ATX165 - Lautsprecher Axton - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Aktivlautsprecher |
| Modell | ATX165 |
| Marke | Axton |
| Kategorie | Lautsprecher |
| Abmessungen (B x H x T) | 200 x 300 x 250 mm |
| Gewicht pro Stück | 3,5 kg |
| Nennleistung | 50 W RMS |
| Musikleistung | 100 W Peak |
| Frequenzbereich | 50 Hz – 20 kHz |
| Impedanz | 4-8 Ohm |
| Treiber | 1 x 6,5" Tieftöner, 1 x 1" Hochtöner |
| Gehäusematerial | MDF mit Vinylfolie |
| Farbe | Schwarz |
| Stromversorgung | 230 V AC, 50 Hz |
| Eingänge | Bluetooth 5.0, AUX 3,5 mm, Cinch (RCA) |
| Ausgänge | Subwoofer-Ausgang (optional) |
| Bedienelemente | Lautstärkeregler, Ein/Aus-Schalter, Bluetooth-Pairing-Taste |
| Lieferumfang | 2 Lautsprecher, Netzkabel, Audio-Kabel, Bedienungsanleitung |
| Besonderheiten | Eingebauter Verstärker, automatische Abschaltung |
| Wartung | Mit weichem, trockenem Tuch reinigen. Keine aggressiven Reinigungsmittel. |
| Sicherheit | Nicht in der Nähe von Wasser oder Wärmequellen aufstellen. Nur in Innenräumen verwenden. |
| Entsorgung | Elektrogeräte nicht im Hausmüll entsorgen. |
Häufig gestellte Fragen - ATX165 Axton
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BEDIENUNGSANLEITUNG ATX165 Axton
AXTON ATX-Serie • TESTBERICHT CAR&HIFI 5/2019
Koaxe für Einsteiger und Sparfüchse

BEST PRODUCT
Einstiegsklasse ab 75 €
CAR&HiFi 5/2019
Budgetschoner
Axton ATX-Serie
▶ Wie bei Axtons Kompos der ATC-Serie geht es auch bei den ATX-Koaxen in erster Linie darum, guten Klang für kleines Geld anzubieten. Wir haben die drei Modelle unter die Lupe genommen.
Die günstigen Axton-Komponentensysteme dürften zu den meistverkaufen Markenlautsprechern am hiesigen Markt zählen. Mit Preisen ab 100 Euro locken sie Einsteiger und bieten sich als günstiger Ersatz für defekte Originallautsprecher an. Noch günstiger geht es allerdings mit den Koaxsystemen der ATX-Serie, denn diese verzichten auf einen separaten Hochtöner und eine externe Frequenzweiche. Daher sind sie nochmals ein gutes Stück günstiger zu haben. Es gibt sie als 10er-, 13er- und 16er-Koax, die Preise bewegen sich zwischen 45 und 60 Euro fürs Paar inklusive Schutzgitter. Es ist klar, dass man für dieses schmale Budget kein High-End erwarten darf, doch zeigt der erfolgreiche Test der ATC-Kompos (Ausgabe 5/2019), dass hier klanglich bereits einiges geht. Zumindest die Tiefmitteltöner unserer ATX-Koaxe basieren natürlich auf der gleichen Technologie wie die Kompos. Auch insgesamt vermitteln die ATX gar keinen so billigen Eindruck. Sie sind ordentlich gefertigt mit sauber entgrateten Blech-
AXTON ATX-Serie • TESTBERICHT CAR&HIFI 5/2019
Koaxe für Einsteiger und Sparfüchse
Technik
- Axton ATX100

Der ATX100 läuft insgesamt okay. Untenrum kommt wenig, dafür schafft er obenrum 20 kHz
- Axton ATX130

Der ATX130 begeistert mit einem nahezu perfekten Amplitudenfrequenzgang. Mit einem Kennschalldruck von 85 – 86 dB ist er zudem laut genug
- Axton ATX165

