Remeha AquaMaxx - Chauffe-eau instantané et chaudière

AquaMaxx - Chauffe-eau instantané et chaudière Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG AquaMaxx Remeha

Speicherladesystem AquaMaxx

Bedienungsanweisung der Regelung

Remeha AquaMaxx - Speicherladesystem AquaMaxx - 1

text_image Thermactive® MD-Serie CE 1 2 3 4 - E + DR remeha

Dynamisches Speicherlademanagement durch Leistungsregelung der im System enthaltenen Pumpen, abhängig vom aktuellen Betriebszustand.

INHALTSVERZEICHNIS

1. Funktionsbeschreibung

1.1 Funktionsbeschreibung allgemein 3
1.2 Zuordnung der im System enthaltenen Pumpen und Fühler 3
1.3 Funktionsbeschreibung anhand eines Ladevorgangs 4

2. Bedienung des Reglers

2.1 Anzeigemodus – Bedienebene für den Betreiber 7

2.2 Programmierung des Reglers 8

2.2.1 Sollwertmenü 9
2.2.2 Referenzmenü 10

3. Zusatzfunktionen

3.1 Kommunikation mit externen Geräten / Leittechnik 11
3.1.1 Sollwertvorgabe über ein 4 -20 mA – Signal 11
3.1.2 Sollwertanhebung über einen potentialfreien Schließkontakt 11
3.1.3 Ausgabe der Trinkwasser-Ladetemperatur über 11 ein 0–10 V – Signal
3.1.4 Sammelstörmeldung über einen potentialfreien Wechselkontakt 11
3.2 Serielle Schnittstelle zur Protokollierung 12

4. Fehlerbehandlung

4.1 Ursache für eine angezeigte Störmeldung 13
4.1.1 Vorlauftemperatur heizungsseitig zu niedrig 13
4.1.2 Ladedauer zu lang 14
4.2 Unterdrückung der Störmeldung "Ladedauer zu lang" 14

5. Elektro-Anschlussplan

5.1 Lage der Anschlüsse, Sicherheitshinweise 15
5.2 Kleinspannungs- Ein- und Ausgänge, Fühleranschlüsse 16
5.3 Zuleitung und Leistungsausgänge 17

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

1.1 Funktionsbeschreibung allgemein

Das AquaMaxx-System arbeitet mit einem mikroprozessorgesteuerten Speicherlademanagement, mit dem die im System enthaltenen Pumpen, abhängig vom aktuellen Betriebszustand, leistungsgeregelt werden.

Dadurch kann, anders als bei einem herkömmlichen Speicherladesystem mit fest eingestellter Wassermenge im Ladestrang und einem Regelventil im Heizkreis, wesentlich besser auf wechselnde Betriebszustände

(Zirkulationsbetrieb → Ladebetrieb) oder schwankende Betriebsbedingungen (z.B. Eintrittstemperatur Ladegruppe, Vorlauftemperatur heizungsseitig) reagiert werden.

1.2 Zuordnung der Pumpen und Fühler

Remeha AquaMaxx - Zuordnung der Pumpen und Fühler - 1

flowchart
graph TD
    A["Kaltwasser - Zulauf"] --> B["Heizwasser - Rücklauf"]
    B --> C["Heizwasser - Vorlauf"]
    C --> D["Warmwasser zu den Zapfstellen"]
    D --> E["P1"]
    D --> F["P2"]
    D --> G["P3"]
    D --> H["T1"]
    D --> I["T2"]
    D --> J["T3"]
    D --> K["T4"]

P1 - Heizwasserpumpe

P2 - Trinkwasser-Ladepumpe

P3 - Zirkulationspumpe

T1 - Vorlauftemperatur Heizwasser

T2 - Trinkwasser-Ladetemperatur

T3 - Speicherfühler (oben)

T4 - Speicherfühler (unten)

T5 - Rücklauftemperatur Zirkulation

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

1.3 Funktionsbeschreibung anhand eines Ladevorgangs

1.3.1 Ausgangspunkt: vollständig aufgeladenes System

Remeha AquaMaxx - Ausgangspunkt: vollständig aufgeladenes System - 1

flowchart
graph TD
    A["Red Tank"] --> B["T1"]
    A --> C["T2"]
    A --> D["T3"]
    A --> E["T4"]
    A --> F["T5"]
    G["P1"] --> H["Control Valve"]
    I["P2"] --> J["Valve"]
    K["P3"] --> L["Valve"]
    M["P4"] --> N["Valve"]

