RVS 53.283 - Nicht kategorisiert SIEMENS - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts RVS 53.283 SIEMENS als PDF.
Benutzerfragen zu RVS 53.283 SIEMENS
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch RVS 53.283 - SIEMENS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. RVS 53.283 von der Marke SIEMENS.
BEDIENUNGSANLEITUNG RVS 53.283 SIEMENS
Montage—Betrieb—Wartung
Stand 19.06.2006
Bedieneinheit für Unit EcoStar
Ausgabe 1.0 MHG
Reglerserie A
Inhaltsverzeichnis
1 ÜBERSICHT 4
1.1 Übersicht 4
1.2 Sortimentsübersicht 4
2 SICHERHEITSHINWEISE....5
2.1 Hinweise zur Produkthaftpflicht 5
3 MONTAGE- UND INSTALLATION 6
3.1 Vorschriften Elektrische Installation....6
3.2 Grundgerät RVS 53.283 6
3.2.1 Anschlussklemmen RVS 53.283....7
3.2.2 Klemmenbezeichnung RVS 53.283....8
3.3 Raumgerät QAA 75.611....10
3.4 Funkkomponenten....12
3.4.1 Funkmodul AVS 71.390 12
3.4.2 Raumgerät QAA 78.610....12
3.4.3 Funk-Außenfühler AVS 13.399....16
3.4.4 Funk-Repeater AVS 14.390 18
3.4.5 Kontrolle der Funkkomponenten....18
4 INBETRIEBNAHME....19
4.1 Inbetriebnahme....19
4.2 LED am Grundgerät RVS53.283....19
5 HANDHABUNG 20
5.1 Bedienung (Bedienelemente)....20
5.2 Programmierung....23
5.2.1 Einstellprinzip 23
5.2.2 Benutzerebenen 25
5.2.3 Übersicht der Einstellungen 26
5.3 Einstellungen im Detail 34
5.3.1 Uhrzeit & Datum 34
5.3.2 Uhrzeit & Datum 34
5.3.3 Funk 35
5.3.4 Zeitprogramme 36
5.3.5 Ferien 36
5.3.6 Heizkreise 36
5.3.7 Trinkwasser 42
5.3.8 Kessel 43
5.3.9 Solar 44
5.3.10 Trinkwasser-Speicher 45
5.3.11 Konfiguration 46
5.3.12 Fehler 50
5.3.13 Wartung/Service 51
5.3.14 Ein-/Ausgangstest 51
5.3.15 Status 52
5.3.16 Statusmeldungen 52
5.3.17 Diagnose Erzeuger 53
5.3.18 Diagnose Verbraucher.... 53
5.4 Anzeigelisten 54
5.4.1 Errorcode 54
5.4.2 Wartungscode 54
6 ANWENDUNGSSCHEMAS 55
6.1 Anwendungsschemas 55
6.2 Grundschema RVS 53.283 55
6.3 Zusatzfunktionen 55
7 TECHNISCHE DATEN 58
7.1 Grundgeräte RVS53.283 58
7.2 Bedien- und Raumgeräte QAA 7x. 61x....59
7.3 Funk-Aussenfühler AVS 13.399....59
7.4 Funk-Repeater AVS14.390 60
Index 61
1.1 Übersicht
Dieses Benutzerhandbuch beschreibt die Produkte aus nachstehender Tabelle über Handhabung und Konfigurierung der Geräte für Lesergruppen von Anwendern bis Heizungsfachspezialisten.
| ASN Titel | |
| RVS53.283 | Grundgerät Kessel |
| QAA75.611 | Raumgerät Draht mit Hintergrundbeleuchtung |
| QAA78.610 | Raumgerät Funk |
| AVS71.390 | Funkmodul |
| AVS14.390 | Funk-Repeater |
| AVS13.399 | Funk-Aussenfühler |
Folgende Produkte sind in separaten Dokumentationen beschrieben:
| ASN Titel | |
| QAC34 | Außentemperaturfühler |
| QAD36 | Anlegetemperaturfühler |
| QAZ36 | Tauchtemperaturfühler |
1.2 Sortimentsübersicht
- Funk

Abb. 1: Bedienung mit Raumgerät

Abb. 2: Bedienung mit Bediengerät (optional zusätzlich mit Raumgerät)
- Draht

Abb. 3: Bedienung mit Raumgerät

Abb. 4: Bedienung mit Bediengerät (optional zusätzlich mit Raumgerät)
Legende zu Abb. 1 - 4:
A Grundgerät RVS...
B Kesselverdrahtung
D Außentemperaturfühler Funk / Draht
E Funkmodul AVS71...
2.1 Hinweise zur Produkthaftpflicht
- Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen Anwendungen eingesetzt werden.
- Zur Verwendung der Geräte müssen alle Anforderungen, die in den Kapiteln „Handhabung“ und "Technische Daten" beschrieben sind, eingehalten werden.
• Die örtlichen Vorschriften (Installation etc.) sind einzuhalten. - Ein Öffnen der Geräte ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung entfällt die Gewährleistungspflicht.
3.1 Vorschriften Elektrische Installation
- Die elektrische Spannungsversorgung muss vor der Installation unterbrochen werden!
- Die Anschlüsse für Klein- und Netzspannung sind getrennt voneinander angebracht.
- Für die Verdrahtung müssen die Anforderungen der Schutzklasse II eingehalten werden, d.h. Fühler- und Netzleitungen dürfen nicht im gleichen Kabelkanal geführt werden.
3.2 Grundgerät RVS 53.283
- Projektierung
- Die Luftzirkulation um das Gerät muss gewährleistet sein, damit die vom Regler produzierte Wärme abgeführt werden kann.
Auf alle Fälle muss über den Kühlschlitzen auf der Ober- und Unterseite des Gerätes ein Abstand von mindestens 10 mm freigehalten werden.
Dieser Freiraum darf nicht zugänglich sein und es dürfen keine Gegenstände in diesem Bereich eingeschoben werden. Wenn das eingebaute Gerät mit einem weiteren geschlossenen, isolierenden Gehäuse umgeben wird, so müssen die Freiräume um die Kühlschlitze bis zu 100 mm betragen. - Das Gerät ist nach den Richtlinien der Schutzklasse II konzipiert und muss entsprechend diesen Vorschriften eingebaut werden.
- Das Gerät darf erst unter Spannung gesetzt werden, wenn der Einbau vollständig erfolgt ist. An den Klemmen und durch die Kühlschlitze besteht sonst Gefahr von elektrischem Schlag.
- Das Gerät darf keinem Tropfwasser ausgesetzt sein.
- Zulässige Umgebungstemperatur im eingebauten Zustand bei betriebsbereitem Gerät 0...50°C.
- Netzleitungen müssen von Kleinspannungsleitungen (Fühler) sauber getrennt verlegt werden (Min. Abstand 100 mm).
- Montageort
- Kessel
- Schaltschrank
-
Wandaufbaugehäuse
-
Montageart

Abb. 5: Geschraubt
- Maße und Bohrbild

Abb. 6: Maße in mm
| L | B | H | L1 | B1 | |
| RVS 53.283 | 280.7 12 | 0.7 51.7 | 270 110 |
• Freiraum in der Höhe

Abb. 7:
Maß X:
Stecker mit Laschen min. 70 mm
Stecker ohne Laschen min. 60 mm
3.2.1 Anschlussklemmen RVS 53.283

3.2.2 Klemmenbezeichnung RVS 53.283
- Netzspannung
| Verwendung Steckplatz Stecker Typ | |||
| L Phase AC 230 V Grundgerät N L AGP4S.05A/109 | 12 | ||
| 12 | Schutzleiter | ||
| N | Nullleiter | ||
| L1 Phase AC 230 V Brenner | |||
| S3 | Ausgang Brennerstörung | ||
| L1 | Phase Brenner | P | AGP8S.07A/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| N | Nullleiter | ||
| T1 | Brenner 1.Stufe | ||
| T2 | Brenner 1.Stufe | ||
| S3 | Eingang Brenner-Störung | ||
| 4 | Eingang Brenner 1.Stufe Betriebsstunden | ||
| SK1 | Sicherheitskreis | Q | AGP8S.02E/109 |
| SK2 | Sicherheitskreis | ||
| N | Nullleiter | R | AGP8S.03A/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| Q3 | Trinkwasser-Ladepumpe/Umlenkventil | ||
| N | Nullleiter | S | AGP8S.03B/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| Q2 | 1. Heizkreispumpe | ||
| Y1 | 1. Heizkreis-Mischer Auf | T | AGP8S.04B/109 |
| N | Nullleiter | ||
| 12 | Schutzleiter | ||
| Y2 | 1. Heizkreis-Mischer Zu | ||
| N | Nullleiter | U | AGP8S.03C/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| QX1 | 1. Multifunktionaler Ausgang | ||
| N | Nullleiter | S | AGP8S.03B/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| Q6 | 2. Heizkreispumpe | ||
| Y5 | 2. Heizkreis-Mischer Auf | T | AGP8S.04B/109 |
| N | Nullleiter | ||
| 12 | Schutzleiter | ||
| Y6 | 2. Heizkreis-Mischer Zu | ||
| N | Nullleiter | U | AGP8S.03C/109 |
| 12 | Schutzleiter | ||
| QX2 | 2. Multifunktionaler Ausgang | ||
| 5 | Eingang Brenner 2.Stufe Betriebsstunden | Z | AGP8S.04C/109 |
| T6 | Brenner 2.Stufe | ||
| T7 | - | ||
| T8 | Brenner 2.Stufe | ||
- Kleinspannung
| Verwendung Steckplatz Stecker Typ | |||
| BSB | Servicetool OCI700 | - | - |
| X60 | Funkmodul AVS71.390 | - | - |
| X30 Bediengerät / Kesselschaltfeld | - | AVS82.491/109 | |
| CL+ | BSB Data | AGP4S.02A/109 | |
| CL- | BSB Masse | b | |
| CL+ Raumgerät 2 Data | AGP4S.02A/109 | ||
| CL- Raumgerät 2 Masse | b | ||
| CL+ Raumgerät 1 Data | AGP4S.02A/109 | ||
| CL- Raumgerät 1 Masse | b | ||
| G+ Raumgerät Speisung 12V | AGP4S.03D/109 | ||
| B2 | Kesselfühler | AGP4S.02B/109 | |
| M | Masse | f | |
| B3 | Trinkwasserfühler oben | AGP4S.02C/109 | |
| M | Masse | h | |
| B9 | Außentemperaturfühler | AGP4S.02D/109 | |
| M | Masse | k | |
| H1 | Digital-/0..10V-Eingang | AGP4S.02F/109 | |
| M | Masse | n | |
| B1 | Vorlauffühler HK1 | AGP4S.02G/109 | |
| M | Masse | p | |
| BX1 Multifunktionaler Fühlereingang 1 | AGP4S.02F/109 | ||
| M | Masse | n | |
| BX2 Multifunktionaler Fühlereingang 2 | AGP4S.02F/109 | ||
| M | Masse | n | |
| B12 | Vorlauffühler HK2 | AGP4S.02G/109 | |
| M | Masse | p | |
| H2 | Digital-Eingang | AGP4S.02F/109 | |
| M | Masse | n | |
3. Montage- und Installation
Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden.
- Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird (ca. 1,5 m über dem Boden)
- Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein.
Wird das Gerät aus dem Sockel entfernt, ist keine Speisung mehr vorhanden und somit außer Betrieb.
- Montageart


Abb. 10:
- Anschlüsse
| Klemme Bezeichnung Funktion | ||
| 1 | CL+ | BSB-Data |
| 2 | CL- | BSB Masse |
| 3 G+ Speisung | DC 12 V | |
- Maße und Bohrbild

Abb. 11:
3.4 Funkkomponenten
Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass ein möglichst ungestörtes Senden gewährleistet ist. Dabei sind die folgenden Punkte zu beachten:
- Nicht in die Nähe von elektrischen Leitungen, starke magnetische Felder oder Geräten wie PC's, Fernseher, Mikrowellengeräte etc.
- Nicht im Empfangsschatten von größeren Eisenbauteilen, oder baulichen Elementen mit engmaschigen Metallgittern wie Spezialglas oder –beton
- Distanz zum Empfänger nicht größer als 30 m oder 2 Stockwerke
3.4.1 Funkmodul AVS 71.390
Das Funkmodul erweitert das Sortiment mit der Möglichkeit einer drahtlosen Kommunikation. Dabei können die vorgesehenen Geräte wie z.B. ein Raumgerät per Funk Daten übermitteln und benötigen keine drahtgebundenen Installationen mehr.
- Projektierung
Das Gerät nicht im Inneren eines Metallgehäuses (z.B. Kessel) montieren.
- Montageart

Das Kabel ist mit einem Stecker vorkonfektioniert der am Anschluss X60 des Reglers angeschlossen wird.
Das Grundgerät muss vor dem Anschliessen spannungslos sein!
- Funkverbindung
Das Herstellen der Funkverbindung ist nachfolgend in den Kapiteln der entsprechenden Funkkomponenten beschrieben.
Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden.
- Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird (ca. 1,5 m über dem Boden)
- Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein.
• Montageart mit Sockel

Abb. 15:
• Montageart ohne Sockel

Die Speisung erfolgt mit 3 St. 1.5 V Batterien des Typs AA (LR06).
- Funkverbindung

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Kompo- in Reichweite sind.
Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät angeschlossen und die Batterien im Raumgerät richtig eingesetzt sein.
- Aufbauen
- Am installierten Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
- Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln.
- Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ auswählen. Danach OK Taste drücken.
-
Mit dem Drehknopf die Bedienseite „Funk“ wählen und OK Taste drücken.
-
Einstellzeile „Binding“ (Zeile 120) auswählen. Danach OK Taste drücken.
- Mit dem Drehknopf auf „JA“ einstellen und die OK Taste drücken. Der Verbindungsaufbau wird gestartet.
- In der Anzeige ist der Stand des Verbindungsaufbaus in % ersichtlich. Dieser Vorgang kann zwischen 2...120 Sek. dauern.
- Die Verbindung ist erfolgt, wenn „Gerät betriebsbereit“ angezeigt wird und die LED vom Funkmodul erlischt.
- Testen

Mit dem Test wird die Qualität der Funkverbindung überprüft.
Der Test kann mit der ESC Taste abgebrochen werden. Während das Aufbauen der Funkverbindung am Kessel erfolgen kann, sollte das Testen am vorgesehenen Montageort des Raumgerätes durchgeführt werden.
Am Raumgerät, wie oben in Punkt 2 bis 4 beschrieben, die Bedienseite „Funk“ wählen und in Einstellzeile „Testmode“ (Zeile 121) den Testmode aktivieren.
Beispiel einer Anzeige beim Testen:
Die linke Ziffer zeigt gesendete, die rechte empfangene Telegramme. Nach 24 Telegrammen wird der Test beendet. Der Test ist erfolgreich, wenn mindestens 50% der gesendeten Telegramme wieder empfangen werden.

Bedieneinheit Testmode
Abb. 17:
War der Test nicht erfolgreich, ist entweder ein anderer Montageort zu wählen oder es kann der Funk-Repeater AVS 14.390 eingesetzt werden.
- Maße und Bohrbild

Abb. 18:
3.4.3 Funk-Außenfühler AVS 13.399

Der Funksender muss im inneren des Gebäudes montiert werden.
Der Funksender soll so platziert sein, dass er für den Batteriewechsel zugänglich bleibt.
- Montageart
| Funksender Aussenfühler | ||
![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ||
![]() | BatterieIsolierstreifen entfernen | |
Batterie
Isolierstreifen entfernen
- Anschlüsse
Die Geräte werden über einen 2-adrigen Leiter verbunden, die Anschlüsse sind vertauschbar. Die Speisung erfolgt mit 2 St. 1.5 V Batterien des Typs AAA (LR03).
- Funkverbindung

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Kompo-in Reichweite sind.
Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Speisung aller Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät angeschlossen und die Batterien im Sendegerät des Außenfühlers richtig eingesetzt sein.
A. Aufbauen
- Am Funkmodul den Taster mind. für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
- Am Sendegerät des Funk-Außenfühlers, den Taster mind. für 8 Sek. drücken, bis auch diese LED schnell blinkt.
- Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt.
- Den Taster am Sendegerät des Funk-Außenfühlers erneut kurz drucken bis die LED erlischt.

B. Testen
- Am Sendegerät des Funk-Außenfühlers den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. Drücken, bis die LED langsam blinkt.
- Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf.
- Nach der Kontrolle den Taster am Sendegerät des Funk-Außenfühlers erneut kurz drücken, bis die LED erlischt.
- Maße und Bohrbild




Abb. 19:
3.4.4 Funk-Repeater AVS 14.390

Zur Herstellung der Funkverbindung muss das Gerät vor der Montage provisorisch an der Speisung ange-
schlossen werden, damit Aufbau und Test der Funkverbindung durchgeführt werden können.

Der Funk-Repeaters muss im Inneren des Gebäudes montiert werden.
- Montageart
①

Die Speisung erfolgt mit dem beiliegenden Netzadapter. Die Anschlüsse sind vertauschbar.
- Funkverbindung

Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Komponenten in Reichweite sind.
Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h. Das Funkmodul muss ordnungsgemäß am Grundgerät und die Speisung am Funk-Repeaters richtig angeschlossen sein.
C. Aufbauen
- Am Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt.
- Am installierten Funk-Repeater, den Taster drücken, bis die LED schnell blinkt.
- Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt.

