EcoCRAFT exclusiv - Kessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Marke | Vaillant |
| Modell | EcoCRAFT exclusiv |
| Bauform | Standkessel |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Nennwärmeleistung | 12 – 24 kW |
| Max. Vorlauftemperatur | 90 °C |
| Brennstoff | Erdgas / Flüssiggas (umstellbar) |
| Abgasanschluss | 80/125 mm konzentrisch |
| Wasserinhalt | ca. 15 Liter |
| Gewicht | 150 kg |
| Höhe | 1000 mm |
| Breite | 650 mm |
| Tiefe | 850 mm |
| Regelung | Vaillant multiMATIC |
| Wärmetauscher | Edelstahl |
| Zündung | elektronisch |
| Betriebsdruck (max.) | 3 bar |
| Schutzart | IPX4 |
| Geräuschpegel | < 50 dB(A) |
| Wartungsintervall | jährlich |
| Heizkreis | für Heizkörper und Fußbodenheizung |
| Brauchwasserbereitung | über externen Speicher |
| Kaskadenfähig | bis zu 16 Geräte |
| Sicherheit | Überhitzungsschutz, Abgasüberwachung |
| Ersatzteile | Original Vaillant Ersatzteile |
| Reparierbarkeit | modulares Design, leichter Zugang |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - EcoCRAFT exclusiv VAILLANT
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BEDIENUNGSANLEITUNG EcoCRAFT exclusiv VAILLANT
Gas-Heizkessel mit Brennwerttechnik
DE, AT, BEde, CHde
Inhalt
Inhalt
1 Sicherheit .... 3
1.1 Handlungsbezogene Warnhinweise 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung.... 6
1.4 CE-Kennzeichnung.... 7
2 Hinweise zur Dokumentation..... 8
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten 8
2.2 Unterlagen aufbewahren 8
2.3 Gültigkeit der Anleitung.... 8
3 Produktbeschreibung...... 8
3.1 Typenschild.... 8
3.2 Frontklappe öffnen.... 8
3.3 Übersicht Bedienelemente.... 8
4 Betrieb 10
4.1 Produkt in Betrieb nehmen ..... 10
4.2 Produktfunktionen abschalten ..... 15
4.3 Abgasmessung durchführen...... 15
5 Störungsbehebung...... 16
5.1 Produktstatus kontrollieren ..... 16
5.2 Bedeutung der Statuscodes ..... 16
5.3 Störung erkennen und beheben.... 16
5.4 F.22 Trockenbrandgefahr 16
5.5 F.28 Keine Zündung im Anlauf .... 17
5.6 F.29 Flamme erlischt während des Betriebs.... 17
5.7 F.32 Gefahr von Abgasaustritt..... 17
6 Pflege und Wartung...... 17
6.1 Wartung 17
6.2 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen 17
6.3 Produkt pflegen.... 17
7 Außerbetriebnahme.... 18
7.1 Produkt vorübergehend außer Betrieb nehmen 18
7.2 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen.... 19
8 Recycling und Entsorgung...... 19
9 Kundendienst und Garantie..... 19
9.1 Kundendienst.... 19
9.2 Garantie 20
Anhang 22
A Störungen erkennen und beheben 22
1 Sicherheit
1.1 Handlungsbezogene Warnhinweise
Klassifizierung der hand- lungsbezogenen Warnhin- weise
Die handlungsbezogenen Warnhinweise sind wie folgt m Warnzeichen und Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen Gefahr abgestuft:
Warnzeichen und Signalwörter