System ist vollständig aufgeladen

P1 - Heizwasserpumpe abgeschaltet

P2 - Trinkwasserladepumpe abgeschaltet

P3 - Zirkulationspumpe bedarfsabhängig geregelt

Dieser Betriebszustand wird solange beibehalten, bis die Temperatur am Fühler T3 einen bestimmten Wert (z.B. 55 °C), durch Zirkulationsbetrieb oder durch Zapfung, unterschreitet. → Ein Ladevorgang wird ausgelöst.

1.3.2 Ein Ladevorgang wird durch Zapfung ausgelöst

Remeha AquaMaxx - Ein Ladevorgang wird durch Zapfung ausgelöst - 1

Durch Zapfung wurde ein Ladevorgang ausgelöst, Anforderung des Heizkessels

P1 - Heizwasserpumpe mit 100 % Leistung eingeschaltet

P2 - Trinkwasserladepumpe abgeschaltet

P3 - Zirkulationspumpe wird mit Mindestleistung betrieben

Dieser Betriebszustand wird solange beibehalten, bis die Temperatur am Fühler T1 einen bestimmter Wert (z.B. 62 °C) überschreitet, der eine Speicherladung mit dem eingestellten Sollwert (z.B. 60 °C) ermöglicht.

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

1.3.3 Die Trinkwasser-Ladepumpe wird zugeschaltet

Remeha AquaMaxx - Die Trinkwasser-Ladepumpe wird zugeschaltet - 1

Am Fühler T1 wurde die zur Speicherladung erforderliche Vorlauftemperatur (z.B. 62 °C) erreicht.

P1 - Heizwasserpumpe mit 100 % Leistung eingeschaltet

P2 - Trinkwasserladepumpe wird mit Mindestleistung betrieben

P3 - Zirkulationspumpe wird mit Mindestleistung betrieben

Der Ladevorgang wurde eingeleitet, die Trinkwasserladetemperatur wird nach dem Fühler T2 mit der Leistung der Pumpen P1 und P2 auf den eingestellten Sollwert (z.B. 60 °C) geregelt.

1.3.4 Das System befindet sich im Ladebetrieb, es wird gleichzeitig gezapft

Remeha AquaMaxx - Das System befindet sich im Ladebetrieb, es wird gleichzeitig gezapft - 1

die Trinkwasserladetemperatur wird nach dem Fühler T2 mit der Leistung der Pumpen P1 und P2 auf den eingestellten Sollwert (z.B. 60 °C) geregelt.

P1 - Heizwasserpumpe Bedarfsabhängig geregelt

P2 - Trinkwasserladepumpe Bedarfsabhängig geregelt

P3 - Zirkulationspumpe wird mit Mindestleistung betrieben

Dieser Betriebszustand wird solange beibehalten, bis die Temperatur am Fühler T4 einen bestimmten Wert (z.B. 55 °C) überschreitet.

→ Der Ladevorgang wird beendet.

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

1.3.5 Das System befindet sich im Ladebetrieb, es wird nicht mehr gezapft

Remeha AquaMaxx - FUNKTIONSBESCHREIBUNG - 1

Betriebszustand wie unter 1.3.4

P1 - Heizwasserpumpe Bedarfsabhängig geregelt

P2 - Trinkwasserladepumpe Bedarfsabhängig geregelt

P3 - Zirkulationspumpe wird mit Mindestleistung betrieben

Dieser Betriebszustand wird solange beibehalten, bis die Temperatur am Fühler T4 einen bestimmten Wert (z.B. 55 °C) überschreitet. → Der Ladevorgang wird beendet.

1.3.5 Das System ist wieder vollständig aufgeladen

Remeha AquaMaxx - FUNKTIONSBESCHREIBUNG - 2

flowchart
graph TD
    A["Red Storage Tank"] --> B["T1"]
    A --> C["T2"]
    A --> D["T3"]
    A --> E["T4"]
    A --> F["T5"]
    G["P1"] --> H["Valve"]
    I["P2"] --> J["Valve"]
    K["P3"] --> L["Valve"]
    M["P4"] --> N["Valve"]
    O["P5"] --> P["Valve"]

Betriebszustand wie unter 1.3.4 und 1.3.5, jedoch wird der Heizkessel nicht mehr angefordert.

