Calenta 25DS - Chaudière centrale de chauffage Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Calenta 25DS Remeha
Gas-Brennwert-Wandheizkessel
Calenta
15S - 15DS - 25S - 25DS - 35S


Bedienungs-
Anleitung
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit ....4
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise ....4
1.2 Empfehlungen ....5
1.3 Verantwortlichkeiten ....6
1.3.1 Pflichten des Herstellers ......6
1.3.2 Pflichten des Installateurs ....6
1.3.3 Pflichten des Benutzers ....7
2 Über diese Anleitung ....8
2.1 Benutzte Symbole 8
2.2 Abkürzungen 8
3 Technische Daten ....9
3.1 Zertifizierungen ......9
3.2 Technische Daten ....9
4 Produktbeschreibung ....11
4.1 Funktionsprinzip ......11
4.1.1 Einstellung Gas/Luft 11
4.1.2 Verbrennung ....11
4.2 Wichtigste Komponenten ....12
4.3 Schaltfeld ....13
4.3.1 Beschreibung der Tasten 13
4.3.2 Beschreibung des Displays ....14
4.3.3 Navigation in den Menüs ....17
5 Betrieb 18
5.1 Inbetriebnahme des Heizkessels ....18
5.2 Ausschalten der Anlage ....18
5.3 Frostschutzfunktion ......19
6 Einstellungen 20
6.1 Anzeige der gemessenen Werte .....20
6.2 Änderung der Einstellungen .....21
6.2.1 Einstellen der Temperatur-Sollwerte .....21
6.2.2 Betriebsart auswählen 22
6.2.3 Warmwasserproduktion erzwingen .....23
6.2.4 Einstellung des Kontrasts und der Beleuchtung des Displays 23
6.2.5 Zeit und Datum einstellen ....24
6.2.6 Ein Programm auswählen ......25
6.2.7 Anpassung eines Programms an die eigenen
Wünsche ....25
7 Überprüfung und Wartung 28
7.1 Allgemeine Hinweise ....28
7.2 Regelmäßige Überprüfungen .....28
7.3 Befüllung der Anlage ......29
7.4 Entlüftung der Heizung ......31
7.5 Entleeren der Anlage ....34
8 Bei Störungen 35
8.1 Anti-Kurzzyklus ....35
8.2 Meldungen (Code des Typs Bxx oder Mxx) 35
8.3 Fehler (Code des Typs Lxx oder Dxx) ......38
9 Entsorgung ....44
9.1 Entsorgung/Recycling ....44
10 Energieeinsparungen ....45
10.1 Empfehlungen zum Energiesparen ....45
10.2 Empfehlungen ....45
11 Garantie 46
11.1 Allgemeine Angaben ....46
11.2 Garantiebedingungen ....46
12 Anhang 47
12.1 ErP Informationen ....47
12.1.1 Produktdatenblatt ....47
12.1.2 Anlagendatenblatt ....48
1 Sicherheit
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise

GEFAHR
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

ACHTUNG
Montage-, Einbau- und Wartungsarbeiten am Gerät oder an der Anlage dürfen nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.

GEFAHR
Bei Gasgeruch:
- Keine offene Flamme verwenden, nicht rauchen, keine elektrischen Kontakte oder Schalter betätigen (Klingel, Licht, Motor, Lift usw.).
- Gasversorgung unterbrechen.
- Fenster öffnen.
- Örtlichkeiten räumen.
- Installateur benachrichtigen.

GEFAHR
Bei Abgasgeruch:
- Gerät ausschalten.
- Fenster öffnen.
- Örtlichkeiten räumen.
- Installateur benachrichtigen.

WARNUNG
Je nach den Einstellungen des Gerätes:
Die Temperatur der Abgasleitungen kann 60 °C übersteigen.
Die Temperatur der Heizkörper kann 85 °C erreichen.
Die Temperatur des Warmwassers kann 65 °C erreichen.

ACHTUNG
Das Gerät regelmäßig warten lassen:
Für einen sicheren und optimalen Betrieb müssen Sie Ihren Heizkessel regelmäßig von einem zugelassenen Fachhandwerker kontrollieren lassen.
1.2 Empfehlungen

WARNUNG
Das Gerät und die Anlage dürfen ausschließlich nur von qualifiziertem Fachpersonal gewartet werden.
▶ Regelmäßig den Wasserdruck der Installation überprüfen (Mindestdruck 0.8 bar, empfohlener Druck zwischen 0.8 und 1.5 bar).
Der Zugang zum Gerät muss stets möglich sein.
Keine Aufkleber und Typenschilder von den Geräten entfernen oder abdecken. Die Aufkleber und Typenschilder müssen über die gesamte Lebensdauer des Gerätes hinweg lesbar sein.
Um folgende Funktionen zu gewährleisten, das Gerät möglichst nicht ausschalten, sondern in den Sommer- oder Frostschutzbetrieb schalten:
- Blockierschutz der Pumpen
- Frostschutzfunktion
1.3 Verantwortlichkeiten
1.3.1. Pflichten des Herstellers
Unsere Produkte werden unter Einhaltung der Anforderungen der verschiedenen europäischen geltenden Richtlinien hergestellt. Aus diesem Grund werden sie mit dem C€-Kennzeichen und sämtlichen erforderlichen Dokumenten geliefert.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht werden:
Nichteinhalten der Gebrauchsanweisungen für das Gerät.
Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
- Nichteinhalten der Installationsanweisungen für das Gerät.
1.3.2. Pflichten des Installateurs
Dem Installateur obliegt die Installation und die erste Inbetriebnahme des Gerätes. Der Installateur muss folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
▶ Installation in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und Normen.
▶ Durchführung der ersten Inbetriebnahme und aller erforderlichen Prüfungen.
▶ Die Anlage dem Benutzer erklären.
- Wenn eine Wartung erforderlich ist, den Benutzer auf die Pflicht zur Kontrolle und Wartung des Gerätes aufmerksam machen.
Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
1.3.3. Pflichten des Benutzers
Um einen optimalen Betrieb des Gerätes zu gewährleisten, muss der Benutzer folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
▶ Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Installateur erklären.
Die erforderlichen Kontrollen und Wartungsarbeiten durch qualifiziertes Fachpersonal durchführen lassen.
▶ Bewahren Sie die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des Gerätes auf.
Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich von Kindern) vorgesehen, deren körperliche oder geistige Fähigkeiten oder Sinneswahrnehmung beeinträchtigt ist oder die über keine Erfahrung und Kenntnisse bezüglich der Verwendung des Gerätes verfügen, sofern sie nicht durch eine für ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt oder entsprechend geschult werden. Kinder sind zu beaufsichtigen, damit sie nicht mit dem Gerät spielen.
Um Gefahrensituationen zu vermeiden, muss die Netzleitung, wenn sie beschädigt ist, vom Originalhersteller, dem Händler des Herstellers oder einer anderen entsprechend qualifizierten Person ausgetauscht werden.
2 Über diese Anleitung
2.1 Benutzte Symbole
In dieser Anleitung werden verschiedene Gefahrenstufen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf besondere Hinweise zu lenken. Wir möchten damit die Sicherheit des Benutzers garantieren, helfen jedes Problem zu vermeiden und die korrekte Funktion des Gerätes sicherstellen.

GEFAHR
Hinweis auf eine Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen führen kann.

WARNUNG
Hinweis auf eine Gefahr, die zu leichten Körperverletzungen führen kann.

ACHTUNG
Gefahr von Sachschäden.

