OpenStage M3 Ex Plus - Telefon Unify - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG OpenStage M3 Ex Plus Unify
Unser Qualitäts- und Umweltmanagementsystem ist entsprechend den Vorgaben der ISO9001 und ISO14001 implementiert und durch ein externes Zertifizierungsunternehmen zertifiziert.
Inhalt
Tabellen 0-3
1 Einleitung 1-1
1.1 Überblick 1-1
1.2 Datenschutz und Datensicherheit 1-2
1.3 Schreibweisen und verwendete Symbole 1-3
2 Betriebsarten.... 2-1
2.1 Betriebsartenabhängige Funktionen 2-1
2.2 Betriebsart „Basis-Modus“: Erreichbarkeit, Alarm- und Notruf 2-2
2.3 Betriebsart „Alarm-Modus“: Frei konfigurierbare Überwachung 2-3
2.4 Betriebsart „PNG-Modus“: Überwachung gemäß BGR 139 2-3
2.4.1 HiPath PNA (Personen-Notsignal -Anlage) 2-4
2.4.1.1 Im Alarmzustand: Rückruf durch die HNA 2-5
3 Konfiguration und Aktivierung 3-1
3.1 Übersicht 3-1
3.1.1 [Modus] Aktivierung 3-1
3.1.2 Konfiguration 3-2
3.1.3 Betriebsart (nur OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus) 3-2
3.1.4 Display drehen (nur OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus) ..... 3-3
3.2 Konfigurationsmenü.... 3-4
3.2.1 Alarm Konfiguration.... 3-4
3.2.1.1 Alarme 3-4
3.2.1.2 [Modus] Aktivierung 3-12
3.2.1.3 Kontrollports 3-13
3.2.1.4 Techn. Störung 3-14
3.2.1.5 Sensorjustierung 3-15
3.2.1.6 Werkseinstellung 3-16
3.2.1.7 Alarmsignal PIN (nur bei Alarm- und PNG-Modus) 3-16
3.2.2 Notruf 3-17
3.2.2.1 Notruf-Konfiguration 3-18
3.2.2.2 Notruf-Konfiguration auf Werkeinstellungen zurücksetzen.... 3-19
3.3 Konfiguration auslesen und übertragen.... 3-21
4 Kontrollports und Alarmrufnummern 4-1
4.1 Syntax der Kontrollports und Alarmrufnummern 4-1
4.1.1 Anrufe zum Alarmserver 4-1
4.1.2 Anrufe vom Alarmserver 4-2
4.2 Beispiel 4-2
5 Reaktionszeiten nach VDE 0825 5-1
6 Struktur des Menüs Extras 6-1
6.2.1 Betriebsart 1: Basis-Modus 6-3
6.2.2 Betriebsart 2: Alarm-Modus 6-6
6.2.3 Betriebsart 3: PNG-Modus 6-9
Abkürzungen Y-2
Stichwörter Z-1
Tabellen
Tabelle 2-1 Funktionsübersicht 2-1
Tabelle 3-1 Parameter – Generelle Werte 3-5
Tabelle 3-2 Parameter – Willensabh. Alarm. 3-6
Tabelle 3-3 Parameter – Willensabh. Alarm, Beispiel 3-7
Tabelle 3-4 Parameter – Ruhealarm 3-7
Tabelle 3-5 Parameter – Lagealarm.... 3-8
Tabelle 3-6 Parameter – Zeitalarm. 3-9
Tabelle 3-7 Parameter – Fluchtalarm.... 3-10
Tabelle 3-8 Parameter – Verlustalarm 3-11
Tabelle 3-9 Parameter – Voralarm/Alarmierung. 3-12
Tabelle 3-10 Parameter – [Modus] Aktivierung 3-13
Tabelle 3-11 Parameter – Kontrollports im Basis-Modus.... 3-14
Tabelle 3-12 Parameter – Kontrollports im Alarm-/PNG-Modus 3-14
Tabelle 3-13 Parameter – Techn. Störung.... 3-15
Tabelle 3-14 Parameter – Alarmsignal PIN 3-17
Tabelle 3-15 Parameter – Notruf-Konfiguration 3-18
Tabelle 4-1 Rufnummernsyntax – Anrufe zum Alarmserver 4-1
Tabelle 4-2 Rufnummernsyntax – Anrufe vom Alarmserver 4-2
Tabelle 4-3 Rufnummernbeispiel 4-2
Tabelle 5-1 Reaktionszeiten nach VDE 0825. 5-1
Tabelle 6-1 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration ..... 6-1
Tabelle 6-2 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration 6-1
Tabelle 6-3 Menü Extras - Konfiguration 6-1
Tabelle 6-4 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme.... 6-2
Tabelle 6-5 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration ..... 6-3
Tabelle 6-6 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart 6-3
Tabelle 6-7 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration 6-3
Tabelle 6-8 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration 6-4
Tabelle 6-9 Menü Extras - Konfiguration 6-4
Tabelle 6-10 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme. 6-5
Tabelle 6-11 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme. 6-5
Tabelle 6-12 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration ..... 6-6
Tabelle 6-13 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart 6-6
Tabelle 6-14 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration.... 6-6
Tabelle 6-15 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration.... 6-7
Tabelle 6-16 Menü Extras - Konfiguration 6-7
Tabelle 6-17 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration - Alarme 6-8
Tabelle 6-18 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration - Alarme 6-8
Tabelle 6-19 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration.... 6-9
Tabelle 6-20 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart 6-9
| Tabelle 6-21 | Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration | 6-9 |
| Tabelle 6-22 | Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration | 6-10 |
| Tabelle 6-23 | Menü Extras - Konfiguration | 6-10 |
| Tabelle 6-24 | Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration - Alarme | 6-11 |
| Tabelle 6-25 | Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration - Alarme | 6-11 |
1 Einleitung
Inhalt
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Themen:
●Abschnitt 1.1, "Überblick"
- Abschnitt 1.2, "Datenschutz und Datensicherheit"
- Abschnitt 1.3, "Schreibweisen und verwendete Symbole"
1.1 Überblick
Die Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus können in den Betriebsarten Alarm-Modus und PNG-Modus als Personen-Notsignal-Gerät mit Sprechmöglichkeit (PNG-S) eingesetzt werden. Hierzu sind verschiedene Einrichtungen im Mobilteil realisiert, die eine automatische oder willensabhängige Alarmierung zulassen. Im Basis-Modus ist bereits eine Alarm- und Notruf-Funktion verfügbar.
Die Mobilteile OpenStage M3 und OpenStage M3 Ex besitzen keine Alarm-Sensorik, haben jedoch auch eine Alarm- und Notruf-Funktion. Der Funktionsumfang entspricht etwa dem des Basis-Modus.
Ein Notruf mittels Alarmtaste ist unabhängig von Auswahl und Aktivierung einer Betriebsart möglich.
Das PNG-S überwacht die Person und meldet einen Alarm, wenn Alarmbedingungen erkannt werden. Folgende Arten von Alarmen und Signalen sind möglich:
•Lagealarm:
Die integrierte Bewegungssensorik identifiziert Abweichungen von ca. 70° aus der senkechten Lage des Mobilteils.
•Ruhealarm:
Die integrierte Bewegungssensorik erkennt Bewegungslosigkeit des Mobilteils.
- Fluchtalarm:
Die integrierte Bewegungssensorik erkennt heftige Bewegungen des Mobilteils.
- Verlustalarm:
Das Herausziehen eines magnetischen Kontaktes, der unterhalb des Mobilteils eingesetzt ist und mit einer Kordel an der Person befestigt werden kann, wird erkannt.
- Zeitalarm:
Die Reaktionsfähigkeit des Bedieners kann durch regelmäßige Bedienung des Mobilteils kontrolliert werden. Zeitgesteuert wird der Benutzer aufgefordert eine Eingabe zu tätigen.
- Willensabhängiger Alarm:
Durch Betätigung der Alarmtaste kann der Benutzer einen Alarm auslösen.
●Signal bei technischer Störung:
Das Mobilteil erkennt lokale technische Störungen oder DPS-Requests. Diese werden dem Benutzer signalisiert. Beispiel: Das Mobilteil hat keinen Empfang oder der Akku ist zu niedrig geladen. Der Benutzer kann daraufhin Maßnahmen einleiten, um die Störung zu beheben.
Ein Voralarm informiert den Überwachten über einen bevorstehenden Alarm. Während der Voralarmzeit kann der Alarm noch zurückgesetzt werden, um Fehlalarme zu vermeiden.
Reaktionszeit, Voralarmzeit, ggf. Empfindlichkeit, Alarmsignal und Alarmziel können je Alarm- typ konfiguriert werden.