P1 - Heizwasserpumpe Bedarfsabhängig geregelt

P2 - Trinkwasserladepumpe Bedarfsabhängig geregelt

P3 - Zirkulationspumpe wird mit Mindestleistung betrieben

Dieser Betriebszustand wird für die im Regler eingestellte Nachlaufzeit beibehalten.

Durch die bei Ladeende steigende Eintrittstemperatur in die Ladegruppe wird immer weniger Heizwärme benötigt, wodurch die Trinkwasser-Ladepumpe (P2) in der Leistung steigt und die Heizkreispumpe (P1) in der Leistung reduziert wird. Dadurch nähern sich die Temperaturen primär- und sekundärseitig im Plattenwärmeübertrager an.

2. BEDIENUNG DES REGLERS

2.1 Anzeigemodus – Bedienebene für den Betreiber

Im Auslieferzustand ist die Betriebsart "Speicherladesystem mit Vorranganforderung" (BAW 4) mit sinnvollen Parametern voreingestellt und sofort betriebsbereit.

Der Regler beginnt sofort nach dem Einschalten mit dem Regelbetrieb und befindet sich im Anzeigemodus, in dem zunächst keine Parameter geändert werden können.

Im Anzeigemodus kann mit der "+" bzw. der "-" -Taste der Wert gewählt werden, der im Display angezeigt werden soll:

  • T HWVL aktuelle Vorlauftemperatur heizungsseitig (Fühler T1)
  • T SPVL aktuelle Trinkwasser-Ladetemperatur (Fühler T2)
  • T SPO Temperatur am Speicherfühler "Ladebetrieb EIN" (Fühler T3)
  • T SPU Temperatur am Speicherfühler "Ladebetrieb AUS" (Fühler T4)
  • T ZRL Rücklauftemperatur der Zirkulation (Fühler T5)
  • T SOLL Anzeige des Sollwertes nach dem momentan die Speicher-ladetemperatur geregelt wird, Änderung möglich durch:

  • Direkte Programmierung am Regler
    o Sollwertanhebung zur thermischen Desinfektion

  • Sollwertvorgabe durch eine zentrale Leittechnik
  • Zu niedrige Vorlauftemperatur heizungsseitig

  • Pumpe 1 aktuelle Pumpenleistung in % (Heizwasserpumpe)

  • Pumpe 2 aktuelle Pumpenleistung in % (Trinkwasser-Ladepumpe)
  • Pumpe 3 aktuelle Pumpenleistung in % (Zirkulationspumpe)

Anzeige durch Leuchtdioden

An den Leuchtdioden über dem Display kann der aktuelle Betriebszustand der Anlage abgelesen werden:

Pumpenleuchtdioden 1-3

1 – Heizkreispumpe (Pumpe P1)
2 – Speicherladepumpe (Pumpe P2)
3 – Zirkulationspumpe (Pumpe P3)

dunkel: Pumpe abgeschaltet

kurze Leuchtphasen: Pumpe läuft mit niedriger Leistung

lange Leuchtphasen: Pumpe läuft mit hoher Leistung

leuchtet durchgehend: Pumpe läuft mit maximaler Leistung

2. BEDIENUNG DES REGLERS

2.2 Programmierung des Reglers

Durch drücken der "E"-Taste gelangt man in den Programmiermodus.

Mit den "+" und "-" - Tasten kann zwischen den zwei Programmiermenüs

"Sollwert-Menü" und „Referenz-Menü" gewählt werden.

Der Programmiermodus ist Codegeschützt um ein verstellen von Werten durch unbefugte zu verhindern.

Mit der "E" – Taste wird das Menü ausgewählt, in dem Werte geändert werden sollen.

Es erscheint die Anzeige "Code 255" und über die "+" bzw "-" - Tasten muss der entsprechende Code gewählt und anschließend mit "E" bestätigt werden.

Anschließend wird der jeweilige Parameter angezeigt, der mit der "+" – und "-" – Taste geändert werden kann.

Durch Drücken der "E" – Taste gelangt man zum nächsten Parameter des jeweiligen Menüs.

