EFG VAC 30 - Gabelstapler Jungheinrich - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EFG VAC 30 Jungheinrich
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telephone: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
Table of contents
A C o r r e c t u s e a n d B D e s c r i p t i o n o f t
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:

Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.

Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.

Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
●Kennzeichnet Serienausstattung.
○Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
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Inhaltsverzeichnis
A B e s t i m m u n g s g e m äl
B F a h r z e u g b e s c h r e
1 Einsatzbeschreibung ...... B 1
2 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ...... B 2
2.1 Fahrzeug B 3
3 Technische Daten Standardausführung B 4
3.1 Leistungsdaten B 7
3.2 Gewichte (alle Angaben in kg) B 8
3.3 Bereifung ...... B 8
3.4 Anhängelasten B 8
3.5 EN-Normen B 9
3.6 Einsatzbedingungen ...... B 9
4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ...... B 10
4.1 Typenschild, Fahrzeug ...... B 12
4.2 Lastdiagramm Fahrzeug B 12
4.3 Lastdiagramm Gabelzinken (Grundgerät) B 13
4.4 Lastdiagramm Anbaugerät B 13
C T r a n s p o r t u n d E r
1 Kranverladung ...... C 1
2 Sicherung des Fahrzeuges beim Transport C 2
3 Erstinbetriebnahme C 3
4 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen C 4
5 Abschleppen des Fahrzeugs C 4
D B a t t e r i e - W a r t u
1 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ...... D 1
2 Batterietypen ......D 2
3 Öffnen Batteriehaube mit Rückhaltesystem (Option) ...... D 3
4 Batterie freilegen ....D 4
5 Batterie laden ....D 5
6 Batterie aus- und einbauen ....D 6
7 Batteriehaube schließen D 7
8 B a t t e r i e e n t l a d e
Betriebsstundenzähler ...... D 7
E B e d i e n u n g
1 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ..... E 1
2 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ...... E 2
2.1 Schalter am Armaturenbrett ...... E 4
2.2 Schalter an der Bedienkonsole ...... E 4
2.3 Multifunktionsanzeige E 5
3 Fahrzeug in Betrieb nehmen ...... E 8
3.1 Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme ...... E 8
3.2 Fahrersitz einstellen ...... E 8
3.3 Rückhaltegurt E 10
3.4 Rückhaltesystem automatisch/mechanisch (Option) E 12
3.5 Lenksäule einstellen E 14
3.6 Betriebsbereitschaft herstellen E 14
4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug ...... E 15
4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ...... E 15
4.2 Fahren E 17
4.3 Lenken E 20
4.4 Bremsen E 20
4.5 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (MULTI-PILOT) ..... E 22
4.6 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (SOLO-PILOT) ..... E 24
4.7 Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten ..... E 25
4.8 Fahrzeug gesichert abstellen E 28
4.9 Schleppen von Anhängern E 29
4.10 Anhängelasten E 29
5 Störungshilfe E 30
F l n s t a n d h a l t u n g
1 Betriebssicherheit und Umweltschutz ......F 1
2 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ......F 1
3 Wartung und Inspektion ......F 3
4 Wartungs-Checkliste EFG-Vac ......F 4
5 Schmierplan EFG-Vac F 7
5.1 Betriebsmittel ......F 8
6 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ......F 9
6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten .....F 9
6.2 Befestigung der Räder prüfen ......F 9
6.3 Reifendruck ......F 9
6.4 Hydraulikölstand prüfen ......F 10
6.5 Getriebeölstand prüfen ......F 11
6.6 Öl ablassen ......F 11
6.7 Öl einfüllen ......F 11
6.8 Hydraulikölfilter wechseln F 11
6.9 Saugfilter wechseln ......F 12
6.10 Ölstand für Bremssystem prüfen ......F 12
6.11 Wartung des Rückhaltegurtes ......F 13
6.12 Elektrische Sicherungen prüfen ......F 14
6.13 Wiederinbetriebnahme nach Reinigungs- oder
Instandhaltungsarbeiten ......F 15
7 Stillegung des Flurförderzeuges ......F 15
7.1 Maßnahmen vor der Stillegung ......F 15
7.2 Maßnahmen während der Stillegung ......F 15
7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ......F 16
8 S i c h e r h e i t s p r ü f
Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ......F 16
A Bestimmungsgemä

Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild und das Lastdiagramm. Der Betreiber muß sicherstellen, daß beschädigte und/oder schlecht lesbare Lastdiagramme erneuert werden. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.

Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Anhänge- bzw. Schlepplasten: An das Fahrzeug dürfen nur Anhänge- bzw. Schlepplasten angekoppelt werden, für die das Fahrzeug zugelassen ist.
B Fahrzeug beschre i
1 E i n s a t z b e s c h r e
Der EFG-Vac ist ein Elektro-Fahrersitzgabelstapler in Vierradausführung mit Frontantrieb, der seine Last außerhalb der Radbasis aufnimmt, befördert und hebt. Er ist ein freitragender Gegengewichtsstapler, der mit der vor dem Stapler angebrachten Lastaufnahme ungehindert LKW entladen und die Last auf Rampen oder in Regalen absetzen kann. Mit ihm können genormte Paletten nach DIN 15142, Gitterboxpaletten nach DIN 15144 und andere palettierte Lasten gestapelt und befördert werden.
Fahrzeugtypen und maximale Tragfähigkeit:
| Typ max. Tragfähigkeit *) Lastschwerpunkt | |
| EFG-Vac 22 2200 kg 500 mm | |
| EFG-Vac 25 2500 kg 500 mm | |
| EFG-Vac 30 3000 kg 500 mm |
*) Verbindlich für die Tragfähigkeit sind die am Fahrzeug angebrachten Lastdiagramme