Hinweis auf eine wichtige Information.
Kündigt einen Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der Anleitung an.
2.2 Abkürzungen
3WM: 3-Wege-Ventil
PCU: Primary Control Unit - Leiterplatte zur Steuerung des Brennerbetriebs
PSU: Parameter Storage Unit - Speicherung der Parameter der Leiterplatten PCU und SU
SCU: Secondary Control Unit - Leiterplatte des iSensePro Schaltfelds
SU: Safety Unit - Leiterplatte für Sicherheitsvorrichtung
▶ WW: Warmwasser
ZH: Zentralheizung
3 Technische Daten
3.1 Zertifizierungen
| EG-Produkt-ID-Nummer | PIN 0063BT3444 |
| NOx-Klasse | 5 (EN 297 pr A3, EN 656) |
| Anschlussart (Abgassystem) | B_23 , B_23P , B_33 , C_13x , C_33x , C_43x , C_53 , C_63x , C_83x , C_93x |
3.2 Technische Daten
| Heizkesselart | Calenta | 15S - 15DS 25$ - 25DS 35S | |||
| Allgemeine Angaben | |||||
| Belastungsregelung Einstellbar | Modulierend, Ein/Aus, 0 - 10 V | ||||
| Leistungsbereich (Pn)Heizbetrieb (80/60 °C) | min - max kW 3,0 - 14,9 | 5,0 - 24,8 | 7,1 - 34,8 | ||
| Werks-Einstellung kW | 14,9 24,8 34,8 | ||||
| Daten der Gasarten und Abgaswerte | |||||
| Gasverbrauch G20 (Gas H/E) min - max | m3/h | 0,33 - 1,59 0,55 - 2,65 0,77 - 3,71 | |||
| NOx-Emission pro Jahr (n=1) | mg/kWh 33 | 38 | 42 | ||
| Eigenschaften des Heizkreises | |||||
| Wasserinhalt | Liter | 1,7 | 1,7 | 2,3 | |
| Wasser-Betriebsdruck (PMS) | maximum | bar | 3,0 | ||
| Wassertemperatur | maximum | °C | 110 | ||
| Betriebstemperatur | maximum | °C | 90 | ||
| Elektrische Eigenschaften | |||||
| Elektroanschluss | VAC | 230 | |||
| Leistungsaufnahme - Volllast | maximum | W | 88 | 116 | 129 |
| Werks-Einstellung W | 53 | 72 | 92 | ||
| Elektrischer Schutzgrad | IP | X4D | |||
| Weitere Spezifikationen | |||||
| Totalgewicht (leer) | kg | 43 | 43 | 39 | |
| Geräuschpegel in 1 m Entfernung | dB(A) | 35 | 42 | 45 | |
| Technische Parameter | |||||
| Brennwertkessel | Ja | Ja | Ja | ||
| Niedertemperaturkessel(1) | Nein | Nein | Nein | ||
| B1-Kessel | Nein | Nein | Nein | ||
| Raumheizgerät mit Kraft-Wärme-Kopplung | Nein | Nein | Nein | ||
| Kombiheizgerät | Nein | Nein | Nein | ||
| Wärmenennleistung | Prated | kW | 15 | 25 | 35 |
| (1) Niedertemperaturbetrieb steht für eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteeinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C(2) Hochtemperaturbetrieb steht für eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteeinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgeräteauslass | |||||
| Heizkesselart Calenta | 15S - 15DS 25$ - 25DS 35S | |||
| Wärmewirkungsgrad bei Wärmenennleistung mit ausgeschaltetem Zusatzheizgerät(2) | P4 | kW 14,9 24,3 | 34,8 | |
| Wärmewirkungsgrad bei 30% der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb(1) | P1 | kW 5,0 8,3 | 11,7 | |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | ηs | % | 94 94 95 | |
| Wirkungsgrad bei Wärmenennleistung mit ausgeschaltetem Zusatzheizgerät(2) | η4 | % 89,5 89,4 | 89,3 | |
| Wirkungsgrad bei 30% der Wärmenenn-leistung und Niedertemperaturbetrieb(1) | η1 | % 99,3 99,2 | 99,6 | |
| Hilfsstromverbrauch | ||||
| Volllast | elmax | kW 0,028 0,044 0,057 | ||
| Geringe Last | elmin | kW 0,018 0,018 0,015 | ||
| Bereitschaftszustand | PSB | kW 0,004 0,004 0,004 | ||
| Sonstige Angaben | ||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | Pstby | kW 0,066 0,066 0,066 | ||
| Energieverbrauch der Zündflamme | Pign | kW -- | - | |
| Jährlicher Energieverbrauch | QHE | kWhGJ | 46 76 | 106 |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | LWA | dB | 43 50 53 | |
| Stickoxidausstoß | NOx | mg/kWh 30 | 35 48 | |
| (1) Niedertemperaturbetrieb steht für eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteeinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C(2) Hochtemperaturbetrieb steht für eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteeinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgeräteauslass | ||||

Sehen Sie der hinteren Abdeckung für Kontaktdetails.
4 Produktbeschreibung
4.1 Funktionsprinzip
4.1.1. Einstellung Gas/Luft
Die Verkleidung des Heizkessels dient gleichzeitig als Luftkasten. Die Luft wird vom Gebläse angesaugt und das Gas am Venturi auf der Einlass-Seite des Gebläses injiziert. Die Drehzahl des Gebläses wird je nach Einstellparametern, angeforderter Wärmeenergie und von den Temperaturfühlern gemessenen Temperaturen geregelt. Das Gas und die Luft werden im Venturi vermischt. Das Gas/Luft-Verhältnis sorgt dafür, dass die Gas- und die Luftmenge aufeinander abgestimmt werden. Dadurch kann über den gesamten Leistungsbereich eine optimale Verbrennung erreicht werden. Das Gas/Luft-Gemisch wird zum Brenner an der Oberseite des Wärmetauschers geleitet.
4.1.2. Verbrennung
Der Brenner erhitzt das Heizwasser, das durch den Wärmetauscher fließt. Bei Abgastemperaturen unter dem Taupunkt (ca. 55°C) kondensiert der Wasserdampf in den Abgasen im unteren Teil des Wärmetauschers. Die bei diesem Kondensationsvorgang freigesetzte Wärme (die latente Wärme oder Kondensationswärme) wird ebenfalls auf das Heizwasser übertragen. Die abgekühlten Abgase werden durch das Abgasrohr nach außen geleitet. Das Kondensationswasser wird über einen Siphon abgeführt.
4.2 Wichtigste Komponenten

text_image
1 21 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 20 19 18 17 16 15 14 13 T001888-CCalenta 15S - 15DS - 25S - 25DS
| 1 | Abgassystem |
| 2 | Verkleidung/Luftkasten |
| 3 | Abgasmessstutzen |
| 4 | Mischkammer |
| 5 | Vorlaufschlauch |
| 6 | Ansaugschalldämpfer |
| 7 | Gehäuse für die Steuerplatinen |
| 8 | Kombi-Gasarmatur |
| 9 | Hydroblock Vorlaufseite |
| 10 | Ableitungsrohr des Sicherheitsventils |
| 11 | Siphon |
| 12 | Instrumentenkasten |
| 13 | Umwälzpumpe |
| 14 | Hydroblock Rücklaufseite |
| 15 | 3-Wege-Ventil (Nur bei Modell DS) |
| 16 | Kondenswasserschale |
| 17 | Gebläse |
| 18 | Wärmetauscher (ZH) |
| 19 | Ausdehnungsgefäß |
| 20 | Zünd- und Ionisationselektrode |
| 21 | Luftzuführung |

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1 19 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18Calenta 35S
| 1 | Abgassystem |
| 2 | Verkleidung/Luftkasten |
| 3 | Abgasmessstutzen |
| 4 | Mischkammer |
| 5 | Vorlaufschlauch |
| 6 | Ansaugschalldämpfer |
| 7 | Gehäuse für die Steuerplatinen |
| 8 | Kombi-Gasarmatur |
| 9 | Hydroblock Vorlaufseite |
| 10 | Ableitungsrohr des Sicherheitsventils |
| 11 | Siphon |
| 12 | Instrumentenkasten |
| 13 | Umwälzpumpe |
| 14 | Hydroblock Rücklaufseite |
15 Gebläse
16 Kondenswasserschale
17 Wärmetauscher (ZH)
18 Zünd- und Ionisationselektrode
19 Luftzuführung
4.3 Schaltfeld
4.3.1. Beschreibung der Tasten

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A MODE B AUTO C D E F 0 2 3 6 8 10 12 14 16 18 22 24 20 A000800-AA Einstelltaste für die Temperaturen (Heizung, WWE, Schwimmbad)
B Betriebsartauswahltaste
C Taste für WW-Abweichung
D Zugriff zu Fachmannebene vorbehaltenen Parameter
E Tasten, deren Funktion von vorherigen Auswahlen abhängt
F Dreh-Einstellknopf:
Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen
4.3.2. Beschreibung des Displays

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0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 AUTO STD ESC■ Tastenfunktionen
→ Zugang zu den verschiedenen Menüs
Zum Blättern durch die Menüs
Zum Blättern durch die Parameter
? Das Symbol wird angezeigt, wenn ein Hilfetext verfügbar ist
A Zum Anzeigen der Kurve des ausgewählten Parameters
STD Zurücksetzen aller Zeitprogramme
II Auswahl des Komfortmodus oder Auswahl der zu programmierenden Tage
III Auswahl des Absenkmodus oder Abwahl der zu programmierenden Tage
Rückkehr zur vorherigen Menüebene
ESC Rückkehr zur vorherigen Menüebene, ohne die vorgenommenen Änderungen zu speichern
Manuelle Entstörung
■ Leistungsniveau der Flamme

text_image
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 AUTO STD ESC C002701-B
Das komplette Symbol blinkt: Der Brenner startet, aber die Flamme ist noch nicht da

Ein Teil des Symbols blinkt: Die Leistung wird erhöht

Dauernd angezeigtes Symbol: Die angeforderte Leistung ist erreicht

Ein Teil des Symbols blinkt: Die Leistung wird gesenkt
■ Solar (Wenn angeschlossen)

Die Solar-Ladepumpe läuft

Der obere Teil des Speichers wird auf den Speicher-Sollwert aufgeheizt

Der ganze Speicher wird auf den Speicher-Sollwert aufgeheizt

Der ganze Speicher wird auf den Solarspeicher-Sollwert aufgeheizt

Der Speicher wird nicht aufgeladen - Vorhandensein der Solarregelung
■ Betriebsarten

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0 2 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 AUTO STD ESC
Sommerbetrieb: Die Heizung wird abgeschaltet. Die Warmwassererwärmung wird weiterhin sichergestellt

WINTER-Modus: Heizung und Trinkwassererwärmung sind freigegeben

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0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 22 24:20 AUTO STD ESCAUTO
Betrieb im Automatikmodus je nach Zeitprogramm

Tagbetrieb (Komfortmodus): Das Symbol wird angezeigt, wenn eine TAG-Abweichung (Komfortprogramm) aktiviert ist
▶ Blinkendes Symbol: Vorübergehende Abweichung
Dauernd angezeigtes Symbol: Permanente Abweichung

Absenkbetrieb: Das Symbol wird angezeigt, wenn eine NACHT-Abweichung (Reduktion) aktiviert ist
▶ Blinkendes Symbol: Vorübergehende Abweichung
Dauernd angezeigtes Symbol: Permanente Abweichung

Ferienmodus: Das Symbol wird angezeigt, wenn eine FERIEN-Abweichung (Frostschutz) aktiviert ist
▶ Blinkendes Symbol: Ferienmodus ist programmiert
Dauernd angezeigtes Symbol: Ferienmodus ist aktiviert

Handbetrieb: Der Heizkessel arbeitet mit dem angezeigten Sollwert. Alle Pumpen laufen. Die 3-Wege-Ventile werden nicht angesteuert.

