BEDIENUNGSANLEITUNG Compress 6800i AW BOSCH
Installationsanleitung
Luft-/Wasserwärmepumpe
AW 4|5|7 OR-S

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise....3
1.1 Symbolerklärung....3 1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Produktbeschreibung....4
2.1 Lieferumfang .... 4 2.2 Konformitätserklärung....4 2.3 Informationen zur Wärmepumpe ..... 4 2.4 Verfügbares Zubehör .... 4 2.5 Produktübersicht .... 4 2.6 Vorschriften .... 5 2.7 Abmessungen....5
2.7.1 Abmessungen der Wärmepumpe .... 5
2.8 Schutzbereich ....5 2.8.1 Schutzbereich bei bodenstehender Wärmepumpe an einer Wand....6 2.8.2 Schutzbereich, auf dem Boden aufgestellte Wärmepumpe freistehend oder auf einem Flachdach....6 2.8.3 Schutzbereich bei bodenstehender Wärmepumpe in einer Ecke....6
3 Installationsvorbereitung ....6
3.1 Transport und Lagerung....6 3.2 Installationsort....7 3.3 Abstände bei der Aufstellung ....8 3.4 Wasserqualität....9 3.5 Mindestvolumen und Ausführung der Heizungsanlage .... 9
4.1 Checkliste....10 4.2 Wärmepumpe montieren....10 4.3 Montage auf Podest .... 11 4.4 Montage mit Montageset....11 4.5 Montage der wandhängenden Außeneinheit .... 12 4.6 Fundament plan .... 13
5 Hydraulischer Anschluss....15
5.1 Rohranschlüsse allgemein....15 5.2 Kondensatableitung....15 5.3 Wärmepumpe an die Inneneinheit anschließen . . . . . 16
6 Seitliche Abdeckung und Transportsicherung ..... 17
7 Elektrischer Anschluss .... 18
7.1 CAN-BUS .... 18 7.2 Wärmepumpe anschließen .... 18
8 Wartung....20
8.1 Reinigen der Kondensatwanne .... 20
9 Umweltschutz und Entsorgung ....21
10.1 Technische Daten – Wärmepumpe ..... 22 10.2 Bereich für Wärmepumpe ohne Zuheizer.... 24 10.3 Kältemittelkreis .... 25
10.4 Schaltplan .... 26 10.4.1 Schaltplan .... 26 10.4.2 Schaltplan XCU-SRH (XCU-HP)....27 10.4.3 Messwerte für Temperaturfühler ....28
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶ Handlungsschritt

Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
- Aufzählung/Listeneintrag
– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
Symbol Bedeutung

Warnung! Brennbare Materialien. Dieses Produkt arbeitet mit dem brennbaren Kältemittel R290. Wenn Kältemittel austritt und in Kontakt mit Zündquellen gelangt, besteht Brandgefahr.

Warnung! Bewegliche Teile. Bei demontierter Vorderwand sind bewegliche Teile zugänglich. Es besteht die Gefahr schwerer Hand- und Fingerverletzungen. Hände von beweglichen Teilen fernhalten. Produkt vor Servicearbeiten stromlos schalten.

Wartungsarbeiten sind von qualifiziertem Fachpersonal auszuführen. Dabei sind die Anweisungen aus dem Instandhaltungshandbuch zu beachten.

Bei der Benutzung die Anweisungen aus der Bedienungsanleitung einhalten.
Tab. 2
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Diese Installationsanleitung gilt für Klempner, Heizungsinstallateure und Elektriker.
▶ Vor der Installation alle Installationsanleitungen (Wärmepumpe, Regler usw.) genau durchlesen. ▶ Sicherheitshinweise und Warnungen beachten. ▶ Nationale und regionale Bestimmungen, technische Verordnungen und Richtlinien einhalten. ▶ Alle ausgeführten Arbeiten dokumentieren.
⚠ Bestimmungsgemäße Verwendung
Diese Wärmepumpe ist für die Verwendung in geschlossenen Heizungsanlagen in Wohngebäuden vorgesehen. Jede andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Eventuell daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgenommen.
⚠ Installation, Inbetriebnahme und Service
Die Wärmepumpe nur durch zugelassenes Personal installieren, in Betrieb nehmen und warten lassen.
▶ Nur Originalersatzteile verwenden.
⚠ Besondere Qualifikationen für das Kältemittel R290
Maßnahmen, die das Öffnen des Produkts erfordern, dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die mit den Eigenschaften und Risiken des Kältemittels R290 vertraut sind.
Arbeiten am Kältemittelkreis und an Anlagen mit brennbaren Kältemitteln erfordern zusätzlich zu den Standardreparaturverfahren für Kälteanlagen eine besondere Schulung.
▶ Die Vorgaben der geltenden Gesetze und Vorschriften befolgen.
⚠ Brennbare Gase! Brand- und Verpuffungsgefahr
Das Produkt enthält das brennbare Kältemittel R290. Im Fall eines Kältemittelaustritts kann durch den Kontakt mit Luft ein leicht entzündliches Gas entstehen. Es besteht Brand- und Verpuffungsgefahr.
▶ Bei Arbeiten am geöffneten Produkt Gassensor einsetzen, um sicherzustellen, dass keine Lecks vorliegen. Der Sensor muss für R290 kalibriert und auf ≤ 25% des niedrigsten Flammpunkts eingestellt sein.
▶ Sicherstellen, dass sich in der Nähe des Produkts keine Zündquellen befinden.
▶ Im Falle einer R290-Leckage kontaktieren Sie eine für den Umgang mit R290 geschulte Person.
Elektroarbeiten
Elektroarbeiten nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen.
Vor Arbeiten an der Elektrik:
▶ Netzspannung allpolig spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern. ▶ Sicherstellen, dass das Gerät tatsächlich stromlos ist. ▶ Anschlusspläne weiterer Anlagenteile ebenfalls beachten.
⚠ Anschluss an das Stromnetz
Die Spannungsversorgung der Einheit muss auf sichere Art und Weise unterbrochen werden können.
▶ Einen allpoligen Sicherheitsschalter installieren, der die Einheit komplett stromlos schaltet. Der Sicherheitsschalter muss ein Gerät der Überspannungskategorie III sein.
⚠ Übergabe an den Betreiber
Den Betreiber bei der Übergabe in die Bedienung und die Betriebsbedingungen der Heizungsanlage einweisen.
▶ Bedienung der Anlage erklären – dabei besonders auf alle sicherheitsrelevanten Handlungen eingehen. ▶ Darauf hinweisen, dass Umbau oder Reparaturen nur von qualifizierten Installateuren ausgeführt werden dürfen. ▶ Auf die Notwendigkeit von Inspektion und Wartung für die Gewährleistung eines sicheren und umweltverträglichen Betriebs hinweisen.
▶ Installations- und Wartungsanleitung übergeben.
2 Produktbeschreibung
2.1 Lieferumfang

[1] Wärmepumpe [2] Kondensatablaufstutzen [3] Transportgurte [4] Bodenhalterungen [5] Kabelbinder zum Fixieren der Kabel im Anschlusskasten bei der Installation [6] Dokumentation
Auf dem Zubehörkarton ist eine Bohrschablone aufgedruckt. Diese kann zum Anzeichnen der notwendigen Befestigungspunkte für die Wärmepumpe verwendet werden.
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen und nationalen Anforderungen.

Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität des Produkts mit allen anzuwendenden EU-Rechtsvorschriften erklärt, die das Anbringen dieser Kennzeichnung vorsehen.
Der vollständige Text der Konformitätserklärung ist im Internet verfügbar: www.bosch-einfach-heizen.de.
AW OR sind für den Anschluss an die Inneneinheiten 12 M, 12 E oder 12 MB vorgesehene Wärmepumpen.
12 M verfügt über einen integrierten elektrischen Zuheizer, einen Warmwasserspeicher und einen kleinen Pufferspeicher.
12 E verfügt über einen integrierten elektrischen Zuheizer.
12 MB verfügt über einen integrierten elektrischen Zuheizer und einen Pufferspeicher.
2.4 Verfügbares Zubehör
- Ein Montageset mit Isolierung und Rohrverkleidung wird für alle Installationen empfohlen, bei denen die Rohre abwärts verlaufen.
- Der Lieferumfang umfasst ein kurzes Heizkabel. Wenn jedoch ein langes Kondensatablaufrohr erforderlich ist, muss bei Frostgefahr ein Zubehörheizkabel montiert werden.
- Für die Wandmontage der Wärmepumpe sind Wandhalterungen erhältlich.
- Für den Fall, dass bodenstehende Geräte eine größere Bodenfreiheit benötigen, ist ein Podest erhältlich.
2.5 Produktübersicht

Die Wärmepumpe ist mit einer Transportsicherung (Schraube) ausgestattet. Die Transportsicherung verhindert Transportschäden an der Wärmepumpe.
▶ Vor der Installation die Transportsicherung entfernen (→ Kapitel 6).

Bild 2 Produktübersicht – Vorderansicht
[1] Kompressor [2] Sammler [3] Elektronisches Expansionsventil VR1 [4] 4-Wege-Ventil [5] Niederdruckfühler [6] Wartungsanschluss Niederdruck [7] Wartungsanschluss Hochdruck [8] Transportsicherung, bei Installation entfernen

Bild 3 Produktübersicht – Rückansicht
[1] Verflüssiger [2] Hochdruckfühler [3] Druckschalter Hochdruckfühler [4] Trockenfilter (bei Servicemaßnahme montiert) [5] Manuelles Entlüftungsventil [6] Verdampfer
Entlüftungsventil beim Befüllen der Anlage öffnen. Wenn keine Luft mehr austritt, Ventil schließen.
2.6 Vorschriften
Folgende Richtlinien und Vorschriften einhalten:
- Lokale Bestimmungen und Vorschriften des zuständigen Stromversorgungsunternehmens sowie damit verbundene Sonderregeln • Nationale Bauvorschriften
- EN 50160 (Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen)
- EN 12828 (Heizungsanlagen in Gebäuden - Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen)
- EN 1717 (Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen)
- EN 378 (Kälteanlagen und Wärmepumpen – Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen)
- EN 60335-2-40 (Besondere Anforderungen für elektrisch betriebene Wärmepumpen, Klimageräte und Raumluft-Entfeuchter)
2.7 Abmessungen
2.7.1 Abmessungen der Wärmepumpe

Bild 4 Abmessungen und Anschlüsse der Wärmepumpe, Rückseite
[1] Typschild
Das Typschild enthält Angaben zur Leistung, Artikelnummer und Seriennummer sowie zum Fertigungsdatum.

Bild 5 Abmessungen der Wärmepumpe, Oberseite

Bild 6 Abstände zum Ablaufstutzen, Ansicht von unten
[F] Vorderseite
2.8 Schutzbereich
Das Produkt enthält das Kältemittel R290, das eine höhere Dichte als Luft hat. Im Falle eines Lecks könnte sich das Kältemittel in Bodennähe ansammeln. Es muss daher verhindert werden, dass sich das Kältemittel in Nischen, Abflüssen, Spalten, sonstigen Senken, Mulden oder Vertiefungen im Gebäude sammelt.
Innerhalb des festgelegten Schutzbereichs rund um das Produkt sind keine Gebäudeöffnungen wie Lichtschächte, Luken, Ventile, Fallrohre,
Kellereingänge, Fenster oder Türen zulässig. Der Schutzbereich darf sich nicht mit öffentlichen Bereichen oder angrenzenden Grundstücken überschneiden.
Innerhalb des Schutzbereichs sind keine Zündquellen wie Schütze, Lampen oder elektrische Schalter zulässig.
2.8.1 Schutzbereich bei bodenstehender Wärmepumpe an einer Wand
Bild 7 Schutzbereich, bodenstehende Wärmepumpe [A] 1000 mm [B] 1000 mm
2.8.2 Schutzbereich, auf dem Boden aufgestellte Wärmepumpe freistehend oder auf einem Flachdach
Bild 8 Schutzbereich bei Aufstellung auf dem Boden auf dem Grundstück oder Dach [A] 1000 mm [B] 1000 mm [F] Vorderseite
2.8.3 Schutzbereich bei bodenstehender Wärmepumpe in einer Ecke
Bild 9 Schutzbereich, bodenstehend in einer Ecke [A] 1000 mm [B] 2000 mm
3 Installationsvorbereitung
3.1 Transport und Lagerung

GEFAHR
Brand- und Lebensgefahr!
Das Produkt enthält das brennbare Kältemittel R290. Im Fall eines Kältemittelaustritts kann durch den Kontakt mit Luft ein leicht entzündliches Gas entstehen. Es besteht Brand- und Verpuffungsgefahr.
Das Produkt an einem Ort mit guter Belüftung lagern, an dem sich keine ständigen Zündquellen befinden (z. B. offenes Feuer, Gas-Heizgerät oder elektrisches Heizelement).
Die Wärmepumpe muss stets aufrecht transportiert und gelagert werden. Die Wärmepumpe darf jedoch vorübergehend um ≤ 45° geneigt, aber nicht flach hingelegt werden.
Die Wärmepumpe darf nicht bei Temperaturen unter - 30 °C oder über +60 °C gelagert werden.
Die Wärmepumpe muss so gelagert werden, dass sie keinen mechanischen Beschädigungen ausgesetzt ist.
Beim Transportieren der Wärmepumpe ohne Verpackung die beiliegenden Gurte verwenden. Nach dem Abstellen der Wärmepumpe am Montageort die Gurte wieder entfernen.

Bild 10 Gurte befestigen und Schrauben entfernen
HINWEIS
Gefahr von Sachschäden!
Die Metallhalterungen und die Holzkomponenten sind nicht untrennbar an der Wärmepumpe befestigt, sodass diese beim Tragen verrutschen kann.
▶ Die Wärmepumpe mindestens zu zweit tragen. ▶ Achtung! Die Wärmepumpe ist auf der Kompressorseite schweren (→ Abbildung 11).

Bild 11 Beim Transportieren der Wärmepumpe ohne Verpackung die Gurte verwenden
[1] Kompressorseite
Die Holzteile, Metallhalterungen und Gurte können für den Transport der Inneneinheit wiederverwendet werden 12 M.

Bild 12 Holzteile, Metallhalterungen und Gurte

VORSICHT
Korrosionsgefahr!
Korrosion kann insbesondere am Verflüssiger und an den Verdampferlamellen zu Funktionsstörungen oder einer ineffizienten Wirkungsweise des Produkts führen.
▶ Außeneinheit nicht in Bereichen aufstellen, in denen korrosive, z. B. saure oder alkalische, Gase erzeugt werden. ▶ Produkt so aufstellen, dass es vor direktem Seewind (salzigem Wind) geschützt ist. Außeneinheit nicht in unmittelbarer Meeresnähe aufstellen, sondern einen Mindestabstand von 500 m einhalten. In Frankreich und Irland beträgt die erforderliche Entfernung zum Meer 1.000 m.
3.2 Installationsort
▶ Die Wärmepumpe muss im Freien auf einem ebenen und festen Untergrund aufgestellt werden. ▶ Beim Aufstellen der Wärmepumpe darauf achten, dass sie jederzeit für die Durchführung von Wartungsarbeiten zugänglich ist. Wenn der Zugang z. B. aufgrund der Deckenhöhe eingeschränkt ist, muss ein Plan erarbeitet werden, um sicherzustellen, dass Wartungsarbeiten ohne zusätzlichen Zeitaufwand oder kostspielige Hilfsmittel ausgeführt werden können. ▶ Bei der Aufstellung ist der Schalldruckpegel der Wärmepumpe zu berücksichtigen, um z. B. die Nachbarn nicht durch störende Geräusche zu belasten. ▶ Die Wärmepumpe möglichst nicht vor larmempfindlichen Räumen aufstellen. ▶ Die Wärmepumpe nicht in einer Ecke aufstellen, in der sie an 3 Seiten von Wänden umgeben ist, da dies zu einem erhöhten Geräuschpegel und einer starken Verschmutzung des Verdampfers führen kann.

