VF60HY - Heizung DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG VF60HY DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
(mit elektronischem Aufladeregler)
(mit thermomechanischem Aufladeregler)
Inhalts- verzeichnis
| Inhalt | Seite |
| Gebrauchshinweise für den Benutzer | 2 |
| Funktion | 2 |
| Aufladung | 3 |
| Kleine Störungen selbst beheben | 3 |
| Allgemeine Montagehinweise | 8 |
Installationsanweisung für den Installateur
| Anlieferzustand | 8 |
| Kippsicherung | 8 |
| Aufstellvorschriften | 10 |
| Montage | 12-30 |
| Elektrischer Anschluß/Schaltbild | 24-28 |
| Inbetriebnahme | 32 |
| Speicherkernaufbau | 36 |
| Technische Geräteinformation | 36 |
| Raumtemperaturregler/Zusatzheizung | 38 |
Diese Geräte sind funkentstört nach der Richtlinie Nr. 76/889 mit Ergänzungsrichtlinie 82/499 EWG
CH: INSTR. NR. 160 TL 10
Garantie
Für dieses Gerät übernehmen wir ein Jahr Garantie gemäß den nachfolgenden Bedingungen:
Innerhalb einer Garantiezeit von 12 Monaten—jeweils gerechnet vom Tage der Lieferung an, der durch Rechnung, Lieferschein oder ähnliche Unterlagen nachzuweisen ist—werden wir Mängel des Gerätes, die nachweislich auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind, unentgeltlich beheben. Während der ersten 6 Monate, also innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist, werden darüberhinaus auch nicht die Kosten für die Entsendung des technischen Kundendienst-Personals (Fahrt- und Wegzeitkosten) berechnet.
Mängel müssen so früh wie möglich der nächstgelegenen Kundendienststelle unter Vorlage des Kaufbeleges angezeigt werden. Die Behebung von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschieht dadurch, daß die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nicht wesentlich beeinträchtigen.
Eine Garantie-Leistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Elektrizitäts-Versorgungs-Unternehmen und unserer Montage-, Anschluß- und Gebrauchsanweisungen nicht beachtet worden sind.
Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommene Änderungen und Instandsetzungsarbeiten wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiefrist noch setzen sie eine neue Garantiefrist für das Gerät in Gang.
Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann oder die Nachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar verzögert wird, kann der Endabnehmer innerhalb der Garantiefrist verlangen, daß entweder kostenfrei Ersatz geliefert oder der Minderwert vergütet oder das Gerät gegen Erstattung des Kaupfpreises zurückgenommen wird.
Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden sind – soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeordnet ist – ausgeschlossen.
Gebrauchs- hinweise
Allgemeine Hinweise
