1.300 UF - Rollstuhl Uniroll - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 1.300 UF Uniroll
Standard-Faltrollstuhl
Serie UF
Modell 1.300 UF

Anlieferung des Rollstuhles 3
Zweckbestimmung, Indikation, Kontraindikation, Sicherheitshinweise 4-6
Gesamtüberblick Modell 1.300 UF 7
1.1 Auseinanderfalten des Rollstuhles 8
1.2 Einhängen der Beinstützen Code 32 und Code 33 8
1.3 Zusammenfalten des Rollstuhles 8
2.1 Abklappen der Seitenteile Code 22, 26, 27, 28 8
2.2 Verriegeln der Seitenteile Code 22, 26, 27, 28 8
2.3 Einstellen der höhenverstellbaren Seitenteile Code 27 und Code 28 9
2.4 Abnehmen der Beinstützen Code 32 und Code 33 9
2.5 Abschwenken der Beinstützen Code 33 9
2.6 Hochklappen der Fußplatten 9
2.7 Einstellen der Beinstützenlänge Code 32 und Code 33 9
2.8 Einstellen der winkelverstellbaren Fußplatten Code 32 und Code 33 10
2.9 Einstellen der winkelverstellbaren Beinstützen Code 32 10
3.1 Feststellen der Druckbremse 10
3.2 Einstellen der Druckbremse 10
3.3 Feststellen der Trommelbremse für die Begleitperson Code 64 11
3.4 Einstellen der Trommelbremse für die Begleitperson Code 64 11
3.5 Abnehmen der Antriebsräder mit Steckachse Code 117 und Code 119 11
3.6 Verstellmöglichkeiten der Lenkräder 11
3.7 Verstellmöglichkeiten der Antriebsräder 12
3.8 Vorverlagerung der Antriebsräder 12
4.0 Einstellen der Rückenhöhe 12
5.0 Rahmennummer 12
5.1 Reifendruck 13
5.2 Instandhaltung des Rollstuhles 13
5.3 Pflege des Rollstuhles 13
5.4 Einstellungen und Reparaturen des Rollstuhles 13
Technische Daten, Garantie, Hinweis zum Wiedereinsatz 14-15
Kontaktdaten von Uniroll 16
Vorwort
Die neue Generation der Modul-Faltrollstühle von UNIROLL
Mit dem Leitgedanken, nicht von Innovation zu reden, sondern diese konsequent in moderne Rollstuhltechnik umzusetzen, wurde eine neue Generation von Modul-Rollstühlen entwickelt. Hochwertige Werkstoffe und der Einsatz von modernen Baukomponenten bilden die Basis für ein Rollstuhl-Konzept, das den Bedürfnissen einer behindertengerechten Versorgung in vollem Umfang entspricht. Die hohe Mobilität und Anpassfähigkeit stehen dabei genauso im Vordergrund wie ein umfangreiches Baukastenprogramm. Komfort und benutzerfreundliche Handhabung aller Bedienelemente setzen ebenso wie ein der heutigen Zeit angepaßtes Design neue Maßstäbe für eine neuzeitliche Rollstuhlversorgung.
Wir freuen uns, dass Sie sich für einen UNIROLL-Rollstuhl der Modell-Serie UF entschieden haben. Sie können sicher sein, dass Sie damit einen Rollstuhl fahren, der den höchsten sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Die leichte Bedienung und die problemlosen und vielfältigen Umbaumöglichkeiten nach Ihren eigenen Bedürfnissen zeichnen den UNIROLL-Rollstuhl besonders aus.
Wir möchten Sie bitten, vor der ersten Inbetriebnahme Ihres neuen Rollstuhles, die Bedienungsanleitung aufmerksam durchzulesen und diese danach sorgfältig aufzubewahren. Geben Sie bitte bei einem evtl. Besitzerwechsel des Rollstuhls diese Bedienungsanleitung an den neuen Besitzer weiter.
Ihr UNIROLL Team aus Malsch
Anlieferung
Alle UNIROLL-Rollstühle werden bei uns nach der Montage geprüft und danach für den anschließenden Versand in eigens dafür vorgesehene Kartons verpackt. Wir möchten Sie dennoch darum bitten, den Rollstuhl sofort nach Erhalt – am besten noch im Beisein des Überbringers – auf eventuelle Transportschäden zu untersuchen.
Sollten Sie einen Transportschaden feststellen können, so veranlassen Sie bitte folgendes:
1.) Durchführung einer Tatbestandsaufnahme – der Überbringer ist dazu verpflichtet.
2.) Anfertigung einer Abtretungserklärung – Sie treten alle Forderungen aus diesem Schaden an den Spediteur ab.
3.) Rücksendung des Frachtbriefes, der Tatbestandsaufnahme und der Abtretungserklärung an uns.
Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises oder Meldung eines Schadens nach der Annahme ist eine Anerkennung des Schadens durch uns nicht möglich.
Zweckbestimmung
Die Rollstühle der UF-Serie sind für den Innen- und Außenbereich konzipiert. Sie sind ausschließlich zur Selbst- und Fremdbeförderung von Personen gedacht.
Der Rollstuhl ist für eine maximale Belastung von 125 kg ausgelegt. Sie können diese Angabe auf der Kennzeichnung überprüfen.
Indikation
Gehunfähigkeit bzw. stark ausgeprägte Gehbehinderung durch
• Lähmung
• Gliedmaßenverlust
• Gliedmaßendefekt / -deformation
• Gelenkkontrakturen / Gelenkschäden (nicht an beiden Armen)
- Sonstige Erkrankungen
Kontraindikation
Die Verwendung des Rollstuhles ist ungeeignet bei
• Wahrnehmungsstörungen
• Starken Gleichgewichtsstörungen
• Gliedmaßenverlust an beiden Armen
