Motorhome (2013) - Wohnmobil Dethleffs - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Motorhome (2013) Dethleffs als PDF.
Benutzerfragen zu Motorhome (2013) Dethleffs
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Wohnmobil kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Motorhome (2013) - Dethleffs und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Motorhome (2013) von der Marke Dethleffs.
BEDIENUNGSANLEITUNG Motorhome (2013) Dethleffs
Herzlichen Glückwunsch
Zu Ihrem neuen Motorcaravan gratulieren wir Ihnen herzlich und bedanken uns, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt aus dem Hause Dethleffs entschieden haben.
Ob Sie Ihre Suche nach Urlaubsfreuden über gute oder schlechte Straßen führt, ob Ihr "Ferienhaus" im Grünen, am Meer oder im Gebirge steht: Ihr Dethleffs-Motorcaravan wird immer dafür sorgen, dass Sie Ihren Urlaub genießen, denn das Team von Dethleffs baut seit 80 Jahren Wohnwagen und weiß, worauf es ankommt. Diese Erfahrung zeigt sich in der durchdachten, gemütlichen und dennoch durch und durch funktionellen Ausstattung ebenso wie in den hervorragenden Fahreigenschaften.
Jedes Dethleffs-Fahrzeug wird mit Sorgfalt gefertigt und die Qualität wird streng kontrolliert. Das sichert die lange Lebensdauer unserer Produkte. Aufgrund dieser strengen Anforderungen bürgen wir für die erstklassige Qualität unserer Produkte und gewähren Ihnen 6 Jahre Garantie auf die Dichtheit unserer Aufbauten gemäß unseren Garantiebedingungen (siehe Abschnitt 1.1).
Alle Dethleffs-Fahrzeuge erfüllen die Anforderungen der Abgasnorm Euro 5.
Diese Bedienungsanleitung widmet sich vorwiegend dem Wohnaufbau Ihres Motorcaravans. Sie vermittelt Ihnen alle wichtigen Informationen und Tipps, damit Sie alle technischen Vorzüge Ihres Dethleffs-Motorcaravans voll und ganz nutzen können. Auch die Pflege – und somit Werterhaltung – haben wir berücksichtigt.
Zusätzlich erhalten Sie die separaten Unterlagen für das Basisfahrzeug und die diversen Einbaugeräte.
Wenden Sie sich zur Durchführung von Wartungsarbeiten oder wann immer Sie Hilfe benötigen, stets vertrauensvoll an Ihre autorisierte Fachwerkstatt. Sie kennt Ihren Motorcaravan am besten und wird alle Ihre Wünsche schnell und zuverlässig erfüllen.
Bei fahrgestellbezogenen Problemen an Dethleffs-Fahrzeugen helfen auch die autorisierten Werkstätten des Herstellers des Basisfahrzeugs.
Sollten Probleme am Fiat-Chassis auftreten, wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 00800 34281111.
Nun wünschen wir Ihnen mit Ihrem Motorcaravan viel Spaß, beste Erholung und stets gute Fahrt.
Ihr Dethleffs-Team
Bedienungsanleitung
Fahrzeugdaten
Modell:
Kfz-Hersteller/Motorart:
Seriennummer:
Erstzulassung:
Gekauft bei Firma:
Ablauf der Garantiefrist:
Schlüsselnummer:
Fahrgestellnummer:
Family Card mit Langzeit-Garantie ja/nein
Kundenanschrift
Name, Vorname:
Straße, Nr.:
PLZ, Ort:
Stempel und Unterschrift des Händlers
Änderungen in Konstruktion, Ausstattung und Lieferumfang bleiben vorbehalten. Es sind auch Sonderausstattungen aufgeführt, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Die Beschreibungen und Abbildungen in dieser Broschüre sind keiner bestimmten Version zuzuordnen. Für alle Details hat allein die jeweils gültige Ausstattungsliste Gültigkeit.
Inhaltsverzeichnis
1 G a r a n
1.1 Garantiebedingungen ....7
1.2 Inspektionsnachweise 8
1.3 Inspektionsplan Jahresinspektion ..... 11
1.4 Inspektionsplan Dichtheitsinspektion .... 12
2 Einleitung .... 13
2.1 Allgemeines....14
2.2 Umwelthinweise....14
3 Sicherheit .... 17
3.1 Brandschutz....17
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren ..... 17
3.1.2 Feuerbekämpfung....17
3.1.3 Bei Feuer....17
3.2 Allgemeines....18
3.3 Verkehrssicherheit....19
3.4 Anhängerbetrieb .....20
3.5 Gasanlage....20
3.5.1 Allgemeine Hinweise .....20
3.5.2 Gasflaschen....22
3.6 Elektrische Anlage .....22
3.7 Wasseranlage .....23
4 Vor der Fahrt 25
4.1 Schlüssel 25
4.2 Zulassung 25
4.3 Zuladung....26
4.3.1 Begriffe .....26
4.3.2 Berechnung der Zuladung ..... 29
4.3.3 Fahrzeug richtig beladen 30
4.3.4 Dachlasten 32
4.3.5 Heckgarage/Heckstauraum 33
4.3.6 Doppelboden .....34
4.3.7 Fahrradträger 34
4.4 Anhängerbetrieb .....35
4.5 Eintrittstufe....35
4.5.1 Mechanisch bedienbare Eintrittstufe ..... 36
4.5.2 Elektrisch bedienbare Eintrittstufe.....36
4.6 PVC-Fußbodenbelag....37
4.7 Fernsehgerät ....37
4.8 Faltverdunklungen Fahrerhaus.....39
4.8.1 Faltverdunklung für Fahrerfenster und Beifahrerfenster....39
4.8.2 Faltverdunklung für Frontscheibe .....40
4.9 Schneeketten .....41
4.10 Verkehrssicherheit....41
5 Während der Fahrt. 43
5.1 Fahren mit dem Motorcaravan ..... 43
5.2 Fahrgeschwindigkeit .....44
5.3 Bremsen 44
5.4 Sicherheitsgurte .....44
5.4.1 Sicherheitsgurt richtig anlegen.....45
5.4.2 Sicherheitsgurt richtig einstellen .....45
5.5 Fahrersitz und Beifahrersitz 46
5.5.1 Sitze (Aguti) 46
1.5.2 Sitzej(SKA) ... e....47....7
5.6 Kopfstützen.... 48
5.7 Rückenlehnenverstellung Sitzbank ..... 49
5.8 Sitzplatzanordnung 49
5.9 Strangsperre (I-Modell).... 50
5.10 Elektrische Fensterheber (I-Modell) ..... 50
5.11 Elektrisch einstellbare Außenspiegel (I-Modell) 51
5.12 Faltverdunklungen für Frontscheibe,
Fahrerfenster und Beifahrerfenster ..... 52
5.13 Schreib-/Lesepult 53
5.14 Motorhaube 53
5.14.1 I-Modell 54
5.15 Scheibenwaschwasser einfüllen
(I-Modell).... 54
5.16 Kühlwasser nachfüllen 55
5.17 Ölstand kontrollieren (I-Modell) ..... 56
5.18 Dieselkraftstoff tanken 56
6 Motorcaravan aufstellen .....59
6.1 Feststellbremse 59
6.2 Eintrittstufe 59
6.3 Unterlegkeile 59
6.4 Stützen 59
6.4.1 Allgemeine Hinweise.... 59
6.4.2 Hubstützen (AL-KO) 60
6.5 230-V-Anschluss 60
6.6 Kühlschrank 60
7 Wohnen....61
7.1 Türen 61
7.1.1 Eingangstür, außen 61
7.1.2 Eingangstür, innen
(mit Sicherungshebel) 62
7.1.3 Eingangstür, innen
(ohne Sicherungshebel) 62
7.1.4 Fahrertür, außen 63
7.1.5 Fahrertür, innen (mit Sicherungshebel) .. 63
7.1.6 Fahrertür, innen
(ohne Sicherungshebel) 64
7.1.7 Insektenschutz an der Eingangstür ..... 64
7.1.8 Fenster Eingangstür (Variante 1) ..... 65
7.1.9 Fenster Eingangstür (Variante 2)....65
7.2 Außenklappen 66
7.2.1 Klappenschloss mit Griffschale ..... 66
7.2.2 Außenklappen feststellen 67
7.3 Fahrerhausabtrennung.... 68
7.4 Lüften 68
7.5 Fenster 69
7.5.1 Schiebefenster mit Verriegelung
(Variante 1) 70
7.5.2 Schiebefenster mit Verriegelung
(Variante 2) 70
7.5.3 Schiebefenster mit Verriegelung
(Variante 3) ...... 71
7.5.4 Schiebefenster ohne Verriegelung
(Variante 1) ...... 71
Inhaltsverzeichnis
7.5.5 Schiebefenster ohne Verriegelung (Variante 2)....72
7.5.6 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern ..... 72
7.5.7 Ausstellfenster mit Automatik- Ausstellern....74
7.5.8 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ....76
7.5.9 Faltverdunklung für die Frontscheibe .... 77
7.5.10 Faltverdunklung Fahrerfenster und Beifahrerfenster....78
7.5.11 Raffrollos....79
7.6 Dachhauben 79
7.6.1 Dachhaube mit Schnappverschluss .....80
7.6.2 Heki-Dachhaube (mini und midi) .....81
7.6.3 Kurbelhub-Dachhaube .....82
7.7 Sitze drehen....83
7.8 Tische....84
7.8.1 Hängetisch mit Gelenkstützfuß.....84
7.8.2 Hängetisch (Barsitzgruppe) .....85
7.8.3 Schwenktisch der Rundsitzgruppe .....86
7.8.4 Fester Tisch (Tischplatte verschiebbar) ...87
7.8.5 Fester Tisch....87
7.8.6 Hubtisch der Rundszitzgruppe ..... 89
7.9 Fernsehgerät ....90
7.10 Leuchten....91
7.10.1 Spotleuchte 91
7.10.2 Steckleuchte .....92
7.11 Lichtschalter....92
7.12 Sitzgruppe vergrößern....93
7.12.1 Mittelsitzgruppe vergrößern ..... 93
7.13 Betten....94
7.13.1 Alkovenbett....94
7.13.2 Hubbett (I-Modell)....96
7.13.3 Hubbett (T-Modell)....101
7.13.4 Etagenbett....102
7.13.5 Etagenbett (Seite) .....103
7.13.6 Festes Bett (Gasdruckfeder) .....104
7.14 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen ....105
7.14.1 Mittelsitzgruppe....105
7.14.2 Mittelsitzgruppe mit Verlängerung.....106
7.14.3 Gegensitzgruppe mit Verlängerung .....107
7.14.4 Mittelsitzgruppe mit Längssitzbank .....108
7.14.5 Rundsitzgruppe (ohne Lattenrost).....109
7.14.6 Rundsitzgruppe .....110
7.14.7 Bugsitzbank....111
7.14.8 Bugsitzbank mit Längssitzbank.....112
7.14.9 Bugsitzbank mit Längssitzbank (ausziehbar)....113
7.14.10 Bugsitzbank mit Längssitz .....114
7.14.11 Bugsitzgruppe....115
7.14.12 L-Sitzgruppe .....116
8 Gasanlage....117
8.1 Allgemeines....117
8.2 Gasflaschen....118
8.3 Gasverbrauch .....119
8.4 Gasflaschen wechseln .....120
8.5 Gasabsperrventile....121
8.6 Externer Gasanschluss ..... 122
8.7 Umschaltanlage DuoControl CS ..... 122
9 Elektrische Anlage .....127
9.1 Generelle Sicherheitshinweise.....127
9.2 Begriffe 128
9.3 12-V-Bordnetz 128
9.3.1 Wohnraumbatterie....129
9.4 Wohnraumbatterie und Starterbatterie laden....131
9.4.1 Laden über 230-V-Versorgung.....131
9.4.2 Laden über Fahrzeugmotor ..... 131
9.4.3 Laden mit externem Ladegerät ..... 132
9.5 Wechselrichter 133
9.6 Zusatz-Ladegerät 134
9.7 Elektroblock (EBL 99)....134
9.7.1 Batterie-Trennschalter....136
9.7.2 Batterie-Wahlschalter ..... 136
9.7.3 Batterie-Überwachung ..... 137
9.7.4 Batterie-Ladung....137
9.8 Elektroblock (EBL 101)....138
9.8.1 Batterie-Trennschalter....139
9.8.2 Batterie-Wahlschalter 139
9.8.3 Batterie-Überwachung ..... 140
9.8.4 Batterie-Ladung....140
9.9.1 Anzeigeinstrument V/Tank für Batteriespannung und Wasser- oder Abwassermenge....141
9.9.2 Batterie-Alarm für Wohnraumbatterie .. 142
9.9.3 Anzeigeinstrument Strom für Lade-/Entladestrom der Wohnraumbatterie . . . 142
9.9.4 12-V-Hauptschalter ..... 143
9.9.5 12-V-Kontroll-Leuchte....143
9.9.6 230-V-Kontroll-Leuchte ..... 143
9.9.7 Schalter für Umwälzpumpe....144
9.10.1 230-V-Kontroll-Leuchte ..... 144
9.10.2 12-V-Hauptschalter ..... 145
9.10.3 Anzeigeinstrument Batterien ..... 145
9.10.4 Anzeigeinstrument Tank 147
9.10.5 Alarme....147
9.10.6 Temperaturanzeige 148
9.10.7 Anzeigeinstrument Uhr 148
9.10.8 Schalter für Tankheizung ..... 148
9.11 230-V-Bordnetz....149
9.11.1 230-V-Anschluss ..... 149
9.11.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss 149
9.12 Sicherungen 151
9.12.1 12-V-Sicherungen ..... 151
9.12.2 230-V-Sicherung ..... 153
Inhaltsverzeichnis
10 Einbaugeräte.... 155
10.1 Allgemeines....155
10.2 Heizung ....156
10.2.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite ....156
10.2.2 Richtig heizen .....157
10.2.3 Warmluft-Heizung Truma Combi .....157
10.2.4 Warmwasser-Heizung Alde .....159
10.2.5 Zusatz-Wärmetauscher Arizona .....164
10.2.7 Heizung für Abwassertank und Abwasserleitungen (Winter-Comfort-Paket)....166
10.2.8 Elektrische Fußbodenerwärmung .....166
10.3 Klimaanlage....168
10.3.1 Klimaanlage (Truma)....168
10.3.2 Klimaanlage (Teleco)....170
10.4 Boiler....171
10.4.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite .....171
10.4.2 Boiler Truma Combi .....171
10.4.3 Boiler Trumatic C....173
10.4.4 Boiler Alde .....176
10.5 Kochstelle....177
10.5.1 Gaskocher....177
10.5.2 Gasbackofen (Spinflo)....179
10.7.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter .....183
10.7.2 Betrieb (Dometic 8er-Reihe)....184
10.7.3 Betrieb (Dometic 8er-Reihe mit manuellem Energiewahl-System MES)....185
10.7.4 Betrieb (Dometic 8er-Reihe mit automatischem Energiewahl-System) ...187
10.7.5 Betrieb (Thetford)....189
10.7.6 Kühlschranktür-Verriegelung .....191
11 Sanitäre Einrichtung ..... 195
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines .....195
11.2 Schalter für Wasserpumpe (Winter-Comfort-Paket oder Sonderausstattung)....196
11.3 Wassertank....197
11.3.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel . . . 197
11.3.2 Wasserablauf....198
11.3.3 Wasser einfüllen....198
11.3.4 Wasser ablassen .....199
11.4 Abwassertank....199
11.4.1 Abwassertank (Modelle mit Doppelboden)....200
11.4.2 Abwassertank (Modelle ohne Doppelboden) .....200
11.4.3 Siphon (Geruchsverschluss) .....201
11.5 Wasseranlage befüllen....202
11.6 Wasseranlage entleeren....203
11.7 Toilettenraum 204
11.7.1 Herausziehbarer Toilettenraum.....205
11.7.2 Vario-Toilette 205
11.8 Toilette 207
11.8.1 Schwenkbare Toilette (Thetford)....207
11.8.2 Toilette mit fester Bank....209
11.8.4 Kassette entnehmen ..... 211
11.8.5 Kassette entleeren 212
12 Pflege....213
12.1 Äußere Pflege....213
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger.....213
12.1.2 Fahrzeug waschen 213
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas ..... 214
12.1.4 Unterboden 214
12.1.5 Abwassertank....214
12.1.6 Eintrittstufe 215
12.1.7 Isoliermatte Fahrerhaus (I-Modell) ..... 215
12.2 Innere Pflege 215
12.3 Wasseranlage 216
12.3.1 Wassertank reinigen 216
12.3.2 Wasserleitungen reinigen 217
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren.....217
12.4 Dunstabzug 218
12.5 Wasch-/Spülbecken 218
12.5.1 Wasch-/Spülbecken aus Edelstahl ..... 219
12.5.2 Wasch-/Spülbecken aus Kunststoff ..... 219
12.6 Toiletten....220
12.6.1 Toilette mit eigenem Wassertank ..... 220
12.7 Winterpflege....220
12.7.1 Vorbereitungen....221
12.7.2 Winterbetrieb....221
12.7.3 Nach Abschluss der Wintersaison.....221
12.8 Stilllegung 222
12.8.1 Vorübergehende Stilllegung ..... 222
12.8.2 Stilllegung über Winter....224
12.8.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Stilllegung oder nach Stilllegung über Winter ..... 225
13 Wartung.....227
13.1 Amtliche Prüfungen....227
13.2 Inspektionsarbeiten 228
13.3 Wartungsarbeiten....228
13.4 Warmwasser-Heizung Alde....228
13.4.1 Flüssigkeitsstand prüfen .....229
13.4.2 Heizflüssigkeit nachfüllen ..... 229
13.4.3 Heizungsanlage entlüften ..... 229
13.5 Standheizung 230
13.6 Klimaanlage 230
13.6.1 Klimaanlage (Truma) 230
13.6.2 Klimaanlage (Teleco) 231
13.7 Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstoffröhren....231
13.7.1 Raumleuchte 232
Inhaltsverzeichnis
13.7.2 Wohnraumleuchte....232
13.7.3 Halogenaufbauleuchte Fahrerhaus (I-Modell)....233
13.7.4 Dunstabzugsleuchte....233
13.7.5 Batteriewechsel bei Kleiderschrankleuchte mit LED ....233
13.7.6 Garagenleuchte .....234
13.7.7 Kühlschrankleuchte....234
13.8 AL-KO Hinterachse.....235
13.9 Ersatzteile .....236
13.10 Typschild.....237
13.11 Warn- und Hinweisaufkleber .....237
14 Räder und Reifen ..... 239
14.1 Allgemeines....239
14.2 Reifenauswahl....240
14.3 Bezeichnungen am Reifen .....241
14.4 Umgang mit Reifen .....241
14.5 Radwechsel .....242
14.5.1 Allgemeine Hinweise .....242
14.5.2 Anziehdrehmoment .....242
14.6 Ersatzrad-Halterung .....243
14.7 Reifendruck....244
15 Störungssuche 247
15.1 Bremsanlage .....247
15.2 Elektrische Anlage....247
15.3 Gasanlage....250
15.4 Kochstelle....251
15.4.1 Gaskocher/Gasbackofen .....251
15.4.2 Mikrowellengerät....251
15.5 Heizung/Boiler .....252
15.5.1 Heizung/Boiler Truma .....252
15.5.2 Heizung/Boiler Alde .....253
15.6 Kühlschrank....254
15.6.1 Kühlschrank Dometic ohne AES .....254
15.6.2 Kühlschrank Thetford ohne SES (Fehlerdiagnose) .....255
15.6.3 Dometic 8er-Reihe mit MES .....256
15.6.4 Dometic 8er-Reihe mit AES....257
15.7 Klimaanlage....257
15.8 Wasserversorgung....258
15.9 Aufbau....259
16 Sonderausstattungen.....261
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen ....261
17 Hilfreiche Tipps. 265
17.1 Dethleffs Reisetipps auf dem iPhone ....265
17.2 Die wichtigsten Hinweise für Motorcaravans ....265
17.2.1 Verkehrsbestimmungen in Deutschland.265
17.2.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland....266
17.2.3 Parken 266
17.2.4 Amtliche Prüfungen .....267
17.2.5 Notfallausstattung....268
17.3 Hilfe auf Europas Straßen .....268
17.4 Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen....271
17.5 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten....274
17.6 Übernachten im Fahrzeug abseits von
Campingplätzen....274
17.7 Gasversorgung in europäischen Staaten 276
17.8 Mautbestimmungen in europäischen Staaten 279
17.9 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs....279
17.10 Tipps für Wintercamper 280
17.11 Reisechecklisten 281
1 Garantie
1.1 Garantiebedingungen
-
Die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG räumt dem Käufer nach seiner Wahl zusätzlich zu den ihm zustehenden gesetzlichen Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen eine Garantie von sechs Jahren darauf ein, dass die von ihr gebauten Fahrzeuge so abgedichtet sind, dass keine Nässe von außen nach innen (Innenraum) dringt. Garantieverpflichtungen bestehen nicht, wenn die Undichtigkeit auf unsachgemäße Handhabung von Fenstern, Türen und Dachhauben bzw. auf unsachgemäß reparierte Schäden zurückzuführen ist. Von der Garantie ausgenommen sind auch Schäden, die durch Naturgewalten (z. B. Hochwasser) verursacht werden. Die Garantieverlängerungen beinhalten ausschließlich die fachgerechte Instandsetzung. Wandlungs- und Minderungsansprüche sowie Fahrtkosten oder sonstige indirekte Kosten sind von der Garantie ausgeschlossen.
-
Bei Auftreten einer Undichtigkeit verpflichtet sich die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG im Rahmen dieser Garantiebedingungen zur Nachbesserung der betroffenen Fahrzeugteile durch kostenlose Instandsetzung oder durch Austausch der Teile, je nachdem, was zur unmittelbaren Schadensbeseitigung notwendig ist. Die Mängelbeseitigung hat durch die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG oder durch eine autorisierte Fachwerkstatt nach den Richtlinien der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG zu erfolgen.
-
Voraussetzung für diese Garantie ist, dass das Fahrzeug jährlich einer autorisierten Fachwerkstatt zur Inspektion vorgeführt wird. Die Vorführung hat jährlich jeweils spätestens 2 Monate nach dem Jahrestag der Erstzulassung (bzw. der Übergabe) zu erfolgen. Wird die Inspektion nicht fristgerecht durchgeführt, erlischt der Garantieanspruch und kann auch durch eine später durchgeführte Inspektion nicht wieder in Kraft gesetzt werden. Als Nachweis für die durchgeführte Inspektion sind auf dem dafür vorgesehenen Coupon im Garantieheft der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG die Inspektionsmarken aufzukleben und vom jeweiligen Dethleffs-Handelspartner durch Stempel, Datum und Unterschrift zu bestätigen.
-
Die Garantie beginnt am Tage der Erstzulassung oder Übergabe des Fahrzeuges an den Endverbraucher, spätestens 1 Jahr nach Auslieferung an den Händler, und gilt für die Zeit der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeuges, längstens 6 Jahre. Erfolgt die Erstzulassung vor der Übernahme, so gilt das Datum der Erstzulassung des Fahrzeuges als Garantiebeginn (Garantiestichtag). Durch Eigentumswechsel am Kaufgegenstand werden Garantieverpflichtungen nicht berührt. Die Garantie erlischt, wenn eine der in Ziff. 3 vorgesehenen Fristen nicht eingehalten wurde. Die Durchführung der Garantiearbeit verlängert nicht die Garantiezeit.
-
Für die bei einer Nachbesserung eingebauten Teile wird bis Ablauf der Garantiepflicht des Fahrzeuges ebenfalls Gewähr geleistet im Rahmen dieser Bestimmungen.
-
Das Auftreten von Undichtigkeit ist vom Eigentümer innerhalb von 15 Tagen an die Firma Dethleffs GmbH & Co. KG oder an einen Dethleffs-Handelspartner schriftlich zu melden. Der Meldung muss die Garantieurkunde, versehen mit den entsprechenden Garantiemarken, beigefügt sein. Wird das Auftreten der Undichtigkeit nicht innerhalb der angegebenen Frist gemeldet, besteht kein Anspruch auf Garantie.
Die Beseitigung der Undichtigkeit erfolgt nach Zustimmung der Firma Dethleffs GmbH & Co. KG.
-
Die Kosten der Inspektion sind vom Garantienehmer zu tragen.
-
Als Gerichtsstand sind, soweit gesetzlich zulässig, die für Isny zuständigen Gerichte vereinbart.
1 Garantie
1.2 Inspektionsnachweise
Übergabe
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
1. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 1. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 1. Jahr
Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
2. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 2. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 2. Jahr
○ Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
3. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 3. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 3. Jahr
Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
4. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 4. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 4. Jahr
○ Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
5. Jahr Dichtheitsinspektion
Unterschrift, Datum und Stempel des Dethleffs-Handelspartners:
Hier die Inspektions- marke einkleben.
○ Jahresinspektion 5. Jahr
○ Dichtheitsinspektion 5. Jahr
Keine Mängel festgestellt
○ Festgestellte Mängel:
Sollte aufgrund der Inspektion die Notwendigkeit von weiter gehenden Arbeiten festgestellt werden, wird die Ausführung von der Auftragserteilung des Kunden abhängig gemacht. Bitte beachten Sie auch die Service-Intervalle der einzelnen Gerätehersteller. Hinweise finden Sie in den beigefügten Service-Unterlagen.
1 Garantie
1.3 Inspektionsplan Jahresinspektion
| Pos. | Bauteil Tätigkeit Intervall | ||
| 1 | Dachhauben Innenrahmen der Dach- | hauben demontieren und Schraubverbindungen der Halteklammern nachziehen | 1. Jahr |
| 2 | Zusatzstützen schmieren jährlich | ||
| 3 | Gelenke, Scharniere schmieren jährlich | ||
| 4 | Kühlschrank, Heizung, Boiler, Kocher, Beleuchtung, Verschlüsse von Stauklappen und Türen, Toilette, Sicherheitsgurte | Funktionskontrolle jährlich | |
| 5 | Fenster, Dachhauben Funktionskontrolle, | Dichtheitsprüfung, Dichtungen mit Talkum einreiben | jährlich |
| 6 | Polster, Gardinen, Rollos Sichtkontrolle jährlich | ||
| 7 | Dichtungsleisten, -kanten, -gummi | auf Beschädigung prüfen | jährlich |
| 8 | Wasserversorgung | Dichtheitsprüfung | jährlich |
| 9 | Warmluftanlage Funktionskontrolle, ggf. Lüfterrad reinigen | jährlich | |
| 10 | Unterbodenschutz, Befestigung der Bodenschürzen | Sichtkontrolle jährlich | |
| 11 | Hubbetaufhängung | Funktionskontrolle | jährlich |
| 12 | Elektroanlage | Funktionskontrolle | jährlich |
| 13 | Gasanlage | offizielle Gasprüfung | alle 2 Jahre |
| 14 | Verbindungen zwischen Fahrge-stell und Aufbau | Kontrolle | alle 2 Jahre |
| 15 | Unterboden | Sichtkontrolle, ggf. Unterbodenschutz ausbessern | alle 2 Jahre |
Änderungen des Inspektionsplans vorbehalten.
1 Garantie
1.4 Inspektionsplan Dichtheitsinspektion
| Pos. | Bauteil Tätigkeit | |
| 1.1 | Radkästen Sichtkontrolle | |
| 1.2 | Anschluss Fußbodenplateau Heckwand Sichtkontrolle | |
| 1.2.1 | Anschluss links in Fahrtrichtung Seitenwand Sichtkontrolle | |
| 1.2.2 | Anschluss rechts in Fahrtrichtung Seitenwand Sichtkontrolle | |
| 1.3 | Anschluss Fußbodenplateau Bugwand Sichtkontrolle | |
| 1.3.1 | Anschluss links in Fahrtrichtung Seitenwand Sichtkontrolle | |
| 1.3.2 | Anschluss rechts in Fahrtrichtung Seitenwand Sichtkontrolle | |
| 1.4 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand rechts Sichtkontrolle | |
| 1.5 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand links Sichtkontrolle | |
| 1.6 | Anschluss zum Fahrerhaus Sichtkontrolle | |
| 1.7 | Bodenrahmen mit Bodenrahmenausschnitten Sichtkontrolle | |
| 1.8 | Zustandskontrolle der Außenbleche Sichtkontrolle | |
| 1.9 | Zustandskontrolle Fenstergummis, Dehnfugen, Dichtnähte | Sichtkontrolle |
| 2.1 | Messungen des Fußbodenplateaus an diesen An-schluss-Stellen mit Feuchtigkeitsmessgerät; ent-sprechende Werte aufschreiben mit Datum der Feststellung. Vorgeschriebene Maximalwerte – bis 20 % normal.Sollten die Werte über 20 % liegen, prüfen Sie, ob es sich um eine Kondenswasseransammlung handelt. | Messen |
| 2.2 | Messungen im Innenraum des Fahrzeugs (Wände, Fensterausschnitte, Dach usw.), dabei auf farbliche Veränderung des Dekors achten. Vorgeschriebene Maximalwerte – bis 20 % normal.Sollten die Werte über 20 % liegen, prüfen Sie, ob es sich um eine Kondenswasseransammlung handelt. | Messen |
| 3.1 | Anschluss Fußbodenplateau Heckwand | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.2 | Anschluss Fußbodenplateau Bugwand | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.3 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand rechts | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
| 3.4 | Anschluss Fußbodenplateau Seitenwand links | Einsprühen mit Dethleffs Spezialdichtmittel |
Änderungen des Inspektionsplans vorbehalten.
2
Einleitung
Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!
Die Bedienungsanleitung immer im Fahrzeug mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

▶ Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

▶ Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.
Dethleffs-Unterlagen
Mit Ihrem Dethleffs-Motorcaravan erhalten Sie eine Mappe mit folgenden Fahrzeugbegleitpapieren:
Zusätzliche Unterlagen
- Bedienungsanleitung und Service-Heft (Wohnaufbau)
• Dethleffs-Händlerverzeichnis - Gebrauchs- und Einbauanleitungen verschiedener Einbaugeräte
- Kompletter Unterlagensatz des Fahrgestell-Herstellers
- Prüfbescheinigung für Gasanlagen nach deutschen Bestimmungen
Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind nicht extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Fahrzeug nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist. Die Ausstattung Ihres Fahrzeugs kann daher bei einigen Abbildungen und Beschreibungen abweichen.
Andererseits kann Ihr Fahrzeug mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind.
Die Sonderausstattungen sind dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen und vom Hersteller verbaut wurden.
Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.
Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.
Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Fahrzeug entsteht, entfällt der Garantieanspruch.
Unsere Fahrzeuge werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an den Hersteller abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
2 Einleitung
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet.
2.1 Allgemeines
Das Fahrzeug ist nach dem Stand der Technik und nach den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder kann das Fahrzeug beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Je nach Ausstattung sind Verbandskasten und Warndreieck serienmäßig nicht beigelegt. Das Fahrzeug vor der ersten Inbetriebnahme mit Verbandskasten und Warndreieck ausstatten. Bei Fahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht muss zusätzlich eine Warnblinkleuchte mitgeführt werden.
Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.
Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Fahrzeugs beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen. Um weitergehende Schäden zu vermeiden, bei Störungen die Schadensminderungspflicht des Benutzers beachten.
Die Bremsanlage und die Gasanlage des Fahrzeugs nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.
Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung des Herstellers durchgeführt werden.
Das Fahrzeug ist ausschließlich zum Transport von Personen bestimmt. Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
Die vom Hersteller vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.
2.2 Umwelthinweise

▷ Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
Abwasser an Bord nur im Abwassertank oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
Abwassertank und Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsstationen fragen.
Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).
Abwassertank und ggf. Ablassleitung nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Toiletten-Kassette oder den Fäkalientank unverzüglich entleeren.
Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
Die Abfallbehälter möglichst oft in die Tonnen oder Container entleeren, die dafür vorgesehen sind. So lassen sich unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermeiden.
2 Einleitung

Fahrzeugmotor im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.
Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden Abstellplätze aufsuchen, die speziell für Motorcaravans ausgewiesen sind. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▷ Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
2 Einleitung
3
Sicherheit
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
● den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
- das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Fahrzeug
• die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs
● den Anhängerbetrieb
• die Gasanlage des Fahrzeugs
• die elektrische Anlage des Fahrzeugs
• die Wasseranlage des Fahrzeugs
3.1 Brandschutz
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

▶ Kinder nie alleine im Fahrzeug lassen.
Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fern halten.
Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!
▶ Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
▶ Nur autorisiertes Fachpersonal darf die elektrische Anlage, die Gasanlage oder die Einbaugeräte verändern.
3.1.2 Feuerbekämpfung

Im Fahrzeug immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher mitführen. Der Feuerlöscher muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
▶ Der Feuerlöscher ist nicht im Lieferumfang enthalten.
▶ Den Feuerlöscher regelmäßig von autorisiertem Fachpersonal prüfen lassen. Prüfdatum beachten.
In der Nähe der Kochstelle immer eine Löschdecke bereithalten.
3.1.3 Bei Feuer

▶ Alle Insassen evakuieren.
Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Alarm geben und Feuerwehr rufen.
▶ Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

Von der Lage und der Bedienung der Notausstiege überzeugen.
▷ Fluchtwege freihalten.
▶ Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.
3
Sicherheit
Als Notausstiege gelten alle Fenster und Türen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Öffnung nach außen oder Verschiebung in horizontaler Richtung
- Öffnungswinkel mindestens 70°
- Durchmesser der lichten Öffnung mindestens 450 mm
● Abstand vom Fahrzeugboden maximal 950 mm
3.2 Allgemeines

Der Sauerstoff im Fahrzeuginnen wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▶ Durchgangshöhe der Türen beachten.

Für die Einbaugeräte (Heizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sowie für das Basisfahrzeug (Motor, Bremsen usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten.
Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
Nur Felgen und Reifen verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen oder bei den autorisierten Handelspartnern und Servicestellen erfragen.
▷ Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mehr als 4 t beträgt, müssen beim Parken an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwendet werden. Die Unterlegkeile sind bei Fahrzeugen über 4 t Gesamtmasse serienmäßig beigelegt.
Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
Warndreieck und Verbandskasten nach DIN 13164 sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen mitgeführt werden.
▷ Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse 3,5 t übersteigt, muss eine Warnblinkleuchte mitgeführt werden.
Das Fahrzeug nur dann im Straßenverkehr bewegen, wenn der Fahrzeugführer eine für die Fahrzeug-Klasse gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Beim Verkauf des Fahrzeugs dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Fahrzeugs und der Einbaugeräte mitgeben.

3
Sicherheit
3.3 Verkehrssicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung, der Lenkung und der Bremsen prüfen.
Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
▶ Vor Fahrtbeginn das schwenkbare Hubbett sichern.
▶ Vor Fahrtbeginn die Verdunklungen an der Frontscheibe, am Fahrerfenster und am Beifahrerfenster öffnen, arretieren und sichern.
▶ Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt müssen die drehbaren Sitze in Fahrtrichtung arretiert bleiben.
▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher ver-stauen.
▶ Vor Fahrtbeginn die Fernsehkonsole im Alkoven gegen Verdrehen sichern.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
▶ Vor Fahrtbeginn die losen Abdeckungen der Spüle und des Abtropfbeckens abnehmen und sicher im Küchenblock oder im Kleiderschrank verstauen.
Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den zugelassenen Sitzplätzen aufhalten (siehe Kapitel 5). Die zulässige Anzahl der Sitzplätze den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▶ An Sitzplätzen gilt die Anschnallpflicht.
▶ Vor der Fahrt anschnallen und während der Fahrt angeschnallt bleiben.
Der Aufenthalt im Alkoven ist während der Fahrt verboten.
▶ Kinder stets mit den Kindersicherungs-Einrichtungen sichern, die für die jeweilige Körpergröße und das Gewicht vorgeschrieben sind.
- Kinderrückhaltesysteme nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen.
Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um ein Nutzfahrzeug (Klein-Lkw). Fahrweise entsprechend umstellen.
Bei Unterführungen, Tunneln oder Ähnlichem die Gesamthöhe des Fahrzeugs (einschließlich Dachlasten) beachten.
Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
▶ Die Standheizung nicht an Tankstellen betreiben. Explosionsgefahr!
▶ Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Erstickungsgefahr!
3
Sicherheit

Vor Fahrtbeginn die Zuladung im Fahrzeug gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 4).
Beim Beladen des Fahrzeugs und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse und die zulässigen Achslasten beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettenraumtür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
Vor Fahrtbeginn den Tisch absenken und an der Halterung auf dem Fahrzeugboden befestigen.
▷ Vor Fahrtbeginn Fenster und Dachhauben schließen.
Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Fahrzeug angebauten Stützen einfahren.
▷ Vor Fahrtbeginn die Antenne in Parkposition bringen.
Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radschrauben/Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
▷ Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 14).
Reifen, Radaufhängung und Lenkung sind einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, wenn Schneeketten montiert sind. Mit Schneeketten langsam (maximal 50 km/h) und nur auf Straßen fahren, die völlig mit Schnee bedeckt sind. Das Fahrzeug kann sonst beschädigt werden.
3.4 Anhängerbetrieb

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
3.5 Gasanlage
3.5.1 Allgemeine Hinweise

▶ Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
▶ Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
▶ Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
3
Sicherheit

▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
▶ Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Pro-pangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gas-druckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
3
Sicherheit
3.5.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.
3.6 Elektrische Anlage

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
▶ Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und das Fahrzeug vom Netz trennen.
▶ Nur Originalsicherungen mit den vorgegebenen Werten verwenden.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
3 Sicherheit
3.7 Wasseranlage

Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Stilllegungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
3 Sicherheit
4 Vor der Fahrt
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Informationen darüber, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Schlüssel
• die Zulassung
• die Zuladung und deren Berechnung
• die richtige Beladung des Fahrzeugs
• den Anhängerbetrieb
- das Einfahren und Ausfahren der Eintrittstufe
• den PVC-Fußbodenbelag
• das Verstauen des Fernsehgeräts
• die Verwendung von Schneeketten
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.
4.1 Schlüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie alle für das Fahrzeug notwendigen Schlüssel. Dies sind z. B.:
Je zwei Schlüssel für
• das Zündschloss
● die Fahrer- und Beifahrertür (falls vorhanden)
- den Kraftstofftank
• die Eingangstür des Aufbaus
- den Trinkwasser-Einfüllstutzen (nur bei außen liegendem Einfüllstutzen)
• die Außenklappen
Stets einen Ersatzschlüssel außerhalb des Fahrzeugs deponieren. Die jeweilige-Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust können unsere autorisierten Handelspartner und Werkstätten weiterhelfen.
4.2 Zulassung
Ihr Motorcaravan ist ein zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug. Für die Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:
- den Fahrzeugbrief
- eine Versicherungsbestätigung (Versicherungs-Doppelkarte)
• den Personalausweis - ggf. eine Zulassungsvollmacht
- einen Antrag auf Zulassung
Bitte beachten Sie, dass einige Länder trotz EU-Kennzeichentafel ein separates Nationalitäts-Kennzeichen fordern.
4 Vor der Fahrt
4.3 Zuladung

Das Überladen des Fahrzeugs und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen und allen Personen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
▶ Die Geschwindigkeit der Zuladung anpassen. Bei hoher Zuladung verlängert sich der Bremsweg.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) durch die Zuladung nicht überschreiten.
Eingebautes Zubehör und Sonderausstattungen reduzieren die Zuladung.
Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.
Beim Beladen darauf achten, dass sich der Schwerpunkt der Zuladung direkt über dem Fahrzeugboden befindet. Die Fahreigenschaften des Fahrzeugs können sich sonst verändern.
Maximal zulässige Traglasten
| Bezeichnung Belastung (kg) | |
| Dachträger Motorcaravan 100 | |
| Fahrradträger 3er 50 | |
| 4er 60 | |
| Motorradträger 100 | |
| Heckgarage und Heckstauraum (modellabhängig - für genau-ere Angaben wenden Sie sich bitte an Ihren Händler) | 150 – 250 |
| Alkovenbett 200 | |
| Hubbett I-Modell 200 | |
| Heckbett 200 | |
| Etagenbetten 60 | |
| Klappbetten 50 |
4.3.1 Begriffe

In der Technik hat der Begriff "Masse" mittlerweile den Begriff "Gewicht" abgelöst. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist "Gewicht" aber noch der geläufigere Begriff. Zum besseren Verständnis wird deshalb in den folgenden Abschnitten der Begriff "Masse" nur in feststehenden Formulierungen verwendet.
Alle Angaben gemäß EU-Norm DIN EN 1646-2.
Technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand ist das Gewicht, das ein Fahrzeug nie überschreiten darf.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand setzt sich zusammen aus der Masse in fahrbereitem Zustand und der Zuladung.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld F.1 angegeben.
4
Vor der Fahrt
Zugelassene Masse
Die zugelassene Masse ist das Gewicht, das vom Hersteller für die Erteilung der Betriebserlaubnis angegeben wird. Die zugelassene Masse darf die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand nie überschreiten.
Masse in fahrbereitem Zustand
Die Masse in fahrbereitem Zustand ist das Gewicht des fahrbereiten Serienfahrzeugs.
Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:
- Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Serienausstattung
• Gewicht des Fahrers
● Gewicht der Grundausstattung
Zum Leergewicht gehören die eingefüllten Schmiermittel wie Öle und Kühlfüssigkeiten, das Bordwerkzeug, das Ersatzrad und ein zu 90 % gefüllter Kraftstofftank.
Als Gewicht des Fahrers werden immer 75 kg angerechnet, unabhängig davon, wie viel der Fahrer tatsächlich wiegt.
Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Das Gewicht der Grundausstattung beinhaltet:
- ein zu 90 % gefülltes Wassersystem (Wassertank und Leitungen)
- zu 90 % gefüllte Gasflaschen
- ein gefülltes Heizungssystem
● die Versorgungsleitungen für die 230-V-Versorgung - ein gefülltes Toilettenspülsystem
- den Einbausatz für eine Zusatzbatterie, wenn eine Zusatzbatterie möglich ist
Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.
Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung
Wassertank mit 120 l 120 kg
Gasflaschen (2 x 11 kg Gas + 2 x 14 kg Flasche) + 50 kg
Boiler mit 12 l + 12 kg
230-V-Versorgungsleitung + 4 kg
Einbausatz Zusatzbatterie + 20 kg
Summe = 206 kg
Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld G angegeben.
Zuladung Die Zuladung setzt sich zusammen aus:
- konventionelle Belastung
- Zusatzausstattung
• persönliche Ausrüstung

Die Zuladung des Fahrzeugs kann erhöht werden, indem die Masse im fahrbereiten Zustand vermindert wird. Dazu ist es zum Beispiel erlaubt, die Flüssigkeitsbehälter zu entleeren oder die Gasflaschen zu entnehmen.
Erläuterungen zu den einzelnen Bestandteilen der Zuladung finden Sie im nachfolgenden Text.
4
Vor der Fahrt
Konventionelle Belastung
Die konventionelle Belastung ist das Gewicht, das vom Hersteller für die Passagiere vorgesehen ist.
Konventionelle Belastung bedeutet: Für jeden Sitzplatz, den der Hersteller vorgesehen hat, werden 75 kg angerechnet, unabhängig davon, wie viel die Passagiere tatsächlich wiegen. Der Fahrerplatz ist bereits in der Masse in fahrbereitem Zustand enthalten und darf nicht mitgerechnet werden.
Die Anzahl der Sitzplätze wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld S.1 angegeben.
Zusatzausstattung
Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:
- Anhängerkupplung
- Markise
● Fahrrad- oder Motorradträger - Satellitenanlage
Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 16 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.
Persönliche Ausrüstung
Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Fahrzeug mitgeführten Gegenstände, die in der konventionellen Belastung und der Zusatzausstattung nicht enthalten sind. Zur persönlichen Ausrüstung zählen zum Beispiel:
- Lebensmittel
- Geschirr
- Fernsehgerät
- Radio
- Kleidung
- Bettzeug
- Spielzeug
- Bücher
- Toilettenartikel
Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:
- Tiere
- Fahrräder
- Boote
- Surfbretter
- Sportausrüstungen
Für die persönliche Ausrüstung muss der Hersteller nach geltenden Bestimmungen mindestens ein Gewicht vorsehen, das nach der folgenden Formel ermittelt wird:
Formel Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L
Erklärung
N = max. Anzahl der Personen einschließlich Fahrer, nach Herstellerangabe L = Gesamtlänge des Fahrzeugs in Metern
4 Vor der Fahrt
4.3.2 Berechnung der Zuladung

Die werkseitige Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen und allen Personen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
Die Zuladung (siehe Abschnitt 4.3.1) ist der Gewichtsunterschied zwischen
- der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und
● der Masse des Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand.
| anzurechnende Masse in kg | Berechnung | |
| technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Feld F.1 | 3500 | |
| Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Feld G | - 3070 | |
| ergibt als erlaubte Zuladung 430 | ||
| konventionelle Belastung, z. B. 3 Personen à 75 kg | - 225 | |
| Zusatzausstattung - 40 | ||
| ergibt für die persönliche Ausrüstung = 165 |
Beispiel zur Ermittlung der Zuladung
Die Berechnung der Zuladung aus der Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und der vom Hersteller angegebenen Masse in fahrbereitem Zustand ist jedoch nur ein theoretischer Wert.
Nur wenn das Fahrzeug mit gefüllten Tanks (Kraftstoff und Wasser), gefüllten Gasflaschen und kompletter Zusatzausstattung auf einer öffentlichen Waage gewogen wird, kann die tatsächliche Zuladung ermittelt werden.
Dabei wie folgt vorgehen:
■ Das Fahrzeug zuerst nur mit den Vorderrädern auf die Waage fahren und wiegen lassen.
■ Anschließend das Fahrzeug mit den Hinterrädern auf die Waage fahren und wiegen lassen.
Die einzelnen Werte geben die momentanen Achslasten an. Diese sind wichtig für die richtige Beladung des Fahrzeugs (siehe Abschnitt 4.3.3). Die Summe der Werte ergibt das momentane Gewicht des Fahrzeugs.
Die Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und dem gewogenen Gewicht des Fahrzeugs ergibt die tatsächliche Zuladung.
4 Vor der Fahrt
Daraus wiederum lässt sich bestimmen, welches Gewicht für die persönliche Ausrüstung verbleibt:
Das Gewicht der mitfahrenden Personen ermitteln und vom Wert für die tatsächliche Zuladung abziehen.
Das Ergebnis ist das Gewicht, das an persönlicher Ausrüstung tatsächlich zugeladen werden kann.
4.3.3 Fahrzeug richtig beladen

▶ Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand aus Sicherheitsgründen nie überschreiten.
▶ Die Ladung gleichmäßig auf die linke und die rechte Fahrzeugseite verteilen.
Die Ladung gleichmäßig auf beide Achsen verteilen. Dabei die Achslasten beachten, die in den Fahrzeugpapieren angegeben sind. Zusätzlich die erlaubte Tragfähigkeit der Reifen beachten (siehe Kapitel 14).
▶ Schwere Lasten hinter der Hinterachse können die Vorderachse durch Hebelwirkung (1) entlasten. Das gilt besonders bei einem langen Hecküberhang, wenn ein Motorrad auf dem Heckträger transportiert wird oder wenn der Heckstauraum schwer beladen ist. Die Entlastung der Vorderachse beeinflusst besonders bei frontgetriebenen Fahrzeugen die Fahreigenschaften negativ.
Alle Gegenstände so verstauen, dass sie nicht verrutschen können.
▶ Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) in Achsnähe verstauen. Zum Verstauen schwerer Gegenstände eignen sich vor allem tiefer gelegene Stauräume, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen.
▶ Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstauschränke stapeln.
▶ Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern (max. 4 Stück) beladen.
Große Stauräume wie die Heckgarage bieten auch schweren Gegenständen Platz (z. B. Motorroller). Die Achslast der Hinterachse wird dadurch unter Umständen überschritten.
Die einzelnen Achsen dürfen aber unter keinen Umständen überladen werden. Deshalb ist es wichtig, in welchem Abstand zu den Achsen die Ladung verstaut wird.
Um die Ladung richtig zu verteilen, werden eine Waage, ein Maßband, ein Taschenrechner und etwas Zeit benötigt.
Mit zwei einfachen Formeln lässt sich errechnen, wie sich das Gewicht der Ladung auf die Achsen auswirkt:
Formeln A x G : R = Gewicht auf der Hinterachse
Gewicht auf der Hinterachse - G = Gewicht auf der Vorderachse
4
Vor der Fahrt
Erklärung A = Abstand zwischen Stauraum und Vorderachse in cm
G = Gewicht der Ladung im Stauraum in kg
R = Radstand des Fahrzeugs (Abstand zwischen den Achsen) in cm

Achslasten berechnen:
Die Abstände außerhalb des Fahrzeugs waagrecht von der Mitte des Vorderrades zur Mitte des Stauraums oder zur Mitte des Hinterrades messen.
■ Den Abstand zwischen Stauraum und Vorderachse (A) mit dem Gewicht der Ladung im Stauraum (G) multiplizieren und das Ergebnis durch den Radstand (R) teilen. Daraus ergibt sich das Gewicht, mit dem die Ladung im Stauraum die Hinterachse belastet. Dieses Gewicht und den Stauraum notieren.
In einem zweiten Schritt das Gewicht im Stauraum (G) von dem eben errechneten Gewicht abziehen. Ergibt sich dabei ein positiver Wert (Beispiel 1), bedeutet dies, dass die Vorderachse um diesen Betrag entlastet wird. Ergibt sich ein negativer Wert (Beispiel 2), bedeutet dies, dass die Vorderachse belastet wird. Diesen Wert ebenfalls notieren.
■ Auf diese Weise alle Stauräume des Fahrzeugs berechnen.
In einem letzten Schritt alle für die Hinterachse errechneten Gewichte der Hinterachslast hinzurechnen und alle für die Vorderachse errechneten Gewichte der Vorderachslast hinzurechnen oder von ihr abziehen.
Wie Hinterachslast und Vorderachslast ermittelt werden, ist in Abschnitt 4.3.2 beschrieben.
Wenn der errechnete Wert die zulässige Achslast übersteigt, muss die Ladung anders verstaut werden.
Wenn die Vorderachse zu stark entlastet wird, verschlechtert sich die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn (Traktion), besonders bei Fahrzeugen mit Frontantrieb. Auch in diesem Fall die Ladung anders verstauen.
Beispielrechnung
| Beispiel 1 Beispiel 2 | |||
| Abstand zur Vorderachse A (A1) 450 (cm) (A2) 250 (cm) | |||
| Gewicht im Stauraum | G | x 100 (kg) | x 50 (kg) |
| Radstand des Fahrzeugs | R | ÷ 325 (cm) | ÷ 325 (cm) |
| Belastung auf der Hinterachse (zur Achslast hinzurechnen) | 138,5 (kg) | 38,5 (kg) | |
| Gewicht im Stauraum | - 100 (kg) | - 50 (kg) | |
| Entlastung an der Vorderachse (von der Achslast abziehen) | 38,5 (kg) | ||
| Belastung der Vorderachse (zur Achslast hinzurechnen) | -11,5 (kg) | ||
4 Vor der Fahrt
4.3.4 Dachlasten

Das Dach nur betreten, wenn eine Dachreling angebaut ist. Nur über die Leiter am Heck auf das Dach steigen.
▶ Vorsicht beim Betreten der Leiter. Es besteht Rutschgefahr bei feuchter oder vereister Leiter.
▶ Vorsicht beim Betreten des Daches. Es besteht Rutschgefahr bei feuchtem oder vereistem Dach.
Das Dach nicht zu schwer beladen. Mit zunehmender Dachlast verschlechtern sich das Fahrverhalten und das Bremsverhalten.
▶ Maximale Dachlast beachten!

Wenn das Fahrzeug mit einer Dachreling ausgestattet ist, können an der Dachreling Lastenträger für Dachlasten befestigt werden (z. B. für Surfbrett, Schlauchboot oder leichte Kanus). Spezielle Trägersysteme sind als Zubehör erhältlich. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
▷ Die maximal zulässige Dachlast beträgt 100 kg.
Das Dach des Fahrzeugs ist nicht für eine Punktbelastung ausgelegt. Vor dem Betreten des Daches den Trittbereich großflächig abdecken. Geeignet sind Materialien mit einer glatten oder weichen Oberfläche wie z. B. eine dicke Styroporplatte.
Dachlasten sicher mit Spanngurten verzurren. Keine Gummiexpander verwenden.
Die Gesamthöhe des Fahrzeugs bei beladenem Dachgepäckträger beachten.

Im Fahrerhaus eine Notiz mit der Gesamthöhe gut sichtbar anbringen. Bei Brücken und Durchfahrten muss dann nicht mehr gerechnet werden.
Heckleiter

text_image
1 2 3 4 5Bild 1 Heckleiter-Verriegelung
Nach unten klappen:
■ Den Schlüssel in den Schließzylinder (Bild 1,2) der Heckleiter-Verriegelung (Bild 1,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen, bis der Schlüssel senkrecht steht.
■ Den klappbaren Teil der Heckleiter (Bild 1,4) festhalten und den Sicherungsbügel (Bild 1,5) ausschwenken.
■ Den Schlüssel abziehen und die Heckleiter nach unten klappen.
4 Vor der Fahrt
Nach oben klappen:
■ Die Heckleiter nach oben klappen und festhalten.
■ Den Schlüssel in den Schließzylinder (Bild 1,2) der Heckleiter-Verriegelung (Bild 1,1) stecken.
■ Den Sicherungsbügel (Bild 1,5) nach innen um das Rohr des festen Teils der Heckleiter (Bild 1,3) schwenken.
■ Den Schlüssel eine viertel Umdrehung drehen, bis der Schlüssel waagrecht steht.
■ Die Verriegelung der Heckleiter prüfen: Leicht an der Heckleiter ziehen.
4.3.5 Heckgarage/Heckstauraum

Beim Beladen der Heckgarage/des Heckstauraums auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.
▶ Die maximal zulässige Belastung der Heckgarage/des Heckstauraums beträgt je nach Modell zwischen 150 kg und 250 kg. Die zulässige Hinterachslast nicht überschreiten.
Beachten: Wenn die Heckgarage oder (je nach Modell) der Heckstauraum maximal belastet wird, dann wird durch die Hebelwirkung die Vorderachse entlastet. Die Fahreigenschaften verschlechtern sich.

