IFM DD0001 - Impulsbewertungssystem

DD0001 - Impulsbewertungssystem IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM DD0001 - page 4
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Produkttyp Impulsbewertungssystem
Marke IFM
Modell DD0001
Abmessungen (L x B x H) 75 x 55 x 110 mm
Gewicht max. 400 g
Spannungsversorgung 24 V DC ±10% (Klemmen 6 und 7) oder AC gemäß Etikett (50-60 Hz, Klemmen 15 und 16)
Leistungsaufnahme 70 mA max (DC) / 5 VA max (AC)
Schwellwerteinstellbereich 5...5000 Imp/min oder 10...10000 Imp/min je nach Modell
Maximale Eingangsfrequenz 15000 Imp/min (250 Hz)
Minimale Impulslänge 2 ms
Relaisausgang 250 V AC max, 8 A
Transistorausgang (Schaltmodelle) PNP, 24 V DC, 200 mA
Gehäuseschutzart IP40
Klemmschutzart IP20
Umgebungstemperatur -20...+60°C
Maximale Luftfeuchtigkeit 75% bei +35°C ohne Betauung
Schaltfunktionen I (Mindestdrehzahl), II (Unterdrehzahl), III (Maximaldrehzahl), IV (Überdrehzahl)
Einschaltverzögerung 0,5 bis 15 s, einstellbar
Einstellbare Hysterese Faktor 1,05 bis 2 (5-100% des Schwellwerts)
Montage Auf Tragschiene 35 mm oder Schraubbefestigung
Anschluss 16 Klemmen, max. Querschnitt 2,5 mm²
Wartung Keine Wartung bei Normalbetrieb erforderlich; Relaiskontakte regelmäßig prüfen
Reparierbarkeit Reparatur nur durch Hersteller
Entsorgung Umweltgerecht gemäß nationalen Vorschriften
Sicherheit Schutzklasse II (außer Klemmen); Einhaltung der EMV- und Niederspannungsrichtlinien

Häufig gestellte Fragen - DD0001 IFM

Wie stelle ich die Schaltschwelle am DD0001 ein?
Verwenden Sie das Potentiometer (2), um den Basiswert (zwischen 5 und 50 oder 10 und 100 Imp/min je nach Bereich) einzustellen, dann den Schalter (8), um den Multiplikationsfaktor (x1, x10 oder x100) zu wählen. Die endgültige Schwelle ist das Produkt der beiden.
Was bedeuten die LEDs auf der Frontplatte?
Die LED Spannungsversorgung (6) leuchtet, wenn die Versorgung korrekt ist. Die LED Eingangsimpulse (5) blinkt bei jedem Impuls. Die LED Ausgangsrelais (4) leuchtet, wenn das Relais angezogen ist.
Wie schließe ich einen 3-Leiter-DC-PNP-Impulsgeber an?
Schließen Sie den positiven Draht des Gebers an Klemme 7 (Spannung +24 V), den negativen Draht an Klemme 6 (0 V) und das Signal an Klemme 4 (Eingang) an. Beachten Sie die SELV-Kriterien.
Welche Funktion hat die Einschaltverzögerung?
Sie verhindert Fehlauslösungen beim Anlauf der Anlage. Einstellbar von 0,5 bis 15 s über das Potentiometer (1). Sie ist nur einmal nach dem Einschalten aktiv.
Wie wähle ich die geeignete Schaltfunktion aus?
Der Schalter (7) bietet 4 Positionen: I (Mindestdrehzahl erreicht/Stopp), II (Unterdrehzahlfehler), III (Maximaldrehzahl erreicht), IV (Überdrehzahlfehler). Wählen Sie je nach gewünschter Anwendung.
Wie lang ist das maximale Sondenkabel?
Die maximal empfohlene Länge beträgt 500 m, um Fehlfunktionen durch Störspannungen zu vermeiden.
Was tun bei Gerätefehlfunktion?
Kontaktieren Sie den Hersteller. Jeder unbefugte Eingriff am Gerät führt zum Verlust der Garantie und kann die Sicherheit von Personen und Anlagen gefährden.
Wie stelle ich die Hysterese ein?
Drehen Sie das Potentiometer (3), um den Hysteresefaktor zwischen 1,05 und 2 (d. h. 5 bis 100 % der Schaltschwelle) einzustellen. Eine höhere Hysterese verhindert Fehlschaltungen bei Impulsschwankungen.
Was sind die Umgebungsbedingungen für den Betrieb?
Umgebungstemperatur -20 bis +60°C, max. Luftfeuchtigkeit 75% bei +35°C ohne Betauung, Luftdruck 75 bis 106 kPa, max. Höhe 2000 m.
Wie muss das Gerät zur Einhaltung der UL 508-Norm versorgt werden?
Das Gerät muss von einer galvanisch getrennten Quelle gespeist werden, die mit einer Überstromschutzeinrichtung gemäß der Kategorie 'Limited Voltage' ausgestattet ist.

