FOCUSRITE ISA 428 MkII - Empfänger

ISA 428 MkII - Empfänger FOCUSRITE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG ISA 428 MkII FOCUSRITE

Übersicht über die Hardware-Rückseite 43

XLR Audioein- und -ausgänge ....43
Lineeingänge, Insert Send/Return 43
Hi-Z-Instrumenteneingänge 43
Fronteingänge: Mic/Line/Hi-Z-Instrument 43
Ausgangskanäle 1-4....43
Insert Send/Return 43
ADC Eingänge 5-8 ....43
Nachrüsten des optionalen AD-Wandlermoduls 43

Übersicht über die Hardware-Frontseite ....43

Power-Schalter 44
Instrumenten-Eingänge ....44
Pegelanzeige (Analogue/ADC dBFS) 44
Input 45
Mic Input Gain 45
Line Input Gain 45
Instrument Input Gain ....45
Trim 45
+48 V 46
Phase 46
Insert....46
Filter 46

Die optionale 8-Kanal-AD-Erweiterung....47

Digitalausgänge (AES, S/PDIF) 47
Jumper Position 47
AES, S/PDIF Schalter 47
1-Wire/2-Wire AES-Modusschalter 47
AD-Erweiterungskarte DB25-Pinkonfigurationen 48
24 Bit/192 kHz ADAT™ Betrieb 48
Word-Clock Ein- und Ausgang 49
Frontpanelsteuerung des digitalen Ausgangs 49

Anwendungen 49

Mikrofonvorverstärker mit variabler Eingangsimpedanz 49
Umschaltbare Eingangimpedanz: Eine genaue Erklärung 49
Schnelleinstellung Eingangsimpedanz 50
Aufnahme der analogen DAW-Ausgänge 51
Digitale Anschlüsse 52
Zwei ISA428 MkII Einheiten als 8-Kanal-AD-Wandlereinheit....53

Technische Daten 53

Mikrofoneingänge 53
Lineeingänge 53
Instrumenteneingänge 53
Hochpassfilter 54
Pegelanzeigen....54
Anschlüsse Front- und Rückseite....54
Analoge Audioeingänge (Eingänge 1-4) (AD-Eingänge 5-8)....54
Analoge Audioausgänge (Ausgänge 1-4)....54
Weitere Ein- und Ausgänge....54
Frontseiten-Anzeigen 54
Gewicht und Abmessungen....54

Anhang 1 55

Aufnahme der AES-Ausgänge 1-8 in Pro Tools ^TM HD bei 192 kHz ....55

Anhang 2 ....56

Jumperpositionen der AD_Erweiterungskarte – Deaktivierung der AES-Ausgänge 5-8 ....56

Urheberrecht 56

Übersicht über die Hardware-Rückseite

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Übersicht über die Hardware-Rückseite - 1

text_image CAUTION MAX CHUCTOR 900A AVOC project core schematic of the down. AC ONET 100-240V -5000 Hz 300A DO NOT OBSTRUCT AIR VENT WARNING The Class B ligase spores in particular with the following: Cdc angrarial stangling to a low line outcomes the same 1000Hz AC Cdc FCA Racksite SABER NLS THE EQUIPMENT MUST BE EARTHED BY THE POWER COOL LATE ON LITERATIVA SUQAMAGOSTUBROSETTHILLA MARUSTITILIAN PISTORABIAN APMAART NA ALUN TENDER JOCKET STRONGTANT FOCUSITE - Fcaustite Audio Engineering Ltd. www.fcaustite.com

XLR Audioein- und -ausgänge

Bei allen XLR-Anschlüssen handelt es sich um dreipolig belegte, symmetrische Audioanschlüsse. Die Buchsen Output, Mic IP und EXT A/D IP sind wie folgt beschaltet:

Pin 1: Erdung Pin 2: Audio 0° Pin 3: Audio 180°

Lineeingänge, Insert Send/Return

Bei diesen Anschlüssen handelt es sich um symmetrische 6,3-mm-Klinkenbuchsen mit folgender Beschaltung: Tip/Spitze: Audio 0° Ring: Audio 180° Mantel: Erdung

Hi-Z-Instrumenteneingänge

Hierbei handelt es sich um unsymmetrische 6,3-mm-Klinkenbuchsen mit folgender Beschaltung: Tip/Spitze: Audio 0° Mantel: Erdung

Fronteingänge: Mic/Line/Hi-Z-Instrument

Jeder dieser Anschlüsse kommt als Eingang für die Kanäle 1-4 von ISA428 MkII in Frage. Die Signale, die auf diese Eingänge geroutet sind, werden als interne Signalpfade bezeichnet.

Ausgangskanäle 1-4

Diese Anschlüsse dienen als analoge Hauptausgänge. Sie werden direkt durch die Signale an den korrespondieren Eingängen gespeist: Mikrofoneingänge, Lineeingänge, Hi-Z-Instrumenteneingänge. Gleichzeitig sind die Ausgänge auch mit den internen Kanälen 1-4 der optionalen AD-Wandlereinheit verbunden.

Insert Send/Return

Über diese Anschlüsse kann ein externes Gerät, wie etwa der Red 3 Kompressor oder der Red 2 Equalizer in den Signalweg eingefügt werden. Der Insertpunkt befindet sich dabei hinter dem Hochpassfilter und vor dem Ausgang.

