Premium Liner (2011) - Wohnmobil Dethleffs - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Premium Liner (2011) Dethleffs
Betriebsanleitung und Serviceheft Premium Liner
Bedienungsanleitung
Herzlichen Glückwunsch
Zu Ihrem neuen Motorcaravan gratulieren wir Ihnen herzlich und bedanken uns, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt aus dem Hause Dethleffs entschieden haben.
Ob Sie Ihre Suche nach Urlaubsfreuden über gute oder schlechte Straßen führt, ob Ihr "Ferienhaus" im Grünen, am Meer oder im Gebirge steht: Ihr Dethleffs-Motorcaravan wird immer dafür sorgen, dass Sie Ihren Urlaub genießen, denn das Team von Dethleffs baut seit 80 Jahren Wohnwagen und weiß, worauf es ankommt. Diese Erfahrung zeigt sich in der durchdachten, gemütlichen und dennoch durch und durch funktionellen Ausstattung ebenso wie in den hervorragenden Fahreigenschaften.
Jedes Dethleffs-Fahrzeug wird mit Sorgfalt gefertigt und die Qualität wird streng kontrolliert. Das sichert die lange Lebensdauer unserer Produkte. Aufgrund dieser strengen Anforderungen bürgen wir für die erstklassige Qualität unserer Produkte und gewähren Ihnen 6 Jahre Garantie auf die Dichtheit unserer Aufbauten gemäß unseren Garantiebedingungen (siehe Abschnitt 1.1).
Diese Bedienungsanleitung widmet sich vorwiegend dem Wohnaufbau Ihres Motorcaravans. Sie vermittelt Ihnen alle wichtigen Informationen und Tipps, damit Sie alle technischen Vorzüge Ihres Dethleffs-Motorcaravans voll und ganz nutzen können. Auch die Pflege – und somit Werterhaltung – haben wir berücksichtigt.
Zusätzlich erhalten Sie die separaten Unterlagen für das Basisfahrzeug und die diversen Einbaugeräte.
Wenden Sie sich zur Durchführung von Wartungsarbeiten oder wann immer Sie Hilfe benötigen, stets vertrauensvoll an Ihre autorisierte Fachwerkstatt. Sie kennt Ihren Motorcaravan am besten und wird alle Ihre Wünsche schnell und zuverlässig erfüllen.
Nun wünschen wir Ihnen mit Ihrem Motorcaravan viel Spaß, beste Erholung und stets gute Fahrt.
Ihr Dethleffs-Team
Bedienungsanleitung
Fahrzeugdaten
Modell:
Kfz-Hersteller/Motorart:
Seriennummer:
Übernahmedatum:
Erstzulassung:
Gekauft bei Firma:
Ablauf der Gewährleistung:
Schlüsselnummer:
Fahrgestellnummer:
Family Card mit Langzeit-Garantie bis:
Kundenanschrift
Name, Vorname:
Straße, Nr.:
PLZ, Ort:
Stempel und Unterschrift des Händlers
Änderungen in Konstruktion, Ausstattung und Lieferumfang bleiben vorbehalten. Es sind auch Sonderausstattungen aufgeführt, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Die Beschreibungen und Abbildungen in dieser Broschüre sind keiner bestimmten Version zuzuordnen. Für alle Details hat allein die jeweils gültige Ausstattungsliste Gültigkeit.
Inhaltsverzeichnis
1 G a r a n
1.1 Garantiebedingungen ....7
1.2 Inspektionsnachweise....8
1.3 Inspektionsplan Jahresinspektion ..... 11
1.4 Inspektionsplan Dichtheitsinspektion .... 11
2 Einleitung .... 13
2.1 Allgemeines....14
2.2 Umwelthinweise....14
3 Sicherheit....17
3.1 Brandschutz....17
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren .....17
3.1.2 Feuerbekämpfung....17
3.1.3 Bei Feuer....17
3.2 Allgemeines....18
3.3 Verkehrssicherheit....18
3.4 Anhängerbetrieb .....20
3.5 Gasanlage....20
3.5.1 Allgemeine Hinweise .....20
3.5.2 Gasflaschen....21
3.6 Elektrische Anlage .....22
3.7 Wasseranlage .....22
4 Vor der Fahrt. 23
4.1 Schlüssel....23
4.2 Zulassung 23
4.3 Zuladung....24
4.3.1 Begriffe 24
4.3.2 Berechnung der Zuladung ..... 26
4.3.3 Fahrzeug richtig beladen 27
4.3.4 Dachlasten....29
4.3.5 Heckgarage....30
4.3.6 Doppelboden .... 30
4.3.7 Fahrradträger .....31
4.4 Anhängerbetrieb ....31
4.5 Eintrittstufe....32
4.6 PVC-Fußbodenbelag....33
4.7 Fernsehgerät....33
4.8 Spülenabdeckung .....34
4.9 Faltverdunklungen für Fahrerfenster und Beifahrerfenster ....35
4.10 Zentralverriegelung Küchenblock ..... 35
4.11 Schneeketten ....36
4.12 Verkehrssicherheit....36
5 Während der Fahrt. 39
5.1 Fahren mit dem Motorcaravan ..... 39
5.2 Rückfahrkamera 40
5.3 Fahrgeschwindigkeit .....40
5.4 Bremsen ....40
5.5 Sicherheitsgurte .....41
5.5.1 Sicherheitsgurt richtig anlegen....41
5.6 Fahrersitz und Beifahrersitz ..... 41
5.7 Kopfstützen ....44
5.8 Sitzplatzanordnung....44
5.9 Elektrisch einstellbare Außenspiegel .....45
1.10 Luftfeiderung..e....45....7
5.10.1 Luftfederung (VB-air suspension).... 45
5.11 Motorhaube 48
5.12 Scheibenwaschwasser einfüllen ..... 48
5.13 Kühlwasser nachfüllen 49
5.14 Dieselkraftstoff tanken 50
6 Motorcaravan aufstellen .....51
6.1 Feststellbremse 51
6.2 Eintrittstufe 51
6.3 Unterlegkeile 51
6.4 Stützen 51
6.4.1 Allgemeine Hinweise.... 51
6.4.2 Hubstützen 52
6.4.3 Elektrisch-hydraulische Hubstützen..... 52
6.5 230-V-Anschluss .... 54
6.6 Markise 55
7 Wohnen....57
7.1 Türen 57
7.1.1 Eingangstür, außen 58
7.1.2 Eingangstür, innen 58
7.1.3 Fenster Eingangstür.... 59
7.1.4 Faltbarer Insektenschutz an der Eingangstür.... 59
7.2 Außenklappen 59
7.2.1 Klappenschloss mit separatem Schließzylinder 60
7.3 Lüften 61
7.4 Fenster 61
7.4.1 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern (mit Sicherungsknopf)....62
7.4.2 Schiebefenster mit Verriegelung..... 64
7.4.3 Schiebefenster ohne Verriegelung..... 64
7.4.4 Raffrollos 65
7.4.5 Faltverdunklung und Insektenschutz .... 65
7.4.6 Verdunklungsrollo für die Frontscheibe .. 66
7.4.7 Faltverdunklungen für Fahrerfenster und Beifahrerfenster.... 67
7.5 Dachhauben 67
7.5.1 Dachhaube mit Schnappverschluss..... 68
7.5.2 Kipp-Dachhaube 68
7.5.3 Heki-Dachhaube (mini und midi) ..... 70
7.5.4 Kurbelhub-Dachhaube 71
7.6 Sitze drehen 72
7.7 Tische 72
7.7.1 Ausziehbarer Tisch mit versenkbarer Tischplattenverlängerung 72
7.8 Zentralverriegelung Küchenblock ..... 73
7.9 Fernsehgerät 73
7.10 Radio 74
7.11 Leuchten 74
7.12 Lichtschalter 75
7.13 Lichtsteuerung.... 76
7.14 Fernbedienung für Vorzeltleuchte, Balda-chinbeleuchtung und Eintrittstufe ..... 76
7.15 Betten 77
Inhaltsverzeichnis
7.15.1 Hubbett, elektrisch absenkbar .....77
8 Gasanlage....79
8.1 Allgemeines....79
8.2 Gasflaschen....80
8.3 Gasverbrauch .....81
8.4 Gasflaschen wechseln .....81
8.5 Gasabsperrventile....82
8.6 Schlauchbruchsicherung (Crash-Protection-Unit) .....82
8.7 Externer Gasanschluss....83
8.8 DuoControl-Umschaltanlage .....84
9 Elektrische Anlage 87
9.1 Generelle Sicherheitshinweise .....87
9.2 Begriffe .....87
9.3 12-V-Bordnetz....88
9.3.1 Wohnraumbatterie .....88
9.4 Wohnraumbatterie und Starterbatterie laden....89
9.4.1 Laden über 230-V-Versorgung ..... 90
9.4.2 Laden über Fahrzeugmotor ..... 90
9.4.3 Laden mit externem Ladegerät.....90
9.5 Wechselrichter .....91
9.6 Zusatz-Ladegerät....92
9.7 Elektroblock (EBL 220)....93
9.7.1 Batterie-Trennung .....94
9.7.2 Batterie-Wahlschalter....94
9.7.3 Batterie-Überwachung....94
9.7.4 Batterie-Ladung .....95
9.8.1 230-V-Kontroll-Leuchte....96
9.8.2 12-V-Hauptschalter....97
9.8.3 Anzeigeinstrument Batterien....97
9.8.4 Anzeigeinstrument Tank .....99
9.8.5 Alarme....99
9.8.6 Temperaturanzeige....100
9.8.7 Anzeigeinstrument Uhr .....100
9.8.8 Schalter für Tankheizung.....100
9.9 230-V-Bordnetz.....101
9.9.1 230-V-Anschluss .....101
9.9.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss....101
9.10 Sicherungen....103
9.10.1 12-V-Sicherungen .....103
9.10.2 230-V-Sicherung....104
10 Einbaugeräte....105
10.1 Allgemeines....105
10.2 Warmwasser-Heizung Alde .....106
10.2.1 Wärmetauscher Alde .....108
10.2.2 Zusatz-Umwälzpumpe Alde .....109
10.4.1 Boiler einschalten/ausschalten .....111
10.4.2 Boiler füllen/entleeren....111
10.5 Kochstelle....112
10.5.1 Gaskocher....112
10.5.2 Dunstabzug 113
10.6 Kühlschrank 114
10.6.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter ..... 114
10.6.2 Betrieb (Dometic 7er-Reihe mit automatischem Energiewahl-System und Rahmenheizung)....114
10.6.3 Betrieb (Kissmann) 117
10.6.4 Kühlschranktür-Verriegelung ..... 118
10.7 Klimaanlage 119
10.7.1 Klimaanlage (Truma) 119
10.7.2 Klimaanlage (Teleco) 121
10.8 Geschirrspül-Maschine ..... 122
10.9 Zentralstaubsauger 123
11 Sanitäre Einrichtung .....127
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines.....127
11.2 Wassertank....128
11.2.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel...128
11.2.2 Wasserablauf 129
11.2.3 Wasser einfüllen 129
11.2.4 Wasser ablassen 129
11.3 Abwassertank....130
11.4 Wasseranlage befüllen 131
11.5 Wasseranlage entleeren.... 132
11.6 Toilettenraum 132
11.7 Toilette 133
11.7.1 Schwenkbare Toilette 134
11.7.2 Kassette entnehmen 135
11.7.3 Kassette entleeren 135
12 Pflege....137
12.1 Äußere Pflege.... 137
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger.....137
12.1.2 Fahrzeug waschen 137
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas ..... 138
12.1.4 Unterboden 138
12.1.5 Abwassertank....138
12.1.6 Eintrittstufe 139
12.1.7 Isoliermatte Fahrerhaus (I-Modell) ..... 139
12.1.8 Elektrisch-hydraulische Hubstützen....139
12.2 Innere Pflege 139
12.3 Wasseranlage 141
12.3.1 Wassertank reinigen 141
12.3.2 Wasserleitungen reinigen 141
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren....142
12.4 Dunstabzug 143
12.5 Winterpflege....143
12.5.1 Vorbereitungen.... 143
12.5.2 Winterbetrieb....144
12.5.3 Nach Abschluss der Wintersaison.....144
12.6 Still-Legung....144
12.6.1 Vorübergehende Still-Legung ..... 144
12.6.2 Still-Legung über Winter ..... 146
12.6.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter.... 147
Inhaltsverzeichnis
13 Wartung .... 149
13.1 Amtliche Prüfungen .....149
13.2 Inspektionsarbeiten .....149
13.3 Wartungsarbeiten .....150
13.4 Elektrisch-hydraulische Hubstützen .....150
13.5 Warmwasser-Heizung Alde .....150
13.5.1 Flüssigkeitsstand prüfen .....151
13.5.2 Heizflüssigkeit nachfüllen .....151
13.5.3 Heizungsanlage entlüften....151
13.6 Standheizung .....152
13.7 Klimaanlage....152
13.7.1 Klimaanlage (Truma)....152
13.7.2 Klimaanlage (Teleco)....153
13.8 Zentralstaubsauger....153
13.9 Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstofffröhren....154
13.9.1 Halogeneinbauleuchte (flach) .....154
13.9.2 Kleiderschrankleuchte .....155
13.9.3 Garagenleuchte .....155
13.9.4 Kühlschrankleuchte....156
13.10 Ersatzteile .....156
13.11 Typschild.....157
13.12 Warn- und Hinweisaufkleber .....157
14 Räder und Reifen ..... 159
14.1 Allgemeines .....159
14.2 Reifenauswahl....160
14.3 Bezeichnungen am Reifen .....161
14.4 Umgang mit Reifen .....161
14.5 Radwechsel .....161
14.6 Ersatzrad-Halterung .....162
14.7 Reifendruck .....163
15 Störungssuche .... 165
15.1 Bremsanlage....165
15.2 Luftfederung .....165
15.2.1 Luftfederung (VB-air suspension) .....165
15.3 Elektrisch-hydraulische Hubstützen .....166
15.4 Elektrische Anlage....166
15.5 Lichtsteuerung.... 169
15.6 Gasanlage 170
15.7 Kochstelle 171
15.7.1 Gaskocher/Gasbackofen.....171
15.8 Heizung/Boiler 171
15.9 Kühlschrank 172
15.9.1 Kühlschrank mit AES 172
15.9.2 Kühlschrank Kissmann 173
15.10 Klimaanlage 173
15.11 Geschirrspül-Maschine....174
15.12 Wasserversorgung ..... 175
15.13 Vakuum-Toilette (Dometic)....176
15.14 Aufbau 177
16 Sonderausstattungen .....179
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen .... 179
17 Hilfreiche Tipps .....181
17.1 Die wichtigsten Hinweise für Motorcara- vans....181
17.1.1 Verkehrsbestimmungen in Deutschland 181
17.1.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland .... 181
17.1.3 Parken 182
17.1.4 Amtliche Prüfungen.... 183
17.1.5 Notfallausstattung ..... 183
17.2 Hilfe auf Europas Straßen.... 183
17.3 Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen.... 186
17.4 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten....189
17.5 Übernachten im Fahrzeug abseits von Cam- pingplätzen.... 189
17.6 Gasversorgung in europäischen Staaten 191
17.7 Mautbestimmungen in europäischen Staaten....193
17.8 Tipps zum sicheren Übernachten unter- wegs 193
17.9 Tipps für Wintercamper ..... 193
17.10 194 Reisechecklisten
Inhaltsverzeichnis
1 Garantie
1.1 Garantiebedingungen
-
Die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG räumt dem Käufer nach seiner Wahl zusätzlich zu den ihm zustehenden gesetzlichen Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen eine Garantie von sechs Jahren darauf ein, dass die von ihr gebauten Fahrzeuge so abgedichtet sind, dass keine Nässe von außen nach innen (Innenraum) dringt. Garantieverpflichtungen bestehen nicht, wenn die Undichtigkeit auf unsachgemäße Handhabung von Fenstern, Türen und Dachhauben bzw. auf unsachgemäß reparierte Schäden zurückzuführen ist. Von der Garantie ausgenommen sind auch Schäden, die durch Naturgewalten (z. B. Hochwasser) verursacht werden. Die Garantieverlängerungen beinhalten ausschließlich die fachgerechte Instandsetzung. Wandlungs- und Minderungsansprüche sowie Fahrtkosten oder sonstige indirekte Kosten sind von der Garantie ausgeschlossen.
-
Bei Auftreten einer Undichtigkeit verpflichtet sich die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG im Rahmen dieser Garantiebedingungen zur Nachbesserung der betroffenen Fahrzeugteile durch kostenlose Instandsetzung oder durch Austausch der Teile, je nachdem, was zur unmittelbaren Schadensbeseitigung notwendig ist. Die Mängelbeseitigung hat durch die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG oder durch eine autorisierte Fachwerkstatt nach den Richtlinien der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG zu erfolgen.
-
Voraussetzung für diese Garantie ist, dass das Fahrzeug jährlich einer autorisierten Fachwerkstatt zur Inspektion vorgeführt wird. Die Vorführung hat jährlich jeweils spätestens 2 Monate nach dem Jahrestag der Erstzulassung (bzw. der Übergabe) zu erfolgen. Wird die Inspektion nicht fristgerecht durchgeführt, erlischt der Garantieanspruch und kann auch durch eine später durchgeführte Inspektion nicht wieder in Kraft gesetzt werden. Als Nachweis für die durchgeführte Inspektion sind auf dem dafür vorgesehenen Coupon im Garantieheft der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG die Inspektionsmarken aufzukleben und vom jeweiligen Dethleffs-Handelspartner durch Stempel, Datum und Unterschrift zu bestätigen.
-
Die Garantie beginnt am Tage der Erstzulassung oder Übergabe des Fahrzeuges an den Endverbraucher, spätestens 1 Jahr nach Auslieferung an den Händler, und gilt für die Zeit der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeuges, längstens 6 Jahre. Erfolgt die Erstzulassung vor der Übernahme, so gilt das Datum der Erstzulassung des Fahrzeuges als Garantiebeginn (Garantiestichtag). Durch Eigentumswechsel am Kaufgegenstand werden Garantieverpflichtungen nicht berührt. Die Garantie erlischt, wenn eine der in Ziff. 3 vorgesehenen Fristen nicht eingehalten wurde. Die Durchführung der Garantiearbeit verlängert nicht die Garantiezeit.
-
Für die bei einer Nachbesserung eingebauten Teile wird bis Ablauf der Garantiepflicht des Fahrzeuges ebenfalls Gewähr geleistet im Rahmen dieser Bestimmungen.
-
Das Auftreten von Undichtigkeit ist vom Eigentümer innerhalb von 15 Tagen an die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG oder an einen Dethleffs-Handelspartner schriftlich zu melden. Der Meldung muss die Garantieurkunde, versehen mit den entsprechenden Garantiemarken, beigefügt sein. Wird das Auftreten der Undichtigkeit nicht innerhalb der angegebenen Frist gemeldet, besteht kein Anspruch auf Garantie. Die Beseitigung der Undichtigkeit erfolgt nach Zustimmung der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG. Wird über die Art, den Umfang und das Ergebnis der Nachbesserung in angemessenem Rahmen keine Einigung erzielt, wird von der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG oder dem Dethleffs-Handelspartner ein neutraler Sachverständiger hinzugezogen, dessen Entscheidung für alle Beteiligten verbindlich ist.
1 Garantie
- Die Kosten der Inspektion sind vom Garantienehmer zu tragen.
- Als Gerichtsstand sind, soweit gesetzlich zulässig, die für Isny zuständigen Gerichte vereinbart.
1.2 Inspektionsnachweise
Übergabe
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
1. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 1. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 1. Jahr
Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
2. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 2. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 2. Jahr
Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
3. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 3. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 3. Jahr
○ Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
4. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 4. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 4. Jahr
○ Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
5. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 5. Jahr
O Dichtheitsinspektion 5. Jahr
○ Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
1.3 Inspektionsplan Jahresinspektion
| Pos. | Bauteil Tätigkeit Intervall | ||
| 1 | Zusatzstützen schmieren jährlich | ||
| 2 | Gelenke, Scharniere schmieren jährlich | ||
| 3 | Kühlschrank, Heizung, Boiler,Kocher, Beleuchtung, Verschlüsse von Stauklappen und Türen,Toilette, Sicherheitsgurte | Funktionskontrolle jährlich | |
| 4 | Fenster, Dachhauben Funktionskontrolle,Dichtheitsprüfung | jährlich | |
| 5 | Polster, Gardinen, Rollos Sichtkontrolle jährlich | ||
| 6 | Dichtungsleisten, -kanten, -gummi | auf Beschädigung prüfen jährlich | |
| 7 | Wasserversorgung | Dichtheitsprüfung | jährlich |
| 8 | Warmluftanlage | Funktionskontrolle, ggf.Lüfterrad reinigen | jährlich |
| 9 | Unterbodenschutz, Befestigungder Bodenschürzen | Sichtkontrolle jährlich | |
| 10 | Elektroanlage | Funktionskontrolle | jährlich |
| 11 | Gasanlage | offizielle Gasprüfung | alle 2 Jahre |
| 12 | Verbindungen zwischen Fahrgestell und Aufbau | Kontrolle | alle 2 Jahre |
| 13 | Unterboden | Sichtkontrolle, ggf. Unterbodenschutz ausbessern | alle 2 Jahre |
Änderungen des Inspektionsplans vorbehalten.
1.4 Inspektionsplan Dichtheitsinspektion
| Pos. Bauteil | Tätigkeit | |
| 1.1 | Radkästen | Sichtkontrolle |
| 1.2 | Anschluss Fußbodenplateau Heckwand | Sichtkontrolle |
| 1.2.1 | Anschluss links in Fahrtrichtung Seitenwand | Sichtkontrolle |
| 1.2.2 | Anschluss rechts in Fahrtrichtung Seitenwand | Sichtkontrolle |
| 1.3 | Anschluss Fußbodenplateau Bugwand | Sichtkontrolle |
| 1.3.1 | Anschluss links in Fahrtrichtung Seitenwand | Sichtkontrolle |
| 1.3.2 | Anschluss rechts in Fahrtrichtung Seitenwand | Sichtkontrolle |
| 1.4 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand rechts | Sichtkontrolle |
| 1.5 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand links | Sichtkontrolle |
| 1.6 | Anschluss zum Fahrerhaus | Sichtkontrolle |
| 1.7 | Bodenrahmen mit Bodenrahmenausschnitten | Sichtkontrolle |
| 1.8 | Zustandskontrolle der Außenbleche | Sichtkontrolle |
| 1.9 | Zustandskontrolle Fenstergummis, Dehnfugen, Dichtnähte | Sichtkontrolle |
1 Garantie
| Pos. | Bauteil Tätigkeit | |
| 2.1 | Messungen des Fußbodenplateaus an diesen An-schluss-Stellen mit Feuchtigkeitsmessgerät; ent-sprechende Werte aufschreiben mit Datum der Feststellung. Vorgeschriebene Maximalwerte – bis 20 % normal.Sollten die Werte über 20 % liegen, prüfen Sie, ob es sich um eine Kondenswasseransammlung handelt. | Messen |
| 2.2 | Messungen im Innenraum des Fahrzeugs (Wände, Fensterausschnitte, Dach usw.), dabei auf farbliche Veränderung des Dekors achten. Vorgeschriebene Maximalwerte – bis 20 % normal.Sollten die Werte über 20 % liegen, prüfen Sie, ob es sich um eine Kondenswasseransammlung handelt. | Messen |
| 3.1 | Radkästen Einsprühen mit Dethleffs | Spezialdichtmittel |
| 3.2 | Anschluss Fußbodenplateau Heckwand | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.3 | Anschluss Fußbodenplateau Bugwand | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.4 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand rechts | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.5 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand links | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
Änderungen des Inspektionsplans vorbehalten.
2
Einleitung
Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!
Die Bedienungsanleitung immer im Fahrzeug mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.
Dethleffs-Unterlagen
Mit Ihrem Dethleffs-Motorcaravan erhalten Sie eine Mappe mit folgenden Fahrzeugbegleitpapieren:
Zusätzliche Unterlagen
Bedienungsanleitung und Service-Heft (Wohnaufbau)
• Dethleffs-Händlerverzeichnis
- Gebrauchs- und Einbauanleitungen verschiedener Einbaugeräte
Kompletter Unterlagensatz des Fahrgestell-Herstellers
- Prüfbescheinigung für Gasanlagen nach deutschen Bestimmungen
Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind nicht extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Fahrzeug nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist. Die Ausstattung Ihres Fahrzeugs kann daher bei einigen Abbildungen und Beschreibungen abweichen.
Andererseits kann Ihr Fahrzeug mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind.
Die Sonderausstattungen sind dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen.
Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.
Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.
Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Fahrzeug entsteht, entfällt der Garantieanspruch.
Unsere Fahrzeuge werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an den Hersteller abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
2 Einleitung
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet.
2.1 Allgemeines
Das Fahrzeug ist nach dem Stand der Technik und nach den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder kann das Fahrzeug beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Je nach Ausstattung sind Verbandskasten und Warndreieck serienmäßig nicht beigelegt. Das Fahrzeug vor der ersten Inbetriebnahme mit Verbandskasten und Warndreieck ausstatten. Bei Fahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht muss zusätzlich eine Warnblinkleuchte mitgeführt werden.
Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.
Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Fahrzeugs beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen. Um weitergehende Schäden zu vermeiden, bei Störungen die Schadensminderungspflicht des Benutzers beachten.
Die Bremsanlage und die Gasanlage des Fahrzeugs nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.
Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung des Herstellers durchgeführt werden.
Das Fahrzeug ist ausschließlich zum Transport von Personen bestimmt. Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
Die vom Hersteller vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.
2.2 Umwelthinweise

▶ Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
Abwasser an Bord nur im Abwassertank oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
Abwassertank und Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsstationen fragen.
Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).
Abwassertank und ggf. Ablassleitung nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Toiletten-Kassette oder den Fäkalientank unverzüglich entleeren.
Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
Die Abfallbehälter möglichst oft in die Tonnen oder Container entleeren, die dafür vorgesehen sind. So lassen sich unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermeiden.
2 Einleitung

Fahrzeugmotor im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.
Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden Abstellplätze aufsuchen, die speziell für Motorcaravans ausgewiesen sind. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▶ Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
2 Einleitung
3
Sicherheit
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
• das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Fahrzeug
• die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs
• den Anhängerbetrieb
• die Gasanlage des Fahrzeugs
• die elektrische Anlage des Fahrzeugs
• die Wasseranlage des Fahrzeugs
3.1 Brandschutz
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

Kinder nie alleine im Fahrzeug lassen.
Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fern halten.
Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!
▶ Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
Nur autorisiertes Fachpersonal darf die elektrische Anlage, die Gasanlage oder die Einbaugeräte verändern.
3.1.2 Feuerbekämpfung

Im Fahrzeug immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher mitführen. Der Feuerlöscher muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
Der Feuerlöscher ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Den Feuerlöscher regelmäßig von autorisiertem Fachpersonal prüfen lassen. Prüfdatum beachten.
In der Nähe der Kochstelle immer eine Löschdecke bereithalten.
3.1.3 Bei Feuer

Alle Insassen evakuieren.
Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Alarm geben und Feuerwehr rufen.
Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

Von der Lage und der Bedienung der Notausstiege überzeugen.
Fluchtwege freihalten.
▶ Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.
3 Sicherheit
Als Notausstiege gelten alle Fenster und Türen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Öffnung nach außen oder Verschiebung in horizontaler Richtung
- Öffnungswinkel mindestens 70°
• Durchmesser der lichten Öffnung mindestens 450 mm - Abstand vom Fahrzeugboden maximal 950 mm
3.2 Allgemeines

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▶ Durchgangshöhe der Türen beachten.

Für die Einbaugeräte (Heizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sowie für das Basisfahrzeug (Motor, Bremsen usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten.
Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
Nur Felgen und Reifen verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen oder bei den autorisierten Handelspartnern und Servicestellen erfragen.
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mehr als 4 t beträgt, müssen beim Parken an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwendet werden. Die Unterlegkeile sind bei Fahrzeugen über 4 t Gesamtmasse serienmäßig beigelegt.
Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
Warndreieck und Verbandskasten nach DIN 13164 sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen mitgeführt werden.
Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse 3,5 t übersteigt, muss eine Warnblinkleuchte mitgeführt werden.
Das Fahrzeug nur dann im Straßenverkehr bewegen, wenn der Fahrzeugführer eine für die Fahrzeug-Klasse gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Beim Verkauf des Fahrzeugs dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Fahrzeugs und der Einbaugeräte mitgeben.

3.3 Verkehrssicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung, der Lenkung und der Bremsen prüfen.
Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
3
Sicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Vor Fahrtbeginn die Verdunklungen an der Frontscheibe, am Fahrerfenster und am Beifahrerfenster öffnen, arretieren und sichern.
▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher ver-stauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
Vor Fahrtbeginn die losen Abdeckungen der Spüle und des Abtropfbeckens abnehmen und sicher im Küchenblock oder im Kleiderschrank verstauen.
▶ Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt müssen die drehbaren Sitze in Fahrtrichtung arretiert bleiben.
Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den zugelassenen Sitzplätzen aufhalten (siehe Kapitel 5). Die zulässige Anzahl der Sitzplätze den Fahrzeugpapieren entnehmen.
An Sitzplätzen gilt die Anschnallpflicht.
▶ Vor der Fahrt anschnallen und während der Fahrt angeschnallt bleiben.
Der Aufenthalt im Alkoven ist während der Fahrt verboten.
Kinder stets mit den Kindersicherungs-Einrichtungen sichern, die für die jeweilige Körpergröße und das Gewicht vorgeschrieben sind.
▶ Kinderrückhaltesysteme nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen.
Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um ein Nutzfahrzeug (Klein-Lkw). Fahrweise entsprechend umstellen.
Bei Unterführungen, Tunneln oder Ähnlichem die Gesamthöhe des Fahrzeugs (einschließlich Dachlasten) beachten.
Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Die Standheizung nicht an Tankstellen betreiben. Explosionsgefahr!
Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Erstickungsgefahr!

Vor Fahrtbeginn die Zuladung im Fahrzeug gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 4).
Beim Beladen des Fahrzeugs und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse und die zulässigen Achslasten beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettenraumtür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
▶ Vor Fahrtbeginn Fenster und Dachhauben schließen.
Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
3
Sicherheit

Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Fahrzeug angebauten Stützen einfahren.
▶ Vor Fahrtbeginn die Antenne in Parkposition bringen.
Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radschrauben/Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 14).
Reifen, Radaufhängung und Lenkung sind einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, wenn Schneeketten montiert sind. Mit Schneeketten langsam (maximal 50 km/h) und nur auf Straßen fahren, die völlig mit Schnee bedeckt sind. Das Fahrzeug kann sonst beschädigt werden.
3.4 Anhängerbetrieb

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
3.5 Gasanlage
3.5.1 Allgemeine Hinweise

Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
3
Sicherheit

Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Pro-pangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gas-druckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
3.5.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
3 Sicherheit

Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.
3.6 Elektrische Anlage

Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und das Fahrzeug vom Netz trennen.
Nur Originalsicherungen mit den vorgegebenen Werten verwenden.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
3.7 Wasseranlage

Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
4
Vor der Fahrt
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Informationen darüber, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Schlüssel
• die Zulassung
• die Zuladung und deren Berechnung
• die richtige Beladung des Fahrzeugs
• den Anhängerbetrieb
• das Einfahren und Ausfahren der Eintrittstufe
den PVC-Fußbodenbelag
• das Verstauen des Fernsehgeräts
• das Verstauen der Spülenabdeckung
- das Sichern der Faltverdunklungen für Fahrer- und Beifahrerfenster
• das Sichern der Schubladen im Küchenblock
• die Verwendung von Schneeketten
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.
4.1 Schlüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie alle für das Fahrzeug notwendigen Schlüssel. Dies sind z. B.:
Zwei Schlüssel für
• das Zündschloss
• die Fahrer- und Beifahrertür
den Kraftstofftank
Zwei Schlüssel für
• die Eingangstür des Aufbaus
• den Trinkwasser-Einfüllstutzen
• die Außenklappen
Stets einen Ersatzschlüssel außerhalb des Fahrzeugs deponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust können unsere autorisierten Handelspartner und Werkstätten weiterhelfen.
4.2 Zulassung
Ihr Motorcaravan ist ein zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug. Für die Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:
• den Fahrzeugbrief
- eine Versicherungsbestätigung (Versicherungs-Doppelkarte)
den Personalausweis
• ggf. eine Zulassungsvollmacht
• einen Antrag auf Zulassung
Bitte beachten Sie, dass einige Länder trotz EU-Kennzeichentafel ein separates Nationalitäts-Kennzeichen fordern.
4 Vor der Fahrt
4.3 Zuladung

Das Überladen des Fahrzeugs und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen und allen Personen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
Die Geschwindigkeit der Zuladung anpassen. Bei hoher Zuladung verlängert sich der Bremsweg.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) durch die Zuladung nicht überschreiten.
Eingebautes Zubehör und Sonderausstattungen reduzieren die Zuladung.
Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.
Beim Beladen darauf achten, dass sich der Schwerpunkt der Zuladung direkt über dem Fahrzeugboden befindet. Die Fahreigenschaften des Fahrzeugs können sich sonst verändern.
Maximal zulässige Traglasten
| Bezeichnung Belastung (kg) | |
| Dachträger 100 | |
| Fahrradträger 3er 50 | |
| 4er 60 | |
| Boxenauszug 40 | |
| Heckgarage 200 | |
| Hubbett 200 | |
| Heckbett 200 |
4.3.1 Begriffe

In der Technik hat der Begriff "Masse" mittlerweile den Begriff "Gewicht" abgelöst. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist "Gewicht" aber noch der geläufigere Begriff. Zum besseren Verständnis wird deshalb in den folgenden Abschnitten der Begriff "Masse" nur in feststehenden Formulierungen verwendet.
Alle Angaben gemäß EU-Norm DIN EN 1646-2.
Technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand ist das Gewicht, das ein Fahrzeug nie überschreiten darf.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand setzt sich zusammen aus der Masse in fahrbereitem Zustand und der Zuladung.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld F.1 angegeben.
Zugelassene Masse
Die zugelassene Masse ist das Gewicht, das vom Hersteller für die Erteilung der Betriebserlaubnis angegeben wird. Die zugelassene Masse darf die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand nie überschreiten.
4
Vor der Fahrt
Masse in fahrbereitem Zustand
Die Masse in fahrbereitem Zustand ist das Gewicht des fahrbereiten Serienfahrzeugs.
Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:
- Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Serienausstattung
Gewicht des Fahrers
• Gewicht der Grundausstattung
Zum Leergewicht gehören die eingefüllten Schmiermittel wie Öle und Kühlfüssigkeiten, das Bordwerkzeug, das Ersatzrad und ein zu 90 % gefüllter Kraftstofftank.
Als Gewicht des Fahrers werden immer 75 kg angerechnet, unabhängig davon, wie viel der Fahrer tatsächlich wiegt.
Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Das Gewicht der Grundausstattung beinhaltet:
- ein zu 90 % gefülltes Wassersystem (Wassertank und Leitungen)
zu 90 % gefüllte Gasflaschen
• ein gefülltes Heizungssystem
• die Versorgungsleitungen für die 230-V-Versorgung
• ein gefülltes Toilettenspülsystem
den Einbausatz für eine Zusatzbatterie, wenn eine Zusatzbatterie möglich ist
Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.
Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung
| Wassertank mit 120 l 120 kg |
| Gasflaschen (2 x 11 kg_Gas + 2 x 14 kg_Flasche ) + 50 kg |
| Boiler mit 12 l + 12 kg |
| 230-V-Versorgungsleitung + 4 kg |
| Einbausatz Zusatzbatterie + 20 kg |
| Summe = 206 kg |
Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld G angegeben.
Zuladung Die Zuladung setzt sich zusammen aus:
• konventionelle Belastung
- Zusatzausstattung
• persönliche Ausrüstung

Die Zuladung des Fahrzeugs kann erhöht werden, indem die Masse im fahrbereiten Zustand vermindert wird. Dazu ist es zum Beispiel erlaubt, die Flüssigkeitsbehälter zu entleeren oder die Gasflaschen zu entnehmen.
Erläuterungen zu den einzelnen Bestandteilen der Zuladung finden Sie im nachfolgenden Text.
Konventionelle Belastung
Die konventionelle Belastung ist das Gewicht, das vom Hersteller für die Passagiere vorgesehen ist.
Konventionelle Belastung bedeutet: Für jeden Sitzplatz, den der Hersteller vorgesehen hat, werden 75 kg angerechnet, unabhängig davon, wie viel die Passagiere tatsächlich wiegen. Der Fahrerplatz ist bereits in der Masse in fahrbereitem Zustand enthalten und darf nicht mitgerechnet werden.
Die Anzahl der Sitzplätze wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld S.1 angegeben.
4
Vor der Fahrt
Zusatzausstattung
Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:
Anhängerkupplung
- Markise
Fahrrad- oder Motorradträger
Satellitenanlage
Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 16 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.
Persönliche Ausrüstung
Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Fahrzeug mitgeführten Gegenstände, die in der konventionellen Belastung und der Zusatzausstattung nicht enthalten sind. Zur persönlichen Ausrüstung zählen zum Beispiel:
Lebensmittel
Geschirr
Fernsehgerät
Radio
- Kleidung
Bettzeug
- Spielzeug
- Bücher
- Toilettenartikel
Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:
Tiere
Fahrräder
Boote
- Surfbretter
- Sportausrüstungen
Für die persönliche Ausrüstung muss der Hersteller nach geltenden Bestimmungen mindestens ein Gewicht vorsehen, das nach der folgenden Formel ermittelt wird:
Formel Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L
Erklärung
N = max. Anzahl der Personen einschließlich Fahrer, nach Herstellerangabe L = Gesamtlänge des Fahrzeugs in Metern
4.3.2 Berechnung der Zuladung

