C 30 - Heizung CONTURA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kaminofen |
| Marke | Contura |
| Modell | C 30 |
| Brennstoff | Holz (Scheitholz) |
| Nennwärmeleistung | 5 kW |
| Leistungsbereich | 3–5 kW |
| Maximale Holzmenge | 2,5 kg/h |
| Normale Holzmenge | 1,5 kg/h |
| Empfohlene Holzfeuchte | < 20% |
| Holzlänge | 25–35 cm |
| Holzdurchmesser (Anzündholz) | 3–4 cm |
| Holzdurchmesser (Brennholz) | 6–7 cm |
| Verbrennungsluftregelung | Manuelle Klappe (0–100%) |
| Umweltzeichen | Nordischer Schwan |
| Material | Stahl, Gussteile, Speckstein |
| Verglasung | Glasscheibe |
| Reinigung der Glasscheibe | Trockenes Papier oder spezieller Rußentferner |
| Reinigung der lackierten Teile | Feuchter Lappen mit Spülmittel |
| Reinigung der Gussteile | Stahlbürste |
| Specksteinreinigung | Spülmittel und reines Azeton |
| Sicherheitshinweis | Heiße Oberflächen, nur bei geschlossener Tür betreiben |
| Nicht geeignete Brennstoffe | Fossile Brennstoffe, imprägniertes Holz, Kunststoff etc. |
| Ersatzteile | Dichtungen, Ausbesserungsfarbe (Contura) |
| Mindestschornsteinlänge | 3,5 m |
| Schornsteinquerschnitt (gemauert) | 150–200 cm² |
Häufig gestellte Fragen - C 30 CONTURA
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BEDIENUNGSANLEITUNG C 30 CONTURA
Verwenden Sie stets die richtige Brennholzmenge. Dies gilt insbesondere beim Anzünden. Benutzen Sie daher beim ersten Heizen eine Waage, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel 2,5 kg Anzündholz sind. Verdeutlichen Sie sich ebenfalls, wie groß die normale und maximale Menge ist.
Der Kaminofen ist ausschließlich für ein Befeuern bei geschlossener Tür vorgesehen. Nur dann funktioniert die Warmluftzuführung an den Glasflächen. Öffnen Sie die Kamintür stets langsam und vorsichtig, um Rauch- und Qualmaustritt aufgrund von Druckveränderungen in der Feuerstätte zu vermeiden.
Die Funktion des Kaminofens richtet sich jeweils nach den Zugverhältnissen im Schornstein. Um die richtige Einstellung der Verbrennungsluftklappe herauszufinden, sind einige Befeuerungsvorgänge notwendig. Um schnell ein stabiles Glutbett zu erreichen, muss sich stets eine Schicht aus Asche und verkohlten Holzresten im Kaminofen befinden.
Brennstoffgröße
Bei einer zu geringen Holzmenge oder bei zu großen Scheiten kann in der Brennkammer keine ausreichende Temperatur erzeugt werden. Ein falsches Anheizen beeinträchtigt das Verbrennungsergebnis. Es kommt zu starker Rußbildung oder auch zum Verlöschen des Feuers, wenn die Kamintür geschlossen wird.
Späne zum Anheizen: fein gespaltenes Kleinholz
Länge: 25-35 cm
Durchmesser: 3-4 cm
Menge: 2,5 kg (ca. 10-12 kleingehackte Scheite)
Brennholz: gehacktes Holz
Länge: 25-35 cm
Durchmesser: 6-7 cm
Normalmenge: 1,5 kg/Stunde
Max.Menge: 2,5 kg/Stunde (jeweils max. 3 Holzscheite nachlegen)
Anzünden
Wenn das Haus über eine mechanische Lüftung verfügt, ist vor dem Anzünden in der Nähe des Kaminofens ein Fenster zu öffnen. Lassen Sie das Fenster einige Minuten offen stehen, bis das Feuer intensiver brennt.
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Öffnen Sie den Regler für die Verbrennungsluft vollständig.
