Cameo - Heizung Hark - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Cameo Hark
Die Aufbau- und Bedienungsanleitung ist vor Beginn aller Arbeiten aufmerksam zu lesen und zu beachten. Nichtbeachtung kann zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Erlöschen der Gewährleistung führen!
Weiterhin sind sämtliche, die Aufstellung und Installation von Dauerbrandöfen betreffenden Vorschriften und Normen unbedingt zu beachten (Musterbauordnung, Bauordnung der einzelnen Bundesländer, Feuerungs verordnungen, DIN 18160 Teil 1 und Teil 2, EN 13384, EN 13240 sowie örtliche Vorschriften). Um die Einhaltung der genannten Normen und Vorschriften zu gewährleisten, ist vor der Installation des Dauerbrandofens der zuständige Schornsteinfegermeister zu informieren. Er wird Sie beraten und den ordnungsgemäßen Anschluss des Dauerbrandofens prüfen.
Räumliche Voraussetzung
Voraussetzung für den Aufbau des Dauerbrandofens ist eine ebene, tragfähige Stellfläche, die aus nicht brennbaren Baustoffen besteht oder durch eine nicht brennbare Unterlage geschützt sein muss. Die Unterlage ist so zu bemessen, dass sie vor dem Ofen mindestens 50 cm und an den Seiten mindestens 30 cm über die Feuerraumöffnung bzw. Grundfläche des Ofens hinausragt. Im HARK-Zubehörprogramm finden Sie hierfür geeignete Bodenplatten. Von der Rückseite und den Seitenflächen der Dauerbrandofen verkleidung ist ein Wandabstand von 20 cm einzuhalten.
Im Strahlungsbereich des Brennraumes muss zu brennbaren Bau teilen, Möbeln, Dekostoffen und ähnlichem ein Mindestabstand von 80 cm eingehalten werden (gemessen von der Vorderkante der Feuerraumöffnung). Der Abstand kann auf 40 cm verringert werden, wenn ein beidseitig belüfteter Strahlungsschutz vorhanden ist (Abb. A).

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Abbildung A 80cm Abstand zu brennbaren Bauteilen z.B. Möbein (Strahlungsbereich) 30cm 50cm Wand- abstand 20cm 30cm Wandabstand 20cm OfernbreiteFrischluftzufuhr
Da Dauerbrandöfen raumluftabhängige Feuerstätten sind, die Ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum entnehmen, muss der Betreiber für ausreichende Verbrennungsluftzufuhr sorgen! Dauerbrandöfen der Bauart 1 (selbstschließende Feuerraumtür) benötigen ein Raumvolumen von mindestens 4 m³ pro Kilowatt Nennwärmeleistung. Bei kleineren Räumen, abgedichteten
Fenstern und Türen oder sonstigen Beeinträchtigungen einer ausreichenden luftzufuhr (zum Beispiel weitere Feuerstätten, mechanische Entlüftungen), muss für eine zusätzliche Frischluftzufuhr gesorgt werden, z.B. durch den Einbau einer Luftklappe in der Nähe des Dauerbrandofens oder die Verlegung einer Verbrennungsluftleitung nach außen oder in einen gut belüfteten Raum (ausgenommen Heizungskeller). Die Verbrennungs luftleitung sollte mit einer Absperrklappe in Ofennähe versehen werden.
Beim Betrieb mehrerer Feuerstätten in einem Aufstellraum oder in einem Luftverbund ist für jede Feuerstätte eine separate Verbrennungsluftleitung zu erstellen oder eine Leitung entsprechend groß zu dimen sionieren.
Eine Küchendunstabzughaube, die sich im Raumluftverbund mit dem Dauerbrandofen befindet, kann den Betrieb der Feuerstätte ebenfalls beeinträchtigen, da sie dem Raumverbund große Mengen Luft entzieht. Diese Luft muss dem Raumverbund durch eine entsprechend große Verbrennungsluftleitung wieder zugeführt oder die Dunstabzughaube mit einem Fensterkontaktschalter versehen werden.
Insbesondere bei fugendichten Fenstern und Türen ist für ausreichende Verbrennungsluft zu sorgen!
