2G Lift Plus - Hausautomation coM.sat - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Hausautomation kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 2G Lift Plus - coM.sat und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 2G Lift Plus von der Marke coM.sat.
BEDIENUNGSANLEITUNG 2G Lift Plus coM.sat
- Universelles 2G Gateway für Aufzugs-Alarmsysteme
- Verbindet Ihr Wahl- und Steuerungsgerät mit dem GSM/GPRS Netz
- Integrierte serielle RS-232 Telemetrie-Schnistelle
- Komplee Steuerung und Kontrolle Ihrer Aufzüge
• Qualitav hochwerge DTMF-Übertragung über das GSM-Netz - Eine analoge Telefonleitung ist immer verfügbar (selbst bei einem technischen Totalausfall)
2G GSM Gateway Li Plus
Benutzerhandbuch

Umweltbedingungen....3
Reinigungsinformaonen 3
Erschüerungen oder Vibraonen....3
Backup Baerie 3
CE-Konformitätserklärung 3
Hilfe und Kontakt 4
Sicherheitswarnungen....4
Gewährleistungsbesimmungen....5
- Einleitung....6
1.1. Technische Daten 6
1.2. Lieferumfang 6
- Installaon....7
2.1. Anschaltbeispiel 8
2.2. Inbetriebnahme....8
2.3. Abgehende Gespräche 8
2.4. Ankommende Gespräche 8
2.5. Die SIM-Karte 9
2.6. Anschluss der Antenne 9
2.7. Steckverbinder für die Amtsleitung (FXS)....9
2.8.RS232-Schnistelle....9
2.9. Schraubklemmleiste für Stromversorgung....10
2.10. LED-Anzeigen....10
2.11. PIN-Eingabe 11
2.12. PUK-Eingabe 11
2.13. Roaming-Anrufe 11
2.14. Abschalten des Gerätes....12
2.15. Backup Baerie 12
2.15.1. Enernen der Backup Baerie 12
2.16. Wandhalterung 13
- Fernsteuerung über SMS.... 14
3.1. Liste der autorisierten Benutzer....14
3.1.1. Liste der autorisierten Benutzer: Konguraon.... 14
3.1.2. Liste der autorisierten Benutzer: Konguraon der Bestägungsmeldung.... 15
3.1.3. Liste der autorisierten Benutzer: Überprüfung der Konguraon 15
3.2.Schwache Baerie....15
3.2.1.Schwache Baerie: Konguraon 16
3.2.2. Schwache Baerie: Konguraon der Bestägungsmeldung 16
3.2.3. Schwache Baerie: Überprüfung der Konguraon....17
3.2.4. Schwache Baerie: Warnhinweise 17
3.3. Konguraon zurücksetzen....17
3.4. Neustart....17
3.5. Informaonsabfrage....18
Alle Rechte vorbehalten; kein Teil dieser Publikaon darf ohne die vorherige schriliche Genehmigung von Digicom S.p.A. vervielfält, in einer Datenbank gespeichert oder in jeglicher Form, elektronisch, mechanisch, magnesch oder anders, übertragen werden. Die Inhalte dieser Broschüre können sich ohne Ankündigung ändern. Trotz jeglicher Sorgfalt, die bei der Überprüfung und dem Zusammenstellen der Dokumentaon in dieser Broschüre verwendet wurde, kann Digicom keine Verantwortung für den Gebrauch dieser Broschüre übernehmen.
Vorwort
Um Ihre Sicherheit sowie eine korrekte Funkonsweise des Gerätes zu gewährleisten, leisten Sie bie unbedingt den Sicherheitswarnungen Folge. Die komplee Anlage (inklusive Kabel) muss an einem Ort installiert werden, der frei oder räumlich enernt von folgenden Sicherheitsgefahren ist:
• Staub, Feuchgheit, hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung
- Wärme ausstrahlende Gegenstände, die Ihr Gerät beschädigen oder anderweige Probleme verursachen können
- Gegenstände, die hohe elektromagnesche Feldstärken erzeugen (HiFi-Lautsprecher, etc.)
- Ätzende Flüssigkeiten oder chemische Substanzen
Umweltbedingungen
Umgebungstemperatur: von -20 °C bis +55 °C Relave Feuchigkeit: von 20 % bis 80 % (nicht kondensierend) Jede plötzliche Temperatur- und Feuchgkeitsänderung muss vermieden werden.
Reinigungsinformaonen
Benutzen Sie ein weiches und trockenes Tuch und vermeiden Sie jegliche Lösungsmiel oder scheuernde Materialien.
Erschüerungen oder Vibraonen
Vermeiden Sie Erschüerungen oder Vibraonen.
Backup Baerie
WARNHINWEIS: Dieses Gerät ist mit einer Backup Baerie ausgestaet.
Die Baerie könnte enlammen, explodieren oder ernsthae Verbrennungen verursachen. Bauen Sie die Baerie nicht auseinander; verschweißen oder verbrennen Sie sie nicht und werfen Sie die Baerie auch nicht in Wasser. Halten Sie die Baerie auch von Kindern fern. Überlassen Sie das Ersetzten der Baerie ausschließlich den dafür qualizierten Mitarbeitern. Die Nutzung einer anderen Baerie kann Brandgefahr oder Explosionen verursachen. EU-Gesetze betrachten Baerien als gefährlichen kommunalen Abfall, der nach den geltenden Rechtsvorschrien entsorgt werden muss.
Die Backup Baerie ist von der Garaneleistung ausgeschlossen.
CE- Konformitätserklärung
Wir, Digicom S.p.A., mit Sitz in: Via Volta 39 – 21010 Cardano al Campo (Varese – Italien) erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt mit dem Namen 2G GSM Gateway Li Plus Typ: Modem Quad-Band 850/900/1800/1900 MHz, Kategorie: Gerät für die Informaonstechnologie die grundlegenden Erfordernisse der unten stehenden Richtlinie erfüllt:
- 1999/5/EG 9.März 1999, R&TTE (bezüglich Funkanlagen und Telekommunikaonsendeinrichtungen und der Anerkennung ihrer Konformität) Rechtsverordnung 9.Mai 2001, n.269, (G.U. n. 156 of 7-7-2001). - Richtlinie 2009/125/EG OF vom 21.Oktober 2009, ERP, zur Schaung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte. EG-Besimmungen Nr. 278/2009 und Nr. 1275/2008
Wie erwähnt übereinsmend mit den Erfordernissen der folgenden Normen bzw. weiteren Verordnungsschrien: EN 301 489-1
EN 301 489-7
EN 301 511
EN 55022
EN 55024
EN 62311
EN 60950-1
Hilfe und Kontakt
Die meisten Fragen können beantwortet werden, indem Sie in unserem Support > F.A.Q.-Bereich auf unserer Homepage www.comsat.de nachschauen.
Wenn sie die passende Antwort dort nicht nden, kontakeren Sie bie einfach unseren technischen Support unter support@comsat.de.
Sicherheitswarnungen
Lesen Sie diese Anweisungen und Regeln sorgfälg, bevor Sie das Gerät einschalten. Das Verletzen jener Regeln könnte rechtswidrig sein und Gefahrensituaonen hervorrufen.
Für jede der beschriebenen Situaonen berufen Sie sich bie auf die jeweils spezischen Anweisungen und Regeln.
Das Gerät ist ein Funkempfangs- und Sendegerät mit geringer Leistung. Wenn es eingeschaltet ist, sendet und empfängt es Funkfrequenzsignale (HF).
Das Gerät erzeugt Magneelder. Stellen Sie es deswegen nicht neben magnesche Träger wie z.B. Diskeen, Videokasseen, etc.
Wenn Sie Ihr Gerät in der Nähe von weiteren elektrischen oder elektronischen Apparaturen betreiben – wie z.B. Fernseher, Telefon, Radio oder PC – kann dies zu Beeinträchtgungen führen.