| Pos. | Bezeichnung |
| 1 | ●Fahrerschutzdach |
| 2 | ●Fahrersitz |
| 3 | ●Gegengewicht |
| 4 | ●Lenkachse |
| 5 | ●Antriebsachse |
| 6 | ●Gabelträger |
| 7 | ●Hubgerüst |
| 8 | ●Lenkung |
2.1 Fahrzeug
Lenkung (8): Bei Belastung des Fahrersitzes wird die Lenkung auf Stand-by geschaltet. Das Lenkaggregat läuft mit einer voreingestellten Grunddrehzahl. Je nach Lenkanforderung wird die Drehzahl der Lenkpumpe erhöht, abhängig vom Einschlag des Lenkwinkels wird die Fahrgeschwindigkeit reduziert („CurveControl“). Der Lenkwinkel wird im Display angezeigt.
Fahrersitz (2): Der Fahrersitz ist ein Komfortsitz, die Lenksäule ist einstellbar. Ablagemöglichkeiten für Papiere oder Persönliches vom Fahrer sind vorhanden. Der MULTI-PILOT vereint alle Hydraulikfunktionen und den Fahrtrichtungsschalter in einem Hebel. Das Fahrerschutzdach (1) ist für einen Kabinenaufbau vorbereitet und dementsprechend schnell nachzurüsten.
Elektrik/Elektronik: Modernste Drehstromtechnik ermöglicht mit wenigen Kabelsträngen eine Datenübertragung (CAN-Bus). Dadurch erreichen wir eine geringere Störanfälligkeit für Kabelbrüche sowie eine wesentlich schnellere Fehlerlokalisierung. Die komplexe TC-Steuerung (Total Control) ist einfach, sicher und flexibel aufgebaut. Der Fahrer kann je nach Ladung und Umgebung zwischen einigen Betriebsprogrammen wählen: von Hochleistung bis energiesparend. Eine äußerst bequeme und vor allem schnelle Fehleranalyse und Programmierung ist über PC möglich.
Antrieb und Bremse: Der Frontantrieb bietet zu jeder Zeit beste Traktion an den Antriebsrädern.
Die hydraulisch betätigte Ölbad-Lamellenbremse ist als Betriebsbremse praktisch wartungsfrei. Die Kapselung im Getriebe läßt Einsätze selbst in aggressivem Umfeld zu. Zusätzlich wird der Stapler generatorisch über den Fahrmotor bis zum Stillstand abgebremst. Dadurch wird der Energieverbrauch minimiert.
Die Federspeicherbremse fällt ca. 15 sec. nach Stillstand des Staplers oder 1 bis 15 sec. (einstellbar) nach Entlastung des Fahrersitzes ein.
Beim Betätigen des Fahrpedals wird automatisch die Federspeicherbremse wieder gelöst.
Hydraulikanlage: Alle Funktionen sind feinfühlig, proportional und simultan (sofern nicht sicherheitsbeeinträchtigend) auszuführen. Für einen höheren Wirkungsgrad arbeiten ein Hydraulikaggregat und ein Lenkhilfemotor separat voneinander. Der Mikro-Druckfilter läßt sich von oben (ohne Auslaufen von Hydrauliköl) wechseln.
Hubgerüst (7): Unser Ziel ist Sichtoptimierung. Die hochfesten Stahlprofile sind schmal, was sich besonders beim Dreistufen-Hubgerüst durch gute Sicht auf die Gabeln bemerkbar macht. Gleich gute Ergebnisse wurden für den Gabelträger erzielt.
Das Hubgerüst sowie der Gabelträger laufen auf dauergeschmierten und damit wartungsfreien schräggestellten Stützrollen.
| Bezeichnung | EFG-Vac 22 | EFG-Vac 25 | EFG-Vac 25L | ||
| h_1 | Höhe Hubgerüst eingefahren 2200 2200 2200 mm | ||||
| h_2 | Freihub 150 150 150 mm | ||||
| h_3 | Hub 3100 3100 3100 mm | ||||
| h_4 | Höhe Hubgerüst ausgefahren 3696 3696 3696 mm | ||||
| h_6 | Höhe über Schutzdach 2215 2215 2215 mm | ||||
| h_7 | Sitzhöhe/Standhöhe 1060 1060 1060 mm | ||||
| Sitzfreiheit H1 1105 1105 1105 | |||||
| h_10 | Kupplungshöhe | 390/550 | 390/550 | 390/550 | mm |
| L_1 | Gesamtlänge, einschl. Gabel 3428 3428 3572 mm | ||||
| L_2 | Länge einschließlich Gabelrücken 2278 2278 2422 mm | ||||
| b1 | Gesamtbreite 1196 1196 1196 mm | ||||
| b3 | Gabelträgerbreite | 1120 1 | 120 1120 | mm | |
| m_1 | Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst | 110 1 | 10 110 mm | ||
| m_2 | Bodenfreiheit Mitte Radstand | 125 1 | 125 125 mm | ||
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 800 x 1200 längs | 3875 | 3875 402 | 5 mm | |
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 1000 x 1200 quer | 3675 | 3675 382 | 5 mm | |
| W_a | Wenderadius | 2050 | 2050 2200 | mm | |
| x | Lastabstand | 425 ^1 | 425 ^1 | 425 ^1 | mm |
| y | Radstand | 1537 | 1537 | 1681 | mm |
| Bezeichnung | EFG-Vac 25S | EFG-Vac 25SL | EFG-Vac 30 | ||
| h_1 | Höhe Hubgerüst eingefahren 2200 2200 | 2200 mm | |||
| h_2 | Freihub 150 150 150 mm | ||||
| h_3 | Hub 3100 3100 3100 mm | ||||
| h_4 | Höhe Hubgerüst ausgefahren 3696 3696 | 3806 mm | |||
| h_6 | Höhe über Schutzdach 2215 2215 2215 mm | ||||
| h_7 | Sitzhöhe/Standhöhe 1060 1060 1060 mm | ||||
| Sitzfreiheit H1 1105 1105 1105 | |||||
| h_10 | Kupplungshöhe 390/550 390/550 390/550 mm | ||||
| L_1 | Gesamtlänge einschließlich Gabel | 3428 3 | 572 3577 mm | ||
| L_2 | Länge einschließlich Gabelrücken | 2278 2 | 422 2427 mm | ||
| b1 | Gesamtbreite | 1196 1 | 196 1196 mm | ||
| b3 | Gabelträgerbreite | 1120 1 | 120 1120 mm | ||
| m_1 | Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst | 110 1 | 10 110 mm | ||
| m_2 | Bodenfreiheit Mitte Radstand | 125 1 | 25 125 mm | ||
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 800 x 1200 längs | 3875 4 | 025 4030 mm | ||
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 1000 x 1200 quer | 3675 3 | 825 3830 mm | ||
| W_a | Wenderadius | 2050 2 | 200 2200 mm | ||
| x | Lastabstand | 425 ^1 | 425 ^1 | 430 ^1 | mm |
| y | Radstand | 1537 | 1681 | 1681 | mm |
| Bezeichnung | EFG-Vac22 | EFG-Vac25 | EFG-Vac25L | ||
| Q | Tragfähigkeit / Last | 2, | 2, 5 | 2, 5 t | |
| c | Lastschwerpun | kt 50 | 0 500 | 500 mm | |
| Fahrgeschwindigkeit mit / ohne Last | 17/18 17/18 17/17 km/h | ||||
| Hubgeschwindigkeit mit / ohne Last | 0,46/0,54 0,44/0,54 0,44/0,54 m/s | ||||
| Senkgeschwindigkeit mit / ohne Last | 0,58/0,56 0,58/0,56 0,58/0,56 m/s | ||||
| Steigfähigkeit mit / ohne Last S2 30 min. | 10/15 8,5/14 7,5/13 | % | |||
| Max. Steigfähigkeit mit / ohne Last S2 5 min. | 20/31 18/29 17/27 | % | |||
| Beschleunigungszeit mit / ohne Last auf 10 m | 4,2/3,9 | 4,3/4,0 | 4,4/4,1 | s | |
| Bezeichnung | EFG-Vac 25S | EFG-Vac 25SL | EFG-Vac 30 | ||
| Q | T r a g f ä h i g k e i t / L a s t 2 , | 5 2 , 5 | 3 , 0 t | ||
| c | L a s t s c h w e r p u n | k t 5 0 | 0 5 0 0 | 5 0 0 m m | |
| Fahrgeschwindigkeit mit / ohne Last | 20/20 20/20 20/20 km/h | ||||
| Hubgeschwindigkeit mit / ohne Last | 0,55/0,60 0,55/0,60 0,50/0,60 m/s | ||||
| Senkgeschwindigkeit mit / ohne Last | 0,58/0,56 0,58/0,56 0,58/0,56 m/s | ||||
| Steigfähigkeit mit / ohne Last S2 30 min. | 12/19 11/17 10/17 | % | |||
| Max. Steigfähigkeit mit / ohne Last S2 5 min. | 21/35 20/32 18/29 | % | |||
| Beschleunigungszeit mit / ohne Last auf 10 m | 4,1/3,7 | 4,1/3,7 | 4,2/3,8 | s | |
3.2 Gewichte (alle Angaben in kg)
| Bezeichnung | EFG-Vac22 | EFG-Vac25 | EFG-Vac25L | |
| Eigengewicht (einschl. Batterie) 4300 | 4600 | 4750 kg | ||
| Batteriegewicht 1558 | 1558 | 1872 kg | ||
| Achslast mit Last vorn/hinten 5800/7 | 00 | 6300/800 | 6400/850 kg | |
| Achslast ohne Last vorn/hinten | 2 | 3 | 0 | / |
| Bezeichnung | EFG-Vac25 S | EFG-Vac25 SL | EFG-Vac30 | |
| Eigengewicht (einschl. Batterie) 4600 | 4750 5100 kg | |||
| Batteriegewicht 1558 1872 1872 kg | ||||
| Achslast mit Last vorn/hinten 6300/800 | 6400/850 | 7250/850 kg | ||
| Achslast ohne Last vorn/hinten | 2 | 3 | 0 | / |
0
3
3.3 Bereifung
| Bezeichnung | EFG-Vac22 | EFG-Vac25 | EFG-Vac25L | ||
| Bereifung Vollgummi, SE (= Solid), Luft | Solid Solid | Solid | |||
| Reifengröße, vorne 23 x 9-10 23 x 9-10 23 x 9-10 | |||||
| Reifengröße, hinten | 18 x 7-8 | 18 x 7-8 | 18 x 7-8 | ||
| Räder, Anzahl vorn/hinten (x=angetrieben) | 2x / 2 | 2x / 2 | 2x / 2 | ||
| b_10 | Spurweite, vorne | 990 | 990 | 990 mm | |
| b_11 | Spurweite, hinten | 920 | 920 | 920 mm | |
| Bezeichnung | EFG-Vac25S | EFG-Vac25SL | EFG-Vac30 | ||
| Bereifung Vollgummi,SE (= Solid), Luft | Solid Solid | Solid | |||
| Reifengröße, vorne 23 x 9-10 23 x 9-10 23 x 10-12 | |||||
| Reifengröße, hinten | 18 x 7-8 | 18 x 7-8 | 18 x 7-8 | ||
| Räder, Anzahl vorn/hinten(x=angetrieben) | 2x / 2 | 2x / 2 | 2x / 2 | ||
| b_10 | Spurweite, vorne | 990 | 990 | 956 mm | |
| b_11 | Spurweite, hinten | 920 | 920 | 920 mm | |
3.4 Anhängelasten
| max. zul. Anhängelasten | EFG-Vac 22 | EFG-Vac 25 | EFG-Vac 25L | |
| 12900 | 13800 | 13800 | kg | |
| EFG-Vac 25S | EFG-Vac 25SL | EFG-Vac 30 | ||
| 13800 | 13800 | 15300 | kg |
3.5EN-Normen
Dauerschalldruckpegel: EFG-Vac 22/25/25L = 70 dB(A)
EFG-Vac 25S/25SL/30 = 71 dB(A)
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.

Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration: EFG-Vac 22-30 = aw,zS = 0,45 m/s
2
gemäß EN 13059

Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.

Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
3.6 Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
- bei Betrieb -20°C bis 40 °C

Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich.

Warn- und Hinweisschilder wie Lastdiagramme, Anschlagepunkte und Typenschilder müssen stets lesbar sein, ggf. sind sie zu erneuern.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 only mineral oil 20 21 DUNGHEINRICH BUNGHEINRICH DUNGHEINRICH Nrl. h3 (m) Q (kg) D (min) 15 16 17 18| Pos | Bezeichnung | |||||||||||||
| 1 | S | c | h | i | l | d | A | n | s | c | h | l | a | g |
| 2 | S | c | h | i | l | d | H | y | d | r | a | u | l | i |
| 3 | S | c | h | i | l | d | S | i | c | h | e | r | h | e |
| 4 | S | c | h | i | l | d | M | i | t | f | a | h | r | e |
| 5 | S | c | h | i | l | d | B | e | d | i | e | n | u | r |
| 6 | S | c | h | i | l | d | H | y | d | r | a | u | l | i |
| 7 | S | c | h | i | l | d | T | r | a | g | f | ä | h | i |
| 8 | S | c | h | i | l | d | n | i | c | h | t | a | u | |
| 9 | S | c | h | i | l | d | F | a | h | r | e | n | m | |
| Last verboten | ||||||||||||||
| 10 | Schild Warnung beim Umstürzen | |||||||||||||
| 11 | Schild heben/senken | |||||||||||||
| 12 | Schild vorwärts/rückwärts neigen | |||||||||||||
| 13 | Typenschild | |||||||||||||
| 14 | Schild Mineralöl | |||||||||||||
| 15 | Schild Federspeicherbremse | |||||||||||||
| 16 | Schild Anhebepunkt | |||||||||||||
| 17 | UVV-Prüfschild | |||||||||||||
| 18 | Schild Prüfplakette | |||||||||||||
| 19 | Schild Hubbegrenzung | |||||||||||||
| 20 | Schild Verstellung Lenksäule | |||||||||||||
| 21 | Schild Jungheinrich | |||||||||||||
| e | p | u | n |
| k | f | u | n |
| i | t | s | g |
| n | v | e | |
| g | s | a | n |
| k | ö | l | |
| g | k | e | i |
| f | u | n | |
| i | t | g |
4.1 Typenschild, Fahrzeug

text_image
22 23 24 25 26 33 32 31 30 29 28 27 CE| Pos. | Bezeichnung Pos. Bezeichnung | ||
| 22 | Typ 28 Hersteller | ||
| 23 | Serien-Nr. 29 Batteriegewicht min/max in kg | ||
| 24 | Nenntragfähigkeit in kg 30 Antriebsleistung in kW | ||
| 25 | Batterie: Spannung V 31 Lastschwerpunktabstand in mm | ||
| 26 | Leergewicht ohne Batterie in kg 32 Baujahr | ||
| 27 | Hersteller-Logo 33 Option |

Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (24) angeben.
4.2 Lastdiagramm Fahrzeug
Das Lastdiagramm Fahrzeug gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in kg bei senkrecht stehendem Hubgerüst an. In Tabellenform wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei einem bestimmten Lastschwerpunkt D (in mm) und der gewünschten Hubhöhe H (in mm) ist.
Beispiel:

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| Dimension | D (mm) | Q (kg) | |---|---|---| | h3 (mm) | 500 | 600 | | h3 (mm) | 700 | | | d (mm) | 1250 | 1250 | | d (mm) | 1105 | 1105 | | d (mm) | 850 | 850 | | d (mm) | 600 | 600 | | d (mm) | 4250 | 4250 | | h3 (mm) | 2900 | 2900 | | Nr. | | |Beispiel für die Ermittlung der maximalen Tragfähigkeit:
Bei einem Lastschwerpunkt D von 600 mm und einer maximalen Hubhöhe H von 3600 mm beträgt die maximale Tragfähigkeit Q 1105 kg.
4.3 Lastdiagramm Gabelzinken (Grundgerät)
Das Lastdiagramm Gabelzinken gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in kg an. In einem Diagramm wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei unterschiedlichen Lastschwerpunkten D (in mm) ist.