• Gelenkkontrakturen / Gelenkschäden an beiden Armen
- Sitzunfähigkeit
- Verminderter oder nicht ausreichender Sehkraft
Sicherheitshinweise
1.) Lesen Sie vor der ersten Benutzung des Rollstuhls die Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
2.) Benutzen Sie den Rollstuhl nur zu dem ihm zugedachten Zweck!
3.) Achtung! Aus Sicherheitsgründen bei nicht eingehängten Beinstützen beide Verschlussstopfen in die Aufnahmebuchsen am Rollstuhlrahmen einstecken.
4.) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung des Rollstuhls alle Teile auf Beschädigungen.
5.) Üben Sie den Umgang mit Ihrem neuen UNIROLL-Rollstuhl auf ebenem Gelände und mit einer Begleitperson. Dabei müssen Sie auch die Auswirkungen von Schwerpunktverlagerungen auf das Fahrverhalten des Rollstuhles erforschen. Fahren Sie während dieser ersten Fahrt besonders vorsichtig.
6.) Muss der Rollstuhl mit Benutzer über ein Hindernis z.B. eine Treppe transportiert werden und sind dafür vorgesehene Einrichtungen z.B. Auffahrrampen, Aufzüge vorhanden, so sind diese auch zu benutzen! Fehlen solche Einrichtungen, so ist das Hindernis durch Tragen mit zwei Helfern zu überwinden (siehe Tragehinweise).
7.) Auf keinen Fall dürfen zum Transport des Rollstuhles Rolltreppen benutzt werden – sonst entsteht eine erhöhte Unfallgefahr.
8.) Die Feststellbremse Ihres UNIROLL-Rollstuhls ist abhängig vom Luftdruck, deshalb sollten Sie regelmäßig den Luftdruck kontrollieren lassen.
9.) Beim Feststellen nur einer Bremse auf abschüssiger Fahrbahn, rollt das freilaufende Rad talwärts um das gebremste Rad. Je nach Gefälle der Fahrbahn besteht Kippgefahr.
10.) Den UNIROLL-Rollstuhl darf nicht als Duschstuhl verwendet und nicht Seewasser und Sand ausgesetzt werden.
11.) Das maximale Körpergewicht des Benutzers darf 125 kg nicht überschreiten.
Einklemmgefahr
Beachten Sie bitte, dass beim Zusammen- bzw. Auseinanderfalten des Rollstuhls, beim Einhängen bzw. Abnehmen der Beinstützen oder beim Abklappen der Seitenteile und beim Betätigen der Feststellbremse die Gefahr besteht, sich evtl. Finger oder andere Körperteile einzuklemmen. Achtung! Führen Sie deshalb diese Vorgänge mit größter Sorgfalt aus.
Kipp-Grenzbereich
Der Rollstuhl ist für den Innen- und Außenbereich auf ebenem und festem Untergrund konzipiert. Das Überfahren von Hindernissen wie Rampen, Stufen etc. muss mit größter Vorsicht und unter Mithilfe einer oder ggf. auch mehrerer Hilfspersonen erfolgen. Vermeiden Sie bei der Benutzung des Rollstuhls extreme Körperbewegungen. Beugen Sie sich nicht vorne, hinten oder zur Seite über den Rollstuhl hinaus
Achtung! Kipp- und Sturzgefahr!
Tragehinweise
Zum Befördern des Rollstuhles darf dieser nur am Rahmengestell gehalten werden. Auf keinen Fall dürfen zum Tragen des Rollstuhles die Beinstützen, die Armlehnen oder die Rückenlehne verwendet werden! Muss der Rollstuhl mit Insasse über ein Hindernis z.B. eine Treppe transportiert werden und sind dafür vorgesehene Einrichtungen z.B. Auffahrrampen, Aufzüge vorhanden, so ist das Hindernis durch Tragen mit zwei Helfern zu überwinden. Ist das überwinden nur mit einer Hilfsperson möglich, so muss diese die Antikippstützen (Option Code UF-5) so einstellen, dass diese beim Transport nicht auf den Stufen aufsetzen können, da es sonst zu schweren Stürzen kommen kann. Anschließend müssen die Antikippstützen wieder korrekt eingestellt werden.
Bremsen
Vor jedem Fahrtantritt muß die Bremsanlage auf einwandfreie Funktion überprüft werden. Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit Ihres Rollstuhles darf die Bremsanlage nur durch autorisiertes Fachpersonal gewartet und eingestellt werden.
Einstellvorschrift für Kniehebelbremsen
Der Abstand des Bremsklotzes zur Reifenlauffläche, bei einem Reifenluftdruck von 4,5 bar, darf nicht mehr als 13 mm (lichtes Maß) betragen. Die Bremswirkung von Druckbremsen – da diese direkt auf die Reifen wirken – kann eingeschränkt sein bei: zu geringem Luftdruck der Reifen, nassen Reifen, verbrauchten Bremsklötzen oder bei veränderter Achsposition der Hinterräder. Achtung! Prüfen Sie regelmäßig vor jeder Fahrt den Luftdruck der Reifen!
Empfehlung: Standard-Bereifung 2,5 bar vorne 4,5 bar hinten
Bei vorschriftsmäßig eingestellten Bremsen dürfen sich die Hinterräder unter Betriebsbedingungen nicht mehr drehen lassen. Sollte dies doch der Fall sein, muss unbedingt vor Antritt der Fahrt die Ursache (zu wenig Luft, defekte Bremse etc.) behoben werden.
Betätigungskräfte der Kniehebelbremse
