TG541A - Détecteur de chaleur sans fil HAGER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wärmewarnmelder (Thermomelder) |
| Marke / Modell | Hager TG541A |
| Abmessungen (Durchmesser x Höhe) | 125 x 48 mm |
| Gewicht | 210 g |
| Stromversorgung | 230 V AC / 50 Hz, eingebauter NiMH-Akku für 72 h Netzausfallpufferung |
| Batterietyp (Notstrom) | NiMH-Akku (fest eingebaut, nicht wechselbar) |
| Erfassungsprinzip | Temperaturanstiegsdetektion (abnormaler Anstieg) und statische Temperatur (54 °C – 70 °C) |
| Überwachte Fläche (ca.) | 30 m² (3 m Radius) |
| Schutzart | IP32 |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis +55 °C |
| Lagertemperatur | -10 °C bis +60 °C |
| Maximale Anzahl vernetzter Melder (Draht) | 40 |
| Maximale Anzahl Melder pro Funkgruppe | 255 (mit 1 Repeater) |
| Maximale Leitungslänge bei Drahtvernetzung | 400 m (bei 1,5 mm² Querschnitt) |
| Alarmlautstärke | 85 dB(A) bei 3 m Abstand |
| Testsignalton (manueller Test) | 73 dB(A) bei 3 m Abstand |
| Funkfrequenzen | 868 MHz (Konnex), 869 MHz (Interlink) |
| Montage | Deckenmontage, Aufputz oder Unterputzdose (60/85 mm) |
| Reinigung | Detektionskopf jährlich mit weichem, fusselfreiem Tuch reinigen; keine Lösungsmittel |
| Lebensdauer | Max. 10 Jahre, danach Gerät austauschen |
| Garantie | 24 Monate ab Fertigungsdatum |
| Hersteller | Hager Security SAS, F-38926 Crolles Cedex - France |
Häufig gestellte Fragen - TG541A HAGER
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BEDIENUNGSANLEITUNG TG541A HAGER
1. Anwendungsbereich
Der Wärmewarmelder arbeitet nach dem Temperaturanstiegs prinzip und löst Alarm aus, falls:
- die Erwärmungsgeschwindigkeit der Umgebungsluft außerhalb des normalen Bereichs liegt oder
- die Umgebungstemperatur einen Wert zwischen 54 °C und 70 °C erreicht (siehe Tabelle auf der Rückseite).
Er ist speziell zum Einsatz dort geeignet, wo der optische Roachwarmelder nicht verwendet worden kann:
- Räume mit ungünstigen Einsatzbedingungen, wie Küchen (Kochdampf) und Badezimmer (Kondenswasser)
• Räume mit viel Feuchtigkeit und sehr hohem Staubaufkommen (z. B. Garagen)
(F. B. Garugen)
Folgende Einsatzmöglichkeiten bietet der Wärmewarnmelder:
- als Einzelgerät
- drahtvernetzt
- drantvernetzt mit bis zu max. 40 Meidern
- funkvernetzt
• hybrid (funk- und drahtvernetzt).
2. Beschreibung

cageplatte





LED weiß (Raumausleuchtung im Alarmfall)
Batteriefach für 4x 1,5 V (AAA/LR03)
A Befestigung

B Verriegeln C Schließen
Verwenden von Abstandhaltern



3. Stromversorgung
Melder an 230 V AC gemäß Anschlussplan an L/N anschließen. Die rote LED blinkt 35 Sekunden lang.
ACHTUNG: Einbau und Montage elektrischer Geräte dürfen nur durch eine Elektrofachkraft unter Berücksichtigung der national Vorschriften erfolgen.
Bei korrekter Netzversorgung leuchtet die grüne LED.
HINWEIS: Der Melder wird in deaktivierten Zustand ausgeliefert um den Akku zu schonen. Der Melder wird durch das Anlegen der Versorgungsspannung von 230 V AC automatisch aktiviert.
