeräts durch Messen einer bekannten Spannung sicherstellen.
- Das Messgerät nicht in Umgebungen mit explosiven Gasen, Dampf oder Staub verwenden.
- Das Messgerät nicht benutzen, wenn die Akkufachabdeckung oder andere Teile des Gehäuses entfernt wurden.
- Zur Vermeidung falscher Messwerte, die zu Stromschlag oder Verletzungen führen können, den Akku laden, sobald das Akku-leer-Warnsymbol auf dem Display erscheint.
- Die an der Masse anliegende Messleitung/Messspitze zuerst anschließen. Beim Abnehmen der Messleitungen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen, d. h. die stromführende Messspitze/Messleitung zuerst abnehmen.
- Bei der Verwendung von Messleitungen die Finger stets hinter dem Fingerschutz am Fühlergriff halten. Niemals die Messspitzen während einer Messung berühren!
- Nur die mitgelieferten oder gem. EN 61010-031 CAT III/IV (1000/600 V) zugelassene Messleitungen für den Betrieb des Messgeräts verwenden.

- Das Gerät darf nicht anhaltend an einem feuchten Ort stehen, keinem Niederschlag, dauerndem Spritzwasser und Staub oder ständiger direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein.
- Starke mechanische Beanspruchungen, wie z. B. Druck oder Vibration, sind zu vermeiden.
- Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, das bei starken Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein darf. Zur Reinigung keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden. Darauf achten, dass keine Feuchtigkeit in das Geräteinnere gelangt.
- Das Gerät darf ausschließlich mit dem mitgelieferten Akku betrieben werden. Es darf nicht an einer anderen Spannung, mit anderen Akkutypen oder einer anderen Energieversorgung betrieben werden.
- Vor der Messung von Widerstand, Kapazität, Kontinuität (Durchgang), Dioden den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
- Vor dem Anschließen des Messgeräts an einen Stromkreis ist dieser abzuschalten.
- Vor jeder Spannungsmessung ist sicherzustellen, dass sich das Messgerät nicht im Strommessbereich befindet.
- Vor jedem Wechsel des Messbereichs/der Messart sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen.
- Das Gerät darf nur zum Austauschen des Akkus und der Sicherungen geöffnet werden.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen, der Messpitze und auf der Geräterückseite sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch bestimmte Verhaltensregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen dazu:

Zugenörige Bedienungsanleitung lesen!
Besondere Vorsicht bei Messungen an berührungs- gefährlichen Spannungen (> 30 VACeff/42 VDC) !
Nicht die Messbuchsen und Messspitzen berühren!
Um elektrische Unfälle und einen Schaden für das Gerät zu vermeiden, schließen Sie diese Messbuchsen nie an eine Spannungsquelle größer 600 V (CAT IV) bzw. 1000 V (CAT III) AC/DC gegen Masse (Erde) an.
Gerät entspricht Schutzklasse II (doppelt isoliert).
CAT III Gerät entspricht Überspannungskategorie III (1000 V). 1000 V
CAT IV Gerät entspricht Überspannungskategorie IV (600 V). 600 V
600 mA Max. Messstrom 600 mA, intern gesichert.
MAX,
fused
10 A Max. Messstrom 10 A, intern gesichert,
MAX max. Messdauer bei Überlast bis 20 A 30 s,
fused danach 10 min Messpause.
IP65 Gerät entspricht IP-Schutzklasse IP65 (staub- und strahlwassergeschützt).
3. Übersicht, Funktionen
Anzeige- und Bedienelemente

1 - Gehäuse
2 - Display
3 - Funktionstasten
4 - Drehschalter
5 - Messbuchsen
Display

1 - Belegung der Softkeys, aktuelle Menüanzeige
2 - Bargraph-Anzeige (Analog-/Tendenzanzeige)
3 - Minus, negativer Messwert
4 - Warnanzeige für hohe Spannungen: Ab 30 V erscheint das Symbol als Warnung, über 1000 V blinkt das Symbol
5 - Zeit- und Datumsanzeige
6 - Zusatzanzeige für aktuelle Messwerte, wenn z. B. die Hauptanzeige für andere Anzeigen genutzt wird
7 - Datenkommunikation aktiv
8 - Tastenton aktiv
9 - Akku-Ladezustandsanzeige
10 - Anzeige für automatische Messbereichswahl
11 - Anzeige der aktuellen Maßeinheit
12 - Zusatzanzeige für Funktionen
13 - Zusatzanzeige für ergänzende Messwerte
Funktionen der Bedienelemente
| Ein-/Ausschalter | |
| F1 F2 F3 F4 | Softkeys, Funktionstasten |
| Cursortasten für Auswählen, Scrollen, Dateneingabe | |
| HOLD | Hold-Taste |
| RANGE | Taste für manuelle Messbereichsauswahl |
| kurz drücken: manuell; lang drücken: automatisch | |
| MAX MIN | Start der Min.-/Max.-Wert-Aufzeichnung |
| SELECT ⬆ | erweitere Funktion; lang drücken: Hilfe-Menü |
| Displaybeleuchtung; lang drücken: Beleuchtung aus |
| Wechselspannungsmessung | |
| m | Wechselspannungsmessung im mV-Bereich, AC und DC |
| Gleichspannungsmessung, AC und DC | |
| m °C °F | Gleichspannungsmessung im mV-Bereich, Temperatur |
| _nS^-1 | Messung von Widerstand, Leitwert, Durchgangstest |
| +1 | Diodentest, Kapazitätsmessung |
| Hz% mS-Pulse | Messung von Frequenz, Tastverhältnis, Pulsweite |
| A ≈ | Strommessung A |
| mA ≈ | Strommessung mA |
| A ≈ | Strommessung A |
| CHG | Akku-Ladefunktion |
Messbuchsen
| A | 10-A-Bereich: max. Messstrom 10 A, intern gesichert, max. Messdauer bei Überlast bis 20 A 30 s, danach 10 min Messpause |
| mA μA | mA/μA-Bereich, max. 600 mA |
| COM | MasseSpannungs-, Widerstands-, Temperatur-, Kapazitäts-, Frequenz-, Tastverhältnis-, Pulsweite-, Leitwertmessung, Diodentest, Durchgangstest |
| VΩ→+°CHz→I- |

Warnung!
Vier der Messbuchsen werden zum Laden des Akkus über den Ladeadapter und für den Anschluss des Temperatursensors genutzt. Ist hier der Drehschalter falsch eingestellt, erfolgt eine Warnung „Lead Error“ im Display.