Benutzerfragen zu DD0001 IFM

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BEDIENUNGSANLEITUNG DD0001 IFM

  1. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4
  2. Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6
  3. Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6
  4. Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7
  5. Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Funktionsdiagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
  6. Inbetriebnahme / Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12
  7. Wartung, Instandsetzung, Entsorgung ..... Seite 12
  8. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 13

Deutsch

Contents

  1. Safety instructions ..... page 17
  2. Function and features ..... page 18
  3. Mounting page 18
  4. Electrical connection ..... page 19
  5. Setting ...... page 21 Function diagrams ...... page 23
  6. Commissioning / operation ..... page 24
  7. Maintenance, repair, disposal . . . . . . . . . . . . . . . page 24
  8. Technical data . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 25

English

Contenu

Die Betriebsanleitung

... gilt für alle Standardgeräte des Typs D100. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich in folgenden Punkten:

  • Höhe der zulässigen AC- oder AC/DC-Versorgung. Sie ist auf dem Typenschild des Geräts angegeben.
  • Einstellbereich (Imp/min); auf dem Typenschild angegeben (Poti 2).
  • Zusätzlicher Transistorausgang; auf dem Klemmenaufkleber angegeben.

... ist Bestandteil des Geräts. Sie enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie sie vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise. Die Anleitung richtet sich an fachkundige Personen im Sinne von EMV- und der Niederspannungs-Richtlinie.

1. Sicherheitshinweise

Befolgen Sie die Angaben der Betriebsanleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Verwendung außerhalb der nachstehend genannten bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder Handhabung können Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden, da bei der Installation berührungsgefährliche Spannungen auftreten, und weil die sichere Funktion des Geräts und der Anlage nur bei ordnungsgemäßer Installation gewährleistet ist.

Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise ab.

Vorsicht bei Bedienung im eingeschalteten Zustand. Sie ist aufgrund der Schutzart IP 20 nur durch Fachkräfte zulässig.

Die Gerätekonstruktion entspricht Schutzklasse II vorbehaltlich des Klemmenbereichs. In diesem ist erst bei vollständig eingeschraubter Klemmschraube ein Schutz gegen zufälliges Berühren (Fingersicherheit nach IP20) für die Bedienung durch Fachpersonal gegeben. Das Gerät muss in ein, nur mit Werkzeug zu öffnendes, Gehäuse (Schutzart IP 20 oder höher) oder einen geschlossenen Schaltschrank eingebaut werden.

Bei DC-Geräten muss die externe 24 V-Gleichspannung gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt werden, da diese Spannung ohne weitere Maßnahmen in der Nähe der Bedienelemente und an den Klemmen für die Speisung angeschlossener Sensoren zur Verfügung gestellt wird.

Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird die extern zugeführte oder intern generierte SELV-Spannung extern geerdet (Übergang von SELV zu PELV), so geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installations-Vorschriften. Alle Aussagen in dieser Betriebsanleitung beziehen sich auf das bezüglich der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.

Das Gerät ist gemäß nachstehender technischer Spezifikation in einem weiten Umgebungstemperatur-Bereich betreibbar. Aufgrund der zusätzlichen Eigenerwärmung kann es an den Bedien-Elementen und den Gehäuse-Wandungen beim Berühren in heißer Umgebung zu hohen wahrnehmbaren Temperaturen kommen.

Bei Fehlfunktion des Geräts oder bei Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsauschluss.

2. Bestimmungsgemäße Verwendung

Der D 100 überwacht lineare, pendelnde, schwingende und rotierende Bewegungen. Er nimmt dazu Impulse externer Geber auf, verarbeitet die Impulsperiodendauer zur Eingangsfrequenz (= Istwert), vergleicht diese mit dem eingestellten Schaltpunkt (Sollwert) und schaltet den Ausgang gemäß der eingestellten Schaltfunktion.

