Elystar 125cc - Roller PEUGEOT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Roller |
| Marke | Peugeot |
| Modell | Elystar 125cc |
| Abmessungen (L x B x H) | 1900 x 720 x 1230 mm |
| Radstand | 1368 mm |
| Gewicht (fahrbereit) | 155 kg |
| Hubraum | 124,8 cm³ |
| Kraftstoffart | Super bleifrei ROZ 95 oder 98 |
| Tankinhalt | 9,0 L |
| Motorölmenge | 1,25 L |
| Kühlflüssigkeitsmenge | 1,6 L |
| Batterie | 12V-12Ah, wartungsfrei |
| Sicherungen | 10 A (Zubehör) / 25 A (Haupt) |
| Reifengröße vorne | 120/70 x 12 |
| Reifengröße hinten | 130/70 x 12 |
| Reifendruck vorne (kalt) | 1,6 bar |
| Reifendruck hinten (kalt) | 1,8 bar |
| Vorderradbremse | Scheibenbremse hydraulisch |
| Hinterradbremse | Trommelbremse mechanisch |
| Zündkerze | NGK CR8E |
| Abblendlicht / Fernlicht | H4 60/55W P43T38 |
| Wegfahrsperre | Transponder |
| Empfohlener Ölwechsel | Alle 5000 km (siehe Wartungsheft) |
| Maximale Zuladung Gepäckträger | 3 kg |
Häufig gestellte Fragen - Elystar 125cc PEUGEOT
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BEDIENUNGSANLEITUNG Elystar 125cc PEUGEOT
Informationen / Längere Standzeiten.... 2-3
Ausrüstung 4
Instrumententafel ....5
Electronische Anzeige ....6
Schalter 7
Kraftstoff / Öl....8
Ölstandkontrolle und Ölwechsel 9
Kühlflüssigkeit : Kontrolle und Wechsel ......10
Batterie / Sicherungen ....11
Beleuchtung / Anzeigen 12
Anlassen des Motors 13
Einfahren / Fahren....14
Zündkerze / Luftfilter .....14
Bremsen 15
Reifen 16
Aus- und Einbau des Vorder- und Hinterrades .....17
Transponder....18
Technische Daten 19
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Informationen
Die Erläuterungen in dieser Betriebsanleitung sollen Ihnen als Richtlinie für die Bedienung des PEUGEOT-Fahrzeuges dienen.
Darüber hinaus geben wir Ihnen auch Hinweise über die erforderliche Wartung und Pflege, die bei Beachtung dazu beitragen werden, daß Ihnen Ihr Fahrzeug immer Freude bereitet und jahrelang zuverlässig dient. Ihr PEUGEOT-Fachhändler wird Sie gerne beraten um Ihr Fahrzeug in einem technisch einwandfreien Zustand zu erhalten. Jede Veränderung des serienmäßigen Fahrzeuges kann zum Erlöschen der ABE führen. Bevor Sie eine Veränderung vornehmen, fragen Sie Ihren Fachhändler, ob dies zulässig ist. Ihr PEUGEOT-Fachhändler kennt alle Besonderheiten Ihres Fahrzeuges. Er verfügt außerdem über Original-Peugeot-Ersatzteile und das notwendige Spezialwerkzeug, um den Kundendienst an Ihrem Fahrzeug unter den besten Bedingungen durchzuführen. Wir freuen uns, daß Sie ein PEUGEOT-Fahrzeug gewählt haben und danken Ihnen für Ihr Vertrauen; wir versichern Ihnen, daß Sie für lange Jahre ein sicheres und angenehmes Transportmittel besitzen.
Sicherheitshinweise
Wir erlauben uns, Ihnen nachfolgend einfache Ratschläge für die sichere Handhabung Ihres Fahrzeuges zu geben. Zu hohe Geschwindigkeit ist sehr oft ein ausschlaggebender Faktor bei Unfällen. Beachten Sie Geschwindigkeitsbegrenzungen, fahren Sie nie schneller als es die Verkehrslage zuläßt.
Vorsicht, auf Straßenmarkierungen kann man leicht ausrutschen. Vor jeder Verwendung des Fahrzeuges, überprüfen Sie kurz, ob das Fahrzeug alle Sicherheitsbedingungen erfüllt.
Vor Fahrtantritt müssen der Fahrer und der Beifahrer einen Helm aufsetzen und den Verschluss korrekt Schließen. Es ist außerdem empfohlen, Hände und Augen zu schützen und farbige Kleidung zu tragen. Ein ungeübter Fahrer sollte sich zuerst mit seinem Fahrzeug vertraut machen, bevor er am Verkehr teilnimmt. Ein Rollerfahrer muß den anderen Verkehrsteilnehmern seine Anwesenheit wie folgt anzeigen:
- Beleuchtung einschalten
- Vermeiden von schlecht sichtbaren Stellen
- Besonders vorsichtig sein an Kreuzungen,
Parkplatz-einfahrten. Das Fahrzeug ist nur für den Straßenverkehr vorgesehen.
Der Gepäckträger und Koffer sind für den Transport von leichten Objekten vorgesehen. Achten Sie darauf, daß das Gewicht gleichmäßig verteilt und gut befestigt ist. Max.
Beladung : 3 kg
Ihr Fahrzeug ist so gebaut, daß es den gesetzlichen Vorschriften entspricht, bitte ändern Sie nichts daran, vorallem nicht an der Auspuffanlage. Verwenden Sie nur Kraftstoffe, Öle und Schmiermittel, die von PEUGEOT getestet und empfohlen sind. Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur PEUGEOT-Original-Ersatzteile und Zubehörprodukte. Diese sind speziell für PEUGEOT-Roller entwickelt und freigegeben.
PEUGEOT übernimt keine Haftung für Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von PEUGEOT nicht freigegeben wurden. Es ist nicht auzuschliessen, daß bei Verwendung ungeeigneter Teile die Fahrsicherheit beeinträchtigt wird. Diese Gewähr kann ihnen auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördiche Genehmigung nicht in allen Fällen geben, da der Prüfumfang nicht immer ausreicht.
Wartungsratschlag