ACHTUNG: Ist der Akku zum Zeitpunkt der Aktivierung nicht ausreichend geladen, um die korrekte Funktion bei Netzausfall zu gewährleisten, wird dies durch Blinken der roten LED alle 5 s angezeigt.
Ladevorgang (bis zu 1h) bitte nicht unterbrechen. Während dieses Ladevorgangs ist der Melder nicht betriebsbereit.
4. Montage
4.1 Montage auf Unterputzdose
Für Unterputzdosen, Durchmesser 60 mm, sind die Befestigungslöcher mit der Pos.-Nr. 60 zu verwenden. Für Unterputzdosen, Durchmesser 85 mm, sind die Befestigungslöcher mit der Pos.-Nr. 85 zu verwenden. Sockel mit Hilfe geeigneter Schrauben anbringen.
4.2 Aufputzmontage (Abb. A)
- Montageplatte am geplanten Einbauort anhalten und Befestigungslöcher mit Bleistift anzeichnen (Abbildung, Pos. 60 bzw. 85). - Löcher mit einem 5 mm Bohrer bohren. - Montageplatte mit Hilfe geeigneter Dübel und Schrauben anbringen. Um eine Durchführung für Aufputzkabel zu "schaffen" sind die Befestigungs-Distanztstücke zu entfernen und gemäß Abb. A auf die Montageplatte aufzustecken; Montageplatte über den Befestigungslöchern positionieren.
4.3 Option: Entnahmeschutz zum Verriegeln des Wärmewarnmelders an der Montageplatte (Abb. B)
Der Entnahmeschutz dient dazu, eine unbefugte Demontage des Wärmewarmmelders zu vereiteln. Aktivierung: Verriegelungspin mit einem Seitenschneider abknipsen.
Die Verriegelung lässt sich jetzt nur noch mit einem Schlitzschraubendreher öffnen.
Die an Montageplatte und Wärmewarmmelder vorhandenen Markierungspfeile zueinander ausrichten und durch Drehen im Uhrzeigersinn in die Montageplatte einrasten.
5. Montage des Wärmewarnmelders
5.1 Wahl des Einbauortes
Der Wärmewarnmelder ist folgendermaßen zu platzieren:
- in Räumen mit Brandgefahr (Wohnzimmer mit Kamin, Kinderzimmer, ausgebaute Dach- bzw. Kellerräume usw.),
• vorzugsweise zentral an der Decke,
- abseits von Belüftungsauslässen, die die Wärme möglicherweise wegleiten könnten
- über 50 cm von Hindernissen aller Art entfernt (Wand, Trennwand, Balker n. ä.).
- bei Fluren mit über 10 m Länge jeweils ein Melder an beiden Enden.
Ist eine horizontale Anbringung an der Decke nicht möglich, ist der Melder folgendermaßen zu montieren:
- über 50 cm von Decken und Winkeln des Raumes entfernt,
- abseits von etwaigen elektrischen Störsignalen (Stromzähler, Metallschrank, EVG usw.).
- bei Montage an einer metallischen Wand, oder auf Hohlräumen, bzw. Rohrleitungen: Melder mit einer Platte aus nichtmetalli-schem Material (Holz oder Kunststoff) hinterlegen.
Folgende Einbauorte sind zu vermeiden:
- Direktmontage an einer metallischen Oberfläche in den Nähe (Minderstabstand 50 am) von E/Q-N
- In der Nane (Mindestabstand 50 cm) von EVG, Niedervolttrafo, Energiesparlampen
- in Räumen, in denen Temperaturen unter -10°C bzw. über +55 °C erreicht worden
- in weniger als 1 m Abstand von Heizluftauslässen, Klimaanlagen- oder Belüftungsauslässen,
- in weniger als 6 m Entfernung von einem Kamin oder einem Kaim da die Wärme einen ungewünschten Alarm auslösen könnte.
- im obersten Punkt von Spitzbogendecke (A-förmige Decke), da sich an dieser Stelle eine Luftblase bilden könnte, die die Wärme daran hindert, bis zum Melder vorzudringen.