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0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 bar AUTO STD ESC COXZ7BLA■ Anlagendruck
bar
Druckanzeige: Das Symbol wird angezeigt, wenn ein Wasserdrucksensor angeschlossen ist.
▶ Blinkendes Symbol: Der Wasserdruck ist unzureichend.
Dauernd angezeigtes Symbol: Der Wasserdruck ist ausreichend.
.
Wasserdruckniveau
■ Warmwasser-Abweichung

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0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 bar AUTO STD ESC OD270-FAWenn die WWE-Abweichung aktiviert ist, wird ein Balken angezeigt:
▶ Blinkender Balken: Vorübergehende Abweichung
▶ Feststehender Balken: Permanente Abweichung
■ Andere Informationen

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0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 AUTO STD ESCB
Das Symbol wird angezeigt, wenn die Warmwasserproduktion läuft.
↓
Mischventilanzeige: Das Symbol wird angezeigt, wenn ein Dreiwegemischer angeschlossen ist.
▶ ▶: 3-Wege-Ventil öffnet
▶ : 3-Wege-Ventil schließt
©
Das Symbol wird angezeigt, wenn die Pumpe läuft.

Name des Kreises, dessen Parameter angezeigt werden.
4.3.3. Navigation in den Menüs

- Zur Auswahl des gewünschten Niveaus den Drehknopf drehen.
-
Zum Aufrufen des Menüs den Drehknopf drücken. Zur Rückkehr zur vorherigen Anzeige die Taste drücken.
-
Zur Auswahl des gewünschten Parameters den Drehknopf drehen.
-
Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drücken. Zur Rückkehr zur vorherigen Anzeige die Taste □ drücken.
-
Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Bestätigen den Drehknopf drücken.

Zum Annullieren die TasteESC drücken.
- Zur Rückkehr zur Hauptanzeige 2 Mal die Taste, □ drücken.

Statt des Drehknopfs können auch die Tasten 📁 und 🌐 verwendet werden.
5 Betrieb
5.1 Inbetriebnahme des Heizkessels
- Wasserdruck der Anlage, der am Display des Schaltfeldes ausgewiesen ist, prüfen.

Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
Siehe Kapitel: "Befüllung der Anlage", Seite 29
- Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Einschalten mit dem Ein/Aus-Schalter des Heizkessels.

- Beim ersten Einschalten, wird das Menü #SPRACHE angezeigt. Die gewünschte Sprache durch Drehen des Drehknopfs auswählen.
- Zum Bestätigen den Drehknopf drücken. Der Heizkessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus, der ca. 3 Minuten dauert und nach jeder Unterbrechung der Stromversorgung wiederholt wird. Im Falle einer Störung wird der Fehlercode im Display angezeigt.
5.2 Ausschalten der Anlage
Wenn das Zentralheizungssystem über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, wird empfohlen, den Heizkessel von der Stromversorgung zu trennen.
Hauptschalter Ein-/Ausschalter auf OFF stellen.
Heizkessel spannungsfrei schalten.
Gasversorgung unterbrechen.
▶ Frostschutz sicherstellen.
5.3 Frostschutzfunktion

ACHTUNG
Wenn die Wohnung während einer langen Zeit unbewohnt bleibt und ein Frostrisiko besteht, den Heizkessel und die Heizungsanlage entleeren.
Wenn die Heizwassertemperatur im Heizkessel zu stark absinkt, wird das integrierte Heizkessel-Schutzsystem wirksam. Dieser Schutz arbeitet wie folgt:
- Wenn die Wassertemperatur unter 7 °C liegt, schaltet sich die Heizungspumpe ein.
▶ Wenn die Wassertemperatur unter 4°C liegt, schaltet sich der Heizkessel ein.
Wenn die Wassertemperatur über 10°C liegt, schaltet sich der Heizkessel aus, und die Zirkulationspumpe läuft noch kurz weiter.

ACHTUNG
Die Frostschutzfunktion arbeitet nicht, wenn das Gerät außer Betrieb genommen wurde.
Das integrierte Schutzsystem schützt nur den Heizkessel, nicht die Installation. Zum Schutz der Anlage das Gerät in den Modus FERIEN schalten.
Der Modus FERIEN schützt:
Die Installation, wenn die Außentemperatur unter 3 °C (Werkseinstellung) liegt.
- Den Raum, wenn eine Fernbedienung angeschlossen ist und die Raumtemperatur unter 6 °C liegt (Werkseinstellung).
▶ Den Warmwasserspeicher, wenn die Temperatur des Speichers unter 4 °C liegt (das Wasser wird wieder auf 10 °C aufgewärmt).
Zur Konfiguration der Betriebsart Ferien: 📋 Siehe Kapitel: "Betriebsart auswählen", Seite 22.
6 Einstellungen
6.1 Anzeige der gemessenen Werte

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SONNTAG 11:45 AUTO C002219-D-02Die verschiedenen vom Gerät gemessenen Größen werden im Menü #MESSUNGEN angezeigt.
- Die Ebene Benutzer aufrufen: Die Taste → drücken.
- Menü #MESSUNGEN auswählen.

Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern.
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen.
Eine detaillierte Erklärung der Navigation in den Menüs finden Sie im Kapitel: "Navigation in den Menüs", Seite 17.
| Benutzer-Ebene - Menü #MESSUNGEN | ||
| Parameter Beschreibung Einheit | ||
| TEMP.AUSSEN | Außentemperatur °C | |
| TEMP.RAUM A (1) | Raumtemperatur von Kreis A °C | |
| TEMP.RAUM B (1) | Raumtemperatur von Kreis B °C | |
| TEMP.RAUM C (1) | Raumtemperatur von Kreis C °C | |
| TEMP.KESSEL | Wassertemperatur im Heizkessel °C | |
| DRUCK | Wasserdruck der Anlage bar (MPa) | |
| TEMP.WW (1) | Temperatur des WW-Speichers °C | |
| WW INST TEMP (1) | Instant-WW-Temperatur °C | |
| PUFFER TEMP (1) | Wassertemperatur im Pufferspeicher °C | |
| TEMPERATUR CWE | Kaltwassertemperatur °C | |
| T.SCHWIMMBAD B (1) | Wassertemperatur im Schwimmbadkreis B | °C |
| T.SCHWIMMBAD C (1) | Wassertemperatur im Schwimmbadkreis C | °C |
| TEMP.VORLAUF B (1) | Wassertemperatur des Vorlaufs von Kreis B | °C |
| TEMP.VORLAUF C (1) | Wassertemperatur des Vorlaufs von Kreis C | °C |
| TEMP.SYSTEM (1) | Wassertemperatur des Systemvorlaufs bei mehreren Generatoren | °C |
| TEMP.WW UNTEN (1) | Wassertemperatur im Unterteil des WW-Speichers | °C |
| T.SPEICHER AUX (1) | Wassertemperatur im zweiten WW-Speicher, der am AUX-Kreis angeschlossen ist | °C |
| TEMP.WW A (1) | Wassertemperatur im zweiten WW-Speicher (angeschlossen an Kreis A) | °C |
| RUCKLAUF TEMP | Wassertemperatur im Heizkesselrücklauf | °C |
| GEBLAESE | Drehzahl des Gebläses | U/min |
| (1) Der Parameter wird nur bei den Optionen, Kreisen oder Fühlern angezeigt, die tatsächlich angeschlossen sind. | ||
| LEISTUNG Aktuelle Relativleistung des Heizkessels (0 %: Brenner ausgeschaltet oder arbeitet mit Minimalleistung) | % | |
| LEISTUNG KW | Aktuelle Leistung des Kessels kWh | |
| HEIZ. VER. | Energieverbrauch des Heizkessels im Heizungsmodus kWh | |
| WW VERB. | Energieverbrauch des Heizkessels im WW-Modus kWh | |
| I-STROM (μA) Ionisationsstromstärke μA | ||
| BR.STARTS Anzahl Brennerstarts (nicht zurückstellbar)Der Zähler wird alle 8 Einschaltungen um 8 erhöht | ||
| BR.STUNDEN Brennerbetriebsstunden (nicht zurückstellbar)Der Zähler wird alle 2 Stunden um 2 erhöht | h | |
| EING.0-10V (1) | Spannung am Eingang 0-10 V V | |
| SEQUENZ | Regelungssequenz | |
| CTRL Kontroll-Nummer der Software | ||
| (1) Der Parameter wird nur bei den Optionen, Kreisen oder Fühlern angezeigt, die tatsächlich angeschlossen sind. | ||
6.2 Änderung der Einstellungen
6.2.1. Einstellen der Temperatur-Sollwerte
Zum Einstellen der verschiedenen Temperaturen für Heizen, WWE oder Schwimmbad wie folgt vorgehen:
- Die Taste ↓ drücken.
- Zur Auswahl des gewünschten Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drücken. Zur Rückkehr zur vorherigen Anzeige die Taste □ drücken.
-
Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drehen.
-
Zum Bestätigen den Drehknopf drücken.

