Europa MB 675 (1995) - Wohnwagen Tabbert - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wohnwagen |
| Marke | Tabbert |
| Modell | Europa MB 675 (1995) |
| Baujahr | 1995 |
| Aufbau | Sandwichbauweise mit Echtholzmöbeln |
| Sitzgruppe | Hubtisch oder Einhängetisch, umwandelbar in Liegefläche |
| Betten | Sitzgruppe umbaubar, zusätzliche Polster |
| Stromversorgung | 230 V Außenanschluss (CEE), 12 V Bordnetz mit Zusatzbatterie 60 Ah |
| Gasanlage | Flüssiggas (Propan/Butan), Druckregler, Schnellschlussventile |
| Heizung | Trumatic C 3400 oder C 6000, gasbetrieben, mit integriertem Warmwasserboiler 12,5 L |
| Kühlschrank | Elektrolux RM 4401, 103 L, Betrieb mit Gas, 230 V, 12 V |
| Wasserversorgung | Frischwassertank 120 L, Abwassertank 120 L, automatische Druckpumpe |
| Toilette | Thetford Kassettentoilette, Fäkalientank ca. 17-20 L |
| Kocher | 3-flammig, mit Zündsicherung |
| Wartung | Regelmäßige Prüfung der Gasanlage alle 2 Jahre, Batteriepflege, Reinigung |
| Sicherheit | Zündsicherungen, Frostschutzventil, Überstromschutzschalter |
| Zuladung | Maximal zulässiges Gesamtgewicht abhängig von Achslasten |
| Reifen | Beispiel 205/60 R15 91 V |
| Entlüftung | Zwangsbelüftung, Lüftungsschlitze in Stauräumen |
| Winterbetrieb | Propangas, Heizung ständig betreiben, Wasseranlage entleeren bei Nichtnutzung |
Häufig gestellte Fragen - Europa MB 675 (1995) Tabbert
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BEDIENUNGSANLEITUNG Europa MB 675 (1995) Tabbert
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Betriebsanleitung | Category | Value | | :--- | :--- | | Europa | 570 / 670 MB 575 / MB 675 | | Classic | 530 / 680 / 780 MB 585 / MB 685 | | Avantgarde | 660 |091502
Modelljahr 1995

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1 Einleitung 1 17 wc Toilette 30 2 Allgemeines zum Fahrgestell 2 18 Wartung und Pflege 31 3 Allgemeines zum Aufbau 3 19 Winterurlaub 34 4 Beladen - Zuladung 4 20 Selbsthilfe 35 5 Vor der Fahrt 5 21 Servicestationen 36 6 Während der Fahrt 7 22 Checkliste 37 7 Radwechsel 8 23 Serie Serien- und Standardausstattung 38 8 Bettenbau 9 24 Extra Zusatzausstattung und Gewichte 40 9 Lüften 11 10 Elektroanlage 12 11 Bord Control Center 16 12 Wasser-versorgung 18 13 Gasanlage 22 14 Kocher 25 15 Kühlschrank 26 16 Heizung und Boiler 28
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1 FFB EinleitungEinleitung
1. Vorwort
Lieber FFB-Käufer!
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem neuen FFB-Motorcaravan.
Mit diesem Kauf haben Sie ein Fahrzeug erhalten, das an Technik, Komfort und Styling seinesgleichen sucht. Die neuesten Erkenntnisse im Motorcaravan-Bau wurden von den FFB-Ingenieuren und -Technikern in diesem Fahrzeug verwirklicht. Für den FFB-Aufbau wurden Fahrwerke ausgewählt, die bekannt sind für Robustheit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Dazu erhalten Sie ein dichtes Servicenetz in ganz Europa, das mit dazu beiträgt, Ihren Urlaub unbeschwert genießen zu können.
Auf den folgenden Seiten finden Sie die Betriebsanleitung. Sie enthält die wichtigsten Details und erleichtet Ihnen die Handhabung und Werterhaltung Ihres FFB-Motorcaravans.
Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und erholsame Reisen mit Ihrem Motorcaravan.
PS:
Detaillierte Unterlagen sowie Geräteunterlagen erhalten Sie zusätzlich für:
• Das Fahrgestell - kompletter Unterlagensatz des Fahrgestellherstellers,
• das AL-KO Hochrahmen-Chassis,
• den eingebauten Kühlschrank - Elektrolux RM 4401,
- die gasbetriebene Wohnraumheizung und Umluftanlage mit Warmwasserboiler von Truma C 3400/C 6000,
• die Wasserpumpe von Comet,
• die Spültoilette von Thetford
- und diverse andere Geräte, die zur Sonderausstattung des Fahrzeuges gehören.
Weiterhin erhalten Sie eine Prüfbescheinigung für die installierte Flüssiggasanlage.
In speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren FFB-Händler.


Allgemeines zum Fahrgestell
Allgemeines zum Fahrgestell
Im Unterlagensatz des Fahrgestellherstellers finden Sie die Betriebsanleitung für Ihr Fahrzeug. Diese vermittelt Ihnen alles Wissenswerte bezüglich
- Fahrzeugchassis,
- Motorisierung.
- Bedienung.
- Wartung und Pflege.
Lassen Sie im Interesse Ihrer Sicherheit und der Werterhaltung Ihres Fahrzeuges die vorgeschriebenen Wartungsdurchsichten stets termingerecht durchführen.
Die Fahrgestellnummer finden Sie in Fahrtrichtung gesehen rechts neben dem Beifahrersitz in der PVC-Bodenklappe bzw. im Motorraum.
Beachten Sie bei Veränderungen am Aufbau, daß diese zum großen Teil in die Fahrzeugpapiere einzutragen sind, da sonst die allgemeine Betriebserlaubnis er- lischtl
Reifen
Die Kenntnis der Reifenbeschriftung erleichtert Ihnen die richtige Wahl für Ersatz- oder Winterbereitung. Dazu geben wir Ihnen folgendes Beispiel:
Beschriftung des Reifens 205/60 R 15 91 V
205 = Reifenbreite in mm
60 = Höhen-/Breitenverhältnis in %
R = Gürtelbauart - Kennbuchstabe für Radial
15 = Felgendurchmesser in Zoll
91 = Tragfähigkeitskennzahl
V = Geschwindigkeits-Kennbuchstabe


Allgemeines zum Aufbau
Allgemeines zum Aufbau
In diesem Aufbau steckt die Erfahrung eines renommierten Caravan- und Motorcaravanherstellers. Durch die hochwertige Verarbeitung ist sichergestellt, daß Sie über lange Jahre Freude an Ihrem rollenden Zuhause haben werden.
Die Möbel sind in Echtholz gefertigt, der Seitenwandaufbau erfolgt in der bewährten Sandwichbauweise.
Wenn Sie Zubehör- oder Ersatzteile bestellen, geben Sie bitte die achtstellige Aufbaunummer an. Diese finden Sie auf dem Typschild im Trittkasten an der Wohnraumtür. Sie setzt sich wie folgt zusammen:
Beispiel: F A S 6 2 0 0 1 = FFB Classic 680 MQ auf Fiat TD
Erklärung/Legende
| 1. Stelle: Fabrikat | F = FFB | |||
| 2. Stelle: Motor-Ausführung | Turbo | Diesel | Benzin | |
| Fiat | A | B | C | |
| Peugeot | D | E | F | |
| Mercedes | G | H | J | |
| Ford | K | L | M | |
| 3. Stelle: Modell-Jahr | S = 1995 | |||
| T = 1996 | ||||
| V = 1997 | ||||
| 4. Stelle: Modellreihe | 2 = E 570/575 | 6 = C 680/685 | ||
| 4 = E 670/675 | 7 = C 780 | |||
| 5 = C 580/585 | 8 = A 660 | |||
| 5. Stelle: Grundriß-Variante | 1 = M | 5 = RS | ||
| 2 = MQ | 6 = MD | |||
| 3 = DN | 7 = LS | |||
| 4 = MS | 8 = BS | |||
| 6. - 8- Stelle: laufende Nummer des Aufbaus | ab 001 | |||


Beladen - Zuladung
Beladen - Zuladung
Die höchstmögliche Zuladung ergibt sich aus der Differenz zwischen dem zulässigen Gesamtgewicht und dem Eigengewicht des Fahrzeuges. Im Eigengewicht sind bereits der volle Kraftstofftank und der Fahrer mit 75 kg eingerechnet.
Hinweis: Jeder zusätzliche Einbau von Zubehör und Sonderausstattung reduziert die serienmäßige Zuladungsfähigkeit Ihres Fahrzeugs ebenso wie die Füllung des Frischwassertanks und das Mitführen von Gasflaschen. Bitte beachten Sie deshalb die Gewichtsangaben in der Preisliste und der Zusatzausstattungsliste.
Überprüfen Sie die Zuladungsfähigkeit Ihres Fahrzeuges und den Zuladungsbedarf rechtzeitig vor jeder Fahrt sehr sorgfältig.
Achten Sie beim Verstauen Ihres Urlaubsgepäcks auf gleiche Gewichtsverhältnisse rechts und links. Schwere Gegenstände haben Ihren Platz zwischen den Achsen.
Verstauen Sie auf einem montierten Dachträger möglichst nur leichte Gegenstände. Verteilen Sie die Last auf dem Dach möglichst gleichmäßig und sichern Sie die Last durch Spanngurte.
Denken Sie daran, daß eine hohe Dachlast das Fahrverhalten negativ beeinflußt.
Sie haben in Ihrem neuen Fahrzeug relativ viel Stauraum im unteren Bereich zur Verfügung, den Sie bevorzugt nutzen sollten. Die bei den verschiedenen Grundrissen vorhandenen Heck- bzw. Seitenstauräume sind leicht erreichbar und abschließbar.
Bitte bedenken Sie, daß mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2800 kg in Deutschland die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt ist.