Vor jedem Wechsel einer Messart sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen!
4. Bedienung
Inbetriebnahme, Menüeinstellungen
Ein- und Ausschalten, Auto-Power-Off
- Das Ein- und Ausschalten erfolgt durch langes Drücken der Ein-/Aus-Taste
- Erfolgt für die im Menü eingestellte Zeit keine Bedienhandlung, schaltet sich das Gerät nach Ablauf dieser Zeit automatisch aus.
Während des Akku-Ladens erfolgt kein automatisches Abschalten, ebenso ist kein manuelles Abschalten möglich.
Akku-Zustandsanzeige
- Die Akku-Zustandsanzeige erscheint oben rechts im Display:

Akku voll Akku halb voll Akku leer

Warnung!
Erscheint das Akkusymbol „Akku leer“, ist der Akku zu laden, damit es nicht zu falschen Messwerten und damit eventuellen Stromschlägen kommen kann!
- Ist der Akku weniger als zu 3 % geladen, schaltet sich das Gerät ab.
Displaybeleuchtung, Stromsparmodus
- In dunklen Umgebungen kann die Displaybeleuchtung durch kurzes Drücken der Taste für die Displaybeleuchtung eingeschaltet werden.
- Das Ausschalten erfolgt durch langes Drücken der Taste. Das Gerät geht dann in den Stromsparmodus. Ist der Datenlogger aktiv, blinkt dann die grüne Anzeige weiter. Um das Display wieder zuzuschalten, drücken Sie eine beliebige Taste bzw. drehen den Drehschalter.
- Im Menü können Zeiten für die automatische Rücknahme der Displayhelligkeit und für das automatische Abschalten des Displays eingestellt werden.
Menü, Geräteeinstellungen
Sie können diverse Einstellungen individuell programmieren:
- Dazu wählen Sie mit der Taste F4 das SETUP-Menü an. Mit den Cursor-tasten bewegen Sie sich durch die Menüs und nehmen Einstellungen vor.
Tastenton (Key Tone)
- ON: akustische Tastenquittierung ein; OFF: Tastenquittung aus; entsprechend erscheint oben im Display das zugehörige Symbol (8)
Alarmton für falsche Buchsenbelegung (Lead Alarm)
- ON: akustische Warnung bei Falschbelegung; OFF: keine Warnung
Datenkommunikation (Communication)
- ON: USB-Verbindung aktiv; OFF: USB-Verbindung inaktiv; entsprechend erscheint oben im Display das zugehörige Symbol (7)
Datum und Zeit
- In diesem Menüpunkt wählen Sie mit den Cursortasten links/rechts die Stelle an und stellen mit den Auf-/Ab-Tasten die Stelle ein.
- Bestätigen Sie die Einstellung mit dem Softkey OK bzw. verwerfen Sie die Einstellung mit dem Softkey CANCEL.
Auto Power Save
- In diesem Menü können Sie die Zeiten für das Herabschalten der Displayhelligkeit, das Abschalten des Displays und des gesamten Geräts einstellen.
- Bewegen Sie sich hier mit den Cursorstasten links/rechts durch die Einstellungen und stellen Sie die jeweiligen Werte durch die Cursorstasten auf/ab ein:
Brightness Down (Helligkeit reduzieren): ON: 1–60 min; OFF: inaktiv
Display Off (Display abschalten): ON: 1–60 min; OFF: inaktiv
Power Off (Gerät abschalten): ON: 1–60 min; OFF: inaktiv
- Bestätigen Sie die Einstellung mit dem Softkey OK bzw. verwerfen Sie die Einstellung mit dem Softkey CANCEL.
Help Menü Language
- In diesem Menü wählen Sie nach Anwahl mit dem Softkey SET mit den Cursorasten links/rechts die gewünschte Menüsprache des Hilfemenüs an.
- Bestätigen Sie die Einstellung mit dem Softkey OK bzw. verwerfen Sie die Einstellung mit dem Softkey CANCEL.
Memory Format
- In diesem Menü wählen Sie nach Anwahl mit dem Softkey FORMAT mit den Cursortasten links/rechts das gewünschte Speicherformat für das Datenlogging an.
- Bestätigen Sie die Einstellung mit dem Softkey OK bzw. verwerfen Sie die Einstellung mit dem Softkey CANCEL.
Reset all Setting
- In diesem Menü wählen Sie nach Anwahl mit der Softkey RESET entweder die Option YES (Gerät auf Werkseinstellung zurücksetzen) oder NO (nicht zurücksetzen) an.
About
- In diesem Menü werden Modell, Seriennummer und verfügbarer Speicher angezeigt.
5. Messungen
Undefinierte Anzeigen
Bei offenem Messeingang bzw. bei Berühren des Messeingangs mit der Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs auf vorhandene Störspannungen.
Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz sowie bei einem Kurzschluss des Messeingangs erfolgt sofort die Nullanzeige bzw. bei Anschluss des Messobjekts die exakte Messwertanzeige. Schwankungen der Anzeige um wenige Digits sind systembedingt und liegen innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich oder den Diodentest gewählt, erscheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige OL.
6. Spannungsmessung

Warnung
- Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 VACeff oder 42 VDC die nötige Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht.
- Zwischen den Anschlüssen bzw. zwischen den Anschlüssen und Erde nie eine Spannung anlegen, die die angegebene Nennspannung des Messgeräts überschreitet (siehe Gehäuseaufdruck).
-
Die Messleitungen auf beschädigte Isolationen untersuchen. Durchgang der Messleitung prüfen, beschädigte Messleitungen austauschen. Zusätzlich die Isolation der Messgerätebuchse prüfen.
-
Vor dem Gebrauch die Funktion des Messgeräts durch Messen einer bekannten Spannung sicherstellen.
- Den an der Masse anliegenden Messeingang zuerst anschließen. Beim Entfernen der Messspitzen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen, d. h. den stromführenden Messeingang zuerst abtrennen.