Beeinträchtgungen
Dieses Gerät ist, wie alle anderen drahtlosen Geräte auch, Beeinträchtgungen ausgesetzt, die seine Leistung vermindern können.

Straßenverkehrssicherheit
Benutzen Sie Ihr Gerät nicht, während Sie Auto fahren. Im Falle einer Nutzung in Autos müssen Sie sicherstellen, dass die elektronische Ausstaung gegenüber Funkfrequenzsignale geschützt ist. Stellen Sie das Gerät nicht in den Wirkungsbereich des Airbags.

Flugsicherheit
Schalten Sie das Gerät an Bord von Flugzeugen aus, indem Sie die Stromversorgung abtrennen und die interne Backup Baerie deakvieren. Die Nutzung von GSM Geräten in Flugzeugen ist gesetzlich verboten.

Sicherheitsanforderungen in Krankenhäusern
Benutzen Sie das Gerät nicht in der Nähe von medizinischen Gegenständen (im Speziellen Herzschrimachern und Hörgeräten), um potenelle Beeinträchtgungen zu vermeiden.
Seien Sie sorgsam, wenn Sie das Gerät in Krankenhäusern und Kliniken benutzen, welche mit Gegenständen ausgestaet sind, die empndlich auf externe Funkfrequenzsignale reagieren könnten. Schalten Sie es aus, wenn die Nutzung ausdrücklich verboten ist.

Explosive Materialien
Benutzen Sie das Gerät weder an Tankstellen noch in der Nähe von Brennmaterialien oder Chemikalien. Verwenden Sie das Gerät auch nicht während Sprengarbeiten. Beachten Sie weitere Nutzungsbeschränkungen und leisten Sie jeder spezischen Besmmung oder Anweisung unbedingt Folge.

Gebrauchsanweisungen
Vermeiden Sie direkte Körperberührungen mit dem Gerät und berühren Sie die Antenne nicht, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist.
Verwenden Sie ausschließlich zugelassenes Zubehör. Lesen Sie bie aufmerksam die Dokumentaonen eines jeden weiteren Gerätes, welches an dieses Gerät angeschlossen ist. Schließen sie keine Produkte an, die mit dem Gerät nicht kompabel sind.
Gewährleistungsbesmmungen
- Auf das Produkt wird eine Garane von 24 (vierundzwanzig) Monaten ab dem Kaufdatum gewährleistet.
Digicom ist verpichtet, jegliche Herstellungsfehler, Qualitätsmängel oder Nichtkonformität des Produktes, so wie es in dem Kaufvertrag und generell in den Produknformaonen festgeschrieben ist, zu reparieren bzw. das Produkt gegebenenfalls zu ersetzen. Dabei wird keine Aufwandsentschädigung für entstandene Arbeits- und Materialkosten in Rechnung gestellt.
• Die Garane ist nur wirksam, wenn der Reparaturanfrage ein gülger Kaueleg beigefügt ist (Quiung oder Rechnung). Das beschädigte Produkt muss dabei in der Originalverpackung mit allen Zubehörteilen zurückgeschickt werden. - Die am Produkt aufgedruckte Seriennummer darf in keiner Weise ausgestrichen oder enernt werden. Wird dieser Umstand missachtet, verfällt der Anspruch des Käufers auf die Garaneleistung.
- Die Garaneleistung grei nicht bei Schadensfällen, die durch fahrlässigen Gebrauch verursacht wurden. Genauso wenig bei missbräuchlicher Installaon/Gebrauch/Pege, Gerätemanipulaon, Veränderungen des Produktes oder der Seriennummer, Unfallschäden oder Fahrlässigkeiten des Kunden, speziell im Bezug auf seine äußeren Bestandteile. Des Weiteren wird keine Garane bei einer auretenden Störung aufgrund von fehlerhaen Anschlüssen (z.B. eine von der Produktangabe abweichenden Spannung) oder aufgrund einer plötzlichen Änderung der Netzwerkspannung, mit der das Produkt verbunden ist, gewährleistet. Genauso wenig auch bei einer auretenden Störung, die durch das Eindringen von Flüssigkeiten, Feuer, indukve/elektrostasche Entladungen oder von Entladungen durch Blitze bewirkt wird. Auch eine Überspannung oder andere Phänomene, die nicht direkt auf das Gerät zurückgeführt werden, sind von der Garaneleistung ausgeschlossen.
- Die Teile des Produktes, die der Abnutzung unterliegen, werden von der Garanegewährung nicht gedeckt; wie z.B. die Baerie (falls mitgeliefert), die Verbindungskabel, die Anschlussstecker, die äußeren Bestandteile und Kunststoräger, sofern die Schäden nicht auf Werksfehler zurückzuführen sind.
- Auf regelmäßige Kontrollen, Soware Updates sowie Einstellungen und Wartungen wird keine Garane gewährt.
- Sobald die Garanefrist abgelaufen ist, werden die ersetzten Teile sowie die Arbeits- und Transportkosten entsprechend den aktuell geltenden Tarifen in Rechnung gestellt.
• Die Garaneforderung von Digicom Produkten muss direkt an den Vertriebspartner/Unternehmen oder an den Lieferanten gerichtet werden, von dem das Produkt gekau wurde.
Benutzerinformaonen
Nach den Richtlinien 2002/95/CE, 2002/96/CE und 2003/108/CE, bezogen auf die Verringerung der Verwendung gefährlicher Stoe in elektrischen und elektronischen Geräten sowie auf die Abfallentsorgung.