- Am Funk-Repeaters den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. drücken, bis die LED langsam blinkt.
- Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf.
- Nach der Kontrolle den Taster am Funk-Repeaters erneut kurz drücken, bis die LED erlischt.
- Maße und Bohrbild

Abb. 21:
3.4.5 Kontrolle der Funkkomponenten
Zur Kontrolle ob die Verbindung mit den erforderlichen Komponenten funktionstüchtig ist, müssen in der Bedienseite „Funk“ (Bedienebene „Inbetriebsetzung“) die Zeilen 130 bis 135 konsultiert werden.
4.1 Inbetriebnahme
• Voraussetzungen
Zur Inbetriebsetzung sind folgende Arbeiten durchzuführen:
- Voraussetzung ist die korrekte Montage und elektrische Installation und bei Funklösungen eine korrekt erfolgte Funkverbindung aller nötigen Zusatzgeräte.
- Alle anlagenspezifischen Einstellungen vornehmen. Zu beachten ist dabei vor allem die Bedienseite „Konfiguration“. Dafür ist die entsprechende Bedienebene wie folgt anzuwählen:
Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln.
Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ wählen.
Danach OK Taste drücken.
- Funktionskontrolle wie nachfolgend beschrieben durchführen.
- Die gedämpfte Außentemperaturzurücksetzen. (Bedienseite „Diagnose Verbraucher“, Bedienzeile Außentemperaturgedämpft 8703)
- Funktionskontrolle
Zur Erleichterung der Inbetriebsetzung und der Fehlersuche verfügt der Regler über einen Ein-/Ausgangstest. Damit können die Ein- und Ausgänge des Reglers kontrolliert werden. Wechseln Sie dazu in die Bedienseite „Ein-/Ausgangstest“ und gehen Sie alle vorhandenen Einstellzeilen durch.
- Betriebszustand
Der aktuelle Betriebszustand kann in der Bedienseite „Status“ überprüft werden.
- Diagnose
Für eine detaillierte Diagnose der Anlage bitte die Bedienseiten „Diagnose Erzeuger“ und „Diagnose Verbraucher“ überprüfen.
4.2 LED am Grundgerät RVS53.283
- Kontrolle der LED
LED aus Keine Speisung LED ein Betriebsbereit LED blinkt Lokale Fehler

Abb. 22:
5.1 Bedienung (Bedienelemente)
• Bedienelemente Raumgerät

- Anzeigemöglichkeiten






Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziert-Sollwert
Heizen auf Frostschutzsollwert
Laufender Prozess – bitte warten
Batterie wechseln
Brenner in Betrieb (nur Öl-/Gaskessel)
INFO
Infoebene aktiviert
PROG
Programmierung aktiviert
ECO
ECO Funktion aktiv
-> Heizung vorübergehend ausgeschaltet

Ferienfunktion aktiv

Bezug auf den Heizkreis

Wartung / Sonderbetrieb

Fehlermeldungen
• Anzeige

Abb. 23: Beispiel sämtlicher anzeigbarer Segmente
• Heizbetrieb wählen
Mit der Taste kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich.

Abb. 24:
Automatikbetrieb AUTO
Die Automatik-Betriebsart regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
Eigenschaften des Automatikbetriebs:
- Heizbetrieb nach Zeitprogramm
- Temperatur-Sollwerte nach Heizprogramm „Komfortsollwert“ oder „Reduziert-Sollwert“
- Schutzfunktionen aktiv
- So/Wi Umstellautomatik und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv (ECO-Funktionen)
Dauerbetrieb oder
Die Dauer-Betriebsart hält die Raumtemperatur konstant auf dem gewählten Betriebsniveau.
Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziert-Sollwert
Eigenschaften des Dauerbetriebs:
- Heizbetrieb ohne Zeitprogramm
- Schutzfunktionen aktiv
- So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik inaktiv bei Dauerbetrieb mit Komfortsollwert
Schutzbetrieb
Im Schutzbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet. Sie bleibt aber gegen Frost geschützt (Frostschutz-Temperatur), dabei darf jedoch die Spannungsversorgung nicht unterbrochen werden.
Eigenschaften des Schutzbetriebs:
- Heizbetrieb aus
- Temperatur nach Frostschutz
- Schutzfunktionen aktiv
- So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv
- Trinkwasserbetrieb wählen
Mit der Taste kann der Trinkwasserbetrieb ein-/ausgeschaltet werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich.
Ein
Das Trinkwasser wird entsprechend dem gewählten Schaltprogramm bereitet.
Aus
Keine Trinkwasserbereitung, Schutzfunktion ist aktiv.

• Raumsollwert einstellen
Für den Komfortsollwert ✿ stellen Sie direkt am Drehknopf tiefer oder höher.
Für den Reduziert-Sollwert ☒ drücken Sie OK, wählen Sie die Bedienseite „Heizkreis“ und stellen den „Reduziert-Sollwert“ ein.

Warten Sie nach jeder Korrektur min. 2 Std., damit sich die Raumtemperatur anpassen kann.
- Präsenztaste
Wenn Sie die Räume für kurze Zeit nicht benützen, können Sie mit der Präsenztaste die Temperatur absenken und dadurch Heizenergie sparen. Sind Ihre Räume wieder belegt, betätigen Sie erneut die Präsenztaste, damit wieder geheizt wird.
Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziert-Sollwert

Die Präsenztaste wirkt nur im Automatikbetrieb.

Die aktuelle Wahl ist bis zur nächsten Schaltung nach Heizprogramm aktiv
• Information anzeigen
Mit der Infotaste können verschiedene Informationen abgerufen werden.

Abb. 28:
- Mögliche Infowerte
Je nach Gerätetyp, -konfiguration und Betriebszustand sind einzelne Infozeilen ausgeblendet.
- Fehlermeldung - Trinkwassertemperatur 1
- Wartungsmeldung - Status Kessel
- Sonderbetrieb - Status Solar
- Raumtemperatur - Status Trinkwasser
-
Raumtemperatur Minimum - Status Heizkreis 1
-
Raumtemperatur Maximum - Status Heizkreis 2
- Kesseltemperatur - Status Heizkreis P
- Aussentemperatur - Uhrzeit / Datum
- Außentemperatur Minimum - Telefon Kundendienst
- Außentemperatur Maximum
- Ausnahmefall
Im Ausnahmefall erscheint in der Grundanzeige eines der folgenden Symbole:
Fehlermeldungen
Erscheint dieses Symbol, liegt ein Fehler in der Anlage vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben.

Abb. 29:
Wartung oder Sonderbetrieb
Erscheint dieses Symbol, liegt eine Wartungsmeldung oder ein Sonderbetrieb vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben.

Abb. 30:
Eine Liste möglicher Anzeigen ist in Kap. 5.4 Anzeigelisten zu finden.
• Schornsteinfegerfunktion
Die Schornsteinfunktion wird durch kurzes Drücken (höchstens 3 Sek.) gestartet. Die Schornsteinfunktion erzeugt den nötigen Betriebszustand für die Emissionsmessung (Abgas).
Der Brenner wird eingeschaltet. Damit ein möglichst dauernder Brennerbetrieb erzielt wird, ist nur die Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung als Ausschaltpunkt aktiv. Alle angeschlossenen Verbraucher sind vorerst gesperrt, damit der Kessel möglichst schnell den Minimalwert von 64°C erreicht.
Ist der Minimalwert von 64°C erreicht, werden die vorhandenen Heizkreise mit einer Pflichtlast nach und nach eingeschaltet, damit die vom Kessel produzierte Wärme abgenommen wird und so der Brenner eingeschaltet bleibt.
Während aktivierter Schornsteinfegerfunktion bleibt die Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung aus Sicherheitsgründen wirksam.
• STB-Test
Der STB-Test (STB = Sicherheitstemperaturbegrenzer) wird durch langes Drücken der Schornsteinfegertaste (mehr als 3 Sek.) ausgelöst. Die Taste muss während des gesamten Testablaufes gedrückt werden. Wird die Taste losgelassen, bricht der Test ab. Der STB-Test wird in der Anzeige visualisiert.

Der Test darf nur durch Fachpersonen durchgeführt werden, da die Kesseltemperatur über die Maximalzungen aufgeheizt wird.
5.2 Programmierung
5.2.1 Einstellprinzip
Einstellungen, die nicht direkt mit Bedienelementen bedienbar sind, werden in Programmierung vorgenommen. Dazu sind die einzelnen Einstellungen in Bedienseiten und Bedienzeilen gegliedert und damit zu zweckmässigen Gruppen zusammengefasst.
- Beispiel „Uhrzeit einstellen“
Das folgende Beispiel zur Einstellung der Uhrzeit und Datum soll dies veranschaulichen.

Durch Drücken der Taste „ESC“ gelangen Sie jeweils einen Schritt zurück, verstellte Werte werden dabei übernommen.

Erfolgt acht Minuten lang keine Einstellung, wird automatisch in die Grundanzeige gewechselt.

Bedienzeilen können je nach Gerät, Konfiguration und Benutzerebene ausgeblendet sein.
| Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung | |||
| 1 | ![]() | ![]() | Sie befinden sich in der Grundanzeige.Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück.Drücken Sie die Taste OK. |
| 2 | ![]() | ![]() | Im unteren Bereich der Anzeige erscheinen verschiedene Bedienseiten.Drehen Sie den Drehknopf bis die Bedienseite Uhrzeit und Datum ange-wählt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK. |
| 3 | ![]() | ![]() | Im unteren Bereich der Anzeige erscheint die erste Bedienzeile der Be-dienseite Uhrzeit und Datum.Drehen Sie den Drehknopf bis zur Bedienzeile Stunden / Minuten.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK |
| 4 | ![]() | ![]() | In der Anzeige werden die Stunden blinkend dargestellt.Drehen Sie den Drehknopf bis der Stundenwert der Uhrzeit richtig einge-stellt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK |
| 5 | ![]() | ![]() | In der Anzeige werden die Minuten blinkend dargestellt.Drehen Sie den Drehknopf bis der Minutenwert der Uhrzeit richtig einge-stellt ist.Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK |
| 6 | ![]() | ![]() | Die Einstellung ist abgespeichert, die Anzeige blinkt nicht mehr.Sie können direkt mit weiteren Einstellungen fortfahren oder drücken Sie die Betriebsarttaste um in die Grundanzeige zu gelangen. |
| 7 | Sie befinden sich nun wieder in der Grundanzeige. | ||
- Beispiel Menüaufbau

flowchart
graph LR
A["Uhrzeit und Datum"] --> B["Stunden / Minuten"]
B --> C["Stunden 1...24 h"]
A --> D["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n⋮\nDiagnose Verbraucher"]
B --> E["Tag / Monat\nJahr\nSommerzeitbeginn\nSommerzeitende"]
C --> F["Minuten 0...60 min"]
5.2.2 Benutzerebenen
Es sind Benutzerebenen vorhanden, die Einstellungen nur für entsprechende Zielgruppen zugänglich machen. Um in die gewünschte Benutzerebene zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor:
| Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung | |||
| 1 | ![]() | ![]() | Sie befinden sich in der Grundanzeige.Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück.Drücken Sie die Taste OK. |
| 2 | ![]() | ![]() | Sie befinden sich in der Benutzerebene Endbenutzer.Drücken Sie während 3 Sek. die Taste INFO. |
![]() | ![]() | Sie haben nun eine Auswahl der Benutzerebenen.Drehen Sie den Drehknopf bis zur gewünschten Benutzerebene.Drücken Sie die Taste OK. | |
| 3 | ![]() | ![]() | Sie befinden sich nun in der gewählten Benutzerebene. |

Um in die OEM Ebene zu gelangen, muss der entsprechende Code eingegeben werden.
- Einstellgliederung „Endbenutzer“
Als Beispiel ist hier ersichtlich, wie je nach gewählter Benutzerebene einzelne Einstellungen nicht wählbar sind. Diese sind hier nur beispielhaft grau dargestellt. Am Gerät sind sie effektiv ausgeblendet.

flowchart
graph TD
A["Inbetriebsetzung Endbuchteam OEM"] --> B["Uhrzeit und Datum"]
B --> C["Stunden / Minuten"]
C --> D["Stunden 1...24 h\nMinuten 0...60 min"]
B --> E["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n...\nDiagnose Verbraucher"]
- Einstellgliederung „Fachmann“