ADC Eingänge 5-8

Bei den Eingangsbuchsen ADC Inputs 5-8 handelt es sich um Linepegeleingänge, mit denen sich die Kanäle 5-8 des optionalen AD-Wandlermoduls mit externen Signalquellen bestücken lassen. Unter Einsatz der optionalen AD-Erweiterung können Sie somit bis zu acht analoge Eingänge in die digitale Ebene überführen. Es ist beispielsweise sinnvoll diese Eingänge in Kombination mit einer zweiten ISA428 MkII Einheit zu nutzen. Mit einer Wandleroption können Sie somit acht Vorverstärker betreiben und an die digitale Ausgänge senden. (Lesen Sie hierzu auch den Abschnitt „Zwei ISA428 MkII Einheiten als 8-Kanal-AD-Wandlereinheit“ auf Seite 14.)

Nachrüsten des optionalen AD-Wandlermoduls

Das optionale AD-Wandlermodul kann jederzeit im ISA428 MkII nachgerüstet werden. Die Erweiterungskarte kann dabei leicht durch den Anwender selbst eingebaut werden. Hierzu sind keine technischen Kenntnisse erforderlich. Das Erweiterungsmodul wird mit einer Einbauanleitung geliefert.

Übersicht über die Hardware-Frontseite

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Übersicht über die Hardware-Frontseite - 1

text_image Focusrite ISA428 7503 Power Input Control Output Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Control Power

Power-Schalter

Mit diesem Schalter wird das Gerät ein- und ausgeschaltet. Schalten Sie ISA428 MkII immer vor den Geräten an, die an den Ausgängen angeschlossen sind.

Instrumenten-Eingänge

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Instrumenten-Eingänge - 1

text_image Instrument Inputs 1 2 3 4 Focusrite

Instrumente können ausschließlich an der Gerätefrontseite angeschlossen werden. Die vier zugehörigen, unsymmetrischen Eingangsbuchsen sind auf der linken Seite des Frontpanels zu finden und mit den Nummern 1-4 entsprechend der Eingangskanäle versehen. Diese Eingänge empfehlen sich für den Anschluss unsymmetrischer Signale mit niedrigem Pegel, wie sie beispielsweise bei elektrischen Gitarren und Bässen zu finden sind. Auch aktive Instrumente, wie etwa Keyboards oder elektroakustische Gitarren können hier passend angeschlossen werden.

Pegelanzeige (Analogue/ADC dBFS)

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Pegelanzeige (Analogue/ADC dBFS) - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 8 Output MPS

Bei diesen Anzeigen handelt es sich um vertikale LED-Spitzenpegelanzeigen für die Ausgangskanäle 1-8 in einer der folgenden zwei Betriebsarten:

Modus 1. Anzeige der analogen Pegel (keine optionale AD-Erweiterungskarte verbaut).

Die Pegelanzeigen 1 bis 4 zeigen den an den analogen XLR-Ausgängen 1-4 von ISA428 MkII anliegenden Pegel an. Der Wert 0 dBFS (erreicht, wenn die rote LED aufleuchtet) zeigt an, dass der Ausgangspegel +22 dBu erreicht hat. -18 dBFS steht entsprechend für einen Ausgangspegel von +4 dBu. Die Pegelanzeigen 5 bis 8 sind in dieser Betriebsart ohne Funktion.

Mode 2. Anzeige der digitalen Pegel (optionale AD-Erweiterungskarte eingebaut).

Die Pegelanzeigen 1 bis 8 zeigen den Pegel im Signalpfad vor der optionalen AD-Wandlung an. Der Wert 0 dBFS (erreicht, wenn die rote LED aufleuchtet) zeigt den höchstmöglichen Pegel an, der durch die Erweiterungskarte verarbeitet werden kann. Dieser Wert sollte entweder nie oder nur sporadisch sehr kurz aufleuchten, damit eine hochwertige Aufnahme ohne digitale Übersteuerungen gewährleistet ist.

Eingangsbereich

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Eingangsbereich - 1

text_image 30.40 +40V Phase Filter soaps Gain 25 dB 20 dB 6.21 11 PSC 110 Reset 24 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20

ISA428 MkII ist kompatibel mit drei Eingangsvarianten: Mikrofone sowie Signale mit Line- oder Instrumentenpegel.

Input

Mit Druck auf INPUT schalten Sie durch die drei Eingangsvarianten, die durch zugehörige LEDs gekennzeichnet werden. Wenn die LED „Mic“ leuchtet, ist der Mikrofoneingang aktiviert usw. Sie können deshalb über die vier Kanäle eine beliebige Mischung aus Mikrofon-, Line- und Instrumentensignalen wählen.

Mic Input Gain

Bei aktiviertem Mikrofoneingang haben Sie Zugriff auf den vollen Bereich der Vorverstärkung von 0 dB bis +60 dB, regelbar in 10-dB-Schritten. Der Verstärkungsbereich ist in zwei Bereiche, abhängig von der Schalterstellung 30-60, unterteilt.

Modus 1 Mikrofonvorverstärkung 0-30

Ist der Schalter 30-60 ausgeschaltet, arbeitet der Gain-Regler in einem Bereich von 0 dB bis +30 dB. Die Vorverstärkung lesen Sie an den äußeren Werteangaben um den Regler ab.

Modus 2 Mikrofonvorverstärkung 30-60

Ist der Schalter 30-60 eingeschaltet (erleuchtet), arbeitet der Gain-Regler in einem Bereich von 30 dB bis 60 dB. Die Vorverstärkung lesen Sie an den äußeren Werteangaben um den Regler ab. Ergänzende 20 dB Vorverstärkung können Sie über den Trim-Regler hinzufügen. Lesen Sie weiter unten nähere Details zum Trim-Regler.