Die werkseitige Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen und allen Personen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
4
Vor der Fahrt
Die Zuladung (siehe Abschnitt 4.3.1) ist der Gewichtsunterschied zwischen
der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und
• der Masse des Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand.
Beispiel zur Ermittlung der Zuladung
| anzurechnende Masse in kg | Berechnung | |
| technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Feld F.1 | 3500 | |
| Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Feld G | - 3070 | |
| ergibt als erlaubte Zuladung 430 | ||
| konventionelle Belastung, z. B. 3 Personen à 75 kg | - 225 | |
| Zusatzausstattung - 40 | ||
| ergibt für die persönliche Ausrüstung = 165 |
Die Berechnung der Zuladung aus der Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und der vom Hersteller angegebenen Masse in fahrbereitem Zustand ist jedoch nur ein theoretischer Wert.
Nur wenn das Fahrzeug mit gefüllten Tanks (Kraftstoff und Wasser), gefüllten Gasflaschen und kompletter Zusatzausstattung auf einer öffentlichen Waage gewogen wird, kann die tatsächliche Zuladung ermittelt werden.
Dabei wie folgt vorgehen:
Das Fahrzeug zuerst nur mit den Vorderrädern auf die Waage fahren und wiegen lassen.
Anschließend das Fahrzeug mit den Hinterrädern auf die Waage fahren und wiegen lassen.
Die einzelnen Werte geben die momentanen Achslasten an. Diese sind wichtig für die richtige Beladung des Fahrzeugs (siehe Abschnitt 4.3.3). Die Summe der Werte ergibt das momentane Gewicht des Fahrzeugs.
Die Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und dem gewogenen Gewicht des Fahrzeugs ergibt die tatsächliche Zuladung.
Daraus wiederum lässt sich bestimmen, welches Gewicht für die persönliche Ausrüstung verbleibt:
Das Gewicht der mitfahrenden Personen ermitteln und vom Wert für die tatsächliche Zuladung abziehen.
Das Ergebnis ist das Gewicht, das an persönlicher Ausrüstung tatsächlich zuge- laden werden kann.
4.3.3 Fahrzeug richtig beladen

Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand aus Sicherheitsgründen nie überschreiten.
Die Ladung gleichmäßig auf die linke und die rechte Fahrzeugseite verteilen.
Die Ladung gleichmäßig auf beide Achsen verteilen. Dabei die Achslasten beachten, die in den Fahrzeugpapieren angegeben sind. Zusätzlich die erlaubte Tragfähigkeit der Reifen beachten (siehe Kapitel 14).
4
Vor der Fahrt

Schwere Lasten hinter der Hinterachse können die Vorderachse durch Hebelwirkung (1) entlasten. Das gilt besonders bei einem langen Hecküberhang, wenn ein Motorrad auf dem Heckträger transportiert wird oder wenn der Heckstauraum schwer beladen ist. Die Entlastung der Vorderachse beeinflusst besonders bei frontgetriebenen Fahrzeugen die Fahreigenschaften negativ.
Alle Gegenstände so verstauen, dass sie nicht verrutschen können.
Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) in Achsnähe verstauen. Zum Verstauen schwerer Gegenstände eignen sich vor allem tiefer gelegene Stauräume, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen.
Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstauschränke stapeln.
Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern (max. 4 Stück) beladen.
Große Stauräume wie die Heckgarage bieten auch schweren Gegenständen Platz (z. B. Motorroller). Die Achslast der Hinterachse wird dadurch unter Umständen überschritten.
Die einzelnen Achsen dürfen aber unter keinen Umständen überladen werden. Deshalb ist es wichtig, in welchem Abstand zu den Achsen die Ladung verstaut wird.
Um die Ladung richtig zu verteilen, werden eine Waage, ein Maßband, ein Taschenrechner und etwas Zeit benötigt.
Mit zwei einfachen Formeln lässt sich errechnen, wie sich das Gewicht der Ladung auf die Achsen auswirkt:
Formeln A x G : R = Gewicht auf der Hinterachse
Gewicht auf der Hinterachse - G = Gewicht auf der Vorderachse
Erklärung A = Abstand zwischen Stauraum und Vorderachse in cm
G = Gewicht der Ladung im Stauraum in kg
R = Radstand des Fahrzeugs (Abstand zwischen den Achsen) in cm

Achslasten berechnen:
Die Abstände außerhalb des Fahrzeugs waagrecht von der Mitte des Vorderrades zur Mitte des Stauraums oder zur Mitte des Hinterrades messen.
Den Abstand zwischen Stauraum und Vorderachse (A) mit dem Gewicht der Ladung im Stauraum (G) multiplizieren und das Ergebnis durch den Radstand (R) teilen. Daraus ergibt sich das Gewicht, mit dem die Ladung im Stauraum die Hinterachse belastet. Dieses Gewicht und den Stauraum notieren.
In einem zweiten Schritt das Gewicht im Stauraum (G) von dem eben errechneten Gewicht abziehen. Ergibt sich dabei ein positiver Wert (Beispiel 1), bedeutet dies, dass die Vorderachse um diesen Betrag entlastet wird. Ergibt sich ein negativer Wert (Beispiel 2), bedeutet dies, dass die Vorderachse belastet wird. Diesen Wert ebenfalls notieren.
Auf diese Weise alle Stauräume des Fahrzeugs berechnen.
In einem letzten Schritt alle für die Hinterachse errechneten Gewichte der Hinterachslast hinzurechnen und alle für die Vorderachse errechneten Gewichte der Vorderachslast hinzurechnen oder von ihr abziehen.
Wie Hinterachslast und Vorderachslast ermittelt werden, ist in Abschnitt 4.3.2 beschrieben.
Wenn der errechnete Wert die zulässige Achslast übersteigt, muss die Ladung anders verstaut werden.
4
Vor der Fahrt
Wenn die Vorderachse zu stark entlastet wird, verschlechtert sich die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn (Traktion), besonders bei Fahrzeugen mit Frontantrieb. Auch in diesem Fall die Ladung anders verstauen.
Beispielrechnung
| Beispiel 1 Beispiel 2 | |||
| Abstand zur Vorderachse | A | (A1) 450 (cm) | (A2) 250 (cm) |
| Gewicht im Stauraum | G | x 100 (kg) | x 50 (kg) |
| Radstand des Fahrzeugs R ÷ 325 (cm) ÷ 325 (cm) | |||
| Belastung auf der Hinterachse(zur Achslast hinzurechnen) | 138,5 (kg) | 38,5 (kg) | |
| Gewicht im Stauraum - 100 (kg) - 50 (kg) | |||
| Entlastung an der Vorderachse(von der Achslast abziehen) | 38,5 (kg) | ||
| Belastung der Vorderachse(zur Achslast hinzurechnen) | -11,5 (kg) | ||
4.3.4 Dachlasten

Das Dach nur betreten, wenn eine Dachreling angebaut ist. Nur über die Leiter am Heck auf das Dach steigen.
Vorsicht beim Betreten der Leiter. Es besteht Rutschgefahr bei feuchter oder vereister Leiter.
Vorsicht beim Betreten des Daches. Es besteht Rutschgefahr bei feuchtem oder vereistem Dach.
Das Dach nicht zu schwer beladen. Mit zunehmender Dachlast verschlechtern sich das Fahrverhalten und das Bremsverhalten.

Wenn das Fahrzeug mit einer Dachreling ausgestattet ist, können an der Dachreling Lastenträger für Dachlasten befestigt werden (z. B. für Surfbrett, Schlauchboot oder leichte Kanus). Spezielle Trägersysteme sind als Zubehör erhältlich. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
Die maximal zulässige Dachlast beträgt 100 kg.
Das Dach des Fahrzeugs ist nicht für eine Punktbelastung ausgelegt. Vor dem Betreten des Daches den Trittbereich großflächig abdecken. Geeignet sind Materialien mit einer glatten oder weichen Oberfläche wie z. B. eine dicke Styroporplatte.
Dachlasten sicher mit Spanngurten verzurren. Keine Gummiexpander verwenden.
Die Gesamthöhe des Fahrzeugs bei beladenem Dachgepäckträger beachten.

Im Fahrerhaus eine Notiz mit der Gesamthöhe gut sichtbar anbringen. Bei Brücken und Durchfahrten muss dann nicht mehr gerechnet werden.
4 Vor der Fahrt
4.3.5 Heckgarage

Beim Beladen der Heckgarage auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.
Die maximal zulässige Belastung der Heckgarage beträgt 200 kg. Die zulässige Hinterachslast nicht überschreiten.
Beachten: Wenn die Heckgarage oder (je nach Modell) der Heckstauraum maximal belastet wird, dann wird durch die Hebelwirkung die Vorderachse entlastet. Die Fahreigenschaften verschlechtern sich.

Je nach Fahrzeugausstattung sind in der Heckgarage bzw. im Heckstauraum Verzurrschienen mit Verzurrösen montiert. Die Ladung immer an den Verzurrösen sichern. Zum Sichern Spanngurte oder ggf. Zurrnetze, niemals aber Gummiexpander verwenden.
Vor dem Verzurren der Ladung immer den festen Sitz der Verzurrösen in der Verzurrschiene kontrollieren. Wenn die Verzurröse nicht fest in der Verzurrschiene verankert ist, kann bei heftigen Lenkbewegungen oder beim Bremsen die Ladung verrutschen und sich lösen.
Die Ladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag.

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1 2 1 1 2 11 Verzurröse
2 Verzurrschiene
Bild 1 Verzurrösen Heckgarage
Verzurrösen verschieben:
■ Die Verzurröse (Bild 1,1) eine halbe Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Die Verzurröse in der Verzurrschiene (Bild 1,2) an die gewünschte Position schieben.
■ Die Verzurröse eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Die Verzurröse sitzt wieder fest in der Verzurrschiene.
■ Festen Sitz der Verzurröse kontrollieren.
4.3.6 Doppelboden

Beim Beladen des Doppelbodens auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.

Die Ladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag.
4 Vor der Fahrt
4.3.7 Fahrradträger

Beim Beladen des Fahrradträgers auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.
Fahrräder dürfen nicht über die maximale Breite des Fahrzeugs hinausragen. Die Befestigungen für die Fahrräder entsprechend einstellen.
Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern (max. 4 Stück) beladen.
Die Befestigung der Fahrräder auf dem Fahrradträger nach den ersten 10 km Fahrt und anschließend bei jeder Fahrtpause prüfen.

Das Nummernschild und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt.
▶ Vor jeder Fahrt prüfen:
Ist der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß eingeklappt?
Sind die Fahrräder mit den Gurten des Fahrradträgers sicher am Fahrradträger befestigt?
Beladen des Fahrradträgers mit Fahrrädern
Beim Beladen des Fahrradträgers den Schwerpunkt beachten. Der Schwerpunkt der Fahrräder muss sehr nahe an der Heckwand des Fahrzeugs liegen. Den Fahrradträger immer von innen nach außen beladen.
So wird der Fahrradträger richtig beladen:
■ Je nach Modell den Fahrradträger nach unten klappen oder herausziehen.
Das schwerste Fahrrad direkt an der Heckwand platzieren.
■ Die leichteren Fahrräder in der Mitte oder an der Außenseite des Fahrradträgers platzieren.
Jeweils das Vorderrad und das Hinterrad eines Fahrrads mit den Halteschlaufen befestigen, die am Fahrradträger angebracht sind.
Außerdem das äußere Fahrrad je nach Modell des Fahrradträgers am Haltebügel oder Haltearm bzw. mit dem Abstandshalter befestigen.
Wenn der Fahrradträger nur mit einem Fahrrad beladen wird, das Fahrrad so nahe wie möglich an der Heckwand platzieren.
4.4 Anhängerbetrieb

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und der Hinterachslast den Fahrzeugpapieren und den Papieren der Anhängerkupplung entnehmen.

Anhänger mit Auflaufbremse: Anhänger nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, kann der Anhänger abreißen. Betriebsanleitung der Anhängerkupplung beachten.
4 Vor der Fahrt
4.5 Eintrittstufe

▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Nicht im direkten Schwenkbereich der Eintrittstufe stehen, während die Eintrittstufe ein- oder ausfährt.
Die Eintrittstufe erst betreten, wenn sie vollständig ausgefahren ist. Verletzungsgefahr!
Nie Personen oder Lasten mit der Eintrittstufe anheben oder absenken.

Auf die verschiedenen Stufenhöhen achten, und beim Ausstieg auf festen und ebenen Boden achten.
Die Drehlager und Gelenke der Eintrittstufe nicht fetten oder ölen (siehe Kapitel 12).
Der Schalter zum Bedienen der Eintrittstufe ist im Inneren des Fahrzeugs im Bereich der Eingangstür angebracht.
Die Stufe fährt von selbst ein sobald der Motor gestartet wird.
Solange die Stufe einfährt ertönt ein Warnton.

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1Bild 2 Bedienschalter Eintrittstufe
Die Eintrittstufe vor dem Betreten ganz ausfahren.
Ausfahren:
Wippschalter (Bild 2,1) unten drücken bis die Eintrittstufe vollständig ausgefahren ist.
Einfahren:
Wippschalter (Bild 2,1) oben drücken bis die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
4 Vor der Fahrt
Zusätzlich kann die Eintrittstufe mit der Fernbedienung ein- und ausgefahren werden.

Bild 3 Fernbedienung für Eintrittstufe
Ausfahren: ■ Schalter (Bild 3,1) drücken, bis die Eintrittstufe vollständig ausgefahren ist.
Einfahren: ■ Schalter (Bild 3,2) drücken, bis die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Notbetrieb Falls der elektrische Antrieb der Eintrittstufe ausfällt, wie folgt vorgehen, um die Eintrittstufe manuell einzufahren:
■ Den Sicherungssplint an der Verbindung zum Motor herausziehen.
■ Die Rechteck-Verbindung zum Motor mit einem geeigneten Gegenstand (z. B. Schraubendreher) lösen.
■ Die Eintrittstufe von Hand einschieben und mit einem geeigneten Hilfsmittel (z. B. Schnur) sichern.
Kundendienst aufsuchen.
4.6 PVC-Fußbodenbelag

Schuhe mit spitzen Absätzen können bleibende Druckstellen im PVC-Fußbodenbelag hinterlassen. Daher im Fahrzeug keine Schuhe mit spitzen Absätzen tragen.
Aufgelegte Gummimatten bzw. längeres Einwirken z. B. von Ketchup, Möhrensaft, Kugelschreibertinte, Blut oder Lippenstift können zu Verfärbungen des PVC-Bodenbelags führen. Flecken auf dem Boden möglichst immer sofort entfernen.
4.7 Fernsehgerät

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher ver-stauen.
Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr! Parkposition heißt: Die Antenne zeigt nach hinten, ist ganz abgesenkt und ist in dieser Position verriegelt.

▶ Weitere Informationen zum Positionieren des Flachbildschirms siehe Kapitel 7.
4
Vor der Fahrt
Halterung mit Gelenkarm
Der Flachbildschirm ist an einem Gelenkarm befestigt.

Bild 4 Halterung mit Gelenkarm
Flachbildschirm verstauen:
■ Flachbildschirm in Ausgangsstellung zurückschwenken und den Magneten einrasten lassen.
4.8 Spülenabdeckung

Bei einem Unfall oder bei einer Notbremsung kann die Spülenabdeckung (Bild 5,1) die Insassen des Fahrzeugs verletzen. Vor der Fahrt die Spülenabdeckung von der Spüle nehmen und sicher im Küchenblock oder im Kleiderschrank verstauen.

Bild 5 Spülenabdeckung
4 Vor der Fahrt
4.9 Faltverdunklungen für Fahrerfenster und Beifahrerfenster

Während der Fahrt müssen die Faltverdunklungen für die Frontscheibe, das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster geöffnet, arretiert und gesichert sein.

Bild 6 Verriegelung Faltverdunklung Fahrer-/Beifahrerfenster
Sichern:
■ Die Faltverdunklungen für das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster mit dem Griff (Bild 6,1) auf den Aufsatz schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
4.10 Zentralverriegelung Küchenblock

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1 2Bild 7 Schalter für Zentralverriegelung des Küchenblocks
1 B I e n d e
2 Schalter für Zentralverriegelung des Küchenblocks
Der Küchenblock ist mit einer Zentralverriegelung ausgestattet.
Die Klappen und Schubfächer des Küchenblocks lassen sich über den Schalter (Bild 7,2) hinter der verschiebbaren Blende (Bild 7,1) manuell verriegeln und entriegeln.
Während der Motor läuft
Beim Starten des Fahrzeugmotors wird die Zentralverriegelung automatisch aktiviert. Während der Fahrt kann die Zentralverriegelung durch Drücken des Schalters deaktiviert werden. Nach dem Loslassen des Schalters und Schließen der geöffneten Blende wird wieder verriegelt.

Wenn eine Klappe oder ein Schubfach beim Starten des Fahrzeugmotors noch offen ist, wird sie nach dem Schließen automatisch verriegelt.
4 Vor der Fahrt
4.11 Schneeketten

Schneeketten nur montieren, wenn der Abstand zwischen Reifen und Fahrzeugkarosserie mindestens 50 mm beträgt.
Reifen, Radaufhängung und Lenkung sind einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, wenn Schneeketten montiert sind. Mit Schneeketten langsam (maximal 50 km/h) und nur auf Straßen fahren, die völlig mit Schnee bedeckt sind. Das Fahrzeug kann sonst beschädigt werden.
Montage-Vorschrift des Schneeketten-Herstellers beachten.
Keine Schneeketten auf Alufelgen aufziehen.
Wenn die Antriebsachse des Fahrzeugs zwillingsbereift ist (2 Reifen nebeneinander), die Schneeketten auf die äußeren Reifen aufziehen.

Die Verwendung von Schneeketten unterliegt den Bestimmungen der einzelnen Länder.
• Schneeketten immer auf die Antriebsräder aufziehen.
• Die Spannung der Schneeketten nach einigen Metern Fahrt prüfen.
4.12 Verkehrssicherheit

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 1 Alle Fahrzeugpapiere sind an Bord | |
| 2 Reifen in ordnungsgemäßem Zustand | |
| 3 Fahrzeugbeleuchtung, Brems- und Rückfahrleuchten funktionieren | |
| 4 Ölstand bei Motor, Getriebe und Servolenkung kontrolliert | |
| 5 Kühlmittel und Flüssigkeit für Scheiben-Waschanlage aufgefüllt | |
| 6 Bremsen funktionieren | |
| 7 Bremsen reagieren gleichmäßig | |
| 8 Fahrzeug bleibt beim Bremsen in der Spur |
Wohnaufbau außen
| 9 Markise ganz eingedreht | |
| 10 Dach schnee- und eisfrei (im Winter) | |
| 11 Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut | |
| 12 Externe Stützen entfernt | |
| 13 Angebaute Hubstützen eingefahren und befestigt | |
| 14 Unterlegkeile entfernt und verstaut | |
| 15 Eintrittstufe eingefahren (Warnton beachten) | |
| 16 Außenklappen geschlossen und verriegelt |
4
Vor der Fahrt
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 17 Eingangstür verschlossen | |
| 18 Gesamthöhe des Fahrzeugs einschließlich beladenem Dachge-päckträger festgestellt und notiert. Die Höhenangabe im Fahrer-haus griffbereit aufbewahren |
Wohnaufbau innen
| 19 Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt | |
| 20 Fernsehgerät im TV-Schrank befestigt oder von der Auflage entfernt und sicher verstaut | |
| 21 Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut) | |
| 22 Lose Teile verstaut oder befestigt | |
| 23 Offene Ablagen abgeräumt | |
| 24 Kühlschranktür gesichert | |
| 25 Alle Schubladen und Klappen geschlossen | |
| 26 Wohnraumtüren und Schiebetüren gesichert | |
| 27 Kindersitze an Sitzplätzen mit Dreipunktgurten montiert | |
| 28 Verdunklungen im Fahrerhaus geöffnet und gesichert |
Gasanlage
| 29 Gasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt | |
| 30 Schutzkappe auf Gasflasche aufgesetzt | |
| 31 Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen |
Elektrische Anlage
| 32 Batteriespannung der Starterbatterie und der Wohnraumbatterie (siehe Kapitel 9) prüfen. Wird am Panel eine zu geringe Batteriespannung angezeigt, muss die jeweilige Batterie nachgeladen werden. Die Hinweise im Kapitel 9 beachten[IMAGE] ▷ Reise mit voll geladener Starterbatterie und Wohnraumbatterie beginnen. |
4 Vor der Fahrt
5 Während der Fahrt
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Motorcaravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Rückfahrkamera
• die Fahrgeschwindigkeit
• die Bremsen
• die Sicherheitsgurte
• die Sitze einschließlich Kopfstützen
• die Sitzplatzanordnung
• die elektrisch einstellbaren Außenspiegel
• die Luftfederung
• die Motorhaube
• den Scheibenwaschwasser-Behälter
• den Kühlwasser-Ausgleichsbehälter
• das Tanken
5.1 Fahren mit dem Motorcaravan

Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um ein Nutzfahrzeug (Klein-Lkw). Fahrweise entsprechend umstellen.
▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Auf den Sitzplätzen, an denen ein Sicherheitsgurt montiert ist, während der Fahrt immer den Sicherheitsgurt anlegen.
▶ Nie während der Fahrt den Sicherheitsgurt öffnen.
Mitfahrende Personen müssen auf den dafür vorgesehenen Plätzen sitzen bleiben.
Die Türverriegelung darf nicht geöffnet werden.
Ruckartiges Bremsen vermeiden.
Bei der Verwendung eines Navigationsgerätes das Fahrziel nur ändern, wenn das Fahrzeug steht. Deshalb einen Parkplatz oder einen sicheren Halteplatz ansteuern, wenn das Fahrziel geändert werden soll.
Während der Fahrt über den Monitor des Navigationsgeräts keine DVD abspielen.

▶ Auf schlechten Straßen langsam fahren.
Beim Auffahren auf Fähren, beim Überqueren von Unebenheiten und beim Rückwärtsfahren besonders vorsichtig fahren. Größere Fahrzeuge können aufgrund des relativ langen Überhanges ausscheren und unter ungünstigen Bedingungen "aufsetzen". Dabei können der Unterboden oder Teile, die dort angebaut sind, beschädigt werden.
Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden und deshalb ein Unfall oder ein Schaden entsteht, übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Die in Kapitel 3 aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen müssen eingehalten werden.
Wenn in das Fahrzeug eine Rückfahrkamera eingebaut ist, schaltet sich die Kamera beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.

5 Während der Fahrt
5.2 Rückfahrkamera

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1 2Bild 8 Rückfahrkamera
Je nach Modell ist in das Fahrzeug eine Rückfahrkamera (Bild 10,1) mit LCD-Monitor eingebaut.
Die Kamera und der LCD-Monitor schalten sich automatisch ein, wenn die Zündung eingeschaltet ist oder der Fahrzeugmotor läuft und der Rückwärtsgang eingelegt wird.

Die Bedienung des LCD-Monitors der separaten Bedienungsanleitung des Geräte-Herstellers entnehmen.
Rückfahrkamera aktivieren
Um die Rückfahrkamera zu aktivieren muss der Rückwärtsgang eingelegt werden.
5.3 Fahrgeschwindigkeit

Das Fahrzeug ist mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet. So stehen in schwierigen Verkehrssituationen ausreichend Reserven zur Verfügung. Diese hohe Leistung ermöglicht eine hohe Endgeschwindigkeit und erfordert überdurchschnittliches fahrerisches Können.
Das Fahrzeug bietet eine große Angriffsfläche für Wind. Besondere Gefahr droht bei plötzlich auftretendem Seitenwind.
▶ Ungleichmäßige oder einseitige Beladung verändert das Fahrverhalten.
Auf unbekannten Straßen können schwierige Fahrbahnverhältnisse herrschen und überraschende Verkehrssituationen auftreten. Passen Sie deshalb im Interesse Ihrer Sicherheit die Fahrgeschwindigkeit der jeweiligen Verkehrssituation und Umgebungssituation an.
Die nationalen gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten.
5.4 Bremsen

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
5 Während der Fahrt
Zu Beginn jeder Fahrt Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:
- Funktionieren die Bremsen?
• Reagieren die Bremsen gleichmäßig? - Bleibt das Fahrzeug beim Bremsen in der Spur?
5.5 Sicherheitsgurte
Das Fahrzeug ist im Wohnbereich an den Sitzplätzen, an denen vom Gesetzgeber ein Sicherheitsgurt vorgeschrieben ist, mit Automatik-Dreipunktgurten ausgestattet. Für das Anschnallen gelten die entsprechenden nationalen Bestimmungen.

▶ Vor der Fahrt anschnallen und während der Fahrt angeschnallt bleiben.
Gurtbänder nicht beschädigen oder einklemmen. Beschädigte Sicherheitsgurte von einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen.
Die Gurtbefestigungen, die Aufrollautomatik und die Gurtschlösser nicht verändern.
Verschraubung der Sicherheitsgurte von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
Jeden Sicherheitsgurt nur für eine erwachsene Person verwenden.
▶ Gegenstände nicht zusammen mit Personen angurten.
Sicherheitsgurte sind für Personen mit einer Körpergröße unter 150 cm nicht ausreichend. In diesem Fall zusätzlich Rückhaltevorrichtungen verwenden. Prüfzertifikat beachten.
- Kinderrückhaltesysteme nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen.
▶ Verwendete Sicherheitsgurte nach einem Unfall austauschen (lassen).
Während der Fahrt die Rückenlehne des Sitzes nicht zu weit nach hinten neigen. Die Wirkung des Sicherheitsgurtes ist sonst nicht mehr gewährleistet.
5.5.1 Sicherheitsgurt richtig anlegen

Das Gurtband nicht verdrehen. Das Gurtband muss glatt am Körper anliegen.
Beim Anlegen des Sicherheitsgurts korrekte Sitzhaltung einnehmen.
Der Sicherheitsgurt ist richtig angelegt, wenn zwischen Körper und Sicherheitsgurt noch eine Faustbreite Platz ist.
5.6 Fahrersitz und Beifahrersitz

Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren.
▶ Die Sitze während der Fahrt in Fahrtrichtung arretiert lassen und nicht verdrehen.

Der Fahrersitz und der Beifahrersitz sind je nach Modell und Ausstattungsvariante Bestandteil des Basisfahrzeugs. In diesem Fall ist das Einstellen der Sitze in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs beschrieben.
5 Während der Fahrt

Bild 9 Bedienelemente vor dem Sitz Bild 10 Bedienelemente neben dem Sitz
Sitz in Fahrtposition drehen
Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich.
■ Beide Armlehnen nach oben stellen.
■ Sitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben.
■ Sitz in Fahrtrichtung drehen und arretieren.
Das Drehen der Sitze im stehenden Fahrzeug ist im Kapitel 7 beschrieben.

Sitz in Längsrichtung einstellen
Den Fahrersitz so einstellen, dass der Fahrer die Pedale bequem durchtreten kann.
Bügel (Bild 9,1) nach oben ziehen.
■ Sitz nach vorn oder hinten schieben.
■ Bügel loslassen. Der Sitz muss hörbar einrasten.
Sitztiefe einstellen
Sitzfläche so einstellen, dass die Oberschenkel auf der Sitzfläche aufliegen.
Griff (Bild 9,2) nach oben ziehen.
■ Sitzfläche nach vorn oder hinten schieben.
Griff loslassen. Die Sitzfläche muss hörbar einrasten.
Sitzneigung einstellen
Sitzneigung so einstellen, dass die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.
Griff (Bild 10,3) nach oben ziehen.
■ Sitzfläche durch Belasten oder Entlasten in die gewünschte Neigungsposition bringen.
Griff loslassen. Die Sitzfläche muss hörbar einrasten.
Sitzhöhe einstellen
Sitzhöhe so einstellen, dass die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen und der Fahrer die Pedale bequem durchtreten kann.
■ Wenn der Sitz nach oben fahren soll: Griff (Bild 10,4) nach oben ziehen.
■ Wenn der Sitz nach unten fahren soll: Griff (Bild 10,4) nach unten drücken.
■ Wenn der Sitz schnell abgesenkt werden soll: Griff (Bild 10,5) nach unten drücken. Der Sitz fährt in die unterste Position.
■ Wenn der Sitz nach der Schnellabsenkung in die normale Position fahren soll: Griff (Bild 10,5) nach oben ziehen.
5
Während der Fahrt
Dämpfung einstellen
Die Dämpfung lässt sich stufenlos von "weich" bis "hart" eingestellen.

Den Dämpfer am Fahrersitz immer so einstellen, dass auch bei schlechter Fahrbahn die Füße immer Kontakt zu den Pedalen haben.
Griff (Bild 10,2) nach oben ziehen. Die Dämpfung wird "weicher".
Griff (Bild 10,2) nach unten drücken. Die Dämpfung wird "härter".
Die Luftfeder stellt sich automatisch auf das Gewicht der Person ein.

Rückenlehne einstellen
Die Neigung der Rückenlehne so einstellen, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gehalten werden kann.
Griff (Bild 10,8) nach oben ziehen.
Rückenlehne durch Belasten oder Entlasten in die gewünschte Neigungsposition bringen.
Griff loslassen. Die Rückenlehne muss hörbar einrasten.
Lendenwirbelstütze einstellen
Die Kammern der Lendenwirbelstütze lassen sich getrennt voneinander einstellen.
■ Schalter (Bild 10,6) oben drücken. Die Luftkammer füllt sich.
■ Schalter (Bild 10,6) unten drücken. Die Luftkammer entleert sich.
Armlehne einstellen
Die Armlehnen lassen sich stufenlos in der Höhe verstellen.
Rändelrad (Bild 10,1) drehen. Je nach Drehrichtung neigt sich die Armlehne nach oben oder unten.
Sitzheizung einschalten Die Sitzheizung lässt sich in zwei Stufen einstellen.
Den Schalter (Bild 10,7) vorn drücken. Die Sitzheizung ist eingeschaltet. Die LED am Schalter leuchtet.
Den Schalter (Bild 10,7) hinten drücken. Die Sitzheizung ist auf schnelle Erwärmung geschaltet. Die LED am Schalter leuchtet.
5 Während der Fahrt
5.7 Kopfstützen

Die Kopfstützen sind nicht bei allen Modellen einstellbar.

Bild 11 Kopfstütze Sitzbank
Kopfstützen (Bild 11,1) vor Fahrtbeginn so einstellen, dass der Hinterkopf etwa in Ohrhöhe abgestützt wird. Die Kopfstützen von Hand nach oben ziehen oder nach unten drücken.
5.8 Sitzplatzanordnung

Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den zugelassenen Sitzplätzen aufhalten. Die zulässige Anzahl der Sitzplätze den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▶ Während der Fahrt ist das Sitzen auf den Längssitzbänken verboten.
An Sitzplätzen gilt die Anschnallpflicht.

Bild 12 Symbol Sitzplatz
Sitzplätze, die während der Fahrt benutzt werden können, sind mit einem Aufkleber (Bild 12) ausgestattet.
5 Während der Fahrt
5.9 Elektrisch einstellbare Außenspiegel
Das Fahrzeug ist mit zwei elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln ausgestattet. Die Schalter für die Außenspiegeleinstellung sowie für die Spiegelheizung befinden sich auf dem Armaturenbrett.

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1 2Bild 13 Schalter für elektrisch einstellbare Außenspiegel

Bild 14 Schalter für Spiegelheizung
Einstellen:
Den Spiegel, der eingestellt werden soll, wählen. Dazu den Kippschalter (Bild 13,1) nach links oder rechts drücken.
Den Spiegel durch Drücken des Schalters (Bild 13,2) in die entsprechende Richtung einstellen.
Heizung einschalten:
■ Den Schalter (Bild 14,1) am Armaturenbrett drücken. Die Kontroll-Leuchte im Schalter zeigt den Betrieb an.
5.10 Luftfederung
5.10.1 Luftfederung (VB-air suspension)

Bei Störungen an der Luftfederung nur mit angepasster, niedriger Geschwindigkeit fahren und die Störung umgehend von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
Die Fernbedienung nur betätigen, wenn sich keine Personen oder Gegenstände im Hubbereich unter dem Fahrzeug befinden.
Kinder nicht mit der Anlage spielen lassen.
Während des Betriebs wird der Kompressor sehr heiß. Während des Betriebs und kurz nach dem Betrieb den Kompressor nicht berühren.

Das Fahrzeug nur im Stand anheben oder absenken.
Vor dem Anheben oder Absenken immer die Feststellbremse anziehen und das Getriebe in Leerlaufstellung bringen (Gang "herausnehmen").
Je nach Modellausführung sind nicht immer alle Funktionen verfügbar, die hier beschrieben sind.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

5 Während der Fahrt

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12 AUTO LMH RV/AT 1 2 11 CAN PAN 3 10 M1 4 Mi 5 9 6 8 FRAVAT RAN 7 VB AVENUE1 Kontroll-Leuchte
2 Taste Sportfunktion
3 Taste Parkfunktion
4 T a s t e A n h e b e n 5 T a s t e A b s e n k e n
6 Anzeige Achsenwahl
7 Taste Achsenwahl
8 Taste Service
9 Taste gespeichertes Niveau 2
10 Taste gespeichertes Niveau 1
11 Taste Geländefunktion
12 Taste Nivellierfunktion
Bild 15 Fernbedienung
Die Luftfederung bietet eine vollautomatische Niveauregulierung des Fahrzeugs.
Zusätzlich lassen sich über die Tasten an der Fernbedienung verschiedene Funktionen der Luftfederung manuell schalten. Die Erhöhung der Bodenfreiheit erleichtert z. B. das Auffahren auf Fähren (größerer "Böschungswinkel") oder das Fahren in unwegsamem Gelände.
Wenn eine Taste gedrückt wird, ertönt zur Kontrolle ein kurzer Piepton.

Sämtliche Tastenfunktionen stehen nur dann zur Verfügung, wenn die Zündung eingeschaltet ist und der Motor läuft. Zusätzlich stehen die Tastenfunktionen nach Ausschalten der Zündung noch 1 Stunde lang zur Verfügung (Nachlaufzeit).
Über die Tasten lassen sich folgende Funktionen wählen:
| Taste Funktion | |
| SPORT (Bild 15,2) Sportfunktion ein- und ausschalten.Wenn die Sportfunktion eingeschaltet ist, wird das Fahrzeug abgesenkt und die Fahrstabilität dadurch erhöht. | |
| CAR PARK(Bild 15,3) | Parkfunktion ein- und ausschalten.Wenn die Parkfunktion eingeschaltet ist, wird das Fahrzeug auf das niedrigste mögliche Niveau abgesenkt. Dies erleichtert z. B. das Einfahren in eine niedrige Garage.⚠ In dieser Funktion nie schneller als 25 km/h fahren. Ab dieser Geschwindigkeit wird die Funktion automatisch abgeschaltet und das Fahrzeug wird auf normales Niveau angehoben. |
| (Bild 15,4) | Fahrzeug anheben.Möglichkeit A: Taste kurz drücken, um das Fahrzeug auf eins der drei werkseitig vorprogrammierten Niveaus anzuheben.Möglichkeit B: Taste so lange drücken, bis das gewünschte Niveau oder der obere Anschlag erreicht ist. |
| (Bild 15,5) | Fahrzeug absenken.Möglichkeit A: Taste kurz drücken, um das Fahrzeug auf eins der drei werkseitig vorprogrammierten Niveaus abzusenken.Möglichkeit B: Taste so lange drücken, bis das gewünschte Niveau oder der untere Anschlag erreicht ist. |
5
Während der Fahrt
| Taste Funktion | |
| FRONT REAR(Bild 15,7) | Achsen auswählen.Möglichkeit A: Taste kurz drücken, um zwischen der Luftfederung für die Vorderachse und der Luftfederung für die Hinterachse umzuschalten.Möglichkeit B: Taste lange drücken, um auf Luftfederung beider Achsen umzuschalten.Die blauen Leuchten in den Rädern des abgebildeten Fahrzeugs (Bild 15,6) zeigen an, welche Achse zur Bedienung aktiviert ist. |
| SERVICE(Bild 15,8) | System aus- oder einschalten oder Nachlaufzeit beenden. |
| M1 (Bild 15,10)M2 (Bild 15,9) | Auf das gespeicherte Niveau anheben oder absenken. Dazu die Taste kurz drücken.Abspeichern:Fahrzeug mit den Tasten " " find " " auf das gewünschte Niveau bringen.Speichertaste "M1" oder "M2" so lange drücken, bis ein langer Piepton ertönt.Das gewählte Niveau ist abgespeichert. |
| OFF ROAD(Bild 15,11) | Geländefunktion ein- und ausschalten.Wenn die Geländefunktion eingeschaltet ist, wird das Fahrzeug angehoben und erhält dadurch mehr Bodenfreiheit. |
| AUTO LEVEL(Bild 15,12) | Nivellierfunktion ein- und ausschalten.Wenn die Nivellierfunktion eingeschaltet ist, wird das Fahrzeug waagrecht ausgerichtet (z. B. auf einem unebenen Standplatz).[0C57] Falls Sie mit eingeschalteter Nivellierfunktion fahren, wird ab einer Geschwindigkeit von 8 km/h die Funktion automatisch abgeschaltet und das Fahrzeug auf normales Niveau eingestellt. |
Die Kontroll-Leuchten in den Tasten und an der Fernbedienung zeigen die Betriebszustände der einzelnen Funktionen an.
| LED Zustand Bedeutung | ||
| Blaue oder grüne LED in Funktions-taste | Aus Funktion ist nicht aktiv | |
| Blinkt System führt die gewählte Funktion aus | ||
| Leuchtet Gewählte Funktion ist aktiv | ||
| Rote LED in Servicetaste | Aus Funktion ist nicht aktiv | |
| Leuchtet Funktion ist aktiv. System ist ausgeschaltet | ||
| Rote LED "CHECK" Aus System arbeitet fehlerfrei | ||
5 Während der Fahrt
5.11 Motorhaube

Bei geöffneter Motorhaube besteht Verletzungsgefahr im Motorraum.
Auch wenn der Motor bereits vor längerer Zeit abgeschaltet wurde, kann er noch heiß sein. Verbrennungsgefahr!
Nicht im Motorraum arbeiten, während der Motor läuft.
Die Motorhaube muss während der Fahrt fest verschlossen und verriegelt sein. Nach dem Schließen prüfen, ob die Verriegelung eingerastet ist. Dazu an der Motorhaube ziehen.

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1Bild 16 Einfüllstutzen Waschwasserbehälter
Öffnen:
Den Hebel (Bild 19,1) unter dem Armaturenbrett an der linken Fahrzeugseite ziehen. Die Motorhaube öffnet sich bis zum Anschlag des Sicherungshakens.
Motorhaube in einem Bogen nach vorn und unten schwenken.
Schließen:
Motorhaube in einem Bogen nach oben und hinten schwenken, bis der Schnappverschluss hörbar einrastet.
■ Prüfen, ob die Motorhaube sicher verriegelt ist. Dazu an der Motorhaube ziehen.
5.12 Scheibenwaschwasser einfüllen

Bild 17 Einfüllstutzen Waschwasserbehälter
■ Motorhaube entriegeln und öffnen.
■ Den Deckel (Bild 17,1) vom Einfüllstutzen des Waschwasserbehälters abnehmen.
■ Waschwasser langsam einfüllen.
Den Deckel auf den Einfüllstutzen des Waschwasserbehälters drücken.
5 Während der Fahrt
5.13 Kühlwasser nachfüllen

Kühlflüssigkeit vor dem Öffnen des Kühlsystems abkühlen lassen. Verbrühungsgefahr!
Kühlsystem vor dem Öffnen abkühlen lassen. Wenn das Kühlsystem heiß ist, steht es unter hohem Druck. Verletzungsgefahr!