Bild 13 Aufstellung mit umgebenden Wänden vermeiden
▶ Bei freistehenden Wärmepumpe (nicht in der Nähe von Gebäuden oder auf Dächern):
- Luftansaugseite durch eine Wand oder ähnliche Vorrichtung schützen.

▶ Die Wärmepumpe nicht an einem Ort aufstellen, an dem ihre Vorderseite Wind ausgesetzt ist.
▶ Die Wärmepumpe an einem Ort aufstellen, an dem ausgeschlossen ist, dass große Wasser- oder Schneemengen vom Hausdach abrutschen. Wenn dies nicht möglich ist, muss ein Schutzdach montiert werden.
– Das Dach mindestens 1000 mm über der Wärmepumpe anbringen.
Bild 14 Freistehende Wärmepumpe
3.3 Abstände bei der Aufstellung

Bild 15 Empfohlener Abstand zwischen der Wärmepumpe und umgebenden festen Objekten (mm)
[*] Mindestabstand. Der Abstand kann auf der Rückseite und einer Seite gleichzeitig bzw. nur vor der Wärmepumpe verringert werden. Allerdings ist zu beachten, dass dies zu einem höheren Geräuschpegel und/oder einer geringeren Wärmeleistung führen kann.
3.4 Wasserqualität
Wasserbeschaffenheit in der Heizungsanlage
Wärmepumpen arbeiten bei niedrigeren Temperaturen als viele andere Heizungsanlagen. Das heißt, die thermische Entlüftung ist weniger effektiv als bei Anlagen mit Elektro-/Öl-/Gaskessel und der Sauerstoffgehalt ist nie so gering wie in solchen Anlagen. Dadurch ist die Heizungsanlage bei aggressivem Wasser anfälliger für Korrosion.
Wenn die Heizungsanlage regelmäßig befüllt werden muss oder bei den Probeentnahmen des Heizwassers festgestellt wird, dass das Wasser nicht klar ist, sind präventive Maßnahmen erforderlich.
Präventive Maßnahmen können darin bestehen, die Heizungsanlage mit einem Magnetitabscheider und einem Entlüftungsventil zu ergänzen.
Maßnahmen bei Heizungsanlagen, die wiederholt befüllt werden müssen:
▶ Sicherstellen, dass das Fassungsvermögen des Ausdehnungsgefäßes ausreichend groß für das Volumen der Heizungsanlage ist. ▶ Ausdehnungsgefäß ersetzen. ▶ Heizungsanlage auf Undichtigkeit prüfen.
Eine Systemtrennung mittels eines Wärmetauschers ist ggf. notwendig, wenn die in Tabelle 3 angegebenen Grenzwerte nicht erreicht werden können.
Dem Wasser ausschließlich nicht toxische Zusätze zur pH-Wert-Erhöhung zusetzen und das Wasser sauber halten.
Die in Tabelle 3 angegebenen Grenzwerte sind erforderlich, um die Leistungsdaten und den Betrieb der Wärmepumpe über die gesamte Lebensdauer sicherzustellen.
| Wasserbeschaffenheit | |
| Härte <3 °dH | |
| Sauerstoffgehalt <1 mg/l | |
| Kohlendioxid, CO2 | <1 mg/l |
| Chloridionen, Cl | <250 mg/l |
| Sulfat, SO4 | <100 mg/l |
| Leitfähigkeit <350 μS/cm | |
| pH-Wert 7,5 – 9 | |
Tab. 3 Wasserbeschaffenheit
Zusätzliche Wasseraufbereitung zur Vermeidung von Kalkablagerungen
Eine schlechte Heizwasserqualität fördert die Schlamm- und Kalkbildung. Dies kann zu Funktionsstörungen und Beschädigungen des Wärmetauschers in der Wärmepumpe führen. Gemäß der aktuellen Richtlinie VDI 2035 "Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen" und je nach Härtegrad des Füllwassers, Volumen und Gesamtleistung der Anlage kann ggf. eine Wasseraufbereitung erforderlich sein, um Schäden aufgrund von Kalkbildung zu verhindern.
Bei Überschreitung der in Tabelle 3 angegebenen Grenzwerte für die Wasserhärte nimmt die Leistung der Wärmepumpe mit der Zeit ab. Wenn die Beeinträchtigung der Leistung annehmbar ist, sind die in Abbildung 1 angegebenen Grenzwerte notwendig, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Wärmepumpe während ihrer gesamten Lebensdauer sicherzustellen.
| Wärmepumpenleistung [kW] | Gesamt-Alkalinität/Gesamthärte des Füllwassers [°dh] | Maximale Füll- und Ergänzungswassermenge Vmax [ m3 ] |
| < 50 Anforderungen gemäß Abbildung 16 | Anforderungen gemäß Abbildung 16 |
Tab. 4 Tabelle für Wärmepumpen
![| H_W [°dH] | V [m³] | | --------- | ------ | | 10 | 2.60 | | 15 | 1.30 | | >15 | 0.80 |](/content/2026/05/837437/images/a604be174dbecb510c2c6998014e240e306098a65438fe4c757d2031bdf1f810.jpg)
Bild 16 Grenzwerte für die Wasseraufbereitung bei Wärmepumpenanlagen
A Oberhalb der Kurve entmineralisiertes Füllwasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von ≤ 10 Mikrosiemens/cm verwenden.
B Unterhalb der Kurve unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Unter Beachtung der trinkwasserrechtlichen Vorschriften befüllen.
Hw Wasserhärte.
V Gesamtwassermenge: Füll- und Ergänzungswassermenge der Heizungsanlage während der Lebensdauer der Wärmepumpe.
Liegt die Gesamtwassermenge oberhalb der Grenzkurve im Diagramm (→ Abb. 16), sind geeignete Maßnahmen zur Wasseraufbereitung erforderlich.
Geeignete Maßnahmen sind:
- Entmineralisiertes Füllwasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von ≤ 10 Mikrosiemens/cm verwenden.
Um zu verhindern, dass Sauerstoff in das Heizwasser dringt, muss das Ausdehnungsgefäß entsprechend dimensioniert sein.
Wenn diffusionsoffene Rohre installiert werden, ist eine Systemtrennung mithilfe eines Wärmetauschers notwendig.
3.5 Mindestvolumen und Ausführung der Heizungsanlage
Um die Wärmepumpenfunktion sicherzustellen und übermäßig viele Start/Stopp-Zyklen, eine unvollständige Abtauung und unnötige Alarme zu vermeiden, muss in der Anlage eine ausreichende Energiemenge gespeichert werden können. Diese Energie wird einerseits in der Wassermenge der Heizungsanlage und andererseits in den Anlagenkomponenten (Heizkörper) sowie im Betonboden (Fußbodenheizung) gespeichert.
Die Bedingungen der Heizungsanlage in der Installationsanleitung für die jeweilige Inneneinheit (IDU) prüfen.
4 Installation
HINWEIS
Wärmepumpenschäden durch Wasser!
Bei Kontakt mit Wasser sind Schäden an elektrischen Anschlüssen und elektronischen Komponenten möglich. Die Verkleidung ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Schutzart der Wärmepumpe.
▶ Die Wärmepumpe nicht ohne Rückwand, Seitenteile, Frontplatte und Abdeckung im Freien aufstellen. ▶ Die Seitenteile nach der Herstellung der elektrischen Anschlüsse unverzüglich montieren. ▶ Die Wärmepumpe darf nicht ohne Verkleidung betrieben werden.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Während des Transports und der Installation besteht Quetschgefahr. Bei der Wartung können innen liegende Teile heiß werden.
▶ Installateure müssen beim Transport sowie bei der Installation und Wartung Handschuhe tragen.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Für die Installation muss die Frontplatte nicht entfernt werden. Der Zugang zum Kältemittelkreis und zum Schaltschrank ist von der Seite möglich. Falls die Frontplatte entfernt werden muss, auf bewegliche Teile achten. Es besteht die Gefahr schwerer Verletzungen an Händen oder Fingern.
▶ Hände von beweglichen Teilen fernhalten. ▶ Vor Wartungsarbeiten die Spannungsversorgung unterbrechen.
4.1 Checkliste