Alle Einstellungen, die nicht BGR 139-konform sind, sind für BGR 139-Anwendungen unzulässig.
1.2 Datenschutz und Datensicherheit
Beim vorliegenden System werden u. a. personenbezogene Daten verarbeitet und genutzt, z. B. bei der Gebührenerfassung, den Displayanzeigen und der Kundendatenerfassung.
In Deutschland gelten für die Verarbeitung und Nutzung solcher personenbezogenen Daten u.a. die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Für andere Länder beachten Sie bitte die jeweiligen entsprechenden Landesgesetze.
Mitarbeiter der Unify Software and Solutions GmbH & Co KG sind durch die Arbeitsordnung zur Wahrung schäfts- und Datengeheimnissen verpflichtet.
Tragen Sie durch problembewusstes Handeln mit zur Gewährleistung des Datenschutzes und der Datensicherheit bei:
- Nutzen Sie alle Möglichkeiten der Passwortvergabe konsequent aus: Ändern Sie das Standardpasswort sofort.
- Geben Sie keinem Unberechtigten Kenntnis der Passwörter, z.B. per Notizzettel.
- Verhindern Sie, dass Unbefugte Zugriff auf Datenträger haben, z.B. auf Sicherungsdisketten oder Protokolldrucke. Das gilt sowohl für den Serviceeinsatz, als auch für Lagerung und Transport.
- Sorgen Sie dafür, dass nicht mehr benötigte Datenträger vollständig vernichtet werden. Vergewissern Sie sich, dass keine Papiere allgemein zugänglich zurückbleiben.
1.3 Schreibweisen und verwendete Symbole
In dem vorliegenden Handbuch werden folgende Symbole verwendet:

Das "i" kennzeichnet hilfreiche Hinweise.

Sicherheitshinweise Hinweis auf Gefahren
2 Betriebsarten
Die Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus können als Personen-Notsignal-Gerät mit Sprechmöglichkeit (PNG-S) eingesetzt werden.
Abhängig von der vorhandenen Infrastruktur und den Anforderungen sind für die Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus unterschiedlich umfangreiche Funktionen einstellbar, die in den Betriebsarten Basis-Modus (BM), Alarm-Modus (AM) und PNG-Modus (PNG) zusammengefasst sind.
Nach Eingabe einer Service-PIN kann jede Betriebsart unabhängig von einander eingerichtet und zwischen den Betriebsarten gewechselt werden.
Inhalt
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Themen:
- Abschnitt 2.1, "Betriebsartenabhängige Funktionen"
- Abschnitt 2.2, "Betriebsart „Basis-Modus“: Erreichbarkeit, Alarm- und Notruf"
- Abschnitt 2.3, "Betriebsart „Alarm-Modus“: Frei konfigurierbare Überwachung"
- Abschnitt 2.4, "Betriebsart „PNG-Modus“: Überwachung gemäß BGR 139"
- Abschnitt 2.4.1, "HiPath PNA (Personen-Notsignal -Anlage)"
2.1 Betriebsartenabhängige Funktionen
Nachfolgend eine Funktionsübersicht, abhängig vom Mobilteil und der Betriebsart.
| Funktion BM (Basis-Modus) BM AM PNG | OpenStage M3 Open Stage M | OpenStage M3 Plus Open Stage M 3 Ex | ||
| Notruf über Notsignaltaste X X X X | ||||
| Signalisierung technischer Störungen wie außer DECT-Reichweite, keine Verbindung zum Alarmserver | X | X | X | X |
| Sensorische Alarme wie Lagealarm, Ruhealarm, Fluchtalarm, Verlustalarm, Zeitalarm | - | X | X | X |
| Funktionstest der Alarmsensorik bei Modus-Aktivierung erforderlich | - | - | X | X |
| Funktion | OpenStage M3 OpenStage M3 Ex | OpenStage M3 Plus OpenStage M3 Ex Plus | ||
| BM (Basis-Modus) | BM | AM | PNG | |
| Alarmrückruf vom Alarmserver am Mobilteil - - X X | ||||
| Signalisierung von technischen Störungen am Mobilteil | X | X | X | X |
| Signalisierung der Alarme an einen Alarmserver (mit Quittung durch den Alarmserver) | - | - | X | X |
| Signalisierung der Alarme an einen Alarmserver (ohne Quittung durch den Alarmserver) | X | X | X | - |
| Überwachung nach BGR 139 - - - X | ||||
| Betrieb über HiPath Cordless Office an einer HiPath 3000 | X | X | X | - |
| Betrieb über HiPath Cordless Enterprise an einer HiPath 4000 | X | X | X | X |
| Betrieb über HiPath Cordless IP an einer OpenScape Office/OpenScape Voice | X | X | X | - |
Tabelle 2-1 Funktionsübersicht
Tabelle 2-1 Funktionsübersicht
2.2 Betriebsart „Basis-Modus“: Erreichbarkeit, Alarm- und Notruf
In der Betriebsart Basis-Modus der Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus können bereits unterschiedliche, auch sensorische Alarme ausgelöst werden. Im Alarmfall kann eine im Mobilteil eingetragene Alarmrufnummer gewählt werden. Bei HiPath 3000/4000 sind drei Alarmrufnummern möglich.
Bei den Mobilteilen OpenStage M3 und OpenStage M3 Ex ist nur die Betriebsart Basis-Modus verfügbar. Bei diesen Geräten ist keine sensorische Alarmierung möglich.
Der Notruf über die Alarmtaste ist bei allen Geräten möglich, auch dann, wenn kein Modus aktiviert ist.
Damit Alarmrufe das Alarmziel möglichst sicher erreichen, werden die Alarmrufe wiederholt, bis die konfigurierte Anzahl von Wiederholungen erreicht ist oder die Alarmwiederholung manuell am Mobilteil unterbrochen wurde. Trotz der Alarmwiederholungen gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, dass ein Alarmruf das programmierte Alarmziel erreicht.

Achtung: Für die Funktion der zweiten und dritten Notruf-/Alarmnummer muss nach dem Anmelden des Mobilteils an die HiPath 3000/OpenScape Business oder HiPath/OpenScape 4000 eine Gesprächsverbindung erfolgen. Alle andere Systeme unterstützen nur die Wahl einer Notruf-/Alarmnummer.
Bei der HiPath 3000/OpenScape Business werden nur Notruf-/Alarmnummern aus derselben Anlage unterstützt. Die Funktion der Notruf-/Alarmnummer im Mobilteil muss nach der Konfiguration geprüft werden.

Wenn während eines Gespräches ein Voralarm signalisiert wird, müssen Sie zuerst den Voralarm bestätigen, um den bevorstehenden Alarm zu verhindern. Danach können Sie das Gespräch weiterführen.
2.3 Betriebsart „Alarm-Modus“: Frei konfigurierbare Überwachung
In der Betriebsart Alarm-Modus der Mobilteile OpenStage M3 Plus und
OpenStage M3 Ex Plus können alle Alarme frei konfiguriert werden. Die Betriebsart Alarm-Modus funktioniert nur mit einem Alarmserver.

Für eine BGR 139-konforme Konfiguration verwenden Sie die Betriebsart PNG-Modus.
Sie haben freie Wahl bei der Einstellung der Alarm-Parameter. Stellen Sie das Mobilteil auf Ihre Erfordernisse ein.
Das Ein- und Ausschalten der Überwachung erfolgt direkt durch das Mobilteil. Bei Aktivierung wird ein Funktionstest der Alarmorgane durchgeführt.
2.4 Betriebsart „PNG-Modus“: Überwachung gemäß BGR 139
Die Betriebsart PNG-Modus der Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus bietet an einer HiPath 4000 die Möglichkeit, eine BGR 139-konforme Alarmauslösung zu realisieren. Die Überwachung gemäß BGR 139 funktioniert nur mit einem Alarmserver.
Für die BGR 139-konforme Konfiguration des Mobilteils und den BGR 139-konformen Einsatz ist geschultes Fachpersonal zuständig.
Dieses Handbuch beschreibt die möglichen Konfigurationen des Mobilteils. Dabei wird auf die BGR 139-konformen Einstellungen hingewiesen.

Alle Einstellungen, die nicht BGR 139-konform sind, sind für BGR 139-Anwendungen unzulässig.
Durch Aktivierung der PNG-Funktionalität werden bestimmte Mobilteil-Einstellungen (z. B. Mobilteil-Reset, Basisauswahl, MT anmelden, ...) für den normalen Benutzer gesperrt.
Bei Aufruf einer gesperrten Funktion wird die Eingabe einer Service-PIN verlangt. Erst nach korrekter PIN-Eingabe wird die Funktion freigeschaltet.
2.4.1 HiPath PNA (Personen-Notsignal -Anlage)
Die HiPath Notsignal-Anlage ist zum Betrieb im PNG-Modus erforderlich und erlaubt einen BGR 139-konformen Betrieb. Sie basiert auf HiPath Cordless Enterprise CMI 3.0 ab KV 415.
Die steuernde Zentrale dieses PNA-Systems (Personen-Notsignal-Anlage) ist der Alarmserver. Der Alarmserver kontrolliert und steuert das PNG-S und reagiert auf dessen Meldungen und Alarme. Für die Steuerung des PNG-S wird die CLIP-Information in der Setup-Message beim Verbindungsaufbau benötigt.
Vor der Aktivierung wird durch den Benutzer ein Funktionstest der Sensorik durchgeführt. Die Überwachung wird vom Alarmserver eingeschaltet, wenn der Funktionstest erfolgreich durchgeführt worden ist.
Alarmrufe des PNG-S erfolgen zum konfigurierten Alarmziel. Zur Sicherstellung, dass die Alarmrufe das Alarmziel erreichen, werden die Alarmrufe wiederholt, bis ein Alarmrückruf des Alarmservers erkannt wurde oder die konfigurierte Anzahl von Wiederholungen erreicht ist. Dennoch gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, dass ein Alarmruf das programmierte Ziel erreicht. Der Alarmserver überprüft deshalb auch die Kommunikationswege zum PNG-S und fragt das PNG-S zyklisch ab. Bleiben Antworten aus, wird im Alarmserver ein technischer Alarm erzeugt und Hilfskräfte kommen zum Einsatz. Am PNG-S wird zusätzlich ein lokaler Alarm ausgelöst.
Durch Lokalisierung kann das Mobilteil und damit die Alarm auslösende Person geortet werden. Nach der Alarmabarbeitung ertönt ein Alarmsignal am PNG-S, das zur weiteren Ortung der Alarm auslösenden Person dient.
Die Alarmrücksetzung und das Abschalten der Überwachung erfolgen über den Alarmserver. Hierbei überprüft der Alarmserver, ob gegebenenfalls ein Abschalten zulässig ist. Zum Beispiel wird der Abschalteort als Kriterium überprüft.
2.4.1.1 Im Alarmzustand: Rückruf durch die HNA
Das Mobiltelefon hat ein Notsignal an die PNEZ gesendet und befindet sich somit im Alarmzustand. Die HNA quittiert den Alarmruf durch einen Alarmrückruf. Das Mobiltelefon bedient diesen Kontrollanruf automatisch.
Über den Alarmrückruf kann man bei der HNA mithören, was am Alarmort vorgeht. Gegebenenfalls kann über die Freisprechfunktion mit dem Alarmierenden kommuniziert werden.