flowchart
graph TD
A["Endbenutzer"] --> B["Uhrzeit und Datum"]
B --> C["Stunden / Minuten"]
C --> D["Tage 01...31\nMonate 01...12"]
B --> E["Bedieneinheit\nFunk\nZeitprogramm Heizkreis 1\nZeitprogramm Heizkreis 2\nZeitprogramm Heizkreis P\nFerien Heizkreis 1\n...\nDiagnose Verbraucher"]
C --> F["Tag / Monat\nJahr\nSommerzeitbeginn\nSommerzeitende"]
5.2.3 Übersicht der Einstellungen
Die Tabelle zeigt sämtliche vorhandenen Einstellungen bis zur Fachmann-Ebene. Je nach Geräteversion können aber einzelne Einstellzeilen ausgeblendet sein.
Legende: E = Endbenutzer I = Inbetriebsetzung F = Fachmann ZN = Bedienzeile
| Bedienzeile | Benutzerebene | Funktion | Standardwert | Min | Max | Einheit |
| Uhrzeit und Datum | ||||||
| 1 | E | Stunden / Minuten | - | 00:00 | 23:59 | hh:mm |
| 2 | E | Tag / Monat | - | 01.01 | 31.12 | tt.MM |
| 3 | E | Jahr | - | 2004 | 2099 | jjjj |
| 5 | F | Sommerzeitbeginn | 25.03 | 01.01 | 31.12 | tt.MM |
| 6 | F | Sommerzeitende | 25.10 | 01.01 | 31.12 | tt.MM |
| Bedieneinheit | ||||||
| 20 | I | SpracheDeutsch ; ... | Deutsch | - | ||
| 22 F | InfoTemporär ; Permanent | Temporär | - | |||
| 26 F | Sperre BedienungAus ; Ein | Aus | - | |||
| 27 F | Sperre ProgrammierungAus ; Ein | Aus | - | |||
| 40 E | Einsatz als Raumgerät 1 ; Raumgerät 2 ; Bediengerät ;Servicegerät | Bediengerät | - | |||
| 42 | I | Zuordnung Raumgerät 1Heizkreis 1 ; Heizkreis 1 und 2 | Heizkreis 1 und 2 | - | ||
| 44 | I | Bedienung HK2Gemeinsam mit HK1 ; Unabhängig | Gemeinsam mit HK1 | - | ||
| 46 | I | Bedienung HKPGemeinsam mit HK1 ; Unabhängig | Gemeinsam mit HK1 | - | ||
| 48 | I | Wirkung PräsenztasteKeine ; Heizkreis 1 ; Heizkreis 2 ; Gemeinsam | Gemeinsam | - | ||
| 54 | F | Korrektur Raumfühler | 0.0 | -3 | 3 | °C |
| 70 | F | Geräte-Version | - | 0 | 99.9 | - |
| Funk | ||||||
| 120 I | BindingNein | Ja | Nein | ||||
| 121 I | TestmodeAus | Ein | Aus | ||||
| 130 I | Raumgerät 1Fehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 131 I | Raumgerät 2Fehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 132 I | AußenfühlerFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 133 I | RepeaterFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 134 I | BediengerätFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 135 I | ServicegerätFehlt | Betriebsbereit | Kein Empfang | Batt. wechseln | - | - | |||
| 138 I | Alle Geräte löschenNein | Ja | Nein | - | |||
| Zeitprogramm Heizkreis 1 | ||||||
| 500 E | VorwahlMo - So | Mo - Fr | Sa - So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | Mo - So | - | |||
| 501 | E | 1. Phase Ein | 6:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 502 | E | 1. Phase Aus | 22:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 503 | E | 2. Phase Ein | 24:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 504 | E | 2. Phase Aus | 24:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 505 | E | 3. Phase Ein | 24:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 506 | E | 3. Phase Aus | 24:00 | 00:00 | 24:00 | hh:mm |
| 516 | E | StandardwerteNein | Ja | Nein | - | ||
| Zeitprogramm Heizkreis 2 | ||||||
| 520...536 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1) | ||||||
| Zeitprogramm 3 / HKP | ||||||
| 540...556 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1) | ||||||
| Zeitprogramm 4 / TWW | ||||||
| 560...576 (wie Zeitprogramm Heizkreis 1) | ||||||
| Ferien Heizkreis 1 | ||||||
| 642 | E | Beginn | --.-- | 01.01 | 31.12 | tt.MM |
| 643 | E | Ende | --.-- | 01.01 | 31.12 | tt.MM |
| 648 | E | BetriebsniveauFrostschutz | Reduziert | Frostschutz | - | ||
| Ferien Heizkreis 2 | ||||||
| 650...658 (wie Ferien Heizkreis 1) | ||||||
| Ferien Heizkreis P | ||||||
| 660...668 (wie Ferien Heizkreis 1) | ||||||
| Heizkreis 1 | ||||||
| 710 | E | Komfortsollwert | 20.0 | ZN 712 | 35 | °C |
| 712 | E | Reduziert-Sollwert | 16.0 | ZN 714 | ZN 710 | °C |
| 714 | E | Frostschutzsollwert | 10.0 | 4 | ZN 712 | °C |
| 720 | E | Kennlinie Steilheit | 1.50 | 0.10 | 4.00 | - |
| 721 | F | Kennlinie Verschiebung | 0.0 | -4.5 | 4.5 | °C |
| 726 | F | Kennlinie AdaptionAus ; Ein | Aus | - | ||
| 730 | E | Sommer-/Winterheizgrenze | 18 | -- - / 8 | 30 °C | |
| 732 | F | Tagesheizgrenze | 0 | -- - / -10 | 10 | °C |
| 740 | I | Vorlaufsollwert Minimum | 8 | 8 | ZN 741 | °C |
| 741 | I | Vorlaufsollwert Maximum | 75 | ZN 740 | 95 | °C |
| 750 | F | Raumeinfluss | 20 | -- - / 0 | 100 | % |
| 760 | F | Raumtemperaturbegrenzung | 0,5 | 0,5 | 4 | K |
| 770 | F | Schnellaufheizung | 5 | -- - / 0 | 20 | °C |
| 780 | F | SchnellabsenkungAus ; Bis Reduziert-Sollwert ; Bis Frostschutzsollwert | Aus | - | ||
| 790 | F | Einschalt-Optimierung Max | 0 | 0 | 360 | min |
| 791 | F | Ausschalt-Optimierung Max | 0 | 0 | 360 | min |
| 800 | F | Reduziert-Anhebung Beginn | -- - | -- - / -30 | 10 °C | |
| 801 | F | Reduziert-Anhebung Ende | -15 | -30 | ZN 800 | °C |
| 820 | F | Überhitzschutz PumpenkreisAus ; Ein | Aus | - | ||
| 830 | F | Mischerüberhöhung | 10 | 0 | 50 | °C |
| 832 | F | Antrieb Typ 2-Punkt 3-Punkt | 3-Punkt | - | - | - |
| 833 | F | Schaltdifferenz 2-Punkt | 2 | 0 | 20 | °C |
| 834 | F | Antrieb Laufzeit | 120 | 30 | 873 | s |
| 850 | I | Estrich-FunktionAus ; Funktionsheizen ; Belegreifheizen ; Funktions-/ Belegreifheizen ; Manuell | Aus | - | ||
| 851 | I | Estrich Sollwert manuell | 25 | 0 | 95 | °C |
| 860 | F | Rückkühlung SpeicherAus ; Heizbetrieb ; Immer | Immer | - | ||
| Heizkreis 2 | ||||||
| 1010...1160 (wie Heizkreis 1) | ||||||
| Heizkreis P | ||||||
| 1300 | E | BetriebsartSchutzbetrieb ; Automatik ; Reduziert ; Komfort | Automatik | - | ||
| 1310...1460 (wie Heizkreis 1) | ||||||
| Trinkwasser | ||||||
| 1610 | E | Nennsollwert | 55 | ZN 1612 | ZN 1614 OEM | °C |
| 1612 | F | Reduziert-Sollwert | 40 | 8 | ZN 1610 | °C |
| 1620 I | Freigabe24h/Tag ; Zeitprogramme Heizkreise ; Zeitprogramm 4 | Zeitprogramme Heizkreise | ||||
| 1630 F | LadevorrangAbsolut ; Gleitend ; Kein ; MK gleitend, PK absolut | MK gleitend, PK absolut | ||||
| 1640 F | LegionellenfunktionAus ; Periodisch ; Fixer Wochentag | Aus | ||||
| 1641 | F | Legionellenfunktion Periodisch | 3 | 1 | 7 | Tage |
| 1642 F | Legionellenfunktion WochentagMontag ; Dienstag ; Mittwoch ; Donnerstag ; Freitag ; Sams-tag ; Sonntag | Montag | ||||
| 1644 F | Legionellenfunktion Zeitpunkt | --- | --- / 00:00 | 23:50 | hh:mm | |
| 1645 | F | Legionellenfunktion Sollwert | 65 | 55 | 95 | °C |
| 1646 F | Legionellenfunktion Verweildauer | 30 | --- / 10 | 360 | min | |
| 1647 F | Legionellenfunktion ZirkulationspumpeAus ; Ein | Ein | - | |||
| 1660 F | Zirkulationspumpe FreigabeZeitprogramm 3/HKP ; Trinkwasser Freigabe ;Zeitprogramm 4/TWW | Trinkwasser Freigabe | - | |||
| 1661 F | Zirkulationspumpe TaktbetriebAus ; Ein | Aus | ||||
| Kessel | ||||||
| 2210 | F | Sollwert Minimum | 40 | ZN 2210 OEM | Sollwert Handbetrieb | °C |
| 2212 | F | Sollwert Maximum | 75 | Sollwert Handbe-trieb | ZN 2213 OEM °C | |
| Solar | ||||||
| 3810 | F | Temp'diff EIN Tauscher 1 | 8 | ZN 3811 | 40 | °C |
| 3811 | F | Temp'diff AUS Tauscher 1 | 4 | 0 | ZN 3812 | °C |
| 3812 F | Ladetemp. Min Tauscher 1 | --- | --- / 8 | 95 | °C | |
| 3830 | F | Kollektorstartfunktion | --- | --- / 5 | 60 | min |
| 3831 | F | Mindestlaufzeit Kollek'pumpe | 60 | 5 | 120 | s |
| 3840 F | Kollektor Frostschutz | --- | --- / -20 | 5 | °C | |
| 3850 F | Kollektorüberhitzschutz | --- | --- / 30 | 200 | °C | |
| 3860 | F | Verdampfung Wärmeträger | --- | --- / 60 | 200 | °C |
| Trinkwasser-Speicher | ||||||
| 5020 | F | Vorlaufsollwertüberhöhung | 16 | 0 | 30 | °C |
| 5022 F | LadeartMit B3 ; Mit B3/B31 ; Mit B3, Legio B3/B31 | Mit B3/B31Mit B3 (ab Serie 07.2006 ge-ändert) | - | |||
| 5050 | F | Ladetemperatur Maximum | 80 | 8 | ZN 5051 OEM | °C |
| 5055 | F | Rückkühltemperatur | 60 | 8 | 95 | °C |
| 5056 F | Rückkühlung Kessel/HKAus ; Ein | Aus | ||||
| 5057 | F | Rückkühlung KollektorAus ; Sommer ; Immer | Aus | |||
| 5060 | F | Elektroeinsatz BetriebsartErsatz ; Sommer ; Immer | Ersatz - | |||
| 5061 | F | Elektroeinsatz Freigabe24h/Tag ; Trinkwasser Freigabe ; Zeitprogramm 4/ TWW | Trinkwasser Freigabe - | |||
| 5062 | F | Elektroeinsatz RegelungExterner Thermostat ; Trinkwasserfühler | Trinkwasserfühler - | |||
| Konfiguration | ||||||
| 5710 | I | Heizkreis 1Aus ; Ein | Ein - | |||
| 5715 | I | Heizkreis 2Aus ; Ein | Ein - | |||
| 5730 | I | Trinkwasser-Sensor B3Fühler ; Thermostat | Fühler - | |||
| 5731 | I | Trinkwasser-Stellglied Q3Kein ; Ladepumpe ; Umlenkventil | Ladepumpe - | |||
| 5770 | I | Erzeugertyp1-stufig ; 2-stufig | 1-stufig - | |||
| 5890 | I | Relaisausgang QX1Kein ; Zirkulationspumpe Q4 ; Elektroeinsatz TWW K6 ; Kol-lektorpumpe Q5 ; H1-Pumpe Q15 ; Kesselpumpe Q1 ; By-passpumpe Q12 ; Alarmausgang K10 ; 2. Pumpenstufe HK1Q21 ; 2. Pumpenstufe HK2 Q22 ; 2. Pumpenstufe HKP Q23; Heizkreispumpe HKP Q20 ; H2-Pumpe Q18 | Kein - | |||
| 5891 | I | Relaisausgang QX2Kein ; Zirkulationspumpe Q4 ; Elektroeinsatz TWW K6 ; Kol-lektorpumpe Q5 ; H1-Pumpe Q15 ; Kesselpumpe Q1 ; By-passpumpe Q12 ; Alarmausgang K10 ; 2. Pumpenstufe HK1Q21 ; 2. Pumpenstufe HK2 Q22 ; 2. Pumpenstufe HK P Q23; Heizkreispumpe HKP Q20 ; H2-Pumpe Q18 | Kein - | |||
| 5930 | I | Fühlereingang BX1Kein ; Trinkwasserfühler B31 ; Kollektorfühler B6 ; Rücklauf-fühler B7 | Kein - | |||
| 5931 | I | Fühlereingang BX2Kein ; Trinkwasserfühler B31 ; Kollektorfühler B6 ; Rücklauf-fühler B7 | Kein - | |||
| 5950 | I | Funktion Eingang H1BA-Umschaltung HK's+TWW ; BA-Umschaltung HK's ; BA-Umschaltung HK1 ; BA-Umschaltung HK2 ; BA-Umschaltung HKP ; Erzeugersperre ; Fehler- /Alarmmeldung; Minimaler Vorlaufsollwert ; Wärmeanforderung | BA-Umschaltung HK's+TWW | - | ||
| 5951 | I | Wirksinn Kontakt H1Ruhekontakt ; Arbeitskontakt | Arbeitskontakt | - | ||
| 5952 | I | Minimaler Vorlaufsollwert H1 | 70 | 8 | Tkmax(120°C) | °C |
| 5954 | I | Wärmeanforderung 10V H1 | 75 | 5 | 130 | °C |
| 5960 | I | Funktion Eingang H2BA-Umschaltung HK's+TWW ; BA-Umschaltung HK's ; BA-Umschaltung HK1 ; BA-Umschaltung HK2 ; BA-Umschaltung HKP ; Erzeugersperre ; Minimaler Vorlaufsoll-wert | BA-Umschaltung HK's+TWW | - | ||
| 5961 | I | Wirksinn Kontakt H2Ruhekontakt ; Arbeitskontakt | Arbeitskontakt | - | ||
| 5962 | I | Minimaler Vorlaufsollwert H2 | 70 | 8 | TKmax | °C |
| 6100 | F | Korrektur Außenfühler | 0.0 | -3.0 | 3.0 | °C |
| 6110 F | Zeitkonstante Gebäude 20 0 50 | h | ||||
| 6120 F | Anlagenfrostschutz 1 0 = Aus 1 = Ein - | |||||
| 6200 | I | Fühler speichernNein ; Ja | Nein | - | ||
| 6205 F | Parameter zurücksetzenNein ; Ja | Nein | - | |||
| 6212 | I | Kontrollnummer Erzeuger 1 | - | 0 | 199999 | - |
| 6215 | I | Kontrollnummer Speicher | - | 0 | 199999 | - |
| 6217 | I | Kontrollnummer Heizkreise | - | 0 | 199999 | - |
| 6220 | F | Software-Version | - | 0 | 99.9 | - |
| Fehler | ||||||
| 6710 | I | Reset AlarmrelaisNein ; Ja | Nein | - | ||
| 6740 F | Vorlauftemperatur 1 Alarm | 120 | --/--/10 | 240 | min | |
| 6741 F | Vorlauftemperatur 2 Alarm | 120 | --/--/10 | 240 | min | |
| 6743 F | Kesseltemperatur Alarm | 120 | --/--/10 | 240 | min | |
| 6800 | F | Historie 1 | - | |||
| F | Fehlercode 1 | - | 0 | 255 | - | |
| 6802 | F | Historie 2 | - | |||
| F | Fehlercode 2 | - | 0 | 255 | - | |
| 6804 | F | Historie 3 | - | |||
| F | Fehlercode 3 | - | 0 | 255 | - | |
| 6806 | F | Historie 4 | - | |||
| F | Fehlercode 4 | - | 0 | 255 | - | |
| 6808 | F | Historie 5 | - | |||
| F | Fehlercode 5 | - | 0 | 255 | - | |
| 6810 | F | Historie 6 | - | |||
| F | Fehlercode 6 | - | 0 | 255 | - | |
| 6812 | F | Historie 7 | - | |||
| F | Fehlercode 7 | - | 0 | 255 | - | |
| 6814 | F | Historie 8 | - | |||
| F | Fehlercode 8 | - | 0 | 255 | - | |
| 6816 | F | Historie 9 | - | |||
| F | Fehlercode 9 | - | 0 | 255 | - | |
| 6818 | F | Historie 10 | - | |||
| F | Fehlercode 10 | - | 0 | 255 | - | |
| Wartung/Service | ||||||
| 7040 F | Brennerstunden Intervall | 3000 | --/--/10 | 10000 h | ||
| 7041 | F | Brennerstunden seit Wartung | 0 | 0 | 10000 | h |
| 7042 F | Brennerstarts Intervall | 25000 | --/--/60 | 65535 | - | |
| 7043 | F | Brennerstarts seit Wartung | 0 | 0 | 65535 | - |
| 7044 F | Wartungsintervall | 18 | - - - / 1 | 240 | Monate | |
| 7045 F | Zeit | seit Wartung 0 0 | 240 Monate | |||
| 7140 | E | HandbetriebAus ; Ein | Aus - | |||
| 7170 | I | Telefon Kundendienst - - | ||||
| Ein-/Ausgangstest | ||||||
| 7700 I | RelaistestKein Test ; Alles aus ; 1. Brennerstufe T2 ; 1.+2. Brennerstu-fe T2/T8 ; Trinkwasserpumpe Q3 ; Heizkreispumpe Q2 ;Heizkreismischer Auf Y1 ; Heizkreismischer Zu Y2 ; Heiz-kreispumpe Q6 ; Heizkreismischer Auf Y5 ; HeizkreismischerZu Y6 ; Relaisausgang QX1 ; Relaisausgang QX2 | Kein Test - | ||||
| 7730 | I | AußentemperaturB9 | - | -50.0 | 50.0 | °C |
| 7732 | I | Vorlauftemperatur B1 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 7734 | I | Vorlauftemperatur B12 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 7750 | I | Trinkwassertemperatur B3 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 7760 | I | Kesseltemperatur B2 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 7820 | I | Fühlertemperatur BX1 | - | -28.0 | 200.0 | °C |
| 7821 | I | Fühlertemperatur BX2 | - | -28.0 | 200.0 | °C |
| 7840 | I | Spannungssignal H1 | - | 0.0 | 10.0 | Volt |
| 7841 I | Kontaktzustand H1Offen ; Geschlossen | Offen | - | |||
| 7846 I | Kontaktzustand H2Offen ; Geschlossen | Offen | - | |||
| 7870 I | Brennerstörung S30V ; 230V | 0V | - | |||
| 7881 I | 1. Brennerstufe E10V ; 230V | 0V | - | |||
| Status | ||||||
| 8000 | I | Status Heizkreis 1 | - | - | ||
| 8001 | I | Status Heizkreis 2 | - | - | ||
| 8002 I | Status Heizkreis P - - | |||||
| 8003 | I | Status Trinkwasser | - | - | ||
| 8005 | I | Status Kessel | - | - | ||
| 8007 | I | Status Solar | - | - | ||
| Diagnose Erzeuger | ||||||
| 8300 I | 1. Brennerstufe T2Aus ; Ein | - | - | |||
| 8301 I | 2. Brennerstufe T8Aus ; Ein | - | - | |||
| 8310 | I | Kesseltemperatur | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8311 | I | Kesselsollwert | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8314 | I | Kesselrücklauftemperatur | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8330 | F | Betriebsstunden 1.Stufe | 0 | 0 | 65535 | h |
| 8331 | F | Startzähler 1.Stufe | - | 0 | 199'999 | - |
| 8332 | F | Betriebsstunden 2.Stufe | 0 | 0 | 65535 | h |
| 8333 | F | Startzähler 2.Stufe | - | 0 | 199'999 | - |
| 8510 | I | Kollektortemperatur 1 | - | -28.0 | 200.0 | °C |
| 8511 | I | Kollektortemperatur 1 Max | 0 | -28.0 | 200.0 | °C |
| 8512 | I | Kollektortemperatur 1 Min | 0 | -28.0 | 200.0 | °C |
| 8513 | I | dT Kollektor 1/Tauscher 1 | - | -28.0 | 200.0 | °C |
| 8530 | F | Betriebsstunden Solarertrag | - | 00:00 | 15:00 | °C |
| 8531 | F | Betriebsstunden Kollek'überhitz | - | 00:00 | 15:00 | °C |
| Diagnose Verbraucher | ||||||
| 8700 | I | Außentemperatur | - | -50.0 | 50.0 | °C |
| 8703 | I | Außentemperaturgedämpft | - | -50.0 | 50.0 | °C |
| 8704 | I | Außentemperaturgemischt | - | -50.0 | 50.0 | °C |
| 8730 I | Heizkreispumpe Q2Aus ; Ein | - | - | |||
| 8731 I | Heizkreismischer Auf Y1Aus ; Ein | - | - | |||
| 8732 I | Heizkreismischer Zu Y2Aus ; Ein | - | - | |||
| 8740 | I | Raumtemperatur 1 | - | 0.0 | 50.0 | °C |
| 8741 | I | Raumsollwert 1 | - | 4.0 | 35.0 | °C |
| 8743 | I | Vorlauftemperatur 1 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8744 | I | Vorlaufsollwert 1 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8760 I | Heizkreispumpe Q6Aus ; Ein | - | - | |||
| 8761 I | Heizkreismischer Auf Y5Aus ; Ein | - | - | |||
| 8762 I | Heizkreismischer Zu Y6Aus ; Ein | - | - | |||
| 8770 | I | Raumtemperatur 2 | - | 0.0 | 50.0 | °C |
| 8771 | I | Raumsollwert 2 | - | 4.0 | 35.0 | °C |
| 8773 | I | Vorlauftemperatur 2 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8774 | I | Vorlaufsollwert 2 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8800 | I | Raumtemperatur P | - | 0.0 | 50.0 | °C |
| 8801 | I | Raumsollwert P | - | 4.0 | 35.0 | °C |
| 8803 | I | Vorlaufsollwert P | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8820 I | Trinkwasserpumpe Q3Aus ; Ein | - | - | |||
| 8830 | I | Trinkwassertemperatur 1 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8831 | I | Trinkwassersollwert | - | 8.0 | 80.0 | °C |
| 8832 | I | Trinkwassertemperatur 2 | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8835 | I | TWW Zirkulationstemperatur | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8950 | I | Schienenvorlauftemperatur | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 8951 | I | Schienenvorlaufsollwert | - | 0.0 | 140.0 | °C |
| 9000 | I | Vorlaufsollwert H1 | - | 5.0 | 130.0 | °C |
| 9001 | I | Vorlaufsollwert H2 | - | 5.0 | 130.0 | °C |
| 9005 I | Wasserdruck H1 | - 0.0 | 10.0 bar | |||
| 9031 I | Relaisausgang QX1Aus | Ein | - | - | |||
| 9032 I | Relaisausgang QX2Aus | Ein | - | - | |||
5.3 Einstellungen im Detail
5.3.1 Uhrzeit & Datum
Der Regler hat eine Jahresuhr, welche die Uhrzeit, den Wochen-tag und das Datum beinhaltet. Damit die Funktionalität gewährleistet ist, muss die Uhrzeit und das Datum richtig eingestellt werden.
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 1 Stunden / Minuten | |
| 2 Tag / Monat | |
| 3 | Jahr |
| 5 | Sommerzeitbeginn |
| 6 | Sommerzeitende |
- Sommer-/Winterzeitumstellung
Die eingestellten Daten für die Umstellung auf Sommer- bzw. Winterzeitumstellung bewirken, dass am ersten Sonntag nach diesem Datum die Zeit automatisch von 02:00 (Winterzeit) auf 03:00 (Sommerzeit) bzw. von 03:00 (Sommerzeit) auf 02:00 (Winterzeit) umgestellt wird.
5.3.2 Uhrzeit & Datum
• Bedienung und Anzeige
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 20 | Sprache |
| 22 | Info Temporär Permanent |
| 26 | Sperre Bedienung |
| 27 | Sperre Programmierung |
- Info
Temporär: Info-Anzeige wechselt nach 8 Min. in die Grundanzeige
Permanent: Info-Anzeige bleibt nach Aufruf mit der Infotaste permanent angezeigt.
- Sperre Bedienung
Bei eingeschalteter Bediensperre sind folgende Bedienelemente nicht mehr verstellbar:
Heizkreisbetriebsart, Trinkwasserbetriebsart, Raumkomfortsollwert (Drehknopf), Präsenztaste.
- Sperre Programmierung
Bei eingeschalteter Programmiersperre können Parameterwerte angezeigt aber nicht mehr verändert werden.
- Temporäre Aufhebung der Programmierung Die gesperrte Programmierung kann innerhalb der Programmierebene temporär überbrückt werden. Dazu müssen die OK und ESC-Tasten gleichzeitig während mind. 3 Sek. gedrückt werden. Diese temporäre Aufhebung der Programmiersperre gilt bis zum Verlassen der Programmierung.
- Dauerhafte Aufhebung der Programmierung Zuerst die temporäre Aufhebung durchführen, danach in der Einstellzeile 27 „Sperre Programmierung“ die Programmiersperre aufheben.
- Einsatz als
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 40 | Einsatz als Raumgerät 1Raumgerät 2BediengerätServicegerät |
Mit dieser Bedienzeile wird die Verwendung der Bedieneinheit eingestellt. Je nach Verwendung sind dann weitere Einstellungen unter „Heizkreis Zuordnung“ nötig. Bei Verwendung mehrerer Bedieneinheiten kann so die Wirkung der einzelnen Geräte gezielt ausgerichtet werden.