Bei dem Dauerbrandofen Cameo besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eine Verbrennungsluftleitung mit Hilfe eines Flexrohres aus dem Außenbereich direkt am Dauerbrandofen anzuschließen. An der Rückseite des Dauerbrandofens befindet sich ein Anschlussstutzen für die „externe Verbrennungsluftzufuhr“ (siehe Abb. B), an den das Flexrohr mit Hilfe einer Klemmschelle angeschlossen werden kann. Die Materialien für die Frischluftleitung sind im HARK – Zubehörprogramm erhältlich. Diese „externe Verbrennungsluftzufuhr“ ist bei Niedrigenergiehäusern mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung erforderlich, um das Verhältnis zwischen Be- und Entlüftung durch den Betrieb des Dauerbrandofens nicht zu stören.
Schornstein und Rauchrohranschluss
Bei der Installation des Dauerbrandofens müssen die bestehenden Gesetze der Landesbauordnung, örtliche feuerpolizeiliche und baurechtliche Vorschriften beachtet werden.
Der Dauerbrandofen muss an einen, für feste Brennstoffe geeigneten, Schornstein angeschlossen werden.
Der Schornstein ist entsprechend den Anforderungen der DIN 18160 Teil 1 auszuführen und nach EN 13384 zu bemessen.
Für den Rauchrohranschluss bietet die Firma HARK im Zubehörprogramm komplette Rauchrohrsätze für jeden Dauerbrandofen an. Die originalen HARK-Rauchrohre und HARK-Rauchrohrknie ermöglichen eine einfache Montage des Dauerbrandofens. Selbst verständlich lässt sich der Schornsteinanschluss auch mit handelsüblichen Rauchrohren durchführen.
Bei dem Dauerbrandofen Cameo ist der Rauchrohranschluss ausschließlich nach oben an den Schornstein möglich.
Die Rauchrohre sind am Dauerbrandofen untereinander und am Schornstein fest und dicht anzubringen. Das Rauchrohr darf nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Sind andere Feuerstätten im gleichen Stockwerk am gleichen Schornstein angeschlossen, muss der Anschluss mindestens 30 cm höher oder tiefer liegen als der Anschluss anderer Geräte. Es empfiehlt sich die Verwendung eines Doppelwandfutters.
Zu temperaturempfindlichen oder brennbaren Materialien ist vom Rauchrohr ein Mindestabstand von 45 cm einzuhalten. Führt das Rauchrohr durch Bauteile aus brennbaren Baustoffen, so sind die Bauteile in einem Umkreis von 20 cm aus nichtbrennbaren form beständigen Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit (z.B. Gas beton) herzustellen.

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Abbildung B obere Rauchumlenkplatte Rauchrohranschluß Ø150 untere Rauchumlenkplatte Verbrennungsluftstutzen externer Anschluß möglich Primär-, SekundärluftreglerMontage der Natursteinverkleidung
Die Natursteinverkleidung ist von Natur aus bruchempfindlich und daher mit größter Sorgfalt zu behandeln. Der Ofenkorpus wird auf jeder Seite mit jeweils drei Natursteinen verkleidet. Diese werden an den, am Ofenkorpus angeschraubten Metallwinkeln aufgehangen. Um ein gleichmäßiges Fugenbild zu erhalten, kann es erforderlich sein, die Metallwinkel in der Höhe etwas zu versstellen. Lösen Sie hierzu die Befestigungsschrauben und verschieben die Winkel nach oben oder nach unten. Anschließend ziehen Sie die Schrauben der Metallwinkel wieder fest an (Abb. D).
Auf dem Ofenkorpus befinden sich acht Bohrungen zur Aufnahme von Gewindestiften. Der rechte und linke Natursteinobersims wird rundum auf den Ofenkorpus und die Gewindestifte gelegt. Mit Hilfe der Gewindestifte können die Obersimse justiert werden. Für zwei Gewindestifte befindet sich in jedem Obersims jeweils eine Vertiefung, wodurch ein Verrutschen der Simse verhindert wird (Abb. D). Anschließend legen Sie die Warmehaltefachnatursteine in das Warmehaltefach.