Holen Sie, als Mitarbeiter bei der HNA, vor der Überwachung unbedingt das Einverständnis der überwachten Person für das Mithören ein.
Sind in den jeweils gültigen Vorschriften Einzelarbeitsplätze verboten, darf dieses Verbot nicht mit einer Personen-Notsignal-Anlage umgangen werden!
3 Konfiguration und Aktivierung
Um alle möglichen Alarm- und Signalisierungsfunktionen des Mobilteils nach Ihren Bedürfnissen sinnvoll einrichten zu können, ist es wichtig, grundlegende Zusammenhänge und Begriffe zu verstehen.
Machen Sie sich deshalb mit den folgenden Themen vertraut:
- Eigenschaften der Betriebsarten, siehe Kapitel 2, "Betriebsarten".
- Kontrollports und Alarmrufnummern, siehe Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Inhalt
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Themen:
●Abschnitt 3.1, "Übersicht"
●Abschnitt 3.2, "Konfigurationsmenü"
3.1 Übersicht
Im Menü „Extras“ finden Sie alle Parameter zur Einrichtung der Alarm- und Signalisierungsfunktionen.
3.1.1 [Modus] Aktivierung
Mit diesem Menüpunkt aktivieren und deaktivieren Sie den im Menü „Konfiguration“ eingerichteten und im Menü „Betriebsart“ gewählten Modus manuell. Abhängig davon lautet der Menüpunkt im Basis-Modus „BM Aktivierung“, im Alarm-Modus „AM Aktivierung“ oder im PNG-Modus „PNG Aktivierung“.
Beim Aktivieren des Alarm-Modus und des PNG-Modus wird zunächst jeweils ein Sensor-Test durchgeführt. Es wird nur die Sensorik geprüft, welche in dem jeweiligen Modus eingeschaltet ist. Nur wenn der Test erfolgreich abgeschlossen wurde, wird der entsprechende Alarm-Modus aktiv.
Das manuelle Aktivieren ist nur möglich, wenn dies für die entsprechende Betriebsart eingeschaltet wurde. Es ist auch möglich, eine automatische Aktivierung einzurichten.
Siehe Abschnitt 3.2.1.2, "[Modus] Aktivierung".
Ist eine der Betriebsarten aktiv, blinkt die Überwachungs-LED oberhalb des Displays grün.
Vorgehensweise:
Wenn sich das Display im Ruhezustand befindet, drücken Sie zum Aktivieren/Deaktivieren drei mal den Center Key (zentrale Taste der Steuertaste).
Alternativ:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie [Modus] Aktivierung.

Im Überwachungsmodus: Entfernen Sie nicht den Akkupack! Das Entfernen führt zu einem technischen Alarm in der HNA.
3.1.2 Konfiguration
In diesem Menü können Sie alle Parameter der Betriebsarten unabhängig von einander konfigurieren, Notruf-Nummern festlegen und die Service-PIN ändern. Diese Konfiguration darf nur vom geschulten Fachpersonal vorgenommen werden.
Das Fachpersonal ist auch dafür verantwortlich, dass die Service-PIN vor Aushändigung des konfigurierten Mobilteils an den Benutzer auf einen „geheimen“ Wert gesetzt wird. Siehe hierzu den Abschnitt 3.2.3, “Service-PIN”.
Zur Konfiguration ist die Eingabe der Service-PIN erforderlich.
Der Einstieg ins Menü Konfiguration ist gesperrt, solange eine der Betriebsarten aktiv ist, siehe Abschnitt 3.1.1, “[Modus] Aktivierung”.
Weitere Informationen zu diesem Menü finden Sie im Abschnitt 3.2, "Konfigurationsmenü".
3.1.3 Betriebsart (nur OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus)
In diesem Menü können Sie eine der drei Betriebsarten Basis-Modus, Alarm-Modus oder PNG-Modus auswählen:
- Basis-Modus: Es stehen alle sensorischen Alarme zur Verfügung. Es können 3 Alarmrufnummern für die sensorischen Alarme analog wie beim Notruf konfiguriert werden. Betrieb mit oder ohne Alarmserver.
- Alarm-Modus: Es stehen alle sensorischen Alarme zur Verfügung, die an einen Alarmserver weiter geleitet werden.
- PNG-Modus: Es stehen alle sensorischen Alarme zur Verfügung, die gemäß BGR 139 an einen Alarmserver weiter geleitet werden.
Diese Auswahl darf nur vom geschulten Fachpersonal vorgenommen werden.
Zum Ändern der Betriebsart ist die Eingabe der Service-PIN erforderlich.
Das Ändern der Betriebsart ist nicht möglich, solange eine der Betriebsarten aktiv ist, siehe Abschnitt 3.1.1, “[Modus] Aktivierung”.
Weitere Informationen zu Betriebsarten finden Sie im Kapitel 2, "Betriebsarten".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Betriebsart.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten und bestätigen Sie mit Auswahl.
3.1.4 Display drehen (nur OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 ExPlus)
Mit diesem Menüpunkt aktivieren und deaktivieren Sie das automatische lageabhängige Drehen der Anzeige im Display.
Wenn aktiviert, wird die Anzeige im Ruhe- und Anrufzustand um 180° gedreht (auf den „Kopf“ gestellt), wenn Sie das Mobilteil von der senkrechten in die horizontalen Lage kippen.
Diese Einstellung ist dann sinnvoll, wenn Sie das Mobilteil am Gürtel tragen und bei einem Alarm oder Anruf auf das Display sehen möchten, ohne das Mobilteil vom Gürtel nehmen zu müssen. So können Sie die Informationen im Display lesen, in dem Sie das Mobilteil einfach nach außen wegkippen.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Display drehen.
3.2 Konfigurationsmenü
Unter dem Menüpunkt Konfiguration werden die Alarmierungsparameter konfiguriert, die das Alarmverhalten festlegen. Dort kann für jede Betriebsart eine, von den anderen Betriebsarten unabhängige, Konfiguration eingerichtet werden.
Die Parameter sind betriebsartenunabhängig beschrieben. Ist ein Parameter in einer Betriebsart nicht verfügbar, ist das bei der Parameterbeschreibung vermerkt.
Neben den Alarmierungsparametern können im Menü Konfiguration Notrufnummern eingerichtet und die Service-PIN geändert werden.
3.2.1 Alarm Konfiguration
3.2.1.1 Alarme
Folgende Alarme werden vom Mobilteil unterstützt:
-Willensabh. Alarm
•Ruhealarm
•Lagealarm
- Zeitalarm
-Fluchtalarm
- Verlustalarm
Für alle Alarme werden generelle Werte eingetragen. Darüber hinaus sind für jeden Alarmtyp Parameter vorkonfiguriert, die aber individuell für den entsprechenden Einsatz angepasst werden können.

Verwenden Sie für BGR 139-konformen Betrieb die Betriebsart PNG-Modus und beachten Sie die dort vorgeschriebenen Einstellwerte!
Hier muss neben dem willensabhängigen Alarm mindestens ein automatischer Alarm aktiviert sein.
Das Ausschalten aller Alarme ist im PNG-Modus nicht möglich.
Generelle Werte
Diese Werte werden generell für alle Alarmtypen innerhalb einer Betriebsart verwendet. Ist ein Alarmserver vorhanden, dann muss hier nur die Kontrollport Basis eingetragen werden.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Generelle Werte.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Kontrollport Basis | BM - - | ||
| AM/PNG (max. 32 Ziffern) (leer) | |||
| Alarmrufnummer | BM - - | ||
| AM/PNG (max. 32 Ziffern) (leer) | |||
| Alarmrufnummer 1 | BM (max. 32 Ziffern) 112 | ||
| AM/PNG - - | |||
| Alarmrufnummer 2 | BM (max. 32 Ziffern) (leer) | ||
| AM/PNG - - | |||
| Alarmrufnummer 3 | BM (max. 32 Ziffern) (leer) | ||
| AM/PNG - - | |||
| Anzahl Alarmrufe | BM - - | ||
| AM 1 ... 99 15 | |||
| PNG 1 ... 99 99 | |||
| Automatik Alarme | BM Ein / Aus / Aus in der LS Ein | ||
| AM Ein / Aus / Aus in der LS Ein | |||
| PNG Ein / Aus in der LS Ein | |||
| Dauer je Ruf | BM 0 ... 60 s | 30 s | |
| AM/PNG - - | |||
| Sprachweg | BM/AM/PNG | Hörerbetrieb / Freisprechen | Hörerbetrieb |
Tabelle 3-1 Parameter – Generelle Werte
- Bestätigen Sie mit Sichern.
Willensabh. Alarm
Hier konfigurieren Sie die Einstellungen für den willensabhängigen Alarm, d. h. für den Alarm, der über die rote Alarmruftaste ausgelöst wird.