Das Symbol eines durchgestrichenen Abfallcontainers auf dem Apparat selbst oder auf seiner Verpackung weist darauf hin, dass das Produkt zum Ende seiner betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer getrennt von anderen Abfallmaterialien gesammelt werden muss.
Der Benutzer muss dementsprechend den das Ende seiner betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erreichten Apparates zu einer geeigneten, getrennten Sammelstelle für elektronisches und
elektrotechnisches Abfallmaterial bringen oder ihn dem Vertriebspartner für den Kauf eines neuen, gleichwergen Gerätes in Zahlung geben.
Angemessene, getrennte Abfallsammlung, die den nicht mehr nutzbaren Apparat zur Abfallverwertung, -behandlung sowie umwelreundlichen Abfallbeseigung führt, trägt zur Vermeidung von möglichen negaven Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Gesundheit bei und fördert somit die Wiederverwertung der Materialien, aus denen das Gerät besteht. Die durch den Benutzer unbefugte Beseigung des Produktes führt zwangsläug zur Zahlung der geltenden verwaltungsrechtlichen Sankonen des Landes, in welchem das Produkt auf dem Markt eingeführt wurde.
1. EINLEITUNG
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihren Kauf des 2G GSM Gateway Li Plus.
Das 2G GSM Gateway Li Plus simuliert eine analoge Amtsleitung. Dies ist speziell für Gebiete geeignet, in denen keine Festnetzanbindung zur Verfügung steht oder in denen es sich nicht lohnt, eine solche zu verlegen.
Dank des 2G GSM Gateway Li können Sie weiterhin Ihr bestehendes Equipment (analoges Telefon/TK-Anlage) nutzen, ohne eine direkte Verbindung zum Festnetz herstellen zu müssen. Somit sparen Sie die Kosten für einen Festnetzanschluss.
Das 2G GSM Gateway Li Plus ist die ideale Lösung für Notrufsysteme in Aufzügen, die der EN81.28 Norm zu entsprechen haben.
Des Weiteren ist das 2G GSM Gateway Li Plus mit einer RS232 Schnistelle ausgestaet, um es mit der Aufzugs-Steuereinheit verbinden zu können, welche sämtliche Telemetrie-Daten steuert.
1.1. Technische Daten
• GSM Modul: GSM/GPRS Modem Quad-Band 850/900/1800/1900 MHz
- Ausgangsleistung:
- Klasse 4 (2W) in GSM bei 850/900 MHz
- Klasse 1 (1W) in DCS bei 1800/1900 MHz
- analoger Amtsanschluss für Sprache an einer Schraubklemmleiste
- Impedanz bei abgehobenem Hörer: 600 Ohm
- Schleifenspannung bei aufgelegtem Hörer: 48V DC
• Schleifenstrom bei abgehobenem Hörer: 30mA
• Wahlverfahren: Ton (DTMF)
• Rufspannung: 38V AC rms - REN: 3 - Sprachanrufe
- Datenanrufe
- serielle RS232-Schnistelle an einer DB9-Buchse für Datenverbindungen
• GPRS Klasse 10 - Daten-Geschwindigkeit bis zu 9600 bps
- integrierter Full TCP/IP Stack
• LED Anzeigen
• mit DIN-Schiene monerbarem Gehäuse
• SMA-Buchse für den Antennen-Anschluss
• Stromversorgung: 9V bis 32V DC - Backup Baerie
• Maße: 115 x 99 x 22,5 mm
• CE-Kennzeichnung und RoHS-konform
1.2. Lieferumfang
• 2G GSM Gateway Li Plus
- Schaltnetzteil (Eingang: 100-240 V AC / 50-60Hz / 0.5A – Ausgang 12 V DC / 1A)
• GSM Antenne mit 3 Meter Kabel
- Antennenhalter für die Wandmontage
• 4-polige Schraubklemmleiste zur Stromversorgung
- 5-polige Schraubklemmleiste für den analogen Amtsanschluss (Sprache)
• Telefonkabel über 1,5 Meter
• DIN-Schiene
- Benutzerhandbuch