Line Input Gain

Bei aktiviertem Lineeingang haben Sie Zugriff auf eine regelbare Vorverstärkung zwischen -20 dB bis +10 dB. Die Vorverstärkung lesen Sie an den inneren Werteangaben um den Regler ab. In dieser Betriebsart ist der 30-60 Schalter ohne Funktion, denn der Gainbereich ist auf -20 dB bis +10 dB begrenzt, schaltbar in 10-dB-Schritten. Ergänzende 20 dB Vorverstärkung können Sie über den Trim-Regler hinzufügen. Lesen Sie weiter unten nähere Details zum Trim-Regler.

Instrument Input Gain

Bei aktiviertem Instrumenteneingang haben Sie Zugriff auf eine regelbare Vorverstärkung zwischen +10 dB bis +40 dB. Die Vorverstärkung lesen Sie an den äußeren Werteangaben um den Regler ab. Dieser Eingang eignet sich für hochohmige Eingangsquellen wie etwa eine elektrische Gitarre, Bässe (die ohne externe DI-Box angeschlossen werden können) oder ältere Keyboards/Synthesizer mit hochohmigem Ausgang.

Trim

Der Trim-Regler bietet eine zusätzliche variable Vorverstärkung zwischen 0 dB und +20 dB für die Mikrofon- und Lineeingänge. Die zusätzliche Vorverstärkung lesen Sie an den inneren Werteangaben um den Trim-Regler ab.

Die ergänzende mögliche Vorverstärkung um bis zu 20 dB ist aus zwei Gründen überaus sinnvoll:

Hohe Vorverstärkung

Durch die Kombination einer Vorverstärkung von 60 dB und Trim-Regler ergibt sich für Mikrofonsignale eine maximale Vorverstärkung von 80 dB. Mit dieser Kapazität können Sie quasi immer einen soliden Aufnahmepegel für digitale Aufnahmen erreichen, auch bei Einsatz sehr ausgangsschwacher, dynamischer und Bändchenmikrofone.

Anpassung der Vorverstärkung während der Aufnahme

Für kleine Anpassungen der Vorverstärkung im laufenden Aufnahmebetrieb empfiehlt es sich, den Trim-Regler und nicht den Gain-Regler mit 10-dB-Schaltpositionen zu nutzen. Es ist deshalb sinnvoll, grundsätzlich etwas Vorverstärkung über den Trim-Regler für den optimalen Aufnahmepegel hinzuzufügen. Sie können dann, sofern notwendig, während der Aufnahme kleinere Änderungen für mehr oder weniger Vorverstärkung über den Trim-Regler vornehmen.

+48 V

Über den Schalter +48 V schalten Sie eine +48-V-Phantomspannung zum Betrieb von Kondensatormikrofonen für den rückwärtigen XLR-Mikrofoneingang ein. Dieser Schalter hat keinen Einfluss auf die anderen Eingänge. Sollten Sie unsicher sein, ob ein Mikrofon Phantomspannung benötigt, konsultieren Sie die zugehörige Dokumentation. Bitte beachten Sie: Es ist in einigen Fällen möglich, dass eine Phantomspannung dem Mikrofon Schaden zufügt – in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Bändchenmikrofone.

Phase

Ein Drücken des Phase-Tasters invertiert die Phase für den ausgewählten Eingang. Sie können auf diese Weise Phasenprobleme beim Einsatz von vielen Mikrofonen eingrenzen sowie inkorrekte Kabelverdrahtungen mit verdrehter Polarität kompensieren.

Insert

Durch Drücken des Insert-Tasters (erleuchtet) wird der Signalpfad des Kanals aufgetrennt. Das Eingangssignal verlässt das Gerät über die rückwärtige Send-Buchse und wird an gleiche Stelle im Signalweg über die Return-Buchse wieder eingefügt.

Filter

Durch Drücken des Filter-Tasters schalten Sie das Hochpassfilter in den Signalweg. Dieses Filter arbeitet mit einer Flankensteilheit von 18 dB pro Oktave und hat eine variable, regelbare Einsatzfrequenz zwischen 16 Hz und 420 Hz.

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Filter - 1

Z In - umschaltbare Impedanz

Mit dem Schalter Z In können Sie zwischen vier Impedanzen für den Übertrager des Vorverstärkers wählen. Die gewählten Werte werden über LEDs angezeigt. Durch die Auswahl unterschiedlicher Impedanzwerte für den Übertragereingang können Sie das Klangverhalten, resultierend aus Zusammenspiel zwischen Mikrofon und Vorverstärker im Pegel und Frequenzgang, Ihrem persönlichen Geschmack entsprechend anpassen. Zur Auswahl stehen folgende Werte:

Low - 600 Ω

ISA 110 - 1.400 Ω

Med - 2.400 Ω

High - 6.800 Ω

Ratschläge zum Einstellen der richtigen Eingangsimpedanz finden Sie im Kapitel Anwendungen.

Die optionale 8-Kanal-AD-Erweiterung

Das optionale AD-Wandlermodul kann jederzeit im ISA428 MkII nachgerüstet werden. Die Erweiterungskarte kann dabei leicht durch den Anwender selbst eingebaut werden. Hierzu sind keine technischen Kenntnisse erforderlich. Das Erweiterungsmodul wird mit einer Einbauanleitung geliefert.

ISA428 MkII kann über die Erweiterung als hochwertiger achtkanaliger AD-Wandler zur Umsetzung analoger Signale in die digitale Ebene fungieren. Die vier externen AD-Eingänge sowie die Haupteingänge können allesamt in den AD-Wandler eingespeist werden. Hierfür werden geräteintern acht extrem saubere und hochwertige Signalpfade in die digitale Ebene geboten. Ein einzelner ISA428 MkII kann als achtkanalige Eingangserweiterung mit Digitalausgang für DAWs genutzt werden. Die Kanäle 1-4 sind stets auf die digitalen Ausgangskanäle 1-4 geroutet. Es ist auch möglich, zwei ISA428 MkII Einheiten mit einer einzigen AD-Erweiterungsoption als achtkanaligen Mikrofonvorverstärker mit Digitalausgang zu nutzen. Die verfügbaren Digitalformate der Wandlereinheit sind AES/EBU, S/PDIF und das optische ADAT™-Format.