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Legen Sie Zeitungspapier oder Kaminanzünder sowie ca. 2,5 kg kleingehacktes Holz in die Mitte des Kaminofens. Stapeln Sie die Scheite wie in der Abbildung übereinander.
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Entzünden Sie das Feuer.
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Die Tür wird in die Anheizstellung gebracht, das heißt die Außenseite des Schließhakens liegt an der Schließrolle an. Wenn der Luftspalt zwischen Tür und Korpus zu groß ist, bildet sich ein Wirbel im Kaminofen, und die Flammen schlagen gegen die Seitenscheiben, die dadurch verrußen. Wenn das Feuer nach etwa 10-15 min entfacht wurde, schließen Sie die Tür ganz. Das Nachlegen von Holz sollte erfolgen, bevor sich die ersten Flammen des entzündeten Feuers in ein Glutbett verwandelt haben.

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Öffnen Sie den Türgriff und lassen Sie für einige Sekunden einen Druckausgleich in der Brennkammer stattfinden, bevor Sie die Tür vollständig öffnen.
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Legen Sie 2-3 Holzscheite mit einem Gesamtgewicht von etwa 1,5-2,2 kg nach. Ein Holzscheit wird diagonal und ein oder zwei weitere Holzscheite werden parallel zur Rückseite gelegt, siehe Abbildung. Schließen Sie daraufhin die Tür.

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Die Verbrennungsluftklappe muss für die Dauer von 3-5 min vollständig geöffnet sein, bis sich die Holzscheite schwarz gefärbt haben und intensiv brennen. Wenn Sie nun eine langsamere Verbrennung wünschen, können Sie die Zufuhr von Verbrennungsluft vermindern. Je nach Temperatur in der Brennkammer und dem Zug im Schornstein unterscheiden sich die Voraussetzungen für die Verbrennungsregulierung.
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Eine Nennleistung von 5 kW wird erzielt, wenn die Verbrennungsluftklappe 45% geöffnet ist.
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Die geringste Leistung von 3-4 kW wird erreicht, wenn die Verbrennungsluftklappe 30% geöffnet ist und zwei Holzscheite verbrannt werden. In dieser Betriebsstufe kommt es darauf an, dass die Verbrennungsluftklappe während der ersten 3-5 min vollständig geöffnet ist, sodass das Holz sich gut entzünden kann, bevor die Zuführung von Verbrennungsluft verringert werden kann. Vorraussetzung für die Leistungsregelung ist ein stabiles Glutbett und eine hohe Temperatur in der Brennkammer. Wenn das Feuer bis zur Glut heruntergebrannt ist, muss neues Holz nachgelegt werden.

Es ist wichtig, dass das Holz Feuer fängt und brennt. Um dies zu erreichen, öffnen Sie die Verbrennungsluftklappe komplett oder lassen Sie diese kurzzeitig in der Anzündstellung stehen. Eine Schwelbefeuerung, d.h. eine Befeuerung mit stark verringerter Luftzufuhr, bewirkt eine schlechte Verbrennung mit hohen Emissionen sowie einen niedrigen Wirkungsgrad. Im schlimmsten Fall kann eine rasche Gasentzündung stattfinden, die zu Schäden am Kamin führt.

Als Brennmaterial für den Kaminofen eignen sich alle Brennholzarten, wie z.B. Birke, Buche, Eiche, Ulme, Esche, Nadelholz und Obstbaumholz. Verschiedene Holzarten weisen eine unterschiedliche Dichte auf. Je höher die Holzdichte, desto höher der Energiewert. Die höchste Dichte weisen Buche, Eiche und Birke auf.
Feuchtigkeitsgehalt des Holzes
Frisches Holz besteht zu 50% aus Wasser. Ein Teil des Wassers zirkuliert frei zwischen den Fasern, der Rest ist in den Zellen gebunden.
