AuroCOMPACT - Zentralheizungskessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Heizgerät für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitung |
| Marke | Vaillant |
| Modellreihe | AuroCOMPACT |
| Energiequelle | Erdgas (E/LL), Propan (je nach Modell) |
| Heizleistung | Verschiedene Modelle: z.B. 14,6 kW, 20,6 kW, 26,6 kW, 30,6 kW |
| Warmwasserbereitung | Speicherladesystem, Komfortbetrieb, Warmwassertemperatur einstellbar |
| Heizungsvorlauftemperatur | Einstellbar (mit/ohne Regler), max. einstellbar durch Fachhandwerker |
| Fülldruck | Empfohlen 1,0 – 2,0 bar (kalt), min. 0,8 bar, max. 3,0 bar |
| Display | Digitalanzeige mit Symbolen und Klartext, Hintergrundbeleuchtung |
| Bedienung | Über Softkey-Tasten, Menüstruktur, zwei Bedienebenen (Betreiber/Fachhandwerker) |
| CE-Kennzeichnung | Ja, entspricht den grundlegenden Anforderungen der relevanten Richtlinien |
| Sicherheitseinrichtungen | Frostschutzfunktion, Sicherheitsventil, Abgasüberwachung, Zündsicherung |
| Wartung | Jährliche Inspektion, zweijährliche Wartung empfohlen, Wartungsvertrag möglich |
| Garantie | 2 Jahre (Belgien), Herstellergarantie nach Vaillant Garantiebedingungen (DE/AT) |
| Kundendienst | Vaillant Werkskundendienst (Deutschland, Österreich, Belgien) |
| Installation | Nur durch anerkannten Fachhandwerker |
| Serialnummer | Auf Typenschild und im Display ablesbar |
| Störungsbehebung | Fehlermeldungen im Display, Entstörtaste, Tabelle im Anhang |
Häufig gestellte Fragen - AuroCOMPACT VAILLANT
Benutzerfragen zu AuroCOMPACT VAILLANT
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Zentralheizungskessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AuroCOMPACT - VAILLANT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AuroCOMPACT von der Marke VAILLANT.
BEDIENUNGSANLEITUNG AuroCOMPACT VAILLANT
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise ....
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts......
2 Hinweise zur Dokumentation..... 9
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten 9
2.2 Unterlagen aufbewahren 9
2.3 Gültigkeit der Anleitung...... 9
3 Produktbeschreibung...... 9
3.1 CE-Kennzeichnung.... 9
3.2 Serialnummer 10
3.3 Frontklappe öffnen.... 10
3.4 Aufbau des Geräts.... 10
3.5 Übersicht Bedienelemente...... 11
3.6 Beschreibung des Displays .....
3.7 Funktionsbeschreibung der Tasten.... 12
3.8 Bedienebenen.... 12
4 Betrieb 13
4.1 Anforderungen an den Aufstellort.... 13
4.2 Produkt in Betrieb nehmen ..... 13
4.3 Heizungsvorlauftemperatur einstellen.... 15
4.4 Warmwasserbereitung einstellen.... 16
4.5 Funktionen des Produkts abschalten 16
4.6 Heizungsanlage vor Frost schützen 16
4.7 Wartungsmeldungen ablesen..... 17
5 Störungsbehebung...... 17
5.1 Fehlermeldungen ablesen 17
5.2 Störung erkennen und beheben.... 17
5.3 Zündstörung beheben.... 17
6 Zusatzfunktionen 18
6.1 Funktionen im Menü 18
6.2 Sprache einstellen 18
7 Pflege und Wartung...... 19
7.1 Wartungsvertrag abschließen..... 19
7.2 Produkt pflegen.... 19
7.3 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen 19
8 Außerbetriebnahme.... 19
8.1 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen.... 19
9 Recycling und Entsorgung...... 19
9.1 Verpackung entsorgen.... 19
9.2 Produkt und Zubehöre entsorgen.... 19
10 Garantie und Kundendienst..... 20
10.1 Garantie 20
10.2 Kundendienst.... 21
Anhang 22
^1 A Übersicht Menüstruktur ...... 22
B Störungen erkennen und beheben 23
C Kurz-Betriebsanleitung 24
Stichwortverzeichnis 25
1 Sicherheit
1.1 Handlungsbezogene Warnhinweise
Klassifizierung der hand- lungsbezogenen Warnhin- weise
Die handlungsbezogenen Warnhinweise sind wie folgt mit Installation, Inspektion, Wartung Warnzeichen und Signalwörtern und Instandsetzung des Prohinsichtlich der Schwere der produkts sowie Gaseinstellungen möglichen Gefahr abgestuft: darf nur ein Fachhandwerker
Warnzeichen und Signalwörter

