SIEMENS RVS 53.283 - Nicht kategorisiert

RVS 53.283 - Nicht kategorisiert SIEMENS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG RVS 53.283 SIEMENS

Montage—Betrieb—Wartung

Stand 19.06.2006

Bedieneinheit für Unit EcoStar

Ausgabe 1.0 MHG

Reglerserie A

Inhaltsverzeichnis

1 ÜBERSICHT 4

1.1 Übersicht 4
1.2 Sortimentsübersicht 4

2 SICHERHEITSHINWEISE....5

2.1 Hinweise zur Produkthaftpflicht 5

3 MONTAGE- UND INSTALLATION 6

3.1 Vorschriften Elektrische Installation....6
3.2 Grundgerät RVS 53.283 6
3.2.1 Anschlussklemmen RVS 53.283....7
3.2.2 Klemmenbezeichnung RVS 53.283....8
3.3 Raumgerät QAA 75.611....10
3.4 Funkkomponenten....12
3.4.1 Funkmodul AVS 71.390 12
3.4.2 Raumgerät QAA 78.610....12
3.4.3 Funk-Außenfühler AVS 13.399....16
3.4.4 Funk-Repeater AVS 14.390 18
3.4.5 Kontrolle der Funkkomponenten....18

4 INBETRIEBNAHME....19

4.1 Inbetriebnahme....19
4.2 LED am Grundgerät RVS53.283....19

5 HANDHABUNG 20

5.1 Bedienung (Bedienelemente)....20
5.2 Programmierung....23
5.2.1 Einstellprinzip 23
5.2.2 Benutzerebenen 25
5.2.3 Übersicht der Einstellungen 26
5.3 Einstellungen im Detail 34
5.3.1 Uhrzeit & Datum 34
5.3.2 Uhrzeit & Datum 34
5.3.3 Funk 35
5.3.4 Zeitprogramme 36
5.3.5 Ferien 36
5.3.6 Heizkreise 36
5.3.7 Trinkwasser 42
5.3.8 Kessel 43
5.3.9 Solar 44
5.3.10 Trinkwasser-Speicher 45

5.3.11 Konfiguration 46
5.3.12 Fehler 50
5.3.13 Wartung/Service 51
5.3.14 Ein-/Ausgangstest 51
5.3.15 Status 52
5.3.16 Statusmeldungen 52
5.3.17 Diagnose Erzeuger 53
5.3.18 Diagnose Verbraucher.... 53
5.4 Anzeigelisten 54
5.4.1 Errorcode 54
5.4.2 Wartungscode 54

6 ANWENDUNGSSCHEMAS 55

6.1 Anwendungsschemas 55
6.2 Grundschema RVS 53.283 55
6.3 Zusatzfunktionen 55

7 TECHNISCHE DATEN 58

7.1 Grundgeräte RVS53.283 58
7.2 Bedien- und Raumgeräte QAA 7x. 61x....59
7.3 Funk-Aussenfühler AVS 13.399....59
7.4 Funk-Repeater AVS14.390 60
Index 61

1.1 Übersicht

Dieses Benutzerhandbuch beschreibt die Produkte aus nachstehender Tabelle über Handhabung und Konfigurierung der Geräte für Lesergruppen von Anwendern bis Heizungsfachspezialisten.

ASN Titel
RVS53.283Grundgerät Kessel
QAA75.611Raumgerät Draht mit Hintergrundbeleuchtung
QAA78.610Raumgerät Funk
AVS71.390Funkmodul
AVS14.390Funk-Repeater
AVS13.399Funk-Aussenfühler

Folgende Produkte sind in separaten Dokumentationen beschrieben:

ASN Titel
QAC34Außentemperaturfühler
QAD36Anlegetemperaturfühler
QAZ36Tauchtemperaturfühler

1.2 Sortimentsübersicht

  • Funk
    SIEMENS RVS 53.283 - Sortimentsübersicht - 1

Abb. 1: Bedienung mit Raumgerät

T D B C A E C 2359204

Abb. 2: Bedienung mit Bediengerät (optional zusätzlich mit Raumgerät)

  • Draht
    SIEMENS RVS 53.283 - Sortimentsübersicht - 3

Abb. 3: Bedienung mit Raumgerät

D B C A C 2358Z02

Abb. 4: Bedienung mit Bediengerät (optional zusätzlich mit Raumgerät)

Legende zu Abb. 1 - 4:

A Grundgerät RVS...

B Kesselverdrahtung

D Außentemperaturfühler Funk / Draht

E Funkmodul AVS71...

2.1 Hinweise zur Produkthaftpflicht

  • Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen Anwendungen eingesetzt werden.
  • Zur Verwendung der Geräte müssen alle Anforderungen, die in den Kapiteln „Handhabung“ und "Technische Daten" beschrieben sind, eingehalten werden.
    • Die örtlichen Vorschriften (Installation etc.) sind einzuhalten.
  • Ein Öffnen der Geräte ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung entfällt die Gewährleistungspflicht.

3.1 Vorschriften Elektrische Installation

  • Die elektrische Spannungsversorgung muss vor der Installation unterbrochen werden!
  • Die Anschlüsse für Klein- und Netzspannung sind getrennt voneinander angebracht.
  • Für die Verdrahtung müssen die Anforderungen der Schutzklasse II eingehalten werden, d.h. Fühler- und Netzleitungen dürfen nicht im gleichen Kabelkanal geführt werden.

3.2 Grundgerät RVS 53.283

- Projektierung

  • Die Luftzirkulation um das Gerät muss gewährleistet sein, damit die vom Regler produzierte Wärme abgeführt werden kann.
    Auf alle Fälle muss über den Kühlschlitzen auf der Ober- und Unterseite des Gerätes ein Abstand von mindestens 10 mm freigehalten werden.
    Dieser Freiraum darf nicht zugänglich sein und es dürfen keine Gegenstände in diesem Bereich eingeschoben werden. Wenn das eingebaute Gerät mit einem weiteren geschlossenen, isolierenden Gehäuse umgeben wird, so müssen die Freiräume um die Kühlschlitze bis zu 100 mm betragen.
  • Das Gerät ist nach den Richtlinien der Schutzklasse II konzipiert und muss entsprechend diesen Vorschriften eingebaut werden.
  • Das Gerät darf erst unter Spannung gesetzt werden, wenn der Einbau vollständig erfolgt ist. An den Klemmen und durch die Kühlschlitze besteht sonst Gefahr von elektrischem Schlag.
  • Das Gerät darf keinem Tropfwasser ausgesetzt sein.
  • Zulässige Umgebungstemperatur im eingebauten Zustand bei betriebsbereitem Gerät 0...50°C.
  • Netzleitungen müssen von Kleinspannungsleitungen (Fühler) sauber getrennt verlegt werden (Min. Abstand 100 mm).

- Montageort

  • Kessel
  • Schaltschrank
  • Wandaufbaugehäuse

  • Montageart
    SIEMENS RVS 53.283 - - Montageort - 1

Abb. 5: Geschraubt

  • Maße und Bohrbild
    SIEMENS RVS 53.283 - - Montageort - 2

Abb. 6: Maße in mm

LBHL1B1
RVS 53.283280.7 120.7 51.7270 110

• Freiraum in der Höhe
SIEMENS RVS 53.283 - - Montageort - 3

Abb. 7:
Maß X: Stecker mit Laschen min. 70 mm Stecker ohne Laschen min. 60 mm

3.2.1 Anschlussklemmen RVS 53.283
SIEMENS RVS 53.283 - - Montageort - 4

3.2.2 Klemmenbezeichnung RVS 53.283

  • Netzspannung
Verwendung Steckplatz Stecker Typ
L Phase AC 230 V Grundgerät N L AGP4S.05A/109 12
12 Schutzleiter
NNullleiter
L1 Phase AC 230 V Brenner
S3Ausgang Brennerstörung
L1Phase BrennerPAGP8S.07A/109
12 Schutzleiter
NNullleiter
T1Brenner 1.Stufe
T2Brenner 1.Stufe
S3Eingang Brenner-Störung
4Eingang Brenner 1.Stufe Betriebsstunden
SK1SicherheitskreisQAGP8S.02E/109
SK2Sicherheitskreis
NNullleiterRAGP8S.03A/109
12 Schutzleiter
Q3Trinkwasser-Ladepumpe/Umlenkventil
NNullleiterSAGP8S.03B/109
12 Schutzleiter
Q21. Heizkreispumpe
Y11. Heizkreis-Mischer AufTAGP8S.04B/109
NNullleiter
12 Schutzleiter
Y21. Heizkreis-Mischer Zu
NNullleiterUAGP8S.03C/109
12 Schutzleiter
QX11. Multifunktionaler Ausgang
NNullleiterSAGP8S.03B/109
12 Schutzleiter
Q62. Heizkreispumpe
Y52. Heizkreis-Mischer AufTAGP8S.04B/109
NNullleiter
12 Schutzleiter
Y62. Heizkreis-Mischer Zu
NNullleiterUAGP8S.03C/109
12 Schutzleiter
QX22. Multifunktionaler Ausgang
5Eingang Brenner 2.Stufe BetriebsstundenZAGP8S.04C/109
T6Brenner 2.Stufe
T7-
T8Brenner 2.Stufe
  • Kleinspannung
Verwendung Steckplatz Stecker Typ
BSBServicetool OCI700--
X60Funkmodul AVS71.390--
X30 Bediengerät / Kesselschaltfeld-AVS82.491/109
CL+BSB DataAGP4S.02A/109
CL-BSB Masseb
CL+ Raumgerät 2 DataAGP4S.02A/109
CL- Raumgerät 2 Masseb
CL+ Raumgerät 1 DataAGP4S.02A/109
CL- Raumgerät 1 Masseb
G+ Raumgerät Speisung 12VAGP4S.03D/109
B2KesselfühlerAGP4S.02B/109
MMassef
B3Trinkwasserfühler obenAGP4S.02C/109
MMasseh
B9AußentemperaturfühlerAGP4S.02D/109
MMassek
H1Digital-/0..10V-EingangAGP4S.02F/109
MMassen
B1Vorlauffühler HK1AGP4S.02G/109
MMassep
BX1 Multifunktionaler Fühlereingang 1AGP4S.02F/109
MMassen
BX2 Multifunktionaler Fühlereingang 2AGP4S.02F/109
MMassen
B12Vorlauffühler HK2AGP4S.02G/109
MMassep
H2Digital-EingangAGP4S.02F/109
MMassen

3. Montage- und Installation

Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden.

  • Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird (ca. 1,5 m über dem Boden)
  • Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein.

Wird das Gerät aus dem Sockel entfernt, ist keine Speisung mehr vorhanden und somit außer Betrieb.

  • Montageart
    SIEMENS RVS 53.283 - Montage- und Installation - 1

2359221 ⑤

Abb. 10:

  • Anschlüsse
Klemme Bezeichnung Funktion
1CL+BSB-Data
2CL-BSB Masse
3 G+ SpeisungDC 12 V
  • Maße und Bohrbild
    SIEMENS RVS 53.283 - Montage- und Installation - 3
    Abb. 11:

3.4 Funkkomponenten

Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass ein möglichst ungestörtes Senden gewährleistet ist. Dabei sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Nicht in die Nähe von elektrischen Leitungen, starke magnetische Felder oder Geräten wie PC's, Fernseher, Mikrowellengeräte etc.
  • Nicht im Empfangsschatten von größeren Eisenbauteilen, oder baulichen Elementen mit engmaschigen Metallgittern wie Spezialglas oder –beton
  • Distanz zum Empfänger nicht größer als 30 m oder 2 Stockwerke

3.4.1 Funkmodul AVS 71.390

Das Funkmodul erweitert das Sortiment mit der Möglichkeit einer drahtlosen Kommunikation. Dabei können die vorgesehenen Geräte wie z.B. ein Raumgerät per Funk Daten übermitteln und benötigen keine drahtgebundenen Installationen mehr.

- Projektierung

Das Gerät nicht im Inneren eines Metallgehäuses (z.B. Kessel) montieren.

- Montageart

SIEMENS RVS 53.283 - - Montageart - 1

Das Kabel ist mit einem Stecker vorkonfektioniert der am Anschluss X60 des Reglers angeschlossen wird.

Das Grundgerät muss vor dem Anschliessen spannungslos sein!

- Funkverbindung

Das Herstellen der Funkverbindung ist nachfolgend in den Kapiteln der entsprechenden Funkkomponenten beschrieben.

Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden.

  • Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird (ca. 1,5 m über dem Boden)
  • Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein.

• Montageart mit Sockel
SIEMENS RVS 53.283 - - Funkverbindung - 1
Abb. 15:

• Montageart ohne Sockel
SIEMENS RVS 53.283 - - Funkverbindung - 2

Die Speisung erfolgt mit 3 St. 1.5 V Batterien des Typs AA (LR06).

- Funkverbindung

SIEMENS RVS 53.283 - - Funkverbindung - 1

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Kompo- in Reichweite sind.

Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät angeschlossen und die Batterien im Raumgerät richtig eingesetzt sein.

- Aufbauen

  1. Am installierten Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
  2. Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln.
  3. Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ auswählen. Danach OK Taste drücken.
  4. Mit dem Drehknopf die Bedienseite „Funk“ wählen und OK Taste drücken.

  5. Einstellzeile „Binding“ (Zeile 120) auswählen. Danach OK Taste drücken.

  6. Mit dem Drehknopf auf „JA“ einstellen und die OK Taste drücken. Der Verbindungsaufbau wird gestartet.
  7. In der Anzeige ist der Stand des Verbindungsaufbaus in % ersichtlich. Dieser Vorgang kann zwischen 2...120 Sek. dauern.
  8. Die Verbindung ist erfolgt, wenn „Gerät betriebsbereit“ angezeigt wird und die LED vom Funkmodul erlischt.

- Testen

SIEMENS RVS 53.283 - - Testen - 1

Mit dem Test wird die Qualität der Funkverbindung überprüft.

Der Test kann mit der ESC Taste abgebrochen werden. Während das Aufbauen der Funkverbindung am Kessel erfolgen kann, sollte das Testen am vorgesehenen Montageort des Raumgerätes durchgeführt werden.

Am Raumgerät, wie oben in Punkt 2 bis 4 beschrieben, die Bedienseite „Funk“ wählen und in Einstellzeile „Testmode“ (Zeile 121) den Testmode aktivieren.

Beispiel einer Anzeige beim Testen:

Die linke Ziffer zeigt gesendete, die rechte empfangene Telegramme. Nach 24 Telegrammen wird der Test beendet. Der Test ist erfolgreich, wenn mindestens 50% der gesendeten Telegramme wieder empfangen werden.

SIEMENS RVS 53.283 - Beispiel einer Anzeige beim Testen: - 1

Bedieneinheit Testmode

Abb. 17:

War der Test nicht erfolgreich, ist entweder ein anderer Montageort zu wählen oder es kann der Funk-Repeater AVS 14.390 eingesetzt werden.

  • Maße und Bohrbild
    SIEMENS RVS 53.283 - Bedieneinheit Testmode - 1
    Abb. 18:

3.4.3 Funk-Außenfühler AVS 13.399

SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 1

Der Funksender muss im inneren des Gebäudes montiert werden.

Der Funksender soll so platziert sein, dass er für den Batteriewechsel zugänglich bleibt.

  • Montageart
Funksender Aussenfühler
SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 2SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 3SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 4
SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 5SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 6SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 7
SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 8
SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Außenfühler AVS 13.399 - 9BatterieIsolierstreifen entfernen

Batterie
Isolierstreifen entfernen

- Anschlüsse

Die Geräte werden über einen 2-adrigen Leiter verbunden, die Anschlüsse sind vertauschbar. Die Speisung erfolgt mit 2 St. 1.5 V Batterien des Typs AAA (LR03).

- Funkverbindung

SIEMENS RVS 53.283 - - Funkverbindung - 1

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Kompo-in Reichweite sind.

Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Speisung aller Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät angeschlossen und die Batterien im Sendegerät des Außenfühlers richtig eingesetzt sein.

A. Aufbauen

  1. Am Funkmodul den Taster mind. für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
  2. Am Sendegerät des Funk-Außenfühlers, den Taster mind. für 8 Sek. drücken, bis auch diese LED schnell blinkt.
  3. Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt.
  4. Den Taster am Sendegerät des Funk-Außenfühlers erneut kurz drucken bis die LED erlischt.

LED AAA AAA Taster 2359258

B. Testen

  1. Am Sendegerät des Funk-Außenfühlers den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. Drücken, bis die LED langsam blinkt.
  2. Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf.
  3. Nach der Kontrolle den Taster am Sendegerät des Funk-Außenfühlers erneut kurz drücken, bis die LED erlischt.

- Maße und Bohrbild

100 90 32 2359Z16

79,8 91,6 49,7 101M21

4,2 2 1 56 60 56 60 2359Z7

5,5 3 4 6 5,5 Ø 14,1 24,5 25 49,5 *0.11002

Abb. 19:

3.4.4 Funk-Repeater AVS 14.390

SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Repeater AVS 14.390 - 1

Zur Herstellung der Funkverbindung muss das Gerät vor der Montage provisorisch an der Speisung ange-

schlossen werden, damit Aufbau und Test der Funkverbindung durchgeführt werden können.