Vor der Fahrt
Vor der Fahrt
- Haben Sie eine vorgeschriebene Wartung termingerecht durchführen lassen?
Achtung: Denken Sie daran, daß Sie als Fahrer dafür verantwortlich sind, daß beim „vollgepackten“ fahrfertigen Fahrzeug, d. h. beim Fahrzeug inklusive aller mitfahrenden Personen und aller Zuladungsteile weder die zulässigen Achslasten noch die zulässige Gesamtmasse überschritten sind. - Haben Sie die vom Fahrgestellhersteller empfohlenen Überprüfungen wie
• Verkehrsbeleuchtung,
• Bremswirkung,
- Öl-, Kraftstoff-, und Kühlmittelstand,
• Batterieleistung sowie
• Reifendruck und -zustand durchgeführt?
- Funktioniert die 230-V- und 12-V-Elektroanlage des Wohnteils und haben Sie die Zusatzbatterie geprüft?
- Haben Sie die Türen, Fenster und Dachluken fest verschlossen?
Haben Sie das Hubbett, soweit vorhanden, verriegelt?
Sind alle Behälter, in denen sich Flüssigkeiten befinden (z. B. Reservekanister für Kraftstoff) gegen Auslaufen gesichert?
Sind die Gasflaschen gefüllt? - Haben Sie alle Teile der Zuladung rutschfest verstaut?
- Haben Sie die Gasflaschen verzurrt und angeschlossen?
- Haben Sie den Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgeschaltet und die Tür verriegelt?
- Haben Sie die Außenspiegel richtig eingestellt?
- Haben alle Mitreisenden die vorgeschriebenen Sitzplätze eingenommen und vorhandene Sicherheitsgurte angelegt?
- Haben Sie alle Fahrzeugpapiere griffbereit?
- Haben alle Mitreisenden ihre Ausweispapiere (Personalausweis, Reisepaß) dabei?
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Vor der Fahrt
Haben Sie
- Bordwerkzeug,
• Warndreieck und
• Verbandskasten
griffbereit verstaut?
Demontieren Sie den Tisch vor den mit Beckengurten gesicherten Mitfahrern und verstauen Sie ihn sicher.
Sichern Sie alle schweren und kantigen Gegenstände in den unteren Staukästen.
Verstauen Sie keine schweren Gegenstände in den oberen Schränken oder in solchen Schränken, die sich in Fahrtrichtung öffnen lassen.
Vergewissern Sie sich, daß Sie vor Fahrtantritt alle untergestellten oder ausgefahrenen Zusatzstützen entfernt haben!
Achten Sie darauf, daß bei Fahrtbeginn alle Stauklappen und Schranktüren im Inneren des Fahrzeuges sowie alle Schiebetüren geschlossen bzw. arretiert sind!
Schließen Sie vor Fahrtantritt alle Fenster. Achten Sie darauf, daß nicht die Nachtstellung (Lüftungsstellung) gewählt ist.
Schließen Sie vor Fahrtbeginn alle Türen des Wohnaufbaus ab, dazu gehören auch Stauklappen und der Heckstaukasten sowie die Gaskasten- und Toilettentür!
Falls Sie diese Punkte alle beachtet haben, wünschen wir eine gute Fahrt.
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Während der Fahrt
Während der Fahrt
- Lassen Sie besondere Vorsicht walten bei Hofeinfahrten und Rangiermanövern. Unterschätzen Sie die Länge, Höhe und Breite Ihres Fahrzeuges nicht. Ein kleiner Tip: Kleben Sie einen Zettel mit den äußeren Abmessungen auf das Armaturenbrett Ihres Fahrzeuges. Die exakten Abmessungen entnehmen Sie bitte Ihrem Fahrzeugschein.
- Fahren Sie auf schlechten Wegstrecken stets mit angepaßter Geschwindigkeit.
Beachten Sie die Hinweise des Fahrgestellherstellers zum wirtschaftlichen Fahrbetrieb.
Sicherheitsvorschriften während der Fahrt
Benützen Sie nur die Sitzplätze, die während der Fahrt zulässig sind. Achten Sie dabei auf einen korrekten Sitz der angelegten Sicherheitsgurte.
Achten Sie darauf, daß sich während der Fahrt keine Personen im Alkoven aufhalten. Dies ist verboten und bei einem eventuellen Unfall lebensgefährlich.
Sorgen Sie dafür, daß sich alle Personen während der Fahrt auf den vorgeschriebenen Sitzplätzen aufhalten und sich nicht frei im Fahrzeug bewegen.
Sichern Sie Kinder während der Fahrt stets mit den für ihre jeweilige Körpergröße vorgeschriebenen Kindersicherungseinrichtungen.
Sichern Sie den Kühlschrank während der Fahrt mit dem Sicherungsstift.
Beim Tanken von Kraftstoff sowie in Garagen darf wegen akuter Explosionsgefahr keine offene Brennstelle in Betrieb sein.
Achtung: Bewegliche Gegenstände können während der Fahrt bei einem Brems- oder Lenkmanöver durch den Innenraum des Fahrzeugs geschleudert werden. Sichern Sie deshalb vor Antritt der Fahrt alle beweglichen Gegenstände so, daß sie auch bei starken Fahrzeugbewegungen ihren Standort nicht verändern können.


Radwechsel
Radwechsel
Parken Sie das Fahrzeug auf einem flachen festen Boden.
Schalten Sie ggf. die Warnblinkanlage ein und sichern Sie erforderlichenfalls das Fahrzeug durch das Warndreieck.
Ziehen Sie die Handbremse an, legen Sie den ersten oder den Rückwärtsgang, bei Automatikgetriebe die Stellung „P“ ein und blockieren Sie möglichst das dem defekten Rad diagonal gegenüberliegende mit Unterlegkeilen.
- Nehmen Sie das Werkzeug und den Wagenheber aus dem Fahrzeug.
Lockern Sie die Radmuttern des defekten Rades.
Setzen Sie die Wagenheberführung an der vorgesehenen Stelle unter dem Fahrzeug an. Bitte achten Sie darauf, daß die Wagenheberspindel parallel zur Radachse angeordnet ist.
Betätigen Sie den Wagenheber und heben Sie das Fahrzeug an. Achten Sie darauf, daß die Fußfläche des Wagenhebers ganz flach auf dem Boden aufliegt.
Entfernen Sie die Radmuttern, entnehmen Sie das Reserverad aus dem Heckstaurum, wechseln Sie das Rad und ziehen Sie die Muttern an.
Senken Sie das Fahrzeug ab und ziehen Sie die Muttern fest.
Verstauen Sie das defekte Rad und das Werkzeug sicher im Fahrzeug, ebenso das Warndreieck, falls Sie dieses aufgestellt haben.
- Lassen Sie bei der nächsten Tankstelle/Werkstatt folgende Punkte prüfen:
- Den Fülldruck des neu montierten Rades (zu entnehmen aus der Betriebsanleitung des Fahrgestellherstellers),
• den Anzug der Radmuttern.
- Lassen Sie das defekte Rad bzw. den defekten Reifen umgehend reparieren.


Bettenbau
Bettenbau
Mit wenigen Handgriffen bauen Sie die benötigte Sitzgruppe in eine komfortable Liegefläche um.
Bei fast allen Grundrissen werden separate Zusatzpolster benötigt, die im serienmäßigen Lieferumfang enthalten sind.
- Sitzgruppe mit Hubtisch
Betätigen Sie den Hebel des Hub-
tisches nach oben (1) und drücken
Sie den Tisch abwärts, bis er ein-
rastet.
- Schieben Sie die Sitzpolster (2) auf der Mitte der Tischplatte zusammen.
- Füllen Sie den außen freiwerdenden Raum mit den Rückenlehnen (3).
Benutzen Sie die restlichen Polster wahlweise als Kopf- oder Beinauf-lage.