Gefahr!
unmittelbare Lebens- gefahr oder Gefahr schwerer Personenschä- den

Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag

Warnung!
Gefahr leichter Personenschäden

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
1.2.1 Installation nur durch Fachhandwerker
Installation, Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Produkts sowie Gaseinstellungen darf nur ein Fachhandwerker durchführen.
1.2.2 Lebensgefahr durch austretendes Gas
Bei Gasgeruch in Gebäuden:
▶ Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.
▶ Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug, Streichholz).
▶ Rauchen Sie nicht.
▶ Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprechanlagen im Gebäude.
Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.
- Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am Produkt.
▶ Warnen Sie die Hausbewohner durch Rufen oder Klopfen.
1 Sicherheit
▶ Verlassen Sie unverzüglich 1. das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte.
- Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr, sobald Sie außerhalb des Gebäudes sind.
Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gas-versorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Gebäudes.
1.2.3 Lebensgefahr durch versperrte oder undichte Abgaswege
Durch Installationsfehler, Beschädigung, Manipulation, einen unzulässigen Aufstellort o. Ä. kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
▶ Nehmen Sie keine Veränderungen an der gesamten Abgasanlage vor.
Bei Abgasgeruch in Gebäuden:
- Öffnen Sie alle zugänglichen Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Schalten Sie das Produkt aus.
Benachrichtigen Sie einen Fachhandwerksbetrieb.
1.2.4 Lebensgefahr durch Veränderungen am e. Produkt oder im Produktumfeld
Entfernen, überbrücken oder blockieren Sie keinesfalls die Sicherheitseinrichtungen.
▶ Manipulieren Sie keine Sicherheitseinrichtungen.
- Zerstören oder entfernen Sie keine Plomben von Bauteilen. Nur autorisierte Fachhandwerker und Kundendienste dürfen verplombte Bauteile verändern.
▶ Nehmen Sie keine Veränderungen vor:
am Produkt
- an den Zuleitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom
- an der gesamten Abgasanlage
- am gesamten Kondensatablaufsystem
- am Sicherheitsventil
- an den Ablaufleitungen
- an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebssicherheit des Produkts haben können
1.2.5 Lebensgefahr durch austretende Abgase
Wenn Sie das Produkt mit leerem Kondensatsiphon betreiben, dann können Abgase in die Raumluft entweichen.
▶ Stellen Sie sicher, dass der werker die Heizungsanlage Kondensatsiphon zum Betrieb entleeren.
des Produkts stets befüllt ist,
1.2.9 Risiko eines
1.2.6 Lebensgefahr durch explosive und entflammbare Stoffe
Korrosionsschadens durch ungeeignete Verbrennungs- und Raumluft
▶ Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder ent- Sprays, Lösungsmittel, chlorhalflammbaren Stoffe (z. B. Betige Reinigungsmittel, Farben, zin, Papier, Farben) im Auf-Klebstoffe, Ammoniakverbinstellraum des Produkts.
1.2.7 Verbrühungsgefahr durch heißes Trinkwasser
dungen, Stäube u. Ä. können zu Korrosion am Produkt und in der Luft-/Abgasführung führen.
An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Warmwassertemperaturen über 60 °C Verbrühungsgefahr. Klein-kinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein. 1.
▶ Sorgen Sie dafür, dass die Verbrennungsluftzufuhr stets frei von Fluor, Chlor, Schwefel, Stäuben usw. ist.
Sorgen Sie dafür, dass am Aufstellort keine chemischen Stoffe gelagert werden.
- Wählen Sie die Temperatur so, dass niemand gefährdet wird.
1.2.10 Verletzungsgefahr und Risiko eines Sachschadens durch unsachgemäße oder unterlassene Wartung und Reparatur
1.2.8 Risiko eines Sachschadens durch Frost
▶ Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem Produkt durchzuführen.
- Stellen Sie sicher, dass die Heizungsanlage bei Frost auf jeden Fall in Betrieb bleibt und alle Räume ausreichend temperiert sind.
▶ Lassen Sie Störungen und Schäden umgehend durch einen Fachhandwerker be-ht heben.
- Wenn Sie den Betrieb nicht sicherstellen können, dann lassen Sie einen Fachhand-
1 Sicherheit
▶ Halten Sie die vorgegebenen Wartungsintervalle ein.
1.2.11 Risiko eines Gebäudeschadens durch austretendes Wasser
Austretendes Wasser kann zu Schäden der Bausubstanz führen.
▶ Bei eventuellen Undichtigkeiten im Leitungsbereich schließen Sie sofort die Waltungshähne.
▶ Lassen Sie Undichtigkeiten durch Ihren Fachhandwerksbetrieb beheben.
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für Lei und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Produkts und andere Sachwerte entstehen.
Die Produkte sind Gas-Heizkesel mit Brennwerttechnik und in dieser Funktion als Wärme-erzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungs-anlagen und für die zentrale Warmwasserbereitung vorgesehen.
Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet:
en das Beachten der beiliegenden Betriebsanleitungen des Produkts sowie aller weiteren Komponenten der Anlage – die Einhaltung aller in den Anleitungen aufgeführten Inspektions- und Wartungsbedingungen.
Dieses Produkt kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Produktes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Produkt spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
Eine andere Verwendung als die in der vorliegenden Anleitung beschriebene oder eine Verwendung, die über die hier beschriebene hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und industrielle Verwendung.
Achtung!
Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt.
1.4 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die Produkte gemäß dem Typenschild die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllen.
Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller eingesehen werden.
2 Hinweise zur Dokumentation
2 Hinweise zur Dokumentation
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten
▶ Beachten Sie unbedingt alle Betriebs anleitungen, die Komponenten der Anlage beiliegen.
2.2 Unterlagen aufbewahren
▶ Bewahren Sie diese Anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen zur weiteren Verwendung auf.
2.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Anleitung gilt ausschließlich für:
Gültigkeit: Deutschland
ODER Österreich
ODER Belgien
ODER Schweiz
| VKK 806/3-E-HL | 0010014130 |
| VKK 1206/3-E-HL | 0010014131 |
| VKK 1606/3-E-HL | 0010014132 |
| VKK 2006/3-E-HL | 0010014133 |
| VKK 2406/3-E-HL | 0010014134 |
| VKK 2806/3-E-HL | 0010014135 |
3 Produktbeschreibung
3.1 Typenschild
Das Typenschild ist auf der Rückseite Produkts angebracht. Das Typenschild enthält folgende Angaben:
- Serialnummer
- Typbezeichnung
- Bezeichnung der Typzulassung
- Technische Daten
- CE-Kennzeichnung
Die siebte bis 16. Ziffer der Serialnumn auf dem Typenschild bilden die Artikelnummer.
3.2 Frontklappe öffnen

