Pyronox LRP K - Nicht kategorisiert Ygnis - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Modell | Pyronox LRP K |
| Marke | Ygnis |
| Abmessungen (H × B × T) | ca. 850 × 480 × 480 mm |
| Gewicht | ca. 45 kg |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Gasanschluss | Erdgas (E/LL) oder Flüssiggas |
| Leistungsbereich | 10-24 kW (modulierend) |
| Wirkungsgrad | bis zu 98 % (Hs) |
| Brenner | Vormischbrenner mit modulierender Regelung |
| Abgassystem | Raumluftunabhängig (LAS), konzentrisch |
| Wärmetauscher | Edelstahl, korrosionsbeständig |
| Steuerung | Digitalregelung mit Außentemperaturfühler |
| Heizkreis | Zweikreis (Heizung und Warmwasser) |
| Warmwasserbereitung | Integrierter Plattenwärmetauscher |
| Betriebsdruck | max. 6 bar |
| Wartung | Jährliche Wartung durch Fachpersonal empfohlen |
| Reinigung | Reinigung des Brennraums und Wärmetauschers nach Bedarf |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Sicherheitstemperaturbegrenzer, Gasdruckwächter |
| Zulassungen | CE-Kennzeichnung, entspricht DIN EN 15502 |
| Schutzart | IP20 |
| Lärmpegel | < 40 dB(A) im Heizbetrieb |
| Ersatzteile | Über den Fachhandel verfügbar |
| Reparaturfreundlichkeit | Modulare Bauweise, gut zugängliche Komponenten |
Häufig gestellte Fragen - Pyronox LRP K Ygnis
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BEDIENUNGSANLEITUNG Pyronox LRP K Ygnis
Technische Dokumentation
Pyronox LRPK

Brennwertheizkessel für Öl und Gas
70 - 550 kW
Mass- und Konstruktionsänderungen vorbehalten!
© Ygnis AG, CH-6017 Ruswil
Tech. Dok Pyronox LRPK / d / Version 05/2014
Inhaltsverzeichnis
1 Beschreibung 4
1.1 Bauart und besondere Merkmale 4
1.2 Konformität und Zulassungen
2 Lieferumfang 6
3 Technische Daten 7
| 3.1 | Grunddaten | / | Randbedingungen | |
| 3.2 | Abmessungen | 8 | ||
| 3.3 | Technische | Spezifikationen | 10 | |
| 3.4 | Korrekturwerte | bei | abweichenden Betriebsbedingungen |
4 Planungs- und Installationshinweise 13
| 4.1 | Aufstellraum / Aufstellraumbelüftung | 13 |
| 4.2 | Dispositionsmasse | 13 |
| 4.3 | Schalldämmassnahmen | 14 |
| 4.4 | Hydraulische Einbindung | |
| 4.5 | Elektroinstallation | |
| 4.6 | Brenneranschluss | |
| 4.7 | Abgasanlage | 18 |
| 4.8 | Turbulatoren |
5 Platzmontage 20
| 5.1 | Allgemeine Hinweise | 20 |
| 5.2 | Abmessungen |
6 Kesselschaltfeld 22
| 6.1 | Allgemein | |||
| 6.2 | Technische Daten und Abmessungen | |||
| 6.3 | Fühlerplatzierung | |||
7 Allgemeine Betriebsbedingungen 25
7.1 Brennstoffe 25
7.2 Verbrennungsluft 25
7.3 Erforderliche Wasserqualität
7.4 Korrosionsschutz 26
8 Wartung 27
8.1 Regelmässige Kontrollen und Wartungsarbeiten 27
8.2 Kesselreinigung 27
8.3 Brennerwartung 27
9 Anlagebeispiele 28
9.1 Mit Ygnis Pyromatic (mechanisch) mit Fremdregulierung 28
9.2 Mit Ygnis Pyrotronic (elektronisch) 29
9.3 Kombiniert Ygnis Pyrotronic und Fremdregulierung (Version 1) 31
9.4 Kombiniert Ygnis Pyrotronic und Fremdregulierung (Version 2) 32
10 Funktion Kesselschutz
1. Beschreibung
1.1 Bauart und besondere Merkmale
1.1.1 Allgemeines
Der Pyronox LRPK ist ein Kondensationsheizkessel bestehend aus einem Niedertemperatur-Dreizugkessel in Low-NOx-Technologie und einem direkt nachgeschalteten Abgaswärmetauscher.
Die Einheit ist ausgelegt für den Betrieb mit Heizöl (Standartqualität)- und/oder Erdgas. Die Typenreihe wird für den Leistungsbereich von 70 – 550 kW gebaut und ist mit einem Low-NOx-Gebläsebrenner zu bestücken.
Durch Rückgewinnung der latenten Wärmeenergie aus den Abgasen kann der Wirkungsgrad, im Vergleich zu herkömmlichen Heizkesseln, je nach Brennstoff und Systemtemperatur um 10% und mehr angehoben werden.
Dies führt zu erheblicher Energieeinsparung, niedrigerem Schadstoffausstoss und damit zur Schonung der Umwelt.
- Gut zugängliche Reinigungsöffnungen an Kessel und Abgaswärmetauscher ermöglichen eine einfache Reinigung.
• Die konsequente Wärmedämmung aus 100mm Glasfasermatten an Kesselkörper und Abgaswärmetauscher sorgt für geringste Abstrahlverluste.
• Die Kesselverkleidung aus Stahlblech wird in einem umweltschonenden Verfahren beschichtet und ist einfach und schnell montierbar. - Durch den Einsatz einer Schalldämmhaube (Option) über die ganze Kesselfront können Brennergeräusche und Wärmeabstrahlung reduziert werden.

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1 Rücklauf Hochtemperatur 2 Vorlauf 3 Wärmetauscher 4 Rücklauf Niedertemperatur 5 Bypass-System 6 3. Kesselzug 7 Feuerraum 8 Pyroflow-System1.1.2 Niedertemperaturheizkessel
- Tiefe Feuerraumbelastung, verbunden mit dem von Ygnis patentierten, symmetrischen Flammenabströmsystem, gewährleisten tiefe Emissionswerte und einen sicheren Betrieb bezüglich der behördlichen Luftreinhaltevorgaben.
• Die symmetrische Anordnung des Flammrohrs und der Rauchgaszüge gewährleisten eine homogene Wärmeverteilung und eine ungehinderte Naturzirkulation. -
Der grosse Wasserinhalt sorgt für lange Brennerlaufzeiten, weniger Schaltintervalle und damit für geringere Umweltbelastung.
-
Eine Mindestumlaufwassermenge ist nicht erforderlich.
- Das integrierte Wasserleitsystem PYROFLOW verhindert die Schwitzwasserbildung im Kessel und daraus resultierende Korrosionsschäden.
- Auf eine Beimischpumpe oder eine Rücklauftemperaturanhebung kann verzichtet werden.
• Die Turbulatoren im 3. Rauchgaszug dienen im Bedarfsfall der Leistungsanpassung.
1.1.3 Wasserleitsystem PYROFLOW