Die genauen Umstände der Installation sind immer verschieden. Die Checkliste unten gibt eine allgemeine Beschreibung des Installationsablaufs.
- Wärmepumpe auf einer festen Fläche montieren, waagerecht ausrichten und verankern. Hierfür kann die auf dem Karton enthaltene Bohrschablone genutzt werden.
- Transportsicherung (Schraube) für die Kompressorplatte entfernen (→ Bild 32).
- Kabelschlaufe für die Tropfschalenheizung herausziehen und durch den Ablaufstutzen schieben (→ Bild 26). Ablaufstutzen an die Wärmepumpe anschließen.
- Kondensatrohr und evtl. Rohrbegleitheizung an der Wärmepumpe montieren (→ Anleitung der Zubehörheizkabel).
- Rohre zwischen Wärmepumpe und Inneneinheit anschließen.
- CAN-BUS-Kabel an Wärmepumpe und Inneneinheit anschließen.
- Spannungsversorgung der Wärmepumpe anschließen.
4.2 Wärmepumpe montieren

VORSICHT
Einklemm- oder Verletzungsgefahr!
Die Wärmepumpe kann kippen, wenn sie nicht richtig verankert wird.
▶ Wärmepumpe auf dem Boden verankern.
HINWEIS
Gefahr von Montageproblemen bei Aufstellung auf geneigter Fläche!
Der Kondensatablauf und die Funktionsweise werden beeinträchtigt.
▶ Sicherstellen, dass die Neigung der Wärmepumpe in horizontaler und vertikaler Richtung nicht mehr als 1 % beträgt.
▶ Für die richtige Anbringung der Befestigungsschrauben die auf dem Zubehörkarton aufgedruckte Bohrschablone verwenden. ▶ Die Höhe mithilfe der Fußschrauben einstellen, so dass die Wärmepumpe nicht schief steht. ▶ Die Wärmepumpe mit geeigneten Schrauben am Boden befestigen.

Bild 17 Befestigung der Wärmepumpe
[1] 4 Stück M10 x 120 mm (nicht im Lieferumfang enthalten) [2] Bodenhalterungen [3] Ebener und fester Untergrund, z. B. Betonsockel

Bild 18 Sicht von oben
4.3 Montage auf Podest
Wenn eine größere Bodenfreiheit erforderlich ist, kann die Wärmepumpe auf einem Podest aufgestellt werden. Zu Angaben zur Montage des Podests siehe Zubehörhandbuch.

Bild 19 Wärmepumpe auf Podest
4.4 Montage mit Montageset
Die Montage der Wärmepumpe mit Rohr- und Isolierset ist sowohl bei Wandmontage als auch bei bodenstehender Montage möglich. Zu Angaben zur Montage des Montagesets siehe Zubehörhandbuch.

Bild 20 Montageset, bodenstehende Montage

Bild 21 Montageset, Seitenansicht

Bild 22 Montageset, Wandmontage
4.5 Montage der wandhängenden Außeneinheit

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Die Verwendung ungeeigneter Befestigungselemente kann zu Personenschäden führen. ▶ Zur Montage der Wandhalter für das Wandmaterial geeignete Befestigungselemente verwenden.

Bild 23 Wandhängende Außeneinheit (mm)
[1] Wandhalter (Zubehör) [2] Dämpfungseinrichtungen [A] Wandhalter an die Wand schrauben (→Zubehörhandbuch) [B] Außeneinheit auf den Wandhaltern platzieren und Dämpfungseinrichtungen befestigen [C] Außeneinheit mit den Dämpfungseinrichtungen an der endgültigen Position anordnen und Außeneinheit an die Wandhalter schrauben

Sicherstellen, dass Wandstärke über 20 cm beträgt und gesamte Last tragen kann. Nicht an Wand in Leichtbauweise installieren.

Falls Außeneinheit durch Leiter zugänglich ist, Außeneinheit nicht höher als 3 m über Boden installieren.
4.6 Fundamentplan 0010047403-002 Bild 24 Fundamentplan, Alternative 1

Bild 25 Fundamentplan, Alternative 2
5 Hydraulischer Anschluss
5.1 Rohranschlüsse allgemein
HINWEIS
Anlagenschäden durch Rückstände in den Rohrleitungen!
Feststoffe, Metall-/Kunststoffspäne, Hanf- und Gewindebandreste und ähnliche Materialien können sich in Pumpen, Ventilen und Wärmetauschern festsetzen.
▶ Eindringen von Fremdkörpern in das Rohrsystem vermeiden. ▶ Rohrkomponenten und -verbindungen nicht direkt auf dem Boden ablegen. ▶ Beim Entgraten dafür sorgen, dass keine Späne im Rohr verbleiben. ▶ Vor dem Anschluss von Wärmepumpe und Inneneinheit das Rohrleitungssystem durchspülen, um Fremdkörper daraus zu entfernen.
HINWEIS
Sachschäden durch Frosteinwirkung und UV-Strahlung!
Bei Stromausfall kann das Wasser in den Rohrleitungen gefrieren.
Durch UV-Strahlung kann die Isolierung spröde werden und nach einiger Zeit aufbrechen.
▶ Für Rohrleitungen, Anschlüsse und Verbindungen im Freien eine mindestens 19 mm starke Isolierung verwenden. Entleerhähne montieren, sodass das Wasser aus den zur Wärmepumpe hin und den von ihr weg führenden Leitungen bei längerem Stillstand und Frostgefahr abgelassen werden kann. ▶ UV- und feuchtigkeitsbeständige Isolierung verwenden.
i
Isolierung/Dichtungen.
▶ Alle wärmeführenden Leitungen müssen mit einer geeigneten Wärmedämmung gemäß den geltenden Normen versehen werden. ▶ Bei Kühlbetrieb müssen alle Anschlüsse und Leitungen nach den geltenden Normen isoliert werden, um einer Kondensation vorzubeugen. ▶ Die Wandeinführung isolieren.
i
Abmessungen der Rohre laut Anleitung (→ Installationsanleitung für die Inneneinheit).
▶ Die Wärmeübertragungsrohre zur Minimierung des Druckabfalls nicht verkleben. ▶ Für alle Verbindungen zwischen Wärmepumpe und Inneneinheit PEX-Rohre verwenden. ▶ Ausschließlich Material (Rohre und Anschlüsse) vom selben PEX-Anbieter verwenden, um Undichtigkeiten zu vermeiden. ▶ Vorgedämmte AluPEX-Rohre werden empfohlen, da sie die Montage erleichtern und Lücken in der Dämmung verhindern. PEX- oder AluPEX-Rohre sind zudem schwingungsdämpfend und schützen vor der Übertragung von Geräuschen an die Heizungsanlage.
i
Wenn ein anderes Material als PEX verwendet wird, ist Folgendes erforderlich:
▶ Einen für den Einsatz im Freien vorgesehenen Partikelfilter an der Rücklaufleitung der Wärmepumpe direkt am Wärmetauscher montieren. ▶ Den Partikelfilter wie die übrigen Anschlüsse isolieren. ▶ Den Wärmepumpenanschluss mit einem für den Einsatz im Freien vorgesehenen Schlauch vor Schwingungen schützen und isolieren.
5.2 Kondensatableitung
HINWEIS
Schäden durch Frostgefahr!
Wenn das Kondensat gefriert und nicht von der Wärmepumpe weggeleitet werden kann, sind Verdampferschäden möglich.
▶ Bei möglicher Eisbildung in der Kondensatleitung stets eine Rohrbegleitheizung installieren.
i
Das Produkt enthält das Kältemittel R290. Im Falle eines Lecks kann das Kältemittel über die Kondensatableitung in den Boden gelangen.
▶ Einen frostsicheren Siphon verwenden, wenn das Kondensatrohr mit einer vorhandenen Abflussleitung/einem vorhandenen Regenablauf verbunden ist.
Das Kondensat muss über einen frostsicheren Ablauf von der Wärmepumpe abgeleitet werden. Der Ablauf muss ein ausreichendes Gefälle aufweisen, so dass sich kein Wasser in der Leitung ansammeln kann.
Das Kondensat kann in ein Kiesbett oder einen Abzugskanal abgeleitet werden.
Das Kabel der Tropfschalenheizung kann ca. 50 cm weit herausgezogen und in das Ablaufrohr eingeschoben werden. Das gilt nur, wenn nicht die Rohrbegleitheizung verwendet wird.
Der Durchmesser des Ablaufrohrs muss größer sein als der des Ablaufstutzens. Ablaufrohr und Ablaufstutzen dürfen nicht montiert sein.