Je nach Fahrzeugausstattung sind in der Heckgarage bzw. im Heckstauraum Verzurrschienen mit Verzurrösen montiert. Die Ladung immer an den Verzurrösen sichern. Zum Sichern Spanngurte oder ggf. Zurrnetze, niemals aber Gummiexpander verwenden.
Vor dem Verzurren der Ladung immer den festen Sitz der Verzurrösen in der Verzurrschiene kontrollieren. Wenn die Verzurröse nicht fest in der Verzurrschiene verankert ist, kann bei heftigen Lenkbewegungen oder beim Bremsen die Ladung verrutschen und sich lösen.
Die Ladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag.

text_image
1 2 1 1 2 11 Verzurröse
2 Verzurrschiene
Bild 2 Verzurrösen Heckgarage
Verzurrösen verschieben:
■ Die Verzurröse (Bild 2,1) eine halbe Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Die Verzurröse in der Verzurrschiene (Bild 2,2) an die gewünschte Position schieben.
■ Die Verzurröse eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Die Verzurröse sitzt wieder fest in der Verzurrschiene.
■ Festen Sitz der Verzurröse kontrollieren.
4 Vor der Fahrt
4.3.6 Doppelboden

Beim Beladen des Doppelbodens auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.

Die Ladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag.
4.3.7 Fahrradträger

Beim Beladen des Fahrradträgers auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.
Fahrräder dürfen nicht über die maximale Breite des Fahrzeugs hinausragen. Die Befestigungen für die Fahrräder entsprechend einstellen.
▶ Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern (max. 4 Stück) beladen.
Die Befestigung der Fahrräder auf dem Fahrradträger nach den ersten 10 km Fahrt und anschließend bei jeder Fahrtpause prüfen.
Zulässige Zuladung beachten (50-60 kg, je nach Modell).

Das Nummernschild und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt.
▷ Vor jeder Fahrt prüfen:
Ist der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß eingeklappt?
Sind die Fahrräder mit den Gurten des Fahrradträgers sicher am Fahrradträger befestigt?
Ist der Fahrradträger arretiert?
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Beladen des Fahrradträgers mit Fahrrädern
Beim Beladen des Fahrradträgers den Schwerpunkt beachten. Der Schwerpunkt der Fahrräder muss sehr nahe an der Heckwand des Fahrzeugs liegen. Den Fahrradträger immer von innen nach außen beladen.
So wird der Fahrradträger richtig beladen:
■ Je nach Modell den Fahrradträger nach unten klappen oder herausziehen.
■ Das schwerste Fahrrad direkt an der Heckwand platzieren.
■ Die leichteren Fahrräder in der Mitte oder an der Außenseite des Fahrradträgers platzieren.
■ Jeweils das Vorderrad und das Hinterrad eines Fahrrads mit den Halteschlaufen befestigen, die am Fahrradträger angebracht sind.
■ Außerdem das äußere Fahrrad je nach Modell des Fahrradträgers am Haltebügel oder Haltearm bzw. mit dem Abstandshalter befestigen.
Wenn der Fahrradträger nur mit einem Fahrrad beladen wird, das Fahrrad so nahe wie möglich an der Heckwand platzieren.
4 Vor der Fahrt
4.4 Anhängerbetrieb

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und der Hinterachslast den Fahrzeugpapieren und den Papieren der Anhängerkupplung entnehmen.

Anhänger mit Auflaufbremse: Anhänger nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, kann der Anhänger abreißen. Betriebsanleitung der Anhängerkupplung beachten.
4.5 Eintrittstufe

▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Nicht im direkten Schwenkbereich der Eintrittstufe stehen, während die Eintrittstufe ein- oder ausfährt.
▶ Die Eintrittstufe erst betreten, wenn sie vollständig ausgefahren ist. Verletzungsgefahr!
▶ Nie Personen oder Lasten mit der Eintrittstufe anheben oder absenken.

▶ Auf die verschiedenen Stufenhöhen achten, und beim Ausstieg auf festen und ebenen Boden achten.
Die Drehlager und Gelenke der Eintrittstufe nicht fetten oder ölen (siehe Kapitel 12).
4 Vor der Fahrt
4.5.1 Mechanisch bedienbare Eintrittstufe

▷ Wenn die Eintrittstufe nicht ordnungsgemäß eingefahren und eingerastet ist und die Zündung eingeschaltet wird, ertönt ein Warnton.

text_image
1 2 3 4Bild 3 Mechanisch bedienbare Eintrittstufe
Ausziehen:
■ Die Eintrittstufe nach vorn ziehen (Bild 3,2), bis sie einrastet.
Einschieben:
■ Die Eintrittstufe leicht anheben (Bild 3,1).
■ Die Eintrittstufe bis zum Anschlag unter den Fahrzeugboden (Bild 3,3) schieben. Darauf achten, dass die Eintrittstufe einrastet (Bild 3,4).
4.5.2 Elektrisch bedienbare Eintrittstufe

Wenn die Eintrittstufe nicht ordnungsgemäß eingefahren und eingerastet ist und die Zündung eingeschaltet wird, ertönt ein Warnton.
▷ Den Warnhinweis auf der Eintrittstufe beachten.

Bild 4 Warnhinweis Eintrittstufe
Die Eintrittstufe vor dem Betreten ganz ausfahren (Bild 4).
4 Vor der Fahrt
Bedienschalter
Der Schalter zum Bedienen der Eintrittstufe ist im Inneren des Fahrzeugs im Bereich der Eingangstür angebracht.

Bild 5 Bedienschalter Eintrittstufe
Ausfahren:
■ Wippschalter (Bild 5,1) unten drücken, bis die Eintrittstufe vollständig ausgefahren ist.
Einfahren:
■ Wippschalter (Bild 5,1) oben drücken, bis die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
Notbetrieb
Falls der elektrische Antrieb der Eintrittstufe ausfällt, beachten Sie die Hinweise in der Bedienungsanleitung des Bauteil-Herstellers, um die Stufe manuell einzuschieben.
■ Die Eintrittstufe von Hand einschieben und mit einem geeigneten Hilfsmittel sichern, bzw. arretieren.
■ Umgehend Kundendienst aufsuchen.
4.6 PVC-Fußbodenbelag

Schuhe mit spitzen Absätzen können bleibende Druckstellen im PVC-Fußbodenbelag hinterlassen. Daher im Fahrzeug keine Schuhe mit spitzen Absätzen tragen.
Aufgelegte Gummimatten bzw. längeres Einwirken z. B. von Ketchup, Möhrensaft, Kugelschreibertinte, Blut oder Lippenstift können zu Verfärbungen des PVC-Bodenbelags führen. Flecken auf dem Boden möglichst immer sofort entfernen.
4.7 Fernsehgerät

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr! Parkposition heißt: Die Antenne zeigt nach hinten, ist ganz abgesenkt und ist in dieser Position verriegelt.

▷ Weitere Informationen zum Positionieren des Flachbildschirms siehe Kapitel 7.
4
Vor der Fahrt
Halterung im TV-Schrank
Der Flachbildschirm ist im TV-Schrank an einem Auszug befestigt.

text_image
1 2Bild 6 Halterung im TV-Schrank
Flachbildschirm
■ Fernsehgerät in Ausgangsstellung (Bild 6) drehen und ggf. einrasten lassen.
■ Halterung für den Flachbildschirm am Griffstück (Bild 6,1) nach hinten schieben. Der Riegel (Bild 6,2) schnappt ein.
■ TV-Schrank schließen.
Halterung mit Gelenkarm
Der Flachbildschirm ist an einem Gelenkarm befestigt.

Bild 7 Halterung mit Gelenkarm
Flachbildschirm verstauen:
■ Flachbildschirm in Ausgangsstellung zurückschwenken und einrasten lassen.
4 Vor der Fahrt
4.8 Faltverdunklungen Fahrerhaus

Während der Fahrt müssen die Faltverdunklungen für die Frontscheibe, das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster geöffnet, arretiert und gesichert sein.
4.8.1 Faltverdunklung für Fahrerfenster und Beifahrerfenster
Variante 1

Bild 8 Griff Faltverdunklung Fahrer-/Beifahrerfenster
Sichern:
■ Die Faltverdunklungen für das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster mit dem Griff (Bild 8,1) auf den Aufsatz schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
Variante 2

Bild 9 Sichern Faltverdunklung Fahrer-/Beifahrerfenster
Sichern:
■ Die Faltverdunklungen für das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster mit den Griffen (Bild 9,2) unter die Abdeckungen schieben und mit den Klettverschluss-Schlaufen sichern (Bild 9,1 und Bild 9,3). Die Faltverdunklung ist gesichert.
4 Vor der Fahrt
4.8.2 Faltverdunklung für Frontscheibe
Variante 1

text_image
1 2Bild 10 Sichern der Faltverdunklung Frontscheibe
Sichern:
■ Die Faltverdunklung für die Frontscheibe mit dem Griff (Bild 10,2) nach oben schieben, bis sie einrastet. Mit der Verschlussschlaufe (Bild 10,1) sichern. Die Faltverdunklung ist gesichert.
Variante 2

Bild 11 Griff Faltverdunklung Front- scheibe
Sichern:
■ Die Faltverdunklungen für die Frontscheibe mit den Griffen (Bild 11,1) unter die Abdeckungen an den A-Säulen schieben und den Griff auf der Abdeckung feststecken. Die Faltverdunklung ist gesichert.
4 Vor der Fahrt
4.9 Schneeketten

▷ Schneeketten nur montieren, wenn der Abstand zwischen Reifen und Fahrzeugkarosserie mindestens 50 mm beträgt.
Reifen, Radaufhängung und Lenkung sind einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, wenn Schneeketten montiert sind. Mit Schneeketten langsam (maximal 50 km/h) und nur auf Straßen fahren, die völlig mit Schnee bedeckt sind. Das Fahrzeug kann sonst beschädigt werden.
Montage-Vorschrift des Schneeketten-Herstellers beachten.
▷ Nur vom Hersteller freigegebene Schneeketten verwenden.
▷ Bei Fahrzeugen auf IVECO-Basis: Nur von IVECO freigegebene Schneeketten
▷ verwenden.
▷ Keine Schneeketten auf Alufelgen aufziehen.

▷ Wenn die Antriebsachse des Fahrzeugs zwillingsbereift ist (2 Reifen nebeneinander), die Schneeketten auf die äußeren Reifen aufziehen.
Bei Fahrzeugen des I-Modells dürfen nur feingliedrige Schneeketten verwendet werden.
Die Verwendung von Schneeketten unterliegt den Bestimmungen der einzelnen Länder.
- Schneeketten immer auf die Antriebsräder aufziehen.
- Die Spannung der Schneeketten nach einigen Metern Fahrt prüfen.
4.10 Verkehrssicherheit

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
| Nr. Prüfungen geprüft | ||
| 1 Alle | Fahrzeugpapiere sind an Bord | |
| 2 | Reifen in ordnungsgemäßem Zustand. Wenn Reserverad oder Reifen-Pannenset vorhanden, prüfen. | |
| 3 Fahrzeugbeleuchtung, Brems- und Rückfahrleuchten funktionieren | ||
| 4 Ölstand bei Motor, Getriebe und Servolenkung kontrolliert | ||
| 5 Kühlmittel und Flüssigkeit für Scheiben-Waschanlage aufgefüllt | ||
| 6 Bremsen funktionieren | ||
| 7 Bremsen reagieren gleichmäßig | ||
| 8 Fahrzeug bleibt beim Bremsen in der Spur | ||
Wohnaufbau außen
| 9 Markise ganz eingedreht | |
| 10 Dach schnee- und eisfrei (im Winter) | |
| 11 Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut | |
| 12 Externe Stützen entfernt | |
| 13 Angebaute Hubstützen eingefahren und befestigt |
4
Vor der Fahrt
Wohnaufbau innen
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 14 Unterlegkeile entfernt und verstaut | |
| 15 Eintrittstufe eingefahren (Warnton beachten) | |
| 16 Außenklappen geschlossen und verriegelt | |
| 17 Eingangstür verschlossen | |
| 18 Gesamthöhe des Fahrzeugs einschließlich beladenem Dachge-päckträger festgestellt und notiert. Die Höhenangabe im Fahrer-haus griffbereit aufbewahren |
| 19 Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt | |
| 20 Fernsehgerät im TV-Schrank befestigt oder von der Auflage entfernt und sicher verstaut | |
| 21 Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut) | |
| 22 Lose Teile verstaut oder befestigt | |
| 23 Offene Ablagen abgeräumt | |
| 24 Im Dachschrank der Vorzeltleuchte keine Gaskartuschen oder andere leicht entflammbare Materialien gelagert | |
| 25 Kühlschranktür gesichert | |
| 26 Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgestellt | |
| 27 Alle Schubladen und Klappen geschlossen | |
| 28 Wohnraumtüren und Schiebetüren gesichert | |
| 29 Absenkbares Hubbett gesichert | |
| 30 Drehsitz-Arretierung für Fahrersitz und Beifahrersitz eingerastet | |
| 31 Kindersitze an Sitzplätzen mit Dreipunktgurten montiert | |
| 32 Verdunklungen im Fahrerhaus geöffnet und gesichert |
Gasanlage
| 33 Gasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt | |
| 34 Schutzkappe auf Gasflasche aufgesetzt | |
| 35 Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen |
Elektrische Anlage
| 36 Batteriespannung der Starterbatterie und der Wohnraumbatterie (siehe Kapitel 9) prüfen. Wird am Panel eine zu geringe Batteriespannung angezeigt, muss die jeweilige Batterie nachgeladen werden. Die Hinweise im Kapitel 9 beachtenReise mit voll geladener Starterbatterie und Wohnraumbatterie beginnen. |
5 Während der Fahrt
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Motorcaravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Fahrgeschwindigkeit
• die Bremsen
• die Sicherheitsgurte
● die Sitze einschließlich Kopfstützen
● die Rückenlehnenverstellung der Sitzbank
• die Sitzplatzanordnung
• die Strangsperre
• die elektrischen Fensterheber
• die elektrisch einstellbaren Außenspiegel
• die Faltverdunklungen im Fahrerhaus
• das Schreib-/Lesepult
• die Motorhaube
● den Scheibenwaschwasser-Behälter
• die Kontrolle des Ölstands
• das Tanken
5.1 Fahren mit dem Motorcaravan

Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um ein Nutzfahrzeug (Klein-Lkw). Fahrweise entsprechend umstellen.
▶ Vor Fahrtbeginn und auch nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist.
▶ Auf den Sitzplätzen, an denen ein Sicherheitsgurt montiert ist, während der Fahrt immer den Sicherheitsgurt anlegen.
▶ Nie während der Fahrt den Sicherheitsgurt öffnen.
Mitfahrende Personen müssen auf den dafür vorgesehenen Plätzen sitzen bleiben.
▶ Die Türverriegelung darf nicht geöffnet werden.
▶ Ruckartiges Bremsen vermeiden.
Bei der Verwendung eines Navigationsgerätes das Fahrziel nur ändern, wenn das Fahrzeug steht. Deshalb einen Parkplatz oder einen sicheren Halteplatz ansteuern, wenn das Fahrziel geändert werden soll.
▶ Während der Fahrt über den Monitor des Navigationsgeräts keine DVD abspielen.

▶ Auf schlechten Straßen langsam fahren.
Beim Auffahren auf Fähren, beim Überqueren von Unebenheiten und beim Rückwärtsfahren besonders vorsichtig fahren. Größere Fahrzeuge können aufgrund des relativ langen Überhanges ausscheren und unter ungünstigen Bedingungen "aufsetzen". Dabei können der Unterboden oder Teile, die dort angebaut sind, beschädigt werden.
Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden und deshalb ein Unfall oder ein Schaden entsteht, übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Die in Kapitel 3 aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen müssen eingehalten werden.
Wenn in das Fahrzeug eine Rückfahrkamera eingebaut ist, schaltet sich die Kamera beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.

5 Während der Fahrt
5.2 Fahrgeschwindigkeit

Das Fahrzeug ist mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet. So stehen in schwierigen Verkehrssituationen ausreichend Reserven zur Verfügung. Diese hohe Leistung ermöglicht eine hohe Endgeschwindigkeit und erfordert überdurchschnittliches fahrerisches Können.
Das Fahrzeug bietet eine große Angriffsfläche für Wind. Besondere Gefahr droht bei plötzlich auftretendem Seitenwind.
▶ Ungleichmäßige oder einseitige Beladung verändert das Fahrverhalten.
Auf unbekannten Straßen können schwierige Fahrbahnverhältnisse herrschen und überraschende Verkehrssituationen auftreten. Passen Sie deshalb im Interesse Ihrer Sicherheit die Fahrgeschwindigkeit der jeweiligen Verkehrssituation und Umgebungssituation an.
▶ Die nationalen gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten.
5.3 Bremsen

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.

▷ Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
Zu Beginn jeder Fahrt Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:
- Funktionieren die Bremsen?
- Reagieren die Bremsen gleichmäßig?
- Bleibt das Fahrzeug beim Bremsen in der Spur?
5.4 Sicherheitsgurte
Das Fahrzeug ist im Wohnbereich an den Sitzplätzen, an denen vom Gesetzgeber ein Sicherheitsgurt vorgeschrieben ist, mit Automatik-Dreipunktgurten ausgestattet. Für das Anschnallen gelten die entsprechenden nationalen Bestimmungen.

▶ Vor der Fahrt anschnallen und während der Fahrt angeschnallt bleiben.
Gurtbänder nicht beschädigen oder einklemmen. Beschädigte Sicherheitsgurte von einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen.
Die Gurtbefestigungen, die Aufrollautomatik und die Gurtschlösser nicht verändern.
▶ Verschraubung der Sicherheitsgurte von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
Jeden Sicherheitsgurt nur für eine erwachsene Person verwenden.
▶ Gegenstände nicht zusammen mit Personen angurten.
Sicherheitsgurte sind für Personen mit einer Körpergröße unter 150 cm nicht ausreichend. In diesem Fall zusätzlich Rückhaltevorrichtungen verwenden. Prüfzertifikat beachten.
- Kinderrückhaltesysteme nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen.
5
Während der Fahrt

▶ Verwendete Sicherheitsgurte nach einem Unfall austauschen (lassen).
▶ Während der Fahrt die Rückenlehne des Sitzes nicht zu weit nach hinten neigen. Die Wirkung des Sicherheitsgurtes ist sonst nicht mehr gewährleistet.
5.4.1 Sicherheitsgurt richtig anlegen

Das Gurtband nicht verdrehen. Das Gurtband muss glatt am Körper anliegen.
▶ Beim Anlegen des Sicherheitsgurts korrekte Sitzhaltung einnehmen.
Der Sicherheitsgurt ist richtig angelegt, wenn an der Schulter zwischen Körper und Sicherheitsgurt noch eine Faustbreite Platz ist.
5.4.2 Sicherheitsgurt richtig einstellen

Die Sicherheitsgurte sind nicht bei allen Modellen einstellbar.

text_image
1 2Bild 12 Sicherheitsgurt Sitzbank
Die Sicherheitsgurte vor Fahrtbeginn so einstellen, dass der Schultergurt zwischen Hals und Schultergelenk verläuft.
Gurtführung nach unten verstellen:
Gurtführung nach oben verstellen:
■ Die Gurtsäule (Bild 12,2) mit beiden Händen kräftig nach unten drücken und loslassen.
Die Gurtsäule bleibt auf der gewünschten Höhe stehen.
■ Auf den gekennzeichneten Bereich (Bild 12,1) des Polsters drücken. Die Arretierung löst sich. Die Gurtsäule fährt nach oben.
■ Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist, den gekennzeichneten Bereich loslassen.
Die Gurtsäule bleibt auf der gewünschten Höhe stehen.
5 Während der Fahrt
5.5 Fahrersitz und Beifahrersitz

▶ Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren.
▶ Die Sitze während der Fahrt in Fahrtrichtung arretiert lassen und nicht verdrehen.

Der Fahrersitz und der Beifahrersitz sind je nach Modell und Ausstattungsvariante Bestandteil des Basisfahrzeugs. In diesem Fall ist das Einstellen der Sitze in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs beschrieben.
5.5.1 Sitze (Aguti)

text_image
1 2 3 4 5 6Bild 13 Fahrer- und Beifahrersitz (Aguti)
1 Rad zum Entriegeln und Verstellen der Rückenlehne
2 Armlehnenverstellung
3 Hebel zum Verstellen der Sitzhöhe
4 Hebel zum Verstellen der Sitzneigung
5 Bügel für Längsverstellung
6 Entriegelung Drehmechanismus
Sitze in Fahrtposition drehen
Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich.
■ Beide Armlehnen nach oben stellen.
■ Den Fahrersitz/Beifahrersitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben.
■ Den Sitz in Fahrtrichtung drehen und mit dem Feststellhebel (Bild 13,6) arre- tieren.

Das Drehen der Sitze im aufgestellten Fahrzeug ist im Kapitel 7 beschrieben.
Die Sitze vor dem Drehen ganz nach unten fahren. Die Sitze lassen sich sonst nicht drehen.
Armlehne einstellen Die Armlehnen können stufenlos in der Höhe verstellt werden.
■ Rändelrad (Bild 13,2) entgegen dem Uhrzeigersinn (von vorn gesehen) drehen. Dadurch wird die Arretierung der Armlehne gelöst.
■ Armlehne in die gewünschte Stellung bringen.
■ Rändelrad bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Geeignete Sitzposition einstellen
Fahrersitz und Beifahrersitz können in ihrer Position verstellt werden. Die dafür notwendigen Griffe befinden sich vorne und links oder rechts am Sitz.
■ Den Bügel (Bild 13,5) ziehen. Der Sitz kann nach vorn oder hinten verschoben werden.
■ Den Rädelknopf (Bild 13,1) drehen. Die Rückenlehne wird entriegelt und lässt sich in ihrer Neigung verstellen.
■ Den Hebel (Bild 13,4) nach oben ziehen. Die Neigung von Sitzfläche und Rückenlehne können eingestellt werden.
5
Während der Fahrt
Sitzhöhe einstellen
Je nach Ausführung kann der Sitz stufenlos in der Höhe verstellt werden.
■ Hebel (Bild 13,3) nach oben ziehen.
■ Sitz entlasten oder belasten. Der Sitz fährt nach oben bzw. nach unten.
■ Hebel loslassen, wenn die gewünschte Position erreicht ist. Der Sitz wird verriegelt.
5.5.2 Sitze (SKA)

text_image
1 2 3 4 5 6 7Bild 14 Fahrer- und Beifahrersitz (SKA)
1 Bügel für Längsverstellung
2 Hebel zum Einstellen der Sitzhöhe
3 Entriegelung Drehmechanismus
4 Armlehnenverstellung
5 Hebel zum Entriegeln und Verstellen der Rückenlehne
6 Hebel zum Einstellen der Sitzneigung
7 Hebel zum Einstellen der Sitztiefe
Sitze in Fahrtposition drehen
Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich.
■ Beide Armlehnen nach oben stellen.
■ Sitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben.
■ Sitz in Fahrtrichtung drehen und einrasten lassen.
Das Drehen der Sitze im aufgestellten Fahrzeug ist im Kapitel 7 beschrieben.

Sitz in Längsrichtung einstellen
Den Fahrersitz so einstellen, dass der Fahrer die Pedale bequem durchtreten kann.
■ Bügel (Bild 14,1) nach oben ziehen.
■ Sitz nach vorn oder hinten schieben.
■ Bügel loslassen. Der Sitz muss hörbar einrasten.
Sitztiefe einstellen
Sitzfläche so einstellen, dass die Oberschenkel auf der Sitzfläche aufliegen.
■ Griff (Bild 14,7) nach oben ziehen.
■ Sitzfläche nach vorn oder hinten schieben.
■ Griff loslassen. Die Sitzfläche muss hörbar einrasten.
Sitzneigung einstellen
Sitzneigung so einstellen, dass die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.
■ Griff (Bild 14,6) nach oben ziehen.
■ Sitzfläche durch Belasten oder Entlasten in die gewünschte Neigungsposition bringen.
■ Griff loslassen. Die Sitzfläche muss hörbar einrasten.
5 Während der Fahrt
Sitzhöhe einstellen
Je nach Ausführung kann der Sitz stufenlos in der Höhe verstellt werden.
■ Hebel (Bild 14,2) nach oben ziehen.
■ Sitz entlasten oder belasten. Der Sitz fährt nach oben bzw. nach unten.
■ Hebel loslassen, wenn die gewünschte Position erreicht ist. Der Sitz wird verriegelt.
Rückenlehne entriegeln und einstellen
Die Neigung der Rückenlehne so einstellen, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gehalten werden kann.
Griff (Bild 14,5) nach oben ziehen um die Rückenlehne zu entriegeln.
- Rückenlehne durch Belasten oder Entlasten in die gewünschte Neigungsposition bringen.
■ Griff loslassen. Die Rückenlehne muss hörbar einrasten.
Armlehne einstellen
Die Armlehnen lassen sich stufenlos in der Höhe verstellen.
Rädelrad (Bild 14,4) drehen. Je nach Drehrichtung neigt sich die Armlehne nach oben oder unten.
5.6 Kopfstützen

▷ Die Kopfstützen sind nicht bei allen Modellen einstellbar.

Bild 15 Kopfstütze Sitzbank
Kopfstützen (Bild 15,1) vor Fahrtbeginn so einstellen, dass der Hinterkopf etwa in Ohrhöhe abgestützt wird. Die Kopfstützen von Hand nach oben ziehen oder nach unten drücken.
5 Während der Fahrt
5.7 Rückenlehnenverstellung Sitzbank

▷ Wenn das Fahrzeug mit der Rückenlehnenverstellung ausgestattet ist, kann die Sitzbank nicht zum Bett umgebaut werden.
Mit der Rückenlehnenverstellung "Travel Lounge" lässt sich die Neigung der Rückenlehne verstellen.

Bild 16 Rückenlehnenverstellung der Sitzbank
■ Den Bügel (Bild 16,1) unterhalb der Sitzfläche (Bild 16,3) nach oben ziehen oder drücken und in dieser Stellung halten.
■ Die Sitzfläche auf den Schienen (Bild 16,2) bis zur gewünschten Position oder bis zum Anschlag vorsichtig nach vorne ziehen.
■ Den Bügel loslassen und die Sitzfläche leicht nach vorne oder hinten bewegen, bis die Sitzfläche hörbar einrastet.
5.8 Sitzplatzanordnung

Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den zugelassenen Sitzplätzen aufhalten. Die zulässige Anzahl der Sitzplätze den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▶ Während der Fahrt ist das Sitzen auf den Längssitzbänken verboten.
▶ An Sitzplätzen gilt die Anschnallpflicht.

Bild 17 Symbol Sitzplatz
Sitzplätze, die während der Fahrt benutzt werden können, sind mit einem Aufkleber (Bild 17) ausgestattet.
5 Während der Fahrt
5.9 Strangsperre (I-Modell)

text_image
1 2 CrumaBild 18 Strangsperre
Der Schieberegler (Bild 18,2) für die Strangsperre (Bild 18,1) befindet sich links außen am Armaturenbrett.
Über den Schieberegler wird die Raumheizung mit der Fahrzeugheizung gekoppelt. Damit wird bei Stillstand des Fahrzeuges die Frontscheibe beheizt.
Während des Fahrbetriebes die Strangsperre schließen (Schieberegler ganz nach unten schieben), damit für die Front- und Seitenscheiben die volle Leistung der Fahrzeugheizung zur Verfügung steht.
Strangsperre schließen:
■ Hebel (Bild 18,2) ganz nach unten schieben. Die Strangsperre ist geschlossen.
5.10 Elektrische Fensterheber (I-Modell)

▶ Unkontrolliertes Schließen des Fensters kann zu Quetschverletzungen führen.
▶ Auch bei kurzzeitigem Verlassen des Fahrzeugs den Schlüssel aus dem Lenkschloss abziehen. Kinder können sonst den Fensterheber bedienen und sich am Fenster Verletzungen zuziehen.

text_image
1 2Bild 19 Schalter für elektrischen Fensterheber
Das Fahrzeug ist auf der Fahrerseite mit einem elektrischen Fensterheber (Bild 19) ausgestattet.
Öffnen:
■ Schalter unten drücken (Bild 19,2).
Schließen:
■ Schalter oben drücken (Bild 19,1).
5 Während der Fahrt
5.11 Elektrisch einstellbare Außenspiegel (I-Modell)
Je nach Ausführung ist das Fahrzeug mit zwei elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln ausgestattet. Die Schalter für die Außenspiegeleinstellung sowie für die Spiegelheizung befinden sich auf dem Armaturenbrett.

text_image
1 2Bild 20 Schalter für elektrisch einstellbare Außenspiegel und Spiegelheizung
Einstellen:
■ Den Spiegel, der eingestellt werden soll, wählen. Dazu den Drehschalter (Bild 20,1) nach links oder rechts drehen.
■ Den Spiegel durch Drücken des Schalters (Bild 20,1) in die entsprechende Richtung einstellen.
■ Den Schalter (Bild 20,2) drücken. Die Kontroll-Leuchte im Schalter zeigt den Betrieb an.
Heizung einschalten:
5 Während der Fahrt
5.12 Faltverdunklungen für Frontscheibe, Fahrerfenster und Beifahrerfenster

Während der Fahrt müssen die Faltverdunklungen für die Frontscheibe, das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster geöffnet, arretiert und gesichert sein.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

text_image
1 2 1Bild 21 Verriegelung Faltverdunklung Frontscheibe

Bild 22 Verriegelung Faltverdunklung Frontscheibe (I-Modell)
Faltverdunklung Frontscheibe sichern:
■ Die beiden Hälften der Faltverdunklung für die Frontscheibe am Griff (Bild 21,2 und Bild 22,1) bis zum Anschlag nach außen schieben.
■ Die Verriegelungsknöpfe (Bild 21,1) nach unten bzw. nach oben schieben. Wenn der rote Punkt sichtbar ist, ist die Verriegelung offen.

Bild 23 Verriegelung Faltverdunklung Fahrer-/Beifahrerfenster
Faltverdunklung Fahrer-/Beifahrerfenster sichern:
■ Die Faltverdunklungen für das Fahrerfenster und das Beifahrerfenster mit dem Griff (Bild 23,1) auf den Aufsatz schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
5 Während der Fahrt
5.13 Schreib-/Lesepult

▶ Während der Fahrt muss das Schreib-/Lesepult geschlossen sein.

▷ Wenn ein Beifahrerairbag vorhanden ist, ist das Schreib-/Lesepult arretiert und kann nicht aufgestellt werden.

Bild 24 Schreib-/Lesepult
Der Motorcaravan ist je nach Modell mit einem Schreib-/Lesepult (Bild 24) ausgestattet.
5.14 Motorhaube

Bei geöffneter Motorhaube besteht Verletzungsgefahr im Motorraum.
▶ Auch wenn der Motor bereits vor längerer Zeit abgeschaltet wurde, kann er noch heiß sein. Verbrennungsgefahr!
▶ Nicht im Motorraum arbeiten, während der Motor läuft.
Die Motorhaube muss während der Fahrt fest verschlossen und verriegelt sein. Nach dem Schließen prüfen, ob die Verriegelung eingerastet ist. Dazu an der Motorhaube ziehen.
5 Während der Fahrt
5.14.1 I-Modell

text_image
1Bild 25 Entriegelungshebel Motorhaube innen

Bild 26 Entriegelungshebel Motorhaube außen
Öffnen:
■ Den Hebel (Bild 25,1) am Armaturenbrett an der linken Fahrzeugseite ziehen. Die Motorhaube öffnet sich bis zum Anschlag des Sicherungshakens.
Mit einer Hand unter die Motorhaube greifen und den Sicherungshaken (Bild 26,1) betätigen. Dazu hinter die Platte (Bild 26,2) greifen und die Platte nach vorn ziehen.
■ Die Motorhaube in einem Bogen nach vorn und oben schwenken.
Schließen:
■ Die Motorhaube in einem Bogen nach unten und hinten schwenken, bis der Schnappverschluss hörbar einrastet.
■ Prüfen, ob die Motorhaube sicher verriegelt ist. Dazu an der Motorhaube ziehen.
5.15 Scheibenwaschwasser einfüllen (I-Modell)

text_image
1Bild 27 Einfüllstutzen Waschwasserbehälter
■ Motorhaube entriegeln und öffnen.
■ Den Deckel (Bild 27,1) vom Einfüllstutzen des Waschwasserbehälters abnehmen.
■ Waschwasser langsam einfüllen.
■ Den Deckel auf den Einfüllstutzen des Waschwasserbehälters drücken.
5
Während der Fahrt
5.16 Kühlwasser nachfüllen

Kühlflüssigkeit vor dem Öffnen des Kühlsystems abkühlen lassen. Verbrühungsgefahr!
Kühlsystem vor dem Öffnen abkühlen lassen. Wenn das Kühlsystem heiß ist, steht es unter hohem Druck. Verletzungsgefahr!

text_image
1 2 1
text_image
1 2Bild 28 Abdeckung im Armaturenbrett Bild 29 Abdeckung zum Motorraum
■ Zwei Schrauben (Bild 28,1) lösen und Abdeckung (Bild 28,2) abnehmen.
■ Sechs Innensechskantschrauben (Bild 29,1) herausdrehen und mit Scheiben abnehmen.
■ Abdeckung (Bild 29,2) abnehmen.

Bild 30 Deckel am Kühlwasser-Ausgleichsbehälter
■ Den Deckel (Bild 30,1) vorsichtig öffnen und Druck entweichen lassen.
■ Den Deckel abnehmen und Kühlwasser mit einem geeigneten Hilfsmittel (z. B. Flasche) nachfüllen.
■ Den Deckel (Bild 30,1) wieder auf den Kühlwasser-Ausgleichsbehälter schrauben.
■ Beide Abdeckungen (Bild 29,2 und Bild 28,2) wieder festschrauben.
5 Während der Fahrt
5.17 Ölstand kontrollieren (I-Modell)

Bild 31 Öl-Mess-Stab (I-Modell)
Der Öl-Mess-Stab (Bild 31,1) Ibefindet sich im Motorraum, hinter der vorderen Querstrebe. Der Öl-Mess-Stab ist rot gekennzeichnet..
5.18 Dieselkraftstoff tanken

▶ Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
Die Verschlussdeckel für den Kraftstoff-Einfüllstutzen und den Trinkwasser-Einfüllstutzen sind bei einigen Modellen sehr ähnlich. Vor dem Füllen des Tanks unbedingt die Kennzeichnung kontrollieren.

Der Kraftstoff-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "Diesel" gekennzeichnet.
Der Kraftstoff-Einfüllstutzen befindet sich außen am Fahrzeug, vorn links. Er ist durch eine Verschlussklappe abgedeckt.

Bild 32 Verschlussklappe für Kraftstoff-Einfüllstutzen

text_image
1 2 3 DIESELBild 33 Geöffnete Verschlussklappe mit Kraftstoff-Einfüllstutzen
Öffnen:
■ Verschlussklappe (Bild 32,1) öffnen.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 32,3) stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel (Bild 32,2) abnehmen.
5 Während der Fahrt
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf Kraftstoff-Einfüllstutzen aufsetzen.
■ Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Kraftstoff-Einfüllstutzen sitzt.
■ Verschlussklappe (Bild 33,1) schließen.
5 Während der Fahrt
6
Motorcaravan aufstellen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Feststellbremse
• die Eintrittstufe
• die Unterlegkeile
• die Bedienung der Stützen
● den 230-V-Anschluss
den Kühlschrank

Das Fahrzeug so aufstellen, dass es möglichst waagrecht steht. Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
▷ Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Um dies zu vermeiden, das Fahrzeug nach dem Aufstellen regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren von Tieren untersuchen.
6.1 Feststellbremse
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.

Bei Frostgefahr die Feststellbremse ab und zu lösen und wieder anziehen. So wird ein Festfrieren oder Festrosten vermieden. Vor dem Lösen der Feststellbremse das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
6.2 Eintrittstufe
Zum Aussteigen aus dem Fahrzeug die Eintrittstufe ganz ausfahren.
6.3 Unterlegkeile
Beim Parken des Fahrzeugs an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwenden. Wenn die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mehr als 4 t beträgt, müssen beim Parken an Steigungen oder Gefällen Unterlegkeile verwendet werden. Die Unterlegkeile sind bei Fahrzeugen über 4 t Gesamtmasse serienmäßig beigelegt.
6.4 Stützen
6.4.1 Allgemeine Hinweise

Die angebauten Stützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Stützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Fahrzeugs gegen das Einfedern der Hinterachse.
Beim Aufstellen des Fahrzeugs darauf achten, dass die Stützen gleichmäßig belastet werden.
Die Stützen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag nach oben drehen, vollständig einfahren und sichern.

Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Stützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.
6
Motorcaravan aufstellen
6.4.2 Hubstützen (AL-KO)

Je nach Modell besitzt der Sechskant ein Gelenk, mit dem der aufgesteckte Steckschlüssel in eine günstigere Position zum Drehen gebracht werden kann.
Damit eine einwandfreie Funktion gewährleistet ist, die Innenrohre der Hubstützen regelmäßig reinigen und fetten.
Je nach Modell sind die Hubstützen in der Länge verstellbar.

text_image
1 2 3 4 5Bild 34 Hubstütze
Ausfahren:
■ Am Sechskant (Bild 34,1) den Steckschlüssel aufstecken und drehen, bis die Hubstütze senkrecht nach unten steht.
■ Splint (Bild 34,4) aus der Stützfußverlängerung (Bild 34,5) herausziehen.
■ Die Stützfußverlängerung auf die gewünschte Länge herausfahren.
■ Splint in Stützfußverlängerung stecken.
■ Am Sechskant drehen, bis die Hubstütze am Boden vollständig aufliegt und das Fahrzeug waagrecht steht.
Einfahren:
■ Am Sechskant (Bild 34,1) den Steckschlüssel aufstecken und drehen, bis die Hubstütze wieder vom Boden frei ist.
■ Splint (Bild 34,4) aus der Stützfußverlängerung (Bild 34,5) herausziehen.
■ Stützfußverlängerung (Bild 34,5) ganz einschieben und Splint (Bild 34,4) in die vorgesehene Bohrung an der Stützfußverlängerung stecken.
■ Mit Steckschlüssel am Sechskant (Bild 34,1) drehen, bis Hubstütze nach oben geschwenkt und die Führungsscheibe (Bild 34,3) vollständig in die Kerbe (Bild 34,2) eingefahren ist.

Vor Fahrtbeginn beachten: Sind alle Hubstützen vollständig eingefahren, alle Stützfußverlängerungen ganz eingeschoben und mit dem Splint gesichert?
6.5 230-V-Anschluss
Das Fahrzeug kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 9).
6.6 Kühlschrank
Der 12-V-Betrieb des Kühlschranks funktioniert nur, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Wenn der Fahrzeugmotor abgestellt ist, den Kühlschrank auf 230-V-Betrieb oder Gasbetrieb umstellen.
7
Wohnen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Fahrzeug.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- das Öffnen und Schließen der Türen und Außenklappen
• das Lüften des Fahrzeugs - das Öffnen und Schließen der Fenster und Rollos
• das Öffnen und Schließen der Dachhauben
• das Drehen der Sitze
• das Verändern von Tischflächen
• das Umbauen von Tischen
• das Positionieren des Fernsehgeräts
• das Einstellen der Halogenspotleuchten
• die Lichtschalter
• das Vergrößern der Sitzgruppen
• die Benutzung der Betten
7.1 Türen

▶ Nur mit verriegelten Türen fahren.

Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp. Im Notfall erschweren verriegelte Türen jedoch Helfern den Zugang in das Fahrzeuginnere.
▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Türen verriegeln.
Je nach Modell sind die Schlösser der Fahrertür und der Beifahrertür Bestandteil des Basisfahrzeugs. In diesem Fall ist das Öffnen und Schließen der Fahrertür und der Beifahrertür in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs beschrieben.
7.1.1 Eingangstür, außen

text_image
1 2Bild 35 Türschloss Eingangstür, außen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 35,1) stecken und drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
■ Am Türgriff (Bild 35,2) ziehen. Die Tür ist geöffnet.
7 Wohnen
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 35,1) stecken und drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
7.1.2 Eingangstür, innen (mit Sicherungshebel)

text_image
1 2Bild 36 Türschloss Eingangstür, innen
Öffnen:
■ Am Griff (Bild 36,1) ziehen. Das Türschloss wird entriegelt. Der Sicherungshebel (Bild 36,2) springt automatisch heraus.
Verriegeln:
■ Den Sicherungshebel (Bild 36,2) drücken.
7.1.3 Eingangstür, innen (ohne Sicherungshebel)

text_image
1 2Bild 37 Türschloss Eingangstür, innen
Öffnen:
■ Griff (Bild 37,1) ziehen.
Verriegeln:
■ Griff (Bild 37,1) in die Griffschale (Bild 37,2) drücken.
7 Wohnen
7.1.4 Fahrertür, außen

text_image
1 2Bild 38 Türschloss Fahrertür, außen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 38,1) stecken und drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
■ Am Türgriff (Bild 38,2) ziehen. Die Tür ist geöffnet.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 38,1) stecken und drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
7.1.5 Fahrertür, innen (mit Sicherungshebel)

text_image
1 2Bild 39 Türschloss Fahrertür, innen
Öffnen:
■ Am Griff (Bild 39,2) ziehen. Das Türschloss wird entriegelt. Der Sicherungshebel (Bild 39,1) springt automatisch heraus.
Verriegeln:
■ Den Sicherungshebel (Bild 39,1) drücken.
7 Wohnen
7.1.6 Fahrertür, innen (ohne Sicherungshebel)

text_image
1 2Bild 40 Türschloss Eingangstür, innen
Öffnen: ■ Griff (Bild 40,1) ziehen.
Verriegeln: ■ Griff (Bild 40,1) in die Griffschale (Bild 40,2) drücken.
7.1.7 Insektenschutz an der Eingangstür

▷ Den Insektenschutz ganz öffnen, bevor die Eingangstür geschlossen wird.

Bild 41 Insektenschutz
Schließen: ■ Insektenschutz an der Leiste (Bild 41,1) ganz herausziehen.
Öffnen: ■ Insektenschutz an der Leiste (Bild 41,1) in Ausgangsstellung zurückschieben.
7 Wohnen
7.1.8 Fenster Eingangstür (Variante 1)
In die Eingangstür ist ein Fenster mit einer Faltverdunklung integriert.

text_image
1 2Bild 42 Faltverdunklung
Schließen:
■ Die Faltverdunklung (Bild 42,2) in der Mitte der Griffleiste (Bild 42,1) fassen, von unten nach oben ziehen und auf der gewünschten Höhe loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Höhe stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung in der Mitte der Griffleiste fassen und nach unten schieben.
7.1.9 Fenster Eingangstür (Variante 2)
In die Eingangstür ist ein Fenster mit Insektenschutzrollo und Verdunklungsrollo integriert.

Bild 43 Fenster in der Eingangstür Bild 44 Rollo
Fenster öffnen:
■ Sicherung (Bild 43,3) nach hinten drücken.
■ Griff (Bild 43,2) zusammendrücken und Fenster nach unten schieben.
Fenster schließen:
■ Fenster nach oben schieben, bis der Griff (Bild 43,2) in der Verriegelung (Bild 43,1) einrastet.
Insektenschutzrollo
Um das Insektenschutzrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Abschluss-Stab (Bild 44,1) des Insektenschutzrollos in der Mitte greifen und zum Abschluss-Stab des Verdunklungsrollos führen.
■ Rastklinge einrasten lassen.
■ Rollos stufenlos durch Verschieben der Abschluss-Stäbe verstellen.
Öffnen:
■ Abschluss-Stab (Bild 44,1) des Insektenschutzrollos halten und Rastklinge betätigen.
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos bis zum Anschlag an den Rahmen zurückführen.
7
Wohnen
7.2 Außenklappen

▷ Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Zum Öffnen und Schließen der Außenklappe alle Schlösser öffnen oder schließen, die an der Außenklappe angebaut sind.
▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Außenklappen schließen.

Die am Fahrzeug angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzylindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.
7.2.1 Klappenschloss mit Griffschale

Zum Öffnen der Außenklappe alle Schlossgriffe gleichzeitig ziehen, die an der Außenklappe angebaut sind.

text_image
1 2Bild 45 Klappenschloss mit Griffschale
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 45,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Das Klappenschloss ist entriegelt.
■ Schlüssel abziehen.
■ Am Schlossgriff (Bild 45,2) ziehen. Die Außenklappe ist geöffnet.
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Das Klappenschloss ist verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.
Schließen:
7
Wohnen
7.2.2 Außenklappen feststellen
An manchen Außenklappen ist ein Sicherungshaken angebracht, mit dem die Klappe in geöffneter Stellung festgestellt werden kann.

▶ Beim Öffnen und Feststellen der Klappe auf den korrekten Sitz des Sicherungshakens achten. Verletzungsgefahr durch zufallende Klappe!

Bild 46 Sicherungshaken Außenklappe, Ausgangsposition

Bild 47 Sicherungshaken Außenklappe, Feststellposition
Feststellen
■ Die Außenklappe (Bild 47,1) öffnen und nach oben gegen die Wand des Fahrzeugs klappen.
■ Die Außenklappe mit einer Hand in dieser Position festhalten.
■ Den Sicherungshaken (Bild 46,1) mit der anderen Hand herausziehen.
■ Den Sicherungshaken (Bild 47,2) nach oben drehen und die Außenklappe (Bild 47,1) dahinter verkeilen.
Schließen
■ Die Außenklappe in Position halten.
■ Den Sicherungshaken (Bild 47,2) ziehen und nach unten drehen.
■ Den Sicherungshaken vorsichtig in die Ausgangsposition (Bild 46,1) zurückschieben.
■ Die Außenklappe herunterklappen und verschließen.
7 Wohnen
7.3 Fahrerhausabtrennung

▶ Nur mit gesicherter Tür fahren.

Bild 48 Fahrerhausabtrennung Bild 49 Schloss Fahrerhaus
Schloss Wohnraumseite Um die Fahrerhausabtrennung zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Die Tür (Bild 48,1) entsichern und zuschieben.
■ Den Griff (Bild 48,2) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis die Tür verriegelt ist.
Öffnen:
■ Den Griff (Bild 48,2) im Uhrzeigersinn drehen, bis die Tür entriegelt ist.
■ Die Tür (Bild 48,1) aufschieben und sichern.
Schloss Fahrerhausseite Um die Fahrerhausabtrennung zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Die Tür (Bild 48,1) entsichern und am Griff (Bild 49,2) zuschieben.
■ Den Schlüssel in den Schließzylinder (Bild 49,1) stecken und im Uhrzeigersinn drehen, bis die Tür verriegelt ist.
Öffnen:
■ Den Schlüssel in den Schließzylinder stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Die Tür aufschieben und sichern.
7.4 Lüften

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung).
An Durchbrüchen (z. B. Pilzdachlüftern, Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.
7
Wohnen
Kondenswasser
Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser und in der Folge Schimmel bildet. Wenn Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung aufeinander abgestimmt sind, lässt sich in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima schaffen. Um Zugluft zu vermeiden, die Luftaustrittdüsen am Armaturenbrett schließen und die Luftverteilung des Basisfahrzeugs auf Umluft stellen.
Das Fahrzeug bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist. Dabei nicht nur den Innenraum, sondern auch die von außen zugänglichen Stauräume lüften. Wenn das Fahrzeug in einem geschlossenen Raum abgestellt ist (z. B. Garage), auch den Stellplatz lüften. Auftretendes Kondenswasser kann zu Schimmelbildung führen.
7.5 Fenster

Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen. Die Faltverdunklung und der faltbare Insektenschutz bestehen aus dünnem Gewebe. Um die Faltverdunklung oder den Insektenschutz nicht zu beschädigen, die Faltverdunklung oder den Insektenschutz vorsichtig am Griff in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
▷ Wenn das Verdunklungsrollo bzw. die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen dem Verdunklungsrollo/der Faltverdunklung und der Fensterscheibe kommen. Das Fenster kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo/die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen.
▷ Vor Fahrtbeginn die Fenster schließen.
Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Zum Öffnen und Schließen der Ausstellfenster alle Verriegelungshebel öffnen oder schließen, die am Ausstellfenster angebaut sind.
▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Fenster schließen.
Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei starken Temperaturunterschieden oder extremen Witterungsverhältnissen ein leichter Beschlag aus Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.

7 Wohnen
7.5.1 Schiebefenster mit Verriegelung (Variante 1)

text_image
1 2Bild 50 Schiebefenster mit Schiebeverriegelung
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 50,1) herausziehen.
Griff (Bild 50,2) drücken und gleichzeitig nach vorne oder hinten schieben.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen.
■ Verriegelung hineindrücken.
7.5.2 Schiebefenster mit Verriegelung (Variante 2)

Bild 51 Schiebefenster mit Schiebeverriegelung
Öffnen:
■ Verriegelungsknopf (Bild 50,1) in vertikale Position drehen.
Griff (Bild 50,2) drücken und gleichzeitig nach vorne oder hinten schieben.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen.
■ Verriegelungsknopf in horizontale Position drehen.
7 Wohnen
7.5.3 Schiebefenster mit Verriegelung (Variante 3)

text_image
1 2Bild 52 Schiebefenster mit Druckverriegelung
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 52,2) nach oben drücken.
Griff (Bild 52,1) drücken und gleichzeitig nach vorn oder hinten schieben.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen.
■ Verriegelung nach unten drücken.
7.5.4 Schiebefenster ohne Verriegelung (Variante 1)

Bild 53 Schiebefenster
Öffnen:
Griff (Bild 53,1) drücken und gleichzeitig nach vorn oder hinten schieben oder ziehen.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen und den Griff einrasten lassen.
7 Wohnen
7.5.5 Schiebefenster ohne Verriegelung (Variante 2)

text_image
1 2 3Bild 54 Schiebefenster ohne Verriegelung

text_image
1 2 3Bild 55 Schiebefenster ohne Verriege- lung
Öffnen:
Griffklappe (Bild 55,1) ziehen und Griff gleichzeitig nach vorn schieben oder ziehen.
■ Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.
Schließen:
■ Fenster bis zum Anschlag schließen und Griff einrasten lassen.
7.5.6 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern

Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.

Bild 56 Verriegelungshebel in Stellung "geschlossen"

text_image
1Bild 57 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern, geöffnet
Öffnen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 56,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Stellung öffnen und mit Rändelknopf (Bild 57,1) feststellen.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Rändelknopf (Bild 57,1) drehen, bis Arretierung freigegeben wird.
■ Das Ausstellfenster schließen.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 56,3) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 56,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 56,1).
7
Wohnen

Bild 58 Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in 2 verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 58)
- in Stellung "fest verschlossen" (Bild 56)
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 58,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Den Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 58,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 58,1) einfahren.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
7
Wohnen
7.5.7 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Das Fenster ganz öffnen, um die Arretierung freizugeben. Wenn die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen wird, kann das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißen.
Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
▷ Wenn der Verriegelungshebel mit einem Sicherungsknopf ausgestattet ist, bei jeder Bedienung des Verriegelungshebels den Sicherungsknopf drücken.

Bild 59 Verriegelungshebel in Stellung "geschlossen"

Bild 60 Verriegelungshebel mit Sicherungsknopf in Stellung "geschlossen"

text_image
1Bild 61 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern, geöffnet
Öffnen:
■ Falls vorhanden, den Sicherungsknopf (Bild 60,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 59,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen. Der Automatik-Aussteller (Bild 61,1) rastet selbstständig ein.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
■ Das Ausstellfenster schließen.
■ Falls vorhanden, den Sicherungsknopf (Bild 60,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 59,3) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 59,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 59,1).
7
Wohnen

Bild 62 Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"

Bild 63 Verriegelungshebel mit Sicherungsknopf in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 62)
- in Stellung "fest verschlossen" (Bild 59).
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Falls vorhanden, den Sicherungsknopf (Bild 63,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 62,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Das Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Falls vorhanden, den Sicherungsknopf (Bild 63,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 62,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 62,1) einfahren.
■ Ggf. sicherstellen, dass der Sicherungsknopf nicht hineingedrückt ist, sondern den Verriegelungshebel sichert.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
7
Wohnen
7.5.8 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo

Die Rollos vor der Fahrt öffnen. Wenn die Rollos geschlossen sind, kann die Federwelle durch die Erschütterungen beschädigt werden.
Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo lassen sich getrennt voneinander bedienen.

text_image
1 2 3Bild 64 Ausstellfenster
Verdunklungsrollo
Das Verdunklungsrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
■ Verdunklungsrollo am Griff (Bild 64,2) nach unten ziehen. Wenn das Verdunklungsrollo ganz geschlossen wird, das Verdunklungsrollo auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 64,3) einhängen.
Öffnen:
■ Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist: Den Griff (Bild 64,2) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Verdunklungsrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Wenn sich das Verdunklungsrollo in Zwischenposition befindet: Den Griff (Bild 64,2) leicht nach unten ziehen, bis sich die Arretierung gelöst hat.
■ Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo
Das Insektenschutzrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
■ Insektenschutzrollo am Griff (Bild 64,1) nach unten ziehen und auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 64,3) einhängen.
Griff (Bild 64,1) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Insektenschutzrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.
Öffnen:
7 Wohnen
7.5.9 Faltverdunklung für die Frontscheibe
Variante 1

text_image
1 2Bild 65 Faltverdunklung für die Front- scheibe
Schließen:
■ Verschluss der Sicherungsschlaufe (Bild 65,1) an der Faltverdunkung lösen.
■ Am Griff der Faltverdunklung die Verriegelung (Bild 65,2) zusammendrücken und auf die gewünschte Höhe nach unten ziehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff vorsichtig nach oben zurückschieben, bis die Verriegelung (Bild 65,2) einrastet
■ Die Faltverdunklung mit der Sicherungsschlaufe (Bild 65,1) sichern.
Variante 2

Bild 66 Griff Faltverdunklung für die Frontscheibe
Schließen:
■ Die Faltverdunklungen zu beiden Seiten der Frontscheibe jeweils am Griff (Bild 65,2) fassen und vorsichtig zur Mitte der Frontscheibe hin zuziehen, bis der Magnetverschluss die Faltverdunklung geschlossen hält.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff vorsichtig unter die Abdeckung an den A-Säulen zurückschieben.
■ Den Griff auf den Aufsatz schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
7
Wohnen
7.5.10 Faltverdunklung Fahrerfenster und Beifahrerfenster
Variante 1

Bild 67 Faltverdunklung für Fahrer- und Beifahrerfenster
Schließen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff (Bild 67,1) fassen und vorsichtig nach vorne zuziehen, bis der Magnetverschluss die Faltverdunklung geschlossen hält.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklungen am Griff vorsichtig unter die Abdeckung zurückschieben.
■ Den Griff (Bild 67,2) auf den Aufsatz schieben. Die Faltverdunklung ist gesichert.
Variante 2

Bild 68 Faltverdunklung für Fahrer- und Beifahrerfenster
Schließen:
■ Den Klettverschluss der Sicherungsschlaufen (Bild 68,3) auf beiden Seiten öffnen.
■ Die Faltverdunklung nacheinander an den Griffen (Bild 68,1 und 2) fassen und vorsichtig zusammen ziehen, bis der Magnetverschluss die Faltverdunklung geschlossen hält.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklungen an den Griffen (Bild 68,1 und 2) vorsichtig zurückschieben.
■ Die Faltverdunklung mit dem Klettverschluss der Sicherungsschlaufe (Bild 68,3) sichern.
7
Wohnen
7.5.11 Raffrollos

Bild 69 Raffrollo Bild 70 Schnurbeschwerer

text_image
1 2Je nach Modell ist das Fahrzeug mit Raffrollos ausgestattet.
Rollo raffen:
■ Schnurbeschwerer (Bild 69,1) nach unten ziehen. Das Rollo wird von den Bändern nach oben gezogen und gerafft.
■ Schnurbeschwerer (Bild 70,2) auf den Klettverschluss (Bild 70,1) drücken.
Rollo herunterlassen:
■ Schnurbeschwerer (Bild 70,2) vom Klettverschluss (Bild 70,1) abnehmen.
■ Schnurbeschwerer langsam nach oben führen. Der Abschluss-Stab zieht das Rollo nach unten.
7.6 Dachhauben
Je nach Modell sind im Fahrzeug Dachhauben mit oder ohne Zwangslüftung eingebaut. Wenn eine Dachhaube ohne Zwangslüftung eingebaut ist, erfolgt die Zwangslüftung über Pilzdachlüfter.

Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen stets offen halten. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Die Dachhauben sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen. Die Faltverdunklung und der faltbare Insektenschutz bestehen aus dünnem Gewebe. Um die Faltverdunklung oder den Insektenschutz nicht zu beschädigen, die Faltverdunklung oder den Insektenschutz vorsichtig am Griff in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn das Verdunklungsrollo bzw. die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen dem Verdunklungsrollo/der Faltverdunklung und der Dachhaube kommen. Die Dachhaube kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo/die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen. Die Dachhaube leicht öffnen oder in Lüftungsstellung bringen.
Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
7
Wohnen

▷ Die Dachhauben nicht betreten.
▷ Vor Fahrtbeginn die Dachhauben schließen.
▷ Vor Fahrtbeginn die Verriegelung der Dachhauben prüfen.
▷ Vor Fahrtbeginn die Verdunklungsrollos bzw. die Faltverdunklungen öffnen.
Die Dichtungen der Dachhauben mindestens 1 x jährlich mit Talkum einreiben.
▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Dachhauben schließen.

7.6.1 Dachhaube mit Schnappverschluss

Bild 71 Dachhaube mit Schnappverschluss
Die Dachhaube kann ein- oder beidseitig hochgestellt werden. Je nach Ausführung ist die Dachhaube mit einem Verdunklungsrollo ausgestattet.
Öffnen:
■ Am Griff (Bild 71,5) ziehen.
■ Insektenschutz (Bild 71,4) nach unten klappen.
■ Schnappverschluss (Bild 71,1) zur Innenseite der Dachhaube (Bild 71,8) drücken. Gleichzeitig mit dem Griff (Bild 71,2) die Dachhaube nach oben drücken.
■ Insektenschutz (Bild 71,4) nach oben schwenken, bis er einrastet.
Schließen:
■ Am Griff (Bild 71,5) ziehen.
■ Insektenschutz (Bild 71,4) nach unten klappen.
■ An beiden Griffen (Bild 71,2) die Dachhaube (Bild 71,8) kräftig nach unten ziehen, bis beide Schnappverschlüsse (Bild 71,1) eingerastet sind.
■ Insektenschutz (Bild 71,4) nach oben schwenken, bis er einrastet.
Verdunklungsrollo
Um das Verdunklungsrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Verdunklungsrollo am Griff (Bild 71,7) ziehen und Hakenleiste (Bild 71,3) in die Halteleiste (Bild 71,6) am Insektenschutz einhängen.
■ Hakenleiste (Bild 71,3) von der Halteleiste (Bild 71,6) lösen und Verdunklungs- rollo langsam zurückführen.
Öffnen:
7 Wohnen
7.6.2 Heki-Dachhaube (mini und midi)

text_image
1 2Bild 72 Sicherungsknopf an der Heki-Dachhaube

text_image
1 2 3Bild 73 Heki-Dachhaube, Führung
Die Heki-Dachhaube wird einseitig ausgestellt.
Öffnen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 72,2) drücken und den Bügel (Bild 72,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel (Bild 73,1) in den Führungen (Bild 73,2) bis in die hinterste Position (Bild 73,3) ziehen.
Schließen:
■ Den Bügel (Bild 73,1) mit beiden Händen leicht nach oben drücken.
■ Den Bügel in den Führungen zurückschieben.
■ Den Bügel mit beiden Händen nach oben drücken, bis der Bügel oberhalb des Sicherungsknopfes (Bild 72,2) liegt.

text_image
1 2Bild 74 Heki-Dachhaube in Lüftungsstellung

Bild 75 Verriegelung Lüftungsstellung
Lüftungsstellung
Die Heki-Dachhaube kann in zwei Lüftungsstellungen gebracht werden: Schlecht-wetterstellung (Bild 74,1) und Mittelstellung (Bild 74,2). Je nach Modell kann die Dachhaube in der Mittelstellung mit dem Riegel (Bild 75,1) verriegelt werden.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 72,2) drücken und den Bügel (Bild 72,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel in den Führungen (Bild 73,2) bis zur gewünschten Stellung ziehen.
■ Den Bügel leicht nach oben drücken und in die gewählte Führung (Bild 74,1 oder 2) schieben und ggf. verriegeln.
7 Wohnen
Faltverdunklung Um die Faltverdunklung zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Die Faltverdunklung am Griff ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz Um den Insektenschutz zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Den Insektenschutz am Griff zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung ziehen.
Öffnen:
■ Den Griff am Insektenschutz hinten drücken. Die Arretierung wird gelöst.
■ Den Insektenschutz am Griff langsam zurückführen.
7.6.3 Kurbelhub-Dachhaube

text_image
1 2 3Bild 76 Kurbelhub-Dachhaube
Die Kurbelhub-Dachhaube kann mit der Handkurbel geöffnet werden.
Öffnen:
■ Die Handkurbel (Bild 76,2) drehen, bis Widerstand spürbar ist (max. Öffnungswinkel 70°).
Schließen:
■ Die Handkurbel drehen, bis die Kurbelhub-Dachhaube geschlossen ist. Nach weiteren zwei bis drei Umdrehungen kann die Kurbelhub-Dachhaube verriegelt werden.
■ Die Verriegelung prüfen. Dazu mit der Hand gegen das Acrylglas drücken.
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann beliebig weit geschlossen werden. Wenn die Faltverdunklung mit dem Insektenschutz verriegelt ist, wird beim Schließen der Faltverdunklung der Insektenschutz mitgeführt.
Schließen:
■ Die Faltverdunklung am Griff (Bild 76,3) ziehen und an der gewünschten Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
7
Wohnen
Insektenschutz
Wenn der Insektenschutz mit der Faltverdunklung verriegelt ist, wird beim Schließen des Insektenschutzes die Faltverdunklung mitgeführt.
Schließen:
■ Den Insektenschutz am Griff (Bild 76,1) zum gegenüberliegenden Griff der Falt-verdunklung (Bild 76,3) ziehen und einrasten lassen.
■ Den Griff des Insektenschutzes (Bild 76,1) hinten nach oben drücken und den Insektenschutz an der Faltverdunklung (Bild 76,3) aushängen.
■ Den Insektenschutz am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Öffnen:
7.7 Sitze drehen

▶ Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt müssen die drehbaren Sitze in Fahrtrichtung arretiert bleiben.

Das Einstellen der Sitzposition und der Armlehnen ist in Kapitel 5 beschrieben.
Die Sitze vor dem Drehen ganz nach unten fahren. Die Sitze lassen sich sonst nicht drehen.
Der Hebel zum Drehen des Sitzes befindet sich je nach Modell vorne oder seitlich am Sitz.

text_image
1 2 3 4 5 6
text_image
1 2 3 4 5 6 7Bild 77 Fahrer- und Beifahrersitz (Aguti) Bild 78 Fahrersitz und Beifahrersitz (SKA)
Drehen:
■ Am Fahrersitz/Beifahrersitz beide Armlehnen nach oben stellen.
■ Den Fahrersitz/Beifahrersitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben.
■ Den Hebel zum Drehen des Sitzes (Bild 77,6 bzw. Bild 78,3) drücken oder ziehen. Der Sitz wird aus der Arretierung gelöst.
Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich.
7 Wohnen
7.8 Tische
7.8.1 Hängetisch mit Gelenkstützfuß

Je nach Modell werden unterschiedliche Tischplattenverlängerungen und Gelenkstützfüße verwendet. Der Tisch kann daher von der hier dargestellten Form abweichen. Das Prinzip des Umbaus ist aber bei allen Tischen gleich.

Bild 79 Hängetisch vergrößern
Die Ablagefläche des Hängetisches kann durch Einlegen einer Tischplattenverlängerung vergrößert werden.
Vergrößern:
■ Die Rändelschrauben (Bild 79,2) lösen.
■ Die Tischplatte vorne leicht anheben und bis zum Anschlag herausziehen. Die Tischverlängerung (Bild 79,1) ist ganz ausgezogen.
■ Den Tisch abstellen.
■ Die Tischplattenverlängerung in die Tischverlängerung einlegen.
■ Die Tischplatte vorne leicht anheben und bis zum Anschlag zurückschieben.
■ Die Rändelschrauben festziehen.
Verkleinern:
■ Die Rändelschrauben (Bild 79,2) lösen.
■ Die Tischplatte vorne leicht anheben und herausziehen.
■ Die Tischplattenverlängerung abnehmen und sicher verstauen.
■ Die Tischplatte vorne leicht anheben und bis zum Anschlag zurückschieben. Die Tischverlängerung (Bild 79,1) ist ganz eingeschoben.
■ Den Tisch abstellen.
■ Die Rändelschrauben festziehen.

Bild 80 Bettunterbau
Der Tisch kann durch den Gelenkstützfuß als Bettunterbau benutzt werden.
7
Wohnen
Umbau zum Bettunterbau:
■ Die Tischplatte (Bild 80,1) vorne ca. 45° anheben.
■ Den unteren Teil des Gelenkstützfußes (Bild 80,3) um 90° umklappen. Dazu je nach Modell den unteren Teil des Gelenkstützfußes nach unten ziehen oder den Entriegelungsknopf drücken.
■ An der Verriegelung (Bild 80,4) den Entriegelungsknopf drücken.
■ Die Tischplatte ca. 45° nach oben schwenken und den Tisch aus der Halteleiste nehmen.
■ Je nach Modell die beiden zusätzlichen Stützfüße (Bild 80,2) in die Aufnahmen (Bild 80,5) an der Unterseite der Tischplatte stecken.
■ Den Tisch in die untere Halteleiste einsetzen und verriegeln.
7.8.2 Hängetisch (Barsitzgruppe)
Die Ablagefläche des Hängetisches lässt sich durch Herausziehen einer Tischplattenverlängerung vergrößern.

Bild 81 Verriegelung der Tischplattenverlängerung

Bild 82 Tischplattenverlängerung
Vergrößern:
■ Rändelschraube (Bild 81,1) lösen.
■ Tischplattenverlängerung (Bild 81,2) bis zum Anschlag herausziehen (Bild 82).
■ Tischplattenverlängerung (Bild 82,1) in einem Bogen nach oben führen. Die Tischplattenverlängerung liegt bündig an der Tischplatte an.
Verkleinern:
Tischplattenverlängerung (Bild 82,1) bis zum Anschlag von der Tischplatte wegziehen und gegen den Widerstand der Haltefedern nach unten drücken. Die Tischplattenverlängerung fährt in einem Bogen nach unten (Bild 82).
■ Tischplattenverlängerung bis zum Anschlag hineinschieben.
■ Rändelschraube (Bild 81,1) festziehen.
Der Tisch kann durch den Gelenkstützfuß als Bettunterbau benutzt werden.
7
Wohnen

Bild 83 Bettunterbau
Umbau zum Bettunterbau:
■ Tischplatte (Bild 83,1) vorn leicht anheben.
■ Tischfuß (Bild 83,3) am Gelenk entriegeln und einklappen.
■ Tischplatte ca. 45° nach oben schwenken und Halterungen (Bild 83,4) aus der oberen Halteschiene aushängen.
■ Je nach Modell die beiden zusätzlichen Stützfüße (Bild 83,2) in die Aufnahmen (Bild 83,5) an der Unterseite der Tischplatte stecken.
■ Hängetisch in die untere Halteschiene einhängen und auf dem Tischfußgelenk abstellen.
7.8.3 Schwenktisch der Rundsitzgruppe

▶ Den Schwenktisch vor Fahrtbeginn verkleinern und arretieren.

text_image
1 2 3Bild 84 Arretierung Schwenktisch mit Bügel

text_image
1 2Bild 85 Arretierung Schwenktisch ohne Bügel
Arretieren:
■ Den Schwenktisch neben die Halterung (Bild 84,3) bzw. auf die Halterung (Bild 85,2) stellen.
■ Den Bügel (Bild 84,2) mit der Halteschraube (Bild 84,1) über den Tischfuß legen.
■ Den Bügel und ggf. den Schwenktisch so verschieben, dass die Halteschraube (Bild 84,1 bzw. Bild 85,1) in die Halterung (Bild 84,3 bzw. Bild 85,2) geschraubt werden kann.
■ Die Halteschraube in die Halterung schrauben und fest anziehen.
7 Wohnen
7.8.4 Fester Tisch (Tischplatte verschiebbar)
Die Tischplatte des festen Tisches kann in der Längsrichtung und in der Querrichtung verschoben werden.

text_image
1 2 3Bild 86 Fester Tisch
In Längsrichtung verschieben:
■ Rändelschraube (Bild 86,1) lösen.
■ Tischplatte (Bild 86,2) in die gewünschte Position verschieben.
■ Rändelschraube wieder festdrehen.
In Querrichtung verschieben:
■ Rändelschraube (Bild 86,3) lösen.
■ Tischplatte (Bild 86,2) in die gewünschte Position verschieben.
■ Rändelschraube wieder festdrehen.
Der feste Tisch kann nicht als Bettunterbau benutzt werden.
7.8.5 Fester Tisch

▶ Den festen Tisch vor Fahrtbeginn arretieren.

text_image
1 2 3Bild 87 Arretierung fester Tisch
Arretieren:
■ Den festen Tisch mit der Lochplatte (Bild 87,2) auf die Halterung (Bild 87,3) stellen.
■ Den festen Tisch so verschieben, dass die Halteschraube (Bild 87,1) in die Halterung (Bild 87,3) geschraubt werden kann.
■ Die Halteschraube in die Halterung schrauben und fest anziehen.
7
Wohnen

text_image
1 2 3Bild 88 Fester Tisch (Ansicht von unten)
Die Tischplatte des festen Tisches kann in der Längsrichtung verschoben oder zur Seite geklappt werden.
In Längsrichtung verschieben:
■ Befestigungsschrauben (Bild 88,2 und 3) lösen.
■ Tischplatte verschieben.
■ Tischplatte mit den Befestigungsschrauben arretieren.
Tischplatte zur Seite klappen:
■ Befestigungsschraube (Bild 88,1) ganz herausdrehen.
■ Tischplatte zur Seite klappen.

Bild 89 Festen Tisch vergrößern
Je nach Modell kann die Tischplatte des festen Tisches vergrößert werden.
Vergrößern:
■ Die Rändelschrauben (Bild 88,2 und 3) lösen.
■ Die Tischplatte auseinander ziehen.
■ Die Tischplattenverlängerung (Bild 89,1) einsetzen.
■ Die Tischplatte wieder zusammenschieben.
■ Die Rändelschrauben festziehen.
Verkleinern:
■ Die Rändelschrauben (Bild 88,2 und 3) lösen.
■ Die Tischplatte auseinander ziehen.
■ Die Tischplattenverlängerung (Bild 89,1) entnehmen und sicher verstauen.
■ Die Tischplatte wieder zusammenschieben.
■ Die Rändelschrauben festziehen.
7
Wohnen
7.8.6 Hubtisch der Rundsitzgruppe

Der Hubtisch ist nicht am Boden befestigt. Vor der Fahrt den Hubtisch bis zum oberen Anschlag absenken und mit den beiliegenden Gurten an den Sitzbänken befestigen.

text_image
1 2 3 4Bild 90 Hubtisch der Rundszitzgruppe
Der Hubtisch kann durch seinen Hubmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 90,2) nach links schwenken. Die Verriegelung ist offen.
■ Die Tischplatte (Bild 90,1) in der Mitte bis zum gewünschten Anschlag (Bild 90,3 oder 4) nach unten drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel nach rechts schwenken. Der Hubtisch ist verriegelt.
7
Wohnen
7.9 Fernsehgerät

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition bringen und sichern. Falls die Bildschirmhalterung in einen TV-Schrank eingebaut ist: TV-Schrank schließen.
▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr!
Flachbildschirm im TV-Schrank
Der Flachbildschirm ist im TV-Schrank an einem Auszug befestigt.

text_image
1 2 3 4 5Bild 91 TV-Schrank
Fernsehkonsole nach vorn ziehen:
■ Entriegelungsknopf (Bild 91,5) drücken und Halterung für den Flachbildschirm am Griffstück (Bild 91,4) bis zum Anschlag nach vorn ziehen.
Fernsehkonsole schwenken:
■ Entriegelungsknopf (Bild 91,1) ziehen und Flachbildschirm (Bild 91,2) in die gewünschte Position schwenken.
■ Rändelschraube (Bild 91,3) lösen.
■ Gewünschte Neigung des Flachbildschirms einstellen und Rändelschraube wieder festdrehen.
Flachbildschirm mit Gelenkarm
Der Flachbildschirm ist an einem Gelenkarm befestigt.

Bild 92 Flachbildschirm mit Gelenkarm
Flachbildschirm mit Gelenkarm positionieren:
■ Am Textilband (Bild 92,3) ziehen, um den Gelenkarm (Bild 92,2) zu entriegeln.
■ Flachbildschirm (Bild 92,1) in die gewünschte Position schwenken.
■ Flachbildschirm mit beiden Händen am oberen und unteren Rand fassen und die gewünschte Neigung einstellen.
7 Wohnen
7.10 Leuchten

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein.
▶ Die Glühlampen und Leuchtenträger vor dem Berühren abkühlen lassen.
Wenn die Leuchte eingeschaltet oder noch heiß ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen wie Stores oder Vorhängen mindestens 30 cm betragen. Brandgefahr!
Je nach Modell sind die Leuchten mit Halogen-, Leuchtstoff- oder LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Für Hinweise zum Wechseln der Leuchtmittel und ggf. der Batterien siehe Kapitel 13.
7.10.1 Spotleuchte

text_image
1 2Bild 93 Spotleuchte
Spotleuchte versetzen:
■ Halterung (Bild 93,1) fassen und um 45° drehen.
■ Spotleuchte (Bild 93,2) aus Schienensystem entnehmen.
■ Spotleuchte (Bild 93,2) an gewünschter Position in das Schienensystem einsetzen und um 45° drehen.
7 Wohnen
7.10.2 Steckleuchte
Die Steckleuchten können in die dafür vorgesehenen Steckdosen eingesteckt werden. Die Steckdosen sind über das Fahrzeug verteilt.

text_image
1 2 3 4 5Bild 94 Steckdose mit eingesteckter Leuchte

text_image
1 2Bild 95 Steckdose
Steckleuchte abnehmen:
■ Steckleuchte am Fuß (Bild 94,3) fassen.
■ Entriegelungsknopf (Bild 94,4) drücken.
■ Steckleuchte (Bild 94,1) aus der Steckdose (Bild 94,5) ziehen.
Steckleuchte einstecken:
■ Stecker im Fuß der Steckleuchte in die Steckdose (Bild 95,1) stecken, bis er hörbar einrastet. Dabei auf die Position der Kontakte (Bild 95,2) achten.
Steckleuchte schwenken:
■ Steckleuchte am "Schwanenhals" (Bild 94,2) (sofern vorhanden) oder am Gehäuse fassen und schwenken.
7.11 Lichtschalter

Je nach Modell sind die Lichtschalter unterschiedlich angeordnet. Die Lichtschalter befinden sich entweder direkt an der entsprechenden Leuchte oder in deren Leuchtbereich, z. B. in der Nähe der Sitzgruppe.

Bild 96 Lichtschalter Beleuchtung Ein- stieg
Je nach Modell befindet sich im Eingangsbereich unten der Lichtschalter für die Beleuchtung des Einstiegs (Bild 96,1).
7 Wohnen
7.12 Sitzgruppe vergrößern
7.12.1 Mittelsitzgruppe vergrößern

text_image
1 2 3 2 1 4 4
text_image
1 2 8Bild 97 Vor dem Vergrößern
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Klappe
5 Zusatzpolster
6 Zusatzpolster
7 Sitzbankverlängerung
8 G r i f f

text_image
5 1 6 2 3 6 2 5 1 7 7
text_image
5 6 1 2 7 4Bild 98 Nach dem Vergrößern
■ Tisch (Bild 97,3) vergrößern (siehe Abschnitt 7.8).
■ Griff (Bild 97,8) ziehen und Klappe (Bild 97,4) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 98,7) nach oben klappen und mit Klappe (Bild 98,4) verkeilen.
■ Die Rückenpolster (Bild 98,1) und die Sitzpolster (Bild 98,2) auf die Sitzbankverlängerung ziehen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 98,6) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 98,5) zwischen die Rückenpolster und die Außenwand legen.
7 Wohnen
7.13 Betten
7.13.1 Alkovenbett

Das Alkovenbett maximal mit 200 kg belasten.
Das Alkovenbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
- Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Alkovenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Alkovenbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.

Das Alkovenbett nicht ohne Matratze belasten. Das Kunststoff-Formteil kann brechen!

text_image
1 2 3 1 2 5 4Bild 99 Alkovenbett
| Aufstiegsleiter | Zum Besteigen des Alkovenbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter (Bild 99,4) benutzen. |
| Einhängen: | ■ Die Leiter mit den Holmen in die Halterung (Bild 99,5) an der Alkovenblende einhängen. |
| Sicherungsnetz | Das Sicherungsnetz (Bild 99,3) ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Alkoven befinden. |
| Aufspannen: | ■ Die Haltebänder (Bild 99,1) in die Halterungen an der Decke (Bild 99,2) einrasten. |
| pmechanismus | Je nach Modell kann das Alkovenbett nach oben geklappt werden. Dadurch wird das Durchgehen vom Fahrerhaus in den Wohnraum erleichtert. |
7 Wohnen

Bild 100 Alkovenbett, nach oben geklappt
Nach oben klappen:
■ Ggf. Fahrerhausabtrennung öffnen (siehe Abschnitt 7.3).
■ Matratze vorn anheben und auf der Blende ablegen.
■ Alkovenbett (Bild 100,1) vorn nach oben klappen. Das Alkovenbett wird von Gasdruck-Federn in der oberen Stellung gehalten.
Nach unten klappen:
■ Alkovenbett nach unten ziehen.
■ Matratze gegebenenfalls hinter die Blende drücken.
7
Wohnen
7.13.2 Hubbett (I-Modell)

Das Hubbett maximal mit 200 kg belasten.
Das Hubbett nicht als Gepäckablage benutzen. Nur die für zwei Personen notwendige Bettwäsche darin aufbewahren.
▶ Vor Fahrtbeginn das Hubbett ggf. mit Sicherungsgurt am Dach sichern. Den Sicherungsgurt fest anziehen.
Das Hubbett nur benutzen, wenn es ganz nach unten gefahren und das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Hubbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Hubbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
▶ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten, wenn das Hubbett abgesenkt wird. Brandgefahr!
▶ Die Leseleuchten im Hubbett ausschalten, wenn das Hubbett nach oben geschoben wird. Brandgefahr!
Je nach Sitzmodell steht die Rückenlehne unter starker Federspannung. Wenn bei diesen Sitzen der Rückenlehne kein Widerstand entgegenwirkt, schnellt die Rückenlehne nach dem Entriegeln nach vorn.
Das Hubbett nur bewegen, wenn sich keine Lasten darauf befinden.
Vorbereitung des Fahrerhauses
Der Fahrersitz und der Beifahrersitz müssen je nach Ausstattung vor dem Absenken des Hubbetts unterschiedlich eingestellt werden.
Variante 1
Die Sitzplätze der Mittelsitzgruppe, die entgegen der Fahrtrichtung ausgerichtet sind, sind nicht mit Kopfstützen ausgestattet (kein Sicherheitspaket).
■ Den Fahrersitz und den Beifahrersitz in Fahrtrichtung drehen, arretieren und nach hinten schieben.
■ Die Rückenlehne nach hinten klappen.
■ Die Verdunklung im Fahrerhaus schließen.
Variante 2
Die Sitzplätze der Mittelsitzgruppe, die entgegen der Fahrtrichtung ausgerichtet sind, sind mit Kopfstützen ausgestattet (Sicherheitspaket). Die Kopfstützen an Fahrersitz und Beifahrersitz können abgenommen werden.
■ Die Kopfstützen abnehmen.
■ Den Fahrersitz in Fahrtrichtung drehen, arretieren und nach hinten schieben.
■ Die Rückenlehne der Fahrersitzes nach hinten klappen.
■ Den Beifahrersitz nach vorne schieben und die Rückenlehne ganz nach hinten klappen.
■ Den Beifahrersitz so weit entgegen der Fahrtrichtung drehen, dass das Hubbett abgesenkt werden kann.
■ Die Verdunklung im Fahrerhaus schließen.
7
Wohnen
Variante 3
Die Sitzplätze der Mittelsitzgruppe, die entgegen der Fahrtrichtung ausgerichtet sind, sind mit Kopfstützen ausgestattet (Sicherheitspaket). Die Kopfstützen an Fahrersitz und Beifahrersitz können nicht abgenommen werden.
■ Den Fahrersitz und den Beifahrersitz nach vorne schieben und die Rückenlehne ganz nach hinten klappen.
■ Den Fahrersitz und den Beifahrersitz so weit entgegen der Fahrtrichtung drehen, dass das Hubbett vollständig abgesenkt werden kann.
■ Die Verdunklung im Fahrerhaus schließen.
Variante 4
Die Lehnen des Fahrersitzes und des Beifahrersitzes müssen vor dem Absenken des Hubbetts nach vorn geklappt sein.
■ Fahrersitz und Beifahrersitz in Fahrtrichtung drehen, arretieren und nach hinten schieben.
■ Rückenlehne entriegeln und ganz nach vorn klappen.
■ Verdunklung im Fahrerhaus schließen.
Manuelles Hubbett (Variante 1)

text_image
1 2 1 3 4 5 4
Bild 101 Hubbett manuell Bild 102 Sicherungsgurt Hubbett manuell
Hubbett absenken:
■ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten.
Das Hubbett mit beiden Händen in einem Bogen nach unten ziehen, bis es hörbar einrastet.
■ Die Leseleuchten an der Decke über dem Hubbett ausschalten.
■ Die Haltegurte des Sicherungsnetzes lösen und das Sicherungsnetz unter die Matratze legen.
■ Das Hubbett mit beiden Händen nach oben drücken.
■ Das Hubbett mit dem Sicherungsgurt (Bild 101,5) am Dach (Bild 101,2) sichern.
Hubbett nach oben klappen:
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
Einhängen:
■ Die Aufstiegsleiter mit den beiden Bügeln in die Krampen (Bild 101,4) am Hubbett einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Alkoven befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder (Bild 101,1) in die Halterungen an der Decke (Bild 101,2) einrasten.
7
Wohnen
Manuelles Hubbett (Variante 2)

text_image
1 2
Bild 103 Hubbett manuell Bild 104 Sicherungsgurt Hubbett manuell
Hubbett absenken:
■ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten.
■ Den Verschluss des Sicherungsgurtes öffnen.
■ Den Griffhebel (Bild 103,2) nach unten ziehen, um das Hubbett zu entriegeln.
Das Hubbett mit beiden Händen an der Griffstange (Bild 103,1) in einem Bogen nach unten ziehen, bis es hörbar einrastet.
■ Die Leseleuchten an der Decke über dem Hubbett ausschalten.
■ Die Haltegurte des Sicherungsnetzes lösen und das Sicherungsnetz unter die Matratze legen.
Das Hubbett mit beiden Händen an der Griffstange nach oben drücken, bis die Verriegelung hörbar einrastet.
■ Das Hubbett mit dem Sicherungsgurt am Dach sichern (Bild 104).
Hubbett nach oben klappen:
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
Einhängen:
■ Die Aufstiegsleiter mit den beiden Bügeln in die Griffstange (Bild 103,1) am Hubbett einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Alkoven befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder (Bild 99,1) in die Halterungen an der Decke (Bild 99,2) einrasten.
7
Wohnen
Manuelles Hubbett mit ausziehbarem Lattenrost

text_image
1 2 3
Bild 105 Hubbett manuell Bild 106 Griff Hubbett
Hubbett absenken:
■ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten.
■ Den schwarzen Griff (Bild 105,2 und Bild 106) an der Unterseite des Bettes drehen, um die Verriegelung zu lösen.
Das Hubbett mit beiden Händen am Stangengriff (Bild 105,1) in einem Bogen nach unten ziehen, bis es hörbar einrastet.
■ Den Knopf an der Vorderseite des Hubbettes (Bild 105,3) drücken, um den ausziehbaren Lattenrost zu entriegeln.
■ Mit beiden Händen am Stangengriff (Bild 105,1) ziehen, um die Bettfläche zu vergrößern.
■ Das Sicherungsnetz mit den Haltegurten an der Decke befestigen.
Hubbett nach oben klappen:
■ Die Leseleuchten an der Decke über dem Hubbett ausschalten.
■ Die Haltegurte des Sicherungsnetzes lösen und das Sicherungsnetz unter die Matratze legen.
■ Das Hubbett mit beiden Händen nach oben drücken.
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
Einhängen:
■ Die Aufstiegsleiter mit den beiden Bügeln am Haltegriff des Hubbetts einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Alkoven befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder in die Halterungen an der Decke einrasten.
7
Wohnen
Elektrisches Hubbett

text_image
1 2
Bild 107 Hubbett elektrisch Bild 108 Griff Hubbett elektrisch
Hubbett absenken:
■ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten.
■ Den Griff (Bild 107,2) an der Unterseite des Hubbettes drehen.
■ Das Hubbett senkt sich automatisch ab.
Hubbett nach oben klappen:
■ Die Leseleuchten an der Decke über dem Hubbett ausschalten.
■ Die Haltegurte des Sicherungsnetzes lösen und das Sicherungsnetz unter die Matratze legen.
■ Den Griff an der Unterseite des Hubbettes drehen.
■ Das Hubbett klappt automatisch nach oben.
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
■ Die Aufstiegsleiter mit den beiden Bügeln in die Haltstange (Bild 107,1) am Hubbett einhängen.
Elektrisches Hubbett manuell bedienen
Wenn sich das Hubbett elektrisch nicht mehr absenken bzw. nach oben klappen lässt, kann das Hubbett im Notfall auch manuell bedient werden.
■ Den Splint an den Hubzylindern lösen.
■ Den Stift entfernen.
■ Das Hubbett manuell nach oben oder nach unten bewegen.
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
■ Die Aufstiegsleiter mit den beiden Bügeln in die Haltstange (Bild 107,1) am Hubbett einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Hubbett befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder (Bild 101,1) in die Halterungen (Bild 101,3) an der Decke einrasten.
7
Wohnen
7.13.3 Hubbett (T-Modell)

Das Hubbett maximal mit 200 kg belasten.
Das Hubbett nicht als Gepäckablage benutzen. Nur die für zwei Personen notwendige Bettwäsche darin aufbewahren.
▶ Vor Fahrtbeginn das Hubbett sichern. Dazu das Hubbett verriegeln.
Das Hubbett nur benutzen, wenn es ganz nach unten gefahren und das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Hubbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Hubbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
▶ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten, wenn das Hubbett abgesenkt wird. Brandgefahr!
▶ Die Leseleuchten im Hubbett ausschalten, wenn das Hubbett nach oben geschoben wird. Brandgefahr!

Bild 109 Sicherungsgurt
Das Hubbett befindet sich über der vorderen Sitzgruppe.
Hubbett öffnen:
■ Die Leseleuchten an der Unterseite des Hubbettes ausschalten.
■ Den Sicherungsgurt (Bild 109) lösen.
■ Das Hubbett mit beiden Händen bis zum Anschlag nach unten ziehen.
■ Die Leseleuchten im Hubbett ausschalten.
■ Den Haltegurte des Sicherungsnetzes lösen und Sicherungsnetz unter die Matratze legen.
■ Das Hubbett mit beiden Händen bis zum Anschlag nach oben drücken.
■ Den Sicherungsgurt (Bild 109) anbringen.
Hubbett schließen:
7
Wohnen

Bild 110 Halterung Aufstiegsleiter Bild 111 Halterung Sicherungsnetz
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des Hubbetts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
■ Die Aufstiegsleiter mit beiden Bügeln in die Krampen (Bild 110,1) am Hubbett einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz (Bild 111,2) mit den Haltegurten ist unter der Matratze ver- staut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Hub- bett befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltegurte (Bild 111,1) in die Halterungen an der Decke einrasten.
7.13.4 Etagenbett

Das Etagenbett maximal mit 100 kg belasten.
Das Etagenbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
Je nach Modell ist der Heckbereich mit einem Etagenbett ausgestattet. Das Etagenbett kann auch als Heckgarage benutzt werden.

text_image
1 2 3 2 6Bild 112 Etagenbett (Heck)
Etagenbett zur Heckgarage umbauen:
■ An der Schlaufe (Bild 112,3) ziehen und den Riegel (Bild 112,1) lösen.
■ Den Lattenrost (Bild 112,2) mit der Matratze nach vorn ziehen, bis er einrastet.
7
Wohnen

text_image
1 2 3Bild 113 Sicherungsnetz
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des oberen Betts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
Einhängen:
■ Die Aufstiegsleiter mit den Holmen in die Halterung (Bild 113,3) an der Blende einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz (Bild 113,1) ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Person bereits im Bett befindet.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder (Bild 113,2) in die Halterungen an der Decke einrasten.
7.13.5 Etagenbett (Seite)

Das Etagenbett maximal mit 100 kg belasten.
Das Etagenbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.

Vor dem Umbau des Etagenbetts zum Stauraum die Matratze des unteren Betts herausnehmen und in das obere Bett legen.
Je nach Modell ist der Seitenbereich mit einem Etagenbett ausgestattet. Das Etagenbett kann auch als Stauraum benutzt werden.
7 Wohnen

text_image
1 2 3
Bild 114 Stütze und Entriegelung Bild 115 Etagenbett (Seite)
Stauraum zum Etagenbett umbauen:
■ Stauraumklappe öffnen und Stützfuß (Bild 114,2) unter dem Bett aufklappen.
■ An Schlaufe (Bild 114,1) ziehen und Bett (Bild 114,3) nach unten kippen.
■ Matratze (Bild 115,3) von oberem Bett nehmen und auf unteres Bett legen.
Aufstiegsleiter
Zum Besteigen des oberen Betts die serienmäßig beigelegte Aufstiegsleiter benutzen.
Einhängen:
■ Die Aufstiegsleiter mit den Holmen in die Halterung (Bild 115,4) an der Blende einhängen.
Sicherungsnetz
Das Sicherungsnetz (Bild 115,1) ist serienmäßig zwischen Matratze und Lattenrost verstaut. Das Sicherungsnetz erst aufspannen, wenn sich die Personen bereits im Bett befinden.
Aufspannen:
■ Die Haltebänder (Bild 115,2) in die Halterungen an der Decke einrasten.
7.13.6 Festes Bett (Gasdruckfeder)

Bild 116 Festes Bett
Unter dem Bett befindet sich ein Stauraum. Zum Einräumen oder Ausräumen des Stauraums vom Fahrzeuginneren aus den Lattenrost nach oben klappen.
Öffnen:
■ Matratze vorn anheben und auf der Blende ablegen.
■ Lattenrost anheben. Die Gasdruck-Federn (Bild 116,1) halten den Lattenrost in geöffneter Stellung.
Schließen:
■ Lattenrost gegen den Widerstand der Gasdruck-Federn nach unten drücken.
■ Matratze gegebenenfalls hinter die Blende drücken.
7
Wohnen
7.14 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen

Bei einem Unfall, bei einer Notbremsung oder auf unebenen Straßen können Zusatzpolster mit verstärkter Unterseite durch das Fahrzeug geschleudert werden und Insassen des Fahrzeugs verletzen. Vor der Fahrt die Zusatzpolster sicher verstauen oder mit den vorgesehenen Halteriemen sichern.

Je nach Modell kann die Sitzgruppe von der hier dargestellten in Form und Lage abweichen.
Je nach Modell muss zusätzlich ein beigelegtes Zusatzpolster zwischen die Sitzpolster gelegt werden.
7.14.1 Mittelsitzgruppe

text_image
1 2 3 4 2 1
text_image
1 2 3 2 1 4 5Bild 117 Vor dem Umbau
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T' i s c h
4 L e i s t e
5 Halteschiene

text_image
1 2 2 1
text_image
1 2 4 5 2 1Bild 118 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 117,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Je nach Modell die Leiste (Bild 117,4) einlegen oder nach innen ziehen. Die Leiste ist richtig positioniert, wenn sie die Tischplatte ca. 15 - 20 cm hinter dem Tischfuß abstützt.
■ Die Sitzpolster (Bild 118,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 118,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
Je nach Modell muss an Stelle des zweiten Rückenpolsters (Bild 118,1) ein Zusatzpolster eingelegt werden.

7
Wohnen
7.14.2 Mittelsitzgruppe mit Verlängerung

text_image
1 2 7 3 2 1 5 8 8 5
text_image
1 2 3 2 1 8 7 4 8Bild 119 Vor dem Umbau
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h 4 H a l t e s c h i e n e
5 K I a p p e
6 Sitzbankverlängerung
7 L e i s t e 8 G r i f f
9 Zusatzpolster
10 Zusatzpolster

text_image
1 2 6 3 7 2 6 1
text_image
1 2 3 2 1 7Bild 120 Während des Umbaus

heatmap
| | 9 | 1 | |---|---|---| | Row 1 | 10 | 2 | | Row 2 | 10 | 2 | | Row 3 | 9 | 1 |
text_image
1 2 2 1Bild 121 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 119,3) vergrößern und zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Leiste (Bild 119,7) einlegen oder nach innen ziehen. Die Leiste ist richtig positioniert, wenn sie die Tischplatte ca. 15 - 20 cm hinter dem Tischfuß abstützt.
■ Griff (Bild 119,8) ziehen und Klappe (Bild 119,5) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 120,6) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
■ Die Sitzpolster (Bild 121,2) nach vorn und zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 121,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 121,9) zwischen die Rückenpolster und die Wand legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 121,10) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
Je nach Modell müssen an Stelle des zweiten Rückenpolsters (Bild 121,1) und des zweiten Zusatzpolsters (Bild 121,9) zwei kleinere Zusatzpolster eingelegt werden.

7
Wohnen
7.14.3 Gegensitzgruppe mit Verlängerung

text_image
5 4 3 2 1 6 6Bild 122 Vor dem Umbau

text_image
1 2 3 4 5 0 6 6
text_image
1 2 3 4 5 7 7
text_image
5 4 7 3 2 1 7Bild 123 Während des Umbaus

heatmap
| | 9 | 5 | |---|---|---| | Row 1 | 10 | 4 | | Row 2 | 11 | 2 | | Row 3 | | 8 | | Row 4 | | | | Row 5 | | | | Row 6 | | | | Row 7 | | | | Row 8 | | |
text_image
8 2 4 5 7 3 7Bild 124 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 122,3) vergrößern und zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Das Rückenpolster (Bild 122,1) abnehmen und beiseite legen.
■ Griff ziehen und Klappe (Bild 122,6) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 123,7) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
■ Die Sitzpolster (Bild 124,2 und 4) nach vorn und zur Mitte ziehen.
■ Das Rückenpolster (Bild 124,5) zwischen das Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 124,8) zwischen das Sitzpolster und die Wand legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 124,9, 10 und 11) zwischen die Polster auf dem Tisch und der Sitzplatte und die Wand legen.
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Sitzpolster
5 Rückenpolster
6 K I a p p e
7 Sitzbankverlängerung
8 Zusatzpolster
9 Zusatzpolster
10 Zusatzpolster
11 Zusatzpolster
7
Wohnen
7.14.4 Mittelsitzgruppe mit Längssitzbank

text_image
3 2 1
1 Zusatzpolster
2 Sitzpolster
3 L a t t e n r o s t
4 Rückenpolster
Bild 125 Vor dem Umbau

text_image
3 2 1
text_image
1 2 3 4Bild 126 Während des Umbaus

text_image
2 1
text_image
2 1Bild 127 Nach dem Umbau
■ Mittelsitzgruppe zum Schlafen umbauen (siehe Abschnitt 7.14.2).
■ Lattenrost (Bild 126,3) ausziehen.
■ Das Sitzpolster (Bild 127,2) zur Mittelsitzgruppe ziehen.
Das Zusatzpolster (Bild 127,1) vom Rückenpolster (Bild 126,4) abziehen. Das Zusatzpolster ist am Rückenpolster mit Klettband befestigt und kann leicht abgetrennt werden.
■ Das Rückenpolster beiseite legen.
■ Das Zusatzpolster zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
Beim Modell A 5831 muss auf die Längssitzbank hinter dem Beifahrersitz noch ein kleines Zusatzpolster gelegt werden.

7 Wohnen
7.14.5 Rundsitzgruppe (ohne Lattenrost)

text_image
1 2 3 2 1 4 5 4
text_image
1 2 3 2 11 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Rückenpolster
5 Rückenpolster
Bild 128 Vor dem Umbau

text_image
1 2 3 2 1 4 5 4
text_image
1 2 3 2 1Bild 129 Während des Umbaus

text_image
1 2 2 1
text_image
1 2 2 1Bild 130 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 128,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Die Sitzpolster (Bild 129,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 129,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Die Rückenpolster (Bild 129,4 und 5) abnehmen und beiseite legen.
7 Wohnen
7.14.6 Rundsitzgruppe

text_image
1 2 3 2 1 4 4 4
text_image
1 2 4 3 4 2 11 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Rückenpolster
Bild 131 Vor dem Umbau

text_image
1 2 3 2 1 4 4 4
text_image
1 2 4 3 4 2 1Bild 132 Während des Umbaus

text_image
1 2 2 1
text_image
1 2 2 1Bild 133 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 131,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Die Sitzpolster (Bild 132,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 132,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Die Rückenpolster (Bild 132,4) abnehmen und beiseite legen.
7 Wohnen
7.14.7 Bugsitzbank

text_image
1 2 3 4
text_image
1 2 3 41 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Fahrersitz
5 Zusatzpolster
6 Notbettunterlage
7 Zusatzpolster
Bild 134 Vor dem Umbau

text_image
1 2 5
text_image
1 2 4 5 3 6
text_image
7 2 5
text_image
7 2 4 5 3Bild 135 Nach dem Umbau (Variante 1) Bild 136 Nach dem Umbau (Variante 2)

▷ Wenn in das Fahrzeug Sportsitze eingebaut sind: Vor dem Auflegen des Zusatzpolsters einen Sitzkeil auf den Fahrersitz legen.
■ Fahrersitz (Bild 134,4) drehen und ganz nach vorn schieben.
■ Tisch (Bild 134,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
Variante 1
■ Wenn das Fahrzeug eine Notbettunterlage (Bild 135,6) besitzt, das Rückenpolster (Bild 134,1) und das Sitzpolster (Bild 134,2) abnehmen und beiseite legen.
■ Je nach Modell die beigelegte Notbettunterlage (Bild 135,6) auf den Tisch legen. Die vordere Kante der Notbettunterlage dabei direkt an den Fahrersitz oder die Strebe am Fahrerhaus anlegen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 135,5) auf den Fahrersitz legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 135,2) auf den Tisch legen.
Das Rückenpolster (Bild 135,1) zwischen das Sitzpolster und die Rückwand legen. Die Keilform beachten.
Variante 2
■ Das Zusatzpolster (Bild 136,5) auf den Fahrersitz legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 136,2) auf den Tisch legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 136,7) zwischen das Sitzpolster und die Rückwand legen.
Beide Varianten
■ Fahrersitz (Bild 135,4 oder Bild 136,4) wieder nach hinten schieben.
7
Wohnen
7.14.8 Bugsitzbank mit Längssitzbank

text_image
3 5 4 6 2 1Bild 137 Vor dem Umbau

text_image
4 2 11 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Rückenpolster
5 Sitzpolster
6 K I a p p e
7 Sitzbankverlängerung
8 Zusatzpolster
9 Zusatzpolster
10 Zusatzpolster
11 Zusatzpolster

text_image
3 5 4 7 2 1Bild 138 Während des Umbaus

text_image
4 7 2 1 6
heatmap
| Value | Color | |---|---| | 5 | Light Gray | | 8 | Medium Gray | | 4 | Dark Gray | | 2 | Medium Gray | | 9 | Dark Gray | | 1 | Dark Gray |
text_image
4 2 9 1 6
Bild 139 Nach dem Umbau (Variante 1) Bild 140 Nach dem Umbau (Variante 2)
■ Tisch (Bild 137,3) vergrößern und zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Griff ziehen und Klappe (Bild 137,6) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 138,7) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
■ Das Sitzpolster (Bild 138,2) der Längssitzbank zur Mitte ziehen.
Das Rückenpolster (Bild 138,1) der Längssitzbank zwischen das Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 138,5) nach vorn auf den Tisch ziehen.
Variante 1
■ Das Rückenpolster (Bild 139,4) umlegen und zur Mitte ziehen.
Das Zusatzpolster (Bild 139,8) zwischen das Rückenpolster (Bild 139,4) und das Sitzpolster (Bild 139,5) legen.
Variante 2
■ Das Rückenpolster (Bild 138,4) abnehmen und beiseite legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 140,10 und 11) zwischen das Sitzpolster (Bild 140,5) und die Wand legen.
Beide Varianten
Das Zusatzpolster (Bild 139,9 oder Bild 140,9) zwischen das Rückenpolster (Bild 139,1 oder Bild 140,1) und das Sitzpolster (Bild 139,2 oder Bild 140,2) legen.
7
Wohnen
7.14.9 Bugsitzbank mit Längssitzbank (ausziehbar)

text_image
4 6 5 7 3 2 1Bild 141 Vor dem Umbau

text_image
5 2 1 7 31 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 Bettkasten-Verlängerung
4 T i s c h
5 Rückenpolster
6 Sitzpolster
7 K I a p p e
8 Sitzbankverlängerung
9 Zusatzpolster
10 Zusatzpolster
11 Zusatzpolster
12 Zusatzpolster

text_image
4 6 5 8 3 2 1Bild 142 Während des Umbaus

text_image
5 8 3 2 1 7
Bild 143 Nach dem Umbau (Variante 1) Bild 144 Nach dem Umbau (Variante 2)

text_image
5 2 10 1 7
pie
| Segment | Value | |---|---| | 1 | 6 | | 2 | 2 | | 3 | 10 | | 4 | 1 | | 5 | 12 | | 6 | 11 |
text_image
11 12 2 10 1 7■ Tisch (Bild 141,4) vergrößern und zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Griff ziehen und Klappe (Bild 141,7) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 142,8) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
■ Bettkasten-Verlängerung (Bild 142,3) herausziehen.
■ Das Sitzpolster (Bild 142,2) der Längssitzbank zur Mitte ziehen.
Das Rückenpolster (Bild 142,1) der Längssitzbank zwischen das Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 142,6) nach vorn auf den Tisch ziehen.
Variante 1
■ Das Rückenpolster (Bild 143,5) umlegen und zur Mitte ziehen.
Das Zusatzpolster (Bild 143,9) zwischen das Rückenpolster (Bild 143,5) und das Sitzpolster (Bild 143,6) legen.
Variante 2
■ Das Rückenpolster (Bild 142,5) abnehmen und beiseite legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 144,11 und 12) zwischen das Sitzpolster (Bild 144,6) und die Rückwand legen.
Beide Varianten
Das Zusatzpolster (Bild 143,10 oder Bild 144,10) zwischen das Rückenpolster (Bild 143,1 oder Bild 144,1) und das Sitzpolster (Bild 143,2 oder Bild 144,2) legen.
7
Wohnen
7.14.10 Bugsitzbank mit Längssitz

text_image
3 5 4 6 2 1
text_image
4 5 3 2 1Bild 145 Vor dem Umbau
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Rückenpolster
5 Sitzpolster
6 K I a p p e
7 Sitzbankverlängerung
8 Zusatzpolster
9 Zusatzpolster
10 Zusatzpolster
11 Zusatzpolster
12 Zusatzpolster
13 Zusatzpolster (Sondermodelle)

text_image
3 5 4 7 2 1
text_image
4 5 7 3 2 1 6Bild 146 Während des Umbaus

Bild 147 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 145,3) vergrößern und den vergrößerten Hängetisch zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Griff ziehen und Klappe (Bild 145,6) öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 146,7) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
Das Rückenpolster des Längssitzes (Bild 146,1) abnehmen und beiseite legen.
■ Das Sitzpolster des Längssitzes (Bild 146,2) nach vorn bis zum Tisch ziehen.
Das Zusatzpolster (Bild 147,8) zwischen das Sitzpolster des Längssitzes und die Rückwand legen.
■ Das Sitzpolster der Sitzbank (Bild 146,5) nach vorn auf den Tisch ziehen.
Das Rückenpolster der Sitzbank (Bild 146,4) umlegen und auf die Sitzbankverlängerung ziehen.
Das Zusatzpolster (Bild 146,9) zwischen das Sitzpolster und das Rückenpolster legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 146,10, 11 und 12) zwischen die Seitenwand und die Polster auf dem Tisch und der Sitzplatte legen.
■ Bei Sondermodellen: Das Zusatzpolster (Bild 147,13) anbringen.
7
Wohnen
7.14.11 Bugsitzgruppe

text_image
1 2 3 4 5
text_image
1 2 3 4 51 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Sitzpolster
5 Rückenpolster
6 Zusatzpolster
Bild 148 Vor dem Umbau

text_image
1 2 3 4 5
text_image
1 2 3 4 5Bild 149 Während des Umbaus

text_image
1 2 6 4 5
text_image
1 2 6 4 5Bild 150 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 148,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Die Sitzpolster (Bild 149,2 und 4) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 149,1 und 5) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 150,6) zwischen die Sitzpolster (Bild 150,2 und 4) legen.
7
Wohnen
7.14.12 L-Sitzgruppe

text_image
5 4 3 2 1
text_image
1 2 4 3 51 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Sitzpolster
5 Sitzpolster
6 Sitzbankverlängerung
7 Zusatzpolster
8 Zusatzpolster
9 Zusatzpolster
Bild 151 Vor dem Umbau

text_image
5 4 2 1 3 6
text_image
1 2 4 5 6 3Bild 152 Während des Umbaus

Bild 153 Nach dem Umbau
■ Fahrersitz drehen und ganz nach oben schieben.
■ Tisch (Bild 151,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.8).
■ Tischplatte aufklappen und abstützen.
■ Griff ziehen und Klappe der Sitzbankverlängerung öffnen.
■ Sitzbankverlängerung (Bild 152,6) nach oben klappen und mit Klappe verkeilen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 153,7) auf den Tisch legen.
■ Die Sitzpolster (Bild 153,4 und 5) hinter das Zusatzpolster auf den Tisch legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 153,2) nach vorn ziehen.
■ Das Rückenpolster (Bild 153,1) zwischen das Sitzpolster und die Rückwand legen.
■ Die Zusatzpolster (Bild 153,8 und 9) zwischen die Seitenwand und die Polster auf dem Tisch und der Sitzplatte legen.
■ Fahrersitz als Gegenhalt wieder nach hinten schieben.
8
Gasanlage
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
den Gasverbrauch
• das Wechseln von Gasflaschen
• die Gasabsperrventile
• die Schlauchbruchsicherung
• den externen Gasanschluss
• die automatische Umschaltanlage
Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Fahrzeugs ist im Kapitel 10 beschrieben.
8.1 Allgemeines

▶ Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
▶ Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
▶ Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
8
Gasanlage

Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Pro-pangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gas-druckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
8.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
8
Gasanlage

▶ Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.

Bei einigen Modellen befindet sich der Gaskasten direkt neben der Eingangstür. Bei diesen Modellen Gaskasten nur bei geschlossener Eingangstür öffnen. Gefahr der Beschädigung.