  • Einstellbereich: 5 ... 5000 Imp/min oder 10 ... 10000 Imp/min.
  • Maximale Eingangsfrequenz: 15 000 Imp/min (entsprechend 250 Hz). Wird dieser Wert überschritten, schaltet der D100 wie bei Eingangsfrequenz 0.
  • Mindestimpulslänge: 2ms.
  • Impulsgeber: 3-Leiter DC PNP, 2-Leiter AC/DC, 2-Leiter quadronorm, inkrementale Drehgeber, mechanische Schalter; Schaltpegel am Impulseingang: mindestens 14 V.

Das Gerät ist nur einkanalog aufgebaut. Durch eine elektrische Verbindung der Ausgänge von zwei oder mehreren Geräten mit dem Ziel eines redundanten Schaltungsaufbaus können diese auch für die Erfüllung sicherheitsrelevanter Aufgaben eingesetzt werden. Die einschlägigen technischen Normen sind zu beachten.

3. Montage

Der Schaltschrank muss in Übereinstimmung mit den Vorschriften der lokalen und nationalen Bestimmungen installiert werden.

Montieren Sie das Gerät auf eine DIN-Profilschiene oder durch Schrauben auf eine Montagevorrichtung. Montieren Sie das Gerät senkrecht und lassen Sie ausreichend Platz zu Boden oder Deckel des Schaltschranks (um Luftzirkulation zu ermöglichen und übermäßige Erwärmung zu vermeiden).

Montage der Impulsgeber:

Befolgen Sie die Hinweise der Montageanleitung, die dem Impulsgeber beiliegt. Für optimale Funktion sollten bei induktiven Gebern folgende Maße eingehalten werden.

  • B = 2 ×A
    • C = 12 × S_n

IFM DD0001 - Montage der Impulsgeber: - 1

text_image A C B A

4. Elektrischer Anschluss

IFM DD0001 - Elektrischer Anschluss - 1

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.

Vermeiden Sie den Kontakt mit berührungsgefährlichen Spannungen.

Schalten Sie vor dem Verdrahten die Anlage spannungsfrei! Achten Sie speziell auf andere Stromkreise an den Relais.

Halten Sie die üblichen ESD-Schutzmaßnahmen ein.

Um Funktionsbeeinträchtigungen durch Störspannungen zu vermeiden, sollten Sensorkabel und Lastkabel getrennt voneinander verlegt werden. Maximale Länge des Sensorkabels: 500m.

Klemmenbelegung:

D100 mit AC/DC-SchaltnetzteilD100 mit transformatorischem Netzteil
IFM DD0001 - Klemmenbelegung: - 1IFM DD0001 - Klemmenbelegung: - 2
IFM DD0001 - Klemmenbelegung: - 3IFM DD0001 - Klemmenbelegung: - 4

Spannungsversorgung

Spannungsversorgung nur alternativ

  • an Klemmen 15 und 16 (AC/DC; bei D100 mit Schaltnetzteil; nur AC bei D100 mit transformatorischem Netzteil)
  • oder an Klemmen 6 und 7 (24 V DC).

Die Versorgungsspannung muss extern abgesichert sein.

Die Klemmen der DC-Versorgung sind direkt mit den Klemmen der Geberversorgung verbunden. Daher müssen für DC-Versorgung die SELV-Kriterien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen, nicht geerdet).

Soll der DC-Kreis geerdet werden (z. B. aufgrund nationaler Vorschriften), müssen die PELV-Kriterien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird das Gerät AC versorgt, so genügt die für die Geberversorgung intern erzeugte Kleinspannung den SELV-Kriterien.

Um die "limited voltage" Anforderungen gemäß UL 508 zu erfüllen, muss das Gerät aus einer galvanisch getrennten Quelle versorgt und durch eine Überstromschutzeinrichtung abgesichert werden.

Anschluss der Impulsgeber

Der D100 stellt ca. 24V DC / max. 30 mA Speisespannung für die Versorgung der Impulsgeber zur Verfügung. Impulsgeber mit höherem Spannungsbedarf / höherer Stromaufnahme müssen extern versorgt werden. In diesem Fall muss der Bezugspunkt der externen Spannung an Klemme 6 angeschlossen werden; der Plus-Pol des externen Netzteils darf keine direkte Verbindung zum D 100 haben.