Bild 26 Installation des Ablaufstutzens [1] Kabelschlaufe der Tropfschalenheizung [2] Ablaufstutzen

Bild 27 Kondensatableitung in die Kanalisation/den Regenablauf [1] Siphon

Bild 28 Kondensatableitung in Kiesbett [1] Betonsockel [2] Kiesel 300 mm [3] Kondensatrohr ∅ 100 mm [4] Kiesbett
5.3 Wärmepumpe an die Inneneinheit anschließen
HINWEIS
Sachschäden durch zu hohes Anzugsmoment!
Wenn Anschlüsse zu fest angezogen werden, sind Schäden am Wärmetauscher möglich.
▶ Bei der Anschlussmontage ein Anzugsmoment von maximal 150 Nm verwenden.

Kurze Verbindungen im Freien verringern den Wärmeverlust. Vorgedämmte Rohre werden empfohlen.
▶ Vorlaufleitung zur Inneneinheit an den Wärmeträgerausgang anschließen (→ [1], Abbildung 29). ▶ Rücklaufleitung von der Inneneinheit an den Wärmeträgereingang anschließen (→ [2], Abbildung 29).
Anschlüsse der Wärmeträgerrohre mit einem Anzugsmoment von 120 Nm festziehen. Beim Anziehen mit einem zweiten Schraubenschlüssel gegenhalten.
Wenn der Anschluss nicht einwandfrei dicht ist, kann das Anzugsmoment auf maximal 150 Nm erhöht werden. Wenn der Anschluss immer noch nicht ordnungsgemäß abgedichtet wird, deutet dies auf eine Beschädigung einer Dichtung oder der Verbindungsrohre hin.

Bild 29 Anschlüsse der Wärmeträgerrohre; Beschreibung gilt für alle Größen
[1] Wärmeträgerausgang (zur Inneneinheit) DN25 [2] Wärmeträgereingang (von der Inneneinheit) DN25
6 Seitliche Abdeckung und Transportsicherung
▶ Seitliche Abdeckung entfernen.

Bild 30 Seitliche Abdeckung
Die Wärmepumpe ist mit einer Schraube versehen, die als Transportsicherung dient. Diese Schraube verhindert Transportschäden an der Wärmepumpe.
▶ Kältemittelmodul öffnen.

Bild 31 Abdeckung des Kältemittelmoduls
▶ Transportschraube abschrauben und zusammen mit dem Markierungsband entfernen.

Bild 32 Schraube als Transportsicherung
[1] Schraube als Transportsicherung, bei der Installation entfernen ▶ Abdeckung des Kältemittelmoduls wieder anbringen.
7 Elektrischer Anschluss
HINWEIS
Fehlfunktion durch Störungen!
Starkstromleitungen (230/400 V) in der Nähe einer Kommunikationsleitung können Funktionsstörungen an der Wärmepumpe hervorrufen.
▶ Fühlerkabel und abgeschirmte CAN-BUS-Leitung getrennt von Netzkabeln verlegen. Mindestabstand 100 mm. Eine gemeinsame Verlegung der BUS-Leitung mit Fühlerkabeln ist zulässig.
i
Die Einheit muss sicher stromlos geschaltet werden können.
Separaten Schutzschalter installieren, der die Wärmepumpe vollständig stromlos schaltet. Der Sicherheitsschalter muss ein Gerät der Überspannungskategorie III sein. ▶ Leiterquerschnitte und Kabeltypen entsprechend der jeweiligen Absicherung und Verlegeweise auswählen. Wärmepumpe laut Schaltplan anschließen. Es können keine weiteren Verbraucher angeschlossen werden. Separaten FI-Schutzschalter gemäß den im jeweiligen Land gültigen Normen installieren. In der Wärmepumpe ist ein Wechselrichter verbaut. Deshalb empfehlen wir als Hersteller die Verwendung eines allstromsensitiven FI-Schutzschalters vom Typ B.
7.1 CAN-BUS
HINWEIS
Anlagenschäden bei Verwechslung der 24-VDC- und der CAN-BUS-Anschlüsse!
Die Kommunikationskreise sind nicht für eine konstante Spannung von 24 V DC ausgelegt. ▶ Kontrollieren, ob die Kabel an die entsprechend gekennzeichneten Anschlüsse auf den Modulen angeschlossen sind.
Wärmepumpe und Inneneinheit werden über eine Kommunikationsleitung, den CAN-BUS [24 V DC, Klasse III (Schutzkleinspannung (SELV))], miteinander verbunden.
Als Verlängerungskabel außerhalb der Einheit ist ein LIYCY-Kabel (TP) 2 x 2 x 0,75 (oder gleichwertig) geeignet. Alternativ können für den Gebrauch im Außenbereich zugelassene Twisted-Pair-Kabel mit einem Mindestquerschnitt von 0,75 mm² verwendet werden.
Die maximal zulässige Kabellänge beträgt 30 m.
Die Verbindung erfolgt über vier Adern, über die auch die 24-V-Gleichstromversorgung angeschlossen wird. Am Modul sind die 24-V-Gleichstrom- und die CAN-BUS-Anschlüsse markiert.
i
Das CAN-BUS-Kabel besteht aus zwei verdrillten Aderpaaren. Vcc und GND ist ein Paar, H und L ist das zweite Paar. Die maximale Abmantelungslänge für alle Kabel beträgt 120 mm. Die maximale Abisolierlänge beträgt 8-10 mm.

Bild 33 Abisolierung CAN-BUS
7.2 Wärmepumpe anschließen
i
Ordnungsgemäße Zugentlastung der elektrischen Kabel gewährleisten. Die Kabel an der Rückwand des Anschlusskastens mit Kabelbindern fixieren.
▶ Anschlusskabel durch die Kabeldurchführungen führen. – Gummitülle für das entsprechende Kabel von der Außeneinheit abnehmen. - Gummitülle durchstechen und auf das Kabel schieben. - Kabel so weit in die Kabeldurchführung einführen, dass der Abschnitt auf der anderen Seite ausreichend lang ist. - Gummitülle wieder in die Bohrung der Außeneinheit einsetzen.
▶ Kabel nach Schaltplan anschließen.
▶ Kabelbinder sicher festziehen.
▶ Seitliche Abdeckung wieder anbringen.