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Nr. h3 (mm) Q (kg) D (mm)4.4 Lastdiagramm Anbaugerät
Das Lastdiagramm Anbaugeräte gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in Verbindung mit dem jeweiligen Anbaugerät in kg an. Die im Lastdiagramm für das Anbaugerät angegebene Serien-Nr. muß mit dem Typenschild des Anbaugerätes übereinstimmen, da die Tragfähigkeit jeweils speziell vom Hersteller angegeben wird. Sie wird in gleicher Weise wie die Tragfähigkeit des Fahrzeuges angezeigt und ist sinngemäß zu ermitteln.
Die pfeilförmigen Markierungen (34 und 35) am Innen- bzw. Außenmast zeigen dem Fahrer, wann er die im Lastdiagramm vorgeschriebenen Hubhöhengrenzen erreicht hat.

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n 34 35C T r a n s p o r t u n d E r s
1 K r a n v e

Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden
(Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild Fahrzeug).
- Fahrzeug gesichert abstel (Siehe Kapitel E).
- Krangeschirram Querträger des gerüstes (1) und an der Anhänge-kupplung (2) befestigen.

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r l a d u n g 1 posteien äger des lub-
Die Kranverladung ist nur zum Transport bei Erstinbetriebnahme vorgesehen.
Bei Einsatzbedingungen, die ein häufiges Verladen vorsehen (wechselnde Einatzorte) ist Rücksprache mit dem Hersteller erforderlich.

Krangurte bzw. -ketten nur an der oberen Öse des Gegengewichts und an den Ösen der Kopftraverse (Hubmast) einhängen.
Der Hubmast muß ganz zurückgeneigt sein.
Der Krangurt bzw. die Kette am Mast muß eine freie Mindestlänge von 2 m haben.

Anschlagmittel des Krangeschirrs müssen so angebracht werden, daß sie beim Anheben keine Anbauteile oder das Fahrerschutzdach berühren.

Beim Transport auf einem LKW oder Anhänger muss das Fahrzeug fachgerecht verzurrt werden. Der LKW bzw. Anhänger muss über Verzurringe verfügen.

Das Verladen ist durch eigens dafür geschultes Fachpersonal nach den Empfehlungen der Richtlinien VDI 2700 und VDI 2703 durchzuführen. Die korrekte Bemessung und Umsetzung von Ladungssicherungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall festgelegt werden.

Zum Verzurren des Geräts mit montiertem Hubmast sind die Verkranpunkte an der oberen Traverse des Mastes sowie den Anhängerbolzen zu verwenden.

Sollte das Gerät ohne Hubgerüst transportiert werden, wird vorne über dem Schutzdach verzurrt.

Die Erstinbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers darf nur von Personal durchgeführt werden, das entsprechend geschult wurde. Werden mehrere Fahrzeuge angeliefert, so muß darauf geachtet werden, daß nur Lastaufnahmemittel, Hubgerüste und Grundfahrzeug mit jeweils gleicher Seriennummer zusammengebaut werden.

Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren. Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
-Ausrüstung auf Vollst fen.
- Batterieanschlüsse und prüfen (siehe Kapitel D, Abschnitt 6).
- Anzugsdrehmoment der Radmuttern prüfen (siehe Kapitel F, Abschitt 6.3).
- Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen
(siehe Kapitel E, Abschitt 3).
ändigkeit
Säurestand

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≈ keit prü-4 F a h r z e u g o h n e
Um das Fahrzeug ohne Stromversorgung bewegen zu können, muß die Federspeicherbremse wie folgt gelöst werden:
- Hebel (1) nach links in cherbremse lösen" schwenken.
- Das Lenkrad nach recht sich ein Druck im Hydraulikkreis aufgebaut und die Federspeicherbremse gelöst hat. Dies erkennt man daran, daß das Bremspedal normal funktioniert, während bei eingefallener Bremse ein sofortiger Widerstand vorhanden ist). Die Antriebsräder sind dann durch die Federspeicherbremse nicht mehr blockiert bzw. abgebremst. Die Fußbremse bleibt aber voll funktionsfähig. Während der Lenkraddrehung darf die Fußbremse nicht betätigt werden.

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Position ,Spei s dreher, bis 1
Bevor der Fahrer das Fahrzeug bei gelöster Federspeicherbremse verläßt, muß das Fahrzeug durch geeignete Maßnahmen gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesichert werden.

Vor Wiederlnbetriebnahme des Fahrzeugs mit Stromversorgung muß der Hebel (1) wieder nach rechts in Position „Fahrstellung“ gebracht werden. Das Fahrzeug ist nur in Fahrstellung betriebsbereit.
5 A b s c h l e p p e n d e
- Abschleppstange/-seil an die Anhängekupplung vom Bergungsfahrzeug und am zu bergenden Fahrzeug befestigen.
- Batteriestecker herausziehen (bitte Punkt 3 beachten!).
- Feststellbremse lösen.

Es muß sich eine Person zum Lenken auf dem Fahrersitz des abzuschleppenden Fahrzeugs befinden. Fahrzeug mit Schrittgeschwindigkeit abschleppen!

Da das Lenkhilfeaggregat nicht eingeschaltet ist, kann das Fahrzeug nur mit erhöhtem Kraftaufwand gelenkt werden.
D Batterie - Wartun
1 S i c h e r h e i t s b e s
Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (Siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.

Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.

Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen.
Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.

Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
2 B a t t e r i e t y p e n
Je nach Anwendung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard, ähnlich DIN 43535, vorgesehen sind.
| EFG-Vac 22 80 V - 4PzW - Batterie 480 Ah80 V - 4PzS - Batterie 560 Ah |
| EFG-Vac 25 80 V - 4PzW - Batterie 480 Ah80 V - 4PzS - Batterie 560 Ah80 V - 4PzS - Batterie 600 Ah |
| EFG-Vac 25L/30 80 V - 5PzW - Batterie 600 Ah80 V - 5PzS - Batterie 700 Ah80 V - 5 PzS - Batterie 750 Ah |
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.

Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Die Batterien müssen daher in Abmessung und Gewicht den Daten der nachfolgenden Tabelle und Zeichnung entsprechen. Ein Betrieb des Fahrzeuges mit hiervon abweichenden Batterien ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
| Antriebsbatterie 80 V | ähnlich DIN 43535 | |||||
| Fahrzeug | Dimension (mm) Nenngew. | (-5/+8%)in kg | ||||
| L max. B | max. H1 +/- 2 mm H2 +/- 2 mm | |||||
| EFG-Vac 22 | 1028 711 769 | 784 1558 | 480 - 560 Ah | |||
| EFG-Vac 25/25 S | 1028 711 | 769 784 1558 | 480 - 600 Ah | |||
| EFG-Vac 25L/25SL/30 | 1028 855 | 769 784 1863 | 600 - 750 Ah | |||

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H1 H2 L B3 Ö f f n e n B a t t e r i

Ist das Fahrzeug mit einem Rückhaltesystem ausgerüstet, kann die Batteriehaube nur geöffnet werden, wenn die Sicherheitsbügel nach unten geschwenkt sind.
- Beim automatischen Rückhaltesystem Arretierungsknopf (2) einrasten und Bügel nach unten schwenken.

Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
- Lenksäulenarretierung Lenksäule nach vorne schieben und in dieser Position sichern.

Erhöhte Aufmerksamkeit beim Ent- und Verriegeln der Steuerventilhaube.
Mit MULTI-PILOT:
- Steuerventilhaube (2) sten nach vorne ziehen.
- Batteriehaube mit Fahre sichtig nach hinten klappen.

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(1) lösen, bis zum Linha rsitz (3) vor- 1 2 3Mit SOLO-PILOT:
– Durch Drücken des He ventilhaube (2) entriegeln und diese nach vorn schwenken.
- Batteriehaube mit Fatig nach hinten klappen.

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bels (4) Steuer- nrsitz vorsich-
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Hauptschalter und Ladegerät erfolgen.
-Batteriestecker (5) h
- Ggf. vorhandene Isol Batterie nehmen.

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eraus ermatte von der 55 B a t t e r i e l a d e n
- Batterie freilegen (siehe Kapitel D, Abschnitt 3).

Verbinden und Trennen von Batterie und Ladegerät darf nur bei ausgeschaltetem Ladegerät erfolgen.
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden.

Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
- Ladekabel der Batteri dem Batteriestecker (5) verbinden. - Batterieladestation eins Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.

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eladestation mit chalten und 5
Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten. Die Batterieabdeckung muß während des Ladevorganges unbedingt geöffnet bleiben, damit sich beim Laden entstehende Gase verflüchtigen können. Kein Feuer und offenes Licht verwenden. Explosionsgefahr!
6 B a t t e r i e a u s - und ei

Die Batterie darf nicht über den Rammschutzbügel an der Rückwand angehoben werden, ansonsten besteht die Gefahr, daß die Lüfter oder die Sitzhaube beschädigt werden.
– Batterie freilegen (siehe Kapitel D, Abschnitt 3).
- Seitenteil (6, 7) hera

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us zi 6 -7
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Bei Batteriewechsel mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr wird durch die Aussparung am Fahrerschutzdach geführt und muß einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind so anzubringen, daß sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
- Krangeschirr am Batte gen. - Mit Krangeschirr Batte tung rechts über den Rahmen heben und anschließend seitwärts heraus- schwenken.

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rieticg-anschla- erieing-Fantrich-- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Abdeckungen und Seitentüren müssen sicher verschlossen sein.

Bei Wechsel/Einbau der Batterie ist auf festen Sitz der Batterie im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
7 B a t t e r i e h a u b e
Mit MULTI-PILOT:
- Steuerventilhaube na und diese gleichzeitig durch Drücken des Hebels (8) entriegeln. Steuerventilhaube geht selbständig nach hinten.
Mit SOLO-PILOT:
- Nach Schließen der Steuerventilhaube nach hinten bis zum Einrasten schwenken.

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ch vorn ziehen 8 Batteriehaube8 B a t t e r i e e n t l a d
Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie wird in 10%-Schritten im Display der Informations- und Service-Anzeige dargestellt (100% = Batteriekapazität 100%, Anzeige 0% = Batteriekapazität 20%).

Die serienmäßige Einstellung des Batterieentladeanzeigers / Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien.
Bei Verwendung von wartungsfreien Batterien muß die Anzeige neu eingestellt werden. Die Einstellung muß vom Service durchgeführt werden. Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, kann die Batterie durch Tiefentladung beschädigt werden.
Bei Erreichen der letzten 10% noch zur Verfügung stehenden Kapazität blinkt das Warnsymbol.
Bei einer Batterie-Restkapazität von 20% für Standardbatterien bzw. 40% für wartungsfreie Batterien ist eine Batterieaufladung erforderlich.
Batterieentladewächter: Beim Unterschreiten der Restkapazität wird die Funktion Heben abgeschaltet. Es erscheint eine entsprechende Anzeige an der Informations- und Service-Anzeige.
Um den Hubvorgang noch beenden zu können, muß der Schlüsselschalter aus- und wieder eingeschaltet werden, Heben ist dann für 30 bis 40 sec. noch möglich.