▶ Öffnen Sie die Frontklappe durch Anheben der silbernen Griffleiste (1).
Die Frontklappe (2) schwenkt automatisch nach unten und das Bedienfeld ist zugänglich.
3.3 Übersicht Bedienelemente

desDisplay
2 Taste i
3 Regler (Zubehör)
4 Hauptschalter
5 Taste +
6 Taste -
7 Taste Entstörung
8 Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur
9 Drehknopf Speichertemperatur Warmwasserspeicher
Das Display zeigt die aktuelle Heizungsvorlauftemperatur, den Anlagendruck der
Heizungsanlage, die Betriebsart oder bestimmte Zusatzinformationen an.
Die Taste i dient zum Abrufen von Status 3.1 Digitales Informations- und informationen. Analysesystem (DIA)
Der als Zubehör erhältliche Regler regelt die Vorlauftemperatur abhängig von der Außentemperatur automatisch.
Der Hauptschalter dient zum Ein- und Ausschalten des Produkts.
Die Taste + dient zur Anzeige der Speichertemperatur (falls das Produkt mit einem Speichertemperaturfühler Warmwasserspeicher ausgestattet ist).

Die Taste - dient zur Anzeige des Fülldrucks der Heizungsanlage.
Die Taste Entstörung dient zum Rücksetzen des Produkts bei bestimmten Störungen.
Der Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur dient zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur, wenn kein Regler angeschlos-
sen ist. Wenn ein Regler angeschlossen ist, dann sollte der Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur auf Rechtsanschlag gestellt werden.
Der Drehknopf Speichertemperatur dient zum Einstellung der Speichertemperatur, falls ein Warmwasserspeicher angeschlossen ist. Wenn ein Regler angeschlossen ist, dann sollte der Drehknopf auf Rechtsanschlag gestellt werden. Der Regler bestimmt dann die Speichertemperatur.
Anzeige der aktuellen Heizungs-
vorlauftemperatur,
des Fülldrucks
der Heizungs-
anlage oder eines
Status- oder Feh-
lercodes
2 Klartextanzeige
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
| Störung im Luft-/Abgasweg | ||
| Störung im Luft-/Abgasweg |
| Symbol | Bedeutung Erläuterung |
| comDIALOG Heizungsvorlauf- und Warmwassertemperatur werden über das Kommunikationssystem comDIALOG vorgegeben. Das Produkt arbeitet mit anderen als den an den Drehknöpfen eingestellten Temperaturen. Diese Betriebsart kann nur beendet werden durch:– comDIALOG– Verändern der Temperatur an den Drehknöpfen um mehr als ± 5KDiese Betriebsart kann nicht beendet werden durch:– Drücken der Taste Entstörung.– Aus- und wieder Einschalten des Produkts | |
| Heizbetrieb – Symboldauerhaft sichtbar: Produkt ist in Betriebsart Heizbetrieb– Symbol blinkt: Brennersperrzeit ist aktiv |
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
| Warmwasserbereitung | - Symbol dau-erhaft sicht-bar: Lade-betrieb des Warmwas-serspeichersist von Reg-ler und Kesselsteuerung freigegeben- Symbol blinktWarmwasser-speicher wird beheizt | |
| Heizungspumpein Betrieb | ||
| Magnetventilwird angesteu-ert | Gaszufuhr zum Brenner ist ge-öffnet | |
| AktuellerEnergiebedarf | Anzeige des mo-mentanen Bren-ner-Modulations-grades (Balkenanzeige) | |
| Störung währenddes Brennerbetriebs | Brenner ist aus-geschaltet | |
| Ordnungsge-mäßer Brenner-betrieb | Brenner ist ein-geschaltet | |
4 Betrieb
4.1 Produkt in Betrieb nehmen
4.1.1 Absperreinrichtungen öffnen
- Lassen Sie sich von dem Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat, die Lage und Handhabung der Absperreinrichtungen erklären.
- Öffnen Sie den Gasabsperrhahn bis zum Anschlag.
- Kontrollieren Sie, falls installiert, ob die Wartungshähne im Vorlauf und
Rücklauf der Heizungsanlage geöffnet4.1.3 Produkt ausschalten sind.
- Wenn ein Warmwasserspeicher angeschlossen ist, dann öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil. Zur Überprüfung können Sie an einem Warmwasserhahn probieren, ob dort Wasser austritt.
4.1.2 Produkt einschalten

- Schalten Sie das Produkt mit dem Hauptschalter (1) ein.
1: „EIN“
Wenn sich der Hauptschalter in Stellung 1 befindet, ist das Produkt eingeschaltet und im Display (2) erscheint die Standardanzeige des Digitalen Informations- und Analysesystems. Unmittelbar nach dem Einschalten erscheint im Display die Anzeige „Funktionsmenü“. Das Funktionsmenü erlaubt dem Fachhandwerker die Funktionskontrolle einzelner Aktoren durchzuführen. Nach ca. 5 Sekunden Wartezeit oder Drücken der Taste i schaltet das Produkt in den Normalbetrieb.
- Stellen Sie das Produkt entsprechend Ihren Bedürfnissen ein.