Achtung
- Vor jeder Spannungsmessung ist sicherzustellen, dass sich das Messgerät nicht im Widerstandsmessbereich befindet.
- Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das Messobjekt Überlauf (OL bzw. blinkendes Blitzsymbol) an, so entfernen Sie sofort die Messspitzen vom Messobjekt, nachdem Sie dieses abgeschaltet haben.
- Die Eingangsimpedanz des Messgeräts beträgt 10 MΩ. Bei Messungen in hochohmigen Messkreisen kann es evtl. zu Messfehlern kommen. Ist die Messkreisimpedanz ≤ 10 kΩ, ist der Messfehler vernachlässigbar (≤ 0,1 %).
Bedienung
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung „mV/V—“ oder „mV/V\~“ je nach Wahl erscheint Vdc (Gleichspannung) oder Vac (Wechselspannung) im Display.
- Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VΩ und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
- Verbinden Sie beide Messspitzen (bei DC-Messung polrichtig) mit dem Messobjekt (DC: Rot an Plus, Schwarz an Minus). Bei negativer Eingangsspannung (DC) erscheint ein Minus vor dem Messwert.
- Erhalten Sie eine Überlaufanzeige (OL, Autorange: Blitzsymbol blinkt), so schalten Sie sofort die Spannung am Messobjekt ab und trennen Sie das Messgerät vom Messobjekt.
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
- Für diese Messart sind die Zusatzfunktionen „Relativwertmessung“ und „Setzen der Referenzimpedanz für dBm-Messung“, „dBm-/dBV-Messung“ verfügbar:
- Softkey MENU drücken, anschließend mit den Cursor tasten den gewünschten Menüpunkt anwählen. Der gerade aktive Menüpunkt ist mit einem roten Cursor markiert.
- Drücken Sie dann die Taste F1, um in den gewünschten Messmode zu kommen.
- Drücken Sie F2, um zur Relativwertmessung zu gelangen.
- Drücken Sie F3, um die Referenzimpedanz für dBm-Messung zu gelangen (AC-Messung).
- Drücken Sie F4, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.
- Erläuterungen zu den Zusatzfunktionen finden Sie in den zugehörigen Kapiteln.
Bitte beachten:
- Bei der AC-Messung bezieht sich die TrueRMS-Messung allein auf sinusförmige Spannungen. Bei Spannungen mit anderen Kurvenformen sind folgende Anpassungsfaktoren (Crest/Spitzenfaktor) zu beachten:
1,4–2,0: +1 % zur Grundgenauigkeit
2,0–2,5: +2,5 % zur Grundgenauigkeit
2,5–3,0: +4,0 % zur Grundgenauigkeit


7. Strommessung

Warnung
Bei Arbeiten an Spannungen mit mehr als 30 VACEff oder 42 VDC die nötige Vorsicht walten lassen, da die Gefahr eines Stromschlags besteht.

Achtung
- Vor dem Anschließen des Messgeräts an einen Stromkreis ist er abzuschalten. Kondensatoren sind zu entladen.
- Zur Strommessung unterbrechen Sie den Verbraucherstromkreis und schalten Sie das Messgerät in diesen Kreis in Serie mit dem Verbraucher.
- Schließen Sie nie eine Spannungsquelle an die Messbuchsen des Multimeters an, wenn ein Strommessbereich gewählt ist. Ein Kurzschluss und bei genügend leistungsfähiger Spannungsquelle ein Brand sowie Verbrennungen können die Folge sein.
Bedienung
- Stellen Sie den Drehschalter je nach erwartetem Messstrom auf den μA-, mA- oder A-Bereich und wählen Sie mit der Taste SELECT zwischen Gleichstrom- (DC) und Wechselstrommessung (Anzeige AC) aus.
- Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung je nach Bereichswahl in die Messbuchse A/mA oder A und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
- Schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab und verbinden Sie die Messspitzen mit dem Messobjekt (in Reihenschaltung wie beschrieben, bei Gleichstrommessung möglichst polrichtig – Rot an Plus, Schwarz an Minus). Bei negativem Stromfluss erscheint ein Minus vor dem Messwert.
- Erhalten Sie eine Überlaufanzeige (OL), so schalten Sie sofort die Spannung am Messobjekt ab und trennen das Messgerät vom Messobjekt.
- Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind richtig ausgeführt, kann eine defekte interne Sicherung die Fehlerursache sein, die den jeweiligen Strommessbereich absichert.
- Hat der Messstrom einen Wert kleiner 600 mA und Sie haben vorher zur Sicherheit den 10-A-Bereich gewählt, so können Sie die rote Messleitung auf die mA-Buchse umstecken und je nach Höhe des Stroms auf den mA- oder μA-Bereich umschalten. Hier erhalten Sie eine höher aufgelöste Anzeige als im 10-A-Bereich.
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
- Für diese Messart ist die Zusatzfunktion „Relativwertmessung“ verfügbar:
- Softkey MENU drücken, anschließend mit den Cursorstasten den gewünschten Menüpunkt anwählen. Der gerade aktive Menüpunkt ist mit einem roten Cursor markiert.
- Drücken Sie dann die Taste F1, um in den gewünschten Messmode zu kommen.
- Drücken Sie F2, um zur Relativwertmessung zu gelangen.
- Drücken Sie F4, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.
- Erläuterungen zu den Zusatzfunktionen finden Sie in den zugehörigen Kapiteln.

Bitte beachten!
- Bei Messungen von Strömen im 10-A-Bereich ist eine maximale Messzeit von 30 s je Messung und eine anschließende Messpause von 10 min einzuhalten. Anderenfalls kann das Gerät durch zu starke Erwärmung beschädigt werden.
8. Widerstandsmessung

Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Bedienung
- Stecken Sie den Stecker der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM und den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse V/Ω.
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Ω.
- Verbinden Sie beide Messspitzen mit dem Messobjekt.
- Zeigt das Display Überlauf (OL) an, liegt der Wert über 60 MΩ bzw. das Bauteil ist defekt (unterbrochen).
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise
- Bei Messungen von Widerständen über 1 MΩ braucht das Messgerät u. U. einige Zeit, um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Messprinzip begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
- Die Messleitungen weisen einen eigenen Widerstand (0,1–0,2 Ω) auf. Dieser Widerstand verfälscht den Messwert bei niedrigen Widerstandswerten. Durch Einsatz der Relativwertfunktion kann dieser Widerstand kompensiert werden:
Relativwertfunktion einsetzen
- Messspitzen kurzschließen, Softkey MENU drücken, dann F2 drücken, der aktuelle Messwert wird als Referenz gespeichert.
- Bei weiteren Messungen erscheint in der Hauptanzeige der gespeicherte Referenzwert, in der Zusatzanzeige erscheinen der aktuelle Messwert und die Differenz zum Referenzwert.
- Drücken Sie F4, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.
- Messleitungswiderstände über 0,5 Ω weisen auf eine defekte Messleitung bzw. mangelnde Kontakte hin. Überprüfen Sie Messleitung und Kontaktierung.