Werden mehrere Bediengräte verwendet, darf jede Verwendung nur einmal belegt sein.
Raumgerät 1
Das Bediengerät unterstützt jene Heizkreise, welche unter Bedienzeile 42 „Zuordnung Raumgerät 1“ freigegeben sind und entsprechend im Grundgerät aktiviert wurden. Bedienzeilen 44 und 48 bleiben wirkungslos.
Raumgerät 2
Das Bediengerät unterstützt lediglich den Heizkreis 2. Bedienzeilen 42 und 48 bleiben wirkungslos.
Bediengerät/Servicegerät
Das Bediengerät unterstützt jene Heizkreise, welche im Grundgerät aktiviert wurden. Bedienzeile 42 bleibt wirkungslos. Bedienzeilen 44 bis 48 sind wirksam.

Bei Einsatz als Service-Gerät wird keine Uhrzeit an die RVS übertragen. Bei Stromausfall muss die Uhrzeit S-Reglers neu eingestellt werden.

In dieser Einstellung wird vom Bediengerät keine Raumtemperatur erfasst und versendet.
• Heizkreis Zuordnung
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 42 | Zuordnung Raumgerät 1 Heizkreis 1Heizkreis 1 und 2 |
| 44 | Bedienung HK2 Gemeinsam mit HK1Unabhängig |
| 46 | Bedienung HKP Gemeinsam mit HK1Unabhängig |
| 48 | Wirkung Präsenztaste KeineHeizkreis 1Heizkreis 2Gemeinsam |
- Zuordnung Raumgerät 1
Als Raumgerät 1 (Einstellung 40) kann die Wirkung der entspr. Bedieneinheit auf Heizkreis 1 oder beide Heizkreise zugeordnet werden. Letzteres wird vor allem bei 2 Heizkreisen und nur einem Raumgerät benötigt.
- Bedienung HK2
In Abhängigkeit der Bedienzeile 40, kann die Wirkung der Bedienung (Betriebsarttaste oder der Drehknopf) an Raumgerät 1, am Bediengerät oder am Servicegerät für den Heizkreis 2 definiert werden.
Gemeinsam mit HK1
Die Bedienung wirkt gemeinsam für Heizkreis 1 und 2.
Unabhängig
Die Wirkung der Bedienung wird in der Anzeige abgefragt, sobald die Betriebsarttaste oder der Drehknopf betätigt wird.
- Bedienung HKP
In Abhängigkeit der Bedienzeile 40, kann die Wirkung der Bedienung (Betriebsarttaste oder der Drehknopf) an Raumgerät 1, am Bediengerät oder am Servicegerät für den Heizkreis P definiert werden.
Gemeinsam mit HK1
Die Bedienung wirkt gemeinsam für Heizkreis 1 und 2.
Unabhängig
Betriebsartänderungen oder der Komfortsollwert Verstellung sind in der Programmierung vorzunehmen.
• Wirkung Präsenztaste
Die Wirkung der Präsenztaste am Bediengerät kann auf die zugeteilten Heizkreise zugeordnet werden. Ist nur ein Heizkreis zugeordnet, wirkt die Präsenztaste immer auf diesen.
- Raumfühler
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 54 | Korrektur Raumfühler |
Die Temperaturanzeige kann korrigiert werden.
- Gerätedaten
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 70 | Geräte-Version |
Die Angabe repräsentiert die aktuelle Version des Raumgerätes.
5.3.3 Funk
- Binding
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 120 | Binding |
| 121 | Testmode |
Ausführliche Beschreibung dazu s. Kap. 3.4 Funkkomponenten
Bei der Inbetriebnahme werden dem Grundgerät seine Funkperipheriegeräte (Raumgerät) zugeordnet.
- Testmode
Der Testmode dient zur Überprüfung der Funkkommunikation. Er soll nach der kompletten Installation durchführen werden.
- Geräteliste Funk
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 130 | Raumgerät 1 fehltbetriebsbereitkein EmpfangBatt. wechseln |
| 131 Raumgerät 2 Wie in Einstellzeile 130 | |
| 132 Außenfühler Wie in Einstellzeile 130 | |
| 133 Repeater Wie in Einstellzeile 130 | |
| 134 Bediengerät Wie in Einstellzeile 130 | |
| 135 Servicegerät Wie in Einstellzeile 130 | |
| 138 Alle Geräte löschen | |
- Alle Geräte löschen
Die Funkverbindung zu allen Geräten wird aufgehoben. Ist wieder eine Funkkommunikation erforderlich, muss ein neues Binding durchgeführt werden.
5.3.4 Zeitprogramme
Für die Heizkreise und die Trinkwasserbereitung stehen unterschiedliche Schaltprogramme zur Verfügung. Sie sind in der Betriebsart "Automatik" eingeschaltet und steuern den Wechsel der Temperaturniveaus (und die damit verbundenen Sollwerte) über die eingestellten Schaltzeiten.
- Schaltzeiten eingeben
Die Schaltzeiten lassen sich kombiniert einstellen, d.h. für mehrere Tage gemeinsame oder für einzelne Tage separate Zeiten. Durch die Vorwahl von Tagesgruppen wie z.B. Mo...Fr. und Sa...So welche die gleichen Schaltzeiten haben sollen, wird das Einstellen der Schaltprogramme wesentlich verkürzt.
- Schaltpunkte
| Zeilennr. | Bedienzeile | |||
| 1 2 | 3/HKP | 4/TWW | ||
| 500 | 520 | 540 | 560 | Vorwahl Mo - SoMo - FrSa - SoMo...So |
| 501 | 521 | 541 | 561 | 1. Phase Ein |
| 502 | 522 | 542 | 562 | 1. Phase Aus |
| 503 | 523 | 543 | 563 | 2. Phase Ein |
| 504 | 524 | 544 | 564 | 2. Phase Aus |
| 505 | 525 | 545 | 565 | 3. Phase Aus |
| 506 | 526 | 546 | 566 | 3. Phase Aus |
- Standardprogramm
| Zeilennr. | Bedienzeile | |||
| 1 2 | 3/HKP | 4/TWW | ||
| 516 | 536 | 556 | 576 | Standardwerte |
Alle Zeitschaltprogramme lassen sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Jedes Zeitschaltprogramm hat eine eigene Bedienzeile für diese Rücksetzung.

Hinweis
Individuelle Einstellungen gehen dabei verloren!
5.3.5 Ferien
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 642 | 652 | 662 | Beginn |
| 643 | 653 | 663 | Ende |
| 648 | 658 | 668 | Betriebsniveau Frostschutz Reduziert |
Mit dem Ferienprogramm lassen sich die Heizkreise nach Datum (kalendarisch) auf ein wählbares Betriebsniveau umschalten.

Das Ferienprogramm kann nur in der Automatik-Betriebsart genutzt werden.
5.3.6 Heizkreise
Für die Heizkreise stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, welche jeweils für jeden Heizkreis individuell einstellbar sind.
- Betriebsart
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 1300 | Betriebsart | SchutzbetriebAutomatikReduziertKomfort |
Die Betriebsart der Heizkreise 1 und 2 werden direkt mittels der Betriebsarttaste bedient, währenddem die Betriebsart für den Heizkreis P in der Programmierung (Bedienzeile 1300) eingestellt wird.
Mit der Einstellung kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Funktionalität entspricht der Betriebsartenwahl mit der Betriebsarttaste. Siehe dazu Kapitel „Bedienung“.
- Sollwerte
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 710 | 1010 | 1310 | Komfortsollwert |
| 712 | 1012 | 1312 | Reduziert-Sollwert |
| 714 | 1014 | 1314 | Frostschutzsollwert |
- Raumtemperatur
Die Raumtemperatur kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und ergeben so unterschiedlichen Temperaturniveaus in den Räumen.
Die Bereiche der einstellbaren Sollwerte ergeben sich durch die Abhängigkeit untereinander, dies ist nachfolgend in der Grafik ersichtlich.

line
| Time (s) | Value | |---|---| | 2 | 1 | | 6 | 1 | | 10 | 1 | | 14 | 1 | | 15 | 1 | TRF TRR TRK 2358Z01Abb. 31: Legende: TRK Komfortsollwert
TRR
Reduziert-Sollwert
TRF
Frostschutzsollwert
- Frostschutz
Im Schutzbetrieb wird automatisch ein zu tiefes Absinken der Raumtemperatur verhindert. Dabei wird auf den Raumtemperatur-Frostschutz-Sollwert geregelt.
- Heizkennlinie
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 720 | 1020 | 1320 | Kennlinie-Steilheit |
| 721 | 1021 | 1321 | Kennlinie-Verschiebung |
| 726 | 1026 | 1326 | Kennlinie-Adaption |
Mittels der Heizkennlinie bildet sich der Vorlauftemperatur-Sollwert, welcher je nach den herrschenden Witterungsverhältnissen zur Regelung auf eine entsprechende Vorlauftemperatur verwendet wird. Die Heizkennlinie kann mit verschiedenen Einstellungen angepasst werden, damit sich die Heizleistung und somit die Raumtemperatur entsprechend der persönlichen Bedürfnisse verhält.
- Kennlinie-Steilheit
Mit der Steilheit verändert sich die Vorlauftemperatur stärker, je kälter die Außentemperatur ist. D.h. wenn die Raumtemperatur bei kalter Außentemperatur abweicht und bei warmen nicht, muss die Steilheit korrigiert werden.
Einstellung erhöhen: Erhöht die Vorlauftemperatur vor allem bei kalten Außentemperaturen.
Einstellung senken: Senkt die Vorlauftemperatur vor allem bei kalten Außentemperaturen.

line
| Temperature (°C) | Parameter 1 | Parameter 2 | Parameter 3 | Parameter 4 | | ---------------- | ----------- | ----------- | ----------- | ----------- | | -30 | 0.25 | 0.5 | 0.75 | 1.0 | | -20 | 0.5 | 0.75 | 1.0 | 1.25 | | -10 | 0.75 | 1.0 | 1.25 | 1.5 | | 0 | 1.0 | 1.25 | 1.5 | 1.75 | | 10 | 1.25 | 1.5 | 1.75 | 2.0 | | 20 | 1.5 | 1.75 | 2.0 | 2.25 |Abb. 32:
- Kennlinie-Verschiebung
Mit der Parallelverschiebung verändert sich die Vorlauftemperatur generell und gleichmäßig über den ganzen Außentemperaturbereich. D.h. wenn die Raumtemperatur generell zu warm oder kalt ist, muss mit der Parallelverschiebung korrigiert werden.
- Kennlinie-Adaption
Mit der Adaption wird die Heizkennlinie vom Regler automatisch an die herrschenden Verhältnisse angepasst. Eine Korrektur der Steilheit und Parallelverschiebung erübrigt sich so. Sie kann lediglich ein oder ausgeschaltet werden.

Um die Funktion zu gewährleisten, muss folgendes beachtet werden:
- Ein Raumfühler muss angeschlossen sein.
- Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss zwischen 1 und 99 eingestellt sein.
- Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).
• ECO-Funktionen
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 730 | 1030 | 1330 | Sommer-/Winterheizgrenze |
| 732 | 1032 | 1332 | Tagesheizgrenze |
- Sommer-/Winterheizgrenze
Die Sommer-/Winterheizgrenze schaltet die Heizung je nach Temperaturverhältnis im Jahresverlauf ein oder aus. Diese Umschaltung erfolgt im Automatikbetrieb selbständig und erübrigt damit die Heizung durch den Benutzer ein oder auszuschalten.
Durch Verändern des eingegeben Wertes verkürzen oder verlängern sich die entsprechende Jahresphasen.
Erhöhen: Umschaltung früher auf Winterbetrieb Umschaltung später auf Sommerbetrieb.
Senken: Umschaltung später auf Winterbetrieb Umschaltung früher auf Sommerbetrieb.

Die Funktion wirkt nicht in der Betriebsart „Dauernd Komforttemperatur“
In der Anzeige erscheint "ECO".
Zur Berücksichtigung der Gebäudedynamik wird die Außen-temperatur gedämpft.
Beispiel:

line
| Time | Temperature (°C) | |------|-------------------| | 0 | 16 | | 50 | ~18 | | 1 | ~16 |SWHG Sommer-/Winterheizgrenze
TAged Gedämpfte Außentemperatur
T Temperatur
t Tage
- Tagesheizgrenze
Die Tagesheizgrenze schaltet die Heizung je nach Außentemperatur im Tagesverlauf ein oder aus. Diese Funktion dient hauptsächlich in den Übergangsphasen Frühling und Herbst kurzfristig auf die Temperaturschwankungen zu reagieren.
Beispiel:
| Einstellzeile z.B. | |
| Komfortsollwert (TRw) 22°C | |
| Tagesheizgrenze (THG) -3°C | |
| Umschalttemperatur (TRw-THG) Heizung AUS = 19°C | |
| Schaltdifferenz (fix) -1°C | |
| Umschalttemperatur Heizung EIN = 18°C |
Durch Verändern des eingegeben Wertes verkürzen oder verlängern sich die entsprechende Heizphasen.
Erhöhen: Umschaltung früher auf Heizbetrieb Umschaltung später auf ECO.
Senken: Umschaltung später auf Heizbetrieb Umschaltung früher auf ECO.

Die Funktion wirkt nicht in der Betriebsart „Dauernd Komforttemperatur“
In der Anzeige erscheint "ECO"
Zur Berücksichtigung der Gebäudedynamik wird die Außen-temperatur gedämpft.
• Vorlaufsollwert-Begrenzungen
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 740 | 1040 | 1340 | Vorlaufsollwert-Minimum |
| 741 | 1041 | 1341 | Vorlaufsollwert-Maximum |
Mit dieser Begrenzung kann ein Bereich für den Vorlaufsollwert definiert werden. Erreicht der angeforderte Vorlauftemperatur-Sollwert des Heizkreises den entsprechenden Grenzwert, bleibt dieser bei weiter steigender oder sinkender Wärmeanforderung konstant auf dem Maximal- bzw. Minimalwert.

line
| Temperature (°C) | Value | | ---------------- | --------- | | 0 | min | | 10 | min | | 20 | max | | 40 | max | | 80 | max | | 100 | max || Abb. 33: | Legende: | TVw | aktueller Vorlaufsollwert |
| TVmax | Vorlaufsollwert-Maximum | ||
| 0 | TVmin | Vorlaufsollwert-Minimum |
- Raumeinfluss
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 750 | 1050 | 1350 | Raumeinfluss |
Führungsarten
Sobald ein Raumtemperaturfühler verwendet wird, kann zwischen 3 unterschiedliche Führungsarten gewählt werden.
| Einstellung | Führungsart |
| — — — % | Reine Witterungsführung * |
| 1...99 % | Witterungsführung mit Raumeinfluss * |
| 100 % | Reine Raumführung |
* Es muss ein Witterungsfühler angeschlossen sein.
• Reine Witterungsführung
Die Vorlauftemperatur wird über die Heizkurve in Abhängigkeit der gemischten Außentemperatur berechnet.
Diese Führungsart bedingt, dass die Heizkennlinie korrekt eingestellt ist, denn die Regelung berücksichtigt in dieser Einstellung keine Raumtemperatur.
- Witterungsführung mit Raumeinfluss
Die Abweichung der Raumtemperatur gegenüber dem Sollwert wird erfasst und bei der Temperaturregelung berücksichtigt. So kann entstehende Fremdwärme berücksichtigt werden und es wird eine konstantere Raumtemperatur möglich. Der Einfluss der Abweichung wird prozentual eingestellt. Je besser der Referenzraum ist (unverfälschte Raumtemperatur, korrekter Montageort usw.) desto höher kann der Wert eingestellt werden.
Beispiel:
Ca. 60% Guter Referenzraum
Ca. 20% Ungünstiger Referenzraum

Um die Funktion zu aktivieren, muss folgendes beachtet werden:
- Ein vorgesehener Raumfühler muss angeschlossen sein.
- Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss zwischen 1 und 99% eingestellt sein.
- Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).
- Reine Raumführung
Die Vorlauftemperatur wird in Abhängigkeit des Raumtemperatursollwertes, der aktuellen Raumtemperatur und deren aktuellen Verlauf geregelt. Ein leichtes Ansteigen der Raumtemperatur bewirkt z.B. eine unmittelbare Reduktion der Vorlauftemperatur.