Für die korrekte Installaon schalten Sie das Gerät bie aus und lesen Sie die folgenden Anweisungen.
- Stecken Sie die SIM-Karte in den SIM-Kartenhalter. Stellen Sie sicher, dass die SIM-Karte korrekt eingesteckt ist: Die abgeschragte Ecke wird dabei in das Gerät gesteckt und die goldfarbenen Kontakte zeigen nach unten (in Richtung Leiterplae).

text_image
SIM- Verbinden Sie die GSM-Antenne mit der SMA-Buchse.

text_image
Antenne- Verbinden Sie das Wählgerät mit der Schraubklemmleiste der Amtsleitung.
- Verbinden Sie die Steuereinheit mit der RS232-Schnistelle.
- Stellen Sie eine Verbindung zur Stromversorgung her; das Gerät schaltet sich automasch ein.

flowchart
graph TD
A["RS232 Steuereinheit"] --> B["Amtsanschluss Wählgerät"]
B --> C["Stromversorgung"]
A --> D["Aufzug"]
Hinweis:
Für detailliertere Informaonen bezüglich der oben aufgeführten Handlungsanweisungen lesen Sie bie die folgenden Paragraphen.
2.1. Anschaltbeispiel

flowchart
graph TD
A["2G GSM Gateway Lift Plus"] -->|Steuereinheit| B["Aufzug"]
A -->|Wählgerät| C["Modem"]
C --> D["Leitstelle"]
A -->|GSMGPRS| E["Green Cloud"]
B -->|Aufzug| F["Control Unit"]
2.2 Inbetriebnahme
Wenige Sekunden nach Inbetriebnahme und nach Durchführung eines Selbsests können Sie eine der folgenden Betriebszustände beobachten.
| LED | Normalzustand | PIN erforderlich | Roaming/virtueller Betreiber |
| PWR | an | an | an |
| ACT | blinkt/an ^1 | aus | Schnell blinkend ^2 |
^1 GSM Signalqualität: blinkend=gut; an=hervorragend
Normalzustand: Überprüfen Sie die GSM Signalqualität, um einen Sprachanruf tägen zu können (ACT LED an oder blinkend).
PIN erforderlich: Geben Sie die PIN ein, wie in den folgenden Abschnien beschrieben.
Roaming/ virtueller Betreiber: Akvieren Sie das Roaming, wie in den folgenden Abschnien beschrieben.
2.3. Abgehende Gespräche
Warten Sie nach dem Abheben des Hörers auf den Wählton und wählen Sie dann die Rufnummer.
Nach Eingabe der letzten Zier wartet das 2G GSM Gateway Li Plus noch 5 Sekunden, bevor die Nummer angewählt wird (Wahlzwischenzeit). Die Wahlprozedur wird mit der "#"-Rautentaste beendet, d.h., der Ruf wird sofort ohne Wahlzwischenzeit aufgebaut.
2.4. Ankommende Gespräche
Signalisierung
Ein ankommendes Gespräch wird an der 2-Drahtschnistelle signalisiert.
Ist diese belegt, so bekommt der anrufende Teilnehmer eine Rufabweisung.
Verbinden
Wird der Anruf vom Endgerät entgegengenommen, so wird die Sprachverbindung zum Anrufer hergestellt.
Gesprächsende
Wird das Gespräch vom Anrufer beendet, so wird der Besetzon ausgegeben.
2.5. Die SIM-Karte
Für das 2G GSM Gateway Li Plus wird eine "plug in" – Karte, d.h. eine kleine SIM-Karte benötigt, die mit einer Spannung von max. 3 V betrieben werden kann.
Wichger Hinweis:
USIM-Karten werden nicht unterstützt.
-
Enernen Sie die Stromversorgung des 2G GSM Gateway Li Plus.
-
Stecken Sie die SIM-Karte in den SIM-Kartenhalter. Stellen Sie sicher, dass die SIM-Karte korrekt eingesteckt ist: Die abgeschragte Ecke wird dabei in das Gerät gesteckt und die goldfarbenen Kontakte zeigen nach unten (in Richtung Leiterplae).
-
Um die SIM-Karte zu enernen, drücken Sie sie in das Gerät, dann können Sie sie herauslösen.

Stellen Sie sicher, dass die eingesetzte SIM-Karte für SMS- und Datenverkehr nutzbar ist.
2.6. Anschluss der Antenne
- Schalten Sie das 2G GSM Gateway Li Plus ab.
- Verbinden Sie den SMA-Steckverbinder der Antenne mit dem 2G GSM Gateway Li Plus, im Uhrzeigersinn drehend.
- Richten Sie die Antenne aus und überprüfen Sie die Signalqualität anhand der LED-Anzeigen oder miels des AT-Befehls "AT+CSQ".
2.7. Steckverbinder für die Amtsleitung (FXS)

Verbinden Sie das Wählgerät mit dem analogen Amtsanschluss über die FXS-Schraubklemmleiste.
2.8. RS232-Schnistelle
Um die kompleen Telemetrie-Daten des Aufzugs aus der Ferne zu steuern, können Sie die RS232-Schnistelle nutzen. Verbinden Sie die Aufzugs-Steuereinheit mit der RS232-Schnistelle des 2G GSM Gateway Li Plus (es werden nur 3 Signalleitungen verwendet: TD, RD und GND). Verwenden Sie die mitgelieferte Soware, um eine Datenverbindung mit dem Gerät herzustellen.
Werkseinstellung des Modems:
Daten-Geschwindigkeit: 9600 bit/s
Datenbits: 8
Parität: keine
Stopp-Bits: 1
Flusssteuerung: keine
DTR: Signal ignoriert
Anrufannahme: Automasche Annahme nach 1 Rufzeichen
2.9. Schraubklemmleiste für Stromversorgung