Die Funktion Heben wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 40% geladen ist.
Betriebsstundenzähler: Die Betriebsstunden werden neben dem Ladezustand der Batterie angezeigt. Der Betriebsstundenzähler zeigt die Gesamtzeit der Fahr- und Hubbewegungen an.
E Bedienung
1 S i c h e r h e i t s b e s
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.

Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
2
B e s c h r e i b u n g d
| Pos. | Bedien- bzw.Anzeigeelement | Funktion | |
| 1 | Lenkrad | ● | Lenken des Fahrzeuges mit 5 Lenkradumdrehungen von links nach rechts. |
| 2 | Multifunktionsanzeige | ● | Anzeige der wichtigen Fahr-, Hubparameter, Warnanzeigen, Fehlbedienungshinweise und Serviceanzeigen, sowie Batterieentlade- und Betriebsstundenanzeige. |
| 3 | F e s t s t schalter) | e● | Nur bei Versagen der Betriebsbremse manuel Keinlegen. Im Normalfall funktioniert die Feststellbremse (Federspeicherbremse) bei Stillstand automatisch. Optische Anzeige: rot = Feststellbremse eingelegt grün = Feststellbremse gelöst |
| 4 | Lenksäulenarretierung | ● | Die Lenksäule wird auf den gewünschten Abstand eingestellt und festgesetzt. |
| 5 | Schaltschloß | ● | Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. |
| 6 | Fahrpedal | ● | Die Fahrgeschwindigk. wird stufenlos geregelt. |
| 7 | B r e m s p | e | d a l ● Das Fahrzeug wird gebremst. |
| 8 | F a h r t r MULTI-PILOTHupeZusatzhydraulik (ZH3) | i○○○○○ | Die gewünschte Fahrtrichtung wird eingestellt a I Steuert die Funktionen des Hubmastes.Warnsignal auslösen.Umschalten von ZH2 auf ZH3. |
| 9 | S c h a l t stung | e○ | zr B. Anzeige für Arbeitsbefeuchungsein a t z |
| 10 | Hauptschalter NOT-AUS | ● | Stromversorgung ein- und ausschalten. |
| 11 | bei Doppelpedalsteuerung: Fahrpedal „Rückwärts“ | ○ | Durch Betätigen fährt das Fahrzeug rückwärtsDie Fahrgeschwindigk. wird stufenlos geregelt. |
| 12 | bei Doppelpedalsteuerung: Bremspedal | ○ | Das Fahrzeug wird gebremst. |
| 13 | bei Doppelpedalsteuerung: Fahrpedal „Vorwärts“ | ○ | Durch Betätigen fährt das Fahrzeug vorwärtsDie Fahrgeschwindigkeit wird stufenlos geregelt. |
| 14 | Fahrtrichtungsschalter | ● | Die gewünschte Fahrtrichtung wird eingestellt. |
| 15 | Hupe● | W | Warnsignal auslösen. |
| 16 | SOLO-PILOTHeben - Senken | ● | Die Lastgabel wird gehoben bzw. gesenkt. |
| 17 | SOLO-PILOTHubgerüst - Neigen | ● | Die Lastgabel wird nach vorne bzw. nach hinten ge-neigt. |
| 18 | SOLO-PILOTZusatzhydraulik (ZH1)Seitenschieber | ○ | Die Lastgabel wird nach rechts bzw. nach links geschoben. |
| 19 | SOLO-PILOTZusatzhydraulik (ZH2) | ○ | Für hydraulische Anbaugeräte vorgesehen. |
| 20 | UmschalterZusatzhydraulik (ZH3) | ○ | Umschalten von ZH2 auf ZH3 |
| ● = Serienausstattung ○ = Zusatzausstattung | |||
Fahrzeug mit MULTI-PILOT

Doppelpedalsteuerung

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11 12 13Fahrzeug mit SOLO-PILOT

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14 15 16 17 18 19 20 102.1 Schalter am Armaturenbrett
| Funktion | |
![]() | Warnblinkschalter |
![]() ![]() | Schalter „Rundumleuchte/Parkleuchte“ |
![]() | Schalter Scheibenwisch-WaschanlageStellung 1 „Scheibenwischer ein“Stellung 2 „Waschanlage ein“ |
2.2 Schalter an der Bedienkonsole
| Funktion | |
![]() | Überbrückungstaster „Hubabschaltung“ |
![]() | Schalter Schleichfahrt |
![]() | Schalter „Sitzheizung“ |
![]() | Schalter „Fahrzeugbeleuchtung“ (Standlicht/Abblendlicht) |
![]() | Schalter „Arbeitsscheinwerfer“ |
2.3Multifunktionsanzeige
Auf dem Display der Multifunktionsanzeige werden die Betriebsdaten, die Batterieladung, die Betriebsstunden sowie Fehler und Informationen angezeigt. Als Warnanzeigen befinden sich graphische Darstellungen auf der Multifunktionsanzeige.

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21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 h time h Eff Code Time 888:888 100 % 37 3638 31 32 33 35 SET 34| Pos. | Anzeige |
| 21 | Umschalttaste Betriebsstunden auf Uhrzeit |
| 22 | Übertemperatur der Steuerungen |
| 23 | Übertemperatur Pumpenmotor |
| 24 | Übertemperatur Fahrmotor |
| 25 | Sitzschalter |
| 26 | Parkbremse angezogen |
| 27 | Fahrtrichtungsanzeiger ○ |
| 28 | Fahrzeug in Betrieb (Schlüsselschalter „EIN“) |
| 29 | Serviceanzeige / UVV-Anzeige |
| 30 | Bremsflüssigkeitsstand zu gering |
| 31 | Leuchtet bei Fehlern bzw. blinkt bei Batteriekapazität kleiner 10 % |
| 32 | Schleichfahrttaster |
| 33 | Programmwahltaster |
| 34 | SET-Taster |
| 35 | Betriebsprogrammanzeige (Programme 1 bis 5) |
| 36 | Fahrtrichtung- und Radstellungsanzeige |
| 37 | Batteriekapazitätsanzeige |
| 38 | Uhrzeit und Betriebsstunden bzw. Diagnose und Fehleranzeige |
Warnanzeigen, Taster und Schalter
Folgende Zustände werden angezeigt oder eingeschaltet:
| Pos. | Anzeige / Funktion |
| 21 | Umschalttaste Betriebsstundenzähler - Uhrzeit– Betriebsstunden Fahrzeug Schlüsselschalter „EIN“– Betriebsstunden „EFF“ kann über Code „EIN“ oder „AUS“ geschaltet werden– Uhrzeitanzeige |
| 22 | Übertemperatur der Steuerungen (Controller)– Leuchtet bei Übertemperatur der Steuerungen– Leistung wird temperaturabhängig kontinuierlich reduziert |
| 23 | Übertemperatur Pumpenmotor, Lenkhilfemotor– Temperatur des Pumpenmotors und des Lenkhilfemotors werden überwacht– Bei Übertemperatur wird die Leistung reduziert |
| 24 | Übertemperatur Fahrmotor– Temperature des Fahrmotors wird überwacht– Bei Übertemperatur wird die Leistung reduziert |
| 25 | Sitzschalter– Sitzschalter nicht geschlossen– Fahrzeug betriebsbereit, Fahrersitz ist jedoch nicht besetzt |
| 26 | Parkbremse angezogen– Fahrzeug betriebsbereit, Parkbremse angezoges |
| 27 | Fahrtrichtungsanzeiger ○– Bei Beleuchtung mit Blinkanlage |
| 28 | Fahrzeug in Betrieb– Schlüsselschalter auf „EIN“ |
| 29 | Serviceanzeige / UVV-Anzeige– Eingestelltes Serviceintervall ist verstrichen (1000 Betriebsstunden) oder UVV-Prüfung nach 12 Monaten ist fällig (Anzeige blinkt) |
| 30 | Zu wenig Bremsflüssigkeit– Bremsflüssigkeitstand wird am Bremsflüssigkeitsbehälter durch Prüftaster kontrolliert |
| 31 | WARNUNG– Leuchtet bei Fehlern– Blinkt bei Batteriek apazität kleiner 10 % |
| 32 | Schleichfahrttaster– Fahrgeschwindigkeit maximal 6 km/h (einstellbar) |
| 33 | Programmwahltaster– Taster für „Auf“ und „Ab“ |
| 34 | SET-Taster– Auswahl von Sonderfunktionen |
| 35 | Betriebsprogrammanzeige– Anzeige des gewählten Fahrprogramms (1 bis 5) |
Displayanzeigen
| Pos. | Funktion |
| 36 | Fahrtrichtungs- und Radstellungsanzeige– Zeigt die vorgewählte Fahrtrichtung (vorwärts oder rückwärts) an bzw. die Radstellung der gelenkten Räder |
| 37 | Batteriekapazitätsanzeige in %Es wird die zur Verfügung stehende Restkapazität angezeigt.Anzeige 0% = Batterie zu 80% entladen.Bei Anzeige 10% blinkt die Achtung-Anzeige (42).Bei 0% Kapazität wird die Hubfunktion nach 30 bis 40 Sekunden abgeschaltet. |
| 38 | Betriebsstundenanzeige / Fehleranzeige– Anzeige der Betriebsstunden:– eff: Anzeige der GesamtarbeitszeitFehleranzeige:– Tritt eine Fehler (Err) oder eine Warnung (Inf) auf, so verschwindet die Anzeige der Betriebsstunden. Es erscheint die Anzeige des Fehlercodes.– Sind mehrere Fehler aufgetreten werden sie wechselnd im Abstand von 1,5 Sekunden angezeigt, ein Warnton ertönt. |
Uhrzeit einstellen

flowchart
graph TD
A["normale Betriebsart"] --> B["Taste „h/time“ und up gleichzeitig drücken"]
B --> C["Auf der Anzeige erscheint die Uhrzeit. Die erste Ziffer blinkt."]
C --> D["Mit der Taste up/down kann die blinkende Ziffer größer oder kleiner gestellt werden. Mit SET wird zur nächsten Ziffer umgeschaltet. Nach der letzten Ziffer wird der Wert übernommen."]
3 F a h r z e u g i n B e

Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet und das Fahrzeug in betriebssicherem Zustand ist.
3.1 Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges hat sich der Fahrer von dem betriebssicheren Zustand zu überzeugen. Jeweils vor Arbeitsbeginn ist z.B. zu prüfen, ob
- die Betriebs- und Feststellbremse bzw. die automatische Bremse (Notstop) funktioniert
– die Sicherung der Gabelzinken gegen Herausheben und Verschieben keine Mängel hat
– Lastaufnahmemittel keine erkennbaren Schäden haben (verbogen, Risse oder stark abgeschliffen)
– die Warneinrichtung funktioniert
3.2 Fahrersitz einstellen

Um eine optimale Sitzdämpfung zu erreichen, muß der Fahrersitz auf das Fahrergewicht eingestellt sein.
Der Fahrersitz muß bei Einstellung auf das Fahrergewicht entlastet sein!
Fahrergewicht einstellen:
- Gewichtseinstellung in Pfeilrichtung bis zum Anschlag ziehen und wieder zurückführen.