▷ Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.
Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.
Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
Informationen bei den Handelspartnern oder der Servicestelle.
Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.
8.3 Gasverbrauch

Die Angaben über den Gasverbrauch der einzelnen Gasgeräte sind Durchschnitts-Richtwerte.
| Verbraucher Gasverbrauch in Gramm/Stunde | |
| Heizung ca. 170 - 490 g/h | |
| Kocher, pro Kochstelle ca. 140 - 165 g/h | |
| Kühlschrank ca. 18 g/h | |
Beispiel Eine volle 11-kg-Gasflasche reicht aus, um:
● 3 Tage lang auf einer Flamme zu kochen,
● 22 Stunden lang mit voller Leistung zu heizen oder
● 25 Tage lang zu kühlen.
8
Gasanlage
8.4 Gasflaschen wechseln

Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

Bild 154 Gaskasten Bild 155 Gaskasten, mit ausziehbarem
Schlitten

text_image
1 2 3 4Bild 156 Anschluss Gasflasche
Je nach Modellausführung ist die Gasflaschen-Halterung im Gaskasten ausziehbar:
■ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Wenn ein Schutzblech vorhanden ist, das Schutzblech (Bild 154,1) nach unten klappen.
■ Den Schlitten (Bild 154,3) über den Griff (Bild 154,2) entriegeln.
■ Schlitten (Bild 154,3) bis zum Anschlag herausziehen.
■ Griff (Bild 154,2) zurückdrehen.
■ Haupt-Absperrventil (Bild 156,4) an der Gasflasche schließen. Pfeilrichtung beachten.
Gasdruckregler (Bild 156,2) festhalten und Rändelmutter (Bild 156,3) öffnen (Linksgewinde).
■ Gasdruckregler mit Gasschlauch (Bild 156,1) von der Gasflasche abnehmen.
■ Befestigungsgurte lösen und Gasflasche herausnehmen.
■ Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
■ Gasflasche mit den Befestigungsgurten befestigen.
Gasdruckregler (Bild 156,2) mit Gasschlauch (Bild 156,1) an die Gasflasche ansetzen und Rändelmutter (Bild 156,3) von Hand fest zudrehen (Linksgewinde).
■ Den Schlitten (Bild 154,3) über den Griff (Bild 154,2) entriegeln.
8
Gasanlage
■ Schlitten (Bild 154,3) bis zum Anschlag einschieben und Griff (Bild 154,2) zurückdrehen.
■ Wenn ein Schutzblech vorhanden ist, das Schutzblech (Bild 154,1) nach oben klappen.
■ Außenklappe schließen (siehe Abschnitt 7.2).
8.5 Gasabsperrventile

flowchart
graph LR
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
Bild 157 Symbole der Gasabsperrventile
1 K ü h l s c h r a n k
2 Kochstelle
3 Heizung / Boiler
4 Backofen

flowchart
graph LR
A["Step 1"] --> B["Step 2"]
B --> C["Step 3"]
Bild 158 Symbole der Gasabsperrventile alternativ
1 Kühlschrank/Backofen
2 Kochstelle
3 Heizung / Boiler
Im Fahrzeug ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 157) eingebaut.
Die Gasabsperrventile befinden sich an der Küchenfront.
8
Gasanlage
8.6 Externer Gasanschluss

▶ Wenn der externe Gasanschluss nicht genutzt wird, immer das Gasabsperrventil schließen.
Am externen Gasanschluss nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben.
▶ Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Gasabsperrventils kein Gas an der Anschluss-Stelle austritt. Wenn der externe Gasanschluss nicht dicht ist, strömt Gas ins Freie. Sofort das Gasabsperrventil und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Den externen Gasanschluss von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Während ein externer Gasverbraucher angeschlossen wird, darf sich keine Funkenquelle in der Nähe des externen Gasanschlusses befinden.
▶ Den externen Gasanschluss nicht zum Befüllen der Gasflaschen verwenden. Die Hinweisaufkleber am externen Gasanschluss beachten.

text_image
1 2Bild 159 Externer Gasanschluss, Gasab-sperrventil geschlossen
Der externe Gasanschluss (Bild 159) befindet sich je nach Modell am Heck oder auf der linken bzw. rechten Fahrzeugseite.
■ Externes Gasgerät an der Anschluss-Stelle (Bild 159,2) anschließen.
■ Das Gasabsperrventil (Bild 159,1) öffnen.
8.7 Umschaltanlage DuoControl CS

▶ Die Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden.
▶ Während der Fahrt darf die Gasanlage nur mit Crashsensor und geeigneten Hochdruckschläuchen mit Schlauchbruchsicherung betrieben werden. Explosionsgefahr!
▷ Wenn das Fahrzeug mit einem Panel der DT-Reihe ausgerüstet ist und die Umschaltanlage über dieses Panel bedient wird, entfällt die Bedieneinheit.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Die DuoControl ist eine automatische Umschaltanlage mit Fernanzeige für eine Zwei-Flaschen-Gasanlage. Die DuoControl-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um, wenn die
8
Gasanlage
Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei können die Gasverbraucher in Betrieb bleiben. Die DuoControl-Umschaltanlage ist geeignet für alle handelsüblichen Gasflaschen von 3 kg bis 33 kg.

text_image
1 2 3 4 5 6
text_image
Truma DuoC 1 2 3 4 5 6 7Bild 160 DuoControl-Umschaltanlage Bild 161 Bedieneinheit
Aufbau der Anlage
Die DuoControl-Umschaltanlage besteht aus einem Umschaltventil (Bild 160,3) und der Bedieneinheit (Bild 161). Das Umschaltventil ist zwischen den Gasschläuchen (Bild 160,2 und 5) montiert. Mit dem Drehknopf (Bild 160,4) am Umschaltventil kann bestimmt werden, welche der Gasflaschen als Betriebsflasche und welche Gasflasche als Reserveflasche verwendet wird.
Das Umschaltventil ist mit der Regler-Enteisungsanlage EisEx ausgestattet. So werden Störungen der Gasanlage im Winter vermieden.
An der Bedieneinheit (Bild 161) können nur die elektrischen Funktionen geschaltet werden. Die Haupt-Absperrventile der Gasflaschen (Bild 160,1 und 6) müssen von Hand geöffnet werden.
Das Umschaltventil gewährleistet einen konstanten Gasdruck, unabhängig davon, welche Gasflasche Gas liefert. Die zwei Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit zeigen den Füllstand der Betriebsflasche an. Wenn die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 161,6) leuchtet, ist die Betriebsflasche voll. Wenn die rote Kontroll-Leuchte (Bild 161,5) leuchtet, ist die Betriebsflasche leer. Die Gasversorgung erfolgt dann über die Reserveflasche.
Betriebsarten
Die DuoControl-Umschaltanlage hat zwei Betriebsarten:
● Winterbetrieb "Ein und Heizen"
- Sommerbetrieb "Ein"
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 160,1 und 6) öffnen.
■ Mit dem Drehknopf (Bild 160,4) am Umschaltventil (Bild 160,3) die Gasflasche wählen, der vorrangig das Gas entnommen werden soll (Betriebsflasche). Den Drehknopf immer bis zum Anschlag drehen.
■ An der Bedieneinheit (Bild 161) die DuoControl-Umschaltanlage einschalten. Dazu den Wippschalter (Bild 161,7) auf Winterbetrieb "Ein und Heizen" (Bild 161,2) oder auf Sommerbetrieb "Ein" (Bild 161,4) stellen. Das Umschaltventil ist jetzt entlüftet. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 161,1) leuchtet, wenn Winterbetrieb gewählt wird und die Regler-Enteisungsanlage eingeschaltet ist.
In Betrieb nehmen:
Ausschalten:
■ Den Wippschalter (Bild 161,7) auf "O" (Bild 161,3) stellen. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 161,1) erlischt.
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 160,1 und 6) schließen.
Fernanzeige
Die Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit (Bild 161,5 und 6) signalisieren im Fahrzeuginneren, ob die Betriebsflasche betriebsbereit ist.
8
Gasanlage
Gasflaschenwechsel
Wenn die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 161,6) während des Betriebs erlischt und die rote Kontroll-Leuchte (Bild 161,5) aufleuchtet, ist die als Betriebsflasche gewählte Gasflasche leer und muss gewechselt werden. Die Reserveflasche versorgt die Gasverbraucher weiterhin mit Gas.

Gasflaschen wechseln:
Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
■ Das Haupt-Absperrventil an der leeren Gasflasche schließen.
■ Den Gasschlauch von der Gasflasche abschrauben.
■ Die volle Gasflasche an den Gasschlauch anschließen.
■ Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche öffnen.
■ Den Drehknopf am Umschaltventil mit einer halben Umdrehung so einstellen, dass die eben gewechselte Gasflasche als Reserveflasche dient.
■ Knopf für die Schlauchbruchsicherung am Hochdruckschlauch drücken, um sie zu aktivieren.
■ Ggf. den Rückstellknopf am Crashsensor drücken.
Crashsensor
Der Crashsensor schützt vor ungewolltem Gasaustritt. Bei einem Unfall (ab einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 15 km/h) oder bei zu starker Neigung des Fahrzeugs wird die Gasversorgung automatisch unterbrochen.

Nur wenn das Fahrzeug mit Crashsensor und geeigneten Hochsdruckschläuchen mit Schlauchbruchsicherung ausgerüstet ist, darf während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bild 162 Crash-Sensor
Wurde der Crashsensor ausgelöst muss er manuell entsichert werden.
Entsichern:
■ Mit einem Stift (Bild 162,2) den Entsicherungsknopf (Bild 162,1) mehrere Sekunden eindrücken.
8
Gasanlage
Schlauchbruchsicherung
Die Schlauchbruchsicherung schützt vor Austritt von Gas bei Defekt oder Abreißen des Hochdruckschlauchs.

Passenden Hochdruckschlauch mit Schlauchbruchsicherung und länderspezifischem Anschluss für Gasflaschen verwenden.

Bild 163 Hochdruckschläuche mit Schlauchbruchsicherung (länderspezifische Varianten)
Nach dem Wechsel der Gasflasche muss die Schlauchbruchsicherung aktiviert werden.
Aktivieren:
■ Grünen Knopf am Hochdruckschlauch (Bild 163) kräftig drücken.
8 Gasanlage
9 Elektrische Anlage
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
- Erklärungen von Fachbegriffen zur Batterie
• das 12-V-Bordnetz
• die Wohnraumbatterie
• das Laden der Batterien
• den Wechselrichter
• das Zusatz-Ladegerät
- den Elektroblock
• das Panel
• das 230-V-Bordnetz
● den Anschluss an die 230-V-Versorgung
• die Sicherungsbelegung
Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Wohnaufbaus ist im Kapitel 10 beschrieben.
9.1 Generelle Sicherheitshinweise

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Alle elektrischen Geräte (z. B. Mobilfunktelefone, Funkgeräte, Fernsehgeräte oder DVD-Player), die nachträglich in das Fahrzeug eingebaut und während der Fahrt betrieben werden, müssen bestimmte Merkmale aufweisen: Dies sind die CE-Kennzeichnung, die EMV-Prüfung (Elektromagnetische Verträglichkeit) und die "E1"-Prüfung.
Nur so ist die Funktionssicherheit des Fahrzeugs während der Fahrt sicherzustellen. Andernfalls ist es möglich, dass der Airbag auslöst oder die Bordelektronik gestört wird.
Das Fahrzeug ist während eines Gewitters ein sicherer Aufenthaltsort (Faradaykäfig). Vorsichtshalber jedoch den 230-V-Anschluss trennen und die Antennen einziehen, um die elektrischen Geräte zu schützen.
9 Elektrische Anlage
9.2 Begriffe
Ruhespannung
Die Ruhespannung ist die Spannung der Batterie im Ruhezustand, d. h., es wird weder Strom entnommen, noch wird die Batterie geladen.
Ruhestrom
Einige elektrische Verbraucher wie z. B. Uhr und Kontroll-Leuchten benötigen ständig elektrischen Strom; sie werden daher auch als stille Verbraucher bezeichnet. Dieser Ruhestrom fließt auch bei ausgeschalteter 12-V-Versorgung.
Tiefentladung
Tiefentladung der Batterie droht, wenn eine Batterie durch eingeschaltete Verbraucher und durch Ruhestrom vollständig entladen wird.

▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.
Kapazität
Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann.
Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapazität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben.
Äußere Einflüsse wie Temperatur verändern die Speicherfähigkeit der Batterie.
9.3 12-V-Bordnetz

Um alle elektrischen 12-V-Verbraucher von der Spannungsversorgung zu trennen, die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen. Dazu je nach Modell den Schalter am Elektroblock betätigen oder die Batterie-Trennung am Panel aktivieren.
Das Radiogerät im Fahrerhaus und die Standheizung sind werkseitig über eine separate Sicherung an die Wohnraumbatterie angeschlossen. Wenn die Wohnraumbatterie über den Batterie-Trennschalter am Elektroblock oder die Batterie-Trennung am Panel vom Bordnetz getrennt ist, bleiben diese Geräte betriebsbereit.
Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist oder wenn die 230-V-Versorgung abgeschaltet ist, versorgt die Wohnraumbatterie den Wohnteil mit 12 V Gleichspannung. Die Wohnraumbatterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deshalb elektrische Verbraucher wie zum Beispiel Radio oder Leuchten nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230-V-Versorgung betreiben.
Bei Heizbetrieb wird das Umluftgebläse durch eine Thermostat-Steuerung ein- und ausgeschaltet. Dadurch wird die Wohnraumbatterie belastet, wenn keine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen.
Die 12-V-Versorgung kann am Panel durch den 12-V-Hauptschalter unterbrochen werden. Je nach Modellausführung bleiben Heizung, Grundlicht/Eintrittstufe und Reserve 4 oder nur die elektrische Eintrittstufe weiterhin betriebsbereit. Der Kühlschrank wird nur dann mit 12 V betrieben, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Damit wird eine schnelle Entladung der Wohnraumbatterie vermieden.
9
Elektrische Anlage
9.3.1 Wohnraumbatterie

Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien verwenden, die der Mindestkapazität des Ladegeräts entsprechen. Die separate Bedienungsanleitung des Ladegeräts beachten. Batterien mit zu geringer Kapazität erwärmen sich beim Laden zu stark. Explosionsgefahr!
An die Steckdosen des 12-V-Bordnetzes können Geräte mit maximal 10 A angeschlossen werden. Brandgefahr!

Zum Laden der Wohnraumbatterie das vorhandene Lademodul im Elektroblock benutzen. Bei externer Ladung ein geregeltes Ladegerät, das für den Batterietyp und die Kapazität der Wohnraumbatterie geeignet ist, verwenden.
Die Reise nur mit einer voll geladenen Wohnraumbatterie beginnen. Deshalb die Wohnraumbatterie vor Antritt der Reise mindestens 24 Stunden laden.
▶ Auf Reisen jede Gelegenheit zum Laden der Wohnraumbatterie nutzen.
▷ Nach der Reise die Wohnraumbatterie mindestens 24 Stunden laden.
Vor einer vorübergehenden Stilllegung die Batterie mindestens 24 Stunden laden, bei längerem Stillstand 48 Stunden.
▷ Bei Stillstandzeiten länger als 24 Stunden Stromkreis unterbrechen.
Bei längeren Standzeiten (4 Wochen und länger) die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen und regelmäßig nachladen (spätestens alle 12 Wochen für 24 Stunden laden).
Im Winter die geladene Batterie kühl und frostfrei lagern und alle 12 Wochen nachladen.
Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien derselben Bauart verwenden.
Vor dem Abklemmen und Anklemmen der Batterie den Fahrzeugmotor abschalten, die 230-V-Versorgung und die 12-V-Versorgung sowie alle Verbraucher ausschalten. Kurzschlussgefahr!
▷ Wenn die Starterbatterie oder die Wohnraumbatterie abgeklemmt sind, die Zündung nicht betätigen. Kurzschlussgefahr!
Die Wartungshinweise und die Gebrauchsanweisung des Batterieherstellers beachten.

▷ Die Batterie ist wartungsfrei. Wartungsfrei bedeutet:
Es ist nicht nötig, den Säurestand zu kontrollieren.
Es ist nicht nötig, die Batteriepole zu fetten.
Es ist nicht nötig, destilliertes Wasser nachzufüllen.
Auch eine wartungsfreie Batterie muss laufend nachgeladen werden.
Einbauort
Die Wohnraumbatterie ist je nach Modell unter dem Fahrersitz, unter dem Beifahrersitz oder in der Sitzbank hinter dem Beifahrersitz eingebaut.
Entladung
Der Ruhestrom, den einige elektrische Verbraucher ständig verbrauchen, entlädt die Wohnraumbatterie.

▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.
▷ Batterie rechtzeitig nachladen.
9
Elektrische Anlage
Die Selbstentladung der Batterie ist abhängig von der Temperatur. Bei 20 bis 25 °C beträgt die Selbstentladerate ca. 3 % der Kapazität/Monat. Bei steigenden Temperaturen nimmt die Selbstentladerate zu: Bei 35 °C beträgt die Selbstentladerate ca. 20 % der Kapazität/Monat.
Bei niedrigen Außentemperaturen verliert die Batterie an Kapazität.
Eine ältere Batterie verfügt nicht mehr über die volle Kapazität.
Je mehr elektrische Verbraucher eingeschaltet sind, desto schneller ist der Energievorrat der Wohnraumbatterie verbraucht.

Verbraucher wie Sicherheits-/Ablassventil, Ladegerät, Solar-Laderegler, Panel oder Ähnliches entnehmen ca. 20 mA bis 65 mA Strom von der Batteriekapazität, auch wenn der 12-V-Hauptschalter ausgeschaltet ist. Deshalb die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
Verbraucher wie das Autoradio oder das Navigationsgerät sollten nicht längere Zeit im Stand-by-Modus betrieben werden. Den Schalter für das Autoradio dazu auf "0" stellen. Das Navigationsgerät kann über einen Schalter direkt am Gerät abgeschaltet werden. Beachten Sie auch die modellspezifischen Angaben in den Bedienungsanleitungen der Geräte.
Zweite Wohnraumbatterie

Je nach Modell kann eine zweite Wohnraumbatterie zur Erweiterung der verfügbaren Batteriekapazität eingebaut werden.
Umbaumaßnahmen an der Batterieanlage dürfen nur von einem autorisierten Handelspartner durchgeführt werden.
Beim Einbau einer zweiten Wohnraumbatterie müssen beide verwendeten Batterien vom gleichen Hersteller, Typ und Alter sein.
Durch den Einbau einer zweiten Batterie bzw. Batteriemodellen mit größerer Kapazität verlängert sich die Ladezeit entsprechend (z. B. doppelte Ladezeit bei Einbau einer zweiten Batterie).
9 Elektrische Anlage
9.4 Wohnraumbatterie und Starterbatterie laden

▶ Batteriesäure in der Batterie ist giftig und ätzend. Jeden Kontakt mit der Haut oder mit den Augen vermeiden.
Beim Laden mit einem externen Ladegerät besteht Explosionsgefahr. Batterie nur in gut durchlüfteten Räumen und weit entfernt von offenem Feuer oder von möglichen Funkenquellen laden.
Zum Laden der Wohnraumbatterie oder Starterbatterie mit einem externen Ladegerät die Batterie immer aus dem Fahrzeug ausbauen.

▷ Batteriekabel nicht polverkehrt anschließen.
Wenn die Starterbatterie oder die Wohnraumbatterie abgeklemmt sind, die Zündung nicht betätigen. Kurzschlussgefahr!
Vor dem Abklemmen und Anklemmen der Batterie den Fahrzeugmotor abschalten, die 230-V-Versorgung und die 12-V-Versorgung sowie alle Verbraucher ausschalten. Kurzschlussgefahr!
Vor dem Laden der Batterie prüfen, ob das externe Ladegerät für den Batterietyp zugelassen ist.
▷ Die Bedienungsanleitungen des Basisfahrzeugs und des Ladegeräts beachten.
▷ Bei Überladung wird die Wohnraumbatterie irreparabel beschädigt.
Die Starterbatterie kann nur mit einem externen Ladegerät voll geladen werden. Bei der 230-V-Versorgung erhält die Starterbatterie vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung. Auch im Fahrbetrieb ist ein vollständiges Laden der Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nicht möglich.
9.4.1 Laden über 230-V-Versorgung
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie über das Lademodul im Elektroblock nachgeladen. Die Starterbatterie wird dabei nur mit einer Erhaltungsladung geladen. Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst. Ein Überladen ist somit nicht möglich.
Um die volle Leistung des Lademoduls im Elektroblock zu nutzen, alle elektrischen Verbraucher während des Ladevorgangs ausschalten.
9.4.2 Laden über Fahrzeugmotor
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen. Wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist, werden die Batterien durch ein Relais im Elektroblock automatisch voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass die Starterbatterie durch elektrische Verbraucher im Wohnteil entladen wird. Die Startfähigkeit des Fahrzeugs bleibt somit erhalten. Der Ladezustand der Wohnraumbatterie bzw. der Starterbatterie kann am Panel abgelesen werden.
9 Elektrische Anlage
9.4.3 Laden mit externem Ladegerät
Beim Laden der Wohnraumbatterie und der Starterbatterie mit einem externen Ladegerät wie folgt vorgehen:
■ Den Fahrzeugmotor abschalten.
■ 12-V-Hauptschalter am Panel ausschalten. Die Kontroll-Leuchte erlischt.
■ Die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen.
■ Am Elektroblock den Netzstecker abziehen.
■ Alle Gasverbraucher ausschalten, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
■ Beim Abklemmen der Batteriepole besteht Kurzschlussgefahr. Deshalb an der Wohnraumbatterie oder an der Starterbatterie zuerst den Minuspol und anschließend den Pluspol abklemmen.
■ Die Wohnraumbatterie oder Starterbatterie aus dem Fahrzeug ausbauen.
■ Prüfen, ob das externe Ladegerät abgeschaltet ist.
Das externe Ladegerät an der Wohnraumbatterie oder an der Starterbatterie anklemmen. Polung beachten: Zuerst die Polzange "+" an den Pluspol der Batterie anklemmen, dann die Polzange "-" an den Minuspol der Batterie anklemmen.
■ Externes Ladegerät einschalten.
Informationen über die Ladedauer der Batterie der Gebrauchsanweisung des eingesetzten Ladegeräts entnehmen.
■ Informationen über die Stärke der Batterie den Angaben an der Batterie entnehmen.
■ Externes Ladegerät in umgekehrter Reihenfolge abklemmen.
9 Elektrische Anlage
9.5 Wechselrichter

▷ Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

▶ Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Je nach Modell ist in das Fahrzeug ein Wechselrichter eingebaut.
Der Wechselrichter versorgt die 230-V-Steckdosen mit Spannung. Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, dient die angeschlossene Batterie zur Spannungsversorgung.
Die Batterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deshalb elektrische Verbraucher nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230-V-Versorgung betreiben.

Bild 164 Anzeigen und Bedienelemente Bild 165 Externer Schalter
Der Wechselrichter lässt sich mit dem Hauptschalter (Bild 164,1) in zwei Betriebszustände schalten:
- I "On" = Gerät ist permanent eingeschaltet.
- Il "Remo." = Gerät kann am externen Schalter (Bild 165,1) ein- und ausgeschaltet werden.
Die LEDs am Wechselrichter zeigen den Betriebszustand "Power Status"
(Bild 164,2), den Leistungsbereich "Load Level" (Bild 164,3) und den Spannungsbereich "Input Level" (Bild 164,4) an.
Der externe Schalter für den Wechselrichter (Bild 165) befindet sich im Innenraum des Fahrzeugs, beispielsweise im Eingangsbereich. Der Schalter ist mit der Beschriftung "Wechselrichter" gekennzeichnet. Die LED (Bild 165,1) zeicht den Betriebszustand des Wechselrichters an.
9 Elektrische Anlage
9.6 Zusatz-Ladegerät

Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

text_image
LAS 1218 1 2 3Bild 166 Zusatz-Ladegerät
1 Netzschalter (auf Geräte-Rückseite)
2 Schalter Batterie-Wahl (Blei-Säure/Blei-Gel)
3 Sicherung
Das Zusatz-Ladegerät (Bild 166) unterstützt den Elektroblock in der Ladeleistung. Deshalb das Zusatz-Ladegerät nicht ausschalten.
Einbauort Das Zusatz-Ladegerät ist neben dem Elektroblock montiert.
9.7 Elektroblock (EBL 99)

Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Je nach Modell sind nicht immer alle Steckplätze für Sicherungen bestückt. Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
9
Elektrische Anlage

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 + - 11 12 11Bild 167 Elektroblock (EBL 99)
1 Netzanschlussdose 230 V\~
2 Ausgang: Block 1 - Kühlschrank
3 Eingang: Block 2 - Steuerleitungen, Lichtmaschine D+
4 Ausgang: Block 4 - Heizung, Sicherheits-/Ablassventil, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich), Eintrittstufe
5 Ausgang: Block 3 - Panel
6 Ausgang: Block 5 - Anzeige Solarzelle am Bordcontrol (soweit vorhanden), Reserve 2, Reserve 3, Reserve 4
7 Ausgang: Block 6 - Solar-Laderegler (soweit vorhanden)
8 Ausgang: Block 7 - Zusatz-Ladegerät
9 Ausgang: Block 8 - Verbraucherkreis 1, Verbraucherkreis 2, TV, Wasserpumpe, Reserve 1, Reserve 5, Reserve 6
10 Schalter Batterie-Wahl (Blei-Säure/Blei-Gel)
11 Sicherungen
12 Batterie-Trennschalter (Batterie Ein/Aus)
Aufgaben Der Elektroblock hat folgende Aufgaben:
- Der Elektroblock lädt die Wohnraumbatterie. Die Starterbatterie erhält vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung.
- Der Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie.
- Der Elektroblock verteilt den Strom an die 12-V-Stromkreise und sichert diese ab. An die Steckdosen können Geräte mit maximal 10 A angeschlossen werden.
- Der Elektroblock enthält Anschlüsse für einen Solar-Laderegler, ein Zusatz-Ladegerät sowie weitere Steuer- und Überwachungsfunktionen.
- Der Elektroblock trennt die Starterbatterie elektrisch von der Wohnraumbatterie, wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist. So können die 12-V-Verbraucher des Wohnraums die Starterbatterie nicht entladen.
9 Elektrische Anlage
Der Elektroblock arbeitet nur in Verbindung mit einem Panel.
Wenn der Elektroblock stark belastet wird, reduziert das eingebaute Ladegerät den Ladestrom. So schützt sich das Ladegerät vor Überhitzung. Der Elektroblock wird z. B. dann stark belastet, wenn eine leere Wohnraumbatterie geladen wird, zusätzlich elektrische Verbraucher eingeschaltet sind und hohe Umgebungstemperaturen herrschen.
Einbauort Je nach Modell befindet sich der Elektroblock in der Sitzkonsole unter dem Fahrersitz oder unter dem Beifahrersitz.
9.7.1 Batterie-Trennschalter

Beim Ausschalten des Batterie-Trennschalters öffnet das Sicherheits-/Ablassventil. Das Wasser aus dem Boiler läuft aus. Wenn der Batterie-Trennschalter wieder eingeschaltet wurde, das Sicherheits-/Ablassventil des Boilers von Hand schließen.
Einen Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System zusätzlich ausschalten. Der Kühlschrank schaltet sonst auf Gasbetrieb um.
Nachdem der Batterie-Trennschalter wieder eingeschaltet wurde: Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich), Eintrittstufe, Heizung und Reserve 4 wieder in Betrieb nehmen (je nach Modellausführung). Dazu den 12-V-Hauptschalter kurz einschalten. Dies gilt auch, wenn die Wohnraumbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde.
Der Batterie-Trennschalter schaltet alle 12-V-Verbraucher des Wohnbereichs aus, auch das Sicherheits-/Ablassventil. Dadurch wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie vermieden, wenn das Fahrzeug über längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. vorübergehende Stilllegung).
Die Batterien können weiterhin vom Elektroblock geladen werden, auch wenn der Batterie-Trennschalter ausgeschaltet ist.
Ein-/Ausschalten:
■ Batterie-Trennschalter oben drücken: Batterie Ein.
■ Batterie-Trennschalter unten drücken: Batterie Aus.
9.7.2 Batterie-Wahlschalter

▶ Wenn der Batterie-Wahlschalter falsch eingestellt ist, kann sich Knallgas bilden. Explosionsgefahr!

▶ Eine falsche Stellung des Batterie-Wahlschalters schädigt die Wohnraumbatterie.
Die werkseitige Einstellung des Batterie-Wahlschalters nicht verändern.
Am Batterie-Wahlschalter kann das Lademodul im Elektroblock auf den Typ der im Fahrzeug eingebauten Wohnraumbatterie ("Blei-Gel" oder "Blei-Säure") eingestellt werden.
9 Elektrische Anlage
9.7.3 Batterie-Überwachung

Eine entladene Wohnraumbatterie so schnell wie möglich wieder vollständig laden.
Die Batterie-Überwachung im Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie.
Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
Ein Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System schaltet auf Gasbetrieb um.
Maßnahmen:
Alle elektrischen Verbraucher, die nicht unbedingt benötigt werden, am zugehörigen Schalter ausschalten.
■ Wenn nötig, mit dem 12-V-Hauptschalter die 12-V-Versorgung für kurzzeitigen Betrieb wieder einschalten. Dies ist aber nur möglich, wenn die Batteriespannung über 11 V liegt. Liegt die Spannung darunter, kann die 12-V-Versorgung erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Wohnraumbatterie geladen wurde.
9.7.4 Batterie-Ladung
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen. Wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist, werden die Batterien durch ein Relais im Elektroblock automatisch voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass die Starterbatterie durch elektrische Verbraucher im Wohnteil entladen wird. Die Startfähigkeit des Fahrzeugs bleibt somit erhalten. Der Ladezustand der Wohnraumbatterie bzw. der Starterbatterie kann am Panel abgelesen werden.
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie über das Lademodul im Elektroblock nachgeladen. Die Starterbatterie wird dabei nur mit einer Erhaltungsladung geladen. Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst. Ein Überladen ist somit nicht möglich.
Um die volle Leistung des Lademoduls im Elektroblock zu nutzen, alle elektrischen Verbraucher während des Ladevorgangs ausschalten.
9 Elektrische Anlage
9.8 Elektroblock (EBL 101)

▷ Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Je nach Modell sind nicht immer alle Steckplätze für Sicherungen bestückt.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 ELEKTROBLOCK EBL 101 13 14 13Bild 168 Elektroblock (EBL 101)
1 Netzanschlussdose 230 V\~
2 Anschlüsse Block 1: Kühlschrank
3 Anschlüsse Block 2: Lichtmaschine D+, Fühler-/Steuerleitungen, Kühlschrankversorgung
4 Anschlüsse Block 4: Heizung, Sicherheits-/Ablassventil, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich), Eintrittstufe
5 Anschlüsse Block 3: Panel
6 Anschlüsse Block 5: Reserve 2, Reserve 3, Reserve 4
7 Anschlüsse Block 9: Panel
8 Anschlüsse Block 6: Solar-Laderegler (soweit vorhanden)
9 Anschlüsse Block 10: Anzeige Solarzelle am Bordcontrol (soweit vorhanden)
10 Anschlüsse Block 7: Zusatz-Ladegerät
11 Anschlüsse Block 8: Verbraucherkreis 1, Verbraucherkreis 2, TV, Wasserpumpe, Reserve 1, Reserve 5, Reserve 6
12 Schalter Batterie-Wahl: Blei-Säure/Blei-Gel
13 Sicherungen
14 Batterie-Trennschalter: Batterie Ein/Aus
Aufgaben Der Elektroblock hat folgende Aufgaben:
- Der Elektroblock lädt die Wohnraumbatterie. Die Starterbatterie erhält vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung.
- Der Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie.
- Der Elektroblock verteilt den Strom an die 12-V-Stromkreise und sichert diese ab. An die Steckdosen können Geräte mit maximal 10 A angeschlossen werden.
- Der Elektroblock enthält Anschlüsse für einen Solar-Laderegler und ein Zusatz-Ladegerät sowie weitere Steuer- und Überwachungsfunktionen.
- Der Elektroblock trennt die Starterbatterie elektrisch von der Wohnraumbatterie, wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist. So können die 12-V-Verbraucher des Wohnraums die Starterbatterie nicht entladen.
9 Elektrische Anlage
Der Elektroblock arbeitet nur in Verbindung mit einem Panel.
Wenn der Elektroblock stark belastet wird, reduziert das eingebaute Ladegerät den Ladestrom. So schützt sich das Ladegerät vor Überhitzung. Der Elektroblock wird z. B. dann stark belastet, wenn eine leere Wohnraumbatterie geladen wird, zusätzlich elektrische Verbraucher eingeschaltet sind und hohe Umgebungstemperaturen herrschen.
Einbauort Je nach Modell ist der Elektroblock (Bild 168) in der Sitzkonsole unter dem Fahrersitz oder unter dem Beifahrersitz eingebaut.
9.8.1 Batterie-Trennschalter

Beim Ausschalten des Batterie-Trennschalters öffnet das Sicherheits-/Ablassventil. Das Wasser aus dem Boiler läuft aus. Wenn der Batterie-Trennschalter wieder eingeschaltet wurde, das Sicherheits-/Ablassventil des Boilers von Hand schließen.
Einen Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System zusätzlich ausschalten. Der Kühlschrank schaltet sonst auf Gasbetrieb um.
Nachdem der Batterie-Trennschalter wieder eingeschaltet wurde: Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich), Eintrittstufe, Heizung und Reserve 4 wieder in Betrieb nehmen (je nach Modellausführung). Dazu den 12-V-Hauptschalter kurz einschalten. Dies gilt auch, wenn die Wohnraumbatterie abgeklemmt und wieder angeklemmt wurde.
Der Batterie-Trennschalter schaltet alle 12-V-Verbraucher des Wohnbereichs aus, auch das Sicherheits-/Ablassventil. Dadurch wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie vermieden, wenn das Fahrzeug über längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. vorübergehende Stilllegung).
Die Batterien können weiterhin vom Elektroblock geladen werden, auch wenn der Batterie-Trennschalter ausgeschaltet ist.
Ein-/Ausschalten:
■ Batterie-Trennschalter oben drücken: Batterie Ein.
■ Batterie-Trennschalter unten drücken: Batterie Aus.
9.8.2 Batterie-Wahlschalter

▶ Wenn der Batterie-Wahlschalter falsch eingestellt ist, kann sich Knallgas bilden. Explosionsgefahr!

▶ Eine falsche Stellung des Batterie-Wahlschalters schädigt die Wohnraumbatterie.
Die werkseitige Einstellung des Batterie-Wahlschalters nicht verändern.
Am Batterie-Wahlschalter kann das Lademodul im Elektroblock auf den Typ der im Fahrzeug eingebauten Wohnraumbatterie ("Blei-Gel" oder "Blei-Säure") eingestellt werden.
9 Elektrische Anlage
9.8.3 Batterie-Überwachung

Eine entladene Wohnraumbatterie so schnell wie möglich wieder vollständig laden.
Die Batterie-Überwachung im Elektroblock überwacht die Spannung der Wohnraumbatterie.
Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
Ein Kühlschrank mit automatischem Energiewahl-System schaltet auf Gasbetrieb um.
Maßnahmen:
Alle elektrischen Verbraucher, die nicht unbedingt benötigt werden, am zugehörigen Schalter ausschalten.
■ Wenn nötig, mit dem 12-V-Hauptschalter die 12-V-Versorgung für kurzzeitigen Betrieb wieder einschalten. Dies ist aber nur möglich, wenn die Batteriespannung über 11 V liegt. Liegt die Spannung darunter, kann die 12-V-Versorgung erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Wohnraumbatterie geladen wurde.
9.8.4 Batterie-Ladung
Wenn der Fahrzeugmotor läuft, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nachgeladen. Wenn der Fahrzeugmotor abgeschaltet ist, werden die Batterien durch ein Relais im Elektroblock automatisch voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass die Starterbatterie durch elektrische Verbraucher im Wohnteil entladen wird. Die Startfähigkeit des Fahrzeugs bleibt somit erhalten. Der Ladezustand der Wohnraumbatterie bzw. der Starterbatterie kann am Panel abgelesen werden.
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, werden die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie über das Lademodul im Elektroblock nachgeladen. Die Starterbatterie wird dabei nur mit einer Erhaltungsladung geladen. Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst. Ein Überladen ist somit nicht möglich.
Um die volle Leistung des Lademoduls im Elektroblock zu nutzen, alle elektrischen Verbraucher während des Ladevorgangs ausschalten.
9.9 Panel IT 992

text_image
1 2 3 123 123 456789Bild 169 Panel IT 992
1 Anzeigeinstrument V/Tank
2 Anzeigeinstrument Strom
3 12-V-Kontroll-Leuchte
4 12-V-Hauptschalter
5 230-V-Kontroll-Leuchte
6 Wippschalter für Umwälzpumpe
7 Wippschalter für Abfrage des Tankfüllstands im Wassertank oder Abwassertank
8 Warnleuchte ALARM für Wohnraumbatterie
9 Wippschalter für Abfrage der Batteriespannung von Starterbatterie und Wohnraumbatterie
9 Elektrische Anlage
9.9.1 Anzeigeinstrument V/Tank für Batteriespannung und Wasser- oder Abwassermenge
Batteriespannung
Mit dem Anzeigeinstrument V/Tank kann die Batteriespannung der Starterbatterie oder der Wohnraumbatterie angezeigt werden.
Beim Anzeigeinstrument V/Tank (Bild 169,1) die obere Skala beachten. Das Anzeigeinstrument wird automatisch beleuchtet, sobald ein Schalter gedrückt wird.
Anzeigen:
■ Wippschalter (Bild 169,9) oben drücken "☐": Die Batteriespannung der Starterbatterie wird angezeigt.
■ Wippschalter (Bild 169,9) unten drücken "√" : Die Batteriespannung der Wohnraumbatterie wird angezeigt.
Die folgenden Tabellen helfen dabei, die am Panel IT 992 angezeigte Batteriespannung der Wohnraumbatterie richtig zu interpretieren.
Tiefentladung droht (Batterie-Alarm)
| Batteriespannung(Werte bei laufen-dem Betrieb) | Fahrbetrieb(Fahrzeug fährt,kein 230-V-An-schluss) | Batteriebetrieb(Fahrzeug steht,kein 230-V-An-schluss) | Netzbetrieb(Fahrzeug steht,230-V-Anschluss) |
| 11 V oder weniger1) | 12-V-Bordnetz überlastet | wenn Verbraucher ausgeschaltet: Batterie leer wenn Verbraucher eingeschaltet: Batterie überlastet | 12-V-Bordnetz überlastet |
| Batterie wird durch die Lichtmaschine nicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | Batterie wird durch den Elektroblock nicht geladen, Elektroblock defekt | ||
| 11,1 V bis 13,2 V 12-V | Bordnetz überlastet2) | normaler Bereich 12-V-Bordnetz überlastet2) | |
| Batterie wird durch die Lichtmaschine nicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | |||
| 13,3 V bis 13,7 V Batterie wird gela-den (Hauptladung) | tritt nur kurzzeitig nach dem Laden auf | Batterie wird gela-den (Hauptladung) | |
| 13,8 V bis 14,4 V Batterie wird gela-den (Erhaltungsla-dung) | – Batterie wird gela-den (Erhaltungsla-dung) | ||
| über 14,5 V Batterie wird über-laden, Regler der Lichtmaschine de-fekt | – Batterie wird über-laden, Elektroblock defekt | ||
1) Batterie-Wächter schaltet alle Verbraucher aus (bei 10,5 V).
2) Wenn Spannung diesen Bereich mehrere Stunden nicht übersteigt.
9
Elektrische Anlage
| Werte für Ruhespannung Ladezustand der Batterie | |
| weniger als 11 V tiefentladen | |
| 12,3 V 50 % | |
| 12,5 V 75 % | |
| mehr als 12,8 V voll | |

Längere Tiefentladung schädigt die Batterie irreparabel.
Wassermenge/Abwassermenge
Mit dem Anzeigeinstrument V/Tank kann die Wassermenge oder die Abwassermenge angezeigt werden.
Beim Anzeigeinstrument V/Tank (Bild 169,1) die untere Skala beachten. Das Anzeigeinstrument wird automatisch beleuchtet, sobald ein Schalter gedrückt wird.

Tankfüllstände nur kurz abfragen. Wenn die Abfrage längere Zeit eingeschaltet bleibt, können die Messgeber beschädigt werden.
Anzeigen:
■ Wippschalter (Bild 169,7) oben drücken "☐": Die Wassermenge wird angezeigt.
■ Wippschalter (Bild 169,7) unten drücken "☐": Die Abwassermenge wird angezeigt.
9.9.2 Batterie-Alarm für Wohnraumbatterie
Die rote Warnleuchte ALARM (Bild 169,8) blinkt, sobald die Spannung der Wohnraumbatterie 11 V (Messung im laufenden Betrieb) unterschreitet und damit Tiefentladung droht.

Bei Batterie-Alarm Verbraucher abschalten und Wohnraumbatterie laden, entweder durch Fahrbetrieb oder durch Anschluss an eine 230-V-Versorgung.
▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.

▷ Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
9.9.3 Anzeigeinstrument Strom für Lade-/Entladestrom der Wohnraumbatterie
Am Anzeigeinstrument Strom (Bild 169,2) wird ständig der aktuell fließende Batteriestrom angezeigt. Das Anzeigeinstrument wird automatisch beleuchtet, sobald ein Schalter gedrückt wird.
- Roter Bereich "Entladen": Batterie wird mit dem angezeigten Entladestrom zwischen 0...30 A entladen.
- Anzeige "0": keine Ladung oder Entladung der Batterie.
- Grüner Bereich "Laden": Batterie wird mit dem angezeigten Ladestrom zwischen 0...30 A geladen.
9
Elektrische Anlage
Hinweise zur Lade-/Entladestromanzeige
| Anzeige Fahrbetrieb | (Fahrzeug fährt, kein 230-V-An-schluss) | Batteriebetrieb (Fahrzeug steht, kein 230-V-An-schluss) | Netzbetrieb (Fahrzeug steht, 230-V-Anschluss) |
| Roter Bereich (Ent-ladestrom) | Keine Ladung! Zu viele Verbrau-cher eingeschaltet oder Lichtmaschi-ne defekt | Verbraucher sind eingeschaltet Batterie wird entla-den | Keine Ladung! Zu viele Verbrau-cher eingeschaltet |
| 0 A (es fließt kein Strom) | Batterie voll bzw. fast voll1) | Verbraucher sind ausgeschaltet | Batterie voll bzw. fast voll2) |
| Grüner Bereich (La-destrom) | Batterie wird gela-den (bis 30 A mög-lich) | Batterie wird gela-den (nur bei Solar-versorgung möglich) | Batterie wird gela-den (maximal 16 A möglich; mit Zu-satz-Ladegerät 32 A) |
1) Wenn Anzeige aus dem grünem Bereich gegen 0 sinkt und alle Verbraucher (außer Kühlschrank) ausgeschaltet sind.
2) Wenn Anzeige aus dem grünem Bereich gegen 0 sinkt und alle Verbraucher ausgeschaltet sind.
9.9.4 12-V-Hauptschalter
Der 12-V-Hauptschalter (Bild 169,4) schaltet das Panel und die 12-V-Versorgung des Wohnraums ein und aus.
Ausnahme: Je nach Modell bleiben Sicherheits-/Ablassventil, Heizung, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich), Eintrittstufe und Reserve betriebsbereit.
Einschalten:
■ Wippschalter (Bild 169,4) oben drücken "○—○": Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist eingeschaltet. Die Kontroll-Leuchte (Bild 169,3) leuchtet grün.
Ausschalten:
■ Wippschalter (Bild 169,4) unten drücken "○○": Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist ausgeschaltet. Die Kontroll-Leuchte (Bild 169,3) erlischt.
Beim Verlassen des Fahrzeugs den 12-V-Hauptschalter ausschalten. So lässt sich eine unnötige Entladung der Wohnraumbatterie vermeiden.
Verbraucher wie Sicherheits-/Ablassventil, Ladegerät, Solar-Laderegler, Panel oder Ähnliches entnehmen ca. 20 mA bis 65 mA Strom von der Batteriekapazität, auch wenn der 12-V-Hauptschalter ausgeschaltet ist. Deshalb die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
9.9.5 12-V-Kontroll-Leuchte
Die 12-V-Kontroll-Leuchte (Bild 169,3) leuchtet, wenn der 12-V-Hauptschalter (Bild 169,4) eingeschaltet ist.
9.9.6 230-V-Kontroll-Leuchte
Die gelbe 230-V-Kontroll-Leuchte (Bild 169,5) leuchtet, wenn am Eingang des Elektroblocks Netzspannung vorhanden ist.
9 Elektrische Anlage
9.9.7 Schalter für Umwälzpumpe
Einschalten:
■ Wippschalter (Bild 169,6) oben drücken: Die Umwälzpumpe ist eingeschaltet.
Ausschalten:
■ Wippschalter (Bild 169,6) unten drücken "○-": Die Umwälzpumpe ist ausgeschaltet.
9.10 Panel MP 20-T

Die Leuchtkraft der Leuchtdioden (LEDs) und der Symbole passt sich automatisch der Umgebungshelligkeit an.
Die Anzeigen können nur aufgerufen werden, wenn die 12-V-Versorgung eingeschaltet ist.
Sobald ein Taster betätigt wird, wird das Anzeigeinstrument automatisch beleuchtet. 20 Sekunden nach der letzten Betätigung einer Taste erlischt die Anzeige.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 230V V A 12V 11.0 100% 100% 0% 18 17 16 15 14 13 12 11 12 9 3 6Bild 170 Panel MP 20-T
1 230-V-Kontroll-Leuchte
2 Symbol Volt
3 Symbol Am pere
4 Taste Innenraumtemperatur
5 Digitalanzeige
6 Taste Außentemperatur
7 Symbol Wassertank
8 Symbol Abwassertank
9 Anzeigeinstrument Uhr
10 Verriegelung
11 Taste Reserve
12 Anzeigeinstrument Tanks
13 Taste Tanks
14 Taste Wohnraumbatterie
15 Taste Starterbatterie
16 Symbol Starterbatterie und Wohnraumbatterie
17 Anzeigeinstrument Batterien
18 Taste 12-V-Versorgung (12-V-Hauptschalter)
9.10.1 230-V-Kontroll-Leuchte
Die 230-V-Kontroll-Leuchte (Bild 170,1) leuchtet, wenn am Eingang des Elektro-blocks Netzspannung vorhanden ist.
9 Elektrische Anlage
9.10.2 12-V-Hauptschalter
Der 12-V-Hauptschalter (Bild 170,18) schaltet das Panel und die 12-V-Versorgung des Wohnraums ein und aus.
Ausnahme: Heizung, Sicherheits-Ablassventil, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich) und Eintrittstufe bleiben betriebsbereit.
Einschalten:

■ Taste "12 V" (Bild 170,18) kurz drücken. Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist eingeschaltet. Die Kontroll-Anzeige "12 V" leuchtet.
▷ Wenn nach dem Einschalten die LED "11,0" der Voltanzeige sowie das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) im Anzeigeinstrument Batterien (Bild 170,17) blinken, dann ist die Spannung der Wohnraumbatterie zu gering. Batterie laden.
▷ Wenn nach dem Einschalten die Kontroll-Anzeige "12 V", das Symbol Wohnraumbatterie (Bild 170,16) und das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) dreimal blinken, dann ist die Batterietrennung aktiviert. Batterietrennung deaktivieren.
Ausschalten:
Batterietrennung aktivieren (Elektroblock ohne Batterietrennschalter):
■ Taste "12 V" (Bild 170,18) kurz drücken. Die 12-V-Versorgung des Wohnraums ist ausgeschaltet. Die Kontroll-Anzeige "12 V" erlischt.
■ 12-V-Versorgung ausschalten.
■ Taste Wohnraumbatterie (Bild 170,14) drücken und ca. 10 Sekunden lang gedrückt halten. Die Symbole Volt "V" (Bild 170,2) und Ampere "A" (Bild 170,3) blinken dreimal. Die Wohnraumbatterie ist vom 12-V-Bordnetz getrennt.
Batterietrennung deaktivieren (Elektroblock ohne Batterietrennschalter):

■ Taste "12 V" (Bild 170,18) drücken und ca. 5 Sekunden lang gedrückt halten. Das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) blinkt dreimal. Die Wohnraumbatterie ist mit dem 12-V-Bordnetz verbunden. Die Kontroll-Anzeige leuchtet nach ca. 2 Sekunden.
Beim Verlassen des Fahrzeugs den 12-V-Hauptschalter ausschalten. So lässt sich eine unnötige Entladung der Wohnraumbatterie vermeiden.
Verbraucher wie Sicherheits-/Ablassventil, Ladegerät, Solar-Laderegler, Panel oder Ähnliches entnehmen ca. 20 mA bis 65 mA Strom von der Batteriekapazität, auch wenn der 12-V-Hauptschalter ausgeschaltet ist. Deshalb die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
9.10.3 Anzeigeinstrument Batterien
Mit dem Anzeigeinstrument Batterien lassen sich die Spannung und die Ladung/Entladung der Wohnraumbatterie oder die Spannung der Starterbatterie anzeigen.
Anzeigen:
■ Taste Wohnraumbatterie "☐" (Bild 170,14) drücken. Das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) leuchtet. Das Symbol Ampere "A" leuchtet je nach Ladung oder Entladung weiß bzw. rot. Die Batteriespannung und der Strom der Wohnraumbatterie werden über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
■ Taste Starterbatterie "☐" (Bild 170,15) drücken. Das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) leuchtet. Die Batteriespannung der Starterbatterie wird über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
9
Elektrische Anlage
Die folgenden Tabellen helfen dabei, die am Panel angezeigten Zustände zu interpretieren.
Voltanzeige (blau)
| 1 LED 2 LEDs | Ds 3 LEDs 4 | LEDs 5 LEDs | s 6 LEDs 7 | LEDs 8 LEDs | |||
| < 11,0 V | 11,5 V | 12,0 V | 12,2 V | 12,5 V | 12,7 V | 13,0 V | >13,5 V |
Tiefentladung droht (Batterie-Alarm)
| Batteriespannung(Werte bei laufen-dem Betrieb) | Fahrbetrieb(Fahrzeug fährt,kein 230-V-An-schluss) | Batteriebetrieb(Fahrzeug steht,kein 230-V-An-schluss) | Netzbetrieb(Fahrzeug steht,230-V-Anschluss) |
| 11 V oder weni-ger1) | 12-V-Bordnetzüberlastet | wenn Verbraucherausgeschaltet: Batterie leer | 12-V-Bordnetzüberlastet |
| Batterie wird durchdie Lichtmaschinenicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | wenn Verbrauchereingeschaltet: Batterie überlastet | Batterie wird durchden Elektroblocknicht geladen, Elektroblock defekt | |
| 11,5 V bis 13 V 12-V-Bordnetzüberlastet2) | normaler Bereich 12-V-Bordnetzüberlastet2) | ||
| Batterie wird durchdie Lichtmaschinenicht geladen, Reg-ler der Lichtma-schine defekt | |||
| über 13,5 V Batterie wird gela-den (Hauptladung) | tritt nur kurzzeitignach dem Laden auf | Batterie wird gela-den (Hauptladung) | |
1) Batterie-Wächter schaltet alle Verbraucher aus (bei 10,5 V).
2) Wenn Spannung diesen Bereich mehrere Stunden nicht übersteigt.
| Werte für Ruhespannung Ladezustand der Batterie | |
| weniger als 11 V tiefentladen | |
| 12,0 V 0 % (entladen) | |
| 12,2 V 25 % | |
| 12,3 V 50 % | |
| 12,5 V 75 % | |
| mehr als 12,8 V voll | |

Längere Tiefentladung schädigt die Batterie irreparabel.
Ampereanzeige (blau)
| Anzeigewert Strom Zustand des Systems Symbol Ampere "A" | ||
| -30 A bis -10 A Batterie wird | momentan stark entladen | leuchtet rot |
| -10 A bis -1 A Batterie wird | momentan entladen | leuchtet weiß |
| 0 A Batteriestrom ist gering | oder 0 A | leuchtet weiß |
| +1 A bis +10 A Batterie wird | momentan geladen | leuchtet weiß |
9.10.4 Anzeigeinstrument Tank
Mit dem Anzeigeinstrument Tank lassen sich die Wassermenge und die Abwassermenge anzeigen.
Anzeigen:
■ Taste Tanks "☐☐☐" (Bild 170,13) drücken. Die Symbole Wassertank "☐☐☐" (Bild 170,7) und Abwassertank "☐☐☐" (Bild 170,8) leuchten. Die Füllstände des Wassertanks (linke Skala) und des Abwassertanks (rechte Skala) werden über die LEDs im Anzeigeinstrument angezeigt.
Die folgende Tabelle hilft dabei, die am Panel angezeigten Füllstände zu interpretieren.
Füllstandsanzeige (blau)
| 1 LED | 2 LEDs | 3 LEDs | 4 LEDs | 5 LEDs | 6 LEDs | 7 LEDs | 8 LEDs |
| 25 % | 50 % | 75 % | 100 % | ||||
9.10.5 Alarme

Batterie-Alarm
Die Alarmfunktionen sind nur bei Abfrage der entsprechenden Anzeige aktiv. Regelmäßig Kontrollen durchführen.
Kontrollen am besten morgens durchführen, bevor 12-V-Verbraucher eingeschaltet werden.
Das Symbol Volt "V" (Bild 170,2) und die LED "11,0" blinken, sobald die Spannung der Batterie 11 V (Messung bei laufendem Betrieb) unterschreitet und damit Tiefentladung droht.
▷ Tiefentladung schädigt die Batterie.


Maßnahmen:
▷ Wenn die Batteriespannung unter 10,5 V sinkt, schaltet die Batterie-Überwachung im Elektroblock alle 12-V-Verbraucher bis auf das Sicherheits-/Ablassventil ab.
■ Bei Batterie-Alarm Verbraucher abschalten und Batterie laden, entweder durch Fahrbetrieb oder durch Anschluss an eine 230-V-Versorgung.
9
Elektrische Anlage
Tank-Alarm
Das Symbol Wassertank "☐" (Bild 170,7) oder das Symbol Abwassertank "☐" (Bild 170,8) blinkt, wenn der Wassertank leer oder der Abwassertank voll ist.

Wenn beim Abrufen der Füllstände zusätzlich zum Tanksymbol die LEDs der Skala blinken, liegt ein Sensorfehler vor. Tanksensoren reinigen.
Maßnahmen:
■ Wassertank füllen oder Abwassertank entleeren.
9.10.6 Temperaturanzeige
Über die Digitalanzeige (Bild 170,5) lassen sich die Innentemperatur und die Außentemperatur anzeigen.
Anzeigen:
■ Taste Innentemperatur (Bild 170,4) drücken. Die Innentemperatur wird angezeigt.
■ Taste Außentemperatur "☐" (Bild 170,6) drücken. Die Außentemperatur wird angezeigt.
9.10.7 Anzeigeinstrument Uhr
Das Anzeigeinstrument Uhr (Bild 170,9) zeigt die Uhrzeit an. Die Uhr enthält eine eigene Batterie und ist nicht an das 12-V-Bordnetz angeschlossen.
Wenn die Batterie gewechselt werden muss oder wenn die Uhr gestellt werden muss, die Uhr abnehmen.
Uhr abnehmen:
■ Verriegelung (Bild 170,10) eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung ist gelöst.
■ Uhr nach vorn abnehmen.
■ Uhr einsetzen.
■ Verriegelung (Bild 170,10) leicht drücken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Verriegelung durch leichtes Ziehen an der Uhr prüfen.
Uhr anbauen:
9.10.8 Schalter für Tankheizung
Mit dem Taster "Res" (Bild 170,11) lässt sich die Tankheizung einschalten und ausschalten.
Einschalten:
■ Taste Reserve "Res" (Bild 170,11) drücken. Das Symbol "Res" leuchtet.
Ausschalten:
■ Taste Reserve "Res" (Bild 170,11) drücken. Das Symbol "Res" erlischt.

Der Schaltzustand wird beim Ausschalten der 12-V-Versorgung gespeichert. Das heißt: Wenn die Tankheizung beim Ausschalten der 12-V-Versorgung eingeschaltet war, ist sie auch nach dem Wiedereinschalten der 12-V-Versorgung eingeschaltet.
9 Elektrische Anlage
9.11 230-V-Bordnetz

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das 230-V-Bordnetz versorgt:
- die Steckdosen mit Schutzkontakt für Geräte mit maximal 16 A
den Kühlschrank
den Elektroblock
• die Klimaanlage
Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden von der Wohnraumbatterie mit Spannung versorgt.
Das Fahrzeug so oft wie möglich an eine externe 230-V-Versorgung anschließen. Dabei lädt das Lademodul im Elektroblock automatisch die Wohnraumbatterie. Zusätzlich wird die Starterbatterie mit einer Erhaltungsladung geladen.
9.11.1 230-V-Anschluss

▶ Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.

Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.
Das Fahrzeug kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.
9.11.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

▶ Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln, um eine Überhitzung zu vermeiden. Brandgefahr!
Versorgungsleitung
- dreiadrige (3 x 2,5 mm ^2 ) flexible Gummischlauchleitung
- höchstens 25 m Länge
• 1 Stecker mit Schutzkontakt
● 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach EN 60309)
9
Elektrische Anlage
Anschlussmöglichkeiten
Wir empfehlen als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfehlen wir folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:

Bild 171 Anschlussmöglichkeiten 230-V-Anschluss

Bild 172 Anschluss an eine Winkelkupp- lung mit Steckdose
- Adapterkabel: CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 171,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 171,2)
- Kabeltrommel: Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 171,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 171,4)
- Adapterkabel: Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 171,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 171,6)

Bei Verwendung einer CEE 17 Winkelkupplung mit rückseitig eingebauter Steckdose (Bild 172,1) nur einen gummierten und versiegelten IP 44 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 172,2) verwenden. Keine Stecker ohne Schutzkontakt (Bild 172,3) verwenden. Gefahr eines Stromschlages!
Je nach Ausführung ist die Klappe für den 230-V-Anschluss mit dem Symbol "gekennzeichnet.
Versorgungsleitung anschließen:

■ Außenklappe öffnen.
■ Je nach Ausführung die Abdeckung nach oben kippen.
■ Stecker einstecken.
Je nach Ausführung den Stecker vor dem Herausziehen entriegeln.
9 Elektrische Anlage
9.12 Sicherungen

▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist. Gefahr eines Stromschlags!
Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren. Brandgefahr!
9.12.1 12-V-Sicherungen

Vor dem Wechseln der Sicherungen Wert und Farbe der jeweiligen Sicherung feststellen. Bei einem Sicherungswechsel nur Sicherungen mit denselben Werten verwenden wie die Sicherungen, die werkseitig eingebaut sind.
Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind an unterschiedlichen Einbauorten im Fahrzeug zugänglich.

text_image
1 2Bild 173 12-V-Sicherung
1 unversehrtes Sicherungselement
2 unterbrochenes Sicherungselement
Eine intakte 12-V-Sicherung ist an dem unversehrten Sicherungselement (Bild 173,1) erkennbar. Wenn das Sicherungselement unterbrochen ist (Bild 173,2), die Sicherung wechseln.
Sicherungen für die Starterbatterie
Die Sicherungen sind in der Nähe der Starterbatterie oder in der Nähe des Elektroblocks eingebaut.
Bei Fahrzeugen auf Fiat-Basis sind die Sicherungen in der Nähe des Elektroblocks in der Konsole des Fahrersitzes eingebaut.
9
Elektrische Anlage
Sicherungen an der Wohnraumbatterie
Die Sicherungen sind in der Nähe der Wohnraumbatterie oder im Fahrerhaus vor dem Fahrersitz eingebaut.
Bei Fahrzeugen auf Fiat-Basis sind die Sicherungen in der Konsole des Beifahrersitzes eingebaut.
Sicherung der Thetford-Toilette (schwenkbare Toilette)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

Bild 174 Sicherung der Thetford-Toilette 1 Flachsicherung 3 A/violett

Bild 175 Sicherung der Thetford-Toilette (Alternative)
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette vollständig herausziehen.
■ Die Sicherung (Bild 174,1 bzw. Bild 175,1) wechseln.
Sicherung der Thetford-Toilette (feste Bank)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

1 Flachsicherung 3 A/violett
Bild 176 Sicherung der Thetford-Toilette
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette entnehmen und die Klappe in der Gehäusewand ausschwenken.
■ Die Sicherung (Bild 176,1) wechseln.
9
Elektrische Anlage
Sicherung der Dometic-Toilette
Die Sicherung befindet sich auf der Rückseite des Bedienteils der Toilette.

2 Flachsicherung 7,5 A/braun
Bild 177 Sicherung der Toilette
Wechseln:
■ Bedienteil für die Toilette (Bild 177,1) mit einem geeigneten Werkzeug anheben und aus der Wand herausziehen.
■ Sicherung (Bild 177,2) wechseln.
9.12.2 230-V-Sicherung
Je nach Modell und Zusatzgeräten kann die Anzahl der Sicherungsautomaten unterschiedlich sein.

text_image
1 1 0Bild 178 230-V-Sicherungsautomat
Der 230-V-Anschluss ist durch einen oder mehrere zweipolige Sicherungsautomaten (Bild 178) abgesichert.
Einbauort
Je nach Modell befindet sich der Sicherungsautomat im Kleiderschrank, in der Heckgarage oder unter einer Abdeckung im Heckbereich (unter dem Lattenrost).
9 Elektrische Anlage
10
Einbaugeräte
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Fahrzeugs.
Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.
Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Heizung
• die Klimaanlage
- den Boiler
- den Gaskocher
den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• die Kaffeemaschine
den Dunstabzug
- den Kühlschrank
• die Klimaanlage
- den Staubsauger
10.1 Allgemeines

Der Wärmetauscher der Warmluft-Heizung Truma muss nach 30 Jahren ersetzt werden. Der Wärmetauscher der Warmwasser-Heizung Alde muss nach 10 Jahren ersetzt werden. Nur der Hersteller der Heizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Heizung muss den Austausch veranlassen.
Der Wärmetauscher der Warmwasser-Heizung Alde muss nach 10 Jahren ersetzt werden. Nur der Hersteller der Heizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Heizung muss den Austausch veranlassen.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbaugerätes entnehmen.

10
Einbaugeräte
Im Fahrzeug sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Boiler, Kochstelle, Kühlschrank und Klimaanlage eingebaut.
In dieser Bedienungsanleitung werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.
Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil öffnen.

flowchart
graph LR
A["1: Snowflake"] --> B["2: Printer"]
B --> C["3: Machine"]
C --> D["4: Oven"]
1 K ü h l s c h r a n k
2 Kochstelle
3 Heizung / Boiler
4 Backofen
Bild 179 Symbole der Gasabsperrventile
10.2 Heizung

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Beim Tanken, auf Fähren und in der Garage die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
In geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Erste Inbetriebnahme
Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.
10.2.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite

▶ Wenn das Vorzelt aufgebaut ist und die Heizung im Gasbetrieb arbeitet, können sich die Abgase der Heizung im Vorzeltraum sammeln. Erstickungsgefahr! Für ausreichende Belüftung sorgen.
10
Einbaugeräte
10.2.2 Richtig heizen

Bild 180 Luftaustrittdüse
Warmluftverteilung
Im Fahrzeug sind mehrere Luftaustrittdüsen (Bild 180) eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittdüsen. Die Luftaustrittdüsen so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht wird. Um Zugluft zu vermeiden, die Luftaustrittdüsen am Armaturenbrett schließen und die Luftverteilung des Basisfahrzeugs auf Umluft stellen.
Einstellung der Luftaustrittdüsen
● Ganz geöffnet: voller Warmluftstrom
- Halb oder nur teilweise geöffnet: verringerter Warmluftstrom
Wenn 5 Luftaustrittdüsen vollständig geöffnet sind, dann tritt an jeder einzelnen Düse weniger Warmluft aus. Werden jedoch nur 3 Luftaustrittdüsen geöffnet, dann strömt aus jeder einzelnen Düse mehr Warmluft.
10.2.3 Warmluft-Heizung Truma Combi

▷ Wenn die Heizung bei Frostgefahr außer Betrieb ist, das gesamte Heizungssystem entleeren.
▷ Den Raum über und hinter der Heizung nicht als Stauraum benutzen.

text_image
Cruma Combi 1 2 3 4 5 6 7 8 9 60° 40° 60°Bild 181 Bedieneinheit für Heizung/Boiler
1 Temperaturdrehknopf
2 Sommerbetrieb Wassertemperatur
40 °C oder 60 °C
3 D re h s c h a l t e r
4 Aus
5 Winterbetrieb "Heizung ohne Boiler"
6 Winterbetrieb "Heizung und Boiler"
7 Kontroll-Leuchte grün:
leuchtet = "Betrieb Heizung"
blinkt = "Nachlauf" zur Temperature-
duzierung des Gerätes ist aktiv"
8 Kontroll-Leuchte gelb/rot:
leuchtet gelb = "Boiler Aufheizphase"
blinkt/leuchtet rot = "Störung"
Betriebsarten Die Heizung hat zwei Betriebsarten:
- Winterbetrieb
- Sommerbetrieb
Das Heizen des Fahrzeugs ist nur in der Betriebsart "Winter" möglich. In der Betriebsart "Sommer" wird nur das Wasser im Boiler erwärmt. Das Heizen des Fahrzeugs ist bei dieser Betriebsart nicht möglich.
Betriebsart wählen:
■ Betriebsart mit dem Drehschalter (Bild 181,3) einstellen.
Die Spannungsversorgung der Heizung kann über den 12-V-Hauptschalter nicht unterbrochen werden.
10
Einbaugeräte
Winterbetrieb
Die Heizung wählt nach eingestellter Heizstufe selbstständig die benötigte Brennerstufe. Bei Betriebsart "Heizung und Boiler" (Bild 181,6) wird auch das Wasser im Boiler erhitzt. Die Heizung kann in der Betriebsart "Heizung ohne Boiler" (Bild 181,5) mit leerem Boiler betrieben werden.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ Temperaturdrehknopf (Bild 181,1) an der Bedieneinheit auf gewünschte Heizstufe stellen.
■ Drehschalter (Bild 181,3) auf Winterbetrieb "Heizung ohne Boiler" (Bild 181,5) oder auf Winterbetrieb "Heizung und Boiler" (Bild 181,6) stellen.
Grüne Kontroll-Leuchte (Bild 181,7) leuchtet.
Das Umluftgebläse schaltet sich automatisch ein, wenn die Heizung in Betrieb genommen wird.
Ausschalten:
■ Drehschalter (Bild 181,3) auf "O" (Bild 181,4) stellen.
Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Nach dem Ausschalten der Heizung kann das Umluftgebläse nachlaufen, um die Restwärme auszunutzen.
Sommerbetrieb
Das Heizen des Fahrzeugs ist in der Betriebsart "Sommer" nicht möglich. In dieser Betriebsart wird nur das Wasser im Boiler erhitzt.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasheizung" entnehmen.
▷ Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler".
Variante: Heizung mit Gas- und 230-V-Elektrobetrieb

Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb so wählen, dass sie der Absicherung des 230-V-Anschlusses entspricht (900 W bei 3,9-A-Sicherung, 1800 W bei 7,8-A-Sicherung).
Wenn die Heizung an der Bedieneinheit auf Sommerbetrieb gestellt ist und der Energie-Wahlschalter auf Mischbetrieb gestellt wird, arbeitet die Heizung dennoch nur im 230-V-Betrieb. Der Gasbrenner wird nicht zugeschaltet.

text_image
truma 6 230 V~ 1 2 3 4 5Bild 182 Energie-Wahlschalter für Heizung/Boiler
1 230-V-Elektrobetrieb (1800 W)
2 230-V-Elektrobetrieb (900 W)
3 Gas betrieb
4 Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (900 W)
5 Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (1800 W)
6 gelbe Kontroll-Leuchte "230-V-Elektro-betrieb"
Die Heizung kann mit unterschiedlichen Energiearten betrieben werden:
10
Einbaugeräte
Gasbetrieb (Bild 182,3)
- 230-V-Elektrobetrieb mit den Leistungsstufen 900 W (Bild 182,2) oder 1800 W (Bild 182,1)
- Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (Mischbetrieb) mit den Leistungsstufen 900 W (Bild 182,4) oder 1800 W (Bild 182,5)
Die Kombination Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb verkürzt die Aufheizzeit (nur möglich, wenn die Heizung an der Bedieneinheit (Bild 181) auf Winterbetrieb gestellt ist).
Wenn der 230-V-Elektrobetrieb gewählt ist, leuchtet die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 182,6).

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasheizung" entnehmen.
▷ Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler".
10.2.4 Warmwasser-Heizung Alde

Warmwasser-Heizung nie ohne Heizungsflüssigkeit betreiben. Hinweise in Kapitel 13 beachten.
▷ Niemals Löcher in den Fußboden bohren. Die Warmwasser-Rohre könnten beschädigt werden.
▷ Den Raum über und hinter der Heizung nicht als Stauraum benutzen.

▷ Wenn die Warmwasser-Heizung in Betrieb ist, muss immer die Umwälzpumpe eingeschaltet sein.
Nach dem ersten Heizbetrieb empfehlen wir, das Heizsystem zu entlüften und den Glykolgehalt zu prüfen. Hinweise in Kapitel 13 beachten.
▷ Wenn die Heizung eingeschaltet wird, startet sie mit den zuletzt verwendeten Einstellungen.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen und Hinweise zur Wartung in Kapitel 13 beachten.
▷ Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler".
Die Warmwasser-Heizung ist im Kleiderschrank unten eingebaut.
Bedieneinheit Die Bedieneinheit gliedert sich in zwei Bereiche:
- Display (Touchscreen)
- Bedientasten

text_image
1 3 21 Display (Touchscreen) 2 T a s t e " M e n ü " 3 T a s t e " E i n / A u s "
Bild 183 Bedieneinheit für Warmwasser-Heizung
10
Einbaugeräte

▷ Wenn keine Taste betätigt wird, schaltet die Bedieneinheit nach zwei Minuten automatisch in Ruhelage.
Änderungen an den Einstellungen werden nach 10 Sekunden automatisch gespeichert.
Bedientasten Die Bedientasten haben folgende Funktionen:
| Pos. in Bild 183 | Taste Funktion | |
| 2 MENU | Einstellmenü öffnen | |
| 3 | Heizung aktivieren | |
Display
Das Display (Bild 183,1) ist als Kontaktfläche (Touchscreen) ausgelegt. Das Berühren von Symbolen ruft die zugehörige Funktion auf.
Startbild
Nach dem Einschalten der Heizung erscheint auf dem Display das Startbild. Das Startbild enthält folgende Informationen:
| Symbol Bedeutung | |
![]() | Dieses Symbol erscheint, wenn die Umwälzpumpe aktiviert ist |
| [364D] | Dieses Symbol erscheint, wenn eine Umschaltanlage für Gasflaschen aktiviert ist |
| [365D] | Dieses Symbol erscheint, wenn eine Spannung von 230 V an der Heizung anliegt |
| [366I] | Neben diesem Symbol wird die Innentemperatur angezeigt |
| [367I] | Neben diesem Symbol wird die Außentemperatur angezeigt, sofern ein Außenfühler montiert ist |
Einstellmenü
Die Taste "MENU" ruft das Einstellmenü auf. Die Bedeutung der einzelnen Symbole ist in der folgenden Tabelle beschrieben.
Über die Symbole "+" oder "-" lassen sich Werte erhöhen oder verringern.
| Symbol Bedeutung | |
| Gewünschte Temperatur von +5 bis +30 °C einstellen | |
| Wassertemperatur im Boiler einstellen | |
| Heizleistung im Elektrobetrieb einstellen | |
| Funktion "Heizen im Gasbetrieb" aktivieren | |
| Freischaltmenü für die Werkzeugmenüs aufrufen | |
Heizung auf Werkseinstellung zurücksetzen:
■ Taste "MENÜ" 15 Sekunden gedrückt halten.
10
Einbaugeräte
Werkzeugmenüs
Über die Werkzeugmenüs lassen sich die verschiedenen Funktionen der Heizung aufrufen und einstellen. Die Pfeilsymbole dienen zum Wechseln zwischen den Menüs. Die Bedeutung der einzelnen Funktionen ist in der Bedienungsanleitung des Herstellers beschrieben.
Pumpengeschwindigkeit einstellen:
■ Taste "MENÜ" drücken.
■ Auf das Symbol "drücken.
■ Auf das Symbol "drücken.
■ Mit dem Pfeil nach unten blättern.
■ Auf das Symbol "drücken.
■ Taste "+" so lange drücken, bis das gewünschte Level erreicht ist.
■ Mit der Taste "OK" die Eingabe bestätigen.
Betriebsart wählen
Die Warmwasser-Heizung kann mit folgenden Energiequellen betrieben werden:
Gasbetrieb
• 230-V-Elektrobetrieb
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb
Die Betriebsart wird über die Bedieneinheit angewählt.
Gasbetrieb wählen:
■ Taste "On" neben dem Symbol "△" drücken. Der Gasbetrieb wird aktiviert.
230-V-Elektrobetrieb wählen:
■ Taste "+" neben dem Symbol "⚡" so lange drücken, bis die gewünschte Heizleistung erreicht ist.

Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb so wählen, dass sie der Absicherung des 230-V-Anschlusses entspricht:
Stufe 1 (1050 W) bei 6 A
Stufe 2 (2100 W) bei 10 A
Stufe 3 (3150 W) bei 16 A
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb wählen:

■ An der Bedieneinheit sowohl Gasbetrieb als auch 230-V-Elektrobetrieb auswählen.
Wenn Gas- und 230-V-Elektrobetrieb gewählt wird und das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, arbeitet die Warmwasser-Heizung zunächst nur im 230-V-Elektrobetrieb. Erst wenn die Heizleistung nicht mehr ausreicht, schaltet sich automatisch der Gasbetrieb hinzu.
Der Gasbetrieb ist nur möglich, wenn das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil geöffnet sind.
Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Wenn die Heizung eingeschaltet wird, startet sie mit der zuletzt eingestellten Betriebsart.
Heizung einschalten:
■ Taste "☐" drücken. Das Startbild erscheint auf dem Display. Die Heizung startet automatisch.
Heizung ausschalten:
■ Taste "drücken. Die Heizung schaltet ab.
10
Einbaugeräte
Schalter für Wasserpumpe

Der Schalter für die Wasserpumpe befindet sich unter dem Fahrersitz.
Das Ein- und Ausschalten gilt nur für IVECO-Fahrzeuge.
Einschalten:
■ Wippschalter oben drücken: Die Wasserpumpe ist eingeschaltet.
Ausschalten:
■ Wippschalter unten drücken "○-○": Die Wasserpumpe ist ausgeschaltet.
Wärmetauscher Alde

Der Wärmetauscher funktioniert nur, wenn der Fahrzeugmotor läuft.
▷ Wenn der Wärmetauscher nicht benutzt wird (z. B. im Sommer), den Wärmetauscher am Abstellhahn abstellen.
Mit dem Wärmetauscher kann der Wohnbereich des Fahrzeugs während der Fahrt beheizt werden, ohne die Warmwasser-Heizung des Wohnbereichs in Betrieb zu nehmen.
Der Wärmetauscher ist an den Kühlkreislauf des Fahrzeugmotors angeschlossen und hat somit dieselbe Funktion wie die Heizung des Fahrzeugs.
Die Heizleistung wird über die Heizungsregelung des Wohnbereichs eingestellt. Der Abstellhahn für den Wärmetauscher befindet sich direkt am Wärmetauscher.

Bild 184 Wärmetauscher Alde
Anstellen:
■ Griff (Bild 184,1) des Abstellhahns parallel zur Rohrleitung stellen.
Abstellen:
■ Griff (Bild 184,1) des Abstellhahns quer zur Rohrleitung stellen.
10
Einbaugeräte
Zusatz-Umwälzpumpe Alde

Die Zusatz-Umwälzpumpe funktioniert nur, wenn der Wärmetauscher eingebaut und eingeschaltet ist und die Warmwasser-Heizung arbeitet.

Bild 185 Zusatz-Umwälzpumpe Bild 186 Bedienschalter Zusatz-Umwälzpumpe
Über die Zusatz-Umwälzpumpe (Bild 185,1) kann der Motor des Fahrzeugs im Stand beheizt werden.
Die Zusatz-Umwälzpumpe ist an den Kühlkreislauf des Fahrzeugmotors angeschlossen und hat somit die Funktion einer Motorheizung.
Der Schalter (Bild 186,2) der Zusatz-Umwälzpumpe befindet sich neben der Bedieneinheit der Warmwasser-Heizung. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 186,1) leuchtet, wenn die Pumpe in Betrieb ist.
Drehzahl der Umwälzpumpe einstellen

▷ Stufe 2 = Normalstufe
▷ Stufe 5 = Entlüftung
Leistung einstellen:
■ Die Einstellschraube an der Pumpe auf Stufe 2 stellen.
■ Zum Entlüften der Pumpe, die Einstellschraube auf Stufe 5 stellen.
230-V-Umwälzpumpe
Je nach Ausstattung beinhaltet die Warmwasser-Heizung eine zusätzliche 230-V-Umwälzpumpe.
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, kann auf die höhere Leistung der 230-V-Umwälzpumpe umgeschaltet werden.
Das Umschalten zwischen der 12-V-Umwälzpumpe und der 230-V-Umwälzpumpe erfolgt an der Bedieneinheit der Warmwasser-Heizung.
10
Einbaugeräte
10.2.5 Zusatz-Wärmetauscher Arizona

▶ Den Zusatz-Wärmetauscher nicht an Tankstellen betreiben. Explosionsgefahr!

Das Gebläse am Zusatz-Wärmetauscher kann als Lüftung verwendet werden.
▷ Die Heizleistung wird stufenlos eingestellt.
Der Zusatz-Wärmetauscher ist in der Sitztruhe eingebaut.
Mit dem Zusatz-Wärmetauscher kann der Wohnbereich des Fahrzeugs während der Fahrt zusätzlich beheizt werden.
Der Zusatz-Wärmetauscher ist in den Heizkreislauf des Basisfahrzeugs integriert und ist daher nur in Betrieb, wenn der Fahrzeugmotor läuft.

Bild 187 Bedienelemente Zusatz-Wärmetauscher
Einschalten:
■ Den Drehregler (Bild 187,1) des Durchflussreglers bis zur gewünschten Position drehen. Der Wasserkreislauf ist offen.
■ Den Gebläseschalter (Bild 187,2) des Umluftgebläses im Uhrzeigersinn drehen.
Ausschalten:
■ Den Gebläseschalter (Bild 187,2) auf "O" drehen.
■ Den Drehregler (Bild 187,1) des Durchflussreglers ganz zurückdrehen.
10
Einbaugeräte
10.2.6 Standheizung

▶ Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Erstickungsgefahr!
▶ Die Standheizung nicht an Tankstellen betreiben. Explosionsgefahr!
Mit der Standheizung können der Innenraum und der Motor beheizt werden. Die Beheizung des Motors kann ausgeschaltet werden.
Die Standheizung kann manuell oder durch eine Zeitsteuerung ein- und ausgeschaltet werden. Der Zeitpunkt des Heizbeginns kann von 1 Minute bis 24 Stunden genau vorgewählt werden. Die Programmierung von 3 Einschaltzeiten ist möglich, von denen jedoch nur eine aktiviert werden kann. Die maximale Einschaltdauer beträgt 60 Minuten.

text_image
9 8 7 7:58 1 2 3 6 5 4Bild 188 Bedieneinheit für Standheizung
Manuell einschalten:
■ Taste (Bild 188,7) drücken. Der Heizbetrieb wird durch das Symbol (Bild 188,9) angezeigt. Das Gebläse wird erst bei einer Kühlwassertemperatur von 30 °C zugeschaltet.
Manuell ausschalten:
■ Taste (Bild 188,7) drücken. Das Symbol (Bild 188,9) erlischt.
Motorbeheizung zuschalten:
■ Schalter (Bild 188,4) unten drücken. Motor wird vorgewärmt. Das Gebläse wird sofort zugeschaltet.
Motorbeheizung abschalten:
■ Schalter (Bild 188,4) oben drücken. Motor bleibt kalt.
Uhrzeit einstellen:
■ Taste (Bild 188,2) drücken. Die Uhrzeiteinstellung wird durch das Symbol (Bild 188,8) angezeigt.
■ Mit den Tasten (Bild 188,3 und 6) die Uhrzeit einstellen.
Heizbeginn programmieren:
■ Taste (Bild 188,5) drücken.
■ Innerhalb von 10 Sekunden mit den Tasten (Bild 188,3 und 6) die Einschaltzeit einstellen.
Programmierte Einschaltzeit auswählen:
■ Taste (Bild 188,5) so oft drücken, bis die gewünschte Programmnummer (Bild 188,1) im Display angezeigt wird.
10
Einbaugeräte
10.2.7 Heizung für Abwassertank und Abwasserleitungen (Winter-Comfort-Paket)

Batterieverbrauch beachten! Der Betrieb der Heizung für Abwassertank und Abwasserleitungen ist ohne externe Stromversorgung nur begrenzt möglich.
Um ein Einfrieren der Abwasseranlage zu verhindern, können der Abwassertank und die Abwasserleitungen elektrisch beheizt werden.
Wenn die Heizung eingeschaltet ist, überwachen Temperatursensoren die Temperatur am Abwassertank und an den Abwasserleitungen. Sinkt die Temperatur unter 5 °C, werden die Heizelemente eingeschaltet und der Abwassertank und die Abwasserleitungen beheizt. Wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt, werden die Heizelemente wieder abgeschaltet.

text_image
HORN 1 2 3Bild 189 Regelgerät
Das Regelgerät (Bild 189) ist im Kleiderschrank eingebaut. Die Kontroll-Leuchten auf dem Regelgerät haben folgende Bedeutung:
- Kontroll-Leuchte (Bild 189,2) leuchtet grün: Regelung in Betrieb.
- Kontroll-Leuchte (Bild 189,1) leuchtet rot: Abwassertank wird beheizt.
- Kontroll-Leuchte (Bild 189,3) leuchtet rot: Abwasserleitungen werden beheizt.
Zum Ein- und Ausschalten den Reserveschalter für die Abwassertankheizung am Panel benutzen.
10.2.8 Elektrische Fußbodenerwärmung

Bei Modellen mit elektrischer Fußbodenerwärmung auf keinen Fall in den Boden Löcher bohren oder Schrauben eindrehen. Vorsicht mit spitzen Gegenständen. Gefahr eines Stromschlags oder eines Kurzschlusses durch die Beschädigung eines Heizdrahtes.

▷ Den Regler nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Die elektrische Fußbodenerwärmung arbeitet nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Leistung der elektrischen Fußbodenerwärmung allein reicht nicht aus, um den Wohnraum zu erwärmen.
Der Regler für die elektrische Fußbodenerwärmung ist im Kleiderschrank eingebaut.
10
Einbaugeräte
Schaltstufen Die elektrische Fußbodenerwärmung hat vier Schaltstufen:
0 "Aus"
- 20 V "niedrige Heizstufe"
• 22 V "mittlere Heizstufe"
● 24 V "hohe Heizstufe"

Bild 190 Regler für elektrische Fußboden- erwärmung
Einschalten:
Das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen (siehe Abschnitt 9.11.1).
■ Den Drehregler (Bild 190,2) auf die gewünschte Heizstufe drehen.
Ausschalten:
■ Den Drehregler (Bild 190,2) auf Stellung "0" drehen.
Nach dem Ausschalten bleibt der Fußboden aufgrund der Restwärme noch eine Zeit lang warm.
Wenn der Regler überlastet wird, spricht der Überlastungsschutz an. Der Stift (Bild 190,1) springt heraus.
Überlastungsschutz einschalten:
■ Den Stift (Bild 190,1) am Überlastungsschutz eindrücken, wenn der Regler abgekühlt ist.
10
Einbaugeräte
10.3 Klimaanlage
10.3.1 Klimaanlage (Truma)

Die Klimaanlage ist nur in Fahrzeugen mit Doppelboden verbaut.
Die Klimaanlage läuft nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die externe 230-V-Versorgung muss mit mindestens 3 A abgesichert sein. Sonst ist ein ordnungsgemäßer Betrieb der Klimaanlage nicht möglich.

text_image
truma 1 2
text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 drumaBild 191 Empfänger Bild 192 Fernbedienung
Die Fernbedienung (Bild 192) und der Empfänger (Bild 191) für die Klimaanlage befinden sich im Küchenbereich.
Zum Ausführen der einzelnen Schaltbefehle die Fernbedienung immer auf den Empfänger richten.
Einschalten:
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen. Die Klimaanlage ist betriebsbereit.
■ Am Schalter (Bild 192,7) die Fernbedienung einschalten. Die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 191,1) zeigt den Kühlbetrieb an.
■ Die gewünschte Betriebsart mit der Taste (Bild 192,8) einstellen.
● "FAN": Nur Ventilation ohne Kühlung.
- "COMFORT": Kühlung. Die Gebläseleistung und die Raumtemperatur können individuell eingestellt werden. Die grüne Kontroll-Leuchte im Empfänger signalisiert den Betrieb des Kompressors und somit den Kühlbetrieb.
■ Bei Bedarf mit den Tasten (Bild 192,3 und 4) die gewünschte Gebläseleistung und Raumtemperatur einstellen. Der Pfeil (Bild 192,9) zeigt den gewählten Einstellmodus an.
Ist die auf der Fernbedienung eingestellte Temperatur erreicht, erlischt die grüne Kontroll-Leuchte, der Kompressor schaltet ab und das Umluftgebläse läuft weiter.

Am Empfänger befindet sich ein zusätzlicher Tastschalter (Bild 191,2), mit dem die Klimaanlage auch ohne Fernbedienung aus- oder eingeschaltet werden kann. Wenn die Klimaanlage über diesen Tastschalter eingeschaltet wird, dann wird automatisch die zuletzt auf der Fernbedienung eingestellte Betriebsart gewählt.
Ausschalten:
■ Zum Ausschalten die Taste (Bild 192,7) auf der Fernbedienung erneut drücken.

Während des Kühlbetriebs entsteht Kondenswasser am Verdampfer. Fahrzeug so aufstellen, dass es waagrecht steht. So kann entstandenes Kondenswasser ablaufen. Die separate Bedienungsanleitung der Klimaanlage beachten.
10
Einbaugeräte

Timer
Um einer möglichen Keimbildung im Kondenswasser entgegenzuwirken, zum Trocknen des Verdampfers die Klimaanlage ca. 5 bis 10 Minuten in den Stellungen "FAN" und "HIGH" betreiben.
Mit der integrierten Schaltuhr kann die Klimaanlage ab der aktuellen Uhrzeit bis zu 15 Stunden im Voraus automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Eine Vorprogrammierung zu einer bestimmten Uhrzeit ist nicht möglich.
■ Zum Programmieren die Klimaanlage mit der Taste (Bild 192,7) auf der Fernbedienung einschalten.
■ Mit den Tasten (Bild 192,8, 3 und 4) die gewünschte Betriebsart und Raumtemperatur einstellen.
■ Mit der Taste (Bild 192,5) die gewünschte Funktion (Bild 192,1) auswählen:
- "ON": Einschalten
- "OFF": Ausschalten
■ Mit den Tasten (Bild 192,4) die gewünschte Schaltzeit wählen (1 bis 15 Stunden). Der Pfeil (Bild 192,2) blinkt und zeigt den Einstellmodus an.
■ Wurde "ON" (Einschalten) gewählt, muss nach dem Einstellvorgang die Klimaanlage an der Fernbedienung wieder ausgeschaltet werden. Die Kontroll-Leuchte im Empfänger blinkt und bestätigt die Programmierung.
■ Wurde "OFF" (Ausschalten) gewählt, blinkt die Kontroll-Leuchte im Empfänger und bestätigt die Programmierung. Die Klimaanlage an der Fernbedienung nicht ausschalten.

Zur Schonung der Batterien in der Fernbedienung kann nach der "OFF"-Programmierung der Infrarot-Sender mit der Hand abgedeckt und anschließend die Fernbedienung ausgeschaltet werden. So wird kein Signal an den Empfänger übertragen und die Programmierung bleibt erhalten.
Mit der Taste (Bild 192,6) werden die Einstellungen der Fernbedienung wiederholt an den Empfänger gesendet.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
10
Einbaugeräte
10.3.2 Klimaanlage (Teleco)

Bild 193 Dachansicht Bild 194 Innenansicht

text_image
1 2 3 4
text_image
1 2 3 4 5 6 7Bild 195 Fernbedienung
Die Klimaanlage ist auf dem Dach des Fahrzeugs angebracht. Die Fernbedienung (Bild 195) für die Klimaanlage befindet sich im Küchenbereich.
Einschalten:
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen. Die Klimaanlage ist betriebsbereit. Die rote LED (Bild 194,2) leuchtet.
■ Am Schalter (Bild 195,5) die Fernbedienung einschalten.
■ Die gewünschte Betriebsart mit der Taste (Bild 195,1) einstellen. Die grüne Kontroll-Leuchte (Bild 194,3) zeigt den Kühlbetrieb, die rote Kontroll-Leuchte (Bild 194,4) den Heizbetrieb an.
• "KÜHLUNG"
• "AUTOMATIK"
- "HEIZUNG"
■ Bei Bedarf mit den Tasten (Bild 195,3 und 4) die gewünschte Gebläseleistung und Raumtemperatur einstellen.
Ausschalten:
■ Zum Ausschalten die Taste (Bild 195,5) auf der Fernbedienung erneut drücken.
10
Einbaugeräte
10.4 Boiler

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Beim Tanken, auf Fähren und in der Garage den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
In geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Das Wasser im Boiler kann auf 65 °C erhitzt werden. Verbrühungsgefahr!

▷ Boiler nie ohne Wasserinhalt betreiben.
▷ Boiler bei Frostgefahr entleeren, wenn der Boiler nicht in Betrieb ist.
Boiler nur dann mit maximaler Temperatureinstellung betreiben, wenn viel Warmwasser benötigt wird. Dadurch wird der Boiler vor Verkalkung geschützt.
Dethleffs empfiehlt, das Wasser aus dem Boiler nicht als Trinkwasser zu verwenden.

10.4.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite

▶ Wenn das Vorzelt aufgebaut ist und der Boiler im Gasbetrieb arbeitet, können sich die Abgase des Boilers im Vorzeltraum sammeln. Erstickungsgefahr! Für ausreichende Belüftung sorgen.
10.4.2 Boiler Truma Combi

text_image
Truma Combi 60° 40° 1 2 3 4 60°Bild 196 Bedieneinheit für Heizung/Boiler
1 Sommerbetrieb Wassertemperatur 40 °C oder 60 °C
2 D re h s c h a l t e r
3 Winterbetrieb "Heizung und Boiler"
4 Kontroll-Leuchte gelb/rot:
leuchtet gelb = "Boiler Aufheizphase"
blinkt/leuchtet rot = "Störung"
Der Boiler ist in die Heizung integriert und wird mit Gas betrieben. Der Boiler wird an der Bedieneinheit (Bild 196) mit dem Drehschalter (Bild 196,2) eingeschaltet.
Bei Winterbetrieb "Heizung und Boiler" (Bild 196,3) wird beim Einschalten der Heizung automatisch auch das Wasser im Boiler erhitzt. Wenn die Heizung bei Erreichen der gewünschten Raumtemperatur abschaltet, so heizt der Boiler weiter, bis die Wassertemperatur erreicht ist.
Bei Sommerbetrieb (Bild 196,1) wird nur das Wasser im Boiler auf 40 °C oder 60 °C erhitzt. Das Wasser wird in ca. 25 Minuten auf 60 °C erhitzt. Die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 196,4) leuchtet während der Aufheizphase des Boilers.
Die Spannungsversorgung für das Gerät kann durch den 12-V-Hauptschalter nicht unterbrochen werden. Bei Störung leuchtet die rote Kontroll-Leuchte (Bild 196,4) an der Bedieneinheit auf (siehe Kapitel 15).
10
Einbaugeräte
Sicherheits-/Ablassventil

Der Boiler ist mit einem Sicherheits-/Ablassventil (Bild 197) ausgestattet. Das Sicherheits-/Ablassventil verhindert, dass das Wasser im Boiler einfriert, wenn bei Frost die Heizung nicht eingeschaltet ist.
Sicherheits-/Ablassventil öffnen und Boiler entleeren, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
Bei Temperaturen unter ca. 3 °C öffnet das Sicherheits-/Ablassventil selbsttätig. Vor dem Befüllen des Boilers die Heizung einschalten und warten, bis die Temperatur am Sicherheits-/Ablassventil über ca. 7 °C liegt. Erst dann kann das Sicherheits-/Ablassventil wieder geschlossen werden.
Die Wasserpumpe und die Wasserarmaturen sind durch das Sicherheits-/Ablassventil nicht vor Frost geschützt.

Der Entleerungsstutzen des Sicherheits-/Ablassventils muss immer frei von Verschmutzungen (z. B. Laub, Eis) sein.

text_image
1 terma 2Bild 197 Sicherheits-/Ablassventil des Boilers
Winterbetrieb
Im Winterbetrieb ist in der Schalterstellung "Heizung und Boiler" der Boiler bereits eingeschaltet.
Sommerbetrieb
Im Sommerbetrieb kann das Wasser auf 40 °C oder 60 °C erwärmt werden.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ An der Bedieneinheit (Bild 196) Drehschalter (Bild 196,2) auf "Sommerbetrieb" (Bild 196,1) stellen.
Gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 196,4) leuchtet während der Aufheizphase. Bei Erreichen der eingestellten Wassertemperatur ist die Aufheizphase beendet und die gelbe Kontroll-Leuchte erlischt.
Ausschalten:
■ An der Bedieneinheit (Bild 196) Drehschalter (Bild 196,2) auf "O" stellen.
Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
Boiler füllen/entleeren
Boiler mit Wasser füllen:
Der Boiler wird aus dem Wassertank mit Wasser versorgt.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
■ Sicherheits-/Ablassventil schließen. Dazu den Drehknopf (Bild 197,1) quer zum Sicherheits-/Ablassventil drehen und den Druckknopf (Bild 197,2) hineindrücken.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
Boiler entleeren:
■ An der Bedieneinheit (Bild 196) Drehschalter (Bild 196,2) auf "O" stellen.
■ Sicherheits-/Ablassventil öffnen. Dazu den Drehknopf (Bild 197,1) längs zum Sicherheits-/Ablassventil drehen. Der Druckknopf (Bild 197,2) springt heraus. Der Boiler wird über das Sicherheits-/Ablassventil nach außen entleert.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 10 Liter).
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Boiler" entnehmen.

10.4.3 Boiler Trumatic C

text_image
60° 40° 1 2 3 60°Bild 198 Bedieneinheit für Heizung/Boiler
1 Sommerbetrieb Wassertemperatur 40 °C oder 60 °C
2 D re h s c h a l t e r
3 Winterbetrieb "Heizung und Boiler"
Der Boiler ist in die Heizung integriert und wird mit Gas (Gasbetrieb) bzw. mit Gas und/oder Strom (Gas- und 230-V-Elektrobetrieb) betrieben. Der Boiler wird an der Bedieneinheit (Bild 198) mit dem Drehschalter (Bild 198,2) eingeschaltet. Am Energie-Wahlschalter (Bild 200) wird die Energieart vorgewählt (Gas- und 230-V-Elektrobetrieb).
Bei Winterbetrieb "Heizung und Boiler" (Bild 198,3) wird beim Einschalten der Heizung automatisch auch das Wasser im Boiler erhitzt. Wenn die Heizung bei Erreichen der gewünschten Raumtemperatur abschaltet, so heizt der Boiler weiter, bis die Wassertemperatur erreicht ist.
Bei Sommerbetrieb (Bild 198,1) wird nur das Wasser im Boiler auf 40 °C oder 60 °C erhitzt. Das Wasser wird in ca. 1 Stunde auf 60 °C erhitzt. Die gelbe Kontroll-Leuchte leuchtet während der Aufheizphase des Boilers.
Die Spannungsversorgung für das Gerät und das Sicherheits-/Ablassventil kann durch den 12-V-Hauptschalter nicht unterbrochen werden. Je nach Modell leuchtet bei Störung die rote Kontroll-Leuchte an der Bedieneinheit für Heizung/Boiler Trumatic C auf (siehe Kapitel 15).
10
Einbaugeräte
Sicherheits-/Ablassventil

Der Boiler ist mit einem Sicherheits-/Ablassventil (Bild 199) ausgestattet. Das Sicherheits-/Ablassventil verhindert, dass das Wasser im Boiler einfriert, wenn bei Frost die Heizung nicht eingeschaltet ist.
Bei geschlossenem Sicherheits-/Ablassventil fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Daher täglich die Batteriespannung am Panel prüfen. Wenn die Batteriespannung unter 10,8 V sinkt, ist die Funktion des Sicherheits-/Ablassventils nicht mehr gewährleistet.
Sicherheits-/Ablassventil öffnen und Boiler entleeren, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.
Bei Temperaturen unter 8 °C öffnet das Sicherheits-/Ablassventil selbsttätig. Deshalb vor dem Befüllen des Boilers die Heizung einschalten und warten, bis die Wohnraumtemperatur über 8 °C liegt.
Die Wasserpumpe und die Wasserarmaturen sind durch das Sicherheits-/Ablassventil nicht vor Frost geschützt.

Der Entleerungsstutzen des Sicherheits-/Ablassventils muss immer frei von Verschmutzungen (z. B. Laub, Eis) sein.

text_image
Erma 1 2Bild 199 Sicherheits-/Ablassventil des Boilers - geöffnete Stellung
Variante: Boiler mit Gasbetrieb
Der Boiler wird ausschließlich mit Gas betrieben.
Winterbetrieb
Im Winterbetrieb ist in der Schalterstellung "Heizung und Boiler" der Boiler bereits eingeschaltet.
Sommerbetrieb
Im Sommerbetrieb kann das Wasser auf 40 °C oder 60 °C erwärmt werden.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ An der Bedieneinheit (Bild 198) Drehschalter (Bild 198,2) auf "Sommerbetrieb" (Bild 198,1) stellen.
Die gelbe Kontroll-Leuchte leuchtet während der Aufheizphase. Bei Erreichen der eingestellten Wassertemperatur ist die Aufheizphase beendet und die gelbe Kontroll-Leuchte erlischt.
Ausschalten:
■ An der Bedieneinheit (Bild 198) Drehschalter (Bild 198,2) auf "O" stellen.
Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
Variante: Boiler mit Gas- und 230-V-Elektrobetrieb

Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb so wählen, dass sie der Absicherung des 230-V-Anschlusses entspricht (900 W bei 3,9-A-Sicherung, 1800 W bei 7,8-A-Sicherung).
▷ Wenn der Boiler an der Bedieneinheit auf Sommerbetrieb gestellt ist und der Energie-Wahlschalter auf Mischbetrieb gestellt wird, arbeitet der Boiler dennoch nur im 230-V-Betrieb. Der Gasbrenner wird nicht zugeschaltet.

text_image
truma Trumatic C EH 6 230V~ 1 2 3 4 5Bild 200 Energie-Wahlschalter für Heizung/Boiler
1 230-V-Elektrobetrieb (1800 W)
2 230-V-Elektrobetrieb (900 W)
3 Gas betrieb
4 Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (900 W)
5 Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (1800 W)
6 gelbe Kontroll-Leuchte "230-V-Elektro-betrieb"
Der Boiler kann mit unterschiedlichen Energiearten betrieben werden:
Gasbetrieb (Bild 200,3)
- 230-V-Elektrobetrieb mit den Leistungsstufen 900 W (Bild 200,2) oder 1800 W (Bild 200,1)
- Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb (Mischbetrieb) mit den Leistungsstufen 900 W (Bild 200,4) oder 1800 W (Bild 200,5)
Die Kombination Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb verkürzt die Aufheizzeit (nur möglich, wenn der Boiler an der Bedieneinheit (Bild 198) auf Winterbetrieb gestellt ist).
Wenn der 230-V-Elektrobetrieb gewählt ist, leuchtet die gelbe Kontroll-Leuchte (Bild 200,6).
Boiler füllen/entleeren
Boiler mit Wasser füllen:
Der Boiler wird aus dem Wassertank mit Wasser versorgt.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
■ Sicherheits-/Ablassventil schließen. Dazu den Zugschalter (Bild 199,1) nach oben ziehen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
10
Einbaugeräte
Boiler entleeren:
■ An der Bedieneinheit (Bild 198) Drehschalter (Bild 198,2) auf "O" stellen.
■ Sicherheits-/Ablassventil öffnen. Dazu den Zugschalter (Bild 199,1) nach unten drücken. Der Boiler wird über das Sicherheits-/Ablassventil nach außen entleert.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 12,5 Liter).

Durch die Sogwirkung kann ein Teil des Wasservorrats aus den Leitungen und dem Wassertank mit ablaufen. Die Wasseranlage wird aber nicht vollständig entleert.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Boiler" entnehmen.
10.4.4 Boiler Alde
Boiler einschalten/ ausschalten
Der Boiler ist in die Warmwasser-Heizung integriert. Eine separate Bedienung ist nicht möglich. Zur Bedienung der Warmwasser-Heizung siehe Abschnitt 10.2.4.
Boiler füllen/entleeren
Der Boiler wird aus dem Wassertank mit Wasser versorgt.

Boiler mit Wasser füllen:
■ Ablasshahn schließen. Dazu den Kipphebel (Bild 201,1) waagrecht stellen.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
Boiler entleeren:
■ Boiler ausschalten.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf Mittelstellung stellen.
■ Ablasshahn (Bild 201) öffnen. Dazu den Kipphebel (Bild 201,1) senkrecht stellen. Der Boiler wird über den Ablasshahn nach außen entleert.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 12,5 Liter).
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

10
Einbaugeräte
10.5 Kochstelle

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher oder Gasbackofen nicht zum Heizen verwenden.
Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
10.5.1 Gaskocher

Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren oder leicht entzündlichen Gegenstände wie Geschirrtücher, Servietten usw. in der Nähe des Gaskochers sein. Brandgefahr!
Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtöpfe verdeckt werden.
▶ Die Gaskocher-Abdeckung wird je nach Modell durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr!

Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
▷ Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
▷ Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.
▷ Keine heißen Gegenstände wie zum Beispiel Kochtöpfe auf die Spülenabdeckung stellen. Der Kunststoff kann sich verformen.

Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gas-zufuhr.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gas-Einbaukocher" entnehmen.
Der Küchenblock des Fahrzeugs ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet. Der Kocher verfügt modellabhängig über eine elektronischen Zündung.
Je nach Modell befinden sich die Bedienelemente für den Gaskocher in der Bedienblende oder direkt am Gaskocher.
10
Einbaugeräte

text_image
1Bild 202 Bedienelemente für Gaskocher (Variante 1)

text_image
1 2Bild 203 Bedienelemente für Gaskocher (Variante 2)

Bild 204 Bedienelemente für Gaskocher (Variante 3)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Gaskocher-Abdeckung öffnen.
■ Drehregler (Bild 202,1 oder Bild 203,1) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme) drehen.
■ Drehregler drücken und gedrückt halten.
■ Wenn der Gaskocher über eine Zündautomatik verfügt: Funke wird automatisch durch Drücken des Drehreglers erzeugt.
■ Wenn eine Zündtaste (Bild 203,2) vorhanden ist: Funke durch Drücken der Zündtaste erzeugen.
■ Wenn keine Zündtaste vorhanden ist:
Den Brenner mit einem Gasanzünder, einem Streichholz oder mit anderen geeigneten Zündeinrichtungen anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
■ Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.
Ausschalten:
■ Drehregler auf 0-Stellung drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Kochstelle" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
10.5.2 Gasbackofen (Spinflo)

▶ Die Lüftungsöffnungen am Gasbackofen immer offen halten.
Beim Zündvorgang dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gasbackofens sein.
▶ Die Backofenklappe muss während des Zündvorgangs geöffnet bleiben.
▶ Wenn das Anzünden nicht erfolgt ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen. Im Bedarfsfall prüfen, ob Gas und/oder Strom im Gasbackofen fehlen.
Sollte der Gasbackofen dennoch nicht funktionieren, das Gasabsperrventil schließen und die Servicestelle benachrichtigen.
▶ Falls die Brennerflamme versehentlich gelöscht wird, Backofen ausschalten und Brenner mindestens 1 Minute lang ausgeschaltet lassen. Erst dann erneut zünden.
Beim Grillen den Hitzeschutz herausziehen und die Klappe ganz geöffnet lassen.

Vor der ersten Inbetriebnahme den Gasbackofen 30 Minuten bei Höchsttemperatur ohne Inhalt betreiben.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gas-zufuhr.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasbackofen" entnehmen.

text_image
1 2 3Bild 205 Gasbackofen (Spinflo)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Backofen" öffnen.
■ Backofenklappe (Bild 205,3) ganz öffnen.
■ Drehregler (Bild 205,2) leicht drücken und auf "☐" (Backofen) oder "☐" (Grill) stellen.
Drehregler (Bild 205,2) drücken und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten. Es strömt Gas zum Brenner.
■ Zündschalter (Bild 205,1) so oft drücken, bis die Flamme brennt.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Ausschalten:
■ Drehregler (Bild 205,2) auf "O" drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Backofen" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
10.5.3 Gasbackofen (Dometic)

▶ Die Lüftungsöffnungen am Gasbackofen immer offen halten.
Beim Zündvorgang dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gasbackofens sein.
▶ Wenn das Anzünden nicht erfolgt ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen. Im Bedarfsfall prüfen, ob Gas und/oder Strom im Gasbackofen fehlen.
Sollte der Gasbackofen dennoch nicht funktionieren, das Gasabsperrventil schließen und die Servicestelle benachrichtigen.
▶ Falls die Brennerflamme versehentlich gelöscht wird, Drehregler auf "O" drehen und Brenner mindestens 1 Minute lang ausgeschaltet lassen. Erst dann erneut zünden.

▷ Je nach Modell ist in den Gasbackofen ein Grill integriert.
Vor der ersten Inbetriebnahme den Gasbackofen 30 Minuten bei Höchsttemperatur ohne Inhalt betreiben.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gas-zufuhr.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasbackofen" entnehmen.
Der Backofen ist mit einer elektronischen Zündung ausgestattet.

Bild 206 Gasbackofen (Dometic)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Backofen" öffnen.
■ Den Drehregler (Bild 206,1) leicht drücken und nach links auf eine beliebige Position drehen.
■ Den Drehregler drücken und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten. Der Zündvorgang erfolgt automatisch.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Ausschalten:
■ Den Drehregler (Bild 206,1) auf "O" drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Backofen" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
10.5.4 Mikrowellengerät

▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
▶ Nie die Schutzvorrichtung gegen das Austreten von Mikrowellenenergie entfernen.
Das Mikrowellengerät nur betreiben, wenn es ordnungsgemäß eingebaut ist.
Das Mikrowellengerät nur in Betrieb nehmen, wenn die Türdichtung nicht beschädigt ist.
Das Mikrowellengerät nicht unbeaufsichtigt lassen, während es arbeitet.
Bei Rauchbildung das Mikrowellengerät geschlossen halten, ausschalten und Stromversorgung unterbrechen.

Das Mikrowellengerät nur mit eingesetztem Drehteller und Drehkreuz betreiben.
▷ Nur mikrowellengeeignetes Geschirr benutzen.

Das Mikrowellengerät arbeitet nur bei korrekter 230-V-Versorgung. Bei Spannungsschwankungen oder Spannungen unter 230 V schaltet sich das Mikrowellengerät komplett aus. Deshalb beim Betrieb des Mikrowellengeräts keine anderen 230-V-Verbraucher einschalten. Vorwiegend in südlichen Ländern wird die Netzspannung zwar mit 230 V angegeben, aber selten auch erreicht. Dadurch kann es vorkommen, dass das Mikrowellengerät in solchen Ländern nicht betrieben werden kann.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Mikrowellengerät" entnehmen.

text_image
Vet 30 R Max 100 200 Mn 60 50 40 30 20 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 1 2 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 MnBild 207 Bedienelemente für Mikro-wellengerät
Einschalten:
■ Tür öffnen und Lebensmittel in den Garraum stellen.
■ Tür schließen. Beim Einrasten ist ein klickendes Geräusch hörbar.
■ Am Drehregler (Bild 207,1) Leistung wählen.
■ Am Drehregler (Bild 207,2) Garzeit wählen. Der Garvorgang beginnt.
Das Ende des Garvorgangs wird durch einen Signalton angezeigt. Das Mikrowellengerät schaltet selbstständig ab.
Ausschalten:
■ Tür öffnen und Lebensmittel entnehmen.
10
Einbaugeräte
10.5.5 Dunstabzug

text_image
1 2
Bild 208 Dunstabzug Bild 209 Dunstabzug (Alternative)
Die Kochstelle ist mit einer Dunstabzugshaube mit zweistufigem Gebläse und zweistufiger Beleuchtung ausgestattet. Je nach Modell wird der Kochdunst gefiltert und umgewälzt, oder direkt nach draußen abgeführt.
Dunstabzugshaube ein-/ausschalten:
■ Den Dunstabzug mit dem Schalter (Bild 208,1) ein- und ausschalten.
Beleuchtung ein-/ausschalten:
■ Die Kochstellenleuchten mit dem Schalter (Bild 208,2) ein- und ausschalten.
10.6 Kaffeemaschine
Im Küchenbereich ist eine Kaffemaschine eingebaut.

