HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Wasserkocher

Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Wasserkocher HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - page 20
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Typ Saunaofen
Marke Harvia
Modell Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP
Leistung 9,0 kW
Abmessungen (B x T x H) 310 x 310 x 1020 mm
Gewicht 12,2 kg
Maximale Steinmenge 90 kg
Empfohlene Steingröße 5–10 cm
Saunakabinengröße (Rauminhalt) 8–14 m³
Mindesthöhe der Kabine 1900 mm
Spannung 400V 3N~ / 230V 3~ / 230V 1N~
Absicherung 3x16 A (400V) / 3x25 A (230V 3~) / 50A (230V 1N~)
Anschlusskabel H07RN-F, mindestens 2,5 mm² (je nach Spannung)
Steuerung Funkfernbedienung (Funkschalter)
Überhitzungsschutz Ja, rücksetzbar
Empfohlene Steinarten Peridotit, Olivin-Dolerit, Olivin
Wartung Steine jährlich neu schichten, Ofen reinigen
Garantie 2 Jahre (Familiensauna), 1 Jahr (öffentliche Sauna)
Sicherheitsabstände Gemäß Abbildung 6 in der Anleitung

Häufig gestellte Fragen - Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP HARVIA

Wie schalte ich den Ofen ein?
Der Ofen wird über die Funkfernbedienung eingeschaltet. Drücken Sie die entsprechende Taste auf dem Funkschalter. Stellen Sie sicher, dass der Überhitzungsschutz nicht ausgelöst ist.
Wie stelle ich die Temperatur ein?
Die Temperatur wird mit dem Thermostatknopf eingestellt. Drehen Sie den Knopf im Uhrzeigersinn, um die Temperatur zu erhöhen. Beginnen Sie mit der höchsten Einstellung und passen Sie bei Bedarf an.
Wie setze ich den Überhitzungsschutz zurück?
Lassen Sie den Ofen vollständig abkühlen (ca. 18 °C). Drücken Sie dann den Rücksetzknopf (siehe Abbildung 10 in der Anleitung). Vor dem Zurücksetzen müssen Sie die Ursache der Auslösung prüfen (z. B. zu hohe Temperatur, falsche Steinanordnung).
Wie schichte ich die Saunaofensteine richtig?
Die Steine sollten unten dicht gegen das Gitter geschichtet werden, um direkte Hitzestrahlung zu vermeiden. Oberhalb locker stapeln, damit die Luft zirkulieren kann. Die Heizelemente müssen vollständig mit Steinen bedeckt sein. Verwenden Sie nur spitze Steine mit rauer Oberfläche (5–10 cm Durchmesser).
Welche Steine sind für den Ofen geeignet?
Geeignet sind Natursteine wie Peridotit, Olivin-Dolerit und Olivin mit einem Durchmesser von 5–10 cm. Vermeiden Sie leichte Keramiksteine oder Specksteine, da sie nicht genügend Wärme speichern und die Heizelemente beschädigen können.
Wie oft sollten die Steine gewechselt oder neu geschichtet werden?
Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu geschichtet werden, bei intensiver Nutzung häufiger. Entfernen Sie dabei Steinstaub und Splitter aus dem Ofen und ersetzen Sie beschädigte Steine. Zwei Monate nach der ersten Schichtung setzen sich die Steine am schnellsten.
Warum heizt der Ofen nicht?
Mögliche Ursachen: Sicherungen defekt, Anschlusskabel nicht eingesteckt, Überhitzungsschutz ausgelöst, Thermostat zu niedrig eingestellt, oder bei Funkschalter Fehler. Überprüfen Sie die Sicherungen, den Anschluss und setzen Sie ggf. den Überhitzungsschutz zurück (siehe entsprechende Frage).
Welche Sicherheitsabstände sind zu brennbaren Materialien einzuhalten?
Die genauen Sicherheitsmindestabstände sind in Abbildung 6 der Anleitung angegeben. Beispiel: Abstand zu Seitenwänden mindestens 500 mm, zur Decke mindestens 1000 mm. Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da sonst Brandgefahr besteht.
Kann ich den Ofen mit einer Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten) nutzen?
Beim Modell PP90SP (Funkfernbedienung) ist keine Zeitschaltuhr vorhanden. Die Steuerung erfolgt manuell über den Funkschalter. Bei den Modellen PP70/PP90 mit Zeitschaltuhr ist eine Vorwahlzeit möglich – hier aber nicht zutreffend.
Wie reinige und pflege ich den Saunaofen?
Wischen Sie Staub und Schmutz mit einem feuchten Tuch ab. Kalkablagerungen entfernen Sie mit 10%iger Zitronensäure und spülen anschließend. Die Steine sollten Sie jährlich neu schichten. Verwenden Sie keine scharfen Reinigungsmittel.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP HARVIA