Zum Annullieren die TasteESC drücken.
| Menü ↓ | |||
| Parameter Einstellbereich | Beschreibung | Werks-Einstellung | |
| TEMP.TAG A | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Tagbetrieb von Kreis A | 20 °C |
| TEMP.NACHT A | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Nachtbetrieb von Kreis A | 16 °C |
| TEMP.TAG B (1) | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Tagbetrieb von Kreis B | 20 °C |
| TEMP.NACHT B (1) | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Nachtbetrieb von Kreis B | 16 °C |
| TEMP.TAG C (1) | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Tagbetrieb von Kreis C | 20 °C |
| TEMP.NACHT C (1) | 5 bis 30 °C | Gewünschte Raumtemperatur im Nachtbetrieb von Kreis C | 16 °C |
| TEMP.WW (1) | 10 bis 80 °C | Gewünschte Warmwassertemperatur desWarmwasserkreises | 55 °C |
| (1) Der Parameter wird nur bei den Optionen, Kreisen oder Fühlern angezeigt, die tatsächlich angeschlossen sind.(2) Der Parameter wird nur angezeigt, wenn Parameter ANLAGE auf ERWEITERT eingestellt istMenü | |||
| Parameter Einstellbereich | Beschreibung | Werks-Einstellung | |
| TEMP.WW NACHT(1)(2) | 10 bis 80 °C Solltemperatur des Speichers im Nachtbetrieb 10 °C | ||
| T.SPEICHER AUX (1) | 10 bis 80 °C Gewünschte Warmwassertemperatur des Zusatzkreises 55 °C | ||
| T.SPEICH.ZUSH.NACHT(1)(2) | 10 bis 80 °C Solltemperatur des Speichers im Nachtbetrieb 10 °C | ||
| TEMP.WW A (1) | 10 bis 80 °C Gewünschte Warmwassertemperatur des A-Kreises 55 °C | ||
| T.SPEICH.Z.NACHT(1)(2) | 10 bis 80 °C Solltemperatur des Speichers im Nachtbetrieb 10 °C | ||
| T.SCHWIMMBAD B (1) | 5 bis 39 °C Gewünschte Temperatur für Schwimmbad B 20 °C | ||
| T.SCHWIMMBAD C (1) | 5 bis 39 °C Gewünschte Temperatur für Schwimmbad C 20 °C | ||
| (1) Der Parameter wird nur bei den Optionen, Kreisen oder Fühlern angezeigt, die tatsächlich angeschlossen sind.(2) Der Parameter wird nur angezeigt, wenn Parameter ANLAGE auf ERWEITERT eingestellt ist | |||

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(1) MODE C002267-A6.2.2. Betriebsart auswählen
Zur Auswahl einer Betriebsart wie folgt vorgehen:
- Die Taste MODE drücken.
- Zur Auswahl des gewünschten Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drücken. Zur Rückkehr zur vorherigen Anzeige die Taste, □ drücken.
- Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Bestätigen den Drehknopf drücken.

Zum Annullieren die TasteESC drücken.
| Menü MODE | |||
| Parameter Einstellbereich Beschreibung | g Werks-Einstellung | ||
| AUTOMATIK | Die Komfortzeiten werden durch das Zeitprogramm bestimmt. | ||
| TAG | 7/7, xx:xx Der Tagbetrieb ist bis zur angegebenen Zeit oder permanent (7/7) erzwungen. | Aktuelle Uhrzeit + 1 Stunde | |
| NACHT | 7/7, xx:xx Der Nachtbetrieb ist bis zur angegebenen Zeit oder permanent (7/7) erzwungen. | Aktuelle Uhrzeit + 1 Stunde | |
| FERIEN | 7/7, 1 bis 364 Der Frostschutzmodus ist in allen Kreisen des Heizkessels aktiv.Anzahl der Ferientage: xx (1)Heizung ausgeschaltet: xx:xx (1)Neustart: xx:xx (1) | Aktuelles Datum + 1 Tag | |
| (1) Die Tage des Anfangs und des Endes sowie die Anzahl der Stunden werden in Bezug aufeinander berechnet.(2) Der Parameter wird nur angezeigt, wenn ein Raumfühler angeschlossen ist. | |||
| Parameter Einstellbereich Beschreibung | g Werks-Einstellung | ||
| SOMMER | Die Heizung wird abgeschaltet.Die Warmwassererwärmung wird weiterhin sichergestellt. | ||
| HAND | Der Generator arbeitet gemäß der Sollwerteinstellung. Alle Pumpen laufen. Möglichkeit zur Sollwerteinstellung durch einfaches Drehen eines Drehknopfs. | ||
| AUTO FORCIEREN (2) | JA / NEIN An der | Fernbedienung ist eine Abweichung des Betriebsmodus aktiviert (Option).Um in allen Kreisen den Modus AUTOMATIK zu erzwingen JA auswählen. | |
| (1) Die Tage des Anfangs und des Endes sowie die Anzahl der Stunden werden in Bezug aufeinander berechnet.(2) Der Parameter wird nur angezeigt, wenn ein Raumfühler angeschlossen ist. | |||

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MODE ( ) C002268-A6.2.3. Warmwasserproduktion erzwingen
Um die Warmwasserproduktion zu erzwingen, wie folgt vorgehen:
- Die Taste ☐ drücken.
- Zur Auswahl des gewünschten Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drücken. Zur Rückkehr zur vorherigen Anzeige die Taste □ drücken.
- Zum Ändern des Parameters den Drehknopf drehen.
- Zum Bestätigen den Drehknopf drücken.
Zum Annullieren die TasteESC drücken.
| Menü | ||
| Parameter Be | schreibung Werks-Einstellung | |
| AUTOMATIK | Die Komfortzeiten der Warmwasserproduktion werden durch das Zeitprogramm bestimmt. | |
| KOMFORT | Die Trinkwassererwärmung im Komfortmodus ist bis zur angegebenen Zeit oder permanent (7/7) erzwungen. | Aktuelle Uhrzeit + 1 Stunde |
6.2.4. Einstellung des Kontrasts und der Beleuchtung des Displays

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SONNTAG 11:45 AUTO C002219-D-02- Die Ebene Benutzer aufrufen: Die Taste → drücken.
- Menü #EINSTELLUNGEN auswählen.

Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern.
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen.
Eine detaillierte Erklärung der Navigation in den Menüs finden Sie im Kapitel: "Navigation in den Menüs", Seite 17.
- Die folgenden Parameter einstellen:
| Benutzer-Ebene - Menü #EINSTELLUNGEN | ||||
| Parameter Einstell | bereich Beschreibung Werks-Einstellung Kunden-Einstellung | |||
| KONTRAST ANZ. | Kontrasteinstellung des Displays. | |||
| BELEUCHT. KOMFORT | Das Display ist tagsüber ständig beleuchtet. | ECO | ||
| Das Display ist nach jedem Tastendruck 2 Minuten lang beleuchtet. | ||||
6.2.5. Zeit und Datum einstellen

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SONNTAG 11:45 AUTO C002219-D-02- Die Ebene Benutzer aufrufen: Die Taste → drücken.
- Menü #ZEIT.TAG auswählen.

Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern.
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen.
Eine detaillierte Erklärung der Navigation in den Menüs finden Sie im Kapitel: "Navigation in den Menüs", Seite 17.
- Die folgenden Parameter einstellen:
| Benutzer-Ebene - Menü #ZEIT.TAG (1) | ||||
| Parameter | Einstellbereich Beschreibung Werks-Einstellung Kunden- | Einstellung | ||
| STUNDEN | 0 bis 23 Stunden einstellen | |||
| MINUTEN | 0 bis 59 Minuten einstellen | |||
| TAG | Montag bis Sonntag Wochentag einstellen | |||
| DATUM | 1 bis 31 Tag einstellen | |||
| MONAT | Januar bis Dezember Monat einstellen | |||
| JAHR | 2008 bis 2099 Jahr einstellen | |||
| SOM.ZEITAUTO | Automatische Umschaltung auf Sommerzeit am letzten Sonntag im März und auf Winterzeit am letzten Sonntag im Oktober. | AUTO | ||
| (1) Je nach Konfiguration | ||||
6.2.6. Ein Programm auswählen

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SONNTAG 11:45 AUTO C002219-D-02- Die Ebene Benutzer aufrufen: Die Taste → drücken.
- Menü #WAHL ZEITPROG. auswählen.

Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern.
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen.
Eine detaillierte Erklärung der Navigation in den Menüs finden Sie im Kapitel: "Navigation in den Menüs", Seite 17.
- Den gewünschten Parameter auswählen.
- Dem Kreis mit dem Drehknopf das gewünschte Zeitprogramm (P1 bis P4) zuweisen.
| Benutzer-Ebene - Menü #WAHL ZEITPROG. | ||
| Parameter Einstellbereich Beschreibung | ||
| AKTUEL PROG.A | P1 / P2 / P3 / P4 | Programm Aktiv-Komfort (Kreis A) |
| AKTUEL PROG.B | P1 / P2 / P3 / P4 | Programm Aktiv-Komfort (Kreis B) |
| AKTUEL PROG.C | P1 / P2 / P3 / P4 | Programm Aktiv-Komfort (Kreis C) |
6.2.7. Anpassung eines Programms an die eigenen Wünsche

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SONNTAG 11:45 AUTO C002219-D-02- Die Ebene Benutzer aufrufen: Die Taste → drücken.
- Menü #ZEIT PROGRAMM auswählen.