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Die optionale 8-Kanal-AD-Erweiterung - 1

text_image I WIRE AES 2 WIRE SPDIF 3-4—192kHz—1-2 5-6—38kHz—1-4 1-6—48kHz—1-0 IN - WORD-CLOCK - OUT DIGITAL OUTPUT AES/SPDIF 230 LANGE 220V-240V FLUE 230 LANGE 220V-220V 100mA AC ONLY

Digitalausgänge (AES, S/PDIF)

Über einen 25-poligen Anschluss (Tascam DB-25FM) können bis zu acht Audiokanäle in 24-Bit-Auflösung (AES oder S/PDIF) an eine DAW bzw. ein anderes digitales Aufnahmemedium ausgegeben werden. Die Erweiterungskarte kann über Jumper (auf der Karte) und zwei Druckknöpfe auf der Rückseite konfiguriert werden. Die Tabelle auf Seite 10 zeigt Ihnen Details zur Beschaltung in allen verfügbaren Konfigurationen. Es folgt eine kurze Beschreibung der allgemein verfügbaren Funktionen.

Jumper Position

Die Erweiterungskarte verfügt über vier Jumper (abnehmbare Kontaktbrücken). Diese können so positioniert werden, dass die AES Ausgänge 5-8 ausgeschaltet sind. In dieser Konfiguration ist ISA428 MkII pinkompatibel zum Pro Tools HD™ 192 Audio-Interface per 25-zu-25-Pin-Kabelverbindung. Ab Werk sind die Jumper so gesetzt, dass die Kanäle 1-8 in den Abtastraten 44.1-96 kHz und die Kanäle 1-4 bei 176.4/192 kHz verfügbar sind. Abhängig von der Position der 1-Wire/2-Wire Schalter (siehe Anhang 2 für Details zur Beschaltung) lassen sich unter Pro Tools auch alle acht Kanäle mit 192 kHz zur Aufnahme nutzen.

AES, S/PDIF Schalter

Dieser Schalter entscheidet, ob das digitale Ausgangssignal im professionellen AES-Format oder in der Konsumentenvariante S/PDIF erfolgt. Ist der Schalter nicht gedrückt, erfolgt die Ausgabe der Kanäle 1-8 im AES-Format. Dabei werden die Ausgänge auf die 25-Pin-Buchse dupliziert, womit abhängig vom Wire-Mode-Schalter 16 Ausgänge zur Verfügung stehen. Ist der Schalter gedrückt, werden die Kanäle 1-8 im S/PDIF- und AES-Format ausgegeben. Die Anzahl der AES-Kanäle hängt dabei vom Wire-Mode-Schalter ab. Details zur Beschaltung finden Sie in der Tabelle auf Seite 48.

1-Wire/2-Wire AES-Modusschalter

Bei Abtastraten von 88.2 bis 192 kHz kann ein Dual-Wire-Modus zur Einbindung von älteren AES-kompatiblen Geräten genutzt werden. Hier können Abtastraten bis 192 kHz nur über beide Leitungen einer AES-Verbindung übertragen werden (auch bekannt als '2-Wire'). Indem Sie den zugehörigen Schalter drücken, wird der Dual-Wire-Modus eingeschaltet und das Signal „aufgeteilt“. Die Verbindung transportiert also nur noch die Hälfte der Kanäle. Eine Übertragung der Kanäle 1-8 im 2-Wire-Modus erfordert sämtliche Pins des 25-Pol-Anschlusses. Sollten Sie den S/PDIF-Modus angewählt haben, könnten hier nur noch die Kanäle 1-4 im AES-Format übertragen werden. (Nähere Informationen zur Beschaltung finden Sie in der Tabelle auf Seite 48.)

AD-Erweiterungskarte DB25-Pinkonfigurationen

Pin NummerJumper nicht gesetzt (ab Werk) Pro ToolsTM kompatibel 44.1-96 kHzJumper nicht gesetzt Pro ToolsTM kompatibel Dual Wire Modus 88.2-192 kHzJumper gesetzt Single Wire Modus 44.1-192 kHzJumper gesetzt + S/PDIF Schalter an - Single Wire Modus 44.1-192 kHzJumper gesetzt + Dual Wire Modus 88.2-192 kHzJumper gesetzt + S/PDIF Schalter an + Dual Wire Modus 88.2-192 kHz
1 -- AES7/8+ AES 7/8+ AES8+ AES 4+
2 MASSEMASSE MASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
3 -- AES5/6- AES 5/6- AES7- AES 3-
4 -- AES3/4+ AES 3/4+ AES6+ AES 2+
5 MASSEMASSE MASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
6 -- AES1/2- AES 1/2- AES5- AES 1-
7 AES 7/8+AES 4+ AES 7/8+SPDIF 7/8+ AES 4+SPDIF 7/8+
8 MASSEMASSE MASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
9 AES 5/6-AES 3- AES 5/6-SPDIF 5/6+ AES 3-SPDIF 5/6-
10 AES 3/4+AES 2+ AES 3/4+SPDIF 3/4+ AES2+ SPDIF 3/4+
11 MASSEMASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
12 AES 1/2-AES 1- AES 1/2-SPDIF 1/2- AES 1-SPDIF 1/2-
13 -- -- -- --
14 -- AES7/8- AES 7/8-AES 8- AES 4-
15 -- AES5/6+ AES 5/6+AES 7+ AES 3+
16 MASSEMASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
17 -- AES3/4- AES 3/4-AES 6- AES 2-
18 -- AES1/2+AES 1/2+AES 5+ AES 1+
19MASSE MASSEMASSE MASSE MASSEMASSE
20 AES 7/8-AES 4- AES 7/8-SPDIF 7/8- AES 4-SPDIF 7/8-
21 AES 5/6+AES 3+ AES 5/6+SPDIF 5/6+ AES3+ SPDIF 5/6+
22 MASSEMASSE MASSEMASSE MASSE MASSE
23AES 3/4- AES 2-AES 3/4- SPDIF 3/4-AES 2- SPDIF 3/4-
24 AES 1/2+AES 1+AES 1/2+SPDIF 1/2+ AES 1+SPDIF 1/2+
25 MASSEMASSE MASSEMASSE MASSE MASSE