Die vorherige Gewichtseinstellung wird auf den Minimalwert zurückgesetzt. Einstellbereich der Sitzdämpfung von 50 kg bis 130 kg.
- Gewichtseinstellung „ erneut so weit in Pfeilrichtung ziehen, bis auf der Gewichtsanzeige „Fahrersitz“ (41) die entsprechende Gewichtsmarke erreicht ist. Gewichtseinstellung „Fahrersitz“ anschließend wieder zurückführen.
– Auf dem Fahrer sitz Platz nehmen.

text_image
"Fahrersitz" (40) "Fahrersitz" (40) 42 41 39 40Rückenlehne einstellen:
- Rückenlehneinstell ziehen und Neigung der Rückenlehne einstellen.
- Rückenlehneinstell loslassen, Rückenlehne wird verriegelt.

text_image
ung (42) hoch- ung (42) wieder 39) nach außen. 42 41 39 40Sitzposition einstellen:
- Fahrersitzarretierung (ziehen und Fahrersitz durch Vor- oder Zurückschieben in die richtige Sitzposition bringen.
- Fahrersitzarretierung (39) wieder einrasten lassen.

Die Fahrersitzarretierung muß in der eingestellten Position sicher eingerastet sein. Die Einstellung des Fahrersitzes darf nicht während der Fahrt verändert werden!

Die Fahrersitzeinstellung bezieht sich auf die serienmäßige Standardausführung. Für hiervon abweichende Ausführungen ist die Einstellbeschreibung des Herstellers zu verwenden. Bei der Einstellung beachten, daß alle Bedienelemente gut zu erreichen sind.
3.3 Rückhaltegurt

Gurt vor jedem Bewegen des Flurförderzeuges anlegen. Der Gurt schützt vor schweren Verletzungen!
Rückhaltegurt vor Schmutz schützen (z.B. während Stillstand abdecken) und regelmäßig reinigen. Eingefrorenes Gurtschloß oder Gurtaufroller auftauen und trocknen, um erneutes Einfrieren zu verhindern.

Die Trockentemperatur der Warmluft darf +60 Grad nicht übersteigen!

Keine Veränderungen am Rückhaltegurt vornehmen! Erhöhte Gefahr durch Funktionsstörungen.
- Rückhaltegurte nach jedem Unfall austauschen. - Für Nachrüstung und Reparatur ausschließlich Original-Ersatzteile verwenden.

Beschädigte oder nicht funktionierende Rückhaltegurte durch Vertragshändler oder Niederlassungen ersetzen lassen.
Verhalten in ungewöhnlichen Situationen

Droht das Flurförderzeug zu kippen, keinesfalls den Gurt lösen und nicht versuchen abzuspringen. Durch Abspringen besteht erhöhte Verletzungsgefahr!

Richtiges Verhalten:
- Oberkörper über das Steuerrad beugen.

- Steuerrad mit beiden Händen festhalten und mit den Füßen abstützen.

- Körper gegen die Fallrichtung neigen.

Gebrauchsanleitung des Rückhaltegurtes
Vor dem Starten des Flurförderzeuges Gurt ruckfrei aus dem Aufroller ziehen, eng am Körper anliegend über die Oberschenkel legen und das Schloß schließen.


Der Gurt darf beim Anlegen nicht ver-dreht sein!
Beim Bedienen des Flurförderzeuges (z.B. Fahren, Heben, Senken usw.) stets so weit wie möglich hinten sitzen, damit der Rücken an der Rückenlehne anliegt.

Die Blockierautomatik des Gurtaufrollers läßt genügend Bewegungsfreiheit auf dem Sitz zu.

Beim Sitzen an der Sitzvorderkante besteht geringerer Schutz durch zu langes Gurtband.


Gurt nur zum Sichern einer Person verwenden.

- Nach dem Gebrauch rote Taste ken und Schloßzunge mit der Hand zum Aufroller zurückführen.

Ein Aufschlagen der Schloßzunge auf dem Gehäuse kann die Blockierautomatik auslösen. Das Gurtband läßt sich dann nicht ausziehen.
Blockierung auflösen:
- Gurt mit verstärkter Kraft 10 mm bis 15 mm aus Gehäuse ziehen. - Gurt einlaufen lassen um die Blockierautomatik zu lösen.
Gurt ist wieder ausziehbar.
Verhalten beim Starten des Flurförderzeuges in starker Hanglage
Die Blockierautomatik sperrt bei starker Neigung des Flurförderzeuges den Gurtauszug. Der Gurt kann dann nicht mehr aus dem Aufroller gezogen werden.

Flurförderzeug vorsichtig aus der Hanglage fahren und Gurt anlegen.
3.4 Rückhaltesystem automatisch/mechanisch (Option)

Fahrzeug nie ohne funktionsfähiges Rückhaltesystem benutzen.

Rückhaltesystem nach jedem Unfall von einem von uns autorisierten Fachpersonal überprüfen lassen.

Keine Veränderungen am Rückhaltesystem vornehmen.

Das Maß 90 mm bei belastetem Fahrersitz zwischen Bügel (1) und Sitzfläche ist einzuhalten, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Verhalten in ungewöhnlichen Situationen
Droht das Fahrzeug zu kippen, keinesfalls versuchen abzuspringen. Durch Abspringen besteht erhöhte Verletzungsgefahr.
Richtiges Verhalten
– Oberkörper über das Steuerrad beugen.
- Steuerrad mit beiden Händen festhalten und mit den Füßen abstützen.
- Körper gegen die Fallrichtung neigen.
Gebrauchsanleitung Rückhaltesystem (Automatik)

Vor Fahrbeginn muß die Funktion des Rückhaltesystems überprüft werden.
Der Arretierungsknopf (2) darf nicht eingerastet sein.
-Sitzposition einnehm -Schaltschlüssel auf „
Nach dem Lösen der Feststellbremse schließen und verriegeln sich beide Sicherheitsbügel links und rechts selbständig.
Es ist darauf zu achten, daß sich die Sicherheitsbügel frei bewegen können.
Nach dem Abstellen des Fahrzeuges und nach dem Anziehen der Handbremse öffnen sich die Sicherheitsbügel automatisch.

text_image
en Eingrehen. 2 3Der Schaltschlüssel darf erst nach dem Öffnen der Sicherheitsbügel auf „0“ gedreht und abgezogen werden.
Bei Stromausfall kann das Rückhaltesystem durch Ziehen des Knopfes (3) entriegelt werden. Die Sicherheitsbügel können dann von Hand nach hinten geschwenkt werden.
Gebrauchsanweisung Rückhaltesystem (mechanisch)

Vor Fahrbeginn muß die Funktion des Rückhaltesystems überprüft werden.
Zum Öffnen linken Haltebügel nach innen drücken und gleichzeitig nach oben schwenken, nach Loslassen des Bügels schwenkt dieser selbsttätig nach unten und verriegelt sich.
3.5 Lenksäule einstellen
- Lenksäulenarretierun Lenksäule in gewünschte Stellung vor- oder zurückschieben.
- Lenksäulenarretierun hen.
3.6 Betriebsbereitschaft herstellen
- Hauptschalter (10) e Dazu:
Wippe eindrücken (↓) und nach oben ziehen (↑), bis der Hauptschalter spürbar einrastet.
- Schlüssel in Schalts und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen.
-Hupentaster (43) auf

Elektrische und hydraulische Bremse sowie Feststellbremse auf Funktion prüfen.
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit. Die Multifunktionsanzeige (2) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an.

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g (4) lösen und g wieder festzie- triegeln. hloß (5) stecken funktion prüfen. 2 4 5 43
Nachdem der NOT-AUS gezogen und der Schaltschlüssel nach rechts gedreht wurde, führt das Fahrzeug ca. 3-4 sec. lang einen Selbsttest durch (Steuerungen und Motore werden geprüft). In dieser Zeit ist keine Fahrbewegung möglich. Wird das Fahrpedal während dieser Zeit betätigt, wird im Display „Ruhelage fahren“ angezeigt.
4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug
4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last. Der Fahrer muß sich von dem ordnungsgemäßen Zustand der Ladeeinheit überzeugen. Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind.
Schleppen von Anhängern oder Abschleppen darf nur gelegentlich, auf befestigten Fahrwegen und in der Ebene, mit einer maximalen Abweichung von +/- 1% und höchstens mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h durchgeführt werden. Ein Dauerbetrieb mit Anhängern ist nicht gestattet.
Während des Ziehens darf sich keine Last auf den Gabeln befinden.
Die für das Fahrzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden. Die angegebene Anhängelast gilt nur für die Behelfskupplung im Gegengewicht des Gabelstaplers. Falls eine andere Anhängekupplung an den Stapler angebracht wird, müssen die Vorschriften des Kupplungsherstellers mit berücksichtigt werden.
Nach dem Ankoppeln muß der Fahrer vor Fahrantritt prüfen, daß die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist.
Schleppende Fahrzeuge müssen so betrieben werden, daß ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
4.2Fahren

Bei Fahrten in elektromagnetischen Feldern außerhalb der zugelassenen Grenzwerte, kann es zu unkontrollierten Fahrbewegungen kommen.
Sofort NOT-AUS (Hauptschalter) betätigen, das Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbremsen und die Feststellbremse einlegen.
Störungsursache feststellen, ggf. Hersteller-Service benachrichtigen.
Sicherheitsfunktionen

Bei nichtbesetztem Fahrersitz bzw. bei zu hoch eingestelltem Fahrergewicht ist die Fahrfunktion durch den Sicherheitsschalter unterbrochen (siehe Abschnitt 3 „Fahrergewicht einstellen“). Durch Besetzen des Fahrersitzes und Betätigen des Fahrpedals wird die Federspeicherbremse gelöst.
Abhängig vom Einschlag des Lenkwinkels wird die Fahrgeschwindigkeit reduziert. Der Fahrer hat aber trotzdem die Verantwortung dafür, die Fahrgeschwindigkeit den Gegebenheiten der Fahrwege, des Arbeitsbereiches und der Ladung anzupassen.

Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Fahrwege müssen frei von Hindernissen sein.
- Gabelträger ca. 200 mm daß die Gabelzinken vom Boden frei sind. - Hubgerüst ganz nach

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anheben, so hinten reigen.
Der Fahrtrichtungsschalter kann je nach Fahrzeugvariante am SOLO-PILOT (14) oder

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14am MULTI-PILOT (44) angebracht sein.