Die PYROFLOW-Technik basiert auf dem direkten Wärmetausch und der kesselinternen Mischung von kaltem Rücklaufwasser mit dem warmen Kesselwasser.
Bei Einritt in den Kessel wird das kalte Rücklaufwasser über einen Verteiler zum Düsenrohrkollektor geführt, welcher den kesselinternen Vorlaufstutzen vollständig umfasst.
In diesem Teil wird das Rücklaufwasser vorgewärmt. Durch kalibrierte Bohrungen, verteilt auf die gesamte Länge des Kollektors, wird das vorgewärmte Rücklaufwasser nach unten in Richtung Flammrohr geführt, wobei der Kontakt mit den Nachschaltheizflächen vermieden wird.
Die symmetrische Anordnung der Strahlungs- und Konvektionsheizflächen, sowie das grosse Wasservolumen gewährleisten eine homogene Wärmeverteilung und eine ungehinderte Naturzirkulation.
Hohe Energienutzung, stabiles Betriebsverhalten und eine einfache hydraulische Einbindung sind die Folgen.
1 Verteiler
4 Kalibrierte Bohrungen
2 Düsenrohrkollektor
5 Rücklauf
3 Vorlauf
1.1.4 Abgaswärmetauscher
- Im Abgas-/ Wasserwärmetauscher werden die heissen Abgase des Kessels unter den Wasserdampftaupunkt abgekühlt. Im Vergleich zu einem konventionellen Niedertemperaturkessel, resultiert daraus ein zusätzlicher Energiegewinn.
- Der auf die jeweilige Kesselleistung abgestimmte Glatt-
rohrwärmetauscher, sowie alle rauchgasberührten Teile, sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt.
- Durch das patentierte Bypasssystem zwischen Kessel und Wärmetauscher kann in jeder Betriebsphase auf eine Mindestwasserumlaufmenge verzichtet werden. (Gilt nicht für 4-Stutzenausführung).
1.1.5 Hydraulische Anschlussvarianten
- 2-Stutzen-Ausführung: Der Abgaswärmetauscher ist in Serie zum Kesselkreis eingebunden. Rücklaufwasser hoher und tiefer Systemtemperatur wird gemischt der Brennwalteinheit zugeführt.
- 3-Stutzen-Ausführung: Der Abgaswärmetauscher ist in Serie zum Kesselkreis eingebunden. Rücklaufwasser mit hoher Temperatur (Warmwassererwärmer, Lüftung etc.) wird über den Hochtemperaturstutzen direkt dem Heizkessel zugeführt.
- 4-Stutzen-Ausführung: Einbindung des Abgaswärmetauschers parallel zum Kesselkreis in einen Tieftemperatur Sekundärkreis.
Mehr zur hydraulischen Einbindung finden Sie im Kapitel 9 (Anlagebeispiele).
1.2 Konformität und Zulassungen
Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG, der EMV-Richtlinie 89/336/EWG, der Wirkungsgradrichtlinie 92/42/EWG sowie der Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG.
CE-Zertifikat: CE / 1312
VKF-Nr.:
21699
2. Lieferumfang
Standardausrüstung:
• Kesselkörper mit Edelstahl-Wärmetauscher
- Links oder rechts ausschwenkbare, gasdichte Kesseltür mit Brenneranschlussflansch
• Feuerraumschauglas in der Kesseltür integriert
- Anschlusstutzen mit Flanschen, Gegenflanschen, Dichtungen und Schrauben
- Blindflansch für die Abblindung des HT-Rücklaufs (falls nicht verwendet)
- Füll-, resp. Entleerungsstutzen (Entleerungshahn nicht im Lieferumfang)
• Automatischer Entlüfter
• Abgasturbulatoren
• Kesselisolierung
• Allseitige Verschalung (separat verpackt)
• Isolationsmaterial Brennerrohr (lose geliefert)
• Reinigungsset
• 1 Rücklauffühler
• Installations- und Betriebsanleitung
Optionen:
• Teilbare Version inkl. Platzmontage für LRPK 7 - 14
- Betriebsüberdruck 6, 8, oder 10 bar (auf Anfrage)
• Demontierte Anlieferung von Kessel und Wärmetauscher
• 4-Stutzen-Version (auf Anfrage)
• Wärmeschalldämmhaube
- Frontabdeckung
• Kesselschaltfeld
• VIBRATEX - Schwingungsdämpfer
- Neutralisationsset
3. Technische Daten
3.1 Grunddaten / Randbedingungen
| Maximaler Betriebsüberdruck (auf Anfrage: 6, 8, 10 bar) 4,0bar | |||
| Minimal erforderlicher Betriebsüberdruck 1,0 bar | |||
| Prüfüberdruck 6,0 bar | |||
| Kesselvorlauf- und Rücklauf-Flanschen PN 6 | |||
| Maximale Betriebstemperatur 95°C | |||
| Sicherheitstemperaturbegrenzung 110°C | |||
| Mögliche Betriebstemperaturen mit YGNIS Pyrotronic Regelsystem | |||
| Minimale Kesseltemperatur bei Heizöl 50°C | |||
| bei Erdgas E/LL/ Flüssiggas P 60°C | |||
| Minimale Rücklauftemperatur keine Einschränkung | |||
| Wichtig! Die minimale Kesseltemperatur (Kesselschutz) wird durch Einwirkung auf die 3-Weg-Ventile der Sekundär-Heizkreise auf den Wasservolumenstrom gewährleistet. | |||
| Mögliche Betriebstemperaturen mit Fremdregelung | |||
| Minimale Kesseltemperatur bei Heizöl 50°C | |||
| bei Erdgas E/LL/ Flüssiggas P 60°C | |||
| Minimale Rücklauftemperatur bei Auslegungstemperatur > 15°C: keine Einschränkungen | |||
| bei Auslegungstemperatur < 15°C: sind zusätzlich Kesselschutz-massnahmen zu treffen! | |||
| Wichtig! Die minimale Kesseltemperatur (Kesselschutz) wird durch Einwirkung auf die 3-Weg-Ventile der Sekundär-Heizkreise auf den Wasservolumenstrom gewährleistet. | |||
| Minimaler Heizwasservolumenstrom keine Einschränkung | |||
| Maximaler CO2-Gehalt | |||
| (trockenes Abgas) | bei Heizöl | 15,5 % | |
| bei Erdgas E/LL | 11,7 % | ||
| bei Flüssiggas P | 13,7 % | ||
| Minimale Abgastemperatur gemessen am vorderen Abgassammelkasten (gegeben durch Einhaltung des min. Brennstoffdurchsatzes) | |||
| bei Heizöl S-Gehalt | 0,005 % 50 ppm | 100°C | |
| 0,1 % | 115°C | ||
| 0,2 % | 120°C | ||
| bei Erdgas S-Gehalt | 10 mg/nm3 | 95°C | |
| 150 mg/nm3 | 110°C | ||
| Minimale Abgastemperatur (gemessen am Kesselaustritt) | keine Einschränkung | ||
| Heizölqualitäten | Standardqualität (Euroqualität)Ökoheizöl schwefelarm | ||
3.2 Abmessungen

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L k k1 1 e 69 l c 1 2 3 4 5 61 Seitliche Reinigungsöffnung
2 Vorlauf
3 Hochtemperaturrücklauf
4 Niedertemperatur Rücklauf
5 Reinigungsöffnung Wärmetauscher
6 Abgasstutzen
7 Kondensatstutzen