24 Bit/192 kHz ADAT™ Betrieb

Die Erweiterungskarte bietet digitale Ausgänge für alle acht Kanäle von ISA428 MkII mit Abtastraten zwischen 44.1 und 192 kHz. Ebenfalls sind zwei Lichtleiterausgänge für das ADATTM-Format vorhanden. Für Abtastraten oberhalb von 48 kHz sind beide Ausgänge zur gleichzeitigen Übertragung aller acht Kanäle notwendig. Da die Lichterleiter im ADATTM-Format in ihrer Übertragungsbandbreite limitiert sind, werden bei den Abtastraten 88.2 kHz und 96 kHz je zwei Übertragungskanäle kombiniert (SMUXII). Bei Einsatz der Abtastraten 176.4 kHz und 192kHz werden pro Audiokanal vier Übertragungskanäle des ADATTM-Lichtleiters verwendet (SMUXIV).

Die ADAT™-Ausgänge arbeiten wie folgt:

Abtastraten 44.1/48 kHz:

Ausgang 1 = Kanäle 1-8

Ausgang 2 = Kanäle 1-8 (entspricht Ausgang 1)

Abtastraten 88.2/96 kHz:

Ausgang 1 = Kanäle 1-4

Ausgang 2 = Kanäle 5-8

Abtastraten 176.4/192 kHz:

Ausgang 1 = Kanäle 1-2

Ausgang 2 = Kanäle 3-4

Word-Clock Ein- und Ausgang

Die optionale AD-Erweiterungskarte kann über eine externe Word-Clock fremd getaktet werden. Über den Schalter „Ext“ auf dem Frontpanel können Sie zwischen den Betriebsarten Interne Synchronisation, externe Synchronisation und externer 256X Word-Clock-Synchronisation umschalten. In beiden Fällen externer Synchronisation sollte ein Word-Clock-Kabel des Taktgebers an die Buchse Word Clock In an der Erweiterungsoption in ISA428 MkII angeschlossen sein. Der Ausgang Word Clock Out gibt entweder ein regeneriertes Taktsignal der fremden Taktquelle aus oder überträgt die interne Abtastrate der AD-Erweiterung. Sollten Sie ISA428 MkII in einem größeren Geräteverbund fremd getaktet einsetzen, so können Sie die externe Taktreferenz über den Word-Clock-Ausgang an ein weiteres Gerät verzweigen. Sofern ISA428 MKII nicht fremd getaktet ist, so gibt die Word-Clock-Out-Buchse die Abtastrate aus, die am Frontpanel des Geräts angewählt wurde.

Frontpanelsteuerung des digitalen Ausgangs

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Frontpanelsteuerung des digitalen Ausgangs - 1

text_image Clock Select 192 176.4 96 88.2 48 44.1 Ext Lock Word Clock 256X Digital Option

Wahl der Taktquelle (Clock Select)

Über diesen Schalter wählen Sie die Abtastrate für den Betrieb. Zur Auswahl stehen 44.1kHz, 48 kHz, 88.2 kHz, 96 kHz, 176.4 kHz und 192 kHz.

Ext

Über diesen Schalter schalten Sie ISA428 MkII auf eine Word-Clock-Fremdtaktung um. Mit der Option 256X können Sie ISA428 MkII auch mit einer Taktreferenz betreiben, die um den Faktor 256 höher als die reguläre Word-Clock ist. Somit ist ISA428 MkII kompatibel zur Digidesign 'Superclock' und anderen 256X Taktgebern.

Lock LED

Eine konstant leuchtende LOCK-LED zeigt eine erfolgreiche Fremdtaktung an. Bitte beachten Sie: Wird das Gerät über eine 256X Taktreferenz fremd getaktet, entfällt der Hinweise durch die LED-Anzeige. In diesem Fall ist die Synchronisation erfolgreich, wenn Sie ein Audiosignal hören.

Anwendungen

Mikrofonvorverstärker mit variabler Eingangsimpedanz

Die Interaktion zwischen eingesetztem Mikrofon und spezifischer Ausführung des Vorverstärkers nimmt einen wesentlichen Einfluss auf das resultierende Klangergebnis. Diese Interaktion hat folgende wichtige Einflüsse auf das Pegel- und Frequenzverhalten des eingesetzten Mikrofons:

- Pegel

Professionelle Mikrofone verfügen zumeist über niedrige Ausgangsimpedanzen. Entsprechend kann mehr Pegel erreicht werden, indem Sie eine höhere Eingangsimpedanz am Mikrofonvorverstärker des ISA428 MkII wählen.

- Frequenzgang

Solche Mikrofone mit ausgewiesener Präsenzanhebung oder speziell ausgeformten Frequenzgängen können durch die Wahl niedrigerer Impedanzeinstellung in ihren speziellen Eigenschaften weiter betont werden. Generell führt die Wahl höherer Impedanzen zu einer Begünstigung höherer Frequenzen, womit Sie die Raumumgebung besser hervortreten lassen können und die Transparenz im Hochtonbereich, auch bei durchschnittlichen Mikrofonen, verbessern.