Bei der Anpassung des Rollstuhles an den Benutzer ist zu prüfen, inwieweit der Benutzer die Betätigungskräfte aufbringen kann, um ohne Mühe die Bremsen beidseitig zu betätigen. Im Zweifelsfall müssen Bremshebelverlängerungen (Option Code UF-92) montiert werden, wodurch sich die Betätigungskräfte erheblich reduzieren. Der Benutzer ist darauf hinzuweisen, dass die Bremshebel nur zum Zweck der Betätigung der Bremsen ausgelegt sind. Achtung! Beim Ein- und Aussteigen aus dem Rollstuhl keinesfalls auf den Bremshebeln aufstützen!
Trommelbremsen
Die Bremswirkung von Trommelbremsen ist unabhängig vom Reifendruck bzw. vom Reifenzustand. Wenn die Bremswirkung der Trommelbremsen nachlässt, darf der Rollstuhl nicht mehr in Betrieb genommen werden und muss von einer autorisierten Fachwerkstatt instandgesetzt werden! Dies ist z.B. der Fall, wenn sich der Rollstuhl bei betätigten Bremshebeln noch schieben lässt. Die Fachwerkstatt entscheidet, ob die Bremsbeläge verschlissen sind und ersetzt werden müssen, oder ob die Bremsen nachgestellt werden können.
Trommelbremse einstellen
Zum Einstellen der Trommelbremse dreht man die Stellschraube an der Verdrehsicherung des Bremsbelagaufnahmeblechs soweit wie möglich heraus. Den Bremshebel betätigen, damit sich die Bremsbeläge in der Bremstrommel zentrieren. Den Bremshebel wieder lösen und die Stellschraube soweit zurückdrehen, bis die Bremsbeläge gerade noch leicht schleifen. Die Stellschraube noch eine halbe Umdrehung zurück drehen, so dass das Rad frei läuft. Die Kontermutter anziehen! Die Trommelbremse ist eingestellt. Es ist darauf zu achten, dass beide Bremsen gleichmäßig eingestellt sind! Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit, dass alle Stellschrauben der Bremsanlage gesichert sind und sich nicht lösen können! Achtung! Bei richtig eingestellten Bremsen darf sich der Rollstuhl bei Betätigen der Bremshebel unter Betriebsbedingungen nicht mehr schieben lassen!
Achseinstellungen der Hinterräder
Die Radaufnahmen für die Hinterräder können vertikal und horizontal verstellt werden, um die Handhabung des Rollstuhles auf den Benutzer individuell abzustimmen. Bei vertikaler Verstellung ändert sich die Sitzhöhe und die Sitzneigung. Dabei ist zu beachten, dass die Größe der Vorderräder entsprechend angepasst werden muss. Werden die Hinterradaufnahmen in horizontaler Richtung verstellt, ändert sich der Schwerpunkt des Rollstuhles! Das heißt, die Kippgefahr nach hinten steigt, wenn die Hinterräder nach vorne verstellt werden! Es ist deshalb erforderlich, Stützrollen (Option Code M-5) zu verwenden, wenn die Hinterräder nach vorne verlagert werden! Achtung! Erhöhte Kippgefahr bei nach vorne verlagerten Hinterrädern!
Hinterräder mit abnehmbaren Steckachsen
Vor jedem Fahrtantritt müssen die Steckachsen (Option Code M-117 bzw. M-119) auf festen Sitz überprüft werden. Die Steckachsen sind vorschriftsmäßig montiert, wenn beide Verriegelungskugeln der Steckachse hinter der Achsaufnahme herausragen und der Betätigungsstift ca. 3-4 mm aus der Radmutter herausragt. Achtung! Unfallgefahr bei falsch montierten Steckachsen!
Vorderradeinstellungen
Es besteht die Möglichkeit, Vorderräder mit verschiedenen Durchmessern und verschiedene Vorderradgabeln einzubauen. Dabei ist zu beachten, dass sich damit auch die Sitzhöhe bzw. die Sitzneigung verändert und eventuell eine Anpassung der Hinterradeinstellung notwendig ist. Auf jeden Fall ist nach jeder Veränderung der Vorder- bzw. Hinterradpositionen darauf zu achten, dass die Steuerköpfe der Vorderradgabeln senkrecht stehen!
Hinweis: Es müssen kleinere Vorderräder verwendet werden, wenn die Position der Hinterräder ganz nach vorne verlagert werden soll. Ansonsten lassen sich die Steuerköpfe nicht senkrecht ausrichten! Eventuell ist auch eine Anpassung der Vorderradgabeln bzw. Hinterradgröße erforderlich!
Vorsicht beim Befahren von Steigungen, Gefällen und Hindernissen!
Steigungen, Gefälle und Hindernisse schaffen immer Probleme und bergen besondere Gefahren, wenn bestimmte Grenzen überschritten werden. So können Rollstühle unter ungünstigsten Bedingungen (z.B. aufrechte Sitzhaltung) schon an kleinen Hindernissen umkippen. Das Vorbeugen des Oberkörpers bei Steigungen und entsprechenden Hindernissen bzw. das Zurücklehnen des Oberkörpers bei Gefällen und entsprechenden Hindernissen kann die Stabilität erheblich verbessern. Beim Befahren von zu starkem Gefälle besteht die Gefahr, dass der Rollstuhl rutscht. Das bedeutet, der Rollstuhl kann weder gelenkt noch gebremst werden! Außerdem schränkt eine seitliche Fahrbahnneigung die Stabilität des Rollstuhles erheblich ein! Unfallgefahr beim Befahren von zu steilen Steigungenbzw. Gefällen!
GESAMTÜBERBLICK
Modell 1.300 UF