Damit die Sicherheit und Zuverlässigkeit Ihres Fahrzeugs gewährleistet bleiben, benutzen Sie bitte nur echte Peugeot-Ersatzteile für Wartung und Reparatur und ändern Sie diese nicht ab. Die Benutzung anderer Ersatzteile könnte die einwandfreie Funktion des Fahrzeuges verhindern. Lassen Sie Ihr Fahrzeug sorgfältig überprüfen, wenn Sie damit einen Auffahrunfall hatten. Beispielsweise alle Teile, die zum Rahmen, zur Aufhängung und zur Lenkung gehören. Diese Inspektion ermöglicht die Wiederherstellung der unabdingbaren Sicherheitsbedingungen.
Nach längerer Stillegung wird empfohlen, eine allgemeine Überprüfung des Fahrzeugs vorzunehmen.
Um körperlichen Schäden vorzubeugen, achten Sie immer darauf, daß der Motor abgestellt ist und das Fahrzeug fest auf seinem Ständer, auf ebener Fläche steht bevor Sie irgendeine Wartungsarbeit durchführen.
Für alle Eingriffe, Überprüfungen, Einstellungen, Wartungsarbeiten oder Benutzungsratschläge vertrauen Sie Ihren Motorroller einem Peugeot-Händler an.
Die Karosserie besteht aus Plastikteilen, diese sind lackiert und bedürfen keiner besonderen Pflege.
Reinigen Sie die schmutzigen Teile mit Seifenlauge oder einem milden Reinigungsmittel, wobei der Motorroller mit klarem Wasser nachgespült und mit einem Fensterleder getrocknet werden sollte.
Allgemein ist die Benutzung von Hochdruckreinigungsgeräten, Lösungsmitteln wie Benzin, Erdöl oder aggressiven Reinigungsmitteln nicht empfohlen (wie z.B. Felgenreiniger), dies kann zu Beschädigungen am Fahrzeug führen.
Falls nötig, wenden Sie sich an einen Peugeot-Händler. Er berät Sie über die Benutzung von Wartungsprodukten und die Reparatur von zerkratzten oder verschrammten Teilen.
Längere Stillegung des Fahrzeuges
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges (über 1 Monat) empfehlen wir folgende Maßnahmen :
- Batterie ausbauen und an einem trockenen, frostfreien Ort gerade lagern. Batterie vor und nach Stillegung aufladen (siehe Seite 23) wenn nötig,
Anlassen des Motors nach einer Standzeit :
Nach einer Standzeit des Fahrzeugs von mehr als einem Monat den Kraftstofftank leeren, schwimmer des Vergasers entleeren und wieder mit neuem Kraftstoff befüllen.
- Den Anlasser betätigen, ohne Gas zu geben. Der Anlasser kann bis zu 7 Sekunden lang betätigt werden.
- Wenn der Motor nicht innerhalb von 7
Sekunden startet, 3 bis 5 Sekunden warten und den obigen Vorgang noch einmal ausführen. - Diese Vorgänge wiederholen, bis der Motor anspringt (wie oft dies nötig ist, ist von der Standzeit des Fahrzeugs abhängig).
Nachdem der Motor angesprungen ist, langsam Gas geben und dabei bremsen, bis der Motor warmgelaufen ist (die Warmlaufzeit ist von der Dauer der Standzeit des Fahrzeugs abhängig). Der Motor kann seine volle Leistung erst nach einer gewissen Laufzeit erbringen, die von der Außentemperatur abhängt.
Kontrolle vor der Abfahrt
Von dem Fahrer.
Kontrollieren
- Kraftstoffstand
- Ölstand
- die Dichtigkeit
- die Reifen und den Reifendruck
- Zustand der Bremsflüssigkeit
- Kühflüssigkeitsstand
- Zustand der Bremsklötze
Überprüfen
- Funktion dem Bremsanlage
- Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit prüfen
- Beleuchtungs und Signalanlage prüfen
- Bremsleuchte und Blinker prüfen
Für ein einwandfreies Arbeiten Ihres Motors benutzen Sie ausschließlich : Super Bleifrei roz 95 oder 98.
Peugeot Motocycles behält sich das Recht vor, ohne Ankündigung technische Daten oder Ausführungen zu ändern.
Umweltschutz
Allgemeines
- Eine alte Zündkerze, ein unsachgemäß montierter Störschutz, ein verschmutzter Luftfilter oder verunreinigter Kraftstoff können die Lebensdauer des Katalysators und des Abgassystems stark beeinträchtigen.
- Falls der Katalysator ausgebaut wird, muß der Zylinderkopf nach dem Wiedereinbau auf Dichtheit geprüft werden (die Dichtung muß unbedingt ausgetauscht werden).
- Jegliche Änderung an den Motorkennwerten (Zündung, Vergasung, Steuerung usw.) kann sehr schnell zur Zerstörung des Abgassystems führen.
Kraftstoff / Schmiermittel
- Verwenden Sie ausschließlich bleifreien Kraftstoff
- Fahren Sie den Kraftstofftank nie ganz leer
- Verwenden Sie die empfohlenen
- Verwenden Sie weder Kraftstoff- noch Ölzusätze (Additive)
Schmiermittel
Zündung
- Bei Zündaussetzern oder Leistungsabfall während der Fahrt sollte die Geschwindigkeit verringert werden und der Motor wie hiernach beschrieben abgestellt werden. Bei Fortdauer des Problems lassen Sie den Antrieb Ihres Fahrzeuge sobald als möglich überprüfen.
Motor ausstellen
- Schalten Sie die Zündung erst aus, wenn der Motor im Leerlauf läuft
Startverhalten
- Bei Startschwierigkeiten lassen Sie den Antrieb Ihres Fahrzeuges überprüfen
Gebrauch des Fahrzeuges
- Vermeiden Sie das Fahren oder Abstellen des Fahrzeuges auf entflammbarem Untergrund (z.B. trockenes Laub o.ä.)

