CalorMATIC 392f VRT 392f - Thermostat VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts CalorMATIC 392f VRT 392f VAILLANT als PDF.
| Produkttyp | Programmierbarer Raumtemperaturregler mit Funkübertragung (VRT 392f) |
| Marke / Modell | Vaillant CalorMATIC 392f |
| Abmessungen (H x B x T) | 97 mm x 146 mm x 45 mm |
| Gewicht | ca. 0,2 kg (ohne Batterien) |
| Stromversorgung | 4 x 1,5 V Alkaline-Batterien (AA/LR6) |
| Funkfrequenz | 868 MHz, Reichweite im Freifeld >100 m, im Gebäude ca. 25 m |
| Schutzart | IP 20 |
| Display | Beleuchtetes grafisches Display |
| Bedienung | Zwei Einsteller nach dem Prinzip „Dreh und Click“ |
| Schnittstelle | eBUS (drahtgebunden zum Heizgerät), Funkverbindung zwischen Regler und Empfänger |
| Funktionen | Heizungs- und Warmwasserregelung, programmierbare Zeitfenster (bis zu 3 pro Tag), Ferienprogramm, Absenktemperatur, Sommer-/Winterzeit-Umstellung, manueller Betrieb, Frostschutz |
| Kompatible Komponenten | Vaillant Heizgeräte mit eBUS, optionale Zirkulationspumpe (über VR 40), konventioneller Speicher, Vaillant actoSTOR |
| Installation | Wandmontage im Wohnbereich, Funkempfänger im Heizgerät oder Wandmontage |
| Reinigung / Pflege | Gehäuse mit feuchtem Tuch reinigen, keine Scheuer- oder Reinigungsmittel |
| Sicherheitshinweise | Verbrühungsgefahr bei Warmwasser über 60 °C, Legionellenschutz durch Fachhandwerker aktivierbar, Frostschutz bei Betriebsart "Aus" (5 °C) |
| Batterielebensdauer | ca. 1 bis 1,5 Jahre (je nach Nutzung) |
| Zubehör / Ersatzteile | Original Vaillant Ersatzteile, Batterien Typ Alkaline AA/LR6, Wandsockel, Funkempfängereinheit |
| Garantie | Herstellergarantie gemäß landesspezifischen Vaillant Bedingungen (z. B. 2 Jahre in Belgien) |
| CE-Kennzeichnung | Ja, erfüllt einschlägige EU-Richtlinien |
Häufig gestellte Fragen - CalorMATIC 392f VRT 392f VAILLANT
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BEDIENUNGSANLEITUNG CalorMATIC 392f VRT 392f VAILLANT
Bedienungs- und Installationsanleitung
calorMATIC 392f

Raumtemperaturregler mit Funkübertragung
VRT 392f
Für den Betreiber
Bedienungsanleitung
calorMATIC 392f
Raumtemperaturregler
VRT 392f
Inhaltsverzeichnis
Geräteeigenschaften 4
Anwendung 4
Produktmerkmale 4
1 Hinweise zur Dokumentation ...
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen .....
1.2 Verwendete Symbole
1.3 Gültigkeit der Anleitung ....
1.4 CE-Kennzeichnung
2 Sicherheit
3 Hinweise zum Betrieb
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung .....
3.2 Umgebungsbedingungen 6
3.3 Pflege....6
3.4 Herstellergarantie....6
3.5 Recycling und Entsorgung 7
4 Bedienung 8
4.1 Übersicht Bedien- und Anzeigefront 8
4.2 Übersicht des Displays (Anzeigefeld)......9
4.3 Bedienkonzept 9
4.3.1....Vrschiedene Displayseiten anzeigen....10
.4.3.2.5Parameter verändern....10
4.3.3 Bedienung in der vereinfachten Grund- .....5 anzeige.....12
4.4 Gültigkeitsdauer von veränderten Sollwerten für die Regelung......13
4.5 Bedienebene für den Betreiber, Bedienebene für den Fachhandwerker ....14
4.6.....6 displayseiten in der Bedienebene für den 6 Betreiber....14
4.7 Displayseiten bearbeiten (Beispiele) ..... 16
4.7.1 Zeitprogramme eingeben (Beispiel für Heizkreis) 16
4.7.2 Ferienzeit programmieren....17
4.7.3 Parameter für Heizkreis eingeben .....17
4.7.4 Parameter für Warmwasserbereitung eingeben....18
4.7.5 Namen der Systemkomponenten verändern ..18
5 Status- und Fehlermeldungen....19
Geräteeigenschaften
Anwendung
Der calorMATIC 392f ist ein programmierbarer Raum-temperaturregler für die Heizung. Der calorMATIC 392f regelt auch die Warmwasserbereitung.
Mit dem calorMATIC 392f können Sie verschiedene Raumsolltemperaturen vorgeben (programmieren) – für unterschiedliche Tageszeiten und für unterschiedliche Wochentage.
Im Automatikbetrieb regelt der calorMATIC 392f Ihre Heizung nach diesen Vorgaben (siehe Abb. 0.1).
Mit dem calorMATIC 392f können Sie auch tägliche Aufheizzeiten für die Warmwasserbereitung festlegen.

line
| Zelt | Absenktemperatur (°) | | :--- | :--- | | 04:00 16:00 08:00 12:00 | 15 | | | 21 | | | 15 | | | 15 | | | 21 | | | 23 | | 20:00 | 15 | Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 1 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 2 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3 Zeitfenster 3Abb. 0.1 Automatikbetrieb der Heizung: Beispiel für die Vorgabe von Raumsolltemperaturen für unterschiedliche Tageszeiten
Der calorMATIC 392f kann darüber hinaus für die Regelung von folgenden Zubehör-Komponenten benutzt werden:
- Zirkulationspumpe für die Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Multifunktionsmodul VR 40
- Konventioneller Warmwasserspeicher
- Vaillant Schichtenspeicher actoSTOR
Der calorMATIC 392f kann Teil einer neuen Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage sein, er kann aber auch nachträglich in eine bestehende Anlage eingefügt werden. Das Heizgerät muss eine eBUS-Schnittstelle haben.
eBUS ist ein Kommunikationsstandard zum Daten-austausch zwischen Komponenten der Heiztechnik.
Produktmerkmale
- eBUS-Schnittstelle
- drahtlose Kommunikation mit einem Vaillant Heizgerät
- Beleuchtetes, grafisches Display (Anzeigefeld)
- Bedienung über zwei Einsteller nach dem Vaillant Prinzip „Dreh und Click“
- Direkte Montage der Funkempfängereinheit in die Bedienfront des Heizgerätes oder separate Wandmontage
- separate Wandmontage des Reglers
- Ausgerüstet zum Betrieb mit der Vaillant Diagnose-software vrDIALOG 810/2 und mit dem Vaillant Internet Kommunikationssystem vrnetDIALOG, d. h. Ferndiagnose und Ferneinstellungen
1 Hinweise zur Dokumentation
Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Bedienungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Mitgeltende Unterlagen:
- Die Installationsanleitung für den Vaillant Raumtemperaturregler calorMATIC 392f (Teil 2 dieses Dokuments; für den Fachhandwerker)
- Die Bedienungs- und Installationsanleitung Ihrer Heizungsanlage
- Alle Anleitungen der Zubehör-Komponenten
Glossar
Am Ende dieses Dokuments finden Sie - alphabetisch geordnet - die Erklärung von Fach begriffen bzw. wichtiger Funktionen.
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen
Bewahren Sie bitte diese Bedienungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen gut auf, damit sie bei Bedarf zur Verfügung stehen.
1.2 Verwendete Symbole
Beachten Sie bei der Benutzung des Gerätes die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!

Gefahr! Lebensgefahr durch Stromschlag!

Gefahr! Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!

Achtung! Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!

Achtung! Mögliche gefährliche Situation für Produkt und Umwelt!

Hinweis Nützliche Informationen und Hinweise.
⇒ Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Bedienungsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:
0020028510, 0020028511, 0020028512, 0020028513, 0020028514
4024074518083, 4024074518090, 4024074518106, 4024074518113, 4024074518328
Die Artikelnummer Ihres Geräts erfragen Sie von Ihrem Fachhandwerker.
1.4 CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichung wird dokumentiert, dass der Raumtemperaturregler calorMATIC 392f die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllt.
2 Sicherheit
Die Installation des calorMATIC 392f darf nur von einem anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und Inbetriebnahme.

Achtung! Verbrühungsgefahr durch heißes Wasser! An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Solltemperaturen über 60 °C Verbrühungs- gefahr. Kleinkinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein.
Wählen Sie die Solltemperatur so, dass niemand gefährdet werden kann (siehe Abschnitt 4.7.4).
Achtung!
Verbrühungsgefahr durch heißes Wasser! Wenn Ihr Fachhandwerker den Legionellen- schutz für den Warmwasserspeicher aktiviert hat, kann das Warmwasser an den Zapfstellen zu bestimmten Zeiten Temperaturen über 60 °C erreichen. Lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerker darüber informieren, ob er den Legionellen- schutz aktiviert hat, und wenn ja, an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit.
3 Hinweise zum Betrieb
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der calorMATIC 392f ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut.
Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen.
Der calorMATIC 392f dient zur raumtemperatur- und zeitabhängigen Regelung einer Heizungsanlage mit oder ohne Warmwasserbereitung/Zirkulationspumpe in Verbindung mit einem Vaillant Heizgerät mit eBUS-Schnittstelle.
Der Betrieb mit folgenden Zubehör-Komponenten ist zulässig:
- Zirkulationspumpe für die Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Multifunktionsmodul VR 40
- Konventioneller Warmwasserspeicher
- Vaillant Schichtenspeicher actoSTOR
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt alleine der Betreiber.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten der Bedienungs- und Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen.
3.2 Umgebungsbedingungen
Der Regler und die Funkempfängereinheit dürfen nur in trockenen Räumen installiert werden.
Achten Sie darauf:
- dass die Raumluft frei um den calorMATIC 392f zirkulieren kann und der calorMATIC 392f nicht durch Möbel, Vorhänge oder sonstige Gegenstände verdeckt wird.
- dass alle Heizkörperventile in dem Raum, in dem der calorMATIC 392f montiert ist, voll aufgedreht sind.
3.3 Pflege
Reinigen Sie das Gehäuse des calorMATIC 392f mit einem feuchten Tuch.
Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Bedienelemente, Gehäuseteile oder das Display beschädigen könnten.
3.4 Herstellergarantie
Herstellergarantie (Deutschland/Österreich)
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at). Garantie-arbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt.
Werksgarantie (Schweiz)
Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein.
Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt.
Werksgarantie (Belgien)
Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Material- und Konstruktionsfehler ihrer Produkte ab dem Rechnungsdatum.
Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinien bei der Installation beachtet wurden.
- Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
- Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden.
Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstellraum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frost-einwirkung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwirkung übernehmen wir keine Haftung.
Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkvertrages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!
3.5 Recycling und Entsorgung
Sowohl Ihr calorMATIC 392f als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recycelfähigen Rohstoffen.
Gerät
Der calorMATIC 392f wie auch alle Zubehöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
Verpackung
Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie bitte dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.
Batterien
Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Entsorgung der Batterien.
4 Bedienung