- das zwei Funk-Melder gleichzeitig per Funk und per Draht verbunden sind. Wenn notwendig kann dies durch Bildung mehrerer unabhängigen Funk-Gruppen verhindert werden.
5.2 Montage mehrerer vernetzter Wärmewarnmelder
Bei einer drahtgebundenen Installation können bis zu 40 Melder miteinander vernetzt werden. Hierdurch werden im Alarmfall alle Melder im Wohnobjekt gleichzeitig ausgelöst.
- Nach Montage des Sockels Klemmleiste herausnehmen.
- Folgendermaßen verdrahten:

Bei Einsatz von Verbindungskabel mit max. 1,5 mm² Querschnitt darf die Gesamtleitungslänge max. 400 m nicht überschreiten!
-
Klemmleiste wieder an der Halterung befestigen.
-
Wärmewarmmelder am Sockel einrasten (siehe "Montage").
- Test (siehe "Testen des Wärmewarmmelders") durchführen
VORSICHT: Einbau und Montage dürfen nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft unter Berücksichtigung der nationalen Vorschrifte durchgeführt werden.
ACHTUNG: Bei fehlerhafter Verkabelung kann es zur Zerstörung des Wärmewarmmelders kommen.
5.3 Montagebeispiel für Interlink-Applikation

flowchart
graph TD
A["TG501x/TG531A"] --> B["TG511"]
B --> C["TG541"]
C --> D["TG511"]
D --> E["TG501x/TG531A"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
HINWEIS:
Nur Rauchwarnmelder oder Wärmewarnmelder desselben
Stromversorgungstypes miteinander vernetzen! Z.P.: TC540 Serio mit TC500v/TC520A – Batteria
Z.B.: TG540-Serie mit TG500x/TG530A = Batter bzw. TG541-Serie mit TG501x/TG531A = 230 V
6. Konfiguration
Drei Programmierarten sind möglich:
-
Konfiguration über die Programmiertaste 0 ermöglicht das Vernetzen von Funk-Meldern untereinander (Bild D).
-
Konfiguration mittels KNX-Programmiergerät TX100 (Version ≥ 2.5.0) ermöglicht das Einbinden der Melder in das KNX-System. Ausführliche Beschreibung in der mit dem Konfigurationsgerät mitgelieferten Bedienungsanleitung. Applicationsbeschreibung für TX100 erhältlich beim Hersteller
-
Einbindung in in ETS (ETS3 ≥ 3.0f, ETS4 ≥ 4.0.2) sowie Konfiguration mittels Medienkoppler TR131 (Firmware ≥ 1.2.5, Plugin ≥ 1.0.11) ermöglicht das Einbinden der Melder in das KNX-System. Anwendungssoftware STG510 / Datenbank / Applikationsbeschreibung beim Hersteller erhältlich.
Das Wechseln der Modi geschieht durch Drücken der Taste 0 auf der Rückseite des Melders: Kurzes Drücken (< 3 Sek.) leitet die Funk-Konfiguration ein und langes Drücken (> 3 Sek.) die KNX-Konfiguration. Die Konfigurations-LED auf der Rückseite und die rote Info-LED auf der Vorderseite zeigen gleichzeitig den aktuellen Modus an.
6.1 Funk-Konfiguration ohne Programmiergerät
- Einlernen über die Programmiertaste:
- Schalten Sie die Melder in den Programmiermodus, indem Sie die Taste 0 kurz drücken: Die Programmier-LED und die rote Info-LED auf der Vorderseite blinken.
- Setzen Sie die Melder wieder auf ihre Sockel.
- Wählen Sie einen "Repeater"-Melder, der zentral im Objekt sitzt und in Funkreichweite von allen anderen Meldern ist (Bild E).
- Drücken Sie kurz die Benutzertaste auf dessen Vorderseite. Die LED's
auf der Vorderseite der "abhängigen" Melder gehen aus.
