G80-1501 - Nicht kategorisiert Cherry - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tastatur |
| Marke | Cherry |
| Modell | G80-1501 |
| Kategorie | Nicht kategorisiert |
| Abmessungen (ca.) | 460 x 170 x 40 mm |
| Gewicht (ca.) | 1,2 kg |
| Stromversorgung | USB-Kabel |
| Anschluss | USB Typ A |
| Tastaturtyp | Mechanisch |
| Schalter | Cherry MX |
| Lebensdauer der Schalter | > 50 Millionen Betätigungen |
| Layout | DE (QWERTZ) oder nach Region |
| Funktionstasten | 12 (F1-F12) |
| Medientasten | Keine |
| Tastaturbeleuchtung | Keine |
| Tastaturhöhe verstellbar | Ja (aufklappbare Füße) |
| Kabellänge | ca. 1,8 m |
| Betriebssysteme | Windows, Linux, macOS |
| Reinigung und Pflege | Mit weichem, leicht feuchtem Tuch reinigen; keine aggressiven Reiniger |
| Sicherheitshinweise | Nicht in Flüssigkeiten tauchen; bei Beschädigung nicht mehr verwenden |
| Ersatzteile/Reparierbarkeit | Tastenkappen und Kabel austauschbar; Schalter nicht einzeln ersetzbar |
| Handbuch | PDF-Download verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - G80-1501 Cherry
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BEDIENUNGSANLEITUNG G80-1501 Cherry
Bedienungsanleitung.
Die Arztpraxis-Tastatur zum Lesen der Krankenversichertenkarte. G 80-1501 HAD.

Die erforderliche Software finden Sie im Internet unter: http://www.cherry.de
Dateneingabegeräte von Cherry zeichnen sich durch hohe Qualität und Sicherheit aus. Entwickelt vor allem für professionelle Schreibanwendungen entsprechen Cherry Tastaturen sämtlichen richtungsweisenden Maßgaben des Marktes und der Ergonomie. Sie bieten ausgereifte und innovative Technik mit hohem Komfort für erfolgreiche Anwendungen in der Büro- und Datentechnik.
Inhaltsverzeichnis
Seite
| 1. Allgemeine Hinweise 3 | |
| 2. | Einführung |
| 2.1 Allgemeine Tastaturbeschreibung 4 | |
| 2.2 Beschreibung der Chipkartenleseeinheit 4 | |
| 2.3 Zugelassene Chiptypen 5 | |
| 3. Installation 5 | |
| 3.1 Systemanforderungen 5 | |
| 3.2 Installation der Tastatur 5 | |
| 3.3 DIL-Schalterstellung 6 | |
| 4. Ablaufbeschreibung zum Lesen der Krankenversichertenkarte 7 | |
| 4.1 Ausgabemodus 7 | |
| 4.2 Beschreibung des Programmablaufs 7 | |
| 4.3 Versichertenkarte 8 | |
| 4.4 Software | 8 |
| 5. Technische Daten | 9 |
| 6. Ablaufdiagramm zum Lesen der KV-Karte | 10 |
| 7. Fehlersuche | 11 |
| 8. Zubehör | 11 |
| 9. Gehäusezeichnung | 12 |
| 10. Tastenlayout | 12 |
| 11. Stichwortverzeichnis | 13 |
| 12. Fax-Back | 14 |
1. Allgemeine Hinweise
Cherry optimiert seine Produkte ständig im Zuge der Entwicklung von neuen Technologien. Technische Änderungen behalten wir uns deshalb vor. Die Ermittlung der Zuverlässigkeit sowie die Definition von technischen Angaben erfolgt gemäß Cherryinterner Prüfungen in Anlehnung an allgemein anerkannte Vorschriften bzw. Normen. Davon abweichende Anforderungen sind jeweils unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen vom Anwender abzusichern. Auf Wunsch sind wir hierbei fallweise behilflich. Unsachgemäße Behandlung, Lagerung, Einflußnahme und/oder Weiterverarbeitung können zu Störungen und Schäden im Einsatz führen. Wir weisen darauf hin, daß wir keinerlei Gewährleistung und Haftung übernehmen, falls unsere Produkte anwenderseitig verändert werden, es sei denn, daß dies von uns ausdrücklich für den speziellen Einsatzfall schriftlich freigegeben wurde. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn Reparaturen und Wartungsarbeiten in nicht fachmännischer Weise durchgeführt werden.
Etwaige Schadensersatzansprüche gegen uns - gleich aus welchem Rechtsgrund sind ausgeschlossen, soweit uns nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft. Die vorstehende Beschränkung gilt jedoch nicht für Schadensersatzansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz. Die vorliegende Bedienungsanleitung ist nur gültig für das mitgelieferte Produkt.
2. Einführung
Grundlage für die Entwicklung dieser Tastatur mit integrierten Chipkarteninterface ist Paragraph 291 Abs. 3 SGB V, der besagt, daß der ärztliche und zahnärztliche Krankenschein durch eine Krankenversichertenkarte zu ersetzen ist. Aufgrund dieser Gesetzesvorlage wurde zwischen den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen und der KBV/KZBV eine Vereinbarung über die bundesweite Einführung dieser Krankenversichertenkarte geschlossen. Die schrittweise Einführung wurde ab 01.04.1993 im Raum Wiesbaden begonnen.
Die Auswahl der Chipmodultypen für die Krankenversichertenkarte wird über das Projektbüro Versichertenkarte der Dr. Peter Debold GmbH in Hamburg geleitet. Die technische Spezifikation für die Lesegeräte wurde zentral durch die KBV in Köln erstellt und koordiniert. Anhand dieser Vorgabe wurde im Hause Cherry eine Entwicklung eingeleitet, die es vorsieht, dieses Lesegerät in eine Standardtastatur zu integrieren, und eine Übertragung direkt über die IBM-Tastaturschnittstelle durchzuführen. Durch den zunehmenden Trend, Arztpraxen mit EDV auszustatten, bietet eine in die Tastatur integrierte Lösung viele Vorteile (Platz, Ergonomie, Bedienerfreundlichkeit, Installation, Preis).