Die Übernahme der neuen Parameter erfolgt nach vollständigem durchlaufen des jeweiligen Untermenüs mit der "E"-Taste und der Regler mache einen Neustart.

Wird, während man sich in einem der Untermenüs befindet, für 30 Sekunden keine Taste gedrückt springt der Regler ohne Datenübernahme in das letzte Anzeigemenü ohne Datenübernahme zurück.

2. BEDIENUNG DES REGLERS

2.2.1 Sollwert-Menü

(Code 10)

Es wird nur der Sollwert für die Trinkwasser-Ladetemperatur als absoluter Wert angegeben, alle anderen Temperaturangaben verstehen sich als Temperaturdifferenz zum aktuellen Sollwert der Trinkwasser-Ladetemperatur. Dadurch werden bei einer Änderung des Sollwertes alle weiteren Temperaturparameter automatisch angepasst.

ParameterFunktion EinstellbereichVoreinstellung
T SOLLGewünschte Trinkwasser-Ladetemperatur 10 – 75°C 60 °C
T +HVLTemperaturdifferenz, um die die Vorlauftemperatur heizungsseitig am Wärmeübertrager höher sein muss als die eingestellte Trinkwasser-Ladetemperatur bevor die Trinkwasser-Ladepumpe (P2) mit Mindestleistung eingeschaltet wird0 – 20 K 2 K
T +LEGTemperaturdifferenz um die die eingestellte Speicherladetemperatur zur thermischen Desinfektion bei Anforderung angehoben werden soll0 – 20 K 5 K
T -EINTemperaturdifferenz um die die Temperatur am Fühler „Ladebeginn“ (T3) niedriger sein muss als die eingestellte Trinkwasser-Ladetemperatur, damit ein Ladevorgang eingeleitet wird0 – 20 K 5 K
T -AUSDie Speicherladung wird beendet, sobald am Fühler “Ladeende“ die Speicherladetemperatur abzüglich T-AUS erreicht ist0 – 20 K 6 K
T -ZRLZirkulationsauskühlung; kühlt die Zirkulation weniger aus als hier eingestellt, wird die Zirkulationspumpe auf Mindestleistung gesetzt. Erst bei einer stärkeren Auskühlung als hier eingestellt wird die Zirkulationspumpe wieder auf Maximalbetrieb gesetzt Schaltpunkt: T Soll – T-ZRL0 – 20 K 2 K

2. BEDIENUNG DES REGLERS

2.2.2 Referenz-Menü (Code 20)

ParameterFunktion Einstellbereich Voreinstellung
RS232 INTAusgabe-Intervall der seriellen Schnittstelle1 – 240 Sek 2 Sek
Pulszeit Pulsfrequenz der Pumpen 200 – 600 ms 200 ms
P MIN 1 Mindestleistung der Heizkreispumpe (P1) 10 % – 100 % 20 %
P MIN 2 Mindestleistung der Trinkwasser-Ladepumpe (P2)10 % – 100 % 20 %
P MIN 3 Mindestleistung der Zirkulationspumpe (P3) 10 % – 100 % 35 %
BAW 1Betriebsart der Heizkreispumpe (P1)00 = AUS01 = EIN („HAND“)02 = Automatik03 = Automatik mit VerriegelungStörmeldung02
BAW 2Betriebsart der Trinkwasser-Ladepumpe (P2)00 = AUS01 = EIN („HAND“)02 = Automatik02
BAW 3Betriebsart der Zirkulationspumpe (P3)00 = AUS01 = EIN („HAND“)02 = Automatik02
1/kp 12 Proportionalanteil im Regelverhalten, Steilheit der Regelkennlinie;bei Schwingneigung des Systems diesen Wert vergrößern0 – 20 K10 K
tn 12 Integralanteil im Regelverhalten,Nachstellzeit für bleibende Regelabweichung;bei Schwingneigung des Systems diesen Wert vergrößern1 – 20 Sek5 SeK
BAW TypArt der Warmwasserbereitung an der der Regler eingesetzt ist.Siehe dazu auch die bei der Systembeschreibung der möglichen Betriebsarten angegebenen Parameter für die spez. Anlage00 = intern/sonder01 = intern/sonder02 = intern/sonder03 = Betrieb mit Dauerladung04 = Betrieb mit Anforderung des Heizkessels04
NachlaufErforderlich für Anlagen mit Vorranganforderung; nach Beendigung eines Ladevorgangs wird zunächst die Kesselanforderung aufgehoben und der Ladevorgang läuft entsprechend der hier eingestellten Nachlaufzeit weiter um Stauwärme / Überhitzung im Heizkessel zu vermeiden0 – 10 min3 min