2. Sitzgruppe mit Einhängetisch
- Klappen Sie den Tisch nach oben und öffnen Sie beide Halter wie folgt:
Drücken Sie den Sicherungsstift (1, Bild oben) zuerst etwas in Pfeilrichtung (der Ring (2, Bild oben) bekommt ein wenig Spiel) und dann nach unten. - Klappen Sie den Tisch wieder nach unten und nehmen Sie ihn von der Aluleiste (3, Bild oben) ab.
Drücken Sie die Tischfußarretierung (1, Bild Mitte) in Pfeilrichtung und schwenken Sie den klappbaren Teil des Tischfußes (2, Bild Mitte) nach oben.
Legen Sie die Tischplatte (3, Bild unten) zwischen die Sitzbänke.
Legen Sie die Fläche mit den Polstern aus.
Ziehen Sie beide Sitzbankverbreiterungen (1, Bild unten) bis zum Anschlag zum Gang hin aus.
Legen Sie die Fläche mit dem Rückenpolster der Längssitzbank (2, Bild unten) bzw. mit den drei zusätzlichen Polsterauflagen aus.

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Mit wenigen Handgriffen bauen Sie die benötigte Sitzgruppe in eine komfortable Liegefläche um.
Bei fast allen Grundrissen werden separate Zusatzpolster benötigt, die im serienmäßigen Lieferumfang enthalten sind.
- Sitzgruppe mit Hubtisch
Betätigen Sie den Hebel des Hubtisches nach oben (1) und drücken Sie den Tisch abwärts, bis er einrastet.
- Schieben Sie die Sitzpolster (2) auf der Mitte der Tischplatte zusammen.
- Füllen Sie den außen freiwerdenden Raum mit den Rückenlehnen (3).
Benutzen Sie die restlichen Polster wahlweise als Kopf- oder Beinauf-lage.

2. Sitzgruppe mit Einhängetisch
- Klappen Sie den Tisch nach oben und öffnen Sie beide Halter wie folgt:
Drücken Sie den Sicherungsstift (1, Bild oben) zuerst etwas in Pfeilrichtung (der Ring (2, Bild oben) bekommt ein wenig Spiel) und dann nach unten. - Klappen Sie den Tisch wieder nach unten und nehmen Sie ihn von der Aluleiste (3, Bild oben) ab.
Drücken Sie die Tischfußarretierung (1, Bild Mitte) in Pfeilrichtung und schwenken Sie den klappbaren Teil des Tischfußes (2, Bild Mitte) nach oben.
Legen Sie die Tischplatte (3, Bild unten) zwischen die Sitzbänke.
Legen Sie die Fläche mit den Polstern aus.
Ziehen Sie beide Sitzbankverbreiterungen (1, Bild unten) bis zum Anschlag zum Gang hin aus.
Legen Sie die Fläche mit dem Rückenpolster der Längssitzbank (2, Bild unten) bzw. mit den drei zusätzlichen Polsterauflagen aus.

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Das Lüften ist so wichtig, daß wir hierzu Ihre ganz besondere Aufmerksamkeit erbitten.
Denken Sie an die wenigen Kubikmeter Raumluft, die im Innern des Motorcaravans vorhanden sind. Fenster und Türen sind mit Gummidichtungen versehen. Wenn diese geschlossen sind, gibt es kaum Möglichkeiten, durch die von außen Frischluft nachfließen kann.
Der Sauerstoffverbrauch eines Menschen ist übrigens recht beachtlich, eine brennende Kochstelle entzieht dem Wageninneren weiteren Sauerstoff.
Sorgen Sie durch ein klug abgestimmtes Belüften für einen ständigen Luftaus-tausch. Nur auf diese Weise meistern Sie bei kühler Witterung auch das Schwitz-wasserproblem. In Verbindung mit der Heizung können Sie durch gut abgestimmte Dosierung von Heizleistung sowie Be- und Entlüftung während der kühlen Jahres-zeit oder beim Wintercamping immer ein angenehmes Wohnklima schaffen.
- Halten Sie die Lüftungsschlitze in sämtlichen Stauräumen frei von Ladegut.
Sorgen Sie dafür, daß durch das Öffnen von Fenstern und/oder Dachluken ein ständiger Luftaustausch gewährleistet ist.
Halten Sie die Lüftungsgitter stets verschlossen, damit keine Insekten oder Mäuse in das Fahrzeug können. Reparieren Sie defekte Gitter sofort. Überprüfen Sie die Gitter regelmäßig.
Lüften Sie Ihren Motorcaravan, auch wenn Sie ihn nicht benutzen, von Zeit zu Zeit durch. Trotz guter Lüftung kann es bei extremen Witterungsbedingungen zu Kondenswasserbildung an metallischen Teilen kommen.

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10 EektroanlageElektroanlage
1. 230-V-Stromversorgung
Über die Außensteckdose (CEE-Kupplung) erhalten Sie mit einem 3poligen Kabel elektrischen Strom. Sie können elektrische Geräte wie zu Hause benutzen. Halten Sie unbedingt die Steckerpole sauber und trocken. Die gesamte 230-V-Stromanlage ist über den unmittelbar hinter der Außensteckdose angebrachten 2polig schaltenden Sicherungssautomaten abgesichert. Sollte Ihre Elektroanlage überlastet oder durch unvorhergesehene Einflüsse fehlerhaft werden, ist sie durch diese Sicherungsanlage geschützt.
Hinweise: Beginnen Sie beim Auslegen des Kabels zur Stromzapfstelle am Motorcaravan und stellen Sie zuletzt die Verbindung zur Zapfstelle her.
Lösen Sie beim Abbauen zuerst die Verbindung zur Zapfstelle und holen Sie dann das Kabel ein.
Bei Verwendung einer Kabeltrommel müssen Sie bei einer Leistungsaufnahme von mehr als 1000 Watt zur Vermeidung von Induktionswärme im Gehäuse das Kabel voll ausziehen und die nicht gebrauchte Länge in offenen Schlingen neben der Trommel ablegen.
Über die serienmäßige Elektroversorgung Ihres Motorcaravans (EVS 19/12a) wird die Zusatzbatterie bei 230-V-Außenanschluß aufgeladen.
2. 12-V-Stromversorgung
Ihr Motorcaravan ist mit einer 60-Ah- (Amperestunden-) Zusatzbatterie ausgerüstet. Diese spezielle Langzeitbatterie ist besonders gut für die Elektroversorgung Ihres Wohnteils geeignet.
Bei laufendem Motor werden durch die Lichtmaschine die Starter- und die Zusatz-batterie geladen. Beim Stillstand des Motors (ohne 230-V-Anschluß) ist die Strom-zufuhr automatisch unterbrochen. Ein integriertes Trennrelais sorgt dafür, daß die Starterbatterie durch Energieverbraucher (wie Lampen usw.) nicht entladen werden kann.
Wegen des hohen Stromverbrauchs des Kühlschrankes kann dieser nur bei laufendem Motor mit 12 V betrieben werden.

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10 € 😊 Elektroanlage3. Ladegerät
Das Ladegerät mit neuartiger batterieschonender aber leistungsstarker Kennlinie ist in der Elektroversorgung 19/12a integriert.
Die komplette Aufbauelektrik ist in diesem Gehäuse integriert. Sollte ein 12-V-Stromkreis ausfallen, so drücken Sie den entsprechenden Sicherungsautomaten wieder hinein.
Technische Daten: Eingang: 230 V/50 Hz
Ausgang: 12 V
Leistung: 12 A
4. Zusatzbatterie
Batterien haben eine hohe Lebensdauer, wenn sie laufend auf einem guten Ladezustand gehalten werden. Die Säuredichte sollte über einen längeren Zeitraum gesehen über 1,25 kg/l liegen. Ist durch eingeschaltete Energieverbraucher die Säuredichte unter 1,25 kg/l abgesunken, muß die Batterie nachgeladen werden durch
• die Fahrt mit dem Motorcaravan,
• das Laden über das bordeigene Ladegerät bei 230-V-Netzanschluß oder
• das Laden mit einem Batterieladegerät.
Vermeiden Sie unbedingt ein Absinken der Ladespannung unter 10,8 V, da die Batterie sich dann in einem Tiefladebereich bewegt, der ihre Lebensdauer erheblich verkürzt.
Infolge unzureichender Ladung kann es zur Sulfatation der Zusatzbatterie kommen, die nur sehr schwer zu beseitigen ist. Ist die Zusatzbatterie sulfatiert (erkenntlich an der geringen Leistungsabgabe), muß sie mit einem Batterieladegerät geladen werden, mit dem der Ladestrom in Abhängigkeit der Batteriekapazität eingestellt werden kann. Für die 60-Ah-Batterie ist ein Ladestrom von etwa 6 A empfehlenswert.
Ihre Zusatzbatterie ist durch drei Stecksicherungen zu den Verbrauchern nochmals abgesichert.
Falls die Zusatzbatteriespannung auf 10,8 V sinkt, zeigt eine rote Kontrolleuchte am Bord Control (siehe Kapitel 11, Bord Control Center) den Entladezustand an. Bei dieser niedrigen Spannung müssen Sie die Zusatzbatterie schnellstens laden, da sonst auch die rote Störanzeige der Heizung zu blinken beginnt und die Geräte nicht mehr richtig arbeiten können. Dabei können Stromverbraucher durch Unterspannung auch beschädigt werden bzw. nicht richtig funktionieren (z. B. Radiokassettenrecorder).