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1 2 1
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1 2Bild 18 Abdeckung im Armaturenbrett Bild 19 Abdeckung zum Motorraum
■ Zwei Schrauben (Bild 18,1) lösen und Abdeckung (Bild 18,2) abnehmen.
Sechs Innensechskantschrauben (Bild 19,1) herausdrehen und mit Scheiben abnehmen.
■ Abdeckung (Bild 19,2) abnehmen.

Bild 20 Deckel am Kühlwasser-Aus- gleichsbehälter
■ Den Deckel (Bild 20,1) vorsichtig öffnen und Druck entweichen lassen.
Den Deckel abnehmen und Kühlwasser mit einem geeigneten Hilfsmittel (z. B. Flasche) nachfüllen.
■ Den Deckel (Bild 20,1) wieder auf den Kühlwasser-Ausgleichsbehälter schrauben.
■ Beide Abdeckungen (Bild 19,2 und Bild 18,2) wieder festschrauben.
5 Während der Fahrt
5.14 Dieselkraftstoff tanken


Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
Der Kraftstoff-Einfüllstutzen ist je nach Modell Bestandteil des Basisfahrzeugs. In diesem Fall ist das Tanken in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs beschrieben.
Der Kraftstoff-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "Diesel" gekennzeichnet.
Der Kraftstoff-Einfüllstutzen befindet sich außen am Fahrzeug, vorne links.

Bild 21 Verschlussdeckel für Kraftstoff-Einfüllstutzen
Öffnen:
■ Klappe (Bild 21,2) zur Seite schwenken.
Schlüssel in Schließzylinder stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Den Verschlussdeckel (Bild 21,1) abnehmen.
Schließen:
■ Den Verschlussdeckel auf den Kraftstoff-Einfüllstutzen setzen.
■ Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
Schlüssel abziehen.
■ Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Kraftstoff-Einfüllstutzen sitzt.
Klappe schließen.
6
Motorcaravan aufstellen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Feststellbremse
• die Eintrittstufe
• die Unterlegkeile
• die Bedienung der Stützen
den 230-V-Anschluss

Das Fahrzeug so aufstellen, dass es möglichst waagrecht steht. Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Um dies zu vermeiden, das Fahrzeug nach dem Aufstellen regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren von Tieren untersuchen.
6.1 Feststellbremse
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.

Bei Frostgefahr die Feststellbremse ab und zu lösen und wieder anziehen. So wird ein Festfrieren oder Festrosten vermieden. Vor dem Lösen der Feststellbremse das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
6.2 Eintrittstufe
Zum Aussteigen aus dem Fahrzeug die Eintrittstufe ganz ausfahren.
6.3 Unterlegkeile
Beim Parken des Fahrzeugs an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwenden. Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mehr als 4 t beträgt, müssen beim Parken an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwendet werden. Die Unterlegkeile sind bei Fahrzeugen über 4 t Gesamtmasse serienmäßig beigelegt.
6.4 Stützen
6.4.1 Allgemeine Hinweise

Die angebauten Stützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Stützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Fahrzeugs gegen das Einfedern der Hinterachse.
Beim Aufstellen des Fahrzeugs darauf achten, dass die Stützen gleichmäßig belastet werden.
Die Stützen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag nach oben drehen, vollständig einfahren und sichern.

Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Stützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.
6 Motorcaravan aufstellen
6.4.2 Hubstützen

Darauf achten, dass alle Hubstützen vollständig eingefahren sind und dass bei allen Hubstützen die Führungsscheibe in die Kerbe eingefahren ist.
Damit eine einwandfreie Funktion gewährleistet ist, die Innenrohre der Hubstützen regelmäßig reinigen und fetten.

Am Sechskant (Bild 22,1) den Steckschlüssel aufstecken und drehen. Die Hubstütze schwenkt nach unten und wird automatisch ausgefahren.
Am Sechskant drehen, bis die Hubstütze am Boden vollständig aufliegt und das Reisemobil waagrecht steht.
Einfahren:
Am Sechskant (Bild 22,1) den Steckschlüssel aufstecken und drehen, bis die Hubstütze wieder vom Boden frei ist.
Mit dem Steckschlüssel am Sechskant drehen, bis die Hubstütze nach oben geschwenkt und die Führungsscheibe (Bild 22,3) vollständig in die Kerbe (Bild 22,2) eingefahren ist.
6.4.3 Elektrisch-hydraulische Hubstützen

Der Motor kann (zum Laden der Batterien) auch dann angelassen werden, wenn die Hubstützen ausgefahren sind. Vor dem Losfahren immer kontrollieren, ob die Hubstützen vollständig eingefahren sind (Warnleuchte und Warnton beachten).
Die Stützen nur dann ausfahren oder einfahren, wenn der Hubbereich und der Standbereich frei von Hindernissen sind.
Wenn das System arbeitet, dürfen sich keine Personen oder Tiere in unmittelbarer Nähe aufhalten. Das System steht unter hohem Druck. Austretende Flüssigkeiten können zu ernsthaften Verletzungen führen.

Vor dem Bedienen der Hubstützen immer die Feststellbremse anziehen.
Während die Stützen ausgefahren werden, müssen Personen oder Tiere, die sich im Fahrzeug aufhalten, ruhig an ihrem Platz bleiben. Der Reglermechanismus wird sonst gestört.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

6
Motorcaravan aufstellen

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AUTOMATIC LEVELING SYSTEM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 READ MANUAL FIRST ZUERST HANDBUCH LESEN EES EERST DE GEBRIUKSAANWIJZING LIZES TOUTES LES INSTRUCTIONSBild 23 Bedienteil Hubstützen
1 Firmenlogo
2 LED-Anzeigen (Symbole)
3 Ein / Aus - Schalter
4 Taste manuelle Bedienung
5 Taste automatische Bedienung
6 Taste Stützen einziehen
7 Taste Vorderseite
8 L E D N i v e a u
9 Taste rechte Seite
10 Taste Rückseite
11 Taste linke Seite
LED-Anzeigen
Die LED-Anzeigen (Bild 23,2) sind nur sichtbar, wenn die jeweilige Situation auftritt. Folgende Situationen werden signalisiert:
zu starke Neigung des Fahrzeugs (Fahrzeug-Symbol)
zu geringe Batteriespannung (Batterie-Symbol)
- Feststellbremse nicht angezogen (Bremsen-Symbol)
- Stütze nicht vollständig eingefahren (Stützen-Symbol)
• manuelle Bedienung aktiviert (Hand-Symbol)
Bedienung Die Stützen können manuell oder automatisch ausgefahren werden. Vor dem automatischen Ausfahren muss der Nullpunkt eingestellt sein.
Aktivieren:
Fahrzeug auf ebenem und festem Untergrund abstellen und gegen Wegrollen sichern.
■ Feststellbremse anziehen.
Zündung einschalten.
Nullpunkt einstellen:
Fahrzeug mit Hilfe einer Wasserwaage manuell ausrichten.
■ Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken.
■ Taste Vorderseite (Bild 23,7) fünf Mal drücken.
6
Motorcaravan aufstellen
Stützen automatisch ausfahren:
■ Taste Rückseite (Bild 23,10) fünf Mal drücken. Alle LEDs blinken.
■ Taste Stützen einziehen (Bild 23,6) drei Mal drücken und 20 Sekunden warten. Der Nullpunkt ist gespeichert.
System aktivieren.
Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken. Die LED mit dem Firmenlogo (Bild 23,1) leuchtet auf.
■ Taste automatische Bedienung (Bild 23,5) drücken. Wenn die grüne LED Niveau (Bild 23,8) leuchtet, ist der Abstützvorgang abgeschlossen.
Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken, um das System auszuschalten.
Das Fahrzeug immer zuerst vorn abstützen.

Stützen manuell ausfahren:
System aktivieren.
■ Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken.
■ Taste manuelle Bedienung (Bild 23,4) so lange drücken, bis die LEDs in den Richtungspfeilen leuchten.
■ Taste Vorderseite (Bild 23,7) drücken, bis die Stützen den Boden erreichen.
■ Taste Rückseite (Bild 23,10) drücken, bis die Stützen den Boden erreichen.
■ Wenn der Pfeil zur Vorderseite des Fahrzeugs zeigt: Taste Vorderseite (Bild 23,7) so lange drücken, bis der Pfeil erlischt.
■ Wenn der Pfeil zur Rückseite des Fahrzeugs zeigt: Taste Rückseite (Bild 23,10) so lange drücken, bis der Pfeil erlischt.
■ Wenn der Pfeil zur linken Seite des Fahrzeugs zeigt: Taste linke Seite (Bild 23,11) so lange drücken, bis der Pfeil erlischt und die LED Niveau (Bild 23,8) aufleuchtet.
■ Wenn der Pfeil zur rechten Seite des Fahrzeugs zeigt: Taste rechte Seite (Bild 23,9) so lange drücken, bis der Pfeil erlischt und die LED Niveau (Bild 23,8) aufleuchtet.
Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken, um das System auszuschalten.
Stützen einfahren:
■ Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken.
Taste Stützen einziehen (Bild 23,6) kurz drücken (automatische Bedienung) oder gedrückt halten, bis die Stützen ganz eingefahren sind (manuelle Bedienung).
Ein/Aus-Schalter (Bild 23,3) drücken, um das System auszuschalten.
■ Kontrollieren, ob alle Stützen vollständig eingefahren sind.
6.5 230-V-Anschluss
Das Fahrzeug kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 9).
6 Motorcaravan aufstellen
6.6 Markise

Bei kräftigem Wind, starkem Regen oder Schneefall die Markise einfahren.
Bei leichtem Regen einen der Stützfüße verkürzen, so dass das Wasser ablaufen kann.
Die Markise nur einfahren, wenn das Tuch trocken ist. Wenn die Markise mit nassem Tuch eingefahren werden muss: Die Markise so schnell wie möglich wieder ausfahren, um das Tuch zu trocknen.
Vor dem Einfahren Laub und groben Schmutz von der Markise entfernen.

Markise nur zum Schutz gegen Sonne einsetzen.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Vorteile der Markise Die Vorteile einer Markise sind:
• Die Markise spendet Schatten.
- Die Markise schafft einen überdachten Vorraum und erweitert dadurch das Platzangebot.
Das Fahrzeug wird wohnlicher gestaltet.
- Die Markise spendet Schatten.
- Die Markise schafft einen überdachten Vorraum und erweitert dadurch das Platzangebot.
- Das Fahrzeug wird wohnlicher gestaltet.

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1 2 3 4 Oxygenation1 E i n f a h r e n
2 Stopp
3 Ausfahren
4 Fernbedienung
Bild 24 Fernbedienung
Markise aufstellen:
■ Taste (Bild 24,3) auf der Fernbedienung (Bild 24,4) drücken. Die Markise fährt aus.
■ Wenn die Markise ausgefahren ist: Stützarme ausstellen.
Stützarme einklappen.
■ Taste (Bild 24,1) auf der Fernbedienung (Bild 24,4) drücken. Die Markise fährt ein.
Mit der Stopp-Taste (Bild 24,2) lässt sich die Bewegung der Markise anhalten.
Markise einfahren:

6 Motorcaravan aufstellen
7 Wohnen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Fahrzeug.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- das Öffnen und Schließen der Türen, der Außenklappen und der Fahrerhausabtrennung
• das Lüften des Fahrzeugs
• das Öffnen und Schließen der Fenster und Rollos
• das Öffnen und Schließen der Verdunklungen im Fahrerhaus
• das Öffnen und Schließen der Dachhauben
• das Drehen der Sitze
• das Verändern von Tischflächen
• das Bedienen der Zentralverriegelung am Küchenblock
• das Positionieren des Fernsehgeräts
• die Leuchten
• die Lichtschalter
• die Lichtsteuerung
• die Fernbedienung für die Beleuchtung und die Eintrittstufe
• die Benutzung der Betten
• das Einschalten des Radios im Stillstand
7.1 Türen

▶ Nur mit verriegelten Türen fahren.

Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp. Im Notfall erschweren verriegelte Türen jedoch Helfern den Zugang in das Fahrzeuginnere.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Türen verriegeln.
Je nach Modell sind die Schlösser der Fahrertür und der Beifahrertür Bestandteil des Basisfahrzeugs. In diesem Fall ist das Öffnen und Schließen der Fahrertür und der Beifahrertür in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs beschrieben.
7 Wohnen
7.1.1 Eingangstür, außen

Bild 25 Türschloss Eingangstür, außen
Öffnen:
Schlüssel in Schließzylinder (Bild 25,2) stecken und drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
Am Türgriff (Bild 25,1) ziehen. Die Tür ist geöffnet.
Verriegeln:
Schlüssel in Schließzylinder (Bild 25,2) stecken und drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
7.1.2 Eingangstür, innen

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HARTAI 1 2Bild 26 Türschloss Eingangstür, innen
Öffnen:
Am Griff (Bild 26,1) ziehen. Das Türschloss wird entriegelt.
Verriegeln:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 26,2) im Uhrzeigersinn drehen.
7 Wohnen
7.1.3 Fenster Eingangstür
In die Eingangstür ist ein Fenster mit einer Faltverdunklung integriert.

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1 2Bild 27 Faltverdunklung
Schließen:
Die Faltverdunklung (Bild 27,2) in der Mitte der Griffleiste (Bild 27,1) fassen, von unten nach oben ziehen und auf der gewünschten Höhe loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Höhe stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung in der Mitte der Griffleiste fassen und nach unten schieben.
7.1.4 Faltbarer Insektenschutz an der Eingangstür

Den Insektenschutz ganz öffnen, bevor die Eingangstür geschlossen wird.

Bild 28 Insektenschutz
Schließen:
Insektenschutz an der Leiste (Bild 28,1) ganz herausziehen.
Öffnen:
Insektenschutz an der Leiste (Bild 28,1) in Ausgangsstellung zurückschieben.
7.2 Außenklappen

Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Zum Öffnen und Schließen der Außenklappe alle Schlösser öffnen oder schließen, die an der Außenklappe angebaut sind.

Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Außenklappen schließen.
7 Wohnen
Die am Fahrzeug angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzylindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.
7.2.1 Klappenschloss mit separatem Schließzylinder
Das Klappenschloss ist bei Modellen mit Zentralverriegelung an die Zentralverriegelung angeschlossen.

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1 2Bild 29 Klappenschloss mit separatem Schließzylinder

Bild 30 Außenklappe, geöffnet
Öffnen:
Am Schlossgriff (Bild 29,1) ziehen. Die Außenklappe schwingt nach oben und wird von der Gasdruckfeder gehalten (Bild 30).
Wenn die Außenklappe verriegelt ist, wie folgt vorgehen:
■ Abdeckung (Bild 29,2) nach oben klappen.
Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Das Klappenschloss ist entriegelt.
Schlüssel abziehen.

Schließen:
In der letzten Phase des Schließens fällt die Außenklappe aufgrund ihres Gewichts von selbst nach unten. Außenklappe beim Schließen nicht am Rand festhalten. Quetschgefahr für die Hände.
■ Außenklappe (Bild 30,2) gegen den Widerstand der Gasdruckfeder (Bild 30,1) nach unten drücken.
■ Außenklappe vollständig schließen.
Wenn die Außenklappe verriegelt werden soll, wie folgt vorgehen:
■ Abdeckung (Bild 29,2) nach oben klappen.
Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Das Klappenschloss ist verriegelt.
Schlüssel abziehen.
7 Wohnen
7.3 Lüften

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO _2 -Gehalt.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung).
An Durchbrüchen (z. B. Pilzdachlüftern, Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.
Kondenswasser
Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser und in der Folge Schimmel bildet. Wenn Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung aufeinander abgestimmt sind, lässt sich in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima schaffen. Um Zugluft zu vermeiden, die Luftaustrittdüsen am Armaturenbrett schließen und die Luftverteilung des Basisfahrzeugs auf Umluft stellen.
Das Fahrzeug bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist. Dabei nicht nur den Innenraum, sondern auch die von außen zugänglichen Stauräume lüften. Wenn das Fahrzeug in einem geschlossenen Raum abgestellt ist (z. B. Garage), auch den Stellplatz lüften. Auftretendes Kondenswasser kann zu Schimmelbildung führen.
7.4 Fenster

Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen. Die Faltverdunklung und der faltbare Insektenschutz bestehen aus dünnem Gewebe. Um die Faltverdunklung oder den Insektenschutz nicht zu beschädigen, die Faltverdunklung oder den Insektenschutz vorsichtig am Griff in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn das Verdunklungsrollo bzw. die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen dem Verdunklungsrollo/der Faltverdunklung und der Fensterscheibe kommen. Das Fenster kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo/die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen.
▶ Vor Fahrtbeginn die Fenster schließen.
Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Zum Öffnen und Schließen der Ausstellfenster alle Verriegelungshebel öffnen oder schließen, die am Ausstellfenster angebaut sind.
7 Wohnen

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Fenster schließen.
Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei starken Temperaturunterschieden oder extremen Witterungsverhältnissen ein leichter Beschlag aus Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.
7.4.1 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern (mit Sicherungsknopf)

Das Fenster ganz öffnen, um die Arretierung freizugeben. Wenn die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen wird, kann das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißen.
Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
Wenn der Verriegelungshebel mit einem Sicherungsknopf ausgestattet ist, bei jeder Bedienung des Verriegelungshebels den Sicherungsknopf drücken.

Bild 31 Verriegelungshebel mit Sicherungsknopf in Stellung "geschlossen"

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1Bild 32 Ausstellfenster mit Automatik-Aussteller
Öffnen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 31,3) drücken und gedrückt halten.
Den Verriegelungshebel (Bild 31,4) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen; Automatik-Aussteller (Bild 32,1) rastet selbstständig ein.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
Das Ausstellfenster schließen.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 31,3) drücken und gedrückt halten.
Den Verriegelungshebel (Bild 31,4) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Gabel (Bild 31,2) am Verriegelungshebel liegt komplett auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 31,1).
7 Wohnen

Bild 33 Verriegelungshebel mit Sicherungsknopf in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 33)
• in Stellung "fest verschlossen" (Bild 31)
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 33,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 33,4) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 33,3) drücken und gedrückt halten.
Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Gabel (Bild 33,2) am Verriegelungshebel in die Fensterverriegelung (Bild 33,1) einfahren.
Sicherstellen, dass der Sicherungsknopf nicht hineingedrückt ist, sondern den Verriegelungshebel sichert.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
7 Wohnen
7.4.2 Schiebefenster mit Verriegelung

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1 2Bild 34 Schiebefenster mit Druckverriegelung
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 34,2) nach oben drücken.
Griff (Bild 34,1) drücken und gleichzeitig nach vorn oder hinten schieben.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen.
■ Verriegelung nach unten drücken.
7.4.3 Schiebefenster ohne Verriegelung

Bild 35 Schiebefenster ohne Verriege- lung
Öffnen:
Griff (Bild 35,1) drücken und gleichzeitig nach vorn schieben oder ziehen.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen und Griff einrasten lassen.
7 Wohnen
7.4.4 Raffrollos

Bild 36 Raffrollo Bild 37 Schnurbeschwerer

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1 2Je nach Modell ist das Fahrzeug mit Raffrollos ausgestattet.
Rollo raffen:
Schnurbeschwerer (Bild 36,1) nach unten ziehen. Das Rollo wird von den Bändern nach oben gezogen und gerafft.
■ Schnurbeschwerer (Bild 37,2) auf den Klettverschluss (Bild 37,1) drücken.
Rollo herunterlassen:
■ Schnurbeschwerer (Bild 37,2) vom Klettverschluss (Bild 37,1) abnehmen.
Schnurbeschwerer langsam nach oben führen. Der Abschluss-Stab zieht das Rollo nach unten.
7.4.5 Faltverdunklung und Insektenschutz

Bild 38 Ausstellfenster
Insektenschutz
Der Insektenschutz ist je nach Montage des Rahmens oben oder unten in den Fens- terrahmen eingelassen.
Schließen:
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzes in der Mitte fassen und vorsichtig Richtung Abschluss-Stab der Faltverdunklung ziehen.
Rastklinge am Abschluss-Stab des Insektenschutzes in die Faltverdunklung einrasten lassen.
Insektenschutz stufenlos durch Verschieben der Abschluss-Stäbe verstellen.
Öffnen:
■ Abschluss-Stäbe ganz in Richtung Faltverdunklung schieben.
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzes in der Mitte halten und Rastklinge drücken.
Abschluss-Stab des Insektenschutzes vorsichtig bis zum Anschlag an den Rahmen zurückführen.
7 Wohnen
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung ist je nach Montage des Rahmens unten oder oben in den Fensterrahmen eingelassen.
Schließen:
Abschluss-Stab der Faltverdunklung in der Mitte fassen und vorsichtig Richtung Abschluss-Stab des Insektenschutzes ziehen.
Faltverdunklung in der Rastklinge am Abschluss-Stab des Insektenschutzes einrasten lassen.
Faltverdunklung stufenlos durch Verschieben der Abschluss-Stäbe verstellen.
Öffnen:
■ Abschluss-Stäbe ganz in Richtung Insektenschutz schieben.
■ Abschluss-Stab der Faltverdunklung in der Mitte halten und Rastklinge am Abschluss-Stab des Insektenschutzes drücken.
Abschluss-Stab der Faltverdunklung vorsichtig bis zum Anschlag an den Rahmen zurückführen.
7.4.6 Verdunklungsrollo für die Frontscheibe

Bild 39 Verdunklungsrollo, Frontscheibe

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1 2Bild 40 Schalter für Verdunklungsrollo, Frontscheibe
Der Schalter zum Bedienen des Verdunklungsrollos ist links neben dem Fahrersitz in die Verkleidung eingebaut.
Schließen:
■ Linken Taster (Bild 40,2) drücken. Das Verdunklungsrollo (Bild 39,1) fährt nach unten.
Öffnen:
■ Rechten Taster (Bild 40,1) drücken. Das Verdunklungsrollo (Bild 39,1) fährt nach oben.

Bild 41 Notkurbel im Dachschrank

Bei Stromausfall kann das Verdunklungsrollo auch mit einer Notkurbel (Bild 41) bedient werden. Diese befindet sich im Dachschrank vorne rechts.
7 Wohnen
7.4.7 Faltverdunklungen für Fahrerfenster und Beifahrerfenster

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1 2Bild 42 Faltverdunklung, Fahrerhausfenster
Schließen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff (Bild 42,2) fassen und vorsichtig zuziehen, bis der Magnetverschluss die Faltverdunklung geschlossen hält.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff vorsichtig zurückschieben.
Den Griff (Bild 42,2) auf den Aufsatz (Bild 42,1) schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
7.5 Dachhauben
Je nach Modell sind im Fahrzeug Dachhauben mit oder ohne Zwangslüftung eingebaut. Wenn eine Dachhaube ohne Zwangslüftung eingebaut ist, erfolgt die Zwangslüftung über Pilzdachlüfter.

Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen stets offen halten. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Die Dachhauben sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen. Die Faltverdunklung und der faltbare Insektenschutz bestehen aus dünnem Gewebe. Um die Faltverdunklung oder den Insektenschutz nicht zu beschädigen, die Faltverdunklung oder den Insektenschutz vorsichtig am Griff in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn das Verdunklungsrollo bzw. die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen dem Verdunklungsrollo/der Faltverdunklung und der Dachhaube kommen. Die Dachhaube kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo/die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen. Die Dachhaube leicht öffnen oder in Lüftungsstellung bringen.
Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Die Dachhauben nicht betreten.
▶ Vor Fahrtbeginn die Dachhauben schließen.
7
Wohnen

▶ Vor Fahrtbeginn die Verriegelung der Dachhauben prüfen.
Vor Fahrtbeginn die Verdunklungsrollos bzw. die Faltverdunklungen öffnen.
Die Dichtungen der Dachhauben mindestens 1 x jährlich mit Talkum einreiben.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Dachhauben schließen.

7.5.1 Dachhaube mit Schnappverschluss

Bild 43 Dachhaube mit Schnappverschluss
Die Dachhaube kann ein- oder beidseitig hochgestellt werden.
Öffnen:
■ Am Griff (Bild 43,5) ziehen.
Insektenschutz (Bild 43,4) nach unten klappen.
Schnappverschluss (Bild 43,1) zur Innenseite der Dachhaube (Bild 43,8) drücken. Gleichzeitig mit dem Griff (Bild 43,2) die Dachhaube nach oben drücken.
Insektenschutz (Bild 43,4) nach oben schwenken, bis er einrastet.
Schließen:
■ Am Griff (Bild 43,5) ziehen.
Insektenschutz (Bild 43,4) nach unten klappen.
An beiden Griffen (Bild 43,2) die Dachhaube (Bild 43,8) kräftig nach unten ziehen, bis beide Schnappverschlüsse (Bild 43,1) eingerastet sind.
Insektenschutz (Bild 43,4) nach oben schwenken, bis er einrastet.
Verdunklungsrollo
Um das Verdunklungsrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
- Verdunklungsrollo am Griff (Bild 43,7) ziehen und Hakenleiste (Bild 43,3) in die Halteleiste (Bild 43,6) am Insektenschutz einhängen.
Öffnen:
Hakenleiste (Bild 43,3) von der Halteleiste (Bild 43,6) lösen und Verdunklungs- rollo langsam zurückführen.
7.5.2 Kipp-Dachhaube
Die Kipp-Dachhaube kann einseitig ausgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel und eine Lüftungsstellung möglich.
Ein Verlängerungshaken ist serienmäßig beigelegt.
7 Wohnen

text_image
1 4 3 2
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1 2 3Bild 44 Kipp-Dachhaube, Verriegelung Bild 45 Kipp-Dachhaube
Ausstellen:
■ Den Hebel (Bild 44,1 bzw. Bild 45,3) eine viertel Umdrehung drehen.
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach oben drücken.
Schließen:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach unten ziehen.
Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 44,4) muss in die untere Öffnung (Bild 44,3) gleiten.
In Lüftungsstellung verriegeln:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach unten ziehen.
Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 44,4) muss in die obere Öffnung (Bild 44,2) gleiten.
Bei Regen kann Wasser in den Wohnbereich eindringen, wenn die Kipp-Dachhaube in Lüftungsstellung steht. Deshalb Kipp-Dachhaube vollständig schließen.

Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann bei geöffneter oder geschlossener Kipp-Dachhaube beliebig weit geschlossen werden.
Schließen:
■ Die Faltverdunklung (Bild 45,1) ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutzrollo

Das Insektenschutzrollo kann beschädigt werden, wenn es bei geschlossener Kipp-Dachhaube geschlossen wird. Deshalb das Insektenschutzrollo nur bei geöffneter Kipp-Dachhaube schließen.
Schließen:
Insektenschutzrollo (Bild 45,2) ausziehen, bis es an der Verriegelung an der gegenüberliegenden Seite einrastet.
Öffnen:
Insektenschutzrollo an der Leiste leicht nach oben drücken. Arretierung wird gelöst.
Insektenschutzrollo langsam in Ausgangsstellung zurückführen.
7 Wohnen
7.5.3 Heki-Dachhaube (mini und midi)

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1 2Bild 46 Sicherungsknopf an der Heki-Dachhaube

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1 2 3Bild 47 Heki-Dachhaube, Führung
Die Heki-Dachhaube wird einseitig ausgestellt.
Öffnen:
Den Sicherungsknopf (Bild 46,2) drücken und den Bügel (Bild 46,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
Den Bügel (Bild 47,1) in den Führungen (Bild 47,2) bis in die hinterste Position (Bild 47,3) ziehen.
Schließen:
Den Bügel (Bild 47,1) mit beiden Händen leicht nach oben drücken.
■ Den Bügel in den Führungen zurückschieben.
Den Bügel mit beiden Händen nach oben drücken, bis der Bügel oberhalb des Sicherungsknopfes (Bild 46,2) liegt.

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1 2Bild 48 Heki-Dachhaube in Lüftungsstellung

Bild 49 Verriegelung Lüftungsstellung
Lüftungsstellung
Die Heki-Dachhaube kann in zwei Lüftungsstellungen gebracht werden: Schlecht-wetterstellung (Bild 48,1) und Mittelstellung (Bild 48,2). Je nach Modell kann die Dachhaube in der Mittelstellung mit dem Riegel (Bild 49,1) verriegelt werden.
Den Sicherungsknopf (Bild 46,2) drücken und den Bügel (Bild 46,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
Den Bügel in den Führungen (Bild 47,2) bis zur gewünschten Stellung ziehen.
Den Bügel leicht nach oben drücken und in die gewählte Führung (Bild 48,1 oder 2) schieben und ggf. verriegeln.
Faltverdunklung Um die Faltverdunklung zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
Die Faltverdunklung am Griff ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
7 Wohnen
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz Um den Insektenschutz zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Den Insektenschutz am Griff zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung ziehen.
Öffnen:
■ Den Griff am Insektenschutz hinten drücken. Die Arretierung wird gelöst.
■ Den Insektenschutz am Griff langsam zurückführen.
7.5.4 Kurbelhub-Dachhaube

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1 2 3Bild 50 Kurbelhub-Dachhaube
Die Kurbelhub-Dachhaube kann mit der Handkurbel geöffnet werden.
Öffnen:
■ Die Handkurbel (Bild 50,2) drehen, bis Widerstand spürbar ist (max. Öffnungswinkel 70°).
Schließen:
Die Handkurbel drehen, bis die Kurbelhub-Dachhaube geschlossen ist. Nach weiteren zwei bis drei Umdrehungen kann die Kurbelhub-Dachhaube verriegelt werden.
■ Die Verriegelung prüfen. Dazu mit der Hand gegen das Acrylglas drücken.
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann beliebig weit geschlossen werden. Wenn die Faltverdunklung mit dem Insektenschutz verriegelt ist, wird beim Schließen der Faltverdunklung der Insektenschutz mitgeführt.
Schließen:
■ Die Faltverdunklung am Griff (Bild 50,3) ziehen und an der gewünschten Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz
Wenn der Insektenschutz mit der Faltverdunklung verriegelt ist, wird beim Schließen des Insektenschutzes die Faltverdunklung mitgeführt.
Schließen:
Den Insektenschutz am Griff (Bild 50,1) zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung (Bild 50,3) ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
Den Griff des Insektenschutzes (Bild 50,1) hinten nach oben drücken und den Insektenschutz an der Faltverdunklung (Bild 50,3) aushängen.
■ Den Insektenschutz am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
7 Wohnen
7.6 Sitze drehen

▶ Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt müssen die drehbaren Sitze in Fahrtrichtung arretiert bleiben.

Das Einstellen der Sitzposition und der Armlehnen ist in Kapitel 5 beschrieben.
Der Hebel zum Drehen des Sitzes ist vorn am Sitz angebracht.

Bild 51 Fahrersitz und Beifahrersitz (SKA)
Drehen:
Am Fahrersitz/Beifahrersitz beide Armlehnen nach oben stellen.
Den Fahrersitz/Beifahrersitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben.
Den Hebel (Bild 51,1) zum Drehen des Sitzes ziehen. Der Sitz wird aus der Arretierung gelöst.
Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich.
7.7 Tische
7.7.1 Ausziehbarer Tisch mit versenkbarer Tischplattenverlängerung

Bild 52 Tisch vergrößern Bild 53 versenkbare Tischplattenverlängerung
Die Tischfläche kann durch Ausklappen einer Einlegeplatte vergrößert werden.
7 Wohnen
Vergrößern:
■ Den Sicherungshebel (Bild 52,2) an der Unterseite der Tischplatte nach oben drücken.
■ Die Tischplatte (Bild 52,1) bis zum Anschlag zur Fahrzeugmitte hin ziehen.
■ Die eingelegte Tischplattenverlängerung (Bild 52,3) nach oben heben.
■ Die Tischplatten zusammenschieben, bis die Arretierung hörbar einrastet.
Verkleinern:
■ Den Sicherungshebel (Bild 52,2) an der Unterseite der Tischplatte nach oben drücken.
■ Die Tischplatte (Bild 52,1) ganz herausziehen.
■ Die Tischplattenverlängerung (Bild 52,3), (Bild 53,3) nach unten drücken.
■ Die Tischplatte (Bild 52,1) ganz einschieben.
7.8 Zentralverriegelung Küchenblock
Der Küchenblock mit einer Zentralverriegelung ausgestattet.
Beim Starten des Fahrzeugmotors wird die Zentralverriegelung automatisch aktiviert.

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1 2Bild 54 Schalter für Zentralverriegelung des Küchenblocks
1 B I e n d e
2 Schalter für Zentralverriegelung des Küchenblocks
Entriegeln:
■ Blende (Bild 54,1) zur Seite schieben.
■ Den Schalter (Bild 54,2) drücken. Die Klappen und Schubfächer des Küchenblocks sind entriegelt.
Verriegeln:
■ Den Schalter (Bild 54,2) drücken.
Blende (Bild 54,1) zur Seite schieben. Die Klappen und Schubfächer des Küchenblocks sind verriegelt.
7.9 Fernsehgerät

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher ver-stauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr!
7 Wohnen
Flachbildschirm mit Gelenkarm
Der Flachbildschirm ist an einem Gelenkarm befestigt.

Bild 55 Flachbildschirm mit Gelenkarm
Flachbildschirm mit Gelenkarm positionieren:
Am Flachbildschirm (Bild 55,1) ziehen, um den Gelenkarm (Bild 55,2) von dem Magneten (Bild 55,3) zu lösen.
■ Flachbildschirm (Bild 55,1) in die gewünschte Position schwenken.
■ Flachbildschirm mit beiden Händen am oberen und unteren Rand fassen und die gewünschte Neigung einstellen.
7.10 Radio
Das Radio wird mit der Zündung des Motors eingeschaltet. Es wird von der Starter-batterie mit Strom versorgt.
Wenn das Radio bei ausgeschaltetem Motor betrieben werden möchte, muss auf Dauerstrom umgeschaltet werden.

Bild 56 Schalter Stromversorgung
Auf Dauerstrom umschalten:
■ Schalter (Bild 56) auf Position 2 stellen.
Das Gerät wird von der Aufbaubatterie mit Dauerstrom versorgt.
■ Schalter (Bild 56) auf Position 1 stellen.
Das Gerät wird von der Starterbatterie mit Strom versorgt.
Auf Starterbatterie umschalten:
7.11 Leuchten

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein.
Die Glühlampen und Leuchtenträger vor dem Berühren abkühlen lassen.
Wenn die Leuchte eingeschaltet oder noch heiß ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen wie Stores oder Vorhängen mindestens 30 cm betragen. Brandgefahr!
7 Wohnen
Steckleuchte Die Steckleuchten können in die dafür vorgesehenen Steckdosen eingesteckt werden. Die Steckdosen sind über das Fahrzeug verteilt.

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1 2 3 4 5Bild 57 Steckdose mit eingesteckter Leuchte

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1 2Bild 58 Steckdose
Steckleuchte abnehmen:
■ Steckleuchte am Fuß (Bild 57,3) fassen.
■ Entriegelungsknopf (Bild 57,4) drücken.
■ Steckleuchte (Bild 57,1) aus der Steckdose (Bild 57,5) ziehen.
Steckleuchte einstecken:
■ Stecker im Fuß der Steckleuchte in die Steckdose (Bild 58,1) stecken, bis er hörbar einrastet. Dabei auf die Position der Kontakte (Bild 58,2) achten.
Steckleuchte schwenken:
■ Steckleuchte am "Schwanenhals" (Bild 57,2) (sofern vorhanden) oder am Gehäuse fassen und schwenken.
7.12 Lichtschalter

Je nach Modell sind die Lichtschalter unterschiedlich angeordnet. Die Lichtschalter befinden sich entweder direkt an der entsprechenden Leuchte oder in deren Leuchtbereich, z. B. in der Nähe der Sitzgruppe.

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1 2 3Bild 59 Lichtschalter Eingangsbereich
Im Eingangsbereich unten befinden sich die Lichtschalter für folgende Leuchten:
• Innenbeleuchtung (Bild 59,1)
• Innenbeleuchtung (Bild 59,2)
- Vorzeltleuchte, Einstiegsbeleuchtung und alle aus (Bild 59,3)
7 Wohnen
7.13 Lichtsteuerung
Aufgaben
Je nach Modell ist das Fahrzeug mit einem zentralen Lichtsystem ausgestattet. Mit diesem Lichtsystem lassen sich Einzelleuchten oder Leuchtengruppen schalten und dimmen.

Für weitere Informationen siehe Herstellerdokumentation Truma Vicon 2 Bus-System.

Bild 60 Lichtschalter mit vier Tasten
Schalter
Die Leuchten werden über Schalter gesteuert, die an unterschiedlichen Stellen im Fahrzeug eingebaut sind. Die Schalter besitzen jeweils zwei oder vier (Bild 60) Tasten. Nicht alle Funktionen sind an jedem Schalter verfügbar. Die Funktionen der einzelnen Schalter und Taster werden je nach Ausstattung individuell programmiert. Das Ein- und Ausschalten einer Funktion erfolgt über den gleichen Taster.
7.14 Fernbedienung für Vorzeltleuchte, Baldachinbeleuchtung und Eintrittstufe

Die Fernbedienung für Vorzeltleuchte, Baldachinbeleuchtung und Eintrittstufe gehört nicht zur Serienausstattung.

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1 2Bild 61 Fernbedienung
Die Fernbedienung hat folgende Funktionen:
- Vorzeltleuchte ein- und ausschalten (Bild 61,1)
- Baldachinbeleuchtung ein- und ausschalten (Bild 61,2)
• Eintrittstufe ausfahren
• Eintrittstufe einfahren
7 Wohnen
7.15 Betten
7.15.1 Hubbett, elektrisch absenkbar

Das Hubbett maximal mit 200 kg belasten.
Das Hubbett nicht als Gepäckablage benutzen.
Das Hubbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Hubbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Hubbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
Die Leseleuchten im Hubbett ausschalten, wenn das Hubbett nach oben gefahren wird. Brandgefahr!
Je nach Sitzmodell steht die Rückenlehne unter starker Federspannung. Wenn bei diesen Sitzen der Rückenlehne kein Widerstand entgegenwirkt, schnellt die Rückenlehne nach dem Entriegeln nach vorn.
Beim Absenken oder Anheben nicht zwischen Bett und Seitenwand fassen. Quetschgefahr!
Das Bett nur absenken oder anheben, wenn der Raum zwischen Bett und Seitenwand frei ist.
Das Bett nur absenken, wenn der Bereich unter dem Bett frei ist.
Vorbereitung des Fahrerhauses
Die Lehnen des Fahrersitzes und des Beifahrersitzes müssen vor dem Absenken des Hubbetts nach vorn geklappt sein.
Fahrersitz und Beifahrersitz in Fahrtrichtung drehen, arretieren und nach hinten schieben.
■ Rückenlehne nach vorn klappen.
■ Verdunklung im Fahrerhaus schließen.