1 Schiebegriff
2 Rückenpolster
3 Seitenteilverriegelung
4 Seitenteil mit Polster
5 Beinstütze
6 Wadenband
7 Steuerkopf
8 Winkelverstellbare Fußplatte
9 Beinstützenverriegelung
10 Lenkgabel
11 Lenkrad
12 Feststellbremse
13 Antikippstütze
14 Seitenstrahler gelb
15 Trommelbremse
16 Antriebsrad / Greifreifen
1.1 Auseinanderfalten des UNIROLL-Rollstuhles
Der UNIROLL-Rollstuhl ist so konzipiert, dass er sich leicht und ohne Kraftaufwand auseinanderfalten lässt. Hierzu drücken Sie mit der Hand auf eines der Sitzrohre und entlasten das gegenüberliegende Rad, um das Auseinanderfallen des Rollstuhles zu erleichtern.
1.2 Einhängen der Beinstützen Code 32 und Code 33
Die Beinstützen werden mit der dafür vorgesehenen Aufnahmebolzen von oben im rechten Winkel zum Rahmen eingeführt und nach innen geschwenkt, bis ein hörbares Einrasten der Beinstützenverriegelung erfolgt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Fußplatten nach innen zeigen.
Achtung! Aus Sicherheitsgründen bei nicht eingehängten Beinstützen beide Verschlussstopfen in die Aufnahmebuchsen am Rollstuhlrahmen einstecken (siehe Sicherheitshinweise).
1.3 Zusammenfalten des UNIROLL-Rollstuhles
Beim Falten des Rollstuhles bitte darauf achten, dass beide Fußplatten oder das Fußbrett (Code UF-170) nach oben geklappt sind. Danach fassen Sie den Rollstuhl vorne und hinten am Sitzgurt an und ziehen ihn nach oben. Der Rückengurt wölbt sich automatisch nach hinten und der Rollstuhl ist auf das geringste Faltmaß gefaltet.
2.1 Abklappen der Seitenteile Code 22, 26, 27 und 28
Zum Abklappen der Seitenteile drücken Sie mit der linken bzw. rechten Hand die Seitenteilverriegelung und ziehen das Seitenteil nach oben. Jetzt können Sie das Seitenteil um 90° nach hinten abklappen, um problemlos aus dem Rollstuhl überzuwechseln auf eine andere Sitz-bzw. Liegegelegenheit.
2.2 Verriegeln der Seitenteile Code 22, 26, 27 und 28
Zum Verriegeln der Seitenteile klappen Sie das abgeklappte Seitenteil von hinten nach vorne und führen das Seitenteil korrekt in die dafür vorgesehene Seitenteilverriegelung ein. Achtung! Bitte achten Sie darauf, dass das Seitenteil korrekt eingerastet ist!