Drehknopf drehen, um durch die Menüs zu blättern oder einen Wert zu ändern.
Drehknopf drücken, um das ausgewählte Menü aufzurufen oder einen geänderten Wert zu bestätigen.
Eine detaillierte Erklärung der Navigation in den Menüs finden Sie im Kapitel: "Navigation in den Menüs", Seite 17.
- Den gewünschten Parameter auswählen.
| Benutzer-Ebene - Menü #ZEIT PROGRAMM | ||
| Parameter Tages | programm Beschreibung | |
| ZEIT PROG.A PRO | OG P2 APROG P3 APROG P4 A | Tagesprogramm von Kreis A |
| ZEIT PROG.B PRO | OG P2 BPROG P3 BPROG P4 B | Tagesprogramm von Kreis B |
| ZEIT PROG.C PRO | OG P2 CPROG P3 CPROG P4 C | Tagesprogramm von Kreis C |
| ZEIT PROG.WW | Zeitprogramm WWE-Kreis | |
| ZEIT PROG.AUX | Tagesprogramm des Zusatzkreises | |

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PROG P2 C Mo Di Mi Do Fr Sa So Anzeige des Stundenprogramms. Um ändern, auf den Knopf drücken AUTO C002228-C-02 PROG P2 C Mo Di Mi Do Fr Sa So "Wählen Sie die Tage zu programmieren" AUTO C002229-C-02 06:00 PROG P2 C Mo Di Mi Do Fr Sa So Zeitprogramm einstellen. AUTO C002230-E-02- Das gewünschte Zeitprogramm wählen.
- Die Tage auswählen, deren Tagesprogramm geändert werden soll:
Den Drehknopf nach links drehen, bis der gewünschte Tag erreicht ist.
Zum Bestätigen den Drehknopf drücken.
- ||: Auswahl der Tage
Die Taste || / || drücken, bis das Symbol || angezeigt wird. Den Drehknopf nach rechts drehen, um den (oder die) gewünschten Tag(e) auszuwählen.
III: Abwählen von Tagen
Die Taste || / || drücken, bis das Symbol || angezeigt wird. Den Drehknopf nach rechts drehen, um den (oder die) gewünschten Tag(e) abzuwählen.
-
Wenn die für das Programm gewünschten Tage ausgewählt wurden, zur Bestätigung den Drehknopf drücken.
-
Die Zeiträume für das Heizen im Normalbetrieb und das Heizen im Sparbetrieb auswählen:
Den Drehknopf nach links drehen, bis 0:00 angezeigt wird. Das erste Segment der Balkengrafik des Zeitprogramms blinkt.
- ||: Tagbetrieb (Komfortmodus) auswählen
Die Taste || / || drücken, bis das Symbol || angezeigt wird. Um eine Stundenperiode im Komfortmodus auszuwählen, den Drehknopf nach rechts drehen.
III: Nachtbetrieb (Absenkmodus) auswählen
Die Taste || / || drücken, bis das Symbol || angezeigt wird. Um eine Stundenperiode im Absenkmodus auszuwählen, den Drehknopf nach rechts drehen.
- Wenn die gewünschten Stunden des Komfortbetreibs ausgewählt sind, zum Bestätigen den Drehknopf drücken.
| Benutzer-Ebene - Menü #ZEIT PROGRAMM | |||||
| Tag Tagbetrieb / Ladebetrieb freigegeben: | |||||
| ZEIT PROG.A | Montag 6:00 bis 22:00 | ||||
| Dienstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Mittwoch 6:00 bis 22:00 | |||||
| Donnerstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Freitag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Samstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Sonntag 6:00 bis 22:00 | |||||
| ZEIT PROG.B | Montag 6:00 bis 22:00 | ||||
| Dienstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Mittwoch 6:00 bis 22:00 | |||||
| Donnerstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Freitag 6:01 bis 22:00 | |||||
| Samstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Sonntag 6:00 bis 22:00 | |||||
| ZEIT PROG.C | Montag 6:00 bis 22:00 | ||||
| Dienstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Mittwoch 6:00 bis 22:00 | |||||
| Donnerstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Freitag 6:02 bis 22:00 | |||||
| Samstag 6:00 bis 22:00 | |||||
| Sonntag 6:00 bis 22:00 | |||||
| ZEIT PROG.WW | Montag | ||||
| Dienstag | |||||
| Mittwoch | |||||
| Donnerstag | |||||
| Freitag | |||||
| Samstag | |||||
| Sonntag | |||||
| ZEIT PROG.AUX | Montag | ||||
| Dienstag | |||||
| Mittwoch | |||||
| Donnerstag | |||||
| Freitag | |||||
| Samstag | |||||
| Sonntag | |||||
7 Überprüfung und Wartung
7.1 Allgemeine Hinweise
Der Heizkessel erfordert nicht viel Wartung. Dennoch wird empfohlen, den Heizkessel in regelmäßigen Intervallen inspizieren und warten zu lassen. Um den besten Zeitpunkt für diese Wartungsarbeiten zu bestimmen, ist der Heizkessel mit einer Funktion ausgestattet, die automatisch die durchzuführenden Wartungsarbeiten signalisiert. Je nach Einsatzbedingungen des Heizkessels erscheint die erste Wartungsmeldung spätestens 1 Jahre nach Installation des Heizkessels.

ACHTUNG
Die Wartungsarbeiten sind durch qualifiziertes Fachpersonal auszuführen.
Es wird empfohlen, einen Wartungsvertrag abzuschließen.
Es dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden.
Eine Meldung erscheint auf dem Display des Heizkessels, sobald eine Wartung erforderlich ist.

text_image
SONNTAG 11:45 68° PCU KOM. DEF D27 AUTO W0HN7- Wenn die Meldung WARTUNG angezeigt wird, auf ? drücken, um die Telefonnummer des Installateurs anzuzeigen (nur wenn der Fachhandwerker diesen Parameter eingetragen hat).
- Installateur kontaktieren.
- Die erforderlichen Kontrollen und Wartungsarbeiten durch qualifiziertes Fachpersonal durchführen lassen.
C002302-D-02
7.2 Regelmäßige Überprüfungen

▶ Den Wasserdruck in der Anlage überprüfen.

Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
Siehe Kapitel: "Befüllung der Anlage", Seite 29.
▶ Führen Sie eine Sichtprüfung der wasserführenden Teile auf Undichtigkeit durch.
7. Überprüfung und Wartung

Die Ventile der Heizkörper mehrmals im Jahr öffnen und schließen (dadurch wird ein Festsetzen der Ventile vermieden).
Die Außenflächen des Heizkessels mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel reinigen.

ACHTUNG
Der Kessel darf von innen nur durch Fachpersonal gereinigt werden.
7.3 Befüllung der Anlage

- Wasserdruck der Anlage, der am Display des Schaltfeldes ausgewiesen ist, prüfen.

Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
- Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper öffnen.

text_image
T000182-A T000185-A-
Den Raumthermostat auf die geringstmögliche Temperatur einstellen.
-
Vor dem Befüllen der Zentralheizung abwarten, bis die Temperatur unter 40 °C fällt und die Heizkörper sich kalt anfühlen.
-
Zum Nachfüllen von Wasser einen Befüllschlauch mit zwei Wasserhahnanschlüssen, einen Lappen und einen Entlüftungsschlüssel verwenden.

-
Den Befüllschlauch an einen Kaltwasserhahn anschließen.
-
Die im Befüllschlauch vorhandene Luft austreiben. Den Schlauch langsam mit dem Wasser füllen. Das Schlauchende nach oben halten, über einem Eimer. Den Hahn schließen, sobald das Wasser aus dem Schlauch herausfließt.
-
Den Stopfen des Füll-/Entleerungshahns abschrauben.

Der Füll-/Entleerungshahn befindet sich nicht unbedingt in der Nähe des Heizkessels.
- Den Befüllschlauch an den Füll-/Entleerungshahn anschließen. Die Mutter des Befüllschlauchs gut festziehen.

text_image
T000850-A T000853-A- Den Hahn zum Füllen/Leeren der Heizungsanlage öffnen.
- Den Kaltwasserhahn öffnen.
- Wasserdruck der Anlage, der am Display des Schaltfeldes ausgewiesen ist, prüfen.
-
Den Wasserhahn schließen, wenn der Wasserdruck 2 bar beträgt.
-
Den Füll-/Entleerungshahn der Heizungsanlage schließen. Den Schlauch am Füll-/Entleerungshahn lassen, bis die Anlage entlüftet wurde.

Durch das Hinzufügen von Wasser dringt Luft in die Heizungsanlage ein. Anlage entlüften. Nach dem Entlüften kann der Wasserdruck wieder unter die erforderliche Höhe sinken. Wasserdruck der Anlage, der am Display des Schaltfeldes ausgewiesen ist, prüfen. Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden.
- Nach dem Füllen der Anlage den Heizkessel wieder in Betrieb nehmen.