Achtung!
Der Dauerbrandofen darf nicht durch Umbauten oder den Anbau fremder Bauteile und Korpusverkleidungen manipuliert werden.

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Abbildung C Rüttelrostbetätigung Nach dem Abbrand einer Brennstoffüllung den Ofen durch Hin- und Herbewegen des Rüttelrostes entaschen. Auf rechtzeitiges Entaschen des Aschekastens achten. Es darf kein Aschekegel in den Rost hineinragen. Primärluft-Einstelleinrichtung Auf Zu Heizen mit Holz Primärluft-Einstelleinrichtung "Zu" Heizen mit Kohle Primärluft-Einstelleinrichtung "Auf" Sekundärluft-Einstelleinrichtung Auf Zu Heizen mit Holz Sekundärluft-Einstelleinrichtung "Auf" Heizen mit Kohle Sekundärluft-Einstelleinrichtung "Zu" In der Anheizphase beide Einstelleinrichtung auf "Auf" stellen. Nie beide Einstelleinrichtung gleichzeitig auf "Zu" stellen. Verpuffungsgefahr!Inbetriebnahme
Wenn der Dauerbrandofen in Betrieb genommen wird, müssen die Absperrklappen der Verbrennungsluftleitungen unbedingt ge öffnet werden.
Verbrennungsluftversorgung
Der Dauerbrandofen Cameo ist mit einem Automatik-Leistungsregler (Abb. C) ausgerüstet, der die, für die Verbrennung notwendige Primärluft regelt. Dieser ist stufenlos einstellbar.
Die sogenannte Sekundärluft wird dem Feuerraum im oberen Bereich zugeführt und sorgt für eine Nachverbrennung der Heizgase. Zudem wird durch die Sekundärluft eine über mäßige Rußabsonderung an der Sichtscheibe verhindert. Bei der Verbrennung von Holz sollte der Sekundärluftregler auf der größten Einstellung und bei Kohleprodukten auf der kleinsten Einstellungen stehen. Die Reglerfür die Primär-bzw. Sekundärluftzufuhr befinden sich neben dem Aschekastens (Abb. C).
Stellen Sie nach der ersten Inbetriebnahme des Ofens den Leistungsregler für die Primärluft auf eine mittlere Stellung im Automatikbereich. Ist die Wärmeabgabe zu hoch oder zu niedrig, kann durch veränderte Stellung des Leistungsreglers nachreguliert werden. Diese, für Sie angenehme Temperatur, wird dann für die gesamte Betriebszeit des Ofens durch die Automatik nahezu konstant gehalten. Der Leistungsregler braucht nur verstellt zu werden, wenn sich die Witterungsver hältnisse entscheidend ändern und damit eine Veränderung der Ofenleistung notwendig wird.
Die maximale Brennstoffmenge, die auf einmal aufgegeben werden kann, sollte sowohl bei Holz als auch bei Kohleprodukten 2 kg betragen.
Neben der Automatik kann die Primärluft auch manuell geregelt werden. Stellen hierzu den Leistungsregler auf den „Handbereich“.
Erstes Anheizen
Entnehmen Sie alle Zubehörteile aus dem Aschekasten. Benutzen Sie zum ersten Anheizen dünnes, trockenes Holz und beginnen Sie mit einem mäßigen Feuer. Verwenden Sie zum Anzünden weder Spiritus, Benzin noch andere flüssige Brenn stoffe.
Machen Sie sich mit der Brenn regulierung Ihres Dauerbrandofens vertraut. Hark-Dauerbrandöfen sind mit hochhitzebeständiger Farbe beschichtet. Kurz zeitiger Geruch durch Austrocknen dieser Farbe lässt sich nicht ganz vermeiden und ist ungefährlich.
Stellen Sie beim ersten Anheizen des Dauerbrandofens keine Gegenstände auf den Ofen. Durch Berührung könnten an der, noch nicht ausgehärteten Beschichtung, Schäden entstehen. Aus diesen Gründen sollte Ihr Dauerbrandofen einige Stunden nur mit kleinem Feuer betrieben werden.