2.3 Einstellen der höhenverstellbaren Seitenteile Code 27 und Code 28
Zur Anpassung an Ihre persönlichen Bedürfnisse oder bei Verwendung eines Sitzkissens können Sie die Höhe der Seitenteile dem neuen Sitzniveau anpassen. Hierzu lösen Sie die Feststellschraube der Armauflagenverstellung. Jetzt können Sie die individuelle Armlehnenhöhe auf Ihr gewünschtes Maß einstellen, danach die Feststellschraube wieder anziehen. Bitte achten Sie darauf, dass die Feststellschraube korrekt angezogen ist. Achtung! Bitte achten Sie darauf, dass die Feststellschraube korrekt angezogen ist!
2.4 Abnehmen der Beinstützen Code 32 und Code 33
Sollten die Beinstützen nicht gebraucht werden, z.B. zum Transport des Rollstuhls, lassen sich diese einfach abnehmen. Zuerst lösen Sie den Klettverschluss des Wadenbandes. Danach drücken Sie einfach nur den Verriegelungshebel nach hinten und drehen die Fußstütze nach außen und nehmen diese nach oben ab. Achtung! Aus Sicherheitsgründen nach dem Abnehmen der Beinstützen beide Verschlussstopfen in die Aufnahmebuchsen oben am Rollstuhlrahmen einstecken (siehe Sicherheitshinweise).
2.5 Abschwenken der Beinstützen Code 33
Sollten die Beinstützen nicht gebraucht werden, z.B. zum Heranfahren an Schränke, können Sie diese einfach nach außen abschwenken. Hierzu drücken Sie den Verriegelungshebel nach hinten und schwenken die Beinstützen nach außen ab. Achtung! Abgeschwenkte Beinstützen sind automatisch entriegelt und können leicht wegfallen. Bitte beachten Sie dies beim weiteren Umgang z.B. Transport etc.
2.6 Hochklappen der Fußplatten
Um ein leichtes Umsetzen aus oder in den Rollstuhl zu ermöglichen, können Sie die Fußplatten hochklappen. Hierzu betätigen Sie die Feststellbremsen um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Rollstuhles zu vermeiden. Statt der Fußplatten, die jeweils einen Fuß abstützen, beinhaltet das UNIROLL-Programm auch durchgehende Fußbretter. Diese sind ebenfalls hochklappbar und höheneinstellbar und haben die gleiche Handhabung wie die Fußplatten.
2.7 Einstellen der Beinstützenlänge bei Code 32 und Code 33
Die Beinstützenlänge ist um ca. 8 cm stufenlos durch ein Teleskoprohr für die individuelle Anpassung an Ihre Unterschenkellänge einstellbar. Hierzu betätigen Sie die Feststellbremsen um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Rollstuhles zu vermeiden. Mit einem Imbusschlüssel (5 mm) öffnen Sie die Feststellschraube des Teleskoprohres. Jetzt können Sie die Beinstütze auf Ihre Unterschenkellänge einstellen. Achtung! Achten Sie darauf, dass Sie die Feststellschraube nach dem Einstellvorgang wieder korrekt anziehen!