Der ATX165 zeigt eine Vorliebe für obere Mitten und Präsenzbereich, ansonsten läuft er gar nicht schlecht
körben. Unter den Zentrierspinnen gibt es sogar Lüftungsöffnungen zur Kühlung und zum Druckausgleich, denn die Polkernbohrungen sind bei Koaxlautsprechern ja verschlossen, weil die von der Hochtöneraufnahme belegt sind. Positiv fällt die geringe Einbautiefe der Chassis auf, die dafür sorgt, dass die ATX in eine Vielzahl von Einbauöffnungen passen. Der ATX165 baut mit nur 60 Millimetern genauso wenig tief wie sein ATC-Bruder und gehört damit zu den flachen 16ern. Viel flacher geht's nur mit Neodymantrieb, jedoch natürlich nicht zu diesem Preis. Die Tiefmitteltöner sind mit den gleichen Membranen wie bei den Kompos bestückt, das heißt, wir haben Polypropylenmembranen vor uns. Wesentlicher Unterschied zu den Kompos ist natürlich der verbaute Hochtöner, in diesem Fall ein winziger Hochtöner mit 19-Millimeter-Kunststoffmembran und 13-Millimeter-Schwingspule. Es handelt sich also um eine Abwandlung des wohl meistgebauten Car-HiFi-Hochtöners überhaupt, abfällig auch Quietschpille genannt. Im Original eine geniale Konstruktion des französischen Herstellers Audax mit Mylar-Membran, gerieten die Nachbauten schnell als „One note tweeter“ in Verruf, außer einem Peak um 10 kHz kam wenig heraus. Mittlerweile wurden jedoch auch diese Hochtönerchen verbessert, sodass sie zwar immer noch die Budget-Variante für Koaxe sind, aber schon lange nicht mehr im Ohr wehtun. Axton hat sich bei den ATX sogar den Aufwand gegönnt, die Hochtöner im akustischen Zentrum des Lautsprechers zu platzieren. Sie sind anstelle der Dustcap innerhalb der Schwingspule des Tief-

Die ATX sind solide gefertigt. Sie sind mit Blechkörben ausgestattet, die sogar Hinterlüftungsöffnungen haben
mitteltöners verbaut anstatt wie üblich auf einem zentimeterlangen Aufbau. Diese Anordnung hilft, Laufzeitunterschiede zwischen den beiden Membranen zu vermeiden, was klanglich von Vorteil ist. Das Ganze funktioniert naturgemäß nur mit sehr kleinen Hochtönern, weswegen Axton auf dieses Exemplar zurückgegriffen hat. An Frequenzweichen gibt es nicht viel zu vermelden. Es kommt die Minimalvariante zum Einsatz, die aus einem kleinen Schutzkondensator vor dem Hochtöner besteht. Der Tiefmitteltöner braucht gar keine Bauteile und läuft einfach durch.
Messungen und Sound
Vor dem Messmikrofon schlagen sich die ATX sehr ordentlich – und das nicht nur angesichts des Preises. Sie müssen sich keinesfalls verstecken und liefern insgesamt gute Ergebnisse ab. Der Amplitudengang von 10er und 16er ist zwar nicht vorbildlich glatt, gerade der 16er ist im empfindlichen Bereich um 2 kHz etwas vorlaut. Der 10er zeigt zu-

Die ATX-Familie ist als 10er, 13er und 16er erhältlich, genug, um die meisten Anwendungen abzudecken
AXTON ATX-Serie • TESTBERICHT CAR&HIFI 5/2019



rückgenommene Mitten, was nicht tragisch ist. Der 13er misst sich am besten und gefällt durch einen über die Winkel ausgeglichenen Verlauf bis 20 kHz, offenbar läuft der kleine Hochtöner überhaupt nicht schlecht. Bei den Verzerrungen glänzt der ATX130 ebenfalls. Zwar sind 10er und 16er nicht schlecht, der 13er jedoch ist wirklich genial verzerrungsarm geworden – da können sich die meisten teureren Speaker eine dicke Scheibe von abschneiden. Soundtechnisch ist ebenfalls alles im grünen Bereich. Der ATX100 spielt sehr schön dynamisch mit gut gestaffelter Bühne, die etwas hintergründig erscheint. Echten Bass darf man von dem kleinen 10er nicht erwarten, doch was er spielt, spielt er sauber und gut. Der 16er bietet eine Schippe mehr Bass, doch auch er gehört nicht zu den bassstärksten 16ern. Wie der 10er produziert er dafür einen schön präzisen Tiefton. Obenrum gibt es an allen drei ATX wenig auszusetzen. Schlagzeug klingt ordentlich und die Oberwellen von Naturinstrumenten sind gut hörbar. Klar ist das nicht Spitzenniveau, aber man kann damit gut Musik hören. Unser Liebling ist wieder der 13er, der ziemlich wunderbar spielt. Er musiziert ausgewogen und erwachsen und liefert den harmonischsten Gesamteindruck.
Fazit
Wer keine völlig überzogenen Ansprüche stellt, bekommt mit den Axton ATX solide Lautsprecher mit gutem Sound. Da kann man wirklich nichts falsch machen.

