EcoTEC plus VCW 266 - Kessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EcoTEC plus VCW 266 VAILLANT
Gas-Wandheizgerät mit Brennwerttechnik
DE
Inhalt
C Kurz-Betriebsanleitung 17
Stichwortverzeichnis 18
1 Sicherheit .... 3
1.1 Handlungsbezogene Warnhinweise 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise.... 3
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung 4
1.4 CE-Kennzeichnung.... 5
2 Hinweise zur Dokumentation.... 6
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten.... 6
2.2 Unterlagen aufbewahren 6
2.3 Gültigkeit der Anleitung.... 6
3 Produktbeschreibung.... 6
3.1 Serialnummer 6
3.2 Aufbau des Produkts 6
3.3 Frontklappe öffnen.... 6
3.4 Übersicht Bedienelemente 6
3.5 Digitales Informations- und Analysesystem (DIA) 7
4 Bedienung 7
4.1 Bedienkonzept.... 7
4.2 Grundanzeige 8
4.3 Bedienebenen.... 8
5 Betrieb 8
5.1 Anforderungen an den Aufstellort.... 8
5.2 Produkt in Betrieb nehmen 9
5.3 Heizungsvorlauftemperatur einstellen 10
5.4 Warmwasserbereitung einstellen 10
5.5 Funktionen des Produkts abschalten 11
5.6 Heizungsanlage vor Frost schützen 11
5.7 Wartungsmeldungen ablesen.... 12
6 Störungsbeseitigung.... 12
6.1 Fehlermeldungen ablesen 12
6.2 Störung erkennen und beheben 12
6.3 Zündstörung beheben 12
7 Zusatzfunktionen.... 12
7.1 Funktionen im Menü 12
7.2 Sprache einstellen 13
8 Pflege und Wartung.... 13
8.1 Wartungsvertrag abschließen.... 13
8.2 Produkt pflegen.... 13
8.3 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen.... 13
9 Außerbetriebnahme.... 14
9.1 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen...... 14
10 Recycling und Entsorgung.... 14
10.1 Verpackung entsorgen 14
10.2 Produkt und Zubehöre entsorgen.... 14
11 Garantie und Kundendienst.... 14
11.1 Garantie.... 14
11.2 Kundendienst.... 14
Anhang 15
A Übersicht Menüstruktur 15
B Störungen erkennen und beheben 16
1 Sicherheit
1.1 Handlungsbezogene Warnhinweise
Klassifizierung der handlungsbezogenen Warnhinweise
Die handlungsbezogenen Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen Gefahr abgestuft:
Warnzeichen und Signalwörter

Gefahr!
unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr schwerer Personenschäden

Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag

Warnung!
Gefahr leichter Personenschäden

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
1.2.1 Installation nur durch Fachhandwerker
Installation, Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Produkts sowie Gaseinstellungen darf nur ein Fachhandwerker durchführen.
1.2.2 Gefahr durch falsche Handhabung
Durch falsche Handhabung können nicht vorhersehbare Gefahrensituationen entstehen.
▶ Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch.
▶ Beachten Sie bei allen Tätigkeiten im Umgang mit dem Produkt die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise.
▶ Beachten Sie beim Umgang mit dem Produkt alle gültigen Vorschriften.
1.2.3 Lebensgefahr durch austretendes Gas
Durch Installationsfehler, Beschädigung, unsachgemäße Handhabung, einen unzulässigen Aufstellort o. Ä. kann Gas austreten und zu Vergiftungs- und Explosionsgefahr führen.
Bei Gasgeruch in Gebäuden:
▶ Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.
▶ Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug, Streichholz).
▶ Rauchen Sie nicht.
Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprechanlagen im Gebäude.
▶ Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.
▶ Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am Produkt.
▶ Warnen Sie die Hausbewohner durch Rufen oder Klopfen.
▶ Verlassen Sie das Gebäude.
Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte.
- Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr, sobald Sie außerhalb des Gebäudes sind.
Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Gebäudes.
1.2.4 Lebensgefahr durch versperrte oder undichte Abgaswege
Durch Installationsfehler, Beschädigung, Manipulation, einen unzulässigen Aufstellort o. Ä. kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
▶ Nehmen Sie keine Veränderungen an der gesamten Abgasanlage vor.
Bei Abgasgeruch in Gebäuden:
- Öffnen Sie alle zugänglichen Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Schalten Sie das Produkt aus.
Benachrichtigen Sie einen Fachhandwerksbetrieb.
1.2.5 Lebensgefahr durch Betrieb mit demontierter Frontverkleidung
Bei Undichtigkeiten im Produkt kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
▶ Betreiben Sie das Produkt ausschließlich mit geschlossener Frontverkleidung.
1.2.6 Lebensgefahr durch explosive und leicht entflammbare Stoffe
Verpuffungsgefahr entsteht durch leicht entzündliche Gas-Luft-Gemische.
▶ Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im Aufstellraum des Produkts.
1.2.7 Lebensgefahr durch fehlende Sicherheitseinrichtungen
Fehlende Sicherheitseinrichtungen (z. B. Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß) können zu lebensgefährlichen Verbrühungen und anderen Verletzungen führen, z. B. durch Explosionen.
▶ Lassen Sie sich von einem Fachhandwerker die Funktion und die Lage der Sicherheitseinrichtungen erklären.
1.2.8 Verbrühungsgefahr durch heißes Trinkwasser
An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Warmwassertemperaturen über 60 °C Verbrühungsgefahr. Kleinkinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein.
Wählen Sie die Temperatur so, dass niemand gefährdet wird.
1.2.9 Risiko von Sachschäden durch Verkalkung durch zu hohe Warmwassertemperatur
Bedingungen: VCW
Bei Produkten mit Warmwasserbereitung besteht bei einer Wasserhärte von mehr als 3,57 mol/m³ Verkalkungsgefahr.
▶ Stellen Sie die Warmwassertemperatur auf maximal 50 °C.
1.2.10 Veränderungen im Produktumfeld
Durch Veränderungen im Umfeld des Produkts können Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Produkts und anderer Sachwerte entstehen.
▶ Setzen Sie die Sicherheitseinrichtungen keinesfalls außer Betrieb.
▶ Manipulieren Sie keine Sicherheitseinrichtungen.
Zerstören oder entfernen Sie keine Plomben von Bauteilen. Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind autorisiert, verplombte Bauteile zu ver ändern.
▶ Nehmen Sie keine Veränderungen vor:
- am Produkt
- an den Zuleitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom
- an der gesamten Abgasanlage
- am gesamten Kondensatablaufsystem
- am Sicherheitsventil
- an den Ablaufleitungen
- an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebssicherheit des Produkts haben können
1.2.11 Frostschaden durch unzureichende Raumtemperatur
Bei zu niedriger Einstellung der Raumtemperatur auch einzelner Räume besteht die Gefahr von Frostschäden an Teilen der Heizungsanlage.
▶ Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz (→ Seite 11).
1.2.12 Frostschaden durch Stromausfall
Bei einem Ausfall der Stromversorgung können Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden.
▶ Wenn Sie das Produkt bei Stromausfall betriebsbereit halten wollen, dann ziehen Sie für die Installation eines Notstromaggregates einen Fachhandwerker zur Rate.
1.2.13 Frostschaden durch Abschalten des Produkts
Wenn die Frostschutzeinrichtungen inaktiv sind, kann das Produkt beschädigt werden. Frostschutzeinrichtungen des Produkts sind nur aktiv, wenn das Produkt an die Stromver sorgung angeschlossen und eingeschaltet ist.
▶ Trennen Sie das Produkt nicht vom Stromnetz.
▶ Lassen Sie die Ein-/Austaste in Stellung „Ein“.
▶ Lassen Sie den Gasabsperrhahn geöffnet.
1.2.14 Korrosionsschaden durch chemisch belastete Verbrennungs- und Raumluft
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen, Stäube u. Ä. können unter ungünstigen Umständen zu Korrosion am Produkt und in der Luft-/Abgasführung führen.
▶ Verwenden und lagern Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe u. Ä. in der Umgebung des Produkts.
▶ Wenn Sie Ihr Produkt im gewerblichen Bereich betreiben wollen, z. B. in Friseursalons, Lackier- oder Schreinerwerkstätten oder Reinigungsbetrieben, dann wählen Sie einen separaten Aufstellraum, in dem eine Verbrennungsluftversorgung technisch frei von chemischen Stoffen gewährleistet ist.
1.2.15 Verletzungsgefahr und Risiko von Sachschäden durch unsachgemäße oder unterlassene Wartung und Reparatur!
Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit Ihres Produkts beeinträchtigen.
▶ Lassen Sie Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend beheben.
Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem Produkt durchzuführen.
▶ Beauftragen Sie damit einen Fachhandwerker.
▶ Halten Sie die vorgegebenen Wartungsintervalle ein.
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Produkts und anderer Sachwerte entstehen.
Dieses Produkt ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Produkt zu benutzen ist.
Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Produkt spielen.
Das Produkt ist als Wärmeerzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und die Warmwasserbereitung vorgesehen.
Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet:
- das Beachten der beiliegenden Betriebs-, Installations- und Wartungsanleitungen des Produktes sowie aller weiteren Komponenten der Anlage
- die Einhaltung aller in den Anleitungen aufgeführten Inspektions- und Wartungsbedingungen.
Eine andere Verwendung als die in der vorliegenden Anleitung beschriebene oder eine Verwendung, die über die hier beschriebene hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und industrielle Verwendung.
Die Verwendung des Produkts in Fahrzeugen, wie z. B. Mobilheimen oder Wohnwagen, gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Nicht als Fahrzeuge gelten solche Einheiten, die dauerhaft und ortsfest installiert sind und keine Räder haben (sog. ortsfeste Installation).
1.4 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert,
dass die Produkte gemäß dem Typenschild die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllen.
Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller eingesehen werden.
Mit der CE-Kennzeichnung bestätigen wir als Gerätehersteller, dass die Sicherheitsanforderungen gemäß § 2
- ProdSV erfüllt sind und dass das serienmäßig hergestellte Gerät mit dem geprüften Baumuster übereinstimmt.
2 Hinweise zur Dokumentation
2 Hinweise zur Dokumentation
2.1 Mitgeltende Unterlagen beachten
▶ Beachten Sie unbedingt alle Betriebsanleitungen, die Komponenten der Anlage beiliegen.
2.2 Unterlagen aufbewahren
▶ Bewahren Sie diese Anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen zur weiteren Verwendung auf, jedoch nicht in oder auf dem Produkt.
2.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Anleitung gilt ausschließlich für folgende Heizgeräte, nachfolgend „Produkt“ genannt:
Typen und Artikelnummern ecoTEC plus
| VC DE 146/5-5 E | 0010011640 |
| VC DE 146/5-5 LL | 0010011641 |
| VC DE 206/5-5 E | 0010011642 |
| VC DE 206/5-5 LL | 0010011643 |
| VC DE 206/5-5 P | 0010011644 |
| VC DE 266/5-5 E | 0010011645 |
| VC DE 266/5-5 LL | 0010011646 |
| VC DE 316/5-5 E | 0010011647 |
| VC DE 316/5-5 LL | 0010011648 |
| VCW DE 206/5-5 E | 0010011649 |
| VCW DE 206/5-5 LL | 0010011650 |
| VCW DE 206/5-5 P | 0010011651 |
| VCW DE 266/5-5 E | 0010011652 |
| VCW DE 266/5-5 LL | 0010011653 |
| VCI DE 206/5-5 E | 0010011654 |
| VCI DE 206/5-5 LL | 0010011655 |
| VCI DE 266/5-5 E | 0010011656 |
| VCI DE 266/5-5 LL | 0010011657 |
Die Artikelnummer des Produkts ist Bestandteil der Serialnummer (→ Seite 6).
3 Produktbeschreibung
3.1 Serialnummer
Die siebte bis 16. Ziffer der Serialnummer bilden die Artikelnummer.
Die Serialnummer finden Sie auf einem Schild, das hinter der Frontklappe auf der Unterseite des Produkts in einer Kunststofflasche steckt, und Sie können sie sich im Display anzeigen lassen, „Serial- und Artikelnummer anzeigen“ (→ Seite 13).
3.2 Aufbau des Produkts
Frontansicht