3. ZUSATZFUNKTIONEN

3.1 Kommunikation mit externen Geräten

3.1.1 Sollwertvorgabe über ein 4 -20 mA – Signal

Über einen Stromeingang 4 bis 20 mA kann der Sollwert für die

Speicherladetemperatur extern, z.B. durch eine zentrale Leittechnik, vorgegeben werden.

Der Sollwert im Anzeigemodus entspricht der externen Vorgabe.

Alle anderen am Regler eingestellten Temperaturen sind automatisch mit angepasst, da diese als Temperaturdifferenz zur Trinkwasser-Ladetemperatur angegeben sind.

Anschlussklemmen: 6 / ⊥

3.1.2 Sollwertanhebung über einen potentialfreien Schließkontakt

Über einen potentialfreien Schließkontakt kann, über die zentrale Leittechnik oder eine externe Schaltuhr, die Anhebung des Sollwertes der Trinkwasser-Ladetemperatur abgerufen werden.

Der Wert für die Anhebung ist im Sollwert-Menü unter "T + LEG" als

Temperaturdifferenz zur eingestellten Trinkwasser-Ladetemperatur gespeichert.

Die Sollwertanhebung bleibt solange erhalten, bis der Kontakt zur Anforderung wieder geöffnet wird.

Im Anzeigemodus wird der aktuelle Sollwert für die Trinkwasser-Ladetemperatur inkl. Anhebung angezeigt.

Alle anderen am Regler eingestellten Temperaturen sind automatisch mit angepasst, da diese als Temperaturdifferenz zur Speicherladetemperatur angegeben sind.

Anschlussklemmen: 9 / ⊥

3.1.3 Ausgabe der Trinkwasser-Ladetemperatur über ein 0–10 V – Signal

Über einen 0 – 10 V – Ausgang wird ständig die aktuelle Trinkwasser-Ladetemperatur ausgegeben

Anschlussklemmen: 11 / 13

3.1.4 Sammelstörmeldung über einen potentialfreien Wechselkontakt

Bei einer Störung des AquaMaxx-Speicherladesystems wird diese über einen Potentialfreien Wechselkontakt ausgegeben.

Anschlussklemmen: 21 / 22 / 23

3. ZUSATZFUNKTIONEN

3.2 Serielle Schnittstelle zur Protokollierung

Das AquaMaxx System hat eine serielle Schnittstelle, über die ständig alle Betriebsdaten des Regler als ASCII-Code ausgegeben werden.

Ausgegeben werden:

○ Aktueller Sollwert
o Temperaturen aller Fühler
o Pumpenleistungen aller Pumpen

Die Werte können mit einem Terminal-Programm ausgelesen und mitgeschrieben werden.

Dazu müssen folgende Übertragungseinstellungen verwendet werden:

  • RS 232 Port = COM1/COM2
  • Emulation = ANSI
  • Übertragungsrate = 9600 bit/s
  • Datenbits = 8
  • Stopbits = 1
  • Parität = keine
  • Protokoll = kein Protokoll (XON/XOFF, RTS/CTS)

4. FEHLERBEHANDLUNG

4.1 Ursache für eine angezeigte Störung

Unabhängig von der Art der aufgetretenen Störung wird diese durch die rote Leuchtdiode "4" über dem Display angezeigt.

Gleichzeitig wird der potentialfreie Wechselkontakt zur Meldung der Störung, z.B. an eine zentrale Leittechnik, geschaltet.

Ist eine Fehlfunktion behoben erlischt die Leuchtdiode und der Potentialfreie

Wechselkontakt fällt ab; Eine Störmeldung muss nicht quittiert werden.

4.1.1 Vorlauftemperatur heizungsseitig zu niedrig

Bei Auslösung eines Ladevorgangs (Siehe Funktionsbeschreibung 1.3.2) wird zunächst der Heizkessel angefordert und die Pumpe im Heizkreis (P1) mit 100 % Leistung betrieben.