2.8 Einstellen der winkelverstellbaren Fußplatten bei Code 32 und Code 33
Die Beinstützen sind so konzipiert, dass Sie den Winkel der Fußplatten problemlos auf die für Sie angenehmste Position einstellen können. Hierzu betätigen Sie die Feststellbremsen um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Rollstuhles zu vermeiden. Mit einem Imbusschlüssel (6 mm) öffnen Sie die Feststellschraube der Fußplatten (siehe Abbildung). Jetzt können Sie die Fußplatten auf eine für Sie angenehme Position einstellen. Achtung! Achten Sie darauf, dass Sie die Feststellschraube nach dem Einstellvorgang wieder korrekt anziehen!

2.9 Einstellen der winkelverstellbaren Beinstützen Code 32
Hierzu betätigen Sie die Feststellbremsen um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Rollstuhles zu vermeiden. Zum Einstellen der höhenverstellbaren Beinstützen, lassen Sie sich von einer Hilfsperson die Beinstütze auf das gewünschte Niveau anheben. Zum Absenken der Beinstütze muß diese durch kurzes Anheben der Beinstütze (Hilfsperson) entlastet werden. Jetzt drücken Sie den Bedienungshebel und senken die Beinstütze nach unten ab (siehe Abbildung). Achtung! Niemals mit der Hand beim Verstellen der Beinstütze in den Verstellmechanismus greifen - Einklemmgefahr!

3.1 Feststellen der Druckbremse
Die Feststellbremsen gehören zu den wichtigsten Sicherheits-elementen Ihres Rollstuhles. Deshalb müssen Sie hier immer auf die korrekte Funktion achten. Die Funktion kann z.B. durch abgefahrenes Reifenprofil, zu geringem Reifendruck, nassen Reifen oder bei loser Druckbremse beeinträchtigt werden. Zum Feststellen der Druck-bremsen drücken Sie beide Bremshebel bis zum Anschlag nach vorne, dabei merken Sie einen leichten Gegendruck der Bereifung. Zum Lösen der Bremsen einfach beide Bremshebel nach hinten ziehen.

3.2 Einstellen der Druckbremse
Hierzu lösen Sie die Schraube, mit der die Bremse am Rahmen befestigt ist ein wenig, so dass Sie die Bremse verschieben können. Jetzt können Sie die Bremse so weit zum Reifen schieben, dass der Bremsklotz einen Abstand von ca. 13 mm zur Bereifung aufweist. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Bremshebel sich im hinteren Anschlag befinden. Jetzt können Sie die Schraube wieder korrekt anziehen. Achtung! Die Druckbremsen müssen nach jedem Umbau, wie z.B. Einstellung der Sitzhöhe, Einstellung der Sitzneigung, Verstellung der Radstandverlängerung und beim Reifenwechsel neu eingestellt werden!

3.3 Feststellen der Trommelbremse Code 64
Die Begleitperson kann durch ein leichtes Anziehen der Bremsgriffe den Rollstuhl bergwärts auf die gewünschte Schrittgeschwindigkeit abbremsen. Zum Abstellen des Rollstuhles können Sie einfach die Bremsgriffe mit dem Arretierungshebel feststellen. Hierzu ziehen Sie mit der Hand den Bremsgriff nach oben und drücken gleichzeitig mit dem Zeigefinger den Arretierungshebel. Der Rollstuhl darf sich jetzt mit arretierten Bremsen nicht mehr schieben lassen. Zum Lösen der Bremse ziehen Sie einfach den Bremsgriff wieder nach oben und der Arretierungsmechanismus löst sich automatisch.

3.4 Einstellen der Trommelbremse Code 64
Die Trommelbremsen gehören zu den wichtigsten Sicherheits-elementen Ihres Rollstuhles. Deshalb müssen Sie hier immer auf die korrekte Funktion achten. Die Funktion kann z.B. durch verschlissene Bremsbeläge oder defekte Bremsseile hervorgerufen werden. Die Trommelbremsen können Sie einfach durch Herausdrehen der Einstellschraube (B) am Bremsblech nachstellen. Achtung! Achten Sie darauf, dass bei korrekt eingestellten Bremsen die Antriebsräder frei laufen und bei arretierten Bremshebeln sich der Rollstuhl nicht mehr schieben lässt!

3.5 Abnehmen der Antriebsräder mit Steckachse Code 117 und Code 119
Haben Sie einen Rollstuhl mit abnehmbaren Standard- (Code 117) bzw. Trommelbremsrädern (Code 119) können Sie diese problemlos abnehmen z.B. zum Verladen ins Auto. Hierzu drücken Sie mit dem Daumen auf die schwarze Abdeckkappe der Radnabe und ziehen das Rad mit der Steckachse aus der Achsaufnahme heraus. Zum Anbringen der Räder drücken Sie ebenfalls auf die Abdeckkappe und schieben die Steckachse wieder in die Achsaufnahme. Danach überprüfen Sie das Rad auf richtigen Sitz. Achtung! Beim Abnehmen bzw. Anbringen der Räder ist darauf zu achten, dass die Bremsen gelöst sind und die Steckachsen korrekt arretiert sind (die beiden Verriegelungskugeln der Steckachsen müssen sichtbar sein)!