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44Vorwärtsfahrt (Einzelpedal)

Sicherstellen, daß der Fahrbereich frei ist
-Feststellbremse (3) lösen
- Fahrtrichtungsschalter (44) am MOL-TI-PILOT oder am SOLO-PILOT (14) nach vorne schieben
-Fahrpedal (6) langsam
Vorwärtsfahrt (Doppelpedal)

Sicherstellen, daß der Fahrbereich frei ist
- Feststellbremse (3) I
- Rechtes Fahrpedal (1 tätigen

MULTI-PILOT zum Fahren nicht bewegen.

Fahrtrichtung wechseln (Einzelpedal)
Vor dem Anfahren in die andere Fahrtrichtung sicherstellen, daß der rückwärtige Fahrbereich frei ist.
-Fuß vom Fahrpedal (6) nehmen.
-Fahrzeug bis zum Stillstand mit dem Bremspedal (7) abbremsen.
– Fahrtrichtungsschalter (44) oder (14) nach hinten schieben.
- Fahrpedal langsam betätigen, bis gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist.

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ösen er (44) am m betätigen 44 R V 7 6
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losen 3) langsam be- 3) nehmen.Fahrtrichtung wechseln (Doppelpedal)

Vor dem Anfahren in die andere Fahrtrichtung sicherstellen, daß der rückwärtige Fahrbereich frei ist.
- Fuß vom betätigten Fahrpedal (13) nehmen.
- Fahrzeug bis zum Sti Bremspedal (12) abbremsen.
- Fahrpedal (11) langs gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist.

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peda (13) I stand mit dem am betätigen, bis 11 12 13Fahrzeug beschleunigen (Einzelpedal)
- Fahrpedal (6) langsa sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
- Fahrpedal (6) weiter Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit nehmen mit dem Betätigungsweg zu.

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n betätigen, bis durchtreten. 44 R V 7 6Fahrzeug beschleunigen (Doppelpedal)
- Fahrpedal (11 oder 1 wählter Fahrtrichtung langsam betätigen, bis sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
- Entsprechendes Fahr weiter durchtreten. Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit nehmen mit dem Betätigungsweg zu.

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3) je nach ge- pedal (1 1 / 1 3) 12 13Fahrzeug abbremsen

Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen. Fahrzeug vorsichtig abbremsen, so daß die Ladung nicht verrutscht.
Bei Fahrten mit angehängter Last ist ein verlängerter Bremsweg zu beachten.
- Fuß vom Fahrpedal (6) (11/13) nehmen und ggf. Bremspedal (7/12) leicht niedertreten (siehe auch Abschnitt 5.4).
4.3 Lenken

Die aufzuwendende Lenkkraft ist durch die hydrostatische Lenkung sehr gering, deshalb Lenkrad feinfühlig drehen.
Rechtskurve fahren
– Lenkrad, entsprechend dem gewünschten Lenkradius, im Uhrzeigersinn drehen.
Linkskurve fahren
– Lenkrad, entsprechend dem gewünschten Lenkradius, gegen den Uhrzeigersinn drehen.
4.4 Bremsen
Es gibt vier Möglichkeiten das Fahrzeug zu bremsen:
-Betriebsbremse
-Ausrollbremse
- Umkehrbremse
-Feststellbremse
-Federspeicherbremse
Betriebsbremse:
- Bremspedal (7/12) nied spürbarer Bremsdruck vorhanden ist.

Mit der Betriebsbremse werden die Antriebsräder über Lamellen abgebremst.

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7 6 3 ertreten, bisAusrollbremse:
- Fuß vom Fahrpedal (6) men. Das Fahrzeug wird durch Fahrstromsteuerung generatorisch gebremst.

Diese Betriebsart vermindert den Energieverbrauch.

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(1 1/13) neph- die 12 13Umkehrbremse (Einzelpedal):
- Fahrrichtungsschalter (14/44) während der Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung umschalten. Das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung generatorisch gebremst bis die Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung einsetzt.

Der Fahrtrichtungsschalter kann je nach Fahrzeugvariante
– am MULTI-PILOT Bild (1) oder
- a m SOLO - PILOT Bild sein.
Umkehrbremse (Doppelpedal)

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(2) angebracht (1) (2)Fahrpedal (11/13) während der Fahrt für entgegengesetzte Fahrtrichtung niedertreten. Das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung generatorisch gebremst bis die Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung einsetzt.
Feststellbremse:
- Feststellbremse einlegen

Die Feststellbremse betätigt ein Schwarz-Weiß-Ventil, d.h. die Abbremsung kann nicht feinfühlig vorgenommen werden.

Mit der Feststellbremse werden die Antriebsräder mechanisch über die Lamellen abgebremst.

Die Feststellbremse hält das Fahrzeug mit der zulässigen Höchstbelastung, bei sauberem Bodenbelag, auf einem Gefälle von 15 %.
Federspeicherbremse
Die Federspeicherbremse fällt ca. 30 sec. (einstellbar) nach Stillstand des Fahrzeuges, und ca. 1 bis 5 sec. (einstellbar) nach Entlastung des Fahrersitzes ein.
Beim Anhalten an der Rampe wird das Fahrzeug elektrisch gehalten bis die Feder-speicherbremse einfällt.
Beim Losfahren wird vor dem Lösen der Federspeicherbremse ein Drehmoment am Fahrmotor aufgebaut, um ein Zurückrollen des Fahrzeuges zu verhindern.
4.5 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (MULTI-PILOT)

Die Betätigung des MULTI-PILOTEN darf nur vom Fahrersitz aus erfolgen. Der Fahrer muß in der Handhabung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte unterwiesen sein!
Je nach Hydraulikfunktion den MULTI-PILOT in die jeweilige Richtung drücken.

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8Gabelträger heben/senken
- MULTI-PILOT (8) nach drücken, um Gabelträger zu heben.
- MULTI - PILOT (8) nach ken, um Gabelträger zu senken.
Hubgerüst vor-/zurückneigen

Bei Rückneigung des Mastes keine Körperteile zwischen Mast und Frontwand bringen.

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h hinten (4) 2 h vorne (4) drak 6 3 5 4- MULTI-PILOT (8) nacken, um Hubgerüst zurückzuneigen.
- MULTI-PILOT (8) nach rechts (3) drücken, um Hubgerüst vorzuneigen.
Kombinierte Funktion
- Zum gleichzeitigen S belträgers und Vorneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach vorn und rechts (2) drücken.
- Zum gleichzeitigen Heben trägers und Zurückneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach hinten und links (5) drücken.
- Zum gleichzeitigen Heber trägers und Zurückneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach vorn und links (7) drücken.

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links (6) drük- enken des Ga-des Gabel-

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6 3 des Gabel-Zusatzsteuerung I (Integrierter Seitenschieber)
-Taste (45) am MULTI-
um Gabelträger nach links zu sch
ben.
- Taste (46) am MULTI-
um Gabelträger nach rechts zu schie-
ben.

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45 PILOT drücken, 46 ie- PILOT drücken, 47Zusatzsteuerung II

Für die Betätigung eines hydraulischen Anbaugerätes kann der MULTI-PILOT gedreht werden. Beim Betreiben Anbaugeräten sind die Betriebsanleitungen der Hersteller zu beachten.

Tragfähigkeit des Anbaugerätes beachten.
Zusatzsteuerung III
Für die Zusatzsteuerung III Taste (47) am MULTI-PILOT drücken (z.B Verriegelung).

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vonGeschwindigkeit des Arbeitsgerätes steuern
Mit der Auslenkung des MULTI-PILOTEN wird die Geschwindigkeit der Hydraulikzylinder gesteuert.
Nach dem Loslassen des SOLO-PILOTEN geht dieser selbsttätig in die Neutralstellung zurück und das Arbeitsgerät verharrt in der erreichten Position.

SOLO-PILOT immer feinfühlig, nicht ruckartig betätigen. Bei Erreichen des Endanschlages des Arbeitsgerätes den MULTI-PILOTEN sofort loslassen.

Das Heben von Personen mit der Hub-einrichtung ist verboten.

4.6 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (SOLO-PILOT)

Die Betätigung des SOLO-PILOTEN darf nur vom Fahrersitz aus erfolgen. Der Fahrer muß in der Handhabung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte unterwiesen sein!
Gabelträger heben/senken
- SOLO - PILOT (16) nac um Gabelträger zu heben.
- SOLO - PILOT (16) nacken, um Gabelträger zu senken.

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16 17 18 19 20 h hinten ziehen, h vorme drük-Hubgerüst vor-/zurückneigen

Bei Rückneigung des Mastes keine Körperteile zwischen Mast und Frontwand bringen.
- SOLO-PILOT (17) nach hinten ziehen, um Hubgerüst zurückzuneigen.
- SOLO-PILOT (17) nach vorne drücken, um Hubgerüst vorzuneigen.
Steuerung von Anbaugeräten

Tragfähigkeit des Anbaugerätes beachten.
- SOLO-PILOT Zusatzhydraulik ZH 1 (18) (z.B. Seitenschieber)
- SOLO-PILOT ZH2 (19) zur Steuerung des Anbaugerätes, nach hinten ziehen oder nach vorn drücken.
- Mit der Taste (20) kann SOLO-PILOT ZH2 (19) auf die Zusatzhydraulik (ZH3) umgeschaltet werden.
Mit der Auslenkung des SOLO-PILOTEN wird die Hubgeschwindigkeit des Hydraulikzylinders gesteuert.
Nach dem Loslassen des SOLO-PILOTEN geht dieser selbsttätig in die Neutralstellung zurück und das Arbeitsgerät verharrt in der erreichten Position.

SOLO-PILOT immer feinfühlig, nicht ruckartig betätigen. Bei Erreichen des Endanschlages des Arbeitsgerätes den SOLO-PILOT sofort loslassen.

Das Heben von Personen mit der Hub-einrichtung ist verboten.

4.7 Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten

Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet. Lastdiagramm beachten!
Gabelzinken einstellen

Die Gabelzinken sind so einzustellen, daß beide den gleichen Abstand von den Außenkanten des Gabelträgers haben und der Lastschwerpunkt mittig zwischen den Gabelzinken liegt.
- Arretierhebel nach un und die Gabelzinke verschieben, bis sie in eine Nut einrastet.
- Arretierhebel (49) nach oben schwenken.
- Gabelzinken (48) auf dem Gabelträger (50) in die richtige Position schieben.

-Feststellbremse (3) e
- Vorsichtig an die auf zunehmende Last heranfahren.

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zunehmende Last inlegen.³-Hubgerüst senkrecht
- Gabelzinken auf die Last anheben.

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stellen. ichtige Höhe zu-Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit
wie möglich unter die Ladeeinheit fahren.

Die Gabelzinken müssen mindestens zwei Drittel ihrer Länge in die Last hineinragen.
- Feststellbremse (3) ein träger anheben, bis die Last frei auf den Gabelzinken aufliegt.
- Fahrtrichtungsschalte wärtsfahrt schalten und Feststellbremse lösen.