Halten Sie auch beim Anschluß der Impulsgeber die SELV-Kriterien ein, damit am Sensor keine berührungsgefährlichen Spannungen anliegen oder diese in das Gerät verschleppt werden!

3-leiter DC PNP 2-Leiter DC quadronorm 2-Leiter AC / DCMechanischer Schalter
IFM DD0001 - Anschluss der Impulsgeber - 1IFM DD0001 - Anschluss der Impulsgeber - 2IFM DD0001 - Anschluss der Impulsgeber - 3IFM DD0001 - Anschluss der Impulsgeber - 4

5. Einstellen

5. 1. Einstellen der Schaltfunktion

Stellen Sie den Schalter (7) auf eine der 4 Positionen:

IBetriebszustand: Minimaldrehzahl erreicht / Stillstand
Das Ausgangsrelaiszieht an, wenn die Eingangsfrequenz (Imp./min.)kleinerwird als der eingestellte Schaltpunkt (SP). Wird die Eingangsfrequenz wieder größer, schaltet das Relais bei Überschreiten von Schaltpunkt + Hysterese (SP+HY) zurück.Das Ausgangsrelais istabgefallenwährend der Anlaufüberbrückung und so lange die Eingangsfrequenzgrößerist als der eingestellte Schaltpunkt.
IIFehlerzustand: Drehzahlunterschreitung
Das Ausgangsrelaisfälltab, wenn die Eingangsfrequenz (Imp./min.)kleinerwird als der eingestellte Schaltpunkt (SP). Wird die Eingangsfrequenz wieder größer, schaltet das Relais bei Überschreiten von Schaltpunkt + Hysterese (SP+HY) zurück.Das Ausgangsrelais istangezogenvährend der Anlaufüberbrückung und so lange die Eingangsfrequenzgrößerist als der eingestellte Schaltpunkt.
IIIBetriebszustand: Maximaldrehzahl erreicht
Das Ausgangsrelaiszieht an, wenn die Eingangsfrequenzgrößerwird als der eingestellte Schaltpunkt + Hysterese (SP+Hy). Wird die Eingangsfrequenz wieder kleiner, schaltet das Relais bei Unterschreiten des Schaltpunkts (SP) zurück.Das Ausgangsrelais istabgefallenwährend der Anlaufüberbrückung und so lange die Eingangsfrequenzkleinerist als der eingestellte Schaltpunkt + Hysterese.
IVFehlerzustand: Drehzahlüberschreitung
Das Ausgangsrelaisfälltab, wenn die Eingangsfrequenzgrößerwird als der eingestellte Schaltpunkt + Hysterese (SP+Hy). Wird die Eingangsfrequenz wieder kleiner, schaltet das Relais bei Unterschreiten des Schaltpunkts (SP) zurück.Das Ausgangsrelais istangezogenvährend der Anlaufüberbrückung und so lange die Eingangsfrequenzkleinerist als der eingestellte Schaltpunkt + Hysterese.

Relais angezogen = Transistorausgang leitend; Relais abgefallen = Transistorausgang gesperrt.

5. 2. Einstellen des Schaltpunkts

Stellen Sie den Grundwert mit Poti (2) ein, den Multiplikationsfaktor mit Schalter (8).

Stellung Poti (2) × Schalter (8) Schaltpunkt (Imp/min)=
5 ... 50 / 10 ... 100×1=5 ... 50 / 10 ... 100
5 ... 50 / 10 ... 100×10=50 ... 500 / 100 ... 1.000
5 ... 50 / 10 ... 100×100=500 ... 5.000 / 1.000 ... 10.000

IFM DD0001 - 2. Einstellen des Schaltpunkts - 1

Bei niedrigen Schaltpunkten erkennt der D 100 Änderungen des Istwerts erst nach einer (von der Impulsfolgezeit abhängenden) Reaktionszeit. Das gilt insbesondere für die Schaltfunktionen I und II. Hier beträgt die Reaktionszeit bei SP = 5 Imp/min etwa 12s; bei SP = 50 Imp/min etwa 1,2s.

5. 3. Einstellen der Hysterese

Die Hysterese bestimmt den Abstand zwischen Schaltpunkt und Rückschaltpunkt (Schaltpunkt = der Ausgang ändert seinen Schaltzustand; Rückschaltpunkt = der Ausgang schaltet in den vorherigen Zustand zurück).

