Acriva 7 - Hörgerät Bernafon - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Acriva 7 Bernafon als PDF.
Benutzerfragen zu Acriva 7 Bernafon
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Hörgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Acriva 7 - Bernafon und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Acriva 7 von der Marke Bernafon.
BEDIENUNGSANLEITUNG Acriva 7 Bernafon
Im-Ohr Hörsysteme BEDIENUNGS- ANLEITUNG
INHALT
Sicherheitshinweise 7
Einführung 12
Beschreibung der Funktionen 13
Einsetzen der Hörsysteme 15
Herausnehmen der Hörsysteme 16
Ein- und Ausschalten der Hörsysteme 17
Verändern der Lautstärke 18
Programmwechsel 21
Stummschaltung 22
Telefonspulenfunktion 23
Telefonieren 24
Batteriewechsel 26
Data Logging und Learning 28
Fernbedienung (optional) 29
Bedienung der Hörsysteme mit dem optionalen SoundGate 30
Pflegehinweise 32
Reinigen des Schallaustritts 33
Mikrofon Schutzsystem 36
Verwendung Ihres Hörsystems 39
Hinweise für Familienmitglieder und Freunde 44
Ihre persönliche Hörsystem-Konfiguration 46
Zubehör 49
Umweltschutz 50
Produktzulassung, Sicherheitshinweise und Markierungen 51
Kompatibilität Ihres Hörsystems mit Mobiltelefonen 53
Internationale Garantie 55
Fehlersuche und Lösungen 56
Wichtige Informationen für den Hörgeräteakustiker 62
Konformitätserklärung gemäss europäischen Bestimmungen 64
Übereinstimmung gemäss den Anforderungen über Funkübertragungen der USA und Kanada 66
Information und Erklärung der Symbole 68
Service 70
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihrer neuen Bernafon Hörsysteme. Die Verstärkung der Hörsysteme wurde von Ihrem Hörgeräteakustiker auf Ihre individuellen Hörbedürfnisse angepasst. Mit ein wenig Eingewöhnung sind Sie schon sehr bald auf dem Weg zu einem besseren Hören.

Bitte nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um sich vor der Benutzung Ihrer neuen Hörsysteme mit dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung vertraut zu machen. Sie erhalten wichtige Benutzungshinweise und Informationen zu Ihren Hörsystemen und Batterien.
Sicherheitshinweise
Hörsysteme und Batterien sind gefährlich, wenn sie verschluckt oder falsch verwendet werden. Es besteht Verletzungs- und Lebensgefahr oder die Gefahr eines dauerhaften Hörverlusts.
Lesen Sie die folgenden allgemeinen Warnungen sowie den vollständigen Inhalt dieser Broschüre aufmerksam, bevor Sie Ihre Hörsysteme in Gebrauch nehmen.
Gefahrenhinweise

Lassen Sie nicht zu, dass andere Personen Ihre Hörsysteme tragen, da diese speziell für Ihr Gehör angepasst wurden und dem Gehör anderer Personen dauerhaften Schaden zufügen könnten.

Ein Schlag auf Ihr Ohr, während Sie ein Hör system tragen, kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Tragen Sie daher Ihre Hörsysteme niemals, wenn Sie Kontaktsportarten ausüben (z.B. Rugby, Fussball usw.).

Hörsysteme, deren Bestandteile sowie Batterien müssen ausserhalb der Reichweite von Personen aufbewahrt werden, die diese verschlucken oder sich mit diesen auf andere Weise verletzen können.

Entsorgen Sie die Batterien so, dass diese sich ausserhalb der Reichweite von Kindern, Kleinkindern, geistig behinderten Personen oder Haustieren befinden.

Reinigen Sie Ihre Hörsysteme und deren Bestand teile regelmässig ausschliesslich mit den von Ihrem Hörgeräteakustiker empfohlenen Produkten. Durch unsaubere Hörsysteme hervorgerufene Mikro-organismen können zu Hautreizungen führen.

Bei ausgelaufenen Batterien ist höchste Vorsicht geboten, da es sich um gefährliche Substanzen handelt.

Versuchen Sie niemals, nicht wiederaufladbare Batterien aufzuladen.

Nehmen Sie niemals Batteriewechsel oder Veränderungen am Hörsystem in Gegenwart von Kindern, Kleinkindern oder geistig behinderten Personen vor.

Nehmen Sie Ihre Hörsysteme oder deren Batterien niemals in den Mund, da diese leicht verschluckt werden können.

Bewahren Sie Batterien niemals zusammen mit Medikamenten auf, da diese leicht mit Pillen verwechselt werden können.

Falls eine Batterie oder ein Hörsystem verschluckt wird, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Sie müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass Ihre Hörsysteme plötzlich und ohne Vorankündigung ausfallen können. Dies sollten Sie vor allem im Strassenverkehr oder in anderen Situa tionen beachten, in denen Sie auf akustische Warnsignale angewiesen sind.

Geräusche im Strassenverkehr oder andere Warnsignale können durch direktionale Mikrofone in der Lautstärke reduziert werden, wenn diese Geräusche von der Seite oder von hinten auf treten.