Elektroanlage
5. Wartungsregeln für die Zusatzbatterie
- Auf den Säurezustand bzw. den Wasserzustand Ihrer Zusatzbatterie brauchen Sie nicht zu achten, da die in Ihrem Fahrzeug eingesetzte Langzeitbatterie wartungsfrei ist.
Prüfen Sie jedoch den Ladezustand der Batterie vor Antritt und nach Beendigung jeder Fahrt.
Stellen Sie das Fahrzeug nicht mit einem Ladezustand unter 1,25 kg/l ab, sondern laden Sie die Batterien vorher auf, d. h. die Säuredichte muß bei ca. 1,28 kg/l liegen. Diese Werte beziehen sich auf etwa 20-27°C. Ca. 15°C Temperaturabnahme (-zunahme) ergeben eine Erhöhung bzw. Verringerung der Säuredichte um 0,01 kg/l. - Wird das Fahrzeug längere Zeit abgestellt, verlieren die Batterien durch Selbstentladung an Kapazität. Als Faustregel für den Kapazitätsverlust gilt bei 20 C°
bei neuer Batterie: ca. 0,2% pro Tag, bei alter Batterie: ca. 1,0% pro Tag.
- Kontrollieren Sie auch bei abgestelltem Fahrzeug den Ladezustand der Batterie etwa alle drei Monate und laden Sie sie ggf. nach. Ein guter Ladezustand ist zugleich der beste Frostschutz für die Batterie.
Vermeiden Sie einen Entladezustand unter 11 V. - Lösen Sie an beiden Batterien das Massekabel, wenn Sie das Fahrzeug für längere Zeit abstellen.
6. Standort der Zusatzbatterie
Sie finden die Zusatzbatterie hinter der Sitzkonsole des Fahrersitzes.
Entfernen Sie den Entgasungsschlauch nicht aus der Bodenöffnung.
Neben der Zusatzbatterie ist ein Sicherungskasten mit Stecksicherungen angebracht.
Ersetzen Sie eine defekte Sicherung nur durch eine neue mit demselben Ampere-Wert (Farbe).
Der Zusatzbatteriekasten ist von den Abmessungen her sowohl für eine 60 Ah als auch für eine 90 Ah Batterie vorgesehen. Auf Wunsch läßt sich also auch die stärkere 90 Ah Zusatzbatterie im Batteriekasten unterbringen.


Elektroanlage
- Stromlaufplan

flowchart
graph TD
A["Bord Control 844"] -->|9| B["Elektro-versorgung EVS 19/12a"]
A --> C["Fonbedienung (gtrin)"]
A --> D["Verbraucher"]
A --> E["Kühlschank"]
A --> F["Batterie II (Test)"]
A --> G["(Test)"]
A --> H["Hauptschalter I-III"]
A --> I["Signal von Tremat"]
A --> J["Batterie I (Test)"]
C --> K["D+ Lichtmaschine (0.75 mm², braun)"]
C --> L["B+ Meßreibung (0.75 mm², rot)"]
D --> M["+ Versorgen (6.0 mm², rot)"]
D --> N["+ Ladestrom (2.5 mm², rot)"]
D --> O["(2.5 mm², bleu)"]
E --> P["+ Kühlschank"]
E --> Q["+ Verbraucher"]
F --> R["+ Kühlschank max. 12 V/12 A"]
F --> S["12 V/8 A"]
F --> T["12 V/8 A"]
F --> U["12 V/8 A"]
F --> V["12 V/8 A"]
F --> W["Verbraucher 12 V über Hauptschalter"]
G --> X["Steuverbander"]
G --> Y["Tank I Frischwasser"]
G --> Z["Tank II Awasser"]
G --> AA["Stock-verbinder"]
G --> AB["2.5 A Versorgungsbatterie (16 mm²)"]
G --> AC["Starterbatterie"]
B --> AD["230 V/50 Hz"]
Die auf dem Stromlaufplan eingezeichneten fünf Stecksicherungen sind folgendermaßen untergebracht:
• 3 Stück 2 A/40 A/25 A neben der Zusatzbatterie,
• 2 Stück 2 A/40 A auf der linken Seite im Handschuhfach des Armaturenbrettes.
Sie dienen der Absicherung der beiden Batteriestromkreise des Fahrzeuges.


Bord Control Center
Bord Control Center
Das Bord Control Center (Bild rechte Seite) ist auf der Schrankaußenwand angebracht. Über die Bedienelemente und Anzeigen werden alle wesentlichen den Wohnaufbau betreffenden Funktionen gesteuert und angezeigt.
Über den 12-V-Hauptschalter (11) wird die 12-V-Anlage des Wohnbereichs eingeschaltet. Die fünf Überstromschutzschalter (12-16) dienen zur Absicherung einzelner 12-V-Stromkreise. Bei Überlast oder Kurzschluß springt der rote Knopf ca. 3 mm heraus. Er kann nach Beseitigung der Ursache wieder eingedrückt werden.
Die Anzeige des Füllstandes von Frisch- und Abwassertank sowie der Batteriespannung von Zusatz- und Starterbatterie erfolgt über die beiden beleuchteten Instrumente, der Abruf über die gekennzeichneten Taster unterhalb der Instrumente.
Der Ladekontrolltaster (5) dient der Funktionsanzeige und der manuellen Auslösung des Ladevorganges bei Netzanschluß. Bei Erreichen der Gasungsspannung von 14,4 V unterbricht der Ladeautomat selbsttätig den Ladevorgang, das Kontrollicht im Taster erlischt. Fällt die Spannung auf 12,8 V ab, setzt er ihn ebenso selbsttätig in Gang, das Kontrollicht im Taster leuchtet auf. Soll zwischen diesem Schaltintervall geladen werden, müssen Sie den Ladekontrolltaster antippen. Das Kontrollicht leuchtet auf.
Wenn die Wasseranlage oder die gesamte Elektrik des Wohnbereiches nicht benötigt wird, sollten Sie sicherheitshalber den 12-V-Hauptschalter (11) auf „0“ ausschalten. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Laufen der Geräte bzw. unnötiger Energieverbrauch verhindert. Wenn auch die Heizung mit Warmwasserboiler nicht benutzt wird, sollten Sie auch den Heizungsschalter (rechts) auf „0“ stellen.
Auch sollten Sie die Wasserpumpe (1) während des Schlafens ausschalten, damit die Pumpe bei Druckreduzierung nicht selbsttätig einschaltet und den Nachtschlaf stört. Den Hauptschalter für die Heizung (9) müssen Sie bei Heizungs- oder Boilerbetrieb immer eingeschaltet lassen.
Schalten Sie morgens bei Nutzung den Schalter für die Wasserpumpe wieder ein.


Bord Control Center

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Volt Taux FFB AUTOCARAVANS TRUMATIC C CALURA Bon Control 844 16 15 14 13 12 11 Rumin Energy1 Schalter und Anzeige Druckwasserpumpe
2 Anzeigeinstrument Batteriespannung
3 Umschalter Spannungsanzeige Starterbatterie (I)/Zusatzbatterie (II)
4 Anzeige „Zusatzbatterie entladen“
5 Taster „Ladevorgang für Zusatzbatterie starten" bei Netzanschluß
6 Anzeige „Laden der Zusatzbatterie" durch die Lichtmaschine
7 Umschalter Tankanzeige Frischwassertank (FW)/Abwassertank (AW)
8 Anzeigeinstrument Tank
9 Hauptschalter und Anzeige Heizung/Boiler
10 Bedienteil Heizung/Boiler
11 12-V-Hauptschalter
12 Überstromschutzschalter Stromkreis III
13 Überstromschutzschalter Stromkreis II
14 Überstromschutzschalter Stromkreis I
15 Überstromschutzschalter Heizung
16 Überstromschutzschalter Kühlschrank


Wasser- versorgung
Wasserversorgung
1. Frisch- und Abwasseranlage
Ihr Motorcaravan ist mit einem Frischwassertank ausgerüstet. Er befindet sich direkt hinter der Hinterachse des Fahrzeuges und ist nach dem Öffnen der Fußbodenklappe erreichbar. An der Oberseite des Tanks befindet sich eine Reinigungsöffnung.
Die Befüllung erfolgt von außen über den abschließbaren Einfüllstutzen mit integrierter Tankentlüftung. Entleert wird der Tank über einen Ablaßhahn bzw. über einen Verschluß in der Reinigungsöffnung des Tanks.
Ihr Fahrzeug ist mit einer automatischen Druckpumpe ausgestattet, die die Zapfstellen im Toilettenraum und in der Küche sowie den Warmwasserboiler mit Wasser versorgt. Die Pumpe liegt bei den meisten Fahrzeugen unter dem Fußboden direkt über der Hinterachse.
Der Abwassertank liegt direkt vor der Hinterachse. Er ist nach dem Öffnen der Fußbodenklappe von innen erreichbar. An der Oberseite des Tanks befindet sich
eine Reinigungsöffnung. Zum Entleeren hat er einen Schieber auf der rechten Fahrzeugseite vor der Hinterachse.
2. Inbetriebnahme der Wasseranlage
Schließen Sie die Abläßventile des Frisch- und Abwassertanks.
- Füllen Sie den Frischwassertank auf.
Schalten Sie am Bord Control Center die Wasserpumpe ein.
Schalten Sie bei Temperaturen unter +4°C die Heizung ein, wie im Kapitel 16, Heizung beschrieben.
Hinweis: Der nächste Bedienschritt betrifft das Frostschutzventil (2). Es befindet sich im linken vorderen Bereich unterhalb der Heizung (1).