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1 2Bild 62 Schalter für Hubbett
Hubbett absenken:
Den Wippschalter (Bild 62,2) über der Längssitzbank drücken und so lange gedrückt halten, bis das Bett ganz abgesenkt ist.
■ Leseleuchten im Hubbett ausschalten.
Den Wippschalter (Bild 62,2) über der Längssitzbank drücken und so lange gedrückt halten, bis das Bett ganz nach oben gefahren ist.
Hubbett nach oben fahren:
7 Wohnen
Aufstieg
Zum Besteigen des Hubbetts die Sitzgruppe als Leiter benutzen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Hubbett befinden.
8
Gasanlage
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
den Gasverbrauch
• das Wechseln von Gasflaschen
• die Gasabsperrventile
• die Schlauchbruchsicherung
• den externen Gasanschluss
• die automatische Umschaltanlage
Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Fahrzeugs ist im Kapitel 10 beschrieben.
8.1 Allgemeines

Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
8
Gasanlage

Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Pro-pangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gas-druckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
8.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
8
Gasanlage

Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.

Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.
Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.
Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
Informationen bei den Handelspartnern oder der Servicestelle.
Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.
8.3 Gasverbrauch

Die Angaben über den Gasverbrauch der einzelnen Gasgeräte sind Durchschnitts-Richtwerte.
| Verbraucher Gasverbrauch in Gramm/Stunde | |
| Kocher, pro Kochstelle ca. 140 - 165 g/h | |
| Kühlschrank ca. 18 g/h | |
8.4 Gasflaschen wechseln

Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

Bild 63 Gaskasten Bild 64 Anschluss Gasflasche
■ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
Griff (Bild 63,1) waagrecht stellen.
■ Schlitten (Bild 63,2) bis zum Anschlag herausziehen.
8 Gasanlage
Haupt-Absperrventil (Bild 64,4) an der Gasflasche schließen. Pfeilrichtung beachten.
Gasdruckregler (Bild 64,2) festhalten und Rändelmutter (Bild 64,3) öffnen (Linksgewinde).
Gasdruckregler mit Gasschlauch (Bild 64,1) von der Gasflasche abnehmen.
■ Befestigungsgurte lösen und Gasflasche herausnehmen.
Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
Gasflasche mit den Befestigungsgurten befestigen.
Gasdruckregler (Bild 64,2) mit Gasschlauch (Bild 64,1) an die Gasflasche ansetzen und Rändelmutter (Bild 64,3) von Hand fest zudrehen (Linksgewinde).
Schlitten (Bild 63,2) bis zum Anschlag einschieben und Griff (Bild 63,1) senkrecht stellen.
■ Außenklappe schließen (siehe Abschnitt 7.2).
8.5 Gasabsperrventile

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1 2 3 0 1 1 1 1 01 Kochstelle
2 H e i z u n g / B o i l e r
3 K ü h l s c h r a n k
Bild 65 Symbole der Gasabsperrventile
Im Fahrzeug ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 65) eingebaut.
Die Gasabsperrventile sind unterhalb der Kochstelle oder in der Nähe der Gasgeräte (z. B. in der Sitztruhe) eingebaut.
8.6 Schlauchbruchsicherung (Crash-Protection-Unit)

Wenn das Fahrzeug mit der Crash-Protection-Unit ausgerüstet ist, darf während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Die Crash-Protection-Unit schützt vor ungewolltem Gasaustritt. Bei einem Unfall oder bei zu starker Neigung des Fahrzeugs wird die Gasversorgung automatisch unterbrochen.
8
Gasanlage
Aufbau der Anlage
Die Crash-Protection-Unit besteht aus einem Steuergerät, einem Elektroventil und der Bedieneinheit mit dreifarbiger LED.

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1 2Bild 66 Bedieneinheit
An der Bedieneinheit (Bild 66) können nur die elektrischen Funktionen geschaltet werden. Die Haupt-Absperrventile der Gasflaschen müssen von Hand geöffnet werden.
Die Kontroll-Leuchte an der Bedieneinheit zeigt den Zustand der Gasanlage an. Wenn die Kontroll-Leuchte (Bild 66,1) grün leuchtet, ist die Anlage in Ordnung. Wenn die Kontroll-Leuchte rot blinkt oder leuchtet, liegt eine Störung vor. Die Gasversorgung ist unterbrochen.
In Betrieb nehmen:
Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen öffnen.
Anlage an der Bedieneinheit (Bild 66) einschalten.
Dazu den Wippschalter (Bild 66,2) auf "I" stellen. Die Kontroll-Leuchte (Bild 66,1) blinkt gelb (Systemtest) und leuchtet dann grün.
Den Wippschalter (Bild 66,2) auf "O" stellen. Die Kontroll-Leuchte (Bild 66,1) erlischt.
Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen schließen.
8.7 Externer Gasanschluss

Wenn der externe Gasanschluss nicht genutzt wird, immer das Gasabsperrventil schließen.
Am externen Gasanschluss nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben.
Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Gasabsperrventils kein Gas an der Anschluss-Stelle austritt. Wenn der externe Gasanschluss nicht dicht ist, strömt Gas ins Freie. Sofort das Gasabsperrventil und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Den externen Gasanschluss von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
Während ein externer Gasverbraucher angeschlossen wird, darf sich keine Funkenquelle in der Nähe des externen Gasanschlusses befinden.
Den externen Gasanschluss nicht zum Befüllen der Gasflaschen verwenden. Die Hinweisaufkleber am externen Gasanschluss beachten.
8 Gasanlage

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1 2Bild 67 Externer Gasanschluss, Gasab-sperrventil geschlossen
Der externe Gasanschluss (Bild 67) befindet sich je nach Modell auf der linken oder rechten Fahrzeugseite.
■ Externes Gasgerät an der Anschluss-Stelle (Bild 67,1) anschließen.
Das Gasabsperrventil (Bild 67,2) öffnen.
8.8 DuoControl-Umschaltanlage

Die Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden.

Wenn das Fahrzeug mit einem Panel der DT-Reihe ausgerüstet ist und die Umschaltanlage über dieses Panel bedient wird, entfällt die Bedieneinheit.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Die DuoControl ist eine automatische Umschaltanlage mit Fernanzeige für eine Zwei-Flaschen-Gasanlage. Die DuoControl-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um, wenn die Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei können die Gasverbraucher in Betrieb bleiben. Die DuoControl-Umschaltanlage ist geeignet für alle handelsüblichen Gasflaschen von 3 kg bis 33 kg.

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1 2 3 4 5 6
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Cruma DuoC 1 2 3 4 5 6 7Bild 68 DuoControl-Umschaltanlage Bild 69 Bedieneinheit
Aufbau der Anlage
Die DuoControl-Umschaltanlage besteht aus einem Umschaltventil (Bild 68,3) und der Bedieneinheit (Bild 69). Das Umschaltventil ist zwischen den Gasschläuchen (Bild 68,2 und 5) montiert. Mit dem Drehknopf (Bild 68,4) am Umschaltventil kann bestimmt werden, welche der Gasflaschen als Betriebsflasche und welche Gasflasche als Reserveflasche verwendet wird.
Das Umschaltventil ist mit der Regler-Enteisungsanlage Eis-Ex ausgestattet. So werden Störungen der Gasanlage im Winter vermieden.
8
Gasanlage
An der Bedieneinheit (Bild 69) können nur die elektrischen Funktionen geschaltet werden. Die Haupt-Absperrventile der Gasflaschen (Bild 68,1 und 6) müssen von Hand geöffnet werden.
Das Umschaltventil gewährleistet einen konstanten Gasdruck, unabhängig davon, welche Gasflasche Gas liefert. Die zwei Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit zeigen den Füllstand der Betriebsflasche an. Wenn die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 69,6) leuchtet, ist die Betriebsflasche voll. Wenn die rote Kontroll-Leuchte (Bild 69,5) leuchtet, ist die Betriebsflasche leer. Die Gasversorgung erfolgt dann über die Reserveflasche.
Betriebsarten
Die DuoControl-Umschaltanlage hat zwei Betriebsarten:
• Winterbetrieb "Ein und Heizen"
- Sommerbetrieb "Ein"
In Betrieb nehmen:
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 68,1 und 6) öffnen.
Mit dem Drehknopf (Bild 68,4) am Umschaltventil (Bild 68,3) die Gasflasche wählen, der vorrangig das Gas entnommen werden soll (Betriebsflasche). Den Drehknopf immer bis zum Anschlag drehen.
An der Bedieneinheit (Bild 69) die DuoControl-Umschaltanlage einschalten. Dazu den Wippschalter (Bild 69,7) auf Winterbetrieb "Ein und Heizen" (Bild 69,2) oder auf Sommerbetrieb "Ein" (Bild 69,4) stellen. Das Umschaltventil ist jetzt entlüftet. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 69,1) leuchtet, wenn Winterbetrieb gewählt wird und die Regler-Enteisungsanlage eingeschaltet ist.
Ausschalten:
Den Wippschalter (Bild 69,7) auf "O" (Bild 69,3) stellen. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 69,1) erlischt.
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 68,1 und 6) schließen.
Fernanzeige
Die Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit (Bild 69,5 und 6) signalisieren im Fahrzeuginneren, ob die Betriebsflasche betriebsbereit ist.
Gasflaschenwechsel
Wenn die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 69,6) während des Betriebs erlischt und die rote Kontroll-Leuchte (Bild 69,5) aufleuchtet, ist die als Betriebsflasche gewählte Gasflasche leer und muss gewechselt werden. Die Reserveflasche versorgt die Gasverbraucher weiterhin mit Gas.

Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Gasflaschen wechseln:
Das Haupt-Absperrventil an der leeren Gasflasche schließen.
■ Den Gasschlauch von der Gasflasche abschrauben.
■ Die volle Gasflasche an den Gasschlauch anschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche öffnen.
Den Drehknopf am Umschaltventil mit einer halben Umdrehung so einstellen, dass die eben gewechselte Gasflasche als Reserveflasche dient.
8 Gasanlage
9
Elektrische Anlage
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
• Erklärungen von Fachbegriffen zur Batterie
• das 12-V-Bordnetz
• die Wohnraumbatterie
• das Laden der Batterien
den Wechselrichter
• das Zusatz-Ladegerät
den Elektroblock
• das Panel
• das 230-V-Bordnetz
• den Anschluss an die 230-V-Versorgung
• die Sicherungsbelegung
Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Wohnaufbaus ist im Kapitel 10 beschrieben.

Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
9.1 Generelle Sicherheitshinweise

Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Alle elektrischen Geräte (z. B. Mobilfunktelefone, Funkgeräte, Fernsehgeräte oder DVD-Player), die nachträglich in das Fahrzeug eingebaut und während der Fahrt betrieben werden, müssen bestimmte Merkmale aufweisen: Dies sind die CE-Kennzeichnung, die EMV-Prüfung (Elektromagnetische Verträglichkeit) und die "E1"-Prüfung.
Nur so ist die Funktionssicherheit des Fahrzeugs während der Fahrt sicherzustellen. Andernfalls ist es möglich, dass der Airbag auslöst oder die Bordelektronik gestört wird.
Das Fahrzeug ist während eines Gewitters ein sicherer Aufenthaltsort (Faradaykäfig). Vorsichtshalber jedoch den 230-V-Anschluss trennen und die Antennen einziehen, um die elektrischen Geräte zu schützen.
9.2 Begriffe
Ruhespannung
Die Ruhespannung ist die Spannung der Batterie im Ruhezustand, d. h., es wird weder Strom entnommen, noch wird die Batterie geladen.
Ruhestrom
Einige elektrische Verbraucher wie z. B. Uhr und Kontroll-Leuchten benötigen ständig elektrischen Strom; sie werden daher auch als stille Verbraucher bezeichnet. Dieser Ruhestrom fließt auch bei ausgeschalteter 12-V-Versorgung.
Tiefentladung
Tiefentladung der Batterie droht, wenn eine Batterie durch eingeschaltete Verbraucher und durch Ruhestrom vollständig entladen wird.

▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.
9
Elektrische Anlage
Kapazität
Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann.
Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapazität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben.
Äußere Einflüsse wie Temperatur verändern die Speicherfähigkeit der Batterie.
9.3 12-V-Bordnetz

Um alle elektrischen 12-V-Verbraucher von der Spannungsversorgung zu trennen, die Wohnraumbatterie über das Panel vom 12-V-Bordnetz trennen.
Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist oder wenn die 230-V-Versorgung abgeschaltet ist, versorgt die Wohnraumbatterie den Wohnteil mit 12 V Gleichspannung. Die Wohnraumbatterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deshalb elektrische Verbraucher wie zum Beispiel Radio oder Leuchten nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230-V-Versorgung betreiben.
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen.
Die 12-V-Versorgung kann am Panel durch den 12-V-Hauptschalter unterbrochen werden. Je nach Modellausführung bleiben Heizung, Grundlicht/Eintrittstufe und Reserve 4 oder nur die elektrische Eintrittstufe weiterhin betriebsbereit. Der Kühlschrank wird nur dann mit 12 V betrieben, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Damit wird eine schnelle Entladung der Wohnraumbatterie vermieden.
9.3.1 Wohnraumbatterie

Die Reise nur mit einer voll geladenen Wohnraumbatterie beginnen. Deshalb die Wohnraumbatterie vor Antritt der Reise mindestens 20 Stunden laden.
▶ Auf Reisen jede Gelegenheit zum Laden der Wohnraumbatterie nutzen.
Nach der Reise die Wohnraumbatterie mindestens 20 Stunden laden.
Vor einer vorübergehenden Still-Legung die Batterie mindestens 20 Stunden laden.
Zum Laden der Wohnraumbatterie das vorhandene Lademodul im Elektroblock benutzen. Bei externer Ladung ein geregeltes Ladegerät, das für den Batterietyp und die Kapazität der Wohnraumbatterie geeignet ist, verwenden.
Bei längeren Standzeiten (4 Wochen und länger) die Wohnraumbatterie über das Panel vom 12-V-Bordnetz trennen oder regelmäßig nachladen.
Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien derselben Bauart verwenden.
Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien verwenden, die der Mindestkapazität des Ladegeräts entsprechen. Die separate Bedienungsanleitung des Ladegeräts beachten. Batterien mit zu geringer Kapazität erwärmen sich beim Laden zu stark. Explosionsgefahr!
Vor dem Abklemmen und Anklemmen der Batterie den Fahrzeugmotor abschalten, die 230-V-Versorgung und die 12-V-Versorgung sowie alle Verbraucher ausschalten. Kurzschlussgefahr!
Wenn die Starterbatterie oder die Wohnraumbatterie abgeklemmt sind, die Zündung nicht betätigen. Kurzschlussgefahr!
An die Steckdosen des 12-V-Bordnetzes können Geräte mit maximal 10 A angeschlossen werden.
9
Elektrische Anlage

Die Batterie ist wartungsfrei. Wartungsfrei bedeutet:
Es ist nicht nötig, den Säurestand zu kontrollieren.
Es ist nicht nötig, die Batteriepole zu fetten.
Es ist nicht nötig, destilliertes Wasser nachzufüllen.
Auch eine wartungsfreie Batterie muss laufend nachgeladen werden.
Einbauort Die Wohnraumbatterie ist im Doppelboden eingebaut und über eine Außenklappe auf der rechten Fahrzeugseite zugänglich.
Entladung
Der Ruhestrom, den einige elektrische Verbraucher ständig verbrauchen, entlädt die Wohnraumbatterie.

▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.
▶ Batterie rechtzeitig nachladen.
Die Selbstentladung der Batterie ist abhängig von der Temperatur. Bei 20 bis 25 °C beträgt die Selbstentladerate ca. 3 % der Kapazität/Monat. Bei steigenden Temperaturen nimmt die Selbstentladerate zu: Bei 35 °C beträgt die Selbstentladerate ca. 20 % der Kapazität/Monat.
Bei niedrigen Außentemperaturen verliert die Batterie an Kapazität.
Eine ältere Batterie verfügt nicht mehr über die volle Kapazität.
Je mehr elektrische Verbraucher eingeschaltet sind, desto schneller ist der Energievorrat der Wohnraumbatterie verbraucht.

Verbraucher wie Sicherheits-/Ablassventil, Ladegerät, Solar-Laderegler, Panel oder Ähnliches entnehmen ca. 20 mA bis 65 mA Strom von der Batteriekapazität, auch wenn der 12-V-Hauptschalter ausgeschaltet ist. Deshalb die Wohnraumbatterie über das Panel vom 12-V-Bordnetz trennen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
9.4 Wohnraumbatterie und Starterbatterie laden

Batteriesäure in der Batterie ist giftig und ätzend. Jeden Kontakt mit der Haut oder mit den Augen vermeiden.
Beim Laden mit einem externen Ladegerät besteht Explosionsgefahr. Batterie nur in gut durchlüfteten Räumen und weit entfernt von offenem Feuer oder von möglichen Funkenquellen laden.
Zum Laden der Wohnraumbatterie oder Starterbatterie mit einem externen Ladegerät die Batterie immer aus dem Fahrzeug ausbauen.

▶ Batteriekabel nicht polverkehrt anschließen.
Wenn die Starterbatterie oder die Wohnraumbatterie abgeklemmt sind, die Zündung nicht betätigen. Kurzschlussgefahr!
Vor dem Abklemmen und Anklemmen der Batterie den Fahrzeugmotor abschalten, die 230-V-Versorgung und die 12-V-Versorgung sowie alle Verbraucher ausschalten. Kurzschlussgefahr!
Vor dem Laden der Batterie prüfen, ob das externe Ladegerät für den Batterietyp zugelassen ist.
Die Bedienungsanleitungen des Basisfahrzeugs und des Ladegeräts beachten.
Bei Überladung wird die Wohnraumbatterie irreparabel beschädigt.
9 Elektrische Anlage
Die Starterbatterie kann nur mit einem externen Ladegerät voll geladen werden. Bei der 230-V-Versorgung erhält die Starterbatterie vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung. Auch im Fahrbetrieb ist ein vollständiges Laden der Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nicht möglich.
9.4.1 Laden über 230-V-Versorgung
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie über das Lademodul im Elektroblock nachgeladen. Die Starterbatterie wird dabei nur mit einer Erhaltungsladung geladen. Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst. Ein Überladen ist somit nicht möglich.
Um die volle Leistung des Lademoduls im Elektroblock zu nutzen, alle elektrischen Verbraucher während des Ladevorgangs ausschalten.
9.4.2 Laden über Fahrzeugmotor
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen. Wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist, werden die Batterien durch ein Relais im Elektroblock automatisch voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass die Starterbatterie durch elektrische Verbraucher im Wohnteil entladen wird. Die Startfähigkeit des Fahrzeugs bleibt somit erhalten. Der Ladezustand der Wohnraumbatterie bzw. der Starterbatterie kann am Panel abgelesen werden.
9.4.3 Laden mit externem Ladegerät
Beim Laden der Wohnraumbatterie und der Starterbatterie mit einem externen Ladegerät wie folgt vorgehen:
■ Den Fahrzeugmotor abschalten.
■ 12-V-Hauptschalter am Panel ausschalten. Die Kontroll-Leuchte erlischt.
■ Die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen.
■ Am Elektroblock den Netzstecker abziehen.
Alle Gasverbraucher ausschalten, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
- Beim Abklemmen der Batteriepole besteht Kurzschlussgefahr. Deshalb an der Wohnraumbatterie oder an der Starterbatterie zuerst den Minuspol und anschließend den Pluspol abklemmen.
■ Die Wohnraumbatterie oder Starterbatterie aus dem Fahrzeug ausbauen.
■ Prüfen, ob das externe Ladegerät abgeschaltet ist.
Das externe Ladegerät an der Wohnraumbatterie oder an der Starterbatterie anklemmen. Polung beachten: Zuerst die Polzange "+" an den Pluspol der Batterie anklemmen, dann die Polzange "-" an den Minuspol der Batterie anklemmen.
■ Externes Ladegerät einschalten.
Informationen über die Ladedauer der Batterie der Gebrauchsanweisung des eingesetzten Ladegeräts entnehmen.
Informationen über die Stärke der Batterie den Angaben an der Batterie entnehmen.
■ Externes Ladegerät in umgekehrter Reihenfolge abklemmen.
9 Elektrische Anlage
9.5 Wechselrichter

Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Je nach Modell ist in das Fahrzeug ein Wechselrichter eingebaut.
Der Wechselrichter versorgt die 230-V-Steckdosen mit Spannung. Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, dient die angeschlossene Batterie zur Spannungsversorgung.
Die Batterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deshalb elektrische Verbraucher nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230-V-Versorgung betreiben.

Bild 70 Anzeigen und Bedienelemente
Der Wechselrichter lässt sich mit dem Hauptschalter (Bild 89,1) in zwei Betriebszustände schalten:
- I "On" = Gerät ist permanent eingeschaltet.
- II "Vicon 2" = Steuerung über Touchpanel des Vicon 2.
Die LEDs zeigen den Betriebszustand "Power Status" (Bild 89,2), den Leistungsbereich "Load Level" (Bild 89,3) und den Spannungsbereich "Input Level" (Bild 89,4) an.
9 Elektrische Anlage
9.6 Zusatz-Ladegerät

Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

text_image
LAS 1218 1 2 3Bild 71 Zusatz-Ladegerät
1 Netzschalter (auf Geräte-Rückseite)
2 Schalter Batterie-Wahl (Blei-Säure/Blei-Gel)
3 Sicherung
Das Zusatz-Ladegerät (Bild 71) unterstützt den Elektroblock in der Ladeleistung. Deshalb das Zusatz-Ladegerät nicht ausschalten.
Einbauort Das Zusatz-Ladegerät ist neben dem Elektroblock montiert.
9
Elektrische Anlage
9.7 Elektroblock (EBL 220)

Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Je nach Modell sind nicht immer alle Steckplätze für Sicherungen bestückt.
Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Geräte-Herstellers entnehmen.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 17 91016 12131415Bild 72 Elektroblock (EBL 220)
1 Anschlüsse BL 2 - Zusatz-Ladegerät 1
2 Anschlüsse BL 1 - Zusatz-Ladegerät 2
3 Flachsicherungen
4 Anschlüsse BL 9 - Solar-Laderegler
5 Netzanschluss 230 V
6 Anschlüsse BL 10 - Panel
7 Schalter Batterie-Wahl Blei-Säure/Blei-Gel
8 Anschlüsse BL 13 - Panel
9 Anschlüsse BL 12 - Fühler Wohnraumbatterie D+
10 Anschlüsse BL 11 - Panel
11 Anschlüsse BL 8 - Eintrittstufe, TV, Antenne
12 Anschlüsse BL 6 - Heizung, Wasserpumpe, Reserve
13 Anschlüsse BL 7 - Markise, Tankheizung, Vorzeltleuchte
14 Wahlschalter für Anzahl der Zusatz-Ladegeräte
15 Anschlüsse BL 5 - Solar-Laderegler
16 Anschlüsse BL 4 - Kühlschrank von Starterbatterie
17 Anschlüsse BL 3 - Kühlschrank
Aufgaben Der Elektroblock hat folgende Aufgaben:
- Der Elektroblock lädt die Wohnraumbatterie. Die Starterbatterie erhält vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung.
Der Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie. - Der Elektroblock verteilt den Strom an die 12-V-Stromkreise und sichert diese ab. An die Steckdosen können Geräte mit maximal 10 A angeschlossen werden.
- Der Elektroblock enthält Anschlüsse für einen Solar-Laderegler, ein Zusatz-Ladegerät sowie weitere Steuer- und Überwachungsfunktionen.
- Der Elektroblock trennt die Starterbatterie elektrisch von der Wohnraumbatterie, wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist. So können die 12-V-Verbraucher des Wohnraums die Starterbatterie nicht entladen.
Der Elektroblock arbeitet nur in Verbindung mit einem Panel.
9 Elektrische Anlage
Wenn der Elektroblock stark belastet wird, reduziert das eingebaute Ladegerät den Ladestrom. So schützt sich das Ladegerät vor Überhitzung. Der Elektroblock wird z. B. dann stark belastet, wenn eine leere Wohnraumbatterie geladen wird, zusätzlich elektrische Verbraucher eingeschaltet sind und hohe Umgebungstemperaturen herrschen.
Einbauort Der Elektroblock (Bild 72) ist im Doppelboden eingebaut und über eine Bodenklappe im Eingangsbereich zugänglich.
9.7.1 Batterie-Trennung

Nach dem Aktivieren der Batterie-Trennung öffnet das Sicherheits-/Ablassventil. Das Wasser aus dem Boiler läuft aus. Wenn die Batterie-Trennung wieder deaktiviert wurde, das Sicherheits-/Ablassventil des Boilers von Hand schließen.
Einen Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System zusätzlich ausschalten. Der Kühlschrank schaltet sonst auf Gasbetrieb um.
Nach dem Deaktivieren der Batterie-Trennung müssen möglicherweise das Datum und die Uhrzeit neu eingestellt werden. Die übrigen Einstellungen werden beim Aktivieren der Batterie-Trennung gespeichert und bleiben erhalten.
Die Batterie-Trennung schaltet alle 12-V-Verbraucher des Wohnbereichs aus, auch das Sicherheits-/Ablassventil. Dadurch wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie vermieden, wenn das Fahrzeug über längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. vorübergehende Still-Legung).
Die Batterien können weiterhin vom Elektroblock geladen werden, auch wenn die Batterie-Trennung aktiviert ist.
Aktivieren/Deaktivieren Siehe Abschnitt 9.8.2.
9.7.2 Batterie-Wahlschalter

Wenn der Batterie-Wahlschalter falsch eingestellt ist, kann sich Knallgas bilden. Explosionsgefahr!

Eine falsche Stellung des Batterie-Wahlschalters schädigt die Wohnraumbatterie.
Die werkseitige Einstellung des Batterie-Wahlschalters nicht verändern.
Am Batterie-Wahlschalter kann das Lademodul im Elektroblock auf den Typ der im Fahrzeug eingebauten Wohnraumbatterie ("Blei-Gel" oder "Blei-Säure") eingestellt werden.
9.7.3 Batterie-Überwachung

Eine entladene Wohnraumbatterie so schnell wie möglich wieder vollständig laden.
Die Batterie-Überwachung im Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie.
Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
9 Elektrische Anlage
Ein Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System schaltet auf Gasbetrieb um.
Maßnahmen:
Alle elektrischen Verbraucher, die nicht unbedingt benötigt werden, am zugehörigen Schalter ausschalten.
Wenn nötig, mit dem 12-V-Hauptschalter die 12-V-Versorgung für kurzzeitigen Betrieb wieder einschalten. Dies ist aber nur möglich, wenn die Batteriespannung über 11 V liegt. Liegt die Spannung darunter, kann die 12-V-Versorgung erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Wohnraumbatterie geladen wurde.
9.7.4 Batterie-Ladung
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen. Wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist, werden die Batterien durch ein Relais im Elektroblock automatisch voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass die Starterbatterie durch elektrische Verbraucher im Wohnteil entladen wird. Die Startfähigkeit des Fahrzeugs bleibt somit erhalten. Der Ladezustand der Wohnraumbatterie bzw. der Starterbatterie kann am Panel abgelesen werden.
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie über das Lademodul im Elektroblock nachgeladen. Die Starterbatterie wird dabei nur mit einer Erhaltungsladung geladen. Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst. Ein Überladen ist somit nicht möglich.
Um die volle Leistung des Lademoduls im Elektroblock zu nutzen, alle elektrischen Verbraucher während des Ladevorgangs ausschalten.
9 Elektrische Anlage
9.8 Panel MP 20-T

Die Leuchtkraft der Leuchtdioden (LEDs) und der Symbole passt sich automatisch der Umgebungshelligkeit an.
Die Anzeigen können nur aufgerufen werden, wenn die 12-V-Versorgung eingeschaltet ist.
Sobald ein Taster betätigt wird, wird das Anzeigeinstrument automatisch beleuchtet. 20 Sekunden nach der letzten Betätigung einer Taste erlischt die Anzeige.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 230V V A 11.6 18 17 16 15 14 13 12 11 12 3 6Bild 73 Panel MP 20-T
1 230-V-Kontroll-Leuchte
2 Symbol Volt
3 Symbol Am pere
4 Taste Innenraumtemperatur
5 Digitalanzeige
6 Taste Außentemperatur
7 Symbol Wassertank
8 Symbol Abwassertank
9 Anzeigeinstrument Uhr
10 Verriegelung
11 Taste Reserve
12 Anzeigeinstrument Tanks
13 Taste Tanks
14 Taste Wohnraumbatterie
15 Taste Starterbatterie
16 Symbol Starterbatterie und Wohnraumbatterie
17 Anzeigeinstrument Batterien
18 Taste 12-V-Versorgung (12-V-Hauptschalter)
9.8.1 230-V-Kontroll-Leuchte
Die 230-V-Kontroll-Leuchte (Bild 73,1) leuchtet, wenn am Eingang des Elektroblocks Netzspannung vorhanden ist.
9
Elektrische Anlage
9.8.2 12-V-Hauptschalter
Der 12-V-Hauptschalter (Bild 73,18) schaltet das Panel und die 12-V-Versorgung des Wohnraums ein und aus.
Ausnahme: Heizung, Sicherheits-Ablassventil, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich) und Eintrittstufe bleiben betriebsbereit.
Einschalten:

Taste "12 V" (Bild 73,18) kurz drücken. Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist eingeschaltet. Die Kontroll-Anzeige "12 V" leuchtet.
Wenn nach dem Einschalten die LED "11,0" der Voltanzeige sowie das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) im Anzeigeinstrument Batterien (Bild 73,17) blinken, dann ist die Spannung der Wohnraumbatterie zu gering. Batterie laden.
Wenn nach dem Einschalten die Kontroll-Anzeige "12 V", das Symbol Wohnraumbatterie (Bild 73,16) und das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) dreimal blinken, dann ist die Batterietrennung aktiviert. Batterietrennung deaktivieren.
Ausschalten:
Batterietrennung aktivieren (Elektroblock ohne Batterietrennschalter):
Taste "12 V" (Bild 73,18) kurz drücken. Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist ausgeschaltet. Die Kontroll-Anzeige "12 V" erlischt.
■ 12-V-Versorgung ausschalten.
Taste Wohnraumbatterie (Bild 73,14) drücken und ca. 10 Sekunden lang gedrückt halten. Die Symbole Volt "V" (Bild 73,2) und Ampere "A" (Bild 73,3) blinken dreimal. Die Wohnraumbatterie ist vom 12-V-Bordnetz getrennt.
Batterietrennung deaktivieren (Elektroblock ohne Batterietrennschalter):

Taste "12 V" (Bild 73,18) drücken und ca. 5 Sekunden lang gedrückt halten. Das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) blinkt dreimal. Die Wohnraumbatterie ist mit dem 12-V-Bordnetz verbunden. Die Kontroll-Anzeige leuchtet nach ca. 2 Sekunden.
Beim Verlassen des Fahrzeugs den 12-V-Hauptschalter ausschalten. So lässt sich eine unnötige Entladung der Wohnraumbatterie vermeiden.
Verbraucher wie Sicherheits-/Ablassventil, Ladegerät, Solar-Laderegler, Panel oder Ähnliches entnehmen ca. 20 mA bis 65 mA Strom von der Batteriekapazität, auch wenn der 12-V-Hauptschalter ausgeschaltet ist. Deshalb die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
9.8.3 Anzeigeinstrument Batterien
Mit dem Anzeigeinstrument Batterien lassen sich die Spannung und die Ladung/Entladung der Wohnraumbatterie oder die Spannung der Starterbatterie anzeigen.
Anzeigen:
Taste Wohnraumbatterie "☐" (Bild 73,14) drücken. Das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) leuchtet. Das Symbol Ampere "A" leuchtet je nach Ladung oder Entladung weiß bzw. rot. Die Batteriespannung und der Strom der Wohnraumbatterie werden über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
Taste Starterbatterie "☐" (Bild 73,15) drücken. Das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) leuchtet. Die Batteriespannung der Starterbatterie wird über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
9
Elektrische Anlage
Die folgenden Tabellen helfen dabei, die am Panel angezeigten Zustände zu interpretieren.
Voltanzeige (blau)
Tiefentladung droht (Batterie-Alarm)
| Batteriespannung(Werte bei laufen-dem Betrieb) | Fahrbetrieb(Fahrzeug fährt,kein 230-V-An-schluss) | Batteriebetrieb(Fahrzeug steht,kein 230-V-An-schluss) | Netzbetrieb(Fahrzeug steht,230-V-Anschluss) |
| 11 V oder weni-ger1) | 12-V-Bordnetzüberlastet | wenn Verbraucherausgeschaltet: Bat-terie leer | 12-V-Bordnetzüberlastet |
| Batterie wird durchdie Lichtmaschinenicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | wenn Verbrauchereingeschaltet: Bat-terie überlastet | Batterie wird durchden Elektroblocknicht geladen, Elek-troblock defekt | |
| 11,5 V bis 13 V 12-V-Bordnetzüberlastet2) | normaler Bereich 12-V-Bordnetzüberlastet2) | ||
| Batterie wird durchdie Lichtmaschinenicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | |||
| über 13,5 V Batterie wird gela-den (Hauptladung) | tritt nur kurzzeitignach dem Ladenauf | Batterie wird gela-den (Hauptladung) | |
1) Batterie-Wächter schaltet alle Verbraucher aus (bei 10,5 V).
2) Wenn Spannung diesen Bereich mehrere Stunden nicht übersteigt.
| Werte für Ruhespannung Ladezustand der Batterie | |
| weniger als 11 V tiefentladen | |
| 12,0 V 0 % (entladen) | |
| 12,2 V 25 % | |
| 12,3 V 50 % | |
| 12,5 V 75 % | |
| mehr als 12,8 V voll | |

Längere Tiefentladung schädigt die Batterie irreparabel.
Ampereanzeige (blau)
| Anzeigewert Strom Zustand des Systems Symbol Ampere "A" | ||
| -30 A bis -10 A Batterie wird | momentan stark entladen | leuchtet rot |
| -10 A bis -1 A Batterie wird | momentan entladen | leuchtet weiß |
| 0 A Batteriestrom ist gering | oder 0 A | leuchtet weiß |
| +1 A bis +10 A Batterie wird | momentan geladen | leuchtet weiß |
9.8.4 Anzeigeinstrument Tank
Mit dem Anzeigeinstrument Tank lassen sich die Wassermenge und die Abwassermenge anzeigen.
Anzeigen:
Taste Tanks "Bild 73,13" (Bild 73,13) drücken. Die Symbole Wassertank "Bild 73,7" und Abwassertank "Bild 73,8" leuchten. Die Füllstände des Wassertanks (linke Skala) und des Abwassertanks (rechte Skala) werden über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
Die folgende Tabelle hilft dabei, die am Panel angezeigten Füllstände zu interpretieren.
Füllstandsanzeige (blau)
| 1 LED | 2 LEDs | 3 LEDs | 4 LEDs | 5 LEDs | 6 LEDs | 7 LEDs | 8 LEDs |
| 25 % | 50 % | 75 % | 100 % | ||||
9.8.5 Alarme

Batterie-Alarm
Die Alarmfunktionen sind nur bei Abfrage der entsprechenden Anzeige aktiv. Regelmäßig Kontrollen durchführen.
Kontrollen am besten morgens durchführen, bevor 12-V-Verbraucher eingeschaltet werden.

Das Symbol Volt "V" (Bild 73,2) und die LED "11,0" blinken, sobald die Spannung der Batterie 11 V (Messung bei laufendem Betrieb) unterschreitet und damit Tiefentladung droht.
▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.

Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
Maßnahmen:
■ Bei Batterie-Alarm Verbraucher abschalten und Batterie laden, entweder durch Fahrbetrieb oder durch Anschluss an eine 230-V-Versorgung.
9
Elektrische Anlage
Tank-Alarm

Das Symbol Wassertank "☐" (Bild 73,7) oder das Symbol Abwassertank "☐" (Bild 73,8) blinkt, wenn der Wassertank leer oder der Abwassertank voll ist.
Wenn beim Abrufen der Füllstände zusätzlich zum Tanksymbol die LEDs der Skala blinken, liegt ein Sensorfehler vor. Tanksensoren reinigen.
Maßnahmen:
Wassertank füllen oder Abwassertank entleeren.
9.8.6 Temperaturanzeige
Über die Digitalanzeige (Bild 73,5) lassen sich die Innentemperatur und die Außen-temperatur anzeigen.
Anzeigen:
■ Taste Innentemperatur "☐" (Bild 73,4) drücken. Die Innentemperatur wird angezeigt.
■ Taste Außentemperatur "☐" (Bild 73,6) drücken. Die Außentemperatur wird angezeigt.
9.8.7 Anzeigeinstrument Uhr
Das Anzeigeinstrument Uhr (Bild 73,9) zeigt die Uhrzeit an. Die Uhr enthält eine eigene Batterie und ist nicht an das 12-V-Bordnetz angeschlossen.
Wenn die Batterie gewechselt werden muss oder wenn die Uhr gestellt werden muss, die Uhr abnehmen.
Uhr abnehmen:
Verriegelung (Bild 73,10) eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung ist gelöst.
■ Uhr nach vorn abnehmen.
Uhr anbauen:
Uhr einsetzen.
Verriegelung (Bild 73,10) leicht drücken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Verriegelung durch leichtes Ziehen an der Uhr prüfen.
9.8.8 Schalter für Tankheizung
Mit dem Taster "Res" (Bild 73,11) lässt sich die Tankheizung einschalten und ausschalten.
Einschalten:
■ Taste Reserve "Res" (Bild 73,11) drücken. Das Symbol "Res" leuchtet.
Ausschalten:
■ Taste Reserve "Res" (Bild 73,11) drücken. Das Symbol "Res" erlischt.

Der Schaltzustand wird beim Ausschalten der 12-V-Versorgung gespeichert. Das heißt: Wenn die Tankheizung beim Ausschalten der 12-V-Versorgung eingeschaltet war, ist sie auch nach dem Wiedereinschalten der 12-V-Versorgung eingeschaltet.
9 Elektrische Anlage
9.9 230-V-Bordnetz

Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das 230-V-Bordnetz versorgt:
• die Steckdosen mit Schutzkontakt für Geräte mit maximal 16 A
den Kühlschrank
den Elektroblock
• die Klimaanlage
Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden von der Wohnraumbatterie mit Spannung versorgt.
Das Fahrzeug so oft wie möglich an eine externe 230-V-Versorgung anschließen. Dabei lädt das Lademodul im Elektroblock automatisch die Wohnraumbatterie. Zusätzlich wird die Starterbatterie mit einer Erhaltungsladung geladen.
Die Klimaanlage und andere Zusatzgeräte sind durch einen eigenen zweipoligen Sicherungsautomaten (16 A) abgesichert.
9.9.1 230-V-Anschluss

Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.

Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.
Das Fahrzeug kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.
9.9.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

▶ Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Versorgungsleitung
• dreiadrige (3 x 2,5 mm²) flexible Gummischlauchleitung
• höchstens 25 m Länge
• 1 Stecker mit Schutzkontakt
1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach EN 60309)
9
Elektrische Anlage
Anschlussmöglichkeiten
Wir empfehlen als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfehlen wir folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:

Bild 74 Anschlussmöglichkeiten 230-V-Anschluss

Bild 75 Anschluss an eine Winkelkupp- lung mit Steckdose
- Adapterkabel:
CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 74,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 74,2)
Kabeltrommel:
Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 74,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 74,4) - Adapterkabel:
Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 74,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 74,6)

Bei Verwendung einer CEE 17 Winkelkupplung mit rückseitig eingebauter Steckdose (Bild 75,1) nur einen gummierten und versiegelten IP 44 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 75,2) verwenden. Keine Stecker ohne Schutzkontakt (Bild 75,3) verwenden. Gefahr eines Stromschlages!
Je nach Ausführung ist die Klappe für den 230-V-Anschluss mit dem Symbol "gekennzeichnet.
Versorgungsleitung anschließen:

■ Außenklappe öffnen.
■ Je nach Ausführung die Abdeckung nach oben kippen.
■ Stecker einstecken.
Je nach Ausführung den Stecker vor dem Herausziehen entriegeln.
9
Elektrische Anlage
9.10 Sicherungen

▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
9.10.1 12-V-Sicherungen
Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind an unterschiedlichen Einbauorten im Fahrzeug zugänglich.

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1 2Bild 76 12-V-Sicherung
1 unversehrtes Sicherungselement
2 unterbrochenes Sicherungselement
Eine intakte 12-V-Sicherung ist an dem unversehrten Sicherungselement (Bild 76,1) erkennbar. Wenn das Sicherungselement unterbrochen ist (Bild 76,2), die Sicherung wechseln.

Vor dem Wechseln der Sicherungen Wert und Farbe der jeweiligen Sicherung feststellen. Bei einem Sicherungswechsel nur Sicherungen mit denselben Werten verwenden wie die Sicherungen, die werkseitig eingebaut sind.
Je nach Modell können die Art und der Wert der Sicherungen von dem hier gezeigten Beispiel abweichen.

text_image
45 7 3 6 12 8Bild 77 Sicherungen
1 Ladegerät 1 zu Batterie
2 Ladegerät 2 zu Batterie
3 Multimedia Endstufe
4 30 A Modul 1
5 30 A Modul 2
6 30 A Modul 3
7 30 A Modul 4
8 Absicherung Wechselrichter
Einbauort Die Sicherungen sind neben der Wohnraumbatterie eingebaut.
9
Elektrische Anlage
Sicherung der Thetford-Toilette (schwenkbare Toilette)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

Bild 78 Sicherung der Thetford-Toilette
1 Flachsicherung 3 A/violett
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette vollständig herausziehen.
■ Die Sicherung (Bild 78,1) wechseln.
9.10.2 230-V-Sicherung
Je nach Modell und Zusatzgeräten kann die Anzahl der Sicherungsautomaten von dem hier gezeigten Beispiel abweichen.

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1 2 3 4 5 6 7Bild 79 230-V-Sicherungsautomaten
1 FI Schutzschalter gesamtes Fahrzeug
2 16 A Absicherung Alde Heizung
3 16 A Absicherung Klimaanlage, Ladegerät und Kühlschrank
4 Fl Schutzschalter Wechselrichter
5 10 A Absicherung Steckdosen, Staub-
sauger und Geschirrspüler
6 6 A Absicherung Markiese und Frontrolllanden
7 Relais zur Abschaltung der Markiese und Frontrrolladen während der Fahrt
Der 230-V-Anschluss ist durch einen zweipoligen Sicherungsautomaten (Bild 79,5) (10 A) abgesichert.
Einbauort Die Sicherungsautomaten sind im Kleiderschrank montiert.
10
Einbaugeräte
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Fahrzeugs.
Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.
Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Heizung
den Boiler
den Gaskocher
den Dunstabzug
den Kühlschrank
• die Klimaanlage
• den Geschirrspüler
den Staubsauger
10.1 Allgemeines

Der Wärmetauscher der Warmwasser-Heizung Alde muss nach 10 Jahren ersetzt werden. Nur der Hersteller der Heizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Heizung muss den Austausch veranlassen.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.
Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbaugerätes entnehmen.

Im Fahrzeug sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Boiler, Kochstelle, Kühlschrank und Klimaanlage eingebaut.
In dieser Bedienungsanleitung werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.
Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil am Küchenblock öffnen.

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1 2 3 0 1 1 1 1 01 Kochstelle
2 H e i z u n g / B o i l e r
3 K ü h l s c h r a n k
Bild 80 Symbole der Gasabsperrventile
10 Einbaugeräte
10.2 Warmwasser-Heizung Alde

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Beim Tanken, auf Fähren und in der Garage die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
In geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!

Warmwasser-Heizung nie ohne Heizungsflüssigkeit betreiben. Hinweise in Kapitel 13 beachten.
▷ Niemals Löcher in den Fußboden bohren. Die Warmwasser-Rohre könnten beschädigt werden.
Den Raum über und hinter der Heizung nicht als Stauraum benutzen.
Wenn die Warmwasser-Heizung in Betrieb ist, muss immer die Umwälzpumpe eingeschaltet sein.
Nach dem ersten Heizbetrieb empfehlen wir, das Heizsystem zu entlüften und den Glykolgehalt zu prüfen. Hinweise in Kapitel 13 beachten.
Wenn die Heizung eingeschaltet wird, startet sie mit den zuletzt verwendeten Einstellungen.
Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen und Hinweise zur Wartung in Kapitel 13 beachten.
▶ Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler".
Erste Inbetriebnahme
Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.
Bedieneinheit Die Bedieneinheit gliedert sich in zwei Bereiche:
• Display (Touchscreen)
Bedientasten

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1 3 21 Display (Touchscreen)
2 T a s t e " M e n ü " 3 T a s t e " E i n / A u s "
Bild 81 Bedieneinheit für Warmwasser-Heizung

Wenn keine Taste betätigt wird, schaltet die Bedieneinheit nach zwei Minuten automatisch in Ruhelage.
Änderungen an den Einstellungen werden nach 10 Sekunden automatisch gespeichert.
10 Einbaugeräte
Bedientasten Die Bedientasten haben folgende Funktionen:
| Pos. in Bild 81 | Taste Funktion | |
| 2 MENU | Einstellmenü öffnen | |
| 3 | Heizung aktivieren | |
Display Das Display (Bild 81,1) ist als Kontaktfläche (Touchscreen) ausgelegt. Das Berühren von Symbolen ruft die zugehörige Funktion auf.
Startbild Nach dem Einschalten der Heizung erscheint auf dem Display das Startbild. Das Startbild enthält folgende Informationen:
| Symbol Bedeutung | |
![]() | Dieses Symbol erscheint, wenn die Umwälzpumpe aktiviert ist |
| [1020] | Dieses Symbol erscheint, wenn eine Umschaltanlage für Gasflaschen aktiviert ist |
![]() | Dieses Symbol erscheint, wenn eine Spannung von 230 V an der Heizung anliegt |
| [1020] | Neben diesem Symbol wird die Innentemperatur angezeigt |
| [1020] | Neben diesem Symbol wird die Außentemperatur angezeigt, sofern ein Außenfühler montiert ist |
Einstellmenü Die Taste "MENU" ruft das Einstellmenü auf. Die Bedeutung der einzelnen Symbole ist in der folgenden Tabelle beschrieben.
Über die Symbole "+" oder "-" lassen sich Werte erhöhen oder verringern.
| Symbol Bedeutung | |
| Gewünschte Temperatur von +5 bis +30 °C einstellen | |
| Wassertemperatur im Boiler einstellen | |
| Heizleistung im Elektrobetrieb einstellen | |
| Funktion "Heizen im Gasbetrieb" aktivieren | |
| Freischaltmenü für die Werkzeugmenüs aufrufen | |
Werkzeugmenüs Über die Werkzeugmenüs lassen sich die verschiedenen Funktionen der Heizung aufrufen und einstellen. Die Pfeilsymbole dienen zum Wechseln zwischen den Menüs. Die Bedeutung der einzelnen Funktionen ist in der Bedienungsanleitung des Herstellers beschrieben.
Betriebsart wählen Die Warmwasser-Heizung kann mit folgenden Energiequellen betrieben werden:
Gasbetrieb
230-V-Elektrobetrieb
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb
Die Betriebsart wird über die Bedieneinheit angewählt.
Gasbetrieb wählen: ■ Taste "On" neben dem Symbol "△" drücken. Der Gasbetrieb wird aktiviert.
10
Einbaugeräte
230-V-Elektrobetrieb wählen:

■ Taste "+" neben dem Symbol "⚡" so lange drücken, bis die gewünschte Heizleistung erreicht ist.
Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb so wählen, dass sie der Absicherung des 230-V-Anschlusses entspricht:
Stufe 1 (1050 W) bei 6 A
Stufe 2 (2100 W) bei 10 A
Stufe 3 (3150 W) bei 16 A
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb wählen:

An der Bedieneinheit sowohl Gasbetrieb als auch 230-V-Elektrobetrieb auswählen.
Wenn Gas- und 230-V-Elektrobetrieb gewählt wird und das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, arbeitet die Warmwasser-Heizung zunächst nur im 230-V-Elektrobetrieb. Erst wenn die Heizleistung nicht mehr ausreicht, schaltet sich automatisch der Gasbetrieb hinzu.
Der Gasbetrieb ist nur möglich, wenn das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil geöffnet sind.
Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Wenn die Heizung eingeschaltet wird, startet sie mit der zuletzt eingestellten Betriebsart.
Heizung einschalten:
- Taste "○" drücken. Das Startbild erscheint auf dem Display. Die Heizung startet automatisch.
Heizung ausschalten:
■ Taste "drücken. Die Heizung schaltet ab.
10.2.1 Wärmetauscher Alde

Der Wärmetauscher funktioniert nur, wenn der Fahrzeugmotor läuft.
Wenn der Wärmetauscher nicht benutzt wird (z. B. im Sommer), den Wärmetauscher am Abstellhahn abstellen.
Mit dem Wärmetauscher kann der Wohnbereich des Fahrzeugs während der Fahrt beheizt werden, ohne die Warmwasser-Heizung des Wohnbereichs in Betrieb zu nehmen.
Der Wärmetauscher ist an den Kühlkreislauf des Fahrzeugmotors angeschlossen und hat somit dieselbe Funktion wie die Heizung des Fahrzeugs.
Die Heizleistung wird über die Heizungsregelung des Wohnbereichs eingestellt.
Der Abstellhahn für den Wärmetauscher befindet sich direkt am Wärmetauscher.
10 Einbaugeräte

Bild 82 Wärmetauscher Alde
Anstellen: ■ Griff (Bild 82,1) des Abstellhahns parallel zur Rohrleitung stellen.
Abstellen: ■ Griff (Bild 82,1) des Abstellhahns quer zur Rohrleitung stellen.
10.2.2 Zusatz-Umwälzpumpe Alde

Die Zusatz-Umwälzpumpe funktioniert nur, wenn der Wärmetauscher eingebaut und eingeschaltet ist und die Warmwasser-Heizung arbeitet.

Bild 83 Zusatz-Umwälzpumpe Bild 84 Bedienschalter Zusatz-Umwälzpumpe
Über die Zusatz-Umwälzpumpe (Bild 83,1) kann der Motor des Fahrzeugs im Stand beheizt werden.
Die Zusatz-Umwälzpumpe ist an den Kühlkreislauf des Fahrzeugmotors angeschlossen und hat somit die Funktion einer Motorheizung.
Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 84,1) leuchtet, wenn die Pumpe in Betrieb ist.
Elektrik-Paket "klein": Der Schalter (Bild 84,2) der Zusatz-Umwälzpumpe befindet sich im Zusatzschrank hinter dem Beifahrersitz.
Elektrik-Paket "groß": Die Zusatz-Umwälzpumpe wird über das Touchpanel des Truma Vicon 2 Systems bedient.
10 Einbaugeräte
10.3 Standheizung

Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Erstickungsgefahr!
Die Standheizung nicht an Tankstellen betreiben. Explosionsgefahr!
Mit der Standheizung können der Innenraum und der Motor beheizt werden. Die Beheizung des Motors kann ausgeschaltet werden.
Die Standheizung kann manuell oder durch eine Zeitsteuerung ein- und ausgeschaltet werden. Der Zeitpunkt des Heizbeginns kann von 1 Minute bis 24 Stunden genau vorgewählt werden. Die Programmierung von 3 Einschaltzeiten ist möglich, von denen jedoch nur eine aktiviert werden kann. Die maximale Einschaltdauer beträgt 60 Minuten.

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9 8 7 7:58 1 2 3 6 5 4Bild 85 Bedieneinheit für Standheizung
Manuell einschalten:
Taste (Bild 85,7) drücken. Der Heizbetrieb wird durch das Symbol (Bild 85,9) angezeigt. Das Gebläse wird erst bei einer Kühlwassertemperatur von 30 °C zugeschaltet.
Manuell ausschalten:
■ Taste (Bild 85,7) drücken. Das Symbol (Bild 85,9) erlischt.
Motorbeheizung zuschalten:
Schalter (Bild 85,4) unten drücken. Motor wird vorgewärmt. Das Gebläse wird sofort zugeschaltet.
Motorbeheizung abschalten:
■ Schalter (Bild 85,4) oben drücken. Motor bleibt kalt.
Uhrzeit einstellen:
■ Taste (Bild 85,2) drücken. Die Uhrzeiteinstellung wird durch das Symbol (Bild 85,8) angezeigt.
■ Mit den Tasten (Bild 85,3 und 6) die Uhrzeit einstellen.
Heizbeginn programmieren:
■ Taste (Bild 85,5) drücken.
■ Innerhalb von 10 Sekunden mit den Tasten (Bild 85,3 und 6) die Einschaltzeit einstellen.
Programmierte Einschaltzeit auswählen:
Taste (Bild 85,5) so oft drücken, bis die gewünschte Programmnummer (Bild 85,1) im Display angezeigt wird.
10 Einbaugeräte
10.4 Boiler Alde

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Beim Tanken, auf Fähren und in der Garage den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
In geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Das Wasser im Boiler kann auf 65 °C erhitzt werden. Verbrühungsgefahr!

Boiler nie ohne Wasserinhalt betreiben.
Boiler bei Frostgefahr entleeren, wenn der Boiler nicht in Betrieb ist.
Boiler nur dann mit maximaler Temperatureinstellung betreiben, wenn viel Warmwasser benötigt wird. Dadurch wird der Boiler vor Verkalkung geschützt.
Dethleffs empfiehlt, das Wasser aus dem Boiler nicht als Trinkwasser zu verwenden.

10.4.1 Boiler einschalten/ausschalten
Der Boiler ist in die Warmwasser-Heizung integriert. Eine separate Bedienung ist nicht möglich. Zur Bedienung der Warmwasser-Heizung siehe Abschnitt 10.2.
10.4.2 Boiler füllen/entleeren
Der Boiler wird aus dem Wassertank mit Wasser versorgt.

Boiler mit Wasser füllen:
■ Ablasshahn schließen. Dazu den Kipphebel (Bild 86,1) waagrecht stellen.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
Alle Wasserhähne schließen.
Boiler entleeren:
- Boiler ausschalten.
Alle Wasserhähne öffnen und auf Mittelstellung stellen.
10 Einbaugeräte
Ablasshahn (Bild 86) öffnen. Dazu den Kipphebel (Bild 86,1) senkrecht stellen. Der Boiler wird über den Ablasshahn nach außen entleert.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 12,5 Liter).
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

10.5 Kochstelle

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht zum Heizen verwenden.
Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
10.5.1 Gaskocher

Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren oder leicht entzündlichen Gegenstände wie Geschirrtücher, Servietten usw. in der Nähe des Gaskochers sein. Brandgefahr!
Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtöpfe verdeckt werden.
Die Gaskocher-Abdeckung wird je nach Modell durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr!

Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.
Keine heißen Gegenstände wie zum Beispiel Kochöpfe auf die Spülenabdeckung stellen. Der Kunststoff kann sich verformen.

Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.
Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gas-zufuhr.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gas-Einbaukocher" entnehmen.
10 Einbaugeräte
Der Küchenblock des Fahrzeugs ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet. Der Gaskocher ist mit einer elektronischen Zündung ausgestattet.

Bild 87 Bedienelemente für Gaskocher
Einschalten:
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Gaskocher-Abdeckung öffnen.
Drehregler (Bild 110,1) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme) drehen.
Drehregler drücken und gedrückt halten.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Ausschalten:
Drehregler auf 0-Stellung drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Kochstelle" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10.5.2 Dunstabzug

Bild 88 Dunstabzug Bild 89 Dunstabzug (Alternative)
Die Kochstelle ist mit einem Dunstabzug ausgestattet. Das zweistufige Gebläse fördert den Kochdunst direkt nach draußen.
■ Den Dunstabzug mit dem Schalter (Beispiel: Bild 88,1) ein- und ausschalten.
■ Die Kochstellenleuchten mit dem Schalter (Beispiel: Bild 88,2) ein- und ausschalten.
10 Einbaugeräte
10.6 Kühlschrank
Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei hohen Umgebungstemperaturen erreicht der Kühlschrank keine volle Kühlleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats nur dann gewährleistet, wenn der Kühlschrank ausreichend belüftet wird. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Kühlschrank-Lüftungsgitter anbauen. Bei Regen kann sonst Wasser eindringen.
10.6.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter

Bild 90 Kühlschrank-Lüftungsgitter
Abnehmen:
■ Schraube (Bild 90,1) mit Hilfe einer Münze eine viertel Umdrehung drehen.
Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
10.6.2 Betrieb (Dometic 7er-Reihe mit automatischem Energiewahl-System und Rahmenheizung)
Betriebsarten
Der Kühlschrank ist mit einem automatischen Energiewahl-System (AES) ausgestattet. Das AES wählt automatisch die optimale Energiequelle aus und regelt den Kühlschrank-Betrieb. Manuelle Eingriffe zur Energiewahl sind nicht erforderlich, sind aber möglich.
Das AES wählt aus den folgenden Energiequellen:
- Solaranlage 12 V
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
Gas
Die Auswahl der Energiequelle ist in dieser Reihenfolge festgelegt.

Auch wenn die 12-V-Versorgung abgeschaltet ist, fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Bei einer vorübergehenden Still-Legung den Kühlschrank immer ausschalten.
10
Einbaugeräte

text_image
1 2 3 4 20V 220 V 12 X A170 Domettic 5 6Bild 91 Bedienelemente für den Kühl- schrank (Dometic 7er-Reihe mit AES und RH)
1 Taste Rahmenheizung (RH)
2 Kontroll-Leuchte
3 Energie-Wahlschalter
4 Kontroll-Leuchten
5 Kontroll-Leuchten
6 Drehregler Temperatureinstellung
230-V-Betrieb
Ist die 230-V-Versorgung angeschlossen, wird diese Energiequelle bevorzugt vom AES angewählt.
12-V-Betrieb
Der 12-V-Betrieb wird vom AES nur gewählt, wenn der Fahrzeugmotor läuft und die Lichtmaschine genügend 12-V-Betriebsspannung liefert.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
Wenn die 230-V-Versorgung nicht angeschlossen und der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wählt das AES die Gasversorgung. Beim Anwählen des Gasbetriebs wird die Zündsicherung automatisch geöffnet, so dass Gas zum Brenner strömen kann. Gleichzeitig wird der elektronische Zünder eingeschaltet. Erlischt die Gasflamme, z. B. durch einen Luftzug, wird der Zünder sofort aktiviert und zündet das Gas wieder an. Bei Störung im Gasbetrieb blinkt die Kontroll-Leuchte "GAS" (Bild 91,4) rot.
Umschaltung zwischen Energiequellen

Im Tankstellenbereich ist das Betreiben offener Flammen verboten. Falls der Aufenthalt länger als 15 Minuten dauert, muss der Kühlschrank am Energie-Wahlschalter ausgeschaltet werden.
Beim Umschalten zwischen den verschiedenen Energiequellen sind gewollte Verzögerungen im AES eingebaut. Der Kühlschrank ist deshalb nach dem Umschalten auf eine neue Energiequelle nicht sofort betriebsbereit. Beim Umschalten von 12-V-Betrieb auf Gasbetrieb ist im AES eine 15-minütige Verzögerung eingebaut. Dadurch wird ein Umschalten auf Gasbetrieb bei kurzen Fahrzeugstopps mit abgeschaltetem Motor (z. B. Tankstopp) verhindert.
10
Einbaugeräte
Kühltemperatur-Regelung
Nach dem Einschalten wählt der Kühlschrank automatisch die mittlere Thermosteinstellung. Diese Einstellung kann manuell mit dem Drehregler (Bild 91,6) nachgeregelt werden. Die Kontroll-Leuchten (Bild 91,5) zeigen die gewählte Thermosteinstellung an. Mit dem Drehregler wird die Kühltemperatur für alle drei Energiearten eingestellt. Es dauert einige Stunden, bis der Kühlschrank die normale Betriebstemperatur erreicht hat. Beim Umschalten der Betriebsart wird die Thermosteinstellung beibehalten. Die Kühltemperatur wird unabhängig von der Energieart beibehalten.
Rahmenheizung (RH)

Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, verbraucht sie ständig Strom. Deshalb die Rahmenheizung ausschalten, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft und das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Bei hohen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit kann es zur Wassertropfenbildung am Metallrahmen des Frosterfachs kommen. Deshalb ist der Kühlschrank mit einer Rahmenheizung für das Frosterfach ausgestattet. Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit die Rahmenheizung über die Taste (Bild 91,1) einschalten. So lässt sich Korrosion vermeiden. Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, leuchtet die Kontroll-Leuchte (Bild 91,2).
Manuelle Bedienung
Einschalten:
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
Mit dem Energie-Wahlschalter (Bild 91,3) die Energieart wählen. Die zugehörige Kontroll-Leuchte (Bild 91,4) leuchtet grün.
Kühltemperatur am Drehregler (Bild 91,6) einstellen. Die Kontroll-Leuchten (Bild 91,5) zeigen die gewählte Thermostateinstellung.
Bei Störung im Gasbetrieb blinkt die Kontroll-Leuchte "GAS" (Bild 91,4) rot.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank ausschließlich von der Wohnraumbatterie mit Spannung versorgt.

Wenn der Kühlschrank manuell auf "12 V" gestellt ist, verbraucht er ständig Strom. Deshalb auf Gasbetrieb umstellen, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft und das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Ausschalten:
Den Energie-Wahlschalter (Bild 91,3) auf "O" drehen. Keine Kontroll-Leuchte (Bild 91,4) leuchtet mehr.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.

10 Einbaugeräte
10.6.3 Betrieb (Kissmann)
Betriebsarten
Der Kühlschrank wird ausschließlich mit 12 V oder 24 V Gleichspannung betrieben.

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WAREO 1 2 KühlschrankBild 92 Bedienelemente außerhalb des Kühlschranks

Bild 93 Bedienelemente im Kühlschrank
Einschalten:
■ Blende über der Eingangstür öffnen.
Kühlschrank mit dem Schalter (Bild 92,1) einschalten. Die Kontroll-Leuchte (Bild 92,2) zeigt den Betrieb an.
■ Den Temperaturregler (Bild 93,1) von Stellung "0" auf Stellung "1" drehen.
■ Wenn die Innenbeleuchtung nicht brennt, den Schalter (Bild 93,2) in Position "I" schalten.
Ausschalten:
Kühlschrank mit dem Schalter (Bild 92,1) ausschalten. Die Kontroll-Leuchte (Bild 92,2) erlischt.
Temperatur einstellen:
■ Temperatur am Temperaturregler (Bild 93,1) einstellen.
• Stellung "1" = geringste Kühlleistung
• Stellung "7" = höchste Kühlleistung
Abtauen:
Kühlschrank ausschalten.
Innenbeleuchtung mit dem Schalter (Bild 93,2) ausschalten.
- Türen des Kühlschranks und des Frosterfaches öffnen und offen stehen lassen.
■ Tauwasser mit einem Schwamm oder Tuch aufnehmen.
■ Gerät reinigen (siehe Kapitel 12).

Wenn Tiefkühlkost im Frosterfach gelagert wird, werden schon bei einer geringen Temperaturreglereinstellung Fachtemperaturen von -18 °C oder tiefer erreicht.
Die Temperatur im Kühlschrank ist abhängig von der Umgebungstemperatur (Aufstellort), der Häufigkeit des Türöffnens und der Beschickung. Falls erforderlich, den Temperaturregler nachstellen.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
10 Einbaugeräte
10.6.4 Kühlschranktür-Verriegelung
Der Kühlschrank besitzt ein separates Frosterfach. Die Angaben in diesem Abschnitt gelten sinngemäß auch für die Tür des Frosterfachs.

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und in der geschlossenen Stellung arretiert sein.

Wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung bringen und wenn möglich arretieren. So lässt sich Schimmelbildung vermeiden.
Je nach Modell lässt sich die Kühlschranktür in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach

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1 2 1 3Bild 94 Verriegelung der Kühlschranktür/Frosterfachtür (Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach)

Bild 95 Kühlschranktür/Frosterfachtür in Lüftungsstellung (Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach)
Öffnen:
Verriegelung (Bild 94,1) zur Seite schieben, so dass das offene Schloss "☐" (Bild 94,3) sichtbar ist.
Kühlschranktür/Frosterfachtür an der Griffmulde öffnen.
Schließen:
Kühlschranktür/Frosterfachtür ganz schließen.
Verriegelung (Bild 94,1) zur Seite schieben, so dass das geschlossene Schloss "Bild 94,2) sichtbar ist.
In Lüftungsstellung arretieren:
Kühlschranktür/Frosterfachtür leicht öffnen.
Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür/Frosterfachtür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 95,1) fixiert. Die Kühlschranktür/Frosterfachtür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 95).
10
Einbaugeräte
Kissmann mit separatem Frosterfach

Bild 96 Kühlschranktür in Betriebsstellung

Bild 97 Kühlschranktür verriegelt
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 96,1) nach außen drehen.
Kühlschranktür am Griff öffnen.
Schließen:
Kühlschranktür ganz schließen.
■ Verriegelung (Bild 97,1) zur Kühlschrankmitte drehen.
▶ Eine Verriegelung in Lüftungsstellung ist nicht möglich.

In Lüftungsstellung bringen:
Kühlschranktür öffnen.
■ Verriegelung nach innen drehen.
Kühlschranktür schließen. Die Kühlschranktür bleibt leicht geöffnet.
10.7 Klimaanlage

Die Klimaanlage läuft nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die externe 230-V-Versorgung muss mit mindestens 3 A abgesichert sein. Sonst ist ein ordnungsgemäßer Betrieb der Klimaanlage nicht möglich.
10.7.1 Klimaanlage (Truma)

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Cruma 1 2Bild 98 Empfänger Bild 99 Fernbedienung

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 crumaDie Klimaanlage ist in der Heckgarage rechts hinter einer Klappe eingebaut. Die Fernbedienung (Bild 99) für die Klimaanlage und der Empfänger (Bild 98) befinden sich im Küchenbereich.
10 Einbaugeräte
Zum Ausführen der einzelnen Schaltbefehle die Fernbedienung immer auf den Empfänger richten.
Einschalten:
Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen. Die Klimaanlage ist betriebsbereit.
Am Schalter (Bild 99,7) die Fernbedienung einschalten. Die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 98,1) zeigt den Kühlbetrieb an.
■ Die gewünschte Betriebsart mit der Taste (Bild 99,8) einstellen.
• "FAN": Nur Ventilation ohne Kühlung.
- "COMFORT": Kühlung. Die Gebläseleistung und die Raumtemperatur können individuell eingestellt werden. Die grüne Kontroll-Leuchte im Empfänger signalisiert den Betrieb des Kompressors und somit den Kühlbetrieb.
Bei Bedarf mit den Tasten (Bild 99,3 und 4) die gewünschte Gebläseleistung und Raumtemperatur einstellen. Der Pfeil (Bild 99,9) zeigt den gewählten Einstellmodus an.
Ist die auf der Fernbedienung eingestellte Temperatur erreicht, erlischt die grüne Kontroll-Leuchte, der Kompressor schaltet ab und das Umluftgebläse läuft weiter.

Am Empfänger befindet sich ein zusätzlicher Tastschalter (Bild 98,2), mit dem die Klimaanlage auch ohne Fernbedienung aus- oder eingeschaltet werden kann. Wenn die Klimaanlage über diesen Tastschalter eingeschaltet wird, dann wird automatisch die zuletzt auf der Fernbedienung eingestellte Betriebsart gewählt.
Ausschalten:
Zum Ausschalten die Taste (Bild 99,7) auf der Fernbedienung erneut drücken.

Während des Kühlbetriebs entsteht Kondenswasser am Verdampfer. Um einer möglichen Keimbildung entgegenzuwirken, zum Trocknen des Verdampfers die Klimaanlage ca. 5 bis 10 Minuten in den Stellungen "FAN" und "HIGH" betreiben.
Timer
Mit der integrierten Schaltuhr kann die Klimaanlage ab der aktuellen Uhrzeit bis zu 15 Stunden im Voraus automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Eine Vorprogrammierung zu einer bestimmten Uhrzeit ist nicht möglich.
Zum Programmieren die Klimaanlage mit der Taste (Bild 99,7) auf der Fernbedienung einschalten.
Mit den Tasten (Bild 99,8, 3 und 4) die gewünschte Betriebsart und Raumtemperatur einstellen.
■ Mit der Taste (Bild 99,5) die gewünschte Funktion (Bild 99,1) auswählen:
- "ON": Einschalten
• "OFF": Ausschalten
Mit den Tasten (Bild 99,4) die gewünschte Schaltzeit wählen (1 bis 15 Stunden). Der Pfeil (Bild 99,2) blinkt und zeigt den Einstellmodus an.
Wurde "ON" (Einschalten) gewählt, muss nach dem Einstellvorgang die Klimaanlage an der Fernbedienung wieder ausgeschaltet werden. Die Kontroll-Leuchte im Empfänger blinkt und bestätigt die Programmierung.
Wurde "OFF" (Ausschalten) gewählt, blinkt die Kontroll-Leuchte im Empfänger und bestätigt die Programmierung. Die Klimaanlage an der Fernbedienung nicht ausschalten.
10
Einbaugeräte

Zur Schonung der Batterien in der Fernbedienung kann nach der "OFF"-Programmierung der Infrarot-Sender mit der Hand abgedeckt und anschließend die Fernbedienung ausgeschaltet werden. So wird kein Signal an den Empfänger übertragen und die Programmierung bleibt erhalten.
Mit der Taste (Bild 99,6) werden die Einstellungen der Fernbedienung wiederholt an den Empfänger gesendet.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
10.7.2 Klimaanlage (Teleco)

Bild 100 Dachansicht Bild 101 Innenansicht

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1 2 3 4 5Bild 102 Fernbedienung
Die Klimaanlage ist auf dem Dach des Fahrzeugs angebracht. Die Fernbedienung (Bild 102) für die Klimaanlage befindet sich im Küchenbereich.
Einschalten:
Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen. Die Klimaanlage ist betriebsbereit. Die rote LED (Bild 101,2) leuchtet.
■ Am Schalter (Bild 102,5) die Fernbedienung einschalten.
■ Die gewünschte Betriebsart mit der Taste (Bild 102,1) einstellen. Die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 101,3) zeigt den Kühlbetrieb, die rote Kontroll-Leuchte (Bild 101,4) den Heizbetrieb an.
"KÜHLUNG"
"AUTOMATIK"
"HEIZUNG"
■ Bei Bedarf mit den Tasten (Bild 102,3 und 4) die gewünschte Gebläseleistung und Raumtemperatur einstellen.
Ausschalten:
Zum Ausschalten die Taste (Bild 102,5) auf der Fernbedienung erneut drücken.
10 Einbaugeräte
10.8 Geschirrspül-Maschine

▶ Reparaturen an der Geschirrspül-Maschine darf nur Fachpersonal durchführen.
Reiniger für Geschirrspül-Maschinen sind stark ätzend. Deshalb Reiniger nie auf dem Spültisch oder in Reichweite von Kindern aufbewahren und nie für andere Zwecke verwenden.
Tür der Geschirrspül-Maschine nicht bei laufendem Programm oder direkt nach dem Programm-Ende öffnen. Es können heiße Dämpfe austreten.

▶ Nur spülmaschinenfestes Geschirr verwenden.
Vor dem ersten Spülgang Spezialsalz in den Salzbehälter einfüllen, um die Geschirrspül-Maschine vor Kalkschäden zu schützen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Geschirrspül-Maschine" entnehmen.

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1 2 3 4 6 5Bild 103 Bedienelemente für Geschirrspül-Maschine
1 Taste "Ein/Aus"
2 Taste für Einstellung des Wasserenthär-
ters
3 M u l t i d i s p l a y
4 Anzeigeleuchten und Kontroll-Leuchten
5 Taste für verzögerten Start
6 Tasten für Programmwahl
Das Multidisplay kann folgende Informationen anzeigen:
• eingestellte Härtestufe
• eingestellte Startzeit
• Restlaufzeit des Spülprogramms
Fehlercode
Die Kontroll-Leuchten zeigen an, wenn Salz oder Klarspüler fehlt.
Einschalten:
■ Reiniger und evtl. Klarspüler einfüllen.
Tür schließen.
■ Taste "Ein/Aus" (Bild 103,1) drücken. Alle Programmanzeigen (Bild 103,6) leuchten.
Gewünschte Programmtaste (Bild 103,6) drücken. Alle anderen Programmanzeigen erlöschen.
Die drei oberen Anzeigeleuchten (Bild 103,4) informieren über den Programm-Ablauf:

Reinigungszyklus läuft

Trockenzyklus läuft

Programmzyklus beendet
10
Einbaugeräte

Ausschalten:
Die Geschirrspül-Maschine nicht ausschalten, bevor die Anzeigeleuchte "→" das Programmende anzeigt.

■ Taste "Ein/Aus" (Bild 103,1) drücken.
- Türverriegelung nach oben ziehen und Tür öffnen.
Wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, das gesamte Wasser aus der Geschirrspül-Maschine abpumpen. So lassen sich Ablagerungen und Frostschäden vermeiden.
Wasser abpumpen:
Wasserzufuhr zur Geschirrspül-Maschine sperren.
Geschirrspül-Maschine einschalten. Die Pumpe pumpt das Restwasser aus den Leitungen und der Maschine ab.
■ Geschirrspül-Maschine ausschalten.
10.9 Zentralstaubsauger

Keine scharfkantigen oder spitzen Gegenstände wie Nadeln, Nägel oder Rasierklingen einsaugen. Verletzungsgefahr beim Filterwechsel!
Keine entzündlichen oder brennbaren Flüssigkeiten einsaugen. Brandgefahr!
Kinder nicht mit dem Staubsauger spielen lassen.
Haare, lose Kleidung, Finger oder andere Körperteile von den Ansaugöffnungen fernhalten.

Den Staubsauger nur betreiben, wenn ein Staubbeutel und alle Filter eingesetzt sind.
Keine heißen oder glühenden Gegenstände wie Zigaretten oder heiße Asche einsaugen.
Keine großen Gegenstände wie Papiertaschentücher einsaugen. Der Schlauch könnte verstopfen.

Der Staubsauger kann sich während der Benutzung stark erwärmen. Der Motor schaltet dann automatisch ab. Nach einer Abkühlphase von ca. 1 Stunde ist der Staubsauger wieder einsatzbereit.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
10
Einbaugeräte
Anschlüsse
Im Fahrzeug sind zwei Schlauchanschlüsse und eine Ansaugöffnung mit Fuß-schalter verteilt.

Bild 104 Schlauchanschluss Bild 105 Ansaugöffnung mit Fußschalter
Betrieb Der Staubsauger lässt sich auf verschiedene Arten in Betrieb nehmen.
Schlauch anschließen:
■ Klappe (Bild 104,1) am Schlauchanschluss anheben.
Schlauch mit einer leichten Drehung in die Öffnung (Bild 104,3) schieben. Sobald die Kontakte am Schlauchende die Kontakte im Schlauchanschluss (Bild 104,2) berühren, startet der Staubsauger automatisch.
Ansaugöffnung aktivieren:
■ Fußschalter (Bild 105,2) nach rechts kippen. Der Staubsauger startet.
■ Staub mit einem Besen vor die Ansaugöffnung (Bild 105,1) kehren. Der Staub wird eingesaugt.
Staubsauger ausschalten:
■ Wenn der Schlauch angeschlossen ist: Schlauch mit einer leichten Drehung aus dem Anschluss herausziehen.
■ Wenn die Ansaugöffnung in Betrieb ist: Fußschalter nach links kippen.
Den Staubbeutel nur wechseln, wenn der Staubsauger ausgeschaltet ist.


Bild 106 Klappe für Staubbeutel Bild 107 Staubbeutel
10 Einbaugeräte
Staubbeutel austauschen:
■ Entriegelung (Bild 106,1) nach oben schieben.
■ Klappe (Bild 106,2) öffnen.
■ Staubbeutel (Bild 107,2) vorsichtig vom Rohr (Bild 107,1) abziehen und herausnehmen.
■ Neuen Staubbeutel in die Öffnung stecken.
■ Neuen Staubbeutel auf das kurze Rohr stecken. Dabei die Pappscheibe am Staubbeutel erst in die obere hintere Ecke drücken und dann den vorderen Teil der Pappscheibe nach oben ziehen.
Klappe schließen. Verriegelung muss hörbar einrasten.
10 Einbaugeräte
11 Sanitäre Einrichtung
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
den Wassertank
den Abwassertank
• die komplette Wasseranlage
den Toilettenraum
• die Toilette
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines

Vor Erstinbetriebnahme das Wasserversorgungssystem desinfizieren und mit ausreichend Trinkwasser spülen.
Wassertank nur aus Versorgungsanlagen befüllen, die Trinkwasserqualität nachweisen können.
Zum Befüllen nur Schläuche oder Behälter verwenden, die für Trinkwasser zugelassen sind.
Befüllschlauch oder Behälter vor der Benutzung gründlich mit Trinkwasser spülen (2- bis 3-fache Menge des Fassungsvermögens).
Befüllschlauch oder Behälter nach der Benutzung vollständig entleeren und Öffnungen des Befüllschlauchs oder Behälters verschließen.
Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.
Das Fahrzeug ist mit einem eingebauten Wassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Wasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Wasser zur Entnahmestelle.
Der Abwassertank fängt das verschmutzte Wasser auf. Am Panel kann abgefragt werden, wie voll der Wassertank oder der Abwassertank ist.

Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden, muss die 12-V-Versorgung am Panel eingeschaltet sein. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht.
11 Sanitäre Einrichtung

Bild 108 Wasserpumpe
Einbauort der Wasserpumpe
Die Wasserpumpe (Bild 108,1) ist außerhalb des Wassertanks montiert.
11.2 Wassertank
11.2.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel

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1 2Bild 109 Verschlussdeckel für Trinkwasser-Einfüllstutzen
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht.
Öffnen:
Deckel (Bild 109,1) zum Trinkwasser-Einfüllstutzen öffnen.
Schlüssel in Schließzylinder (Bild 109,2) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel abnehmen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf den Trinkwasser-Einfüllstutzen setzen.
Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
Schlüssel abziehen.
■ Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Trinkwasser-Einfüllstutzen sitzt.
11 Sanitäre Einrichtung
11.2.2 Wasserablauf

Bild 110 Ablasshahn Wassertank Bild 111 Wasser-Ablaufstutzen
Der Ablasshahn (Bild 110,1) ist im Doppelboden je nach Modell auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht. Der Ablasshahn ist durch den Schriftzug "Wasser" gekennzeichnet.
Eine Abdeckkappe (Bild 111,2) verschließt den Wasser-Ablaufstutzen (Bild 111,1). An den Wasser-Ablaufstutzen (Bild 111,1) kann eine Schlauchleitung angeschlossen werden.
11.2.3 Wasser einfüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.
Wie folgt vorgehen, um den Wassertank mit Trinkwasser zu befüllen:
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen (Bild 109) öffnen.
Wassertank mit Trinkwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen schließen.
11.2.4 Wasser ablassen
Wie folgt vorgehen, um den Wassertank zu entleeren:
Abdeckkappe (Bild 111,2) am Wasser-Ablaufstutzen (Bild 111,1) durch eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn entriegeln und abnehmen.
- Geeigneten Ablaufschlauch an den Wasser-Ablaufstutzen (Bild 111,1) montieren oder geeigneten Auffangbehälter unter den Wasser-Ablaufstutzen stellen.
■ Außenklappe öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Ablasshahn öffnen. Das Wasser läuft ab.
■ Ablasshahn schließen.
■ Außenklappe schließen.
Abdeckkappe aufsetzen und durch eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn verriegeln.
11 Sanitäre Einrichtung
11.3 Abwassertank

Bei Frostgefahr dem Abwassertank stets so viel Frostschutzmittel (z. B. Kochsalz) beigeben, dass das Abwasser nicht einfrieren kann.
Wenn die Wohnraumheizung außer Betrieb ist, dann ist der Abwassertank nicht mehr ausreichend vor Frost geschützt.
▷ Niemals kochendes Wasser direkt in den Beckenabfluss leiten. Kochendes Wasser kann zu Verformungen und Undichtigkeiten im Abwasser-Rohrsystem führen.
Den Abwassertank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.


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1
Bild 112 Ablasshahn Abwassertank Bild 113 Abwasser-Ablaufstutzen
Der Ablasshahn (Bild 112,1) ist im Doppelboden je nach Modell auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht. Der Ablasshahn ist über die Heckgarage zugänglich. Der Ablasshahn ist durch den Schriftzug "Abwasser" gekennzeichnet.
Eine Abdeckkappe (Bild 113,2) verschließt den Abwasser-Ablaufstutzen (Bild 113,1).
An den Abwasser-Ablaufstutzen (Bild 113,1) kann eine Schlauchleitung angeschlossen werden.
Entleeren:
Abdeckkappe (Bild 113,2) am Abwasser-Ablaufstutzen (Bild 113,1) durch eine viertel Drehung im Uhrzeigersinn entriegeln und abnehmen.
- Geeigneten Ablaufschlauch an den Abwasser-Ablaufstutzen montieren oder geeigneten Auffangbehälter unter den Abwasser-Ablaufstutzen stellen.
■ Außenklappe öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Ablasshahn (Bild 112,1) öffnen. Das Abwasser läuft ab.
■ Ablasshahn schließen.
■ Außenklappe schließen.
Abdeckkappe aufsetzen und durch eine viertel Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn verriegeln.
11 Sanitäre Einrichtung
11.4 Wasseranlage befüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.

Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.

Die Wasseranlage besitzt mehrere Ablasshähne (gelb) zum Entleeren.
Während der Wassertank befüllt wird, kann die Wassermenge am Panel kontrolliert werden.

Bild 114 Ablasshahn bei Heizung Bild 115 Ablasshähne bei Wasserpumpe
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
■ Wasserpumpe am Panel einschalten.
■ Wasseranlage reinigen bzw. desinfizieren.
Alle Ablasshähne (Bild 114,1 und Bild 115,1) schließen. Dazu die Kipphebel waagrecht stellen.
Alle Wasserhähne schließen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.
Alle Wasserhähne schließen.
11 Sanitäre Einrichtung
11.5 Wasseranlage entleeren

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
Beim Entleeren des Wasseranlage immer die Wasserpumpe am Panel ausschalten. Die Wasserpumpe läuft sonst, bis sie überhitzt oder die Batterie leer ist.
Die Wasseranlage besitzt mehrere Ablasshähne (gelb) zum Entleeren.

Wie folgt vorgehen, um die Wasseranlage ausreichend zu entleeren und zu belüften. So lassen sich Frostschäden und Ablagerungen vermeiden:
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ Wasserpumpe am Panel ausschalten.
■ 12-V-Versorgung am Panel ausschalten.
■ Boiler außer Betrieb setzen (siehe Abschnitt 10.4).
Alle Ablasshähne (Bild 114,1 und Bild 115,1) öffnen. Dazu den Kipphebel senkrecht stellen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abschrauben.
Abdeckkappe am Wasser-Ablaufstutzen abnehmen und Ablasshahn öffnen.
Alle Wasserhähne öffnen und auf Mittelstellung stellen.
■ Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
■ Prüfen, ob der Wassertank vollständig entleert ist.
Den Abwassertank entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
Thetford-Kassette entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
Wassertank reinigen und anschließend gründlich durchspülen.
■ Wasseranlage möglichst lange austrocknen lassen.
Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen.
■ Alle Ablasshähne geöffnet lassen.
11.6 Toilettenraum

Keine Lasten in der Duschwanne transportieren. Die Duschwanne oder andere Einrichtungsgegenstände des Toilettenraums können beschädigt werden.

Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toilettenraumtür schließen und das Fenster oder die Dachhaube des Toilettenraums öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
Den Duschvorhang beim Duschen ganz schließen, damit kein Wasser zwischen Waschraumwand und Duschwanne eindringen kann.
Nach dem Duschen Seifenreste von der Duschwanne abspülen, sonst können mit der Zeit Risse in der Duschwanne auftreten.
11 Sanitäre Einrichtung

Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen.
▶ Weitere Informationen zum Reinigen des Toilettenraums dem Abschnitt 12.2 entnehmen.

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1Bild 116 Lichtschalter
Die Schalter für die Toilettenraumbeleuchtung sind je nach Modell an unterschiedlichen Stellen im Toilettenraum montiert.
Der Lichtschalter (Bild 116,1) des Toilettenraums befindet sich zum Beispiel im Bereich unter dem Badezimmer-Schrank.
11.7 Toilette

Fäkalientank (Kassette) entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und das Fahrzeug nicht beheizt ist.
Nicht auf den Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.
Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

Fäkalientank (Kassette) nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.

11 Sanitäre Einrichtung
11.7.1 Schwenkbare Toilette
Die Spülung der Thetford-Toilette erfolgt direkt über das Wassersystem des Fahrzeugs. Falls erforderlich, kann die Toilettenschüssel in die gewünschte Position gedreht werden.
Die Bedieneinheit befindet sich in der Nähe der Toilettenschüssel.

Bild 117 Thetford-Toilettenschüssel, schwenkbar (Alternative)

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THETFORD 2 1Bild 118 Spülknopf/Kontroll-Leuchte Thetford-Toilette (Alternative)
Spülen:
■ Vor dem Spülen den Schieber der Thetford-Toilette öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 117,1) entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.
Zum Spülen den blauen Spülknopf (Bild 118,1) drücken.
Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn schieben.
Die Kontroll-Leuchte (Bild 118,2) leuchtet, wenn die Thetford-Kassette entleert werden muss.
Entleeren:
■ Den Schieberhebel (Bild 117,1) im Uhrzeigersinn drehen. Der Schieber wird geschlossen. Zum Entleeren muss in der Thetford-Toilette der Schieber geschlossen sein.
Thetford-Kassette entnehmen und entleeren, wie in den Abschnitten 11.7.2 und 11.7.3 beschrieben.
11 Sanitäre Einrichtung
11.7.2 Kassette entnehmen

Der Fäkalientank (Kassette) lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.

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1 2Bild 119 Thetford-Kassette
■ Die Klappe für die Kassette außen am Fahrzeug öffnen. Dazu den Schlüssel in den Schließzylinder des Schlosses stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
Schlüssel abziehen.
■ Entriegelung (Bild 119,2) betätigen und Toiletten-Kassette am Griff (Bild 119,1) herausziehen.
11.7.3 Kassette entleeren

Bild 120 Thetford-Kassette entleeren
Kassette zu einer Entleerungsstelle bringen, die dafür vorgesehen ist. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.
■ Falls möglich, Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Kassette entleert sich.
Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Falls der Entleerungsstutzen nach oben gedreht wurde: Entleerungsstutzen zurückdrehen.
Kassette an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Kassette verschließen.
11 Sanitäre Einrichtung
12 Pflege
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Äußere des Fahrzeugs
den Innenraum
• die Wasseranlage
den Dunstabzug
• die Toiletten
den Winterbetrieb
Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzen.
Die Checklisten betreffen im Einzelnen:
• die vorübergehende Still-Legung
• die Still-Legung im Winter
• die Inbetriebnahme nach einer Still-Legung
12.1 Äußere Pflege
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.
Außenapplikationen (Dekofolien) nicht direkt mit dem Hochdruckreiniger besprühen. Die Außenapplikationen könnten sich ablösen.
Vor dem Waschen des Fahrzeugs mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.
Beim Waschen mit der Rundstrahldüse zwischen dem Fahrzeug und der Reinigungsdüse einen Mindestabstand von ca. 700 mm einhalten.
Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, Lüftungsgitter oder Dachhauben richten. Das Fahrzeug kann beschädigt werden oder Wasser kann in den Innenraum eindringen.
12.1.2 Fahrzeug waschen

Das Fahrzeug nie in Waschstraßen reinigen lassen. In die Kühlschrankkiemen, die Abgaskamine, die Entlüftungen der Dunstabzugshauben oder in die Zwangslüftungen kann Wasser eindringen. Das Fahrzeug kann beschädigt werden.
Das Fahrzeug nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist.
Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten.
■ Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Fahrzeug mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
12 Pflege
Lackierte Außenwände können zusätzlich mit einem Caravanreiniger gereinigt werden.
Anbauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) regelmäßig mit einem Poliermittel nachbehandeln. Damit wird eine Vergilbung der GfK-Anbauteile vermieden, und die Versiegelung der Oberfläche bleibt erhalten.
Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.

Acrylglas-Fensterscheiben niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen.
Acrylglas-Fensterscheiben nur mit reichlich warmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silikonentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▶ Nicht in Waschstraßen fahren.
An den Acrylglas-Fensterscheiben keine Aufkleber anbringen.
Nach der Reinigung des Fahrzeugs Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▶ Gummidichtungen mit Glycerin behandeln.
Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich ein Acrylglas-Reiniger mit anti-statischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit einer Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

12.1.4 Unterboden
Der Unterboden des Fahrzeugs ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.

Nur vom Hersteller freigegebene Produkte verwenden. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.
12.1.5 Abwassertank
Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Fahrzeugs reinigen.
Reinigen:
■ Abwassertank entleeren.
■ Abwassertank gründlich mit Frischwasser durchspülen.
■ Falls möglich, die Abwassersonden durch die Reinigungsöffnung von Hand reinigen.
12 Pflege
12.1.6 Eintrittstufe
Wenn die Eintrittstufe geschmiert wird, können sich während der Fahrt grobe Schmutzteile festsetzen und somit die Funktion der Eintrittstufe stören oder die Eintrittstufe beschädigen. Deshalb die beweglichen Teile der Eintrittstufe nicht mit Fett schmieren oder ölen.
12.1.7 Isoliermatte Fahrerhaus (I-Modell)
Die Isoliermatte für das Fahrerhaus mit klarem, lauwarmem Wasser reinigen. Stärkere Verschmutzungen mit einem Lappen und etwas Spiritus beseitigen. Die gereinigte Stelle anschließend sofort mit lauwarmem Wasser nachspülen.
12.1.8 Elektrisch-hydraulische Hubstützen
Reinigen:
■ Die Hubstützen regelmäßig reinigen. Schmutz und andere Verunreinigungen können die Funktion beeinträchtigen.
Einsprühen:
■ Wenn die Hubstützen längere Zeit ausgefahren bleiben, die Hubzylinder einmal pro Woche mit einem Silikonspray einsprühen. Bei salzhaltiger Umgebung das Intervall auf zwei bis drei Tage verkürzen.
■ Die kompletten Hubstützen einmal pro Jahr außen mit einem Rostschutzmittel (z. B. Tectyl) einsprühen. Die Hubstützen sind so vor Korrosion und Rost geschützt.
12.2 Innere Pflege

▶ Wenn es möglich ist, Flecken immer sofort behandeln.
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt 12.1.3).
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden. Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
Zum Reinigen der Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.
Sparsam mit Wasser umgehen. Alle Wasserreste aufwischen.
Teppiche und Polster regelmäßig mit einem geeigneten Bürstenaufsatz absaugen.
Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.

12 Pflege
Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden. Bei Bedarf Lackflächen mit Möbelpolitur pflegen.
Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen, nur reinigen lassen. Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
Bezüge aus Lederimitat mit einem weichen Tuch oder Schwamm und einer Mischung aus handwarmem Wasser und neutralem Seifenschaum mit kreisenden Bewegungen säubern. Hartnäckige Flecken mit einer weichen Bürste behandeln. Bei schweren Verschmutzungen ein Gemisch aus Alkohol und Wasser im Mischungsverhältnis 1:1 verwenden und mit Seifenwasser nachbehandeln. Keine lösungsmittelhaltigen oder scheuernden Produkte verwenden.
Teflon-Bezüge mit einem saugfähigen Tuch oder Schwamm und mit einem milden, handelsüblichen Reinigungsmittel säubern.
Bei feuchten oder ölhaltigen Flecken die Verunreinigung niemals abreiben, sondern mit einem saugfähigen Tuch abtupfen. Dabei von außen nach innen vorgehen, um den Fleck nicht zu verteilen.
Bei festen oder eingetrockneten Flecken die groben Anteile der Verunreinigung zuerst mit einem stumpfen Messer oder einem Spachtel entfernen bzw. mit einer weichen Bürste sanft abbürsten. Anschließend die Reste mit einem feuchten Tuch abtupfen.
Gardinen und Stores in eine chemische Reinigung geben.
■ Teppichboden bei Bedarf mit Teppichschaum reinigen und absaugen.
PVC-Bodenbelag mit einem milden, seifenhaltigen Reinigungsmittel für PVC-Böden wischen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte.
Gaskocher nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen am Gaskocher eindringen. Wasser kann den Gaskocher beschädigen.
Insektenschutz an Türen, Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
- Verdunklungsrollos mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
Faltverdunklungen mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürsten-aufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
Sicherheitsgurte können abgerollt mit einer warmen Seifenlauge gereinigt werden. Vor dem Aufrollen müssen die Sicherheitsgurte vollständig trocken sein.
12 Pflege
12.3 Wasseranlage
12.3.1 Wassertank reinigen
Wassertank entleeren und Ablassöffnung schließen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen.
Wasser mit etwas Spülmittel in den Wassertank füllen (keine Scheuermittel verwenden).
Mit einer handelsüblichen Spülbürste den Wassertank schrubben, bis kein sichtbarer Belag mehr vorhanden ist.
Das Gehäuse der Pumpe ebenfalls abschrubben.
■ Wenn möglich, Frischwassersonden durch die Reinigungsöffnungen von Hand reinigen.
■ Wassertank mit reichlich Trinkwasser spülen.
12.3.2 Wasserleitungen reinigen

Nur geeignete Reinigungsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
Das Reinigungsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12 Pflege
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren

Die Wasseranlage muss mindestens einmal jährlich, sowie nach längeren Ruhezeiten desinfiziert werden.

Nur geeignete Desinfektionsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
Das Desinfektionsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12 Pflege
12.4 Dunstabzug

▶ Vor Arbeiten am Gerät die Stromversorgung abschalten.
Den Filter des Dunstabzugs hin und wieder reinigen. Wie oft eine Reinigung nötig ist, hängt davon ab, wie oft der Dunstabzug benutzt wird. Den Filter nicht erst reinigen, wenn die Leistung des Dunstabzugs merklich nachlässt.

■ Den Filter (Bild 121,2) am Griff (Bild 121,1) nach unten ziehen.
Den Filter mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen.
Den Filter vollständig trocknen lassen und wieder einsetzen.
12.5 Winterpflege
Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Wir empfehlen, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben. Umluftgebläse (falls vorhanden) auf Automatik stellen. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.
Bei Frostgefahr zusätzlich an der Fahrzeug-Außenseite die Fenster mit Winterisoliermatten abdecken.
12.5.1 Vorbereitungen
■ Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
■ Die Metallteile des Unterbodens mit einem Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel konservieren.
12 Pflege
12.5.2 Winterbetrieb
Im Winterbetrieb entsteht durch das Bewohnen des Fahrzeugs bei niedrigen Temperaturen Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten und Schäden am Fahrzeug durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung sehr wichtig.
In der Aufheizphase des Fahrzeugs die Heizung auf höchste Stellung bringen und Dachstauschränke, Gardinen sowie Rollos öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und Entlüftung erreicht.
Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.
Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

12.5.3 Nach Abschluss der Wintersaison
Gründliche Unterboden- und Motorenwäsche durchführen. Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
■ Außenreinigung durchführen und Bleche mit handelsüblichem Autowachs konservieren.
12.6 Still-Legung
12.6.1 Vorübergehende Still-Legung

Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
Beachten, dass Wasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.
Kabelschäden durch Tiere können zum Kurzschluss führen. Brandgefahr!
Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Das gilt vor allem dann, wenn die Tiere im abgestellten Fahrzeug ungestört gewähren können.
Die Tiere können in einem unbeobachteten Moment ins Fahrzeug gelangen und sich dort verstecken.
Um Schäden durch eingedrungene Tiere zu vermeiden oder in Grenzen zu halten, das Fahrzeug regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren untersuchen. Dies sollte insbesondere ca. 24 Stunden nach dem Abstellen des Fahrzeugs erfolgen.
Wenn Spuren von Tieren erkennbar sind, mit Ihrem autorisierten Handelspartner oder der Servicestelle Kontakt aufnehmen. Wenn Kabelschäden entstanden sind, können diese Schäden einen Kurzschluss auslösen. Das Fahrzeug kann in Brand geraten.
12 Pflege
Vor Still-Legung Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
| Tätigkeiten erledigt | |
| Kraftstofftank vollständig befüllen. Dadurch können Korrosionsschäden an der Tankanlage verhindert werden | |
| Fahrzeug aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Fahrzeug alle 4 Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert | |
| Die Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Gefahr von Rissbildung! | |
| Reifen bis zum empfohlenen Höchstdruck aufpumpen | |
| Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen _[22W7] ▷ Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen. | |
| Zusätzlich die Hinweise in der Betriebsanleitung für das Basisfahrzeug beachten |
Aufbau
| Alle Kamine mit den passenden Abdeckkappen verschließen und alle weiteren Öffnungen (bis auf Zwangslüftungen) abdichten. So wird das Eindringen von Tieren (z. B. Mäusen) verhindert | |
| Um die Bildung von Kondenswasser und in der Folge Schimmelbildung zu vermeiden, den Innenraum, alle von außen zugänglichen Stauräume und den Stellplatz (z. B. Garage) alle 3 Wochen lüften |
Innenraum
| Polster zur Lüftung aufstellen und abdecken | |
| Kühlschrank reinigen | |
| Kühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen | |
| Nach Spuren von eingedrungenen Tieren suchen | |
| Flachbildschirm vom Netz trennen und ggf. aus dem Fahrzeug entfernen |
Gasanlage
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen | |
| Alle Gasabsperrventile schließen | |
| Gasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind |
Elektrische Anlage
| Wohnraumbatterie und Starterbatterie voll ladenVor einer vorübergehenden Still-Legung die Batterie mindestens 20 Stunden laden. | |
| Wohnraumbatterie am Panel vom 12-V-Bordnetz trennen |
Wasseranlage
| Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Wasserleitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 11 beachten |
12 Pflege
12.6.2 Still-Legung über Winter
Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still-Legung über Winter notwendig:
Basisfahrzeug
| Tätigkeiten erledigt | |
| Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren | |
| Kraftstofftank mit Winterdiesel befüllen | |
| Frostschutz im Kühlwasser prüfen | |
| Lackschäden ausbessern |
Aufbau
| Zwangslüftungen offen halten | |
| Angebaute Hubstützen reinigen und schmieren | |
| Alle Tür- und Klappenscharniere reinigen und schmieren | |
| Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln | |
| Alle Dichtgummis mit Talkum einreiben | |
| Schließzylinder mit Grafitstaub behandeln |
Innenraum
| Luftentfeuchter aufstellen | |
| Polster aus dem Fahrzeug entfernen und trocken lagern | |
| Innenraum alle 3 Wochen lüften | |
| Alle Schränke und Staufächer leeren und Klappen, Türen und Schubladen öffnen | |
| Innenraum gründlich reinigen | |
| Bei Frostgefahr den Flachbildschirm aus dem Fahrzeug entfernen |
Elektrische Anlage
| Starterbatterie und Wohnraumbatterie ausbauen und frostfrei lagern (siehe Kapitel 9) |
Wasseranlage
| Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen |
Gesamtfahrzeug
| Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden |
12 Pflege
12.6.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter
Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
| Tätigkeiten erledigt | |
| Reifendruck prüfen | |
| Reifendruck des Ersatzrads prüfen |
Aufbau
| Drehlager der Eintrittstufe säubern | |
| Funktion der angebauten Hubstützen prüfen | |
| Funktion der Türen, Fenster und Dachhauben prüfen | |
| Funktion aller Außenschlösser prüfen | |
| Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden) | |
| Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden) |
Gasanlage
| Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruckregler anschließen |
Elektrische Anlage
| 230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen | |
Wohnraumbatterie und Starterbatterie voll laden ▷ Batterie nach der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden. | |
| Wohnraumbatterie über das Panel mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen |
Wasseranlage
| Wasserleitungen und Wassertank desinfizieren | |
| Funktion des Bedienhebels für Abwassertank prüfen | |
| Ablasshähne und Wasserhähne schließen | |
| Dichtigkeit der Wasserhähne, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen |
Einbaugeräte
| Funktion des Kühlschranks prüfen | |
| Heizungsflüssigkeit der Warmwasser-Heizung alle 2 Jahre wechseln | |
| Funktion der Heizung/des Boilers prüfen | |
| Funktion des Gaskochers prüfen | |
| Funktion der Klimaanlage prüfen |
12 Pflege
13 Wartung
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu amtlichen Prüfungen sowie zu Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug.
Die Wartungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die elektrisch-hydraulischen Hubstützen
• die Warmwasser-Heizung Alde
• die Standheizung
• die Klimaanlage
den Staubsauger
den Wechsel von Glühlampen und Leuchtstoffröhren
Am Ende des Kapitels finden Sie wichtige Hinweise zur Ersatzteilbeschaffung.
13.1 Amtliche Prüfungen
An Fahrzeugen, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO regelmäßig eine amtliche Hauptuntersuchung (HU) ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden (siehe unten stehende Tabelle).
An Fahrzeugen, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss regelmäßig eine Abgasuntersuchung (AU) durchgeführt werden (Prüffristen siehe unten stehende Tabelle). Auf jeden Fall die Prüfplakette am vorderen Nummernschild beachten.
Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.
Alle 2 Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.
Prüffristen
| Motor technisch zul. Gesamtmasse | Prüfung | |
| Abgasuntersuchung (AU) | Diesel über 3,5 t bis 7,5 t | jährlich |
| Hauptuntersuchung (HU) TÜV/DEKRA | Diesel über 3,5 t bis 7,5 t | alle 2 Jahre; ab dem 7. Zulassungsjahr jährlich |
13.2 Inspektionsarbeiten
Wie jedes technische Gerät muss das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Diese Inspektionsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.
Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei allen autorisierten Handelspartnern und Servicestellen zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Inspektion des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.
Die ausführende Servicestelle bestätigt die durchgeführten Arbeiten.
Die Inspektionsarbeiten für das Fahrgestell im Kundendienstheft des Fahrgestell-Herstellers bestätigen lassen.
13 Wartung

Die vom Hersteller vorgegebenen Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Fahrzeugs erhalten.
Die Bestätigung der durchgeführten Inspektionsarbeiten gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.
13.3 Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten lassen.
Das Basisfahrzeug und die Einbaugeräte in den Intervallen warten lassen, die in den jeweiligen Bedienungsanleitungen angegeben sind.
13.4 Elektrisch-hydraulische Hubstützen

Das Öl alle 3 Jahre durch den autorisierten Handelspartner oder die Servicestelle wechseln lassen.
Wenn Öl nachgefüllt werden muss, nur Öle nach den Vorgaben des Herstellers verwenden. Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen oder den autorisierten Handelspartner oder die Servicestelle fragen.
Den Ölstand des Systems mindestens einmal im Monat bei vollständig eingefahrenen Hubstützen prüfen.
Der Füllstand muss etwa zwei bis vier Zentimeter unterhalb der Füllöffnung liegen.
13.5 Warmwasser-Heizung Alde

Den Stand der Heizungsflüssigkeit regelmäßig am Ausgleichsbehälter prüfen.
Während oder nach den ersten Betriebsstunden der Warmwasser-Heizung kann der Füllstand systembedingt unter den Minimalstand sinken. In diesem Fall die Heizungsflüssigkeit nachfüllen.
Nach dem ersten Heizbetrieb empfehlen wir, das Heizsystem zu entlüften und den Glykolgehalt zu prüfen.
Die Heizungsflüssigkeit ca. alle zwei Jahre durch den autorisierten Handelspartner oder die Servicestelle wechseln lassen, da der Korrosionsschutz mit der Zeit nachlässt.
Das Heizsystem nur mit einem Wasser-Glykol-Gemisch (60 : 40) nachfüllen. Dieses Gemisch bietet einen Frostschutz bis ca. -25 °C. Beim Nachfüllen von Warmwasser-Heizungen, die an den Kühlkreislauf des Fahrzeugsmotors angeschlossen sind, die Angaben in den Bedienungsanleitungen der Hersteller beachten.

Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
13 Wartung
13.5.1 Flüssigkeitsstand prüfen

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1 2 3Bild 122 Ausgleichsbehälter Warmwasser-Heizung
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Prüfen, ob am Ausgleichsbehälter (Bild 122) die Flüssigkeit zwischen der Markierung "MIN" (Bild 122,3) und "MAX" (Bild 122,2) steht.
13.5.2 Heizflüssigkeit nachfüllen
Das Fahrzeug waagrecht stellen. So lässt sich Blasenbildung vermeiden.
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Blende abschrauben bzw. abziehen.
■ Am Ausgleichsbehälter den Drehverschluss (Bild 122,1) aufdrehen.
Deckel mit Umwälzpumpe langsam nach oben herausnehmen.
■ Frostschutz mit einer Frostschutz-Spindel prüfen. Der Frostschutzgehalt muss 40 % betragen oder einem Frostschutz von -25 °C entsprechen.
Wasser-Frostschutz-Gemisch langsam in den Ausgleichsbehälter nachfüllen.
Der optimale Flüssigkeitsstand ist erreicht, wenn die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter 1 cm über der Markierung "MIN" steht.

13.5.3 Heizungsanlage entlüften

Bild 123 Entlüftungsventil Warmwasser-Heizung

Bild 124 Abdeckung im Armaturenbrett
Die Entlüftungsventile sind bei den Heizkörpern eingebaut. Je nach Modell kann das Entlüftungsventil unter einer Abdeckung (Bild 124,1) im Armaturenbrett verborgen sein.
13 Wartung
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
Das Entlüftungsventil (Bild 123,1) öffnen und geöffnet lassen, bis keine Luft mehr austritt.
Das Entlüftungsventil schließen.
■ Diesen Vorgang an allen Entlüftungsventilen wiederholen.
■ Prüfen, ob die Warmwasser-Heizung warm wird.
13.6 Standheizung
Die Standheizung mindestens einmal im Monat bei kaltem Motor und kleinster Gebläseeinstellung für 10 Minuten in Betrieb nehmen.
Vor Beginn der Heizperiode die Standheizung von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
13.7 Klimaanlage

Vor Arbeiten am Gerät die Stromversorgung abschalten.

Die Klimaanlage niemals ohne Flusenfilter betreiben. Ohne Flusenfilter wird der Verdampfer verschmutzt und dadurch die Leistung der Klimaanlage beeinträchtigt.
Bei verstopftem Kondenswasserablauf kann Kondenswasser ins Fahrzeug gelangen. Kondenswasserablauf frei von Schmutz, Laub und Ähnlichem halten.
13.7.1 Klimaanlage (Truma)

Bild 125 Klimaanlage
Die Klimaanlage ist im Doppelboden auf der rechten Seite des Fahrzeugs eingebaut. Der Flusenfilter ist über eine Klappe in der Heckgarage zugänglich.
An der Vorderseite der Klimaanlage befindet sich ein Flusenfilter (Bild 125,1) für die Umluftansaugung. Der Flusenfilter muss in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch 2 x im Jahr, gereinigt und bei Bedarf gewechselt werden.
Unter dem Fahrzeugboden befindet sich der Kondenswasserablauf. Damit das Kondenswasser frei ablaufen kann, den Ablaufschlauch frei von Schmutz, Laub oder Ähnlichem halten.
13 Wartung
13.7.2 Klimaanlage (Teleco)

Bild 126 Flusenfilter Klimaanlage
An der Rückseite der Klimaanlage befindet sich ein Flusenfilter (Bild 126,1) für die Umluftansaugung. Der Flusenfilter muss in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch 2 x im Jahr, gereinigt und bei Bedarf gewechselt werden.
Flusenfilter aus Klimaanlage ziehen, reinigen oder bei Bedarf wechseln.
Unter dem Fahrzeugboden befindet sich der Kondenswasserablauf. Damit das Kondenswasser frei ablaufen kann, den Ablaufschlauch frei von Schmutz, Laub oder Ähnlichem halten.
13.8 Zentralstaubsauger

Vor Arbeiten am Gerät die Stromversorgung abschalten.

Den Staubsauger niemals ohne Filter betreiben. Schmutz kann in den Motor gelangen und dessen Leistung beeinträchtigen.

text_image
1 2 3 4
Bild 127 Staubsauger Bild 128 Ausblasfilter
Motorfilter wechseln:
■ Entriegelung (Bild 127,1) nach oben schieben.
■ Klappe (Bild 127,2) öffnen.
■ Staubbeutel vorsichtig herausnehmen.
In den Staubsauger greifen und den Motorfilter (Bild 127,3) herausziehen.
■ Neuen Motorfilter einlegen oder Motorfilter von Hand auswaschen, trocknen lassen und wieder einlegen.
Motorfilter ausrichten. Die Seiten des Motorfilters müssen rundum unter den vertikalen Rippen liegen.
13 Wartung
Ausblasfilter wechseln:
■ Staubbeutel einsetzen.
Klappe schließen.
In die Mitte der Ausblasöffnung (Bild 127,4) greifen.
Ausblasfilter (Bild 128,1) herausziehen.
■ Neuen Ausblasfilter von der Mitte aus nach links und anschließend nach rechts schieben (Bild 128).
13.9 Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstoffröhren

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Vor dem Glühlampenwechsel die Stromzufuhr am Leitungsschutzschalter im 230-V-Sicherungskasten abschalten.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
▶ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.
Wenn LEDs in Leuchten defekt sind, einen autorisierten Handelspartner oder eine Servicestelle aufsuchen.
13.9.1 Halogeneinbauleuchte (flach)

Bild 129 Halogeneinbauleuchte (flach) Bild 130 Halogenglühlampe wechseln
Die Halogeneinbauleuchte (Bild 129,1) ist versenkt eingebaut.
Lampenwechsel:
■ Inneren Abdeckring (Bild 130,1) mit einem Schraubendreher vom Gehäuse lösen.
Abdeckring mit der Glasscheibe (Bild 130,2) vom unteren Teil der Halogeneinbauleuchte mit einem Schraubendreher lösen.
■ Halogenglühlampe (Bild 130,3) entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13 Wartung
13.9.2 Kleiderschrankleuchte

Bild 131 Kleiderschrankleuchte
Lampenwechsel:
■ Leuchtenabdeckung (Bild 131,1) leicht zusammendrücken und abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.9.3 Garagenleuchte

Bild 132 Garagenleuchte
Lampenwechsel:
■ Leuchtenabdeckung (Bild 132,1) etwas nach oben schieben und abnehmen.
Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13 Wartung
13.9.4 Kühlschrankleuchte

Bild 133 Kühlschrankleuchte
Lampenwechsel:
Kühlschrank am externen Schalter ausschalten.
Von hinten unter die Leuchtenabdeckung (Bild 133,1) fassen und Leuchtenabdeckung ca. 3 mm anheben.
■ Leuchtenabdeckung seitlich abnehmen.
Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.10 Ersatzteile

Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Von Dethleffs empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile wurden speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Die autorisierten Handelspartner oder die Servicestellen führen diese Produkte. Die autorisierten Handelspartner und Servicestellen sind über zulässige technische Einzelheiten informiert und führen die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus.
Von Dethleffs nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Wenn Produkte, die von Dethleffs nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:
- Sicherungen
- Keilriemen
- Wischerblätter
Glühlampen
13 Wartung
Bei Ersatzteilbestellungen die Seriennummer und den Fahrzeug-Typ dem autorisierten Handelspartner oder der Servicestelle angeben.
Das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
13.11 Typschild

text_image
1 2 3 4 5 TYP DE HIEFST mbH & Co. KG STUFE KG KG KG KG 1- 2- 3- 10 9 8 7 6Bild 134 Typschild
1 Typ
2 technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mit Anhänger
3 Hersteller der Stufe (Ausbaustufe)
4 Hersteller-Kürzel und Aufbaunummer
5 E G - Betriebserlaub
6 zulässige Achslast hintere Achse (bei Tandemachse)
7 zulässige Achslast hinten
8 zulässige Achslast vorn
9 technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs
10 Seriennummer
Das Typschild (Bild 134) mit der Seriennummer ist an der B-Säule auf der Beifahrerseite (T-Modelle und A-Modelle) oder im Eingangsbereich (I-Modelle) angebracht.
Das Typschild nicht entfernen. Das Typschild:
• identifiziert das Fahrzeug
hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen
- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter
Bei Rückfragen an die Kundendienststelle immer die Seriennummer mit angeben.

13.12 Warn- und Hinweisaufkleber
Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

Ersatzaufkleber können beim autorisierten Handelspartner oder bei der Servicestelle angefordert werden.
13 Wartung
14 Räder und Reifen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Reifenauswahl
• den Umgang mit den Reifen
den Radwechsel
• die Ersatzrad-Halterung
den Reifendruck
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihr Fahrzeug entnehmen können.
14.1 Allgemeines

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Am Fahrzeug sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.
▶ Bedienungsanleitung des Basisfahrzeugs beachten.

Je nach Basisfahrzeug und Ausführung sind die Fahrzeuge serienmäßig nur mit einem Reifenreparatur-Set ausgestattet.
Bei einer Reifenpanne das Fahrzeug an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Fahrzeug mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
Bei Fahrzeugen mit Tandem-Achse kann es systembedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
Beispiel: Woche 15, Herstellungsjahr 2009.
Beachten:
■ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
■ Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Fahrzeugs aufgeführt, aber auch der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
■ Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.
14 Räder und Reifen

flowchart
graph TD
A["Hexagon"] --> B["Hexagon"]
A --> C["Hexagon"]
A --> D["Hexagon"]
A --> E["Hexagon"]
B --> F["Hexagon"]
C --> G["Hexagon"]
D --> H["Hexagon"]
E --> I["Hexagon"]
Bild 135 Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen
Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 135).
■ Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
■ Bei Still-Legung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern:
Das Fahrzeug so aufbocken, dass die Räder entlastet sind, oder das Fahrzeug alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.
14.2 Reifenauswahl

Die falsche Reifenwahl kann während der Fahrt zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen.

Wenn Reifen montiert werden, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, kann die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und damit der Versicherungsschutz erlöschen. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
Die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren oder sind bei den autorisierten Handelspartnern oder den Servicestellen zu erfahren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen.
Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.
Auch die Achsgeometrie eines Fahrzeugs, wie Sturz und Spur, ist für die Reifenauswahl wichtig. Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
14 Räder und Reifen
14.3 Bezeichnungen am Reifen
215/70 R 15C 109/107 Q
| Bezeichnung Erklärung | |
| 215 Breite des Reifens in mm | |
| 70 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent | |
| R Reifenbauart (R = radial) | |
| 15 Felgendurchmesser in Zoll | |
| C Commercial (Transporter) | |
| 109 Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung | |
| 107 Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung | |
| Q | Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h) |
| CP Camping | |
14.4 Umgang mit Reifen
Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
Bei ungleichmäßiger Profilabnutzung Vorspur und Sturz prüfen lassen. Das Fahren mit falsch eingestellter Vorspur oder einseitig verstelltem Sturz führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
■ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.
■ Reifenschonend fahren. Scharfes Bremsen, Kavalierstarts und lange Fahrten auf schlechten Straßen vermeiden.
14.5 Radwechsel

Das Fahrzeug muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
Ersten Gang einlegen. Bei Automatikgetriebe auf Stellung "P" schalten.
Vor dem Anheben des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Stützen anheben.
Wenn ein Anhänger angekuppelt ist: Den Anhänger abkuppeln, bevor das Fahrzeug angehoben wird.
Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau, sondern unter der Achse ansetzen.
14 Räder und Reifen

Den Wagenheber niemals überlasten. Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.
Den Wagenheber nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs während des Reifenwechsels einsetzen.
Nicht den Motor starten, während das Fahrzeug angehoben ist.
Es dürfen sich keine Personen unter das angehobene Fahrzeug legen.

Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 135).
Wenn auf andere Felgen (z. B. Alufelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
Felgen und Reifen, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Räder nicht über Kreuz austauschen.

Das Fahrzeug gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.
▶ Weitere Informationen der Bedienungsanleitung des Basisfahrzeugs entnehmen.
14.6 Ersatzrad-Halterung

Wegen des Gewichts und der Einbaulage kann nur eine sehr kräftige Person das Ersatzrad allein absenken oder anheben. Stets von einer zweiten Person helfen lassen.

text_image
1 2 3 4 5Bild 136 Ersatzrad-Halterung
Ersatzrad entnehmen:
Splint (Bild 136,4) herausziehen.
Bügel (Bild 136,5) gegen das Ersatzrad drücken und den Halter (Bild 136,3) aushängen.
■ Bügel nach unten bewegen.
■ Mutter (Bild 136,2) lösen und Ersatzrad (Bild 136,1) entnehmen.
14 Räder und Reifen
14.7 Reifendruck

Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Nur Ventile verwenden, die für den vorgeschriebenen Reifendruck zugelassen sind.

▶ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Die Tragkraft und damit die Haltbarkeit eines Reifens hängt unmittelbar mit dem Reifendruck zusammen. Luft ist ein flüchtiges Medium, das unvermeidlich auch aus Reifen entweicht.
Als Faustregel kann man ansetzen, dass bei einem gefüllten Reifen alle zwei Monate ein Druckverlust von 0,1 bar eintritt. Um Schäden oder ein Platzen der Reifen zu vermeiden, den Reifendruck regelmäßig prüfen.

Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.
Bei warmen Reifen ist der Druck höher als bei kalten Reifen. Den korrekten Druck daher bei kalten Reifen kontrollieren.
Die kg-Werte beziehen sich auf die tatsächliche Achslast.
Angabe des Reifendrucks in bar.
Das verwendete Ventil muss für den Luftdruck zugelassen sein. Über 4,75 bar empfehlen wir die Verwendung eines Metall-Ventils.
Die Daten der zulässigen Achslast den Fahrzeugpapieren entnehmen.
| Reifendruck 2 | 25/75 R 16 C118/116 Q | 225/75 R 16 C121/120 Q | ||
| vorn (kg) hinten (kg) vorn (kg) | hinten (kg) | |||
| 3,0 1680 3190 | -- | |||
| 3,25 1790 3400 | -- | |||
| 3,5 1900 3610 | -- | |||
| 3,75 2010 3820 | 2060 3970 | |||
| 4,0 2120 4020 | 2160 4180 | |||
| 4,25 2220 4220 | 2270 4390 | |||
| 4,5 2330 4410 | 2380 4600 | |||
| 4,75 2430 4610 | 2480 4800 | |||
| 5,0 2530 4800 | 2590 5000 | |||
| 5,25 2640 5000 | 2690 5200 | |||
| 5,5 -- 2790 5400 | ||||
| 5,75 | -- 2900 5600 | |||
14 Räder und Reifen
Die Fahrzeuge werden laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der Dethleffs-Handelspartner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
15 Störungssuche
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen an Ihrem Fahrzeug.
Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Bremsanlage
• die Luftfederung
• die elektrisch-hydraulischen Hubstützen
• die elektrische Anlage
• die Lichtsteuerung
• die Gasanlage
den Gaskocher
den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• die Heizung
den Boiler
den Kühlschrank
• die Klimaanlage
• die Geschirrspül-Maschine
• die Wasserversorgung
• die Toilette
den Aufbau
Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.
15.1 Bremsanlage

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
15.2 Luftfederung
15.2.1 Luftfederung (VB-air suspension)

Mängel an der Luftfederung sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kompressor läuft nicht Sicherung defekt Sicherung wechseln | ||
| Fahrzeug wird nicht abgesenkt | Sicherung defekt Sicherung wechseln | |
| Fahrzeug wird nicht angehoben, obwohl der Kompressor läuft | Keine Umschaltung zwischen manueller und automatischer Niveauregulierung | Funktion kontrollierenWenn die Servicefunktion eingeschaltet ist (LED "SERVICE" leuchtet): Servicefunktion ausschaltenWenn die Servicefunktion nicht eingeschaltet ist: Kundendienst aufsuchen |
15.3 Elektrisch-hydraulische Hubstützen
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| System funktioniert nicht Zündung ist nicht eingeschaltet | Zündung einschalten | |
| Feststellbremse ist nicht angezogen | ||
| Bedienteil ist ausgeschaltet | ||
| Stützen fahren nicht aus LED-Anzeige Batterie leuchtet | Eingangsspannung zu ge-ring | Wohnraumbatterie laden |
| Stützen fahren nicht vollständig aus, obwohl die Pumpe läuft | Ölstand zu niedrig Ölstand kontrollieren und, falls notwendig, Öl nachfüllen | |
15.4 Elektrische Anlage

Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien derselben Bauart verwenden.

Zum Wechseln der Sicherungen siehe Kapitel 9.
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühlampe defekt Gehäused | deckel der betreffenden Leuchte abschrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten |
| Sicherung defekt Sicherung | wechseln | |
| Innenbeleuchtung funktioniert nicht | Glühlampe defekt Gehäused | deckel der betreffenden Leuchte abschrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten |
| Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Elektrische Eintrittstufe lässt sich nicht aus- bzw. einfahren | Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln |
| Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss | 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten |
| Starterbatterie oder Wohnraumbatterie wird bei 230-V-Betrieb nicht geladen | Sicherung an der Starter-batterie oder an der Wohn-raumbatterie defekt | Sicherung an der Starter-batterie oder an der Wohn-raumbatterie wechseln |
| Lademodul im Elektro-block oder Zusatz-Ladege-rät defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Wohnraumbatterie wird vom Fahrzeug nicht gela-den | Sicherung an Lichtmaschi-ne Klemme D+ defekt | Sicherung wechseln |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Keine Anzeige am Panel 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten | |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | ||
| Starterbatterie oder Wohn-raumbatterie nicht gela-den | ||
| Trennrelais im Elektroblock defekt | ||
| Flachsicherung (2 A) an der Wohnraumbatterie defekt | ||
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| 12-V-Versorgung funktioniert nicht | 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Wohnraumbatterie ist ent-laden | Wohnraumbatterie laden | |
| Sicherung an der Wohn-raumbatterie defekt | Sicherung an der Wohn-raumbatterie wechseln | |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| 12-V-Versorgung funktioniert nicht bei 230-V-Betrieb | 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Lademodul im Elektro-block oder Zusatz-Ladegerät defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | Kundendienst aufsuchen | |
| Sicherung an der Wohn-raumbatterie defekt | Sicherung an der Wohn-raumbatterie wechseln | |
| Starterbatterie wird bei 12-V-Betrieb entladen | Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Keine Spannung von der Wohnraumbatterie | Wohnraumbatterie ist ent-laden | Wohnraumbatterie sofort laden ▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.Vor längerer Standzeit des Fahrzeugs die Wohnraumbatterie voll laden |
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Keine Ausgangsspannung am Wechselrichter (LED "Power Status" zeigt Fehler an) | Eingangsspannung zu hoch (schnelles Blinken) | Eingangsspannung prüfen |
| Eingangsspannung zu niedrig (langsames Blinken) | Batterie nachladen | |
| Leitungen und Verbindungen prüfen | ||
| Thermische Überlastung (periodisches Blinken) | Wechselrichter und Verbraucher ausschalten und nach ca. 5 bis 10 Minuten wieder einschalten | |
| Belüftung verbessern | ||
| Kurzschluss, Verpolung oder zu hohe Dauerbelastung (Dauerleuchten) | Wechselrichter ausschalten und Verbraucher entfernen. Wenn beim Wiedereinschalten ohne Verbraucher kein Fehler auftritt, ist der Verbraucher defekt. Wenn der Fehler trotzdem wieder auftritt, Kundendienst aufsuchen. | |
| Dunstabzug funktioniert nicht | 230-V-Sicherungsautomatausgeschaltet | 230-V-Sicherungsautomateinschalten |
| Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung wechseln | |
| Dunstabzug defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Klimaanlage lässt sich nicht aus- bzw. einschalten | 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomateinschalten |
| Batterie der Fernbedienung ist leer | Batterie der Fernbedienung wechseln | |
15.5 Lichtsteuerung

In den meisten Fällen ist eine Störung in der Lichtsteuerung auf defekte Leuchten oder Sicherungen zurückzuführen. Vor der Störungssuche an der Lichtsteuerung Sicherungen und Glühlampen prüfen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Keine Leuchte schaltbar Keine Versorgungsspannung | Sicherungen der Spannungsversorgung prüfen | |
| Versorgungsleitungen auf Kabelbruch prüfen | ||
| Anschlüsse an der Steuer-einheit und an der Span-nungsversorgung prüfen | ||
| Steuereinheit defekt Kunden dienst aufsuchen | ||
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Einzelne Leuchte nicht schaltbar | Glühlampe defekt Glühlampe | ersetzen |
| Leitung zur Leuchte fehlerhaft | Kabel auf Kurzschluss oder Kabelbruch prüfen | |
| Anschlüsse prüfen | ||
| Keine Versorgungsspannung im zugehörigen Kreis | Sicherung der Spannungsversorgung im zugehörigen Kreis prüfen | |
| Versorgungsleitung im zugehörigen Kreis prüfen | ||
| Anschlüsse an der Steuer-einheit und an der Span-nungsversorgung prüfen | ||
| Schalter ohne Funktion | Leitung fehlerhaft | Kabel auf Kurzschluss oder Kabelbruch prüfen |
| Anschlüsse am Schalter und an der Steuereinheit prüfen | ||
| Schalter defekt Kundendienst | aufsuchen |
15.6 Gasanlage

Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kein Gas Gasflasche leer Gasflasche wechseln | ||
| Gasabsperrventil geschlossen | ||
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche geschlossen | ||
| Außentemperatur zu niedrig (-42 °C bei Propangas, 0 °C bei Butangas) | ||
| Einbaugerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
15 Störungssuche
15.7 Kochstelle
15.7.1 Gaskocher/Gasbackofen
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht) | Zu kurze Anheizzeit Nach Zündung ca. 15 bis 20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten | |
| Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig einstellen (nicht bie-gen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen |
15.8 Heizung/Boiler

Wenn ein Fehler im System auftritt, wird die Ursache auf dem Display angezeigt.
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Heizung zündet nicht bei Gasbetrieb | Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | |
| Heizung zündet nicht Batteriespannung zu niedrig | Volle Gasflasche anschließen | |
| Heizung zündet nicht bei 230-V-Elektrobetrieb | Batterie laden. Wenn die Batteriespannung über 11 V steigt, springt die Heizung automatisch an | |
| V-Sicherungsautomateinschalten | ||
| 230-V-Versorgung anschließen | ||
| Heizung schaltet ab Überhitzung Heizung abkühlen lassen. | Zur Rückstellung der Anzeige die 12-V-Stromversorgung zur Heizung unterbrechen und wieder anschließen | |
| Heizung läuft, aber keine Wärme an den Konvektoren | Umwälzpumpe funktioniert nicht | Raumthermostat einschalten |
| Kundendienst aufsuchen | ||
| Heizung und Umwälzpumpe laufen, aber keine Wärme an den Konvektoren | Luft im Heizsystem Warmwasser-Heizung entlüften | |
15 Störungssuche
15.9 Kühlschrank
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren
15.9.1 Kühlschrank mit AES
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kontroll-Leuchten "230 V", "12 V" oder "AUTO" leuchten nicht grün | Kühlschrank ausgeschaltet Kühlschrank mit Energie-Wahlschalter einschalten | |
| Elektrische Betriebsspannung nicht vorhanden | 230-V-Versorgung anschließen | |
| Fahrzeugmotor laufen lassen | ||
| Sicherung einschalten oder wechseln | ||
| Fachwerkstatt aufsuchen | ||
| Kühlschrank schaltet während der Fahrt nicht auf 12-V-Betrieb | Betriebsspannung von Lichtmaschine nicht vorhanden/zu gering | Fachwerkstatt aufsuchen |
| Kühlschrank schaltet im Gasbetrieb nicht ein, Kontroll-Leuchte "GAS" leuchtet nicht gelb | Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | |
| Volle Gasflasche anschließen | ||
| Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen | |
| Kontroll-Leuchte "GAS" blinkt gelb, kein Gas | Luft in der Gasleitung Kühlschrank mit Energie-Wahlschalter ausschalten | |
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil des Kühlschranks öffnen | ||
| Kühlschrank mit Energie-Wahlschalter einschalten. Nach 10 Sekunden unternimmt AES einen neuen Zündversuch | ||
| Blinkt die Kontroll-Leuchte "GAS" nach ca. 30 Sekunden erneut gelb, ist die Störung noch nicht behoben | ||
| Zur Entlüftung muss dieser Vorgang ca. 2- bis 3-mal wiederholt werden. Kann der Kühlschrank nicht in Betrieb genommen werden, Kundendienst aufsuchen | ||
15 Störungssuche
15.9.2 Kühlschrank Kissmann
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kühlschrank arbeitet nicht | Kühlschrank ausgeschaltet | Kühlschrank einschalten (externer und interner Schalter) |
| Elektrische Betriebsspannung nicht vorhanden | 230-V-Versorgung anschließen | |
| Fahrzeugmotor laufen lassen | ||
| Sicherung prüfen, ggf. wechseln | ||
| Fachwerkstatt aufsuchen | ||
| Innenbeleuchtung funktioniert nicht | Kühlschrank ausgeschaltet | Kühlschrank einschalten (externer und interner Schalter) |
| Glühlampe defekt Glühlampe | wechseln | |
| Kühlschrank kühlt nicht richtig | Temperaturregler zu niedrig eingestellt | Temperaturregler einstellen |
| Be- und Entlüftung unzureichend | Lüftungsschlitze reinigen | |
| Laufgeräusche zu laut Vibrationen der umgeben-den Möbel | Befestigung prüfen oder Kühlschrank ausrichten | |
15.10 Klimaanlage
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klimaanlage kühlt nicht | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| Sicherung defekt Sicherung | prüfen und ggf. ersetzen | |
| Temperatur unter 16 °C | ||
| Temperatur falsch einge- stellt | Temperatur einstellen | |
| Luftfilter verschmutzt Luftfilter | wechseln |
15 Störungssuche
15.11 Geschirrspül-Maschine
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Geschirrspül-Maschine startet nicht | Geschirrspül-Maschine ausgeschaltet | Geschirrspül-Maschine einschalten |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Tür der Geschirrspül-Maschine ist nicht vollständig geschlossen | Tür der Geschirrspül-Maschine schließen | |
| Wasserpumpe ist ausgeschaltet | Wasserpumpe einschalten (siehe Kapitel 12) | |
| Sicherung für Wasserpumpe ist defekt | Sicherung am Elektro-block auswechseln | |
| Taste für verzögerten Start gedrückt | Eingestellte Zeit abwarten | |
| Geschirrspül-Maschine nimmt kein Wasser auf (Programmanzeige des gewählten Spülprogramms blinkt. Display zeigt als Fehlercode: 10) | Kein Wasserzulauf Wasserhahn öffnen | |
| Wasser wird am Programmende nicht abgepumpt (Programmanzeige des gewählten Spülprogramms blinkt. Display zeigt als Fehlercode: 20) | Tür vor Programmende geöffnet | Programm neu starten |
| Kein Wasserablauf Abwassersystem des Fahrzeugs kontrollieren | ||
| Reinigungsergebnis man-gelhaft | Sprüharm verklemmt Sprüharm drehbar machen | |
| Öffnungen in Sprüharm verstopft | Sprüharm reinigen | |
| Filter verstopft Filter reinigen | ||
| Falsche Dosierung des Reinigers | Dosierung einstellen | |
| Klarspüler leer Klarspüler nachfüllen | ||
15 Störungssuche
15.12 Wasserversorgung
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Wasserleitungen neu aufklemmen |
| Kein Wasser Wassertank leer | Trinkwasser nachfüllen | |
| Ablasshahn nicht geschlossen | Ablasshahn schließen | |
| 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten | |
| Sicherung für Wasserpumpe defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Wasserpumpe defekt Wasserpumpe tauschen (lassen) | ||
| Wasserleitung geknickt Wasserleitung gerade le-gen bzw. tauschen | ||
| Elektroblock defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Wasserpumpe am Panel ausgeschaltet | Wasserpumpe einschalten | |
| Toilette hat kein Spülwasser | Wassertank leer Trinkwasser nachfüllen | |
| Sicherung für Toilette defekt | Sicherung wechseln | |
| Anzeige für Abwasser und Wasser zeigt falschen Wert an | Mess-Sonde im Abwassertank oder Wassertank verschmutzt | Abwassertank/Wassertank reinigen |
| Mess-Sonde defekt Mess-Sonde wechseln | ||
| Abwassertank lässt sich nicht entleeren | Ablasshahn verstopft Am Abwassertank Reini-gungsdeckel öffnen und Abwasser ablassen. Ab-wassertank gut spülen | |
| Auslauf am Einhandhebel-mischer verstopft | Perlator verkalkt Perlator ausklipsen, in Essigwasser entkalken (nur bei Produkten aus Metall) | |
| Wasserdüsen am Brause-kopf verstopft | Wasserdüsen verkalkt Brausekopf in Essigwasser entkalken (nur bei Produk-ten aus Metall) bzw. wei-che Düseennoppenabreiben | |
| Wasser läuft langsam oder gar nicht aus der Duschwanne ab | Fahrzeug steht nicht waag-recht | Fahrzeug waagrecht stellen |
| Trübung des Wassers Versch | mutztes Wasser eingefüllt | Wassertank mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trink-wasser spülen |
| Rückstände im Wassertank oder in der Wasseranlage | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trink-wasser spülen | |
15 Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Geschmacks- oder Geruchsveränderungen des Wassers | Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen |
| Versehentlich Kraftstoff in den Wassertank eingefüllt | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen. Wenn erfolglos: Fachwerkstatt aufsuchen | |
| Mikrobiologische Ablagerungen in der Wasseranlage | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen | |
| Ablagerungen im Wasser-tank und/oder in wasserführenden Bauteilen | Zu lange Verweildauer des Wassers im Wassertank und in den wasserführenden Bauteilen | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen |
15.13 Vakuum-Toilette (Dometic)
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Wasser bleibt nicht in Toilettenschüssel | Dichtung verschmutzt oder defekt | Dichtung reinigen oder wechseln lassen |
| Wasser fließt nicht ordnungsgemäß in Toiletten-schüssel | Wasserdruck zu gering Kundendienst aufsuchen | |
| Wassereintritt ins Fahrzeug Schlauchverbindungen gelöst | Anschlüsse auf korrekten Sitz prüfen und Schlauch-schellen nachziehen | |
| Vakuumpumpe läuft nicht Keine Spannung vorhanden | Spannungsversorgung kontrollieren (lassen) | |
| Vakuumpumpe läuft zu oft Undichte Verschlusskappe oder Verbindungen | Verbindungen zwischen Toilette und Vakuumein-heit prüfen (lassen) | |
| Verstopfung der Toilette | Unsachgemäße Benutzung | Verstopfung beseitigen |
15 Störungssuche
15.14 Aufbau
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klappenscharniere/Tür-scharniere schwergängig | Klappenscharniere/Tür-scharniere nicht/zu wenig geschmiert | Klappenscharniere/Tür-scharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toiletten-raum schwergängig/knar-ren | Scharniere/Gelenke nicht/zu wenig geschmiert | Scharniere/Gelenke mit lö-sungsmittelfreiem und säurefreiem Öl schmierenIn Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten |
| Stauschrankscharniere schwergängig/knarren | Stauschrankscharniere nicht/zu wenig geschmiert | Stauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfrei-em synthetischem Öl schmieren |
| Motorhaubenschwenksys-tem schwergängig | Motorhaubenschwenksys-tem nicht/zu wenig ge-schmiert | Motorhaubenschwenksys-tem mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Heki-Dachhaube schwer-gängig | Gewindespindel nicht ge-schmiert | Gewindespindel ein-fetten |
| Gewindespindel defekt Neue | Gewindespindel ein-setzen lassen |

Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
15 Störungssuche
16
Sonderausstattungen
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen

Von Dethleffs nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Wenn Produkte, die von Dethleffs nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Dethleffs-Sonderausstattungen aufge- listet. Wenn diese Gegenstände im oder am Fahrzeug mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.
| Artikelbezeichnung Mehrgewicht (kg) | |
| Anhängerkupplung 26 | |
| Außendusche (Kaltwasser) 1 | |
| Automatikgetriebe 5 | |
| Autoradio mit CD 2 | |
| Backofen 14 | |
| Batterie 220 Ah „Gel“-Batterie 25 | |
| Dachhaube 1 | |
| Dachreling 10 | |
| Dachträger mit Aluleiter 17 | |
| Dekopaket "Kissenschlacht" 1 | |
| Dunstabzugshaube | 2 |
| DuoControl-Umschaltanlage (inkl. 11 -kg-Gasflasche) | 26 |
| Fahrradträger für 2 Fahrräder in Heckgarage | 3 |
| Fahrradträger für 3 Fahrräder | 9 |
| Fahrradträger für 4 Fahrräder | 10 |
| Flachbildschirm | 5 |
| Gassteckdose außen | 1 |
| Halterung für Flachbildschirm | 5 |
| Heki 3 | 15-22 |
| Insektenschutz, Eingangstür | 3 |
| Isoliermatte für Fahrerhaus-Fenster | 1 |
| Klimaanlage | 32 |
| Kühlschrank, separates Frosterfach | 20 |
| Luftfederung | 30 |
16
Sonderausstattungen
| Artikelbezeichnung | Mehrgewicht (kg) |
| Markise, 450 cm 32 | |
| Markise, 500 cm 36 | |
| Markise, elektrisch, 550 cm 65 | |
| Markise, elektrisch, 600 cm 75 | |
| Mikrowellengerät 15 | |
| Navigationssystem 2 | |
| Querstreben und Leiter für Dachreling 7 | |
| Radiovorbereitung 1 | |
| Rückfahrkamera 5 | |
| Satellitenanlage 15-23 | |
| Schalter für Wasserpumpe 1 | |
| Serviceklappe 3 | |
| Sicherheitspaket 15 | |
| Solaranlage 15 | |
| Spannungswandler für Klimaanlage 3 | |
| Stoffverkleidung, innen | 2 |
| Stützen (2 Stück) Heck | 6 |
| Thetford-Ersatzkassette | 2 |
| Trittschweller | 3 |
| Verkabelung für Rückfahrkamera | 3 |
| Vorzeltleuchte | 1 |
| Warndreieck und Verbandskasten | 2 |
| Winterabdeckung Kühlschrankgitter | 1 |
| Zusatzbatterie 95 Ah | 27 |
| Zusatzheizung, Fahrerhaus (Standheizung) | 7 |
| Zusatzleuchten, innen | 2 |
| Zusatzpumpe 230 V (Alde-Heizung) | 1 |
17 Hilfreiche Tipps
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Verkehrsbestimmungen in Deutschland
• die Hilfe in europäischen Staaten
• die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten
• die Gasversorgung in europäischen Staaten
• die Mautbestimmungen in europäischen Staaten
• das sichere Übernachten unterwegs
• das Wintercamping
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, der Sie die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für die Reise entnehmen können.
17.1 Die wichtigsten Hinweise für Motorcaravans
17.1.1 Verkehrsbestimmungen in Deutschland
| Fahrzeuge mit einer techn. zul Gesamtmasse über 3,5 t | ||
| Höchstgeschwindigkeit | ||
| innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h | ||
| außerhalb geschlossener Ortschaften | 80 km/h/100 km/h ^1) | |
| Autobahn | 80 km/h/100 km/h ^2) | |
![]() | Überholverbotfür Kraftfahrzeuge über 3,5 t ^3) | zutreffend |
![]() | Verkehrsverbotfür Kraftfahrzeuge über 3,5 t ^3) | zutreffend |
![]() | Verbot des Fahrens ohne einen Mindest-abstand | zutreffend, wenn vor-herfahrendes Fahrzeug über 3,5 t ^3) |
1) Auf Kraftfahrstraßen für Motorcaravans mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 t und 7,5 t
2) Für Motorcaravans mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 t und 7,5 t
3) technisch zulässige Gesamtmasse
Angaben ohne Gewähr
17.1.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland

Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Verkehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren. Auskünfte erteilen die Automobilclubs oder die Ländervertretungen.
In einigen europäischen Ländern müssen Warnwesten getragen werden, wenn außerorts bei Pannen oder Unfällen das Fahrzeug verlassen wird.
17 Hilfreiche Tipps
Die Informationen über die Verkehrsbestimmungen sind besonders wichtig, da im Schadensfall das jeweilige Landesrecht gilt. Zur eigenen Sicherheit bei Reisen ins Ausland immer folgende Punkte beachten:
• Die grüne Versicherungskarte mitführen.
- Einen Vordruck "Unfallbericht" von der Versicherung mitführen.
- Unfälle in jedem Fall von der Polizei aufnehmen lassen.
Keine Dokumente unterschreiben, die nicht vollständig gelesen und verstanden worden sind.
17.1.3 Parken

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind die Fahrzeuge über 2,8 t techn. zulässiger Gesamtmasse vorne und hinten auf der Fahrbahnseite mit einer eigenen Lichtquelle kenntlich zu machen. Ersatzweise darf eine reflektierende Park-Warntafel (Größe 423 x 423 mm) verwendet werden. Die Park-Warntafel darf nur während des Haltens angebracht sein. Die obere Kante der Park-Warntafel darf sich max. 1200 mm über der Fahrbahn befinden. Rückstrahler und Kennzeichen dürfen durch die Park-Warntafel nicht verdeckt werden.
| Parken und Abstellen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum | Fahrzeuge mit einer techn. zul. Gesamtmasse über 3,5 t | |
| grundsätzlich erlaubt, soweit nicht durch | Verkehrszeichen eingeschränkt | |
| auf Gehwegen mit Parkflächenmarkierungen Parken nicht erlaubt | ||
![]() | Parken für Kraftfahrzeuge aller Art | Parken erlaubt |
![]() | Parken auf Gehwegen Parken nicht erlaubt | |
![]() | Zusatzzeichen:nur Personenkraftwagen | Parken nicht erlaubt |
![]() | Zusatzzeichen:nur Motorcaravans | Parken erlaubt |
![]() | Zusatzzeichen:nur Kraftfahrzeuge mit mehr als 3,5 t techn. zul. Gesamtmasse | Parken erlaubt |
![]() | Zusatzzeichen:nur für Lastkraftwagen mit Anhänger | Parken nicht erlaubt |
![]() | Zusatzzeichen:nur Pkw mit Anhänger | Parken nicht erlaubt |
![]() | Zusatzzeichen:nur für Kraftomnibusse | Parken nicht erlaubt |
17 Hilfreiche Tipps
Haltende Fahrzeuge bei Dunkelheit
| Parken und Abstellen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum | Fahrzeuge mit einer techn. zul. Gesamtmasse über 3,5 t |
| innerhalb geschlossener Ortschaften eigene Lichtquelle oder Warntafel | |
| außerhalb geschlossener Ortschaften eigene Lichtquelle (Standlicht) | |
Angaben ohne Gewähr
17.1.4 Amtliche Prüfungen
| Fahrzeuge mit einer techn. zul. Gesamtmasse über 3,5 t | |
| Hauptuntersuchung (HU)TÜV/DEKRA | 24 Monate; ab dem 7. Jahr: 12 Monate |
| Abgasuntersuchung (AU) 12 Monate | |
| Prüfung der Gasanlage(durch Gas-Sachkundigen) | 24 Monate |
Angaben ohne Gewähr
17.1.5 Notfallausstattung
| Fahrzeuge mit einer techn. zul. Gesamtmasse über 3,5 t | |
| Im Fahrzeug muss mitgeführt werden: Verbandskasten, Warndrei-eck, Warnblinkleuchte | |
Angaben ohne Gewähr
17.2 Hilfe auf Europas Straßen
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | ➊ Autoclub-Notruf➎ Pannenhilfe |
| BelgienBrüssel(02) 7 87 18 00 | + 112★ 112 | ➊ TCB Brüssel (02) 2 33 22 11➎ TCB Brüssel 0 70 34 47 77 |
| BulgarienSofia(02) 91 83 80 | + 150★ 166 | ➊ UAB (02) 9 35 79 35➎ UAB (02) 9 80 33 08/146 1) |
| DänemarkKopenhagen35 45 99 00 | + 112gebührenfrei★ 112gebührenfrei | ➊ ADAC Kopenhagen 79 42 42 85➎ Falck 79 42 42 42 |
| Deutschland 112 | +★ 110 | ➊ ADAC München(01 80) 2 22 22 22➎ ADAC 22 22 22 1) |
17 Hilfreiche Tipps
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| EstlandTallinn(0) 6 27 53 00 | + 112★ 110/112^1) | 1 EESTI (0) 6 97 91 00EESTI (0) 6 97 91 88/18 88^1) |
| FinnlandHelsinki(09) 45 85 80 | + 112★ 112 | 1 ATCF Helsinki (09) 72 58 44 00Helsinki (09) 77 47 64 00 |
| FrankreichParis(01) 53 83 45 00 | + 15/112^1) ★ 17/112^1) | 1 ADAC 08 25 800 822 oder04 72 17 12 22AIT-Assistance 0800 08 92 22 |
| GriechenlandAthen(21) 07 28 51 11 | + 112★ 171/112^1) | 1 ADAC Athen (21) 09 60 12 66ELPA 104 00 |
| GroßbritannienLondon(0 20) 78 24 13 00 | + 112★ 112 | 1 AA (0 87 05) 44 88 66AA (08 00) 0 28 90 18/(0800) 82 82 82^1) |
| IrlandDublin(01) 2 69 30 11 | + 999/112^1) ★ 999/112^1) | 1 AA Dublin (01) 6 17 99 99AA Dublin 18 00 66 77 88 |
| IslandReykjavík(0 03 54) 5 30 11 00 | + 112★ 112 | 1 F.I.B 414 99 99F.I.B 5 11 21 12 |
| ItalienRom(06) 49 21 31 | + 118/112^1) ★ 112 | 1 ADAC Mailand 02 66 15 91ACI 803 116/8 00 11 68 00^1) |
| KroatienZagreb(01) 6 30 01 00 | + 94/112^1) ★ 92/112^1) | 1 ADAC Zagreb (01) 3 44 06 66HAK 9 87/ 0 19 87^1) |
| LettlandRiga7 08 51 00 | + 03/112^1) ★ 02/112^1) | 1 LAMB 7 56 62 22LAMB 8 00 00 00 |
| LitauenVilnius52 10 64 00 | + 03/112^1) ★ 02/112^1) | 1 LAS 52 10 44 21LAS 8 80 00 00 00/18 88^1) |
| LuxemburgLuxemburg(00 352) 45 34 45-1 | + 112★ 113/112^1) | 1 ACL Luxemburg(00 352) 4 50 04 51ACL 2 60 00 |
| MazedonienSkopje(02) 309 39 00 | + 194★ 192 | 1 ADAC (0 03 81-11) 2 42 27 07AMSM 196 |
| MontenegroPodgorica(081) 66 72 85 | + 94★ 92 | 1 ADAC (011) 2 42 27 07AMSCG 9807 |
| NiederlandeDen Haag(0 70) 3 42 06 00 | + 112★ 112 | 1 ADAC (05 92) 39 05 60ANWB 08 82 69 28 88 |
17
Hilfreiche Tipps
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| NorwegenOslo(00 47) 23 27 54 00 | +113★112 | NAF Oslo 22 34 14 00NAF 81 00 05 05 |
| ÖsterreichWien(01) 7 11 54 | +144/1121)★133/1121) | ADAC Wien (01) 2 51 20 60ÖAMTC 120 |
| PolenWarschau(0 22) 5 84 17 00 | +999/1121)★997/1121) | ADAC (0 61) 8 31 98 88PZM 022 5 32 84 33 |
| PortugalLissabon(21) 8 81 02 10 | +112★112 | ADAC Barcelona(00 34) 9 35 08 28 08ACP Lissab. (21) 9 42 91 03ACP Porto (22) 8 34 00 01 |
| RumänienBukarest(021) 2 02 98 30 | +961/1121)★955/1121) | ADAC Bukarest(021) 2 23 45 25ACR (021) 2 22 22 22/(021) 2 22 15 531) |
| RusslandMoskau(4 95) 9 37 95 00 | +03★02 | Moskau (8-10 49 89) 22 22 22RAS (4 95) 7 47 66 66 |
| SchwedenStockholm(08) 6 70 15 00 | +112★112 | M Stockholm (08) 6 90 38 00M 0 20 91 29 12 |
| SchweizBern(0 31) 3 59 41 11 | +144★117/1121) | TCS (0 22) 4 17 27 27TCS 1 40/03 18 50 53 111) |
| SerbienBelgrad(0 11) 3 06 43 00 | +94★92 | ADAC (0 11) 2 42 27 07AMSS (011) 19800 |
| SlowakeiBratislava(02) 59 20 44 00 | +155/1121)★158/1121) | ADAC Prag (02) 61 10 43 51SATC 1 81 24 |
| SlowenienLjubljana(01) 4 79 03 00 | +112★113 | ADAC Zagreb(0 03 85-1) 3 44 06 50AMZS (1) 9 87(003861) 5 30 53 531) |
| SpanienMadrid(91) 5 57 90 00 | +061★112 | ADAC Barcelona(93) 5 08 28 28RACE 9 15 93 33 33 |
| TschechienPrag2 57 11 31 11 | +155/1121)★158/1121) | ADAC Prag 2 61 10 43 51UAMK CR 12 30 |
| TürkeiAnkara(03 12) 4 55 51 00 | +112★155/1121) | ADAC Istanbul(02 12) 2 88 71 90TTOK(02 12) 2 82 81 40 |

17 Hilfreiche Tipps
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | ➊ Autoclub-Notruf➁ Pannenhilfe |
| UkraineKiew(4424) (8-0 44) 2 47 68 00 | + 03★ 02 | ➊ (8-10 49 89) 22 22 22➁ 112 UA (8-032) 2 97 81 12 |
| UngarnBudapest(7476) (06) 14 88 35 00 | + 104/112 1)★ 107/112 1) | ➊ ADAC Budapest(06) 13 45 17 17➁ MAK1 88/(0036-1) 13 45 17 44 1) |
| ZypernNikosia(9122) 22 45 11 45 | + 112★ 112 | ➊ ADAC Athen(00 30) 21 09 60 12 66➁ AA 02 22 31 31 31 |
1) im Mobilfunknetz
Stand 03/2007
Angaben ohne Gewähr
17.3 Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen

Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten.
Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen (in km/h) und zulässigen Abmessungen (in m) der meistbesuchten Staaten:
| Land max. Maße in Meter Breite Länge | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße Auto-bahn | |||
| Belgien | 2,55 | 12 | bis 7,5 t | 50 | 90/120^1) | 120 |
| über 7,5 t | 50 | 60/90^1) | 90 | |||
| Bulgarien | 2,60 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 100 | |||
| Dänemark | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80 | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Deutschland | 2,55 12 | bis 3,5 t | 50 | 100 | 130^3) | |
| 3,5 t bis 7,5 t | 50 | 80 | 100 | |||
| über 7,5 t^2) | 50 | 80 | 80 | |||
| Estland | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 110 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 70 | |||
| Finnland 2,60 | 12 50 | 80^4) | 80^4) | |||
| Frankreich | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90^5) /- 80^5) / 100^1)^5) | 130^5) |
| über 3,5 t | 50 | 110^5) | ||||
| Griechenland | 2,50 12 | 50 | 90/110^11) | 120 | ||
17 Hilfreiche Tipps
| Land | max. Maße in Meter | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße | Auto-bahn | |
| Breite | Länge | |||||
| Groß-britannien | 2,55 12 | 48 | 96/1121) | 112 | ||
| Irland 2,55 12 | 50 | 60/1001) | 120 | |||
| Island 2,55 12 | 50 | 906) | - | |||
| Italien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/1101)7) | 1307) |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 100 | |||
| Kroatien 2,55 | 12 50 | 90/1101) | 130 | |||
| Lettland | 2,50 | 12 | bis 7,5 t | 50 | 90/10011) | 110 |
| über 7,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Litauen | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 110 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 70 | |||
| Luxem-burg | 2,55 12 | bis 3,5 t | 50 | 908)7) | 1308)7) | |
| über 3,5 t | 50 | 757) | 907) | |||
| Maze-donien | 2,50 12 | 40/60 80 80 | ||||
| Monteneg-ro | 2,50 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/1001) | 100 | |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Nieder-lande | 2,559) | 12 bis | 3,5 t | 50 | 80/1001) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Norwegen | 2,55 | 12,40 | bis 3,5 t | 50 | 80/901) | 90 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Österreich | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 100 | 13010) |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Polen | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/1001) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70/801) | 80 | |||
| Portugal | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/10011) | 12012) |
| über 3,5 t | 50 | 80/9011) | 11012) | |||
| Rumänien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/901) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80/901) | 110 | |||
| Russland | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 60 | 9013) | 11013) |
| über 3,5 t | 60 | 70 | 9013) | |||
| Schweden | 2,60 | 2414) | bis 3,5 t | 50 | 70-1101)11) | 110 |
| über 3,5 t | 50 | 80/901) | 90 | |||
| Schweiz | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/1001) | 120 |
| über 3,5 t15) | 50 | 80/1001) | 100 | |||
| Serbien und Mon-tenegro | 2,50 12 | bis 3,5 t | 60 | 80/1001) | 100 | |
| über 3,5 t | 60 | 80 | 80 | |||
17 Hilfreiche Tipps
| Land | max. Maße in Meter | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße | Auto-bahn | |
| Breite | Länge | |||||
| Slowakei | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 60 | 90 | 130 |
| über 3,5 t | 60 | 80 | 80 | |||
| Slowenien | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/100^1) | 100 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Spanien 2,55 | 12 50 | 70/80^1) | 90 | |||
| Tschechien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Türkei 2,50 10 | 50 80 90 | |||||
| Ukraine 2,50 | 12 60 | 90^13) | 110^13) | |||
| Ungarn | 2,50 | 12 | bis 2,5 t | 50 | 90/110^1) | 130 |
| über 2,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Zypern 2,55 12 | 50 80 100 | |||||
1) Auf Schnellstraßen, auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung
2) Fahrzeuge mit einer zul. Gesamtmasse über 7,5 t benötigen einen Fahrtenschreiber
3) Empfohlene Richtgeschwindigkeit: 130 km/h
4) Ab 1995 erstmals zugelassene Fahrzeuge bis zu einem Leergewicht von 1875 kg und Fahrzeuge bis 3,5 t zul. Gesamtmasse mit entsprechender Ausrüstung (ABS, Airbag für Fahrer, Sicherheitsgurte an allen Sitzen) dürfen max. 100 km/h fahren
5) Bei Nässe Geschwindigkeit um 10 km/h, auf Autobahnen um 20 km/h verringern
6) Auf nicht befestigten Straßen (Schotter): 80 km/h
7) Bei Nässe Geschwindigkeit um 20 km/h verringern
8) Wer seinen Führerschein noch kein ganzes Jahr besitzt, darf außerorts max. 75 km/h bzw. auf Autobahnen 90 km/h fahren
9) Auf Hauptverkehrsstraßen 2,55 m, auf mit "B" beschilderten Straßen 2,20 m
^10) Von 22.00 bis 5.00 Uhr gilt auf folgenden Autobahnen 100 km/h: A10 (Tauernautobahn), A12 (Inntalautobahn), A13 (Brennerautobahn), A14 (Rheintalautobahn)
11) Je nach Beschilderung
12) Wer seinen Führerschein weniger als ein Jahr besitzt, darf max. 90 km/h fahren. Die entsprechenden Plaketten (in den Büros des ACP erhältlich) müssen sichtbar am Heck des Fahrzeugs angebracht sein
^13) Wer seinen Führerschein weniger als zwei Jahre besitzt, darf max. 70 km/h fahren
^14) Schwedische Campingplatzbesitzer fordern unter Umständen ein geschlossenes Abwassersystem für Motorcaravans
15) Für alle Fahrzeuge über 3,5 t zul. Gesamtmasse muss man für alle Straßen die Schwerverkehrsabgabe zahlen
Stand 06/2008
Quelle: ADAC
Angaben ohne Gewähr
17 Hilfreiche Tipps
17.4 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten

In vielen europäischen Staaten muss auch am Tag mit Licht gefahren werden. Die Vorschriften sind je nach Land unterschiedlich. Informationen hierzu erteilen Automobilclubs oder die Ländervertretungen.
17.5 Übernachten im Fahrzeug abseits von Campingplätzen
| Land Übernach-ten auf Stra-ßen und Plätzen ja nein | ja nein | übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | |
| Belgien X X An Autobahnfraststätten | max. 24 Stunden erlaubt | |||
| Bulgarien X X — | ||||
| Dänemark X X Auf Straßen und Plätzen nur bis | 11 Stunden mit Parkscheibe | |||
| Deutschland X X Das einmalige Übernachten zum | Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit ist gestattet. Regionale und örtliche Einschränkungen sind möglich | |||
| Finnland | X | X | Mit Erlaubnis des Grundstückeigentümers möglich | |
| Frankreich | X | X | Erlaubnis der örtlichen Behörden oder des Besitzers des Grundstückes notwendig. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |
| Griechenland | X | Einmaliges Übernachten auf gekennzeichneten Flächen an der Nationalstraße Patras-Athen-Thessaloniki erlaubt | ||
| Großbritannien | XX — | |||
| Irland | XX — | |||
| Italien | X | X | Einmaliges Übernachten auf Park-und Rastplätzen erlaubt. Örtliche Einschränkungen beachten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |
| Kroatien | XX — | |||
| Luxemburg | XX — | |||
| Mazedonien | XX — | |||
| Niederlande | X | X | Das Übernachten auf Straßen und Plätzen ist in einigen Gemeinden erlaubt | |
| Norwegen X X Offizielles Verbot an Rastplätzen | und kultivierten Flächen. Verbot, Feldwege zu befahren | |||
17 Hilfreiche Tipps
| Land | Übernachten auf Straßen und Plätzen | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| ja | nein | ja | nein | ||
| Österreich X X Einmaliges | Übernachten zur besitzers | Wie- | derherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, aber nicht in Landschaftsschutzgebieten. Regionale und örtliche Einschränkungen beachten. In Tirol generell verboten | ||
| Polen X X Erlaubnis des Grundstückes | notwendig | ||||
| Portugal X X Einmaliges Übernachten an Auto- | bahnraststätten und Parkplätzen bis 10 Stunden toleriert | ||||
| Rumänien X X — | |||||
| Russland X X — | |||||
| Schweden X X Nicht auf landwirtschaftlichen | Nutzflächen und in der Nähe von Häusern. Befahren von freiem Gelände untersagt | ||||
| Schweiz X X Eine Übernachtung wird an Auto- | bahnraststätten sowie in einigen Kantonen toleriert | ||||
| Serbien und Montenegro | X X — | ||||
| Slowakei X X Das Übernachten auf privatem | Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | ||||
| Slowenien X X — | |||||
| Spanien | X | X | Zum Teil bestehen regionale Verbote, vor allem an Stränden | ||
| Tschechien | X | X | Das Übernachten auf privatem Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | ||
| Türkei | X X — | ||||
| Ukraine | X X — | ||||
| Ungarn | X | X | Übernachtung auf privatem Gelände nur mit polizeilicher Anmeldung erlaubt | ||
Angaben ohne Gewähr
17 Hilfreiche Tipps
17.6 Gasversorgung in europäischen Staaten
Allgemeine Tipps Folgende Hinweise immer beachten:
- Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren.
Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen. - Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland sowie zum Anschluss deutscher Gasdruckregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen.
- In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
- Blaue Flaschen der Firma Campingaz verwenden (werden weltweit vertrieben). Die Gasflaschen nur mit Sicherheitsventil verwenden.
- Eine so genannte Selbsttankflasche kaufen. Diese 11-kg-Flasche kann dann wie ein fest eingebauter Gastank an jeder Autogastankstelle (Verzeichnis beim ADAC) wieder gefüllt werden. Alle 10 Jahre ist eine TÜV-Prüfung fällig.
- Wenn Fremdflaschen im Ausland benutzt werden, den Gaskasten prüfen, ob die Gasflaschen hineinpassen. Ausländische Gasflaschen weisen nicht immer die gleiche Größe auf wie die deutschen Eurogasflaschen.
Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten:
| Land Gasversorgung Anbieter Info- | Telefon | ||
| Belgien identische Gasflaschen Belgian Shell, Brüssel; Primagaz, Tessenderlo; Gasbottling, Gent | — | ||
| Dänemark deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | BP-Gas bietet deutsche Gasflaschen an | 00 45/89 48 77 00 | |
| Finnland deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | InnogasEssoSköldvik-PorvooVusikaupunki | — | |
| Frankreich ausländische Gasflaschen können nicht befüllt oder getauscht werden | — | — | |
| Griechenland deutsche Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets befüllt werden | — | — | |
| Großbritannien | deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | — | — |
| Anschlussgewinde britischer Gasflaschen variieren je nach Anbieter | |||
| britische Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets verwendet werden | |||
17 Hilfreiche Tipps
| Land | Gasversorgung | Anbieter | Info-Telefon |
| Italien Anschluss | gewinde italienischer Gasflaschen variieren je nach An-bieter | — | — |
| Gasversorgung durch Euro-Füll-und Anschluss-Set | |||
| Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älter als 5 Jahre ist, werden in INA-Niederlassungen befüllt | INA — | ||
| Niederlande identische Gasflaschen — — | |||
| Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA AS, Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 | — | |
| Österreich identische Gasflaschen — — | |||
| Polen identische Gasflaschen — — | |||
| Portugal Pfandgasflaschen erhältlich BP, Shell, Repsol, | Petrogal, Esso | — | |
| Schweden deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | AGA Gas AB, Air Liquid | — | |
| Schweiz Mieten einer schweizerischen Gasflasche mit Druckregler möglich | Shell Gas, Switzerland | 00 41/3 27 58 75 55 | |
| Slowenien deutsche Gasflaschen können befüllt werden | Plinarna, Ljubljana; Plinarna, Maribor | — | |
| Spanien deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Repsol | 00 34/9 01 10 01 00 | |
| Tschechien deutsche Gasflaschen können wieder befüllt werden | Agip, Bohemia Gas, BP, Kralnpol, Primaplyn, Flaga-Plyn | — | |
| Ungarn identische Gasflaschen | Primagaz, Tot-algaz, Shellgas, Mol | — | |
Stand 03/2007
17 Hilfreiche Tipps
Angaben ohne Gewähr
17.7 Mautbestimmungen in europäischen Staaten
In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, und die Strafen können recht hoch ausfallen.
Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren. Beispielsweise reicht in Österreich bei Kraftfahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht die Vignette nicht mehr aus. Es muss eine sogenannte "Go-Box" erworben und aufgeladen werden.
Informationen sind bei allen Automobilclubs oder im Internet zu erhalten.

Frontscheiben mit Solarfilter können die einwandfreie Funktion von automatischen Abbuchungssystemen (z. B. Go-Box) verhindern. Dies ist beim Kauf der Geräte zu berücksichtigen (z. B. Split-Go-Box).
17.8 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs
Umsichtiges Verhalten ist die beste Schutzmaßnahme für eine sichere Nacht im Motorcaravan.
Das Diebstahlrisiko wird auf ein Minimum reduziert, wenn folgende Grundregeln beachtet werden:
Alle Fenster, Türen und Dachhauben schließen und verriegeln.
- Während der Hochsaison nicht auf Autobahnraststätten und Autobahnparkplätzen übernachten, die an typischen Ferienrouten liegen.
- Mehrere Fahrzeuge auf einem Platz bringen nicht unbedingt mehr Schutz vor Diebstahl. Das eigene Gefühl über den Standplatz entscheiden lassen.
- Auch für nur eine Übernachtung einen Campingplatz anfahren.
- Beim freien Stehen Fluchtmöglichkeit erhalten. Der Weg zum Fahrersitz sollte frei sein. Der Zündschlüssel sollte griffbereit liegen.
- Nur Wertsachen mitführen, die unterwegs unbedingt benötigt werden. Wertsachen nach Möglichkeit in einem kleinen Tresor verstauen und nicht in unmittelbarer Nähe von Fenstern oder Türen ablegen.
• Das Fahrzeug grundsätzlich abschließen.
17.9 Tipps für Wintercamper
Die folgenden Tipps helfen, das Wintercamping zu einer angenehmen Erinnerung werden zu lassen.
- Stellplatz rechtzeitig reservieren. Gute Wintercampingplätze sind oft schon früh ausgebucht.
- Nicht ohne Winterbereifung starten.
• Schneeketten mitführen. - Stellplatz mit Bedacht wählen. Den Untergrund beachten. Schnee und Eis können eventuell auftauen.
- Wenn das Fahrzeug aufgestellt ist, Feststellbremse lösen, um ein Festfrieren zu verhindern.
- Schneewälle dürfen nie eingebaute Zwangslüftungen abdecken.
• Die eingebauten Zwangslüftungen schnee- und eisfrei halten. - Auf gute Luftzirkulation achten. Eine gute Luftzirkulation vermeidet Feuchtigkeit, und der Wohnraum lässt sich leichter heizen.
- Die einfachverglasten Fahrerhaus-Fenster mit Isoliermatten abdecken, um Kältebrücken zu vermeiden.
17 Hilfreiche Tipps
- Die Hinweise aus dem Abschnitt "Gasversorgung in europäischen Staaten" beachten.
- Für die Gasanlage ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik verwenden, damit der Vorrat nicht während der Nacht zu Ende geht.
• Gasanlage nur mit Propangas betreiben. - Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum nutzen.
- Im Fahrzeuginneren nie Katalytöfen und Infrarot-Gasstrahler betreiben, da sie dem Innenraum Sauerstoff zur Verbrennung entziehen.
- 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt werden kann (z. B. beim Schneeräumen).
- Wenn es kräftig schneit, das Dach des Fahrzeugs regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer tonnenschweren Last.
- Vor der Rückreise das Dach komplett vom Schnee räumen, um nachfolgende Fahrzeuge nicht durch eine "Schneefahne" zu behindern.
17.10 Reisechecklisten
Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht.

Die Reiseunterlagen (z. B. Papiere und Informationen) sowie den technischen Zustand des Fahrzeugs nicht erst kurz vor der Reise prüfen. Das rechtzeitige Planen und Durchsehen der Unterlagen erlaubt Urlaub von Anfang an.
Küchenbereich
| √ | Gegenstand Gegenstand | Gegenstand | √ | |
| Aufwischtuch Geschirrspülmittel Salatbesteck | ||||
| Becher Geschirrtücher Schneidebrett | ||||
| Bratenwender Grillbesteck Schüsseln | ||||
| Dosenöffner Kaffeekarne Spülbürste | ||||
| Eierbecher Korkenzieher Spültücher | ||||
| Eiswürfelschale | Küchenpapier | |||
| Feuerzeug | Löffel | |||
| Flaschenöffner | Messer | |||
| Frischhalteboxen | Müllbeutel | |||
| Frühstücksteller | Pfannen | |||
| Gabeln | Rührlöffel | |||
Bad/Sanitär
| Handtücher | Toilettenbürste | Zahnputzbecher | |||
| Sanitärmittel | Toilettenpapier |
Wohnbereich
| Abfalleimer | Insektenlampe Regenbekleidung | |||
| Autoatlas | Insektenschutzmittel | |||
| Badetücher | Kartenspiel | |||
| Badeschuhe | Kehrbesen Rucksack | |||
| Batterien | Kerzen Schlafsäcke | |||
| Bett-Tücher Kehrschaufel Schreibutensilien | ||||
| Bettwäsche | Kleiderbügel | |||
17 Hilfreiche Tipps
| √ | Gegenstand Gegenstand | Gegenstand | |||
| Beutel für Schmutz-wäsche | Kleiderbürste Schuhputztmittel | ||||
| Bücher Kopfkissen Staubsauger | |||||
| Camping-Führer Landkarte Taschenlampe | |||||
| Ersatzglühlampen Medikamente Taschenmesser | |||||
| Feldflasche Musikkassetten Tischdecke | |||||
| Fernglas Nackenkissen Wäscheklammern | |||||
| Feuerlöscher Nähzeug Wäscheleine | |||||
| Gasflasche Radio | |||||
Fahrzeug/Werkzeug
| Abwasserkanister | Gewebeband | Schraubendreher | |||
| Adaptersteckdose Gießkanne für Trinkwasser | Stromprüfer | ||||
| CEE-Adapter | Kabeltrommel | Trittstufe | |||
| Draht | Keilriemen | Unterlegkeile | |||
| Ersatzrad | Klebstoff Verbandskasten | ||||
| Ersatzlampen Kombizange | Wagenheber | ||||
| Ersatzsicherungen | Kompressor | Warndreieck | |||
| Ersatzwasserpumpe | Lüsterklemmen | Warntafel | |||
| Hammer | Ösen | Warnweste | |||
| Gabelschlüssel | Schlauchadapter | Warnblinkleuchte | |||
| Gasfülladapter | Schlauchschellen | ||||
| Gasschlauch | Schneeketten (Winter) | ||||
Außenbereich
| Abspannleine Campingtisch | Schloss | |||
| Blasebalg | Gepäckspinnen | Schnur | ||
| Campingstühle | Grill | Zeltheringe/Spannbänder |
Dokumente
| Adressenliste | Fahrzeugschein | Personalausweis | |||
| Anmeldebestätigung(en) | Führerschein | Reisepass | |||
| Allergiepass | Grüne Versicherungskarte | Schutzbrief | |||
| Bedienungsanleitungen | Impfpass | Vignette/Mautkarte | |||
| Beipackzettel für Medikamente | Kreditkarte | Visum |
17 Hilfreiche Tipps
Stichwortverzeichnis
12-V-Bordnetz 88
12-V-Hauptschalter....97
12-V-Sicherungen ....103
an der Wohnraumbatterie ....103
für Toilette....104
12-V-Versorgung....88
einschalten ....97
Störungssuche 168
230-V-Anschluss 54, 101
Störungssuche ....167
Versorgungsleitung ....101
230-V-Bordnetz 101
230-V-Kontroll-Leuchte .....96
230-V-Sicherungsautomat....104
230-V-Versorgung siehe 230-V-Anschluss .....101
A
Abblendlicht ....189
Abgasuntersuchung (AU) 149, 183
Ablasshahn, Abwasser....130
Ablasshahn, Wasser .....129
Ablasshähne 131, 132
Ablaufstutzen 129, 130
Abmessungen, zulässige ....186
Abwassermenge, anzeigen 99
Abwassertank....130
entleeren ....130
Füllstand, anzeigen 99
Pflege 138
reinigen 138
Störungssuche ....175
Adapterkabel 102
Allgemeine Hinweise....14
Amtliche Prüfungen....149
Anbauteile siehe Sonderausstattungen .....18
Anhängerbetrieb....20
allgemeine Hinweise ....31
Sicherheitshinweise ....20
Anhängerkupplung ....31
Anschlussleitung siehe Versorgungsleitung .....101
Anzeigen Batteriespannung....97
elektrisch-hydraulische Hubstützen....53
Füllstand Abwassertank ....99
Füllstand Wassertank....99
Temperatur ....100
Uhrzeit 100
Aufstiegsleiter, Hubbett ....78
Ausstellfenster
Dauerbelüftung 63
öffnen 62
schließen 62
Außenanschluss siehe 230-V-Anschluss ....54
Außenbeleuchtung
prüfen 36
Störungssuche 167
Außenklappen 59
Klappenschloss ....59, 60
Außenspiegel, elektrisch einstellbar
einstellen 45
Spiegelheizung, einschalten 45
Äußere Pflege 137
Automatisches Energiewahl-System (AES) ..... 114
B
Baldachinbeleuchtung, Eintrittstufe 76
Batterie siehe Starterbatterie und Wohnraumbatterie. 88
Batterie-Alarm 99
Batteriespannung, anzeigen 97
Batterie-Trennung 94
Batterie-Überwachung 94
Batterie-Wahlschalter 94
Beifahrersitz 41
Armlehne, einstellen 43
Dämpfung, einstellen 43
in Fahrposition drehen 42
in Längsrichtung verstellen 42
Lendenwirbelstütze, einstellen 43
Rückenlehne, einstellen 43
Sitzheizung, einschalten 43
Sitzhöhe, einstellen 42
Sitzneigung, einstellen 42
Sitztiefe, einstellen 42
Beladung 27
Dachgepäckträger 29
Doppelboden 30
Fahrradträger 31
Heckgarage 30
Heckstauraum 30
Beladung siehe auch Zuladung 27
Beleuchtung
Leuchten, reinigen 140
Störungssuche 167
Betriebsarten
Kühlschrank 114, 117
Umschaltautomatik, Gasanlage 85
Stichwortverzeichnis
Betten 77
Bezeichnungen am Reifen 161
Birne siehe Glühlampen, wechseln .....154
Boiler (Alde) ausschalten ....111
einschalten ....111
entleeren ....111
Sicherheitshinweise ....111
Wasser, einfüllen ....111
Brandgefahren, vermeiden 17
Brandschutz 17
Bremsanlage, Störungssuche ....165
Bremsen 40
prüfen 41, 165
Butangas 21,80
C
Campinggasflaschen, verwenden 22, 80
Checkliste für die Reise....194
Verkehrssicherheit ....36
vor der Fahrt ....36
zu einer Still-Legung über Winter .....146
zu einer vorübergehenden Still-Legung .....145
zur Inbetriebnahme nach Still-Legung .....147
D
Dachgepäckträger, Beladung .....29
Dachhaube mit Schnappverschluss 68
öffnen 68
schließen 68
Verdunklungsrollo ....68
Dachhauben 67, 68
Dachlasten....29
Dachreling 29
DEKRA 149, 183
Dichtigkeitsgarantie Bedingungen ....7
Inspektion 8
Inspektionsmarke 8
Inspektionsplan....11
Doppelboden, Beladung ....30
Dunstabzug ....113
Filter, reinigen 143
Pflege 143
DuoControl-Umschaltanlage ....84
Dusche 132
E
Einbaugeräte 105
Anleitungen 18
Eingangstür 57, 59
Faltverdunklung, öffnen 59
Faltverdunklung, schließen 59
Eingangstür, außen öffnen 58 verriegeln 58
Eingangstür, innen öffnen 58 verriegeln 58
Eintrittstufe 32,51
ausfahren 32
einfahren 32
Pflege 139
Störungssuche 167
Warnton 32
Elektrisch einstellbare Außenspiegel 45
Elektrische Anlage 87
230-V-Anschluss, Störungssuche ..... 167
Begriffserklärungen 87
Beleuchtung, Störungssuche ....167
Eintrittstufe, Störungssuche .... 167
Sicherheitshinweise 22
Störungssuche 166
Elektrisch-hydraulische Hubstützen 52
Anzeigen 53
Bedienung 53
Elektroblock (EBL 220) 93
Aufgaben 93
Einbauort 94
Entsorgung Abwasser....14 Fäkalien....14 Hausmüll....14
Ersatzrad 162
Ersatzrad-Halterung 162
Ersatzteile 156
Erstickungsgefahr 18,61
Externer Gasanschluss 83
F
Fahren mit dem Motorcaravan 39
Stichwortverzeichnis
Fahrersitz 41
Armlehne, einstellen 43
Dämpfung, einstellen ....43
in Längsrichtung verstellen ....42
Lendenwirbelstütze, einstellen 43
Rückenlehne, einstellen ....43
Sitzheizung, einschalten....43
Sitzhöhe, einstellen .....42
Sitzneigung, einstellen ....42
Sitztiefe, einstellen 42
Fahrgeschwindigkeit ....40
Fahrradträger
Beladung ....31
Fahrt mit beladenem Fahrradträger ....31
Fahrzeug, waschen....137
Fahrzeugbegleitpapiere 13
Faltverdunklung, Fahrerhaus
öffnen 67
schließen ....67
Faltverdunklung, Fenster
öffnen 66
schließen ....66
Faltverdunklung, Fenster Eingangstür
öffnen 59
schließen ....59
Faltverdunklung, Heki-Dachhaube
öffnen 71
schließen ....70
Faltverdunklung, Kipp-Dachhaube
öffnen 69
schließen ....69
Faltverdunklung, Kurbelhub-Dachhaube
öffnen 71
schließen ....71
Faltverdunklung, reinigen ....140
Faltverdunklung, Seitenscheibe ....35
Family Card 2
Fehlerstrom-Schutzschalter ....101
Felgengröße ....162
Felgentyp....159
Fenster 61
Faltverdunklung 65, 67
Verdunklungsrollo 66
Fenster, Eingangstür
Faltverdunklung, öffnen....59
Faltverdunklung, schließen ....59
Fensterscheiben, reinigen ....138
Fernbedienung, Baldachinbeleuchtung ..... 76
Fernbedienung, Eintrittstufe 76
Fernbedienung, Klimaanlage 119, 121
Fernbedienung, Luftfederung 46
Fernbedienung, Markise 55
Fernbedienung, Vorzeltleuchte 76
Fernsehgerät 33,73
positionieren 74
Feststellbremse 51
anziehen 18
Feuer
Bekämpfung 17
Verhalten bei 17
Flachbildschirm 33
Flachbildschirm, positionieren 74
Frosterfachtür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren 118
öffnen 118
schließen 118
Frostgefahr 22, 127, 132
G
Garagenleuchte 155
Garantie 7
Garantiebedingungen 7
Gardinen, reinigen 140
Gasabsperrventile 82
Symbole 82,105
Gasanlage 79
allgemeine Hinweise 20
Defekt 20,79,170
Prüfung 183
Schlauchbruchsicherung 82
Sicherheitshinweise 20,79
Störungssuche 170
Umschaltautomatik 84
Gasanschluss, extern 83
Gasbackofen
Störungssuche 171
Gasdruckregler, Verschraubungen 81
Gasflaschen
Sicherheitshinweise 21,80
wechseln 81
Gasgeruch 20,79,170
Gaskasten 21,80
Stichwortverzeichnis
Gaskocher
ausschalten ....113
einschalten ....113
reinigen 140
Störungssuche ....171
Gas-Prüfbescheinigung ....149
Gasprüfplakette....149
Gasschlauch, prüfen 21, 80
Gasverbrauch ....81
Gasversorgung in europäischen Staaten .....191
Geschirrspül-Maschine ....122
ausschalten ....123
einschalten ....122
Störungssuche ....174
Geschwindigkeitsbeschränkungen .....186
Gewichte von Sonderausstattungen .....179
Glühlampen, wechseln .....154
Garagenleuchte ....155
Halogeneinbauleuchte ....154
Kleiderschrankleuchte....155
Kühlschrankleuchte ....156
Grundausstattung 25
H
Halogeneinbauleuchte ....154
Handbremse siehe Feststellbremse ....51
Hängetisch
Tischfläche, vergrößern ....73
Tischfläche, verkleinern ....73
Tischverlängerung, ausklappbar .....72
Heckgarage 30
Heckleiter....29
Heckstauraum 30
Heizung
erste Inbetriebnahme ....106
Störungssuche 171
Wärmetauscher, wechseln .....105
Heizung, Außenspiegel .....45
Heki-Dachhaube ....70
Faltverdunklung ....70
Herd siehe Gaskocher oder Gasbackofen......112
Hilfe auf Europas Straßen....183
Hilfreiche Tipps ....181
Hinterachslast ....31
Hinweisaufkleber....157
Hochdruckreiniger, waschen mit 137
Hoher Gasverbrauch 20, 79, 170
Hubbett 77
absenken 77
anheben 77
Aufstiegsleiter 78
Sicherungsnetz 78
Hubstützen 52
ausfahren 52
einfahren 52
Hubstützen, elektrisch-hydraulisch 52
Anzeigen 53
Bedienung 53
Pflege 139
Störungssuche 166
Wartungsarbeiten 150
|
Inbetriebnahme
nach Still-Legung über Winter 147
nach vorübergehender Still-Legung ..... 147
Innenbeleuchtung....154
Glühlampen, wechseln 154
Störungssuche 167
Innentür, Störungssuche ....177
Innere Pflege 139
Inspektionsarbeiten 149
Inspektionsnachweise 8
Isoliermatte Fahrerhaus, Pflege 139
Stichwortverzeichnis
K
Kabeltrommel ....101
Kapazität der Batterie 88
Kein Gas 170
Kinderbetten....77
Kipp-Dachhaube ....68
ausstellen....69
Faltverdunklung ....69
in Lüftungsstellung verriegeln .....69
mit separatem Schließzylinder....60
öffnen 60
schließen ....60
Kleiderschrankleuchte....155
Klimaanlage 119
ausschalten .....120, 121
Einbauort 119
einschalten ....120, 121
Fernbedienung ....120
Störungssuche ....169
Timer 120
Wartung ....152
Kochstelle....112
Störungssuche ....171
Kondenswasser
an der Acrylglas-Doppelscheibe ....62
an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung .....61
Kontrollen siehe Checkliste ....36, 145
Kontroll-Leuchte
Geschirrspül-Maschine ....122
Kontroll-Leuchte, 230-V-Versorgung .....96
Kontroll-Leuchte, Toilette ....134
Konventionelle Belastung 25
Kopfstützen 44
Kraftstoff-Einfüllstutzen ....50
öffnen 50
schließen ....50
Küchenblock, Zentralverriegelung .....35
Kühlschrank 114
abtauen....117
ausschalten 116, 117
Bedienung 116
Betriebsarten 114, 117
einschalten 116, 117
Kühltemperatur-Regelung 116
Lüftungsgitter, abnehmen 114
Rahmenheizung 116
Störungssuche 172, 173
Temperatur, einstellen 117
Türverriegelung 118
Umschaltung zwischen Energiequellen ..... 115
Kühlschrankleuchte 156
Kühlschrank-Lüftungsgitter, abnehmen ..... 114
Kühlschranktür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren ..... 118
in Lüftungsstellung bringen 119
öffnen 118, 119
schließen 118, 119
Kühlwasser, nachfüllen 49
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich, rei-
nigen 140
Kurbelhub-Dachhaube 71
Faltverdunklung 71
Insektenschutz 71
öffnen 71
schließen 71
Störungssuche 177
L
Lastenträger für die Dachlasten 29
Leckwasser im Fahrzeug 175
Leergewicht 25
Leiter, Heck 29
Leiter,Hubbett 78
Leuchten 74,154
bedienen 74
reinigen....140
Leuchten siehe Glühlampen, wechseln ..... 154
Leuchtstoffröhren, wechseln 154
Lichtschalter 75, 76
Lichtsteuerung 76
Störungssuche 169
Lüften 61
Toilettenraum 132
Stichwortverzeichnis
Luftfederung 45
Fernbedienung 46
Funktionen 46
Sicherheitshinweise 45
Störungssuche ....165
M
Markise 55
Masse in fahrbereitem Zustand 25, 27
Mautbestimmungen in europäischen Staaten .....193
Möbelflächen, reinigen....140
Möbelklappen, Störungssuche....177
Motorhaube
öffnen 48
schließen ....48
N
Notfallausstattung ....183
P
Panel (MP 20-T) 96
12-V-Hauptschalter .....97
230-V-Kontroll-Leuchte 96
Alarme....99
Batterieanzeigen....97
Schalter Tankheizung ....100
Tankanzeige 99
Temperaturanzeige ....100
Uhrzeitanzeige....100
Pannenhilfe in Europa....183
Parken 182
Persönliche Ausrüstung ....26
Pflege 137
Abwassertank 138
äußere Pflege 137
bei Still-Legung über Winter 146
bei vorübergehender Still-Legung ..... 144
Dunstabzug 143
Eintrittstufe 139
elektrisch-hydraulische Hubstützen ..... 139
Faltverdunklung 140
Fensterscheiben 138
Gardinen 140
Gaskocher 140
Hochdruckreiniger, waschen mit ..... 137
im Winter 143
innere Pflege 139
Insektenschutz 140
Isoliermatte Fahrerhaus .... 139
Kunststoffteile innen 140
Leuchten 140
Möbelflächen 140
Polsterstoffe 140
PVC-Fußbodenbelag 140
Sicherheitsgurt 140
Spülbecken 140
Stores 140
Teflon-Bezüge 140
Teppichboden....140
Unterboden 138
Verdunklungsrollo 140
Warmwasser-Heizung 150
waschen 137
Wasseranlage 141
Polsterstoffe, reinigen 140
Propangas 21,80
Prüffristen 149, 183
Prüfungen, amtliche 149, 183
Prüffristen 149, 183
PVC-Fußbodenbelag 33
PVC-Fußbodenbelag, reinigen 140
R
Räder 159
Radwechsel 161
Raffrollo 65
Stichwortverzeichnis
Reifen 159
allgemeine Hinweise ....159
Kennzeichnung ....161
Reifendruck....163
Reifenwahl....160
Tragfähigkeit....162
übermäßiger Verschleiß ..... 19, 36, 159, 163
Umgang mit ....161
Reifenwechsel siehe Radwechsel .....161
Reinigen
Wasserleitungen ....141
Wassertank ....141
Reinigen siehe Pflege....137
Reisechecklisten 194
Reisekinderbetten....77
Reserverad siehe Ersatzrad ....162
Rückfahrkamera....40
Ruhespannung....87
Ruhestrom....87
s
Sanitäre Einrichtung ....127
Scheibenwaschwasser, einfüllen....48
Schiebefenster
öffnen 64
schließen ....64
Schlauchbruchsicherung, Gasanlage....82
Schloss
Außenklappe 59,60
Eingangstür....58
Schlüssel 23
Schneeketten ....36
Schwitzwasser siehe Kondenswasser....61, 62
Seriennummer 157
Sicherheitsgurte ....41
reinigen 140
richtig anlegen....41
Sicherheitshinweise ....17
Anhängerbetrieb ....20
Brandschutz ....17
elektrische Anlage ....22
Gasanlage 20,79
Gasflaschen....80
Kochstelle 112
Verkehrssicherheit ....18
Warmwasser-Heizung 106
Wasseranlage 22
Sicherungen
12-V-Sicherungen 103
230-V-Sicherung 101, 104
an der Wohnraumbatterie 103
für Toilette 104
Sicherungen siehe 12-V-Sicherungen und 230-V-Sicherung .... 103
Sicherungskasten siehe 230-V-Sicherungsautomat 104
Sicherungsknopf, Ausstellfenster 62
Sicherungsnetz, Hubbett 78
Sitze, drehen 72
Sitzplatzanordnung 44
Sonderausstattungen 179
Beschreibung 13
Gewichte 179
Kennzeichnung 13
Sicherheitshinweise 18
Spülbecken, reinigen 140
Standheizung
ausschalten 110
einschalten 110
programmieren 110
Wartung 152
Starterbatterie
Batterie-Alarm 99
laden 89
Spannung, anzeigen 97
Störungssuche 167
Staubsauger 123
Ansaugöffnung, aktivieren 124
Ausblasfilter, wechseln 154
ausschalten 124
Filter, wechseln 153
Motorfilter, wechseln 153
Schlauch, anschließen 124
Staubbeutel, wechseln 125
Steckleuchte
abnehmen 75
drehen 75
einstecken 75
Still-Legung
über Winter 146
vorübergehende 144
Stores, reinigen 140
Stichwortverzeichnis
Störungssuche ....165
12-V-Versorgung....168
230-V-Anschluss ....167
Aufbau 177
Batterie ....167
Beleuchtung 167
Bremsanlage....165
Dunstabzug....169
Eintrittstufe 167
elektrische Anlage 166
elektrisch-hydraulische Hubstützen....166
Gasanlage 170
Gasbackofen....171
Gaskocher 171
Geschirrspül-Maschine .....174
Heizung 171
Innentür ....177
Klimaanlage 169
Kochstelle 171
Kühlschrank 172, 173
Lichtsteuerung ....169
Luftfederung....165
Möbelklappen ....177
Starterbatterie ....167
Toilette 175
Vakuum-Toilette ....176
Wasserversorgung ....175
Wechselrichter 169
Wohnraumbatterie....167
Stützlast ....31
Symbole
für Hinweise ....13
Gasabsperrventile 82, 105
T
Tank-Alarm 99
Tankdeckel siehe Kraftstoff-Einfüllstutzen .....50
Tanken 50
Tankheizung, ein- und ausschalten .....100
Technisch zulässige Gesamtmasse 24, 27
Teflon-Bezüge, reinigen 140
Temperaturanzeige ....100
Teppichboden, reinigen ....140
Thetford-Kassette, Haltebügel .....135
Tiefentladung 87
Tipps 181
Tisch 72
Tischverlängerung
Tischfläche, vergrößern 73
Tischfläche, verkleinern 73
Toilette 133
Hinweise 133
Kontroll-Leuchte 134
Sicherung 104
spülen 134
Störungssuche 175
Toiletten-Kassette
entleeren 135
entnehmen 135
Entriegelung 135
Toilettenraum 132
lüften 132
Traglasten 24
Trinkwasser 22
Trinkwasser-Einfüllstutzen 128
öffnen 128
schließen 128
Türen
Eingangstür 57
Schloss 58
Störungssuche 177
Türschloss 58
TÜV 149,183
Typschild 157
U
Überladen 27
Übernachten
abseits von Campingplätzen 189
unterwegs 193
Uhrzeit, anzeigen 100
Umgang mit Reifen 161
Umschaltautomatik, Gasanlage 84
Umwelthinweise 14
Unterboden, pflegen 138
Unterlegkeile 51
V
Vakuum-Toilette
Störungssuche 176
Verdunklungsrollo, Dachhaube mit Schnappverschluss
öffnen 68
schließen 68
Verdunklungsrollo, Fahrerhaus
öffnen 66
schließen 66
Stichwortverzeichnis
Verdunklungsrollo, reinigen ....140
Verkehrsbestimmungen im Ausland .....181
Verkehrsbestimmungen in Deutschland .....181
Verkehrssicherheit ....36
Checkliste....36
Hinweise zur 18
Versorgungsleitung für 230-V-Anschluss .....101
Vor der Fahrt....23
Vorzeltleuchte, Fernbedienung 76
W
Während der Fahrt 39
Wärmetauscher (Alde)
abstellen....109
anstellen....109
Wärmetauscher, Heizung, wechseln .....105
Warmwasser-Heizung
230-V-Elektrobetrieb, wählen....108
Bedieneinheit ....106
Einstellmenü....107
Flüssigkeitsstand, prüfen .....151
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb, wählen .....108
Gasbetrieb, wählen 107
Heizflüssigkeit, nachfüllen .....151
Heizung, ausschalten ....108
Heizung, einschalten ....108
Heizungsanlage, entlüften....151
Pflege 150
Sicherheitshinweise ....106
Startbild ....107
Wärmetauscher 108
Wartungsarbeiten....150
Werkzeugmenüs ....107
Zusatz-Umwälzpumpe ....109
Warnaufkleber 157
Warnblinkleuchte ....183
Wartungsarbeiten .....149, 150
elektrisch-hydraulische Hubstützen....150
Klimaanlage 152
Standheizung ....152
Warmwasser-Heizung 150
Waschen mit Hochdruckreiniger ....137
Wasserablauf....129
Wasseranlage
befüllen 131
desinfizieren 142
entleeren 132
Pflege 141
reinigen 141
Sicherheitshinweise 22
Trinkwasser-Einfüllstutzen 128
Wasserleitungen, reinigen 141
Wassermenge, anzeigen 99
Wasserpumpe 127, 131
Wassertank
Füllstand, anzeigen 99
reinigen 141
Wasser, ablassen 129
Wasser, einfüllen 129
Wasserablauf 129
Wassertank siehe auch Wasseranlage 128
Wasserversorgung
Allgemeines 127
Störungssuche 175
Wechselrichter 91
Störungssuche 169
Winterbetrieb 144
Wintercamping 193
Winterpflege 143
Wohnraumbatterie
Batterie-Alarm 99
Einbauort 89
Entladung 89
Hinweise zur 88
laden 89
Sicherungen 103
Spannung, anzeigen 97
Störungssuche 167, 168
Z
Zentralverriegelung, Küchenblock 35
entriegeln 73
verriegeln 73
Zubehör, Anbau 18
Zugelassene Masse 24
Zuladung 24
Beispielrechnung .....25, 27
Berechnung 26
Zusammensetzung 25
Zuladung siehe auch Beladung 24
Zulässiges Gesamtgewicht siehe technisch zulässige
Gesamtmasse 24
Stichwortverzeichnis
Zulassung 23
Zusatzausstattung 26
Zusatz-Ladegerät 92
Einbauort 92
Zwangslüftung 18,61
Dethleffs
Ein Freund der Familie
Dethleffs GmbH & Co. KG
Arist-Dethleffs-Straße 12 • D-88316 Isny im Allgäu
Tel. +49 75 62 / 9 87-0 • Fax +49 75 62 / 9 87-1 01
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▷ Batterie nach der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden.
▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.Vor längerer Standzeit des Fahrzeugs die Wohnraumbatterie voll laden