A - Batterie und Sicherungs-
gehäuse
B - Typenschild des Herstellers
© - Sitzbankschloß
D - Beifahrerhaltegriff
E - Hinterradtrommelbremse
F - In das Motorgehäuse
eingeschlagene Motorennummer
G - Ständerausleger
H - Mittelständer mit Hebel
① - Seitenständer *
J - Vorderradscheibenbremse
K - Deckel des
L - Gepäckhaken für Tasche *
M - Zündschloß
N - Gasdrehgriff
- Wartungsklappe
P - Kleinteilefach
Q - Bremsflüssigkeitsanzeige hinten
® - Hinteradbremshebel
⑤ - Bremsflüssigkeitsanzeige vorne
① - Vorderradbremshebel
Ausgleichbehälters

* Je nach Typ


Die Nadel zeigt die Fahrtgeschwindigkeit des Fahrzeugs in km/h oder mph an
2 - Öldruckwarnleuchte
Achtung !!
Sollte die Öldruckwarnanzeige während der Fahrt aufleuchten, muß angehalten und der Ölstand kontrolliert werden (siehe "Kontrolle des Ölstandes" Seite 19).
③ - Motortemperaturanzeige
Sollte die Anzeige in den roten Bereich kommen, muß der Motor zum Abkühlen abgestellt werden (überprüfen Sie den Kühlmittelstand wie auf Seite 21 beschreiben und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt)
4 - Blinkeranzeige
5 - Fernlichtkontrolle
6 - Diebstahlsicherungsleuchte
7 - Elektronische Anzeige
siehe Seite 13


Elektronische Anzeige
8 - Kilometerzähler
- (TOTAL) zeigt die insgesamt gefahrene Strecke in Kilometern oder in Meilen an (ist ab Werk voreingestellt) Durch kurzen Druck auf Knopf A werden die Tages-kilometer bzw. die insgesamt gefahrenen Kilometer angezeigt.
⑨ - Tageskilometerzähler
- (TRIP) zeigt die gefahrene Tagesstrecke in Kilometern oder Meilen an.
Die Tageskilometeranzeige kann auf Null zurückgesetzt werden, indem Knopf A mindestens 3 Sekunden gedrückt gehalten wird.
10 - Digitaluhr
Die Uhr zeigt Stunden und Minuten an; der Doppelpunkt blinkt. Zur Einstellung (nur bei stehendem Fahrzeug, Zähler auf "TOTAL" setzen) Knopf A mindestens 2 Sekunden gedrückt halten, die Stundenanzeige blinkt. Zur Änderung Knopf A kurz drücken. Um zur Minutenanzeige zu wechseln, Knopf A mindestens 2 Sekunden gedrückt halten. Nach Einstellung der vorderen Dezimalstelle der Minuten Knopf A mindestens 2 Sekunden gedrückt halten und anschließend die hintere Dezimalstelle einstellen. Zum Beenden der Einstellung den Knopf A mind. 2 Sekunden gedrückt halten.
11 - Benzinstand
Der Benzinstand wird durch 8 Felder angezeigt. Ein Blinken der ersten beiden Felder B zeigt an, dass das Fahrzeug auf Reserve fährt. Dann können noch ca. 20 km gefahren werden.
12 - Serviceanzeige *
Nach 500 km und dann jeweils nach 5000 zusätzlich gefahrenen Kilometern erscheint in der Zeitanzeige 10 Sekunden lang nach jedem Motorstart die Anzeige “----”. Damit wird angezeigt, daß eine Inspektion fällig ist. Nach durchgeführter Inspektion setzt Ihr Peugeot – Partner die Anzeige zurück.
* Je nach Typ

Zünd- und Verriegelungsschlüssel
Mit dem Fahrzeug werden 2 Schlüssel geliefert. Es ist ratsam, sie getrennt aufzubewahren und die Schlüsselnummer aufzuschreiben. Der Schlüssel :
- Stellt den Zündkontakt her
- Verriegelt das Lenkschloß
- Schließt Sitz - und Kleinteilefach.
① - Zündschalter
A - Motor aus
B - Zündung an. Anlasser- und Anzeigefunktionen können benutzt werden
© - Lenkschloß verriegelt
② - Beleuchtungs- schalter
D - Licht abgeschaltet
E - Standlicht, Kennzeichenbeleuchtung, Nummernschild, Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht.
F - Beleuchtung des Fernlichts oder Abblendlichts je nach der Lage des Fernlicht/Abblendlicschalters, der Instrumenten des Rücklights und des Nummernschildes
③ - Anlasserknopf
Wenden Sie die Anlassmethode auf Seite 27 an.
④ - Abblend/
Fernlichtschalter
⑤ - Blinkerschalter
Zum Anzeigen eines Fahrtrichtungwechsels :
- Nach rechts, schieben Sie den Schalter auf G
- Nach links, schieben Sie den Schalter auf H
Die Blinkerrückstellung erfolgt durch Betätigen des mittleren Knopfes 1
6 - Hupenknopf
⑦ - Knopf Lichthupe