1 Heizung mit Boiler
2 Frostschutzventil


Wasser- versorgung
- Drücken Sie den Rückstellknopf (1), wenn die Umgebungstemperatur am Frostschutzventil über +4°C beträgt. Das Frostschutzventil ist geschlossen (siehe in diesem Kapitel, 3., Warmwasserboiler).
Öffnen Sie den Wasserhahn in der Küche und drehen Sie ihn bis zum Anschlag auf „warm“. - Stellen Sie den Frostschutzschalter (2) auf „1“.
- Lassen Sie das Wasser so lange fließen, bis es blasenfrei austritt.
Schließen Sie den Wasserhahn.
Hinweis: Die Druckwasserpumpe schaltet bei 1,0 bar selbsttätig ein und bei einem Enddruck von 1,7 bar automatisch wieder ab. Wir empfehlen Ihnen, die Wasserversorgung beim Schlafen bzw. Verlassen des Fahrzeuges für längere Zeit am Bord Control Center (siehe Kapitel 11) auszuschalten, damit bei Druckverlust die Pumpe nicht einschaltet und Sie beim Schlafen stört oder bei tropfendem Wasserhahn Ihre Wasserreserve aufbraucht. Die Pumpe schaltet ebenfalls ein, wenn bei +4°C das Frostschutzventil des Warmwasserboilers automatisch den Boiler entleert.
Die Armaturen in der Küche, und im Toilettenraum sind Einhebelmetallarmaturen mit Keramikscheibenabdichtung. Diese sind wartungs- und verschleißarm.
3. Warmwasserboiler
Der Warmwasserboiler ist in die Heizung integriert. Er hat ein Fassungsvermögen von ca. 12,5 Litern. Bei Betrieb versorgt er sowohl den Küchenbereich als auch den Waschraum mit Warmwasser. Der Boiler ist mit einem neben der Heizung angebrachten Frostschutzventil mit Überdrucksicherung ausgestattet. Bei einer Umgebungstemperatur am Frostschutzventil von unter +4°C öffnet es und der Wasserinhalt des Boilers läuft ab bzw. der Boiler läßt sich nicht mit Wasser befüllen (siehe auch Punkt 2 dieses Kapitels). Bei der unter Punkt 2 beschriebenen Inbetriebnahme der Anlage wird der Boiler mit befüllt.
Um das Wasser zu erwärmen, schalten Sie die Heizung ein, wie in Kapitel 16, Heizung beschrieben.

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12 Wasser- versorgung- Wasserinstallation (Beispiel: Fiat-Modelle)

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Fahrtrichtung Isolierte Wassertankwanne Achse Heizschlauch für Tankbeheizung| Pos. | Benennung | Stärke | Pos. | Benennung | Stärke |
| 1 | Einfüllstutzen | 40 mm | 12 | Geruchverschluß | 28 mm |
| 2 | Füllschlauch | 1,5" | 13 | Verteilerblock, Kaltwasser | |
| 3 | Entlüftungsschlauch | 10 x 3 | 14 | Verteilerblock, Warmwasser | |
| 4 | Frischwassertank | 120 l | 15 | Keramik Einhebelmischer, Küche | |
| 5 | Ablaßhahn | 3/4" | 16 | Keramik Einhebelmischer, Dusche | |
| 6 | Druckpumpe Fore Comet | 17 | Ablaufventil mit Geruchverschluß | 28 mm | |
| 7 | Ansaugfilter | 18 | Abwasserrohr | 28 mm | |
| 8 | Druckausgleichsbehälter | 19 | Anschluß für Dusche/Außendusche | ||
| 9 | Heißwasserschlauch, rote Streifen | 10 x 3 | 20 | Abwassertank 120 l, dunkel | |
| 10 | Kaltwasserschlauch, blaue Streifen | 10 x 3 | 21 | Ablaßchieber mit Bajonettanschluß | 1,5" |
| 11 | Boiler im trumatic C-System | 22 | Ablaufventil, Duschwanne | 28 mm | |
| 11a | Frontschutzventil, Boiler | 23 | Anschluß nur Thetford ToiletteC-200 | ||
| 11b | Rückschlagventil, Boiler |

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12 Wasser- versorgung5. Abwasser
Das Abwasser der Wasserstellen wird fallend über Rohrsysteme in den Abwassertank geleitet. Die Entleerung kann mittels Absperrschieber am Wassertank vorgenommen werden.
Hinweis: Schonen auch Sie unsere Umwelt und benutzen Sie zur Entsorgung ausschließlich die dafür vorgesehenen Stationen!
Spülen Sie den Abwassertank zur Reinigung mit heißem Wasser gut durch. Bei starker Verschmutzung kann ein Haushalts-Spülmitte! zugemischt werden. Zum Winterbetrieb können Sie dem Abwasser Salz beimischen, was bei Dauerbeheizung des Fahrzeuges jedoch nicht notwendig ist.
6. Entleerung des Wassersystems
Wenn das Fahrzeug im Winter nicht benutzt wird, so müssen Sie rechtzeitig vor Frosteinbruch das gesamte Wassersystem entleeren. Hierzu gehen Sie wie folgt vor:
- Frischwassertank
Stellen Sie den Frostschutzschalter (siehe Bild Seite 19) des Boilers auf „0“.
- Öffnen Sie zur Entlüftung alle Wasserhähne (Mittelstellung).
Entleeren Sie den Tank, indem Sie dessen Ablaufhahn/Stopfen öffnen.
- Lassen Sie nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet.
- Erhöhte Sicherheit bietet ein Ausblasen der Wasserhähne entgegen der normalen Flußrichtung.
Schalten Sie am Bord Control Center für ca. fünf Sekunden die Wasserpumpe ein.
• Abwassertank
Entleeren Sie den Tank ausschließlich an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstation, indem Sie den Absperrschieber öffnen.
7. Wasseranlage im Winterbetrieb
Alle Wasserleitungen, der Frischwassertank und der Abwassertank sind im beheizten Fahrzeuginneren untergebracht. Ein Einfrieren ist bei normalen winterlichen Temperaturen sehr unwahrscheinlich, wenn die Heizung ständig in Betrieb ist und das Fahrzeug mit „Zimmertemperatur“ beheizt wird.

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13 GasanlageGasanlage
Die gesamte Gasanlage ist nach den technischen Richtlinien „Flüssiggas für Fahrzeuge nach Arbeitsblatt G 607" ausgeführt und wird von einem Fachmann überprüft. An gut zugänglicher Stelle neben der Heizung oder in der Anrichte befindet sich ein Verteilerblock mit je einem Schnellschlußventil pro Gasgerät.
Wird ein Gasgerät nicht benutzt, so ist das zugehörige Schnellschlußventil zu schließen. Alle eingebauten Geräte sind zündgesichert, das heißt: Erlischt die Flamme, so schließt die automatische Zündsicherung die Gaszufuhr. Diese Sicherheit entbindet Sie aber nicht davon, bei Nichtbenutzung eines Gerätes das Schnellschlußventil zu schließen.