Gefahr!
unmittelbare Lebens- gefahr oder Gefahr schwerer Personenschä- den

Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag

Warnung!
Gefahr leichter Personenschäden

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
1.2.1 Installation nur durch Fachhandwerker
Gilt für: Deutschland ODER Österreich
Installation, Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Produkts sowie Gaseinstellungen darf nur ein Fachhandwerker durchführen.
1.2.2 Gefahr durch falsche Handhabung
Durch falsche Handhabung können nicht vorhersehbare Gefahrensituationen entstehen.
- Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch.
- Beachten Sie bei allen Tätigkeiten im Umgang mit dem Produkt die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise.
- Beachten Sie beim Umgang mit dem Produkt alle gültigen Vorschriften.
1.2.3 Lebensgefahr durch austretendes Gas
Durch Installationsfehler, Beschädigung, unsachgemäße Handhabung, einen unzulässigen Aufstellort o. Ä. kann Gas austreten und zu Vergiftungs- und Explosionsgefahr führen.
1 Sicherheit
Bei Gasgeruch in Gebäuden: von einem Telefonanschluss
▶ Meiden Sie Räume mit Gas-außerhalb des Gebäudes. geruch. 1.2.4. Lebensgefahr durch
▶ Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Vermeiden Sie offene Flam men (z. B. Feuerzeug, Streichholz).
▶ Rauchen Sie nicht.
▶ Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprechanlagen im Gebäude.
▶ Schließen Sie die Gaszähle Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.
- Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am Produkt.
▶ Warnen Sie die Hausbewo ner durch Rufen oder Klopfen.
▶ Verlassen Sie das Gebäude.
▶ Verlassen Sie bei hörbarer Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte.
- Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr, sobald Sie außerhalb des Gebäudes sind.
Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gas-versorgungsunternehmens
1.2.4 Lebensgefahr durch versperrte oder undichte Abgaswege
Durch Installationsfehler, Beschädigung, Manipulation, einen unzulässigen Aufstellort o. Ä. kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
- Nehmen Sie keine Veränderungen an der gesamten Abgasanlage vor.
Bei Abgasgeruch in Gebäuden:
er- Öffnen Sie alle zugänglichen Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Schalten Sie das Produkt aus.
Benachrichtigen Sie einen
h- Fachhandwerksbetrieb.
1.2.5 Lebensgefahr durch Betrieb mit demontierter Frontverkleidung
Bei Undichtigkeiten im Produkt kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
▶ Betreiben Sie das Produkt
ausschließlich mit geschlos- r- sener Frontverkleidung.
1.2.6 Lebensgefahr durch explosive und leicht entflammbare Stoffe
Verpuffungsgefahr entsteht durch leicht entzündliche Gas-Luft-Gemische.
- Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im Aufstellraum des Produkts.
1.2.7 Lebensgefahr durch fehlende Sicherheitseinrichtungen
Fehlende Sicherheitseinrichtungen (z. B. Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß) können zu lebensgefährlichen Verbrühungen und anderen Verletzungen führen, z. B. durch Explosionen
▶ Lassen Sie sich von einem Fachhandwerker die Funktion und die Lage der Sicherheit einrichtungen erklären.
1.2.8 Verbrühungsgefahr durch heißes Trinkwasser
An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Warmwassertemperaturen über 60 °C Verbrühungsgefahr. Klein-kinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein.
- Wählen Sie die Temperatur so, dass niemand gefährdet wird.
1.2.9 Gefahr von Verbrühungen durch Warmwasser
^3 An den Warmwasserentnahmestellen besteht Verbrühungsgefahr, wenn die Wassertemperatur mehr als 60 °C beträgt. Kleinkinder und ältere Men-
schen sind bereits bei niedrigeren Temperaturen gefährdet.
▶ Wählen Sie eine geeignete Solltemperatur.
1.2.10 Veränderungen im Produktumfeld
Durch Veränderungen im Umfeld des Produkts können Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beinträchtigungen des Produkts und anderer Sachwerte entstehen.
- Setzen Sie die Sicherheitseinrichtungen keinesfalls außer Betrieb.
▶ Manipulieren Sie keine n- Sicherheitseinrichtungen.
e Zerstören oder entfernen Sie keine Plomben von Bauteilen. Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind autorisiert,
1 Sicherheit
verplombte Bauteile zu ver- ▶ Wenn Sie das Produkt bei ändern. Stromausfall betriebsbereit
▶ Nehmen Sie keine Verände- halten wollen, dann ziehen rungen vor: Sie für die Installation eines
- am Produkt Notstromaggregates einen
- an den Zuleitungen für GasFachhandwerker zur Rate.
Zuluft, Wasser und Strom
- an der gesamten Abgasanlage
- am gesamten Kondensata- blaufsystem
- am Sicherheitsventil
- an den Ablaufleitungen
- an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebssicherheit des Produkts haben können
1.2.11 Frostschaden durch unzureichende Raumtemperatur
1.2.13 Frostschaden durch Abschalten des Produkts
Wenn die Frostschutzeinrichtungen inaktiv sind, kann das Produkt beschädigt werden.
Frostschutzeinrichtungen des Produkts sind nur aktiv, wenn das Produkt an die Stromversorgung angeschlossen und eingeschaltet ist.
▶ Trennen Sie das Produkt nicht vom Stromnetz.
▶ Lassen Sie die Ein-/Austaste
Bei zu niedriger Einstellung der in Stellung „Ein“.