2.1 Allgemeine Tastaturbeschreibung
Bei der G80-1501 HAD handelt es sich um eine IBM-MF kompatible Tastatur mit integriertem Chipkarteninterface. Die bidirektionale Tastaturschnittstelle gewährleistet den Betrieb in beide Richtungen. Die Tastatur besteht in der deutschen Version aus 102 Tasten, die sich wie folgt aufteilen:
- Hauptfeld 59 Tasten
- Cursorfeld 10 Tasten
- Numerikblock 17 Tasten
- Funktionstasten 13 Tasten
- Sondertasten 3 Tasten
Es handelt sich um mechanische Tasten der Serie MX mit Gold-Crosspoint-Kontakten. Die Statusanzeigen der Tastatur (NUM, SHIFT-, SCROLL-LOCK) sind in die entsprechenden Tasten integriert.
Die Tastatur arbeitet sowohl im IBM-AT02 als auch im IBM-AT03 MF-Mode. Die Umschaltung des Modes und der einzelnen Sets wird über Tastaturkommandos vom System vorgenommen.
Tastenverriegelung ist N-Key-Rollover. Alle Tasten sind mit Entkoppelungsdiven versehen, so daß keine „Geistertasten“, auch bei hoher Eingabegeschwindigkeit, auftreten können.