DE Für ein einwandfreies Arbeiten Ihres Motors benutzen Sie ausschließlich: Super Bleifrei roz 95 oder 98.
Sitzbank
Öffnen
- Stecken Sie den Zündschlüssel in das Schloß auf der linken hinteren Seite, drehen Sie ihn mit einer Viertelumdrehung nach rechts und heben Sie die Sitzbank an.
Abschließen
- Drücken Sie auf den hinteren Teil des Sattels: der Schlüssel ist nicht notwendig
Durch das Sitzfach erreichen Sie :
A - Sturzhelmfach
B - Kraftstoffbehälter
© - Motorenöl - Einfüllstutzen
Keine entzündbaren Stoffe im Sitzfach aufbewahren.
B - Kraftstoff
Für ein einwandfreies Arbeiten Ihres Motors benutzen Sie ausschließlich :
Super Bleifrei roz 95 oder 98.
Mischen Sie dem Kraftstoff keine Zusätze bei.
Achten Sie beim Auftanken darauf, daß kein Wasser oder andere Verunreinigungen in den Tank gelangen.
4-Takt Motor. Bitte kein Benzin – Öl – Gemisch einfüllen
Achtung
Benzin ist eine äußerst brennbare Substanz, die unter bestimmten Bedingungen explodieren kann. Es darf nur an einem gut gelüfteten Ort, mit ausgeschaltetem Motor aufgetankt werden. Rauchen Sie nicht, bringen Sie keine Flammen oder Funken in die Nähe des Motorrades oder der Lagerstelle des Benzins.
Füllen Sie den Tank nicht zu weit auf. Das Benzin soll den Rand der Einfüllöffnung nicht erreichen. Nachdem Sie vollgetankt haben, sollten Sie sich vergewissern, daß der Deckel fest verschlossen ist.
Benzin ist eine gefährliche Substanz und sogar tödlich, wenn sie verschluckt wird. Vermeiden Sie wiederholten oder längeren Hautkontakt und das Einatmen von Dämpfen. Bewahren Sie Benzin nicht in der Reichweite von Kindern auf. Wurde Benzin verschluckt, nicht zum Erbrechen bringen. Rufen Sie sofort einen Arzt.
© - Öl
Motoröl Einfüllstutzen.
4 - Takt Motor :
- Niemals 2-Taktöl verwenden
- Unbedingt Seite 19 dieser Bedienungsanleitung beachten
- Keine Ölzusätze verwenden



Überprüfung und Wechsel des Motorenöles
(Intervalle siehe Wartungsheft)
- Überprüfung des Motorenölstandes.
Motor kalt oder seit 10 Minuten abgestellt,
- Fahrzeug auf dem Hauptständer auf ebenem Untergrund abstellen
- Überprüfen Sie die Motorenölmenge B durch das Sichtglas unten rechts am Motorengehäuse. Der Füllstand sollte immer über Min, aber niemals über Max. sein. Das Auffüllen des Motorenöles geschieht durch die Einfüllöffnung A
Wichtig
Die Differenz zwischen der Min. und der Max. Markierung beträgt ca. 0,25 l.
Das Betreiben des Fahrzeuges mit zuviel oder zuwenig Motorenöl kann zu schweren Motorschäden führen.
- Motorölwechsel
Der Motorölwechsel wird bei mindestens lauwarmer
Motortemperatur durchgeführt damit das Öl besser abläuft.
Achtung
Motorenöl, Motorgehäuse und Auspuffanlage können sehr heiß sein, es besteht Verbrennungsgefahr.
Das Motorenöl muß fachgerecht und umweltfreundlich entsorgt werden (Recycling)
- Fahrzeug auf ebenen Untergrund auf den Hauptständer stellen
- Auffangwanne mit mind. 1,5 l Fassungsvermögen unterstellen
- Schutzhandschuhe tragen
- Ölablaßschraube und Sieb entfernen
- Öl in den Behälter ablaufen lassen
- Mit einem sauberen Tuch die Ablaßschraube Ⓓ und das Ⓓ
Sieb abwischen, eine neue Dichtung verwenden E
- Sieb, Ölablaßschraube und neue Dichtung einbauen
- Auffüllen
- Langsam frisches 4 – Takt Öl durch den Einfüllstutzen in den Motor einfüllen A
- Nicht weiter als bis Max (im Schauglas) auffüllen B
- Ölablaßschraube auf Dichtheit prüfen
- Ölfüllstand wie im diesbezüglichen Abschnitt beschrieben
kontrollieren
- Motor einige Minuten laufenlassen, abstellen und wenn nötig auffüllen
Achtung
- Niemals über die Max. Markierung des Schauglases auffüllen
- Der Öleinfüllstutzen ist kein Ölbehälter (etwa wie beim 2
- Takter)
- Ölfilterwechsel
- Schutzhandschuhe tragen
- Die 2 Schrauben des Filterdeckels entfernen und diesen
abnehmen
- Den gebrauchten Filter entnehmen
- Den neuen Filter einsetzen
- Dichtring überprüfen
- Filterdeckel wieder anschrauben
Achtung
Unbedingt bei jedem Ölwechsel auch den Ölfilter erneuern. Erst Filter erneuern, dann Öl auffüllen.