Raumtemperatur auch einzel- ▶ Lassen Sie den Gasabsperrner Räume besteht die Gefahr hahn geöffnet.
von Frostschäden an Teilen der Heizungsanlage.
▶ Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz (→ Seite 16).
1.2.14 Korrosionsschaden durch chemisch belastete Verbrennungs- und Raumluft
1.2.12 Frostschaden durch Stromausfall
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben,
Bei einem Ausfall der Stromverkable Klebstoffe, Ammoniakverbin-sorgung können Teilbereiche dungen, Stäube u. Ä. können der Heizungsanlage durch Frost unter ungünstigen Umständen beschädigt werden. zu Korrosion am Produkt und in der Luft-/Abgasführung führen.
▶ Verwenden und lagern Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe u. Ä. in Umgebung des Produkts.
- Wenn Sie Ihr Produkt im werblichen Bereich betreiben wollen, z. B. in Friseu-Ions, Lackier- oder Schreine werkstätten oder Reinigungsbetrieben, dann wählen Sie einen separaten Aufstellraum in dem eine Verbrennungsluftversorgung technisch frei von chemischen Stoffen gewährleistet ist.
1.2.15 Verletzungsgefahr und Risiko von Sachschäden durch unsachgemäße oder unterlassene Wartung und Reparatur!
Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit Ihres Produkts beeinträchtigen.
▶ Lassen Sie Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend beheben.
▶ Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem Produkt durchzuführen.
▶ Beauftragen Sie damit einen Bereitung vorgesehen. Fachhandwerker.
▶ Halten Sie die vorgegebenen Wartungsintervalle ein.
1.3 Bestimmungsgemäße der Verwendung des Geräts
Bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Produkts und anderer Sachwerte entstehen.
Dieses Gerät kann von Kindern mit einem Mindestalter von 8 Jahren ebenso wie von Personen mit körperlichen, sensorischen oder mentalen Einschränkungen und Personen ohne entsprechende Erfahrung oder Vorkenntnisse bedient werden, unter der Voraussetzung, dass sie bezüglich der sicheren Bedienung des Geräts eingewiesen und beaufsichtigt werden und die damit verbundenen Gefahren kennen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spi
len. Reinigung und Pflege des Geräts dürfen von Kindern nur unter Aufsicht eines Erwachsenen ausgeführt werden.
Das Produkt ist als Wärme-erzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungs-anlagen und die Warmwasser-
1 Sicherheit
Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet:
- das Beachten der beiliegenden BetriebsÂ-, Installations- und Wartungsanleitungen des Produktes sowie aller weiteren Komponenten der Anlage
- die Einhaltung aller in den Anleitungen aufgeführten Inspektions- und Wartungsbedingungen.
Eine andere Verwendung als die in der vorliegenden Anleitung beschriebene oder eine Verwendung, die über die hier beschriebene hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und industrielle Verwendung.
Die Verwendung des Produkts in Fahrzeugen, wie z. B. Mobilheimen oder Wohnwagen, gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Nicht als Fahrzeuge gelten solche Einheiten, die dauerhaft und ortsfest installiert sind und keine Räder haben (sog. ortsfeste Installation).
2 Hinweise zur Dokumentation
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten
▶ Beachten Sie unbedingt alle Betriebs anleitungen, die Komponenten der Anlage beiliegen.
2.2 Unterlagen aufbewahren
▶ Bewahren Sie diese Anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen zur weiteren Verwendung auf, jedoch nicht in oder auf dem Produkt.
2.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Anleitung gilt ausschließlich für folgende Geräte:
Produkttypen und Artikelnummern
Gilt für: Belgien
| VCC_206-4-5_150 | 0010014633 |
| VCC_266-4-5_150 | 0010014629 |
| VCC_306-4-5_150 | 0010014630 |
| VSC_D_206-4-5_190 | 0010014631 |
| VSC_D_306-4-5_190 | 0010014632 |
Produkttypen und Artikelnummern
Gilt für: Deutschland
| VSC_146-4-5_90 | 0010015596 |
| VSC_146-4-5_150 | 0010015597 |
| VSC_146-4-5_150 (Propan) | 0010015598 |
| VSC_146-4-5_200 | 0010015599 |
| VSC_206-4-5_90 | 0010015600 |
| VSC_206-4-5_90 (Propan) | 0010015601 |
| VSC_206-4-5_150 | 0010015602 |
| VSC_206-4-5_150 (Propan) | 0010015603 |
| VSC_206-4-5_200 | 0010015605 |
| VSC_266-4-5_150 | 0010015606 |
| VSC_266-4-5_200 | 0010015608 |
| VCC_206-4-5_150 | 0010015604 |
| VCC_266-4-5_150 | 0010015607 |
| VSC_S_146-4-5_150 | 0010015609 |
| VSC_S_146-4-5_150 (Pro-pan) | 0010015610 |
| VSC_S_146-4-5_190 | 0010015611 |
| VSC_S_206-4-5_150 | 0010015612 |
| VSC_S_206-4-5_150 (Pro-pan) | 0010015613 |
| $VSC_S_206-4-5_190 | 0010015614 |
Produkttypen und Artikelnummern
Gilt für: Österreich
| VSC_146-4-5_90 | 0010015596 |
| VSC_206-4-5_90 | 0010015600 |
| VSC_206-4-5_150 | 0010015602 |
| VCC_266-4-5_150 | 0010015607 |
| VSC_S_146-4-5_190 | 0010015611 |
Die Artikelnummer des Geräts finden Sie auf dem Typenschild.
3 Produktbeschreibung
3.1 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird ntiert, dass die Produkte gemäß spenschild die grundlegenden An- gen der einschlägigen Richtlinien
3 Produktbeschreibung
3.2 Serialnummer
Die Serialnummer befindet sich hinter einem Schild unter dem Benutzerinterface. Sie ist ebenso auf dem Typenschild angegeben.