flowchart
graph TD
A["G 80-1501"] --> B["H A D (Lesefunktion)"]
A --> C["Ländervariante"]
A --> D["Technische Ausführung (Lesefunktion)"]
A --> E["Gehäuse-/Legendenausführung"]
A --> F["Tastatur-Nr."]
2.2 Beschreibung der Chipkarten- leseeinheit
Kontaktiereinrichtung:
Die Kontaktiereinrichtung zeichnet sich durch den geringen Platzbedarf und das „Push-Pull“ Prinzip aus. Die Kontaktanordnung entspricht ISO 7816-2. Die Betätigung erfolgt über Druck auf die Kartenkante, wodurch die Chipkarte in Lesestellung gebracht wird. Nach Beendigung des Lesevorgangs wird die Karte gezogen. Die Kontaktiereinrichtung ist über eine Flexleitung mit der Tastaturelektronik verbunden. Ein patentiertes Verfahren sorgt dafür, daß beim Absenken und Anheben der Kontakte keine relative Bewegung zwischen den Chipkontakten und den Kontaktfedern der Kontaktiereinheit auftritt, wodurch eine minimale Oberflächenabnutzung der Chipkontakte gewährleistet wird.
Chipkarten-Interfaceanzeige:
Die Anzeigen für das Chipkarteninterface der Versichertenkarte FEHLER (orange), LESEN (grün) und POWER (grün) werden oben rechts in der Tastatur angezeigt.
| Krankenversichertenkarte | ||
| Fehler Lesen Power (orange) (grün) (grün) | ||
| Anzeige: | Beschreibung |
| Power | Spannungsversorgung zum Lesegerät |
| Lesen | Karte entspricht einer KV-Karte |
| Fehler | Karte entspricht nicht der KV-Karte;Karte falsch eingeführt oder Karte defekt |
2.3 Zugelassene Chiptypen
- Der I 2C-Bus mit ISO-konformer Kontaktierung;
- der 1 ^2 C-Bus mit ATR und ISO-konformer Kontaktierung, sofern er in Protokoll und Befehlsstruktur zum I ^2 C-Bus ohne ATR identisch ist;
- der Drei-Leiter-Bus SLE 4418 von Siemens Semiconductor Group;
- der Zwei-Leiter-Bus PCB 2032 und PCB 2042 von Philips Semiconductors
- sowie SLE 4432 und SLE 4442 von Siemens Semiconductor Group
3. Installation
3.1 System-Anforderungen
Die Tastatur G 80-1501 HAD ist für den Betrieb an einem IBM AT, PS/2 oder kompatiblen System entwickelt.
Steckerbelegung:
Das Spiralkabel (1,5 m) ist auf der Tastaturplatine eingelötet und mit einem angespritzten 6poligen Mini-DIN-Stecker versehen.
Mini DIN Connector
CLOCK 5
DATA 1
nc 2/6
Ground 3
+56V 4
Shield shell

3.2 Installation der Tastatur
Beim Auspacken der Tastatur ist zu überprüfen, ob alle aufgeführten Einzelteile vorhanden und unbeschädigt sind. Zusätzlich ist die Versiegelung des Gehäuses an der Hinterseite zu überprüfen. Dieses Siegel stellt sicher, daß keine Manipulation an der Elektronik des Kartenlesers vorgenommen werden kann.
Siegellayout:

Einzelteilliste:
- Standardtastatur mit integrierter Chipkarten-Leseeinheit
- Bedienungsanleitung
- Überprüfung der Authentizität der Tastatur anhand des Serienaufklebers an der Gehäuseunterseite.
- Schalten Sie Ihren Computer vor der Installation aus.
- Stecken Sie die bereits vorhandene Tastatur aus.
- Stecken Sie die Cherry-Tastatur (G 80-1501 HAD) an.
- Schalten Sie den Rechner ein.