In der Betriebsart Alarm-Modus und PNG-Modus ist nach der Aktivierung die rote Taste für den willensabhängigen Alarm belegt. Die unter dem Notruf (Abschnitt 3.2.2, "Notruf") konfigurierten Nummern werden gewählt, wenn kein Modus aktiv ist. Beim Eintrag der Kontrollport Basis wird die Notrufnummer vom Alarmserver mit einer eigenen Notrufnummer überschrieben.
Abhängig vom Tastendruck der roten Alarmruftaste (SP: Shortpress, LP: Longpress) werden unterschiedliche Alarme signalisiert und verschiedene Alarmrufnummern gewählt.
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Willensabh. Alarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Wertebereich Standardwert | AM/PNG | |
| Alarmruftaste SP Ein / Aus Ein | ||
| Alarmruftaste LP Ein / Aus Ein | ||
| Alarmruftastensp. Ein / Aus Aus | ||
| Alarmsignal SP Ein / Aus Ein | ||
| Alarmsignal LP Ein / Aus Aus | ||
| Alarmrufnummer SP (max. 32 Ziffern) | (leer) | |
| Alarmrufnummer LP | (max. 32 Ziffern) | (leer) |
Tabelle 3-2 Parameter – Willensabh. Alarm
- Bestätigen Sie mit Sichern.
Durch unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten sind vielseitige Lösungen realisierbar. Beispiel für eine „Stille Alarmierung“ bei Langdruck der Alarmruftaste:
| Parameter Beispielwert | |
| Alarmruftaste SP Ein | |
| Alarmruftaste LP Ein | |
| Alarmruftastensp. Aus | |
| Alarmsignal SP Ein | |
| Alarmsignal LP Aus | |
| Alarmrufnummer SP 6647201 | |
| Alarmrufnummer LP 6647208 |
Tabelle 3-3 Parameter – Willensabh. Alarm, Beispiel
Ruhealarm
Der Ruhealarm kann optional aktiviert werden. Ruhealarm wird ausgelöst, wenn die Sensorik über eine definierte, konfigurierbare Zeit Bewegungslosigkeit feststellt.
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".

Die Reaktionszeit und die Voralarmzeit sind nicht additiv, sondern man muss die Voralarmzeit von der Reaktionszeit abziehen. Z. B. Reaktionszeit 90 s und Voralarmzeit 15 s bedeutet nach 75 s wird der Voralarm ausgelöst und nach 90 s der Alarm.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Ruhealarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter | Betriebsart | Wertebereich | Standardwert |
| Aktivierung | BM/AM/PNG | Ein / Aus Ein | |
| Reaktionszeit | BM/AM 10 ... 900 s 90 s | ||
| PNG 10 ... 90 s 90 s | |||
| Voralarmzeit | BM/AM 0 ... 300 s 15 s | ||
| PNG 0 ... 30 s 15 s | |||
| Alarmrufnummer | BM | -1 | 112 |
| AM/PNG (max. 32 Ziffern) (leer) | |||
Tabelle 3-4 Parameter – Ruhealarm
1 Die Alarmrufnummer ist im Basis-Modus des M3 Plus bei allen Alarmen gleich und wird unter „Generelle Werte“ eingetragen.
8. Bestätigen Sie mit Sichern.
Tabelle 3-4 Parameter – Ruhealarm
Lagealarm
Der Lagealarm kann optional aktiviert werden. Lagealarm wird ausgelöst, wenn die Sensorik über eine definierte, konfigurierbare Zeit eine unzulässige Neigung des Mobilteils feststellt (d.h. Lageabweichung aus der Senkrechten).
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Lagealarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter | Betriebsart | Wertebereich | Standardwert |
| Aktivierung | BM/AM/PNG | Ein / Aus | Ein |
| Reaktionszeit | BM/AM 10 ... 900 s 90 s | ||
| PNG 10 ... 90 s 90 s | |||
| Parameter Betriebsart | Wertebereich | Standardwert | |
| Voralamzeit | BM/AM 0 ... 300 s 15 s | ||
| PNG 0 ... 30 s | 15 s | ||
| Alarmrufnummer | BM | -^1 | 112 |
| AM/PNG (max. 32 Ziffern) (leer) | |||
Tabelle 3-5 Parameter – Lagealarm
Tabelle 3-5 Parameter – Lagealarm
1 Die Alarmrufnummer ist im Basis-Modus des M3 Plus bei allen Alarmen gleich und wird unter „Generelle Werte“ eingetragen.
- Bestätigen Sie mit Sichern.
Zeitalarm
Der Zeitalarm kann optional aktiviert werden. Zeitalarm wird ausgelöst, wenn ein zeitgesteuerter Voralarm nicht rechtzeitig vom Benutzer quittiert wird.
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Zeitalarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart | Wertebereich | Standardwert | |
| Aktivierung | BM/AM/PNG | Ein / Aus | Aus |
| Reaktionszeit | BM/AM 1 ... 120 min | 15 min | |
| PNG 1 ... 15 min | 15 min | ||
| Voralamzeit | BM/AM 0 ... 300 s 15 s | ||
| PNG 0 ... 15 s | 15 s | ||
| Alarmrufnummer | BM | -1 | 112 |
| AM/PNG (max. 32 Ziffern) (leer) | |||
Tabelle 3-6 Parameter – Zeitalarm
1 Die Alarmrufnummer ist im Basis-Modus des M3 Plus bei allen Alarmen gleich und wird unter „Generelle Werte“ eingetragen.
8. Bestätigen Sie mit Sichern.
Fluchalarm
Der Fluchtalarm kann optional aktiviert werden. Fluchtalarm wird ausgelöst, wenn die Sensorik über eine definierte, konfigurierbare Zeit eine unzulässige heftige Bewegung des Mobilteils feststellt.
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Fluchtalarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Aktivierung BM/AM/PNG Ein / Aus Aus | |||
| Reaktionszeit | BM/AM 10 ... 900 s 30 s | ||
| PNG 10 ... 90 s | 30 s | ||
| Voralarmzeit | BM/AM 0 ... 300 s | 15 s | |
| PNG 0 ... 30 s | 15 s | ||
| Empfindlichkeit | BM/AM/PNG | Niedrig / MIttel / Hoch | Mittel |
| Alarmrufnummer | BM | -1 | 112 |
| AM/PNG | (max. 32 Ziffern) | (leer) | |
Tabelle 3-7 Parameter – Fluchtalarm
1 Die Alarmrufnummer ist im Basis-Modus des M3 Plus bei allen Alarmen gleich und wird unter „Generelle Werte“ eingetragen.
- Bestätigen Sie mit Sichern.
Verlustalarm
Der Verlustalarm kann optional aktiviert werden. Verlustalarm wird ausgelöst, wenn der Reißleinen-Kontakt (Kordel) über eine definierte, konfigurierbare Zeit nicht erkannt wird, d.h. herausgezogen worden ist.
Mehr zu Alarmrufnummern finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Verlustalarm.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Aktivierung BM/AM/PNG Ein / Aus Ein | |||
| Reaktionszeit | BM/AM 1 ... 900 s 30 s | ||
| PNG 1 ... 90 s | 30 s | ||
| Voralarmzeit | BM/AM 0 ... 300 s 15 s | ||
| PNG 0 ... 30 s | 15 s | ||
| Alarmrufnummer | BM | -1 | 112 |
| AM/PNG | (max. 32 Ziffern) | (leer) | |
Tabelle 3-8 Parameter – Verlustalarm
1 Die Alarmrufnummer ist im Basis-Modus des M3 Plus bei allen Alarmen gleich und wird unter „Generelle Werte“ eingetragen.
- Bestätigen Sie mit Sichern.
Alarmsignal
Hier können Sie die akustische Signalisierung von Voralarmen und Alarmen definieren. Die nachfolgenden Signale beginnen leise und erreichen nach kurzer Zeit ihren konfigurierten Maximalwert.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarme.
- Wählen Sie Alarmsignal.
- Wählen Sie Voralarm oder Alarmierung.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Warnsignal BM/AM/PNG Ein / Aus Ein | |||
| Alarmsignal BM/AM/PNG | Alarm 1 ... 5 | Voralarm: Alarm 5Alarmierung: Alarm 1 | |
| Lautstärke BM/AM/PNG 1 | ... 5 | Voralarm: 3Alarmierung: 5 | |
Tabelle 3-9 Parameter – Voralarm/Alarmierung
- Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.1.2 [Modus] Aktivierung
Legen Sie hier fest, wie der gewählte Betriebsmodus (siehe Abschnitt 3.1.3, "Betriebsart (nur OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus)") aktiviert werden soll (gilt für alle Gerätetypen).
Ist nur Automatisch eingeschaltet, wird der gewählte Betriebsmodus beim Herausnehmen aus der Ladeschale automatisch aktiviert und beim Ablegen in die Ladeschale deaktiviert. Wenn Manuell ausgeschaltet ist, kann der gewählte Betriebsmodus nicht manuell aktiviert oder deaktiviert werden. Beide Schalter können aktiviert sein.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
-
Wählen Sie [Modus] Aktivierung.
-
Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Automatisch BM/AM/PNG | Ein / Aus Aus | ||
| Manuell BM/AM/PNG Ein / Aus Ein | |||
Tabelle 3-10 Parameter – [Modus] Aktivierung
- Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.1.3 Kontrollports
Die Kontrollports sind Rufnummern des Alarmservers, die zur Signalisierung von Zuständen/Ereignissen zwischen Mobilteil und Alarmserver verwendet werden.
Die Rufnummern der Kontrollports werden im Alarm-Modus und PNG-Modus automatisch eingetragen, wenn der Parameter Kontrollport Basis im Alarm- oder PNG-Modus konfiguriert wurde. Anschließend können die Kontrollports auch individuell geändert werden. Die drei Kontrollports im Basis-Modus müssen einzeln eingetragen werden.