+: von 9 bis 32V DC
- : GND
Die Stromversorgung des 2G GSM Gateway Li Plus erfolgt über die im Lieferumfang mit enthaltene Schraubklemmleiste. Das rote Kabel der Stromversorgung ist der Pluspol (+). Falls Sie eine andere Art der Stromversorgung bevorzugen, kann das 2G GSM Gateway Li Plus mit einer Spannung von +9V bis +32V DC versorgt werden.
Die 2 Pluspole benden sich nebeneinander.
Die 2 Minuspole benden sich nebeneinander.
Nutzen Sie für die Stromversorgung lediglich einen Plus- und einen Minuspol.
Sie können den jeweils zweiten Plus- und Minuspol nutzen, um ein weiteres Gerät mit der gleichen Spannung (V DC) anzuschließen: In diesem Fall muss die Stromversorgung einen geeigneten elektrischen Strom für beide Geräte bereitstellen.
Während der Netzwerkssuche und des Verbindungsauaus werden für einige Millisekunden hohe Spitzenströme erreicht. Die Stromversorgung muss während dieser Zeit diesen hohen Strom zur Verfügung stellen.
Bei einer Stromversorgung von 12V DC wird ein Strom von 1000mA benöt.
Wichger Hinweis:
Achten Sie auf sie Polarität der Spannungsversorgung. Der Spannungsversorgungsbereich darf nicht die maximale Obergrenze überschreiten, da ansonsten das Produkt Schaden nehmen könnte.
Um der EMV (Elektromagnesche Verträglichkeit) gerecht zu werden, sollte die DIN-Schiene geerdet werden (Potenalausgleich PE).
2.10. LED-Anzeigen
Das 2G GSM Gateway Li Plus hat 2 LED-Anzeigen, welche die unterschiedlichen Betriebszustände anzeigen:
| LED | Status | Beschreibung | |
| PWR | AUS | Gerät ist ausgeschaltet | |
| AN | Gerät ist eingeschaltet und die Baerie wurde erkannt | ||
| Langsames Blinken | keine Stromversorgung, Gerät wird von der Backup-Baerie betrieben | ![]() | |
| Schnelles Blinken | keine Backup-Baerie vorhanden (oder nicht verbunden) | ||
| ACT | AUS^1 | SIM-Karte ist nicht vorhanden, PIN nicht eingegeben, Netzwerksuche oder schlechte Signalqualität | |
| Blinken | gute Signalqualität | ||
| AN | hervorragende Signalqualität | ||
| Schnelles Blinken2 | Roaming akv | ||
Hinweis:
- Ist keine Stromversorgung vorhanden, ist die LED aus, um den Baerieverbrauch zu verringern.
- In der Werkseinstellung sind abgehende Anrufe im Roaming nicht erlaubt. Erst durch die Eingabe einer DTMF Sequenz sind abgehende Anrufe im Roaming gestaet. Für weitere Informaonen lesen Sie bie den Abschni über Anrufe im Roaming.
2.11. PIN-Eingabe
Wenn die PIN auf der SIM-Karte akviert und die PIN noch nicht im Gateway programmiert ist, ist die ACT LED aus und es ertönt nach dem Abheben des Telefonhörers ein Programmierton (wiederholter Doppelton mit einer kurzen Pause).
Geben Sie die PIN miels der Telefontastatur ein (nur möglich mit DTMF-fähigem Telefon).
- Hörer abheben, es ertönt der Programmierton
- PIN der SIM-Karte über die Tastatur eingeben und die Eingabe mit der "#"-Taste (z.B. 1234#) bestägen
- Bei einer fehlerhaen PIN-Eingabe den Hörer wieder auegen, bevor die "#"-Taste betägt wird
- Ist die PIN-Eingabe korrekt, erfolgt ein Bestägungston (zweifach wiederholter konnuierlicher Ton)
- Wurde eine falsche PIN eingegeben und bestägt, ertönt ein Fehlerton (einzelner langer Ton)
- Hörer auegen und warten, bis das Gateway im GSM-Netz eingebucht ist
Hinweis:
Die PIN und der PUK der SIM-Karte werden beim Kauf vom Netzbetreiber oder Service-Provider mitgeliefert. Nach 3 fehlgeschlagenen PIN-Eingaben wird die SIM-Karte gesperrt. Zum Entsperren wird der PUK benöt. Nach der PUK-Eingabe muss eine neue PIN vergeben werden. Somit wird die alte PIN durch die neue auf der SIM-Karte überschrieben. Wurde der PUK 10-mal hintereinander falsch eingegeben, ist die SIM-Karte für immer gesperrt und somit unbrauchbar.
Die PIN wird im Festwertspeicher des Gateways gespeichert und nach jedem Neustart automasch ausgegeben. Falls die SIM-Karte gewechselt oder gestohlen wird, muss die PIN im Gateway für die neue SIM-Karte programmiert werden.
Die PIN sowie die gesamte Konguraon des Gateways kann jederzeit gelöscht werden (Werkseinstellung). Dazu wird der Hörer abgehoben und der DTMF-Code "#*99#" über das angeschlossene Telefon eingegeben.