*Einbringbreite ohne Isolation
(1) inkl. Verbindung WT-Kessel
HT-RL = Hochtemperaturrücklauf
Version 8 + 10 bar: Flanschen PN16
3.3 Technische Spezifikationen
3.3.1 Pyronox LRPK (Heizöl, Low-NOx Ausführung)
| LRPK Typ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 | |||||||||||||||||
| Leistungen / Belastungen | |||||||||||||||||
| Nennwärmeleistung | max | 80/60°C | kW | 69 | 90 | 120 | 142 | 162 | 188 | 222 | 255 | 277 | 304 | 360 | 421 | 474 | 527 |
| min | kW | 29 | 29 | 33 | 34 | 40 | 41 | 48 | 61 | 61 | 72 | 113 | 114 | 116 | |||
| Nennwärmeleistung | max | 50/30°C | kW | 72 | 93 | 125 | 147 | 169 | 194 | 231 | 265 | 286 | 317 | 373 | 442 | 496 | 548 |
| min | kW | 44 | 45 | 54 | 55 | 64 | 64 | 78 | 111 | 112 | 126 | 134 | 237 | 242 | 247 | ||
| Feuerungswärme-leistung | max | kW | 70 | 92 | 124 | 147 | 167 | 194 | 228 | 262 | 285 | 312 | 370 | 432 | 487 | 541 | |
| min | kW | 42 | 43 | 52 | 53 | 62 | 62 | 75 | 107 | 108 | 122 | 130 | 229 | 234 | 238 | ||
| Wirkungsgrade | |||||||||||||||||
| Kesselwirkungsgrad bei Vollast, bez. auf Hu | 80/60°C | % | 96,9 | 96,8 | 97,0 | 96,9 | 97,1 | 97,0 | 97,2 | 97,2 | 97,2 | 97,3 | 97,2 | 97,5 | 97,4 | 97,4 | |
| 50/30°C | % | 101,9 | 100,4 | 101,0 | 99,7 | 101,0 | 99,8 | 101,3 | 101,1 | 100,5 | 101,7 | 100,9 | 102,2 | 101,8 | 101,3 | ||
| Normnutzungsgrad DIN 4702-8, bez. auf Hu | 75/60°C | % | 95,8 | 96,3 | 96,4 | 96,6 | 96,7 | 96,9 | 96,8 | 97,0 | 97,1 | 97,0 | 97,1 | 97,2 | 97,3 | 97,3 | |
| Stoffströme | |||||||||||||||||
| Heizöldurchsatz | max | kg/h | 5,9 | 7,8 | 10,5 | 12,4 | 14,1 | 16,4 | 19,2 | 22,1 | 24,1 | 26,3 | 31,2 | 36,5 | 41,1 | 45,7 | |
| min | kg/h | 3,6 | 3,7 | 4,4 | 4,5 | 5,2 | 5,2 | 6,3 | 9,1 | 9,1 | 10,3 | 10,9 | 19,3 | 19,7 | 20,1 | ||
| Abgasdaten | |||||||||||||||||
| Abgasmassenstrom bei Nennleistung | kg/h | 105 | 138 | 185 | 219 | 249 | 289 | 340 | 390 | 424 | 465 | 551 | 643 | 725 | 806 | ||
| Heizgasseitiger Widerstand | mbar | 0,37 | 0,66 | 1,19 | 1,69 | 1,57 | 2,15 | 1,61 | 1,99 | 2,37 | 2,08 | 2,96 | 2,5 | 3,2 | 3,99 | ||
| Abgastemperatur | Vollast | 80/60°C | °C | 68,1 | 72,9 | 71,4 | 74,5 | 71,6 | 74,8 | 70,7 | 71,6 | 72,9 | 69,0 | 71,3 | 67,6 | 68,9 | 70,4 |
| 50/30°C | °C | 39,0 | 44,0 | 42,4 | 46,1 | 42,6 | 46,0 | 41,6 | 42,5 | 44,3 | 40,5 | 43,0 | 38,6 | 40,2 | 41,8 | ||
| Erforderl. Abgastemperatur min °C | |||||||||||||||||
| Bereitschaftsverluste | |||||||||||||||||
| Bereitschaftsverluste qB | 80/60°C | W | 449 | 449 | 540 | 540 | 580 | 580 | 729 | 742 | 742 | 895 | 895 | 1'037 | 1'037 | 1'038 | |
| 50/30°C | W | 139 | 139 | 170 | 170 | 180 | 180 | 222 | 228 | 228 | 273 | 273 | 319 | 319 | 319 | ||
| Wasserseitige Daten | |||||||||||||||||
| Widerstand | 80/70°C | 10 K | mbar | 52,7 | 88,4 | 50,1 | 69,0 | 91,6 | 121,3 | 58,5 | 79,8 | 93,5 | 113,2 | 155,7 | 96,0 | 120,4 | 146,6 |
| 80/60°C | 20 K | mbar | 13,2 | 22,1 | 12,5 | 17,3 | 22,9 | 30,3 | 14,6 | 20,0 | 23,4 | 28,3 | 38,9 | 24,0 | 30,1 | 36,7 | |
| Widerstand | 50/40°C | 10 K | mbar | 56,0 | 93,7 | 53,0 | 73,0 | 96,9 | 128,1 | 61,8 | 84,4 | 98,7 | 119,5 | 164,3 | 101,4 | 127,1 | 154,7 |
| 50/30°C | 20 K | mbar | 14,0 | 23,4 | 13,2 | 18,2 | 24,2 | 32,0 | 15,4 | 21,1 | 24,7 | 29,9 | 41,1 | 25,4 | 31,8 | 38,7 | |
| Durchflussmenge | 80/70°C | 10 K | m^3/h | 5,9 | 7,7 | 10,3 | 12,2 | 13,9 | 16,2 | 19,0 | 21,9 | 23,8 | 26,1 | 30,9 | 36,2 | 40,8 | 45,2 |
| 80/60°C | 20 K | m^3/h | 2,9 | 3,8 | 5,2 | 6,1 | 7,0 | 8,1 | 9,5 | 11,0 | 11,9 | 13,1 | 15,5 | 18,1 | 20,4 | 22,6 | |
| Durchflussmenge | 50/40°C | 10 K | m^3/h | 6,2 | 8,0 | 10,8 | 12,6 | 14,5 | 16,6 | 19,9 | 22,8 | 24,6 | 27,3 | 32,1 | 38,0 | 42,6 | 47,1 |
| 50/30°C | 20 K | m^3/h | 3,0 | 4,0 | 5,4 | 6,3 | 7,3 | 8,3 | 9,9 | 11,4 | 12,3 | 13,6 | 16,1 | 19,0 | 21,3 | 23,6 | |
| min | m^3/h | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Kondensatmenge | 50/30°C | L/h | 3 | 3 | 4 | 4 | 6 | 4 | 9 | 9 | 8 | 14 | 12 | 22 | 22 | 21 | |
Referenzwerte Heizöl nach EN304 bei:
- lamda 1,2, CO_2 = 12.7%
- T-Luft = 20°C, rel. Feuchtigkeit = 60%
- p-baro = 100 kPa
- Hu = 11,85 kWh/kg
- Schwefelgehalt bis max 0,1%
3.3.2 Pyronox LRPK (Erdgas, Low-NOx Ausführung)
LRPK Typ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Leistungen / Belastungen
| Nennwärmeleistung | max 80/60°C kW 68 89 120 142 162 188 221 254 277 303 359 421 475 526 | |||||||||||||||
| min 80/60°C kW 18 19 21 22 26 28 31 38 38 45 46 71 71 73 | ||||||||||||||||
| max 60/40°C kW 72 92 125 132 168 191 231 264 284 319 373 445 499 549 | ||||||||||||||||
| min 60/40°C kW 29 30 35 35 40 43 48 60 63 75 78 114 118 120 | ||||||||||||||||
| Feuerungswärme-leistung | max | kW 70 93 124 147 167 194 228 262 285 312 370 433 488 542 | ||||||||||||||
| min | kW | 28 | 29 | 33 | 34 | 38 | 41 | 46 | 58 | 60 | 72 | 74 | 108 | 112 | 114 | |
| Wirkungsgrade | ||||||||||||||||
| Kesselwirkungsgrad | 80/60°C | % | 96,7 | 96,7 | 96,8 | 96,8 | 96,9 | 96,9 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 97,2 | 97,1 | 97,3 | 97,2 | |
| bei Vollast, bez. auf Hu | 60/40°C | % | 102,2 | 99,7 | 100,7 | 98,4 | 100,6 | 98,5 | 101,1 | 100,8 | 99,7 | 102,2 | 100,8 | 102,9 | 101,3 | |
| Normnutzungsgrad | 75/60°C | % | 95,6 | 96,1 | 96,2 | 96,5 | 96,6 | 96,8 | 96,7 | 96,9 | 97,0 | 96,9 | 97,0 | 97,1 | 97,2 | |
| DIN 4702-8, bez. auf Hu | ||||||||||||||||
| Stoffströme | ||||||||||||||||
| Erdgasdurchsatz | max | nm3/h | 7,1 | 9,3 | 12,4 | 14,7 | 16,8 | 19,5 | 22,9 | 26,3 | 28,6 | 31,3 | 37,1 | 43,4 | 48,9 | 54,3 |
| min | nm3/h | 2,8 | 2,9 | 3,4 | 3,4 | 3,9 | 4,1 | 4,6 | 5,8 | 6,0 | 7,2 | 7,4 | 10,8 | 11,3 | 11,4 | |
| Abgasdaten | ||||||||||||||||
| Abgasmassenstrom bei Nennleistung | kg/h | 106 | 139 | 186 | 221 | 251 | 292 | 343 | 394 | 428 | 469 | 556 | 650 | 733 | 814 | |
| Heizgasseitiger Widerstand | mbar | 0,40 | 0,72 | 1,28 | 1,82 | 1,70 | 2,32 | 1,75 | 2,16 | 2,57 | 2,25 | 3,21 | 2,71 | 3,48 | 4,32 | |
| Abgastemperatur | Vollast | 80/60°C | °C | 68,9 | 73,8 | 72,2 | 74,6 | 72,5 | 74,7 | 71,6 | 72,4 | 72,9 | 69,5 | 72,1 | 68,1 | 69,6 |
| Abgastemperatur | Vollast | 60/40°C | °C | 49,5 | 54,5 | 52,8 | 56,7 | 53,1 | 56,7 | 52,2 | 53,0 | 54,9 | 50,2 | 53,0 | 48,6 | 50,3 |
| Abgasverlust | max | 80/60°C | % | 2,6 | 2,8 | 2,7 | 2,8 | 2,7 | 2,8 | 2,7 | 2,7 | 2,7 | 2,5 | 2,7 | 2,4 | 2,5 |
| Abgastemperatur erforderl. min °C | ||||||||||||||||
| Bereitschaftsverluste | ||||||||||||||||
| Bereitschaftsverluste qB | 80/60°C | W | 449 | 449 | 540 | 540 | 580 | 580 | 729 | 742 | 742 | 895 | 895 | 1037 | 1038 | 1038 |
| 60/40°C | W | 234 | 234 | 284 | 284 | 303 | 303 | 378 | 386 | 464 | 465 | 540 | 540 | |||
| Wasserseitige Daten | ||||||||||||||||
| Widerstand | 80/70°C | 10 K | mbar | 51,9 | 87,6 | 49,5 | 68,1 | 90,4 | 119,5 | 57,9 | 78,8 | 92,2 | 111,7 | 153,5 | 95,1 | 119,3 |
| 80/60°C | 20 K | mbar | 13,0 | 21,9 | 12,4 | 17,0 | 22,6 | 29,9 | 14,5 | 19,7 | 23,1 | 27,9 | 38,4 | 23,8 | 29,8 | |
| 60/50°C | 10 K | mbar | 54,1 | 91,2 | 51,5 | 70,7 | 94,0 | 124,2 | 60,1 | 81,9 | 95,8 | 116,1 | 159,4 | 98,8 | 123,9 | |
| 60/40°C | 20 K | mbar | 13,5 | 22,8 | 12,9 | 17,7 | 23,5 | 31,0 | 15,0 | 20,5 | 23,9 | 29,0 | 39,9 | 24,7 | 31,0 | |
| Durchflussmenge | 80/70°C | 10 K | m3/h | 5,8 | 7,7 | 10,3 | 12,2 | 13,9 | 16,2 | 19,0 | 21,9 | 23,8 | 26,1 | 30,9 | 36,2 | 40,8 |
| 80/60°C | 20 K | m3/h | 2,9 | 3,8 | 5,2 | 6,1 | 7,0 | 8,1 | 9,5 | 10,9 | 11,9 | 13,0 | 15,4 | 18,1 | 20,4 | |
| 60/50°C | 10 K | m3/h | 6,2 | 7,9 | 10,7 | 11,3 | 14,4 | 16,4 | 19,9 | 22,7 | 24,4 | 27,4 | 32,1 | 38,3 | 42,9 | |
| 60/40°C | 20 K | m3/h | 3,1 | 4,0 | 5,4 | 5,7 | 7,2 | 8,2 | 9,9 | 11,3 | 12,2 | 13,7 | 16,0 | 19,1 | 21,4 | |
| min | m3/h | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Kondensatmenge | 60/40°C | l/h | 5 | 3 | 5 | 3 | 7 | 4 | 11 | 11 | 7 | 19 | 15 | 30 | 29 | |
Referenzwerte Erdgas nach EN303-3 bei:
- lamda 1,15, CO _2 = 10%
- T-Luft = 20°C, rel. Feuchtigkeit = 60%
- p-baro = 100 kPa
- Hu = 9.97 kWh/nm³
- Schwefelgehalt max = 10 mg/nm³
3.4 Korrekturwerte bei abweichenden Betriebsbedingungen
3.4.1 Abgastemperatur Korrekturwerte (am Kesselende)
| Mittlere Kesselwassertemperatur* tm | °C | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | ||
| Differenz Abgastemperatur | Δt | K | -24 | -16 | -8 | ±0 | +8 | +16 | |
| Luftüberschuss | λ | - | 1,10 | 1,15 | 1,20 | 1,25 | 1,30 | 1,35 | |
| Differenz Abgastemperatur | Δt | K | -4 | -2 | ±0 | +2 | +4 | +5 |
* Mittlere Temperaturdifferenz = Mittlere Kesselwassertemperatur minus Umgebungslufttemperatur
3.4.2 Bereitschaftsverlust Korrekturwerte
| Mittlere Kesselwassertemperatur* Δtm °C 30 40 50 60 70 | |
| Korrektur Bereitschaftsverluste | ΔqB % - 40 - 20 ± 0 20 40 |
* Mittlere Kesselwassertemperatur = Mittelwert von Vorlauf- und Rücklauftemperatur
3.4.3 Nennwärmeleistung Korrekturwerte bei abweichender Meereshöhe
| Ortshöhe über Meer | m | 500 | 1000 | 1500 | 2000 | 2500 | 3000 |
| Nennleistungskorrektur | % | 100 95 89 83 78 74 | |||||
| Anstieg des Abgaswiderstandes | % | 0 | 5,6 | 13 | 20 | 28 | 36 |
3.4.4 Wasserseitiger Widerstand bei abweichenden Temperaturdifferenzen
| Temperaturdifferenz | Δt K | 5 | 10 | 15 | 20 | 25 | 30 |
| Faktor | x | 16 | 4 | 1,77 | 1 | 0,64 | 0,44 |
4. Planungs- und Installationshinweise
4.1 Aufstellraum / Aufstellraumbelüftung
Der Aufstellraum muss nach den geltenden Normen und baurechtlichen Vorschriften ausgeführt sein.
Im Besonderen ist auf die ordnungsgemässe Be- und Entlüftung zu achten.
• Die Verbrennungsluftzufuhr muss gewährleistet sein (nicht absperrbare Zuluftöffnung).
• Minimaler Luftbedarf: 1,6 m³/h pro kW Kesselleistung
- Minimaler freier Querschnitt für die Öffnung der Verbrennungsluft: 6 cm² pro kW Kesselleitung.
4.2 Dispositionsmasse
4.2.1 Kesselabstände