Hinweis
Die Serialnummer kann auch im Display des Geräts angezeigt werden (siehe Betriebsanleitung).
3.3 Frontklappe öffnen
Frontklappe von der rechten Seite öffnen

- Öffnen Sie die Frontklappe von der rechten Seite, indem Sie sie mit der Hand wie dargestellt zu sich ziehen.
Frontklappe von der linken Seite öffnen

- Öffnen Sie die Frontklappe von der linken Seite, indem Sie sie mit der Hand wie dargestellt zu sich ziehen.
Frontklappe demontieren

- Um die Frontklappe zu demontieren, legen Sie beide Hände wie dargestellt an und ziehen Sie die Frontklappe zu sich.
3.4 Aufbau des Geräts

1 Schild mit Serial- nummer auf der Rückseite
3 Bedienelemente
2 Ein-/Austaste
4 Einbaustelle für optionale Regelung
3.5 Übersicht Bedienelemente

1 Display
5 Entstörtaste
2 Zugang zum
6 Schornsteinfegerbetrieb (für Schornsteinfeger)
Rechte Auswahl- taste
7 Taste -
4 Taste +
8 Linke Auswahl- taste
3.6 Beschreibung des Displays

1 Fülldruck der Heizungsanlage
3 Aktuelle Belegung der rechten Auswahltaste
2 Aktuelle Heizungsvor- lauftemperatur, zusätzliche Informationen
4 Aktuelle Belegung der linken Auswahltaste
6 Informationen zum Brenner
5 Aktiver Betriebs- zustand
Wenn Sie innerhalb einer Minute keine Taste betätigen, erlischt die Beleuchtung.
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
| [07XW] | Ordnungsge-mäßer Brenner-betrieb | Brenner an |
![]() | Momentaner Brenner-Modu-lationsgrad | |
bar![]() | Momentaner Fülldruck der Heizungsanlage Die gestrichelten Linien markieren den zulässigen Bereich. | – permanent an: Fülldruck im zulässigen Bereich.– blinkt: Fülldruck außerhalb des zu-lässigen Be-reichs. |
![]() | Heizbetrieb aktiv | – permanent an: Wärme-anforderung Heizbetrieb– blinkt: Brenne an im Heiz-betrieb |
![]() | Warmwasser-bereitung aktiv | – permanent an: Im Zapf-betrieb, bevor Brenner an– blinkt: Brenne an im Zapfbe-trieb |
![]() | Komfortbetrieb aktiv | – permanent an: Komfort-betrieb aktiv– blinkt: Kom-fortbetrieb ak-tiv, Brenner an |
3 Produktbeschreibung
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
![]() | Wartung erforderlich | Informationen zur Wartungsmeldung im „Live Monitor”. |
![]() | Sommerbetrieb aktivHeizbetrieb ist ausgeschaltet | |
![]() | Brennersperrzeit aktiv | Zur Vermeidung häufigen Ein- und Ausschaltens (erhöht die Lebensdauer des Produkts). |
FXX | Fehler im Produkt | Erscheint an-stelle der Grundanzeige, ggf. er-läuternde Klar-textanzeige. |
3.7 Funktionsbeschreibung der Tasten
Die beiden Auswahltasten haben eine so genannte Softkey-Funktion, d. h., Funktion kann wechseln.
Wenn Sie, z. B. in der „Grundanzeige“ die linke Auswahltaste drücken, dann wechselt die aktuelle Funktion von (Warmwassertemperatur) nach zurück.
| Taste Bedeutung | |
| - Einstellen der Warmwasser-temperatur- Abbrechen der Änderung eines Einstellwerts oder Aktivieren einer Betriebsart- Aufrufen einer höheren Aus-wahlebene im Menü | |
| Taste Bedeutung | |
| - Einstellen der Heizungsvor-lauftemperatur, Fülldruck der Heizungsanlage oder Aktivie-ren des Heizbetriebs- Bestätigen eines Einstellwerts oder Aktivieren einer Betriebs art- Aufrufen einer niedrigeren Auswahlebene im Menü | |
| ☐ + ☐ | Aufrufen der Zusatzfunktionen |
| ☐ oder - + | Navigieren zwischen den ein-zelnen Menüeinträgen- Erhöhen oder Verringern des ausgewählten Einstellwerts |
Einstellbare Werte werden immer blinkend dargestellt.
Die Änderung eines Werts müssen Sie immer bestätigen. Erst dann wird die neue Einstellung gespeichert. Mit können Sie jederzeit einen Vorgang abbrechen. Wenn Sie länger als 15 Minuten keine Taste betätigen, dann springt das Display in die Grundanzeige zurück.
e3.8 Bedienebenen
Das Produkt hat zwei Bedienebenen.
- ' Bedienebene für den Betreiber. Sie bietet Zugang zu den wichtigsten Informationen und Einstellmöglichkeiten, für die keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich sind.
- Bedienebene nur für qualifizierte Fachleute. Sie ist durch einen Zugangscode geschützt.
4 Betrieb
4.1 Anforderungen an den Aufstellort
4.1.1 Schrankartige Verkleidung
Eine schrankartige Verkleidung des Produkts unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften.
Falls Sie eine schrankartige Verkleidung für Ihr Produkt wünschen, wenden Sie an einen Fachhandwerksbetrieb. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigenmächtig I Produkt.
4.2 Produkt in Betrieb nehmen
4.2.1 Absperreinrichtungen öffnen
- Der Fachhandwerker, der das Gerät indem Sie:
installiert hat, kann Ihnen zeigen, wo_ sich die Absperreinrichtungen befinden und wie diese funktionieren.
drücken und so die Auswahlbenen verlassen.
- länger als 15 Minuten keine Taste drücken.
Sobald eine Fehlermeldung vorliegt, wechselt die Grundanzeige zur Fehlermeldung.
- Öffnen Sie den Gasabsperrhahn bis zum Anschlag.
- Stellen Sie gegebenenfalls sicher, das die Wartungshähne für den Vor- und Rücklauf der Heizanlage geöffnet sind
- Öffnen Sie den Kaltwasser-Absperrhahn. Sie können ebenso einen Warmwasserhahn öffnen, um zu prüfen, ob tatsächlich Wasser austritt.
4.2.2 Produkt einschalten