DE: Der Überhitzungsschutz des Geräts kann auch bei Temperaturen unter -5 °C / 23°F (Lagerung, Transport, Umgebung) auslösen. Bringen Sie das Gerät vor der Installation in eine warme Umgebung. Der Überhitzungsschutz kann bei einer Gerätetemperatur von ca. 18 °C / 64°F zurückgesetzt werden. Vor Verwendung des Geräts muss der Überhitzungsschutz zurückgesetzt werden. Siehe Betriebsanleitung > Zurücksetzen des Überhitzungsschutzes.

Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch.

Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.

Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl!

Garantie:

• Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
• Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
• Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.

INHALT

  1. BEDIENUNGSANLEITUNG 20

1.1. Aufschichten der Saunaofensteine .....20
1.1.1. Wartung 21
1.2. Erhitzen der Saunakabine 21
1.3. Benutzung des Ofens....21 1.3.1. Ofen ein (PP70, PP90)....22
1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten) (PP70, PP90) 22
1.3.3. Ofen aus (PP70, PP90) 22
1.3.4. Einstellen der Temperatur (PP70, PP90, PP70SP, PP90SP) 22
1.3.5. Kindersicherung (PP70, PP90) 22

1.4. Aufguss 23

1.5. Anleitungen zum Saunen....23

1.6. Warnungen....24

1.6.1. Symbol Beschreibung 24

1.7. Störungen 24

  1. SAUNAKABINE 26

2.1. Struktur der Saunakabine 26
2.1.1. Schwärzung der Saunawände 26
2.2. Belüftung der Saunakabine 27
2.3. Leistungsabgabe des Ofens 27
2.4. Hygiene der Saunakabine 27

  1. MONTAGEANLEITUNG ......28

3.1. Vor der Montage 28
3.2. Standort und Sicherheitsabstände 28
3.3. Elektroanschlüsse.... 30
3.3.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens...30
3.3.2. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (PP-E).... 30
3.4. Installation des Saunaofens 30
3.5. Zurückstellen des Überhitzungsschutzes......32

  1. ERSATZTEILE 47

RU

2.1. Bastuns konstruktion

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Bastuns konstruktion - 1

1. BEDIENUNGSANLEITUNG

1.1. Aufschichten der Saunaofensteine

Die Schichtung der Saunaofensteine hat große Auswirkungen sowohl auf die Sicherheit als auch auf die Heizleistung des Ofens.

Wichtige Informationen zu Saunaofensteinen:

  • Die Steine sollten einen Durchmesser von 5–10 cm haben.
  • Verwenden Sie nur spitze Saunasteine mit rauer Oberfläche, die für die Verwendung in Saunaöfen vorgesehen sind. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin.
  • Im Saunaofen sollten weder leichte poröse „Steine“ aus Keramik noch weiche Specksteine verwendet werden. Sie absorbieren beim Erhitzen nicht genügend Wärme, was zu einer Beschädigung der Heizelemente führen kann.
    • Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.

Beachten Sie beim Einlegen der Steine bitte Folgendes:

- Ziel ist es, die Steine gegen das Stahlgitter möglichst dicht zu schichten und den Rest der Steine lose darauf zu stapeln. Die untere dichte Schicht verhindert eine direkte Wärmeabstrahlung, die die Materialien neben dem Ofen beschädigen könnten. Besonders müssen Sie die Ecken dort gut schützen, wo die Heizelemente am nächsten liegen. In der Mitte werden die Steine möglichst lose gestapelt; dadurch strömt die Luft besser durch den Ofen. Dieses führt zu einer guten Erwärmung von Saunasteinen und Sauna.

- Lassen Sie die Steine nicht einfach in den Ofen fallen.

- Vermeiden Sie ein Verkeilen von Steinen zwischen den Heizelementen.