text_image
D T C B >200 E 1.50 AA Die Feuerraumtüre inklusive Brenner muss um 90° ausgeschwenkt werden können. Brennerlänge E beachten! (Türbandung bei Auslieferung rechts, bauseitig wechselbar nach links).
Zum Anbringen der Verschalung muss seitlich links und rechts vom Kessel ein Abstand von minimal 200mm vorhanden sein.
B Nach dem Anbringen der Verschalung kann der Kessel bis zu einem minimalen Abstand von 500mm an die Wand geschoben werden.
Mindestens eine seitliche Reinigungsöffnung des vorderen Abgassammelkasten muss gut zugänglich sein.
C Die Reinigungsöffnung hinten am Heizkessel muss gut zugänglich sein. Ein minimaler Abstand von 600mm wird empfohlen.
E Brennerlänge
| LRPK | Typ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | |
| Nennwärmeleistung | ||||||||||||||||
| 80/60 °C max. | kW | 69 | 90 | 120 | 145 | 163 | 188 | 227 | 255 | 277 | 305 | 360 | 420 | 475 | 527 | |
| 50/30 °C max. | kW | 73 | 94 | 127 | 148 | 171 | 197 | 232 | 270 | 292 | 322 | 380 | 445 | 500 | 550 | |
| Wand-Kesselfront | D | mm | 1220 | 1220 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1310 | 1600 | 1600 | 1600 |
| Länge Kesselblock + Wärmetauscher | T | mm | 1485 | 1485 | 1667 | 1667 | 1892 | 1892 | 2062 | 2320 | 2320 | 2348 | 2348 | 2608 | 2608 | 2608 |
4.2.2 Kesselsockel
Grundsätzlich ist für die Baureihe Pyronox LRPK plus kein Kesselsockel erforderlich. Kesselsockel sind dann angebracht wenn:
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• Der Boden feucht, locker oder uneben ist.
• Die Höhe für die Montage des Brenners nicht ausreicht.
- Im Bereich des Brenners eine Ölwanne vorgesehen ist.
4.2.3 Kesselauflage

mit Schwingungsdämpfer (Vibratex)