Wir bitten diese Anweisung sorgfältig aufzubewahren und bei Besitzwechsel dem Nachbesitzer oder neuen Benutzer zu übergeben. Ihr Gerät ist VDE-geprüft. Nach diesen Bestimmungen muß diese Anleitung jederzeit verfügbar sein und bei Arbeiten am Gerät dem Monteur zur Kenntnisnahme übergeben werden.
Die Montage des Gerätes darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden.
Bei Installation, Betrieb und Wartung ist diese Anweisung zu beachten.
Durch Bedecken mit Gegenständen kann Stauwärme auftreten, die zu einer erhöhten Temperatur an der Geräteoberfläche und an den Gegenständen führt.
Es ist unbedingt darauf zu achten, daß brennbare oder feuergefährliche Materialien wie z. B. Vorhänge, Papier, Spraydosen etc. nicht an, vor oder auf das Gerät gebracht oder von Warmluft angeblasen werden.
Die grundsätzlich einzuhaltenden Mindestabstände sind auf Seite 10 beschrieben.
Die Abstände dürfen sich keinesfalls durch herabhängende (z. B. Gardinen) oder herabfallende Gegenstände verringern.
Die Oberflächentemperaturen können während des Betriebs 60 K (= 80°C Oberflächentemperatur) überschreiten.
Funktion
Das Speicherheizgerät nimmt in der Nacht, die für den folgenden Tag benötigte Wärmemenge im Speicherkern auf. Dadurch kann kostengünstig elektrische Energie in einer Zeit gespeichert werden, in der die Verteilnetze der Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen nicht voll belastet sind.
In einigen Gebieten kann bei tieferen Außentemperaturen zusätzlich zu bestimmten Tageszeiten nachgespeichert werden.
Bei solchen Anlagen mit möglicher Tagnachladung erfolgt die hauptsächliche Aufladung durch die Aufladesteuerung in der Nacht.
Hinweis
Die an allen Geräteoberflächen fühlbaren Temperaturen sind nur bedingt ein Maß für den Wärmeinhalt. Dies gilt verstärkt bei Geräten unterschiedlicher Leistungsgröße.
Gelegentlich beim Betrieb auftretende Knackgeräusche sind durch die Temperaturänderungen im Speicherkern bedingt.
Erste Aufheizung
Wie bei allen neuen Geräten können bei der ersten Nutzung leichte Gerüche auftreten. Bitte sorgen Sie für ausreichende Lüftung.
Gebrauchshinweise
Aufladung – Automatikbetrieb
Die Aufladung des Speicherheizgerätes erfolgt während der vom Elektrizitäts- und Versorgungsunternehmen freigegebenen Ladedauer und wird über die witterungsgeführte Aufladesteuerung geregelt.
Die zu speichernde Wärmemenge wird dabei je nach Außen-temperatur und unter Berücksichtigung der Restwärme im Gerät bestimmt. Der oben rechts am Gerät unter der Abdeck-kappe befindliche Aufladeregler wird bei dieser Betriebsweise auf volle Aufladung – im Uhrzeigersinn – auf Endanschlag gestellt (Werkseinstellung).
Aufladung – Manuell (Handbetrieb)
Wenn die Aufladung am Gerät manuell geregelt werden soll, wird das Einstellrad bis zum Anschlag auf die Achse des Aufladereglers aufgesteckt. Dazu die rechte obere Abdeckkappe an der Seitenwand entfernen.

Die zu speichernde Wärmemenge wird durch die Einstellung des Drehknopfes verändert.
Faustregel: An sehr kalten Tagen hohe Einstellung (Rechtsanschlag), bei höherer Außentemperatur niedrigere Einstellung wählen.
Änderungen der Einstellung sollen nur in kleinen Schritten erfolgen.
Bei Linksanschlag findet keine Aufladung statt.
Die Abgabe der gespeicherten Wärme des Speicherheizgeräts wird über den Raumtemperaturregler automatisch geregelt.
Wartung
Die Speicherheizgeräte bedürfen nur geringer Wartung. Es empfiehlt sich jedoch, vor der zweiten Heizperiode den Ansaug- und Ausblasraum von einem Fachmann reinigen zu lassen. Danach können die Wartungszyklen individuell festgelegt werden.
Störung – was tun?
Sollten an dem Gerät Störungen auftreten, beachten Sie bitte die Hinweise hier und auf der nächsten Seite. Können Sie keine Ursache für die Störung feststellen, rufen Sie bitte Ihren zuständigen Installateur. Geben Sie dabei bitte die Service-Nr. Ihres Geräts an und beschreiben Sie die festgestellte Störung möglichst genau. Die Service-Nr. befindet sich auf dem Leistungsschild (siehe Seite 22) rechts unterhalb des Ausblasgit-
Kleine Störungen selbst beheben
Tritt eine Störung auf, so liegt es oft nur an einer Kleinigkeit.
1. Raum wird nicht genügend erwärmt
- Sicherungen für Speicherheizgeräte in der Schaltverteilung überprüfen und evtl. auswechseln, bzw. wieder einschalten. Falls Sicherungen mehrmals auslösen, Installateur benachrichtigen.
- Intensitätssteller der Aufladung am Speicherheizgerät zu niedrig eingestellt. Einstellung korrigieren (entfällt bei Automatikbetrieb).
- Raumtemperaturregler nicht richtig eingestellt. Gegebenenfalls Einstellung korrigieren.
- Ventilator im Speicherheizgerät läuft nicht. Sicherung in der Schaltverteilung überprüfen und evtl. wechseln bzw. wieder einschalten. Falls Sicherung wieder auslöst, Installateur benachrichtigen.
- Fenster und Türen sind dauernd geöffnet bzw. Nachbarräume sind nicht beheizt, obwohl bei der Dimensionierung von beheizten Nachbarräumen ausgegangen wurde. Es liegt keine Störung im Gerät bzw. in der Steuerung vor.
- Bei Automatikbetrieb: Elektronische Aufladesteuerrung falsch eingestellt. Korrektur gemäß Gebrauchsanweisung „Aufladesteuerung“ vornehmen.
2. Raum zu warm
- Sicherung der Aufladesteuerung in der Schaltverteilung überprüfen und evtl. wechseln bzw. einschalten. Wenn Sicherung wieder auslöst, Installateur benachrichtigen.
- Raumtemperaturregler falsch eingestellt. Gegebenenfalls Einstellung korrigieren.
- Aufladesteuerung nicht richtig eingestellt. Gegebenenfalls Einstellung korrigieren.
Bevor Sie den Installateur rufen, prüfen Sie bitte aufgrund der zuvor genannten Hinweise, ob Sie die Störung selbst beheben können.
Elektrogeräte dürfen nur durch Fachkräfte, die ausreichende Produktkenntnisse besitzen, repariert werden, da durch unsachgemäße Reparaturen erhebliche Folgeschäden entstehen können.
Sommaire
Mode d'emploi
Sommaire
Diese Anweisung bei Installation, Montage und Wartung unbedingt beachten.
Aufstellung und Anschluß des Gerätes nur durch einen Fachmann, der von Ihrem zuständigen Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen zugelassen ist, ausführen lassen.
Die Aufstellfläche soll glatt und eben sein. Die Tragfähigkeit des Bodens soll geeignet sein, die Gewichte der Speicherheizgeräte (siehe Tabelle Seite 36) aufzunehmen. Die Geräte können auf jeden herkömmlichen Fußboden gestellt werden, jedoch können im Kufenbereich bei PVC, Parkett- und weichen sowie hellen Teppichböden unter Druck und Wärmeeinwirkung Veränderungen auftreten.
Ist von vornherein zu erwarten, daß die Kufen einsinken, so daß die Konvektion unter dem Speicherheizgerät behindert wird, sollten Unterlegplatten oder Wandkonsolen verwendet werden. Bei Langflorteppichböden müssen generell Unterlegplatten oder Bodenkonsolen vorgesehen werden.
Mindestabstände gemäß Seite 10 unbedingt einhalten.
Anlieferungszustand
Die Speicherheizgeräte beinhalten keine Heizkörper. Dafür stehen spezielle Heizkörpersätze für den Einbau zur Verfügung (siehe Tabelle Seite 36).
Der Heizkörpersatz beinhaltet die Heizkörper (a), die Heizkörperhalter (b), die Fixierwinkel (d) und das Zusatztypschild (e). Außerdem sind beigefügt:
- der Drehknopf für den Aufladeregler (c)
– das Zubehör Kippsicherung (d)
— Befestigungsschrauben für die Wandabschlußleiste (d)
— das Zusatzschild „Nicht Abdecken!...“ (e)
Alle Wandanschlußleisten liegen in der Kartonverpackung auf den Styroporschalen.

Die Speichersteine werden getrennt verpackt als Kollis geliefert (siehe Seite 36).
Mögliche Transportschäden reklamieren. Kleine Schäden an den Kernsteinen sind für den Betrieb des Gerätes bedeutungslos.
Kippsicherung
Die Geräte VF/VFM 20-HY, VF/VFM 30-HY müssen gegen Kippen mittels der mitgelieferten Befestigungsschraube (Holzschraube DIN 571 6×100) und des Dübels (S8) gesichert werden (siehe Skizze). Die Befestigung des Gerätes erfolgt durch die Geräterückwand, oberhalb des Schaltbleches, wobei eine Zugfestigkeit von mind. 200 N gewährleistet sein muß.
Wird die Kippsicherung mit dem mitgelieferten Zubehör nicht erreicht, z. B. bei Styroporisolation innen an den Wänden, muß vom Installateur eine geeignete Wandbefestigung gewählt werden.
Bei den anderen Geräten muß der Installateur entscheiden, ob eine Wandbefestigung notwendig ist (z. B. bei unebenen Böden) und gegebenenfalls diese mit geigneten Mitteln vornehmen.
Bei festem Anschluß an das Netz (ohne Wanddose) müssen alle Gerätetypen befestigt werden.

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Mauerwerkswand Mur en maçonnerie Muur Wandanschlußleiste Collerette de protection Manchet Geräterückwand Paroi arrière du radiateur Achterwand van het apparaat Holzschraube Vis à bois HoutschroefVorderansicht

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Geräteoberkante 82±13 Bord supérieur du radiateur Bovenkant van het apparaat 253±13 Bohrloch Ø 8 Trou percè Ø 8 Boorgat Ø 8 Geräteseitenkante Bord de la paroi latérale du radiateur Zijkant van het apparaatAufstellungsvorschriften
1 Luftschleuse
2 Warmluftabgabe
3 Langflorteppich
4 Kunststeinplatte
5 Unterlegplatte
6 Bodenkonsole
7 Wandanschlußleiste
Maße in mm
Durch eine Holzblende verdeckt

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① ⑦ ② 40 100Unter der Fensterbrüstung eines Wohnraums

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④ 300 100 ⑦ 2 ② 100 300 ③
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Unter einem Arbeitstisch ① ⑦ ② 40Zwischen einer Schrankwand und unter dem Fenster (Aufstellung auf Unterlegplatte)

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40 ⑦ ② ⑤ 300 ③Unter der Fensterbrüstung eines Wohnraums auf Bodenkonsole

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⑥ 100 ⑦ ② 40 300 ⑥Der seitliche und obere Abstand zu anderen Raumteilen, wie z. B. Fensternischen oder Schrankwände, muß mindestens 100 mm betragen. Werden zwei Speicherheizgeräte nebeneinander aufgestellt, so muß der Abstand min. 100 mm betragen. Gegenstände jeglicher Art müssen mindestens 300 mm vom Ausblasgitter entfernt sein (dasselbe gilt auch für Brücken).
Achtung Warnhinweise
Speicherheizgeräte dürfen nicht aufgestellt werden:
- in explosionsgefährdeten Räumen,
- in Räumen, in denen korrosive Luft zu erwarten ist, (z.B. chem. Reinigungen, Friseursalons etc.).
- im VDE-Schutzbereich.
Vom Errichter von Speicherheizgeräten in gewerblich oder öffentlich genutzten Räumen, von zum Beispiel Hotels, Ferienwohnungen, Schulen, Verwaltungsgebäuden oder ähnlichen, muß auf der Abdeckung der Geräte gut sichtbar der beiliegende Warnhinweis aufgeklebt werden: „Nicht Abdecken; keine Gegenstände abstellen oder anlehnen“.
Gerät aus der Verpackung nehmen. Lattenrost und Hart-schaumhalbschalen entfernen. Bewahren Sie die auf den Halbschalen liegenden Wandanschlußleisten auf.
Gerät aufstellen. Sicherheitsabstände und Kippsicherung beachten (siehe Seite 8, 10).
Luftaustrittsgitter (Befestigungsschrauben 1) nicht abnehmen.
Befestigungsschrauben (2) für die beiden Seitenwände herausschrauben.

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2 3 1 1 3 2 M 4 x 25 B 4,2 x 9,5 B 3,5 x 25 B 3,5 x 25 B 4,2 x 9,5 M 4 x 25
Linke und rechte Seitenwand ca. 5 mm senkrecht nach oben drücken (a) und anschließend waagrecht abziehen (b).
Befestigungsschrauben für Vorderwand (3) herausschrauben. Bewahren sie die Schrauben zur Wiederverwendung auf.

Vorderwand nach vorne aufschwenken und aus der oberen Befestigungsumkantung herauslösen.
Vorsicht!
Die Microtherm-Wärmedämmung ist in die Vorderwand eingeklebt. Die Vorderwand so an der Wand abstellen, daß die Microtherm-Wärmedämmung nicht durch scharfe Kanten beschädigt werden kann.
Der Deckel muß nicht entfernt werden. Anschlußleitung einführen und Zug entlasten (siehe auch elektrischer Anschluß Seite 24, 28).
Vordere Kernbleche herausnehmen, Wärmedämmplatten nicht beschädigen!
Transportsicherung entfernen.
Sollten sich die hinten sichtbaren Kernbleche beim Transport verschoben haben, müssen sie in ihre ursprüngliche Lage gebracht werden, so daß die gesamte Microtherm-Wärmedämmung verdeckt wird.