2 Schild mit Serialnummer auf der Rückseite
3.3 Frontklappe öffnen
- Greifen Sie in die Griffmulde der Frontklappe.
- Klappen Sie die Frontklappe herunter.
3.4 Übersicht Bedienelemente

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5 50°C 3 4 3 2 11 Ein-/Austaste
2 Einbauregler (Zubehör)
Digitales Informations- und Analysesystem (DIA) bestehend aus:
3 Entstörtaste
5 Display
4 Bedientasten
3.5 Digitales Informations- und Analysesystem (DIA)
Das Produkt ist mit einem digitalen Informations- und Analysesystem (DIA-System) ausgestattet. Das System informiert über den Betriebszustand des Produkts und hilft, Störungen zu beheben.
Die Beleuchtung des Displays schaltet sich ein, wenn Sie
- das Produkt einschalten oder
- während das Produkt eingeschaltet ist, eine Taste des DIA-Systems betätigen. Dieser Tastendruck löst zunächst keine weitere Funktion aus.
Die Beleuchtung erlischt nach einer Minute, wenn Sie keine Taste betätigen.
Bedienelemente DIA-System

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F.01 bar 50°C Ⅲ ≠ C i - + X1 Aktuelle Heizungsvorlauf-temperatur, Fülldruck der Heizungsanlage, Betriebsart, Fehlercode oder ergänzende Informationen
2 Aktuelle Belegung der rechten Auswahltaste
3 Linke und rechte Auswahl-
tasten ☐ ☐
4 -und -Taste
5 Schornsteinfegerbetrieb (nur für Schornsteinfeger!)
6 Zugang zum Menü für Zusatzinformationen
7 Aktuelle Belegung der linken Auswahltaste
8 Aktiver Betriebszustand
3.5.1 Angezeigte Symbole
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
| Ordnungsgemäßer Brennerbetrieb | Brenner an | |
| Momentaner Brenner-Modulationsgrad |
| Symbol | Bedeutung Erläuterung | |
| bar | Momentaner Fülldruck der HeizungsanlageDie gestrichtelten Linien markieren den zulässigen Bereich. | - permanent an: Fülldruck im zulässigen Bereich.- blinkt: Fülldruck außerhalb des zu-lässigen Bereichs. |
| Heizbetrieb aktiv - permanent an: Wär-meanforderung Heizbetrieb- blinkt: Brenner an im Heizbetrieb | ||
| Warmwasserbereitung aktiv | - permanent an: Zapf-betrieb, bevor Bren-ner an- blinkt: Brenner an im Zapfbetrieb | |
| Komfortbetrieb aktiv (Nur VCW) | - permanent an: Kom-fortbetrieb aktiv- blinkt: Komfortbetrieb aktiv, Brenner an | |
| Wartung erforderlich Informationen zur War-tungsmeldung im „Live Monitor". | ||
| Sommerbetrieb aktiv Heizbetrieb ist ausge-schaltet | ||
| Brennersperrzeit aktiv | Zur Vermeidung häufig-gen Ein- und Ausschal-tens (erhöht die Lebens-dauer des Produkts). | |
| !F.XX | Fehler im Produkt | Erscheint anstelle der Grundanzeige, ggf. erläuternde Klartext-anzeige. |
4 Bedienung
4.1 Bedienkonzept
Sie können das Produkt mit den Auswahltasten und den Plus-/Minus-Tasten bedienen.
Die beiden Auswahltasten haben eine so genannte Softkey-Funktion, d. h., die Funktion kann wechseln.
Wenn Sie, z. B. in der „Grundanzeige“ (→ Seite 8), die linke Auswahltaste □ drücken, dann wechselt die aktuelle Funktion von 📄 (Warmwassertemperatur) nach zurück.
Mit :
- gelangen Sie direkt zur Einstellung der Warmwassertemperatur
- brechen Sie die Änderung eines Einstellwerts oder die Aktivierung einer Betriebsart ab
- gelangen Sie im Menü eine Auswahlebene höher.
Mit ☐ :
- gelangen Sie direkt zur Einstellung der Heizungsvor-lauftemperatur, zum Wert des Fülldrucks der Heizungs-anlage und zur Aktivierung des Komfortbetriebs
- bestätigen Sie einen Einstellwert oder die Aktivierung einer Betriebsart
5 Betrieb
- gelangen Sie im Menü eine Auswahlebene tiefer.
Mit ± gleichzeitig:
– gelangen Sie ins Menü (→ Seite 12).
Mit oder : +
- scrollen Sie durch die Einträge im Menü,
- erhöhen bzw. verringern Sie einen ausgewählten Einstellwert.
Einstellbare Werte werden immer blinkend dargestellt.
Die Änderung eines Wertes müssen Sie immer bestätigen. Erst dann wird die neue Einstellung gespeichert. Mit können Sie jederzeit einen Vorgang abbrechen. Wenn Sie länger als 15 Minuten keine Taste betätigen, dann springt das Display in die Grundanzeige zurück.