text_image
A-A ca. 30 5 40 45 bb

text_image
B B l
ohne Schwingungsdämpfer (Vibratex)
LRPK Typ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Nennwärmeleistung
80/60 °C max. kW 69 90 120 145 163 188 227 255 277 305 360 420 475 527
50/30 °C max. kW 73 94 127 148 171 197 232 270 292 322 380 445 500 550
| Kesselfusslänge | l | mm | 844 | 844 | 986 | 986 | 1186 | 1186 | 1186 | 1445 | 1445 | 1445 | 1445 | 1701 | 1701 | 1701 |
| Kesselfussbreite | b | mm | 640 | 640 | 740 | 740 | 740 | 740 | 790 | 790 | 790 | 870 | 870 | 938 | 938 | 938 |
| Länge Vibratex | e | mm | 130 | 130 | 130 | 130 | 130 | 130 | 130 | 274 | 274 | 274 | 274 | 274 | 274 | 274 |
4.3 Schalldämmmassnahmen
Der Schalldämmung in Heizräumen neben, auf oder unter Büros, Wohn- und Schlafräumen, ist besondere Beachtung zu schenken.
Zur Verminderung von Schallübertragung sind verschiedene Massnahmen möglich:
4.3.1 Schalldämmende Kesselunterbauten
Die von Ygnis angebotenen VIBRATEX-Schwingungsdämpfer verhindern die Körperschallübertragung auf das Kessel-fundament und das Gebäude. Sie bestehen aus Spezial-Gummiprofilen.
Abmessungen und Platzierung können im Kapitel 4.2.3. entnommen werden.
4.3.2 Brenner Schalldämmhaube
Der Betrieb von Wärmeerzeugern mit Oel- und /oder Gas-Gebläsebrennern kann Lärmbelästigungen verursachen. Mit dem Einsatz einer Brenner-Schalldämmhaube lässt sich der Schallpegel zumindest teilweise absorbieren.
• Bauliche Vorkehrungen
• Schalldämpfer bei Zu- und Abluftöffnungen
• Schalldämmende Kesselunterbauten
• Brenner-Schalldämmhaube
• Abgasrohr-Schalldämpfer
- Einbau von Kompensatoren zwischen Kessel und Rohrleitungen
Zur Vermeidung von Schallbrücken empfielt sich der Einbau von Rohrkompensatoren in die Anschlüsse des Heizsystems und des Kamins.
Bei der Planung und Installation der Rohrleitungsanschlüsse ist zu beachten, dass beim Füllen des Kessels eine Einfederung von 3-5 mm zu erwarten ist.
Bei der Planung ist der zusätzliche Platzbedarf für Anbau und Entfernung der Haube zu berücksichtigen.
Bei Verwendung eines Gasbrenners empfiehlt sich der Einsatz einer Schalldämmhaube nach Ausmass.
4.3.3 Abgasrohr Schalldämpfer
Mit dem Einbau eines Abgas-Schalldämpfers zwischen Heizkessel und Kamin kann die Übertragung der Verbrennungsgeräusche auf das Gebäude und/oder über die Abgasanlage ins Freie erheblich reduziert werden.
Da Oel- und Gas befeuerte Kessel vermehrt mit tiefen Abgastemperaturen betrieben werden, sind Schalldämpfer und Abgasleitungen in Edelstahl auszuführen.
Um Körperschallübertragungen zu vermeiden, sind beim Einbau folgende Details zu beachten:
- Schalldämpfer od. Verbindungsrohre sollen mittels Flex-Manschetten mit dem Heizkessel verbunden werden.
- Aufhängungen oder Abstützungen sind mit schalldämmenden Elementen zu versehen.
- Wand- und Deckendurchführungen sind zu isolieren.
4.4 Hydraulische Einbindung
4.4.1 Allgemeine Hinweise
Für den hydraulischen Anschluss der Heizungsanlage und allfälligen Wassererwärmern - insbesondere bezüglich der sicherheitstechnischen Einrichtungen wie: Sicherheitsventile, Expansionsgefäss etc. - verweisen wir auf die allgemein gültigen Regeln der Technik, sowie auf die einschlägigen Normen und Vorschriften.
4.4.2 Betriebstemperaturen
Die minimalen Kessel- bzw. Rücklauftemperaturen nach Kapitel 3.1 dieser Dokumentation sind in jeder Betriebsphase zu gewährleisten.
4.4.3 Minimaler Wasservolumenstrom
Ein minimaler Wasservolumenstrom über den Kessel ist nicht erforderlich.
4.4.4 Dachheizzentralen
Werden Heizkessel in Dachzentralen bzw. an der höchsten Stelle der Heizungsanlage platziert, sind sie mit zusätzlichen Sicherheitsorganen wie Wassermangelsicherung und minimal Druckbegrenzung auszurüsten.
4.4.5 Heizkesselersatz
Bei Einbau des Kessels in eine bestehende Anlage empfehlen wir eine vorgängige Wasseranalyse mit Sauerstoffmessung durchzuführen.
4.4.6 Systemtrennung
In Heizsystemen mit offenen oder zu klein dimensionierten Expansionsanlagen, Fussbodenheizung mit nicht diffusionsdichten Rohrmaterialien etc. kann Sauerstoff in das Heizwasser gelangen und Schäden durch Korrosion verursachen.
Erfolgt kein Anschluss des Hochtemperaturrücklaufs, muss dieser mit dem mitgelieferten Blindflansch versehen werden. Auf der aufgeschweissten 3/8" Muffe muss zwingend eine Entlüftungsvorrichtung angebracht werden (nicht im Lieferumfang enthalten).
Dies bedingt die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Wasservolumenstrom über den Kessel, z.B. durch Einwirkung auf die Regelventile der Sekundär-Heizkreise.
Die lokalen behördlichen Sicherheitsvorschriften sind zu beachten. Ferner ist der minimal erforderliche Betriebsüberdruck gemäss Kapiltel 3.1 zu beachten.
Kann die erforderliche Wasserqualität nach SWKI nicht gewährleistet werden, sind geeignete Massnahmen (z.B. Systemtrennung, Neubefüllung etc.) zu treffen.
Lässt sich dies nicht verhindern, sind mittels fachgerechtem Einsatz von Sauerstoffbindemitteln oder Chemikalien zusätzliche Massnahmen notwendig. Ist eine Anlage ohne Sauerstoffeintritt nicht realisierbar, ist eine Systemtrennung mittels Wärmetauscher anzuordnen.
4.5 Elektroinstallation
4.5.1 Allgemeine Hinweise
Die gesamte elektrische Installation der Wärmeerzeugeranlage darf nur von einem konzessionierten Fachmann ausgeführt werden.
Die einschlägigen Regeln der Technik sowie die lokalen Vorschriften und Normen sind zu beachten.
4.5.2 Netzanschluss
Die externe Speisung des Kesselschaltfeldes erfolgt mit 1-Phasen-Wechselstrom 230VAC, 50Hz oder 3-Phasen-Wechselstrom 400VAC, 50Hz, beide max. 16A.
Das Gerät ist intern mit 6.3AT (Brenner/Kessel) und zusätzlich 6,3AT pro Regler bzw. Zusatzmodul abgesichert.
Das Netzanschlusskabel sowie sämtliche externen
4.5.3 Brenneranschluss
Die elektrischen Anschlüsse des Brenners (Stromversorgung und Steuerung) erfolgen bauseitig entsprechend den Anforderungen des Brenners.
Die Brennerkabel mit 7- und 4-poligen Normsteckverbindungen (DIN 4791) werden mitgeliefert.
Elektrische Anschlüsse, insbesondere der Anschluss an das Netz, sollen erst nach Abschluss aller anderen Montage- und Installationsarbeiten erfolgen.
Bauseitige Installationen (Kabelkanäle etc.) sollen nicht an der Kesselverschalung befestigt werden!
Anschlüsse auf die Kesselregelung müssen bauseitig geeignet verlegt werden.
Eine Freischalteeinrichtung nach DIN VDE 0116 muss bauseitig erstellt werden.
Die Speisung muss den Anforderungen der Norm EN50160 genügen (Spannung + 10% max, Frequenz + 1%).
Die eingesetzten Brenner müssen mit dem entsprechenden Gegenstück ausgerüstet sein.
4.6 Brenneranschluss
4.6.1 Anschlussmass / Brennerschwenkbarkeit

Brennerschwendkbarkeit
| Schwenkradius | max | R | mm | 470 | 470 | 545 | 545 | 545 | 545 | 605 | 605 | 605 | 665 | 665 | 713 | 713 | 713 |
| Abstand Kessel-Achse-Drehpunkt | BS | mm | 300 | 300 | 338 | 338 | 338 | 375 | 375 | 413 | 413 | 445 | 445 | ||||
| Abstand Kesseltür-Flansch-Drehpunkt | LS | mm | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | 45 | |
| Kesseltürdicke | e | mm | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 115 | 116 | 116 | 116 |
*) Brennerrohrlängen ohne Berücksichtigung eines Zwischenflansches.
**) Belastung als Brennergewicht x Abstand Brennerschwerpunkt-Tür. Bei Bedarf Brennerstütze verwenden.
4.7 Abgasanlage
4.7.1 Allgemeine Hinweise
Die Heizkessel Pyronox LRPK wurden nach den neuesten Erkenntnissen der Technik entwickelt. Durch eine genaue Abstimmung von Wärmeerzeuger und Abgasanlage kann eine optimale Ausnützung der Brennstoffe und somit ein hoher wirtschaftlicher Betrieb erreicht werden.
Insbesondere sind die einschlägigen Regeln der Technik, die feuerpolizeilichen Vorschriften und die gültigen Normen zu beachten.
4.7.2 Querschnittbestimmung
Die Querschnitte sind für Heizkessel ohne Zugbedarf zu berechnen.
Für die Bemessung sind insbesondere die Art des Brennstoffes, die Leistung des Wärmeerzeugers bzw. des Feuerungsaggregates, die Temperatur und Menge der Abgase, sowie die Konstruktion und die Höhe des Kamins massgebend.
Kondensationstechnik ergibt tiefe Abgastemperaturen und
4.7.3 Abgasrohr
Das Abgasrohr soll strömungsgünstig und mit 30 bis 45° Steigung in den Kamin geführt werden, damit das anfallende Kondensat der Abgasanlage in den Heizkessel zurückfliesst und dort vor dem Ableiten in die Kanalisation neutralisiert werden kann.
4.7.4 Kondensatentsorgung
Die bei der Kondensation entstehenden Kondensate enthalten je nach Brennstoffart mehr oder weniger saure Verbrennungsprodukte. Die Bewilligung zur Ableitung des Kondensats in die Kanalisation ist deshalb bei der örtlich zuständigen Behörde einzuholen.
Kondensat-Neutralisationssets sind bei der Ygnis AG erhältlich.
Die Abgase werden im Rekuperator - je nach Wasser-Eintrittstemperatur - unter den Taupunkt abgekühlt und verlassen den Kessel mit 100%-iger Feuchtigkeit.
Durch weiteres Abkühlen der Abgase in Abgasrohr und Kamin wird weiter Kondensat ausgeschieden. Die Abgasanlage muss daher gas- und überdruckdicht, sowie absolut säurebeständig und kondensatdicht sein.
entsprechend geringe Auftriebskräfte in Abgasanlage und Kamin.
Der Dimensionierung ist deshalb hohe Beachtung zu schenken und eine individuelle Querschnittsberechnung ist oft unerlässlich.
Wir verweisen an dieser Stelle auf die ausgewiesenen Fachfirmen der Schweizerischen Kamin- und Abgasleitungs-Vereinigung.
Zur Vermeidung von Körperschallübertragung sind Einführungen von Abgasrohren mit geeigneten Wandfutterrohren oder Anschlussbriden zu versehen. Messstutzen, Briden und Putzdeckel müssen immer gut zugänglich bleiben.
Wird das Kondensat direkt in die Kanalisation geleitet, muss dies über einen offenen Trichter erfolgen.
Wird das Kondensat ohne Neutralisation direkt in die Kanalisation geleitet, muss die Kondensatleitung sifoniert werden.
4.8 Turbulatoren
Durch die in die Rauchrohre eingeschobenen Turbulatoren ist eine weitgehende Regelung der Abgastemperatur möglich.
Es müssen immer alle Rauchrohre des 3. Zuges gleichmäßig mit Turbulatoren bestückt werden.
Dabei handelt es sich um jene Rohre, welche nach hinten zum Abgassammelkasten offen sind.
Siehe dazu auch die separat beigelegte Montageanleitung.

text_image
L A 43 d DaLRPK Typ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
| Anzahl Turbulatoren 9 9 11 11 11 15 15 15 19 19 25 25 25 | |||||||||||||||
| Aussendurchmesser Da 36 36 36 36 36 36 36 36 36 36 36 36 36 36 | |||||||||||||||
| Drahtdurchmesser | d | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Steigung | A | 55 55 | 55 55 | 55 55 | 55 55 | 55 55 | 55 55 | 55 55 | 55 55 | ||||||
| Länge | L | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 | 200 |
5. Platzmontage
5.1 Allgemeine Hinweise
Wo enge Platzverhältnisse die Einbringung erschweren, können Anlieferung und Transport in vorgefertigten Einzelteilen (siehe Abmessungen 5.2.) erfolgen.
Die Einbringung der Materialien in den Heizraum erfolgt bauseits.
Diese Arbeiten können jedoch auf Wunsch, zu einem Aufpreis, an die Ygnis AG übertragen werden. Als Beihilfe sind zwei Helfer zur Verfügung zu halten.
Der anschlussfertige Zusammenbau in der Heizzentrale wird durch Ygnis-Fachpersonal nach strengen Qualitätsnormen durchgeführt. Dabei gelten dieselben Garantieleistungen wie für werkseitig produzierte Kessel.
Im Heizraum sind bereitzustellen:
• Angemessener Arbeitsplatz für Schweissung und Montage
- Aufhängemöglichkeit für einen Kettenzug oder geeignetes Balkengerüst
• Stromanschluss 3x400V, 15A (Stecker J15)
• Wasseranschluss für Druckprobe
5.2 Abmessungen


Für die Kesselreihe Pyronox LRPK stehen die beiden Schaltfeldtypen PYROMATIC und PYROTRONIC zur Wahl. Beide Gerätetypen sind modular aufgebaut und können so- mit nach anlagespezifischen Bedürfnissen bestückt werden.
6.1.1 Pyromatic
Die Typenbezeichnung Pyromatic steht für die thermostatisch gesteuerten Kesselschaltfelder. Das dreiteilige Gehäuse kann mit Modulen wie z.B. das Sicherheitsmodul TR2-Modul (Brennerstufe 2) und das BZ/IZ-Modul (Betriebsstunden- und Impulszähler) bestückt werden.
Serienmässig werden sie mit einem Betriebs- und Störmelde-Modul ausgestattet. PYROMATIC Schaltfelder sind für eine maximale Vorlauftemperatur von 95°C (Sicherheitstemperaturbegrenzer STB 110°C) gebaut.
6.1.2 Pyrotronic
Die Typenbezeichnung PYROTRONIC steht für die elektronisch gesteuerten Kesselschaltfelder.
Das dreiteilige Gehäuse ermöglicht eine anlagespezifische Bestückung mit modernsten mikroprozessorgesteuerten Digitalreglern für Kessel-, Brenner-, Heizkreis- und Brauchwasserregelung. Alle Regler enthalten eine Logik, welche den Kessel bei Kaltstart schützt und den Wasservolumenstrom, in Abhängigkeit der Kesseltemperatur, durch Einflussnahme auf die Mischerheizkreise regelt.
Sie werden intern anschlussfertig verdrahtet ausgeliefert. Die stabilen Blechgehäuse können mit einem einfachen Schnappsystem auf der Kesselverschlaung montiert werden.
Wichtig!
Der Einsatz eines PYROMATIC-Schaltfeldes auf den Niedertemperatur-Heizkessel LRPK dient ausschliesslich als Sicherheitselement.
Zur Einhaltung der Betriebsbedingungen gemäss Kapitel 3.1 bedarf es eines PYROTRONIC-Schaltfeldes oder einer nachgeschalteten Fremdregelung.
Alle Betriebszustände und Störmeldungen sind zusätzlich auf Klemmen geführt.
- Standartmässig ist das PYROTRONIC Schaltfeld mit einem Thermostat für eine Betriebstemperatur von 95°C (Sicherheitstemperaturbegrenzer STB 110°C) ausgerüstet.
- Optional kann das PYROTRONIC Schaltfeld mit einem geeigneten Thermostat für eine Betriebstemperatur von max. 100°C ausgerüstet werden.

6.1.3 Fremdregulierung
Beim Einsatz einer Fremdregulierung muss diese in jeder Betriebsphase zwingend den Kesselschutz garantieren. Dabei soll der Volumenstrom in Abhängigkeit der min. geforderten Kesseltemperatur (Sockeltemperatur) durch Einflussnahme auf die Mischerheizkreise geregelt werden. Dazu ist ein Kesselfühler in der dafür vorgesehenen Tauchhülse (Ø16mm x 87mm) zu platzieren.
Ebenfalls soll die Fremdregulierung die min. geforderte Rücklauftemperatur garantieren.
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Ein Rücklauffühler (Anlegefühler) muss dazu kesselintern am Rücklaufanschluss angebracht werden.
Wird die min. geforderte RL-Temperatur unterschritten, muss der Kesselschutz durch Schiebung der Sockeltemperatur nach oben sichergestellt werden.
Die min. geforderten Betriebsbedingungen sind aus Kapitel 3.1 zu entnehmen.

6.2 Technische Daten und Abmessungen
6.2.1 Grunddaten Pyromatic
Sicherheitstemperaturbegrenzer 110°C
Temperaturregler Brenner Stufe 1 35...95°C
Temperaturregler Brenner Stufe 2 35...95°C
Netzeinspeisung einphasig 230VAC, 50Hz, 16A
Netzeinspeisung dreiphasig 3 x 400VAC, 3PNE, 50NE, 50Hz, 16A
IP-Schutz durch Gehäuse IP40
6.2.2 Grunddaten Pyrotronic
Sicherheitstemperaturbegrenzer (maximal Temperatur) 110°C
Temperaturwächter (Bereich Betriebstemperatur) 35...95°C
Netzeinspeisung einphasig 230VAC, 50Hz max. 16A
Netzeinspeisung dreiphasig 3 x 400VAC, 50Hz max. 16A
Netzeinspeisung dreiphasig 3 x 400VAC, 3PNE, 50Hz, 16A
IP-Schutz durch Gehäuse IP40
Stromaufnahme
In Abhängigkeit der angeschlossenen Geräte (Brenner, Pumpen, Mischerantriebe)
6.2.3 Abmessungen
B 325 mm
L 530 mm
h 169 mm