Achtung: Wärmedämmung nicht beschädigen! Attention: Ne pas endommager l'isolation! Attentie! Isolering niet beschadigen!

Wandbündige Aufstellung
Den oberen und die beiden seitlichen Wandanschlußleisten an der Geräterückwand anschrauben. Befestigungsschrauben im Heizkörpersatz.

Einbau der hinteren Steinreihe:
Speichersteine rechts und links einsetzen. Mittleren Stein zuletzt.
Unbedingt darauf achten, daß die Wärmedämmung nicht beschädigt wird.
Steine der hinteren Reihe bis an hinteres Kernblech schieben!
Achtung!
Obere Steinreihe umgekehrt einsetzen (siehe „Speicherkernaufbau“ Seite 36). Dadurch ergibt sich ein doppelt hoher Luftschlitz.

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Achtung: obere Reite umgekehrt einsetzen!Montage der Heizkörper:
Heizkörperhalter einsetzen; hierzu abgewinkelten Kopf zwischen obere Steinreihe und Deckelkernblech drücken.
Achtung!
Nicht vor Luftführungskanälen montieren (siehe „Speicherkernaufbau“ Seite 36).
Rohrheizkörper einsetzen
Heizkörper durch die vorgestochenen Öffnungen der Wärmedämmung in den Anschlußraum einschieben.
Obersten Heizkörper so einhängen, daß der Anschlagflansch zwischen rechter Kernaußenseite und Kernblech zu liegen kommt.
Heizkörperhalter und Heizkörperhalter mit Fixierwinkel sichern.
Achtung: Pro Heizkörperhalter 2 Fixierwinkel verwenden (siehe Speicherkernaufbau Seite 36).
Die beiden unteren Heizkörper in gleicher Weise einhängen.
Montage der vorderen Steinreihe:
Wenn alle Heizkörper eingehängt sind, vordere Steinreihe von rechts und links einlegen. Mittleren Stein zuletzt.

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Anschlagflansche
Oberste Steinreihe umgekehrt einsetzen.
Wenn das Gerät mit Steinen bestückt ist, werden die vorderen Kernbleche eingesetzt. Hierzu rechtwinklige Abkantung oben zwischen Kernblech und Isolation schieben.
Vor dem Anbringen der Anschlußstecker sind die Heizkörperenden unbedingt von Steinwollresten zu reinigen.
Heizkörper anschließen
Dazu die gekennzeichneten Anschlußstecker auf die Anschlußenden der Heizkörper stecken.
Die Zwischenwand ist ebenfalls mit den entsprechenden Kennzahlen versehen.
Lose Kabel mit Kabelbindern aneinander fixieren.
Kabelbinder dürfen nicht mit den Heizkörperenden in Berührung kommen.

Achtung! Wichtiger Hinweis
Zusatzleistungsschild des Heizkörpersatzes mit Angabe der Nennaufladedauer der zugehörigen Ladedauer (Beipack), auf das stark umrandete Feld des Leistungsschilds aufkleben. Vorher ist die Aufschrift des Aufklebers mit der gemessenen Leistungsaufnahme des Gerätes zu vergleichen.
Elektrischer Anschluß
Elektrischer Anschluß gemäß Anschlußbild in der rechten Seitenwand vornehmen.
Anschluß der Heizkörper siehe auch Seite 24 und 28.
Gemäß geltenden Vorschriften muß bei festem Anschluß dem Gerät eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktabstand vorgeschaltet sein. Diese Forderung wird zum Beispiel durch Schraubsicherungen oder ähnlichem erfüllt.

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Zusatztypschild aufkleben Coller la plaquette signalétique supplémentaire Extra kenplaatije er opplakken| Typ: M 415 | VF 50 | 3/N/PE-400V 50/60 Hz | 1/N/PE-230V 50/60 Hz | DCimplex | ||||
| Art.Nr. 319 730 | 6·16 h | |||||||
| 46/0123-00.00 | 6,4·2,5 kW | |||||||
| Made in Germany | ☐ | 211 kg | FD: | |||||

Gewicht Poids Gewicht

Aufladeteil Element de charge Oplaadegedeelte

Elektrischer Anschluß VF 20-HY ... VF 60-HY
VDE-Typen: M 413 – M 419 mit elektronischem Aufladeregler (= 0,91-1,43 V)

