CS7000iAW 17 IRE-T - Wärmepumpe BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wärmepumpe |
| Marke | Bosch |
| Modell | CS7000iAW 17 IRE-T |
| Heizleistung | 17 kW |
| Energiequelle | Elektrisch |
| Stromversorgung | 400 V / 3N / 50 Hz |
| Kältemittel | R410A |
| Schutzart | IPX4 |
| Schalldruckpegel | ca. 55 dB(A) |
| Gewicht (ca.) | 60 kg |
| Abmessungen (H x B x T, ca.) | 900 x 700 x 700 mm |
| Vorlauftemperatur max. | 65 °C |
| Funktionen | Heizen, Kühlen, Warmwasserbereitung |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung der Luftfilter, Überprüfung der Kältemitteldrücke |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Frostschutz, Drucküberwachung |
| Ersatzteile | Filter, Ventilator, Kompressor |
| Reparaturfähigkeit | Modulare Bauweise, nur durch Fachpersonal |
Häufig gestellte Fragen - CS7000iAW 17 IRE-T BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG CS7000iAW 17 IRE-T BOSCH
Luft-/Wasserwärmepumpe
Compress 7000/7400i AW AWE
Wärmepumpe mit Inneneinheit

0010025766
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 3
1.1 Symbolerklärung....3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
1.2.1 Einsatzbereich....3
2 Produktbeschreibung....4
2.1 Typschild....4
2.2 Konformitätserklärung....4
2.3 Wärmepumpe (Außeneinheit)....4
2.3.1 Betriebsbereich der Wärmepumpe ohne Zuheizer ..... 4
2.3.2 Schema des Kältemittelkreises .... 5
2.4 Inneineinheit....5
2.5 Energiesparhinweis....6
3 Bedienung....6
3.1 Status- und Alarmleuchte ..... 6
3.2 Bedieneinheit....6
3.2.1 Betrieb nach Stromausfall....6
3.2.2 Position der Bedieneinheit ....6
3.3 Bedienfeld .... 7
3.3.1 Übersicht der Bedienelemente und Symbole....7
3.3.2 Ausschalten 8
3.3.3 Heizkreis für die Standardanzeige auswählen .... 8
3.3.4 Betriebsart einstellen....8
3.3.5 Raumtemperatur vorübergehend ändern.....9
3.3.6 Raumtemperatur dauerhaft ändern ..... 9
3.3.7 Einstellungen für Heizung mit Zeitprogramm (Automatikbetrieb) anpassen ....9
3.3.8 Aktives Zeitprogramm für Heizungsanlage auswählen....10
3.3.9 Zeitprogramm oder Heizkreis umbenennen.....10
3.3.10 Warmwasser einstellen ....11
3.3.11 Urlaubsprogramm einstellen ....12
3.3.12 Weitere Einstellungen .... 13
3.4 Hauptmenü....13
3.4.1 Einstellungen für Heizung ....13
3.4.2 Einstellungen für Warmwasser ....14
3.4.3 Urlaubsprogramm einstellen ....15
3.4.4 Allgemeine Einstellungen....16
3.4.5 Einstellungen für weitere Systeme oder Geräte . . . . . 17
3.5 Informationen zur Anlage abrufen....17
3.6 Störungen....18
4 Wartung....19
4.1 Inneineinheit....19
4.1.1 Anlagendruck kontrollieren .... 19
4.1.2 Partikelfilter .... 19
4.1.3 Überhitzungsschutz (UHS) ..... 20
4.1.4 Druckwächter....20
4.1.5 Feuchtigkeit im Kühlbetrieb....20
4.1.6 Kontrolle der Sicherheitsventile .... 20
4.2 Wärmepumpe (Außeneinheit)....20
4.2.1 Gehäuse (Verkleidung) .... 20
4.2.2 Verdampfer....20
4.2.3 Schnee und Eis....20
4.2.4 Reinigung der Kondensatwanne .... 21
4.3 Anschlussmöglichkeit für IP-Modul....22
4.4 Angaben zum Kältemittel....22
5 Umweltschutz und Entsorgung ....23
6 Fachbegriffe ....23
7 Übersicht Hauptmenü .... 25
8 Übersicht Info....26
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR:
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG:
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT:
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS:
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen
i
Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
- Aufzählung/Listeneintrag
– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
1.2.1 Einsatzbereich
Die Wärmepumpe darf nur in geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen nach EN 12828 eingebaut werden.
Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel
an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kunden-dienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
⚠️ Inspektion und Wartung
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.
Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zuge-lassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
⚠ Änderungen und Reparaturen
Nicht fachgerecht ausgeführte Änderungen der Wär- mepumpe sowie anderer Teile der Heizungsanlage können zu Personen- und/oder Sach- bzw. Anlagen- schäden führen.
▶ Die Arbeiten ausschließlich von autorisierten Installateuren durchführen lassen.
▶ Die Verkleidung der Wärmepumpe nicht entfernen.
▶ Keine Änderungen an der Wärmepumpe oder anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
⚠️Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
⚠ Schäden durch Frost
Wenn die Anlage nicht in Betrieb ist, kann sie einfrieren:
▶ Hinweise zum Frostschutz beachten.
Anlage immer eingeschaltet lassen, wegen zusätzlicher Funktionen, z. B. Warmwasserbereitung oder Blockierschutz.
▶ Auftretende Störung umgehend beseitigen.
⚠ Verbrühungsgefahr an den Warmwasser-Zapfstellen
▶ Wenn Warmwassertemperaturen über 60 °C eingestellt werden oder die thermische Desinfektion eingeschaltet ist, muss eine Mischvorrichtung installiert sein. Im Zweifelsfall die Fachkraft fragen.
2 Produktbeschreibung
Dies ist eine Originalanleitung. Übersetzungen dürfen nicht ohne Zustimmung des Herstellers angefertigt werden.
Die Wärmepumpe Compress 7000i AW gehört zusammen mit der Inneneinheit AWE zu einer Heizungsanlagenserie, die Energie aus der Außenluft zum Heizen und für die Warmwasserbereitung gewinnt. Durch Umkehrung dieses Prozesses – dem Heizwasser wird Wärme entzogen und an die Außenluft abgegeben – kann die Heizungsanlage bei Bedarf auch zum Kühlen eingesetzt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Heizungsanlage für den Kühlbetrieb ausgelegt ist.
Die Heizungsanlage wird durch eine Bedieneinheit gesteuert, die sich in der Inneneinheit befindet. Die Bedieneinheit regelt und steuert die Anlage über verschiedene Einstellungen für Heizung, Kühlung, Warmwasser und den sonstigen Betrieb. Die Überwachungsfunktion schaltet beispielsweise bei eventuellen Betriebsstörungen die Außeneinheit aus, um wichtige Teile vor Beschädigungen zu schützen.
2.1 Typschild
- Compress 7000i AW: Das Typschild befindet sich an der Rückseite der Wärmepumpe.
- AWE : Das Typschild befindet sich auf der Gerätesteuerung der Inneneinheit hinter der Frontabdeckung.
Es enthält Angaben zur Leistung, Artikelnummer und Seriennummer sowie zum Fertigungsdatum.
2.2 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen und nationalen Anforderungen.

Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität des Produkts mit allen anzuwendenden EU-Rechtsvorschriften erklärt, die das Anbringen dieser Kennzeichnung vorsehen.
Der vollständige Text der Konformitätserklärung ist im Internet verfügbar: www.bosch-einfach-heizen.de.
2.3 Wärmepumpe (Außeneinheit)
Die Wärmepumpe verfügt über eine Invertersteuerung, d. h., sie variiert die Kompressordrehzahl automatisch, sodass genau die jeweils benötigte Energiemenge bereitgestellt wird. Auch das Gebläse ist drehzahlgesteuert und regelt seine Leistung für einen möglichst niedrigen Energieverbrauch bedarfsabhängig.
Die unterschiedlichen Drehzahlen wirken sich auch auf die Lautstärke der Anlage aus: Je höher die Drehzahl, desto lauter ist die Anlage.
Abtauung
Bei niedrigen Außentemperaturen kann sich auf dem Verdampfer Eis bilden. Wenn die Eisschicht so groß wird, dass sie den Luftstrom durch den Verdampfer behindert, setzt eine automatische Abtauung ein. Sobald das gesamte Eis getaut ist, kehrt die Wärmepumpe in den Normalbetrieb zurück. Bei Außentemperaturen über +5 °C erfolgt die Abtauung bei lau-
fendem Heizbetrieb. Bei niedrigeren Außentemperaturen wird zum Abtauen die Fließrichtung des Kältemittels im Kreis über ein 4-Wege-Ventil umgekehrt, sodass das vom Kompressor kommende heiße Gas das Eis abtaut. Währenddessen kühlt die Heizungsanlage leicht ab. Die Dauer des Abtauvorgangs ist vom Grad der Vereisung und der aktuellen Außenlufttemperatur abhängig
2.3.1 Betriebsbereich der Wärmepumpe ohne Zuheizer

Die Wärmepumpe schaltet bei ca. – 20 °C bzw. +35 °C ab. Heizung und Warmwasserbereitung werden dann von der Inneneinheit oder einem externen Wärmeerzeuger übernommen. Die Wärmepumpe startet wieder, wenn die Außentemperatur ca. – 17 °C über- oder +32 °C unterschreitet. Im Kühlbetrieb schaltet die Wärmepumpe bei ca. +45 °C ab und startet wieder bei ca. +42 °C.

line
| T0[°C] | Value | | ------ | ----- | | -20 | 48 | | -10 | 60 | | 45 | 60 |Bild 1 Wärmepumpe ohne Zuheizer
[1] Maximale Vorlauftemperatur (T0)
[2] Außentemperatur (T1)
2.3.2 Schema des Kältemittelkreises

flowchart
graph LR
A["①"] -->|75%| B["0 °C 88 °C"]
B --> C["②"]
C --> D["+27 °C"]
D --> E["③"]
E --> F["+35 °C + 2 °C - 2 °C"]
F --> G["-4,5 °C 50 °C"]
G --> H["④"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
Bild 2 Funktionsprinzip des Kältemittelkreises in der Wärmepumpe
[1] Verdampfer
[2] Kompressor
[3] Verflüssiger
[4] Expansionsventil
2.4 Inneineinheit
Das Inneneinheit dient dazu, die aus der Wärmepumpe kommende Wärme in die Heizungsanlage und den Warmwasserspeicher zu verteilen. Die Umwälzpumpe im Inneneinheit ist drehzahlgesteuert, sodass die Drehzahl bei geringem Bedarf automatisch abgesenkt wird. Dadurch sinkt der Energieverbrauch.
Wenn der Wärmebedarf bei niedrigen Außentemperaturen höher ist, kann ein Zuheizer erforderlich sein. Zuheizer können integriert oder extern sein und werden über die Bedieneinheit im Inneneinheit zu- oder abgeschaltet. Wenn die Wärmepumpe nur einen Teil des Energiebedarfs für die Heizungsanlage abdeckt, wird die fehlende Heizleistung über den Zuheizer ergänzt. Wenn die Heizungsanlage den benötigten Energiebedarf wieder abdeckt, wird der Zuheizer automatisch ausgeschaltet.
AWE
Wenn die Wärmepumpe Compress 7000i AW mit der Inneneinheit AWE kombiniert wird und auch Warmwasser erzeugen soll, muss ein externer Warmwasserspeicher angeschlossen werden. Der Wechsel zwischen Heizung und Warmwasser erfolgt dann über ein externes 3-Wege-Ventil. Der integrierte Zuheizer in der Inneneinheit wird nach Bedarf gestartet.