Überprüfen Sie die GSM Signalqualität und versuchen Sie gegebenenfalls, diese durch eine Änderung der Antennenposion zu verbessern.
2.12. PUK-Eingabe
Ist eine PUK-Eingabe erforderlich, wird diese mit einem Spezialton signalisiert (wiederholter Doppelton ohne Pause).
Geben Sie den PUK miels der Telefontastatur ein (nur möglich mit DTMF-fähigem Telefon).
- Nehmen Sie den Hörer ab und es ertönt der Programmierton (Doppelton ohne Pause).
- Geben Sie nun den PUK über die Telefontatstatur ein und bestägen Sie die Eingabe mit der "#"-Taste. Jetzt wird die neue 4-stellige PIN eingegeben und anschließend mit der "#"-Taste bestägt;
PUK#neue PIN# (z.B. 1234567890#1234#)
-
Bei einer fehlerhaen Eingabe des PUKs, den Hörer wieder auegen, bevor die "#"-Taste betägt wird
-
Ist die PUK-Eingabe korrekt, erfolgt der Bestägungston (zweifach wiederholter konnuierlicher Ton).
-
Hörer auegen und warten, bis das Gateway im GSM-Netz eingebucht ist.
-
Wurde ein falscher PUK eingegeben und bestägt, ertönt ein Fehlerton (einzelner langer Ton).
2.13. Roaming-Anrufe
In der Grundkonguraon erkennt das Gateway automasch den Netzbetreiber. In grenznahen Gebieten ist es möglich, dass sich das Gerät in ein fremdes Netz einbucht. Dies kann zu erhöhten Tarifen führen.
In diesem Fall (Roaming-Modus) blinken alle 3 LEDs und abgehende Gespräche sind nicht erlaubt: Der Anrufer hört dabei für einige Sekunden einen Dauerton.
Um abgehende Gespräche führen zu können, muss ein Code über die Telefonastatur eingegeben werden (nur möglich mit DTMF-fähigem Telefon). Das Roaming kann entweder durch den Netzbetreiber oder direkt auf der SIM-Karte gesperrt werden.
Codes:
| ##1111#1#1# | Bevorzugt das Heimatnetz und verhindert das Einbuchen in fremde Netze |
| ##1111#1#2#Netzbetreiber code# | Manuelle Auswahl des gewünschten Netzbetreibers |
Jeder Netzbetreiber-Code besteht aus 5 Ziern. Die folgenden Netzbetreiber-Codes sind in Deutschland festgelegt:
26201 für T-Mobile 26202 für Vodafone 26203 für E-Plus 26207 für O2
Das 2G GSM Gateway Li Plus akzepert auch andere länderspezische Codes.
Wenn das Gerät einen manuell ausgewählten speziellen Netzbetreiber erkennt, arbeitet es im Normalzustand. Erkennt das Gerät den speziellen Netzbetreiber nicht, wird das 2G GSM Gateway Li Plus in den automaschen Modus zurückgesetzt und das Roaming muss neu erkannt werden (Wiederholung des oben beschriebenen Prozesses).
Wird das Gateway im Roaming betrieben, erlischt nach Eingabe des Netzbetreiber-Codes die ACT LED.
Die Konguraon wird automasch gespeichert, sodass nach dem Aus- und Einschalten des Geräts die oben durchgeführten Eingaben nicht mehr wiederholt werden müssen.
Die Eingabe der oben erwähnten Codes kann jederzeit erfolgen.
Um die Werkseinstellung wieder herzustellen, genügt es, den folgenden DTMF-Code einzugeben: #*99#
2.14. Abschalten des Gerätes
Dank der integrierten Backup Baerie verursacht der Ausfall der Stromversorgung nicht die Abschaltung des Gerätes.
Um das 2G GSM Gateway Li Plus abzuschalten, müssen Sie die Stromversorgung abtrennen und dann innerhalb von 60 Sekunden die SIM-Karte entnehmen: Innerhalb weniger Sekunden schaltet sich das Gerät dann ab.
2.15. Backup Baerie
Die Backup Baerie ist im Gerät eingebaut.
Technische Daten der Backup Baerie: Li-Ion Polymer 3,7V – 1300mAh, wiederauadbar
Nach dem erstmaligen Einschalten lassen Sie das Gerät bie mindestens 4 Stunden mit der Stromversorgung verbunden, damit die Baerie vollständig und korrekt aufgeladen wird.
Eine neue Baerie hat bei Umgebungstemperatur folgende Betriebszeiten:
Standby Zeit: ca. 6 Stunden
Gesprächszeit: ca. 1,5 Stunden
Die Haltbarkeit der Baerie hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. von der Betriebstemperatur des Gerätes und der Qualität des GSM-Signals.
2.15.1. Enernen der Backup Baerie
Der Austausch der Baerie darf nur von qualizierten Mitarbeitern unserer Serviceabteilung vorgenommen werden.
2.16. Wandhalterung
Das 2G GSM Gateway Li Plus kann mit Hilfe der DIN-Schiene an der Wand befasgt werden.
Befesgen Sie die DIN-Schiene mit entsprechenden Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) an der Wand.