Während des ersten Anheizens soll der Aufstellraum des Gerätes gut belüftet werden.
Bitte beachten Sie, dass hitzebeständige Ofenlacke keinen Korrosionsschutz bieten. So kann es bei zu feuchter Reinigung des Ofens oder des Fußbodens in Ofennähe oder bei der Aufstellung in feuchten Räumen zur Bildung von Flugrost kommen.
Normale Inbetriebnahme
Zum Anheizen empfehlen wir, Kamin- oder Grillanzünder mit feinem trockenem Holz zu verwenden. Stellen Sie de Leistungsregler auf Stellung „max.“ im Handbereich. Wenn das Holz brennt geben Sie 2 kg Steinkohle oder eine entsprechende Menge Braunkohlebriketts auf. Lassen Sie den Ofen während dieser Anbrennphase nicht unbeaufsichtigt, damit Sie den Brand kontrollieren können.
Die Aschekasten klappe ist immer geschlossen zu halten, da sonst Beschädigungen am Ofen auftreten können. Nachdem die sogenannte Grundglut hergestellt ist, kann der Ofen für den Dauerbrand mit der höchstzulässigen Brennstoffmenge von 2 kg Steinkohle oder Brikett gefüllt werden.
Der Leistungsregler muss nun auf die, zur Aufrechterhaltung der gewünschten Raumtemperatur, notwendige Stellung im Automatikbereich zurück gedreht werden. Das Gerät darf, außer beim Gluthalten, nicht auf Reglerstellung „min.“ betrieben werden.
Der Dauerbrandofen, insbesondere die Stahlblechoberfläche, die Sichtscheibe und der Türgriff sind beim Betrieb heiß. Vermeiden Sie es, diese Oberflächen zu berühren. Zur Bedienung des Türgriffs ist im Liefer umfang ein Lederhandschuh enthalten.
Betriebsweise in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, d.h. bei stark schwankender bzw. höherer Außentemperatur (etwa ab 15°C) kann es u. U. bei plötzlichem Außenlem peraturanstieg zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Rauchgase schlecht abgezogen werden. Es ist darauf zu achten, dass in dieser Zeit bei eventuell unzureichendem Zug auf eine Inbetriebnahme der Feuerstelle verzichtet werden muss.
Während dieser Zeit keinesfalls den Leistungsregler bis zu seiner kleinsten Einstellung drosseln da sonst die Gefahr einer Verpuffung (explosionsartige Entzündung der Rauchgase) besteht. In diesem Falle die Luftregler des Ofens so einstellen, dass der Brennstoff sichtbar brennt. Rütteln Sie die Asche häufig ab.
Nur bei einer zu kleinen Einstellung der Verbrennungsluftzufuhr können erfahrungsgemäß Störungen des Schornsteinzuges auftreten. Dies kann auch zur Verrußung des Sichtfensters führen. Im Normalfall brennt die Schicht von selbst wieder ab, wenn der Ofen mit geöffneten Reglem betrieben wird. Evtl. mit nicht scheuernden Reinigungsmitteln nachputzen.
Betriebsempfehlung bei Holz
Es darf nur naturbelassenes, stückiges Scheitholz verbrannt werden (trocken und unbehandelt lt. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz). Die Scheitlänge muss der Feuerraum-tiefe bzw. -breite angepasst werden.
Scheitholz mit einer Länge von 25 bis 30 cm ist am besten geeignet. Der Umfang der Scheite sollte, wie bei handelsüblichem Scheitholz, ca. 25 bis 30 cm betragen. Heizen Sie nur mit trockenem Holz (Restfeuchte unter 20 %). Zu feuchtes Holz hat einen zu geringen Heizwert, führt zu verrußten Scheiben und verursacht eine Schornsleinversoltung. Verbrennen Sie keine Abfälle, insbesondere keine Kunststoffe! In den Abfallmaterialien sind Schadstoffe enthalten die dem Ofen, dem Schornstein und der Umwelt schaden. Die Verbrennung von Hausmüll ist nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz verboten! Beschichtete Holz reste sowie Spanplatten dürfen auf keinen Fall verfeuert werden. Durch die Verfeuerung ungeeigneter Brennstoffe kann sich Glanzruß im Schornstein bilden, der einen Schornsteinbrand zur Folge haben kann. Im Fall eines Schornsteinbrandes verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Dauerbrandofen und informieren die Feuerwehr. Bei Beachtung unserer Hinweise ist ein Schornsteinbrand jedoch auszuschließen.