In der Regel sollte es ausreichen, die Anlage 2mal im Jahr aufzufüllen und zu entlüften, um einen adäquaten Wasserdruck zu erhalten. Wenn häufig Wasser nachgefüllt werden muss, sollten Sie Ihren Installateur benachrichtigen.
7.4 Entlüftung der Heizung

Es ist erforderlich, die im Speicher oder in den Leitungen bzw. Wasserarmaturen eventuell befindliche Luft zu entlüften, um unangenehme Geräusche durch eingeschlossener Luft zu vermeiden, die sich beim Aufheizen oder bei der Wasserentnahme verlagert. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper öffnen.
Calenta 15S - 15DS - 25S - 25DS - 35S 7. Überprüfung und Wartung

-
Den Raumthermostat auf die höchstmögliche Temperatur einstellen.
-
Abwarten, bis die Heizkörper warm sind.
-
Heizung ausschalten.
-
Ca. 10 Minuten abwarten, bis die Heizkörper abgekühlt sind.
-
Heizkörper entlüften. Mit den unteren Stockwerken beginnen.
-
Überprüfung und Wartung Calenta 15S - 15DS - 25S - 25DS - 35S


T000183-A
-
Den Entlüftungsanschluss mit dem mitgelieferten Entlüftungsschlüssel öffnen und dabei einen Lappen gegen den Anschluss drücken.
-
Warten, bis Wasser aus dem Entlüftungsventil austritt, und danach den Entlüftungsanschluss schließen.

ACHTUNG
Das Wasser kann noch heiß sein.
-
Heizkessel einschalten. Ein 3-minütiger Entlüftungszyklus wird automatisch ausgeführt.
-
Nach dem Entlüften überprüfen, ob der Druck in der Anlage noch ausreichend ist.

Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
Siehe Kapitel: "Befüllung der Anlage", Seite 29
- Raumthermostat bzw. Regelung einstellen.
7.5 Entleeren der Anlage

Es kann notwendig sein, das Wasser aus der Heizungsanlage zu entleeren, wenn Heizkörper ausgewechselt werden müssen, bei starken Wasserlecks oder bei Frostgefahr. Hierzu wie folgt vorgehen:
-
Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper öffnen.
-
Heizkessel spannungsfrei schalten.
-
Ca. 10 Minuten abwarten, bis die Heizkörper abgekühlt sind.
-
Einen Ablaufschlauch mit dem an der niedrigsten Stelle befindlichen Anschluss verbinden. Das andere Ende des Schlauchs in einen Ablauf stecken oder an einem anderen Ort platzieren, an dem das ablaufende Wasser keinen Schaden anrichten kann.
-
Den Hahn zum Füllen/Leeren der Heizungsanlage öffnen. Anlage entlüften.

WARNUNG
Das Wasser kann noch heiß sein.
- Wenn kein Wasser mehr aus dem Ablaufanschluss kommt, den Entleerungshahn schließen.
8 Bei Störungen
8.1 Anti-Kurzzyklus
Wenn der Heizkessel im Modus Anti-Kurzzyklus arbeitet, blinkt das Symbol ?.
- Die Taste "?" drücken. Die Meldung Betrieb gewährleistet wenn die Start-Temperatur erreicht wird wird angezeigt.

Diese Meldung ist keine Fehlermeldung, sondern eine Information.
8.2 Meldungen (Code des Typs Bxx oder Mxx)
Im Fall einer Störung zeigt das Schaltfeld eine Meldung mit seinem Code an.
- Notieren Sie den angezeigten Code.
Der Code ist für die korrekte und schnelle Diagnose der Störungsart und für eine eventuelle technische Unterstützung wichtig.
- Heizkessel aus- und wieder einschalten.
Der Heizkessel setzt sich automatisch wieder in Betrieb, wenn die Ursache der Blockierung behoben wurde.
- Wenn der Code wieder angezeigt wird, gemäß den Anweisungen der folgenden Tabelle vorgehen:
| Code | Meldungen Beschreibung | Überprüfung / Lösung | |
| B00 B | L.CRC.PSU | Die Leiterplatte PSU ist falsch konfiguriert | Fehler der Parameter auf der Leiterplatte PSU► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B01 B | L.MAX KESSEL | Maximale Vorlauftemperatur überschritten | Die Wasserdurchflussmenge in der Anlage ist unzureichend► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile) |
| B02 B | L.WÄRME GRAD. | Die Erhöhung der Vorlauftemperatur überschreitet ihren Maximalwert | Die Wasserdurchflussmenge in der Anlage ist unzureichend► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)► Wasserdruck überprüfen |
| Fühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| Code | Meldungen Beschreibung | g Überprüfung / Lösung | |
| B07 B | L.DT VORL.RÜCKL | Maximaler Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf überschritten | Die Wasserdurchflussmenge in der Anlage ist unzureichend► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)► Wasserdruck überprüfen |
| Fühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| B08 B | L.RL AUF | Eingang RL an der Klemmleiste von Leiterplatte PCU ist offen | Parameterfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| Falscher Anschluss► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| B09 B | L.INV.L/N | ► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| B10 B11 | BL.SK E.OFFEN | Eingang BL an der Klemmleiste von Leiterplatte PCU ist offen | Der an Eingang BL angeschlossene Kontakt ist offen► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| Parameterfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| Falscher Anschluss► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| B13 B | L.KOM PCU BL.KOM PCU-D4 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU | Falscher Anschluss► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| Leiterplatte SCU ist nicht im Heizkessel installiert► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| B14 B | L.WASSER MANG | Der Wasserdruck liegt unter 0,8 bar Wassermangel im Kreis► Wasser an der Anlage nachfüllen | |
| B15 B | L.GAS DRUCK | Gasdruck zu gering Schlechte Einstellung | des Gasdruckwächters auf der Leiterplatte SCU► Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B16 B | L.FALSCH SU | Die Leiterplatte SU wird nicht erkannt Falsche Leiterplatte SU für diesen Heizkessel► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| B17 B | L.FALSCH PSU | Die auf der Leiterplatte PCU gespeicherten Parameter wurden verändert | Fehler der Parameter auf der Leiterplatte PCU► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B18 B | L.FALSCH PSU | Die Leiterplatte PSU wird nicht erkannt Falsche Leiterplatte PSU für diesen Heizkessel► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| B19 B | L.KEINE KONFIG | Der Heizkessel ist nicht konfiguriert Die Leiterplatte PSU wurde ausgewechselt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| B21 B | L.KOM SU | Datenübertragungsfehler zwischen den Leiterplatten PCU und SU | Falscher Anschluss► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| Code | Meldungen Beschreibung | Überprüfung / Lösung | |
| B22 B | L.FLAMME LOS | Erlöschen der Flamme während des Betriebs | Kein IonisationsstromÜberprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istKontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B25 B | L.SU ERROR | Interner Fehler der Leiterplatte SU | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B26 B | L.WW F. | Der WW-Speicherfühler ist nicht angeschlossen oder kurzgeschlossen | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| B27 B | L.WW INST | Der Ausgangsfühler des Plattenwärmetauschers ist nicht angeschlossen oder kurzgeschlossen | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| M04 W | ARTUNG | Anforderung einer Wartung Das für die Wartung programmierte Datum ist erreichtWenn das Symbol ? blinkt, die Taste ? drücken. Die Kontaktdaten des Installateurs werden angezeigt.Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| M05 W | ARTUNG A | Wartung A, B oder C wird angefordert Das für die Wartung programmierte Datum ist erreicht | |
| M06 W | ARTUNG B | ||
| M07 W | ARTUNG C | ||
| M20 E | NTLUFTUNG | Ein Entlüftungszyklus des Heizkessels läuft | Einschalten des Heizkessels3 Minuten warten |
| EST.AUF B XX TAGE | Die Trocknung des Fußbodenestrichs ist aktivXX TAGE = Verbleidende Anzahl der Tage für die Trocknung des Estrichs. | Eine Trocknung des Fußbodenestrichs findet statt. Die Heizung der nicht betroffenen Kreise ist unterbrochen.Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| EST.AUF C XX TAGE | |||
| EST.AUF B+C XX TAGE | |||
| M23 A | USS.FAUSTAUSCHEN | Der Außenfühler ist defekt. Den Funk-Außenfühler wechseln. | |
| M30 B | L.COM MODBUS | Keine Kommunikation mit der Führungsregelung durch das MODBUS Netz. | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen. |
| M31 B | L.SYSTEMNETZ | Falsche Konfiguration des MODBUS Netzes. | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen. |
| ABSCH N XX | Die Abschaltung ist aktivXX = Nummer der aktiven Abschaltung | Eine Abschaltung ist wirksam. Die ausgewählten Kreise werden während des gewählten Abschaltungszeitraums in den Frostschutzbetrieb geschaltet. | |
8.3 Fehler (Code des Typs Lxx oder Dxx)