Um die Funktion zu aktivieren, muss folgendes beachtet werden:
- Ein vorgesehener Raumfühler muss angeschlossen sein.
- Die Einstellung „Raumeinfluss“ muss auf 100% eingestellt sein.
- Im Referenzraum (Montageort Raumfühler) sollten keine geregelten Heizkörperventile vorhanden sein. (Eventuell vorhandene Heizkörperventile müssen auf das Maximum geöffnet werden).
• Raumtemperaturbegrenzung
| Zeilennr. HK1 HK2 HKP | Bedienzeile | ||
| 760 | 1060 | 1360 | Raumtemperaturbegrenzung |
Bei Pumpenheizkreisen ist eine Schaltdifferenz für die Temperaturregelung einzustellen. Die Funktion bedingt die Verwendung eines Raumtemperaturfühlers.

Die Raumtemperaturbegrenzung funktioniert nicht bei reiner Witterungsführung.

line
| t | TRx | TRw | |-------|-------|-------| | 0 | 0 | 0 | | ON | - | - | | OFF | - | - |Abb. 34: Legende: TRx Raumtemperaturistwert
TRw Raumtemperatursollwert
SDR Raumschaltdifferenz
P Pumpe
T Zeit
- Schnellaufheizung
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 770 | 1070 | 1370 | Schnellaufheizung |
Die Schnellaufheizung bewirkt, dass bei einem Wechsel von Reduziert-Sollwert auf Komfortsollwert der neue Sollwert früher erreicht wird und dies somit die Aufheizdauer verkürzt. Während der Schnellaufheizung wird der Raumtemperatursollwert um den hier eingestellten Wert überhöht.
Erhöhen der Einstellung führt zu schnellerer Aufheizzeit, senken zu längerer.

Die Schnellaufheizung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.

Abb. 35: Legende: TRw Raumtemperatursollwert TRx Raumtemperaturistwert DTRSA Raumtemperatursollwert-Überhöhung
- Schnellabsenkung
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 780 | 1080 | 1380 | SchnellabsenkungAusBis Reduziert-SollwertBis Frostschutzsollwert |
Während der Schnellabsenkung wird die Heizkreispumpe ausgeschaltet und bei Mischerkreisen auch das Mischventil geschlossen.
Funktion mit Raumfühler:
Mit Raumsensor schaltet die Funktion die Heizung aus, bis die Raumtemperatur auf den Reduziert-Sollwert bzw. Frostniveau ausgekühlt ist.
Ist die Raumtemperatur bis auf das Reduziertniveau bzw. Frost-niveau abgesunken, wird die Heizkreispumpe eingeschaltet und das Mischventil freigegeben.
Funktion ohne Raumfühler:
Der Schnellabsenkung schaltet die Heizung in abhängig von der Außentemperatur und der Gebäudezeitkonstante für eine bestimmte Zeit ab.
Beispiel
Dauer der Schnellabsenkung bei Komfortsollwert – Reduziert-Sollwert = 2°C
(z.B. Komfortsollwert = 20°C und Reduziert-Sollwert = 18°C)
| tur gemischt: | Gebäudezeitkonstante: Außentempera | ||||||
| 0 | 2 | 5 | 10 | 15 | 20 | 50 | |
| 15 °C | 0 | 3.1 | 7.7 | 15.3 | 23 | 30.6 | 76.6 |
| 10 °C | 0 | 1.3 | 3.3 | 6.7 | 10 | 13.4 | 33.5 |
| 5 °C | 0 | 0.9 | 2.1 | 4.3 | 6.4 | 8.6 | 21.5 |
| 0 °C | 0 | 0.6 | 1.6 | 3.2 | 4.7 | 6.3 | 15.8 |
| -5 °C | 0 | 0.5 | 1.3 | 2.5 | 3.8 | 5.0 | 12.5 |
| -10 °C | 0 | 0.4 | 1.0 | 2.1 | 3.1 | 4.1 | 10.3 |
| -15 °C | 0 | 0.4 | 0.9 | 1.8 | 2.6 | 3.5 | 8.8 |
| -20 °C | 0 | 0.3 | 0.8 | 1.5 | 2.3 | 3.1 | 7.7 |
| Dauer der Schnellabsenkung in Stunden | |||||||

Die Schnellabsenkung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.
- Ein-/Ausschaltzeit-Optimierung
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 790 | 1090 | 1390 | Einschalt-Optimierung Max |
| 791 | 1091 | 1391 | Ausschalt-Optimierung Max |
• Einschalt-Optimierung Max
Das Umschalten der Temperaturniveaus wird so optimiert, dass der Komfortsollwert an den Schaltzeiten erreicht wird.
• Ausschalt-Optimierung Max
Das Umschalten der Temperaturniveaus wird so optimiert, dass der Komfortsollwert -1/4°C an den Schaltzeiten erreicht wird.

Die Ein- und Ausschaltzeitoptimierung ist mit oder ohne Raumfühler möglich.

Abb. 36: Legende: Xein Einschaltzeit vorverschoben Xaus Ausschaltzeit vorverschoben ZSP Zeitschaltprogramm TRx Raumtemperatur-Istwert TRw Raumtemperatur-Sollwert
• Anhebung Reduziert-Sollwert
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 800 | 1100 | 1400 | Reduziert-Anhebung Beginn |
| 801 | 1101 | 1401 | Reduziert-Anhebung Ende |
Die Funktion dient vor allem bei Heizanlagen die keine grossen Leistungsreserven aufweisen (z.B. Niedrigenergiehäuser). Dort würde die Aufheizzeit bei tiefen Aussentemperaturen unerwünscht lange andauern. Mit der Anhebung des Reduziert-Sollwerts, wird einem zu starken Auskühlen der Räume entgegen gewirkt um so die Aufheizzeit beim Wechsel auf Komfortsollwert zu verkürzen.

line
| TAgem | TR | |---|---| | -15 | TRW | | -5 | TRR | | 2358206 | TRR |Abb. 37: Legende: TRwA1 Reduziert-Anhebung Beginn
TRwA2 Reduziert-Anhebung Ende
TRK Komfortsollwert
TRR Raumtemperatur-Reduziert sollwert
TAgem Gemischte Außentemperatur
- Überhitzschutz Pumpenheizkreis
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 820 | 1120 | 1420 | Überhitzschutz Pumpenheizkreis |
Bei Heizungsanlagen mit Pumpenkreisen kann die Vorlauftemperatur des Heizkreises infolge höherer Anforderungen anderer Wärmeverbraucher (Mischerheizkreis, Trinkwasserladung, externer Wärmebedarf) oder einer parametrierten Kesselminimaltemperatur höher sein als die gem. der Heizkennlinie geforderte Vorlauftemperatur. Infolge dieser zu hohen Vorlauftemperatur würde dieser Pumpenheizkreis dementsprechend überheizt.
Die Funktion Überhitzschutz für Pumpenkreise sorgt durch Ein-/Ausschalten der Pumpe dafür, dass die Energiezufuhr für Pumpenheizkreis der Heizkurvenanforderung entspricht.
- Mischerregelung
| Zeilennr. HK1 HK2 | Bedienzeile | |
| 830 | 1130 | Mischerüberhöhung |
| 832 | 1132 | Antrieb Typ 2-Punkt3-Punkt |
| 833 | 1133 | Schaltdifferenz 2-Punkt |
| 834 | 1134 | Antrieb Laufzeit |
- Mischerüberhöhung
Für die Beimischung muss der Kessel-Vorlauftemperatur-Istwert höher sein als der geforderte Sollwert der Mischervorlauftemperatur, da diese sonst nicht ausgeregelt werden kann. Der Regler bildet aus der hier eingestellten Überhöhung und dem momentan aktuellen Vorlauftemperatur-Sollwert den Kesseltemperatur-Sollwert.
• Antrieb Typ
Die Einstellung des Antrieb-Typs verändert das Regelverhalten auf den verwendeten Mischerantrieb.
• Schaltdifferenz 2-Punkt
Für den 2-Punkt Antrieb muss die Schaltdifferenz 2-Punkt gegebenenfalls angepasst werden. Bei 3-Punkt Antrieb ist dies nicht notwendig.
• Antrieb Laufzeit
Einstellung der Antriebslaufzeit des verwendeten Mischventils.
- Estrich-Austrocknungsfunktion
| Zeilennr. HK1 HK2 | Bedienzeile | |
| 850 | 150 | Estrich FunktionAusFunktionsheizen (Fh)Belegreifheizen (Bh)Funktions- und BelegreifheizenManuell |
| 851 | 151 | Estrich Sollwert manuell |
Die Estrich-Austrocknungsfunktion dient dem kontrollierten Austrocknen. Sie regelt die Vorlauftemperatur auf ein Temperaturprofil. Die Austrocknung erfolgt durch die Bodenheizung mittels Mischer- oder Pumpenheizkreis.
- Estrich Funktion
Aus:
Die Funktion ist ausgeschaltet.
Funktionsheizen (Fh) :
Der 1. Teil des Temperaturprofils wird automatisch durchfahren.
Belegreifheizen (Bh)
Der 2. Teil des Temperaturprofils wird automatisch durchfahren.
Funktions- und Belegreifheizen
Das gesamte Temperaturprofil (1. und 2. Teil) wird automatisch durchfahren.
Manuell
Es wird nicht ein Temperaturprofil durchfahren, sondern auf den „Estrich Sollwert manuell“ geregelt.

Beachten Sie die entsprechenden Normen und die Vorschriften des Estrichherstellers!
- Eine richtige Funktionsweise ist nur mit einer korrekt installierten Anlage möglich (Hydraulik, Elektrik, Einstellungen)! Abweichungen können zu einer Schädigung des Estrichs führen!
• Die Funktion kann vorzeitig abgebrochen werden, indem auf Aus gestellt wird.
• Die Vorlauftemperatur-Maximalbegrenzung bleibt wirksam.

Abb. 38: Legende: X Starttag
Fh Funktionsheizen
Bh Belegreifheizen
- Rückkühlung
| Zeilennr. | Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | HKP | |
| 860 | 1160 | 1460 Rückkühlung Speicher | |
Die überschüssige Energie im Speicher kann durch eine Wärmeabnahme der Raumheizung entladen werden. Dies kann für jeden Heizkreis separat eingestellt werden. (s. auch: Bedienseite „Trinkwasserspeicher“, Einstellzeile „Rückkühlung Kessel / HK“)
5.3.7 Trinkwasser
- Sollwerte
| Zeilennr. Bedienzeile | |
| 1610 | Nennsollwert |
| 1612 | Reduziert-Sollwert |
Das Trinkwasser kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und führen so zu unterschiedlichen Temperaturniveaus im TWW-Speicher.

Abb. 39: Legende: TWWR Trinkwasser-Reduziertssollwert TWWN Trinkwasser-Nennsollwert TWWmax Trinkwasser-Nennsollwert
- Freigabe
| Zeilennr. Bedienzeile | |
| 1620 | Freigabe24h/TagZeitprogramme HeizkreiseZeitprogramm 4/TWW |
24h/Tag
Die Trinkwasser-Temperatur wird, unabhängig von Zeitschaltprogrammen, dauernd auf Trinkwassertemperatur-Nennsollwert betrieben.

Abb. 40: Beispiel
Zeitprogramme Heizkreise
Der Trinkwassersollwert wird gem. Heizkreiszeitschaltprogramm zwischen dem Trinkwassertemperatur-Nennsollwert und dem Trinkwassertemperatur-Reduziertssollwert umgeschaltet. Der erste Einschaltpunkt jeder Phase wird jeweils 1 Stunde vorverlegt.

Abb. 41: Beispiel
Zeitprogramm 4/TWW
Für den Trinkwasserbetrieb wird das Zeitschaltprogramm 4 des lokalen Reglers berücksichtigt. Dabei wird an dessen eingestellten Schaltzeiten zwischen Trinkwassertemperatur-Nennsollwert und Trinkwassertemperatur-Reduziertssollwert umgeschaltet. Auf diese Weise wird das Trinkwasser unabhängig von den Heizkreisen geladen.

Abb. 42: Beispiel
MaxVorrang
| Zeilennr. Bedienzeile | |
| 1630 | LadevorrangAbsolutGleitendKeinMK gleitend, PK absolut |
Bei gleichzeitigem Leistungsbedarf der Raumheizungen und des Trinkwassers kann mit der Funktion Trinkwasservorrang sichergestellt werden, dass die Kesselleistung während einer Trinkwasserladung in erster Linie dem Trinkwasser zugeführt wird.
Absoluter Vorrang
Mischer- und Pumpenheizkreis sind solange gesperrt, bis das Trinkwasser aufgeheizt ist.
Gleitender Vorrang
Wenn die Heizleistung des Erzeugers nicht mehr ausreicht, werden Mischer- und Pumpenheizkreis eingeschränkt, bis das Trinkwasser aufgeheizt ist.
Kein Vorrang
Die Trinkwasser-Ladung erfolgt parallel zum Heizbetrieb. Bei knapp dimensionierten Kesseln und Mischerheizkreisen, kann es sein, dass bei großer Heizlast der Trinkwasser-Sollwert nicht erreicht wird, da zu viel Wärme an den Heizkreis abfließt.
Mischerheizkreis gleitend, Pumpenheizkreis absolut
Die Pumpenheizkreise sind solange gesperrt, bis der Trinkwasserspeicher aufgeheizt ist. Wenn die Heizleistung des Erzeugers nicht mehr ausreicht, werden auch die Mischerheizkreise eingeschränkt.
- Legionellenfunktion
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 1640 | Legionellenfunktion AusPeriodischFixer | Woc |
| 1641 | Legionellenfunktion periodisch | |
| 1642 | Legionellenfunktion WochentagMontag... Sonntag | |
| 1644 | Legionellenfunktion Zeitpunkt | |
| 1645 | Legionellenfunktion Sollwert | |
| 1646 | Legionellenfunktion Verweildauer | |
| 1647 | Legionellenfunktion Zirkulationspumpe | |
Periodisch
Die Legionellenfunktion wird gem. eingestellter Periode (Bedienzeile 1641) wiederholt. Wird der Legionellen-Sollwert von einer Solaranlage unabhängig der eingestellten Zeitperiode erfüllt, so wird die Zeitspanne neu gestartet.
Fixer Wochentag
Die Legionellenfunktion kann auf einen fest gewählten Wochentag (Bedienzeile 1642) aktiviert werden. Bei dieser Einstellung wird unabhängig der Speichertemperaturen in der Vergangenheit an dem parametrierten Wochentag auf Legionellen-Sollwert aufgeheizt.
• Legionellenfunktion Zirkulationspumpe
Die Trinkwasser Zirkulationspumpe kann während ablaufender Legionellenschutzfunktion eingeschaltet werden.

Während ablaufender Legionellenschutzfunktion besteht eine Verbrühungsgefahr an den Zapfstellen.
- Zirkulationspumpe
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 1660 | Zirkulationspumpe FreigabeZeitprogramm 3/HKPTrinkwasser FreigabeZeitprogramm 4/TWW |
| 1661 | Zirkulationspumpe Taktbetrieb |
• Zirkulationspumpe Taktbetrieb
Ist die Funktion eingeschaltet so wird die Zirkulationspumpe innerhalb der Freigabezeit jeweils fix für 10 Min. eingeschaltet und für 20 Min. wieder ausgeschaltet.
5.3.8 Kessel
- Sollwerte
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 2210 | Sollwert | Minimum |
| 2212 | Sollwert | Maximum |
Der geregelte Kesseltemperatursollwert kann mit Sollwert Minimum und Maximum begrenzt werden. Diese Begrenzungen kommen einer Schutzfunktion für den Kessel gleich.
Kesseltemperatur-Minimalbegrenzung ist im Normalbetrieb je nach Kesselbetriebsart der untere Grenzwert für den geregelten Kesselsollwert.
Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung ist im Normalbetrieb oberer Grenzwert für den geregelten Kesselsollwert und Sollwert für den elektronischen Temperaturwächter TR.