Bild 210 Kaffeemaschine

Die Batterie für die LCD-Anzeige nur durch autorisierten Kundendienst erneuern lassen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kaffeemaschine" entnehmen.
10
Einbaugeräte
10.7 Kühlschrank
Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei hohen Umgebungstemperaturen erreicht der Kühlschrank keine volle Kühlleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats nur dann gewährleistet, wenn der Kühlschrank ausreichend belüftet wird. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Kühlschrank-Lüftungsgitter anbauen. Bei Regen kann sonst Wasser eindringen.
10.7.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter
Dometic

Bild 211 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Dometic klein)

Bild 212 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Dometic groß)
Abnehmen:
■ Schraube (Bild 211,1 bzw. Bild 212,1) mit Hilfe einer Münze eine viertel Umdrehung drehen.
■ Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
Thetford

text_image
1 2Bild 213 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Thetford)
Abnehmen:
■ Arretierung (Bild 213,1) zur Mitte schieben.
■ Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
10
Einbaugeräte
10.7.2 Betrieb (Dometic 8er-Reihe)
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

▷ Nur eine Energiequelle einschalten.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

1 Flammenanzeiger
2 Energie-Wahlschalter
3 Drehregler Temperatureinstellung
4 Gaszündknopf
Bild 214 Bedienelemente für den Kühlschrank (Dometic 8er-Reihe)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 214,2) auf "△" stellen.
Drehregler (Bild 214,3) drücken, auf höchste Stufe drehen und gedrückt halten. Warten, bis Gas zum Brenner strömt.
■ Gaszündknopf (Bild 214,4) drücken und gedrückt halten. Die Zündung erfolgt automatisch.
■ Gaszündknopf (Bild 214,4) gedrückt halten, bis der Flammenanzeiger (Bild 214,1) grün wird, dann loslassen.
■ Drehregler (Bild 214,3) noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten, dann loslassen.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
230-V-Betrieb einschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 214,2) auf "→" stellen.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 214,3) einstellen.
■ Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
230-V-Betrieb ausschalten:
12-V-Betrieb einschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 214,2) auf "+-" stellen.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 214,3) einstellen.
12-V-Betrieb ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank ausschließlich von der Starterbatterie des Fahrzeugs mit Spannung versorgt. Die Starterbatterie versorgt den Kühlschrank aber nur dann mit 12 V, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Wenn der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wird der Kühlschrank von der Spannungsversorgung im Wohnbereich elektrisch getrennt. Bei längeren Fahrpausen deshalb auf Gasbetrieb umstellen.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Geräte-Herstellers entnehmen.
10.7.3 Betrieb (Dometic 8er-Reihe mit manuellem Energiewahl-System MES)
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

▷ Nur eine Energiequelle einschalten.
Auch wenn die 12-V-Versorgung abgeschaltet ist, fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Bei einer vorübergehenden Stilllegung den Kühlschrank immer ausschalten.
10
Einbaugeräte
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.

text_image
1 2 4 ■ Dometic 3 5 6 7 ModeBild 215 Bedienelemente für den Kühlschrank (Dometic 8er-Reihe mit MES)
1 Einschalter/Energie-Wahlschalter
2 Anzeige-LED "offene Tür" (nur bei Zentralverriegelung der Kühlschranktür)
3 Anzeige-LED "Störung"
4 Betriebsanzeigen
5 Anzeige-LED "Temperaturstufe"
6 Schalter Temperatureinstellung
7 Türöffner (nur bei Zentralverriegelung Kühlschranktür)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) 2 Sekunden lang drücken, um das Gerät einzuschalten. Die LED der zuletzt gewählten Betriebsart leuchtet auf.
Ggf. den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) mehrmals kurz drücken, bis die Betriebsanzeige Gas "laufleuchtet. Die Gaszufuhr ist geöffnet. Der Zündvorgang erfolgt automatisch. Ein tickendes Geräusch ist hörbar, bis der Zündvorgang erfolgreich abgeschlossen ist.
■ Die Kühltemperatur mit dem Schalter für die Temperatureinstellung (Bild 215,6) einstellen.
Ausschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter 2 Sekunden lang drücken. Der Kühl-schrank ist abgeschaltet.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
10
Einbaugeräte
230-V-Betrieb einschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) 2 Sekunden lang drücken, um das Gerät einzuschalten. Die LED der zuletzt gewählten Betriebsart leuchtet auf.
Ggf. den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) mehrmals kurz drücken, bis die Betriebsanzeige 230 V "aufleuchtet.
■ Die Kühltemperatur mit dem Schalter für die Temperatureinstellung (Bild 215,6) einstellen.
230-V-Betrieb ausschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter 2 Sekunden lang drücken. Der Kühl-schrank ist abgeschaltet.
12-V-Betrieb einschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) 2 Sekunden lang drücken, um das Gerät einzuschalten. Die LED der zuletzt gewählten Betriebsart leuchtet auf.
Ggf. den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 215,1) mehrmals kurz drücken, bis die Betriebsanzeige 12 V "aufleuchtet.
■ Die Kühltemperatur mit dem Schalter für die Temperatureinstellung (Bild 215,6) einstellen.
12-V-Betrieb ausschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter 2 Sekunden lang drücken. Der Kühl-schrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank ausschließlich von der Starterbatterie des Fahrzeugs mit Spannung versorgt. Die Starterbatterie versorgt den Kühlschrank aber nur dann mit 12 V, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Wenn der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wird der Kühlschrank von der Spannungsversorgung im Wohnbereich elektrisch getrennt. Bei längeren Fahrpausen deshalb auf Gasbetrieb umstellen.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
10.7.4 Betrieb (Dometic 8er-Reihe mit automatischem Energiewahl-System)
Betriebsarten

text_image
1 2 43 5 6 7 ■ Dometic Mode 6A5Bild 216 Bedienelemente für den Kühlschrank (Dometic 8er-Reihe mit AES)
1 Einschalter/Energie-Wahlschalter
2 Anzeige-LED "offene Tür" (nur bei Zentralverriegelung der Kühlschranktür)
3 Anzeige-LED "Störung"
4 Betriebsanzeige
5 Anzeige-LED "Temperaturstufe"
6 Schalter Temperatureinstellung
7 Türöffner (nur bei Zentralverriegelung Kühlschranktür)
10
Einbaugeräte
Der Kühlschrank ist mit einem automatischen Energiewahl-System (AES) ausgestattet. Wenn der Automatikbetrieb (AU) gewählt ist, wählt das AES automatisch die optimale Energiequelle aus und regelt den Kühlschrank-Betrieb. Manuelle Eingriffe zur Energiewahl sind nicht erforderlich, sind aber möglich.
Das AES wählt aus den folgenden Energiequellen:
- Solaranlage 12 V
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
Gas
Die Auswahl der Energiequelle ist in dieser Reihenfolge festgelegt.
Bei Störungen blinkt die Anzeige-LED Störung "⚠️" (Bild 216,3).

Auch wenn die 12-V-Versorgung abgeschaltet ist, fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Bei einer vorübergehenden Stilllegung den Kühlschrank immer ausschalten.
230-V-Betrieb
Ist die 230-V-Versorgung angeschlossen, wird diese Energiequelle bevorzugt vom AES angewählt.
12-V-Betrieb
Der 12-V-Betrieb wird vom AES nur gewählt, wenn der Fahrzeugmotor läuft und die Lichtmaschine genügend 12-V-Betriebsspannung liefert.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
Wenn die 230-V-Versorgung nicht angeschlossen und der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wählt das AES die Gasversorgung. Beim Anwählen des Gasbetriebs wird die Zündsicherung automatisch geöffnet, so dass Gas zum Brenner strömen kann. Gleichzeitig wird der elektronische Zünder eingeschaltet. Erlischt die Gasflamme, z. B. durch einen Luftzug, wird der Zünder sofort aktiviert und zündet das Gas wieder an. Bei Störung im Gasbetrieb blinkt in der Betriebsanzeige (Bild 216,4) der Text "GAS".
Umschaltung zwischen Energiequellen

Im Tankstellenbereich ist das Betreiben offener Flammen verboten. Falls der Aufenthalt länger als 15 Minuten dauert, muss der Kühlschrank am Energie-Wahlschalter ausgeschaltet werden.
Beim Umschalten zwischen den verschiedenen Energiequellen sind gewollte Verzögerungen im AES eingebaut. Der Kühlschrank ist deshalb nach dem Umschalten auf eine neue Energiequelle nicht sofort betriebsbereit. Beim Umschalten von 12-V-Betrieb auf Gasbetrieb ist im AES eine 15-minütige Verzögerung eingebaut. Dadurch wird ein Umschalten auf Gasbetrieb bei kurzen Fahrzeugstopps mit abgeschaltetem Motor (z. B. Tankstopp) verhindert.
10
Einbaugeräte
Kühltemperatur-Regelung
Nach dem Einschalten wählt der Kühlschrank automatisch die mittlere Thermosta-teinstellung. Diese Einstellung kann manuell mit dem Schalter für die Temperature-instellung (Bild 216,6) nachgeregelt werden. Die Anzeige-LEDs (Bild 216,5) zeigen die gewählte Thermostateinstellung an. Mit dem Schalter wird die Kühltemperatur für alle drei Energiearten eingestellt. Es dauert einige Stunden, bis der Kühlschrank die normale Betriebstemperatur erreicht hat. Beim Umschalten der Betriebsart wird die Thermostateinstellung beibehalten. Die Kühltemperatur wird unabhängig von der Energieart beibehalten.
Manuelle Bedienung
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 216,1) 2 Sekunden lang drücken, um das Gerät einzuschalten. Die zuletzt gewählte Betriebsart wird in der Betriebsanzeige (Bild 216,4) angezeigt.
■ Mit dem Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 216,1) die Energieart wählen.
■ Die Kühltemperatur am Schalter für Temperatureinstellung (Bild 216,6) einstellen. Die Anzeige-LEDs (Bild 216,5) zeigen die gewählte Thermostat-Einstellung.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank ausschließlich von der Wohnraumbatterie mit Spannung versorgt.

▷ Wenn der Kühlschrank manuell auf "12 V" gestellt ist, verbraucht er ständig Strom. Deshalb auf Gasbetrieb umstellen, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft und das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Ausschalten:
■ Den Einschalter/Energie-Wahlschalter (Bild 216,1) 2 Sekunden lang drücken. Alle Anzeigen erlöschen.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.

10.7.5 Betrieb (Thetford)

Der Kühlschrank startet beim Einschalten mit der zuletzt gewählten Einstellung.
Sobald ein Taster gedrückt wird, ist das Display ca. 10 Sekunden lang beleuchtet.
▷ Bei Störungen blinkt das Display im Sekundentakt und ein Fehlercode wird im Display angezeigt (siehe Abschnitt 15.6.2).
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit dem Taster (Bild 217,4) an der Kühlschrankblende eingestellt.
10

Einbaugeräte
▷ Nur eine Energiequelle einschalten.
Auch wenn die 12-V-Versorgung abgeschaltet ist, fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Bei einer vorübergehenden Stilllegung den Kühlschrank immer ausschalten.
Kühltemperatur-Regelung
Nach dem Einschalten wählt der Kühlschrank automatisch die zuletzt gewählte Thermostateinstellung. Diese Einstellung kann manuell mit dem Taster (Bild 217,1) nachgeregelt werden. Die Balken im Display (Bild 217,3) zeigen die gewählte Thermostateinstellung an. Mit dem Taster wird die Kühltemperatur für alle drei Energiearten eingestellt. Es dauert einige Stunden, bis der Kühlschrank die normale Betriebstemperatur erreicht hat. Beim Umschalten der Betriebsart wird die Thermostateinstellung beibehalten. Die Kühltemperatur wird unabhängig von der Energieart beibehalten.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

text_image
THETFORD 1 2 3 41 Taster für Thermostat
2 T a s t e r E i n / A u s
3 D i s p l a y
4 Taster für Betriebsart
Bild 217 Bedienelemente für den Kühlschrank (Thetford ohne SES)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken. Das Display (Bild 217,3) leuchtet blau auf und die aktuellen Einstellungen werden angezeigt.
Den Taster (Bild 217,4) drücken. Die aktuelle Einstellung der Betriebsart wird im Display angezeigt. Zum Ändern der Einstellung den Taster so oft drücken, bis im Display die Betriebsart Gas "angezeigt wird. Die Gaszufuhr ist geöffnet. Der Zündvorgang erfolgt automatisch. Ein tickendes Geräusch ist hörbar, bis der Zündvorgang erfolgreich abgeschlossen ist.
■ Den Taster (Bild 217,1) drücken. Die aktuelle Thermostateinstellung wird im Display angezeigt. Zum Ändern der Einstellung den Taster so oft drücken, bis im Display die gewünschte Einstellung angezeigt wird.
Ausschalten:
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken. Das Display (Bild 217,3) leuchtet nicht mehr. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
10
Einbaugeräte
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken.
■ Den Taster (Bild 217,4) so oft drücken, bis im Display die Betriebsart 230-V-Betrieb "angezeigt wird.
■ Den Taster (Bild 217,1) so oft drücken, bis im Display die gewünschte Thermostateinstellung angezeigt wird.
230-V-Betrieb einschalten:
230-V-Betrieb ausschalten:
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken. Das Display leuchtet nicht mehr. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
12-V-Betrieb einschalten:
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken.
■ Den Taster (Bild 217,4) so oft drücken, bis im Display die Betriebsart 12-V-Betrieb "+angezeigt wird.
■ Den Taster (Bild 217,1) so oft drücken, bis im Display die gewünschte Thermostateinstellung angezeigt wird.
12-V-Betrieb ausschalten:
■ Den Taster (Bild 217,2) drücken. Das Display leuchtet nicht mehr. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank ausschließlich von der Starterbatterie des Fahrzeugs mit Spannung versorgt. Die Starterbatterie versorgt den Kühlschrank aber nur dann mit 12 V, wenn der Fahrzeugmotor läuft. Wenn der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wird der Kühlschrank von der Spannungsversorgung im Wohnbereich elektrisch getrennt. Bei längeren Fahrpausen deshalb auf Gasbetrieb umstellen.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
10.7.6 Kühlschranktür-Verriegelung
Je nach Modell besitzt der Kühlschrank ein separates Frosterfach. Die Angaben in diesem Abschnitt gelten sinngemäß auch für die Tür des Frosterfachs.

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und in der geschlossenen Stellung arretiert sein.

Wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren. So lässt sich Schimmelbildung vermeiden.
10
Einbaugeräte
Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Dometic 8er-Reihe

Bild 218 Entriegelungstaste der Kühl- schranktür (Dometic 8er-Reihe)

text_image
1 2Bild 219 Fixierung Verriegelungshaken
Öffnen:
■ Die Entriegelungstaste (Bild 218,1) drücken und die Kühlschranktür öffnen.
Schließen:
■ Die Kühlschranktür schließen. Der Verriegelungshaken rastet hörbar ein.
Wenn das Fahrzeug aufgestellt ist, kann der Verriegelungshaken fixiert werden. Die Kühlschranktür lässt sich dann öffnen, ohne dass die Entriegelungstaste gedrückt werden muss.
Verriegelungshaken fixieren:
■ Die Fixierung (Bild 219,1) nach oben drücken. Der Verriegelungshaken (Bild 219,2) wird nach oben gedrückt und ist außer Funktion.
Verriegelungshaken lösen:
■ Den Verriegelungshaken (Bild 219,2) nach unten drücken. Der Verriegelungshaken ist wieder in Funktion.

Bild 220 Verschlusseinrichtung in Normalstellung

Bild 221 Verschlusseinrichtung in Lüftungsstellung
In Lüftungsstellung arretieren:
■ Die Kühlschranktür öffnen.
■ Die Entriegelung (Bild 220,2) eindrücken.
■ Die Verschlusseinrichtung (Bild 220,1) nach vorn schieben (Bild 221).
Wenn die Kühlschranktür jetzt geschlossen wird, bleibt die Kühlschranktür einen Spalt weit geöffnet.
10
Einbaugeräte
Thetford

Bild 222 Verriegelung der Kühl- schranktür, geschlossen (Thet- ford)

Bild 223 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (Thetford)
Öffnen:
Kühlschranktür am Griff (Bild 222,2) öffnen. Die Verriegelung (Bild 222,1) wird automatisch gelöst.
Schließen:
Kühlschranktür ganz schließen. Darauf achten, dass die Verriegelung einrastet.
In Lüftungsstellung arretieren:
■ Kühlschranktür/Frosterfachtür leicht öffnen.
■ Verriegelung (Bild 223,2) aufklappen und in der Verriegelungsaufnahme (Bild 223,1) einrasten. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet.
10
Einbaugeräte
11 Sanitäre Einrichtung
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
den Wassertank
- den Abwassertank
• die komplette Wasseranlage
- den Toilettenraum
• die Toilette
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines

Wassertank nur aus Versorgungsanlagen befüllen, die Trinkwasserqualität nachweisen können.
Zum Befüllen nur Schläuche oder Behälter verwenden, die für Trinkwasser zugelassen sind.
Befüllschlauch oder Behälter vor der Benutzung gründlich mit Trinkwasser spülen (2- bis 3-fache Menge des Fassungsvermögens).
Befüllschlauch oder Behälter nach der Benutzung vollständig entleeren und Öffnungen des Befüllschlauchs oder Behälters verschließen.
Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Stilllegungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.
Das Fahrzeug ist mit einem eingebauten Wassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Wasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Wasser zur Entnahmestelle.
Der Abwassertank fängt das verschmutzte Wasser auf. Am Panel kann abgefragt werden, wie voll der Wassertank oder der Abwassertank ist.

▷ Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden, muss die 12-V-Versorgung am Panel eingeschaltet sein. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht.
Als Wasserpumpen werden je nach Modellausführung zwei verschiedene Pumentypen verwendet: Tauchpumpen oder Druckwasserpumpen.
11
Sanitäre Einrichtung

Bei Tauchpumpen mit Entlüftung oder einem entlüfteten Rückschlagventil tritt bei nicht ganz eingetauchter Pumpe ein feiner Wasserstrahl zwischen Pumpendeckel und Ansatz des Stutzens aus. Dieser Sprudeleffekt ist die eigentliche Entlüftung der Pumpe und somit unbedenklich.
Die Pumpen sind für eine Betriebszeit von max. 20 Minuten konzipiert. Je nach Intervall muss eine längere Pause erwirkt werden. Wird dies nicht eingehalten, kann es zu Folgeschäden kommen.

Bild 224 Druckwasserpumpe
Einbauort der Wasserpumpen
Die Tauchpumpen befinden sich im Wassertank.
Die Druckwasserpumpen (Bild 224,1) sind außerhalb des Wassertanks montiert.
11.2 Schalter für Wasserpumpe (Winter-Comfort-Paket oder Sonderausstattung)
Der Schalter für die Wasserpumpe ist unter dem Fahrersitz eingebaut.
Bei IVECO-Fahrzeugen kann mit dem Schalter die Wasserpumpe ausgeschaltet werden.
Bei allen anderen Fahrzeugen kann die Wasserpumpe über das Panel ausgeschaltet werden.
Dadurch wird vermieden, dass die Wasserpumpe zu arbeiten beginnt, wenn die Wasseranlage entleert ist und die Wasserhähne geöffnet werden. Die Wasserpumpe kann sonst heißlaufen und die Wohnraumbatterie kann entleert werden.
11 Sanitäre Einrichtung
11.3 Wassertank
11.3.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel

▶ Die Verschlussdeckel für den Trinkwasser-Einfüllstutzen und den Kraftstoff-Einfüllstutzen sind sehr ähnlich. Vor dem Füllen des Tanks unbedingt die Kennzeichnung kontrollieren.

text_image
1 2Bild 225 Verschlussdeckel für Trinkwasser-Einfüllstutzen
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht.
Um Verwechslungen vorzubeugen, ist der Trinkwassertank mit einem blauen Deckel verschlossen.
Öffnen:
■ Abdeckklappe (Bild 225,1) zum Trinkwasser-Einfüllstutzen öffnen.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 225,2) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel abnehmen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf den Trinkwasser-Einfüllstutzen setzen.
■ Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Trinkwasser-Einfüllstutzen sitzt.
■ Abdeckklappe schließen.
11 Sanitäre Einrichtung
11.3.2 Wasserablauf
Doppelboden-Modelle
An den Wasser-Ablaufstutzen unter dem Fahrzeugboden kann eine Schlauchleitung angeschlossen werden.

text_image
1 FerrangeBild 226 Ablaufhahn im Doppelboden
Der Ablaufhahn (Bild 226,1) ist im Doppelboden angebracht. Der Ablaufhahn ist durch den Schriftzug "Frischwasser" gekennzeichnet.
Modelle ohne Doppelboden
Alle Modelle ohne Doppelboden haben keinen Ablaufhahn.
Bei diesen Modellen wird das Wasser über einen Verschluss-Stopfen im Wassertank entleert.

text_image
1 2 3
Bild 227 Verschluss-Stopfen Bild 228 Verschluss-Stopfen
Den Verschluss-Stopfen (Bild 227,1 bzw. Bild 228,1) aus der Ablassöffnung (Bild 227,2) ziehen oder herausschrauben.
11.3.3 Wasser einfüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.
Wie folgt vorgehen, um den Wassertank mit Trinkwasser zu befüllen:
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen (Bild 225) öffnen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen schließen.
11 Sanitäre Einrichtung
11.3.4 Wasser ablassen
Modelle mit Doppelboden Wie folgt vorgehen, um den Wassertank zu entleeren:

Bild 229 Wasser-Ablaufstutzen und Abwasser-Ablaufstutzen
■ Abdeckkappe (Bild 229,2) am Wasser-Ablaufstutzen (Bild 229,1) durch eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn entriegeln und abnehmen.
■ Außenklappe öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Geeigneten Ablaufschlauch an den Wasser-Ablaufstutzen (Bild 229,1) montieren oder geeigneten Auffangbehälter unter den Wasser-Ablaufstutzen stellen.
■ Ablaufhahn (Bild 226,1) öffnen. Das Wasser läuft ab.
■ Ablaufhahn schließen.
■ Außenklappe schließen.
■ Abdeckkappe aufsetzen und durch eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn verriegeln.
Modelle ohne Doppelboden
Wie folgt vorgehen, um den Wassertank zu entleeren:
■ Verschlussdeckel am Wassertank abschrauben.
■ Den Verschluss-Stopfen aus der Ablassöffnung ziehen oder herausschrauben. Das Wasser läuft ab.
■ Verschluss-Stopfen einsetzen oder einschrauben.
■ Verschlussdeckel auf den Wassertank schrauben.
11.4 Abwassertank

Bei Frostgefahr dem Abwassertank stets so viel Frostschutzmittel (z. B. Kochsalz) beigeben, dass das Abwasser nicht einfrieren kann.
Bei Modellen mit Doppelboden: Wenn die Wohnraumheizung außer Betrieb ist, dann ist der Abwassertank nicht mehr ausreichend vor Frost geschützt.
▷ Niemals kochendes Wasser direkt in den Beckenabfluss leiten. Kochendes Wasser kann zu Verformungen und Undichtigkeiten im Abwasser-Rohrsystem führen.

Den Abwassertank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.
11 Sanitäre Einrichtung
11.4.1 Abwassertank (Modelle mit Doppelboden)
Der Abwassertank wird bei den Doppelboden-Modellen durch die Warmluft der Wohnraumheizung beheizt. Der Abwassertank ist somit vor Frost geschützt, wenn die Wohnraumheizung in Betrieb ist.

Bild 230 Abwasserhahn Bild 231 Abwasser-Ablaufstutzen
Je nach Modell ist der Abwasserhahn für die Abwasserentsorgung auf der linken oder rechten Fahrzeugseite angebracht.
Der Abwasserhahn (Bild 230,2) ist im Doppelboden angebracht. Der Abwasserhahn ist durch den Schriftzug "Abwasser" gekennzeichnet.
An den Abwasser-Ablaufstutzen (Bild 231,3) kann eine Schlauchleitung angeschlossen werden.
Entleeren:
■ Abdeckkappe (Bild 231,4) am Abwasser-Ablaufstutzen (Bild 231,3) durch eine viertel Drehung im Uhrzeigersinn entriegeln und abnehmen.
■ Außenklappe öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Geeigneten Ablaufschlauch an den Abwasser-Ablaufstutzen montieren oder geeigneten Auffangbehälter unter den Abwasser-Ablaufstutzen stellen.
■ Abwasserhahn (Bild 230,2) öffnen. Das Abwasser läuft ab.
■ Abwasserhahn schließen.
■ Außenklappe schließen.
■ Abdeckkappe aufsetzen und durch eine viertel Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn verriegeln.
11.4.2 Abwassertank (Modelle ohne Doppelboden)

Bild 232 Bedienung Abwasserhahn
Je nach Modell ist der Abwasserhahn für die Abwasserentsorgung auf der linken oder rechten Fahrzeugseite angebracht.
Der Vierkant zum Öffnen des Abwasserhahns ist direkt unter dem Fahrzeugboden erreichbar.
11
Sanitäre Einrichtung
Entleeren:
■ Schlüssel (Bild 232,2) auf Vierkant (Bild 232,1) stecken.
■ Zum Öffnen des Abwasserhahns den Vierkant eine viertel Drehung drehen.
■ Abwassertank vollständig entleeren.
■ Zum Schließen des Abwasserhahns den Vierkant bis zum Anschlag zurückdrehen.
11.4.3 Siphon (Geruchsverschluss)

Wenn Frostgefahr herrscht, bei Modellen ohne Doppelboden den Siphon-Boden entfernen. Damit ist der Siphon vor dem Einfrieren geschützt.
Wenn die Siphon-Böden entfernt sind und das Fahrzeug benutzt wird: Einen geeigneten Behälter unter die Siphons stellen, um das Abwasser aufzufangen (nicht bei Modellen mit Doppelboden).

Bei Motorcaravans, die werkseitig mit der Sonderausstattung "Winter-Comfort-Paket" ausgestattet sind, sind die Abwasserleitungen elektrisch beheizt. Bei Temperaturen unter 5 °C wird diese Frostschutzeinrichtung automatisch eingeschaltet.

text_image
1 2Bild 233 Geruchsverschluss
Um eventuelle Geruchsbelästigungen durch die Abwasseranlage zu verhindern, wurde das Fahrzeug je nach Modell mit Siphons (Bild 233,1) ausgerüstet. Die Siphons sind in den Abwasserleitungen eingebaut.
Die Siphons spätestens alle zwei Jahre reinigen. Dazu den Boden (Bild 233,2) abschrauben.
11 Sanitäre Einrichtung
11.5 Wasseranlage befüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.

Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.

Die Truma-Anlage (Heizung/Boiler) besitzt ein elektrisches Sicherheits-/Ablassventil und je nach Modell einen oder zwei Ablasshähne zum Entleeren.
Die Alde-Anlage (Heizung/Boiler) besitzt je nach Modell einen oder zwei Ablasshähne zum Entleeren.
Während der Wassertank befüllt wird, kann die Wassermenge am Panel kontrolliert werden.

text_image
1 2Bild 234 Ablasshahn
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ 12-V-Versorgung am Panel einschalten.
■ Ggf. die Wasserpumpe am Panel einschalten.
■ Wasseranlage reinigen bzw. desinfizieren.
■ Sicherheits-/Ablassventil (Truma) schließen. Dazu den Zugschalter nach oben ziehen oder den Drehknopf quer zum Sicherheits-/Ablassventil drehen und den Druckknopf eindrücken.
Bei Temperaturen unter 6 °C lässt sich das Sicherheits-/Ablassventil nicht schließen. Deshalb die Wohnraumheizung einschalten und warten, bis die Temperatur am Sicherheits-/Ablassventil über 6 °C liegt.
■ Alle Ablasshähne schließen. Dazu den Kipphebel (Bild 234,1) waagrecht stellen.
■ Ggf. den Verschluss-Stopfen in die Ablassöffnung des Wassertanks einsetzen oder einschrauben.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
11 Sanitäre Einrichtung
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Am Wassertank kontrollieren, ob der Verschlussdeckel dicht ist.
11.6 Wasseranlage entleeren

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
▷ Wenn die Wasserpumpe über das Panel ausgeschaltet werden kann, vor dem Entleeren der Wasseranlage immer die Wasserpumpe am Panel ausschalten. Die Wasserpumpe läuft sonst, bis sie überhitzt oder die Batterie leer ist.

Die Truma-Anlage (Heizung/Boiler) besitzt ein elektrisches Sicherheits-/Ablassventil und je nach Modell einen oder zwei Ablasshähne zum Entleeren.
Die Alde-Anlage (Heizung/Boiler) besitzt je nach Modell einen oder zwei Ablasshähne zum Entleeren.

text_image
1 2Bild 235 Ablasshahn
Wie folgt vorgehen, um die Wasseranlage ausreichend zu entleeren und zu belüften. So lassen sich Frostschäden und Ablagerungen vermeiden:
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ Ggf. die Wasserpumpe am Panel ausschalten.
■ 12-V-Versorgung am Panel ausschalten.
■ Boiler außer Betrieb setzen (siehe Abschnitt 10.4).
■ Alle Ablasshähne öffnen. Dazu den Kipphebel (Bild 235,1) senkrecht stellen.
Das Sicherheits-/Ablassventil öffnen (nur Boiler Truma). Dazu den Zugschalter nach unten drücken oder den Drehknopf längs zum Sicherheits-Ablassventil drehen.
■ Bei Modellen mit Wasserablauf im Wassertank: Verschlussdeckel des Wassertanks abschrauben.
■ Ablauf des Wassertanks öffnen (siehe Abschnitt 11.3.4).
■ Bei Modellen mit Doppelboden: Abdeckkappe am Wasser-Ablaufstutzen abnehmen und Ablasshahn öffnen.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf Mittelstellung stellen.
■ Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
11 Sanitäre Einrichtung
Nach vollständiger Entleerung der Anlage ein paar Kilometer mit dem Fahrzeug fahren, damit das Restwasser aus dem Tank laufen kann.
■ Die Druckpumpe noch ca. 1 Minute laufen lassen, um diese zu trocknen.
■ Den Abwassertank entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
■ Thetford-Kassette entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
■ Wassertank reinigen und anschließend gründlich durchspülen.
■ Wasseranlage möglichst lange austrocknen lassen.
■ Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen.
■ Alle Ablasshähne geöffnet lassen.
11.7 Toilettenraum


▷ Keine Lasten in der Duschwanne transportieren. Die Duschwanne oder andere Einrichtungsgegenstände des Toilettenraums können beschädigt werden.
Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toilettenraumtür schließen und das Fenster oder die Dachhaube des Toilettenraums öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
▷ Den Duschvorhang beim Duschen ganz schließen, damit kein Wasser zwischen Waschraumwand und Duschwanne eindringen kann.
Nach dem Duschen Seifenreste von der Duschwanne abspülen, sonst können mit der Zeit Risse in der Duschwanne auftreten.
Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen.
▷ Weitere Informationen zum Reinigen des Toilettenraums dem Abschnitt 12.2 entnehmen.

Bild 236 Lichtschalter
Die Schalter für die Toilettenraumbeleuchtung sind je nach Modell an unterschiedlichen Stellen im Toilettenraum montiert.
Der Lichtschalter (Bild 236,1) des Toilettenraums befindet sich zum Beispiel im Bereich unter dem Badezimmer-Schrank.
11 Sanitäre Einrichtung
11.7.1 Herausziehbarer Toilettenraum
Je nach Modell ist im Fahrzeug ein herausziehbarer Toilettenraum eingebaut. Der Toilettenraum lässt sich mit wenigen Handgriffen so verändern, dass zur Körperpflege ein voll ausgestatteter Sanitärraum zur Verfügung steht.

text_image
1 2 1 2
Bild 237 Toilettenraum, hineingeschoben Bild 238 Verriegelung Toilettenraum
Herausziehen:
■ Kleiderschranktüren auf beiden Seiten des Toilettenraums öffnen (Bild 237).
■ Auf beiden Seiten die Federriegel (Bild 237,2) eine halbe Umdrehung drehen. Der Flügel des Verriegelungshebels muss an der höchsten Stelle der abgeschrägten Hülse stehen (Bild 238,1).
■ Toilettenraum ohne zu verkanten an den Griffen (Bild 237,1) bis zum Anschlag herausziehen.
■ Die Federriegel auf beiden Seiten eine halbe Umdrehung zurückdrehen und einrasten lassen (Bild 238,2).
■ Kleiderschranktüren wieder schließen.
Hineinschieben:
■ Kleiderschranktüren auf beiden Seiten des Toilettenraums öffnen (Bild 237).
■ Auf beiden Seiten die Federriegel (Bild 237,2) eine halbe Umdrehung drehen. Der Flügel des Verriegelungshebels muss an der höchsten Stelle der abgeschrägten Hülse stehen (Bild 238,1).
■ Toilettenraum ohne zuverkanten an den Griffen (Bild 237,1) bis zum Anschlag hineinschieben.
■ Die Federriegel auf beiden Seiten eine halbe Umdrehung zurückdrehen und einrasten lassen (Bild 238,2)
11.7.2 Vario-Toilette

Das Innenteil der Toiletten-Eingangstür nur bei geschlossener Toiletten-Eingangstür herausdrehen.

Je nach Modell ist die Vario-Toilette spiegelbildlich zur hier dargestellten eingebaut. Der Umbau erfolgt dann ebenfalls spiegelbildlich zu dargestellten Vario-Toilette.
Je nach Modell ist im Fahrzeug eine Vario-Toilette eingebaut. Die Vario-Toilette kann mit wenigen Handgriffen so verändert werden, dass zum Duschen eine in sich geschlossene Kabine zur Verfügung steht. Der Toilettenbereich ist somit vor Spritzwasser geschützt.
11
Sanitäre Einrichtung
Umbau zur Duschkabine

Bild 239 Vario-Toilette, Arretierung der Duschwand

Bild 240 Vario-Toilette
■ Arretierung (Bild 239,1) rechts am Waschbeckenrand eindrücken und am Waschbecken leicht ziehen. Das Waschbecken bewegt sich mit der Rückwand nach vorne.
■ Waschbecken mit Rückwand (Bild 240,1) in Pfeilrichtung drehen.
■ Den Toilettenraum betreten und die Toiletten-Eingangstür (Bild 240,2) von innen schließen und verriegeln.

Bild 241 Vario-Toilette, Toiletten-Eingangstür
■ Den Riegel (Bild 241,1) an der Toiletten-Eingangstür senkrecht stellen und das Innenteil der Toiletten-Eingangstür ausklappen.
Das Innenteil der Toiletten-Eingangstür in Pfeilrichtung drehen und gegen die Rückwand des Waschbeckens drücken.
Der Duschraum ist vollständig aufgebaut und kann benutzt werden.
Umbau zum Toilettenraum
Das Innenteil zur Toiletten-Eingangstür drehen und zum Schließen den Riegel (Bild 241,1) waagrecht stellen.
■ Waschbecken mit Rückwand in Ausgangsstellung drehen und arretieren.
11 Sanitäre Einrichtung
11.8 Toilette

Fäkalientank (Kassette) entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und das Fahrzeug nicht beheizt ist.
▷ Nicht auf den Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.
▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Fäkalientank (Kassette) nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.


11.8.1 Schwenkbare Toilette (Thetford)
Die Spülung der Thetford-Toilette erfolgt direkt über das Wassersystem des Fahrzeugs oder über einen eigenen Wassertank, der in die Toilette integriert ist.

Bild 242 Frischwasser-Einfüllstutzen für Toilette
Wassertank befüllen:
■ Frischwasser-Einfüllstutzen für Toilette (Bild 242,1) oberhalb der Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und nach unten schwenken.
■ Wassertank mit Frischwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Den Frischwasser-Einfüllstutzen schließen.
11 Sanitäre Einrichtung
Falls erforderlich, kann die Toilettenschüssel in die gewünschte Position gedreht werden.

Bild 243 Thetford-Toilettenschüssel, schwenkbar
Die Bedieneinheit befindet sich in der Nähe der Toilettenschüssel.

Bild 244 Spülknopf/Kontroll-Leuchte Thetford-Toilette
Spülen:
■ Vor dem Spülen den Schieber der Thetford-Toilette öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 243,1) entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.
■ Zum Spülen den blauen Spülknopf (Bild 244,1) drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn schieben.
Die Kontroll-Leuchte (Bild 244,2) leuchtet, wenn die Thetford-Kassette entleert werden muss.
Wassertank entleeren:
■ Den Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.
■ Die Spültaste so lange drücken, bis kein Wasser mehr ins Becken fließt.
■ Den Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn schieben.
■ Die Thetford-Kassette entleeren.
Thetford-Kassette entleeren:
■ Den Schieberhebel (Bild 244,1) im Uhrzeigersinn schieben. Der Schieber wird geschlossen. Zum Entleeren muss in der Thetford-Toilette der Schieber geschlossen sein.
■ Thetford-Kassette entnehmen und entleeren, wie in den Abschnitten 11.8.4 und 11.8.5 beschrieben.
11 Sanitäre Einrichtung
11.8.2 Toilette mit fester Bank
Die Spülung der Toilette erfolgt über das Wassersystem des Fahrzeugs.

text_image
1 2 3Bild 245 Bedieneinheit Thetford-Toilette
Spülen:
■ Vor dem Spülen den Schieber der Thetford-Toilette öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 245,1) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Zum Spülen den blauen Spülknopf (Bild 245,3) drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel (Bild 245,1) im Uhrzeigersinn drehen.
Die Kontroll-Leuchte (Bild 245,2) leuchtet, wenn die Thetford-Kassette entleert werden muss.
Entleeren:
■ Den Schieberhebel (Bild 245,1) im Uhrzeigersinn drehen. Der Schieber wird geschlossen. Zum Entleeren muss in der Thetford-Toilette der Schieber geschlossen sein.
■ Thetford-Kassette entnehmen und entleeren, wie in den Abschnitten 11.8.4 und 11.8.5 beschrieben.
11.8.3 Toilette (Dometic)
Die Spülung der Toilette erfolgt direkt über das Wassersystem des Fahrzeugs oder über einen eigenen Wassertank, der in die Toilette integriert ist.

1 Frischwasser-Einfüllstutzen
Bild 246 Frischwasser-Einfüllstutzen für Toilette
11
Sanitäre Einrichtung
Wassertank befüllen:
■ Frischwasser-Einfüllstutzen für Toilette (Bild 246,1) oberhalb der Klappe für den Fäkalientank öffnen und nach unten schwenken.
■ Wassertank mit Frischwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen schließen.

text_image
1 2Bild 247 Toilettenschüssel mit Kontroll- und Bedieneinheit

Bild 248 Kontroll- und Bedieneinheit Toilette
Vor der Benutzung der Toilette etwas Wasser in die Toilettenschüssel laufen lassen. Dazu den Spülknopf (Bild 248,3) an der Kontroll- und Bedieneinheit (Bild 247,2) drücken.
Spülen:
■ Vor dem Spülen den Schieber der Toilette öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 247,1) herausziehen.
■ Zum Spülen den Spülknopf (Bild 248,3) drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel hineindrücken.
Die Kontroll-Leuchte (Bild 248,2) leuchtet, wenn der Fäkalientank zu 3/4 gefüllt ist. Die Kontroll-Leuchte (Bild 248,1) leuchtet, wenn der Fäkalientank entleert werden muss.
Wassertank entleeren:
■ Den Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 247,1) herausziehen.
■ Den Spülknopf so lange drücken, bis kein Wasser mehr ins Becken fließt.
■ Den Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel hineindrücken.
■ Den Fäkalientank entleeren.
Fäkalientank entleeren:
■ Den Schieberhebel (Bild 247,1) hineindrücken. Der Schieber wird geschlossen. Zum Entleeren muss an der Toilette der Schieber geschlossen sein.
■ Fäkalientank entnehmen und entleeren, wie in den Abschnitten 11.8.4 und 11.8.5 beschrieben. An der Kontroll- und Bedieneinheit leuchtet die Anzeige "Fäkalientank entnommen" (Bild 248,4).
11 Sanitäre Einrichtung
11.8.4 Kassette entnehmen

Der Fäkalientank (Kassette) lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.
Je nach Modell ist der Fäkalientank (Kassette) über eine spezielle Serviceklappe außen am Fahrzeug oder über den Heckstauraum zugänglich.
Serviceklappe
Der Fäkalientank (Kassette) ist über die spezielle Serviceklappe zugänglich.

text_image
1 2
Bild 249 Klappe für die Toiletten-Kassette Bild 250 Thetford-Kassette
■ Die Klappe für die Kassette außen am Fahrzeug öffnen. Dazu den Schlüssel in den Schließzylinder des Druckschlosses (Bild 249,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Beide Druckschlösser (Bild 249,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und die Klappe für die Kassette öffnen.
■ Haltebügel (Bild 250,2) nach vorne ziehen um die Toiletten-Kassette zu entriegeln und Kassette am Griff (Bild 250,1) herausziehen.
Heckstauraum
Der Fäkalientank (Kassette) ist über den Heckstauraum zugänglich.

Bild 251 Zugang Fäkalientank, geschlossen

Bild 252 Zugang Fäkalientank, geöffnet
■ Heckstauraumklappe öffnen (siehe Abschnitt 7.2).
■ Wenn der Zugang zum Fäkalientank (Kassette) (Bild 251,1) verschlossen ist: Toilettenraum herausziehen (siehe Abschnitt 11.7.1).
■ Entriegelung (Bild 252,2) betätigen und Fäkalientank (Kassette) am Griff (Bild 252,1) herausziehen.
11 Sanitäre Einrichtung
11.8.5 Kassette entleeren

Bild 253 Thetford-Kassette entleeren
Kassette zu einer Entleerungsstelle bringen, die dafür vorgesehen ist. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.
■ Ggf. Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Bei Thetford-Kassetten: Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Kassette entleert sich.
■ Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Ggf. Entleerungsstutzen zurückdrehen.
■ Kassette an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Kassette verschließen.
12
Pflege
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Äußere des Fahrzeugs
- den Innenraum
• die Wasseranlage
• den Dunstabzug
• die Toiletten
- den Winterbetrieb
Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzen.
Die Checklisten betreffen im Einzelnen:
• die vorübergehende Stilllegung
• die Stilllegung im Winter
● die Inbetriebnahme nach einer Stilllegung
12.1 Äußere Pflege
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.
Außenapplikationen (Dekofolien) nicht direkt mit dem Hochdruckreiniger besprühen. Die Außenapplikationen könnten sich ablösen.
Vor dem Waschen des Fahrzeugs mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.
Beim Waschen mit der Rundstrahldüse zwischen dem Fahrzeug und der Reinigungsdüse einen Mindestabstand von ca. 700 mm einhalten.
Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, Lüftungsgitter oder Dachhauben richten. Das Fahrzeug kann beschädigt werden oder Wasser kann in den Innenraum eindringen.
12.1.2 Fahrzeug waschen

Das Fahrzeug nie in Waschstraßen reinigen lassen. In die Kühlschrankkiemen, die Abgaskamine, die Entlüftungen der Dunstabzugshauben oder in die Zwangslüftungen kann Wasser eindringen. Das Fahrzeug kann beschädigt werden.
Das Fahrzeug nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist.
Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten.
■ Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
■ Fahrzeug mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
12
Pflege
Lackierte Außenwände können zusätzlich mit einem Caravanreiniger gereinigt werden.
■ Anbauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) regelmäßig mit einem Poliermittel nachbehandeln. Damit wird eine Vergilbung der GfK-Anbauteile vermieden, und die Versiegelung der Oberfläche bleibt erhalten.
■ Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
■ Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.

Acrylglas-Fensterscheiben niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen.
Acrylglas-Fensterscheiben nur mit reichlich warmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
▷ Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
▷ Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silikonentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▷ Nicht in Waschstraßen fahren.
▷ An den Acrylglas-Fensterscheiben keine Aufkleber anbringen.
Nach der Reinigung des Fahrzeugs Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▷ Gummidichtungen mit Glycerin behandeln.

Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich ein Acrylglas-Reiniger mit anti-statischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit einer Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.
12.1.4 Unterboden
Der Unterboden des Fahrzeugs ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.

Nur vom Hersteller freigegebene Produkte verwenden. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.
▷ Bei Modellen mit GFK-verkleideten Unterböden nur Pflegeprodukte verwenden, die für das Material geeignet sind..
12.1.5 Abwassertank
Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Fahrzeugs reinigen.
Reinigen:
■ Abwassertank entleeren.
■ Abwassertank gründlich mit Frischwasser durchspülen.
■ Falls möglich, die Abwassersonden durch die Reinigungsöffnung von Hand reinigen.
12
Pflege
12.1.6 Eintrittstufe
Wenn die Eintrittstufe geschmiert wird, können sich während der Fahrt grobe Schmutzteile festsetzen und somit die Funktion der Eintrittstufe stören oder die Eintrittstufe beschädigen. Deshalb die beweglichen Teile der Eintrittstufe nicht mit Fett schmieren oder ölen.
12.1.7 Isoliermatte Fahrerhaus (I-Modell)
Die Isoliermatte für das Fahrerhaus mit klarem, lauwarmem Wasser reinigen. Stärkere Verschmutzungen mit einem Lappen und etwas Spiritus beseitigen. Die gereinigte Stelle anschließend sofort mit lauwarmem Wasser nachspülen.
12.2 Innere Pflege

▷ Wenn es möglich ist, Flecken immer sofort behandeln.
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt 12.1.3).
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden. Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
Zum Reinigen der Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.
▷ Sparsam mit Wasser umgehen. Alle Wasserreste aufwischen.
▷ Teppiche und Polster regelmäßig mit einem geeigneten Bürstenaufsatz absaugen.

Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.
■ Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden. Bei Bedarf Lackflächen mit Möbelpolitur pflegen.
■ Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen, nur reinigen lassen. Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
Bezüge aus Lederimitat mit einem weichen Tuch oder Schwamm und einer Mischung aus handwarmem Wasser und neutralem Seifenschaum mit kreisenden Bewegungen säubern. Hartnäckige Flecken mit einer weichen Bürste behandeln. Bei schweren Verschmutzungen ein Gemisch aus Alkohol und Wasser im Mischungsverhältnis 1:1 verwenden und mit Seifenwasser nachbehandeln. Keine lösungsmittelhaltigen oder scheuernden Produkte verwenden.
12
Pflege
■ Teflon-Bezüge mit einem saugfähigen Tuch oder Schwamm und mit einem milden, handelsüblichen Reinigungsmittel auf Wasserbasis säubern. Alternativ eine Mischung aus 2 EL Ammoniak mit 1 Liter Wasser verwenden.
Bei feuchten oder ölhaltigen Flecken die Verunreinigung niemals abreiben, sondern mit einem saugfähigen Tuch abtupfen. Dabei von außen nach innen vorgehen, um den Fleck nicht zu verteilen. Bei festen oder eingetrockneten Flecken die groben Anteile der Verunreinigung zuerst mit einem stumpfen Messer oder einem Spachtel entfernen bzw. mit einer weichen Bürste sanft abbürsten. Anschließend die Reste mit einem feuchten Tuch abtupfen.
■ Gardinen und Stores in eine chemische Reinigung geben.
■ Teppichboden bei Bedarf mit Teppichschaum reinigen und absaugen.
■ PVC-Bodenbelag mit einem milden, seifenhaltigen Reinigungsmittel für PVC-Böden wischen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
■ Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte.
Gaskocher nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen am Gaskocher eindringen. Wasser kann den Gaskocher beschädigen.
Insektenschutz an Türen, Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
- Verdunklungsrollos mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürsten-aufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
■ Faltverdunklungen mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürsten-aufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
■ Sicherheitsgurte können abgerollt mit einer warmen Seifenlauge gereinigt werden. Vor dem Aufrollen müssen die Sicherheitsgurte vollständig trocken sein.
12.3 Wasseranlage
12.3.1 Wassertank reinigen
■ Wassertank entleeren und Ablassöffnung schließen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen.
■ Wasser mit etwas Spülmittel in den Wassertank füllen (keine Scheuermittel verwenden).
■ Mit einer handelsüblichen Spülbürste den Wassertank schrubben, bis kein sichtbarer Belag mehr vorhanden ist.
■ Das Gehäuse der Pumpe ebenfalls abschrubben.
■ Wenn möglich, Frischwassersonden durch die Reinigungsöffnungen von Hand reinigen.
■ Wassertank mit reichlich Trinkwasser spülen, bis keine Spülmittelreste mehr vorhanden sind.
12
Pflege
12.3.2 Wasserleitungen reinigen

▶ Nur geeignete Reinigungsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
■ Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Reinigungsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren

▷ Nur geeignete Desinfektionsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
■ Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
12
Pflege
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Desinfektionsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12.4 Dunstabzug

▶ Vor Arbeiten am Gerät die Stromversorgung abschalten.
Den Fettfilter des Dunstabzugs hin und wieder reinigen. Wie oft eine Reinigung nötig ist, hängt davon ab, wie oft der Dunstabzug benutzt wird. Den Filter nicht erst reinigen, wenn die Leistung des Dunstabzugs merklich nachlässt.
Fettfilter reinigen:
■ Ggf. die untere Abdeckung entfernen.
■ Den Filter entfernen.
■ Den Filter mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen.
■ Den Filter vollständig trocknen lassen und wieder einsetzen.
■ Ggf. die Abdeckung wieder anbringen und mit den zwei Schrauben sichern.
Kohlefilter tauschen:
■ Die untere und die mittlere Abdeckung entfernen.
■ Den alten Kohlefilter entfernen.
■ Den neuen Kohlefilter einsetzen.
■ Die Abdeckungen wieder anbringen und mit den zwei Schrauben sichern.
12.5 Wasch-/Spülbecken

Bild 254 Waschbecken Bild 255 Spülbecken

12.5.1 Wasch-/Spülbecken aus Edelstahl

▷ Keine Bleichmittel, Produkte die Chlorid oder Salzsäure enthalten, Backpulver oder Silberputzmittel zur Reinigung verwenden.
▷ Keine Scheuermilch und grobe Schwämme verwenden.

Vor dem Reinigen an einer unauffälligen Stelle testen, ob das verwendete Reinigungsprodukt die Oberfläche nicht beschädigt.
Nach dem Reinigen der Oberflächen gründlich trocken wischen um Kalkspuren zu vermeiden.
▷ Bei gebürsteten Edelstahloberflächen in Richtung des Schliffs wischen.
Hartnäckige Verschmutzungen entfernen:
■ Wasch-/Spülbecken mit einem gewöhnlichen Haushaltsschwamm und Reinigungsmilch reinigen.
■ Wasch-/Spülbecken ausspülen und mit Haushaltstüchern trocknen.
Küchentuch in etwas Spiritus tränken und das Wasch-/Spülbecken ausreiben.
■ Wasch-/Spülbecken ausspülen und mit Haushaltstüchern trocknen.
- Wasch-/Spülbecken mit einer Spülmittellösung und einem Reinigungstuch aus Leder reinigen.
- Wasch-/Spülbecken ausspülen und mit Haushaltstüchern trocknen.
Fettige und ölige Rückstände entfernen:
Fingerabdrücke entfernen:
12.5.2 Wasch-/Spülbecken aus Kunststoff

▷ Keine Mikrofasertücher zum Reinigen verwenden. Hierbei besteht die Gefahr von feinen Kratzern.
▷ Keine Scheuermilch/Scheuerpulver und grobe Schwämme verwenden.

Vor dem Reinigen an einer unauffälligen Stelle testen, ob das verwendete Reinigungsprodukt die Oberfläche nicht beschädigt.
Nach dem Reinigen der Oberflächen gründlich trocken wischen um Kalkspuren zu vermeiden.
Normalen Verschmutzungen entfernen:
Wasch-/Spülbecken mit handelsüblichem Spülmittel oder nichtscheuerndem Haushaltsreiniger reinigen.
Hartnäckige Verschmutzungen entfernen:
■ Flecken- oder Spülmaschinensalz mit einem feuchten Schwamm einreiben und einige Stunden einwirken lassen.
■ Salz entfernen und Becken mit einem lebensmittelechten Kunststoffreiniger reinigen.
■ Wasch-/Spülbecken ausspülen.
Kalkablagerungen entfernen:
■ Wasch-/Spülbecken mit Essig oder Kalkentferner reinigen.
■ Wasch-/Spülbecken ausspülen.
12 Pflege
12.6 Toiletten
Wenn die Toilette über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, z. B. bei einer Stilllegung über den Winter, muss die Toilette gereinigt und vollständig entleert werden.
12.6.1 Toilette mit eigenem Wassertank

Bild 256 Ablaufschlauch Wassertank Toilette
Tank entleeren:
■ Spülknopf drücken, um das Bedienfeld zu aktivieren.
■ Den Schieber öffnen und Spülung so lange betätigen, bis kein Wasser mehr fließt.
■ Den Schieber schließen.
■ Kassette (Bild 256,2) an einer dafür zugelassenen Entsorgungsstelle entleeren und reinigen.
■ Den Entleerungsstutzen (Bild 256,3) offen lassen.
■ Ablaufschlauch (Bild 256,5) aus der Halterung (Bild 256,4) nehmen.
■ Ausreichend großes Gefäß unter den Ablaufschlauch stellen.
■ Den Ablaufstöpsel (Bild 256,1) entfernen und Restwasser ausfließen lassen.
■ Wenn kein Wasser mehr fließt, den Ablaufstöpsel in den Ablaufschlauch stecken.
■ Ablaufschlauch in die Halterung zurücklegen.
12.7 Winterpflege
Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Wir empfehlen, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben. Umluftgebläse (falls vorhanden) auf Automatik stellen. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.
Bei Frostgefahr zusätzlich an der Fahrzeug-Außenseite die Fenster mit Winterisoliermatten abdecken.
12 Pflege
12.7.1 Vorbereitungen
■ Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
■ Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
■ Die Metallteile des Unterbodens mit einem Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
■ Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel konservieren.
12.7.2 Winterbetrieb
Im Winterbetrieb entsteht durch das Bewohnen des Fahrzeugs bei niedrigen Temperaturen Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten und Schäden am Fahrzeug durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung sehr wichtig.
In der Aufheizphase des Fahrzeugs die Heizung auf höchste Stellung bringen und Dachstauschränke, Gardinen sowie Rollos öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und Entlüftung erreicht.
■ Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.
Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

12.7.3 Nach Abschluss der Wintersaison
Gründliche Unterboden- und Motorenwäsche durchführen. Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
■ Außenreinigung durchführen und Bleche mit handelsüblichem Autowachs konservieren.
12
Pflege
12.8 Stilllegung
12.8.1 Vorübergehende Stilllegung

Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Beachten, dass Wasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.
Kabelschäden durch Tiere können zum Kurzschluss führen. Brandgefahr!
Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Das gilt vor allem dann, wenn die Tiere im abgestellten Fahrzeug ungestört gewähren können.
Die Tiere können in einem unbeobachteten Moment ins Fahrzeug gelangen und sich dort verstecken.
Um Schäden durch eingedrungene Tiere zu vermeiden oder in Grenzen zu halten, das Fahrzeug regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren untersuchen. Dies sollte insbesondere ca. 24 Stunden nach dem Abstellen des Fahrzeugs erfolgen.
Wenn Spuren von Tieren erkennbar sind, mit Ihrem autorisierten Handelspartner oder der Servicestelle Kontakt aufnehmen. Wenn Kabelschäden entstanden sind, können diese Schäden einen Kurzschluss auslösen. Das Fahrzeug kann in Brand geraten.
Vor Stilllegung Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
Tätigkeiten erledigt
| Kraftstofftank vollständig befüllen. Dadurch können Korrosionsschäden an der Tankanlage verhindert werden |
| Fahrzeug aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Fahrzeug alle 4 Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert |
| Die Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Gefahr von Rissbildung! |
| Reifen bis zum empfohlenen Höchstdruck aufpumpen |
| Reserverad bzw. Reifen-Pannenset überprüfen |
| Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen |

Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen.
Zusätzlich die Hinweise in der Betriebsanleitung für das Basisfahrzeug beachten
Aufbau
Alle Kamine mit den passenden Abdeckkappen verschließen und alle weiteren Öffnungen (bis auf Zwangslüftungen) abdichten. So wird das Eindringen von Tieren (z. B. Mäusen) verhindert
Um die Bildung von Kondenswasser und in der Folge Schimmelbildung zu vermeiden, den Innenraum, alle von außen zugänglichen Stauräume und den Stellplatz (z. B. Garage) alle 3 Wochen lüften
Innenraum
Polster zur Lüftung aufstellen und abdecken
Kühlschrank reinigen
Kühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen
12
Pflege
| Tätigkeiten erledigt | ||
| Nach Spuren von eingedrungenen Tieren suchen | ||
| Flachbildschirm vom Netz trennen und ggf. aus dem Fahrzeug entfernen | ||
| Gasanlage | Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen | |
| Alle Gasabsperrventile schließen | ||
| Gasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind | ||
| Elektrische Anlage | Wohnraumbatterie und Starterbatterie voll laden | |
| Vor einer vorübergehenden Stilllegung die Batterie mindestens 24 Stunden laden. | ||
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen | ||
| Wasseranlage | Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Wasserleitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 11 beachten. | |
| Sicherheits-/Ablassventil am Elektroblock ausschalten. Die Batterie wird sonst zu schnell entladen | ||
| Wenn das Sicherheits-/Ablassventil abgeschaltet ist, dann ist die Wasseranlage nicht mehr vor Frost geschützt. |
12
Pflege
12.8.2 Stilllegung über Winter
Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Stilllegung über Winter notwendig:
Basisfahrzeug
Tätigkeiten erledigt
| Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren |
| Kraftstofftank mit Winterdiesel befüllen |
| Frostschutz im Kühlwasser prüfen |
| Lackschäden ausbessern |
Aufbau
Zwangslüftungen offen halten
| Angebaute Hubstützen reinigen und schmieren |
| Alle Tür- und Klappenscharniere reinigen und schmieren |
| Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln |
| Alle Dichtgummis mit Talkum einpinseln |
| Schließzylinder mit Grafitstaub behandeln |
Innenraum
Luftentfeuchter aufstellen
| Polster aus dem Fahrzeug entfernen und trocken lagern |
| Innenraum alle 3 Wochen lüften |
| Alle Schränke und Staufächer leeren und Klappen, Türen und Schubladen öffnen |
| Innenraum gründlich reinigen |
| Bei Frostgefahr den Flachbildschirm aus dem Fahrzeug entfernen |
Elektrische Anlage
Starterbatterie und Wohnraumbatterie ausbauen und frostfrei lagern (siehe Kapitel 9)
Wasseranlage
Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen
Gesamtfahrzeug
Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden
12
Pflege
12.8.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Stilllegung oder nach Stilllegung über Winter
Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:
Basisfahrzeug
Tätigkeiten erledigt
| Reifendruck prüfen |
| Reifendruck und Beschaffenheit des Ersatzrads prüfen bzw. Reifen-Pannenset überprüfen |
Aufbau
Drehlager der Eintrittstufe säubern
| Funktion der angebauten Hubstützen prüfen |
Funktion der Türen, Fenster und Dachhauben prüfen
| Funktion aller Außenschlösser prüfen |
Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden)
| Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden) |
Gasanlage
| Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruckregler anschließen |
Elektrische Anlage
230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen
| Wohnraumbatterie und Starterbatterie voll laden |

▷ Batterie nach der Stilllegung mindestens 24 Stunden laden.
Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden (siehe Kapitel 9)
| Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen |
Wasseranlage
Wasserleitungen und Wassertank desinfizieren
| Funktion des Bedienhebels für Abwassertank prüfen |
Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden), Ablasshähne und Wasserhähne schließen
| Dichtigkeit des Sicherheits-/Ablassventils, der Wasserhähne, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen |
Einbaugeräte
Funktion des Kühlschranks prüfen
| Heizungsflüssigkeit der Warmwasser-Heizung alle 2 Jahre wechseln |
Funktion der Heizung/des Boilers prüfen
| Funktion des Gaskochers prüfen |
Funktion der Klimaanlage prüfen
12
Pflege
13
Wartung
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu amtlichen Prüfungen sowie zu Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug.
Die Wartungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die Warmwasser-Heizung Alde
• die Standheizung
• die Klimaanlage
- den Wechsel von Glühlampen und Leuchtstoffröhren
• die AL-KO Hinterachse
Am Ende des Kapitels finden Sie wichtige Hinweise zur Ersatzteilbeschaffung.
13.1 Amtliche Prüfungen
An Fahrzeugen, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO regelmäßig eine amtliche Hauptuntersuchung (HU) ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden (siehe unten stehende Tabelle).
Diese Untersuchung schließt eine Abgasuntersuchung ein.
Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.
Alle 2 Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.