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Menü Wasserdruck Live Monitor Information zurück AuswahlEin markiertes Objekt wird im Display als helle Schrift auf dunklem Grund angezeigt.
4.2 Grundanzeige

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50°C barIm Display sehen Sie die Grundanzeige mit dem aktuellen Zustand des Produkts. Wenn Sie eine Auswahltaste drücken, dann wird im Display die aktivierte Funktion angezeigt.
Welche Funktionen zur Verfügung stehen, ist davon abhängig, ob ein Regler an das Produkt angeschlossen ist.
Sie wechseln in die Grundanzeige zurück, indem Sie:
- drücken und so die Auswahlbenen verlassen
- länger als 15 Minuten keine Taste betätigen.
Sobald eine Fehlermeldung vorliegt, wechselt die Grundanzeige zur Fehlermeldung.
4.3 Bedienebenen
Das Produkt hat zwei Bedienebenen.
Die Bedienebene für den Betreiber zeigt die wichtigsten Informationen an und bietet Einstellmöglichkeiten, die keine speziellen Vorkenntnisse erfordern.
Die Bedienebene für den Fachhandwerker darf nur mit Fachkenntnissen bedient werden und ist deshalb mit einem Code geschützt. Hier kann der Fachhandwerker die anlagenspezifischen Parameter einstellen.
4.3.1 Aufbau des Menüs

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4 Menü 3 Wasserdruck Live Monitor Information zurück Auswahl 1 21 Laufleiste
(nur sichtbar, wenn mehr Listeneinträge vorhanden sind, als im Display gleichzeitig angezeigt werden können)
2 Aktuelle Belegung der rechten und der linken Auswahltaste (Softkey-Funktion)
3 Listeneinträge der Aus-
wahlebene
4 Name der Auswahlebene
Das Menü gliedert sich in zwei Auswahlbenen.

Hinweis
Eine Pfadangabe am Anfang eines Kapitels gibt an, wie Sie zu dieser Funktion gelangen, z. B. Menü → Information → Kontaktdaten.
Eine Übersicht der Menüstruktur finden Sie im Anhang dieser Betriebsanleitung (→ Seite 15).
5 Betrieb
5.1 Anforderungen an den Aufstellort
5.1.1 Schrankartige Verkleidung
Eine schrankartige Verkleidung des Produkts unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften.
Falls Sie eine schrankartige Verkleidung für Ihr Produkt wünschen, wenden Sie sich an einen Fachhandwerksbetrieb. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigenmächtig Ihr Produkt.
5.2 Produkt in Betrieb nehmen
5.2.1 Absperreinrichtungen öffnen
- Lassen Sie sich von dem Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat, die Lage und Handhabung der Absperreinrichtungen erklären.
- Öffnen Sie den Gasabsperrhahn bis zum Anschlag.
- Kontrollieren Sie, falls installiert, ob die Wartungshähne im Vorlauf und Rücklauf der Heizungsanlage geöffnet sind.
Bedingungen: VCW oder VCI
- Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil. Zur Überprüfung können Sie an einem Warmwasserhahn probieren, ob dort Wasser austritt.
5.2.2 Produkt einschalten

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2 50°C 1▶ Drücken Sie die Ein-/Austaste (1).
Wenn das Produkt eingeschaltet ist, dann erscheint im Display (2) die „Grundanzeige“ (→ Seite 8).
5.2.3 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen

Hinweis
Um den Betrieb der Anlage mit einer zu gerin-gen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt Ihr Produkt über einen Drucksensor und eine digitale Druckanzeige.
Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage muss der Fülldruck bei kalter Heizungsanlage zwischen 0,1 MPa und 0,2 MPa (1,0 bar und 2,0 bar) bzw. zwischen den beiden gestrichelten Linien in der Balkenanzeige liegen.
Wenn sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke erstreckt, dann kann ein höherer Fülldruck der Heizungsanlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu einen Fachhandwerker.

Hinweis
Beim Unterschreiten von 0,08 MPa (0,8 bar) blinken im Display die rechte Balkenanzeige und der aktuelle Fülldruck.
Zusätzlich wird nach ca. einer Minute das Symbol angezeigt.
Wenn der Fülldruck der Heizungsanlage unter 0,05 MPa (0,5 bar) sinkt, dann schaltet das Produkt ab. Im Display erscheinen abwechselnd die Fehlermeldung F.22 und der aktuelle Fülldruck.

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Wasserdruck 1,0 bar 0,83,0 zurück1 Aktueller Fülldruck
3 Minimaler Fülldruck
2 Maximaler Fülldruck
- Drücken Sie zweimal.
Im Display erscheinen die Werte des aktuellen Fülldrucks (1) sowie des minimalen (3) und des maximalen (2) Fülldrucks.
- Wenn der Fülldruck zu niedrig ist, füllen Sie Wasser nach.
Sobald Sie ausreichend Wasser nachgefüllt haben, erlischt die Anzeige nach 20 Sekunden von selbst.
- Lassen Sie bei häufigerem Druckabfall die Ursache für den Heizwasserverlust ermitteln und beseitigen. Verständigen Sie hierzu einen Fachhandwerker.
5.2.4 Heizungsanlage befüllen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch stark kalkhaltiges, stark korrosives oder mit Chemikalien versetztes Heizwasser!
Ungeeignetes Leitungswasser schädigt Dichtungen und Membranen, verstopft wasser-durchströmte Bauteile im Produkt und in der Heizungsanlage und führt zu Geräuschen.
▶ Füllen Sie die Heizungsanlage nur mit geeignetem Heizwasser.
- Fragen Sie in Zweifelsfällen hierzu einen Fachhandwerker.
- Fragen Sie einen Fachhandwerker, wo sich der Füllhahn befindet.
- Verbinden Sie den Füllhahn mit der Heizwasserversorgung, so wie der Fachhandwerker es Ihnen erklärt hat.
- Öffnen Sie alle Heizkörperventile (Thermostatventile) der Heizungsanlage.
- Öffnen Sie die Heizwasserversorgung.
- Drehen Sie den Füllhahn langsam auf.
- Füllen Sie so lange Wasser nach, bis der erforderliche Fülldruck erreicht ist.
5 Betrieb
- Schließen Sie die Heizwasserversorgung.
- Entlüften Sie alle Heizkörper.
- Prüfen Sie anschließend im Display den Fülldruck.
- Füllen Sie ggf. nochmals Wasser nach.
- Schließen Sie den Füllhahn.
- Kehren Sie in die „Grundanzeige“ (→ Seite 8) zurück.
5.3 Heizungsvorlauftemperatur einstellen
5.3.1 Heizungsvorlauftemperatur einstellen (ohne angeschlossenen Regler)