Bild 3 Wärmepumpe Compress 7000i AW, Inneneinheit AWE mit elektrischem Zuheizer und externem Warmwasserspeicher
2.5 Energiesparhinweis
- Nutzen Sie vorzugsweise den Normalbetrieb, bei dem der Energieverbrauch der Heizungsanlage am niedrigsten ist. Stellen Sie die gewünschte Raumtemperatur auf Ihr persönliches Temperaturempfinden ein.
- Öffnen Sie in allen Räumen die Thermostatventile vollständig. Erst, wenn nach längerer Zeit die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht wird, die Temperatureinstellung an der Bedieneinheit erhöhen. Nur wenn es in einem einzelnen Raum zu warm wird, im betroffenen Raum das Thermostatventil zurückdrehen.
- Wenn ein Raumregler installiert ist, kann dieser zur optimalen Raumtemperaturregelung verwendet werden. Vermeiden Sie Einwirkungen durch Fremdwärme (z. B. Sonneneinstrahlung oder Kamin). Anderenfalls kann es zu unerwünschten Schwankungen der Raumtemperatur kommen.
- Stellen Sie keine großen Gegenstände, wie z. B. ein Sofa, direkt vor die Heizkörper (mindestens 50 cm Abstand). Die erwärmte oder abgekühlte Luft kann sonst nicht zirkulieren und den Raum erwärmen oder abkühlen.
- Stellen Sie die Temperatur, ab der gekühlt werden soll, nicht zu niedrig ein. Auch beim Kühlen der Wohnung wird Energie verbraucht.
Richtig lüften
Öffnen Sie die Fenster kurzzeitig ganz, anstatt sie nur zu kippen. Bei gekippten Fenstern wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern. Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu oder reduzieren Sie die Einstellung am Raumregler.
3 Bedienung

WARNUNG:
Sachschäden durch Frosteinwirkung!
Die Heizung bzw. der Zuheizer können durch Frost zerstört werden.
▶ Die Inneneinheit nicht starten, wenn die Gefahr besteht, dass Heizung bzw. Zuheizer eingefroren sind.
3.1 Status- und Alarmleuchte
Die Inneneinheit verfügt über eine Status- und eine Alarmleuchte.


| Statusleuchte (weiß) | Leuchtet, wenn die Wärmepumpe in Betrieb ist.► Leuchtet während der Abtauung.► Blinkt langsam, wenn nur der Zuheizer in Betrieb ist.► Ist aus, wenn keine Energiequelle aktiv ist.► Leuchtet beim Start ungefähr 10 Sekunden lang. |
Alarmlampe (rot) ▶ Leuchtet, wenn ein aktiver Alarm vorliegt.
Tab. 2 Status- und Alarmleuchte
3.2 Bedieneinheit
Die Bedieneinheit HPC 400 regelt jeden von max. 4 Heizkreisen in jeweils einem der folgenden Steuermodi:
- Außentemperaturgeführt
- Die Bedieneinheit stellt die Vorlauftemperatur nach einer optimierten Heizkurve ein.
- Außentemperaturgeführt mit Fußpunkt 1)
– Die Bedieneinheit stellt die Vorlauftemperatur nach einer vereinfachten Heizkurve ein.
Für beide Steuermodi kann ein Fernbedienung im Referenzraum installiert werden, um den Einfluss der gemessenen und der erforderlichen Raumtemperatur zu ermöglichen. Die Heizkurve wird dann entsprechend angepasst.

Die Bedieneinheit HPC 400 ist im Gerät eingebaut und kann nicht als Fernbedienung verwendet werden. Fragen Sie Ihren Fachmann nach verfügbaren Fernbedienungen.

Für die außentemperaturgeführte Regelung mit Einfluss der Raumtemperatur gilt: Thermostatventile im Referenzraum (Raum, in dem die Fernbedienung installiert ist) müssen ganz aufgedreht sein!
Die im Display angezeigten Texte sind abhängig von der Software-Version der Bedieneinheit und weichen ggf. von den Texten in dieser Anleitung ab.
Einstellbereiche, Grundeinstellungen und Funktionsumfang sind abhängig von der Anlage vor Ort und weichen ggf. von den Angaben in dieser Anleitung ab:
- Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, sind Einstellungen für verschiedene Heizkreise verfügbar und erforderlich.
- Wenn spezielle Anlagenteile und Module installiert sind (z. B. Solarmodul MS 200, Poolmodul MP 100), sind entsprechende Einstellungen verfügbar und erforderlich.
- Wenn bestimmte Wärmeerzeugertypen installiert sind, sind ggf. zusätzliche Einstellungen verfügbar und erforderlich.
3.2.1 Betrieb nach Stromausfall
Bei Stromausfall oder Phasen mit abgeschaltetem Wärmeerzeuger gehen keine Einstellungen verloren. Die Bedieneinheit nimmt nach der Spannungswiederkehr ihren Betrieb wieder auf. Ggf. müssen die Einstellungen für Uhrzeit und Datum neu vorgenommen werden. Weitere Einstellungen sind nicht erforderlich.
3.2.2 Position der Bedieneinheit
Die Bedieneinheit befindet sich hinter der Klappe der Inneneinheit.

Bild 4 Bedieneinheit AWE
3.3 Bedienfeld
3.3.1 Übersicht der Bedienelemente und Symbole

Bild 5 Bedienelemente
[1] Taste fav: Favoritenmenü aufrufen
[2] Taste extra-Warmwasser: einmalige Warmwasserladung starten
[3] Taste Warmwasser: Betriebsart Warmwasserbereitung einstellen
[4] Taste menu: Hauptmenü (kurz drücken)
[5] Taste info: Infomenü oder weitere Info zur aktuellen Auswahl
[6] Taste ←: Übergeordnete Menüebene aufrufen oder Wert verwerfen (kurz drücken), zur Standardanzeige zurückkehren (gedrückt halten)
[7] Auswahlknopf: Auswählen (drehen) und Bestätigen (drücken)
i
Wenn die Beleuchtung des Displays aus ist, bewirkt das erste Drücken des Auswahlknopfes lediglich das Einschalten der Beleuchtung. Durch Drehen des Auswahlknopfes und gleichzeitiges Drücken eines anderen Bedienelements wird zusätzlich zur beschriebenen Funktion die Beleuchtung eingeschaltet. Die Beschreibungen der Bedienschritte in dieser Anleitung gehen immer von eingeschalteter Beleuchtung aus. Wenn kein Bedienelement betätigt wird, geht die Beleuchtung automatisch aus (bei Standardanzeige nach ca. 30 s, im Menü nach ca. 30 min, bei einer Störung nach 24 h).

Bild 6 Symbole in der Standardanzeige (Beispieldarstellung)
i
Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis. Änderungen der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus.
Artikel Symbol Erläuterung
| 1 Wertanzeige (aktuelle 20.5 | Temperatur):Raumtemperatur, wenn eine Fernbedienung für den angezeigten Heizkreis installiert istWärmeerzeugertemperatur bei Installation im Wärmeerzeuger. |
| 2 – Infozeile: Anzeige von Uhrzeit, Wochentag und Datum. | |
| 3 Zusätzliche Temperaturanzeige: Außentemperatur, Temperatur des Solarkollektors oder eines Warmwassersystems. | |
| 4 – Textinformation: z. | B. die Bezeichnung der aktuell angezeigten Temperatur (→ Abb. 6, [1]). Wenn eine Störung vorliegt, wird hier ein Hinweis angezeigt, bis die Störung behoben ist. |
| 5 Tastensperre ist aktiv | (Taste Warmwasser und Auswahlknopf gedrückt halten, um die Tastensperre ein- oder auszuschalten). |
| Artikel | Symbol Erläuterung |
| 6 Infografik: Solarpumpe ist in Betrieb. | |
| Infografik: Warmwasserbereitung ist aktiv | |
| Infografik: Thermische Desinfektion (Warmwasser) ist aktiv | |
| Infografik: Extra-Warmwasserbereitung ist aktiv | |
| Infografik: Poolheizung ist aktiv | |
| Infografik: Heizung ist aktiv | |
| Infografik: Kühlung ist aktiv | |
| Infografik: Unterbrechung durch Energieversorger (EVU-Sperre aktiv) | |
| Infografik: Externer Eingang ist aktiv (Fernbedienung) | |
| Infografik: Urlaubsbetrieb ist aktiv | |
| Infografik: Zeitprogramm ist aktiv | |
| Infografik: Smart Grid-Funktion ist aktiv | |
| Infografik: Estrichtrocknung ist aktiv | |
| Infografik: Elektrischer Zuheizer ist aktiv | |
| Infografik: Leistungswächter ist aktiv | |
| Infografik: Zusätzlicher Wärmeerzeuger ist aktiv | |
| Infografik: Abtaufunktion ist aktiv | |
| Infografik: Kompressor (Wärmepumpe) ist aktiv | |
| 7 Betriebsart Betriebsart: Optimierter Betrieb kein Zeitprogramm aktiv. | |
Tab. 3 Symbole im Display
Eine Übersicht zum Aufbau des Hauptmenüs und der Position der einzelnen Menüpunkte ist am Ende dieses Dokuments dargestellt.
Eine Übersicht der Punkte aus dem Infomenü befindet sich am Ende dieses Dokuments. Über das Infomenü können schnell Informationen zum Wärmepumpenstatus abgerufen werden.
Die folgenden Beschreibungen gehen jeweils von der Standardanzeige aus (→ Abb. 6).
3.3.2 Ausschalten
Die Bedieneinheit wird über die BUS-Verbindung mit Strom versorgt und bleibt normalerweise ständig eingeschaltet. Die Anlage wird nur vorübergehend ausgeschaltet, z. B. zur Filterreinigung.
▶ Bedieneinheit vorübergehend ausschalten:
- Auswahlknopf gedrückt halten, bis ein Pop-up-Menü angezeigt wird.
- Ja im Menü Auf Ruhemodus schalten? auswählen
▶ Bedieneinheit einschalten:
- Auswahlknopf gedrückt halten, bis ein Pop-up-Menü angezeigt wird.
- Ja im Menü Von Ruhemodus auf normalen Betrieb schalten? auswählen
i
Nach längerem Stromausfall oder längerer Abschaltung müssen Datum und Uhrzeit ggf. neu eingestellt werden. Alle anderen Einstellungen bleiben dauerhaft erhalten.
3.3.3 Heizkreis für die Standardanzeige auswählen
In der Standardanzeige werden immer nur Daten eines Heizkreises angezeigt. Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, kann eingestellt werden, auf welchen Heizkreis sich die Standardanzeige bezieht.
▶ Auswahlknopf drücken und drehen, um einen Heizkreis auszuwählen.

▶ Einige Sekunden warten oder Auswahlknopf drücken, um zu bestätigen.
3.3.4 Betriebsart einstellen
Automatikbetrieb aktivieren (mit Zeitprogramm)
Wenn der manuelle Betrieb aktiv ist:
▶ Taste menu drücken.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Menü Heizen/Kühlen zu öffnen.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Menü Betriebsart zu öffnen.
▶ Gewünschten Heizkreis markieren und Auswahlknopf drücken.
▶ auto auswählen und Auswahlknopf drücken.
▶ Taste ⇌ drücken und gedrückt halten, um zur Standardanzeige zurückzukehren.

Ein Pop-up-Fenster wird angezeigt und das Zeitprogramm ist aktiviert. Die aktuelle Temperatur blinkt.
Optimierten Betrieb aktivieren (ohne Zeitprogramm)
Wenn der manuelle Betrieb aktiv ist:
▶ Taste menu drücken.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Menü Heizen/Kühlen zu öffnen.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Menü Betriebsart zu öffnen.
▶ Gewünschten Heizkreis markieren und Auswahlknopf drücken.
▶ Optimiert auswählen und Auswahlknopf drücken.
▶ Taste ⇌ drücken und gedrückt halten, um zur Standardanzeige zurückzukehren.

Ein Pop-up-Fenster öffnet sich und die erforderliche Raumtemperatur wird angezeigt.
3.3.5 Raumtemperatur vorübergehend ändern
Automatikbetrieb beibehalten
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um die gewünschte Raumtemperatur einzustellen. Der betroffene Zeitabschnitt wird anders dargestellt als die übrigen Zeitabschnitte.