- Schichten Sie die Steine so aufeinander, dass sie nicht gegen die Heizelemente drücken.

- Unterstützen Sie die Heizelemente mit Steinen, so dass die Elemente gerade und aufrecht stehen.

- Schichten Sie die Steine oben auf dem Ofen nicht zu einem hohen Stapel auf.

- In der Steinkammer oder in der Nähe des Sau-

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Beachten Sie beim Einlegen der Steine bitte Folgendes: - 1

Figure 1. Piling of the sauna stones Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine

naofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern.

Bedecken Sie die Heizelemente vollständig mit Steinen. Ein unbedecktes Heizelement kann selbst außerhalb des Sicherheitsabstands eine Gefahr für brennbare Materialien darstellen. Vergewissern Sie sich, dass hinter den Steinen keine Heizelemente zu sehen sind.

1.1.1. Wartung

Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig.

Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine. Hierdurch bleibt die Heizleistung des Ofens optimal, und das Risiko der Überhitzung wird vermieden.

Achten Sie besonders auf darauf, dass sich die Steine allmählich absetzen. Sorgen Sie dafür, dass die Heizwiderstände nicht sichtbar werden. Zwei Monate nach der Schichtung setzen sich die Steine am schnellsten ab.

1.2. Erhitzen der Saunakabine

Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu entfernen, muß die Saunakabine gründlich gelüftet werden.

Bei einer für die Saunakabine angemessenen Ofenleistung ist eine isolierte Sauna innerhalb von einer Stunde auf die erforderliche Saunatemperatur aufgeheizt (▶2.3.). Die Saunaofensteine erwärmen sich gewöhnlicherweise in derselben Zeit auf Aufgusstemperatur wie die Saunakabine. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa 65 bis 75 °C.

1.3. Benutzung des Ofens

Bitte überprüfen Sie, bevor Sie den Ofen anschalten, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder in der unmittelbarer Nähe des Ofens liegen. ▶1.6.

- Die Ofenmodelle PP70 und PP90 sind mit einer Zeitschaltuhr und einem Thermostat ausgestattet. Die Zeitschaltuhr regelt die Einschaltzeit des Ofens und das Thermostat die Temperatur. ▶ 1.3.1.-1.3.4.

  1. Timer knob
  2. Thermostat knob

  3. Regler des Zeitschalters

  4. Regler des Thermostats

On Off 1. 2.

A 0 1 2 3 4 8 7 6 5 4 3 2 1 0 B

Figure 2. Knobs (PP70, PP90)
Abbildung 2. Regler (PP70, PP90)

  • Die Ofenmodelle PP70E und PP90E werden mit einem separaten Steuergerät bedient. Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Steuerung.
    • Die Ofenmodelle PP70SP und PP90SP: siehe Bedienungsanleitung zum Funkschalter.

1.3.1. Ofen ein (PP70, PP90)

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Ofen ein (PP70, PP90) - 1

Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" (Abschnitt A in Abb. 2, 0–4 Stunden). Der Ofen beginnt sofort zu heizen.

1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten) (PP70, PP90)

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten) (PP70, PP90) - 1

Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "Vorwahl" (Abschnitt B in Abb. 2, 0–8 Stunden). Der Ofen beginnt zu heizen, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück in den Abschnitt "ein" gedreht hat. Danach bleibt der Ofen etwa vier Stunden lang an.

Beispiel: Sie möchten drei Stunden lang spazieren gehen und danach ein Saunabad nehmen. Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "Vorwahl" auf Nummer 2.

Die Zeitschaltuhr beginnt zu laufen. Nach zwei Stunden beginnt der Ofen zu heizen. Da es etwa eine Stunde dauert, bis die Sauna erhitzt ist, wird sie nach etwa drei Stunden für das Saunabad bereit sein, also dann, wenn Sie von Ihrem Spaziergang zurückkehren.

1.3.3. Ofen aus (PP70, PP90)

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Ofen aus (PP70, PP90) - 1

Der Ofen wird ausgeschaltet, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück auf null gedreht hat. Sie können den Ofen jederzeit selbst ausschalten, indem Sie den Schalter der Zeitschaltuhr auf null stellen.

Schalten Sie den Ofen nach dem Saunabad aus. Manchmal ist es ratsam, den Ofen noch eine Weile weiter laufen zu lassen, um die Holzteile der Sauna richtig trocknen zu lassen.