SIEMENS RVS 53.283 - Funk-Repeater AVS 14.390 - 2

Der Funk-Repeaters muss im Inneren des Gebäudes montiert werden.

- Montageart


SIEMENS RVS 53.283 - - Montageart - 1

Die Speisung erfolgt mit dem beiliegenden Netzadapter. Die Anschlüsse sind vertauschbar.

- Funkverbindung

SIEMENS RVS 53.283 - - Funkverbindung - 1

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Komponenten in Reichweite sind.

Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h. Das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät und die Speisung am Funk-Repeaters richtig angeschlossen sein.

C. Aufbauen

  1. Am Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
  2. Am installierten Funk-Repeater, den Taster drücken, bis die LED schnell blinkt.
  3. Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt.

SIEMENS RVS 53.283 - Aufbauen - 1

  1. Am Funk-Repeaters den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. drücken, bis die LED langsam blinkt.
  2. Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf.
  3. Nach der Kontrolle den Taster am Funk-Repeaters erneut kurz drücken, bis die LED erlischt.

- Maße und Bohrbild

235216 100 90 32 4,2 2 1 56 60 56 60 Z350217

Abb. 21:

3.4.5 Kontrolle der Funkkomponenten

Zur Kontrolle ob die Verbindung mit den erforderlichen Komponenten funktionstüchtig ist, müssen in der Bedienseite „Funk“ (Bedienebene „Inbetriebsetzung“) die Zeilen 130 bis 135 konsultiert werden.

4.1 Inbetriebnahme

• Voraussetzungen

Zur Inbetriebsetzung sind folgende Arbeiten durchzuführen:

  • Voraussetzung ist die korrekte Montage und elektrische Installation und bei Funklösungen eine korrekt erfolgte Funkverbindung aller nötigen Zusatzgeräte.
  • Alle anlagenspezifischen Einstellungen vornehmen. Zu beachten ist dabei vor allem die Bedienseite „Konfiguration“. Dafür ist die entsprechende Bedienebene wie folgt anzuwählen:

Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln.

Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ wählen.

Danach OK Taste drücken.

- Funktionskontrolle wie nachfolgend beschrieben durchführen.

- Die gedämpfte Außentemperaturzurücksetzen. (Bedienseite „Diagnose Verbraucher“, Bedienzeile Außentemperaturgedämpft 8703)

- Funktionskontrolle

Zur Erleichterung der Inbetriebsetzung und der Fehlersuche verfügt der Regler über einen Ein-/Ausgangstest. Damit können die Ein- und Ausgänge des Reglers kontrolliert werden. Wechseln Sie dazu in die Bedienseite „Ein-/Ausgangstest“ und gehen Sie alle vorhandenen Einstellzeilen durch.

- Betriebszustand

Der aktuelle Betriebszustand kann in der Bedienseite „Status“ überprüft werden.

- Diagnose

Für eine detaillierte Diagnose der Anlage bitte die Bedienseiten „Diagnose Erzeuger“ und „Diagnose Verbraucher“ überprüfen.

4.2 LED am Grundgerät RVS53.283

- Kontrolle der LED

LED aus Keine Speisung LED ein Betriebsbereit LED blinkt Lokale Fehler

CL- CL+ US- b X50 X60 BSB X30 LED 2359Z33

Abb. 22:

5.1 Bedienung (Bedienelemente)

• Bedienelemente Raumgerät
Heizbetrieb wählen Trinkwasserbetrieb wählen Einstellung verlassen Einstellung übernehmen RAUMkomfortsollwert verstellen Navigation und Einstellungen Präsenztaste Schornsteinfegerfunktion STB-Test Information anzeigen 2359206

  • Anzeigemöglichkeiten
    SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 2

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 3

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 4

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 5

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 6

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 7

Heizen auf Komfortsollwert

Heizen auf Reduziert-Sollwert

Heizen auf Frostschutzsollwert

Laufender Prozess – bitte warten

Batterie wechseln

Brenner in Betrieb (nur Öl-/Gaskessel)

INFO

Infoebene aktiviert

PROG

Programmierung aktiviert

ECO

ECO Funktion aktiv

-> Heizung vorübergehend ausgeschaltet

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 8

Ferienfunktion aktiv

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 9

Bezug auf den Heizkreis

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 10

Wartung / Sonderbetrieb

SIEMENS RVS 53.283 - Bedienung (Bedienelemente) - 11

Fehlermeldungen

• Anzeige

SIEMENS RVS 53.283 - • Anzeige - 1

Abb. 23: Beispiel sämtlicher anzeigbarer Segmente

• Heizbetrieb wählen

Mit der Taste kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich.

Auto

Abb. 24:

Automatikbetrieb AUTO

Die Automatik-Betriebsart regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.

Eigenschaften des Automatikbetriebs:

  • Heizbetrieb nach Zeitprogramm
  • Temperatur-Sollwerte nach Heizprogramm „Komfortsollwert“ oder „Reduziert-Sollwert“
  • Schutzfunktionen aktiv
  • So/Wi Umstellautomatik und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv (ECO-Funktionen)

Dauerbetrieb oder

Die Dauer-Betriebsart hält die Raumtemperatur konstant auf dem gewählten Betriebsniveau.

Heizen auf Komfortsollwert

Heizen auf Reduziert-Sollwert

Eigenschaften des Dauerbetriebs:

  • Heizbetrieb ohne Zeitprogramm
  • Schutzfunktionen aktiv
  • So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik inaktiv bei Dauerbetrieb mit Komfortsollwert

Schutzbetrieb

Im Schutzbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet. Sie bleibt aber gegen Frost geschützt (Frostschutz-Temperatur), dabei darf jedoch die Spannungsversorgung nicht unterbrochen werden.

Eigenschaften des Schutzbetriebs:

  • Heizbetrieb aus
  • Temperatur nach Frostschutz
  • Schutzfunktionen aktiv
  • So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv

- Trinkwasserbetrieb wählen

Mit der Taste kann der Trinkwasserbetrieb ein-/ausgeschaltet werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich.

Ein

Das Trinkwasser wird entsprechend dem gewählten Schaltprogramm bereitet.

Aus

Keine Trinkwasserbereitung, Schutzfunktion ist aktiv.

SIEMENS RVS 53.283 - Aus - 1

• Raumsollwert einstellen

Für den Komfortsollwert ✿ stellen Sie direkt am Drehknopf tiefer oder höher.

Für den Reduziert-Sollwert ☒ drücken Sie OK, wählen Sie die Bedienseite „Heizkreis“ und stellen den „Reduziert-Sollwert“ ein.

SIEMENS RVS 53.283 - • Raumsollwert einstellen - 1

Warten Sie nach jeder Korrektur min. 2 Std., damit sich die Raumtemperatur anpassen kann.

- Präsenztaste

Wenn Sie die Räume für kurze Zeit nicht benützen, können Sie mit der Präsenztaste die Temperatur absenken und dadurch Heizenergie sparen. Sind Ihre Räume wieder belegt, betätigen Sie erneut die Präsenztaste, damit wieder geheizt wird.

Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziert-Sollwert

SIEMENS RVS 53.283 - - Präsenztaste - 1

Die Präsenztaste wirkt nur im Automatikbetrieb.

SIEMENS RVS 53.283 - - Präsenztaste - 2

Die aktuelle Wahl ist bis zur nächsten Schaltung nach Heizprogramm aktiv

• Information anzeigen

Mit der Infotaste können verschiedene Informationen abgerufen werden.

AUTO INFO 18:28 20.5°C Raumtemperatur 0 4 8 12 16 20 24

Abb. 28:

- Mögliche Infowerte

Je nach Gerätetyp, -konfiguration und Betriebszustand sind einzelne Infozeilen ausgeblendet.

  • Fehlermeldung - Trinkwassertemperatur 1
  • Wartungsmeldung - Status Kessel
  • Sonderbetrieb - Status Solar
  • Raumtemperatur - Status Trinkwasser
  • Raumtemperatur Minimum - Status Heizkreis 1

  • Raumtemperatur Maximum - Status Heizkreis 2

  • Kesseltemperatur - Status Heizkreis P
  • Aussentemperatur - Uhrzeit / Datum
  • Außentemperatur Minimum - Telefon Kundendienst
  • Außentemperatur Maximum

- Ausnahmefall

Im Ausnahmefall erscheint in der Grundanzeige eines der folgenden Symbole:

Fehlermeldungen

Erscheint dieses Symbol, liegt ein Fehler in der Anlage vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben.

AUTO INFO 02.01 Fehler 30:Vorlauffühler 1 0 4 8 12 16 20 24

Abb. 29:

Wartung oder Sonderbetrieb

Erscheint dieses Symbol, liegt eine Wartungsmeldung oder ein Sonderbetrieb vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben.

AUTO INFO 02.01 Wartung 3:Wartungsintervall 0 4 8 12 16 20 24

Abb. 30:

Eine Liste möglicher Anzeigen ist in Kap. 5.4 Anzeigelisten zu finden.

• Schornsteinfegerfunktion

Die Schornsteinfunktion wird durch kurzes Drücken (höchstens 3 Sek.) gestartet. Die Schornsteinfunktion erzeugt den nötigen Betriebszustand für die Emissionsmessung (Abgas).

Der Brenner wird eingeschaltet. Damit ein möglichst dauernder Brennerbetrieb erzielt wird, ist nur die Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung als Ausschaltpunkt aktiv. Alle angeschlossenen Verbraucher sind vorerst gesperrt, damit der Kessel möglichst schnell den Minimalwert von 64°C erreicht.

Ist der Minimalwert von 64°C erreicht, werden die vorhandenen Heizkreise mit einer Pflichtlast nach und nach eingeschaltet, damit die vom Kessel produzierte Wärme abgenommen wird und so der Brenner eingeschaltet bleibt.

Während aktivierter Schornsteinfegerfunktion bleibt die Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung aus Sicherheitsgründen wirksam.

• STB-Test

Der STB-Test (STB = Sicherheitstemperaturbegrenzer) wird durch langes Drücken der Schornsteinfegertaste (mehr als 3 Sek.) ausgelöst. Die Taste muss während des gesamten Testablaufes gedrückt werden. Wird die Taste losgelassen, bricht der Test ab. Der STB-Test wird in der Anzeige visualisiert.

SIEMENS RVS 53.283 - • STB-Test - 1

Der Test darf nur durch Fachpersonen durchgeführt werden, da die Kesseltemperatur über die Maximalzungen aufgeheizt wird.

5.2 Programmierung

5.2.1 Einstellprinzip

Einstellungen, die nicht direkt mit Bedienelementen bedienbar sind, werden in Programmierung vorgenommen. Dazu sind die einzelnen Einstellungen in Bedienseiten und Bedienzeilen gegliedert und damit zu zweckmässigen Gruppen zusammengefasst.

- Beispiel „Uhrzeit einstellen“

Das folgende Beispiel zur Einstellung der Uhrzeit und Datum soll dies veranschaulichen.

SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 1

Durch Drücken der Taste „ESC“ gelangen Sie jeweils einen Schritt zurück, verstellte Werte werden dabei übernommen.

SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 2

Erfolgt acht Minuten lang keine Einstellung, wird automatisch in die Grundanzeige gewechselt.

SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 3

Bedienzeilen können je nach Gerät, Konfiguration und Benutzerebene ausgeblendet sein.

Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung
1SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 4SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 5Sie befinden sich in der Grundanzeige.Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück.Drücken Sie die Taste OK.
2SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 6SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 7Im unteren Bereich der Anzeige erscheinen verschiedene Bedienseiten.Drehen Sie den Drehknopf bis die Bedienseite Uhrzeit und Datum ange-wählt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK.
3SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 8SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 9Im unteren Bereich der Anzeige erscheint die erste Bedienzeile der Be-dienseite Uhrzeit und Datum.Drehen Sie den Drehknopf bis zur Bedienzeile Stunden / Minuten.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK
4SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 10SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 11In der Anzeige werden die Stunden blinkend dargestellt.Drehen Sie den Drehknopf bis der Stundenwert der Uhrzeit richtig einge-stellt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK
5SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 12SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 13In der Anzeige werden die Minuten blinkend dargestellt.Drehen Sie den Drehknopf bis der Minutenwert der Uhrzeit richtig einge-stellt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK
6SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 14SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 15Die Einstellung ist abgespeichert, die Anzeige blinkt nicht mehr.Sie können direkt mit weiteren Einstellungen fortfahren oder drücken Sie die Betriebsarttaste um in die Grundanzeige zu gelangen.
7Sie befinden sich nun wieder in der Grundanzeige.
  • Beispiel Menüaufbau
    SIEMENS RVS 53.283 - - Beispiel „Uhrzeit einstellen“ - 16
flowchart
graph LR
    A["Uhrzeit und Datum"] --> B["Stunden / Minuten"]
    B --> C["Stunden 1...24 h"]
    A --> D["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n⋮\nDiagnose Verbraucher"]
    B --> E["Tag / Monat\nJahr\nSommerzeitbeginn\nSommerzeitende"]
    C --> F["Minuten 0...60 min"]

5.2.2 Benutzerebenen

Es sind Benutzerebenen vorhanden, die Einstellungen nur für entsprechende Zielgruppen zugänglich machen. Um in die gewünschte Benutzerebene zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor:

Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung
1SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 1SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 2Sie befinden sich in der Grundanzeige.Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück.Drücken Sie die Taste OK.
2SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 3SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 4Sie befinden sich in der Benutzerebene Endbenutzer.Drücken Sie während 3 Sek. die Taste INFO.
SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 5SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 6Sie haben nun eine Auswahl der Benutzerebenen.Drehen Sie den Drehknopf bis zur gewünschten Benutzerebene.Drücken Sie die Taste OK.
3SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 7SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 8Sie befinden sich nun in der gewählten Benutzerebene.

SIEMENS RVS 53.283 - Benutzerebenen - 9

Um in die OEM Ebene zu gelangen, muss der entsprechende Code eingegeben werden.

- Einstellgliederung „Endbenutzer“

Als Beispiel ist hier ersichtlich, wie je nach gewählter Benutzerebene einzelne Einstellungen nicht wählbar sind. Diese sind hier nur beispielhaft grau dargestellt. Am Gerät sind sie effektiv ausgeblendet.

SIEMENS RVS 53.283 - - Einstellgliederung „Endbenutzer“ - 1

flowchart
graph TD
    A["Inbetriebsetzung Endbuchteam OEM"] --> B["Uhrzeit und Datum"]
    B --> C["Stunden / Minuten"]
    C --> D["Stunden 1...24 h\nMinuten 0...60 min"]
    B --> E["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n...\nDiagnose Verbraucher"]
  • Einstellgliederung „Fachmann“
    SIEMENS RVS 53.283 - - Einstellgliederung „Endbenutzer“ - 2
flowchart
graph TD
    A["Endbenutzer"] --> B["Uhrzeit und Datum"]
    B --> C["Stunden / Minuten"]
    C --> D["Tage 01...31\nMonate 01...12"]
    B --> E["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n...\nDiagnose Verbraucher"]
    C --> F["Tag / Monat\nJahr\nSommerzeitbeginn\nSommerzeitende"]

5.2.3 Übersicht der Einstellungen

Die Tabelle zeigt sämtliche vorhandenen Einstellungen bis zur Fachmann-Ebene. Je nach Geräteversion können aber einzelne Einstellzeilen ausgeblendet sein.