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Achtung: N-SH immer anschließen A 3/N/PE 400V~50Hz E 1/N/PE 230V~50Hz RTR* 8 N-SH 6 N 5 N 4 N 3 L3 2 L2 1 L1 7 L-SH R3 R2 R1 STR u THR 12 8 10 LR 2 4 1 3 u R7 ** M1 M2 **. R9 * u * 12 A1+ DC A2- LE N 8 9 LH L 11 12 °C* nachrüstbar, nicht serienmäßig eingebaut
**vorhanden je nach Gerätetyp
Achtung: Bei Betrieb ohne Aufla- desteuerung Klemmen A_1+ und A_2- über- brücken.
Bei Direktansteuerung Brücken 1-7 und 6-8 entfernen und SH-Freigabeleitung an Klemme 7 (L-SH) und Klemme 8 (N-SH) anschließen.
A –Aufladen
A_1+, A2- - Aufladesteuerung
E – Entladen
LE – Entladeleitung für Ventilator
LH – Leitung für Zusatzheizung
TR – Temparaturregler
STR – Sicherheitstemperaturregler
M1,M2 - Ventilator
L1, L2, L3 - Außenleiter
N -Mittelleiter
PE – Schutzleiter
R1, R2, R3 – Heizkörper
R7 – Vorwiderstand
R9 – Zusatzheizung
RTR – Einbau-Raumtemperaturregler
LR – Elektronischer Aufladeregler
THR –Thermorelais
Anschlußraum mit elektrischen Bauteilen
VF20-HY ... VF60-HY
1 Luftaustrittsgitter
2 Vorwiderstand für Ventilator (nicht bei allen Modellen vorhanden)
3 Sicherheitstemperaturregler
4 Aufladewählknebel
5 Intensitätssteller Aufladung
6 Thermorelais
7 Klemmleiste Aufladeteil
8 Schaltblech
9 Leistungseinführung und Zugentlastung
10 Klemmleiste Entladeteil
11 Ventilator
12 Ventilatormotor
13 Elektronischer Aufladeregler
1 Luftaustrittsgitter
2 Vorwiderstand für Ventilator (nicht bei allen Modellen vorhanden)
3 Sicherheitstemperaturregler
4 Aufladewählknebel
5 Thermomechanischer Aufladeregler (80% ED)
6 Steuerwiderstand
7 Klemmleiste Aufladeteil
8 Schaltblech
9 Leistungseinführung und Zugentlastung
10 Klemmleiste Entladeteil
11 Ventilator
12 Ventilatormotor

Elektrischer Anschluß VFM 20-HY ... VFM 60-HY
VDE-Typen: M 513 – M 519 mit thermomechanischem Aufladeregler (\~ 230 V, 80% ED)

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A 3/N/PE 400V~50Hz R3 R2 R1 6 N 5 N 4 N 3 L3 2 L2 1 L1 STR u TR PE E 1/N/PE 230V~50Hz R8 1 A1/Z1 2 A2/Z2 7 LE 8 N 9 10 LH M1 R7** M2 R9 * u * 11 12 L RTR* °C* nachrüstbar, nicht serienmäßig eingebaut
**vorhanden je nach Gerätetyp
Achtung: Bei Betrieb ohne Aufla- desteuerung Klemmen A_1+ und A_2- nicht überbrücken.
Bei Direktansteuerung ist Bausatz „thermisches Freigabeschütz“ erforderlich.
A –Aufladen
A_1+,A2- —Aufladesteuerung
E – Entladen
LE – Entladeleitung für Ventilator
LH – Leitung für Zusatzheizung
TR -- Temparaturregler
STR – Sicherheitstemperaturregler
M1, M2 - Ventilator
L1, L2, L3 - Außenleiter
N - Mittelleiter
PE – Schutzleiter
R1, R2, R3 – Heizkörper
R7 –Vorwiderstand
R8 – Steuerwiderstand
R9. -Zusatzheizung
RTR – Einbau-Raumtemperaturregler
Fertigmontage des Gerätes
Luftausblasraum und Schaltraum gründlich reinigen (Staubsauger).
Vorderwand in die Abkantung am Deckel einhängen.
Dazu Deckel etwas anheben.
Vorderwand festschrauben (3).
Seitenwände einhängen.
Dazu die schlüsselförmigen Aussparungen in der Seitenwand über die Schrauben schieben und Seitenwand nach unten drücken. Anschließend festschrauben (2).
Die Montage des Gerätes ist nun abgeschlossen.