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1 2 3 4 5 6 7 8 91 Gasflasche 4 Gasrohr
2 Druckregler 5 Schnellschlußventil geschlossen 8 Kühlschrank
3 Gasschlauch 6 Heizung 9 Schnellschlußventil geöffnet

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13 GasanlageAlle Geräte sind auf einen bestimmten Druck abgestimmt, den der typgeprüfte Druckregler konstant hält.
Achtung: Die Gewinde von Flaschenventil, Druckregler und Anschlußschlauch sind als Linksgewinde ausgeführt!
Achtung: Verantwortlich für die Nachprüfung der Flüssiggasanlage ist der Halter des Motorcaravans. Die regelmäßige Prüfung ist nach den geltenden Vorschriften durchzuführen. Die Geräte können sowohl mit Propan- als auch mit Butangas oder einem Gemisch aus beiden Flüssiggasarten betrieben werden.
Der Gasverbrauch der einzelnen Geräte beträgt durchschnittlich:
• Kocher, pro Kochstelle ca. 150 g/h
• Kühlschrank ca. 18 g/h
• Heizung C 3400/C 6000
mit Warmwasserboiler ca. 170-500 g/h
Gasflaschenkasten
Der Gasflaschenkasten ist ein separater Raum mit abschließbarer Tür. Er ist nur von außen zugänglich. Er liegt auf der linken Fahrzeugseite unmittelbar hinter der Fahrtür. Im Gasflaschenkasten können maximal zwei Gasflaschen à 11 kg Füllgewicht untergebracht werden. Achten Sie darauf, daß die Gasflaschen stets fest verzurrt und gegen Verdrehen gesichert sind. Die Entlüftungsöffnungen im Gasflaschenkasten müssen immer frei gehalten werden.
Für Wintercamping ist unbedingt reines Propangas (bis -42°C) zu verwenden, da Butangas unter 0°C nicht mehr in den gasförmigen Zustand übergeht. Es ist nicht erlaubt und lebensgefährlich, die Flüssiggasanlage oder die Geräte selbst zu verändern. Sollte doch einmal ein Schaden auftreten (z. B. erhöhter Verbrauch oder Geruch), so schließen Sie sofort alle Ventile und suchen Sie bitte sofort eine Fachwerkstatt auf. Lassen Sie sich die ordnungsgemäße Reparatur oder Änderung bescheinigen. Bestehen Sie darauf, daß immer die Dichtigkeitsprüfung durchgeführt wird. Die Prüfung mit dem Prüfgerät erfolgt bei geöffneten Vorschaltventilen mit einem Druck von maximal 150 mm Wassersäule; wenn nach einer Wartezeit von fünf Minuten (zum Temperaturausgleich) der Druck innerhalb der nächsten fünf Minuten nicht fällt, so ist die Anlage in Ordnung.
Achtung: Ein höherer Druck beschädigt die Kegelventile. Die amtliche TÜV-Prüfung ist nach den Zulassungsbestimmungen des jeweiligen Staates, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist, von einem amtlich anerkannten Sachverständigen durchzuführen (z. B. in Deutschland nach § 29 StZVO alle zwei Jahre nach Erstzulassung).

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13 GasanlageSicherheitsregeln für Flüssiggas-Anlagen in Motorcaravans
Die nachstehenden acht Sicherheitsregeln geben Ihnen einen Überblick, worauf es in puncto Sicherheit der Gasanlage besonders ankommt.
Sollten Sie aufgrund dieser Punkte Mängel an Ihrer Gasanlage feststellen, ziehen Sie einen anerkannten Sachkundigen zu Rate.
- Einbauten und Änderungen an der Gasanlage dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden. Flüssiggas-Anlagen sind vor der ersten Inbetriebnahme durch einen Sachkundigen zu überprüfen. Nach Ablauf von jeweils zwei Jahren ist die Gasanlage erneut zu prüfen. Auch Regler und Abgasabführungen müssen geprüft werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Überprüfung ist der Betreiber.
- Gasflaschen müssen immer senkrecht stehen. Flaschenschränke müssen dicht gegen den Innenraum sein und im oder unmittelbar über dem Boden eine mindestens 100 cm² große unverschließbare Lüftungsöffnung haben.
- Verwenden Sie nur spezielle Fahrzeugregler mit Sicherheitsventil, andere Regler sind gemäß DVGW Arbeitsblatt G 607 nicht zulässig und genügen den harten Beanspruchungen nicht. Schließen Sie den Regler sorgfältig von Hand an (keine Schlüssel, Zangen o. ä. benutzen). Verwenden Sie bei Temperaturen unter +5°C eine Enteisungsanlage (Eis-Ex) für den Regler. Für Wintercamping sind nur winterfeste Spezialschläuche geeignet.
- Beim Betrieb des Kochers, des Backofens und des Grills müssen Sie Dachluken und Fenster öffnen. Diese Geräte und Heizstrahler sowie alle Geräte, die die Verbrennungsluft aus dem Raum nehmen, dürfen auf keinen Fall zum Beheizen des Motorcaravans verwendet werden. Bei einer Mißachtung besteht akute Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel und das evtl. entstehende geruchlose Kohlenmonoxyd. Beim Einschalten von Gasgeräten, bei denen der Bedienungsgriff zum Zünden gedrückt wird, muß dieser nach dem Drücken von selbst wieder zurückfedern.
- Bei Verpuffungen (Fehlzündungen) muß in jedem Fall die Anlage bzw. die Abgasführung des jeweiligen Gerätes überprüft werden.
- Lesen Sie die Bedienungsanleitungen der Geräte unbedingt aufmerksam durch. Fordern Sie fehlende Anleitungen beim Hersteller unter Angabe des Typs und Baujahres an. Kleben Sie evtl. die Anleitung in der Nähe des Gerätes gut sichtbar fest. Beachten Sie die Hinweise.
- Betätigen Sie bei Gasgeruch keine elektrischen Schalter, Stecker oder Anlagen. Offenes Feuer und Rauchen sind wegen Explosionsgefahr verboten.
- Beim Tanken von Kraftstoff sowie in Garagen darf wegen akuter Explosionsgefahr keine offene Brennstelle benutzt werden.

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14 KocherKocher
Ihr Fahrzeug verfügt über einen dreiflammigen Kocher.
Zu Ihrer Sicherheit ist jede Brennstelle mit einer Zündsicherung ausgestattet. Diese bewirkt, daß die Gaszufuhr unterbrochen wird, sobald die Flamme erlischt und damit der Meßfühler erkaltet.
Zum Zünden muß der Unterbrecher überbrückt werden. Dies geschieht, indem Sie den Regler beim Anzünden der Flamme kurze Zeit eingedrückt lassen.
Lesen Sie bitte auch die spezielle Bedienungsanleitung für Ihren Kocher.
15

Kühlschrank
Kühlschrank
Ihr Motorcaravan verfügt über einen schräglageunempfindlichen Spezialkühlschrank mit einem Bruttoinhalt von 103 Litern und einem Frosterfach, das über die gesamte Kühlschrankbreite reicht. Er arbeitet völlig geräuschlos und hat drei Betriebsarten:
- Flüssiggas,
• elektrischer Betrieb an 230-V-Wechselstrom,
• elektrischer Betrieb an 12-V-Gleichstrom. - Achten Sie darauf, daß stets nur eine Betriebsart eingeschaltet ist.
Achtung: Während der Fahrt darf ausschließlich der 12-V-Betrieb eingeschaltet sein.
Der 12-V-Betrieb funktioniert aufgrund des hohen Stromverbrauchs nur bei laufendem Motor.

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1 2 3 4 5 61 Schalter für 12-V-Betrieb (rot)
2 Schalter für 230-V-Betrieb (grün)
3 Thermostat für 230-V-Betrieb
4 Knopf für Gaszufuhr/Zündsicherung
5 Thermostat für Gasbetrieb
6 Schalter für Gasbetrieb mit Zündkontrolleuchte (rot)
1. Gasbetrieb
Stellen Sie die Schalter für den 12-V-Betrieb (1) und den 230-V-Betrieb (2) auf „0“.
- Öffnen Sie ggf. das Gasflaschenventil.
- Öffnen Sie das Schnellschlußventil für den Kühlschrank.
Drücken Sie den Knopf für die Gaszufuhr (4), drehen Sie ihn auf das Flaschensymbol und halten Sie ihn gedrückt.
15

Kühlschrank
Drehen Sie den Thermostat (5) auf die höchste Stufe.
- Schalten Sie den roten Schalter für den Gasbetrieb (6) auf „I“.
• Die im Schalter integrierte Leuchte blinkt. Wenn die Flamme brennt, hört das Blinken auf.
- Halten Sie den Knopf für die Gaszufuhr noch weitere ca. 15 Sekunden gedrückt.
Drehen Sie den Thermostat auf die gewünschte Kühlleistung.
Den Gasbetrieb schalten Sie aus, indem Sie den Schalter für die Gaszufuhr auf „“ und den Schalter für den Gasbetrieb auf „0“ schalten. Dann das Schnellschlußventil und ggf. das Gasflaschenventil schließen.
2. 230-V-Betrieb
Stellen Sie die Schalter für den 12-V-Betrieb (1) und den Gasbetrieb (6) auf „0“.
Drehen Sie den Thermostat (3) auf die höchste Stufe.
Stellen Sie den grünen Schalter für den 230-V-Betrieb (2) auf „I“.
Drehen Sie den Thermostat auf die gewünschte Kühlleistung.
Den 230-V-Betrieb schalten Sie aus, indem Sie den Schalter für den 230-V-Betrieb auf „0“ stellen.
3. 12-V-Betrieb (nur bei laufendem Fahrzeugmotor)
Stellen Sie die Schalter für den 230-V-Betrieb (2) und den Gasbetrieb (6) auf „0“.
Stellen Sie den roten Schalter für den 12-V-Betrieb (1) auf „I“.
• Die im Schalter integrierte Leuchte leuchtet.
Den 12-V-Betrieb schalten Sie aus, indem Sie den Schalter für den 12-V-Betrieb (1) auf „0“ stellen bzw. den Motor des Fahrzeuges ausschalten.