3.6 Verstellmöglichkeiten der Lenkräder
Für die Verstellung der Sitzhöhe bzw. Sitzneigung des Rollstuhles können Sie das Lenkrad in den dafür vorgesehenen Löchern einsetzen. Hierzu betätigen Sie die Feststellbremsen um ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Rollstuhles zu vermeiden. Mit zwei Ring- oder Gabelschlüsseln SW 13 können Sie die Radachse lösen und das Lenkrad in der gewünschten Position einschrauben. Achtung! Durch das Verändern der Sitzneigung entsteht eine höhere Kippgefahr des Rollstuhles nach hinten! Achten Sie darauf, dass Sie die Schrauben nach dem Einstellvorgang wieder korrekt anziehen!

3.7 Verstellmöglichkeiten der Antriebsräder
Für die Verstellung der Sitzhöhe bzw. Sitzneigung des Rollstuhles können Sie einfach die Achsplatte für die Radaufnahme in den dafür vorgesehenen Löchern versetzen. Hierzu benötigen Sie einen Gabel- bzw. Ringschlüssel SW 10 und einen Imbusschlüssel 5 mm um die vier Schrauben der Achsplatte zu lösen. Achtung! Durch das Verändern der Sitzneigung entsteht eine höhere Kippgefahr des Rollstuhles nach hinten! Die Druckbremsen müssen nach jedem Umbau der Sitzhöhe oder der Sitzneigung neu eingestellt werden (siehe dazu Punkt 3.2). Achten Sie darauf, dass Sie die Schrauben nach dem Einstellvorgang wieder korrekt anziehen!

3.8 Vorverlagerung der Antriebsräder
Die Antriebsräder können zur Erhöhung der Wendigkeit nach vorne verlagert werden. Hierzu benötigen Sie einen Ringschlüssel SW 27, mit dem Sie die Verschraubung der Achsaufnahme lösen. Jetzt können Sie die Achsaufnahme in die gewünschte Position verschieben, das Arretierungsblech in die dafür vorgesehene Aussparung einrasten und die Achsaufnahme wieder verschrauben. Achtung! Durch das Vorverlagern der Antriebsräder entsteht eine höhere Kippgefahr des Rollstuhles nach hinten! Verletzungsgefahr! Die Druckbremsen müssen nach dem Vorverlagern der Antriebsräder neu eingestellt werden!

4.0 Einstellen der Rückenhöhe
Die Rückenhöhe kann von 42 cm (Standard-Rückenhöhe) in Schritten von 2 cm bis zu einer Höhe von 36 cm eingestellt werden. Hierzu lösen Sie die Befestigungsschraube (A) für die Seitenteilaufnahme, sowie die Befestigungsschraube für das Rückenrohr (B). Jetzt können Sie Ihre gewünschte Rückenhöhe einstellen. Achtung! Achten Sie darauf, dass Sie die Schrauben nach dem Einstellvorgang wieder korrekt anziehen!

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A B5.0 Rahmennummer
Um einen wirksamen Service für Ihren UNIROLL-Rollstuhl nach dem Kauf gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass Sie bei Anfragen bezüglich Ersatzteilen oder Änderungen am Rollstuhl das Modell und die Rahmennummer Ihres Rollstuhles angeben. Der Aufkleber befindet sich am unteren Teil des linken Rahmens.