Hinweis
Wenn kein externe oder interner Regler an das Produkt angeschlossen ist, dann stellen Sie die Heizungsvorlauftemperatur wie nachfolgend beschrieben ein.

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Vorlaufsolltemp. 60°C zurück → bar1. Drücken Sie (-).
Im Display erscheint der Sollwert der Heizungsvor-lauftemperatur.
- Ändern Sie die Heizungsvorlauftemperatur mit oder +.
- Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).

Hinweis
Der Fachhandwerker hat möglicherweise die maximal mögliche Temperatur angepasst.
5.3.2 Heizungsvorlauftemperatur einstellen (mit angeschlossenem Regler)
▶ Wenn Ihr Heizgerät mit einem witterungsgeführten Regler oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet ist, dann stellen Sie am Heizgerät die maximale Heizungsvorlauftemperatur ein, siehe Heizungsvorlauftemperatur einstellen (ohne angeschlossenen Regler) (→ Seite 10).
◀ Die tatsächliche Heizungsvorlauftemperatur wird automatisch durch den Regler eingestellt.
5.4 Warmwasserbereitung einstellen
5.4.1 Warmwassertemperatur einstellen

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Warmwassertemp. 45°C zurück C1. Drücken Sie (☐).
Im Display wird die eingestellte Warmwasser-Soll-temperatur blinkend angezeigt.
- Ändern Sie die Warmwassertemperatur mit oder.
- Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).

Hinweis
Wenn ein Regler angeschlossen ist, an dem Sie die Warmwassertemperatur einstellen können, dann stellen Sie die Warmwassertemperatur am Heizgerät auf die maximal mögliche Temperatur. Die Wunschtemperatur Warmwasser stellen Sie am Regler ein.
5.4.2 Komfortbetrieb ein- und ausschalten

Hinweis
Der Komfortbetrieb liefert sofort warmes Wasser in der gewünschten Temperatur, ohne dass Sie eine Aufheizzeit abwarten müssen.
Bedingungen: VCW

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Komfortbetrieb Komfort an zurückDrücken Sie ( )
Drücken Sie C
Im Display wird blinkend Komfort an oder Komfort aus angezeigt.
▶ Aktivieren bzw. deaktivieren Sie den Komfortbetrieb mit ☐ oder ☑
▶ Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).
Wenn Sie den Komfortbetrieb aktiviert haben, dann erscheint in der Grundanzeige das Symb ^1 „”. Wenn Sie den Komfortbetrieb deaktiviert haben, dann erlischt in der Grundanzeige das Symb ^2 „”.
5.4.3 Schichtladespeicher aktivieren
Bedingungen: VCI oder VCW mit Warmwasserspeicher actoSTOR
Um einen zusätzlich angeschlossenen Schichtladespeicher actoSTOR zu aktivieren, müssen Sie die Speicherladung an Ihrem Produkt einschalten.
Aktivieren Sie hierzu den Komfortbetrieb, siehe „Komfortbetrieb ein- und ausschalten (→ Seite 10)".
Das SymboC, " erscheint im Display.
▶ Stellen Sie die Warmwassertemperatur ein.
Bedingungen: Speicherladung eingeschaltet
– Warmwassertemperatur: 50 ... 65 °C

Gefahr! Verbrühungsgefahr!
Die Produkte sind mit einer automatischen Funktion Legionellenschutz ausgestattet: Wenn die Temperatur im Schichtladespeicher für 24 Stunden unter 50 °C sinkt, dann wird der Speicher einmalig auf 70 °C aufgeheizt.
▶ Beachten Sie, dass das Wasser beim Zapfen sehr heiß sein kann.
▶ Wenn Sie die Funktion „Legionellenschutz“ abschalten wollen, dann fragen Sie hierzu einen Fachhandwerker.
▶ Wenn Sie die Speicherladung ausschalten wollen, dann deaktivieren Sie den Komfortbetrieb, siehe „Komfortbetrieb ein- und ausschalten (→ Seite 10)".
Bedingungen: Speicherladung ausgeschaltet
- Warmwassertemperatur: 35 ... 65 °C
Der Speicher wird nicht auf Temperatur gehalten. Wenn Sie Wasser zapfen, schaltet sich das Produkt ein und arbeitet in diesem Fall nur als Durchlaufwas sererwärmer.
5.5 Funktionen des Produkts abschalten
5.5.1 Warmwasserbereitung ausschalten
Gilt für: VC mit Speicher