In der Anheizphase führen Sie dem Holz sowohl Primär- als auch Sekundärluft zu. Anschließend wird die Primärluft geschlossen und der Abbrand über die Sekundärluft gesteuert.
Hinweis: Die Holzscheite nicht mit den Schnittflächen zur Feuerungstür auflegen! Dies führt zur Verrußung der Scheibe.
Grundsätzlich ist der Brennstoff Holz nur bedingt regelbar. Deshalb ist ein gleichmäßiger Abbrand nur begrenzt möglich. In begrenztem Umfang kann mit der Aufgabe und der Menge die Leistung beeinflusst werden; d.h. große Holzscheite reduzieren die Abbrand geschwindigkeit und begünstigen einen gleichmäßigen Abbrand. Kleine Holzscheite brennen schneller ab und führen kurzzeitig zu höherer Leistung. Durch den starken Entgasungs prozess beim Brennstoff Holz kann es beim Öffnen der Feuerraumtür zum Rauchaustritt kommen.
Es ist zu empfehlen, die Feuerraumtür grundsätzlich nicht zu öffnen, bevor eine Brennstofffüllung bis zur Glutbildung heruntergebrannt ist.
Betriebsempfehlung bei Kohleprodukten
Hier soll die Brennstoffmenge grundsätzlich dem Wärmebedarf angepasst werden, so dass nur bei großem Wärmebedarf die max. zulässige Brennstoffmenge aufgefüllt wird. Die Einstellung des Abbrands über den Leistungsregler und damit die Wärmeleistung erfolgt ebenso entsprechend dem Wärmebedarf. Da die leistung u.a. auch vom Schornsteinzug (Förderdruck) abhängt, wird Ihnen erst der praktische Betrieb die Erfahrung für die richtige Einstellung vermitteln. Die kleinste Brennstellung ist das Gluthalten. Für die Gluthaltung über Nacht bei geringstem Wärmebedarf, genügt die Aufgabe von 2 – 3 Brikelt, ohne dass die Asche vorher abgerüttelt wird. Hierbei wird der Leistungsregler auf minimale Zufuhr, d.h. auf „min.“ eingestellt.
Entaschen des Ofens
Der Ofen muss nach dem Abbrand einer Brennstofffüllung durch Hin- und Herbewegen des Drehrosthebels (Rüttelhebels) entascht werden. Durch Bewegung des Drehrostes (Rüttelung) fällt die Asche in den Aschekasten. Evtl. nicht ganz verbrannte Teile werden nach vorne durch die Feuerraumtür entnommen. Es ist darauf zu achten, dass der Asche kasten rechtzeitig entleert wird. Es muss vermieden werden, dass der Aschekegel in den Rost hineinragt. Der Feuerrost wird dann nicht mehr ausreichend gekühlt und verformt sich.
Sorgen Sie dafür, dass nur kalte Asche in die Mülltonne gelangt, um eine Brandgefahr zu vermeiden.
Reinigung
Der Dauerbrandofen und die Rauchrohre sind je nach Erfordernis, mindestens jedoch nach jeder Heizperiode, gründlich zu reinigen. In dem Rauchrohrknie befindet sich eine Reinigungsöffnung. Schrauben Sie den Deckel auf und entfernen den Ruß in beiden Richtungen aus dem Rauchrohr. Dies kann beispielsweise miteinem alten Handfeger erfolgen. Der Innenraum des Dauerbrandofens muss von losem Ruß und Asche gereinigt werden. Entfernen Sie hierzu alle losen Bauteile.
Der Schornstein muss ebenfalls regelmäßig durch den Schornsteinfeger gereinigt werden. Über die notwendigen Intervalle gibt Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft.