Über die Kombination verschiedener Mikrofonen mit ISA428 MkII in unterschiedlichen Impedanzeinstellungen können Sie den Grad der gewünschten Klangfärbung aufgenommener Instrumente und Stimmen fein abstimmen.

Um die variable Impedanzwahl kreativ nutzen zu können, lesen Sie bitte weitere Details im folgenden Abschnitt. Dort erfahren Sie, inwieweit Mikrofonausgang und Eingangsimpedanz des Mikrofonvorverstärkers miteinander interagieren.

Umschaltbare Eingangimpedanz: Eine genaue Erklärung

Dynamische Spulenmikrofone und Kondensatormikrofone

Nahezu sämtliche dynamischen Mikrofone für den professionellen Einsatz und Kondensatormikrofone wurden im Hinblick auf eine niedrige Ausgangsimpedanz konstruiert, deren Nominalwert, gemessen bei 1 kHz, zumeist zwischen 150 Ω und 300 Ω liegt. Eine solche niedrige Ausgangsimpedanz bringt folgende Vorteile:

  • geringere Empfindlichkeit für Störgeräusche
  • Möglichkeit zur Nutzung langer Kabelstrecken ohne negative Beeinflussung der hohen Frequenzen aufgrund des Kabelwiderstands

Aufgrund der niedrigen Ausgangsimpedanz des Mikrofons nimmt die Eingangsimpedanz des Mikrofonvorverstärkers einen wesentlichen Einfluss auf dessen Ausgangspegel. Ein niedriger Impedanzwert führt zu einem Heruntersetzen der Ausgangsspannung und einer Betonung jeglicher frequenzgangabhängiger Überhöhungen im Impedanzverlauf des Mikrofons. So führt beispielsweise eine Impedanz von 200 Ω am Vorverstärker und 200 Ω vom Mikrofon immer noch zu einer unerwünschten Absenkung des Störabstands des Nutzsignals um 6 dB.

Um die Last auf das Mikrofon zu minimieren und den Rauschabstand zu maximieren, werden Vorverstärker typischerweise mit einer Impedanz konstruiert, die jene eines durchschnittlichen Mikrofons etwa um den Faktor Zehn übertrifft - typisch sind Werte zwischen 1.200 und 2.000 Ω. (Die Originalversion des ISA110 Vorverstärkerdesigns folgte mit 1.400 Ω bei 1 kHz dieser Designkonvention). Eingangsimpedanzen oberhalb von 2.000 Ω tendieren dazu, frequenzspezifische Ausgangsunterschiede des Mikrofons zu reduzieren. Hohe Eingangsimpedanzen führen deshalb zu einem Frequenzgang des Mikrofons, der in den mittleren und tiefen Frequenzen geradliniger und in den hohen Frequenzen, gegenüber niedrigeren Eingangsimpedanzen, etwas angehoben ist.

Bändchenmikrofone

Die Impedanz eines Bändchenmikrofons bedarf einiger gesonderter Bemerkungen. Dieser Mikrofontyp wird durch hohe Eingangsimpedanzen des Vorverstärkers besonders beeinflusst. Die Impedanz des Bändchens in dieser Konstruktion ist extrem niedrig und beträgt möglicherweise nur 0,2 Ω. Entsprechend ist ein Ausgangsübertrager notwendig, um diese niedrige Spannung in ein Signal zu wandeln, dass sinnvoll über den Vorverstärker gewandelt werden kann. Der Ausgangsübertrager des Bändchenmikrofons benötigt ein Verhältnis von etwa 1:30 (Primär- zu Sekundärspule), um die Bändchenspannung auf ein brauchbares Pegelniveau zu heben. Dieser Übertrager nimmt einen signifikanten Einfluss auf die Ausgangsimpedanz des Mikrofons, die auf etwa 200 Ω bei 1 kHz steigt.

Diese Übertragerimpedanz ist in hohem Maße frequenzabhängig. Diese kann sich bei einigen Frequenzen, Resonanzbereiche genannt, nahezu verdoppeln. Gleichzeitig tendiert die Impedanz zu niedrigen Werten bei hohen und tiefen Frequenzen. Wie auch bei den dynamischen und Kondensatormikrofonen hat der Vorverstärker über die Eingangsimpedanz einen relevanten Einfluss auf den Signalpegel und das Frequenzverhalten eines Bändchenmikrofons, genauer dessen Übertrager, und somit auch auf die „Klangqualität“ des Mikrofons. Für einen Vorverstärker, der mit einem Bändchenmikrofon betrieben wird, wird eine Eingangsimpedanz empfohlen, die die nominale Mikrofonimpedanz mindestens um den Faktor 5 übertrifft. Für ein Bändchenmikrofon mit einer Impedanz zwischen 30 Ω und 120 Ω liefert eine Eingangsimpedanz von 600 Ω (Low) gute Ergebnisse, für Werte zwischen 120 Ω und 200 Ω für das Mikrofon, empfiehlt sich die Einstellung von 1.400 Ω (ISA110).