Der eigentliche Ladevorgang setzt erst ein, wenn heizungsseitig eine höhere Temperatur zur Verfügung steht, als die gewünschte Trinkwasser-Ladetemperatur.

Beispiel:

Es wurde eine Trinkwasser-Ladetemperatur von 60 °C und eine heizungsseitige Überhöhung um 2K (T +HVL = 2) eingestellt.

Bei Beginn eines Ladevorgangs wird zunächst der Heizkessel angefordert und die Pumpe im Heizkreis (P1) mit 100 % Leistung eingeschaltet. Erst wenn heizungsseitig eine Temperatur von min. 62 °C zur Verfügung steht wird die Trinkwasser-Ladepumpe (P2) eingeschaltet.

Wird die mindestens erforderliche Vorlauftemperatur von 62 °C heizungsseitig, z.B. aufgrund einer Störung heizungsseitig oder einen zu großem Wärmebedarf bei Heizbetrieb, nicht erreicht wird der Warmwasserspeicher nicht geladen!

Wird bei Auslösung eines Ladevorganges die erforderliche Vorlauftemperatur zur Speicherladung (im Beispiel: 62 ° am Fühler T1) für länger als 10 Minuten nicht erreicht, wird um überhaupt eine Speicherladung zu gewährleisten:

- Der Sollwert für die Trinkwasser-Ladetemperatur auf einen Wert reduziert, der eine Speicherladung ermöglicht.

(z.B. Heizwasser-Vorlauftemperatur: 56 °C, T +HVL ist auf 2 K eingestellt → Der Sollwert für die Trinkwasserladetemperatur wird auf 54 °C reduziert)

- Eine Störmeldung ausgegeben (Rote Leuchtdiode und Störmelde-Relais)

Wird während des reduzierten Ladebetriebes die erforderliche Vorlauftemperatur noch erreicht, wird die Störmeldung aufgehoben und der Sollwert für die Trinkwasser-Ladetemperatur wieder auf den eingestellten Wert erhöht.

4. FEHLERBEHANDLUNG

4.1.2 Störung durch zu lange Ladedauer

Die Ladeleistung des AquaMaxx-Systems ist abhängig von den aktuell anstehenden Temperaturen.

Die Nennleistung des Systems wird bei einer heizungsseitigen Vorlauftemperatur von 70 °C erreicht.

Aufgrund des dynamischen Speicherlademanagements wird auch mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur die gewünschte Ladetemperatur erreicht.

(Eine Trinkwasserladetempreatur von 60 °C wird auch bei einer heizungsseitigen Vorlauftemperatur von 63 °C erreicht).

Jedoch ist bei der niedrigeren Heizwassertemperatur die Ladeleistung stark reduziert, wodurch sich der Ladevorgang erheblich verlängert und es zu Problemen mit der Warmwasserbedarfsabdeckung kommen kann.

Befindet sich das System für mehr als 4 Stunden im Ladebetrieb und am Fühler T3 wird der eingestellte Wert (T-Soll – T-Ein) nicht erreicht, wird eine Störmeldung ausgelöst.

4.1.3 Unterdrückung der Störmeldung durch zu lange Ladedauer

In bestimmten Bedarfsfällen kann es erforderlich sein die unter 4.1.2 beschriebene Störmeldung zu unterdrücken.

Dies kann durch Änderung der Betriebsart der Heizkreispumpe auf "03"

- Autmoatikbetrieb mit Störmeldeunterdrückung – erreicht werden.

5. ELEKTRO-ANSCHLUSSPLAN

5.1 Lage der Anschlüsse

RS232 Eingang T8 / T7 T6 / T5 T4 / T3 T2 / T1 Ausgang Relais 2 Relais 2
RT+10987654321111213212223313233

Obere Klemmleiste (Kleinspannung)

Remeha AquaMaxx - Lage der Anschlüsse - 1

Remeha AquaMaxx - Lage der Anschlüsse - 2

Remeha AquaMaxx - Lage der Anschlüsse - 3

Untere Klemmleiste (Zuleitung / Leistungsausgänge)

LNPE F_P1 L_P1 NPE F_P2 L_P2 NPE F_P3 L_P3 NPE
NetzSicherungPumpe 1SicherungPumpe 2SicherungPumpe 3

Gefahrenhinweis:

Alle Arbeiten zum Transport, zur Installation und Inbetriebnahme sowie Instandhaltung sind von qualifiziertem Fachpersonal auszuführen (IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100 und IEC-Report 664 oder DIN VDE 0110 und nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten sowie VDE 0100, VDE 0160 (EN 50178), VDE 0113 (EN 60204) sowie die gültigen örtlichen Bestimmungen einhalten)!

