HAGER RFZ064D - Alarm

RFZ064D - Alarm HAGER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice HAGER RFZ064D - page 3
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Produkttyp Funk-Brandmeldezentrale
Modell RFZ064D
Marke Hager
Abmessungen (B x H x T) 220 x 325 x 88 mm
Gewicht (ohne/mit Akku) 1,85 kg / 2,9 kg
Schutzart IP30
Betriebstemperaturbereich +5 °C bis +40 °C
Stromversorgung 230 V AC, 50 Hz (integriertes Netzteil) oder externe 10,5-30,0 V DC (EN54-4)
Stromaufnahme (Ruhe) 50 mA primär, 165 mA sekundär
Notstromakku (optional) RFA400D, 12 V, 2,2 Ah, 1,05 kg
Überbrückungszeit ≥ 12 h mit RFA400D (Grundausbau)
Max. Funkmelder 64 (empfohlen max. 50)
Max. Funksirenen 14
Anzahl Bereiche 8
Funkfrequenzen 434 MHz (10 mW) und 868 MHz (25 mW), 24 Kanäle
Anzeige Farb-LCD-Display
Bedienung Tastatur im Gehäuseoberteil
Schnittstellen USB, TAS, CAN-Bus; optional: RS232, GSM-Modul
Eingänge / Ausgänge 3 frei programmierbare Eingänge, 4 Relais (potentialfrei), 4 Open-Collector-Ausgänge
Ereignisspeicher 1000 Einträge mit Datum/Uhrzeit
Normen EN54-2, EN54-25, VDE 0833

Häufig gestellte Fragen - RFZ064D HAGER

Wie viele Funkmelder können an die RFZ064D angeschlossen werden?
Die Zentrale unterstützt maximal 64 Funkmelder, wobei eine empfohlene Höchstzahl von 50 Meldern angegeben ist.
Welche Funkfrequenzen nutzt das System?
Das System arbeitet mit dem dynamischen Frequenzwechselverfahren DynaBand auf zwei Bändern: 434 MHz (10 mW) und 868 MHz (25 mW) mit insgesamt 24 Kanälen.
Wie erfolgt die Inbetriebnahme der Zentrale?
Die Zentrale wird montiert, mit 230 V oder externem Netzteil versorgt, und der Akku (optional) angeschlossen. Anschließend müssen die Funkmelder über das Menü 'Setup' eingelernt werden.
Kann die Zentrale in einer EN54-Brandmeldeanlage betrieben werden?
Ja, jedoch muss dann eine externe EN54-4-konforme Energieversorgung verwendet werden. Das interne Netzteil und der Akku dürfen in diesem Fall nicht genutzt werden.
Wie viele Benutzer können konfiguriert werden?
Es können bis zu 31 Benutzer angelegt werden: ein Errichter (Code 123456) und 30 Kunden mit individuellen PIN-Codes und Berechtigungen.
Welche Wartungsintervalle werden empfohlen?
Es wird eine halbjährliche Begehung und eine jährliche Wartung gemäß DIN VDE 0833-1 empfohlen. Die Funktionsprüfung aller Melder ist jährlich erforderlich.
Wie kann die Funkreichweite vergrößert werden?
Durch den Einsatz von Funk-Repeatern (max. 5) kann die Reichweite erhöht werden. Repeater müssen wie normale Teilnehmer eingelernt werden.
Welche Ausgänge stehen zur Verfügung?
Es gibt 4 potentialfreie Relaisausgänge und 4 Open-Collector-Ausgänge, die frei programmierbar sind. Zusätzlich steht ein 12-V-Ausgang für externe Verbraucher zur Verfügung.
Wie wird die Zentrale auf Werkseinstellungen zurückgesetzt?
Über das Menü 'Zurücksetzen - Werkseinstellungen' können alle Einstellungen gelöscht werden. Ein Hardware-Reset ist über den Reset-Taster auf der Hauptplatine möglich.
Welche optionalen Erweiterungen sind verfügbar?
Es können ein GSM-Modul (RFW064D) für Alarmweiterleitung, eine Erweiterungsplatine für zusätzliche Ein-/Ausgänge und ein RS232-Modul für Konfiguration integriert werden.

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BEDIENUNGSANLEITUNG RFZ064D HAGER

Technische beschreibung

BEKA Funk-Zentrale

für 50 Funk-Melder

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeine Informationen 3

1.1. Funk-Übertragungsverfahren.... 3
1.2. Systemübersicht....3
1.3. Systemkomponenten 4

  1. Montage und Inbetriebnahme 6

2.1.Zentrale 6

  1. Anschlussmöglichkeiten 11

3.1. Externes Netzteil.... 11
3.2. Einsetzen eines Übertragungsmoduls.... 13
3.3.CAN-Bus....14

  1. Konfiguration der Zentrale....15

4.1. Übersicht 15
4.2. Bus-Teilnehmer 18
4.3. Konfiguration der Funkteilnehmer 19
4.4.Eingänge 28
4.5. Ausgänge.... 30
4.6.RS232-Funktion 32
4.7. Test 32
4.8. Informationen.... 46
4.9. Einstellungen 50
4.10.Optionen 57
4.11.Zeiten 62
4.12. Benutzer Verwaltung 66
4.13. Protokollfunktion 70
4.14.Datensicherung 76
4.15. SD Karte 76
4.16. Zurücksetzen-Werkseinstellungen 77
4.17. GSM-Modul Einstellungen.... 78

  1. Garantiebestimmungen 84
  2. Technische Daten....85
  3. Instandhaltung 86
  4. Anhang.... 87

8.1. Nicht änderbare Texte 87
8.2. Frei programmierbare Texte 88
8.3. Tabelle für Benutzerkonfiguration.... 89
8.4. Prüfliste: Inspektion/Wartung der Brandwarnanlage Typ B....90
8.5. Muster für Prüfplan Melder 92

1. Allgemeine Informationen

Die Zentrale RFZ064D ist für den Brandschutz in Gebäuden bestimmt, die nach DIN 14675 nicht als Wohngebäude oder Sonderbau eingestuft werden (kleine Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindergärten- und horte, Altersheime, Hotels (weniger als 60 Betten) oder andere besondere Wohnformen).

1.1. Das Funk-Übertragungsverfahren

Die Zentrale verwendet das seit Jahren in der Alarmtechnikfunk-Klasse B bewährte dynamisches Frequenzwechselverfahren (DynaBand®) über insgesamt 24 Kanäle. DynaBand® ist die Weiterentwicklung des Zweiband-Übertragungsverfahren DBR® (Dual Band Redundancy) mit intelligentem Frequenz-Hopping. Das besondere technische Merkmal daran ist, dass diese Kanäle auf zwei Bändern (434 MHz und 868 MHz) verteilt sind. Ein spezielles Analyseverfahren im Funk-Überwachungsprozessor stellt fest, ob ein Kanal verfügbar ist oder nicht. Ist ein Kanal nicht verfügbar wird auf einen anderen Kanal oder das andere Band gewechselt.

Gemäß Richtlinien (basierend auf der europäischen Norm EN50131 und der deutschen VDE 0833 Teil 1 und 3) muss jede zum System gehörende Funk-Komponente ein Statussignal (Integritätsprüfung) an die Zentrale senden – das D24 System sendet das Statussignal nach: Rauchmelder 180s, Repeater 90s, Sirene 9s, Druckknopfmelder 180s. Dieses Signal wird von der Zentrale zurück an die Funk-Komponente bestätigt. Mit dieser Bestätigung werden neue Synchronisationsinformationen an die Funk-Komponenten übermittelt. Sollte eine Funk-Komponente keine Bestätigung von der Zentrale erhalten, wechselt die Funk-Komponente in einen anderen Übertragungskanal der gemäß Synchronisationsinformation von der Zentrale vorgegeben war. Mit dieser Funktion werden gleichzeitig der Funk-Übertragungsweg und die Funk-Komponente überprüft. Das gleiche Verfahren wird angewendet, wenn zum Beispiel ein Melder ein Alarm-/ oder Störungssignal zur Zentrale übermitteln will. Erfolgt keine Bestätigung von der Zentrale, so wechselt der Melder den Kanal oder das Band solange, bis eine Bestätigung von der Zentrale erfolgt. Um alle Kanäle auf Verfügbarkeit zu überprüfen benötigt das System ca. 6 Sekunden.

Trotz der hohen Datenrate kommt das System mit sehr kurzen Funk-Übertragungszeiten aus. Die Übertragung einer Nachricht benötigt ca. 14 ms (Millisekunden).

Durch den werkseitig vergebenen Unikatcode für jede Funk-Komponente ist deren Zuordnung, also das Einlernen während der Installation, sehr einfach. Eventuell benachbarte Systeme stören sich durch die Eindeutigkeit der Identität der Funk-Komponenten nicht.

1.2. Systemübersicht

Das System besteht aus folgenden Komponenten: Funk Zentrale, Funk Dual-/Rauch-/Wärmemelder, Funk Druckknopfmelder, Funk Innensirene, Funk Repeater, sowie Zusatz- und Ersatzkomponenten.

Die Zentrale übernimmt sämtliche Steuer- und Überwachungsfunktionen für alle eingelernten Komponenten. Die Zentrale stellt im Grundausbau 3 programmierbare, verdrahtete Eingänge sowie jeweils 4 potentialfreie Relais- und 4 Open Collector-Ausgänge zur Verfügung.

Bild 1: Systemübersicht
HAGER RFZ064D - Systemübersicht - 1

• RFZ064D BEKA Funk-Zentrale für 64 Funk-Melder

RFZ064D

- Funk-Melder: max. empfohlen 50. (max. 64)

- Funk-Sirenen: max. 14

- Bereiche: 8

- Optional: GSM Modul RFW064D

- Programmierbar über Konfigurationssoftware

- 2 Montageplätze für optionale Erweiterungen

- bidirektionaler Funk, zwei Funkbänder 434/868 MHz mit 24 Kanälen

- Historyspeicher für 1000 Ereignisse

- 100 Meldertexte fest programmiert

- 150 zusätzliche Meldertexte frei programmierbar

- CAN Teilnehmer: Option/IO-Erweiterungskarte

- 3 verdrahtete freiprogrammierbare Eingänge

- 4 Open Collector-Ausgänge / 4 potentialfreie Relaisausgänge

- Verwaltung von bis zu 30 Berechtigungen (Ziffercode)

- Netzspannung: 230V / 50 Hz- Integriertes Netzteil

- Kunststoffgehäuse

- Ruhestrom: 65 mA (Grundausstattung)

- Notstromakku: RFA400D (nicht im Lieferumfang)

- Überbrückungszeit: 12Std mit RFA400D (Grundausbau ohne zusätzliche - Verbraucher)

HAGER RFZ064D - RFZ064D - 1

- Funk Dual-/Rauch/Wärmemelder

▶ RFM100 Funk-Rauchmelder mit integrierter Sirene

EN 54-7

EN 54-25

EN54-3

- Sensorkopf mit Rauchkammer und Batterie

- Batterie eingelötet, Lebensdauer ca. 10 Jahre

- Abdeckbereich 50 m²

- Turnuswechsel für Sensorkopf: 8 Jahre

- Sensorkopf wechselbar ohne erneutes einlernen

HAGER RFZ064D - ▶ RFM100 Funk-Rauchmelder mit integrierter Sirene - 1

▶ RFM101D Funk-Wärmemelder mit integrierter Sirene

EN 54-5

EN 54-25

EN54-3

- Sensorkopf mit Wärmesensor und Batterie

- Batterie eingelötet, Lebensdauer ca. 10 Jahre

- Abdeckbereich 30 m²

- Turnuswechsel für Sensorkopf: 8 Jahre

- Sensorkopf wechselbar ohne erneutes einlernen

HAGER RFZ064D - ▶ RFM101D Funk-Wärmemelder mit integrierter Sirene - 1

▶ RFM102D Funk-Dualmelder mit integrierter Sirene

EN 54-5

EN 54-7

EN 54-25

EN54-3

- Sensorkopf mit Rauchkammer, Wärmesensor und Batterie

- Batterie eingelötet, Lebensdauer ca. 10 Jahre

- Abdeckbereich 30 m²

- Turnuswechsel für Sensorkopf: 8 Jahre

- Sensorkopf wechselbar ohne erneutes einlernen

HAGER RFZ064D - ▶ RFM102D Funk-Dualmelder mit integrierter Sirene - 1

HINWEIS: Es wird empfohlen mindestens einmal jährlich eine Wartung mit einem entsprechenden Testgerät durchzuführen. Für die bekannten Testifier Multitestgeräte Serie 1000/2000 kann optional der Adapter RXE05D bezogen werden. (Weitere Informationen zum Wartungsumfang/-inhalt siehe Kapitel Instandhaltung).

• RFM200D Funk-Druckknopfmelder, Hausalarm

EN54-11

EN54-25

  • Funk-Druckknopfmelder
  • Batterie eingelötet
  • Austauschmodul: RFA200D
  • Batterielebensdauer: ca. 5 Jahre
  • Alarm-LED
  • Typ B im Gebäude

HAGER RFZ064D - • RFM200D Funk-Druckknopfmelder, Hausalarm - 1

  • Lautstärke der Innensirene programmierbar:
    70 dB (A) in 1 m Entfernung
    90 dB (A) in 1 m Entfernung
    105 dB (A) in 1 m Entfernung

- Einzelnen Bereichen zuordenbar

- 3 Jahre Batteriebetrieb (bei normalem Einsatz)

- Lieferung inklusive Batterie RFA402D

HAGER RFZ064D - • RFM200D Funk-Druckknopfmelder, Hausalarm - 2

Zur Vergrößerung der Funkreichweite

  • Eingangsspannung: 230 VAC, +/- 15%, 50 Hz
  • Notstromversorgung: 12 V max. 7,2 Ah
  • Notstromakku: RFA401D (nicht im Lieferumfang)
  • Überbrückungszeit: 60 Std

HAGER RFZ064D - • RFM200D Funk-Druckknopfmelder, Hausalarm - 3

2. Montage und Inbetriebnahme

2.1. Zentrale

Die Zentrale besteht aus einem Gehäusevorder- und rückteil. In dem Gehäuserückteil befinden sich die Anschlussplatine sowie ein Stellplatz für den 12 V / 2,2 Ah Notstromakku. Das Gehäusevorderteil enthält die Anzeigenplatine sowie die Tastatur und das Display. Die Anzeigenplatine wird mit der Anschlussplatine durch ein Flachbandkabel verbunden.

WICHTIG: Bei Einsatz der Zentrale in einer EN54 Brandmeldeanlage ist die Zentrale durch eine EN54-4 Energieversorgung mit Energie zu versorgen. Das interne Netzteil darf in einer EN54-Anlage nicht verwendet werden und es darf auch kein Akku in der Zentrale installiert werden.

2.1.1. Montage

Zur Montage werden das Gehäuserückteil und das Gehäusevorderteil zuerst getrennt und anschließend das Gehäuserückteil mit den entsprechenden Schrauben und Dübeln an dem vorgesehenen Montageort befestigt (siehe Bild 1).

Bild 2: Aufbau
HAGER RFZ064D - Montage - 1

Die empfohlene Montagehöhe beträgt 1,50 m.

Nachdem alle notwendigen bzw. vorgesehenen Anschlüsse an den Klemmleisteneingängen aufgelegt sind, wird die Steckverbindung zwischen Anzeigeplatine und Anschlussplatine hergestellt und das Gehäusevorderteil auf das Rückteil aufgesetzt.

Wenn notwendig, kann das Gehäusevorderteil auf das Rückteil aufgesteckt werden (siehe Bild 1, die mit „A“ gekennzeichneten Bolzen). Es wird so ein gleichzeitiges Arbeiten an den Klemmleisten und ein Ablesen des Displays ermöglicht.

2.1.2. Sicherheitshinweise

  • Nach der Installation wird ein 1-2 wöchiger Probebetrieb empfohlen, da es durch den Alltagsbetrieb zu Änderungen der Funkverteilung kommen kann.
  • Eine halbjährliche Begehung und eine jährliche Wartung analog DIN VDE 0833-1 mit Dokumentation im Betriebshandbuch werden empfohlen.
  • Die Komponenten bitte nicht in zu kalter Umgebung lagern, da es bei Inbetriebnahme zur Betauung und damit zur nachhaltigen Schädigung der Geräte kommen kann. Schützen Sie die Geräte vor extremen Temperaturen (z. B. durch Sonneneinstrahlung) und Feuchtigkeit.
  • Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
    • Die 230 V Versorgungsstromkreise sind vor Zugang zu den Anschlussklemmen der Zentrale zu unterbrechen.
    • Die Komponenten sind nicht für den Einsatz im Außenbereich vorgesehen.

• Die Geräte sind nur zum bestimmungsgemäßen Gebrauch zu verwenden.
• Die Komponenten sind mit einem Tuch zu reinigen.
- Bei der Montage dürfen durch Bohren keine Leitungen (Wasser/Strom) beschädigt werden.
• Die Gehäuse sind so zu montieren, dass diese vor mechanischen Eingriffen geschützt sind.
- Bei der Entsorgung von Akkus oder verbrauchten Batterien sind die örtlichen Bestimmungen über Beseitigung von Sondermüll zu befolgen.
- Funkspezifische Merkmale müssen seitens des Installateurs / Errichters dem Kunden erläutert werden.
- Der Installateur / Errichter ist verpflichtet, gemäß der Batterieverordnung vom 27. März 1998, die leeren Batterien fachgerechte zu entsorgen. Bei nicht vollständig entladenen Batterien ist eine Vorsorge gegen Kurzschluss zu treffen.
- Auf sorgsame Handhabung der Komponenten während der Installation achten und nicht auf elektronische Komponenten fassen.
- Im Falle eines Netzausfalles sollte gewährleistet sein, dass ein Facherrichter informiert wird, da die Notstromversorgung mittels Bleiakku (RFA400D) für nur 12h den Betrieb der Zentrale überbrückt.

2.1.3. Hauptplatine

Bild 3: Bestückung der Platine

  1. Verschlusskontakt (Deckel)
  2. Anschluss "Externe 12 V DC" für Versorgung 12 V Energieversorgung bei Anschluss von zusätzlichen Komponenten oder EN54-4 Energieversorgung

  3. "Akku ON"-Taster

  4. Anschluss: 230 VAC / 50 Hz

  5. Sicherung S1 = Trafo primär

  6. Sicherung S2 = Trafo sekundär

  7. Sicherung S5 = Ext. 12 V(Ausgang)

  8. Sicherung S3 = Akku

  9. Sicherung S4 = CAN Spannungsversorgung (Ohne Function)

  10. TAS-Schnittstelle

  11. Interne Sirene

  12. 434-/ 868-MHz-interne Antenne

  13. Anschluss für Flachbandkabel Gehäusedeckel

  14. Abschlusswiderstand "CAN-Bus" (Ohne Funktion)

  15. Anschluss "USB"

  16. Druckknopf "Reset" für Neuinitialisierung

  17. Anschlussklemmen: 4x Relais / Externe CAN-BUS (Ohne Funktion)

  18. Anschlussklemmen: 4x OC / 12 V DC Out / 3x Drahteingänge"

  19. Steckplatz /Funkplatine - Prozessor

12 13 Wählgerät Steckplatz Erweiterungsmodul 1 Steckplatz Erweiterungsmodul 2 Steckplatz Funkplatine 19 14 15 16 17 18 5 4 3 2 1 10 11 10 9 8 7 6 SISI-2 MNU SISI- EXT. 12V SIZE Trako Out SISI-2 MNU SISI- EXT. Power SISI-2 MNU SISI- EXT. Power SISI-2 MNU SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-EXT. SISI-Funkplatine

HINWEIS

  • Die OC-Ausgänge sind mit einer internen Sicherung gegen Kurzschluss und Überlastung ausgestattet. Aus diesem Grund dürfen an den OC Ausgängen keine Kabel mit einer Kabellänge >3m angeschlossen werden, da ansonsten die Sicherung durch EMV ausgelöst werden kann. Sollte die Sicherung ausgelöst worden sein, so muss ein kompletter Reset durchgeführt werden. Hierzu die Versorgungsspannung und Akku für >5min von der Zentrale trennen.
  • Die Eingänge sind mit einer internen Sicherung gegen Überlastung ausgestattet. Aus diesem Grund dürfen an den Eingängen keine Kabel mit einer Kabellänge >3m angeschlossen werden. Bei Versorgung des Zentrale mit einem separaten EN54-4 Netzteil muss dieses in der Nähe installiert werden.

2.1.4. Prozessorplatine

Die Prozessorplatine ist beidseitig bestückt – nachfolgend die wesentlichen Komponenten:

Bild 4: Prozessorplatine Vorderseite
Dual-Band-Antenne Buchse 5 (interne oder externe Antenne) Transceiver BG802 (434MHz) grüne LED - blinkt im Betrieb Transceiver BG801 (868MHz) Betrieb Programmer PCI Slot Vorderseite Steckplatz für Programmierinterface

  • 2 Transceiver (Funkmodule) für den ständigen Empfang (= receiving) auf dem 434MHz (BG802) und 868 MHz (BG801) sowie Senden (= transmitting).
  • SMA Schraubbuchse zum Anschluss des Dual-Band-Antennenkabels (interne oder externe Antenne)
  • grüne Betrieb-LED – blinkt wenn Betriebszustand i.O.
    • Steckplatz zum Anschluss des Programmierinterfaces

Bild 5: Prozessorplatine Rückseite
HAGER RFZ064D - Prozessorplatine - 2

flowchart
graph TD
    A["LED"] --> B["Hauptprozessor"]
    B --> C["micro SD"]
    C --> D["Uhr Akku (ca. 24 Laufzeit)"]
    D --> E["PCI Slot"]
    E --> F["seriesles EFPROM"]
    F --> G["Real Time Clock"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333

• Hauptprozessor (Microcontroller)
- Steckplatz für microSD zur einfachen Speicherung von History, Setup, Wartungs- und Inbetriebnahmeprotokoll und EEPROM
• Real Time Clock (U5) inkl. Akku zur Pufferung
- serielles EEPROM (U2) zur stromausfallsicher Speicherung aller Einstelldaten.