Schnelleinstellung Eingangsimpedanz

Allgemein können Sie folgende Faustregeln als Ergebnisse prognostizieren:

Hohe Eingangsimpedanzen des Mikrofofonvorverstärkers resultieren in:

• höherem Ausgangspegel
- weniger ausgeprägten mittleren und tiefen Frequenzen
- Verbesserungen der Wiedergabe höherer Frequenzen

Kleine Eingangsimpedanzen des Mikrofonvorverstärkers resultieren in:

• niedrigerem Ausgangspegel
- Betonungen vorhandener Überhöhungen bei mittleren und tiefen Frequenzen sowie den Resonanzbereichen des Mikrofons

Anschlussbeispiele

Aufnahme der analogen DAW-Ausgänge
FOCUSRITE ISA 428 MkII - Anschlussbeispiele - 1

Zwei ISA428 MkII Einheiten als 8-Kanal-AD-Wandlereinheit

FOCUSRITE ISA 428 MkII - Anschlussbeispiele - 2

text_image A FORCATE OUTPUT WAL FOR CECTURE 200V AC ORDER BY CHECK EQUIPMENT AND IFI CLOSING AC ORDER IRU ONLY -1000 V. 30Hz. DO NOT OBSTRUCT AIR VENTS WARNING This Check is given approved compliance with Canadian OIS/IE and/or designated by Canadian OIS/IE or as follows 2 to select IFRS/IE as Canada. FC Focusrite SAVE FMR OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT FCA INPUT OUTPUT INSERT RETURN INSERT SEND LINE INPUT

Technische Daten

Mikrofoneingänge

  • Frequenzbereich bei minimaler Vorverstärkung (Gain: 0 dB): -0.35 dB bei 20 Hz, -3 dB bei 122 kHz.
  • Frequenzbereich bei maximaler Vorverstärkung (Gain: 60 dB): -2.5 dB bei 20 Hz, -3 dB bei 103 kHz.
  • Gainbereich: 0 dB bis +60 dB in 10-dB-Schritten, plus 0 dB bis +20 dB frei über Trim-Regler.
  • Maximale Übersteuerungsreserve: +7.4 dBu.
  • Klirrfaktor (THD+N): 0.0009 % (gemessen bei 1kHz -20 dBu Eingang, bei 30 dB Gain, mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).
  • Äquivalentes Eingangsrauschen: -126 dB (gemessen bei 60 dB Gain mit 150 Ω Abschlusswiderstand und 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).

- Rauschen am Hauptausgang bei Verstärkungsfaktor 1 (0 dB): -98 dBu (gemessen mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).

- Signal/Rauschabstand: 123 dB (bezogen auf Maximalausgang 25 dBu).

• Signal/Rauschabstand: 120 dB (relativ zu 0 dBFS, +22 dBu).

• Gleichtaktunterdrückung: 88 dB.

• Eingangsimpedanz, variabel wie folgt:

Impedanz-Schalterposition Äquivalente Eingangsimpedanz bei 1 kHz
Low 600Ω
ISA110 1400Ω
Med (Medium) 2400Ω
High 6800Ω

Lineeingänge

  • Frequenzbereich bei Verstärkungsfaktor 1 (0 dB): -0.3 dB bei 20 Hz, -3 dB bei 94 kHz.
  • Gainbereich: -20 dB bis +10 dB in 10-dB-Schritten, plus 0 dB bis +20 dB frei über Trim-Regler.
  • Maximale Übersteuerungsreserve: +25.4 dBu.
  • Klirrfaktor (THD+N): 0.002 % (gemessen bei +4 dBu Eingangssignal, 0 dB Gain, mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).
  • Rauschen am Hauptausgang bei Verstärkungsfaktor 1 (0 dB): -91 dBu (gemessen mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).
  • Signal/Rauschabstand: 116 dB (bezogen auf Maximalausgang 25 dBu).
    • Signal/Rauschabstand: 113 dB (relativ zu 0 dBFS, +22 dBu).
    • Eingangsimpedanz = 10 kΩ.

Instrumenteneingänge

  • Frequenzbereich bei +10 dB Gain: -0.2 dB bei 20 Hz, 0 dB bei 200 kHz.
  • Frequenzbereich bei +40 dB Gain: -3 dB bei 20Hz, -3 dB bei 38.4 kHz.
    • Gainbereich: +10 dB bis +40 dB variabel justierbar.
  • Maximale Übersteuerungsreserve: +11.5 dBu.
  • Klirrfaktor (THD+N): 0.006 % (gemessen bei -20 dBu Eingangssignal, minimale Vorverstärkung +10 dB, mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).
  • Rauschen am Hauptausgang bei minimalem Verstärkungsfaktor (+10 dB): -95 dBu (gemessen mit 20 Hz/22 kHz Bandpass-Filter).
    • Eingangsimpedanz = →1MΩ.

Hochpassfilter

  • Flankensteilheit = 18 dB pro Oktave (3-Pol-Filter).
  • Frequenzbereich: 16 Hz bis 420 Hz (variable Einsatzfrequenz, gemessen am -3dB-Punkt).

Pegelanzeigen

- Die 6-Segment LED-Pegelanzeige ist auf 0 dBFS entsprechend +22 dBu (Maximalpegel, der verzerrungsfrei durch die AD-Erweiterung verarbeitet werden kann) justiert. Die Kalibrierungswerte sind wie folgt festgelegt:

Kalibrierungswert der Pegelanzeige in dBFS Äquivalenter dBu-Wert
0dBFS +22dBu
-2dBFS +20dBu
-6dBFS +16dBu
-12dBFS +10dBu
-18dBFS +4dBu
-42dBFS -20dBu

Anschlüsse Front- und Rückseite

Analoge Audioeingänge (Eingänge 1-4) (AD-Eingänge 5-8)

• 4 frontseitige TS-Klinkeneingänge für Instrumentenpegel
• 4 rückwärtige XLR-Mikrofoneingänge
• 4 rückwärtige TRS-Lineeingänge
- 4 rückwärtige TRS-Klinkeneingänge (Insert Return)
• 4 rückwärtige XLR-Eingänge für AD-Erweiterung