Legende: E = Endbenutzer I = Inbetriebsetzung F = Fachmann ZN = Bedienzeile

BedienzeileBenutzerebeneFunktionStandardwertMinMaxEinheit
Uhrzeit und Datum
1EStunden / Minuten-00:0023:59hh:mm
2ETag / Monat-01.0131.12tt.MM
3EJahr-20042099jjjj
5FSommerzeitbeginn25.0301.0131.12tt.MM
6FSommerzeitende25.1001.0131.12tt.MM
Bedieneinheit
20ISpracheDeutsch ; ...Deutsch-
22 FInfoTemporär ; PermanentTemporär-
26 FSperre BedienungAus ; EinAus-
27 FSperre ProgrammierungAus ; EinAus-
40 EEinsatz als Raumgerät 1 ; Raumgerät 2 ; Bediengerät ;ServicegerätBediengerät-
42IZuordnung Raumgerät 1Heizkreis 1 ; Heizkreis 1 und 2Heizkreis 1 und 2-
44IBedienung HK2Gemeinsam mit HK1 ; UnabhängigGemeinsam mit HK1-
46IBedienung HKPGemeinsam mit HK1 ; UnabhängigGemeinsam mit HK1-
48IWirkung PräsenztasteKeine ; Heizkreis 1 ; Heizkreis 2 ; GemeinsamGemeinsam-
54FKorrektur Raumfühler0.0-33°C
70FGeräte-Version-099.9-
Funk
120 IBindingNein | JaNein
121 ITestmodeAus | EinAus
130 IRaumgerät 1Fehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
131 IRaumgerät 2Fehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
132 IAußenfühlerFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
133 IRepeaterFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
134 IBediengerätFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
135 IServicegerätFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln--
138 IAlle Geräte löschenNein | JaNein-
Zeitprogramm Heizkreis 1
500 EVorwahlMo - So | Mo - Fr | Sa - So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | SoMo - So-
501E1. Phase Ein6:0000:0024:00hh:mm
502E1. Phase Aus22:0000:0024:00hh:mm
503E2. Phase Ein24:0000:0024:00hh:mm
504E2. Phase Aus24:0000:0024:00hh:mm
505E3. Phase Ein24:0000:0024:00hh:mm
506E3. Phase Aus24:0000:0024:00hh:mm
516EStandardwerteNein | JaNein-
Zeitprogramm Heizkreis 2
520...536 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1)
Zeitprogramm 3 / HKP
540...556 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1)
Zeitprogramm 4 / TWW
560...576 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1)
Ferien Heizkreis 1
642EBeginn--.--01.0131.12tt.MM
643EEnde--.--01.0131.12tt.MM
648EBetriebsniveauFrostschutz | ReduziertFrostschutz-
Ferien Heizkreis 2
650...658 (wie Ferien Heizkreis 1)
Ferien Heizkreis P
660...668 (wie Ferien Heizkreis 1)
Heizkreis 1
710EKomfortsollwert20.0ZN 71235°C
712EReduziert-Sollwert16.0ZN 714ZN 710°C
714EFrostschutzsollwert10.04ZN 712°C
720EKennlinie Steilheit1.500.104.00-
721FKennlinie Verschiebung0.0-4.54.5°C
726FKennlinie AdaptionAus ; EinAus-
730ESommer-/Winterheizgrenze18-- - / 830 °C
732FTagesheizgrenze0-- - / -1010°C
740IVorlaufsollwert Minimum88ZN 741°C
741IVorlaufsollwert Maximum75ZN 74095°C
750FRaumeinfluss20-- - / 0100%
760FRaumtemperaturbegrenzung0,50,54K
770FSchnellaufheizung5-- - / 020°C
780FSchnellabsenkungAus ; Bis Reduziert-Sollwert ; Bis FrostschutzsollwertAus-
790FEinschalt-Optimierung Max00360min
791FAusschalt-Optimierung Max00360min
800FReduziert-Anhebung Beginn-- --- - / -3010 °C
801FReduziert-Anhebung Ende-15-30ZN 800°C
820FÜberhitzschutz PumpenkreisAus ; EinAus-
830FMischerüberhöhung10050°C
832FAntrieb Typ 2-Punkt 3-Punkt3-Punkt---
833FSchaltdifferenz 2-Punkt2020°C
834FAntrieb Laufzeit12030873s
850IEstrich-FunktionAus ; Funktionsheizen ; Belegreifheizen ; Funktions-/ Belegreifheizen ; ManuellAus-
851IEstrich Sollwert manuell25095°C
860FRückkühlung SpeicherAus ; Heizbetrieb ; ImmerImmer-
Heizkreis 2
1010...1160 (wie Heizkreis 1)
Heizkreis P
1300EBetriebsartSchutzbetrieb ; Automatik ; Reduziert ; KomfortAutomatik-
1310...1460 (wie Heizkreis 1)
Trinkwasser
1610ENennsollwert55ZN 1612ZN 1614 OEM°C
1612FReduziert-Sollwert408ZN 1610°C
1620 IFreigabe24h/Tag ; Zeitprogramme Heizkreise ; Zeitprogramm 4Zeitprogramme Heizkreise
1630 FLadevorrangAbsolut ; Gleitend ; Kein ; MK gleitend, PK absolutMK gleitend, PK absolut
1640 FLegionellenfunktionAus ; Periodisch ; Fixer WochentagAus
1641FLegionellenfunktion Periodisch317Tage
1642 FLegionellenfunktion WochentagMontag ; Dienstag ; Mittwoch ; Donnerstag ; Freitag ; Sams-tag ; SonntagMontag
1644 FLegionellenfunktion Zeitpunkt------ / 00:0023:50hh:mm
1645FLegionellenfunktion Sollwert655595°C
1646 FLegionellenfunktion Verweildauer30--- / 10360min
1647 FLegionellenfunktion ZirkulationspumpeAus ; EinEin-
1660 FZirkulationspumpe FreigabeZeitprogramm 3/HKP ; Trinkwasser Freigabe ;Zeitprogramm 4/TWWTrinkwasser Freigabe-
1661 FZirkulationspumpe TaktbetriebAus ; EinAus
Kessel
2210FSollwert Minimum40ZN 2210 OEMSollwert Handbetrieb°C
2212FSollwert Maximum75Sollwert Handbe-triebZN 2213 OEM °C
Solar
3810FTemp'diff EIN Tauscher 18ZN 381140°C
3811FTemp'diff AUS Tauscher 140ZN 3812°C
3812 FLadetemp. Min Tauscher 1------ / 895°C
3830FKollektorstartfunktion------ / 560min
3831FMindestlaufzeit Kollek'pumpe605120s
3840 FKollektor Frostschutz------ / -205°C
3850 FKollektorüberhitzschutz------ / 30200°C
3860FVerdampfung Wärmeträger------ / 60200°C
Trinkwasser-Speicher
5020FVorlaufsollwertüberhöhung16030°C
5022 FLadeartMit B3 ; Mit B3/B31 ; Mit B3, Legio B3/B31Mit B3/B31Mit B3 (ab Serie 07.2006 ge-ändert)-
5050FLadetemperatur Maximum808ZN 5051 OEM°C
5055FRückkühltemperatur60895°C
5056 FRückkühlung Kessel/HKAus ; EinAus
5057FRückkühlung KollektorAus ; Sommer ; ImmerAus
5060FElektroeinsatz BetriebsartErsatz ; Sommer ; ImmerErsatz -
5061FElektroeinsatz Freigabe24h/Tag ; Trinkwasser Freigabe ; Zeitprogramm 4/ TWWTrinkwasser Freigabe -
5062FElektroeinsatz RegelungExterner Thermostat ; TrinkwasserfühlerTrinkwasserfühler -
Konfiguration
5710IHeizkreis 1Aus ; EinEin -
5715IHeizkreis 2Aus ; EinEin -
5730ITrinkwasser-Sensor B3Fühler ; ThermostatFühler -
5731ITrinkwasser-Stellglied Q3Kein ; Ladepumpe ; UmlenkventilLadepumpe -
5770IErzeugertyp1-stufig ; 2-stufig1-stufig -
5890IRelaisausgang QX1Kein ; Zirkulationspumpe Q4 ; Elektroeinsatz TWW K6 ; Kol-lektorpumpe Q5 ; H1-Pumpe Q15 ; Kesselpumpe Q1 ; By-passpumpe Q12 ; Alarmausgang K10 ; 2. Pumpenstufe HK1Q21 ; 2. Pumpenstufe HK2 Q22 ; 2. Pumpenstufe HKP Q23; Heizkreispumpe HKP Q20 ; H2-Pumpe Q18Kein -
5891IRelaisausgang QX2Kein ; Zirkulationspumpe Q4 ; Elektroeinsatz TWW K6 ; Kol-lektorpumpe Q5 ; H1-Pumpe Q15 ; Kesselpumpe Q1 ; By-passpumpe Q12 ; Alarmausgang K10 ; 2. Pumpenstufe HK1Q21 ; 2. Pumpenstufe HK2 Q22 ; 2. Pumpenstufe HK P Q23; Heizkreispumpe HKP Q20 ; H2-Pumpe Q18Kein -
5930IFühlereingang BX1Kein ; Trinkwasserfühler B31 ; Kollektorfühler B6 ; Rücklauf-fühler B7Kein -
5931IFühlereingang BX2Kein ; Trinkwasserfühler B31 ; Kollektorfühler B6 ; Rücklauf-fühler B7Kein -
5950IFunktion Eingang H1BA-Umschaltung HK's+TWW ; BA-Umschaltung HK's ; BA-Umschaltung HK1 ; BA-Umschaltung HK2 ; BA-Umschaltung HKP ; Erzeugersperre ; Fehler- /Alarmmeldung; Minimaler Vorlaufsollwert ; WärmeanforderungBA-Umschaltung HK's+TWW-
5951IWirksinn Kontakt H1Ruhekontakt ; ArbeitskontaktArbeitskontakt-
5952IMinimaler Vorlaufsollwert H1708Tkmax(120°C)°C
5954IWärmeanforderung 10V H1755130°C
5960IFunktion Eingang H2BA-Umschaltung HK's+TWW ; BA-Umschaltung HK's ; BA-Umschaltung HK1 ; BA-Umschaltung HK2 ; BA-Umschaltung HKP ; Erzeugersperre ; Minimaler Vorlaufsoll-wertBA-Umschaltung HK's+TWW-
5961IWirksinn Kontakt H2Ruhekontakt ; ArbeitskontaktArbeitskontakt-
5962IMinimaler Vorlaufsollwert H2708TKmax°C
6100FKorrektur Außenfühler0.0-3.03.0°C
6110 FZeitkonstante Gebäude 20 0 50h
6120 FAnlagenfrostschutz 1 0 = Aus 1 = Ein -
6200IFühler speichernNein ; JaNein-
6205 FParameter zurücksetzenNein ; JaNein-
6212IKontrollnummer Erzeuger 1-0199999-
6215IKontrollnummer Speicher-0199999-
6217IKontrollnummer Heizkreise-0199999-
6220FSoftware-Version-099.9-
Fehler
6710IReset AlarmrelaisNein ; JaNein-
6740 FVorlauftemperatur 1 Alarm120--/--/10240min
6741 FVorlauftemperatur 2 Alarm120--/--/10240min
6743 FKesseltemperatur Alarm120--/--/10240min
6800FHistorie 1-
FFehlercode 1-0255-
6802FHistorie 2-
FFehlercode 2-0255-
6804FHistorie 3-
FFehlercode 3-0255-
6806FHistorie 4-
FFehlercode 4-0255-
6808FHistorie 5-
FFehlercode 5-0255-
6810FHistorie 6-
FFehlercode 6-0255-
6812FHistorie 7-
FFehlercode 7-0255-
6814FHistorie 8-
FFehlercode 8-0255-
6816FHistorie 9-
FFehlercode 9-0255-
6818FHistorie 10-
FFehlercode 10-0255-
Wartung/Service
7040 FBrennerstunden Intervall3000--/--/1010000 h
7041FBrennerstunden seit Wartung0010000h
7042 FBrennerstarts Intervall25000--/--/6065535-
7043FBrennerstarts seit Wartung0065535-
7044 FWartungsintervall18- - - / 1240Monate
7045 FZeitseit Wartung 0 0240 Monate
7140EHandbetriebAus ; EinAus -
7170ITelefon Kundendienst - -
Ein-/Ausgangstest
7700 IRelaistestKein Test ; Alles aus ; 1. Brennerstufe T2 ; 1.+2. Brennerstu-fe T2/T8 ; Trinkwasserpumpe Q3 ; Heizkreispumpe Q2 ;Heizkreismischer Auf Y1 ; Heizkreismischer Zu Y2 ; Heiz-kreispumpe Q6 ; Heizkreismischer Auf Y5 ; HeizkreismischerZu Y6 ; Relaisausgang QX1 ; Relaisausgang QX2Kein Test -
7730IAußentemperaturB9--50.050.0°C
7732IVorlauftemperatur B1-0.0140.0°C
7734IVorlauftemperatur B12-0.0140.0°C
7750ITrinkwassertemperatur B3-0.0140.0°C
7760IKesseltemperatur B2-0.0140.0°C
7820IFühlertemperatur BX1--28.0200.0°C
7821IFühlertemperatur BX2--28.0200.0°C
7840ISpannungssignal H1-0.010.0Volt
7841 IKontaktzustand H1Offen ; GeschlossenOffen-
7846 IKontaktzustand H2Offen ; GeschlossenOffen-
7870 IBrennerstörung S30V ; 230V0V-
7881 I1. Brennerstufe E10V ; 230V0V-
Status
8000IStatus Heizkreis 1--
8001IStatus Heizkreis 2--
8002 IStatus Heizkreis P - -
8003IStatus Trinkwasser--
8005IStatus Kessel--
8007IStatus Solar--
Diagnose Erzeuger
8300 I1. Brennerstufe T2Aus ; Ein--
8301 I2. Brennerstufe T8Aus ; Ein--
8310IKesseltemperatur-0.0140.0°C
8311IKesselsollwert-0.0140.0°C
8314IKesselrücklauftemperatur-0.0140.0°C
8330FBetriebsstunden 1.Stufe0065535h
8331FStartzähler 1.Stufe-0199'999-
8332FBetriebsstunden 2.Stufe0065535h
8333FStartzähler 2.Stufe-0199'999-
8510IKollektortemperatur 1--28.0200.0°C
8511IKollektortemperatur 1 Max0-28.0200.0°C
8512IKollektortemperatur 1 Min0-28.0200.0°C
8513IdT Kollektor 1/Tauscher 1--28.0200.0°C
8530FBetriebsstunden Solarertrag-00:0015:00°C
8531FBetriebsstunden Kollek'überhitz-00:0015:00°C
Diagnose Verbraucher
8700IAußentemperatur--50.050.0°C
8703IAußentemperaturgedämpft--50.050.0°C
8704IAußentemperaturgemischt--50.050.0°C
8730 IHeizkreispumpe Q2Aus ; Ein--
8731 IHeizkreismischer Auf Y1Aus ; Ein--
8732 IHeizkreismischer Zu Y2Aus ; Ein--
8740IRaumtemperatur 1-0.050.0°C
8741IRaumsollwert 1-4.035.0°C
8743IVorlauftemperatur 1-0.0140.0°C
8744IVorlaufsollwert 1-0.0140.0°C
8760 IHeizkreispumpe Q6Aus ; Ein--
8761 IHeizkreismischer Auf Y5Aus ; Ein--
8762 IHeizkreismischer Zu Y6Aus ; Ein--
8770IRaumtemperatur 2-0.050.0°C
8771IRaumsollwert 2-4.035.0°C
8773IVorlauftemperatur 2-0.0140.0°C
8774IVorlaufsollwert 2-0.0140.0°C
8800IRaumtemperatur P-0.050.0°C
8801IRaumsollwert P-4.035.0°C
8803IVorlaufsollwert P-0.0140.0°C
8820 ITrinkwasserpumpe Q3Aus ; Ein--
8830ITrinkwassertemperatur 1-0.0140.0°C
8831ITrinkwassersollwert-8.080.0°C
8832ITrinkwassertemperatur 2-0.0140.0°C
8835ITWW Zirkulationstemperatur-0.0140.0°C
8950ISchienenvorlauftemperatur-0.0140.0°C
8951ISchienenvorlaufsollwert-0.0140.0°C
9000IVorlaufsollwert H1-5.0130.0°C
9001IVorlaufsollwert H2-5.0130.0°C
9005 IWasserdruck H1- 0.010.0 bar
9031 IRelaisausgang QX1Aus | Ein--
9032 IRelaisausgang QX2Aus | Ein--

5.3 Einstellungen im Detail

5.3.1 Uhrzeit & Datum

Der Regler hat eine Jahresuhr, welche die Uhrzeit, den Wochen-tag und das Datum beinhaltet. Damit die Funktionalität gewährleistet ist, muss die Uhrzeit und das Datum richtig eingestellt werden.

Zeilennr.Bedienzeile
1 Stunden / Minuten
2 Tag / Monat
3Jahr
5Sommerzeitbeginn
6Sommerzeitende

- Sommer-/Winterzeitumstellung

Die eingestellten Daten für die Umstellung auf Sommer- bzw. Winterzeitumstellung bewirken, dass am ersten Sonntag nach diesem Datum die Zeit automatisch von 02:00 (Winterzeit) auf 03:00 (Sommerzeit) bzw. von 03:00 (Sommerzeit) auf 02:00 (Winterzeit) umgestellt wird.

5.3.2 Uhrzeit & Datum

• Bedienung und Anzeige

Zeilennr.Bedienzeile
20Sprache
22Info Temporär Permanent
26Sperre Bedienung
27Sperre Programmierung

- Info

Temporär: Info-Anzeige wechselt nach 8 Min. in die Grundanzeige

Permanent: Info-Anzeige bleibt nach Aufruf mit der Infotaste permanent angezeigt.

- Sperre Bedienung

Bei eingeschalteter Bediensperre sind folgende Bedienelemente nicht mehr verstellbar:

Heizkreisbetriebsart, Trinkwasserbetriebsart, Raumkomfortsollwert (Drehknopf), Präsenztaste.

- Sperre Programmierung

Bei eingeschalteter Programmiersperre können Parameterwerte angezeigt aber nicht mehr verändert werden.

- Temporäre Aufhebung der Programmierung Die gesperrte Programmierung kann innerhalb der Programmierebene temporär überbrückt werden. Dazu müssen die OK und ESC-Tasten gleichzeitig während mind. 3 Sek. gedrückt werden. Diese temporäre Aufhebung der Programmiersperre gilt bis zum Verlassen der Programmierung.

- Dauerhafte Aufhebung der Programmierung Zuerst die temporäre Aufhebung durchführen, danach in der Einstellzeile 27 „Sperre Programmierung“ die Programmiersperre aufheben.

- Einsatz als

Zeilennr.Bedienzeile
40Einsatz als Raumgerät 1Raumgerät 2BediengerätServicegerät

Mit dieser Bedienzeile wird die Verwendung der Bedieneinheit eingestellt. Je nach Verwendung sind dann weitere Einstellungen unter „Heizkreis Zuordnung“ nötig. Bei Verwendung mehrerer Bedieneinheiten kann so die Wirkung der einzelnen Geräte gezielt ausgerichtet werden.

SIEMENS RVS 53.283 - - Einsatz als - 1

Werden mehrere Bediengräte verwendet, darf jede Verwendung nur einmal belegt sein.

Raumgerät 1

Das Bediengerät unterstützt jene Heizkreise, welche unter Bedienzeile 42 „Zuordnung Raumgerät 1“ freigegeben sind und entsprechend im Grundgerät aktiviert wurden. Bedienzeilen 44 und 48 bleiben wirkungslos.

Raumgerät 2

Das Bediengerät unterstützt lediglich den Heizkreis 2. Bedienzeilen 42 und 48 bleiben wirkungslos.

Bediengerät/Servicegerät

Das Bediengerät unterstützt jene Heizkreise, welche im Grundgerät aktiviert wurden. Bedienzeile 42 bleibt wirkungslos. Bedienzeilen 44 bis 48 sind wirksam.

SIEMENS RVS 53.283 - Bediengerät/Servicegerät - 1

Bei Einsatz als Service-Gerät wird keine Uhrzeit an die RVS übertragen. Bei Stromausfall muss die Uhrzeit S-Reglers neu eingestellt werden.

SIEMENS RVS 53.283 - Bei Einsatz als Service-Gerät wird keine Uhrzeit an die RVS übertragen. Bei Stromausfall muss die Uhrzeit S-Reglers neu eingestellt werden. - 1

In dieser Einstellung wird vom Bediengerät keine Raumtemperatur erfasst und versendet.

• Heizkreis Zuordnung

Zeilennr.Bedienzeile
42Zuordnung Raumgerät 1 Heizkreis 1Heizkreis 1 und 2
44Bedienung HK2 Gemeinsam mit HK1Unabhängig
46Bedienung HKP Gemeinsam mit HK1Unabhängig
48Wirkung Präsenztaste KeineHeizkreis 1Heizkreis 2Gemeinsam

- Zuordnung Raumgerät 1

Als Raumgerät 1 (Einstellung 40) kann die Wirkung der entspr. Bedieneinheit auf Heizkreis 1 oder beide Heizkreise zugeordnet werden. Letzteres wird vor allem bei 2 Heizkreisen und nur einem Raumgerät benötigt.

- Bedienung HK2

In Abhängigkeit der Bedienzeile 40, kann die Wirkung der Bedienung (Betriebsarttaste oder der Drehknopf) an Raumgerät 1, am Bediengerät oder am Servicegerät für den Heizkreis 2 definiert werden.

Gemeinsam mit HK1

Die Bedienung wirkt gemeinsam für Heizkreis 1 und 2.

Unabhängig

Die Wirkung der Bedienung wird in der Anzeige abgefragt, sobald die Betriebsarttaste oder der Drehknopf betätigt wird.

- Bedienung HKP

In Abhängigkeit der Bedienzeile 40, kann die Wirkung der Bedienung (Betriebsarttaste oder der Drehknopf) an Raumgerät 1, am Bediengerät oder am Servicegerät für den Heizkreis P definiert werden.

Gemeinsam mit HK1

Die Bedienung wirkt gemeinsam für Heizkreis 1 und 2.

Unabhängig

Betriebsartänderungen oder der Komfortsollwert Verstellung sind in der Programmierung vorzunehmen.

• Wirkung Präsenztaste

Die Wirkung der Präsenztaste am Bediengerät kann auf die zugeteilten Heizkreise zugeordnet werden. Ist nur ein Heizkreis zugeordnet, wirkt die Präsenztaste immer auf diesen.

- Raumfühler

Zeilennr.Bedienzeile
54Korrektur Raumfühler

Die Temperaturanzeige kann korrigiert werden.

- Gerätedaten

Zeilennr.Bedienzeile
70Geräte-Version

Die Angabe repräsentiert die aktuelle Version des Raumgerätes.

5.3.3 Funk

- Binding

Zeilennr.Bedienzeile
120Binding
121Testmode

Ausführliche Beschreibung dazu s. Kap. 3.4 Funkkomponenten

Bei der Inbetriebnahme werden dem Grundgerät seine Funkperipheriegeräte (Raumgerät) zugeordnet.

- Testmode

Der Testmode dient zur Überprüfung der Funkkommunikation. Er soll nach der kompletten Installation durchführen werden.

  • Geräteliste Funk
Zeilennr.Bedienzeile
130Raumgerät 1 fehltbetriebsbereitkein EmpfangBatt. wechseln
131 Raumgerät 2 Wie in Einstellzeile 130
132 Außenfühler Wie in Einstellzeile 130
133 Repeater Wie in Einstellzeile 130
134 Bediengerät Wie in Einstellzeile 130
135 Servicegerät Wie in Einstellzeile 130
138 Alle Geräte löschen

- Alle Geräte löschen

Die Funkverbindung zu allen Geräten wird aufgehoben. Ist wieder eine Funkkommunikation erforderlich, muss ein neues Binding durchgeführt werden.

5.3.4 Zeitprogramme

Für die Heizkreise und die Trinkwasserbereitung stehen unterschiedliche Schaltprogramme zur Verfügung. Sie sind in der Betriebsart "Automatik" eingeschaltet und steuern den Wechsel der Temperaturniveaus (und die damit verbundenen Sollwerte) über die eingestellten Schaltzeiten.

- Schaltzeiten eingeben

Die Schaltzeiten lassen sich kombiniert einstellen, d.h. für mehrere Tage gemeinsame oder für einzelne Tage separate Zeiten. Durch die Vorwahl von Tagesgruppen wie z.B. Mo...Fr. und Sa...So welche die gleichen Schaltzeiten haben sollen, wird das Einstellen der Schaltprogramme wesentlich verkürzt.

  • Schaltpunkte
Zeilennr.Bedienzeile
1 23/HKP4/TWW
500520540560Vorwahl Mo - SoMo - FrSa - SoMo...So
5015215415611. Phase Ein
5025225425621. Phase Aus
5035235435632. Phase Ein
5045245445642. Phase Aus
5055255455653. Phase Aus
5065265465663. Phase Aus
  • Standardprogramm
Zeilennr.Bedienzeile
1 23/HKP4/TWW
516536556576Standardwerte

Alle Zeitschaltprogramme lassen sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Jedes Zeitschaltprogramm hat eine eigene Bedienzeile für diese Rücksetzung.

SIEMENS RVS 53.283 - - Schaltzeiten eingeben - 1

Hinweis

Individuelle Einstellungen gehen dabei verloren!

5.3.5 Ferien

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
642652662Beginn
643653663Ende
648658668Betriebsniveau Frostschutz Reduziert

Mit dem Ferienprogramm lassen sich die Heizkreise nach Datum (kalendarisch) auf ein wählbares Betriebsniveau umschalten.

SIEMENS RVS 53.283 - - Schaltzeiten eingeben - 2

Das Ferienprogramm kann nur in der Automatik-Betriebsart genutzt werden.

5.3.6 Heizkreise

Für die Heizkreise stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, welche jeweils für jeden Heizkreis individuell einstellbar sind.

  • Betriebsart
Zeilennr.Bedienzeile
1300BetriebsartSchutzbetriebAutomatikReduziertKomfort

Die Betriebsart der Heizkreise 1 und 2 werden direkt mittels der Betriebsarttaste bedient, währenddem die Betriebsart für den Heizkreis P in der Programmierung (Bedienzeile 1300) eingestellt wird.

Mit der Einstellung kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Funktionalität entspricht der Betriebsartenwahl mit der Betriebsarttaste. Siehe dazu Kapitel „Bedienung“.

  • Sollwerte
Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
71010101310Komfortsollwert
71210121312Reduziert-Sollwert
71410141314Frostschutzsollwert

- Raumtemperatur

Die Raumtemperatur kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und ergeben so unterschiedlichen Temperaturniveaus in den Räumen.

Die Bereiche der einstellbaren Sollwerte ergeben sich durch die Abhängigkeit untereinander, dies ist nachfolgend in der Grafik ersichtlich.

SIEMENS RVS 53.283 - - Raumtemperatur - 1

line | Time (s) | Value | |---|---| | 2 | 1 | | 6 | 1 | | 10 | 1 | | 14 | 1 | | 15 | 1 | TRF TRR TRK 2358Z01

Abb. 31: Legende: TRK Komfortsollwert

TRR

Reduziert-Sollwert

TRF

Frostschutzsollwert

- Frostschutz

Im Schutzbetrieb wird automatisch ein zu tiefes Absinken der Raumtemperatur verhindert. Dabei wird auf den Raumtemperatur-Frostschutz-Sollwert geregelt.

  • Heizkennlinie
Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
72010201320Kennlinie-Steilheit
72110211321Kennlinie-Verschiebung
72610261326Kennlinie-Adaption

Mittels der Heizkennlinie bildet sich der Vorlauftemperatur-Sollwert, welcher je nach den herrschenden Witterungsverhältnissen zur Regelung auf eine entsprechende Vorlauftemperatur verwendet wird. Die Heizkennlinie kann mit verschiedenen Einstellungen angepasst werden, damit sich die Heizleistung und somit die Raumtemperatur entsprechend der persönlichen Bedürfnisse verhält.

- Kennlinie-Steilheit

Mit der Steilheit verändert sich die Vorlauftemperatur stärker, je kälter die Außentemperatur ist. D.h. wenn die Raumtemperatur bei kalter Außentemperatur abweicht und bei warmen nicht, muss die Steilheit korrigiert werden.

Einstellung erhöhen: Erhöht die Vorlauftemperatur vor allem bei kalten Außentemperaturen.

Einstellung senken: Senkt die Vorlauftemperatur vor allem bei kalten Außentemperaturen.

SIEMENS RVS 53.283 - - Kennlinie-Steilheit - 1

line | Temperature (°C) | Parameter 1 | Parameter 2 | Parameter 3 | Parameter 4 | | ---------------- | ----------- | ----------- | ----------- | ----------- | | -30 | 0.25 | 0.5 | 0.75 | 1.0 | | -20 | 0.5 | 0.75 | 1.0 | 1.25 | | -10 | 0.75 | 1.0 | 1.25 | 1.5 | | 0 | 1.0 | 1.25 | 1.5 | 1.75 | | 10 | 1.25 | 1.5 | 1.75 | 2.0 | | 20 | 1.5 | 1.75 | 2.0 | 2.25 |

Abb. 32:

- Kennlinie-Verschiebung

Mit der Parallelverschiebung verändert sich die Vorlauftemperatur generell und gleichmäßig über den ganzen Außentemperaturbereich. D.h. wenn die Raumtemperatur generell zu warm oder kalt ist, muss mit der Parallelverschiebung korrigiert werden.

- Kennlinie-Adaption

Mit der Adaption wird die Heizkennlinie vom Regler automatisch an die herrschenden Verhältnisse angepasst. Eine Korrektur der Steilheit und Parallelverschiebung erübrigt sich so. Sie kann lediglich ein oder ausgeschaltet werden.

SIEMENS RVS 53.283 - - Kennlinie-Adaption - 1

Um die Funktion zu gewährleisten, muss folgendes beachtet werden:

  • Ein Raumfühler muss angeschlossen sein.
  • Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss zwischen 1 und 99 eingestellt sein.
  • Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).

• ECO-Funktionen

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
73010301330Sommer-/Winterheizgrenze
73210321332Tagesheizgrenze

- Sommer-/Winterheizgrenze

Die Sommer-/Winterheizgrenze schaltet die Heizung je nach Temperaturverhältnis im Jahresverlauf ein oder aus. Diese Umschaltung erfolgt im Automatikbetrieb selbständig und erübrigt damit die Heizung durch den Benutzer ein oder auszuschalten.

Durch Verändern des eingegeben Wertes verkürzen oder verlängern sich die entsprechende Jahresphasen.

Erhöhen: Umschaltung früher auf Winterbetrieb Umschaltung später auf Sommerbetrieb.

Senken: Umschaltung später auf Winterbetrieb Umschaltung früher auf Sommerbetrieb.

SIEMENS RVS 53.283 - - Sommer-/Winterheizgrenze - 1

Die Funktion wirkt nicht in der Betriebsart „Dauernd Komforttemperatur“

In der Anzeige erscheint "ECO".

Zur Berücksichtigung der Gebäudedynamik wird die Außen-temperatur gedämpft.

Beispiel:
SIEMENS RVS 53.283 - - Sommer-/Winterheizgrenze - 2

line | Time | Temperature (°C) | |------|-------------------| | 0 | 16 | | 50 | ~18 | | 1 | ~16 |

SWHG Sommer-/Winterheizgrenze

TAged Gedämpfte Außentemperatur

T Temperatur

t Tage

- Tagesheizgrenze

Die Tagesheizgrenze schaltet die Heizung je nach Außentemperatur im Tagesverlauf ein oder aus. Diese Funktion dient hauptsächlich in den Übergangsphasen Frühling und Herbst kurzfristig auf die Temperaturschwankungen zu reagieren.

Beispiel:

Einstellzeile z.B.
Komfortsollwert (TRw) 22°C
Tagesheizgrenze (THG) -3°C
Umschalttemperatur (TRw-THG) Heizung AUS = 19°C
Schaltdifferenz (fix) -1°C
Umschalttemperatur Heizung EIN = 18°C

Durch Verändern des eingegeben Wertes verkürzen oder verlängern sich die entsprechende Heizphasen.

Erhöhen: Umschaltung früher auf Heizbetrieb Umschaltung später auf ECO.

Senken: Umschaltung später auf Heizbetrieb Umschaltung früher auf ECO.

SIEMENS RVS 53.283 - - Tagesheizgrenze - 1

Die Funktion wirkt nicht in der Betriebsart „Dauernd Komforttemperatur“

In der Anzeige erscheint "ECO"

Zur Berücksichtigung der Gebäudedynamik wird die Außen-temperatur gedämpft.

• Vorlaufsollwert-Begrenzungen

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
74010401340Vorlaufsollwert-Minimum
74110411341Vorlaufsollwert-Maximum

Mit dieser Begrenzung kann ein Bereich für den Vorlaufsollwert definiert werden. Erreicht der angeforderte Vorlauftemperatur-Sollwert des Heizkreises den entsprechenden Grenzwert, bleibt dieser bei weiter steigender oder sinkender Wärmeanforderung konstant auf dem Maximal- bzw. Minimalwert.

SIEMENS RVS 53.283 - - Tagesheizgrenze - 2

line | Temperature (°C) | Value | | ---------------- | --------- | | 0 | min | | 10 | min | | 20 | max | | 40 | max | | 80 | max | | 100 | max |
Abb. 33:Legende:TVwaktueller Vorlaufsollwert
TVmaxVorlaufsollwert-Maximum
0TVminVorlaufsollwert-Minimum
  • Raumeinfluss
Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
75010501350Raumeinfluss

Führungsarten

Sobald ein Raumtemperaturfühler verwendet wird, kann zwischen 3 unterschiedliche Führungsarten gewählt werden.

EinstellungFührungsart
— — — %Reine Witterungsführung *
1...99 %Witterungsführung mit Raumeinfluss *
100 %Reine Raumführung

* Es muss ein Witterungsfühler angeschlossen sein.

• Reine Witterungsführung

Die Vorlauftemperatur wird über die Heizkurve in Abhängigkeit der gemischten Außentemperatur berechnet.

Diese Führungsart bedingt, dass die Heizkennlinie korrekt eingestellt ist, denn die Regelung berücksichtigt in dieser Einstellung keine Raumtemperatur.

- Witterungsführung mit Raumeinfluss

Die Abweichung der Raumtemperatur gegenüber dem Sollwert wird erfasst und bei der Temperaturregelung berücksichtigt. So kann entstehende Fremdwärme berücksichtigt werden und es wird eine konstantere Raumtemperatur möglich. Der Einfluss der Abweichung wird prozentual eingestellt. Je besser der Referenzraum ist (unverfälschte Raumtemperatur, korrekter Montageort usw.) desto höher kann der Wert eingestellt werden.

Beispiel:

Ca. 60% Guter Referenzraum

Ca. 20% Ungünstiger Referenzraum

SIEMENS RVS 53.283 - - Witterungsführung mit Raumeinfluss - 1

Um die Funktion zu aktivieren, muss folgendes beachtet werden:

  • Ein vorgesehener Raumfühler muss angeschlossen sein.
  • Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss zwischen 1 und 99% eingestellt sein.
  • Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).

- Reine Raumführung

Die Vorlauftemperatur wird in Abhängigkeit des Raumtemperatursollwertes, der aktuellen Raumtemperatur und deren aktuellen Verlauf geregelt. Ein leichtes Ansteigen der Raumtemperatur bewirkt z.B. eine unmittelbare Reduktion der Vorlauftemperatur.

SIEMENS RVS 53.283 - - Reine Raumführung - 1

Um die Funktion zu aktivieren, muss folgendes beachtet werden:

  • Ein vorgesehener Raumfühler muss angeschlossen sein.
  • Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss auf 100% eingestellt sein.
  • Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).

• Raumtemperaturbegrenzung

Zeilennr. HK1 HK2 HKPBedienzeile
76010601360Raumtemperaturbegrenzung

Bei Pumpenheizkreisen ist eine Schaltdifferenz für die Temperaturregelung einzustellen. Die Funktion bedingt die Verwendung eines Raumtemperaturfühlers.