Hinweis
Lassen Sie sich die Bedienung des calorMATIC 392f nach der Installation von Ihrem Fachhandwerker erklären. Dadurch können ungewollte Veränderungen der Einstellungen vermieden werden.
4.1 Übersicht Bedien- und Anzeigefront

Abb. 4.1 Übersicht Bedien- und Anzeigefront
Legende
1 Display (Anzeigefeld)
2 Bedienelement rechter Einsteller
3 Bedienelement linker Einsteller
Die Abbildung 4.1 zeigt im Display die vereinfachte Grundanzeige. Die vereinfachte Grundanzeige liefert folgende Informationen:
- die Betriebsart (Automatik, Manuell oder Aus) des Heizkreises
- die aktuelle Innentemperatur
Die vereinfachte Grundanzeige ist detailliert beschrieben in Abschnitt 4.3.3.
Die Funktionen der beiden Einsteller sind im Abschnitt 4.3 beschrieben.

Hinweis
Das Display ist normalerweise ausgeschaltet, um Strom zu sparen. Das verlängert die Batterie lebensdauer.
Sobald Sie einen der Einsteller drehen oder klicken, schalten sich Display und die Beleuchtung ein. Nach einer bedienfreien Zeit von einer Minute wechselt das Display in die Grundanzeige zurück und schaltet sich nach ca. 10 Minuten aus.
Hinweis
Beim Drehen der Einsteller müssen die anzuzeigenden Werte erst von der Funkempfängereinheit abgerufen werden. Solange werden im Display nur Striche (--) anstelle der Werte angezeigt. Das dauert im Allgemeinen bis zu zwei Sekunden.
Je nach Umgebungsbedingungen kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis die aktuellen Daten von der Funkempfängereinheit abgerufen und angezeigt werden können.
Werden dauerhaft Striche (--) angezeigt, wenden Sie sich an Ihren Fachhandwerker.
4.2 Übersicht des Displays (Anzeigefeld)
Die Parameter (Betriebswerte) des calorMATIC 392f für die Anzeige und Eingabe werden auf verschiedenen Displayseiten dargestellt.
Die Displayseiten teilen sich auf in:
- vereinfachte Grundanzeige (Abb. 4.8)
- Grundanzeige (Abb. 4.2)
- Anzeige/Eingabe-Seiten für bestimmte Parameter in der Betreiberebene
- Anzeige/Eingabe-Seiten für betriebs- und anlagen-spezifische Parameter in der Fachhandwerkerebene
Alle Displayseiten sind in drei Bereiche aufgeteilt.

Abb. 4.2 Übersicht Display (Belspiel Grundanzeige)
Legende
1 Bereich für Grunddaten, Titel der Displayseite bzw. Status- und Fehlermeldungen
2 Bereich für Anzeige und Eingabe von Parametern
3 Bereich für die Anzeige von Erläuterungen
Die Grunddaten sind:
- Wochentag
- Datum
- Uhrzeit
Bei den Anzeige/Eingabe-Seiten für spezifische Parameter erscheint der Titel der Displayseite anstelle der Grunddaten (siehe Abb. 4.12).

Abb. 4.3 Bereich für Anzeige und Eingabe von Parametern (Beispiel Grundanzeige)
Legende
1 Parameter-Name (nur Anzeige)
2 Cursor ▶ markiert den Sprung zu einem veränderbaren Wert
3 Eingabefeld für Parameter-Werte; hier: Solltemperatur
4 Eingabefeld für Parameter-Werte; hier: Betriebsart
4.3 Bedienkonzept
Die Bedienung in der vereinfachten Grundanzeige wird in Abschnitt 4.3.3 beschrieben.
Das nachfolgend beschriebene Bedienkonzept gilt für die Grundanzeige (Abb. 4.2) und für die verschiedenen Anzeige/Eingabe-Seiten der Betreiberebene.
Die beiden Einsteller (Abb. 4.1 Pos. 2 u. 3) funktionieren nach dem Vaillant Prinzip „Dreh und Click“.
Beim Drehen (vorwärts oder rückwärts) rasten die Einsteller spürbar in die nächste Position. Ein Rasterschritt führt Sie auch im Display jeweils um eine Position vorwärts oder zurück.
Durch Klicken (Drücken) markieren oder übernehmen Sie einen veränderbaren Parameter.
| Aktion | Ergebnis | |
| Linker Einsteller | Drehen | Sprung zur nächsten Displayseite |
| Rechter Einsteller | Drehen | Sprung zu einem Eingabefeld innerhalb einer Displayseite (markiert durch Cursor ▶) |
| Ändern eines Parameters (Abfolge) | ||
| Klicken (Drücken) | Für die Eingabe aktivieren (inverse Darstellung) | |
| Drehen | Auswahl des Parameter-Wertes | |
| Klicken (Drücken) | Übernahme des ausgewählten Parameter-Wertes | |
Tab. 4.1 Bedlenkonzept
4.3.1 Verschiedene Displayseiten anzeigen
Durch Drehen des linken Einstellers „blättern“ Sie wie in einem Buch durch die einzelnen Seiten des Displays.
Beispiel:
Sie befinden sich in der Grundanzeige. Wie Sie in die Grundanzeige gelangen, ist in Abschnitt 4.3.3 beschrieben.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller um eine Rastposition im Uhrzeigersinn.
Im Display erscheint die Displayseite mit den Einstellmöglichkeiten der Grunddaten.

Abb. 4.4 Anzeige verschiedener Displayseiten
4.3.2 Parameter verändern
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, um innerhalb einer Displayseite zu den einzelnen veränderbaren Parametern zu springen.
Die Position wir durch den Cursor ▶ angezeigt (siehe Abb. 4.5).
Wenn sich ein Parameter (z. B. ein Datum mit Tag, Monat, Jahr) aus mehreren Elementen zusammensetzt, springen Sie durch Drehen des rechten Einstellers von einem Element zum nächsten.

flowchart
graph TD
A["Do. 12.01.06\n11:46"] --> B["Do. 12.01.06\n11:46"]
B --> C["Do. 12.01.06\n11:46"]
C --> D["Do. 12.01.06\n11:46"]
D --> E["Do. 12.01.06\n11:46"]
E --> F["Do. 12.01.06\n11:46"]
F --> G["Do. 12.01.06\n11:46"]
G --> H["Do. 12.01.06\n11:46"]
H --> I["Do. 12.01.06\n11:46"]
I --> J["Do. 12.01.06\n11:46"]
J --> K["Do. 12.01.06\n11:46"]
K --> L["Do. 12.01.06\n11:46"]
L --> M["Do. 12.01.06\n11:46"]
M --> N["Do. 12.01.06\n11:46"]
N --> O["Do. 12.01.06\n11:46"]
O --> P["Do. 12.01.06\n11:46"]
P --> Q["Do. 12.01.06\n11:46"]
Q --> R["Do. 12.01.06\n11:46"]
R --> S["Do. 12.01.06\n11:46"]
S --> T["Do. 12.01.06\n11:46"]
T --> U["Do. 12.01.06\n11:46"]
U --> V["Do. 12.01.06\n11:46"]
V --> W["Do. 12.01.06\n11:46"]
W --> X["Do. 12.01.06\n11:46"]
X --> Y["Do. 12.01.06\n11:46"]
Y --> Z["Do. 12.01.06\n11:46"]
Z --> AA["Do. 12.01.06\n11:46"]
AA --> AB["Do. 12.01.06\n11:46"]
AB --> AC["Do. 12.01.06\n11:46"]
AC --> AD["Do. 12.01.06\n11:46"]
AD --> AE["Do. 12.01.06\n11:46"]
AE --> AF["Do. 12.01.06\n11:46"]
AF --> AG["Do. 12.01.06\n11:46"]
AG --> AH["Do. 12.01.06\n11:46"]
AH --> AI["Do. 12.01.06\n11:46"]
AI --> AJ["Do. 12.01.06\n11:46"]
AJ --> AK["Do. 12.01.06\n11:46"]
AK --> AL["Do. 12.01.06\n11:46"]
AL --> AM["Do. 12.01.06\n11:46"]
AM --> AN["Do. 12.01.06\n11:46"]
AN --> AO["Do. 12.01.06\n11:46"]
AO --> AP["Do. 12.01.06\n11:46"]
AP --> AQ["Do. 12.01.06\n11:46"]
AQ --> AR["Do. 12.01.06\n11:46"]
AR --> AS["Do. 12.01.06\n11:46"]
AS --> AT["Do. 12.01.06\n11:46"]
AT --> AU["Do. 12.01.06\n11:46"]
AU --> AV["Do. 12.01.06\n11:46"]
AV --> AW["Do. 12.01.06\n11:46"]
AW --> AX["Do. 12.01.06\n11:46"]
AX --> AY["Do. 12.01.06\n11:46"]
AY --> AZ["Do. 12.01.06\n11:46"]
AZ --> BA["Do. 12.01.06\n11:46"]
BA --> BB["Do. 12.01.06\n11:46"]
BB --> BC["Do. 12.01.06\n11:46"]
AC["Warmwasser"] --> AD["Warmwasser - Sollwert ändern"]
AE["Auto"] --> AF["Warmwasser - Sollwert ändern"]
Abb. 4.5 Sprung zu verschiedenen änderbaren Parametern
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Der durch den Cursor ▶ markierte Parameter-Wert wird invers dargestellt.

