RT 5097 Z - Rasenmäher STIHL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG RT 5097 Z STIHL
Liebe Kundin, lieber Kunde,
es freut uns, dass Sie sich für STIHL entschieden haben. Wir entwickeln und fertigen unsere Produkte in Spitzenqualität entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden. So entstehen Produkte mit hoher Zuverlässigkeit auch bei extremer Beanspruchung.
STIHL steht auch für Spitzenqualität beim Service. Unser Fachhandel gewährleistet kompetente Beratung und Einweisung sowie eine umfassende technische Betreuung.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem STIHL Produkt.

Dr. Nikolas Stihl
WICHTIG! VOR GEBRAUCH LESEN UND AUFBEWAHREN.
1. Inhaltsverzeichnis
Zu dieser Gebrauchsanleitung 4
Allgemein 4
Anleitung zum Lesen der
Gebrauchsanleitung 4
Gerätebeschreibung 6
Aufsitzmäher 6
Armaturenbrett 8
Zu Ihrer Sicherheit 9
Allgemein 9
Training – Gebrauch des Geräts erlernen 10
Transport des Aufsitzmähers 10
Tanken – Umgang mit Benzin 11
Bekleidung und Ausrüstung 11
Vor der Arbeit 12
Während der Arbeit 12
Wartung und Reparaturen 16
Lagerung bei längeren
Betriebspausen 17
Entsorgung 18
Symbolbeschreibung 18
Lieferumfang 20
Arbeiten vor der
Erstinbetriebnahme 21
Bedienelemente 21
Zündschloss mit Lichtschalter 21
Gashebel mit Choke-Funktion (RT 5097) 21
Gashebel (RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL) 22
Choke-Knopf (RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL) 22
Schalter Mähwerk (RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z) 23
Taste Mähwerk (RT 6112 ZL,
RT 6127 ZL) 23
Taste Tempomat (RT 6112 ZL, RT 6127 ZL) 24
Sicherheitsschalter
Rückwärtsmähen 24
Hebel Fahrtrichtungswahl 25
Lenkrad 25
Fahrersitzverstellung 25
Antriebspedal 26
Bremspedal 26
Parkbremse 26
Hebel Schnitthöhenverstellung 27
Hebel Grasfangkorbentleerung 28
Bügel Grasfangkorbentriegelung 28
Bügel Getriebefreilauf 29
Füllstandssensor (Grasfangkorb) 29
Elektronik 30
Selbstdiagnose beim Startvorgang 30
Defekt am Aufsitzmäher während des Betriebs 30
Störung der Elektronik 31
Display RT 6112 ZL, RT 6127 ZL 31
5-stellige Segmentanzeige 31
Taste Set 31
Taste Mode 32
Anzeige von Störungen 32
Anzeige von Betriebsinformationen 32
Anzeige von aktiven Funktionen 33
Hinweise zum Arbeiten 33
Sicherheitseinrichtungen 34
Gerät in Betrieb nehmen 35
Kraftstoff einfüllen 35
Verbrennungsmotor starten 36
Verbrennungsmotor abstellen 36
Fahren 36
Bremsen 37
Schnitthöhe einstellen 37
Mähen 37
Automatisches Auskuppeln des
Mähwerks programmieren 38
Grasfangkorb abnehmen und einhängen 39
Ziehen von Lasten 40
Betrieb an Hanglagen 41
Mähwerk 41
Mähwerk demontieren 41
Mähwerk montieren 45
Wartung 47
Wartungsplan 48
Gerät reinigen 49
Motorhaube öffnen 49
Motorhaube schließen 49
Auswurfkanal demontieren 50
Auswurfkanal montieren 50
Kraftstoffhahn 50
Füllstand des Motoröls
kontrollieren 51
Motorölwechsel 51
Motoröl einfüllen 52
Sicherheitseinrichtungen kontrollieren 52
Füllstandssensor (Grasfangkorb) reinigen 53
Mähmesser warten 53
Einbaulage des Mähwerks kontrollieren 56
Räder wechseln 56
Reifendruck 58
Schmieren 58
Batteriefach öffnen und schließen 58
Batterie ausbauen und einbauen 59
Sicherungen 60
Aufladen der Batterie über den
Ladestecker 61
Scheinwerferlampe tauschen 62
Verbrennungsmotor 62
Getriebe 62
Aufbewahrung 62
Stilllegung bei längeren Pausen (z. B. Winterpause) 63
Nach längeren Pausen (z. B. Winterpause) 63
Transport 63
Übliche Ersatzteile 63
Zubehör 64
Umweltschutz 64
Verschleiß minimieren und
Schäden vermeiden 64
Konformitätserklärung 65
EU-Konformitätserklärung Aufsitzmäher STIHL RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL 65
Anschrift STIHL Hauptverwaltung 66
Anschriften STIHL Vertriebsgesellschaften 66 Anschriften STIHL Importeure 66
Technische Daten 66
Abmessungen 69 REACH 69
Fehlersuche 70
Serviceplan 73 Übergabebestätigung 73 Servicebestätigung 73
2. Zu dieser
Gebrauchsanleitung
2.1 Allgemein
Diese Gebrauchsanleitung ist eine Originalbetriebsanleitung des Herstellers im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG.
STIHL arbeitet ständig an der Weiterentwicklung seiner Produktpalette; Änderungen des Lieferumfanges in Form, Technik und Ausstattung müssen wir uns deshalb vorbehalten.
Aus den Angaben und Abbildungen dieses Heftes können aus diesem Grund keine Ansprüche abgeleitet werden.
In dieser Gebrauchsanleitung sind eventuell Modelle beschrieben, welche nicht in jedem Land verfügbar sind.
Diese Gebrauchsanleitung ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten, besonders das Recht der Vervielfältigung, Übersetzung und der Verarbeitung mit elektronischen Systemen.
2.2 Anleitung zum Lesen der
Gebrauchsanleitung
Bilder und Texte beschreiben bestimmte Handhabungsschritte.
Sämtliche Bildsymbole, die auf dem Gerät angebracht sind, werden in dieser Gebrauchsanleitung erklärt.
Blickrichtung:
Blickrichtung bei Verwendung „links“ und „rechts“ in der Gebrauchsanleitung: Der Benutzer steht hinter dem Gerät und blickt in Fahrtrichtung vorwärts.
Kapitelverweis:
Auf entsprechende Kapitel und Unterkapitel für weitere Erklärungen wird mit einem Pfeil verwiesen. Das folgende Beispiel zeigt einen Verweis auf ein Kapitel: (⇒ 4.)
Kennzeichnung von Textabschnitten:
Die beschriebenen Anweisungen können wie in den folgenden Beispielen gekennzeichnet sein.
Handhabungsschritte, die das Eingreifen des Benutzers erfordern:
- Schraube (1) mit einem Schraubenzieher lösen, Hebel (2) betätigen ...
Generelle Aufzählungen:
– Einsatz des Produkts bei Sport- oder Wettbewerbsveranstaltungen
Texte mit zusätzlicher Bedeutung:
Textabschnitte mit zusätzlicher Bedeutung werden mit einem der nachfolgend beschriebenen Symbole gekennzeichnet, um diese in der Gebrauchsanleitung zusätzlich hervorzuheben.

Gefahr!
Unfall- und schwere Verletzungsgefahr für Personen. Ein bestimmtes Verhalten ist notwendig oder zu unterlassen.

Warnung!
Verletzungsgefahr für Personen. Ein bestimmtes Verhalten verhindert mögliche oder wahrscheinliche Verletzungen.

Vorsicht!
Leichte Verletzungen bzw. Sachschäden können durch ein bestimmtes Verhalten verhindert werden.

Hinweis
Information für eine bessere Nutzung des Gerätes und um mögliche Fehlbedienungen zu vermeiden.
Bilder mit Textabschnitten:
Handhabungsschritte mit direktem Bezug auf das Bild finden Sie unmittelbar nach der Abbildung mit entsprechenden Positionsziffern.
Beispiel:

Zündschlüssel (1) in Zündschloss (2) stecken.
Texte mit Bildbezug:
Abbildungen, die den Gebrauch des Geräts erklären, finden Sie ganz am Anfang der Gebrauchsanleitung.
Das Kamerasymbol dient zur Verknüpfung der Bilder auf den Bildseiten mit dem entsprechenden Textteil in der Gebrauchsanleitung.

3. Gerätebeschreibung
3.1 Aufsitzmäher

text_image
RT 5097, RT 5097 Z RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL1 Stoßstange
2 Scheinwerfer
3 Motorhaube
4 Tankdeckel
5 Lenkrad
6 Fahrersitz
7 Haltegriff Grasfangkorb mit Bügel Grasfangkorbentriegelung
8 Hebel Grasfangkorbentleerung
9 Grasfangkorb
10 Bügel Getriebefreilauf
11 Hebel Schnitthöhenverstellung
12 Hinterrad
13 Bremspedal
14 Antriebspedal
(Fahrgeschwindigkeit)
15 Mähwerk
16 Tasträder
17 Vorderrad
18 Anhängevorrichtung
19 Füllstandssenor (Grasfangkorb)
20 Auswurfkanal
21 Hebel Fahrersitzverstellung
22 Batteriefach
23 Getränkefach
24 Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen

3.2 Armaturenbrett

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RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z RT 6112 ZL, RT 6127 ZL1 Hebel Fahrtrichtungswahl (Vorwärts – Rückwärts) (⇒ 8.9)
2 Gashebel mit integrierter Chokefunktion
(RT 5097)
(⇒ 8.2)
2 Gashebel
(RT 5097 Z, RT 5112 Z,
RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
(⇒ 8.3)
3 Choke-Knopf
(RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112.1
ZL, RT 6127.1 ZL)
(⇒ 8.4)
4 Schalter Mähwerk
(RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z)
(⇒ 8.5)
5 Zündschloss mit Lichtschalter
(⇒ 8.1)
6 Taste Mähwerk
(RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
(⇒ 8.6)
7 Taste Tempomat
(RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
(⇒ 8.7)
8 Display mit Bedientasten
(RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
(⇒ 10.)
9 Hebel Parkbremse
(⇒ 8.14)
4. Zu Ihrer Sicherheit
4.1 Allgemein

Bei der Arbeit mit dem Gerät sind diese Unfall-Verhütungsvorschriften unbedingt zu befolgen.

Vor der ersten Inbetriebnahme muss die gesamte Gebrauchsanleitung aufmerksam durchgelesen
werden. Bewahren Sie die Gebrauchsanleitung für späteren Gebrauch sorgfältig auf.
Beachten Sie die Bedienungs- und Wartungshinweise, die Sie der separaten Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor entnehmen können.
Diese Vorsichtsmaßnahmen sind für Ihre Sicherheit unerlässlich, die Auflistung ist jedoch nicht abschließend. Benutzen Sie das Gerät stets mit Vernunft und Verantwortungsbewusstsein und denken Sie daran, dass der Benutzer für Unfälle mit anderen Personen oder deren Eigentum verantwortlich ist.

Lebensgefahr durch Erstickung! Erstickungsgefahr für Kinder beim Spielen mit Verpackungsmaterial. Verpackungsmaterial unbedingt von Kindern fernhalten.
Das Gerät inklusive aller Anbauten darf nur an Personen weitergegeben bzw. verliehen werden, die mit diesem Modell und seiner Handhabung grundsätzlich vertraut sind. Die Gebrauchsanleitung ist Teil des Geräts und muss stets mitgegeben werden.
Sicherstellen, dass der Benutzer körperlich, sensorisch und geistig fähig ist, das Gerät zu bedienen und damit zu arbeiten. Falls der Benutzer körperlich, sensorisch oder geistig eingeschränkt dazu fähig ist, darf der Benutzer nur unter Aufsicht oder nach Anweisung durch eine verantwortliche Person damit arbeiten.
Sicherstellen, dass der Benutzer volljährig ist oder entsprechend nationaler Regelungen unter Aufsicht in einem Beruf ausgebildet wird.
Benutzen Sie das Gerät nur ausgeruht und bei guter körperlicher sowie geistiger Verfassung. Wenn Sie gesundheitlich beeinträchtigt sind, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob die Arbeit mit dem Gerät möglich ist. Nach der Einnahme von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, darf nicht mit dem Gerät gearbeitet werden.
Achtung – Unfallgefahr!
Der Aufsitzmäher ist nur zum Rasenmähen bestimmt, ein anderweitiger Gebrauch ist nicht gestattet.
Das Gerät kann mit STIHL Original-Zubehör ausgerüstet werden. Damit sind weitere Anwendungen möglich. Informationen dazu hält der STIHL Fachhändler bereit.
Wegen körperlicher Gefährdung des Benutzers oder anderer Personen darf das Gerät beispielsweise nicht eingesetzt werden (unvollständige Aufzählung):
– zum Schneiden von Rankgewächsen,
– zum Häckseln und Zerkleinern von Baum- und Heckenschnitt,
– zum Reinigen von Gehwegen (Absaugen, Fortblasen),
– zum Schneeräumen mit Hilfe des Mähwerks,
– zur Rasenpflege auf Dachbepflanzungen,
– zum Einebnen von Bodenerhebungen wie z. B. Maulwurfshügeln,
– zum Transportieren von Schnittgut, außer im dafür vorgesehenen Grasfangkorb.
Das Gerät ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Die Beförderung von Personen (insbesondere von Kindern) und Tieren ist nicht gestattet.
Niemals auf das Mähwerk steigen, insbesondere auch nicht auf die Tasträder.
Gegenstände dürfen nicht auf dem Gerät, sondern ausschließlich mit Hilfe eines von STIHL zugelassenen Anhängers (Zubehör) transportiert werden. Die Gewichtsgrenzen sind einzuhalten. (⇒ 13.11)
Beim Einsatz in öffentlichen Anlagen, Parks, Sportstätten, an Straßen und in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ist besondere Vorsicht erforderlich.
Das Gerät darf nicht bei Sport- und Wettbewerbsveranstaltungen eingesetzt werden.
Aus Sicherheitsgründen ist jede Veränderung am Gerät, ausgenommen der fachgerechte Anbau von Zubehör und Anbaugeräten, welche von STIHL zugelassen sind, untersagt, außerdem führt dies zur Aufhebung des Garantieanspruchs. Auskunft über zugelassenes Zubehör und Anbaugeräte erhalten Sie bei Ihrem STIHL Fachhändler.
Insbesondere ist jede Manipulation am Gerät untersagt, welche die Leistung, die Drehzahl des Verbrennungsmotors oder Fahrgeschwindigkeit verändert.
Das Gerät ist mit einer Elektronik ausgerüstet, die nicht verändert oder entfernt werden darf.
Die Gerätesoftware darf aus Sicherheitsgründen niemals verändert oder manipuliert werden.

Achtung! Gefährdung der Gesundheit durch Vibrationen! Übermäßige Belastung durch Vibrationen
kann zu Kreislauf- oder Nervenschäden führen, insbesondere bei Menschen mit Kreislaufproblemen. Wenden Sie sich an einen Arzt, falls Symptome auftreten, die durch Vibrationsbelastung ausgelöst worden sein könnten.
Solche Symptome, die hauptsächlich in den Fingern, Händen oder Handgelenken auftreten, sind zum Beispiel (unvollständige Aufzählung):
– Gefühllosigkeit,
- Schmerzen,
- Muskelschwäche,
– Hautverfärbungen,
– unangenehmes Kribbeln.
Den Lenker während des Betriebs fest aber nicht verkrampft mit beiden Händen an den vorgesehenen Stellen halten.
Arbeitszeiten so planen, dass höhere Belastungen über einen längeren Zeitraum vermieden werden.
4.2 Training – Gebrauch des Geräts erlernen
Machen Sie sich mit den Bedienelementen und den Stellteilen sowie mit dem Gebrauch des Geräts vertraut. Insbesondere muss der Benutzer wissen, wie Arbeitswerkzeug und Verbrennungsmotor des Gerätes rasch angehalten werden können.
Das Gerät darf nur von Personen benutzt werden, die die Gebrauchsanleitung gelesen haben und die mit der Handhabung des Geräts vertraut sind. Vor der erstmaligen Inbetriebnahme muss sich der Benutzer um eine fachkundige und praktische Unterweisung bemühen. Dem Benutzer muss vom Verkäufer oder von einem anderen Fachkundigen erklärt werden, wie das Gerät sicher zu verwenden ist.
Bei dieser Unterweisung sollte dem Benutzer insbesondere bewusst gemacht werden,
– dass für die Arbeit mit dem Gerät äußerste Sorgfalt und Konzentration notwendig sind.
– dass ein Aufsitzmäher, der auf einem Hang abgleitet, nicht durch Betätigen der Bremse kontrolliert werden kann.
Die wesentlichen Ursachen für den Verlust der Kontrolle über den Aufsitzmäher können unter anderem sein:
– mangelnde Bodenhaftung der Räder,
- zu schnelles Fahren,
– unangemessenes Bremsen,
- unsachgemäßer Einsatz (Sportveranstaltungen usw.),
- mangelnde Kenntnisse über Wirkungen, die mit den Bodenverhältnissen zusammenhängen, insbesondere am Hang (siehe unter Kapitel „Zu Ihrer Sicherheit“, Punkt „Arbeiten an Hanglagen“),
- nicht korrektes Anhängen von Lasten und schlechte Lastverteilung.
Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen.
4.3 Transport des Aufsitzmähers
Der Aufsitzmäher kann durch sein Eigengewicht schwere
Quetschverletzungen verursachen. Beim Auf- und Abladen des Aufsitzmähers beim Transport in einem Fahrzeug oder Anhänger ist mit besonderer Vorsicht vorzugehen.
Dieser Aufsitzmäher darf nicht abgeschleppt werden. Für den Transport auf öffentlichen Verkehrswegen muss ein geeignetes Fahrzeug oder ein geeigneter Anhänger verwendet werden.
Aufsitzmäher beim Transport auf einer Ladefläche so befestigen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Immer Parkbremse einlegen. (⇒ 16.)
Vor dem Transport den Antrieb zum Mähmesser bzw. zu den Anbaugeräten auskuppeln.
Beachten Sie beim Transport des Geräts regionale gesetzliche Vorschriften, insbesondere was die Ladungssicherheit und den Transport von Gegenständen auf Ladeflächen betrifft.
Gerät, insbesondere Verbrennungsmotor und Schalldämpfer, nach dem Verladen und vor dem weiteren Transport vollständig auskühlen lassen. Die Ladefläche und der Bereich um Schalldämpfer und Verbrennungsmotor sind während des Transports frei von brennbaren Materialien wie Stroh, Blättern oder trockenen Grasresten zu halten.
4.4 Tanken – Umgang mit Benzin

Lebensgefahr!
Benzin ist giftig und hochgradig entflammbar.
Bewahren Sie Benzin nur in dafür vorgesehenen und geprüften Behältern (Kanistern) auf. Die Verschlusskappen der Tankbehälter sind immer ordnungsgemäß aufzuschrauben und festzuziehen. Defekte Verschlüsse sind aus Sicherheitsgründen auszutauschen.

Benzin von Funken, offenen Flammen, Dauerflammen, Wärmequellen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht
rauchen!
Tanken Sie nur im Freien und rauchen Sie während des Betankens nicht.
Vor dem Tanken Verbrennungsmotor abstellen und abkühlen lassen.
Benzin ist vor dem Starten des Verbrennungsmotors einzufüllen. Während der Verbrennungsmotor läuft oder bei heißer Maschine darf der Tankverschluss nicht geöffnet oder Benzin nachgefüllt werden.
Tankverschluss vorsichtig und langsam öffnen. Druckausgleich abwarten und erst danach Tankdeckel vollständig abnehmen.
Verwenden Sie zum Auftanken einen geeigneten Trichter oder ein Einfüllrohr, damit kein Kraftstoff auf Verbrennungsmotor und Gehäuse bzw. Rasen auslaufen kann.
Kraftstofftank nicht überfüllen!
Um dem Kraftstoff Platz zum Ausdehnen zu lassen, Kraftstofftank niemals über die Unterkante des Einfüllstutzens hinaus befüllen. Zusätzlich Angaben in der Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors beachten


Falls Benzin übergelaufen ist, den Verbrennungsmotor erst starten, nachdem die benzinverschmutzte Fläche gereinigt wurde. Jeglicher Zündversuch ist zu vermeiden, bis sich die Benzindämpfe verflüchtigt haben (trockenwischen).
Verschütteter Kraftstoff ist stets aufzuwischen.
Wenn Benzin auf die Kleidung geraten ist, muss diese gewechselt werden.
Der Tankdeckel ist nach jedem Tankvorgang ordnungsgemäß aufzuschrauben und festzuziehen. Das Gerät darf ohne aufgeschraubten Original-Tankdeckel nicht in Betrieb genommen werden.
Aus Sicherheitsgründen sind Kraftstoffleitung, Kraftstofftank, Tankverschluss und Anschlüsse regelmäßig auf Beschädigungen, Alterung (Brüchigkeit), festen Sitz und undichte Stellen zu überprüfen und bei Bedarf auszutauschen (einen Fachhändler aufsuchen, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler).
Falls der Tank zu entleeren ist, sollte dies im Freien erfolgen.
Verwenden Sie niemals Getränkeflaschen oder Ähnliches zum Entsorgen oder Lagern von Betriebsstoffen wie z. B. Kraftstoff. Personen, insbesondere Kinder, könnten verleitet werden, daraus zu trinken.
Bewahren Sie niemals das Gerät mit Benzin im Tank innerhalb eines Gebäudes auf. Entstehende Benzindämpfe können mit offenem Feuer oder Funken in Berührung kommen und sich entzünden.
Gerät und Kraftstoffbehälter nicht in der Nähe von Heizungen, Heizstrahlern, Schweißgeräten und sonstigen Wärmequellen abstellen.
Explosionsgefahr!
4.5 Bekleidung und Ausrüstung

Während der Arbeit ist immer festes Schuhwerk mit griffiger Sohle zu tragen. Arbeiten Sie
niemals barfuß oder beispielsweise in Sandalen.
Das Gerät darf nur mit langen Hosen und eng anliegender Kleidung in Betrieb genommen werden.
Niemals lose Kleidung tragen, die an beweglichen Teilen (Bedienhebel) hängen bleiben kann – auch keinen Schmuck, keine Krawatten und keine Schals.

Bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie beim Transport des Geräts zusätzlich stets feste Handschuhe tragen
und lange Haare zusammenbinden und sichern (Kopftuch, Mütze etc.).