text_image
SONNTAG 11:45 TEMP.: 68° PCU. KOM. DEF D27 AUTO H0HN7C002604-A-02

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SONNTAG 11:45 68° PCU KOM. DEF D27 AUTO ▶WHN2C002302-D-02
Bei Betriebsstörungen blinkt das Schaltfeld und eine Fehlermeldung mit seinem Code wird angezeigt.
- Notieren Sie den angezeigten Code. Der Code ist für die korrekte und schnelle Diagnose der Störungsart und für eine eventuelle technische Unterstützung wichtig.
-
Die Taste ☐ drücken. Wenn der Code wieder angezeigt wird, Heizkessel aus- und wieder einschalten.
-
Die Taste ? drücken. Um das Problem zu lösen, die angezeigten Hinweise beachten.
-
Schlagen Sie die Bedeutung der Codes in der nachstehenden Tabelle nach:
| Code | Fehler Ursache | der Störung | Beschreibung Überprüfung / Lösung | |
| L00 PSU DEF. | PCU Leiterplatte PSU nicht angeschlossen Falscher | AnschlussLeiterplatte PSU defekt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L01 PSU PARAM.DEF. | PCU Die Sicherheitsparameter sind falsch Falscher | AnschlussLeiterplatte PSU defekt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L02 DEF.VORLAUFF. | PCU Der Heizkessel-Vorlauffühler ist kurzgeschlossen | Falscher AnschlussFühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L03 DEF.VORLAUFF. | PCU Der Stromkreis des Heizkessel-Vorlauffühlers ist unterbrochen | Falscher AnschlussFühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L04 | DEF.VORLAUFF. | PCU Kesseltemp. zu tief Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L05 | STB VORLAUF | PCU Kesseltemp. zu hoch Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L06 | RJCKLAUF F.DEF | PCU Der Rücklauf-Temperaturfühler ist kurzgeschlossen | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| L07 | RJCKLAUF F.DEF | PCU Der Schaltkreis des Rücklauf-Temperaturfühler ist offen | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| L08 | RJCKLAUF F.DEF | PCU Rücklauftemperatur zu niedrig Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L09 | STB RUCKLAUF | PCU Rücklauftemperatur zu hoch Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L10 R | JCK-VOR>MAX | PCU Zu ge | inge Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur | Falscher Anschluss Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L11 V | OR-RUCK>MAX | PCU Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu groß | Falscher Anschluss Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L12 ST | OFFEN | PCU Maximaltemperatur des Heizkessels überschritten (Maximalthermostat STB) | Falscher Anschluss Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Keine Wasserzirkulation▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen | ||||
| L14 FE | HLER ZUNDUNG | PCU 5 fehlerhafte Zündversuche des Brenners | Fehlen des Zündfunken▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| Zündfunken vorhanden, jedoch keine Flammenbildung▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||||
| Vorhandensein einer Flamme, jedoch unzureichende Ionisierung (<3 μA)▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||||
| L16 FE | HL.G-VENTIL | PCU Erkenhung von Fremdlicht Ionisationsstrom vor | handen, obwohl keine Flamme brenntZündtrafo defektGasarmatur defektDer Brenner glüht nach: CO2-Wert zu hoch▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| L17 G | VENTIL DEF. | PCU Problem auf der Leiterplatte SU Falscher Anschluss | ||
| L34 G | EBLAESE DEF. | PCU Das Gebläse arbeitet nicht mit der richtigen Drehzahl | Falscher AnschlussGebläse defekt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| L35 R | JCK>KESS DEF. | PCU Vorlauf und Rücklauf vertauscht Falscher AnschlussFühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| Umgekehrte Richtung der Wasserzirkulation► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile) | ||||
| L36 I-$TROM DEF | PCU Die Flamme ist in 24 Stunden mehr als 5-mal erloschen, während der Brenner in Betrieb war | Kein Ionisationsstrom► Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L37 SU KOM.DEF | PCU Unterbrechung der Datenübertragung mit der Leiterplatte SU | Falscher Anschluss► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L38 PCU KOM.DEF | PCU Unterbrechung der Datenübertragung zwischen den Leiterplatten PCU und SCU | Falscher AnschlussSCU-Leiterplatte nicht angeschlossen oder defekt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L39 BL OEF.DEF. | PCU Der Eingang BL war einen Moment lang offen | Falscher AnschlussExterne UrsacheParameter falsch eingestellt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| L40 DEF.TEST.HRU | PCU HRU/URC Testeinheit-Fehler Falscher AnschlussExterne UrsacheParameter falsch eingestellt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
| L250 DEF.WASSERMANG | PCU Wasserdruck zu gering Hydraulikkreis schlechtentlüftetWasserleckageFehlerhafte Messung► Falls erforderlich Wasser nachfüllen► Feuerungsautomat entriegeln | |||
| L251 | MANOMETER DEF. | PCU Wasserrdrucksensor-Fehler Verdrahtungsfehler | Das Manometer ist defektFühler-Leiterplatten defekt► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| D03 D04 | VORL.F.B DEF.VORL.F.C DEF. | SCU Fehler am Vorlauffühler von Kreis BFehler am Vorlauffühler von Kreis CBemerkungen:Die Pumpe des Kreises arbeitet.Der Motor des Dreiwegemischers des Kreises wird nicht mehr versorgt, und er kann manuell verstellt werden. | Falscher AnschlussFühlerfehler► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |
| D05 A | USS.F.DEFEKT | SCU Fehler | am AußenfühlerBemerkungen:Der Sollwert des Heizkessels ist gleichT.MAX KESSEL.Die Mischeregulierung ist nicht mehr gewährleistet, die Überwachung der Höchsttemperatur nach dem Mischer bleibt aufrecht erhalten.Die Mischer können von Hand eingestellt werden.Die Warmwasserbereitung bleibt gewährleistet. | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D07 S | YST.F.DEFEKT | SCU Fehler | am Systemfühler Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D09 W | W.F.DEFEKT | SCU Fehler | des SpeicherfühlersBemerkungen:Die Warmwasseraufwärmung erfolgt nicht mehr.Die Ladepumpe arbeitet.Die Speicherlade-Temperatur entspricht der Kesseltemperatur. | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D11 D12 D13 | RAUMF.A DEFEKTRAUMF.B DEFEKTRAUMF.C DEFEKT | SCU Fehler | am Raumfühler AFehler am Raumfühler BFehler am Raumfühler CBemerkung:Der betroffene Kreis arbeitet ohne Einfluss des Raumfühlers. | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D14 M | C KOM.DEF | SCU Unterbrechung der Datenübertragung zwischen der Leiterplatte SCU und dem Funkmodul des Heizkessels | Falscher Anschluss▸ Verbindungsleitung und Stecker prüfen | |
| Fehler des Heizkesselmoduls▸ Heizkesselmodul auswechseln | ||||
| D15 P | JFFER F.DEF | SCU Fehler | des PufferspeicherfühlersBemerkung:Das Erwärmen des Pufferspeichers ist nicht mehr gewährleistet. | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D16 D16 | SCHWIM.B.F.DEFSCHWIM.C.F.DEF | SCU Fehler | des Schwimmbadfühlers in Kreis BFehler des Schwimmbadfühlers in Kreis CBemerkung:Die Aufheizung des Schwimmbades erfolgt während der Komfortperiode des Kreises ständig. | Falscher AnschlussFühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D17 W | W 2 F.DEFEKT | SCU Fehler | des Speicherfühlers 2 Falscher Anschluss | Fühlerfehler▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen |
| D27 P | CU KOM. DEF | SCU Unterbrechung der Datenübertragung zwischen den Leiterplatten SCU und PCU▸ Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | ||
| D32 5 | RESET:ON/OFF | SCU In weniger als einer Stunde wurden 5 Entstörungen vorgenommen► Heizkessel aus- und wieder einschalten► Sollte der Kessel trotz mehrerer Entstörversuche nicht in Betrieb gehen (5 Startversuche sind zulässig), benachrichtigen Sie bitte Ihren Heizungsinstallateur unter Angabe der angezeigten Fehlermeldung | ||
| D37 | TA-S KURZ-S | SCU Kurzschluss beim Titan Active System®► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmenBemerkungen:Die Trinkwassererwärmung wurde gestoppt, kann aber mit der Taste wiedereingeschaltet werden.Der Speicher ist nicht mehr geschützt.Wenn am Heizkessel ein Speicher ohne Titan Active System® angeschlossen ist sicherstellen, dass der TAS-Simulationsstecker (geliefert in Kolli AD212) auf der Fühlerplatine montiert ist. | ||
| D38 TA-S GETRENNT | SCU Unterbrochener Stromkreis beim Titan Active System®► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmenBemerkungen:Die Trinkwassererwärmung wurde gestoppt, kann aber mit der Taste wiedereingeschaltet werden.Der Speicher ist nicht mehr geschützt.Wenn am Heizkessel ein Speicher ohne Titan Active System® angeschlossen ist sicherstellen, dass der TAS-Simulationsstecker (geliefert in KolliAD212) auf der Fühlerplatine montiert ist. | |||
| D99 DEF.FALSCHE PCU | SCU Die Programmversion der SCU erkennt die angeschlossene PCU nicht► Kontakt mit dem Wartungstechniker des Gerätes aufnehmen | |||
9 Entsorgung
9.1 Entsorgung/Recycling
i
Ausbau und Entsorgung des Kessels müssen von qualifiziertem Fachpersonal unter Einhaltung der vor Ort vorherrschenden Vorschriften und Gesetze durchgeführt werden.
Befolgen Sie die unten beschriebenen Schritte, um den Kessel zu entfernen:
Heizkessel spannungsfrei schalten.
Gasversorgung unterbrechen.
Kaltwasserzufuhr absperren.
▶ Anlage entlüften.
▶ Siphon entfernen.
Entfernen Sie die Luft- und Abgasleitungen.
▶ Trennen Sie alle Leitungen vom Kessel.
▶ Entfernen Sie den Kessel.
10 Energieeinsparungen
10.1 Empfehlungen zum Energiesparen
▶ Den Raum, in dem der Heizkessel installiert ist, gut belüften.
Belüftungsöffnungen nicht verstopfen.
Heizkörper nicht abdecken. Keine Vorhänge vor die Heizkörper hängen.
▶ Hinter den Heizkörpern Reflektorplatten platzieren, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Leitungen in ungeheizten Räumen isolieren (z.B. Keller, Dachböden, etc).
Heizkörper in nicht genutzten Räumen abstellen.
▶ Warm- und Kaltwasser nicht unnötig laufen lassen.
Wasserspar-Duschkopf installieren, um bis zu 40 % Energie zu sparen.
▶ Lieber duschen als baden. Für ein Bad werden bis zu 2-mal mehr Wasser und Energie benötigt.
10.2 Empfehlungen
Die Fernbedienung ist in folgenden Versionen erhältlich:
▶ kabelgebunden
▶ Funkübertragung
Die Einstellung des Schaltfeldes und/oder der Fernbedienung wirkt sich erheblich auf den Energieverbrauch aus.
Empfehlungen:
Es ist nicht zu empfehlen, im Raum, in dem sich der Raumfühler befindet, Heizkörper mit Thermostatventil zu installieren. Falls ein Thermostatventil installiert ist, dieses ganz öffnen.
Das vollständige Öffnen oder Schließen der Thermostatventile der Heizkörper führt zu unerwünschten Temperaturschwankungen. Thermostatventile in kleinen Schritten öffnen und schließen.
Sollwert auf ca. 20°C reduzieren. Dies ermöglicht die Heizkosten und den Energieverbrauch zu verringern.
▶ Sollwerteinstellung beim Lüften reduzieren.
▶ Bei der Einstellung eines Tagesprogrammes Abwesenheiten und Urlaubstage bedenken.
11 Garantie
11.1 Allgemeine Angaben
Wir gratulieren Ihnen zum Kauf Ihres neuen Gerätes und danken Ihnen für Ihr Vertrauen.
Wir weisen Sie darauf hin, dass die ursprünglichen Eigenschaften Ihres Gerätes bei regelmäßiger Kontrolle und Wartung besser gewährleistet werden können.
Ihr Installateur und unser Kundendienstnetz steht Ihnen selbstverständlich weiterhin zu Diensten.
11.2 Garantiebedingungen
Die rechtsverbindlichen Gewährleistungen sind den aktuellen Verkaufsunterlagen (z.B. gültige Preisliste) zu entnehmen.