text_image
B 325 mm L 530 mm h 169 mm6.3 Fühlerplatzierung

text_image
A B C 1NO1P0001_F12vorgesehene Fühlerplatzierung
alternative Fühlerplatzierung
A STB Sicherheitstemperaturbegrenzer (Tauchhülse ∅ 16 mm x 87 mm)
B TW Temperaturwächter, Kesselfühler (Tauchhülse ∅ 16 mm x 87 mm)
C Rücklauffühler (Anlegefühler)
7. Allgemeine Betriebsbedingungen
7.1 Brennstoffe
Pyronox LRPK Kessel sind ausschliesslich ausgelegt für den Betrieb mit Heizöl (max. 0,1 % S-Gehalt), Erdgas E/LL sowie Flüssiggas P.
Der Einsatz anderer Brennstoffe ist nicht gestattet.
7.2 Verbrennungsluft
Die Verbrennungsluft darf keine hohen Staubkonzentrationen aufweisen.
Sie muss ferner frei von Halogenen (Chlor-, Fluorverbindungen) sein. Eine übermässige Halogenbelastung der Verbrennungsluft führt zu Korrosionsschäden.
Die maximal zulässige Halogenbelastung der Verbrennungsluft beträgt 5 ppm.
Halogenverbindungen finden sich u.a. in Sprühdosen, Verdünnern, Reinigungs-, Entfettungs- und Lösungsmitteln.
Ferner besteht in der Nähe von chemischen Reinigungen, Coiffeursalons, Schwimmbädern, Druckereien und im gleichen Raum aufgestellten Waschmaschinen der dringende Verdacht auf Halogenemissionen.
Im Zweifelsfall muss die einwandfreie Qualität der Verbrennungsluft mittels einer externen Luftansaugung sichergestellt werden.
Dabei ist auf minimale Druckverluste zu achten, da diese die Leistung des Brenners beeinträchtigen können.
7.3 Erforderliche Wasserqualität
Auf die Beschaffenheit des Füll- und Ergänzungswassers ist zu achten. Schlechte Wasserqualität führt in Heizungsanlagen zu Schäden durch Steinbildung und Korrosion.
Mit entsprechend aufbereitetem Wasser können andererseits die Lebensdauer, die Funktionssicherheit und die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.
| Wasserbeschaffenheit Erstfüllung Nachfüllungen Anlagewasser | |||
| Gesamthärte < 5°fH < 1°fH < 5°fH | |||
| pH-Wert (20°C) -- 8,2 - 10,0 | |||
| Phosphate (PO4) -- < 30 mg/l | |||
| Chloride (Cl) -- < 30 mg/l | |||
| Sauerstoff (O2) | -- | < 0,1 mg/l | |
| EL Leitfähigkeit | < 200 μs/cm | < 100 μs/cm | < 200 μs/cm |
| Sulfate | -- < 50 mg/l | ||
| Gelöstes Eisen | -- < 0,50 mg/l | ||
Im weiteren verweisen wir auf die Richtlinien SWKI BT 102-01.
7.4 Korrosionsschutz
In der Regel treten in ordnungsgemäss ausgeführten und nach vorliegenden Weisungen betriebenen Heizungssystemen keine Korrosionsprobleme auf und der Einsatz von chemischen Zusatzmitteln ist unnötig.
Dennoch sind bei ungenügender Wasserqualität, oder durch Eindringen von Luftsauerstoff in das Heizungssystem (offene Expansionsgefässe, zu klein ausgelegte Druck-Expansionsgefässe, Kunststoffrohre ohne Diffusionssperre in Fussbodenheizungen) Schäden nicht auszuschliessen.
Sollten chemische Zusatzmittel Verwendung finden, dann vergewissern Sie sich durch Rückfrage beim Hersteller der Wirksamkeit, der Unschädlichkeit und vorallem der Eignung für Anlageteile aus unterschiedlichen Werkstoffen.
Eine jährliche Kontrolle der Wasserqualität im Heizsystem durch eine Fachfirma ist in solchen Fällen erforderlich und schützt vor Schadenfällen.
Ist eine Anlage ohne Sauerstofeintritt nicht realisierbar, ist eine Systemtrennung mittels Wärmetauscher anzuordnen.
8. Wartung
Zum Erhalt des hohen Wirkungsgrads des Geräts ist ein regelmässiger Unterhalt des Geräts nötig.
Je nach Betriebsweise wird ein jährlicher oder halbjährlicher Unterhalt empfohlen. Ygnis bietet verschiedene Wartungsverträge an.
Unser Kundendienst informiert Sie gerne. Kessel- und Feuerungkontrolle sind von einem qualifizierten Fachmann gemäss den behördlichen Vorschriften durchzuführen.
Vor jeglicher Arbeit am Gerät ist das Gerät vom Netz zu trennen und die Brennstoffzufuhr zu schliessen.
Das Gerät enthält Komponenten aus synthetischen siliziumhaltigen Mineralfasern (Keramik- und Glasfasern, Isolationswolle).
Zur Vermeidung jeglicher Gesundheitsrisiken müssen bei Arbeiten an oder mit diesen Komponenten geeignete Bekleidung sowie eine Atemschutzmaske getragen werden.
8.1 Regelmässige Kontrollen und Wartungsarbeiten
- Manometer bei abgestellter Umwälzpumpe prüfen und bei zu niedrigem Wasserstand bzw. Druck Wasser in das Heizungssystem nachfüllen.
- Expansionsgefäss auf Funktion prüfen.
-
Sicherheitsventile und Entlüfter im Heizungs- und Warmwassersystem kontrollieren
-
Brenner gemäss den Empfehlungen des Brennerlieferanten warten.
• Heizölstand kontrollieren
• Kessel- und Kaminreinigung
8.2 Kesselreinigung
Die Reinigung des Heizkessels ist durch Ihren Kaminfeger und Fachmann durchzuführen.
Die zylindrische Bauweise der Heizkessel Pyronox LRPK erlaubt grundsätzlich eine einfache mechanische Reinigung.
Es empfiehlt sich jedoch allgemein, Heizflächen von ölbetriebenen Kesseln mit geeigneten chemischen Mitteln zu reinigen.
Ihr Kaminfeger als Fachmann berät sie gerne.
• Brenner abschalten.
• Brennerstecker herausziehen.
• Turbulatoren entfernen.
- Flammrohr und Rauchrohre reinigen.
- Seitliche Reinigungsdeckel der Rauchkammer des Kessels demontieren und Abgassammelkasten reinigen
- Reinigungsdeckel des Kondensators an der Rückseite des Kessels demontieren und Wasserrohre reinigen.
- Gereinigte Turbulatoren gemäss Beschreibung in der Montageanleitung LRPK wieder einsetzen.
- Reinigungsdeckel anbringen und Feuertür schliessen.
• Wärmeerzeuger in Betrieb nehmen.
8.3 Brennerwartung
Die regelmässige Wartung des Brenners (Körper, Düse, Brennerkopf, Zünder, Pumpenfilter) müssen gemäss der Anleitung des Brenners von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden.
Nach Abschluss der Arbeiten müssen die Einstellungen des Brenners überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie der erforderlichen Leistung des Geräts entsprechen.
9. Anlagebeispiele
9.1 Mit YGNIS PYROMATIC (mechanisch) mit Fremdregulierung

flowchart
graph TD
A["Valve"] --> B["Pump"]
B --> C{Control Valve}
C -->|Yes| D["Valve 1"]
C -->|No| E["Valve 2"]
D --> F["Pump 3"]
E --> G["Pump 4"]
F --> H["Control Valve"]
G --> I["Control Valve"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
Die Bezeichnung PYROMATIC steht für ein thermostatisch gesteuertes Kesselschaltfeld. Dieses dient ausschliesslich als Sicherheitselement.
9.2 Mit YGNIS PYROTRONIC (elektronisch)
N° 1: PYROTRONIC mit RDO 353

flowchart
graph TD
A["Feed Inlet"] --> B["Valve"]
B --> C["Reactor Unit"]
C --> D["Control Unit"]
D --> E["Outlet"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
Schaltfeld mit Heizungsregler RDO 353 zur Steuerung
1 witterungsgeführten Wärmeerzeugers,
1 Mischerheizkreis,
1 Warmwasserladung
N° 2: PYROTRONIC mit RDO 383

flowchart
graph TD
A["Valve"] --> B["Pump"]
B --> C{Control Valve}
C -->|Yes| D["Valve 1"]
C -->|No| E["Valve 2"]
D --> F["Control Valve"]
E --> G["Control Valve"]
F --> H["Return Line"]
G --> I["Return Line"]
Schaltfeld mit Heizungsregler RDO 383 zur Steuerung
1 witterungsgeführten Wärmeerzeugers,
2 Mischerheizkreise,
1 Warmwasserladung
N° 3: PYROTRONIC mit RDO 383 und RZM 510

flowchart
graph TD
A["Valve 1"] --> B["Pump"]
C["Valve 2"] --> B
D["Valve 3"] --> E["Pump"]
F["Valve 4"] --> E
G["Control Valve"] --> H["Pump"]
I["Pressure Gauge"] --> J["Pump"]
K["Flow Control Valve"] --> L["Pump"]
M["Flow Control Valve"] --> N["Pump"]
O["Flow Control Valve"] --> P["Pump"]
Q["Flow Control Valve"] --> R["Pump"]
S["Flow Control Valve"] --> T["Pump"]
U["Flow Control Valve"] --> V["Pump"]
W["Flow Control Valve"] --> X["Pump"]
Y["Flow Control Valve"] --> Z["Pump"]
AA["Flow Control Valve"] --> AB["Pump"]
AC["Flow Control Valve"] --> AD["Pump"]
AE["Flow Control Valve"] --> AF["Pump"]
AG["Flow Control Valve"] --> AH["Pump"]
AI["Flow Control Valve"] --> AJ["Pump"]
AK["Flow Control Valve"] --> AL["Pump"]
AM["Flow Control Valve"] --> AN["Pump"]
AO["Flow Control Valve"] --> AP["Pump"]
AQ["Flow Control Valve"] --> AR["Pump"]
AS["Flow Control Valve"] --> AT["Pump"]
AU["Flow Control Valve"] --> AV["Pump"]
AW["Flow Control Valve"] --> AX["Pump"]
AY["Pressure Gauge"] --> Z
AZ["Pressure Gauge"] --> AA
BA["Pressure Gauge"] --> AB
BB["Pressure Gauge"] --> AC
BC["Pressure Gauge"] --> AD
BD["Pressure Gauge"] --> AE
BE["Pressure Gauge"] --> AF
BF["Pressure Gauge"] --> AG
BG["Pressure Gauge"] --> AH
BH["Pressure Gauge"] --> AI
BI["Pressure Gauge"] --> BJ
BK["Pressure Gauge"] --> BL
BM["Pressure Gauge"] --> BN
BO["Pressure Gauge"] --> BP
BP["Pressure Gauge"] --> AY
BX["Pressure Gauge"] --> BY
CA["Pressure Gauge"] --> AZ
CB["Pressure Gauge"] --> DA
DB["Pressure Gauge"] --> DC
DD["Pressure Gauge"] --> BE
DE["Pressure Gauge"] --> AF
DF["Pressure Gauge"] --> AG
DG["Pressure Gauge"] --> AH
DH["Pressure Gauge"] --> AI
DI["Pressure Gauge"] --> AJ
DJ["Pressure Gauge"] --> BK
DK["Pressure Gauge"] --> BE
DL["Pressure Gauge"] --> AF
DV["Pressure Gauge"] --> AG
DW["Pressure Gauge"] --> AH
DX["Pressure Gauge"] --> AI
DXB["Pressure Gauge"] --> AJ
DXC["Pressure Gauge"] --> AK
DXD["Pressure Gauge"] --> BL
DXE["Pressure Gauge"] --> BN
DXF["Pressure Gauge"] --> BO
DXG["Pressure Gauge"] --> DA
DXH["Pressure Gauge"] --> AE
DXI["Pressure Gauge"] --> AF
DXJ["Pressure Gauge"] --> AG
DXK["Pressure Gauge"] --> AH
DXL["Pressure Gauge"] --> AI
DXM["Pressure Gauge"] --> AJ
DXN["Pressure Gauge"] --> AK
DXO["Pressure Gauge"] --> BL
DXP["Pressure Gauge"] --> BN
DXQ["Pressure Gauge"] --> BO
DXR["Pressure Gauge"] --> AP
DXS["Pressure Gauge"] --> AQ
DXT["Pressure Gauge"] --> AR
DXU["Pressure Gauge"] --> AS
Schaltfeld mit Heizungsregler RDO 383 + 1 RZM 510 zur Steuerung
1 witterungsgeführten Wärmeerzeugers
3 Mischerheizkreise
1 Warmwasserladung
9.3 Kombiniert YGNIS PYROTRONIC mit Fremdregulierung (Version 1)