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Warmwassertemp. Speicherladung aus Abbruch Ok- Um die Speicherladung abzuschalten und den Heizbetrieb weiterhin in Funktion zu lassen, drücken Sie (工).
Im Display wird die eingestellte Warmwasser-temperatur blinkend angezeigt.
-
Stellen Sie die Warmwassertemperatur mit auf Speicherladung aus.
-
Bestätigen Sie die Änderung mit Ok.
◀ Die Speicherladung ist ausgeschaltet. Nur die Frostschutzfunktion für den Speicher ist aktiv.
5.5.2 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)

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Vorlaufsolltemp. Heizung aus Abbruch Ok- Um im Sommer den Heizbetrieb auszuschalten, die Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb zu lassen, drücken Sie 4)
Im Display erscheint der Wert der Heizungsvorlauftemperatur. - Stellen Sie die Heizungsvorlauftemperatur mit auf Heizung aus.
- Bestätigen Sie die Änderung mit (Ok).
Der Heizbetrieb ist ausgeschaltet. Im Display erscheint das Symbol.
-5.5.3 Produkt vorübergehend außer Betrieb nehmen

Vorsicht! Risiko von Sachschäden durch Frost!
Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt, das Produkt über die Ein-/Austaste eingeschaltet und der Gasabsperrhahn geöffnet ist.
▶ Nehmen Sie das Produkt nur dann vorübergehend außer Betrieb, wenn kein Frost zu erwarten ist.
Um das Produkt auszuschalten, drücken Sie die Ein-/Austaste.
Wenn das Produkt ausgeschaltet ist, erlischt das Display.
Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Gasabsperrhahn und bei Kombiprodukten (VCW, VCI) das Kaltwasser-Absperrventil schließen.
5.6 Heizungsanlage vor Frost schützen
5.6.1 Frostschutzfunktion

Vorsicht! Risiko von Sachschäden durch Frost!
Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden, so dass Teile der Heizungsanlage einfrieren und somit beschädigt werden können.
▶ Stellen Sie sicher, dass während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und alle Räume auch während Ihrer Abwesenheit ausreichend temperiert werden.

Hinweis
Damit die Frostschutzeinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihr Produkt über den Regler ein- und ausschalten, falls ein Regler installiert ist.
Wenn die Heizungsvorlauftemperatur bei eingeschalteter Ein-/Austaste unter 5 °C absinkt, dann geht das Produkt in Betrieb und heizt das umlaufende Wasser sowohl auf der Heizungs- als auch auf der Warmwasserseite (wenn vorhanden) auf ca. 30 °C auf.
5.6.2 Heizungsanlage entleeren
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes für sehr lange Abschaltzeiten besteht darin, die Heizungsanlage und das Produkt vollständig zu entleeren.
▶ Wenden Sie sich dazu an einen Fachhandwerker.
5.7 Wartungsmeldungen ablesen
Wenn das Symbol/Im Display angezeigt wird, dann ist eine Wartung des Produkts notwendig.
Wenden Sie sich dazu an einen Fachhandwerker.
Das Produkt befindet sich nicht im Fehlermodus, so dern läuft weiter.
▶ Wenn gleichzeitig der Wasserdruck blinkend angezeigt wird, dann füllen Sie lediglich Wasser nach.
Um weitere Informationen zur Wartungsursache abzulesen, rufen Sie den „Live Monitor“ (→ Seite 12) auf.
6 Störungsbeseitigung
6.1 Fehlermeldungen ablesen

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F.75 Fehler Pumpe/WassermangelFehlermeldungen haben Priorität vor allen anderen Anzeigen und werden im Display anstelle der Grundanzeige angezeigt, beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer Fehler abwechselnd für jeweils zwei Sekunden.
▶ Wenn Ihr Produkt eine Fehlermeldung anzeigt, dann wenden Sie sich an einen Fachhandwerker.
Um weitere Informationen zum Zustand Ihres Produkts zu bekommen, rufen Sie den „Live Monitor“ (→ Seite auf.
6.2 Störung erkennen und beheben
▶ Wenn sich beim Betrieb Ihres Produkts Probleme ergeben sollten, dann können Sie einige Punkte mit Hilfe der Tabelle im Anhang selbst prüfen.
Störungen erkennen und beheben (→ Seite 16)
▶ Wenn das Produkt nach der Prüfung anhand der Tabelle nicht einwandfrei arbeitet, dann wenden Sie sich zur Behebung des Problems an einen Fachhandwerker.
6.3 Zündstörung beheben