- Markieren Sie diesen Meider an der Seite mit dem Abreißetikett des Produktlabels auf der Rückseite als "Repeater".
- Nach 60 Minuten ohne erneuten Tastendruck oder nach kurzem
Drücken der Taste 0 schaltet der Melder wieder in den Betriebsmodus Das Einlernen ist nun abgeschlossen.
- Wenn Melder im Programmiermodus verbleiben (deren LED auf der Vorderseite blinkt) oder Sie einen bzw. mehrere zusätzliche Melder in eine bestehende Funkgruppe integrieren wollen.
- Prüfen Sie die Position des "Repeaters" und verändern diese gegebenenfalls so, dass dieser direkten Funkkontakt zu allen weiteren Meldern hat.
- Schalten Sie die neuen Melder in den Programmiermodus, indem Sie die Taste 0 kurz drücken: Die Programmier-LED und die rote Info-LED auf der Vorderseite blinken.
- Setzen Sie die neuen Melder wieder auf ihre Sockel.
- Schalten Sie den "Repeater" in den Programmiermodus, indem Sie die Taste 0 kurz drücken: Die Programmier-LED und die rote Info-LED auf der Vorderseite blinken.
- Setzen Sie den "Repeater" wieder auf seinen Sockel
- Drücken Sie kurz die Benutzertaste auf der Vorderseite des "Repeaters". Die LED's auf der Vorderseite der neuen Melder gehen
Alle Melder sind nun einer Gruppe zugeordnet und Meldungen eines Melders werden an alle Melder dieser Gruppe weitergeleitet.
ACHTUNG: Es ist nur ein "Repeater" pro Funkgruppe zulässig.
Um eine zweite, unabhängige Funkgruppe zu erstellen, beginnen Sie mit einem nicht zugeordneten Melder wieder mit Schritt 1.
est (siehe "Testen des Rauchwarnmelders") durchfuhren.
HINWEIS: Scheitert das Einlernen mehrfach, setzen Sie die Melder zuerst auf die Werkseinstellungen zurück und wiederholen Sie die Konfiguration.
ACHTUNG: Bevor ein bereits zugeordneter Melder einer neuen Gruppe zugeordnet werden kann, muss dieser zuvor auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
6.2 Zurücksetzen auf Werkseinstellung
Drücken sie kurz die Programmiertaste "0" (Bild D). Die Programmier-LED und die rote Info-LED auf der Vorderseite blinken. Drücken sie nun die Programmiertaste "0" und halten diese für ca. 10s gedrückt. Während dieser Zeit beginnen die LEDs nach etwa 5 Sekunden schnell zu blinken. Wenn die LEDs nach weiteren 5s erlöschen, ist der Melder auf die Werkseinstellung zurückgesetzt. Konfiguration- und
HINWEIS: Die KNX-Konfiguration ist davon nicht betroffen. Diese kann nur mit dem TX100 oder der ETS zurückgesetzt werden


6.3 Testen des Wärmewarnmelders
Beim manuellen Test des Wärmewarnmelders erklingt ein gedämpfter Signalton; dennoch empfiehlt es sich, die Nachbarschaft vorab zu benachrichtigen und die gebotenen Vorkehrungen gegen Gehörschädigungen zu ergreifen.
Niemals eine offene Flamme o. ä. zum Testen des Wärmewarnmelders verwenden.
6.4 Manueller Test
Benutzertaste am "Repeater" (ca. 10 Sekunden lang) drücken, der integrierte Summer ertönt. Bis zum Loslassen der Benutzertaste kommt es zu folgenden Reaktionen:
| Melder, an dem der Test durchgeführt wurde | Weitere vernetzte Melder (Funk/Draht) | |
| Blinkt schnell | Blinkt schnell | |
| Blinkt sekündlich | Blinkt sekündlich | |
| Wird 1 Sek. lang aktiviert; Lautstärke: 73 dB(A) bei 3 m Abstand, gefolgt von 1 Sek. Pause | Wird 1 Sek. lang aktiviert; Lautstärke: 73 dB(A) bei 3 m Abstand, gefolgt von 2 Sek. PauseHinweis, Verzögerung: • Draht – Draht-Melder ca. 3 Sek. • Draht – Funk-Melder ca. 3 Sek. • Funk – Funk-Melder ca. 30 Sek. • Funk – Melder via Repeater ≥ 30 Sek. |
Test mindestens einmal jährlich, nach Arbeiten an den Wärmewarmmeldern und speziell nach längerer Abwesenheit durchführen.