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legen. Gabel- r (4 4) in Rück-
Nach hinten auf freie Fahrt achten.
– Vorsichtig und langsa bis sich die Last außerhalb des Lager- bereiches befindet.

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m zurücksetzen, 44 3
Der Aufenthalt von Personen unter der angehobenen Last ist verboten! Nicht durch das Hubgerüst greifen.
- Hub gerüst vorsichtig gen.
- Last so weit absenke Transport unbedingt notwen (Bodenfreiheit ca. 150...200 mm).

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nach hinten, nei- in, wie e f ü r den iq ist
Beim Transport von Lasten muß das Hubgerüst in Rückneigung und die Gabelzinken möglichst weit abgesenkt sein.

Ist die Last so hoch gestapelt, daß die Sicht nach vorne behindert ist, rückwärts fahren.
- Fahrzeug mit dem Fa fühlig beschleunigen und mit dem Bremspedal (7) vorsichtig abbremsen. Dabei immer bremsbereit sein.
- Fahrgeschwindigkeitheit der Fahrwege und der transtierten Last anpassen.
- An Kreuzungen und D anderen Verkehr achten.
- An unübersichtlichen Einweiser fahren.

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rpedal (6) fein- der Beschaffen- vor- urchfahrten auf Stellen nur mit
An Gefällen und Steigungen die Last immer bergseitig transportieren, niemals quer befahren oder wenden.
Last absetzen
- Fahrzeug vorsichtig a nahmemittel heranfahren.
-Feststellbremse (3) e
-Hubgerüst senkrecht
- Gabelzinke auf die ri Lastaufnahmemittel anheben.
-Feststellbremse lösen.
-Vorsichtig in das Las hineinfahren.
- Last langsam absenken, belzinken frei sind.

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n das Lastauf- inlegen. stellen. chtige Höhe zum 3 taufnahmemittel bis die Ga-
Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu beschädigen.

Vorneigen bei angehobenem Lastaufnahmemittel nur vor oder über dem Stapel.

4.8 Fahrzeug gesichert abstellen

Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
- Fahrzeug auf ebenen Boden fahren.
-Feststellbremse (3) einlegen.
-Lastgabeln vollständig absenken und
Hubgerüst nach vorne neigen.

Fahrzeug niemals mit angehobener Last abstellen und verlassen.
- Hauptschalter (10) nach unten druk ken.
- Schlüssel im Schaltschloß (5) in Ste lung „0“ schalten.
- Schlüssel aus Schaltschloß ^10 (5) ziehen.

Längeres Abstellen des Fahrzeuges in Bereichen unter 15°C soll vermieden werden, da hierbei die Hydraulikflüssigkeiten sehr zähflüssig werden und die Funktionen entsprechend schwergängig sind.
In kaltem Zustand nie die Pumpe auf volle Drehzahl bringen. Durch mehrmaliges Neigen und/oder langsames Heben Öl erwärmen.
Die LCD-Anzeige kann vorübergehend ausfallen. Mit steigender Temperatur wird die Anzeige wieder sichtbar.

4.9 Schleppen von Anhängern
Das Fahrzeug kann gelegentlich zum Schleppen eines Anhängers auf einer trockenen, ebenen und gut instandgehaltenen Fläche verwendet werden.
Ankuppeln des Anhängers
- Steckbolzen (51) nac und um 90 Grad drehen.
- Den Steckbolzen nach und die Deichsel des Anhängers in die Öffnung einführen.
- Steckbolzen einführen drücken, um 90 Grad drehen und einrasten lassen.

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51 n unten drücken oben ziehen n, nach unten4.10 Anhängelasten

Der Fahrer muss sich vor dem Ankuppeln davon überzeugen, dass die max. Anhängelast nicht überschritten wird.
Zulässige Anhängelast
| Gerät | Eigengewicht Zugkraft Anhängelast | ||
| (kg) (N) (kg) | |||
| EFG-Vac 22 4300 12200 | 12900 | ||
| EFG-Vac 25L | 4600 12300 | 13800 | |
| EFG-Vac 25 4600 14500 | 13800 | ||
| EFG-Vac 25S | 4600 14500 | 13800 | |
| EFG-Vac 25SL | 5100 14000 | 13800 | |
| EFG-Vac 30 5100 14000 | 15300 | ||
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
| Störung Mögliche Ursache Abhilfemaßnahmen | ||
| Fahrzeug fährt nicht | - Batterieste nicht eingesteckt- Hauptscha gedrückt- Schaltsch in Stellung „0“- Batteriela zu gering- Sicherung | - Bkætreriestecker prüfen, ggf. einstecken- Hauptschalter entriegeln- Schaltschloß in Stellung „l“ s- u-Bnagtterieladung prüfen, ggf. Batterie defekt - Sicherungen prüfen |
| Last läßt sich nicht heben | - Fahrzeug betriebsbereit- Hydraulikö zu niedrig- Sicherung- Batteriela gering | - Sämtliche unter Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen- Htyachrda ulikölstand prüfen- defekt - Sicherungen prüfen- u-Bnagt teurieladung prüfen, ggf. Batterie |
| Fehleranzeige im Display | - Fahrzeug betriebsbereit- Software fe | - Hauptschalter NOT-AUS Schaltschlüssel auf Stellung 0 drehen, nach hca3 sec. gewünschte Arbeitsfunktion nochmals wiederholen |

Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann.
F ln s t a n d h a l t u n g (
1 B e t r i e b s s i c h e r
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.

Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen- ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.

Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
2 S i c h e r h e i t s v o r
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.

Bei Arbeiten unter angehobener Lastgabel oder angehobenem Fahrzeug sind diese so zu sichern, daß ein Absenken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen.
Bei Arbeiten an der Feststellbremse ist das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.

Wird das Flurförderzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen.
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen Unfalls notwendig sind.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Änderungen dürfen nur nach Abstimmung mit dem Hersteller erfolgen. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftmäßig verwendet werden. Eine äußerliche Anbringung von Fett sowie starke externe Verschmutzung verhindert den Zutritt des Schmiermittels zu den Gelenken.
Die Kettenspanner müssen so eingestellt sein, daß sie sich der Zugrichtung der Kette anpassen können. Ein Verspannen des Kopfes vom Kettenspanner gegen die Aufnahme ist nicht zulässig. Ein Mindestabstand von 20 mm muß gewährleistet sein.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
3 W a r t u n g u n d l n
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.

Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
W1 = Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1mal pro Woche M6 = Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate M12 = Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate M24 = Alle 4000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 24 Monate

Die Wartungsintervalle W1 sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen:
Nach den ersten 50 - 100 Betriebsstunden, spätestens nach 2 Monaten:
– Batterie-Polschrauben nachziehen und Zustand der Zellenverbinder kontrollieren.
- Sichtkontrollen der elektischen und mechanischen Bauteile durchführen.
-Bremsöl prüfen (Mineralöl).
- Bremsanlage auf Dichtheit und Bremsleitungen auf freie Verlegung prüfen.
- Hubketten auf gleich mäßige Spannung prüfen.
- Arretierung und Begrenzung der Gabelzinken prüfen.
- Getriebe auf Dichtheit prüfen.
– Schraubverbindungen und mechanische Sicherungen auf festen Sitz prüfen.
– Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen.
- Alle Hydraulikölfilter wechseln.
- Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen.

Die Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen.
| Wartungsintervalle | ||||||
| Standard = ●WMMM | ||||||
| 1 | 6 | 1 | 2 | |||
| Rahmen/Auf-bau: | 1.1 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen ● | |||||
| 1.2 Schraubverbindungen prüfen ● | ||||||
| 1.3 Anhängekupplung prüfen ● | ||||||
| 1.4 Fahrerschutzdach auf Beschädigung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 1.5 Sicherheitsgurt auf Funktion und Beschädigung über-prüfen | ● | |||||
| 1.6 Rückhaltesystem (Option) auf Funktion und Beschädigung überprüfen | ● | |||||
| 1.7 Schilder auf Vorhandensein, Lesbarkeit und Gültigkeit überprüfen | ● | |||||
| 1.8 Fahrerschutzdach-Lagerung auf Vorspannung überprüfen, ggf. erneuern | ● | |||||
| Antrieb: 2.1 Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen ● | ||||||
| Getriebeölstand prüfen | ● | |||||
| Pedalmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten | ● | |||||
| Getriebeöl wechseln | ● | |||||
| Räder: | 3.1 | Räder auf Verschleiß und Beschädigung prüfen | ● | |||
| 3.2 Luftdruck prüfen | ● | |||||
| 3.3 Lagerung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 3.4 Radlager-Fettfüllungen der Vorder- und Hinterräder er-neuern und Radlager neu einstellen. | ● | |||||
| Lenkung: | 4.1 | Hydraulische Bauteile auf Funktion u. Dichtheit prüfen | ● | |||
| 4.2 Spätestens nach 500 Stunden sämtliche Lagerstellen der Lenkachse (Radlager, Achsschenkelbolzen, Lenk-hebel) nach Schmierplan mit handelsüblicher Fettpresse abschmieren. | ● | |||||
| 4.3 Lenkachse, Achsschenkel, Anschläge auf Verschleiß u.Verformung prüfen | ● | |||||
| 4.4 Lenkwinkelsensor mit Druckluft reinigen | ● | |||||
| Bremsanlage: | 5.1 | Funktion und Einstellung prüfen | ● | |||
| 5.2 | Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten | ● | ||||
| 5.3 Bremsleitungen, Anschlüsse und Ölstand für das Bremssystem prüfen | ● | |||||
| 5.4 Mineralöl des Bremssystems wechseln | ● | |||||
| 5.5 Haltedruck von Federspeicherbremse messen | ● | |||||
| 5.6 Bremsölstand (Mineralöl) prüfen | ● | |||||
2 4
| Wartungsintervalle | ||||||
| Standard = ●WMMM | ||||||
| 1 | 6 | 1 | 2 | |||
| Hydr. Anlage: | 6.1 Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Beschädigung prüfen | ● | ||||
| 6.2 Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliköltank prüfen ● | ||||||
| 6.3 Ölstand prüfen ● | ||||||
| 6.4 Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 6.5 Schlauchführung auf Funktion u. Beschädigung prüfen ● | ||||||
| 6.6 Filterpatrone wechseln (Hydrauliköl u. Entlüftungsfilter) ● | ||||||
| 6.7 Hydrauliköl wechseln ● | ||||||
| 6.8 Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen | ● | |||||
| 6.9 Saugfilter (Lenkung) wechseln | ● | |||||
| Elektr. Anlage: | 7.1 Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen ● | |||||
| 7.2 Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung prüfen | ● | |||||
| 7.3 Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen | ● | |||||
| 7.4 Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf Funktion prüfen | ● | |||||
| 7.5 Schaltschütz prüfen | ● | |||||
| 7.6 Sicherungen auf richtigen Wert prüfen | ● | |||||
| 7.7 Einbauraum der Elektronik und Kühlrippen reinigen | ● | |||||
| 7.8 Fehlerspeicher auslesen und löschen | ● | |||||
| Elektro-Moto-ren: | 8.1 Motorbefestigung prüfen | ● | ||||
| 8.2 Lüfter auf Funktion prüfen | ● | |||||
| 8.3 Motor-Kühlrippen reinigen | ● | |||||
| Batterie: | 9.1 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln | ● | ||||
| 9.2 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen | ● | |||||
| 9.3 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten | ● | |||||
| 9.4 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz prüfen | ● | |||||
| Wartungsintervalle | |||||||
| Standard = ●WMMM | 1 | 6 | 1 | 2 | |||
| Hubgerüst: | 10.1 | Laufbahnen und seitliche Anlauffläche der Führungsrollen in den Hubgerüstpofilen mit Schmierfett versehen. | ● | ||||
| 10.2 | Hubketten auf Verschleiß prüfen und einstellen. ● | ||||||
| 10.3 | Hubketten schmieren und Spannung prüfen. ● | ||||||
| 10.4 | Hubgerüstbefestigung prüfen ● | ||||||
| 10.5 | Neigzylinderlagerung und Befestigung prüfen ● | ||||||
| 10.6 | Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Beschädigung prüfen | ● | |||||
| 10.7 | Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge ● | ||||||
| 10.8 | Neigungswinkel des Hubgerüstes prüfen. Gleichmäßigen Ausschub der beiden Neigzylinder überprüfen. | ● | |||||
| 10.9 | Spiel im Mast prüfen und ggf. Seitenspiel durch Distanzscheiben einstellen. | ● | |||||
| Allgemeine Messungen: | 11.1 | Elektrische Anlage auf Masseschluß nach VDI 2511 prüfen | ● | ||||
| 11.2 | Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen ● | ||||||
| 11.3 | Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen ● | ||||||
| Vorführung: | 12.1 | Probefahrt mit Nennlast | ● | ||||
| 12.2 | Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten vorführen | ● | |||||
2 4