Basis- und Alarm- Modus: Nach Löschen der Ports Start, NOK und Stop-Erreichbarkeit ist es möglich den Alarm-Modus zu aktivieren, ohne dass eine Anmeldung am Alarmserver erfolgt.
Die im Alarm-Modus erforderliche Sensorprüfung wird dann auch nicht durchgeführt.
Mehr zu Kontrollports finden Sie im Kapitel 4, "Kontrollports und Alarmrufnummern".
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Kontrollports.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
Kontrollports im Basis-Modus
| Parameter Beispielwert Wert | ||
| Start Erreichbarkeit (max. 32 | Ziffern) (leer) | |
| Erreichbarkeit NOK (max. 32 | Ziffern) (leer) | |
| Stop Erreichbarkeit (max. 32 | Ziffern) (leer) |
Tabelle 3-11 Parameter – Kontrollports im Basis-Modus
Kontrollports im Alarm-/PNG-Modus
| Parameter Beispielwert Wert | ||
| Start Überwachung (max. 32 | Ziffern) (leer) | |
| Überwachung NOK (max. 32 | Ziffern) (leer) | |
| Überwachung aus | (max. 32 Ziffern) (leer) | |
| Alarmrückruf laut | (max. 32 Ziffern) (leer) | |
| Alarmrückruf still | (max. 32 Ziffern) (leer) | |
| Alarmrückruf | (max. 32 Ziffern) (leer) |
Tabelle 3-12 Parameter – Kontrollports im Alarm-/PNG-Modus
7. Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.1.4 Techn. Störung
Bei einer technischen Störung signalisiert das Mobilteil dem Benutzer die Störung, die er mit OK zurücksetzen kann.
Einstellbar sind die maximal zulässige Zeit ohne DPS-Request und die maximal zulässige Zeit ohne Empfang. Wird die Zeit überschritten, dann wird die Störung ausgelöst. Der Wert 0 schaltet die jeweilige Prüfung aus.
Ein DPS-Request wird vom Alarmserver an das Mobilteil gesendet, um die Erreichbarkeit des Mobilteilnehmers zu prüfen.

Die DPS-Funktion wird nur beim Betrieb an einer HiPath 4000 unterstützt.
Der Empfang ist zur Sprach- und Datenkommunikation zwischen Mobilteil und Basisstationen erforderlich. Fehlt der Empfang, ist keine Kommunikation möglich.
Darüber hinaus überprüft das Mobilteil, ob der Akku ausreichend geladen ist. Bei zu schwachem Akku wird ebenfalls eine technische Störung gemeldet. Hierzu ist nichts einstellbar.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Techn. Störung.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Betriebsart Wertebereich Standardwert | |||
| Aktivierung BM/AM/PNG Ein / Aus Ein | |||
| Zeit ohne DPS-Req. BM/AM/PNG 0 min ... 120 min 2 min | |||
| Zeit ohne Empfang BM/AM/PNG 0 min ... 120 min 2 min | |||
| Warnsignal BM/AM/PNG Ein / Aus Ein | |||
| Melodie | BM/AM/PNG | Alarm 1 ... 5 | Alarm 1 |
| Lautstärke | BM/AM/PNG 1 ... 5 | 3 | |
Tabelle 3-13 Parameter – Techn. Störung
- Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.1.5 Sensorjustierung
In diesem Menü wird eine vollständige Prüfung und Justierung der Alarmsensorik durchgeführt.
Bei der Aktivierung der Betriebsarten Alarm-Modus und PNG-Modus wird die Sensorik der eingeschalteten Alarme geprüft, die Prüfung wird mit der Aktivierung des Modus automatisch gestartet. Im Basis-Modus wird keine Sensorprüfung mit der Aktivierung automatisch gestartet.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
-
Wählen Sie Sensorjustierung.
-
Halten Sie das Mobilteil senkrecht ruhig und bestätigen Sie mit OK.
- Schütteln Sie das Mobilteil kräftig, bis der Test erfolgreich ist.
- Halten Sie das Mobilteil senkrecht ruhig, bis der Test erfolgreich ist.
- Drücken Sie die rote Alarmruftaste am oberen Ende des Mobilteils.
- Ziehen Sie den Stecker mit der Reißleine aus der Buchse am unteren Ende des Mobilteils und stecken Sie diesen wieder hinein.

Wenn der Funktionstest mehrfach scheitert, ist das Mobiltelefon umgehend außer Betrieb zu nehmen und an den Hersteller zu senden!
3.2.1.6 Werkseinstellung
Wenn Sie ein Mobilteil neu programmieren wollen, setzen Sie das Gerät zunächst auf die Werkseinstellung zurück. Mit dem Zurücksetzen werden alle Werte innerhalb der gewählten Betriebsart auf Standardwerte zurückgesetzt.
Die Standardwerte der Werkseinstellung entnehmen Sie der jeweiligen Konfigurationsbeschreibung (Spalte „Standardwert“).
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Werkseinstellung und bestätigen Sie mit JA.
3.2.1.7 Alarmsignal PIN (nur bei Alarm- und PNG-Modus)
Um das versehentliche oder vorsätzliche Abschalten eines Alarmsignals während eines Alarms zu verhindern, kann eine Alarmsignal PIN eingerichtet werden, die zum Abschalten zunächst eingegeben werden muss.

Ändern Sie vor Ausgabe der Mobilteile unbedingt den Standardwert „11111“ in eine individuelle PIN!
Der Alarmsignal PIN gilt nur für den Alarm- und PNG-Modus. Wenn die PIN-Funktion ausgeschaltet ist, kann das Alarmsignal durch Drücken der Auflegentaste abgeschaltet werden.
Der Notruf kann durch Auflegen beendet werden.
Wenn eine Gesprächsverbindung zustande kommt, wird der Notrufton immer abgeschaltet.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie eine der drei Betriebsarten.
- Wählen Sie Alarmsignal PIN.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Wertebereich Standardwert | ||
| PIN Ein / Aus Ein | ||
| Bitte Eingabe der Alarmsignal-PIN (5 | Ziffern) 11111 | |
Tabelle 3-14 Parameter – Alarmsignal PIN
7. Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.2 Notruf
Unabhängig von den betriebsartenabhängig eingerichteten Alarmrufnummern können Notrufnummern eingerichtet, geändert und zurückgesetzt werden. Die Notrufnummer wird durch Betätigung der roten Alarmruftaste gewählt.
Es können bis zu drei unterschiedliche Notrufnummern eingetragen werden. Das zyklische Abarbeiten aller drei Notrufnummern ist nur möglich, wenn die Basisstation die Rufzustandübermittlung unterstützt.

Achtung: Für die Funktion der zweiten und dritten Notruf-/Alarmnummer muss nach dem Anmelden des Mobilteils an die HiPath 3000/OpenScape Business oder Hi-Path/OpenScape 4000 eine Gesprächsverbindung erfolgen. Alle andere Systeme unterstützen nur die Wahl einer Notruf-/Alarmnummer.
Bei der HiPath 3000/OpenScape Business werden nur Notruf-/Alarmnummern aus derselben Anlage unterstützt. Die Funktion der Notruf-/Alarmnummer im Mobilteil muss nach der Konfiguration geprüft werden.