HINWEIS: Dank eines integrierten Dämmerungsmoduls werden die Meldungen von Batteriestörungen während der Nacht unterdrückt. Diese werden bei eintretender Helligkeit nach mehr als 10 Minuten bzw. bis max. 12 Stunden nach Auftreten des Ereignisses verzöger gemeldet.
Nach spätestens 10 Minuten endet der Test bei den funkvernetzen Meldern automatisch.
6.5 Signalisierung bei Rauchdetektion
| Melder,der die Detektionfestgestellt hat | Weitere vernetzte Melder(Funk/Draht) | |
| Blinkt schnell | Keine Anzeige | |
| Permanent an | Permanent an | |
| Wird aktiviert;Lautstärke:85 dB(A) bei 3 mAbstand | Wird in einer speziellen Modulationausgelöst Lautstärke: 85 dB(A) bei 3 mAbstandHinweis, Verzögerung:Dracht – Draht-Melder ca. 3 Sek.Draht – Funk-Melder ca. 3 Sek.Funk – Funk-Melder ca. 30 Sek.Funk – Melder via Repeater ≥ 30 Sek. |
Der Melder löst wie folgt aus:
• Statische Mindesttemperatur: 54 °C
• Statische Maximaltemperatur: 70 °C
(Melder der Klasse A2, Reaktionszeit gemäß Norm DIN EN 54-5, Kapitel 4.2
| Geschwindigkeit des Niedrigster Grenzwert Höchster Grenzwert Temperaturanstiegs der Luft für Reaktionszeit für Reaktionszeit | ||
| °C/Minute Min. (mind.) Min. (max.) | ||
| 1 29:00 | 46:00 | |
| 3 | 7:13 | 16:00 |
| 5 | 4:09 | 10:00 |
| 10 2:00 | 5:30 | |
| 20 1:00 | 3:13 | |
| 30 0:40 | 2:25 | |
- Abhängig von der Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs (Melder der Klasse A2, gemäß Norm DIN EN 54-5, Kapitel 5.4.3)
Beispiele: - Falls die Temperatur 1 °C pro Minute steigt, kann der Thermomelder
fruhestens nach 29 Minuten einen Alarm auslosen, muss jedoch
zwischen 29 und 46 Minuten Alarm auslösen. - Falls die Temperatur 30 °C pro Minute steigt, kann der Thermomelder
frühestens nach 40 Sekunden einen Alarm auslösen, muss jedoch
zwischen 40 Sekunden und 2 Minuten Alarm auslösen.
6.6 Vorübergehende Deaktivierung des Wärmewarmmelder Der Wärmewarmelder lässt sich 15 Min. lang deaktivieren:
- vorbeugend bei Hitze verursachenden Tätigkeiten um versehentliches Alarmauslösen zu vermeiden
- zum Abschalten des Alarms bei einer Detektion. Der Signalton verstummt (wenn von keinem weiteren Melder Hitze erkannt wird), die rote LED blinkt weiter solange Hitze detektiert wird.
Hierzu die Benutzertaste gedrückt halten, bis der erste Signalton ertönt bzw. bis der integrierte Summer verstummt. Die Kontroll-LED des Wärmewarnmelders blinkt jetzt alle 2 Sekunden.