2.1.5. LED-Anzeige

Bild 6: Funk-Zentrale - LED-Anzeige
:hager RFZ064D EN54-2,25

aus leuchtet blinkt langsam blinkt schnell
LED-Betrieb grünKeine StromversorgungAnlage betriebsbereit: 230 VAC vorhandenBlinkbetrieb bei Netzausfall: 230 VAV fehlt (weniger als 30 min.)
LED-Störung gelb OkTechnische Störung (z.B. Melder-/ Akkuausfall): Systemfehler (Informationen im Display)Einer oder mehrere Bereiche / Melder sind deaktiviert oder System im Tag-Modus
LED-Alarm rot Kein Alarm aktivAlarmauslösung: Einen oder mehrere Bereiche / Melder befinden sich im Zustand der Feueralarm (Detail-Info im Display)Voralarm Zustand (Detail-Info im Display)
LED-Funkstörunggelb Kein FunkstörungFunkstörung eines Funk-Bandes (434 MHz bzw. 868 MHz): Funkstörungen (mehr als 30 s)Funkstörung eines Funk-Bandes (434 MHz bzw. 868 MHz): Funkstörungen (-weniger als 10 s), auf ein Band

2.1.6. Hauptplatine Eingänge / Ausgänge

Bild 7: Hauptplatine Eingänge / Ausgänge
230V~ Netzanschluß Externe Stromversorgung Relais 1-4 Wechselkontakt Open Collector Ausgang 12V Ausgang für externe Verbraucher Eingang 1-3 Ohne Funktion Taster Reset USB-Anschluß Ext.Power GND GND 12V 12V Rel. 1 Rel. 2 Rel. 3 Rel. 4 Ext.CAN NC SOM NO NC SOM NO NC SOM NO NC SOM NO GND L1 GND L2 GND L3 RELENS

ACHTUNG

  • Das Gerät darf nicht gleichzeitig 230 V AC und Extern versorgt werden (siehe Kapitel Externes Netzteil)!
  • Der Ausgang "Ext. 12 V" kann bei externer Versorgung und Ausfall der primären Versorgung unter 9 V fallen. Bei interner Versorgung kann der Ausgang bis auf 9,9 V (Akkuabschaltspannung - 0,3 V) fallen.
    • Die OC-Ausgänge sind mit einer internen Sicherung gegen Kurzschluss und Überlastung ausgestattet.

2.1.6.1. Programmierbare Funktionen der Eingänge

Tabelle 2: Funktionen der Eingänge

FunktionsbezeichnungWirkungsweise
Abgeschaltet Der Eingang hat keine Funktion.
StörungFührt zu einer Störung.
FeuerFührt zum Feueralarm. Anzeige ist dann “Rauchmelder”
Feuer DruckknopfFührt zum Feueralarm. Anzeige ist dann “Feuermeldeknopf”
Rückstellung (B1-B8)Setzt sämtliche Meldungen zurück wenn die Meldungsursache vorher beseitigt wurde.
Akku-StörungZum Anschluss des Akku-Störung Ausgangs einer externen Energieversorgung.Der Eingang wird immer ausgewertet und muss bei Verwendung des internen Netzteils gebrückt werden.Zur Umstellung der Energieversorgung siehe “Konfiguration der Zentrale/ Einstellungen/Netzteil”.
NetzstörungZum Anschluss des unverzögerten Netz-Störung Ausgangs einer externen Energieversorgung. Zur Verhinderung von Störanzeigen bei kurzzeitigen Netzstörungen wird eine Netzstörung erst nach 30 min. signalisiert.Der Eingang wird immer ausgewertet und muss bei Verwendung des internen Netzteils gebrückt werden.
TWG StörungZum Anschluss des TWG Summenstörausgangs
TWG Negativ QuittierungZum Anschluss des TWG negativ Quittierungsausgangs.Wird eine negative Quittierung durch das TWG signalisiert, d.h. eine Meldung konnte nicht korrekt abgesetzt werden.
Tag-BetriebSchaltet die Zentrale in den Tag-Betrieb→ Schalteingang
Sirenen an (B1-B8)Aktiviert alle konfigurierten und aktiven Alarmgeber in allen Bereichen (Innensirenen, KK-Buzzer & Zentrale)→ Schalteingang
Taster Sirenen an (B1-B8)Aktiviert alle konfigurierten und aktiven Alarmgeber in allen Bereichen (Innensirenen, KK-Buzzer & Zentrale)→ Tasteingang
Taster Sirenen aus (B1-B8)Schaltet alle Sirenen/Signalgeber in allen Bereichen ab→ Tasteingang

HINWEIS: Um Fehlfunktionen zu vermeiden, muss nach der (Um-) Konfiguration bzw. Zuordnung der Eingänge generell ein kompletter Reset (Anlage spannungslos) durchgeführt werden. Damit kommt es zu einer Neu-Initialisierung der Zentrale. Dies gilt auch für die Konfiguration externer Erweiterungskarten.

2.1.6.2. Programmierbare Funktionen der Ausgänge

Alle Ausgänge / OC (open collector) 1 bis 7, mit Ausnahme des Ausgang 8 (Störung/ Ausfall Zentrale), können frei programmiert werden. Der Störungsausgang ist hardwaremäßig mit dem Watchdog (Überprüfung, ob der Prozessor noch einwandfrei läuft) verknüpft. Bei einem Ausfall des Prozessors wird der Ausgang abgeschaltet.

WERKSEINSTELLUNG: • Ausgänge 1 – 6 abgeschaltet • Ausgang 7 = Funkstörung • Ausgang 8 = Störung

Alle 4 Relais sind potentialfrei ausgeführt, die 4x OC-Ausgänge sind nicht potentialfrei. Auf Grund der speziellen Schutzbeschaltung darf keine Spannung über 15 V geschaltet werden.

Die OC-Ausgänge arbeiten als Pull-Down Transistor und sind mit einem Pull-Up-Widerstand von min. 1 kOhm gegen 2 V...15 V zu schalten.

Tabelle 4: Konfigurierbare Ausgangsbeschaltung

FunktionsbezeichnungWirkungsweise (nicht invertiert)
Abgeschaltet Ausgang deaktiviert
Feuer Ausgang dauerhaftaktiviert bis zum Rücksetzen, wenn ein Feueralarm auftritt.
Störung Ausgang ist dauerhaft aktiviert - Deaktivierung beim Auftreten einer Störung.
FunkstörungAusgang ist dauerhaft aktiviert - Deaktivierung, wenn länger als 30 Sekunden eine Funkstörung vorliegt
Akku-StörungAusgang ist solange aktiviert, wie die Akku Versorgung der Zentrale unterbrochen ist. Ausgang deaktiviert selbständig, wenn die Akkuspannung wiederkehrt. Es wird entweder der Eingang Akku-Störung oder die Überwachung des internen Netzteils ausgewertet. Zur Umstellung der Energieversorgung siehe “Konfiguration der Zentrale/ Einstellungen/Netzteil”.
Netz-StörungAusgang ist aktiviert, sobald die Zentrale eine Netzstörung signalisiert. Zur Verhinderung von Störanzeigen bei kurzzeitigen Netzstörungen wird die Störung erst nach 30min. signalisiert. Es wird der Eingang Netzstörung und, wenn aktiviert, die Überwachung des internen Netzteils ausgewertet. Zur Umstellung der Energieversorgung siehe “Konfiguration der Zentrale/ Einstellungen/Netzteil”.
Voralarm Ist aktiv nach der Auslösung eines Zeitverzögerten Melders
Innensirene Ausgang schaltet bei Auslösung für eine drahtgebundene ISIR
Tag-Betrieb Ausgang schaltet wenn die Zentrale auf Tagbetrieb geschaltet ist
Wartungsmode aktiv Ausgang schaltet wenn die Zentrale im Wartungsmode ist
Bereich deaktiviert Ausgang schaltet sobald mindestens ein Bereich deaktiviert ist
Wartungsdatum erreicht Ausgang schaltet sobald der Wartungstimer abgelaufen ist

3. Anschlussmöglichkeiten

3.1. Externes Netzteil

Sollen zusätzliche Komponenten, Einsteckmodule oder sonstige Energieverbraucher in der Zentrale angeschlossen werden, so ist die Zentrale über eine externe 12 V Energieversorgung zu versorgen. Zusätzliche externe Energieverbraucher sind direkt aus der externen Energieversorgung zu speisen, nicht über den "Ext. 12 V" Ausgang der Zentrale, da über diesen eine ausreichende Spannung nicht sichergestellt ist. Der interne Akku ist dafür ausgelegt die Zentrale für 12h im Grundausbau bei einem Netzausfall zu versorgen.

Wird die Zentrale in einem EN54 Brandmeldesystem betrieben, dann ist sie über eine externe EN54-4 Energieversorgung mit Energie zu versorgen. Bei Verwendung eines EN54-4 Netzteils ist sind die Störausgänge des Netzteils mit den entsprechenden Störeingängen der Zentrale zu verbinden.

Bild 8: Externes Netzteil (mit der Möglichkeit Anschluss zusätzlicher Bedieneinheit gem. EN54)
Ext.Power GND GND 12V 12V GI 1 & 2 250mA Rel. 1 Rel. 2 Rel. 3 Rel. 4 Ext.CAN NC COM NO NC COM NO NC COM NO NC COM NO OC 5 OC 6 OC 7 OC 8 Ext. MG MG 12V OC5 OC6 OC7 OC8 L-1 CAN L CANH 12V OC6 OC7 OC8 L-1 CAN L CANH 12kOhm Überwachung GND GND + Ausgang Spannungs- versorgung Ausgang Spannungs- versorgung 12kOhm Normally closed Ausgang Akku- störung Normally closed Ausgang Netz- störung Akku Netz 230VAC / 50Hz Externes Netzteil inkl. Notstromversorgung mit CPD-Zulassung nach EN54-4 Ausgang: 10,5 ... 30VDC

Bild 9: Externes Netzteil
Ext.Power GND GND Si 1 & 2 250mA GND GND Ausgang Spannungs- versorgung GND GND + Ausgang Spannungs- versorgung 12kOhm Normaly closed Ausgang Akku- störung 12kOhm Normaly closed Ausgang Netz- störung 12kOhm Normaly closed GND L1 GND L2 GND L3 GND CAN L4 CANH Externes Netzteil inkl. Notstromversorgung mit CPD-Zulassung nach EN54-4 Ausgang: 10,5 ... 30VDC Netz 230VAC / 50Hz

ACHTUNG

  • Das Gerät darf nicht gleichzeitig 230 V und Extern versorgt werden!
  • Bei ext. Versorgung darf kein Akku im Gerät montiert werden!

3.2. Einsetzen eines Übertragungsmoduls

Modul Zentrale RFZ064D
GSM Modul RFW064D optional (1)

- Einsetzen der SIM-Karte (bei ausgeschaltetem Gerät)

  1. Deckel des Übertragungsmoduls öffnen.

1 Übertragungsmodul

  1. SIM-Kartenfach vorsichtig entriegeln.

HAGER RFZ064D - Einsetzen eines Übertragungsmoduls - 2

  1. SIM-Halter vorsichtig anheben.

Das Sim- Kartenfach ist zerbrechlich!

  1. Setzen Sie die SIM-Karte ein.

HAGER RFZ064D - Einsetzen eines Übertragungsmoduls - 4

  1. SIM-Halter herunterklappen.

  2. Verriegeln.

6 ⑤

  1. Deckel des Übertragungsmoduls schließen. (Zentrale RFZ064D: Verriegeln Sie das Übertragungsmodul wieder in seinem Fach (interne CAN-Bus)).

CAN-Bus). Interne GSM-Antenne Anschluss für interne GSM-Antenne oder externe GSM-Antenne optional (2)

(1) Das GSM-Modul kann im Menü "Setup" - "Bus" und "GSM-Modul Einstellungen" konfiguriert werden.
(2) GSM-Empfangstest: Das GSM-Übertragungsgerät nutzt eine interne Antenne zur Übertragung von Daten an das GSMNetz. Der Test der Empfangsstärke ist von wesentlicher Bedeutung für die Festlegung des Übertragungsgeräte-Standorts (siehe "Test/GSM-Modul"). Sind die Tests nicht zufriedenstellend, ist es möglich, eine externe Antenne aus dem Zubehör anzuschließen.

3.3. Externer CAN-Bus

Neben dem Funkweg können auch Zusatzkomponenten über den CAN-Bus (interne oder externe) an die Zentrale angeschlossen werden. Unterschieden wird zwischen dem internen und dem externen CAN-Bus.

  • Der interne CAN-Bus wird verwendet, um Komponenten an die Zentrale anzuschließen, die in das Zentralengehäuse eingebaut werden. Hierzu zählen z.B. die Erweiterungskarten. Der interne CAN-Bus ist nicht EMV-fest und darf daher nicht außerhalb des Zentralengehäuses verlegt werden.
    Alle Busteilnehmer werden parallel angeschlossen. Der interne Bus besteht aus einer Datenleitung, einer GND-Leitung und den Leitungen für die Energieversorgung.

- Der externe CAN-Bus ist störfest ausgelegt. Er besteht aus 2 Datenleitungen ("L" und "H") und den Leitungen für die Betriebsspannung (Versorgung des Busteilnehmers). Bei der Wahl der Adernstärke bzw. der Adernanzahl für die Betriebsspannungsleitungen ist zu beachten, dass zwischen der Energieversorgung (i.d.R. die Zentrale) bis zu dem am weitesten entfernten Busteilnehmer der Spannungsverlust nicht >0,5 V beträgt.

Die Anhaltswerte können folgender Tabelle entnommen werden:

Tabelle 5: Anhaltswerte für Kabelauswahl

Strom durch die Leitungen Länge 0...50m Länge 50...100m
100 mA 1 Ader JY(St)Y Xx2x0,6 2 Adern JY(St)Y Xx2x0,6
200 mA 2 Adern JY(St)Y Xx2x0,6 4 Adern JY(St)Y Xx2x0,6

ACHTUNG: Für die Datenleitung wird in jedem Fall immer nur eine Ader verwendet.

Es sollte grundsätzlich nur geschirmtes Kabel verwendet werden. Die Schirme sind einseitig im Zentralengehäuse aufzulegen. Sollten vermehrt Störungen auftreten, so besteht auch die Möglichkeit, den Schirm zusätzlich in einer anderen Komponente (BUS-Repeater) aufzulegen und ggf. in der Zentrale wieder zu trennen. Welche Art der Schirmung am wirkungsvollsten ist, hängt von den aufgetretenen Störungen ab.

Der externe CAN-Bus ist ein linearer Bus, d.h. er ist wie ein Strang aufzubauen. Am Anfang und am Ende des Strangs ist der Bus mit einem Abschlusswiderstand zu versehen. Diese Busabschlusswiderstände befinden sich auf den Platinen der einzelnen Busteilnehmer und können mit einem Jumper entsprechend gesetzt werden.

Jedem Busteilnehmer ist eine Adresse zuzuordnen. Die Busteilnehmer haben die Adressen 1 bis 8. Die Einstellung erfolgt im Setup-Menü für die BUS-Repeater und ansonsten über Drehschalter auf den sonstigen Komponenten.

Zentrale RFZ064D Ext. Bus 230V~ * Achtung: Bei der Repeater mit Netzteil darf der + 12 V nicht angeschlossen werden Bus-Repeater 230V~ * 8Φ

4. Konfiguration der Zentrale

4.1. Übersicht

Zum Start der Konfiguration muss der Errichter-Code 1 2 3 4 5 6 eingegeben werden. Dieser Zugangscode ist später im Menü "Benutzerverwaltung" (1) zu ändern.

Zu den einzelnen Menüs gelangt man mit den Tasten ▲▼. Mit dem Errichter-Code (ZE3) ist das Setup aufrufbar, mit dem Kunden-Code (ZE2) nur bestimmte Menüs.

Zugriff und die Anzeige von verschiedenen anderen Menüs hängen von den in der "Benutzerverwaltung" festgelegten Rechten sowie von der Anlagenkonfiguration ab.

Zur Erstkonfiguration empfiehlt es sich, die Kunden-Menüs zu überspringen und mit dem Menü "Setup" zu beginnen. Die Kunden-Menüs werden in der Kundenbedienungsanleitung beschrieben.

Jeder Systemkomponente kann einer von 250 Texten zugeordnet werden, welcher ihren Montageort beschreibt. Die Texte 1 bis 100 (Anhang/Nicht änderbare Texte /Tabelle 15: Feste Texte) sind bereits vordefiniert und können nicht geändert werden. Die Texte 101 bis 250 können frei definiert werden (siehe "Konfiguration der Zentrale/Einstellungen/Texte editieren").

Bild 20: Menübaum Kunde (ZE2)
HAGER RFZ064D - Übersicht - 1

flowchart
graph TD
    A[":hager"] --> B["Code eingeben (6-stellig)"]
    B --> C["Tag/Nacht Betrieb*) #"]
    C --> D["Deaktivierung #"]
    D --> E["Meldungen löschen #"]
    E --> F["LED-Test"]
    F --> G["Pin-Code ändern"]
    G --> H["History anzeigen"]
    H --> I[":Systemstatus übertragen**"]
    I --> J["Manueller Alarm #"]
    J --> K["Setup Menü #"]
    K --> L["Siehe Folgeseite"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style L fill:#ccf,stroke:#333

Hinweis:

Zur Bedienung des Bedienteils benötigen Sie Ihren persönlichen Zugangscode. Bitte zuerst Ihren Zugangscode eingeben!

Mit den ▲▼ Tasten gelangt man in den nächsten Menüpunkt.

Im jeweiligen Menü kann auch ein direktes Anwählen mittels Eingabe einer Zahl möglich sein - in diesem Fall erscheint zusätzlich

Ansonsten bitte den Anweisungen der Displayanzeige folgen.

Nach Auswahl befindet sich der Cursor an der letzten Textstelle. Mit "Radieren" angezeigter Text löschen und neuen Text eingeben.

Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen und Zeichen eingegeben werden. Belegung der Tasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon.

"Radieren" = Löschen der letzten Textstelle (vorn rechts nach links) Tipp: Langer Druck löscht alles!

"ABC" in "abc" = Umschaltung zwischen Groß- u. Kleinbuchstaben mittels Pfeiltasten Leerzeichen = Ziffer "0" Drücken

"Enter" = Bestätigung und Übernahme

*) Das Menü ist nur sichtbar, wenn bei den Brandeinstellungen der Tag/Nacht Betrieb aktiviert wurde.

) Die Berechtigung kann vom Fach-Errichter für jeden Benutzer individuell konfiguriert werden.

**) Nur sofern ein Übertragungsgerät in der Zentrale installiert ist

ACHTUNG : Während des Tests ist das System nicht betriebsbereit.

Bild 21: Menübaum 2
HAGER RFZ064D - ) Die Berechtigung kann vom Fach-Errichter für jeden Benutzer individuell konfiguriert werden. - 1

flowchart
graph TD
    A["Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Bus"]
    C --> D["BUS-Teilnehmer"]
    C --> E["Funkteilnehmer"]
    E --> F["Lernen"]
    E --> G["Über Funkrepeater lernen"]
    E --> H["Editieren"]
    E --> I["Löschen"]
    E --> J["Verschieben"]
    E --> K["Funkrepeater zurücksetzen"]
    E --> L["Eingänge"]
    L --> M["Funktion"]
    L --> N["Zuordnung"]
    E --> O["Ausgänge"]
    O --> P["Funktion"]
    O --> Q["Zuordnung"]
    E --> R["RS232-Funktion"]
    R --> S["Konfigurator"]
    R --> T["TAS Wählerät"]
    R --> U["Aus"]
    E --> V["Test"]
    V --> W["Alle Funkteilnehmer"]
    V --> X["Eigene Funkteilnehmer"]
    V --> Y["Einen Funkteilnehmer"]
    V --> Z["Reichweitentest"]
    V --> AA["Eingänge"]
    V --> AB["Ausgänge"]
    V --> AC["Signalgeber"]
    V --> AD["Brandmelder"]
    V --> AE["GSM-Modul"]
    V --> AF["Display"]
    V --> AG["Tasten"]
    V --> AH["LED"]
    V --> AI["Anschlussplatine"]
    V --> AJ["Informationen"]
    AJ --> AK["Zentrale"]
    AJ --> AL["GSM-Modul"]
    AJ --> AM["Melderstatus"]
    AJ --> AN["Einlemfeldstärke"]

Siehe Folgeseite

Bild 22: Menübaum 3
HAGER RFZ064D - ) Die Berechtigung kann vom Fach-Errichter für jeden Benutzer individuell konfiguriert werden. - 2

flowchart
graph TD
    A["Einstellungen"] --> B["Zweimeldungsabhängigkeit"]
    A --> C["Summer bei Voralarm"]
    A --> D["Alarm pro Bereich"]
    A --> E["Automatische Reaktivierung der Alarmgeräte"]
    A --> F["Tag-/Nachtbetrieb"]
    A --> G["Feuersignalton"]
    A --> H["Zentralensirene"]
    A --> I["Texte editieren"]

    J["Optionen"] --> K["Helligkeit"]
    J --> L["Farben"]
    J --> M["Dunkelschaltung"]
    J --> N["Tastentöne"]
    J --> O["Zeitanzeige"]

    P["Zeiten"] --> Q["Datum einstellen"]
    P --> R["Uhrzeit einstellen"]
    P --> S["Auto. Sommerzeitum."]
    P --> T["Wartungsdatum"]

    U["Benutzer Verwaltung"] --> V["Benutzername"]
    U --> W["PIN-Code"]
    U --> X["Systemberechtigungen"]

    Y["Protokollfunktion"] --> Z["History ausgeben"]
    Y --> AA["Setup ausgeben"]
    Y --> AB["Systeminfo. ausgeben"]
    Y --> AC["Protokolle mailen"]

    AD["Datensicherung"] --> AE["Speichern auf SD-Karte"]
    AD --> AF["Laden von SD-Karte"]

    AG["SD Karte"] --> AH["SD-Karten Information"]
    AG --> AI["SD-Karte formatieren"]

Siehe Folgeseite

Bild 23: Menübaum 4
HAGER RFZ064D - ) Die Berechtigung kann vom Fach-Errichter für jeden Benutzer individuell konfiguriert werden. - 3

flowchart
graph TD
    A["Zurücksetzen"] --> B["Werkseinstellungen"]
    C["GSM-Modul Einstellungen"] --> D["GSM-Modul de/aktivieren"]
    C --> E["SIM-Verwaltung"]
    C --> F["Objektinformation"]
    C --> G["Mail Konfiguration"]
    C --> H["SMS Konfiguration"]
    C --> I["Zieldefinition"]
    C --> J["Ereignisdefinition"]

4.2. Bus-Teilnehmer

Bild 24: Hager Bus-Teilnehmer
HAGER RFZ064D - Bus-Teilnehmer - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü - Setup\nBUS\nWählen Zurück"] --> B["Setup - Bus\nBUS Teilnehmer\nWählen Zurück"]
    B --> C["Daitem - BUS Teilnehmer\nAdresse: 1\nIntern BUS Ber.: 1\nErweiterungsplatine\nÄndern Zurück $ 123"]
    C --> D["Daitem - BUS Teilnehmer\nAdresse: 1\nErweiterungsplatine\nWeiter Zurück"]
    D --> E["Daitem - BUS Teilnehmer\nBereich ändern\n1\nWeiter Zurück $ 123"]
    E --> F["Daitem - BUS Teilnehmer\nText ändern\nText Nr.: ---\nWeiter Zurück $ 123"]
    F --> G["Daitem - BUS Teilnehmer\nBUS-Anschluss\nIntern\nWeiter Zurück $"]
    G --> A

Hinweis:

Je nach ausgewähltem Bus-Teilnehmer werden unterschiedliche Parameter für die weitere Eingabe angezeigt.