▶ Drücken Sie die Ein-/Austaste (1).
Wenn das Gerät eingeschaltet ist, dann erscheint im Display (2) die D „Grundanzeige“.
4.2.4 Aufbau des Menüs

1 Laufleiste (nur sichtbar, wenn mehr Listeneinträge vorhanden sind, als im Display gleichzeitig angezeigt werden können)
2 Aktuelle Belegung der rechten und der linken Auswahltaste (Softkey-Funktion)
3 Listeneinträge der
Auswahlebene
4 Name der Aus-
wahlebene
Die Laufleiste (1) ist nur dann sichtbar, wenn mehr Listeneinträge vorhanden
4 Betrieb
sind, als im Display gleichzeitig angezeigt werden können.
Im Anhang finden Sie eine Übersicht der Menüstruktur.
4.2.5 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen


Hinweis
Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt das Produkt über einen Drucksensor und eine digitale Druckanzeige.
Um einen einwandfreien Betrieb 2. der Heizungsanlage zu gewährleisten, muss der Fülldruck im kalten Zustand zwischen 0,1 MPa und 0,2 MPa (1,0 bar und 2,0 bar) liegen. Er muss sich dementsprechend zwischen den beiden ge- 3. strichelten Linien des Balkendiagramms befinden.
Wenn sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke erstreckt, dann kann ein höherer Fülldruck der Heizungsanlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu einen Fachhandwerker.
1 Aktueller Fülldruck
2 Maximaler Fülldruck
3 Minimaler Fülldruck
.1. Drücken Sie zweimal .
Im Display erscheinen die Werte des aktuellen Fülldrucks (1) sowie des minimalen (3) und des maximalen (2) Fülldrucks.
2. Wenn der Fülldruck zu niedrig ist, fül- len Sie Wasser nach.
◀ Sobald Sie ausreichend Wasser nachgefüllt haben, erlischt die Anzeige nach 20 Sekunden von selbst.
3. Lassen Sie bei häufigerem Druckabfall die Ursache für den Heizwasserverlust ermitteln und beseitigen. Verständigen Sie hierzu einen Fachhandwerker.
4.2.6 Heizungsanlage befüllen
Gilt für: Deutschland
ODER Belgien
ODER Österreich

Hinweis
Beim Unterschreiten von 0,08 MPa (0,8 bar) blinken im Display die rechte Balkenanzeige und der aktuelle Fülldruck.
Zusätzlich wird nach ca. einer Minute das Symbol angezeigt.
Wenn der Fülldruck der Heizungsanlage unter 0,05 MPa (0,5 bar) sinkt, dann schaltet das Produkt ab. Im Display erscheinen abwechselnd die Fehlermeldung F.22 und der aktuelle Fülldruck.

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch stark kalkhaltiges, stark korrosives oder mit Chemikalien versetztes Heizwasser!
Ungeeignetes Leitungswasser schädigt Dichtungen und Membranen, verstopft wasserdurchströmte Bauteile im Produkt und in der Heizungsanlage und führt zu Geräuschen.
▶ Füllen Sie die Heizungsanlage nur mit geeignetem Heizwasser.
▶ Fragen Sie in Zweifelsfällen hierzu einen Fachhandwerker.

-
Fragen Sie einen Fachhandwerker, wo sich der Füllhahn befindet.
-
Verbinden Sie den Füllhahn mit der Heizwasserversorgung, so wie der Fachhandwerker es Ihnen erklärt hat.
-
Öffnen Sie alle Heizkörperventile (Thermostatventile) der Heizungsanlage.
-
Öffnen Sie die Heizwasserversorgung. ^3 .
-
Drehen Sie den Füllhahn langsam auf.
-
Füllen Sie so lange Wasser nach, bis der erforderliche Fülldruck erreicht ist.
-
Schließen Sie die Heizwasserversorgung.
-
Entlüften Sie alle Heizkörper.
-
Prüfen Sie anschließend im Display den Fülldruck.
-
Füllen Sie ggf. nochmals Wasser nach.
-
Schließen Sie den Füllhahn.
-
Kehren Sie in die „Grundanzeige“ zurück.
4.3 Heizungsvorlauftemperatur einstellen
4.3.1 Heizungsvorlauftemperatur einstellen (ohne angeschlossenen Regler)

Hinweis
Wenn kein externe oder interner Regler an das Produkt angeschlossen ist, dann stellen Sie die Heizungsvorlauftemperatur wie nachfolgend beschrieben ein.
1. Drücken Sie (III)
Im Display erscheint der Sollwert der Heizungsvorlauftemperatur.
- Ändern Sie die Heizungsvorlauftemperatur mit oder
- Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).