Brennholz ist stets zu trocknen, sodass das freie Wasser verdunsten kann. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt unter 20% gesunken ist, kann das Holz verfeuert werden. Bei der Verwendung von Holz mit einer höheren Feuchte geht ein großer Teil des Energiegehalts im Holz beim Verdampfen des Wassers verloren. Feuchtes Holz beeinträchtigt außerdem die Verbrennung. Im Schornstein bildet sich ein Ruß- und Teerbelag, der im schlimmsten Fall einen Schornsteinbrand herbeiführen kann.

WARTUNG DES KAMINOFENS
Beim Beheizen können die Glasscheiben verrußen, selbst wenn der Kaminofen mit trockenem Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 15-20% befeuert wird. Bei regelmäßiger Reinigung genügt es meist, die Scheiben mit einem trockenen Stück Papier abzuwischen. Wenn sich der Ruß bereits länger auf der Scheibe befindet, lässt er sich am besten mit Reinigungsmittel oder einem speziellen Mittel zur Rußentfernung beseitigen. Diese Mittel sind in Drogerien oder bei Ihrem Kaminofenhändler vor Ort erhältlich.
Verwenden Sie niemals Reinigungsmittel, die Schleifpartikel enthalten. Andernfalls können die Scheiben beschädigt werden.
Achten Sie beim Entfernen der Asche aus dem Aschekasten darauf, dass keine Glut übrigbleibt. Die Asche ist vor ihrer Entsorgung mindestens eine Woche lang in einem verschließbaren nicht brennbaren Behälter aufzubewahren.
Reinigen Sie bisweilen auch innen im Bereich des Aschekastens. Andernfalls kann verschüttete Asche den Aschekasten daran hindern, richtig eingesetzt zu werden, wodurch sich die Tür der Feuerstätte nicht korrekt schließen lässt.
Der Speckstein kann mit einem Spülmittel gereinigt und mit reinem Azeton abgetrocknet werden. Stellen Sie keine brennbaren Gegenstände oder Stearinkerzen auf den Speckstein.
Darüber hinaus verrußen die Glasscheiben am Kaminofen und Anwohner in der Umgebung werden durch die Rußausstöße belästigt.
Um sicher zu gehen, dass das Holz trocken ist, sollte es im Winter geschlagen und im Sommer an der freien Luft unter einer Überdachung gelagert werden. Decken Sie einen Holzstapel niemals mit einer Plane ab, die bis zum Boden reicht. Andernfalls wirkt die Plane wie eine Dunstglocke und verhindert das Trocknen des Holzes. Lagern Sie eine kleinere Brennholzmenge stets einige Tage vor der Verwendung im Haus, damit die Oberflächenfeuchte verdunsten kann.
Damit sollten Sie NICHT heizen
Verwenden Sie als Brennmaterial in einem Einsatz unter keinen Umständen fossile Brennstoffe, druckimprägniertes, angestrichenes oder geleimtes Holz, Spanplatten, Kunststoff oder Farbdruckbroschüren. Bei der Verbrennung dieser Materialien können sich Salzsäure und Schwermetalle bilden, die sich schädigend auf die Umwelt und den Kaminofen auswirken. Die Salzsäure kann den Schornsteinstahl oder das Mauerwerk in einem gemauerten Schornstein angreifen.
Der Rost und die weiteren Gusskomponenten werden mit einer Stahlbürste gereinigt.
Um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten, müssen die Dichtungen regelmäßig kontrolliert werden. Verschlissene Dichtungen beeinträchtigen die Verbrennung, wenn der Kaminofen beim Heizen zusätzliche Luft zieht.
Lackierte Kaminofenteile können mit einem feuchten Lappen und bei Bedarf mit etwas Spülmittel gereinigt werden. Schäden an lackierten Komponenten, z.B. kleinere Kratzer, lassen sich mit Contura-Ausbesserungsfarbe beheben. Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Händler.
Da ständig große Luftmengen durch den Kaminofen strömen (kalte Raumluft wird angesaugt und warme Luft verströmt), kann sich hinter und unter dem Kaminofen Staub ansammeln. Reinigen Sie daher regelmäßig den Bereich unter und hinter dem Kaminofen.
Komponenten in der Nähe des Feuers müssen evtl. ausgetauscht werden. Ein Beispiel für solche Komponenten sind die Verkleidung der Feuerstätte und Roste. Die Lebensdauer dieser Bestandteile richtet sich danach, auf welche Weise und wie oft der Kaminofen genutzt wird.
KEINE ZU GROSSEN FEUER
Das Feuer darf nicht mit zu hoher Flamme brennen. Große Feuer sind unwirtschaftlich und führen zudem zu großen Rauchgastemperaturen, die den Kaminofen und den Schornstein beschädigen können. Die empfohlene Holzmenge bei einer normalen Beheizung liegt bei 1,5 kg/Stunde und die höchste zulässige Holzmenge liegt bei 2,5 kg/Stunde, wenn mit gehackter Birke oder einem anderen Laubholz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ca. 18% geheizt wird. Wird dieselbe Menge wie oben z.B. in Form von Nadelholz genutzt, treten in der Feuerstätte deutlich höhere Temperaturen auf. Bei einer maximalen Befeuerung über längere Perioden verkürzt sich die Lebensdauer des Kaminofens. Beim Überschreiten der maximal zulässigen Holzmenge können Kaminofenkomponenten beschädigt werden und der Garantieanspruch erlischt.

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NORDISCHES UMWELTZEICHEN 378 00°WAS BEDEUTET DAS NORDISCHE UMWELTZEICHEN MIT DEM SCHWAN?
- Ein Kaminofen mit dem Schwan-Umweltzeichen belastet die Umwelt wesentlich weniger als andere Modelle.
- Er hat eine nachgewiesene effektive Verbrennung wobei die gesamte Produktionskette von den Rohstoffen bis zum Abfall berücksichtigt wird.
- Das Schwan-Umweltzeichen stellt unter anderem sehr hohe Anforderungen an den Wirkungsgrad und die Emission von Partikeln, Kohlenwasserstoff und Kohlendioxid.
- Beim Heizen mit einem umweltgerechten Kaminofen mit einem hohen Wirkungsgrad wird außerdem weniger Brennholz benötigt, um die Räume zu erwärmen.
- Mit einem Kaminofen mit dem Schwan-Umweltzeichen tragen Sie aktiv zum Schutz der Umwelt bei.
Schlechter Zug im Kaminofen nach der Neuinstallation
- Überprüfen Sie die Länge des Schornsteins. Gemäß den Empfehlungen von NIBE muss dieser eine Gesamtlänge von mindestens 3,5 Metern haben.
- Vergewissern Sie sich, dass keine Blockierungen im Schornstein vorliegen, die die Rauchgase behindern. Umgebende Häuser oder Bäume dürfen nicht den Luftstrom im Schornsteinbereich blockieren.
- Kontrollieren Sie ebenfalls die Schornsteinfläche (gilt für eingemauerte Schornsteine). Sie sollte 150-200 cm² betragen.
Das Feuer lässt sich nur schwer und nur kurzzeitig entfachen
- Dies kann daran liegen, dass das Brennholz nicht trocken genug ist. Kontrollieren Sie das Holz.
- Eine weitere Ursache kann ein Unterdruck im Haus sein, z.B. bei Einsatz einer Dunstabzugshaube oder einer anderen mechanischen Lüftung. Öffnen Sie beim Anzünden ein Fenster in der Nähe des Kaminofens. Sie können ebenfalls versuchen, Zeitungsreste anzuzünden und in den Kaminofen zu legen, um einen Zug zu entfachen.
- Der Zuluftkanal von außen kann ganz oder teilweise blockiert sein. Lösen Sie den Schlauch und versuchen Sie, den Ofen mit Verbrennungsluft aus dem Raum zu entzünden.
• Die Verbrennungsluftklappe ist möglicherweise geschlossen. - Der Rauchanschluss des Kaminofens kann mit Ruß vom letzten Schornsteinfegen verstopft sein. Heben Sie den Raucheinschub heraus und führen Sie eine Kontrolle durch.