Der kleine Hochtöner ist innerhalb des Spulenträgers des Tiefmitteltöners untergebracht und ist so im akustischen Zentrum des 16ers angeordnet
| Lautsprecher | AxtonATX100 | AxtonATX130 | AxtonATX165 | |
| VertriebHotlineInternet: www. | ACRinfo@acr.euacr.eu | ACRinfo@acr.euacr.eu | ACRinfo@acr.euacr.eu | |
| Klang | 55 % | 1,3 | 1,2 | 1,3 |
| Bassfundament | 11 % | 1,5 | 1,5 | 1,5 |
| Neutralität | 11 % | 2,0 | 1,5 | 1,5 |
| Transparenz | 11 % | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Räumlichkeit | 11 % | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Dynamik | 11 % | 1,0 | 1,0 | 1,5 |
| Labor | 30 % | 1,5 | 1,0 | 1,5 |
| Frequenzgang | 10 % | 1,5 | 1,0 | 1,5 |
| Maximalpegel | 10 % | 1,5 | 1,0 | 1,5 |
| Verzerrungen | 10 % | 1,5 | 1,0 | 1,5 |
| Praxis | 15 % | 1,8 | 1,8 | 1,8 |
| Frequenzweiche | 10 % | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
| Verarbeitung | 5 % | 1,5 | 1,5 | 1,5 |
Technische Daten
| Korbdurchmesser | 103 mm | 131 mm | 167 mm |
| Einbaudurchmesser | 94 mm | 116 mm | 144 mm |
| Einbautiefe | 43 mm | 57 mm | 60 mm |
| Magnetdurchmesser | 70 mm | 80 mm | 84 mm |
| Membran HT | 19 mm | 19 mm | 19 mm |
| Gehäuse HT | - | - | - |
| Flankensteilheit TT/HT | 0/6 dB | 0/6 dB | 0/6 dB |
| Hochtonschutz | - | - | - |
| Pegelanpassung HT | - | - | - |
| Gitter | • | • | • |
| Sonstiges | - | - | - |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | 4 Ohm | 3 Ohm |
| Gleichstromwiderstand Rdc | 3,02 Ohm | 3,08 Ohm | 2,88 Ohm |
| Schwingspuleninduktivität Le | 0,14 mH | 0,13 mH | 0,16 mH |
| Schwingspulendurchmesser | 25 mm | 25 mm | 25 mm |
| Membranfläche Sd | 54 cm2 | 88 cm2 | 131 cm2 |
| Resonanzfrequenz fs | 122 Hz | 90 Hz | 76 Hz |
| mechanische Güte Qms | 5,79 | 5,41 | 5,13 |
| elektrische Güte Qes | 1,49 | 0,90 | 0,95 |
| Gesamtgüte Qts | 1,18 | 0,77 | 0,80 |
| Äquivalentvolumen Vas | 1,2 l | 3,7 l | 9,9 l |
| Bewegte Masse Mms | 5,8 g | 9,1 g | 11,4 g |
| Rms | 0,77 kg/s | 0,95 kg/s | 1,05 kg/s |
| Cms | 0,29 mm/N | 0,34 mm/N | 0,39 mm/N |
| B*1 | 3,01 Tm | 4,18 Tm | 4,05 Tm |
| Schalldruck 2 V, 1 m | 82 dB | 86 dB | 87 dB |
| Leistungsempfehlung | 30 – 75 W | 20 – 75 W | 20 – 75 W |
Bewertung
| Preis um 45 Euro um 55 Euro um 60 Euro | ||||
| Klang | 55 % | 1,3 | 1,2 | 1,3 |
| Labor | 30 % | 1,5 | 1,0 | 1,5 |
| Praxis | 15 % | 1,8 | 1,8 | 1,8 |
| Preis/Leistung | sehr gut | sehr gut | sehr gut | |
| CAR & HiFiAusgabe 5/2019 | Abs. SpitzenklasseSpitzenklasseOberklasseEinstiegsklasse | Abs. SpitzenklasseSpitzenklasseOberklasseEinstiegsklasse | Abs. SpitzenklasseSpitzenklasseOberklasseEinstiegsklasse | |
| Note | 1,4 | 1,2 | 1,4 | |
„Koaxe für Einsteiger und Sparfüchse.“