Hinweis
Der Fachhandwerker hat möglicherweise die maximal mögliche Temperatur angepasst.
4.3.2 Heizungsvorlauftemperatur einstellen (mit angeschlossenem Regler)
▶ Wenn Ihr Heizgerät mit einem witterungsgeführten Regler oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet ist, dann stellen Sie am Heizgerät die maximale Heizungsvorlauftemperatur ein, siehe Heizungsvorlauftemperatur einstellen (ohne angeschlossenen Regler) (→ Seite 15).
◀ Die tatsächliche Heizungsvorlauftemperatur wird automatisch durch den Regler eingestellt.
4 Betrieb
4.4 Warmwasserbereitung einstellen
4.4.1 Warmwasserbereitung deaktivieren
Warmwassertemp.
Speicherladung aus
Abbruch Ok
- Um das Laden des Speichers zu deaktivieren und gleichzeitig den Heizbetrieb aktiv zu lassen, drücken Sie auf □ (✗).
◀ Die eingestellte Warmwasser-temperatur blinkt im Display.
-
Verwenden Sie-, um die Warmwassertemperatur auf Warmwasser aus zu stellen.
-
Bestätigen Sie die Änderung mit Ok.
Das Laden des Speichers ist nun deaktiviert. Nur die Frostschutzfunktion des Speichers ist weiterhin aktiv.
4.5 Funktionen des Produkts abschalten
4.5.1 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)
Vorlaufsolltemp.
Heizung aus
Abbruch Ok
- Um im Sommer den Heizbetrieb aus zuschalten, die Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb zu lassen, drücken Sie☐(☐).
< Im Display erscheint der Wert Heizungsvorlauftemperatur.
-
Stellen Sie die Heizungsvorlauftemperatur mit auf Heizung aus.
-
Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).
Der Heizbetrieb ist ausgeschaltet. Im Display erscheint das Symbol.
4.5.2 Produkt vorübergehend außer Betrieb nehmen
4.6 Heizungsanlage vor Frost schützen
4.6.1 Frostschutzfunktion

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Frost!
Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden, so dass Teile der Heizungsanlage einfrieren und somit beschädigt werden können.
▶ Stellen Sie sicher, dass während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und alle Räume auch während Ihrer Abwesenheit ausreichend temperiert werden.

Hinweis
Damit die Frostschutzeinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihr Produkt über den Regler ein- und ausschalten, falls ein Regler installiert ist.
Wenn die Heizungsvorlauftemperatur bei eingeschalteter Ein-/Austaste unter 5 °C absinkt, dann geht das Produkt in Betrieb und heizt das umlaufende Wasser sowohl auf der Heizungs- als auch auf der Warmwasserseite (wenn vorhanden) auf der ca. 30 °C auf.
4.6.2 Heizungsanlage entleeren
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes für sehr lange Abschaltzeiten besteht darin, die Heizungsanlage und das Produkt vollständig zu entleeren.
▶ Wenden Sie sich dazu an einen Fachim Anhang selbst prüfen.
handwerker.
4.7 Wartungsmeldungen ablesen
Wenn das Symbol im Display angezeigt wird, dann ist eine Wartung des Produkts notwendig.
▶ Wenden Sie sich dazu an einen Fachhandwerker. 5.3. Zündstör
Das Produkt befindet sich nicht Fehlermodus, sondern läuft weiter.
▶ Wenn gleichzeitig der Wasserdruck blinkend angezeigt wird, dann füllen lediglich Wasser nach.
Um weitere Informationen zur Wartungsursache abzulesen, rufen Sie den „Live Monitor“ (→ Seite 18) auf.
5 Störungsbehebung
5.1 Fehlermeldungen ablesen

Fehlermeldungen haben Priorität vor allen anderen Anzeigen und werden im Display anstelle der Grundanzeige angezeigt, beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer Fehler abwechselnd für jeweils zwei Sekunden.
▶ Wenn Ihr Produkt eine Fehlermeldung anzeigt, dann wenden Sie sich an einen Fachhandwerker.
Um weitere Informationen zum Zustand Ihres Produkts zu bekommen, rufen Sie den „Live Monitor“ (→ Seite 18) auf.
5.2 Störung erkennen und beheben
Wenn sich beim Betrieb Ihres Produkts Probleme ergeben sollten, dann können Sie einige Punkte mit Hilfe der Tabelle
im Anhang selbst prüfen.
Störungen erkennen und beheben (→ Seite 23)
▶ Wenn das Produkt nach der Prüfung: anhand der Tabelle nicht einwandfrei kts arbeitet, dann wenden Sie sich zur Behebung des Problems an einen Fach- handwerker.
5.3 Zündstörung beheben