▶ Schalten Sie das Produkt mit dem Hauptschalter (1) aus.
◀ 0: „AUS“

Hinweis
Damit die Schutzfunktionen, z. B. der Frostschutz, aktiviert bleiben, aktivieren und deaktivieren Sie das Produkt ausschließlich über das Regelgerät (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Betriebsanleitung). Wenn kein Regelgerät vorhanden ist, dann sperren Sie Heiz- und Speicherbetrieb durch Drehen der Einsteller auf Linksanschlag.
4.1.4 Anlagendruck kontrollieren

- Kontrollieren Sie regelmäßig den Fülldruck der Heizungsanlage. Drücken Sie kurz die Taste - (1).
Das Display zeigt den Fülldruck ca. 5 Sekunden lang an.
Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter
4 Betrieb
Heizungsanlage der Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar liegen. Wenn der Druck niedriger ist, dann muss vor der Inbetriebnahme Heizwasser nachgefüllt werden.

Hinweis
Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, kann ein höherer Anlagendruck der Heizungsanlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.

Hinweis
Sie können dauerhaft zwischen Temperatur- oder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die Taste - ca. 5 Sekunde gedrückt halten.
4.1.5 Heizungsanlage befüllen


Hinweis
Um den Betrieb der Heizungsanlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt das Produkt über einen Drucksensor. Der Drucksensor signalisiert beim Unterschreiten von 0,06 MPa (0,6 bar) den Druckmangel, indem im Display der Anlagendruck blinkend dargestellt wird. Beim Unterschreiten von 0,03 MPa (0,3 bar) erscheint die Fehlermeldung abwechselnd mit F.22 und der Brenner wird gesperrt. Füllen Sie bei einem Anlagendruck vor weniger als 0,06 MPa (0,6 bar) die Heizungsanlage schnellstmöglich wieder auf. Sobald der Anlagendruck 0,06 MPa (0,6 bar) überschreitet, geht das Produkt ohne weitere Maßnahmen wieder in Betrieb. Wenn der Drucksensor defekt sein sollte, dann geht das Produkt in den Komfortsicherungsbetrieb. Die maximal mögliche Vorlauftemperatur und die Leis-8 tung werden begrenzt. Es wird der Status S.40 abwechselnd mit F.22 (Wassermangel) ange-1 zeigt.
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch stark kalkhaltiges, stark korrosives oder mit Chemikalien versetztes Heizwasser!
Ungeeignetes Leitungswasser schädigt Dichtungen und Membranen, verstopft wasserdurchströmte Bauteile im Produkt und in der Heizungsanlage und führt zu Geräuschen.
▶ Füllen Sie die Heizungsanlage nur mit geeignetem Heizwasser.
▶ Fragen Sie in Zweifelsfällen hierzu einen Fachhandwerker.
Fragen Sie einen Fachhandwerker, wo sich der Füllhahn befindet.
Verbinden Sie den Füllhahn mit der Heizwasserversorgung, so wie der Fachhandwerker es Ihnen erklärt hat.
Öffnen Sie alle Heizkörperventile (Thermostatventile) der Heizungsanlage.
Öffnen Sie die Heizwasserversorgung.
Drehen Sie den Füllhahn langsam auf. Füllen Sie so lange Wasser nach, bis der erforderliche Fülldruck erreicht ist. Schließen Sie den Füllhahn.
Entlüften Sie alle Heizkörper.
Prüfen Sie anschließend im Display den Fülldruck.
Füllen Sie ggf. nochmals Wasser nach.
- Schließen Sie den Füllhahn und die 4.1.7 Heizungsvorlauftemperatur Heizwasserversorgung. einstellen (ohne Regelgerät)
4.1.6 Heizungsvorlauftemperatur einstellen (mit Regelgerät)

▶ Stellen Sie den Drehknopf Heizungsvor-lauftemperatur (1) auf Rechtsanschlag.
◀ Die Heizungsvorlauftemperatur wird automatisch durch das Regelgerät eingestellt.

Hinweis
Damit das Regelgerät Temperaturen bis zur maximalen Heizungsvorlauftemperatur einstellen kann, sollte der Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur immer auf Rechtsanschlag gestellt sein.

▶ Stellen Sie die Soll-Vorlauftemperatur am Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur (1) entsprechend der Außentemperatur ein.
| Stellung | Bedeutung | Außentemperatur |
| Linksanschlag | Frost-schutz | |
| Links (jedoch nicht bis zum Anschlag) | Über-gangszeit | ca.10 ... 20 °C |
| Mitte | Mäßige Kälte | ca.0 ... 10 °C |
| Rechts | Starke Kälte | unter0 °C |
Nach Drehen des Drehknopfs Heizungsvorlauftemperatur zeigt das Display die eingestellte Soll-Vorlauftemperatur (2) an. Nach drei Sekunden erlischt diese Anzeige und das Display zeigt wieder die Standardanzeige an (aktuelle Heizungsvorlauftemperatur).
4 Betrieb

Hinweis
Die maximale Heizungsvor-lauftemperatur ist werksseitig auf 75 °C eingestellt. Sie kann vom Fachhandwerker zwischen 40 °C und 85 °C festgelegt werden.
4.1.8 Speichertemperatur einstellen (mit Regelgerät)

- Stellen Sie den Drehknopf Speichertemperatur (1) auf Rechtsanschlag, damit der Regler fehlerfrei arbeitet.
- Stellen Sie die gewünschte Speichertemperatur nicht am Drehknopf Speichertemperatur ein, sondern stellen Sie die Temperatur des Warmwasserspeichers am Regler ein.

Hinweis
Wenn Sie eine niedrigere Speichertemperatur als 60 °C wünschen, dann empfehlen wir die regelmäßige Verwendung der Legionellenschutzfunktion über das Regelgerät.
4.1.9 Speichertemperatur einstellen (ohne Regelgerät)

▶ Stellen Sie den Drehknopf Speichertemperatur (1) auf die gewünschte Speichertemperatur ein.
| Stellung | Bedeutung | Temperatur |
| Linksanschlag | Minimale Speicher-temperatur = Frost-schutz | 15 °C |
| Mitte Mittlere | Speicher-temperatur | ≈ 50 °C |
| Rechtsanschlag | Maximale Speicher-temperatur | 65 °C |
Die gewünschte Temperatur wird im Display angezeigt. Nach 3 Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungsvor-lauftemperatur).

Hinweis
Die maximale Speichertemperatur ist werksseitig auf 65 °C eingestellt. Sie kann vom Fachhandwerker zwischen 50 °C und 70 °C festgelegt werden.
4.2 Produktfunktionen abschalten
4.2.1 Speicherbetrieb ausschalten (mit Regelgerät VRC 630/VRS 620)
-
Lassen Sie den Drehknopf Speicher-temperatur auf Rechtsanschlag.
-
Schalten Sie am Regler den Speicherkreis auf „AUS“.
4.2.4 Heizbetrieb ausschalten (ohne Regelgerät)
Drehen Sie den Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur auf Linksanschlag.
Der Heizbetrieb wird ausgeschaltet.
◀ Die produktinterne Frostschutzfunktion wird aktiviert.

Hinweis
Falls bei Ihnen das Regelgerät VRC 450 oder 470 vorhanden ist, schalten Sie den Speicherbetrieb gemäß Kapitel „Speicherbetrieb ausschalten (ohne Regelgerät) (→ Seite 1 aus.
4.3 Abgasmessung durchführen

Hinweis
Mess- und Kontrollarbeiten dürfen nur vom Schornsteinfeger oder Fachhandwerker durchgeführt werden.
4.2.2 Speicherbetrieb ausschalten (ohne Regelgerät)
▶ Drehen Sie den Drehknopf Speicher-temperatur auf Linksanschlag.
Der Speicherbetrieb wird ausgeschaltet.
◀ Die Frostschutzfunktion für den Warmwasserspeicher wird aktiviert.
Im Display wird für 3 Sekunden Soll-Speichertemperatur von 15 °C angezeigt.

Die Frostschutzfunktion bewirkt, dass bei Speichertemperaturen unter 10 °C die Warmwasserbereitung eingeschaltet wird, bis das Wasser im Speicher wieder 15 °C erreicht hat.
- Schalten Sie die Schornsteinfegerfunktion ein, indem Sie gleichzeitig die Tasdieten - (2) und + (1) des DIA-Systems drücken.
Anzeige im Display: S.Fh = Schornsteinfegerbetrieb Heizung; S.Fb = Schornsteinfegerbetrieb Warmwasser
Das Produkt arbeitet jetzt für 15 Miuten auf maximaler Last. Wenn Sie 15 Minuten lang keine Taste drücken oder eine Vorlauftemperatur von 85 °C erreicht wird, dann wird die Schornsteinfegerfunktion automatisch ausgeschaltet.
4.2.3 Heizbetrieb ausschalten (mit Regelgerät)
- Lassen Sie den Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur auf Rechtsanschlag.
-
Schalten Sie am Regler den Heizbetrieb auf „AUS“.
-
Nehmen Sie Messungen frühestens el- nach 3 Minuten Betriebsdauer des Produkts vor.
-
Schrauben Sie die Verschlusskappen von den Messstutzen ab.
5 Störungsbehebung
- Messen Sie am Messstutzen im Abgasweg.
- Messen Sie am Messstutzen im Luft weg.
- Schalten Sie die Schornsteinfegerfunktion aus, indem Sie gleichzeitig die Tasten - und + des DIA-System drücken.
- Schrauben Sie die Verschlusskappen auf die Messstutzen.
5 Störungsbehebung
5.1 Produktstatus kontrollieren