Nehmen Sie Ihre Hörsysteme heraus, bevor Sie Aftershave, Haarspray, Öle, Lotionen, Parfüm, etc. verwenden. Stellen Sie sicher, dass das Hörsystem immer ausreichend getrocknet wurde, bevor Sie es tragen.
Sicherheitsinformation
- Hörsysteme dürfen nur wie von Ihrem Hör geräte-akustiker eingestellt und empfohlen verwendet werden. Unsachgemässer Gebrauch oder un geeignete Einstellungen können zu einem plötzlichen und dauerhaften Hörverlust führen.
- Hörsysteme können das normale Gehör nicht wieder herstellen oder Hörverluste, die durch organische Erkrankungen entstehen, verhindern.
- Durch das Tragen von Hörsystemen kann es vorkommen, dass sich vermehrt Cerumen im Gehörgang bildet. In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass Cerumen von einem HNO-Arzt entfernt werden muss.
- In seltenen Fällen können die Materialien der Oto plastik oder der Hörsysteme allergische Reaktionen auslösen. Kontaktieren Sie in solchen Fällen bitte umgehend einen Arzt.
- Eine Otoplastik ist ein individuell massgefertigtes Produkt. Sollte die Otoplastik einmal nicht komfortabel sitzen oder zu Irritationen Ihres Ohres führen, suchen Sie bitte Ihren Hörgeräteakustiker auf, damit die Otoplastik entsprechend angepasst werden kann.
- Führen Sie niemals Reinigungswerkzeuge in die Schallaustrittsöffnung oder den Mikrofoneingang ein. Die Hörsysteme könnten dadurch beschädigt werden.
- Setzten Sie Hörsysteme niemals hoher Hitze aus, z.B. durch Liegenlassen im Auto oder in der Nähe einer Heizung.
- Vermeiden Sie es, Ihre Hörsysteme Wasser oder Feuchtigkeit auszusetzen z.B. in Dampfbädern, Duschen, starkem Regen etc.
- Versuchen Sie niemals, das Gerät mit einem Föhn oder in der Mikrowelle etc. zu trocknen.
- Wir empfehlen, die Hörsysteme abzunehmen, bevor Sie zu Bett gehen.
- Schützen Sie Ihr Hörsystem, indem Sie es immer im Etui aufbewahren, solange Sie es nicht tragen.
Einführung
Diese Bedienungsanleitung gilt für folgende Hörsysteme:
Acriva Im-Ohr Hörsysteme


Speziell für Kunden gefertigte Hörsysteme können sich, aufgrund der einzigartigen Eigenschaften des individuellen Ohrs, in Grösse und Form unterscheiden.
Beschreibung der Funktionen

text_image
1 2 3 4 5 6 4ITED

text_image
1 2 3 4 5 6 4ITCPD/ITCD

text_image
1 2 3 4 5 6 7ITC
1 Belüftungsbohrung
2 Gehörgangszapfen
3 Schallausgang
mit Cerumenfilter
4 Mikrofonöffnung mit O-Cap Filter
5 Batteriefach
6 Multifunktionstaste (optional)
7 Lautstärkeregler (optional)

text_image
1 2 3 4 5 6 7CICP/CIC
1 Belüftungsbohrung
2 Gehörgangszapfen
3 Schallausgang
mit Cerumenfilter
4 Mikrofonöffnung mit T-Cap Filter

text_image
1 2 3 4 5 7IIC
5 Batteriefach
6 Multifunktionstaste (optional)
7 Entnahmehilfe
Einsetzen der Hörsysteme
Das korrekte Einsetzen Ihres Hörsystems erfordert Geduld und Routine. Sollten Sie beim Einsetzen Ihres Hörsystems Probleme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hörgeräteakustiker.
- Setzen Sie Ihr rechtes Hörsystem mit der rechten Hand ein. Für das linke Hörsystem verwenden Sie die linke Hand.
- Halten Sie Ihr Hörsystem mit dem Mikrofon nach oben zwischen Daumen und Zeigefinger. Bei einem CIC oder CICP zeigt die Entnahmehilfe nach unten, bei einem IIC kann diese Position variieren.
- Führen Sie den Gehörgangszapfen in den Gehörgang ein.
- Ziehen Sie währenddessen mit der anderen Hand Ihr Ohrläppchen nach unten, bis das Hörsystem sicher und komfortabel sitzt.

Herausnehmen der Hörsysteme
- Drücken Sie vorsichtig mit Ihrem Daumen gegen den unteren (hinteren) Teil der Ohrmuschel, um den Sitz des Hörsystems zu lockern.
- Fassen Sie das Hörsystem mit Daumen und Zeigefinger an seinen Kanten, und ziehen Sie es mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus Ihrem Ohr.
- Wenn Ihr Hörsystem über eine Entnahmehilfe verfügt, ziehen Sie es vorsichtig daran heraus.

Versuchen Sie nicht, das Hörsystem am Batteriefach herauszuziehen. Dies könnte zur Beschädigung des Hörsystems führen. Falls Sie Probleme beim Herausnehmen Ihres Hörsystems haben, wenden Sie sich an Ihren Hörgeräteakustiker.
Ein- und Ausschalten der Hörsysteme
Einschalten des Hörsystems
Schliessen Sie das Batteriefach, bis es einrastet. Das Hörsystem bestätigt das Einschalten mit einem langen Signalton.
Ausschalten des Hörsystems
Öffnen Sie das Batteriefach mit dem Fingernagel.

offen (AUS) geschlossen (AN)

Öffnen oder schliessen Sie das Batteriefach niemals gewaltsam.
Verändern der Lautstärke
Die Lautstärke Ihres Hörsystems wurde speziell für Ihren Hörverlust programmiert und sollte komfortabel sein. Ihre Hörsysteme passen zudem die Lautstärke automatisch an Ihre akustische Umgebung an.
Einige Produktmodelle ermöglichen es Ihnen, selbst die Lautstärke zu variieren.
Lautstärkeregler
(optional für ITC)
Anheben der Lautstärke
Drehen Sie den Lautstärke- regler nach vorne.
Die Hörsysteme signalisieren eine Lautstärkeänderung mit einem Klick. Ist das Maximum erreicht, ertönt ein Signalton.

text_image
n lauter leiserVerringern der Lautstärke
Drehen Sie den Lautstärkeregler nach hinten. Die Hörsysteme signalisieren eine Lautstärkeänderung mit einem Klick. Ist das Minimum erreicht, ertönt ein Signalton.
Der Lautstärkeregler hat keinen mechanischen Anschlag. Das bedeutet, dass Sie den Lautstärke-regler endlos drehen können. Die Lautstärke verändert sich aber nur in dem programmierten Min/Max Bereich. Auf Wunsch kann Ihr Hörgeräte akustiker den Lautstärkeregler auf eine fixe Lautstärkeprogrammieren.