Die Änderung gilt, bis die nächste Schaltzeit des aktiven Zeitprogramms erreicht ist.
Temperaturänderung aufheben:
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um den im Zeitprogramm hinterlegten Wert einzustellen.
3.3.6 Raumtemperatur dauerhaft ändern
Optimierter Betrieb(Ohne Zeitprogramm)
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um die Temperatur einzustellen.

-oder-
▶ Menü Heizen/Kühlen > Temperatureinstellungen > Optimierter Betrieb öffnen.
▶ Gewünschte Temperatur auswählen und bestätigen oder Heizung aus auswählen und bestätigen.
Automatikbetrieb
▶ Menü Heizen/Kühlen > Temperatureinstellungen > Heizen, Absenken oder Kühlen auswählen.

- Gewünschte Temperaturen für den jeweiligen Betrieb einstellen und bestätigen oder für den Absenkbetrieb Heizung aus auswählen und bestätigen. - Die Betriebsarten über das Zeitprogramm den gewünschten Zeitabschnitten zuweisen.
3.3.7 Einstellungen für Heizung mit Zeitprogramm (Automatikbetrieb) anpassen
Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizen/Kühlen > Zeitprogramm > Mein Zeitprogramm 1 oder 2 öffnen.

Wochentag oder Gruppe von Tagen auswählen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Eingabefeld für den Wochentag oder die Gruppe von Tagen zu aktivieren.
▶ Wochentag oder eine Gruppe von Tagen auswählen und bestätigen.

Schaltzeit verschieben
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um das Eingabefeld für eine Schaltzeit zu aktivieren.
▶ Schaltzeit einstellen und bestätigen.

Temperatur/Betriebsart für einen Zeitabschnitt einstellen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um das Eingabefeld für die Betriebsart zu aktivieren.
▶ Betriebsart einstellen und bestätigen.

Schaltzeit löschen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen.
▶ Symbol für Schaltzeit löschen ( ) auswählen und bestätigen.

Das Symbol bezieht sich auf die Schaltzeit in derselben Zeile.
Um die Schaltzeit zu löschen, Ja auswählen und bestätigen. Der vorhergehende Zeitabschnitt wird bis zur nächsten Schaltzeit verlängert. Die Schaltzeiten werden automatisch chronologisch sortiert.
Zeitprogramm kopieren
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für die Heizungsanlage öffnen.
▶ Zu kopierenden Wochentag auswählen, z. B. Donnerstag.

▶ Kopieren auswählen und bestätigen.
Eine Auswahlliste der Wochentage wird angezeigt.
▶ Tage auswählen und bestätigen (z. B. Montag und Dienstag), die mit dem zuvor ausgewählten Zeitprogramm überschrieben werden.

▶ Kopieren auswählen und bestätigen.
3.3.8 Aktives Zeitprogramm für Heizungsanlage auswählen
▶ Hauptmenü öffnen.
Heizen/Kühlen > Zeitprogramm > Zeitprogramm aktivieren öffnen.

▶ Mein Zeitprogramm 1 oder 2 auswählen und bestätigen.

Die Bedieneinheit arbeitet im Automatikbetrieb mit dem ausgewählten Zeitprogramm. Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, gilt diese Einstellung nur für den ausgewählten Heizkreis.
3.3.9 Zeitprogramm oder Heizkreis umbenennen
Die Namen der Zeitprogramme und Heizkreise sind mit Standardbezeichnungen vorbelegt.
Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizen/Kühlen > Zeitprogramm > Heizkreis 1...4 > Zeitprogr. umbenennen öffnen.
Der blinkende Cursor zeigt die Position, an der die Eingabe beginnt.
Menü zur Umbenennung eines Heizkreises öffnen (nur verfügbar, wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind)
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizen/Kühlen > Zeitprogramm > Heizkreis 1 > Heizkreis umbenennen (oder anderen Heizkreis) öffnen.

Der blinkende Cursor zeigt die Position, an der die Eingabe beginnt.
Zeichen eingeben/einfügen
▶ Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms oder Heizkreises öffnen.
▶ Cursor durch Drehen des Auswahlknopfes an die gewünschte Stelle bringen.
▶ Eingabefeld (rechts vom Cursor) durch Drücken des Auswahlknopfes aktivieren.
▶ Zeichen auswählen und bestätigen.

Das ausgewählte Zeichen wird eingegeben (eingefügt). Das Eingabefeld für die nächste Stelle im Text wird aktiviert.
▶ Um die Eingabe abzuschließen, Taste ⇌ drücken.
Zeichen löschen/Benennung zurücksetzen
Um ein Zeichen zu löschen:
▶ Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms oder Heizkreises öffnen.
▶ Cursor durch Drehen des Auswahlknopfes hinter das zu löscheide Zeichen bringen.
▶ Eingabefeld durch Drücken des Auswahlknopfes aktivieren.
▶ Zeichen <C auswählen und bestätigen.

Das Zeichen links vom Eingabefeld wird gelöscht.
Um die Benennung zurückzusetzen:
▶ Alle Zeichen löschen.
Die Standardbezeichnung wird automatisch wieder eingetragen.
3.3.10 Warmwasser einstellen
i
Wenn die Funktion für die thermische Desinfektion aktiviert ist, wird der Warmwasserspeicher auf die dafür eingestellte Temperatur aufgeheizt. Das Warmwasser mit der höheren Temperatur kann für die thermische Desinfektion des Warmwassersystems genutzt werden.
▶ Regionale und lokale Anforderungen und Betriebsbedingungen für die Zirkulationspumpe inkl. Wasserbeschaffenheit und Anleitung des Wärmeerzeugers beachten.
Betriebsart für Warmwasserbereitung auswählen
Um die durchgehende Warmwasserbereitung zu aktivieren:
▶ Auswählen und bestätigen: Immer ein - Warmwasser Eco+ Betrieb mit der niedrigsten Warmwassertemperatur bei niedrigstem Energieverbrauch.
-oder-
▶ Immer ein - Warmwasser Eco.
Betrieb mit mittlerer Warmwassertemperatur bei mittlerem Energieverbrauch.
-oder-
▶ Immer ein - Warmw. Komfort
Betrieb mit höchster Warmwassertemperatur und höchstem Energieverbrauch sowie unter Umständen zu einem höheren Geräuschpegel der Anlage.

Die Warmwassertemperaturen für die einzelnen Betriebsarten werden vom Installateur eingestellt.
Extra-Warmwasserladung aktivieren (Warmwasser-Sofort-Funktion)
Wenn Sie außerhalb der normalen Warmwasserladung oder der im Zeitprogramm eingestellten Zeiten vorübergehend Warmwasser benötigen:
▶ Maximale Warmwassertemperatur und Dauer nach Bedarf einstellen.
▶ Menü für Warmwassereinstellungen öffnen.
▶ Extra-Warmwasser > Jetzt starten auswählen und bestätigen.

▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen.
▶ Die Warmwasserbereitung wird sofort aktiviert. Nach Ablauf der eingestellten Dauer schaltet sich die Extra-Warmwasserladung automatisch wieder aus.
Menü zur Anpassung des Zeitprogramms für Warmwasserbereitung öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Warmwasser > Zeitprogramm öffnen.
▶ Eigenes Zeitprogramm auswählen und bestätigen.
▶ Schaltzeiten und Betriebsarten einstellen.

3.3.11 Urlaubsprogramm einstellen
Menü für Urlaubsprogramm öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Urlaub > Urlaub 1, 2, 3, 4 oder 5 öffnen.

Wenn der Urlaubszeitraum für das ausgewählte Urlaubsprogramm eingestellt wurde, wird das entsprechende Menü Urlaub 1, 2, 3, 4 oder 5 angezeigt.
Urlaubszeitraum einstellen
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
▶ Wenn der Urlaubszeitraum für das ausgewählte Urlaubsprogramm bereits eingestellt ist, Menü Urlaubszeitraum öffnen.
Tag, Monat und Jahr für Beginn: und Ende: des Urlaubszeitraums auswählen und bestätigen.

Um die Eingabe abzuschließen, Weiter auswählen und bestätigen.
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
Heizung und Warmwasser für Urlaubsprogramm einstellen
▶ Menü Auswahl Heizkr./Warmw. öffnen.

▶ Heizkreise und Warmwassersysteme auswählen und bestätigen.

Das Urlaubsprogramm gilt für die ausgewählten Heizkreise und Warmwassersysteme.
▶ Um die Auswahl abzuschließen, Weiter auswählen und bestätigen.
▶ Einstellungen für Heizung und Warmwasser im Menü für das ausgewählte Urlaubsprogramm prüfen und ggf. anpassen.
Urlaubsprogramm unterbrechen
Während des Urlaubszeitraums wird angezeigt, bis wann das Urlaubsprogramm aktiv ist.

Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, muss vor der Unterbrechung des Urlaubsprogramms der entsprechende Heizkreis in der Standardanzeige ausgewählt werden.
Wenn das Urlaubsprogramm auf Wie Samstag eingestellt ist:
▶ Auswahlknopf drehen und gewünschte Raumtemperatur einstellen. Die Änderung gilt, bis die nächste Schaltzeit des aktiven Zeitprogramms erreicht ist.
Wenn kein Zeitprogramm aktiv ist, das Urlaubsprogramm löschen, um es zu unterbrechen.
Urlaubsprogramm löschen
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
▶ Löschen auswählen und bestätigen.
▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen.

Das Urlaubsprogramm wird gelöscht.
3.3.12 Weitere Einstellungen
Uhrzeit und Datum einstellen
Wenn die Bedieneinheit längere Zeit ohne Spannungsversorgung war, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden:
▶ Spannungsversorgung wiederherstellen. Die Bedieneinheit zeigt die Einstellung für das Datum an.

- Tag, Monat und Jahr jeweils einstellen und bestätigen. - Weiter bestätigen. Die Bedieneinheit zeigt die Einstellung für die Uhrzeit an.

- Stunden und Minuten jeweils einstellen und bestätigen. - Weiter bestätigen. Zur erneuten Inbetriebnahme sind keine weiteren Eins forderlich.
Tastensperre ein-/ausschalten
Um die Tastensperre ein- oder auszuschalten:
▶ Auswahlknopf und Taste Warmwasser gleichzeitig drücken, bis im Display das Schlüsselsymbol erscheint bzw. erlischt.
Favoritenfunktionen einstellen
Über die Taste fav können häufig verwendete Funktionen für Heizkreis 1 direkt aufgerufen werden. Um das Menü zu öffnen, die Taste einmal drücken.
Um die Favoritenliste im Menü anzupassen:
▶ Taste fav drücken und gedrückt halten, bis das Konfigurationsmenü angezeigt wird.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um eine Funktion auszuwählen (Ja) oder um die Auswahl aufzuheben (Nein).
▶ Taste ← drücken, um das Menü zu schließen.