9. Leitwertmessung

Achtung
Vor der Messung des Leitwerts den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Bedienung
- Stecken Sie den Stecker der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM und den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse V/Ω.
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Ω und wählen Sie mit der Taste SELECT die Messart nS an.
- Verbinden Sie beide Messspitzen mit dem Messobjekt.
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
10. Kapazitätsmessung

Achtung
- Entladen Sie jeden Kondensator vor der Messung. Die im Kondensator gespeicherte Ladung kann das Messgerät zerstören. Entladen Sie einen Kondensator nicht durch einen Kurzschluss, sondern über einen Widerstand von 100 kΩ. Je nach Größe des Kondensators kann dies einige Zeit dauern.
- Vor der Kapazitätsmessung lässt sich mittels einer Spannungsmessung (im entsprechenden Messbereich) die Restladung bestimmen. Die Kapazitätsmessung darf erst vorgenommen werden, wenn die Kondensatorspannung auf null abgesunken ist.
- Verbinden Sie die Messleitungen in dieser Messart niemals mit einer Spannungsquelle. Dies zerstört das Messgerät.
Bedienung
- Stellen Sie den Drehschalter auf * und wählen Sie mit der SELECT-Taste die Kapazitätsmessung (nF im Display).
- Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse VΩ und die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
- Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt. Bei gepolten Kondensatoren (z. B. Elektrolytkondensatoren) ist der polrichtige Anschluss zu beachten.
Da die Ladevorgänge im Kondensator eine gewisse Zeit beanspruchen, erfolgt die Anzeige der korrekten Werte verzögert. - Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise:
- Durch Einsatz der Relativwertfunktion kann der Einfluss der Messleitungen, insbesondere bei der Messung geringer Kapazitäten im niedrigsten Bereich kompensiert werden:
Relativwertfunktion einsetzen
- Messspitzen offen lassen, Softkey MENU drücken, dann F2 drücken, der aktuelle Messwert wird als Referenz gespeichert.
- Bei weiteren Messungen erscheint in der Hauptanzeige der gespeicherte Referenzwert, in der Zusatzanzeige erscheinen der aktuelle Messwert und die Differenz zum Referenzwert.
- Drücken Sie F4, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.

11. Durchgangsprüfung

Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Bedienung
- Stecken Sie den Stecker der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM und den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse V/Ω.
- Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung Ω und wählen Sie mit der SELECT-Taste die Durchgangsprüfung ••)
- Verbinden Sie beide Messspitzen mit dem Messobjekt.
- Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 10 Ω, ertönt der Summer und der exakte Widerstand wird im Display angezeigt. Erscheint OL, beträgt der Widerstand des Messobjekts mehr als 50 Ω bzw. dieser ist unterbrochen.
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.
12. Diodentest
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang und Sperrfunktion.

Achtung
Vor der Messung von Widerständen, Kontinuität (Durchgang), Dioden den Strom des Stromkreises abschalten und alle Kondensatoren entladen.
Bedienung
- Stellen Sie den Drehschalter auf und wählen Sie mit der SELECT-Taste den Diodentest (▶) an.
- Stecken Sie den Stecker der roten Messleitung in die Messbuchse VΩ und den der schwarzen Messleitung in die Messbuchse COM.
- Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer Diode. Zeigt das Display dabei sofort einen Überlauf (OL) an, tauschen Sie die Anschlüsse der Messleitung am Messobjekt.
- Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung. Der Wert im Display entspricht der Durchlassspannung, die bei Siliziumdioden etwa 0,5 V, bei Schottky- und Germaniumdioden ca. 0,2–0,3 V betragen sollte.
- Zeigt das Display trotz Messleitungstausch OL an, so ist die gemessene Halbleiterstrecke unterbrochen.
- Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also auch nach dem Tausch der Messleitungen, einen Spannungswert nahe null an, so ist die Halbleiterstrecke kurzgeschlossen.
- Zur Signalisierung des Durchgangs des Bauelements kann auch der Signalgeber herangezogen werden. Dazu drücken Sie den Softkey MENU, und bei Messung in Durchgangsrichtung ertönt ein Signalton.
Mit dem Softkey NORMAL schalten Sie den Signalgeber wieder ab.

Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie z. B. eine Diode mit dem Messgerät verbunden haben und das Gerät eine Spannung anzeigt, so liegt die rote Messleitung an der Anode des Bauelements.
Wie bereits erwähnt, hängt die Durchlassspannung von der Art des Halbleiterübergangs ab und kann z. B. bei Leuchtdioden Werte von über 3 V aufweisen. Aufgrund des relativ niedrigen Prüfstroms ist das Gerät für die Prüfung von Leuchtdioden nur bedingt geeignet.
Das Gerät besitzt eine Prüfspannung von 3 V.
13. Frequenzmessung/Tastverhältnis/Pulsweite

Achtung
- Verwenden Sie bei der Frequenz-/Tastgradmessung keine Spannungen > 30 VRMS, um Stromschläge oder eine Beschädigung des Messgeräts zu verhindern.
- Beachten Sie die notwendigen Eingangspegel, siehe Technische Daten.
Bedienung
- Stellen Sie den Drehschalter auf die Position Hz%.
- Durch Betätigen des Tasters SELECT können Sie zwischen Frequenzmessung, Tastverhältnis- und Pulsweitenmessung umschalten.
- Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse HzVΩ und die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
- Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt. Besonders bei der Messung des Tastverhältnisses ist auf einen polrichtigen Anschluss zu achten, also Masse der Messschaltung an COM.
- Entfernen Sie nach der Messung die Messleitungen vom Messobjekt.

14. Temperaturmessung

Achtung
- Verwenden Sie den mitgelieferten Temperatursensor nur bis zu einer Messtemperatur von max. 230 °C. Für höhere Temperaturen setzen Sie entsprechende K-Type-Sensoren ein.
- Stellen Sie sicher, dass sich das Messgerät in einer Umgebung mit einer Temperatur zwischen 18 und 28 °C befindet, um Verfälschungen des Messergebnisses zu vermeiden.
- Alle Messleitungen vor der Temperaturmessung vom Gerät entfernen.
Bedienung
- Bringen Sie den Drehschalter auf die Position mV- und wählen Sie mit der Taste SELECT die Temperaturmessung in °C oder °F an.
- Stecken Sie den Temperaturmessadapter wie in der folgenden Skizze gezeigt in die Messbuchsen.
-
Schließen Sie nun ein oder zwei Temperatursensoren polrichtig an den Messadapter an.
-
Nehmen Sie nun die Messung vor.
- Entfernen Sie nach der Messung die Sensoren vom Messobjekt und den Messadapter aus dem Messgerät.
Relativwertfunktion einsetzen
- Mit der Relativwertfunktion können Sie Vergleiche zwischen Referenz- und gemessenen Temperaturen anstellen.
- Zunächst die Referenztemperatur stabil messen, Softkey MENU drücken, dann F2 drücken, der aktuelle Messwert wird als Referenz gespeichert.
- Bei weiteren Messungen erscheint in der Hauptanzeige der gespeicherte Referenzwert, in der Zusatzanzeige erscheinen der aktuelle Messwert und die Differenz zum Referenzwert.
- Drücken Sie F4, um die Zusatzfunktionen zu verlassen.