▼Gleitflächen ◆Einfüllstutzen Getriebeöl
↓Schmiernippel ◇Ablaßschraube Getriebeöl

Einfüllstutzen Hydrauliköl ●
Einfüllstutzen Mineralöl für die Bremsanlage
Ablaßschraube Hydrauliköl
5.1 Betriebsmittel
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.

Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
| Code | Bestell-Nr. Menge Bezeichnung Verwendung für | ||||||||
| A | 50062046 | 34,5 lHV 68 | Renolin 321) HLPD | Hydraulische Anlage50062045 Ren | |||||
| 2) HLPD | |||||||||
| 50124051 H | 3) | ||||||||
| D | 5 | 0 | 0 | 6 | 2 | 0 | 4 | 1)6 | Hydraulische Bremsan-lage' 2 5 I R |
| E | 5 | 0 | 0 | 5 | 5 | 7 | 2 | 6 | Vorder- und Hinterrad -Radlager m i e |
| G | 29201280 | Kettenspray | Ketten | ||||||
| N | 5 | 0 | 1 | 3 | 7 | Shell Donax TC 50Universal 5 2 | xGetriebe c a . 3 | ||

Kein aufbereitetes Öl verwenden!
Fett-Richtwerte
| Code | Verseifungsart | Tropfpunkt °C | Walkpenetration bei 25°C | NLG1-Klasse | Gebrauchs-temperatur °C |
| E | Lithium | 185 | 265-295 | 2 | -35/+120 |
1) gültig bei Temperatur -5/+30 °C
2) gültig bei Temperatur -20/-5 °C
3) gültig bei Temperatur +30/+50 °C
6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen:
- Batterien freilegen (siehe Kapitel D).
6.2 Befestigung der Räder prüfen
-Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
- Rad muttern (1) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen.
Anzugsmoment
Räder/Antriebsachse 6-Loch Felge M_A = 330 Nm
Räder/Antriebsachse 10-Loch Felge M_A = 220 Nm
Räder / Lenkachse M _A = 170 Nm

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eilen mit einem Dreh- 16.3 Reifendruck
Räder/Antriebsachse 10 bar Räder/Lenkachse 7 - 8 bar
6.4 Hydraulikölstand prüfen

Das Lastaufnahmegerät muß vollständig abgesenkt sein.
- Fahrzeug für Wartung haltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1).
– Luftfilter mit Meßstab (2) abschrauben.

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s- und Instand-- Hydraulikölstand am sichtprüfen.

Bei ausreichender Tankbefüllung muß der Hydraulikölstand an der oberen Markierung (4) ablesbar sein.

text_image
Meßstab (3) max. min. 3 4– Ggf. Hydrauliköl bis zur vorgeschriebenen Füllhöhe nachfüllen (10 mm am Meßstab (3) entspechen ca. 1 l Hydrauliköl.

Hydrauliktank nicht über die obere Marke befüllen, da dies zu Störungen und Beschädigungen der Anlage führen kann.
Ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden.
6.5 Getriebeölstand prüfen

Getriebeöl darf nicht ins Erdreich gelangen, deshalb Ölauffangwanne unter Getriebe stellen.
- Fahrzeug gesichert a Kapitel E).
- Öl kontrollschraube (schrauben.
- Getriebeölstand prüföl nachfüllen.

Die Füllhöhe muß bis zur Unterkante der Ölkontrollbohrung (5a) reichen.

Getriebeöl nicht bis zur Öleinfüllbohrung (5) nachfüllen.

Ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden.

text_image
osteben (siehe) 5a) heraus- eng, ggf. Getriebe- 5 5a 6 5 5a 66.6 Öl ablassen
- Öl im betriebswarmen Zustand ablassen.
- Ölauffangwanne unterstellen.
- Ölablaßschraube (6) ausdrehen und Getriebeöl ablassen.
6.7 Öl einfüllen
- Ölablaßschraube eindrehen, vorher Dichtring erneuern.
- Öl kontrollschraube ausdrehen.
- Neues Getriebeöl bei ausgeschraubter Öleinfüllschraube (5) bis Unterkante Ölkontrollbohrung (5a) auffüllen.
6.8 Hydraulikölfilter wechseln
Das Hydraulikölfilter befindet sich links neben dem Neigzylinder und ist nach Abnahme des Bodenblechs zugänglich.
- Die Hydraulikölfilter (7) abschrauben.
- Filtereinsatz wechsel O-Ring beschädigt ist, muß auch dieser ausgetauscht werden. O-Ring beim Einbau leicht einölen.
– Verschlußkappe wieder einschrauben.

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- verschlüssige n; fallender 76.9 Saugfilter wechseln
Der Saugfilter (10) für das Lenksyste befindet sich im Hydrauliktank. Abdek- kung vom Hydrauliktank abnehmen und Saugfilter abschrauben.

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m 106.10 Ölstand für Bremssystem prüfen

Der Bremsölbehälter ist bei zurückgeneigter Lenksäule von rechts einsehbar.
Zum Nachfüllen oder Wechseln des Mineralöls muß die Verkleidung (8) abgenommen werden.

Keine herkömmliche Bremsflüssigkeit, nur vorgeschriebenes Mineralöl nachfüllen!
- Fahrzeug gesichert a Kapitel E).
- Verkleidung (8) nac Schrauben abnehmen.
- Ölstand am Ausgleich sichtprüfen, ggf. Getriebeöl nachfüllen (siehe Abschnitt 5.1).

Der Ölstand muß zwischen den Markierungen „Min.“ und „Max.“ sichtbar sein.

Ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden.

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bstellen (siehe 9 h 8 Lösen der s behälter (9)6.11 Wartung des Rückhaltegurtes
Zustand und einwandfreie Funktion des Rückhaltegurtes sollte täglich vor Benutzung des Flurförderzeuges durch den Fahrer geprüft werden. Nur durch eine regelmäßige Prüfung kann eine Fehlfunktion frühzeitig erkannt werden.
– Gurt ganz herausziehen und auf Auffaserung prüfen
- Funktion des Gurtschlosses und einwandfreies Einziehen des Gurtes in den Aufroller prüfen
- Abdeckung auf Beschädigung prüfen
Testen der Blockierautomatik:
- Flurförderzeug w a agerecht abstellen
- Den Gurt ruckartig ausziehen

Die Automatik muß den Gurtauszug blockieren.
-Motorhaube etwa 30 Grad öffnen

Die Automatik muß den Gurtauszug blockieren

Flurförderzeug nicht mit defektem Rückhaltegurt betreiben, sondern unverzüglich austauschen lassen!
6.12 Elektrische Sicherungen prüfen
- Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1).
- Batterieabdeckung öffnen oder Elektronikabdeckung abschrauben.
- Abdeckkappe abschrauben.
- Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und Zustand prüfen.

Um Schäden an der elektrischen Anlage zu vermeiden, sind ausschließlich Sicherungen mit den entsprechend angegebenen Werten einzugesetzen.

| Pos. | Bezeichnung Stromkreis Wert / Typ | ||||||
| 1 | F | 3 | . | 1 | O | p | t |
| 2 | F | 3 | . | 1 | S | t | e |
| 3 | 6 | F | 5 | S | t | e | u |
| 4 | F | 1 | . | 2 | S | t | e |
| 5 | F | 2 | . | 1 | S | t | e |
| 6 | 1 | F | 9 | S | t | e | u |
| 7 | 3 | F | 1 | L | e | n | k |
| 8 | 2 | F | 1 | 0 | S | t | e |
| 9 | 1 | F | 3 | S | t | e | u |
| 10 | F1 | Gesamtsteuersicherung | 30 A | ||||
| 11 | 5F2 | Steuersicherung DC/DC-Wandler (Option) | 24 V 10 A | ||||
| 12 | 5F2 | Steuersicherung DC/DC-Wandler (Option) | 24 V 15 A | ||||
6.13 Wiederinbetriebnahme nach Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
-Hupe auf Funktion prüfen.
- Hauptschalter auf Funktion prüfen.
-Bremse auf Funktion prüfen.
-Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren.
7 S t i l l e g u n g d e s
Wird das Flurförderzeug z.B. aus betrieblichen Gründen länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.

Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht beschädigt werden.
Soll das Fahrzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
7.1 Maßnahmen vor der Stillegung
- Flurförderzeug gründlich reinigen.
- Bremsen überprüfen.
- Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
– Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
- Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
- Batterie laden (siehe Kapitel D).
- Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.

Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
7.2 Maßnahmen während der Stillegung
Alle 2 Monate: Batterie laden (siehe Kapitel D).

Batteriebetriebene Flurförderzeuge
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung
- Flurförderzeug gründlich reinigen.
- Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
- Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
- Batterie laden (siehe Kapitel D).
- Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
- Hydrauliköl auf Kondenswasserprüfen, ggf. wechseln.
- Flurförderzeug in Betriebnehmen (siehe Kapitel E).

Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.

Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
8 S i c h e r h e i t s p r ü
(D): UVV-Prüfung nach BGV D27)
Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können.
Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen.

Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.