3.4 Hauptmenü
Je nach Heizgerät und Verwendungsweise der Bedieneinheit sind nicht alle Menüpunkte wählbar, siehe Übersicht Hauptmenü am Ende dieses Dokuments.
3.4.1 Einstellungen für Heizung
Menü: Heizen/Kühlen
Menüpunkt Beschreibung
| Betriebsart Betriebsart der Heizung wählen: optimiert oder nach Zeitprogramm. | |
| Temperatureinstellungen | In diesem Menü können Temperaturen für die Niveaus Heizen, Absenken, Optimierter Betrieb oder Kühlen eingestellt werden. |
| Zeitprogramm → siehe Tab. 5 | |
| Sommer-/Winterumschaltung | → siehe Tab. 6 |
| WW-Wechselbetrieb | → siehe Tab. 7 |
Tab. 4 Einstellungen Heizung
Zeitprogramm für den Automatikbetrieb anpassen
Menü: Zeitprogramm
Menüpunkt Beschreibung
| Zeitprogramm aktivieren | Mit Aktivierung des Automatikbetriebs folgt die Regelung der Raumtemperatur den Einstellungen aus dem hier ausgewählten Zeitprogramm (Mein Zeitprogramm 1 oder Mein Zeitprogramm 2). |
| Mein Zeitprogramm 1 | Für jeden Tag oder für jede Gruppe von Tagen können 2 Schaltzeiten eingestellt werden. Jeder Schaltzeit kann eine der beiden Betriebsarten (bzw. eine Temperatur) im Automatikbetrieb zugewiesen werden. Die Mindestdauer eines Zeitabschnitts zwischen zwei Schaltzeiten beträgt 15 Minuten. |
| Prog. zurücksetzen | Hier kann Mein Zeitprogramm 1 auf die Grundeinstellung zurückgesetzt werden. |
| Mein Zeitprogramm 2 | → Mein Zeitprogramm 1 |
| Prog. zurücksetzen | Hier kann Mein Zeitprogramm 2 auf die Grundeinstellung zurückgesetzt werden. |
| Zeitprogr. umbenennen | Die Namen der Zeitprogramme können auf die gleiche Weise geändert werden wie die Namen der Heizkreise. Dies hilft bei der Auswahl des richtigen Zeitprogramms z. B. „Familie“ oder „Nachtschicht“. |
Tab. 5 Einstellungen des Zeitprogramms für Heizung
Schaltschwelle für Sommer-/Winterumschaltung einstellen

VORSICHT:
Anlagenschaden!
▶ Wenn Frostgefahr besteht, nicht auf Sommerbetrieb umschalten.
Menü: Sommer-/Winterumschaltung
Menüpunkt Beschreibung
| Heizen/Kühlen • Im Sommer kann der Heiz-/Kühlbetrieb ausgeschaltet werden (Dauernd Sommer).Der Heiz-/Kühlbetrieb kann in Abhängigkeit von der Außentemperatur aktiviert oder ausgeschaltet werden (nur verfügbar, wenn im Heizkreis der Automatikbetrieb aktiv ist).Der Heizbetrieb kann durchgehend aktiv sein (Dauernd heizen). Die Beheizung startet trotzdem nur, wenn es in der Wohnung zu kühl ist.Der Kühlbetrieb kann durchgehend aktiv sein (Dauernd kühlen). Die Kühlung startet trotzdem nur, wenn es in der Wohnung zu warm ist.Wenn mehrere Heizkreise installiert sind, wird anstelle dieses Menüpunktes Heizkreis 1 ... 4 angezeigt. | |
| Heizbetrieb ab1) | Wenn die Außentemperatur2) die hier festgelegte Temperaturschwelle unterschreitet, wird die Heizungsanlage eingeschaltet. Bei Anlagen mit mehreren Heizkreisen bezieht sich diese Einstellung jeweils auf den entsprechenden Heizkreis. |
| Kühlbetrieb ab1) | Wenn die Außentemperatur2) die eingestellte Temperaturschwelle überschreitet, schaltet sich die Heizung aus und die Kühlung wird aktiviert. Bei Anlagen mit mehreren Heizkreisen bezieht sich diese Einstellung jeweils auf den entsprechenden Heizkreis. |
1) Nur verfügbar, wenn im jeweiligen Heizkreis die außentemperaturabhängige Sommer-/Winterumschaltung aktiv ist.
2) Bei einer gedämpften Außentemperatur werden Änderungen der gemessenen Außentemperatur verzögert und Schwankungen reduziert.
Tab. 6 Einstellungen für die Sommer-/Winterumschaltung
WW-Wechselbetrieb einstellen
Wenn der Warmwasser-Wechselbetrieb nicht aktiv ist, hat die Warmwasserbereitung Vorrang und unterbricht ggf. die Wärmeanforderung der Heizung.
Menü: WW-Wechselbetrieb
Menüpunkt Beschreibung
| WW-Wechselbetrieb ein | Bei gleichzeitigem Warmwasser- und Wärmebedarf wird entsprechend der unter Warmwasservorrang für und Heizvorrang für eingestellten Zeiten zwischen der Warmwasserbereitung und dem Heizbetrieb gewechselt. |
| Warmwasservorrang für | Dauer der Warmwasserbereitung. |
| Heizvorrang für Dauer des Heizbetriebs. | |
Tab. 7 Einstellungen für den WW-Wechselbetrieb
3.4.2 Einstellungen für Warmwasser
Betriebsart für die Warmwasserbereitung einstellen
Die Temperaturen für den jeweiligen Betrieb werden vom Installateur eingestellt.
Menü: Betriebsart
Menüpunkt Beschreibung
| Betriebsart • aus: | Deaktiviert, keine Warmwasserbereitung. |
| • Immer ein - Warmwasser Eco+: Betrieb mit der niedrigsten Warmwassertemperatur bei niedrigstem Energieverbrauch. | |
| • Immer ein - Warmwasser Eco.: Betrieb mit mittlerer Warmwassertemperatur bei mittlerem Energieverbrauch. | |
| • Immer ein - Warmw. Komfort: Betrieb mit höchster Warmwassertemperatur und höchstem Energieverbrauch. | |
| • Eigenes Zeitprogramm: Zeitprogramm für die Warmwasserbereitung, das unabhängig von den Zeitprogrammen für die Heizkreise arbeitet. |
Tab. 8 Einstellungen für die Betriebsart Warmwasser
Zeitprogramm für Warmwasserbereitung einstellen
Menü: Zeitprogramm
Menüpunkt Beschreibung
| Mein Warmwasser-Zeitpr. | Eigenes Zeitprogramm für die Warmwasserbereitung, das unabhängig vom Zeitprogramm für die Heizungsanlage arbeitet. Für jeden Tag oder für jede Gruppe von Tagen können 6 Schaltzeiten eingestellt werden. Jeder Schaltzeit kann eine der beiden Betriebsarten im Automatikbetrieb zugewiesen werden. Die Mindestdauer eines Zeitabschnitts zwischen zwei Schaltzeiten beträgt 15 Minuten. |
| Prog. zurücksetzen | Das Zeitprogramm des Warmwassersystems wird mit diesem Menüpunkt auf die Grundeinstellung zurückgesetzt. |
Tab. 9 Einstellungen des Zeitprogramms für Warmwasser
Warmwasserbereitung sofort aktivieren
Menü: Extra-Warmwasser
Menüpunkt Beschreibung
| Jetzt starten/Jetzt ausschalten | Nach Aktivierung der Einmalladung wird das Warmwasser für die eingestellte Dauer auf die eingestellte Temperatur aufgeheizt. Wenn die Einmalladung aktiv ist, wirdJetzt ausschaltenim Menü angezeigt. Mit der Auswahl dieser Einstellung kann die Einmalladung sofort beendet werden. |
| Temperatur Gewünschte Warmwassertemperatur für die Einmalladung. | |
| Dauer Dauer der Einmalladung. | |
Tab. 10 Einstellungen für die Einmalladung
Thermische Desinfektion

WARNUNG:
Lebensgefahr durch Legionellen!
Bei zu niedrigen Warmwassertemperaturen können sich Legionellen im Warmwasser bilden.
▶ Thermische Desinfektion aktivieren -oder-
▶ Tägliche Aufheizung von der Fachkraft im Servicemenü einstellen lassen.
▶ Auf Grund der Anlagenkonfiguration oder häufiger Wasserentnahmen kann die thermische Desinfektion vorzeitig abgebrochen werden. In diesem Fall gibt die Bedieneinheit eine Störungsanzeige aus. Daher ist bei Aktivierung der thermischen Desinfektion darauf zu achten, dass diese ohne Störungsanzeige erfolgreich durchgeführt wird.
▶ Trinkwasserverordnung beachten.
i
Wenn die thermische Desinfektion am Wärmeerzeuger eingestellt und aktiviert ist, haben die Einstellungen an der Bedieneinheit keinen Einfluss auf die thermische Desinfektion.

WARNUNG:
Verbrühungsgefahr!
Wenn die thermische Desinfektion oder tägliche Aufheizung zur Vermeidung von Legionellen aktiviert ist, wird das Warmwasser einmalig auf über 60 °C erwärmt (z. B. Dienstagnacht um 02:00 Uhr).
▶ Thermische Desinfektion/tägliche Aufheizung nur außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Sicherstellen, dass eine Mischvorrichtung installiert ist. Im Zweifelsfall Ihre Fachkraft fragen.
Menü: Thermische Desinfektion
Menüpunkt Beschreibung
| Start Nur wenn hier Auto eingestellt ist, wird das gesamteWarmwasservolumen automatisch einmal wöchentlich oder täglich auf die eingestellte Temperatur aufgeheizt. | |
| Jetzt starten/Jetzt ausschalten | Sofortiger Start oder Abbruch der thermischen Desinfektion unabhängig vom festgelegten Wochentag. |
| Temperatur Temperatur des gesamten Warmwasservolumens bei der thermischen Desinfektion. | |
| Wochentag Wochentag, an dem die thermische Desinfektion automatisch einmal wöchentlich durchgeführt wird,oder tägliche thermische Desinfektion. | |
| Uhrzeit Uhrzeit für den automatischen Start der thermischen Desinfektion. | |
| Maximale Dauer Wenn in der hier eingestellten Zeit die Temperatur zur thermischen Desinfektion nicht erreicht wird,wird die thermische Desinfektion abgebrochen. Die Bedieneinheit gibt dann eine Störungsanzeige am Display aus. | |
Tab. 11 Einstellungen für die thermische Desinfektion
WW-Wechselbetrieb einstellen
Wenn der Warmwasser-Wechselbetrieb nicht aktiv ist, hat die Warmwasserbereitung Vorrang und unterbricht ggf. die Wärmeanforderung der Heizung.
Menü: WW-Wechselbetrieb
Menüpunkt Beschreibung
| WW-Wechselbetrieb ein | Bei gleichzeitigem Warmwasser- und Wärmebedarf wird entsprechend der unter Warmwasservorrang für und Heizvorrang für eingestellten Zeiten zwischen der Warmwasserbereitung und dem Heizbetrieb gewechselt. |
| Warmwasservorrang für | Dauer der Warmwasserbereitung. |
| Heizvorrang für Dauer des Heizbetriebs. | |
Tab. 12 Einstellungen für den WW-Wechselbetrieb
Einstellungen für die Warmwasserzirkulation
Menü: Zirkulation
Menüpunkt Beschreibung
| Betriebsart • Die Zirkulation kann dauerhaft ausgeschaltet werden (aus). Wenn diese Einstellung auf ein gestellt ist, läuft die Pumpe entsprechend der Einstellung unter Einschalthäufigkeit. Das Zeitprogramm für die Zirkulationspumpe ist nicht aktiv.Die Zirkulation kann an das Zeitprogramm für die Warmwasserbereitung gekoppelt werden.Mit Mein Zeitprogr. Zirkulation kann für die Zirkulationspumpe ein Zeitprogramm eingestellt werden, das unabhängig vom Zeitprogramm für die Warmwasserbereitung arbeitet. | |
| Einschalthäufigkeit | Die Einschalthäufigkeit bestimmt, wie oft die Zirkulationspumpe pro Stunde für jeweils drei Minuten (1 x3 Minuten/h ... 6 x 3 Minuten/h) in Betrieb geht oder ob sie dauerhaft laufen soll. Die Zirkulation läuft in jedem Fall nur während der im Zeitprogramm eingestellten Zeitintervalle. |
| Mein Zeitprogr. Zirkulation | Für jeden Tag oder für jede Gruppe von Tagen können 6 Schaltzeiten eingestellt werden. Zu jeder Schaltzeit kann die Zirkulationspumpe ein- oder ausgeschaltet werden. Die Mindestdauer eines Zeitabschnitts zwischen zwei Schaltzeiten beträgt 15 Minuten. |
| Prog. zurücksetzen | Das Zeitprogramm wird auf die Grundeinstellung zurückgesetzt. |
Tab. 13 Einstellungen für die Warmwasserzirkulation
Einstellungen für einen Pool
Menü: Pool
Menüpunkt Beschreibung
| Pool-Heizung einschalten | Diese Einstellung aktiviert die Poolheizung sobald sie eingeschaltet wird. |
| Pool-Temperatur | Das Wasser im Pool wird auf die hier eingestellte Temperatur aufgeheizt. |
| Zuheizer Pool zu- lassen | Mit dieser Einstellung kann der Zuheizer Wärme für den Pool bereitstellen, wenn die Wärmepumpe die Solltemperatur nicht erreicht. |
Tab. 14 Einstellungen für die Poolheizung
3.4.3 Urlaubsprogramm einstellen
Menü: Urlaub