Der Dauerbrandofen sollte regelmäßig durch einen Fachmann überprüft werden.
Der Dauerbrandofen Cameo ist, wie oben erwähnt, mit hochhitze beständiger Farbe beschichtet. Wenn die Farbe nach mehrmaligem Heizen eingebrannt ist, kann die Oberfläche mit einem leicht angefeuchteten Reinigungstuch gereinigt werden.
Nach längerem Betrieb kann die Farbe oberhalb des Feuerraumes ausbleichen. Diese Stellen können mit Farbspray (erhältlich im HARK-Zubehör programm) nachbehandelt werden, nachdem sie mit feiner Stahlwolle (bitte keinerlei Schmirgelpapier verwenden!) gesäubert wurden.
Bei falsch aufgelegtem oder feuchtem Holz kann das Sicht fenster in der Feuerraumtür verrußen. Dieses kann bei leichtem Belag mit Glasreiniger gereinigt werden. Verwenden Sie nur handelsübliche, nicht kratzende Glasreiniger. Reinigen Sie das Glas nur im kalten Zustand. Fester, dicker Belag lässt sich mit Backofenreiniger entfernen. Rauchumlenkplatte, Schamotteplatten und
Rüttelrost können nach langem Ge brauch verschleiben, sie können aber leicht gelauscht werden.
Verchromte, bzw. vergoldete Ofenteile dürfen nur mit einem sehr weichen Tuch, mit wenig Druck, vorsichtig abgewischt werden. Verwenden Sie keine Putzmittel. Abriebgefahr !!!
Dauerbrandöfen der Bauart 1
Diese müssen unbedingt mit geschlossenem Feuerraum und geschlossener Aschekastentüre betrieben werden. Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufnahme geöffnet und muss anschließend sofort wieder geschlossen werden, da es sonst zu einer Gefährdung anderer, ebenfalls an den Schornstein angeschlossener Feuerstätten und zu einem Austritt von Heizgasen kommen kann.
Wird der Dauerbrandofen nicht betrieben, ist die Feuerraumtür unbedingt geschlossen zu halten.
Bei Dauerbrandöfen der Bauart 1 ist der Anschluss an mehrfach belegte Schornsteine möglich; für die Schornsteinbemessung gilt EN 13384.
Die Anwesenheit von Kindern in der Nähe Ihres Heizgerätes sollte ausschließlich unter Aufsicht von Erwachsenen erfolgen.
Bei Nichtbeachtung der vorgenannten Hinweise entfällt jeglicher Garantieanspruch.
Bitte beachten Sie, dass feuerberührte Teile sowie Verschleißteile wie Schamottesteine, Dichtungen, Glasscheiben und Guss roste nicht unserer Garantie und Gewährleistung unterliegen. Diese sind jedoch leicht austauschbar und damit Sie sich langfristig an Ihrem Dauerbrandofen erfreuen können, sichern wir Ihnen eine mehr jährige Nachlieferfrist für die Ersatzteile zu.
Es dürfen nur Original Hark-Ersatzteile verwendet werden.
Technische Daten:
| Nennwärmeleistung 8 kW | |
| Gewicht mit Natursteinverkleidung 250 kg | |
| erforderlicher Förderdruck* 0,12 mbar | |
| Abgasmassenstrom* 6,0 g/sec | |
| Abgastemperatur* 300°C | |
| empfohlene Brennstoffe | Scheitholz,Braunkohlebrikett,Anthrazit-Nuß 3,Anthrazit-Brikett (25g) |
*Werte sind angegeben für Scheitholz
Abbildung D

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Warmhaltefach-naturstein links Warmhaltefach-naturstein rechts Decknaturstein links Decknaturstein rechts Gewindestifte zur Ausrichtung/ Verschiebesicherung der Decknatursteine Seiten-natursteine Seiten-natursteine Haltewinkel für SeitennatursteineWeitere nützliche Tipps zum Betrieb Ihres Kaminofens finden Sie auf unserer Website www.hark.de unter der Rubrik FAQ.