- Beachten Sie die Heizinstruktionen. Eventuell wurde eine zu geringe Holzmenge verwendet und die Glut ist daher zu schwach und kalt, um beim nächsten Nachlegen das Holz zu entzünden.
An den Glasscheiben bildet sich übermäßig viel Ruß
Ein gewisser Rußbelag am Glas ist unvermeidlich und nimmt mit jeder Befeuerung ein wenig zu. Verrußte Scheiben sind hauptsächlich auf folgende Ursachen zurückzuführen:
- Das Brennholz ist feucht. Dadurch wird die Verbrennung beeinträchtigt und es findet eine starke Rauchentwicklung statt.
- In der Brennkammer herrscht eine zu niedrige Temperatur, wodurch eine unvollständige Verbrennung stattfindet und der Zug im Schornstein unzureichend ist.
• Die Türregelung ist nicht korrekt, z.B. befindet sich die Tür nicht ca. 15 min in der Anzündestellung.
Kontrollieren Sie den Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Achten Sie darauf, dass eine ausreichende Glut vorhanden ist. Lesen Sie erneut die Heizinstruktionen.
Zeitweiliger Rauchgeruch in der Nähe des Kaminofens
Dies kann vorkommen, wenn Wind in den Schornstein drückt und ist meist bei einer bestimmten Windrichtung zu beobachten. Eine weitere Ursache ist, wenn bei starker Verbrennung die Tür geöffnet wird.
Verfärbung von lackierten Teilen
Verfärbungen von lackierten Teilen sind auf zu hohe Temperaturen im Kaminofen zurückzuführen. Die Ursache für die erhöhte Temperatur kann darin bestehen, dass die maximal zulässige Holzmenge überschritten wurde oder ungeeigneter Brennstoff verwendet wurde (z.B. Bauschutt, große Mengen kleingehackten Holzabfalls). Für diese Schäden wird keine Garantie übernommen.
Wenn Probleme entstehen, die Sie nicht selbst beheben können, wenden Sie sich an Ihren Händler oder den zuständigen Schornsteinfeger. Wir hoffen, dass Sie diese Hinweise bei einer komfortablen, wirtschaftlichen und problemfreien Nutzung Ihres Contura-Kaminofens unterstützen.
EIN NEUER KAMINOFEN
Wenn der Kaminofen neu ist, kann ein spezieller Geruch auftreten, der durch einen Ölbelag sowie überschüssige Farbe auf dem Kaminofen hervorgerufen wird.
Nach einigen Heizvorgängen verschwindet dieser Geruch. Es kann ebenfalls nach einiger Nutzungszeit ein stechender Geruch auftreten. Dieser Geruch stammt von der Schornsteinisolierung. Er kann beseitigt werden, indem Sie 5-8 Stunden mit 2,5 kg Holz pro Stunde heizen.
ENTRUSSEN
Das Entrußen von Kaminofen, Schornsteinkanälen und Schornsteinanschlüssen ist vom zuständigen Schornsteinfeger auszuführen. Das Entrußen der Brennkammer des Kaminofens kann durch Abkratzen bzw. Abbürsten erfolgen. Am besten ist ein Asche-Staubsauger geeignet.
Wenn ein Schornsteinbrand entsteht oder zu befürchten ist, müssen Verbrennungsluftklappe und Ofentür geschlossen werden. Alarmieren Sie bei Bedarf die Feuerwehr. Nach einem Schornsteinbrand muss der Schornstein stets von einem Schornsteinfegermeister kontrolliert werden.
Warnung!
- Beim Befeuern erhitzen sich einige Oberflächen des Kaminofens stark und können bei Berührung Verbrennungen hervorrufen.
- Beachten Sie ebenfalls die intensive Wärmeabstrahlung durch die Glasscheibe in der Ofentür.
- Wenn brennbares Material näher als angegeben am Ofen gelagert wird, können Brände entstehen.
- Eine Schwelbefeuerung kann zu einer raschen Gasentzündung führen. Dadurch besteht eine Gefahr für Verletzungen und Materialschäden.
Contura
NIBE AB · Box 134 285 23 Markaryd · Sweden www.contura.eu