WARNUNG
HINWEIS zur Wartungsverpflichtung: Dieses Produkt muss jährlich fachgerecht gewartet werden. Sofern diese Forderung nicht erfolgt, ist die Gewährleistung auf 12 Monate begrenzt.
12 Anhang
12.1 ErP Informationen
12.1.1. Produktdatenblatt
| Heizkesselart | Calenta | 15S - 15DS 25 | 5S - 25DS 35 | S |
| Raumheizung – Temperaturanwendung | Mittelbereich | |||
| Warmwasserbereitung – Angegebenes Lastprofil | - - - | |||
| Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | ![]() | ![]() | ![]() | |
| Klasse für die Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | - - - | |||
| Wärmenennleistung (Prated of Psup) kW 15 25 35 | ||||
| Raumheizung – Jährlicher Energieverbrauch kWh 46 76 106 | ||||
| Warmwasserbereitung – Jährlicher Energieverbrauch kWh | GJ | - | - | - |
| - | - | - | ||
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz % 93 94 95 | ||||
| Energieeffizienz der Warmwasserbereitung | % | - - - | ||
| Schallleistungspegel L_WA in Innenräumen | dB | 43 50 53 | ||
Für spezifische Vorsichtsmaßnahmen bei der Montage, beim Einbau und bei der Wartung:

"Allgemeine Sicherheitshinweise", Seite 4
12.1.2. Anlagendatenblatt
Die dem Paket beiliegende Karte für Kessel gibt die Energieeffizienz der Zentralheizung für das Paket an
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz des Heizkessels

Temperaturüberwachung
aus dem Datenblatt der Temperaturüberwachung
Klasse I = 1 %, Klasse II = 2 %, Klasse III = 1,5 %,
Klasse IV = 2 %, Klasse V = 3 %, Klasse VI = 4 %,
Klasse VII = 3,5 %, Klasse VIII = 5 %

Zusatzheizkessel
aus dem Datenblatt des Heizkessels
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)

Solarer Beitrag
aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung

text_image
Speichervolumen (in m³) Kokkalkauförder (inges)rad (A* = 0,95, A = 0,91, B = 0,86, C = 0,83, D - G = 0,81 (‘III’ x + ‘IV’ x ) x 0,9 x (/100) x = + ④ %(1) Ist der Speicher als A eingestuft, 0,95 verwenden
aus dem Datenblatt der Wärmepumpe
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)
Zusatzwärmepumpe

Solarer Beitrag UND Zusatzwärmepumpe
kleineren Wert auswählen

text_image
0,5 x ④ ODER 0,5 x ⑤ = - ⑥ %Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz der Anlage

Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz der Anlage

Heizkessel und Zusatzwärmepumpe mit Niedertemperatur-Wärmestrahler bei 35 °C?
aus dem Datenblatt der Wärmepumpe


Die in diesem Anlagendatenblatt angegebene Anlagen-Energieeffizienz kann von der tatsächlichen Energieeffizienz abweichen, wenn die Anlage in einem Gebäude installiert wurde, da diese Effizienzwerte von weiteren Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch Wärmeverlust im Verteilungssystem sowie den Produktdimensionierungen im Vergleich zu der Größe und den Eigenschaften des Gebäudes.
AD-3000743-01
Der Wert der Raumheizungs-Energieeffizienz des Vorzugsraumheizgerätes in %.
II Der Faktor zur Gewichtung der Wärmeleistung der Vorzugs- und Zusatzheizgeräte einer Verbundanlage gemäß der folgenden Tabelle.
III Der Wert des mathematischen Ausdrucks: 294/(11. Prated), wobei sich(Prated) auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
IV Der Wert des mathematischen Ausdrucks: 115/(11. Prated), wobei sich(Prated) auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
| Psup / (Prated + Psup)(1)(2) | II, Verbundanlage ohne Warmwasserspeicher | II, Verbundanlage mit Warmwasserspeicher |
| 0 0 0 | ||
| 0,1 0,3 0,37 | ||
| 0,2 0,55 0,70 | ||
| 0,3 0,75 0,85 | ||
| 0,4 0,85 0,94 | ||
| 0,5 0,95 0,98 | ||
| 0,6 0,98 1,00 | ||
| ≥ 0,7 1,00 1,00 | ||
| (1) Die Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation aus den beiden benachbarten Werten berechnet(2) Prated bezieht sich auf das Vorzugsraumheizgerät oder das Vorzugskombiheizgerät | ||
Die dem Paket beiliegende Karte für Kombinationsheizgeräte (Kessel oder Heizpumpen) gibt die Energieeffizienz der Warmwasserheizung für das Paket an
Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz des Kombiheizgerätes
①

Angegebenes Lastprofi I:

Solarer Beitrag
aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung
Hilfsstrom
②

Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz der Anlage unter durchschnittlichen Klimabedingungen
③

Klasse für die Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz der Anlage unter durchschnittlichen Klimabedingungen








≥27%


≥30%
≥30%
≥30%
≥32%


≥33%
≥34%
≥35%
≥36%


≥36%
≥37%
≥38%
≥40%


≥39%
≥50%
≥55%
≥60%


≥65%
≥75%
≥80%
≥85%


≥100%
≥115%
≥123%
≥131%


≥130%
≥150%
≥160%
≥170%


≥163%
≥188%
≥200%
≥213%
Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz unter kälteren und wärmeren Klimabedingungen
Kälter:
③

③
Wärmer:

②

2


%- 0,2 x

=
=
=
Die in diesem Anlagendatenblatt angegebene Anlagen-Energieeffizienz kann von der tatsächlichen Energieeffizienz abweichen, wenn die Anlage in einem Gebäude installiert wurde, da diese Effizienzwerte von weiteren Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch Wärmeverlust im Verteilungssystem sowie den Produktdimensionierungen im Vergleich zu der Größe und den Eigenschaften des Gebäudes.
AD-3000747-01
I Wert der Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz des Kombiheizgerätes in %.
II Der Wert des mathematischen Ausdrucks (220 * Qref)/Qnonsol, wobei Qref aus der Verordnung EU 811/2013, Anhang VII Tabelle 15 und Qnonsol aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung für das angegebene Lastprofil M, L, XL oder XXL des Kombiheizgerätes stammt.
III
Der Wert des mathematischen Ausdrucks ( Q_aux . 2,5)/(220. Q_ref ) in %, wobei Q_aux aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung und Q_ref aus der Verordnung EU 811/2013, Anhang VII Tabelle 15 für das angegebene Lastprofil M, L, XL oder XXL stammt.
| Heizkesselart Calenta 15S - 1 | 5DS 25S - 25 | DS 35S | ||
| iSense ProNur mit Außenfühler | % | 96 96 97 | ||
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070715


