ETF 400 - Luftentfeuchter REMKO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Luftentfeuchter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ETF 400 - REMKO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ETF 400 von der Marke REMKO.
BEDIENUNGSANLEITUNG ETF 400 REMKO
Bedienung · Technik · Ersatzteile

Luftentfeuchtung 4
Sicherheitshinweise 6
Bestimmungsgemäße Verwendung 7
Kundendienst und Gewährleistung 7
Umweltschutz und Recycling 7
Gerätebeschreibung 8
Aufstellung 9
Inbetriebnahme 10
Außerbetriebnahme 12
Gerätetransport 12
Pflege und Wartung 13
Störungsbeseitigung 14
Elektrisches Anschlussschema 15
Gerätedarstellung ETF 400 16
Ersatzteilliste ETF 400 17
Wartungsprotokoll 18
Technische Daten 19
Luftentfeuchtung
Die bei der Entfeuchtung von Luft ablaufenden Zusammenhänge beruhen auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
Diese sollen hier in vereinfachter Form dargestellt werden, um Ihnen einen kleinen Überblick über das Prinzip der Luftentfeuchtung zu verschaffen.
Der Einsatz von REMKO-Luftentfeuchtern
- Fenster und Türen können noch so gut isoliert sein, Nässe und Feuchtigkeit dringen selbst durch dicke Betonwände.
– Die bei der Herstellung von Beton, Mörtel, Verputz etc. zum Abbinden benötigten Wassermengen sind unter Umständen erst nach 1-2 Monaten ausdif-fundiert. - Selbst die nach Hochwasser oder Überschwemmung in das Mauerwerk eingedrungene Feuchtigkeit wird nur sehr langsam wieder freigegeben.
- Dies trifft z. B. auch für die in eingelagerten Materialien enthaltene Feuchtigkeit zu.
Die aus den Gebäudeteilen oder Materialien austretende Feuchtigkeit (Wasserdampf) wird von der umgebenden Luft aufgenommen. Dadurch steigt deren Feuchtegehalt an und führt letztendlich zu Korrosion, Schimmel, Fäulnis, Ablösen von Farbschichten und anderen unerwünschten Feuchtigkeitsschäden.
Das nebenstehende Diagramm veranschaulicht beispielhaft die Korrosionsgeschwindigkeit z.B. für Metall bei unterschiedlichen Luft-feuchtigkeiten.

line
| rel.Luftfeuchte % | Korrosionsgeschwindigkeit | | ----------------- | ------------------------- | | 0 | 0 | | 20 | 0 | | 40 | 0 | | 60 | 0 | | 80 | 90 | | 100 | 120 |Es wird ersichtlich, dass die Korrosionsgeschwindigkeit unter 50 % relativer Luftfeuchte (r. F.) unbedeutend und unter 40 % r. F. zu vernachlässigen ist.
Ab 60 % r. F. steigt die Korrosionsgeschwindigkeit stark an. Diese Grenze für Feuchtigkeitsschäden gilt auch für viele andere Materialien z.B. pulverförmige Stoffe, Verpackungen, Holz oder elektronische Geräte.
Das Trocknen von Gebäuden kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen:
1. Durch Erwärmung und Luftaustausch:
Die Raumluft wird erwärmt um Feuchtigkeit aufzunehmen und um dann ins Freie abgeleitet zu werden. Die gesamte eingebrachte Energie geht mit der abgeleiteten, feuchten Luft verloren.
2. Durch Luftentfeuchtung:
Die im geschlossenen Raum vorhandene, feuchte Luft wird nach dem Kondensationsprinzip kontinuierlich entfeuchtet.
Bezogen auf den Energieverbrauch hat die Luftentfeuchtung einen entscheidenden Vorteil:
Der Energieaufwand beschränkt sich ausschließlich auf das vorhandene Raumvolumen. Die durch den Entfeuchtungsprozeß freiwerdende mechanische Wärme wird dem Raum wieder zugeführt.
Bei ordnungsgemäßer Anwendung verbraucht der Luftentfeuchter nur ca. 25% der Energie, die beim Prinzip „Heizen und Lüften“ aufgebracht werden müsste.
Die relative Luftfeuchtigkeit
Unsere Umgebungsluft ist ein Gasgemisch und enthält immer eine gewisse Menge Wasser in Form von Wasserdampf. Diese Wassermenge wird in g pro kg trockene Luft (absoluter Wassergehalt) angegeben.
1m^3 Luft wiegt ca. 1,2 kg bei 20 °C
Temperaturabhängig kann jedes kg Luft nur eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Ist diese Aufnahmefähigkeit erreicht, spricht man von „gesättigter“ Luft; diese hat eine relative Feuchtigkeit (r. F.) von 100 %.
Unter der relativen Luftfeuchte versteht man also das Verhältnis zwischen der zur Zeit in der Luft enthaltenen Wasserdampfmenge und der maximal möglichen Wasserdampfmenge bei gleicher Temperatur.
Die Fähigkeit der Luft Wasser-dampf aufzunehmen erhöht sich mit steigender Temperatur. Das bedeutet, dass der maximal mögliche (= absolute) Wassergehalt mit steigender Temperatur größer wird.
Das Austrocknen von Materialien
Baumaterial bzw. Baukörper können beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen; z.B. Ziegel 90-190 l/m³, Schwerbeton 140-190 l/m³, Kalksandstein 180-270 l/m³. Das Austrocknen von feuchten Materialien wie zum Beispiel Mauerwerk geht folgendermaßen vor sich:
Die enthaltene Feuchtigkeit bewegt sich vom Material-inneren zu dessen Oberfläche