flowchart
graph TD
A["Valve 1"] --> B["Valve 2"]
B --> C["Valve 3"]
C --> D["Valve 4"]
D --> E["Valve 5"]
E --> F["Valve 6"]
F --> G["Valve 7"]
G --> H["Valve 8"]
H --> I["Valve 9"]
I --> J["Valve 10"]
J --> K["Valve 11"]
K --> L["Valve 12"]
L --> M["Valve 13"]
M --> N["Valve 14"]
N --> O["Valve 15"]
O --> P["Valve 16"]
P --> Q["Valve 17"]
Q --> R["Valve 18"]
R --> S["Valve 19"]
S --> T["Valve 20"]
T --> U["Valve 21"]
U --> V["Valve 22"]
V --> W["Valve 23"]
W --> X["Valve 24"]
X --> Y["Valve 25"]
Y --> Z["Valve 26"]
Z --> AA["Valve 27"]
AA --> AB["Valve 28"]
AB --> AC["Valve 29"]
AC --> AD["Valve 30"]
Erläuterung: Diese Lösung eignet sich besonders dann, wenn die bestehende Fremdregulierung weiterhin alle Verbraucher regelt, der Kesselschutz jedoch autonom garantiert werden soll. Der „Kesselschutz“ wird durch Einflussnahme auf das Mischventil und Reduktion der Wassermenge auf Seite Heizkessel sichergestellt.
Das angeschlossene Mischventil arbeitet als Heizkreis, gleitend nach Witterungstemperatur und Heizkennlinie.
Die Heizkennlinie sollte identisch der „höchsten“ externen Heizkennlinie eingestellt sein. Die externe Warmwasserladung kann mit einem potentialfreien Kontakt, oder fix eingestellten Zeituhr-Programm aktiviert werden.
Bei fixen Zeituhr-Programmen ist keine Verbindung zwischen der externen Steuerung und Pyrotronic notwendig.
Legende

Gleitende nach Aussentemperatur

Potentialfreier Kontakt

Zeituhr-Programm
9.4 Kombiniert YGNIS PYROTRONIC mit Fremdregulierung (Version 2)
PYROTRONIC mit RDO 353

flowchart
graph TD
A["Hydraulic Pump"] --> B["Valve"]
B --> C["Control Valve"]
C --> D["Directional Control Valve"]
D --> E["Return Line"]
E --> F["Pressure Gauge"]
F --> G["Return Line"]
G --> H["Control Valve"]
H --> I["Return Line"]
I --> J["Pressure Gauge"]
J --> K["Return Line"]
K --> L["Control Valve"]
L --> M["Return Line"]
M --> N["Pressure Gauge"]
N --> O["Return Line"]
O --> P["Control Valve"]
P --> Q["Return Line"]
Q --> R["Pressure Gauge"]
R --> S["Return Line"]
S --> T["Control Valve"]
T --> U["Return Line"]
U --> V["Pressure Gauge"]
V --> W["Return Line"]
W --> X["Control Valve"]
X --> Y["Return Line"]
Diese Lösung wird von der YGNIS AG gegenüber dem Hydraulik-Schema 9.3 bevorzugt.
Erläuterung: Diese Lösung eignet sich besonders dann, wenn die bestehende Fremdregulierung weiterhin alle Verbraucher regelt (ausgenommen der Warmwasserladung), der Kesselschutz jedoch autonom garantiert werden soll. Der „Kesselschutz“ wird durch Einflussnahme auf das Mischventil und Reduktion der Wassermenge auf Seite Heizkessel sichergestellt.
Das angeschlossene Mischventil arbeitet als Heizkreis, gleitend nach Witterungstemperatur und Heizkennlinie.
Die Heizkennlinie sollte identisch der „höchsten“ externen Heizkennlinie eingestellt sein.
Die Warmwasserladung wird vom RDO 3xx geregelt.
10. Funktion Kesselschutz
Randbedingungen:
Min. Heizkesseltemperatur bei Heizöl 50°C
bei Erd-/Flüssiggas 60°C
Min. Rücklauftemperatur bei Heizöl/Gas 15°C
Fühlerpositionen:

text_image
A C B INO1P0001_F12LRPK

text_image
C B ALRP NT plus
Legende: A = STB
B = Rücklauffühler C = Kesselfühler
Allgemein:
Die folgenden Funktionen sind eine Grundfunktion des RDO-Reglers. Bei einer Anlage mit RDO-Steuernung muss diesen Punkten daher keine gesonderte Beachtung gegeben werden.
Der Kesselschutz des LRPK setzt sich im Wesentlichen aus drei Punkten zusammen und muss wie folgt geregelt werden (siehe nächste Seite):
Punkt 1: Sicherstellen der min. Rücklauftemperatur
Sinkt die Rücklauftemperatur unter die minimal erforderlichen 15°C, muss die min. Kesseltemperatur um die unterschrittene Temperaturdifferenz nach oben geschoben werden.
| Beispiel: | RL temp. 15°C | → | min. Kesseltemperatur 50°C |
| RL temp. 10°C | → | min. Kesseltemperatur 55°C |

line
| Temperature | Sollwert Bsp. 60°C | Sicherheitstemp.differenz Min. Kesseltemp. | Rücklauftemp. Bsp. Min. Rücklauftemp. | | ------------ | ------------------ | ------------------------------------------ | -------------------------------------- | | 53°C | 60°C | 53°C | 15°C | | 50°C | - | - | - | | - | - | - | - |Punkt 2: Schutz vor Unterschreitung der minimalen Kesseltemperatur
Sinkt die Rücklauftemperatur in Richtung minimale Kesseltemperatur, wird der Volumenstrom nach Erreichen der Sicherheitsschaltdifferenz (3k) progressiv gedrosselt. Dies bedeutet, die Geschwindigkeit mit welcher die Temperatur sinkt, bestimmt die Geschwindigkeit mit welcher der Volumenstrom gedrosselt wird. Die Drosselung des Volumenstromes kann über die Gruppen-Ventile oder nur über den Wärmeerzeuger erfolgen
| Beispiel: | Fällt die Kesseltemperatur langsam, schliessen sich die Gruppenventile langsam. |
| Fällt die Kesseltemperatur schnell, schliessen sich die Gruppenventile schnell. |
Mit dem Elesta RDO Regler ist es zudem möglich die Gruppenventile nach Priorität zu schliessen.

line
| Temperature (°C) | Kesseltemp. Bsp. (°C) | | ----------------- | --------------------- | | 3 | 3 | | 53 | 53 | | 60 | 60 |Punkt 3:
2-Stufen Brenner Problematik
Durch Schliessen der Gruppenventile kann die Situation ein- treten, dass die vom Brenner auf Stufe 1 erzeugte Leistung mit der abgenommenen Last übereinstimmt.
Der Kessel kann sich so sehr lange im Grenzbereich befinden.

text_image
Erzeugte Leistung = Leistungsabnahme GrenzbereichUm dies zu verhindern wird der Temperatursollwert der Heizgruppen überprüft und bei Unterschreitung die
Brennerstufe 2 gestartet.
Wichtig:
Die Punkte 1 - 3 arbeiten autonom voneinander und regeln sich nach Eintreffen der verschiedenen Gegebenheiten selbst. Sie können gleichzeitig aktiv sein.

text_image
ygnisYGNIS AG
Heizkessel und Wassererwärmer
Wolhuserstrasse 31/33
6017 Ruswil CH
Tel.: +41 [0] 41 - 496 91 20
Fax: +41 (0) 41 - 496 91 21
E-Mail: info@ygnis.com
www.ygnis.ch