Bild 34 Kabeldurchführungen
[1] CAN-BUS [2] Netzanschluss

Bild 35 Abisolierung von Netzanschlussleitung

Bild 36 Klemmenkasten
[1] CAN-BUS-Anschluss
[2] Heizkabelanschluss (Zubehör)
[3] Kabelbinder für die Kabel
[4] Netzanschluss
8 Wartung

GEFAHR
Brand- und Lebensgefahr!
Das Produkt enthält das brennbare Kältemittel R290. Im Fall eines Kältemittelaustritts kann durch den Kontakt mit Luft ein leicht entzündliches Gas entstehen. Es besteht Brand- und Verpuffungsgefahr.
▶ Arbeiten am Kältemittelkreis dürfen nur von für das Kältemittel R290 speziell geschultem Personal ausgeführt werden. ▶ Persönliche Schutzausrüstung verwenden. ▶ Feuerlöscher griffbereit halten. ▶ Sicherstellen, dass Werkzeuge und Betriebsmittel einwandfrei und für das Kältemittel R290 zugelassen sind.

GEFAHR
Stromschlaggefahr!
Die Wärmepumpe enthält stromführende Komponenten, und der Wärmepumpenkondensator muss nach dem Unterbrechen der Spannungsversorgung entladen werden.
▶ Anlage vom Netz trennen. ▶ Vor Arbeiten an der Elektrik mindestens fünf Minuten lang warten.
HINWEIS
Fehlfunktion durch Beschädigung!
Die elektronischen Expansionsventile sind sehr stoßempfindlich.
▶ Expansionsventil in jedem Fall vor Schlägen und Stößen schützen.
HINWEIS
Bei zu hohen Temperaturen verformt sich das Isolationsmaterial (EPP) in der Wärmepumpe.
▶ Vor Lötarbeiten so viel Isolierung (EPP) wie möglich entfernen. ▶ Bei Lötarbeiten in der Wärmepumpe das Isolationsmaterial mit wärmebeständigen Materialien oder feuchten Lappen schützen.
▶ Nur Originalersatzteile verwenden! ▶ Ersatzteile anhand der Ersatzteilliste anfordern. ▶ Ausgebaute Dichtungen und O-Ringe durch Neuteile ersetzen. Bei einer Inspektion müssen die nachfolgend beschriebenen Tätigkeiten durchgeführt werden.
Aktivierten Alarm anzeigen
▶ Alarmprotokoll kontrollieren (→ Reglerhandbuch).
Funktionsprüfung
▶ Funktionsprüfung durchführen (→ Installationsanleitung der Inneneinheit).
Stromkabel verlegen
▶ Stromkabel auf mechanische Beschädigung prüfen. ▶ Beschädigte Kabel austauschen.
Kältemittel evakuieren
▶ Dieser Prozess darf nur von Fachpersonal ausgeführt werden, das mit den Eigenschaften des Kältemittels R290 und den damit verbundenen Risiken vertraut ist. ▶ Persönliche Schutzausrüstung tragen und Feuerlöscher bereitstellen. ▶ Nur für das Kältemittel R290 zugelassene Werkzeuge und Ausrüstungen verwenden.
▶ Die Sicherheitshinweise zur Evakuierung von Kältemittel aus dem Produkt einhalten [6721836841]. Kältemittel nach den geltenden Bestimmungen dem Recycling zuführen.
8.1 Reinigen der Kondensatwanne
i
Zum Reinigen eine Bürste und ein Tuch mit einem milden Reinigungsmittel verwenden. Nicht mit einem Wasserschlauch reinigen.
- Linke Seitenabdeckung abnehmen.
- Schraube, mit der die EPP-Segmente verschraubt sind, abschrauben.

- Die zwei EPP-Segmente herausziehen.

Bild 38 EPP-Segmente
- Tropfschale reinigen.

Bild 39 Tropfschale reinigen
- EPP-Segmente mit Schraube wieder anschrauben.
- Seitliche Abdeckung wieder anbringen.
9 Umweltschutz und Entsorgung
Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte

Dieses Symbol bedeutet, dass das Produkt nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden darf, sondern zur Behandlung, Sammlung, Wiederverwertung und Entsorgung in die Abfallsammelstellen gebracht werden muss.
Das Symbol gilt für Länder mit Elektronikschrottvorschriften,
z. B. „Europäische Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte“. Diese Vorschriften legen die Rahmenbedingungen fest, die für die Rückgabe und das Recycling von Elektronik-Altgeräten in den einzelnen Ländern gelten.
Da elektronische Geräte Gefahrstoffe enthalten können, müssen sie verantwortungsbewusst recycelt werden, um mögliche Umweltschäden und Gefahren für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Recycling von Elektronikschrott zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei.
Für weitere Informationen zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden vor Ort, an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.weee.bosch-thermotechnology.com/
Batterien
Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden.
10.1 Technische Daten – Wärmepumpe
| Einheit 4 OR-S 5 OR-S 7 OR-S | | |
| Einstufung gemäß EN 14511 | | | | |
| Max. Leistungsabgabe bei A -10/W35 | kW | 3,63 | 5,45 | 5,86 |
| COP bei A -10/W35 2,70 2,59 2,23 | | | | |
| Max. Leistungsabgabe bei A -7/W35 | kW | 3,92 | 5,42 | 6,71 |
| C O P b | e | i | A | - |
| Max. Leistungsabgabe bei A +2/W35 | kW | 4,31 | 6,43 | 7,09 |
| COP bei A +2/W35, Teillast | | 3,21 2,91 2,83 | | |
| Modulationsbereich bei A +2/W35 | kW | 1,3 - 4,3 | 1,3 - 6,4 | 1,3 - 7,1 |
| Max. Leistungsabgabe bei A +7/W35 | kW 4,99 6,80 7,97 | | | |
| COP bei A +7/W35 | | 3,59 | 3,16 | 3,07 |
| Leistungsabgabe bei A +7/W35, Nominal | kW | 2,84 | 2,84 | 2,84 |
| COP bei A +7/W35, Nominal | | 4,85 | 4,85 | 4,85 |
| Leistungsabgabe bei A +2/W35, Nominal | kW | 2,09 | 2,41 | 2,87 |
| COP bei A +2/W35, Nominal | | 3,94 | 3,92 | 4,06 |
| Max. Leistungsabgabe bei A +7/W55 | kW 4,53 6,18 7,45 | | | |
| COP bei A +7/W55 | | 2,42 | 2,28 | 2,64 |
| SCOP durchschnittliches Klima W55 | | 3,32 3,50 3,52 | | |
| SCOP durchschnittliches Klima W35 | | 4,58 | 4,65 | 4,58 |
| SCOP kaltes Klima W55 | | 2,79 3,17 3,01 | | |
| SCOP kaltes Klima W35 | | 4,02 4,25 4,13 | | |
| SCOP warmes Klima W55 | | 3,66 4,00 4,09 | | |
| SCOP warmes Klima W35 | | 5,33 5,56 5,25 | | |
| Kühlleistung bei A 35/W7 | kW 3,03 3,67 3,88 | | | |
| EER bei A 35/W7 | | 2,56 2,49 2,44 | | |
| Kühlleistung bei A 35/W18 | kW 4,36 5,25 5,50 | | | |
| EER bei A 35/W18 | | 3,37 3,20 3,11 | | |
| Kühlleistung bei A 35/W18, Nominal | kW 2,93 3,47 3,82 | | | |
| EER bei A 35/W18, Nominal | | 3,74 | 3,74 | 3,70 |
| Elektrische Daten | | | | |
| Stromversorgung | | 230V 1N AC 50 Hz | 230V 1N AC 50 Hz | 230V 1N AC 50 Hz |
| Schutzart | | IPX4D | IPX4D | IPX4D |
| Sicherungsgröße 1) | A | 16 | 16 | 16 |
| Maximale Leistungsaufnahme A+2/W35 | kW 1,34 2,21 2,51 | | | |
| Maximale Leistungsaufnahme A35/W7 | kW | 1,18 | 1,47 | 1,54 |
| Maximale Leistungsaufnahme A35/W18 | kW 1,29 1,64 1,77 | | | |
| Leistungsfaktor cos phi bei maximaler Leistung | | >0,99 | >0,99 | >0,99 |
| Max. Anzahl Kompressorstarts | | 6 | 6 | 6 |
| Max. strom | A | 7,5 | 12 | 13,1 |
| Anlaufstrom | A | 7,5 | 12 | 13,1 |
| Luft und Lärmentwicklung 2) | | | | |
| Maximaler Luftstrom | m 3 /h | 1160 | 1320 | 1670 |
| Nominaler Luftstrom | m 3 /h | 1160 | 1320 | 1670 |
| Schalldruckpegel bei 1 m Abstand 3) | dB(A) | 32 | 34 | 34 |
| Schalleistung (ErP) 4) | dB(A) | 40 | 42 | 42 |
| Max. Schalleistung.- Tag | dB(A) | 51,2 | 53 | 57,7 |
| Max. Schalleistung - Stiller Betrieb 1, A7/W55 | dB(A) | 46 | 50 | 50 |
| COP - Stiller Betrieb 1, A-7/W35 | | 3,02 2,64 2,62 | | |
| Leistungsabgabe - Stiller Betrieb 1, A-7/W35 | kW | 2,61 | 4,20 | 4,40 |
| Max. Schalleistung - Stiller Betrieb 2, A7/W55 | dB(A) | 43 | 48 | 48 |
| COP - Stiller Betrieb 2, A-7/W35 | | 2,92 | 2,66 | 2,70 |
| Leistungsabgabe - Stiller Betrieb 2, A-7/W35 | kW 2,34 3,53 3,83 | | | |
| Max. Schalleistung - Stiller Betrieb 3, A7/W55 | dB(A) | 43 | 46 | 46 |
7
| Einheit | 4 OR-S | 5 OR-S | 7 OR-S |
| COP - Stiller Betrieb 3, A-7/W35 2,97 3,06 3,12 | | | | |
| Leistungsabgabe - Stiller Betrieb 3, A-7/W35 | kW | 2,20 | 3,22 | 3,39 |
| Max. Schalleistung - Stiller Betrieb 4, A7/W55 dB(A) 40,5 41,6 43,8 | | | | |
| COP - Stiller Betrieb 4, A-7/W35 2,89 2,91 3,15 | | | | |
| Leistungsabgabe - Stiller Betrieb 4, A-7/W35 kW 1,98 2,32 2,64 | | | | |
| Tonalitätszusatz - Tag 5) | dB 0 0 0 | | | |
| Tonalitätszusatz - Stiller Betrieb 3 5) | dB 0 0 0 | | | |
| Allgemeine Angaben | | | | |
| Kältemittel 6) | | R290 R290 R290 | |
| Kältemittel-Füllmenge kg 0,95 0,95 0,95 | | | | |
| CO 2 (e) t 0,003 0,003 0,003 | | | | |
| Maximaltemperatur des Vorlaufs, nur Wärmepumpe | °C | 75 | 75 | 75 |
| Aufstellhöhe über Meeresspiegel | | Bis 1500 m über Normalnull |
| Abmessungen (B x H x T) | mm | 1100x800x540 | 1100x800x540 | 1100x800x540 |
| Gewicht | kg | 143 | 143 | 143 |
1) Sicherungsklasse gL/C
2) Stiller Betrieb 1 - 4 ist auf dem Bedienfeld ausgewählt
3) EU Nr. 811/2013
4) Schallleistungspegel nach EN 12102 (Nennwert A7/W55), Toleranz +/- 2 dB
5) DIS47315/150257, April 2004 und folgende Anforderungen der TA Lärm
6) GWP100 = 3
Tab. 5 Technische Daten Einphasen-Wärmepumpe
| Detaillierte Schalldruckdaten (Max.) 4 OR-S |
| Abstand | m | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 |
| Normalbetrieb | >3\ m1) | dB (A) | 42 | 36 | 33 | 30 | 28 | 26 | 24 | 22 | 20 | 19 | 18 |
| <3\ m2) | dB (A) | 45 | 39 | 36 | 33 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 22 | 21 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 1 | >3\ m1) | dB (A) | 38 | 32 | 29 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 15 | 14 |
| <3\ m2) | dB (A) | 41 | 35 | 32 | 29 | 27 | 25 | 23 | 21 | 19 | 18 | 17 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 2 | >3\ m1) | dB (A) | 35 | 29 | 26 | 23 | 21 | 19 | 17 | 15 | 13 | 12 | 11 |
| <3\ m2) | dB (A) | 38 | 32 | 29 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 15 | 14 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 3 | >3\ m1) | dB (A) | 34 | 28 | 25 | 22 | 20 | 18 | 16 | 14 | 12 | 11 | 10 |
| <3\ m2) | dB (A) | 37 | 31 | 28 | 25 | 23 | 21 | 19 | 17 | 15 | 14 | 13 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 4 | >3\ m1) | dB (A) | 32 | 26 | 23 | 20 | 18 | 16 | 14 | 12 | 10 | 9 | 8 |
| <3\ m2) | dB (A) | 35 | 29 | 26 | 23 | 21 | 19 | 17 | 15 | 13 | 12 | 11 |
1) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand größer als 3 m
2) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand kleiner als 3 m
Tab. 6 Detaillierte Schalldruckdaten der Wärmepumpe (Wechselstrom)
| Detaillierte Schalldruckdaten (Max.) 5 OR-S |
| Abstand | m | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 |
| Normalbetrieb | >3 m1) | dB (A) | 45 | 39 | 36 | 33 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 22 | 21 |
| <3 m2) | dB (A) | 48 | 42 | 39 | 36 | 34 | 32 | 30 | 28 | 26 | 25 | 24 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 1 | >3 m1) | dB (A) | 42 | 36 | 33 | 30 | 28 | 26 | 24 | 22 | 20 | 19 | 18 |
| <3 m2) | dB (A) | 45 | 39 | 36 | 33 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 22 | 21 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 2 | >3 m1) | dB (A) | 40 | 34 | 31 | 28 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 17 | 16 |
| <3 m2) | dB (A) | 43 | 37 | 34 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 21 | 20 | 19 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 3 | >3 m1) | dB (A) | 38 | 32 | 29 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 15 | 14 |
| <3 m2) | dB (A) | 41 | 35 | 32 | 29 | 27 | 25 | 23 | 21 | 19 | 18 | 17 |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 4 | >3 m1) | dB (A) | 34 | 28 | 25 | 22 | 20 | 18 | 16 | 14 | 12 | 11 | 10 |
| <3 m2) | dB (A) | 37 | 31 | 28 | 25 | 23 | 21 | 19 | 17 | 15 | 14 | 13 |
1) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand größer als 3 m
2) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand kleiner als 3 m
Tab. 7 Detaillierte Schalldruckdaten der Wärmepumpe (Wechselstrom)
Detaillierte Schalldruckdaten (Max.) 7 OR-S
| A | b | s | t | a | n | d | m | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| Normalbetrieb > 3 m 1) | dB (A) 50 | 44 | 41 | 38 | 36 | 34 | 32 | 30 | 28 | 27 | 26 | | |
| dB (A) | 53 | 47 | 44 | 41 | 39 | 37 | 35 | 33 | 31 | 30 | 29 | |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 1 | > 3 m 1) | dB (A) 42 | 36 | 33 | 30 | 28 | 26 | 24 | 22 | 20 | 19 | 18 | | |
| < 3 m 2) | dB (A) | 45 | 39 | 36 | 33 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 22 | 21 | |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 2 | > 3 m 1) | dB (A) 40 | 34 | 31 | 28 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 17 | 16 | | |
| < 3 m 2) | dB (A) | 43 | 37 | 34 | 31 | 29 | 27 | 25 | 23 | 21 | 20 | 19 | |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 3 | > 3 m 1) | dB (A) 38 | 32 | 29 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 15 | 14 | | |
| < 3 m 2) | dB (A) | 41 | 35 | 32 | 29 | 27 | 25 | 23 | 21 | 19 | 18 | 17 | |
| Geräuschredu-zierter Betrieb 4 | > 3 m 1) | dB (A) 36 | 30 | 27 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 14 | 13 | 12 | | |
| < 3 m 2) | dB (A) | 39 | 33 | 30 | 27 | 25 | 23 | 21 | 19 | 17 | 16 | 15 | |
1) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand größer als 3 m 2) Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand kleiner als 3 m
Tab. 8 Detaillierte Schalldruckdaten der Wärmepumpe (Wechselstrom)
Bild 40 Abstand zwischen Wärmepumpe und Wand
10.2 Bereich für Wärmepumpe ohne Zuheizer