SIEMENS RVS 53.283 - • Raumtemperaturbegrenzung - 1

Die Raumtemperaturbegrenzung funktioniert nicht bei reiner Witterungsführung.

SIEMENS RVS 53.283 - Die Raumtemperaturbegrenzung funktioniert nicht bei reiner Witterungsführung. - 1

line | t | TRx | TRw | |-------|-------|-------| | 0 | 0 | 0 | | ON | - | - | | OFF | - | - |

Abb. 34: Legende: TRx Raumtemperaturistwert
TRw Raumtemperatursollwert SDR Raumschaltdifferenz P Pumpe T Zeit

- Schnellaufheizung

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
77010701370Schnellaufheizung

Die Schnellaufheizung bewirkt, dass bei einem Wechsel von Reduziert-Sollwert auf Komfortsollwert der neue Sollwert früher erreicht wird und dies somit die Aufheizdauer verkürzt. Während der Schnellaufheizung wird der Raumtemperatursollwert um den hier eingestellten Wert überhöht.

Erhöhen der Einstellung führt zu schnellerer Aufheizzeit, senken zu längerer.

SIEMENS RVS 53.283 - - Schnellaufheizung - 1

Die Schnellaufheizung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.

°C TRw 20 DTRSA 15 TRx 2371003 t→

Abb. 35: Legende: TRw Raumtemperatursollwert TRx Raumtemperaturistwert DTRSA Raumtemperatursollwert-Überhöhung

- Schnellabsenkung

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
78010801380SchnellabsenkungAusBis Reduziert-SollwertBis Frostschutzsollwert

Während der Schnellabsenkung wird die Heizkreispumpe ausgeschaltet und bei Mischerkreisen auch das Mischventil geschlossen.

Funktion mit Raumfühler:

Mit Raumsensor schaltet die Funktion die Heizung aus, bis die Raumtemperatur auf den Reduziert-Sollwert bzw. Frostniveau ausgekühlt ist.

Ist die Raumtemperatur bis auf das Reduziertniveau bzw. Frost-niveau abgesunken, wird die Heizkreispumpe eingeschaltet und das Mischventil freigegeben.

Funktion ohne Raumfühler:

Der Schnellabsenkung schaltet die Heizung in abhängig von der Außentemperatur und der Gebäudezeitkonstante für eine bestimmte Zeit ab.

Beispiel

Dauer der Schnellabsenkung bei Komfortsollwert – Reduziert-Sollwert = 2°C

(z.B. Komfortsollwert = 20°C und Reduziert-Sollwert = 18°C)

tur gemischt:Gebäudezeitkonstante: Außentempera
02510152050
15 °C03.17.715.32330.676.6
10 °C01.33.36.71013.433.5
5 °C00.92.14.36.48.621.5
0 °C00.61.63.24.76.315.8
-5 °C00.51.32.53.85.012.5
-10 °C00.41.02.13.14.110.3
-15 °C00.40.91.82.63.58.8
-20 °C00.30.81.52.33.17.7
Dauer der Schnellabsenkung in Stunden

SIEMENS RVS 53.283 - Funktion ohne Raumfühler: - 1

Die Schnellabsenkung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.

- Ein-/Ausschaltzeit-Optimierung

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
79010901390Einschalt-Optimierung Max
79110911391Ausschalt-Optimierung Max

• Einschalt-Optimierung Max

Das Umschalten der Temperaturniveaus wird so optimiert, dass der Komfortsollwert an den Schaltzeiten erreicht wird.

• Ausschalt-Optimierung Max

Das Umschalten der Temperaturniveaus wird so optimiert, dass der Komfortsollwert -1/4°C an den Schaltzeiten erreicht wird.

SIEMENS RVS 53.283 - Funktion ohne Raumfühler: - 2

Die Ein- und Ausschaltzeitoptimierung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.

0 Xein TRx TRw ZSP 24 Xaus 1/4 °C 23/08/2024

Abb. 36: Legende: Xein Einschaltzeit vorverschoben Xaus Ausschaltzeit vorverschoben ZSP Zeitschaltprogramm TRx Raumtemperatur-Istwert TRw Raumtemperatur-Sollwert

• Anhebung Reduziert-Sollwert

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
80011001400Reduziert-Anhebung Beginn
80111011401Reduziert-Anhebung Ende

Die Funktion dient vor allem bei Heizanlagen die keine grossen Leistungsreserven aufweisen (z.B. Niedrigenergiehäuser). Dort würde die Aufheizzeit bei tiefen Aussentemperaturen unerwünscht lange andauern. Mit der Anhebung des Reduziert-Sollwerts, wird einem zu starken Auskühlen der Räume entgegen gewirkt um so die Aufheizzeit beim Wechsel auf Komfortsollwert zu verkürzen.

SIEMENS RVS 53.283 - Funktion ohne Raumfühler: - 4

line | TAgem | TR | |---|---| | -15 | TRW | | -5 | TRR | | 2358206 | TRR |

Abb. 37: Legende: TRwA1 Reduziert-Anhebung Beginn

TRwA2 Reduziert-Anhebung Ende

TRK Komfortsollwert

TRR Raumtemperatur-Reduziert sollwert

TAgem Gemischte Außentemperatur

- Überhitzschutz Pumpenheizkreis

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
82011201420Überhitzschutz Pumpenheizkreis

Bei Heizungsanlagen mit Pumpenkreisen kann die Vorlauftemperatur des Heizkreises infolge höherer Anforderungen anderer Wärmeverbraucher (Mischerheizkreis, Trinkwasserladung, externer Wärmebedarf) oder einer parametrierten Kesselminimaltemperatur höher sein als die gem. der Heizkennlinie geforderte Vorlauftemperatur. Infolge dieser zu hohen Vorlauftemperatur würde dieser Pumpenheizkreis dementsprechend überheizt.

Die Funktion Überhitzschutz für Pumpenkreise sorgt durch Ein-/Ausschalten der Pumpe dafür, dass die Energiezufuhr für Pumpenheizkreis der Heizkurvenanforderung entspricht.

- Mischerregelung

Zeilennr. HK1 HK2Bedienzeile
8301130Mischerüberhöhung
8321132Antrieb Typ 2-Punkt3-Punkt
8331133Schaltdifferenz 2-Punkt
8341134Antrieb Laufzeit

- Mischerüberhöhung

Für die Beimischung muss der Kessel-Vorlauftemperatur-Istwert höher sein als der geforderte Sollwert der Mischervorlauftemperatur, da diese sonst nicht ausgeregelt werden kann. Der Regler bildet aus der hier eingestellten Überhöhung und dem momentan aktuellen Vorlauftemperatur-Sollwert den Kesseltemperatur-Sollwert.

• Antrieb Typ

Die Einstellung des Antrieb-Typs verändert das Regelverhalten auf den verwendeten Mischerantrieb.

• Schaltdifferenz 2-Punkt

Für den 2-Punkt Antrieb muss die Schaltdifferenz 2-Punkt gegebenenfalls angepasst werden. Bei 3-Punkt Antrieb ist dies nicht notwendig.

• Antrieb Laufzeit

Einstellung der Antriebslaufzeit des verwendeten Mischventils.

- Estrich-Austrocknungsfunktion

Zeilennr. HK1 HK2Bedienzeile
850150Estrich FunktionAusFunktionsheizen (Fh)Belegreifheizen (Bh)Funktions- und BelegreifheizenManuell
851151Estrich Sollwert manuell

Die Estrich-Austrocknungsfunktion dient dem kontrollierten Austrocknen. Sie regelt die Vorlauftemperatur auf ein Temperaturprofil. Die Austrocknung erfolgt durch die Bodenheizung mittels Mischer- oder Pumpenheizkreis.

- Estrich Funktion

Aus:

Die Funktion ist ausgeschaltet.

Funktionsheizen (Fh) :

Der 1. Teil des Temperaturprofils wird automatisch durchfahren.

Belegreifheizen (Bh)

Der 2. Teil des Temperaturprofils wird automatisch durchfahren.

Funktions- und Belegreifheizen

Das gesamte Temperaturprofil (1. und 2. Teil) wird automatisch durchfahren.

Manuell

Es wird nicht ein Temperaturprofil durchfahren, sondern auf den „Estrich Sollwert manuell“ geregelt.

SIEMENS RVS 53.283 - Manuell - 1

Beachten Sie die entsprechenden Normen und die Vorschriften des Estrichherstellers!

  • Eine richtige Funktionsweise ist nur mit einer korrekt installierten Anlage möglich (Hydraulik, Elektrik, Einstellungen)! Abweichungen können zu einer Schädigung des Estrichs führen!
    • Die Funktion kann vorzeitig abgebrochen werden, indem auf Aus gestellt wird.
    • Die Vorlauftemperatur-Maximalbegrenzung bleibt wirksam.

SIEMENS RVS 53.283 - Beachten Sie die entsprechenden Normen und die Vorschriften des Estrichherstellers! - 1
Abb. 38: Legende: X Starttag Fh Funktionsheizen Bh Belegreifheizen

- Rückkühlung

Zeilennr.Bedienzeile
HK1HK2HKP
86011601460 Rückkühlung Speicher

Die überschüssige Energie im Speicher kann durch eine Wärmeabnahme der Raumheizung entladen werden. Dies kann für jeden Heizkreis separat eingestellt werden. (s. auch: Bedienseite „Trinkwasserspeicher“, Einstellzeile „Rückkühlung Kessel / HK“)

5.3.7 Trinkwasser

  • Sollwerte
Zeilennr. Bedienzeile
1610Nennsollwert
1612Reduziert-Sollwert

Das Trinkwasser kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und führen so zu unterschiedlichen Temperaturniveaus im TWW-Speicher.

TWWN TWWmax TWWR 2358211

Abb. 39: Legende: TWWR Trinkwasser-Reduziertssollwert TWWN Trinkwasser-Nennsollwert TWWmax Trinkwasser-Nennsollwert

  • Freigabe
Zeilennr. Bedienzeile
1620Freigabe24h/TagZeitprogramme HeizkreiseZeitprogramm 4/TWW

24h/Tag

Die Trinkwasser-Temperatur wird, unabhängig von Zeitschaltprogrammen, dauernd auf Trinkwassertemperatur-Nennsollwert betrieben.

237:24 0 6 12 18 24 h

Abb. 40: Beispiel

Zeitprogramme Heizkreise

Der Trinkwassersollwert wird gem. Heizkreiszeitschaltprogramm zwischen dem Trinkwassertemperatur-Nennsollwert und dem Trinkwassertemperatur-Reduziertssollwert umgeschaltet. Der erste Einschaltpunkt jeder Phase wird jeweils 1 Stunde vorverlegt.

0 5 6 12 16 17 24 h 20/2/16

Abb. 41: Beispiel

Zeitprogramm 4/TWW

Für den Trinkwasserbetrieb wird das Zeitschaltprogramm 4 des lokalen Reglers berücksichtigt. Dabei wird an dessen eingestellten Schaltzeiten zwischen Trinkwassertemperatur-Nennsollwert und Trinkwassertemperatur-Reduziertssollwert umgeschaltet. Auf diese Weise wird das Trinkwasser unabhängig von den Heizkreisen geladen.

06 1 2 1 8 h 23/3/24

Abb. 42: Beispiel

MaxVorrang

Zeilennr. Bedienzeile
1630LadevorrangAbsolutGleitendKeinMK gleitend, PK absolut

Bei gleichzeitigem Leistungsbedarf der Raumheizungen und des Trinkwassers kann mit der Funktion Trinkwasservorrang sichergestellt werden, dass die Kesselleistung während einer Trinkwasserladung in erster Linie dem Trinkwasser zugeführt wird.

Absoluter Vorrang

Mischer- und Pumpenheizkreis sind solange gesperrt, bis das Trinkwasser aufgeheizt ist.

Gleitender Vorrang

Wenn die Heizleistung des Erzeugers nicht mehr ausreicht, werden Mischer- und Pumpenheizkreis eingeschränkt, bis das Trinkwasser aufgeheizt ist.

Kein Vorrang

Die Trinkwasser-Ladung erfolgt parallel zum Heizbetrieb. Bei knapp dimensionierten Kesseln und Mischerheizkreisen, kann es sein, dass bei großer Heizlast der Trinkwasser-Sollwert nicht erreicht wird, da zu viel Wärme an den Heizkreis abfließt.

Mischerheizkreis gleitend, Pumpenheizkreis absolut

Die Pumpenheizkreise sind solange gesperrt, bis der Trinkwasserspeicher aufgeheizt ist. Wenn die Heizleistung des Erzeugers nicht mehr ausreicht, werden auch die Mischerheizkreise eingeschränkt.

  • Legionellenfunktion
Zeilennr.Bedienzeile
1640Legionellenfunktion AusPeriodischFixerWoc
1641Legionellenfunktion periodisch
1642Legionellenfunktion WochentagMontag... Sonntag
1644Legionellenfunktion Zeitpunkt
1645Legionellenfunktion Sollwert
1646Legionellenfunktion Verweildauer
1647Legionellenfunktion Zirkulationspumpe

Periodisch

Die Legionellenfunktion wird gem. eingestellter Periode (Bedienzeile 1641) wiederholt. Wird der Legionellen-Sollwert von einer Solaranlage unabhängig der eingestellten Zeitperiode erfüllt, so wird die Zeitspanne neu gestartet.

Fixer Wochentag

Die Legionellenfunktion kann auf einen fest gewählten Wochentag (Bedienzeile 1642) aktiviert werden. Bei dieser Einstellung wird unabhängig der Speichertemperaturen in der Vergangenheit an dem parametrierten Wochentag auf Legionellen-Sollwert aufgeheizt.

• Legionellenfunktion Zirkulationspumpe

Die Trinkwasser Zirkulationspumpe kann während ablaufender Legionellenschutzfunktion eingeschaltet werden.

SIEMENS RVS 53.283 - • Legionellenfunktion Zirkulationspumpe - 1

Während ablaufender Legionellenschutzfunktion besteht eine Verbrühungsgefahr an den Zapfstellen.

  • Zirkulationspumpe
Zeilennr.Bedienzeile
1660Zirkulationspumpe FreigabeZeitprogramm 3/HKPTrinkwasser FreigabeZeitprogramm 4/TWW
1661Zirkulationspumpe Taktbetrieb

• Zirkulationspumpe Taktbetrieb

Ist die Funktion eingeschaltet so wird die Zirkulationspumpe innerhalb der Freigabezeit jeweils fix für 10 Min. eingeschaltet und für 20 Min. wieder ausgeschaltet.

5.3.8 Kessel

  • Sollwerte
Zeilennr.Bedienzeile
2210SollwertMinimum
2212SollwertMaximum

Der geregelte Kesseltemperatursollwert kann mit Sollwert Minimum und Maximum begrenzt werden. Diese Begrenzungen kommen einer Schutzfunktion für den Kessel gleich.

Kesseltemperatur-Minimalbegrenzung ist im Normalbetrieb je nach Kesselbetriebsart der untere Grenzwert für den geregelten Kesselsollwert.

Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung ist im Normalbetrieb oberer Grenzwert für den geregelten Kesselsollwert und Sollwert für den elektronischen Temperaturwächter TR.

SIEMENS RVS 53.283 - Kessel - 1
Der Einstellbereich von Sollwert Minimum und Maximum wird durch den Sollwert Handbetrieb begrenzt.

SIEMENS RVS 53.283 - Kessel - 2

line | TA_gem | TKmin | TKw | TKmax | | ------ | ----- | --- | ----- | | 20 | 38 | 45 | 80 | | -10 | 38 | 45 | 80 | | -20 | 38 | 45 | 80 | | 0 | 38 | 45 | 80 | | +20 | 38 | 45 | 80 | | +30 | 38 | 45 | 80 | | +40 | 38 | 45 | 80 | | +50 | 38 | 45 | 80 | | +60 | 38 | 45 | 80 | | +70 | 38 | 45 | 80 | | +80 | 38 | 45 | 80 | | +90 | 38 | 45 | 80 | | +100 | 38 | 45 | 80 | | +110 | 38 | 45 | 80 | | +120 | 38 | 45 | 80 | | +130 | 38 | 45 | 80 | | +140 | 38 | 45 | 80 | | +150 | 38 | 45 | 80 | | +160 | 38 | 45 | 80 | | +170 | 38 | 45 | 80 | | +180 | 38 | 45 | 80 | | +190 | 38 | 45 | 80 | | +200 | 38 | 45 | 80 | | +210 | 38 | 45 | 80 | | +220 | 38 | 45 | 80 | | +231 | 38 | 45 | 80 | | +241 | 38 | 45 | 80 | | +251 | 38 | 45 | 80 | | +261 | 38 | 45 | 80 | | +271 | 38 | 45 | 80 | | +281 | 38 | 45 | 80 | | +291 | 38 | 45 | 80 | | +301 | 38 | 45 | 80 | | +311 | 38 | 45 | 80 | | +321 | 38 | 45 | 80 | | +331 | 38 | 45 | 80 | | +341 | 38 | 45 | 80 | | +351 | 38 | 45 | 80 | | +361 | 38 | 45 | 80 | | +371 | 38 | 45 | 80 | | +381 | 38 | 45 | 80 | | +391 | 38 | 45 | 80 | | +401 | 38 | 45 | 80 | | +411 | 38 | 45 | 80 | | +421 | 38 | 45 | 80 | | +431 | 38 | 45 | 80 | | +441 | 38 | 45 | 80 | | +451 | 38 | 45 | 80 | | +461 | 38 | 45 | 80 | | +471 | 38 | 45 | 80 | | +481 | 38 | 45 | 80 | | +491 | 38 | 45 | 80 | | +501 | 38 | 45 | 80 | | +511 | 38 | 45 | 80 | | +521 | 38 | 45 | 80 | | +531 | 38 | 45 | 80 | | +541 | 38 | 45 | 80 | | +551 | 38 | 45 | 80 | | +561 | 38 | 45 | 80 | | +571 | 38 | 45 | 80 | | +581 | 38 | 45 | 80 | | +591 | 38 | 45 | 80 | | +601 | - | - | - | | +611 | - | - | - | | +621 | - | - | - | | +631 | - | - | - | | +641 | - | - | - | | +651 | - | - | - | | +661 | - | - | - | | +671 | - | - | - | | +681 | - | - | - | | +691 | - | - | - | | +701 | - | - | - | | +711 | - | - | - | | +721 | - | - | - | | +731 | - | - | - | | +741 | - | - | - | | +751 | - | - | - | | +761 | - | - | - | | +771 | - | - | - | | +781 | - | - | - | | +791 | - | - | - | | +801 | - | - | - | | +227*26| - | - | - | | \text{TD gem} \text{SDK} \text{TKmin} \text{TKmax} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TKmin} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \left[ \begin{array}{c}\text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD 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Abb. 43: Beispiel bei einer Kesselbetriebsart Automatik:
Legende: TK Kesseltemperatur
TKw Kesseltemperatur-Sollwert
TKmax Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung
TKmin Kesseltemperatur-Minimalbegrenzung
SDK Schaltdifferenz
TAgem Gemischte Außentemperatur

5.3.9 Solar

- Laderegler (dT)

Zeilennr.Bedienzeile
3810 Temp'diff EIN Tauscher 1
3811 Temp'diff AUS Tauscher 1
3812 Ladetemp Min Tauscher 1

Für die Ladung des Speichers über den Wärmetauscher braucht es eine genügend große Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Speicher und die minimale Ladetemperatur muss erreicht sein.

SIEMENS RVS 53.283 - - Laderegler (dT) - 1
Abb. 44: Legende: Tkol Kollektortemperatur
On/Off Kollektorpumpe
SdEin Temp'diff EIN
SdAus Temp'diff AUS

- Startfunktion

Zeilennr.Bedienzeile
3830Kollektorstartfunktion
3831Mindestlaufzeit Kollek'pumpe

- Kollektorstartfunktion

Wenn die Temperatur am Kollektor (vor allem bei Vakuumröhren) bei ausgeschalteter Pumpe nicht korrekt gemessen werden kann, kann die Pumpe von Zeit zu Zeit eingeschaltet werden.

- Mindestlaufzeit Kollektorpumpe

Die Funktion schaltet die Kollektorpumpe periodisch für mind. die parametrierte Mindestlaufzeit ein.

- Kollektor-Frostschutz

Zeilennr.Bedienzeile
3840Kollektor-Frostschutz

Bei Frostgefahr am Kollektor wird die Kollektorpumpe in Betrieb genommen, um das Einfrieren des Wärmeträgers zu verhindern.

  • Sinkt die Kollektortemperatur unter die Frostschutztemperatur schaltet die Kollektorpumpe ein: TKol < TKolFrost.
  • Steigt die Kollektortemperatur um 1°K über die Frostschutztemperatur wird die Kollektorpumpe wieder ausgeschaltet: TKol > TKolFrost + 1.

• Kollektor-Überhitzschutz

Zeilennr.Bedienzeile
3850Kollektorüberhitzschutz

Besteht am Kollektor die Gefahr einer Überhitzung, wird die Ladung des Speichers weitergeführt um so die überschüssige Wärme abzubauen. Ist die Speichersicherheitstemperatur erreicht wird die Ladung abgebrochen.

SIEMENS RVS 53.283 - • Kollektor-Überhitzschutz - 1

Abb. 45: Legende: TSpSi Speicher-Sicherheitstemperatur
TSp Speichertemperatur
TKolUe Überhitzschutztemperatur Kollektor
TSpmax Max. Ladetemperatur
Tkol Kollektortemperatur
On/Off Kollektorpumpe
T Temperatur
t Zeit

• Medium Verdampfungstemperatur

Zeilennr.Bedienzeile
3860VerdampfungWärmeträger

Bei Verdampfungsgefahr des Wärmeträger-Mediums aufgrund einer hohen Kollektortemperatur, wird die Kollektorpumpe ausgeschaltet, um deren "Heißlaufen" zu vermeiden. Dies ist eine Pumpenschutzfunktion.

5.3.10 Trinkwasser-Speicher

- Laderegelung

Zeilennr.Bedienzeile
5020Vorlaufsollwertüberhöhung
5022Ladeart Mit B3Mit B3/B31Mit B3, Legio B3/B31

• Vorlaufsollwertüberhöhung

Die Trinkwasseranforderung an den Kessel setzt sich aus dem aktuellen Trinkwassersollwert plus der einstellbaren Ladeüberhöhung zusammen.

- Ladeart

Es ist eine Speicherladung mit bis zu 2 Fühlern möglich.

SIEMENS RVS 53.283 - - Ladeart - 1

Bei Solarfühler auf B31 muss Ladeart (Parameter 5022) auf „B3“ eingestellt sein.

Es ist auch möglich eine Teilladung mit einem Fühler und eine Legionellenfunktion die 2 Fühler berücksichtigt zu kombinieren (Einstellung 3).

- Überhitzschutz

Zeilennr.Bedienzeile
5050LadetemperaturMaximum

Der Trinkwasserspeicher wird von der Solarenergie zum eingestellten Maximal Trinkwasserladewert geladen.

SIEMENS RVS 53.283 - - Überhitzschutz - 1

Die Kollektorüberhitzschutzfunktion kann die Kollektorpumpe wieder in Betrieb nehmen bis die Speicherheitstemperatur erreicht wird.

- Rückkühlung

Zeilennr.Bedienzeile
5055Rückkühltemperatur
5056Rückkühlung Kessel/HK
5057Rückkühlung KollektorAusSommerImmer

Für die Rückkühlung des Trinkwasserspeichers stehen zwei Funktionen zur Verfügung

- Rückkühlung Kessel/HK

Die Energie kann durch eine Wärmeabnahme der Raumheizung oder des Trinkwasserspeichers entladen werden. Dies kann für jeden Heizkreis separat eingestellt werden (Bedienseite Heizkreis 1...).

- Rückkühlung Kollektor

Die Energie kann bei kaltem Kollektor via Kollektorfläche an die Umgebung abgegeben werden.

- Elektroheizeinsatz

Zeilennr.Bedienzeile
5060Elektroeinsatz BetriebsartErsatzSommerImmer
5061Elektroeinsatz Freigabe24h/TagTrinkwasser FreigabeZeitprogramm 4/TWW
5062Elektroeinsatz RegelungExterner ThermostatTrinkwasserfühler

• Elektroeinsatz Betriebsart

Ersatz

Der Elektroeinsatz wird nur verwendet, wenn der Kessel Störung meldet oder mittels Kesselsperre ausgeschaltet ist. Die Trinkwasserbereitung wird also im Normalfall immer mit dem Kessel durchgeführt.

Sommer

Der Elektroeinsatz wird eingesetzt sobald alle angeschlossenen Heizkreise zum Sommerbetrieb umgeschaltet haben. Die Trinkwasserbereitung wird wieder mit dem Kessel durchgeführt sobald wenigstens ein Heizkreis wieder auf Heizbetrieb umgeschaltet hat. Der Elektroeinsatz wird aber auch verwendet, wenn der Kessel Störung meldet oder mittels Kesselsperre ausgeschaltet ist.

Immer

Die Trinkwasserbereitung wird ganzjährig nur mit dem Elektro-einsatz durchgeführt. Bei dieser Anwendung wird der Kessel also nicht für die Trinkwasserbereitung gebraucht.

• Elektroeinsatz Freigabe

24h/Tag

Der Elektroeinsatz ist unabhängig von Zeitschaltprogrammen dauernd freigegeben.

0 6121824 238224 h

Abb. 46: Beispiel

Trinkwasser Freigabe

Der Elektroeinsatz wird gem. Trinkwasser Freigabe geschaltet.

0 6 12 17 24 h 528362

Abb. 47: Beispiel

Zeitprogramm 4/TWW

Für den Elektroeinsatz wird das Zeitschaltprogramm 4/TWW des lokalen Reglers berücksichtigt.

2356226 h 0 6 12 18 24

Abb. 48: Beispiel

• Elektroeinsatz Regelung

Externer Thermostat

Die Speichertemperatur wird mit einem reglerexternen Thermostaten ohne Sollwertführung des Reglers geladen.

Trinkwasserfühler

Die Speichertemperatur wird mit einem reglerexternen Thermostaten aber unter Sollwertführung des Reglers geladen.

SIEMENS RVS 53.283 - Trinkwasserfühler - 1

Damit die Sollwertführung korrekt funktioniert, muss der reglerexterne Thermostat auf dessen minimalen

Einstellwert gestellt werden.

5.3.11 Konfiguration

  • Heizkreise 1,2
Zeilennr. Bedienzeile
HK1HK2
57105715Heizkreis 1,2

Die Heizkreise sind über diese Einstellung ein bzw. ausschaltbar.

  • Trinkwasser-Sensor B3
Zeilennr.Bedienzeile
5730Trinkwasser-Sensor B3FühlerThermostat

Fühler

Der Regler berechnet die Schaltpunkte mit entsprechender Schaltdifferenz aus dem Trinkwasser-Sollwert und der gemessenen TWW-Speichertemperatur.

Thermostat

Die Regelung der Trinkwassertemperatur erfolgt aufgrund des Schaltzustandes eines an B3 angeschlossenen Thermostaten.

SIEMENS RVS 53.283 - Thermostat - 1

Bei Verwendung eines Trinkwasserthermostaten ist kein „Reduziertbetrieb“ möglich. d.h., wenn Redu- betrieb aktiv ist, dann ist die BW-Bereitung mit Ther- t gesperrt.

SIEMENS RVS 53.283 - Thermostat - 2

Die Einstellung des Trinkwassertemperatur-Nennsollwertes muss gleich hoch oder höher sein als die Sollstellung am Thermostat (Thermostat auf Ausschalt-geeicht).

Die „Vorlauftemperatur-Sollwertüberhöhung-Trinkwasser“ muss mind. auf 10°C eingestellt sein (beeinflusst die Ladedauer).

Der Trinkwasser-Frostschutz ist dabei nicht gewährleistet.

  • Trinkwasser-Stellglied Q3
Zeilennr.Bedienzeile
5731Trinkwasser-Stellglied Q3KeinLadepumpeUmlenkventil

Kein

Keine Trinkwasserladung über Q3.

Ladepumpe

Die Trinkwasserladung erfolgt mit einer Pumpe an der Anschluss-Klemme Q3/Y3

Umlenkventil

Die Trinkwasserladung erfolgt mit einem Umlenkventil an der Anschluss-Klemme Q3/Y3. Die Pumpe Q2 wird in dieser Einstellung zur Kesselpumpe, sofern die Kesselpumpe nicht an einem multifunktionalen Relaisausgang QX.. schon definiert ist.

- Erzeugertyp

Zeilennr.Bedienzeile
5770Erzeugertyp1-stufig2-stufig

Die Ansteuerung des Brenners ist über diese Einstellung konfigurierbar.

• Ausgang Relais QX1,2

Zeilennr.Bedienzeile
5890Relaisausgang QX1KeinZirkulationspumpe Q4Elektroeinsatz TWW K6Kollektorpumpe Q5H1-Pumpe Q15Kesselpumpe Q1Bypasspumpe Q12Alarmausgang K102. Pumpenstufe HK1 Q212. Pumpenstufe HK2 Q222. Pumpenstufe HKP Q23Heizkreispumpe HKP Q20H2-Pumpe Q18
5891Relaisausgang QX2KeinZirkulationspumpe Q4Elektroeinsatz TWW K6Kollektorpumpe Q5H1-Pumpe Q15Kesselpumpe Q1Bypasspumpe Q12Alarmausgang K102. Pumpenstufe HK1 Q212. Pumpenstufe HK2 Q222. Pumpenstufe HKP Q23Heizkreispumpe HKP Q 20H2-Pumpe Q18

Die Einstellungen der Relaisausgänge ordnen je nach Wahl entsprechende Zusatzfunktionen zu den Grundschemen zu. Siehe dazu Kapitel „Anwendungsschemas“.

Trinkwasser-Zirkulationspumpe Q4

Die angeschlossene Pumpe dient als Trinkwasser-Zirkulationspumpe. Der zeitliche Betrieb der Pumpe kann in der Bedienseite „Trinkwasser“ in der Bedienzeile „Zirkulationspumpe Freigabe“ abgestimmt werden.

Trinkwasser-Elektroheizeinsatz K6

Mit dem angeschlossenen Elektro-Heizeinsatz, kann das Trinkwasser gem. Bedienseite „Trinkwasser-Speicher“ Bedienzeile „Elektroheizeinsatz“ geladen werden.

SIEMENS RVS 53.283 - Trinkwasser-Elektroheizeinsatz K6 - 1

Der Elektroheizeinsatz muss mit einem Sicherheits- thermostat ausgerüstet sein!

Kollektorpumpe Q5

Für die Anbindung eines Solarkollektors ist eine Umwälzpumpe für den Kollektorkreis erforderlich.

H1-Pumpe Q15, H2-Pumpe Q18

Die H1/H2-Pumpe kann für einen zusätzlichen Verbraucher verwendet werden. In Zusammenwirken mit einer externen Wärmeanforderung am Eingang H1/H2, kann die Anwendung z.B. für ein Luftheizgerät o.ä. verwendet werden.

Bypasspumpe Q12

Die angeschlossene Pumpe dient als Kessel-Bypasspumpe, die zur Kessel-Rücklaufhochhaltung verwendet wird.

Alarmausgang K10

Tritt ein Fehler auf, so wird dies mit dem Alarmrelais signalisiert. Das Schließen des Kontaktes hat eine Verzögerungszeit von 2 Min. Wird der Fehler behoben, d.h. die Fehlermeldung liegt nicht mehr an, öffnet der Kontakt unverzögert.

SIEMENS RVS 53.283 - Alarmausgang K10 - 1

Kann der Fehler momentan nicht behoben werden, besteht die Möglichkeit das Alarmrelais trotzdem zusetzen. Dies erfolgt in der Bedienseite „Fehler“.

2. Pumpenstufe

Diese Funktion erlaubt es eine 2-stufige Heizkreispumpe anzusteuern, damit bei reduziertem Heizniveau (z.B. Nachabsenkung) die Pumpenleistung verringert werden kann. Hierbei wird zur 1. Stufe der Pumpe mit dem Multifunktionalen Relais QX die 2. Stufe folgendermaßen zugeschaltet:

1.Stufe Ausgang Q2/Q6/Q202.Stufe Ausgang Q21/Q22/Q23Pumpenzustand
ausausaus
einausTeillast
eineinVolllast
auseinUnbenutzt/nicht

zuläss

Heizkreispumpe HKP Q20

Der Pumpenheizkreis P wird aktiviert.

- Schaltprogramm

Für den Heizkreis P steht ausschließlich das Schaltprogramm 3/HKP zur Verfügung. Siehe dazu auch "Schaltprogramm".

• Eingang Fühler BX1,2

Zeilennr.Bedienzeile
5930Fühlereingang BX1KeinTrinkwasserfühler B31Kollektorfühler B6Rücklauffühler B7
5931Fühlereingang BX2KeinTrinkwasserfühler B31Kollektorfühler B6Rücklauffühler B7

Die Einstellungen der Fühlereingänge ordnen je nach Wahl entsprechende Zusatzfunktionen zu den Grundscemen zu. (s. dazu Kap. 6 „Anwendungsschemas“.

Die Zuordnung/Belegung ist frei wählbar, z.B. Kollektorfühler BX1 und Solarpumpe QX2.

SIEMENS RVS 53.283 - Heizkreispumpe HKP Q20 - 1

Die Funktion „Rücklauffühler B7“ muss vom Kesselhersteller vorgegeben werden.

  • Eingang H1/H2
Zeilennr.Bedienzeile
5950Funktion Eingang H1BA-Umschaltung HK's+TWWBA-Umschaltung HK'sBA-Umschaltung HK1BA-Umschaltung HK2BA-Umschaltung HKPErzeugersperreFehler-/AlarmmeldungMinimaler VorlaufsollwertWärmeanforderung
5951Wirksinn Eingang H1RuhekontaktArbeitskontakt
5952 Minimaler Vorlaufsollwert H1
5954 Wärmeanforderung 10V H1
5960Funktion Eingang H2BA-Umschaltung HK's+TWWBA-Umschaltung HK'sBA-Umschaltung HK1BA-Umschaltung HK2BA-Umschaltung HKPErzeugersperreFehler-/AlarmmeldungMinimaler Vorlaufsollwert
5961Wirksinn Kontakt H2RuhekontaktArbeitskontakt
5962 Minimaler Vorlaufsollwert H2

- Funktion Eingang H1/H2

Betriebsart-Umschaltung

  • Heizkreis Die Betriebsarten der Heizkreise werden bei geschlossenem Kontakt an der Anschlussklemme H1/H2 (z.B. ein Telefon-Fernschalter) auf Schutzbetrieb umgeschaltet.
  • Trinkwasser Eine Sperrung der Trinkwasserladung erfolgt nur in Einstellung 1 HK's+TWW.

Erzeugersperre

Der Erzeuger wird bei geschlossenem Schaltzustand eines Kontaktes an der Anschlussklemme H1/H2 gesperrt. Sämtliche Temperatur-Anforderungen der Heizkreise und des Trinkwassers werden ignoriert. Der Kesselfrostschutz bleibt währenddessen gewährleistet.

SIEMENS RVS 53.283 - Erzeugersperre - 1

Die Schornsteinfeger-Funktion kann trotz aktivierter Erzeuger-Sperre eingeschaltet werden.

Fehler-/Alarmmeldung

Durch Schließen des Eingangs H1 bewirkt eine reglerinterne Fehlermeldung. Bei entsprechender Konfiguration des „Alarmausganges“ (Relaisausgänge QX2 - 4, Bedienzeilen 5891 - 5894) wird der Fehler durch Schließen eines zusätzlichen Kontaktes weitergeleitet oder angezeigt (z.B. externe Lampe oder Horn).

Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert TVHw

Der eingestellte Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert wird bei geschlossenem Kontakt an der Anschlussklemme H1/2 (z.B. eine Lufterhitzungsfunktion für Torschleieranlagen) aktiviert.

Wärmeanforderung

Die Wärmeerzeugung erhält ein Spannungssignal (DC 0...10V) als Wärmeanforderung. Der zugehörige Sollwert wird auf Bedienzeile 5954 eingestellt.

- Wirksinn Eingang H1/H2

Ruhekontakt

Der Kontakt ist normalerweise geschlossen und muss zum Aktivieren der gewählten Funktion geöffnet werden.

Arbeitskontakt

Der Kontakt ist normalerweise geöffnet und muss zum Aktivieren der gewählten Funktion geschlossen werden.

Minimaler Vorlaufsollwert H1/H2

Durch Schliessen des Kontaktes H1 wird die in Bedienzeile 5950 eingestellte Funktion "Minimaler Vorlaufsollwert" ausgelöst. Der Kessel wird konstant auf den hier eingestellten Wert gesteuert, bis entweder der H1-Kontakt wieder geöffnet wird oder eine höhere Wärmeanforderung eintrifft.

SIEMENS RVS 53.283 - Minimaler Vorlaufsollwert H1/H2 - 1

Sind gleichzeitig mehrere Wärmeanforderungen vorhanden (LPB, H1-Kontakt, Trinkwasser oder reglerinwird automatisch die Höchste davon ausgewählt.

SIEMENS RVS 53.283 - Minimaler Vorlaufsollwert H1/H2 - 2

line | TAgem | TVw (°C) | TVHw (°C) | | :--- | :--- | :--- | | 30 | 55 | 55 | | 20 | 55 | 55 | | 10 | 55 | 55 | | 0 | 55 | 55 | | -10 | 55 | 55 | | -20 | 60 | 60 | | -30 | 65 | 65 | | -40 | 70 | 70 | | -50 | 75 | 75 | | -60 | 80 | 80 | 235220

Abb. 49: Legende: TVHw Minimaler Vorlauftemperatur-Sollwert TVw Vorlauftemperatur-Sollwert

• Wärmeanforderung 10V H1

Das am Eingang H1 anliegende Spannungssignal wird linear in einen Temperaturwert umrechnet und als Vorlaufsollwert weitergeleitet.

Der dem 10 Volt Spannungswert entsprechende Vorlaufsollwert kann mit dem Parameter „Wärmeanforderung 10V H1“ eingestellt werden.

SIEMENS RVS 53.283 - • Wärmeanforderung 10V H1 - 1

line | Temperature | Voltage (V) | | ----------- | ----------- | | 5°C | 0 | | 50°C | 10 | | 70°C | 10 | | 90°C | 10 | | 110°C | 10 | | 130°C | 10 |

Abb. 50: Legende:

T = „Wärmeanforderungs-Maximalwert“

S = „Wärmeanforderungs-Minimalbegrenzung“ = 5 °C

- Fühlerkorrekturen

Zeilennr.Bedienzeile
6110 Korrektur Außenfühler

Der Messwert der Außentemperatur kann um +/- 3 K verschoben werden.

• Gebäude- und Raummodell

Zeilennr.Bedienzeile
6110ZeitkonstanteGebäude

Je nach speicherfähiger Masse eines Gebäudes (Gebäudebauweise) verändert sich die Raumtemperatur verschieden schnell bei schwankender Außentemperatur.

Durch obige Einstellung wird die Reaktionsgeschwindigkeit des Vorlaufsollwertes bei schwankender Außentemperatur beeinflusst.

Beispiel:

20: Die Raumtemperatur reagiert langsam auf Außentemperatur-Schwankungen.

10 - 20: Diese Einstellung kann für die meisten Gebäude verwendet werden.

< 10: Die Raumtemperatur reagiert schnell auf Außentemperatur-Schwankungen.

- Fühlerzustand

Zeilennr.Bedienzeile
6200Fühler speichern

Um Mitternacht speichert das Grundgerät die Zustände an den Fühlerklemmen ab. Fällt nach der Speicherung ein Fühler ab, generiert das Grundgerät eine Fehlermeldung. Durch diese Einstellung können die Fühler sofort gespeichert werden. Dies wird nötig, wenn z.B. ein Fühler entfernt und nicht mehr benötigt wird.

- Parameter-Reset

Zeilennr.Bedienzeile
6205Parameterzurücksetzen

Alle Parameter lassen sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Ausgenommen davon sind die Bedienseiten: Uhrzeit und Datum, Bedieneinheit, Funk und alle Zeitprogramme.

- Anlageschema

Zeilennr.Bedienzeile
6212Kontrollnummer Erzeuger 1
6215Kontrollnummer Speicher
6217Kontrollnummer Heizkreis

Zur Identifizierung des aktuellen Anlageschemas wird vom Grundgerät eine Kontrollnummer generiert. Die Kontrollnummer besteht aus den nebeneinander gereihten Teilschemanummern. Die Bedeutung der Nummer für die entspr. Zeilen entnehmen Sie aus folgenden Tabellen:

Kontrollnummer Erzeuger 1Solar Öl-/Gas-Kessel
0 Kein Solar1 Solar mit Kollektor-fühler und -pumpe00 Kein Kessel01 1-stufiger Brenner02 2-stufiger Brenner03 1-stufiger Brenner, Kesselpumpe04 2-stufiger Brenner, Kesselpumpe05 1-stufiger Brenner, Bypasspumpe06 2-stufiger Brenner, Bypasspumpe07 1-stufiger Brenner, Kesselpumpe. Bypasspumpe08 2-stufiger Brenner, Kesselpumpe, Bypasspumpe
Kontrollnummer Speicher Trinkwasserspeicher
0Kein Trinkwasserspeicher
1Elektroeinsatz
2Solaranbindung
4Ladepumpe
5Ladepumpe, Solaranbindung
13Umlenkventil
14Umlenkventil, Solaranbindung
Kontrollnummer Heizkreis
Heizkreis P Heizkreis 2 Heizkreis 1
0 Kein Heizkreis2 Heizkreispumpe00 Kein Heizkreis02 Heizkreispumpe03 Heizkreispumpe,Mischer00 Kein Heizkreis01 Zirkulation über Kesselpumpe02 Heizkreispumpe03 Heizkreispumpe,Mischer

Beispiel:

Erzeuger: Solar mit Kollektorfühler und -pumpe

1-stufiger Brenner und Kesselpumpe

Speicher: Ladepumpe und Solaranbindung

Heizkreis 1: Heizkreispumpe und Mischer

B2 M K4 B6 Q3 C3 M3 B3 T B31 T H0 Y1 Q2 B1 RG1 T=CG

Abb. 51:

Anzeige am Bediengerät:

Kontrollnummer Erzeuger 1 101

Kontrollnummer Speicher 5

Kontrollnummer Heizkreis 3

Die Kontrollnummern ordnen sich immer von rechts her an. Vorgängige 0 werden nicht angezeigt.

  • Gerätedaten
Zeilennr.Bedienzeile
6220Software-VersionDie Angabe repräsentiert die aktuelle Version des Grundgerätes.

5.3.12 Fehler

Wenn ein Fehler anliegt kann eine Fehlermeldung in der Infoebene über die Info-Taste abgerufen werden. In der Anzeige wird die Fehlerursache beschrieben.

  • Quittierungen
Zeilennr.Bedienzeile
6710Reset Alarmrelais

Wenn ein Fehler anliegt kann am Relais QX.. ein Alarm ausgelöst werden. Das Relais QX.. muss dementsprechend konfiguriert sein. Anstehende Alarme werden in dieser Einstellung zurückgesetzt.

• Températuralarme

Zeilennr.Bedienzeile
6740Vorlauftemperatur 1 Alarm
6741Vorlauftemperatur 2 Alarm
6743Kesseltemperatur Alarm

Die Differenz zwischen Sollwert und aktueller Temperatur wird überwacht. Eine bleibende Abweichung über die eingestellte Zeit hinaus löst eine Fehlermeldung aus.

  • Fehlerhistorie
Zeilennr.Bedienzeile
6800... 6819Historie ...

Das Grundgerät speichert die letzten 10 aufgetretenen Fehler unverlierbar in einen Fehlerspeicher ab. Jeder weitere Eintrag löscht den Ältesten aus dem Speicher. Pro Fehlereintrag werden Fehlercode und Zeitpunkt abgespeichert.

5.3.13 Wartung/Service

- Wartungsfunktionen

Zeilennr.Bedienzeile
7040Brennerstunden Intervall
7041Brennerststunden seit Wartung
7042Brennerstarts Intervall
7043Brennerstarts seit Wartung
7044Wartungsintervall
7045Zeit seit Wartung

- Brennerstunden Intervall, Brennerstarts Intervall

Sobald die eingestellte Zeit der Brennerstunden oder -starts abläuft, wird eine Wartungsmeldung zur Anzeige gebracht. Für die Meldung werden die Betriebsstunden und -starts der ersten Brennerstufe (Eingang E1) gezählt

- Brennerststunden, Brennerstarts seit Wartung

Es wird der aktuelle Wert aufsummiert und angezeigt. Der Wert ist in dieser Bedienzeile auf 0 rücksetzbar.

Die Werte können nur manuell zurückgesetzt werden.

- Handbetrieb

Zeilennr.Bedienzeile
7140Handbetrieb

Bei aktivem Handbetrieb werden die Relais-Ausgänge nicht mehr gem. dem Regelzustand geschaltet, sondern abhängig von ihrer Funktion auf einen vordefinierten Handbetrieb-Zustand (s. Tabelle) gesetzt.

Das im Handbetrieb eingeschaltete Brennerrelais kann durch den elektronischen Temperatur-Regler (TR) ausgeschaltet werden.

Bezeichnung AusgangZustand
Öl-/GaskesselBrenner 1. Stufe K4 ein
KesselpumpeQ1ein
BypasspumpeQ12ein
SolarKollektorpumpeQ5
BrauchwasserLadepumpeQ3ein
UmlenkventilQ3aus
ZirkulationspumpeQ4ein
ElektroeinsatzK6ein
Heizkreis 1..3HeizkreispumpeQ2Q6Q20ein
Bezeichnung AusgangZustand
Heizkreis 1..3Mischer Auf/ZuY1/Y2Y5/Y6aus
Hk-Pumpe 2. StufeQ21Q22Q23ein
ZusatzfunktionenH1-PumpeQ15ein
H2-PumpeQ18ein
AlarmausgangK10aus

• Sollwerteinstellung im Handbetrieb

Nachdem der Handbetrieb aktiviert wurde, muss in die Grundanzeige gewechselt werden. Dort wird das Wartungs-/ Sonderbetriebsymbol ✉ angezeigt.

Durch Betätigen der Infotaste wird dabei in die Infoanzeige „Handbetrieb“ gewechselt, in der der Sollwert eingestellt werden kann.

- Telefon Kundendienst

Zeilennr.Bedienzeile
7170Telefon Kundendienst

Einstellung der Telefonnummer, die in der Infoanzeige erscheint.

5.3.14 Ein-/Ausgangstest

Zeilennr.Bedienzeile
7700...7881

Mit dem Ein- und Ausgangstest können die angeschlossenen Komponenten auf ihre einwandfreie Funktionalität überprüft werden.

Durch Anwählen einer Einstellung aus dem Relaistest wird das entsprechende Relais angezogen und damit die angeschlossene Komponente in Betrieb genommen. Dadurch können die Relais auf ihre Funktionstüchtigkeit und die Verdrahtung auf ihre Korrektheit überprüft werden.

Beim Relaistest bleibt die Begrenzung durch den elektronischen TR (Kesseltemperatur) erhalten. Andere Begrenzungen wirken nicht.

Angewählte Fühlerwerte werden innerhalb von max. 5 Sek. aktualisiert.

Die Anzeige erfolgt ohne Messwertkorrektur.

SIEMENS RVS 53.283 - Beim Relaistest bleibt die Begrenzung durch den elektronischen TR (Kesseltemperatur) erhalten. Andere Begrenzungen wirken nicht. - 1

Der Modus „Relais-Test“ bleibt aktiv, bis er ausgeschaltet wird!

5.3.15 Status

Der aktuelle Betriebszustand der Anlage wird mittels Statusanzeigen visualisiert.

  • Meldung
Zeilennr.Bedienzeile
8000 Status Heizkreis 1
8001 Status Heizkreis 2
8002 Status Heizkreis P
8003 Status Trinkwasser
8005 Status Kessel
8007 Status Solar

5.3.16 Statusmeldungen

  • Status Heizkreis
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
0------
1Wächter angesprochen Wächter angesprochen
2Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv
3Estrichfunktion aktiv Estrichfunktion aktiv
4Überhitzschutz aktiv
5Eingeschränkt, Kesselschutz
6Eingeschränkt,TWW-Vorrang
7Eingeschränkt, Puffer
8Heizbetrieb eingeschränkt
9Zwangsabnahme Puffer
10Zwangsabnahme TWW
11Zwangsabnahme Erzeuger
12Nachlauf aktiv
13Zwangsabnahme
14Einschaltopt+Schnellaufheiz
15Einschaltoptimierung
16Schnellaufheizung
17Heizbetrieb Komfort Heizbetrieb Komfort
18Ausschaltoptimierung
19Heizbetrieb Reduziert Heizbetrieb Reduziert
20Raumfrostschutz aktiv
21Vorlauffrostschutz aktiv
22Anlagenfrostschutz aktiv
23Frostschutz aktiv
24Sommerbetrieb Sommerbetrieb
25Tages-Eco aktiv
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
26AbsenkungReduziert
27AbsenkungFrostschutz
28Raumtemp'begrenzung
29AusAus
  • Status Kessel
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
0------
1STB angesprochenSTB angesprochen
2STB Test aktivSTB Test aktiv
3StörungStörung
4Wächter angesprochenWächter angesprochen
5Handbetrieb aktivHandbetrieb aktiv
6Schornsteinfegerfkt,Volllast
7Schornsteinfegerfkt,Teillast
8Schornsteinfegerfkt aktiv
9Gesperrt, Manuell
10Gesperrt, Automatisch
11Gesperrt
12Minimalbegrenzung, Volllast
13Minimalbegrenzung, Teillast
14Minimalbegrenzung aktivMinimalbegrenzung aktiv
15Anfahrentlastung,Volllast
16Anfahrentlastung,Teillast
17Rückl'begrenzung,Volllast
18Rückl'begrenzung,Teillast
19Freigegeben, Volllast
20Freigegeben, Teillast
21Nachlauf aktiv
22In Betrieb
23FreigegebenFreigegeben
24Anlagenfrostschutzaktiv
25Frostschutz aktiv
26AusAus
  • Status Solar
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
0------
1Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv
2Störung Störung
3Kollektorfrostschutz aktivKollektorfrostschutz aktiv
4Rückkühlung aktiv Rückkühlung aktiv
5Max Speichertemp erreicht Max Speichertemp erreicht
6Verdampfungsschutz aktiv Verdampfungsschutz aktiv
7Überhitzschutz aktiv Überhitzschutz aktiv
8Max Ladetemp erreicht Max Ladetemp erreicht
9Ladung Trinkwasser Ladung Trinkwasser
10Ladung Pufferspeicher Ladung Pufferspeicher
11Ladung Schwimmbad Ladung Schwimmbad
12Min Ladetemp nicht erreicht
13Temp'differenz ungenügend
14Einstrahlung ungenügendEinstrahlung ungenügend
  • Status Trinkwasserspeicher
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
0------
1Wächter angesprochenWächter angesprochen
2Handbetrieb aktivHandbetrieb aktiv
3Frostschutz aktivFrostschutz aktiv
4Rückkühlung via Kollektor
5Rückkühlung via Kessel/Hk
6Rückkühlung aktiv
7Entladeschutz aktiv
8Ladezeitbegrenzung aktiv
9Ladung gesperrt
10Ladesperre aktiv
11Zwang, Max Speichertemp
12Zwang,Max Ladetemperatur
13Zwang, Legionellensollwe
14Zwang, Nennsollwert
15Zwangsladung aktiv
16Ladung Elektro,Leg'sollwert
17Ladung Elektro,Nennsollwert
18Ladung Elektro,Red'sollwert
19Ladung Elektro,Fros'sollwert
20Elektroeinsatz freigegeben
PrioEndbenutzer (Level 2)Fachmann (Level 1)
21Ladung Elektroeinsatz
22Push, Legionellensollwert
23Push, Nennsollwert
24Push aktiv
25Ladung, Legionellensollwert
26Ladung, Nennsollwert
27Ladung, Reduziertssollwert
28Ladung aktiv
29Nachlauf aktivNachlauf aktiv
30Geladen, Max SpeichertempGeladen, Max Speichertemp
31Geladen, Max LadetempGeladen, Max Ladetemp
32Geladen, Legio'temperaturGeladen, Legio'temperatur
33Geladen, NenntemperaturGeladen, Nenntemperatur
34Geladen, Reduz'temperaturGeladen, Reduz'temperatur
35AusAus

5.3.17 Diagnose Erzeuger

Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von Relais sowie Zählerstände anzeigen.

Zeilennr.Bedienzeile
8610...8699

5.3.18 Diagnose Verbraucher

Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von Relais sowie Zählerstände anzeigen.

Zeilennr.Bedienzeile
8700...9099

5.4 Anzeigelisten

5.4.1 Errorcode

Fehler-CodeFehlerbeschreibungPriorität
10Außentemperatur Fühlerfehler 6
20Kesseltemperatur 1 Fühlerfehler 9
30Vorlauftemperatur 1 Fühlerfehler 6
32Vorlauftemperatur 2 Fühlerfehler 6
40Rücklauftemperatur 1 Fühlerfehler 6
50Brauchwassertemperatur 1 Fühlerfehler 9
52Brauchwassertemperatur 2 Fühlerfehler 9
57Trinkwasser Zirkulationstemperatur Fühlerfehler6
60Raumtemperatur 1 Fühlerfehler 6
65Raumtemperatur 2 Fühlerfehler 6
68Raumtemperatur 3 Fühlerfehler 6
73Kollektortemperatur 1 Fühlerfehler 6
83BSB-Draht Kurzschluss 6
85BSB-Funk Kommunikationsfehler 6
98Erweiterungsmodul 1 Fehler (Sammelfehler-meldung)6
109Fehler Kesseltemperatur Überwachung 9
117Obere Druckgrenze (überschritten) 6
118Kritische untere Druckgrenze (unterschritten) 6
121Alarm Vorlauftemperatur 1 (Hk1)6
122Alarm Vorlauftemperatur 2 (Hk2)6
127Legionellentemperatur nicht erreicht6
131Brennerstörung9
146Fühler-/Stellglied-Konfigurationsfehler3
171Alarmkontakt Eingang H1 aktiv6
172Alarmkontakt Eingang H2 aktiv6

5.4.2 Wartungscode

Wartungs-CodeWartungsbeschreibungPriorität
1Brennerwartung (Brennerbetriebstunden)6
2Brennerwartung (Brennerstarts)6
3Brennerwartung (Allgemeines Zeitintervall: Monate Service)6
10Batteriewechsel Außenfühler6

6.1 Anwendungsschemas

Die Anwendungen sind als Grundschemen und Zusatzfunktionen dargestellt.

Die Grundschemen sind mögliche Anwendungen die ohne Multifunktionsausgänge realisiert werden können.

6.2 Grundschema RVS 53.283

SIEMENS RVS 53.283 - Grundschema RVS 53.283 - 1

flowchart
graph TD
    A["K4"] --> B["M"]
    B --> C["B2"]
    C --> D["Q3"]
    D --> E["B3"]
    E --> F["Y5"]
    F --> G["Q8"]
    G --> H["B12"]
    H --> I["RC2"]
    I --> J["B9"]
    J --> K["Y1"]
    K --> L["Q2"]
    L --> M["B1"]
    M --> N["RC1"]
    N --> O["33 37 22"]

Abb. 52: Standardschema

6.3 Zusatzfunktionen

Die Zusatzfunktionen sind über die Bedienseite „Konfiguration“ einstellbar und ergänzen die Grundschemas entsprechenden Regler.

Welche und wie viel dieser Zusatzfunktionen angewandt werden können ist abhängig von den multifunktionalen Aus- bzw. Eingänge QX... oder BX...

Q3 B3 T Q4 2356A04

Abb. 53: Zirkulationspumpe

Q3 B3 T K6 2250A05

Abb. 54: Elektroeinsatz

B6 O5 O3 B3 T B31 T 228.00

Abb. 55: Kollektorpumpe Kollektorfühler

Parameter 5022 muss auf „B3" stehen! Q15/18 2384/00

Abb. 56: H1/2 Pumpe

6. Anwendungsschemas

Abb. 58: Bypasspumpe

Q20 RG1T 258A40

Abb. 59: Heizkreispumpe HKP

Q3 B3 T B31 236841

Abb. 60: 2. Trinkwasserfühler

SIEMENS RVS 53.283 - Anwendungsschemas - 3

Abb. 61: Rücklauffühler

• Legende Netzspannung

SchemaFunktion Anschluss
K4 Brenner 1. Stufe T1, T2
K5 Brenner 2. Stufe T6, T8
Q1Kesselpumpe QX1, QX2
Q2 1. Heizkreispumpe / Kesselpumpe Q2
Q3Trinkwasserladepumpe/UmlenkventilQ3
Q4Zirkulationspumpe QX1,QX2
Q5Kollektorpumpe QX1,QX2
Q62. Heizkreispumpe Q6
Q12Bypasspumpe QX1, QX2
Q15/18H1/2 Pumpe QX1, QX2
Q20 Heizkreispumpe HKPQX1, QX2
Y1 1. Heizkreis-MischerY1, Y2
Y5 2. Heizkreis-MischerY5, Y6
K6ElektroeinsatzQX1, QX2
  • Kleinspannung
SchemaFunktion Anschluss
B1Vorlauffühler HK1 B1
B12Vorlauffühler HK2B12
B2Kesselfühler TK1B2
B3Trinkwasserfühler obenB3
B312. Trinkwasserfühler untenBX1, BX2
B6KollektorfühlerBX1, BX2
B7RücklauffühlerBX1, BX2
B9AußentemperaturfühlerB9
RG1 Raumgerät 1 CL-, CL+
RG2 Raumgerät 2 CL-, CL+

7.1 Grundgeräte RVS53.283

SpeisungBemessungsspannungAC 230 V (± 10%)
Bemessungsfrequenz50/60Hz
Maximale LeistungsaufnahmeRVS13.123: 7.5 VARVS13.143: 8 VARVS53.x83: 10 VA
Absicherung der Zuleitungen max. 6.3 AT
Klemmenverdrahtung(Speisung und Ausgänge)Draht oder Litze (verdrillt oder mit Aderendhülse):1 Ader: 0.5 mm^2 2.5 mm^2 2 Adern 0.5 . mm^2 1.5 mm^2
FunktionsdatenSoftwareklasseA
Wirkungsweise nach EN 607301b (automatische Wirkungsweise)
EingängeDigitaleingänge H1 und H2Schutzkleinspannung für potentialfreie klein-spannungsfähige Kontakte:Spannung bei offenem Kontakt: DC 12 VStrom bei geschlossenem Kontakt: DC 3 mA
Analogeingang H1SchutzkleinspannungArbeitsbereich: DC (0...10) VInnenwiderstand: > 100 kΩ
Netzeingang S3 und 4AC 230 V (± 10 %)Innenwiderstand: > 100 kΩ
Fühlereingang B9NTC1k (QAC34)
Fühlereingänge B1, B2, B3, B12, BX1 und BX2NTC10k (QAZ36, QAD36)
Zulässige Fühlerleitungen (Cu)
Bei Leitungsquerschnitt: 0.25 0.5 0.75 1.0 1.5 (mm2)
Maximallänge:2040
AusgängeRelaisausgänge
BemessungsstrombereichAC 0.02...2 (2) A
Maximaler Einschaltstrom15 A während ≤1 s
Maximaler Gesamt-Strom (aller Relais)AC 6 A
BemessungsspannungsbereichAC (24...230) V (für potentialfreie Ausgänge)
SchnittstellenBSB2 Draht-Verbindung nicht vertauschbar
Max. Leitungslänge
Grundgerät-Peripheriegerät200 m
Max. Gesamtleitungslänge400 m (Max. Kabelkapazität: 60 nF)
Minimaler Leitungsquerschnitt 0.5 mm^2
SchutzdatenGehäuseschutzart nach EN 60529IP 00
Schutzklasse nach EN 60730Kleinspannungsführende Teile entsprechen bei sachgerechtem Einbau den Anforderungen für Schutzklasse II
Verschmutzungsgrad nach EN 60730Normale Verschmutzung
Standards, Sicherheit, EMV etc.)CE-Konformität nachEMV-Richtlinie- Störfestigkeit- Emissionen- Niederspannungsrichtlinie- elektrische Sicherheit89/336/EWG- EN 61000-6-2- EN 61000-6-3- 73/23/EWG- EN 60730-1, EN 60730-2-9
Klimatische BedingungenLagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3Temp. -20...65°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3Temp. -25...70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5Temp. 0...50°C (ohne Betauung)
GewichtGewicht ohne Verpackung776 g

7.2 Bedien- und Raumgeräte QAA 7x. 61x

RaumtemperaturmessungMessbereich:0...50°C
gem. EN12098:
Bereich 15...25°Cinnerhalb Toleranz von 0.8 K
Bereich 0..15°C resp. 25...50°Cinnerhalb Toleranz von 1.0 K
Auflösung1/10 K
Klimatische BedingungenFür Geräte ohne Batterien (QAA75.611):
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..65°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
Für Geräte mit Batterien (QAA78.610):
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..30°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
Funkfrequenz868Mhz
SchutzartGehäuseschutzart nach EN 60529 IP20
GewichtGewicht ohne VerpackungQAA75.611: 170 g
QAA78.610: 312 g

7.3 Funk-Aussenfühler AVS 13.399

SpeisungBatterien 2 Stk
Batterietyp 1.5 V Alkali der Grösse AAA (LR03)
Batterielebensdauer >2 Jahre
Schutzart und SchutzklasseSchutzklasseIII nach EN 60730 bei vorschriftgemäßem Einbau
Standards, SicherheitElektromagn. StörfestigkeitEN 50082-1 / EN 50082-2 / EN 60730-1 / EN 50090-2-2
Elektromagn. Emissionen EN 50081-1 / EN 50081-2 / EN 50090-2-2
Funk EN 300 220-1 (25-1000MHz) / 868 Mhz
Klimatische BedingungenFür Geräte ohne Batterien:
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..65°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
Für Geräte mit Batterien:
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..30°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
AußentemperaturmessungMessbereich-50..50 °C
AussenfühlerQAC34/101
Kabellängemax. 5 m
GewichtGewicht ohne Verpackung160 g

7.4 Funk-Repeater AVS14.390

SpeisungNennspannungAC 230 V ±10 % (Primärseite AC/AC Adapter)
Nennfrequenz50 Hz ±6 %
Maximale Leistungsaufnahme Max. 0.5 VA
Schutzart und SchutzklasseSchutzklasseIII nach EN 60730 bei vorschriftgemäßem Einbau
Standards, SicherheitElektromagn. StörfestigkeitEN 50082-1 / EN 50082-2 / EN 60730-1 / EN 50090-2-2
Elektromagn. Emissionen EN 50081-1 / EN 50081-2 / EN 50090-2-2
Funk EN 300 220-1 (25-1000MHz)
Klimatische BedingungenLagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20...65°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25...70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0...50°C (ohne Betauung)
GewichtGewicht ohne Verpackung 160 g

Index

2

  1. Pumpenstufe 47

A

Absoluter Vorrang 42
Adaption 37
Alarmausgang K10 47
Alarmsignal 47
Anhebung Reduziert sollwert.... 40
Anlageschema 49
Antrieb Laufzeit 41
Antrieb Typ.... 41
Anwendungen.... 55
Anwendungsschemas 55
Aufheizdauer 39
Ausschalt-Optimierung Max.... 40
Aussenfühlerkorrektur 49

B

Bediensperre.... 34
Belegreifheizen 41
Betriebsart Heizkreise.... 36
Betriebsart-Umschaltung.... 48
Betriebsniveau 36
Bodenheizung 41
Brennerstunden 51
Bypasspumpe Q12....47

D

Datum 34

E

ECO-Funktionen 37
Ein-/Ausschaltzeit-Optimierung 40
Eingangstest Fühler 54
Einschalt-Optimierung Max.... 40
Elektroeinsatz Betriebsart.... 45
Elektroeinsatz Freigabe 45
Elektroeinsatz Regelung 45
Elektroheizeinsatz 45
Erzeugersperre 48
Estrich Funktion 41
Estrich Sollwert manuell.... 41
Estrich-Austrocknungsfunktion 41

F

Ferien 36
Ferienprogramm 36
Frostschutz 37
Frostschutzsollwert 37
Fühler speichern 49
Fühlereingang BX1,2 48
Fühlerkorrekturen 49
Fühlertest.... 54
Fühlerzustand 49
Führungsarten 38
Funk 35
Funktionsheizen....41
Funktionskontrolle 19

G

Gebäude- und Raummodell....49
Gebäudebauweise....49
Geräte-Version 35
Gleitender Vorrang....42
Grundschemen....55

H

H1-Pumpe 47
Handbetrieb 51
Heizkennlinie....37
Heizkennliniensteilheit 37
Heizkörperventile....39
Heizkreispumpe 2....47
Heizkreispumpe HKP Q20....47

|

Inbetriebsetzung....19

K

Kein Vorrang 42
Kennlinie-Adaption....37
Kennlinie-Adaption....37
Kennlinie-Steilheit....37
Kennlinie-Steilheit....37
Kennlinie-Verschiebung 37
Kennlinie-Verschiebung 37
Kessel....43
Kessel-Bypasspumpe....47
Kesseltemperatursollwert....43
Kollektor-Frostschutz 44
Kollektorpumpe Mindestlaufzeit 44
Kollektorpumpe Q5 47
Kollektorstartfunktion....44
Kollektorüberhitzschutz 44
Kollektorüberhitzschutzfunktion 45
Komfortsollwert 37
Konfiguration 46, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 58, 59, 60
Kontrollnummer Erzeuger....49
Kontrollnummer Heizkreis 49
Kontrollnummer Speicher 49
Korrektur Aussenfühler....49
Korrektur Raumfühler....35

L

Ladeart....45
Laderegelung 45
Laderegler (dT) 44
Ladetemperatur Maximum 45
Legionellenfunktion....43
Legionellenfunktion Verweildauer....43

M

Minimaler Vorlaufsollwert H1 48
Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert TVHw 48
Mischerregelung....41
Mischerüberhöhung 41

P

Parallelverschiebung 37

Parameter zurücksetzen....49

Programmiersperre 34

Pumpenheizkreisen....39

Pumpenkreisen....41

R

Raumeinfluss 38

Raumtemperatur 37

Raumtemperaturbegrenzung....39

Reduziert-Anhebung Beginn....40

Reduziert-Anhebung Ende....40

Reduziert sollwert....37

Referenzraum....39

Reine Raumführung....38

Reine Witterungsführung 38

Relaisausgang QX1....47

Relaisausgang QX2....47

Reset Alarmrelais 50

Rückkühltemperatur 45

Rückkühlung Kessel/HK 45

Rückkühlung Kollektor 45

Rückkühlung Speicher 41

s

Schaltdifferenz 2-Punkt 41

Schaltpunkte 36

Schaltzeiten....36

Schnellabsenkung....39

Schnellaufheizung 39

Schornsteinfunktion 23

Schutzbetrieb 37

Software-Version....50

Solar....44

Sollwerte 37

Sommer-/Winterheizgrenze 37

Sommerzeitumstellung 34

Sprache 34

STB-Test 23

T

Trinkwasseranforderung....45

Trinkwasser-Elektroheizeinsatz 47

Trinkwasser-Elektroheizeinsatz K6 47

Trinkwasser-Sensor B3....46, 47

Trinkwasser-Stellglied Q3 46

Trinkwasser-Zirkulationspumpe 47

Trinkwasser-Zirkulationspumpe Q4....47

U

Überhitzschutz 45

Überhitzschutz Pumpenheizkreis 40

Uhrzeit 34

v

Verdampfung Wärmeträger 44

Vorlaufsollwert-Begrenzungen 38

Vorlaufsollwert-Maximum 38

Vorlaufsollwert-Minimum....38

Vorlaufsollwertüberhöhung....45

W

Wärmeanforderung....48

Werkseinstellungen 36

Winterzeitumstellung 34

Wirkung Bedienung 35

Witterungsführung mit Raumeinfluss 38

Wochentag 34

Z

Zeitkonstante Gebäude 49

Zeitprogramme 36

Zirkulationspumpe Taktbetrieb 43

Zirkulationspumpe Freigabe....43

Zuordnung Raumgerät 1 ....35

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94.18803-5716 Printed in Germany ze 0606/3

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Produktinformationen

Marke : SIEMENS

Modell : RVS 53.283

Kategorie : Nicht kategorisiert