- Rufen Sie den Produktstatus durch Betätigen der Taste i (2) auf.
- Schalten Sie das Display (1) durch Drücken der Taste i wieder in den malmodus.
5.2 Bedeutung der Statuscodes
Die Statuscodes, die im Display des DIA-Systems angezeigt werden, liefern Infor-5. mationen über den aktuellen Betriebszustand des Produkts.
Bei gleichzeitigem Vorkommen mehrerer Betriebszustände werden die anstehende Statuscodes nacheinander im Wechsel angezeigt. Der Statuscode wird durch e Klartextanzeige im Display erläutert.
| Status-code | Bedeutung |
| Heizbetrieb | |
| S. 0 Kein Wärmebedarf | |
| S. 1 Gebläseanlauf | |
| Status-code | Bedeutung |
| S. 2 Pumpenvorlauf | |
| S. 3 Zündung | |
| S. 4 Brenner an | |
| S. 6 Gepläsenachlauf | |
| S. 7 Pumpennachlauf | |
| S. 8 Restsperrzeit xx min | |
| S.31 | Kein Wärmebedarf (Sommer-betrieb) |
| S.34 Frostschutz | |
| Speicherbetrieb | |
| S.20 Warmwasser Anforderung | |
| S.22 Pumpenvorlauf | |
| S.24 Brenner an | |
| S.27 Pumpennachlauf | |
5.3 Störung erkennen und beheben
▶ Wenn sich beim Betrieb Ihres Produkts Probleme ergeben sollten, dann können Sie einige Punkte mit Hilfe der Tabelle im Anhang selbst prüfen. Störungen erkennen und beheben (→ Seite 22)
▶ Nor- Wenn das Produkt nach der Prüfung anhand der Tabelle nicht einwandfrei arbeitet, dann wenden Sie sich zur Behebung des Problems an einen Fachhandwerker.
5.4 F.22 Trockenbrandgefahr
Sobald der Anlagendruck unter 0,06 MPa (0,6 bar) sinkt, erscheint im Display blinkend die Druckanzeige mit dem aktuelten Wasserdruck. Sobald Sie ausreichend Wasser nachgefüllt haben, wird wieder die eine aktuelle Vorlauftemperatur angezeigt.
Bei Unterschreitung eines Drucks von 0,03 MPa (0,3 bar) schaltet das Produkt ab. Im Display erscheint die Fehlermeldung F.22.
▶ Füllen Sie die Heizungsanlage mit geeignetem Heizwasser und entlüften Sie die Heizungsanlage.
▶ Wenn es zu häufigerem Druckabfall 5.7 kommt, dann wenden Sie sich an einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Bei Kor Die Ursache für den Heizwasserverlust nach muss ermittelt und beseitigt werden.
5.7 F.32 Gefahr von Abgasaustritt
Ben Störungen im Luft/Abgasweg oder Kondensatablauf, schaltet das Produkt ab, nachdem drei Wiederanlaufversuche mit jeweils 20 Minuten Wartezeit fehlgeschlagen sind.
5.5 F.28 Keine Zündung im Anlauf
Im Display werden die Symbole und angezeigt.
Wenn der Brenner nach drei Zündversuchen nicht gezündet hat, dann geht das Produkt nicht in Betrieb und schaltet auf Störung.
Wenden Sie sich an einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
Im Display wird das Symbol angezeigt.
▶ Prüfen Sie, ob der Gasabsperrhahn geöffnet ist.
▶ Wenn der Gasabsperrhahn geschlossen ist, öffnen Sie den Gasabsperrha unter Absprache mit einem Fachhandwerksbetrieb.
- Drücken Sie die Entstörtaste 1 Seklang, um die Zündabschaltung nach Fehlversuchen aufzuheben.
▶ Wenn das Produkt nach drei Entstörversuchen nicht in Betrieb geht, dann ^6 wenden Sie sich an einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
6 Pflege und Wartung
6.1 Wartung
voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und –sicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer des Pro-
Kodakts sind eine jährliche Inspektion und dieie zweijährliche Wartung des Produkts durch einen Fachhandwerker.
6.2 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen
Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter müssen stets durchlässig sein.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter auf Mängel, insb. auf Verstopfungen.
In Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter dürfen keine Hindernisse zu sehen oder zu fühlen sein.
▶ Wenn Sie Mängel feststellen, dann lassen Sie die Mängel von einem Fachhandwerker beheben.
5.6 F.29 Flamme erlischt während des Betriebs
Der Brenner signalisiert Flammenverlust im Betrieb, nachdem aber für mindestens 6 Sekunden die Flamme bereits erkannt wurde. Das Produkt schaltet auf Störung Im Display wird das Symbol angezeigt.
▶ Prüfen Sie, ob der Gasabsperrhahn geöffnet ist.
▶ Wenn der Gasabsperrhahn geschlossen ist, öffnen Sie den Gasabsperrha unter Absprache mit einem Fachhand werksbetrieb.
▶ Drücken Sie die Entstörtaste 1 Sekunde lang, um die Zündabschaltung nach drei Fehlversuchen aufzuheben.
▶ Wenn das Produkt nach drei Entstörversuchen nicht in Betrieb geht, wenden Sie sich an einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
6n3 Produkt pflegen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch ungeeignete Reinigungsmittel!
▶ Verwenden Sie keine Sprays, keine Scheuermittel, Spülmittel, lösungsmittel- oder chlorhaltigen Reinigungsmittel.
7 Außerbetriebnahme
▶ Reinigen Sie die Verkleidung mit einem feuchten Tuch und etwas lösungsmittelfreier Seife.
7 Außerbetriebnahme
7.1 Produkt vorübergehend außer Betrieb nehmen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Frost
Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt, das Produkt über Hauptschalter eingeschaltet und der Gasabsperrhahn geöffnet ist.
▶ Aktivieren und deaktivieren 4. Sie das Produkt im normalen Betrieb ausschließlich über 5. das Regelgerät.
▶ Stellen Sie bei nicht vorhandenem Regelgerät bei eingeschaltetem Hauptschalter die Drehknöpfe für den Heizungsvorlauf- und Speichersollwert auf Linksanschlag.
▶ Trennen Sie das Produkt im normalen Betrieb nicht vom Stromnetz.
▶ Lassen Sie den Hauptschalter im normalen Betrieb in Stel-7.1 lung 1.