Im Heizbetrieb schaltet die Wärmepumpe bei einer Außentemperatur von ca. - 20 °C bzw. +45 °C ab. Heizung und Warmwasserbereitung werden dann von der Inneneinheit oder einem externen Wärmeerzeuger übernommen. Die Wärmepumpe startet wieder, wenn die Außentemperatur ca. - 17 °C über- oder +42 °C unterschreitet.
Im Kühlbetrieb schaltet die Wärmepumpe bei ca. +45 °C ab und startet wieder bei ca. +42 °C.
![| T1[°C] | T0[°C] | | ------ | ------ | | -20 | 60 | | 10 | 75 | | 45 | 60 |](/content/2026/05/837437/images/e42ad203bcc8ee562ea810ab283857c9ef90cfab78acfb756962098a1d909c9e.jpg)
Bild 41 Wärmepumpe im Heizbetrieb ohne Zuheizer
[1] Vorlauftemperatur (T0) [2] Außentemperatur (T1) [3] Mit Inneneinheit CS6800iAW [4] Mit Inneneinheit CS5800iAW

Bild 42 Wärmepumpe im Kühlbetrieb
[1] Vorlauftemperatur (T0)
[2] Außentemperatur (T1)
10.3 Kältemittelkreis![graph TD A["TL2"] --> B["EL1"] B --> C["ER1"] C --> D["Inverter"] D --> E["M VR4"] E --> F["EC1"] F --> G["TC3"] G --> H["④"] I["①"] --> J["TA4"] K["②"] --> L["③"] M["⑤"] --> N["TR3"] O["⑥"] --> P["TR4"] Q["⑦"] --> R["TR5 JR0"] S["⑧"] --> T["TR6 MR1 JR1"] U["⑨"] --> V["MR1 JR1"] W["⑩"] --> X["MR1 JR…](/content/2026/05/837437/images/5b23cc6ea08b3d807aa006e88eac3ef45e513a228f1f591ed1ab9e4b954a70fe.jpg)
Bild 43 Kältemittelkreis
[1] Luftstrom
[2] Kältemittelstrom Abtauung und Kühlbetrieb
[3] Kältemittelstrom Heizbetrieb
[4] Zur Inneneinheit (IDU)
[5] Von der Inneneinheit (IDU)
[EC1] Wärmetauscher (Kondensator)
[EL1] Verdampfer
[ER1] Verdichter
[JRO] Niederdruckfühler
[JR1] Hochdruckfühler
[MR1] Hochdruckschalter
[PL3] Lüfter
[TA4] Temperaturfühler Auffangwanne
[TC3] Temperaturfühler Wärmeträgerausgang
[TL2] Temperaturfühler Lufteingang
[TR1] Temperaturfühler Kompressor
[TR3] Temperaturfühler Kondensatorrücklauf (Flüssigkeit), Heizbetrieb
[TR4] Temperaturfühler Verdampferrücklauf (Flüssigkeit), Kühlbetrieb
[TR5] Temperaturfühler Sauggas
[TR6] Temperaturfühler Heißgas
[VR1] Elektronisches Expansionsventil
[VR4] 4-Wege-Ventil
10.4 Schaltplan
10.4.1 Schaltplan

Bild 44 Schaltplan Frequenzumrichter
[EA0] Tropfschalenheizung [EA1] Heizkabel (Zubehör) [ER1] Kompressor [MR1] Hochdruckschalter [F1] Sicherung 2 A [FE3] Temperaturschalter [R1] Relais für Tropfschalenheizung und Heizkabel [1] Spannungsversorgung 230 V 1 N~ [2] Spannungsversorgung Heizkabel [3] CAN-BUS von IDU [4] MODBUS von I/O-Modul XCU-SRH (XCU-HP) [5] Spannungsversorgung I/O-Modul XCU-SRH (XCU-HP) 230 V
1 N~
10.4.2 Schaltplan XCU-SRH (XCU-HP)
Bild 45 Schaltplan XCU-SRH (XCU-HP) [JRO] Niederdruckfühler [JR1] Hochdruckfühler [TA4] Temperaturfühler Tropfschale [TC3] Temperaturfühler Wärmeträgervorlauf [TL2] Temperaturfühler Lufteintritt [TR3] Kondensatortemperaturfühler Rücklauf (Flüssigkeitsrohr im Heizbetrieb) [TR4] Flüssigkeitsrohr im Kühlbetrieb [TR5] Temperaturfühler Sauggas [TR6] Temperaturfühler Heißgasaustritt [VR1] Elektronisches Expansionsventil [EA0] Tropfschalenheizung [EA1] Heizkabel (Zubehör) [PL3] Lüfter [VR4] 4-Wege-Ventil [R1] Steuerrelais für EA0 und EA1 [1] Spannungsversorgung ~230 V [2] MODBUS zu Frequenzumrichter und Lüfter [3] CAN-BUS von IDU
10.4.3 Messwerte für Temperaturfühler
| °C | Ωr.. | °C | Ωr... | °C | Ωr... |
| -40 162100 10 9352 60 1169 | | | |
| -35 116600 15 7384 65 979 | | | |
| -30 92510 20 5870 70 823 | | | |
| -25 62370 25 4699 75 695 | | | |
| -20 45608 30 3786 80 590 | | | |
| -15 34275 35 3068 85 503 | | | |
| -10 25994 40 2503 90 430 | | | |
| -5 | 19888 45 2053 95 370 | | |
| ±0 | 15344 50 1693 100 320 | | |
| 5 11934 55 1403 105 278 | | | |
Tab. 9 Fühler TA4, TL2, TR5
| °C | Ω | °C | Ω | °C | Ω |
| -40 344500 | 10 | 19901 60 2488 | | |
| -35 247300 | 15 | 15712 65 2083 | | |
| -30 179700 | 20 | 12492 70 1752 | | |
| -25 | 132000 | 25 | 9999 | 75 | 1480 |
| -20 97050 | 30 | 8055 | 80 1255 | |
| -15 | 72933 | 35 | 6529 | 85 | 1070 |
| -10 55313 | 40 | 5329 | 90 915 | |
| -5 | 42320 | 45 | 4370 | 95 | 787 |
| ±0 | 32651 | 50 | 3603 | 100 | 680 |
| 5 | 25393 | 55 | 2986 | 105 | 592 |
Tab. 10 Fühler TC3, TR4, TR3
| °C | Ω | °C | Ω | °C | Ω | °C | Ω |
| -10 | - | 25 | 20000 | 60 | 4976 | 95 | 1574 |
| -5 | - | 30 | 16112 | 65 | 4166 | 100 | 1360 |
| ±0 | 65308 | 35 | 13060 | 70 | 3504 | 105 | 1184 |
| 5 | 50792 | 40 | 10654 | 75 | 2960 | 110 | 1034 |
| 10 | 39806 | 45 | 8740 | 80 | 2510 | 115 | 900 |
| 15 | 31428 | 50 | 7206 | 85 | 2140 | 120 | 780 |
| 20 | 24986 | 55 | 5972 | 90 | 1830 | 125 | 680 |
Tab. 11 Fühler TR1, TR6



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