Nach dem Einschalten führen Computer und Tastatur einen Selbsttest durch, der optisch durch ein kurzes Einschalten aller Status-LED's angezeigt wird. Nach erfolgreicher Beendigung des Selbsttests und dem Laden des Betriebssystems können Sie mit der Tastatur arbeiten.
Bitte prüfen Sie, ob die Tastatur fehlerfrei arbeitet.
Falls nach dem Einschalten des Computers eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm erscheint oder nicht definierbare Zeichen zu sehen sind, überprüfen Sie bitte die Verbindung der Tastatur zum Computer.
3.3 DIL-Schalterstellung
Die Tastatur G 80-1501 HAD besitzt einen 1-poligen DIL-Schalter an der Gehäuseunterseite, der im Auslieferungszustand auf OFF steht. Dieser Schalter dient zum Umschalten des Ausgabemodus der Chipkartendaten von der Tastatur zum System.
| SW1: Mode |
| OFF 1 (über Programm und Datenfile)ON 2 (als ALT-Sequenzen) |
Mode 1:
Mit Hilfe des im Internet erhältlichen Softwareprogrammes wird der Dateninhalt der Krankenversichertenkarte ausgelesen und als ASCII-Code über die Tastaturschnittstelle zum System übertragen. Der Lesevorgang kann zeitlich unabhängig durch den Programmaufruf gestartet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Punkt 4. Programmbeschreibung.
Mode 2:
Um Störungen im PC-System zu vermeiden, sollte die Ausgabe in diesem Mode in einem Editor erfolgen und nicht auf Kommandoebene des Betriebssystems.
In diesem Mode werden die Nutzdaten der Krankenversichertenkarte in ALT-Sequenzen zum System übertragen. Das System wertet die Dateneingabe als „Tastatureingabe“. Die Datenübertragung zum System erfolgt zeitlich abhängig zum Einsteckzeitpunkt der Karte in den Kartenschacht.
Das Abgrenzen der einzelnen Datenfelder erfolgt über
Funktionsweise: (Mode 2)
- Karte bis zum Endanschlag in den Kartenschacht stecken
- Überprüfung des Kartentypes
- Überprüfung der Datenstruktur im Chipmodul
- Tastatur wandelt ASCII-Codes von der Karte in ALT-Sequenzen
- Übertragung der Daten als ALT-Sequenzen zum System.
Tritt bei der Überprüfung der Datenstruktur ein Fehler auf, so werden keine Daten von der Chipkarte übertragen.
Wichtig
Die Übernahme der aktuellen DIL-Schalterstellung erfolgt nur während des „Power-On-Reset“ der Tastatur, d.h. nur wenn der Computer eingeschaltet wird.
4. Ablaufbeschreibung zum Lesen der Krankenversichertenkarte
Ärzte die über eine Arztpraxissoftware verfügen, sollten sich zur Integration der Chipkartenlesetastatur in das jeweilige Programmpaket mit ihrem Softwarehaus verständigen. Bei Verwendung des Patientenstammdaten-Verwaltungsprogrammes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erfolgt die Einbindung der Chipkartenlesetastatur über entsprechende Parameter während der Installation des Programmes.
4.1 Ausgabemodus
Die beiden Ausgabemodi unterscheiden sich im wesentlichen durch den zeitlich abhängigen/unabhängigen Zugriff und der Übertragungsart der KVK-Daten als ALT-Sequenzen/ASCII-Codes. Für MS-DOS, MS-Windows 3.1, Windows 95, Windows NT und Windows 98 Anwender stehen beide Übertragungsarten zur Verfügung. Weitere Betriebssysteme auf Anfrage.
4.2 Beschreibung des Programmablaufs
Ist die Tastatur vorschriftsmäßig mit dem System verbunden, so kann das Programm zum Lesen der Chipkarte ausgeführt werden.
- Praxisprogramm starten
- Programm fordert zum Einstecken der Chipkarte auf
- Krankenversichertenkarte lagerichtig (Kontaktpad oben links) bis zum Endanschlag einführen
- die Spannungsversorgung wird automatisch auf die Karte geschaltet und über die Power-LED (grün) angezeigt
- Überprüfung
- des Kartentypes (SFKT4)
- der Kartenlage (SFKT4)
- des Kartenchips (SFKT4)
- der Datenstruktur (SFKT4)
- und der Prüfsumme (SFKT2), um sie eindeutig als gültige, LESEN-LED = EIN (grün) oder als ungültige, FEHLER-LED = EIN (orange) Krankenversichertenkarte auszuweisen.
- Wird die Karte vom Lesegerät als gültig erkannt, so kann in Abhängigkeit vom eingestellten Mode die Übertragung zum Host erfolgen.
- Eine Übertragung von Datensätzen ungültiger Krankenversichertenkarten (SFKT5) zum Host ist nicht möglich.

- Treten während der Programmausführung Fehler auf, dann werden keine persönlichen Daten von der Krankenversichertenkarte übertragen.
- Die Übertragung der Daten der Krankenversichertenkarte erfolgt ausschließlich über die Tastaturschnittstelle (SFKT6). Weitere Schnittstellen sind am Lesegerät nicht vorhanden.
- Nach Entnahme der Krankenversichertenkarte aus dem Lesegerät erfolgt die Wiederaufbereitung (SFKT1) des internen Speichers, um Datenfragmente zu löschen.
- Ein Beschreiben der Krankenversichertenkarte (SFKT3) ist mit dem Lesegerät nicht möglich.
SFKT: Sicherheitsfunktion Bevor die Übertragung der Nutzdateien stattfindet, wird die Richtigkeit (Datenformat, Datenstruktur, Prüfsumme, Plausibilität) des auf der Karte befindlichen Datensatzes entsprechend der Spezifikation ermittelt. Eine negative Prüfung verhindert, daß Daten von der Karte über die Tastaturschnittstelle gesendet werden.
4.3 Versichertenkarte
Die Datenstruktur der Versichertenkarte ist entsprechend der Spezifikation „Versichertenkarte“ vorgegeben.
4.4 Software
Die erforderliche Software (für Mode 1) finden Sie in der aktuellen Version im Internet unter: http://www.cherry.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Hotline, Tel.: (0 96 43) 18-2 06.
Liste der Feldnamen und Feldgrößen
| Feldtag: Feldlänge: Optional: Feldname: | |
| 0x80 2 - 28 nein Krankenkassenname0x81 7 nein Krankenkassennummer0x8F 5 ja VKNR0x82 6 - 12 nein Versichertennummer0x83 1/4 nein Versichertenstatus0x90 1 - 3 ja Statusergänzung0x84 3 - 15 ja Titel0x85 2 - 28 ja Vorname0x86 1 - 15 ja Namenszusatz0x87 2 - 28 nein Familienname0x88 8 nein Geburtsdatum0x89 1 - 28 ja Straβenname0x8A 1 - 3 ja Wohnsitzländercode0x8B 4 - 7 nein Postleitzahl0x8C 2 - 23 nein Ortsname0x8D 4 ja Gültigkeitsdatum0x8E 1 nein Prüfsumme |
5. Technische Daten
Elektrische Daten:
Spannungsversorgung: +5 V +5% SELV Stromaufnahme: typ. 60 mA, max. 130 mA
Kurzschluß-Festigkeit
Der Chipkartenschacht in der Tastatur ist kurzschlußfest. Auch beeinträchtigt dieser Betriesbszustand die Tastaturfunktionen nicht. Nach Beseitigung der „Kurzschlußkarte“ aus dem Kartenschacht ist das Chipkarteninterface sofort wieder betriebsbereit.
Schnittstelle:
Bidirektional, seriell synchron
Datenformat:
Der Datentransfer von und zur Tastatur erfolgt im IBM-synchronen Format.
Datenspeicher:
Alle Codes werden vor der Ausgabe in der Tastatur zwischengespeichert.

Automatische Wiederhol-Funktion:
Alle Tasten haben Autorepeat-Funktion.
Verzögerungszeit und Wiederholfrequenz sind vom System steuerbar.
Statusanzeigen:
Die NUM-, CAPS- und SCROLL-LOCK
Anzeige ist in das entsprechende Tasten-module integriert.
Einschalt-Reset:
Die Tastatur generiert einen automatischen Einschalttest.
Tastatur-Selbsttest:
Nach Anlegen der Betriebsspannung oder auf Anforderung vom System führt die Tastatur einen Diagnosetest durch. Nach erfolgreichem Test sendet die Tastatur den Code AAH. Jeder andere Code wird vom System als Fehler interpretiert.
Temperatur-Bereich:
Lagertemperatur:-40°C bis +65°C
Betriebstemperatur: -0°C bis +50°C
6. Ablaufdiagramm zum Lesen der KV-Karte