An der Oberfläche findet eine Verdunstung statt = Übergang als Wasserdampf in die Umgebungsluft
Die mit Wasserdampf angereicherte Luft zirkuliert ständig durch den REMKO Luftentfeuchter. Sie wird entfeuchtet und verlässt leicht erwärmt wieder das Gerät um erneut Wasserdampf aufzunehmen
Die im Material enthaltene Feuchtigkeit wird auf diese Weise nach und nach reduziert Das Material wird trocken!
Das anfallende Kondensat wird im Gerät gesammelt und abgeführt.

flowchart
graph TD
A["Input"] --> B{Step 1}
B --> C["Step 2"]
C --> D{Step 3}
D --> E["Step 4"]
E --> F{Step 5}
F --> G["Step 6"]
G --> H["Output"]
Der Luftstrom wird auf seinem Weg durch bzw. über den Verdampfer bis unter den Taupunkt abgekühlt. Der Wasserdampf kondensiert und wird in einer Kondensatfalle gesammelt und abgeführt.

line
| Verlauf | Temperature (°C) | Flux (% r.F.) | |---|---|---| | Verdampfer | 25 | 70 | | Kondensator | 30 | 100 | | Verlauf | - | 25 | | Verlauf | + | 40 | | Verlauf | + | 40 | Luftemperature: - (top) | 90 | 70 | Luftrichtung: - (bottom) | 90 | 70 | Luffeuchte: - (bottom) | 40 | 40 | The chart is divided into two sections based on the x-axis label 'Verlauf'. The y-axis is labeled 'r.E' in degrees Celsius.Die Kondensation von Wasserdampf
Da bei Erwärmung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge größer wird, die enthaltene Wasserdampfmenge jedoch gleich bleibt, führt dies zur Senkung der relativen Luftfeuchte.
Dagegen wird bei Abkühlung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge kleiner, die in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge bleibt gleich und die relative Luftfeuchte steigt an.
Sinkt die Temperatur weiter, wird die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge soweit reduziert, bis sie gleich der enthaltenen Wasserdampfmenge ist.
Diese Temperatur nennt man Taupunkttemperatur. Wird die Luft unter die Taupunkttemperatur abgekühlt, ist die enthaltenen Wasserdampfmenge größer als die maximal mögliche Wasserdampfmenge.
Wasserdampf wird ausgeschieden. Dieser kondensiert zu Wasser. Der Luft wird Feuchtigkeit entzogen.
Beispiele für das Kondensieren sind beschlagene Fensterscheiben im Winter oder das Beschlagen einer kalten Getränkeflasche.

Je höher die relative Feuchte der Luft ist, desto höher liegt auch die Taupunkttemperatur, die umso leichter unterschritten werden kann.
Die Kondensationswärme
Die vom Kondensator an die Luft übertragene Energie setzt sich zusammen aus:
- der zuvor im Verdampfer entzogenen Wärmemenge.
- der elektrischen Antriebsenergie.
- der durch Verflüssigung des Wasserdampfes freigewordenen Kondensationswärme.
Bei der Änderung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand muss Energie zugeführt werden. Diese Energie wird als Verdampfungswärme bezeichnet. Sie bewirkt keine Temperaturerhöhung sondern
ist nur für die Umwandlung von flüssig in gasförmig erforderlich. Umgekehrt wird bei der Verflüssigung von Gas Energie frei, die als Kondensationswärme bezeichnet wird.
Der Energiebetrag von Verdampfungs- und Kondensationswärme ist gleich.
Er ist für Wasser: 2250 kJ/kg (4,18 kJ = 1kcal)
Hieraus wird ersichtlich, dass durch die Kondensation des Wasser-dampfes eine relativ große Menge Energie frei wird.
Falls die Feuchtigkeit, die man kondensieren will nicht durch Verdunstung im Raum selber, sondern von außen eingebracht wird z.B. durch Lüftung, trägt die dabei frei-werdende Kondensationswärme zur Beheizung des Raumes bei. Bei Austrocknungsaufgaben findet also ein Kreislauf der Wärmeenergie statt, die bei der Verdampfung verbraucht und bei der Kondensation frei wird. Bei der Entfeuchtung zugeführter Luft wird ein größerer Beitrag an Wärmeenergie geschaffen, der als Temperaturerhöhung zum Ausdruck kommt.
Die für die Austrocknung erforderliche Zeit ist in der Regel nicht ausschließlich von der Geräteleistung abhängig, sondern sie wird vielmehr bestimmt durch die Geschwindigkeit, mit der das Material oder die Gebäudeteile ihre Feuchtigkeit abgeben.
Sicherheitshinweise
Die Geräte wurden vor ihrer Auslieferung umfangreichen Material-, Funktions- und Qualitätsprüfungen unterzogen.
Trotzdem können von den Geräten Gefahren ausgehen, wenn sie von nicht eingewiesenen Personen unsachgemäß oder nicht bestimmungsgemäß eingesetzt werden. Folgenden Hinweise sind unbedingt zu beachten:
Die Geräte dürfen nicht in explosionsgefährdeten Räumen aufgestellt und betrieben werden
Die Geräte dürfen nicht in öl-, schwefel-, chlor-, oder salzhaltiger Atmosphäre aufgestellt und betrieben werden
Die Geräte müssen aufrecht und standsicher aufgestellt werden
Die Geräte dürfen keinem direkten Wasserstrahl ausgesetzt werden
Ein freier Luftansaug und Luftausblas muss immer gewährleistet sein
Die Luftansauggitter müssen immer frei von Schmutz und losen Gegenständen sein
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht abgedeckt werden
Nie fremde Gegenstände in die Geräte stecken
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht transportiert werden
Die Geräte dürfen nur mit leerem Kondensatbehälter und trockenen Verdampfer transportiert werden
Alle Elektrokabel außerhalb der Geräte sind vor Beschädigungen (z. B. durch Tiere usw.) zu schützen
Die Kondensatbehälter müssen vor jedem Ortswechsel entleert werden
ACHTUNG
Verlängerungen des Anschluss-kabels dürfen nur durch autorisiertes Elektro-Fachpersonal unter Beachtung von Geräte-leistungsaufnahme, Kabel-länge und Berücksichtigung der örtlichen Verwendung ausgeführt werden.
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Geräte sind aufgrund ihrer bauartlichen Konzeption und Ausstattung für Trocknungs- und Entfeuchtungszwecke im industriellen bzw. gewerblichen Einsatz konzipiert.
Die Geräte dürfen ausschließlich durch entsprechend unterwiesenes Personal bedient werden.
Bei Nichteinhaltung der Herstellervorgaben, der jeweiligen Standortabhängigen gesetzlichen Anforderungen oder nach eigenmächtigen Änderungen an den Geräten, ist der Hersteller für die daraus resultierenden Schäden nicht haftbar.

HINWEIS
Ein anderer Betrieb/Bedienung als in dieser Betriebsanleitung aufgeführt, ist unzulässig. Bei Nichtbeachtung erlischt jegliche Haftung und der Anspruch auf Gewährleistung.

ACHTUNG
Copyright Das vervielfältigen, auch nur auszugsweise, oder die Zweck- entfremdete Verwendung dieser Dokumentation ist ohne schriftliche Genehmigung der REMKO GmbH & Co. KG strikt untersagt.
Kundendienst und Gewährleistung
Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche ist, dass der Besteller oder sein Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit dem Verkauf und Inbetriebnahme die den Geräten beigefügte „Gewährleistungsurkunde“ vollständig ausgefüllt an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt hat.
Die Geräte wurden werkseitig mehrfach auf einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktionsstörungen auftreten, die nicht mit Hilfe der Störungsbeseitigung durch den Betreiber zu beseitigen sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler bzw. Vertragspartner.

HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.

Wichtige Hinweise zum Recycling
Die Geräte werden mit umweltfreundlichen und ozonneutralen Kältemittel R407c betrieben. Gemäß den gesetzlichen bzw. Örtlich geltenden Vorschriften muss das im Gerät befindliche Gemisch aus Kältemittel und Öl sachgerecht entsorgt werden.


Umweltschutz und Recycling
Entsorgung der Verpackung
Bei der Entsorgung des Verpackungsmaterials denken Sie bitte an unsere Umwelt. Unsere Geräte werden für den Transport sorgfältig verpackt und in einer stabilen Transportverpackung aus Karton und ggf. auf einer Holzpalette geliefert. Die Verpackungsmaterialien sind umweltfreundlich und können wiederverwertet werden. Mit der Wiederverwertung von Verpackungsmaterialien leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen. Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial daher nur bei entsprechenden Sammelstellen.
Entsorgung des Altgerätes
Die Gerätefertigung unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle.
Es werden ausschließlich hochwertige Materialien verarbeitet, die zum größten Teil recycelbar sind.
Tragen auch Sie zum Umweltschutz bei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr Altgerät nur auf umweltverträgliche Weise entsorgt wird.
Bringen Sie das Altgerät daher nur zu einem autorisierten Wiederverwertungsbetrieb oder zu einer entsprechenden Sammelstelle.

Die Geräte sind für eine universelle und problemlose Luftentfeuchtung konzipiert.
Sie lassen sich dank ihren kompakten Abmessungen bequem transportieren und aufstellen.
Die Geräte arbeiten nach dem Kondensationsprinzip und sind mit einer hermetisch geschlossenen Kälteanlage, geräusch- und wartungsarmen Umluftventilator, Betriebsstundenzähler sowie einem Anschlusskabel mit Stecker ausgerüstet.
Vollautomatische Steuerung, Kondensatbehälter mit integrierter Überlaufsicherung sowie Anschlussstutzen für direkte Kondensatableitung garantieren einen störungsfreien Dauereinsatz.
Die Geräte entsprechen den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der einschlägigen EU-Bestimmungen. Die Geräte sind betriebssicher und einfach zu bedienen.
Einsatzorte der Geräte
Die Geräte werden überall dort eingesetzt, wo auf trockene Räume Wert gelegt wird und wirtschaftliche Folgeschäden (z. B. durch Schimmelbildung) vermieden werden sollen.
Zur Verwendung kommen die Geräte unter anderem zum Austrocknen und Entfeuchten von:
Neubauten, Industriegebäuden
Kellerräumen, Lagerräumen
Archiven, Laboren
Wochenendhäusern, Wohnwagen
Bade-, Wasch- und Umkleideräumen etc.
Funktionsablauf
Durch Betätigen des Betriebsschalters wird das Gerät eingeschaltet und arbeitet im vollautomatischen Dauerbetrieb.
Der Umluftventilator saugt die feuchte Raumluft über den Staubfilter, Verdampfer und den dahinter liegenden Kondensator an.
Am kalten Verdampfer wird der Raumluft Wärme entzogen und bis unter den Taupunkt abkühlt. Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf schlägt sich als Kondensat bzw. Reif auf den Verdampferlamellen nieder.
Wenn der Temperaturfühler hier einen bestimmten Minimalwert misst, wird ein Zeitrelais aktiviert. Steigt in dieser Zeit die Verdampfertemperatur nicht wieder an, wird nach dem Timerablauf der Kältekreislauf auf Heißgasabtauung umgeschaltet.
Während der Abtauphase ist der Umluftventilator außer Betrieb. Sobald der Reif (Eis) abgetaut ist und die Temperatur am Fühler wieder über einen bestimmten Wert angestiegen ist, schaltet das Gerät in den normalen Entfeuchtungsbetrieb zurück.
Bei ausreichend hoher Raumtemperatur wird die Lamellenoberfläche nicht so kalt, dass es zur Reifbildung kommt und somit ein Abtauen erforderlich wird. So arbeiten die Luftentfeuchter besonders wirtschaftlich.
Am Kondensator (Wärmetauscher) wird die abgekühlte und entfeuchtete Luft wieder erwärmt und über das Ausblasgitter in den Raum zurückgeblasen. Die so aufbereitete, trockenere und erwärmt Luft vermischt sich wieder mit der Raumluft.
Durch die ständige Zirkulation der Raumluft durch das Gerät wird die relative Luftfeuchtigkeit im Aufstellungsraum allmählich bis auf den gewünschten Feuchtewert (% r. F.) reduziert.
In Abhängigkeit von der Raum-temperatur und der Luftfeuchtigkeit werden entsprechend der Gerätekühlleistung nur ca. 30 - 40 % elektrische Energie benötigt.
Schematische Darstellung der Arbeitsweise eines REMKO Luftentfeuchters

flowchart
graph TD
A["entfeuchtete Raumluft"] --> B["Ventilator"]
B --> C["Kondensator"]
C --> D["Verdampfer"]
D --> E["feuchte Raumluft"]
E --> F["Kondensatbehälter"]
F --> G["Kompressor"]
G --> H["Internal component"]
Aufstellung
Für einen optimalen ökonomischen und sicheren Gerätebetrieb sind unbedingt die folgenden Hinweise zu beachten:
Die Geräte sind standsicher und waagerecht aufzustellen, damit ein ungehinderter Abfluss des Kondensates sichergestellt ist
Die Geräte sind nach Möglichkeit in der Raummitte aufzustellen, damit eine optimale Luftzirkulation gewährleistet ist
Es ist sicherzustellen, dass die Luft an der Gerätevorderseite ungehindert angesaugt und an der Geräterückseite ungehindert ausgeblasen werden kann
Ein Mindestabstand von 50 cm zu Wänden ist unbedingt einzuhalten
Die Geräte sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Heizkörpern oder anderen Wärmequellen aufgestellt werden
Eine bessere Raumluftzirkulation wird erreicht, wenn die Geräte ca. 1 m erhöht aufgestellt werden
Der zu trocknende bzw. zu entfeuchtende Raum muss gegenüber der umgebenden Atmosphäre geschlossen sein
Offene Fenster, Türen usw. sowie das häufige Betreten und Verlassen des Raumes muss möglichst vermieden werden
Werden die Geräte in staubhaltiger Umgebung oder in Ställen eingesetzt, sind den jeweiligen Bedingungen entsprechend besonders angepasste Pflege- und Wartungsmaßnahmen vorzunehmen
Die Geräteleistung ist ausschließlich abhängig von der räumlichen Beschaffenheit, Raumtemperatur, relativen Luftfeuchte und Beachtung der Aufstellanweisungen
Elektrischer Anschluss
Die Geräte werden mit 230 V / 50 Hz Wechselstrom betrieben

Der Elektroanschluss erfolgt über ein angebautes Netzkabel mit Schutzkontaktstecker

HINWEIS
Der Elektroanschluss der Geräte muss nach VDE 0100, Teil 704 an Speisepunkte mit Fehlerstromschutzeinrichtung erfolgen.
Bei der Aufstellung der Geräte in extremen Nassbereichen wie Waschküchen, Duschen oder ähnlichen, sind die Geräte bauseits über einen den Vorschriften entsprechenden Fehlerstrom-Schutzschalter abzusichern.
Verlängerungen des Anschlusskabels dürfen ausschließlich durch autorisiertes Elektrofachpersonal, in Abhängigkeit von Kabellänge, Anschlussleistung des Gerätes und unter Berücksichtigung der örtlichen Verwendung ausgeführt werden

text_image
Fenster und Türen geschlossen halten! Wandabstand mind. 0,5 m Abstand zu Heizkörpern oder anderen Wärmequellen halten.
ACHTUNG
Alle Kabelverlängerungen dürfen nur im aus- bzw. abgerollten Zustand verwendet werden.
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Inbetriebnahme
Vor jeder Inbetriebnahme oder entsprechend den örtlichen Erfordernissen müssen die Ansaug- und Ausblasgitter auf Verschmutzung kontrolliert werden.

HINWEIS
Verschmutzte Gitter und Filter sind umgehend zu reinigen, bzw. auszutauschen.
Wichtige Hinweise vor der Inbetriebnahme
Alle Verlängerungen des Elektroanschlusses müssen über einen ausreichenden Leitungsquerschnitt verfügen und dürfen nur vollständig aus- bzw. abgerollt verwendet werden
Das Netz-Anschlusskabel nicht als Zugschnur benutzen
Die Geräte arbeiten nach dem Einschalten vollautomatisch bis zur Regelabschaltung durch den Schwimmer des gefüllten Kondensatbehälters
Der Kondensatbehälter muss ordnungsgemäß eingesetzt und die Verschlussklappe verriegelt sein

HINWEIS
Die Geräte sind nur mit ordnungsgemäß eingesetztem Kondensatbehälter funktionsfähig.

HINWEIS
Bei Raumtemperaturen unter 10 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 40 % ist ein ökonomischer / wirtschaftlicher Geräteeinsatz nicht mehr gewährleistet.
Bedienung und Anzeige

1 = Betriebsstundenzähler
2 = Betriebsschalter
3 = Kontrollleuchte -GRÜN-
„Betrieb“
4 = Kontrollleuchte -GELB-
„Behälter Voll“
Gerätestart
- Betriebsschalter [2] in Stellung „0“ (Aus) schalten.
- Netzstecker des Gerätes mit einer ordnungsgemäß installierten und abgesicherten Netzsteckdose. 230V/ 50 Hz verbinden.
- Betriebsschalter [2] in Stellung „I“ (Ein) schalten.
- Die grüne Kontrollleuchte „Betrieb“ leuchtet und das Gerät arbeitet im vollautomatischen Entfeuchtungsbetrieb.


Betrieb mit einem Hygrostat
Der REMKO-Hygrostat (Zubehör) wird mit einem speziellen Zwischenstecker geliefert. Die Inbetriebnahme der Geräte in Verbindung mit einem Hygrostaten und seine Bedienung erfolgt folgendermaßen:
- Den Zwischenstecker in eine ordnungsgemäß abgesicherte Netzsteckdose stecken.
-
Den Hygrostaten an einer geeigneten Stelle im zu entfeuchtenden Raum platzieren. Nicht in unmittelbarer Nähe des Gerätes und Wärmequellen.
-
Den Netzstecker (bzw. eine Kabelverlängerung) in den Zwischenstecker einstecken.
- Die gewünschte Luftfeuchte am Hygrostaten einstellen.
- Den Betriebsschalter [2] am Gerät in Stellung „I“ schalten.
Die Geräte schalten sich automatisch ein, wenn die vorhandene Luftfeuchtigkeit höher ist als der am Hygrostat vorgewählte Einstellwert.

Die Geräte arbeiten jetzt vollautomatisch, bis die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit (% r. F.) erreicht ist oder eine Regelabschaltung durch den Schwimmer im Kondensatbehälter vorgenommen wird. In diesem Fall leuchtet die gelbe Kontrolllampe „Behälter voll“ auf.
Kondensat
Abhängig von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit tropft das kondensierte Wasser stetig oder nur während der Abtauphasen in die Kondensatfalle und den darunter befindlichen Kondensatbehälter.
Im Kondensatbehälter befindet sich ein Schwimmer, der bei gefülltem Behälter den Entfeuchtungsbetrieb über einen Mikroschalter unterbricht.
Das Gerät schaltet ab und die Gelbe Kontrollleuchte leuchtet auf.
Zum Entleeren des Kondensatbehälters ist folgendermaßen vorzugehen:
-
Betriebsschalter [2] in Stellung „0“ (Aus) schalten.
-
Die vordere Verschlussklappe [K] öffnen.
-
Den gefüllten Kondensatbehälter [B] entnehmen. Dazu ist der Behälter vorsichtig aus den Führungsschienen nach vorne heraus zu ziehen.

Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstemperatur noch weiter abtauen.
- Den Schieber der Ausgussöffnung zur Seite öffnen.

text_image
Schieber- Das Kondensat in einen Ausguss oder ähnliches gießen.

- Die Ausgussöffnung wieder verschließen und den entleerten Kondensatbehälter wieder sorgfältig in das Gerät einsetzen.
HINWEIS
Nach jeder Entleerung ist der Kondensatbehälter incl. Schwimmer auf evtl. Beschädigungen, Verschmutzungen etc. zu überprüfen.
HINWEIS
Darauf achten, dass der kleine schwarze Verschlussstopfen immer im fest Anschluss- stutzen steckt. Bei fehlendem Stopfen erfolgt unkontrollierter Wasseraustritt.
- Gerät mittels Betriebsschalter [2] wieder einschalten.
HINWEIS
Die Geräte sind nur mit ordnungsgemäß eingesetztem Kondensatbehälter funktionsfähig.
Gerätebetrieb mit Schlauchanschluss
Der Kondensatbehälter ist mit einem Anschlussstutzen (11mm ø) versehen.
An diesen kann nach Herausnehmen des Kondensatbehälters ein Wasserschlauch (nicht im werkseitigen Lieferumfang enthalten) angeschlossen werden.

Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen:
-
Die vordere Verschlussklappe öffnen und den Verschlussstopfen entfenen.
-
Den bauseitigen Ablaufschlauch auf den Anschlussstutzen schieben (ggf. mit einer Schelle sichern und abdichten).
REMKO ETF 400
GerätetransportAußerbetriebna
- Den Kondensatbehälter wieder ordnungsgemäß einsetzen und den Ablaufschlauch durch das Langloch rechts neben dem Kondensatbehälter durch den Geräteboden führen.

- Die vordere Verschlussklappe durch Einrasten verriegeln.

- Das Kondensat in einen tiefergelegenden Abfluss leiten.
Für den Gerätebetrieb muss der Kondensatbehälter immer ordnungsgemäß eingesetzt und die Verschlussklappe verriegelt sein.

HINWEIS
Es ist darauf zu achten, dass der Ablaufschlauch mit Gefälle zum Abfluss verlegt wird, damit das Kondensat ungehindert aus dem Kondensatbehälter ablaufen kann.
Den Betriebsschalter in Stellung „0“ (Aus) schalten.


ACHTUNG
Um Kompressorschäden zu vermeiden, muss vor dem Wiedereinschalten des Gerätes eine Wartezeit von ca. 2 bis 3 Minuten eingehalten werden.
Bei längeren Stillstandszeiten sind die Geräte vom Stromnetz zu trennen.

Der Kondensatbehälter ist zu entleeren und mit einem sauberen Tuch zu trocknen.

HINWEIS
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstemperatur noch weiter abtauen.
Zur Einlagerung sind die Gerät evtl. mit einer Kunststoffhülle / Folie abzudecken und in aufrechter Position an einem geschützten und trockenen Ort aufzubewahren.
Die Geräte sind zum bequemen Transport mit 2 großen Rädern und einem leicht zu demontierenden Transportgriff ausgerüstet.
Beim Gerätetransport ist folgendes zu beachten:
- Vor jedem Ortswechsel das Gerät ausschalten und den Netzstecker aus der Netzsteck-dose ziehen.

HINWEIS
Es ist auf nachtropfendes Kondensat zu achten. Nach Abschalten der Geräte kann der Verdampfer unter Einfluss der Umgebungstemperatur noch weiter abtauen.
- Den Kondensatbehälter entleeren.

- Solange sich noch Feuchtigkeit am Verdampfer bzw. Wasser im Kondensatbehälter befindet dürfen die Geräte nur in aufrechter Position transportiert werden.

ACHTUNG
Das Netzkabel darf niemals als Zugschnur oder Befestigungsmittel benutzt werden.
Pflege und Wartung

HINWEIS
Die regelmäßige Pflege und Wartung ist die Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer und einen störungsfreien Gerätebetrieb.
Alle beweglichen Teile haben eine wartungsarme Dauerschmierung. Die Kälteanlage ist ein hermetisch geschlossenes System und darf nur von hierfür speziell autorisierten Fachbetrieben Instand gesetzt werden.

ACHTUNG
Vor allen Arbeiten an den Geräten muss der Netzstecker aus der Netzsteckdose entfernt werden.
Die regelmäßigen Pflege- und Wartungsintervalle einhalten
Die Geräte sind entsprechend den Einsatzbedingungen je nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, durch einen Sachkundigen auf ihren arbeits-sicheren Zustand zu prüfen
Die Geräte frei von Staub und sonstigen Ablagerungen halten
Die Geräte nur trocken oder mit einem angefeuchteten Tuch reinigen
Keinen direkten Wasserstrahl einsetzen
z.B. Hochdruckreiniger usw.
Keine scharfen oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel verwenden
Auch bei starken Verschmutzungen nur geeignete Reinigungsmittel verwenden
Reinigung des Staubfilters

ACHTUNG
Ansaug- und Ausblasgitter sowie Staubfilter regelmäßig auf Verschmutzung kontrollieren.
Das Schutzgitter leicht nach oben schieben, dann nach vorne ziehen und nach unten wegnehmen.
Den nun freiliegendenden Staubfilter herausnehmen.
Der Staubfilter ist bei leichteren Verschmutzungen durch vorsichtiges Ausblasen oder Absaugen zu reinigen.
Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Filter in einer lauwarmen (max. 40 °C) Seifenlösung gespült werden.
Anschließend unbedingt mit kla- rem Wasser sorgfältig ausspülen und trocknen lassen!
Vor dem Wiedereinsetzen ist darauf zu achten, dass der Staubfilter völlig trocken und unbeschädigt ist.

HINWEIS
Stark verschmutzte Staubfilter müssen durch Neuteile ersetzt werden. Es dürfen nur Original-Ersatzteile verwendet werden.
Die Geräte dürfen nur mit eingesetztem Staubfilter betrieben werden.
Reinigen der Geräte
Zum Reinigen des Geräteinneren sowie zum Zugang der elektrischen Bauteile ist es erforderlich das Gerätegehäuse zu öffnen.

HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
- Den Netzstecker aus der Netz steckdose entfernen.
- Den Transportbügel (A) und den Standbügel (B) durch entfernen der 4 Gewindeschrauben demontieren.
- Die beiden seitlichen Verkleidungsbleche (C) demontieren. Dazu jeweils die Blechschrauben am unteren Rand lösen, das Blech unten in Richtung Rad ziehen und es nach oben aus der Halterung schieben. Den Schutzleiter an der Innenseite der Bleche abziehen.

text_image
A C BStörungsbeseitigung
- Die Lamellen des Kondensators entweder durch ausblasen, absaugen oder mit einer weichen Bürste bzw. einem weichen Pinsel reinigen.
- Beim Reinigen des Kondensators besondere Vorsicht walten lassen. Die feinen Aluminiumlamellen verbiegen sehr leicht.
- Keinen scharfen Wasserstrahl (Hochdruckreiniger) einsetzen.
- Die Verdampferlamellen z.B. mit lauwarmer Seifenlösung (oder ähnlichen Mitteln) reinigen.
- Mit sauberen Wasser nachspülen, um evtl. anhaftende Seifenreste zu entfernen.
- Die Innenflächen des gesamten Gerätes sowie den Ventilatorflügel reinigen.
- Nach den erfolgreichen Reinigungsarbeiten ist das Gerät sorgsam zu Trocknen. Besonders auf die elektrischen Bauteile achten!
- Alle demontierten Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge ordnungsgemäß montieren.
- Eine Geräte-Funktionskontrolle und elektrische Sicherheitsprüfung durchführen.
ACHTUNG
Nach allen Arbeiten an den Geräten ist eine elektrische Sicherheitsprüfung nach VDE 0701 durchzuführen.
Die Geräte wurden mit modernsten Fertigungsmethoden hergestellt und mehrfach auf ihre einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktionsstörungen auftreten, ist zuerst das Gerät gemäß der nachfolgenden Auflistung zu überprüfen.
ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden!
Das Gerät läuft nicht an
Einstellung des Betriebsschalters überprüfen. Die grüne Kontrollleuchte muss leuchten
Netzanschluss überprüfen 230V/1\~/50 Hz
Netzstecker und Netzkabel auf Beschädigungen überprüfen
- Die bauseitige Netzabsicherung überprüfen.
Absicherung mindestens 10 A
Kondensatbehälter auf Füllstand beziehungsweise auf korrekten Sitz kontrollieren.
Die vordere Verschlussklappe muss vollständig geschlossen und eingerastet sein
■ Den Mikroschalter auf Funktion überprüfen
Die Einstellung des Hygrostaten (Zubehör) überprüfen.
Der Einstellwert muss niedriger sein als die relative Luftfeuchte im Aufstellraum
Den Zwischenstecker des Hygrostaten auf Beschädigung bzw. richtigen Sitz überprüfen
Das Gerät läuft, es bildet sich aber kein Kondensat
Raumtemperatur überprüfen. Der Arbeitsbereich des Gerätes liegt zwischen 3 °C und 32 °C
■ Luftfeuchtigkeit überprüfen, min. 40% r. F. erforderlich
Die Einstellung des Hygrostaten überprüfen, ggf. einen niedrigeren Feuchtewert einstellen
Den Staubfilter auf Verschmutzung überprüfen und ggf. reinigen oder austauschen
Lamellen von Verdampfer und Kondensator auf Verschmutzung überprüfen und ggf. reinigen
Verdampfer auf evtl. Vereisung / Reifbildung überprüfen. Ist dies der Fall, ist die Funktion der Abtauautomatik und des Temperaturfühlers zu kontrollieren
Überprüfen, ob die Verdampfer-temperatur unter Raumtemperatur liegt. Ist dies nicht der Fall ist die Abtautomatik bzw. die Raumtemperatur zu überprüfen
Das Gerät läuft nicht an
Kontrollieren, ob der Kondensatbehälter korrekt eingesetzt und die vordere Verschlussklappe verriegelt ist
- Kontrollieren, ob die Netzspannung vorhanden ist
HINWEIS
Falls das Gerät trotz der durchgeführten Prüfungen nicht einwandfrei funktioniert, ist ein autorisierter Fachbetrieb zu benachrichtigen.
Elektrisches Anschlussschema

flowchart
graph TD
A["Power Source"] --> B["S2"]
B --> C["1 3"]
C --> D["H1H2"]
D --> E["aC"]
E --> F["C H"]
F --> G["S3"]
G --> H["M1M2Y1"]
H --> I["M"]
I --> J["K1"]
J --> K["7 5 6"]
J --> L["2 8"]
M["S1"] --> N["P1 h"]
N --> O["PE L1 N"]
O --> P["230V50Hz"]
Q["Kompressor"] --> R["M"]
R --> S["R S C"]
S --> T["M~"]
T --> U["÷"]
U --> V["×"]
H1 = Kontrollleuchte (gelb = Behälter voll)
H2 = Kontrollleuchte (grün = Betrieb)
P1 = Betriebsstundenzähler
S1 = Betriebsschalter
S2 = Mikroschalter (Schwimmer)
S3 = Abtau - Thermostat
Y1 = Abtau - Magnetventil
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Gerätedarstellung

Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
Ersatzteilliste
| Nr. Bezeichnung EDV-Nr. | |
| 1 Ansaugschutzgitter 1104501 | |
| 2 Staubfilter 1104550 | |
| 3 Gerätegehäuse 1104520 | |
| 4 Seitenverkleidung, rechts 1104521 | |
| 5 Transportbügel 1104504 | |
| 6 Kontrollleuchte Gelb 1105512 | |
| 7 Kontrollleuchte Grün 1105514 | |
| 8 Betriebsschalter 1102248 | |
| 9 Lamellen-Tauscherpaket kpl. 1104565 | |
| 10 Ventilatorflügel 1104571 | |
| 11 Mitnehmerkupplung 1104572 | |
| 12 Ventilatormotor 1104573 | |
| 13 Halterung für Ventilatormotor 1104574 | |
| 14 Zeitrelais | 1104575 |
| 15 Stecksockel für Zeitrelais | 1104576 |
| 16 Verdichter kpl. | 1104566 |
| 17 Magnetventil | 1104578 |
| 18 Abtauthermostat mit Fühler | 1104579 |
| 19 Mikroschalter | 1104472 |
| 20 Netzkabel mit Stecker | 1101320 |
| 21 Kabeldurchführung mit Zugentlastung | 1104562 |
| 22 Radachse | 1104509 |
| 23 Rad | 1102155 |
| 24 Sicherungsring | 1101622 |
| 25 Radkappe | 1101623 |
| 26 Startkondensator | 1104567 |
| 27 Trägerrahmen | 1104512 |
| 28 Standbügel | 1104516 |
| 29 Gummistopper Standbügel (Satz) | 1104479 |
| 30 Kondensatbehälter kpl. | 1104480 |
| 31 Verschlussstopfen | 1104481 |
| 32 Verriegelung für Verschlussklappe | 1104482 |
| 33 Verschlussklappe | 1104522 |
| 34 Schwimmer | 1104484 |
| 35 Trockenfilter | 1104485 |
| 36 Seitenverkleidung, links | 1104523 |
| 37 Betriebsstundenzähler | 1105515 |
Wartungsprotokoll

Gerätetyp: .... Gerätenummer: ....
Gerät gereinigt – Außen – Gerät gereinigt – Innen – Ventilatorflügel gereinigt Ventilatorgehäuse gereinigt Kondensator gereinigt Verdampfer gereinigt Lüfterfunktion geprüft Ansauggitter mit Filter gereinigt Gerät auf Beschädigungen überprüft Schutzvorrichtungen geprüft Alle Befestigungsschrauben überprüft Elektrische Sicherheitsüberprüfung Probelauf
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | |||||||||
Bemerkungen:
| 1. Datum: ......Unterschrift | 2. Datum: ......Unterschrift | 3. Datum: ......Unterschrift | 4. Datum: ......Unterschrift | 5. Datum: ......Unterschrift |
| 6. Datum: ......Unterschrift | 7. Datum: ......Unterschrift | 8. Datum: ......Unterschrift | 9. Datum: ......Unterschrift | 10. Datum: ......Unterschrift |
| 11. Datum: ......Unterschrift | 12. Datum: ......Unterschrift | 13. Datum: ......Unterschrift | 14. Datum: ......Unterschrift | 15. Datum: ......Unterschrift |
| 16. Datum: ......Unterschrift | 17. Datum: ......Unterschrift | 18. Datum: ......Unterschrift | 19. Datum: ......Unterschrift | 20. Datum: ......Unterschrift |
Technische Daten
| Baureihe ETF 400 | ||
| Arbeitsbereich Temperatur °C 3-32 | ||
| Arbeitsbereich Feuchtigkeit % r.F. 40-100 | ||
| Entfeuchtungsleistung max. I/Tag 43 | ||
| bei 30 °C / 80 r. F. | I/Tag (DER) 40,2 (2,33) | |
| bei 20 °C / 70 r. F. | I/Tag (DER) 24,5 (1,86) | |
| bei 10 °C / 60 r. F. | I/Tag (DER) 7,1 (0,70) | |
| Luftleistung max. m | ^3 /h 390 | |
| Füllmenge Kondensatbehälter Liter 6,5 | ||
| Kompressor / Verdichter Ausführung Rollkolben | ||
| Kältemittel | Freon | R407c |
| Kältemittellmenge | g | 450 |
| Spannungsversorgung | V/Hz | 230/1~/50 |
| Nennstromaufnahme max. A | 3,5 | |
| Leistungsaufnahme max. | kW | 0,77 |
| bei 20 °C / 70 % r.F. | kW | 0,55 |
| Absicherung bauseits | A | 16 |
| Abtauung | Automatisch | Heißgas |
| Schalldruckpegel L_pA 1m ^1) | dB (A) | 58 |
| Tiefe | mm | 590 (480) ^2 |
| Breite | mm | 555 |
| Höhe | mm | 705 |
| Höhe incl. Transportbügel | mm | 890 |
| Gewicht | kg | 40 |
| EDV-Nr. | 1610410 | |
(DER) = Entfeuchtungs-Leistungszahl nach DIN EN 810
1) Geräuschmessung DIN 45635 - 13 - KL 3
2) Maße in ( ) = ohne Transportbügel
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