15. Zusatzfunktionen
Tiefpassfilter
- Bei der Wechselspannungsmessung kann ein 1-kHz-Tiefpassfilter eingesetzt werden, um höherfrequente Störsignale auszublenden.
- Öffnen Sie dazu in der Messart „Wechselspannungsmessung“ das Menü mit dem Softkey MENU.
- Wählen Sie dann mit den Cursortasten die Option „Low Pass“ aus und mit dem Softkey die Funktion „Low Pass“ an.

In dieser Betriebsart befindet sich das Messgerät in der manuellen Messbereichswahl (Taste RANGE). Spannungen über den eingestellten Messbereich hinaus können zu Unfällen führen. Vergewissern Sie sich bzw. messen Sie zuvor die maximal auftretende Spannung aus und wählen Sie dann erst die Filterfunktion an.
dBV
- Bei der Wechselspannungsmessung kann die Spannungsanzeige zusätzlich in dBV erfolgen. Dabei erfolgt die dBV-Anzeige in der Hauptanzeige und die Spannungsanzeige in der Zusatzanzeige und in der Bargraph-Anzeige.
- Öffnen Sie dazu in der Messart „Wechselspannungsmessung“ das Menü mit dem Softkey MENU.
- Wählen Sie dann mit den Cursorstasten die Option „dBV“ aus und wählen Sie die Funktion mit dem Softkey „dBV“ an.
dBm
- Bei der Wechselspannungsmessung kann die Spannungsanzeige zusätzlich in dBm (Pegel) erfolgen. Dabei erfolgt die dBm-Anzeige in der
Hauptanzeige und die Spannungsanzeige in der Zusatzanzeige und in der Bargraph-Anzeige.
- Öffnen Sie dazu in der Messart „Wechselspannungsmessung“ das Menü mit dem Softkey MENU.
- Wählen Sie dann mit den Cursorstasten die Option „dBm“ aus. Zur Berechnung muss eine Referenzimpedanz eingestellt werden, um die Berechnung in Bezug auf 1 mW ausführen zu können.
- Dazu drücken Sie den Softkey RES im Menü und wählen Sie dann mit den Cursortasten auf/ab den benötigten Wert aus. Hier stehen 10 feste Werte zur Auswahl. Wollen Sie einen abweichenden Wert einstellen, betätigen Sie die EDIT-Taste und stellen mit den Cursortasten den gewünschten Wert, der zwischen 4 und 1200 Ω betragen kann, ein.
- Bestätigen Sie die Einstellung mit dem Softkey OK und drücken Sie zum Schluss den dBM-Softkey, um die dBm-Erfassung zu starten.
Min.-/Max.-Wert-Erfassung
- Drücken Sie die Taste MINMAX zur Aktivierung der Erfassung. Jetzt werden in der Zusatzanzeige die bisher erfassten Min.-/Max.- und Durchschnittswerte, die bisher vergangene Erfassungszeit und die Startzeit der Erfassung angezeigt.
- Um die Erfassung zwischenzeitlich neu zu starten, drücken Sie im MENU den Softkey RESTART.
- Um die Erfassung zu beenden, drücken Sie den Softkey EXIT im MENU.
Spitzenwerterfassung
- Drücken Sie den Softkey MENU und wählen Sie dort mit den Cursorasten die PEAK-Funktion an.
- Die Reaktionszeit bei der Spitzenwerterfassung beträgt 1 ms.
Vergleichsmessung
- Drücken Sie den Softkey MENU und wählen Sie dort COMP an.
- Wählen Sie mit den Cursorasten eine der Optionen für die Vergleichsmessung an.
- Nach Einstellung der Optionen starten Sie die Messung mit START.
- Zum Beenden der Vergleichsmessung drücken Sie EXIT.
PASS
- Hier wird erfasst, ob sich der Messwert innerhalb oder außerhalb eines definierbaren Bereichs befindet oder größer bzw. kleiner ist als der Vorgabewert.
- Wählen Sie dazu mit dem Softkey EDIT die Vergleichsart aus und geben Sie mit den Cursortasten die gewünschten Werte ein:
INNER: Erfassung, ob sich der Messwert im Bereich innerhalb einer Obergrenze (High Value) und einer Untergrenze (Low Value) befindet.
OUTER: Erfassung, ob sich der Messwert im Bereich außerhalb einer Obergrenze (High Value) und einer Untergrenze (Low Value) befindet.
<VALUE: Erfassung, ob sich der Messwert unterhalb des Vorgabewerts befindet.
VALUE: Erfassung, ob sich der Messwert oberhalb des Vorgabewerts befindet.
- Bestätigen Sie die Auswahl mit OK, alternativ mit CANCEL, wenn der Vergleich nicht erfolgen soll.
BEEP
- Hier kann ein Warnton ausgegeben werden, wenn sich der Messwert in oder außerhalb des mit PASS gewählten Bereichs befindet.
- Wählen Sie dazu mit dem Softkey EDIT die Funktion BUZZER aus und stellen Sie mit den Cursortasten die Signalisierungsart ein:
PASS ON: Der Signalton ertönt, wenn sich der Messwert im eingestellten Bereich befindet.
FAIL ON: Der Signalton ertönt, wenn sich der Messwert außerhalb des eingestellten Bereichs befindet.
OFF: Der Signalton ist abgeschaltet
- Bestätigen Sie die Auswahl mit OK, alternativ mit CANCEL, wenn der Vergleich nicht erfolgen soll.
- Hier kann anhand eines oberen, unteren und exakten Vorgabewerts festgelegt werden, dass eine Registrierung stattfinden soll, wenn der Messwert genau dieser Vorgabe entspricht.
- Wählen Sie dazu mit dem Softkey EDIT die gewünschte Funktion aus und stellen Sie mit den Cursorasten den Wert ein.
- Bestätigen Sie die Auswahl mit OK, alternativ mit CANCEL, wenn der Vergleich nicht erfolgen soll.
Datenlogger
1. Aktuellen Messwert erfassen
- Drücken Sie nach Anwahl von MENU den Softkey SAVE. Dann wird der aktuelle Messwert (bis zu 20.000 Messwerte speicherbar).
2. Aufzeichnung ansehen
- Drücken Sie nach Anwahl von MENU den Softkey VIEW. Jetzt können Sie die zuvor aufgenommenen Daten ansehen. Durch die Aufzeichnung bewegen Sie sich mit NEXT und PREV. Links unten im Display werden dazu der Speicherplatz und die Nummer des Datensatzes angezeigt, rechts die zugehörigen Zeitdaten.
- Sie können einen gerade angezeigten Datensatz mit DELETE löschen.
- Mit RETURN kehren Sie in das Menü zurück.
3. Alle Daten löschen
- Drücken Sie nach Anwahl von MENU den Softkey DELETE und bestätigen/verlassen Sie die Löschung mit YES oder NO.
4. Daten aufzeichnen (Logging)
- Drücken Sie nach Anwahl von MENU die Softkey ENTER, um die Aufzeichnung zu starten. Es werden bis zu 10.000 Datensätze aufgezeichnet.
- Mit den Cursortasten können Sie hier die Zusatzoptionen wählen:
EDIT NAME
- Hier wird mit der Taste EDIT und folgend mit den Cursortasten ein Name für die aktuelle Aufzeichnung vergeben. Mit F1/F2/F3 schalten Sie zwischen Groß- und Kleinschreibung sowie Ziffern/Zeichen um.
- Speichern Sie die Eingabe mit F4.
SET INTERVAL
- Hier wird mit der Taste EDIT und folgend mit den Cursortasten das Aufzeichnungsintervall eingegeben (1 s bis 60 min).
SET DURATION/MAX DURATION
- Hier wird mit der Taste EDIT und folgend mit den Cursorasten der Aufnahmebeginn eingegeben.
-
MAX DURATION zeigt die verbleibende maximale Aufzeichnungszeit an.
-
Nach Einstellung der Optionen starten Sie die Aufzeichnung mit START.
- Das Display zeigt unter „Elapsed/Remaining Time“ die vergangene/verbleibende Aufzeichnungszeit sowie unter „Samples“ die Anzahl der bereits aufgezeichneten Datensätze sowie unter „Start“ die Startzeit an:

- Während der Aufzeichnung blinkt das Anzeigefeld REC rot.
- Zum Stoppen der Aufnahme drücken Sie STOP.
5. Daten ansehen
- Nach dem Stoppen der Aufzeichnung kehrt das Gerät in das vorherige Menü zurück. Drücken Sie dort VIEW, und Sie können alle Daten der jeweiligen Datensätze ansehen:

Name: vergebener Name
Interval: gewähltes Aufzeichnungsintervall
Duration: Aufzeichnungsbeginn bzw. verzögerter Aufnahmebeginn
Samples: aufgezeichnete Datensatzanzahl
Maximum: Maximalwert
Average: Durchschnittswert
Minimum: Minimalwert
REC: Speicherplatz
Start: Startzeit
- Mit PRV/NEXT scrollen Sie nun durch die Aufzeichnungen.
- Mit RETURN kehren Sie in das Menü zurück.
- Mit TREND lassen Sie die Daten als Grafik anzeigen.
- Mit den Softkey-Pfeiltasten bewegen Sie den Cursor durch die Aufzeichnung, mit den Cursortasten skalieren Sie die Kurve:

1 - Messwert am Cursor
2 - Zeit zum Messwert am Cursor
3 - Cursor
4 - Datengrafik
5 - Daten zur Zeitachse
6 - Name der Aufzeichnung
7 - Startzeit der Aufzeichnung
- Sie können die Aufzeichnung am jeweiligen Cursorstandort mit DELETE nach der Rückfrage, die mit YES bestätigt wird, löschen.
Datenkommunikation
- Schließen Sie das USB-Kabel an den USB-Port an und verbinden Sie es mit einem PC.
- Eine aktivierte Verbindung wird durch das USB-Symbol oben im Display angezeigt.

16. Wartung/Reinigung/Sicherungen/Laden
1. Wartung, Reinigung, Reparatur
- Reinigen Sie das ausgeschaltete Gerät erst nach dem Trennen von Messobjekten und dem Abziehen der Messleitungen von den Messbuchsen. Verwenden Sie zum Reinigen ein weiches Tuch, das bei starken Verschmutzungen leicht mit einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet sein kann. Nutzen Sie keine abrasiven, ätzenden oder lösemittelhaltigen Reinigungsmittel. Für das Entfernen von Schmutz aus den Messbuchsen nutzen Sie Wattestäbchen, keine festen oder gar metallischen Werkzeuge.
- Im Falle eines Defekts konsultieren Sie unseren Service.
- Lagern Sie das Gerät kühl, dunkel und trocken.
2. Sicherungen testen und wechseln
- Schalten Sie das Multimeter in die Widerstands-Messfunktion und verbinden Sie die VΩ-Messbuchse und die jeweilige Strom-Messbuchse (μa/mA oder A) mit einer Messleitung.
- Erscheint die Meldung „Lead Error“, ist die Spitze der Messleitung zu weit in die Messbuchse eingeführt.
- Bei ordnungsgemäßer Kontaktierung wird bei einer intakten Sicherung deren Widerstand angezeigt: A-Bereich: <0,5 Ω, mA-Bereich <1,2 MΩ.
- Wird Überlauf (OL) angezeigt, ist die betroffene Sicherung defekt und muss gewechselt werden.


- Zum Wechseln der Sicherungen entfernen Sie die Messleitungen, schalten das Gerät aus und lösen die 5 Schrauben auf der Geräterückwand.
- Ersetzen Sie dann die betroffene Sicherung durch eine Sicherung nach folgender Spezifikation:
· mA-Bereich: F1, 0,8 A, FF, H 1000 V, 6 x 32 mm
· 10 A-Bereich: F2, 10 A F, H 1000 V, 10 x 38 mm

- Wenn der Ladeindikator im Display den Zustand „Akku leer“ (siehe Kapitel 4) anzeigt, ist umgehend der Akku zu laden.
- Bringen Sie dazu den Drehschalter in die Stellung „Akkuladen“ (siehe Kapitel 3) und stecken Sie den Ladeadapter wie unten gezeigt in die Messbuchsen.
- Schließen Sie dann das mitgelieferte Ladegerät an. Kein anderes Netzgerät verwenden!
- Der Ladevorgang wird durch das Ladesymbol und eine rote Anzeige angezeigt.
- Ist der Akku vollgeladen, erlischt die rote Anzeige. Das Gerät stoppt den Ladevorgang automatisch.

17. Technische Daten
Anzeigeumfang: 60.000 Digits
Maximale Messspannung: 1000 VAC/DC
Maximaler Messstrom: 10 AAC/DC
Arbeitstemperatur: -20 bis +50 °C
Umgebungsluftfeuchte: 0 bis 30 °C: max. 80 %rH,
30 bis 40 °C: max. 75 %rH,
40 bis 50 °C: max. 45 %rH
Lagerungstemperatur: -30 bis +60 °C
Max. Betriebshöhe über NN: 2000 m
Akku: Li-Ion, 7,4 V, 2200 mAh
Abmessungen: 100 x 60 x 225 mm
Gewicht: 608 g mit Akku
Überspannungskategorie: CAT IV (600 V); CAT III (1000 V)
Sicherheit: IP65, IEC/EN61010-1, EN61010-2-030,
EN61010-2-33, Verschmutzungsgrad 2
Das Messgerät darf nicht in Umgebungen betrieben werden, in denen hohe elektromagnetische Feldstärken von über 1 V/m auftreten können. Dies kann die Messungen erheblich verfälschen. Bis 1 V/m ist eine generelle Anzeigeabweichung von +5 % auf die spezifische Genauigkeit zu berücksichtigen.
Die angegebenen Genauigkeiten sind für ein Jahr nach der Kalibrierung spezifiziert, bei Arbeitstemperaturen zwischen 18 und 28 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 0 % und 75 %.
Außerhalb der angegebenen Temperaturen gilt zusätzlich ein Temperaturkoeffizient: 0,1 x (angegebene Genauigkeit)/°C
Wechselspannungsmessung (AC-V)
| Bereich Frequenzbereich Genauigkeit Auflösung | |||
| 60 mV | 45 Hz – 1 kHz | ±(0,6 % + 60 D) | 0,001 mV |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(1,2 % + 60 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(3 % + 60 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz ± (4 % + 60 D) | |||
| 600 mV | 45 Hz – 1 kHz ± (0,3 % + 40 D) | 0,01 mV | |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(1,2 % + 40 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(3 % + 40 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz ± (4 % + 40 D) | |||
| 6 V | 45 Hz – 1 kHz | ±(0,3 % + 30 D) | 0,0001 V |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(1,2 % + 40 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(3 % + 40 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz ± (4 % + 40 D) | |||
| 60 V | 45 Hz – 1 kHz | ±(0,3 % + 30 D) | 0,001 V |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(1,2 % + 40 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(3 % + 40 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz ± (4 % + 40 D) | |||
| 600 V | 45 Hz – 1 kHz | ±(0,3 % + 30 D) | 0,01 V |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(1,2 % + 40 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(3 % + 40 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz nicht spezifiziert | |||
| 1000 V | 45 Hz – 1 kHz | ±(0,6 % + 30 D) | 0,1 V |
| 1 kHz – 10 kHz | ±(3 % + 40 D) | ||
| 10 kHz – 20 kHz | ±(6 % + 40 D) | ||
| 20 kHz – 100 kHz nicht spezifiziert | |||
Eingangsimpedanz: 10 MΩ, Überlastschutz: 1000 V,
TrueRMS im Skalenbereich 10–100 %, sinusförmiges Signal
Gleichspannungsmessung (DC-V)
| Bereich Genauigkeit | Auflösung | |
| 60 mV | ± (0,0025 % + 20 D) | 0,001 mV |
| 600 mV ± | 0,0025 % + 5 D) | 0,01 mV |
| 6 V | ± (0,0025 % + 5 D) | 0,0001 V |
| 60 V | ± (0,0025 % + 5 D) | 0,001 V |
| 600 V | ± (0,03 % + 5 D) | 0,01 V |
| 1000 V | ± (0,03 % + 5 D) | 0,1 V |
Eingangsimpedanz: 10 MΩ, Überlastschutz: 1000 V
AC-V + DC-V
| Bereich Frequenzbereich Genauigkeit Auflösung | |||
| 60 mV 50 | Hz - 1 kHz ±(1 % + 80 D) 0,001 mV | ||
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 % + 40 D) | |||
| 10 kHz - 35 kHz ±(6 % + 40 D) | |||
| 600 mV 50 | Hz - 1 kHz ±(1 % + 80 D) 0,01 mV | ||
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 % + 40 D) | |||
| 10 kHz - 35 kHz ±(6 % + 40 D) | |||
| 6 V 50 Hz | - 1 kHz ±(1 % + 80 D) 0,0001 V | ||
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 % + 40 D) | |||
| 10 kHz - 35 kHz ±(6 % + 40 D) | |||
| 60 V 50 Hz | - 1 kHz ±(1 % + 80 D) 0,001 V | ||
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 % + 40 D) | |||
| 10 kHz - 35 kHz ±(6 % + 40 D) | |||
| 600 V 50 Hz | Hz - 1 kHz ±(1 % + 80 D) 0,01 V | ||
| 1 kHz - 10 kHz nicht spezifiziert | |||
| 10 kHz - 35 kHz nicht spezifiziert | |||
| 1000 V 50 | Hz - 1 kHz ±(1,2 % + 80 D) 0,1 V | ||
| 1 kHz - 10 kHz nicht spezifiziert | |||
| 10 kHz - 35 kHz nicht spezifiziert | |||
Eingangsimpedanz: 10 MΩ, Überlastschutz: 1000 V,
AC: TrueRMS im Skalenbereich 10–100 %, sinusförmiges Signal
Gleichstrommessung (DC-A)
| Bereich Genauigkeit Auflösung | ||
| 600 μA ±(0,08 % + 20 D) 0,01 μA | ||
| 6000 μA ±(0,08 % + 10 D) 0,1 μA | ||
| 60 mA | ±(0,08 % + 20 D) 0,001 mA | |
| 600 mA ±(0,15 % + 10 D) 0,01 mA | ||
| 10 A | ±(0,5 % + 10 D) | 0,001 A |
Wechselstrommessung (AC-A)
| Bereich | Frequenzbereich | Genauigkeit Auflösung | |
| 600 μA 45 | Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 40 D) 0,01 μA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 %) | % + 40 D) | ||
| 6000 μA 45 | Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 20 D) 0,1 μA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 %) | % + 40 D) | ||
| 60 mA | 45 Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | % + 40 D) 0,001 mA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 %) | % + 40 D) | ||
| 600 mA 45 | Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 20 D) 0,01 mA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 %) | % + 40 D) | ||
| 10 A | 50 Hz - 1 kHz ±(1,2 %) | % + 20 D) 0,001 A | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 %) | % + 40 D) |
TrueRMS im Skalenbereich 10–100 %, sinusförmiges Signal
AC-A + DC-A
| Bereich F | Frequenzbereich Genauigkeit Auflösung | ||
| 600 μA 45 | Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 40 D) 0,01 μA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 % + 40 D) | |||
| 6000 μA 45 | 5 Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 20 D) 0,1 μA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 % + 40 D) | |||
| 60 mA | 45 Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | % + 40 D) 0,001 mA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 % + 40 D) | |||
| 600 mA 45 | 5 Hz - 1 kHz ±(0,8 %) | + 20 D) 0,01 mA | |
| 1 kHz - 10 kHz ±(2 % + 40 D) | |||
| 10 A | 50 Hz - 1 kHz ±(1,2 % + 20 D) 0,001 A | ||
| 1 kHz - 10 kHz ±(3 % + 40 D) | |||
AC: TrueRMS im Skalenbereich 10–100 %, sinusförmiges Signal
Widerstandsmessung
| Bereich Genauigkeit | Auflösung | |
| 600 Ω | ±(0,05 % + 2 D mit REL) | 0,01 Ω |
| 6 kΩ ±(0,05 % + 2 D) | 0,001 kΩ | |
| 60 kΩ | ±(0,05 % + 2 D) | 0,001 kΩ |
| 600 kΩ ±(0,05 % + 2 D) | 0,01 kΩ | |
| 6 MΩ | ±(0,3 % + 10 D) | 0,0001 MΩ |
| 60 MΩ | ±(2 % + 10 D) | 0,001 MΩ |
Überlastschutz: 1000 V, 60 MΩ-Bereich: Luftfeuchte < 50 %
Leitwertmessung
| Bereich Genauigkeit | Auflösung | |
| 60 nS | ±(2 % + 10 D) | 0,01 nS |
Überlastschutz: 1000 V, Luftfeuchte < 50 %
Frequenzmessung
| Bereich Genauigkeit | Auflösung | |
| 60 Hz ±(0) | 02 % + 8 D) | 0,001 Hz |
| 600 Hz ±(0,01 % + 5 D) | 0,01 Hz | |
| 6 kHz | 0,0001 kHz | |
| 60 kHz | 0,001 kHz | |
| 600 kHz | 0,01 kHz | |
| 6 MHz | 0,0001 MHz | |
| 60 MHz | 0,001 MHz | |
Überlastschutz: 1000 V
Eingangssignal: 10 Hz – 30 MHz: 600 mVRMS bis 30 VRMS, über 30 MHz: nicht spezifiziert
Tastverhältnis (10 Hz – 2 kHz)
| Bereich | Genauigkeit | Auflösung | |
| 10–90 % ±(1,2 | % + 30 D) | 0,01 | % |
Überlastschutz: 1000 V, Anstiegszeit < 1μs: Signal auf Triggerlevel
Pulsweite
| Bereich Genauigkeit Auflösung | |
| 250 ms ±(1,2 % + 30 D) 0,01 ms |
Überlastschutz: 1000 V, Anstiegszeit < 1 μs: Signal auf Triggerlevel >2 ms im Bereich 10 Hz – 200 kHz
Temperaturmessung
| Bereich Genauigkeit | Auflösung | |
| -40 bis +40 °C ±(2 % | + 30 D) 0,1 °C | |
| 40 bis 400 °C ±(1 % | + 30 D) | |
| 400 bis 1000 °C ±2,5 % | ||
Überlastschutz: 1000 V, Sensor: K-Type
Kapazitätsmessung
| Bereich Genauigkeit Auflösung | ||
| 6 nF ±(3 % + 10 D) 0,001 nF | ||
| 60 nF | ±(2,5 % + 5 D) | 0,01 nF |
| 600 nF | ±(2 % + 5 D) | 0,1 nF |
| 6 μF | 0,001 μF | |
| 60 μF | 0,01 μF | |
| 600 μF | 0,1 μF | |
| 6 mF ±(5 % + 5 D) 1 μF | ||
| 60 mF | nicht spezifiziert | 10 μF |
Überlastschutz: 1000 V, Anzeigeumfang: 6000 Digit
Durchgangsprüfung
Überlastschutz: 1000 V, Auflösung 0,01 Ω, offener Messkreis: ca. 3 V
Diodentest
Überlastschutz: 1000 V, Auflösung 0,0001 V, offener Messkreis: ca. 3 V, Vorwärtsspannung max. 3 V
18. Entsorgung
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!