Sind alle Montage- und Anschlußarbeiten beendet, ist das Gerät auf seine Funktion zu prüfen.
Bei Installation im Geltungsbereich der VDE-Vorschriften sind folgende Mindestprüfungen durchzuführen:
Isolationsprüfung mit einer Spannung von mindestens 500 V, z. B. mit einem Kurbelinduktor. Der Isolationswiderstand muß mindestens 0,5 MΩ betragen.
Vom Errichter ist die Leistungsaufnahme zu messen (z. B. mit kWh-Zähler und h-Zähler). Ersatzweise kann eine Kaltwiderstandsmessung erfolgen.
Achtung: Zur Erstinbetriebnahme durch die Elektrofachkraft beachten!
Dieses Gerät ist mit weiterentwickelter Hygiene-Wärmedämmung ausgestattet. Trotzdem kann der geringe Anteil Bindemittel beim ersten Aufheizen des Gerätes unangenehme Gerüche hervorrufen. Vor regulärem Betrieb durch den Benutzer grundsätzlich das Gerät ausheizen.
Während der Erstaufheizung sollte der Raum möglichst nicht benutzt werden, unbedingt für ausreichende Lüftung sorgen!
Die Erstaufheizung ist Bestandteil der Inbetriebnahme durch die Elektrofachkraft und ist bei neuen Geräten, sowie ggfs. nach Erneuerung der Steinwoll-Wärmedämmung z. B. nach dem Umsetzen eines Gerätes wie folgt vorzunehmen:
Gerät nach der Montage und Prüfung in Betrieb setzen, dabei gleichzeitig laden und entladen
- während der Inbetriebnahme sollten sich keine Personen und Haustiere in den Räumen aufhalten.
- dazu die Aufladesteuerung außer Betrieb setzen, z. B. durch Überbrücken der Steuerleitung Z_1 + Z_2 – bei VF 201-HY ... VF 701-HY, VN 301-HY ... VN 401-HY.
- durch Abschaltung der Vorsicherung bei VFM 201-HY ... VFM 701-HY, VNM 301-HY ... VNM 401-HY (siehe auch Montageanweisung für Aufladesteuergeräte „Einstellung bei Inbetriebnahme“)
- Intensitätssteller auf Rechstanschlag drehen
- zum ständigen Durchlüften des Gerätes gleichzeitig Raumtemperaturregler auf höchste Temperatur einstellen und Ventilator einschalten, falls Schalter am Raumthermostat vorhanden
- Niedertarifschütz durch Anlegen einer Dauerspannung ständig erregen, sodaß Gerät ununterbrochen aufladen kann (mindestens 14 Std.)
- an den Geräteaußenflächen eventuell sichtbar werdende Niederschläge sofort mit einem feuchten Lappen ohne scheuernde Putzmittel abwischen
- am nächsten Morgen Schütz auf Niedertarif zurücksetzen, Steuerung, Raumtemperaturregler und Intensitätssteller auf die geforderten bzw. gewünschten Werte für Normalbetrieb einstellen
- bei sachgemäßer Inbetriebnahme durch die Elektrofachkraft können die neuen Hygiene-Geräte bereits nach der Erstausheizung dem Kunden zur Nutzung übergeben werden.
Montageanweisung
Erneute Montage
Geräte, die bereits in Betrieb waren und zerlegt und an anderer Stelle neu aufgebaut werden, müssen nach ihrer Aufstellung entsprechend den Anweisungen unter „Inbetriebnahme“ in Betrieb genommen werden. Bei der Montage ist darauf zu achten, daß die Wärmedämmung unbeschädigt ist. Beschädigte Teile der Wärmedämmung müssen ausgetauscht werden.
Inbetriebnahme nach Wiederzusammenbau
Die erste Aufladung, ausgehend vom kalten Gerätezustand (Raumtemperatur) bis zum Abschalten des Lade-reglers muß vom Monteur überwacht werden.