Kühlflüssigkeitsstandes
(Intervalle : siehe Wartungsheft)
- Min. Stand : Kühflüssigkeit auf dem Grund des Ausgleichbehälters sichtbar
- Max. Stand : Ausgleichsbehälter ganz auffüllen

Den Ausgleichsbehälterdeckel niemals bei heißem Motor abschrauben. Das Kühlmittel könnte schlagartig austreten und dadurch schwere Verbrennungen verursachen. Ausgediente Kühflüssigkeit muß fachgerecht entsorgt werden.
Achtung
Das Fahrzeug nicht benutzen wenn :
- Sich die Kühlflüssigkeit unterhalb der a. Markierung befindet.
- Wenn das System eine Undichtigkeit aufweist
- Wenn das Fahrzeug die Kühflüssigkeit "verbraucht"
Bei Nichtbeachtung können schwere Motorschäden entstehen.
Wenden Sie sich für Wartungs- und Reparaturarbeiten am besten an Ihren Peugeot Motocycles Händler.
Die Überprüfung des Kühlmittelstandes erfolgt bei kaltem und ausgestelltem Motor.
- Zur Nachfüllen :
- Fahrzeug auf den Hauptständer auf ebenen Untergrund stellen
- Mit Schlitzschraubendreher die Abdeckung entfernen
- Verschluß des Ausgleichbehälters B entfernen
- Der Kühflüssigkeitsstand muß immer über Min. sein.
- Zum Auffüllen verwenden Sie nur fertig gemischte Kühflüssigkeit mit Frost- und Korrosionsschutz für 2 - Räder
- Deckel des Ausgleichbehälters wieder anbringen
- Abdeckung wieder anbringen
Batterie- und Sicherungen
1 - Batterie
Wartungsfreie Batterie
Eine wartungsfreie Batterie darf niemals geöffnet werden; kein Wasser oder Elektrolyt nachfüllen.
Gewöhnliche Batterie
Batterielektrolyt
Überprüfen Sie den Stand und halten Sie ihn zwischen «UPPER» (Höchstgrenze) und «LOWER» (Mindestgrenze).
Vergewissern Sie sich nach der Überprüfung des
Batterieelektrolytstandes oder der Zugabe von destilliertem Wasser, daß der Entlüftungsschlauch wieder richtig an die Batterie angeschlossen ist. Benutzen Sie für die Batterie ausschließlich destilliertes Wasser oder spezielles Wasser für Bleiakkumulatoren, Leitungswasser verkürzt ihre Lebensdauer.
Bei dem Wiedereinbau der Batterie muß überprüft werden, ob der Entlüftungsschlauch richtig sitzt und nicht verstopft ist oder abgedrückt wird.
Ist der Elektrolytverlust zu groß, ziehen Sie einen PEUGEOT-Händler zu Rate.
Anschluß der Kabel an die Batterie :
- Schließen Sie das rote Kabel an den (+)Pol der Batterie an.
- Schließen Sie das grüne Kabel an den (-)Pol der Batterie an.
- Aufladen der Batterie
Bevor Sie die Batterie laden muß der Wasserstand überprüft werden. Das Aufladen der Batterie muß mit einem passenden Ladegerät durchgeführt werden, das höchstens 0,4 bis 1 Ampère abgibt. Überlassen Sie das Aufladen einer Fachwerkstatt.
Anmerkung : die Benutzung eines zu starken Batterieladegerätes kann die Batterie zerstören.

Die Batterle enthält Schwefelsäure. Haut-, Augen- und Kleiderkontakt unbedingt vermeiden.
Erste-Hilfe-Leistung bei Unfall :
- Äußerlich: mit Wasser spülen und sofort einen Arztuchen
- Innerlich: nichts trinken und keinen Brechreiz hervorrufen.
Unverzüglich einen Arzt oder das nächste Entgiftungsinstitut aufsuchen.
- Augen: mit Wasser spülen und sofort einen Arztuchen
Keine Funken, Flammen oder Zigaretten in die Nähe kommen lassen. Sichern Sie eine ausreichende Belüftung während des Aufladens oder der Benutzung in einem geschlossenen Raum. Schützen Sie die Augen, wenn Sie in der Nähe einer Batterie arbeiten.
Batterie immer von Kindern fern halten.
Leere Batterien müssen ordnungsgemäß entsorgt werden (Recycling).
2 - Sicherungen
Eine Sicherung schützt die elektrische Anlage gegen Kurzschlüsse oder Überlastung des Stromkreislaufs.
Sie steckt in einem Sicherungshalter neben der Batterie.
Sie schmilzt und schaltet den Stromkreislauf im Falle einer Anomalie in der elektrischen Anlage ab.
-1 Sicherung für Zubehör 10 A
- 1 Hauptsicherung 25 A
Vorsicht
Sollte eine Sicherung durchbrennen, so ist wahrscheinlich ein Fehler im Betrieb aufgetreten. Wenden Sie sich in solchen Fällen an Ihren Peugeot Motocycles Händler.
Nur Standartsicherungen verwenden. Ersetzen Sie eine durchgebrannte Sicherung immer durch eine gleichwertige. Der Austausch einer Sicherung gegen eine nicht geeignete Sicherung kann zu irreparablen Schäden an der Ausrüstung und sogar zu Sicherheitsmängeln führen, durch die der Benutzer in Gefahr gebracht wird.