Durch Poti (3) ist die Hysterese stufenlos einstellbar auf den Faktor 1,05 ... 2 (entsprechend 5 ... 100% des Schaltpunkts)

Bei ungleichen Nockenabständen werden unterschiedliche Impulsfolgezeiten gemessen. Sie können abwechselnd oberhalb oder unterhalb des Schaltpunkts liegen, so dass der Ausgang seinen Schaltzustand ständig in schneller Folge ändert. Durch Vergrößern des Hysteresefaktors kann dieses Verhalten verhindert werden.

5. 4. Einstellen der Anlaufüberbrückung

Die Anlaufüberbrückung unterdrückt eine Fehlermeldung, solange die Anlage anläuft und die Nenndrehzahl noch nicht erreicht ist.

  • Stufenlos einstellbar zwischen 0,5 und 15 Sekunden durch Poti (1).
  • Die Anlaufüberbrückung ist nach Anlegen der Betriebsspannung nur einmal wirksam. Wird der Antrieb häufig ein- und ausgeschaltet, sollte die Spannungsversorgung von Antrieb und D 100 gekoppelt werden. Dadurch ist die Anlaufüberbrückung bei jedem Anlaufen der Anlage wirksam.

Funktionsdiagramm Schaltfunktion I und II
IFM DD0001 - 4. Einstellen der Anlaufüberbrückung - 1

line | Function | State | Description | |----------|-------------|-------------------------| | Funtion I | AÜ nicht aktiv | Non-AU not current | | Funtion I | AÜ aktiv | Active state | | Funtion II | AÜ nicht aktiv | Active state | | Funtion II | AÜ aktiv | Active state |

1) Bereitschaftsverzögerungszeit AÜ = Anlaufüberbrückung

Funktionsdiagramm Schaltfunktion III und IV
IFM DD0001 - 4. Einstellen der Anlaufüberbrückung - 2

line | Function | Value | | ---------------- | ----- | | SP | 0 | | SP+Hy | 1 | | UB | 0 | | Funktion III | 1 | | Funktion IV | 0 | | 1) | 1 | | 0 | 0 |

1) Bereitschaftsverzögerungszeit

6. Inbetriebnahme / Betrieb

Prüfen Sie nach Montage, Verdrahtung und Einstellung, ob das Gerät sicher funktioniert.

7. Wartung, Instandsetzung, Entsorgung

Bei sachgemäßem Betrieb sind keine Maßnahmen für Wartung und Instandhaltung notwendig.

Abhängig von der zu erwartenden Schalthäufigkeit und der zu schaltenden Last, ist eine regelmäßige Prüfung der Relais-Kontakte angeraten.

Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.

Entsorgen Sie das Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen.

8. Technische Daten

Spannungsversorgung (alternativ AC oder DC)

DC-Versorgung bei allen Geräten:

24 Volt DC ± 10%, an den Klemmen 6 (-) und 7(+); Es muss eine den Kriterien für SELV genügende externe DC-Spannung zugeführt werden. Das Gerät ist bei dieser Versorgungsart der Schutzklasse 3 zuzuordnen. Stromaufnahme ca. 70 mA.

AC Geräte mit transformatorischem Netzteil:

AC-Spannung gemäß Typenschild ± 10% an den Klemmen 15 (L1) und 16 (N), Frequenzbereich 50 ... 60 Hz. Das Gerät ist in dieser Versorgungsart vorbehaltlich des Klemmenbereichs der Schutzklasse 2 zuzuordnen. Die intern generierte Schutzkleinspannung zum Gerätebetrieb und zur Geberspeisung entspricht den Kriterien für SELV im Rahmen der Überspannungskategorie 2 und des Verschmutzungsgrad 2. Leistungsaufnahme ca. 5 VA.

Versorgung bei Geräten mit AC/DC-Schaltnetzteil:

AC- oder DC-Spannung gemäß Typenschild ± 10% an den Klemmen 15 und 16, AC-Frequenzbereich 50 ... 60 Hz. Das Gerät ist in dieser Versorgungsart vorbehaltlich des Klemmenbereichs der Schutzklasse 2 zuzuordnen. Die intern generierte Schutzkleinspannung zum Gerätebetrieb und zur Geberspeisung entspricht den Kriterien für SELV im Rahmen der Überspannungskategorie 2 und des Verschmutzungsgrad 2. Leistungsaufnahme ca. 5 VA.