Heizung und Boiler
Heizung mit integriertem Boiler
Ihr Motorcaravan ist je nach Modell mit einer Flüssiggasheizung Typ trumatic C 3400 oder trumatic C 6000 ausgestattet.
Die Heizung verfügt über eine elektronische Steuerung und Luftverteilung sowie einen integrierten Warmwasserboiler mit einem Inhalt von ca. 12,5 Litern. Sie hat zwei Betriebsarten:
- Winterbetrieb mit Betrieb der Heizung/Umluftanlage und automatischer Aufheizung des Boilerwassers oder nur Betrieb der Heizung, wenn der Boiler nicht mit Wasser gefüllt ist.
- Sommerbetrieb zur Aufheizung des Boilerwassers, kein Betrieb der Heizung/Umluftanlage.
Das Befüllen des Boilers mit Frischwasser ist in Kapitel 12, Wasserversorgung beschrieben.
Heizung in Betrieb nehmen
1. Winterbetrieb
- Nehmen Sie die Kaminkappe an der Seitenwand des Motorcaravans ab.
- Öffnen Sie ggf. das Gasflaschenventil.
- Öffnen Sie das Schnellschlußventil für die Heizung.
Schalten Sie am Bord Control Center den Hauptschalter für die Heizung ein (siehe Kapitel 11, Bord Control Center).
Stellen Sie mit dem Drehknopf (9) die gewünschte Raumtemperatur auf die Pfeilmarke (7).
Schieben Sie den roten Betriebs- schalter (3) von der „AUS“-Stellung (5) nach oben auf Stellung „Winter- betrieb“ (4).
Die Heizung ist in Betrieb, die grüne Leuchtdiode (8) leuchtet.

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1 2 trumatic C 4 5 6 7 8 9 10 15 20 25 Kaminkappe abnehmen

Heizung und Boiler
Wenn der Boller mit Wasser gefüllt ist (siehe Kapitel 12, Wasserversorgung) wird es automatisch aufgeheizt. Während der Aufheizphase leuchtet die gelbe Leuchtdiode (1).
Bei einer Störung leuchtet die rote Leuchtdiode (2).
Wenn die Versorgungsspannung für die Heizung zu gering ist, blinkt die rote Leuchtdiode (2).
2. Sommerbetrieb
Gehen Sie vor, wie beim Winterbetrieb beschrieben, stellen Sie jedoch den roten Betriebsschalter (3) von der „AUS“-Stellung (5) nach unten auf die Stellung „Sommerbetrieb (6).
Wenn der Boiler mit Wasser gefüllt ist (siehe Kapitel 12, Wasserversorgung) wird es automatisch aufgeheizt. Während der Aufheizphase leuchtet die gelbe Leuchtdiode (1).
Bei einer Störung leuchtet die rote Leuchtdiode (2).
Wenn die Versorgungsspannung für die Heizung zu gering ist, blinkt die rote Leuchtdiode (2).
Heizung außer Betrieb setzen
Schalten Sie am Bord Control Center den Hauptschalter für die Heizung auf „0“ (siehe Kapitel 11, Bord Control).
- Schieben Sie den roten Betriebsschalter (3) auf die „AUS“-Stellung.
Schließen Sie das Schnellschlußventil für die Heizung.
Schließen Sie das Gasflaschenventil, wenn kein anderes Gasgerät in Betrieb ist.
Setzen Sie die Kaminkappe auf.
17
WC
Toilette
Toilette
Im Toilettenraum Ihres Motorcaravans ist eine Thetford-Cassettentoilette fest installiert. Der Fäkalientank ist von außen durch eine separate verschließbare Tür zugänglich.
Je nach Aufteilung des Toilettenraumes kommen verschiedene Toilettentypen zum Einsatz.
Die Toiletten haben einen Fäkalientank mit ca. 17 I bzw. ca. 20 I Inhalt.
Der fest eingebaute Toilettenteil besteht aus:
- Sitz und Deckel,
• dem Knopf für die Spülung,
• der Schieberbetätigung und
• der Füllstandsanzeige.
Die Füllstandsanzeige befindet sich bei der Toilette C-200 rechts neben dem Spülwasserbedienknopf. Bei roter Anzeige muß der Abfalltank entleert werden.
Frostgefahr
Wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt oder ohne Beheizung abgestellt werden soll, müssen Frischwasser-, Abwasser- und Fäkalientank stets ganz entleert und wenn notwendig auch gründlich mit Wasser gereinigt werden.
18

Wartung und Pflege
Wartung und Pflege
Die Wartung für den Aufbau sollte Ihrem FFB-Händler übertragen werden.
Wir empfehlen Ihnen, das Abschmieren der Unterstellstützen und die Wartung der Zusatzbatterie bei der regelmäßigen Durchsicht Ihres Fahrzeuges gleich mit vornehmen zu lassen.
Die Schlauchverbindungen der Wasserversorgung sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Für Kühlschrank, Heizung und Kocher finden Sie bei Ihren Unterlagen entsprechende Kundendienstverzeichnisse. Über Wartung und Pflege lesen Sie bitte die entsprechenden Anleitungen.
Außenpflege
Waschen Sie Ihren Motorcaravan mit kaltem bis lauwarmem Wasser so oft wie möglich und geben Sie bei starker Verschmutzung Seife oder Seifenpulver, keinesfalls jedoch chlorhaltige Waschmittel dem Waschwasser bei.
Ledern Sie Ihren Motorcaravan anschließend ab. Für die Reinigung und Pflege empfehlen wir Ihnen den Tabbert-Caravan-Wohnwagenreiniger mit Dauerkonservierung.
Entfernen Sie tote Insekten und Teerflecken so bald wie möglich.
Reiben Sie die Aluminiumleisten, Rahmen und Beschläge blank. Verwenden Sie dazu keine scharfen Reinigungsmittel oder sandhaltigen Scheuer- und Poliermittel, da sonst die Eloxierschicht beschädigt werden kann.
Reiben Sie Gummiprofile mit Talkum bzw. Glycerin ab.
Innen
Pflegen Sie die Möbel mit denselben Pflegemitteln, die Sie auch in Ihrem Heim verwenden. Intensivpflegemittel dürfen Sie nicht benutzen. Machen Sie vorsichtshalber an einem Möbelteil an einer verdeckten Stelle eine Probe, bevor Sie ein Ihnen nicht bekanntes Pflegemittel einsetzen.
Tische und Abdeckplatten sind kunststoffbeschichtet.
- Wischen Sie diese nur mit einem nassen Lappen ab und reiben Sie diese trokken.
- Lassen Sie Polsterbezüge chemisch reinigen.

Wartung und Pflege
Waschen Sie Übergardinen und Diolenstores lauwarm mit Feinwaschmittel.
- Wischen Sie frische Flecken auf Möbeln und Kunststoffflächen mit einem saugfähigen Tuch ab und entfernen Sie diese mit lauwarmem Wasser und milder Seife.
- Verwenden Sie keine harten Bürsten und auch keine Lösungsmittel.
Fensterscheiben
Verwenden Sie zum Reinigen nur klares, lauwarmes Wasser. Zum Trocknen verwenden Sie Watte oder Wolle. Flecken können Sie mit in Vaseline getauchten Wattebäuschen entfernen. Benutzen Sie niemals Sand, Scheuermittel, Spiritus oder Stofflappen.
Beachten Sie beim Reinigen der empfindlichen Acrylscheiben:
- nicht trocken abreiben,
- keine chemischen Reinigungsmittel verwenden,
- kein Enteisungsspray auftragen,
• nicht mit dem Eiskratzer behandeln.
Pflege und Wartung bei längerer Stillegung und im Winter
Wenn das Fahrzeug bei strengem Frost mehrere Wochen nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterien ausbauen.
Besonders im Winter ist häufiges Waschen und Konservieren des Fahrzeuges der beste Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen werden die Fahreigenschaften des Fahrzeuges durch Winter- oder Allwetterreifen verbessert.
Wird Ihr Motorcaravan während der Wintermonate nicht benutzt, sorgen Sie für eine fachgerechte Überwinterung. Beachten Sie die Hinweise des Fahrgestellherstellers.
Entfernen Sie eventuelle Roststellen und bessern Sie kleinere Lackschäden aus.
Waschen Sie den Motorcaravan und tragen Sie ein Lackpflegemittel auf.
Bauen Sie die Zusatzbatterie aus.
Entleeren Sie die Wasserversorgung (siehe Kapitel 11, Wasserversorgung).
- Fetten Sie die Unterstellstützen ein.
Reiben Sie Gummiprofile mit Talkum oder Glycerin ein.