Beleuchtung und Anzeigen
Der einwandfreie Betrieb der Beleuchtungs- und Anzeigenvorrichtung ist für die Fahrtsicherheit unabdingbar. Vor der Abfahrt und während der Benutzung des Motorrollers muß der Fahrer darauf achten, daß die verschiedenen Leuchten ordnungsgemäß funktionieren.
- Eigenschaften der Leuchten
Abblendlicht/Fernlicht .... H4 60/55W P43T38 Schlußleuchte und Bremsleuchte .... P 21/5W BAY15d Blinker .... R10 W BA15S Nummerschild Beleuchtung .... W5W(T10) Parklicht .... W5W(T10)
Alle Leuchten sind für12 Volt ausgelegt
Bei Störungen in der Beleuchtungsanlage, wenden Sie sich bitte umgehend an einen PEUGEOT-Händler.
- Glühbirnenwechsel
GLÜHBIRNEN VORNE
- Die 5 Schrauben A der vorderen Verkleidung entfernen
- Verkleidung zur Seite nehmen
- Glühbirne des Scheinwerfers auswechseln B
- Glühbirnen der Begrenzungsleuchten auswechseln
- Glühbirnen der Blinker auswechseln
- Die Verkleidung wieder korrekt anbringen (Anliegen der Teile)
- Die 5 Schrauben wieder anziehen
Zur Scheinwerfereinstellung : Schale im Kleinteilefach herausnehmen und die
Einstellschraube E betätigen um die Höhe des Lichtkegels zu verstellen.
HINTEN
Rücklicht :
- Schrauben F und Abdeckung entfernen
- Birne wechseln
Blinker :
- Schraube G und Abdeckung entfernen
- Birne wechseln
NUMMERNSCHILDBELEUCHTUNG
- Schraube H entfernen
- Die 2 Schrauben der Fassungsverkleidung entfernen
- Birne wechseln
Anlassen des Motors
Aus Sicherheitsgründen :
- Stellen Sie den Motorroller auf seinen Mittelständer Der elektrische Anlasser funktioniert nur, wenn ein Bremse betätigt wird.
Um den Motor anzulassen :
- Den Zündschlüssel in die Position drehen
- Beim Starten den vorderen oder bremse betätigen.
- Auf den Anlasserknopf drücken
- Den Knopf loslassen, sobald der Motor angesprungen ist
Bei Kaltstart den Gasdrehgriff nicht betätigen. Gasgriff nicht betätigen
Vorsicht
Lassen Sie den Motor niemals in einem geschlossenen Raum laufen. Die Auspuffgase enthalten Kohlenmonoxid und giftige Gase.
- Bei „abgesoffenem“ Motor
- Nach mehreren erfolglosen Startversuchen muss eventuell der Zylinder belüftet werden, um den überschüssigen Kraftstoff zu entfernen.
- Zündung einschalten
- Gasgriff maximal betätigen (Öffnen der Drosselklappe)
- Anlasser einige Sekunden betätigen
- Gasgriff loslassen und Startvorgang wiederholen.
Abstellen des Motors und Parken
Schalten Sie die Zündung nur aus, wenn der Motor im Leerlauf ist
- Drehen Sie den Zündschlüssel auf
- Stellen Sie das Fahrzeug auf den Ständer
- Drehen Sie den Zündschlüssel auf
- Ziehen Sie den Schlüssel ab, um einem Diebstahl vorzubeugen


- Aufstellen auf den Mittelständer
Vermeiden Sie das Fahren oder Parken auf leicht entzündlichem Untergrund (z.B. trockenes Laub, ...)
Der Ständer verfügt über einen Hebel, der seine Bedienung erleichtert.
- Steigen Sie nach links ab - Halten Sie das Fahrzeug am Lenker und dem Griff hinter dem Sitz
- Üben Sie mit dem Fuß Druck auf den Hebel des Ständers aus und ziehen Sie das Fahrzeug an Lenker und Sitzgriff nach hinten
- Benutzung des Seitenständers *
Der Seitenständer klappt bei Entlastung automatisch hoch, bitte beachten Sie dies bei Arbeiten am Fahrzeug.
Achtung
Vergewissern Sie sich, daß das Fahrzeug nach dem Aufstellen sicher auf dem Ständer steht, damit ein Umfallen unmöglich ist und es nicht zu Verletzungen kommt oder der Motorroller beschädigt wird.

Einfahren und Fahren

Das Einfahren hat eine große Bedeutung für Leistung und Lebensdauer des Motors.
Während der ersten 500 Kilometer sollten Sie das Fahrzeug niemals mit Höchstdrehzahl fahren, vor allem nicht bei kaltem Motor oder bei Gefälle. Das Fahrzeug wird seine maximale Leistung erst nach der Einfahrphase erreichen.
- Fahren des Motorrollers
Motor läuft, wobei der Roller auf seinem Mittelständer steht:
- Beim Starten den linker bremse griff betätigen.
- Geben Sie kein Gas
- Klappen Sie den Ständer ein
- Setzen Sie sich auf den Motorroller
- Geben Sie das Hinterrad frei (lassen Sie den Bremshebel los)
- Fahren Sie an, indem Sie Gas geben (drehen Sie den Gasdrehgriff langsam auf)
- Um Gas wegzunehmen, drehen Sie den Gasdrehgriff in die andere Richtung
Achtung
Das Hinterrad muß blockiert sein, wenn der Ständer eingeklappt wird.
Ein sich drehendes Hinterrad kann Ihnen, wenn es mit dem Boden in Berührung kommt, die Kontrolle über das Fahrzeug entreißen.
- Versuchen Sie nicht stoßweise Gas zu geben (schnelles Öffnen und Schließen des Gasdrehgriffs)
- Lassen Sie den Motorroller nicht unbeaufsichtigt, während der Motor läuft.
Wartung
(Intervalle : siehe Wartungsheft)
- Zündkerze (NGK CR8E)
Es muss unbedingt die PEUGEOT-Montageanleitung beachtet werden.
Der Einsatz nicht empfohlener oder unzureichend angezogener Zündkerzen kann zur Beschädigung des Motors und die Elektronik.
- Wenden Sie sich im Falle eines Eingriffs an einen Peugeot-Motorradhändler.
- Luftfilter
- Die Schrauben entfernen und den Deckel abnehmen
- Filtereinsatz herausnehmen
- Schaumstoff des Luftfilters wechseln
- Deckeldichtung überprüfen
- Deckel anbauen
Hydraulische Vorder- und Hinterradbremse
Für Ihre SICHERHEIT empfiehlt Ihnen PEUGEOT :
- Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren
- Die Bremsbeläge auf Abnutzung zu kontrollieren
- Das Funktionieren der Vorderrad- und
Hinterradbremse zu überprüfen. Hierzu sind folgende Punkte zu beachten :
- Wenn ein Eingriff notwendig wird, die Einstell- und Wartungsarbeiten einem PEUGEOT-Händler überlassen.
- Ausschließlich PEUGEOT-Originalersatzteile verwenden.
Die hydraulische Bremsanlage ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die den Normen Peugeot entspricht.
Die Bremswirkung ist abhängig von :
Der Flüssigkeitsstand in der hydraulischen
Bremsanlage
- Die Dichtheit des Systems
- Dem Zustand der Bremsbeläge.
Wenn der Bremshebel bei Betätigung zu weit nachgibt, sofort eine Überprüfung des Bremssystems beim PEUGEOT-Händler durchführen lassen.
- Bremsen und Parken
Eine abgestimmte Betätigung von Gasdrehgriff und VORDERRAD- sowie HINTERRADBREMSE ist sehr wichtig.
- Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit, indem Sie den Gasdrehgriff zurückdrehen.
- Betätigen Sie die VORDERRAD- und HINTERRAD-BREMSE gleichzeitig.
Wichtig
Der Einsatz nur einer Bremse vermindert die Bremsleistung.
Zu starkes Bremsen mit nur einer Bremse kann das Blockieren des jeweiligen Rades hervorrufen. Sie könnten die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und stürzen.
Beim Bergabfahren mit starkem Gefälle kein Gas geben und beide Bremsen betätigen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren und das Fahrzeug unter Kontrolle zu behalten. Die Bremsen nicht ständig betätigen; dies kann zur Überhitzung führen, die Bremswirksamkeit beeinträchtigen und somit zu Unfällen führen.

Reifen : Reifenluftdruck
Überprüfen Sie öfters den Reifendruck und gleichen Sie ihn wenn nötig an.
Befolgen Sie die folgenden Angaben :
| Reifen | Kalte Reifen | |
| Vorn | 120/70 x 12 | 1,6 bar |
| Hinten | 130/70 x 12 | 1,8 bar |
Ein falsches Auffüllen der Reifen schlägt sich in der ungewöhnlichen Abnutzung der Lauffläche nieder und schadet der Sicherheit.
Das Fahren mit abgefahrenen Reifen ist gefährlich (die Benutzung von abgefahrenen Reifen ist verboten und beeinflußt die Lenkung, das Bremsverhalten, den Antrieb und die Straßenlage).
- Räder
Dieser Motorroller ist mit schlauchlosen Reifen ausgestattet. Die Aufschrift Tubeless auf der Seitenwand der Reifen und den Felgen zeigt an, daß diese Teile speziell für die Benutzung ohne Schlauch konzipiert sind.
Die Felgen nehmen die passenden Ventile auf.
Benutzen Sie beim Auswechseln nur Reifen und Felgen mit der Bezeichnung Tubeless.
Überlassen Sie die Reparatur und das Auswechseln der Tubeless-Reifen Ihrem PEUGEOT -Händler.

Bauen Sie keinen Schlauch in einen Tubeless-Reifen oder benutzen Sie keinen Tubeless-Reifen auf herkömmlichen Felgen (Gefahr des Platzens des Reifens).
- Bei der Ernenerung eines Reifens wird eine statische Radauswuchtung aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen.
- Um den optimalen Fahrkomfort zu erhalten empfiehlt Peugeot Motocycles die Marke und den Typ des Reifens beizubehalten.