Der Einstellbereich von Sollwert Minimum und Maximum wird durch den Sollwert Handbetrieb begrenzt.

line
| TA_gem | TKmin | TKw | TKmax | | ------ | ----- | --- | ----- | | 20 | 38 | 45 | 80 | | -10 | 38 | 45 | 80 | | -20 | 38 | 45 | 80 | | 0 | 38 | 45 | 80 | | +20 | 38 | 45 | 80 | | +30 | 38 | 45 | 80 | | +40 | 38 | 45 | 80 | | +50 | 38 | 45 | 80 | | +60 | 38 | 45 | 80 | | +70 | 38 | 45 | 80 | | +80 | 38 | 45 | 80 | | +90 | 38 | 45 | 80 | | +100 | 38 | 45 | 80 | | +110 | 38 | 45 | 80 | | +120 | 38 | 45 | 80 | | +130 | 38 | 45 | 80 | | +140 | 38 | 45 | 80 | | +150 | 38 | 45 | 80 | | +160 | 38 | 45 | 80 | | +170 | 38 | 45 | 80 | | +180 | 38 | 45 | 80 | | +190 | 38 | 45 | 80 | | +200 | 38 | 45 | 80 | | +210 | 38 | 45 | 80 | | +220 | 38 | 45 | 80 | | +231 | 38 | 45 | 80 | | +241 | 38 | 45 | 80 | | +251 | 38 | 45 | 80 | | +261 | 38 | 45 | 80 | | +271 | 38 | 45 | 80 | | +281 | 38 | 45 | 80 | | +291 | 38 | 45 | 80 | | +301 | 38 | 45 | 80 | | +311 | 38 | 45 | 80 | | +321 | 38 | 45 | 80 | | +331 | 38 | 45 | 80 | | +341 | 38 | 45 | 80 | | +351 | 38 | 45 | 80 | | +361 | 38 | 45 | 80 | | +371 | 38 | 45 | 80 | | +381 | 38 | 45 | 80 | | +391 | 38 | 45 | 80 | | +401 | 38 | 45 | 80 | | +411 | 38 | 45 | 80 | | +421 | 38 | 45 | 80 | | +431 | 38 | 45 | 80 | | +441 | 38 | 45 | 80 | | +451 | 38 | 45 | 80 | | +461 | 38 | 45 | 80 | | +471 | 38 | 45 | 80 | | +481 | 38 | 45 | 80 | | +491 | 38 | 45 | 80 | | +501 | 38 | 45 | 80 | | +511 | 38 | 45 | 80 | | +521 | 38 | 45 | 80 | | +531 | 38 | 45 | 80 | | +541 | 38 | 45 | 80 | | +551 | 38 | 45 | 80 | | +561 | 38 | 45 | 80 | | +571 | 38 | 45 | 80 | | +581 | 38 | 45 | 80 | | +591 | 38 | 45 | 80 | | +601 | - | - | - | | +611 | - | - | - | | +621 | - | - | - | | +631 | - | - | - | | +641 | - | - | - | | +651 | - | - | - | | +661 | - | - | - | | +671 | - | - | - | | +681 | - | - | - | | +691 | - | - | - | | +701 | - | - | - | | +711 | - | - | - | | +721 | - | - | - | | +731 | - | - | - | | +741 | - | - | - | | +751 | - | - | - | | +761 | - | - | - | | +771 | - | - | - | | +781 | - | - | - | | +791 | - | - | - | | +801 | - | - | - | | +227*26| - | - | - | | \text{TD gem} \text{SDK} \text{TKmin} \text{TKmax} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TKmin} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \text{SDK} \text{TD gem} \left[ \begin{array}{c}\text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TD Gem}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TD gem}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmax}\\ \text{TKmin}\\ \text{TKmin}\\ \text {TD gem}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathbf{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{TM}}}{\mathrm{{TM}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}} /}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac {\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MT}}}\frac{\mathrm{{MT}}}{\mathrm{{MGM}}} \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ \\ nan < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" < img src="fig{*6pt)}" = [fig{*6pt)*6pt)*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*6pt]*< img src="fig{*6pt)*6pt}< img src="fig*6pt)*6pt < img src="fig{*6pt)*6pt}< img src="fig*6pt)*6pt < img src="fig{*6pt)*6pt}< img src="fig*6pt)*6pt < img src="fig{*6pt)*6pt}< img src="fig*6pt)*6pt < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6pt)*GSK"} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} < img src="fig{*6PT)}} = [fig{*6pt)*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6pt)*GSK"} = [fig{*6PT)}} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)}} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig{*6PT)*GSK"} = [fig {*}, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **, **]Abb. 43: Beispiel bei einer Kesselbetriebsart Automatik:
Legende: TK Kesseltemperatur
TKw Kesseltemperatur-Sollwert
TKmax Kesseltemperatur-Maximalbegrenzung
TKmin Kesseltemperatur-Minimalbegrenzung
SDK Schaltdifferenz
TAgem Gemischte Außentemperatur
5.3.9 Solar
- Laderegler (dT)
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 3810 Temp'diff EIN Tauscher 1 | |
| 3811 Temp'diff AUS Tauscher 1 | |
| 3812 Ladetemp Min Tauscher 1 | |
Für die Ladung des Speichers über den Wärmetauscher braucht es eine genügend große Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Speicher und die minimale Ladetemperatur muss erreicht sein.

Abb. 44: Legende: Tkol Kollektortemperatur
On/Off Kollektorpumpe
SdEin Temp'diff EIN
SdAus Temp'diff AUS
- Startfunktion
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 3830 | Kollektorstartfunktion |
| 3831 | Mindestlaufzeit Kollek'pumpe |
- Kollektorstartfunktion
Wenn die Temperatur am Kollektor (vor allem bei Vakuumröhren) bei ausgeschalteter Pumpe nicht korrekt gemessen werden kann, kann die Pumpe von Zeit zu Zeit eingeschaltet werden.
- Mindestlaufzeit Kollektorpumpe
Die Funktion schaltet die Kollektorpumpe periodisch für mind. die parametrierte Mindestlaufzeit ein.
- Kollektor-Frostschutz
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 3840 | Kollektor-Frostschutz |
Bei Frostgefahr am Kollektor wird die Kollektorpumpe in Betrieb genommen, um das Einfrieren des Wärmeträgers zu verhindern.
- Sinkt die Kollektortemperatur unter die Frostschutztemperatur schaltet die Kollektorpumpe ein: TKol < TKolFrost.
- Steigt die Kollektortemperatur um 1°K über die Frostschutztemperatur wird die Kollektorpumpe wieder ausgeschaltet: TKol > TKolFrost + 1.
• Kollektor-Überhitzschutz
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 3850 | Kollektorüberhitzschutz |
Besteht am Kollektor die Gefahr einer Überhitzung, wird die Ladung des Speichers weitergeführt um so die überschüssige Wärme abzubauen. Ist die Speichersicherheitstemperatur erreicht wird die Ladung abgebrochen.

Abb. 45: Legende: TSpSi Speicher-Sicherheitstemperatur
TSp Speichertemperatur
TKolUe Überhitzschutztemperatur Kollektor
TSpmax Max. Ladetemperatur
Tkol Kollektortemperatur
On/Off Kollektorpumpe
T Temperatur
t Zeit
• Medium Verdampfungstemperatur
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 3860 | Verdampfung | Wärmeträger |
Bei Verdampfungsgefahr des Wärmeträger-Mediums aufgrund einer hohen Kollektortemperatur, wird die Kollektorpumpe ausgeschaltet, um deren "Heißlaufen" zu vermeiden. Dies ist eine Pumpenschutzfunktion.
5.3.10 Trinkwasser-Speicher
- Laderegelung
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5020 | Vorlaufsollwertüberhöhung |
| 5022 | Ladeart Mit B3Mit B3/B31Mit B3, Legio B3/B31 |
• Vorlaufsollwertüberhöhung
Die Trinkwasseranforderung an den Kessel setzt sich aus dem aktuellen Trinkwassersollwert plus der einstellbaren Ladeüberhöhung zusammen.
- Ladeart
Es ist eine Speicherladung mit bis zu 2 Fühlern möglich.

Bei Solarfühler auf B31 muss Ladeart (Parameter 5022) auf „B3“ eingestellt sein.
Es ist auch möglich eine Teilladung mit einem Fühler und eine Legionellenfunktion die 2 Fühler berücksichtigt zu kombinieren (Einstellung 3).
- Überhitzschutz
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 5050 | Ladetemperatur | Maximum |
Der Trinkwasserspeicher wird von der Solarenergie zum eingestellten Maximal Trinkwasserladewert geladen.

Die Kollektorüberhitzschutzfunktion kann die Kollektorpumpe wieder in Betrieb nehmen bis die Speicherheitstemperatur erreicht wird.
- Rückkühlung
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5055 | Rückkühltemperatur |
| 5056 | Rückkühlung Kessel/HK |
| 5057 | Rückkühlung KollektorAusSommerImmer |
Für die Rückkühlung des Trinkwasserspeichers stehen zwei Funktionen zur Verfügung
- Rückkühlung Kessel/HK
Die Energie kann durch eine Wärmeabnahme der Raumheizung oder des Trinkwasserspeichers entladen werden. Dies kann für jeden Heizkreis separat eingestellt werden (Bedienseite Heizkreis 1...).
- Rückkühlung Kollektor
Die Energie kann bei kaltem Kollektor via Kollektorfläche an die Umgebung abgegeben werden.
- Elektroheizeinsatz
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5060 | Elektroeinsatz BetriebsartErsatzSommerImmer |
| 5061 | Elektroeinsatz Freigabe24h/TagTrinkwasser FreigabeZeitprogramm 4/TWW |
| 5062 | Elektroeinsatz RegelungExterner ThermostatTrinkwasserfühler |
• Elektroeinsatz Betriebsart
Ersatz
Der Elektroeinsatz wird nur verwendet, wenn der Kessel Störung meldet oder mittels Kesselsperre ausgeschaltet ist. Die Trinkwasserbereitung wird also im Normalfall immer mit dem Kessel durchgeführt.
Sommer
Der Elektroeinsatz wird eingesetzt sobald alle angeschlossenen Heizkreise zum Sommerbetrieb umgeschaltet haben. Die Trinkwasserbereitung wird wieder mit dem Kessel durchgeführt sobald wenigstens ein Heizkreis wieder auf Heizbetrieb umgeschaltet hat. Der Elektroeinsatz wird aber auch verwendet, wenn der Kessel Störung meldet oder mittels Kesselsperre ausgeschaltet ist.
Immer
Die Trinkwasserbereitung wird ganzjährig nur mit dem Elektro-einsatz durchgeführt. Bei dieser Anwendung wird der Kessel also nicht für die Trinkwasserbereitung gebraucht.
• Elektroeinsatz Freigabe
24h/Tag
Der Elektroeinsatz ist unabhängig von Zeitschaltprogrammen dauernd freigegeben.

Abb. 46: Beispiel
Trinkwasser Freigabe
Der Elektroeinsatz wird gem. Trinkwasser Freigabe geschaltet.

Abb. 47: Beispiel
Zeitprogramm 4/TWW
Für den Elektroeinsatz wird das Zeitschaltprogramm 4/TWW des lokalen Reglers berücksichtigt.

Abb. 48: Beispiel
• Elektroeinsatz Regelung
Externer Thermostat
Die Speichertemperatur wird mit einem reglerexternen Thermostaten ohne Sollwertführung des Reglers geladen.
Trinkwasserfühler
Die Speichertemperatur wird mit einem reglerexternen Thermostaten aber unter Sollwertführung des Reglers geladen.

Damit die Sollwertführung korrekt funktioniert, muss der reglerexterne Thermostat auf dessen minimalen
Einstellwert gestellt werden.
5.3.11 Konfiguration
- Heizkreise 1,2
| Zeilennr. Bedienzeile | ||
| HK1 | HK2 | |
| 5710 | 5715 | Heizkreis 1,2 |
Die Heizkreise sind über diese Einstellung ein bzw. ausschaltbar.
- Trinkwasser-Sensor B3
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5730 | Trinkwasser-Sensor B3FühlerThermostat |
Fühler
Der Regler berechnet die Schaltpunkte mit entsprechender Schaltdifferenz aus dem Trinkwasser-Sollwert und der gemessenen TWW-Speichertemperatur.
Thermostat
Die Regelung der Trinkwassertemperatur erfolgt aufgrund des Schaltzustandes eines an B3 angeschlossenen Thermostaten.

Bei Verwendung eines Trinkwasserthermostaten ist kein „Reduziertbetrieb“ möglich. d.h., wenn Redu- betrieb aktiv ist, dann ist die BW-Bereitung mit Ther- t gesperrt.

Die Einstellung des Trinkwassertemperatur-Nennsollwertes muss gleich hoch oder höher sein als die Sollstellung am Thermostat (Thermostat auf Ausschalt-geeicht).
Die „Vorlauftemperatur-Sollwertüberhöhung-Trinkwasser“ muss mind. auf 10°C eingestellt sein (beeinflusst die Ladedauer).
Der Trinkwasser-Frostschutz ist dabei nicht gewährleistet.
- Trinkwasser-Stellglied Q3
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5731 | Trinkwasser-Stellglied Q3KeinLadepumpeUmlenkventil |
Kein
Keine Trinkwasserladung über Q3.
Ladepumpe
Die Trinkwasserladung erfolgt mit einer Pumpe an der Anschluss-Klemme Q3/Y3
Umlenkventil
Die Trinkwasserladung erfolgt mit einem Umlenkventil an der Anschluss-Klemme Q3/Y3. Die Pumpe Q2 wird in dieser Einstellung zur Kesselpumpe, sofern die Kesselpumpe nicht an einem multifunktionalen Relaisausgang QX.. schon definiert ist.
- Erzeugertyp
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5770 | Erzeugertyp1-stufig2-stufig |
Die Ansteuerung des Brenners ist über diese Einstellung konfigurierbar.
• Ausgang Relais QX1,2
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5890 | Relaisausgang QX1KeinZirkulationspumpe Q4Elektroeinsatz TWW K6Kollektorpumpe Q5H1-Pumpe Q15Kesselpumpe Q1Bypasspumpe Q12Alarmausgang K102. Pumpenstufe HK1 Q212. Pumpenstufe HK2 Q222. Pumpenstufe HKP Q23Heizkreispumpe HKP Q20H2-Pumpe Q18 |
| 5891 | Relaisausgang QX2KeinZirkulationspumpe Q4Elektroeinsatz TWW K6Kollektorpumpe Q5H1-Pumpe Q15Kesselpumpe Q1Bypasspumpe Q12Alarmausgang K102. Pumpenstufe HK1 Q212. Pumpenstufe HK2 Q222. Pumpenstufe HKP Q23Heizkreispumpe HKP Q 20H2-Pumpe Q18 |
Die Einstellungen der Relaisausgänge ordnen je nach Wahl entsprechende Zusatzfunktionen zu den Grundschemen zu. Siehe dazu Kapitel „Anwendungsschemas“.
Trinkwasser-Zirkulationspumpe Q4
Die angeschlossene Pumpe dient als Trinkwasser-Zirkulationspumpe. Der zeitliche Betrieb der Pumpe kann in der Bedienseite „Trinkwasser“ in der Bedienzeile „Zirkulationspumpe Freigabe“ abgestimmt werden.
Trinkwasser-Elektroheizeinsatz K6
Mit dem angeschlossenen Elektro-Heizeinsatz, kann das Trinkwasser gem. Bedienseite „Trinkwasser-Speicher“ Bedienzeile „Elektroheizeinsatz“ geladen werden.

Der Elektroheizeinsatz muss mit einem Sicherheits- thermostat ausgerüstet sein!
Kollektorpumpe Q5
Für die Anbindung eines Solarkollektors ist eine Umwälzpumpe für den Kollektorkreis erforderlich.
H1-Pumpe Q15, H2-Pumpe Q18
Die H1/H2-Pumpe kann für einen zusätzlichen Verbraucher verwendet werden. In Zusammenwirken mit einer externen Wärmeanforderung am Eingang H1/H2, kann die Anwendung z.B. für ein Luftheizgerät o.ä. verwendet werden.
Bypasspumpe Q12
Die angeschlossene Pumpe dient als Kessel-Bypasspumpe, die zur Kessel-Rücklaufhochhaltung verwendet wird.
Alarmausgang K10
Tritt ein Fehler auf, so wird dies mit dem Alarmrelais signalisiert. Das Schließen des Kontaktes hat eine Verzögerungszeit von 2 Min. Wird der Fehler behoben, d.h. die Fehlermeldung liegt nicht mehr an, öffnet der Kontakt unverzögert.

Kann der Fehler momentan nicht behoben werden, besteht die Möglichkeit das Alarmrelais trotzdem zusetzen. Dies erfolgt in der Bedienseite „Fehler“.
2. Pumpenstufe
Diese Funktion erlaubt es eine 2-stufige Heizkreispumpe anzusteuern, damit bei reduziertem Heizniveau (z.B. Nachabsenkung) die Pumpenleistung verringert werden kann. Hierbei wird zur 1. Stufe der Pumpe mit dem Multifunktionalen Relais QX die 2. Stufe folgendermaßen zugeschaltet:
| 1.Stufe Ausgang Q2/Q6/Q20 | 2.Stufe Ausgang Q21/Q22/Q23 | Pumpenzustand |
| aus | aus | aus |
| ein | aus | Teillast |
| ein | ein | Volllast |
| aus | ein | Unbenutzt/nicht |
zuläss
Heizkreispumpe HKP Q20
Der Pumpenheizkreis P wird aktiviert.
- Schaltprogramm
Für den Heizkreis P steht ausschließlich das Schaltprogramm 3/HKP zur Verfügung. Siehe dazu auch "Schaltprogramm".
• Eingang Fühler BX1,2
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5930 | Fühlereingang BX1KeinTrinkwasserfühler B31Kollektorfühler B6Rücklauffühler B7 |
| 5931 | Fühlereingang BX2KeinTrinkwasserfühler B31Kollektorfühler B6Rücklauffühler B7 |
Die Einstellungen der Fühlereingänge ordnen je nach Wahl entsprechende Zusatzfunktionen zu den Grundscemen zu. (s. dazu Kap. 6 „Anwendungsschemas“.
Die Zuordnung/Belegung ist frei wählbar, z.B. Kollektorfühler BX1 und Solarpumpe QX2.

Die Funktion „Rücklauffühler B7“ muss vom Kesselhersteller vorgegeben werden.
- Eingang H1/H2
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 5950 | Funktion Eingang H1BA-Umschaltung HK's+TWWBA-Umschaltung HK'sBA-Umschaltung HK1BA-Umschaltung HK2BA-Umschaltung HKPErzeugersperreFehler-/AlarmmeldungMinimaler VorlaufsollwertWärmeanforderung |
| 5951 | Wirksinn Eingang H1RuhekontaktArbeitskontakt |
| 5952 Minimaler Vorlaufsollwert H1 | |
| 5954 Wärmeanforderung 10V H1 | |
| 5960 | Funktion Eingang H2BA-Umschaltung HK's+TWWBA-Umschaltung HK'sBA-Umschaltung HK1BA-Umschaltung HK2BA-Umschaltung HKPErzeugersperreFehler-/AlarmmeldungMinimaler Vorlaufsollwert |
| 5961 | Wirksinn Kontakt H2RuhekontaktArbeitskontakt |
| 5962 Minimaler Vorlaufsollwert H2 | |
- Funktion Eingang H1/H2
Betriebsart-Umschaltung
- Heizkreis Die Betriebsarten der Heizkreise werden bei geschlossenem Kontakt an der Anschlussklemme H1/H2 (z.B. ein Telefon-Fernschalter) auf Schutzbetrieb umgeschaltet.
- Trinkwasser Eine Sperrung der Trinkwasserladung erfolgt nur in Einstellung 1 HK's+TWW.
Erzeugersperre
Der Erzeuger wird bei geschlossenem Schaltzustand eines Kontaktes an der Anschlussklemme H1/H2 gesperrt. Sämtliche Temperatur-Anforderungen der Heizkreise und des Trinkwassers werden ignoriert. Der Kesselfrostschutz bleibt währenddessen gewährleistet.