Abb. 4.6 Markleren eines veränderbaren Parameters
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, um nacheinander die möglichen Werte für diesen Parameter anzuzeigen.

flowchart
graph TD
A["Do. 12.01.06\n11:46"] --> B["HK1 21.0 °C Auto"]
B --> C["Warmwasser 56.0 °C Auto"]
C --> D["> Raumsolltemperatur ändern"]
D --> E["Do. 12.01.06\n11:46"]
E --> F["HK1 21.5 °C Auto"]
F --> G["Warmwasser 56.0 °C Auto"]
G --> H["> Raumsolltemperatur ändern"]
H --> I["Do. 12.01.06\n11:46"]
I --> J["HK1 22.0 °C Auto"]
J --> K["Warmwasser 56.0 °C Auto"]
K --> L["> Raumsolltemperatur ändern"]
Abb. 4.7 Werte eines Parameters ändern
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Der angezeigte Wert wird bestätigt und für die Regelung übernommen. Die Darstellung des Wertes wechselt wieder von invers auf normal.
Parameter ändern in der Grundanzeige
| Parameter Bedeutung | ||
| Heizkreis (HK1) | Raumsoll-temperatur | Die Heizung wird nach der veränderten Raumsolltemperatur geregelt. Die Dauer dieser Regelung hängt von der eingestellten Betriebsart ab, siehe dazu auch Abschnitt 4.4. |
| Betriebsart Auto(matik) | Die Regelung des Heizgerätes erfolgt nach den Vorgaben der Raumsoll-temperatur, der Zeitprogramme und weiterer Parameter, wie z. B. der Absenktemperatur.Zum Teil werden diese Parameter von Ihrem Fachhandwerker eingestellt. | |
| Betriebsart Manuell | Die Regelung des Heizgerätes richtet sich nach der eingestellten Raum-solltemperatur. | |
| Betriebsart AUS | Das Heizgerät ist abgeschaltet. Die Raumsolltemperatur wird nicht angezeigt und ist auch nicht veränderbar.Frostschutz (Raumsolltemperatur = 5 °C) ist gewährleistet. | |
| Warmwasser | Warmwasser-Sollwert | Die Warmwasserbereitung wird nach dem geänderten Warmwasser-Sollwert geregelt. Die Dauer dieser Regelung hängt von der eingestellten Betriebsart ab, siehe dazu auch Abschnitt 4.4. |
| Betriebsart Auto(matik) | Die Regelung der Warmwasser - bereitung erfolgt nach den Vorgaben des Warmwasser-Sollwerts und der Zeitprogramme. | |
| Betriebsart Manuell | Die Regelung der Warmwasser-bereitung richtet sich nach dem eingestellten Warmwasser-Sollwert. | |
| Betriebsart AUS | Die Warmwasserbereitung ist abgeschaltet. Der Warmwasser-Sollwert wird nicht angezeigt und ist auch nicht veränderbar.Frostschutz ist gewährleistet. | |
Tab. 4.2 Veränderbare Parameter In der Grundanzelge
Beispiel: Verändern Sie die Raumsolltemperatur des Heizkreises (HK1)
Ausgangssituation: Sie befinden sich in der Grundanzeige (siehe Abb. 4.2). Wie Sie in die Grundanzeige gelangen, ist in Abschnitt 4.3.3 beschrieben.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller bis der Cursor ▶ vor dem Sollwert (Raumsolltemperatur) des Heizkreises (HK1) erscheint.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld für den Sollwert wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller.
Im Eingabefeld verändert sich der Wert für die Raumsolltemperatur pro Rasterschritt um 0,5 °C.
⇒ Wenn der gewünschte Wert für die Raumsolltemperatur erreicht ist, klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Der neue Wert ist eingestellt. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.
Wie lange der neue Wert für die Regelung maßgebend ist, hängt von der eingestellten Betriebsart ab; siehe auch Abschnitt 4.4.
4.3.3 Bedienung in der vereinfachten Grundanzeige Bei der vereinfachten Grundanzeige (Abb. 4.8) wird im mittleren Bereich die Betriebsart für den Heizkreis und die Innentemperatur angezeigt.
Die vereinfachte Grundanzeige bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, die beiden wichtigsten Parameter Ihrer Heizungsanlage schnell und komfortabel zu verändern:
- Durch Drehen des linken Einstellers verändern Sie die Betriebsart (Automatik, Manuell, Aus).
- Durch Drehen des rechten Einstellers wechseln Sie von der Anzeige der Innentemperatur zur Eingabe/Änderung der Raumsolltemperatur.

Abb. 4.8 Vereinfachte Grundanzelge (Belspiel)
Durch Klicken mit einem Einsteller oder beiden Einstellern gelangen Sie von der vereinfachten Grundanzeige auf die nächste Displayseite (siehe Abb. 4.2).
Wenn länger als eine Minute keine Bedienung am Regler erfolgte, wechselt das Display in die vereinfachte Grundanzeige zurück.
Betriebsart ändern in der vereinfachten Grundanzeige
| Betriebsart Bedeutung | |
| Auto(matik) Die | Regelung des Heizkreises erfolgt nach den Vorgaben der Raumsolltemperatur, der Zeitprogramme und weiterer Parameter, wie z. B. der Absenktemperatur.Zum Teil werden diese Parameter von Ihrem Fachhandwerker eingestellt. |
| Manuell Die Regelung des Heizkreises richtet sich nach der eingestellten Raumsolltemperatur. | |
| AUS Der Heizkreis ist abgeschaltet. Die Raumsolltemperatur wird nicht angezeigt und ist auch nicht veränderbar.Frostschutz (Raumsolltemperatur = 5 °C) ist gewährleistet. | |
Tab. 4.3 Betriebsarten des Heizkreises
Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller.
Die Betriebsart wird invers angezeigt. Nach einer Verzögerung von einer Sekunde können Sie die Betriebsart auswählen.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller weiter, bis die gewünschte Betriebsart angezeigt wird.
Nach einer Verzögerung von zwei Sekunden wird die ausgewählte Betriebsart übernommen. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.

Abb. 4.9 Betriebsart ändern in der vereinfachten Grundanzelge
Raumsolltemperatur ändern in der vereinfachten Grundanzeige
Nach der Raumsolltemperatur richtet sich die Regelung des Heizgerätes. Die Regelung sorgt dafür, dass die eingestellte Raumsolltemperatur schnell erreicht wird und auf diesem Wert gehalten wird.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller.
Statt der Innentemperatur wird die aktuell eingestellte Raumsolltemperatur invers angezeigt. Nach einer Verzögerung von einer Sekunde können Sie die neue Raumsolltemperatur auswählen:
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller weiter, bis die gewünschte Raumsolltemperatur erscheint.
Nach einer Verzögerung von zwei Sekunden wird die gewählte Raumsolltemperatur übernommen. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal und zeigt die Innentemperatur an.

Abb. 4.10 Raumsolltemperatur ändern in der Grundanzelge
Wie lange der neue Wert für die Regelung maßgebend ist, hängt von der eingestellten Betriebsart ab; siehe auch Abschnitt 4.4.
4.4 Gültigkeitsdauer von veränderten Sollwerten für die Regelung
Wenn sie in der Grundanzeige oder in der vereinfachten Grundanzeige einen Sollwert – entweder die Raumsolltemperatur oder den Warmwasser-Sollwert – geändert haben, ist der neue Wert für die Regelung maßgebend.
In der Betriebsart „Manuell“ wird solange auf den neuen Wert geregelt, bis entweder die Betriebsart oder der Wert verändert wird.
In der Betriebsart „Auto“ wird solange auf den neuen Wert geregelt, bis das nächste Zeitfenster beginnt (wenn Sie den Sollwert außerhalb eines Zeitfensters verändert haben), bzw. bis zum Ende des aktuellen Zeitfensters (wenn Sie den Sollwert innerhalb eines Zeitfensters verändert haben); siehe Abb. 4.11.

line
| Time | Absenktemperatur (°) | Zeltfenster (°) | | :--- | :--- | :--- | | 08:00 12:00 | 15 | 21 | | 08:00 12:00 | 15 | 17 |Abb. 4.11 Gültigkeitsdauer von Sollwert-Änderungen (hler: Raumsolltemperatur)
Das obere Diagramm in Abb. 4.11 zeigt ein programmiertes Zeitfenster (siehe Abschnitt 4.7.1) mit zugehöriger Raumsolltemperatur (21 °C).
Im unteren Diagramm wird bei (1) der Raumsollwert geändert (20 °C). Auf diesen Raumsollwert wird bis zum Beginn des Zeitfensters geregelt.
Ab hier (2) wird auf den Raumsollwert des Zeitfensters geregelt (21 °C).
Bei (3) wird der Raumsollwert geändert (17 °C).
Bis zum Ende des Zeitfensters (4) wird auf diesen Wert geregelt.
Nach dem Zeitfenster wird wieder auf die Absenktemperatur (15 °C) geregelt.

Hinweis
Die beschriebene Charakteristik gilt gleichermaßen für den Warmwasser-Sollwert.
4.5 Bedienebene für den Betreiber, Bedienebene für den Fachhandwerker
Der calorMatic 392f verfügt über zwei Bedienebenen. Jede Ebene enthält mehrere Displayseiten, in denen die verschiedenen Parameter angezeigt, eingestellt oder geändert werden können.
- Bedienebene für den Betreiber
Sie dient zur Anzeige und zum Einstellen/Ändern der grundlegenden Parameter. Das Einstellen/Ändern von Parametern kann durch den Betreiber ohne spezielle Vorkenntnisse und während des normalen Betriebs vorgenommen werden.
- Bedienebene für den Fachhandwerker
Sie dient zur Anzeige und zum Einstellen/Ändern von spezifischen Parametern und ist dem Fachhandwerken vorbehalten.
4.6 Displayseiten in der Bedienebene für den Betreiber
Die Displayseiten der Bedienebene für den Betreiber sind in der gleichen Reihenfolge angeordnet wie in der nachfolgenden Tabelle 4.4 dargestellt.
Aus dieser Tabelle entnehmen Sie, welche Parameter Sie einstellen und ändern können.
Beispiele hierzu finden Sie im Abschnitt 4.7 ff.
So erreichen Sie aus der vereinfachten Grundanzeige die erste Displayseite „Grunddaten“ der Betreiberebene:
⇒ Klicken Sie mit einem oder beiden Einstellern.
Sie gelangen in die Grundanzeige.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller um ein oder zwei Rasterpositionen im Uhrzeigersinn.
| Grunddaten | 目1 |
| Datum 21. 06. 06Wochentag MiUhrzeit 12 : 00 UhrSommer/Winterzeit-Umstellung Auto | |
| > Wochentag wählen | |
Abb. 4.12 Displayseite „Grunddaten" (Beispiel: Wochentag wählen)
Durch weiteres Drehen des linken Einstellers springen Sie von einer Displayseite zur nächsten.
Wenn Zubehör-Komponenten installiert sind und deren Regelung über den calorMATIC 392f erfolgt, werden die in der Tabelle 4.4 aufgeführten Displayseiten durch weitere Displayseiten ergänzt, z. B. 3 oder 6.
| Display-seite | Titel Displayseite | einstellbare Betriebswerte (nur Anzeige = A) | Bemerkungen Einheit MIn. | Wert | Max. Wert | Schritt-weite/Auswahl-möglich-keit | Vorgabewert |
| 目1 | Grunddaten Datum | Wochentag Uhrzeit | Tag, Monat und Jahr separat auswählen; Stunde und Minuten separat auswählen | ||||
| Sommer/Winterzeit-Umstellung | Auto, Aus Aus | ||||||
| 目2 | HK1 Zeitprogramme | Wochentag/Block Einzelnen Wochentag oder einen Block von Tagen (z. B. Mo-Fr) auswählen | |||||
| 1 Start/Ende Uhrzeit 23 | Pro Tag oder pro Block von Tagen sind drei Zeiträume verfügbar | Std./Minuten | 10 min | ||||
| Temperatur je Zeitraum | Für jeden Zeitraum kann eine individuelle Raumsolltemperatur festgelegt werden | °C 5 30 0,5 20 | |||||
| 目4 | Warmwasser Zeitprogramme | Wochentag/Block Einzelnen Wochentag oder einen Block von Tagen (z. B. Mo-Fr) auswählen | |||||
| 1 Start/Ende Uhrzeit 23 | Pro Tag oder pro Block von Tagen sind drei Zeiträume verfügbar | Std./Minuten | 10 min | ||||
| 目5 | Zirkulationspumpe Zeitprogramme | Wochentag/Block Einzelnen Wochentag oder einen Block von Tagen (z. B. Mo-Fr) auswählen | |||||
| 1 Start/Ende Uhrzeit 23 | Pro Tag oder pro Block von Tagen sind drei Zeiträume verfügbar | Std./Minuten | 10 min | ||||
| 目7 | Ferien programmieren für Gesamtsystem | Ferienzeitraum Beginn Tag, Monat, Jahr Ende Tag, Monat, Jahr | |||||
| Feriensollwert Heizung | Raumsolltemperatur für Ferienzeitraum | °C 5 30 0,5 10 | |||||
| 目8 | HK1 Parameter | Absenktemperatur Für die Zeiträume, die zwischen den Zeit-fenstern liegen, kann eine Absenktemperatur festgelegt werden | °C 5 30 0,5 15 | ||||
| 目10 | Warmwasser Parameter | Warmwasser-Sollwert | Solltemperatur für die Warmwasserbereitung | °C 35 70 1,0 | 60 | ||
| 目14 | Namen ändern | Heizkreis 1 | Es können beliebige Namen mit bis zu 8 Zeichen eingegeben werden | Heizkreis 1 | |||
| Warmwasser | Warmwasser | ||||||
| 目15 | Codeebene freischalten | Codenummer | Zugang zur Ebene für den Fachhandwerkernur bei Eingabe der gespeicherten Codenummer | 1000 | |||
Tab. 4.4 Displayseiten in der Bedienebene für den Betreiber
4.7 Displayseiten bearbeiten (Beispiele)
4.7.1 Zeitprogramme eingeben (Beispiel für Heizkreis)
Mit Hilfe der Zeitprogramme können Sie pro Wochentag oder pro Block von Tagen (z. B. Mo - Fr) bis zu drei Zeitfenster festlegen. In diesen Zeitfenstern sorgt die Heizungsregelung für eine von Ihnen gewählte Raumtemperatur, die so genannte Komforttemperatur. Außerhalb der Zeitfenster wird die Raumtemperatur abgesenkt. Diese Absenktemperatur können Sie ebenfalls auswählen.

Hinweis
Wenn Sie die Zeitfenster Ihren Lebensgewohnheiten möglichst optimal anpassen, sparen Sie Energie, ohne auf Wärmekomfort verzichten zu müssen.
Wie Sie die Zeitfenster festlegen, wird in nachstehendem Beispiel für den Heizkreis beschrieben. Zeitfenster können Sie auf die gleiche Weise für die Warmwasserbereitung und für eine Zirkulationspumpe festlegen.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller, bis die Displayseite ☐2, HK1 Zeitprogramme angezeigt wird.

Abb. 4.13 Displayseite ☐2 (Beispiel)
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der Cursor▶ vor dem Eingabefeld für den Wochentag bzw. für einen Block von Tagen steht.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
Wählen Sie mit dem rechten Einsteller durch Drehen den gewünschten Wochentag bzw. Block von Tagen aus. Zur Auswahl stehen:
- Mo, Di, ... usw.
- Mo - Fr (Block)
- Sa - So (Block)
- Mo - So (Block)
⇒ Bestätigen Sie die Auswahl durch Klicken mit dem rechten Einsteller.
1, 2 und 3 bezeichnen im Display die „Zeitfenster“, die Sie für den ausgewählten Wochentag bzw. Block von Tagen festlegen können. Innerhalb eines Zeitfensters (z. B. von 06:00 Uhr bis 10:40 Uhr) sorgt der calorMATIC 392f für den Heizbetrieb entsprechend der zugehörigen Komforttemperatur (z. B. 21,5 °C).
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der Cursor▶ vor dem Eingabefeld für die Anfangszeit des Zeitfensters 1 steht.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Wählen Sie mit dem rechten Einsteller durch Drehen die gewünschte Anfangszeit.
Pro Rasterschritt des Einstellers verändert sich die Zeit um 10 Minuten.
⇒ Wenn die gewünschte Anfangszeit angezeigt wird, bestätigen Sie diese durch Klicken mit dem rechten Einsteller.
Die Uhrzeit für das Ende des Zeitfensters 1 stellen Sie entsprechend ein.
Die gewünschte Komforttemperatur für das Zeitfenster 1 geben Sie wie folgt ein:
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der Cursor▶ vor dem Eingabefeld für die Komforttemperatur des Zeitfensters 1 steht.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Wählen Sie mit dem rechten Einsteller durch Drehen die gewünschte Komforttemperatur (ein Rasterschritt entspricht einer Änderung um 0,5 °C).
⇒ Wenn die gewünschte Komforttemperatur angezeigt wird, bestätigen Sie diese durch Klicken mit dem rechten Einsteller.
Hinweis
Der calorMATIC 392f unterstützt den Betreiber bei der Programmierung von Zeitfenstern: Die Auswahl der Uhrzeiten lassen nur chronologische Eingaben zu. Der Zeitraum eines nachfolgenden Fensters kann sich nicht mit dem vorhergehenden überschneiden.
Ein Zeitfenster kann immer nur zwischen 0:00 Uhr und 24:00 Uhr liegen.
Ein bestehendes Zeitfenster lässt sich wie folgt löschen: Setzen Sie die Anfangszeit und das Ende eines Zeitfensters auf die gleiche Uhrzeit.

Hinweis
Die Eingabe der Zeitprogramme für die Warmwasserbereitung oder für eine Zirkulationspumpe entspricht der Vorgehensweise im Beispiel für den Heizkreis. Für die Warmwasserbereitung und die Zirkulationspumpe entfällt die Eingabe einer Komforttemperatur.
4.7.2 Ferienzeit programmieren
Für einen längeren Zeitraum, in dem Sie nicht zu Hause sind, können Sie eine entsprechend niedrige Raumsolltemperatur festlegen. Dadurch können Sie Heizenergie sparen. Der calorMATIC 392f sorgt dafür, dass die Heizung die Wohnräume nur auf die eingestellte Temperatur aufheizt.
Sie können z. B. eine Raumsolltemperatur von 15 °C einstellen, wenn Sie vom 10. - 24. Februar Urlaub machen wollen. Die Wohnräume werden in dieser Zeit nur auf 15 °C aufgeheizt.
Eine Ferienzeit programmieren Sie folgendermaßen:
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller, bis Sie die Displayseite 7 „Ferien programmieren für Gesamt-system“ erreicht haben.

Abb. 4.14 Displayseite ☐7 (Belspiel)
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller bis der Cursor am Beginn des Startdatums steht.
Im Displaybereich für Erläuterungen erscheint der Text „Start Tag einstellen“.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Tag des Startdatums angezeigt wird.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Tagesdatum ist eingestellt. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.
⇒ Stellen Sie auf die gleiche Weise den Monat und das Jahr des Startdatums ein.
Im Displaybereich für Erläuterungen erscheint der Text „Start Monat einstellen“ bzw. „Start Jahr einstellen“.
⇒ Stellen Sie auf die gleiche Weise das Enddatum des Ferienzeitraums ein.
Geben Sie die Raumsolltemperatur wie folgt ein:
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der Cursor vor dem Eingabefeld für die Raumsolltemperatur steht.
Im Displaybereich für Erläuterungen erscheint der Text „Raumsolltemperatur wählen“.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Wert angezeigt wird (Werte von 5 °C bis 30 °C in halben Gradschritten sind möglich).
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Die gewünschte Raumsolltemperatur ist eingestellt. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.
4.7.3 Parameter für Heizkreis eingeben
Hier können Sie eine Absenktemperatur eingeben. Auf diese Temperatur wird die Heizung außerhalb der festgelegten Zeitfenster geregelt.

Abb. 4.15 Displayseite ☐B (Beispiel)
Im Displaybereich für Erläuterungen erscheint der Text „Temperatur einstellen“.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Wert angezeigt wird (Werte von 5 °C bis 30 °C in halben Gradschritten sind möglich).
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Die gewünschte Absenktemperatur ist eingestellt. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.
4.7.4 Parameter für Warmwasserbereitung
Wenn die Warmwasserbereitung für Ihren Haushalt über Ihr Heizgerät erfolgt, können Sie über den calorMATIC 392f die Solltemperatur eingeben.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller, bis Sie die Displayseite 10 „Warmwasser Parameter“ erreicht haben.
Der Cursor ▶ steht vor dem Wert für die Solltemperatur.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Eingabefeld wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Wert angezeigt wird (Werte von 35 °C bis 70 °C in Schritten von 1 °C sind möglich).
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Die gewünschte Solltemperatur ist eingestellt. Die Darstellung wechselt wieder von invers auf normal.

Achtung! Verbrühungsgefahr durch heißes Wasser! An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Solltemperaturen über 60 °C Verbrühungs- gefahr. Kleinkinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein.
Wählen Sie die Solltemperatur so, dass niemand gefährdet werden kann.
4.7.5 Namen der Systemkomponenten verändern
Auf Displayseite 14 sehen Sie, welche Namen von Komponenten Sie verändern können.

Abb. 4.16 Displayseite ☐14 (Beispiel)
Rechts vom Doppelpunkt können Sie einen neuen Namen eingeben (Ziffern 0-9, Leerzeichen, Groß-/Kleinbuchstaben). Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller, bis Sie die Displayseite 14 „Namen ändern“ erreicht haben.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der Cursor vor dem Zeichen steht, das Sie ändern wollen.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Zeichen wird invers dargestellt.
ebenDrehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Buchstabe oder die gewünschte Ziffer angezeigt wird.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das gewünschte Zeichen wird übernommen. Die Darstellung für das Zeichen wechselt wieder von invers auf normal.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller um eine Rasterposition im Uhrzeigersinn.
Das nächste Zeichen wird durch den Cursor markiert.
⇒ Klicken Sie mit dem rechten Einsteller.
Das Zeichen wird invers dargestellt.
⇒ Drehen Sie den rechten Einsteller, bis der gewünschte Buchstabe oder die gewünschte Ziffer angezeigt wird.
⇒ Verfahren Sie entsprechend für die restlichen Zeichen des neuen Namens.

Hinweis Ganze Namen oder überzählige Zeichen können Sie durch Eingabe des Leerzeichens löschen.
5 Status- und Fehlermeldungen
Status- und Fehlermeldungen werden in der zweiten Zeile des Bereichs für die Grunddaten angezeigt.
Statusmeldungen
Ferienprogramm aktiv
Innerhalb eines festgelegten Ferienzeitraums wird die Heizung auf die für diesen Zeitraum eingestellte Raumsolltemperatur geregelt.
Wartung + Telefonnummer des Fachhandwerkers
Weist Sie auf eine notwendige Wartung der Heizungsanlage hin.
Zusätzlich erscheint die Telefonnummer Ihres Fachhandwerkers, wenn er diese einprogrammiert hat.
Im Display des Reglers werden keine Werte, sondern Striche (--) angezeigt
Beim Drehen der Einsteller müssen die anzuzeigenden Werte erst von der Funkempfängereinheit abgerufen werden. Solange werden im Display nur Striche (--) anstelle der Werte angezeigt. Das dauert im Allgemeinen bis zu zwei Sekunden.
Je nach Umgebungsbedingungen kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis die aktuellen Daten von der Funkempfängereinheit abgerufen und angezeigt werden können.
Werden dauerhaft Striche (--) angezeigt, wenden Sie sich an Ihren Fachhandwerker.
Fehlermeldungen
Fehler Heizgerät
Weist Sie auf einen Fehler des Heizgerätes hin.
⇒ Setzen Sie sich mit Ihrem Fachhandwerker in Verbindung.
Verbindung Heizgerät fehlt
Die Verbindung zwischen Funkempfängereinheit und Heizgerät ist gestört.
⇒ Setzen Sie sich mit Ihrem Fachhandwerker in Verbindung.
Keine Funkverbindung
Die Funkverbindung zwischen VRT 392f und Funkempfängereinheit ist gestört.
⇒ Setzen Sie sich mit Ihrem Fachhandwerker in Verbindung.
Batterie wechseln
Am Regler sind die Batterien fast leer.
⇒ Wechseln Sie alle Batterien am Regler.
Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Ziehen Sie den Regler (1) vom Wandsockel (2) ab. Führen Sie dazu einen Schraubendreher in die beiden Rastlaschen ein (siehe Abb. 5.1 Pfeile).

Abb. 5.1 calorMATIC 392f abnehmen
Legende
1 Regler calorMATIC 392f
2 Wandsockel
⇒ Bestücken Sie den Regler auf der Rückseite der Reglerplatine mit vier neuen Batterien gleichen Typs.

Abb. 5.2 Batterien einlegen

Hinweis
Achten Sie auf die korrekte Polung der Batterien (siehe Abb. 5.2).
Wechseln Sie immer alle Batterien aus.
Verwenden Sie nur Batterien vom Typ Alkaline AA/LR6 Batterie 1,5 V.
Verwenden Sie keine wieder aufladbaren Batterien.
Die Batterien halten je nach Gebrauch ca. 1 bis 1,5 Jahre.
⇒ Drücken Sie den Regler vorsichtig auf den Wandsockel (2), bis er einrastet.
Display-Anzeige bleibt dunkel
Die Display-Anzeige bleibt dunkel, obwohl Sie einen der Einsteller drehen oder klicken.
⇒ Wechseln Sie alle Batterien am Regler.
Wie Sie das tun ist in diesem Kapitel unter „Batterie wechseln“ beschrieben)

Hinweis
Das Display ist normalerweise ausgeschaltet, um Strom zu sparen. Das verlängert die Batterie lebensdauer.
Sobald Sie einen der Einsteller drehen oder klicken, schalten sich Display und die Beleuchtung ein. Nach einer Minute wechselt das Display in die Grundanzeige zurück und schaltet sich nach ca. 10 Minuten aus.
Status- und Fehlermeldungen der Funkempfängereinheit
grüne LED an: alles OK
rote LED an: Fehler
(keine Kommunikation mit Heizgerät oder Regler)
rote LED blitzt kurz: Funkübertragung
grüne LED blinkt: über Taster wurde Einlernvorgang gestartet (nur relevant für den Er-satzteilfall)
Für den Fachhandwerker
Installationsanleitung
calorMATIC 392f
Raumtemperaturregler
VRT 392f
Inhaltsverzeichnis
1 Hinweise zur Dokumentation ....5....Installation ....7
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen ....5.1....2Elektroinstallation der Funkempfänger- 1.2 Verwendete Symbole ....2 einheit bei Wandmontage ....7
1.3 Gültigkeit der Anleitung 2
6 Erstinbetriebnahme....8
2 Gerätebeschreibung ....3 6.1 Installationsassistent....8
2.1 Typenschild 3 6.2 Bedienebene für den Fachhandwerker 9
2.2 CE-Kennzeichnung 3 6.3 Zurücksetzen der Parameter auf die
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung....3 Werkseinstellung....9
6.4 Übergabe an den Betreiber .....11
3 Sicherheitshinweise und Vorschriften .....6.4 Störungen .....11
3.1 Sicherheitshinweis....4 6.6 Besonderheiten....11
3.2 Vorschriften....4
4 Montage....4
4.1 Lieferumfang 4 8 Recycling und Entsorgung....13
4.2 Zubehör 4
4.3 Anbringungsort....4 9 Technische Daten ....13
4.4 Einbau der Funkempfängereinheit in das Heizgerät....5 Glossar....14
4.4.1 Wandmontage der Funkempfängereinheit .....5
1 Hinweise zur Dokumentation
Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Installations anleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Mitgeltende Unterlagen
- Die Bedienungsanleitung für den Vaillant Raumtemperaturregler calorMATIC 392f
- Die Bedienungs- und Installationsanleitung Ihrer Heizungsanlage
- Alle Anleitungen der Zubehör-Komponenten
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen
Geben Sie bitte diese Installations anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen und gegebenenfalls benötigte Hilfsmittel an den Anlagenbetreiber weiter. Dieser übernimmt die Aufbewahrung. Die Unterlagen müssen bei Bedarf zur Verfügung stehen.
1.2 Verwendete Symbole
Beachten Sie bitte bei der Installation des Gerätes die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!

Gefahr! Lebensgefahr durch Stromschlag!

Gefahr! Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!

Achtung! Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!

Achtung! Mögliche gefährliche Situation für Produkt und Umwelt!

Hinweis Nützliche Informationen und Hinweise.
⇒ Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.3 Gültigkeit der Anleitung
Diese Installationsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:
0020028510, 0020028511, 0020028512, 0020028513, 0020028514
Die Artikelnummer Ihres Geräts entnehmen Sie bitte dem Typenschild.
2 Gerätebeschreibung
Der calorMATIC 392f ist ein programmierbarer Raum-temperaturregler für die Heizung und die Regelung der Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Vaillant Heizgerät (eBUS-fähig).
Der calorMATIC 392f kann darüber hinaus für die Regelung von folgenden Zubehör-Komponenten benutzt werden:
- Zirkulationspumpe für die Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Multifunktionsmodul VR 40
- konventioneller Warmwasserspeicher
- Vaillant Schichtenspeicher actoSTOR
Die Stromversorgung erfolgt beim calorMATIC 392f über 4 Batterien (Typ Alkaline AA/LR6 1,5V). Der Datenaustausch erfolgt beim calorMATIC 392f über eine Funkverbindung zur Funkempfängereinheit.
Die Stromversorgung und der Datenaustausch der Funkempfängereinheit zum Heizgerät erfolgt über eine eBUS-Schnittstelle.
Der calorMATIC 392f ist zum Betrieb mit der Vaillant Diagnosesoftware vrDIALOG 810/2 und mit dem Vaillant Internet Kommunikationssystem vrnetDIALOG ausgerüstet, d. h. für Ferndiagnose und Ferneinstellungen.

Abb. 2.1 Systemschema
Legende
1 calorMATIC 392f
2 Heizgerät
3 Funkempfängereinheit
2.1 Typenschild
Das Typenschild befindet sich auf der Rückseite der Regler-Elektronik (Platine).
2.2 CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass der Vaillant Raumtemperaturregler calorMATIC 392f die grundlegenden Anforderungen der folgenden Richtlinien erfüllt:
- Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (Richtlinie 89/336/EEC)
- Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 2006/95/EG)
- Richtlinie über Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen (R&TTE Richtlinie 1995/5/EG)
- Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit und Funkspektrumangelegenheiten ERM (Richtlinie ETSI EN 300220-2)
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Raumtemperaturregler calorMATIC 392f sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut.
Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen. Der Raumtemperaturregler calorMATIC 392f dient zur raumtemperatur- und zeitabhängigen Regelung einer Heizungsanlage mit oder ohne Warmwasserbereitung/Zirkulationspumpe in Verbindung mit einem Vaillant Heizgerät mit eBUS-Schnittstelle.
Überprüfen Sie den Anbringungsort vor der Installation des Gerätes hinsichtlich einer möglichen Funktionsbeeinträchtigung der Funksignalstrecke durch elektrische Geräte oder Gebäudeeinflüsse. Falls die Funksignalstrecke beeinträchtigt werden könnte, müssen Sie einen alternativen Anbringungsort wählen.
Der Betrieb mit folgenden Zubehör-Komponenten ist zulässig:
- Zirkulationspumpe für die Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Multifunktionsmodul VR 40
- Konventioneller Warmwasserspeicher
- Vaillant Schichtenspeicher actoSTOR
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungs gemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt alleine der Betreiber.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten der Bedienungs- und Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen.
3 Sicherheitshinweise und Vorschriften
4 Montage
3 Sicherheitshinweise und Vorschriften
Der calorMATIC 392f muss von einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb installiert werden, der für die Beachtung bestehender Normen und Vorschriften verantwortlich ist. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
3.1 Sicherheitshinweis

Gefahr!
Spannungsführende Anschlüsse!
Bei Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes besteht Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vor Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes die Strom zufuhr abschalten und gegen Wie der-einschalten sichern.
Den Schaltkasten nur öffnen, wenn sich das Heizgerät im spannungslosen Zustand befindet.
3.2 Vorschriften
Beachten Sie bei der Elektroinstallation die Vorschriften des VDE sowie der EVU.
Verwenden Sie für die Verdrahtung handelsübliche Leitungen.
Mindestquerschnitt für die Bus-Leitung: 0,75 mm² Folgende maximale Leitungslängen dürfen nicht überschritten werden:
- eBUS-Leitung 300 m
Dort, wo eBUS-Lei tungen über eine Länge von mehr als 10 m mit 230 V-Leitungen parallel laufen, müssen sie separat geführt werden.
Freie Klemmen der Geräte dürfen nicht als Stütz- klemmen für weitere Verdrahtung verwendet werden.
Der Regler und die Funkempfängereinheit dürfen nur in trockenen Räumen installiert werden.
Vorschriften Schweiz:
In der Schweiz sind die Vorschriften des Schweizer Elektrotechnischen Vereins, SEV, einzuhalten.
Vorschriften Belgien
In Belgien sind bei der Installation die geltenden ARAB-Vorschriften zu beachten.
4 Montage
Der calorMATIC 392f muss im Wohnbereich an einer Wand installiert werden. Die Verbindung zum Heizgerät erfolgt über eine Funkverbindung.
4.1 Lieferumfang
Überprüfen Sie anhand der Tabelle 4.1 den Lieferumfang.
| Pos. | Anzahl | Bauteil |
| 11 Raumtemperaturregler calorMATIC 392f | ||
| 21 Befestigungsmaterial | ||
| 31 Funkempfängereinheit | ||
| 41 Wandsockel für Funkempfängereinheit | ||
| 51 Batterie-Set (4x AA) | ||
| 61 Bedienungs- und Installationsanleitung | ||
Tab. 4.1 Lieferumfang calorMATIC 392f
4.2 Zubehör
Folgendes Zubehör können Sie zur Erweiterung des calorMATIC 392f einsetzen:
Multifunktionsmodul VR 40
Über das Multifunktionsmodul VR 40 kann der calorMATIC 392f eine Zirkulationspumpe ansteuern.

Hinweis
Beachten Sie die Anleitungen der Zubehör-Komponenten, wenn der calorMATIC 392f mit Zubehör ergänzt wird.
4.3 Anbringungsort
⇒ Installieren Sie den Regler und die Funkempfängereinheit nur in trockenen Räumen.
⇒ Bringen Sie den Regler so an, dass eine einwandfreie Erfassung der Raumtemperatur gewährleistet ist; z. B. an einer Innenwand des Hauptwohnraumes in ca. 1,5 m Höhe.
⇒ Überprüfen Sie die Anbringungsorte vor der Installation des Reglers und Funkempfängereinheit hinsichtlich einer möglichen Funktionsbeeinträchtigung der Funksignalstrecke durch elektrische Geräte oder Gebäudeeinflüsse. Falls die Funksignalstrecke beeinträchtigt werden könnte, müssen Sie einen alternativen Anbringungsort wählen.
⇒ Informieren Sie den Betreiber, dass in dem Raum, in dem der calorMATIC 392f angebracht ist, alle Heizkörperventile voll geöffnet sein müssen.
4.4 Einbau der Funkempfängereinheit in das Heizgerät

Gefahr!
Spannungsführende Anschlüsse!
Bei Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes besteht Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vor Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes die Strom zufuhr abschalten und gegen Wie der-einschalten sichern.
Den Schaltkasten nur öffnen, wenn sich das Heizgerät im spannungslosen Zustand befindet.
Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Nehmen Sie das Heizgerät außer Betrieb.
⇒ Schalten Sie die Stromzufuhr zum Heizgerät ab und sichern Sie die Stromzufuhr gegen Wiedereinschalten.
⇒ Nehmen Sie die Frontblende am Heizgerät ab und entfernen sie die Abdeckplatte am Schaltkasten.
⇒ Drücken Sie die Funkempfängereinheit mit Ihrer Stiftleiste in den vorgesehenen Steckanschluss des Schaltkastens.
⇒ Schalten Sie die Stromzufuhr zum Heizgerät wieder ein.
⇒ Nehmen Sie das Heizgerät wieder in Betrieb.
⇒ Überprüfen Sie an der Funkempfängereinheit, ob nach kurzer Zeit die grüne LED leuchtet.
⇒ Schließen Sie die Frontblende des Heizgerätes.
4.4.1 Wandmontage der Funkempfängereinheit

Hinweis
Eine Wandmontage der Funkempfängereinheit ist nur notwendig, falls nach Inbetriebnahme die Position der Funkempfängereinheit optimiert werden muss, um eine Funkverbindung zum Regler zu gewährleisten.

Abb. 4.1 Montage der Funkempfängereinheit
Legende
1 Funkempfängereinheit
2 Wandsockel
3 Befestigungsoffnungen
4 Zugentlastung
5 Klemmleiste
⇒ Nehmen Sie den Wandsockel für die Funkempfängereinheit.
⇒ Markieren Sie eine geeignete Stelle an der Wand.
⇒ Bohren Sie zwei Löcher mit Durchmesser 6 mm entsprechend den Befestigungsöffnungen (3).
⇒ Setzen Sie die mitgelieferten Dübel ein.
⇒ Befestigen Sie den Wandsockel mit den mitgelieferten Schrauben.
⇒ Die Elektroinstallation erfolgt wie in Abschnitt 5.1 beschrieben.
⇒ Drücken Sie die Funkempfängereinheit vorsichtig auf den Wandsockel bis sie einrastet. Die Stiftleiste auf der Rückseite der Funkempfängereinheit muss dabei in den vorgesehenen Steckanschluss des Wandsockels passen.
Überprüfen Sie den Anbringungsort während der Inbetriebnahme des Gerätes hinsichtlich einer möglichen Funktionsbeeinträchtigung der Funksignalstrecke durch elektrische Geräte oder Gebäudeeinflüsse. Falls die Funksignalstrecke beeinträchtigt wird, müssen Sie einen alternativen Anbringungsort wählen.

Abb. 4.2 Montage des calorMATIC 392f
1 Raumtemperaturregler calorMATIC 392f
2 Wandsockel
3 Befestigungsöffnungen
Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Ziehen Sie den Regler (1) vom Wandsockel (2) ab. Führen Sie dazu einen Schraubendreher in die beiden Rastlaschen ein (siehe Abb. 4.2 Pfeile).
⇒ Markieren Sie eine geeignete Stelle an der Wand.
⇒ Bohren Sie zwei Löcher mit Durchmesser 6 mm entsprechend den Befestigungsöffnungen (3).
⇒ Setzen Sie die mitgelieferten Dübel ein.
⇒ Führen Sie das eBUS-Kabel durch eine der Kabel-durchführungen.
⇒ Befestigen Sie den Wandsockel mit den mitgelieferten Schrauben.
⇒ Bestücken Sie den Regler auf der Rückseite der Reglerplatine mit vier neuen Batterien gleichen Typs.

Abb. 4.3 Batterien einlegen
Hinweis
Achten Sie auf die korrekte Polung der Batterien (siehe Abb. 4.3).
Wechseln Sie immer alle Batterien aus. Verwenden Sie nur Batterien vom Typ Alkaline AA/LR6 Batterie 1,5 V.
Verwenden Sie keine wieder aufladbaren Batterien.
Die Batterien halten je nach Gebrauch ca. 1 bis 1,5 Jahre.
⇒ Drücken Sie den Regler vorsichtig auf den Wandsockel, bis er einrastet.
⇒ Überprüfen Sie die Qualität der Funkstrecke, wie im Abschnitt 6.1 beschrieben.
5 Installation

Gefahr!
Spannungsführende Anschlüsse!
Bei Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes besteht Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vor Arbeiten im Schaltkasten des Heizgerätes die Strom zufuhr abschalten und gegen Wie der-einschalten sichern.
Den Schaltkasten nur öffnen, wenn sich das Heizgerät im spannungslosen Zustand befindet.
Wenn die Funkempfängereinheit in das Heizgerät eingebaut wird, erfolgt die elektrische Verbindung durch den Kontakt der Stift leiste des Reglers mit dem entsprechenden Steckanschluss im Heizgerät.

Hinweis
Die Brücke zwischen den Klemmen 3 und 4 (siehe Abb. 5.1) darf nicht entfernt werden.
Beim Anschluss des eBUS-Kabels müssen Sie nicht auf die Polung achten. Die Kommunikation wird durch das Vertauschen der beiden Anschlüsse nicht beeinträchtigt.
Gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Schließen Sie das eBUS-Kabel an die Klemmleiste (1) des Wandsockels für die Funkempfängereinheit an.
⇒ Montieren Sie die Zugentlastung (4, Abb. 4.1).
⇒ Schließen Sie das eBUS-Kabel an die Klemmleiste des Heizgerätes (2) an.
5.1 Elektroinstallation der Funkempfängereinheit bei Wandmontage

Hinweis
Eine Wandmontage der Funkempfängereinheit ist nur notwendig, falls nach Inbetriebnahme die Position der Funkempfängereinheit optimiert werden muss, um eine Funkverbindung zum Regler zu gewährleisten.
Die Stromzufuhr zum Heizgerät ist abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert.

Abb. 5.1 Elektrischer Anschluss der Funkempfängereinheit
Legende
1 Klemmleiste des Wandsockels für die Funkempfängereinheit
2 Klemmleiste Heizgerät
6 Erstinbetriebnahme
Ausgangssituation:
Der calorMATIC 392f und die Funkempfängereinheit sind korrekt montiert.
Das Heizgerät ist eingeschaltet und betriebsbereit.

Hinweis
Um eine optimale Regelung durch den calorMATIC 392f zu gewährleisten, achten Sie auf die Stellung der beiden Drehknöpfe am Heizgerät:
- Oberer Drehknopf (Auslauf-/Speicher-temperatur Warmwasser) auf Maximum (rechter Anschlag).
- Unterer Drehknopf (Vorlauftemperatur Heizung) auf die von Ihnen gewünschte maximale Vorlauftemperatur.
Das Bedienkonzept des calorMATIC 392f ist in der Bedienungsanleitung im Abschnitt 4.3 erläutert.
6.1 Installationsassistent
Bei der Erstinbetriebnahme werden Sie zunächst durch den Installationsassisten unterstützt. Der Installations-assistent erkennt die angeschlossenen Komponenten des Heizungssystems.
Je nach Konfiguration der Heizungsanlage stehen bis zu sechs Displayseiten (A1 bis A6) zur Verfügung. Mit dem Installationsassistenten können die wichtigsten Parameter für das Heizungssystem eingegeben werden.
Der Installations assistent startet mit der ersten Displayseite A1, Auswahl der Sprache.
⇒ Wählen Sie gemäß dem Bedienkonzept (Bedienungsanleitung Abschnitt 4.3) die Sprache aus.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller um eine Rast-position im Uhrzeigersinn, um auf eine weitere Display seite A1 zu gelangen.

Abb. 6.1 Installationsassistent Displayseite A1
Hier können Sie die Qualität der Funkstrecke zwischen Regler und der Funkempfängereinheit ablesen bzw. überprüfen.
Die Qualität der Datenübertragung per Funk für Regler wird in einem Zahlenbereich von 0 bis 10 dargestellt.
O: kein Empfang
1: schlechte Qualität
10: exzellente Qualität
Hinweis
Sie müssen den Montageort des Reglers oder der Funkempfängereinheit ändern, falls der Wert kleiner als 3 ist. Die Wandmontage der Funkempfängereinheit ist im Abschnitt 4.4.1 beschrieben.
Hinweis
Die Reichweite der Funkübertragung ist innerhalb von Gebäuden stark abhängig von den örtlichen Gegebenheiten (z.B. von der Gebäudebeschaffenheit). Dadurch kann eine Gebäudereichweite von 25 m nicht immer garantiert werden. Außerhalb geschlossener Räume (Freifeld) beträgt die Reichweite mehr als 100 m.
Die Anzeige der Qualität wird bei Änderungen automatisch aktualisiert.

Hinweis
Die Anzeige „Einlernen“ wird ausschließlich im Ersatzteilfall benötigt, um ausgetauschte Komponenten im Funknetz wieder einzulernen.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller um eine Rastposition im Uhrzeigersinn, um auf Displayseite A2 zu gelangen.

Abb. 6.2 Installationsassistent Displayseite A2
Auf der Displayseite A2 wird die Konfiguration des Heizungsystems angezeigt.
Bei Speicher können Sie wählen zwischen aktiv und inaktiv.
Wenn Sie den Installationsassistenten verlassen wollen:
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller im Uhrzeigersinn, um auf Displayseite A6 zu gelangen.
⇒ Bestätigen Sie mit „Ja“ den Abschluss der Installation.

Hinweis Wenn Sie den Abschluss der Installation mit „Ja“ bestätigt haben, erreichen Sie den Installationsassistenten nur über die codegeschützte Fachhandwerker-Ebene.
Nach dem Abschluss der Installation gelangen Sie automatisch in die vereinfachte Grundanzeige.
6.2 Bedienebene für den Fachhandwerker
Die Bedienebene für den Fachhandwerker dient zur Anzeige und zum Einstellen/Ändern von spezifischen Betriebsdaten. Die Regelung kann dadurch optimal an das Heizungssystem angepasst werden.
Die Ebene für den Fachhandwerker umfasst die Displayseiten C1 bis C26 sowie die Displayseiten A1, A2 und A6 des zuvor beschriebenen Installationsassistenten. Die Displayseiten C1 bis C26 erscheinen im calorMATIC 392f in der gleichen Reihenfolge, wie in der nachfolgenden Tabelle 6.1 dargestellt. Aus dieser Tabelle entnehmen Sie, welche Parameter Sie einstellen und ändern können.
Je nach gewählter Konfiguration im Installations-assistenten (Displayseite A2) werden nicht benötigte Parameter bzw. Displayseiten ausgeblendet.
Einstellungen/Änderungen erfolgen nach dem Bedienkonzept wie im Abschnitt 4.3 der Bedienungsanleitung beschrieben.
Um von der vereinfachten Grundanzeige in die Ebene für den Fachhandwerker zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor:
⇒ Klicken Sie mit einem oder beiden Einstellern, um von der vereinfachten Grundanzeige in die Grundanzeige zu gelangen.
⇒ Drehen Sie den linken Einsteller im Uhrzeigersinn, bis Sie auf die Displayseite 15 gelangen.
⇒ Geben Sie die Codenummer ein.

Abb. 6.3 Displayseite ☐5
Die werksseitige Einstellung der Codenummer ist 1000. Auf der Displayseite C24 Service können Sie die Codenummer ändern.
Nach Eingabe der korrekten Codenummer gelangen Sie automatisch auf die Displayseite C1 der Ebene für den Fachhandwerker.
6.3 Zurücksetzen der Parameter auf die Werkseinstellung
Den Werksauslieferungszustand des calorMATIC 392f können Sie wie folgt wieder herstellen:
⇒ Drücken Sie 10 Sekunden lang beide Einsteller gleichzeitig
Sie gelangen auf die Displayseite für die Werks-einstellung

Abb. 6.4 Displayseite Werkseinstellung
| Menüpunkt | Eingabe | Ergebnis |
| Abbrechen Ja | Die eingestellten Parameter bleiben erhalten | |
| Zeit-programme | Ja | Alle programmierten Zeitfenster werden gelöscht |
| Alles Ja | Alle eingestellten Parameter werden auf die Werkseinstellung zurück geführt |
Tab. 6.1 Menüauswahl der Displayseite Werkseinstellung
Nach Bestätigung der Eingabe wechselt das Display in die Grundanzeige bzw. in die vereinfachte Grundanzeige zurück.
| Dis-play-seite | Titel Displayseite | einstellbare Betriebswerte (nur Anzeige = A) | Bemerkungen Einheit Min. | Wert | Max. Wert | Schrittweite Vorgabe-wert | ||
| C1 HK1 | Information | Vorlauf-Soll (A) Sollwert der Vorlauftemperatur | °C | 1 | ||||
| C4 Wa | rmwasser Information | aktueller Warmwasser-Sollwert (A) | Warmwasser-Soll-temperatur des Speichers | °C | 1 | |||
| Speicherfühler 1 (A) W | Warmwasser-lsttemperatur des Speichers | °C | 1 | |||||
| Zirkulations-pumpenstatus (A) | An, Aus | |||||||
| C9 HK | Parameter | Absenktemperatur für die Zeiträume, die zwischen den Zeit-fenstern liegen, kann eine Absenktemperatur festgelegt werden. | °C 5 30 115 | |||||
| Regelstrategie | Bestimmt die Art der Raumtemperatur-Regelung. Zweipunkt entspricht einer On/Off-Regelung; Analog einer modulierenden Regelung. | Zweipunkt, Analog | Zweipunkt | |||||
| Streckenanpassung | Zur optimalen Anpassung an die Raumgröße bzw. Heiz-körperauslegung. (positive Werte: trägeres Schalt-verhalten des Reglers; negative Werte: schnelleres Schalt-verhalten des Reglers). | -5 | +510 | |||||
| C16 | Warmwasser Parameter | Legionellenschutz Tag | Wochentag oder Block von Tagen; Speicher wird für eine Std. auf 70 °C aufgeheizt | OFF, MO, TU, WE, TH, FR, SA, SU, MO-SU | OFF | |||
| Start Legionellenschutz Uhrzeit | 0:00 | 24:00 010 | 4:00 | |||||
| C24 | Service | Telefonnummer FHW | Eingabe der Telefon-nummer für den Service-Fall | |||||
| Codenummer ändern | 0000 | 9999 | je 1 | 1000 | ||||
| Wartungsdatum | Tag/Monat/Jahr ein-stellbar | |||||||
| C25 | Werkzeug | Korrektur Raum-IST-Wert | Anpassung des Raum-temperaturfühlers | K | -3 | 3 | 0,5 | 0 |
| Displaykontrast | 0 | 15 | 16 | |||||
| C26 | Software-Versionen | Software-Version pro Modul (A) | Anzeige Versions-nummer | |||||
Tab. 6.2 Displayseiten in der Bedienebene für den Fachhandwerker
6.4 Übergabe an den Betreiber
Der Betreiber des calorMATIC 392f muss über die Handhabung und Funktion des Reglers unterrichtet werden.
⇒ Übergeben Sie dem Betreiber die Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung.
⇒ Nennen Sie dem Betreiber die Artikelnummer.
⇒ Machen Sie den Betreiber darauf aufmerksam, dass die Anleitungen in der Nähe des calorMATIC 392f verbleiben sollen.
⇒ Gehen Sie die Bedienungsanleitung mit dem Betreiber durch, und beantworten Sie gegebenenfalls seine Fragen.
6.5 Störungen

Hinweis
Fällt der Regler aus, wird das gesamte System durch die Funkempfängereinheit auf Basis einer festen Soll-Vorlauftemperatur von 50 °C weiter betrieben.
Die Raumtemperaturregelung und die eingestellten Zeitfenster sind außer Kraft gesetzt.
6.6 Besonderheiten
Batteriesparmodus

Hinweis
Das Display ist normalerweise ausgeschaltet, um Strom zu sparen. Das verlängert die Batterie lebensdauer.
Sobald Sie einen der Einsteller drehen oder klicken, schalten sich das Display und die Beleuchtung ein. Nach einer bedienfreien Zeit von einer Minute wechselt das Display in die Grundanzeige zurück und schaltet sich nach ca. 10 Minuten aus.
Status- und Fehlermeldungen an der Funkempfänger-einheit
grüne LED an: alles OK
rote LED an: Fehler (keine Kommunikation mit Heizgerät oder Regler)
rote LED blitzt kurz: Funkübertragung
grüne LED blinkt: über Taster wurde der Einlernvorgang gestartet (nur relevant für den Ersatzteilfall)
7 Werkskundendienst, Herstellergarantie
Werkskundendienst (Deutschland)
für den Betreiber:
Vaillant Werkskundendienst
018 05 / 999 - 150
(0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer. Ab 01.03.2010 Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)
für den Fachhandwerker:
Vaillant Profi-Hotline
0 18 05 / 999 - 120
(0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer. Ab 01.03.2010 Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)
Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich)
365 Tage im Jahr, täglich von 0 bis 24.00 Uhr erreichbar,
österreichweit zum Ortstarif:
Telefon 05 7050 - 2000
Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz)
Riedstrasse 10
CH-8953 Dietikon 1/ZH
Telefon: (044)744 29 -29
Telefax: (044)744 29 -28
Kundendienst (Begien)
Vaillant SA-NV
Rue Golden Hopestraat 15
1620 Drogenbos
Herstellergarantie (Deutschland/Österreich)
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen ein (für Österreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at). Garantie-arbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt.
Werksgarantie (Schweiz)
Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein.
Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt.
Werksgarantie (Belgien)
Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von
2 Jahren auf alle Material- und Konstruktionsfehler ihrer Produkte ab dem Rechnungsdatum.
Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
-
Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinien bei der Installation beachtet wurden.
-
Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
-
Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden.
Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstellraum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frost-einwirkung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwirkung übernehmen wir keine Haftung. Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkvertrages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!
8 Recycling und Entsorgung
Sowohl der calorMATIC 392f als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recycelfähigen Rohstoffen.
Gerät
Der calorMATIC 392f wie auch alle Zubehöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
Verpackung
Die Entsorgung der Transportverpackung übernimmt der Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.
Batterien
Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Entsorgung der Batterien.
9 Technische Daten
| Parameter VRT 392f | |
| Betriebsspannung Umax 4x1,5 V (AA) | |
| Lebensdauer Batterie (Alkaline) ca. 1,5 Jahre | |
| Schutzart IP 20 | |
| Schutzklasse III | |
| Zulässige Umgebungstemperatur max. 50 °C | |
| Übertragungsfrequenz 868 MHZ | |
| Sendeleistung < 10 mW | |
| Reichweite:im Freifeld >100 mim Gebäude | ca. 25 m |
| Höhe mm 97 | |
| Breite mm | 146 |
| Tiefe mm | 45 |
Tab. 9.1 Technische Daten calorMATIC 392f
| Parameter Funkempfänger- | einheit |
| Betriebsspannung Umax max. 24 V | |
| Stromaufnahme | < 60 mA |
| Schutzart IP 20 | |
| Schutzklasse III | |
| Zulässige Umgebungstemperatur max. 50 °C | |
| Übertragungsfrequenz 868 MHZ | |
| Sendeleistung < 10 mW | |
| Reichweite:im Freifeld >100 mim Gebäude | ca. 25 m |
| Höhe mm 97 | |
| Breite mm | 146 |
| Tiefe mm | 45 |
Tab. 9.2 Technische Daten Funkempfängereinheit

Hinweis
Die Reichweite der Funkübertragung ist innerhalb von Gebäuden stark abhängig von den örtlichen Gegebenheiten (z.B. von der Gebäudebeschaffenheit). Dadurch kann eine Gebäudereichweite von 25 m nicht immer garantiert werden. Außerhalb geschlossener Räume (Freifeld) beträgt die Reichweite mehr als 100 m.
Glossar
Absenktemperatur
Die Absenktemperatur ist die Temperatur, auf die Ihre Heizung die Innentemperatur außerhalb programmierter Zeitfenster absenkt.
Bedienebene für den Betreiber
Sie dient zur Anzeige und zum Einstellen/Ändern der grundlegenden Parameter. Das Einstellen/Ändern von Parametern kann durch den Betreiber ohne spezielle Vorkenntnisse und während des normalen Betriebs vorgenommen werden. Durch die entsprechende Einstellung der grundlegenden Parameter wird die Heizungsanlage dauerhaft an die Bedürfnisse des Betreibers angepasst.
Bedienebene für den Fachhandwerker
Sie dient zur Anzeige und zum Einstellen/Ändern von spezifischen Parametern. Diese Bedienebene ist dem Fachhandwerker vorbehalten und deshalb passwortgeschützt.
Betriebsart
Es gibt die Betriebsarten „Auto“ (Automatik), „Manuell“ und „AUS“. Mit den Betriebsarten bestimmen Sie, wie Ihre Raumheizung bzw. Ihre Warmwasserbereitung geregelt wird (siehe Bedienungsanleitung, Abschnitt 4.3.2, Tab. 4.2).
Heizkreis (HK1)
HK1 bedeutet Heizkreis 1. Damit ist die Heizung Ihrer Heizungsanlage gemeint. Wenn Sie eine spezielle Bezeichnung wünschen, können Sie anstelle von HK1 eine andere Bezeichnung vergeben (siehe Bedienungsanleitung Abschnitt 4.7.5).
Heizungs-Vorlauftemperatur
Ihr Heizgerät erwärmt Wasser, das durch Ihr Heizsystem gepumpt wird. Die Temperatur dieses warmen Wassers beim Verlassen des Heizgerätes wird Vorlauftemperatur genannt.
Innentemperatur
Die Innentemperatur oder auch Raumtemperatur ist die momentane tatsächliche Temperatur in Ihrer Wohnung.
Parameter
Parameter sind Eigenschaften Ihrer Heizungsanlage. Diese Eigenschaften können Sie beeinflussen, indem Sie den Wert eines Parameters verändern, wie z. B. den Wert des Parameters „Absenktemperatur“ von 15 °C auf 12 °C setzen.
Raumsolltemperatur
Die Raumsolltemperatur ist die Temperatur, die in Ihrer Wohnung herrschen soll und die Sie Ihrem Regler vorgeben. Ihr Heizgerät heizt so lange, bis die Innen-temperatur der Raumsolltemperatur entspricht. Bei der Eingabe von Zeitprogrammen wird die Raumsoll-temperatur auch Komforttemperatur genannt.
Sollwerte
Sollwerte sind Ihre Wunschwerte, die Sie Ihrem Regler vorgeben; z. B. die Raumsolltemperatur oder die Solltemperatur für die Warmwasserbereitung.
Sommer-/Winterzeit-Umstellung
In der Displayseite 1 „Grunddaten“ kann im Menüpunkt „Modus wählen“ festgelegt werden, ob die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt automatisch erfolgen soll (Auswahl: Auto). In der Werkseinstellung (Auslieferungszustand) erfolgt keine automatische Umstellung (Auswahl: Aus).
Vorlauftemperatur
Siehe Heizungs-Vorlauftemperatur.
Warmwasserbereitung
Das Wasser im Warmwasserspeicher wird von Ihrem Heizgerät auf die gewählte Solltemperatur erwärmt. Sinkt die Temperatur im Warmwasserspeicher um einen bestimmten Betrag wird das Wasser wieder bis zur Solltemperatur erwärmt. Für die Warmwasserbereitung können Zeitfenster programmiert werden.
Zeitfenster
Für die Heizung, die Warmwasserbereitung und die Zirkulationspumpe können pro Tag drei Zeitfenster programmiert werden (siehe Bedienungsanleitung Abschnitt 4.7.1). Bei der Heizung wird jedem Zeitfenster ein Sollwert zugeordnet. Bei der Warmwasserbereitung ist für alle Zeitfenster der Warmwassersollwert maßgebend (Displayseite EIO „Warmwasser Parameter“). Bei der Zirkulationspumpe bestimmen die Zeitfenster die Betriebszeiten. Im Automatikbetrieb erfolgt die Regelung nach den Vorgaben der Zeitfenster.
Zirkulationspumpe
Wenn Sie den Warmwasserhahn öffnen, kann es - je nach Leitungslänge - einige Augenblicke dauern bis Warmwasser ausströmt. Eine Zirkulationspumpe pumpt warmes Wasser im Kreis durch Ihre Warmwasserleitung. Dadurch steht beim Öffnen des Wasserhahns sofort warmes Wasser zur Verfügung. Für die Zirkulationspumpe können Zeitfenster programmiert werden.
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