Wenn der Brenner nach fünf Zündversuchen nicht gezündet hat, dann geht das Produkt nicht in Betrieb und schaltet auf Störung. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes F.28 oder F.29 im Display angezeigt.
Erst nachdem Sie das Produkt manuell entstört haben, zündet es erneut automatisch.
▶ Stellen Sie sicher, dass der Gas-absperrhahn geöffnet ist.
Um das Produkt zu entstören, drücken Sie die Entstörtaste.
Wenn Sie die Zündstörung nicht mit drei Entstörversuchen beheben können, dann wenden Sie sich an einen Fachhandwerker.
6 Zusatzfunktionen
6 Zusatzfunktionen
6.1 Funktionen im Menü
6.1.1 Fülldruck der Heizungsanlage
Menü → Wasserdruck
Sie können sich den genauen Wert des Fülldrucks sowie den minimal bzw. maximal zulässigen Fülldruck anzeigen lassen.
6.1.2 Live Monitor (Statuscodes)
Menü → Live Monitor
Mit Hilfe des Live Monitors können Sie den aktuellen Produktstatus anzeigen lassen.
6.1.3 Kontaktdaten des Fachhandwerkers
Menü → Information → Kontaktdaten
Wenn der Fachhandwerker bei der Installation seine Rufnummer eingetragen hat, dann können Sie sie hier ablesen.
6.1.4 Serial- und Artikelnummer
Menü → Information → Serialnummer
Hier können Sie die Serialnummer des Produkts ablesen.
Die Artikelnummer steht in der zweiten Zeile.
6.1.5 Displaykontrast einstellen
Menü → Information → Displaykontrast
Hier können Sie den Kontrast einstellen, so dass das Display gut ablesbar ist.
6.1.6 Reset Sperrzeit (Brennersperrzeit zurücksetzen)
Menü → Reset Sperrzeit
Der Fachhandwerker nutzt diese Funktion bei der Wartung.
6.1.7 Fachhandwerkerebene aufrufen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch unsachgemäße Handhabung!
Unsachgemäße Einstellungen in der Fachhandwerkerebene können zu Schäden an der Heizungsanlage führen.
- Nutzen Sie den Zugang zur Fachhandwerkerebene nur, wenn Sie ein Fachhandwerker sind.
6.2 Sprache einstellen
Falls Sie eine andere Sprache einstellen wollen:
- Drücken und halten Sie und gleichzeitig.
▶ Drücken Sie zusätzlich kurz die Entstörtaste.
▶ Halten Sie und gedrückt, bis das Display die Spracheinstellung anzeigt.
Wählen Sie die gewünschte Sprache mit oder aus.
▶ Bestätigen Sie mit (Ok).
▶ Wenn die richtige Sprache eingestellt ist, dann bestätigen Sie nochmals mit t (Ok).

Hinweis
Wenn Sie versehentlich die falsche Sprache eingestellt haben, dann können Sie sie wie oben beschrieben wieder umstellen. Blättern Sie so lange mit ☐ oder ☒ bis die richtige Sprache erscheint.
7 Pflege und Wartung
7.1 Wartungsvertrag abschließen
Gilt für: Deutschland
ODER Österreich
ODER Belgien
Voraussetzung für dauerhafte Betriebs- 2. bereitschaft und Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion und eine zweijährliche Wartung Ihres Produkts durch einen Fachhandwerker.
Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wirkungsgrad und somit für einen wirtschaftlichen Betrieb des Produkts.
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrags.
7.2 Produkt pflegen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch ungeeignete Reinigungsmittel!
Ungeeignete Reinigungsmittel können die Verkleidung, die Armaturen oder Bedienelemente beschädigen.
▶ Verwenden Sie keine Sprays, Scheuermittel, Spülmittel oder lösungsmittel- oder chlorhaltigen Reinigungsmittel.
▶ Reinigen Sie die Verkleidung mit einem feuchten Tuch und etwas lösungsmittelfreier Seife.
7.3 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen
- Kontrollieren Sie regelmäßig Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter auf Mängel, insbesondere auf sicht- oder fühlbare Hindernisse bzw. Verstopfungen.
- Wenn Sie Mängel feststellen, dann lassen Sie sie von einem Fachhand- werker beheben und die notwendige Durchlässigkeit wiederherstellen.
8 Außerbetriebnahme
8.1 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen
Lassen Sie das Produkt von einem Fachhandwerker endgültig außer Betrieb nehmen.
9 Recycling und Entsorgung
9.1 Verpackung entsorgen
Überlassen Sie die Entsorgung der Verpackung dem Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat.
9.2 Produkt und Zubehöre ys, entsorgen
▶ Entsorgen Sie weder das Produkt noch die Zubehöre mit dem Hausmüll.
▶ Stellen Sie sicher, dass das Produkt und alle Zubehöre ordnungsgemäß nementsorgt werden.
Beachten Sie alle relevanten Vorschriften.
10 Garantie und Kundendienst
10 Garantie und Kundendienst
10.1 Garantie
Gilt für: Deutschland
ODER Österreich
- Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden.
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Während der Garantiezeit an dem Gerät Installation durch einen anerkannten Fachfestgestellte Material- oder Fabrikationshandwerksbetrieb. fehler werden von unserem Werkskunden-Dem Eigentümer des Geräts räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at). Garantiarbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechen den Auftrag erteilt haben und es sich einen Garantiefall handelt.
Gilt für: Belgien
Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Mater und Konstruktionsfehler ihrer Produkte dem Rechnungsdatum.
Die Garantie wird nur gewährt, wenn fgende Voraussetzungen erfüllt sind:
-
Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinie bei der Installation beachtet wurden.
-
Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderung am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
dienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstellraum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frosteinwirkung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwirkung übernehmen wir keine hafung. Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkvertrags ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung berbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenloslose Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Geräts auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!
10.2 Kundendienst
Gilt für: Deutschland
Vaillant Werkskundendienst: 018 06 99
91 50 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf.)
Gilt für: Österreich
Vaillant Group Austria GmbH
Forchheimergasse 7
A-1230 Wien
Österreich
E-Mail: termin@vaillant.at
Internet: http://www.vaillant.at/werks-kundendienst/
Telefon: 05 70 50-21 00 (zum Regional-tarif österreichweit, bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ggf. abweichende Tarife - nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
Der flächendeckende Werkskundendienst für ganz Österreich ist täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar. Vaillant Werkskundendiensttechniker sind 365 Tage für Sie unterwegs, sonn- und feiertags, österreichweit.
Gilt für: Belgien
N.V. Vaillant S.A.
Kundendienst: 02 334 93 52
Anhang
Anhang
A Übersicht Menüstruktur