Eingänge

Klemme 4 für pnp-schaltende 24 V DC-Geber. Stromaufnahme: max. 10 mA. Schaltpunkt für pnp-Geber: ≥14 V EIN; < 7 V AUS. Die maximal erkennbare Eingangsfrequenz beträgt 250 Hz (entsprechend 15000 Imp/min).

Geberspeisung

Spannung:typ. 24V DC; Strombelastbarkeit: max. 30 mA, kurzschlussfest und überlastfest. Die entnehmbare Spannung ist bei externer DC-Versorgung des Geräts über die Klemmen 6 und 7 deckungsgleich zur angelegten DC-Spannung, abzüglich einer geringfügigen Spannung für die Kurzschlussfestigkeit. Bei externer Versorgung des Geräts über das transformatorische oder das Schaltnetzteil (Klemmen 15 und 16) spiegelt diese die gleichgerichtete, nicht stabilisierte Ausgangs-Gleichspannung des internen Transformators wieder und beträgt nominell 24 V.

Ausgänge

Ausgangsrelais:

Schaltvermögen: max. 250V AC, 8 A. Der Strom ist extern durch geeignete Maßnahmen auf diese Werte zu begrenzen. Bei induktiven Lasten sind die Relais extern zu entstören. Die Relaiskontakte sind in bezug auf Versorgungsspannungen des Geräts, auf Geber und ggf. Kontakte des zweiten Relais sicher getrennt bis zu einer Bemessungsspannung von 250V AC; sie entsprechen Überspannungskategorie 2 und Verschmutzungsgrad 2. ACHTUNG: Wird das Relais zum Schalten sehr kleiner Ströme benutzt (z. B. SPS Eingänge), können erhebliche Übergangswiderstände auftreten. Die Lebensdauer der Relaiskontakte wird durch Überströme oder Schalten ungeschützter induktiver Lasten erheblich reduziert.

Transistorausgang (D100 mit AC/DC-Schaltnetzteil)Plusgeschaltet, 24 V DC ( ± 20%), 200 mA; externe Speisung an Klemme 9.Spannung wird kurzschlussfest funktionsabhängig geschaltet nach Klemme 10Keine Rückspeisung der externen Spannung an Klemme 11.
Gerätedaten
Abmessungen: 75 x 55 x 110 (H x B x T), Gewicht: max. 400gSchutzart Gehäuse: IP 40, Schutzart Klemmen IP 20Anschluss: 16 Klemmen, Adernquerschnitt: max: 2,5mm^2
Umgebungsbedingungen
Zulässige Umgebungstemperatur:-20 ... +60°C in freier LuftFeuchte: max. 75% bis +35°C, nicht kondensierendLuftdruck: 75 KPa bis 106 KPaMaximale Betriebshöhe: 2000m über Normalnull
CE-Kennzeichnung
Das Gerät trägt das für den freien europäischen Warenverkehr vorgeschriebene CE-Kennzeichen. Hiermit wird dokumentiert, dass das Gerät den Anforderungen gemäß den allgemeinen anerkannten grundlegenden Schutzzielen genügt. Insbesondere dokumentiert es die Konformität mit folgenden Richtlinien:EMV-Richtlinie EMV 89/336/EWG,realisiert in der Norm EN 60947-5-2 Annex X(Die normgerechte Entstörung des Relaiskreises obliegt dem Betreiber)Niederspannungs-Richtline NS 73/23/EWG,realisiert in der Norm EN61010:1993 + A2:1995Weitergehende Anforderungen, z. B. hinsichtlich der EG RichtlinieMaschinen, sind durch den Betreiber in seiner Zielanwendung ggf. zu berücksichtigen und nicht Teil der Konformitätserklärung.
Hinweise zur cULus-Zertifizierung (DD0116 und DD0122)
Gemäß der Zertifizierung entsprechen die o.g. Geräte folgenden technischen Daten:Nennspannung AC/DC:DD0116: 110...240 V (50...60 Hz)DD0122: 27...60 V (50...60 Hz)Toleranz: -20...+10%Nennspannung DC (alle o.g. Geräte):27 V (typ. 24 V), Toleranz: -20...+10%Kontaktbelastbarkeit gemäß cULus-Klassifizierung:6 A (250 V AC), B300, R300Prüfbedingungen:Gehäuseabmessungen für die Erwärmungsprüfung 200 x 200 x 150 mm.Anschlussklemmen:bis 2,5 mm^2 ; AWG 14

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Marke : IFM

Modell : DD0001

Kategorie : Impulsbewertungssystem