Durch Auslösen eines Testalarms kann die vorübergehende Deaktivierung des Wärmewarmmelders beendet werden (siehe "Testen des Wärmewarmmelders")
| HINWEIS: Während der 15-minütigen Deaktivierung des Wärmewarmmelders kann dieser weder Hitze detektieren noch Alarm auslösen. Alarm und Testalarm werden von vernetzten Meldern weiterhin signalisiert. Nach Ablauf der 15 Minuten geht der Wärmewarmelder automatisch in den Normalbetrieb über. Wenn bei einer vernetzten Montage Hitzeentwicklung detektiert wird, müssen alle detektierenden Melder (rote Kontroll-LED blinkt) abgeschaltet werden, um den Alarm auszuschalten. |
6.7 Deaktivierung des Wärmewarnmelders
Um bei längeren Spannungsunterbrechungen auf Grund von Renovierungsarbeiten oder Lagerung des Wärmewarmelders den Akku zu schonen bzw. ungewollte Signalisierungen zu vermeiden, kann der Wärmewarmmelder vollständig deaktiviert werden. Er wird durch Anlegen der Versorgungsspannung automatisch wieder aktiviert. Zum Deaktivieren des Wärmewarmelders die Programmiertaste 1 für ca 20s gedrückt halten.
ACHTUNG: Wenn ein Wärmewarmmelder vollständig deaktiviert ist, erfolgt keine Signalisierung oder Weiterleitung durch diesen Melde
7. Störungsmeldungen
7.1 Signalisierung einer Versorgungsspannungsstörung
| Melder, der die Akku- bzw. Netzstörung festgestellt hat | Weitere funkvernetzte Melder (nur in direkter Funkreichweite) | |
| Blinkt 2 x alle 5 Sek. | Blinkt 1 x alle 5 Sek. | |
| 2 kurz aufeinander folgende Signale im Abstand von 60 Sek. | 1 Signal im Abstand von 60 Sek. |
Fällt die Versorgungsspannung aus, so wird der Melder vom integrierten Akku für min. 72h versorgt. Hält die Störung der Spannungsversorgung länger als 1h an, so wird eine Akku- bzw. Netzstörung signalisiert.
Tritt die akustische Fehlermeldung "Versorgungs spannungsstörung" zum ungewünschten Zeitpunkt auf, lässt sie sich für 8 Stunden unterdrücken; hierzu ist die Benutzertaste bis zum Ertönen des ersten Signaltons am Melder mit der Störung zu drücken. Handelt es sich nicht um eine allgemeine Netzstörung, sollten Sie umgehend Ihren Installateur informieren
7.2 Technische Störung
| Melder mit Störung | |
| Blinkt 8 x alle 8 Sek. | |
| 8 kurz aufeinander folgende Signale im Abstand von 60 Sek. |
Tritt die akustische Fehlermeldung "Technische Störung" zum ungewünschten Zeitpunkt auf, lässt sie sich maximal 7 Tage lang um 8 Stunden verschieben; hierzu ist die Benutzertaste bis zum Ertönen des ersten Signaltons am Melder mit der Störung zu drücken. Ihren Installateur sollten Sie umgehend informieren.
8. Wartung
8.1 Reinigung des Detektionskopfes
Die Schlitze des Detektionskopfes sind mindestens einmal jährlich bzw. be jeder Fehlermeldung auf Verunreinigung (Staub) zu kontrollieren. Wir empfehlen, die Melder mit einem weichen, fusselfreien Tuch zu reinigen. Kein Alkohol oder Aceton zur Reinigung verwenden.
Die Wärmewarnmelder verfügen über eine begrenzte Lebensdauer. Ein solches Gerät darf daher keineswegs länger als 10 Jahre eingesetzt werden. Bei Verschrottung das Gerät vorschriftsgemäß entsorgen.
8.2 Akkuwechsel
Ein Wechsel des eingebauten NiMH Akkus ist nicht möglich. Bei einem Defekt ist der Melder auszutauschen. Bitte entsorgen Sie den Melder vorschriftgemäß.