flowchart
graph TD
A["50°C bar"] --> B["Menü Wasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
B --> C["Wasserdruck 1,0 bar\n0,8 3:0\nzurück"]
C --> D["Menü Wasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
D --> E["S.00 Heizung\nkein Wärmebedarf\nzurück"]
E --> F["Menü Wasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
F --> G["Information Kontaktdaten Serialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
G --> H["Information Kontaktdaten Serialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
H --> I["Information Kontaktdaten Serialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
I --> J["Reset Sperrzeit akt. Sperrzeit\n0 min\nzurück"]
J --> K["Reset Sperrzeit\nzurück Auswahl"]
K --> L["Menü Information Reset Sperrzeit Fachhandwerkerebene\nzurück Auswahl"]
B Störungen erkennen und beheben
| Problem mögliche | Ursache Maßnahme zur Behebung | |
| Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Produkt geht nicht in Betrieb | Gebäudeseitiger Gasabsperrhahn geschlossen | Gebäudeseitigen Gasabsperrhahn öffnen |
| Gebäudeseitige Stromversorgung ausgeschaltet | Gebäudeseitige Stromversorgung einschalten | |
| Ein-/Austaste am Produkt ausgeschaltet | Ein-/Austaste am Produkt einschalten | |
| Die Heizungsvorlauftemperatur ist zu niedrig eingestellt oder in der Einstellung „Heizung aus“ und/oder die Warmwassertemperatur ist zu niedrig eingestellt | Heizungsvorlauftemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen und/oder Warmwassertemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen | |
| Fülldruck der Heizungsanlage nicht ausreichend | Wasser in die Heizungsanlage nachfüllen | |
| Luft in der Heizungsanlage Heizkörper entlüften | ||
| Störung beim Zündvorgang Entstörtaste drücken | ||
| Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb | keine Wärmeanforderung durch der Regler | Zeitprogramm am Regler prüfen und ggf. korrigieren Raumtemperatur prüfen und ggf. Raumsolltemperatur korrigieren („Betriebsanleitung Regler“) |
C Kurz-Betriebsanleitung
Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)


▶ - bis Heizung aus
▶ Mit (Ok) bestätigen
Heizungstemperatur einstellen (Heizbetrieb einschalten)


- +/☐ zur Temperaturwahl
- Mit (Ok) bestätigen
Warmwassertemperatur einstellen

+/- zur Temperatur- wahl
▶ Mit (Ok) bestätigen
Komfortbetrieb ein-/ausschalten


zum Komfortbetrieb
+/- zum Ein-/Ausschalten

Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
einstellen (ohne Regler) 15
|
A
Inspektion 3
Abgasgeruch
4Installation 3
Ablauftrichter
K
prüfen
19 Kondensatablaufleitung
Absperreinrichtungen
^3 prüfen 19
Anlagendruck
Kontaktdaten Fachhandwerker 18
Artikelnummer 10,
8
Ausschalten
16 Laden des Speichers.... 16
Außerbetriebnahme
Live Monitor.... 18
endgültig
19 M
vorübergehend
Menü
B
Aufbau 13
Bedienelemente
p
Brennersperrzeit
18 Pflege 19
C
Produkt
CE-Kennzeichnung
9 ausschalten 16
D
einschalten 13
Demontierte Frontverkleidung.... 4
endgültig außer Betrieb nehmen...... 19
Display.... 11,
entsorgen 19
Displaykontrast einstellen......
3 entstören 17
E
pflegen.... 19
Entsorgung
R
Verpackung
^19 Reinigung 19
F
Reparatur 3
Fehlermeldung
17s
Frost
Serialnummer 10, 18
Heizungsanlage vor Frost schützen...
17 Sommerbetrieb.... 16
Frostschutzfunktion
^16 Sprache einstellen.... 18
Fülldruck
Statuscodes.... 18
digitale Anzeige
18Störungsbehebung 17
Fülldruck Heizungsanlage.
14U
G
Unterlagen.... 9
Gasgeruch....
W
Gerätestatus......
8 Warmwasserbereitung
Grundanzeige......
3 Deaktivierung 16
H
Warmwassertemperatur
Heizbetrieb (Kombiprodukt)
Verbrühungsgefahr...... 5
ausschalten
16Wartung.... 3, 19
Heizungsanlage
Wartungsmeldung 17
befüllen......
4 Wartungsvertrag.... 19
entleeren ....
17Wassermangel 14
Heizungsvorlauftemperatur
16z
einstellen (mit angeschlossenem
Zündstörung 17
Regler)....
0020181420_00 23.10.2013
N.V. Vaillant S.A.
Vaillant Deutschland GmbH & Co.KG
Berghauser Str. 40 D-42859 Remscheid
Telefon 021 91 18-0 Telefax 021 91 18-28 10
Vaillant Profi-Hotline 018 06 99 91 20 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 60
Cent/Anruf.) Vaillant Werkskundendienst 018 06 99 91 50 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz,
aus Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf.)
info@vaillant.de www.vaillant.de
Vaillant Group Austria GmbH
Forchheimergasse 7 A-1230 Wien
Telefon 05 70 50-0 Telefax 05 70 50-11 99
Telefon 05 70 50-21 00 (zum Regionaltarif österreichweit, bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ggf.
abweichende Tarife - nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
info@vaillant.at termin@vaillant.at
www.vaillant.at www.vaillant.at/werkskundendienst/








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