Standard - Rollstuhl Meyra - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Rollstuhl kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Standard - Meyra und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Standard von der Marke Meyra.
BEDIENUNGSANLEITUNG Standard Meyra
Standard-Falt-Rollstühle

Sicherheitshinweise 4
Übersicht 5
Montage 7
Spezifikation/Verwendbarkeit 7
Fahrverhalten 7
Bremse 8
Druckbremse 9
Trommelbremsen 10
Bremshebelverlängerung 12
Wadengurt 12
Beinstützen 13
Seitenteile 21
Rückenlehne 25
Schiebestange für Rückenlehne 29
Antriebsräder 30
Falten/Entfalten 32
Sicherheitsgurt 34
Greifreifen 35
Variable Sitzhöhe 36
Hand- und Speichenschutz 37
Lenkräder 38
Stützrollen 39
Umrüstung zum Transport-Rollstuhl 42
Instandhaltung 45
Technische Daten 52
Garantie 56
EINLEITUNG
Die MEYRA-Rollstühle erfüllen die Wünsche nach Mobilität und mehr Unabhängigkeit durch die im neuen Styling bewährte MEYRA-Technologie. Nutzen Sie die konstruktiven Vorzüge Ihres Rollstuhles sowohl im Innenbereich (z.B. Wohnung, Arbeitsplatz) als auch im Freien.
Die vorliegende Betriebsanleitung vermittelt Ihnen die dazu notwendigen Informationen – verständlich geschrieben und mit Bildern versehen.
Achtung:
! Lesen und beachten Sie vor der ersten Fahrt diese Betriebsanleitung.
– Sicherheitshinweise – Faltrollstühle
Hinweis:
Kinder haben diese Betriebsanleitung sowie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Faltrollstühle" vor der ersten Fahrt zusammen mit ihren Eltern bzw. einer Aufsichts- oder Begleitperson zu lesen und zu beachten!
EMPFANG
Alle MEYRA-Produkte werden bei uns im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft und in Spezialkartons verpackt.
Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten, das Fahrzeug sofort nach Erhalt – am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des Transportes aufgetretene Schäden zu überprüfen.
Sollten Sie der Meinung sein, dass eine Beschädigung während des Transportes eingetreten ist, so veranlassen Sie bitte folgendes:
a) Durchführung einer TATBESTANDS-AUFNAHME – der Überbringer ist dazu verpflichtet.
b) Anfertigung einer ABTRETUNGSERKLÄRUNG – Sie treten alle Forderungen aus diesem Schaden an den Lieferer ab.
c) Rücksendung des FRACHTBRIEFES, der TATBESTANDSAUFNAHME und der ABTRITTSERKLÄRUNG an uns.
Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises oder Meldung eines Schadens nach der Annahme ist eine Anerkennung des Schadens durch uns nicht möglich.
MONTAGE
Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren Rollstuhl betriebsbereit und Ihren Bedürfnissen angepasst.
MODELLAUFZÄHLUNG
Diese Betriebsanleitung ist für folgende Modelle gültig:
Modell 1.900
Modell 3.400
Modell 3.405
Modell 3.404
Modell 3.600
Modell 3.604
SICHERHEITSHINWEISE
Achtung:
! Broschüre „Sicherheitshinweise" beachten!
- Zum Rollstuhl gehörende Teile nicht werfen oder fallen lassen!
- Abnehmbare Teile wie z.B. Seiten-teile und Beinstützen sind sachgerecht zu behandeln. Nur so ist eine bleibende Funktion gewährleistet.
- Bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr muss eine passive Beleuchtung vorhanden sein!
- Der Rollstuhl ist nur mit fest gestellten Bremsen abzustellen.
ÜBERSICHT
Für Modelle 1.900, 3.400, 3.600
Das in Abb.1 abgebildete Modell entspricht der Standardversion. Abweichende Änderungen sind in dieser Betriebsanleitung gesondert beschrieben.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 131
Pos. Benennung
1 Schiebegriff rechts
2 Sitzkissen/Sitzgurt
3 Beinstütze links
4 Wadengurt
5 Fußplatte links/Fußbrett
6 Lenkrad rechts
7 Antriebsrad rechts
8 Beinstütz-Verriegelung rechts
9 Arretierknopf/Steckachse rechts
Pos. Benennung
10 Bremshebel (Druckbremse) rechts
11 Greifreifen rechts
12 Seitenteil mit Armlehne
13 Rückengurt
ÜBERSICHT
Für Modelle 3.404, 3,405, 3.604
Das in Abb.2 abgebildete Modell entspricht der Standardversion. Abweichende Änderungen sind in dieser Betriebsanleitung gesondert beschrieben.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 132
Pos. Benennung
1 Schiebegriff mit Schiebestange rechts
2 Rückengurt
3 Beinstütze links
4 Wadengurt
5 Fußplatte links/Fußbrett
6 Lenkrad rechts
7 Antriebsrad rechts
8 Beinstütz-Verriegelung rechts
9 Arretierknopf/Steckachse rechts
Pos. Benennung
10 Bremshebel (Druckbremse) rechts
11 Greifreifen rechts
12 Seitenteil mit Armlehne
13 Rückengurt
Die in den Abbildungen gezeigten Bauteile sind nicht immer mit dem Rollstuhl identisch.
Lage und Handhabung der zu betätigenden Teile sind auf das Rollstuhlmodell übertragbar.
Nach jeder Montage sowie Ein- bzw. Verstellung ist der korrekte Sitz des Bauteiles zu prüfen.
MONTAGE
Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren Rollstuhl betriebsbereit und Ihren Bedürfnissen entsprechend angepasst.
SPEZIFIKATION/VER- WENDBARKEIT
Die Standard-Falt-Rollstühle für den Kurzzeitgebrauch sind universal einsetzbar und somit Allround-Rollstühle für den Innenbereich (z.B. Wohnung, Arbeitsplatz), zur Freizeitgestaltung im Freien auf festem Untergrund und als Reisebegleiter.
FAHRVERHALTEN
Die Abstimmung der Fahreigenschaften und Ihren persönlichen Gegebenheiten, ist nach einer kurzen Kennenlern-Phase, dem Fahr-Training, vorerst erreicht.
Achtung:
! Fahren Sie während dieser ersten Fahrten besonders vorsichtig!
- Beachten Sie in der Broschüre Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle das Kapitel Fahr-Training!
- Er dient ausschließlich der Beförderung einer Person auf dem Sitz (mit montierten Seitenteilen, Beinstützen) und nicht als Zugmittel, Transporter o. ä.). Sie werden bei jeder Fahrt mit neuen Situationen konfrontiert sein und diese bewältigen müssen, wie dies in allen Lebensbereichen erforderlich ist. Nutzen Sie die Anpassungsfähigkeit des Standard-Falt-Rollstuhls an die Bedürfnisse seiner Benutzer.
Diese bietet Ihnen großen Fahrkomfort und hohe Betriebssicherheit.
Die vorliegende Betriebsanleitung informiert Sie darüber.
Achtung:
! Beachten Sie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle".
- Vermeiden Sie die direkte entgegengesetzte Richtungsänderung, (z. B. nach einer Rückwärtsfahrt ohne Lenkbewegung in eine Vorwärtsfahrt). – Unfallgefahr durch Vollbremsung bei gleichzeitig nach innen schwenkenden Lenkrädern!
BREMSE
Die Feststellbremse gehört zu den wichtigsten Sicherheitselementen eines Rollstuhles und ist als Druckbremse oder als luftdruckunabhängige Trommelbremse vorhanden.
Ihr STANDARD-Falt-Rollstuhl kann je nach Ausführung mit Druckbremsen (Abb.3), wirken direkt auf die Reifen oder mit Trommelbremsen (Abb.4 + 5), erkennbar an der größeren Radnabe, ausgestattet sein.
Achtung:
! Beachten Sie die Wartungsanleitung sowie in der Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle" die Kapitel Allgemeine Sicherheitshinweise und Bremsen.
- Beim Feststellen nur einer Bremse auf abschüssiger Fahrbahn rollt das freilaufende Rad talwärts um das gebremste Rad. Je nach Gefälle der Fahrbahn ist mit einem seitlichen Umkippen zu rechnen.

Die Bremswirkung lässt nach bei:
- abgefahrenem Reifenprofil,
- zu geringem Reifendruck,
- nassen Reifen.
Achtung:
Bei Nachlassen der Bremswirkung die Bremse sofort von Ihrer Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
- PU-bereifte Rollstühle nicht mit festgestellten Druckbremsen abstellen. – Unfallgefahr beim dosierten Abbremsen durch eine evtl. bleibende Verformung der Lauffläche.
Funktion als Betriebsbremse
Gleichmäßig beide Bremshebel nur leicht anziehen, so bremsen Sie den Rollstuhl dosiert ab.
Feststellen der Druckbremsen
Zum Sichern des Rollstuhles gegen ungewolltes Fortrollen beide Bremshebel bis zum Anschlag nach vorn drücken (Abb.7).
Hinweis:
Der Rollstuhl darf sich bei festgestellten Bremsen nicht schieben lassen.
Lösen der Druckbremsen
Beide Bremshebel bis zum Anschlag nach hinten ziehen (Abb.6).

Die Trommelbremse wird von der Begleitperson über die Bremshebel der verlängerten Schiebegriffe (Abb.8) oder der Schiebestange betätigt.
Vorteil:
- Bremswirkung unabhängig vom Reifenprofil.
- Bremswirkung unabhängig vom Reifendruck.
– Sichere Handhabung für Ihre Begleitperson durch Bremshebel an beiden Schiebegriffen.
Achtung:
Bei der Ausführung Trommelbrem- sen für Begleitperson den Rollstuhl nicht über die verlängerten Schie- begriffe anheben! – Verbiegen der nachträglich verlängerten Schiebe- griffe.
• Die Bremswirkung lässt nach bei abgenutzten Bremsbelägen.
Bei Nachlassen der Bremswirkung den Rollstuhl sofort von Ihrer Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
Funktion als Betriebsbremse
Gleichmäßig beide Bremshebel nur leicht anziehen, so bremsen Sie den Rollstuhl dosiert ab.

Feststellen der Trommelbremsen
– Zum Sichern des Rollstuhles gegen ungewolltes Fortrollen beide Bremshebel gleichmäßig anziehen (Abb.9).
- Mit einem Finger die Fläche (A, Abb.9) der Sperrklinke nach unten drücken und einrasten lassen.
– Bremshebel loslassen. – Je nach Einstellung rastet die Sperrklinke in der ersten oder zweiten Rastposition ein und stellt die Bremse fest.
Hinweis:
- Der Rollstuhl darf sich bei festgestellten Bremsen nicht schieben lassen.
– Ist die dritte Rastposition zum Feststellen der Bremse erforderlich, muss die Bremse von einer Fachwerkstatt nachgestellt werden.
Lösen der Trommelbremse
Beide Bremshebel anziehen bis die Sperrklinken (A, Abb.9) selbsttätig aus der Rastung springen.
Beide Bremshebel loslassen. – Die Feststellbremsen sind gelöst und der Rollstuhl wieder fahrbereit.

BREMSHEBELVERLÄN- GERUNG
Code 986
Die aufgesteckten Bremshebel wirken als Bremskraftverstärker und verringern den erforderlichen Kraftaufwand zum Feststellen der Bremsen (Abb.10).
Achtung:
! Nicht auf die Kugelgriffe der Bremshebel abstützen!
- Bremshebelverlängerung nicht während der Fahrt abziehen. – Unfallgefahr bei zu weit abgezogener Bremshebelverlängerung!
WADENGURT
Der Wadengurt verhindert ein Abrutschen der Füße von den Fußplatten. Er wird durch die Beinstützoberteile (Abb.11) oder um spezielle Aufnahmedorne (Abb.12) geführt, und mittels Klettverschluss der entsprechenden Länge angepasst.
Achtung:
! Fahren Sie nicht ohne Wadengurt (außer zum Trippeln)! – Wadengurt entfällt bei höhenverstellbaren Beinstützen und wird ersetzt durch die Wadenpolster.

! Beinstützen sind bewegliche, abnehmbare Teile, die nicht geeignet sind, daran den Rollstuhl anzuheben oder zu tragen (siehe Warnhinweise am Rollstuhl).
Hochklappen der Fußplatten
Ihr Vorteil:
– Leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl.
– Fußbereich frei, kein Stolpern.
- "Trippeln" möglich (Vorwärtsbewegen des Rollstuhles mit den Füßen).
Handhabung:
- Rollstuhl gegen ein ungewolltes Fortrollen sichern (siehe Kapitel Bremsen).
- Wadengurt, falls vorhanden, abnehmen.
- Beide Füße von den Fußplatten nehmen.
– Fußplatten hochklappen, (Abb.13).

Abschwenken der Beinstützen
– Leichtes Umsetzen aus /in den Rollstuhl.
– Fußbereich frei, kein Stolpern.
- "Trippeln" möglich (Vorwärtsbewegen des Rollstuhles mit den Füßen).
– Nahes heranfahren an Schränke.
– Verringerte Rollstuhllänge, – zum Verstauen des Rollstuhles.
Handhabung:
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
- Wadengurt, falls vorhanden, abnehmen.
- Beide Füße von den Fußplatten nehmen.
– Fußplatten hochklappen, (Abb.13). - Hebel zur Verriegelung umlegen (Abb.14).
– Beinstütze ist entriegelt.
– Beinstütze abschwenken, (Abb.15).

! Abgeschwenkte Beinstützen sind automatisch entriegelt und können leicht abfallen. Bei weiterem Umgang (z. B. Transport) beachten.
- Nach dem Wiedereinschwenken der Beinstützen nicht vergessen, diese, durch Umlegen des Hebels zur Verriegelung, zu sichern.
- Nach dem Einhängen und Wiedereinschwenken der Beinstützen, sind diese, durch Umlegen der Hebel zur Verriegelung, zu sichern.
Abnehmen der Beinstützen
– Leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl.
- Fuß- und Seitenbereich frei, kein Stolpern.
- „Trippeln“ möglich (Vorwärtsbewegungen des Rollstuhles mit den Füßen).
– Verringerte Rollstuhllänge, – wichtig zum Verstauen des Rollstuhles.
Handhabung:
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
- Wadengurt, falls vorhanden, abnehmen.
- Beide Füße von den Fußplatten nehmen.
– Fußplatten hochklappen, (Abb.13).
– Hebel zur Verriegelung umlegen (Abb.14), - Beinstützen etwas abschwenken und nach oben abnehmen, (Abb. 16).

Einstellen der Beinstützenlänge
Die Beinstützenlänge ist in Stufen oder stufenlos durch ein Teleskoprohr einstellbar.
- Individuelle Anpassung der Beinstütze an Ihre Unterschenkellänge.
Handhabung:
Werkzeug:
2 x Maul- bzw. Ringschlüssel SW* 10
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 5
1 x Maul- bzw. Ringschlüssel SW* 10 sowie
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 4–5/32
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
je nach Modell und Ausführung:
a) Verschraubung demontieren, (Abb.17)
b) oder lösen, (Abb.18).
– Beinstütze auf gewünschte Länge teleskopieren.
– Verschraubung montieren und festziehen.

Das durchgehende Fußbrett ist auf-klapp- sowie höhenverstellbar (Abb.19).
– Sie können Ihre Füße eng zusammenstellen und erhalten dadurch eine stabile, sichere Sitzposition.
Handhabung:
– Die Handhabung erfolgt wie bei den Fußplatten.
Tiefenverstellbare Fußplatten/bretter
Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel ist in die für Sie angenehmste Position einstellbar.
Handhabung:
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 5
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
– Die zwei Zylinderschrauben auf der Fußplatte lösen, (Abb.20). - Fußplatte in die gewünschte Position schieben und Zylinderschrauben wieder festziehen.

Winkelverstellbare Fußplatten Code 808
Handhabung:
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 5
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
– Schraubverbindung am Drehpunkt der Fußplatte lösen, (Abb.21). - Fußplatte auf den gewünschten Winkel einstellen.
– Schraubverbindung festziehen.

Höhenverstellbare Beinstützen Code 92
(Abb. 22)
– Stufenlose Anpassung an Ihre individuellen Körpermaße.
-Anpassung an Gelenksteifigkeiten, z. B. bei Knieverletzung durch Gipsschiene.
- Verminderung des Sitzdruckes, - durch Gewichtsverlagerung.
- Optimale Muskelentspannung, durch stufenlose Verstellung.
Handhabung:
- Feststellbremsen betätigen. - So vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
– Im Sitzen die Beinstütze von einer Begleitperson auf das gewünschte Niveau anheben lassen, (Abb.22).
– Zum Absenken der Beinstütze entlasten Sie diese kurz durch Anheben des Unterschenkels (Begleitperson) und drücken anschließend den Bedienungshebel nach vorn, (Abb.23).
Achtung:
! Niemals mit der freien Hand beim Einstellen der höhenverstellbaren Beinstütze in den Verstellmechanismus greifen. – Quetschgefahr!

Höhenverstellbare Beinstützen mit automatischem Längenausgleich
Code 91
(ähnlich Abb.22)
Da sich die Drehpunkte des Kniegelenkes und der Beinstütze aus konstruktiven Gründen nicht decken, ergibt sich im Vergleich der Unterschenkellänge des abgewinkelten Beines zum gestreckten Bein ein Längenunterschied. Diesen Unterschied gleicht der automatische Längenausgleich aus.
SEITENTEILE
Die Seitenteile sind (je nach Modell) abnehmbar, mit gepolsterter Armauflage sowie einer formschönen Kunststoff-Seitenwand ausgestattet, (Abb.24).
– Leichtes seitliches Übersetzen aus/ in den Rollstuhl durch abnehmbare Seitenteile.
– Seitliche Abstützung Ihres Körpers.
je nach Modell und Ausführung:
- Entspannte Schultermuskulatur durch Aufstützen Ihrer Unterarme auf die Armauflagen.
- Kleiderschutz vor Beschmutzung durch die Räder.
- Windschutz.
Achtung:

Heben Sie Ihren Rollstuhl nicht über die Seitenteile an.
- Der Rollstuhl ist nur mit montierten Seitenteilen zu benutzen!
Desk-Seitenteile
Die Form der Desk-Seitenteile Code 16, (Abb.25), bieten die für bestimmte Anwendungsfälle erforderliche verkürzte Armauflage.
– Nahes Unterfahren von Tischplatten o. ä. möglich.

Abnehmen der Seitenteile
je nach Modell und Ausführung:
- Federknopf der Arretierung eindrücken, (Abb.26).
– Hebel der Arretierung nach unten drücken, (Abb.27).
– Hebel des Schnellverschlusses nach oben umlegen (Abb.28).
– Seitenteil nach oben abnehmen!
Achtung:

Die abgebauten Seitenteile sind vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig anzubringen!
Benutzen Sie den Rollstuhl nie ohne montierte Seitenteile!

Aufstecken der Seitenteile
je nach Modell und Ausführung:
– Seitenteile neben der Sitzfläche von oben in die Führungsrohre stekken.
– Federknopf, (Abb.29), eindrücken und Seitenteil nach unten drücken. Federknopf muß hörbar einrasten.
– Seitenteil nach unten drücken. Arretierung muss hörbar einrasten.
Hinweis:
Der hintere Haltehaken oder das Rohr vom Seitenteil muss in der Führungsnut am Rücken liegen, (Abb. 29).

Höhenverstellbare Seitenteile Code 81
Die gepolsterten Armauflagen der Seitenteile Code 81, (Abb.30), sind mit einer Hand um 10,5 cm in 7 Stufen höhenverstellbar.
Handhabung:
- Armauflage in die von Ihnen gewünschte Höhe nach oben ziehen.
– Zum Absenken der Armauflage den Hebel zur Arretierung nach oben schwenken, (Abb.31). - Armauflage auf die gewünschte Höhe schieben.
– Zur Arretierung den Hebel nach unten schwenken.
– Einrastung prüfen

Neben der Standard-Rückenlehne bietet MEYRA für einige Modelle winkelverstellbare Rückenlehnen in folgenden Ausführungen an:
- 10° winkelverstellbar (Abb.32)
- 30° winkelverstellbar (Abb.33)
- Erhöhung der Bewegungsfreiheit des Oberkörpers, sowie verringerte Rollstuhlhöhe (wichtig zum Verstauen des Rollstuhles) durch die abklappbare Rückenlehne.
– Druckentlastung der Gesäßmuskulatur (Decubitus-Prophylaxe).
– Entlastung der Wirbelsäule.
– Ermüdungsfreies Sitzen.
- Angenehme Ruhelage in Verbindung mit höhenverstellbaren Beinstützen.

Stufenlos winkelverstellbare Rükkenlehne
Code 29
Die Rückenlehne ist aus der senkrechten Position stufenlos um 10° oder 18°, (Abb.34), nach hinten verstellbar.
10°-Verstellung
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 4
– Schrauben Sie die Rückenlehne in die von Ihnen gewünschte Position, (Abb.35).
18°-Verstellung
(Nur bei Modell 1.900)
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 4
– Schrauben Sie die Rückenlehne in die von Ihnen gewünschte Position, (Abb.35).
Achtung:
! Rückenlehne auf festen Sitz überprüfen. – Verletzungsgefahr!

Winkelverstellbare Rückenlehne mit abnehmbarer Kopfstütze
(Abb.36)
Die Kopfstütze ist zum abnehmen nach oben aus den Rückenrohren zu heben, (Abb.37).
30°-Verstellung, Modell 3.604
– Zum stufenlosen Verstellen der Rückenlehne lösen Sie auf beiden Seiten die Klemmschraube über das Handrad, (A, Abb.38).
Hinweis:
Bei Modell 3.405 mit 90°-Verstellung, verschiebt sich die Armlehne, in Abhängigkeit der Rückenlehnenneigung, nach hinten, (Abb.39).

Hebel der Gasfederverstellung auf die andere Seite montieren
Der Hebel ist benutzergerecht wahlweise rechts oder links montierbar.
Handhabung, (Abb.40):
- Handräder abschrauben, (Abb.40).
- Hebel (A) mit Verbindungsstange (C) nach hinten von den Gewindebolzen der Gasfedern abziehen.
– Verschraubung (B) des Hebels de- montieren.
– Hebel (A) von der Verbindungsstange (C) ziehen und neben das Seitenteil auf der anderen Seite halten.
– Wenden Sie die Verbindungsstange (C). Danach ist sie wieder in die Bohrung von Hebel (A) zu schieben und die Verschraubung (B) zu montieren.
- Verbindungsstange (C) auf die Gewindebolzen der Gasfedern stekken.
– Scheiben auf Gewindebolzen schieben und Handräder aufschrauben.

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A B C40
SCHIEBESTANGE FÜR RÜCKENLEHNE
Die Schiebestange, (Code 814), sowie die Stabilisator-Stange, (Code 138), verbindet die beiden Rückenrohre an den Schiebegriffen, (Abb.41).
– Höhere Steifigkeit sowie leichtere Bedienung der winkelverstellbaren Rückenlehne.
- Ermüdungsfreies Schieben durch Umgreifen der Hände auf querliegende Griffe.
– Weitere Bremshebel-Befestigungsmöglichkeit für die Begleitperson.
Handhabung vor dem Falten:
Schiebestange Code 814
– Ein Handrad abschrauben, (Abb.42).
– Schiebestange nach unten schwenken.
– Handrad wieder einschrauben um ein Abhandenkommen zu verhindern.

Die Antriebsräder sind auf einer festen Achse oder einer Steckachse gelagert.
Hinweis:
Den Luftdruckwert der Bereifung Ihres Rollstuhles entnehmen Sie den Technischen Daten oder den beidseitigen Angaben der Räder.
Feste Achse
Die Antriebsräder sind zwecks Reparatur oder Wechsel abschraubbar.
Handhabung:
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 19
1 x Steckschlüssel SW* 19
– Sichern des Rollstuhles gegen un-gewolltes Fortrollen.
– Dichtkappe aus Radnabe entfernen.
- Mutter mit Unterlegscheibe vom Achsstummel schrauben, (Abb.43).
-Antriebsrad mit Achse abziehen.
- Nach dem Aufstecken der Achse, mit Antriebsrad, die Mutter fest aufschrauben. Unterlegscheibe nicht vergessen.
– Dichtkappe in Radnabe drücken.

Die Antriebsräder sind ohne Werkzeug abnehm- bzw. aufsteckbar.
– Leichtes und schnelles Verstauen des Rollstuhles auch in kleinen PKW's.
- Schnelles und bequemes Austauschen unterschiedlich bereifter Antriebsräder.
Handhabung:
– Arretierknopf in der Radnabenmitte (Abb.44) eindrücken und
-Antriebsrad abziehen oder aufstekken, (Abb.45, Radnabe mit Abdeck-kappe).
Achtung:
! Nach dem Aufstecken des Antriebsrades muss der Arretierknopf einige Millimeter aus der Radmutter hervorstehen.
• Das Antriebsrad ist gesichert.
Hinweis:
– Der Arretierbolzen ist sauber zu halten. Bei Verschmutzung durch Sand oder Erde sowie beim Vereisen feuchter Kälte kann eine Funktionsstörung auftreten.
- Nach jeder Montage ist eine Zugprobe durchzuführen!
– Nach dem Aufstecken des Antriebsrades muss der Arretierknopf einige Millimeter aus der Radmutter hervorstehen. – Das Antriebsrad ist gesichert.

Ihr STANDARD-Rollstuhl ist ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen faltbar, (Abb.46).
– Ohne Werkzeug leicht faltbar.
– Einfaches Tragen des Rollstuhles.
- Transport im PKW möglich.
Falten
So erreichen Sie das geringste Faltmaß:
– Sitzkissen, falls vorhanden, abnehmen.
– Wadengurt nach oben abnehmen oder Klettverschluss öffnen.
– Beinstützen abnehmen oder beide Fußplatten hochklappen, (siehe Kapitel "Beinstützen").
– Rückengurt nach hinten wölben.
– Sitzgurt mittig nach oben ziehen, (Abb.47) oder
– Griffschlaufe ziehen, (Abb.48).

- Rollstuhl seitlich zu sich herankippen. - Das äußere Antriebsrad hat keinen Bodenkontakt.
– Innere Sitzrohr bis zum Anschlag nach unten drücken, (Abb.49). - Beinstützen einhängen und/oder beide Fußplatten herunterklappen, (siehe Kapitel "Beinstützen").
– Wadengurt anbringen.
– Sitzkissen, falls vorhanden, auflegen.
– Nach Klettstreifen ausrichten.
Tragen des Rollstuhles
Ihr Rollstuhl lässt sich bequem in gefaltetem Zustand tragen.
– Rollstuhl falten, (siehe "Falten").
– Einen Unterarm von vorn unter den nach oben gefalteten Sitzgurt schieben.
– Zur Unterstützung mit der anderen Hand unter die hintere Sitzgurtfalte greifen.
– Rollstuhl in waagerechter Position anheben.

Der Sicherheitsgurt dient zum An- schnallen einer im Rollstuhl sitzenden Person.
Ihr Vorteil:
– Zusätzliche Stabilisierung der Sitzposition.
- Verhindert ein Nach-vorn-aus-dem Rollstuhl-Kippen, (abhängig vom Behinderungsgrad).
– Stufenlos auf den Benutzer einstellbar.
Achtung:

Der nachträgliche Einbau eines Sicherheitsgurtes ist nur von Ihrem autorisierten Fachhändler durchzuführen!
Die beiden Gurtenden werden mit je einem Halteblech seitlich am Rahmen angeschraubt.
Sicherheitsgurt schließen
Durch den Schnellverschluss lässt sich der Sicherheitsgurt schnell und leicht öffnen sowie schließen.
– Gurtbänder nach vorne ziehen.
- Sicherheitsgurt vor dem Körper schließen. - Stecken Sie die Schlosszunge tief in das Schlossteil, bis sie hörbar einrastet, (Zugprobe durchführen!).
Achtung:
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände unter dem Gurtband eingeklemmt sind! – So vermeiden Sie schmerzhafte Druckstellen.
Sicherheitsgurt öffnen
– Zum Öffnen des Sicherheitsgurtes drücken Sie die rote Entriegelungstaste im Schlossteil, (Abb.50).
Gurteinstellung:
– Schlossteil im rechten Winkel zum Gurtband halten.
– Gurtband zum Verlängern oder Verkürzen in die entsprechende Richtung ziehen.
– Überschüssige Gurtlänge durch Verschieben des Kunststoffschiebers auffangen.
Hinweis:
Der Sicherheitsgurt soll straff gezogen, aber nicht zu stramm sein.
GREIFREIFEN
Alle Greifreifen sind für einen Abstand zum Antriebsrad von 15 mm (Standard-Einstellung) und 25 mm vorgesehen, (Abb.51).
Achtung:
Das Austauschen von Greifreifen oder Ändern der Greifreifenabstände ist von Ihrer autorisierten Fachwerkstatt durchzuführen.
- Beachten Sie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle" Kapitel "Greifreifen"!

Der in (Abb.52) gezeigte Radadapter ist je nach Rollstuhlmodell unterschiedlich. Die Handhabung ist jedoch gleich.
In Verbindung mit unterschiedlichen Antriebs-/Lenkradgrößen und -positionen.
Die modellabhängigen Sitzhöhen sind durch folgende Änderungen erreichbar.
– Wechseln der Antriebsradgröße.
- Umsetzen des Radadapters (A, Abb.52) in entsprechende Position.
– Wechseln der Lenkradgröße.
- Steuerkopfwinkel einstellen.
Ihr Vorteil:
– Individuelle Anpassung der Sitzhöhe an Ihre Unterschenkellänge.
– Erhöhte Kippsicherheit durch Radstandveränderung, (+3 cm).
Hinweis:
Der Steuerkopf mit Exzemter zur Steuerkopfeinstellung sind nach jeder dritten Verstellung mit lösbarem Loctite–Sicherungskleber zu sichern. – Entfernen Sie dazu Fett und Kleberrückstände aus den Gewindegängen der Exzenterschrauben oder verwenden Sie alternativ neue Exzenterschrauben.

! Sitzhöhenänderungen sind von Ihrem autorisierten Fachhändler vorzunehmen.
- Das nach innen Schwenken des Rad-adapters in gleicher Höhe erhöht die Überschlagsgefahr!
HAND- UND SPEICHEN- SCHUTZ
Der Hand- und Speichenschutz verhindert die Verletzungsgefahr der Hände durch ein Hineingreifen in die sich drehenden Speichenräder, sowie eine Beschädigung der Speichen.
Handhabung:
Werkzeug:
2 x Schlitzschraubendreher
– Klemmschrauben (A, Abb. 53) der auszuwechselnden Scheibe demon- tieren.
– Defekte Scheibe auswechseln.
– Neue Scheibe positionieren.
– Alle drei Bohrungen der Scheiben sind zwischen zwei sich kreuzenden Speichen zu positionieren!
- Klemmschrauben montieren, (A, Abb.53).
Hinweis:
Drücken Sie die Hand- und Speichenschutzscheiben vorsichtig durch den jeweiligen Greifreifen!
Die Eindrücke am Umfang der Scheiben liegen über den Greifreifenhaltern, (B, Abb.53)!

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A B53
LENKRÄDER
Die Lenkräder sind problemlos aus- tauschbar.
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 13 und
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 6 oder
2 x Sechskantstiftschlüssel SW* 4
ab Juni 2000
2 x Sechskantstiftschlüssel SW* 5
Achtung:
! Beachten Sie vor dem Demontieren der Verschraubung die Position der Unterleg- und Distanzscheiben!
– Lenkrad-Verschraubung (C, Abb.54) demontieren.
- Lenkrad bei Bedarf austauschen oder Ihren Bedürfnissen entsprechend neu positionieren.
- Lenkrad-Verschraubung montieren.
Hinweis:
Den Luftdruckwert der Bereifung Ihres Rollstuhles entnehmen Sie den Technischen Daten.

Zur Erhöhung der Kippstabilität dient je Seite ein abgeknicktes Rohr mit zwei kleinen Rollen, (Abb.55).
Richtige Stützrollenlänge:
Die Stützrolle muss über das Antriebsrad hinausragen, um eine ausreichende Stützfunktion zu erreichen.
Für eine ausreichende Kippstabilität sind beide Stützrollen parallel zu positionieren. – Unfallgefahr durch seitliches Kippen!
Achtung:
! Stützrollen bieten in bestimmten Situationen keinen ausreichenden Schutz gegen Überschlagen.
Unterlassen Sie deshalb unbedingt:
- Weites nach hinten lehnen des Oberkörpers.
– Abruptes Anfahren, besonders bei der Bergauffahrt. - Schwerpunktverlagerung durch Umstecken der Antriebsräder (kleiner Achsabstand).
Hinweis:
Beachten Sie in der Broschüre "Sicherheitshinweise - Mechanische Rollstühle" die Kapitel "Bergauffahrt, Überwinden von Hindernissen, sowie Befahren von Aufzügen, Hebebühnen und Rolltreppen"!

Einsteckbare Stützrollen
Die abnehmbaren Stützrollen sind von hinten in das untere Rahmenrohr einsteckbar, (Abb.56).
Handhabung:
– Zum Einstecken oder Abziehen einer Stützrolle ist der Federknopf (C, Abb. 55) zuvor einzudrücken.
Stützrollen – geschraubte Ausführung
Die beiden einsteckbaren Stützrollen, sind durch je eine Klemmschelle am Auftrittsrohr montiert, (Abb.56).
Handhabung:
– Zum Abziehen oder Einstecken einer Stützrolle ist der seitlich angeordnete Federknopf (C, Abb.56) zuvor einzudrücken.

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C B A56
Montage (Abb.56)
Die Stützrollen sind fertig vormontiert und eingesteckt.
– Beide Auftrittskappen (A) von den Auftrittsrohren des Rollstuhlrahmens abziehen, (evtl. aufschneiden). – Die Auftrittskappen sind nicht mehr aufsteckbar.
– Verschraubung (C) der Klemmschelle an den Stützrollen lösen.
- Klemmschelle der Stützrollen auf die Auftrittsrohre des Rollstuhles schieben. Klemmschelle evtl. etwas aufbiegen. - Die einsteckbaren Stützrollen sind nach unten abgewinkelt und der Federknopf weist nach rechts.
– Stützrollenlänge einstellen.
Richtige Stützrollenlänge
Achtung:
! Die Stützrollen müssen auf beiden Seiten gleich, mindestens um ihren Durchmesser, über das Antriebsrad hinausragen um eine ausreichende Stützfunktion zu erreichen.
- Stützrollenlänge von autorisiertem Fachhändler einstellen lassen.
– Verschraubung (C) der Klemmschelle festdrehen.

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C B A56
UMRÜSTUNG ZUM TRANSPORT-ROLL- STUHL
Nach Demontage der Antriebsräder sind an den hinteren Rahmenrohren, mittels Klemmschellen, Achslager mit 1212 × 214 "-Räder montierbar, (Abb.57).
- Umrüstmöglichkeit bei Veränderung des Krankheitsbildes.
– Leichte Rangierbarkeit des Rollstuhles, durch kleine Räder, für Begleitperson.
Achtung:
! Wir empfehlen eine Umrüstung durch Ihren autorisierten Fachhändler.

KURZANLEITUNG FÜR PERSONEN MIT AUSREICHENDEN FACHKENNT- NISSEN:
Bremshalterung montieren
(Abb.58)
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 13
1 x Kreuzschraubendreher
-Antriebsrad [12] abnehmen, (siehe Kapitel "Antriebsräder").
– Klemmschelle von der Bremshalterung am Seitenrahmen und die Gabel an der Achslagerung montieren, (Abb.58).
Achslagerblock montieren
(Abb.59)
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 4
- Achslagerblock in die Ecke vom Auftrittsrohr und unterem Rücken-rohr schieben.
– Achslagerblock mittels der beiden Klemmschellen befestigen, (Abb.59).
Transportrad montieren
(Abb. 60)
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 17
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 6
– Radachse mit Rad und Distanzscheibe durch die Bohrung vom Achslagerblock stecken.
– Scheibe und Sechskantmutter auf Radachse montieren, (Abb.60).
Druckbremse montieren
(Abb.61)
Werkzeug:
- Klemmschelle lösen.
– Eine am Rollstuhl vorhandene Druckbremse demontieren.
– Demontierte Druckbremse auf der gegenüberliegenden Seite an der Halterung montieren, (Abb.61 zeigt die rechte Druckbremse links montiert).
– Druckbremse einstellen, (siehe auch Kapitel "Druckbremse – Einstellen der Druckbremsen").
Achtung:
! Der Transportrollstuhl darf sich bei angezogenen Bremsen nicht mehr schieben lassen!

Wie jedes andere technische Produkt bedarf auch Ihr Standard-Rollstuhl einer Wartung. Die folgende Wartungsanleitung beschreibt in tabellarischer Form die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit Sie auch nach längerem Gebrauch die Vorzüge Ihres Rollstuhles (z.B. leichte Faltbarkeit, geringer Rollwiderstand) voll genießen können.
Pflege
Sitz- und Rückenbezug:
Säubern Sie die Bezüge mit warmem Wasser. Bei hartnäckiger Verschmutzung ist der Stoff unter Verwendung eines handelsüblichen Feinwaschmittels abwaschbar. Flecken lassen sich mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernen.
Hinweis:
Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z.B. Lösungsmittel, sowie harte Bürsten u.s.w.
Mit klarem Wasser nachspülen und trocknen lassen.
Kunststoffteile:
Die Seitenwand vom Seitenteil o. ä., bestehen aus hochwertigen Kunststoffteilen. Pflegen Sie diese mit handelsüblichen Kunststoffreinigern. Beachten Sie deren spezielle Produktinformation.
Beschichtung:
Durch die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Sollte die Beschichtung durch Kratzer o. ä. einmal beschädigt sein, so bessern Sie die Stelle mit einem von uns erhältlichen Lackstift aus. Ein gelegentliches leichtes Ölen der beweglichen Teile (siehe auch Wartungsanleitung) sorgt dafür, dass Sie lange Freude an Ihrem Rollstuhl haben werden.
Zur Pflege der Chromteile genügt zunächst ein trockenes Abreiben. Matte Stellen oder stark haftender Schmutz beseitigen Sie am besten mit einem entsprechendem Marken-Putzmittel.
Ein leichtes Einfetten der Stahlteile mit Vaseline vermeidet ein frühzeitiges Mattwerden der Verchromung.
Instandsetzung
Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten ist die Fachwerkstatt zu beauftragen. Sie ist in die Ausführung der Arbeiten eingewiesen und hat in der Regel geschultes Personal.
Service
Bei Fragen oder benötigter Hilfe ist der MEYRA-Fachhändler aufzusuchen, der entsprechend unseren Richtlinien bei uns im Werk ausgebildet worden ist und Beratung, Service und Reparaturen übernehmen kann. Wir verfügen über ein Händlernetz von ca. 1.500 Händlern in Deutschland. Dadurch ist sichergestellt, dass die Wünsche erfüllt werden.
Ersatzteile
Ersatzteile sind nur über Ihren Fachhändler zu beziehen. Im Falle einer Reparatur verwenden Sie nur Original-MEYRA-Ersatzteile.
Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung ist in jedem Fall die entsprechende Rahmen-Nr. des Rollstuhles mit anzugeben!
Bei jeder Veränderung, die am Rollstuhl vorgenommen wird, sind vom Fachhändler die entsprechende Code-Nr. (z.B. Montageanleitung) sowie das Datum der Änderung der Betriebsanleitung des Rollstuhles beizufügen.
So gibt es bei späteren Ersatzteilbestellungen keine falschen Bestellangaben.
Entsorgung
Die Geräteverpackung wird der Wert- stoffwiederverwendung zugeführt.
Die Metallteile werden der Altmetallverwertung zugeführt.
Kunststoffteile werden der Wiederverwertung zugeführt.
Die Entsorgung muss gemäß den jeweiligen nationalen gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
Erfragen Sie bitte bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung nach örtlichen Entsorgungsunternehmen.
Druckbremsen einstellen
Die Druckbremsen sind nach jedem Umstecken der Antriebsräder auf Funktion zu prüfen und ggf. neu einzustellen.
Handhabung:
Werkzeug:
1 x Sechskant-Stiftschlüssel (SW* 5)
1 x Sechskant-Stiftschlüssel (SW* 4-5/32)
- Sechskantschrauben der Klemmschelle einer Druckbremse lösen, (Abb.62).
Achtung:

Druckbremsen unter Berücksichtigung von
- Bereifung der Antriebsräder,
- Luftdruck der Reifen und
- Personengewicht
gleichmäßig einstellen. – Unfallgefahr durch einseitige Bremswirkung!
– Die Bremsen sind richtig eingestellt, wenn sich der Rollstuhl bei angezogenen Bremsen nicht mehr schieben lässt.

Trommelbremse einstellen
Für Fahrer, ohne Einstellschraube auf Zugstange:
Bremshebel wie bei "Druckbremsen einstellen" beschrieben einstellen.
Für Fahrer, mit Einstellschraube am Ende der Zugstange:
Die Nachstellung erfolgt über die jeweilige Rändelschraube oder Sechskantmutter (im Uhrzeigersinn drehen = Zugstange verkürzen) am Ende der Zugstange.
Für Fahrer, mit Sechskant-Einstellstück mittig der Zugstange:
Die Nachstellung erfolgt über das Sechskant-Einstellstück mittig der Zugstange, (B, Abb.63).
Nach dem Lösen der Kontermutter ist das Sechskant-Einstellstück, in ca. 90°-Schritten, im Uhrzeigersinn zu drehen (Zugstange verkürzen).
Nach jeder 90°-Drehung ist die Bremskraft zu prüfen!
Für Fahrer und Begleitperson:
Die Einstellung dieser Bremskombination ist nur vom autorisierten Fachhändler vorzunehmen!
Hinweis:
Die Sechskantmutter auf dem Ende vom Bremsgestänge ist vom Hersteller eingestellt.
Bei einem Nachjustieren der Trommelbremse nicht die Sechskantmutter verstellen, (Abb.64)!

Erfolgt bei der Luftbereifung eine Reifenpanne durch das Eindringen spitzer Gegenstände wie z.B. Nägel, Schrauben, Glassplitter usw., ist der Schaden durch Reparieren (Schlauch flicken) oder Wechseln des Schlauches zu beheben.
Achtung:
! Vor einer Reifenreparatur ist das Druckluftventil zu öffnen um die noch vorhandene Druckluft im Schlauch abzulassen.
Das Abheben und Aufziehen der Reifendecke hat mit entsprechenden Montierhebeln (Fahrradzubehör) zu erfolgen.
Keine Schraubendreher oder andere spitze/scharfkantige Gegenstände als Hebel verwenden!
Lenkräder:
Vor dem Austausch oder einer Reparatur ist die Lenkradverschraubung (C, Abb. 65) zu demontieren.
Hinweis:
Beachten Sie für die Montage die Anordnung evtl. eingesetzter Buchsen und Scheiben.
Geteilte Lenkradfelgen:
Hierbei ist nach Demontage der Fel- genverschraubungen (D, Abb. 65) die Reifendecke mit Schlauch problemlos abnehmbar.
Bei der Felgenmontage darf der Schlauch nicht eingeklemmt werden!

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E D65
Pannensichere Bereifung
Die pannensichere Bereifung ist erkennbar am fehlenden Druckluftventil (E, Abb.65).
Wartungsanleitung
| WANN | WAS ANMERKUNG | |
| Vor Fahrtantritt | Bremsanlage auf einwandfreie Funktion prüfenBremshebel bis zum Anschlag betätigen. Die gebremsten Räder dürfen sich unter Betriebsbedingungen nicht mehr drehen. Wenn doch, Brem- sen von autorisierter Fachwerkstatt Instandsetzen lassen.Druckbremse auf Verschleiß prüfen Bremshebel seitlich Bewegen.Luftdruck der Reifen prüfenStandard-Bereifung:3 bar = 43 psiLeichtlauf-Bereifung:6 bar = 87 psiReifenprofil überprü- fen | Prüfung selbst oder mit Hilfsperson durchfüh- ren.Selbst oder durch Hilfsperson durchführen. Bei zunehmendem Bremshebelspiel umgehend autorisierte Fachwerk- statt zur Instandsetzung aufsuchen.- Unfallgefahr!Selbst oder mit Hilfsperson durchführen. Dazu Luftdruckprüfgerät be- nutzen, oder falls nicht vorhanden, "Daumen- druck-Methode" o. ä. (siehe Sicherheitshin- weise - Kapitel "Brem- sen") durchführen.Selbst Sichtprüfung durchführen.Bei abgefahrenem Rei- fenprofil oder einer Be- schädigung des Reifens, autorisierte Fachwerk- statt zur Instandsetzung hinzuziehen. |
Wartungsanleitung
| WANN | WAS ANMERKUNG | |
| Vor Fahrtantritt | Rückenrohre auf Festigkeit prüfen | Selbst oder durch Hilfsperson durchführen.Bei Verformung oder Rissbildung im Schweißnahtbereich umgehend autorisierte Fachwerkstatt zur Instandsetzung aufsuchen. – Unfallgefahr! |
| Alle 8 Wochen(je nach Fahrstreckenleistung) | Folgende Bauteile mit einigen Tropfen Öl versehen– Lagerung der Schere– Bewegliche Teile der Verriegelung– BremshebellagerAlle Schraubenverbindungen auf festen Sitz überprüfen | Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.Bauteile sind vor dem Ölen von Altölresten zu befreien.Achten Sie darauf, dass das überschüssige Öl nicht die Umgebung (z. B. Ihre Kleidung) verschmutzt.Selbst oder mit Hilfsperson. |
| Alle 6 Monate(je nach Gebrauchshäufigkeit) | Überprüfen Sie:– Sauberkeit– Allgemeinzustand | Überprüfen Sie:Siehe PflegeSiehe Instandsetzung |
Luftpumpe
Die Luftpumpe ist je nach Rollstuhlmodell unter dem Sitz, an einem der beiden Scheren- oder Rahmenrohre, mit zwei Halterungen anklemmbar.
TECHNISCHE DATEN
Tabellen 1-5
Alle Angaben innerhalb der Tabellen beziehen sich auf die Standard-Ausführung der jeweiligen Modelle und sind auch auf andere Standard-Rollstühle übertragbar. Die Breiten sind mit einem Greifreifenabstand von 15 mm ermittelt. Maßtoleranz ±1,5 cm.
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht errechnet sich aus dem Leergewicht des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nachträgliche Anbauten oder Gepäck verringern das max. Nutzergewicht.
Die serienmäßig gelieferten Kopfstützen sind 31 cm hoch und abnehmbar.
Reifenfülldruck:
Der maximale Reifenfülldruck steht beidseitig auf der jeweiligen Bereifung.
Reifenfülldruck - Lenkrad:
$$ 2, 5 - 3, 5 \text { bar } = 5 0 \text { psi } $$
Reifenfülldruck - Antriebsrad
$$ 2, 1 - 2, 5 \text { bar } = 3 0 \text { psi } $$
CE Dieses Produkt ist konform mit der EG – Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg mitnehmen. Somit verringert sich das max. Nutzergewicht um 5 kg.
Reifenfülldruck:
Standard 2,5 bar
Ultra-Leichtlauf 6 bar
max. Hindernishöhe:
0 – 10 cm, je eingestellter Fußstützenhöhe
Kippstabilität:
statisch = 10 %
dynamisch = 6 %
Achtung:
! Erhöhte Überschlagsgefahr bei einer statischen Kippstabilität über 10 %.
Tabelle 1
| IledoM | 009.1 | ||||
| ]mc[ehöhtrugztiS 25-64lebairawd25adnts | |||||
| Sitzbreite [cm] | 38 | 40 | 43 | 45 | |
| Sitztiefe [cm] | 44 | ||||
| ]mc[ehöhneikR | |||||
| ]mc[ehöhnenheinA | |||||
| ]mc[eghäohne Beinstützen | 108 | ||||
| 78 | |||||
| ]mc[geffert] | fahrbereit | 60 | 62 | 65 | 67 |
| gefaltet | 31 | ||||
| Höhe [cm] | 92 bei Standardsitz | ||||
| Leergewicht [kg] | 16 | ||||
| max. Nutzergewicht [kg] | 120 | ||||
| zul. Gesamtgewicht [kg] | 136 | ||||
Tabelle 2
| IledoM | 404.3 | ||||
| ]mc[ehöhtrugztiS | |||||
| Sitzbreite [cm] | 38 | 40 | 43 | 48 | |
| Sitztiefe [cm] | 44 | ||||
| ]mc[ehöhneikR | |||||
| ]mc[ehöhnenhehA | |||||
| ]mc[eghäohne Beinstützen] | über Beinstützen | 122 | |||
| ohne Beinstützen | 84 | ||||
| ]mc[geffaltet] | fahrbereit | 61,5 | 63,5 | 66,5 | 71,5 |
| gefaltet | 32 | ||||
| ]mc[ehöH | 128 | ||||
| Leergewicht [kg] | 34,5 | ||||
| max. Nutzergewicht [kg] | 120 | ||||
| zul. Gesamtgewicht [kg] | 154,5 | ||||
Tabelle 3
| IledoM | 504.3 | ||||
| ]mc[ehöhtrugztiS | |||||
| Sitzbreite [cm] | 38 | 40 | 43 | 48 | |
| ]mc[efeitztiS | |||||
| ]mc[ehöhneR | |||||
| ]mc[ehöhnenheA | |||||
| ]mc[eghäohne Beinstützen] | teütsnieBrebü | ||||
| 84 | |||||
| ]mc[fahrbereitetierBtetlafeg] | 61,5 | 63,5 | 66,5 | 71,5 | |
| 32 | |||||
| ]mc[ehöH | 28 | ||||
| Leergewicht [kg] | 35 | ||||
| max. Nutzergewicht [kg] | 120 | ||||
| zul. Gesamtgewicht [kg] | 155 | ||||
Tabelle 4
| IledoM | 006.3 | |||||
| ]mc[ehöhtrugztiS | ||||||
| Sitzbreite [cm] | 38 | 40 | 43 | 45 | 48 | |
| ]mc[efeitztiS | ||||||
| ]mc[ehöhneUR | ||||||
| ]mc[ehöhnenheinA | ||||||
| ]mc[eghäohne Beinstützen] | ztütsnieBrebü | |||||
| 78 | ||||||
| ]mc[fahrbereitetierBtetlafeg] | 60 | 62 | 65 | 67 | 70 | |
| 31 | ||||||
| ]mc[ehöH | 90 | |||||
| Leergewicht [kg] | 19,5 | |||||
| max. Nutzergewicht [kg] | 120 | |||||
| zul. Gesamtgewicht [kg] | 139,5 | |||||
44
Tabelle 5
| IledoM | 406.3 | ||||
| ]mc[ehöhtrugztiS | |||||
| Sitzbreite [cm] | 40 | 43 | 45 | 48 | |
| ]mc[efeitztiS | |||||
| ]mc[ehöhnekB | |||||
| ]mc[ehöhnenhe] | |||||
| ]mc[eghäohne Beinstützen] | teütsnieBrebü | ||||
| 84 | |||||
| ]mc[fahrbereitetierBtetlafeg] | 64 | 67 | 69 | 72 | |
| 33 | |||||
| ]mc[ehöH | |||||
| Leergewicht [kg] | 27 | ||||
| max. Nutzergewicht [kg] | 120 | ||||
| zul. Gesamtgewicht [kg] | 147 | ||||
28
GARANTIE
Für unsere Rollstühle übernehmen wir im Rahmen unserer Lieferungs- und Zahlungsbedingungen wie folgt die Garantie für einwandfreie Beschaffenheit:
5 Jahre auf Rahmen und Schere.
Technische Änderungen im Sinne des Fortschrittes behalten wir uns vor.
Für den Fall, dass Sie ein Fahrzeug oder Teile desselben zu bemängeln haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den abgebildeten GARANTIE-ABSCHNITT zu.
Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit Lieferdatum, die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) sowie Ihren Fachhändler mitzuteilen.
Die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) ist vom Typenschild auf dem vorderen Scherenrohr abzulesen.
Vorraussetzung für die Garantie ist in jedem Fall der bestimmungsgemäße Gebrauch des Rollstuhles, sowie die regelmäßige Durchführung von Wartung und Inspektion.
Oberflächenbeschädigungen, Bereifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige Montagearbeiten sind auszuschließen.
Achtung:
Nichtbeachtung der Betriebsanleitung sowie unsachgemäß durchgeführte Wartungsarbeiten als auch insbesondere technische Änderungen und Ergänzungen (Anbauten) ohne Zustimmung der Firma MEYRA führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
Hinweis:
Diese Betriebsanleitung als Bestandteil des Rollstuhles ist bei einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.
Garantie-Abschnitt
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden.
Garantie

natural_image
Empty rectangular frame with no text, symbols, or content insideFz-I-Nr.: (siehe Typenschild)
Lieferschein-Nr.: Modellbezeichnung:
Lieferdatum:
Stempel vom Fachhändler:
MEYRA®
Die Motivation.
MEYRA
Wilhelm Meyer GmbH & Co. KG
Postfach 1703, D-32591 Vlotho
Telefon +49 (0) 5733 922 - 311
Telefax +49 (0) 5733 922 - 143
Firmensitz:
Meyra-Ring 2
D-32689 Kalletal-
Kalldorf
Notizen
Notizen
Stempel vom Fachhändler:
MEYRA®
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