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UNIROLG GMBH 76316 Malsch Tel. 0 72 46-9208-0 Mod. R.Nr.5.1 Reifendruck
Alle pneumatischen Reifen sind bei UNIROLL-Produkten mit Autoventil ausgestattet und können entweder mit der Handpumpe (Option Code UF-91) oder mit einer Autofußpumpe aufgepumpt werden.
Empfohlener Reifendruck
Antriebsrad 24" mit Standardbereifung: 4,5 bar
Antriebsrad 24" mit Leichtlaufbereifung: 6,0 bar
Transitrad 12" mit Standardbereifung: 4,0 bar
Lenkrad 7" mit Standardbereifung: 2,5 bar
Lenkrad 8" mit Standardbereifung: 2,5 bar
5.2 Instandhaltung des Rollstuhles
Vor jeder Fahrt:
- Luftdruck der Reifen prüfen
- Bremsen auf einwandfreie Funktion prüfen. Bei betätigten Bremshebeln darf sich der Rollstuhl unter Betriebsbedingungen nicht mehr schieben lassen. Ansonsten darf der Rollstuhl nicht in Betrieb genommen werden
- Zustand der Reifen prüfen
- den Rollstuhl auf Beschädigungen untersuchen
monatlich:
- alle beweglichen Teile leicht ölen (die Kugellager der Räder sind beidseitig verschlossen und brauchen nicht geschmiert zu werden)
- alle Schrauben auf festen Sitz überprüfen
5.3 Pflege des Rollstuhles
Reinigen und Desinfizieren:
Mechanische Reinigung: Die Oberfläche ist von sichtbaren Verschmutzungen mit einem Putzlappen und/oder weicher Bürste - z.B. Zahnbürste - zu reinigen. Ein mildes Oberflächen-Reinigungsmittel kann dazu ggf. verwendet werden. Der Rollstuhl ist dann ausreichend gereinigt, wenn keine sichtbaren Verschmutzungen mehr vorliegen.
Nach der Reinigung sind die Oberflächen mit einem alkoholfreien Desinfektionsmittel zu desinfizieren.
Die Anweisungen des Desinfektionsmittelherstellers sind dabei zu beachten.
Den Rollstuhl gut trocknen lassen.
5.4 Einstellungen und Reparaturen des Rollstuhles
Einstellungen und Reparaturen dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden! Es dürfen nur Original-Ersatzteile von Uniroll GmbH verwendet werden!
Dieses Produkt ist konform
mit der EG – Richtlinie
93/42/EWG für
Medizinprodukte

Technische Daten
| Sitzbreiten: | 40 - 43 - 45 - 48 - 51 cm |
| Sitzhöhen: | 50 - 47,5 - 45 cm |
| Sitztiefe: | 42 cm |
| Rückenhöhe: | 42 cm |
| Gesamtbreite: | Sitzbreite + 20 (+ 22 bei TB) cm |
| Gesamthöhe: Gesamthöhe bei Sitzhöhe 50 cm und Rückenhöhe 42 cm | 90 cm |
| Gesamtlänge mit Beinstützen: | 110 cm |
| Gesamtlänge ohne Beinstützen: | 84 cm |
| Gewicht mit ST, BS, PU-Räder: | 19,0 kg |
| Gewicht mit ST, BS, TB, PU-Räder: | 20,5 kg |
| Transportgewicht ohne ST, BS, Hinterräder: | 10,5 kg |
| Belastbarkeit max.: | 125 kg |
| Material: | Rahmen, Kreuzstrebe und Anbauteile aus Stahl, Pulverbeschichtung |
| Rückenwinkel: | 10,6° |
| Sitzwinkel: | 2,9° |
ST = Seitenteile • BS = Beinstützen • TB = Trommelbremse
Garantie
Für unsere Rollstühle übernehmen wir im Rahmen unserer Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen 2 Jahre Garantie für einwandfreie Beschaffenheit. Auf Rahmen und Kreuzstrebe gewähren wir 5 Jahre Garantie. Technische Änderungen im Sinne des Fortschrittes behalten wir uns vor. Für den Fall, dass Sie ein Fahrzeug oder Teile desselben zu beanstanden haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den nachfolgenden Garantie-Abschnitt zu. Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, Rahmen-No, Lieferschein-Nr., das Lieferdatum sowie unseren Vertragspartner mitzuteilen. Die Modell-No und die Rahmen-No entnehmen Sie dem Typenschild auf dem linken Seitenrahmen.
Achtung:
Das Nichtbeachten der Bedienungsanleitung sowie unsachgemäß durchgeführte Wartungsarbeiten und technische Änderungen und Ergänzungen (Anbauten) ohne Zustimmung der Firma UNIROLL GmbH führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
Hinweis zum Wiedereinsatz:
Der Rollstuhl ist für den Wiedereinsatz geeignet.
Beachten Sie, dass Sie auch sämtliche für eine sichere Handhabung notwendigen technischen Unterlagen dem neuen Nutzer übergeben.
Der Rollstuhl sollte vor der Weitergabe gereinigt und desinfiziert werden und durch den Fachhandel auf Schäden geprüft und freigegeben werden (siehe separate Serviceanleitung).
Garantie-Abschnitt
Modellbezeichnung:
Lieferschein-No:
Rahmen-No:
Lieferdatum:
Hersteller:
Vertragshändler:
UNIROLL GmbH
Daimlerstr. 12
76316 Malsch
Im Bedarfsfall bitte kopieren, ausfüllen und an Herstelleradresse einsenden.
Notizen
UNIROLL®
Rollstühle und Rehabilitationsmittel
Vertrieb und Montage GmbH
Daimlerstr. 12
D-76316 Malsch
Tel.: 0 72 46 / 92 08 0
Fax: 0 72 46 / 92 08 88
Internet: www.uniroll.de
E-mail: info@uniroll.de
Stempel unseres Vertragshändlers: