SLN 40 - Luftentfeuchter REMKO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SLN 40 REMKO
Schwimmbad-Entfeuchter
Bedienung · Technik · Ersatzteile

| Luftentfeuchtung | 4-6 |
| Sicherheitshinweise | 6 |
| Gerätebeschreibung | 7 |
| Aufstellung | 8-9 |
| Inbetriebnahme | 10 |
| Pfl ege und Wartung | 11 |
| Störungsbeseitigung | 12 |
| Schema Kältekreislauf | 13 |
| Elektrische Anschlussschemata SLN 40-80 | 14 |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | 15 |
| Kundendienst und Gewährleistung | 15 |
| Umweltschutz und Recycling | 15 |
| Gerätedarstellung SLN 40-80 | 16 |
| Ersatzteilliste SLN 40-80 | 17 |
| Wartungsprotokoll | 18 |
| Technische Daten | 19 |
CE
Vor Inbetriebnahme / Verwendung der Geräte ist diese Betriebsanleitung sorgfältig zu lesen!
Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes und muss immer in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes, bzw. am Gerät aufbewahrt werden.
Änderungen bleiben uns vorbehalten; für Irrtümer und Druckfehler keine Haftung!
Luftentfeuchtung
Die bei der Entfeuchtung von Luft ablaufenden Zusammenhänge beruhen auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
Diese sollen hier in vereinfachter Form dargestellt werden, um Ihnen einen kleinen Überblick über das Prinzip der Luftentfeuchtung zu verschaffen.
Der Einsatz von REMKO-Luftentfeuchtern
- Fenster und Türen können noch so gut isoliert sein, Nässe und Feuchtigkeit dringen selbst durch dicke Betonwände.
– Die bei der Herstellung von Beton, Mörtel, Verputz etc. zum Abbinden benötigten Wassermengen sind unter Umständen erst nach 1-2 Monaten ausdif-fundiert. - Selbst die nach Hochwasser oder Überschwemmung in das Mauerwerk eingedrungene Feuchtigkeit wird nur sehr langsam wieder freigegeben.
- Dies trifft z. B. auch für die in eingelagerten Materialien enthaltene Feuchtigkeit zu.
Die aus den Gebäudeteilen oder Materialien austretende Feuchtigkeit (Wasserdampf) wird von der umgebenden Luft aufgenommen. Dadurch steigt deren Feuchtegehalt an und führt letztendlich zu Korrosion, Schimmel, Fäulnis, Ablösen von Farbschichten und anderen unerwünschten Feuchtigkeitsschäden.
Das nebenstehende Diagramm veranschaulicht beispielhaft die Korrosionsgeschwindigkeit z.B. für Metall bei unterschiedlichen Luft-feuchtigkeiten.

line
| rel.Luftfeuchte % | Korrosionsgeschwindigkeit | | ----------------- | ------------------------- | | 0 | 0 | | 20 | 0 | | 40 | 0 | | 60 | 0 | | 80 | 90 | | 100 | 120 |Es wird ersichtlich, daß die Korrosionsgeschwindigkeit unter 50 % relativer Luftfeuchte (r. F.) unbedeutend und unter 40 % r. F. zu vernachlässigen ist.
Ab 60 % r. F. steigt die Korrosionsgeschwindigkeit stark an. Diese Grenze für Feuchtigkeitsschäden gilt auch für viele andere Materialien z.B. pulverförmige Stoffe, Verpackungen, Holz oder elektronische Geräte.
Das Trocknen von Gebäuden kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen:
1. Durch Erwärmung und Luftaustausch:
Die Raumluft wird erwärmt um Feuchtigkeit aufzunehmen und um dann ins Freie abgeleitet zu werden. Die gesamte eingebrachte Energie geht mit der abgeleiteten, feuchten Luft verloren.
2. Durch Luftentfeuchtung:
Die im geschlossenen Raum vorhandene, feuchte Luft wird nach dem Kondensationsprinzip kontinuierlich entfeuchtet.
Bezogen auf den Energieverbrauch hat die Luftentfeuchtung einen entscheidenden Vorteil:
Der Energieaufwand beschränkt sich ausschließlich auf das vorhandene Raumvolumen. Die durch den Entfeuchtungsprozeß freiwerdende mechanische Wärme wird dem Raum wieder zugeführt.
Bei ordnungsgemäßer Anwendung verbraucht der Luftentfeuchter nur ca. 25% der Energie, die beim Prinzip „Heizen und Lüften“ aufgebracht werden müsste.
Die relative Luftfeuchtigkeit
Unsere Umgebungsluft ist ein Gasgemisch und enthält immer eine gewisse Menge Wasser in Form von Wasserdampf. Diese Wassermenge wird in g pro kg trockene Luft (absoluter Wassergehalt) angegeben.
1m^3 Luft wiegt ca. 1,2 kg bei 20 °C
Temperaturabhängig kann jedes kg Luft nur eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen. Ist diese Aufnahmefähigkeit erreicht, spricht man von „gesättigter“ Luft; diese hat eine relative Feuchtigkeit (r. F.) von 100 %.
Unter der relativen Luftfeuchte versteht man also das Verhältnis zwischen der zur Zeit in der Luft enthaltenen Wasserdampfmenge und der maximal möglichen Wasserdampfmenge bei gleicher Temperatur.
Die Fähigkeit der Luft Wasser-dampf aufzunehmen erhöht sich mit steigender Temperatur. Das bedeutet, daß der maximal mögliche (= absolute) Wassergehalt mit steigender Temperatur größer wird.
Das Austrocknen von Materialien
Baumaterial bzw. Baukörper können beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen; z.B. Ziegel 90-190 l/m³, Schwerbeton 140-190 l/m³, Kalksandstein 180-270 l/m³. Das Austrocknen von feuchten Materialien wie zum Beispiel Mauerwerk geht folgendermaßen vor sich:
Die enthaltene Feuchtigkeit bewegt sich vom Material-inneren zu dessen Oberfläche

An der Oberfläche findet eine Verdunstung statt = Übergang als Wasserdampf in die Umgebungsluft
Die mit Wasserdampf angereicherte Luft zirkuliert ständig durch den REMKO Luftentfeuchter. Sie wird entfeuchtet und verläßt leicht erwärmt wieder das Gerät um erneut Wasserdampf aufzunehmen
Die im Material enthaltene Feuchtigkeit wird auf diese Weise nach und nach reduziert Das Material wird trocken!
Das anfallende Kondensat wird im Gerät gesammelt und abgeführt.

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B{Step 1}
B --> C["Step 2"]
C --> D{Step 3}
D --> E["Step 4"]
E --> F{Step 5}
F --> G["Step 6"]
G --> H{Step 7}
H --> I["Step 8"]
I --> J["End"]
Der Luftstrom wird auf seinem Weg durch bzw. über den Verdampfer bis unter den Taupunkt abgekühlt. Der Wasserdampf kondensiert und wird in einer Kondensatfalle gesammelt und abgeführt.

line
| Phase | Temperature (°C) | Resistance (r.E.) | |---|---|---| | Verdampfer | 25 | 70 | | Kondensator | 30 | 100 | | Verlauf | - | 10 | Luftemperature (top) | 25 | 70 | Luftrichtung (bottom) | 25 | 40 | | Verlauf | + | 40 | | Luffeuchte (bottom) | + | 40 |Die Kondensation von Wasserdampf
Da bei Erwärmung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge größer wird, die enthaltene Wasserdampfmenge jedoch gleich bleibt, führt dies zur Senkung der relativen Luftfeuchte.
Dagegen wird bei Abkühlung der Luft die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge kleiner, die in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge bleibt gleich und die relative Luftfeuchte steigt an.
Sinkt die Temperatur weiter, wird die Aufnahmefähigkeit der maximal möglichen Wasserdampfmenge soweit reduziert, bis sie gleich der enthaltenen Wasserdampfmenge ist.
Diese Temperatur nennt man Taupunkttemperatur. Wird die Luft unter die Taupunkttemperatur abgekühlt, ist die enthaltenen Wasserdampfmenge größer als die maximal mögliche Wasserdampfmenge.
Wasserdampf wird ausgeschieden. Dieser kondensiert zu Wasser. Der Luft wird Feuchtigkeit entzogen.
Beispiele für das Kondensieren sind beschlagene Fensterscheiben im Winter oder das Beschlagen einer kalten Getränkeflasche.

Je höher die relative Feuchte der Luft ist, desto höher liegt auch die Taupunkttemperatur, die umso leichter unterschritten werden kann.
Die Kondensationswärme
Die vom Kondensator an die Luft übertragene Energie setzt sich zusammen aus:
- der zuvor im Verdampfer entzogenen Wärmemenge.
- der elektrischen Antriebsenergie.
- der durch Verflüssigung des Wasserdampfes freigewordenen Kondensationswärme.
Bei der Änderung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand muß Energie zugeführt werden. Diese Energie wird als Verdampfungswärme bezeichnet. Sie bewirkt keine Temperaturerhöhung sondern ist nur für die Umwandlung von flüssig in gasförmig erforderlich.
Umgekehrt wird bei der Verflüssigung von Gas Energie frei, die als Kondensationswärme bezeichnet wird.
Der Energiebetrag von Verdampfungs- und Kondensationswärme ist gleich.
Er ist für Wasser: 2250 kJ/kg (4,18 kJ = 1kcal)
Hieraus wird ersichtlich, dass durch die Kondensation des Wasser-dampfes eine relativ große Menge Energie frei wird.
Falls die Feuchtigkeit, die man kondensieren will nicht durch Verdunstung im Raum selber, sondern von außen eingebracht wird z.B. durch Lüftung, trägt die dabei frei-werdende Kondensationswärme zur Beheizung des Raumes bei.
Bei der Entfeuchtung findet also ein Kreislauf der Wärmeenergie statt, die bei der Verdampfung verbraucht und bei der Kondensation frei wird.
Bei Entfeuchtung der zugeführten Luft wird ein größerer Beitrag an Wärmeenergie geschaffen, als in der Temperaturerhöhung zum Ausdruck kommt.
Die für die Austrocknung erforderliche Zeit ist in der Regel nicht ausschließlich von der Geräteleistung abhängig, sondern sie wird vielmehr bestimmt durch die Geschwindigkeit, mit der das Material oder die Gebäudeteile ihre Feuchtigkeit abgeben.
Sicherheitshinweise
Die Geräte wurden vor ihrer Auslieferung umfangreichen Material-, Funktions- und Qualitätsprüfungen unterzogen.
Trotzdem können von den Geräten Gefahren ausgehen, wenn sie von nicht eingewiesenen Personen unsachgemäß oder nicht bestimmungsgemäß eingesetzt werden.
Folgenden Hinweise sind unbedingt zu beachten:
Die Geräte dürfen nicht in explosionsgefährdeten Räumen aufgestellt und betrieben werden
Die Geräte dürfen nicht in öl-, schwefel-, oder salzhaltiger Atmosphäre aufgestellt und betrieben werden
Die Geräte dürfen keinem direkten Wasserstrahl ausgesetzt werden
Ein freier Luftansaug und Luftausblas muss immer gewährleistet sein
Die Luftansauggitter müssen immer frei von Schmutz und losen Gegenständen sein
Die Geräte dürfen während des Betriebes nicht abgedeckt werden
Nie fremde Gegenstände in die Geräte stecken
Alle Elektrokabel außerhalb der Geräte sind vor Beschädigungen (z. B. durch Tiere usw.) zu schützen
Die Geräte dürfen nur in der vorgesehenen Position (waage-recht) aufgestellt oder montiert werden
Ein freier und frostsicherer Kondensatablauf muss immer sichergestellt sein
Die Geräteanschlüsse müssen immer nach den jeweils gültigen Installationsbestimmungen ausgeführt werden
ACHTUNG
Die Geräte müssen so aufgestellt und montiert werden, dass sie für Überwachungs-, Reparatur- und Wartungsarbeiten leicht zugänglich sind.
Gerätebeschreibung
Die Geräte sind für eine universelle und problemlose Luftentfeuchtung konzipiert.
Sie lassen sich aufgrund ihrer kompakten Abmessungen bequem transportieren und im Nebenraum aufstellen / installieren.
Die Geräte arbeiten nach dem Kondensationsprinzip und sind mit einer hermetisch geschlossenen Kälteanlage, geräusch- und wartungsarmen Umluftventilator(en) ausgerüstet.
Die Vollautomatische elektronische Steuerung, eingebauter Hygrostat und Anschlußstutzen für die bauseitige Kondensatableitung garantieren einen störungsfreien Dauereinsatz.
Die Geräte sind betriebssicher und einfach zu bedienen und entsprechen den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der einschlägigen EU-Bestimmungen.
Die Geräte werden überall dort eingesetzt, wo auf trockene Räume Wert gelegt wird und Folgeschäden (z. B. durch Schimmelbildung) vermieden werden sollen. Die Geräte sind auschließlich für die Aufstellung in einem geeignetem Nebenraum über einen Kanalanschluß konzipiert.
Zur Verwendung kommen die Geräte unter anderem zum Entfeuchten von:
Privaten Schwimmbadanlagen
Wellnessbereichen
Sportstudios
Lagerräumen
Archiven
Museen
Funktionsablauf
Durch den integrierten Hygrostaten werden die Geräte ein- und ausgeschaltet.
Der werkseitige Hygrostat ist auf 60 % r.F. eingestellt.
Die jeweilige Gerätefunktion wird über ein an der Geräteseite platziertes Display angezeigt. Der Umluftventilator saugt die feuchte Raumluft über den unteren Kanalstutzen mit Filter an.
Am kalten Verdampfer wird der Raumluft Wärme entzogen und bis unter den Taupunkt abkühlt. Der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf schlägt sich als Kondensat bzw. Reif auf den Verdampferlamellen nieder.
Am Kondensator wird die abgekühlte und entfeuchtete Luft wieder erwärmt und über die oberen Kanalstutzen mit einer leichten Temperaturerhöhung von ca. 5 °C über der Raumtemperatur wieder in den Raum zurückgeblasen. Die aufbereitete, trockenere Luft vermischt sich so kontinuierlich mit der Raumluft.
Durch die ständige Zirkulation der Raumluft durch das Gerät wird die relative Luftfeuchtigkeit im Aufstellungsraum allmählich bis auf den gewünschten Feuchtewert (% r. F.) reduziert.
Schematische Darstellung der Arbeitsweise der SLN 40-80 Luftentfeuchter

Feuchte Raumluft
Erwärmte und entfeuchtete Luft

text_image
Nebenraum REMKO SLN SchwimmbadREMKO SLN 40-80
Aufstellung
Für einen optimalen und sicheren Gerätebetrieb sind unbedingt die folgenden Hinweise zu beachten:
Vor der Montage der Geräte im Nebenraum müssen zwei Kanalöffnungen durch die Wand / Mauer zwischen dem zu entfeuchtenden Raum und dem Aufstellraum geschaffen werden.
Die lichten Maße dieser Öffnungen sind aus der Skize zu entnehmen
Die Öffnungen sind so anzu- bringen, dass die Luft im zu entfeuchtenden Raum ungehin- dert durch den unteren Kanal (mit Filter) angesaugt und durch den oberen ausgeblasen werden kann
Zum sicheren Betrieb sind auch die dargestellten Mindest-abstände vom Gerät zur Decke und zum Fußboden im Aufstellraum zu berücksichtigen
Vor dem Zusammenbau der Kanalanschlüsse sind die Mauerstutzen auf die erforderliche Länge anzupassen. Die max. Wandstärke ist auf 240 mm begrenzt

Den Umluftansaugfilter, den Gittereinbaustutzen, sowie das Lüftungsgitter zusammen mit dem Mauerstutzen montieren
■ Die beiden Kanalanschlüsse in die Kanalöffnungen einbauen

Das Kanalstück mit dem Filter in die untere Kanalöffnung, wo die Luft des zu entfeuchtenden Raum ins Gerät angesaugt wird, anbringen
Den Geräteanschluß-Stutzen mit den selbstdichdenden Profillippen mit dem sich in der Wandöffnung befindlichen Kanalanschluss von der Nebenraumseite hier verbinden
Die mitgelieferte Wandkonsole an die Wand im Nebenraum montieren und das Gerät daran aufhängen.
Wandmontage der Geräte

text_image
51 116 250 343 116 51 384 A B min. 530 min. 600 677 280Baureihe Maß A Maß B Lichte Mauerwerksöffnung
| SLN 40 387 887 130 x 410 |
| SLN 60 692 1192 130 x 720 |
| SLN 80 1232 1732 130 x 1260 |
Alle Angaben in mm
Die Verbindung an die in der Wand schon montierten Kanalanschlüsse erfolgt durch die an dem Geräteanschluß-Stutzen sich befindlichen selbstdichtende Profillippen
Das Gerät ist waagerecht aufzuhängen, damit ein ungehinderter Abfluß des Kondensates sichergestellt ist
Das Gerät sollte nicht in unmittelbarer Nähe von Heizkörpern oder anderen Wärmequellen aufgestellt werden
Der zu entfeuchtende Raum muss gegenüber der umgebenden Atmosphäre geschlossen sein
Offene Fenster, Türen usw. sowie das häufige Betreten und Verlassen des Raumes muss möglichst vermieden werden
Zur Erzielung der bestmöglichen Raumluftpassage durch den Entfeuchter müssen die Zuluft- und Abluftöffnungen frei sein
Platzierung der Wandkonsole am Beispiel des Gerätes SLN 60

text_image
Mind. 530 68 130 1302 329 600 257 677 Mind. 225 Mind. 225 Alle Angaben in mmPlatzierung des Kondenswasserablaufes

text_image
105 318Alle Angaben in mm
Kondenswasserablauf
Der Kondenswasserablauf befindet sich am Boden des Geräts.
An dem mitgelieferten Ablaufstutzen wird der Kondensatablauf angeschlossen.
Eine feste oder flexible 12 " Ablaufverbindung lässt sich daran montieren.
Der Ablaufschlauch muss immer mit einem Gefälle von min. 2 % verlegt sein, damit das Wasser ungehindert von der Tropenschale wegfließen kann
Als Alternative kann auch eine Kondensatpumpe (Zubehör) am Gerät montiert werden und hiermit das anfallende Kondenswasser zu einem höherliegenden Ablauf gepumpt werden
Für einen Ablauf durch die Wand sind vor der Gerätemontage entsprechende Vorkehrungen, z.B. Bohrungen, für einen korrekten Kondensatablauf zu treffen
Die Plazierung des Ablaufanschluss ergibt sich aus der untenstehenden Skizze
Zugang zur Steuerung
Nach Entfernen der Inbusschrauben die Frontplatte abnehmen. Den Deckel senkrecht nach oben anheben und danach waagerecht vom Gerät abziehen.
Die Steuerung ist in einem Gehäuse obenhalb des Kompressor angebracht.
Zugang zur Steuerung durch Entfernen der 4 Schrauben auf den Seiten des Gehäuses.
Inbetriebnahme
Vor jeder Inbetriebnahme oder entsprechend den örtlichen Erfordernissen müssen die Ansaug- und Ausblasgitter auf Verschmutzung kontrolliert werden.
Die Geräte arbeiten über einen integrierten auf 60 % r.F. (Standartwert für Bäder und Schwimmhallen) eingestellten Hygrostaten. Bei Raumluftverhältnissen unter 60 % r.F. erfolgt kein Gerätestart. Ist eine relative Luftfeuchte über 60 % r.F. vorhanden, startet das Gerät automatisch den Entfeuchtungsprozess.
Für evtl. gewünschte Änderung der Hygrostateinstellung ist die vordere Gehäuseplatte zu entfernen.
Der Hygrostat ist neben dem Verdampfer, unterhalb des Kompressorgehäuses angebracht.
Den Drehknopf im Uhrzeigersinn drehen, niedrigere Luftfeuchte, entgegen dem Uhrzeigersinn, höhere Luftfeuchte.
Bei Bedarf ist die Montage eines externen Hygrostaten (Zubehör) möglich.
Anschlussmöglichkeit siehe unter „Elektrisches Anschlussschema“.
Die Geräte sind zur Vermeidung von Verdichterschäden mit einem Wiedereinschaltschutz versehen, der ein sofortiges Wiedereinschalten des Kompressors nach dem Ausschalten verhindert.
Der Kompressor schaltet erst nach einer Wartezeit von ca. 30 Sekunden wieder ein!
LED Display

Die Geräte sind mit einer elektronischen Steuerung ausgerüstet. Es werden folgende Funktionen gesteuert und angezeigt:
Sicherheit
Überwachung
Einschalten / Ausschalten
Das LED Display befindet sich an der Seite des Gerätes.

HINWEIS
Wird das Gerät über einen Hauptschalter ein- oder ausgeschaltet, leuchten zuerst alle LED's eine nach der anderen grün und das Dreieck rot.
Legende der Symbole

Die LED leuchtet konstant „grün“ wenn das Gerät am Stromnetz angeschlossen ist.

Die LED leuchtet konstant „grün“ wenn der Kompressor in Betrieb ist und das Gerät entfeuchtet.

Diese LED hat für die Entfeuchtung keine Funktion

Ein konstant „grün“ leuchtendes Blitz-Symbol zeigt an, dass die Netzspannung am Gerät angeschlossen ist.
Abwechselde „grün und rot“ blinkende LED’s zeigen einen über den Kondensatorfühler registrierten Gerätefehler (Überhitzung) an.
Hat der Kondensatorfühler eine überhöhte Temperatur registriert, wird der Kompressor abgeschaltet und das Gerät stoppt für 45 Minuten.
Nach dieser Zeitspanne wird das Gerät automatisch wieder eingeschaltet.
Nach dem Wiedereinschalten blinkt das „rote“ Dreieck-Symbol nicht mehr, das Tropfen-Symbol dagegen blinkt immer noch.
Das Blitz-Symbol leuchtet dauerhaft „grün“.

Ein „grün“ blinkendes Tropfen-Symbol und ein konstant „grün“ leuchtendes Blitz-Symbol zeigen an, dass das Gerät funktioniert, es aber zwischenzeitlich zum Abschalten durch den Kondensatorfühler (Überhitzung) gekommen ist.

HINWEIS
Unterbrechen des Gerätebetriebes unterhalb von 6 Minuten Kompressorlaufzeit erzwingt eine Wiederanlaufspere von ca. 4 Minuten.

HINWEIS
Ist die Luftfeuchte niedriger als 60% r.F., startet das Gerät nicht, auch wenn die Netzspannung angeschlossen ist.

HINWEIS
Das blinkende Tropfen-Symbol wird durch Ausschalten und Wiedereinschalten der Netzspannung gelöscht.
Pflege und Wartung
Ventilatorsteuerung
Wenn der Hygrostat den Entfeuchter in Betrieb setzt, schaltet(en) der/die Ventilator(en) zusammen mit dem Kompressor ein.
Ist eine ständige Lüftung gewünscht, d.h. unabhängig von der Entfeuchtung, kann zwischen den Klemmen 25 und 26 eine Brücke eingesetzt werden.
Der/die Ventilator(en) arbeiten dann im Dauerbetrieb!
Abtauung
Bei Raumtemperaturen niedriger als 20°C wird der Verdampfer nach kurzer Zeit zu vereisen beginnen. Wenn der Verdampferfühler eine Temperatur niedriger als 5°C auf der Verdampferfläche registriert, arbeitet das Gerät noch 30 Minuten lang im Entfeuchtungsmodus weiter.
Nach Ablauf dieser Zeit stoppt der Kompressor und die passive Abtauung beginnt, indem der/die Ventilator(en) Raumluft über den Verdampfer zieht und dieser dadurch langsam abtaut.
Wenn der Verdampferfühler eine Temperatur über 5°C registriert, schaltet der Kompressor wieder ein.
Sicherheitskreislauf
Sollte die Temperatur am Kondensator 55 °C übersteigen (z.B. wegen Ventilatorausfalls oder zu hoher Raumtemperatur (höher als 36 °C), stoppt der Kompressor automatisch, um nicht überlastet zu werden.
Nach 45 Minuten startet der Kom- pressor wieder automatisch.
Das Tropfen-Symbol am Display blinkt!
HINWEIS
Die regelmäßige Pflege und Wartung ist die Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer und einen störungsfreien Gerätebetrieb.
Alle beweglichen Teile haben eine wartungsarme Dauerschmierung. Die Kälteanlage ist ein hermetisch geschlossenes System und darf nur von hierfür speziell autorisierten Fachbetrieben instandgesetzt werden.
Die regelmäßigen Pflege- und Wartungsintervalle einhalten
Die Geräte sind entsprechend den Einsatzbedingungen je nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, durch einen Sachkundigen auf ihren arbeits-sicheren Zustand zu prüfen
Die Geräte frei von Staub und sonstigen Ablagerungen halten
Sollte das Gerät verschmutzt sein, kann es mit Hilfe eines Staubsaugers gereinigt werden. Hierbei ist vor allem der Kondensator gründlich abzusaugen
Sollten die Lamellen des Verdampfers stark verschmutzt sein, so können sie vorsichtig mit Seifenwasser abgewaschen werden
Keinen direkten Wasserstrahl einsetzen z.B. Hochdruckreiniger usw.
Keine scharfen oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel verwenden
Auch bei starken Verschmutzungen nur geeignete Reinigungsmittel verwenden
Reinigung des Ansaugfilters
In regelmäßigen Abständen sollte der Ansaugfilter kontrolliert und evtl. gereinigt werden.
Der Filter ist in einer Halterung hinter den Ansaugöffnungen fixiert.
ACHTUNG
Ansaug- und Ausblasöffnungen sowie Filter regelmäßig auf Verschmutzung kontrollieren.
Der Filter ist bei leichteren Verschmutzungen durch vorsichtiges ausblasen oder absaugen zu reinigen
Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Filter in einer lauwarmen (max. 40 °C) Seifenlösung gespült werden. Anschließend unbedingt mit klarem Wasser sorgfältig ausspülen und trocknen lassen
Vor dem Wiedereinsetzen ist darauf zu achten, dass der Filter sauber, völlig trocken und unbeschädigt ist
Die Geräte dürfen nur mit eingesetztem Filter betrieben werden
HINWEIS
Stark verschmutzte Filter müssen durch Neuteile ersetzt werden.
Es dürfen nur Orginal-Ersatzteile verwendet werden.
Reinigung der Kondensat- wasser-Auffangschale
Damit das anfallende Kondensatwasser immer frei auslaufen kann, müssen die Auffangschale für das Kondensat und der Ablauf regelmäßig gereinigt werden.
Störungsbeseitigung
| Störung Mögliche Ursache Abhilfe | ||
| Das Gerät startet nicht.Blitz-Symbol am Display leuchtet nicht. | Keine Netzspannung. • Netzanschluss bzw. bauseitige Sicherungen oder Schalter überprüfen. | |
| Das Gerät startet nicht.Blitz-Symbol am Display leuchtet dauerhaft „grün“. | Luftfeuchte im Raum zu niedrig.Gerät befindet sich außerhalb seiner Einsatzgrenzen von 10 - 36 °C. | Den eingebauten bzw. den evtl. externen Hygrostaten kontrollieren, indem dieser auf eine niedrige relative Feuchte, z.B. < 40 % r.F. eingestellt wird.Schaltet das Gerät nicht wieder ein, ist der eingebaute bzw. der externe Hygrostat auf Fehler zu überprüfen.Die Raumbedingungen überprüfen und ggf. ändern. |
| Der Kompressor startet nicht.Das Dreieck-Symbol am Display blinkt ständig „rot“. | Wegen zu hoher Temperatur am Kondensator wurde der Kompressor automatisch ausgeschaltet.Mangelnde Luftventilation.Zu hohe Umgebungstemperatur.Verschmuzter Filter / Ansaug. | Startet das Gerät nach 45 Minuten nicht, ist folgendes zu kontrollieren:Kontrollieren ob der/die Ventilator(en) läuft/laufen.Kontrollieren ob der Ansaugfilter verschmutzt ist.Kontrollieren ob die Ansaug- und Ausblasöffnungen frei von Verschmutzungen sind.Kontrollieren ob die Kondensator-lamellen verschmutzt sind.Kontrollieren ob die Raumtemperatur evtl. über 36 °C liegt.Falls die Raumtemperatur über 36 °C ist, muss das Gerät abgeschaltet werden. |
| Das Blitz-Symbol am Display leuchtet dauerhaft „grün“.Das Tropfen-Symbol am Display blinkt dauerhaft „grün“. | Zeigt an, dass das Gerät arbeitet, es aber zwischenzeitlich zum Abschalten durch Überhitzung gekommen ist. | Durch ausschalten und wiedereinschalten der Netzspannung wird die Meldung gelöscht. |

HINWEIS
Wenn alle Funktionskontrollen ohne Ergebnis durchgeführt wurden, wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Service-station.

ACHTUNG
Arbeiten an der Kälteanlage und an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur durch einen speziell autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden!

ACHTUNG
Vor Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten ist das Gerät grundsätzlich vom Stromnetz zu trennen.
Kältekreislauf

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
note right of A: SLN 40
note right of B: Legende:
note right of C: 1. Kompressor
note right of D: 2. Verdampfer
note right of E: Kondensator
note right of F: Thermisches Expansionsventil
note right of G: Trockenfilter
note right of H: Magnetventil
note right of I: Ventilator

flowchart
graph TD
A["Component 7"] --> B["Component 3"]
B --> C["Component 5"]
C --> D["Component 6"]
D --> E["Component 4"]
E --> F["Component 2"]
G["Component 1"] --> H["Component 8"]
I["Component 7"] --> J["Component 1"]
K["Component 2"] --> L["Component 2"]
M["Component 1"] --> N["Component 1"]
O["Component 1"] --> P["Component 1"]
Q["Component 1"] --> R["Component 1"]
S["Component 1"] --> T["Component 1"]
U["Component 1"] --> V["Component 1"]
W["Component 1"] --> X["Component 1"]
Y["Component 1"] --> Z["Component 1"]
AA["Component 1"] --> AB["Component 1"]
AC["Component 1"] --> AD["Component 1"]
AE["Component 1"] --> AF["Component 1"]
AG["Component 1"] --> AH["Component 1"]
AI["Component 1"] --> AJ["Component 1"]
AK["Component 1"] --> AL["Component 1"]
AM["Component 1"] --> AN["Component 1"]
AO["Component 1"] --> AP["Component 1"]
AQ["Component 1"] --> AR["Component 1"]
AS["Component 1"] --> AT["Component 1"]
AU["Component 1"] --> AV["Component 1"]
AW["Component 1"] --> AX["Component 1"]
AY["SLN 60 und SLN 80"] --> AZ["Legende:"]
BA["Kompressor"] --> BB["2. Kompressor"]
BB --> BC["2. Verdampfer"]
BC --> BD["Kondensator"]
BD --> BE["Thermisches Expansionsventil"]
BE --> BF["Trockenfilter"]
BF --> BG["Magnetventil"]
BG --> BH["Ventilator"]
BH --> BI["Rückschlagventil"]
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
Elektrisches Anschlussschema
SLN 40 - SLN 80

flowchart
graph TD
A["AmB. NTC"] --> B["R3.1R3.2"]
C["COND. NTC"] --> B
D["EVAP. NTC"] --> B
E["PRES. THA"] --> F["HYGTH."]
G["WAT. SENS"] --> F
H["STAT"] --> I["HEAT"]
J["FANMAINSFANCOMPR.VALVE"] --> K["L1 N 230V 50Hz"]
L["HEAT"] --> M["Y1"]
M --> N["M1~"]
M --> O["M1~"]
M --> P["M4M3"]
Q["Ventilatormotoren: SLN 40 = Motor M2"]
R["SLN 60 = Motor M2 und M3"]
S["SLN 80 = Motor M2, M3 und M4"]
Legende:
HYG = Hygrostat
M 1 = Kompressor
M 2 = Ventilatormotor 1
M 3 = Ventilatormotor 2
M 4 = Ventilatormotor 3
Y 1 = Magnetventil
R3.1 = Kondensatorfühler
R3.2 = Verdampferfühler
Dauerlüftung:
Ist eine ständige Luftzirkulation gewünscht, d.h. unabhängig von der Entfeuchtung, kann zwischen den Klemmen 25 und 26 eine Brücke eingesetzt werden.
Der/die Ventilator(en) arbeiten dann ohne jegliche Regelung und Überwachung im Dauerbetrieb!
Externer Hygrostat:
Wenn der Luftfeuchtewert des öfteren verändert werden soll, empfiehlt sich die Montage eines externen Hygrostaten, welcher als Zubehör geliefert werden kann.
Den eingebauten Hygrostaten an Klemme 21 und 22 abklemmen.
Den externen Hygrostaten an einer geeigneten Stelle in dem zu entfeuchtenden Raum montieren und an die Klemmen 21 und 22 anschließen.
Die Ausgangsspannung an den Klemmen 21 und 22 beträgt 12 V.

ACHTUNG
Vor Wartungs- oder Montagearbeiten ist das Gerät grundsätzlich vom Stromnetz zu trennen.

HINWEIS
In die Netzzuleitung sollte an einer geeigneten und gut zugänglichen Stelle ein Netz-trennschalter montiert werden.

HINWEIS
Montage- und Wartungsarbeiten an den Geräten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Geräte sind aufgrund ihrer bauartlichen Konzeption und Ausstattung für Entfeuchtungszwecke konzipiert.
Bei Nichteinhaltung der Herstellervorgaben, der jeweiligen Standortabhängigen gesetzlichen Anforderungen oder nach eigenmächtigen Änderungen an den Geräten, ist der Hersteller für die daraus resultierenden Schäden nicht haftbar.

HINWEIS
Ein anderer Betrieb/Bedienung als in dieser Betriebsanleitung aufgeführt, ist unzulässig. Bei Nichtbeachtung erlischt jegliche Haftung und der Anspruch auf Gewährleistung.
Kundendienst und Gewährleistung
Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche ist, dass der Besteller oder sein Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit dem Verkauf und Inbetriebnahme die den Geräten beigefügte „Gewährleistungsurkunde“ vollständig ausgefüllt an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt hat.
Die Geräte wurden werkseitig mehrfach auf einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch einmal Funktionsstörungen auftreten, die nicht mit Hilfe der Störungsbeseitigung durch den Betreiber zu beseitigen sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler bzw. Vertragspartner.

Umweltschutz und Recycling
Entsorgung der Verpackung
Bei der Entsorgung des Verpackungsmaterials denken Sie bitte an unsere Umwelt. Unsere Geräte werden für den Transport sorgfältig verpackt und in einer stabilen Transportverpackung aus Karton und ggf. auf einer Holzpalette geliefert. Die Verpackungsmaterialien sind umweltfreundlich und können wiederverwertet werden. Mit der Wiederverwertung von Verpackungsmaterialien leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen. Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial daher nur bei entsprechenden Sammelstellen.

ACHTUNG
Copyright Das vervielfältigen, auch nur auszugsweise, oder die Zweckentfremdete Verwendung dieser Dokumentation ist ohne schriftliche Genehmigung der REMKO GmbH & Co. KG strikt untersagt.

HINWEIS
Einstell- und Wartungsarbeiten dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.

Wichtige Hinweise zum Recycling
Die Geräte werden mit umweltfreundlichen und ozonneutralen Kältemittel R407C betrieben. Gemäß den gesetzlichen bzw. örtlich geltenden Vorschriften muss das im Gerät befindliche Gemisch aus Kältemittel und Öl sachgerecht entsorgt werden.
Entsorgung des Altgerätes
Die Gerätefertigung unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle.
Es werden ausschließlich hochwertige Materialien verarbeitet, die zum größten Teil recyclebar sind.
Tragen auch Sie zum Umweltschutz bei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr Altgerät nur auf umweltverträgliche Weise entsorgt wird.
Bringen Sie das Altgerät daher nur zu einem autorisierten Wiederverwertungsbetrieb oder zu einer entsprechenden Sammelstelle.


Gerätedarstellung SLN 40 - 80

Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
Ersatzteilliste
| Nr. Bezeichnung SLN 40 SLN 60 SLN 80 | |||
| EDV-Nr. EDV-Nr. EDV-Nr. | |||
| 1 Wandkonsole 1109144 1109165 1109177 | |||
| 2 Gehäuse hinten 1109188 1109189 1109190 | |||
| 3 Kabelverschraubung 1109129 1109129 1109129 | |||
| 4 Kondensator 1109146 1109167 1109179 | |||
| 5 Ventilator kpl. mit 800 mm Kabel 1109147 1109147 1109147 | |||
| 6 Ventilator kpl. mit 1200 mm Kabel — — 1109168 1109168 | |||
| 7 Ventilator kpl. mit 1600 mm Kabel — — — 1109180 | |||
| 8 Verdampfer | 1109148 1109169 1109181 | ||
| 9 Kondensatschale kpl. | 1109149 1109170 1109182 | ||
| 10 Frontplatte | 1109194 1109195 1109196 | ||
| 11 Fühler Verdampfer (Metall) | 1109160 1109160 1109111 | ||
| 12 Fühler Kondensator | 1109161 1109161 1109161 | ||
| 13 Thermoventil | 1109158 1109173 1109185 | ||
| 14 Hygrostat | 1109115 1109115 1109115 | ||
| 15 Trockenfilter | 1109157 1109157 1109157 | ||
| 16 Steuerplatine | 1109152 1109152 1109152 | ||
| 17 Diodenplatine mit Kabel | 1109154 1109154 1109154 | ||
| 18 Klemme, zweipolig | 1109155 1109155 1109155 | ||
| 19 Betriebskondensator 1109156 1109156 1109156 | |||
| 20 Magnetventil kpl. | 1109110 1109110 1109110 | ||
| 21 Rückschlagventil | — — 1109176 1109176 | ||
| 22 Kompressor kpl. | 1109162 1109174 1109186 | ||
| - Umluftansaugfilter | 1109191 1109192 1109193 | ||
Wartungsprotokoll

Gerätetyp: .... Gerätenummer: ....
Gerät gereinigt – Außen – Gerät gereinigt – Innen – Kondensator gereinigt Verdampfer gereinigt Lüfterfunktion geprüft Gerät auf Beschädigungen überprüft Schutzvorrichtungen geprüft Alle Befestigungsschrauben überprüft Elektrische Sicherheitsüberprüfung Probelauf
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Bemerkungen:
| 1. Datum: .......Unterschrift | 2. Datum: .......Unterschrift | 3. Datum: .......Unterschrift | 4. Datum: .......Unterschrift | 5. Datum: .......Unterschrift |
| 6. Datum: .......Unterschrift | 7. Datum: .......Unterschrift | 8. Datum: .......Unterschrift | 9. Datum: .......Unterschrift | 10. Datum: .......Unterschrift |
| 11. Datum: .......Unterschrift | 12. Datum: .......Unterschrift | 13. Datum: .......Unterschrift | 14. Datum: .......Unterschrift | 15. Datum: .......Unterschrift |
| 16. Datum: .......Unterschrift | 17. Datum: .......Unterschrift | 18. Datum: .......Unterschrift | 19. Datum: .......Unterschrift | 20. Datum: .......Unterschrift |
Technische Daten
| Baureihe SLN 40 SLN 60 SLN 80 | ||||
| Tagesentfeuchtungsleistung bei 30 °C und 80% r.F. Liter/Tag 50,4 70,8 100,8 | ||||
| Tagesentfeuchtungsleistung bei 30 °C und 60% r.F. Liter/Tag 32,2 43,2 64,0 | ||||
| Einsatztemperaturbereich °C 10 bis 36 | ||||
| Einsatztfeuchtigkeitsbereich % r.F. 40 bis 100 | ||||
| Luftleistung m | ^3/h 250 | 500 750 | ||
| Spannungsversorgung | V/Hz | 230/1~/50 | ||
| Leistungsaufnahme max. | kW | 0,72 1,05 | 1,65 | |
| Nennstromaufnahme max. | A | 2,8 | 4,3 | 7,2 |
| Kältemittel ^1) | R407C | |||
| Kältemittelmenge | kg | 0,6 0,95 | 1,6 | |
| Schalldruckpegel LpA 1m ^2) | dB (A) | 44 | 46 | 48 |
| Tiefe | mm | 290 290 | 290 | |
| Breite | mm | 890 1200 | 1735 | |
| Höhe | mm | 680 680 | 680 | |
| Gewicht | kg | 57 | 68 | 95 |
| EDV-Nr. | 615405 | 615605 | 615805 | |
1) Enthält Treibhausgas nach dem Kyoto-Protokoll
2) Geräuschmessung DIN 45635 - 13 - KL 3, an den Kanalöffnungen gemessen
REMKO EuROPAWEIt
... und einmal ganz in Ihrer Nähe!
Nutzen Sie unsere Erfahrung und Beratung

Durch intensive Schulungen bringen wir das Fachwissen unserer Berater immer auf den neuesten Stand. Das hat uns den Ruf ein getragen, mehr zu sein als nur ein guter, zuverlässiger Lieferant: REMKO, ein Partner, der Probleme lösen hilft.
Der Vertrieb
REMKO leistet sich nicht nur ein gut ausgebautes Vertriebsnetz im In- und Ausland, sondern auch ungewöhnlich hochqualifizierte Fachleute für den Vertrieb.
REMKO-Mitarbeiter im Außen dienst sind mehr als nur Verkäufer: vor allem müssen sie für unsere Kunden Berater in der Klima- und Wärmetechnik sein.
Der Kundendienst
Unsere Geräte arbeiten präzise und zuverlässig. Sollte dennoch einmal eine Störung auftreten, so ist der REMKO Kundendienst schnell zur Stelle. Unser umfangreiches Netz erfahrener Fachhändler garantiert Ihnen stets einen kurzfristigen und zuverlässigen Service.
REMKO GmbH & Co. KG Klima- und Wärmetechnik
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