| Störung | mögliche | Ursachen | Abhilfe |
| Ofen entwickelt Rauch auf bei den ersten der Oberfläche und riecht brennt die | sten Heizvorgängen | Ofen gut durchheizen | und für sorgen |
| Ofenfarbe ein ausreichende Durchlüftungs | |||
| Ofen zieht nicht beim Anheizen Schornstein | schwach, | Schornstein auf Dichtheit prüfen; offenstehende Türen, | |
| Stau oder Rückstau im Schornstein Klappen und Schieber anderer, an den gleichen Schornstein angeschlossener Feuerstätten dicht schließen, evtl. Schornsteinfeger zu Rate ziehen. | |||
| Feuer brennt nicht an zu wenig Verbrennungsluft, Reglerstellung erhöhen, Regler zu klein eingestellt, trockenes, kleingespaltenes Brennholz verwenden | |||
| Beim Nachlegen entweicht Rauch in den Raum die Rauchrohre | zu geringer Schornsteinzug, Ruß und Asche verengen | Überprüfung durch den Schornsteinfeger, zu geringe Schornsteinhöhe? | |
| Rauchgasrohre und Abzugbereich oberhalb des Brennraums reinigen | |||
| Ständig verrußte Brennraumscheiben zu geringe Brennraumlempateratur | zu feuchtes Brennmaterial, Reglerstellung erhöhen | unbedingt auf gut getrocknetes Kaminholz achten, | |
| Schamottesteine im Brennraum reißen | durch den Restwassergehalt in den Schamottesteinen können Risse entstehen. Dadurch wird die Funktion und die Sicherheit des Ofens nicht beeinträchtigt. | ||
| Metalloberfläche wird hellgrau | besonders im Bereich der Türen und des Warmhaltefaches verfärbt sich die Lackierung, wenn die Temperatur von ca. 600°C überschritten wird (Überhitzung) | verfärbte Oberfläche mit Stahlwolle reinigen und mit hitzebeständiger Ofenfarbe überstreichen. Überhitzung des Gerätes vermeiden | |

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Cameo Ersatzteile 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53Cameo Ersatzteilliste
1 Decknaturstein links
2 Decknaturstein rechts
3 Seitennaturstein
4 Warmhaltefachnaturstein links
5 Warmhaltefachnaturstein rechts
6 Halteplatte links der Seitennatursteine
7 Halteplatte rechts der Seitennatursteine
8 Haltewinkel für Seitennaturstein
10 Dichtung Abgasstutzen/Rauchrohr
11 Abgasstutzen (Rauchrohrstutzen)
Dichtung Abgasstutzen/Ofenkorpus
12 Gewindestift-Set
13 Abstrahlblech
15 Gussmulde
16 Rüttelrost
17 Betätigungsknauf für Rüttelrost Gestänge-Rüttelrost
18 Magnet für Aschkastenvortür
20 Betätigungsknauf-Sekundärluft Gestänge-Sekundärluft Schieber-Sekundärluft
21 Aschekasten
22 Betätigungsknauf-Primärluft Gestänge-Primärluft Primärluftautomat
23 Scharnier Aschekastenvortür
24 Aschekastenvortür
27 Stehrost (Holzfänger)
28 Welle Feuerraumtürverriegelung
29 Schließhaken Feuerraumtür
30 Griff Feuerraumtür
31 Feder/Feuerraumtür
32 Halteklammer für Sichtfenster
33 Scharnier Feuerraumtür
34 Sichtfenster
35 Dichtung Feuerraumtür
36 Dichtung Sichtfenster
37 Feuerraumtür kompl.
38 Gegenlager der Feuerraum-
türverriegelung (Korpusseitig)
39 Heizgasumlenkplatte oben
41 Heizgasumlenkplatte unten
42 Feuerraumwand links
43 Feuerraumwand Ecke links
44 Feuerraumwand hinten
45 Feuerraumwand Ecke rechts
46 Feuerraumwand rechts
Feuerraumauskleidung kompl.
50 Handschuh
51 Aufbau DVD
53 Bedienwerkzeug "Kalte Hand"