Mit ♦ die Adressen 2 . . . 8 wählbar

Mit ♦ wählbar:

  • kein eilnehmerbust
  • Erweiterungsplatine
  • Funk-RepeaterBUS-
  • Kommunikationsmodul (GSM-Modul)

Bereich 1 - m bzw. wählbar8

Hier kann ein T ext zur genauen

Bezeichnung aus der Liste

"Melder Texte" ausgewählt werden

(1 .. 250) ==> ↘ oder Nr. 12 eingeben.

Mit den Pfeiltasten ♦ kann der

jeweilige BUS-Anschluss aus-

gewählt werden: Extern bzw. Intern

Achtung:

Mit "Weiter" wird die jeweilige angezeigte Einstellung übernommen.

Mit "Zurück" erfolgt keine Änderungs- übernahme! Vorherige Änderungen bleiben gespeichert.

4.3. Konfiguration der Funkteilnehmer

4.3.1. Lernen

HINWEIS: Bei den Meldern und der Sirene sind die Unikatcodes des Geräts jeweils auf dem Produktlabel aufgedruckt. Bestehen beim einlernen Zweifel ob das richtige produkt angezeigt wird, können der Code auf dem Produkt und der Anzeige des empfangenen Melder einfach verglichen werden.

Jeder Funk-Melder hat einen einmaligen, nicht wiederkehrenden Code. Dieser wurde während der Produktion in den Melder eingespeichert und macht jeden Melder zu einem Unikat. Damit die Zentrale erkennt, welcher Funk-Melder zum System gehört und welche Eigenschaften der Melder haben soll, muss jeder Melder mit der Zentrale verknüpft werden, d.h. der Melder muss eingelernt werden.

Die Zentrale hat bereits bei der Inbetriebnahme eine Mindesteinlernfeldstärke analysiert und festgelegt. Beim Einlernen überprüft die Zentrale die Feldstärke mit welcher der Melder bei der Zentrale empfangen wurde. Ist die Feldstärke zu gering, wird der Melder nicht eingelernt. Es ist daher wichtig, zuerst die Zentrale zu montieren und in Betrieb zu nehmen, danach den Melder an den Ort zu bringen, wo er später montiert werden soll ggf. zuvor mit einem Reichweitentest die Funkqualität testen und erst dann den Melder einzulernen. Aus diesem Grund sollten die Melder nicht auf dem Schreibtisch neben der Zentrale eingelernt werden, um sie dann im Objekt zu verteilen.

Um die Funkmelder einzulernen, muss in dem Zentralenmenü "Melder einlernen" ausgewählt werden. Nun kann am Melder ein Einlernsignal ausgelöst werden, indem man auf einen Kontakt drückt (siehe Gebrauchsanleitung für das jeweilige Gerät):

  • Rauchmelder / Wärmemelder / Dualmelder: Auf den Melderkopf oder bei bestehenden Anlagen auf den Deckenkontakt drücken.
  • Druckknopfmelder :

- Die Stromversorgung des Melders durch kurzes Drücken der ganz links angeordneten Drucktaste einschalten - Einige Sekunden auf den Deckelkontakt des Funk-Druckknopfmelders drücken, anschließend loslassen, dann wird ein Funksignal an die Zentrale gesendet.

  • Funk-Innensirene: Auf die dem Kontakt der Sirene drücken, um den Einlernvorgang durchzuführen.
  • Funk-Repeater: Einige Sekunden auf den Deckelkontakt der Funk-Repeater drücken.

Daraufhin sendet der Melder der Zentrale ein Funktelegramm. Hat die Zentrale das Funksignal des Melders über dem Einlernpegel empfangen, erscheint der Melder auf dem Display der Zentrale. Der Melder kann jetzt durch Drücken der Taste mit "Übernehmen" übernommen oder durch Drücken der anderen Taste mit "Verwerfen" verworfen werden.

Im Anschluss muss noch festgelegt werden, welchem der 8 Bereiche der Melder zugeordnet werden soll.

Bild 25: Konfiguration der Funkteilnehmer-Lernen-Melder
HAGER RFZ064D - Lernen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Manü - Setup"]
    B --> C["Funkteilnehmer"]
    C --> D["Setup - Funkteilnehmer"]
    D --> E["Funkteilnehmer-Lernen"]
    E --> F["Funkteilnehmer-M. Lernen"]
    F --> G["Funkteilnehmer-M. Lernen"]
    G --> H["Funkteilnehmer-M. Lernen"]
    H --> I["Funkteilnehmer-M. Lernen"]
    I --> J["Bereich ändern 1"]
    J --> K["Weiter 1/23"]
    K --> A
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333
    style J fill:#cfc,stroke:#333
    style K fill:#fcc,stroke:#333

Hinweis:

Es wird immer der erste freie Einlernplatz angezeigt!

1) Mit den Tasten oder durch Direkteingabe kann ein anderer freier Einlernplatz ausgewählt werden. In diesem Beispiel "Einlernplatz 15".
2) Gewünschter Einlernplatz durch Wählen bestätigen.

Hinweis:

Entweder Batterie in den einzulernenden Melder einlegen oder bei bereits eingelegter Batterie den Melder entsprechend mit Taste oder drücken des Meldekopfs auslösen →

Bei erfolgreicher Funkübertragung werden folgende Informationen angezeigt:

Name des Melders - hier "Funk-Rauchmelder"

Unikat-Kennung des Melders: 00107B6B

RSSI - Signalfeldstärke (max. 63) des Funksignals mit dem der Melder empfangen wurde.

Sollte die Mindesteinlernfeldstärke nicht überschritten werden (Melder unterhalb der Mindesteinlernfeldstärke) erfolgt keine Anzeige.

Wenn Signalfeldstärke i.O. erscheint auch ein grüner Balken zur optischen Bestätigung.

Exakter Signalwert kann unter Menüpunkt "Test - Funkteilnehmer" ermittelt werden.

Bereich 1...8 mit ♦ bzw. 12 auswählen und durch Weiter bestätigen. Weitere Melder können gemäß Ablaufplan eingelernt werden.

Bild 109: Konfiguration der Funkteilnehmer-Lernen-Sirenen
HAGER RFZ064D - Hinweis: - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Manü - Setup"]
    B --> C["Funkteilnehmer"]
    C --> D["Setup - Funkteilnehmer Lernen"]
    D --> E["Funkteilnehmer-Lernen"]
    E --> F["Funkteilnehmer-S. Lernen"]
    F --> G["Funkteilnehmer-S. Lernen"]
    G --> H["Funkteilnehmer-S. Lernen"]
    H --> I["Funkteilnehmer-S. Lernen"]
    I --> J["Übernehmen Verwerfen"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#cfc,stroke:#333
    style I fill:#cfc,stroke:#333
    style J fill:#ffc,stroke:#333

HINWEIS:

  • Sirenen sind standardmäßig für alle Bereiche aktiv
  • Standardlaustärke = Laut
  • Soundeinstellung unter "Konfiguration der Zentrale/Konfiguration der Funkteilnehmer/Löschen".

Hinweis:

Sirenen sind standardmäßig für alle Bereiche aktiv.

Es wird immer der erste freie Einlernplatz angezeigt!

1) Mit den Tasten oder durch Direkteingabe kann ein anderer freier Einlernplatz ausgewählt werden. In diesem Beispiel "Einlernplatz 8".

2) Gewünschter Einlernplatz durch Wählen bestätigen.

Hinweis:

Entweder Batterie in den einzulernenden Sirenen einlegen oder bei bereits eingelegter Batterie den Saboschalter bzw.

HAGER RFZ064D - Hinweis: - 1

Bei erfolgreicher Funkübertragung werden folgende Informationen angezeigt:

Name der Sirenen - hier "BEKA Funk-Innensirene, rot" Unikat-Kennung der Sirenen: 00107B6B

RSSI - Signalfeldstärke (max. 63) des Funksignals mit dem der Sirenen empfangen wurde.

Sollte die Mindesteinlernfeldstärke nicht überschritten werden (Sirenen außer Funkreichweite etc.) erfolgt keine Anzeige.

Wenn Signalfeldstärke i.O. erscheint auch ein grüner Balken zur optischen Bestätigung.

Exakter Signalwert kann unter Menüpunkt "Test - Funkteilnehmer" ermittelt werden.

Bereich 1...8 mit ♦ bzw. ^12 auswählen und durch bestätigen. Weitere Sirenen können gemäß Ablaufplan eingelernt werden.

4.3.2. Über Funk-Repeater lernen

Muss ein Melder außerhalb des Funkbereichs der Zentrale installiert werden, so ist die Installation einer Funk-Repeater notwendig. Diese wird wie ein normaler Funkteilnehmer in die Zentrale eingelernt.

Danach kann der Melder über die Funk-Repeater eingelernt werden.

Bild 111: Konfiguration der Funkteilnehmer - Über Funk-Repeater lernen
HAGER RFZ064D - Über Funk-Repeater lernen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Funkteilnehmer"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Funkteilnehmer Über Funk-Repeater lernen"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["[Zentrale sucht Funk-Repeater im System. Der Vorgang kann ein paar Sekunden dauern"]]
    G --> H["Funk-Repeater auswählen"]
    H --> I["Über Funk-Repeater lernen Funkrepeater Nr.:16"]
    I --> J["Wählen Zurück"]
    J --> K["Über Funk-Repeater lernen Melder lernen"]
    K --> L["Wählen Zurück"]
    L --> M["Über Funk-Repeater lernen Einemplatz 1"]
    M --> N["Wählen Zurück"]
    N --> O["Über Funk-Repeater lernen Einemplatz 2"]
    O --> P["Wählen Zurück"]
    P --> Q["Über Funk-Repeater lernen Bite Melder mit Sabolage auslösen!"]
    Q --> R["Zurück"]
    R --> S["Über Funk-Repeater lernen"]
    S --> T["Bite Melder mit Sabolage auslösen!"]
    T --> U["Zurück"]
    U --> V["Über Funk-Repeater lernen"]
    V --> W["Sirene (rot) 00500D03 RSSI: 63"]
    W --> X["Überkühlungen Verwerfen"]
    X --> Y["Über Funk-Repeater lernen Beroich ändorn 1"]
    Y --> Z["Über Funk-Repeater lernen"]
    Z --> AA["Über Funk-Repeater lernen"]
    AA --> AB["Sirene (rot) 00500D03 RSSI: 63"]
    AB --> AC["Überkühlungen Verwerfen"]

HINWEIS: Das löschen eines über eine Funk-Repeater eingelernten Melders erfolgt wie unter "Konfiguration der Zentrale/Konfiguration der Funkteilnehmer/Löschen".

4.3.3. Editieren

Im Menü "Editieren" können die Eigenschaften der zuvor eingelernten Funkteilnehmer konfiguriert werden. Soll der Funkteilnehmer vorübergehend deaktiviert werden, z.B. für Wartungszwecke, so ist dies ebenfalls in diesem Menüpunkt möglich. Alle Meldungen eines deaktivierten Funkteilnehmers werden dann von der Zentrale ignoriert.

Bild 27: Konfiguration der Funkteilnehmer - Editieren - Melder
HAGER RFZ064D - Editieren - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup"]
    C --> D["Funkteilnehmer"]
    D --> E["Wählen Zurück"]
    E --> F["Setup - Teilnehmer Editieren"]
    F --> G["Wählen Zurück"]
    G --> H["Funkteilnehmer-Editieren"]
    H --> I["Melder Editieren"]
    I --> J["Wählen Zurück"]
    J --> K["Funkteilnehmer-M. Editieren"]
    K --> L["F1 Funk-Druckknopfmelder aktiviert<br>Bereich: 1<br>DKM-Feuer<br>Ändern ↑23 Zurück"]
    L --> M["Funkteilnehmer-M. Editieren<br>Bereich ändern 1<br>Welter ↑23"]
    M --> N["Funkteilnehmer-M. Editieren"]
    N --> O["Funktion ändern DKM=Feuer<br>Welter ↓"]
    O --> P["Funkteilnehmer-M. Editieren"]
    P --> Q["Melder ist aktiviert<br>Welter ↓"]
    Q --> R["Funkteilnehmer-M. Editieren"]
    R --> S["Text ändern<br>Text Nr.: 0<br>Welter ↑23"]

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#f9f,stroke:#333
    style F fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style H fill:#f9f,stroke:#333
    style I fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333
    style L fill:#f9f,stroke:#333
    style M fill:#f9f,stroke:#333
    style N fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#f9f,stroke:#333
    style P fill:#f9f,stroke:#333
    style Q fill:#f9f,stroke:#333
    style R fill:#f9f,stroke:#333
    style S fill:#f9f,stroke:#333

Bild 110: Konfiguration der Funkteilnehmer - Editieren - Sirenen
HAGER RFZ064D - Editieren - 2

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Setup - Teilnehmer"]
    C --> D["Funkteilnehmer-Editieren"]
    D --> E["Funkteilnehmer-Si. Editieren"]
    E --> F["Funkteilnehmer-Si. Editieren"]
    F --> G["Funkteilnehmer-Si. Editieren"]
    G --> H["Funkteilnehmer-Si. Editieren"]
    H --> I["Funkteilnehmer-Si. Editieren"]
    I --> J["HINWEIS: Sirenen sind standardmäßig für alle Bereiche aktiv; Sirenen sind immer für mindestens einen Bereich aktiv; Standardlaustärke = Laut; Lautstärke Einstellung = Leise / Mittel / Laut.; Soundeinstellung unter &quot;Einstellungen&quot;"]

    subgraph Inputs
        direction LR
        A -->|mit Taste ▼ weiter bis:| B
        B -->|mit Taste ▼ weiter| C
        C -->|Wählen ↓ Zurück| D
        D -->|Wählen ↓ Zurück| E
        E -->|Funkteilnehmer-Editieren| F
        F -->|Funkteilnehmer-Si. Editieren| G
        G -->|Funkteilnehmer-Si. Editieren| H
    end

    subgraph Details
        direction LR
        A -->|Der zu editierende Sirene kann mit den Pfeiltasten ausgewählt oder über die Zifferntastatur direkt angewählt werden.
- "S" = Sirene
- "Rx" = Wenn ein Sirene über Repeater gelernt wird, wird der Text "Rx" hinzugefügt, hinter seiner Typ (Beispiel "S8 Sirene (rot) R4")
Bereich 1 . . . 8 mit 123 auswählen und durch Weiter bestätigen.
Lautstärke laut, leise oder mittel.
Abfrage: Sirene "aktiviert" oder "deaktiviert"
mit ▲ wählen.
Hinweis: Hier kann auf die bereits fest hinterlegten Texte zurückgegriffen werden. Auswahl mit ▲ bzw. 123 Ab "Text Nr. 101" freie Eingabe.
Detailbearbeitung siehe Menüpunkt "Funkteilnehmer - Texte editieren".
Mit ▲ bzw. 123 zum nächsten Melder weiterschalten

4.3.4. Löschen

Zum Entfernen eines eingelernten Funkteilnehmers aus dem System.

Bild 28: Konfiguration der Funkteilnehmer - Löschen
HAGER RFZ064D - Löschen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Funkteilnehmer"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Funkteilnehmer Löschen"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["Funkteilnehmer-Löschen Melder Löschen"]
    G --> H["Wählen Zurück"]
    H --> I["Funkteilnehmer-M.Löschen 15 Funk-Rauchmelder aktiviert Bereich: 1"]
    I --> J["Wählen Zurück"]
    J --> K["Funkteilnehmer-M.Löschen Funkteilnehmer er löschen? Nein Ja"]
    K --> L["Funkteilnehmer-M.Löschen Funkteilnehmer er löschen? Sind Sie sicher? Nein Ja"]
    L --> M["Bestätigung des Löschvorgangs"]

    N["mit Taste▼ weiter"] --> C
    O["mit Taste▼ weiter"] --> E
    P["Der zu löschende Melder kann mit den Pfeiltasten ausgewählt oder über die Zifferntastatur direkt angewählt werden."] --> I
    Q["Sicherheitsabfrage!"] --> L

    R["Nach kurzer Bestätigungsanzeige wird sofort der auf dem ersten Melderplatz eingelernete Melder angezeigt!"] --> M

4.3.5 Verschieben

Mit dieser Funktion ist es möglich Funkteilnehmer zwischen Zentrale und Repeater, ohne Löschen und erneutem Lernen, zu verschieben.

Bild 111
HAGER RFZ064D - Verschieben - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Setup- Funkteilnehmer Verschieben"]
    C --> D["Funkteilnehmer-Verschieben"]
    D --> E["Melder Verschieben"]
    E --> F["Melder Verschieben"]
    F --> G["Melder Verschieben"]
    G --> H["Melder Verschieben"]
    H --> I["Melder Verschieben"]

    subgraph Inputs
        J["mit Taste ▼ weiter bis:"] --> K["Wählen Zurück ↓"]
        L["mit Taste ▼ weiter"] --> M["Wählen ↓ Zurück"]
        N["..."] --> O["Wählen ↓ Zurück"]
        P["Melder Sirene"] --> Q["Wählen ↓ Zurück ↓"]
        R["Auswahl Einlernplatz"] --> S["Wählen ↓ Zurück ↓"]
        T["Auswahl Ziel (Zentrale, Funk/Bus-Repeater X, Speicherplatz)"] --> U["Wählen ↓ Zurück ↓"]
        V["..."] --> W["Wählen ↓ Zurück ↓"]
    end

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#f9f,stroke:#333
    style F fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style H fill:#f9f,stroke:#333
    style I fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333
    style L fill:#f9f,stroke:#333
    style M fill:#f9f,stroke:#333
    style N fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#f9f,stroke:#333
    style P fill:#f9f,stroke:#333
    style Q fill:#f9f,stroke:#333
    style R fill:#f9f,stroke:#333
    style S fill:#f9f,stroke:#333
    style T fill:#f9f,stroke:#333
    style U fill:#f9f,stroke:#333
    style V fill:#f9f,stroke:#333

4.3.6. Funk-Repeater zurücksetzen

Mit dieser Funktion können alle in einer Funk-Repeater gespeicherten Melder aus dieser gelöscht werden.

ACHTUNG: Wurden die in der Funk-Repeater eingelernten Melder zuvor nicht aus der Zentrale gelöscht, so tritt die Störung "Melderausfall" auf.

Bild 112: Konfiguration der Funkteilnehmer - Funk-Repeater zurücksetzen
HAGER RFZ064D - Funk-Repeater zurücksetzen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Funkteilnehmer"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Funkteilnehmer Funk-Repeater zurücksetzen"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["[Zentrale sucht Funk-Repeater im System. Der Vorgang kann ein paar Sekunden dauern"]]
    G --> H["Funk-Repeater zurücksetzen Es existiert keine Funkrepeater"]
    H --> I["Weiter"]
    I --> J["Funk-Repeater zurücksetzen"]
    J --> K["Wählen Zurück"]
    K --> L["Funk-Repeater zurücksetzen"]
    L --> M["Sind Sie sicher, dass alle Melder aus der Funkrepeater gelöscht werden sollen? Nein Ja"]
    M --> N["Funk-Repeater zurücksetzen"]
    N --> O["Funk-Repeater Nr.:10"]
    O --> P["Funk-Repeater auswählen"]
    P --> Q["Funk-Repeater zurücksetzen"]
    Q --> R["Funk-Repeater für Zürück"]
    R --> S["Funk-Repeater für Zürück"]
    S --> T["Funk-Repeater für Zürück"]
    T --> U["Funk-Repeater für Zürück"]
    U --> V["Funk-Repeater für Zürück"]
    V --> W["Funk-Repeater für Zürück"]
    W --> X["Funk-Repeater für Zürück"]
    X --> Y["Funk-Repeater für Zürück"]
    Y --> Z["Funk-Repeater für Zürück"]
    Z --> AA["Funk-Repeater für Zürück"]
    AA --> AB["Funk-Repeater für Zürück"]

4.4. Eingänge

Die Konfiguration der Eingänge dient dazu, diese mit Systemfunktionen zu verknüpfen. Die jeweiligen Eingänge können Eingänge der Zentrale als auch Eingänge von Bus- oder Funkteilnehmer sein. Siehe auch "2.1.6.1 Programmierbare Funktionen der Eingänge".

4.4.1. Funktion

Bild 32: Eingänge - Funktion
HAGER RFZ064D - Funktion - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Eingänge"]
    C --> D["Eingänge-Funktion"]
    D --> E["Eingänge-Funktion"]
    E --> F["Eingänge-Funktion"]
    F --> G["Abschluss ändem 12 kOhm"]
    G --> H["Eingänge-Funktion"]
    H --> I["Bereich 1"]
    I --> J["Eingänge-Funktion"]
    J --> K["Text ändern Text Nr.: 0"]
    K --> L["Weiter +123 Zurück"]
    L --> M["Eingänge-Funktion"]
    M --> N["Ändem +123 Zurück"]
    N --> O["Eingänge-Funktion"]
    O --> P["Weiter +123 Zurück"]
    P --> Q["Eingänge-Funktion"]
    Q --> R["Ändem +123 Zurück"]
    R --> S["Eingänge-Funktion"]
    S --> T["Ändem +123 Zurück"]
    T --> U["Eingänge-Funktion"]
    U --> V["Ändem +123 Zurück"]
    V --> W["Eingänge-Funktion"]
    W --> X["Ändem +123 Zurück"]
    X --> Y["Eingänge-Funktion"]
    Y --> Z["Ändem +123 Zurück"]
    Z --> AA["Eingänge-Funktion"]
    AA --> AB["Ändem +123 Zurück"]
    AB --> AC["Eingänge-Funktion"]
    AC --> AD["Ändem +123 Zurück"]
    AD --> AE["Eingänge-Funktion"]
    AE --> AF["Ändem +123 Zurück"]
    AF --> AG["Eingänge-Funktion"]

Den zu ändernden Eingang 1 - 3 mit den Pfeiltasten auswählen oder über die Zifferntastatur direkt anwählen. (Wenn Erweiterungskarte im abgesetzten Gehäuse verfügbar, stehen die Eingänge Nr. 4 - 32 zur Verfügung).

Eingangsfunktion (Auswahlmöglichkeit siehe Tabelle "Eingänge") mit Pfeiltasten auswählen.

Abschluss auswählen:

- 12 kOhm: Standardkonfiguration

- n.c. : Normaly closed (darf nur für Verschlusseingänge programmiert werden)

- n.o. : Normally open

Bereich (1 - ) angeben und neue Wahl8 mit "Enter" bestätigen.

Hinweis:

Hier kann auf die bereits fest hinterlegten Texte zurückgegriffen werden. Auswahl mit ^12_3 bzw. Ab "Text Nr. 101" freie Eingabe.

Details: Unter Menüpunkt"

Texte editieren".E

Mit ♦ bzw. ^12_3 nächsten Melder auswählen.

4.4.2. Zuordnung

Bild 33: Eingänge - Zuordnung
HAGER RFZ064D - Zuordnung - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["mit T aste weiter bis:"]
    B --> C["Menü - Setup Eingänge"]
    C --> D["mit T aste weiter"]
    D --> E["Eingänge-Zuordnung Zuordnung"]
    E --> F["Eingänge-Zuordnung Eingang Nr.: 4 nicht zugeordnet"]
    F --> G["Ändem #12 Zurück"]
    G --> H["Eingänge-Zuordnung Eingang Nr.: 4 Verbindung mit Zentrale nicht zugeordnet"]
    H --> I["Weiter # Zurück"]
    I --> J["Eingänge-Zuordnung Eingang Nr.: 4 Adresse des BUS Teilnehmers: --"]
    J --> K["Weiter # Zurück"]
    K --> L["Eingänge-Zuordnung Eingang Nr.: 4 Typ der Erweiterung Keine"]
    L --> M["Weiter #12 Zurück"]
    M --> N["Eingänge-Zuordnung Eingang Nr.: 4 Nummer der Erweiterung"]
    N --> O["Weiter # Zurück"]
    O --> P["#)#"]

Hinweis:

Die Eingänge 1 - 3 sind bereits zugeordnet.

Mit den Pfeiltasten, bzw. mittels Zifferntastatur, können nur die Eingänge Nr. 4 - 32 ausgewählt werden.

Verbindungsart auswählen:

  • nicht zugeordnet #)#)
  • Funk-Teilnehmer
  • interner BUS

)#Wenn "nicht zugeordnet" ausgewählt wird, springt die Anwendung zurück zur Auswahl "Eingang".

Mit den Pfeiltasten eine BUS-Adresse (1 - 8)

oder einen Funk-Teilnehmer (1 - max. empfohlen 50. (max. 64)) auswählen.

Erweiterungstyp auswählen:

  • Keine
  • Erweiterungsplatine (Optional)

4.5. Ausgänge

Die Konfiguration der Ausgänge dient dazu, diese mit Systemfunktionen zu verknüpfen. Die jeweiligen Ausgänge können Ausgänge der Zentrale als auch Ausgänge von Bus- oder Funkteilnehmer sein. Siehe auch "2.1.6.2 Programmierbare Funktionen der Ausgänge".

4.5.1. Funktion

Bild 34: Ausgänge - Funktion
HAGER RFZ064D - Funktion - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Setup}
    B -->|Wahlen | C["Verilog"]
    B -->|Zurück| D["End"]
    E[" Setup Ausgänge"] --> F{Funktion}
    F -->|Wahlen | G["Verilog"]
    F -->|Zurück| H["End"]
    I[" Setup-Ausgänge"] --> J{Funktion}
    J -->|Wahlen | K["Verilog"]
    J -->|Zurück| L["End"]
    M["Ausgänge-Funktion"] --> N{Funktion ändern abgeschaltet}
    N -->|Ändern | O["Verilog"]
    N -->|Zurück| P["End"]
    Q["Ausgänge-Funktion"] --> R{Funktion ändern Feuer}
    R -->|Weiter | S["Verilog"]
    R -->|Zurück| T["End"]
    U["Ausgänge-Funktion"] --> V{Bereich ändern Taste 1 2 3 4 5 6 7 8 1-8 ->: J N N N N N N N}
    V -->|Weiter | W["1/23 Zurück"]
    V -->|Zurück| X["End"]
    Y["Ausgänge-Funktion"] --> Z{Ausgänge Nr.: 1 Feuer Bereich 1 2 3 4 5 6 7 8 1-8 ->: J J N N N N N N}
    Z -->|Weiter | AA["1/23 Zurück"]
    Z -->|Zurück| AB["End"]
    AC["mit T aste weiter bis:"] --> AD[" Setup"]

Hinweis:

Ausgänge 1 bis 6 => Werkseinstellung "abgeschaltet".

(Wenn Erweiterungskarte im abgesetzten Gehäuse verfügbar, stehen die Ausgänge Nr. 9 - 48 zur Verfügung).

Ausgang 1 . . . 7 mit ♦ bzw. ^12_3 auswählen und durch Ändern zum nächsten Menüpunkt.

Mittels ♦ können folgende Funktionen z.B. ausgewählt werden:

- abgeschaltet (Werkseinstellung)

- Feuer

- Störung

- ..... (weitere 8 Funktionen lt. Tabelle siehe 2.1.6.2 "Programmierbare Funktionen der Ausgänge")

In diesem Beispiel "Feuer"

Hinweis:

Werkseinstellung

Mittels ^12_3 erfolgt die Bereichszuweisung.

Lt. Abbildung: Bereich 1 / 2 nun "J"

Mit Bestätigung Weiter erfolgt die Übernahme

Weiterer Ausgang mit ♦ bzw. ^12_3 anwählen

4.5.2. Zuordnung

Bild 35: Ausgänge - Zuordnung
HAGER RFZ064D - Zuordnung - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Ausgänge"]
    C --> D["Ausgänge-Zuordnung"]
    D --> E["Ausgänge-Zuordnung"]
    E --> F["Ausgang Nr.: 4 nicht zugeordnet"]
    F --> G["Ändern #1/23 Zurück"]
    G --> H["Ausgänge-Zuordnung"]
    H --> I["Ausgang Nr.: 4 Verbindung mit Zentrale nicht zugeordnet"]
    I --> J["Weiter # Zurück"]
    J --> K["Ausgänge-Zuordnung"]
    K --> L["Ausgang Nr.: 4 Adresse des BUS Teilnehmers: 0"]
    L --> M["Weiter # Zurück"]
    M --> N["Ausgänge-Zuordnung"]
    N --> O["Ausgang Nr.: 4 Typ der Erweiterung Keine"]
    O --> P["Weiter #1/23 Zurück"]
    P --> Q["Ausgänge-Zuordnung"]
    Q --> R["Ausgang Nr.: 4 Nummer der Erweiterung"]
    R --> S["Weiter # Zurück"]
    S --> T["#)"]
    T --> U["Ausgänge-Zuordnung"]
    U --> V["Ausgänge-Zuordnung"]
    V --> W["Währten Zurück"]
    W --> X["mit T aste weiter bis:"]
    X --> Y["mit T aste weiter"]
    Y --> Z["Währten Zurück"]
    Z --> AA["Währten Zurück"]

Hinweis:

Ausblenden solange keine passenden

Systemteilnehmer definiert sind.

Hinweis:

Die Ausgänge 1 - 8 sind bereits zugeordnet.

Mit den Pfeiltasten, bzw. mittels Zifferntastatur, können dann die Ausgänge Nr. 9 - 48 ausgewählt werden.

Verbindungsart auswählen:

  • nicht zugeordnet #)
  • Funk-Teilnehmer
  • interner BUS
  • RS232

) Wenn "nicht zugeordnet" ausgewählt wird, springt die Anwendung zurück zur Auswahl "Ausgang".

Mit den Pfeiltasten eine BUS-Adresse (1 - 8)

oder einen Funk-Teilnehmer (1 - max. empfohlen 50. (max. 64)) auswählen.

Erweiterungstyp auswählen:

  • Keine
  • Erweiterungsplatine (Optional)

Tabelle 6: Mögliche Ausgangskonfigurationen

RS232 TAS Link Wählgerät (Sonderer)artikel nur auf Anfrage erhältlich!) 1 bis 32
ZentraleRelais 1-4 (fix)
Open Collector 5-8 (fix)

4.6. RS232-Funktion

Über diese Einstellung kann eingestellt werden, ob und was am internen RS232-Port angeschlossen ist.

Bild 36: RS232-Funktion - Zuordnung
HAGER RFZ064D - RS232-Funktion - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["RS232-Funktion"]
    B --> C["RS232 - Funktion Aus"]
    C --> D["RS232 - Funktion Konfigurator"]
    D --> E["RS232 - Funktion TAS-Wählgerät"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Wählen Zurück"]
    G --> H["Setup - RS232 - Funktion"]
    H --> I["Setup - RS232 - Funktion"]
    I --> J["Set at: Wählen Zurück"]
    J --> K["Set at: Wählen Zurück"]
    K --> L["Set at: Wählen Zurück"]
    L --> M["Set at: Wählen Zurück"]
    M --> N["Set at: Wählen Zurück"]
    N --> O["Set at: Wählen Zurück"]
    O --> P["Set at: Wählen Zurück"]
    P --> Q["Set at: Wählen Zurück"]
    Q --> R["Set at: Wählen Zurück"]
    R --> S["Set at: Wählen Zurück"]
    S --> T["Set at: Wählen Zurück"]
    T --> U["Set at: Wählen Zurück"]
    U --> V["Set at: Wählen Zurück"]
    V --> W["Set at: Wählen Zurück"]
    W --> X["Set at: Wählen Zurück"]
    X --> Y["Set at: Wählen Zurück"]
    Y --> Z["Set at: Wählen Zurück"]
    Z --> AA["Set at: Wählen Zurück"]
    AA --> AB["Set at: Wählen Zurück"]
    AB --> AC["Set at: Wählen Zurück"]
    AC --> AD["Set at: Wählen Zurück"]
    AD --> AE["Set at: Wählen Zurück"]
    AE --> AF["Set at: Wählen Zurück"]
    AF --> AG["Set at: Wählen Zurück"]
    AG --> AH["Set at: Wählen Zurück"]
    AH --> AI["Set at: Wählen Zurück"]
    AI --> AJ["Set at: Wählen Zurück"]
    AJ --> AK["Set at: Wählen Zurück"]
    AK --> AL["Set at: Wählen Zurück"]
    AL --> AM["Set at: Wählen Zurück"]
    AM --> AN["Set at: Wählen Zurück"]
    AN --> AO["Set at: Wählen Zurück"]
    AO --> AP["Set at: Wählen Zurück"]
    AP --> AQ["Set at: Wählen Zurück"]
    AQ --> AR["Set at: Wählen Zurück"]
    AR --> AS["Set at: Wählen Zurück"]
    AS --> AT["Set at: Wählen Zurück"]
    AT --> AU["Set at: Wählen Zurück"]
    AU --> AV["Set at: Wählen Zurück"]
    AV --> AW["Set at: Wählen Zurück"]
    AW --> AX["Set at: Wählen Zurück"]
    AX --> AY["Set at: Wählen Zurück"]
    AY --> AZ["Set at: Wählen Zurück"]
    AZ --> BA["Set at: Wählen Zurück"]
    BA --> BB["Set at: Wählen Zurück"]
    BB --> BC["Set at: Wählen Zurück"]
    BC --> BD["Set at: Wählen Zurück"]
    BD --> BE["Set at: Wählen Zurück"]
    BE --> BF["Set at: Wählen Zurück"]
    BF --> BG["Set at: Wählen Zurück"]
    BG --> BH["Set at: Wählen Zurück"]
    BH --> BI["Set at: Wählen Zurück"]
    BI --> BJ["Set at: Wählen Zurück"]
    BJ --> BK["Set at: Wählen Zurück"]
    BK --> BL["Set at: Wählen Zurück"]
    BL --> BM["Set at: Wählen Zurück"]
    BM --> BN["Set at: Wählen Zurück"]
    BN --> BO["Set at: Wählen Zurück"]
    BO --> BP["Set at: Wählen Zurück"]
    BP --> BQ["Set at: Wählen Zurück"]
    BQ --> BR["Set at: Wählen Zurück"]
    BR --> BS["Set at: Wählen Zurück"]
    BS --> BT["Set at: Wählen Zurück"]
    BT --> BU["Set at: Wählen Zurück"]
    BU --> BV["Set at: Wählen Zurück"]
    BV --> BW["Set at: Wählen Zurück"]
    BW --> BX["Set at: Wählen Zurück"]
    BX --> BY["Set at: Wählen Zurück"]

Derzeit werden die folgenden Funktionen unterstützt:

  • Aus → Die interne RS232 Schnittstelle ist deaktiviert
  • Konfigurator → Kann der USB-Port nicht genutzt werden, ist die Konfiguration auch über die RS232 Schnittstelle möglich. Dazu ist das optionale RS232 Einsteck-Modul vorher in der Zentrale zu installieren.
  • TAS Wählgerät → Ist ein "GSM Modul" angeschlossen.

4.7. Test

Im folgenden Abschnitt werden die von der Zentrale unterstützten Geräte- und System-Tests beschrieben.

4.7.1. Alle Funkteilnehmer

Sobald ein Funkmelder eine Funknachricht sendet, wird diese angezeigt. Dies ist unabhängig davon, ob der Melder in dieser Zentrale eingelernt wurde oder nicht. Es wird immer nur die zuletzt empfangene Nachricht angezeigt.

Bild 37: Test - Alle Funkteilnehmer
HAGER RFZ064D - Alle Funkteilnehmer - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Zurück}
    B --> C["Setup Test"]
    C --> D{Zurück}
    D --> E["Setup-Test Alle Funkteilnehmer"]
    E --> F{Zurück}
    F --> G["Test-Alle Funkteilnehmer"]
    G --> H["Rauchmelder 2 Taste Kanal: 11 38 155"]
    H --> I["Zurück"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333

Hinweis:

Es werden eingelernte (= eigene) und nicht eingelernte (= fremde) Melder erkannt und angezeigt:

  • Meldertyp sowie ob eigen bzw. fremd
  • Kanal => 1-20 im 434MHz Band / 21-24 im 868MHz Band
  • aktuelle RSSi-Stärke => 55 (im grünen Bereich) sowie den Mindesteinlernpegel.
    Hier in diesem Beispiel => muss >38 sein!

4.7.2. Eigene Funkteilnehmer

Sobald ein Funkmelder eine Funknachricht sendet, wird diese angezeigt. Es werden nur Nachrichten von Meldern angezeigt, die bei dieser Zentrale eingelernt sind. Es wird immer nur die zuletzt empfangene Nachricht angezeigt.

Bild 38: Test - Eigene Funkteilnehmer
HAGER RFZ064D - Eigene Funkteilnehmer - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    D["Setup Test"] --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    G["Setup-Test Eigene Funkteilnehmer"] --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    J["Test-Eigene Funkteilnehmer Bitte Funk-Melder auslösen!"] --> K["Zurück"]
    L["Test-Eigene Funkteilnehmer Rauchmelder 3 Kanat: 22 35 1 63"] --> M["Zurück"]
    N["mit T aste weiter bis:"] --> O["Setup Setup"]
    O --> P["Wählen"]
    P --> Q["Zurück"]
    R["mit T aste weiter bis:"] --> S["Setup Setup"]
    S --> T["Wählen"]
    T --> U["Zurück"]

Hinweis:

Start des Tests durch :

  • Melderfunktion auslösen
  • auf nächstes Statussignal warten

HAGER RFZ064D - Hinweis: - 1

Hinweis:

Es werden eingelernte (= eigene) Melder erkannt und angezeigt:

  • Meldertyp
  • Kanal => 1-20 im 434MHz Band / 21-24 im 868MHz Band
  • aktuelle RSSi-Stärke => 63 (im grünen Bereich) sowie den Mindesteinlernpegel.

Hier in diesem Beispiel => muß >35 sein!

4.7.3. Einen Funkteilnehmer

Sobald ein Funkmelder eine Funknachricht sendet, wird diese angezeigt. Es werden nur Nachrichten des Melders angezeigt, der bei dieser Zentrale eingelernt ist und vorher ausgewählt wurde. Es wird immer nur die zuletzt empfangene Nachricht angezeigt.

Bild 39: Test - Einen Funkteilnehmer
HAGER RFZ064D - Einen Funkteilnehmer - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Setup}
    B -->|Wählen| C["mit T aste"]
    B -->|Zurück| D["after bit"]
    E["Setup Test"] --> F{Setup}
    F -->|Wählen| G["mit T aste"]
    F -->|Zurück| H["after bit"]
    I["Setup-Test Einen Funkteilnehmer"] --> J{Setup}
    J -->|Wählen| K["mit T aste"]
    J -->|Zurück| L["after bit"]
    M["Test-Einen Funkteilnehmer"] --> N{Rauchmelder aktiviert Bereich: 1}
    N --> O["after bit"]
    O --> P["Enter"]
    P --> Q["3a Zurück"]
    R["Test-Einen Funkteilnehmer Bitte Funk-Melder auslösen!"] --> S["after bit"]
    S --> T["after bit"]
    U["Test-Einen Funkteilnehmer Rauchmelder Kanal: 23"] --> V["after bit"]
    V --> W["after bit"]
    W --> X["after bit"]
    X --> Y["after bit"]

Hinweis:

Es wird immer der erste Einlernplatz angezeigt!

1) Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12_3 den Melder auswählen. In diesem Beispiel “Melder 1”
2) Durch Enter bestätigen.

Hinweis:

Start des Tests durch:

  • Melderfunktion auslösen
  • auf nächstes Statussignal warten

HAGER RFZ064D - Hinweis: - 1

Hinweis:

Angezeigt wird:

  • Meldertyp
  • Kanal => 1-20 im 434MHz Band / 21-24 im 868MHz Band
  • aktuelle RSSi-Stärke => 63 (im grünen Bereich) sowie den Mindesteinlernpegel.
    Hier in diesem Beispiel => muß >35 sein!

4.7.4. Reichweitentest

Die Zentrale wird in den Reichweitentestmodus versetzt.

Bild 50: Test - Reichweitentest
HAGER RFZ064D - Reichweitentest - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C{mit Taste▼weiter bis}
    C --> D["Setup Test"]
    D --> E["Wählen Zurück"]
    E --> F{mit Taste▼weiter bis}
    F --> G["Setup-Test Reichweitentest"]
    G --> H["Wählen Zurück"]
    H --> I["Test-Reichweitentest"]
    I --> J["Melder"]
    J --> K["Enter Zurück"]
    K --> L["Test-Reichweitentest"]
    L --> M["F1 Funk-Handmelder_ aktiviert Meldertext 101 Bereich: 1 DKM Feuer"]
    M --> N["Enter Zurück"]
    N --> O["Test-Reichweitentest"]
    O --> P["F1 Funk-Handmelder ist im Reichweitentest"]
    P --> Q["Zurück"]

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style L fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#f9f,stroke:#333

4.7.5. Eingänge

Es wird der aktuelle Zustand des gewählten Eingangs angezeigt. Zustandswechsel des Eingangs werden ohne Nutzereingriff direkt dargestellt.

HINWEIS: Während der Test aktiv ist, werden die Eingänge nicht ausgewertet und die konfigurierten Funktionen werden nicht ausgeführt.

Bild 40: Test - Eingänge
HAGER RFZ064D - Eingänge - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Test"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Test Eingänge"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Setup-Test-Eingänge"]
    J --> K["Eingang Nr.: 3"]
    K --> L["Typ: Zentrale"]
    L --> M["Port-Nr.: 3"]
    M --> N["Fkt.: Netzstörung"]
    N --> O["Zust.: Ruhe"]
    O --> P["123 Zurück"]
    P --> Q["End"]

Hinweis:

Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12_3 einen Eingang 1 . . . 3 auswählen. In diesem Beispiel "Eingang 3"

Der jeweilige aktuelle Status wird angezeigt.

4.7.6. Ausgänge

Es wird aktuelle Zustand des gewählten Ausgangs angezeigt. Die Ausgänge können manuell geschaltet werden. Beim verlassen des Menüs werden alle Ausgänge automatisch wieder auf die der Konfiguration und dem Systemzustand entsprechenden Zustand zurückgeschaltet.

ACHTUNG

  • Bitte beim manuellen Schalten der Ausgänge darauf achten, dass die Ausgänge vorher zulässig beschaltet wurden.
  • Bitte beim manuellen Schalten der Ausgänge darauf achten, dass dadurch nicht unabsichtlich Funktionen bei angeschlossenen Geräten ausgelöst werden. Z.B. ist darauf zu achten, dass nicht versehentlich ein Alarm über ein angeschlossenes TWG ausgelöst wird.

Bild 41: Test - Ausgänge
HAGER RFZ064D - ACHTUNG - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Wählen Zurück}
    B --> C["Setup Test"]
    C --> D{Wählen Zurück}
    D --> E["Setup-Test Ausgänge"]
    E --> F{Wählen Zurück}
    F --> G["Setup-Test-Ausgänge Ausgänge Nr.: 3 Typ: Zentrale Port-Nr.: 3 Fkt.: Feuer Zust.: Ruhe"]
    G --> H["Ändern Zurück"]
    H --> I["Setup-Test-Ausgänge Ausgänge Nr.: 3 Typ: Zentrale Port-Nr.: 3 Fkt.: Feuer Zust.: Ausgelöst"]
    I --> J["Ändern Zurück"]
    J --> K["End"]

Hinweis:

Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12_3 einen Ausgang 1 . . . 8 auswählen. In diesem Beispiel "Ausgang 3"

Der jeweilige aktuelle Status wird angezeigt.

Durch Ändern wird der Zustand des Ausgangs geändert.

Achtung:

Beim Verlassen des Menüs wird der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt!

4.7.7. Signalgeber

Die vorher konfigurierten Funk-Alarmgeber, sowie die in der Zentrale integrierte Innensirene, können Testweise gestartet werden. Verdrahtet angeschlossenen Alarmgeber können über den Test der Ausgänge geprüft werden. Hierzu die entsprechend konfigurierten Ausgänge schalten.

ACHTUNG: Bitte vor Test der "Außen-/ Innensirene" Bewohner und Nachbarn informieren!

Bild 42: Test - Signalgeber
HAGER RFZ064D - Signalgeber - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Test"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Test Signalgeber"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["Setup-Test-Signalgeber Test Melder in Bereich"]
    G --> H["Wählen Zurück"]
    H --> I["Signal -geber Melder in Bereich Test"]
    I --> J["Auswahl des zu testenden Bereich 1 Zustand des Melderbuzzers: Aus Ändern Zurück"]
    J --> K["Bereich 1 - auswählen8: Ein-/Ausschalten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333

4.7.8. Brandmelder

Test von automatischen und manuellen Brandmelder.

ACHTUNG: Während des Tests werden Zentrale und Melder in einen Testzustand versetzt. Dieser wird nach verlassen des Tests mit der nächsten Kommunikation zwischen Zentrale und den Meldern wieder zurückgesetzt.

Bild 100: Test - Brandmelder
HAGER RFZ064D - Brandmelder - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Setup"]
    D --> E["Test Setup"]
    E --> F["Wählen"]
    F --> G["Zurück"]
    G --> H["Setup-Test Brandmelder"]
    H --> I["Wählen"]
    I --> J["Zurück"]
    J --> K["Test-Brandmelder"]
    K --> L["Soll die am 16.01.2017 begonnene Inspektion fortgesetzt werden? JA/Nein"]
    K --> M["Test-Brandmelder Ersten Melder auslösen!"]
    M --> N["Ende"]
    N --> O["Test-Brandmelder Zuletzt ausgelöster Melder: Con Typ Melder-Nr Melder-Type (wenn via Repeater:)<Rx>Melder-Text Bereich: Meldungsart(en)"]
    M --> P["Test-Brandmelder Ende"]
    P --> Q["Test-Brandmelder Nicht geprüfte Melder: Con Typ Melder-Nr Melder-Type (wenn via Repeater:)<Rx>Melder-Text Bereich: fehlender Meldungen"]
    P --> R["Test-Brandmelder Ende"]
    R --> S["Test-Brandmelder Ende"]
    S --> T["Test-Brandmelder Ende"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style H fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#f9f,stroke:#333
    style P fill:#f9f,stroke:#333
    style Q fill:#f9f,stroke:#333
    style R fill:#f9f,stroke:#333

4.7.9. GSM-Modul

  • Nur sichtbar wenn Wählgerät im BUS konfiguriert.
    • Warten bis Modul bereit.

HAGER RFZ064D - GSM-Modul - 1

Die korrekte Funktion und Ansteuerung des Displays kann überprüft werden.

Bild 43: Test - Display
HAGER RFZ064D - GSM-Modul - 2

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    D["when Taste"] --> E["Setup Setup"]
    E --> F["Test Setup"]
    F --> G["Wählen"]
    G --> H["Zurück"]
    I["when Taste"] --> J["Setup-Test Setup"]
    J --> K["Test Setup"]
    K --> L["Wählen"]
    L --> M["Zurück"]
    N["when Taste"] --> O["Setup-Test Display"]
    O --> P["Setup Setup"]
    P --> Q["Wählen"]
    Q --> R["Zurück"]
    S["when Taste"] --> T["Setup-Test Display"]
    T --> U["Wählen"]
    U --> V["Zurück"]
    W["when Taste"] --> X["Setup-Test Display"]
    X --> Y["Wählen"]
    Y --> Z["Zurück"]

Durch Weiter werden nacheinander folgende LCD-Farben dargestellt:

  • schwarz
  • weiß
  • rot
  • grün
  • blau
  • Moiré-Effekt (Rastermodus)

Hinweis:

Dieser Test dient zur Überprüfung des LC-Displays bzgl. "Pixel-Fehler"

4.7.11. Tasten

Die korrekte Funktion aller Tasten kann überprüft werden.

Bild 45: Test - Tasten
HAGER RFZ064D - Tasten - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Test"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Tasten"]
    G --> H["Beite drücken Sie die Taste 1"]
    G --> I["Gedrückte Taste: -"]
    I --> J["Weiter"]
    J --> K["Zurück"]
    K --> L["Tasten"]
    L --> M["Beite drücken Sie die Taste 1"]
    L --> N["Gedrückte Taste: 3"]
    N --> O["Weiter"]
    O --> P["Zurück"]
    P --> Q["Tasten"]
    Q --> R["Alle Tasten sind i. O."]
    Q --> S["Weiter"]
    S --> T["End"]

Hinweis:

Der Test startet mit der Taste "1".

Wenn eine andere Taste gedrückt wird (hier Taste "3") wird dies angezeigt => es erfolgt keine Weiterschaltung des Tests zur Taste "2".

Erst nach Betätigung der korrekten Taste wird der Test fortgesetzt bis zum Abschluss mit der Taste ▶

Somit sind alle Tasten 1 . . . 0 / * / # / ▲▼ ◀▶ überprüft.

4.7.12. LED

Die ordnungsgemäße Funktion der Leuchtdioden des Bedienteils kann überprüft werden.

Bild 46: Test - LED
HAGER RFZ064D - LED - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Test"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Test LED"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["LED Alle LEDs sollten jetzt leuchten"]
    J --> K["Zurück"]
    K --> L["Hinweis: Test mit Wählen starten."]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333

4.7.13. Anschlussplatine

Die grundsätzliche Funktion der Ein- und Ausgangsschaltungen, der Sicherungen und der Energieversorgung der Hauptplatine werden automatisch geprüft. Hierzu müssen alle Anschlüsse an den Ein- und Ausgängen von der Hauptplatine abgezogen werden. Der Akku muss angeschlossen und die Zentrale mit 230V versorgt werden.

Gefundene Probleme werden nach dem Test angezeigt und sind danach im Detail vor Ort zu prüfen und zu beseitigen.

Bild 48: Test - Anschlussplatine
HAGER RFZ064D - Anschlussplatine - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Zurück}
    B --> C["Setup Setup"]
    C --> D{Zurück}
    D --> E["Setup-Test Anschlussplatine"]
    E --> F["Test-Anschlussplatine"]
    F --> G["Test-Anschlussplatine"]
    G --> H["Sicherungen i.O. Netz i.O. Akku i.O. Weiter"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#cff,stroke:#333
    style H fill:#ffc,stroke:#333

Achtung:

Bitte den Hinweis im Display beachten. Alle externen Anschlüsse sind abzuklemmen, da sonst das Testergebnis nicht korrekt ist!

4.8. Informationen

4.8.1. Zentrale

Die aktuell programmierte Softwareversion des Bedienteils (Deckel) sowie der Zentralensoftware (System) werden angezeigt. Nach einem Softwareupdate kann hier geprüft werden, ob die gewünschte Software korrekt programmiert wurde.

Bild 51: Informationen - Zentrale
HAGER RFZ064D - Zentrale - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Wählen Zurück}
    B --> C["Setup Informationen"]
    C --> D{Wählen Zurück}
    D --> E["Setup-information Zentrale"]
    E --> F{Wählen Zurück}
    F --> G["Info-Software Version"]
    G --> H["Zurück"]
    I["mit Taste ▼ weiter bis:"] --> C
    I --> E
    I --> F

Hinweis:

Die aktuelle Softwareversion (hier 3.0017 für die Zentrale und 1.0124 für das Bedienteil) wird angezeigt.

4.8.2. GSM-Modul

Nur sichtbar wenn GSM-Modul im BUS konfiguriert.

Bild 102: Informationen - GSM-Modul
HAGER RFZ064D - GSM-Modul - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Setup Informationen"]
    B --> C["Setup Informationen GSM-Modul"]
    C --> D["Info-GSM-Modul Firmware GSM-Modul"]
    D --> E["Info-GSM-Modul Netzstatus"]
    E --> F["Info-GSM-Modul Verfügbare Netzwerke"]
    F --> G["Info-GSM-Modul IMSI & IMEI"]

    subgraph Inputs
        H["IGSM-Modul Firmware\nModel:\nSerien Nr.:\nFW. Version:\nCM. Version:"] --> I["GSM-Modul-Netzstatus\nNetz:\nEmpfang: -55dB\nStatus: verbunden"]
        I --> J["Verfügbare Netzwerke\n1/1 MCC: 208 MNC: 20\nEmpfang: -55db"]
        J --> K["GSM-Modul IMSI & IMEI\nIMSI: IMEI:"]
    end

    subgraph Details
        L["Verfügbare Netzwerke:\n<Nr/Anzahl> <Netzname> oder bei unbekanntem\nNetz <MCC: xxx, MNC: xxx> \n- Liste der Netzwerke nach Feldstärke sortiert \n- Bestes Netz zuerst \n- Nur bekannte Netzprovider werden\mit Namen angezeigt"] --> M["Verfügbare Netzwerke\n1/1 MCC: 208 MNC: 20\nEmpfang: -55db"]
    end

    A -->|mit Taste ▼ weiter bis.| B
    B -->|mit Taste ▼ weiter bis.| C
    C -->|mit Taste ▼ weiter bis.| D
    D -->|mit Taste ▼ weiter bis.| E
    E -->|mit Taste ▼ weiter bis.| F
    F -->|mit Taste ▼ weiter bis.| G
    G -->|mit Taste ▼ weiter bis.| H
    H -->|mit Taste ▼ weiter bis.| I
    I -->|mit Taste ▼ weiter bis.| J
    J -->|mit Taste ▼ weiter bis.| K
    K -->|mit Taste ▼ weiter bis.| L
    L -->|mit Taste ▼ weiter bis.| M
    M -->|mit Taste ▼ weiter bis.| N
    N -->|mit Taste ▼ weiter bis.| O
    O -->|mit Taste ▼ weiter bis.| P
    P -->|mit Taste ▼ weiter bis.| Q
    Q -->|mit Taste ▼ weiter bis.| R
    R -->|mit Taste ▼ weiter bis.| S
    S -->|mit Taste ▼ weiter bis.| T
    T -->|mit Taste ▼ weiter bis.| U
    U -->|mit Taste ▼ weiter bis.| V
    V -->|mit Taste ▼ weiter bis.| W
    W -->|mit Taste ▼ weiter bis.| X
    X -->|mit Taste ▼ weiter bis.| Y
    Y -->|mit Taste ▼ weiter bis.| Z
    Z -->|mit Taste ▼ weiter bis.| AA

4.8.3. Melderstatus

Liste der kritischen Melder. Schlechtester Melder wird zuerst angezeigt.

Bild 103: Informationen - Melderstatus
HAGER RFZ064D - Melderstatus - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Setup Informationen}
    B -->|mit Taste▼ weiter bis.| C["Setup Informationen"]
    C --> D{Setup Informationen Melderstatus}
    D -->|mit Taste▼ weiter bis.| E["Setup Informationen Melderstatus"]
    E --> F["Info-Melderstatus"]
    F --> G{Info-Melderstatus Melderstatus}
    G -->|mit Taste▼ weiter bis.| H["Austausch empfohlen"]
    H --> I["Batteriewechsel empfohlen"]
    I --> J["Funkverbindung prüfen"]
    J --> K["Melder verschmutzt"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#ffc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333
    style J fill:#ffc,stroke:#333
    style K fill:#ffc,stroke:#333

4.8.4. Einlernfeldstärke

Die berechnete Wert der Einlernfeldstärkengrenzen wird angezeigt.

Bild 53: Informationen - Einlernfeldstärke
HAGER RFZ064D - Einlernfeldstärke - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Informationen"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Informationen Einlernfeldstärke"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Setup-Info.Einlernfeldstärke"]
    J --> K["Mindestfeldstärken zum Einlernen: 434 MHz Band = 38, 868 MHz Band = 41"]
    K --> L["Zurück"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style J fill:#fcc,stroke:#333

Hinweis:

In diesem Beispiel

$$ = 3 8 $$

$$ = 4 1 $$

Der Praxiswert liegt zwischen 30 . . . 38

Weiter Informationen bzgl. "Einlern-/Signalfeldstärke" siehe "Funkteilnehmer - Lernen"

4.9. Einstellungen

Im Menü Einstellungen werden systemweite Einstellungen konfiguriert.

4.9.1. Zweimeldungsabhängigkeit

Die max. Verzögerungszeit bis zur Alarmauslösung (Timeout Voralarm bei Meldung nur eines Melders) kann zwischen 1 min und 30 min eingestellt werden.

Die Werkseinstellung ist 10min. Die Einstellung gilt für das gesamte System.

Die akustische Signalisierung während des Voralarm durch die Zentrale ist konfigurierbar.

Es können bis zu 30 Abhängigkeitsgruppen konfiguriert werden.

Da voneinander abhängige Melder in einem gemeinsamen Raum montiert sein sollten, werden die Abhängigkeitsgruppen als «Raum» bezeichnet.

Für jeden automatischen Brandmelder kann im Menu „Melder editieren“ konfiguriert werden, ob und welchem Raum er angehören soll.

Ein Kombimelder zählt in diesem Sinne als zwei Melder, d.h. er kann auch alleine sofort durch Rauch- und Wärmeerkennung einen Alarm auslösen.

Manuelle Melder können keinem Raum zugeordnet werden.

Erkennt ein einem Raum zugeordneter Melder einen Brand, signalisiert die Zentrale «Voralarm».

Während des Voralarms:

- erscheint an der Zentrale eine Voralarmanzeige mit rot blinkender LED

* Diese erlischt selbständig, sobald der Melder seine Alarmmeldung zurück nimmt.

- bei dem Melder der den Alarm übertragen hat wird die rote LED eingeschaltet

* Diese erlischt selbständig, sobald der Melder seine Alarmmeldung zurück nimmt.

Verschwindet die Auslöseursache während der Verzögerungszeit so wird der «Voralarm» automatisch beendet und KEIN Alarm ausgelöst.

Ein Alarm wird ausgelöst, wenn:

a) ein manueller Melder ausgelöst wird

b) ein Melder auslöst, der keinem Raum zugeordnet ist

c) ein zweiter Melder (oder bei einem Kombimelder beide Sensoren) eines „Raums“ einen Brand erkannt haben und beide gleichzeitig im Alarmzustand sind

d) der den Voralarm auslösende Melder länger als die konfigurierte Verzögerungszeit im Alarmzustand verbleibt

D.h. die Verzögerungszeit für die Branderkennung durch einen Melder ist zwischen 1 und 30 min.

e) ein anderer Raum den Alarmzustand erreicht (Verzögerungszeit oder 2. Meldung im Raum).

Alle Räume werden voneinander unabhängig betrachtet, d.h. mehrere Räume können sich gleichzeitig im Zustand „Voralarm“ befinden.

Bild 104: Einstellungen - Zweimeldungsabhängigkeit
HAGER RFZ064D - Zweimeldungsabhängigkeit - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup"]
    C --> D["Einstellungen"]
    D --> E["Wählen Zurück"]
    E --> F["Setup-Einstellungen"]
    F --> G["Zweimeldungsabhängigkeit"]
    G --> H["Wählen Zurück"]
    H --> I["Zweimeldungsabhängigkeit"]
    I --> J["Verzögerungszeit: 1 bis 30 min"]
    J --> K["Zurück"]
    K --> L["Werkseinstellung: 10min"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style F fill:#cfc,stroke:#333
    style I fill:#fcc,stroke:#333

4.9.2. Tag-/Nachtbetrieb

Konfiguration des Tag / Nacht Betrieb: Nach Aktivierung den Nachtbetrieb einschalten, Nutzer kann direkt über die Menütasten zwischen Tag- und Nacht-Betrieb umschalten.

Mit Hilfe der Funktion Tag/Nachtbetriebs können zwei unterschiedliche Überwachungskonfigurationen definiert werden, zwischen denen einfach umzuschalten ist. Dies ist z.B. sinnvoll wenn es während des normalen Betriebs stark staubbelastete Räume gibt, bei denen dann nur eine Brandüberwachung per Wärmesensor erfolgen soll. Nachts ist aber die Überwachung auch durch die Raucherkennung gewünscht.

Die Tag-Konfiguration ist als eingeschränkte, die Nachtkonfiguration als Hauptkonfiguration vorgesehen.

Bild 105: Einstellungen - Tag-/Nachtbetrieb
HAGER RFZ064D - Tag-/Nachtbetrieb - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Einstellungen"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Einstellungen"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["Tag/Nacht Betrieb"]
    G --> H["Ändern Zurück"]
    H --> I["Tag/Nacht Betrieb"]
    I --> J["Ändern Zurück"]
    J --> K["Tag/Nacht Betrieb aktivieren Nein"]
    K --> L["Ändern Zurück"]
    L --> M["Setup-Einstellungen"]
    M --> N["Wählen Zurück"]
    N --> O["Tag/Nacht Betrieb aktivieren JA"]
    O --> P["Wählen Zurück"]
    P --> Q["Setup-Einstellungen"]
    Q --> R["Wählen Zurück"]
    R --> S["Setup-Einstellungen"]
    S --> T["Wählen Zurück"]
    T --> U["Setup-Einstellungen"]
    U --> V["Wählen Zurück"]
    V --> W["Setup-Einstellungen"]
    W --> X["Wählen Zurück"]
    X --> Y["Setup-Einstellungen"]
    Y --> Z["Wählen Zurück"]
    Z --> AA["Setup-Einstellungen"]
    AA --> AB["Wählen Zurück"]
    AB --> AC["Setup-Einstellungen"]
    AC --> AD["Wählen Zurück"]
    AD --> AE["Setup-Einstellungen"]
    AE --> AF["Wählen Zurück"]
    AF --> AG["Setup-Einstellungen"]
    AG --> AH["Wählen Zurück"]
    AH --> AI["Setup-Einstellungen"]
    AI --> AJ["Wählen Zurück"]
    AJ --> AK["Setup-Einstellungen"]
    AK --> AL["Wählen Zurück"]
    AL --> AM["Setup-Einstellungen"]
    AM --> AN["Wählen Zurück"]
    AN --> AO["Setup-Einstellungen"]
    AO --> AP["Wählen Zurück"]
    AP --> AQ["Setup-Einstellungen"]
    AQ --> AR["Wählen Zurück"]
    AR --> AS["Setup-Einstellungen"]
    AS --> AT["Wählen Zurück"]
    AT --> AU["Setup-Einstellungen"]
    AU --> AV["Wählen Zurück"]
    AV --> AW["Setup-Einstellungen"]
    AW --> AX["Wählen Zurück"]
    AX --> AY["Setup-Einstellungen"]

"Ja" (Werkseinstellung)Tag/Nac

Tag/Nacht Betrieb aktivieren "Nein"

4.9.3 Zentralensirene

Einstellung ob und für welche Signalisierungen die integrierte Sirene der Zentrale genutzt werden soll.

Bild 110
HAGER RFZ064D - Zentralensirene - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Manü - Setup"]
    B --> C["Setup-Einstellungen"]
    C --> D["Einstellungen-Zentralensirene"]
    D --> E["Störung-Signalisierung durch Zentralensirene Nein"]
    E --> F["Einstellungen-Zentralensirene"]
    F --> G["Störung-Signalisierung durch Zentralensirene Ja"]
    G --> H["Einstellungen-Zentralensirene"]
    H --> I["mit Taste ← weiter bis: →"]
    I --> J["mit Taste ← weiter"]
    J --> K["Letzt → Zürück"]
    K --> L["Wählen → Zürück"]
    L --> M["Setup-Einstellungen"]
    M --> N["Einstellungen-Zentralensirene Nein"]
    N --> O["Ändern → Weiter"]
    O --> P["Feuer-Signalisierung durch Zentralensirene Ja"]
    P --> Q["Ändern → Weiter"]
    Q --> R["Ändern → Zurück"]
    R --> S["Ernstellung → Zentralensirene Nein"]
    S --> T["Ernstellung → Zentralensirene Ja"]

4.9.4. Feuersignalton

Konfiguration mit welchem Alarmsignal die Innensirene bei einem Feueralarm signalisiert.

Bild 56: Einstellungen - Feuersignalton
HAGER RFZ064D - Feuersignalton - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Einstellungen"]
    C --> D["Setup-Einstellungen\nFeuersignalton"]
    D --> E["Einstellungen-Feuersignalton\nFeuersignalton DIN Ton"]
    E --> F["Einstellungen-Feuersignalton\nFeuersignalton ist: Sweep Ton"]
    F --> G["Ändern"]
    G --> H["Ändern"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Zurück"]
    J --> K["Wählen"]
    K --> L["Wählen Zurück"]
    L --> M["mit Taste ▼weiter bis:"]
    M --> N["mit Taste ▼weiter"]

4.9.5. Netzteil

Konfiguration, ob eine externe oder die interne Energieversorgung genutzt wird. Bei Einstellung auf "intern", wird die interne Überwachung der 230V Versorgung sowie des Akku aktiviert. Bei Einstellung auf "externe PSU" muss die externe Energieversorgung dies überwachen und entsprechende Störungen signalisieren. Siehe Anschlussmöglichkeiten / Externes Netzteil.

Bild 63: Einstellungen - Netzteil
HAGER RFZ064D - Netzteil - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Setup-Einstellungen"]
    C --> D["Einstellungen-Netzteil"]
    D --> E["Einstellungen-Netzteil\nNetzteil\nExterne PSU"]
    E --> F["End"]
    G["Wählen Zurück"] --> B
    H["Zurück"] --> C
    I["Wählen"] --> C
    J["Wählen"] --> C
    K["..."] --> B
    L["..."] --> C
    M["..."] --> D
    N["..."] --> E
    O["..."] --> F
    P["..."] --> E
    Q["..."] --> F
    R["..."] --> F
    S["..."] --> F
    T["..."] --> F
    U["..."] --> F
    V["..."] --> F
    W["..."] --> F
    X["..."] --> F
    Y["..."] --> F
    Z["..."] --> F

Hinweis:

- "Interne":

Bei 230V-Eigenversorgung muss der Akku angeschlossen sein und die Akku-Überwachung ist aktiviert.

Ansonsten erscheint spätestens nach 30 Sekunden im Display:

Menü-Meldungen löschen
130.01.201610:10
Zentrale
Bereich: 1
Akkustörung
WeiterZurück

- "Externe PSU":

Im Fall einer externen 12V-Versorgung:

a) auf "Extern PSU" umschalten

b) der Akku darf nicht angeschlossen sein

4.9.6. Kundenmenü ohne Code

Wenn aktiviert, kann der Zugang zum Kundenmenü durch Drücken der ▼ - Steuertaste für min. 2 Sekunden erfolgen.

Bild 61: Einstellungen - Kundenmenü ohne Code
HAGER RFZ064D - Kundenmenü ohne Code - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Einstellungen"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Einstellungen Kundenmenü ohne Code"]
    E --> F["Kundenmenü ohne Code"]
    F --> G["Ändern Zurück"]
    G --> H["Kundenmenü ohne Code"]
    H --> I["Ändern Zurück"]
    I --> J["Manu und Kursen"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333

4.9.7. Texte editieren

Zum Programmieren von eigenen Texten, die System-Meldern und -Komponenten zugeordnet werden können. Die Texte 1 bis 100 (Siehe "Anhang/Nicht änderbare Texte") sind bereits vordefiniert und können nicht geändert werden.

Bild 30: Konfiguration der Funkteilnehmer - Texte editieren
HAGER RFZ064D - Texte editieren - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Setup Einstellungen"]
    B --> C["Setup-Einstellungen Texte editieren"]
    C --> D["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 101 Meldertext 101"]
    D --> E["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 105 Meldertext 105"]
    E --> F["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 105 Meldertext 105"]
    F --> G["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 105 Lagerbereich 1"]
    G --> H["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 105 Lagerbereich 1"]
    H --> I["Texte editieren Veränderbare Texte 101.250 Text Nr.: 105 Ziffer 103 zum nächsten Melder weiterschalten"]

    subgraph Inputs
        J["Hinweis: Es wird immer der erste editierbare Text angezeigt! (Texte 1 ... 100 sind fest zugeordnet)"]
        K["1) Mit den Tasten oder durch Direkteingabe 123 kann ein anderer freier T ext ausgewählt werden. In diesem Beispiel &quot;Text 105&quot;"]
        L["2) Gewünschter Einlernplatz durch Wählen bestätigen."]
    end

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333

4.10. Optionen

Im Menü Optionen werden die Einstellungen des Zentralenbedienteils konfiguriert.

4.10.1. Helligkeit

Einstellung der Displayhelligkeit bei Bedienung am Gerät. Wird die Zentrale längere Zeit nicht bedient, dunkelt das Display automatisch ab.

Bild 65: Optionen - Helligkeit
HAGER RFZ064D - Helligkeit - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Optionen"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Optionen Helligkeit"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Helligkeit"]
    J --> K["heller dunkler"]
    K --> L["Enter"]
    L --> M["Abbruch"]
    M --> N["End"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#ccf,stroke:#333

Hinweis:

Mit den Tasten ▲ = heller bzw. ▼ = dunkler kann die Helligkeit des LC-Displays individuell eingestellt werden. Bei gedrückter Taste verändert sich der Wert kontinuierlich.

Mit Enter bestätigen.

4.10.2. Farben

Konfiguration der Text- und Hintergrundfarbkombination in den Menüs. Eine Einstellung von identischer Text- und Hintergrundfarbe wird verhindert.

Bild 66: Optionen - Farben
HAGER RFZ064D - Farben - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Wählen Zurück}
    B -->|mit T aste weiter bis:| C["Setup Optionen"]
    C --> D{Wählen Zurück}
    D -->|mit T aste weiter bis:| E["Setup-Optionen Hintergrund & Text Farbe"]
    E --> F{Wählen Zurück}
    F --> G["Hintergrund-Farbe"]
    G --> H["* Übernehmen # Abbruch"]
    H --> I["Text-Farbe"]
    I --> J["* Übernehmen # Abbruch"]

Hinweis:

Mit den Tasten ▲ = hoch bzw.▼ = tief kann jedes Farbfeld in der Vertikalen und in der Horizontalen mit den Tasten ● links/rechts (entspricht ◀▶ ) jedes Farbfeld des LC-Displays angewählt werden.

Mit *übernehmen / mit = Abbruch.

Achtung:

Wenn z.B. aktuell die Schriftfarbe schwarz eingestellt ist, kann das schwarze Hintergrundfeld angesteuert aber diese Konstellation wird nicht übernommen. Gleiches gilt z.B. bei weißem Hintergrund und Auswahl Text-Farbe weiß.

4.10.3. Dunkelschaltung

Bei aktivierter Dunkelschaltung (Einstellung = "Ja") werden in Ruhe (ca. 30 Sek. ohne Bedienung / Signalisierung) das Display und die grüne LED abgeschaltet. Tritt eine Störung oder ein Alarm auf, werden diese sofort angezeigt und die Anzeige bleibt bis zur Quittierung aktiv.

Bild 67: Optionen - Dunkelschaltung
HAGER RFZ064D - Dunkelschaltung - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Setup-Optionen Dunkelschaltung"]
    C --> D["Setup-Optionen Nein"]
    D --> E["Setup-Optionen Ja"]
    A -->|Wählen Zurück| B
    B -->|Zurück| C
    C -->|Wählen| D
    D -->|Zurück| E
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333

Grüne LED u. Displaybeleuchtung aus "Nein"

Grüne LED u. Displaybeleuchtung aus " " Ja

4.10.4. Tastentöne

Konfiguration, ob bei jeder Tastenbedienung ein kurzer Signalton erzeugt werden soll.

Bild 68: Optionen - Tastentöne
HAGER RFZ064D - Tastentöne - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["mit Taste"]
    D --> E["Setup Optionen"]
    E --> F["Wählen"]
    F --> G["Zurück"]
    G --> H["mit Taste"]
    H --> I["Setup-Optionen Tastentöne"]
    I --> J["Wählen"]
    J --> K["Zurück"]
    K --> L["Optionen-Tastentöne Tastentöne Aus"]
    L --> M["Andern"]
    M --> N["Zurück"]
    N --> O["Hinweis: Mit Ändern kann zwischen Tastentöne - Aus - Ein gewechselt werden."]

4.10.5. Zeitanzeige

Konfiguration, ob auf dem Ruhebildschirm die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum angezeigt werden sollen.

Bild 70: Optionen - Zeitanzeige
HAGER RFZ064D - Zeitanzeige - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    A --> C["Zurück"]
    D["Setup Optionen"] --> E["Wählen"]
    D --> F["Zurück"]
    G["Setup-Optionen Zeitanzeige"] --> H["Walen"]
    G --> I["Zurück"]
    J["Zeit darstellen Datum und Uhrzeit ständig anzeigen: Ja"] --> K["Andern"]
    J --> L["Zurück"]
    M["Ja&quot; / &quot;Nein"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333
    style M fill:#f9f,stroke:#333

Hinweis:

Wenn "Ja" gewählt, erscheint über dem Logo Datum und Uhrzeit.

Di. 17.02.2015 10:29 :hager

Bei "Nein" erfolgt Ausblendung von Datum und Uhrzeit.

:hager

4.11. Zeiten

4.11.1. Datum einstellen

Konfiguration des aktuellen Systemdatums. Dieses wird insbesondere für die korrekte Speicherung der History benötigt. Weiterhin kann das Datum auch im Ruhebildschirm permanent angezeigt werden.

Bild 74: Zeiten - Datum einstellen
HAGER RFZ064D - Datum einstellen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Zurück}
    B --> C["Setup Zeiten"]
    C --> D["Setup Zeiten Datum einstellen"]
    D --> E["Zeiten-Datum einstellen"]
    E --> F["Heute ist 22.11.2015"]
    F --> G["Übernehmen # Abbruch"]
    G --> A
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#cfc,stroke:#333
    style E fill:#fcc,stroke:#333
    style F fill:#cff,stroke:#333

Hinweis:

Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12_3 kann das Datum eingestellt werden.

Hinweis:

Mit den Tasten ● (entspricht ◀▶ links/rechts) zur nächsten Stelle wechseln.

Mit * = Übernehmen / mit # = Abbruch.

4.11.2. Uhrzeit einstellen

Konfiguration der aktuellen Systemzeit. Diese wird insbesondere für die korrekte Speicherung der History benötigt. Weiterhin kann die Zeit auch im Ruhebildschirm permanent angezeigt werden.

Bild 75: Zeiten - Uhrzeit einstellen
HAGER RFZ064D - Uhrzeit einstellen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup"]
    D --> E["Zeiten"]
    E --> F["Wählen"]
    F --> G["Zurück"]
    G --> H["Setup-Zeiten Uhrzeit einstellen"]
    H --> I["Wählen"]
    I --> J["Zurück"]
    J --> K["Zeiten-Uhrzeit einstellen"]
    K --> L["Es ist 10:40:16 Aktuell: 10:40:20 * Übernehmen # Abbruch"]
    L --> M["←"]
    M --> N["←"]
    N --> O["←"]
    O --> P["←"]
    P --> Q["←"]
    Q --> R["←"]
    R --> S["←"]
    S --> T["←"]
    T --> U["←"]
    U --> V["←"]
    V --> W["←"]
    W --> X["←"]
    X --> Y["←"]
    Y --> Z["←"]
    Z --> AA["←"]
    AA --> AB["←"]
    AB --> AC["←"]
    AC --> AD["←"]
    AD --> AE["←"]
    AE --> AF["←"]
    AF --> AG["←"]
    AG --> AH["←"]
    AH --> AI["←"]
    AI --> AJ["←"]
    AJ --> AK["←"]
    AK --> AL["←"]
    AL --> AM["←"]
    AM --> AN["←"]
    AN --> AO["←"]
    AO --> AP["←"]
    AP --> AQ["←"]
    AQ --> AR["←"]
    AR --> AS["←"]
    AS --> AT["←"]
    AT --> AU["←"]
    AU --> AV["←"]
    AV --> AW["←"]
    AW --> AX["←"]
    AX --> AY["←"]
    AY --> AZ["←"]
    AZ --> BA["←"]
    BA --> BB["←"]
    BB --> BC["←"]
    BC --> BD["←"]
    BD --> BE["←"]
    BE --> BF["←"]
    BF --> BG["←"]
    BG --> BH["←"]
    BH --> BI["←"]
    BI --> BJ["←"]
    BJ --> BK["←"]
    BK --> BL["←"]
    BL --> BM["←"]
    BM --> BN["←"]
    BN --> BO["←"]
    BO --> BP["←"]
    BP --> BQ["←"]
    BQ --> BR["←"]
    BR --> BS["←"]
    BS --> BT["←"]
    BT --> BU["←"]
    BU --> BV["←"]
    BV --> BW["←"]
    BW --> BX["←"]
    BX --> BY["←"]
    BY --> BZ["←"]

Hinweis:

Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12_3 kann die Uhrzeit eingestellt werden.

Hinweis:

Mit den Tasten ● (entspricht ◀▶ links/rechts) zur nächsten Stelle wechseln.

Mit *übernehmen / mit = Abbruch.

4.11.3. Automatische Sommerzeitumstellung

Konfiguration, ob eine Automatische Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit erfolgen soll.

Bild 76: Zeiten - Automatische Sommerzeitumstellung
HAGER RFZ064D - Automatische Sommerzeitumstellung - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Zeiten"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Zeiten Automatische Sommerzeitumstellung"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Zeiten-Sommerzeit Automatische Sommerzeitumstellung Ja"]
    J --> K["Andern"]
    K --> L["Zurück"]
    L --> M["Zeiten-Sommerzeit Automatische Sommerzeitumstellung Nein"]
    M --> N["Andern"]
    N --> O["Zurück"]
    O --> P["End"]

Hinweis:

"Ja" = mit automatischer Sommerzeitumstellung

"Nein" = keine automatischer Sommerzeitumstellung

Übernahme der angezeigten Einstellung mit Zurück

4.11.4. Wartungsdatum

Möglichkeit einer Terminerinnerung für den nächsten Wartungstermin einzurichten. Der Kunde erhält einen Hinweis auf die anstehende Wartung (Datum) mit einem Hinweistext, den der Facherrichter frei eingegeben kann.

Bild 80: Zeiten - Wartungsdatum
HAGER RFZ064D - Wartungsdatum - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B["Wählen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Zeiten"]
    D --> E["Wählen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Zeiten Wartungsdatum"]
    G --> H["Wählen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Wartungsdatum Termin 31.12.2099 Text"]
    J --> K["Ändern"]
    K --> L["Zurück"]
    L --> M["Wartungsdatum Wartungsdatum einstellen 18.02.2015"]
    M --> N["Übernehmen # Abbruch"]
    N --> O["Ändern"]
    O --> P["Zurück"]
    P --> Q["Wartungsdatum Wartungsdatum editieren Text"]
    Q --> R["Radiaren"]
    R --> S["Enter"]
    S --> T["End"]

Hinweis:

Mit den Tasten ◆ oder durch Direkteingabe ^12 ₃ kann das Datum eingestellt werden.

Hinweis:

Mit den Tasten ● (entspricht ◀▶ links/rechts) zur nächsten Stelle wechseln.

Mit ✱ = Übernehmen / mit # = Abbruch.

Nach Auswahl befindet sich der Cursor an der letzten Textstelle. Mit "Radieren" angezeigter Text löschen und neuen Text eingeben.

Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen und Zeichen eingegeben werden. Belegung der Tasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon.

"Radieren" = Löschen der letzten Textstelle (vorn rechts nach links) Tipp: Langer Druck löscht alles!

"ABC" in "abc" = Umschaltung zwischen Groß- u. Kleinbuchstaben mittels ♦ Pfeiltasten

Leerzeichen = Ziffer "0" Drücken

"Enter" = Bestätigung und Übernahme

HINWEIS: Diese Information ist eine reine Hinweisfunktion und generiert keine Störmeldung.

4.12. Benutzer Verwaltung

In der Zentrale können bis zu 31 Benutzer (typ. 0 = Errichter / 1 = Verantwortlicher / 2-30 = andere Benutzer) eingerichtet werden. Jeder Benutzer erhält eine eigene PIN.

Eine PIN besteht aus:

• dem Namen des Benutzers
- einem 6 stelligen Geheimcode
• den Anlagenberechtigungen

Tabelle 8: Übersicht Benutzerverwaltung

Menü Zentrale EinstellungWirkung / Anmerkung
Benutzer NameEingabe des Namen für den BenutzerAlphanumerischer Name für History-Einträge
PIN-CodeÄndern des Geheimcodes des BenutzersLöschen/Eingeben/Ändern des Geheimcodes eines Benutzers. An diese Stelle unabhängig von der Einstellung “PIN-Code ändern”.Hinweis: Der vorherige Code muss nicht bekannt sein!
SystemberechtigungenAlarm löschen Sperrung des Menü (1): “Meldungen löschen”
Störung löschen Sperrung des Menü: “Meldungen löschen”
Deaktivierung Sperrung des Menü: “Deaktivierung”
Testalarm auslösen Sperrung des Menü: “Manueller Alarm”
Umschalten Tag/Nacht Sperrung des Menü: “Tag/Nacht Betrieb”
Konfiguration ändernEin-/Ausblenden des Menü “Setup”Errichterrechte → Alle Meldungen können gelöscht werden

Tabelle 9: Werkseinstellung Benutzereinstellungen

Nr.Name PINAlarm löschenStörung löschenDeaktivierungTestalarm auslösenUmschalten Tag/NachtKonfiguration ändern
0Errichter 123456 X XX X
1Verantwortlicher Name 1X X X X X
2 - 30andere Benutzer Name 2-30

Im Auslieferungszustand der Anlage ist nur ein PIN für den Benutzer "0" (Errichter) eingerichtet. Weitere PIN für die Benutzer 1 bis 30 der Zentrale müssen durch den Errichter angelegt werden.

ACHTUNG

  • Jeder Benutzer, der die Anlagenberechtigung "Parametrierung" erhält, hat "Errichterrechte", und kann über das Setup die Anlage konfigurieren.
  • Der werkseitig eingestellte Geheimcode für Benutzer 0 (Errichter) lautet "1 2 3 4 5 6". Der werkseitig eingestellte Geheimcode sollte nach der Übergabe geändert werden.
  • Durch löschen des Geheimcodes kann einem Benutzer der Zugriff vollständig verweigert werden.

4.12.1. Benutzer Name

Für jeden Benutzer kann für eine einfache Identifizierung in der History ein Name eingegeben werden.

Bild 81: Benutzer Verwaltung - Benutzer Name
HAGER RFZ064D - Benutzer Name - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup"]
    B --> C["Setup-Benutzer Verwaltung"]
    C --> D["Benutzer Name"]
    D --> E["Benutzer N ame"]
    E --> F["Radieren ^a_c Enter"]
    F --> G["Benutzer N ame"]
    G --> H["Radieren ^a_c Enter"]
    H --> I["Benutzer N ame Mustermann"]
    I --> J["End"]

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#f9f,stroke:#333
    style F fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style H fill:#f9f,stroke:#333
    style I fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#f9f,stroke:#333

    note1["mit T aster weiter bis"]
    note2["mit T aster weiter"]

    subgraph "mit T aster weiter"
        direction TB
        A1["Menü Setup"] --> A2["Menü - Setup"]
        A2 --> A3["Setup-Benutzer Verwaltung"]
        A3 --> A4["Benutzer Name"]
        A4 --> A5["Benutzer N ame"]
        A5 --> A6["Radieren ^a_c Enter"]
        A6 --> A7["End"]

    end

Zu ändernder Benutzer Name (0 - 30, wobei 0 = Errichter ist, 1=Verantwortlicher,2-30= ander Benutzer) mit Pfeiltasten oder per Zifferneingabe auswählen.

Nach Auswahl befindet sich der Cursor an der letzten Textstelle. Mit "Radieren" angezeigter Text löschen und neuen Text eingeben.

Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen und Zeichen eingegeben werden. Belegung der Tasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon.

"Radieren" = Löschen der letzten Textstelle (vorn rechts nach links) Langer Druck löscht alles!Tipp:

"ABC" in "abc" = Umschaltung zwischen Groß- u. Kleinbuchstaben mittels ♦ Pfeiltasten

Leerzeichen = Ziffer "0" Drücken

"Enter" = Bestätigung und Übernahme

4.12.2. PIN-Code

Für jeden aktiven Benutzer muss ein individueller Geheimcode festgelegt werden. Die Eingabe eines identischen Geheimcodes für mehrere Benutzer ist nicht möglich und wird von der Zentrale verhindert.

Bild 82: Benutzer Verwaltung - PIN-Code
HAGER RFZ064D - PIN-Code - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Menü - Setup Benutzer Verwaltung"]
    B --> C["Setup-Benutzer Verwaltung PIN-CODE"]
    C --> D["PIN-CODE Benutzer Nr.: 0 Errichter"]
    D --> E["Ändern"]
    E --> F["Pin-CODE Code löschen?"]
    F --> G["Nein"]
    G --> H["Pin-CODE Neuen Code eingeben?"]
    H --> I["Ja"]
    I --> J["Pin-CODE Neuer Code: _"]
    J --> K["Bitte Code eintippen"]
    K --> L["Pin-CODE Neuer Code: ***** Wiederholung: _"]
    L --> M["Bitte Code eintippen"]
    M --> N["Pin-CODE Der neue Code wurde übernommen"]
    N --> O["Weiter"]
    O --> P["..."]
    P --> Q["..."]
    Q --> R["..."]
    R --> S["..."]
    S --> T["..."]
    T --> U["..."]
    U --> V["..."]
    V --> W["..."]
    W --> X["..."]
    X --> Y["..."]
    Y --> Z["..."]
    Z --> AA["..."]
    AA --> AB["..."]
    AB --> AC["..."]
    AC --> AD["..."]
    AD --> AE["..."]
    AE --> AF["..."]
    AF --> AG["..."]
    AG --> AH["..."]
    AH --> AI["..."]
    AI --> AJ["..."]
    AJ --> AK["..."]
    AK --> AL["..."]
    AL --> AM["..."]
    AM --> AN["..."]
    AN --> AO["..."]
    AO --> AP["..."]
    AP --> AQ["..."]
    AQ --> AR["..."]
    AR --> AS["..."]
    AS --> AT["..."]
    AT --> AU["..."]
    AU --> AV["..."]
    AV --> AW["..."]
    AW --> AX["..."]
    AX --> AY["..."]
    AY --> AZ["..."]
    AZ --> BA["..."]
    BA --> BB["..."]
    BB --> BC["..."]
    BC --> BD["..."]
    BD --> BE["..."]
    BE --> BF["..."]
    BF --> BG["..."]
    BG --> BH["..."]
    BH --> BI["..."]
    BI --> BJ["..."]
    BJ --> BK["..."]
    BK --> BL["..."]
    BL --> BM["..."]
    BM --> BN["..."]
    BN --> BO["..."]
    BO --> BP["..."]
    BP --> BQ["..."]
    BQ --> BR["..."]
    BR --> BS["..."]
    BS --> BT["..."]
    BT --> BU["..."]
    BU --> BV["..."]
    BV --> BW["..."]
    BW --> BX["..."]
    BX --> BY["..."]
    BY --> BZ["..."]

Zu ändernder Geheimcode des Benutzers (0 - 30, wobei 0 = Errichter ist, 1=Verantwortlicher,2-30= ander Benutzer) mit Pfeiltasten oder per Zifferneingabe auswählen.

Ja: Code wird gelöscht Neuer Code kann angelegt werdenNein:

Bitte einen 6-stelligen Code eingeben. Nach der Eingabe des neuen Codes wird automatisch die Wiederholung des neuen Codes verlangt.

Bei richtiger Wiederholung des neuen Codes erfolgt eine Bestätigung, dass der Code übernommen wurde.

Bei fehlerhafter Eingabe erfolgt eine Fehlerangabe und es muss neue begonnen werden.

4.12.3. Systemberechtigungen

Tabelle 10: Benutzerverwaltung - Systemberechtigungen

Setup-Benutzer Verwaltung-
Menü Zentrale Einstellungg Wirkung / Anmerkung
SystemberechtigungenAlarm löschen Sperrung des Menü: “Meldungen löschen”
Störung löschen Sperrung des Menü: “Meldungen löschen”
Deaktivierung Sperrung des Menü: “Deaktivierung”
Testalarm auslösen Sperrung des Menü: “Manueller Alarm”
Umschalten Tag/Nacht Sperrung des Menü: “Tag/Nacht Betrieb”
Konfiguration ändernEin-/Ausblenden des Menü “Setup”Errichterrechte → Alle Meldungen können gelöscht werden

Bild 84: Benutzer Verwaltung - Systemberechtigungen
HAGER RFZ064D - Systemberechtigungen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C{mit Taste▼ weiter bis}
    C --> D["Menü - Setup Benutzer e rwaltungV"]
    D --> E["Wählen Zurück"]
    E --> F{mit Taste▼ weiter}
    F --> G["Setup-Benutzer Verwaltung Systemberechtigungen"]
    G --> H["Wählen Zurück"]
    H --> I["Systemberechtigungen Benutzer Nr.: 0"]
    I --> J["Ändern Zurück"]
    J --> K["Systemberechtigunge Berechtigung zum: Alarm löschen Ja"]
    K --> L["Ändern Zurück"]
    L --> M["Ja/Nein umschalten"]
    M --> N{Hier können folgende änderbare Menüpunkte ausgewählt werden: 
    - Alarm löschen
    - Störung löschen
    - Deaktivierung
    - T estalarm auslösen
    - Umschalten Tag/Nacht
    - Konfiguration ändern
    }
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style I fill:#fcc,stroke:#333
    style K fill:#cfc,stroke:#333
    style L fill:#fcc,stroke:#333
    style N fill:#ffc,stroke:#333

(3) "Sperrung des Menü" meint, dass die Menü-Funktion nicht sichtbar ist, sondern "Sie sind nicht berechtigt" angezeigt wird.

4.13. Protokollfunktion

Die Protokollfunktion dient dazu, während des Service die History und die Zentralenkonfiguration zur Dokumentation oder Untersuchung bei Problemen abzuspeichern.

Die Daten können entweder auf SD-Karte, über USB oder über das optional zu erwerbende RS232 Interface ausgegeben werden.

Nach Abschluss des Service sind alle Kabel (USB, RS232) sowie die SD-Karte wieder zu entfernen.

Für die Ausgabe auf eine SD-Karte, muss vorher eine kompatible microSD, FAT formatiert, in den microSD-Kartenslot der Zentrale (siehe Montage und Inbetriebnahme / Prozessorplatine) eingesetzt werden. Auf der SD-Karte muss ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stehen. Bereits vorhandene Protokollfiles werden nach Nachfrage überschrieben. Für die History wird ein File HISTORY.TXT, für das Setup ein File SETUP.TXT auf der Karte im Root-Verzeichnis angelegt. Beide Files sind reine ASCII-Files und können z.B. mit Notepad geöffnet werden.

ACHTUNG: Während des Schreibvorgangs die SD-Karte nicht entnehmen, da dies zur Beschädigung der Karte oder der bereits auf ihr gespeicherten Daten führen kann.

Für die Ausgabe über USB, muss vorher die Zentrale mit einem PC / Laptop verbunden werden. Auf dem PC / Laptop muss ein kompatibler USB-Treiber installiert werden, der z.B. für Windows unter www.hager.de zum Download zur Verfügung gestellt wird. Dieser Treiber stellt einen virtuellen COM-Port zur Verfügung, über den danach analog der RS232 Schnittstelle die Protokolldaten empfangen und abgespeichert werden können.

Für die Ausgabe über RS232 muss zuvor das RS232 Modul in die Zentrale eingebaut werden. Danach kann die Zentrale mit einem PC / Laptop verbunden werden. Auf dem PC / Laptop muss nun ein Terminalprogramm gestartet werden, dass den Datenempfang über einen COM-Port erlaubt. Die Schnittstelle ist auf 38400 Baud, 8 Bit, No Parity und 1 Stoppbit einzustellen. Es werden weder RTS/CTS noch XON/XOFF Datenflusskontrolle unterstützt. Nun ist die Datenaufzeichnung im Terminalprogramm zu starten. Erst danach darf an der Zentrale der Datentransfer gestartet werden. Nachdem die Zentrale das Ende des Datentransfers angezeigt hat, sollte zuerst der Datenempfang im Terminalprogramm beendet werden. Nun können die empfangenen ASCII-Daten weiter verwendet und z.B. als TXT-File abgespeichert werden.

4.13.1. History ausgeben

Es werden immer alle 1000 History-Einträge ausgegeben. Die Einträge haben folgendes Format:

Nummer des Eintrags1 ist der neuste EintragDatum Uhrzeit Bereich MelderMelder NummerMeldung

Bild 87: Protokollfunktion - History ausgeben
HAGER RFZ064D - History ausgeben - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Setup Protokollfunktionen"]
    B --> C["Setup-Protokollfunktionen History ausgeben"]
    C --> D["Setup...History ausgeben History ==> SD-Karte"]
    D --> E["Setup...History ausgeben History ==> USB"]
    E --> F["Setup...History ausgeben History ==> RS232"]
    F --> G["Setup...History ==> RS232"]
    G --> H["Soll die History auf der seriellen Schnittstelle ausgegeben werden? (38400 Bd, 8, n, 1)"]
    H --> I["Ja"]
    I --> J["Setup...History ==> RS232"]
    J --> K["Ausgabe Beendet."]
    K --> L["Ende"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333
    style J fill:#cfc,stroke:#333
    style K fill:#fcc,stroke:#333
    style L fill:#ffc,stroke:#333

Hinweis:

Mit den Tasten ♦ kann zwischen folgenden Ausgabemöglichkeiten gewählt werden:

- SD-Karte => Karte muss auf der Beachten: Rückseite der Prozessorkarte eingesteckt sein! Wenn keine Karte - erscheint bei Auswahl nach kurzer Zeit:

- USB

- RS-232

Mit Wählen Ausgabemöglichkeit bestätigen

Setup...History ==> SD-Kart Keine SD-Karte vorhanden Weiter

Die festeingestellten Schnittstellenparameter werden angezeigt.

Mit Ja starten => es erscheint ein Zwischenbild mit Einblendung eines Fortschrittbalkens, da diese Aktion ein paar Minuten dauert. Mit Abbruch kann der Vorgang jederzeit gestoppt werden.

Bei erfolgreicher Übertragung erscheint "Ausgabe Beendet".

Setup...History ==> RS232 Ausgabe läuft. Abbruch

4.13.2. Setup ausgeben

Die vollständige Zentralenkonfiguration wird ausgegeben.

Bild 88: Protokollfunktion - Setup ausgeben
HAGER RFZ064D - Setup ausgeben - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wahlen"]
    B --> C["Zurück"]
    C --> D["Setup Protokollfunktionen"]
    D --> E["Wahlen"]
    E --> F["Zurück"]
    F --> G["Setup-Protokollfunktionen Setup ausgeben"]
    G --> H["Wahlen"]
    H --> I["Zurück"]
    I --> J["Setup...Setup ausgeben Setup ==> SD-Karte"]
    J --> K["Wahlen"]
    K --> L["Zurück"]
    L --> M["Setup...Setup ausgeben Setup ==> USB"]
    M --> N["Wahlen"]
    N --> O["Zurück"]
    O --> P["Setup...Setup ausgeben Setup ==> RS232"]
    P --> Q["Wahlen"]
    Q --> R["Zurück"]
    R --> S["Setup...Setup ==> RS232\nSoll Setup auf der seriellen Schnittstelle ausgegeben werden?\n(38400 Bd, 8, n, 1)"]
    S --> T["Ja"]
    T --> U["Zurück"]
    U --> V["Setup... Setup ==> RS232\nAusgabe Beendet."]
    V --> W["Ende"]

Hinweis:

Mit den T asten kann zwischen folgenden Ausgabemöglichkeiten gewählt werden:

- SD-Karte => Karte muss auf der Beachten: Rückseite der Prozessorkarte eingesteckt sein! Wenn keine Karte erscheint bei Auswahl nach kurzer Zeit:

Setup...Setup ==> SD-Kart Keine SD-Karte vorhanden Weiter

- USB

- RS-232

Mit Wählen Ausgabemöglichkeit bestätigen

Die festeingestellten Schnittstellenparameter werden angezeigt.

Mit Ja starten => es erscheint ein Zwischenbild mit Einblendung eines Fortschrittbalkens, da diese Aktion ein paar Minuten dauert. Mit Abbruch kann der Vorgang jederzeit gestoppt werden.

Bei erfolgreicher Übertragung erscheint "Ausgabe Beendet".

Setup...Setup ==> RS232 Ausgabe läuft. Abbruch

4.13.3. Systeminformationen ausgeben

Systeminformationen ausgeben je Melder:

  • Feldstärken
    • Verschmutzung (teilweise, melderabhängig)
  • Entnommene Kapazitäten (teilweise, melderabhängig)
  • Produktionsdatum & empfohlenes Austauschdatum (teilweise, melderabhängig)
  • Wartungsdatum und Ergebnis (Mit neuem Wartungskonzept) (teilweise, melderabhängig)
    • usw.

Bild 106: Protokollfunktion - Systeminformationen ausgeben
HAGER RFZ064D - Systeminformationen ausgeben - 1

flowchart
graph TD
    A["Menu Setup"] --> B{Setup}
    B -->|Wählen| C["Setup-Protokollfunktionen"]
    B -->|Zurück| D["Setup"]
    D --> E["Systeminfo. ausgeben"]
    E --> F["Systeminfo. ausgeben"]
    F --> G["Systeminfo == > SD-Karta"]
    E --> H["Systeminfo. ausgeben"]
    H --> I["Systeminfo == > USB"]
    I --> J["Systeminfo. ausgeben"]
    J --> K["Systeminfo == > RS232"]
    K --> L["Systeminfo == > RS232"]
    L --> M["Soll die Systeminfo. auf seriellen Schrittstelle ausgegeben werden? (38400 Bd. 8, n, 1)"]
    M --> N["Ja: Nein"]
    N --> O["Systeminfo == > RS232"]
    O --> P["Ausgabe Beendot: Weiter"]
    P --> Q["End"]

Hinweis:

Mit den Tasten ♦ kann zwischen folgenden Ausgabemöglichkeiten gewählt werden:

- SD-Karte => Karte muss auf der Beachten: Rückseite der Prozessorkarte eingesteckt sein! Wenn keine Karte - erscheint bei Auswahl nach kurzer Zeit:

HAGER RFZ064D - Hinweis: - 1

- USB

- RS-232

Mit Wählen Ausgabemöglichkeit bestätigen

Die festeingestellten Schnittstellenparameter werden angezeigt.

Mit Ja starten => es erscheint ein Zwischenbild mit Einblendung eines Fortschrittbalkens, da diese Aktion ein paar Minuten dauert. Mit Abbruch kann der Vorgang jederzeit gestoppt werden.

HAGER RFZ064D - Hinweis: - 2

Bei erfolgreicher Übertragung erscheint "Ausgabe Beendet".

4.13.4. Protokolle mailen

(Nur sichtbar wenn GSM-Modul im BUS konfiguriert).

Bild 107: Protokollfunktion - Protokolle mailen
HAGER RFZ064D - Protokolle mailen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Setup Protokollfunktionen"]
    B --> C["Setup Protokollfunktionen Protokolle mailen"]
    C --> D["Setup Protokolle Mailen Empfänger wählen"]
    D --> E["Setup Protokolle Mailen E-Mail Adresse eingeben"]
    E --> F["Setup Protokolle Mailen Systemstatus übertragen"]
    F --> G["Setup Protokolle Mailen Systemstatus übertragen"]

    subgraph Edit/Reject
        H["Ziel 0 Erricher\nZiel 1 Verantwortlicher\nZiel 2 Ziel xx\n- \nZiel 9 Ziel xx"] --> I["Setup-Protokolle Mailen\nZiel 0 Erricher"]
        I --> J["Setup-Protokolle Mailen\nE-Mail Adresse eingeben"]
        J --> K["Setup-Protokolle Mailen\nRadiaren Enter"]
    end

    style Edit fill:#f9f,stroke:#333
    style Reject fill:#ccf,stroke:#333
  • " " = ok
  • "-" = nicht konfiguriert
  • "Number" = nicht ok

4.14. Datensicherung

Die Datensicherung dient dazu, während des Service die vollständige Konfiguration der Zentrale zu sichern (Backup). Dies ist hilfreich, wenn die Zentrale oder die Prozessorplatine ersetzt werden muss. Hierzu wird der Inhalt des EEPROMs der Prozessorplatine in einem File EEPROM.HEX gespeichert.

Nach Abschluss des Service ist die SD-Karte wieder zu entfernen.

Es muss vorher eine kompatible microSD, FAT formatiert, in den microSD-Kartenslot der Zentrale (siehe Montage und Inbetriebnahme / Prozessorplatine) eingesetzt werden. Auf der SD-Karte muss ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stehen. Ein bereits vorhandenes Datensicherungsfile wird nach Nachfrage überschrieben.

ACHTUNG

  • Während des Schreibvorgangs die SD-Karte nicht entnehmen, da dies zur Beschädigung der Karte oder der bereits auf ihr gespeicherten Daten führen kann.
    • Die History bleibt beim Laden von einer SD-Karte erhalten und wird nicht überschrieben.

4.14.1. Speichern auf SD-Karte

Mit dieser Funktion wird der Inhalt des EEPROMs auf der SD-Karte gespeichert. Ist bereits ein entsprechendes File auf der SD-Karte, wird dieses nach Nachfrage, überschrieben. Der Speichervorgang dauert einige Minuten und der Fortschritt wird mittels eines Verlaufsbalkens dargestellt. Am Ende des Prozesses wird angezeigt, ob der Vorgang korrekt abgeschlossen werden konnte.

Bild 89: Datensicherung - Speichern auf SD-Karte

Setup - Datensicherung
Speichern auf SD-Karte
StartZurück

4.14.2. Laden von SD-Karte

Mit dieser Funktion wird der Inhalt des EEPROMs mit dem auf der SD-Karte gespeicherten überschrieben. Alle bereits gespeicherten Einstellungen, mit Ausnahme der History, gehen verloren. Wird ein entsprechendes File auf der SD-Karte gefunden, wird dieses nach Nachfrage, in das EEPROM geschrieben. Der Speichervorgang dauert einige Minuten und der Fortschritt wird mittels eines Verlaufsbalkens dargestellt. Am Ende des Prozesses wird angezeigt, ob der Vorgang korrekt abgeschlossen werden konnte.

ACHTUNG

  • Während des Schreibvorgangs die SD-Karte nicht entnehmen, da dies zur Beschädigung der Zentrale führen kann. Das Schreiben kann nicht unterbrochen werden.
    • Die History bleibt beim Laden von einer SD-Karte erhalten und wird nicht überschrieben.

Bild 90: Datensicherung - Laden von SD-Karte

Setup - Datensicherung
Laden von SD-Karte
Start▲ ↓Zurück

4.15. SD Karte

4.15.1. SD-Karten Information

Nach Aufruf der Funktion wird die während des Service eingelegte SD-Karte geprüft und, wenn kein Fehler gefunden wurde, Informationen zum Speicherplatz auf der SD-Karte angezeigt.

HINWEIS: Es erfolgt nur ein lesender Zugriff auf die Karte.

Bild 91: SD Karte - SD-Karten Information
Setup - SD-Karte SD-Karten Information Wählen ◀ Zurück

Bild 92: SD Karte - SD-Karten Information

Setup – SD-Karte
SD-Karten Information Gesamtspeicher: xxx MB Freier Speicher: xxx MB Belegter Speicher: xxx MB
Zurück

4.15.2. SD-Karte formatieren

Ist nicht mehr genügend Speicherplatz auf der SD-Karte vorhanden oder treten beim Schreiben auf die SD-Karte Fehler auf, so kann die SD-Karte in der Zentrale formatiert werden. Nach einer Sicherheitsabfrage startet der Formatierungsprozess, der, je nach Kartengröße, einige Minuten dauern kann.

ACHTUNG

  • Während des Schreibvorgangs die SD-Karte nicht entnehmen, da dies zur Beschädigung der Karte führen kann.
  • Beim Formatieren werden alle Daten auf der SD-Karte gelöscht.

Bild 93: SD Karte - SD-Karte formatieren

Setup – SD-Karte
SD-Karten formatieren
StartZurück

4.16. Zurücksetzen-Werkseinstellungen

ACHTUNG: Im System konfigurierte Repeaters werden beim zurücksetzen auf Werkseinstellungen nicht mit zurückgesetzt. Deshalb vor dem Rücksetzen auf die Werkseinstellungen alle Repeaters einzeln im Menu «Setup-Funkteilnehmer-Repeater zurücksetzen» manuell zurücksetzen. Ansonsten kann es zu inkonsistenten Systemzuständen und Problemen beim erneuten Einlernen der Melder kommen.

Bild 108: Zurücksetzen Werkseinstellungen
HAGER RFZ064D - Zurücksetzen-Werkseinstellungen - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup Zurücksetzen"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["Setup-Zurücksetzen"]
    E --> F["Initialisierung"]
    F --> G[":hager"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#fff,stroke:#333

4.17. GSM-Modul Einstellungen

  • Feldstärken Nur sichtbar wenn Wählgerät im BUS konfiguriert. Siehe Anschlussmöglichkeiten/Einsetzen eines Übertragungsmoduls.
    • Feldstärken Warten bis Modul bereit.

4.17.1. GSM-Modul de/aktivieren

Konfiguration ob das GSM-Modem verwendet werden soll oder nicht. Soll das GSM-Modem nicht genutzt werden sollte es deaktiviert werden um überflüssige Störungsmeldungen zu vermeiden.

Erst nach Einsetzen einer SIM-Karte sollte das GSM-Modem aktiviert werden.

Wenn das GSM-Modem abgeschaltet wird, kann keine Aktion mit ihm geschehen:

  • Kein Test
  • Keine Übertragung
  • Keine System-Fehlermeldung auf einem Verschulden von GSM-Modem.

Bild 113: GSM-Modul de/aktivieren
HAGER RFZ064D - GSM-Modul de/aktivieren - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup GSM-Modul Einstellungen"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["GSM-Modul Einstellungen GSM-Modul de/aktivieren"]
    E --> F["Wählen Zurück"]
    F --> G["GSM-Modul de/aktivieren GSM-Modul ist deaktiviert"]
    G --> H["Ändern Zurück"]
    H --> I["GSM-Modul de/aktivieren GSM-Modul ist aktiviert"]
    I --> J["Ändern Zurück"]
    J --> K["GSM-Modul ist aktiviert"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333

4.17.2. SIM-Verwaltung

Bild 114: SIM-Verwaltung
HAGER RFZ064D - SIM-Verwaltung - 1

flowchart
graph TD
    A["Setzen Sie die SIM-Karte ein."] --> B["Menü Setup"]
    B --> C["Wählen"] & D["Zurück"]
    C --> E["mit Taste▼ weiter bis:"]
    E --> F["Menü - Setup\nGSM-Modul Einstellungen"]
    F --> G["Wählen"] & H["Zurück"]
    H --> I["mit Taste▼ weiter bis:"]
    I --> J["GSM-Modul Einstellungen\nGSM-Modul SIM-Verwaltung"]
    J --> K["Wählen"] & L["Zurück"]
    K --> M["GSM-Modul SIM-Verwaltung\nSIM-PIN speichern"]
    M --> N["Wählen"] & O["Zurück"]
    O --> P["GSM-Modul SIM-Verwaltung\nSIM-PIN ändern"]
    P --> Q["Wählen"] & R["Zurück"]
    R --> S["GSM-Modul SIM-Verwaltung\nSIM-Karte entsperren"]
    S --> T["Wahlen"] & U["Zurück"]
    U --> V["Testen und Speichern der PIN der eingelegten SIM-Card im GSM-Modul"]
    V --> W["Warten auf Rückmeldung"]
    W --> X["SIM-PIN ändern\nNeue PIN für die SIM-Karte bestätigen\nNeue PIN:5678"]
    W --> Y["SIM-PIN ändern\nNeue PIN für die SIM-Karte eingeben\nNeue PIN:5678"]
    W --> Z["SIM-PIN ändern\nAktuelle PIN der eingelegten\nSIM-Karte eingeben\nPIN:1234"]
    W --> AA["SIM-Karte entsperren\nNeue PIN für die SIM-Karte bestätigen\nNeue PIN:3456"]
    W --> AB["SIM-Karte entsperren\nNeue PIN für die SIM-Karte eingeben\nNeue PIN:3456"]
    W --> AC["SIM-Karte entsperren\nPUK der eingelegten\nSIM-Karte eingeben\nPUK:12345678"]
    W --> AD["SIM-Karte entsperren\nRaderien"] & AE["Enter"]
    AE --> AF["Radieren"] & AG["Enter"]
    AF --> AH["Radieren"] & AI["Enter"]
    AI --> AJ["Radieren"] & AK["Enter"]
    AJ --> AL["Radieren"] & AM["Enter"]
    AM --> AN["Radieren"] & AO["Enter"]
    AO --> AP["Radieren"] & AQ["Enter"]
    AP --> AR["Radieren"] & AS["Enter"]
    AS --> AT["Radieren"] & AU["Enter"]
    AU --> AV["Radieren"] & AW["Enter"]
    AW --> AX["Radieren"] & AY["Enter"]
    AX --> AZ["Radieren"] & BA["Enter"]
    BA --> BB["Radieren"] & BC["Enter"]
    BC --> BD["Radieren"] & BE["Enter"]
    BE --> BF["Radieren"] & BG["Enter"]
    BG --> BH["Radieren"] & BI["Enter"]
    BI --> BJ["Radieren"] & BK["Enter"]
    BK --> BL["Radieren"] & BM["Enter"]
    BM --> BN["Radieren"] & BO["Enter"]
    BO --> BOA["Radieren"] & BP["Enter"]
    BP --> BQ["Radieren"] & BPB["Enter"]
    BQ --> BR["Radieren"] & BS["Enter"]
    BS --> BT["Radieren"] & BX["Enter"]
    BX --> BY["Radieren"] & BXY["Enter"]
    BY --> BZ["Radieren"] & BXZ["Enter"]
    BXZ --> CA["Radieren"] & CX["Enter"]
    CX --> CY["Radieren"] & CXY["Enter"]
    CY --> CZ["Radieren"] & CZX["Enter"]
    CZ --> DA["Radieren"] & EZ["Enter"]
    EZ --> DB["Radieren"] & EZY["Enter"]
    DB --> DC["Radieren"] & EZX["Enter"]
    DC --> DD["Radieren"] & EZY["Enter"]

4.17.3. Objektinformation

z.B. Adresse, Kunden-, Objektnummer o.Ä.

Bild 115: Objektinformation
HAGER RFZ064D - Objektinformation - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Manü - Setup"]
    B --> C["GSM-Modul Einstellungen"]
    C --> D["GSM-Modul Einstellungen"]
    D --> E["Objektinformation"]
    E --> F["Objektinformation"]
    F --> G["Radieren"]
    G --> H["Enter"]
    H --> I["# Abbruch"]
    I --> J["Wählen"]
    J --> K["Zurück"]
    K --> B
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333

Name eingeben

- Objektinformation

(z.B. Adresse, Kunden-, Objektnummer o.A.)

Mit "Radieren" angezeigter Text löschen und neuen Text eingeben.

Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen und Zeichen eingegeben werden. Belegung der Tasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon.

"Radieren" = Löschen der letzten Textstelle (vorn rechts nach links)

Tipp: Langer Druck löscht alles!

"ABC" in"abc" = Umschaltung zwischen Groß- u. Kleinbuchstaben mittels ♦ Pfeiltasten"

Leerzeichen = Ziffer "0" Drücken

"Enter" = Bestätigung und Übernahme

4.17.4. SMS Konfiguration

• SMS-Servicecenter-Nummer
- Provider Konfiguration

Bild 117: SMS Konfiguration
HAGER RFZ064D - SMS Konfiguration - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["Menü - Setup\nGSM-Modul Einstellungen"]
    C --> D["Wählen Zurück"]
    D --> E["SMS Konfiguration\nSMS-Servicecenter-Nummer:\n+491770620000\nRadieren ^1/2 Enter"]
    E --> F["mit Taste▼ weiter bis:"]
    F --> G["mit Taste▼ weiter"]
    G --> H["GSM-Modul Einstellungen\nSMS Konfiguration"]
    H --> I["Wählen Zurück"]
    I --> J["SMS Konfiguration"]
    J --> K["Enter"]

SMS Konfiguration

Konfigurationsdaten werden soweit möglich von der SIM-Karte übernommen

  • SMS-Servicecenter-Nummer
  • Provider Konfiguration

Anzeige under Eingabe der SMS-Servicenummer

"123" = Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen eingegeben werden.

"Radieren" = Löschen der letzten Textstelle

"Enter" = Bestätigung und Übernahme

4.17.5. Zieldefinition

  • Namen
  • phone number SMS
  • Adresse E-Mail

Bild 118: Zieldefinition
HAGER RFZ064D - Zieldefinition - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wahlen Zurück"]
    B --> C{mit Taste --> weiter bis}
    C --> D["Menü - Setup GSM-Modul Einstellungen"]
    D --> E{mit Taste --> weiter}
    E --> F["GSM-Modul Einstellungen"]
    F --> G{Zielfinition}
    G --> H["Wahlen Zurück"]
    H --> I{Zielfinition Ziel 0 Errichter}
    I --> J{Zielfinition Name eingeben alt: Emrichter Mustermann Enter}
    J --> K["Zielfinition SMS konfigurieren Tel.Nr eingeben: 04 76 45 32 32 Abbruch"]
    K --> L["E-Mail Konfiguration E-Mailadresse eingeben: Mustermann@gmail.com # Abbruch"]
    L --> M["Radieren Enter"]

    N["Nach Auswahl befindet sich der Cursor an der letzten Textstelle. Mit &quot;Radieren&quot; angezeigter Text löschen und neuen Text eingeben."] --> O["Mit dem Tastaturblock können Ziffern, Zahlen und Zeichen eingegeben werden. Belegung der Tasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon."]
    O --> P["Radieren&quot; = Löschen der letzten Textstelle (vorn rechts nach links) Tipp: Langer Druck löscht alles!"]
    P --> Q["&quot;ABC&quot; in&quot;abc&quot; = Umschaltung zwischen Groß- u. Kleinbuchstaben mittels ♦ Pfeiltasten"]
    Q --> R["Leerzeichen = Ziffer &quot;0&quot; Drücken"]

    S["Übersicht der Einstellungen"] --> T["Zu ändernder Name (Mustermann)"]
    T --> U["Rufnummer eingeben"]
    U --> V["Mail-Adresse eingeben"]
TastenZeichen (in der Reihenfolge der Anzeige)
0
1./?!-&1
2ABC2Ä@
3DEF3
4GHI4
5JKL5
6MNO6Ö
7PQRS7β
8TUV8Ü
9WXYZ9

Um z.B. „orange“ zu schreiben:

drücken Sie 3 x die Taste 6

drücken Sie 3 x die Taste 7

drücken Sie 1 x die Taste 2

drücken Sie 2 x die Taste 6

drücken Sie 1 x die Taste 4

drücken Sie 2 x die Taste 3

4.17.6. Ereignisdefinition

  • Ereignis Wählen
  • Übersicht der Konfiguration
    • Schritt wählen S1...S8
    • Anzeige oder Auswahl des Ziels

Bild 119: Ereignisdefinition
HAGER RFZ064D - Ereignisdefinition - 1

flowchart
graph TD
    A["Menü Setup"] --> B["Wählen Zurück"]
    B --> C["mit Taste ▼ weiter bis:"]
    C --> D["Menü - Setup GSM-Modul Einstellungen"]
    D --> E["Wählen # Zurück"]
    E --> F["mit Taste ▼ weiter bis:"]
    F --> G["GSM-Modul Einstellungen Ereignisdefinition"]
    G --> H["Wählen # Zurück"]
    H --> I["Ereignisdefinition Alarm"]
    I --> J["Ereignis Definition"]
    J --> K["Alarm"]
    K --> L["Übersicht der Konfiguration Schritt wählen Schritte 1 2 3 4 5 6 7 8 SMS 1 2 5 ...mail 2 ... 3 ...zurück"]
    L --> M["Alarm"]
    M --> N["zB unten Nachteile nach der Konfiguration: Schritt 1(S1) > Ziel 1: SMS=Ja Mail=Nein Schritt 2(S2) > Ziel 2: SMS=Ja Mail=Ja Schritt 3(S3) > Ziel 5: SMS=Ja Mail=Nein Schritt 4(S4) > Ziel 3: SMS=Nein Mail=Ja"]
    N --> O["S1 Ziel 0 Emichler SMS Nein order Ja"]
    O --> P["Alarm S1 Ziel 0 Emichler SMS Nein order Ja"]
    P --> Q["Alarm S1 Ziel 0 Emichler SMS Nein order Ja"]
    Q --> R["Alarm S1 Ziel 1 Verantwortlicher SMS Nein order Ja"]
    R --> S["Alarm S1 Ziel 1 Verantwortlicher SMS Nein order Ja"]
    S --> T["Alarm S1 Ziel 9 Ziel xk"]
    T --> U["Alarm S2 Ziel 9 Ziel xx"]
    U --> V["Alarm S2 Ziel 0 Emichler Wahlen # Zurück"]
    V --> W["S2 Ziel 0 Emichler Wahlen # Zurück"]
    W --> X["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    X --> Y["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    Y --> Z["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    Z --> AA["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AA --> AB["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AB --> AC["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AC --> AD["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AD --> AE["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AE --> AF["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AF --> AG["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AG --> AH["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AH --> AI["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AI --> AJ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AJ --> AK["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AK --> AL["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AL --> AM["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AM --> AN["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AN --> AO["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AO --> AP["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AP --> AQ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AQ --> AR["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AR --> AS["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AS --> AT["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AT --> AU["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AU --> AV["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AV --> AW["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AW --> AX["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AX --> AY["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AY --> AZ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    AZ --> BA["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BA --> BB["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BB --> BC["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BC --> BD["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BD --> BE["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BE --> BF["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BF --> BG["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BG --> BH["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BH --> BI["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BI --> BJ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BJ --> BK["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BK --> BL["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BL --> BM["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BM --> BN["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BN --> BO["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BO --> BP["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BP --> BQ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BQ --> BR["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BR --> BS["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BS --> BT["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BT --> BU["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BU --> BV["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BV --> BW["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BW --> BX["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BX --> BY["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BY --> BZ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    BZ --> CA["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CA --> CB["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CB --> CC["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CC --> CD["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CD --> CE["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CE --> CF["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CF --> CG["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CG --> CH["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CH --> CI["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CI --> CJ["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CJ --> CK["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CK --> CL["S2 Ziel 0 Verantwortlicher Wahlen # Zurück"]
    CL --> CD

5. Garantiebestimmungen

24 Monate gegen Material- und Fabrikationsfehler. Fehlerhafte Geräte sind dem üblichen Großhändler auszuhändigen. Die Garantie kommt nur zum Tragen, wenn das Rücksendeverfahren über Installateur und Großhändler gewahrt wurde, und wenn nach Begutachtung durch unsere Abteilung Qualitätsprüfung kein Fehler infolge unsachgemäßen Einbaus und/oder falscher Anwendung festgestellt wurde. Etwaige Anmerkungen zur Erläuterung des Fehlers sind dem Gerät beizufügen.

6. Technische Daten

Tabelle 13: Technische Daten

RFZ064D
Funk-Melder max. empfohlen 50. (max. 64)
Funk-Sirenen max. 14
Repeatermax.5 (max. 5 Funk-Repeater und/oder 5 Bus-Repeater) angemeldet werden
Bereiche 8
GSM Modul RFW064D integriert Optional
Montageplätze für optionale Erweiterungen2
Energieversorgung • integriertes Netzteiloder• externes Netzteil• 230 V AC; 50 ... 60 Hz;oder• 10,5... 30,0 V DC (EN54-4 Energieversorgung)
Akku (Option) RFA400D (12 V, 2,2 Ah, 1,05 kg)
Stromaufnahme (in Ruhe, Display gedimmt)• bei 230 V 50 mA (Primär )• bei 12 V 165 mA (Sekundär )
Netzabsicherung bei 230VAC-Versorgung 16 A
Netzleitung 2 x 1,5 mm2 NYM-J
Überbrückungszeit≥ 12 h mit RFA400D (Grundausbau ohne zusätzliche Verbraucher)
Anzeige LCD-Display (farbig)
Bedienung Tastatur im Gehäuseoberteil
Benutzer 31 (0 = Errichter / 1 - 30 = Kunden)
MicroSD-Karte Steckplatz 1
Eingänge• 1 Power Supply• 1 Netzeingang• 1 Akku-Anschluss• 3 x frei programmierbare Eingänge
Ausgänge (mit 1,0AT abgesichert)• 4 x Relais potentialfrei• 4 x Open Collector• 1 x 12 V DC
USB-Schnittstelle 1
TAS-Schnittstelle1
Schnittstellen (optional mittels Erw.-Karte)1 RS232 (-12 V/+12 V Pegel)
Sicherungen• S1 = 160 mAT / 230V Trafo primär• S2 = 1,0 AT / Trafo sekundär• S3 = 1,6 AT / Akku• S4 = Ohne Funktion• S5 = 1,0 AT ext. 12 V (Ausgang)
History mit Datum / Uhrzeit1.000 Einträge
Softwareupdatemit Updatetool RXE08D
Betriebstemperaturbereich+5°C bis +40°C
UmweltklasseI
Abmessungen (B x H x T)220 x 325 x 88mm
Gewicht ohne / mit Akku1,85 kg / 2,9 kg
SchutzklasseIP 30

ACHTUNG

- Das Gerät darf nicht gleichzeitig 230 V AC und Extern versorgt werden!

- Der Ausgang "Ext. 12V" kann bei externer Versorgung und Ausfall der primären Versorgung unter 9 V fallen. Bei interner Versorgung kann der Ausgang bis auf 9,9 V (Akkuabschaltspannung – 0,3 V) fallen.

- Bei externer Versorgung darf kein Akku im Gerät montiert werden!

- Die OC-Ausgänge sind mit einer internen Sicherung gegen Kurzschluss und Überlastung ausgestattet. Aus diesem Grund dürfen an den OC Ausgängen keine Kabel mit einer Kabellänge > 3 m angeschlossen werden, da ansonsten die Sicherung durch EMV ausgelöst werden kann. Sollte die Sicherung ausgelöst worden sein, muss ein kompletter Reset durchgeführt werden. Hierzu die Versorgungsspannung (incl. Akku) für mindestens 5 min vom Interface trennen.

- Bei Versorgung der Zentrale mit einem separaten EN54-4 Netzteil muss dieses in der Nähe installiert werden.

Tabelle 14: Funkdaten

Frequenzbereich 434 MHz Band868 MHz Band433,050 - 434,790 MHz, 10 mW max, Duty cycle 10%868,000 - 870,000 MHz, 25 mW max, Duty cycle 0,10% Rx: category 2
Sendeleistung max.10 mW ERP
Modulationsart FSK
Anzahl Kanäle 434 MHz Band868 MHz Band204
Kanalraster 75 kHz
Kanalabstand 434 MHz Band868 MHz Band75 kHz150 kHz
Hub 434 MHz Band868 MHz Band± 7 kHz± 15 kHz
Bruttodatenrate 16.384 Bit/sec ± 200 ppm
Eingangsempfindlichkeit -100 dBm
Empfängerbandbreite 434 MHz Band868 MHz Band35 kHz bei -6 dBm82 kHz bei -6 dBm

HINWEIS

  • Zur Prüfung der Stromaufnahme, die Netzversorgung nach Installation des Systems abklemmen und die Stromaufnahme aus dem Akku messen.
  • Die Überbrückungszeit berechnet sich dann aus der Kapazität des Akku's von 2200 mAh geteilt durch die Stromaufnahme (in mA).

7. Instandhaltung

Die Instandhaltung der BEKA System muss nach den Anforderungen in DIN VDE 0833-1 und DIN VDE 0833-2 durch eine Fachfirma erfolgen. Inspektion und Wartung sind im Jahresrhythmus durchzuführen (Minimum, insbesondere wenn das System nicht mit einem Sendemodul ausgerüstet), soweit keine anderen Hersteller-Angaben betreffend der Wartungsintervalle vorliegen.

Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten muss an den Geräten und Anlageteilen, deren Funktion gestört war, eine Funktionsprüfung durchgeführt und dokumentiert werden.

8. Anhang

8.1. Nicht änderbare Texte

Tabelle 15: Feste Texte

1 Abstellraum26 Eingang51 Kellerfenster76 Schlafz.fenster
2 Apartement27 Einliegerwohnung52 Kellertuer77 Schlafz.tuer
3 Apartementtuer28 Empfang53 Kinderfenster78 Schulungsraum
4 Arbeitszimmer29 Entwicklung54 Kindertuer79 Schwimmbad
5 Archiv30 Esszimmer55 Kinderzimmer80 Sekretariat
6 Aufenthaltsraum31 Esszimmerfenster56 Kueche81 Technik
7 Ausgang32 Esszimmertuer57 Kuechenfenster82 Terrassenfenster
8 Ausstellungsraum33 Fahrradkeller58 Kuechentuer83 Terrassentuer
9 Bad34 Fitnessraum59 Labor84 Toilette
10 Balkonfenster35 Fernsehraum60 Laden85 Treppenhaus
11 Balkontuer36 Flur61 Ladenfenster86 Umkleideraum
12 Bar37 Flurtuer62 Ladentuer87 Verkaufsraum
13 Behandlungsraum38 Gastzimmer63 Lesezimmer88 Verandatuer
14 Besprechungsraum39 Gartenhaus64 Lagerfenster89 Verteilerraum
15 Bibliothek40 Garage65 Lagertuer90 Vertrieb
16 Buegelzimmer41 Geraetehaus66 Lesezimmer91 Vorratsraum
17 Buero42 Geschaeftszimmer67 Musikzimmer92 Wartezimmer
18 Buerofenster43 Halle68 Naehzimmer93 Waschkueche
19 Buerotuer44 Haupteingang69 Pavillon94 Weinkeller
20 Buchhaltung45 Haustuer70 Personalabteilung95 Werkstatt
21 Chefzimmer46 Heizung71 Pfoertner96 Wintergarten
22 Computerraum47 Hintereingang72 Praxis97 Wohnzimmer
23 Dachfenster48 Hobbyraum73 Rezeption98 Wohnzimmerfenster
24 Direktor49 Kaminzimmer74 Sauna99 Wohnzimmertuer
25 Dusche50 Keller75 Schlafzimmer100 Zimmer

8.2. Frei programmierbare Texte

Tabelle 16: Programmierbare Texte

101139177215
102140178216
103141179217
104142180218
105143181219
106144182220
107145183221
108146184222
109147185223
110148186224
111149187225
112150188226
113151189227
114152190228
115153191229
116154192230
117155193231
118156194232
119157195233
120158196234
121159197235
122160198236
123161199237
124162200238
125163201239
126164202240
127165203241
128166204242
129167205243
130168206244
131169207245
132170208246
133171209247
134172210248
135173211249
136174212250
137175213
138176214

8.3. Tabelle für Benutzerkonfiguration

Nr.Name Code Alarm löschenStörung löschenDeaktivierungÜbungsalarm/ Testalarm auslösenUmschalten Tag/NachtKonfiguration ändern
Bsp.Hr. Muster 123456N J N N N N
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

Diese Prüfliste enthält die wesentlichen Tätigkeiten, die bei einer Inspektion/Wartung durchzuführen sind.

Betreiber: (Kunden-Nr.: ____) Instandhalter (Stempel oder Adresse):

Name:

Adresse: ____ ____

Telefon:

Service-Techniker: ____ Arbeitszeitnachweis-Nr.: ____

Prüfmittel-Nr.: ____ [ ] Leitstelle NSL: ____

HAZ-Typ: ____ Alarmzählerstand: ____

Nr.Prüfposition (Kürzel hier eintragen) (√ ≈ in Ordnung; X ≈ nicht in Ordnung; - ≈ nicht zutreffend)
1.Anmeldung beim Kunden, gegebenenfalls mit Hinweis auf die vorübergehende Außer-betriebnahme von Anlagenteilen wie z.B. SAS oder der Ansteuereinrichtung für die ÜE; Betreiber über die folgenden Probealarme informieren......
2.Handfeuermelder mit einem Hinweisschild „Außer Betrieb“ kennzeichnen!......Abmeldung bei der Leitstelle (NSL) oder anderen hilfeleistenden StellenName und Uhrzeit des Ansprech-Partners notieren ____
3.Betriebsbuch einsehen (Kunde zu besonderen Vorkommnissen, Falschalarmen etc. befragen)
4.Ist-Zustand der Anlage anhand der vorhandenen Anlagendokumentation feststellen und Abweichungen dokumentieren, z.B., Meldergruppen-Verzeichnis, Bedienungsanleitung, Liste der Anlagenteile [Begehung].... Nutzungs- und/oder Überwachungsänderung feststellenggf. dem Betreiber Änderungsvorschläge unterbreiten ......
5.Auslesen Ereignisspeicher und Uhrzeit prüfen......Alarmzählerstand eintragen (s.o.)......
6.Abschaltung von externen Steuerungen z.B. optische/akustische Alarmierungseinrichtungen, Brandfallsteuerungen (z.B. Brandschutzklappen, Feststellanlagen)
7.Anzeige und Bedieneinrichtungen auf Funktion prüfen, Lampentest.... HAZ auf mechanische Befestigung prüfen
8.Temperatur der Netzteile am Akku messen, eintragen. Ladespannung prüfen und bewerten gemäß Diagramm 1), Strom für Netzteile prüfen und eintragen....Netzspannung abschalten, Akkuspannung prüfen und eintragen(Fortsetzung Pkt. 8 siehe nächste Seite)
Nr.Prüfposition(√≈in Ordnung;X≈nicht in Ordnung;—≈nicht zutreffend)
▪ Umgebungstemperatur am Akku:____°C (Fortsetzung Pkt. 8)......Netzteil I: Ruhestrom:____mA Alarmstrom:____mA Akkuspannung:____V Akku-Einbaudatum:____Netzteil II: Ruhestrom:____mA Alarmstrom:____mA Akkuspannung:____V Akku-Einbaudatum:____▪ Überbrückungszeit ____(rechnerisch ermittelt)
9.Funktionsprüfung Brandfallsteuerungen, z.B. RWA, Aufzug....Ansteuerungen Brandfallsteuerungen, z.B. RWA, Aufzug....
10.Funktionsprüfung der optischen Anzeigen (z.B. Blitz oder RKL)
11.Funktionsprüfung Anzeige- und Bedieneinrichtungen, z.B. FBF, FAT
12.Je überwachtem Übertragungsweg ist die Prüfung eines Melders je Quartal ausreichend, wenn im Jahr alle zerstörungsfrei prüfbaren Melder und die Übertragungswege mit nicht zerstörungsfrei prüfbaren Meldern geprüft werden, darunter:- Übertragungswege auf bestimmungsgemäße Funktion....- Überprüfung der Handfeuermelder- ggf. Überprüfung der automatischen Brandmelder (Ansprechempfindlichkeit lt. Hersteller..Eintrag in den Prüfplan der Melder vornehmen....
13.Übertragungsweg zum Signalgeber prüfenFunktionsprüfung der opt./akust. Signalgeber (z.B. Schallpegel, Sprachverständlichkeit)
14.Funktionsprüfung der Akkus nach Anlagenprüfung;Eintrag der Prüfdauer (Anlage auf Notstrombetrieb):____Akkustrom I = ____ A; Akkuspannung U = ____ V (vor Anlegen der Netzspannung)
15.Nach Rücksprache mit Betreiber "Betriebs-Zustand" der HAA wieder herstellen, alle Abschaltungen zurücknehmen (siehe auch Pos. 6)....Brandfallsteuerungen und Übertragungseinrichtungen zurücksetzen und prüfen
16.▪ Testübertragungen (z.B. Alarm, Störung) in Leitstelle abfragen ....▪ Anlage wieder anmelden....▪ Name und Uhrzeit des Ansprech-Partners in der Leitstelle notieren ....▪ Hinweisschilder „Außer Betrieb“ entfernen....
17.Werden weitere Arbeiten für den Betrieb der Anlage z.B. Verbesserungen empfohlen?____Bestehende Mängel dokumentieren
18.Betriebsbuch ausfüllen und Prüfliste Inspektion/Wartung der HAA unterzeichnen lassen

Bemerkungen: ____

Die HAA ist □ voll funktionsfähig □ eingeschränkt funktionsfähig ^2) □ nicht funktionsfähig ^2)

Ort: ____ Datum: ____ Uhrzeit: ____

Service-Techniker Unterschrift/Stempel Kunde/Bevollmächtigter Name (Druckbuchstaben)

Legende/Fußnoten:

1) siehe hierzu BHE-Aufkleber "Abhängigkeit der Ladespannung von der Umgebungstemperatur" 2) bitte Mängelbericht ausfüllen

Muster für Prüfplan Melder201x
Melder-gruppeMelderBemerkung
123456789101112131415161718192021
Alle Melder sind auf Verschmutzung, Beschädigung und Funktion zu prüfen. Jegliche Funktionseinschränkung ist zu dokumentieren. Jeder Melder muss innerhalb eines Jahres geprüft werden.Kennzeichnung: „1" für 1. Quartal, „2" für 2. Quartal, usw. wenn der Melder i.O. ist.
1. Quartal2. Quartal3. Quartal4. Quartal
Bemerkungen
Ablage: Datum / Kürzel (Verwaltung)

Die Brandmeldezentrale RFZ064D besitzt die Brandschutz-Zertifizierung nach DIN 54-2 und -25.

Die auf dem Produkt angebrachte CE-Kennzeichnung bescheinigt, dass das Produkt alle Anforderungen der anwendbaren europäischen Richtlinien und Verordnungen erfüllt, und insbesondere seine Übereinstimmung mit den harmonisierten Spezifikationen der Nom EN54-2, -25 in Bezug auf die Bauprodukteverordnung (EU) Nr. 305/2011.

HAGER RFZ064D - Frei programmierbare Texte - 1

Die auf diesem Produkt 1772 angebrachte Kennzeichnung bezieht sich ausschließlich auf die Brandmeldezentralenfunktion.

Die Brandmeldezentrale RFZ064D entspricht den Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 und allen wesentlichen Merkmalen und Bestimmungen der harmonisierten Norm EN54-2 und -25.

Die Leistungserklärung Nr. 1772-150789 des Produktes RFZ064D kann auf der Internetseite der Firma Hager des zutreffenden Landes heruntergeladen werden.

HAGER RFZ064D - Frei programmierbare Texte - 2

Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (anzuwen- den in Ländern der Europäischen Union und anderen Ländern Europas, die einem Sammelsystem angeschlossen sind). Dieses

Symbol auf dem Produkt bzw. dessen Verpackung zeigt an, dass dieses Gerät nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Es muss einer speziellen Sammelstelle zur Rücknahme von Elektroschrott übergeben werden. Wenn Sie sicherstellen, dass dieses Gerät dem geeigneten Abfallsystem zugeführt wird, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung negativer Folgen für die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitbürger. Weitere Informationen zum Recycling des Geräts gibt Ihnen gern Ihre zuständige Gemeinde, Abfallwirtschaft oder das Geschäft, in welchem Sie dieses gekauft haben.

Hiermit bestätigt Hager Security SAS, dass die Funkanlage Art.-Nr. RFZ064D mit den Vorschriften folgender europäischer Richtlinien übereinstimmt richtlinie RE-D 2014/53/EU.

Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung kann unter folgender Internetadresse abgerufen werden: www.hager.com.

Kein Vertragsdokument; kann ohne Vorankündigung geändert werden.

Hager SAS

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Produktinformationen

Marke : HAGER

Modell : RFZ064D

Kategorie : Alarm