Beim Schärfen des Mähmessers muss eine geeignete Schutzbrille getragen werden.
Während der Arbeit entsteht Lärm. Lärm kann das Gehör schädigen.
Einen Gehörschutz tragen.
4.6 Vor der Arbeit
Es ist sicherzustellen, dass nur Personen mit dem Gerät arbeiten, welche die Gebrauchsanleitung kennen.
Vor der Inbetriebnahme des Geräts Kraftstoffsystem auf Dichtheit prüfen, besonders die sichtbaren Teile wie z. B. Tank, Tankverschluss,
Schlauchverbindungen. Bei Undichtigkeit oder Beschädigung Verbrennungsmotor nicht starten – Brandgefahr!
Gerät vor der Inbetriebnahme durch Fachhändler instand setzen lassen.
Beachten Sie die kommunalen Vorschriften für die Betriebszeiten von Gartengeräten mit Verbrennungsmotor bzw. Elektromotor.
Überprüfen Sie vollständig das Gelände, auf dem das Gerät eingesetzt wird, und entfernen Sie alle Steine, Stöcke, Drähte, Spielzeug und sonstigen Fremdkörper, die von dem Gerät hochgeschleudert werden können. Hindernisse (z. B. Baumstümpfe, Wurzeln) können im hohen Gras leicht übersehen werden.
Markieren Sie deshalb vor der Arbeit mit dem Gerät alle in der Rasenfläche verborgenen Fremdobjekte (Hindernisse), die nicht entfernt werden können.
Vor dem Gebrauch des Geräts sind defekte sowie abgenutzte und beschädigte Teile zu ersetzen.
Unleserliche oder beschädigte Gefahren- und Warnhinweise am Gerät sind zu
erneuern. Ihr STIHL Fachhändler hält Ersatzklebeschilder und alle weiteren Ersatzteile bereit.
Verletzungsgefahr!
Abgenutzte oder beschädigte Teile (z. B. stumpfe Messer) können die Sicherheit des Geräts beeinträchtigen und zu Verletzungen des Benutzers führen.
Benutzen Sie das Gerät niemals, wenn Schutzeinrichtungen beschädigt oder nicht angebaut sind.
Federbelastete Mechanismen können gespeicherte Energie abgeben. Federbelastete Mechanismen müssen unbeschädigt sein und funktionieren.
Die Funktion der Bremse ist vor jeder Inbetriebnahme zu prüfen. (⇒ 13.5)
Vor jeder Inbetriebnahme ist zu kontrollieren,
– ob sich das Schneidwerkzeug und die gesamte Schneideinheit (Mähmesser, Messerkupplung, Messerbremse, Befestigungsbolzen, Mähwerksgehäuse) in einwandfreiem Zustand befinden. Insbesondere ist auf sicheren Sitz, Beschädigungen sowie Verschleiß zu achten.
- ob der Tankdeckel fest aufgeschraubt ist.
- ob der Tank und kraftstoffführende Teile sowie der Tankdeckel in einwandfreiem Zustand sind.
- ob die Sicherheitseinrichtungen in einwandfreiem Zustand sind und ordnungsgemäß funktionieren.
- ob Bereifung (Luftdruck, Schäden, Abnutzung) und Rahmen in einwandfreiem Zustand sind. Schraubverbindungen sind auf festen Sitz zu prüfen. Insbesondere sind alle Wartungsarbeiten durchzuführen, die im Wartungsplan unter der Rubrik "Vor jeder Inbetriebnahme" angeführt sind. (⇒ 15.1)
Bei Bedarf einen Fachhändler aufsuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
4.7 Während der Arbeit
Arbeiten Sie niemals, während Personen, insbesonders Kinder, oder Tiere in der Nähe sind. Achten Sie darauf, dass
Gras niemals in Richtung Dritte ausgeworfen wird.
Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht bei Regen, Gewitter und insbesondere nicht bei Blitzschlaggefahr.
Abgase:
Lebensgefahr durch Vergiftung! Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörung (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörung, Schwindel, nachlassender Konzentrationsfähigkeit Arbeit sofort einstellen. Diese Symptome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden.
Das Gerät erzeugt giftige
Abgase, sobald der
Verbrennungsmotor läuft. Diese Gase enthalten giftiges
Kohlenmonoxid, ein farb- und geruchloses Gas, sowie andere Schadstoffe. Der
Verbrennungsmotor darf niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen in Betrieb genommen werden.
Starten:
Das Gerät darf nur vom Fahrersitz aus gestartet werden.
Das Gerät auf ebener Fläche starten, nicht in Hanglage.
Der Verbrennungsmotor darf nur in einem gut gelüfteten Arbeitsbereich gestartet werden, insbesondere in Garagen muss auf ausreichende Belüftung geachtet werden.
Vor dem Starten des Verbrennungsmotors Schneidwerkzeug, Anbaugeräte und Antrieb auskuppeln sowie das Bremspedal fest durchdrücken.
Beim Starten ist darauf zu achten, dass ausreichender Abstand zwischen Füßen und Schneidwerkzeug gegeben ist.
Starten Sie niemals den Verbrennungsmotor durch Kurzschließen der Anlasserklemme. Wenn der normale Anlasserschaltkreis umgangen wird, kann sich der Aufsitzmäher plötzlich in Bewegung setzen.
Starten Sie den Verbrennungsmotor niemals, wenn Sie Benzingeruch feststellen – Explosionsgefahr!
Arbeitseinsatz:

Warnung – Verletzungsgefahr!
Beachten Sie den Arbeitsbereich des Mähmessers. Führen Sie niemals Hände oder

Füße an oder unter sich drehende Teile. Berühren Sie niemals das umlaufende Mähmesser. Halten Sie sich immer entfernt von der Auswurföffnung. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist stets einzuhalten.
Arbeiten Sie nur bei Tageslicht oder bei guter künstlicher Beleuchtung.
Beim Fahren außerhalb des Rasens oder wenn nicht gemäht wird, sind die Mähmesser auszukuppeln und das Mähwerk in die höchste Schnittstellung zu bringen.
In der Grasnarbe verborgene Objekte (Rasensprenganlagen, Pfähle, Wasserventile, Fundamente, elektrische Leitungen etc.) müssen umfahren werden. Überfahren Sie niemals solche Fremdobjekte.
Während der Fahrt sollte das Lenkrad immer fest mit beiden Händen gehalten werden.
Besondere Vorsicht ist beim Befahren von Rasenflächen und sonstigen unebenen Flächen geboten, da sich das Lenkrad durch Löcher, Hügel, Schläge usw. selbständig verdrehen kann.
Verletzungsgefahr für Hände und Finger!
Wird während des Betriebs ein Defekt am Tank, am Tankdeckel oder an kraftstoffführenden Teilen (Kraftstoffleitungen) festgestellt, muss sofort der Verbrennungsmotor abgestellt werden. Anschließend ist ein Fachhändler aufzusuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Achten Sie auf Vertiefungen (Löcher) im Gelände und andere nicht sichtbare Gefahrenstellen. Hindernisse können im hohen Gras leicht übersehen werden.
Fahren Sie stets mit angemessener Geschwindigkeit.
Benutzen Sie das Gerät mit besonderer Vorsicht, wenn Sie in der Nähe von Abhängen, Müllhalden, Geländekanten, Gräben und Deichen arbeiten. Insbesondere auf ausreichenden Abstand zu solchen Gefahrenstellen achten.
Besondere Vorsicht ist an unübersichtlichen Stellen, Büschen, Bäumen und anderen Hindernissen geboten, hinter denen sich Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere befinden können.
Den Aufsitzmäher sofort anhalten und die Mähmesser abstellen, wenn jemand den Mähbereich betritt.
Halten Sie den Bereich vor dem Fahrzeug stets im Auge. Achten Sie auf Hindernisse, um ihnen rechtzeitig ausweichen zu können.
Bei Arbeiten innerhalb einer Gruppe müssen Sie anderen stets rechtzeitig mitteilen, was Sie zu tun beabsichtigen. Sicherheitsabstand beachten!
Vor jeder Richtungsänderung ist die Fahrgeschwindigkeit so zu reduzieren, dass der Benutzer jederzeit die Kontrolle über das Gerät behält und der Aufsitzmäher auch nicht umkippen kann.
Beim Betrieb in der Nähe von Straßen und beim Überqueren von Verkehrswegen muss auf andere Verkehrsteilnehmer geachtet werden.
Vor jeder Rückwärtsfahrt den Bereich hinter dem Aufsitzmäher kontrollieren und wenn vorhanden, das Anbaugerät auskuppeln. Niemals rückwärts mähen, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Beim Rückwärtsmähen besondere Vorsicht walten lassen und vor dem Mähbeginn den gesamten Bereich hinter dem Aufsitzmäher gründlich überprüfen.
Besondere Vorsicht ist beim Mähen in der Nähe von Straßen, Radwegen und Gehwegen notwendig. Weggeschleuderte Teile können zu schweren Verletzungen und Beschädigungen führen.
Entleeren Sie den Grasfangkorb nur vom Fahrersitz aus.
Vor dem Entleeren des Grasfangkorbes stets die Mähmesser auskuppeln und warten, bis sie zum Stillstand gekommen sind.
Wird der Aufsitzmäher mit Anbaugeräten betrieben, sind stets die mit den Anbaugeräten mitgelieferten Anweisungen und Sicherheitsvorschriften zu befolgen.
Schalten Sie den Antrieb aus, stellen Sie den Verbrennungsmotor ab und warten Sie, bis die Mähmesser vollkommen still stehen, legen Sie die Parkbremse ein und ziehen Sie den Zündschlüssel ab:
– beim Verlassen bzw. Transport des Gerätes.
– bevor Sie Blockierungen lösen oder Verstopfungen im Auswurfkanal beseitigen.
– bevor Sie den Aufsitzmäher überprüfen, reinigen oder daran arbeiten.
– wenn die Mähmesser auf einen Fremdkörper getroffen sind. Suchen Sie nach Beschädigungen an der Maschine und am Schneidwerkzeug und lassen Sie die erforderlichen Reparaturen durchführen, bevor Sie erneut starten. Überprüfen Sie bei den Modellen RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL zusätzlich die Einbaulage der Mähmesser – das Mähwerk darf nicht eingekuppelt werden, wenn die Schneiden in einem anderen Winkel zueinander stehen als im Kapitel "Mähmesser warten" angegeben. (⇒ 15.13)
– falls das Gerät anfängt, ungewöhnlich stark zu vibrieren. Eine sofortige Überprüfung ist erforderlich.
Stellen Sie den Verbrennungsmotor ab und warten Sie bis die Mähmesser vollkommen stillstehen:
– vor dem Einfüllen von Kraftstoff,
– vor der Abnahme des Grasfangkorbes,
– vor dem Öffnen der Motorhaube.
Fahren mit Tempomat:
Eine Aktivierung des Tempomats bei nassen oder ungünstigen Bodenverhältnissen sowie beim Ziehen von Lasten führt zu erhöhtem Unfallrisiko.
Beim Ausschalten des Tempomats bremst der Aufsitzmäher abrupt ab.
Der Tempomat ist ein Hilfsmittel, das Sie beim Fahren unterstützt. Die Verantwortung für die gefahrene Geschwindigkeit und für rechtzeitiges Bremsen liegt stets beim Benutzer.
Der Tempomat reagiert nicht auf Hindernisse oder veränderte Bodenbeschaffenheit. Kann ein Hindernis
mit der eingestellten Fahrgeschwindigkeit nicht umfahren werden, ist der Tempomat auszuschalten.
Arbeiten an Hanglagen:
Abhänge sind eine der Hauptursachen für Unfälle, bei denen die Kontrolle über den Aufsitzmäher verloren geht und das Gerät umkippt, was schwere oder sogar tödliche Verletzungen verursachen kann.
Es gibt keinen "sicheren" Hang. Das Fahren auf grasbewachsenen Hängen erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Aus Sicherheitsgründen darf das Gerät nicht an Hängen mit einer Steigung über 10° (17,6 %) eingesetzt werden.
Verletzungsgefahr!
10° Hangneigung entsprechen einem vertikalen Anstieg von 17,6 cm bei 100 cm horizontaler Länge.

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max. 10° 100 17,6Um eine ausreichende Schmierung des Verbrennungsmotors sicherzustellen, sind beim Einsatz des Geräts an Hängen ergänzend die Angaben in der mitgelieferten Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu beachten.
Wenn Sie nicht rückwärts den Abhang hinauffahren können oder Zweifel wegen der Sicherheit haben, sollte diese Fläche nicht befahren werden.
Anfahren oder Anhalten in einem Gefälle ist zu vermeiden.
Das Gerät nicht an Stellen wie Abhängen oder Gräben verwenden, an denen es umkippen oder abrutschen kann. Die Gefahr des Umkippens oder Abrutschens wird größer, wenn der Untergrund locker oder feucht ist.
Abhänge sind in Längsrichtung zu befahren. Bei Querfahrten besteht erhöhte Kippgefahr.
Bei Fahrten an Abhängen sollten keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vorgenommen werden. Das Arbeiten in derartigen Situationen erfordert eine vorsichtige, ruhige und gleichmäßige Bedienung des Aufsitzmähers.
Richtungsänderungen an Hanglagen sind zu vermeiden. Wenden Sie nur dann an Abhängen, wenn dies unvermeidlich ist; wenn möglich, fahren Sie langsam und in weitem Bogen in Abwärtsrichtung.
Kein nasses Gras mähen, besonders nicht an Abhängen, da sich auf nassem Gras die Bodenhaftung verringert. Der Aufsitzmäher könnte abrutschen und deshalb vom Benutzer nicht mehr kontrolliert werden.
Beim Befahren von Hängen darf das Getriebe nicht mittels Getriebefreilauf entriegelt werden.
Bei der Bedienung von Anbaugeräten an Abhängen ist besondere Vorsicht geboten (geänderte Gewichtsverteilung am Gerät).
Wenn die Räder durchdrehen sollten oder wenn das Fahrzeug beim Befahren eines Gefälles in Aufwärtsrichtung stecken bleibt, sind die Mähmesser bzw. das Anbaugerät auszukuppeln. Danach ist der Hang in langsamer Abwärtsfahrt und gerader Richtung zu verlassen.
Versuchen Sie niemals, den Aufsitzmäher durch Abstützen mit dem Fuß auf dem Erdboden zu stabilisieren.
Das Gewicht des Grasfangkorbs erhöht die Kippgefahr, insbesondere wenn er gefüllt ist.
Den Grasfangkorb niemals auf einer schiefen Ebene entleeren oder anheben.
Aufgrund von erhöhtem Unfallrisiko darf der Tempomat nicht benutzt werden:
– in Situationen, die das Fahren bei konstanter Geschwindigkeit nicht erlauben (z. B. bei ungünstigen Bodenverhältnissen aufgrund von Nässe oder an Hanglagen).
– auf glattem Untergrund. Die Räder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann schleudern.
– bei schlechter Sicht (z. B. bei Nebel, starkem Regen oder in der Nacht).
Ziehen von Lasten:
Beim Ziehen von Lasten ist besondere Vorsicht geboten, um die Gefahr von schweren oder sogar tödlichen Verletzungen durch Umkippen des Aufsitzmähers zu vermeiden.
Zum Transportieren von Gegenständen nur von STIHL zugelassenes Zubehör verwenden. Der Transport am Aufsitzmäher, im oder auf dem Grasfangkorb ist nicht gestattet.
Zum Ziehen von Lasten nur die Anhängevorrichtung verwenden. Lasten dürfen niemals am Achsgehäuse oder an einer anderen Stelle oberhalb der Anhängevorrichtung befestigt werden.
Angaben zu Zuglast und Stützlast sind im Kapitel "Ziehen von Lasten" zu finden. (⇒ 13.11)
Ein Überschreiten der angegebenen Lasten ist gefährlich und kann Beschädigungen am Gerät (Verbrennungsmotor, Getriebe usw.) zur Folge haben.
Die Lasten sind beim Transportieren an Abhängen so anzupassen, dass die sichere Handhabung des Aufsitzmähers (z. B. Bremsen, Richtungswechsel, Anfahren) immer gewährleistet ist.
Überprüfen Sie, ob die Lasten fachgerecht und fest befestigt wurden. Zum Befestigen von Lasten Spanngurte verwenden.
Auf ausgeglichene Lastverteilung achten.
Entsprechende Zusatzgewichte (Zubehör) verwenden, wenn dies in der Gebrauchsanleitung des Anbaugerätes beschrieben ist.
Fahren Sie keine engen Kurven. Besondere Vorsicht ist beim Rückwärtsfahren geboten.
Keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vornehmen.
Anhalten und Abstellen:
Der Aufsitzmäher sollte nur auf einer ebenen Fläche abgestellt werden.
Vergewissern Sie sich, dass der Aufsitzmäher vollkommen zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie absteigen.

STOP
Achten Sie auf den Nachlauf des Schneidwerkzeuges, der bis zum Stillstand einige Sekunden beträgt.
Vor dem Verlassen des Fahrersitzes die Mähmesser oder den Antrieb zu den Anbaugeräten auskuppeln, das Mähwerk und alle Anbaugeräte absenken, alle Steuerhebel in ihre Neutralstellungen schieben, die
Parkbremse einlegen, den Verbrennungsmotor abstellen und den Zündschlüssel abziehen.
Zündschlüssel so aufbewahren, dass nur befugte Personen Zugriff haben.
4.8 Wartung und Reparaturen

Vor dem Beginn von Reinigungs-, Einstell-, Reparatur- und
Wartungsarbeiten das Gerät auf festem, ebenem Boden abstellen, die Parkbremse einlegen, den Verbrennungsmotor abstellen und abkühlen lassen sowie den Zündschlüssel abziehen.
Vor Arbeiten im Bereich von Verbrennungsmotor, Auspuffkrümmer und Schalldämpfer Gerät auskühlen lassen – insbesondere betrifft dies auch alle Wartungsarbeiten am Mähwerk. Es können Temperaturen von 80°C und mehr erreicht werden.
Verbrennungsgefahr!
Der direkte Kontakt mit Motoröl kann gefährlich sein, außerdem darf Motoröl nicht verschüttet werden. STIHL empfiehlt, das Einfüllen von Motoröl bzw. einen Motorölwechsel dem STIHL Fachhändler zu überlassen.
Reinigung:
Nach dem Betrieb müssen der gesamte Aufsitzmäher und die Anbaugeräte gereinigt werden. Insbesondere sind alle Grasreste zu entfernen, weil die in Grasresten enthaltene Feuchtigkeit auf Dauer zu Schäden führt.
STIHL empfiehlt, keinen Hochdruckreiniger zu verwenden. (⇒ 15.2)
Mähwerk für Reinigungsarbeiten demontieren. Mähwerk niemals mit Strahlwasser (z. B. Gartenschlauch) oder durch Einkuppeln in Wasserpfützen reinigen.
Für Reinigungsarbeiten (z. B. am Rahmen des Aufsitzmähers) niemals nahe an eine Kante oder einen Graben fahren.
Um Brandgefahr zu vermeiden, halten Sie Verbrennungsmotor, Kühlrippen, Batteriefach, den Bereich um Tank und Auspuff frei von Gras, Blättern oder austretendem Öl (Fett).
Reinigen Sie stets den Grasfangkorb.
Wartungsarbeiten:
Es dürfen nur Wartungsarbeiten durchgeführt werden, die in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben sind, alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler ausführen lassen. Sollten Ihnen notwendige Kenntnisse und Hilfsmittel fehlen, wenden Sie sich immer an einen Fachhändler. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur vom STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfügung gestellt.
Verwenden Sie nur Werkzeuge, Zubehöre oder Anbaugeräte, welche von STIHL für dieses Gerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile, sonst kann die Gefahr von Unfällen mit Personenschäden oder Schäden am Gerät bestehen. Bei Fragen sollten Sie sich an einen Fachhändler wenden.
STIHL Original-Werkzeuge, -Zubehör und -Ersatzteile sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Gerät und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt. STIHL Original-Ersatzteile
erkennt man an der STIHL-Ersatzteilnummer, am Schriftzug STIHL und gegebenenfalls am STIHL Ersatzteilkennzeichen. Auf kleinen Teilen kann das Zeichen auch allein stehen.
Der Aufsitzmäher und alle Anbaugeräte sollten einmal im Jahr vom Fachhändler überprüft werden. (⇒ 15.1)
Halten Sie Warn- und Hinweisaufkleber stets sauber und lesbar. Beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber sind durch neue Originalschilder von Ihrem STIHL Fachhändler zu ersetzen. Falls ein Bauteil durch ein Neuteil ersetzt wird, achten Sie darauf, dass das Neuteil dieselben Aufkleber erhält.
Aus Sicherheitsgründen sind kraftstoffführende Bauteile (Kraftstoffleitung, Kraftstoffhahn, Kraftstofftank, Tankverschluss, Anschlüsse usw.) regelmäßig auf Beschädigungen und undichte Stellen zu überprüfen und bei Bedarf von einem Fachmann auszutauschen (STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler).
Bevor mit Arbeiten an oder in der Nähe von elektrischen Komponenten begonnen wird, muss das Minuskabel (−) an der Batterie abgeklemmt werden.
Das Gerät ist mit zahlreichen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Diese Vorrichtungen dürfen nicht entfernt oder modifiziert (überbrückt usw.) werden und müssen in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Arbeiten an den Sicherheitsvorrichtungen dürfen nur von einem Fachmann ausgeführt werden. STIHL empfiehlt dafür den STIHL Fachhändler.
Achten Sie darauf, dass die Bewegung eines Schneidwerkzeugs zur Drehung der übrigen Schneidwerkzeuge führt.
Halten Sie alle Muttern, Bolzen und Schrauben, besonders die Messerbefestigungsschrauben, fest angezogen, damit sich das Gerät in einem sicheren Betriebszustand befindet.
Abgenutzte oder beschädigte Teile sind aus Sicherheitsgründen sofort auszutauschen.
Prüfen Sie regelmäßig die Grasfangeinrichtung (z. B. Grasfangkorb, Auswurfkanal) auf Verschleiß, Beschädigung oder Verlust der Funktionsfähigkeit.
Arbeiten unter der Maschine erfordern besondere Vorsicht aufgrund des Gewichts des Aufsitzmähers. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Dieser verfügt über eine Arbeitsgrube oder hydraulische Arbeitsbühne.
Kontrollieren Sie die sichere Befestigung der Vorder- und Hinterräder.
Halten Sie den Aufsitzmäher und die Anbaugeräte stets in einwandfreiem Betriebszustand; alle Sicherheitseinrichtungen müssen vorhanden und in einwandfreiem Betriebszustand sein.
Auf korrekten Luftdruck in den Reifen achten. Der Luftdruck, der in der Gebrauchsanleitung angegeben ist, darf nicht überschritten werden.
Arbeiten an den Mähmessern nur mit dicken Arbeitshandschuhen und unter äußerster Vorsicht vornehmen.
Die Funktion der Bremse regelmäßig in kurzen Abständen überprüfen und nötigenfalls die erforderlichen Einstellungen bzw. Wartungsarbeiten von einem Fachmann durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Elektrik und Batterie:
Um Funkenbildung durch einen Kurzschluss zu vermeiden, muss stets zuerst das Minuskabel (−) an der Batterie ab- und als Letztes wieder angeklemmt werden.

Bei allen Arbeiten an der Batterie niemals rauchen. Funken, offene Flammen und sonstige Wärmequellen sind
von der Batterie fernzuhalten.
Bei der Verwendung von Starthilfekabeln ist besondere Vorsicht nötig. Beachten Sie betreffende Anweisungen, um Schäden am Aufsitzmäher zu vermeiden (insbesondere Anlasser maximal 10 Sekunden betätigen). (⇒ 13.2)
Beachten Sie beim Laden der Batterie mit einem anderen Ladesystem die Anweisungen im Kapitel "Batterie laden". (⇒ 15.21)
Batterie niemals öffnen und nicht fallen lassen.
Die Batterie immer in einem geschlossenen Raum mit guter Belüftung, trocken und gegen Witterung geschützt, aufladen.
Anschlüsse der Batterie nicht kurzschließen.
Deformierte oder defekte (auslaufende) Batterien dürfen nicht verwendet werden und müssen ausgetauscht sowie umweltgerecht entsorgt werden. Beachten Sie die länderspezifischen Vorschriften.
Bei defekten Batterien kann Flüssigkeit austreten. Kontakt vermeiden! Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch
nehmen. Austretende Batterieflüssigkeit kann zu Hautreizungen, Verbrennungen und Verätzungen führen.
Untersuchen Sie regelmäßig durch Sichtkontrolle die Anschlusskabel an der Batterie auf Beschädigungen. Lassen Sie beschädigte Kabel von einem Fachmann ersetzen.
Die Sicherungen dürfen niemals überbrückt werden. Setzen Sie nie eine Sicherung mit einer anderen als der vorgeschriebenen Belastbarkeit (Ampere) ein.
4.9 Lagerung bei längeren Betriebspausen
Lassen Sie den Verbrennungsmotor abkühlen, bevor Sie das Gerät in einem geschlossenen Raum abstellen.
Den Aufsitzmäher mit entleertem Tank und den Kraftstoffvorrat in einem abschließbaren und gut durchlüfteten Raum aufbewahren.
Bewahren Sie das Gerät niemals mit Benzin im Kraftstofftank innerhalb eines Gebäudes auf, in dem möglicherweise Benzindämpfe mit offenem Feuer oder Funken in Berührung kommen können.
Falls der Tank zu entleeren ist (z. B. Stilllegung vor der Winterpause), sollte das Entleeren des Kraftstofftanks nur im Freien erfolgen (Tank z. B. durch Laufenlassen des Verbrennungsmotors im Freien entleeren).
Das Gerät im betriebssicheren Zustand lagern.
Der Zündschlüssel muss immer abgezogen und sicher aufbewahrt werden, um eine unbefugte oder unsachgemäße Benutzung durch Kinder und andere Personen zu verhindern.
Aufsitzmäher vor der Lagerung (z. B. Winterpause) gründlich reinigen. Trockene Grasreste und Blätter in der Nähe des Schalldämpfers können sich entzünden. Entzündungsgefahr!
Lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen, bevor Sie es abdecken.
Vor der Einlagerung alle notwendigen Wartungsarbeiten durchführen. (⇒ 15.1)
Wenn der Aufsitzmäher für längere Zeit außer Betrieb genommen wird, sind die Batteriekabel abzuklemmen. STIHL empfiehlt, die Batterie auszubauen und voll geladen in einem trockenen und verschlossenen Raum einzulagern. (⇒ 15.19)
Stellen Sie sicher, dass Batterien vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) geschützt sind.
4.10 Entsorgung
Abfallprodukte wie Altöl oder Kraftstoff, gebrauchte Schmiermittel, Filter, Batterien und ähnliche Verschleißteile können den Menschen, Tieren und der Umwelt schaden und müssen deshalb fachgerecht entsorgt werden.
Wenden Sie sich an Ihr Recycling-Center oder Ihren Fachhändler, um zu erfahren, wie Abfallprodukte fachgerecht zu entsorgen sind. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Stellen Sie sicher, dass ein ausgedientes Gerät einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Machen Sie das Gerät vor
der Entsorgung unbrauchbar. Um Unfällen vorzubeugen, entfernen Sie dazu insbesondere den Zündschlüssel, die Batterie und die Zündkabel am Verbrennungsmotor.
Verletzungsgefahr durch das Mähmesser!
Lassen Sie auch einen ausgedienten Aufsitzmäher niemals unbeaufsichtigt. Stellen Sie sicher, dass das Gerät und insbesondere die Mähmesser außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Die Batterie muss getrennt vom Gerät entsorgt werden. Es ist sicherzustellen, dass Batterien sicher und umweltgerecht entsorgt werden.
5. Symbolbeschreibung

Achtung!
Vor Inbetriebnahme Gebrauchsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten.

Verletzungsgefahr!
Vor allen Arbeiten am Schneidwerkzeug, vor Wartungs- und Reinigungsarbeiten Zündschlüssel abziehen.

Achtung!
Vorsicht vor fortschleudern- den Objekten - Abstand halten und Dritte fernhalten.

Achtung!
Bei laufendem Verbrennungsmotor auf fortschleudernde Teile achten – mit Grasfangkorb oder Deflektor (Sonderzubehör) arbeiten.

Verletzungsgefahr!
Nicht an Hängen über 10° (17%) Neigung fahren oder mähen.
Kippgefahr!

Verletzungsgefahr!
Dritte aus dem Gefahrenbereich fernhalten.



Achtung!
Niemals bei laufendem
Verbrennungsmotor in den Arbeitsbereich der Mähmesser hineingreifen.
Verletzungsgefahr!
Mähwerk nicht betreten.

Verbrennungsgefahr!
Heiße Oberflächen nicht berühren und Abstand halten. Teile des Verbrennungsmotors, insbesondere Schalldämpfer, werden extrem heiß.

Lebensgefahr durch Vergiftung!
Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörung (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörung, Schwindel, nachlassender Konzentrationsfähigkeit Arbeit sofort einstellen. Diese Symptome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden.

Lebensgefahr!
Benzin ist giftig und hochgradig entflammbar. Benzin von Funken, offenen Flammen, Dauerflammen, Wärmequellen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen!
Vor dem Tanken Verbrennungsmotor abstellen und abkühlen lassen.

Verletzungsgefahr!
Während der Arbeit entsteht Lärm. Lärm kann das Gehör schädigen.
Einen Gehörschutz tragen.

6. Lieferumfang

Pos. Bezeichnung Stk.
A Grundgerät 1
B Grasfangkorb 1
C Zündschlüssel 2
- Gebrauchsanleitung 1
- Gebrauchsanleitung
Verbrennungsmotor
1
7. Arbeiten vor der Erstinbetriebnahme

Warnung!
Vor allen Arbeiten am Aufsitzmäher das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten! (⇒ 4.)
- Füllstand des Motoröls kontrollieren.
(⇒ 15.8)
• Kraftstoff einfüllen. (⇒ 13.1)
• Kraftstoffhahn öffnen. (⇒ 15.7)
• Reifendruck optimieren. (⇒ 15.16)
8. Bedienelemente
8.1 Zündschloss mit Lichtschalter
Das Zündschloss dient zum
Starten und Abstellen des
Verbrennungsmotors und zum
Ein- und Ausschalten der Scheinwerfer.


Schäden am Gerät vermeiden!
Das Einstecken und Abziehen des Zündschlüssels funktioniert nur in der Position "Verbrennungsmotor aus".
Das Zündschloss nur mit dem passenden Zündschlüssel bedienen – niemals Schraubendreher oder Ähnliches verwenden.

text_image
STOP 2 1Zündschlüssel (1) in das Zündschloss (2) stecken.
Durch Drehen des Zündschlüssels können folgende vier Positionen ausgewählt werden:
Verbrennungsmotor aus:
Der Verbrennungsmotor ist ausgeschaltet bzw. wird
abgestellt. Das Licht ist ausgeschaltet, der Zündschlüssel kann abgezogen werden.
Licht ein (Betrieb mit Licht):
Laufender Verbrennungsmotor: Das Licht wird eingeschaltet, der Verbrennungsmotor läuft weiter.
Ausgeschalteter Verbrennungsmotor:
Das Licht wird eingeschaltet.
Zündung ein bzw.
Verbrennungsmotor läuft:
Die Zündung wird eingeschaltet, das Licht ist ausgeschaltet.
Nach dem Anlassen springt der Zündschlüssel automatisch in diese
Position zurück und der
Verbrennungsmotor läuft.



Verbrennungsmotor anlassen:
Wenn alle sicherheitsrelevanten
Punkte für das Starten erfüllt sind und der Zündschlüssel in diese Position gedreht wird, startet der Verbrennungsmotor.
Beim Loslassen des Zündschlüssels springt dieser wieder zurück in die Position "Verbrennungsmotor läuft".



Hinweis
Bei ausgeschaltetem
Verbrennungsmotor wird in den
Positionen "Licht ein" und
"Zündung ein" nach 20 Sekunden ein Signalton aktiviert. Das akustische Signal weist darauf hin dass die Batterie entladen wird.
Zum Deaktivieren des Signaltons Zündschlüssel in Position
"Verbrennungsmotor aus" drehen
bzw. Verbrennungsmotor anlassen.
8.2 Gashebel mit Choke-Funktion (RT 5097)
Zum Starten eines kalten
Verbrennungsmotors Gashebel bei
Modell RT 5097 in Choke-Position stellen.

Warmen Verbrennungsmotor ohne
Sobald der Verbrennungsmotor läuft, Choke deaktivieren.
Gashebel bei laufendem
Verbrennungsmotor niemals in
Choke-Position bringen.
Choke-Position:


text_image
1 2Gashebel (1) ganz nach vorne in die Choke-Position schieben (Raststufe beachten).
Drehzahl des
Verbrennungsmotors einstellen:


Bei Mährarbeiten und zum Starten des Verbrennungsmotors Gashebel in MAX-Position stellen.

Wird der Gashebel (1) nach unten oder nach oben geschoben, so ändert sich die Drehzahl des Verbrennungsmotors und bei eingekuppeltem Mähwerk die Drehzahl der Mähmesser.
MAX-Position:
Wird der Gashebel (1) nach vorne in Richtung MAX-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors erhöht.
MIN-Position:
Wird der Gashebel (1) nach hinten in Richtung MIN-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors verringert.
8.3 Gashebel (RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
Drehzahl des
Verbrennungsmotors einstellen:


Bei Mährarbeiten und zum Starten des Verbrennungsmotors Gashebel in MAX-Position stellen. Zum Starten eines kalten Verbrennungsmotors zusätzlich Choke-Knopf betätigen.

Wird der Gashebel (1) nach unten oder nach oben geschoben, ändert sich die Drehzahl des Verbrennungsmotors und bei eingekuppeltem Mähwerk die Drehzahl der Mähmesser.
MAX-Position:
Wird der Gashebel (1) nach vorne in Richtung MAX-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors erhöht.
MIN-Position:
Wird der Gashebel (1) nach hinten in Richtung MIN-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors verringert.
8.4 Choke-Knopf (RT 5097 Z,
RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
Zum Starten eines kalten
Verbrennungsmotors sind die Modelle RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL mit einem Choke-Knopf ausgestattet.
i Warmen Verbrennungsmotor ohne Choke starten.
Sobald der Verbrennungsmotor läuft, Choke-Knopf zurück in die Ausgangsposition drücken.
Choke bei laufendem
Verbrennungsmotor niemals aktivieren.
Choke aktivieren:

Vor dem Startvorgang Choke-Knopf (1) bis zum Anschlag herausziehen.
Choke deaktivieren:
- Choke-Knopf bis zum Anschlag eindrücken.
8.5 Schalter Mähwerk (RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z)
Mit dem Schalter Mähwerk kann das Mähwerk bei laufendem
Verbrennungsmotor und unter Beachtung aller Sicherheitseinrichtungen (⇒ 12.) eingekuppelt werden.
Schäden am Gerät vermeiden! Mähmesser nicht in hohem Gras oder in der niedersten Schnittstufe einkuppeln.
Mähwerk nur bei maximaler Drehzahl (Gashebel in MAX-Position) aktivieren.
Mähwerk einkuppeln:

Schalter Mähwerk (1) an der Oberseite bis zum Anschlag drücken.
Mähwerk auskuppeln:

Schalter Mähwerk (1) an der Unterseite bis zum Anschlag drücken.
Bei Bedarf kann die Elektronik so programmiert werden, dass das Mähwerk bei vollem Grasfangkorb automatisch ausgekuppelt wird. (⇒ 13.8)
8.6 Taste Mähwerk (RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
Mit der Taste Mähwerk kann das Mähwerk bei laufendem

Verbrennungsmotor und unter Beachtung aller Sicherheitseinrichtungen ( 12.) eingekuppelt werden.
Schäden am Gerät vermeiden! Mähmesser nicht in hohem Gras oder in der niedersten Schnittstufe einkuppeln. Mähwerk nur bei maximaler Drehzahl (Gashebel in MAX-Position) aktivieren.
Mähwerk einkuppeln:

text_image
Mode Set 2 1Taste Mähwerk (1) mindestens 1 Sekunde drücken. Das Mähwerk ist eingekuppelt, sobald am Display das Symbol "Mähwerk aktiv" (2) erscheint.
Mähwerk auskuppeln:
- Taste Mähwerk drücken. Das Mähwerk ist ausgekuppelt, sobald am Display das Symbol "Mähwerk aktiv" erlischt.

Bei Bedarf kann die Elektronik so programmiert werden, dass das Mähwerk bei vollem Grasfangkorb automatisch ausgekuppelt wird. (⇒ 13.8)
8.7 Taste Tempomat (RT 6112 ZL, RT 6127 ZL)
Mit der Taste Tempomat wird während der Fahrt die momentane Fahrgeschwindigkeit fixiert.


Beim Rückwärtsfahren erscheint nach Drücken der Taste Tempomat zwar das Symbol "Tempomat aktiv" im Display, der Tempomat bleibt aber aus Sicherheitsgründen deaktiviert.
Tempomat aktivieren:

text_image
2 Mode Set 1Die gewünschte Fahrgeschwindigkeit wählen und die Taste Tempomat (1) mindestens 1 Sekunde drücken. Der Tempomat ist aktiviert, sobald im Display
das Symbol "Tempomat aktiv" (2) erscheint. Das Antriebspedal ist fixiert und die momentane Fahrgeschwindigkeit wird gehalten. Der Fuß kann vom Antriebspedal genommen werden.
Tempomat deaktivieren:

Verletzungsgefahr!
Vor dem Deaktivieren des Tempomats Fuß auf das Antriebspedal stellen, um ein Zurückspringen des Antriebspedals und dadurch ein abruptes Abbremsen des Aufsitzmähers zu vermeiden.
- Taste Tempomat drücken, Fahrersitz verlassen oder Bremspedal betätigen. Der Tempomat ist deaktiviert, sobald das Symbol "Tempomat aktiv" erlischt.
8.8 Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen
Mit dem Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen wird das Mähwerk für das Mähen in Fahrtrichtung Rückwärts freigegeben. Erfolgt keine Freigabe, wird das Mähwerk aus Sicherheitsgründen automatisch ausgekuppelt.


Für das Rückwärtsmähen Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen (1) innerhalb eines definierten Zeitfensters mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen.
1 Freigabe bei ausgekuppeltem Mähwerk:
- Aufsitzmäher anhalten und Fahrtrichtung Rückwärts wählen. (⇒ 8.9)
- Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen.
- Mähwerk einkuppeln und Rückwärtsmähen innerhalb von 5 Sekunden starten. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6) Eine Freigabe ist auch bis zu 1 Sekunde nach dem Anfahren möglich.
2 Freigabe bei eingekuppeltem Mähwerk:
- Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen im laufenden Mähbetrieb mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen.
- Innerhalb von 5 Sekunden in Fahrtrichtung Rückwärts umschalten und weitermähen. (⇒ 8.8) Eine Freigabe ist auch bis zu 1 Sekunde nach dem Wechsel der Fahrtrichtung möglich.

Wird der Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen dauerhaft gedrückt, muss der Schalter innerhalb des Zeitfensters entlastet und erneut betätigt werden.
Bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL blinkt bis zur Freigabe das Symbol "Rückwärtsmähen" im Display. (⇒ 10.5)
8.9 Hebel Fahrtrichtungswahl
Mit Hilfe des Hebels Fahrtrichtungswahl wird die Fahrtrichtung ausgewählt.
Nach Betätigen des Antriebspedals fährt der Aufsitzmäher in die gewählte Richtung – durch die alleinige Betätigung des Hebels Fahrtrichtungswahl setzt sich das Gerät nicht in Bewegung.


Bei gedrücktem Antriebspedal ist der Hebel Fahrtrichtungswahl aus Sicherheitsgründen gesperrt. Vor dem Betätigen des Hebels Fahrtrichtungswahl deshalb Antriebspedal entlasten.
Fahrtrichtung auswählen:

Fahrtrichtung Vorwärts:
Hebel Fahrtrichtungswahl (1) in die vordere Position stellen.
Fahrtrichtung Rückwärts:
Hebel Fahrtrichtungswahl (1) in die hintere Position stellen.
8.10 Lenkrad

Warnung!
Während der Fahrt das Lenkrad immer fest mit beiden Händen halten.

text_image
L R 1Drehen am Lenkrad (1) nach links L oder rechts R ändert die Fahrtrichtung des Gerätes.
Je weiter das Lenkrad (1) gedreht wird, umso kleiner wird der Wenderadius.
8.11 Fahrersitzverstellung
Der Fahrersitz ist in sieben Raststufen verstellbar.

- Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
- Auf den Fahrersitz setzen und die rechte Hand auf das Lenkrad geben.

1 Mit der linken Hand Hebel Fahrersitzverstellung (1) anheben und halten.
2 Fahrersitz (2) in die gewünschte Position bringen. Anschließend Hebel Fahrersitzverstellung loslassen und einrasten lassen.
8.12 Antriebspedal

Hinweis
Vor der Betätigung des Antriebspedals darauf achten, dass die richtige Fahrtrichtung am Hebel Fahrtrichtungswahl ausgewählt ist. Wenn die Parkbremse eingelegt oder das Bremspedal gedrückt ist, kann das Antriebspedal nicht betätigt werden.
Mit Hilfe des Antriebspedals wird die Fahrtgeschwindigkeit stufenlos reguliert.


Fuß vom Antriebspedal (Fahrantrieb) (1) nehmen.
Fahrgeschwindigkeit verringern:
Druck auf das Antriebspedal (1) verringern.

Fahrgeschwindigkeit erhöhen:
Antriebspedal (1) nach unten drücken.

8.13 Bremspedal
Mit Hilfe des Bremspedals kann das Gerät während der Fahrt abgebremst bzw. im Stillstand blockiert werden.

Bremspedal (1) drücken. Je stärker das Bremspedal (1) betätigt wird, desto mehr werden die hinteren Räder abgebremst.

Warnung!
Das Gerät niemals mit einer defekten Bremse in Betrieb nehmen. Eine defekte Bremse immer von einem Fachhändler reparieren oder einstellen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Versuchen Sie niemals, die Bremse selbst zu warten.
8.14 Parkbremse
Durch die eingelegte Parkbremse werden die Hinterräder des Gerätes blockiert. Dadurch wird verhindert, dass sich der Aufsitzm selbstständig in Bewegung setzen (z. B. an Abhängen usw.).


Hinweis
Vor dem Einlegen der Parkbremse immer die Funktion der Bremse überprüfen.
Parkbremse einlegen:

Bremspedal (1) mit dem Fuß bis zum Anschlag nach unten drücken und halten. Hebel Parkbremse (2) nach oben ziehen.
- Das Bremspedal wieder loslassen. Die Parkbremse ist aktiviert, wenn das Bremspedal in gedrückter Position bleibt. Bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL erscheint bei eingelegter Parkbremse das Symbol "Parkbremse eingelegt" im Display. (⇒ 10.5)
- Den Hebel Parkbremse loslassen. Dieser klappt nach unten. Die Hinterräder sind blockiert.
Parkbremse lösen:

Mit dem Fuß kurz auf das Bremspedal (1) drücken.
- Das Bremspedal geht in die ursprüngliche Ausgangsposition (in den nicht gedrückten Zustand) zurück. Die Parkbremse ist deaktiviert und die Hinterräder sind nicht mehr blockiert.
8.15 Hebel Schnitthöhenverstellung
Mit Hilfe des Hebels Schnitthöhenverstellung können 8 Schnittstufen eingestellt werden.
Mähwerk heben und senken:

Verletzungsgefahr! Den Hebel Schnitthöhenverstellung während des Verstellvorgangs stets fest halten. Schnitthöhe nur bei Stillstand des Aufsitzmähers verstellen.

Das Entriegeln des Hebels Schnitthöhenverstellung ist davon abhängig, ob das Mähwerk montiert bzw. demontiert ist.

Hebel Schnitthöhenverstellung entriegeln: Mit montiertem Mähwerk Hebel Schnitthöhenverstellung (1) nach innen (zum Fahrersitz) ziehen und halten. Mit demontiertem Mähwerk Hebel Schnitthöhenverstellung (1) leicht nach unten drücken und dann nach innen (zum Fahrersitz) ziehen und halten.


text_image
-1 -2 3 4 5 6 7 8Entriegelten Hebel Schnitthöhenverstellung (1) nach oben bzw. unten führen und gewünschte Schnitthöhe einstellen.

Hebel Schnitthöhenverstellung verriegeln: Hebel Schnitthöhenverstellung (1) nach außen führen, bis er in der gewählten Raststufe einrastet.
8.16 Hebel Grasfangkorbentleerung
Mit Hilfe des Hebels
Grasfangkorbentleerung kann der Grasfangkorb entleert werden, ohne dass der Benutzer den Fahrersitz verlassen muss.

• Mähwerk auskuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
• Gerät bis zum Stillstand abbremsen.
- Bremspedal gedrückt halten oder Parkbremse einlegen.

Hebel Grasfangkorbentleerung (1) nach oben herausziehen.

Hebel Grasfangkorbentleerung (1) nach vorne drücken. Der Grasfangkorb (2) schwenkt nach oben und das Schnittgut fällt heraus.
Bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL erscheint bei hochgeschwenktem Grasfangkorb das Symbol "Geöffneter oder fehlender Grasfangkorb" im Display. (⇒ 10.5)
- Hebel Grasfangkorbentleerung langsam nach hinten führen und den Grasfangkorb wieder an der Rückwand einrasten lassen.
- Den Hebel Grasfangkorbentleerung nach unten drücken und in die eingezogene Ausgangsposition bringen.
8.17 Bügel Grasfangkorbentriegelung

Warnung!
Beim Betätigen des Bügels Grasfangkorbentriegelung darauf achten, dass keine Finger eingeklemmt werden.
Der Bügel Grasfangkorbentriegelung befindet sich unterhalb des Haltegriffs Grasfangkorb.
Vor dem Ein- bzw. Aushängen des Grasfangkorbes muss der Bügel Grasfangkorbentriegelung nach oben gezogen und gehalten werden.
Grasfangkorb entriegeln:

Bügel Grasfangkorbentriegelung (1) ganz nach oben ziehen und halten.
- Der Grasfangkorb ist entriegelt und kann abgenommen werden.
Grasfangkorb verriegeln:

Nach dem Einhängen des Grasfangkorbes den gezogenen Bügel Grasfangkorbentriegelung (1) loslassen. Dabei darauf achten, dass die Verriegelung vollständig einrastet.
– Nach dem Verriegeln ist der Grasfangkorb wieder am Gerät fixiert.
8.18 Bügel Getriebefreilauf
Das Getriebe kann mit dem Bügel Getriebefreilauf ausgekuppelt (z. B. zum

Schieben des Gerätes) bzw. eingekuppelt (für den Fahrantrieb) werden.

Warnung! Quetschverletzungen möglich! Bügel Getriebefreilauf nur auf ebenen Flächen herausziehen, da sich das Gerät selbstständig in Bewegung setzen kann. Wird das Gerät mit ausgekuppeltem Getriebe abgestellt, muss die Parkbremse eingelegt werden.
Getriebe auskuppeln:

Bügel Getriebefreilauf (1) bis zum Anschlag nach außen ziehen und nach oben anheben.
Getriebe einkuppeln:

Bügel Getriebefreilauf (1) nach unten führen und bis zum Anschlag nach innen drücken.
8.19 Füllstandssensor (Grasfangkorb)
Ist der Grasfangkorb gefüllt, wird ein Dauerton aktiviert. Dadurch wird signalisiert, dass der Grasfangkorb zu entleeren ist.

Der Dauerton wird durch Auskuppeln des Mähwerks deaktiviert.
Durch die Veränderung der Länge des Füllstandssensors (Grasfangkorb) wird der Zeitpunkt des Signals für den gefüllten Grasfangkorb beeinflusst.
Damit können Sie das Befüllen des Grasfangkorbs auf die Beschaffenheit des Schnittgutes abstimmen.
In der Regel bewirkt ein kürzerer Sensor ein späteres Auslösen des Signals (der Grasfangkorb wird mehr gefüllt, ideal bei sehr trockenem Schnittgut).
Der Füllstandssensor kann in 6 Rastpositionen verstellt werden.
Im Auslieferungszustand ist der Füllstandssensor (Grasfangkorb) ganz ausgezogen.
Fühler Füllstandssensor verstellen:
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)

Schieber (1) des Füllstandssensors (Grasfangkorb) durch Verschieben in Pfeilrichtung verlängern oder verkürzen.
• Grasfangkorb einhängen. (⇒ 13.10)
9. Elektronik
Der Aufsitzmäher ist mit einer Elektronik ausgestattet, die vor jedem Startvorgang und während des Betriebs alle Sicherheitseinrichtungen überprüft und somit einen sicheren Betrieb gewährleistet.
Die Elektronik der Modelle RT 6112 ZL und RT 6127 ZL steuert auch das Display. Bei diesen Modellen werden deshalb im Display zusätzliche Informationen angezeigt.
9.1 Selbstdiagnose beim Startvorgang
Vor dem Starten des Verbrennungsmotors wird durch die Elektronik eine Selbstdiagnose durchgeführt. Dabei werden Schalter, Kabel usw. auf korrekte Funktion überprüft.
Aktivieren der Selbstdiagnose:
• Auf den Fahrersitz setzen.
• Parkbremse lösen. (⇒ 8.14)
- Zündschlüssel in Position "Zündung ein" drehen (⇒ 8.1) – dabei keine Taste, keinen Schalter und kein Pedal betätigen.
Selbstdiagnose ohne Fehler:
Ein kurzer Piepton wird aktiviert – die Elektronik ist aktiviert und der Aufsitzmäher ist startbereit.
RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:
Im Display werden alle Symbole für 2 Sekunden angezeigt. Die Betriebsstunden können für 5 Sekunden abgelesen werden.
- Verbrennungsmotor starten. (⇒ 13.2)
Selbstdiagnose mit Fehler:
Ein Dauerpiepton bzw. drei aufeinander folgende Pieptöne werden aktiviert.
Ein Dauerpiepton signalisiert einen Defekt an der Elektronik oder eine verpolt angeschlossene Batterie.
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (⇔ 8.1)
- Polung der Batterieanschlüsse kontrollieren und Kabel gegebenfalls korrekt anschließen. (⇒ 15.19)
- Selbstdiagnose wiederholen. Bleibt der Dauerpiepton auch nach dem korrekten Anschluss der Batterie aktiv, liegt ein Elektronikdefekt vor. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Drei aufeinander folgende Pieptöne signalisieren einen Defekt an der Elektrik (Kurzschluss) oder im Sitzkontaktschalter. Der Verbrennungsmotor lässt sich nicht starten.
RT 6112 ZL, RT 6127 ZL: Im Display blinken die entsprechenden Symbole und der Text ERROR.
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (⇒ 8.1)
- Detaillierte Diagnose durch den Fachhändler durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
9.2 Defekt am Aufsitzmäher während des Betriebs
Die Elektronik überwacht den sicheren Zustand während des Betriebs. Bei einem Defekt in der Elektrik (Kurzschluss, lose Stecker, Kabelbruch) werden drei aufeinander folgende Pieptöne aktiviert.
Der Verbrennungsmotor wird abgestellt – bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL blinken das jeweilige Symbol und der Text "ERROR" im Display.
Verhalten:
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (⇔ 8.1)
- Selbstdiagnose aktivieren. (⇒ 9.1)

Kann der Defekt nicht beseitigt werden, ist eine detaillierte Diagnose nötig. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
9.3 Störung der Elektronik
In seltenen Fällen kann während des Betriebs eine Störung der Elektronik selbst auftreten. Ein Dauerpiepton wird aktiviert und der Verbrennungsmotor wird abgestellt.
Verhalten:
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (⇒ 8.1)
- Selbstdiagnose aktivieren. (⇒ 9.1)
- Verbrennungsmotor neu starten. (⇒ 13.2)

Kann der Defekt nicht beseitigt werden, ist eine detaillierte Diagnose nötig. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
10. Display RT 6112 ZL, RT 6127 ZL
Im Display werden Störungen, Betriebsinformationen und aktive Funktionen angezeigt.

Das Display ist konstruktiv gegen Beschädigungen (z. B. durch Wasser) geschützt. Es kann bei Temperaturschwankungen und bei hoher Luftfeuchtigkeit beschlagen. Eingedrungene Feuchtigkeit entweicht nach der Inbetriebnahme des Aufsitzmähers unterstützt durch die Wärme des Verbrennungsmotors innerhalb von wenigen Minuten.

text_image
1 11 10 9 1 13 12 Mode 3 4 5 6 7 8 2 Set1 5-stellige Segmentanzeige
(⇒ 10.1)
2 Taste Set ( 10.2)
3 Taste Mode ( 10.3)
Störungen ( 10.4)
4 Motoröldruck zu gering (RT 6127 ZL)
5 Batteriestörung
Betriebsinformationen ( 10.5)
6 Rückwärtsmähen
7 Fahrersitz unbesetzt
8 Geöffneter oder fehlender Grasfangkorb
9 Kraftstoffreserve
Betriebsinformationen ( 10.5)
10 Grasfangkorb voll
11 Parkbremse eingelegt
12 Auswurfkanal ausgebaut
Aktive Funktionen ( 10.6)
13 Tempomat aktiv
14 Mähwerk aktiv
10.1 5-stellige Segmentanzeige
Die 5-stellige Segmentanzeige informiert über Betriebsstunden und Batteriespannung. Sie signalisiert Störungen zusätzlich mit der Anzeige ERROR.
Während des Betriebs können die Betriebsstunden und die Batteriespannung durch Drücken der Taste Mode aufgerufen werden. (⇒ 10.3)
Betriebsstunden:
Anzeige der Betriebsstunden des Verbrennungsmotors in vollen Stunden (z. B. 281 h). Der Betriebsstundenzähler kann nicht zurückgesetzt werden. Anhand des Zählers wird der richtige Zeitpunkt für Wartungs- und Servicearbeiten festgestellt, die im Wartungsplan angegeben sind. (⇒ 15.1)
Batteriespannung:
Anzeige der aktuellen Spannung der Batterie in Volt (z. B. 12,0 V).
10.2 Taste Set
Drücken der Taste Set während der Anzeige von Betriebsstunden bzw. Batteriespannung schaltet auf dauerhafte Anzeige um.

Drehen des Zündschlüssels auf Position "Verbrennungsmotor aus" stellt auf Voreinstellung zurück (Anzeige von Betriebsstunden bzw. Batteriespannung für 5 Sekunden).
10.3 Taste Mode
Durch Drücken der Taste Mode wird zwischen den einzelnen Anzeigen umgeschaltet:

1 Betriebsstunden [h]
2 Batteriespannung [V]
3 keine Anzeige
Betriebsstunden und Batteriespannung werden jeweils 5 Sekunden lang angezeigt. Für eine dauerhafte Anzeige Taste Set betätigen. (⇒ 10.2)
10.4 Anzeige von Störungen
Symbol Motoröldruck zu gering:

Der für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Verbrennungsmotors nötige Öldruck ist zu niedrig. Der Verbrennungsmotor wird innerhalb von 3 Sekunden abgestellt.

Schäden am Gerät vermeiden!
Die Öldruckwarnung ist keine Ölstandsanzeige. Deshalb Ölstand in regelmäßigen Abständen kontrollieren.
- Keine weiteren Startversuche unternehmen.
- Sichtkontrolle auf Ölaustritt am Verbrennungsmotor.
- Ölstand prüfen, bei Bedarf Motoröl nachfüllen.
Symbol Batteriestörung:
Eine zu geringe Batteriespannung liegt vor. Die Batterie ist defekt oder wird nicht aufgeladen. Im Display wird zusätzlich die aktuelle Spannung in Volt angezeigt (z. B. 10,5 V). Der Verbrennungsmotor wird abgestellt bzw. lässt sich nicht starten.
- Keine weiteren Startversuche unternehmen.
- Batteriespannung am Display überprüfen.
- Sicherungen überprüfen und ggf. tauschen. (⇒ 15.20)
- Sichtkontrolle auf auslaufende Flüssigkeiten an der Batterie.
- Kontrolle der Batterieanschlüsse auf Korrosion und festen Sitz.
• Batterie laden. (⇒ 15.21)
• Defekte Batterie tauschen. (⇒ 15.19)
10.5 Anzeige von
Betriebsinformationen

Werden Symbole nicht wie erwartet angezeigt bzw. erlöschen sie nicht wie beschrieben, ist ein Defekt am jeweiligen Schalter, an den Steckverbindungen oder an den Kabeln die mögliche Ursache. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Symbol Rückwärtsmähen:

Das Symbol wird dauerhaft angezeigt, wenn das Rückwärtsmähen freigegeben ist.
Das Symbol blinkt, wenn der Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen betätigt wird bzw. wenn eine Freigabe für das Rückwärtsmähen erforderlich ist. (⇒ 8.8)
Die Anzeige erlischt:
– wenn das Rückwärtsmähen beendet wird.
Wechseln von Blinken auf Daueranzeige:
– wenn das Rückwärtsmähen freigegeben ist.
– wenn das Mähwerk innerhalb des Zeitfensters manuell ausgekuppelt wird.
– wenn das Mähwerk bei einer fehlenden Freigabe für das Rückwärtsmähen automatisch ausgekuppelt wird.
Symbol Fahrersitz unbesetzt:
Der Fahrersitz ist unbesetzt. Der Sitzkontaktschalter zählt zu den Sicherheitseinrichtungen (⇒ Aufsitzmähers.

12.) des
Erscheint das Symbol "Fahrersitz unbesetzt" im Display, kann der Verbrennungsmotor ohne eingelegte Parkbremse nicht gestartet und das Mähwerk nicht eingekuppelt werden.
Die Anzeige erlischt:
– wenn sich der Benutzer auf den Fahrersitz setzt.
Symbol Geöffneter oder fehlender Grasfangkorb:

Der Grasfangkorb ist geöffnet bzw. der Grasfangkorb oder der Deflektor (Zubehör) sind nicht montiert oder nicht korrekt eingerastet. Beim Entleeren des Grasfangkorbs wird das Symbol ebenfalls angezeigt. (⇒ 13.9) Wird der Grasfangkorb bei eingekuppeltem Mähwerk hochgeschwenkt (z. B. zum Entleeren), wird aus Sicherheitsgründen der Verbrennungsmotor abgestellt.
Die Anzeige erlischt,
– wenn der Grasfangkorb geschlossen wird. (⇒ 13.9)
– wenn Grasfangkorb oder Deflektor (Zubehör) korrekt montiert sind.
(⇒ 13.10)
Symbol Kraftstoffreserve:
Der Kraftstoff ist bis zur Reserve aufgebraucht, es befinden sich noch ca. 2 Liter Kraftstoff im Tank. (⇒ 13.1)

Die Anzeige erlischt,
– wenn Kraftstoff nachgefüllt wird.
Symbol Grasfangkorb voll:
Der Grasfangkorb ist gefüllt, ein Dauerton wird aktiviert. (⇒ 8.19) Der Dauerton wird nach dem Auskuppeln des Mähwerks deaktiviert. (⇒ 13.8)

Die Anzeige erlischt:
– wenn der Grasfangkorb entleert wird.
Symbol Parkbremse eingelegt:
Die Parkbremse ist eingelegt. (⇒ 8.14)

Die Anzeige erlischt,
– wenn die Parkbremse gelöst wird.
Symbol Auswurfkanal ausgebaut:
Der Auswurfkanal wurde demontiert. (⇒ 15.5) Der Verbrennungsmotor kann aus Sicherheitsgründen nicht gestartet werden.

Die Anzeige erlischt:
- wenn der Auswurfkanal ordnungsgemäß montiert ist. (⇒ 15.6)
10.6 Anzeige von aktiven Funktionen

Werden Symbole nicht wie erwartet angezeigt bzw. erlöschen sie nicht wie beschrieben, ist ein Defekt am jeweiligen Schalter, an den Steckverbindungen oder an den Kabeln die mögliche Ursache. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Symbol Tempomat aktiv:
Der Tempomat ist aktiviert. (⇒ 8.7)

Die Anzeige erlischt, wenn der Tempomat ausgeschaltet wird.
Symbol Mähwerk aktiv:
Das Mähwerk ist eingekuppelt. (⇒ 8.6)

Die Anzeige erlischt, wenn das Mähwerk ausgekuppelt wird.
11. Hinweise zum Arbeiten

Warnung! Verletzungsgefahr!
Vor jeder Inbetriebnahme alle Informationen für den sicheren Betrieb des Geräts beachten. Arbeiten an Abhängen erfordern besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht.

Hinweis
Vor der Arbeit das Mähwerk auf korrekte Einbaulage kontrollieren. Für den erstmaligen Gebrauch Ihres Geräts einen flachen, ebenen Bereich wählen und gerade und für Übungszwecke leicht überlappende Streifen mähen. Gras sollte immer in trockenem Zustand gemäht werden.
Einen schönen und dichten Rasen erhält man
– durch Mähen mit hoher Drehzahl (Gashebel in MAX-Position) und langsamer Fahrgeschwindigkeit.
– durch häufiges Mähen und Kurzhalten des Rasens.
– wenn bei heißem und trockenem Klima der Rasen nicht zu kurz gemäht wird, da er sonst von der Sonne verbrannt und unansehnlich wird.
– mit scharfen Mähmessern. Mähmesser daher regelmäßig schärfen bzw. tauschen.
– durch Wechseln der Schnittrichtung.
Mähen von hohem Gras
Bei sehr hohem Gras ist es besser, den Rasen in zwei Durchgängen zu mähen:
- erster Mähvorgang mit höchster Schnittstufe, maximaler Motordrehzahl und langsamer Fahrgeschwindigkeit;
– beim zweiten Mähvorgang die gewünschte Schnittstufe wählen und die maximale Motordrehzahl einstellen. Fahrgeschwindigkeit der Rasenbeschaffenheit anpassen.

Warnung – Brandgefahr! Überlastung des Mähwerksantriebs vermeiden, eine Überlastung kann zu dauerhaftem Schlupf des Keilriemens und in weiterer Folge zu Brandgefahr durch Überhitzung führen.
Ungewöhnliche Laufgeräusche, z. B. ein "Quietschen" (schleifendes Geräusch) des Keilriemens, zeigen eine Überbeanspruchung an. Im hohen Gras deshalb niemals mit verstopftem Auswurfkanal oder gefülltem Grasfangkorb mähen, bei Bedarf Mulch-Kit (Sonderzubehör) verwenden.
Das Mähwerk ist vor allem im Bereich des Keilriemens stets von entzündbarem Material (Gras, Blätter etc.) freizuhalten und regelmäßig zu reinigen, um eine Brandgefahr zu vermeiden.
Vermeidung von Verstopfungen im Auswurfkanal
Sollte der Auswurfkanal mit Gras verstopfen, Fahrgeschwindigkeit vermindern. Diese kann in Anbetracht des Rasenzustandes zu hoch sein. Des Weiteren Schieber des Füllstandssensors ganz herausziehen. (⇒ 8.19)
Wenn das Problem weiterhin besteht, sind beschädigte oder abgenutzte Windflügel an den Mähmessern die wahrscheinliche Ursache. Mähmesser tauschen. (⇒ 15.13)
Mähwerk, Auswurfkanal und Mähmesser nach jedem Gebrauch reinigen, damit sich keine Grasrückstände ansetzen. (⇒ 15.2)
Düngen
Das Abmähen entzieht dem Boden permanent Nährstoffe, die ihm durch einen hochwertigen Rasenlangzeitdünger wieder zugeführt werden können. In der Regel sind drei Düngegaben pro Mähsaison nötig. Der Rasen sollte dabei trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und sie verbrennt. Besser den Rasen wässern, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült. (Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten.)
Mit Rasenschnitt ist eine natürliche Düngung möglich. Dies wird durch den Einsatz des Mulch-Kits ermöglicht. Das Mulch-Kit ist als Sonderzubehör erhältlich und nicht im Lieferumfang enthalten. (Weitere Informationen hält Ihr STIHL Fachhändler bereit.)
Bodenschonendes Arbeiten
Wichtigste Faktoren für bodenschonendes Arbeiten sind Arbeitstechnik und Bodenfeuchte.
Um ein sauberes Mähergebnis zu erreichen, muss die Fahrgeschwindigkeit dem Zustand des zu mähenden Grases (Höhe und Dichte) und der Feuchtigkeit des Rasens angepasst werden.
Zu eng gefahrene Kurven erhöhen die Belastung für die Grasnarbe und führen besonders bei nassem Rasen zu schlechten Mähergebnissen, da die Räder in den weichen Rasen einsinken.
12. Sicherheitseinrichtungen
Das Gerät ist für die sichere Bedienung und zum Schutz vor unsachgemäßer Benutzung mit mehreren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet.

Verletzungsgefahr! Wird bei einer der Sicherheitseinrichtungen ein Defekt festgestellt, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Wenden Sie sich an einen Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Um den Verbrennungsmotor zu starten, muss in jedem Fall:
– der Auswurfkanal ordnungsgemäß montiert sein,
– das Bremspedal gedrückt oder die Parkbremse eingelegt sein.
Der Verbrennungsmotor wird ausgeschaltet, wenn der Benutzer:
– bei eingekuppeltem Mähwerk den Fahrersitz verlässt,
– bei eingekuppeltem Mähwerk den Grasfangkorb kippt, anhebt oder den Deflektor (Sonderzubehör) abnimmt,
– bei ausgekuppeltem Mähwerk den Auswurfkanal demontiert,
– den Fahrersitz verlässt und die Parkbremse nicht eingelegt ist.
Integrierte Messer-Auslaufbremse:
RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL:
Nach dem Auskuppeln kommen die Mähmesser spätestens nach 5 Sekunden zum Stillstand.
RT 6127 ZL:
Nach dem Auskuppeln kommen die Mähmesser spätestens nach 7 Sekunden zum Stillstand.

Nach dem Einkuppeln des Mähwerks drehen sich die Mähmesser und ein Windgeräusch ist hörbar.
Die Nachlaufzeit entspricht der Dauer des Windgeräuschs nach dem Auskuppeln, sie kann mit einer Stoppuhr gemessen werden.
Zum Prüfen der integrierten Messer-Auslaufbremse, Dauer des Windgeräuschs nach Auskupppeln mit einer Stoppuhr messen.
RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL:
Wenn 5 Sekunden überschritten werden: Einen STIHL Fachhändler aufsuchen.
RT 6127 ZL:
Wenn 7 Sekunden überschritten werden: Einen STIHL Fachhändler aufsuchen.
13. Gerät in Betrieb nehmen

Verletzungsgefahr!
Vor der Inbetriebnahme das gesamte Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (⇒ 4.)
Aus Sicherheitsgründen darf das Gerät nicht an Hängen mit über 10° (17,6 %) Neigung eingesetzt werden.
17,6 % Hangneigung entsprechen einem vertikalen Anstieg von 17,6 cm bei 100 cm horizontaler Länge.
- Machen Sie sich vor der Inbetriebnahme mit den Bedienelementen des Gerätes vertraut. (⇒ 8.)
- Beachten Sie vor der Inbetriebnahme den Wartungsplan und führen Sie alle anfallenden Wartungsarbeiten aus. (⇒ 15.1)
- Vor jeder Inbetriebnahme Sicherheitseinrichtungen kontrollieren. (⇒ 12.) Der Aufsitzmäher darf nicht in Betrieb genommen werden, wenn Sicherheitseinrichtungen fehlen, beschädigt, überbrückt oder verändert sind.
13.1 Kraftstoff einfüllen
Maximales Tankvolumen:
9 Liter

Empfehlung:
Frische Markenkraftstoffe, Angaben zur Kraftstoffqualität (Oktanzahl) entnehmen Sie der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor.
- Benzin bleifrei.
Einfüllvorgang:
- Verbrennungsmotor abstellen und auskühlen lassen (handwarm). (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)

Um ein Verschütten des Kraftstoffes zu verhindern, sollte zum Einfüllen ein geeigneter Trichter (nicht im Lieferumfang enthalten) verwendet werden.
Kraftstoff langsam und vorsichtig einfüllen. Damit ein Überlaufen verhindert wird, sollte der Einfüllvorgang in mehrere
Schüttvorgänge unterteilt werden.
Zwischen den einzelnen Schüttvorgängen den Trichter entnehmen und durch Sichtkontrolle den Füllstand im Tank kontrollieren.
Je mehr Kraftstoff bereits eingefüllt wurde, desto kleiner sollten die Einfüllmengen pro Schüttvorgang werden. Um dem Kraftstoff Platz zum Ausdehnen zu lassen, Kraftstofftank niemals über die Unterkante des Einfüllstutzens hinaus befüllen.
Tankverschluss:

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9 L 1Tankverschluss (1) ausdrehen (Pfeilrichtung beachten) und entnehmen.
- Kraftstoff mit Hilfe eines entsprechenden Trichters (nicht im Lieferumfang enthalten) einfüllen (siehe Einfüllvorgang).

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9 L 1Tankverschluss (1) aufsetzen und eindrehen (Pfeilrichtung beachten). Anschließend den Tankverschluss (1) handfest festdrehen.
- Verschütteten Kraftstoff trockenwischen und einige Zeit verdunsten lassen, bevor der Verbrennungsmotor gestartet wird.
13.2 Verbrennungsmotor starten

Schäden am Gerät vermeiden!
Sollte der Verbrennungsmotor nicht sofort anspringen, zwischen den Startversuchen Pausen machen. Zündschlüssel nie länger als 10 Sekunden in die Position "Verbrennungsmotor anlassen" bringen.

Der Verbrennungsmotor lässt sich nur starten, wenn der Auswurfkanal ordnungsgemäß montiert ist. (⇒ 15.6)
Vor dem Starten:
- Motorölstand kontrollieren. (⇒ 15.8)
-
Mähwerk und Motorraum von Grasrückständen befreien.
-
Kraftstoff kontrollieren, bei Bedarf nachfüllen. (⇒ 13.1)
- Vor jeder Inbetriebnahme die Funktion der Bremse überprüfen. (⇒ 13.5)
- Alle personenbedingten Einstellungen (Fahrersitzverstellung) am Gerät durchführen – nicht bei laufendem Verbrennungsmotor!
- Gerät nicht starten, wenn Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere in der Nähe sind.
Startreihenfolge:
- Kraftstoffhahn öffnen. (⇒ 15.7)
• Auf den Fahrersitz setzen. - Vor dem Startvorgang das Bremspedal bis zum Anschlag drücken und halten oder die Parkbremse einlegen. ( 8.13), ( 8.14)
- Zündschlüssel in das Zündschloss stecken und in Position "Zündung ein" drehen. (⇒ 8.1)
- Kalter Verbrennungsmotor: RT 5097: Gashebel in Choke-Position stellen. (⇒ 8.2) RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL: Gashebel in MAX-Position stellen und Choke-Knopf ziehen. (⇒ 8.3), (⇒ 8.4) Warmer Verbrennungsmotor: Gashebel in MAX-Position stellen. (⇒ 8.2), (⇒ 8.3)
- Zündschlüssel in die Position "Verbrennungsmotor anlassen" drehen. Der Verbrennungsmotor startet. Sobald der Verbrennungsmotor läuft, Zündschlüssel loslassen. Dieser stellt sich selbstständig in die Position "Verbrennungsmotor läuft" zurück.
- RT 5097:
Gashebel bei laufendem Verbrennungsmotor in MAX-Position zurückstellen.
Raststufe beachten! ( 8.2)
RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:
Choke-Knopf eindrücken. ( 8.4) - Bei laufendem Verbrennungsmotor kann der Fuß vom Bremspedal genommen bzw. die Parkbremse gelöst werden.
13.3 Verbrennungsmotor abstellen
• Gerät bis zum Stillstand abbremsen.
• Mähwerk auskuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
- Gashebel in MIN-Position stellen.
(⇒ 8.2), (⇒ 8.3)
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. Der Verbrennungsmotor wird abgeschaltet.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
- Bei Bedarf Kraftstoffhahn schließen.
(⇒ 15.7)
- Zündschlüssel abziehen und sicher verwahren.
13.4 Fahren

Warnung!
Im Gelände ist stets eine kleinere Fahrgeschwindigkeit zu wählen. Vor jedem Wechsel der Fahrtrichtung, vor allem an Abhängen, Fahrgeschwindigkeit entsprechend reduzieren.

Schäden am Gerät vermeiden!
Stets mit maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors fahren, um eine optimale Kühlung des Getriebes zu gewährleisten. Fahrgeschwindigkeit deshalb nur mit dem Antriebspedal und nicht mit dem Gashebel regulieren.
Vor der Fahrt:
• Bügel Getriebefreilauf einkuppeln. ( 8.18)
- RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL: Bei demontiertem Mähwerk Hebel Keilriemenspannvorrichtung nach vorne drücken und fixieren. (⇒ 14.1)
- Verbrennungsmotor starten. (⇒ 13.2)
Vorwärtsfahren:
• Fahrtrichtung Vorwärts wählen. (⇒ 8.9)
- Parkbremse lösen, falls eingelegt. (⇒ 8.14)
- Antriebspedal betätigen – das Gerät setzt sich vorwärts in Bewegung. (⇒ 8.12)
Rückwärtsfahren:
- Fahrtrichtung Rückwärts wählen. (⇒ 8.9)
- Parkbremse lösen, falls eingelegt. (⇒ 8.14)
- Antriebspedal betätigen – das Gerät setzt sich rückwärts in Bewegung. (⇒ 8.12)
Vorwärtsfahren mit Tempomat (RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):
-
Bei demontiertem Mähwerk Hebel Keilriemenspannvorrichtung nach vorne drücken und fixieren. (⇒ 14.1)
• Verbrennungsmotor starten. (⇒ 13.2) -
Gashebel in MAX-Position stellen. (⇒ 8.3)
- Hebel Fahrtrichtungswahl in die vordere Position (Fahrtrichtung Vorwärts) stellen. (⇒ 8.9)
- Parkbremse lösen, falls eingelegt. (⇒ 8.14)
- Durch Druck auf das Antriebspedal wird die Fahrgeschwindigkeit reguliert und das Gerät setzt sich vorwärts in Bewegung.
• Tempomat aktivieren:
Gewünschte Fahrgeschwindigkeit halten und für 1 Sekunde Taste Tempomat drücken. (⇒ 8.7) Der Tempomat ist aktiviert, wenn am Display das Symbol "Tempomat aktiv" angezeigt wird und das Antriebspedal fixiert ist. Bei aktiviertem Tempomat kann durch Druck auf das Antriebspedal die eingestellte Fahrgeschwindigkeit erhöht werden. - Der Fuß kann vom Antriebspedal genommen werden.
• Tempomat deaktivieren:
Bremspedal betätigen bzw. Taste Tempomat drücken. (⇔ 8.7) Der Tempomat ist deaktiviert, wenn am Display das Symbol "Tempomat aktiv" erlischt. - Fahrgeschwindigkeit durch Entlasten des Antriebspedals verringern – abruptes Bremsen bei voller Fahrgeschwindigkeit vermeiden. (⇒ 8.12)
- Bremspedal gleichmäßig nach unten drücken, bis das Gerät anhält. (⇒ 8.13)
13.5 Bremsen
13.6 Schnitthöhe einstellen

Verletzungsgefahr!
Die Schnitthöhe nur bei Stillstand des Aufsitzmähers einstellen.
• Gerät bis zum Stillstand abbremsen.
- Hebel Schnitthöhenverstellung entriegeln und gewünschte Schnitthöhe einstellen. (⇒ 8.15)
Stufe 1 kleinste Schnitthöhe
Stufe 8 größte Schnitthöhe

RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:
STIHL empfiehlt, die beiden Tasträder in tieferer Stellung zu montieren. Die Tasträder erhöhen in tieferer Position den Abstand des Mähwerks zum Boden und ermöglichen so eine optimale Luftzufuhr. Das Ergebnis ist ein schöneres Schnittbild und eine bessere Fangleistung.
13.7 Mähen

Wird das Mähwerk während der Fahrt eingekuppelt, so verringert sich kurzfristig durch die zusätzliche Belastung (Anlauf der Mähmesser) die Drehzahl des Verbrennungsmotors.
Vor dem Mähen:
- Kapitel "Hinweise zum Arbeiten" lesen und beachten. (⇒ 11.)
- Während des Mähvorgangs immer maximale Motordrehzahl einstellen. Das Mähmesser ist für diese Drehzahl optimiert – Ergebnis ist das beste Schnittbild sowie die größte Sogwirkung zum Sammeln des Schnittgutes.
Das Mähwerk in folgender Reihenfolge einkuppeln:
- Verbrennungsmotor starten. (⇒ 13.2)
- Gashebel in MAX-Position stellen. ( 8.2), ( 8.3)
- Aufsitzmäher auf die zu mähende Rasenfläche fahren. Mähwerk nicht in hohem Gras oder in niederster Schnittstufe einkuppeln. Mähwerk nur einkuppeln, wenn sich das Gerät über der zu bearbeitenden Fläche befindet.
- Vorwärts mähen: Fahrtrichtung Vorwärts (⇒ 8.9) wählen, anschließend Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk bzw. der Taste Mähwerk einkuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6) Rückwärts mähen: Fahrtrichtung Rückwärts (⇒ 8.9) wählen und Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen (⇒ 8.8) einmal kurz betätigen, anschließend Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk bzw. der Taste Mähwerk innerhalb von 6 Sekunden einkuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
Während des Mähvorgangs:
- Gashebel in MAX-Position stellen. ( 8.2), ( 8.3)
- Fahrgeschwindigkeit immer der Grashöhe bzw. der Schnittstufe anpassen. Bei hohem Gras bzw. niederer Schnittstufe eine kleine Fahrgeschwindigkeit wählen.

Ein anhaltender Dauerton signalisiert einen gefüllten Grasfangkorb. (⇒ 13.9)
Wechsel der Fahrtrichtung bei eingekuppeltem Mähwerk:
- Zum Rückwärtsmähen Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen im vorgesehenen Zeitfenster (5 Sekunden vor bzw. 1 Sekunde nach dem Umschalten) einmal kurz betätigen. (⇒ 8.8)
- Gerät auf der Rasenfläche zum Stillstand bringen und gewünschte Fahrtrichtung mit dem Hebel Fahrtrichtungswahl einstellen. (⇒ 8.9)
• Mähvorgang fortsetzen.
Das Mähwerk in folgender Reihenfolge auskuppeln:
- Auf eine bereits gemähte Grasfläche fahren oder höchste Schnittstufe auswählen. (⇒ 8.15)
- Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk bzw. der Taste Mähwerk auskuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)

Verletzungsgefahr! Nach dem Auskuppeln des Mähwerks auf den Nachlauf achten, der bis zum Stillstand des Mähmessers bis zu 7 Sekunden beträgt. (⇒ 12.)
13.8 Automatisches Auskuppeln des Mähwerks programmieren
Die elektromagnetische Messerkupplung kann so programmiert werden, dass das Mähwerk bei vollem Grasfangkorb automatisch ausgekuppelt wird. Dies steigert den Bedienkomfort, da das Verstopfen des Auswurfkanals verhindert werden kann.
- Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
- Zündschlüssel in Position "Zündung ein" drehen. (⇒ 8.1)
- Selbstdiagnose der Elektronik abwarten – keine Tasten drücken.
Automatisches Auskuppeln aktivieren:
- Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen und Antriebspedal zugleich 5 Sekunden lang betätigen.
Ein kurzer Piepton signalisiert, dass die Automatik eingeschaltet ist.
• Die aktuelle Einstellung wird dauerhaft gespeichert.
Automatisches Auskuppeln deaktivieren:
- Hebel Fahrtrichtungswahl auf vorwärts stellen.
- Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen und Antriebspedal zugleich 5 Sekunden lang betätigen.
3 kurz aufeinander folgende Pieptöne signalisieren, dass die Automatik ausgeschaltet ist.
• Die aktuelle Einstellung wird dauerhaft gespeichert.
Automatisches Auskuppeln mit der Mode-Taste programmieren (nur bei RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):
- Hebel Fahrtrichtungswahl auf vorwärts stellen.
- Taste Mähwerk gedrückt halten und zugleich Taste Mode betätigen – das automatische Auskuppeln wird mit der Taste Mode ein- bzw. ausgeschaltet (Displayanzeige ON bzw. OFF).
- Die aktuelle Einstellung wird dauerhaft gespeichert.
Programmierung prüfen (nur bei RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):
- Taste Mähwerk drücken und halten. Im Display erscheint das Symbol Mähwerk aktiv und der Text ON bzw. OFF.
ON – Bei vollem Grasfangkorb wird das Mähwerk automatisch ausgekuppelt.
OFF – Bei vollem Grasfangkorb wird das Mähwerk nicht automatisch ausgekuppelt.
Den Grasfangkorb nur auf ebenen Flächen entleeren, da sich durch das Hochschwenken des Grasfangkorbes der Schwerpunkt verändert und so die Kippgefahr erhöht wird.

Ein anhaltender Dauerton während des Mähvorgangs signalisiert, dass der Grasfangkorb vollständig gefüllt ist und entleert werden muss. Nach dem Auskuppeln des Mähwerks verstummt der Dauerton. Bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL wird bei vollem Grasfangkorb im Display das Symbol "Grasfangkorb voll" angezeigt. (⇒ 10.5)
Wird der Grasfangkorb nicht zur Gänze gefüllt, folgende Punkte beachten:
- Füllstandssensor (Grasfangkorb) richtig einstellen. (⇒ 8.19)
- Beim Entleeren des Grasfangkorbes Auswurfkanal auf Verstopfungen kontrollieren und bei Bedarf reinigen.
- Flügel der Mähmessers auf Beschädigungen oder Verschleiß prüfen und bei Bedarf austauschen. (⇒ 15.13)
- Mähwerk auskuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6) Der Dauerton verstummt.
• Höchste Schnittstufe wählen. (⇒ 8.15) - Mit dem Gerät zu der Stelle fahren, an der das Schnittgut entleert wird.
- Hebel Grasfangkorbentleerung herausziehen und nach vorne drücken. (⇒ 8.16) Der Grasfangkorb schwenkt nach oben und das Schnittgut fällt aus dem Grasfangkorb.
- Bei Bedarf bei hochgeschwenktem Grasfangkorb etwas nach vorne fahren.
-
Grasfangkorb kurz auf- und abschwenken, damit das Schnittgut vollständig aus dem Grasfangkorb fällt.
-
Hebel Grasfangkorbentleerung langsam nach hinten führen und den Grasfangkorb wieder an der Rückwand einrasten lassen.
- Hebel Grasfangkorbentleerung wieder loslassen und nach unten drücken, bis dieser wieder in der eingezogenen Ausgangsposition ist.
13.10 Grasfangkorb abnehmen und einhängen
Folgende Punkte vor dem Abnehmen beachten:
• Mähwerk auskuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
• Grasfangkorb entleeren. (⇒ 13.9)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)

Beim Abnehmen und Einhängen des Grasfangkorbes muss der Bügel Grasfangkorbentriegelung immer in entriegelter Position gehalten werden, bis der Grasfangkorb vollständig abgenommen bzw. eingehängt ist
Grasfangkorb abnehmen:

Bügel Grasfangkorbentriegelung (1) nach oben ziehen und halten.

Grasfangkorb (1) abnehmen.
Grasfangkorb einhängen:

Grasfangkorb (1) an den beiden Rasthaken (2) an der Rückwand aufsetzen.
- Bügel Grasfangkorbentriegelung betätigen und halten. (⇒ 8.17)

Grasfangkorb (1) bis zum Anschlag hochklappen.
- Bügel Grasfangkorbentriegelung loslassen und darauf achten, dass der Grasfangkorb einrastet. (⇒ 8.17)

Wird das Gerät ohne Grasfangkorb oder Deflektor (Zubehör) in Betrieb genommen, lässt sich das Mähwerk nicht einkuppeln. Der Verbrennungsmotor wird in diesem Fall automatisch abgestellt.
13.11 Ziehen von Lasten

Verletzungsgefahr!
Beim Transport von Lasten verändern sich die Fahreigenschaften des Geräts (z. B. längerer Bremsweg). Je schwerer die Last, desto stärker ändern sich die Fahreigenschaften! Beim Ziehen von Lasten deshalb kleinere Fahrgeschwindigkeit wählen.

Schäden am Gerät vermeiden! An Steigungen verringert sich die maximale Zuglast.
- Vor dem Anhängen von Lasten Funktion der Bremse überprüfen. (⇒ 13.5)

text_image
kgMaximales Anhängergewicht auf ebener Fläche = 250 kg
Maximales Anhängergewicht bei maximaler Steigung von 10° = 100 kg

text_image
Max. 40 kg Max. 40 kgMaximale Stützlast = 40 kg Maximale Zuglast = 40 kg
Eine Zuglast von 40 kg an der Anhängekupplung wird auf ebener Fläche beim Ziehen eines Anhängers mit 250 kg Gewicht erreicht.
13.12 Betrieb an Hanglagen
- Vor jedem Betrieb an einem Hang die Funktion der Bremse überprüfen. (⇒ 13.5)
- Abhänge in Längsrichtung befahren. Bei Querfahrten besteht erhöhte Kippgefahr – maximale Hangneigung beachten. (⇒ 4.7)
- Richtungsänderungen an Hängen vermeiden – nicht vermeidbare Richtungsänderungen mit besonderer Vorsicht durchführen.
14. Mähwerk
14.1 Mähwerk demontieren

Verletzungsgefahr!
Vor allen Arbeiten am Mähwerk das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (⇒ 4.)
Beim Demontieren entsteht durch das Eigengewicht des Mähwerks Klemmgefahr. Deshalb darauf achten, dass sich keine Körperteile (Finger, Hand, Fuß usw.) direkt unter dem Mähwerk befinden.
- Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen.
- Vorderräder bis zum Anschlag nach links oder rechts einschlagen.
-
Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Zündschlüssel abziehen.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14) -
Niederste Schnittstufe wählen. (⇒ 13.6)
• Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)
• Auswurfkanal demontieren. (⇒ 15.5)
Keilriemenabdeckung lösen:

Schraube (1) hinter dem rechten Vorderrad so weit ausdrehen, bis sie sich frei dreht.

Halteblech (1) nach vorne drücken und halten. Keilriemenabdeckung (2) nach unten klappen.
Keilriemen entspannen (RT 5097, RT 5097 Z):

Spannfeder (1) nach vorne ziehen, aushängen und ablegen.
Keilriemen entspannen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

text_image
1 O.K.Haltebügel (1) aus dem Hebel Keilriemenspannvorrichtung aushängen.

text_image
1 O.K. 2Hebel Keilriemenspannvorrichtung (1) nach vorne drücken und halten. Haltebügel (2) wie abgebildet am Rahmen einhängen. Darauf achten, dass der Hebel Keilriemenspannvorrichtung in vorderer Position fixiert wird.
Mähwerk hinten aushängen:

Verletzungsgefahr!
Der Hebel Schnitthöhenverstellung befindet sich nach dem Aushängen des Mähwerks unter Spannung. Deshalb unmittelbar nach dem Aushängen vorsichtig höchste Schnittstufe einstellen.

Sicherungssplint (1) nach oben herausziehen.
Mähwerk leicht anheben und halten.
Aufhängung (2) nach außen drücken und Befestigungsbolzen (3) aus der Aufhängung ausfädeln.
• Vorgang auf der zweiten Seite wiederholen.
- Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen.
Keilriemen aushängen:

Halteblech (1) nach vorne drücken und halten. Keilriemen (2) nach vorne ziehen und aushängen.
Keilriemen von der Spannrolle lösen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

Sicherungsstift (1) ca. 0,5 cm nach oben drücken und um 180° schwenken.
Keilriemen (2) an der Spannrolle (3) aushängen.
Nach dem Aushängen des Keilriemens den Sicherungsstift wieder zurückschwenken und bis zum Anschlag nach unten drücken, bis dieser an der Abdeckung einrastet. Nach dem Einrasten den festen Sitz des Sicherungsstifts prüfen.
Keilriemen entspannen (RT 5097, RT 5097 Z):

Spannfeder (1) nach vorne ziehen, aushängen und ablegen.
Keilriemen entspannen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

text_image
1 O.K.Haltebügel (1) aus dem Hebel Keilriemenspannvorrichtung aushängen.

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1 O.K. 2Hebel Keilriemenspannvorrichtung (1) nach vorne drücken und halten.
Haltebügel (2) wie abgebildet am Rahmen einhängen. Darauf achten, dass der Hebel Keilriemenspannvorrichtung in vorderer Position fixiert wird.
Verletzungsgefahr!
Der Hebel Schnitthöhenverstellung befindet sich nach dem Aushängen des Mähwerks unter Spannung. Deshalb unmittelbar nach dem Aushängen vorsichtig höchste Schnittstufe einstellen.
Mähwerk hinten aushängen:

Sicherungssplint (1) nach oben herausziehen. Mähwerk leicht anheben und halten. Aufhängung (2) nach außen drücken und Befestigungsbolzen (3) aus der Aufhängung ausfädeln.
• Vorgang auf der zweiten Seite wiederholen.
- Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen.
Keilriemen aushängen:

Halteblech (1) nach vorne drücken und halten. Keilriemen (2) nach vorne ziehen und aushängen.
Keilriemen von der Spannrolle lösen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

Sicherungsstift (1) ca. 0,5 cm nach oben drücken und halten. Keilriemen (2) an der Spannrolle (3) aushängen.
Nach dem Aushängen des Keilriemens den Sicherungsstift wieder bis zum Anschlag nach unten drücken, bis dieser an der Abdeckung einrastet. Nach dem Einrasten den festen Sitz des Sicherungsstifts prüfen.
Mähwerk vorne aushängen (RT 5097, RT 5097 Z):

Sicherungssplint (1) abziehen. Mähwerk leicht anheben und von der Mähwerksaufhängung vorne (2) lösen. Mähwerk vorsichtig loslassen.
• Vorgang an der zweiten Seite wiederholen.
- Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen.
Mähwerk vorne aushängen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

Mähwerk (1) parallel nach vorne schieben und an der Mähwerksaufhängung vorne (2) aushängen. Die Aufhängung klappt selbständig nach oben.
- Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen.
Mähwerk entnehmen:
• Höchste Schnittstufe einstellen.

Mähwerk (1) wahlweise links oder rechts unter dem Aufsitzmäher herausziehen.
14.2 Mähwerk montieren

Verletzungsgefahr!
Vor allen Arbeiten am Mähwerk das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (⇒ 4.)
Beim Montieren entsteht durch das Eigengewicht des Mähwerks Klemmgefahr. Deshalb darauf achten, dass sich keine Körperteile (Finger, Hand, Fuß usw.) direkt unter dem Mähwerk befinden.
- Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen.
- Vorderräder bis zum Anschlag nach links oder rechts einschlagen.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Zündschlüssel abziehen.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Höchste Schnittstufe wählen. (⇒ 13.6) - Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)
• Auswurfkanal demontieren. (⇒ 15.5)
Mähwerk einschieben:
- Keilriemen in der Öffnung der Keilriemenabdeckung so positionieren, dass er erreichbar ist und eingehängt werden kann.

Das Mähwerk (1) wahlweise von links oder rechts unter den Aufsitzmäher schieben.
• Niederste Schnittstufe wählen.

Verletzungsgefahr!
In der niedersten Schnittstufe steht der Hebel Schnitthöhenverstellung unter Spannung. Während der Montage des Mähwerks den Hebel Schnitthöhenverstellung nicht berühren.
Mähwerk vorne einhängen (RT 5097, RT 5097 Z):

Mähwerksaufhängung vorne (1) nach unten ziehen und halten. Mähwerk mit einer Hand leicht anheben und dabei den Aufhängungsbolzen am Mähwerk in die Bohrung an der Mähwerksaufhängung vorne (1) einführen. Sicherungssplint (2) durch die Bohrung im Aufhängungsbolzen stecken.
• Vorgang an der zweiten Seite wiederholen.
Mähwerk vorne einhängen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

Vordere Mähwerksaufhängung (1) nach unten klappen und wie abgebildet am Mähwerk (2) einhängen. Mähwerk (2) nach hinten schieben und damit die vordere Mähwerksaufhängung (1) am Mähwerk fixieren.
Keilriemen an der Spannrolle einhängen RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:

Abdeckung (1) nach unten drücken und halten. Sicherungstift (2) ca. 0,5 cm nach oben schieben. Keilriemen (3) an der Spannrolle (4) einhängen.

text_image
CLACK 1 2Sicherungstift (1) bis zum Anschlag nach unten drücken. Der Sicherungstift (1) muss an der Abdeckung (2) einrasten.
Sicheren und festen Sitz des Sicherungstifts prüfen.
RT 5097, RT 5097 Z, RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:

Halteblech (1) nach vorne drücken und halten. Keilriemen (2) nach vorne ziehen und mit Keilriemenabdeckung anheben. Keilriemen (2) ordnungsgemäß (ohne Verdrehungen) an der Keilriemenscheibe einhängen.
Mähwerk hinten einhängen:
i Vor dem Einhängen kontrollieren, ob das Mähwerk an der vorderen Mähwerksaufhängung ordnungsgemäß eingehängt ist.
- Mähwerk mit einer Hand anheben und halten. Die Bohrungen der Aufhängung und die Befestigungsbolzen am Mähwerk müssen fluchten.

Befestigungsbolzen (1) in Bohrung der Aufhängung (2) einfädeln.
Sicherungssplint (3) von oben in die Bohrungen der Befestigungsbolzen stecken und einrasten lassen.
• Vorgang auf der zweiten Seite wiederholen.
Keilriemen spannen (RT 5097, RT 5097 Z):

Spannfeder (1) nach vorne ziehen und wie abgebildet am Mähwerk einhängen.
Keilriemen spannen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

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1 O.K. 2Hebel Keilriemenspannvorrichtung (1) nach vorne drücken und halten. Haltebügel (2) aushängen.

Keilriemen durch Entlasten des Hebels Keilriemenspannvorrichtung (1) spannen. Haltebügel (2) wie abgebildet am Hebel Keilriemenspannvorrichtung (1) einhängen.
Keilriemenabdeckung montieren:

Halteblech (1) nach vorne drücken und halten. Keilriemenabdeckung (2) nach oben klappen. Halteblech (1) nach hinten führen und an den beiden Haltenasen (3) an der Keilriemenabdeckung einhängen.

Halteblech mit Schraube (1) festschrauben.
• Auswurfkanal montieren. (⇒ 15.6)
15. Wartung

Verletzungsgefahr!
Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit", besonders das Unterkapitel "Wartung und Reparaturen" sorgfältig lesen und beachten. (⇒ 4.)
Zündschlüssel abziehen, um ein unbeabsichtigtes Anspringen des Verbrennungsmotors zu verhindern.
Nur mit Handschuhen arbeiten.
Mähmesser nie berühren, solange sie nicht stillstehen.


Aus Sicherheitsgründen sind Wartungsarbeiten an der Bremse untersagt. Einstellungs- und Wartungsarbeiten nur vom Fachhändler durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Allgemeine Hinweise zur Wartung:
- Wartungsplan und Wartungsintervalle genau einhalten.
- Wartungsplan und Wartungsarbeiten in der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor beachten.
Vor Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten:
- Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
- Verbrennungsmotor und Schalldämpfer vollständig auskühlen lassen.
Folgende Wartungs- und Reparaturarbeiten aus der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor entnehmen:
– Luftfilter wechseln.
– Angaben zum Motoröl (Typ, Ölfüllmenge usw.).
– Zündkerze überprüfen und auswechseln.
- Kraftstofffilter auswechseln.
– Reinigung des Verbrennungsmotors.
15.1 Wartungsplan
Alle Angaben im Wartungsplan müssen genau eingehalten werden. Das Nichteinhalten des Wartungsplans kann zu erheblichen Schäden am Gerät führen.

Hinweis
Durch starke Beanspruchung, speziell im Profibetrieb, können kürzere Wartungsintervalle als hier angegeben erforderlich sein. Des Weiteren können auch extreme äußere Umstände wie sandiger bzw. steiniger Boden, Staub usw. zu kürzeren Wartungsintervallen als in der Gebrauchsanleitung angegeben führen. Alle 100 Betriebsstunden oder einmal jährlich ist eine Inspektion durch einen Fachhändler durchzuführen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Anzeige Betriebsstunden (RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):
Damit die verschiedenen Wartungsintervalle genau eingehalten werden können, sind die Aufsitzmäher RT 6112 ZL, RT 6127 ZL mit einem Betriebsstundenzähler ausgestattet. Die Betriebsstunden werden in vollen Stunden angezeigt.
- Bei ausgeschaltetem
Verbrennungsmotor Zündschlüssel in Position "Zündung ein" stellen. (⇒ 8.1) Die Betriebsstunden werden im Display für 5 Sekunden angezeigt. (⇒ 10.1)
- Bei laufendem Verbrennungsmotor
Taste Mode drücken. (⇔ 10.3) Die Betriebsstunden werden im Display für 5 Sekunden angezeigt.
Wartungsarbeiten vor jeder Inbetriebnahme:
Damit ein leistungsfähiger und sicherer Betrieb erreicht wird und um Störungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Zustand des Gerätes zu kennen.
Dafür sind folgende Prüfungen vor jedem Start erforderlich (Sichtkontrolle):
- Reifendruck. (⇒ 15.16)
– Verschleiß und Schäden an Reifen.
– Dichtheit der kraftstoffführenden Leitungen.
- Motorölstand (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor).
- Kraftstoffstand.
– Allgemeine Sichtkontrolle am Gerät und am Mähwerk. Speziell die Schutzabdeckungen müssen auf Beschädigungen kontrolliert werden.
– Fester Sitz der Schraubverbindungen.
Wartungsarbeiten nach jedem Einsatz:
– Gesamtes Gerät (mit Mähwerk, Auswurfkanal, Grasfangkorb) und alle Anbaugeräte reinigen.
– Angaben zur Reinigung des Verbrennungsmotors beachten (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor).
– Getriebe von Grasrückständen befreien (Abkehren), sonstige Verschmutzungen vom Getriebe entfernen.
- Kühlrippen von Verbrennungsmotor und Hydrostatgetriebe überprüfen und bei Bedarf reinigen.
Wartungsarbeiten nach den ersten 10 Betriebsstunden (Erstinbetriebnahme):
– Eine Inspektion durch Ihren Fachhändler wird empfohlen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Wartungsarbeiten nach allen 25 Betriebsstunden:
- Messerbefestigungen und Verschleißgrenzen der Mähmesser kontrollieren.
– Einbaulage der Mähmesser prüfen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL).
Wartungsarbeiten nach allen 50 Betriebsstunden:
– Einbaulage des Mähwerks kontrollieren. (⇒ 15.14)
Wartungsarbeiten nach allen 100 Betriebsstunden:
– Auswechseln der Mähmesser.
– Wartung von Keilriemen und Zahnriemen.
- Inspektion durch einen Fachhändler. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Bei der Inspektion werden alle erforderlichen Wartungsarbeiten an der Bremsanlage und am Getriebe durchgeführt.
15.2 Gerät reinigen
Schäden am Gerät vermeiden! Niemals Strahlwasser (Hochdruckreiniger) auf Motorteile, Dichtungen, elektrische Bauteile (Batterie, Kabelbaum usw.) und Lagerstellen richten. Beschädigungen bzw. teure Reparaturen können hier die Folge sein.
Keine aggressiven Reinigungsmittel benutzen. Solche Reiniger können Kunststoffe und Metalle beschädigen, was den sicheren Betrieb Ihres STIHL Geräts beeinträchtigen kann. Sollten Sie Verschmutzungen nicht mit Wasser, mit einer Bürste oder mit einem Tuch entfernen können, empfiehlt STIHL die Verwendung eines Spezialreinigers (z. B. STIHL Spezialreiniger).
Das Mähwerk für Reinigungs- und Wartungsarbeiten immer demontieren.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Mähwerk demontieren. (⇒ 14.1)
- Angesetzte Grasrückstände im Mähwerksgehäuse vorab mit einem Holzstab lösen.
- Mähwerksunterseite mit Bürste und Wasser säubern.
- Beim Reinigen der Mähwerksoberseite darauf achten, dass kein Wasser auf Keilriemen und Zahnriemen gelangt – niemals Strahlwasser auf die Öffnungen der Abdeckungen richten.
- Auswurfkanal im ausgebauten Zustand abseits des Geräts mit fließendem Wasser und einer Bürste reinigen.
- Das Mähwerk (Ober- und Unterseite), den Motorraum und das Getriebe von Grasrückständen befreien. Kühlrippen von Verbrennungsmotor und Getriebe reinigen.
- Die Mähmesser mit Bürste und Wasser reinigen – zum Lösen von Verschmutzungen keinesfalls auf die Mähmesser schlagen (z. B. mit einem Hammer).
- Den Grasfangkorb abnehmen und abseits des Geräts mit fließendem Wasser und einer Bürste reinigen. (⇒ 13.10)
15.3 Motorhaube öffnen
Verbrennungsgefahr! Motorhaube nur bei abgekühltem Verbrennungsmotor öffnen.

Motorhaube (1) mit einer Hand am Haltegriff (2) nehmen und durch einen leichten Ruck nach oben öffnen. Motorhaube (1) bis zum Anschlag nach vorne klappen.
15.4 Motorhaube schließen

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CLACK 1Motorhaube (1) vorsichtig und langsam zuklappen und einrasten lassen.
15.5 Auswurfkanal demontieren
Der Auswurfkanal kann zur Reinigung ohne zusätzliches Werkzeug ausgebaut werden. Das Starten des Verbrennungsmotors ist bei ausgebautem Auswurfkanal nicht möglich.
Folgende Punkte vor der Demontage beachten:
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)

Verschlussmuttern (1) ausdrehen, Auswurfkanal (2) herausziehen.

Bei den Modellen RT 6112 ZL und RT 6127 ZL erscheint im Display das Symbol "Auswurfkanal ausgebaut", wenn der Zündschlüssel in Position "Licht ein" bzw. "Zündung ein" gedreht wird. (⇒ 10.5)
15.6 Auswurfkanal montieren

Bei jeder Reinigung oder bei jedem Einbau des Auswurfkanals zusätzlich den Füllstandssensor (Grasfangkorb) überprüfen und bei Bedarf reinigen.
Folgende Punkte vor der Montage beachten:
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)
• Niederste Schnittstufe wählen.

Auswurfkanal (1) bis zum Anschlag einschieben. Beim Einschieben darauf achten, dass der Auswurfkanal auf allen Seiten über die Auswurföffnung des Mähwerks gestülpt wird. Verschlussmuttern (2) eindrehen und festziehen.

Warnung!
Der Auswurfkanal zählt zu den Schutzabdeckungen. Aufsitzmäher mit einem beschädigten Auswurfkanal nicht in Betrieb nehmen. Beim Montieren des Auswurfkanals darauf achten, dass der Kontaktschalter (3) betätigt wird.
15.7 Kraftstoffhahn
Durch Öffnen und Schließen des Kraftstoffhahns wird der Kraftstofffluss in der Kraftstoffleitung freigegeben bzw. unterbrochen.
Der Kraftstoffhahn befindet sich links unter dem Kraftstofftank.
- Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)

Der Kraftstoffhahn (1) wird durch Drehen des Verstellventils (2) geöffnet bzw. geschlossen.
15.8 Füllstand des Motoröls kontrollieren
- Gerät auf einer ebenen und geraden Fläche abstellen.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Verbrennungsmotor abkühlen lassen.
• Motorhaube öffnen. (⇒ 15.3)
- Füllstand laut Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor kontrollieren – bei Bedarf Motoröl einfüllen. (⇒ 15.10)
15.9 Motorölwechsel

Verletzungsgefahr!
Vor dem Nachfüllen von Motoröl bzw. vor einem Ölwechsel Verbrennungsmotor abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr durch heißes Motoröl.
Informationen zum vorgeschriebenen Motoröl und zur Ölfüllmenge sind der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu entnehmen.
Ölwechsel bei handwarmem Verbrennungsmotor vornehmen. Geeigneten Ölauffangbehälter (Ölfüllmenge beachten) unter das Ölablassrohr stellen. Das Altöl ist gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu entsorgen.
Ölwechselintervalle:
Die empfohlenen Ölwechselintervalle sind der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu entnehmen.
Motoröl ablassen:
- Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14) - Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
- Verbrennungsmotor abkühlen lassen (handwarm).
• Motorhaube öffnen. (⇒ 15.3)
- Ölverschlusskappe abschrauben (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor).

Das Ölablasssrohr (1) befindet sich an der rechten Seite des Verbrennungsmotors in der Nähe der beiden Pedale.
- Geeigneten Ölauffangbehälter unterstellen.

Ölablassstopfen (1) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel (SW19 / SW15) abschrauben und entnehmen. Dichtring (2) entsorgen.
- Motoröl vollständig ablassen. Danach neuen Dichtring (2) auf den Ölablassstopfen (1) stecken. Ölablassstopfen in das Ölablassrohr einschrauben und mit 12 - 14 Nm festziehen.
15.10 Motoröl einfüllen

Schäden am Gerät vermeiden! Das Unter- und Überschreiten des richtigen Motorölstandes ist zu vermeiden.
- Motorhaube öffnen. (⇒ 15.3)
- Füllstand des Motoröls kontrollieren. (⇒ 15.8)
- Motoröl laut Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor einfüllen – geeigneten Trichter verwenden.
• Motorhaube schließen. (⇒ 15.4)
15.11 Sicherheitseinrichtungen kontrollieren

Verletzungsgefahr! Die Sicherheitseinrichtungen dürfen nur vom Fahrersitz aus überprüft werden. Dabei dürfen sich keine weiteren Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere in der Nähe aufhalten. Die Funktionen aller Sicherheitseinrichtungen sind mindestens einmal im Monat zu kontrollieren. Nach längerer Betriebsunterbrechung, bei wenig genutzten Geräten oder nach Reparaturen immer vor neuerlicher Inbetriebnahme alle Sicherheitseinrichtungen prüfen.
Bremskontaktschalter prüfen:
• Auf den Fahrersitz setzen.
- Verbrennungsmotor abstellen und zum Stillstand kommen lassen. (⇒ 13.3)
- Parkbremse lösen und Bremspedal nicht betätigen.
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor anlassen" drehen. (⇒ 8.1)
Bei funktionierendem Bremskontaktschalter kann der Verbrennungsmotor nicht gestartet werden.
Sitzkontaktschalter prüfen:
• Auf den Fahrersitz setzen.
- Verbrennungsmotor starten ( 13.2) und mit maximaler Drehzahl laufen lassen. ( 8.2), ( 8.3)
- Mähwerk einkuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
- Fahrersitz durch langsames und vorsichtiges Aufstehen entlasten. Nicht absteigen!
Bei funktionierendem Sitzkontaktschalter wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet.
Kontaktschalter Grasfangkorb prüfen:
• Auf den Fahrersitz setzen.
- Verbrennungsmotor starten ( 13.2) und mit maximaler Drehzahl laufen lassen. ( 8.2), ( 8.3)
- Mähwerk einkuppeln. (⇒ 8.6), (⇒ 8.6)
- Grasfangkorb mit Hilfe des Hebels Grasfangkorbentleerung vom Fahrersitz aus nach oben schwenken (entleeren). (⇒ 13.9)
Bei funktionierendem Kontaktschalter Grasfangkorb wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet und das Mähwerk ausgekuppelt.
Kontaktschalter Auswurfkanal prüfen:
- Auswurfkanal demontieren (⇒ 15.5) und danach Grasfangkorb wieder einhängen. (⇒ 13.10)
• Auf den Fahrersitz setzen. - Bremspedal bis zum Anschlag drücken und halten. (⇒ 8.13)
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor anlassen" drehen. (⇒ 8.1)
Bei funktionierendem Kontaktschalter Auswurfkanal kann der Verbrennungsmotor nicht gestartet werden.
Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen prüfen:
- Auf den Fahrersitz setzen – den Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen nicht betätigen.
- Verbrennungsmotor starten (⇒ 13.2) und mit maximaler Drehzahl laufen lassen. (⇒ 8.2), (⇒ 8.3)
• Mähwerk einkuppeln. (⇒ 8.5), (⇒ 8.6) - Fahrtrichtung Rückwärts wählen und losfahren. (⇒ 8.9)
Bei funktionierendem Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen wird das Mähwerk nach 1 Sekunde ausgekuppelt.
15.12 Füllstandssensor (Grasfangkorb) reinigen
Der Füllstandssensor (Grasfangkorb) kann beim Mähen von nassem oder feuchtem Gras verschmutzen. Eine Beeinträchtigung der Funktion ist die Folge.
Vorbeugend Füllstandssensor nach jedem Mähvorgang bzw. bei jeder Reinigung des Auswurfskanals säubern.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Grasfangkorb abnehmen. (⇒ 13.10)

text_image
1 CLICKMit leichtem Druck Füllstandssensor (Grasfangkorb) (1) nach unten drücken. Dabei muss er sich leicht bewegen lassen und ein leises "Klicken" des Schalters muss hörbar sein.
Nach dem Loslassen muss sich der Füllstandssenor wieder selbstständig nach oben in die Ausgangsposition stellen.
- Bei mangelnder Leichtgängigkeit bzw. bei Verschmutzung Füllstandssensor mit Hilfe einer Bürste vorsichtig reinigen – kein Wasser verwenden.
15.13 Mähmesser warten

Verletzungsgefahr! Nur mit Handschuhen arbeiten.
Sollten Ihnen notwendige Kenntnisse oder Hilfsmittel fehlen, wenden Sie sich immer an einen Fachhändler (STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler). Mähmesser nie berühren, solange sie nicht stillstehen. Mähwerk immer auf einem rutschfesten Untergrund abstellen.

Wartungintervall:
Alle 25 Betriebsstunden
Wartungsarbeiten:
– Verschleißgrenzen der Mähmesser kontrollieren.
- RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL: Einbaulage der Mähmesser prüfen.
– Bei Bedarf (schlechteres Mähergebnis) Mähmesser schärfen bzw. tauschen.
Verlauf des Keilriemens und Drehrichtung der Mähmesser bei den Modellen RT 5097, RT 5097 Z:

flowchart
graph TD
A["Fluid Inlet"] --> B{Flow Path}
B --> C["Main Pipe"]
C --> D["Outlet"]
D --> E["Outlet"]
E --> F["Outlet"]
F --> G["Outlet"]
G --> H["Outlet"]
H --> I["Outlet"]
I --> J["Outlet"]
J --> K["Outlet"]
K --> L["Outlet"]
L --> M["Outlet"]
M --> N["Outlet"]
N --> O["Outlet"]
O --> P["Outlet"]
P --> Q["Outlet"]
Q --> R["Outlet"]
R --> S["Outlet"]
S --> T["Outlet"]
T --> U["Outlet"]
U --> V["Outlet"]
V --> W["Outlet"]
W --> X["Outlet"]
X --> Y["Outlet"]
Y --> Z["Outlet"]

Der Keilriemen wird aufgrund der doppelten Umlenkung an den Positionen Ⓐ jeweils um 180° verdreht.
Verlauf des Keilriemens bzw. Zahnriemens und Drehrichtung der Mähmesser bei den Modellen RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL:

Alle Wartungs- und Kontrollarbeiten am Zahnriemen sind dem STIHL Fachhändler vorbehalten.
Verschleißgrenzen der Mähmesser prüfen:

Verletzungsgefahr!
Ein verschlissenes Mähmesser kann abbrechen und schwere Verletzungen verursachen. Die Anweisungen zur Messerwartung sind deshalb einzuhalten. Mähmesser werden je nach Einsatzort und Einsatzdauer unterschiedlich stark abgenutzt. Wenn Sie das Gerät auf sandigem Untergrund bzw. häufig unter trockenen Bedingungen einsetzen, werden die Mähmesser stärker beansprucht und verschleißen überdurchschnittlich schnell.
Achtung!
Beim Tausch des Mähmessers immer auch die Messerschraube und die Sicherscheibe erneuern.

STIHL empfiehlt, das Mähwerk auszubauen, wenn die Verschleißgrenzen kontrolliert werden.
Falls Ihnen eine geeignete Hebebühne zur Verfügung steht, können die Verschleißgrenzen am Mähmesser auch bei montiertem Mähwerk geprüft werden.
• Mähwerk demontieren. (⇒ 14.1)

Mähwerk (1) umdrehen und mit den Messern nach oben auf ca. 20 cm hohen und ausreichend langen Holzunterlagen (2) am Boden ablegen.
- Mähwerk und Mähmesser sorgfältig reinigen. (⇒ 15.2)

text_image
> 2,5 mm > 56 mmDie Mähmesser müssen mindestens 2,5 mm dick und an ihrer schmalsten Stelle mindestens 56 mm breit sein.
Die Messerstärke der beiden Mähmesser mit Hilfe eines Messschiebers (1) an mehreren Stellen überprüfen. Die Messerbreite an der abgebildeten Stelle ebenfalls mit Hilfe eines Messschiebers (1) prüfen. Mähmesser ersetzen, wenn die vorgeschriebenen Werte an einer Stelle nicht mehr erreicht werden.
Einbaulage der Mähmesser prüfen (RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL):

Verletzungsgefahr!
Damit sich die Mähmesser beim Mähvorgang nicht berühren, müssen sie in einem Winkel von ca. 90° versetzt montiert werden. Das Mähwerk darf nicht eingekuppelt werden, wenn die Schneiden in einem anderen Winkel zueinander stehen. Bei Bedarf Fachhändler aufsuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.

STIHL empfiehlt, das Mähwerk auszubauen, wenn die Einbaulage kontrolliert wird. Falls Ihnen eine geeignete Hebebühne zur Verfügung steht, kann die Einbaulage der Mähmesser auch bei montiertem Mähwerk geprüft werden.
- Bei Bedarf Mähwerk auf zwei geeigneten Holzunterlagen am Boden ablegen.

Mähmesser wie abgebildet verdrehen und den Winkel A (ca. 90°) der Schneiden zueinander kontrollieren.
Mähmesser demontieren:
• Mähwerk demontieren. (⇒ 14.1)
- Mähwerk auf geeigneten Holzunterlagen am Boden ablegen.

Messerschraube (1) mit Hilfe eines Schraubenschlüssels SW17 (nicht im Lieferumfang enthalten) lösen und ausschrauben. Beim Lösen der Messerschraube Mähmesser
gegenhalten.
Messerschraube (1) mit Sicherscheibe (2) und Mähmesser (3) entnehmen.
Mähmesser schärfen:

Verletzungsgefahr!
Während des Schärfvorgangs immer Schutzbrille und Handschuhe tragen.
- Mähmesser beim Schleifen kühlen, z. B. mit Wasser. Eine Blaufärbung darf nicht auftreten, da sonst die Schneidhaltigkeit vermindert wird.
- Mähmesser gleichmäßig schärfen, um Vibrationen durch Unwucht zu vermeiden.
- Einen Schneidwinkel von 30^ einhalten.
- Beim Schärfen die Verschleißgrenzen beachten.
Mähmesser auf Wuchtheit prüfen:

Schraubendreher (1) durch die Zentralbohrung stecken.
Wenn das Mähmesser (2) ausgewuchtet ist, muss es sich in der abgebildeten Position ausbalancieren.

Verletzungsgefahr!
Balanciert sich das Mähmesser nicht aus, muss das Schärfen wiederholt werden, bis das Mähmesser ausgewuchtet ist. Das Mähmesser darf ausschließlich durch Zurückschleifen der Schneiden ausgewuchtet werden.
Mähmesser montieren:

Verletzungsgefahr!
Mähmesser vor dem Einbau auf Beschädigungen (Kerben oder Risse) und Verschleiß kontrollieren. Verschlissene oder beschädigte Mähmesser müssen erneuert werden. Sicherscheibe bei jeder Messermontage erneuern. Messerschraube zusätzlich mit Loctite 243 sichern. Das vorgeschriebene Anziehmoment der Messerschrauben von 65 - 70 Nm ist genau einzuhalten, da die sichere Befestigung des Schneidwerkzeuges davon abhängt.
- Mähmesser mit den hochgebogenen Windflügeln nach oben (zum Mähwerk zeigend) montieren.

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Loctite 243 O.K.Mähmesser (1) aufstecken und Messerschraube (2 – Loctite 243 auftragen) mit Sicherscheibe (3 – Wölbung beachten) eindrehen und mit einem Anziehmoment von 65 - 70 Nm festziehen. Beim Festziehen der Messerschraube Mähmesser gegenhalten.
- RT 5112 Z, RT 6112 ZL, RT 6127 ZL: Einbaulage der Mähmesser prüfen.
15.14 Einbaulage des Mähwerks kontrollieren
Wartungsintervall:
Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach Bedarf (z. B. nach starken Schlägen gegen das Mähwerk oder bei unsauberem Schnitt).
Ein einheitlicher Reifendruck ist Voraussetzung für die Prüfung der korrekten Einbaulage. Vor der Kontrolle der Einbaulage deshalb Reifendruck aller Reifen prüfen und bei Bedarf ausgleichen. (⇒ 15.16)
Das Mähwerk befindet sich in korrekter Einbaulage, wenn es leicht nach vorne geneigt ist – es steht an der Vorderseite leicht tiefer als an der Hinterseite.
- Gerät auf einem ebenen Untergrund abstellen.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14) - Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
- Niedrigste Schnittstufe wählen. (⇒ 8.15)

15.15 Räder wechseln
Bei Beschädigungen (Loch, Risse, Schnitte usw.) an den Rädern das beschädigte Rad demontieren und damit einen Fachhändler aufsuchen.
Gerät anheben und abstützen:

Verletzungsgefahr!
Beim Anheben das große Gewicht des Geräts beachten (siehe Kapitel "Technische Daten"). (⇔ 22.) Bei Bedarf das Gerät mit Hilfe einer zweiten Person oder mit einem Wagenheber (nicht im Lieferumfang enthalten) anheben. Gerät vor dem Anheben gegen Wegrollen sichern. Die Bremse wirkt nur auf die Hinterräder. Beim Hochheben der Hinterachse das Gerät gegen Wegrollen sichern.

Schäden am Gerät vermeiden Beim Abstützen darauf achten, dass das Gerät an der Unterlage nur mit der Achse bzw. mit der Anhängekupplung aufliegt.
Das Gerät nur an geeigneten Bauteilen (z. B. Rahmen, Felgen, Achse) anheben. Das Gerät niemals an Kunststoffteilen anheben bzw. abstützen.
- Gerät auf ebenem und festem Untergrund abstellen und gegen Wegrollen sichern.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14) - Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.

Zum Entlasten der Vorderräder Aufsitzmäher an der Vorderachse abstützen: A = mindestens 260 mm

Zum Entlasten der Hinterräder Aufsitzmäher an der Rückwand abstützen: B = mindestens 120 mm
Rad demontieren:

Abdeckkappe (1) abziehen. Sicherring (2) mit Hilfe eines Schraubendrehers abnehmen. Große Scheibe (3) und kleine Scheibe (4 – nur beim Hinterrad) zusammen mit dem Rad (5) von der Radachse abziehen.
Schäden am Gerät vermeiden! Bei der Demontage der Hinterräder darauf achten, dass die Mitnehmer (Passfedern) nicht verloren gehen.
Rad montieren:
Schäden am Gerät vermeiden! Vor der Montage der Hinterräder auf korrekte Position der Mitnehmer (Passfedern) in der Nut der Radachse achten.
• Schmutz von der Radachse entfernen.
- Radachse vor der Montage leicht mit Schmierfett bedecken.

Die Passfeder (6) in die hintere Radachse einsetzen. Rad (5 – Ventil nach außen) mit der kleinen Scheibe (4 – nur beim Hinterrad) und der großen Scheibe (3) auf die Radachse schieben.

Sicherring (2) im Einstich an der Radachse einrasten lassen. Abdeckkappe (1) auf Radachse stecken.
15.16 Reifendruck
Der korrekte Reifendruck ist eine wesentliche Voraussetzung für die Ausrichtung des Mähwerks und folglich für ein sauberes Schnittbild. Des Weiteren wird durch einen zu hohen Reifendruck die Grasnarbe durch die Reifenstollen beschädigt.

Abdeckkappe vom Ventil (1) abschrauben. Mit Hilfe einer geeigneten Luftpumpe mit Manometer folgende Reifendrücke einstellen:
Reifen vorne: 0,8 – 1,0 bar
Reifen hinten: 0,6 – 0,8 bar
15.17 Schmieren
Die beiden vorderen Achsschenkel über die beiden Schmiernippel an der Vorderachse schmieren.
Hinweis Vor dem
Vor dem Schmiervorgang muss die Vorderachse durch richtiges Abstützen entlastet werden. Der Schmiernippel muss vor jedem Schmiervorgang gesäubert werden, damit kein Schmutz in den Achsschenkel gelangen kann. Ausgetretenes Schmierfett sollte nach dem Schmiervorgang immer entfernt werden (wegwischen). Handelsübliches Schmierfett verwenden.
Schmiervorgang:
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
- Vorderachse durch Abstützen entlasten (anheben). (⇒ 15.15)

Mit Hilfe einer Fettpresse (nicht im Lieferumfang enthalten) auf beiden Seiten über die Schmiernippel (1) Schmierfett einpressen, bis das Fett leicht an den Achsschenkeln austritt.
• Ausgetretenes Schmierfett entfernen.
• Abstützung der Vorderachse entfernen.
15.18 Batteriefach öffnen und schließen
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen.(⇒ 8.14)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Grasfangkorb abnehmen. (→ 13.10)
Batteriefach öffnen:

Verschlussmutter (1) ausdrehen und Deckel des Batteriefachs (2) nach vorne abnehmen.
Batteriefach schließen:

Deckel des Batteriefachs (1) wie abgebildet aufsetzen und mit Verschlussmutter (2) fixieren.
15.19 Batterie ausbauen und einbauen

Verletzungsgefahr!
Immer zuerst das schwarze Minuskabel (−) und dann das rote Pluskabel (+) abklemmen! Beim Anschließen der Batterie immer zuerst das rote Pluskabel (+) anklemmen.

Die Batterie ist wartungsfrei und muss nur bei einer Beschädigung ausgetauscht oder bei einer längeren Stilllegung (z. B. Winterpause) bzw. or der Entsorgung des Gerätes ausgebaut werden. Batterie nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern beim Fachhändler oder bei der Problemstoffsammelstelle abgeben.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (→ 8.14)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Batteriefach öffnen. (⇒ 15.18)
Montageposition:

Batterie (1) zum Anklemmen bzw. Abklemmen zur Hälfte aus dem Batteriefach herausziehen und zur Seite kippen. Anschließend wieder nach unten führen und ablegen – sichere Position prüfen.
Batterie abklemmen:

Schwarzes Kabel (1) vom Minuspol (−) der Batterie abklemmen, dazu Mutter (2) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 ausdrehen und mit Schraube (3), Scheiben (4) und Federring (5) entnehmen.

Abdeckkappe (1) abziehen. Rotes Kabel (2) vom Pluspol (+) der Batterie abklemmen, dazu Mutter (3) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 ausdrehen und mit Schraube (4), Scheiben (5) und Federring (6) entnehmen.
- Bei Bedarf Batterie entnehmen.
- Schrauben, Scheiben und Muttern zur Aufbewahrung an den Polen der Batterie anbringen.
- Bei Bedarf Anschlusskabel im Batteriefach verstauen und Batteriefach schließen. (⇒ 15.18)
Batterie anklemmen:

Vor dem Einbau Ladezustand der Batterie prüfen.
Bei einer Spannung kleiner 11,5 V Batterie noch vor dem Einbau mit einem geeigneten Batterieladegerät nachladen.
- Batterie in Montageposition bringen.
- Bei Bedarf Schrauben, Scheiben und Muttern von der Batterie abnehmen.

Brandgefahr!
Vorgeschriebenes Drehmoment unbedingt einhalten. Darauf achten, dass die Schraubverbindungen an den Polen immer fest angezogen sind, um Schäden aufgrund von Funkenbildung zu vermeiden.

Rotes Kabel (1) am Pluspol (+) der Batterie mit Schraube (2), Scheiben (3), Federring (6) und Mutter (4) befestigen. Schraubverbindung mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 mit 6 - 8 Nm festziehen. Abdeckkappe (5) vollständig über die Schraubverbindung stülpen.

Schwarzes Kabel (1) am Minuspol (−) der Batterie mit Schraube (2), Scheiben (3), Federring (5) und Mutter (4) befestigen. Schraubverbindung mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 mit 6 - 8 Nm festziehen.

Batterie (1) anheben und leicht nach innen kippen. Batterie vorsichtig einsetzen und dabei darauf achten, das beide Anschlusskabel ordnungsgemäß im Batteriefach verstaut sind.
- Batteriefach schließen. (⇒ 15.18)
15.20 Sicherungen

Brandgefahr!
Die Sicherungen dürfen niemals mit einem Draht oder einer Folie überbrückt werden. Setzen Sie nie eine Sicherung mit einer anderen als der vorgeschriebenen Belastbarkeit (Ampere) ein.

Sollte eine neue Sicherung innerhalb kurzer Zeit durchbrennen, ist ein Defekt (z.B. Kurzschluss) die mögliche Ursache.
Es wird empfohlen, einen Fachhändler aufzusuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Stecksicherungen kontrollieren:
Die Stecksicherungen befinden sich im Batteriefach.
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
- Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren.
• Batteriefach öffnen. (⇒ 15.18)

text_image
3 3 1 2 O.K.Stecksicherungen (1,2) abziehen. Durch Sichtkontrolle prüfen, ob der im Kunststoff verlaufende Draht (3) beschädigt (durchgebrannt) ist. Beschädigte Sicherungen ersetzen.
Ladevorrichtung (1): 15 A Elektrik (2): 10 A
• Batteriefach schließen. (⇒ 15.18)
Hauptsicherung kontrollieren:
Die Hauptsicherung (150 Ampere) befindet sich hinter der Batterie.
- Batterie ausbauen. (⇒ 15.19)

Abdeckung (1) öffnen, dazu Laschen (2) leicht nach hinten drücken.

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3 O.K.Durch Sichtkontrolle überprüfen, ob die Sicherung (3) beschädigt (durchgebrannt) ist. Bei Bedarf Sicherung (3) durch einen Fachhändler austauschen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
• Abdeckung wieder schließen.
- Batterie einbauen. (⇒ 15.19)
15.21 Aufladen der Batterie über den Ladestecker
Am Ladestecker können das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 (beide nicht im Lieferumfang enthalten) angesteckt werden.
Mit dem STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 kann ausschließlich eine Erhaltungsladung durchgeführt werden. Mit dem Diagnose-Ladegerät ADL 012 sind eine Erhaltungsladung und eine Vollladung (Aufladen einer leeren Batterie) möglich.

Schäden am Gerät vermeiden! Batterie niemals bei laufendem Verbrennungsmotor laden.
Am Ladestecker dürfen ausschließlich das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 angesteckt werden. Andere Ladegeräte, insbesondere solche mit höherem Ladestrom, können dem Gerät Schäden zufügen.
Wird die Batterie mit Hilfe anderer Ladegeräte aufgeladen, muss sie vorher ausgebaut werden.
Vor dem Anstecken:
- Hinweise in den Gebrauchsanleitungen der STIHL Ladegeräte lesen und beachten.
- Hinweise im Beiblatt der Batterie lesen und beachten.
Anstecken:
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3)
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Motorhaube öffnen. (⇒ 15.3)

Am Ladestecker (1) das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 anstecken.
15.22 Scheinwerferlampe tauschen

Beim Tausch defekter Leuchtmittel immer 12V-Lampen mit 6W Leistung verwenden.
Lampenbezeichnung:
12V 6W BA9s
• Motorhaube öffnen. (⇒ 15.3).

Fassung (1) um ca. 90° drehen und herausziehen.

Lampe (2) in Richtung Fassung (1) drücken und halten. Lampe (2) vorsichtig drehen und entnehmen.
- Lampe in umgekehrter Reihenfolge einsetzen.

Fassung (1) in das Scheinwerfergehäuse eindrücken.
• Motorhaube schließen. (⇒ 15.4)
15.23 Verbrennungsmotor
Beachten Sie die Bedienungs- und Wartungshinweise, die Sie der beiliegenden Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors entnehmen können. Besonders wichtig für eine lange Nutzungsdauer sind stets ausreichender Ölstand, der regelmäßige Motoröl- sowie Luftfilterwechsel.
15.24 Getriebe
Das Getriebe ist für den Benutzer wartungsfrei.
Bei den Inspektionen des Geräts durch den Fachhändler werden anfallende Wartungsarbeiten am Getriebe durchgeführt.
15.25 Aufbewahrung
- Gerät in einem trockenen und staubarmen Raum außer Reichweite von Kindern und unbefugten Personen aufbewahren.
- Eventuelle Störungen am Gerät sind grundsätzlich vor der Einlagerung zu beheben, damit es sich stets in einem betriebssicheren Zustand befindet.
• Kraftstoffhahn schließen. (⇒ 15.7) - Zündschlüssel abziehen und so aufbewahren, dass keine unbefugten Personen, insbesondere Kinder, Zugriff haben.
15.26 Stilllegung bei längeren Pausen (z. B. Winterpause)
- Das gesamte Gerät vollständig reinigen. Insbesondere auch alle äußeren Teile des Verbrennungsmotors und des Getriebes (speziell die Kühlrippen) sorgfältig säubern.
- Sämtliche beweglichen Teile gut einölen bzw. einfetten.
- Kraftstoff aus dem Kraftstofftank ablassen und Vergaser entleeren (z. B. durch Leerfahren).
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14) - Hinweise zur Stilllegung in der Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors beachten.
- Motorölwechsel vornehmen (Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor). (⇒ 15.9)
• Batterie ausbauen. (⇒ 15.19) - Vollständig geladene Batterie in einem kühlen und trockenen Raum außer Reichweite von Kindern sicher einlagern.
15.27 Nach längeren Pausen (z. B. Winterpause)
- Batteriespannung vor dem Einbau prüfen. Wenn die Spannung der Batterie kleiner als 11,5 V ist, die Batterie noch vor dem Einbau mit einem Batterieladegerät vollständig nachladen. (⇒ 15.21)
- Batterie einbauen. (⇒ 15.19)
-
Reifendruck der Räder überprüfen. (⇒ 15.16)
-
Kraftstoffhahn öffnen. (⇒ 15.7)
• Kraftstoff einfüllen. (⇒ 13.1) - Füllstand des Motoröls kontrollieren. (⇒ 15.8)
16. Transport

Verletzungsgefahr!
Vor dem Transport das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit", insbesondere das Unterkapitel "Transport des Aufsitzmähers", sorgfältig lesen und beachten. (⇒ 4.1), (⇒ 4.3) Laderampen langsam und besonders vorsichtig befahren und darauf achten, dass die Räder nicht seitlich über die Laderampen geraten – Absturzgefahr! Keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vornehmen.

Auf öffentlichen Verkehrswegen darf das Gerät nur mit Hilfe eines geeigneten Fahrzeugs oder eines Anhängers transportiert werden! Nicht abschleppen!
- Vor dem Aufladen höchste Schnittstufe wählen. (⇒ 13.6)
- Anhänger an der Vorderseite abstützen, damit er durch das Gewicht des Geräts nicht hochkippen kann.
- Zum Aufladen eine geeignete Hebevorrichtung bzw. geeignete und stabile Laderampen mit ausreichender Breite verwenden.
- Laderampen sicher positionieren und befestigen – Radstand und Spurweite des Aufsitzmähers beachten. (⇔ 22.1)
-
Auf eine gleichmäßige Verteilung der Last am Anhänger achten.
-
Nach dem Aufladen niederste Schnittstufe wählen. (⇒ 13.6)
• Verbrennungsmotor abstellen. (⇒ 13.3) - Gerät ganz nach vorne schieben, bis die Stoßstange die Bordwand des Anhängers bzw. Fahrzeugs berührt.
• Parkbremse einlegen. (⇒ 8.14)
• Kraftstoffhahn schließen. (⇒ 15.7) - Gerät mit geeigneten Befestigungsmitteln (Gurte, Seile usw.) an der vorderen Stoßstange gegen die Bordwand des Anhängers bzw. Fahrzeugs spannen und sichern.
- Zusätzlich Keile (nicht im Lieferumfang enthalten) an den Rädern einlegen, damit ein unbeabsichtliches Wegrollen verhindert wird.
17. Übliche Ersatzteile
Messerschraube: 9010 345 2430
Spannscheibe: 0000 702 6600
RT 5097: Mähmesser rechts: 6160 702 0115 Mähmesser links: 6160 702 0110
RT 5097 Z: Mähmesser rechts: 6160 702 0105 Mähmesser links: 6160 702 0100
RT 5112 Z, RT 6112 ZL: Mähmesser rechts: 6170 702 0135 Mähmesser links: 6170 702 0130
RT 6127 ZL:
Mähmesser rechts:
6170 702 0145
Mähmesser links:
6170 702 0140

Spannscheibe bei jeder
Messermontage, Messerschraube bei jedem Messertausch erneuern.
Ersatzteile sind beim STIHL
Fachhändler erhältlich.
18. Zubehör
Für das Gerät ist weiteres Zubehör erhältlich.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem STIHL Fachhändler, im Internet (www.stihl.com) oder im STIHL Katalog.

Aus Sicherheitsgründen darf mit dem Gerät nur von STIHL
freigegebenes Zubehör verwendet werden.
19. Umweltschutz
Rasenschnitt gehört nicht in den Müll, sondern soll kompostiert werden.
Verpackungen, Gerät und Zubehöre sind aus recyclingfähigen Materialien hergestellt und entsprechend zu entsorgen.
Die getrennte, umweltgerechte Entsorgung von Materialresten fördert die Wiederverwendbarkeit von Wertstoffen. Aus diesem Grund ist nach Ablauf der gewöhnlichen Gebrauchsdauer das Gerät der Wertstoffsammlung zuzuführen. Eine unsachgemäße Entsorgung kann die Gesundheit schädigen und die Umwelt belasten.

Abfallprodukte wie Altöl (Motoröl,
Getriebeöl), Kraftstoff und Batterien immer fachgerecht entsorgen. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften!
Batterie vor Entsorgung des Geräts ausbauen.
Batterie nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern beim Fachhändler oder bei der Problemstoffsammelstelle abgeben.
Wenden Sie sich an Ihr Recycling-Center oder Ihren Fachhändler, um zu erfahren, wie Abfallprodukte fachgerecht zu entsorgen sind.
STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
20. Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden
Wichtige Hinweise zur Wartung und Pflege der Produktgruppe
Rasenmäher mit Fahrersitz und Verbrennungsmotor (STIHL RT)
Für Sach- und Personenschäden, die durch Nichtbeachtung der Hinweise in der Bedienungsanleitung, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Bedienung und Wartung, verursacht werden, oder die durch Verwendung nicht zugelassener Anbau- oder Ersatzteile auftreten, schließt die Firma STIHL jede Haftung aus.
Bitte beachten Sie unbedingt folgende wichtige Hinweise zur Vermeidung von Schäden oder übermäßigem Verschleiß an Ihrem STIHL Gerät:
1. Verschleißteile
Manche Teile des STIHL Gerätes unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem
normalen Verschleiß und müssen je nach Art und Dauer der Nutzung rechtzeitig ersetzt werden.
Dazu gehören u. a.:
- Mähmesser
- Grasfangkorb
- Keilriemen
– Zahnriemen
- Stecksicherungen
- Batterie
- Reifen, Rollen
- Zündkerze
2. Einhaltung der Vorgaben dieser Gebrauchsanleitung
Benutzung, Wartung und Lagerung des STIHL Gerätes müssen so sorgfältig erfolgen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Alle Schäden, die durch Nichtbeachten der Sicherheits-, Bedienungs- und Wartungshinweise verursacht werden, hat der Benutzer selbst zu verantworten.
Dies gilt insbesondere für:
- nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Produktes.
- Verwendung nicht von STIHL zugelassener Betriebsstoffe (Schmiermittel, Benzin und Motoröl, siehe Angaben Hersteller des Verbrennungsmotors).
- nicht von STIHL freigegebene Veränderungen am Produkt.
- Verwendung von Werkzeugen oder Zubehören, die nicht für das Gerät zulässig, geeignet oder qualitativ minderwertig sind.
– Einsatz des Produktes bei Sport- oder Wettbewerbs-Veranstaltungen.
– Folgeschäden durch die Weiterbenutzung des Produktes mit defekten Bauteilen.
3. Wartungsarbeiten
Alle im Abschnitt "Wartung" aufgeführten Arbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden.
Soweit diese Wartungsarbeiten nicht vom Benutzer selbst ausgeführt werden können, ist damit ein Fachhändler zu beauftragen.
STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen.
STIHL Fachhändlern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfügung gestellt.
Werden diese Arbeiten versäumt, können Schäden auftreten, die der Benutzer zu verantworten hat.
Dazu zählen unter anderem:
- Korrosions- und andere Folgeschäden durch unsachgemäße Lagerung.
– Schäden am Gerät durch die Verwendung von qualitativ minderwertigen Ersatzteilen. - Schäden infolge nicht rechtzeitig oder unzureichend durchgeführter Wartung bzw. Schäden durch Wartungs- oder Reparaturarbeiten, die nicht in Werkstätten von Fachhändlern durchgeführt wurden.
21. Konformitätserklärung
21.1 EU-Konformitätserklärung Aufsitzmäher STIHL RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL
STIHL Tirol GmbH Hans Peter Stihl-Straße 5 6336 Langkampfen Österreich
erklärt in alleiniger Verantwortung, dass
– Bauart: Aufsitzmäher
– Fabrikmarke: STIHL
– Typ: RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL
– Schnittbreite RT 5097.1, RT 5097.1 Z: 95 cm
– Schnittbreite RT 5112.1 Z, RT 6112.1
ZL: 110 cm
– Schnittbreite RT 6127.1 ZL: 125 cm
– Serienidentifizierung:
RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z: 6160
RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL: 6170
den einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien 2000/14/EG, 2006/42/EG, 2014/30/EU und 2011/65/EU entspricht und in Übereinstimmung mit den jeweils zum Produktionsdatum gültigen Versionen der folgenden Normen entwickelt und gefertigt worden ist: EN ISO 14982, EN ISO 5395-1 und EN ISO 5395-3.
Beteiligte benannte Stelle: TÜV Rheinland LGA Products GmbH Tillystraße 2 90431 Nürnberg, DE
Zur Ermittlung des gemessenen und des garantierten Schallleistungspegel wurde nach Richtlinie 2000/14/EG, Anhang VIII verfahren.
RT 5097.1, RT 5097.1 Z
– Gemessener Schallleistungspegel: 99,7 dB(A)
– Garantierter Schallleistungspegel: 100 dB(A)
RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL
– Gemessener Schallleistungspegel: 99,8 dB(A)
– Garantierter Schallleistungspegel: 100 dB(A)
RT 6127.1 ZL
– Gemessener Schallleistungspegel: 104,5 dB(A)
– Garantierter Schallleistungspegel: 105 dB(A)
Die Technischen Unterlagen sind der STIHL Tirol GmbH aufbewahrt.
Das Baujahr und die Maschinennummer sind auf dem Aufsitzmäher angegeben.
Langkampfen, 02.06.2021
STIHL Tirol GmbH
i. V.

Matthias Fleischer, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung
i. V.

Sven Zimmermann, Hauptabteilungsleiter Qualität
21.2 Anschrift STIHL Hauptverwaltung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Postfach 1771
D-71301 Waiblingen
21.3 Anschriften STIHL Vertriebsgesellschaften
DEUTSCHLAND
STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG
Robert-Bosch-Straße 13
64807 Dieburg
Telefon: +49 6071 3055358
ÖSTERREICH
STIHL Ges.m.b.H.
Fachmarktstraße 7
2334 Vösendorf
Telefon: +43 1 86596370
SCHWEIZ
STIHL Vertriebs AG
Isenrietstraße 4
8617 Mönchaltorf
Telefon: +41 44 9493030
TSCHECHISCHE REPUBLIK
Andreas STIHL, spol. s r.o.
Chrlická 753
664 42 Modřice
22. Technische Daten
RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL:
Startvorrichtung Elektrostart -
Zündschlüssel
RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL:
Batterietyp Blei-Gel
- Nennspannung 12 V
Schneideinrichtung 2 Messerbalken
Anziehmoment
Messerschrauben 65 - 70 Nm
Radantrieb Hinterrad stufenlos vor- wärts / stufenlos rückwärts
RT 5097.1:
Serienidentifizierung 6160
Motortyp EVC 4000
Hubraum 452 ccm
Nennleistung bei 8,2 -
Nenndrehzahl 2700 kW - U/min
Abtriebsdrehzahl 2700 U/min
Schnittbreite 95 cm
Antrieb
Messerbalken asynchron
Schnitthöhe 8-fach 30 - 100 mm
Räder vorne, 15x6.00-6,
Räder hinten, 18x8.50-8,
Messung gemäß 2000/14/EG / S.I. 2001/1701:
Garantierter Schall-
leistungspegel L_WAd 100 dB(A)
Unsicherheit K_WA 0,7 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3:
Schalldruckpegel am
Arbeitsplatz L_pA 86 dB(A)
RT 5097.1:
Unsicherheit K_pA 2 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 1032:
Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe-
schleunigung) a_w 0,98 m/s ^2
Unsicherheit K_w 0,49 m/s ^2
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 20643:
Vibrationen am Lenk- rad a_hw 2,60 m/s²
Unsicherheit K_hw 1,30 m/s ^2
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096
RT 5097.1 Z:
Serienidentifizierung 6160
Motortyp EVC 7000
Hubraum 635 ccm
Nennleistung bei 8,2 -
Nenndrehzahl 2700 kW - U/min
Abtriebsdrehzahl 2700 U/min
Schnittbreite 95 cm
Antrieb
Messerbalken asynchron
Schnitthöhe 8-fach 30 - 100 mm
Räder vorne, 15x6.00-6,
Räder hinten, 18x8.50-8,
Gewicht mit Mähwerk und leerem Grasfangkorb 237 kg
Messung gemäß 2000/14/EG / S.I. 2001/1701:
RT 5097.1 Z:
Garantierter Schall- leistungspegel L _WAd 100 dB(A)
Unsicherheit K_WA 0,7 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3:
Schalldruckpegel am
Arbeitsplatz L_pA 86 dB(A)
Unsicherheit K_pA 2 dB (A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 1032:
Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe-
schleunigung) a_w 0,98 m/s²
Unsicherheit K_w 0,49 m/s ^2
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 20643:
Vibrationen am Lenk- rad ahw 2,20 m/s 2
Unsicherheit K_hw 1,10 m/s ^2
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096
RT 5112.1 Z:
Serienidentifizierung 6160
Motortyp EVC 7000
Hubraum 635 ccm
Nennleistung bei 12,2 - 2700
Nenndrehzahl kW - U/min
Abtriebsdrehzahl 2700 U/min
Schnittbreite 110 cm
Antrieb
Messerbalken synchron
Schnitthöhe 8-fach 30 - 100 mm
Räder vorne, 15x6.00-6, Luftdruck 0,8 - 1,0 bar
Räder hinten, 18x8.50-8, Luftdruck 0,6 - 0,8 bar
RT 5112.1 Z:
Füllmenge
Grasfangkorb 350 l
Gewicht mit Mäh-
werk und leerem
Grasfangkorb 258 kg
Messung gemäß 2000/14/EG / S.I. 2001/1701:
Garantierter Schall-
leistungspegel L_WAd 100 dB(A)
Unsicherheit K_WA 0,6 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3:
Schalldruckpegel am
Arbeitsplatz L_pA 86 dB(A)
Unsicherheit K_pA 2 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 1032:
Vibrationen am Sitz
(Ganzkörperbe-
schleunigung) a_w 0,98 m/s ^2
Unsicherheit K_w 0,49 m/s ^2
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 20643:
Vibrationen am Lenk-
rad a_hw 4,40 m/s ^2
Unsicherheit K_hw 2,20 m/s ^2
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096
RT 6112.1 ZL:
Serienidentifizierung 6170
Motortyp EVC 7000
Hubraum 635 ccm
Nennleistung bei 12,2 -2700
Nenndrehzahl kW - U/min
Abtriebsdrehzahl 2700 U/min
Schnittbreite 110 cm
Antrieb
Messerbalken synchron
RT 6112.1 ZL:
Schnitthöhe 8-fach
30 - 110 mm
Räder vorne, 16x7.50-8,
Räder hinten, 20x10.00-8,
Messung gemäß 2000/14/EG / S.I. 2001/1701:
Garantierter Schall-
leistungspegel L_WAd 100 dB(A)
Unsicherheit K_WA 0,6 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3:
Schalldruckpegel am
Arbeitsplatz L_pA 86 dB(A)
Unsicherheit K_pA 2,0 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 1032:
Vibrationen am Sitz
(Ganzkörperbe-
schleunigung) a_w 0,5 m/s ^2
Unsicherheit K_w 0,25 m/s ^2
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 20643:
Vibrationen am Lenk-
rad a_hw 4,40 m/s ^2
Unsicherheit K_hw 2,20 m/s ^2
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096
RT 6127.1 ZL:
Serienidentifizierung 6170
Motortyp EVC 8000
Hubraum 764 ccm
RT 6127.1 ZL:
Nennleistung bei 15,6 - 2950
Nenndrehzahl kW - U/min
Abtriebsdrehzahl 2950 U/min
Schnittbreite 125 cm
Antrieb
Messerbalken synchron
Schnitthöhe 8-fach
30 - 110 mm
Räder vorne, 16x7.50-8,
Räder hinten, 20x10.00-8,
Messung gemäß 2000/14/EG / S.I. 2001/1701:
Garantierter Schall-
leistungspegel L_WAd 105 dB(A)
Unsicherheit K_WA 0,9 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3:
Schalldruckpegel am
Arbeitsplatz L_pA 90 dB(A)
Unsicherheit K_pA 2,0 dB(A)
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 1032:
Vibrationen am Sitz
(Ganzkörperbe-
schleunigung) a_w 0,5 m/s ^2
Unsicherheit K_w 0,25 m/s ^2
Messung gemäß EN ISO 5395-3, EN 20643:
Vibrationen am Lenk-
rad a_hw 4,40 m/s²
Unsicherheit K_hw 2,20 m/s ^2
RT 6127.1 ZL:
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096
22.1 Abmessungen

REACH bezeichnet eine EG-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien.
Informationen zur Erfüllung der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 sind unter www.stihl.com/reach angegeben.
23. Fehlersuche
eventuell einen Fachhändler aufsuchen, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor.
Störung:
Anlasser dreht, Verbrennungsmotor springt nicht an.
Mögliche Ursache:
– Gashebel ist auf MIN-Position.
– Choke-Position (Gashebel) ist nicht ausgewählt bzw. Choke-Knopf nicht betätigt
- Kein Kraftstoff im Tank.
– Kraftstoffhahn geschlossen.
– Mangelnder Kraftstoffzufluss.
– Zündkerze verrußt oder beschädigt.
– Falscher Elektrodenabstand.
– Zündkerzenstecker von Zündkerze abgezogen.
– Verbrennungsmotor ist aufgrund mehrerer Startversuche „abgesoffen“.
– Luftfilter ist verstopft.
– Batterie fast leer.
Abhilfe:
– Gashebel in MAX-Position stellen.
– Gashebel in die Choke-Position stellen ( 8.2) bzw. Choke-Knopf betätigen. ( 8.4)
- Kraftstoff nachfüllen.
– Kraftstoffhahn öffnen. (⇒ 15.7)
– Kraftstofffilter prüfen. (☐)
– Zündkerze reinigen oder tauschen. (☐)
– Elektrodenabstand einstellen. (✗)
– Zündkerzenstecker aufstecken;
Verbindung zwischen Zündkabel und
Stecker prüfen. (✗)
– Zündkerze herausdrehen und trocknen; Gashebel in MIN-Position stellen und bei entnommener Zündkerze mehrmals starten; Zündkerze einschrauben und Zündkerzenstecker aufstecken. (☐)
– Luftfilter reinigen. (☐)
– Ladezustand der Batterie prüfen und bei Bedarf Batterie laden. (⇒ 15.21)
Störung:
Anlasser funktioniert nicht.
Mögliche Ursache:
– Die Sicherheitseinrichtungen blockieren den Anlasser.
– Batterie nicht bzw. fehlerhaft angeschlossen.
– Batterie vollständig entladen bzw. nicht ausreichend geladen.
– Hauptsicherung (150 A) defekt.
– Fehlerhafter Masseanschluss an Verbrennungsmotor oder Fahrgestell.
- Anlasser defekt.
Abhilfe:
– Alle Sicherheitseinrichtungen beachten. (⇒ 12.)
– Batterieanschlüsse prüfen. (⇒ 15.19)
– Batterie laden. (⇒ 15.21)
– Hauptsicherung ersetzen. (✗)
– Die Anschlusskabel an der Batterie und am Fahrgestell überprüfen. (✗)
- Anlasser reparieren. (✗)
Störung:
Erschwertes Starten oder die Leistung des Verbrennungsmotors lässt nach.
Mögliche Ursache:
– Wasser ist im Kraftstofftank und Vergaser; Vergaser ist verstopft.
– Kraftstofftank ist verschmutzt.
– Luftfilter ist verschmutzt.
– Zündkerze ist verrußt.
– Mähen von zu hohem oder zu feuchtem Gras.
- Kraftstofftank entleeren; Kraftstofftank, Kraftstoffleitung und Vergaser reinigen. (✗)
– Kraftstofftank reinigen. (✗)
– Luftfilter reinigen/wechseln. (10)
– Zündkerze reinigen. (☐)
– Die Schnittstufe und Fahrgeschwindigkeit den Mähbedingungen anpassen.
Abhilfe:
Störung:
Verbrennungsmotor wird sehr heiß.
Mögliche Ursache:
– Kühlrippen sind verschmutzt.
– Zu geringer Motorölstand.
– Keilriemen verschlissen.
Abhilfe:
- Kühlrippen reinigen. (☐)
– Füllstand des Motoröls kontrollieren und Motoröl nachfüllen. (⇒ 15.8) - Keilriemen tauschen. (✗)
Störung:
Gerät fährt nicht.
Mögliche Ursache:
- Getriebe ausgekuppelt.
– Keilriemen (Getriebe) ausgehängt.
– Keilriemen (Getriebe) verschlissen oder beschädigt.
– Fehlende Passfeder zwischen Hinterachse und Hinterrädern.
Abhilfe:
– Getriebe einkuppeln (Bügel Getriebefreilauf). (⇒ 8.18)
- Keilriemen (Getriebe) einhängen. (✗)
- Keilriemen (Getriebe) tauschen. (✗)
- Passfeder montieren. (⇒ 15.15)
Störung:
Starke Vibrationen während des Betriebs.
Mögliche Ursache:
– Die Mähmesser sind durch falsches Schärfen oder durch Beschädigungen unwucht.
– Die Messerschrauben sind nicht fest angezogen.
– Die Befestigung des Verbrennungsmotors ist nicht fest angezogen.
– Keilriemen bzw. Zahnriemen beschädigt.
Abhilfe:
– Mähmesser erneut schärfen und wuchten bzw. tauschen. (⇒ 15.13)
– Messerschrauben unter Beachtung des Anziehmoments festziehen. (⇒ 15.13)
– Befestigung des Verbrennungsmotors festziehen. (✗)
- Keilriemen bzw. Zahnriemen tauschen.
(✗)
Störung:
Unsauberer Schnitt, Rasen wird nach dem Mähvorgang gelb.
Mögliche Ursache:
– Mähmesser stumpf oder verschlissen.
– Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zu den Mähbedingungen (Schnitthöhe, Rasenbeschaffenheit) zu groß.
– Nicht die maximale Motordrehzahl eingestellt (Gashebel nicht in MAX-Position).
– Mähwerkseinstellung nicht in Ordnung.
– Auswurfkanal verstopft.
– Das Mähwerk ist mit Grasrückständen (Verklebungen an der Innenseite des Mähwerksgehäuses) verschmutzt.
Abhilfe:
– Mähmesser schärfen oder tauschen (Verschleißgrenzen beachten).
(⇒ 15.13)
– Fahrgeschwindigkeit verringern oder höhere Schnitthöhe auswählen.
– Gashebel in MAX-Position stellen.
(⇒ 8.2), (⇒ 8.3)
– Mähwerkseinstellung prüfen und bei Bedarf das Mähwerk richtig einstellen.
(⇒ 15.14)
– Grasfangkorb abnehmen und Auswurfkanal von Grasrückständen befreien.
– Die Innenseite des Mähwerks reinigen.
Störung:
Auswurfkanal verstopft.
Mögliche Ursache:
– Mähmesserflügel verschlissen oder beschädigt.
– Mähen von zu hohem oder zu feuchtem Gras.
– Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zur eingestellten Schnitthöhe zu groß.
– Nicht die maximale Motordrehzahl eingestellt (Gashebel nicht in MAX-Position).
– Füllstandssensor falsch eingestellt.
Abhilfe:
- Mähmesser tauschen. (⇒ 15.13)
– Rasen in zwei Mähvorgängen mähen: - Mähvorgang mit höchster Schnittstufe,
- Mähvorgang mit der gewünschten Schnitthöhe.
– Fahrgeschwindigkeit verringern oder höhere Schnitthöhe auswählen.
– Gashebel in MAX-Position stellen. (⇒ 8.2), (⇒ 8.3)
– Füllstandssensor einstellen (Schieber ganz herausziehen). (⇒ 8.19)
Störung:
Grasfangkorb wird nicht vollständig befüllt.
Mögliche Ursache:
- Füllstandssensor nicht richtig eingestellt.
– Zu niedrige Schnitthöhe ausgewählt.
– Gras ist zu feucht und dadurch zu schwer, um vom Luftstrom durch den Auswurfkanal in den Grasfangkorb transportiert zu werden. - Mähmesser sind stumpf oder verschlissen.
- Gras ist zu hoch.
– Luftlöcher am Grasfangkorb verstopft (kein Luftdurchlass am Grasfangkorb).
– Auswurfkanal oder Mähwerk (Innenseite) durch angesetzte Grasrückstände verschmutzt (Grasreste vom letzten Mähvorgang).
Abhilfe:
– Füllstandssensor einstellen. ( 8.19)
– Höhere Schnitthöhe auswählen.
– Warten, bis die Rasenfläche trocken ist.
– Mähmesser schärfen oder tauschen. (⇒ 15.13)
– Rasen in zwei Mähvorgängen mähen: 1. Mähvorgang mit höchster Schnittstufe, 2. Mähvorgang mit der gewünschten Schnitthöhe.
– Grasfangkorb reinigen (Luftdurchlässe säubern).
– Auswurfkanal oder Mähwerksinnenseite säubern.
Störung:
Füllstandssensor (Grasfangkorb) spricht nicht richtig an.
Mögliche Ursache:
– Füllstandssensor (Grasfangkorb) durch Grasreste verschmutzt.
– Füllstandssensor (Grasfangkorb) nicht richtig eingestellt.
– Fahrgeschwindigkeit zu groß.
Abhilfe:
- Füllstandssensor reinigen und auf Leichtgängigkeit prüfen.
- Füllstandssensor (Grasfangkorb)
einstellen. (→ 8.19)
– Fahrgeschwindigkeit den Mähbedingungen anpassen (Fahrgeschwindigkeit verringern).
Störung:
Mähmesser schalten sich nicht ein bzw. drehen sich nicht.
Mögliche Ursache:
– Die Sicherheitseinrichtungen verhindern ein Einschalten der Mähmesser.
– Keilriemen (Mähwerk) verschlissen, ausgehängt oder beschädigt.
Abhilfe:
– Prüfen, ob alle Sicherheitsvoraussetzungen für das Einschalten der Mähmesser erfüllt sind.
(⇒ 12.)
- Keilriemen (Mähwerk) prüfen und bei Bedarf tauschen. (✗)
Störung:
Verbrennungsmotor stirbt beim Zuschalten des Mähwerks ab.
Mögliche Ursache:
- Benutzer sitzt nicht oder nicht richtig auf dem Fahrersitz.
- Grasfangkorbschalter bzw.
Auswurfkanalschalter nicht betätigt
bzw. defekt.
– Sitzkontaktschalter oder die dazugehörenden Kabel sind defekt.
Abhilfe:
– Auf den Fahrersitz setzen oder Sitzposition ändern.
- Grasfangkorb bzw. Deflektor (Zubehör) montieren, ordnungsgemäßen Sitz des Auswurfschachts kontrollieren (⇒ 15.6), Schalter oder Kabel reparieren / tauschen. (✗)
– Sitzkontaktschalter oder Kabel reparieren / tauschen. (✗)
Störung:
Mähwerk wird beim Mähen in Rückwärtsfahrt ausgekuppelt.
Mögliche Ursache:
– Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen nicht betätigt.
Abhilfe:
- Mähmesser innerhalb des Zeitfensters freigeben (5 Sekunden vor bis 1 Sekunde nach dem Einkuppeln bzw. Ändern der Fahrtrichtung). (⇒ 8.8)
Störung:
Verbrennungsmotor stirbt beim Verlassen des Fahrersitzes ab.
Mögliche Ursache:
– Parkbremse nicht eingelegt.
– Mähwerk eingekuppelt (Sicherheitseinrichtung).
Abhilfe:
– Parkbremse vor dem Verlassen des Fahrersitzes einlegen. (→ 8.14)
- Mähwerk vor dem Verlassen des Fahrersitzes auskuppeln.
(⇒ 8.5), (⇒ 8.6)
Störung:
Im Display blinkt der Text ERROR, 3 kurz aufeinander folgende akustische Signale ertönen.
Mögliche Ursache:
– Defekt am Sitzkontaktschalter oder an der Elektrik (Kurzschluss).
Abhilfe:
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen, Selbstdiagnose durchführen. (⇒ 9.1)
Störung:
Dauerton aktiviert.
Mögliche Ursache:
- Grasfangkorb ist voll.
- Störung der Elektronik.
– Batterie verpolt angeschlossen.
Abhilfe:
- Mähwerk auskuppeln und Grasfangkorb entleeren. (⇒ 13.9)
- Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen, Selbstdiagnose durchführen. (⇒ 9.1)
- Polung der Batterieanschlüsse kontrollieren, Kabel gegebenenfalls korrekt anschließen. (⇒ 15.19)
24. Serviceplan
24.1 Übergabebestätigung

text_image
Modell: ____ Serialnummer: Datum: _________ Nächster Service Datum: _________24.2 Servicebestätigung
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Wartungsarbeiten Ihrem STIHL
Fachhändler.
Er bestätigt auf den vorgedruckten Feldern die Durchführung der Servicearbeiten.

Service ausgeführt am

Datum nächster Service


Chère cliente, cher client,
Hans Peter Stihl-Straße 5
6336 Langkampfen
Autriche
TÜV Rheinland LGA Products GmbH Tillystraße 2
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Postfach 1771
D-71301 Waiblingen
STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG
Robert-Bosch-Straße 13
64807 Dieburg
23. Recherche des pannes
Technische gegevens 211
Afmetingen 214
REACH 214
Defectopsporing 215
Automatisch ontkoppelen activeren:
Automatisch ontkoppelen deactiveren:
19. Milieubescherming
STIHL Tirol GmbH Hans Peter Stihl-Straße 5 6336 Langkampfen Oostenrijk
22. Technische gegevens
RT 5097.1, RT 5097.1 Z, RT 5112.1 Z, RT 6112.1 ZL, RT 6127.1 ZL:
Motor, type 4-takt
verbrandingsmo- tor
Brandstoftank 9 I