Um das 2G GSM Gateway Li Plus an der DIN-Schiene zu befasgen, bringen Sie die obere DIN-Halterung an der DIN-Schiene an (siehe Abbildung 1).
Um den Vorgang abzuschließen, schieben Sie das 2G GSM Gateway Li Plus nach unten, bis der Verschlussmechanismus einrastet (siehe Abbildung 2).
3. FERNSTEUERUNG ÜBER SMS
Die Gerätekonguraon wird über SMS vorgenommen; so lässt sich das Gerät aus der Ferne verwalten. Somit kann zu jeder Zeit der Baeriestatus und die GSM Signalqualität abgefragt werden.
Nur autorisierte Benutzer dürfen aus der Ferne auf das Gateway zugreifen. Dies wird anhand der Absendernummer in der SMS überprü.
Der Fernzugri kann wie folgt eingestellt werden:
- Telefonbuch mit 4 Nutzern, die zur Konguraon berecht sind.
- Telefonbuch mit 4 Nutzern, die zum Empfang der SMS von dem Gateway berecht sind.
- "schwache Baerie" Nachricht, wenn die Laufzeit der Backup Baerie noch 60 – 90 Minuten beträgt.
- Empfang der Meldung "Abschaltung eingeleitet", wenn die Laufzeit der Backup Baerie nur noch 5 – 30 Minuten beträgt.
- Ferngesteuertes Hochfahren, um ein erneutes Einbuchen im GSM-Netz zu erzwingen.
- Statusabfrage zur Überprüfung der Backup Baerie sowie der GSM Signalqualität.
3.1. Liste der autorisierten Benutzer
Mit der ersten SMS werden die Listen der Benutzer erstellt, die das Gateway fernwarten und Berichte erhalten dürfen.
3.1.1. Liste der autorisierten Benutzer: Konfiguration
*1 # ID # conf1, conf2, conf3, conf4 # dest1, dest2, dest3, dest4
| Punkt | Beschreibung |
| *1 | Nachrichtenkennung, um die Liste der autorisierten Benutzer zu kongurieren |
| # | Trennzeichen |
| ID | Geräteidenkaon: maximal 8 alphanumerische ZeichenVoreinstellung ist "DIGICOM" |
| # | Trennzeichen |
| conf1 | Rufnummer, die zur Konguraon/Steuerung berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| conf2 | Rufnummer, die zur Konguraon/Steuerung berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| conf3 | Rufnummer, die zur Konguraon/Steuerung berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| conf4 | Rufnummer, die zur Konguraon/Steuerung berecht ist |
| # | Trennzeichen |
| dest1 | Zielrufnummer, die zum Empfang der Berichte berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| dest2 | Zielrufnummer, die zum Empfang der Berichte berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| dest3 | Zielrufnummer, die zum Empfang der Berichte berecht ist |
| , | Trennzeichen |
| dest4 | Zielrufnummer, die zum Empfang der Berichte berecht ist |
Wichger Hinweis:
- Es können auch weniger Benutzer deniert werden
- Es ist auch möglich, nicht die Liste der autorisierten Benutzer einzugeben; in diesem Fall müssen Sie die Reihenfolge "#-Trennzeichen" berücksichgen
- Die Rufnummer kann im internaionalen oder naonalen Format eingegeben werden. Es sind nur die Ziern von 0...9 und das "+" (als erstes Symbol bei einem internaionalen Format) gülg. Jede Rufnummer darf maximal 17 Zeichen lang sein (inkl. das "+" -Zeichen).
- Wenn keine Liste von autorisierten Benutzern eingegeben wurde (confx), sind alle Rufnummern berecht, das
Gateway fernzusteuern.
Beispiele:
*1#DIGICOM#+493351234567,+493409876543#+493351234567,+493409876543
*1#DIGICOM##+493351234567,+493409876543
3.1.2. Liste der autorisierten Benutzer: Konguraon der Bestägungsmeldung
Wenn das 2G GSM Gateway Li Plus eine SMS empfängt, überprü es, ob diese von einem autorisierten Benutzer stammt. Wenn ja, wird die SMS analysiert, anderenfalls wird sie ignoriert. Kommt die SMS von einem autorisierten Benutzer, aber mit falschem Text, antwortet das Gateway mit der Meldung "NACK". Im Falle einer korrekten Gerätekonguraon, antwortet das Gateway mit der Meldung "ACK". Wenn die Liste der autorisierten Benutzer leer ist (confx), sind alle Rufnummern berecht, das Gateway aus der Ferne zu steuern.
Alle Meldungen, die vom 2G GSM Gateway Li Plus gesendet werden, inklusive "ACK" und "NACK", beginnen mit einem SMS Index und einem Trennzeichen ("#"). Der Maximalwert des Indexes ist 255, dann beginnt er erneut von 0.
Beispiel:
12#*1#DIGICOM#ACK
3.1.3. Liste der autorisierten Benutzer: Überprüfung der Konguraon
Um die Konguraon des Telefonbuchs zu überprüfen, genügt es, die folgende SMS zu senden:
*1?
Die Antwort-SMS kommt im gleichen Format (SMS Index und Raute-Symbol "#"):
Beispiel:
13#*1#DIGICOM#+493351234567,+493409876543#+493351234567,+493409876543
3.2. Schwache Baerie
Das Gateway ist mit einer internen, wieder auadbaren Backup Baerie ausgestaet. Bei einem Stromausfall arbeitet das Gerät weiterhin mit der internen Backup Baerie. Wenn die Laufzeit der Backup Baerie noch ca. 60 - 90 Minuten(*) beträgt, sendet das Gateway die erste "Low Baery" Nachricht in Form einer SMS.
Wenn die Laufzeit der Backup Baerie noch 5 bis 30 Minuten(*) beträgt, wird die zweite SMS mit der Meldung "Shutdown in progress" gesendet. Das Gerät wird dann heruntergefahren.
Die Nachrichten werden an die vorher festgelegten Benutzer gesendet (destx).
(*) Die Haltbarkeit der Baerie wird von mehreren Faktoren beeinusst, z.B. von dem Gerätestatus (Standby- oder Gesprächsmodus), der Betriebstemperatur sowie von der GSM Signalqualität.
3.2.1. Schwache Baerie: Konguraon
Man kann die Texte für "schwache Baerie" und "Gerät wird abgeschaltet" nach folgendem Muster individuell anpassen.
*2 # First msg text , 60 # Second msg text , 5 # N retry , Time retry
| Punkt | Beschreibung |
| *2 | Kennung, um den Text für "schwache Baerie" zu kongurieren |
| # | Trennzeichen |
| First msg text | Text der ersten SMS (z.B. " schwache Baerie"); die Benutzer erhalten diese SMS, wenn die Laufzeit der Baerie noch 60 – 90 Minuten beträgt(Max: 30 Zeichen, Voreinstellung: Low Baery) |
| , | Trennzeichen |
| 60 | fester Wert |
| # | Trennzeichen |
| Second msg text | Text der zweiten SMS (z.B. " Gerät wird abgeschaltet"); die Benutzer erhalten diese SMS, wenn die Laufzeit der Baerie noch 5 – 30 Minuten beträgt (Max: 30 Zeichen, Voreinstellung: Shutdown in progress) |
| , | Trennzeichen |
| 5 | fester Wert |
| # | Trennzeichen |
| N retry | Anzahl der Versuche, um eine SMS von dem 2G GSM Gateway Li Plus an Benutzer zu senden, wenn die Übermilung fehl schlägt(Wiederholungen einstellbar 0..9; Voreinstellung: 2) |
| , | Trennzeichen |
| Time retry | Wartezeit für das neue Versenden der SMS(Wiederholungszeit einstellbar 0..9 Minuten; Voreinstellung: 1) |
Hinweis:
Durch die voreingestellten Werte, ist es ausreichend, mindestens einen Benutzer (destx), der die SMS erhalten soll mit der Nachrichtenkennung *1 zu kongurieren, um die automaschen, auf den Baerie-Status hinweisenden Nachrichten zu generieren.
Beispiel:
*2#schwache Baerie,60#Gerät wird abgeschaltet,5#2,1
3.2.2. Schwache Batterie: Konfiguration der Bestätigungsmeldung
Wenn das 2G GSM Gateway Li Plus eine Konguraons-SMS empfängt, verhält es sich exakt wie oben beschrieben und sendet die ACK oder NACK Nachricht.
Beispiel:
16#*2#DIGICOM#ACK
17#*2#DIGICOM#NACK
3.2.3. Schwache Batterie: Überprüfung der Konguraon
Um die Konguraons-SMS zu überprüfen, schicken Sie die folgende SMS:
\*2?
Der Benutzer, der diese Informaon anfordert, erhält die Antwort in dem gleichen Format (mit dem SMS Index und dem Raute-Symbol "#").
Beispiel:
18#*2#DIGICOM#schwache Baerie,60# Gerät wird abgeschaltet,5#2,1
3.2.4. Schwache Batterie: Warnhinweise
Wenn die oben erwähnten Zustände aureten und das Gateway korrekt programmiert ist, werden die folgenden Meldungen abgesetzt:
14#*B#DIGICOM# schwache Baerie (ca. 60 - 90 Minuten
^1 Baeriebetrieb)
15#*B#DIGICOM# Gerät wird abgeschaltet
(ca. 5 - 30 Minuten ^1 Baeriebetrieb)
Kennung der Nachricht "schwache Baerie": *B
^1 : Die Haltbarkeit der Baerie hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. von dem Gerätestatus (Standby- oder Gesprächsmodus), der Betriebstemperatur des Gerätes und der Qualität des GSM-Signals.
3.3. Konguraon zurücksetzen
Um die Werkseinstellung bezüglich der Nachrichten *1 und *2 wiederherzustellen, senden Sie die folgende SMS:
*9 # ID
| Punkt | Beschreibung |
| *9 | Konguraonspunkt, um die Werkseinstellung zu setzen |
| # | Trennzeichen |
| ID | Geräteidenkaon |
Dieser Befehl stellt sämtliche Voreinstellungswerte der SMS Konguraon wieder her.
Beispiel:
*9#DIGICOM
3.4. Neustart
Autorisierte Benutzer können das Gateway mit der folgenden SMS aus der Ferne neu starten:
RESET
Nach Erhalt der SMS antwortet das Gateway mit ACK und führt dann einen Neustart durch. Dadurch wird sich das Gerät in das GSM Netz erneut einbuchen.
Beispiel:
3.5. Informaonsabfrage
Autorisierte Benutzer können vom Gerät Informaonen über den Netzbetreiber, die Signalqualität und den Backup Baerie-Status abfragen. Dies wird mit der folgenden SMS abgefragt:
INFO
Das Gateway wird wie folgt antworten:
| Punkt | Zeichenlänge | Beschreibung |
| Idx_SMS | 3 max | Laufender SMS- Index (gesendet vom 2G GSM Gateway Li Plus) |
| # | 1 | |
| INFO | 4 | Key word: INFO |
| # | 1 | |
| ID | 8 max | Geräteidenkaon |
| # | 1 | |
| GSM operator | 8 max | Name des Netzbetreibers, beispw. TIM, Vodafone, Movistar |
| , | 1 | |
| GSM signal | 4 | GSM Signalstärke (angezeigt von den LEDs): High,Medium,Low (+CSQ value)] |
| , | 1 | |
| GSM network | 4 | GSM status: Home, Roam, Forbidden |
| # | 1 | |
| Baery status | 6 max | Backup Baerie-Status: charge (Ladend), In use (In Benutzung, Laufzeit > 60 Minuten), absent (Nicht vorhanden o. nicht verbunden), Low (Schwach, verbleibend: 5 – 30 Minuten) |
| # | 1 | |
| Micro fw | 8 | Fw release: micro |
| # | 1 | |
| GSM fw | 5 | Fw release: GSM module |
| , | 1 | |
| IMEI | 15 | IMEI GSM module |
| # | 1 | |
| YYMMDD | 6 | Geräte-Datum |
| , | 1 | |
| hhmm | 4 | Geräte-Uhrzeit |
| # | 1 | |
| Recurrent | 1 | Wiederholrate der „keep alive"-Meldung: 1 = jeden Tag; 2 = alle 2 Tage; etc. |
| , | 1 | |
| hhmm | 4 | Sendeuhrzeit der „keep alive"-Meldung |
| , | 1 | |
| Phone1 | 15 max | Erste Rufnummer für die „keep alive"-Meldung |
| , | 1 | |
| Phone2 | 15 max | Zweite Rufnummer für die „keep alive"-Meldung |
| , | 1 | |
| Phone3 | 15 max | Drie Rufnummer für die „keep alive"-Meldung |
| , | 1 | |
| Phone4 | 15 max | Vierte Rufnummer für die „keep alive"-Meldung |
| 157 max |