Die dabei aufgenommene elektrische Arbeit ist festzustellen und darf nicht mehr als 125% der auf dem Leistungsschild angegebenen Nennaufladung betragen.
Reparaturhinweis
Sollten an Ihrem Gerät trotz der verwendeten Qualitätsbauteile und der bei der Produktion aufgewendeten Sorgfalt Mängel auftreten, benachrichtigen Sie bitte Ihre nächste Kundendienststelle.
Die Geräte sind mit einer hochwertigen Wärmedämmung ausgerüstet, deren kernseitige Glasseidenumhüllung nach der ersten Vollaufladung mechanisch zersetzt wird. Nehmen Sie die Vorderwand mit eingeklebter Wärmedämmung nur bei einem Austausch von Heizkörpern ab. Alle anderen Bauteile sind auch nach Abnahme der Seitenwand und des Luftaustrittsgitters und ggfs. des Deckels zugänglich.
Alle in diesem Gerät eingesetzten Materialien sind recyclebar.
Technische Geräteinformation
| Verk. Bez. | Nennaufn. kW | Heizkörpersätze Verk. Bez. | Spannung | Abmessungen (mm) | Speichersteine Kolli | Gew. kg | VDE Type | ||||
| Breite | Höhe | Tiefe | Anzahl | Kolli-Nr. | Gew. kg | ||||||
| VF 20-HY VFM 20-HY | 1,25 | H212 F | 3/N/PE~50 Hz 400 V | 626 | 672 | 250 | 2 | 31 | 32,0 | 90 | M413 M513 |
| 1,6 | H216 F | ||||||||||
| 2,0 | H220 F | ||||||||||
| 2,7 | H227 F | ||||||||||
| VF 30-HY VFM 30-HY | 1,8 | H318 F | 3/N/PE~50 Hz 400 V | 814 | 672 | 250 | 4 | 32 | 25,5 | 135 | M414 M514 |
| 2,4 | H324 F | ||||||||||
| 3,0 | H330 F | ||||||||||
| 4,0 | H340 F | ||||||||||
| VF 40-HY VFM 40-HY | 2,7 | H427 F | 3/N/PE~50 Hz 400 V | 945 | 672 | 250 | 4 | 31 | 32,0 | 165 | M415 M515 |
| 3,2 | H432 F | ||||||||||
| 4,0 | H440 F | ||||||||||
| 5,2 | H452 F | ||||||||||
| VF 50-HY VFM 50-HY | 4,0 | H540 F | 3/N/PE~50 Hz 400 V | 1134 | 672 | 250 | 2 | 31 | 32,0 | 211 | M416 M516 |
| 5,0 | H550 F | 4 | 32 | 25,5 | |||||||
| 6,4 | H564 F | ||||||||||
| VF 60-HY VFM 60-HY | 4,8 | H648 F | 3/N/PE~50 Hz 400 V | 1266 | 672 | 250 | 6 | 31 | 32,0 | 242 | M417 M517 |
| 6,0 | H660 F | ||||||||||
| 7,6 | H676 F | ||||||||||


Anschlußbeispiele für Raumtemperaturregler.
Montagehinweise
Der Montageort der Raumtemperaturregler ist für eine einwandfreie Regelfunktion von größter Wichtigkeit. Freie Durchlüftung des Reglers muß gewährleistet sein.
Vor direkter Sonnenbestrahlung schützen. Vor Zugluft schützen.
Den Raumtemperaturregler nach Möglichkeit an einer freien Innenwand, gegenüber eines Speicherheizgeräts montieren.
Bei Einbau-Raumtemperaturreglern RTEV sind die Einbauhinweise zu beachten.
Bei Verwendung eines RTEV darf an dem Speicherheizgeräte keine dreiseitige Kachelverkleidung angebracht sein, da hierbei die Regelgenauigkeit des Einbau-Reglers nicht gewährleistet ist.
Zusatzheizung
Der Einbau der Zusatzheizung ZHS erfolgt nach der beigepackten Montageanweisung.

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Raumtemperatuiregler Thermostat d'ambiance Kamertemperatuurregelaar 1/N/PE~ 50 Hz 230 V
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Raumtemperatureregler Thermostat d'ambiance Kamertemperatureregelaar 1/N/PE~ 50 Hz 230 V