Beachten Sie:
– Sorgen Sie dafür, dass das Alarmziel möglichst immer erreichbar ist!
– Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Alarmziel nicht er-reicht wird!
- Stellen Sie sicher, dass der Alarmierende beim Alarmziel erkannt wird! Zur Identifizierung des Alarmierenden ist z. B. die Übermittlung der Rufnummer des Rufenden erforderlich.
– Alarmrufe können Kosten verursachen.
– Alarmrufe können belästigen, wenn das Alarmziel falsch eingestellt ist.
- Bei Rufen ins öffentliche Netz wählen Sie eine ausreichend lange Alarmwiederholzeit. Es muss sichergestellt werden, dass die Rufdauer ausreicht, um das Alarmziel zu erreichen. Führen Sie ggf. Probeanrufe durch.
Beim Einsatz eines Alarmservers werden manuell eingetragene Notrufnummern ggf. durch Alarmrufnummern überschrieben.
3.2.2.1 Notruf-Konfiguration

Prüfen Sie nach der Konfiguration die Notruffunktion des Mobilteils!
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie Notruf.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Ändern Sie die Werte folgender Parameter:
| Parameter Wertebereich Standardwert | ||
| Notrufnummer 1 (max. 32 Ziffern) | 112 | |
| Notrufnummer 2 (max. 32 Ziffern) | (leer) | |
| Parameter | Wertebereich | Standardwert |
| Notrufnummer 3 (max. 32 Ziffern) | (leer) | |
| Dauer je Ruf 0 ... 60 s 30 s | ||
| Sprachweg Hörerbetrieb / Freisprechen Hörerbetrieb | ||
| Notruftaste SP Ein / Aus Ein | ||
| Notruftaste LP | Ein / Aus Ein | |
| Notruftastensperre | Ein / Aus Aus | |
| Notrufsignal SP | Ein / Aus Ein | |
| Notrufsignal LP | Ein / Aus Aus | |
| Melodie | Alarm 1 ... 5 | Alarm 1 |
| Lautstärke | 1 ... 5 | 3 |
Tabelle 3-15 Parameter – Notruf-Konfiguration
Tabelle 3-15 Parameter – Notruf-Konfiguration
- Bestätigen Sie mit Sichern.
3.2.2.2 Notruf-Konfiguration auf Werkeinstellungen zurücksetzen
Mit dem Zurücksetzen werden alle Werte der Notrufkonfiguration auf Standardwerte zurückgesetzt. Die restliche Konfiguration bleibt erhalten.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie Notruf.
- Wählen Sie Werkseinstellung und bestätigen Sie mit JA.
3.2.3 Service-PIN
Die Service-PIN ist zum Einstieg in die Menüs Konfiguration und Betriebsart erforderlich.

Ändern Sie vor Ausgabe der Mobilteile unbedingt den Standardwert „00000“ in eine individuelle PIN!
Vorgehensweise:
- Wählen Sie im Hauptmenü das Symbol Extras aus.
- Wählen Sie Konfiguration.
- Geben Sie die fünfstellige Service-PIN ein und bestätigen Sie mit OK.
- Wählen Sie Service-PIN.
- Geben Sie eine individuelle fünfstellige PIN ein, wiederholen Sie die Eingabe und bestätigen Sie mit OK.

Merken Sie sich unbedingt die neu eingestellte PIN. Falls Sie die PIN vergessen haben, kann sie nur durch Ihren Service-Partner kostenpflichtig mittels Mobilteil-Reset zurückgesetzt werden.
3.3 Konfiguration auslesen und übertragen
Mit dem Firmware Update Tool kann die Konfiguration aus Geräten der M3-Familie ausgelesen und in weitere Geräte übertragen werden.

Das Tool ist auf dem SWS verfügbar.
4 Kontrollports und Alarmrufnummern
Kontrollports und Alarmrufnummern sind Rufnummern, die zur Kommunikation zwischen einem Alarmserver und dem Mobilteil verwendet werden.
Kontrollports sind die Rufnummern, die für Anrufe vom Alarmserver zum Steuern des Mobilteils verwendet werden. Alarmrufnummern werden vom Mobilteil angerufen, um Alarme und Status an den Alarmserver zu melden.
Im Basis-Modus der Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus bzw. bei den Mobilteilen OpenStage M3 und OpenStage M3 Ex werden generell nur die drei Kontrollports Start Erreichbarkeit, Erreichbarkeit NOK und Stop Erreichbarkeit verwendet, siehe Abschnitt 3.2.1.3, "Kontrollports im Basis-Modus". Alarmrufnummern, die vom Server überwacht werden, stehen nicht zur Verfügung.
Im Alarm- und PNG-Modus der Mobilteile OpenStage M3 Plus und OpenStage M3 Ex Plus werden die passenden Kontrollports und Alarmrufnummern durch Eintragen der Kontrollport-Basis automatisch durch das Mobilteil gesetzt, siehe Abschnitt 3.2.1.3, "Kontrollports im Alarm-/PNG-Modus".
4.1 Syntax der Kontrollports und Alarmrufnummern
Abkürzungen
QUERKZ: Querverbindungskennzahl innerhalb PBX für Zugriffe auf Alarmserver.
NWKZ: Zentrale Nachwahlkennzahl innerhalb des Alarmservers für Zugriffe auf die Applikation „Personensicherung“.
SP: Shortpress
LP: Longpress
4.1.1 Anrufe zum Alarmserver
| Parameter Rufnummernsyntax | |
| Start Überwachung QUERKZ + | NWKZ + 2 |
| Überwachung aus QUERKZ + | NWKZ + 4 |
| Willensabhängiger Alarm SP QUERKZ + NWKZ + 0 + 1 | |
| Ruhealarm QUERKZ + NWKZ + 0 + 2 | |
| Lagealarm QUERKZ + NWKZ + 0 + 3 | |
| Parameter | Rufnummernsyntax |
| Zeitalarm QUERKZ + NWKZ + 0 + 4 | |
| Fluchtalarm QUERKZ + NWKZ | + 0 + 5 |
| Verlustalarm QUERKZ + NWKZ | + 0 + 6 |
| Notrufnummer 1 QUERKZ + NWKZ + 0 + 7 | |
| Willensabhängiger Alarm LP QUERKZ + NWKZ + 0 + 8 | |
Tabelle 4-1 Rufnummernsyntax – Anrufe zum Alarmserver
Tabelle 4-1 Rufnummernsyntax – Anrufe zum Alarmserver
4.1.2 Anrufe vom Alarmserver
| Parameter Rufnummernsyntax | |
| Bestätigung: Start Überwachung QUERKZ + NWKZ + 2 | |
| Rückmeldung: Überwachung NOK QUERKZ + NWKZ + 3 | |
| Bestätigung: Überwachung aus | QUERKZ + NWKZ + 4 |
| Alarmrückruf laut | QUERKZ + NWKZ + 7 |
| Alarmrückruf still | QUERKZ + NWKZ + 8 |
| Alarmrückruf | QUERKZ + NWKZ + 9 |
Tabelle 4-2 RufnummernsyNTAX – Anrufe vom Alarmserver
4.2 Beispiel
Beispielwerte
QUERKZ: 664
NWKZ: 72
Die tatsächlich vorgesehenen Werte erfragen Sie bitte bei Ihrem HiPath-Techniker.
| Parameter | Rufnummernbeispiel | Erläuterung |
| Kontrollport Basis | 664 72 | Wert muss eingetragen werden |
| Alarmrufnummer | 664 72 0 0 | Wird automatisch generiert |
| Start Überwachung | 664 72 2 | Wird automatisch generiert |
| Überwachung NOK | 664 72 3 | Wird automatisch generiert |
| Parameter Rufnummernbeispiel Erläuterung | ||
| Überwachung aus 664 72 4 Wird automatisch generiert | ||
| Alarmrückruf laut 664 72 7 Wird automatisch generiert | ||
| Alarmrückruf still 664 72 8 Wird automatisch generiert | ||
| Alarmrückruf 664 72 9 Wird automatisch generiert | ||
| Willensabhängiger Alarm SP 664 72 0 1 Wird automatisch generiert | ||
| Ruhealarm 664 72 0 2 Wird automatisch generiert | ||
| Lagealarm 664 72 0 3 Wird automatisch generiert | ||
| Zeitalarm 664 72 0 4 Wird automatisch generiert | ||
| Fluchtalarm 664 72 0 5 Wird automatisch generiert | ||
| Verlustalarm 664 72 0 6 Wird automatisch generiert | ||
| Notrufnummer 1 | 664 72 0 7 Wird automatisch generiert | |
| Willensabhängiger Alarm LP | 664 72 0 8 Wird automatisch generiert | |
Tabelle 4-3 Rufnummernbeispiel
Tabelle 4-3 Rufnummernbeispiel
5 Reaktionszeiten nach VDE 0825
Die in dieser Tabelle genannten Reaktionszeiten müssen gemäß BGR 139 eingehalten werden.
| Alarmart Reaktionszeit | ||
| PNA PNA-S | ||
| Willensabhängiger Personenalarm bei Sprechver-≤2 s | ≤30 s kehr, sonst ≤2 s | |
| Voralarm | ≤15 s | ≤15 s |
| Willensunabhängiger Personenalarm, einschließlich Voralarm: | ||
| ●Lagealarm | ≤90 s | ≤90 s |
| ●Ruhealarm | ≤90 s | ≤90 s |
| ●Zeitalarm | ≤30 min | ≤30 min |
| Willensunabhängiger Personenalarm: | ||
| ●Verlustalarm | ≤30 s | ≤30 s |
| ●Fluchtalarm | ≤10 s | ≤30 s |
| Anmerkung: Voralarm ist nicht zwingend vorgeschrieben. | ||
Tabelle 5-1 Reaktionszeiten nach VDE 0825
6 Struktur des Menüs Extras
| Extras Service-PIN Konfiguration Basis-Konfiguration | |||
| BM Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | Basis-Modus | BM Aktivierung |
| Konfiguration Service-PIN: Notruf Kontrollports | |||
| [00000] Service-PIN Techn. Störung | |||
| Werkseinstellung | |||
Tabelle 6-1 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
| BM Aktivierung | Kontrollports | Techn. Störung | Werkseinstellung |
| Automatisch: | Start Erreichbarkeit | Aktivierung: | Basis-Konfiguration |
| Ein Aus | Rufnummer: ---- | Ein Aus | auf Werkseinstellung |
| Manuell: | Erreichbarkeit NOK | Zeit ohne DPS-Req: | zurücksetzen? |
| Ein Aus | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) | Nein Ja |
| Stopp Erreichbarkeit | Zeit ohne Empfang | ||
| Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) | ||
| Warnsignal: | |||
| Ein Aus | |||
| Melodie : | |||
| Alarm 3 (1-5) | |||
| Lautstärke 3 (1-5) |
Tabelle 6-2 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
| Notruf Konfiguration | Service-PIN |
| Notrufnummer 1: | Service-PIN ändern: |
| 112 | Bitte Eingabe der |
| Notrufnummer 2: | Service-PIN |
| Notrufnummer 3: | [----] |
| Dauer je Ruf: Neue PIN | |
| 30 sek. (0-60 sek.) wiederholen | |
| Sprachweg: ---- | |
| Freisp./Hörerbetrieb | |
| Notruftaste: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Notruftastensperre: | |
| Ein Aus | |
| Notrufsignal: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Melodie: Alarm1 (1-5) | |
| Lautstärke 3 (1-5) | |
Tabelle 6-3 Menü Extras - Konfiguration
Tabelle 6-3 Menü Extras - Konfiguration
| Generelle Werte Ruhealarm Lagealarm Zeitalarm | |||
| Autom. Alarme : Aktivierung: Aktivierung: | |||
| Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus |
| Aus in der Reaktionszeit: Reaktionszeit: | |||
| Ladeschale | 90sek. (10-900 sek.) | 90sek. (10-900 sek.) | 15 min. (1-120 min.) |
| Alarmnummer 1: | Voralarm: | Voralarm: | Voralarm: |
| 112 | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) |
| Alarmnummer 2: | |||
| Alarmnummer 3: | |||
| Dauer je Ruf: | |||
| 30 sek. (0-60 sek.) | |||
| Sprachweg: | |||
| Freisp./Hörerbe. | |||
Tabelle 6-4 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme
6.2
6.2.1 Betriebsart 1: Basis-Modus
| Extras Service | -PIN Konfiguration Basis-Konfiguration | ||
| BM Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus | Alarme |
| Konfiguration Service | PIN: 2. Alarm-Modus BM Aktivierung | ||
| Betriebsart | [00000] 3. PNG-Modus | Kontrollports | |
| Display drehen □ | Notruf | Techn. Störung | |
| Service-PIN | Sensorjustierung | ||
| Werkseinstellung | |||
Tabelle 6-5 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
| Extras Service-PIN Betriebsart | ||
| BM Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus ■ |
| Konfiguration Service-PIN: 2. Alarm-Modus □ | ||
| Betriebsart | [00000] | 3. PNG-Modus □ |
| Display drehen □ | ||
Tabelle 6-6 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart
| Alarme | BM Aktivierung | Kontrollports | Techn. Störung |
| Generelle Werte | Automatisch: | Start Erreichbarkeit | Aktivierung: |
| Ruhealarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | Ein Aus |
| Lagealarm | Manuell: | Anfrage abgelehnt | Zeit ohne DPS-Req: |
| Zeitalarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) |
| Fluchtalarm | Stopp Erreichbarkeit | Zeit ohne Empfang | |
| Verlustalarm | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) | |
| Alarmsignal | Warnsignal: | ||
| Ein Aus | |||
| Melodie : | |||
| Alarm 3 (1-5) | |||
| Lautstärke 3 (1-5) |
Tabelle 6-7 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
Tabelle 6-7 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
| Sensorjustierung Werkseinstellung | ||
| Bitte justieren Sie Basis-Konfiguration | ||
| das Endgerät in auf Werkseinstellung | ||
| vertikaler Position zurücksetzen? | ||
| Zurück | OK Nein | Ja |
Tabelle 6-8 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration
| Notruf Konfiguration | Service-PIN |
| Notrufnummer 1: Service-PIN ändern: | |
| 112 Bitte Eingabe der | |
| Notrufnummer 2: Service-PIN | |
| Notrufnummer 3: [---] | |
| Dauer je Ruf: Neue PIN | |
| 30 sek. (0-60 sek.) wiederholen | |
| Sprachweg: | ---- |
| Freisp./Hörerbetrieb | |
| Notruftaste: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Notruftastensperre: | |
| Ein Aus | |
| Notrufsignal: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Melodie: Alarm1 (1-5) | |
| Lautstärke 3 (1-5) | |
Tabelle 6-9 Menü Extras - Konfiguration
| Generelle Werte Ruhealarm Lagealarm Zeitalarm | |||
| Autom. Alarme : Aktivierung: Aktivierung: | |||
| Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus |
| Aus in der Reaktionszeit: Reaktionszeit: | |||
| Ladeschale | 90sek. (10-900 sek.) | 90sek. (10-900 sek.) | 15 min. (1-120 min.) |
| Alarmnummer 1: Voralarm: Voralarm: Voralarm: | |||
| 112 | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) |
| Alarmnummer 2: | |||
| Alarmnummer 3: | |||
| Dauer je Ruf: | |||
| 30 sek. (0-60 sek.) | |||
| Sprachweg: | |||
| Freisp./Hörerbe. | |||
Tabelle 6-10 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme
| Fluchtalarm | Verlustalarm | Alarmsignal |
| Aktivierung: Aktivierung: Voralarm: | ||
| Ein Aus Ein Aus Warnsignal: | ||
| Reaktionszeit: Reaktionszeit: Ein Aus | ||
| 30sek (10-900 sek) | 30sek (10-900 sek) | Alarmsignal |
| Voralarm: | Voralarm: | Alarm 5 (1-X) |
| 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) | Lautstärke 3 (1-5) |
| Empfindlichkeit: | Alarmierung: | |
| Gering Mittel Hoch | Alarmsignal: | |
| Ein Aus | ||
| Alarmsignal: | ||
| Alarm 2 (1-5) | ||
| Lautstärke 3 (1-5) | ||
Tabelle 6-11 Menü Extras - Konfiguration - Basis-Konfiguration - Alarme
6.2.2 Betriebsart 2: Alarm-Modus
| Extras Service-PIN Konfiguration Alarm-Konfiguration | |||
| BM Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus | Alarme |
| Konfiguration Service-PIN: 2. Alarm-Modus AM Aktivierung | |||
| Betriebsart | [00000] | 3. PNG-Modus | Kontrollports |
| Display drehen □ | Notruf | Techn. Störung | |
| Service-PIN | Sensorjustierung | ||
| Werkseinstellung | |||
| Alarmsig.-PIN | |||
Tabelle 6-12 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration
| Extras Service-PIN Betriebsart | ||
| BM Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus □ |
| Konfiguration Service-PIN: 2. Alarm-Modus ■ | ||
| Betriebsart | [00000] | 3. PNG-Modus □ |
| Display drehen □ | ||
Tabelle 6-13 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart
| Alarme | AM Aktivierung | Kontrollports | Techn. Störung |
| Generelle Werte | Automatisch: | Start Überwachung: | Aktivierung: |
| Willensabh. Alarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | Ein Aus |
| Ruhealarm | Manuell: | Überwachung NOK: | Zeit ohne DPS-Req: |
| Lagealarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) |
| Zeitalarm | Stopp Überwachung: | Zeit ohne Empfang | |
| Fluchtalarm | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) | |
| Verlustalarm | Alarmrückruf laut: Warnsignal: | ||
| Alarmsignal | Rufnummer: ---- | Ein Aus | |
| Alarmrückruf still: | Melodie : | ||
| Rufnummer: ---- | Alarm 3 (1-5) | ||
| Alarmrückruf trenn.: | Lautstärke 3 (1-5) | ||
| Rufnummer: ---- | |||
Tabelle 6-14 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration
Tabelle 6-14 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration
| Sensorjustierung Werkseinstellung Alarmsig.-PIN | ||
| Bitte justieren Sie Basis-Konfiguration Alarmsig.-PIN: | ||
| das Endgerät in | auf Werkseinstellung | PIN: Ein Aus |
| vertikaler Position zurücksetzen? Bitte Eingabe der | ||
| Zurück OK | Nein Ja | Alarmsig.-PIN |
| [11111] | ||
Tabelle 6-15 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration
| Notruf Konfiguration | Service-PIN |
| Notrufnummer 1: Service-PIN ändern: | |
| 112 Bitte Eingabe der | |
| Notrufnummer 2: Service-PIN | |
| Notrufnummer 3: [---] | |
| Dauer je Ruf: | Neue PIN |
| 30 sek. (0-60 sek.) wiederholen | |
| Sprachweg: | ---- |
| Freisp./Hörerbetrieb | |
| Notruftaste: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Notruftastensperre: | |
| Ein Aus | |
| Notrufsignal: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Melodie: Alarm1 (1-5) | |
| Lautstärke 3 (1-5) | |
Tabelle 6-16 Menü Extras - Konfiguration
| Generelle Werte Willensabh. Alarm Ruhealarm | |||
| Kontrollport Basis: Alarmruftaste: Aktivierung: Aktivierung: | |||
| ---- | Shortpress Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus |
| Alarmrufnummer: | Longpress Ein Aus | Reaktionszeit: | Reaktionszeit: |
| ---- | Alarmruftastensperre: | 90sek. (10-900 sek.) | 90sek. (10-900 sek.) |
| Anzahl Alarmrufe: | Ein Aus | Voralarm: | Voralarm: |
| 15 (2..99) | Alarmsignal: | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) |
| Autom. Alarme: | Shortpress Ein Aus | Alarmrufnummer: | Alarmrufnummer: |
| Ein Aus | Longpress Ein Aus | ---- | ---- |
| Aus in der | Alarmrufnummer: | ||
| Ladeschale | Shortpress ---- | ||
| Sprachweg: Longpress | ---- | ||
| Freisp./Hörerbe. | |||
Tabelle 6-17 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration - Alarme
| Zeitalarm | Fluchtalarm | Verlustalarm | Alarmsignal |
| Aktivierung: Aktivierung: Aktivierung: Voralarm: | |||
| Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus | Warnsignal: |
| Reaktionszeit: Reaktionszeit: Reaktionszeit: Ein Aus | |||
| 15 min. (1-120 min.) | 30sek (10-900 sek) | 30sek (10-900 sek) | Alarmsignal |
| Voralarm: | Voralarm: | Voralarm: | Alarm 5 (1-5) |
| 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) | 15sek. (0-300 sek.) | Lautstärke 3 (1-5) |
| Alarmrufnummer: Empfindlichkeit: Alarmrufnummer: Alarmierung: | |||
| ---- | Gering Mittel Hoch | ---- | Alarmsignal: |
| Alarmrufnummer: | Ein Aus | ||
| ---- | Alarmsignal: | ||
| Alarm 1 (1-5) | |||
| Lautstärke 5 (1-5) | |||
Tabelle 6-18 Menü Extras - Konfiguration - Alarm-Konfiguration - Alarme
6.2.3 Betriebsart 3: PNG-Modus
| Extras Service | -PIN Konfiguration PNG-Konfiguration | ||
| PNG Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus | Alarme |
| Konfiguration Service | PIN: 2. Alarm-Modus | PNG Aktivierung | |
| Betriebsart | [00000] | 3. PNG-Modus | Kontrollports |
| Display drehen □ | Notruf | Techn. Störung | |
| Service-PIN | Sensorjustierung | ||
| Werkseinstellung | |||
| Alarmsig.-PIN | |||
Tabelle 6-19 Aufruf von Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration
| Extras Service-PIN Betriebsart | ||
| PNG Aktivierung □ | Bitte Eingabe der | 1. Basis-Modus □ |
| Konfiguration Service-PIN: 2. Alarm-Modus □ | ||
| Betriebsart | [00000] | 3. PNG-Modus ■ |
| Display drehen □ | ||
Tabelle 6-20 Aufruf von Menü Extras - Betriebsart
| Alarme | PNG Aktivierung | Kontrollports | Techn. Störung |
| Generelle Werte | Automatisch: | Start Überwachung: | Aktivierung: |
| Willensabh. Alarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | Ein Aus |
| Ruhealarm | Manuell: | Überwachung NOK: | Zeit ohne DPS-Req: |
| Lagealarm | Ein Aus | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) |
| Zeitalarm | Stopp Überwachung: | Zeit ohne Empfang | |
| Fluchtalarm | Rufnummer: ---- | 2 min. (0-120 min.) | |
| Verlustalarm | Alarmrückruf laut: | Warnsignal: | |
| Alarmsignal | Rufnummer: ---- | Ein Aus | |
| Alarmrückruf still: | Melodie : | ||
| Rufnummer: ---- | Alarm 3 (1-5) | ||
| Alarmrückruf trenn.: | Lautstärke 3 (1-5) | ||
| Rufnummer: ---- |
Tabelle 6-21 Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration
Tabelle 6-21 Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration
| Sensorjustierung Werkseinstellung Alarmsig.-PIN | ||
| Bitte justieren Sie Basis-Konfiguration Alarmsig.-PIN: | ||
| das Endgerät in auf Werkseinstellung PIN: Ein Aus | ||
| vertikaler Position zurücksetzen? Bitte Eingabe der | ||
| Zurück OK Nein Ja Alarmsig.-PIN | ||
| [11111] | ||
Tabelle 6-22 Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration
| Notruf Konfiguration | Service-PIN |
| Notrufnummer 1: Service | ce-PIN ändern: |
| 112 | Bitte Eingabe der |
| Notrufnummer 2: Service | ce-PIN |
| Notrufnummer 3: [---] | |
| Dauer je Ruf: | Neue PIN |
| 30 sek. (0-60 sek.) wiederholen | |
| Sprachweg: | ---- |
| Freisp./Hörerbetrieb | |
| Notruftaste: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Notruftastensperre: | |
| Ein Aus | |
| Notrufsignal: | |
| Shortpress Ein Aus | |
| Longpress Ein Aus | |
| Melodie: Alarm1 (1-5) | |
| Lautstärke 3 (1-5) | |
Tabelle 6-23 Menü Extras - Konfiguration
| Generelle Werte Willensabh. Alarm Ruhealarm Lagealarm | |||
| Kontrollport Basis: Alarmruftaste: Aktivierung: Aktivierung: | |||
| ---- | Shortpress Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus |
| Alarmrufnummer: | Longpress Ein Aus | Reaktionszeit: | Reaktionszeit: |
| ---- | Alarmruftastensperre: | 90sek. (10-90 sek.) | 90sek. (10-90 sek.) |
| Anzahl Alarmrufe: | Ein Aus | Voralarm: | Voralarm: |
| 99 (2..99) | Alarmsignal: | 15sek. (0-30 sek.) | 15sek. (0-30 sek.) |
| Autom. Alarme: | Shortpress Ein Aus | Alarmrufnummer: | Alarmrufnummer: |
| Ein Aus | Longpress Ein Aus | ---- | ---- |
| Aus in der | Alarmrufnummer: | ||
| Ladeschale | Shortpress ---- | ||
| Sprachweg: Longpress | ---- | ||
| Freisp./Hörerbe. | |||
Tabelle 6-24 Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration - Alarme
| Zeitalarm | Fluchtalarm | Verlustalarm | Alarmsignal |
| Aktivierung: Aktivierung: Aktivierung: Voralarm: | |||
| Ein Aus | Ein Aus | Ein Aus | Warnsignal: |
| Reaktionszeit: Reaktionszeit: Reaktionszeit: Ein Aus | |||
| 15 min. (1-15 min.) | 30sek (10-30 sek) | 30sek (10-30 sek) | Alarmsignal |
| Voralarm: | Voralarm: | Voralarm: | Alarm 5 (1-5) |
| 15sek. (0-15 sek.) | 15sek. (0-15 sek.) | 15sek. (0-15 sek.) | Lautstärke 3 (1-5) |
| Alarmrufnummer: Empfindlichkeit: Alarmrufnummer: Alarmierung: | |||
| ---- | Gering Mittel Hoch | ---- | Alarmsignal: |
| Alarmrufnummer: | Ein Aus | ||
| ---- | Alarmsignal: | ||
| Alarm 1 (1-5) | |||
| Lautstärke 5 (1-5) | |||
Tabelle 6-25 Menü Extras - Konfiguration - PNG-Konfiguration - Alarme
Abkürzungen
Diese Liste enthält die in diesem Handbuch verwendeten Abkürzungen.
| Abkürzung Definition | |
| BGR Berufsgenossenschaftliche Regelung | |
| CLIP Calling Line Identification Presentation | |
| CMI Cordless Multicell Integration | |
| DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications | |
| DPS DECT Positioning System | |
| HNA HiPath Notsignal-Anlage | |
| NOK Nicht OK | |
| PNA Personen-Notsignal-Anlage | |
| HNA HiPath PNA | |
| PNA-Service Zuständiges Fachpersonal für das PNA-System | |
| PNG Personen-Notsignal-Gerät | |
| PNG-S Personen-Notsignal-Gerät mit Sprechmöglichkeit (hier: Bezeichnung für das Mobilteil, wenn es mit einem Alarmserver zusammenarbeitet) | |
Stichwörter
A
Aktivierung 3-1, 3-12
Alarmarten 1-1
Alarm-Modus 2-3
Alarmserver 2-4
Alarmsignal 3-11
Alarmsignal PIN 3-16
Alarmsignal Technische Störung 3-14
B
Basis-Modus 2-2
BGR 139 2-3
D
Datenschutz und Datensicherheit 1-2
Display drehen 3-3
F
Fluchtalarm 1-1, 3-10
G
Generelle Werte 3-4
H
HiPath PNA (Personen-Notsignal -Anlage) 2-4
K
Konfiguration gemäß BGR 139 2-3
Kontrollports 3-13
Konventionen 1-3
L
Lagealarm 1-1, 3-8
N
Notruf 3-17
P
PIN 3-16, 3-19
PNA 2-4
PNEZ 2-4
Schreibweisen im Handbuch 1-3
Sensorjustierung 3-15
Service-PIN 3-19
Signalarten 1-1
Symbole im Handbuch 1-3
T
Techn. Störung 1-2, 3-14
V
Verlustalarm 1-1, 3-11
Voralarm 1-2
W
Werkseinstellung 3-16
Werkseinstellungen 3-16
Willensabh. Alarm 1-2, 3-6
Z
Zeitalarm 1-1, 3-9