VORSICHT:
Anlagenschaden!
▶ Vor längerer Abwesenheit nur die Einstellungen unter Urlaub ändern.
▶ Nach längerer Abwesenheit den Betriebsdruck der Heizungsanlage und ggf. der Solaranlage am Manometer kontrollieren.
▶ Solaranlage auch bei längerer Abwesenheit nicht abschalten.
i
Der Kühlbetrieb wird während des Urlaubsprogramms nicht aktiviert.
Menü: Urlaub 1, Urlaub 2, Urlaub 3, Urlaub 4 und Urlaub 5
Menüpunkt Beschreibung
| Urlaubszeitraum Beginn und Ende der Abwesenheit während des Urlaubs einstellen: Das Urlaubsprogramm wird zum eingestellten Beginn um 00:00 Uhr gestartet. Das Urlaubsprogramm wird zum eingestellten Ende um 24:00 Uhr beendet. | |
| Auswahl Heizkr./Warmw. | Das Urlaubsprogramm wirkt sich auf die hier markierten Teile der Anlage aus. Zur Auswahl stehen nur die tatsächlich in der Anlage installierten Heizkreise und Warmwassersysteme. |
| Heizung Regelung der Raumtemperatur für die ausgewählten Heizkreise während des Urlaubszeitraums:Es kann eine beliebige Konstante Temperatur eingestellt werden, die für den gesamten Urlaub für die ausgewählten Heizkreise gilt.Mit der Einstellung Aus wird die Heizung für die ausgewählten Heizkreise komplett deaktiviert. | |
| Warmwasser Warmwassereinstellungen für die ausgewählten Warmwassersysteme während des Urlaubszeitraums.WennAuseingestellt ist, steht während des gesamten Urlaubszeitraums kein Warmwasser zur Verfügung.WennAus+Therm.Desinfektioneinge- stellt ist, ist die Warmwasserbereitung deaktiviert, die thermische Desinfektion wird aber wie gewohnt einmal wöchentlich oder täglich durchgeführt.Hinweis: Wenn der Urlaub zu Hause verbracht wird, dürfen die Warmwassersysteme unterAuswahl Heizkr./Warmwnicht markiert sein, damit Warmwasser zur Verfügung steht. | |
| Löschen Löschen aller Einstellungen für das ausgewählte Urlaubsprogramm | |
Tab. 15 Einstellungen für Urlaubsprogramme
Einstellungen für Smart Grid
Dieses Menü ist nur verfügbar, wenn ein Smart-Grid-System installiert ist.
Menüpunkt Regelbereich: Funktionsbeschreibung
| Heizen Die im Smart Grid verfügbare Energie wird zum Heizen genutzt, wenn sich die Anlage im Heizbetrieb befindet. | |
| Warmwasser Die im Smart Grid verfügbare Energie wird zur Warmwasserbereitung genutzt. | |
Tab. 16 Einstellungen im Menü Smart Grid
Einstellungen für Photovoltaik-Systeme
In diesem Menü werden die Einstellungen für das Photovoltaik-System (PV-System) vorgenommen. Hier wird ausgewählt, ob die verfügbare Energie für Heizen oder Warmwasser genutzt werden soll.
Wenn Photovoltaik-Energie verfügbar und ein Pufferspeicher installiert ist sowie alle Heizkreise gemischte Heizkreise sind, wird der Pufferspeicher auf die Maximaltemperatur der Wärmepumpe aufgeheizt.
Menü: Photovoltaikanlage
| Menüpunkt Regelbereich: Funktionsbeschreibung | |
| Anhebung Heizen Die im Photovoltaik-System verfügbare Energie wird zum Heizen genutzt, wenn sich die Anlage im Heizbetrieb befindet.Einstellen, um wie viel die Raumtemperatur erhöht werden kann 0...5 °C. | |
| Anhebung Warmwasser | Die im Photovoltaik-System verfügbare Energie wird zur Warmwasserbereitung genutzt.Ja | NeinWenn dieser Punkt aktiviert ist, wird das Warmwasser auf die für die BetriebsartWarmwasser eingestellte Temperatur erwärmt. Wenn das Urlaubsprogramm aktiv ist, erfolgt keine Erwärmung. |
| Absenkung Kühlung | Die vom Photovoltaik-System bereitgestellte Energie wird zur Kühlung genutzt.Ja | NeinWenn dieser Punkt aktiviert ist, wird die Raumtemperatur auf die für den Kühlbetrieb eingestellte Temperatur abgesenkt. Wenn das Urlaubsprogramm aktiv ist, erfolgt keine Kühlung. |
| Kühlen nur mit PV | Der Kühlbetrieb wird nur aktiviert, wenn das Photovoltaik-System Energie bereitstellt.Ja | NeinWenn dieser Punkt aktiviert ist, wird die Raumtemperatur auf die für den Kühlbetrieb eingestellte Temperatur abgesenkt. Wenn das Urlaubsprogramm aktiv ist, erfolgt keine Kühlung. |
Tab. 17 Einstellungen im Menü Photovoltaik-System
3.4.4 Allgemeine Einstellungen
Menü: Einstellungen
| Menüpunkt Beschreibung | |
| Sprache Sprache der Displaytexte | |
| Uhrzeitformat | Uhrzeitanzeige zwischen 24-Stunden- oder 12-Stunden-Format umschalten. |
| Uhrzeit | Aktuelle Uhrzeit einstellen. Alle Zeitprogramme und die thermische Desinfektion laufen entsprechend dieser Uhrzeit. |
| Datumsformat | Datumsformat ändern. |
| Datum | Aktuelles Datum einstellen. Gemäß diesem Datum läuft u. a. das Urlaubsprogramm. Aus diesem Datum wird auch der aktuelle Wochentag bestimmt, der sich auf die Zeitprogramme und z. B. die thermische Desinfektion auswirkt. |
| Autom. Zeitumstellung | Automatische Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit aktivieren oder deaktivieren. Wenn Ja eingestellt ist, wird die Uhrzeit automatisch umgestellt (am letzten Sonntag im März von 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr, am letzten Sonntag im Oktober von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr). |
| Displaykontrast | Kontrast ändern (für bessere Ablesbarkeit) |
Menüpunkt Beschreibung
| Warnton blo-ckiert | Wenn ein Summer installiert ist, ertönt ein Warnton sobald ein Alarm vorliegt. Der Warnton kann während eines einstellbaren Zeitintervalls unterdrückt werden. |
| Reduzierte Warmwasser | Einstellung für den reduzierten Warmwasserbetrieb. |
| WW-Temperatur-korrektur | Korrektur der von der Bedieneinheit angezeigten Warmwassertemperatur um bis zu ± 10 °C. |
| Uhrzeitkorrektur | Zeitkorrektur der internen Uhr der Bedieneinheit in s/Woche |
| Standardanzeige | Einstellungen für die Anzeige zusätzlicher Temperaturen in der Standardanzeige. |
| Internet-Passwort | Persönliches Passwort für die Internetverbindung zurücksetzen (nur verfügbar, wenn ein Kommunikationsmodul IP module oder eine Geräteelektronik mit integriertem Kommunikationsmodul installiert ist). Bei der nächsten Anmeldung z. B. mit einer App werden Sie automatisch aufgefordert, ein neues Passwort zu vergeben. |
| Geräuscharmer Betrieb | Wenn diese Option aktiviert ist, läuft die Wärme-pumpe während des eingestellten Zeitraums leiser.Geräuscharmer Betr. von: Einstellen der Start-zeit für den geräuscharmen Betrieb.Geräuscharmer Betr. bis: Einstellen der End-zeit für den geräuscharmen Betrieb.Min. Außentemperatur: Beim Unterschreiten dieser Außentemperatur schaltet die Wärme-pumpe in den Normalbetrieb. |
| Reset Alle Einstellungen werden auf die Inbetriebnahme-einstellungen zurückgesetzt. | |
Tab. 18 Allgemeine Einstellungen
3.4.5 Einstellungen für weitere Systeme oder Geräte
Wenn in der Anlage weitere Systeme oder Geräte installiert sind, sind zusätzliche Menüpunkte verfügbar. In Abhängigkeit vom eingesetzten System oder Gerät und den damit verbundenen Baugruppen oder Bauteilen können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Weiterführende Informationen zu den Einstellungen und Funktionen in der technischen Dokumentation zum jeweiligen System oder Gerät beachten.
3.5 Informationen zur Anlage abrufen
Im Infomenü können die aktuellen Werte und die aktiven Betriebszustände der Anlage auf einfache Weise abgerufen werden. In diesem Menü können keine Änderungen vorgenommen werden.
Um das Infomenü zu öffnen:
▶ In der Standardanzeige Taste info drücken.
Menü: Heizen/Kühlen
Menüpunkt Beschreibung
| Betriebsart Heizen/Kühlen | Aktuell gültige Betriebsart im ausgewählten Heizkreis. |
| Eingestellte Raumtemp. | Aktuell gültige gewünschte Raumtemperatur im ausgewählten Heizkreis:Ändert sich ggf. im Automatikbetrieb mehrmals am Tag.Dauerhaft konstant im normalen Betrieb. |
| Gemessene Raumtemp. | Aktuell gemessene Raumtemperatur im ausgewählten Heizkreis |
| Gemessene Vorlauftemp. | Aktuell gemessene Vorlauftemperatur im ausgewählten Heizkreis |
Tab. 19 Informationen zur Heizung
Menü: Warmwasser
Menüpunkt Beschreibung
| Eingestellte Temp. | Gewünschte Warmwassertemperatur. |
| Gemessene Temp. | Aktuell gemessene Warmwassertemperatur. |
Tab. 20 Informationen zum Warmwasser
Menü: Pool
Menüpunkt Beschreibung
| Pool Solltemp Gewünschte Pooltemperatur. |
| Akt. Temp. Pool Aktuell gemessene Pooltemperatur. |
Tab. 21 Informationen zum Pool
Menü: Betriebsdaten
Menüpunkt Beschreibung
| Betr.std. Steuerung | Betriebsstunden der Steuerung seit Inbetriebnahme der Wärmepumpe bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Energieverbrauch Zuheiz. | Leistung des elektrischen Zuheizers seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Betr.std. Kompr. Heizen | Betriebsstunden des Kompressors im Heizbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Betr.std. Kompr. Kühlen | Betriebsstunden des Kompressors im Kühlbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Betr.std. Kompr. WW | Betriebsstunden des Kompressors im Warmwasserbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Betr.std. Kompr. Pool | Betriebsstunden des Kompressors im Poolbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Anzahl Starts Heizen | Anzahl der Kompressorstarts im Heizbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Anzahl Starts Kühlen | Anzahl der Kompressorstarts im Kühlbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Anzahl Starts WW | Anzahl der Kompressorstarts im Warmwasserbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
| Anzahl Starts Pool | Anzahl der Kompressorstarts im Poolbetrieb seit der Inbetriebnahme bzw. seit dem letzten Zurücksetzen. |
Tab. 22 Betriebsdaten
Menü: Energieverbrauch
Menüpunkt Beschreibung
| Gesamt Insgesamt von der Heizungsanlage aufgenommene Leistung. |
Tab. 23 Daten zum Gesamtenergieverbrauch
Menü: Energieverbrauch > Elektrischer Zuheizer
Menüpunkt Beschreibung
| Gesamt Insgesamt vom elektrischen Zuheizer aufgenommene Leistung. |
| Heizen Insgesamt vom elektrischen Zuheizer im Heizbetrieb aufgenommene Leistung. |
Menüpunkt Beschreibung
| Warmwasser Insgesamt vom elektrischen Zuheizer im Warmwas-serbetrieb aufgenommene Leistung. | |
| Pool Insgesamt vom elektrischen Zuheizer im Poolbe-trieb aufgenommene Leistung. |
Tab. 24 Energieverbrauchsdaten für elektrischen Zuheizer
Menü: Energieverbrauch > Kompressor
Menüpunkt Beschreibung
| Gesamt Insgesamt von der Wärmepumpe aufgenommene Leistung. | |
| Heizen Insgesamt von der Wärmepumpe im Heizbetrieb aufgenommene Leistung. | |
| Warmwasser Insgesamt von der Wärmepumpe im Warmwasserbetrieb aufgenommene Leistung. | |
| Kühlung Insgesamt von der Wärmepumpe im Kühlbetrieb aufgenommene Leistung. | |
| Pool Insgesamt von der Wärmepumpe im Poolheizbetrieb aufgenommene Leistung. |
Tab. 25 Energieverbrauchsdaten der Wärmepumpe
Menü: Abgegebene Energie
Menüpunkt Beschreibung
| Abg. Energie Gesamt | Insgesamt von der Wärmepumpe abgegebene Leistung. |
| Abg. Energie Heizen | Insgesamt von der Wärmepumpe im Heizbetrieb abgegebene Leistung. |
| Abg. Energie Warmw. | Insgesamt von der Wärmepumpe im Warmwasserbetrieb abgegebene Leistung. |
| Abg. Energie Kühlung | Insgesamt von der Wärmepumpe im Kühlbetrieb abgegebene Leistung. |
| Abg. Energie Pool | Insgesamt von der Wärmepumpe im Poolheizbetrieb abgegebene Leistung. |
Tab. 26 Daten zur Energieabgabe der Wärmepumpe
Menü: Solar
Menüpunkt Beschreibung
| Solarfühler (grafisch) | Aktuell gemessene Temperaturen mit Anzeige der Position des ausgewählten Temperaturfühlers in der Solaranlagenhydraulik (mit grafischer Visualisierung der aktuellen Betriebszustände der Aktoren der Solaranlage). |
| Solarertrag Solarertrag der vergangenen Woche, Solarertrag der aktuellen Woche und Gesamtertrag der Solaranlage seit Inbetriebnahme der Solaranlage. | |
| Solarsystem In diesem Untermenü sind Informationen zur eingestellten Brutto-Kollektorfläche (Einstellung nur durch den Fachmann möglich) und den Betriebszuständen verschiedener Pumpen in der Solaranlage aufgelistet. | |
Tab. 27 Informationen zur Solaranlage
Menü: Außentemperatur
In diesem Menü wird die aktuell gemessene Außentemperatur angezeigt. Des Weiteren enthält es ein Diagramm des Außentemperaturverlaufs des aktuellen und des vergangenen Tages (jeweils von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr).
Menü: Internet
Menüpunkt Beschreibung
| IP-Verbindung Status der Verbindung zwischen Kommunikations-modul und Router. | |
| Server-Verbindung | Status der Verbindung zwischen Kommunikations-modul und Internet (über den Router). |
| SW-Version | Softwareversion des Kommunikationsmoduls. |
| Login-Daten Login | -Name und -Passwort für die Anmeldung in der App zur Bedienung der Anlage mit einem Smartphone. |
| MAC-Adresse | MAC-Adresse des Kommunikationsmoduls. |
Tab. 28 Informationen zur Internetverbindung
Menü: Systeminformation
Hier werden nur tatsächlich installierte Komponenten angezeigt.
Menüpunkt Beschreibung
| Wärmepumpen-status | Dieses Menü enthält verschiedene Informationen zum Status der Wärmepumpe. |
| Status Kältekreis | Aktuelle Betriebsart der Wärmepumpe. |
| Leistung Kompressor | Zeigt die tatsächlich von der Wärmepumpe erzeugte Wärmeleistung an. |
| Status Zuheizer | Aktuelle Betriebsart des elektrischen Zuheizers. |
| Leistung elektr. Zuheizer | Zeigt die tatsächlich vom elektrischen Zuheizer erzeugte Wärmeleistung an. |
| Status Zuheizer mit Mischer | Aktuelle Betriebsart des Zusätzl. Wärmeerzeuger.Mischerventil: 0..100%, bereitgestellter Anteil der Zuheizerleistung in Prozent. |
| El. Warmwasserzuheizer | Aktuelle Betriebsart des Elektro-Heizeinsatzes im externen Warmwasserspeicher. |
| EVU-Sperre | Aktuelle Betriebsart bei Sperre durch Energieversorgungsunternehmen. |
| Photovoltaikanlage | Aktueller Status des Photovoltaik-Systems. |
| Smart Grid | Aktuelles Signal, das das Energieversorgungsunternehmen für die Smart-Grid-Nutzung sendet. |
| Aktueller Betrieb | Aktuelle Betriebsart des ausgewählten Heiz-/Kühlkreises. |
Tab. 29 Anlageninformationen
3.6 Störungen
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶ Zum Bestätigen der Störung den Auswahlknopf drücken.
▶ Weiterhin aktive Störungen werden durch Drücken der Taste ⇌ wieder angezeigt.
▶ Zugelassenen Fachmann oder Kundendienst anrufen und Störungs-Code, Zusatz-Code sowie die Ident.-Nr. der Bedieneinheit mitteilen.

Tab. 30 Die Ident.-Nr. muss Ihre Fachkraft hier eintragen.
Störungen am zusätzlichen Wärmeerzeuger:
▶ Informationen am Display des zusätzlichen Wärmeerzeugers ablesen.
▶ Reset des zusätzlichen Wärmeerzeugers durchführen.
▶ Wenn sich die Störung nicht beseitigen lässt, Fachkraft benachrichtigen.
4 Wartung

GEFAHR:
Die Heizungsanlage ist an Starkstrom angeschlossen
Es sind lebensbedrohliche Personenschäden möglich.
▶ Vor Arbeiten an der Anlage die Anlage stromlos schalten.

Anlagenschäden durch Verwendung ungeeigneter Reinigungsmittel!
Keine basen-, säure- oder chlorhaltigen Reinigungsmittel und Reinigungsmittel mit Schleifkörpern verwenden.
4.1 Inneineinheit
Damit die maximale Leistung der Wärmepumpe erhalten bleibt, müssen die folgenden Inspektions- und Wartungsschritte einige Male pro Jahr durchgeführt werden:
▶ Anlagendruck
▶ Partikelfilter
▶ Druckwächter
▶ Feuchtigkeit im Kühlbetrieb
▶ Sicherheitsventile

Bild 7 Inneneinheit AWE
[1] Partikelfilter
[2] Manometer
4.1.1 Anlagendruck kontrollieren
▶ Druck am Manometer überprüfen.
▶ Wenn der Druck unter 0,5 bar liegt, Druck in der Heizungsanlage langsam durch Auffüllen von Wasser über das Einfüllventil auf max. 2 bar erhöhen.
▶ Bei Unsicherheiten bzgl. der Vorgehensweise den Installateur oder Händler konsultieren.
4.1.2 Partikelfilter
Der Filter verhindert, dass Partikel und Verunreinigungen in die Wärmepumpe gelangen. Mit der Zeit kann der Filter verstopfen und muss gereinigt werden.

Zum Reinigen des Filters muss die Anlage nicht entleert werden. Filter und Absperrventil sind integriert.
Siebreinigung
▶ Ventil schließen (1).
▶ Kappe (mit der Hand) abschrauben (2).
- Sieb entnehmen und unter fließendem Wasser oder mit Druckluft reinigen.
▶ Sieb wieder montieren. Für eine richtige Montage darauf achten, dass die Führungsnasen in die Aussparungen am Ventil passen.

Bild 8 Siebreinigung
▶ Kappe wieder anschrauben (handfest anziehen).
▶ Ventil öffnen (4).
Magnetitanzeige kontrollieren
Nach Installation und Start die Magnetitanzeige in kürzeren Abständen kontrollieren. Wenn der Magnetstab im Partikelfilter stark magnetisch verschmutzt ist und dieser Schmutz häufige Alarme wegen eines mangelhaften Durchflusses verursacht (z. B. geringer oder schlechter Durchfluss, hoher Vorlauf oder HP-Alarm), einen Magnetitabscheider (siehe Zubehörliste) installieren, um häufiges Entleeren der Einheit zu vermeiden. Ein Abscheider verlängert außerdem die Lebensdauer der Komponenten sowohl in der Wärmepumpe als auch in der übrigen Heizungsanlage.
4.1.3 Überhitzungsschutz (UHS)
i
Einen Überhitzungsschutz gibt es nur in Inneneinheiten mit integriertem elektrischen Zuheizer. Wenn der Überhitzungsschutz ausgelöst hat, muss er manuell zurückgesetzt werden.
Rücksetzen des Überhitzungsschutzes an AWE:
▶ Installateur oder Händler konsultieren.
4.1.4 Druckwächter
i
Druckwächter und Überhitzungsschutz sind in Reihe geschaltet. An der Bedieneinheit ausgelöste Alarme oder Informationen weisen also entweder auf einen zu geringen Anlagendruck oder eine zu hohe Temperatur des elektrischen Zuheizers hin.
Wenn der Druckwächter ausgelöst hat, setzt er sich selbsttätig zurück, sobald der Anlagendruck den richtigen Wert erreicht hat.
4.1.5 Feuchtigkeit im Kühlbetrieb
HINWEIS:
Mangelhafte Kondensationsisolierung
Feuchtigkeit in der Nähe von Komponenten der Heizungsanlage.
▶ Wenn in der Nähe von Komponenten der Heizungsanlage Feuchtigkeit und Kondenswasser entstehen, die Wärmepumpe abschalten und den Händler oder Installateur konsultieren.
4.1.6 Kontrolle der Sicherheitsventile
i
Die Kontrolle des Sicherheitsventils sollte 1-2 Mal im Jahr durchgeführt werden.
i
Aus der Mündung des Sicherheitsventils kann Wasser tropfen. Die Mündung des Sicherheitsventils (Ablauf) darf keinesfalls verschlossen werden.
Das Sicherheitsventil sollte nur dann tropfen, wenn der maximal zulässige Druck in der Heizungsanlage überschritten wurde. Tropft das Sicherheitsventil bei einem Druck von weniger als 2 bar, den Installateur konsultieren.
▶ Der Ablauf vom Sicherheitsventil muss in den Abfluss abgeleitet werden.
4.2 Wärmepumpe (Außeneinheit)
Damit die maximale Leistung der Wärmepumpe erhalten bleibt, müssen die folgenden Inspektions- und Wartungsschritte einige Male pro Jahr durchgeführt werden:
▶ Gehäuse (Verkleidung)
▶ Reinigung des Verdampfers
▶ Schnee und Eis
▶ Reinigung der Kondensatwanne
4.2.1 Gehäuse (Verkleidung)
Mit der Zeit sammeln sich Staub und andere Schmutzpartikel in der Außeneinheit der Wärmepumpe.
▶ Schmutz und Laub mit einer Bürste von der Wärmepumpe entfernen.
▶ Außenseite bei Bedarf mit einem feuchten Tuch reinigen.
▶ Risse und Schäden am Gehäuse mit Rostschutzfarbe ausbessern.
▶ Zum Schutz des Lacks kann handelsübliches Kfz-Wachs aufgetragen werden.
4.2.2 Verdampfer
Evtl. auf der Verdampferoberfläche abgelagerte Beläge (z. B. Staub oder Schmutz) müssen entfernt werden.

VORSICHT:
Die Aluminiumlamellen sind dünn und empfindlich.
Sie können durch Unachtsamkeit leicht beschädigt werden.
▶ Verwenden Sie keine harten Gegenstände.
▶ Lamellen niemals direkt mit einem Tuch abwischen.
▶ Schutzhandschuhe tragen.
▶ Verwenden Sie keinen zu hohen Wasserdruck.
Reinigung des Verdampfers:
▶ Reinigungsmittel auf die Verdampferlamellen auf der Wärmepumpenrückseite aufsprühen.
▶ Beläge und Reinigungsmittel mit Wasser abspülen.
i
In einigen Regionen darf Spülmittel nicht in Kiesbetten gespült werden. Wenn das Kondensatrohr in ein Kiesbett mündet:
▶ Flexibles Kondensatrohr vor dem Reinigen vom dem Ablaufrohr abnehmen.
▶ Spülmittel in einem geeigneten Behälter auffangen.
▶ Nach dem Reinigen das Kondenswasserrohr wieder anschließen.
4.2.3 Schnee und Eis
In bestimmten geografischen Regionen oder bei starkem Schneefall kann sich Schnee auf der Rückseite und auf dem Dach der Wärmepumpe festsetzen. Um eine Vereisung zu vermeiden, für Schneefreiheit sorgen.
▶ Schnee vorsichtig von den Lamellen abkehren.
▶ Das Dach von Schnee befreien.
▶ Eis kann mit warmem Wasser abgespült werden.
Unter der Wärmepumpe kann sich durch Kondenswasser, das nicht in der Kondensatwanne aufgefangen wird, Feuchtigkeit bilden. Das ist normal und erfordert keine besonderen Maßnahmen.
Wenn die Wärmepumpe über einen Lärmschutz verfügt, kann sich Eis bilden. In diesem Fall besteht Sturzgefahr.
4.2.4 Reinigung der Kondensatwanne
Wenn die Bedieneinheit den Alarm anzeigt, dass die Wärmepumpe gereinigt werden muss, Verunreinigungen und Laub, die die Abtaufunktion beeinträchtigen, aus der Kondensatwanne entfernen.

WARNUNG:
Die Aluminiumlamellen des Verdampfers sind dünn und empfindlich.
Die Lamellen sind scharfkantig. Schnittgefahr bei Unachtsamkeit.
▶ Zum Schutz vor Schnittverletzungen an den Händen Schutzhandschuhe tragen.
▶ Vorsichtig vorgehen, um die Lamellen nicht zu beschädigen.

Bild 9 Kondensatwanne der Wärmepumpe
[1] Kondensatwanne
4.3 Anschlussmöglichkeit für IP-Modul
i
Das IP-Modul ist in einigen Produkten serienmäßig installiert und kann in anderen als Zubehör nachgerüstet werden.
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Zur Nutzung des vollen Funktionsumfangs sind ein Internetzugang und ein Router mit einem freien RJ45-Ausgang erforderlich. Hierdurch können zusätzliche Kosten entstehen. Zur Steuerung der Anlage mittels Mobiltelefon ist die App Bosch EasyRemote erforderlich.
Mit dem IP-Modul kann die Anlage über ein Mobilgerät gesteuert und überwacht werden. Das Modul dient als Schnittstelle zwischen Heizungsanlage und einem Netzwerk (LAN) und ermöglicht darüber hinaus die SmartGrid-Funktion.
Inbetriebnahme
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Bei der Inbetriebnahme die Unterlagen zum Router beachten.
Der Router muss wie folgt eingestellt sein:
• DHCP aktiv
- Ports 5222 und 5223 dürfen nicht für ausgehende Kommunikation gesperrt sein.
• Freie IP-Adresse vorhanden
- An das Modul angepasste Adressfilterung (MAC-Filter).
Für die Inbetriebnahme des IP-Moduls bestehen folgende Möglichkeiten:
- Internet
Das IP-Modul bezieht automatisch eine IP-Adresse vom Router. In den Grundeinstellungen des Moduls sind der Name und die Adresse des Ziel-servers hinterlegt. Sobald eine Internetverbindung aufgebaut wurde, meldet sich das IP-Modul automatisch auf dem Bosch-Server an.
• LAN
Das Modul braucht nicht zwingend einen Internetzugang. Es kann auch in einem lokalen Netz verwendet werden. In diesem Fall kann jedoch nicht über Internet auf die Heizungsanlage zugegriffen werden, und die IP-Modulsoftware wird nicht automatisch aktualisiert.
Beim ersten Starten der App werden Sie aufgefordert, den werkseitig voreingestellten Login-Namen und das Passwort einzugeben. Die Login-Daten sind auf dem Typschild des IP-Moduls aufgedruckt.
- SmartGrid
Mit SmartGrid kann die Inneneinheit mit der Strombörse kommunizieren und den Betrieb so anpassen, dass die Wärmepumpenleistung dann am höchsten ist, wenn der Strom am preisgünstigsten ist. Details zu SmartGrid finden Sie auf der Website des Produkts.
i
Bei einem Tausch des IP-Moduls gehen die Login-Daten verloren.
Für jedes IP-Modul gelten eigene Login-Daten.
- Login-Daten nach der Inbetriebnahme im entsprechenden Feld der Benutzeranleitung eintragen.
▶ Nach einem Austausch durch die Angaben des neuen IP-Moduls ersetzen.
i
Alternativ kann das Passwort am Steuergerät geändert werden.
Login-Daten für das IP-Modul
Herst.-
Nr.:
Login-Name:
Passwort:
Mac:
4.4 Angaben zum Kältemittel
Dieses Gerät enthält fluorierte Treibhausgase als Kältemittel. Die Einheit ist hermetisch geschlossen. Die folgenden Angaben zum Kältemittel entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnung Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase.
i
Hinweis für den Betreiber: Wenn Ihr Installateur Kältemittel nachfüllt, trägt er die zusätzliche Füllmenge sowie die Gesamtmenge des Kältemittels in die folgende Tabelle ein.
| Bezeichnung der Einheit | Kältemitteltyp Treibhauspotential (GWP) [kgCO2eq] [t] [kg] [kg] [kg] | CO2-Äquivalent der Originalfüllmenge | Originalfüllmenge | Zusätzliche Füllmenge | Gesamtmenge bei Inbetriebnahme | |
| Compress 7400i AW5 | R410A 2088 | 3,654 1,750 | ||||
| Compress 7400i AW7 | R410A 2088 | 4,907 2,350 | ||||
| Compress 7001i AW5 | R410A 2088 | 3,550 1,700 | ||||
| Compress 7001i AW7 | R410A 2088 | 3,654 1,750 | ||||
| Compress 7001i AW9 | R410A 2088 | 4,907 2,350 | ||||
| Compress 7000i AW13 | R410A 2088 | 6,890 3,300 | ||||
| Compress 7000i AW17 | R410A 2088 | 8,352 4,000 | ||||
Tab. 31 Angaben zum Kältemittel
5 Umweltschutz und Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet.
Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte

Dieses Symbol bedeutet, dass das Produkt nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden darf, sondern zur Behandlung, Sammlung, Wiederverwertung und Entsorgung in die Abfallsammelstellen gebracht werden muss.
Das Symbol gilt für Länder mit Elektronikschrottvorschrif-
ten, z. B. „Europäische Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte“. Diese Vorschriften legen die Rahmenbedingungen fest, die für die Rückgabe und das Recycling von Elektronik-Altgeräten in den einzelnen Ländern gelten.
Da elektronische Geräte Gefahrstoffe enthalten können, müssen sie verantwortungsbewusst recycelt werden, um mögliche Umweltschäden und Gefahren für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Recycling von Elektronikschrott zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei.
Für weitere Informationen zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden vor Ort, an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.weee.bosch-thermotechnology.com/
6 Fachbegriffe
Wärmepumpe (Außeneinheit)
Der zentrale Wärmeerzeuger. Wird im Freien aufgestellt. Alternative Bezeichnung: Außeneinheit. Enthält den Kühlkreis. Von der Außeneinheit aus wird erwärmtes oder gekühltes Wasser in das Wärmepumpenmodul (Inneneinheit) geleitet.
Inneineinheit
Wird im Gebäude aufgestellt und verteilt die von der Außeneinheit kommende Wärme an die Heizungsanlage bzw. den Warmwasserspeicher.
Enthält die Bedieneinheit und die Pumpe in der Wärmeträgerleitung zur Außeneinheit.
Heizungsanlage
Bezeichnet die gesamte Installation, bestehend aus Wärmepumpe, Wärmepumpenmodul, Warmwasserspeicher, Heizsystem und Zubehör.
Heizsystem
Umfasst Wärmeerzeuger, Behälter, Heizkörper, Fußbodenheizung oder Gebläsekonvektoren oder eine Kombination dieser Elemente, wenn das Heizsystem aus mehreren Heizkreisen besteht.
Heizkreis
Der Teil der Heizungsanlage, der die Wärme in die verschiedenen Räume verteilt. Besteht aus Rohrleitungen, Pumpe und Heizkörpern, Heizungsschläuchen der Fußbodenheizung oder Gebläsekonvektoren. Innerhalb eines Kreises ist nur eine der genannten Alternativen möglich. Wenn die Heizungsanlage jedoch beispielsweise über zwei Kreise verfügt, können in einem Heizkörper und im anderen eine Fußbodenheizung installiert sein. Heizkreise können mit und ohne Mischer ausgeführt sein.
Heizwasser/Warmwasser
Ist in der Anlage Warmwasser angeschlossen, wird zwischen Heizwasser und Warmwasser unterschieden. Das Heizwasser wird zu den Heizkörpern und zur Fußbodenheizung geleitet. Mit dem Warmwasser werden Dusche und Wasserhähne versorgt.
Wenn in der Anlage ein Warmwasserspeicher vorhanden ist, wechselt die Bedieneinheit zwischen Heiz- und Warmwasserbetrieb, sodass höchstmöglicher Komfort erreicht wird. Der Warmwasser- oder der Heizbetrieb kann durch eine Optionsauswahl in der Bedieneinheit priorisiert werden.
Heizkreis ohne Mischer
In einem ungemischten Heizkreis wird die Temperatur im Kreis allein durch die vom Wärmeerzeuger kommende Energie gesteuert.
Gemischter Heizkreis
In einem gemischten Heizkreis mischt der Mischer Rücklaufwasser aus dem Kreis mit von der Wärmepumpe kommendem Wasser. Dadurch können Heizkreise mit Mischer mit einer niedrigeren Temperatur als die übrige Heizungsanlage betrieben werden, z. B. um Fußbodenheizungen, die mit niedrigeren Temperaturen arbeiten, von Heizkörpern zu trennen, die höhere Temperaturen benötigen.
Mischer
Der Mischer ist ein Ventil, das kühleres Rücklaufwasser stufenlos mit warmem Wasser vom Wärmeerzeuger mischt, um eine bestimmte Temperatur zu erreichen. Der Mischer kann sich in einem Heizkreis oder im Wärmepumpenmodul für den externen Zuheizer befinden.
3-Wege-Ventil
Das 3-Wege-Ventil verteilt Wärmeenergie an die Heizkreise oder an den Warmwasserspeicher. Es verfügt über zwei festgelegte Stellungen, sodass Heizung und Warmwasserbereitung nicht gleichzeitig erfolgen können. Dies ist gleichzeitig die effektivste Betriebsweise, da das
Warmwasser stets auf eine bestimmte Temperatur erwärmt wird, während die Heizwassertemperatur kontinuierlich entsprechend der jeweiligen Außenlufttemperatur eingestellt wird.
Externer Zuheizer (extra)
Der externe Zuheizer ist ein separater Wärmeerzeuger, der über Rohrleitungen mit dem Inneneinheit verbunden ist. Die im Zuheizer produzierte Wärme wird über einen Mischer geregelt. Deshalb wird er auch als Zuheizer mit Mischer bezeichnet. Die Bedieneinheit steuert das Zu- und Abschalten des Zuheizers anhand des bestehenden Wärmebedarfs. Wärmeerzeuger sind Elektro-, Öl- oder Gasheizkessel.
Wärmeträgerkreis
Der Teil der Heizungsanlage, der Wärme von der Außeneinheit zur Inneneinheit transportiert.
Kältekreis
Der Hauptteil der Außeneinheit, der Energie aus der Außenluft gewinnt und diese als Wärme an den Wärmeträgerkreis übergibt. Besteht aus Verdampfer, Kompressor, Verflüssiger und Expansionsventil. Im Kältekreis zirkuliert das Kältemittel.
Verdampfer
Wärmetauscher zwischen Luft und Kältemittel. Die Energie aus der Luft, die durch den Verdampfer gesaugt wird, bringt das Kältemittel zum Sieden, das dadurch gasförmig wird.
Kompressor
Bewegt das Kältemittel durch den Kühlkreis vom Verdampfer zum Verflüssiger. Erhöht den Druck des gasförmigen Kältemittels. Mit steigendem Druck erhöht sich auch die Temperatur.
Verflüssiger
Wärmetauscher zwischen Kältemittel im Kältekreis und Wasser im Wärmeträgerkreis. Während der Wärmeübertragung sinkt die Temperatur im Kältemittel, das in den flüssigen Aggregatzustand übergeht.
Expansionsventil
Senkt den Druck des Kältemittels nach dem Austritt aus dem Verflüssiger. Anschließend wird das Kältemittel zurück in den Verdampfer geleitet, wo der Prozess erneut beginnt.
Inverter
Befindet sich in der Außeneinheit und ermöglicht die Drehzahlsteuerung des Kompressors entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf.
Absenkphase
Ein Zeitabschnitt während des zeitgesteuerten Betriebs mit der Betriebsart Absenken.
Zeitgesteuerter Betrieb
Die Heizung wird entsprechend dem Zeitprogramm erwärmt und es wird automatisch zwischen den Betriebsarten gewechselt.
Betriebsphase
Die Betriebsphasen der Beheizung sind: Heizung und Absenkung. Sie werden mit den Symbolen und dargestellt.
Die Betriebsphasen für die Warmwasserbereitung sind: Warmwasser,
Warmwasser reduziert und Aus. Für jede Betriebsphase kann eine Temperatur eingestellt werden (außer bei Aus).
Frostschutz
Abhängig von der gewählten Frostschutzart wird bei Außen- und/oder Raumtemperatur unter einer bestimmten kritischen Schwelle die Außen-einheit eingeschaltet. Der Frostschutz verhindert das Einfrieren der Heizung.
Gewünschte Raumtemperatur
Die von der Heizungsanlage angestrebte Raumtemperatur. Sie kann individuell eingestellt werden.
Werkseinstellungen
In der Bedieneinheit fest gespeicherte Werte, die jederzeit zur Verfügung stehen und nach Bedarf wieder hergestellt werden können.
Heizphase
Ein Zeitabschnitt während des zeitgesteuerten Betriebs mit der Betriebsart Heizung.
Kindersicherung
Einstellungen in der Standardanzeige und im Menü können nur geändert werden, wenn die Kindersicherung (Tastensperre) ausgeschaltet ist.
Mischvorrichtung/-ventil
Baugruppe, die automatisch sicherstellt, dass Warmwasser an den Zapfstellen höchstens mit der für das Mischventil eingestellten Temperatur entnommen werden kann.
Normalbetrieb
Im Normalbetrieb ist der Automatikbetrieb (das Zeitprogramm für die Heizung) nicht aktiv und es wird konstant auf die für den Normalbetrieb eingestellte Temperatur geheizt.
Referenzraum
Der Referenzraum ist der Raum in der Wohnung, in dem eine Fernbedienung installiert ist. Die Raumtemperatur in diesem Raum dient als Führungsgröße für den zugeordneten Heizkreis (der mehrere Räume oder das gesamte Haus umfassen kann, wenn nur ein Kreis vorhanden ist).
Schaltzeit
Eine bestimmte Uhrzeit, bei der z. B. die Heizungstemperatur erhöht oder reduziert wird. Eine Schaltzeit ist Bestandteil eines Zeitprogramms.
Temperatur während einer Betriebsphase
Eine Temperatur, die einer Betriebsphase zugewiesen ist. Die Temperatur ist einstellbar. Erläuterungen zu Betriebsart beachten.
Vorlauftemperatur
Die Temperatur, die das Heizwasser im Heizkreis von der Wärmequelle bis zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung im Raum hält.
Warmwasserspeicher
Ein Warmwasserspeicher speichert in größeren Mengen erwärmtes Trinkwasser. Somit steht ausreichend warmes Wasser an den Zapfstellen (z. B. Wasserhähne) zur Verfügung.
Zeitprogramm für Heizung
Dieses Zeitprogramm sorgt für den automatischen Wechsel zwischen den Betriebsphasen zu festgelegten Schaltzeiten.
7 Übersicht Hauptmenü
Es folgt eine Übersicht aller möglichen Menüpunkte. In den installierten Anlagen werden nur die Menüs der installierten Module und Komponenten angezeigt.
III. Heizen/Kühlen
- Betriebsart
- Temperatureinstellungen
- Heizen
- Absenken
- Optimierter Betrieb
- Kühlen
- Zeitprogramm
– Zeitprogramm aktivieren
- Mein Zeitprogramm 1
- Prog. zurücksetzen
- Mein Zeitprogramm 2
- Prog. zurücksetzen
- Zeitprogr. umbenennen
- Sommer-/Winterumschaltung
- Heizen/Kühlen
- Heizbetrieb ab
- Kühlbetrieb ab
- WW-Wechselbetrieb
- WW-Wechselbetrieb ein
- Warmwasservorrang für
- Heizvorrang für
Warmwasser
- Betriebsart
-
Zeitprogramm
-
Mein Warmwasser-Zeitpr.
- Prog. zurücksetzen
- Extra-Warmwasser
- Jetzt starten
- Jetzt ausschalten
- Temperatur
- Dauer
- Thermische Desinfektion
- S t a r t
- Jetzt starten
- Jetzt ausschalten
- Temperatur
- Wochentag
- Uhrzeit
- Maximale Dauer
- WW-Wechselbetrieb
- WW-Wechselbetrieb ein
– Warmwasservorrang für - Heizvorrang für
- Zirkulation
- Betriebsart
-Einschalthäufigkeit - Mein Zeitprogr. Zirkulation (cirkulationstidsprogrammet)
– Prog. zurücksetzen (äterställ cirkulationstidsprogrammet)
Pool
- Pool-Heizung einschalten
- Pool-Temperatur
- Zuheizer Pool zulassen

Urlaub
Smart Grid
- Heizen
- Wahl-Anhebung
- Zwangsanhebung
- Warmwasser
- Wahl-Anhebung
Photovoltaikanlage
- Anhebung Heizen
- Anhebung Warmwasser
- Absenkung Kühlung
- Kühlen nur mit PV
Einstellungen
- Sprache
- Uhrzeitformat
- Uhrzeit
- Datumsformat
- Datum [TT.MM]
- Autom. Zeitumstellung
- Displaykontrast
-
Warnton blockiert
-
Warnton blockiert
- Warnton blockiert von
-
Warnton blockiert bis
-
Reduzierte Warmwasser
- WW-Temperaturkorrektur
- Uhrzeitkorrektur
- Standardanzeige
- Internet-Password
-
Geräuscharmer Betrieb
-
Geräuscharmer Betrieb
- Geräuscharmer Betr. von
- Geräuscharmer Betr. bis
- Min. Außentemperatur
- Reset
- Einstellung. zurücksetzen
8 Übersicht Info
Es folgt eine Übersicht aller möglichen Informationsanzeigen. In den installierten Anlagen werden nur Informationen zu den installierten Modulen und Komponenten angezeigt.
Heizen/Kühlen
- Betriebsart Heizen/Kühlen
– Eingestellte Raumtemp. (eingestellte Raumtemperatur)
– Gemessene Raumtemp. (gemessene Raumtemperatur)
– Gemessene Vorlauftemp. (gemessene Vorlauftemperatur)
Warmwasser
– Eingestellte Temp. (eingestellte Warmwassertemperatur)
– Gemessene Temp. (gemessene Warmwassertemperatur)
Pool
- Pool Solltemp
- Akt. Temp. Pool
Betriebsdaten
- Betr.std. Steuerung
– Energieverbrauch Zuheiz. - Betr.std. Kompr. Heizen
- Betr.std. Kompr. Kühlen
-Betr.std. Kompr. WW - Betr.std. Kompr. Pool
- Anzahl Starts Heizen
- Anzahl Starts Kühlen
- Anzahl Starts WW
- Anzahl Starts Pool
Energieverbrauch
- Gesamt
– Elektrischer Zuheizer - Gesamt
- Heizen
- Warmwasser
- Pool
- Kompressor
- Gesamt
- Heizen
- Warmwasser
- Kühlung
- Pool
Abgegebene Energie
- Abg. Energie Gesamt
- Abg. Energie Heizen
- Abg. Energie Warmw.
- Abg. Energie Kühlung
- Abg. Energie Pool
Solar
- Solarfühler
- Solarertrag
- Solarsystem
-
Brutto-Kollektorfläche 1
-
Solarpumpe
- Brutto-Kollektorfläche 2
- Solarpumpe 2
- Umladepumpe
- Pumpe Therm. Desinfekt.
Außentemperatur
– Außentemperaturverlauf
- Außentemperatur
Internet
- IP-Verbindung
- Server-Verbindung
- SW-Version
- Login-Daten
- MAC-Adresse
Systeminformation
- Wärmepumpenstatus
- Kompressor aus. Zu kalt
- Kompressor aus. Zu warm
- Max.temp. Lufteintritt
- Min.temp. Lufteintritt
- Kühlbetrieb aus. Zu kalt
- Kühlbetrieb aus. Zu warm
- Max. Temp. erreicht
– Wärmep. aus: Nied. VL-T - Aufwärmphase
- Max. Temp. Zuheizer
– Soletemp. gering für Kühl - Anti-Blockierbetrieb
- Zu ger. Heizw.-Volumenstr.
- Status Kältekreis
– Leistung Kompressor
- Status Zuheizer
– Leistung elektr. Zuheizer
- Status Zuheizer mit Mischer
– Zusätzl. Wärmeerzeuger
- Mischerventil
- El. Warmwasserzuheizer
- EVU-Sperre
- Photovoltaikanlage
- Smart Grid
- Aktueller Betrieb

DEUTSCHLAND
Bosch Thermotechnik GmbH
Postfach 1309
D-73243 Wernau
www.bosch-einfach-heizen.de
Betreuung Fachhandwerk
Telefon: (0 18 06) 337 335 ^1
Telefax: (0 18 03) 337 336 ^2
Thermotechnik-Profis@de.bosch.com
Technische Beratung/Ersatzteil-Beratung
Telefon: (0 18 06) 337 330 ^1
Kundendienstannahme
(24-Stunden-Service)
Telefon: (0 18 06) 337 337 ^1
Telefax: (0 18 03) 337 339 ^2
Thermotechnik-Kundendienst@de.bosch.com
Schulungsannahme
Telefon: (0 18 06) 003 250 ^1
Telefax: (0 18 03) 337 336 ^2
Thermotechnik-Training@de.bosch.com
^1 aus dem deutschen Festnetz 0,20 €/Gespräch, aus nationalen Mobilfunknetzen 0,60 €/Gespräch.
^2 aus dem deutschen Festnetz 0,09 €/Minute
ÖSTERREICH
Robert Bosch AG
Geschäftsbereich Thermotechnik
Göllnergasse 15-17
A-1030 Wien
Allgemeine Anfragen: +43 1 79 722 8391
Technische Hotline: +43 1 79 722 8666
www.bosch-heizen.at
verkauf.heizen@at.bosch.com
SCHWEIZ
Vertrieb
Meier Tobler AG
Feldstrasse 11
CH-6244 Nebikon
Tel.: +41 44 806 41 41
ServiceLine Heizen 0800 846 846
www.meiertobler.ch
info@meiertobler.ch