Die Schornsteinfeger-Funktion kann trotz aktivierter Erzeuger-Sperre eingeschaltet werden.
Fehler-/Alarmmeldung
Durch Schließen des Eingangs H1 bewirkt eine reglerinterne Fehlermeldung. Bei entsprechender Konfiguration des „Alarmausganges“ (Relaisausgänge QX2 - 4, Bedienzeilen 5891 - 5894) wird der Fehler durch Schließen eines zusätzlichen Kontaktes weitergeleitet oder angezeigt (z.B. externe Lampe oder Horn).
Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert TVHw
Der eingestellte Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert wird bei geschlossenem Kontakt an der Anschlussklemme H1/2 (z.B. eine Lufterhitzungsfunktion für Torschleieranlagen) aktiviert.
Wärmeanforderung
Die Wärmeerzeugung erhält ein Spannungssignal (DC 0...10V) als Wärmeanforderung. Der zugehörige Sollwert wird auf Bedienzeile 5954 eingestellt.
- Wirksinn Eingang H1/H2
Ruhekontakt
Der Kontakt ist normalerweise geschlossen und muss zum Aktivieren der gewählten Funktion geöffnet werden.
Arbeitskontakt
Der Kontakt ist normalerweise geöffnet und muss zum Aktivieren der gewählten Funktion geschlossen werden.
Minimaler Vorlaufsollwert H1/H2
Durch Schliessen des Kontaktes H1 wird die in Bedienzeile 5950 eingestellte Funktion "Minimaler Vorlaufsollwert" ausgelöst. Der Kessel wird konstant auf den hier eingestellten Wert gesteuert, bis entweder der H1-Kontakt wieder geöffnet wird oder eine höhere Wärmeanforderung eintrifft.

Sind gleichzeitig mehrere Wärmeanforderungen vorhanden (LPB, H1-Kontakt, Trinkwasser oder reglerinwird automatisch die Höchste davon ausgewählt.

line
| TAgem | TVw (°C) | TVHw (°C) | | :--- | :--- | :--- | | 30 | 55 | 55 | | 20 | 55 | 55 | | 10 | 55 | 55 | | 0 | 55 | 55 | | -10 | 55 | 55 | | -20 | 60 | 60 | | -30 | 65 | 65 | | -40 | 70 | 70 | | -50 | 75 | 75 | | -60 | 80 | 80 | 235220Abb. 49: Legende: TVHw Minimaler Vorlauftemperatur-Sollwert TVw Vorlauftemperatur-Sollwert
• Wärmeanforderung 10V H1
Das am Eingang H1 anliegende Spannungssignal wird linear in einen Temperaturwert umrechnet und als Vorlaufsollwert weitergeleitet.
Der dem 10 Volt Spannungswert entsprechende Vorlaufsollwert kann mit dem Parameter „Wärmeanforderung 10V H1“ eingestellt werden.

line
| Temperature | Voltage (V) | | ----------- | ----------- | | 5°C | 0 | | 50°C | 10 | | 70°C | 10 | | 90°C | 10 | | 110°C | 10 | | 130°C | 10 |Abb. 50: Legende:
T = „Wärmeanforderungs-Maximalwert“
S = „Wärmeanforderungs-Minimalbegrenzung“ = 5 °C
- Fühlerkorrekturen
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6110 Korrektur Außenfühler | |
Der Messwert der Außentemperatur kann um +/- 3 K verschoben werden.
• Gebäude- und Raummodell
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 6110 | Zeitkonstante | Gebäude |
Je nach speicherfähiger Masse eines Gebäudes (Gebäudebauweise) verändert sich die Raumtemperatur verschieden schnell bei schwankender Außentemperatur.
Durch obige Einstellung wird die Reaktionsgeschwindigkeit des Vorlaufsollwertes bei schwankender Außentemperatur beeinflusst.
Beispiel:
20: Die Raumtemperatur reagiert langsam auf Außentemperatur-Schwankungen.
10 - 20: Diese Einstellung kann für die meisten Gebäude verwendet werden.
< 10: Die Raumtemperatur reagiert schnell auf Außentemperatur-Schwankungen.
- Fühlerzustand
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6200 | Fühler speichern |
Um Mitternacht speichert das Grundgerät die Zustände an den Fühlerklemmen ab. Fällt nach der Speicherung ein Fühler ab, generiert das Grundgerät eine Fehlermeldung. Durch diese Einstellung können die Fühler sofort gespeichert werden. Dies wird nötig, wenn z.B. ein Fühler entfernt und nicht mehr benötigt wird.
- Parameter-Reset
| Zeilennr. | Bedienzeile | |
| 6205 | Parameter | zurücksetzen |
Alle Parameter lassen sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Ausgenommen davon sind die Bedienseiten: Uhrzeit und Datum, Bedieneinheit, Funk und alle Zeitprogramme.
- Anlageschema
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6212 | Kontrollnummer Erzeuger 1 |
| 6215 | Kontrollnummer Speicher |
| 6217 | Kontrollnummer Heizkreis |
Zur Identifizierung des aktuellen Anlageschemas wird vom Grundgerät eine Kontrollnummer generiert. Die Kontrollnummer besteht aus den nebeneinander gereihten Teilschemanummern. Die Bedeutung der Nummer für die entspr. Zeilen entnehmen Sie aus folgenden Tabellen:
| Kontrollnummer Erzeuger 1Solar Öl-/Gas-Kessel | |
| 0 Kein Solar1 Solar mit Kollektor-fühler und -pumpe | 00 Kein Kessel01 1-stufiger Brenner02 2-stufiger Brenner03 1-stufiger Brenner, Kesselpumpe04 2-stufiger Brenner, Kesselpumpe05 1-stufiger Brenner, Bypasspumpe06 2-stufiger Brenner, Bypasspumpe07 1-stufiger Brenner, Kesselpumpe. Bypasspumpe08 2-stufiger Brenner, Kesselpumpe, Bypasspumpe |
| Kontrollnummer Speicher Trinkwasserspeicher | |
| 0 | Kein Trinkwasserspeicher |
| 1 | Elektroeinsatz |
| 2 | Solaranbindung |
| 4 | Ladepumpe |
| 5 | Ladepumpe, Solaranbindung |
| 13 | Umlenkventil |
| 14 | Umlenkventil, Solaranbindung |
| Kontrollnummer Heizkreis | ||
| Heizkreis P Heizkreis 2 Heizkreis 1 | ||
| 0 Kein Heizkreis2 Heizkreispumpe | 00 Kein Heizkreis02 Heizkreispumpe03 Heizkreispumpe,Mischer | 00 Kein Heizkreis01 Zirkulation über Kesselpumpe02 Heizkreispumpe03 Heizkreispumpe,Mischer |
Beispiel:
Erzeuger: Solar mit Kollektorfühler und -pumpe
1-stufiger Brenner und Kesselpumpe
Speicher: Ladepumpe und Solaranbindung
Heizkreis 1: Heizkreispumpe und Mischer

Abb. 51:
Anzeige am Bediengerät:
Kontrollnummer Erzeuger 1 101
Kontrollnummer Speicher 5
Kontrollnummer Heizkreis 3
Die Kontrollnummern ordnen sich immer von rechts her an. Vorgängige 0 werden nicht angezeigt.
- Gerätedaten
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6220 | Software-VersionDie Angabe repräsentiert die aktuelle Version des Grundgerätes. |
5.3.12 Fehler
Wenn ein Fehler anliegt kann eine Fehlermeldung in der Infoebene über die Info-Taste abgerufen werden. In der Anzeige wird die Fehlerursache beschrieben.
- Quittierungen
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6710 | Reset Alarmrelais |
Wenn ein Fehler anliegt kann am Relais QX.. ein Alarm ausgelöst werden. Das Relais QX.. muss dementsprechend konfiguriert sein. Anstehende Alarme werden in dieser Einstellung zurückgesetzt.
• Températuralarme
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6740 | Vorlauftemperatur 1 Alarm |
| 6741 | Vorlauftemperatur 2 Alarm |
| 6743 | Kesseltemperatur Alarm |
Die Differenz zwischen Sollwert und aktueller Temperatur wird überwacht. Eine bleibende Abweichung über die eingestellte Zeit hinaus löst eine Fehlermeldung aus.
- Fehlerhistorie
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 6800... 6819 | Historie ... |
Das Grundgerät speichert die letzten 10 aufgetretenen Fehler unverlierbar in einen Fehlerspeicher ab. Jeder weitere Eintrag löscht den Ältesten aus dem Speicher. Pro Fehlereintrag werden Fehlercode und Zeitpunkt abgespeichert.
5.3.13 Wartung/Service
- Wartungsfunktionen
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 7040 | Brennerstunden Intervall |
| 7041 | Brennerststunden seit Wartung |
| 7042 | Brennerstarts Intervall |
| 7043 | Brennerstarts seit Wartung |
| 7044 | Wartungsintervall |
| 7045 | Zeit seit Wartung |
- Brennerstunden Intervall, Brennerstarts Intervall
Sobald die eingestellte Zeit der Brennerstunden oder -starts abläuft, wird eine Wartungsmeldung zur Anzeige gebracht. Für die Meldung werden die Betriebsstunden und -starts der ersten Brennerstufe (Eingang E1) gezählt
- Brennerststunden, Brennerstarts seit Wartung
Es wird der aktuelle Wert aufsummiert und angezeigt. Der Wert ist in dieser Bedienzeile auf 0 rücksetzbar.
Die Werte können nur manuell zurückgesetzt werden.
- Handbetrieb
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 7140 | Handbetrieb |
Bei aktivem Handbetrieb werden die Relais-Ausgänge nicht mehr gem. dem Regelzustand geschaltet, sondern abhängig von ihrer Funktion auf einen vordefinierten Handbetrieb-Zustand (s. Tabelle) gesetzt.
Das im Handbetrieb eingeschaltete Brennerrelais kann durch den elektronischen Temperatur-Regler (TR) ausgeschaltet werden.
| Bezeichnung Ausgang | Zustand | ||
| Öl-/Gaskessel | Brenner 1. Stufe K4 ein | ||
| Kesselpumpe | Q1 | ein | |
| Bypasspumpe | Q12 | ein | |
| Solar | Kollektorpumpe | Q5 | |
| Brauchwasser | Ladepumpe | Q3 | ein |
| Umlenkventil | Q3 | aus | |
| Zirkulationspumpe | Q4 | ein | |
| Elektroeinsatz | K6 | ein | |
| Heizkreis 1..3 | Heizkreispumpe | Q2Q6Q20 | ein |
| Bezeichnung Ausgang | Zustand | ||
| Heizkreis 1..3 | Mischer Auf/Zu | Y1/Y2Y5/Y6 | aus |
| Hk-Pumpe 2. Stufe | Q21Q22Q23 | ein | |
| Zusatzfunktionen | H1-Pumpe | Q15 | ein |
| H2-Pumpe | Q18 | ein | |
| Alarmausgang | K10 | aus | |
• Sollwerteinstellung im Handbetrieb
Nachdem der Handbetrieb aktiviert wurde, muss in die Grundanzeige gewechselt werden. Dort wird das Wartungs-/ Sonderbetriebsymbol ✉ angezeigt.
Durch Betätigen der Infotaste wird dabei in die Infoanzeige „Handbetrieb“ gewechselt, in der der Sollwert eingestellt werden kann.
- Telefon Kundendienst
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 7170 | Telefon Kundendienst |
Einstellung der Telefonnummer, die in der Infoanzeige erscheint.
5.3.14 Ein-/Ausgangstest
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 7700...7881 |
Mit dem Ein- und Ausgangstest können die angeschlossenen Komponenten auf ihre einwandfreie Funktionalität überprüft werden.
Durch Anwählen einer Einstellung aus dem Relaistest wird das entsprechende Relais angezogen und damit die angeschlossene Komponente in Betrieb genommen. Dadurch können die Relais auf ihre Funktionstüchtigkeit und die Verdrahtung auf ihre Korrektheit überprüft werden.
Beim Relaistest bleibt die Begrenzung durch den elektronischen TR (Kesseltemperatur) erhalten. Andere Begrenzungen wirken nicht.
Angewählte Fühlerwerte werden innerhalb von max. 5 Sek. aktualisiert.
Die Anzeige erfolgt ohne Messwertkorrektur.

Der Modus „Relais-Test“ bleibt aktiv, bis er ausgeschaltet wird!
5.3.15 Status
Der aktuelle Betriebszustand der Anlage wird mittels Statusanzeigen visualisiert.
- Meldung
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 8000 Status Heizkreis 1 | |
| 8001 Status Heizkreis 2 | |
| 8002 Status Heizkreis P | |
| 8003 Status Trinkwasser | |
| 8005 Status Kessel | |
| 8007 Status Solar | |
5.3.16 Statusmeldungen
- Status Heizkreis
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 0 | --- | --- |
| 1 | Wächter angesprochen Wächter angesprochen | |
| 2 | Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| 3 | Estrichfunktion aktiv Estrichfunktion aktiv | |
| 4 | Überhitzschutz aktiv | |
| 5 | Eingeschränkt, Kesselschutz | |
| 6 | Eingeschränkt,TWW-Vorrang | |
| 7 | Eingeschränkt, Puffer | |
| 8 | Heizbetrieb eingeschränkt | |
| 9 | Zwangsabnahme Puffer | |
| 10 | Zwangsabnahme TWW | |
| 11 | Zwangsabnahme Erzeuger | |
| 12 | Nachlauf aktiv | |
| 13 | Zwangsabnahme | |
| 14 | Einschaltopt+Schnellaufheiz | |
| 15 | Einschaltoptimierung | |
| 16 | Schnellaufheizung | |
| 17 | Heizbetrieb Komfort Heizbetrieb Komfort | |
| 18 | Ausschaltoptimierung | |
| 19 | Heizbetrieb Reduziert Heizbetrieb Reduziert | |
| 20 | Raumfrostschutz aktiv | |
| 21 | Vorlauffrostschutz aktiv | |
| 22 | Anlagenfrostschutz aktiv | |
| 23 | Frostschutz aktiv | |
| 24 | Sommerbetrieb Sommerbetrieb | |
| 25 | Tages-Eco aktiv | |
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 26 | Absenkung | Reduziert |
| 27 | Absenkung | Frostschutz |
| 28 | Raumtemp'begrenzung | |
| 29 | Aus | Aus |
- Status Kessel
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 0 | --- | --- |
| 1 | STB angesprochen | STB angesprochen |
| 2 | STB Test aktiv | STB Test aktiv |
| 3 | Störung | Störung |
| 4 | Wächter angesprochen | Wächter angesprochen |
| 5 | Handbetrieb aktiv | Handbetrieb aktiv |
| 6 | Schornsteinfegerfkt, | Volllast |
| 7 | Schornsteinfegerfkt, | Teillast |
| 8 | Schornsteinfegerfkt aktiv | |
| 9 | Gesperrt, Manuell | |
| 10 | Gesperrt, Automatisch | |
| 11 | Gesperrt | |
| 12 | Minimalbegrenzung, Volllast | |
| 13 | Minimalbegrenzung, Teillast | |
| 14 | Minimalbegrenzung aktiv | Minimalbegrenzung aktiv |
| 15 | Anfahrentlastung, | Volllast |
| 16 | Anfahrentlastung, | Teillast |
| 17 | Rückl'begrenzung, | Volllast |
| 18 | Rückl'begrenzung, | Teillast |
| 19 | Freigegeben, Volllast | |
| 20 | Freigegeben, Teillast | |
| 21 | Nachlauf aktiv | |
| 22 | In Betrieb | |
| 23 | Freigegeben | Freigegeben |
| 24 | Anlagenfrostschutz | aktiv |
| 25 | Frostschutz aktiv | |
| 26 | Aus | Aus |
- Status Solar
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 0 | --- | --- |
| 1 | Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| 2 | Störung Störung | |
| 3 | Kollektorfrostschutz aktiv | Kollektorfrostschutz aktiv |
| 4 | Rückkühlung aktiv Rückkühlung aktiv | |
| 5 | Max Speichertemp erreicht Max Speichertemp erreicht | |
| 6 | Verdampfungsschutz aktiv Verdampfungsschutz aktiv | |
| 7 | Überhitzschutz aktiv Überhitzschutz aktiv | |
| 8 | Max Ladetemp erreicht Max Ladetemp erreicht | |
| 9 | Ladung Trinkwasser Ladung Trinkwasser | |
| 10 | Ladung Pufferspeicher Ladung Pufferspeicher | |
| 11 | Ladung Schwimmbad Ladung Schwimmbad | |
| 12 | Min Ladetemp nicht erreicht | |
| 13 | Temp'differenz ungenügend | |
| 14 | Einstrahlung ungenügend | Einstrahlung ungenügend |
- Status Trinkwasserspeicher
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 0 | --- | --- |
| 1 | Wächter angesprochen | Wächter angesprochen |
| 2 | Handbetrieb aktiv | Handbetrieb aktiv |
| 3 | Frostschutz aktiv | Frostschutz aktiv |
| 4 | Rückkühlung via Kollektor | |
| 5 | Rückkühlung via Kessel/Hk | |
| 6 | Rückkühlung aktiv | |
| 7 | Entladeschutz aktiv | |
| 8 | Ladezeitbegrenzung aktiv | |
| 9 | Ladung gesperrt | |
| 10 | Ladesperre aktiv | |
| 11 | Zwang, Max Speichertemp | |
| 12 | Zwang,Max Ladetemperatur | |
| 13 | Zwang, Legionellensollwe | |
| 14 | Zwang, Nennsollwert | |
| 15 | Zwangsladung aktiv | |
| 16 | Ladung Elektro,Leg'sollwert | |
| 17 | Ladung Elektro,Nennsollwert | |
| 18 | Ladung Elektro,Red'sollwert | |
| 19 | Ladung Elektro,Fros'sollwert | |
| 20 | Elektroeinsatz freigegeben |
| Prio | Endbenutzer (Level 2) | Fachmann (Level 1) |
| 21 | Ladung Elektroeinsatz | |
| 22 | Push, Legionellensollwert | |
| 23 | Push, Nennsollwert | |
| 24 | Push aktiv | |
| 25 | Ladung, Legionellensollwert | |
| 26 | Ladung, Nennsollwert | |
| 27 | Ladung, Reduziertssollwert | |
| 28 | Ladung aktiv | |
| 29 | Nachlauf aktiv | Nachlauf aktiv |
| 30 | Geladen, Max Speichertemp | Geladen, Max Speichertemp |
| 31 | Geladen, Max Ladetemp | Geladen, Max Ladetemp |
| 32 | Geladen, Legio'temperatur | Geladen, Legio'temperatur |
| 33 | Geladen, Nenntemperatur | Geladen, Nenntemperatur |
| 34 | Geladen, Reduz'temperatur | Geladen, Reduz'temperatur |
| 35 | Aus | Aus |
5.3.17 Diagnose Erzeuger
Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von Relais sowie Zählerstände anzeigen.
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 8610...8699 |
5.3.18 Diagnose Verbraucher
Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von Relais sowie Zählerstände anzeigen.
| Zeilennr. | Bedienzeile |
| 8700...9099 |
5.4 Anzeigelisten
5.4.1 Errorcode
| Fehler-Code | Fehlerbeschreibung | Priorität |
| 10 | Außentemperatur Fühlerfehler 6 | |
| 20 | Kesseltemperatur 1 Fühlerfehler 9 | |
| 30 | Vorlauftemperatur 1 Fühlerfehler 6 | |
| 32 | Vorlauftemperatur 2 Fühlerfehler 6 | |
| 40 | Rücklauftemperatur 1 Fühlerfehler 6 | |
| 50 | Brauchwassertemperatur 1 Fühlerfehler 9 | |
| 52 | Brauchwassertemperatur 2 Fühlerfehler 9 | |
| 57 | Trinkwasser Zirkulationstemperatur Fühlerfehler | 6 |
| 60 | Raumtemperatur 1 Fühlerfehler 6 | |
| 65 | Raumtemperatur 2 Fühlerfehler 6 | |
| 68 | Raumtemperatur 3 Fühlerfehler 6 | |
| 73 | Kollektortemperatur 1 Fühlerfehler 6 | |
| 83 | BSB-Draht Kurzschluss 6 | |
| 85 | BSB-Funk Kommunikationsfehler 6 | |
| 98 | Erweiterungsmodul 1 Fehler (Sammelfehler-meldung) | 6 |
| 109 | Fehler Kesseltemperatur Überwachung 9 | |
| 117 | Obere Druckgrenze (überschritten) 6 | |
| 118 | Kritische untere Druckgrenze (unterschritten) 6 | |
| 121 | Alarm Vorlauftemperatur 1 (Hk1) | 6 |
| 122 | Alarm Vorlauftemperatur 2 (Hk2) | 6 |
| 127 | Legionellentemperatur nicht erreicht | 6 |
| 131 | Brennerstörung | 9 |
| 146 | Fühler-/Stellglied-Konfigurationsfehler | 3 |
| 171 | Alarmkontakt Eingang H1 aktiv | 6 |
| 172 | Alarmkontakt Eingang H2 aktiv | 6 |
5.4.2 Wartungscode
| Wartungs-Code | Wartungsbeschreibung | Priorität |
| 1 | Brennerwartung (Brennerbetriebstunden) | 6 |
| 2 | Brennerwartung (Brennerstarts) | 6 |
| 3 | Brennerwartung (Allgemeines Zeitintervall: Monate Service) | 6 |
| 10 | Batteriewechsel Außenfühler | 6 |
6.1 Anwendungsschemas
Die Anwendungen sind als Grundschemen und Zusatzfunktionen dargestellt.
Die Grundschemen sind mögliche Anwendungen die ohne Multifunktionsausgänge realisiert werden können.
6.2 Grundschema RVS 53.283