Wartung und Pflege
Reinigen Sie die Stauräume und den Kühlschrank und lassen Sie sie offen stehen.
Stellen Sie die Polster auf oder bewahren Sie sie noch besser in einem trockenen Raum im Haus auf.
Halten Sie die Zwangsbelüftungen an den Dachluken und in den Sitzkästen frei. Lüften Sie im Verlauf des Winters mehrfach durch. Heizen Sie wenigstens zweimal durch und lüften Sie dabei gut.
- Nehmen Sie im Winter die Teppichböden aus dem Fahrzeug und dem Fahrerhaus, damit diese nicht durch Mäuse oder anderes Ungeziefer beschädigt werden können.
19

Winterurlaub
Winterurlaub
Je nach Nutzung, Personenzahl, Standplatz, Luftfeuchtigkeit und Temperatur in und außerhalb des Motorcaravans kommt es möglicherweise an den Fenstern und äußersten Ecken des Innenraumes zu einer Kondenswasserbildung.
Neben der guten Be- und Entlüftung sorgt die erwärmte Luft für eine schnelle Verringerung der Luftfeuchtigkeit. Sie nimmt wesentlich mehr Wasser als Kaltluft auf.
Wichtig für ein angenehmes Wintercamping ist jedoch richtiges Heizen. Die Wirkung der neuen C-Heizung mit Warmwasserbereiter wurde unter extremen Bedingungen in der Kältekammer getestet und für Wintercamping ausgelegt.
Kurzzeit-Wintercamping führt in den ersten Tagen zu stärkerer Kondenswasserbildung.
Öffnen Sie in der Aufheizphase die Deckenschränke und sorgen Sie bei der Heizung für eine gute Be- und Entlüftung.
Sollten die Scheiben dennoch beschlagen, öffnen Sie die Gardinen, damit die Warmluft die Fensterflächen voll bestreichen kann.
Zum Schneeräumen sollten Sie immer Schaufel und Besen mitführen.
Befreien Sie die Dachluken von Schnee.
20

Selbsthilfe
Selbsthilfe
Beleuchtungsanlage 12 V funktioniert nicht vollständig
• Die Glühbirne ist defekt. Tauschen Sie sie aus.
- Der Sicherungsautomat hat ausgelöst. Drücken Sie die Sicherung wieder ein. Löst die Sicherung sofort wieder aus, dann lassen Sie die Ursache von einem Fachmann lokalisieren und beheben.
Kein 230-V-Netzstrom trotz Außenanschluß
- Außenanschluß defekt oder nicht richtig eingesteckt.
- Der Sicherungsautomat im Kleiderschrank hat ausgelöst. Drücken Sie die Sicherung wieder ein. Schalten Sie vorher starke Verbraucher aus.
Kein Strom im Wohnbereich trotz voller Zusatzbatterie
- Prüfen Sie die Polanschlüsse an der Zusatzbatterie.
Flamme an Kocher geht nach Loslassen des Bedienungsgriffes aus
- Prüfen Sie, ob der Zündsicherungsfühler (Gaszufuhrunterbrecher) richtig eingestellt ist. Die Fühlerspitze soll die Brennstelle um 5 mm überragen. Der Fühlerhals darf max. 3 mm vom Brennerkreuz entfernt sein.
Defekt an der Gasanlage
Kennzeichen: Gasgeruch, hoher Gasverbrauch.
- Machen Sie kein offenes Feuer an (z. B. rauchen) und setzen Sie sofort die Anlage außer Betrieb, schließen Sie das Flaschenventil, öffnen Sie Türen und Fenster und lüften Sie gut durch. Ziehen Sie einen Fachmann hinzu und lassen Sie den Fehler beheben.
Defekt an der Wasseranlage
- Stellen Sie undichte Stellen fest, klemmen Sie die Versorgungsschläuche neu fest. Beachten Sie dabei, daß die Schläuche nicht geknickt sein dürfen.
Defekt der Stromversorgung
- Lassen Sie bei Ihrem Händler oder Fachmann die Elektroversorgung überprüfen, wenn Sie den CEE-Stecker und die Sicherungsautomaten selbst kontrolliert und keinen Fehler gefunden haben.


Servicestationen
Servicestationen
Mit den Unterlagen für Ihr Fahrzeug überreichen wir Ihnen auch unsere aktuelle Händlerliste.
Da diese Liste gelegentlichen Änderungen unterliegen kann, empfehlen wir Ihnen, bei Bedarf von Zeit zu Zeit eine aktuelle Händlerliste bei uns anzufordern.


Selbsthilfe
Selbsthilfe
Beleuchtungsanlage 12 V funktioniert nicht vollständig
• Die Glühbirne ist defekt. Tauschen Sie sie aus.
- Der Sicherungsautomat hat ausgelöst. Drücken Sie die Sicherung wieder ein. Löst die Sicherung sofort wieder aus, dann lassen Sie die Ursache von einem Fachmann lokalisieren und beheben.
Kein 230-V-Netzstrom trotz Außenanschluß
- Außenanschluß defekt oder nicht richtig eingesteckt.
- Der Sicherungsautomat im Kleiderschrank hat ausgelöst. Drücken Sie die Sicherung wieder ein. Schalten Sie vorher starke Verbraucher aus.
Kein Strom im Wohnbereich trotz voller Zusatzbatterie
- Prüfen Sie die Polanschlüsse an der Zusatzbatterie.
Flamme an Kocher geht nach Loslassen des Bedienungsgriffes aus
- Prüfen Sie, ob der Zündsicherungsfühler (Gaszufuhrunterbrecher) richtig eingestellt ist. Die Fühlerspitze soll die Brennstelle um 5 mm überragen. Der Fühlerhals darf max. 3 mm vom Brennerkreuz entfernt sein.
Defekt an der Gasanlage
Kennzeichen: Gasgeruch, hoher Gasverbrauch.
- Machen Sie kein offenes Feuer an (z. B. rauchen) und setzen Sie sofort die Anlage außer Betrieb, schließen Sie das Flaschenventil, öffnen Sie Türen und Fenster und lüften Sie gut durch. Ziehen Sie einen Fachmann hinzu und lassen Sie den Fehler beheben.
Defekt an der Wasseranlage
- Stellen Sie undichte Stellen fest, klemmen Sie die Versorgungsschläuche neu fest. Beachten Sie dabei, daß die Schläuche nicht geknickt sein dürfen.
Defekt der Stromversorgung
- Lassen Sie bei Ihrem Händler oder Fachmann die Elektroversorgung überprüfen, wenn Sie den CEE-Stecker und die Sicherungsautomaten selbst kontrolliert und keinen Fehler gefunden haben.


Servicestationen
Servicestationen
Mit den Unterlagen für Ihr Fahrzeug überreichen wir Ihnen auch unsere aktuelle Händlerliste.
Da diese Liste gelegentlichen Änderungen unterliegen kann, empfehlen wir Ihnen, bei Bedarf von Zeit zu Zeit eine aktuelle Händlerliste bei uns anzufordern.


Checkliste
Checkliste
An dieser Stelle wollen wir Ihnen nochmals die wesentlichen Details, die Sie vor dem Start in den Urlaub beachten sollten, ins Gedächtnis rufen. Wir haben ein freies Feld gelassen, damit Sie diese Checkliste nach Ihren Bedürfnissen erweitern können.
- Ist der Fahrzeugservice, inkl. Ölkontrolle, Kühlwasserstand, Profittiefe der Reifen, Bremsbeläge etc. termingerecht erledigt?
- Ist die Gasanlage des Aufbaus termingerecht geprüft?
- Ist das Gepäck rutschfest verstaut und befestigt?
- Ist die Last gleichmäßig verteilt?
- Wurden die Gasflaschen aufgefüllt und ordnungsgemäß im Gasflaschenkasten verstaut und befestigt?
- Ist das zulässige Gesamtgewicht und sind die zulässigen Achslasten nicht überschritten?
- Ist der Luftdruck in den Reifen geprüft?
• Sind das Bordwerkzeug und der Wagenheber an Bord? - Sind Warndreieck und Erste Hilfe Paket im Fahrzeug und leicht zugänglich?
- Ist das Reserverad in Ordnung und hat auch dieses den richtigen Luftdruck?
- Sind alle Fahrzeugpapiere an Bord und haben Sie und Ihre Mitfahrer einen gültigen Reisepaß dabei?
- Haben Sie die Reserveschlüssel dabei?
- Haben Sie die grüne Versicherungskarte dabei?
- Haben Sie den Fotoapparat im Gepäck?
- Ist diese FFB-Betriebsanleitung im Fahrzeug?
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