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F.28 Ausfall im Anlauf Zündung erfolglos MenüWenn der Brenner nach fünf Zündversuchen nicht gezündet hat, dann geht das Produkt nicht in Betrieb und schaltet auf Störung. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes F.28 oder F.29 im Display angezeigt.
Erst nachdem Sie das Produkt manuell entstört haben, zündet es erneut automatisch.
▶ Stellen Sie sicher, dass der Gasabsperrhahn geöffnet ist.
Um das Produkt zu entstören, drücken Sie die Entstörtaste.
▶ Wenn Sie die Zündstörung nicht mit drei Entstörversuchen beheben können, dann wenden Sie sich an einen Fachhandwerker.
7 Zusatzfunktionen
7.1 Funktionen im Menü
7.1.1 Fülldruck der Heizungsanlage
Menü → Wasserdruck
Sie können sich den genauen Wert des Fülldrucks sowie den minimal bzw. maximal zulässigen Fülldruck anzeigen lassen.
7.1.2 Live Monitor (Statuscodes)
Menü → Live Monitor
Mit Hilfe des Live Monitors können Sie den aktuellen Produktstatus anzeigen lassen.
| Statuscode Bedeutung | |
| 12) | Anzeigen im Heizbetrieb |
| S.00 Heizung | kein Wärmebedarf |
| S.02 Heizbetrieb | Pumpenvorlauf |
| S.03 Heizbetrieb | Zündung |
| S.04 Heizbetrieb | Brenner an |
| S.06 Heizbetrieb | Gebläsenachlauf |
| S.07 Heizbetrieb | Pumpennachlauf |
| S.08 Heizung | Restsperrzeit xx min |
| Anzeigen im Warmwasserbetrieb | |
| S.10 Warmwasser Anforderung durch Flügelradsensor | |
| S.14 Warmwasserbetrieb Brenner an | |
| Anzeigen im Speicherbetrieb | |
| S.20 Warmwasser Anforderung | |
| S.22 Warmwasserbetrieb Pumpenvorlauf | |
| S.24 Warmwasserbetrieb Brenner an | |
| Sonderfälle | |
| S.31 kein Wärmebedarf Sommerbetrieb | |
| S.34 Heizbetrieb Frostschutz | |
| S.40 Komfortsicherungsbetrieb aktiv | |
7.1.3 Kontaktdaten des Fachhandwerkers
Menü → Information → Kontaktdaten
Wenn der Fachhandwerker bei der Installation seine Rufnummer eingetragen hat, dann können Sie sie hier ablesen.
7.1.4 Serial- und Artikelnummer
Menü → Information → Serialnummer
Hier können Sie die Serialnummer des Produkts ablesen.
Die Artikelnummer steht in der zweiten Zeile.
7.1.5 Displaykontrast einstellen
Menü → Information → Displaykontrast
Hier können Sie den Kontrast einstellen, so dass das Displagut ablesbar ist.
7.1.6 Reset Sperrzeit (Brennersperrzeit zurücksetzen)
Menü → Reset Sperrzeit
Der Fachhandwerker nutzt diese Funktion bei der Wartung.
7.1.7 Fachhandwerkerebene aufrufen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch unsachgemäße Handhabung!
Unsachgemäße Einstellungen in der Fachhandwerkerebene können zu Schäden an der Heizungsanlage führen.
- Nutzen Sie den Zugang zur Fachhandwerkerebene nur, wenn Sie ein Fachhandwerker sind.
7.2 Sprache einstellen
Falls Sie eine andere Sprache einstellen wollen:
▶ Drücken und halten Sie ☐ und + gleichzeitig.
▶ Drücken Sie zusätzlich kurz die Entstörtaste.
▶ Halten Sie und gedrückt, bis das Display die Spracheinstellung anzeigt.
Wählen Sie die gewünschte Sprache mit oder aus.
▶ Bestätigen Sie mit (Ok).
▶ Wenn die richtige Sprache eingestellt ist, dann bestätigen Sie nochmals mit (Ok).

Hinweis
Wenn Sie versehentlich die falsche Sprache eingestellt haben, dann können Sie sie wie oben beschrieben wieder umstellen. Blättern Sie so lange mit-oder, bis die richtige Sprache erscheint.
8 Pflege und Wartung
8.1 Wartungsvertrag abschließen
Voraussetzung für dauerhafte Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion und eine zweijährliche Wartung Ihres Produkts durch einen Fachhandwerker.
Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wirkungs- layrad und somit für einen wirtschaftlichen Betrieb des Produkts.
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrags.
8.2 Produkt pflegen

Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch ungeeignete Reinigungsmittel!
Ungeeignete Reinigungsmittel können die Verkleidung, die Armaturen oder Bedienelemente beschädigen.
▶ Verwenden Sie keine Sprays, Scheuermittel, Spülmittel oder lösungsmittel- oder chlorhaltigen Reinigungsmittel.
▶ Reinigen Sie die Verkleidung mit einem feuchten Tuch und etwas lösungsmittelfreier Seife.
8.3 Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen
- Kontrollieren Sie regelmäßig Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter auf Mängel, insbesondere auf sicht- oder fühlbare Hindernisse bzw. Verstopfungen.
- Wenn Sie Mängel feststellen, dann lassen Sie sie von einem Fachhandwerker beheben und die notwendige Durchlässigkeit wiederherstellen.
9 Außerbetriebnahme
9 Außerbetriebnahme
9.1 Produkt endgültig außer Betrieb nehmen
▶ Lassen Sie das Produkt von einem Fachhandwerker endgültig außer Betrieb nehmen.
10 Recycling und Entsorgung
10.1 Verpackung entsorgen
Überlassen Sie die Entsorgung der Verpackung dem Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat.
10.2 Produkt und Zubehöre entsorgen
▶ Entsorgen Sie weder das Produkt noch die Zubehöre mit dem Hausmüll.
▶ Stellen Sie sicher, dass das Produkt und alle Zubehöre ordnungsgemäß entsorgt werden.
▶ Beachten Sie alle relevanten Vorschriften.
11 Garantie und Kundendienst
11.1 Garantie
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
Dem Eigentümer des Geräts räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at). Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt.
11.2 Kundendienst
Vaillant Werkskundendienst: 018 05 99 91 50 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer. Mobilfunkpreis max. 0,42 €/ Min.)
Anhang
A Übersicht Menüstruktur

flowchart
graph TD
A["50°C"] --> B["Menü\nWasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
B --> C["Wasserdruck\n1,0 bar\n0,8 3,0\nzurück"]
C --> D["Menü\nWasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
D --> E["S.00\nHeizung\nkein Wärmebedarf\nzurück"]
E --> F["Menü\nWasserdruck\nLive Monitor\nInformation\nzurück Auswahl"]
F --> G["Information\nKontaktdaten\nSerialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
G --> H["Kontaktdaten\n0219118\nzurück"]
H --> I["Information\nKontaktdaten\nSerialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
I --> J["Serialnummer\n21 10 43\n0010011621\n0001000033NO\nzurück"]
J --> K["Information\nKontaktdaten\nSerialnummer\nDisplaykontrast\nzurück Auswahl"]
K --> L["Displaykontrast\n20\nAbbruch Ok"]
L --> M["Reset Sperrzeit\nakt. Sperrzeit\n0 min\nzurück"]
M --> N["Menü\nInformation\nReset Sperrzeit\nFachhandwerkerebene\nzurück Auswahl"]
B Störungen erkennen und beheben
| Problem mögliche Ursache | Maßnahme zur Behebung | |
| Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Produkt geh nicht in Betrieb | Gebäudeseitiger Gasabsperrhahn geschlossen Gebäudeseitigen Gasabsperrhahn öffnen | |
| Gebäudeseitige Stromversorgung ausgeschaltet Gebäudeseitige Stromversorgung einschalten | ||
| Ein-/Austaste am Produkt ausgeschaltet Ein-/Austaste am Produkt einschalten | ||
| Die Heizungsvorlauftemperatur ist zu niedrig eingestellt oder in der Einstellung „Heizung aus“ und/oder die Warmwassertemperatur ist zu niedrig eingestellt | Heizungsvorlauftemperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen und/oder Warmwasser-temperatur auf die gewünschte Temperatur einstellen | |
| Fülldruck der Heizungsanlage nicht ausreichend Wasser in die Heizungsanlage nachfüllen | ||
| Luft in der Heizungsanlage Heizkörper entlüften | Bei wiederholt auftretendem Problem: Fachhand-werker benachrichtigen | |
| Störung beim Zündvorgang Entstörtaste drücken | Bei wiederholt auftretendem Problem: Fachhand-werker benachrichtigen | |
| Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb | keine Wärmeanforderung durch den Regler Zeitprogramm am Regler prüfen und ggf. korri-gieren Raumtemperatur prüfen und ggf. Raumsolltem-peratur korrigieren („Betriebsanleitung Regler“) | |
C Kurz-Betriebsanleitung
Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)

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50°50 bar Vorlaufsoltemp. °C zurück bar Vorlaufsoltemp. Heizung aus Abbruch Ok bar bis Heizung aus Mit (Ok) bestätigenHeizungstemperatur einstellen (Heizbetrieb einschalten)

text_image
bar 50°50 Vorlaufsolltemp. °C zurück bar Vorlaufsolltemp. 48°C Abbruch Ok >(Ⅲ) zur Températur- wahl Mit (Ok) bestätigenWarmwassertemperatur einstellen

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bar 50°C 45 Warmwassertemp. °C zurück C Warmwassertemp. 48°C Abbruch Ok >() zur Températur- wahl Mit (Ok) bestätigenKomfortbetrieb ein-/ausschalten bzw. Schichtladespeicher de-/aktivieren

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50°C bar Warmwassertemp. 45°C zurück Komfortbetrieb Komfort aus zurück Komfortbetrieb Komfort an Abbruch Ok zum Komfortbetrieb zum Ein-/Ausschalten Mit (Ok) bestätigenStichwortverzeichnis
A
Abgasgeruch 3
Ablauftrichter prüfen.... 13
Absperreinrichtungen 11
Anlagendruck 9
Artikelnummer 6, 13
Ausschalten.... 11
Außerbetriebnahme endgültig 14 vorübergehend 11
B
Bedienebene Betreiber 8 Fachhandwerker 8
Bedienelemente 6–7
Brennersperrzeit.... 13
C
CE-Kennzeichnung 5
D
Demontierte Frontverkleidung.... 3
DIA-System 7
Display....6–7 angezeigte Symbole ....7 Grundanzeige ....8
Displaykontrast einstellen....13
E
Entsorgung Verpackung.... 14
F
Fehlermeldung 12
Frontklappe 6
Frost Heizungsanlage vor Frost schützen 12
Frostschutzfunktion 11
Fülldruck digitale Anzeige 12
Fülldruck Heizungsanlage anzeigen ....9
G
Gasgeruch.... 3
Gerätestatus.... 12
Grundanzeige.... 8
H
Heizbetrieb (Kombiprodukt) ausschalten.... 11
Heizungsanlage befüllen 9 entleeren 12 Fülldruck anzeigen 9
Heizungsvorlauftemperatur .... 11 einstellen (mit angeschlossenem Regler).... 10 einstellen (ohne Regler) .... 10
|
Inspektion ....3
Installation 3
Instandsetzung.... 3
K
Komfortbetrieb.... 10
Kondensatablaufleitung prüfen.... 13
Kontaktdaten Fachhandwerker 13
L
Legionellen....10
Live Monitor.... 12
M
Menü Aufbau 8
P
Pflege 13
Produkt ausschalten.... 11 einschalten.... 9 endgültig außer Betrieb nehmen .... 14 entsorgen.... 14 entstören.... 12 pflegen.... 13
R
Regler.... 10
Reinigung 13
s
Schichtladespeicher aktivieren 10
Serialnummer....6, 13
Sommerbetrieb.... 11
Speicherladung 11
Sprache einstellen.... 13
Statuscodes.... 12
Störungsbehebung 12
Symbole 7
U
Unterlagen.... 6
W
Warmwasserbereitung 2 ausschalten 11
Warmwassertemperatur einstellen.... 10 Verbrühungsgefahr.... 3
Wartung.... 3, 13
Wartungsmeldung 12
Wartungsvertrag.... 13
Wassermangel 9
Z
Zündstörung 12
0020116699_01 20.03.2013
Vaillant Deutschland GmbH & Co.KG
Berghauser Str. 40 D-42859 Remscheid
Telefon 021 91 18-0 ■ Telefax 021 91 18-28 10
Vaillant Profi-Hotline 018 05 99 91 20 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für
Mobilfunkteilnehmer. Mobilfunkpreis max. 0,42 €/ Min.) Vaillant Werkskundendienst 018 05 99 91
50 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer. Mobilfunkpreis max.
0,42 €/ Min.)
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