Die Lautstärke des Hörsystems wird bei niedriger Batteriespannung, Öffnung des Batteriefachs oder bei Programmänderung auf die voreingestellte Lautstärke automatisch zurückgesetzt. Wenn Sie Ihren Lautstärkeregler sehr häufig lauter oder leiser stellen müssen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hörgeräteakustiker, um die Programmierung zu optimieren.
Lautstärkeänderung per Multifunktionstaste
(optional für ITCD, ITCPD und ITED)
Ihr neues Hörsystem passt die Lautstärke automatisch an Ihre akustische Umgebung an. Wenn Sie selbst die Lautstärke verändern wollen, kann Ihr Hörgeräteakustiker die Multifunktionstaste so programmieren, dass sie auch als Lautstärkeregler verwendet werden kann. Wie die Taste programmiert wurde, finden Sie auf der Seite 46. Für die Ände rung der Lautstärke können Sie auch die optionale Fernbedienung RC-P oder das SoundGate verwenden. Folgen Sie dazu den Instruktionen der jeweiligen Bedienungsanleitungen dieser Zusatzgeräte. Die Hörsysteme signalisieren eine Lautstärke änderung mit einem Klick. Ist das Maximum oder Minimum erreicht, ertönt ein Signalton.
RC-P Fernbedienung oder SoundGate
(optional für ITCD, ITCPD, und ITED)
Für die Änderung der Lautstärke können Sie auch die optionale Fernbedienung RC-P oder das Sound-Gate verwenden. Folgen Sie dazu den Hinweisen auf den Seiten 29 bis 31, oder folgen Sie den Instruktionen der jeweiligen Bedienungsanleitungen dieser Zusatzgeräte.
Programmwechsel
(optional für CIC, CICP, ITCD, ITC, ITCPD und ITED)
Ihr Hörsystem kann mit 4 unterschiedlichen Hör programmen (optional) konfiguriert werden. Auf Seite 46 können Sie nachlesen, welche Hör programme für Ihr Hörsystem konfiguriert wurden. Sie können die Programme wie folgt wechseln:
Multifunktionstaste
Durch Drücken der Multifunktionstaste wechseln Sie das Hörprogramm (dies kann 1 bis 2 Sekunden dauern). Die Anzahl der Signaltöne gibt Ihnen an, in welchem Hörprogramm Sie sich befinden.
RC-P Fernbedienung oder SoundGate
(optional für ITCD, ITCPD, ITED) Die Hörprogramme können auch mit einem der optionalen Zusatzgeräte verändert werden. Folgen Sie dazu den Hinweisen auf den Seiten 29 bis 31 oder folgen Sie den Instruktionen der jeweiligen Bedienungsanleitungen dieser Zusatzgeräte.
Stummschaltung
(optional für CIC, CICP, ITCD, ITC, ITCPD und ITED)
Ihre Hörsysteme können durch Drücken der Multifunktionstaste (ca. 2 Sek.), mit der optionalen Fernbedienung RC-P oder auch dem optionalen SoundGate stumm geschaltet werden.
Lesen Sie auf Seite 46, wie die Multifunktionstaste konfiguriert wurde oder folgen Sie der Bedienungsanleitung, die dem optionalen Zubehör beigefügt ist.
Um die Stummschaltung aufzuheben, drücken Sie erneut die Multifunktionstaste oder eine beliebige Taste des SoundGates oder der RC-P.

Die Stummschaltung schaltet die Hör- systeme nicht aus, so dass die Batterien weiter verbraucht werden.
Telefonspulenfunktion
(optional für ITC, ITCD, ITCPD und ITED)
Die Telefonspule ermöglicht Ihnen besseres Verstehen beim Telefonieren oder an Orten, an denen eine Induktionsanlage installiert ist (Kirche, Theater, usw.). Bei aktivierter Telefonspule hören Sie direkt über die Induktionsleitung oder das Telefon. Um die Telefonspule zu aktivieren, verwenden Sie das Telefonprogramm. Beachten Sie dazu auch Seite 46.

Dieses oder ein ähnliches Symbol weist Sie darauf hin, ob eine Induktionsanlage installiert ist.

Nicht alle Telefone sind mit Telefonspulen kompatibel.
Telefonieren
Auto Phone
(optional für ITC, ITCD, ITCPD und ITED) Das Hörsystem hat eine automatische Telefonerkennung. Sobald Sie den Telefonhörer in die Nähe Ihres Hörsystems halten, wird Auto Phone ein Telefonprogramm aktivieren. Wenn Sie Ihr Telefonat beenden, wechselt das Hörsystem automatisch in das vorhergehende Program

Alle Telefone können Auto Phone aktivieren. Bei manchen Telefonhörern muss jedoch ein spezieller Magnet befestigt werden. Bitte beachten Sie dazu die gesonderte Bedienungsanleitung zur Befestigung dieses Magneten oder fragen Sie Ihren Hörgeräte-akustiker.
Ihr Hörgeräteakustiker kann Ihre Hörsysteme so konfigurieren, dass Telefonate auf beiden Ohren geführt werden können oder nur auf einem bevorzugtem Ohr. Sollten Sie eine Seite zum Telefonieren bevorzugen, können die Hörsysteme so programmiert werden, dass die gegenüberliegende Seite leiser oder stumm geschaltet wird, sobald Auto Phone aktiviert wird (nur Acriva 9 ITCD, ITCPD und ITED). Lesen Sie bitte ab Seite 48, wie Ihre Hörsysteme konfiguriert wurden.

- Halten Sie den Magneten fern von Kindern und Haustieren. Sollte ein Magnet verschluckt werden, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
- Tragen Sie den Magneten nicht in der Brust tasche und halten Sie zu implantierten Geräten (z.B. Herzschrittmacher) einen Abstand von 30 cm ein.
- Telefonieren Sie mit dem Magneten möglichst auf der gegenüberliegenden Seite von Herzschrittmachern oder anderen aktivenImplantaten.
- Halten Sie einen Abstand von 30 cm zu Kredit karten oder Geräten ein, die empfindlich auf Magnetfelder reagieren.
Batteriewechsel
Wenn die Batterieleistung nachlässt, erklingt in regel mässigen Abständen ein Signalton. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Batterie rasch ersetzt werden sollte. Die Betriebsdauer einer Batterie kann von Typ und Hersteller variieren.
Es werden folgende Batteriegrössen verwendet:
-ITED: Batteriegrösse 13
– ITCPD, ITC und ITCD: Batteriegrösse 312
– CICP, CIC und IIC: Batteriegrösse 10
Wechseln der Batterie
- Öffnen Sie das Batteriefach vorsichtig und ohne Kraft.
- Entnehmen Sie die verbrauchte Batterie.
- Entfernen Sie die Schutzfolie der neuen Batterie.
- Legen Sie die Batterie mit der flachen Seite (+ Zeichen nach oben gerichtet) in das Batteriefach.
- Schliessen Sie das Batteriefach vorsichtig.

Wichtige Batterieinformationen
- Die Lebensdauer der Batterien hängt von der Art und dem Umfang der Nutzung ab und kann dadurch variieren (der Batterieverbrauch steigt in lauten Hörsituationen).
- Halten Sie immer Ersatzbatterien bereit.
- Ersetzen Sie verbrauchte Batterien umgehend.
- Wenn Sie Ihre Hörsysteme einige Tage nicht verwenden, nehmen Sie die Batterien heraus.
- Sollte sich Feuchtigkeit auf der Batterie befinden, wischen Sie diese sofort mit einem weichen Tuch trocken.
- Entladene Batterien können Sie bei Ihrem Batteriehändler oder Hörgeräteakustiker zur Entsorgung abgeben.
- Entsorgen Sie Batterien nie, indem Sie diese verbrennen, da die Batterien explodieren und damit Verletzungen verursachen könnten.
- Entsorgen Sie Batterien niemals im Hausmüll, da sie eine erhebliche Umweltbelastung darstellen.

Nehmen Sie Zink-Luft-Batterien immer aus Ihren Hörsystemen heraus, bevor Sie diese mit Hilfe eines Trockensystems trocknen. Das Austrocknen von Zink-Luft-Batterien verkürzt deren Nutzungsdauer.
Data Logging und Learning
Data Logging
Data Logging speichert Informationen über den Gebrauch und das Verhalten Ihres Hörsystems, z.B. die Benutzung der Multifunktionstaste. Diese Informationen können von Ihrem Hörgeräte akustiker ausgewertet werden und dienen zur Verbesserung der Feineinstellungen Ihres Hörsystems. Falls Sie diese Funktion nicht aktiviert haben möchten, kann Ihr Hörgeräteakustiker diese deaktivieren.
Data Learning
(optional für ITC, ITCD, ITCPD, ITED) Wenn Ihr Hörsystem über Data Learning verfügt, kann Ihr Hörgeräteakustiker diese Funktion aktivieren, damit sich Ihr Hörsystem an Ihre persönlichen Lautstärkepräferenzen anpasst. Sobald Data Learning aktiviert wird, zeichnet das System auf, wie oft und wie stark Sie die Lautstärke Ihres Hörsystems verändern und adaptiert Ihre persönlichen Lautstärkepräferenzen. Die so "gelernte" neue Einstellung kann bei Ihrem nächsten Termin beim Hörgeräteakustiker dauerhaft gespeichert werden.
Fernbedienung (optional)
(optional für ITCD, ITCPD und ITED)
Wenn Sie zusätzlich eine Fernbedienung erworben haben, können Sie damit bequem die Programme wechseln, die Lautstärke verändern oder die Hörsysteme stummschalten.
Weitere Informationen und Bedienoptionen finden Sie in der separaten Bedienungsanleitung Ihrer Fernbedienung.

text_image
1 2 3 4 51 Programmwechsel
2 Lautstärke
3 Stummschaltung
4 Statusleuchte
5 Tastensperre
Bedienung der Hörsysteme mit dem optionalen SoundGate
(optional für ITCD, ITCPD und ITED)
Wenn Sie zusätzlich ein SoundGate erworben haben, können Sie damit ebenfalls die Basisfunktionen wie Programmwechsel oder Lautstärke änderungen steuern. Das SoundGate kann zusätzlich Ihre Hörsysteme mit externen Audioquellen wie MP3-Playern, Computern, Mobiltelefonen, Navigationssystemen etc. verbinden.
Das SoundGate 2 hat eine integrierte Telefonspule, welche es Ihnen erlaubt, direkt über das Telefon oder die Induktionsanlage zu hören, wenn Ihr Hörsystem mit dem SoundGate 2 verbunden ist.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der separaten SoundGate 2 Bedienungsanleitung.

Bei aktiver Telefonspule hören Sie direkt durch das Telefon oder die Induktionsanlage.
SoundGate 2
1 Ein-/Ausschalter
2 LED Anzeige
3 Lautstärkeregler
4 Audiotaste
5 TV-Taste
6 Telefontaste
7 Mikrofoneingang
8 Eingang
Umhängekordel
9 Eingangsbuchse 3,5 mm
10Micro-USBLadebuchse

text_image
7 84 5 6 3 1 2 8 910 mm seSoundGate
1 Lautstärke- und Programmwechsel
2 Telefon
3 Musik-/Audiotaste
4 Bluetooth®-Taste
5 Akkustatus
6 Tastensperre

text_image
6 1 2 3 4 5Pflegehinweise
Gesunde Ohren produzieren Cerumen (Ohren- schmalz). Diese Ablagerungen können möglicher- weise Ihre Hörsysteme verstopfen. Bitte beachten Sie die folgenden Pflegehinweise, um ein Verstop- fen zu vermeiden und eine optimale Übertragung Ihrer Hörsysteme sicherzustellen.
Jeden Abend
- Überprüfen Sie Ihre Hörsysteme nach Cerumen, und wischen Sie die Hörsysteme mit einem weichen Tuch oder Taschentuch ab.
- Falls erforderlich, verwenden Sie das Reinigungsinstrument, um Cerumen aus dem Schallaustritt oder der Belüftungsbohrung zu entfernen.
- Öffnen Sie zur Belüftung des Gerätes das Batteriefach vollständig.
- Wir empfehlen ein Trockensystem, um Feuchtigkeit sicher aus dem Hörsystem zu entfernen. Nehmen Sie Zink-Luft Batterien immer aus Ihren Hörsystemen heraus, wenn Sie ein Trockensystem verwenden. Das Austrocknen von Zink-Luft Batterien verkürzt deren Lebensdauer.
Reinigen des Schallaustritts
Die Schallaustrittsöffnung ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Hörsystems und sollte immer frei von Cerumen oder anderen Ablagerungen sein. Welcher Cerumenschutz bei Ihrem Hörsystem eingebaut wurde, erfahren Sie auf Seite 46. Bitte folgen Sie den jeweiligen Instruktionen zur Reinigung des Cerumensystems. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hörgeräteakustiker.
WaxBuster System
- Reinigen Sie das Hörsystem mit einem trockenen und weichen Tuch. Wischen Sie vorsichtig äusserliches Cerumen vom WaxBuster.
- Platzieren Sie die Spitze des WaxBusters auf einem trockenen und weichen Tuch. Drücken Sie den WaxBuster vorsichtig nach unten, und ziehen Sie diesen dann über d

- Überprüfen Sie Ihren ProWax Filter vor jedem Tragen, um sicher zu gehen, dass dieser sich nicht vom Hörsystem gelöst hat.
- Wechseln Sie den Filter, sobald sich Cerumen darin angesammelt hat oder Ihr Hörsystem zu leise oder dumpf klingt.

flowchart
graph TD
A["Spender Filter"] --> B["Filter-halterung"]
B --> C["Wechsel-werkzeug"]
C --> D["Final Disposal"]
- Entnehmen Sie eine Filterhalterung aus dem Spender und stecken Sie das Wechselwerkzeug in den auszutauschenden Filter. Ziehen Sie diesen anschliessend heraus.
- Drücken Sie den neuen Filter in das Hörsystem.
- Entsorgen Sie den Filterhalter.

Stecken Sie keine Werkzeuge oder spitze Gegenstände in den Schallaustritt. Diese können den Hörer zerstören. Wenn Sie das Hörsystem nicht vollständig reinigen können, suchen Sie am besten Ihren Hörgeräteakustiker auf.
Mikrofon Schutzsystem
Das Mikrofon ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Hörsystems und sollte immer frei von Cerumen oder anderen Ablagerungen sein. Ihr Hörsystem ist mit einem Cerumenschutzsystem ausgestattet. Bitte folgen Sie den Instruktionen zur Reinigung des T-Cap oder O-Cap Filters. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hörgeräte-akustiker.
Wechseln des T-Cap Filter
(für IIC, CIC und CICP)
Das Werkzeug hat zwei Enden, eines zur Entfernung des T-Cap (A) und eines mit einem neuen T-Cap (B).

- Benutzen Sie das Ende zum Entfernen (A) und drücken es unter den Rand des verwendeten T-Cap.
- Heben Sie den benutzten T-Cap heraus.
- Benutzen Sie das andere Ende des Werkzeuges (B), stecken Sie den neuen T-Cap in die Öffnung und drehen das Werkzeug leicht, bis der T-Cap Filter sich vom Werkzeug löst.
- Entsorgen Sie das Werkzeug mit dem gebrauchten T-Cap Filter.

Wechseln des O-Cap Filter
(für ITC, ITCD, ITCPD und ITED)
Das Werkzeug hat zwei Enden, eines zur Entfernung des O-Cap (A) und eines mit einem neuen O-Cap (B).

- Benutzen Sie das Ende zum Entfernen (A) und stecken es in die Öffnung des gebrauchten O-Caps. Ziehen Sie es vorsichtig heraus und halten Sie das Werkzeug dabei gerade.
- Benutzen Sie das andere Ende (B), stecken Sie den neuen O-Cap Filter in die Öffnung und ziehen Sie das Werkzeug vorsichtig heraus.
- Entsorgen Sie das Werkzeug mit dem gebrauchten O-Cap Filter.

Verwendung Ihres Hörsystems
Hörsysteme können ein gesundes Gehör nicht vollständig ersetzen. Sie verstärken Ihre Hör- umgebung und helfen Ihnen, den grösstmöglichen Nutzen zu erzielen. Obwohl der Hörerfolg meist sofort registriert wird, kann es zum Teil mehrere Wochen dauern, bis sich Ihr Gehirn an die neuen Höreindrücke gewöhnt hat.
Die nachfolgenden Ratschläge sollen Ihnen helfen, den Umgang mit Ihrem neuen Hörsystem effektiv und nutzenbringend zu gestalten. Sollten dennoch Schwierigkeiten während des Tragens Ihrer Hörsysteme auftreten, befragen Sie bitte Ihren Hörgeräteakustiker.
Erste Schritte
- Tragen Sie Ihre neuen Hörsysteme anfangs zu Hause in einer ruhigen Umgebung. Unterhalten Sie sich zunächst nur mit einer Person oder verfolgen Sie die Nachrichten im TV.
- Ihre Hörsysteme erzielen den grössten Nutzen, wenn Sie diese den ganzen Tag tragen.
Erhöhen Sie jeden Tag ein wenig die Tragezeit, bis Sie die Hörsysteme bequem mehrere Stunden tragen können.
- Möglicherweise stellen Sie fest, dass Ihre eigene Stimme etwas lauter klingt. Wenn Sie zugleich die Stimmen anderer in einer angenehmen Lautstärke hören, versuchen Sie etwas leiser zu sprechen.
- Geräusche wie Schritte, Vogelgezwitscher, knisterndes Papier etc. könnten zu Beginn etwas laut erscheinen, da Sie diese Geräusche unter Umständen sehr lange nicht mehr im vollen Masse gehört haben. Bei regelmässigem Tragen werden diese Geräusche allmählich natürlicher und werden ausgeblendet.
Im Restaurant
- Beginnen Sie mit einem ruhigen Restaurant (ohne Musik).
- Fragen Sie nach einem Tisch, der sich möglichst fern von der Küche oder anderen lauten Umgebungen befindet.
- Eine Konversation in kleineren Gesprächsgruppen fällt Ihnen zunächst leichter.
Im Auto
- Sitzen Sie möglichst so, dass Ihr besseres Ohr in die Mitte des Autos zeigt.
- Schalten Sie das Autoradio möglichst aus.
- Halten Sie Fenster möglichst geschlossen, um Verkehrs- und Windgeräusche zu minimieren.
Theaterbesuche, Konzerte, Vorträge etc.
- Versuchen Sie, wenn möglich, mit dem besseren Ohr dichter an der Schallquelle zu sitzen.
- Machen Sie sich im Vorfeld mit dem Programm vertraut, so dass Ihnen das Folgen leichter fällt.
- Wenn Ihr Hörsystem über eine Telefonspule verfügt (optional), fragen Sie ob eine Induktionsanlage vorhanden ist. Wenn die Telefonspule aktiviert ist, hören Sie direkt über die Induktionsanlage (Hinweise dazu finden Sie auf Seite 23). Ist keine Induktionsanlage verfügbar, versuchen Sie möglichst vorne zu sitzen.
Am Arbeitsplatz
- Konzentrieren Sie sich jeweils auf die Person, welche Ihnen am nächsten ist.
- Informieren Sie Ihre Kollegen über Ihren Hörverlust, und bitten Sie sie, deutlich zu sprechen. Halten Sie Blickkontakt.
- Hören Sie nur einen Teil eines Gesprächs, so wiederholen Sie, was Sie gehört haben und bitten um die fehlende Information.
Zu Hause
- Tragen Sie Ihre Hörsysteme immer.
- Informieren Sie Ihre Familie und Freunde über Ihre Situation.contact when conversing.
- Bitten Sie Ihre Familie, deutlich zu sprechen und behalten Sie beim Gespräch Blickkontakt.
- Zeigen Sie Ihrer Familie, wie man Sie am besten in Gespräche einbezieht.
- Meiden Sie Hintergrundlärm.
Beim Telefonieren
- Halten Sie den Telefonhörer an die Mikrofone Ihres Hörsystems. Sollte es zu einem Rückkopplungs pfeifen kommen, halten Sie den Hörer ein wenig weiter weg.
- Wenn Stimmen durch das Telefon zu leise sind oder Hintergrundgeräusche die Verständigung stören, benutzen Sie eine Telefonspule (sofern Ihr Hörsystem diese Option hat). Bedenken Sie, dass nicht alle Telefone mit Telefonspulen kompatibel sind.
- Mobiltelefone können Störungen verursachen, wenn Sie eine Telefonspule verwenden. In diesen Fällen erzielt ein Mikrofon Modus bessere Ergebnisse.
- Testen Sie vor dem Kauf eines Mobiltelefons die Kompatibilität mit Ihren Hörsystemen.
- Menschen mit stärkeren Hörverlusten benötigen eventuell einen Lautstärkesteller am Telefon.
Hinweise für Familienmitglieder und Freunde
Sprechen Sie klar und deutlich. Schnell sprechende Personen sollten etwas langsamer sprechen. Allzu langsames Sprechen kann das Verstehen aber auch erschweren.
- Sprechen Sie nicht zu laut. Viele Hörgeschädigte sind sehr empfindlich gegenüber lauten Tönen.
- Wenn Sie Schwierigkeiten haben, verstanden zu werden, formulieren Sie Ihre Aussage besser neu, anstatt mehrmals die gleichen Wörter zu wiederholen.
- Versuchen Sie nicht, ein Gespräch aus einem anderen Raum oder mit dem Rücken zum Hörgeschädigten zu führen. Sprechen Sie von Angesicht zu Angesicht.
- Vermeiden Sie während einer Unterhaltung gleichzeitig zu essen, trinken oder zu rauchen. Verdecken Sie beim Sprechen nicht das Gesicht mit den Händen.
- Reduzieren Sie Hintergrundgeräusche auf ein Minimum. Schalten Sie Fernseher und Radio aus oder begeben Sie sich für ein Gespräch an einen ruhigen Ort.
- Versuchen Sie bei Gruppengesprächen einen Themawechsel anzukündigen. Es ist wesentlich einfacher einem Gespräch zu folgen, wenn man weiss, worüber gesprochen wird.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Gesicht im Licht ist; das Zusammenspiel von Hören und Sehen ermöglicht optimales Sprachverständnis.
- Ermutigen Sie die Träger von Hörsystemen, diese so oft wie möglich zu tragen.
- Am wichtigsten jedoch sind Ihre Geduld und Ihr Verständnis: Auch Träger von Hörsystemen hören oder verstehen nicht auf Anhieb alles richtig.
Ihre persönliche Hörsystem-Konfiguration
Verfügbare Programme
(optional für CIC, CICP, ITCD, ITC, ITCP und ITED)
Ihre Hörsysteme wurden für Sie wie folgt programmiert:
| Programm | Signaltöne | Funktion |
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 | ||
| 4 |
Ihr Hörsystem wurde programmiert für:
| Programm 1 2 3 4 | ||||
| Telefonspule + Mikrofon | □□□□□ | |||
| Telefonspule + gedämpftes Mikrofon | □□□□□ | |||
| nur Telefonspule | □□□□□ |
Ihre Hörsysteme verwenden:
□ ProWax □ O-Cap
□ T-Cap □
Multifunktionstaste (zwei Hörsysteme)
| links rechts | ||
| Kurz drücken (weniger als 1 Sek.) | ☐ leiser | ☐ lauter |
| Mittellang drücken (ca. 1 Sek.) | ☐ Programm-wechsel | ☐ Programm-wechsel |
| ☐ synchronisiert | ||
| Lang drücken (ca. 2 Sek.) | ☐ stumm | ☐ stumm |
| ☐ synchronisiert | ||
Multifunktionstaste (ein Hörsystem)
| Kurz drücken(weniger als 1 Sek.) | □ leiser |
| Mittellang drücken(ca. 1 Sek.) | □ lauter |
| Lang drücken(ca. 2 Sek.) | □ Programmwechsel |

Es ist nicht möglich, das Hörsystem bei einer einseitigen Versorgung stumm zu schalten. Es sei denn, eine RC-P oder ein SoundGate wird verwendet.
Telefon
Bevorzugte Telefonseite:
(nur Acriva 9 ITCD, ITCPD und ITED)
□ Beiderseits
□ Links
□ Rechts
Hörsystemverhalten auf der gegenüberliegendenSeite
□ Keine Änderung
□ Das Mikrofon wird leiser, sobald Auto Phone oder das Telefonprogramm aktiviert wird
□ Das Hörsystem wird stumm geschaltet, sobald Auto Phone oder das Telefonprogramm aktiviert wird
Zubehör
Bernafon bietet eine Vielzahl von optionalem Zubehör an, um die Leistungsfähigkeit Ihrer Hörsysteme zu erweitern. Abhängig vom Typ des Hörsystems und den lokalen Bestimmungen, ist folgendes Zubehör erhältlich:
- Fernbedienung (RC-P)
- SoundGate Kommunikationsschnittstelle (zur kabellosen oder kabelgebundenen Verbindung mit Mobiltelefonen, MP3-Player etc.)
- TV-Adapter (zur kabellosen Verbindung mit Ihrem Fernseher via SoundGate)
- Telefon-Adapter (zur kabellosen Verbindung mit Ihrem Festnetztelefon via SoundGate)
Weitere Informationen über Zubehör erhalten Sie bei Ihrem Hörgeräteakustiker.
Umweltschutz
Dieses Gerät enthält elektronische Komponenten. Daher gilt die Richtlinie 2002/96/EC für verbrauchte elektrische und elektronische Produkte.
Helfen Sie mit, die Umwelt zu schützen, indem Sie Ihre Hörsysteme und Batterien nicht mit den unsortierten Haushaltsabfällen entsorgen. Bitte recyceln Sie Ihre Hörsysteme und Batterien entsprechend Ihren regionalen Bestimmungen, oder bringen Sie diese zu Ihrem Hörgeräteakustiker zur Entsorgung.

Produktzulassung, Sicherheitshinweise und Markierungen
Alle Bernafon Acriva Hörsystem-Modelle entsprechen in ihrer elektromagnetischen Kompatibilität den internationalen Standards. Aufgrund der geringen Baugrösse der Geräte sind alle für die Zulassung notwendigen Kennzeichnungen in diesem Dokument abgedruckt.
Elektromagnetische Interferenzen
Ihr Hörsystem wurde nach den strengsten internationalen Standards auf mögliche Interferenzen getestet. Dennoch können Produkte in manchen Fällen elektromagnetische Strahlungen aussenden, die zu unvorhergesehenen Störungen des Hörsystems führen können. Dies können z.B. auch Induktionskochherde, Kaufhaus-ALARmanlagen, Mobiltelefone, Faxgeräte, Computer, Röntgenstrahlen oder Geräte zur Durchführung einer Computertomographie (CT) usw. sein.
Ihr Hörgerät wurde nach den strengen Standards zur Einhaltung der Richtlinien für internationale elektromagnetische Verträglichkeit entwickelt.
Dennoch kann es durch elektromagnetische Emissionen zu Störungen mit anderen Geräten kommen.
Für ITCD, ITCPD und ITED:
Das Hörsystem beinhaltet einen Sender, der auf Basis einer magnetischen Induktions-Technologie für Kurzstreckenübertragung arbeitet. Die Frequenz beträgt 3,84 MHz, die magnetische Feldstärke < - 42 dBμA/m @ 10 m.
Die abgegebene Energie des Funksystems liegt weit unter den international zulässigen Maximalwerten, die für den menschlichen Körper zulässig sind. Die Strahlung liegt im Vergleich zu den elektromagnetischen Feldern, die von Halogenlampen, Computermonitoren, Geschirrspülern etc. abgegeben werden, niedriger.
Kompatibilität Ihres Hörsystems mit Mobiltelefonen
Von manchen Hörsystemnutzern wurde berichtet, dass während der Nutzung eines Mobiltelefons ein Brummen zu hören sei. Dies deutet darauf hin, dass Hörsystem und Mobiltelefon nur bedingt kompatibel sind.
Die Kompatibilität eines Hörsystems mit einem Mobiltelefon kann bestimmt werden, indem man die Rate der Störunempfindlichkeit des Hörsystems mit der Rate der Emission des Mobiltelefons addiert (ANSI C63.19-2006 American National Standard Methods of Measurement of Compatibility between Wireless Communication Devices and Hearing Aids).
Beispiel: Ein Hörsystem besitzt die Rate 2 (M2/T2), das Mobiltelefon die Rate 3 (M3/T3). Die Summe daraus entspricht dem Wert 5. Gemäss dem Standard sichern alle Gesamtwerte grösser/gleich 5 eine “normale Nutzung”. Ein Gesamtwert ab 6 und grösser entspricht einer “exzellenten Übertragung”. Das heisst, je höher der Wert, umso besser die Übertragung.
Die Störunempfindlichkeit Ihrer Acriva Hörsysteme entspricht mindestens M2/T2. Leistung, Messungen, Systemkategorien und Klassifizierung der Geräte basieren auf den derzeit neuesten Erkenntnissen, jedoch kann Bernafon keine Garantie für die Zufriedenheit aller Kunden übernehmen.
Internationale Garantie
Für Ihre Hörsysteme gilt eine begrenzte Herstellergarantie, welche Material- und Verarbeitungsfehler umfasst. Diese Garantie gilt für die Hörsysteme selbst, nicht jedoch für Batterien, Ohrpassstücke und Verbrauchsmaterial wie z.B. Schallschläuche und Schirme etc.
Diese Garantie erlischt, wenn der Defekt die Folge von Missbrauch oder unsachgemässer Handhabung der Hörsysteme ist. Die Garantie ist auch dann ungültig, wenn die Hörsysteme von nicht autorisierten Personen repariert wurden.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Garantiekarte ordnungsgemäss und vollständig ausgefüllt wurde.
Fehlersuche und Lösungen
| Problem | Mögliche Ursache |
| Hörsystem pfeift oder quietscht | Hörsystem ist nicht richtig eingesetzt |
| Cerumenablagerung im Gehörgang | |
| Hörsystem sitzt zu locker | |
| Keine Übertragung, zu leise oderleises Brummen | Hörsystem nicht eingeschaltet |
| Batterie leer oder falsch eingesetzt | |
| Lautstärke zu leise eingestellt | |
| Hörsystem befindet sich im Telefonspulenprogramm (optional) | |
| Keine Übertragung, zu leise oder leises Brummen | Schallkanal mit Cerumen verstopft |
| Batteriekontakte verschmutzt oder korrodiert | |
| en Sie das Hörsystem erneut ein | |
| ieren Sie Ihren Hörgeräteakustikeroder HNO-Arzt | |
| Ihren Hörgeräteakustiker | |
| ob das Batteriefach komplettgeschlossen ist | |
| Sie eine neue Batterie ein oder überprüfenSie den Sitz der Batterie | |
| die Lautstärke mit dem Lautstärke-regler am Hörsystem (wenn vorhanden) oder mitder optionalen RC-P oder dem SoundGate | |
| Stellen Sie sicher, dass das gewünschteProgramm aktiviert ist | |
| eren Sie Ihren Hörgeräteakustikeroder HNO-Arzt | |
| Öffnen und schliessen Sie wiederholt das Batterie-fach, oder reinigen Sie die Batteriekontaktevorsichtig mit einem trockenen Wattestäbchen |
| Problem | Mögliche Ursache |
| Keine Übertragung, zu leise oder leises Brummen | Schallaustritt (Cerumenschutz/Filter) des Hörsystems verstopft |
| Mikrofon Schalleintritt verstopft | |
| Ihr Hörverlust ist möglicherweise angestiegen | |
| Cerumenschutz (Filter) verstopft | |
| Hörsystem stumm geschaltet | |
| Schallaustritt verstopft oder zugesetzt (Feuchtigkeit) | |
| Schwache Batterie | |
| Hörsystem setzt in regelmässigen Abständen aus | Schwache BatterieÜberprüfen Sie den Schallaustritt und wechseln Sie den Filter, falls dieser verstopft ist |
| n Sie das Mikrofon Schutzsystem (T-Cap/O-Cap). Wenn das Problem weiter besteht, fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker. | |
| Kontaktieren Sie Ihren Hörgeräteakustiker | |
| n Sie den Cerumenschutz | |
| ie eine Taste auf der Fernbedienung, am SoundGate oder am Hörsystem, um die Stummschaltung aufzuheben | |
| Legen Sie das Hörsystem in ein Trockensystem. Nehmen Sie zuerst die Batterie heraus. Wenn das Problem weiter besteht, fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker. | |
| Batterie ein | |
| Batterie ein | |
Problem
Hörsystem gibt Warntöne ab, ohne dass eine Bedienung vorgenommen wurde (z.B. Programmwechsel)
Mögliche Ursache
Schwache Batterie
eine neue Batterie ein
Wichtige Informationen für den Hörgeräteakustiker
Der Hörgeräteakustiker sollte vor der Abgabe eines Hörsystems den zukünftigen Hörsystemträger an einen Arzt (vorzugsweise HNO-Arzt) verweisen, wenn er durch Beobachtung, Befragung oder jedwede andere Information einen der folgenden Punkte über den zukünftigen Hörsystemträger in Erfahrung bringt:
- Sichtbare angeborene oder durch eine Verletzung entstandene Deformationen des Aussen- oder des Mittelohrs.
- Nässende Ohren innerhalb der letzten 90 Tage.
- Plötzlicher oder starker Hörverlust innerhalb der letzten 90 Tage.
- Akuter oder chronischer Schwindel oder Benommenheit.
- Einseitiger plötzlich aufgetretener Hörverlust innerhalb der letzten 90 Tage.
-
Eine Differenz zwischen Luft- und Knochenleitung grösser oder gleich 15 dB bei 500 Hz, 1000 Hz und 2000 Hz.
-
Sichtbare deutliche Ansammlung von Cerumen oder Fremdkörper im Gehörgang.
- Schmerzen oder andere Beschwerden am Ohr.

Besondere Sorgfalt sollte bei Anpassung und Gebrauch eines Hörsystems herrschen, bei dem der maximale Ausgangsschalldruck 132 dB SPL übersteigt, da dieser zu Beeinträchtigungen des Resthörvermögens des Hörsystemträgers führen kann.
Kinder mit Hörschwäche
Die Anpassung von Hörsystemen bei Kindern muss immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen und sollte unter Hinzuziehung anderer Fachleute durchgeführt werden, da sich Hörprobleme auf das Erlernen von Sprache und den Erwerb sozialer Kompetenzen auswirken können.
Konformitätserklärung gemäss europäischen Bestimmungen
Dieses Gerät entspricht den EU-Richtlinien der 93/42/EWG für Medizinprodukte. Die Zertifizierung wird mit folgendem Zeichen bestätigt:
CE 0543
Zusätzlich für ITCD, ITCPD, ITED:
Dieses Gerät erfüllt die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 1999/5/EG des Europäischen Parlaments über Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen (R&TTE). Es arbeitet als induktive Anwendung in einem gemäss der Entscheidung 2008/432/EC der Kommission zugelassenen, harmonisierten Frequenzband und kann in allen Mitgliedsstaaten der EU und der EFTA verwendet werden. Die Zertifizierung wird mit folgendem Zeichen bestätigt:
CE 0682
Die Konformitätserklärung erhalten Sie hier:
Bernafon AG
Morgenstrasse 131
3018 Bern
Schweiz
Übereinstimmung gemäss den Anforderungen über Funkübertragungen der USA und Kanada
Bernafon AG
Acriva hearing instrument models AR9 ITCD, AR7 ITCD, AR9 ITCPD, AR7 ITCPD, AR9 ITED, AR7 ITED.

FCC ID U6XF2ITE01
IC
7031A-F2ITE01
Information und Erklärung der Symbole
![]() | Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Konformität mit allen zur Anwendung kommenden EU-Richtlinien. |
![]() | Dieses Symbol zeigt an, dass die hier beschriebenen Produkte den Anforderungen für eine Anwendung des Typs B der Norm EN 60601-1 entsprechen. Die Oberfläche des Hörsystems ist als ein Teil der Anwendung Typ B angegeben. |
![]() | Dieses Symbol zeigt an, dass es für den Hörsystemträger wichtig ist, alle relevanten Informationen dieser Bedienungsanleitung zu lesen und zu beachten. |
![]() | Dieses Zeichen weist auf wichtige Sicherheitsinformationen hin, deren Beachtung Risiken minimieren oder gefährliche Situationen vermeiden. |
![]() | Wichtige Informationen zur Bedienung und Produktsicherheit. |
![]() | Dieses Symbol zeigt an, dass die Europäische Richtlinie für verbrauchteelektronische Produkte zur Anwendung kommt. |
| BETRIEBS BEDINGUNGEN | Dieses Produkt ist so ausgelegt, dass es ohne Einschränkungen und Probleme wie vorgesehen verwendet werden kann, es sei denn, es ist in der Bedienungsanleitung anders erwähnt. |
| TRANSPORT-UND LAGER-BEDINGUNGEN | Während des Transports und der Lagerung sollte die Temperatur - 25°/60° Celsius nicht unter-/überschreiten. |
Service
Sollte keine der aufgelisteten Aktionen das Problem lösen, kontaktieren Sie Ihren Hörgeräte-akustiker.
Versuchen Sie nicht, das Hörsystem selbst zu reparieren.
Stempel des Händlers mit Adresse:


Bernafon Hörgeräte GmbH
Nunsdorfer Ring 14
12277 Berlin
Telefon + 49 30 723 937 0
info@bernafon.de

0543 0682