8.3 Bei Renovierungsarbeiten
Der Wärmewarmmelder darf niemals lackiert oder gestrichen werden. Sollten nach dem Einbau Renovierungsarbeiten erforderlich werden, ist der Wärmewarmmelder vollständig mit der mitgelieferten Schutzhülle abzudecken oder zu demontieren und gegebenenfalls zu deaktivieren, wie zuvor beschrieben.
WICHTIG: Nach der Renovierung den Wärmewarnmelder wieder anbringen, Schutzhülle abnehmen und Melder aktivieren.
9. Technische Daten
- Melderart: Thermomelder detektiert gleichzeitig bei: - abnormalem und schnellem Wärmeanstieg - bei einer durchschnittlichen Temperatur im Auslösebereich zwischen 54 °C und 70 °C.
• Durchschnittlich abgedeckter Bereich: 30 m(3 m Radius)
- Einsatzbereich: In Privatwohneinheiten in wohnähnlichen Bereichen
• Stromversorgung: 230 V AC / 50 Hz – 72 h akkugepuffert
bei Stromausfall durch eingebauten NiMH-Akku
• LED's zeigen den Zustand des Wärmewarnmelders:
- Störungen (rote Kontroll-LED) - 230 V ÄC Spannungsversorgung (grüne LED)
- Weiße Orientierungsbeleuchtung: wird bei einer erkannten Wärmebildung aktiviert
- Integrierter Summer wird aktiviert:
- beim Testen - zur Lokalisierung - bei einer vorliegenden Störung - bei Detektion mit 85 dB(A)/3 m
- Sende-/Empfangsfrequenz:
- Konnex = 1 Kanal im 868 MHz- Band
- Interlink = 1 Kanal im 869 MHz- Band
- Verdrahteter Netzverbund: max. 40 kompatible Wärmewammelder - Funknetzverbund: max. 1 Repeater pro Funkgruppe (max. 255 Melder)
• Kabelquerschnitt: max. 1,5 mm ^2
• Gesamtleitungslänge: max. 400 m bei 1,5 mm
• Betriebstemperatur: -10 °C bis + 55 °C
• Lagerungstemperatur: -10 °C bis + 60 °C
• Schutzart: IP32
• Maße (D x H): 125 x 48 mm
• Gewicht: 210 g
GARANTIE: 24 Monate gegen Material- und Fabrikationsfehler ab Fertigungsdatum. Fehlerhafte Geräte sind dem üblichen Großhändler auszuhändigen.
Die Garantie kommt nur zum Tragen, wenn das Rücksendeverfahren über Installateur erfolgte und durch unsere Abteilung Qualitätsprüfung kein Fehler infolge Anwendung festgestellt wurde. Etwaige Anmerkungen zur Erläuterung des Fehlers sind dem Gerät beizufügen
Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (anzuwenden in Ländern der Europäischen Union und anderen Ländern Europas, die einem Sammelsystem angeschlossen sind). Dieses Symbol auf dem Produkt bzw. dessen Verpackung zeigt an, dass dieses Gerät
nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Es muss einer speziellen Sammelstelle zur Rücknahme von Elektroschrott übergeben werden. Wenn Sie sicherstellen, dass dieses Gerät dem geeigneten Abfallsystem zugeführt wird, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung negativer Folgen für die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitbürger. Weitere Informationen zum Recycling des Geräts gibt Ihnen gern Ihre zuständige Gemeinde, Abfallwirtschaft oder das Geschäft, in welchem Sie dieses gekauft haben.
Hersteller: Hager Security SAS Adresse: F-38926 Crolles Cedex - France Gerätetyp: Rauchwarnmelder Produktreferenz: TG541A • Marke: Hager
CE Hinweis
Dieses Gerät entspricht den grundlegenden Anforderungen und den weiteren entsprechenden Vorgaben der Richtlinie 1999/5/ EU.
Hinweis: Änderungen der technischen Daten und des Designs aufgrund von Produkt verbesse rungen bleiben uns ohne Ankündigung vorbehalten.