▶ Den Gasdruckregler nach spätestens 10 Jahren ersetzen.
Prüffristen
| Motor technisch zul. Gesamtmasse | Prüfung | |
| Hauptuntersuchung (HU) TÜV/DEKRA mit Abgasun- tersuchung | Diesel bis 3,5 t erste HU nach | 3 Jahren; danach alle 2 Jahre |
| Diesel über 3,5 t bis 7,5 t | alle 2 Jahre; ab dem 7. Zulassungsjahr jähr- lich | |
| Prüfung der Gasanlage | Diesel bis 3,5 t | alle 2 Jahre |
| Diesel über 3,5 t bis 7,5 t | alle 2 Jahre |
13
Wartung
13.2 Inspektionsarbeiten
Wie jedes technische Gerät muss das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Diese Inspektionsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.
Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei allen autorisierten Handelspartnern und Servicestellen zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Inspektion des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.
Die ausführende Servicestelle bestätigt die durchgeführten Arbeiten.
Die Inspektionsarbeiten für das Fahrgestell im Kundendienstheft des Fahrgestell-Herstellers bestätigen lassen.

Die vom Hersteller vorgegebenen Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Fahrzeugs erhalten.
Die Bestätigung der durchgeführten Inspektionsarbeiten gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.
13.3 Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten lassen.
Das Basisfahrzeug und die Einbaugeräte in den Intervallen warten lassen, die in den jeweiligen Bedienungsanleitungen angegeben sind.
13.4 Warmwasser-Heizung Alde

▷ Den Stand der Heizungsflüssigkeit regelmäßig am Ausgleichsbehälter prüfen.
Während oder nach den ersten Betriebsstunden der Warmwasser-Heizung kann der Füllstand systembedingt unter den Minimalstand sinken. In diesem Fall die Heizungsflüssigkeit nachfüllen.
Nach dem ersten Heizbetrieb empfehlen wir, das Heizsystem zu entlüften und den Glykolgehalt zu prüfen.
Die Heizungsflüssigkeit ca. alle zwei Jahre durch den autorisierten Handelspartner oder die Servicestelle wechseln lassen, da der Korrosionsschutz mit der Zeit nachlässt.
Das Heizsystem nur mit einem Wasser-Glykol-Gemisch (60 : 40) nachfüllen. Dieses Gemisch bietet einen Frostschutz bis ca. -25 °C. Beim Nachfüllen von Warmwasser-Heizungen, die an den Kühlkreislauf des Fahrzeugsmotors angeschlossen sind, die Angaben in den Bedienungsanleitungen der Hersteller beachten.

▷ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
13
Wartung
13.4.1 Flüssigkeitsstand prüfen

text_image
1 2 3Bild 257 Ausgleichsbehälter Warmwasser-Heizung
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Prüfen, ob am Ausgleichsbehälter (Bild 257) die Flüssigkeit zwischen der Markierung "MIN" (Bild 257,3) und "MAX" (Bild 257,2) steht.
13.4.2 Heizflüssigkeit nachfüllen
■ Das Fahrzeug waagrecht stellen. So lässt sich Blasenbildung vermeiden.
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Blende abschrauben bzw. abziehen.
■ Am Ausgleichsbehälter den Drehverschluss (Bild 257,1) aufdrehen.
■ Deckel mit Umwälzpumpe langsam nach oben herausnehmen.
■ Frostschutz mit einer Frostschutz-Spindel prüfen. Der Frostschutzgehalt muss 40 % betragen oder einem Frostschutz von -25 °C entsprechen.
■ Wasser-Frostschutz-Gemisch langsam in den Ausgleichsbehälter nachfüllen.
Der optimale Flüssigkeitsstand ist erreicht, wenn die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter 1 cm über der Markierung "MIN" steht.

13.4.3 Heizungsanlage entlüften

Bild 258 Entlüftungsventil Warmwasser-Heizung
Die Entlüftungsventile sind bei den Heizkörpern eingebaut.
13
Wartung
■ Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
Das Entlüftungsventil (Bild 258,1) öffnen und geöffnet lassen, bis keine Luft mehr austritt.
■ Das Entlüftungsventil schließen.
■ Diesen Vorgang an allen Entlüftungsventilen wiederholen.
■ Prüfen, ob die Warmwasser-Heizung warm wird.
13.5 Standheizung
Die Standheizung mindestens einmal im Monat bei kaltem Motor und kleinster Gebläseeinstellung für 10 Minuten in Betrieb nehmen.
Vor Beginn der Heizperiode die Standheizung von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
13.6 Klimaanlage

▶ Vor Arbeiten am Gerät die Stromversorgung abschalten.

Die Klimaanlage niemals ohne Flusenfilter betreiben. Ohne Flusenfilter wird der Verdampfer verschmutzt und dadurch die Leistung der Klimaanlage beeinträchtigt.
▷ Bei verstopftem Kondenswasserablauf kann Kondenswasser ins Fahrzeug gelangen. Kondenswasserablauf frei von Schmutz, Laub und Ähnlichem halten.
13.6.1 Klimaanlage (Truma)

Bild 259 Klimaanlage (Truma)
An der Vorderseite der Klimaanlage befindet sich ein Flusenfilter (Bild 259,1) für die Umluftansaugung. Der Flusenfilter muss in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch 2 x im Jahr, gereinigt und bei Bedarf gewechselt werden.
Unter dem Fahrzeugboden befindet sich der Kondenswasserablauf. Damit das Kondenswasser frei ablaufen kann, den Ablaufschlauch frei von Schmutz, Laub oder Ähnlichem halten.
13 Wartung
13.6.2 Klimaanlage (Teleco)

Bild 260 Flusenfilter Klimaanlage
An der Rückseite der Klimaanlage befindet sich ein Flusenfilter (Bild 260,1) für die Umluftansaugung. Der Flusenfilter muss in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch 2 x im Jahr, gereinigt und bei Bedarf gewechselt werden.
Flusenfilter aus Klimaanlage ziehen, reinigen oder bei Bedarf wechseln.
Unter dem Fahrzeugboden befindet sich der Kondenswasserablauf. Damit das Kondenswasser frei ablaufen kann, den Ablaufschlauch frei von Schmutz, Laub oder Ähnlichem halten.
13.7 Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstoffröhren

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
▶ Vor dem Glühlampenwechsel die Stromzufuhr am Leitungsschutzschalter im 230-V-Sicherungskasten abschalten.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
▷ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.
Wenn LEDs in Leuchten defekt sind, einen autorisierten Handelspartner oder eine Servicestelle aufsuchen.
13
Wartung
13.7.1 Raumleuchte

text_image
1 2 3Bild 261 Raumleuchte
Lampenwechsel:
■ Kappe (Bild 261,1) abschrauben.
■ Deckel (Bild 261,2) abnehmen.
■ Leuchtenabdeckung (Bild 261,3) leicht zusammendrücken und abnehmen.
■ Leuchtstoffröhre entfernen.
■ Neue Leuchtstoffröhre einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.7.2 Wohnraumleuchte

text_image
1 2Bild 262 Wohnraumleuchte
Lampenwechsel:
■ Schraube (Bild 262,1) herausdrehen und Abdeckung (Bild 262,2) abnehmen.
■ Leuchtenglas leicht zusammendrücken und aus dem Gehäuse nehmen.
■ Leuchtstoffröhre entfernen.
■ Neue Leuchtstoffröhre einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13
Wartung
13.7.3 Halogenaufbauleuchte Fahrerhaus (I-Modell)

Bild 263 Halogenaufbauleuchte Fahrerhaus (I-Modell)
Lampenwechsel:
■ Glasabdeckung (Bild 263,1) vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) aushebeln und abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.7.4 Dunstabzugsleuchte
Lampenwechsel:
■ Die untere und die mittlere Abdeckung entfernen.
■ Halogenglühlampe vorsichtig aus der Halterung entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Die Abdeckungen wieder anbringen und mit den zwei Schrauben sichern.
13.7.5 Batteriewechsel bei Kleiderschrankleuchte mit LED
Die LED der Kleiderschrankleuchte wird durch 3 Batterien vom Typ AA/LR6/R6 ("Mignon") mit Spannung versorgt.

▷ Nur Batterien des gleichen Typs verwenden.

text_image
<1000 1Bild 264 Kleiderschrankleuchte mit LED, Batteriefach geschlossen

text_image
1 2Bild 265 Kleiderschrankleuchte mit LED, Batteriefach geöffnet
Batteriewechsel:
■ Deckel (Bild 264,1) in Pfeilrichtung aufschieben.
■ Die Batterien (Bild 265,2) dem Batteriehalter entnehmen.
■ Neue Batterien (Bild 265,2) gleichen Typs polrichtig (+/-) einsetzen.
■ Deckel (Bild 265,1) wieder aufschieben.
13
Wartung
13.7.6 Garagenleuchte

Bild 266 Garagenleuchte
Lampenwechsel:
■ Leuchtenabdeckung (Bild 266,1) etwas nach oben schieben und abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.7.7 Kühlschrankleuchte

Bild 267 Kühlschrankleuchte
Lampenwechsel:
■ Kühlschrank am externen Schalter ausschalten.
■ Von hinten unter die Leuchtenabdeckung (Bild 267,1) fassen und Leuchtenabdeckung ca. 3 mm anheben.
■ Leuchtenabdeckung seitlich abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13
Wartung
13.8 AL-KO Hinterachse
Fiat-Fahrzeuge mit AL-KO Hinterachse ohne Luftfederung
Zusätzlich zu den Vorschriften und den Hinweisen in der Betriebsanleitung des Basisfahrzeugs sowie des Wartungshandbuchs muss nach 20.000 km, jedoch mindestens alle 12 Monate, die Hinterachse nachgeschmiert werden.

Das Abschmieren nur bei entlasteter Hinterachse durchführen.
Zum Abschmieren wahlweise folgende Fette verwenden:
Costrac GL 1501 der Firma Klüber
Cardex 3746 SP der Firma CONDA

Wenn das Fahrzeug mit einer wartungsfreien Drehstabfederachse oder einer Hinterachse mit Luftfederung ausgerüstet ist, entfallen die beiden Schmier-nippel.

Bild 268 AL-KO Hinterachse
Die Schmiernippel (Bild 268, Pfeil) befinden sich an der Unterseite des Achsrohres.
13
Wartung
13.9 Ersatzteile

Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Von Dethleffs empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile wurden speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Die autorisierten Handelspartner oder die Servicestellen führen diese Produkte. Die autorisierten Handelspartner und Servicestellen sind über zulässige technische Einzelheiten informiert und führen die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus.
Von Dethleffs nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Wenn Produkte, die von Dethleffs nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:
- Sicherungen
- Keilriemen
- Wischerblätter
- Glühlampen
● Wasserpumpe (Tauchpumpe)
Bei Ersatzteilbestellungen die Seriennummer und den Fahrzeug-Typ dem autorisierten Handelspartner oder der Servicestelle angeben.
Das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
13
Wartung
13.10 Typschild

text_image
1 2 3 4 5 TYP DE HL FI S mbH & Co. KG STUFE KG KG 1- 2- 3- 10 9 8 7 6Bild 269 Typschild
1 Typ
2 technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs mit Anhänger
3 Hersteller der Stufe (Ausbaustufe)
4 Hersteller-Kürzel und Aufbaunummer
5 E G - Betriebserlau
6 zulässige Achslast hintere Achse (bei Tandemachse)
7 zulässige Achslast hinten
8 zulässige Achslast vorn
9 technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs
10 Seriennummer
Das Typschild (Bild 269) mit der Seriennummer ist an der B-Säule auf der Beifahrerseite (T-Modelle und A-Modelle) oder im Eingangsbereich (I-Modelle) angebracht.
Das Typschild nicht entfernen. Das Typschild:
- identifiziert das Fahrzeug
- hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen
- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter

Bild 270 Abdeckung Fahrgestellnummer (Basisfahrzeug Fiat)

▷ Bei Rückfragen an die Kundendienststelle immer die Seriennummer mit angeben.
Die Fahrgestellnummer befindet sich bei Fahrzeugen auf Fiat-Basis hinter einer Abdeckung (Bild 270,1) im Einstieg auf der Beifahrerseite.
13.11 Warn- und Hinweisaufkleber
Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

Ersatzaufkleber können beim autorisierten Handelspartner oder bei der Servicestelle angefordert werden.
13
Wartung
14
Räder und Reifen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Reifenauswahl
• den Umgang mit den Reifen
- den Radwechsel
• die Ersatzrad-Halterung
- den Reifendruck
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihr Fahrzeug entnehmen können.
14.1 Allgemeines

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Am Fahrzeug sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.
▷ Bedienungsanleitung des Basisfahrzeugs beachten.

Je nach Basisfahrzeug und Ausführung sind die Fahrzeuge serienmäßig nur mit einem Reifenreparatur-Set ausgestattet.
Bei einer Reifenpanne das Fahrzeug an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Fahrzeug mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
Bei Fahrzeugen mit Tandem-Achse kann es systembedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
Beispiel: 1509 Woche 15, Herstellungsjahr 2009.
Beachten:
■ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
■ Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
■ Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
- Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Fahrzeugs aufgeführt, aber auch der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
■ Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.
14
Räder und Reifen

Bild 271 Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen
- Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 271).
■ Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
■ Bei Stilllegung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern:
Das Fahrzeug so aufbocken, dass die Räder entlastet sind, oder das Fahrzeug alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.
■ Regelmäßig das Reserverad bzw. das Reifen-Pannenset austauschen.
14.2 Reifenauswahl


▶ Die falsche Reifenwahl kann während der Fahrt zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen.
Wenn Reifen montiert werden, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, kann die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und damit der Versicherungsschutz erlöschen. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
Die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren oder sind bei den autorisierten Handelspartnern oder den Servicestellen zu erfahren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen.
Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.
Auch die Achsgeometrie eines Fahrzeugs, wie Sturz und Spur, ist für die Reifenauswahl wichtig. Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
14
Räder und Reifen
14.3 Bezeichnungen am Reifen
215/70 R 15C 109/107 Q
| Bezeichnung Erklärung | |
| 215 Breite des Reifens in mm | |
| 70 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent | |
| R Reifenbauart (R = radial) | |
| 15 Felgendurchmesser in Zoll | |
| C Commercial (Transporter) | |
| CP verstärkte Reifen speziell für Camping-Fahrzeuge | |
| 109 Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung | |
| 107 Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung | |
| Q | Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h) |
14.4 Umgang mit Reifen
Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Bei ungleichmäßiger Profilabnutzung Vorspur und Sturz prüfen lassen. Das Fahren mit falsch eingestellter Vorspur oder einseitig verstelltem Sturz führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
■ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.
■ Reifenschonend fahren. Scharfes Bremsen, Kavalierstarts und lange Fahrten auf schlechten Straßen vermeiden.
14
Räder und Reifen
14.5 Radwechsel
14.5.1 Allgemeine Hinweise

Das Fahrzeug muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
Ersten Gang einlegen. Bei Automatikgetriebe auf Stellung "P" schalten.
▶ Vor dem Anheben des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Stützen anheben.
▶ Wenn ein Anhänger angekuppelt ist: Den Anhänger abkuppeln, bevor das Fahrzeug angehoben wird.
▶ Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau, sondern unter der Achse ansetzen.
▶ Den Wagenheber niemals überlasten. Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.
▶ Den Wagenheber nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs während des Reifenwechsels einsetzen.
Nicht den Motor starten, während das Fahrzeug angehoben ist.
Es dürfen sich keine Personen unter das angehobene Fahrzeug legen.

Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
▶ Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 271).
▷ Wenn auf andere Felgen (z. B. Alufelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
Felgen und Reifen, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
▷ Räder nicht über Kreuz austauschen.

Das Fahrzeug gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.
▷ Weitere Informationen der Bedienungsanleitung des Basisfahrzeugs entnehmen.
14.5.2 Anziehdrehmoment
| Felge Anziehdrehmoment | |
| Stahlfelge 15" 160 Nm | |
| Stahlfelge 16" 180 Nm | |
| Alufelge 15" 130 Nm | |
| Alufelge 16" 160 Nm |
14
Räder und Reifen
14.6 Ersatzrad-Halterung

Bei Modellen mit einem Basisfahrzeug der Marke Fiat ist kein Ersatzrad vorhanden. Bei diesen Fahrzeugen ist serienmäßig ein Reifen-Pannenset zum Aufschäumen des defekten Reifens beigelegt.
Das Ersatzrad liegt auf der Unterseite des Fahrzeugs in einem Aufnahmekorb, der von außen zu öffnen ist.

Wegen des Gewichts und der Einbaulage kann nur eine sehr kräftige Person das Ersatzrad allein absenken oder anheben. Stets von einer zweiten Person helfen lassen.

text_image
1 2 3 4 5Bild 272 Ersatzrad-Halterung (Iveco)
Ersatzrad entnehmen:
■ Splint (Bild 272,4) herausziehen.
■ Bügel (Bild 272,5) gegen das Ersatzrad drücken und den Halter (Bild 272,3) aushängen.
■ Bügel nach unten bewegen.
■ Mutter (Bild 272,2) lösen und Ersatzrad (Bild 272,1) entnehmen.
14
Räder und Reifen
14.7 Reifendruck

Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
▶ Nur Ventile verwenden, die für den vorgeschriebenen Reifendruck zugelassen sind.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Die Tragkraft und damit die Haltbarkeit eines Reifens hängt unmittelbar mit dem Reifendruck zusammen. Luft ist ein flüchtiges Medium, das unvermeidlich auch aus Reifen entweicht.
Als Faustregel kann man ansetzen, dass bei einem gefüllten Reifen alle zwei Monate ein Druckverlust von 0,1 bar eintritt. Um Schäden oder ein Platzen der Reifen zu vermeiden, den Reifendruck regelmäßig prüfen.

Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.
▷ Bei warmen Reifen ist der Druck höher als bei kalten Reifen. Den korrekten Druck daher bei kalten Reifen kontrollieren.
▷ Angabe des Reifendrucks in bar.
Das verwendete Ventil muss für den Luftdruck zugelassen sein. Über 4,75 bar empfehlen wir die Verwendung eines Metall-Ventils.
Die Daten der zulässigen Achslast den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▷ Bei Ersatzbedarf empfiehlt Dethleffs Reifen in Camping-Ausführung.
14
Räder und Reifen
Fiat
| Typen Reifengröße Luftdruck | vorn in bar | Luftdruck hinten in bar | |
| Alle Typen 215/70 R 15 C/CP | (109/107) Q | 4,25 4,5 | |
| Alle Typen mit Bereifung "Camping" | 215/70 R 15 C/CP (109/107) Q | 4,75 5,5 | |
| Alle Typen 225/75 R 16 C/CP | (116/114) R | 4,5 5,0 | |
| Alle Typen mit Bereifung "Camping" | 225/75 R 16 C/CP (116/114) R | 4,75 5,5 | |
| Alle Typen 225/75 R 16 C/CP | (116/114) Q (Tandemachse) | 4,5 3,5 | |
| Alle Typen mit Bereifung "Camping" | 225/75 R 16 C/CP (116/114) Q (Tandemachse) | 5,5 3,5 |
Die Fahrzeuge werden laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der Dethleffs-Handelspartner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
14
Räder und Reifen
15
Störungssuche
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen an Ihrem Fahrzeug.
Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Bremsanlage
• die elektrische Anlage
• die Gasanlage
- den Gaskocher
- den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• die Heizung
- den Boiler
den Kühlschrank
• die Klimaanlage
• die Wasserversorgung
- die Toilette
den Aufbau
Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.
15.1 Bremsanlage

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
15.2 Elektrische Anlage

Beim Wechseln der Wohnraumbatterie nur Batterien derselben Bauart verwenden.

Zum Wechseln der Sicherungen siehe Kapitel 9.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühlampe defekt Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten | |
| Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Innenbeleuchtung funktioniert nicht | Glühlampe defekt Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten | |
| Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Elektrische Eintrittstufe lässt sich nicht aus- bzw. einfahren | Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln |
| Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss | 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten |
| Starterbatterie oder Wohnraumbatterie wird bei 230-V-Betrieb nicht gela-den | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Starterbatte-rie oder an der Wohnraum-batterie defekt | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Starterbatte-rie oder an der Wohnraum-batterie wechseln |
| Lademodul im Elektro-block defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Wohnraumbatterie wird vom Fahrzeug nicht gela-den | Sicherung an Lichtmaschi-ne Klemme D+ defekt | Sicherung wechseln |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Kontroll-Leuchte 12 V leuchtet nicht | 12-V-Versorgung ausge-schaltet | 12-V-Versorgung einschal-ten |
| Batterie-Trennschalter am Elektroblock ausgeschaltet | Batterie-Trennschalter ein-schalten | |
| Starterbatterie oder Wohn-raumbatterie nicht gela-den | Starterbatterie oder Wohn-raumbatterie laden | |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Flachsicherung (2 A) an der Wohnraumbatterie defekt | Flachsicherung (2 A) an der Wohnraumbatterie wech-seln | |
| Keine Anzeige am Panel 12-V-Versorgung ausge-schaltet | 12-V-Versorgung einschal-ten | |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | ||
| Starterbatterie oder Wohn-raumbatterie nicht gela-den | ||
| Trennrelais im Elektroblock defekt | ||
| 12-V-Versorgung funktioniert nicht | 12-V-Versorgung ausge-schaltet | 12-V-Versorgung einschal-ten |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbin-den | |
| Wohnraumbatterie ist ent-laden | Wohnraumbatterie laden | |
| Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Wohnraum-batterie defekt | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Wohnraum-batterie wechseln | |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| 12-V-Versorgung funktioniert nicht bei 230-V-Betrieb | 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Lademodul im Elektro-block defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | Kundendienst aufsuchen | |
| Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Wohnraumbatterie defekt | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Wohnraumbatterie wechseln | |
| Starterbatterie wird bei 12-V-Betrieb entladen | Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen |
| Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz getrennt | Wohnraumbatterie mit dem 12-V-Bordnetz verbinden | |
| Keine Spannung von der Wohnraumbatterie | Wohnraumbatterie ist ent-laden | Wohnraumbatterie sofort laden ▷ Tiefentladung schädigt die Batterie. Vor längerer Standzeit des Fahrzeugs die Wohnraumbatterie voll laden |
| Keine Ausgangsspannung am Wechselrichter (LED "Power Status" zeigt Fehler an) | Eingangsspannung zu hoch (schnelles Blinken) | Eingangsspannung prüfen |
| Eingangsspannung zu niedrig (langsames Blinken) | Batterie nachladen | |
| Leitungen und Verbindungen prüfen | ||
| Thermische Überlastung (periodisches Blinken) | Wechselrichter und Verbraucher ausschalten und nach ca. 5 bis 10 Minuten wieder einschalten | |
| Belüftung verbessern | ||
| Kurzschluss, Verpolung oder zu hohe Dauerbelastung (Dauerleuchten) | Wechselrichter ausschalten und Verbraucher entfernen. Wenn beim Wiedereinschalten ohne Verbraucher kein Fehler auftritt, ist der Verbraucher defekt. Wenn der Fehler trotzdem wieder auftritt, Kundendienst aufsuchen. |
15
Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Dunstabzug funktioniert nicht | 230-V-Sicherungsautomatausgeschaltet | 230-V-Sicherungsautomateinschalten |
| 12-V-Versorgungsgerätausgeschaltet | 12-V-Versorgungsgerät amPanel einschalten | |
| Netzgerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Sicherung (15 A) am230-V-Sicherungskastendefekt | Sicherung (15 A) wechseln | |
| Sicherung (15 A) am Elekt-roblock defekt | Sicherung (15 A) wechseln | |
| Dunstabzug defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Klimaanlage lässt sich nicht aus- bzw. einschalten | 230-V-Sicherungsautomathat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomateinschalten |
| Batterie der Fernbedienung ist leer | Batterie der Fernbedienung wechseln | |
15.3 Gasanlage

Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
▶ Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kein Gas Gasflasche leer Gasflasche wechseln | ||
| Gasabsperrventil geschlossen | ||
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche geschlossen | ||
| Außentemperatur zu niedrig (-42 °C bei Propangas, 0 °C bei Butangas) | ||
| Einbaugerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
15 Störungssuche
15.4 Kochstelle
15.4.1 Gaskocher/Gasbackofen
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht) | Zu kurze Anheizzeit Nach Zündung ca. 15 bis20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten | |
| Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig einstellen (nicht bie-gen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen |
15.4.2 Mikrowellengerät

▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Mikrowellengerät schaltet nicht ein | Sicherung defekt Sicherung wechseln | |
| Tür des Mikrowellengeräts ist nicht richtig geschlossen | Fremdkörper entfernen, die in der Tür des Mikrowellengeräts klemmen, und Tür richtig schließen | |
15
Störungssuche
15.5 Heizung/Boiler
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
15.5.1 Heizung/Boiler Truma
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Heizung zündet nicht Temperaturfühler am Bedienteil oder Fernfühler defekt | Stecker am Bedienteil abziehen. Die Heizung funktioniert dann ohne Thermostat. So bald wie möglich Kundendienst aufsuchen | |
| Rote Kontroll-Leuchte "Störung" leuchtet | Luft im Gasleitungssystem Ausschalten und erneuteinschalten. Nach zweimaligem vergeblichem Zündversuch vor erneutem Einschalten 10 Minuten abwarten | |
| Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | ||
| Defekt eines Sicherungsgliedes | Kundendienst aufsuchen | |
| Rote Kontroll-Leuchte "Störung" blinkt | Betriebsspannung zu ge-ring | Wohnraumbatterie laden (lassen) oder erneuern |
| Grüne Kontroll-Leuchte hinter Drehknopf leuchtet nicht | Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln |
| Sicherung in der elektronischen Steuereinheit hat angesprochen | Kundendienst aufsuchen | |
| Wohnraumbatterie defekt Wohnraumbatterie laden (lassen) oder erneuern | ||
| Gelbe Kontroll-Leuchte am Energie-Wahlschalter leuchtet nicht | Keine Versorgungsspan-nung | 230-V-Anschluss und Sicherungen prüfen |
| Überhitzungsschalter hat ausgelöst | Überhitzungsschalter drücken | |
| Boiler entleert sich, Sicher-heits-/Ablassventil hat sich geöffnet | Innentemperatur unter 8 °C | Innenraum aufheizen |
| Sicherheits-/Ablassventil von Batterieversorgung getrennt | Batterie-Trennung aufhe-ben. Dazu den Batterie-Trennschalter am Elektro-block einschalten oder über das Panel die Batte-rietrennung aufheben | |
| Betriebsspannung unter 10,8 V | Wohnraumbatterie laden (lassen) oder erneuern | |
| Sicherung defekt Sicherung am Elektro-block wechseln | ||
15
Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Sicherheits-/Ablassventil schließt nicht beim Einschalten | Sicherheits-/Ablassventil von Batterieversorgung getrennt | Batterie-Trennung aufheben. Dazu den Batterie-Trennschalter am Elektro-block einschalten oder über das Panel die Batte-rietrennung aufheben |
| Betriebsspannung unter 10,8 V | Wohnraumbatterie laden (lassen) | |
| Sicherung defekt Sicherung am Elektro-block wechseln | ||
| Rote und grüne Kontroll-Leuchte leuchten nicht | Sicherung defekt Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Lüfterrad läuft laut oder nicht gleichmäßig | Lüfterrad verschmutzt Truma-Service aufsuchen | |
15.5.2 Heizung/Boiler Alde

▷ Wenn ein Fehler im System auftritt, wird die Ursache auf dem Display angezeigt.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Heizung zündet nicht bei Gasbetrieb | Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | |
| Heizung zündet nicht Batteriespannung zu niedrig | Volle Gasflasche anschließenBatterie laden. Wenn die Batteriespannung über 11 V steigt, springt die Heizung automatisch an | |
| Heizung zündet nicht bei 230-V-Elektrobetrieb | Keine 230-V-Versorgung 230-V-Sicherungsautomateinschalten | |
| Heizung schaltet ab Überhitzung Heizung abkühlen lassen. | 230-V-Versorgung anschließenZur Rückstellung der Anzeige die 12-V-Stromversorgung zur Heizung unterbrechen und wieder anschließen | |
| Heizung läuft, aber keine Wärme an den Konvektoren | Umwälzpumpe funktioniert nicht | Raumthermostat einschalten |
| Kundendienst aufsuchen | ||
| Heizung und Umwälzpumpe laufen, aber keine Wärme an den Konvektoren | Luft im Heizsystem Warmwasser-Heizung entlüften | |
15 Störungssuche
15.6 Kühlschrank
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
15.6.1 Kühlschrank Dometic ohne AES
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kühlschrank schaltet bei 230-V-Betrieb nicht ein | Keine 230-V-Versorgung 230 | -V-Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Kühlschrank schaltet bei 12-V-Betrieb nicht ein | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Starterbatterie defekt | Jumbo-Flachsicherung (40 A) an der Starterbatterie wechseln |
| Flachsicherung (2 A) an der Starterbatterie defekt | Flachsicherung (2 A) an der Starterbatterie wechseln | |
| Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Zu geringe Betriebsspannung 12 V | 12-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Kühlschrank schaltet bei Gasbetrieb nicht ein Betriebsanzeige "GAS" blinkt gelb | Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | |
| Luft in der Gasleitung Zündvorgang 3- oder 4-mal wiederholen | ||
| Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen | |
Störungssuche
15.6.2 Kühlschrank Thetford ohne SES (Fehlerdiagnose)
| Fehlercode Ursache | Abhilfe | |
| 1 Die 230-V | Versorgung liegt75 % unter der erforderlichen Betriebsspannung | Kundendienst aufsuchen |
| 2 Die 12-V | Versorgung liegt75 % unter der erforderlichen Betriebsspannung | Kundendienst aufsuchen |
| 3 Der Kühlschrank | arbeitet im230-V-Betrieb, obwohl kein230-V-Betrieb gewählt ist | Kundendienst aufsuchen |
| 4 Der Kühlschrank | arbeitet im12-V-Betrieb, obwohl kein12-V-Betrieb gewählt ist | Kundendienst aufsuchen |
| 5 Der Kühlschrank | arbeitet imGasbetrieb, obwohl kein Gas-betrieb gewählt ist | Kundendienst aufsuchen |
| 6 Das Gasventil | wird als offenfestgestellt, obwohl es ge-schlossen sein sollte | Kundendienst aufsuchen |
| 7 Das Gasventil | wird als ge-schlossen festgestellt, obwohl es offen sein sollte | Kundendienst aufsuchen |
| 8 Die 230-V | Versorgung liegt20 % unter der erforderlichen Betriebsspannung | 230-V-Versorgung prüfen |
| 9 Die Gaszufuhr | wurde geschlos-sen. Die Flamme wurde imGasbetrieb nicht innerhalb von30 Sekunden gezündet | Gasversorgung prüfenDen Zündvorgang 3- bis4-mal wiederholenKundendienst aufsuchen |
| 10 Der Kühlschrank | steht auf12-V-Betrieb und der Fahr-zeugmotor läuft nicht | Den Fahrzeugmotor starten oder eine andere Energiequel-le wählen |
| 11 Der Kühlschrank | steht auf"AUTO"-Modus und es ist keineEnergiequelle verfügbar | Eine Energiequelle bereitstellen und den Kühlschrank zu-rücksetzen. Dazu denKühlschrank aus- und wieder einschalten |
| 12 – Kundendienst aufsuchen | ||
| 13 Der Temperatursensor ist de-fekt | Prüfen, ob der Stecker ober-halb der Lamelle im Innern desKühlschranks richtig eingesteckt ist. Wenn ja: Kunden-dienst aufsuchen | |
| 14 Die Verbindung zwischen Bedienelementen und Steuergerät ist unterbrochen | Kundendienst aufsuchen | |
15
Störungssuche
15.6.3 Dometic 8er-Reihe mit MES

▷ Bei einer Störung leuchtet immer auch die Anzeige-LED Störung "!
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| LED "◀" blinkt | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| LED "+" blinkt Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| LED "◀" blinkt | Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen |
| Zu geringe Betriebsspannung 12 V | 12-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | ||
| LEDs für Anzeige der Temperaturstufe blinken | Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen |
| LED "-" und LEDs für Anzeige der Temperaturstufe blinken | Temperatursensor defekt Kundendienst aufsuchen | |
| 230-V-Heizelement defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| LED "+" und LEDs für Anzeige der Temperaturstufe blinken | 12-V-Heizelement defekt Kundendienst aufsuchen | |
15
Störungssuche
15.6.4 Dometic 8er-Reihe mit AES

▷ Bei einer Störung leuchtet immer auch die Anzeige-LED Störung "!
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Text "230 V" blinkt | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Text "12 V" blinkt Sicherung am Elektro-block defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Text "GAS" blinkt | Trennrelais im Elektroblock defekt | Kundendienst aufsuchen |
| Zu geringe Betriebsspannung 12 V | 12-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Gasmangel | Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | |
| Volle Gasflasche anschließen | ||
| Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen | |
| LEDs für Anzeige der Temperaturstufe blinken | Temperatursensor defekt Kundendienst aufsuchen | |
| Text "HE1" blinkt | 230-V-Heizelement defekt | Kundendienst aufsuchen |
| Text "HE2" blinkt | 12-V-Heizelement defekt | Kundendienst aufsuchen |
15.7 Klimaanlage
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klimaanlage kühlt nicht | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| Sicherung defekt Sicherung prüfen und ggf. ersetzen | ||
| Temperatur unter 16 °C | ||
| Temperatur falsch einge- stellt | Temperatur einstellen | |
| Luftfilter verschmutzt | Luftfilter wechseln | |
Störungssuche
15.8 Wasserversorgung
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Wasserleitungen neu aufklemmen |
| Kein Wasser Wassertank leer | Trinkwasser nachfüllen | |
| Ablasshahn nicht geschlossen | Ablasshahn schließen | |
| 12-V-Versorgung ausgeschaltet | 12-V-Versorgung einschalten | |
| Sicherung für Wasserpumpe defekt | Sicherung am Elektro-block wechseln | |
| Wasserpumpe defekt Wasserpumpe tauschen (lassen) | ||
| Wasserleitung geknickt Wasserleitung gerade le-gen bzw. tauschen | ||
| Elektroblock defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Wasserpumpe am Panel ausgeschaltet | Wasserpumpe einschalten | |
| Toilette hat kein Spülwasser | Wassertank leer Trinkwasser nachfüllen | |
| Sicherung für Toilette defekt | Sicherung wechseln | |
| Anzeige für Abwasser und Wasser zeigt falschen Wert an | Mess-Sonde im Abwasser-tank oder Wassertank verschmutzt | Abwassertank/Wassertank reinigen |
| Mess-Sonde defekt Mess-Sonde wechseln | ||
| Abwassertank lässt sich nicht entleeren | Ablasshahn verstopft Am Abwassertank Reini-gungsdeckel öffnen und Abwasser ablassen. Ab-wassertank gut spülen | |
| Auslauf am Einhandhebel-mischer verstopft | Perlator verkalkt Perlator ausklipsen, in Essigwasser entkalken (nur bei Produkten aus Metall) | |
| Wasserdüsen am Brause-kopf verstopft | Wasserdüsen verkalkt Brause-kopf in Essigwasser entkalken (nur bei Produk-ten aus Metall) bzw. wei-che Düsennoppenabreiben | |
| Wasser läuft langsam oder gar nicht aus der Duschwanne ab | Fahrzeug steht nicht waag-recht | Fahrzeug waagrecht stellen |
| Trübung des Wassers Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wassertank mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trink-wasser spülen | |
15
Störungssuche
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Geschmacks- oder Ge-ruchsveränderungen des Wassers | Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen |
| Versehentlich Kraftstoff in den Wassertank eingefüllt | Sofort Fachwerkstatt auf-suchen | |
| Mikrobiologische Ablagerungen in der Wasseranlage | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen | |
| Ablagerungen im Wasser-tank und/oder in wasser-führenden Bauteilen | Zu lange Verweildauer des Wassers im Wassertank und in den wasserführenden Bauteilen | Wasseranlage mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen |
15.9 Aufbau
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klappenscharniere/Tür-scharniere schwergängig | Klappenscharniere/Tür-scharniere nicht/zu wenig geschmiert | Klappenscharniere/Tür-scharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toiletten-raum schwergängig/knar-ren | Scharniere/Gelenke nicht/zu wenig geschmiert | Scharniere/Gelenke mit lö-sungsmittelfreiem und säurefreiem Öl schmieren ▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten |
| Stauschrankscharniere schwergängig/knarren | Stauschrankscharniere nicht/zu wenig geschmiert | Stauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfrei-em synthetischem Öl schmieren |
| Motorhaubenschwenksys-tem schwergängig | Motorhaubenschwenksys-tem nicht/zu wenig ge-schmiert | Motorhaubenschwenksys-tem mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Heki-Dachhaube schwer-gängig | Gewindespindel nicht ge-schmiert | Gewindespindel ein-fetten |
| Gewindespindel defekt Neue | Gewindespindel ein-setzen lassen |

Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
15
Störungssuche
Sonderausstattungen
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen

Von Dethleffs nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Wenn Produkte, die von Dethleffs nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Dethleffs-Sonderausstattungen aufge- listet. Wenn diese Gegenstände im oder am Fahrzeug mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.
| Artikelbezeichnung Mehrgewicht (kg) | |
| Abwassertank, isoliert 2 | |
| Alkovenbett, klappbar 2 | |
| Alkovenfenster, ausstellbar 2 | |
| Anhängerkupplung 26-46 | |
| Ausstellfenster, Fahrerhaus 8 | |
| Außendusche 1 | |
| Außenküche 10 | |
| Außenstauraum (Heckabsenkung) 59-63 | |
| Außenstauraum (Staufach) 3 | |
| Automatikgetriebe 17 | |
| Autoradio mit CD 2 | |
| Backofen | 14 |
| Chassis-Paket (Klimaanlage Fahrerhaus, Airbags) | 23-27 |
| Dachhaube (Klarglas) 1 | |
| Dachhaube (Midi-Heki) | 10 |
| Dachreling | 10 |
| Dachträger | 15-20 |
| Dekopaket "Kissenschlacht" | 1 |
| Drehkonsole, Sitz | 20 |
| Dunstabzug | 2-5 |
| Duo-Umschaltanlage (inkl. Gasflasche) | 26 |
| Eintrittstufe, elektrisch | 6-10 |
| Fahrerhausteppich | 3 |
| Fahrerhaustür | 17 |
Sonderausstattungen
| Artikelbezeichnung | Mehrgewicht (kg) |
| Fahrradträger für 3 Fahrräder 9 | |
| Fahrradträger für 4 Fahrräder 10 | |
| Faltverdunklungen, Fahrerhaus 3 | |
| Feuerlöscher 6 kg 8 | |
| Flachbildschirm 4-6 | |
| Fußbodenerwärmung, elektrisch 9 | |
| Gassteckdose außen 1 | |
| Halterung für Flachbildschirm 3-5 | |
| Hebe-Kippdach (Heki 3) 12-15 | |
| Heizung Trumatic C 6002, Elektro-Kit 2 | |
| Insektenschutztür 3 | |
| Isoliermatte für Fahrerhaus-Fenster 2 | |
| Klimaanlage 32-40 | |
| Kühlschrank, separates Frosterfach 7-20 | |
| Markise 300 cm 21 | |
| Markise 350 cm 25-35 | |
| Markise 400 cm 27-40 | |
| Markise 450 cm 32 | |
| Markise 500 cm 36 | |
| Markise 600 cm 40 | |
| Mikrowellengerät 15 | |
| Motorradträger/Fahrradträger | 40 |
| Navigationssystem (mit Verkabelung) | 9 |
| Notbett | 3-5 |
| Pilotensitze | 20 |
| Querstreben, Dachreling | 7 |
| Radiovorbereitung | 4 |
| Radzierblenden | 4 |
| Rauchmelder | 1 |
| Rückfahrkamera inkl. Monitor und Verkabelung | 5-10 |
| Rußpartikelfilter | 10 |
| Satellitenanlage | 15-24 |
| Schalter für Wasserpumpe | 1 |
| Schraubenfedern vorn, verstärkt | 5 |
| Serviceklappe | 3-8 |
| Sicherheitspaket | 5 |
| Sitzbezüge Fahrerhaus wie im Wohnraum | 3 |
| Solaranlage | 15 |
| Spannungsumwandler Klimaanlage | 3 |
Sonderausstattungen
| Artikelbezeichnung | Mehrgewicht (kg) |
| Stützen (2 Stück) 6-10 | |
| Teppich, gekettelt, lose verlegt 6-9 | |
| Tischfuß, freistehend 5 | |
| Trittschweller 8 | |
| Verkleidung, innen 2 | |
| Vorzeltleuchte 1 | |
| Warmwasser-Heizung Alde 30-50 | |
| Warndreieck und Verbandskasten 2 | |
| Wärmetauscher Alde 2-5 | |
| Winterabdeckung Kühlschrankgitter 1 | |
| Winter-Komfort-Paket (je nach Ausstattung) 15-75 | |
| Zusatzbatterie 27 | |
| Zusatzheizung, Fahrerhaus (Standheizung) 7 | |
| Zusatzleuchten, innen 2 | |
| Zusatzpumpe Alde-Heizung 1 | |
| Zusatz-Wärmetauscher (Arizona) 3 |
Sonderausstattungen
17
Hilfreiche Tipps
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Verkehrsbestimmungen in Deutschland
• die Hilfe in europäischen Staaten
- die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten
● die Gasversorgung in europäischen Staaten
- die Mautbestimmungen in europäischen Staaten
• das sichere Übernachten unterwegs
• das Wintercamping
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, der Sie die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für die Reise entnehmen können.
17.1 Dethleffs Reisetipps auf dem iPhone

Die in diesem Kapitel zusammengestellten Hinweise sind auch als iPhone-App verfügbar. Nähere Informationen finden Sie auf der Dethleffs-Website und im Apple App Store.
▷ Nutzen Sie den nebenstehenden QR-Code, um direkt zum Download für die Dethleffs-App im Apple App Store zu gelangen.

17.2 Die wichtigsten Hinweise für Motorcaravans
17.2.1 Verkehrsbestimmungen in Deutschland
| Fahrzeuge bis 2,8 t1) | Fahrzeuge von 2,8 bis 3,5 t1) | Fahrzeuge über 3,5 t1) | ||
| Höchstgeschwindigkeit | ||||
| innerhalb geschlossener Ortschaften | 50 km/h | 50 km/h | 50 km/h | |
| außerhalb geschlossener Ortschaften | 100 km/h | 100 km/h | 80 km/h/100 km/h2) | |
| Autobahn | Richtgeschwindigkeit 130 km/h | 80 km/h/100 km/h3) | ||
![]() | Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 t1) | nicht betroffen nicht betroffen zutreffend | ||
![]() | Verkehrsverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 t1) | nicht betroffen nicht betroffen zutreffend | ||
![]() | Verbot des Fahrens ohne einen Mindestabstand | nicht betroffen nicht betroffen zutreffend, wenn vorherfahrendes Fahrzeug über 3,5 t1) | ||
17
Hilfreiche Tipps
1) technisch zulässige Gesamtmasse
2) Auf Kraftfahrstraßen für Motorcaravans mit einer techn. zul. Gesamtmasse zwischen 3,5 t und 7,5 t
3) Für Motorcaravans mit einer techn. zul. Gesamtmasse zwischen 3,5 t und 7,5 t
Angaben ohne Gewähr
17.2.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland

Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Verkehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren. Auskünfte erteilen die Automobilclubs oder die Ländervertretungen.
In einigen europäischen Ländern müssen Warnwesten getragen werden, wenn außerorts bei Pannen oder Unfällen das Fahrzeug verlassen wird.
Die Informationen über die Verkehrsbestimmungen sind besonders wichtig, da im Schadensfall das jeweilige Landesrecht gilt. Zur eigenen Sicherheit bei Reisen ins Ausland immer folgende Punkte beachten:
• Die grüne Versicherungskarte mitführen.
- Einen Vordruck "Unfallbericht" von der Versicherung mitführen.
- Unfälle in jedem Fall von der Polizei aufnehmen lassen.
- Keine Dokumente unterschreiben, die nicht vollständig gelesen und verstanden worden sind.
17.2.3 Parken

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind die Fahrzeuge über 2,8 t techn. zulässiger Gesamtmasse vorne und hinten auf der Fahrbahnseite mit einer eigenen Lichtquelle kenntlich zu machen. Ersatzweise darf eine reflektierende Park-Warntafel (Größe 423 x 423 mm) verwendet werden. Die Park-Warntafel darf nur während des Haltens angebracht sein. Die obere Kante der Park-Warntafel darf sich max. 1200 mm über der Fahrbahn befinden. Rückstrahler und Kennzeichen dürfen durch die Park-Warntafel nicht verdeckt werden.
| Parken und Abstellen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum | Fahrzeuge bis 2,8 t1) | Fahrzeuge von 2,8 bis 3,5 t1) | Fahrzeuge über 3,5 t1) | |
| grundsätzlich erlaubt, soweit nicht durch Verkehrszeichen eingeschränkt | ||||
| auf Gehwegen mit Parkflächenmarkierungen | Parken erlaubt | Parken nicht erlaubt | ||
![]() | Parken für Kraftfahrzeuge aller Art | Parken erlaubt | ||
![]() | Parken auf Gehwegen | Parken erlaubt | Parken nicht erlaubt | |
![]() | Zusatzzeichen:nur Personen-kraftwagen | Parken nicht erlaubt | ||
17
Hilfreiche Tipps
| Parken und Abstellen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum | Fahrzeuge bis 2,8 t1) | Fahrzeuge von 2,8 bis 3,5 t1) | Fahrzeuge über 3,5 t1) | |
![]() | Zusatzzeichen:nur Motorcara-vans | Parken erlaubt | ||
![]() | Zusatzzeichen:nur Kraftfahr-zeuge mit mehr als 3,5 t1) | Parken nicht erlaubt Parken | erlaubt | |
![]() | Zusatzzeichen:nur für Last-kraftwagen mit Anhänger | Parken nicht erlaubt | ||
![]() | Zusatzzeichen:nur Pkw mit An-hänger | Parken nicht erlaubt | ||
![]() | Zusatzzeichen:nur für Kraftom-nibusse | Parken nicht erlaubt | ||
Haltende Fahrzeuge bei Dunkelheit
| innerhalb geschlossener Ortschaften | nicht betroffen | nicht betroffen eigene | Lichtquelle oder Warntafel |
| außerhalb geschlossener Ortschaften | eigene Lichtquelle (Standlicht) | eigene Lichtquelle (Standlicht) | eigene Lichtquelle (Standlicht) |
1) technisch zulässige Gesamtmasse
Angaben ohne Gewähr
17.2.4 Amtliche Prüfungen
| Fahrzeuge bis 2,8 t1) | Fahrzeuge von 2,8 bis 3,5 t1) | Fahrzeuge über 3,5 t1) | |
| Hauptuntersuchung (HU)TÜV/DEKRA mit Abgasuntersuchung | erste HU nach 36 Monaten; danach alle 24 Monate | erste HU nach 36 Monaten; danach alle 24 Monate | 24 Monate; ab dem 7. Jahr: 12 Monate |
| Prüfung der Gasanlage (durch Gas-Sachkundigen) | 24 Monate | 24 Monate | 24 Monate |
1) technisch zulässige Gesamtmasse
Angaben ohne Gewähr
17
Hilfreiche Tipps
17.2.5 Notfallausstattung
| Fahrzeuge bis 2,8 t1) | Fahrzeuge von 2,8 bis 3,5 t1) | Fahrzeuge über 3,5 t1) | |
| Im Fahrzeug muss mitgeführt werden: | Verbandskas- ten, Warndrei- eck | Verbandskas- ten, Warndrei- eck | Verbandskas- ten, Warndrei- eck, Warnblink-leuchte |
1) technisch zulässige Gesamtmasse
Angaben ohne Gewähr
17.3 Hilfe auf Europas Straßen
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | ➊ Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| BelgienBrüssel(+32 2 7 87 18 00) | + 100/112★ 101/112 | ➊ ADAC München +49 89 22 22 22TCB Brüssel +32 70 34 47 77 |
| BulgarienSofia(+359 2 91 83 80) | + 112/150★ 166 | ➊ ADAC Sofia +359 2 1 08 93 77UAB Sofia +359 2 9 11 46/1 46 ^1) |
| DänemarkKopenhagen(+45 35 45 99 00) | + 112★ 112 | ➊ ADAC Kopenhagen+45 45 93 17 08ADAC Kopenhagen+45 45 93 17 08 |
| Deutschland 112(+/-) | +★ 110 | ➊ ADAC München +49 89 76 76 70ADAC+49 1802 22 22 22/22 22 22 ^1) |
| EstlandTallinn(+372 6 27 53 03) | + 112★ 110/112 ^1) | ➊ ADAC München +49 89 22 22 22EAK +372 6 97 91 88/18 88 ^1) |
| FinnlandHelsinki(+358 9 45 85 80) | + 112★ 112 | ➊ ADAC München +49 89 22 22 22 ^2) Autoliitto Helsinki 02 00 80 80Autoliitto Helsinki+358 9 77 47 64 00 |
| FünckreichParis(+33 1 53 83 45 00) | + 15/112 ^1) ★ 17/112 ^1) | ➊ ADAC Lyon +33 8 25 80 08 22ADAC Lyon +33 8 25 80 08 22 |
| GriechenlandAthen(+30 21 07 28 51 11) | + 166/112★ 100/112 | ➊ ADAC Athen +30 21 08 93 77 77ELPA +30 1 04 00 |
| GroßbritannienLondon(+44 20 78 24 13 00) | + 112★ 112 | ➊ ADAC München +49 89 22 22 22AA +44 800 88 77 66 |
| IrlandDublin(+353 1 2 69 30 11) | + 999/112 ^1) ★ 999/112 ^1) | ➊ ADAC München +49 89 22 22 22AA Dublin +353 18 00 66 77 88 |
Hilfreiche Tipps
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| IslandReykjavík+354 5 30 11 00 | + 112★ 112 | 1 F.I.B +354 4 14 99 99F.I.B +354 5 11 21 12 |
| ItalienRom+39 6 49 21 31 | + 118★ 112 | 1 ADAC Mailand +39 3 92 10 41ACI +39 80 31 16 |
| KroatienZagreb+385 1 6 30 01 00 | + 112★ 112 | 1 ADAC Zagreb +385 1 3 44 06 66HAK +385 9 87/ 0 19 871) |
| LettlandRiga+371 67 08 51 00 | + 03/1121)★ 03/1121) | 1 ADAC München +49 89 22 22 22LAMB +371 18 88 |
| LitauenVilnius+370 52 10 64 00 | + 03/1121)★ 02/1121) | 1 ADAC München +49 89 22 22 22LAS +370 8 80 00 00 00/18 881) |
| LuxemburgLuxemburg+ 352 45 34 45-1 | + 112★ 113 | 1 ADAC München +49 89 22 22 22ACL +352 2 60 00 |
| MazedonienSkopje+389 2 3 09 39 00 | + 194/985★ 192/985 | 1 ADAC +381 11 3 33 11 11AMSM 196AMSM +389 2 3 18 11 96 |
| MontenegroPodgorica+382 2 44 10 18 | + 94★ 92 | 1 ADAC Zagreb +385 1 3 44 06 55AMSCG +382 1 98 07 |
| NiederlandeDen Haag+31 70 3 42 06 00 | + 112★ 112 | 1 ADAC Assen +31 592 39 05 60ANWB +31 88 2 69 28 88 |
| NorwegenOslo+47 23 27 54 00 | + 113★ 112 | 1 ADAC München +49 89 22 22 22NAF +47 8 10 05 05/0 85 051) |
| ÖsterreichWien+43 1 7 11 54 | + 144/1121)★ 133/1121) | 1 ADAC Wien +43 1 2 51 20 60ÖAMTC +43 1 20ARBÖ +43 1 23 |
| PolenWarschau+48 22 5 84 17 00 | + 999/1121)★ 997/1121) | 1 ADAC Posen +48 61 8 31 98 88PZM +48 22 5 32 84 33/1 96 371) |
| PortugalLissabon+351 21 8 81 02 10 | + 112★ 112 | 1 ADAC Barcelona+34 93 5 08 28 08ACP +351 7 07 50 95 10 |
| RumänienBukarest+40 21 2 02 98 30 | + 961/1121)★ 955/121) | 1 ADAC Bukarest +40 21 2 23 45 25ACR +40 21 2 22 22 22 |
| RusslandMoskau+7 495 9 37 95 00 | + 03★ 02 | 1 ADAC München +49 89 22 22 22RAS +7 495 6 95 66 66 |
Hilfreiche Tipps
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| SchwedenStockholm+46 8 6 70 15 00 | + 112★ 112 | 1 ADAC München +49 89 22 22 22MR +46 20 21 11 11AAA +46 20 91 29 12 |
| SchweizBern+41 31 3 59 41 11 | + 144/1121)★ 117/1121) | 1 ADAC München +49 89 22 22 22TCS +41 1 40/+41 3 18 50 53 111) |
| SerbienBelgrad+381 11 3 06 43 00 | + 94★ 92 | 1 ADAC Belgrad +381 11 3 33 11 11AMSS +381 19 87 |
| Slowakische RepublikBratislava+421 2 59 20 44 00 | + 155/112★ 158/112 | 1 ADAC Prag +420 2 61 10 43 51SATC+421 1 81 24/+421 2 68 24 92 11 |
| SlowenienLjubljana+386 1 4 79 03 00 | + 112★ 113/1121) | 1 ADAC Zagreb+385 1 3 44 06 50AMZS +386 19 87/+386 1 5 30 53 531) |
| SpanienMadrid+34 91 5 57 90 00 | + 061/1121)★ 112 | 1 ADAC Barcelona+34 93 5 08 28 28RACE +34 902 30 05 05 |
| TschechienPrag+420 2 57 11 31 11 | + 112★ 112 | 1 ADAC Prag +420 2 61 10 43 51UAMK CR +420 12 30 |
| TürkeiAnkara+90 312 4 55 51 00 | + 112★ 155/1121) | 1 ADAC Istanbul+90 216 9 99 10 10ADAC Istanbul+90 216 9 99 10 10 |
| UngarnBudapest+36 6 14 88 35 00 | + 104/1121)★ 107/1121) | 1 ADAC Budapest+36 6 13 45 17 17MAK+36 1 88/+36 6 1 13 45 17 441) |
| ZypernNikosia+357 22 45 11 45 | + 112★ 112 | 1 ADAC Athen+30 21 08 93 77 77AA +357 2 22 31 31 31 |
1) im Mobilfunknetz
2) Vorwahl nach Deutschland je nach Telekommunikations-Anbieter auch 9 901 49, 9 94 49 oder 9 99 49
Stand 08/2012
Angaben ohne Gewähr
17
Hilfreiche Tipps
17.4 Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen

▶ Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten.
Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen (in km/h) und zulässigen Abmessungen (in m) der meistbesuchten Staaten:
| Land max. Maße in Meter Breite Länge | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße Auto-bahn | |||
| Belgien | 2,50 | 12 | bis 7,5 t | 50 | 90/120^1) | 120 |
| über 7,5 t | 50 | 60/90^1) | 90 | |||
| Bulgarien | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 100 | |||
| Dänemark | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/90^1) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Deutschland | 2,55 12 | bis 3,5 t | 50 | 100/130^1)3) | 130^3) | |
| 3,5 t bis 7,5 t | 50 | 80 | 100 | |||
| über 7,5t^2) | 50 | 80 | 80 | |||
| Estland | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/110^1)4) | - |
| über 3,5 t | 50 | 70 | - | |||
| Finnland | 2,60 | 12 | 50 | 80/100^5) | 80/100^5) | |
| Frankreich | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/110^1)6)7) | 130^6)7) |
| über 3,5 t | 50 | 80/90^1)6) | 90^6) | |||
| Griechenland | 2,50 12 | 50 | 90/110^20) | 120/130 ^20) | ||
| Groß-britannien | 2,55 12 | 48 | 96/112^1) | 112 | ||
| Irland | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/100^1) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Island | 2,55 | 12 | 50 | 90^8) | - | |
| Italien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/110^1)9) | 130^9) |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 100 | |||
| Kroatien | 2,55 | 12 | 50 | 90/110^1) | 130 | |
| Lettland | 2,50 | 12 | bis 7,5 t | 50^10) | 90^11)20)/110^1)12) | - |
| über 7,5 t | 50^10) | 80/90^1)11)13) | - | |||
| Litauen | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90^14)/100^1)4) | 110^4) |
| über 3,5 t | 50 | 80^14) | 90 | |||
Hilfreiche Tipps
| Land max. Maße in Meter Breite Länge | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße Auto-bahn | |||
| Luxemburg | 2,50 12 | bis 3,5 t | über 3,5 t | 50 | 9015)9) | 13015)9) |
| 50 | 759) | 909) | ||||
| Mazedonien | 2,50 12 | bis 3,5 t | über 3,5 t | 50 | 80/1001) | - |
| 50 | 80 | - | ||||
| Montenegro | 2,50 12 | bis 3,5 t | über 3,5 t | 50 | 80/1001) | - |
| 50 | 80 | - | ||||
| Niederlande | 2,5516) | 12 bis | 3,5 t | 50 | 80/1001) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Norwegen | 2,55 | 12,40 | bis 3,5 t | 50 | 80/901)20) | 9020) |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Österreich | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 100 | 13017) |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Polen | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 5018) | 90/1001)19) | 130 |
| über 3,5 t | 5018) | 70/801) | 80 | |||
| Portugal | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/10020) | 12021) |
| über 3,5 t | 50 | 80/9020) | 11021) | |||
| Rumänien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 5022) | 80/901) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80/901) | 110 | |||
| Russland | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 60 | 9023) | 11023) |
| über 3,5 t | 60 | 70 | 9023) | |||
| Schweden 2,60 | 2424) | bis 3,5 t | 50 | 70-1101)20) | 11020) | |
| über 3,5 t | 50 | 80/901) | 90 | |||
| Schweiz | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/1001) | 120 |
| über 3,5 t25) | 50 | 80/1001) | 100 | |||
| Serbien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 80/1001) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
| Slowaki-sche Republik | 2,55 12 | bis 3,5 t | über 3,5 t | 50 | 90/1301) | 130 |
| 50 | 80 | 80 | ||||
| Slowenien | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/1001) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 90 | |||
| Spanien | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/1001) | 120 |
| über 3,5 t | 50 | 70/801) | 90 | |||
| Tschechien | 2,50 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/1301) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 80 | 80 | |||
Hilfreiche Tipps
| Land max. Maße in Meter Breite Länge | Gesamt-masse | Inner-orts | Landstraße Auto-bahn | |||
| Türkei | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90 | 1200 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 70 | |||
| Ungarn | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/110^1) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
| Zypern | 2,55 | 12 | bis 3,5 t | 50 | 90/110^1) | 130 |
| über 3,5 t | 50 | 70 | 80 | |||
1) Auf Schnellstraßen, auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung
2) Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t benötigen einen Fahrten- schreiber
3) Empfohlene Richtgeschwindigkeit: 130 km/h
4) Wer seinen Führerschein weniger als 2 Jahre besitzt, darf max. 90 km/h fahren
5) 100 km/h bei Erstzulassung ab 1.1.1995 und Leergewicht bis 1875 kg bzw. ab 1.1.1981 und Leergewicht bis 1800 kg
6) Bei Nässe die Geschwindigkeit um 10 km/h, auf Autobahnen um 20 km/h verringern
7) Wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt, darf auf Landstraßen max. 80 km/h, auf Schnellstraßen max. 100 km/h und auf Autobahnen max. 110 km/h fahren
8) Auf nicht befestigten Straßen (Schotter): 80 km/h
9) Bei Nässe die Geschwindigkeit um 20 km/h verringern
10) In Wohngebieten 20 km/h
^11) Wer seinen Führerschein weniger als 2 Jahre besitzt, darf max. 80 km/h fahren
12) Von 1.12 bis 1.03 gilt 90 km/h
^13) Von 1.12 bis 1.03 gilt 80 km/h
^14) Außerorts auf nicht-asphaltierten Straßen gilt ein Tempolimit von 70 km/h
15) Wer seinen Führerschein noch kein ganzes Jahr besitzt, darf außerorts max. 75 km/h bzw. auf Autobahnen 90 km/h fahren
16) Auf Hauptverkehrsstraßen 2,55 m, auf mit "B" beschilderten Straßen 2,20 m
^17) Von 22.00 bis 5.00 Uhr gilt auf folgenden Autobahnen 110 km/h: A10 (Tauernautobahn), A12 (Inntalautobahn), A13 (Brennerautobahn), A14 (Rheintalautobahn)
^18) Von 23.00 bis 5.00 Uhr gilt 60 km/h
19) Auf vierspuringen Schnellstraßen gilt 110 km/h
20) Je nach Beschilderung
21) Wer seinen Führerschein weniger als ein Jahr besitzt, darf max. 90 km/h fahren. Die entsprechenden Plaketten (in den Büros des ACP erhältlich) müssen sichtbar am Heck des Fahrzeugs angebracht sein
22) Für KFZ-Lenker mit weniger als einem Jahr Fahrpraxis gelten um 20 km/h verringerte Höchstgeschwindigkeiten
23) Wer seinen Führerschein weniger als zwei Jahre besitzt, darf max. 70 km/h fahren
24) Schwedische Campingplatzbesitzer fordern unter Umständen ein geschlossenes Abwassersystem für Motorcaravans
25) Für alle Fahrzeuge über 3,5 t zulässiger Gesamtmasse muss man für alle Straßen die Schwerverkehrsabgabe zahlen
Stand 07/2011
Quelle: ADAC
Angaben ohne Gewähr
17
Hilfreiche Tipps
17.5 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten

In vielen europäischen Staaten muss auch am Tag mit Licht gefahren werden. Die Vorschriften sind je nach Land unterschiedlich. Informationen hierzu erteilen Automobilclubs oder die Ländervertretungen.
17.6 Übernachten im Fahrzeug abseits von Campingplätzen
| Land Übernach-ten auf Stra-ßen und Plätzenja nein ja nein | Übernach-ten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| Belgien X X An Autobahn raststätten | max. 24 Stunden erlaubtAuf Privatgrundstücken darf man das Fahrzeug nur mit Erlaubnis des Grundstückbesitzers aufstellen | |||
| Bulgarien X X Aus Sicherheitsgründen ist von | Übernachtungen außerhalb von Campingplätzen dringend abzuraten | |||
| Dänemark X X | ||||
| Deutschland X X Das einmalige Übernachten zum | Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit ist gestattet. Regionale und örtliche Einschränkungen sind beachten | |||
| Estland | X | X | Nur außerhalb geschlossener Ortschaften; neben Bauernhöfen nur mit Genehmigung des Landwirts | |
| Finnland | X | X | Mit Erlaubnis des Grundstückeigentümers möglich | |
| Frankreich | X | X | Erlaubnis der örtlichen Behörden oder des Besitzers des Grundstückes notwendig. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |
| Griechenland | XX | |||
| Groß-britannien | XX Übernachten auf einigen Plätzen | nur mit örtlicher Genehmigung. Übernachten entlang einer Straße verboten | ||
| Irland | X | X | Übernachten am Strand und entlang einiger Straßen und Brücken verboten | |
| Italien | X | X | Übernachten auf Park- und Rastplätzen erlaubt. Örtliche Einschränkungen beachten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |
| Kroatien | XX | |||
Hilfreiche Tipps
| Land | Übernachten auf Straßen und Plätzen | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| ja | nein | ja | nein | ||
| Lettland X X Nur | außerhalb geschlossener Ort- | schaften; neben Bauernhöfen nur mit Genehmigung des Landwirts | |||
| Litauen X X Nur | außerhalb geschlossener Ort- | schaften; neben Bauernhöfen nur mit Genehmigung des Landwirts | |||
| Luxemburg X X | Nicht rund um den Esch-sur-Süre- | See; genehmigt wird nur das Aufstellen von max. zwei Zelten | |||
| Mazedonien X X | |||||
| Niederlande X X | Das Übernachten auf Straßen und | Plätzen ist in einigen Gemeinden erlaubt | |||
| Norwegen X X | Nicht an landwirtschaftlich ge- | nutzten oder kultivierten Flächen; Mindestabstand zu Häusern 150 m | |||
| Österreich X X Einmaliges | Übernachten zur Wied- | derherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, aber nicht in Naturschutzgebieten. Regionale und örtliche Einschränkungen beachten. In Tirol generell verboten | |||
| Polen X X Erlaubnis des Grundstückbesitzers | notwendig; nicht an der Küste und in Naturschutzgebieten | ||||
| Portugal X X | |||||
| Rumänien X X | |||||
| Russland | XX | ||||
| Schweden | X | X | Nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und in der Nähe von Häusern. Örtliche Beschränkungen beachten | ||
| Schweiz | X | X | Eine Übernachtung wird an Auto-bahnraststätten sowie in einigen Kantonen toleriert. Übernachten nur mit Genehmigung der örtlichen Behörden | ||
| Serbien | XX | ||||
| Slowakische Republik | X | X | |||
| Slowenien X X | |||||
| Spanien | X | X | Zum Teil bestehen regionale Verbote, vor allem an Stränden; nur mit Genehmigung der örtlichen Behörden | ||
17
Hilfreiche Tipps
| Land Übernach-ten auf Stra-ßen und Plätzenja nein ja nein | Übernach-ten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| Tschechien X X | ||||
| Türkei X X Regionale Einschränkungen mög-lich | ||||
| Ungarn X X | ||||
Angaben ohne Gewähr
17.7 Gasversorgung in europäischen Staaten
Allgemeine Tipps Folgende Hinweise immer beachten:
- Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren.
- Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen.
- Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland sowie zum Anschluss deutscher Gasdruckregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen.
- In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
- Blaue Flaschen der Firma Campingaz verwenden (werden weltweit vertrieben). Die Gasflaschen nur mit Sicherheitsventil verwenden.
- Eine so genannte Selbsttankflasche kaufen. Diese 11-kg-Flasche kann dann wie ein fest eingebauter Gastank an jeder Autogastankstelle (Verzeichnis beim ADAC) wieder gefüllt werden. Alle 10 Jahre ist eine TÜV-Prüfung fällig.
- Wenn Fremdflaschen im Ausland benutzt werden, den Gaskasten prüfen, ob die Gasflaschen hineinpassen. Ausländische Gasflaschen weisen nicht immer die gleiche Größe auf wie die deutschen Eurogasflaschen.
- EU-Heizgeräterichtlinie beachten. Infos unter www.truma.de
Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten:
| Land Gasversorgung | Anbieter Info-Te- | lefon | |
| Belgien | identische Gasflaschen | Belgian Shell und Totalfina, Brüssel; Primagaz, Tessenderlo; Gasbottling, Gent; Semnickgas, Geraardsbergen | |
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | |||
| Dänemark | deutsche 5- und 11-kg-Gasflaschen werden fast auf jedem Campingplatz zum Umtausch angeboten. | BP-Gas bietet deutsche Gasflaschen an Fa. Kosan Gas As | 00 45/89 48 77 00 |
| Füllstationen für graue Gasflaschen vorhanden |
Hilfreiche Tipps
| Land Gasversorgung Anbieter Info-Te- | lefon | ||
| Finnland Finnische Gasflaschen bei NESTE-Tankstellen und ländlichen Geschäften erhältlich | Fa. Tehokaasu (www.thokaasu.fi) Übersicht von Anbietern bei: AGA (www.aga.no), Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 | ||
| Frankreich ausländische Gasflaschen können nicht befüllt oder getauscht werden | |||
| Französische Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets verwendet werden | |||
| Griechenland deutsche Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets befüllt werden; Tausch und Füllstationen meinst nur in größeren Städten | |||
| Großbritannien | deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Fa. Calorgas (www.calor.co.uk) | |
| britische Gasflaschen können mit einem Adapter (auch bei Calorgas erhältlich) an deutsche Systeme angeschlossen werden | |||
| Irland Gasflaschen können nachgefüllt werden | Fa. Noel Leaders Shop, Tuam Road, Galway Fa. Calor Kosangas, Dublin und Cork | (01) 50 5000 (021) 66 12 69 | |
| Island Gasflaschen können nachgefüllt werden | Esso, Reykjavík | ||
| Italien Gasversorgung durch Euro-Füll- und Anschluss-Set | |||
| Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älter als 5 Jahre ist, werden in INA-Niederlassungen befüllt | INA | ||
| Niederlande identische Gasflaschen | |||
Hilfreiche Tipps
| Land Gasversorgung Anbieter Info-Te- | lefon | ||
| Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA, Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 | ||
| Österreich identische Gasflaschen | |||
| Polen identische Gasflaschen | |||
| Portugal Pfandgasflaschen erhältlich Repsol; Cepsa | |||
| Schweden deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA (www.aga.no), Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 | ||
| Schweiz Mieten einer schweizerischen Gasflasche mit Druckregler möglich | Shell Gas, Switzerland | 00 41/3 27 58 75 55 | |
| Slowenien deutsche Gasflaschen können befüllt werden | Plinarna, Ljubljana; Plinarna, Maribor; Internia DD Ljubljana, Kozina; OMV Istrabenz DOO, Koper | ||
| Spanien deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Repsol Cepsa | 00 34/901 10 01 00 00 34/913 37 75 29 | |
| Tschechien deutsche Gasflaschen können wieder befüllt werden | Agip, Bohemia Gas, BP, Krainpol, Primaplyn Flaga-Plyn | ||
| Türkei Verkauf von 2- und 12-kg-Gasflaschen; Anschluss mit Adapter möglich | Fa. lpragaz (www.ipragaz.com.tr/tupgaz-size-en-yakin-bayi) | ||
Hilfreiche Tipps
| Land Gasversorgung Anbieter Info-Te- | lefon | ||
| Ungarn identische Gasflaschen Primagaz, Tot- | algaz, Shellgas, Mol | ||
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | |||
| Norwegen Norwegische 11-kg-Gasflaschen können mit Adapter verwendet werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA (www.aga.no), Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 |
Stand 07/2011
Angaben ohne Gewähr
17.8 Mautbestimmungen in europäischen Staaten
In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, und die Strafen können recht hoch ausfallen.
Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren. Beispielsweise reicht in Österreich bei Kraftfahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht die Vignette nicht mehr aus. Es muss eine sogenannte "Go-Box" erworben und aufgeladen werden.
Informationen sind bei allen Automobilclubs oder im Internet zu erhalten.

Frantscheiben mit Solarfilter können die einwandfreie Funktion von automatischen Abbuchungssystemen (z. B. Go-Box) verhindern. Dies ist beim Kauf der Geräte zu berücksichtigen (z. B. Split-Go-Box).
17.9 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs
Umsichtiges Verhalten ist die beste Schutzmaßnahme für eine sichere Nacht im Motorcaravan.
Das Diebstahlrisiko wird auf ein Minimum reduziert, wenn folgende Grundregeln beachtet werden:
- Alle Fenster, Türen und Dachhauben schließen und verriegeln.
- Die Fahrerhaustüren von innen mit einem Spanngurt oder einer Kette, die durch die Haltegriffe, Armlehnen usw. gezogen werden, gegen Öffnen von Außen sichern.
- Wenn vorhanden: Diebstahlwarnanalge und spezielle Türsicherungen einschalten bzw. aktivieren. Gegen Gasüberfälle mit Narkosegas werden beim Campingfachhandel Warngeräte angeboten.
- Während der Hochsaison nicht auf Autobahraststätten und Autobahnparkplätzen übernachten, die an typischen Ferienrouten liegen.
- Möglichst auf großen, belebten Parkplätzen z. B. in der Nähe eine Restaurants übernachten.
- Auch für nur eine Übernachtung einen Campingplatz anfahren.
- Beim freien Stehen Fluchtmöglichkeit erhalten. Der Weg zum Fahrersitz sollte frei sein. Der Zündschlüssel sollte griffbereit liegen.
- Nur Wertsachen mitführen, die unterwegs unbedingt benötigt werden. Wertsachen nach Möglichkeit in einem kleinen Tresor verstauen und nicht in unmittelbarer Nähe von Fenstern oder Türen ablegen.
17
Hilfreiche Tipps
- Das Fahrzeug grundsätzlich abschließen.
- Keine Parkstützen verwenden.
17.10 Tipps für Wintercamper
Die folgenden Tipps helfen, das Wintercamping zu einer angenehmen Erinnerung werden zu lassen.
- Stellplatz rechtzeitig reservieren. Gute Wintercampingplätze sind oft schon früh ausgebucht.
- Nicht ohne Winterbereifung starten.
● Schneeketten mitführen. - Stellplatz mit Bedacht wählen. Den Untergrund beachten. Schnee und Eis können eventuell auftauen.
- Wenn das Fahrzeug aufgestellt ist, Feststellbremse lösen, um ein Festfrieren zu verhindern.
- Schneewälle dürfen nie eingebaute Zwangslüftungen abdecken.
- Die eingebauten Zwangslüftungen schnee- und eisfrei halten.
- Auf gute Luftzirkulation achten. Eine gute Luftzirkulation vermeidet Feuchtigkeit, und der Wohnraum lässt sich leichter heizen.
- Die einfachverglasten Fahrerhaus-Fenster mit Isoliermatten abdecken, um Kältebrücken zu vermeiden.
- Die Hinweise aus dem Abschnitt "Gasversorgung in europäischen Staaten" beachten.
- Für die Gasanlage ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik verwenden, damit der Vorrat nicht während der Nacht zu Ende geht.
● Gasanlage nur mit Propangas betreiben. - Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum nutzen.
- Im Fahrzeuginneren nie Katalytöfen und Infrarot-Gasstrahler betreiben, da sie dem Innenraum Sauerstoff zur Verbrennung entziehen.
- 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt werden kann (z. B. beim Schneeräumen).
- Wenn es kräftig schneit, das Dach des Fahrzeugs regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer tonnenschweren Last.
- Vor der Rückreise das Dach komplett vom Schnee räumen, um nachfolgende Fahrzeuge nicht durch eine "Schneefahne" zu behindern.
17
Hilfreiche Tipps
17.11 Reisechecklisten
Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht.

Die Reiseunterlagen (z. B. Papiere und Informationen) sowie den technischen Zustand des Fahrzeugs nicht erst kurz vor der Reise prüfen. Das rechtzeitige Planen und Durchsehen der Unterlagen erlaubt Urlaub von Anfang an.
Küchenbereich
| √ | Gegenstand Gegenstand | Gegenstand | √ | |
| Aufwischtuch Geschirrspülmittel Salatbesteck | ||||
| Becher Geschirrtücher Schneidebrett | ||||
| Bratenwender Grillbesteck Schüsseln | ||||
| Dosenöffner Kaffeekanne Spülbürste | ||||
| Eierbecher Korkenzieher Spültücher | ||||
| Eiswürfelschale | Küchenpapier | Streichhölzer | ||
| Feuerzeug | Löffel | Tassen | ||
| Flaschenöffner | Messer | Teller | ||
| Frischhalteboxen | Müllbeutel | Thermoskanne | ||
| Frühstücksteller | Pfannen | Töpfe | ||
| Gabeln | Rührlöffel | Trinkgläser | ||
Bad/Sanitär
| HandtücherSanitärmittel | Toilettenbürste Zahnputzbecher | |||
| Toilettenpapier | ||||
Wohnbereich
| Abfalleimer | Insektenlampe Regenbekleidung | |||
| Autoatlas | Insektenschutzmittel | Reisepotheke | ||
| Badetücher | Kartenspiel | Reiseführer/Stell-platzatlanten | ||
| Badeschuhe | Kehrbesen Rucksack | |||
| Batterien | Kerzen Schlafsäcke | |||
| Bett-Tücher Kehrschaufel Schreibutensilien | ||||
| Bettwäsche | Kleiderbügel | Schuhe | ||
| Beutel für Schmutz-wäsche | Kleiderbürste | Schuhputzmittel | ||
| Bücher | Kopfkissen | Staubsauger | ||
| Camping-Führer | Landkarte | Taschenlampe | ||
| Ersatzglühlampen | Medikamente | Taschenmesser | ||
| Feldflasche | Musikkassetten Tischdecke | |||
| Fernglas | Nackenkissen | Wäscheklammern | ||
| Feuerlöscher Nähzeug | Wäscheleine | |||
| Gasflasche | Radio | |||
17
Hilfreiche Tipps
Fahrzeug/Werkzeug
| √ | Gegenstand | √ | Gegenstand | √ | Gegenstand |
| Abwasserkanister Gewebeband Schraubendreher | |||||
| Adaptersteckdose Gießkanne für Trinkwasser | Stromprüfer | ||||
| CEE-Adapter Kabeltrommel Trittstufe | |||||
| Draht Keilriemen Unterlegkeile | |||||
| Ersatzrad Klebstoff Verbandskasten | |||||
| Ersatzlampen Kombizange Wagenheber | |||||
| Ersatzsicherungen Kompressor Warndreieck | |||||
| Ersatzwasserpumpe Lüsterklemmen Warntafel | |||||
| Hammer Ösen | Warnweste | ||||
| Gabelschlüssel | Schlauchadapter | Warnblinkleuchte | |||
| Gasfülladapter | Schlauchschellen | ||||
| Gasschlauch | Schneeketten (Winter) | ||||
Außenbereich
| Abspannleine | Campingtisch | Schloss | |||
| Blasebalg | Gepäckspinnen | Schnur | |||
| Campingstühle | Grill | Zeltheringe/Spannbänder |
Dokumente
| Adressenliste | Fahrzeugschein | Personalausweis | |||
| Anmeldebestätigung(en) | Führerschein | Reisepass | |||
| Allergiepass | Grüne Versicherungskarte | Schutzbrief | |||
| Bedienungsanleitungen | Impfpass | Vignette/Mautkarte | |||
| Beipackzettel für Medikamente | Kreditkarte | Visum |
Stichwortverzeichnis
12-V-Bordnetz 128
12-V-Hauptschalter....143, 145
12-V-Kontroll-Leuchte....143
12-V-Sicherungen ....151
an der Wohnraumbatterie ....152
für die Starterbatterie ....151
für Dometic-Toilette ....153
für Thetford-Toilette 152
12-V-Versorgung....128
einschalten ....143, 145
Störungssuche ....249
230-V-Anschluss 60,149
Störungssuche ....248
Versorgungsleitung .....149
230-V-Bordnetz 149
230-V-Kontroll-Leuchte .....143, 144
230-V-Sicherungsautomat....153
230-V-Versorgung siehe 230-V-Anschluss .....149
A
Abblendlicht ....273
Abdeckkappe, Wasser-Ablaufstutzen .....199
Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite ..156, 171
Abgasuntersuchung (AU) 267
Ablaufhahn, Wasser .....198
Ablaufstutzen, Wasser....199
Abmessungen, zulässige ....270
Abwasserhahn ....200
Abwassermenge, anzeigen .....142, 147
Abwassertank....200
entleeren 200, 201
Füllstand, anzeigen ....142, 147
Heizung 166
Pflege 214
reinigen 214
Störungssuche 258
Adapterkabel 150
AL-KO Hinterachse 235
Alkovenbett....94
Aufstiegsleiter 94, 97, 98, 99
Klappmechanismus ....94
nach oben klappen....95
nach unten klappen....95
Sicherungsnetz 94, 97, 98, 99
Allgemeine Hinweise....14
Amtliche Prüfungen....227
Anbauteile siehe Sonderausstattungen .....18
Anhängerbetrieb 20
allgemeine Hinweise 35
Sicherheitshinweise 20
Anhängerkupplung 35
Anschlussleitung siehe Versorgungsleitung ..... 149
Anzeigen
Batteriespannung 141, 145
Füllstand Abwassertank 142, 147
Füllstand Wassertank 142, 147
Strom 142
Temperatur 148
Uhrzeit 148
Armlehne, einstellen 46
Aufstiegsleiter
Alkovenbett 97, 98, 99
Hubbett....100
Aufstiegsleiter, Alkovenbett 94
Aufstiegsleiter, Etagenbett 103, 104
Aufstiegsleiter, Hubbett 100, 102
Ausstellfenster 74
Dauerbelüftung 73,75
Verdunklungsrollo 76
Außenanschluss siehe 230-V-Anschluss ....60
Außenbeleuchtung
prüfen 41
Störungssuche 247
Außenklappen 66
feststellen 67
Klappenschloss 66
Außenspiegel, elektrisch einstellbar
einstellen 51
Spiegelheizung, einschalten 51
Äußere Pflege 213
Automatisches Energiewahl-System (AES) ..... 187
B
Backofen siehe Gasbackofen 179, 180
Batterie siehe Starterbatterie und
Wohnraumbatterie 129
Batterie, Kleiderschrankleuchte, wechseln .....233
Batterie-Alarm 142, 147
Batteriespannung, anzeigen 141, 145
Batterie-Trennschalter 136, 139
Batterie-Überwachung.... 137, 140
Batterie-Wahlschalter 136, 139
Stichwortverzeichnis
Beifahrersitz 46
Armlehne, einstellen 46, 48
geeignete Sitzposition einstellen ....46
in Fahrposition drehen ....47
in Fahrtposition drehen 46
Rückenlehne, einstellen .....48
Beladung 30
Dachgepäckträger 32
Doppelboden 34
Fahrradträger 34
Heckgarage....33
Heckstauraum ....33
Beladung siehe auch Zuladung ....30
Beleuchtung
Leuchten, reinigen ....215
Störungssuche ....247
Betriebsarten
Boiler (Truma) 171, 173
Kühlschrank 184, 185, 189
Umschaltautomatik, Gasanlage .....123
Warmluft-Heizung ....157
Betten 94
siehe Manuelles Hubbett .....97, 98, 99
Bezeichnungen am Reifen ....241
Birne siehe Glühlampen, wechseln .....231
Boiler (Alde)
ausschalten 176
einschalten ....176
entleeren ....176
Störungssuche 253
Wasser, einfüllen ....176
Boiler (Truma) 171, 173
ausschalten .....172, 174
Betriebsarten ....171, 173
einschalten ....172, 174
entleeren ....173, 175
Sicherheits-/Ablassventil .....172, 174
Sommerbetrieb ....172, 174
Störungssuche 252
Wasser, einfüllen .....173, 175
Winterbetrieb ....172, 174
Brandgefahren, vermeiden 17
Brandschutz 17
Bremsanlage, Störungssuche .....247
Bremsen 44
prüfen 44,247
Bugsitzbank, Umbau Schlafen .....111, 112, 113, 114
Bugsitzgruppe, Umbau Schlafen....115
Butangas 21,118
C
Campinggasflaschen, verwenden .....22, 118
Checkliste
für die Reise 280
Verkehrssicherheit 41
vor der Fahrt 41
zu einer Stilllegung über Winter ..... 224
zu einer vorübergehenden Stilllegung ..... 222
zur Inbetriebnahme nach Stilllegung ..... 225
D
Dachgepäckträger, Beladung 32
Dachhaube mit Schnappverschluss 80
öffnen 80
schließen 80
Verdunklungsrollo 80
Dachhauben 79
siehe Dachhaube mit Schnappverschluss ..... 80
Dachlasten 32
Dachreling 32
DEKRA 227,267
Dichtigkeitsgarantie
Bedingungen ....7
Inspektion....8
Inspektionsmarke 8
Inspektionsplan 12
Dometic-Toilette 209
Kontroll-Leuchte 210
spülen 210
Wassertank, befüllen 210
Wassertank, entleeren 210
Doppelboden, Beladung 34
Dunstabzug 182
Filter, reinigen 218
Pflege 218
DuoControl-Umschaltanlage 122
Dusche 204
Stichwortverzeichnis
E
Einbaugeräte 155
Anleitungen ....18
Eingangstür 61, 65
Faltverdunklung, öffnen 65
Faltverdunklung, schließen 65
Fenster, öffnen....65
Fenster, schließen....65
Insektenschutzrollo, öffnen....65
Insektenschutzrollo, schließen .....65
Eingangstür, außen
öffnen .....61
verriegeln ....62
Eingangstür, innen
öffnen 62
verriegeln ....62
Eintrittstufe ....35, 36, 59
ausfahren 37
ausziehen 36
einfahren 37
einschieben....36
Kontroll-Leuchte 36
Pflege 215
Störungssuche 248
Warnton 36
Elektrisch einstellbare Außenspiegel .....51
Elektrische Anlage....127
230-V-Anschluss, Störungssuche .....248
Begriffserklärungen .....128
Beleuchtung, Störungssuche .....247
Eintrittstufe, Störungssuche ....248
Sicherheitshinweise .....22
Störungssuche 247
Elektrische Hubbett
Stromausfall 100
Elektrisches Hubbett ....100
Manuell bedienen....100
Elektroblock (EBL 101)....138
Aufgaben 138
Einbauort 139
Elektroblock (EBL 99) ......134
Aufgaben 135
Einbauort 136
Entladestrom 142
Entsorgung
Abwasser 14
Fäkalien 14
Hausmüll 14
Ersatzrad 243
Ersatzrad-Halterung 243
Ersatzteile 236
Erstickungsgefahr 18,68
Etagenbett 102, 103
Aufstiegsleiter 103, 104
Sicherungsnetz 103, 104
umbauen 102, 104
Externer Gasanschluss 122
F
Fahren mit dem Motorcaravan 43
Fahrerhausabtrennung 68
öffnen 68
schließen 68
Fahrersitz 46, 47
Armlehne, einstellen .....46, 48
geeignete Sitzposition einstellen 46
in Längsrichtung verstellen 47
Rückenlehne, einstellen 48
Sitzhöhe einstellen ....47, 48
Sitzneigung, einstellen 47
Sitztiefe, einstellen 47
Fahrertür 61
Fahrertür, außen
öffnen 63
verriegeln 63
Fahrertür, innen
öffnen 63, 64
verriegeln 63, 64
Fahrgeschwindigkeit 44
Fahrradträger
Beladung 34
Fahrt mit beladenem Fahrradträger ..... 34
Fahrzeug, waschen 213
Fahrzeugbegleitpapiere 13
Fäkalientank, entleeren 210
Faltverdunklung
Fenster Eingangstür 65
Frontscheibe 40
Seitenscheibe 39
Faltverdunklung, Fahrerhaus 52
öffnen 77,78
schließen 77,78
Faltverdunklung, Fenster Eingangstür
öffnen 65
schließen 65
Stichwortverzeichnis
Faltverdunklung, Heki-Dachhaube
öffnen 82
schließen ....82
Faltverdunklung, Kurbelhub-Dachhaube
öffnen 82
schließen ....82
Faltverdunklung, reinigen
Family Card 2
Fehlerstrom-Schutzschalter
Felgengröße
Felgentyp
Fenster 69
Faltverdunklung 77,78
Verdunklungsrollo ....76
Fenster, Eingangstür
Faltverdunklung, öffnen 65
Faltverdunklung, schließen .....65
Insektenschutzrollo, öffnen....65
Insektenschutzrollo, schließen 65
öffnen 65
schließen ....65
Fensterheber, elektrisch
Fensterscheiben, reinigen
Fernbedienung, Klimaanlage
Fernbedienung, Klimaanlage (Truma)....168
Fernsehgerät 37,90
herausziehen 90
positionieren 90
schwenken 90
verstauen 38
Fester Tisch
in Längsrichtung verschieben 87
in Querrichtung verschieben 87
Festes Bett ....104
öffnen 104
schließen ....104
Feststellbremse
anziehen....18
Feuer
Bekämpfung 17
Verhalten bei ....17
Flachbildschirm, positionieren
Frostgefahr 23,195,203
Fußbodenerwärmung, elektrisch
ausschalten ....167
einschalten ....167
Überlastungsschutz ....167
G
Garagenleuchte 234
Garantie 7
Garantiebedingungen 7
Gardinen, reinigen 216
Gasabsperrventile 121
Symbole 121, 156
Gasanlage 117
allgemeine Hinweise 20
Defekt ......21, 117, 250
Prüfung 267
Sicherheitshinweise .....20, 117
Störungssuche 250
Umschaltautomatik 122
Gasanschluss, extern 122
Gasbackofen 179, 180
ausschalten 179, 180
einschalten 180
Störungssuche 251
Gasdruckregler, Verschraubungen ..... 119
Gasflaschen
Sicherheitshinweise ....22, 118
wechseln 120
Gasgeruch ....21, 117, 250
Gaskasten 21,118
Gaskocher
ausschalten 178
einschalten 178
reinigen 216
Störungssuche 251
Gas-Prüfbescheinigung 227
Gasprüfplakette 227
Gasschlauch, prüfen .....21, 118
Gasverbrauch 119
Gasversorgung in europäischen Staaten .....276
Gegensitzgruppe, Umbau Schlafen .... 107
Geruchsverschluss 201
Geschwindigkeitsbeschränkungen ..... 270
Gewichte von Sonderausstattungen 261
Glühlampen, wechseln 231
Garagenleuchte 234
Halogenaufbauleuchte 233
Kühlschrankleuchte 234
Wohnraumleuchte 232
Grundausstattung 27
Stichwortverzeichnis
H
Halogenaufbauleuchte ....233
Handbremse siehe Feststellbremse ....59
Hängetisch 84, 85
Umbau zum Bettunterbau .... 85, 86
vergrößern 84, 85
verkleinern....84, 85
Heckgarage 33
Heckleiter....32
nach oben klappen .... 33
nach unten klappen....32
Heckstauraum 33
Heizung 156
erste Inbetriebnahme ....156
Luftaustrittdüsen, einstellen .....157
Störungssuche .....252
Wärmetauscher, wechseln....155
Warmluftverteilung ....157
Heizung für Abwassertank und
Abwasserleitungen ....166
Heizung, Außenspiegel .....51
Heki-Dachhaube 81
Faltverdunklung ....82
Lüftungsstellung....81
öffnen .....81
schließen ....81
Herd siehe Gaskocher oder Gasbackofen.....177
Hilfe auf Europas Straßen....268
Hilfreiche Tipps ......265
Hinterachslast ....35
Hinweisaufkleber....237
Hochdruckreiniger, waschen mit....213
Hoher Gasverbrauch 21, 117, 250
Hubbett 96,101
Aufstiegsleiter 100, 102
Elektrisch ....100
Haltegurte, spannen 102
Manuell....97, 98, 99
öffnen 96,101
schließen .....97, 98, 99, 100, 101
Sicherungsnetz 100
Hubstützen ....60
ausfahren....60
einfahren ....60
Länge, verstellen .....60
Hubtisch....89
Umbau zum Bettunterbau....89
|
Inbetriebnahme
nach vorübergehender Stilllegung .....225
Stilllegung über Winter 225
Innenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln 231
Störungssuche 247
Innentür, Störungssuche 259
Innere Pflege 215
Insektenschutzrollo, Fenster Eingangstür
öffnen 65
schließen 65
Insektenschutzrollo, reinigen 216
Inspektionen 228
Inspektionsplan 11
Nachweise 8
Inspektionsarbeiten 228
Inspektionsnachweise ....8
Isoliermatte Fahrerhaus, Pflege 215
K
Kabeltrommel 149
Kapazität der Batterie 128
Kein Gas 250
Kinderbetten 94, 96, 101, 102, 103
Klappenschloss
mit Griffschale 66
öffnen 66
schließen 66
Klappmechanismus, Alkovenbett 94
Kleiderschrankleuchte 233
Klimaanlage
ausschalten 170
einschalten 170
Störungssuche 250
Wartung 230
Stichwortverzeichnis
Klimaanlage (Truma)
ausschalten ....168
Einbauort ....168
einschalten ....168
Fernbedienung ....168
Timer 169
Wartung ....230
Kochstelle....177
Störungssuche 251
Kondenswasser
an der Acrylglas-Doppelscheibe ....69
an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung .....68
Kontrollen siehe Checkliste ....41, 222
Kontroll-Leuchte, 12-V-Versorgung .....143
Kontroll-Leuchte, 230-V-Versorgung .....143, 144
Kontroll-Leuchte, Toilette .....208, 209, 210
Konventionelle Belastung 28
Kopfstützen 48
Kraftstoff-Einfüllstutzen
öffnen 56
schließen ....57
Kühlschrank....60, 183
12-V-Betrieb, ein-/ausschalten .....185, 187, 191
230-V-Betrieb, ein-/ausschalten ..... 185, 187, 191
Bedienung....189
Betriebsarten 184, 185, 189
Gasbetrieb 188
Gasbetrieb, ausschalten .....184, 186
Gasbetrieb, einschalten .....184, 186
Kühltemperatur-Regelung .....189
Lüftungsgitter, abnehmen....183
Störungssuche 254, 255
Türverriegelung....191
Umschaltung zwischen Energiequellen .....188
Kühlschrankleuchte ....234
Kühlschrank-Lüftungsgitter, abnehmen .....183
Kühlschranktür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren .....192, 193
öffnen 192, 193
schließen 192, 193
Kühlwasser, nachfüllen ....55
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich,
reinigen 215
Kurbelhub-Dachhaube ....82
Faltverdunklung ....82
Lastenträger für die Dachlasten 32
Leckwasser im Fahrzeug 258
Leergewicht 27
Leiter
Alkovenbett 97, 98, 99
Hubbett....100
Leiter, Alkovenbett 94
Leiter, Etagenbett 103, 104
Leiter, Heck 32
Leiter,Hubbett 100,102
Leuchten 91,231
bedienen 91
reinigen 215
Leuchten siehe Glühlampen, wechseln .....231
Leuchtstoffröhren, wechseln 231
Raumleuchte 232
Wohnraumleuchte 232
Lichtschalter 92
L-Sitzgruppe, Umbau Schlafen 116
Luftaustrittdüsen, einstellen 157
Lüften 68
Toilettenraum 204
M
Manuelles Hubbett 97, 98, 99
Masse in fahrbereitem Zustand .....27, 29
Mautbestimmungen in europäischen Staaten ....279
Mechanische Hubstützen
ausfahren 60
einfahren 60
Länge, verstellen 60
Mikrowellengerät
ausschalten 181
einschalten 181
Störungssuche 251
Mittelsitzgruppe
Umbau Schlafen 106, 108
vergrößern 93
Möbelflächen, reinigen 215
Möbelklappen, Störungssuche 259
Motorhaube
öffnen 54
schließen 54
Stichwortverzeichnis
N
Notfallausstattung 268
0
Ölstand, kontrollieren ....56
P
12-V-Hauptschalter .....143
Batteriespannung, anzeigen ....141
Füllstand des Abwassertanks, anzeigen .....142
Füllstand des Wassertanks, anzeigen .....142
Schalter für Wasserpumpe .....144
Panel (IT922) Schalter für Umwälzpumpe....144
Panel (MP 20-T) ......144
12-V-Hauptschalter .....145
230-V-Kontroll-Leuchte....144
Alarme....147
Batterieanzeigen....145
Schalter Tankheizung 148
Tankanzeige 147
Temperaturanzeige ....148
Uhrzeitanzeige....148
Panel siehe auch Anzeigen ....140
Pannenhilfe in Europa....268
Parken 266
Persönliche Ausrüstung 28
Pflege 213
Abwassertank....214
äußere Pflege 213
bei Stilllegung über Winter .....224
bei vorübergehender Stilllegung .....222
Dunstabzug....218
Eintrittstufe 215
Faltverdunklung .....216
Fensterscheiben 214
Gardinen 216
Gaskocher 216
Hochdruckreiniger, waschen mit .....213
im Winter 220
innere Pflege .....215
Isoliermatte Fahrerhaus ....215
Kunststoffteile innen .....215
Leuchten 215
Möbelflächen .....215
Polsterstoffe 215
PVC-Fußbodenbelag 216
Sicherheitsgurt 216
Spülbecken 216
Stores 216
Teflon-Bezüge 216
Teppichboden....216
Toiletten 220
Unterboden 214
Verdunklungsrollo 216
Warmwasser-Heizung 228
waschen 213
Wasseranlage 216
Polsterstoffe, reinigen 215
Propangas....21, 118
Prüffristen 227, 267
Prüfungen, amtliche 227, 267
Prüffristen 227, 267
PVC-Fußbodenbelag 37
PVC-Fußbodenbelag, reinigen 216
R
Räder 239
Radwechsel 242
Raffrollo 79
Raumleuchte 232
Reifen 239
allgemeine Hinweise 239
Kennzeichnung 241
Reifendruck 244
Reifenwahl 240
Tragfähigkeit 242
übermäßiger Verschleiß ..... 19, 41, 239, 244
Umgang mit 241
Reifenwechsel siehe Radwechsel 242
Reinigen
Wasserleitungen 217
Wassertank 216
Reinigen siehe Pflege 213
Reisechecklisten....280
Reisekinderbetten 94, 96, 101, 102, 103
Reserverad siehe Ersatzrad 243
Rückenlehnenverstellung 49
Ruhespannung 128
Ruhestrom 128
Rundsitzgruppe, Umbau Schlafen ..... 109, 110
Stichwortverzeichnis
s
Sanitäre Einrichtung ....195
Schalter für Wasserpumpe ....196
Scheibenwaschwasser, einfüllen....54
Schiebefenster
öffnen 70, 71, 72
schließen ....70, 71, 72
Schloss
Außenklappe ....66
Eingangstür....61
Fahrerhausabtrennung ....68
Schlüssel 25
Schneeketten ....41
Schreib-/Lesepult ....53
Schwenktisch ....86
arretieren ....86
Schwitzwasser siehe Kondenswasser ..... 68, 69
Seriennummer 237
Sicherheits-/Ablassventil Boiler .....172, 174
Sicherheitsgurte 44
reinigen 216
richtig anlegen....45
richtig einstellen ....45
Sicherheitshinweise ....17
Anhängerbetrieb....20
Brandschutz ....17
elektrische Anlage .....22
Gasanlage 20,117
Gasflaschen....118
Kochstelle 177
Verkehrssicherheit ....19
Warmwasser-Heizung 159
Wasseranlage 23
Sicherungen
12-V-Sicherungen....151
230-V-Sicherung 149, 153
an der Wohnraumbatterie .....152
für die Starterbatterie ....151
für Dometic-Toilette ....153
für Thetford-Toilette 152
Sicherungen
siehe 12-V-Sicherungen und 230-V-Sicherung ...151
Sicherungskasten
siehe 230-V-Sicherungsautomat .....153
Sicherungsnetz
Alkovenbett .....97, 98, 99
Sicherungsnetz, Alkovenbett
Sicherungsnetz, Etagenbett
Sicherungsnetz, Hubbett
....100, 102
Sitze, drehen 83
Sitzgruppen 93
Sitzhöhe einstellen, Fahrersitz .....47, 48
Sitzplatzanordnung 49
Sonderausstattungen 261
Beschreibung 13
Gewichte 261
Kennzeichnung 13
Sicherheitshinweise 18
Spülbecken
Reinigung 218
Spülbecken, reinigen 216
Standheizung
ausschalten 165
einschalten 165
programmieren 165
Wartung 230
Starterbatterie
Batterie-Alarm 147
laden 131
Sicherungen 151
Spannung, anzeigen 141, 145
Störungssuche 248
Steckleuchte
abnehmen 92
drehen 92
einstecken 92
Stilllegung
über Winter 224
vorübergehende 222
Stores, reinigen 216
Störungssuche 247
12-V-Versorgung 249
230-V-Anschluss 248
Aufbau 259
Batterie 248
Beleuchtung 247
Boiler (Alde) 253
Boiler (Truma) 252
Bremsanlage 247
Dunstabzug 250
Eintrittstufe 248
elektrische Anlage 247
Gasanlage 250
Gasbackofen 251
Gaskocher....251
Heizung 252
Innentür 259
Klimaanlage 250
Stichwortverzeichnis
Kochstelle 251
Kühlschrank 254, 255
Mikrowellengerät ....251
Möbelklappen ....259
Starterbatterie ....248
Toilette 258
Warmluft-Heizung .....252
Warmwasser-Heizung .....253
Wasserversorgung ....258
Wechselrichter 249
Wohnraumbatterie....248
Strangsperre 50
Stützen siehe Hubstützen ....60
Stützlast 35
Symbole für Hinweise ....13
Gasabsperrventile ....121, 156
T
Tank-Alarm 147
Tankdeckel siehe Kraftstoff-Einfüllstutzen .....56
Tanken 56
Tankheizung, ein- und ausschalten .....148
Technisch zulässige Gesamtmasse ..... 26, 29
Teflon-Bezüge, reinigen ....216
Temperaturanzeige ....148
Teppichboden, reinigen ....216
Thetford-Kassette, Haltebügel .....211
Thetford-Toilette entleeren ....209
Kontroll-Leuchte .....208, 209
Sicherung 152
spülen 208, 209
Wassertank, befüllen .....207
Wassertank, entleeren .....208
Tiefentladung 128
Tipps 265
Tisch 84
Tisch, fest arretieren ....87
in Längsrichtung verschieben 88
Tischplatte, zur Seite klappen....88
Toilette 207
Pflege 220
Sicherung 152, 153
Störungssuche 258
Wassertank, entleeren....220
Toiletten-Kassette entleeren 212
entnehmen 211
Entriegelung 211
Toilettenraum 204
lüften 204
Toilettenraum, herausziehbar 205
Traglasten 26
Trinkwasser 23
Trinkwasser-Einfüllstutzen 197
öffnen 197
schließen 197
Türen Eingangstür 61
Fahrertür 61
Schloss 61
Störungssuche 259
Türschloss 61
TÜV 227, 267
TV-Schrank 90
Typschild 237
U
Überladen 30
Übernachten abseits von Campingplätzen 274
unterwegs 279
Uhrzeit, anzeigen 148
Umbau Schlafen Bugsitzbank ....111, 112, 113, 114
Bugsitzgruppe 115
Gegensitzgruppe 107
L-Sitzgruppe 116
Mittelsitzgruppe 105, 106, 108
Rundszgruppe 109, 110
Umgang mit Reifen 241
Umschaltautomatik, Gasanlage 122
Umwälzpumpe 163
Umwälzpumpe, Drehzahl einstellen....163
Umwälzpumpe, Schalter 144
Umwelthinweise 14
Unterboden, pflegen 214
Unterlegkeile 59
Stichwortverzeichnis
V
Vario-Toilette 205
Umbau zum Toilettenraum ....206
Umbau zur Duschkabine .....206
Verbandskasten....268
Verdunklungsrollo, Dachhaube mit
Schnappverschluss
öffnen .....80
schließen ....80
Verdunklungsrollo, Fenster
öffnen 76
schließen ....76
Verdunklungsrollo, reinigen .....216
Verkehrsbestimmungen im Ausland .....266
Verkehrsbestimmungen in Deutschland .....265
Verkehrssicherheit ....41
Checkliste....41
Hinweise zur 19
Versorgungsleitung für 230-V-Anschluss .....149
Vor der Fahrt....25
W
Während der Fahrt 43
Wärmetauscher (Alde)
abstellen....162
anstellen....162
Wärmetauscher (Arizona)
ausschalten ....164
einschalten ....164
Wärmetauscher, Heizung, wechseln .....155
Warmluft-Heizung
ausschalten 158
Betriebsarten ....157
einschalten ....158
Störungssuche 252
Warmluftverteilung ....157
Warmwasser-Heizung
230-V-Elektrobetrieb, wählen 161
Bedieneinheit 159
Drehzahl, Umwälzpumpe 163
Einstellmenü 160
Flüssigkeitsstand, prüfen 229
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb, wählen ..... 161
Gasbetrieb, wählen 161
Heizflüssigkeit, nachfüllen 229
Heizung, ausschalten 161
Heizung, einschalten 161
Heizungsanlage, entlüften 229
Pflege 228
Sicherheitshinweise 159
Startbild 160
Störungssuche 253
Wärmetauscher 162
Wartungsarbeiten 228
Werkzeugmenüs 161
Zusatz-Umwälzpumpe 163
Warnaufkleber 237
Warnblinkleuchte 268
Warndreieck 268
Wartungsarbeiten 227, 228
AL-KO Hinterachse 235
Klimaanlage 230
Klimaanlage (Truma) 230
Standheizung 230
Warmwasser-Heizung 228
Waschbecken
Reinigung 218
Waschen mit Hochdruckreiniger 213
Wasserablauf 198
Wasseranlage
befüllen 202
desinfizieren 217
entleeren 203
Pflege 216
reinigen 216
Sicherheitshinweise 23
Trinkwasser-Einfüllstutzen 197
Wasserleitungen, reinigen 217
Wassermenge, anzeigen 142, 147
Wasserpumpe 195,202
Wasserpumpe, Schalter 162
Stichwortverzeichnis
Wassertank
Füllstand, anzeigen ....142, 147
reinigen 216
Wasser, ablassen ....199
Wasser, einfüllen ....198
Wasserablauf 198
Wassertank siehe auch Wasseranlage .....197
Wasserversorgung
Allgemeines 195
Störungssuche 258
Wechselrichter 133
Störungssuche ....249
Winterbetrieb ....221
Wintercamping .....279
Winterpflege....220
Wohnraumbatterie
Batterie-Alarm 142, 147
Einbauort 129
Entladestrom, anzeigen ....142
Entladung 129
Hinweise zur 129
laden 131
Ladestrom, anzeigen ....142
Sicherungen 152
Spannung, anzeigen .....141, 145
Störungssuche 248, 249
Wohnraumleuchte .....232
Z
Zubehör, Anbau ....18
Zugelassene Masse 27
Zuladung 26
Beispielrechnung 27, 29
Berechnung 29
Zusammensetzung ....27
Zuladung siehe auch Beladung .....26
Zulässiges Gesamtgewicht
siehe technisch zulässige Gesamtmasse ..... 26
Zulassung....25
Zusatzausstattung 28
Zusatz-Ladegerät 134
Einbauort 134
Zusatz-Wärmetauscher (Arizona)
ausschalten 164
einschalten ....164

▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten