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Ofen aus (PP70, PP90) - 2

Vergewissern Sie sich stets, dass der Ofen ausgeschaltet ist und nicht mehr heizt, wenn die haltuhr den Schalter zurück auf null gedreht hat.

1.3.4. Einstellen der Temperatur (PP70, PP90, PP70SP, PP90SP)

Zweck des Thermostats (Abb. 2) ist es, die Temperatur in der Saunakabine auf der gewünschten Höhe zu halten. Durch Ausprobieren können Sie ermitteln, welche Einstellung für Sie am besten geeignet ist.

Beginnen Sie mit der höchsten Einstellung. Wenn die Temperatur während des Saunabades zu hoch ansteigt, drehen Sie den Schalter ein Stück gegen den Uhrzeigersinn. Beachten Sie, dass im oberen Temperaturbereich auch kleine Änderungen die Temperatur in der Sauna beträchtlich beeinflussen.

1.3.5. Kindersicherung (PP70, PP90)

Siehe Abbildung 3. Um die Kindersicherung einzuschalten, drehen Sie den Timer von Null nach rechts. Drücken Sie den Timer und gleichzeitig Wende dich wieder links auf null. Um die Kindersicherung zu deaktivieren, Drücken die Timer und gleichzeitig nach rechts drehen.

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Kindersicherung (PP70, PP90) - 1

Figure 3. Child lock (PP70, PP90) Abbildung 3. Kindersicherung (PP70, PP90)

Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Die Auswirkungen von Hitze und Dampf sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich – durch Ausprobieren finden Sie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für Sie am besten geeignet sind.

PP/-E: Die Art der Hitze können Sie von weich bis scharf selbst bestimmen, indem Sie Wasser entweder auf die Vorderseite des Ofens oder direkt auf die Steine werfen.

Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten keine größeren Wassermengen auf einmal gegossen werden, da beim Verdampfen sonst kochend heißes Wasser auf die Badenden spritzen könnte. Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.

Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt (Tabelle 1). Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.

1.5. Anleitungen zum Saunen

• Waschen Sie sich vor dem Saunen.
- Bleiben Sie in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
- Vergessen Sie jeglichen Stress, und entspannen Sie sich.

Water propertiesWassereigenschaftEffectWirkungRecommendationEmpfehlung
Humus concentrationHumusgehaltColour, taste, precipitatesFarbe, Geschmack, Ablagerungen<12 mg/l
Iron concentrationEisengehaltColour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen<0,2 mg/l
Manganese (Mn) concentrationMangangehalt (Mn)Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen<0,10 mg/l
Hardness: most important substances are magnesium (Mg) and lime, i.e. calcium (Ca)Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sindMagnesium (Mg) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca)PrecipitatesAblagerungenMg: <100 mg/lCa: <100 mg/l
Chloride-containing waterChloridhaltiges WasserCorrosionKorrosionCl: <100 mg/l
Chlorinated waterGechlortes WasserHealth riskGesundheitsschädlichForbidden to useDarf nicht verwendet werden
SeawaterSalzwasserRapid corrosionRasche KorrosionForbidden to useDarf nicht verwendet werden
Arsenic and radon concentrationArsen- und RadonkonzentrationHealth riskGesundheitsschädlichForbidden to useDarf nicht verwendet werden

Table 1. Water quality requirements Tabelle 1. Anforderungen an die Wasserqualität

  • Check that the fuses to the heater are in good condition.
  • Check that the connection cable is connected (▷ 3.4.).
  • PP: Turn the timer switch to the "on" section ( ▷1.3.1.).
  • Turn the thermostat to a higher setting (▷ 1.3.4.).
  • PP: Check that the overheat protector has not gone off. The timer works but the heater does not heat. (▶3.5.)
  • PP: Check the functioning of the contactor. A "click" should be heard from the contactor when you turn the timer switch to the "on" section (▶1.3.1.)

  • Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.

  • Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
  • Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen. Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
    • Waschen Sie sich nach dem Saunen.
  • Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen. Trinken Sie klares Wasser oder einen Softdrink, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.

1.6. Warnungen

  • Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
  • Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
    • Halten Sie Kinder vom Ofen fern.
  • Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
  • Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
  • Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
  • Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
  • Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
  • Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
  • Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.

1.6.1. Symbol Beschreibung

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Symbol Beschreibung - 1

Benutzerhandbuch lesen.

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Symbol Beschreibung - 2

Nicht bedecken.

1.7. Störungen

Alle Wartungsmaßnahmen müssen von qualifiziertem technischem Personal durchgeführt werden.

Der Ofen wärmt nicht.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
  • Überprüfen Sie, ob das Anschlusskabel eingesteckt ist (▷3.4.).
  • PP: Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" (▶1.3.1.).
  • Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Einstellung (▶1.3.4.).
  • PP: Überprüfen Sie, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst wurde. Die Zeitschaltuhr läuft, aber der Ofen wärmt nicht. (▶3.5.)
  • PP: Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Kontaktors. Der Kontaktor muss "klicken", wenn Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt "ein" drehen (▶1.3.1.).

- PP-SP: siehe Bedienungsanleitung zum Funkschalter.

Die Saunakabine erhitzt sich zu langsam. Das auf die Saunaofensteine geworfene Wasser kühlt die Steine schnell ab.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschaltetem Ofen alle Heizelemente glühen.
  • Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Einstellung (▷1.3.4.).
  • Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung ausreichend ist (▷2.3.).
  • Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer verminderten Heizleistung führt.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).

Die Saunakabine erwärmt sich schnell, aber die Temperatur der Steine ist unzureichend. Das auf die Steine geworfene Wasser läuft durch.

  • Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung nicht zu hoch ist (▷2.3.).
  • Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).

Panele und andere Materialien neben dem Ofen werden schnell schwarz.

  • Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für Sicherheitsabstände eingehalten werden (▶3.2.).
  • Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer Überhitzung der umliegenden Materialien führen kann.
  • Vergewissern Sie sich, dass hinter den Steinen keine Heizelemente zu sehen sind. Wenn Heizelemente zu sehen sind, ordnen Sie die Steine so an, dass die Heizelemente komplett bedeckt sind (1.1.).
    • Siehe auch Abschnitt 2.1.1.

Der Ofen gibt Gerüche ab.

• Siehe Abschnitt 1.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.

Der Ofen verursacht Geräusche.

  • PP: Die Zeitschaltuhr ist ein mechanisches Gerät und verursacht daher ein tickendes Geräusch, wenn sie normal funktioniert. Ertönt das Ticken, obwohl der Ofen nicht eingeschaltet ist, untersuchen Sie die Anschlüsse der Zeitschaltuhr.
  • Plötzliche Knall-Geräusche entstehen manchmal durch Steine, die aufgrund der Hitze platzen.
    • Die Ausdehnung der Ofenteile wegen der Hitze kann bei der Erwärmung des Ofens Geräusche verursachen.

2. SAUNA ROOM

2. SAUNAKABINE

2.1. Sauna Room Structure

2.1. Struktur der Saunakabine

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Struktur der Saunakabine - 1

A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss.

B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten.

C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeits-schutz und Täfelung (Empfehlung).

D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und Bänke benötigte Verstärkungen in den Wänden überprüfen.

E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.

F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100-2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen.

G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Saunasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen.

ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden.

ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.

2.1.1. Schwärzung der Saunawände

Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch

  • Sonnenlicht
  • Hitze des Ofens
    • Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
  • Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen.

2.2. Sauna Room Ventilation

2.2. Belüftung der Saunakabine

Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausgetauscht werden. Abb. 5 zeigt verschiedene Optionen der Saunabelüftung.

360° min. 1000 mm 180° min. 500 mm Figure 5. Abb. 5.

A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen.
PP-E: Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (zur Anbringung des Temperaturfühlers siehe Installationsanweisungen des Steuergeräts)!
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden.
D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht.

2.3. Leistungsabgabe des Ofens

Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadratmeter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavolumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsabgabe des Ofens aus Tabelle 2 wählen.

2.4. Hygiene der Saunakabine

Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen.

Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunareinigungsmittel verwenden.

Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.

3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION

3.1. Before Installation

3.1. Vor der Montage

Lesen Sie die Montageanleitung, bevor Sie den Saunaofen installieren. Überprüfen Sie die folgenden Punkte:

  • Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine? Die Rauminhaltswerte in Tabelle 2 dürfen weder über noch unterschritten werden.
  • Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
    • Der Standort ist für den Saunaofen geeignet (3.2.).
    • Siehe 3.5. Zurückstellen des Überhitzungsschutzes

Achtung! In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden.

Heater OfenOutput LeistungDimensions AbmessungenStones SteineSauna room Saunakabine
Width/Depth/Height Breite/Tiefe/HöheWeight GewichtCubic vol. RauminhaltHeight Höhe
kWmm kg max. kg 2.3.! min. m^3 max. m^3 min.mm
PP70 6,8 310/310/1020 11,5 90 6 101900
PP70E6,8 310/310/1020 1190 610 1900
PP90 9,0 310/310/1020 12,2 90 8 141900
PP90E9,0 310/310/1020 11,7 90 8 141900

Table 2. Installation details of the heater
Tabelle 2. Montageinformationen zum Saunaofen

3.2. Standort und Sicherheitsabstände

Die Mindest-Sicherheitsabstände werden in Abbildung 6 angegeben.

  • Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da eine Abweichung Brandgefahr verursacht.
  • Heiße Steinsplitter aus dem Ofen können möglicherweise die Bodenbeläge beschädigen und die Brandgefahr erhöhen. Aus diesem Grund sollten unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe nur hitzebeständige Fußbodenbeschichtungen verwendet werden.
  • Wenn der Saunaofen mit Hilfe von HPC1 Einbaurahmen in die Liegen eingesetzt wird, lesen Sie bitte die Installationsanweisungen des Einbaurahmens, bevor Sie anfangen das Loch zu schneiden.

min. mm A B C D E F PP70/PP70E 100 100 880 20 510 510 PP90/PP90E 100 100 880 20 510 510 HPP11 (optional/ wahlweise) 30 100 880 20 440 440 HPP11: F F A B E B E B A B B B

Figure 6. Safety distances (all dimensions in millimeters)
Abbildung 6. Sicherheitsmindestabstände (alle Abmessungen in Millimetern)

PP70E, PP90E
400V 3N\~, 230V 3\~, 230V 1N\~6,8 kW, 9 kW
400 V 3N~ 1 2 3 4 5 N L1 L2 L3 230 V 3~ 1 2 3 4 5 L1 L2 L3 230 V 1N~ N L1

PP70SP, PP90SP
400V 3N\~, 230V 3\~, 230V 1N\~6,8 kW, 9 kW
Y05-0540
R3 R2 R1 Circuit Board 400 V/ 415 V 3N~ 230 V/ 240 V 3~ 230 V/ 240 V 1N~ GND 1 2 3 4 5 U V W N P 400 V / 415 V 3N~ * SÄHKÖLÄMMITYKSEN OHJAUS / STYRING AV ELUPPVÄRMING / CONTROL OF ELECTRIC HEATING / STEURUNG DER STROMHEIZUNG

PP70
400V 3N\~, 230V 3\~, 230V 1N\~6,8 kW
* SÄHKÖLÄMMITYKSEN OHJAUS / STYRING AV ELUPPVÄRMING / CONTROL OF ELECTRIC HEATING / STEURUNG DER STROMHEIZUNG * N P 400 V/ 230 V/ 240 V 1 N~ 230 V/ 240 V 3N~ L1 L2 L3 GND 1 2 3 4 5 N L1 L2 L3 GND max. 8 kW MAX. 2670 W MAX. 2670 W MAX. 2670 W + - - - 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 51 50 L1 L2 L3

PP90
400V 3N\~, 230V 3\~, 230V 1N\~9 kW
SÄHKÖLÄMMITYKSEN OHJAUS / STYRING AV ELUPPVÄRMING / CONTROL OF ELECTRIC HEATING / STEURUNG DER STROMHEIZUNG Thermostat R Relay 16 A N P 400V/ 3N- 230V/ 240V IN- 230V/ 1 2 3 4 5 L1 L2 L3 L4 GRD at Timer * SÄHKÖLÄMMITYKSEN OHJAUS / STYRING AV ELUPPVÄRMING / CONTROL OF ELECTRIC HEATING / STEURUNG DER STROMHEIZUNG

Heater Ofen400V 3N~230V 3~230V 1N~
Fuses SicherungenAPower cable Anschlusskabell H07RN-F min. mm^2 Fuses SicherungenAPower cable Anschlusskabell H07RN-F min. mm^2 Fuses SicherungenAPower cable Anschlusskabell H07RN-F min. mm^2
PP70/PP70E3 x 10 5 x 1,53 x 16 4 x 1,5 35 3 x 6
PP90/PP90E3 x 16 5 x 2,53 x 25 4 x 2,5 50 3 x 10

Figure 7. Electrical connections
Abbildung 7. Elektroanschlüsse

Der Anschluss des Saunaofens an das Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt werden.

- Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose (Abb. 7: A) an der Saunawand befestigt. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 500 mm über dem Fußboden angebracht werden.

- Als Anschlusskabel (Abb. 7: B) wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebeständigkeit nicht als Anschlusskabel des Saunaofens verwendet werden.

- Falls der Anschluss oder die Montagekabel höher als in 1 000 mm Höhe über dem Boden in die Sauna oder die Saunawände münden, müssen sie belastet mindestens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 1 000 mm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (Vermerk T125).

• Die PP-Saunaöfen sind zusätzlich zum Netzanschluss mit einer Klemme (P) ausgestattet, welche die Möglichkeit zur Steuerung der Elektroheizung bietet (Abb. 7). Der Ofen übernimmt mit dem Einschalten die Spannungsregelung. Das Steuerungskabel für die Elektroheizung wird direkt zur Klemmdose des Saunaofens gelegt und von dort aus durch ein Gummikabel der gleichen Stärke weiter zur Reihenklemme des Saunaofens geleitet.

3.3.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, dass Luftfeuchtigkeit in das Isolationsmaterial der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Wi- derständen nach zwei Erwärmungen.

Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosunaofens nicht über den Fehlerstromschutzschalter ein!

3.3.2. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (PP-E)

  • In Verbindung mit dem Steuergerät werden genauere Anweisungen zu dessen Befestigung an der Wand gegeben.
  • Installieren Sie den Fühler (WX248) wie in Abb. 8 dargestellt. Wenn der Ofen weiter als 100 mm von der Wand aufgestellt wird, muss der Temperaturfühler an der Decke montiert werden.

Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt. Abbildung 5.

  1. Verbinden Sie die Kabel mit dem Ofen (▶3.3.).
  2. Richten Sie den Ofen mit den verstellbaren Füßen lotrecht aus.
  3. Bringen Sie den Ofen mit Befestigungssätzen (2 Stück) an der Saunakonstruktion an.

100 50 100

>100 PP/-EPP/-E

Figure 8. Installing the sensor (all dimensions in millimeters) Abbildung 8. Installation der Fühler (alle Abmessungen in Millimetern)

  1. HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (PP-E) - 3
  1. HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (PP-E) - 4

3.5. Zurückstellen des Überhitzungsschutzes

Wenn die Temperatur in der Saunakabine gefährlich stark ansteigt, unterbricht der Überhitzungsschutz die Stromzufuhr zum Ofen permanent. Der Überhitzungsschutz kann nach Abkühlen des Ofens zurückgesetzt werden.

PP, PP-SP

Vor Betätigung des Knopfes muß die Ursache der Fehlfunktion festgestellt werden (Abb. 10).

  • Sind die Steine im Saunaofen verkeilt oder spröde?
    • War der Saunaofen lange angeschaltet und wurde nicht benutzt?
  • Ist der Thermostatfühler an einem falschen Platz oder defekt?
    • War der Saunaofen starken Stößen ausgesetzt?

BEACHTEN! Der Überhitzungsschutz des Geräts kann auch bei Temperaturen unter -5 °C / 23°F (Lagerung, Transport, Umgebung) auslösen. Bringen Sie das Gerät vor der Installation in eine warme Umgebung. Der Überhitzungsschutz kann bei einer Gerätetemperatur von ca. 18 °C / 64°F zurückgesetzt werden. Vor Verwendung des Geräts muss der Überhitzungsschutz zurückgesetzt werden.

PP-E

Siehen Sie Gebrauchs- und Montageanleitung des Steuergeräts.

HARVIA Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP - PP-E - 1

Figure 10. Reset button for overheat protector (PP / PP-SP) Abbildung 10. Rücksetzknopf des Überhitzungsschutzes (PP / PP-SP)

Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.

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Produktinformationen

Marke : HARVIA

Modell : Cilindro Plus PP90SP HPP900400SP

Kategorie : Wasserkocher