- Drehen Sie Drehknopf Speichertemperatur (3) ganz nach links.
- Drehen Sie den Drehknopf Heizungsvorlauftemperatur (2) ganz nach links.
- Falls das Gebläse nachläuft, warten Sie, bis das Gebläse nicht mehr läuft.
Im Display wird „Gebläsenachlauf“ angezeigt.
Drehen Sie den Hauptschalter (1) in Stellung 0.
Schließen Sie den Gasabsperrhahn und das Kaltwasser-Absperrventil.

Hinweis
Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang des Produkts enthalten. Sie werden bauseitig durch den Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich vom Fachhandwerker die Lage und die Handhabung der Absperreinrichtungen erklären.
7.1.1 Frostschäden vermeiden
Das Produkt ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet.
Wenn die Heizungsvorlauftemperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, dann geht das Produkt in Betrieb und heizt das umlaufende Wasser sowohl auf der Heizungs- als auch auf der Warmwasserseite (wenn vorhanden) auf ca. 30 °C auf.

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Frost!
Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden, so dass Teile der Heizungsanlage einfrieren und somit beschädigt werden können.
sundheits- und umweltschädliche Substanzen.
▶ Entsorgen Sie das Produkt und ggf. enthaltene Batterien in diesem Fall nicht über den Hausmüll.
▶ Geben Sie stattdessen das Produkt und ggf. die Batterien an einer Sammelstelle für Batterien und Elektro- oder Elektronikaltgeräte ab.
▶ Stellen Sie sicher, dass während einer Frostperiode die 9-Kundendienst und Garantie
9.1 Kundendienst
Gültigkeit: Deutschland
Vaillant Werkskundendienst: 018 06 99 91 50 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 6 Cent/Anruf.)
▶ Wenden Sie sich dazu an einen handwerker.
Gültigkeit: Österreich
7.1.2 Heizungsanlage entleeren
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes für sehr lange Abschaltzeiten bestel darin, die Heizungsanlage und das Produkt vollständig zu entleeren.
Vaillant Group Austria GmbH Forchheimergasse 7 A-1230 Wien
Österreich
▶ Wenden Sie sich dazu an einen handwerker.
E-Mail: termin@vaillant.at
Internet: http://www.vaillant.at/werks-kundendienst/
7.2 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen
▶ Lassen Sie das Produkt von einem Fachhandwerker endgültig außer Betrieb nehmen.
Telefon: 05 70 50-21 00 (zum Regional-tarif österreichweit, bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ggf. abweichende Tarife - nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
8 Recycling und Entsorgung
▶ Überlassen Sie die Entsorgung der Verpackung dem Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat.
Der flächendeckende Werkskundendienst für ganz Österreich ist täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar. Vaillant Werkskundendiensttechniker sind 365 Tage für Sie unterwegs, sonn- und feiertags, österreichweit.

Wenn das Produkt oder ggf. enthalte Batterien mit diesem Zeichen gezeichnet sind, dann enthalten sie g
Gültigkeit: Belgien
N.V. Vaillant S.A. Golden Hopestraat 15 B-1620 Drogenbos
9 Kundendienst und Garantie
Kundendienst: 2 334 93 52
Gültigkeit: Schweiz
Vaillant GmbH (Schweiz)
Riedstrasse 12
CH-8953 Dietikon 1
Schweiz, Svizzera, Suisse
Postfach 86
CH-8953 Dietikon 1
Schweiz, Svizzera, Suisse
Tel.: 044 744 29-29
Fax: 044 744 29-28
9.2 Garantie
Gültigkeit: Deutschland
ODER Österreich
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fa handwerksbetrieb.
Dem Eigentümer des Geräts räumen wir gemäßer Installation oder vorschriftswid- diese Herstellergarantie entsprechend deniger Behandlung, bei Verstoß gegen die Vaillant Garantiebedingungen ein. Garan-geltenden Normen und Richtlinien zur tiearbeiten werden grundsätzlich nur von Installation, zum Aufstellraum oder zur unserem Werkskundendienst ausgeführt. Belüftung, bei Überlastung, Frosteinwir- Wir können Ihnen daher etwaige Kostenkung oder normalem Verschleiß oder bei die Ihnen bei der Durchführung von Arbeitgewalteinwirkung übernehmen wir keine ten an dem Gerät während der Garantiehaftung. Wenn eine Rechnung gemäß zeit entstehen, nur dann erstatten, falls dein allgemeinen Bedingungen des Werk- Ihnen einen entsprechenden Auftrag ertevertrags ausgestellt wird, wird diese ohne haben und es sich um einen Garantiefavorherige schriftliche Vereinbarung mit handelt. Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Ver-
Gültigkeit: Belgien
Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Mater und Konstruktionsfehler ihrer Produkte dem Rechnungsdatum.
Die Garantie wird nur gewährt, wenn gende Voraussetzungen erfüllt sind:
-
Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinie bei der Installation beachtet wurden.
-
Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
- Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden.
Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsach-
Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlosse Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Geräts auf Dauer sicherzustellen und um
den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!
Gültigkeit: Schweiz
Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Geräts räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein. Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt.
Anhang
A Störungen erkennen und beheben
| Problem mögliche | Ursache Maßnahme zur Behebung | |
| Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Produkt geht nicht in Betrieb | Gebäudeseitiger Gasabsperrhahn geschlossen | Gebäudeseitigen Gasabsperrhahn öffnen |
| Gebäudeseitige Stromversorgung ausgeschaltet | Gebäudeseitige Stromversorgung einschalten | |
| Hauptschalter am Produkt ausgeschaltet | Hauptschalter am Produkt einschalten | |
| Die Heizungsvorlauftemperatur am Regelgerät ist zu niedrig eingestell oder in der Einstellung „Heizung aus“ und/oder die Warmwasser-temperatur ist zu niedrig eingestell | Heizungsvorlauftemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen und/oder Warmwasser-temperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen | |
| Fülldruck der Heizungsanlage nicht ausreichend | Wasser in die Heizungsanlage nachfüllen | |
| Luft in der Heizungsanlage Heizkörper entlüften | ||
| Störung beim Zündvorgang Entstörtaste drücken | ||
| Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb | keine Wärmeanforderung durch der Regler | Zeitprogramm am Regler prüfen und ggf. korrigieren Raumtemperatur prüfen und ggf. Raumsolltemperatur korrigieren („Betriebsanleitung Regler“) |
| Die Heizungsvorlauftemperatur am Regelgerät ist zu niedrig eingestell oder in der Einstellung „Heizung aus“ | Heizungsvorlauftemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen | |
| Luft in der Heizungsanlage Heizkörper entlüften | ||
| kein warmes Wasser, Heizbetrieb störungsfrei | Die Warmwassertemperatur am Regelgerät ist zu niedrig eingestellt oder in der Einstellung „Warmwas-ser aus“ | Warmwassertemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen |
| Wasserspuren unter oder neben dem Produkt | Kondensatablaufleitung blockiert Kondensatablaufleitung kontrollieren und ggf. reinigen | |
| Wasserspuren unter oder neben dem Produkt | Undichtigkeit in der Anlage oder dem Produkt | Kaltwasserzufuhr zum Produkt schließen, Fachhandwerker benachrichtigen |
0020149570_01 15.04.2014
Vaillant Deutschland GmbH & Co.KG
Berghauser Str. 40 D-42859 Remscheid
Telefon 021 91 18-0 Telefax 021 91 18-28 10
Vaillant Profi-Hotline 018 06 99 91 20 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobil-
funk max. 60 Cent/Anruf.) Vaillant Werkskundendienst 018 06 99 91 50 (20 Cent/Anruf
aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf.)
info@vaillant.de www.vaillant.de
Vaillant Group Austria GmbH
Forchheimergasse 7 A-1230 Wien
Telefon 05 70 50-0 Telefax 05 70 50-11 99
Telefon 05 70 50-21 00 (zum Regionaltarif österreichweit, bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz
ggf. abweichende Tarife - nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
info@vaillant.at termin@vaillant.at
www.vaillant.at www.vaillant.at/werkskundendienst/
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Riedstrasse 12 Postfach 86 CH-8953 Dietikon 1
Tel. 044 744 29-29 Fax 044 744 29-28
Kundendienst Tel. 044 744 29-29 Techn. Vertriebssupport 044 744 29-19
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