Achtung!

„Vor allen Arbeiten an Motor oder Regelgerät das Regelgerät vorschriftsmäßig spannungsfrei schalten, auch wenn der Regler den Motor ausschaltet, stehen Regler und Motor unter voller Netzspannung !!!“

Hinweis zu den einsetzbaren Pumpentypen:

Da die Leistungsregelung der Pumpen über Pulsweitenmodulation erfolgt und die Kühlung der Pumpenlager in jedem Betriebszustand gewährleistet sein muss, dürfen an den Regler

nur stufige Nassläuferpumpen mit einer Betriebsspannung von 230 V, ohne interne Elektronik oder Uhr, bis zu einer maximalen elektrischen Leistung von 400 W angeschlossen werden. Keine E-Pumpen oder Trockenläufer!

Beispiele: Star-Z 25/6, UP 20-30 N, UPS 32-80 B

5. ELEKTRO-ANSCHLUSSPLAN

5.2 Kleinspannungs- Ein- und Ausgänge, Fühleranschlüsse

Bez.Funktion AnschlBemerkung
Serieller Ausgang RS232internOptional mit Datenkabel und 9-poligenSUB-D-Stecker
R intern
T intern
+intern
10Reserve
9Digitaler Eing. bauseitsAnforderung Sollwertanhebung über potentialfreien Schließkontakt
Masse 9 bauseits
8 Reserve
Masse 8 / 7
7 Reserve
6 Analog Eing. bauseitsexterne Sollwertvorgabe (z.B. durch zentrale Leittechnik) über Stromeingang 4 bis 20 mA
Masse 6 / 5 intern
5 Fühlerintern Zirkulationsrücklauf
4 Fühlerintern Ladeende (Speicher unten)
Masse 4 / 3intern
3 Fühlerintern Ladebeginn (Speicher oben)
2 Fühlerintern Trinkwasser-Ladetemperatur
Masse 2 / 1intern
1 Fühlerintern Vorlauftemperatur Heizkreis
11Massebauseitsexterne Ladetemperaturausgabe (z.B.Anzeige/Überwachung der aktuellenSpeicherladetemperatur durch zentrale Leittechnik)Spannung 0 – 10 V
12
13Analog Ausg.bauseits
21ÖffnerbauseitsPotentialfreier Wechselkontakt alsSammelstörmeldung(22 / 23 bei Störung geschlossen)Max. Belastung: 230 V / 1 A
22Schließerbauseits
23Mittenk. bauseits
31ÖffnerbauseitsPotentialfreier Wechselkontakt zurKesselanforderung(33 / 32 bei Wärmeanforderung geschlossen)Max. Belastung: 230 V / 1 A
32Schließerbauseits
33Mittenk.bauseits

5. ELEKTRO-ANSCHLUSSPLAN

5.3 Zuleitung und Leistungsausgänge

Bez.Funktion Anschl. Bermerkung
L PPhase bauseitsZuleitung 230 V / 50 Hzmax 1200 W
N Nulleiter bauseits
PE Schutzleiter bauseits
F_{P1}Sicherung internPumpeP1,Heizkreispumpe (2 A)
L_{P1}Phase internAnschluss Pumpe P1, Heizkreispumpe max. 400 W
N Nulleiter intern
PESchutzleiter intern
F_P2 Sicherung InternPumpeP2,Trinkwasser-Ladepumpe (2A)
L_P2 Phase internAnschluss Pumpe P2, Trinkwasserladepumpe max. 400 W
N Nulleiter intern
PE Schutzleiter intern
F_{P3}Sicherung internPumpeP3,Zirkulationspumpe (2A)
L_{P3}Phase bauseitsAnschluss Pumpe P3, Zirkulationspumpe max. 400 W
N Nulleiter bauseits
PESchutzleiter bauseits
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Produktinformationen

Marke : Remeha

Modell : AquaMaxx

Kategorie : Chauffe-eau instantané et chaudière