flowchart
graph TD
A["K4"] --> B["M"]
B --> C["B2"]
C --> D["Q3"]
D --> E["B3"]
E --> F["Y5"]
F --> G["Q8"]
G --> H["B12"]
H --> I["RC2"]
I --> J["B9"]
J --> K["Y1"]
K --> L["Q2"]
L --> M["B1"]
M --> N["RC1"]
N --> O["33 37 22"]
Abb. 52: Standardschema
6.3 Zusatzfunktionen
Die Zusatzfunktionen sind über die Bedienseite „Konfiguration“ einstellbar und ergänzen die Grundschemas entsprechenden Regler.
Welche und wie viel dieser Zusatzfunktionen angewandt werden können ist abhängig von den multifunktionalen Aus- bzw. Eingänge QX... oder BX...

Abb. 53: Zirkulationspumpe

Abb. 54: Elektroeinsatz

Abb. 55: Kollektorpumpe Kollektorfühler

Abb. 56: H1/2 Pumpe
6. Anwendungsschemas
Abb. 58: Bypasspumpe

Abb. 59: Heizkreispumpe HKP

Abb. 60: 2. Trinkwasserfühler

Abb. 61: Rücklauffühler
• Legende Netzspannung
| Schema | Funktion Anschluss | |
| K4 Brenner 1. Stufe T1, T2 | ||
| K5 Brenner 2. Stufe T6, T8 | ||
| Q1 | Kesselpumpe QX1, QX2 | |
| Q2 1. Heizkreispumpe / Kesselpumpe Q2 | ||
| Q3 | Trinkwasserladepumpe/Umlenkventil | Q3 |
| Q4 | Zirkulationspumpe QX1, | QX2 |
| Q5 | Kollektorpumpe QX1, | QX2 |
| Q6 | 2. Heizkreispumpe Q6 | |
| Q12 | Bypasspumpe QX1, QX2 | |
| Q15/18 | H1/2 Pumpe QX1, QX2 | |
| Q20 Heizkreispumpe HKP | QX1, QX2 | |
| Y1 1. Heizkreis-Mischer | Y1, Y2 | |
| Y5 2. Heizkreis-Mischer | Y5, Y6 | |
| K6 | Elektroeinsatz | QX1, QX2 |
- Kleinspannung
| Schema | Funktion Anschluss | |
| B1 | Vorlauffühler HK1 B1 | |
| B12 | Vorlauffühler HK2 | B12 |
| B2 | Kesselfühler TK1 | B2 |
| B3 | Trinkwasserfühler oben | B3 |
| B31 | 2. Trinkwasserfühler unten | BX1, BX2 |
| B6 | Kollektorfühler | BX1, BX2 |
| B7 | Rücklauffühler | BX1, BX2 |
| B9 | Außentemperaturfühler | B9 |
| RG1 Raumgerät 1 CL-, CL+ | ||
| RG2 Raumgerät 2 CL-, CL+ | ||
7.1 Grundgeräte RVS53.283
| Speisung | Bemessungsspannung | AC 230 V (± 10%) | |
| Bemessungsfrequenz | 50/60 | Hz | |
| Maximale Leistungsaufnahme | RVS13.123: 7.5 VARVS13.143: 8 VARVS53.x83: 10 VA | ||
| Absicherung der Zuleitungen max. 6.3 AT | |||
| Klemmenverdrahtung | (Speisung und Ausgänge) | Draht oder Litze (verdrillt oder mit Aderendhülse):1 Ader: 0.5 mm^2 2.5 mm^2 2 Adern 0.5 . mm^2 1.5 mm^2 | |
| Funktionsdaten | Softwareklasse | A | |
| Wirkungsweise nach EN 60730 | 1b (automatische Wirkungsweise) | ||
| Eingänge | Digitaleingänge H1 und H2 | Schutzkleinspannung für potentialfreie klein-spannungsfähige Kontakte:Spannung bei offenem Kontakt: DC 12 VStrom bei geschlossenem Kontakt: DC 3 mA | |
| Analogeingang H1 | SchutzkleinspannungArbeitsbereich: DC (0...10) VInnenwiderstand: > 100 kΩ | ||
| Netzeingang S3 und 4 | AC 230 V (± 10 %)Innenwiderstand: > 100 kΩ | ||
| Fühlereingang B9 | NTC1k (QAC34) | ||
| Fühlereingänge B1, B2, B3, B12, BX1 und BX2 | NTC10k (QAZ36, QAD36) | ||
| Zulässige Fühlerleitungen (Cu) | |||
| Bei Leitungsquerschnitt: 0.25 0.5 0.75 1.0 1.5 (mm2) | |||
| Maximallänge: | 20 | 40 | |
| Ausgänge | Relaisausgänge | ||
| Bemessungsstrombereich | AC 0.02...2 (2) A | ||
| Maximaler Einschaltstrom | 15 A während ≤1 s | ||
| Maximaler Gesamt-Strom (aller Relais) | AC 6 A | ||
| Bemessungsspannungsbereich | AC (24...230) V (für potentialfreie Ausgänge) | ||
| Schnittstellen | BSB | 2 Draht-Verbindung nicht vertauschbar | |
| Max. Leitungslänge | |||
| Grundgerät-Peripheriegerät | 200 m | ||
| Max. Gesamtleitungslänge | 400 m (Max. Kabelkapazität: 60 nF) | ||
| Minimaler Leitungsquerschnitt | 0.5 mm^2 | ||
| Schutzdaten | Gehäuseschutzart nach EN 60529 | IP 00 | |
| Schutzklasse nach EN 60730 | Kleinspannungsführende Teile entsprechen bei sachgerechtem Einbau den Anforderungen für Schutzklasse II | ||
| Verschmutzungsgrad nach EN 60730 | Normale Verschmutzung | ||
| Standards, Sicherheit, EMV etc.) | CE-Konformität nachEMV-Richtlinie- Störfestigkeit- Emissionen- Niederspannungsrichtlinie- elektrische Sicherheit | 89/336/EWG- EN 61000-6-2- EN 61000-6-3- 73/23/EWG- EN 60730-1, EN 60730-2-9 | |
| Klimatische Bedingungen | Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 | Temp. -20...65°C | |
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 | Temp. -25...70°C | ||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 | Temp. 0...50°C (ohne Betauung) | ||
| Gewicht | Gewicht ohne Verpackung | 776 g | |
7.2 Bedien- und Raumgeräte QAA 7x. 61x
| Raumtemperaturmessung | Messbereich: | 0...50 | °C |
| gem. EN12098: | |||
| Bereich 15...25°C | innerhalb Toleranz von 0.8 K | ||
| Bereich 0..15°C resp. 25...50°C | innerhalb Toleranz von 1.0 K | ||
| Auflösung | 1/10 K | ||
| Klimatische Bedingungen | Für Geräte ohne Batterien (QAA75.611): | ||
| Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..65°C | |||
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C | |||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung) | |||
| Für Geräte mit Batterien (QAA78.610): | |||
| Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..30°C | |||
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C | |||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung) | |||
| Funkfrequenz | 868 | Mhz | |
| Schutzart | Gehäuseschutzart nach EN 60529 IP20 | ||
| Gewicht | Gewicht ohne Verpackung | QAA75.611: 170 g | |
| QAA78.610: 312 g | |||
7.3 Funk-Aussenfühler AVS 13.399
| Speisung | Batterien 2 Stk | |
| Batterietyp 1.5 V Alkali der Grösse AAA (LR03) | ||
| Batterielebensdauer >2 Jahre | ||
| Schutzart und Schutzklasse | Schutzklasse | III nach EN 60730 bei vorschriftgemäßem Einbau |
| Standards, Sicherheit | Elektromagn. Störfestigkeit | EN 50082-1 / EN 50082-2 / EN 60730-1 / EN 50090-2-2 |
| Elektromagn. Emissionen EN 50081-1 / EN 50081-2 / EN 50090-2-2 | ||
| Funk EN 300 220-1 (25-1000MHz) / 868 Mhz | ||
| Klimatische Bedingungen | Für Geräte ohne Batterien: | |
| Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..65°C | ||
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C | ||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung) | ||
| Für Geräte mit Batterien: | ||
| Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20..30°C | ||
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25..70°C | ||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0..50°C (ohne Betauung) | ||
| Außentemperaturmessung | Messbereich | -50..50 °C |
| Aussenfühler | QAC34/101 | |
| Kabellänge | max. 5 m | |
| Gewicht | Gewicht ohne Verpackung | 160 g |
7.4 Funk-Repeater AVS14.390
| Speisung | Nennspannung | AC 230 V ±10 % (Primärseite AC/AC Adapter) |
| Nennfrequenz | 50 Hz ±6 % | |
| Maximale Leistungsaufnahme Max. 0.5 VA | ||
| Schutzart und Schutzklasse | Schutzklasse | III nach EN 60730 bei vorschriftgemäßem Einbau |
| Standards, Sicherheit | Elektromagn. Störfestigkeit | EN 50082-1 / EN 50082-2 / EN 60730-1 / EN 50090-2-2 |
| Elektromagn. Emissionen EN 50081-1 / EN 50081-2 / EN 50090-2-2 | ||
| Funk EN 300 220-1 (25-1000MHz) | ||
| Klimatische Bedingungen | Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3 Temp. -20...65°C | |
| Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3 Temp. -25...70°C | ||
| Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5 Temp. 0...50°C (ohne Betauung) | ||
| Gewicht | Gewicht ohne Verpackung 160 g | |
Index
2
- Pumpenstufe 47
A
Absoluter Vorrang 42
Adaption 37
Alarmausgang K10 47
Alarmsignal 47
Anhebung Reduziert sollwert.... 40
Anlageschema 49
Antrieb Laufzeit 41
Antrieb Typ.... 41
Anwendungen.... 55
Anwendungsschemas 55
Aufheizdauer 39
Ausschalt-Optimierung Max.... 40
Aussenfühlerkorrektur 49
B
Bediensperre.... 34
Belegreifheizen 41
Betriebsart Heizkreise.... 36
Betriebsart-Umschaltung.... 48
Betriebsniveau 36
Bodenheizung 41
Brennerstunden 51
Bypasspumpe Q12....47
D
Datum 34
E
ECO-Funktionen 37
Ein-/Ausschaltzeit-Optimierung 40
Eingangstest Fühler 54
Einschalt-Optimierung Max.... 40
Elektroeinsatz Betriebsart.... 45
Elektroeinsatz Freigabe 45
Elektroeinsatz Regelung 45
Elektroheizeinsatz 45
Erzeugersperre 48
Estrich Funktion 41
Estrich Sollwert manuell.... 41
Estrich-Austrocknungsfunktion 41
F
Ferien 36
Ferienprogramm 36
Frostschutz 37
Frostschutzsollwert 37
Fühler speichern 49
Fühlereingang BX1,2 48
Fühlerkorrekturen 49
Fühlertest.... 54
Fühlerzustand 49
Führungsarten 38
Funk 35
Funktionsheizen....41
Funktionskontrolle 19
G
Gebäude- und Raummodell....49
Gebäudebauweise....49
Geräte-Version 35
Gleitender Vorrang....42
Grundschemen....55
H
H1-Pumpe 47
Handbetrieb 51
Heizkennlinie....37
Heizkennliniensteilheit 37
Heizkörperventile....39
Heizkreispumpe 2....47
Heizkreispumpe HKP Q20....47
|
Inbetriebsetzung....19
K
Kein Vorrang 42
Kennlinie-Adaption....37
Kennlinie-Adaption....37
Kennlinie-Steilheit....37
Kennlinie-Steilheit....37
Kennlinie-Verschiebung 37
Kennlinie-Verschiebung 37
Kessel....43
Kessel-Bypasspumpe....47
Kesseltemperatursollwert....43
Kollektor-Frostschutz 44
Kollektorpumpe Mindestlaufzeit 44
Kollektorpumpe Q5 47
Kollektorstartfunktion....44
Kollektorüberhitzschutz 44
Kollektorüberhitzschutzfunktion 45
Komfortsollwert 37
Konfiguration 46, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 58, 59, 60
Kontrollnummer Erzeuger....49
Kontrollnummer Heizkreis 49
Kontrollnummer Speicher 49
Korrektur Aussenfühler....49
Korrektur Raumfühler....35
L
Ladeart....45
Laderegelung 45
Laderegler (dT) 44
Ladetemperatur Maximum 45
Legionellenfunktion....43
Legionellenfunktion Verweildauer....43
M
Minimaler Vorlaufsollwert H1 48
Minimal-Vorlauftemperatur-Sollwert TVHw 48
Mischerregelung....41
Mischerüberhöhung 41
P
Parallelverschiebung 37
Parameter zurücksetzen....49
Programmiersperre 34
Pumpenheizkreisen....39
Pumpenkreisen....41
R
Raumeinfluss 38
Raumtemperatur 37
Raumtemperaturbegrenzung....39
Reduziert-Anhebung Beginn....40
Reduziert-Anhebung Ende....40
Reduziert sollwert....37
Referenzraum....39
Reine Raumführung....38
Reine Witterungsführung 38
Relaisausgang QX1....47
Relaisausgang QX2....47
Reset Alarmrelais 50
Rückkühltemperatur 45
Rückkühlung Kessel/HK 45
Rückkühlung Kollektor 45
Rückkühlung Speicher 41
s
Schaltdifferenz 2-Punkt 41
Schaltpunkte 36
Schaltzeiten....36
Schnellabsenkung....39
Schnellaufheizung 39
Schornsteinfunktion 23
Schutzbetrieb 37
Software-Version....50
Solar....44
Sollwerte 37
Sommer-/Winterheizgrenze 37
Sommerzeitumstellung 34
Sprache 34
STB-Test 23
T
Trinkwasseranforderung....45
Trinkwasser-Elektroheizeinsatz 47
Trinkwasser-Elektroheizeinsatz K6 47
Trinkwasser-Sensor B3....46, 47
Trinkwasser-Stellglied Q3 46
Trinkwasser-Zirkulationspumpe 47
Trinkwasser-Zirkulationspumpe Q4....47
U
Überhitzschutz 45
Überhitzschutz Pumpenheizkreis 40
Uhrzeit 34
v
Verdampfung Wärmeträger 44
Vorlaufsollwert-Begrenzungen 38
Vorlaufsollwert-Maximum 38
Vorlaufsollwert-Minimum....38
Vorlaufsollwertüberhöhung....45
W
Wärmeanforderung....48
Werkseinstellungen 36
Winterzeitumstellung 34
Wirkung Bedienung 35
Witterungsführung mit Raumeinfluss 38
Wochentag 34
Z
Zeitkonstante Gebäude 49
Zeitprogramme 36
Zirkulationspumpe Taktbetrieb 43
Zirkulationspumpe Freigabe....43
Zuordnung Raumgerät 1 ....35
Ihr Heizungsfachmann berät Sie gern:
94.18803-5716 Printed in Germany ze 0606/3



