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B["Karte stecken"]
B --> C["Karte vorhanden"]
C --> D["Kurzschlußdiagnose"]
D --> E["Kurzschluß"]
E --> F["Power-LED ein"]
F --> G["Protokoll"]
G --> H["Datenstruktur prüfen"]
H --> I["Struktur o.k."]
I --> J["Lesen LED ein"]
J --> K["DIL-Schalterstellung"]
K --> L["Mode 1 Mode 2"]
L --> M["Programmstart Datenübertragung (7 Bit-Code) Ende"]
M --> N["Ende"]
B -->|nein| C
E -->|nein| F
G -->|ja| H
I -->|ja| J
L -->|nein| M
M -->|ja| N
7. Fehlersuche
Fehlermeldung nach Einschalten des Computers bzw. nicht definierbare Zeichen erscheinen auf dem Bildschirm: Bitte überprüfen Sie die Verbindung zwischen Tastatur und Computer. Treten während der Programmausführung Fehler auf, ist die korrekte DIL-Schalterstellung für den Ausgabemodus zu überprüfen. Für eine korrekte Datenübertragung von der KV-Karte zum System müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein.
- Power LED ein
- Lesen LED ein
- Fehler LED aus
Diese Bedingungen gelten unabhängig vom Ausgabe-Modus!
Wird eine KV-Karte in den Kartenschacht gesteckt und die Power LED bleibt dunkel, so kann die Ursache hierfür ein durch die KV-Karte verursachter Kurzschluß im Kartenschacht sein. Eine interne Logik erkennt den Kurzschluß und schaltet die Spannungsversorgung zur Karte ab. Dadurch wird die Beeinträchtigung des Systems verhindert.
8. Zubehör
WetEx®
(Bestell-Nr.615-5045) Tastaturabdeckfolie für den täglichen Betrieb zum Schutz vor Flüssigkeiten, Staub und Fremdkörpern.
Treibersoftware
Finden Sie im Internet unter: http://www.cherry.de.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Hotline, Tel.: (0 96 43) 18-2 06.

11. Stichwortverzeichnis
Ablaufdiagramm 10
Allgemeine Hinweise 3
Allgemeine Tastaturbeschreibung 4
Ausgabemodus 7
Beschreibung Chipkarten-Leseeinheit 4/5
Bestellnummern-Kennzeichnung 4
Chipkarten-Interfaceanzeige 4
Chipkarten zugelassene 5
Daten, elektrische 9
Daten, technische 9
Datenformat 9
Datenspeicher 9
DIL-Schalterstellung 6
Einführung 3
Einschalt-Reset 10
Fehlersuche 11
Feldgrößenliste 9
Feldnamenliste 9
Funktionsweise 6
Gehäusezeichnung 12
IBM-Formate 10
Inhaltsverzeichnis 2
Installation der Tastatur 5/6
Kontaktiereinrichtung 4
Kurzschlußfestigkeit 9
Mode 1 und 2 .... 6
Programmablauf, Beschreibung 7
Schnittstelle 9
Selbsttest 10
Software 8
Statusanzeige 10
Steckerbelegung 5
Systemanforderungen 5
Systemvoraussetzungen 5
Technische Daten 9/10
Tastenlayout 12
Temperaturbereich 10
Treibersoftware 11
Wiederholfunktion, automatische 10
Zubehör 11

Fax-Back / Technischer Support
G 80-1501 HAD Chipkartenlesetastatur zum Lesen der Krankenversichertenkarte.
Angaben unbedingt erforderlich
Nachname:
Telefonnummer:
Faxnummer:
e-mail Adresse:
PC-Hardware:
Praxissoftware / Versionsnummer:
Artikelnummer / Index: G 80-1501 HAD / .....
Seriennummer:
Treiber / Versionsnummer:
Betriebssystem:
Arbeiten Sie in der WIN 95/98 DOS-Box ?

Ja

Nein
Angaben freiwillig
Vorname:
Firma / Organisation:
Straße:
Händler:
Ihr Urteil:
Problembeschreibung:
Hinweis zum GS-Zeichen
Aufgrund der Position der Nulltaste des numerischen Bereiches ist die Tastatur für Saldiertätigkeiten, die überwiegend blind erfolgen, in Deutschland nicht anzuwenden. Eine Tastatur mit nicht deutscher Tastenknopfbelegung ist in Deutschland aufgrund der Zeichenbelegung (nach DIN 2137 Teil 2) nicht für den Dauereinsatz in Bildschirmarbeitsplätzen zu verwenden. Um die Anforderungen für das GS-Zeichen auf der Basis DIN EN 9241-4 (1999-01) zu erfüllen, ist eine Tastenrückinformation erforderlich. Um diese im Bedarfsfall zu realisieren, ist das Betriebssystem anzupassen bzw. durch eine entsprechende Shareware/Freeware zu modifizieren.
Tastatur besitzt das BSI-Zertifikat nach ITSEC Stufe E2.

D-91275 Auerbach/Opf.
Hotline (09643) 18-206
Telefax (09643) 18-545
644-0083.10
Irrtum und technische
Änderungen vorbehalten.
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