Analoge Audioausgänge (Ausgänge 1-4)

• 4 rückwärtige Linepegel-XLR-Ausgänge
• 4 rückwärtige TRS-Klinkenbuchse (Insert Send)

Weitere Ein- und Ausgänge

- IEC-Buchse zur Stromversorgung 100–240 V Wechselstrom

Frontseiten-Anzeigen

• 8 Ausgangspegelanzeigen à sechs Segmente
• 4 Anzeigen zur Auswahl des Gainbereichs 30-60
• 4 Anzeigen zur Anzeige der Phantomspannung +48 V
• 4 Phasenlagenanzeigen
• 4 Insertanzeigen
• 4 Filteraktivitätsanzeigen
• 4 Anzeigen zur Eingangstypenauswahl (Mic, Line, Inst)
• 4 Anzeigen zur Wahl der Mikrofoneingangsimpedanz (Low, ISA110, Med, High)
- Anzeigen zur Wahl der Abtastrate (44.1, 48, 88.2, 96, 176.4, 192)
- Anzeigen zur Fremdtaktung/Synchronisation (Lock, Word clock, 256X)

Gewicht und Abmessungen

  • Abmessungen: etwa 480 mm x 88 mm x 280 mm (B x H x T)
    • Gewicht (unverpackt): 5,5 kg

Anhang 1

Aufnahme der AES-Ausgänge 1-8 in Pro Tools ^TM HD bei 192 kHz

Um alle acht Ausgangskanäle digital in Pro Tools™ HD mit einer Abtastrate von 192 kHz zu übertragen, müssen alle acht AES-Ausgangskanäle der ISA428 MkII aktiviert sowie zwei Digitalerweiterugen im HD192-Interface eingebaut sein (Beachten Sie hierzu Anhang 2). Setzen Sie ein 25-25-Pinkable mit folgender Beschaltung ein:

Pin No. ISA428 MkII ADCAnschlussHD 192 Break OutAnschluss 1HD 192 Break OutAnschluss 2
1 AES 8+ -
2 MASSE MASSE MASSE
3 AES 7- -
4 AES 6+ -
5 MASSE MASSE MASSE
6 AES 5- -
7 AES 4+ AES 4+ AES 8+
8 MASSE MASSE MASSE
9 AES 3- AES 3- AES 7-
10 AES 2+ AES 2+ AES 6+
11 MASSE MASSE MASSE
12 AES 1- AES 1-AES 5-
13 ---
14 AES 8- -
15 AES 7+ -
16 MASSE MASSE MASSE
17 AES 6- -
18 AES 5+ -
19 MASSE MASSE MASSE
20 AES 4- AES 4- AES 8-
21 AES 3+ AES 3+ AES 7+
22 MASSE MASSE MASSE
23AES 2- AES 2-AES 6-
24 AES 1+ AES 1+ AES 5+
25 MASSE MASSE MASSE

Anhang 2

Jumperpositionen der AD\_Erweiterungskarte – Deaktivierung der AES-Ausgänge 5-8

Mithilfe von vier Jumperbrücken auf der optionalen AD-Erweiterungskarte lassen sich die AES-Ausgangskanäle 5-8 deaktivieren. In dieser Einstellung ist eine volle Kompatibilität für einen Pro Tools 25-Pinkabel zur Aufnahme der Kanäle 1-4 mit 192 kHz gewährleistet. (Die Digidesign-Kabelbeschaltung nutzt eine Hälfte der digitalen Anschlüsse zum Empfang, die andere Hälfte zur Übertragung.) Für nähere Details lesen Sie bitte die entsprechenden Informationen im Pro-Tools™-Benutzerhandbuch. Befinden sich die Jumper auf der Erweiterungskarte in der unteren Position (auf den unteren beiden Pins), so sind die Ausgänge 5-8 eingeschaltet. Ein Platzieren der Jumper in der oberen Position (obere zwei Pins) deaktiviert die Ausgabe der Kanäle 5-8.

AES-Ausgänge 5-8 ausgeschaltet (Werkseinstellung)
FOCUSRITE ISA 428 MkII - Jumperpositionen der AD\_Erweiterungskarte – Deaktivierung der AES-Ausgänge 5-8 - 1

text_image OPTICAL ABS R120 SING SUAL ABS OUT S-B D48A48L4D SMA48L4D T3 T5 T7 T9 T12 T14 T16 T18 T20 T22 T24 T26 T28 T30 T32 T34 T36 T38 T40 T42 T44 T46 T48 T50 T52 T54 T56 T58 T60

AES-Ausgänge 5-8 eingeschaltet
FOCUSRITE ISA 428 MkII - Jumperpositionen der AD\_Erweiterungskarte – Deaktivierung der AES-Ausgänge 5-8 - 2

text_image OPTICAL AES ABAT MOS FDP R20 L30 L50 AES S/PDF R20 S/MG DUAL R20 T1 T4 T7 T8 T9 T10 T11 T12 T13 T14 T15 T16 T17 T18 T19 T20 T21 T22 T23 T24 T25 T26 T27 T28 T29 T30 T31 T32 T33 T34 T35 T36 T37 T38 T39 T40 T41 T42 T43 T44 T45 T46 T47 T48 T49 T50 T51 T52 T53 T54 T55 T56 T57 T58 T59 T60 AES OUT S-S Disabled ENABLED CN7

Urheberrecht

Focusrite und ISA sind registrierte Markenzeichen von Focusrite Audio Engineering Limited. 2009-2010 © Focusrite Audio Engineering Limited. Alle Rechte vorbehalten.

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Produktinformationen

Marke : FOCUSRITE

Modell : ISA 428 MkII

Kategorie : Empfänger