Batterieverordnung beachten!
Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Nach der Batterieverordnung sind Sie verpflichtet, verbrauchte oder defekte Batterien an den örtlichen Batteriesammelstellen bzw. an Ihren Händler zurückzugeben!


19. Kontakt
Sie haben Fragen zum Produkt oder zur Bedienung?
Unser Technischer Kundendienst erteilt Ihnen gerne umfassende und qualifizierte Auskünfte:
E-Mail: technik@elv.de
Telefon:
Deutschland: 0491/6008-245
Österreich: 0662/627-310
Schweiz: 061/8310-100
Häufig gestellte Fragen und aktuelle Hinweise zum Betrieb des Produkts finden Sie bei der Artikelbeschreibung im ELV Web-Shop: www.elv.de ...at ...ch
Nutzen Sie bei Fragen auch unser ELV Technik-Netzwerk:
www.netzwerk.elv.de
Bei Fragen zu Rücksendungen, Reklamationen oder Ersatzteilen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice:
E-Mail: kundenservice@elv.de
Telefon:
Deutschland: 0491/6008-455
Österreich: 0662/624-084
Schweiz: 061/9711-344
20. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die ELV Elektronik AG, Maiburger Straße 29–36, 26789 Leer, Deutschland, dass sich das Gerät:
Digitalmultimeter UT181A
in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und den übrigen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 1999/5/EG befindet. Die Konformitätserklärung kann unter folgender Adresse gefunden werden: www.elv.de
- Ausgabe Deutsch 05/2017
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