Räder Aus – und Einbau
Wichtig
Wir empfehlen Ihnen, diese Arbeiten von einem Peugeot Motocycles Händler durchführen zu lassen.
- Sorgen Sie während des Ausbaus dafür, daß keine Bauteile wie z.B. Bremsschlauch, Bremsscheibe oder Bremsklötze beschädigt werden
- Überprüfen Sie, in welcher Reihenfolge die einzelnenTeile (Unterlegscheiben usw.) verbaut sind, um diese hinterher auch wieder richtig zu montieren
- Vermeiden Sie unbedingt die Betätigung der Vorderradbremse nach Ausbau von Bremssattel oder Vorderrad, hierdurch könnte die Bremsanlage beschädigt werden oder Bremsflüssigkeit austreten. Sollte dies dennoch geschehen sein, so wenden Sie sich für die Instandsetzung an Ihren Peugeot Motocycles Händler.
- Vorderrad ausbauen
- Stellen Sie das Fahrzeug auf den Hauptständer und sichern Sie es gegen Kippen indem Sie es vorne unterbauen, sodaß das Vorderrad frei drehbar ist.
- Achse festhalten ④
- Mutter ② lösen und entfernen, Beilagscheibe entfernen
- Schraube ① lösen
- Radachse 4 zur Seite herausdrücken, wenn nötig Gummihammer verwenden
- Rad herausnehmen
- Vorderrad einbauen
- Tachoantrieb ③ auf das Rad setzen
- Führen Sie das Rad zwischen die Gabelrohre ein und richten Sie den Tachoantrieb an dem Rohr A aus - Radachse ④ einführen und ganz durchschieben - Beilagscheibe und neue Mutter ② aufsetzen und mit
50 Nm festziehen, hierbei mit Innensechskant gegenhalten
- Schraube ① mit 12 Nm festziehen
- Hinterrad ausbauen
- Die Hinterradbremse entspannen
- Die beiden Schrauben ⑤ lösen
- Die Schrauben 7 und 6 lösen, dabei
den Auspuff halten (vorsicht, schwer und evtl. sehr heiß)
- Die Schraube ⑨ des rechten Stoßdämpfers lösen und diesen zur Seite ziehen
- Schraube ⑧ des Halters lösen und diesen
abnehmen
- Radachse 10 lösen und entfernen
- Hinterrad einbauen
- Radachse 10 mit 100 Nm anziehen
- Halter anbringen und befestigen
- Stoßdämpferschraube ⑨ mit 25 Nm festziehen
- Auspuff und Dichtung anbringen, Schrauben ⑥ und ⑦ ansetzen, Dichtung einsetzen und Schrauben ⑦ u ⑤ festziehen
- Die Einstellung der Hinterradbremse überprüfen
Transponder
Die Zündschlüssel der Fahrzeuge mit Wegfahrsperre haben im Kunststoffteil ein elektronisches Bauteil, den sogenannten TRANSPONDER.
Dieser Transponder wird vom Fahrzeug mittels Antenne am Zündschloß erkannt. Ein Starten des Rollers mit einem anderen, selbst mechanisch passenden Schlüssel ist unmöglich.
Der Schlüssel (sog. MASTER) sollte von Ihnen an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Er wird zur Programmierung weiterer oder anderer Schlüssel benötigt (oder z.B. beim Austausch bestimmter Komponenten der Wegfahrsperre).
Eine LED Leuchte im Tachometer leuchtet um anzuzeigen, daß das System in Überwachung ist (Abschreckung).
Um die Batterie zu schonen, schaltet sich nach 48 stunden die LED Leuchte automatisch aus, aber das System (Wegfahrsperre) bleibt immer aktiv. Sollten Sie weitere oder neue Schlüssel benötigen, so wenden Sie sich bitte an Ihren Peugeot - Händler
Wichtig
Dieser rote Schlüssel sollte an einem sicheren Ort zusammen mit der Schlüsselnummer aufbewahrt werden.(den Master - Schlüssel (roter Schlüssel)
Beim Eingriff des Händlers in das Diebstahlschutzsystem braucht er diesen Master Schlüssel.
Technische Daten
Abmessungen (mm)
Gesamtlänge 1900
Gesamtbreite (ohne Rückspiegel) 720
Gesamthöhe (ohne Rückspiegel) 1230
Radstand 1368
Gewicht (kg)
Fahrbereit 155
Füllmengen (L)
Öltank 1,25
Kraftstofftank 9,0
Kühlflüssigkeitsstand 1,6
Motorblock
Bohrung x Hub (mm) 57x48,9
57×58,9
Verdichtungsverhältnis 11,7
Hubraum (cm 3 ) 124,8
150,3
Kraftübertragung
Primäruntersetzung .... Keilrippenriemen
Enduntersetzung ...... zweistufiges Zahnradgetriebe
Elektrische Anlage
Batterie 12V-12Ah
Generator .... Wechselstromlichtmaschine
Sicherungen 10 / 25 A
Vermeiden Sie :
- Lärm, elektromagnetische Störungen, Rauchentwicklung,...
Ändern Sie deshalb nicht die Kennwerte Ihres Fahrzeugs (Beispiel: Abgasanlage oder Zündkerze).
Jede Änderung der technischen Kennwerte des Fahrzeugs führt zur Aufhebung der Garantie und gilt als Verstoß gegen die Zulassungbescheinigung (Fahrzeugzulassung durch die befugten Stellen) . Bei Unfällen übernimmt die Versicherung keinerlei Haftung.
Denken Sie daran, daß ein PEUGEOT-Motorroller bei einem PEUGEOT-Händler gewartet werden sollte.
Aus seiner Berufserfahrung kennt nur er alle Besonderheiten und verfügt über PEUGEOT-Ersatzteile und die besonderen PEUGEOT-Werkzeuge.

UTAC
CERTIFICATION
SYSTEMES QUALITE
ISO 9001